1

Aus für Photokina – Rückgänge im Imagingmarkt zwingen zu hartem Schnitt nach 70 Jahren


Angesichts der weiter massiv rückläufigen Entwicklung in den Märkten für Imaging-Produkte hat die Koelnmesse entschieden, die Durchführung der photokina am Standort Köln vorerst auszusetzen. „Die Rahmenbedingungen der Branche bieten leider aktuell keine tragfähige Basis der internationalen Leitmesse für Foto, Video und Imaging“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Dieser harte Schnitt nach einer 70-jährigen gemeinsamen Geschichte ist uns sehr schwergefallen. Die Entwicklung der Branche, mit der uns stets eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft verbunden hat, schmerzt uns sehr. Aber wir stellen uns der Sachlage mit einer klaren, ehrlichen Entscheidung gegen die Fortsetzung der Veranstaltung, die leider für uns ohne Alternative ist.“

Schon vor der Corona-Pandemie war der Imagingmarkt mit jährlich zweistelligen Rückgängen stark in Bewegung. Die Dynamik hat sich 2020 massiv verstärkt und war zuletzt mit einem Minus im Bereich um die 50 Prozent verbunden. Dies hat sich zur photokina, die seit 1950 für Generationen in Köln die erste Adresse für die Imaging-Industrie war und die zu den besonders positiv und emotional besetzten Marken in der Messewelt zählt, in jüngerer Vergangenheit stark bemerkbar gemacht.

Seit 2014 hat die Koelnmesse gemeinsam mit dem Photoindustrie-Verband Konsequenzen aus der rückläufigen Entwicklung des Marktes gezogen und mit grundlegenden Konzeptanpassungen sowie hohen Investitionen in neue Aussteller- und Besuchersegmente reagiert. „Diese konzeptionellen Veränderungen haben ebenso wie eine Turnusänderung und ein Terminwechsel die Situation der Veranstaltung aber letztlich nicht grundlegend verbessert“, so Geschäftsführer Oliver Frese, Chief Operating Officer der Koelnmesse. „Es wird heute mehr fotografiert als je zuvor, doch auch die Integration der Smartphone-Foto- und -Videografie sowie der Bildkommunikation z.B. via Social Media konnten den Ausfall großer Teile des klassischen Markts nicht kompensieren. So ist die Gesamtlage mit dem Qualitätsanspruch der photokina als einer weltweit renommierten Marke, die für höchste Qualität und Professionalität im internationalen Imaging-Markt steht, nicht vereinbar.“

Die Koelnmesse hat ihre Entscheidung in enger Abstimmung mit dem Photoindustrie-Verband getroffen. PIV-Vorsitzender Kai Hillebrandt: „Unsere Partner in Köln haben alles getan, die photokina als globale Leitmesse zu erhalten. Die damit verbundenen Erwartungen der gesamten Imaging-Community hätte die Veranstaltung aber 2022 in der Tat nicht erfüllen können. Deshalb gehen wir seitens des Verbands diesen leider unabwendbaren Schritt mit. Wir bedanken uns beim Kölner Team für großartige gemeinsame 70 Jahre!“

 

 

 

 

 

 

 

 

//Köln Messe


 




Die Internationale Automobil-Ausstellung findet 2021 erstmals in München statt


ots) Die Latte liegt hoch – Hat der Freistaat zu früh frohlockt?

Letzte IAA in Frankfurt

2021 und 2023 wird die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in München stattfinden, zum ersten Mal in ihrer 123-jährigen Geschichte. Der Freistaat Bayern und seine Hauptstadt haben sich vorgenommen, der Welt zu zeigen, wie die Mobilität der Zukunft aussieht, obwohl die Stadt heute vor allem unter Staus und dicker Luft leidet. Laut frohlockt haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Clemens Baumgärtner (CSU), Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt.

Große Worte haben sie bei dieser Gelegenheit gesprochen. Zum Beispiel: „Mit der IAA wollen wir die Verkehrskonzepte der Zukunft anstoßen und Visionen für die Stadt als intelligent verwalteter Ballungsraum entwerfen.“ (Markus Söder). „Das Thema Mobilität ist eine der großen Herausforderungen von Städten. Dabei wird es nicht nur um das Auto gehen. Urbane Mobilität muss neu und in größeren Zusammenhängen gedacht werden.“ (Dieter Reiter)

In den kommenden Tagen wollen die Veranstalter erklären, wie sie es unter Coronabedingungen schaffen wollen, vom innerstädtischen Verkehrschaos zum beruhigten Großstadtambiente zu kommen. Mehr dazu finden Sie unter

www.auto-medienportal.net.

Dort erwarten Sie neben weiteren Exklusivartikeln unserer Autoren auch diese Woche wieder mehr als 100 relevante Nachrichten und Berichte aus der Mobilitäts-Branche, außerdem Fotos, Videos, Audios und der Zugriff auf ein umfangreiche Archiv – sieben Tage in der Woche, alles honorarfrei (siehe unsere AGB bei www.auto-medienportal.net/AGB).

Wenn Sie täglich per Newsletter über alle wichtigen Entwicklungen der Branche informiert sein wollen, bitten wir um eine Mail an newsroom@auto-medienportal.net. Danach kommt der Newsletter täglich auf Ihren Bildschirm.  // Auto-Medienportal.net





ROCK (FDP) ZUM IAA-AUS


 
  • Landesregierung hat versagt
  • IAA wird Opfer autofeindlicher grüner Politik

WIESBADEN – „Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich für Hessen als Standort der Automobilindustrie stark machen, und ein schwarzer Tag für die Rhein-Main-Region“, sagt René ROCK, Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, in Bezug auf Frankfurts IAA-Aus. Zuvor war bekannt geworden, dass Frankfurt nicht mehr als Austragungsort für die Internationale Automobil-Ausstellung 2021 im Rennen ist. „Leider haben aber die Landesregierung sowie Frankfurts OB Peter Feldmann nicht zu den Kämpfern für den Standort gehört“, sagt Rock. „Sie haben versagt.

Allen Appellen der Freien Demokraten zum Trotz hätten sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sowie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) nicht stark genug für die IAA in Frankfurt eingesetzt. „Wahrscheinlich freut sich Herr Al-Wazir jetzt auch noch darüber, dass sich die autofeindliche Politik der Grünen in Hessen schon so weit durchgesetzt hat, dass Frankfurt und damit Hessen ein Aushängeschild verliert“, meint Rock. „Dadurch entsteht Schaden in Millionenhöhe.“

Dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten ist alles andere als zum Lachen zumute: „Hier wurde die Austragung einer namhaften Leitmesse verspielt, von der rund um Frankfurt viele Wirtschaftszweige profitiert haben, die seit Jahrzehnten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Frankfurt und Hessen war“, erklärt Rock. „Der Verband der Automobilindustrie hat gemerkt, dass er im grün dominierten Hessen nicht mehr willkommen ist“, sagt Rock. Und das in einem Land, zu dessen Wohlstand die Automobilindustrie in starkem Maße beiträgt und in dem unzählige Menschen in der Autoindustrie arbeiten“, so Rock. „Leider müssen wir sehen, dass der Slogan der Grünen zutrifft: Grün wirkt…“, ärgert sich der Fraktionschef der Freien Demokraten.

  René Rock

Fraktionsvorsitzender

 




photokina bietet neue Konferenz für Fachbesucher


Neue Imaging Innovation Conference (IIC) fokussiert auf innovative und disruptive Themen und Technologien des Imaging

Ob für Industrie, Händler oder Fachanwender: Imagingtechnologien und ihre Einsatzgebiete entwickeln sich derzeit rasend schnell. Mit der Imaging Innovation Conference (IIC) am 26. Mai 2020, dem Vortag der photokina, wird nun im Rahmen der Leitmesse für Imaging ein Format geschaffen, bei dem sich Experten aus allen relevanten Fachgebieten und der ganzen Welt zu diesen Veränderungen austauschen können. In Kombination mit dem Besuch der photokina entsteht so ein ganzheitliches Bild vom Status der Branche – und ein wichtiger Impuls für das eigene Handeln.    

Die Imaging Innovation Conference ist die Weiterentwicklung des jährlichen Business Forums Imaging Cologne, das zuletzt im März 2019 stattfand und sich  seit 2009 als wichtige Plattform für Trends und Innovationen in der internationalen Imaging-Branche etabliert hat. „Mit dem Heranrücken an die photokina spricht die neue Imaging Innovation Conference mit innovativen und disruptiven Themen und Top-Speakern Fachbesucher an, die aus ihrer Reise nach Köln das Maximum herausholen wollen”, so Christoph Werner, Geschäftsbereichsleiter der Koelnmesse. „In Kombination mit dem Besuch der weltweiten Leitmesse entsteht so ein ganzheitliches Bild vom Status der Branche, aus dem sich wichtige Impulse für das eigene Handeln gewinnen lassen.”  

Der Call for Papers ist gestartet, geplant sind neben einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Morgen mehrere parallele Tracks am Nachmittag. Die Konferenz findet im Kristallsaal im CongressCentrum Ost der Koelnmesse statt. Den Abschluss des Tages bildet ein Networking Dinner in den Kölner Rheinterassen.  

Die Konferenz, die von der Koelnmesse in Kooperation mit der C.A.T.-Publishing Thomas Blömer GmbH organisiert wird, spricht neben dem Einzelhandel, Bilddienstleistern und Lieferanten auch Content Creators, Software-Entwickler, Innovatoren und Trend Scouts an. Diese können schon vor dem offiziellen Messebeginn von hochkarätigen Vertretern der Imaging-Branche, neuen Anbietern, Startup-Unternehmern und unabhängigen Experten erfahren, wie durch neue Technologien wegweisende Innovationen möglich werden. Dabei wird es nicht nur um technologische Entwicklungen und Produkt-Innovationen gehen, sondern auch um innovative Marketing-Strategien und um Konzepte für den Einzelhandel, mit denen dieser den Erwartungen der Kunden in der digitalen Gesellschaft gerecht werden kann.  

Tickets für die Konferenz sind ab 3. Februar im Ticketshop der Koelnmesse erhältlich und berechtigen auch zum Eintritt in die photokina.    

https://www.photokina.de







WORLD OF HIFI 2019 – Die HIFI Messe

 

Wuppertal (ots) MUSIKWIEDERGABE HAUTNAH ERLEBEN

Am 19. und 20. Oktober 2019 kommt die WORLD OF HIFI nach Düsseldorf/Neuss. Hier können sich die Besucher bei freiem Eintritt wieder intensiv dem Thema Hifi widmen. Nach dem großen Erfolg der ersten WORLD OF HIFI in Bochum musste ein neuer, größerer Veranstaltungsort mit mehr geschlossenen Vorführräumen her. Das Dorint Hotel in Neuss bietet neben 17 geschlossenen Veranstaltungsräumen eine ebenerdig angeschlossene Kongresshalle, in der sich namhafte Hersteller, Vertriebe und Hifi-Fachhändler präsentieren.

SoundsClever

Die World of HiFi bietet auch dem anspruchsvollen Hörer mit einem schmaleren Budget ein besonderes, musikalisches Erlebnis mit der Initiative „SoundsClever“. Es zeichnet komplette spielfähige Audio- Systeme aus, die eine außergewöhnliche klangliche Performance für weniger als 5.000 Euro bieten. Hier präsentieren verschiedene Profis der Branche ihren Beitrag zur Initiative der HIGH END SOCIETY. Für alle gilt: innerhalb der Vorgabe, das am Ende ein Set nicht mehr als 5.000 Euro kosten darf, gibt es keine Einschränkungen. Und so werden die Kombinationen die ganze Bandbreite der Audio-Branche abbilden – entweder strikt digital, anspruchsvoll analog oder beides vereint in einer Kette.

Workshops mit Matthias Böde

„Böde on Tour“ heißt es auch wieder auf der World of HiFi. An beiden Tagen wird der STEREO-Frontmann Matthias Böde verschiedene Stereoanlagen vorführen, erklären und den einen oder anderen Tipp zum Besten geben. Wo und wann die kurzweiligen Vorführungen live zu sehen sind, erfahren Sie vor Ort!

CD- und Schallplattenbörse

Eine weitere Premiere in Neuss wird eine große CD- und Schallplattenbörse sein, die rund um die Kongresshalle mit vielen Aussteller angeordnet ist. Verschiedene Service-Angebote runden das Angebot ab.

Veranstaltet wird die World of HiFi von der HIGH END SOCIETY zusammen mit der Redaktion STEREO.

FAKTEN
Messe: WORLD OF HIFI 2019 
DIE HIFI-MESSE
Ort: 
Dorint Kongresshotel 
Selikumer Straße 25 
41460 Neuss
Termin: 
19. Oktober - 20. Oktober 2019
Öffnungszeiten: 
Samstag, 19. Oktober 2019, 
von 10:00 bis 18:00 Uhr 
Sonntag, 20. Oktober 2019, 
von 10:00 bis 16:00 Uhr
Preis 
für Besucher: frei
Veranstalter: 
HIGH END SOCIETY Service GmbH 
Vorm Eichholz 2g 
42119 Wuppertal 
Telefon: +49 (202) 70 20 22 
E-Mail: info@HighEndSociety.de www.HighEndSociety.de 





20jähriges Jubiläum „Zukunft Personal“ 2019 – Ein Pflichttanz ohne Kür für eine ganze Branche…


Die diesjährige ZP19 war auch eine Jubiläumsveranstaltung: die Personalermesse jährte sich zum zwanzigsten Mal!

Doch gab es auch einen Grund zum Feiern? Oder war es auch hier der erkennbare Anfang vom Ende, den schon viele andere Messen hinter sich haben. Was die CEBIT schon hinter sich hat, bei der IAA nun diskutiert wird könnte auch die ZP-Veranstalter treffen.

Auch wenn überall die Zahl „20“ zu sehen war, was die Jubelmesse eher Pflicht denn Kür.

Wie viele Messekonzepte unterliegt auch eine Personalmesse dem Wandel. Mancher Wandel wird durch Euphorie getrieben, mitunter in die falsche Richtung, andere Wandel durch Passivität, Innovationsfrust und eine gewisse Trägheit angestoßen. Dann immer in die falsche Richtung, zumindest aus Sicht der Veranstalter.
Am Ende entscheidet der Besucher über Erfolg oder Misserfolg für den Veranstalter, der auch auf das Zutun der Aussteller angewiesen ist. Er selbst kann nur den Rahmen feststecken. Und der wirkt auf der ZP zunehmend altbacken.

Die Austeller selbst können viel erreichen, wenn es ihnen gelingt sich von der Konkurrenz abzusetzen. Mitunter ein Kostenfaktor in der Liger derer, die glauben mit „Immer größer und schöner“ auch ein „immer Mehr“ auf anderen Gebieten zu erreichen. Ein gefährlicher Irrtum wenn Masse nicht auch mit Klasse einhergeht. Ein „Weiter so“ reicht auch hier nicht, um Besucher zu inspirieren.
Dazu taugen zuallererst Innovationen. Kreative Lösungen für alte Probleme, technische Fingerzeige für neue Möglichkeiten oder auch der berühmte Stups, um sein neudeutsches Mind-Set neu auszurichten. Kurz: war die Messe ein Innovationstreiber?
Aus unserer Sicht nicht!

Im Gegenteil. Die Messe bewegte sich am Rande des Abgrundes zur Katalogveranstaltung mit ein wenig halbherzigem Eventtourismus.
Wie jedes Jahr fehlte das, was für den Fachkräftemangel, der Überalterung der Belegschaften und dem damit in den Unternehmen einhergehendem Produktivitätsverlust ursächlich verantwortlich war, ist und zunehmend sein wird: der demographische Wandel!

Man glaubt es kaum. Jeder redet von Fachkräftemangel, aber die ZP selbst hat das Thema Demographiemanagement noch nicht einmal als Thema gelistet, dass der geneigte Besucher/Aussteller im Auswahlmenue findet.
Ab 2024 werden bis zu 20% der Belegschaften um die schrumpfen, die dann in Rente/Pension gehen werden, und Deutschlands größte Messe hat 2019 noch nicht einmal diesen gravierenden Umstand im Fokus der möglichen Themen an sich. So fing es bei der CEBIT auch an… man verschließ Themen.

Über der Messe schwebte insgesamt ein Gefühl der wachsenden Unsicherheit, wie es personaltechnisch nun weitergeht. Investitionen in Themen und Technik wurden offensichtlich auf Produktanbieterseite zurückgefahren, während die Personaler noch nicht so richtig zu wissen scheinen, ob die nächsten Jahre durch den Fachkräftemangel geprägt sein werden oder durch eine fühlbare Rezession(sblase??) ggf. eher freigesetzt werden müssen.

Das Wort Rezession schwebte offen im messebelebten Raum, der weniger belebt zu sein schien als noch vor vier oder fünf Jahren. Vielleicht auch ein Anzeichen dafür, dass etwas in der Luft liegt? Messekonzept und/oder Marktlage Zurückhaltung auferlegen?

Offensichtlich ist, dass pompöse Stände mit lustigen und kostümierten Eventmaskottchen selbst als Fotomotiv nicht mehr verfangen. Weder das lebendige Plüschtier noch der Roboter als Publikumsmagnet taugen.

Der Messeausstatter LaConcept aus Köln konnte immerhin erkennen, dass man ein paar Trends der DMEXCO 2018 (Fachmesse für die digitale Industrie) auf der ZP19 wiederfinden konnte. Touchscreens waren vermehrt zu sehen und der Visitenkartentausch wurde zu Gunsten des Scanning via QR-Codes bei den Ausstellern als nützlich erkannt. Das immer mehr umgreifende „Storytelling“ im Marketing aber war auf der ZP nirgends zu sehen.

Wenn eine Messe verputzt werden müsste, dann hätte man dieses Jahr diesen Putz bröckeln sehen können.

Woran liegt es vielleicht noch? Ist das Dauerthema „Digitalisierung“ vielleicht zu ausgelutscht? Verfängt nicht mehr? Zumindest nicht, wenn es dazu keinerlei weiterführenden Innovationen gibt?
Oder auch, weil viel zu viele nur zu gut wissen, dass die nötige Infrastruktur vor Ort nicht gegeben ist. Breitbandinternet nicht überall verfügbar ist oder andere technische Hemmnisse nun schon erkennbare Grenzen der digitalen Vollvernetzung aufzeigen?

 

Was auf der Messe auf jeden Fall fehlte war der Mut neue Wege aufzuzeigen. Den Finger in offene Wunden zu legen. Quer zu denken oder überhaupt querdenken zu wollen. Oder auch zu können. Einmal die Komfortzone des Marktes und der Personaler selbst anzugehen. Aufzuzeigen, dass da, wo angeblich viel Licht ist oder bald sein wird, auch viele Schatten entstehen werden. Mitunter auch beständige Dunkelheit. Für nicht wenige.

Kann es sein, dass man allseits von der Messe nicht mehr das erwartet, was eine Messe früher ausgemacht hat; nämlich Impulsgeber zu sein. Die Showbühne von Ideenschmieden. Man sich inzwischen im Netz umsieht und lieber gleich den Direktkontakt sucht? Die Messe, und hier nun auch die ZP, als traditionelles Begegnungsmodell eher ein Auslaufmodell wird? Wo man allgemein schon wartet, dass es Techniken und Möglichkeiten gibt, eine Messe vielleicht auch rein digital erlebbar zu gestalten. Ansätze dazu werden seit Jahren diskutiert.

Sollte all dies zutreffen, wäre es schade. Reines Pflichtshowlaufen reicht nicht, um benötigte Akteure zum Messebesuch zu bewegen. Ohne die Kür, bestehend aus Impulsgeber, Innovationstreiber und ein wenig Quergeistigkeit als Gesprächsgrundlage, kann auch eine schön inszenierte Messe nicht mehr ausreichen als Publikumsmagnet der Branche fungieren.

Erkennbare branchenspezifische Kernthemen wie beispielsweise das Schicksalsthema Demographie komplett auszulassen(!!) schon gar nicht. Das wären dann ein erkennbarer Konzeptionsfehler, die sich eine moderne, vorausschauende und damit weiter wegweisende Messe so nicht leisten kann. Daran scheiterte schon die CEBIT und bei der IAA wird gerade darüber diskutiert.

Es wäre schade, wenn die ZP den gleichen Weg gehen würde. Vom impulsgebenden Trendsetter zur nachlaufenden Beliebigkeit werden würde, deren Werthaltigkeit für alle gen Null tendiert.

Es ist wie beim Sport an sich. Die Pflicht ist nett, technisch bekannt und auch in Perfektion langweilig. Spannung kommt in der Kür auf. Wenn Individualität und Esprit gepaart mit Wagnis und Innovation für Überraschungen sorgen. DAS will man sehen. – Keinen Showlauf der Eitelkeiten. Die landen bekanntlich im Fegefeuer.

Fotoquelle: Yusuf Simsek: „Apfel der Erkenntnishttp://simsek.ch/





Klima-Aktivisten blockieren Haupteingang der IAA


 

Erneut sieht sich die Auto-Messe IAA mit Protesten
von Klima- und Umweltschützern konfrontiert.
 
Gleich vor mehreren Eingängen gibt es am
ersten Besucher-Sonntag Demonstrationen.
 
 

 
 




Mattes: Erster Publikumstag zeigt die hohe Attraktivität der IAA

|


Frankfurt am Main, 14. September 2019

„Bei bestem Wetter hat der erste Publikumstag die hohe Attraktivität der IAA unter Beweis gestellt: Rund 60.000 Besucher kamen auf die international wichtigste Mobilitätsplattform, um die Weltneuheiten zu erleben und die Faszination Auto bei Probefahrten, Offroad-Parcours, E-Move-Track und weiteren Experience-Formaten zu erfahren. Seit Beginn der IAA wurden bereits 175.000 IAA-Gäste gezählt. Bereits am Samstagmorgen waren die Probefahrten mit rund 70 Modellen für den gesamten Tag ausgebucht, lange Wartezeiten gab es auch beim Offroad-Parcours“, sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Das Interesse am Auto und an der Mobilität der Zukunft ist groß. Klimaschutz und individuelle nachhaltige Mobilität sind Themen, die eine breite gesamtgesellschaftliche Debatte ausgelöst haben. „Wir beteiligen uns an diesem Dialog in vielfältiger Form. Auch die heutige Demonstration und Fahrradsternfahrt des Bündnisses aus Umweltverbänden und NGO gehören zur lebendigen Debattenkultur“, betonte Mattes.

Deshalb hat der der VDA am 13.09. einen offenen Bürgerdialog zur Mobilität der Zukunft mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Frankfurt und hochrangigen Vertretern der Automobilindustrie, Politik und Gewerkschaften geführt. Mattes: „Dieses Format werden wir fortführen, denn im gesamtgesellschaftlichen Dialog lassen sich intelligente Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten.“

„Es geht nicht darum, Klimaschutz gegen nachhaltige individuelle Mobilität zu positionieren. Beides gehört zusammen. Die Lösung auf dem Weg zur emissionsfreien individuellen Mobilität sind Innovation und technologischer Fortschritt, nicht Verbote“, so Mattes. Die deutsche Automobilindustrie investiert in den nächsten drei Jahren 40 Milliarden Euro in Elektromobilität und alternative Antriebe. Bis zum Jahr 2023 verfünffacht sie ihr Angebot an Elektromodellen (BEV und PHEV) auf 150.

Verband der Automobilindustrie e. V.





IAA: Tausende Teilnehmer bei Verkehrswende-Demo in Frankfurt

|

Mehrere tausend Menschen haben am ersten

Publikumstag der Internationalen Automobilausstellung (IAA)

in Frankfurt für mehr Klimaschutz und eine Verkehrswende demonstriert.

 

 

 




Der Lamborghini Sián – limitierter Hybrid Supersportwagen nimmt die Zukunft vorweg

|


Automobili Lamborghini stellt auf der Frankfurter Automobil Ausstellung,

IAA 2019 den Lamborghini Sián vor: einen Hybrid-Supersportwagen mit

neuen Technologien und außergewöhnlicher Leistung im Hybrid Bereich.

Der schnellste Lamborghini aller Zeiten zeichnet sich durch ein neues futuristisches Design aus:

stilistisch schöpft er aus der DNA der Marke, wurde aber klar für eine neue Ära entworfen.

Ausgehend vom legendären Lamborghini V12 Triebwerk wurden für den Sián

einzigartige Hybrid-Technologien entwickelt, um die die dynamischen Leistungsmerkmale

und die besonderen Emotionen eines Lamborghini Supersportwagens mit Saugmotor zu erzielen.

Gleichzeitig kommt der Sián den zukünftigen Anforderungen an eine Elektrifizierung entgegen.

 

 





Luxus total – das sind die absoluten Luxusmobile auf dem Caravan Salon 2019

|


Wie in jedem Bereich gibt es auch bei Reisemobilen die absolute Oberklasse.

Ob im Fernreisemobil auf Omnibusbasis oder Expeditionsfahrzeug

auf geländetauglichem LKW – alles ist möglich.

Übrigens auch innen, ob im Wohnbereich oder dem Cockpit.

Wir haben sie uns angeschaut – die absoluten Luxusgefährte auf dem

Caravan Salon 2019.

 

 





Das BRABUS High Performance Programm für den A 35 4MATIC

|


Weltpremiere auf der IAA 2019

Das BRABUS High Performance Programm für den A 35 4MATIC

268 kW / 365 PS, 460 Nm Drehmoment und nur 4,4 Sekunden bis Tempo 100. Effiziente Aerodynamikteile, maßgeschneiderte Räder und individuelle Optionen für das Interieurdesign

268 kW / 365 PS Spitzenleistung, ein maximales Drehmoment von 460 Nm Drehmoment und dank Allradantrieb nur 4,4 Sekunden von 0 – 100 km/h: BRABUS verwandelt den neuen Mercedes-AMG A 35 4MATIC in einen der sportlichsten Vertreter der Kompaktklasse.

Selbstverständlich gibt es im BRABUS Programm, das auf der IAA 2019 in Frankfurt/Main seine Weltpremiere feiert, nicht nur mehr Leistung, sondern auch ebenso attraktive wie effiziente Aerodynamikkomponenten und exklusive Upgrades für das Interieur.
Die einzigartige BRABUS Tuning-Garantie® über 3 Jahre bis 100 000 Kilometer

(gemäß BRABUS Garantiebedingungen, Stand Juli 2013)

dokumentiert die herausragende Qualität aller Entwicklungen des größten unabhängigen Automobilveredlers der Welt.

BRABUS bietet das weltweite größte Motortuning-Programm für Mercedes-Benz Automobile an. Ganz oben im Lastenheft der BRABUS Ingenieure steht stets die Symbiose aus hoher Leistung, hervorragender Laufkultur, vorbildlicher Umweltfreundlichkeit und makelloser Standfestigkeit. BRABUS empfiehlt MOTUL Hochleistungsschmierstoffe.

Der Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor des Mercedes-AMG A 35 4MATIC bietet eine hervorragende Basis für noch mehr Fahrspaß. In der BRABUS Entwicklungsabteilung entstanden zwei Performance Upgrades, die dem Triebwerk noch mehr Leistung entlocken ohne Alltagstauglichkeit und Standfestigkeit zu beeinträchtigen.

PowerXtra
Das BRABUS PowerXtra B 35 Tuningkit, das dem aufgeladenen Vierventiler zu 32 kW / 44 PS mehr Spitzenleistung und zu einem 60 Nm höheren Drehmoment verhilft, besteht aus dem BRABUS PowerXtra Modul, das in Plug-and-Play-Technologie installiert wird. Es versorgt die Motorelektronik mit High Performance Kennfeldern zur Steuerung von Einspritzung und Zündung und erhöht den Ladedruck. Daraus resultieren dann 257 kW / 350 PS und ein maximales Drehmoment von 460 Nm.

PowerXtra +
Wer sich noch mehr Spitzenleistung, sprich 268 kW / 365 PS bei 6 300 U/min, wünscht, greift zum BRABUS PowerXtra + B 35 S Tuning. Zum Zusatzsteuergerät gesellt sich dann der strömungstechnisch optimierte BRABUS Hochleistungsendschalldämpfer.

Der aus Edelstahl gefertigte Sportauspuff optimiert aber nicht nur die Leistungsentfaltung, sondern bietet durch sein integriertes Soundmanagement auch ein faszinierendes Akustik-Spektrum zwischen betont diskret und aufregend sportlich. Der Schalldämpfer kann wahlweise mit den serienmäßigen Endrohren des A 35 oder mit vier, optional erhältlichen, Edelstahl/Carbon-Endrohrblenden im charakteristischen BRABUS Design kombiniert werden. Diese Endrohre, die für die Aufnahme in der Serienschürze konzipiert wurden, sind für Besitzer eines A 35, die kein Motortuning wünschen, auch einzeln erhältlich.

Im Zusammenspiel mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das mit den BRABUS RACE Alu-Schaltwippen am Lenkrad noch präziser manuell geschaltet werden kann, und dem 4MATIC Allradantrieb beschleunigt der Power-Kompaktwagen mit dem BRABUS PowerXtra + B 35 S Performance Upgrade wie ein reinrassiger Sportwagen: Nach nur 4,4 Sekunden wird Tempo 100 erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h limitiert.

Ebenso sportlich präsentiert sich die Optik des von BRABUS veredelten Mercedes-AMG A 35 4MATIC: Die BRABUS Designer entwickelten ein Aerodynamikprogramm, das in Erstausrüstungsqualität aus hochwertigem PUR produziert wird. Der zweiteilige BRABUS Frontspoiler ist so konzipiert, dass er links und rechts am unteren Teil der Serienschürze fixiert wird. Die seitlich hochgezogenen Flaps tragen dazu bei, bei hohen Geschwindigkeiten den Auftrieb an der Vorderachse weiter zu reduzieren.

Um den Fahrtwind optimal in die seitlichen Lufteinlässe am Frontstoßfänger zu leiten, gibt es die beiden BRABUS Elemente, die über den horizontalen Stegen der seitlichen Belüftungsöffnungen angebracht sind.

Für eine optimale aerodynamische Balance und eine noch aufregendere Rückansicht sorgt der BRABUS Heckflügel auf dem Dach, der den Serienheckspoiler ersetzt.

Zusätzlich wird der exklusive BRABUS Look durch die BRABUS Monoblock Leichtmetallfelgen noch aufregender akzentuiert. Das Showcar auf der IAA 2019 ist rundum mit den betont sportlich gestylten BRABUS Monoblock T in der Dimension 8.5Jx19 ausgerüstet. Für dieses Fahrzeug wurden die Räder passend zur Karosserie glänzend schwarz lackiert, was die sportlichen Carbondesign-Elemente, die in die fünf Speichen integriert sind, optimal zur Geltung kommen lässt. Die dazu passenden Hochleistungspneus liefert BRABUS Technologiepartner Pirelli mit dem P Zero im Format 235/35 ZR 19.

Selbstverständlich bietet BRABUS auch zahlreiche Veredelungsoptionen für das Interieur des Mercedes-AMG A 35 an. Edelstahl-Einstiegsleisten mit beleuchtetem BRABUS Logo gehören genauso zum Programm wie BRABUS Aluminium-Pedale oder hochwertige Velour-Fußbodenschoner mit BRABUS Logo.

Sonderwünsche beim Interieur erfüllt die hauseigene Sattlerei mit einem BRABUS fine leather Interieur, das in Farbe und Polsterdesign exakt auf den Geschmack des Kunden abgestimmt wird.

Dazu werden mit höchster Präzision besonders weiches und dennoch besonders strapazierfähiges BRABUS Mastik-Leder und feines Alcantara in praktisch jedem vorstellbaren Farbton verarbeitet.

 

BRABUS





Die gamescom 2019 in Köln – eine Riesenindustrie ohne deutsche Beteiligung

|


Auch dieses Jahr findet wieder die gamescom in Köln statt. Der Andrang ist riesig (2018: 370.000 Besucher; +4% zu 2017), das Messegelände gut gefüllt, die Aussteller zufrieden und die Warteschalngen vor den Attraktionen entsprechend lang. Bis zu vier (4!!) Stunden Wartezeit für Neuerscheinungen, wie beim Spiel DOOM von Bethesda.

Vielleicht auch mal die Zeit einen kritischen Blich auf die Gamesindustrie an sich zu werfen und hier speziell den deutschen Anteil zu beleuchten. Immerhin weist der Verband der deutschen Games-Branche für 2018 einen Marktumsatz von knapp 4,4 Milliarden aus. Und ein Wachstum von fast 9%. Ein Wachstum, über das sich andere Branchen mehr als nur freuen würden.

Knapp jeder zweite Deutsche ist ein Gamer. 48% der Frauen und 52% der Männer spielen. 42% gelegentlich und 35% regelmäßig. Damit sind Games ein wichtiger Bestandteil dessen geworden, was wir als Freizeit ansehen.

FIFA 2019 war das erfolgreichste Game 2018, gefolgt von Red Dead Redemption 2 (ein open World Game mit Western Hintergrund) und Mario Cart 8 Deluxe, was ausschließlich mit Nintendo-Hardware gespielt werden kann. Ansonsten legen Spieleentwickler Wert auf möglichst viele mögliche Plattformen, um eine gewisse Marktbreite zu bekommen.

Auch ist die Altersstruktur interessant. Die größte Gamergruppe sind die Ü50jährigen mit 9,9 Millionen Spielern und 29% Marktanteil. Diese Altersgruppe steigert ihren Marktanteil seit 2014 kontinuierlich, während ALLE anderen Altersgruppen kontinuierlich abnehmen. Der Anteil der 10 bis 29-jährigen am Markt ist zusammen nur um 0,7% größer als die Ü50-Gamerliga. Wer hätte das gedacht…

Auch wächst die Bekanntheit und Akzeptanz von eSports. Jeder Fünfte hat hierzulande schon mal ein eSports-Match angeschaut. Damit hat auch der Sport an sich die Branche nachhaltig erreicht, auch wenn – welch Überraschung! – diese sportliche Spieleart „die sportpolitische Anerkennung versagt bleibt“, so der Verband der deutschen Gamerindustrie…

Bei so viel Akzeptanz sollte man eigentlich glauben, dass der deutsche Anteil repräsentativ ausfällt. An Entwicklung, Produktion und Vertrieb solcher Spiele. Dass die vielbeschworene Digitalisierung auch unsere Wohnzimmer durch deutsche Produzenten erreicht. Doch dem ist nicht so. 2017 waren 5% und 2018 nur noch 4,3% des Umsatzes basierend auf deutschen Entwicklungen. Der Löwenanteil ging in die USA und nach Fernost.
614 Unternehmen leben von Games in Deutschland und schaffen so direkt und indirekt fast 29.000 Arbeitsplätze. 2019 wurden 3,1% der Stellen gestrichen. Seit 2016 ist die Beschäftigung Jahr für Jahr rückläufig.

Auf eine versprochene zentrale Förderung der Branche auf Bundesebene in Höhe von 50 Millionen wartet man allerdings noch. Kritisch hinterfragt werden muss allerdings auch, ob 50 Millionen bei einem Umsatz von 135 Millionen Euro Umsatz wirklich Mittel zum Zweck sein kann. Man mit diesem Geld verlorenes Terrain wieder aufholen kann, was man anderswo seit Anfang an … verzockt hat.

Der Autor, selbst Unternehmensberater, sieht hier ein strukturelles Problem gepaart mit der Tatsache den Anschluss auf internationaler Bühne verpasst zu haben. Von den Global Playern nicht nur abgehängt, sondern völlig aus dem Feld gedrängt worden zu sein. Vermutlich auch technisch (z.B. gameengines) eher in der Steinzeit zu spielen. Schlicht ein Niemand zu sein…

Damit zeigt auch diese rein digitale Branche auf, wo Deutschland auch hier im globalen Wettbewerb steht, der da gern als Digitalisierung für wichtig befunden wird.

Gesellschaftlich zeigt sich aber eine steigende Akzeptanz wenn nicht sogar eine Art Wertschätzung. Gerade auch bei älteren Gamern. Vielleicht auch ein Fingerzeig für das, was einen weiteren gesellschaftlichen Wandel auslösen könnte. Interaktion mit anderen (Gamern), vielleicht auch irgendwann in der VR (Virtual Reality). Auch als Möglichkeit der Immobilität im Alter zu entkommen, geistig fit zu bleiben und aktiv am Leben teilnehmen zu können. Auch die Motorik, wie Fingerfertigkeit)  zu stärken. Ein nicht zu unterschätzendes Argument. Genauso auch die Möglichkeit via Gamercommunity der Alterseinsamkeit zu begegnen.

Hier ist zumindest in Deutschland und den westlichen Industrieländern überhaupt ein enormes Potential, was aber weder die gamescom als Messe noch der Verband der deutschen Games-Branche thematisiert. Oder auch nur erkannt hat.

Möglicherweise wieder ein Zug, den die Branche in Deutschland gerade verpasst…

ngg_shortcode_0_placeholder


 

 




Weltpremiere auf der IAA: Opel präsentiert als erster Hersteller ein elektrisches Rallyeauto

|


Rüsselsheim (ots)

   - ADAC Opel e-Rally Cup: Weltweit erster Rallye-Markenpokal für 
     Elektroautos
   - Für den Kundensport: Neues batterie-elektrisches Rallyeauto auf 
     Basis des Corsa-e
   - Gute Zusammenarbeit: Opel und der ADAC setzen erfolgreiche 
     Partnerschaft fort
   - Tradition: Opel holte schon sieben EM- und einen Rallye-WM-Titel
     nach Rüsselsheim

Vorhang auf für etwas ganz Neues: Als erster Hersteller weltweit bietet Opel einen batterie-elektrischen Rallyewagen für den Kundensport an. Der E-Renner feiert auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt (Publikumstage vom 12. bis 22. September) seine Weltpremiere und basiert auf dem schon bestellbaren Opel Corsa e. Im kommenden Jahr startet dann der ADAC Opel e-Rally Cup – weltweit der erste Rallye-Markenpokal für Elektrofahrzeuge.

Mit der neuen Rennserie setzen Opel und der ADAC ihre erfolgreiche Partnerschaft fort. In den vergangenen Jahren haben im ADAC Opel Rallye Cup beinahe hundert Talente aus 18 Nationen eine perfekte Einstiegsplattform in den Rallyesport bekommen. Die schnellsten Piloten konnten im ADAC Opel Rallye Junior Team ihr Können auch international zeigen. Dabei errangen die Opel-Junioren mit dem ADAM R2 vier Europameistertitel in Folge (2015 bis 2018). Der neue Opel Corsa-e löst nun den ADAM auf der Rallyepiste ab. Der neue Renner leistet 100 kW/136 PS bei einem maximalen Drehmoment von 260 Newtonmeter aus dem Stand.

„Der Corsa-e ist das Elektroauto für alle – voll alltagstauglich und absolut erschwinglich. Attribute, die auch und gerade im Motorsport zählen. Dazu kommt, dass der neue Corsa fahraktiv und besonders dynamisch ist. Auf Basis des Serienfahrzeugs haben wir nun ein elektrisches Rallyefahrzeug entwickelt – als erster Hersteller der Welt“, freut sich Opel-Chef Michael Lohscheller auf den neuen Markenpokal.

ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk ergänzt: „Wir bringen mit dem ADAC Opel e Rally Cup Elektroantriebe jetzt erstmals in den Breitensport und vor allem in die Nachwuchsförderung. Gerade in der Nachwuchsförderung eröffnen uns das innovative Konzept und die Zusammenarbeit mit der Groupe PSA neue Möglichkeiten. Ich bin mir sicher, dass der ADAC Opel e-Rally Cup weit über die Grenzen von Deutschland hinaus eine Signalwirkung für den Motorsport hat.“

Der ADAC Opel e-Rally Cup soll zunächst im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft sowie ausgewählten weiteren Veranstaltungen ausgetragen werden. Der Start des Markenpokals ist für Sommer 2020 vorgesehen, mindestens acht Wertungsläufe sollen jahresübergreifend bis 2021 eine so genannte „Super Season“ bilden. Teil des Konzepts ist darüber hinaus eine umfassende Förderpyramide, die unter anderem auch die Neuauflage der 2016 mit großem Erfolg ausgetragenen ADAC Opel Rallye Academy als erste Stufe vorsieht. Mehr als tausend junge Interessenten bewarben sich damals für das einzigartige „Rallye-Casting“, welches die talentiertesten Teilnehmer direkt in den ADAC Opel Rallye Cup führte. Dieses stimmige Konzept wird weitergeführt und bis in die internationale Spitze ausgebaut.

Über die Academy und den ADAC Opel e-Rally Cup werden die besten Nachwuchsfahrer als nächste Stufe des Förderprogramms mit dem neuen Opel Corsa R2 in die Rallye-Junior-Europameisterschaft aufsteigen können. Für Top-Talente bietet die Eingliederung von Opel in die Groupe PSA zudem weitere Möglichkeiten: Die Schwestermarke Peugeot setzt leistungsstarke Fahrzeuge nach R5-Reglement ein – und Citroën sogar World Rally Cars in der WM. Beste Aufstiegschancen in den internationalen Rallye-Spitzensport.

„Opel ist traditionell mit dem Rallyesport eng verbunden. Wir blicken immer wieder stolz auf unsere Erfolge zurück: mit bis heute sieben Europameisterschaften und dem Weltmeistertitel 1982 mit Walter Röhrl und Christian Geistdörfer auf Opel Ascona 400.

Nun geht es elektrisch weiter und die Fans werden staunen, welche Performance in unserem e-Cup-Fahrzeug steckt“, sagt Lohscheller.

Das Entwicklungsprogramm des Opel Corsa-e Rally läuft in Rüsselsheim auf vollen Touren. Geplant sind zunächst 15 Stromer für den ADAC Opel e-Rally Cup 2020/2021. Der Fahrzeugpreis bei Opel Motorsport wird für Kundenteams deutlich unterhalb von 50.000 Euro (netto) liegen.

Technische Daten Opel Corsa-e Rally

Elektromotor:       Synchronmotor 
Leistung:           100 kW (136 PS) 
Drehmoment:         260 Nm 
Energiespeicher:    Lithium-Ionen-Akku, 50 kWh 
Kraftübertragung:   Frontantrieb mit Torsen-Differenzial 
Fahrwerk:           Rallyefahrwerk
                    McPherson-Federbeine mit Uniballaufnahmen
                    vorne 
Räder:              7 x 17 Zoll; ET20
Lenkung:            elektrische Servolenkung
Bremsen:            4-Kolben-Bremssattel mit innenbelüfteten
                    232x28-mm-Bremsscheiben vorne, 264x12-mm hinten,
                    Bremskreislauf/hydraulischer Druck hinten
                    einstellbar, speziell auf die Rekuperation
                    angepasste Bremsensteuerung hydraulische
                    "Fly-Off"-Handbremse 
Chassis:            Leichtbau-Rohkarosserie, verschweißter 
                    Sicherheitskäfig, Unterfahrschutz für Motor und
                    Getriebe, Feuerlöschanlage, Trockenbatterie,
                    Schnellverschlüsse für Motorhaube und Heckklappe,
                    Abschleppschlaufen 
Bordelektrik:       ESP, Traktionskontrolle und ABS deaktiviert, 
                    Motorsport Display mit Datalogger, Neu
                    entwickeltes High-Voltage (HV) Safety-Warnsystem,
                    Optional: Tripmaster & Zusatzleuchten /
                    Nachtgesicht 
Abmessungen:        Länge: 4.060 mm 			
                    Breite: 1.770 mm (5 mm breiter als Serie) 
                    Höhe: 1.440 mm (5 mm höher als Serie)
                    Radstand: 2.540 mm (2 mm länger als Serie) 





Auf der IAA Experience die neuesten Mobilitätstrends erleben

|


  • Innovation und Interaktion: die digitale und elektrische Zukunft der Mobilität auf den vier Formaten der IAA erleben und ausprobieren
  • IAA Experience-Format bietet E-Move Track, Test Drive und Offroad Parcours
  • Zukunft der Mobilität diskutieren und mitgestalten: Jetzt Tickets für die IAA 2019 in Frankfurt a. M. sichern

Im September verwandelt sich Frankfurt erneut von der Main- in die Mobilitäts-Metropole. Die IAA, Europas führende Mobilitätsplattform, lädt vom 12. – 22. September Familien, Fachbesucher, (E)-Mobilitäts-Experten und alle Interessierten ein, die Zukunft der Mobilität schon heute zu erleben. Die IAA Experience bringt viele verschiedene Erlebnisangebote auf das Gelände, zum Beispiel einen E-Move Track für E-Bikes und E-Scooter, ein autonom fahrendes Shuttle, Outdoor Parcours oder die Kids World. Mit den vier Säulen, die die IAA tragen, bietet die IAA Experience damit neben der IAA Conference, der IAA Exhibition und der IAA Career vielfältige Interaktionsmöglichkeiten.

VDA-Präsident Bernhard Mattes: „Wir freuen uns, mit der diesjährigen IAA allen Teilnehmern und Besuchern ein umfangreiches Programm zu bieten, das die individuellen Mobilitätsbedürfnisse unserer Besucher bedient. Mit unserem branchenübergreifenden Ansatz und den vier neuen Formaten machen wir die Zukunft der Mobilität mit allen Sinnen erlebbar: ob als Diskussionsformat auf der IAA Conference oder durch die neuesten Modell-Premieren auf der IAA Exhibition – ob live auf dem E-Scooter im E-Move Track oder interaktiv und vernetzend bei unserer IAA Career. Noch nie war die Zukunft der Mobilität so vielfältig, so interdisziplinär und hautnah erlebbar wie auf dieser IAA.” VDA-Geschäftsführer Dr. Martin Koers ergänzt: „Die IAA heute und in der Zukunft ist eine Plattform, die Technologien und Innovationen nicht nur zeigt, sondern erfahrbar macht. So können alle Teilnehmer Zukunftstechnologien, die morgen auf die Straße kommen, bereits heute auf der IAA ausprobieren.”

Die Zukunft der Mobilität auf der IAA Experience erleben 

Mit dem Test Drive auf dem Freigelände West (F10) erleben die Besucher neueste Mobilitätstrends hautnah. Etablierte Marken wie u. a. Ford, Honda, Hyundai, Jaguar, KIA, Renault/Dacia, Volkswagen und Ionity laden dazu ein, neueste Entwicklungen selbst zu testen und Probe zu fahren. Ein autonom fahrender Shuttle-Bus von Continental fährt die Besucher über das Geländer der IAA. Ob auf dem Freigelände oder in der Stadt – On-Board-Kameras übertragen die persönlichen Erlebnisse und präsentieren sie den Zuschauern auf der IAA-Bühne.

Der E-Move Track vereint E-Mobilität und Light Vehicles. Die Teilnehmer haben hier die Möglichkeit, Elektrofahrräder zu testen und Erfahrungen auf dem E-Scooter zu machen – außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, mit Steilkurve, Rüttelstrecke, Terrain-Boxen und mehr.

Der Offroad Parcours auf der Freifläche der Agora bietet mit seinen Rampen und Gefällstrecken vor allem Outdoorfans besondere Fahrerlebnisse. Hier komplettieren Marken wie Audi, Ford, Hyundai, Mercedes-Benz, Seat, Skoda und Volkswagen das Programm und präsentieren Geländewagen und SUVs in unterschiedlichen Größen – auch mit elektrischem Antrieb. Foodcourts und viele weitere Angebote machen die Agora damit zu einer vielfältigen Erlebnisarena.

Die jüngeren Besucher entdecken in der Kids World die Zukunft der Mobilität auf spielerische Art und Weise. Mit einer spannenden „Schnitzeljagd“, ausstellereigenen Aktionen und Sonderschauen erleben so auch die Kleinen die Zukunft der Mobilität auf völlig neuartige Weise. Mit dem neuen Familienticket (35 Euro, zwei Erwachsene und bis zu drei Kindern) erhalten Familien außerdem einen Voucher für zwei kostenlose Softdrinks.

Auch Zukunft hat Tradition

Auf den Flächen der IAA Heritage by MOTORWORLD eröffnet sich den Besuchern die gesamte emotionale Welt automobiler Klassiker und vermittelt die faszinierende Geschichte der individuellen Mobilität. Das Format setzt auf klassische Automobile und Motorräder im Premium-Segment sowie dazu angrenzendes Highend Handwerk. Hier schlagen wir die Brücke zwischen Zukunft und Herkunft der Mobilität.

IAA 2019: Diskussions-, Netzwerk-, Erlebnis- sowie Karriereformate an einem Ort

Die IAA ist Europas führende Mobilitätsplattform. Unter dem Motto „Driving tomorrow“ öffnet die IAA 2019 vom 12. bis 22. September ihre Tore für die globalen Player der Automobilindustrie, Zulieferer, Anbieter neuer Mobilitätslösungen, innovative Tech-Unternehmen und aufstrebende Start-ups in der Main-Metropole. Die IAA ist das größte Mobilitätsevent des Jahres. Die Teilnehmer erleben 2019 erstmals neue Formate: die IAA Conference, auf der sich Pioniere und Experten der Mobilitätsindustrie zum Zukunftsdialog treffen, die IAA Exhibition und die IAA Experience mit vielen Erlebnisangeboten, sowie die IAA Career, welche sich an Studierende, Berufseinsteiger und Professionals richtet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist Veranstalter der IAA.





Im Haare-Himmel – TOP HAIR Düsseldorf 2019

|

 

Praktisch jeder hat Haare – oder hätte gern welche.

Darum haben Haare Bedeutung – und darum sind Friseurinnen und Friseure die am häufigsten konsultierten Schönheitsspezialisten.

Vergiss Chirurgen, vergiss Visagisten – der Top-Hair-Stylist ist für Männlein und Weiblein gleichermaßen da – und manchmal bewirkt er Wunder.

Wir haben’s gesehen:

Auf der TOP HAIR Düsseldorf, der internationalen Leit-Veranstaltung für die Friseurbranche.

Von professioneller Aurüstung bis zur Weiterbildung in Workshops oder im direkten Gespräch. 

Produktneuheiten können hier getestet werden.

Wer möchte, kommt hier beruflich wirklich weiter.

 

 
https://www.top-hair-international.de/

 




Starker Sport in Dortmund: 1000er, Backflips, Mountainbike

|

 

Von Thomas Deitenbach

Starker Sport in Dortmund: 1000er, Backflips, MountainbikeRennmaschinen, Trainings, Maßkombis, Carbon. Der Sportbereich der Dortmunder Motorradmesse setzt in diesem Jahr neue Maßstäbe. Neun verschiedene Rennserien werden vorgestellt. In Dortmund stehen die Boliden der IDM ebenso wie die Klassik-Racer vergangener Superbike-Zeiten. Gleich zweistellig ist die Zahl der Trainingsanbieter. Die Termine und Tracks der verschiedenen Serien erfährt man natürlich auch. Spezielle Bekleidung, Carbon- und Titanteile, Tuning, Fahrwerke, Top-Helme. Für den perfekten Start findet man alles in Messehalle 6. Und gleich vier Hersteller von Maß-Kombis zeigen das passende Renn-Outfit.

Unter den Rennserien, für die in den Dortmunder Westfalenhallen geworben wird, sind einige lizenzfreie Wettbewerbe. Es müssen nicht die neuesten Maschinen sein, die für die Rundkurse aufgebaut werden. In der IG Königsklasse gehen noch viele Zweitakter an den Start. Klassik-Superbike und Klassik-Motorsport sind Wettbewerbe für die kernigen Bikes vergangener Zeiten. Die Fahrer des Reinoldus-Langstreckencups umkreisen regelmäßig den Nürburgring. Im Triumph-Cup kämpfen die Fans der Briten-Bikes.

Breitensport mit aktuellen Maschinen betreiben die Piloten bei den „German Moto Masters“ und bei der IBPM, den Wettbewerben von Bike Promotion. Beim „Deutschen Langstrecken-Cup“ starten die Teams mit eigenen Bikes in den 600er und 1000er-Klassen. Es gibt ebenso eine Endurance-Klasse mit wechselnden Fahrern. Die bärenstarken 1000er der IDM stehen in Halle 3.

Einen Vorgeschmack auf die perfekte Motorradbeherrschung der Rennpiloten sehen die Besucher in Dortmund in der Monster-Action-Arena. Die Backflips bis unters Hallendach sind legendär. Erstmals klettert in Halle 3 ein Mountainbiker über Truck und Hindernisse. Wer noch mehr Spannung möchte, darf selbst unter die Räder kommen. Die Trial-Asse laden Zuschauer zum Mitmachen ein. Gute Nerven, Gelassenheit und natürlich etwas Mut sind gefragt. Was genau dies bedeutet, sehen die Besucher mehrmals täglich von Donnerstag bis Sonntag in Halle 3.

Im Außengelände dröhnen die Maschinen in der Kugel. Erstmals ist in diesem Jahr eine Frau mit am Start, die erst 23jährige Kolumbianerin Karen. Ebenso spannend ist eine weitere Neuheit im Open-Air-Area der Messe. Im Wheelie-Simulator von Dirk Manderbach kann man auf einem Motorrad abheben, ohne echte Blessuren fürchten zu müssen.

Die Neuheiten der Saison, darunter einige Deutschlandpremieren, stehen wie gewohnt in den Westfalenhallen. Hersteller wie BMW, Husqvarna, Yamaha und Kawasaki haben ihre Stände erweitert. Nur Honda findet vor allem in Halle 7 statt. Dort wird an die Vorstellung der CB 750 vor fünfzig Jahren erinnert. Markenclubs und Privatleute haben eine einzigartige Kollektion zusammen getragen, die so nur an den vier Tagen in Dortmund zu sehen sein wird.

Die MOTORRÄDER 2019 ist von Donnerstag, 28. Februar, bis Sonntag, 3. März täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintrittskarten gibt es zu unveränderten Preisen zum Vorjahr online unter www.zweiradmessen.de und an der Tageskasse.

Motorräder parken gebührenfrei zwischen Haupteingang und der B 1.


 

 

 




Segeln für Einsteiger auf der boot 2019

|

 

Auf der boot in Düsseldorf kann man natürlich träumen.

Von großen, teuren Yachten – und von der großen – oft auch teuren – Freiheit.

Aber, es geht auch klein und sofort.

Ausprobieren ist möglich – Wassersport zum Anfassen, sozusagen.

Wer morgens um 10 um einen Termin bittet für’s Schnuppertauchen oder Kiteboarden, wird schon kurz darauf auf’s Wasser gebeten, zum Beispiel per Handy-App.

Wir haben uns das mal beim Schnuppersegeln angeschaut.

 

 

 




Industrielle Intelligenz erleben: Von der Komponente bis zur Systemlösung

|

 

Wir besuchten diese Woche die Preview der Hannover messe für sie, die vom 01.-05.April in Hannover stattfindet.

Die Industrie verändert sich – schnell und radikal. Themen wie Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gewinnen innerhalb der vernetzten Industrie weiter an Bedeutung. Unter dem Leitthema „Industrial Intelligence“ stellt die HANNOVER MESSE 2019 diese Entwicklung ins Zentrum. Der Blick richtet sich dabei auch auf die Rolle des Menschen: Er ist es, der weiterhin die entscheidenden Impulse in der Fabrik der Zukunft gibt.

 

Hannover. Die HANNOVER MESSE boomt. Vom 1. bis 5. April werden 6 500 Unternehmen aus 75 Ländern zur Weltleitmesse der Industrie erwartet. Weltkonzerne, Mittelständler und Startups präsentieren ihre Komponenten, Prozess- und Systemlösungen für die Industrieproduktion und Energieversorgung der Zukunft. Aus den Bereichen der Automation, Robotik, Industriesoftware, Antriebs- und Fluidtechnik, Energietechnologien, Zulieferung sowie Forschung und Entwicklung sind alle führenden Unternehmen vertreten. Das Partnerland in diesem Jahr ist Schweden.

 

„Die HANNOVER MESSE ist die weltweit einzige Plattform, auf der die Komponenten und Systeme des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Elektrotechnik mit den digitalen Technologien von Software und IT-Unternehmen verschmelzen“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Nur in Hannover bekommen Besucher aus der produzierenden Industrie und der Energiewirtschaft einen umfassenden Blick in die industrielle Zukunft und finden die besten technischen Lösungen für ihre Unternehmen.“  

Mehr als 100 Anwendungsbeispiele für Maschinelles Lernen

„Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Industrie zu revolutionieren“, sagt Köckler. „In Zukunft steuern KI-Technologien vernetzte Produktionsanlagen und verbessern die Systeme fortlaufend. So steigen die Qualitätsstandards. Herstellungsprozesse werden flexibler und kosteneffizienter.“ 

Industrieunternehmen machen sich zunehmend innovative digitale Technologien zunutze. Eine Hauptrolle spielen hier Machine Learning und Künstliche Intelligenz, indem sie Daten unterschiedlicher Quellen verknüpfen, Fehler voraussehen und Probleme beheben. „Auf Basis von Daten ermöglicht KI eine fortlaufende Verbesserung der Prozesse“, so Köckler. „Daraus ergeben sich enorme Vorteile für Produktivität und Qualität. Das ist eine große Chance auch für den Standort Deutschland.“ Denn KI schafft Raum für neue Ideen: Das können bestehende Produkte sein, die um digitale Services erweitert werden, oder auch komplett neue Geschäftsmodelle.

Köckler: „Auf der HANNOVER MESSE werden mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele für Machine Learning gezeigt. Das gibt es weltweit kein zweites Mal.“

Gezeigt werden Roboter, die Aufgaben in der Fabrik eigenständig lösen und ihr Wissen an andere Maschinen weitergeben. Oder KI-Systeme, die bei Reparaturmaßnahmen detaillierte Instruktionen geben und den Techniker bei der Ausführung begleiten. Das System wird im Dialog mit dem Menschen immer besser, weil es mit jeder neuen Fragestellung und jedem Feedback weiter dazulernt.

5G für die Industrie

Ab 2020 soll der neue 5G-Mobilfunkstandard in Deutschland die Basis für eine umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft legen. Besonders für die Industrie wird 5G ein wichtiger Meilenstein, da Zukunftstechnologien wie das maschinelle Lernen in der Produktion oder autonomes Fahren dadurch anwendungsreif werden. Für die HANNOVER MESSE wird 5G deshalb ein zentrales Thema sein. Köckler: „5G wird die Industrie in die Lage versetzen, das ganze Potenzial von Industrie 4.0 zu heben.“

Wie das genau aussehen wird, zeigt die HANNOVER MESSE in Halle 16 mit einem Blick in die 5G-Zukunft. Gemeinsam mit dem Netzausrüster Nokia wird die „5G-Arena“ errichtet – ein 5G-Testfeld, in dem erste Anwendungen vorgeführt werden. Zugleich dient die 5G-Arena als Anlaufpunkt für alle Fragen der Industrie rund um den künftigen Mobilfunkstandard. Experten stehen zum Austausch bereit und das Land Niedersachsen hält vor Ort seine Anwenderkonferenz ab.

Die Zukunft der Arbeit

Mit dem Leitthema „Industrial Intelligence“ ist aber noch mehr gemeint als smarte Technologie: nämlich die digitale Vernetzung von Menschen und Maschinen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

„Wenn wir von den Vorzügen künstlicher Intelligenz sprechen, heißt das nicht, dass wir auf die menschliche Intelligenz verzichten könnten. Im Gegenteil“, so Köckler. „Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und Führung – mit diesen Eigenschaften wird der Mensch in Zukunft weiterhin die wichtigste Rolle in der Industrie spielen.“

Deshalb widmet sich die HANNOVER MESSE auch der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Einen wesentlichen Beitrag wird hierzu der neue Kongress „Future of Work in Industry“ leisten. Am 3. April kommen rund 300 Experten, Vordenker und Führungskräfte der Industrie zusammen, um über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Qualifikation und Organisation der Arbeit zu diskutieren – darunter Philosoph und Autor Richard David Precht, Siemens-Personalchefin Janina Kugel oder der „Human-Cyborg“ Ralf Neuhäuser.

Leichtbau und Energie-Infrastruktur für die Mobilität von morgen

Ein zentraler Eckpfeiler unserer Industriegesellschaft ist die Mobilität. Sie prägt als beherrschender Megatrend unser Leben. Im Zentrum der individuellen Mobilität steht nach wie vor das Automobil. Auch hier gibt die HANNOVER MESSE entscheidende Impulse: So wird die HANNOVER MESSE 2019 Schauplatz des ersten Leichtbau-Gipfels der Bundesregierung.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie organisiert den „1. Lightweighting Summit“ am Messedienstag. Insgesamt zeigen mehr als 150 Unternehmen auf der HANNOVER MESSE Leichtbaulösungen. Hauptabnehmer ist die Automobilbranche, doch auch andere Branchen entdecken mehr und mehr die Potenziale von Leichtbau, die sich längst nicht in Gewichts-, Material- und Kostenreduktion erschöpfen. Vielmehr geht es darum, ein Produkt oder Bauteil besser zu machen – etwa im Hinblick auf Belastbarkeit, Effizienz, Design und Ressourcenverbrauch.

Im Bereich Electric Vehicle Infrastructure dreht sich alles um Ladetechnologien, neue Abrechnungssysteme oder alternative Mobilitäts- und Transportlösungen. Im gleichnamigen Forum diskutieren Experten branchenübergreifend, wie sich die Mobilität von morgen gestaltet und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen.

Industrial Pioneers Summit

Zum Blick in die Zukunft gehört schließlich auch die Frage, was eigentlich nach Industrie 4.0 kommt. Diese Frage ist von größter Relevanz, wenn es darum geht, auch langfristig im globalen Wettbewerb mitzuspielen. Die HANNOVER MESSE veranstaltet deshalb erstmals den Industrial Pioneers Summit – ebenfalls am Messedienstag. Dort wird über Digitalisierung, KI, Mensch-Maschine-Kollaboration und Plattformökonomie diskutiert. Eingeladen sind Vordenker und Innovationstreiber aus Industrie, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Es geht darum, Erkenntnisse, Meinungen und Theorien über Entwicklungen und Szenarien auszutauschen, um gemeinsam zu einer Vision für das Jahr 2025 zu kommen.

Partnerland Schweden

Wenn es um den Blick in die Zukunft geht, ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2019 stets vorn dabei. Schweden steht seit Jahrzehnten für Fortschritt und Innovation. Unter der Überschrift „Sweden Co-Lab“ – eine Verbindung der Konzepte Co-Creation und Innovation – präsentieren sich schwedische Unternehmen in Hannover als weltweit führende Anbieter von Smart-Industry-Lösungen und attraktiver Partner für die internationale Zusammenarbeit.

HANNOVER MESSE – Get new technology first!

Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Mit dem Leitthema „Integrated Industry – Industrial Intelligence“ bildet sie die Digitalisierung der Produktion und Energiesysteme ausführlich ab.  Neben den sechs Leitmessen – IAMD–Integrated Automation, Motion & Drives, Digital Factory, Energy, Industrial Supply, ComVac und Research & Technology gibt es Sonderbereiche für Startups und Karrierethemen. Mehr als 90 Konferenzen und Foren runden das Programm ab. Die nächste Ausgabe wird vom 01. bis 05. April 2019 in Hannover ausgerichtet. Schweden ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2019.

Deutsche Messe AG

Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 356 Millionen Euro im Jahr 2017 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Zum unternehmenseigenen Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie (in alphabetischer Reihenfolge) die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die INTERSCHUTZ (Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit), die LABVOLUTION (Labortechnik) und die LIGNA (Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und -verarbeitung). Weitere Fachmessen organisiert die Deutsche Messe zudem an anderen Standorten in Deutschland, etwa die parts2clean (Teilereinigung) oder die SurfaceTechnology (Oberflächentechnik). Darüber hinaus ist das Messegelände regelmäßig Schauplatz von Gastveranstaltungen, die Leitmessen ihrer Branchen sind: AGRITECHNICA (DLG; Agrartechnik) und EuroTier (DLG; Nutztierhaltung), EMO (VDW; Werkzeugmaschinen), EuroBLECH (Mack Brooks; Blechbearbeitung) und IAA Nutzfahrzeuge (VDA; Transport, Logistik, Mobilität). Zum Portfolio der Deutschen Messe gehören ebenfalls Veranstaltungen in Australien, China, Indonesien, Italien, Kanada, Mexiko, Russland, Singapur, Thailand, der Türkei und den USA. Dazu zählen Messen aus den Bereichen Automotive, ICT & Digital Business, Manufacturing & Processing Industries, Energy & Logistics sowie Metal Processing. Mit mehr als 1 200 Beschäftigten und 58 Sales Partnern ist die Deutsche Messe in rund 100 Ländern präsent.
 
Gastbeitrag von H.Hundozi



 

 

 




Mehr Luxus geht immer – Superyachten auf der Boot 2019

|

 

Die Sunseeker 86 und die Nautor’s Swan 65 gehören zu den größten und luxuriösesten Yachten auf der Boot 2019.

Die Inneneinrichtung, die Technik – hier wurden nur die edelsten Materialien verbaut.

Das sind toll aus, hat aber natürlich auch seinen Preis.

Die Sunseeker 86 kostet 7 Millionen Euro, ohne Extras, versteht sich.

Die Swan 65 ist schon für knapp unter 3 Millionen Euro zu haben.

 

 




Die nächste photokina findet im Mai 2020 statt

|

 

Imaging-Industrie und Koelnmesse beschließen neuen Startpunkt für den Jahresturnus

Nach der erfolgreich verlaufenen photokina 2018 haben sich der Photoindustrie-Verband (PIV), Frankfurt, als ideeller Träger der Messe und der Veranstalter Koelnmesse darauf verständigt, die nächste weltweite Leitmesse nicht wie zunächst geplant im Mai 2019, sondern im Mai 2020 zu veranstalten. Dann werden von Mittwoch, 27.05.2020 bis Samstag, 30.05.2020, wieder alle marktführenden Unternehmen der Imagingbranche in Köln erwartet. Die Entscheidung, den Start des angekündigten Jahresturnus um ein Jahr zu verschieben, soll allen Beteiligten die Möglichkeit geben, die erfolgreich begonnene Neukonzeptionierung der photokina weiter zu entwickeln und neue Zielgruppen bei Ausstellern und Besuchern zu erschließen, um den Status der Messe als globale Plattform der Foto- und Imaging-Branche auszubauen.

„Die photokina 2018 hat mit bahnbrechenden Neuheiten und 180.000 Besuchern aus 127 Ländern unsere ohnehin optimistischen Erwartungen deutlich übertroffen”, erklärte der PIV-Vorstandsvorsitzende Rainer Führes. „Dadurch haben wir die Messlatte für die nächste Veranstaltung selbst sehr hoch gelegt. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass wir im Mai 2019 nach nur gut sieben Monaten wieder eine so begeisternde Stimmung erzeugen können, welche die photokina 2018 geprägt hat. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den geplanten Jahresturnus erst 2020 zu beginnen. Der Photoindustrie-Verband dankt der Koelnmesse für ihre schnelle Bereitschaft, diesem Wunsch nachzukommen. Das zeigt einmal mehr die große Professionalität und die hervorragende Kundenorientierung, die unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit seit Jahrzehnten auszeichnet.“

„Wir verstehen, dass selbst potente Technologie-Unternehmen innerhalb einer extrem kurzen Vorlaufzeit von nur sieben Monaten nicht sicherstellen können, wieder eine derartige Innovationskraft in die Messehallen zu bringen, wie wir es auf der photokina 2018 erlebt haben”, fügte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, hinzu. „Genau diese Innovationen sind es aber, die – ebenso wie die Präsenz aller führenden Anbieter der Branche sowie der weltweit wichtigen Anwender, Handelsunternehmen und Dienstleister – den Charakter der photokina als globale Leitmesse prägen. Um sicher zu sein, diesen Anspruch auch in Zukunft zu erfüllen und mit jeder Veranstaltung den Erwartungen der Aussteller und Besucher gerecht zu werden, haben wir flexibel auf den Wunsch des PIV reagiert. Damit stellen wir die einzigartige Schlagkraft und öffentliche Ausstrahlung eines unserer Messe-Flaggschiffe auch für die Zukunft sicher.“

Die photokina hatte sich in diesem Jahr erfolgreich mit einem neuen Konzept präsentiert, zu dem die verstärkte Einbindung neuer Aussteller aus innovativen Bereichen wie Mobile, Imaging Analytics, digitaler Workflow und Bewegtbild sowie eine stärkere Erlebnisorientierung für die Besucher gehören. Diese Verbindung von Erlebnis und Produktpräsentation, die insbesondere von jüngeren Zielgruppen sehr gut angenommen wurde, sorgte trotz der um zwei Tage verkürzten Messedauer für volle Hallen, überfüllte Workshops und spektakuläre Präsentationen auf den Eventflächen, vor denen sich immer wieder große Menschentrauben bildeten. Das führte dazu, dass die Messe nicht nur in den klassischen Medien, sondern auch in digitalen und sozialen Kanälen wie Instagram, YouTube, Facebook oder Twitter stärker wahrgenommen wurde als in den Vorjahren. Auch das neugeschaffene Imaging Lab, in dem Start-ups, Investoren und Wissenschaftler neue Imaging-Anwendungen präsentierten und diskutierten, erwies sich als Impulsgeber für die gesamte Branche. Zusammen mit zahlreichen wegweisenden Neuheiten der etablierten Imaging-Unternehmen ergab sich so eine Gesamtschau der großen Dynamik, mit der sich die Imaging-Industrie für die digitale Zukunft aufstellt und die auch die photokina 2020 prägen wird.

 

Koelnmesse GmbH


 

 




Deutsche Messe AG: Messe sortiert Digitalthemen neu

|

 

 

Hannover (ots) –

– CEBIT Hannover wird abgesagt
– Industrienahe Digitalthemen der CEBIT gehen in die HANNOVER MESSE
– Neue fokussierte Digitalfachmessen in Vorbereitung

Angesichts rückläufiger Flächenbuchungen für die CEBIT 2019 bereinigt die Deutsche Messe ihr Veranstaltungsportfolio. Die industrienahen Digitalthemen der CEBIT werden in der HANNOVER MESSE weitergeführt, für die übrigen Themenfelder der CEBIT sollen inhaltlich spitze Fachveranstaltungen entwickelt werden, die sich gezielt an Entscheider ausgewählter Branchen richten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit.

Die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre zeigte, dass eine Horizontalmesse wie die CEBIT in der digitalen Wirtschaft zunehmend auf rückläufige Nachfrage stößt. Da die Innovationsschritte durch die Digitalisierung vor allem in den Anwendungsbranchen greifen, ist Digitalisierung bei nahezu allen Branchenfachmessen das beherrschende Thema. Dies beeinflusst die Messepolitik der Unternehmen, die zu den klassischen Kernausstellern der CEBIT gehören. Sie nutzen immer häufiger die Branchenmessen der Anwender als Plattform für Geschäftsanbahnung.

„Die deutsche Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren immer wieder über die thematische Überschneidung von HANNOVER MESSE und CEBIT diskutiert. Wir werden daher die Themen überführen, die inhaltlich zur klaren Ausrichtung der HANNOVER MESSE passen“, sagte Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, am Mittwoch in Hannover. In den nächsten Wochen werde zudem intensiv mit dem Digital-Markt geprüft, welche Themen Potenzial für fokussierte Fachmessen aufweisen.

Das neue Konzept der CEBIT, das auf den Dreiklang aus Messe, Konferenz und Festival setzte, konnte den Abwärtstrends der Besucherzahlen nicht stoppen. Da auch der Negativtrend bei den Flächenbuchungen über alle Themensegmente hinweg nicht aufgehalten werden konnte, werde die CEBIT künftig nicht mehr ausgerichtet.

Deutsche Messe AG Vorstand Oliver Frese bat das Aufsichtsratspräsidium um Entbindung von seinen Aufgaben zum 31. Dezember 2018. Das Gremium gab diesem Ersuchen statt. „Wir nehmen die Entscheidung von Herrn Frese mit Bedauern und Respekt zur Kenntnis. Es ist sehr bedauerlich, einen so erfahrenen Messemacher und Vorstand zu verlieren. Frese hat sich bei der Deutschen Messe viele Jahre für das Veranstaltungsportfolio verdient gemacht, zuletzt als für die CEBIT verantwortlicher Vorstand“, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. „Gerade mit dem neuen Konzept der CEBIT hat Frese Mut, Innovationskraft und Pioniergeist bewiesen. Der weitere Nachfragerückgang bei der neuen CEBIT ist umso bedauerlicher, gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die CEBIT- Idee in der gesamten Wirtschaft angekommen ist und aufgenommen wurde. Die in ihr repräsentierten Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz etc. werden inzwischen als Querschnittsaufgabe wahrgenommen – was auch ein Erfolg der CEBIT ist.“

Die Bedeutung der CEBIT im Veranstaltungsportfolio und im wirtschaftlichen Ergebnis hatte sich bereits in den vergangenen Jahren relativiert. „Wir haben durch viele andere starke Veranstaltungen und das stringente Wachstum im Auslandsgeschäft die Deutsche Messe als Unternehmen sicher und solide aufgestellt“, sagte Köckler. Die Marke CEBIT soll bei den Veranstaltungen im Ausland weiter genutzt werden.

Deutsche Messe AG

Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 356 Millionen Euro im Jahr 2017 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Zum unternehmenseigenen Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie (in alphabetischer Reihenfolge), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die INTERSCHUTZ (Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit), die LABVOLUTION (Labortechnik) und die LIGNA (Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und -verarbeitung). Weitere Fachmessen organisiert die Deutsche Messe zudem an anderen Standorten in Deutschland, etwa die parts2clean (Teilereinigung) oder die SurfaceTechnology (Oberflächentechnik). Darüber hinaus ist das Messegelände regelmäßig Schauplatz von Gastveranstaltungen, die Leitmessen ihrer Branchen sind: AGRITECHNICA (DLG; Agrartechnik) und EuroTier (DLG; Nutztierhaltung), EMO (VDW; Werkzeugmaschinen), EuroBLECH (Mack Brooks; Blechbearbeitung) und IAA Nutzfahrzeuge (VDA; Transport, Logistik, Mobilität). Zum Portfolio der Deutschen Messe gehören ebenfalls Veranstaltungen in Australien, China, Indonesien, Italien, Kanada, Russland, Singapur, Thailand, der Türkei und den USA. Dazu zählen Messen aus den Bereichen Automotive, ICT & Digital Business, Industries, Engergy & Logistics sowie Metal Processing. Mit mehr als 1 200 Beschäftigten und 58 Sales Partnern ist die Deutsche Messe in rund 100 Ländern präsent.

Deutsche Messe AG Hannover


 

 




Nachwuchsgewinnung der Polizei auf Kasseler Herbstmesse

|

 

Polizeistand auf der Kasseler Herbstmesse

Kassel (ots) – Vom 3. – 11. November 2018 findet in Kassel wieder die alljährliche Herbstmesse statt. Neben Ständen und Informationen aus den Bereichen Haus, Mode, Auto und Freizeit ist auch die Einstellungsberaterin für das Polizeipräsidium Nordhessen, Yvonne Winter, vertreten.

Am Freitag, den 9. November, von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr, können sich die Besucher der Kasseler Messehallen insbesondere über den Polizeiberuf als solches informieren. Die Fachberater klären nicht nur über die polizeilichen Einstellungsvoraussetzungen, Testverfahren und Karrieremöglichkeiten auf, sondern geben auch spannende Einblicke in die Arbeit als Polizistin und Polizist. Ganz egal, ob Bereitschafts-, Kriminal- oder Schutzpolizei, die Einstellungsberater stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung, Ratschläge zur bestmöglichen Vorbereitung auf die Tests inklusive.

Interessenten finden den Stand mit der Nummer 1301 in der Halle 13.

Sollte ein Besuch auf der Herbstmesse aus zeitlichen Gründen nicht möglich sein, können Sie sich unabhängig davon Montag bis Freitag, zwischen 7:30 Uhr und 16:30 Uhr, telefonisch unter der 0561 – 910 1045 bei Frau Winter persönlich informieren. Außerdem finden Sie hilfreiche Tipps und Hinweise zum Polizeiberuf und den Karrierechancen auf unserer Website https://k.polizei.hessen.de/52401669.

Polizeipräsidium Nordhessen

 




Bridal Days in Kassel

|

 

Trotz des ungemütlichen Wetters und vielleicht gerade deswegen suchten am heutigen Samstag viele die Bridal Days in Kassel auf.

Diese außergewöhnliche Hochzeitsmesse auf zwei Etagen, findet nämlich heute und noch morgen statt.

Wer sich in Nordhessen mit dem Gedanken trägt zu heiraten, der kann eigentlich gar nicht anders als diese Messe zu besuchen.

Rund um das Thema Hochzeit, haben sich viele mit dem Thema befassten Firmen eingefunden und präsentieren ihre Ideen.

Das Ganze fängt natürlich beim Kleid oder Anzug an und geht über den Tanz, die Frisur, den Schmuck, den Ehering, die Schuhe, die Torte, das Tischgedeck, die Gläser, die passende Örtlichkeit, die Musik, der DJ… und was weiß ich noch alles.

Frauen wissen da wohl besser Bescheid was alles gebraucht wird.

In jedem Fall kann man sich vollinhaltlich und ausführlichst über das Thema Hochzeit informieren.

 

Mehr Experten und Anbieter findet man nirgends auf einen Fleck.

Im blauen Saal des Kongress Palais findet dann auch jeden Tag eine besondere Modenschau statt.

 

Das besondere heute war, dass drei aktive Spieler der Kassel Huskies an der Modenschau teilnahmen, da die Anzüge der Huskies von einem ebenfalls auf der Messe vertretenen Aussteller sind.

Somit präsentierten Leon Hungerecker (31), Bastian Schirrmacher (38) und  Tim Lucca Krüger (72) ihre Anzüge ebenfalls auf den Bridal Days Kassel

 

Impressionen der Hochzeitsmesse Bridal Days

ngg_shortcode_1_placeholder

 

http://kassel-bridal-days.de/

 

 




Willkommen zur größten Hochzeitsmesse der Region!

|

 

 

 

 

 

Glamourös! Einzigartig! Atemberaubend!

Nach dem großen Erfolg und Andrang im letzten Jahr im Kongress-Palais gibt es wieder ein zweitägiges Event für alle Heiratswilligen, deren Eltern, Freunde und Verwandte.

 

Eine Prêt-à-porter Wedding-Show der Extraklasse! Auf dem größten Catwalk der Region präsentieren wir auf der Hochzeitsmesse in Kassel die aktuellsten Kollektionen und Trends der Braut- und Herrenmode, Dessous und Accessoires nationaler und internationaler Designer!

Künstler und Artisten sorgen während und zwischen den Walks für unvergessliche emotionale und fesselnde Momente!

12-13 Uhr: Cocktail-Workshop in der Entrè-Lounge bei Party Couture

13 Uhr: Einlass Modenschau

14 Uhr: Modenschau im blauen Saal

 

Bislang 73 Firmen haben sich für dieses Event angemeldet.

Nirgendwo in Nordhessen bekommen sie die Infos und KOntakte rund um das Them Hochzeit schneller und einfacher.

Kommen sie einfach vorbei um sich einen Überblick zu verschaffen.

Probieren sie die schönsten Kleider oder Anzüge an.

Wunderschöne Torten und Blumengestecke gibt es dort zu sehen und viele zum Teil wirklich exklusive Veranstaltungsorte für ihre Hochzeit präsentieren sich auf der Messe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Eine Erfolgsgeschichte von Freiheit und Toleranz

|

 

 

Frankfurt und seine Buchmesse – 1. Teil: Aufstieg und Niedergang

(ffm) Heute ist die Frankfurter Buchmesse die größte Bücherschau der Welt. Sie war es schon einmal, vor einem halben Jahrtausend. Vor siebzig Jahren kehrte sie an den Main zurück.

Vor über fünfhundert Jahren, in der Mitte des 15. Jahrhunderts erfand Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, den Buchdruck mit einzeln in Metall gegossenen Buchstaben und gründete in Mainz eine erste Druckerwerkstatt. Das neue Medium setzte sich schnell am Markt durch und wurde binnen weniger Jahrzehnte zum Massenartikel. Über zwei Jahrhunderte war Frankfurt der europa- und damit weltweit führende Platz für den Handel mit dem gedruckten Wort und seinem wichtigsten Rohstoff Papier.

Ein kostbares Gut für wohlhabende Käufer

Bücher hatte es freilich schon früher gegeben. Kopisten, meist Mönche, erstellten Schriften und Abschriften auf Pergament, die zumeist in großen Formaten aufwendig gebunden waren. Entsprechend waren sie schwer, unhandlich – und vor allem teuer. Zumeist waren es Auftragsarbeiten für Klöster, Fürstenhöfe und reiche Patrizier, mit denen aber auch schon in geringem Umfang Handel getrieben wurde oder die an den großen Handelsmessen ihrem Besteller übergeben wurden. So auch in Frankfurt, bereits im Mittelalter und seit dem Jahr 1240 mit kaiserlichem Privileg geadelter führender europäischer Handelsplatz, wo 1370 erstmals ein Buchverkauf einer Handschrift urkundlich belegt ist. Ob der Erfinder der „Schwarzen Kunst“ jemals selbst seine Erzeugnisse in Mainz präsentiert hat, oder wann überhaupt zum ersten Mal ein gedrucktes Buch in Frankfurt gehandelt und damit die erste Buchmesse begründet wurde, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass es bereits 1462 eine voll entwickelte Messe für Druckerzeugnisse gegeben haben muss, denn als die Unternehmensnachfolger Gutenbergs wegen der unsicheren politischen Situation in Mainz einen neuen Platz für den Verkauf ihrer Erzeugnisse suchten, war Frankfurt offenbar die erste Wahl.

Das gedruckte Wort wird zum Exportschlager

Das neue Medium erlebte einen rasanten Aufschwung. Um 1500 druckten europaweit 1100 Druckereien in 254 Städten rund 30.000 Titel in zwölf Millionen Exemplaren, woran damals Italien und dort zuvörderst Venedig den weitaus größten Anteil hatten. Frankfurt wuchs mit, und bereits in den 1480er Jahren hatte das Buch die übrigen Handelswaren auf die Plätze verwiesen: die Frankfurter Messe war eine Buchmesse geworden. In der seit 1518 so genannten Buchgasse, die von den Anlegestellen am Main durch das Leonhardstor zu erreichen war, konzentrierten sich die Lagergewölbe der Händler, die dort ihre Waren feilboten und zwischen den Messen einlagerten.

Der Transport der Druckerzeugnisse war mühsam und teuer. Für zwei Kisten oder Fässer bedruckten Papiers von zehn Zentnern Gewicht waren für 700 Kilometer von Lyon nach Frankfurt nach heutigem Wert zwei- bis dreihundert Euro zu entrichten – und Verluste durch Regenwasser sowie Wegelagerer waren ebenfalls einzukalkulieren. Trotz allen Aufwandes und aller Kosten war der Buchhandel profitabel. Für den Preis einer Luther-Ausgabe des Neuen Testaments konnte man 1522 wahlweise 2 Kälber, 6 Schafe, 15 Gänse kaufen oder den Jahreslohn einer Dienstmagd entrichten.

Dementsprechend wuchs die Messe Jahr für Jahr. Damals wie heute trafen sich die Granden des Buchgewerbes, kamen Autoren, um ihre Manuskripte anzubieten und die Freiexemplare loszuschlagen, die ihnen anstatt Honorar überlassen wurden. Bibliothekaren wurde die Einkaufstour zur Messe in den Arbeitsvertrag geschrieben, und nicht nur Elisabeth I. von England sandte Agenten, um die neueste wissenschaftliche Literatur für ihre Universitäten anzuschaffen. Sehr bald wurde der Bücherverkauf an Endkunden vom Handel zwischen den Drucker-Verlegern überholt, die ihre Neuerscheinungen auf der Messe untereinander austauschten. Die halbjährliche Abrechnung dieses Handels zumeist auf der Basis des Papierpreises, als „Frankfurter Tax“ bekannt, wurde zu einem der wichtigsten Besuchsgründe.

Zunehmend differenzierte sich die Buchproduktion. Drucker wurden zu Auftragsnehmern der Verleger, eigentlich „Vorleger“, denn sie „legten“ das Geld für die Buchprojekte „vor“, Kommissionäre übernahmen in Frankfurt und Zwischenlagern in größeren Städten den Handel zwischen den Messen, wandernde „Buchführer“ vertrieben die in Frankfurt erworbenen Produkte auf lokalen Messen und Jahrmärkten. Gebunden wurden die Bücher wegen des hohen Gewichts normalerweise erst am Verkaufsort, woraus sich dann ein stationärer Buchhandel entwickelte.

Luther-Bibel sorgt für Rekord-Umsätze

Noch war die Zahl der Käufer begrenzt, nur wenige Menschen konnten überhaupt lesen, noch dazu Latein, in dem die antiken Klassiker ebenso wie die theologischen und juristischen Werke und damit der größte Teil der Buchproduktion verfasst wurden. Man schätzt, dass von den rund zwölf Millionen Bewohnern des deutschen Sprachraums überhaupt nur etwa 60.000 Gedrucktes lesen konnten; Anfang des 16. Jahrhunderts trat bei ihnen eine Marktsättigung ein. Aus dieser ersten Absatzkrise des Buchhandels wurde die Branche durch Martin Luthers Thesenanschlag 1517, die von den Reformatoren ausgelösten theologischen erbitterten Debatten mit der katholischen Gegenseite, aber auch die nicht minder heftigen Dispute der verschiedenen reformatorischen Richtungen untereinander, in einen neuen Boom hineinkatapultiert. Vor allem stieg der Anteil des deutschsprachigen Schrifttums rasant an und es entstanden neue Literaturformen, darunter eine Unterhaltungsliteratur aus Fabeln, Ritterromanen und Berichten der großen Entdeckungsreisen. Allein Luthers Bibelübersetzung verkaufte sich zu seinen Lebzeiten 200.000 Mal, Raubdrucke nicht mitgerechnet.

Damals wie heute wirkte die Messe als Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Debatten. Frankfurt gewann hohes Ansehen als Intellektuellenzentrum, auch ohne eigene Universität, konnte man doch in der Buchgasse mit Luthers Partner Melanchthon über Theologie, mit Giordano Bruno über Astronomie oder mit Dürers Frau Agnes über die Werke des Nürnberger Großmeisters diskutieren. Und sie kamen gern nach Frankfurt, denn hier ließ es sich nicht schlecht leben: Die Stadt, so hieß es, habe mehr Wein in den Kellern als Wasser in den Brunnen!

Der Buchmarkt nimmt professionelle Strukturen an

Im Jahr 1564 erschien erstmals ein Messekatalog eines Händlers, ab 1598 wurde zu den beiden Messen ein amtlicher „Ratsmeßkatalog“ der Neuerscheinungen publiziert, von dem zeitweise sogar in London eine englische Übersetzung erschien. Was für die Kunden eine willkommene Informationsquelle war, diente zugleich dem Urheberschutz, denn die verzeichneten Bücher waren von den jeweiligen Landesherrn oder gar dem kaiserlichen Hof mit einem Druckprivileg zumindest einigermaßen vor Raubdrucken sicher, indem dieses Buch im jeweiligen Herrschaftsbereich nur aus diesem Verlag verkauft werden durfte.

Das hieß aber auch, dass es zuvor die Zensur durch die kaiserliche Bücherkommission zu passieren hatte. Mit zunehmender Schärfe der konfessionellen Auseinandersetzung ging diese unter Leitung eines Frankfurter Kirchenfunktionärs immer restriktiver vor, und der aus geschäftlichem Interesse bislang eher laxe Rat der Stadt fand nicht mehr die Courage, sich in den Krisenjahrzehnten vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges gegen den katholischen Furor des Wiener Hofes zu behaupten. Während katholisch geprägtes Schrifttum weitgehend unbehindert erscheinen konnte, wurden protestantische Publikationen, selbst wenn sie in ihren Herkunftsländern bereits die Zensur passiert hatten, immer häufiger indiziert und beschlagnahmt. Viele der Großverleger sympathisierten ohnehin mit der Reformation, deren Bücherflut zusammen mit der Bildungsbewegung des Protestantismus das Gravitationszentrum der deutschen Buchproduktion vom Süden und Westen nach Osten verschoben hatte.

Leipzig läuft Frankfurt den Rang ab

Mit ihrer langen Messetradition, die auch schon früh Bücher einschloss, bot die Stadt Leipzig neben Offenheit, Toleranz und einem hohen Maß an Gewerbefreiheit im Unterschied zu Frankfurt mit seinem eher ländlich-ackerbürgerlich geprägten Umland im Zentrum einer früh industrialisierten Region zahlreiche Gewerke, die ortsnah alles zu liefern vermochten, was für den Buchdruck benötigt wurde.

Entsprechend positiv reagierte die Buchbranche auf die Anreize der sächsischen Kurfürsten, deren Bücherkommission sich von einer Kontrollbehörde mehr und mehr zu einem Instrument der Wirtschaftsförderung namentlich im Bereich des Urheberrechtsschutzes entwickelte, und wählte Leipzig für ihre jährlichen Branchentreffen und zunehmend auch als Produktionsstandort; eine Rolle spielten dabei auch die Kriege des späten 17. und 18. Jahrhunderts, von denen Handel und Wandel besonders im Frankfurter Einzugsbereich stark betroffen waren.

Frankfurt blieb indes auch nach dem Dreißigjährigen Krieg noch regionaler Handelsplatz für die katholischen Regionen Süd- und Westdeutschlands sowie die europäischen Nachbarregionen, die indes an der deutschen Literatur keinen Anteil hatten. Für die lateinisch publizierenden Gelehrten war, wie der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz bemerkte, die Frankfurter Messe „das universalste Emporium literarum durch Teutschland“ selbst noch, als sich Geistesleben und literarische Produktion in deutscher Sprache in den Norden und Osten verlagert hatten. Von 1681 bis 1690 erreichte des Leipziger Buchgewerbe das Doppelte, von 1721 bis 1730 sogar das Achtfache der Frankfurter Produktion; die Einstellung des Frankfurter Ratsmeßkatalogs im Jahre 1750, dessen letzte Ausgaben kaum noch zwanzig Seiten umfasst hatten, leitete das langsame Auslaufen der Frankfurter Büchermesse ein.

Text: Thomas Scheben, Hauptamt und Stadtmarketing

 

 




Spannende Start-ups auf der photokina 2018

|

 

 

Die heute beginnende photokina, Weltleitmesse für Imaging, ist seit 1950 das internationale Schaufenster der Imagingbranche. Vom 26. bis 29. September 2018 treten globale Key Player der Industrie ebenso wie junge Unternehmensgründer in Köln an, um die Innovationsfähigkeit der Branche und ihre Bedeutung für nahezu alle anderen Industriezweige unter Beweis zu stellen. Auch der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen ist mit einigen sehr erfolgreichen Start-ups vertreten. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der die Schirmherrschaft für das IMAGING LAB by photokina übernommen hat, bekräftigte im Rahmen eines Dinners mit hochrangigen Vertretern der Imagingbranche am Vorabend der photokina den Anspruch der Region, international als Innovationstreiber wahrgenommen zu werden.

 

Im Rahmen einer Delegationsreise ins kalifornische Palo Alto hatte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart erst kürzlich die Gelegenheit genutzt, die Attraktivität von Gründerkonzepten aus NRW zu testen und Kapitalgeber auf Innovationen aus der Region aufmerksam zu machen. Sein Fazit fällt positiv aus: „Unsere Innovationen sind international gefragt. Das macht Mut, auf dem Weg in eine neue Gründerzeit weiterzugehen: Mit guten Rahmenbedingungen, einfachen und digitalen Verfahren, unbürokratischen Stipendien und einem reichlichen Angebot von Risikokapital. Projekte wie das Imaging Lab der photokina sind ein wichtiger Baustein, die Aufmerksamkeit noch stärker auf Nordrhein-Westfalen als Treiber von Innovation zu richten.“

 

Dieses Ziel unterstützt auch Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH: „Mit dem Imaging Lab by photokina haben wir ein Format geschaffen, in dem Start-ups, die Entwicklungsabteilungen der Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen ihre Ideen für die Zukunft präsentieren. Wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen können, die digitale Vorreiterrolle des Landes NRW mit unseren Veranstaltungen voranzutreiben.“

 

Für das wirtschaftlich stärkste Land der Bundesrepublik ist das Gelingen der digitalen Transformation von zentraler Bedeutung. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat der nordrhein-westfälischen Wirtschaft bilden, sollen deswegen verstärkt Unterstützung erhalten.

 

Veranstaltungen der Koelnmesse, wie etwa die photokina oder die parallel stattfindende DIGILITY, bieten Unternehmensvertretern große Chancen für Wissenstransfer und Vernetzung. Junge, erfolgreiche Unternehmen wie Gearflix aus Bochum oder Mediafix aus Köln setzen hier wichtige Impulse. Die beiden Neuaussteller der photokina überzeugen mit Geschäftsmodellen, die den Zeitgeist treffen und damit das Interesse von Investoren und Kunden zugleich wecken. „Die Bedeutung von Imaging stärker in die Öffentlichkeit zu rücken und damit unsere Innovationsfähigkeit als gesamte Branche unter Beweis zu stellen, das ist die große Chance der photokina 2018. Auch im Hinblick darauf, von anderen Industriezweigen als potenzieller und richtungsweisender Partner wahrgenommen zu werden,“ erklärt Rainer Führes, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes (PIV). Der PIV richtet seinen “Startup Day“ in diesem Jahr auf der photokina aus. Die Pitches der zehn Finalteilnehmer aus Deutschland, Europa und den USA finden am 27. September auf der Bühne des Imaging Lab in Halle 5.1 statt.

 

Das Programm der Imaging Lab Stage sowie alle Aussteller der photokina finden Sie in unserer Event- und Ausstellersuche.

 

Koelnmesse – Global Competence in Digital Media, Entertainment and Mobility: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Messen in den Branchen Digital Media, Entertainment und Mobility. Messen wie die photokina, DMEXCO, gamescom, INTERMOT und THE TIRE COLOGNE sind als weltweite Leitmessen etabliert und werden durch Zukunftsformate wie DIGILITY erweitert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern rund um die Welt auch in anderen Wachstumsmärkten, z. B. in China, Singapur und Thailand, Messen in diesen Bereichen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Diese globalen Aktivitäten bieten den Kunden der Koelnmesse maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

 

Die nächsten Veranstaltungen:

photokina – IMAGING UNLIMITED, Köln 26.09. – 29.09.2018 DIGILITY – Conference & Expo on Digital Reality, Köln 26.09. – 27.09.2018 INTERMOT Köln – Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe, Köln 03.10. – 07.10.2018

 

 

 




photokina 2018 präsentiert umfassendes Eventprogramm

|

 

 

Die photokina ist DAS Branchen- und Kulturereignis: So prägt und inspiriert sie das Kulturleben und die Fotoszene Kölns weit über die Messe hinaus – im Rahmen von Events, Workshops, Ausstellungen und Fotowettbewerben. Vom 26. bis 29. September 2018 können sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches Eventprogramm der photokina freuen. Als Hotspot der internationalen Imagingszene bietet die photokina Inspiration pur.

Olympus Perspective Playground

Die Weltleitmesse für Imaging wird um ein absolutes Eventhighlight bereichert: Der Olympus Perspective Playground hält 2018 und 2019 Einzug auf dem Ausstellungsgelände der photokina. Auf über 2.000 Quadratmetern in der Halle 1 werden Foto- und Kunstfans fotografisch neue Welten entdecken können – und das auch noch nach Messeschluss. Eine inspirierende Kunstaustellung wird zum Spielplatz für Fotografie und sorgt damit für ein unvergleichliches Fotoerlebnis.

 

COMMUNITIES by photokina

Auf der COMMUNITIES Stage in Halle 2.2. können die Besucher Neues von Stars der Fotoszene lernen, ihre Vorbilder treffen und die schönsten Bilder live online stellen. Internationale Kreative wie Greg Gorman, Steve Thornton, Guido Karp, Calvin Hollywood, Marta Greber (@whatforbreakfast) und Michael Schulz (@berlinstagram) geben Einblicke in ihre Arbeit. Pavel Kaplun zeigt aus seiner internationalen Foto- und Filmpraxis die neuesten Beispiele für kreatives Composing und erklärt, worauf es ankommt und wie man einfach und schnell selbst zu beeindruckenden Resultaten kommt.

 

Bei der photokina night am Freitagabend ab 18 Uhr gibt es schließlich noch was auf die Ohren:   Fil Bo Riva präsentiert auf der COMMUNITIES STAGES  Indie-Pop vom Feinsten und lädt zum Verweilen in den Messehallen ein. Auch bei den Ausstellern kann man am langen Freitag noch bis 21 Uhr vorbeischauen.  Das Nachmittagsticket (ab 14 Uhr) ist  für 8 Euro im Vorverkauf erhältlich.

 

MOTION by photokina

Die MOTION STAGE in Halle 5.2 wird Dreh- und Angelpunkt im Bereich Bewegtbild für professionelle Filmemacher, Videoenthusiasten und Hobbyfilmer. Themen sind beispielsweise: „Wie wird ein Fotograf ein professioneller Filmemacher und wie erstellt man eine professionelle Filmproduktion mit dem Smartphone?“ Live on stage erzählen die YouTube Stars von ApeCrime wie wichtig Titel, Thumbnail und kurzweiliger Content für den Erfolg von YouTube-Videos ist. Marius alias angeschrien zeigt mit welchen Techniken er Kino-Computer Welten in kurzer Zeit erschafft.

Die spannende Reisedoku Projekt Antarktis erzählt von den Herausforderungen der Filmemacher bei -30 Grad, nassen Kameras und tagelanger Seekrankheit. Die German Roamers, Europas größter Outdoor-Community im Bereich Social Media, sind bekannt für ihren einzigartigen Stil der Interpretation von Outdoor- und Reisefotografie. Sie rücken Deutschland in den Fokus und stellen die Fotografie in den Mittelpunkt. Vor Ort berichten sie von ihren aufregendsten Erlebnissen.

Red Bull präsentiert zusammen mit Huawei und dem SOLO Skateboard Magazine sein neustes Skateboard-Projekt. Für „5AM“ ist der Kölner Skater und Red Bull Athlet Vladik Scholz stets um 5:00 Uhr losgezogen, um gemäß dem Projektnamen unterschiedliche Plätze seiner Heimatstadt im Morgengrauen zu skaten. Die Fotos und das Video zu „5AM“ wird es zusammen mit Live-Skateboard-Action auf der photokina zu sehen geben.

 

PICTURES by photokina

Über das ganze Messegelände und an verschiedenen Plätzen in Köln verteilt, zeigt die photokina wieder beeindruckende Bilderausstellungen. Viele Ausstellungen sind das Ergebnis von Wettbewerben für Profis und Hobbyfotografen. So stellen   zum Beispiel Canon und ProfiFoto im Rahmen ihres New Talent Awards die drei Siegerkonzepte in der Passage 4/5 aus. Mit dem New Talent Award werden Fotografie-Projekte gefördert, wie zum Beispiel Diplomarbeiten, Semesteraufgaben oder freie Arbeiten.

 

FUJIFILM Global Photo Exhibition – Inspire Printing präsentiert über 10.000 Bilder von Amateur- bis Profifotografen. Unter dem Leitgedanken „Feiere das Alltägliche“ soll der Stellenwert von Alltagsmomenten wieder verstärkt in den Fokus gerückt und für das haptische Bild sensibilisiert werden. Fotobegeisterte aus 27 europäischen Ländern dazu aufgerufen, ihr Foto via Upload zur Verfügung zu stellen und die Chance zu nutzen, Teil der Ausstellung Shoot.Print.Share @Inspire Printing auf der diesjährigen photokina zu werden.

Noch bis zum 18. September läuft der Top 100 Photography Award von Picanova, dem Kölner Experten für individuelle Fotoprodukte, Home Décor- und Lifestyleprodukte. Die besten 100 Bilder werden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt und auf über 1.000m² in Halle 1 ausgestellt. Es winken Preise im Gesamtwert von über 500.00 Euro. Weiter Infos und Anmeldung unter: www.photo.club/de/award2018

 

Die Zukunft des Imaging

Als Partner der MOBILE IMAGING LOUNGE präsentiert Honor aktuelle Modelle und stellt in Workshops die Usability der innovativen KI-Funktion unter Beweis. Honor ist eines der innovativsten und am stärksten wachsenden Unternehmen der Mobile Branche.

Im IMAGING LAB in Halle 5.1 treffen die Besucher auf Gründer und Entwickler und bekommen Einblicke in Innovationsprojekte der Technologieführer. Im Workshop der Codingschule am 29. September lernen Kinder und Jugendliche die ersten Schritte im Programmieren.

Das komplette Eventprogramm gibt es unter: http://www.photokina.de/events

Koelnmesse – Global Competence in Digital Media, Entertainment and Mobility: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Messen in den Branchen Digital Media, Entertainment und Mobility. Messen wie die photokina, DMEXCO, gamescom, INTERMOT und THE TIRE COLOGNE sind als weltweite Leitmessen etabliert und werden durch Zukunftsformate wie DIGILITY erweitert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern rund um die Welt auch in anderen Wachstumsmärkten, z. B. in China, Singapur und Thailand, Messen in diesen Bereichen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Diese globalen Aktivitäten bieten den Kunden der Koelnmesse maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

 

Die nächsten Veranstaltungen:

DMEXCO, Köln 12.09. – 13.09.2018

photokina – IMAGING UNLIMITED, Köln 26.09. – 29.09.2018 DIGILITY – Conference & Expo on Digital Reality, Köln 26.09. – 27.09.2018

 

 




Stressfreies und sicheres Schlüsselmanagement per Smartphone

|

 

 

  • Digital statt analog: Mit Perfectly keyless bringt Bosch den Fahrzeugschlüssel aufs Smartphone.
  • Weltpremiere: Erstes schlüsselloses Zugangssystem für Trucks.
  • Für Flottenbetreiber: Flexibel managen, welche Fahrer Zugang zu Fahrzeugen haben und wann.
  • Keine Schlüsselsuche mehr: Denn digital ist er immer dort, wo man ihn braucht.
Stuttgart – Der Schlüssel der Zukunft ist digital und hat seinen analogen Vorgängern einiges voraus: Er muss nicht gesucht werden, kann nicht verloren gehen und nicht geklaut werden. Denn er wird sicher und personalisiert in einer App auf dem Smartphone zur Verfügung gestellt. „Unsere Perfectly keyless-App lässt herkömmliche Fahrzeugschlüssel alt aussehen. Bosch macht den Fahrzeugschlüssel digital und damit immer und überall verfügbar“, sagt Harald Kröger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics. Mit Perfectly keyless ersetzt das Smartphone den analogen Fahrzeugschlüssel – das kann schon bei Privatfahrzeugen einiges erleichtern, aber spielt bei Flottenfahrzeugen mit vielen Fahrern seine wahren Stärken aus. Denn dann ist Schluss mit der Schlüsselübergabe: Flottenmanager und Speditionen schalten Fahrer einfach per App für Fahrzeuge frei. „Der digitale Fahrzeugschlüssel von Bosch verschafft Flotten einen Vernetzungsschub“, sagt Kröger. Für seine Lösung, die auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover Weltpremiere feiert, sieht Bosch einen riesigen Markt: Allein rund 15 000 Speditionen kommen in Deutschland als potenzielle Kunden in Frage. Die meisten von ihnen managen mindestens ein Dutzend Fahrzeuge und Fahrer.

„Unsere Perfectly keyless-App lässt herkömmliche Fahrzeugschlüssel alt aussehen. Bosch macht den Fahrzeugschlüssel digital und damit immer und überall verfügbar.“
Harald Kröger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics

Ohne Fahrzeugschlüssel unterwegs

Hunderte von Schlüsseln, aufgereiht an Brettern und großen Tafeln. So verwalten Speditionen selbst heute noch oft die Schlüssel ihrer Fahrzeuge. Fehlt ein Schlüssel, geht das große Suchen los. Doch gerade bei Nutzfahrzeugen schmerzt jede Minute, die so unnötig verschwendet wird. Denn steht ein Truck, verdient er kein Geld. Herz des neuen Systems ist eine App, die sowohl Disponenten als auch Lkw-Fahrer auf dem Smartphone haben. Dort werden Zugangsberechtigungen für Fahrzeuge mit wenigen Klicks zugeteilt. Mit der Bosch-Lösung kann das digitale Schlüsselmanagement künftig auch komplett in das Dispositions- und Planungssystem der Speditionen integriert werden. Sobald also in der Disposition Fahrer und Lkw einer Tour zugeteilt werden, werden automatisch die digitalen Schlüssel für die Lkw generiert und an die Smartphones der Fahrer verschickt. Ändert sich die Tourenplanung, werden auch die Schlüssel durch die Software angepasst. „Mit dem vollständig digitalen Schlüsselmanagement von Bosch bekommen Speditionen gleichzeitig Planungssicherheit und -flexibilität. Nur so wird die Logistik der Zukunft effizient funktionieren“, sagt Kröger.

„Mit dem vollständig digitalen Schlüsselmanagement von Bosch bekommen Speditionen gleichzeitig Planungssicherheit und -flexibilität. Nur so wird die Logistik der Zukunft effizient funktionieren.“
Harald Kröger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics

Sichere Schlüsselverwaltung mit App und Cloud

Das digitale Schlüsselmanagement von Bosch verbindet Smartphone-App und Lkw über eine Cloud. Per App weist ein Disponent oder Fuhrparkmanager einem Fahrer für seine Tour einen Lkw zu. Anschließend erstellt Perfectly keyless einen personalisierten und geschützten digitalen Schlüssel und sendet ihn über eine Cloud an den Lkw und das Smartphone des Fahrers. Kommt der Fahrer samt Smartphone zu seinem Lkw, erkennen das fest im Lkw verbaute Sensoren über eine Funkverbindung. Nur wenn der Schlüssel im Mobiltelefon in das digitale Schloss im Lkw passt, lassen sich die Fahrzeugtüren öffnen. Die Sensoren orten ebenfalls, wenn der Fahrer im Auto sitzt. Dann startet der Motor, wenn er die Start-Stopp-Taste drückt. Ist die Fahrt beendet und der Fahrer steigt aus, erkennen das die Sensoren und verriegeln automatisch die Türen.

Akku leer? Kein Problem!

Doch was passiert, wenn der Akku des Smartphones leer ist oder das Handy gar verloren geht? Der Autoschlüssel im Smartphone soll künftig auch mit leerer Handybatterie funktionieren. Dann verständigen sich Telefon und Lkw per Near Field Communication (NFC). NFC ist ein Funkstandard zum Austausch von Daten über kurze Distanzen. Er soll der „doppelte Boden“ der Bosch-Lösung werden. Geht das Smartphone samt App verloren oder wird gestohlen, kann der digitale Schlüssel einfach online deaktiviert werden. Dann ist der Zugang zum Auto gesperrt. Erst wenn der Flottenmanager einen anderen Fahrer oder ein neues Mobiltelefon via App für den Lkw freischaltet, lässt er sich wieder öffnen und starten.

BOSCH

 

 

 




HUAWEI mit starker Präsenz auf der photokina

|

 

 

Mit HUAWEI wird ein globaler Marktführer im Smartphone-Segment erstmals auf der photokina ausstellen: Das Unternehmen nutzt die Weltleitmesse des Imaging, um seine Innovationskraft im Bereich Smartphone-Fotografie unter Beweis zu stellen. Die Präsentation auf der photokina rückt die Unterstützung durch künstliche Intelligenz besonders in den Fokus. HUAWEI wird seine Produkte und Technologien sowie unter anderem eine hochwertige Bilderausstellung in der Halle 2.2 präsentieren.

„Wir haben uns mit der Neuaufstellung der photokina zum Ziel gesetzt, auch neuen Segmenten des Imaging eine attraktive Kommunikations- und Businessplattform zu bieten. Die Beteiligung von HUAWEI zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass eines der markt- und technologieführenden Unternehmen aus dem Mobile Segment auf der photokina ausstellt, ist für das Event und unsere Besucher eine große Bereicherung“, so Katharina Hamma, Geschäftsführerin Koelnmesse.

„Die photokina bietet die perfekte Plattform unsere Innovationskraft im Bereich Smartphone-Fotografie sowie unser Kommitment zum deutschen Markt zu zeigen. Unser aktuelles Highend-Smartphone HUAWEI P20 Pro revolutioniert mit seiner Leica Triple-Kamera, in Kombination mit Künstlicher Intelligenz, die mobile Fotografie. Neben unseren HUAWEI-Produkten zeigen wir auf der photokina unter anderem eine Ausstellung mit Bildern unseres HUAWEI Foto Konsortiums (@huaweimobilede, #hfk) – ein weiterer Beleg unseres Engagements Smartphone-Fotografie kontinuierlich voranzutreiben“, so William Tian, Country Manager Germany HUAWEI Consumer Business Group.

HUAWEI wird neben der Produktpräsentation am Stand in Halle 2.2 auch mit Vorträgen auf der Communities Stage vertreten sein.

 

 




photokina 2018: Make-over für Instagram-Kanal

|

 

 

Instagram ist die weltweit größte zusammenhängende Gemeinschaft von Menschen, die Fotografie als Teil ihres persönlichen Ausdrucks betrachten. Die Aussteller der photokina finden hier die Kunden der Zukunft so konzentriert wie nirgendwo sonst. Der eigene Instagram-Kanal bietet der photokina die Chance, sich relevanten Zielgruppen als kompetenter Partner für fotografische Weiterentwicklung zu präsentieren und die Messe für sie noch spannender zu machen. Damit das gelingt, hat sich die photokina für ein professionelles Make-over des Kanals entschieden. Dafür hat sich das Messeteam mit dem als @berlinstagram bekannten Michael Schulz einen echten Experten an die Seite geholt.

„Es geht insbesondere um diejenigen, die durch Instagram und Smartphones ein Interesse für Fotografie entwickeln. Sie tauschen sich mit anderen aus, erhalten Feedback für ihre Fotos, steigen dann oft tiefer in die Thematik Fotografie/Technik ein und entwickeln den Ansporn, besser zu werden“, erklärt Michael Schulz die Motivation vieler aktiver Instagram-Nutzer. „Spannend ist dabei, dass dieselbe Motivation auch für den Messebesuch besteht. Da ist es naheliegend, beide Plattformen intensiver miteinander zu verknüpfen,“ ergänzt Christoph Menke, Director der photokina.

Für junge Zielgruppen kann Instagram so zum Einstieg in die Welt des Imaging werden. Als Präsentationsraum ist der Kanal aber auch für professionelle Fotografen spannend. Der Relaunch des Instagram-Kanals und die Zusammenarbeit mit Michael Schulz bietet der photokina die Chance, mit Vorurteilen aufzuräumen: „Unabhängig von der Technik und Technologie, die zur Aufnahme, Bildbearbeitung oder Präsentation von Bildern genutzt werden, können diese emotional berühren, authentisch dokumentieren oder künstlerisch wertvoll sein“, bekräftigt Menke den Anspruch der photokina, das Bild weiter in den Mittelpunkt zu stellen.

Der photokina Instagram-Kanal soll zukünftig noch stärker zu einer Plattform für ansprechenden, unterhaltsamen und informativen Content rund um das Thema Fotografie und Videografie werden, und das Marken- und Technologie-übergreifend. Ab Juni 2018 wird der Kanal einen Blick hinter die Kulissen von erfolgreichen Fotografen und Kreativen auf Instagram zu werfen und die Macher und ihre Arbeit zu porträtieren. Diese Fotografen und Kreativen werden auf der COMMUNITIES STAGE der photokina auftreten und in Workshops und Vorträgen einmalige Einblicke in ihre Leidenschaft gewähren.


Über Michael Schulz und @berlinstagram
Michael Schulz veröffentlichte sein erstes Smartphone Foto im Herbst 2010 auf Instagram. In den darauffolgenden Jahren wuchs sein Instagram-Kanal „Berlinstagram“ rasant und wurde zu einem der populärsten deutschen Accounts mit knapp einer halben Millionen Fans. Vor vier Jahren beschloss Michael, seine Festanstellung als Konzepter in einer Werbeagentur zu kündigen, um sich als Freiberufler auf Instagram zu fokussieren. Seitdem berät er Unternehmen, arbeitet an visuellen Marketingkampagnen und erstellt Inhalte für Kunden, als auch seinen eigenen Instagram-Kanal.

Koelnmesse – Global Competence in Digital Media, Entertainment and Mobility: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Messen in den Branchen Digital Media, Entertainment und Mobility. Messen wie die photokina, dmexco, gamescom, INTERMOT und THE TIRE COLOGNE sind als weltweite Leitmessen etabliert und werden durch Zukunftsformate wie DIGILITY erweitert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern rund um die Welt auch in anderen Wachstumsmärkten, z. B. in China, Singapur und Thailand, Messen in diesen Bereichen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Diese globalen Aktivitäten bieten den Kunden der Koelnmesse maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

 

 




Von Künstlicher Intelligenz über Robotics und Future Mobility bis zu Blockchain: Das waren die Highlights der CEBIT 2018

|