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Literarischer Adventskalender der Stadtbibliothek Kassel geht am 1. Dezember online


Ab Heute, 1. Dezember, gibt es auf dem YouTube-Kanal der Stadt Kassel sowie dem Instagramprofil und der Facebookseite der Stadtbibliothek Kassel den literarischen Adventskalender der Stadtbibliothek zu entdecken. Bis zum 24. Dezember öffnet sich jeden Tag ein neues Türchen und führt zu einem Videobeitrag, in dem Kasseler Persönlichkeiten ein Buch vorstellen.

Mit dabei sind u.a. David Zabel von Streetbolzer e.V., die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Kassel und Randfilm e.V., Dr. Susanne Völker, Kulturdezernentin der Stadt Kassel, Claudia Martin-Konle, Leitende Bibliotheksdirektorin der Universitätsbibliothek Kassel, Özge Efendi, Mitgründer bei bli bla blub Verlag, Carola Metz, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Kassel, Dr. Stephan Schwenke, Leiter des Stadtarchivs, und viele andere Akteurinnen und Akteure der Stadtgesellschaft, die auch dieses Jahr wieder eine bunte Mischung von Sachbüchern über Romane oder Lyrik bis hin zur Kinderliteratur vorstellen.

documenta-Stadt Kassel





Neue Traktoren für Schulen im Landkreis


Landkreis Kassel. Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, die Marie-Durand-Schule und die Grundschule Wesertal-Lippoldsberg erhalten neue Kleintraktoren für Rasenpflegearbeiten und die anstehenden Winterdienste.

„Wir erneuern den Fahrzeugbestand sukzessive“, berichtet Uwe Koch, Leiter des Fachbereichs Schulen, Sport und Mobilität des Landkreises Kassel, „die älteren Modelle werden von uns aber nicht automatisch verschrottet.“

So geht beispielsweise der Kleintraktor der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule an die Walter-Lübcke-Schule in Wolfhagen.

Das Fahrzeug aus Wolfhagen ersetzt wiederum den Traktor der Grundschule in Schauenburg-Hoof, da dieser aus Altersgründen ersetzt werden muss.

Insgesamt investiert der Landkreis Kassel in diesem Jahr 95.965 Euro für die Anschaffung der drei Kleintraktoren.

Den Auftrag für die Lieferung erhielt eine Firma aus Baunatal.

LANDKREIS KASSEL





Sie sorgen für mehr Sicherheit in Bus und Bahn


Sie sorgen für mehr Sicherheit in Bus und Bahn Elf neue Fahrbegleiter an der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen. Es gratulierten Vizelandrätin Silke Engler, Schulleiter Driton Mazrekaj und Trainerin Birgit Schaumburg von der KVG.

Elf neue Fahrbegleiter an der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen – Vizelandrätin Silke Engler überreicht Zertifikate und lobt das Engagement

Bad Karlshafen. Ehrenamtliche Fahrbegleiter sind Partner für Schüler und Fahrer. Sie helfen Auseinandersetzungen, Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden. Sie bieten Schutz für die kleinen Fahrgäste und übernehmen eine Vorbildfunktion für andere.

Im Rahmen einer Feierstunde bekamen elf neue Fahrbegleiter an der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen von Vizelandrätin Silke Engler ihre Zertifikate und ein kleines Geschenk überreicht. Damit gehören sie zu den insgesamt rund 500 Jungen und Mädchen an 15 Schulen im Landkreis, die für mehr Sicherheit in Bussen und Straßenbahnen sorgen. „Mit der Ausbildung und dem Einsatz von Fahrbegleitern hat der Landkreis eine Vorreiterrolle in Hessen“, betonte Engler in ihrer kurzen Ansprache vor den Schülern. Dabei lobte sie das Engagement der Jungen und Mädchen als „beispielhaft, nicht nur für andere Schüler, sondern auch für die Gesellschaft.“

Schulleiter Driton Mazrekaj und Engler waren sich einig, dass die neuen Fahrbegleiter für sich selbst Kompetenzen erworben haben, die für das ganze Leben nützlich sind. Engler wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass man mit dem Zertifikat in den Bewerbungsunterlagen durchaus auch bei späteren Arbeitgebern punkten könne.

Bevor die Fahrbegleiter ihre verantwortungsvolle Tätigkeit aufnehmen, werden sie intensiv in Theorie und Praxis auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Ein wichtiger Bestandteil der Trainingseinheiten ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Konfliktsituationen früh erkennen und Lösungswege finden, um Auseinandersetzungen, Verletzungen und Beschädigungen zu vermeiden“, erläutert Trainerin Birgit Schaumburg von der KVG. Gelernt und trainiert wird in der Gruppe, denn auch später als Fahrbegleiter werden die Fahrbegleiter ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Team ausüben. Die pro Lehrgang entstehenden Kosten von rund 5.500 Euro werden vom Landkreis Kassel getragen.

LANDKREIS KASSEL





Fahrplanwechsel am 12.Dezember


KVG erweitert Angebot auf stärker nachgefragten Linien

Kassel, 25. November 2021. Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 12. Dezember, verstärkt die KVG ihr Angebot auf mehreren Tram- und Buslinien, auf denen eine erhöhte Nachfrage besteht.

Die Änderungen im Einzelnen:

Buslinien 10, 11, 110:

Die Ausweitung des Angebotes auf den Linien 10, 11 und 110 verbessert insbesondere die ganztägige Verbindung zwischen den Stadtteilen Harleshausen, Kirchditmold, Rothenditmold und Waldau mit der Kassler Innenstadt und dem Bahnhof Wilhelmshöhe.

Auf der Buslinie 10 wird der bereits jetzt wochentags angebotene 10 Minuten-Takt auf die Samstage von 10 bis 18 Uhr und die Schulferien erweitert. An Sonntagen verkehrt diese Linie von 10 Uhr bis 20 Uhr künftig im 15 Minuten-Takt statt heute alle halbe Stunde.

Bei der Buslinie 11, die die Stadtteile Jungfernkopf, Harleshausen und Kirchditmold mit dem Bahnhof Wilhelmshöhe verbindet, wird der Takt montags bis freitags auf 10 Minuten erhöht.

Die Linie 110 des NVV wechselt auf einen 30 Minuten-Takt und ändert ihre Linienführung. Die Busse verkehren dann von Harleshausen über die Kölnische Straße zum Holländischen Platz statt wie bisher zum Bahnhof Wilhelmshöhe. Neu ist außerdem ein Nachtverkehr auf dieser Linie.
Darüber hinaus bietet die KVG ab dem 12. Dezember von montags bis freitags eine zusätzliche Möglichkeit, das Industriegebiet Waldau frühmorgens zu erreichen: Die Busse der Linie 10 starten bereits um 5.36 Uhr ab dem Auestadion in das Industriegebiet Waldau.

 

Buslinien 13, 14, 29 und AST90:

Um das Fahrangebot vor allem für berufliche Frühpendler zu verbessern, verkehren ab dem 12. Dezember montags bis freitags bereits um 5.25 Uhr Busse der Linie 13 ab der Haltestelle „Bebelplatz“ zur Haltestelle „Weserspitze“ mit Ankunft um 5.48 Uhr.

Zwischen der Haltestelle „Gartenstadt Eichwald“ und dem Leipziger Platz bietet die KVG auf der Buslinie 29 montags bis freitags eine zusätzliche Fahrt um 5.37 Uhr und zurück um 5.43 Uhr mit Ankunft an der Haltestelle „Gartenstadt Eichwald“ um 5.50 Uhr.

Auch auf der AST-Linie 90 erweitert die KVG samstags und sonntags das Angebot zwischen den Haltestellen „Dennhäuser Straße“ und dem Gewerbegebiet Langes Feld.

Zum Fahrplanwechsel wird aufgrund der Angebotsausweitung auf der Linie 110 das Angebot der Linie 14 auf den reinen Schul- und Berufsverkehr morgens und mittags beschränkt. Fahrgäste können außerhalb dieser Zeiten für Fahrten zwischen Harleshausen und der Haltestelle „Königsplatz/Mauerstraße“ auf die Buslinie 110 ausweichen.

Tramlinie 5, 8:
Die KVG bietet auf der Tram 5 ab dem 12. Dezember eine zusätzliche Fahrt an Schultagen: Bahnen verkehren ab „Bahnhof Großenritte“ auch um 7.08 Uhr mit Ankunft an der Haltestelle „Rathaus/Fünffensterstraße“ um 7.37 Uhr.

Die Fahrten mit einem Bus samstags und sonntags morgens auf der Tramlinie 8 bieten mit dem Fahrplanwechsel ab dem 12. Dezember an der Haltestelle „Teichstraße“ einen Umstieg von und zur Linie 11.

 

Wo finden Fahrgäste Informationen?

  • In der NVV-App, die auch Fahrscheinverkauf bietet
  • Auf der Homepage der KVG unter: www.kvg.de. Hier können sich Fahrgäste in der Rubrik

  „Verkehrsmeldungen“ in Echtzeit über jede einzelne Linie informieren

  • Am NVV Servicetelefon unter 0800-939-0800 (wochentags von 5 bis 22 Uhr sowie freitags und samstags bis 0.00 Uhr).

 

Mehr Informationen über die KVG unter: www.kvg.de





Neue Impfstelle vorrangig für ältere Menschen


Aufgrund des anhaltenden Andrangs auf die städtischen Impfstellen richtet die Stadt Kassel eine Impfstelle zunächst explizit für ältere Menschen ein. Ab Mittwoch, 1. Dezember, können sich Personen – die 60 Jahre und älter sind oder einen Rollstuhl benötigen – in der neuen barrierefreien Impfstelle in einem Glasanbau der Wohnstadt GmbH auf dem Lyceumsplatz, Wolfsschlucht 18a, impfen lassen. Das kündigte Oberbürgermeister Christian Geselle an.

„Neben den nach wie vor wichtigen Erstimpfungen gilt es jetzt vorrangig ältere Menschen durch eine Auffrischungsimpfung noch besser zu schützen“, erklärte Geselle. Durch die neue Impfstelle soll diesen Personengruppen eine möglichst geringe Wartezeit im Freien zugemutet werden.

Der Oberbürgermeister erklärte weiterhin, dass die Anzahl an städtischen Impfstellen noch ausgebaut werde. Die Vorbereitungen dazu seien bereits angelaufen. „Wir werden im Stadtgebiet zusätzliche Impfstellen einrichten, um unseren Bürgerinnen und Bürgern unkompliziert eine Impfung zu ermöglichen. Dadurch wollen wir auch die Arztpraxen entlasten,“ sagte Geselle. Die genauen Örtlichkeiten werden schnellstmöglich bekannt gegeben. Eine Voraussetzung dazu sei auch, dass ausreichend Impfpersonal zur Verfügung stehe. Die Stadt sucht derzeit Mitarbeitende verschiedener Berufsgruppen für eine Voll‐ oder Teilzeitbeschäftigung oder eine geringfügige Beschäftigung, die bei der Durchführung der Impfungen gegen COVID-19 unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Interessierte auf www.kassel.de/stellenangebote.

 

Impfen von 10 bis 18 Uhr

Analog zu den beiden bestehenden städtischen Impfeinrichtungen öffnet die Impfstelle Wolfsschlucht montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. In allen drei Impfstellen sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) möglich. Die Impfstellen City Point und Jugendamt werden ab Mittwoch, 1. Dezember, für alle Personen unter 60 Jahre Anlaufstelle für eine Impfung sein.

Zusätzlich wird der Impfbus bei besonderen Anlässen im Stadtgebiet im Einsatz sein. In Kasseler Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen werden weiterhin mobile Teams impfen.

 

Boostern nach sechs Monaten

Personen, bei denen die Grundimmunisierung mindestens sechs Monate her ist und die mindestens 18 Jahre alt sind, können eine Auffrischungsimpfung erhalten. Außerdem empfiehlt die STIKO allen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, die Wirkung nach vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff als weitere Dosis zu optimieren.

Impfwillige sollten ihre Ausweispapiere und Krankenkassenkarte bei sich haben, möglichst auch ihren gelben, internationalen Impfausweis. Sollte dieser nicht vorhanden sein, wird die Corona-Schutzimpfung durch eine Impfbescheinigung dokumentiert. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis kann nicht vor Ort ausgestellt werden. Geimpfte können sich diesbezüglich an die Apotheken wenden. Sie stellen den QR-Code für digitale Impfnachweise gegen Vorlage eines Ausweisdokumentes und der Impfbescheinigung kostenfrei aus.

Für eine Auffrischungsimpfung müssen die vorhandenen Impfunterlagen (Impfausweis oder Impfbescheinigung) sowie der Lichtbildausweis und die Krankenkassenkarte mitgebracht werden. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis für diese Impfung wird in den Impfstellen nicht ausgestellt.

Aktuelle Informationen zu Corona-Schutzimpfungen sind im Internet unter www.kassel.de/impfen zu finden.





Aktionen in der Vorweihnachtszeit in Hofgeismar


Freitag, den 03.12., ab 15.30 Uhr – Fußgängerzone

 Salzsieder (Niko und seine Läuse) / Jazzmusiker Walking Act

 Die „Salzsieder“ (Nico und seine Läuse) sind in der Fußgängerzone unterwegs, um uns ab 15.30 Uhr mit flotten Jazzmelodien zu unterhalten.

 

Sonntag, den 05.12., ab 15.00 Uhr – Würfelturm

„Würfelturmblasen“ der Hofgeismarer Blasmusikkapelle

Die Hofgeismarer Blasmusikkapelle lädt zum 33. Mal zum traditionellen „Blasen“ auf dem Würfelturm ein.

 

Montag, den 06.12., ab 16.00 Uhr – – Fußgängerzone

Nikolaus

Der Nikolaus kommt zu Besuch in die Fußgängerzone und verteilt kleine Geschenke an die Kinder.

 

Freitag, den 10. 12., ab 16.00 Uhr – Fußgängerzone

Eiskönigin und Eiskönig – The Snow Family – Walking Act

Winterzeit, Zauberzeit, Märchenzeit für die Vorweihnachtszeit. Die majestätischen Märchenfiguren Eiskönigin und Schneekönig zusammen mit ihrer Schneeflocke verzaubern mit ihrer Eleganz. Sie integrieren das Publikum spielerisch mit ihren Interaktionen in dem traumhaften Geschehen.

 





Engagement für die Region


Man kann es nur erahnen, wie hoch die Standmiete am Kasseler Weihnachtsmarkt sein könnte. 

Wenig wird es nicht sein. 

Da wird so mancher eben mit dem Platz genau kalkulieren müssen, um nicht zu viel bezahlen zu müssen.

Schließlich ist der Ausgang des Weihnachtsmarktes mehr als ungewiss in der aktuellen Situation

Ja – aber da ist noch die Firma Apel.

Die betreiben immerhin drei große Stände auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt.

Einer davon ist die bekannte Holzhütte der Königs-Alm in Niestetal. 

An einem anderen Stand hat die Firma Apel eine ziemlich große Verkaufsfläche KOSTENLOS zur Verfügung gestellt, um

heimischen Produkten eine Chance zu geben und auch kleineren Firmen, die sonst eventuell nicht das Geld hätten, um einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu betreiben.

Dieses wirklich großartige Engagement für die Region möchten wir hiermit ausdrücklich loben!


Wir möchten Ihnen Kasseler Spezialitäten anbieten:

 Ahle Worscht

nach alter Tradition mit Herz in Cassel hergestellt aus schweren Strohschweinen, artgerecht aufgezogen von Anna und Lars Aderhold,

schlachtwarm hergestellt, nur unter Zugabe natürlicher Gewürze.

Eine echte „Ahle“ eben garantiert Jens Johnsson, für die Qualität seines Produktes.

Jens Johnsson Fleischerhandwerk, Frankfurter Straße 67, 34121 Kassel

Apfel Chips

in Eschwege werden von den Werraländern Werkstätten die Äpfel  handgepflückt, geschnitten und getrocknet.

Ein Kilogramm Frischobst ergibt ca. 75 g leckere BIO-Apfel-Chips von vielfältigem Geschmack

Grimm Heimat Nordhessen, Regionalmanagement Nordhessen GmbH

documenta Bier fifteen– BIO–   auch alkoholfrei

Hier wird Brau-Kunst neu geschrieben mit einer fruchtigen Note kommt dieses naturtrübe, spritzige Kunstwerk in die Flasche.

Hütt Brauerei Bettenhäuser GmbH & Co.KG, 34225 Baunatal

GIN   ein tolles aromatisches Geschmackserlebnis

Verfeinert mit original Frau Holle Meißner Mohn, Lavendel, Apfel-Minze und Holunder, ist dieser Gin ein ganz spezieller Genuss.

Bestens dazu passt das Fever Free Tonic Water

Hollebrüder, Poststraße 20 , 37235 Hessisch Lichtenau

Grimm Kugel 

„ eine märchenhafte Nascherei“ sehr schokoladig schmeckend

Die Brüder Grimm als Pioniere des Schokoladenessens

Bereits 1812 wurden in Kassel „Chocolade Kügelgen“ hergestellt.

Es ist ein origineller Gaumengenuss mit einer Note Kakao und echter Vanille.

Diese Schokoladenspezialität wurde unter Beratung von Thomas Ernst, Pralinenwerkstatt Kassel , weitgehend an dieses alte Rezept angeglichen.

Pralinenwerkstatt GATEAUX& CHOCOLATS, Friedrich-Ebert-Str. 85, 34119 Kassel

Kasseler Stadthonig

sorgsam hergestellt und geschmacklich so facettenreich wie die Gesichter dieser Stadt

Naturerlebnis- Naturgenuss- Naturschutz,  Glas für Glas

Honigmanufaktur aus Leidenschaft zu regionalen Lebensmitteln

Imkerei  & Manufaktur Viktor Hernandez, Holländische Straße 82, 34127 Kassel

 


Übrigens kann auch die Königsalm auf dem Kasseler Königsplatz besucht werden.

Es wird kontrolliert und der Einlaß ist leider nur 2G.

In der Alm selbst dürfen nur jede zweite Tischreihe belegt werden, um die Maximalanzahl an Leuten in der Alm nicht zu überschreiten.

Übrigens an dieser Stelle einen kleinen Tipp: Der heisse Weisse schmeckt richtig gut dort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Willingen – 2. KOMPASS-Sicherheitskonferenz am 17.November 2021 – Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken


(ots) Eine engere Verzahnung von Kommune, Polizei und Bevölkerung im Hinblick auf die Sicherheitsbelange einer Kommune ist das Ziel der hessischen Sicherheitsinitiative KOMPASS.

Die Gemeinde Willingen wurde am 30.Oktober 2018 offiziell als eine der ersten Kommunen in Hessen in den Kreis der KOMPASS-Kommunen aufgenommen. In der Folge wurden sicherheitsrelevante Daten von Polizei und der Gemeinde erhoben sowie eine vollumfängliche Bevölkerungsbefragung zum Sicherheitsempfinden durchgeführt. Diese wurde von der Justus-Liebig-Universität Gießen unter Leitung von Frau Prof. Bannenberg wissenschaftlich begleitet.

Im Ergebnis dieser Analyse wurde als Kernproblem übereinstimmend der Party- / Clubtourismus mit seinen negativen Auswirkungen definiert.

Alle Ergebnisse der Sicherheitsanalyse wurden am 18.November 2019 im Rahmen der 1. Sicherheitskonferenz veröffentlicht und auf der Internetseite der Gemeinde (www.rathaus-willingen.de) hinterlegt.

Am Mittwoch, 17. November 2021, fand im Besucherzentrum Willingen die 2. Sicherheitskonferenz im Rahmen des KOMPASS-Projektes statt.

Bürgermeister Trachte freute sich besonders, neben Willinger Bürgerinnen und Bürgern, den Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser und den stellvertretenden Leiter der Polizeistation Korbach, Polizeihauptkommissar Olaf Dienst, als Teilnehmer begrüßen zu können.

Polizeihauptkommissarin Ulrike Langer vom Polizeipräsidium Nordhessen, Hauptsachgebiet Prävention, präsentierte in einem kurzen Rückblick eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Sicherheitsanalyse. Danach standen die darauf basierenden Präventionsmaßnahmen im Vordergrund der Veranstaltung.

Diese für Willingen passgenauen Maßnahmen waren durch das KOMPASS-Arbeitsgremium gemeinsam mit dem Präventionsrat erarbeitet worden.

Einfluss darauf hatten vor allem auch die Beiträge aus der Bevölkerungsbefragung. Inzwischen liegt ein ganzer Katalog an Maßnahmen vor, dem der Gemeindevorstand bereits zugestimmt hat. Auszüge aus diesem Maßnahmenkatalog stellte Bürgermeister Trachte während der 2. Sicherheitskonferenz vor.

Beispielhaft sind das:

– Erhöhung der Präsenzzeiten des „Schutzmannes vor Ort“ in Willingen

– Haushaltsrechtliche Planungssicherheit zur Schaffung von zwei zusätzlichen Stellen – für die Ortspolizei und das Ordnungsamt

– Tag der Sicherheit digital (www.gemeinde-willingen.de)

– Videoüberwachung an der Seilbahn

– Bau einer Fußgängerbrücke

– Errichtung einer WC-Anlage

– Opferschutzmaßnahmen für die Bürgerschaft in Willingen

– Kampagne zur Imageverbesserung der Gemeinde- Fortschreibung des Marketingkonzeptes unter Einbeziehung des Fachbereichs Tourismus der Gemeinde und externer Partner

 

Danach hatte das Fachpublikum ausreichend Gelegenheit, mit Fragen und Anregungen zum Programm KOMPASS oder zu den in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen beizutragen.

Aus konkretem Anlass nutzte Kriminaldirektor Achim Kaiser die Gelegenheit, der Gemeinde Willingen für die gute Zusammenarbeit zu danken und fand auch anerkennende Worte für die Arbeit der Ortspolizei, die jedes Wochenende unter schweren Bedingungen im Einsatz ist und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leistet.

Bürgermeister Thomas Trachte bedankte sich für die Anerkennung der örtlichen Polizeiarbeit und stellte in Aussicht, dass die Gemeinde im kommenden Jahr die Ortspolizei personell weiter verstärken werde, um bei Störungen noch wirkungsvoller eingreifen zu können.

Im weiteren Prozessverlauf wird das Arbeitsgremium beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport einen Antrag auf die Verleihung des KOMPASS-Siegels stellen. Abschließend soll der Maßnahmenkatalog an den Willinger Präventionsrat übergeben werden.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ist für den 8. Mai 2022 der Tag der Sicherheit im und am Besucherzentrum geplant, der auch gleichzeitig Auftakt der Upländer Präventionstage ist.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Verlegung von Glasfaserleitungen und Störungsbeseitigung in der Oberzwehrener Straße


In der Oberzwehrener Straße, zwischen Wendelstadtstraße und Gottfried-Trippel-Straße, werden in der Zeit von Montag, 29. November 2021, bis voraussichtlich 17. Dezember 2021, Glasfaserleitungen verlegt und eine Störung am Hauptkabel beseitigt.

Die Arbeiten finden größtenteils auf dem Gehweg statt.

Für Fußgänger muss ein Ersatzgehweg auf der Fahrbahn eingerichtet werden.

Der Fahrzeugverkehr kann die dadurch entstehende Engstelle wechselseitig passieren.

Die Wendelstadtstraße muss während dieser Arbeiten als Einbahnstraße ausgewiesen werden.

Im Bereich des Fußgängerüberweges in Höhe Gottfried-Trippel-Straße muss der Verkehr ab Montag, 13. Dezember 2021, durch eine temporär aufgestellte Ampelanlage geregelt werden, um den Fußgängern weiterhin das Überqueren der Oberzwehrener Straße zu ermöglichen.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmer, diese Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

documenta-Stadt Kassel





Sozialamt ab Dezember wieder im Rathaus


Das Sozialamt der Stadt Kassel zieht nach einer vierjährigen Zwischenlösung zurück in das Rathaus. Aufgrund des Umzugs aus der Holländischen Straße in den sanierten Rathaus-Flügel in der Oberen Karlsstraße sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialamtes am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Dezember, nicht erreichbar.

Natürlich können Anliegen während der beiden Umzugstage über die Servicenummer 115 an das Sozialamt weitergegeben werden. Diese werden zeitnah ab Montag, 6. Dezember, bearbeitet.

Die neuen Räumlichkeiten befinden sich dann in den Etagen 5 bis 8 des Rathaus-Flügels Karlsstraße. Dort sind ab Dezember fast alle Abteilungen und Sachgebiete des Sozialamtes untergebracht. Die Abteilungen Kommunale Arbeitsförderung und Sozialplanung sowie die Geschäftsstelle der Beiräte haben bereits im Vorfeld neue Räume in der Fünffensterstraße 5 bezogen. Die Abteilung Wohngeld zieht im 1. Quartal 2022 ebenfalls in das Rathaus zurück.

Das Sozialamt ist am besten direkt über den Eingang Obere Karlsstraße (ehemals Stadtbibliothek) zu erreichen. Dort befinden sich drei Fahrstühle, mit denen die Etagen 5 bis 8 erreicht werden können. In der 5. Etage befindet sich eine Servicestelle, bei der Unterlagen abgegeben und kurze Auskünfte eingeholt werden können. Dieser Service besteht Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr. In der aktuellen Pandemie-Lage wird allerdings darum gebeten, auf vermeidbare Vorsprachen weiterhin zu verzichten und Unterlagen digital oder postalisch zu übermitteln. Für eine digitale Übermittlung kann ab sofort der „digitale Postkorb“ des Sozialamtes unter https://kassel.de/civ-posteingang-sozialamt genutzt werden.

Zu beachten ist, dass es bis auf Weiteres keine offenen Sprechzeiten im Sozialamt geben wird. Dadurch sollen Menschansammlungen in den Wartebereichen vermieden und Wartezeiten für die Ratsuchenden minimiert werden. Anliegen können selbstverständlich mit vorheriger Terminvereinbarung im persönlichen Gespräch geklärt werden.

 

Hintergrund:

Die Sanierung des Rathaus-Flügels Karlsstraße bot die große Chance, das Standortkonzept der Stadtverwaltung neu zu ordnen und zu optimieren. Hauptziel war, die städtischen Dienstleistungen auf möglichst wenige Hauptstandorte im Innenstadtbereich zu konzentrieren und dabei auch die Ämter räumlich zusammenzuführen. Wichtig ist bei der Standortgestaltung die gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Personennahverkehr.

Das Rathaus-Gebäude soll künftig als „Bürger-Rathaus“ fungieren, also mit publikumsstarken Ämtern belegt werden.

documenta-Stadt Kassel





B 49: Bund stimmt Tunnellösung zu

 

Die Hochstraße Wetzlar und die Taubensteinbrücke im Zuge der B 49 kommen an das Ende ihrer Lebensdauer und müssen in den nächsten Jahren abgerissen werden. Die B 49 soll aus der Ortslage heraus verlegt und zum Teil in einem Tunnel geführt werden. Dies hat das Bundesverkehrsministerium Anfang dieser Woche dem Land Hessen, das Bundesstraßen in der sogenannten Auftragsverwaltung des Bundes plant und baut, mitgeteilt. Damit folgt der Bund dem hessischen Vorschlag für den Ersatz des Brückenzuges und einer Verlegung der B49 inklusive einer Umfahrung der Ortslage von Wetzlar/Dalheim in einem Tunnel.

Weniger Lärm für die Anwohnerinnen und Anwohner

„Das ist eine wirklich gute Nachricht für Wetzlar. Ich freue mich, dass der Bund als Baulastträger der B 49 unserem Vorschlag gefolgt ist“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden. „Der Tunnel schützt die Anwohnerinnen und Anwohner im Stadtteil Dalheim bestmöglich vor Lärm und Schadstoffemissionen. Außerdem ist der Eingriff in wertvolle landwirtschaftliche Flächen deutlich geringer als bei einem Ersatzbau über der Erde. Das hat auch das Bundesverkehrsministerium überzeugt.“

Mit der vom Bundesverkehrsministerium getroffenen Entscheidung kann Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement jetzt in die konkrete Entwurfsplanung der Maßnahme einsteigen.

 

OV von Land Hessen




Kinder und Jugendliche gestalten Kassel mit


Nach einer digitalen Veranstaltung im vergangenem Jahr konnte das diesjährige Kinder- und Jugendforum wieder in Präsenz stattfinden.

Am Mittwoch, 10. November, nahmen rund 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Konzertsaal des Kulturzentrums Schlachthof daran teil. Fünf Kinder- und Jugendgruppen stellten den Anwesenden aus Politik und Verwaltung ihre Themen sowie Anliegen vor und baten um Unterstützung bei der Umsetzung.

„Stadträtin Ulrike Gote und ich sind beeindruckt, mit welchem Engagement und Ideenreichtum sich die junge Bevölkerung für Kassel und somit für eine noch bessere Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Und es begeistert uns wirklich, wie diese Ideen von den verschiedenen stadtpolitischen Akteuren ernst genommen und unterstützt werden.

Die projektorientierte Kind- und Jugendbeteiligung ist ein Modell, das von Kassel aus als gutes Vorbild in viele Städte getragen wird“, so Jugendamtsleiterin Judith Osterbrink zum Wert des Kinder- und Jugendforums.

 

Während der Veranstaltung stellten die jeweiligen Gruppen mit Fotos oder Videos ihre Ideen vor und machten deutlich, warum diese Projekte wichtig sind.

So wurde beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Spielmobil Rote Rübe e. V. ein 15-minütiger Film produziert und während des Forums gezeigt, der das Thema Schulwege und Verkehr im Umfeld der Schule Am Lindenberg eindrücklich darstellt .

 

Nach der Vorstellung jeden Anliegens hatte das Publikum Zeit für Rückfragen oder Hinweise.

 

Für jede Gruppe wurden Patinnen beziehungsweise Paten aus der Politik gesucht. Durch die große Teilnahme vieler politischer Vertreterinnen und Vertreter aus den Ortsbeiräten, der Stadtverordnetenversammlung und den Fraktionen, konnten den Projekten sogar meist zwei Patenschaften zugeordnet werden. Sie stehen den Kinder- und Jugendgruppen beziehungsweise Einrichtungen im weiteren Projektverlauf beratend und unterstützend zur Seite und können dafür sorgen, dass die Themen und Anliegen in politische Gremien eingebracht werden.

 

Auf dem Kinder- und Jugendforum Kassel 2021 stellten Kinder und Jugendliche folgende Themen vor:

  • Verbesserung Verkehrssituation und Schulweg Schule Am Lindenberg
  • Verbesserung Spielbereich im Nordstadtpark
  • Suche nach einem Grundstück für den Pfadfinder Stamm Artus
  • Nutzung und Verbesserung Jugendsportplatz Stockwiesen
  • Großer Skate- und Scooter-Park für Kassel

 

Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Kassel Daniela Ritter stellte zudem die Entwicklung der Anliegen der vergangenen Kinder- und Jugendforen vor. „Einige Anliegen konnten bereits umgesetzt werden, wie beispielsweise der Sandspielbereich für den Schulhof der Losseschule oder Bänke auf dem 4-Tore-Platz.“ Andere Anliegen sind noch in Arbeit und es werden entweder noch Genehmigungen oder Finanzierungsmöglichkeiten benötigt. Teilweise haben die jeweiligen Ortsbeiräte bereits Mittel zur Verfügung gestellt, andere Anliegen konnten über die Fachämter finanziert werden, so zum Beispiel der Zebrastreifen in der Fiedlerstraße.

Im Nachgang zum Kinder- und Jugendforum wird es Anfang 2022 Nachtreffen mit jeder Kinder- und Jugendgruppe beziehungsweise Einrichtung, den jeweiligen Projektpaten oder Patinnen und den betroffenen Fachämtern geben.

 

Hintergrund

Das Kinder- Jugendforum wird einmal im Jahr vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit dem Beteiligungsmobil Rote Rübe e.V. durchgeführt. Weitere Informationen sind per Mail an daniela.ritter@kassel.de oder telefonisch unter

787 5254 erhältlich.

 

documenta-Stadt Kassel

 




Bad Zwesten – Es tut sich was an der Mündung der Urff

 

Diese Baumaßnahme findet allerdings nicht auf Kosten der Natur statt, sondern dient der naturnahen Entwicklung der Schwalm- und Urffaue in diesem Bereich.

Am Ostufer der Schwalm entstehen zwei Verzweigungsstrecken, die der eigendynamischen Entwicklung überlassen werden. Der „alte“ Gewässerlauf wird so umgestaltet, dass die Hauptströmung künftig durch die neuen Laufabschnitte führt. Hier werden in dem breiten Gewässerbett und durch die gewundene Laufführung schon bald naturnahe Gewässerstrukturen wie Kiesbänke, Tiefenrinnen oder Steilufer entstehen. An flachen Uferabschnitten werden sich breite Wasserwechselzonen ausbilden. Dort können sich Schilf- und Röhricht-Räume ausbreiten. Zwischen den neuen Laufabschnitten verstärkt eine nur bei höheren Abflüssen durchströmte Flutmulde die Vernetzung von Gewässer und umgebender Aue.

Die Mündung der Urff in die Schwalm wird um etwa 100 m Schwalm abwärts verlegt. Auch hier hat der neue Bachabschnitt einen gewundenen Verlauf mit Steil- und Flachufern, wie man heute noch an einigen Urffabschnitten bei Oberurff beobachten kann. Bürgermeister Michael Köhler betont: „Durch die Baumaßnahme entsteht ein kleines Stück „Wildflusslandschaft“.  So könne man einen Eindruck gewinnen, wie die Gewässerauenlandschaft vor der Urbarmachung und dem Ausbau der Gewässer ausgesehen haben mag. „Der naturnah strukturierte Gewässerabschnitt soll als Trittsteinbiotop auch die anschließenden Gewässerabschnitte von Schwalm und Urff aufwerten und ist damit ein wichtiger Baustein im Rahmen der Umsetzung des Maßnahmenprogrammes der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL)“, so Köhler weiter.

Der abgegrabene Oberboden und weitere verwertbare Teile des Aushubes gehen dabei nicht verloren bzw. werden nicht deponiert, sondern werden auf landwirtschaftlichen Flächen in der Gemarkung Nieder- und Oberurff ausgebracht.  Dadurch werden längere Transportwege vermieden. Kiesiges und sandiges Aushubmaterial verbleibt als natürliches Geschiebedepot in den Gewässerläufen. Der Eingriff in die vorhandenen Ufergehölze wurde möglichst klein gehalten. Die wenigen Bäume, deren Fällung unvermeidlich war, werden als Totholzstrukturen in die neuen Gewässerläufe eingebaut.

Sofern das Wetter mitspielt, werden die Erdarbeiten an der Urffmündung bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Danach sollen möglichst noch vor dem Winter zwei Absturzbauwerke im Mittellauf der Urff in flache Schüttsteingleiten umgebaut werden.  Die Baumaßnahmen kosten 260.000 Euro. Sie werden zu 100 % vom Land Hessen gefördert. Weitere Bauabschnitte zur Revitalisierung der Gewässer werden in den kommenden Jahren folgen.

 

OV von Gemeinde Bad Zwesten




Stadt Kassel legt Bodenschutzbericht vor – Blick auf erfolgreiche Nachsorge, Ausblick auf verstärkte Vorsorge


Die Stadt Kassel hat in den vergangenen Jahren intensiv und kontinuierlich einen nachsorgenden Bodenschutz betrieben und setzt verstärkt auf vorsorgenden Bodenschutz – so die Essenz aus der Fortschreibung des Bodenschutzberichts, der am 11. November 2021 im Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie vorgestellt wurde.

Der nachsorgende Bodenschutz umfasst alle Maßnahmen, die erforderlich werden, nachdem es zu einer Untergrundverunreinigung gekommen ist. „Nachsorgender Bodenschutz ist dabei immer auch vorsorgender Grundwasserschutz,“ so Roswitha Wischler, Leiterin der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde beim Umwelt- und Gartenamt.

Neben der Bearbeitung von Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen wie Heizöl oder Lösemitteln wurden ehemalig gewerblich oder industriell genutzte Flächen ebenso wie Altablagerungen (alte Deponien) untersucht und hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials für die Natur bewertet. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse konnte z.B. für die Goetheanlage der Altlastverdacht aufgehoben werden, hier besteht keinerlei Risiko für die aktuelle Nutzung. Andere Projekte wie z.B. die Altablagerung auf dem Gelände des Kleingartenvereins Fackelteich bedürfen einer Sanierung und befinden sich derzeit in Bearbeitung.

Als Grundlage für den nachsorgenden Bodenschutz sind aktuelle grundstücksbezogene Informationen zu Risikoflächen von essentieller Bedeutung. Nur anhand aktueller Daten können Verdachtsflächen gezielt untersucht werden bzw. fundierte und verlässliche Altlastenauskünfte an Kaufinteressierte oder Bauwillige erteilt werden. „In diesem Bereich der Datenvalidierung war Kassel vorbildlich aktiv“, so Dr. Anja Starick, Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes. „Die Stadt gehört zu den wenigen hessischen Kommunen, die ihrer Pflicht der Datenaktualisierung und -übermittlung gegenüber dem Hessischen Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie regelmäßig nachkommt.“

Neben dem nachsorgenden Bodenschutz beleuchtet der Bericht den verstärkt in den Fokus rückenden vorsorgenden Bodenschutz. Ziel des vorsorgenden Bodenschutzes ist, schädliche Auswirkungen auf den Boden im Vorhinein zu vermeiden bzw. zu minimieren. Umweltdezernent Christof Nolda beschreibt die Böden als eine unserer wesentlichen Existenzgrundlagen, gleichwertig zu Wasser und Luft. „Boden ist Lebensraum für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt. Hinzu kommt die sehr vielfältige, wenngleich nicht sichtbare Welt der Bodenorganismen. Boden ist Filter bzw. Puffer zum Schutz des Grundwassers und der Gewässer. Damit hat der Boden an sich auch eine wichtige Klimaschutzfunktion“, so Nolda. „Dabei sind Böden fragil und, einmal zerstört, kaum wieder reparabel. Wir müssen den Schutz unserer Böden mit dem gleichen Nachdruck verfolgen, wie wir das bereits beim Gewässer-, Arten- und Biotop- sowie Immissionsschutz seit Jahrzehnten gewohnt sind.“

Der Bericht zeigt dabei auch das Spannungsfeld zwischen berechtigten Siedlungs- und Wirtschaftsinteressen und dem sorgsamen Umgang mit der endlichen Ressource Boden auf. „Offen und kritisch haben wir Bebauungsplanverfahren hinsichtlich des vorsorgenden Bodenschutzes hinterfragt. Es bleibt weiter Luft nach oben, wir sehen aber zunehmend gut gelungene Beispiele, in denen eine Neubebauung auf Flächen mit weniger hochwertigen Böden gelenkt wurde, Flächen entsiegelt oder auch recycelt wurden. Dabei muss auch klar sein, dass sich Zielkonflikte bspw. zwischen Wohnungsbau und Bodenschutz nicht komplett vermeiden lassen werden“, sagt Christof Nolda.

Auch wenn die konkreten Regelwerke im Bereich vorsorgenden Bodenschutz bundesweit weiterhin Entwicklungsbedarf haben, ist die Stadt Kassel bereits jetzt aktiv dabei, Aspekte des vorsorgenden Bodenschutzes bei Entscheidungsprozessen und in Planungsverfahren stärker zu berücksichtigen. Der Bericht zeigt verschiedene Möglichkeiten für einen aktiven vorsorgenden Bodenschutz auf. Beispiele sind ein Monitoring der Flächeninanspruchnahme, die Einführung einer bodenkundlichen Baubegleitung, die bodenbezogene Kompensation von Eingriffen und die verbindliche Festlegung einer Obergrenze für die jährliche Flächeninanspruchnahme.

Letzteres ist vor allem gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden auf Zweckverbandsebene sinnvoll. Nolda: „Die Stadt Kassel hat zum einen die Aufgabe, für Bodenschutz im Stadtgebiet zu sorgen. Der Bericht macht noch einmal deutlich, wie elementar der Grundsatz ‚Innen- vor Außenentwicklung‘ ist. Klar ist aber auch, dass wir über Boden und Flächenversiegelung im regionalen Kontext sprechen müssen. Eine Baulücke in gut erschlossenen Gebieten zu schließen, zieht weitaus weniger neue Infrastruktur und Neuversiegelung nach sich als Neubauten in Außenbereichen oder der grünen Wiese, wo die Bodenqualität ohnehin in der Regel höher ist.“

Abschließend ruft Umweltdezernent Nolda Bürgerinnen und Bürger auf, im eigenen Wirkungskreis schonend mit dem Schutzgut Boden umzugehen. „Erhalten Sie die vielfältige Leistungsfähigkeit des Bodens. Denken Sie über die Entsiegelung versiegelter Flächen – zu denen auch Schottergärten gehören – nach und leisten Sie so einen Beitrag zur Artenvielfalt, zum Klima- und Bodenschutz“.

 

documenta-Stadt Kassel


 

 

 




„Lesen stärkt das Sprachvermögen und weckt Neugier“


Digitaler Vorlesetag: Innenminister las Kindern der Evangelischen KITA Arche Noah aus Wettesingen aus dem Buch „Alles über die Feuerwehr“ vor

Wiesbaden/ Breuna. Rund um den offiziellen „Bundesweiten Vorlesetag“ engagieren sich auch die Mitglieder der Hessischen Landesregierung mit eigenen Vorleseaktionen. Innenminister Peter Beuth hat heute den Kindern der Evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah aus Wettesingen in der Gemeinde Breuna (Landkreis Kassel) digital vorgelesen. Für die besondere Vorlesestunde hatte Innenminister Peter Beuth das Kinderbuch „Alles über die Feuerwehr“ von Wieso?Weshalb?Warum? ausgesucht. Der Minister möchte mit der Aktion darauf aufmerksam machen, wie wichtig Vorlesen und Lesen für die Sprachkompetenz und damit für die gesamte Entwicklung von Kindern sind.

„Lesen stärkt das Sprachvermögen, weckt Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung. Kinder, denen häufig vorgelesen wird, können sich besser konzentrieren und ausdrücken. Lesen fördert so die Selbstständigkeit, stärkt das eigene Urteilsvermögen und erweitert den Wortschatz von Kindern. Und wenn der heutige Lesetag darüber hinaus auch noch das Interesse der Kinder an den Freiwilligen Feuerwehren in Breuna geweckt hat, freut mich das noch ein bisschen mehr“, so Innenminister Peter Beuth.

Die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah hatten im Vorfeld das Feuerwehr-Buch, einen großen Plüsch-Feuerwehrdrachen und einen Gutschein in Höhe von 250 Euro zur Beschaffung von Büchern erhalten.

In den herausfordernden Zeiten der Pandemie konnte der persönliche Besuch des Ministers leider nicht vor Ort stattfinden. Die erstmalige Nutzung der digitalen Möglichkeiten beim diesjährigen Vorlesetag soll insbesondere in Pandemiezeiten aufzeigen, dass sich auch technische Elemente pädagogisch wertvoll einsetzen lassen. Schließlich werde noch immer in Familien zu wenig vorgelesen, wie eine Vorlesestudie der Stiftung Lesen ergab. Laut dieser lesen rund 32 Prozent der Eltern in Deutschland, deren Kinder im Vorlesealter von zwei bis acht Jahren sind, selten oder nie vor.

Vorlesen ist ein wichtiger Baustein für eine gute ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Kinder, denen häufig vorgelesen werde, können sich besser konzentrieren und ausdrücken, ihre Beobachtungsgabe und ihr Gedächtnis werden geschult und Medienkompetenz vermittelt.  „Nutzen Sie diese Chance, Kinder schon in einem sehr frühen Alter mit dem Lesen vertraut zu machen und sie für Geschichten zu begeistern“, appellierte Innenminister Peter Beuth.

Weitere Informationen finden sich unter:

https://soziales.hessen.de/Kinder-und-Jugendliche/Fruehkindliche-Bildung

https://www.vorlesetag.de/





NVV setzt 3G-Regel ab 24. November um – Ohne Nachweis keine Nutzung von Bus und Bahn


Im NVV werden ab Mittwoch, 24. November die dann geltenden neuen Corona-Regelungen für den Nahverkehr in Nordhessen umgesetzt. Basis ist das in der letzten Woche beschlossene Infektionsschutzgesetz, in dem die sogenannte 3G-Regel für Bus und Bahn verankert ist.

Danach dürfen nur Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Bei den Überprüfungen müssen die entsprechenden Zertifikate/Impfdokumente bzw. Nachweise vorgelegt werden.

Es reicht dabei nicht aus, einen Selbsttest vorzuzeigen.

Fahrgäste, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen den offiziellen Nachweis einer Teststelle über einen negativen Antigen-Schnelltest mit sich führen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Wer ohne die entsprechende Bescheinigung bei einer Kontrolle angetroffen wird, muss das Fahrzeug umgehend verlassen.

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren sind von der 3G-Regel im ÖPNV nicht betroffen. Fahrgäste müssen auch weiterhin bei der Nutzung von Bus und Bahn eine medizinische Maske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar) tragen.

NVV





Vortrag von Prof. em. Dr. Joachim Ringleben zur Ausstellung „Wunderkammer modern – 50 Jahre Uni Kassel“


Einen Vortrag zum Thema „Hundert Jahre Franz Rosenzweigs „Stern der Erlösung““ hält Prof. em. Dr. Joachim Ringleben zur Ausstellung „Wunderkammer modern – 50 Jahre Uni Kassel“ am Mittwoch, 1. Dezember, ab 18 Uhr im Stadtmuseum Kassel.

Das Hauptwerk „Stern der Erlösung“ des Kasseler Religionswissenschaftlers Franz Rosenzweig, den die Universität seit 1987 besonders ehrt, gehört zu den klassischen Werken der deutschen Philosophie des 20. Jahrhunderts. Die Grundgedanken dieses „Dialogs mit Gott“ erschließen sich in der einfühlsamen Kommentierung.

 

Erstmals 1921 veröffentlicht, gehört der „Stern der Erlösung“ von Franz Rosenzweig (1886-1929) zu den bedeutendsten glaubensphilosophischen Grundlegungen des 20. Jahrhunderts. Das Werk ist eine philosophisch-theologische Reflexion über den Glauben und eines sich zum Judentum bekennenden deutschen Philosophen.

 

In seinem Vortrag möchte Prof. em. Dr. Joachim Ringleben, ehemaliger Abt von Kloster Bursfelde, Professor für Systematische Theologie an der Georg-August-Universität Göttingen, allen Interessierten die Gedanken und Thesen des Kasseler Religionswissenschaftlers näherbringen.

 

Mit der von der Universität Kassel initiierten Franz-Rosenzweig-Gastprofessur, wird seit 1987 das Werk und das Vermächtnis des Philosophen bewahrt. Die Professur dient auch einer Vergegenwärtigung der durch den Nationalsozialismus zerstörten Kultur des europäischen Judentums sowie der Auseinandersetzung mit der jüdischen Gegenwart.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel.

 

Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung unter der Telefonnummer 0561 787 4405 oder per E-Mail an stadtmuseum.aufsicht@kassel.de wird gebeten. Es gelten die aktuellen Corona-Verordnungen und Schutzmaßnahmen.

documenta-Stadt Kassel





Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Geselle in der Südstadt


Zu einer offenen Stadtteil-Bürgersprechstunde lädt Oberbürgermeister Christian Geselle am Donnerstag, 25. November, von 17 bis 18.30 Uhr in die Kasseler Südstadt, in den Gemeindesaal der Markuskirche, Richard-Wagner-Straße 6, ein.

„Mir ist es wichtig, mich mit den Menschen vor Ort persönlich auszutauschen und mir ein direktes Bild zu machen von den Themen, die in den einzelnen Stadtteilen bewegen“, erklärte Oberbürgermeister Geselle. So liege der Fokus der Stadtteil-Bürgersprechstunde, die der Oberbürgermeister seit dem Jahr 2018 anbietet, auf den Belangen des jeweiligen Stadtteils. Geselle: „Neben den Bürgersprechstunden im Rathaus ist dies ein weiteres Format, um auf kurzem Weg mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.“

Eine Anmeldung für die Bürgersprechstunde in den Stadtteilen ist nicht erforderlich. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage gilt für die Teilnahme an der Bürgersprechstunde in der Südstadt die sogenannte 2G-Regelung (geimpft und genesen).

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, bei Einlass die entsprechenden Impf- bzw. Genesenen-Nachweise vorzulegen. Der Einlass in die Markuskirche ist daher bereits ab 16.15 Uhr möglich.

Sollte eine persönliche Teilnahme nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, Fragestellungen oder Anregungen an das Büro des Oberbürgermeisters zu richten. Die E-Mail-Adresse lautet christian.geselle@kassel.de.

Die letzte Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Geselle vor Ort fand Ende Oktober 2019 im Stadtteil Harleshausen statt. Durch die Corona-Pandemie waren die Stadtteil-Bürgersprechstunden danach ausgesetzt.





Verlegung von Stromkabeln und Aufstellung neuer Beleuchtungsmasten im Königstor


Im Königstor, zwischen Friedrich-Engels-Straße und Westendstraße, finden von Montag, 22. November, bis voraussichtlich Weihnachten 2021 Stromkabelverlegungen und vorbereitende Arbeiten zur Aufstellung neuer Beleuchtungsmasten im Auftrag der Städtischen Werke statt.

Die Arbeiten finden größtenteils auf dem Gehweg auf der Seite der geraden Hausnummern statt. Für Fußgänger bleibt der Gehweg, wenn auch eingeschränkt, begehbar. Im kompletten Abschnitt zwischen Friedrich-Engels-Straße und Westendstraße wird das Parken einseitig nicht möglich sein.

Um die Bauarbeiten so schnell wie möglich abzuschließen und damit auch die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten von zwei Baukolonnen parallel ausgeführt. Nach Fertigstellung einzelner Bauabschnitte werden die Halteverbote größtenteils zurückgenommen und der Fahrbahnrand, wenn auch eingeschränkt, wieder zum Parken freigegeben.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmenden um Beachtung der geänderten Verkehrsführung und um erhöhte Vorsicht.

documenta-Stadt Kassel

 




Märchenweihnachtsmarkt: Stadt Kassel erlässt weitere Schutzmaßnahmen


Aufgrund der steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen wird die Stadt Kassel in Absprache mit dem Veranstalter Kassel Marketing GmbH weitere Schutzmaßnahmen für den am Montag, 22. November, in der Innenstadt beginnenden Märchenweihnachtsmarkt erlassen.

Zum Schutze der Bevölkerung vor der Weiterverbreitung des Coronavirus wird die Stadt in einer Allgemeinverfügung eine im Bereich des Märchenweihnachtsmarktes sowie in angrenzenden Bereichen der Innenstadt geltende Mund-Nasen-Bedeckungspflicht anordnen.

Bereits mit Eröffnung besteht eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf dem Gelände des Märchenweihnachtsmarktes. Ab Dienstag wird diese Regelung durch eine Allgemeinverfügung ergänzt. Sie gilt dann vom 23. November bis zunächst 14. Dezember, täglich während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes von 11 bis 22 Uhr, im öffentlichen Raum unter freiem Himmel für einen festgelegten Bereich der Innenstadt. Die genaue Abgrenzung der Örtlichkeiten kann der Allgemeinverfügung entnommen werden.

Die Mund-Nasen-Bedeckung darf zum Verzehr von Speisen und Getränken kurzzeitig an Ort und Stelle abgesetzt werden. Die Einhaltung wird verstärkt kontrolliert, Verstöße werden sanktioniert.

 

2G-Zonen für Gastronomiebereiche

Darüber hinaus erweitert Kassel Marketing auf Wunsch der Stadt das bestehende Hygienekonzept auf 2G-Zonen für ausgewiesene Verweilbereiche der Gastronomie. Nur wer nachweislich geimpft oder genesen ist, bekommt ein farbliches Band für den jeweiligen Tag angelegt und kann in diesen Bereichen Speisen oder Getränke erwerben und verzehren.

Die Bändchen, die die Überprüfung erleichtern sollen, werden an den Bewirtungsständen nach Kontrolle des Impfnachweises oder des Genesenen-Status ausgegeben und dort angelegt. Für Kinder und Jugendliche gelten für den Negativnachweis die Vorgaben der Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen. In den erwarteten Spitzenzeiten -wochentags ab 17 Uhr und an den Wochenenden ab 15 Uhr – werden zusätzliche Ordnungskräfte des Veranstalters an den Zugängen der 2G-Zonen nach Kontrolle des Impf- bzw. Genesenen-Status die farbigen Bändchen an die Besucherinnen und Besucher ausgeben.

„Wir begrüßen die Entscheidung des Landes, dass in Hessen Weihnachtsmärkte stattfinden können“, erklärten Oberbürgermeister Christian Geselle und Ordnungsdezernent Dirk Stochla. „Mit unseren Maßnahmen erweitern wir die Schutzvorgaben noch einmal deutlich. Vor allem für geimpfte und genesene Personen sowie für Kinder kommt durch die Rückkehr des Märchenweihnachtsmarktes ein wichtiges Stück Normalität zurück. Sollten weitere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein, können wir jederzeit kurzfristig reagieren.“ Die Stadt und die Sicherheitsbehörden seien mit dem Veranstalter im stetigen Austausch, die Lage werde permanent beobachtet.

Angesichts der aktuellen Situation appellierte Oberbürgermeister Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und strikt einzuhalten. „Jede und jeder Einzelne trägt durch sein persönliches Verhalten zur weiteren Entwicklung der Lage bei. Wir haben es alle selbst in der Hand.“

Stadt Kassel





Start des Märchenweihnachtsmarktes: Infektionsschutzregeln werden laufend kontrolliert


In der Kasseler Innenstadt startet am kommenden Montag, 22. November, der traditionelle Märchenweihnachtsmarkt. Nach dem gestrigen Bund-Länder-Treffen hat Ministerpräsident Volker Bouffier bestätigt, dass Weihnachtsmärkte im Freien in Hessen stattfinden können.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage findet der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt aber in angepasster Form statt. Gemeinsam mit dem Veranstalter Kassel Marketing habe man frühzeitig entschieden, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, erklärte Ordnungsdezernent Dirk Stochla. Der Gesundheitsschutz der Menschen habe nach wie vor oberste Priorität.

Sollte sich die Verordnungslage durch das Land ändern oder erforderliche Korrekturen der Abläufe festgestellt werden, so Stochla, „könne man jederzeit kurzfristig nachjustieren“. Die Sicherheitsbehörden seien mit dem Veranstalter im stetigen Austausch, die Lage werde permanent beobachtet.

Coronabedingt gelten auf dem Märchenweihnachtsmarkt eine Reihe von Hygiene- und Infektionsschutzregeln, um eine Weiterverbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. So sollte immer ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist, muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Regelungen seien großzügig beschildert und werden fortlaufend und konsequent kontrolliert, kündigte Stochla an.

Durch eine veränderte Anordnung der Stände, breitere Wege und großzügigere Begegnungsflächen soll es den Besucherinnen und Besuchern erleichtert werden, die notwendigen Abstände einzuhalten. In Gastronomiebetrieben, die sich in geschlossenen Gebäuden bzw. Bereichen befinden, gelte ohnehin die 2G-Regelung. Der Zutritt ist also nur für Genesene und vollständig Geimpfte mit entsprechendem Nachweis erlaubt. Auch dies werde durch die Schausteller und das Sicherheitspersonal kontrolliert.

Appell von Oberbürgermeister Geselle – Impfangebot in Innenstadt

Angesichts der aktuellen Situation appellierte Oberbürgermeister Christian Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und strikt einzuhalten. „Auch wenn Veranstaltungen unter freiem Himmel laut Experten als weniger kritisch angesehen werden, trägt jede und jeder Einzelne durch sein persönliches Verhalten zur weiteren Entwicklung der Lage bei. Wir haben es alle selbst in der Hand.“

In der Innenstadt gibt es ein ausgeweitetes städtisches Impfangebot. Neben der Impfstelle im City-Point am Königsplatz wird ab 22. November im Erdgeschoss des Jugendamtes im ehemaligen EAM-Hochhaus am Scheidemannplatz eine zweite städtische Impfeinrichtung in Betrieb genommen. Darüber hinaus ist ab Mittwoch, 1. Dezember, in einem Glasanbau der Wohnstadt GmbH auf dem Lyceumsplatz, Wolfsschlucht 18a, eine weitere Impfstelle in zentraler Lage in Betrieb.

Alle städtischen Impfeinrichtungen öffnen dann montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. In allen drei Impfstellen sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) möglich.

Geselle: „Bitte nutzen Sie dieses Angebot. Nur durch die Impfung können wir alle dazu beitragen, die Pandemie in den Griff zu bekommen, die Schwachen unserer Gesellschaft zu schützen und verhindern, dass Maßnahmen ergriffen werden, die unser aller Leben einschränken.“





Das neue Kreis-Jahrbuch 2022 – Lesestoff für alle Generationen


Das neue Kreis-Jahrbuch 2022 – Lesestoff für alle Generationen Landrat Andreas Siebert freut sich über das neue Kreisjahrbuch

Landkreis Kassel. „Ich freue mich sehr, dass es in Zeiten der Corona-Pandemie auch Verlässliches gibt: Das Kreisjahrbuch 2022 als Begleiter durch das kommende Jahr ist ab dem 23.November für sieben Euro im Buchhandel im Kreishaus und bei den kreisangehörigen Kommunen erhältlich“, kündigt Landrat Andreas Siebert an. Wie gewohnt laden zahlreiche Beiträge aus Geschichte, Gegenwart und Kultur zur Lektüre ein.

„Auch für aktuelle Ausgabe des Jahrbuches können wir viele interessante und spannende Beiträge anbieten, die durch ausdrucksstarke Bilder ergänzt werden“, so Siebert weiter. Das Kreisjahrbuch 2022 steht schon unter dem Einfluss des anstehenden Kreisjubiläums. Siebert: „Nächstes Jahr besteht der Landkreis in seiner jetzigen Form runde 50 Jahre“. Die mehr als 40 redaktionellen Beiträge im Jahrbuch seien nicht nur informativ, sondern böten auch für intime Kenner des Landkreises immer wieder Neues und Unterhaltsames sowie manchmal auch Kurioses. Für Landrat Siebert ist es die erste Jahrbuch-Ausgabe in der neuen Funktion, „über die ich mich besonders freue“.

Siebert bedankt sich beim Jahrbuch-Redaktionsteam unter der Leitung von Anne Riedel und den engagierten Autorinnen und Autoren: „Ohne ihre engagierte Arbeit und die auch für mich immer wieder spannenden Themen wäre das Jahrbuch nicht ein solcher Erfolg“.

Das neue Jahrbuch macht Lust auf intensive Lektüre und das nicht nur für Heimat- und Historieninteressierte. Auch viele aktuelle gesellschaftliche Themen sind im Buch enthalten. „Das Jahrbuch macht sich auch gut als Weihnachtsgeschenk unterm Tannenbaum. Alle Generationen finden ein spannendes Kapitel für sich“, ergänzt Kreispressesprecher Harald Kühlborn.

Im zweiten Teil des Jahrbuchs findet sich wie immer der Jahresrückblick der 28 Kreiskommunen, des Tierparks, der Naturparke sowie des Landkreises selbst. Im Jahrbuch finden Leserinnen und Leser auch ein attraktives Gewinnspiel.

Wer es nicht in die Buchhandlung schafft, kann sich das Jahrbuch auch nach Hause bestellen. Für sieben Euro zuzüglich Versandkosten kann das Jahrbuch über die Kreisverwaltung bezogen werden. Kontaktieren Sie dazu Lilli Maren Weppner telefonisch oder per E-Mail (0561/1003-1255 oder lilli-maren-weppner@landkreiskassel.de).

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Weihnachtsmarkt in der Königsstraße: Umleitung für Bahnen auch freitags abends


 

An Wochenenden dichteres Fahrangebot

Kassel, 19. November 2021. Während des Märchenweihnachtsmarktes in der Kasseler Innenstadt hat die KVG aufgrund der hohen Besucherzahlen in den vergangenen Jahren die Straßenbahnen und RegioTrams samstags und sonntags nachmittags immer aus der Königsstraße herausgenommen und über den Stände- und den Scheidemannplatz umgeleitet.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die KVG bei dem in der kommenden Woche beginnenden Weihnachtsmarkt zusätzlich an den Freitagabenden die Trams jeweils von etwa 18 Uhr bis 21.30 Uhr umleiten, erstmals am Freitag, 26. November.

An den beiden Wochenendtagen beginnen die Umleitungen bereits um 15 Uhr. Samstags enden sie gegen 21.30 Uhr, sonntags um 19.45 Uhr.

Darüber hinaus bietet die KVG an den Adventssamstagen zur „Rush hour“ ein häufigeres Fahrangebot. Dies gilt auf den RegioTram-Linien ab 16 Uhr und bei den Straßenbahnlinien ab 18 Uhr und jeweils bis etwa 20 Uhr. Die KVG Busse verkehren regulär nach Samstagsfahrplan. Die besonders stark nachgefragte Buslinie 10 wird auf einen 10 Minuten-Takt verdichtet.

Freitags und samstags endet die Tramlinie 5 zwischen 20 Uhr und 21.30 Uhr im Hauptbahnhof.

Freitags und samstags ab 20 Uhr, sonntags ganztägig, erfolgen die Umstiege zu anderen Tram- und Buslinien am Scheidemannplatz. Ein Umstieg auf Fahrzeuge der Gegenrichtung ist zu dieser Zeit am Scheidemannplatz jedoch nicht möglich. Fahrgäste werden gebeten, hierzu die Haltestellen „Am Stern“ und „Fünffensterstraße“ zu nutzen.

Im Grundsatz aber entscheidet die KVG an diesen wie an den weiteren Tagen des Weihnachtsmarktes gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Kassel, ob Umleitungen für die Bahnen erforderlich sind, ob sie früher beginnen oder verlängert werden müssen. 

 

Wo finden Fahrgäste Informationen?

  • In der NVV-App, die auch Fahrscheinverkauf bietet
  • Auf der Homepage der KVG unter: www.kvg.de. Hier können sich Fahrgäste in der Rubrik

  „Verkehrsmeldungen“ in Echtzeit über jede einzelne Linie informieren

  • Am NVV Servicetelefon unter 0800-939-0800 (wochentags von 5 bis 22 Uhr sowie freitags

  und samstags bis 0.00 Uhr).

Mehr Informationen über die KVG unter: www.kvg.de





Gesundheitsamt bittet um Mithilfe – Kontakte nach positivem Test selbst benachrichtigen


Landkreis Kassel. Aktuell werden dem Gesundheitsamt Region Kassel täglich sehr viele neue Covid-19-Infektionen aus Stadt und Landkreis gemeldet. Aufgrund dieser Vielzahl von Fällen konzentrieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kontaktpersonennachverfolgung derzeit verstärkt auf betroffene Einrichtungen mit vulnerablen Personen wie etwa Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen, ambulante Pflegedienste sowie Obdachlosenunterkünfte.

Zudem verlängert sich aufgrund der vielen zu untersuchenden Testproben die Übermittlung der Testergebnisse durch einige Labore. Dadurch ist eine kurzfristige Kontaktpersonennachverfolgung oft nicht mehr möglich.

„Wir bitten Sie daher, bei der Eindämmung des Virus aktiv mitzuhelfen, indem Sie bei einem positiven Test die eigenen Kontakte der vorausgegangenen zwei Tage über die Corona-Infektion informieren. Damit schützen Sie alle anderen und entlasten die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes“, so die Kasseler Gesundheitsdezernentin Ulrike Gote und Landrat Andreas Siebert in einer gemeinsamen Erklärung. Dies werde bereits auch in anderen Regionen so gehandhabt und bedeute, dass positiv getestete Personen und enge Kontaktpersonen vom Gesundheitsamt Region Kassel künftig nicht mehr routinemäßig benachrichtigt werden.

Personen, die sich mit Corona infiziert haben, können neben der eigenen Benachrichtigung der Kontaktpersonen diese auch online dem Gesundheitsamt Region Kassel melden. Das Online-Formular dazu ist auf der Internetseite des Landkreises Kassel unter dem Button „Corona Testzentren“ zu finden.

Link zum Meldeformuar:  www.kassel.de/civ-meldungcoronapositiv

Auch wenn sich das Gesundheitsamt nicht zeitnah bei den Infizierten meldet, gilt weiterhin: Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, müssen sich bereits mit Erhalt des Ergebnisses sofort selbst in Quarantäne begeben. Dies gilt auch schon bei einem positiven Antigen-Schnelltest, bis zu dem Zeitpunkt eines Negativnachweises durch einen PCR-Test.

Das Gesundheitsamt wird vom Hausarzt oder vom Testlabor automatisch über alle positiven PCR-Testergebnisse informiert. Eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist deshalb nicht erforderlich.

LANDKREIS KASSEL





Arbeitsmarktentwicklung in Nordhessen mit guten Zukunftsaussichten


Arbeitsmarktentwicklung in Nordhessen mit guten Zukunftsaussichten

 

Mit Stand Oktober 2021 liegt die Arbeitslosenquote in Nordhessen in den meisten Landkreisen unter 5 Prozent. Ob in Baunatal oder Korbach, in Kassel oder in Bad Frankenhausen – von überall melden die zuständigen Arbeitsagenturen derzeit sinkende Zahlen von Erwerbssuchenden, und das branchenübergreifend. Dies bietet Chancen sowohl für diejenigen, die aus beruflichen Gründen in die Region zuziehen oder vor dem Einstieg in das Berufsleben stehen. Die in dieser Jahreszeit übliche Herbstbelebung des Arbeitsmarktes setzt sich fort und die Arbeitsagenturen melden viele unbesetzte Stellen. In den Landkreisen Kassel und Werra-Meißner sind zurzeit rund 15.200 Personen als jobsuchend gemeldet, ca. 2.500 weniger als noch vor einem Jahr, als die Arbeitslosenquote noch bei 6,2 Prozent lag. Insgesamt ist diese positive Entwicklung bereits seit Frühjahr 2021 zu beobachten.

Veränderungen des Arbeitsmarktes durch Corona

Auch die Anzahl der Bezieher von Kurzarbeitergeld ist stark rückläufig, was nicht weiter verwundert, da die Anträge überwiegend aus gastronomischen Unternehmen stammten, die während der vergangenen Lockdowns ihre Betriebe vorübergehend schließen mussten und inzwischen durch 3G- bzw. 2G-Regelungen nahezu uneingeschränkte Umsätze verzeichnen können. Diese Situation bringt jedoch Probleme mit sich, die mittlerweile überall zu spüren sind: Durch Kurzarbeit oder gar Betriebsschließungen während und nach den vergangenen COVID-19-Wellen haben sich viele Mitarbeiter in der Kurzarbeit neue Betätigungsfelder und Arbeitsplätze gesucht. Dieses Personal fehlt mittlerweile an vielen Stellen, sodass Restaurants, Hotels usw. keinen vollständigen Betrieb mehr aufrechterhalten können.

Personalmanagement in Konzernen regeln Chance auf Rückkehr in den Job

Manche Arbeitgeber hatten Probleme, rechtlich vorgegebene Kündigungsfristen durch coronabedingte Kündigungen einzuhalten und ihre Mitarbeiter trotz fehlender Umsätze weiterbezahlen zu müssen. Jedoch bieten insbesondere Konzerne mit Personalmanagement betroffenen Arbeitnehmern die Möglichkeit, nach einer Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt die Arbeit erneut aufnehmen zu können. Dies kann bei einer Kündigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vertraglich vereinbart werden. Solche Vereinbarungen können auch zwischen Unternehmen und Betriebsrat pauschal für alle betroffenen Mitarbeiter getroffen werden und gelten für den Fall einer Wiederaufnahme des Arbeitsplatzes, wenn Mitarbeiter von einer Entlassung betroffen sind. Für Fälle dieser Art wird auch eine Vereinbarung darüber getroffen, was mit einer gezahlten Abfindung geschehen soll, wenn ein betriebsbedingt entlassener Mitarbeiter seine Beschäftigung wieder aufnehmen will, z. B. ob ein Teil der Abfindung zurückgezahlt werden muss. Hier sollten die innerbetrieblichen Vereinbarungen genauestens zurate gezogen werden, bevor ein Wiedereinstieg des Arbeitnehmers in Betracht gezogen wird.

Zukunftsaussichten des Arbeitsmarktes in Nordhessen

Nicht nur in den Orten mit großen Arbeitgebern wie Kassel oder Baunatal, sondern in allen Landkreisen der Region entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin ausgesprochen positiv, so die Arbeitsagentur. Der hohe Bestand an offenen Stellen stimmt durchaus optimistisch: Rund 4000 Arbeitsangebote waren im Agenturbezirk der Landkreise Kassel und Werra-Meißner zu verzeichnen. Somit hat die Zahl offener Stellen sozusagen ein „Vor-Corona-Niveau“ erreicht und konnte noch dazu binnen Jahresfrist um fast 50 Prozent gesteigert werden.

Situation der Langzeitarbeitslosen unverändert


Die Situation in Nordhessen spiegelt die Situation von ganz Hessen nahezu identisch wider. Laut Angaben von Statista sind die Arbeitslosenzahlen weiterhin stark rückläufig, die Quote beträgt derzeit (Oktober 2021) bei 4,7 Prozent, sodass man beinahe von einer Vollbeschäftigung sprechen kann. Einzig die Zahl der Langzeitarbeitslosen konnte in der jüngeren Vergangenheit auch in Nordhessen nicht nachhaltig verbessert werden. Gegenüber Oktober 2020 ist die Zahl der Langzeit-Erwerbslosen sogar um 13,5 Prozent gestiegen. Hier ist auffällig, dass im vergangenen Jahr entgegen dem Trend weniger Jobsuchende in Arbeit vermittelt werden konnten, hier berichten die Jobcenter über einen Rückgang von über 24 Prozent.

Fazit: Rosige Aussichten

Die weiter im Fallen begriffenen Arbeitslosenzahlen in Nordhessen sind angesichts der Corona-Turbulenzen zweifellos erfreulich, insbesondere auch in strukturschwächeren Regionen wie im Schwalm-Eder-Kreis, wo es jetzt sogar 700 offene Stellen mehr gibt als noch im Oktober 2019. Die Pandemie hat zwar einige Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich gebracht, die aber durchaus positiv zu bewerten sind.

 





Islamismusprävention in der Bildungsarbeit – Nordhessische DEXT-Stellen bieten Vortrag und Workshop


Landkreis Kassel. Wie werben Islamisten um junge Menschen und was können wir dagegen tun? Das Thema Islamismusprävention steht im Zentrum von zwei Online-Veranstaltungen der nordhessischen DEXT-Fachstellen. Als Referenten sind die beiden Extremismusexperten und Islamwissenschaftler Dr. Götz Nordbruch vom Verein ufuq.de und Cuma Ülger, Projektleiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network, eingeladen.

Dr. Götz Nordbruch, Islamwissenschaftler und Mitarbeiter des Vereins ufuq.de

„Islamismus ist ein breites Phänomen, das sich nicht auf Aufrufe zu Gewalt beschränkt, sondern ganz unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen kann“, erklärt Veranstalterin Eva Gertz, von der DEXT-Fachstelle im Landkreis Kassel. Aber nicht jeder Konflikt, der sich an Religion festmacht, sei Ausdruck einer islamistischen Ideologie. „In der Präventionsarbeit geht es vor allem darum, die Fragen und Themen zu kennen, die in islamistischen Ansprachen aufgegriffen werden, und die Frage nach den Motiven und Bedürfnissen zu stellen, die diese Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene interessant machen können. Und darum, alternative Angebote zu entwickeln, die attraktiver sind als das, was islamistische Szenen versprechen“, so Gertz.

Was erwartet die Teilnehmer? Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein gemeinsamer Vortrag der beiden Experten am Montag, den 6. Dezember von 18.30 bis 20 Uhr, bei dem unter anderem die Rekrutierungsstrategien von Islamisten Thema sein werden, aber auch Handlungsstrategien bei Anzeichen einer Radikalisierung von Jugendlichen. Am nächsten Tag kann das Thema in einem Workshop von 9 bis 12 Uhr anhand von konkreten Beispielen vertieft werden. Hinweis: Der Vortrag kann unabhängig von dem Workshop besucht werden. Der Workshop jedoch nur in Verbindung mit dem Vortrag.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen bitte per Email an Eva Gertz (eva-gertz@landkreiskassel.de / Tel. 0561-10031059), die auch gerne für Fragen zur Verfügung steht. Anmeldefrist ist der 2. Dezember.

Cuma Ülger, Projektleiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network gGmbH.

Die Referenten:

Dr. Götz Nordbruch ist Islamwissenschaftler und Mitarbeiter des Vereins ufuq.de, der in der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus aktiv ist. Nordbruch leitet die Projektarbeit von ufuq.de im Rahmen des Kompetenznetzwerks Islamistischer Extremismus / KNIX.

Cuma Ülger ist Projektleiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network gGmbH. Er studierte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a. M. Islamwissenschaft, Jüdisch-Christliche Religionswissenschaft sowie Pädagogik. Er ist ausgebildeter Notfallseelsorger, Imam und zertifizierter Antigewalt- und Kompetenz-Trainer. Er arbeitet mit Häftlingen in hessischen Justizvollzugsanstalten und betreut Radikalisierte, Gefährdete sowie Rückkehrer aus Kriegsgebieten beim Ausstieg aus der extremistischen Szene.

 

 

LANDKREIS KASSEL





Erste digitale Summerschool Kassel – Nowy Urengoi vom 15.-18. November – Приветствуем дорогих друзей из Нового Уренгоя


Erste digitale Summerschool Kassel – Nowy Urengoi vom 15.-18. November

Städtekooperation nutzt Kooperationserfahrungen aus 16 JahrenDie erfolgreiche kommunale Kooperation zwischen Kassel und der westsibirischen Stadt Nowy Urengoi geht in die nächste Runde. Vom 15. bis 18. November findet die traditionelle Summerschool für Verwaltungsmitarbeitende beider Städte statt. Im Mittelpunkt des Austauschs stehen in diesem Jahr Formen der Bürgerbeteiligung, die Prävention von Straftaten und Drogenmissbrauch, die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie für die Innenstadt und das Engagement von Freiwilligen in den Städten.

Von City Administration of Novy Urengoy – <a rel=“nofollow“ class=“external free“ href=“http://www.newurengoy.ru/photo/0-0/277_severnyy-r.jpg“>http://www.newurengoy.ru/photo/0-0/277_severnyy-r.jpg</a>, CC-BY 4.0, Link

„Die Kooperation der Stadt Kassel mit Nowy Urengoi ist eine Erfolgsgeschichte“, erklärt Oberbürgermeister Christian Geselle. „Wir wollen unsere gewachsene und erfolgreiche Zusammenarbeit auch unter pandemischen Bedingungen möglichst ohne Unterbrechungen fortsetzen. Deshalb habe ich unsere Freundinnen und Freunde auch in diesem Jahr zu unserer traditionellen Summerschool eingeladen“, erklärt Oberbürgermeister Christian Geselle und betont: „Auch wenn die persönliche Begegnung enorm wichtig ist, arbeiten wir diesmal eben online zusammen. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Städtekooperation auch in dieser Form weiterhin einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung beider Städte leisten kann und so das gegenseitige Verständnis stärkt. Dies trägt letztendlich zur Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen und des friedlichen Miteinanders bei.“

Dem stimmt der Oberbürgermeister der Kooperationsstadt Nowy Urengoi, Andrej Woronow zu: „Dank der langjährigen und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen unseren Städten konnten zahlreiche Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales umgesetzt werden. Das Programm der Summerschool für Verwaltungsmitarbeitende umfasst viele Bereiche des kommunalen Miteinanders. Die Summerschool liefert stets neue Ansätze, die unsere Zusammenarbeit erfolgreich macht und eine Bereicherung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist. Trotz der aktuellen Herausforderungen, insbesondere durch die COVID-19-Pandemie, ist es uns dank unseres soliden Fundaments der Partnerschaft gelungen, die Zusammenarbeit auf digitalem Weg aufrechtzuerhalten, zu kommunizieren und Erfahrungen auszutauschen. Ich freue mich auf viele künftige gemeinsame Projekte, die das Leben der Bürgerinnen und Bürgern in unseren Städten bereichern werden.“

Автор: Администрация муниципального образования город Новый Уренгой,Информационно-аналитическое управление,фото Бориса Великова – Фотографии / Photos: http://www.newurengoy.ru/Этот файл является производной работой от:Winter (Novy Urengoy).jpgLeningradsky Avenue (Novy Urengoy).jpgLake (Novy Urengoy).jpgFireworks (Novy Urengoy).jpgEpiphany Cathedral (Novy Urengoy).jpgКоллаж / Collage: собственная работа, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48623623

Thilo Wieland, Mitglied des Vorstandes von Wintershall Dea ist davon überzeugt, dass die kommunale Kooperation ein wichtiger Bestandteil der deutsch-russischen Beziehungen ist. „16 Jahre erfolgreiche Städtekooperation mit zahlreichen Projekten und Austauscherlebnissen sind ein lebendiger Beweis dafür, dass Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene viel bewegen kann. Wintershall Dea ist in beiden Städten zu Hause. Als sozial verantwortungsvolles Unternehmen fördern wir verschiedene Projekte in Kassel und Nowy Urengoi und freuen uns besonders, dass diese beiden Städte mit einem Freundschaftsband fest verbunden sind“, so Thilo Wieland. Wintershall Dea unterstützt die Städtekooperation seit ihrer Gründung in 2005.

Turnusmäßig hätte die Delegation aus Nowy Urengoi nach Kassel kommen sollen, um vor Ort Kasseler Projekte kennenzulernen und mit den Kasseler Akteuren aus den Bereichen Soziales, „Smart City“ und Stadtplanung zu diskutieren. Die anhaltende Pandemie und die weiterhin geltenden Reisebeschränkungen haben die Reise verhindert. Da Kassel und Nowy Urengoi aber in den vergangenen 16 Jahren nicht zuletzt wegen der großen Entfernung zwischen den beiden Städten bereits produktiv mit digitalen Formaten gearbeitet und die gemeinsamen Projekte umgesetzt hatten, wurde nun auch die Summerschool von Präsenz auf Digital umgestellt.

 

Hintergrund: Städtekooperation seit 2005

Die Städtekooperation zwischen der Stadt Kassel (204.000 Einwohner) und der westsibirischen Stadt Nowy Urengoi (120.000 Einwohner) wurde im Jahr 2005 von Wintershall, der Stadt Kassel und der Universität Kassel ins Leben gerufen. Seit nunmehr 16 Jahren leistet der intensive und vielschichtige Erfahrungsaustausch zwischen Fachexpertinnen und -experten der Stadtverwaltung sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Bildung und Kultur einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung beider Städte. Dafür wurde die Städtekooperation von den Außenministern Russlands und Deutschlands 2018 aus Anlass des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaft ausgezeichnet.




Familienspieltag am Sonntag, 21. November


Der Familienspieltag findet am Sonntag, 21. November, im Bürgersaal des Kasseler Rathauses statt. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und endet um 17 Uhr.

Mitglieder des Vereins „Kassel spielt e.V.“ stellen neue und alte Spiele vor. Zum Beispiel das Spiel des Jahres: „MicroMacro Crime City“. Es gibt auch viele andere Brett- und Kartenspiele kennenzulernen.

Die Stadtbibliothek stellt Gesellschaftsspiele aus. Auch diese Spiele können selbstverständlich ausprobiert werden. Angeboten wird auch eine Medienausstellung zum Thema Spielen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Altersgruppen. Kaffee und Kuchen stehen gegen eine kleine Spende bereit. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0561/27257 (Martin Ebel) oder www.kassel-spielt.de

Der Eintritt zum Familienspieltag ist frei.

Eine Anmeldung ist unter www.kassel-spielt.de erforderlich. Es gilt die 2G-Regel für Erwachsene und die 3G-Regel für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Die Testhefte der Schulen gelten als Nachweis.

Es gelten die aktuellen Regelungen nach der Coronavirus‐Schutzverordnung des Landes Hessen.

documenta-Stadt Kassel





Europaministerin übergibt Förderbescheid für Freiwillige Feuerwehr in Butzbach

 

In Butzbach hat Europaministerin Lucia Puttrich heute einen Bescheid in Höhe von 92.050,00 Euro für die freiwillige Feuerwehr im Stadtteil Kirch-Göns überreicht. Das Geld dient der Anschaffung eines Staffellöschfahrzeuges. Insgesamt können damit Anschaffungen in Höhe von 263.000 Euro realisiert werden.

Im Rahmen der Übergabe des Bescheides an Bürgermeister Michael Merle sagte die Europaministerin „Ich freue mich, heute wieder einen Bescheid für eine freiwillige Feuerwehr im Wetteraukreis überreichen zu können. Das zeigt, dass es eine langfristige und umfassende Unterstützung der Landesregierung für unsere hessischen Feuerwehren gibt.“

„Die Bandbreite der Feuerwehr ist enorm.“

„Jeder Einsatz ist verschieden. Sie auf müssen auf vieles vorbereitet sein. Der Begriff ‚Feuerwehr‘ umfasst längst nicht mehr das gesamte Einsatzspektrum. Es gibt kleine Einsätze, wie Fehlalarme von Brandmeldern, aber auch größere, bei denen Unterstützung nach Verkehrsunfällen benötigt wird. Die Bandbreite der Tätigkeit bei der Feuerwehr ist enorm und die Feuerwehr zu rufen ist deshalb längst ein Synonym für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr geworden“, sagte Lucia Puttrich.

„Mit der heutigen Förderung soll ein Staffellöschfahrzeug angeschafft werden. Wenn man sich die Beschreibung eines solchen Fahrzeuges anschaut, dann erkennt man, wie vielfältig und anspruchsvoll der Einsatz bei der Feuerwehr ist. Denn das richtige Werkzeug im Kampf gegen Gefahren zu haben ist das eine, es richtig und wirkungsvoll einzusetzen das andere. Die große Vielfalt der Technik bedeutet auch sehr viel Fachwissen und langes Training im Umgang mit dieser. Der Dienst für die Gesellschaft kann deshalb nicht häufig genug betont werden und es ist mir auch ein Anliegen, mich heute bei allen zu bedanken, die sich haupt- oder ehrenamtlich bei den Feuerwehren engagieren. Sie sind es, auf die wir uns in Notlagen verlassen können“, so Lucia Puttrich.

 

OV von Land Hessen




Mehr als spielen – der Beruf der Kindertagespflegeperson


Kinder betreuen und damit die Zukunft gestalten – dieser spannenden und anspruchsvollen Aufgabe stellen sich jeden Tag die Kindertagespflegepersonen in Kassel.
„Als Kindertagespflegeperson gestalten Sie aktiv unsere gemeinsame Zukunft mit: Sie können den Kindern wichtige Werte mit auf den Weg geben, sie in ihrer Entwicklung unterstützen und ihnen das Selbstvertrauen schenken, das sie später auch als Jugendliche und Erwachsene brauchen werden. Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, bei der die Kindertagespflegepersonen im Fachdienst unseres Amtes Ansprechpartnerinnen und –partner finden, die sie kooperativ begleiten, unterstützen und beraten bei der selbstständigen Tätigkeit“, umschreibt Kinder- und Jugenddezernentin Ulrike Gote die Tätigkeit.

 

„Wenn wir Freude an der Betreuung haben, haben die Kinder auch Freude“

Dass sich Peyman Bahrami seit August als Kindertagespflegepersonal qualifizieren lässt, liegt sprichwörtlich in der Familie. Auch seine eigene Mutter und seine Frau betreuen Kinder, haben seit vielen Jahren damit gute Erfahrungen gesammelt. „Die Kindertagespflege habe ich durch meine Mutter kennengelernt. Sie betreut seit 15 Jahren Kinder als Tagesmutter. Dabei habe ich schon früh gelernt: Es ist wichtig, die Kinder zu beobachten und ihre Bedürfnisse zu deuten und zu erkennen, um darauf gut reagieren zu können. Für mich ist es eine Riesenfreude, sich mit kleinen Kindern zu beschäftigen. Ich bin überzeugt, wenn wir Freude an der Betreuung haben, haben die Kinder auch Freude,“ erzählt Peyman Bahrami, der zuvor im kaufmännischen Bereich tätig war. Der 36-jährige wird einer von derzeit 83 Tagespflegepersonen in Kassel werden und voraussichtlich ab Anfang 2022 in der Unterneustadt vorrangig unter dreijährige Kinder bis zum Wechsel in die Kindertagesstätte betreuen.

 

Kindertagespflegeperson – kann ich das?

Personen, die Tageskinder betreuen möchten, müssen volljährig sein und einen qualifizierten Hauptschulabschluss besitzen und das B2-Sprachniveau erworben haben. Sie müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis und eine Gesundheitsuntersuchung aller im Haushalt lebender Erwachsener, den Nachweis über den Masernschutz (Impfung oder Immunität), eine Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Kurs am Säugling und Kleinkind sowie der Infektionsschutzbelehrung des Gesundheitsamtes vorlegen. „Neben diesen formalen Dingen müssen die Personen empathisch sein und gut auf Augenhöhe mit Kindern und Erwachsenen kommunizieren können. Zudem nehmen sie kontinuierlich tätigkeitsbegleitend an Fortbildungsangeboten teil“, erläutert Antje Kühn, Amtsleiterin der Kindertagesbetreuung der Stadt Kassel. „Nach einem dreitätigen Einführungsseminar, quasi zum Reinschnuppern, entscheiden sich die Teilnehmenden dann zur Grundqualifizierung. Diese umfasst mindestens 160 Unterrichtseinheiten, in denen unter anderem auf Themen wie die Entwicklung des Kindes, pädagogische Angebote sowie rechtliche Grundlagen eingegangen wird.“

 

Die Räume, in denen Tageskinder betreut werden, müssen kindgerecht ansprechend und den Bedürfnissen von Kindern entsprechend geeignet sein. Kindertagespflegepersonen sind selbstständig tätig. Sie erhalten Geldleistungen und Landesförderungen. Zudem wird die Hälfte der Krankenkassen- und Rentenversicherungsbeiträge erstattet.

 

Mehr Informationen zur Tätigkeit als Kindertagespflegeperson gibt es auf www.kassel.de/kindertagespflege. Bei Fragen können sich Interessierte auch per Mail an kindertagespflege@kassel.de oder telefonisch unter 787 5160 wenden.

documenta-Stadt Kassel





KVG-Fahrgastbeirat: Neue Mitglieder gesucht


Wer etwas bewegen will, sollte aktiv werden

 

Kassel, 15. November 2021. Mitdenken, Mitreden, Mitgestalten – dazu ruft die KVG AG auf und sucht für ihren Fahrgastbeirat ab dem kommenden Jahr vier neue Mitglieder.

Im Dezember 2013 hatte sich der Fahrgastbeirat der KVG mit je zwölf Vertretern von Kasseler Institutionen und weiteren zwölf Fahrgästen als ehrenamtliches und beratendes Gremium konstituiert.

Mittlerweile sind jedoch einige Mitglieder aus verschiedenen Gründen ausgeschieden.

Deshalb sollen ihre freien Positionen schnellstmöglich wieder besetzt werden.

ÖPNV-Nutzer, die älter als 16 Jahre sind, in der Stadt Kassel oder im Tarifgebiet KasselPlus wohnen und Lust haben, etwas zu bewegen, sind herzlich eingeladen.

Wer kandidieren möchte, schickt seine Bewerbung bitte bis zum 6. Dezember per E-Mail an die Adresse fahrgastbeirat@kvg.de mit folgenden Angaben:

Name und Wohnort, Geschlecht, Geburtsjahr und häufig genutzte Fahrkartenart.

Der Fahrgastbeirat der KVG trifft sich etwa vier Mal im Jahr, um aktuelle Themen des öffentlichen Nahverkehrs

zu diskutieren sowie Anregungen und Empfehlungen gemeinsam mit der KVG zu erarbeiten.

Arbeitsgruppen bieten zusätzlich den Raum für die Bearbeitung einzelne Themenfelder.





DIE NEUE GAZ INFORMIERT


Die Georg-August-Zinn-Schule lädt alle Eltern von Viertklässlern zu ihrer Informationsveranstaltung für den Übergang in die weiterführende Schule recht herzlich ein.

Am Samstag, den 20. November 2021 besteht in der Zeit von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr die Möglichkeit unsere Schule näher kennen zu lernen. Jeweils um 11:00 Uhr und 12:00 Uhr wird Ihnen unsere Schule in einer kurzen Präsentation vorgestellt. Hierbei informiert die Schulleitung über die pädagogische Konzeption einer integrierten Gesamtschule. Hier bleiben Bildungswege möglichst lange offen und die Schülerinnen und Schüler bekommen Zeit, die persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln und den individuell optimalen Schulabschluss zu erreichen.

GAZ – das heißt: Gemein ans Ziel. Wie das erfolgreich funktionieren kann, wird Ihnen bei dieser Informationsveranstaltung gezeigt. Zudem wird das besondere Programm der Europaschule mit seinen Schwerpunkten Interkulturelles Lernen und Schul- und Unterrichtsentwicklung, die Möglichkeiten einer Schule mit Ganztagsbetrieb sowie das reformpädagogische Konzept der „neuen GAZ“ vorgestellt. Anschließend kann man bei einem Rundgang durch die Schule u.a. Besonderheiten wie unser „Lernbüro“ oder das Schulfach „Kulturelle Bildung“ erleben.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht.

Wir bitten dies zu berücksichtigen!

Georg-August-Zinn-Schule, Europaschule

Mattenbergstr. 52

34132 Kassel

Tel.: 0561/9200150-10

www.gaz-kassel.de oder https://instagram.com/gaz_kassel





„Kino vor Ort“ in der Stadthalle Hofgeismar


Am Dienstag, den 23. November 2021, ist wieder Zeit für „Kino vor Ort“ in der Stadthalle Hofgeismar. Mit großer Leinwand und zwei schönen Filmen garantieren wir wie immer echte Kino-Atmosphäre in der Stadthalle Hofgeismar.

Die erste Vorstellung startet um 16.00 Uhr. Gezeigt wird Paw Patrol. Die Avengers und Ethan Hunt aus den „Mission Impossible“ Filmen sollten sich besser warm anziehen, denn die knuffigen Vierbeiner der Paw Patrol mischen in ihrem ersten richtigen Leinwandabenteuer nämlich ordentlich das Action-Kino auf.

Schon oft hat die Paw Patrol die Abenteuerbucht und die umgebenden Gebiete vor Gefahren beschützt, die Bewohner und Bewohnerinnen gerettet und die Pläne des fiesen Bürgermeisters Besserwisser aus der Nachbarstadt durchkreuzt. Ryder und seine sechs Hunde Marshall, Chase, Rubble, Rocky, Zuma und Skye erreicht eines Tages ein Hilferuf aus der Abenteuerstadt: Besserwisser wurde dort zum Bürgermeister gewählt und droht die Metropole ins Chaos zu stürzen. Kurzerhand reisen die Helfer auf vier Pfoten in die Abenteuerstadt. Können sie gemeinsam mit ihrer neuen Hundefreundin Liberty die Pläne von Bürgermeister Besserwisser stoppen?

Freuen Sie sich auf einen klugen und mit viel Schwung umgesetzten Animationsfilm, der für einen Actionreichen und vergnüglichen Kinonachmittag sorgt.

Karten sind für 6,00 Euro an der Tageskasse erhältlich.

Die Abendvorstellung beginnt um 19.30 Uhr mit Bestseller-Verfilmung „Es ist nur eine Phase; Hase“.

In der Komödie stecken Christoph Maria Herbst und Christiane Paul als langsam in die Jahre kommende Eheleute mitten in der „Alterspubertät“. Die Haare werden weniger, die Libido ebenso. Hinzu kommen die großen Sinn- und Lebensfragen: War’s das? Was habe ich verpasst? Und bleibt etwas vom Leben, wenn die Kinder groß sind? Die überzeugend gespielte Midlife-Crisis-Komödie sorgt mit ihrer hohen Gag-Dichte und den vielen bizarren Gastauftritten für Kurzweil und gute Unterhaltung.

Karten erhalten Sie für 7 € an der Abendkasse.


Ausführliche Beschreibungen der Filme und können Sie auf der Homepage der Stadt Hofgeismar www.hofgeismar.de nachlesen.

Bitte beachten Sie: Einlass nur mit 3 G – getestet – geimpft – genesen 

 Die Stadt Hofgeismar wünscht allen Besuchern eine schöne Zeit und viel Spaß beim Kino vor Ort am 23. November 2021 in der Stadthalle Hofgeismar.

Nächster Kinotermin: 21. Dezember 2021