Feuerwerk zerstört unseren Planeten?

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Angesichts der steigenden Meldungen, dass Städte Großfeuerwerke für Veranstaltungen absagen und auch zu Silvester ablehnen, häufig aus Gründen wie vermeintlichen Klimaschutz, Tierwohl oder der angeblich hohen Anzahl an Rettungseinsätzen ausgelöst durch Feuerwerk, hat das Unternehmen Röder Feuerwerk Handelsgesellschaft mbH intensiv die Grundlagen der bekanntesten Verbots-Thesen untersucht und in Relation gebracht. Fakten statt Mythen!

Die Broschüre „Feuerwerk im Kreuzfeuer“ fasst die Ergebnisse zusammen. Dabei werden die Aspekte Feinstaub, CO2, Schadstoffe, Müll und Kunststoff, Tiere, Verletzungen und Sachschäden konkret beleuchtet. Jeder Punkt greift dabei die Vorwürfe von Vereinen und Institutionen wie zum Beispiel der DUH auf, stellt die Fakten beziehungsweise Realität dar und setzt diese in Relation zu anderen Themen des täglichen Lebens, ohne dabei mit dem Finger auf andere zu zeigen.

So enthalten beispielsweise die Punkte Feinstaub und CO2 die von dem VPI (Verband für Pyrotechnische Industrie) und vom UBA (Umweltbundesamt) aktuell verifizierten Werte. Dabei ist ersichtlich, dass der CO2 Ausstoß mit 0,0003 % an den jährlichen deutschen Treibhausgasemissionen keinesfalls ins Gewicht fällt. Aus den Ergebnissen einer Studie, die der VPI in Auftrag gegeben hat, wird deutlich: Ein Feuerwerkskörper mit 666 g NEM (Nettoexplosivmasse) emittiert ca. 104 g CO2 aus fossilen Quellen. Zum Vergleich lässt sich veranschaulichen, dass ein VW Golf (1,0l TSI OPF, 90 PS) 104 g CO2 pro km aus fossilen Quellen emittiert. Fährt man mit diesem Fahrzeug von Bonn nach Berlin (600 km) werden 62,4 kg CO2 ausgestoßen. Das entspricht dem Abbrand von 20.000 Silvesterraketen (NEM je Rakete = 20 g). Umgekehrt könnte man das Zünden von fünf großen Feuerwerksbatterien zu Silvester ausgleichen, indem man eine einzige Autofahrt von 5 km einspart.

Ähnlich verhält es sich mit der Feinstaubmenge: Gerade einmal 0,7 % der jährlichen Gesamtmenge werden durch das Silvesterfeuerwerk emittiert. Sicherlich ist richtig, dass dies innerhalb eines kurzen Zeitraums geschieht. Da es sich allerdings um stark hygroskopischen, somit wasseranziehenden Feinstaub handelt, verschwindet dieser in der Regel binnen weniger Stunden aus der Luft. Anders als Feinstaub aus Industrie und Straßenverkehr, der 24 Stunden, 7 Tage die Woche ausgestoßen wird.

Ein besonders sensibler Punkt der Broschüre ist das Thema Tiere. Dass sich viele Tiere bei Feuerwerk nicht wohl fühlen, leuchtet ein, doch dies gilt auch für Gewitter oder laute Bauarbeiten. Alles in allem gibt es hierzu jedoch keine validen Erhebungen. Eine im Juni 2021 durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführte Umfrage zum Thema privates Silvesterfeuerwerk, ergab, dass sich eine außerordentliche Mehrheit von Tierbesitzern gegen ein Verbot von Silvesterfeuerwerk ausspricht.

Das Verbot von Silvesterfeuerwerk 2020 war eine politische Entscheidung, da man annahm, dass Gesundheitssystem würde durch Feuerwerksverletzungen zusammenbrechen. Für diese Vermutung gibt es ebenso wenig valide Zahlen aus Studien. Aufgrund dessen hat Röder Feuerwerk eine groß angelegte Umfrage zu Verletzungen durch Silvesterfeuerwerk durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nur 8,7 % der Käufer haben sich in den letzten 10 Jahren verletzt, wobei die Verletzungen von kleiner Brandwunde bis zur Augenverletzung reicht. Gerade einmal 3,3 % aller Verletzungen durch Feuerwerkskörper werden in einem Krankenhaus behandelt, dies entspricht etwa 4,7 Patienten mit meist stationärer Behandlung je Krankenhaus, woraus sich keine Belastung des Gesundheitssystems ableiten lässt. (https://ots.de/ZPL2pI)

„Es ist erschreckend, wie viele Mythen zum Thema Silvesterfeuerwerk im Umlauf sind und von verschiedenen Verbänden und Institutionen ohne Überprüfung einfach veröffentlicht werden. Die Broschüre räumt damit auf und bietet verlässliche Zahlen. Generell stellt sich die Frage, warum gerade Silvesterfeuerwerk zur Zielscheibe einiger Verbände und Institutionen geworden ist. Eine Forsa-Umfrage aus dem Juni 2021 belegt, dass 80 % der Deutschen privates Silvesterfeuerwerk befürwortet,“ so Heiko Röder, Geschäftsführer Röder Feuerwerk

Röder Feuerwerk Handelgesellschaft mbH

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