Darstellung der Gegendemonstranten am morgigen Samstag

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Die folgende Darstellung wurde an uns übermittel und wird vollumfänglich wiedergegeben ohne diese zu kommentieren./Red


Gegenprotest Querdenken Samstag 19.06.


Die sog. „Querdenker“ wollen am Samstag, den 19.06.2021 Mittsommer auf dem Friedrichsplatz feiern.
Wir stellen uns entschieden gegen diese Veranstaltung und wollen friedlich auf einer Kundgebung unsere Ablehnung ausdrücken. Diese ist auf dem Opernplatz ab 12:00 angemeldet, wurde allerdings seitens der Stadt untersagt. Dagegen gehen wir in Berufung und sind optimistisch, dass die Kundgebung stattfinden darf. Die Kundgebung ist eine von vielen verschiedenen Aktionen, die für Samstag geplant sind.
Wir kritisieren an der „Querdenken“-Bewegung die fehlende Abgrenzung zu rechtsextremen Positionen, die vorsätzliche Missachtung von Hygieneregeln, das verbreiten von Falschmeldungen sowie eine generell wissenschaftsleugnende Einstellung.

Auf die Frage, warum they zu der Demonstration kommen will, sagt Marlene Schwarz, „Ich finde es unerträglich, wie ständig von einer angeblichen Diktatur gesprochen wird, das verharmlost jede echte Diktatur auf dieser Welt.“ und fügt hinzu: „Auch die häufigen Holocaustvergleiche („Impfen macht frei“ „Impfholocaust“) sind so falsch, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.“ „Wir demonstrieren nicht, um zu zeigen, dass alle Maßnahmen unserer Regierung richtig sind oder waren“, meint Benedict Bohland und erläutert: „Dass die Industrie auf Biegen und Brechen offen bleiben muss, während wir Grundschulen schließen, dass Daimler aus dem Kurzarbeitergeld Dividende an Aktionäre auszahlen kann oder dass singleselbstständige und Künstler*innen kaum finanziell unterstützt werden, ist einfach falsch. Wir hätten die Pandemie viel gerechter bekämpfen können, daraus folgt aber auf keinen Fall, dass Corona harmlos ist, geschweige denn nicht existiert.“

Wir haben am 20.03. gesehen, zu was diese Bewegung fähig ist. Während einer Inzidenz von ca. 200 „protestierten“ 20.000 Menschen ohne Maske und Abstand verbotenerweise in der Innenstadt. Sie stürmten Geschäfte, liefen mit gewaltbereiten Rechtsextremist*innen gemeinsam durch die Straßen und griffen Pressevertreter*innen an. So etwas darf sich nicht wiederholen! Bei der Kundgebung am Opernplatz wird es ein offenes Mikrofon, die Möglichkeit, Transparente zu malen, sowie Musik geben. Selbstverständlich gilt eine Maskenpflicht und die Teilnehmer*innen werden gebeten, sich im Vorhinein testen zu lassen. Die Kundgebung geht von keiner Organisation o.ä. aus und wird von Privatpersonen organisiert. / Jakob Alber


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