Festtags-Rekord: 19,5 Milliarden Lämpchen erstrahlen zu Weihnachten

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  • Trend zu LED-Lämpchen geht leicht zurück
  • Stromverbrauch steigt auf 623 Millionen Kilowattstunden
  • Pro Haushalt kommen im Schnitt sechs Lichterketten zum Einsatz

Hamburg, 15. November 2021  – In der Advents- und Weihnachtszeit 2021 werden rund 19,5 Milliarden Lämpchen deutsche Haushalte erhellen. Das sind 0,7 Milliarden Lichter mehr als 2020 – ein neuer Rekord. Der Einsatz von LED-Lämpchen geht im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zurück, mit 77 Prozent stellen die sparsamen Leuchten dennoch den Großteil der Festtagsbeleuchtung. Der Stromverbrauch steigt damit um 17 Prozent auf 623 Millionen Kilowattstunden – das entspricht dem Jahresverbrauch einer mittleren Stadt mit 208.000 Haushalten. Die Kosten belaufen sich auf 196 Millionen Euro. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der 11. LichtBlick-Weihnachtsumfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostrompioniers im Oktober 2021 unter 2.058 Befragten durchgeführt hat.

„Viele Menschen konnten im vergangenen Jahr die Weihnachtsfeiertage nicht wie gewohnt mit Familie und Freunden verbringen. Umso größer ist die Hoffnung, in diesem Jahr wieder mehr “Weihnachts-Normalität” zu haben – und damit nimmt auch das Bedürfnis zu, das eigene Zuhause gemütlich zu gestalten”, so Anja Fricke, Communication Manager bei LichtBlick. Insgesamt, so das Ergebnis der Umfrage, kommen etwa 227 Millionen Lichterketten, blinkende Fensterbilder oder Leuchtbögen zum Einsatz. Das sind im Schnitt mehr als sechs pro Haushalt – eins mehr als noch im vergangenen Jahr.

 

Weihnachten klimaneutral feiern

Auch zur Weihnachtszeit sollte das Klima nicht außer Acht gelassen werden. Wird das festliche Licht in Haus oder Wohnung aus konventionellem Strom erzeugt, ist die CO2-Bilanz ernüchternd, stellt Anja Fricke fest: „193.000 Tonnen CO2 werden durch die adventliche Beleuchtung erzeugt. Das sind 6.000 Tonnen mehr als im Vorjahr und entspricht der Menge Klimagase, die mehr als 9,6 Millionen Bäume im Jahr aufnehmen. Das ist eine unnötige Umweltbelastung. Denn durch den einfachen Umstieg auf Ökostrom kann jede*r den eigenen Haushalt festlich und klimaneutral erleuchten.“

 

Wunsch nach öffentlichen Festtagslichtern geht leicht zurück

Nachdem im letzten Jahr Weihnachtsmärkte nicht stattfinden konnten, ist das Interesse an weihnachtlicher Lichterstimmung auf öffentlichen Plätzen und in Gebäuden leicht zurückgegangen: 74 Prozent der Befragten (2020: 78 Prozent) gaben an, dass die stimmungsvolle Beleuchtung in Städten und Gemeinden für sie ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtszeit ist.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.058 Personen zwischen dem 04.10. und dem 06.10.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.


 Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter von klimaneutraler Energie für zuhause und unterwegs. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. Über 400 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erreichte LichtBlick einen Umsatz von 1,1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will seine Wind- und Solarkapazität bis 2025 verdoppeln und damit Ökostrom für rund 2,4 Millionen Haushalte erzeugen. Info: www.lichtblick.de


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