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EC Kassel Huskies – Mit einem 4:2 Sieg über die Lausitzer Füchse wurden die Playoffs erreicht

 

Durststrecke beendet und Playoffs erreicht! Die Kassel Huskies haben dank eines 4:2-Heimerfolgs gegen die Lausitzer Füchse das erste Ziel der laufenden Saison erreicht. Dazu feierten mit Lasse Bödefeld und Tim-Lucca Krüger zwei Kasseler Nachwuchsspieler ihren ersten Torerfolg im Profibereich.

Wie so oft in dieser Saison gehörten die ersten Spielminuten klar den Huskies. Den Auftakt machten dabei gleich die beiden Youngsters Krüger und Bödefeld. Nachdem Krüger noch scheiterte, erzielte Lasse Bödefeld in der neunten Spielminute mit seinem ersten Profitreffer das 1:0. Ein Trivino-Zuspiel verwertete er humorlos unter die Latte. Da die Füchse vier Minuten später durch Reichel ausgleichen konnten, ging es allerdings mit einem Remis in den zweiten Abschnitt.

Doch auch dort ging der Start an die Huskies – und wie. 14 Sekunden waren gespielt, da schlenzte Ryan Olsen die Scheibe aus dem Halbfeld zum 2:1 in die Maschen. Der weitere Verlauf des Drittels war geprägt von technischen Fehlern auf beiden Seiten. Die wenigen Chancen die sich daraus ergaben, wurden von den beiden Goalie Leon Hungerecker und Mac Carruth entschärft.

Der Schlussabschnitt knüpfte zunächst an die voran gegangenen Minuten an, ehe die Füchse den Ausgleich erzielen konnten. Eher zufällig kam die Scheibe zu Brad Ross, der diese aus kurzer Distanz im Tor unterbrachte. Fortan entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nachdem Keussen eine gute Gelegenheit liegen ließ, war es Tim-Lucca Krüger, der für die erneute Huskies-Führung sorgte. Nach toller Vorarbeit von Ryan Olsen drosch der Flügelstürmer die Scheibe zum 3:2 ins Tor. Carruth hatte dabei keine Chance. Und weil die Schlittenhunde die restlichen Minuten clever verteidigten und kurz vor dem Ende durch ein Empty-Net-Tor von Olsen die Führung ausbauten, beendete das Team von Tim Kehler die kurze Dursttrecke von drei Niederlagen in Serie.

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Bittere Niederlage in einem dramatischen Derby

 

Was war das für ein Derby. Ein Spiel das (fast) alles hatte. In einer dramatischen Partie verloren die Kassel Huskies beim EC Bad Nauheim mit 6:5 nach Penaltyschießen.

Zu Beginn des Spiels wurden zunächst Erinnerungen an das fulminante 8:0 der Huskies Ende Dezember wach. Denn wie damals lief die Partie nur in eine Richtung – auf das Tor von ECN-Goalie Felix Bick. Keine 90 Sekunden waren gespielt, da traf Ryan Olsen zum 1:0. Sechs Minuten später fälschte Philippe Cornet einen Shevyrin-Schuss zum zweiten Kasseler Treffer ab. Jedoch kamen fortan die Gastgeber besser ins Spiel. In der 13. Minute traf Reiter zum Anschluss, 21 Sekunden vor der ersten Sirene stellte Körner mit dem Ausgleich das Spielgeschehen auf den Kopf.

Diese Geschehen spielte sich im zweiten Drittel ähnlich ab. Die Huskies bestimmten das Spiel, verpassten es aber, wie Lois Spitzner, der das halbleere Tor nicht traf, in Führung zu gehen. Und so waren es die Roten Teufel, die für die Treffer sorgten – erneut in letzter Minute. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 39 Sekunden sorgten Cabana und Reiter für eine Zwei-Tore-Führung der Wetterauer.

Aufgeben kam für das Team von Tim Kehler aber nicht in den Sinn. Neun Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da bugsierte Oliver Granz nach Moser-Zuspiel die Scheibe zum 3:4-Anschlusstreffer über die Linie. Die Huskies drückten auf den Ausgleich, fanden ihren Meister aber oftmals in Bick. Genau in diese Drangphase schlugen die Kurstädter zu. Cason Hohmann nahm die Scheibe in der neutralen Zone auf, fuhr vor das Kasseler Tor und überwand Jerry Kuhn durch die Beine zur vermeintlichen Entscheidung. Denn die Nauheimer hatten diese Rechnung ohne Joel Keussen gemacht. Nachdem Tim Kehler Kuhn zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, zog der Verteidiger mit der Rückennummer sieben einfach mal ab. Die Scheibe rutsche Felix Bick durch – nur noch 4:5 aus nordhessischer Sicht. 21 Sekunden vor dem Ende fiel dann sogar der Ausgleich – in Unterzahl! Corey Trivino erarbeitete sich auf dem Flügel die Scheibe, legte auf den freistehenden Joel Keussen und der sorgte mit seinem zweiten Treffer für den auf Kasseler Seite viel umjubelten Ausgleich.

Folgerichtig ging es in die Overtime. Allerdings äußerst unglücklich für die Huskies, denn die mussten zunächst 81 Sekunden in doppelter Unterzahl ran. Die Kehler-Truppe überstand diese Phase mit großem Kampf schadlos. Kurz drauf belohnten sie sich durch Vinny Saponari mit dem mutmaßlichen Gamewinner. Der Treffer wurde aber nach Videobeweis zurückgenommen. Da keine der beiden Teams in den verbleibenden Minuten einen Treffer erzielen konnte, musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort traf Hohmann für Bad Nauheim zum Derbysieg

 




Trivino-Comeback beim Derby in Bad Nauheim und Heimspiel gegen Weißwasser


Kassel, 11. März, 2021. Nach einer kleinen Pause im Terminhatz des Hauptrundenendspurts greifen die Kassel Huskies heute in Bad Nauheim wieder an.

Da die Schlittenhunde zum ersten Mal in dieser Saison zwei Niederlagen in Folge kassierten, ist das Team von Trainer sicherlich besonders motiviert.
Mit dabei helfen den dritten Derbysieg gegen den ECN einzufahren wird auch Corey Trivino, der am Freitag nach gut siebenwöchiger Pause sein Comeback geben wird.

EC Bad Nauheim vs. EC Kassel Huskies – Freitag, 12.03.2021, 19:30 Uhr – Colonel-Knight-Stadion
Das letzte Derby der Hauptrunde steigt in Bad Nauheim! Die Bilanz der Duelle mit den Wetterauern fällt dabei für die Huskies positiv aus. Nach einer unglücklichen 3:4-Niederlage in der Overtime gingen die beiden vergangene Spiele klar an die Nordhessen. 8:0 und 4:1 hieß es am Ende auch Sicht der Huskies. Das 8:0 in der Kurstadt war wohl das beste Auswärtsspiel der Mannschaft von Tim Kehler in dieser Saison.
Seitdem läuft beim EC Bad Nauheim nicht mehr viel zusammen, natürlich auch bedingt durch einige Corona-Fälle im Team. Aus den nach der derben Derbyklatsche folgenden 21 Spielen gab es für die Roten Teufel nur fünf Siege – die schlechteste Bilanz der Liga. Somit folglich auch ein Absturz in der Tabelle. Seit vier Spieltagen sind die Wetterauer das Schlusslicht der DEL2. Daraus resultierte
schlussendlich auch ein Trainerwechsel. Hannu Järvenpää musste Mitte Februar den Platz an der Teufel-Bande räumen. Sein Nachfolger ist Harry Lange, langjähriger Co-Trainer der Kurstädter.

EC Kassel Huskies vs. Lausitzer Füchse – Sonntag, 14.03.2021, 17:00 Uhr – Eissporthalle Kassel
Auch die Lausitzer Füchse wechselten in der laufenden Saison ihren Trainer. Chris Straube, vorher Co-Trainer, übernahm Anfang Februar das Amt von Corey Neilson. Unter seine Führung gab es aus 14 Spielen immerhin fünf Siege. Die Weißwasseraner konnten sich in der Tabelle ein wenig verbessern, der Abstand auf den ersten Playoff-Platz beträgt allerdings noch sieben Punkte bei einem Spiel weniger.
Am vergangenen Wochenende war der Aufwärtstrend der Füchse auch im Ergebnis sichtbar. Nachdem aus Bayreuth zumindest ein Punkt mitgenommen werden konnte und man sich beim 1:2 gegen Ravensburg teuer verkaufte, feierten die Blau-Gelben am Montag einen 3:1-Derbysieg gegen die Eispiraten Crimmitschau. Top-Scorer der Füchse ist zurzeit Rylan Schwartz mit 32 Punkten (15 Tore, 17 Vorlagen) aus 32 Spielen. Zwar hat Kale Kerbashian sechs Punkte mehr gesammelt, der Kanadier wechselte kurz vor Wechselfrist aber zu den Löwen Frankfurt.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Am Mittwoch gab es für die Schlittenhunde die bittere Nachricht, dass mit Brett Cameron, Lukas Laub und Marc Schmidpeter gleich drei Spieler bis zum Ende der Hauptrunde verletzungsbedingt fehlen werden. Dafür kann aber ein Husky wieder mitangreifen: Corey Trivino wird in Bad Nauheim nach sieben Wochen Verletzungspause sein Comeback feiern. Der Kanadier stand das letzte Mal Ende Januar auf dem Eis und laborierte seitdem eine Unterkörperverletzung aus. Bis zu diesem Zeitpunkt war Trivino mit 32 Punkten (sechs Tore, 26 Vorlagen) aus 22 Spielen der Kasseler Top-Scorer. Clarke Breitkreuz wird dem Rudel dagegen am Freitag noch fehlen. Ob er am Sonntag spielen kann, steht noch nicht fest. Ebenso steht noch nicht ganz fest, wie die Unterstützung vom Oberliga-Kooperationspartner aus Herford aussieht.

Kehlers Kommentar:
„Ich erwarte ein absolutes Derbyspiel in Bad Nauheim. Im Derby ist jede Mannschaft immer bereit und wird uns alles abverlangen. Da sie noch Chancen auf einen Playoff-Platz haben, haben für sie
sozusagen schon jetzt die Playoffs begonnen. Ihre Niederlage in Freiburg so kurz vor dem Ende war natürlich bitter, hat aber auch gezeigt, dass Bad Nauheim eine gute Mannschaft hat. Ich mag es immer gegen Weißwasser zu spielen. Sie spielen ehrliches Eishockey mit hoher Arbeitsrate, Aggressivität und Härte. Da hat man als Gegner nur eine Option: genau das anzunehmen. Denn wenn
einem dies nicht gelingt, wird es ein harter Abend.“ Die Spiele der Huskies in Bad Nauheim und zu Hause gegen die Lausitzer Füchse gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).

EC Kassel Huskies





EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers gewinnen mit 3:2 und beenden Heimserie der Huskies

 

Zwölf Sekunden fehlten bis zur Verlängerung. Zwölf Sekunden vor dem Ende des Spitzenspiels Kassel gegen Bietigheim sorgten die Gäste für die Entscheidung. Alexander Preibisch zog von rechts vor den Kasten, Norman Hauner stand goldrichtig und verwerte den Rebound zum Siegtreffer für die Steelers. Die Kassel Huskies müssen nach dieser enttäuschenden Niederlage vor allem mit der eigenen Chancenverwertung hadern.

Aktuelle Tabelle ©DEL2

Beide Teams traten zum Duell erster gegen zweiter ersatzgeschwächt an. Bei den Huskies fehlten mit Burns, Trivino, Cameron, Breitkreuz und Laub gleich fünf Stammkräfte. Dafür spielten zum ersten Mal in dieser Saison Tim-Lucca Krüger und Lasse Bödefeld per Förderlizenz aus Herfod in Nordhessen. Die Steelers mussten unter anderem auf Brett Breitkreuz und C.J. Stretch verzichten.

Der Start ins Spiel verlief, wie schon bei einigen der letzten Auftritte, nicht nach Maß. Denn keine zehn Minuten waren gespielt, da lagen die Schlittenhunde bereits mit 0:2 in Rückstand. Erst traf Hauner mit einem satten Schuss in Überzahl, dann vollendete Sheen einen zwei-auf-eins-Konter sehenswert. Sechs Minuten vor Drittelende gelang den Huskies dann aber doch ein Treffer. Schmidpeter fand aus kurzer Distanz eine Lücke, wo eigentlich keine ist. Zwischen Steelers-Goalie Hertel und den Innenpfosten rutschte die Scheibe hindurch.

Dadurch ging es aus Kasseler-Sicht mit einem knappen Rückstand in den Mittelabschnitt. Dort waren die Huskies von Anfang an spielbestimmend, ohne aber für allzu viel Gefahr zu sorgen. In der 26. Minute fiel dann aber doch der Treffer. Nach starkem Forcheking erkämpften sich die Nordhessen die Scheibe, Kranz legte auf Valentin und der schob das Spielgerät durch die Beine von Hertel. Die Steelers blieben vor allem in Kontersituationen brandgefährlich. So wie bei einem zwei-auf-eins von Preibisch und Just, oder auch als der flinke Preibisch in Unterzahl durchbrach.

Im Schlussdrittel waren die Huskies das klar druckvollere Team, verpassten es aber einen Treffer zu erzielen. Die beste Gelegenheit verpasste Saponari drei Minuten vor dem Ende, als er die Scheibe zwar vorbei an Hertel, aber eben auch vorbei am Kasten zog. Und so kam es wie beinahe schon kommen musste. Hauner sorgte mit seinem zweiten Treffer des Abends für den auf der Auswärtsbank viel umjubelten Siegtreffer.

 

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Niederlage in Kaufbeuren – Huskies beim 3:4 zu harmlos


Kaufbeuren, 6. März 2021. Vier Minuten reichen einfach nicht aus. Die Kassel Huskies verloren ihr Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren nach einem schwachen Auftritt mit 3:4. Einzig ein Zwischenspurt im Mitteldrittel erinnerte an die Leistung vom Sieg im Hessenderby.

Nach verhaltenem Beginn beider Mannschaften erspielte sich der ESVK ab Mitte des ersten Drittels optische Vorteile. Diese konnten sie dann auch in die Führung ummünzen. Koziol brachte die Scheibe von der blauen Linie einfach auf das Tor. Auf diesem Weg wurde sie von Krauß unhaltbar für Leon Hungerecker abgefälscht – 0:1 nach elf Minuten. Kurz darauf verhinderte Keussen für seinen bereits geschlagenen Goalie. Wiederum nur wenig später stand Blomqvist das Lattenkreuz im Weg. Für die erste gute Gelegenheit der Huskies musste man bis zur 20. Minute warten. Schmidpeter scheiterte allerdings am Keufbeurer Torhüter Dalgic.

Auch im zweiten Drittel ging der Beginn klar an die Gastgeber. Einen Konter schloss Sami Blomqvist freistehend vor Hungerecker zum 2:0 ab. Die Antwort der Schlittenhunde ließ diesmal aber nicht lange auf sich warten – und wie. Erst traf Olsen nach Zuspiel von hinter dem Kasten, dann Saponari zum ersten Mal in blau-weiß und zum Abschluss verwandelte Moser einen Alleingang durch die Beine von Dalgic. In nur vier Minuten hatten die Nordhessen die Partie gedreht. Da  ammers vier Minuten vor Drittelende aus spitzem Winkel Hungerecker überwand, ging es mit 3:3 in die zweite Pause.

Die Nordhessen waren im Schlussdrittel die spielbestimmende Mannschaft, verpassten es aber einen Treffer zu erzielen. Auch in einer vierminütigen Überzahl konnte das erneut harmlose Powerplay nicht für den gewünschten Erfolg sorgen. Vier Minuten vor dem Ende zeigten die Allgäuer dann den Huskies
wie man Überzahl spielt. Keine zehn Sekunden war die Strafe gegen Oliver Granz alt, da erzielte Tobias Wörle den 4:3-Siegtreffer für den ESVK. Zwar rannten die blau-weißen nochmal an, ein Treffer gelang ihnen aber nicht mehr.

Kassel Huskies





Monster-Monat-März startet mit schwerem Dreierpack


Kassel, 3. März, 2021. Die Kassel Huskies (und alle anderen DEL2-Teams) stehen vor einem Monster-Monat-März! Denn nach dem gestrigen Spiel in Heilbronn (2:4 Niederlage) stehen für die
Schlittenhunde noch elf Partien im dritten Monat des Jahres an. Den Auftakt macht ein schwerer Dreierpack.

EC Kassel Huskies vs. Löwen Frankfurt – Donnerstag, 04.03.2021, 20:00 Uhr – Eissporthalle Kassel

Zum Abschluss der Hauptrunden-Derbys gastieren die Löwen am ungewohnten Donnerstagabend in Nordhessen. Nachdem sich bislang stets das Heimteam durchsetzen konnte, dürfte dies aus Huskies- Sicht sicherlich gerne so weitergehen. Erinnerungen an das 7:0 Mitte Dezember werden dabei natürlich auch wieder wach.
Die Löwen, nach schwachem Start und Quarantäne über den Jahreswechsel, sind in den letzten Wochen besser in Schwung gekommen. Elf ihrer letzten 15 Spiele konnte das Team von Coach
Fritzmeier, der auf den entlassenen Olli Salo folgte, feiern. Interessant: Jedes der letzten vier Löwen- Spiele wurde erst nach der regulären Spielzeit beendet.
Kurz vor Transferschluss haben die Mainstädter mit Kale Kerbashian einen weiteren Importspieler ins Team geholt. Dazu kehrte Max Faber eindrucksvoll von seiner Verletzungspause zurück. Denn in seinen ersten beiden Spielen nach fast einjähriger Abstinenz erzielte der Verteidiger jeweils den Siegtreffer.

ESV Kaufbeuren vs. EC Kassel Huskies – Samstag, 06.03.2021, 17:00 Uhr – erdgas schwabenarena

Auch der ESV Kaufbeuren befindet sich nach anfänglicher Schwächephase im deutlichen Aufwärtstrend. Zehn der letzten 15 Spiele wurden gewonnen, davon die vergangenen vier in Serie. Das
Team von Rob Pallin hat sich mehr und mehr gefunden. Einfluss auf den Aufwärtstrend hat sicherlich auch Sami Blomqvist. Der finnische Torjäger steig erst kurz vor Weihnachten die Saison ein, nachdem er sich im ersten Spiel schwer verletzte. Seine elf Toren (je eins in den letzten drei Spielen) in 15 Spielen zeigen deutlich, dass Blomqvist wieder bei alter Stärke ist.
In der laufenden Saison haben sich beide Teams erst zwei Mal gesehen. Jeweils mit dem besseren Ende für die Huskies. 4:1 und 5:0 hieß es aus Sicht der Nordhessen.

EC Kassel Huskies vs. Bietigheim Steelers – Montag, 08.03.2021, 19:30 Uhr – Eissporthalle Kassel

Genau wie mit dem ESVK, gab es mit den Bietigheim Steelers erst zwei Duelle in der aktuellen Saison.
Die Bilanz steht dabei allerdings eins zu eins. Denn nach einem 3:1-Erfolg in eigener Halle mussten sich die Schlittenhunde Mitte Januar mit 4:5 nach Verlängerung den Ellentalern geschlagen geben. Die Steelers sind als aktueller Tabellenzweiter der ärgste Verfolger der Huskies. Es kommt am Montag somit zum absoluten Spitzenspiel der DEL2. Für die Steelers gilt es dabei mal wieder die eigene Leistung abzurufen. Denn das Spiel der Schwaben in dieser Saison ist doch sehr wechselhaft. So konnte vor kurzem gegen Ravensburg oder die erstarkten Heilbronner Falken gewonnen werden. Davor und danach gab es aber zumeist bittere Niederlagen, wie beim 1:6 in Landshut oder dem 4:7 in Bayreuth, als die Steelers ihre Führung durch vier Gegentore im letzten Drittel aus der Hand gaben.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Einzig Nathan Burns (Kreuzbandriss) steht als definitiver Ausfall fest. Es wird somit wieder zu Entscheidungen an den Spieltagen kommen. Ryon Moser und Derek Dinger, die beide zuletzt in
Heilbronn aus dem Spiel ausschieden, haben sich glücklicherweise nicht schlimmer verletzt. Ob sie zum Derby gegen die Löwen im Lineup stehen, entscheidet sich erst am Spieltag.

Kehlers Kommentar:
„Frankfurt spielt zurzeit ihr bestes Hockey der Saison. Nach einem für sie schwierigen Start kommen sie nun immer mehr in Fahrt. Mit Kerbashian und Faber (Rückkehr nach langer Verletzung) haben sie zudem zwei gute Spieler dazu bekommen. Wie die beiden Duelle in Frankfurt wird es wieder ein enges, hartes Spiel. Auch die Kaufbeurer haben mittlerweile ihr Spiel gefunden und sind in den letzten Wochen in der Tabelle nach oben geklettert. Für uns wird es das erste Duell mit Sami Blomqvist, den am nie unterschätzen darf. Dazu ist es immer eine schwere Aufgabe in Kaufbeuren zu gewinnen. Durch das dritte Spiel in fünf Tagen fühlt man sich schon etwas wie in den Playoffs. Für alle Beteiligten ist die Belastung hoch. Dass zum Abschluss Bietigheim wartet, macht es natürlich nicht einfacher. Sie sind eine sehr schnelle Mannschaft mit exzellenten Specialteams. Es ist erneut ein guter Test für unsere Mannschaft.“
Alle drei Partien der Huskies gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).

EC Kassel Huskies





Siegesserie reißt in Heilbronn – Huskies unterliegen 2:4


Siegesserie der Kassel Huskies. Die Schlittenhunde mussten sich am Dienstagabend mit 2:4 den Heilbronner Falken geschlagen geben.

Durch das Nachholspiel vom 12. Spieltag trafen sich beide Clubs innerhalb von vier Tagen zum zweiten Mal in Heilbronn.
Das Spiel hatte dabei zunächst viele Parallelen zur Partie vom Freitag. Denn erneut starteten die Huskies stark ins Spiel und konnten sich früh belohnen. In der dritten Minute setzte Marc Schmidpeter zum Solo an und traf zu 1:0-Führung. 120 Sekunden später erzielte Clarke Breitkreuz sogar den zweiten Kasseler Treffer. Nach Videobeweis wurde das Tor allerdings zurückgenommen. Dafür holte Joel Keussen kurz drauf den Treffer nach. Aus dem hohen Slot schlenzte er die Scheibe ins Eck. Der Verteidiger sorgte damit nicht für die zwei Tore Führung, sondern beendete auch den Arbeitstag von Falken-Goalie Mnich. Für ihn kam Arno Tiefensee in die Partie. Und wie schon am Freitag schlugen die Falken in Überzahl zurück. Erst drückte Koch nach starkem Kuhn-Save die Scheibe über die Line (15.), dann traf Neal im Nachsetzten zum Ausgleich (33.). Zuvor verpassten es die Schlittenhunde in einer temporeichen Partie die Führung auszubauen. Gute Gelegenheiten dazu hatten Saponari und Cameron in Überzahl (30.).

Jedoch anders als am Freitag waren es dann die Falken, die fortan aufdrehten. Zunächst fälschte Thiel einen Maschmeyer-Schuss erfolgreich ab (36.), 90 Sekunden später traf Justin Kirsch dann sogar in Huskies-Überzahl. Die Falken hatten die Partie in gut dreieinhalb Minuten gedreht. Mit dem Spielstand von 2:4 aus nordhessischer Sicht ging es dann auch in die zweite Pause.
In Schlussdrittel warfen die Huskies nochmals alles nach vorne, ohne jedoch für den gewünschten Erfolg zu sorgen. Inmitten des Sturmlaufs verteidigten die Huskies dann noch eine drei gegen fünf Situation stark. Doch auch diesen Schwung, sowie das Herausnehmen von Jerry Kuhn zugunsten eines sechsten Feldspielers, mündeten nicht in einen Treffer. Beste Gelegenheiten auf einen Treffer hatten Stephan Tramm, der an Tiefensees Schläger scheiterte. So endet die Siegesserie der Schlittenhunde.
Die nächste Chance eine neue Serie zu starten bietet sich bereits am Donnerstag. Dann sind ab 19:30 Uhr die Löwen Frankfurt in Kassel zu Gast.

EC Kassel Huskies

 





U20-Nationalspieler Dustin Reich neu bei den Kassel Huskies


Kassel, 2. März, 2021. Kurz vor Transferschluss haben die Kassel Huskies nochmal Zuwachs für den Kader bekommen.

Dustin Reich, 19-jähriger Verteidiger, hat bei den Schlittenhunden einen Fördervertrag unterschrieben.
Reich, dessen Bruder Kevin die Nummer zwei im Tor des EHC Red Bull München ist, lernte das Eishockeyspielen in Iserlohn und Mannheim. Nach erfolgreichen Jahren bei den Jungadlern zog es ihn
2019 in die Red Bull Hockey Akademie nach Salzburg. Sein erstes Jahr mit den Roten Bullen verbrachte er überwiegend in der in einer Top-Nachwuchsliga Tschechiens. In der laufenden Saison absolvierte der 1,81 Meter große und 89 Kilo schwere Verteidiger ein Spiel in der tschechischen U20-Liga, sowie sechs Partien in der höchsten österreichischen Nachwuchsliga (vier Vorlagen).
Darüber hinaus gehört der Linksschütze zum erweiterten Kader der deutschen U20- Nationalmannschaft. Diese Saison stand er in drei Partien mit der Nachwuchs-Nationalmannschaft auf
dem Eis.

Die Huskies sind Reichs erste Station im Profieishockey. Bei den Schlittenhunden wird er mit der Rückennummer 53 auflaufen. Bereits heute beim Auswärtsspiel in Heilbronn wird der Youngster sein Debüt in blau-weiß geben.
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir freuen uns, mit Dustin einen weiteren jungen, talentierten Spieler zu unserer Mannschaft hinzuzufügen. In Mannheim und Salzburg hat er eine super Ausbildung genossen und kann bei uns nun seine ersten Schritte im Profi-Eishockey gehen.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Dustin ist ein starker junger Verteidiger, der uns auf dieser kritischen Position weitere Tiefe gibt. Dazu hat er das Potenzial, sich in einen starken Profi zu entwickeln.“
Kader mit jungen Spielern erweitert Darüber hinaus haben die Huskies drei Spieler von Oberliga-Kooperationspartner Herforder Ice Dragons mit einer Förderlizenz ausgestattet. Lasse Bödefeld, Tim-Lucca Krüger und Sebastian Christmann sind somit ab sofort für die Schlittenhunde spielberechtigt. Jan-Ole Thomsen, Goalie der U20, ist zudem auch für den Tabellenführer der DEL2 lizenziert und trainiert mit den Profis.
Kassel Huskies

 





EC Kassel Huskies – 13. Heimsieg gegen die Eispiraten Crimmitschau


Mit 6:3 (3:1/2:1/1:1) setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Abend gegen ihren Angstgegner, die Eispiraten Crimmitschau durch. Gegen die West-Sachsen, gegen die die Huskies zuletzt im September 2019 vor heimischer Kulisse gewinnen konnten, trafen Olsen, Shevyrin (2), Cornet (2) und Breitkreuz.

Sprichwörtlich wie die Feuerwehr kamen die Huskies aus der Kabine. Denn kaum hatten die Hauptschiedsrichter Fischer und Engelmann die Partie für eröffnet erklärt, da lag der Puck bereits das erste Mal im Crimmitschauer Netz. Ryan Olsen hatte sich im Powerplay vor Eispiraten-Goalie Michael Bitzer positioniert und Rutkowskis Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 1:0 abgefälscht (2.). Die Schlittenhunde drängten direkt auf den nächsten Treffer – und der Kapitän lieferte! Denis Shevyrin tankte sich vom rechten Flügel nach Innen und sorgte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zeitnah für das 2:0 (6.). Jetzt endlich wachten auch die Gäste aus West-Sachen auf, doch Ruderts Schuss sorgte zunächst ebenso wenig für Ergebniskosmetik wie Vigneaults Versuch kurze Zeit später. Doch mitten in das Crimmitschauer Erwachen herein platzte der dritte Kasseler Treffer. Philippe Cornet, der zuletzt untypischerweise fünf Partien ohne Treffer geblieben war, vollendete eine Kasseler Konter zum 3:0. Doch trotz dreier Nackenschläge gelang den Eispiraten der dringend benötigte Anschlusstreffer. Jerry Kuhn hatte sein Tor in Erwartung eines in die Rundung gespielten Pucks verlassen, ehe ihm ein Bandenfehler einen Streich spielte, die Scheibe direkt vor das verwaiste Tor beförderte, wo Patrick Pohl mühelos auf 3:1 verkürzen konnte (16.).

Auch im zweiten Drittel blieben die Huskies fokussiert. Gleich mehrfach ließen Lukas Laub (22.) und der befreit aufspielende Cornet (Pfostentreffer, 29., 30.) beste Chancen liegen oder scheiterten am tadellosen Bitzer. Auf der Gegenseite musste Jerry Kuhn immer wieder sein Können zeigen, so z.B. gegen Timo Gams, der von der Strafbank kommend völlig frei vor dem Kasseler Zerberus auftauchte (30.). Doch dann gelang den Huskies endlich wieder zählbares. Analog zum 2:0 war es abermals Denis Shevyrin, der mit Schwung über den rechten Flügel kam und Bitzer am langen Pfosten überwand. Und auch Phil Cornet durfte sich für seine Leistung ein weiteres Mal belohnen und traf zum 5:1 (38.). Doch postwendend zu Cornets Treffer brachte Eispirat Lukas Vantuch seine Mannen wieder ins Spiel und verkürzte auf 5:2 kurz vor Drittelende (38.).

ngg_shortcode_2_placeholderSpannung war also auch im Schlussdrittel geboten. Und Chef-Pirat Mario Richer versuchte nochmal alles, tauschte sogar Torwart Bitzer gegen Backup Andryukhov. Doch die Huskies machten ihre Sache gut, hielten die bulligen Piratenstürmer so gut es ging von Kuhns Kasten weg. Einzig als Timo Gams in der 52. Minute frei vor Kuhn auftauchte und das 5:3 markierte, keimte nochmal kurz Spannung auf. Doch spätestens als Clarke Breitkreuz kurz vor Schluss ins leere Eispiraten-Tor traf, war der erste Dreier der laufenden Saison gegen Crimmitschau in trockenen Tüchern.

Mit dem Sieg gegen Crimmitschau perfektionierten die Mannen von Trainer Tim Kehler ihren persönlichen Monat Februar. Mit zehn Siegen aus zehn Spielen blieben die Huskies erstmals seit Februar 2008 einen ganzen Monat in der zweiten Liga ohne Niederlage.

 

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Neunter Sieg in Serie – Huskies siegen nach Penaltyschießen in Heilbronn


©DEL2

Heilbronn, 26. Februar 2021. Der neunte Sieg in Serie ist perfekt: In einer spannenden und umkämpften Partie setzten sich die Schlittenhunde am Ende verdient bei den Heilbronner Falken mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.

Bereits nach vierzig Sekunden bot sich die erste Gelegenheit des Abends. Gervais scheiterte aus kurzer Distanz an Leon Hungerecker, der für Jerry Kuhn ins Tor rotierte. Nachdem die Schlittenhunde sich im ersten Powerplay des Abends einige gute Abschlüsse erspielten, gingen sie anschließend auch verdient in Führung. Ryon Moser nutze einen Fehlpass in der Falken-Defensive und schob zum 1:0 ein (13.). Und nur 17 Sekunden später fiel der nächste Treffer. Saponari legte auf Spitzner, der Heilbronns Goalie
Mnich keine Chance ließ. Doch die Führung sollte nicht bis zur ersten Drittelsirene halten. Denn die Gastgeber schlugen gleich doppelt in Überzahl zu. Nachdem gleich zwei Huskies auf der Strafbank Platz genommen hatten, dauerte es nur wenige Sekunden, ehe Kevin Maginot den Anschlusstreffer besorgen konnte (19.). Gut eine Minute war es dann Justin Kirsch, der mit einem satten Schuss von der blauen Linie den 2:2-Ausgleich erzielte.

Damit ging es auch in das zweite Drittel. In dieses starteten die Huskies gut und vergaben nach nur 24 Sekunden die erste große Gelegenheit. Philippe Cornet traf per Rückhand nur den Pfosten. Kurze Zeit später scheiterte Ryan Olsen aus dem Slot an Mnich. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Falken spielten mal wieder in Überzahl und schlugen erneut zu. Stefan Della Rovere zog vor das Tor und überwand Hungerecker per Rückhand. Der Kasseler Torhüter sah dabei nicht allzu gut aus. Jedoch
hatten die Huskies noch im zweiten Durchgang eine Antwort parat. In der 38. Minute schlenzte Shevyrin von der blauen Linie die Scheibe aufs Tor. Mnich rutscht das Hartgummi durch – 3:3.


Diesen Schwung nahm die Kehler-Truppe mit in den Schlussabschnitt. Gleich zu Beginn nahmen die Unterländer zwei Strafen in einem Wechsel. Bedeutete zwei Minuten fünf gegen drei Überzahl für die Nordhessen. Doch die konnten, auch trotz einer von Tim Kehler genommenen Auszeit, kein Kapital daraus schlagen. Dennoch drückten die Huskies auf den Führungstreffer und hatten durch Rutkowski, Clarke Breitkreuz, der über links durchbrach und Lois Spitzner per Nachschuss in Überzahl beste Abschlussgelegenheiten. Aber auch die Falken kamen ab und an gefährlich vor das Tor von Leon Hungerecker. Sowie in der 55. Minute, als Wruck von rechts aufs Tor zog, aber am Kasseler Schlussmann scheiterte. Da aber kein Team im Schlussabschnitt den entscheidenden Treffer setzten konnte, ging es folgerichtig in die Overtime.
Aber auch dort konnte keine der beiden Mannschaften das goldene Tor erzielen. So musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Mit dem besseren Ende für die Huskies: Leon Hungerecker parierte alle drei Versuche der Falken, Lukas Laub verwandelte seinen Penalty zum schlussendlich verdienten Auswärtssieg.

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Schlag auf Schlag geht’s weiter – Huskies vor Doppelspieltag gegen Falken und Heimspiel gegen Crimmitschau


Kassel, 25. Februar, 2021. Schlag auf Schlag geht es im Endspurt der laufenden DEL2-Hauptrunde weiter. Die Kassel Huskies treten in den kommenden Tagen gleich doppelt bei den Heilbronner Falken an. Getrennt werden die Duelle vom sonntägigen Heimspiel gegen Crimmitschau.

Heilbronner Falken vs. EC Kassel Huskies – Freitag, 26.02.2021, 20:00 Uhr – Eishalle Heilbronn
Heilbronner Falken vs. EC Kassel Huskies – Dienstag, 02.03.2021, 20:00 Uhr – Eishalle Heilbronn Die Falken sind bislang das einzige Team, gegen das die Huskies in der laufenden Saison nur einmal gespielt haben. Kurioserweise treffen sich beide Mannschaften nun gleich zweimal in nur fünf Tagen. Beide Male im Unterland.
Beim ersten Aufeinandertreffen, Ende Januar in Kassel, war es eine ganz enge Kiste. Erst 37 Sekunden vor dem Ende bescherte Ryon Moser den Heimsieg für die Schlittenhunde. Zuvor lieferte der Tabellenletzte den Nordhessen einen großen Kampf und kam von einem 1:3-Rückstand zurück. Die Falken, vergangene Saison noch Hauptrunden-Vierter, können in der laufenden Spielzeit nicht an die Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen. Nach einigen Zwangspausen durch Corona-Infektionen kam die Mannschaft nie wirklich in Fahrt. Zwar konnte der Kader in weiten Teilen zusammengehalten werden, an der Bande gab es allerdings im Sommer den Wechsel von Alexander Mellitzer zu Michel Zeiter. Der ehemaliger Co-Trainer der Schweizer Nationalmannschaft musste nach dem schwachen Saisonstart seinen Posten räumen. Bill Stewart heißt seit Anfang Februar sein Nachfolger. Nach absolvierter Quarantäne stand er vergangenes Wochenende zum ersten Mal hinter der Falken Bande. Mit Erfolg: Zwei der ersten drei Spiele unter seiner Leitung wurden gewonnen.

EC Kassel Huskies vs. Eispiraten Crimmitschau – Sonntag, 28.02.2021, 17:00 Uhr – Eissporthalle Kassel
Vom Lieblings- zum Angstgegner: So sieht die Bilanz der Kassel Huskies in der DEL2 gegen die Eispiraten Crimmitschau aus. Nachdem die Huskies in den ersten vier DEL2-Jahren 15 von 16 Spielen gewonnen haben, lief es kürzlich nicht mehr so gut. Denn in acht der letzten 13 Partien verließen die Nordhessen als Verlierer das Eis. So auch in der laufenden Saison, wo sich die Eispiraten in beiden Spielen durchsetzen konnten. Die Westsachsen sind damit das einzige Team, gegen die die Huskies noch nicht gewonnen haben. An Motivation dürfte es den Schlittenhunden also nicht schaden. Die Truppe von Trainer Mario Richer war in der vergangenen Zeit, in der fünf von sechs Spielen
verloren gingen, arg verletzungsgebeutelt. Das Lazarett dürfte sich zum Wochenende hin aber wieder etwas lichten. So könnte auch der erst kürzlich verpflichtete Kanadier Sam Vigneault nach absolvierter Quarantäne am Sonntag sein Debüt im Eispiraten-Dress feiern.

 

©DEL2

Die Lage im Huskies-Rudel:
Neben Nathan Burns, für den bekanntlich mit einem Kreuzbandriss die Saison leider vorzeitig beendet ist, stehen noch keine weiteren Personalentscheidungen fest. Es wird somit wieder Entscheidungen an den Spieltagen geben. Eine davon ist bereits getroffen, denn Leon Hungerecker wird am Freitag in Heilbronn zwischen den Pfosten beginnen.

Kehlers Kommentar:
„Es ist für mich schon ein Rätsel, warum die Falken auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Natürlich hatten sie wohl den schwersten Start, dennoch besitzt die Mannschaft viel Talent, vor allem in der Offensive. Bei unserem einzigen Spiel haben wir gesehen, welche Qualitäten Heilbronn besitzt. Für das Spiel gegen Crimmitschau ist nach den beiden Niederlagen keine extra Motivation nötig. Die Eispiraten haben eine große, schwere Mannschaft, die über die Saison nochmals verstärkt wurde. Sie haben sehr gut gegen uns gespielt, daher müssen wir unsere beste Leistung zeigen.“ Die beiden Partien der Huskies in Heilbronn sowie das Heimspiel gegen Crimmitschau gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).

EC Kassel Huskies





Nächster Sieg im Spitzenspiel – 4:0 bei den Tölzer Löwen


Bad Tölz, 23. Februar 2021. Dritter Sieg gegen Bad Tölz in gut vier Wochen!

Die Kassel Huskies haben auch das dritte Spitzenspiel gegen die Tölzer Löwen für sich entscheiden können. Nach einem fast perfekten Auswärtsspiel siegte das Team von Trainer Tim Kehler mit 4:0. Jerry Kuhn feierte seinen dritten Shutout der Saison.

Nach einem Abtasten zu Beginn fanden die Schlittenhunde mehr und mehr in die Partie. In der sechsten Minute verzeichnete Oliver Granz den ersten gefährlichen Abschluss. Kurz darauf verpasste Marc Schmidpeter nach Bully vor dem Löwen-Tor. Ganze zehn Minuten dauerte es dann bis zu den
nächsten Gelegenheiten. Erst war es Denis Shevyrin, der einen Konter freistehend nicht verwerten konnte, dann hatte wiederum Schmidpeter nach gewonnenem Bully eine Abschlussgelegenheit. Doch erneut fand er seinen Meister in ECT-Goalie Franzreb. So ging es torlos in die erste Pause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts änderte sich das Spiel kaum. Die Huskies waren die aktivere Mannschaft, verpassten es aber aus ihren Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Nach einer Löwen-Chance für Mario Lamoureux fiel dann endlich der erste Treffer des Spiels. In Überzahl nagelte Ryan
Olsen die Scheibe per One-Timer in die Maschen. Franzreb hatte beim Geschoss des Kanadiers keine Abwehrchance. Fortan kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel, bedingt durch drei Überzahlsituationen. Bei den Chancen den Oberbayern war aber jeweils bei Jerry Kuhn Endstation.
Auch im Schlussdrittel knüpften die Nordhessen an die starke Leistung an. Einen Abpraller von der Bande brachte Olsen aufs Tor, ohne für allzu viel Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich kurze Zeit später.

Nach einem Gewühl hinter dem Tor kommt die Scheibe an die blaue Line auf die Kelle von Derek Dinger. Der Verteidiger, ähnlich wie am Samstag gegen Landshut, brachte sie einfach mal aufs Tor.

Franzreb rutschte der Puck unter dem Arm durch – 2:0 aus Huskies-Sicht (44.). Infolgedessen waren die Tölzer sichtlich um eine Antwort bemüht. Doch stets fanden sie ihren Meister im hervorragend aufgelegten Jerry Kuhn. Der Huskies-Zerberus war sowohl bei einem Querpass vor seinem Tor, einem
gefährlichen Schuss aus dem Slot und einem Abschluss von Pfleger zur Stelle. Genau in diese Druckphase der Gastgeber schlugen die Schlittenhunde eiskalt zu. Nachdem zunächst Moser an Franzreb scheiterte, schob Lois Spitzner den Rebound zum 3:0 über die Linie. Fünf Minuten vor dem
Ende sorgten die Huskies somit für die Entscheidung im Spitzenspiel. Drei Minuten vor dem Ende erhöhte Brett Cameron dann sehenswert zum 4:0 Endstand.

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Später Erfolg gegen Landshut – Huskies feiern zwölften Heimsieg in Serie


Kassel, 20. Februar 2021. Sie haben es schon wieder getan. Erneut haben die Kassel Huskies ein verloren geglaubtes Spiel in einen Sieg umgemünzt. Dank vier Treffer in einem fulminanten Schlussdrittel besiegten die Schlittenhunde den EV Landshut mit 4:1 (0:1/0:0/4:0). Für das Team von Trainer Tim Kehler war es der siebte Erfolg nacheinander und gar der zwölfte Heimsieg in Serie.

Die Nordhessen traten im Vergleich zum Auswärtserfolg in Bayreuth nur leicht verändert an. Einzig auf der Torhüterposition gab es den Wechsel von Leon Hungerecker zu Jerry Kuhn.

Und auch im Spiel änderte sich zunächst im Vergleich zum Donnerstag nicht. Zwar hatten die Huskies nach nur 30 Sekunden durch Cornet den ersten gefährlichen Abschluss, der erste Treffer viel allerdings auf der Gegenseite. Einen schnellen Angriff über die rechte Seite vollendete Marcus Power zur frühen Führung für die Niederbayern (7.). In einem aus Kasseler Sicht eher blassen ersten Drittel gab es für die Nordhessen kaum nennenswerte Torchancen.

Dies konnten die Huskies im zweiten Drittel zwar ändern, doch waren der starke EVL-Goalie Dimitri Pätzold oder ein niederbayrischer Verteidiger stets im Weg. Und auch auf der Gegenseite spielte Jerry Kuhn mal wieder eine starke Partie und stelle den EVL vor Probleme. Die guten Torhüterleistungen zeigten sich auch bei gleich zwei Penaltys im Mittelabschnitt – je einen auf jeder Seite. In der 23. Minuten scheiterte Cameron an Pätzold, kurz vor Drittelende versuchte O’Brien vergeblich sein Glück gegen Kuhn. Zwischen diesen beiden Szenen gab es für jeden Goalie aber auch eine Schrecksekunde. Zunächst verlor Pätzold den Puck hinter seinem Eigenen Kasten, was die Gastgeber in Person von Eric Valentin aber nicht verwerten konnte. In der 36. Minuten brachte Huskies-Kapitän Denis Shevyrin seinen Goalie ins Schwitzen, als er vor dem Tor die Scheibe verlor. Doch Kuhn war bei allen drei Abschlüssen der Gäste zur Stelle.

Und so musste erneut das dritte Drittel die Entscheidung bringen. Und wie so oft in dieser Saison ging der Schlussabschnitt an die Schlittenhunde. Zunächst erlöste Derek Dinger seine Teamkameraden mit dem Ausgleich. Der Kasseläner zog nach gewonnenem Bully einfach mal ab. Pätzold hatte keine Sicht und so schlug das Hartgummi hinter ihm ein (47.). Die Huskies stürmten fortan auf das Gäste Tor und belohnten sich nur drei Minuten später. Und wie schon am Donnerstag war es Brett Cameron, der traf. Nach traumhafter Vorarbeit von Shevyrin drosch der Kanadier die Scheibe aus spitzem Winkel zur Huskies-Führung in die Maschen (50.). Nach weiteren Gelegenheiten von Olsen und Breitkreuz war es dann wiederum Brett Cameron, der für die Vorentscheidung sorgte. Gekonnt setzte er sich auf der linken Seite durch, zog vor den Kasten und schob humorlos unter die Latte ein (57.). Camerons zweiter Doppelpack binnen 48 Stunden. Die Huskies waren nun endgültig auf der Siegerstraße und ließen in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen. Anderthalb Minuten vor dem Ende setzte Ryan Olsen mit dem 4:1 ins leere Tor dann den viel zitierten Deckel auf die Partie. Lange Zeit zum Feiern bleibt den Schlittenhunden aber nicht. Bereits am Dienstag steht das Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen an. Erstes Bully ist dann um 19:30 Uhr.

 

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Comeback-Sieg im Penaltyschießen – Huskies siegen in Bayreuth

 

Die Comeback-Huskies haben mal wieder zugeschlagen.

Nach 0:2 und 2:4-Rückstand haben die Kassel Huskies ihr Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers noch mit 5:4 gewonnen.

Die Entscheidung fiel dabei erst im Penaltyschießen.

Das erste Drittel lief für die Schlittenhunde alles andere als geplant.

Bereits nach zwei Minuten traf Karlsson zur Führung für die Hausherren. Drei Minuten später hatte Ryon Moser zwar die super Chance auf den Ausgleich.

Der Deutsch-Kanadier vergab allerdings freistehend vor Tigers-Goalie Timo Herden.

Und so waren es die Oberfranken, die den nächsten Treffer setzten. Erneut war es Simon Karlsson der traf.

In Überzahl nutzte er den sich bietenden Freiraum zu seinem zweiten Treffer (13.).

Bis auf ein paar Gelegenheiten in Überzahl traten die Huskies im ersten Drittel offensiv nicht in Erscheinung.

©DEL2

In der Drittelpause hatte Tim Kehler sichtlich die richtigen Worte gefunden, denn seine Mannschaft trat fortan wesentlich beherzter auf.

Nur zwei Minuten dauerte es im Mitteldrittel folgerichtig bis zum ersten Kasseler Tor.

Joel Keussen setzte das Hartgummi mit einem ansatzlosen Schuss von der blauen Linie in die Maschen. Jedoch hatten die Gastgeber eine Antwort parat. Top-Scorer Järveläinen nutzte einen Abpraller vom Glas hinter dem Kasten und schob zum 1:3 aus Huskies-Sicht ein.

Die Nordhessen spielten davon unbeeindruckt weiter nach vorne und belohnten sich vier Minuten vor Drittelende.

Einen Laub-Schuss fälschte Spitzner durch die Beine von Herden ab.

Das Schlussdrittel ging dann, wie so häufig in dieser Saison klar an die Schlittenhunde.

Erst erspielten sich die Nordhessen einige gute Abschlüsse im Powerplay, dann verpasste Eric Valentin im Rebound.

Doch genau in diese Druckphase hinein trafen die Tigers.

Einen Konter schloss Karlsson aus zentraler Position erfolgreich ab.

Da zuvor Joel Keussen in Hungerecker hineinrutschte, hatte dieser keine Chance Karlssons dritten Treffer zu verhindern (48.).

Alles sah nach einem Sieg der Tigers auch.

Doch die Huskies machten dabei nicht mit, vor allem Brett Cameron.

Zunächst traf er nach feiner Einzelarbeit über die linke Seite zum Anschluss.

Und nur 33 Sekunden später war der Kanadier erneut zur Stelle und netzte zum 4:4 Ausgleich ein.

Im Anschluss drückten die Schlittenhunde auf den Siegtreffer, scheiterten aber zumeist an Herden.

10 Sekunden vor Ende war es wiederum Cameron, der vor dem Bayreuther Tor auftauchte.

Allerdings konnte er ein Zwei-auf-Eins mit Clarke Breitkreuz nicht zum Siegtreffer vergolden.

Da keine der beiden Mannschaften trotz guter Gelegenheiten einen Treffer in der Overtime erzielte, musste das Penaltyschießen entscheiden.

Dort trafen Cornet und Moser für die Huskies, Hungerecker parierte, nachdem er beim ersten Versuch überwunden wurde, die beiden anderen Versuche und sorgte somit für den Auswärtssieg im Tigerkäfig.

 

Original Content Von EC Kassel Huskies




Huskies zum Start des neuen Spielplans gleich dreifach im Einsatz


Kassel, 17. Februar, 2021. Vergangene Woche wurde er vorgestellt, nun tritt er in Kraft: der neue Spielplan der DEL2. Für die Kassel Huskies beginnt die intensive Zeit zum Hauptrundenabschluss mit einem dreifachen Spieltag.

Bayreuth Tigers vs. EC Kassel Huskies – Donnerstag, 18.02.2021, 20:00 Uhr – Kunsteisstadion Bayreuth
Zum dritten Mal in dieser Saison treffen Huskies und Tigers am ungewohnten Donnerstagabend aufeinander. Nach zwei Siegen zuvor wollen die Schlittenhunde auch das dritte Aufeinandertreffen gewinnen. In insgesamt neun Spielen in Oberfranken gab es für die Schlittenhunden vier Siege. Auch Huskies- Trainer Tim Kehler beschreibt das Bayreuther Kunsteisstadion als unangenehmes Stadion. So zu sehen auch beim ersten Spiel in dieser Saison. Nach 2:3-Rückstand glichen die Huskies das Spiel kurz vor Schluss aus und gewannen schlussendlich in der Overtime dank eines Treffers von Ryon Moser. Unterstützt werden die Huskies in Bayreuth von über 100 Fans. Denn dank einer Fanaktion mit dem gemeinsamen Partner Diez Werbetechnik sind einige der Anhänger der Schlittenhunde auf einem großen Banner im Bayreuther Tigerkäfig vertreten.

EC Kassel Huskies vs. EV Landshut – Samstag, 20.02.2021, 17:00 Uhr – Eissporthalle Kassel
Erst einmal kam es in der laufenden Saison zum Duell Huskies gegen EV Landshut. Das erste Spiel Ende November sicherten sich die Huskies gegen dezimierte Landshuter mit 3:1 für sich. Nach starkem Beginn als zwischenzeitlicher Tabellenführer ging es für den EVL zuletzt etwas bergab. Nur drei Siege gab es aus den letzten elf Spielen. Bedeutet den Abrutscht auf den Rang elf. Top-Scorer des EVL ist auch der beste Scorer der Liga: Zach O’Brien. Der 28-jährige Kanadier kommt aktuell auf starke 48 Punkte (23 Tore, 25 Vorlagen) aus 29 Spielen. Gefolgt wird er von seinem Kumpel und kongenialen Partner Marcus Power. Im Tor haben die Landshuter mit Jaroslav Hübl und Dimitri Pätzold (beide 38 Jahre) eine geballte Ladung an Erfahrung.

Tölzer Löwen vs. EC Kassel Huskies – Dienstag, 22.02.2021, 19:30 Uhr – weeArena Bad Tölz
Innerhalb von rund fünf Wochen heißt es am Dienstag zum dritten Mal Huskies vs. Tölzer Löwen. Zwischen den beiden regulären Duellen waren die Huskies Anfang Februar zum Nachholspiel im Oberland zu Gast. Dabei gelang den Schlittenhunden der erst zweite Sieg in der weeArena. Das Team von Kevin Gaudet knüpft in der laufenden Spielzeit an die starke Vorsaison an. Mit 55 Punkten aus 30 Spielen belegen die Löwen zurzeit den dritten Tabellenplatz (bzw. zweiter in der
bereinigten Tabelle). Vor allem die Offensive mit starken 124 Treffern ist das Prunkstück der Oberbayern. Mit Marco Pfleger, Max French und Lubor Dibelka haben die Buam gleich drei Scorer mit über 40 Punkten in ihren Reihen. Im Tor der Löwen hat bislang Maximilian Franzreb alle 30 Spiele absolviert und dürfte somit auch gegen die Huskies zwischen den Pfosten stehen.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Den Huskies definitiv fehlen wird Nathan Burns (Saisonende nach Kreuzbandriss). Weitere Entscheidungen werden erst am Spieltag getroffen. Am Donnerstag wird Leon Hungerecker zwischen den Pfosten beginnen.

Kehlers Kommentar:
„In Bayreuth ist es immer schwer zu spielen, das wissen wir. Die Tigers haben in letzter Zeit besser gespielt und werden es uns nicht einfach machen. Ihre Offensive ist geprägt von den Top-Leuten wie Davis oder Järveläinen. Es wird ein richtiger Kampf für uns werden. Gegen Landshut wird es natürlich ein ganz anderes Spiel als noch im November. Sie haben eine der besten ersten Reihen der Liga, da müssen wir aufpassen. Dazu ist ihre Defensive sehr groß und sehr physisch. Landshut ist noch im Rennen um die Playoff-Plätze, daher werden sie sicherlich alles geben und sehr motiviert antreten. Bad Tölz ist eine offensiv sehr dynamische Mannschaft mit viel Qualität. Nach der langen Reise ist es schwierig physisch bereit für das Spiel zu sein. Dazu ist es das dritte Spiel in nur fünf Tagen für uns. Wir müssen mental bereit sein.“ Die Partien der Huskies in Bayreuth sowie zu Hause gegen Landshut und in Bad Tölz gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).

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Kassel Huskies reichen Antrag zur Teilnahme an PENNY DEL-Lizenzprüfung ein


Kassel, 16. Februar, 2021. Der Traum vom Aufstieg lebt in Nordhessen:

Die Kassel Huskies haben gestern fristgerecht und ohne Auflagen ihren Antrag zur Teilnahme an der Lizenzprüfung für die kommende PENNY DEL-Saison beim Ligabüro in Neuss eingereicht.

Dies ist ein erforderlicher Schritt, um im Falle eines Aufstiegs auch die Lizenz der höchsten deutschen Eishockeyliga zu erhalten.

Dazu haben sich die Nordhessen, wie alle aktuellen Zweitligisten und insgesamt neun Oberligisten, für das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende DEL2-Spielzeit angemeldet.
„Es ist unser Traum mit den Huskies wieder in der DEL zu spielen. Dafür haben wir nun einen weiteren Schritt gemacht“, freut sich Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

„Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, unseren Fans und der Mannschaft, die uns in den vergangenen Jahren und besonders in dieser schwierigen Saison unterstützen und das Vertrauen in unseren Plan haben.“

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Elfter Heimsieg in Serie – auch Dresdner Eislöwen können Huskies nicht stoppen

 

Die Kassel Huskies sind zu Hause eine echte Macht. Dies mussten auch die Dresdner Eislöwen am Nachmittag des Valentinstags in der Kasseler Eissporthalle spüren. Denn durch den 4:2 (2:0/2:0/0:2/-Erfolg feierten die Kassel Huskies bereits den elften Heimsieg in Serie.

Im Vergleich zum freitägigen Sieg bei den Ravensburg Towerstars traten die Schlittenhunde unverändert an. Hieß erneut ohne die verletzen Burns und Trivino, sowie den überzähligen Michi Christ. Im Tor startete wieder Jerry Kuhn. In einer mit reichlich Tempo versehenen Partie waren es die Nordhessen, die die ersten Akzente setzten. Nachdem einige Versuche zu Beginn noch erfolglos blieben, trafen die Schlittenhunde in nicht gerade ihrer Spezialdisziplin – Überzahl.

In der zwölften Spielminute verwertete Lukas Laub einen Rebound nach Cornet-Schuss aus dem linken Bullykreis zur Führung. Sieben Minuten später nutze Ryan Olsen den Freiraum bei numerischer Überzahl und traf freistehend vor dem Tor zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt knüpften die Hausherren an die gute Leistung an. Einen Schnellangriff konnte Lois Spitzner allerdings nicht erfolgreich abschließen (29.)

Zuvor verpassten die Gäste durch Ranta (21.) und per schnellem Konter einen Treffer (23.). Und so waren es wieder die Huskies, die das nächste Tor erzielten. Derek Dinger zog aus dem Slot einfach mal ab. Die Scheibe ging an Freund und Feind vorbei ins Tor – 3:0 nach 30 Minuten. Kurz drauf verteilte dann Eislöwen-Goalie Helenius sein persönliches Valentinstags-Geschenk. Hinter dem Tor verunglückte dem finnischen Schlussmann ein Zuspiel. Marc Schmidpeter nahm die Scheibe, legte vor das Tor auf Eric Valentin, der dies an seinem Namenstag dankend zum 4:0 annahm.

Im Schlussdrittel kontrollierten die Huskies weiterstgehend die Partie, ehe die Eislöwen durch einen Doppelschlag wieder etwas Spannung in die Eissporthalle brachten. Erst traf Ranta in Überzahl und nur neun Sekunden später bestrafte Evan Trupp eine schläfrige Kasseler Hintermannschaft. Diese fing sich anschließend aber wieder und hielt zusammen mit Jerry Kuhn dem Druck der Gäste stand. Durch den 4:2-Heimerfolg konnten die Kassel Huskies ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen und den Platz an der Tabellenspitze der DEL2 weiter festigen, ehe ab der kommenden Woche durch den neuen Spielplan ein dich getakteter Spiele-Marathon zum Hauptrundenfinale beginnt.

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Huskies drehen Spiel und feiern Auswärtssieg in Ravensburg


Ravensburg, 12. Februar 2021. Aus 0:2 macht 5:3! Die Kassel Huskies haben ihr Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars nach anfänglichem Rückstand mit 5:3 gewonnen.

Durch den vierten Sieg in Serie festigten die Nordhessen zudem den ersten Tabellenplatz. Die Huskies traten ohne die verletzen Burns und Trivino, sowie den überzähligen Michi Christ, dafür
aber erstmals mit Vinny Saponari an. Im Tor startete Jerry Kuhn. Der Start ins Auswärtsspiel am Bodensee verlief für das Team von Tim Kehler alles andere als geplant. Zwar hatte Philippe Cornet nach wenigen Sekunden eine hochkarätige Torchance, der erste Treffer des Abends fiel jedoch auf der anderen Seite. Samanski schloss einen Zwei-auf-Eins-Konter erfolgreich ab (2.). Fünf Minuten später ähnliches Bild – Erneut stachen die Oberschwaben im Konter zog. Driendl legte quer auf Czarnik und der ließ wiederum Jerry Kuhn keine Chance – 0:2 nach sieben Minuten. Die Antwort der Huskies folgte aber prompt. 75 Sekunden nach dem 0:2 fälschte Philippe Cornet einen Rutkowski-Schuss zum ersten Kasseler Tor ab. In der elften Minute hatte der beste Huskies-Torjäger einen weiteren Treffer auf der Kelle. In Überzahl traf der Franko-Kanadier allerdings nur das Außennetz.

 

Aktuelle Tabelle ©DEL2

Die Towerstars kamen zum zweiten Drittel gut aus der Kabine, doch Jerry Kuhn hielt dem Druck in den Anfangsminuten stand. Fortan kamen die Schlittenhunde besser rein und erspielten sich ein optisches Übergewicht. Zunächst probierte es Dinger von der blauen Linie, dann scheiterte Olsen an Ravensburgs Goalie Schmidt. In der darauffolgenden Aktion fiel dann der verdiente Ausgleich. Nach traumhafter Vorlage von Lois Spitzner, der die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor hinter seinem eigenen Rücken vor den Kasten legte, musste Eric Valentin nur noch einschieben. Der Center beschenkte sich an seinem 24. Geburtstag somit selbst. Kurz darauf verpasste Marc Schmidpeter per Alleingang sogar den Doppelschlag (26.). Nach dieser erfolgreichen Drangphase der Huskies meldeten sich die Towerstars wieder zurück. Doch sowohl bei einer dreifachen Chance in der 28. Minute und bei einem Powerplay der Hausherren behielt Jerry Kuhn die Übersicht. Drei Minuten vor Drittelende waren es dann aber wieder die Huskies, die den nächsten Treffer setzten. Troy Rutkowski stand vor dem Tor völlig frei, wurde mustergültig bedient und brachte somit die Nordhessen erstmals in Front.

Mit diesem Zwischenstand ging es in den Schlussabschnitt. Dort knüpften die Huskies an die gute Leistung an und erhöhten nach drei Minuten auf 4:2. Lois Spitzner zog aus dem Halbfeld ab und über Brett Cameron fand das Hartgummi den Weg ins Tor. Nachdem kurze Zeit später Olsen in Überzahl noch an Schmidt scheiterte, fiel prompt der nächste Treffer. Lukas Laub traf halbhoch aus dem linken Bullykreis zum 5:2 (49.). Zwar konnten die Towerstars durch Henrion wenige Augenblicke später verkürzen, am verdienten Auswärtssieg der Schlittenhunde änderte dies aber nichts.

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Erst geht’s an den Bodensee – dann kommen die Eislöwen


Kassel, 11. Februar, 2021. Weiter geht die Punktejagd: Am letzten Wochenende des ursprünglichen Spielplans treffen die Kassel Huskies zunächst auswärts auf die Ravensburg Towerstars, ehe am
Sonntag die Dresdner Eislöwen in der Kasseler Eissporthalle aufschlagen.

Ravensburg Towerstars vs. EC Kassel Huskies – Freitag, 12.02.2021, 19:30 Uhr – CHG Arena
Zwei Spiele – Zwei Siege – Zwei Mal 4:2. Mit dieser nahezu perfekten Bilanz starten die Huskies am heutigen Freitag die Reise nach Oberschwaben. Mit drei Siegen in Serie treten die Nordhessen die lange Busfahrt gestärkt an. Ganz anders lief es vergangene Woche bei den Ravensburgern, denn gleich alle drei Spiele wurden verloren. Gegen Frankfurt mussten sich die Tower Stars nach 60 Minuten geschlagen geben, ehe es gegen Crimmitschau und Freiburg noch wenigstens einen Punkt gab. Die Oberschwaben, bis zum 15. Spieltag noch Tabellenführer, sind mittlerweile auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht. Top-Scorer im Team von Rich Chernomaz ist Andreas Driendl. Seine 36 Scorerpunkte (18 Tore, 18 Vorlagen) bedeuten Platz zehn im ligaweiten Vergleich. Dicht gefolgt wird Driendl von den beiden im Sommer zurückgeholten Imports Robbie Czarnik und Mathieu Pompei.

EC Kassel Huskies vs. Dresdner Eislöwen – Sonntag, 14.02.2021, 17:00 Uhr – Eissporthalle Kassel
Auch gegen die Dresdner Eislöwen haben die Kassel Huskies zwei Siege aus zwei Spielen eingefahren. Denn dem 4:1-Heimerfolg Ende November folgte ein knappes 4:3 nach Penaltyschießen in Dresden. Beim Spiel am Vortag vor Silvester feierte damals Neu-Eislöwen-Coach Andreas Brockmann seine Premiere. Unter dessen Regie haben sich die Sachsen wesentlich stabilisiert. Aus 15 Spielen gab es für das Brockmann-Team acht Siege – davon zwischenzeitlich fünf in Serie. Am vergangenen Wochenende lief es für die Dresdner ziemlich wechselhaft. Der krassen 2:10-Niederlage gegen Frankfurt folgte ein Derbysieg bei den zuletzt starken Eispiraten Crimmitschau. Unter der Woche gab es dann wieder eine Niederlage – 0:1 gegen Bad Tölz. Wieder einmal war das Problem die Offensive. Denn mit nur 72 Toren aus 29 Spielen haben die Eislöwen den zweitschwächsten Angriff der Liga.

  • Die Lage im Huskies-Rudel:
    Mit Nathan Burns wird den Huskies ein wichtiger Spieler für den Rest der Saison fehlen. Der Stürmer hatte sich beim Spiel in Bad Tölz das Kreuzband gerissen.
  • Dazu wird den Schlittenhunden am Wochenende auch Corey Trivino fehlen.
  • Brett Cameron könnte dagegen wieder in den Kader rücken.
  • Jerry Kuhn wird am Freitag zwischen den Pfosten beginnen.

Kehlers Kommentar:
„Gegen Ravensburg brauchen wir unsere beste Performance, um zu gewinnen. Dies haben wir in den zwei Spielen gegen sie zuvor gezeigt. Ravensburg hat in der offensive Top-Spieler und zudem ein exzellentes Überzahlspiel. Natürlich fehlen ihnen einige wichtiger Spieler in der Defensive, dennoch wird es eine schwere Aufgabe für uns. Seit dem Trainierwechsel hat sich Dresden super entwickelt. Dies haben wir bereits bei unserem Spiel kurz vor Silvester gemerkt. Nach einigen Siegen in Folgen wurden sie zwar deftig von Frankfurt besiegt, haben diese Niederlage aber schnell verarbeitet und kurze Zeit später die Crimmitschauer Siegesserie gestoppt. Dresden ist ein großes, physisches Team, welches uns alles abverlangen wird.“

Die Partie der Huskies in Ravensburg sowie zu Hause gegen die Dresdner Eislöwen gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).

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EC Kassel Huskies – Saisonaus für Nathan Burns

 

Bittere Nachricht für die Kassel Huskies: Die Schlittenhunde müssen bis Saisonende auf Nathan Burns verzichten. Wie nun bekannt wurde zog sich der Stürmer beim Spiel in Bad Tölz einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Bereits zuvor hatte der Deutsch-Kanadier mit einer Meniskus-Verletzung im rechten Knie zu kämpfen. Da sich die Ausfallzeit bei einer solchen Verletzung auf sechs bis acht Monate bezieht, ist die DEL2-Saison 2020/21 für ihn leider frühzeitig beendet.

Burns wurde bereits ambulant in der Orthopädischen Praxisklinik Baunatal von den HuskiesMannschaftsärzten Dr. Hans Schafdecker und Dr. Christian Gröll am rechten Knie operiert. Eine weitere OP am linken Knie folgt in gut drei Wochen, ebenfalls in Baunatal. Den Kreuzbandriss wird Burns bis dahin mit den Huskies-Physiotherapeuten von Physiofit Kassel behandeln. Die Kassel Huskies wünschen Nathan Burns eine schnelle und gute Genesung.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Es ist natürlich extrem bitter, dass uns Nathan bis Saisonende fehlen wird. Es hat eine starke Saison gespielt und war ein sehr wertvoller Spieler für uns. Wir wünschen ihm, dass er schnell wieder auf die Beine kommt.“

 




Neuer DEL2-Spielplan steht nun auch mit Bully-Zeiten

 

Nun stehen auch die Bully-Zeiten fest. Nachdem die DEL2 am Montagabend den neuen vorläufigen Spielplan der laufenden Hauptrunde veröffentlichte, stehen nun auch die Spielbeginne der restlichen Partien fest. Der Spielplan wurde, gemäß den in der Gesellschafterversammlung beschlossenen geänderten Rahmenterminen, erstellt. Die Termine für das anstehende Wochenende bleiben, wie bereits kommuniziert, bestehen. Für die Schlittenhunde steht somit morgen das Auswärtsspiel in Ravensburg an, ehe am Sonntag die Dresdner Eislöwen zu Gast in Nordhessen sind. Die neuen Spieltermine der Kassel Huskies:

Donnerstag 18.02.2021 / 20:00 Uhr 33 Bayreuth Tigers vs EC Kassel Huskies

Samstag 20.02.2021 / 17:00 Uhr 34 EC Kassel Huskies vs EV Landshut

Dienstag 23.02.2021 / 19:30 Uhr 35 Tölzer Löwen vs EC Kassel Huskies

Freitag 26.02.2021 / 20:00 Uhr 36 Heilbronner Falken vs EC Kassel Huskies

Sonntag 28.02.2021 / 17:00 Uhr 37 EC Kassel Huskies vs Eispiraten Crimmitschau

Dienstag 02.03.2021 / 20:00 Uhr 12 Heilbronner Falken vs EC Kassel Huskies

Donnerstag 04.03.2021 / 19:30 Uhr 38 EC Kassel Huskies vs Löwen Frankfurt

Samstag 06.03.2021 / 17:00 Uhr 39 ESV Kaufbeuren vs EC Kassel Huskies

Montag 08.03.2021 / 19:30 Uhr 40 EC Kassel Huskies vs Bietigheim Steelers

Freitag 12.03.2021 / 19:30 Uhr 41 EC Bad Nauheim vs EC Kassel Huskies

Sonntag 14.03.2021 / 17:00 Uhr 42 EC Kassel Huskies vs Lausitzer Füchse

Donnerstag 18.03.2021 / 19:30 Uhr 43 EC Kassel Huskies vs Ravensburg Towerstars

Samstag 20.03.2021 / 17:30 Uhr 44 Dresdner Eislöwen vs EC Kassel Huskies

Montag 22.03.2021 / 19:30 Uhr 45 EHC Freiburg vs EC Kassel Huskies

Freitag 26.03.2021 / 19:30 Uhr 46 EC Kassel Huskies vs Bayreuth Tigers

Sonntag 28.03.2021 / 17:00 Uhr 47 EV Landshut vs EC Kassel Huskies

Montag 29.03.2021 / 19:30 Uhr 21 EV Landshut vs EC Kassel Huskies

Donnerstag 01.04.2021 / 19:30 Uhr 48 EC Kassel Huskies vs ESV Kaufbeuren

Samstag 03.04.2021 / 16:00 Uhr 49 EC Kassel Huskies vs Tölzer Löwen

Montag 05.04.2021 / 17:00 Uhr 50 Bietigheim Steelers vs EC Kassel Huskies

Freitag 09.04.2021 / 19:30 Uhr 51 EC Kassel Huskies vs Heilbronner Falken

Sonntag 11.04.2021 / 18:30 Uhr 52 Eispiraten Crimmitschau vs EC Kassel Huskies

 




Tigers vs. Huskies – Febr. 2021 – Show your Face!

 

Beim Auswärtsspiel der Kassel Huskies bei den Bayreuth Tigers am 18. Februar haben sich beide Clubs, in Kooperation mit dem gemeinsamen Partner Diez Werbetechnik, welcher sowohl bei den Bayreuth Tigers als auch bei den Huskies exklusiver Merchandise Partner ist, etwas Besonderes einfallen lassen. Die Fans können und sollen zeigen, dass sie nach wie vor dabei sind, ihre Mannschaft supporten und auch in diesen Zeiten hinter den Jungs auf der Eisfläche stehen.

Diez Werbetechnik, sowie die beiden DEL2-Clubs aus Oberfranken und Nordhessen, werden den Fans, die derzeit leider in den Hallen und Stadien der Liga fehlen, im Rahmen einer gemeinsamen Fanaktion im Bayreuther Tigerkäfig abbilden. Die Gesichter werden auf zwei riesigen Bannern (16 x 1,4 m) zu sehen sein, die jeweils neben den Strafbänken und dem Kampfgericht auf Mesh-Folien abgebildet werden. Die Organisation übernimmt freundlicherweise der gemeinsamer Werbepartner Diez.

Wie können die Fans teilnehmen?

Bis zum 13.Februar um 12.00 Uhr können die Anhänger ihre Fotos im Huskies oder Tigers Trikot an presse@kassel-huskies.de (oder  presse@bayreuthtigers.de) schicken, um beim Spiel der Tigers gegen die Huskies in dieser Form live dabei zu sein.

Dabei bitte beachten, dass die eingesendeten Fotos in hoher Qualität sein sollten und bestenfalls in quadratischem Format. „IN DEN FARBEN GETRENNT, IN DER SACHE VEREINT“

Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen und bedanken uns gleichzeitig bei Diez Werbetechnik für den großartigen und fachkundigen Support bei dieser einmaligen Aktion.

Gemeinsam stark! Huskies & Tigers & Diez Werbetechnik

 

Original Content EC Kassel Huskies




Vorläufiger neuer Spielplan der laufenden DEL2-Saison online


Kassel, 8. Februar, 2021.

Die DEL2 hat heute den neuen vorläufigen Spielplan der laufenden Hauptrunde veröffentlicht.

Der Spielplan wurde, gemäß den in der Gesellschafterversammlung beschlossenen geänderten Rahmenterminen, erstellt.

Dieser befindet sich in den letzten Abstimmungen mit den Clubs, wobei die entsprechenden Spieltermine bereits feststehen. Der finale Spielplan mit möglichen Änderungen bei den Bully-Zeiten wird am Donnerstag, 11. Februar zur Verfügung gestellt.

Die Termine für das kommende Wochenende bleiben, wie bereits vergangene Woche kommuniziert, bestehen.

Für die Schlittenhunde steht somit am Freitag das Auswärtsspiel in Ravensburg an, ehe am Sonntag die Dresdner Eislöwen zu Gast in Nordhessen sind.

Die neuen Spieltermine der Kassel Huskies:

D ie neuen Spieltermine der Kassel Huskies:

 

Tag Datum / Uhrzeit Spieltag Begegnung
Donnerstag 18.02.2021 / 20:00 Uhr 33 Bayreuth Tigers vs EC Kassel Huskies
Samstag 20.02.2021 / 19:30 Uhr 34 EC Kassel Huskies vs EV Landshut
Dienstag 23.02.2021 / 19:30 Uhr 35 Tölzer Löwen vs EC Kassel Huskies
Freitag 26.02.2021 / 20:00 Uhr 36 Heilbronner Falken vs EC Kassel Huskies
Sonntag 28.02.2021 / 18:30 Uhr 37 EC Kassel Huskies vs Eispiraten Crimmitschau
Dienstag 02.03.2021 / 20:00 Uhr 12 Heilbronner Falken vs EC Kassel Huskies
Donnerstag 04.03.2021 / 19:30 Uhr 38 EC Kassel Huskies vs Löwen Frankfurt
Samstag 06.03.2021 / 19:30 Uhr 39 ESV Kaufbeuren vs EC Kassel Huskies
Montag 08.03.2021 / 19:30 Uhr 40 EC Kassel Huskies vs Bietigheim Steelers
Freitag 12.03.2021 / 19:30 Uhr 41 EC Bad Nauheim vs EC Kassel Huskies
Sonntag 14.03.2021 / 18:30 Uhr 42 EC Kassel Huskies vs Lausitzer Füchse
Donnerstag 18.03.2021 / 19:30 Uhr 43 EC Kassel Huskies vs Ravensburg Towerstars

 

 

 

Samstag 20.03.2021 / 19:30 Uhr 44 Dresdner Eislöwen vs EC Kassel Huskies
Montag 22.03.2021 / 19:30 Uhr 45 EHC Freiburg vs EC Kassel Huskies
Freitag 26.03.2021 / 19:30 Uhr 46 EC Kassel Huskies vs Bayreuth Tigers
Sonntag 28.03.2021 / 17:00 Uhr 47 EV Landshut vs EC Kassel Huskies
Montag 29.03.2021 / 19:30 Uhr 21 EV Landshut vs EC Kassel Huskies
Donnerstag 01.04.2021 / 19:30 Uhr 48 EC Kassel Huskies vs ESV Kaufbeuren
Samstag 03.04.2021 / 14:00 Uhr 49 EC Kassel Huskies vs Tölzer Löwen
Montag 05.04.2021 / 17:00 Uhr 50 Bietigheim Steelers vs EC Kassel Huskies
Freitag 09.04.2021 / 19:30 Uhr 51 EC Kassel Huskies vs Heilbronner Falken
Sonntag 11.04.2021 / 18:30 Uhr 52 Eispiraten Crimmitschau vs EC Kassel Huskies

 

EC Kassel Huskies





Auswärtssieg in der Lausitz – Huskies schlagen Füchse 3:2


Weißwasser, 7. Februar 2021. Das nächste Sechs-Punkte-Wochenende ist perfekt: Die Kassel Huskies gewannen ihr Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen verdient mit 3:2.

Die Partie in der Lausitz begann mit einer Stunde Verspätung. Aufgrund des heftigen Schneefalls kam die Mannschaft der Schlittenhunde verspätet in Weißwasser an. Das Spiel wurde aber schon am Nachmittag vorzeitig auf 18 Uhr verschoben.

Nach der erschwerten Anfahrt gelang den Nordhessen kein guter Start ins Spiel. Bereits nach wenigen Sekunden musste Clarke Breitkreuz auf der Strafbank Platz nehmen, seine Teamkollegen überstanden die Unterzahl jedoch schadlos. Nach verhaltenem Beginn kamen die Huskies nach und nach besser ins Spiel. In der fünften Minute gab Michi Christ den ersten Schuss ab, ohne jedoch Füchse-Goalie Ancicka in Bedrängnis zu bringen. Bei einem Moser-Abschluss drei Minuten später musste der junge Torhüter gar nicht erst angreifen, da Moser den Schuss zu hoch ansetzt. Nach einem Wechselfehler in der Hintermannschaft kamen die Gastgeber durch Kerbashian zu ihrer ersten Gelegenheit. Der erneut gut aufgelegte Leon Hungerecker war aber zur Stelle, ähnlich wie nach 15 Minuten, als es erneut Kerbashian versuchte. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause verhinderte nur das Aluminium die Kasseler-Führung. Ein Schlenzer von Denis Shevyrin landete am linken Pfosten. Somit endete das erste Drittel torlos.

Nach wenigen Augenblicken im zweiten Abschnitt war es Lukas Laub, der von hinten vor das Tor zog, jedoch zu keinem wirklichen Abschluss kam. Kurz danach hatten die Weißwasseraner durch den auffälligen Kerbashian die Führung auf der Kelle. Doch Leon Hungerecker parierte stark, wie auch kurz darauf gegen den über rechts freigebrochenen Nirschl (26.). In der 27. Minuten fiel dann endlich der erste Treffer des Abends. Und wer sollte es anderes sein als Husky Philippe Cornet. Bei seinem Abschluss von der rechten Seite profitierte der Franko-Kanadier allerdings auch von einem Fuchs, der die Scheibe dann im eigenen Tor unterbrachte. Die Führung der Schlittenhunde hielt allerdings nicht lange. Einen Drei-auf-Zwei-Konter schloss Geibel nach Kerbashian-Pass zum 1:1 ab (31.). Anschließend waren es wieder die Huskies, die auf die erneute Führung drängten. Doch auch bei gut anderthalb Minuten fünf gegen drei Überzahl fiel trotz guter Abschlüsse kein Treffer. Rund zwei Minuten vor Drittelende verpassten dann Spitzner und Breitkreuz bei einem Zwei-auf-Eis.

Der Schlussabschnitt ging dann wie gewohnt an die Huskies, die sich in den letzten 20 Minuten den Auswärtssieg verdienten. Von der ersten Minute an war dem Team von Tim Kehler anzumerken, wie sehr sie den Erfolg wollten. Erst probierte es Shevyrin von der blauen, anschließend kam Oliver Granz freistehend zum Abscluss (47. und 48.). In der 53 Minuten gingen die Huskies dann zum zweiten Mal in Front: Nachdem der erste Schuss von Joel Keussen noch geblockt wurde, schnappte sich der Ex-Fuchs seinen eigenen Rebound und traf hoch zum 2:1. Drei Minuten später erhöhten die Nordhessen. In Überzahl traf der Huskies-Top-Torjäger Cornet zum 3:1. Bei einem Gewühl vor Ancicka behielt er die Übersicht und schob trocken ein. Wer dachte die Partie sei entscheiden sah sich allerdings getäuscht. In der Schlussminute traf Dietz für die Füchse zum Anschluss. Sekunden vor dem Ende hatten die Hausherren durch Walters noch die Chance auf den Ausgleich, Leon Hungerecker verhinderten diesen aber. Somit feiern die Huskies ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende und festigen ihren ersten Tabellenplatz.

EC Kassel Huskies





Huskies siegen im „kleinen“ Hessenderby mit 4:1


Mit einem schlussendlich souveränen 4:1 (1:1/1:0/2:0)-Sieg setzten sich die Kassel Huskies am gestrigen Abend im “kleinen” Hessenderby gegen den EC Bad Nauheim durch.

Zum  Matchwinner avancierte Derek Dinger, der zum ersten Mal in seiner blauweißen Karriere einen Doppelpack schnürte und großen Anteil am “Dreier” hatte. Die weiteren Tore erzielten Cornet und Breitkreuz. Mit einem krachenden Check an Tomas Schmidt eröffnete Ryan Olsen das dritte Duell beider Mannschaften in der laufenden DEL2-Saison. Doch auch im spielerischen Bereich zeigten beide Mannschaften schnell ihre Qualitäten. So kam James Arniel nur wenige Augenblicke später frei zum Abschluss, verfehlte das von Jerry Kuhn gehütete Tor jedoch um einige Zentimeter (3.). Auf der Gegenseite verpasste der bis dato nicht für seine Offensivqualitäten bekannte Derek Dinger eine scharfe Hereingabe von Ryan Olsen. Bis dato? Ja, denn ausgerechnet der gebürtige Kasseler Dinger sollte kurz darauf das Toreschießen im „kleinen“ Hessenderby eröffnen. Dinger hatte von der blauen Linie Maß genommen und die Scheibe an Freund, Feind und Bick vorbei ins Tor befördert – 1:0 (10.). Die Huskies wirkten in der Folge wie elektrisiert. Es folgten gute Chancen im Sekundentakt, doch weder Laub (12.) noch Schmidpeter (14.) vermochten ihre Möglichkeiten zu verwerten. Auf der Gegenseite war es dann Kelsey Tessier, der Kuhn aus dem hohen Slot prüfte. Besser machte es kurz darauf allerdings US-Amerikaner Cason Hohmann, der aus identischer Position zum 1:1 vollendete (16.).

Im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Offensivreihen zusehends. Nur selten wurden Bick und Kuhn vor schwierige Aufgaben gestellt, und wenn, zeigten beide Torsteher ihre ganze Klasse. Doch ein Blauweißer hatte augenscheinlich Gefallen am Toreschießen gefunden. In der 35. Minute war es abermals Defensivspezialist Derek Dinger, der von der blauen Linie abzog und – begünstigt durch Breitkreuz Arbeit im Slot – die Huskies abermals in Führung brachte.

Im dritten Drittel sorgten die Huskies dann bereits früh für die Vorentscheidung. Im Powerplay legte sich Philippe Cornet gekonnt die Scheibe auf die Rückhand und bugsierte sie durch Bicks Beine 3:1 in die Maschen (41.). Der Nauheimer Wille schien gebrochen. Die Huskies hielten das Team aus der Wetterau durch eigene Offensive in der Defensive. Und auf der Gegenseite hatten Ryan Olsen, Brett Cameron und Lukas Laub abermals beste Möglichkeiten auf weitere Tore. Den Schlusspunkt setzte schließlich Clarke Breitkreuz, der den zuvor toll rettenden Felix Bick mit der Rückhand zum 4:1 überwand.

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Huskies-Medienteam

 




Kassel Huskies vor Hessenderby und Reise in die Lausitz


Kassel, 4. Februar, 2021. Nach dem Sieg im Spitzenspiel treffen die Kassel Huskies am Wochenende auf zwei Teams aus dem unteren Bereich der Tabelle.

Dabei steht zunächst am Freitag das Derby gegen Bad Nauheim an. Erstes Bully in der Kasseler Eissporthalle ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag ist das Team von Trainer Tim Kehler ab 17 Uhr bei den Lausitzer Füchsen zu Gast.

EC Kassel Huskies vs. EC Bad Nauheim – Freitag, 05.02.2021, 19:30 Uhr – Eissporthalle Kassel

Zwei doch sehr unterschiedliche Derbys gab es bislang in der laufenden Saison zwischen Kassel und Bad Nauheim. Das erste Duell war ein ganz bitteres für die Nordhessen. 30 Sekunden vor dem
regulären Spielende führten die Huskies noch, ehe der ECN das Spiel ausglich und später in Overtime noch gewinnen konnte. Die Revanche der Schlittenhunde fiel dafür umso besser aus blau-weißer Sicht aus. Mit 8:0 fegten die Huskies ihren hessischen Rivalen Ende Dezember vom Eis. Auch in letzter Zeit läuft es bei den Roten Teufeln nicht wirklich rund. Sieben der letzten zehn Spiele
gingen verloren, von Platz vier ging es runter auf Platz zehn. Auch unter Woche musste sich der ECN mit 2:3 dem ESV Kaufbeuren geschlagen geben, dürfte damit aber noch motivierter ins Derby gehen. Top-Scorer der Nauheimer ist Cason Hohmann mit aktuell 36 Punkten (neun Tore, 27 Vorlagen) in 23 Spielen, vor seinem Partner James Arniel (29 Punkte – 14 Tore, 15 Vorlagen).

 

Lausitzer Füchse vs. EC Kassel Huskies – Sonntag, 07.02.2021, 17:00 Uhr – weeEisArena Weißwasser

 Eins zu Eins steht es auch nach zwei Spielen zwischen Huskies und Lausitzer Füchse. Mitte November setzten sich die Füchse mit 4:3 durch, am zweiten Weihnachtsfeiertag dann die Schlittenhunde klar mit 5:1. Somit gingen beide Spiele stets an die Heimmannschaft. Bei den Weißwasseranern steht an diesem Wochenende zum ersten Mal der neue Trainer Chris Straube hinter der Füchse-Bande. Denn Trainer Corey Neilson musste Anfang der Woche nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen seinen Platz räumen.
Top-Scorer der Füchse ist zurzeit Kale Kerbashian. Der Kanadier erzielte in 26 Spielen bislang 32 Punkte (13 Tore, 19 Vorlagen). Dazu haben die Blau-Gelben mit US-Boy Mac Carruth einen der besten Goalies der Liga zwischen den Pfosten.

Die Partien der Huskies gegen Bad Nauheim sowie in Weißwasser werden wie gewohnt im Live-Stream bei SpradeTV (www.sprade.tv) übertragen.





Anpassungen im DEL2-Spielbetrieb


Komplette Hauptrunde und Aufstiegschance in die PENNY DEL das Ziel / Abstieg in die Oberliga wird einmalig ausgesetzt

Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) befindet sich weiterhin auf einem guten Weg die 52 Hauptrunden-Spieltage, trotz der Pandemie und den coronabedingten Spielverlegungen, für alle Clubs zu ermöglichen.

Damit dies auch weiterhin möglich und die DEL2 für alle Eventualitäten gerüstet ist, haben sich die Gesellschafter der Liga darauf verständigt, den Rahmenterminplan nachzujustieren. Der Spielbetrieb wird somit ab dem 18. Februar auf einen möglichen Zwei-Tages-Rhythmus umgestellt. Dieser weicht von den bekannten Spieltagen – Freitag, Sonntag und Dienstag – ab. Eine Aktualisierung des offiziellen Spielplans erfolgt bis Montagabend, den 08. Februar.

Zudem wurde der Beginn der Endrunde mit dem Start 20. April noch einmal geringfügig verschoben. Durch diese Umstellung und die teilweise Intensivierung der Hauptrunden-Termine werden zusätzlich sieben Ausweichtermine geschaffen, die auch bei zukünftigen Quarantänemaßnahmen helfen sollen, alle Spiele bis zum Ende der Hauptrunde durchzuführen.

Sollte es am Ende der Hauptrunde dennoch dazu kommen, dass bei einzelnen Clubs nachzuholende Spiele nicht mehr rechtzeitig vor dem Start der Endrunde zu terminieren sind, wird die Tabelle auf die Quotientenregel (erreichte Punkte geteilt durch die gespielten Spiele) umgestellt, um die finalen
Platzierungen zu ermitteln.

„Ziel ist von Anfang an, all unseren Clubs eine Hauptrunde mit 26 Heim- und 26 Auswärtsspielen zu ermöglichen. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns gemeinsam entschieden, den Rahmenterminplan nochmals anzupassen,“ so DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.
In diesem Atemzug wurde auch die Länge der Drittelpausen ab 18.02. wieder auf 18 Minuten zurückgenommen.

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung wurde außerdem entschieden, den Abstieg in die Oberliga für die Saison 2020/2021 einmalig auszusetzen. Lange Zeit hat die DEL2 versucht, an den sportlichen Werten der Liga auch unter Corona-Bedingungen festzuhalten. Aufgrund von nochmaligen Anpassungen der Rahmentermine, der damit verbundenen Intensivierung und Veränderung des Spielbetriebs sowie den bereits erfolgten Terminverschiebungen bei einzelnen Teams, macht dies jedoch einen gleichmäßigen und fairen Wettbewerb nicht möglich.

Ein Aufsteiger aus der Oberliga soll, wie im Kooperationsvertrag mit dem DEB geregelt, ausgespielt werden. Sofern dieser für die zweite Liga lizenziert wird und keine DEL2-Mannschaft in die DEL aufsteigt, tritt der Club als 15. Team in der Saison 2021/2022 an.

Wenn dieser Fall eintritt und die DEL2 in der kommenden Saison mit 15 Teams spielt, werden in den dann folgenden Endrunden zwei Absteiger in die Oberliga ausgespielt, um die Liga wieder auf die ursprüngliche Stärke von 14 Clubs zu bringen.

Hierfür war auch die Zustimmung und Unterstützung des DEB auf Grundlage des Kooperationsvertrages notwendig. Der Dank der Ligagesellschaft geht an den Verband für die konstruktiven Gespräche und vor allem für die Unterstützung im Sinne des Sports und dessen Erhalt auf einem hohen Niveau.
Mit der Absage des Abstiegs reiht sich die DEL2 gezwungenermaßen in die Reihe anderer Profiligen ein, die bereits mit Saisonbeginn den Abstieg ausgesetzt haben.
„Unser Fokus liegt auf der vollständigen Hauptrunde und auf Maßnahmen unsere Clubs in der aktuell schwierigen Zeit auch wirtschaftlich zu unterstützen. Mit dem einmaligen Aussetzen des Abstiegs reagieren wir auf die Abweichungen im Spielrhythmus und damit auf eine teilweise ungleiche
Hauptrunde. Zudem wollen wir den DEL2-Clubs damit den sportlichen und wirtschaftlichen Druck eines Abstieges nehmen und vielmehr bereits jetzt schon an der Stabilität und den Planungen für die Saison 2021/2022 arbeiten,“ so Rudorisch.

„Wir sehen natürlich die vielfältigen Herausforderungen, die die Clubs in dieser schwierigen Zeit zu meistern haben. Die DEL2 hat alles dafür getan, den sportlichen Wettbewerb in der gewohnten Form mit einem Abstieg aufrechtzuerhalten und das ist letztlich auch der Grund, weshalb wir der Entscheidung zugestimmt haben. Für den DEB war ein zentraler Punkt in den Gesprächen, dass die Möglichkeit eines Aufstiegs aus der Oberliga unangetastet bleibt, dies ist gewährleistet. Unterm Strich ist schließlich zu konstatieren, dass wir nun im deutschen Profieishockey insgesamt einheitliche
Regelungen haben, was das Aussetzen des Abstiegs angeht,“ erklärt der DEB-Vizepräsident Marc Hindelang.

Des Weiteren haben die Gesellschafter die Transferfrist in der laufenden Saison an die Transferfrist der IIHF angepasst. Der internationale Verband hatte aufgrund der teilweise verschobenen Spielzeiten die internationale Transferfrist vom 15. Februar auf den 01. März verlegt. Insofern können auch die
DEL2-Clubs bis einschließlich 01. März Spielertransfers tätigen. // DEL 2





Auswärtssieg in Overtime – Huskies schlagen Bad Tölz 5:4


Bad Tölz, 2. Februar 2021. Derbyniederlage verkraftet und wichtigen Sieg im Spitzenspiel eingefahren!

Zwei Tage nach der knappen Niederlage in Frankfurt haben die Kassel Huskies das Topspiel in Bad Tölz für sich entschieden. Durch den 5:4-Sieg nach Verlängerung bei den Tölzer Löwen
bauten die Schlittenhunde ihre Tabellenführung zudem aus. Keine drei Minuten waren gespielt, da fiel er endlich, der 100. Saisontreffer der Huskies. Marco Müllers Schuss von der blauen Linie ging an Freund und Feind vorbei und schlug hinter Löwen-Goalie Franzreb ein. In Folge knüpften die Nordhessen an die starken ersten Minuten an und erarbeiteten sich durch Spitzner und Shevyrin weitere Gelegenheiten. Huskies-Torhüter Jerry Kuhn, der für Leon Hungerecker in den Kasten rückte, musste in der neunten Minute erstmals eingreifen und entschärfte die Versuche von Pfleger gekonnt. Durch einen Doppelschlag in den Minuten 15 und 16 schraubten die Schlittenhunde dann das Ergebnis früh auf 3:0. Erst schloss Cornet einen Drei-auf-Eins-Konter ab, dann
lud Keussen erfolgreich von der blauen Linie durch. Einziger Wehrmutstropfen des ersten Abschnitts war aus Kasseler Sicht, dass kurz vor der Sirene die Löwen durch Pfleger auf 1:3 verkürzte.

Das zweite Drittel war dann nicht das der Nordhessen. Jedoch hatten sie zunächst gute Chancen, wie einen vergebenen Penalty von Olsen, und erhöhten später durch eben Olsen in Überzahl auf 4:1 (27.). Dann kamen die Hausherren besser in die Partie und drehten das Spiel in wenigen Minuten. Zunächst legten sich die Huskies die Scheibe selbst ins Netz (34.), dann traf Schwarz bei Vier-gegen-Vier (36.) und 27 Sekunden vor Drittelende besorgte French sogar den Ausgleich.

Sichtlich um eine Antwort bemüht, starteten die Kasseler engagiert in den Schlussabschnitt. Nach 44 Minute scheiterte ein Spitzner-Schuss nur am Gestänge. Kurze Zeit später verhinderte das Aluminium auch auf der Gegenseite den Treffer, als Dibelka vergab. Die Huskies waren fortan klar spielbestimmend und drängten auf das fünfte Tor. Doch sowohl Olsen nach schönem Spielzug als
auch Laub und Cornet die jeweils einen Rutkowski-Schuss abfälschten verpassten den wohl entscheidenden Treffer. 13 Sekunden vor dem Ende gab es nochmals die Riesenchance für die Blau-
Weißen, jedoch fand kein Husky die Scheibe im Gewühl vor Franzreb. So ging die Partie in die Overtime. Und dort belohnten sich die Schlittenhunde für den weitestgehend couragierten Auftritt. Nach sehenswerter Vorarbeit von Ryon Moser stand Philippe Cornet goldrichtig und sorgte für den auf Kasseler Seite viel umjubelten Siegtreffer.

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Knappe Niederlage in Frankfurt – Huskies unterliegen 1:2


Frankfurt, 31. Januar 2021. Auch im zweiten Hessenderby dieser Saison in Frankfurt mussten sich die Kassel Huskies knapp geschlagen gegeben.

1:2 (0:0/1:1/0:1) hieß es am Ende aus Sicht der Schlittenhunde, die vor allem mit der eigenen Chancenverwertung hadern werden.
Bei den Huskies gab es im Vergleich zum freitägigen Sieg gegen Freiburg zwei Änderungen. Zum einen fehlte neben Corey Trivino und Oliver Granz auch Marc Schmidpeter. Zum anderen startete Leon Hungerecker für Jerry Kuhn im Tor.

Doch der hatte in den ersten Minuten wenig zu tun. In einer verhaltenen Anfangsphase gab zunächst Joel Keussen den ersten Schuss ab (2.), ehe Philippe Cornet gefährlich einen Rutkowski-Schuss
abfälschte (5.). Die besten Gelegenheiten im ersten Drittel hatten die Huskies in der sechsten und siebten Minute. Erst konnte Michi Christ ein Breitkreuz-Zuspiel nicht verwerten, dann bugsierte
Philippe Cornet in Überzahl die Scheibe aus kurzer Distanz über statt in den Kasten. Nach dieser guten Phase der Schlittenhunde kamen auch die Löwen besser ins Spiel. Bei ihren Angriffsbemühungen war aber stets bei Leon Hungerecker Endstation. Dieser sorgte drei Minuten vor Drittelende dann für die spektakulärste Aktion des Drittels. Mit einem sehenswerten Fanghand-Save parierte der Huskies- Zerberus einen freien Löwen-Abschluss stark. Sekunden vor der Drittelsirene hatte Eric Valentin die Führung auf der Kelle, freistehend vor dem Frankfurter Tor scheiterte er aber an Löwen-Goalie Kucis.

Der Start in das zweite Drittel gelang den Hausherren besser. In Überzahl markierte MacAulay die Führung für die Südhessen (22.). Nach seinem Abschluss aus der Nahdistanz lief die Partie zunächst allerdings weiter, ehe erst bei der nächsten Unterbrechung der Treffer durch Videobeweis gegeben wurde. Die Huskies brauchten ein wenig, um diesen Schock zu verdauen. Bis zur 29. Minute dauerte es, bis die Nordhessen sich wieder eine Chance erarbeiten konnten. Lukas Laub schloss einen schnellen Konter aber nicht gewinnbringend ab. Drei Minuten später zappelte der Puck dann jedoch im Frankfurter Tor. In Überzahl zog Cornet von der blauen Linie ab und versenkte das Hartgummi unter der Latte zum verdienten 1:1-Ausgleich. Kurz darauf hätten die Blau-Weißen erneut in Überzahl in Führung gehen können. Doch sowohl Cameron als auch Breitkreuz und Moser scheiterten. Als Cameron drei Minuten vor Drittelende energisch vors Tor zog, rutsche die Scheibe wieder einmal nur Zentimeter am Gehäuse vorbei. Die Szene des Drittels ging aber erneut auf das Konto von Leon Hungerecker. Sekunden vor der Sirene entschärfte der Huskies-Torhüter im Liegen mit seiner Stockhand die eigentlich sichere Frankfurter-Führung. So ging es mit dem 1:1 in den Schlussabschnitt.

Dort tasteten sich beide Teams zunächst ab. Es war beiden sichtlich anzumerken, nicht den entscheidenden Fehler machen zu wollen. Nach neun Minuten dann die Riesenchance für die Huskies.
In eigener Unterzahl stürmte Clarke Breitkreuz auf das Löwen-Tor zu, scheiterte aber an Kucis. Kurz darauf landete ein Spitzner-Schuss nur am Außenpfosten. Fünf Minuten vor dem Ende fiel dann der entscheidende Treffer des Abends. Martin Buchwieser nutze seinen eigenen Rebound zum 2:1 für die Gastgeber. In Folge warfen die Huskies nochmals alles nach vorne, konnten aber keinen Treffer erzielen. Auch eine Auszeit 93 Sekunden vor Ende, sowie das Herunternehmen von Hungerecker zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht den erwünschten Erfolg.

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Huskies schlagen Wölfe Freiburg deutlich


Kassel, 29. Januar, 2021. Mit einem ungefährdeten 5:1 (2:1/3:0/0:0)-Sieg setzten sich die Kassel Huskies am gestrigen Abend gegen die Wölfe Freiburg durch.

Überragender Akteur in Reihen der Schlittenhunde war abermals Troy Rutkowski, der an drei der fünf Toren direkt beteiligt war.
Dabei kamen die Gäste aus dem Breisgau besser in die Partie. Spornberger hatte bereits unmittelbar nach Spielbeginn die Führung auf der Kelle, verzog letztlich aber deutlich (1.). Auf der Gegenseite fälschte Philippe Cornet eine Scheibe gefährlich ab und zwang Wölfe-Keeper Enrico Salvarani zu einer ersten Parade (2.). Die Wölfe gestalteten das Spiel zunächst nach ihren Vorstellungen und kamen durch Linsenmaier zum ersten Treffer der Partie. Die Freiburger Institution hatte im Powerplay am langen Pfosten gelauert und von dort einen Rebound versenkt (6.). Die Huskies antworteten prompt.Shevyrin hatte im direkten Gegenzug die Chance auf den Ausgleich, verfehlte mit seiner Direktabnahme aber das Gehäuse. Besser machte es Breitkreuz Momente später. Der Deutschkanadier fälschte im Slot stehend einen Rutkowski Schlagschuss ab und stellte auf 1:1 (8.). Und damit nicht genug: Kurz darauf legte Defensivstratege Marco Müller nach und besorgte mit seinem strammen Schlagschuss das 2:1 (13.) – das Spiel war gedreht.

Im zweiten Drittel drehten die Huskies richtig auf. Zwar behielt Salvarani im Break gegen den wiedergenesenen Brett Cameron zunächst noch die Nerven (23.), doch den nun folgenden Kasseler
Torreigen sollte er nicht stoppen. Zunächst war es Ryan Olsen, der sich, ähnlich wie Breitkreuz im ersten Durchgang, in einen Rutkowski Schlagschuss stellte und die Scheibe entscheidend zum 3:1
abfälschte (27.). Und auch beim 4:1 hatte der Kasseler Topscorer seine Finger im Spiel. Im Kasseler Powerplay konnte Salvarani einen Rutkowski Schlagschuss nur abprallen lassen, wo Philippe Cornet einschussbereit zur Stelle war (30.). Und spätestens nach Clarke Breitkreuz herrlicher Einzelleistung zum 5:1 schien die Partie zu Gunsten der Huskies entschieden (31.).

Die Freiburger versuchten im letzten Drittel nochmal alles, doch die Kasseler Defensive hielt den Breisgauer Angriffen stand.

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Drei schwere Spiele in nur fünf Tagen – Wölfe und zweimal Löwen warten auf die Kassel Huskies


Kassel, 28. Januar, 2021. Hartes Programm für die Kassel Huskies:

In nur fünf Tagen trifft das Team von Tim Kehler auf gleich drei schwere Gegner. Den Auftakt macht am Freitag ab 19:30 Uhr das Heimspiel gegen den EHC Freiburg. Zwei Tage später kommt es dann zum Hessenderby Löwen gegen Huskies. Erstes Bully in Südhessen ist am Sonntag um 18:30 Uhr. Zum Abschluss dieser drei intensiven Partien reisen die Schlittenhunde am Dienstag zum aktuell ärgsten Verfolger nach Bad Tölz.

EC Kassel Huskies vs. EHC Freiburg – Freitag, 29.01.2021, 19:30 Uhr – Eissporthalle Kassel
Der EHC Freiburg ist in dieser Saison wohl der Lieblingsgegner der Huskies. Denn in den beiden vorherigen Spielen setzten sich stets die Nordhessen durch. Besonders bemerkenswert ist, dass das
Team von Tim Kehler noch kein einziges Gegentor gegen die Wölfe hinnehmen musste. Dabei sind die Breisgauer mit aktuell 87 Toren die drittbeste Offensive der Liga. In den vergangenen Partien lief es für den aktuell Tabellenfünften nicht ganz so rund. Denn sowohl gegen Crimmitschau und Frankfurt als auch in Landshut verließ der EHC d as Eis aus Verlierer. Somit rutschte der bis dato eheste Verfolger der Huskies in der Tabelle etwas ab. Doch auch genau deshalb erwartet Tim Kehler die Freiburger äußerst motiviert und stellt sich und sein Team auf einen heißen Tanz ein.

Löwen Frankfurt vs. EC Kassel Huskies – Sonntag, 31.01.2021, 18:30 Uhr – Eissporthalle Frankfurt
Es war eine absolute Galavorstellung: Am 18. Dezember sorgten dezimierte Huskies mit einem 7:0-Derbysieg gegen die Löwen Frankfurt für ein echtes Ausrufezeichen. Es war zugleich der höchste
Derby-Heimsieg der Kasseler Eishockey-Geschichte. Seitdem hat sich bei den Löwen einiges getan. Am Tag nach der Schmach in Kassel wurde Olli Salo von seinem Job als Löwen-Cheftrainer entbunden. Sportdirektor Franz-David Fritzmeier übernahm. Unter dessen Führung feierten die Südhessen drei Siege in Serie, ehe die Löwen durch mehrere Corona-Fälle im Team gestoppt wurden. Nach über zwei Wochen Quarantäne stiegen die Mainstädter am 19. Januar wieder ins Geschehen ein. Nach drei weiteren Siegen verlor das Fritzmeier-Team unter der Woche klar
gegen die Tölzer Löwen. Aktueller Top-Scorer der Südhessen ist Schwede Sebastian Collberg (20 Punkte in 19 Spielen) zusammen mit dem punktgleichen Kapitän Adam Mitchell. Im Tor der Löwen hat sich in den letzten Spiele Bastian Kucis deutlich gegen Ex-Husky Patrick Klein durchgesetzt und dürfte vermutlich auch das Derby gegen die Huskies bestreiten.

Tölzer Löwen vs. EC Kassel Huskies – Dienstag, 02.02.2021, 19:30 Uhr – weeArena
Es ist gar nicht so lange her, da trafen Huskies und Tölzer Löwen in der Kasseler Eissporthalle aufeinander. Das Duell vom 17. Januar ging knapp mit 5:3 an die Schlittenhunde. Nun, nur 16 Tage
später, treffen beide Clubs erneut aufeinander, diesmal allerdings in Oberbayern. Und das ist für die Huskies keine so gute Voraussetzungen. Denn in Bad Tölz konnte eine Kasseler
Mannschaft nur zwei von sieben Duellen gewinnen. In der DEL2 sogar nur eine von sechs Partien. Ob der überhaupt erst zweite Sieg in der weeArena gelingt, zeigt sich am Dienstag ab 19:30 Uhr, wenn die Partie vom 10. Spieltag nachgeholt wird. Das Löwen-Team von Trainer Kevin Gaudet dürfte sicherlich etwas dagegen haben. Denn trotz kleinerer Schwächephase zuletzt sind die Buam, zumindest nach dem Punkteschnitt, der weiterhin ärgste Verfolger der Nordhessen.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Bittere Nachrichten für die Schlittenhunde: Top-Scorer Corey Trivino wird dem Rudel mit einer Unterkörperverletzung für zwei bis drei Wochen fehlen. Der Mittelstürmer hatte zuvor bereits das
Heimspiel gegen Heilbronn verpasst. Trivino befindet sich aktuell in Behandlung der Huskies-Physios von PhysioFit Kassel. Die Huskies wünschen Corey eine gute und schnelle Genesung!
„Der Ausfall von Corey Trivino trifft uns natürlich sehr“, bilanziert Huskies-Trainer Tim Kehler. „Corey ist einer unser bester Spieler, den man nur schwer ersetzten kann. Doch in dieser Saison haben wir als Mannschaft gezeigt, dass wir eine super Tiefe im Kader haben, Ausfälle gut kompensieren können und andere Spiele mehr Verantwortung übernehmen werden.“
Neben dem Ausfall von Corey Trivino, wird es wie in den vergangenen Wochen erst an den Spieltagen noch Personalentscheidungen geben. Möglich wäre, dass der zuletzt angeschlagene Brett Cameron wieder zurück in die Mannschaft stoßen könnte.

Kehlers Kommentar:
„Gegen Freiburg haben wir in der Defensive zwei sehr starke Spiele gemacht. Die Partie in Freiburg war wohl eine unserer besten der gesamten Saison. Aus diesem Sieg haben wir viel Momentum mit in die kommenden Aufgaben genommen. Obwohl Freiburg zuletzt etwas geschwächelt hat, wissen wir, was für eine gute Mannschaft sie haben. Unser letzter Sieg gegen Frankfurt war ein Spiel, indem einfach alles für uns gelaufen ist. Seitdem hat sich bei den Löwen aber einiges getan. In den letzten Spielen haben sie gewonnen und nach wie vor zählen sie zu den Anwärtern auf die Meisterschaft. Wir müssen uns gut auf das Spiel vorbereiten und wollen das Derby natürlich gewinnen. Durch das Spiel vor kurzem, haben wir einen sehr guten Eindruck von der Tölzer Mannschaft. Sie haben einige der besten Spiele der Liga und sind überall gut besetzt. Es macht damit kaum einen Unterschied, wie viele Spieler sie zur Verfügung haben. Durch die lange Fahrt und dem dritten
anstrengenden Spiel in fünf Tagen, wird es sicherlich eine harte Herausforderung für uns werden.“

Die Partien der Huskies gegen Freiburg sowie gegen in Frankfurt und Bad Tölz werden wie gewohnt im  Live-Stream bei SpradeTV (www.sprade.tv) übertragen.

EC Kassel Huskies

 





Sonntags-Heimspiele im Februar vorverlegt


Kassel, 26. Januar, 2021. Kleine Termin-Änderung bei den Kassel Huskies:

Wie bereits im Januar, werden auch die Sonntags-Heimspiel der Schlittenhunde im Februar von 18:30 Uhr auf 17 Uhr vorverlegt.

Dies betrifft die Duelle mit den Dresdner Eislöwen (14.02.), dem EV Landshut (21.02.) und den Eispiraten Crimmitschau (28.02.).

Dazu hat sich auch der Spielbeginn des Huskies-Auswärtsspiels bei den Ravensburg Towerstars leicht geändert.

Die Partie in Oberschwaben am 12. Februar beginnt nun um 19:30 Uhr statt ursprünglich geplant um 20 Uhr.

Die neuen Huskies-Termine im Überblick:

  • Freitag, 12. Februar 2021 19:30 Uhr Ravensburg Towerstars – EC Kassel Huskies
  • Sonntag, 14. Februar 2021 17 Uhr EC Kassel Huskies – Dresdner Eislöwen
  • Sonntag, 21. Februar 2021 17 Uhr EC Kassel Huskies – EV Landshut
  • Sonntag, 28. Februar 2021 17 Uhr EC Kassel Huskies – Eispiraten Crimmitschau

    EC Kassel Huskies





Last Minute Sieg gegen Heilbronner Falken


Kassel, 24. Januar, 2021.

Mit einem spannenden 4:3 (1:0/2:1/1:2)-Sieg setzten sich die Kassel Huskies am gestrigen Sonntag gegen die Heilbronner Falken durch.

Die Partie auf Messers Schneide entschied sich erst Sekunden vor Schluss, als Ryon Moser den umjubelten Siegtreffer erzielte. Ohne den angeschlagen Corey Trivino gingen die Huskies zu Werke. Gegen den zuletzt an Inkonstanz kränkelnden Tabellenvierzehnte drückten die Huskies von Beginn an aufs Gas. Olsen tauchte nach 120 Sekunden erstmals vor Matthias Nemec im Tor der Falken auf, doch der gebürtige Tscheche im Kasten der Käthchenstädter zeigte sich hellwach. Und auch gegen Clarke Breitkreuz, der es wenige Minuten später aus spitzem Winkel versuchte, war Nemec auf dem Posten. Doch dann war auch der Falken Zerberus machtlos. Troy Rutkowski hatte am linken Bullykreis Maß genommen, Nemec auf dem falschen Fuß erwischt und die Scheibe an Nemec vorbei in die Maschen befördert (6.). Im weiteren Verlauf des Drittels fanden dann auch die Gäste aus Heilbronn besser in die Partie. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich ließ Falken-Stürmer Simon Thiel liegen, der in der 13. Minute per Rückhandversuch an Leon Hungerecker scheiterte.

Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offensivgeprägtes Spiel, bei dem sich beide Torsteher auszeichnen konnten. Zunächst zeigte Hungerecker in der 25. Minute sein ganzes Können, als er gegen Matt Neal den frühen Ausgleich verhinderte. Postwendend schlugen dann jedoch die Huskies zu. Kapitän Denis Shevyrin nutzte den Verkehr vor Nemec optimal und jagte die Scheibe an Freund und Feind vorbei ins Tor – 2:0. Die Schlittenhunde drängten sofort auf den dritten Treffer. Doch sowohl Dinger im Konter (26.) als auch Youngster Tramm kurz darauf (27.) trafen mit ihren Abschlüssen lediglich das Gestänge. Doch auch die Falken blieben gefährlich. Zunächst scheiterte Josh Nicholls im Slot (30.) und auch Topscorer Dylan Wruck machte es kurz darauf nicht besser (33.). Erst Ex-Husky Matt Neal machte es besser. Der Kanadier vollendete einen starken Falken-Konter über Pierre Preto und verkürzte auf 2:1. Die Huskies behielten jedoch einen kühlen Kopf und suchten ihr Heil weiter in der Offensive. Und der Torjäger vom Dienst, Philippe Cornet lieferte. Im Powerplay jagte Rutkowski zum dritten Mal die Scheibe ans Heilbronner Gestänge. Von dort aus sprang die Scheibe direkt zu Cornet, der aus kurzer Distanz keine Probleme hatte und auf 3:1 stellte (37.).

Die Vorentscheidung? Mitnichten. Im dritten Drittel spielten die Falken nochmal richtig groß auf. Und binnen zwei Minuten kamen die Unterländer zurück in die Partie. Zunächst hielt Pierre Preto die Kelle in einen Schuss seines Bruders und verkürzte auf 3:2 (48.). Doch damit nicht genug. Kaum eine Minute vollendete Wruck einen Konter über Justin Kirsch zum 3:3, indem er Hungerecker die Scheibe zwischen den Beinen durchschob. Und die Falken wollten mehr. Immer wieder schnürten die flinken Stürmer die Kasseler Defensive ein, fanden ihren Meister jedoch im Kasseler Zerberus. Doch kurz vor Schluss gelang den Nordhessen der Lucky Punsh. Schon als die letzte Spielminute angebrochen war, startete Ryan Olsen einen letzten Anlauf über den rechten Flügel. Mit einem feinen Pass fand er den mitgeeilten Ryon Moser, der Nemec aus nächster Nähe keine Chance ließ – 4:3. Die Falken warfen zwar nochmal alles nach vorne, doch am Ausgang der Partie vermochte das nichts mehr ändern.

Huskies-Medienteam



 DEL 2 Tabelle

Pl. Club Sp. Pkt. Tore Diff.
1. EC Kassel Huskies 23 52 93:48 +45
2. Ravensburg Towerstars 24 41 81:72 +9
3. EHC Freiburg 24 38 87:75 +12
4. Bietigheim Steelers 24 38 86:84 +2
5. Tölzer Löwen 20 36 87:62 +25
6. Eispiraten Crimmitschau 24 36 78:82 -4
7. EV Landshut 24 34 81:90 -9
8. Bayreuth Tigers 24 31 74:82 -8
9. Löwen Frankfurt 18 30 55:57 -2
10. EC Bad Nauheim 20 29 62:79 -17
11. Lausitzer Füchse 23 29 61:78 -17
12. Dresdner Eislöwen 24 27 61:84 -23
13. ESV Kaufbeuren 21 25 74:81 -7
14. Heilbronner Falken 19 22 66:72 -6



Knappe Niederlage in Crimmitschau – Huskies unterliegen Eispiraten mit 2:3


Crimmitschau, 22. Januar 2021. Niederlage in Westsachen: Mit 2:3 mussten sich die Kassel Huskies den Eispiraten Crimmitschau geschlagen geben. Das entscheidende Tor fiel dabei erst fünf Minuten vor dem Ende.

Das Team von Trainer Tim Kehler trat im Vergleich zum sonntägigen Sieg gegen Bad Tölz unverändert an. Somit fehlten erneut Derek Dinger und Brett Cameron angeschlagen.
Von Beginn an gaben die Schlittenhunde im Crimmitschauer Sahnpark den Ton an. Rutkowski, Burns, Trivino, sie alle hatten die Führung auf dem Schläger, konnten den Puck aber nicht im Tor unterbringen. Nachdem die Huskies ihre Chance zu Beginn vergaben, kämpften sich die Eispiraten mehr und mehr ins Spiel. Bei den Angriffsbemühungen der Westsachsen war aber stets bei Jerry Kuhn Endstation. 70 Sekunden vor Drittelende fiel dann doch noch ein Treffer im ersten Drittel. Nach traumhafter Kombination über Rutkowski und Burns war es Ryan Olsen, der die Scheibe aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandelte.

Tabelle ©DEL2

Nach wenigen Sekunden im zweiten Drittel bot sich den Huskies eine Riesengelegenheit auf den zweiten Treffer. Jedoch konnten Lois Spitzner und Corey Trivino eine Zwei-auf-Null-Situation nicht erfolgreich abschließen. In der 27. Minute fiel dann der erste Treffer für die Eispiraten, welcher aus Kasseler Sicht äußerst unglücklich zu Stande kam. Kelly Summers traf mit seinem Schuss von der rechten Seite Husky Marco Müller am Rücken. Von dort aus sprang der Puck zunächst an den Innenpfosten und dann über die Torlinie – 1:1. Drei Minuten später hatten die Huskies erneut Alu- Pech. Eine scharfe Granz-Hereingabe fälschte ein ETC-Verteidiger an den linken Pfosten. Nach weiteren Chancen auf beiden Seiten ging es mit dem 1:1 in die zweite Pause.

Nach fünf Minuten im Schlussdrittel hatte Corey Trivino die erste gute Einschussgelegenheit, scheiterte aber an ETC-Goalie Bitzer. In der 48. Minute rette auf der Gegenseite Jerry Kuhn stark gegen Weiß. Drei Minuten später war die Scheibe dann aber im Kasseler Tor. Einen schnellen Konter schloss Ewanyk von der linken Seite aus ab. Der Schuss rutsche Kuhn am kurzen Pfosten durch. Doch die erstmalige Eispiraten-Führung hielt nicht lange. Fast genau eine Minute später glichen die Huskies in Person von Troy Rutkowski aus. Der Verteidiger hämmerte die Scheibe von der blauen Linie in die Maschen. Es bleib aber nicht der letzte Treffer im dritten Drittel Aus dem Gewühl vor dem Tor traf Demmler zum 2:3 aus Kasseler Sicht (55.). Wiederum nur kurze Zeit später hatten die Nordhessen eine dicke Chance auf den erneuten Ausgleich. Ein Schuss von Joel Keussen landete aber nur an der Latte. Die Huskies warfen in Folge alles nach vorne, nahmen gut zwei Minuten vor dem Ende Kuhn für einen sechsten Feldspieler vom Eis, wurden trotz einige guter Chancen jedoch nicht belohnt.

So müssen die Schlittenhunde die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten. Chance zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am Sonntag. Dann sind ab 17 Uhr die Heilbronner Falken in der Kasseler Eissporthalle zu Gast.

EC Kassel Huskies





Eispiraten und Falken warten am Wochenende auf die Kassel Huskies


Kassel, 21. Januar, 2021. Bald ist Halbzeit in der DEL2-Hauptrunde! Am kommenden Wochenende stehen für die Kassel Huskies und die anderen Zweitligisten der 25. und 26. Spieltag auf dem
Programm. Dabei treffen die Schlittenhunde auf die Eispiraten Crimmitschau und die Heilbronner Falken.

Eispiraten Crimmitschau vs. EC Kassel Huskies – Freitag, 22.01.2021, 20 Uhr – Kunsteisstadion im Sahnpark
Es war der 11. Dezember 2020. Nach starkem Beginn und schneller 3:0-Führung verloren die Huskies ihr Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau noch mit 4:5. Bis jetzt die letzte Niederlage der Schlittenhunde nach 60 Minuten. Die Nordhessen dürften also noch eine Rechnung mit den Westsachsen offen haben.
Das Team von Trainer Mario Richer belegt mit 30 Punkten aus 22 Spielen zurzeit den siebten Tabellenplatz. Ziel des ETC dürfte es sicherlich sein, diesen Top-Acht-Platz bis zum Saisonende zu
halten. Am vergangenen Wochenende feierte das Team ein Sechs-Punkte-Wochenende. Mit Siegen gegen Weißwasser und Freiburg setzten die Eispiraten ihren Aufwärtstrend weiter fort.
In Zukunft dabei helfen soll auch der neu verpflichtete Goalie Ilya Andryukhov. Der Deutsch-Russe ist unter der Woche in Crimmitschau angekommen, dürfte am Wochenende aber noch nicht zum Einsatz kommen, ebenso wie Vincent Schlenker.

EC Kassel Huskies vs. Heilbronner Falken – Sonntag, 24.01.2021, 17 Uhr – Eissporthalle Kassel
Huskies gegen Falken heißt es am Sonntag zum ersten Mal in der laufenden Saison. Die erste Partie musste aufgrund eines Corona-Falls im Heilbronner Team noch abgesagt werden.
Mit 17 Partien haben die Unterländer die zurzeit zweit wenigsten Spiele der DEL2 absolviert. Nach, auch bedingt durch einige Corona-Fälle, schwierigem Start, kommen die Falken immer besser in Fahrt. So wurde am vergangenen Sonntag Erzrivale Bietigheim mit 6:2 besiegt. Am Dienstag folgte dann wieder etwas Ernüchterung durch eine 2:5-Heimniederlage gegen Tabellennachbar Dresden. Dass die Falken, deren Mannschaft sich im Vergleich zur vergangenen Saison nur leicht verändert hat, unangenehm zu spielen sind, kennen die Huskies aus den letzten vier Spielen. Denn drei der vier Duelle gingen aus Kasseler Sicht verloren.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Der Kader der Schlittenhunde für die beiden Spiele steht noch nicht genau fest. Es wird daher einige Personalentscheidungen erst am Spieltag geben. Brett Cameron fällt angeschlagen aber weiterhin aus. Am Freitag im Tor wird Jerry Kuhn beginnen.

Kehlers Kommentar:
„Das letztes Spiel gegen Crimmitschau hat uns gezeigt, was für ein gutes Team sie sind. Die Eispiraten haben viel Klasse in ihrem Kader und diese in den letzten Wochen nochmals ausgebaut. Dazu haben sie mit Timmins und Lemay zwei sehr starke Impots. Es wird erneut ein guter Test für uns. Heilbronn ist viel stärker, als es die aktuelle Tabelle zeigt. Die Corona-Fälle haben sie zum Saisonstart natürlich hart getroffen, wodurch auch kein wirkliches Training machbar war. Mit ihrem Talent in der Mannschaft ist es schwer vorstellbar, dass sie so weit unten in der Tabelle stehen. Wruck, Kirsch, Gervais, Della Rovere sind alles super Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Ich bin mir daher sicher, dass es ein sehr unterhaltsames Spiel mit viel Geschwindigkeit auf hohem Niveau werden wird.“

Die Partien der Huskies in Crimmitschau sowie gegen die Heilbronner Falken werden wie gewohnt im Live-Stream bei SpradeTV (www.sprade.tv) übertragen.

EC Kassel Huskies





Heimsieg im Spitzenspiel – Huskies feiern 5:3-Erfolg gegen Bad Tölz


Nächster Sieg für die Kassel Huskies: Zwei Tage nach der knappen Niederlage in Bietigheim meldet sich das Team von Trainer Tim Kehler eindrucksvoll zurück. Durch einen 5:3 (1:0/2:0/2:3) Heimerfolg gegen die Tölzer Löwen punkten die Schlittenhunde nicht nur im zwölften Spiel in Serie, sondern bauen ihre Tabellenführung weiter aus.

Im Vergleich zum freitägigen Spiel in Bietigheim traten die Nordhessen fast unverändert an. Lediglich Jerry Kuhn hütete für Leon Hungerecker den Kasten. Doch der hatte zu Beginn wenig zu tun, da die Huskies in einer eher zerfahrenen Anfangsphase das Spiel kontrollierten. Nach sechs Minuten zappelte der Puck dann zum ersten Mal im Netz. Corey Trivino stocherte die Scheibe an Löwen-Goalie Franzreb vorbei ins Tor. Da der Schiedsrichter die Partie allerdings zuvor abpfiff, konnte dem Treffer keine Gültigkeit zugesprochen werden. In der 15. Minute holte Joel Keussen dann die Führung für die Hausherren nach. Mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie brachte der Verteidiger die Huskies in Überzahl mit 1:0 in Front. Beste Chance für die Gäste hatte Pfleger, der nach Angriff über die rechte Seite allerdings nur den Außenpfosten traf (18.).

Im Mittelabschnitt waren ganze 33 Sekunden gespielt, da trafen die Schlittenhunde zum zweiten Mal. Ein Handgelenksschuss von Ryan Olsen wurde für Franzreb vom einem Tölzer Verteidiger unhaltbar abgefälscht. Die Huskies nahmen den Schwung des zweiten Tores in Folge mit und konnten folgerichtig erhöhen. Denis Shevyrin nutze eine starke Cornet-Vorarbeit per One-Timer zum 3:0 (26.). Im weiteren Drittelverlauf verpassten es Michi Christ im Break, sowie Breitkreuz nach schöner Kombination über Schmidpeter und Moser eine höhere Führung.

Auf der Gegenseite war Jerry Kuhn sehenswert gegen Edfelder zur Stelle (42.). So ging es mit der 3:0-Huskies-Führung ins Schlussdrittel. Nach Gelegenheiten für Breitkreuz und Olsen dauerte es gute acht Minuten für den nächsten Treffer. Der fiel jedoch auf der Gegenseite. Marco Pfleger verwertete ein schönes Zuspiel von Gardiner zum 1:3 aus Löwen-Sicht. (48.). Drei Minuten später waren dann wieder die Huskies zur Stelle. Lukas Laub eroberte sich stark die Scheibe und verwertete einen Rebound nach Trivino Schuss selbst zum 4:1 (52.). Doch die Gäste gaben nicht auf und kamen noch einmal gefährlich nahe. Zunächst traf Gardiner aus dem Slot (53.), dann bugsierte Lamoureux das Hartgummi aus kurzer Distanz in die Maschen (59.). Die Löwen waren zurück im Spiel. Doch die Huskies verteidigten die letzten Minuten gekonnt. 22 Sekunden vor dem Ende besorgte Lois Spitzner per Empty-Net-Treffer dem 5:3-Endstand.





Siegesserie reißt in Bietigheim – Huskies unterliegen 4:5 nach Overtime


Bietigheim, 15. Januar 2021. Jede Serie findet mal ein Ende. So auch die seit zehn Spielen andauernde Siegesserie der Kassel Huskies.

Denn die Schlittenhunde mussten sich im DEL2-Spitzenspiel den Bietigheim Steelers mit 4:5 geschlagen geben. Der Siegtreffer für die Ellentaler fiel dabei erst in der Verlängerung.
Dabei sahen die Vorzeichen vor dem Spiel gut aus, denn erstmals nach fast sechs Wochen Verletzungspause war Michi Christ wieder im Huskies-Rudel. Ebenso kehrte Nathan Burns in den Kader zurück. Derek Dinger (überzähliger Ü24) und Brett Cameron (überzähliger Ausländer) mussten in Kassel bleiben, im Tor begann Leon Hungerecker.

Ganze neun Sekunden waren gespielt, da hatten die Steelers bereits ihre erste Torchance. Preibisch scheiterte aber am gut aufgelegten Hungerecker. Anderthalb Minuten später war der Kasseler Schlussmann allerdings machtlos. In Überzahl traf Brett Breitkreuz nach guter Vorarbeit zum 1:0. Auch in Folge kamen die Huskies, bedingt durch einige Strafminuten, schwer ins Spiel. Als sich nach sieben Minuten zu Joel Keussen auch Nathan Burns auf die Strafbank begeben musste, überstand die Kehler-Truppe diese Phase durch aufopferungsvollen Einsatz schadlos. Als die Scheibe in der 10. Minute dann doch im Tor war, zählte der Treffer wegen klarer Torhüterbehinderung an Hungerecker zu Recht nicht.
Im zweiten Abschnitt der ersten zwanzig Minuten kamen die Schlittenhunde dann besser ins Spiel. Die beste Einschussgelegenheit bot sich dabei Clarke Breitkreuz, der ein Granz-Zuspiel am zweiten Pfosten nicht verwerten konnte. Drei Minuten vor Drittelende gab es dann eine weitere gute Chance. Ryan Olsen zog von der rechten Seite aus aufs Tor, konnte das Spielgerät aber nicht an SCB-Goalie Jimmy Hertel vorbeibringen. So ging es mit einem knappen Kasseler Rückstand in die erste Pause.

Dort hatte Huskies-Trainer Tim Kehler anscheinend die richtigen Worte gefunden. Denn seine Mannschaft startete stark in den zweiten Spielabschnitt. Erst verpasste Spitzner aus dem Slot (22.), dann hämmerte Tramm die Scheibe aus vollem Lauf über das Tor (24.). Auch während eines Überzahlspiels erarbeiteten sich die Huskies gute Gelegenheiten, ohne jedoch für echte Gefahr zu sorgen. Doch genau in diese Drangphase stachen die Hausherren eiskalt zu. In Steelers-Unterzahl erkämpfte sich Zientek den Puck und schloss gekonnt zum 0:2 aus Kasseler Sicht ab (27.). Drei Minuten später stürmte Zientek erneut in Unterzahl auf Hungerecker zu, diesmal blieb der Kasseler Goalie durch eine starke Parade aber Sieger. Danach setzten die Huskies ihre Drangphase fort und konnten sich endlich belohnen. In der 34. Minute fälschte Philippe Cornet einen Laub-Schuss zum 1:2 ab. Cornet traf
damit in den vergangenen sechs Spielen in Serie (neun Tore). Und nur wenige Sekunden später hatte er einen weiteren Treffer auf der Kelle. Nach einem Laub-Querpass traf der Franko-Kanadier allerdings die Scheibe nicht richtig. Und dennoch ging es mit einem 2:2 in die zweite Pause. Denn rund drei Minuten vor Drittelende knallte Joel Keussen das Hartgummi per One-Timer von der blauen Linie in die Maschen. Die Huskies waren zurück im Spiel.

Und dies zeigten sie auch zum Start des dritten Drittels. Lukas Laub verpasste nach wenigen Sekunden die Führung. Die holte in der 44. Minute dann Oliver Granz nach. Erst verzögerte der Defender schön an der blauen Linie, sein Schlenzer fand dann über einen Steelers-Verteidiger den Weg ins Tor. Nach einer Doppelchance für die Steelers, konnten die Nordhessen infolgedessen sogar die Führung ausbauen. Corey Trivino krönte seine starke Leistung, als er einen Schuss von Cornet zum 4:2 abfälschte (47.). Aber die Führung sollte nicht bis zum Ende halten. Zwar überstanden die Huskies zwei Unterzahl-Situationen schadlos, jedoch schlugen die Steelers anschließend in ihrer Unterzahl zu.
Alexander Preibisch schloss einen Schnellangriff zum Anschlusstreffer ab (57.). 15,3 Sekunden vor dem Ende fiel dann sogar das 4:4. Die Steelers hatten ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen und nutzten diesen Vorteil durch Sheen zum Ausgleich.

In der Overtime nahmen die Steelers diesen Schwung mit. Erst scheiterte Preibisch im Break an Hungerecker, 20 Sekunden vor dem Ende der Overtime verwertete dann Brett Breitkreuz seinen eigenen Rebound zum 5:4-Endstand.

Zeit zur Wiedergutmachung bietet sich den Huskies bereits in zwei tagen. Dann trifft das Team von Trainer Tim Kehler zum nächsten Spitzenspiel auf die Tölzer Löwen. Erstes Bully in der Kasseler Eissporthalle ist um 17 Uhr.

EC Kassel Huskies





Spitzenspiel-Wochenende steht an – Huskies in Bietigheim und gegen Bad Tölz


Kassel, 14. Januar, 2021. Den Lauf weiter fortsetzten: Mit diesem Motto dürften die Kassel Huskies angesichts von zuletzt zehn Siegen in Serie in das anstehende Wochenende starten.

Nach der ersten regulären Trainingswoche in gut einem Monat haben die Schlittenhunde allerdings ein hartes Programm vor der Brust.

Am morgigen Freitag trifft das Team von Coach Tim Kehler ab 20 Uhr auf die drittplatzierten Bietigheim Steelers.

Zwei Tage später ist dann mit den Tölzer Löwen der Tabellenvierte in Nordhessen zu Gast.

Erstes Bully in der Kasseler Eissporthalle ist um 17 Uhr.

Bietigheim Steelers vs. EC Kassel Huskies – Freitag, 15.01.2021, 20 Uhr – EgeTrans Arena
Dritter gegen Erster – unter diesem Vorzeichen steht das Spitzenspiel im Ellental. Die Huskies kommen mit zehn Siegen im Gepäck nach Bietigheim und wollen diese Serie gerne weiter ausbauen. Aber auch die Steelers dürften gute Laune haben. Am vergangenen Sonntag setzten die Schwaben mit einem 9:4- Heimerfolg gegen den EV Landshut für ein echtes Ausrufezeichen.
Den Steelers, die ebenso wie die Huskies in die DEL aufsteigen könnten, fehlt in dieser Saison noch etwas die Konstanz in ihren Auftritten. Nur einmal konnte das Team von Trainer Daniel Naud drei
Spiele in Serie gewinnen. In kürzester Vergangenheit folgte auf einen Sieg zumeist direkt eine Niederlage. Aus Kasseler Sicht könnte dies am Freitag gerne so weiter gehen.
Top-Scorer im Team der Steelers ist mal wieder Matt McKnight. Der 36-jährige Kanadier, der seit 2013 für den SCB aufläuft, konnte in 19 Spielen 24-mal Punkten. Zuletzt steuerte er drei Punkte gegen den EV Landshut bei. Im Tor der Steelers hat Coach Daniel Naud die Qual der Wahl aus dem zuletzt überragenden Cody Brenner, Ex-Husky Jimmy Hertel und dem stark aufspielendem Youngster Leon Dubrawa.

EC Kassel Huskies vs. Tölzer Löwen – Sonntag, 17.01.2021, 17 Uhr – Eissporthalle Kassel
Zum ersten Mal in dieser Saison werden Huskies und Tölzer Löwen am Sonntag die Klingen kreuzen. Da das erste Duell aufgrund eines Corona-Falls im Team der Oberbayern abgesagt werden musste, steigt am Sonntag in Kassel der erste Vergleich der aktuell besten Mannschaften der DEL2. Durch einige noch zu absolvierende Nachholspiele stehen die Tölzer aktuell zwar nur auf dem vierten Tabellenplatz, gemessen am Punkteschnitt sind die Löwen aber das aktuell zweitbeste Team der Liga. Mit dem ligaweiten Top-Torjäger Max French (16 Tore in 16 Spielen), Marco Pfleger und Lubor Dibelka haben die Löwen drei Spieler mit mehr als 20 Punkten in ihren Reihen. Dazu verfügt der bei Kevin Gaudet traditionell kleine Kader über reichlich Erfahrung und mit Luca Tosto über einen der besten Nachwuchsspieler der DEL2. In den vergangenen Spielen lief es für die Schwarz-Gelben aber nicht mehr so rund. Drei der letzten vier Spiele gingen in Overtime bzw. Penaltyschießen verloren. Dies zeigt wiederum aber auch, dass die Löwen, wie die Huskies, nur schwer nach 60 Minuten zu besiegen sind. Die Lage im Huskies-Rudel:
Bei den Huskies wird definitiv der langzeitverletzte Michi Christ ausfallen. Dazu wird es an den Spieltagen Personalentscheidungen geben. Fest steht dagegen, dass Leon Hungerecker am Freitag im Tor beginnen wird.

Kehlers Kommentar:
„Bietigheim war vor der Saison sicherlich einer der Favoriten auf den Titel. Sie sind ein starker Gegner, der viel Schwung aus dem letzten Sieg gegen Landshut haben wird. Bietigheim ist eine offensiv sehr explosive und dynamische Mannschaft. Es wird eine Herausforderung für uns werden. Wir müssen vom Torhüter an eine gute Leistung zeigen, um etwas Zählbares mit nach Kassel zu nehmen. Bad Tölz hatte wie wir einen super Start in die Saison und dies trotz ihres eher kleinen Kaders. In der Offensive sind sie mit einigen super Scorern besetzt, die das Spiel nach vorne ankurbeln. Dazu haben die Löwen ein sehr gefährliches Powerplay, auf das wir achten müssen. Dass Bad Tölz am Freitag spielfrei hat wird ihnen mit dem kleinen Kader sicherlich etwas helfen.“
Die Partien der Huskies in Bietigheim sowie gegen die Tölzer Löwen werden wie gewohnt im Live- Stream bei SpradeTV (www.sprade.tv) übertragen.

EC Kassel Huskies





Kleine Analyse der Siegesserie der Kassel Huskies


Kassel, 13. Januar, 2021. 10 Siege in Serie – 14 der letzten 15 Spiele gewonnen – trotz zwei Spiele Rückstand mit sieben Punkten Vorsprung Tabellenführer.

Die Kassel Huskies sind das Team der Stunde in der DEL2.
Am vergangenen Sonntag weitete das Team von Trainer Tim Kehler und Co-Trainer Casey Fratkin mit dem 6:2 gegen die Bayreuth Tigers die laufende Siegesserie auf zehn Spiele aus. Doch was macht die Kassel Huskies aktuell so stark? Wir haben mal eine Analyse betrieben:

Herausragende Torhüter
Jerry Kuhn und Leon Hungerecker bilden zurzeit das mit Abstand beste Torhüter-Duo der DEL2.
Sowohl in Sachen Fangquote als auch beim Gegentorschnitt sind die beiden Schlittenhunde das Maß aller Dinge. Kuhn und Hungerecker haben beide eine überragende Fangquote von über 93 Prozent und einen Gegentorschnitt von unter 2,0. Darüber hinaus blieben die Huskies bereits in fünf Spielen ohne Gegentore (3x Hungerecker/2xKuhn). Diese Leistungen haben auch mit Huskies-Torwarttrainer Antti Ore zu tun, der im Sommer viel mit beiden Goalies gearbeitet hat.

Überragende Defensive
In 19 Spielen kassierten die Huskies gerade einmal 34 Gegentore. Macht einen überragenden Schnitt von nur 1,79 Gegentoren pro Spiel. Zudem brauchen die Gegner über 15 (!) Schüsse, um den Puck im Kasseler Tor unterzubringen, was wiederum für die starke Torhüterleistung spricht. Auch, oder besser gesagt vor allem, in der Serie der letzten zehn Siege zeigte sich die defensive Klasse der Nordhessen. Denn in dieser Phase kassierte das Team von Tim Kehler nur ganze zehn Gegentore! Die Defensive ist derzeit das absolute Prunkstück der Huskies. Über die gesamte Saison gesehen haben die Schlittenhunde zudem nur viermal mehr als drei Gegentore kassiert.

Offensive Ausgeglichenheit
21 Spieler haben bereits für die Huskies getroffen – Ligahöchstwert! Das Scoring der Blau-Weißen ist über alle vier Reihen, sowie die drei Defensivpaare, die immer wieder das Spiel ankurbeln, verteilt. Zwar haben die Kasseler Top-Torjäger Lukas Laub und Philippe Cornet mit acht Treffern (Cornet in nur sechs Spielen!) bei weitem nicht die meisten Tore der Liga, doch genau dieses verteilte Scoring macht die Huskies für die Gegner so schwer auszurechen und zeigt die Ausgeglichenheit der Schlittenhunde.

(Fast) Immer mit der Führung
In 16 der absolvierten 19 Partien gingen die Huskies mit 1:0 in Front. Das Kehler-Team ist von Beginn an hellwach und spielt mit dieser Führung im Rücken befreit auf. Denn nur zwei dieser 16 Partien gingen am Ende aus Kasseler Sicht verloren.

Selten in Rückstand
In nur 12 Spielen liefen die Huskies einem Rückstand hinterher. Die Schlittenhunde kontrollieren zumeist das Spielgeschehen von vorne weg und drängen dem Gegner ihr Spiel auf. Und wenn sie doch mal in Rückstand gerieten, dann konnten die Nordhessen in drei der sieben Fälle die Partie noch drehen. Zuletzt gesehen am Sonntag gegen Bayreuth. Besonders auffällig ist auch die Kasseler Stärke, eine Führung über die Zeit zu bringen. Wenn die Huskies im letzten Drittel führen, dann haben Sie zumeist auch die drei Punkte geholt.

Keine klare Niederlage
Die Huskies haben im gesamten Saisonverlauf noch kein Spiel mit zwei oder mehr Toren verloren. Bei allen vier Niederlagen wurden die Schlittenhunde mit nur einem Treffer besiegt und waren stets nicht chancenlos. Dennoch werden im weiteren Saisonverlauf sicherlich auch die ein oder andere Niederlage hinzukommen.  Doch zunächst wollen die Huskies ihre Siegesserie weiter ausbauen. Bereits am kommenden Wochenende hat das Team von Tim Kehler aber zwei harte Aufgaben. Denn am Freitag treffen die Nordhessen auswärts auf die Bietigheim Steelers. Zwei Tage später sind dann die Tölzer Löwen ab 17 Uhr zum Spitzenspiel in Kassel zu Gast. Beide Spiele gibt es wie gewohnt im exklusiven Live-Stream über www.sprade.tv.

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Zehnter Sieg in Serie – Huskies schlagen Bayreuth Tigers 6:2


Kassel, 10. Januar 2021. Diese Huskies sind einfach nicht zu stoppen:

Durch einen 6:2 (1:0/1:2/4:0)  Erfolg gegen die Bayreuth Tigers feierte das Team von Trainer Tim Kehler den zehnten Sieg in Serie.
Dabei sah es nach zwei Dritteln nicht nach einem weiteren Sieg aus, doch ein fulminanter Zwischenspurt im dritten Drittel sicherten den nächsten Erfolg. Die Nordhessen sind somit schon seit Mitte Dezember unbesiegt.

In einem zerfahrenen ersten Drittel waren Torgelegenheiten, ausgenommen einem Schuss von Clarke Breitkreuz, Mangelware. Nach zehn gespielten Minuten gingen die Huskies dann etwas aus dem nichts in Führung: Einen Drei-auf-Eins-Konter schloss Philippe Cornet durch die Beine von Tigers-Goalie Marco Wölfl zum 1:0 ab. In seinem sechsten Spiel für die Huskies war es bereits Cornets sechster Treffer. Im weiteren Drittelverlauf verpassten Moser allein vor dem Tor, Ryan Olsen per Solo und Eric Valentin nach Laub-Querpass die Führung auszubauen. Die einzig nennenswerte Tigers-Chance im ersten Drittel hatte Minuten vor Drittelende Martin Davidek. Dieser scheiterte aber an Jerry Kuhn.

 

Zu Beginn das zweiten Drittels hatten die Huskies zunächst durch Dinger und Breitkreuz zwei Einschussgelegenheiten, ehe sich die Nordhessen selbst schwächten. Durch einige Strafen spielten die Huskies mehrfach in Unterzahl. Und dies nutzen die Gäste aus. Erst fälschte Meisinger einen Davis-Schuss erfolgreich ab (26.), dann traf der US-Amerikaner Davis selbst von der blauen Linie (29). In weniger als drei Minuten hatten die Tigers das Spiel gedreht. Die Huskies brauchten ein wenig, um diesen Schock zu verdauen, trafen dann aber mit ihrer nächsten guten Gelegenheit. Nach wunderschöner Einzelaktion von Joel Keussen kam die Scheibe über Umwege zu Oliver Granz, der das
Hartgummi zum Ausgleich über die Linie drückte (32.). Im weiteren Verlauf des Drittel hatten die Huskies Glück, als ein Abschluss der Gäste nur am Pfosten landete (33.). So ging es mit dem 2:2 in die zweite Pause.

Dies war ein eher ungewohntes Bild für die Hausherren, hatten sie in den vergangenen Partien doch zumeist eine (klare) Führung nach dem zweiten Drittel, welche sie dann stets souverän über die Zeit brachten. Doch an diesem Abend zeigten die Schlittenhunde, dass sie im dritten Drittel auch Spiele gewinnen können. Durch drei Tore in nur vier Minuten stellten die Huskies frühzeitig die Weichen auf Sieg. Zunächst traf Cornet nach Torwartfehler von Wölfl in Unterzahl (44.), dann verwertete Lukas Laub einen Rebound nach Shevyrin-Schuss (46.) und wiederum nur kurze Zeit später erhöhte Moser nach traumhafter Olsen-Vorarbeit sogar auf 5:2 (47.). Achteinhalb Minuten vor der Schlusssirene machte
Philippe Cornet nicht nur das finale 6:2, denn der Franko-Kanadier schürte damit auch einen ersten Hattrick in blau-weiß.

EC Kassel Huskies





PCR-Tests negativ: Kassel Huskies zurück im Spielbetrieb


Kassel, 8. Januar, 2021. Erfreuliche Nachrichten für die Kassel Huskies:

Nachdem sich das positive Schnelltest-Ergebnis im Team der Schlittenhunde in den bei der gesamten Mannschaft durchgeführten PCR-Tests als falsch erwiesen hat, kehrt das Team der Nordhessen aus der Quarantäne in den DEL2- Spielbetrieb zurück.

Insofern bleibt, nach Rücksprache mit beiden Clubs, das ursprünglich angesetzte Spiel gegen die Bayreuth Tigers bestehen.

Spielbeginn in Kassel ist am Sonntag um 17 Uhr.

EC Kassel Huskies





Spielverlegungen durch Covid-Verdachtsfall im Team der Kassel Huskies


Kassel, 7. Januar, 2021. Aufgrund eines Covid-Verdachtsfall im Team der Kassel Huskies müssen die beiden kommenden Partien in Landshut und gegen Bayreuth gemäß DEL2-Richtlinien abgesagt und verlegt werden.

Bei der kompletten Mannschaft werden nun PCR-Tests durchgeführt. Das Team hat sich in häusliche Quarantäne begeben.

Neue Termine für die beiden Spiele sind in Absprache und werden schnellstmöglich bekannt gegeben.

EC Kassel Huskies





Sonntagsspiele der Huskies im Januar bereits ab 17 Uhr


Kassel, 6. Januar, 2021. Änderung im Spielplan der Kassel Huskies: Die Schlittenhunde haben in Abstimmung mit der Ligagesellschaft und dem jeweiligen Gastverein ihre drei Sonntags-Heimspiele im Januar von 18:30 Uhr auf 17 Uhr vorverlegt.

Falls weiter ohne Zuschauer gespielt werden muss, könnte dies auch für weitere Sonntags-Heimspiele angewandt werden.

Sollten Spiele vor Zuschauer wieder zugelassen sein, wird der Spielbeginn wie ursprünglich geplant auf 18:30 Uhr angesetzt bleiben.

Die neuen Zeiten im Überblick:

  • Sonntag, 10. Januar 17 Uhr Kassel Huskies vs. Bayreuth Tigers
  • Sonntag, 17. Januar 17 Uhr Kassel Huskies vs. Tölzer Löwen
  • Sonntag, 24. Januar 17 Uhr Kassel Huskies vs. Heilbronner Falken

    EC Kassel Huskies





Kassel Huskies starten Dauerkartenabwicklung


Kassel, 5. Januar, 2021. Die DEL2-Saison 2020/21 ist keine einfach, auch für die Kassel Huskies.

Ohne Zuschauer spielen zu müssen belastet die Huskies nicht nur emotional, sondern auch finanziell.

Da es zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich ist, dass in Kürze vor Zuschauern gespielt werden kann, haben die Kassel Huskies in dieser Woche die Abwicklung der Dauerkarten für die Saison 2020/21 gestartet.

Die Schlittenhunde entschuldigen sich bei allen Fans, dass es in der jetzigen Situation etwas länger gedauert hat. Doch die schwierige sportliche Planung und die angespannte wirtschaftliche Situation mussten in diesen Tagen zunächst geklärt werden. Bis zuletzt hatte man zudem gehofft, dass vor Zuschauern gespielt werden kann.
Mit allen Dauerkarten-Inhaber und Inhaberinnen wird in den nächsten Tagen direkt Kontakt aufgenommen und das Abwicklungsmodell präsentiert. Wie bei den meisten Sponsoren hoffen die Huskies auch bei ihren treusten Kunden auf die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

EC Kassel Huskies





5:0-Heimsieg gegen Kaufbeuren – Huskies feiern neunten Sieg in Serie


Kassel, 5. Januar 2021. Aufbauend auf einer abermals starken Defensivleistung, sowie einer guten Chancenverwertung fuhren die Kassel Huskies den neunten Sieg in Serie ein. Mit 5:0 (2:0/2:0/1:0) besiegten die Schlittenhunde den ESV Kaufbeuren klar. Leon Hungerecker feierte bereits seinen dritten Shutout der noch jungen Saison.

Beim Team von Trainer Kehler gab es im Vergleich zum Erfolg im Spitzenspiel gegen Ravensburg nur eine Änderung. Leon Hungerecker begann für Jerry Kuhn im Tor.
Das Spiel war noch keine drei Minuten alt, da schallte das erste Rama-Lama-Ding-Dong durch die leider erneut leere Eissporthalle. In Überzahl bediente Ryon Moser mit einem feinen Querpass Ryan Olsen. Der Kanadier hatte keine Mühe die Scheibe zum 1:0 im Tor unterzubringen (3.). Nach dem ersten Kaufbeurer Abschluss durch Lewis schlugen die Huskies dann zum zweiten Mal zu. Nach unübersichtlicher Situation vor dem Gäste-Tor fand Lois Spitzner die Scheibe als Erster und bugsierte sie an ESVK-Goalie Dalgic vorbei – 2:0 nach sieben Minuten. Im weiteren Verlauf eines ausgeglichenen ersten Drittels verpassten Keussen auf Kasseler Seite per One-Timer (13.), sowie Eichinger in gleicher Manier (11.) und Lammers frei vor Hungerecker (18.) einen Treffer.

 

Aktuelle Tabelle von © https://www.del-2.org/

Der Start ins zweite Drittel gelang zunächst den Allgäuern besser. Nach schönem Querpass der ESVKOffensive war jedoch erneut bei Leon Hungerecker Endstation. Kurze Zeit später traf Ryan Olsen aus zentraler Position nur den Pfosten (22.). Nach etwas zerfahrener Phase mit Chancen auf beiden Seiten waren es die Hausherren, die die Führung ausbauen konnten. Eine wunderschöne Kombination von Clarke Breitkreuz von Joel Keussen schloss Ryon Moser trocken zum 3:0 ab (35.). Kurz darauf war die Scheibe wieder im Tor. Da Joker Oppolzer das Hartgummi allerdings mit seiner Hand ins Tor schlug, entschied das Schiedsrichtergespann sofort auf keinen Treffer. Als der Puck dann 44 Sekunden vor Drittelende wieder im Netz zappelte zählte das Tor. In seinem fünften Spiel als Husky traf Philippe Cornet zum fünften Mal. Wie so oft verwertete er auch diesmal eine Vorarbeit seiner Reihenkollegen Trivino und Laub.

Im Schlussdrittel zeigten die Huskies dann erneut eine ihrer besten Qualitäten: das Sichern einer Führung. Zwar hatte Lammers nach wenigen Sekunden eine gute Einschussgelegenheit, welche durch den starken Hungerecker zunichte gemacht wurde, jedoch kontrollierten die Schlittenhunde anschließend die Partie. ESVK-Chancen in den letzten 20 Minuten waren Mangelware. Auf der Gegenseite verpassten Schmidpeter (43.) und Breitkreuz (52.) sogar den fünften Treffer. Kurz vor Breitkreuz Chance sorgte ein heftiger Zusammenprall von Nathan Burns mit Tyler Spurgeon für Aufsehen. Für Burns, dem es soweit gut geht, war die Partie damit leider beendet, Spurgeon spielte nach Behandlung weiter. 45 Sekunden vor dem Ende sorgte Derek Dinger mit seinem ersten Saisontor dann für den 5:0-Endstand.

Die Kassel Huskies setzten mit diesem Erfolg ihre nun seit neun Spielen andauernde Siegesserie fort und festigen immer mehr ihren Platz an der Tabellenspitze. Doch Zeit zum Ausruhen gibt es nicht: Am Freitag reist die Mannschaft von Tim Kehler zum EV Landshut. Erstes Bully am Gutenbergweg ist dann um 19:30 Uhr.

EC Kassel Huskies






Siegesserie hält auch im Spitzenspiel – Huskies schlagen Towerstars 4:2

 

Die Kassel Huskies sind momentan scheinbar nicht zu stoppen. Auch das achte Spiel in Serie konnte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler für sich entscheiden. 4:2 hieß es am Ende aus Sicht der Nordhessen.

Das erste Spiel des neuen Jahres bot den Kassel Huskies gleich ein Spitzenspiel. Denn mit den Ravensburg Towerstars gastierte der Tabellenzweite in Nordhessen. Die Schlittenhunde gingen leicht verändert in das Duell mit den Oberschwaben. Sowohl Nathan Burns als auch Ryan Olsen, der für den
leicht angeschlagenen Brett Cameron ins Team rückte, feierten ihr Comeback nach Verletzungspause. In einer hochklassigen Partie waren es die Gäste, die die ersten Akzente setzten. Auch bedingt durch eine frühe Überzahl machten die Towerstars Druck auf das von Jerry Kuhn gehütete Kasseler Tor. Nach
sieben Minuten gab Corey Trivino dann den ersten Kasseler Warnschuss ab, kurze Zeit später hatte Clarke Breitkreuz die zweite Kasseler Gelegenheit. In der 13. Minute verpasste Lukas Laub die bis dato beste Einschussmöglichkeit. Nach schnellem Antritt über die rechte Seite rutsche sein Schuss zwar
unter EVR-Goalie Langmann hindurch, allerdings auch knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später machte es Troy Rutkowski aus Kasseler Sicht besser. Der Verteidiger bekam im Offensivdrittel viel Platz und wusste dies mit einem feinen Handgelenksschuss zum 1:0 zu nutzen (15.). Doch die Führung hielt
nicht lange: In Towerstars-Überzahl lenkte Andreas Driendl die Scheibe nach scharfem Czarnik-Pass zum 1:1 in die Maschen (17.). Kurz vor Drittelende zeigten dann auch die Gastgeber, dass sie Powerplay können. Nach Vorarbeit von Rutkowski drosch Lois Spitzner die Scheibe aus dem linken
Halbfeld ins Tor – 2:1 (19.). Die Huskies beendeten das erste Drittel somit bestmöglich. Und auch der Start ins Mitteldrittel verlief aus Kasseler Sicht optimal.

Nach gut einer Minute tankte sich Corey Trivino durch und schloss seinen Alleingang durch die Beine von Langmann zum 3:1 ab (21.). In einem fortan eher ausgeglichenen Spiel verpassten es die Ravensburger den Rückstand zu verkürzen. Erst behielt Jerry Kuhn bei einem Gewühl vor seinem Kasten die Übersicht, dann rettete der Kasseler Schlussmann mehrfach sehenswert gegen Hospelt und Pompei (31.). Nach diesen Chancen für die Oberschwaben waren es dann aber die Huskies, die in der 33. Minuten den nächsten Treffer erzielten. Durch einen sehenswerten Rückhand-Treffer markierte Philippe Cornet nicht nur seinen vierten Saisontreffer im vierten Spiel, sondern beendete auch den Arbeitstag von Jonas Langmann. Olafr Schmidt kam für ihn ins Gäste-Tor. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.

Das Schlussdrittel war geprägt von defensiv starken Huskies, die wie bei den Siegen in Kaufbeuren und Freiburg keinen Zweifel am nächsten Erfolg aufkommen ließen. Marc Schmidpeter verpasste per Alleingang sogar das 5:1. Olivier Hinses Treffer zum 4:2 13 Sekunden vor dem Ende war dann nur noch
Ergebniskosmetik. Ausruhen auf dem nun achten Sieg in Serie können sich die Kassel Huskies aber nicht. Bereits am Dienstag steht die nächste Partie auf dem Plan. Dann ist ab 19:30 Uhr der EVK Kaufbeuren in der Kasseler Eissporthalle zu Gast.

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Das Jahr der Kassel Huskies im Rückblick


Kassel, 31. Dezember, 2020. Das Jahr 2020 war sicherlich ein historisches Jahr. Die Entwicklungen im Laufe des Jahres haben das Leben auf unserer Erde teils vollkommen verändert. Auch der Sport ist durch die aktuellen Gegebenheiten stark betroffen. So war das Jahr 2020 auch für die Kassel Huskies ein ganz besonderes. Wir werfen daher einen Blick zurück auf das Jahr der Schlittenhunde:

  • 3. Januar – Durch einen 4:2-Erfolg bei den Ravensburg Towerstars starten die Kassel Huskies optimal ins neue Jahr.
  • 21. Januar – In einem spektakulären Derby schlagen die Huskies die Löwen Frankfurt mit 7:5. Nach zwischenzeitlichem Rückstand drehen die Jungs von Tim Kehler im letzten Drittel auf und fahren einen berauschenden Derbysieg ein. 4864 Fans feiern in einer gut gefüllten Eissporthalle
  • 26. Januar – 850 Huskies-Fans machen sich per Sonderzug auf den Weg nach Landshut. In einer verrückten Partie drehen die Huskies einen 2:5-Rückstand in einen 6:5-Sieg nach Verlängerung. Corey Trivino sorgt sehenswert für den Siegtreffern und einen jubelnden Gästeblock. Auf der Rückfahrt sind die Spieler mit im Sonderzug.
  • 1. März – Zum Hauptrundenabschluss gastieren die Bietigheim Steelers in Kassel. Durch ein ungefährdetes 4:0 fahren die Huskies den 30. Saisonsieg ein. Jerry Kuhn feiert seinen vierten Shutout der Saison. Was zu diesem Zeitpunkt keiner ahnt, es wird das letzte Spiel für lange Zeit sein.
  • 10. März – Die DEL2 bricht aufgrund der Corona-Pandemie die Saison vor den Playoffs ab. Es gibt keinen Meister, keinen Absteiger. Bei den Huskies-Spielern und -Verantwortlichen herrscht Enttäuschung und dennoch totales Verständnis für die Entscheidung. Die Spieler verlassen nach und nach Kassel.
  • April – In der Eissporthalle herrscht eine große Leere. Keine Spieler auf dem Eis, keine Zuschauer, kein Schlittschuhlaufen, keine Kinder- und Jugendmannschaften. Eigentlich wollten die Huskies nach starker Hauptrunde in den Playoffs um die Meisterschaft mitspielen. Doch daraus wurde nichts.
  • 15. Mai – Mit einem 35 Quadratmeter großem Banner an der Außenseite der Eissporthalle danken die Kassel Huskies allen „Helden unserer Stadt“.
  • 25. Mai – Die Huskies beantragen fristgerecht die Lizenz für die anstehende DEL2-Saison. Darüber hinaus werden auch die Unterlagen inklusive Bürgschaft für einen möglichen DEL-Aufstieg eingereicht. Zehn Jahre nach dem Erstliga-Aus sind die Schlittenhunde bereit für eine Rückkehr ins Oberhaus
  • 1. Juli – Zusammen mit zwölf anderen Teams erhalten auch die Huskies die Lizenz für die DEL2-Saison 2020/21 ohne Auflagen. Für die Bietigheim Steelers gibt es später auch grünes Licht.
  • 26. August – Wie erwartet beendet Manuel Klinge seine aktive Spielerkarriere. Eine schwere Knieverletzung aus dem Herbst 2017 zwingt den Kasseler Rekordspieler zum Karriereende. Nachdem Klinge die Mannschaft in den letzten zweieinhalb Jahren als Teammanager betreute wird er ab sofort neuer Sportdirektor der Schlittenhunde.
  • 19. September – Die DEL2 veröffentlicht den Spielplan der Saison 2020/21. Zum Auftakt am 6. November reisen die Huskies zu den Löwen Frankfurt. Die Hauptrunde ist bis Mitte März geplant, die Playoffs laufen bis Ende Mai.
  • 1. Oktober – Die Huskies sind zurück auf dem Eis. Cheftrainer Tim Kehler bittet mit seinem neuen Co Casey Fratkin zum ersten Training der neuen Saison aufs Eis. Mit dabei sind auch die Neuzugänge Joel Keussen, Oliver Granz, Brett Cameron, Paul Kranz, Marc Schmidpeter Clarke Breitkreuz und Ryan Olsen. Verteidiger Troy Rutkowski stößt nach Geburt seines Sohnes Mitte November zum Team. Im weiteren Saisonverlauf kommen zudem Philippe Cornet, Alexander Bojarin und Lukas Laub zu den Huskies.
  • 9. Oktober – Nach 222 Tagen heißt es endlich wieder Eishockey-Zeit in Kassel. Zum Testspiel-Auftakt sind die Bietigheim Steelers in Nordhessen zu Gast. Selbst die 2:4-Niederlage trübt die Freude über die Rückkehr des Eishockeys nicht. Doch aufgrund der Lage in Kassel muss die Partie, wie dann alle weiteren Heimspiele ohne Zuschauer sattfinden.
  • 14. Oktober – Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft ist ein Husky: Moritz Müller verbringt aufgrund des verschobenen DEL-Starts die Vorbereitung und Teile des Saisonstarts in Kassel. Für Müller, der seine Kindheit und Jugendzeit in Kassel lebte, geht ein Traum in Erfüllung. Kurze Zeit später stoßen mit Marcel Müller und Dominik Tiffels zwei weitere Haie zum Huskies.-Rudel.
  • 17. Oktober – Zusammen mit rund 35 Mitgliedern der Fanclubs und der aktiven Fanszene wird die Eissporthalle nach Hygieneregeln mit Desinfektionsmittelspendern, Abstandsmarkierungen und Beschilderungen versehen.
  • 30. Oktober – Zum Abschluss der Vorbereitung treffen die Huskies zu Hause auf den DELRekordmeister Eisbären Berlin. Die Schlittenhunde bieten den Eisbären lange Zeit Paroli und verkaufen sich trotz 1:3-Niederlage sehr teuer.
  • 6. November – Nach 246 Tagen ist die DEL2 zurück. Das Auftaktspiel der Huskies geht in Frankfurt nach zwischenzeitlichem 0:3-Rückstand mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. MagentaSport überträgt erstmals ein Huskies-Spiel.
  • 8. November – Durch ein 1:0 gegen den EHC Freiburg machen die Schlittenhunde den ersten Saisonsieg perfekt. Zudem feiert Leon Hungerecker den ersten DEL2-Shutout seiner Karriere.
  • 4. Dezember – Positiver Corona-Schnelltest im Team der Schlittenhunde. Beide vorgesehenen Partien des Wochenendes werden abgesagt. Ein anschließender PCR-Test bestätigt den Corona-Befunde zum Glück nicht. Die Huskies können nach einem spielfreien Wochenende wieder das Training aufnehmen.
  • 18. Dezember – Die Huskies schreiben Geschichte: Mit 7:0 fegen dezimierte Schlittenhunde die Löwen Frankfurt vom Eis. Es ist nicht nur der zweithöchste Sieg gegen die Südhessen, sondern auch den höchsten Derby-Heimsieg der Kasseler Eishockeygeschichte. Einziger Wehrmutstropfen: Keiner kann das Spektakel in der Eisporthalle live erleben.
  • 28. Dezember – Zweiter Derby-Kantersieg in zehn Tagen: 8:0 heißt es am Ende in der Wetterau. Die Huskies setzten ihre Siegesserie auch beim bis dahin zu Hause ungeschlagenen EC Bad Nauheim fort.
  • 30. Dezember – Durch einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen bei den Dresdner Eislöwen beenden die Kassel Huskies das Jahr mit sieben Siegen in Serie. Zudem grüßt die Mannschaft von Tim Kehler von der Tabellenspitze der DEL2.

 

In diesem Sinne wünschen die Kassel Huskies allen Fans, Sponsoren und Partnern einen guten Rutsch ins Jahr 2021.

EC Kassel Huskies–




Siebter Streich – Huskies gewinnen 4:3 nach Penaltyschießen in Dresden

 

Der Lauf der Kassel Huskies geht weiter: Beim letzten Spiel des Jahres gab es für die Schlittenhunde einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen bei den Dresdner Eislöwen. Nach schwachem Beginn steigerten sich die Huskies und feierten am Ende ihren siebten Sieg in Serie. Das Team von Tim Kehler trat dabei mit der Mannschaft an, die zwei Tagen zuvor den EC Bad Nauheim mit 8:0 vom Eis fegte. Einzig im Tor gab es den Wechsel von Leon Hungerecker zu Jerry Kuhn. Doch mit dem ersten Drittel in der sächsischen Landeshauptstadt konnten die Huskies keineswegs an die teils glorreiche Vorstellung in Bad Nauheim anknüpfen.

Schon nach wenigen Minuten verpasste Eislöwen-Topscorer Knackstedt die Dresdner Führung. Der Center traf nur den linken Innenpfosten. Kurze Zeit später vergab Brett Cameron per Rückhand die beste Huskies-Chance des Drittels. Fortan waren es zumeist die Gastgeber, die sich Chancen erspielten. In Überzahl prüfte Ex-Husky Toni Ritter Jerry Kuhn, der mit einem starken Reflex den Rückstand verhinderte (10.). Drei Minuten später war der Kasseler Goalie dann allerdings machtlos. Ein verdeckter und abgefälschter Schuss von Elvijs Biezais rutsche Kuhn durch. Bezeichnend für das Kasseler Spiel im ersten Drittel waren zwei Szenen in der 17., bzw. 20. Spielminute. Ein Zwei-auf-Eis-Konter von Trivino und Laub, sowie ein Drei-auf-Zwei bei eigener Unterzahl wurden jeweils durch technische Fehler kläglich vergeben. So ging es zum ersten Mal seit längerer Zeit für die Nordhessen mit einem Rückstand in die Pause.

©DEL2

Dort fand Huskies-Trainer Tim Kehler scheinbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft war ab dem Start des zweiten Drittels hellwach und spielte besser auf. Nur 41 Sekunden waren gespielt, da verwertete Corey Trivino ein Cameron-Zuspiel mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel zum 1:1 (21.). Drei Minuten später rutscht ein von Spitzner abgefälschter Tramm-Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Genau in dieser Drangphase der Huskies schlugen die Dresdner eiskalt zu. Steve Hanusch schloss einen Schnellangriff per trockenem Handgelenksschuss in den kurzen Winkel zum 2:1 aus Eislöwen-Sicht ab (27.). Die Schlittenhunde brauchten einige Minuten, um diesen Treffer zu verdauen. Jerry Kuhn verhinderte stark gegen Toni Ritter einen höheren Rückstand (31.). Vier Minuten vor Drittelende setzten die Huskies dann den nächsten Treffer. Ryon Moser nutze einen Abpraller und musste die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben – 2:2. Kurz vor der zweiten Pause hätten die Huskies dann sogar in Führung gehen können. Allerdings brachte Brett Cameron die Scheibe nicht an Vieregge vorbei (39.).

Im Schlussdrittel setzten die Huskies den guten Trend des Mitteldrittels fort. Nach drei Minuten verpasste Clarke Breitkreuz einen scharfen Valentin-Pass. Kurze Zeit später gingen die Nordhessen erstmals in Führung. Wenige Augenblicke nach Ablauf der ersten Kasseler-Überzahl bediente Breitkreuz mit einem No-Look-Pass Philippe Cornet. Der Franko-Kanadier verwerte das Zuspiel am langen Pfosten zum 3:2 (46). Nach der Führung blieben die Huskies am Drücker. Zunächst scheiterte Cornet an Vieregge (49.), dann traf Joel Keussen nur die Unterkante der Latte (56.). Aber die Führung der Schlittenhunde sollte, auch durch einige nicht gegebener Strafen, nicht bis zum Schluss reichen. In der 59. Minute drosch Toni Ritter die Scheibe aus vollem Lauf zum 3:3 in die Maschen. Mit diesem Stand endete die reguläre Spielzeit.

Es folgte Overtime. Und da in der Verlängerung beide Mannschaften trotz guter Einschussgelegenheiten keinen Treffer erzielen konnten, musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort traf für die Eislöwen nur Roope Ranta, bei den Huskies verwandelten Lukas Laub und Troy Rutkowski ihre Versuche. Somit bleiben die Huskies auch im siebten Spiel in Serie ungeschlagen.



Original Content von EC-Kassel Huskies




Jahresabschluss in Dresden – Ravensburg Towerstars kommen zum Neujahrsempfang


Kassel, 29. Dezember, 2020. Die Kassel Huskies haben momentan einen echten Lauf: Zehn der letzten elf Spiele gewonnen, die vergangenen sechs in Serie, Tabellenführer und dazu zwei haushohe Derbysiege gegen Frankfurt und kürzlich in Bad Nauheim. Es läuft zurzeit beim Team von Trainer Tim Kehler. Die Schlittenhunde wollen diesen Trend natürlich auch um die Jahreswende fortsetzten. Zum letzten Spiel im Kalenderjahr 2020 treten die Nordhessen am Mittwoch ab 19:30 Uhr bei den Dresdner Eislöwen an. Zum Neujahrsempfang sind dann am 3. Januar die Ravensburg Towerstars zum Spitzenspiel in der Kasseler Eissporthalle zu Gast. Achtung: Das Spiel wurde von 18:30 Uhr auf 17 Uhr vorverlegt.

Dresdner Eislöwen vs. EC Kassel Huskies – Mittwoch, 30.12.2020, 19:30 Uhr – EnergieVerbund Arena
Aufgrund des schwachem Saisonstarts mit nur elf Punkten aus vierzehn Spielen haben sich die Dresdner Eislöwen am vergangenen Sonntag von Cheftrainer Rico Rossi getrennt. Sein Nachfolger ist ein alter Bekannter in der DEL2: Andreas Brockmann. Der 53-Jährige coachte in den vergangenen vier Jahren den ESV Kaufbeuren und führte die Allgäuer dreimal ins Playoff-Halbfinale. Ähnliches dürften sich auch die Eislöwen wünschen. Da die Sachsen aufgrund einer Corona-Erkrankung im Team der Löwen Frankfurt am Montag spielfrei hatten, ist das Duell mit den Huskies für die Eislöwen das erste Spiel unter der Leitung Brockmanns.
Das Team der Dresdner ist neben einigen Ex-Huskys (Steve Hanusch, Toni Ritter, René Kramer, Kevin Lavalée und Louis Trattner) mit Akteuren wie Jordan Knackstedt, Evan Trupp und Roope Ranta prominent bestückt. Doch besonders die Offensive war in den letzten Spielen das Problem. Der nachverpflichtete Ranta steht beispielsweise aktuell bei nur drei Vorlagen aus fünf Spielen.

 

EC Kassel Huskies vs. Ravensburg Towerstars – Sonntag, 03.01.2021, 17 Uhr – Eissporthalle Kassel
Ein Spitzenspiel zum Start ins neue Jahr. Unter diesem Vorzeichen steht das Duell der Huskies mit den Ravensburg Towerstars am 3. Januar. Denn dann trifft der Tabellenführer auf seinen (direkten)  Verfolger. Bereits beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Clubs am sechsten Spieltag war es solch ein Duell. Doch damals mit genau umgekehrten Vorzeichen. Die Huskies setzten sich in Oberschwaben verdient mit 4:2 durch.
In letzter Zeit läuft es nicht mehr so rund beim Team von Coach Rich Chernomaz. Vier der letzten fünf Spiele gingen verloren, darunter ein derbes 0:6 in Bad Nauheim. Dennoch sollten die Schlittenhunde vor ihren sonntägigen Gästen gewarnt sein. Denn mit Andreas Driendl (23 Punkte) und Robbie Czarnik (21 Punkte) haben die Ravensburger zwei Scorer in den Top sechs der Liga. Mit Deutsch-Kanadier James Betthauer verfügen sie zudem über den zweit-punktbesten Verteidiger der laufenden Saison.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Das Team von Trainer Kehler wird mit derselben Mannschaft, die den berauschenden 8:0-Derbysieg in Bad Nauheim einfuhr, die Reise nach Dresden antreten. Heißt, dass Michi Christ (Fußverletzung), sowie Nathan Burns und Ryan Olsen nicht im Kader stehen werden. Im Tor wird Jerry Kuhn beginnen.

Kehlers Kommentar:
„Durch einen Trainerwechsel entstehen immer neue Emotionen, so sicherlich auch in Dresden. Dazu kann es der Mannschaft zu neuer Energie verhelfen. Ich erwarte daher eine Dresdner Mannschaft, die uns ihr bestes Spiel bieten wird. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Unser Sieg in Ravensburg war bis dahin unser bestes Saisonspiel. Seitdem gab es auf beiden Seiten aber einige Veränderungen. Die Towerstars haben gute Spieler dazubekommen. Sie sind vom Torhüter an ein starkes Team. Wir brauchen eine sehr gute Leistung mit voller Energie über die 60 Minuten, um zu gewinnen.“

Als Rezept für den jüngsten Erfolg gibt der Coach an:
„Wir haben in den letzten Spielen exzellente Torhüter-Leistungen und eine ungeheure Arbeitsrate gehabt. Jeder Spieler arbeitet immer sehr hart und so arbeiten wir als Team stets mehr als unsere Gegner.“ Die Partien der Huskies in Dresden sowie gegen die Ravensburg Towerstars werden wie gewohnt im
Live-Stream bei SpradeTV (www.sprade.tv) übertragen.

EC Kassel Huskies





Kassel Huskies deklassieren EC Bad Nauheim 8:0 und feiern den zweiten Derby-Kantersieg in zehn Tagen


Der Huskies-Wahnsinn macht auch in Bad Nauheim nicht halt: Mit einem 8:0 (3:0/4:0/1:0) Kantersieg beim EC Bad Nauheim fuhren die Schlittenhunde den sechsten Sieg in Serie ein. Nach dem 7:0 gegen die Löwen Frankfurt vor anderthalb Wochen war es zudem der zweite haushohe Derbysieg für das Team von Trainer Tim Kehler. Im vergleich zum Erfolg am zweiten Weihnachtsfeiertag traten die Huskies leicht verändert an. Für Nathan Burns rückte Oliver Granz ins Aufgebot, im Tor begann diesmal Leon Hungerecker.

Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, da hatte Philippe Cornet bereits den ersten Treffer auf der Kelle. Er scheiterte aber noch an ECN-Goalie Bick. In der fünften Minute machte es der FrankoKanadier dann besser. Aus zentraler Position netzte Cornet zum 1:0 ein (5.). Und auch der zweite Treffer des Abends markierte der Neuzugang. Zunächst tankte sich Ryon Moser über die rechte Seite durch, seinen Querpass musste Cornet dann nur noch über die Linie drücken (12.). Keine Minute später stand es 3:0. Troy Rutkowski chippte das Hartgummi mit der Rückhand vorbei an Bick zum dritten Kasseler Treffer (13.). Und auch im Mittelabschnitt ließen die Nordhessen nicht nach. Ganz im Gegenteil: In der 29. Minute schloss Lukas Laub ein Zwei-auf-Eins im kurzen Eck zum 4:0 ab. Fünf Minuten später erhöhte Eric Valentin per Abstauber auf 5:0 (33.). Und wiederum nur vier Minuten später war es Lois Spitzner, der in Überzahl den sechsten Kasseler Treffer erzielte (48.). Doch damit nicht genug: 66 Sekunden vor Drittelende schlenzte Oliver Granz den Puck zum 7:0 ins Eck.

Im letzten Drittel nahmen die Huskies sichtlich den Fuß vom Gas, ohne die Nauheimer ins Spiel zurück kommen zu lassen. Die beste Teufel-Chance parierte Leon Hungerecker zweimal sensationell gegen Jamie Arniel (51.). 38 Sekunden vor Spielende erzielte Youngster Paul Kranz mit seinem bereits vierten Saisontor den 8:0 Endstand. Durch diesen erneuten Kantersieg im Hessenderby setzten sich die Kassel Huskies weiter an der Tabellenspitze der DEL2 fest. Doch die Huskies können sich lange freuen: Bereits in zwei Tagen wartet die nächste Aufgabe für das Team von Trainer Kehler. Dann sind die Huskies bei den Dresdner Eislöwen zu Gast.


 


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