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Amazon erhöht den Einstiegslohn in Deutschland: Jetzt verdienen alle im Unternehmen mindestens 12 Euro pro Stunde


·         Alle Mitarbeitenden in Amazons deutschen Logistikstandorten erhalten vom ersten Tag an einen umgerechneten Einstiegslohn von mindestens 12 Euro brutto pro Stunde, ergänzt um ein Paket an umfangreichen Zusatzleistungen

·         Lohnerhöhungen für alle Logistikmitarbeitenden an den deutschen Standorten zum 1. Juli geplant

·         Das Unternehmen legt den Fokus weiter auf ein sicheres Arbeitsumfeld und hat mehr als 150 Prozesse seit Beginn der Pandemie angepasst

Mitarbeiterin von AMAZON

München, den 11. Juni 2021. Amazon hat heute angekündigt, ab Juli 2021 die Löhne für alle Logistikmitarbeitenden in Deutschland erhöhen zu wollen. Damit wird das bestehende Lohnpaket um einen Einstiegsbasislohn von umgerechnet mindestens 12 Euro brutto pro Stunde ergänzt. Bereits heute erhalten die Mitarbeitenden standardmäßig Zusatzleistungen wie Bonuszahlungen, beschränkte Mitarbeiteraktien (Restricted Stock Units), kostenlose Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Sondervergütungen für Überstunden sowie Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge oder dem „Career Choice“-Programm, das 95 Prozent der Kosten für eine Weiterbildung übernimmt. Das Unternehmen kündigte zudem an, den Einstiegslohn im Herbst 2022 erneut zu erhöhen auf mindestens 12,50 Euro.

Bis heute hat Amazon in Deutschland mehr als 23.000 feste Arbeitsplätze geschaffen, allein 2021 kommen zusätzliche 5.000 Stellen hinzu. Neben einem guten Arbeitsklima, fairer Bezahlung und exzellenten Aufstiegschancen für die Mitarbeitenden legt Amazon großen Wert auf ein sicheres Arbeitsumfeld. So hat das Unternehmen zum Schutz der Gesundheit seiner Teams seit Beginn der COVID-19-Pandemie in enger Abstimmung mit den Betriebsräten an den Standorten über 150 Prozesse in der Logistik angepasst.

„Ab Juli verdient jede Kollegin und jeder Kollege in Deutschland gleichberechtigt umgerechnet 12 Euro oder mehr pro Stunde, egal wo sie arbeiten. In all unseren Bemühungen für Kundinnen und Kunden stehen unsere Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Deshalb verdienen sie den besten und sichersten Arbeitsplatz. Und deshalb haben wir uns vorgenommen, der beste Arbeitgeber der Welt zu werden“, sagt Ralf Kleber, Country Manager für Amazon in Deutschland. „Amazon ist ein fairer Arbeitgeber, behandelt alle mit Respekt und bietet seinen Mitarbeitenden vom ersten Tag an hervorragende Leistungen und Karrieremöglichkeiten. Das Gegenteil zu behaupten, ist schlicht falsch.“

„Wir schaffen in ganz Europa Zehntausende von Arbeitsplätzen – und das in einem sicheren und modernen Arbeitsumfeld. Wir stellen sicher, dass unsere Löhne wettbewerbsfähig sind und unser umfassendes Paket an Zusatzleistungen und Sondervergütungen in attraktiver Weise ergänzen“, betont Stefano Perego, Amazons Vice President für Customer Fulfillment in Europa. „Für Deutschland bedeutet das, dass alle bei Amazon umgerechnet mindestens 12 Euro pro Stunde plus Zusatzleistungen bekommen.“

Lina Horn arbeitet im Logistikzentrum in Winsen (Luhe) und erzählt: „Ich bin seit über dreieinhalb Jahren bei Amazon und kann mein Leben komplett gut finanzieren. Ich habe ein Auto, eine Wohnung und ich reite als Hobby. Wir haben ganz schön viele Vorteile hier. Weil mir die Arbeit gefällt, habe ich auch für meine Mutter einen Job hier im Logistikzentrum gefunden.“

Sehen Sie in diesem Video, was Mitarbeiterin von Amazon

nen und Mitarbeiter über ihre Bezahlung sagen.

Seit 2010 hat Amazon mehr als 28 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Ein Großteil floss in die Infrastruktur, vor allem in den Aufbau und Betrieb der Logistikstandorte und die damit verbundenen Arbeitsplätze – gerade in strukturschwachen Regionen. Einen weiteren Anteil hat das Unternehmen in den Auf- und Ausbau regionaler Rechenzentren sowie in Forschung und Entwicklung investiert. Ein wesentlicher Teil der Amazon Forschung befindet sich seit Jahren in Deutschland, u. a. in Berlin (Maschinelles Lernen), Aachen (Sprachdienste), Dresden (Cloud-Dienste) und Tübingen (Computer Vision/Maschinelles Sehen). Die Forscherteams kooperieren mit Einrichtungen in Deutschland und weltweit. Hierzu gehören lokale Universitäten wie die TU Berlin, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, das Hasso-Plattner-Institut sowie das Einstein Center Digital Future. Dank all dieser Investitionen kann Amazon die Dienstleistungen für seine Kundinnen und Kunden täglich weiter verbessern.





Handwerk: 7,5 % weniger Umsatz im 1. Quartal 2021


Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk, 1. Quartal 2021
-7,5 % zum Vorjahresquartal

Beschäftigte im zulassungspflichtigen Handwerk, Ende März 2021
-1,7 % zum Vorjahreszeitpunkt

WIESBADEN – Im 1. Quartal 2021 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem 1. Quartal 2020 um 7,5 % gesunken. Dies ist der erste Umsatzrückgang des zulassungspflichtigen Handwerks im 1. Quartal eines Jahres seit 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2021 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,7 % weniger Personen tätig als Ende März 2020.

Umsatzminus von 23,0 % beim Handwerk für den privaten Bedarf

In allen Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden im 1. Quartal 2021 niedrigere Umsätze als im Vorjahresquartal erwirtschaftet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie erst am Ende des 1. Quartals 2020 begannen und die Ergebnisse des 1. Quartals 2020 davon noch kaum betroffen waren. Den größten Umsatzverlust verzeichneten die Handwerke für den privaten Bedarf (-23,0 %). Hauptbetroffene des Rückgangs sind dabei die Friseurunternehmen (-37,4 %), bei denen es zu größeren Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie kam. Auch beim Bauhauptgewerbe (-15,9 %) gab es größere Umsatzrückgänge. Dabei sind die gewichtigsten Gewerbezweige des Bauhauptgewerbes – Maurer und Betonbauer; Straßenbauer (-17,9 %) – nach fünfjährigen Umsatzsteigerungen im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal wieder gesunken. Die Ursachen dürften in Rohstoffengpässen, teureren Baurohstoffen und schlechteren Witterungsbedingungen im Vergleich zum Vorjahresquartal liegen. Auch das Lebensmittelgewerbe (-9,8 %) meldete einen stärkeren Umsatzeinbruch. Besonders die Konditoreien (-20,8 %) erwirtschafteten deutlich weniger.

 

Das Ausbaugewerbe (-5,7 %), die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (-3,1 %), das Kraftfahrzeuggewerbe (-5,6 %) und das Gesundheitsgewerbe (-3,3 %) verzeichneten vergleichsweise geringere Umsatzeinbußen. Innerhalb des Kraftfahrzeuggewerbes kam es bei den Zweiradmechanikerinnen und Zweiradmechanikern (+26,9 %) zu deutlichen Umsatzsteigerungen, dem entgegengesetzt stehen Umsatzverluste bei den Kraftfahrzeugtechnikerinnen und Kraftfahrzeugtechnikern (-6,6 %).

Insgesamt konnten nur drei der veröffentlichten Gewerbezweige des zulassungspflichtigen Handwerks ihren Umsatz steigern.

 

 

 


In fünf von sieben Gewerbegruppen waren Ende März 2021 weniger Personen tätig als Ende März 2020. Die Beschäftigung nahm in den Handwerken für den privaten Bedarf (-7,5 %) am stärksten ab. Die Stärke des Rückgangs ist wie beim Umsatz auf die Friseurunternehmen (-9,2 %) zurückzuführen. Das Bauhauptgewerbe (+0,2 %) und das Ausbaugewerbe (+0,3 %) steigerten die Zahl der Beschäftigten minimal, trotz Umsatzverlusten.

Methodische Hinweise: 

Die vorläufigen Ergebnisse des 1. Quartals 2021 basieren auf der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2020. Dadurch sind zwölf Gewerbezweige vom zulassungsfreien Handwerk in das zulassungspflichtige Handwerk gewechselt.

Zusätzlich wurden in das zulassungsfreie Handwerk die beiden Gewerbezweige Holz- und Bautenschützer sowie Bestatter mitaufgenommen. Aufgrund der Veränderungen werden die Ergebnisse nach dem neuen Basisjahr 2020 dargestellt und die zeitliche Vergleichbarkeit der Insgesamt-Positionen mit früheren Ergebnissen ist eingeschränkt.



 

 




Mit modernen Messeständen für Aufmerksamkeit sorgen

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Die Corona-Krise war keineswegs der Auslöser für den Wandel in der Veranstaltungsbranche, vielmehr hat sie die Entwicklungen nur verstärkt und beschleunigt. Zwar sollten Unternehmen durchaus digitale Konzepte mit in ihre Messe-Strategie einbinden, klassische physische Messen werden allerdings auch auf lange Sicht niemals ganz ersetzt werden können.

Genau wie im vergangenen Jahr sind auch 2021 viele Messen abgesagt worden. Dennoch finden einige wichtige Messen statt und Unternehmen sollten diese nutzen, um sich potenziellen Kunden zu präsentieren oder neue Kontakte zu knüpfen.

Für einen perfekten Auftritt sorgen

Unabhängig von der Art der Messe stellt der Messestand eine wichtige Basis des Auftritts dar. Bei der Auswahl und Zusammenstellung des Messestandes sollte man einige Dinge beachten, um die größtmögliche Resonanz zu erzeugen. Zum einen sollte er natürlich funktional sein und zum Unternehmen passen, zum anderen sollte er sich auch von den Ständen der Konkurrenten und Mitbewerber abheben.

Ein Messestand ist das erste, was den Besuchern schon aus der Ferne ins Auge sticht. Die Attraktivität des Standes hat neben dem Standort somit einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung auf die Messebesucher. Doch was genau sollte beachtet werden, um einen Messestand möglichst attraktiv zu gestalten?

– Messeziele vorher festlegen und die Standgestaltung an diesen Zielen (Neukundengewinnung, Informationsveranstaltung, Produktpräsentation, Unternehmenspräsentation etc.) orientieren.
– Den Stand kundenorientiert und immer auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet gestalten.
– Striktes Corporate Design. Alle Elemente des Standes (auch Mobiliar und Inventar) sollten einheitliche Designs verwenden und einen hohen Wiedererkennungswert aufweisen.
– Hemmschwellen vermeiden. Der Stand sollte offen und möglichst barrierefrei gestaltet sein und auf Besucher einladend wirken.
– Weniger ist mehr. Es empfiehlt sich die Anzahl der Produkte relativ gering zu halten. Wenn Unternehmen ihre Messestände überladen, fehlt Besuchern oft die Orientierung.
– Kunde ist König. Unternehmen müssen auf Messen ein guter Gastgeber sein. Fachkunde, Kompetenz und Freundlichkeit sollten selbstverständlich sein, ergänzende Angebote wie kleine Giveaways oder Getränke, Snacks und Sitzgelegenheiten bewirken zusätzlich, dass Kunden sich positiv an den Messestand erinnern werden.

Individuelles Motto und Design

In Zeiten der Digitalisierung gehören digitale Messe-Lösungen zum festen Bestandteil moderner Messestand-Konzepte. LED Videoleinwände bestehen meist aus kleineren Modulen, die beliebig aneinandergereiht werden können. So lassen sich Videoflächen erschaffen, auf welchem individueller Content abgespielt werden kann. Dieses kann je nach Messe beliebig verändert werden, wodurch das Motto und das Design des Messestandes immer an die individuellen Anforderungen angepasst werden kann. Mit zusätzlichen Lautsprechersystemen lässt sich die Atmosphäre darüber hinaus beeinflussen. Der Effekt ist groß und das Angebot riesig. Unter folgendem Link kann man Videowall Displays online kaufen.

Messestand auf Höhe der Zeit

Selbstverständlich sollte die Größe des Standplatzes immer an das jeweilige Angebot angepasst werden. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob auf der Messe nur informiert werden soll, Produkte präsentiert werden oder auch interaktive Interaktionsmöglichkeiten angeboten werden sollen.

Ein moderner Messestand muss zunächst einige Anforderungen erfüllen, die sich im Laufe der Zeit verändern. Fast jedes Jahr lassen sich technische Neuerungen beobachten, welche die bisherigen Gestaltungs- und Planungsmöglichkeiten erweitern. Um Aufmerksamkeit zu erzeugen, müssen sich Unternehmen daher immer neue Konzepte einfallen lassen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Alleinstellungsmerkmale sind auf jeder Messe ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. LED Videoleinwände sind eine ideale Möglichkeit, den Messestand zu individualisieren.


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Kosten runter, Gewinne rauf: VW, Daimler und BMW lassen Pandemie hinter sich


Im ersten Quartal 2021 haben deutsche Autohersteller bei Umsatz, Gewinn und Marge deutlich besser abgeschnitten als ihre Wettbewerber,

so eine Studie des Beratungsunternehmens EY. Daimlers operativer Gewinn stieg demnach um 832 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Bei Volkswagen waren es 432 Prozent.

Gründe dafür sieht der EY-Autoexperte Peter Fuß in den Sparprogrammen der Konzerne und der starken Nachfrage in China.

 





Ketchup-Effekt trifft europäische Logistik

 

(ots) Zuerst Corona, dann Brexit, dann Suezkanal-Blockade – innerhalb weniger Monate gerät die europäische Logistikbranche gleich mehrfach unter Druck. Das FreightTech-Unternehmen TIMOCOM gab heute bekannt, dass mehrere Tage in Folge über 1 Million offene LKW-Frachtaufträge aufgelaufen sind und dringend abgefertigt werden müssen. Das Unternehmen erwartet auch für die kommenden Wochen eine weitere Eskalation der Situation und empfiehlt Transportdienstleistern aller Art, sich kurzfristig digitalen Frachtenbörsen anzuschließen.

Druck auf europäischen Straßengüterverkehr weiter erhöht

Der internationale Handel läuft seit Monaten wieder auf Hochtouren. Mit der Havarie der Ever Given im Suezkanal wurde vor rund zwei Monaten ein Ketchup-Effekt ins Rollen gebracht, der den nachgelagerten Hinterlandverkehr nun zeitversetzt erreicht. Besonders im Binnenschifffahrts- und Schienenverkehr mangelt es massiv an Ressourcen, was den Druck auf den europäischen Straßengüterverkehr weiter erhöht. Noch immer führen Staus an der Verladerampe zu Verzögerungen. Dadurch kommt es vermehrt zu Leerfahrten zum Folgeauftrag. Der massive Mangel an Laderaum wirkt sich nahezu flächendeckend auf den gesamten Industrie- und Handelsbereich aus.

„Es war klar, dass die große Masse an Gütern, die aufgrund der Suezkanal-Blockade nun geballt auf europäische Häfen trifft, nicht zeitnah abtransportiert werden kann. Auch die Kapazitäten an Laderaum für den Nachlauf waren von vornherein begrenzt. Wir hatten mit dieser Entwicklung gerechnet und gehen davon aus, dass sich dies in den nächsten Wochen weiter auf die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten im europäischen Inland auswirken wird“, kommentiert Gunnar Gburek, Company Spokesman von TIMOCOM, die Situation im Straßengüterverkehr. „Wir müssen jetzt alles tun, um Leerfahrten zu vermeiden und alle verfügbaren Kapazitäten bereitzustellen, um das hohe Frachtvolumen zu bewältigen. Hier können Frachtenbörsen helfen.“

Die aktuelle Situation

Das erste Quartal 2021 überstieg laut TIMOCOM Transportbarometer bereits den Vorjahreswert um 58 Prozent. Während dieser Zeit wurden im Vergleich zu Q1 2020 über 10 Mio. mehr Frachteingaben getätigt. Gerade in Deutschland, Polen und Frankreich entwickelte sich der Binnenverkehr exponentiell, nicht zuletzt aufgrund des veränderten Konsumverhaltens während der Pandemie: Anstelle von Freizeitangeboten, Reisen und anderen Dienstleistungen wurde in Konsumgüter, viele aus Übersee, investiert. Aktuell zeigt das Transportbarometer für alle drei Kernmärkte die gleiche Tendenz eines deutlichen Frachtenüberhangs gegenüber verfügbarem Laderaum.

 

OV von TIMOCOM GmbH




Auf 1 Million Hektar blüht jetzt der Raps

 

(ots) Deutschlandweit blühen jetzt wieder die Rapsfelder. Auch wenn Grün als die Farbe des Frühlings gilt, kommt derzeit niemand an den leuchtend gelben Feldern vorbei. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Klimabedingungen waren für den Rapsanbau in den letzten Jahren alles andere als perfekt. Drei schwierige Jahre – mal zu nass und zuletzt zu trocken – hatten zu einem deutlichen Rückgang des Anbaus geführt. Zum Glück für die Landwirtschaft waren die Aussaatbedingungen im letzten Spätsommer wieder besser. Das drückt sich in einer Ausweitung des Anbaus um rund 50.000 Hektar aus, sodass aktuell auf über 1 Million Hektar der Raps in voller Blüte steht. Wem die Dimension eines Hektars nicht geläufig ist, dem hilft der klassische Fußballfeldvergleich. Mit 1,4 Millionen Fußballfeldern kommt da eine beachtliche Fläche zusammen, die aber noch immer deutlich unter der des Rekordjahres 2013 liegt, in dem fast 50 Prozent mehr Raps angebaut wurde.

Erfreulich für die Rapsbauern sind derzeit auch die Rapspreise, die sich auf einem mehrjährigen Höchststand bewegen. Denn Rapsöl ist gefragt und das begrenzte Rapsangebot sowohl im Inland als auch aus dem Ausland treibt die Preise weiter in die Höhe. Ein Ende des Höhenfluges ist laut Branchenverband Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) derzeit auch nicht in Sicht. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich laut UFOP nicht sorgen, denn die Verkaufspreise für Rapsspeiseöl im Handel sind stabil.

Raps hat sich über die vergangenen 30 Jahre zu einer der zentralen Ackerbaukulturen entwickelt. Er liefert mit Rapsöl, Rapsschrot, Rapskuchen sowie Rapsprotein die Rohstoffe für unterschiedlichste Produkte: Von der Ernährung, direkt als Rapsöl oder indirekt als wertvolles, gentechnikfreies Futter in der Nutztierhaltung, über Kleidung, als Kunststoff, in Kosmetik, Waschmitteln und Farben bis hin zu nachhaltig erzeugtem Biokraftstoff für Autos, Nutzfahrzeuge und Schiffe reichen die Einsatzbereiche. „Im Vergleich zu vielen anderen Alternativen leisten rapsölbasierte Kraftstoffe schon heute einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Erfüllung der nationalen Klimaschutzziele“, sagt Stephan Arens, Geschäftsführer der UFOP. Als „Multitalent“ hat sich Raps zu einem der wichtigsten Rohstoffe der Bioökonomie entwickelt und trägt so zur Transformation von einer erdölbasierten hin zu einer Marktwirtschaft bei, in der fossile Ressourcen durch verschiedene nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden.

 

OC von UFOP e.V.




Inflationsrate im März 2021 bei +1,7 % Preise für Kraftstoffe und Heizöl


Verbraucherpreisindex, März 2021
+1,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, März 2021
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) 

WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im März 2021 bei +1,7 %. Damit war die Inflationsrate nach dem Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze den dritten Monat in Folge im Plus und hat sich erneut erhöht (Februar 2021: +1,3 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Februar 2021 um 0,5 %.  

 

 

Energie verteuerte sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 4,8 %

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von März 2020 bis März 2021 um 1,9 %. Die Preise für Energieprodukte lagen dabei um 4,8 % höher als ein Jahr zuvor. Der Preisauftrieb hat sich damit deutlich verstärkt, nach +0,3 % im Februar 2021. Binnen Jahresfrist verteuerten sich im März 2021 vor allem Heizöl (+19,4 %) und Kraftstoffe (+12,7 %). Hier wirkte sich neben der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe auch der Preisrückgang vor einem Jahr auf die Teuerungsraten aus (Basiseffekt). Teurer binnen Jahresfrist wurde auch Erdgas (+2,2 %), die Strompreise blieben nahezu konstant (+ 0,1 %). Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich um 1,6 %. Teurer waren vor allem Obst und Molkereiprodukte (jeweils +2,5 %). Weniger gewichtig, aber merklich teurer wurden auch Tabakwaren (+4,3 %), deutlich günstiger hingegen zum Beispiel Mobiltelefone (-8,2 %). 

Inflationsrate ohne Energie bei +1,4 %

Die deutliche Preiserhöhung bei Energieprodukten gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich erhöhend auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im März 2021 bei +1,4 % gelegen, ohne Heizöl und Kraftstoffe nur bei +1,3 %. 

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,6 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im März 2021 um 1,6 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,3 %. Stärker erhöhten sich die Preise unter anderem für Leistungen sozialer Einrichtungen (+6,3 %) sowie für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,6 %). Günstiger waren hingegen zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen (-1,0 %). 

Preise für Heizöl und Kraftstoffe im Vormonatsvergleich 5,0 % höher

Im Vergleich zum Februar 2021 stieg der Verbraucherpreisindex im März 2021 um 0,5 %, wobei die Energieprodukte um 2,1 % teurer wurden. Insbesondere mussten Verbraucherinnen und Verbraucher mehr für Heizöl (+6,1 %) und für Kraftstoffe (+4,8 %) bezahlen. Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt blieben unverändert, teurer wurden hier unter anderem Speisefette und Speiseöle (+2,5 %), günstiger hingegen zum Beispiel Gemüse (-2,1 %).

Methodische Hinweise:
Die aktuelle Corona-Krise führte im März 2021 erneut zu Schwierigkeiten bei der Preiserhebung, da einige Güter am Markt nicht verfügbar waren, Geschäfte geschlossen waren oder die Preisermittlung aus anderen Gründen nicht möglich war. Hinweise zu den Auswirkungen des Lockdowns auf die Preiserhebung finden Sie in unserem Methodenpapier. Die Qualität der Ergebnisse der Verbraucherpreisstatistik ist weiterhin gewährleistet.

Die Abweichung zwischen VPI und HVPI für Deutschland sind vor allem auf unterschiedliche Aktualisierungszeitpunkte der Gütergewichte zurückzuführen, siehe Methodenpapier.

Die Ergebnisse zum Verbraucherpreisindex sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite Corona-Statistiken im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Krisenmonitor ermöglicht Vergleich zwischen Corona-Krise und Finanz- und Wirtschaftskrise

Der Verbraucherpreisindex ist auch Teil des Krisenmonitors (www.destatis.de/krisenmonitor), mit dem das Statistische Bundesamt die Entwicklung wichtiger Konjunkturindikatoren in der Corona-Krise und in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 gegenüberstellt. Der Krisenmonitor ergänzt die Sonderseite Corona-Statistiken (www.destatis.de/corona), die statistische Informationen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bündelt.

 

 





Kümpel: „Zwang zu Corona-Tests geht an der betrieblichen Realität vorbei“


Kassel. „Corona-Tests spielen eine wichtige Rolle beim Eindämmen der Pandemie, genauso wie das Angebot von Homeoffice für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber sind sich dessen bewusst und nehmen diese Verantwortung wahr; und dies bereits seit vielen Monaten. Einen Zwang zum Testen in den Unternehmen lehnen wir jedoch ebenso kategorisch ab wie das Recht auf Homeoffice. Die Forderungen der Politik zeugen nicht nur vom fehlenden Vertrauen gegenüber den Arbeitgebern, sie sind auch geprägt von fehlender Kenntnis des betrieblichen Alltags: Um die Betriebsabläufe und damit Beschäftigung zu sichern, liegt es im Eigeninteresse der Unternehmen, Infektionen rechtzeitig zu erkennen und darauf unmittelbar zu reagieren. Deshalb arbeiten die Unternehmen längst nach den arbeitsschutzrechtlichen Corona-Vorgaben und testen in immer größerem Ausmaß freiwillig. Der Arbeitsplatz ist deswegen ein sicherer Ort.

Die Politik sollte nicht durch neue Bürokratiemonster von den eigenen Versäumnissen ablenken und nun den Arbeitgebern den Schwarzen Peter zuschieben. Zwang war noch nie erfolgreich, vielmehr sollte die Freiwilligkeit gefördert werden, zum Beispiel durch Unterstützung bei der Beschaffung und Finanzierung von Tests.

Die deutsche Wirtschaft ist nicht untätig: Sie hat seit kurzem eine gemeinsame Internetseite aller vier Spitzenverbände veröffentlicht, auf der wir unter www.wirtschafttestetgegencorona.de noch einmal gemeinsam an unsere Unternehmen appellieren, ihre Testangebote für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch weiter auszuweiten. Und schließlich sind auch die Beschäftigten ein wichtiger Faktor. Wir gehen davon aus, dass sich alle an die Regeln halten – auch in der Freizeit“, so Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) Nordhessen.

 

Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände





Innovative und nachhaltige Unternehmen gesucht – der KfW Award Gründen geht in die nächste Runde


 (ots)

- Online-Bewerbung vom 1. April bis zum 1. Juli möglich
- Gesucht werden Erfolgsbeispiele trotz Corona-Pandemie
- Teilnehmen können Unternehmen/Nachfolger ab Gründungsjahr 2016
- Prämiert wird ein Unternehmen aus jedem Bundesland und ein Bundessieger
- Die Jury vergibt einen Sonderpreis
- Die Preise sind insgesamt mit 35.000 Euro dotiert

Die Bewerbungsphase für den diesjährigen mit insgesamt 35.000 Euro dotierten KfW Award Gründen startet am 01. April 2021. Teilnahmeberechtigt sind junge Unternehmen sowie Start-ups aller Branchen ab Gründungsjahr 2016. Wie im vergangenen Jahr steht auch 2021 der Wettbewerb unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und soll die enormen Leistungen junger Unternehmen in dieser herausfordernden Zeit besonders anerkennen: Wie konnte die Krise gemeistert werden? Sind dadurch neue Ideen entstanden? Auswirkungen der Pandemie auf Umsätze und Unternehmensergebnis werden von der Jury entsprechend berücksichtigt. Die Teilnahme ist ebenfalls für Gründer*innen möglich, die eine Firma im Zuge der Nachfolge übernommen haben. Die Unternehmen müssen ihren Sitz in Deutschland haben.

Die Auswahl der Sieger*innen trifft eine Jury, die mit erfahrenen Vertreter*innen aus KfW, Förderbanken, Politik und Wirtschaft besetzt ist. Die Jury bewertet die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Auch der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Bewertung ein. Darüber hinaus ist für die Auszeichnung maßgeblich, wie umweltbewusst die Umsetzung der Idee erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden.

Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2016 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld für diese Landessieger*innen beträgt jeweils 1.000 Euro. Sie konkurrieren um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 EUR zu vergeben und alle Landessieger haben darüber hinaus die Möglichkeit, als „Publikumssieger“ ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 EUR zu erhalten.

Die Preisträger*innen werden am 28. Oktober 2021 bekannt gegeben. Zudem berichtet der TV-Sender n-tv in einer Sondersendung über den/die Bundessieger/in und weitere ausgewählte Preisträger*innen. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Unternehmen von einer erfahrenen PR-Agentur unterstützt.

Bereits seit 1998 zeichnet die KfW außergewöhnliche Start-ups und Unternehmen mit dem KfW Award Gründen aus.

Das Online-Formular für die Bewerbung sowie weitere Informationen finden sich unter https://www.kfw-awards.de

 

KfW Award Gründen





Hessenweite Einführung der Luca-App – Sinnvolle App statt Papierlisten


Die IHK Kassel-Marburg begrüßt die hessenweite Einführung eines digitalen Nachverfolgungssystems und appelliert an Unternehmen und deren Kunden, dieses zu nutzen.

Die sogenannte Luca-App soll Papierlisten ersetzen und Kontakte datenkonform digital dokumentieren. Kommt es zu einer Corona-Infektion können dem zuständigen Gesundheitsamt Daten verschlüsselt übermittelt werden. Dr. Arnd Klein-Zirbes, Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg, sieht darin eine Möglichkeit, Infektionsketten zu unterbrechen: „Es ist gut, dass Hessen – wie andere Bundesländer auch – diesen Weg geht.

Diese App ergänzt die Impf- und Teststrategie des Landes sinnvoll.“ Ziel müsse sein, so der IHK-Hauptgeschäftsführer, Öffnungsperspektiven, so zum Beispiel in der Gastronomie und im Handel, zu verwirklichen und Lockdowns zu vermeiden.

Bei der App registrieren sich Nutzer beispielsweise bei einem Restaurantbesuch mit einem QR-Code.

Beim Verlassen des Restaurants checkt die Person wieder aus.

Sollte zur gleichen Zeit eine mit Corona infizierte Person in der Nähe gewesen sein, werden diese Informationen verschlüsselt nach entsprechender Freigabe unter Einhaltung des Datenschutzes an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.

Die hessische Landesregierung hat angekündigt, die App in den nächsten Wochen allen hessischen Gesundheitsämtern sowie dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) zur Verfügung zu stellen.  

IHK





Das Arbeitsvolumen ging in Hessen 2020 um 5,1 Prozent zurück


Insgesamt arbeiteten die Erwerbstätigen in Hessen im Jahr 2020 4,63 Milliarden Stunden. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einem Rückgang von 5,1 Prozent. Die geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person gingen im Jahr 2020 um 4,0 Prozent zurück, die Erwerbstätigenzahl verzeichnete einen Rückgang von 1,1 Prozent.

In Hessen betrug das Arbeitsvolumen im Jahr 2020 4,63 Milliarden Stunden. Das waren – maßgeblich beeinflusst durch die Corona-Pandemie – 5,1 Prozent weniger als im Vorjahr (Deutschland: minus 4,7 Prozent). Wie das Hessische Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilt, ging die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in Hessen damit erstmals seit dem Jahr 2013 wieder zurück.

Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen

Im Corona-Jahr 2020 nahm die Zahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden in sämtlichen Wirtschaftsbereichen ab. Im Dienstleistungsbereich ging das Arbeitsvolumen um 5,1 Prozent zurück. Darunter verzeichnete der Teilbereich „Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation“ einen Rückgang von 7,2 Prozent. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) nahmen die geleisteten Arbeitsstunden um 6,6 Prozent ab, im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ ging das Arbeitsvolumen um 4,9 Prozent zurück. Das Baugewerbe verzeichnete mit einem Rückgang von 1,3 Prozent absolut betrachtet das geringste Minus.

Jahresarbeitszeit je erwerbstätiger Person

Im Jahr 2020 arbeitete eine erwerbstätige Person im Durchschnitt 1 327 Stunden und somit 4,0 Prozent weniger als im Vorjahr (Deutschland: minus 3,7 Prozent). Je nach Stellung im Beruf gab es erhebliche Unterschiede: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiteten 2020 durchschnittlich 1 283 Stunden (minus 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr), Selbstständige und mithelfende Familienangehörige 1 801 Stunden (minus 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Damit fiel der relative Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit bei den Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen stärker aus als bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Auch der Wirtschaftsbereich beeinflusste die Arbeitszeit pro Kopf. Im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ war sie mit 1 640 Stunden am höchsten. Im Baugewerbe betrug die durchschnittlich geleistete Jahresarbeitszeit 1 537 Stunden, im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) 1 396 Stunden. In den Dienstleistungsbereichen war die durchschnittlich geleistete Jahresarbeitszeit mit 1 297 Stunden insgesamt am geringsten. Die Unterschiede in den Wirtschaftsbereichen ergaben sich nach wie vor in erster Linie durch das unterschiedliche Ausmaß, in dem Vollzeitarbeit bzw. andere Beschäftigungsformen – z. B. Teilzeit – eingesetzt wurden.

Erwerbstätigenzahl und Arbeitsvolumen im Vergleich

Im Vergleich zum Arbeitsvolumen ging die Zahl der Erwerbstätigen in Hessen im Jahr 2020 moderat um 1,1 Prozent zurück (Deutschland: minus 1,1 Prozent). Der stärkere Rückgang der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden ist insbesondere auf den im Jahr 2020 massiven Einsatz von Kurzarbeit und dem daraus folgenden Arbeitsausfall zurückzuführen. Im Gegensatz hierzu dämpft der verstärkte Gebrauch der Kurzarbeit das Ausmaß der rückläufigen Entwicklung der Erwerbstätigen.

Hinweis:

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamts vom 18. Februar 2021 basieren, handelt es sich um Berechnungen des AK ETR, dem die Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Diese und weitere Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit finden Sie auf der Fachseite des Hessischen Statistischen Landesamtes sowie auf der Internetseite des AK ETR.

Das Arbeitsvolumen umfasst die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen, die als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer oder als Selbstständige bzw. als mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Bei Personen mit mehreren gleichzeitigen Beschäftigungsverhältnissen werden die Arbeitsstunden aus allen Beschäftigungen einbezogen. Hingegen gehören die bezahlten, aber nicht geleisteten Arbeitsstunden (z. B. Jahresurlaub, Elternzeit, Feiertage, Kurzarbeit, krankheitsbedingte Abwesenheit) nicht zum Arbeitsvolumen.

Die geleistete Jahresarbeitszeit 2020 wurde erstmals berechnet. Aktualisierte Daten für 2020 werden voraussichtlich im Dezember 2021 veröffentlicht.





Selbstkorrektur der Kanzlerin zu Gründonnerstag und Ostersamstag // Kümpel: „Einen Fehler zu korrigieren ist professionell, aber das reicht nicht aus. Bund und Länder müssen Geschäfte, Restaurants und Hotels wieder öffnen lassen!“


Kassel. Zur Entschuldigung der Bundeskanzlerin zu „Ruhetagen“ an Ostern erklärte der Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Nordhessen, Jürgen

Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen, Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen, RA Jürgen Kümpel (Geschäftsführer, Fachanwalt für Arbeitsrecht)

Kümpel: „Einen Fehler einzugestehen und zu korrigieren ist professionell, aber das reicht nicht aus. Weitere Teile der Corona-Politik bedürfen einer Kurskorrektur. Bund und Länder müssen Geschäfte, Restaurants und Hotels wieder öffnen lassen! Sie müssen aufhören, den Tourismus und den Luftverkehr schlecht zu reden. Fliegen und Eisenbahnfahren ist sicher. In der politischen Abwägung muss den Belangen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ein viel größeres Gewicht gegeben werden. Öffnungen und Lockerungen sind verantwortbar und damit rechtlich und wirtschaftlich geboten. Eine Kombination aus beschleunigtem Impfen, regelmäßigem Testen, abgesichertem Öffnen und digitalem Impfnachweis ist jetzt der richtige Weg.“

 

Kümpel zeigte sich erleichtert, dass es kein „rechtliches, wirtschaftliches und organisatorisches Chaos“ an Gründonnerstag und Ostersamstag geben werde: „Ruhetage für alle Fabriken, Büros und Baustellen binnen neun Tagen anzuordnen, wäre ein glatter Rechtsbruch gewesen und hätte die Komplexität unseres wirtschaftlichen und sozialen Lebens völlig verkannt.“

Der Beschluss der Kanzlerin und der Regierungschefs der Länder hatte heftige Unruhe in den hessischen Unternehmen ausgelöst. „Wir haben in Schreiben an hessische Politiker eindringlich auf die sich aufdrängenden rechtlichen Fragen und die tatsächlich entstehenden Probleme in den Unternehmen hingewiesen“, erklärte Kümpel und sagte: „Die hessische Wirtschaft ist letztlich froh, dass die Vernunft gesiegt hat und die Bundeskanzlerin in ihrer Presseerklärung heute mitgeteilt hat, dass Gründonnerstag und Ostersamstag reguläre Werktage bleiben.“

 

Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände





Kümpel (Arbeitgeberverband): Zeit für Lösungen. Warnstreiks schaffen keine Aufträge.


Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen zu den Tarifforderungen der IG Metall

Kassel. „Unser Land und insbesondere die Metall– und Elektro-Industrie (M+E) befinden sich in der schwersten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. Man braucht kein Volkswirt oder Wirtschaftsweiser zu sein, um zu erkennen, dass eine vierprozentige Lohnforderung in dieser Extremsituation völlig unrealistisch ist. Für viele Betriebe, die ohnehin schon stark unter der Krise leiden, könnte es das Aus bedeuten“, warnt Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL Nordhessen.

„Wer jetzt für vier Prozent auf die Straße geht, hat die Realität komplett aus den Augen verloren. Es ist Zeit für Lösungen – nicht für Streiks. Jetzt geht es in erster Linie darum, Jobs zu sichern und den Strukturwandel und die Digitalisierung zu meistern. Immerhin machen noch 46 Prozent der M+E-Betriebe Kurzarbeit, jeder vierte M+E-Beschäftigte ist davon betroffen. So mancher Firma geht bald die Luft aus. Deswegen brauchen wir klare Signale gegen Verunsicherung und Zukunftsangst. Momentan kann niemand in die Glaskugel schauen und sagen, wann der Normalzustand wieder erreicht sein wird. Ein Blick zurück hingegen zeigt: Bisher wurden die M+E-Beschäftigten immer fair am Wachstum beteiligt. Allein von 2011 bis 2020 erhielten M+E-Beschäftigte 29,5 Prozent mehr Geld. Mit im Schnitt 60.000 Euro pro Jahr sind die Verdienste in unserer Branche weltweit top. Wer verdient das schon? Momentan gibt es jedoch nichts zu verteilen. Eine Nullrunde wäre schon ein Kompromiss, weil Aufträge und Umsätze massiv eingebrochen sind. Deswegen heißt es jetzt, zusammen an einem Strang ziehen, und zwar in die gleiche Richtung. Ich appelliere daher an die IG Metall und die vielen tausend Beschäftigten in der nordhessischen Metall- und Elektro-Industrie: Werden Sie sich dem Ernst der Lage bewusst und lassen Sie uns den Flächentarifvertrag wieder attraktiv machen, indem wir ihn an die unterschiedlichen Bedingungen in den Betrieben anpassen“, so Kümpel.





Fachleute für drei neue Fortbildungsprüfungen gesucht – IHK-Prüfer werden und junge Talente fördern


Sie leisten einen konkreten Beitrag, um den regionalen Fachkräftebedarf zu sichern, und bleiben mit ihrem Engagement im jeweiligen Themengebiet am Puls der Zeit: ehrenamtliche Prüfer. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg sucht derzeit weitere Mitstreiter für drei neue Fortbildungsprüfungen. Und zwar:

    • Mitarbeiter im Bereich Lebensmittelproduktion, die sich mit Lebensmittel- und Betriebstechnik sowie Warenmanagement auskennen, beziehungsweise Experte für Arbeits-, Umwelt- und Lebensmittelsicherheit sind, können sich als Experte im neuen Prüfungsausschuss „Geprüfter Industriemeister Fachrichtung Lebensmittel“ einbringen.

 

    • Zudem sucht die IHK Fachleute für die Prüfungsthemen Personalführung und -entwicklung sowie Qualitätsmanagement. Das betriebliche Kostenwesen sowie die Planungssteuerung und Kommunikation gehören zum Prüfungsinhalt.

 

    • Die Verordnung zur IHK-Fortbildungsprüfung „Geprüfter Betriebswirt nach dem BBiG beziehungsweise Master Professional in Businessmanagement“ ist komplett überarbeitet und im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) dem Niveau 7 und damit dem Master-Niveau zugeordnet worden. Für diesen neuen Prüfungsausschuss werden erfahrene Experten und Führungskräfte aus Unternehmen und Hochschulen gesucht. Die Prüfungsteilnehmer sollen betriebswirtschaftliche Ziele mitbestimmen und verwirklichen sowie eigenverantwortlich Führungs- und Managementaufgaben wahrnehmen. Entsprechend anspruchsvoll ist diese Fortbildungsprüfung mit Teilaufgaben in Englisch.

 

    • Die Fachkraft für Produktionsorganisation ist eine ganz neue Fortbildungsprüfung, die es bisher nur im Bezirk der IHK Kassel-Marburg gibt. Sie ist dem DQR-Niveau 5 zugeordnet und richtet sich an Personen, die noch keine Industriemeisterprüfung anstreben, aber sich dennoch im industriellen Produktionsbereich weiterbilden wollen. Praxisnah soll die Tür zur Digitalisierung geöffnet werden und qualifizierte Facharbeiter auf veränderte Arbeitsprozesse vorbereiten.

Nicht jeder kann Prüfer werden: Die Mitglieder eines Prüfungsausschusses müssen für die Themengebiete sachkundig und für die Mitwirkung geeignet sein. Erforderlich ist eine abgeschlossene IHK-Fortbildungsprüfung, ein staatlich geprüfter Techniker oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Prüfer sollten über gehobene fachliche Kompetenzen und Autorität sowie ein gutes Urteilsvermögen, menschliche Reife und Verantwortungsbewusstsein verfügen.

Kontakt: Dr. Roswitha Wöllenstein, Tel. 0561 99898-30, E-Mail woellenstein@kassel.ihk.de





KfW-ifo-Fachkräftebarometer: Fachkräftemangel in Deutschland steigt trotz Lockdown zu Jahresbeginn


(ots)

  • Neuer Indikator von KfW Research zeigt Behinderung der Geschäftstätigkeit durch fehlendes Fachpersonal auf
  • Ein Fünftel der Unternehmen sind aktuell betroffen, starke Unterschiede nach Wirtschaftsbereichen und Regionen
  • Mittelstand beklagt Engpässe häufiger als Großunternehmen

Seit dem Jahr 2009 hat der Fachkräftemangel in Deutschland erheblich zugenommen. Im 1. Quartal 2020, dem letzten Quartal vor der Corona-Krise, beeinträchtigte er die Geschäftstätigkeit von 29,1 % der Unternehmen hierzulande. Im vergangenen Jahr traten pandemiebedingt die Fachkräfteprobleme der Wirtschaft in den Hintergrund, doch der dämpfende Effekt dürfte nur kurz anhalten. Zwar lässt der aktuelle Lockdown die Fachkräftenachfrage in den direkt betroffenen Branchen wie Gastronomie oder Einzelhandel nach wie vor einbrechen – gesamtwirtschaftlich hingegen nimmt der Fachkräftemangel bereits wieder zu: Im laufenden 1. Quartal 2021 klagt ein Fünftel (20,6 %) der Unternehmen in Deutschland über eine Behinderung der Geschäftstätigkeit aufgrund von fehlendem Fachpersonal. Der Anteil der durch Fachkräftemangel betroffenen Firmen hierzulande ist damit gegenüber dem 3. Quartal 2020 um 5,6 % angestiegen, wie eine im Januar durchgeführte repräsentative Unternehmensbefragung für das neu konzipierte KfW-ifo-Fachkräftebarometer zeigt.

Der neue Indikator von KfW Research beleuchtet neben der gesamtwirtschaftlichen auch die unterschiedliche Betroffenheit der verschiedenen Wirtschaftsbereiche. Im Dienstleistungssektor wirkt sich der Fachkräftemangel mit 25,2 % betroffenen Unternehmen zurzeit am deutlichsten aus. Die stärksten Engpässe melden – abgesehen von der heterogenen Zeitarbeitsbranche – die Wirtschaftszweige Landverkehr, Architektur und Ingenieurbüros, Rechts- und Steuerberatung sowie Dienstleistungen der Informationstechnik (zwischen 30 und 44 %). Im Bauhauptgewerbe sehen 18,2´% der Firmen ihre Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel behindert. Das Verarbeitenden Gewerbe (14,9 %) hingegen hatten deutlich geringere Probleme: In der Chemischen Industrie, dem Automobilbau, und dem Maschinenbau gaben jeweils unter 12 % der Unternehmen an, von Fachkräfteengpässen betroffen zu sein. Unternehmen der pharmazeutischen Industrie sahen sich so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

Ein Blick auf die Größenklassen zeigt, dass mittelständische Unternehmen häufiger mit Fachkräftemangel zu kämpfen haben als große Firmen. Im 1. Quartal 2021 meldeten 20,9 % der Mittelständler Behinderungen der Geschäftstätigkeit durch fehlendes Fachpersonal. Bei den großen Unternehmen waren es 19,9 %. Vor allem im Verarbeitenden Gewerbe werden kleine und mittlere Unternehmen (19,8 %) deutlich häufiger als große (7,7 %) von Fachkräftemangel beeinträchtigt.

Neben Größenklassen- und Branchenunterschieden gibt es auch regionale Disparitäten: Ostdeutschland ist stärker von Engpässen betroffen als Westdeutschland. Dies ist hauptsächlich auf die hohe Abwanderung von Erwerbspersonen seit 1990 zurückzuführen. Zudem ist es für strukturschwache, kleinstädtisch oder ländlich geprägte Regionen schwerer, Fachkräfte aus anderen Regionen Deutschlands und dem Ausland zu gewinnen. Im laufenden Quartal meldeten 27,7 % der Unternehmen in Ostdeutschland (inkl. Berlin) Behinderungen durch Fachkräftemangel. Hessen folgt mit 24,2 %, am geringsten war die Beeinträchtigung in Bayern (16,3 %).

„Die Corona-Krise hat den Fachkräftebedarf nur vorübergehend verringert, mit der wirtschaftlichen Erholung seit dem Sommer haben die Engpässe bereits wieder spürbar zugenommen“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. „Der Fachkräftemangel zeigt sich derzeit besonders im Dienstleistungssektor, etwa bei Architekten und Ingenieurbüros, Rechts- und Steuerberatern und Dienstleistungen der Informationstechnologie sehr deutlich. Viele Unternehmen suchen händeringend IT-Experten, um die Digitalisierung voranzubringen. Und in den Kommunen fehlt es an Personal in der Verwaltung, was vielerorts die Daseinsvorsorge gefährdet.“ Es sei zu erwarten, dass der Anteil der Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel behindert wird, schnell weiter steige und Ende des Jahres wieder das Vorkrisenniveau erreichte.

„Wenn in den nächsten Jahren die Babyboomer-Jahrgänge 1955 bis 1969 nach und nach in den Ruhestand gehen, wird sich das Problem noch verstärken. Ohne ausreichendes Gegensteuern kann das zu einer dauerhaften Wachstumsschwäche führen, die das Abtragen der Folgelasten der Corona-Krise sowie Investitionen in die Digitalisierung und den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft erheblich erschweren würde, was wiederum einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und erhebliche Wohlstandseinbußen zur Folge hätte“, so Köhler-Geib.. Um dies zu verhindern, seien sowohl der Staat als auch die Unternehmen gefordert. Neben einer Erhöhung des Fachkräfteangebot etwa durch mehr Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Erwerbspersonen oder durch Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland, spiele auch die Weiterqualifizierung von Arbeitskräften eine Rolle. „Ein wirksamer Hebel ist auch die Steigerung der Arbeitsproduktivität. Wenn weniger Fachkräfte zur Verfügung stehen, müssen die vorhandenen produktiver werden. Dazu brauchen wir mehr Innovationen und Investitionen in digitale Technologien, die fehlende Arbeitskräfte ersetzen können. Die Produktivitätspotenziale der Digitalisierung sind in Deutschland bisher nur unzureichend gehoben worden. Hier kann und muss mehr passieren“, sagt die KfW-Chefvolkswirtin.

Das neue KfW-ifo-Fachkräftebarometer wird künftig zweimal jährlich veröffentlicht, jeweils im Frühsommer und im Herbst. Die Erstausgabe ist abrufbar unter: KfW-ifo-Fachkräftebarometer

Zur Konstruktion und Interpretation des KfW-ifo-Fachkräftebarometers:

Für das KfW-ifo-Fachkräftebarometer wertet KfW Research die ifo Konjunkturumfragen aus, aus denen unter anderem auch der bekannte ifo-Geschäftsklimaindex berechnet wird. Im Fachkräftebarometer wird über den Anteil der Unternehmen in Deutschland berichtet, die angeben, dass ihre Geschäftstätigkeit derzeit durch Fachkräftemangel behindert wird. Hierzu werden einmal pro Quartal rund 9.000 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Handel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) befragt, darunter rund 7.500 Mittelständler. Neben einem Gesamtindikator zum Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft sowie Indikatoren für verschiedene Sektoren und Regionen, können die Daten auch unternehmensgrößenbezogen nach Mittelständlern und Großunternehmen getrennt ausgewertet werden. Dabei zählen grundsätzlich diejenigen Unternehmen zu den Mittelständlern, die nicht mehr als 500 Beschäftigte haben und maximal 50 Mio. EUR Jahresumsatz erzielen. Zur Erhöhung der analytischen Trennschärfe müssen diese quantitativen Abgrenzungen allerdings beim Einzelhandel (maximal 12,5 Mio. EUR Jahresumsatz), beim Bauhauptgewerbe (bis zu 200 Beschäftigte) und bei den Dienstleistungen (maximal 25 Mio. EUR Jahresumsatz) enger gezogen werden. Alle Unternehmen, die mindestens einen dieser Grenzwerte überschreiten, werden als Großunternehmen klassifiziert.

KfW





MÜLLER( FDP) : Schwere Versäumnisse bei Notrufsystem in Hanau


04.02.2021

MÜLLER: Schwere Versäumnisse bei Notrufsystem in Hanau

·         Wer in Gefahr die 110 wählt, muss Hilfe bekommen

·         Hintergründe für Fehler in Hanau umfassend und schnell aufklären

·         Innenminister trägt Verantwortung

WIESBADEN – Stefan MÜLLER, innenpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat eine umfassende Aufklärung gefordert, warum in der Tatnacht des Anschlags von Hanau vor einem Jahr der Polizei-Notruf 110 zeitweise nicht erreichbar war. „Die Ankündigung des Innenministers, noch im Februar ein Weiterleitungskonzept vorzulegen, kommt viel zu spät und wieder nur nach erheblichem öffentlichen Druck. Sie zeigt aber auch, dass eine Weiterleitung der Notrufe möglich ist, diese aber über Jahre hinweg versäumt worden ist. Die Notrufnummer 110 muss jederzeit erreichbar sein, auch und gerade bei einer Großeinsatzlage. Dafür gibt es auch technische Möglichkeiten“, macht Müller anlässlich der von den Freien Demokraten beantragten Aktuellen Stunde im Landtag klar. „Wer in Gefahr ist, muss sich darauf verlassen können, dass er oder sie einen Notruf sicher absetzen kann und gehört wird. Alles andere ist eines Rechtsstaats, in den die Bürgerinnen und Bürger Vertrauen haben sollen, nicht würdig.“

Laut Medienberichten war am Abend des Terrors in Hanau nur ein Beamter für die Notrufannahme im Hanauer Stadtgebiet eingeteilt. Nur zwei Leitungen sollen offen gewesen sein, eine Weiterleitung gab es nicht. „Dafür trägt natürlich auch der Innenminister die Verantwortung. Wir wollen wissen, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist und warum im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen bis heute keine dem Stand der Technik entsprechende Annahme von Notrufen organisiert wurde. Die Weiterleitung von gleichzeitig eintreffenden Notrufen ist nach Aussage von Experten schon seit Jahrzehnten Standard und wird auch in allen anderen Polizeipräsidien in Hessen bereits genutzt. Die Entscheidung, auf den Neubau des auch für Hanau zuständigen Polizeipräsidiums in Offenbach zu warten, war ein schwerer Fehler“, erklärt Müller. „Unsere Polizei braucht endlich eine moderne und technologisch hochwertige Ausstattung. Leider zeigt die Situation in Hanau, dass die Polizei eben nicht über die herausragende Ausstattung verfügt, von der der Innenminister so gerne erzählt. Es braucht dringend eine Digitalisierungsoffensive im Bereich der Polizei“, fordert Müller.





IHK gibt Starthilfe für Existenzgründer


Sie möchten sich selbstständig machen? Dann nutzen Sie die Gründungsberatung Ihrer IHK Kassel-Marburg!

Gut informiert wird der Schritt in die Selbstständigkeit einfacher. In der kostenfreien Infoveranstaltung Starthilfe für Existenzgründer, die am Mittwoch, 10. Februar, von 10 bis 12 Uhr in Form eines Online-Seminars stattfindet, können erste Grundsatzfragen geklärt werden.

Sie erhalten wichtige Informationen über die Voraussetzungen zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit und Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungshilfen, Fragen der sozialen Absicherung, Hilfen bei der Konzepterstellung, Fragen der Gewinnermittlung und zu steuerlichen Grundlagen sowie weitergehenden Beratungsangeboten.

Bitte melden Sie sich unter www.ihk-kassel.de/veranstaltungen

oder bei Gabriele Kunz, Tel. 0561 7891-235, E-Mail: gruendung@kassel.ihk.de zur Veranstaltung an, damit wir Ihnen rechtzeitig den Einwahllink zusenden können.





Inflationsrate im Januar 2021 voraussichtlich +1,0 %


Verbraucherpreisindex, Januar 2021:
+1,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,8 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Januar 2021:
+1,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+1,4 % zum Vormonat (vorläufig) 

WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im Januar 2021 voraussichtlich +1,0 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, verändern sich die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2020 voraussichtlich um +0,8 %.

Neben den geänderten Mehrwertsteuersätzen kann die Entwicklung der Verbraucherpreise auch durch andere Faktoren wie die CO2-Bepreisung und die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab Januar 2021 beeinflusst sein.



Die Maßnahme der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze zur Belebung der Konjunktur in der Corona-Krise endete am 31. Dezember 2020. Wie bei der Senkung der Mehrwertsteuersätze im Sommer ist auch bei der Rücknahme zu berücksichtigen, dass die tatsächlichen Auswirkungen nicht den rein rechnerischen Auswirkungen entsprechen müssen. Weitergehende Hinweise enthält die Pressemitteilung Nr. 215 „Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auf die Verbraucherpreise“ vom 15. Juni 2020. 

Die aktuelle Corona-Krise führte im Januar 2021 erneut zu Schwierigkeiten bei der Preiser­hebung, da einige Güter am Markt nicht verfügbar waren. Hinweise zu den Auswirkungen des Lockdowns auf die Preiserhebung finden Sie in unserem Methodenpapier. Die Qualität der vorläufigen Gesamtergebnisse ist weiterhin gewährleistet. 

Die Ergebnisse zum Verbraucherpreisindex sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite Corona-Statistiken im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar. 

Die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen für das öffentliche Leben und den daraus resultierenden Folgen macht darüber hinaus eine Änderung des üblichen Vorgehens bei der jährlichen Aktualisierung der Gütergewichte des HVPI notwendig. Hierzu ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes ein entsprechendes Methodenpapier verfügbar. 

Die endgültigen Ergebnisse für Januar 2021 werden am 10. Februar 2021 veröffentlicht.

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ONLINE-Seminar für Lehrkräfte und Schüler „Alternative Angebote zur Berufsorientierung unterbreiten: Mit Schülerfirmen!“


Auch in herausfordernden Zeiten ohne Präsenzunterricht und Betriebspraktika bietet der Unternehmerverband Nordhessen e. V. (UNH) als exklusiver Kooperationspartner von JUNIOR nordhessischen Lehrkräften und Schülern alternative Angebote zur Berufsorientierung an: Mit Schülerfirmen!

Wie die Angebote mit zahlreichen Tools für das Homeschooling aussehen und dabei eigene, kreative Geschäftsideen entwickelt werden können, erfahren die Teilnehmer in dem ONLINE-Seminar

 

„Alternative Angebote zur Berufsorientierung unterbreiten: Mit Schülerfirmen!“
am Dienstag, 23. Februar 2021
von 14:30 – 15:30 Uhr

 

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des UNH, Herrn Michael Hohmann, werden die beiden JUNIOR-Projektleiter Frau Karen Lunze und Herr Markus Muszeika auf die neu konzipierten Programme und digitalen Angebote von JUNIOR eingehen. Ehemalige JUNIOR Teilnehmer und aktive Lehrkräfte berichten, wie das Projekt in den (Fern-) Unterricht integriert und dabei Unternehmergeist und Softskills bei den Jugendlichen gefördert werden kann.

 

Eine Anmeldung unter www.arbeitgeber-nordhessen.de/Termine ist erforderlich.

Unternehmerverband Nordhessen e. V.





LENDERS (FDP): Nur mit Wohnraum kann die Region Fachkräfte gewinnen


  • Ausweisung von zusätzlichem Bauland erforderlich
  • Bauwirtschaft spielt stabilisierende Rolle in der Krise

WIESBADEN – Jürgen LENDERS, wohnungsbaupolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat sich vor dem Hintergrund aktueller Medienberichte klar für die Ausweisung von weiterem Bauland ausgesprochen:

„Wir brauchen vor allem im Rhein-Main-Gebiet sowohl Wohnraum als auch Gewerbeflächen. Das ist allein mit Nachverdichtung nicht zu schaffen“,

macht Lenders klar.

„Das Rhein-Main-Gebiet kann auch nach der Corona-Krise eine wirtschaftlich starke Region bleiben. Dafür ist es aber notwendig, dass Fachkräfte die Chance haben, in die Region zu ziehen. Das wiederum gelingt nur, wenn sie eine Wohnung finden. Es ist also im besten Sinne der Region, wenn ausreichend Wohnungen gebaut werden. Darauf hat zurecht auch die Industrie- und Handelskammer hingewiesen.“

Lenders ergänzt: „Dazu kommt, dass die Bau- und Immobilienwirtschaft in der Corona-Krise eine stabilisierende Rolle für die heimische Wirtschaft einnehmen und dazu beitragen kann, eine große Wirtschaftskrise zu verhindern.

Das gelingt umso besser, je weniger reglementierend die gesetzlichen Vorgaben sind. Nicht umsonst fordern wir Freie Demokraten schon seit langem, das Bauen zu vereinfachen.“

 





83 Prozent weniger Gäste im November


Hessischer Tourismus im November 2020 weiterhin schwach

Im November 2020 zählten die hessischen Beherbergungsbetriebe 83 Prozent weniger Gäste und 68 Prozent weniger Übernachtungen als im November 2019. 80 Prozent weniger Inlandsgäste blieben über Nacht im Land. Die Auslandsnachfrage nach Übernachtungen brach um 83 Prozent weg.

Wie schon von März bis Oktober hatte die Corona-Pandemie auch im November 2020 erhebliche Auswirkungen auf die Tourismusbranche in Hessen: Die geöffneten Betriebe mussten zahlreiche Auflagen erfüllen. Dadurch reduzierte sich das Bettenangebot gegenüber November 2019 um 18 Prozent, die durchschnittliche Auslastung sank von 40 Prozent im Vorjahresmonat auf 19 Prozent.

Gästezahlen und Übernachtungen

Die Zahl der Gäste in den hessischen Beherbergungsbetrieben lag im November 2020 mit 233 400 um 83 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ging die Zahl der Übernachtungen um 68 Prozent auf 928 900 zurück. Die stärksten Rückgänge bei den Übernachtungszahlen mussten die Betriebe in Frankfurt am Main (minus 82 Prozent) und dem Main-Taunus-Kreis (minus 78 Prozent) hinnehmen, knapp gefolgt von der Stadt Kassel (minus 75 Prozent), dem Landkreis Groß-Gerau (minus 74 Prozent) und dem Rheingau-Taunus-Kreis (minus 73 Prozent). Die geringsten Einbußen verzeichneten: Wetteraukreis (minus 41 Prozent), Main-Kinzig-Kreis (minus 45 Prozent) und Schwalm-Eder-Kreis (minus 47 Prozent).

Herkunft der Gäste

Übernachtungsmöglichkeiten nutzten im November 2020 vor allem aus Deutschland angereiste Gäste, wobei die Zahl der Inlandsgäste gegenüber dem Vorjahresmonat um 80 Prozent zurückging. Nur 14 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an, am häufigsten aus den USA und Polen.

Übernachtungen nach Herkunft

Die Gäste aus Deutschland verbrachten im November 2019 64 Prozent weniger Nächte in Hessen als im Vorjahresmonat. Die Übernachtungszahl der ausländischen Gäste lag 83 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Am meisten übernachteten in Hessen Gäste aus Polen. // Hessisches Statistisches Landesamt





Exporte im November 2020: +2,2 % zum Oktober 2020 / Exporte liegen 4,7 % unter dem Vorkrisenniveau von Februar 2020


Exporte, November 2020
111,7 Milliarden Euro
+2,2 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)
-1,3 % zum Vorjahresmonat

Importe, November 2020
94,6 Milliarden Euro
+4,7 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)
-0,1 % zum Vorjahresmonat

Außenhandelsbilanz, November 2020:
17,2 Milliarden Euro
16,4 Milliarden Euro (kalender- und saisonbereinigt)

Leistungsbilanz nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank, November 2020
21,3 Milliarden Euro 

WIESBADEN – Im November 2020 sind die deutschen Exporte gegenüber dem Vormonat Oktober 2020 kalender- und saisonbereinigt um 2,2 % und die Importe um 4,7 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, lagen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 4,7 % und die Importe um 0,6 % niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen in Deutschland.

 

Im November 2020 wurden von Deutschland Waren im Wert von 111,7 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 94,6 Milliarden Euro importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2019 sanken damit die Exporte im November 2020 um 1,3 % und die Importe um 0,1 %. 

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2020 mit einem Überschuss von 17,2 Milliarden Euro ab. Im November 2019 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 18,5 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Überschuss der Außenhandelsbilanz im November 2020 bei 16,4 Milliarden Euro. 

Die deutsche Leistungsbilanz schloss unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel (+18,5 Milliarden Euro), Dienstleistungen (+1,9 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+8,2 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (-7,5 Milliarden Euro) im November 2020 mit einem Überschuss von 21,3 Milliarden Euro ab. Im November 2019 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 23,5 Milliarden Euro ausgewiesen. 

Außenhandel mit EU-Staaten 

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im November 2020 Waren im Wert von 59,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 51,7 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber November 2019 sanken die Exporte in die EU-Staaten um 1,7 %, die Importe aus diesen Staaten stiegen um 2,6 %. In die Staaten der Eurozone wurden im November 2020 Waren im Wert von 41,1 Milliarden Euro (-2,2 %) exportiert und Waren im Wert von 34,3 Milliarden Euro (+0,5 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden im November 2020 Waren im Wert von 18,5 Milliarden Euro (-0,7 %) exportiert und Waren im Wert von 17,4 Milliarden Euro (+6,9 %) von dort importiert. 

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten 

In die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) wurden im November 2020 Waren im Wert von 52,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 42,9 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber November 2019 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 0,9 % und die Importe von dort um 3,2 % ab. 

Außenhandel mit dem Vereinigten Königreich

Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im November 2020 um 6,6 % auf 6,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat, während die deutschen Importe aus dem Vereinigten Königreich um 9,7 % auf 3,1 Milliarden Euro sanken. 

Nach einer bis Ende des Jahres 2020 währenden Übergangsphase trat am 1. Januar 2021 der zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelte Partnerschaftsvertrag vorläufig in Kraft. Mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ist der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nun endgültig vollzogen. Weitere Informationen zum Brexit sowie eine Auswahl statistischer Indikatoren, bei denen von einem Einfluss des Brexits auszugehen ist, bietet der „Brexit-Monitor“ des Statistischen Bundesamtes. 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Außenhandel mit weiteren Staaten 

Bei weiteren ausgewählten Handelspartnern waren die Exporte im Vorjahresvergleich unterschiedlich stark beeinträchtigt: Während die Exporte in die Volksrepublik China im November 2020 um 14,3 % auf 9,3 Milliarden Euro gegenüber November 2019 stiegen, nahmen die Exporte in die Vereinigten Staaten um 3,1 % auf 9,6 Milliarden Euro ab. 

Die meisten Importe kamen im November 2020 aus der Volksrepublik China nach Deutschland. Von dort wurden Waren im Wert von 10,4 Milliarden Euro eingeführt (+5,4 % zum Vorjahresmonat). Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken im November 2020 um 1,5 % auf einen Wert von 5,8 Milliarden Euro. 

Methodische Hinweise:
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen unabhängig. In der aktuellen Corona-Krise kann es durch die starken Rückgänge insbesondere im März/April 2020 und die sich seitdem einstellende Erholung zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen. Wichtig sind beide Betrachtungsweisen: Wie ist die konjunkturelle Entwicklung gemessen am Vormonats-/Vorquartalsvergleich, und wie weit ist der Aufholprozess im Vergleich zum Vorjahresniveau? Um zusätzlich einen direkten Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird bis auf Weiteres in allen Pressemitteilungen zu Konjunkturindikatoren, die saisonbereinigt vorliegen, ein Vergleich zum Februar 2020 beziehungsweise zum 4. Quartal 2019 dargestellt.

DESTATIS | Statistisches Bundesamt





Appell an Arbeitgeber: unbürokratischer Umgang bei der Wahrnehmung von Impfterminen der Beschäftigten


Jürgen Kümpel zum Thema „Impfung und Arbeitsrecht“

Jürgen Kümpel, Geschäftsführer im Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Kassel. Die Impfungen gegen das Corona-Virus haben begonnen. Die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung will sich impfen lassen, bei vielen besteht jedoch Zurückhaltung bis hin zur Ablehnung. Die Entscheidung über eine Impfung ist persönlich. Doch welche Fragen gibt es im Hinblick auf mögliche Konfliktfelder im Arbeitsverhältnis? Wir sprachen mit Jürgen Kümpel, Geschäftsführer und Fachanwalt für Arbeitsrecht im Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen.

 

Herr Kümpel, kann der Arbeitgeber die Impfung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einfordern?

Kümpel: „Die Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus ist freiwillig. Der Gesetzgeber schreibt keine Impfpflicht vor. Eine Immunisierung der Belegschaft wäre eine effektive Maßnahme, jedoch steht einer Zwangsimmunisierung der damit einhergehende Eingriff in die körperliche Integrität der Beschäftigten entgegen.“

 

Darf man sich als Arbeitgeber öffentlich und gegenüber seinen Beschäftigten als Befürworter der Impfung aussprechen? Bestehen Haftungsrisiken?

Kümpel: „Auch Unternehmen haben nach dem deutschen Grundgesetz ein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Daher kann man sich auch öffentlich als Arbeitgeber für eine Impfung aussprechen. Die bloße öffentliche Positionierung „pro Impfung“ birgt noch keine Haftungsrisiken. Es handelt sich um eine Empfehlung, die sich im Übrigen mit dem Beschluss der Ständigen Impfkommission für die Empfehlung der COVID-19-Impfung deckt.“

 

Sind die Beschäftigten, die sich impfen lassen wollen, von der Erbringung der Arbeitsleistung unter Lohnfortzahlung freizustellen?

Kümpel: „Erforderliche Arztbesuche während der Arbeitszeit oder Ladungen von Behörden und Gerichten sind zu genehmigen. Die anstehenden Impfungen sind mit diesen Fällen vergleichbar. Die Termine zur Impfung können derzeit nicht frei gewählt werden und die Beschäftigten haben sich zu den angegebenen Zeiten im Impfzentrum einzufinden, wollen sie dieses Angebot annehmen. Das Interesse der Beschäftigten am Erhalt des Impfschutzes ist gegenüber der Pflicht zur Erbringung der Arbeitsleistung höher einzustufen. Ich appelliere an die Arbeitgeber, in diesem Fall unbürokratisch mit dem Impftermin umzugehen. Bei der Entgeltfortzahlung ist zu differenzieren, ob es sich um ein tarifgebundenes Unternehmen handelt oder nicht. Im Fall der Tarifbindung ist die Impfung in der Regel nicht von den Freistellungstatbeständen eines Tarifvertrages erfasst. Insoweit erfolgt eine unbezahlte Freistellung. In den übrigen Unternehmen ist dieser Fall über § 616 BGB zu regeln. Die Abwesenheit von wenigen Stunden ist als verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit anzusehen und somit entgeltfortzahlungspflichtig. Sollte § 616 BGB einzelvertraglich wirksam ausgeschlossen sein, entfällt die Entgeltfortzahlungspflicht.“

 

Was ist hinsichtlich solcher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beachten, die als freiwillige Helfer in einem Impfzentrum tätig werden wollen?

Kümpel: „Auch, wenn es sich dem Namen nach um eine ‚freiwillige‘ Mitarbeit im Impfzentrum handelt, wird es sich der Sache nach um eine Nebentätigkeit handeln, die je nach arbeitsvertraglicher Regelung anzeigepflichtig ist und ggf. einer Genehmigung durch den Arbeitgeber bedarf. Im Rahmen der Erteilung einer Nebentätigkeitserlaubnis muss darauf geachtet werden, dass die tägliche Gesamtarbeitszeit aus allen Beschäftigungen zusammen die Höchstgrenze von max. zehn Stunden pro Werktag nicht überschritten wird. Zwischen dem Arbeitsende und dem Arbeitsbeginn des Folgetages muss eine ununterbrochene Ruhezeit von mind. elf Stunden eingehalten werden. Aus sozialversicherungsrechtlichen Gründen müssen die erzielten Einkünfte aus der Nebentätigkeit selbstverständlich gemeldet werden. Auch etwaige Arbeitsunfälle während der Nebentätigkeit sind zu melden. Auf keinen Fall darf die Nebentätigkeit im Impfzentrum zu einer Beeinträchtigung der arbeitsvertraglichen Pflichten führen. Es sollte daher eine individuelle Lösung mit dem jeweiligen Mitarbeiter erarbeitet werden.“

Das Interview führte Achim Schnyder, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen
Bezirksgruppe Nordhessen e. V.





Onlinebewertungen werden immer wichtiger

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Fast jeder Deutsche kauft derzeit online ein. Die Coronapandemie hat den Trend zum E-Commerce nochmals verstärkt. Doch wo die Möglichkeit fehlt, Produkte vor dem Kauf haptisch zu erleben oder sich Dienstleistungen von einem Mitarbeiter vor Ort genau erklären zu lassen, werden Bewertungen anderer Kunden immer wichtiger. Das belegt jetzt auch eine Studie von Capterra. Nutzergenerierte Onlinebewertungen haben demnach ein viel größeres Gewicht als die Stimme des Unternehmens selbst.

26 Prozent der Kunden informieren sich laut der Studie vor jedem Kauf über Onlinebewertungen, 48 Prozent lesen solche Reviews im Internet generell oft, 22 Prozent gelegentlich. Lediglich vier Prozent der Deutschen erkundigen sich vor dem Erwerb eines Produktes oder einer Dienstleistung selten oder nie über Bewertungen von Kunden. Für 16 Prozent sind solche Beurteilungen durch die Coronakrise sogar noch wichtiger geworden.

 

Maßnahmen, um Online-Reviews zu generieren

Damit sich solche Bewertungen auch positiv auf die Reputation eines Unternehmens und im Endeffekt auch auf den Umsatz auswirken, gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die der Customer Service und andere Abteilungen ergreifen können:

  • Unternehmen sollten zufriedene Stammkunden direkt anschreiben und diese um eine Bewertung bitten. Rabatte oder ähnliche Anreize sorgen für eine höhere Anzahl der Kunden, die dem Aufruf folgen.
  • Je nach Branche sind unterschiedliche Bewertungsplattformen wichtig. Während für Onlineshops Kundenbewertungen auf Google, Trusted Shops und eKomi hilfreich sein können, gibt es beispielsweise für Erfahrungsberichte zu den Themen Finanzen, Versicherungen und Vorsorge spezielle Websites wie WhoFinance.
  • Unternehmen sollten negative Bewertungen nicht ignorieren, sondern Kontakt zu unzufriedenen Kunden suchen und versuchen, das Problem zu klären. Wird eine Lösung gefunden, kann auch dieser Kunde aktiv um eine positive Bewertung gebeten werden.
  • Reputationmanagement-Software erfasst, was im Internet über das eigene Unternehmen gepostet wird. Damit lassen sich Maßnahmen gezielter umsetzen.

 

So viele Bewertungen sollten Unternehmen haben

 Eine weitere Capterra-Studie zum Thema Onlinebewertungen zeigt noch detaillierter auf, worauf es bei den Reviews ankommt. So sollte ein Produkt mindestens fünf Bewertungen haben, damit Verbraucher diesen auch Glauben schenken. Bei einer geringeren Anzahl spielt die Gesamtbewertung dann kaum noch eine Rolle. Drei Viertel der Befragten gaben an, eher ein Produkt zu kaufen, dass mit 4 von 5 Sternen bei 15 abgegebenen Reviews bewertet wurde anstatt ein Produkt mit einer 5-Sterne-Bewertung bei fünf abgegebenen Kommentaren.

Zwei Beispiele für Unternehmen, die es durch positive Onlinebewertungen geschafft haben, sich eine hohe Reputation aufzubauen:

  • Moebelplus, ein Fachhandel für Küchengeräte, kommt bei Trusted Shops auf 4,78 von 5 möglichen Sternen. In den letzten zwölf Monaten wurden über 1.000 Bewertungen abgegeben. Viele Kommentare in Textform sorgen für eine hohe Aussagekraft.
  • Der Finanzdienstleister tecis erreicht bei WhoFinance 4,9 von 5 möglichen Sternen. Auch hier sorgen über 700 teils ausführliche Bewertungen sowie die Aufsplittung in verschiedene Bewertungskriterien für Glaubwürdigkeit.

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Kommentar von Jürgen Kümpel zur Ausbildungsbilanz 2020 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)


Kümpel: „Betriebspraktika später nachholen und jetzt alternative, pandemiesichere Angebote zur Berufsorientierung nutzen“

Jürgen Kümpel, Geschäftsführer im Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Kassel. „Trotz Corona-Pandemie und schwieriger wirtschaftlicher Lage ist die Ausbildungsbereitschaft der M+E Unternehmen nach wie vor sehr hoch“, betont Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL Nordhessen. Derzeit gebe es noch zahlreiche freie Ausbildungsplätze, spätere Termine für einen Ausbildungsbeginn seien noch möglich. „Auch im kommenden Jahr wollen die meisten Unternehmen ihr Angebot an Ausbildungsplätzen halten“, signalisiert Kümpel.

Zwar sei die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der nordhessischen Metall- und Elektro-Branche zurückgegangen. „Aber das liegt daran, dass es nicht genügend qualifizierte Bewerber gibt, die Jugendlichen noch orientierungslos sind und die Stellen dann unbesetzt bleiben,“ erklärt Jürgen Kümpel. Erfreulich dagegen sei, dass der Anteil der Ausbildungen in den IT-Berufen steige. „Nur mit qualifizierten Fachkräften kann der Strukturwandel mit Blick auf die Digitalisierung langfristig bewältigt werden“, unterstreicht Kümpel.

Bedauerlich sei, dass viele verpflichtende Schülerpraktika coronabedingt abgesagt werden mussten. „Umso wichtiger ist es, jetzt alternative, pandemiesichere Angebote zur Berufsorientierung abzurufen, zum Beispiel M+E Livestreams, unsere Ausbildungsbörse www.ausbildung-me.de oder unsere neu konzipierte ME-Berufe App.“ Auch verwies Kümpel darauf, dass Betriebspraktika verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden sollten. Nicht zu vergessen sei die Rolle der Eltern bei der Wahl des späteren Ausbildungsberufes. „Eltern haben einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder und spielen eine bedeutende Rolle im beruflichen Orientierungs- und Entscheidungsprozess“, unterstreicht Jürgen Kümpel. Aus diesem Grund sei jüngst die gemeinsam mit SCHULEWIRTSCHAFT und der Bundesagentur für Arbeit konzipierte Publikation „Eine gelungene Elternarbeit in der Beruflichen Orientierung“ erschienen. Die digitale Version könne unter www.arbeitgeber-nordhessen.de heruntergeladen werden.

Hintergrund

Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen ist eine von fünf Bezirksgruppen des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, bei dem aktuell 646 Unternehmen mit rund 130.000 Beschäftigten organisiert sind.

Die Bezirksgruppe in Nordhessen hat 159 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 26.000 Beschäftigten und vertritt diese in den klassischen Feldern des Arbeits- und Sozialrechtes, ist Tarifpartner und betreibt aktive Bildungs- und Gesellschaftspolitik.

Die M+E Industrie in Nordhessen bildet ca. 4.200 Jugendliche aus und schließt jährlich rund 1.200 neue Ausbildungsverträge ab.

www.arbeitgeber-nordhessen.de 

 Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen

Bezirksgruppe Nordhessen e. V.





Podcast: Es braucht Vorstände, Geschäftsführungen und Führungskräfte, die den Kulturwandel vorleben


Wiebke Köhler hat in 18 Monaten sechs Bücher veröffentlicht und wurde in zig Fachzeitschriften, Zeitungen, im Radio und TV eingeladen, um über ihre Erfahrungen in Führungsfragen zu sprechen. Ihr Schwerpunkt sind Kultur- und Machtwandel, Führung & Werte, Frauen in Führung und Machtspiele im Management. Außerdem ist sie ein Unterstützer der Bundeswehr und engagiert sich für eine verbesserte zivil-militärische Zusammenarbeit.

 

In dieser Podcast-Reihe „Fearless Culture“ von Jan Schleifer wurde Wiebke Köhler zum Gespräch eingeladen. Es geht um Frauen in Führung, die Frauenquote, stereotypes männliches und weibliches Verhalten und Machtspiele. Auch werden die Aspekte guter Führung und die Bedeutung von Werten beleuchtet. Und Sie erfahren, was man von der Bundeswehr lernen kann.

Es gibt empirische Belege dafür, dass divers besetzte Teams leistungsstärker sind und damit auch größeren ökonomischen Erfolg vorweisen können. Da ist es doch erstaunlich, dass in Deutschland immer noch unter 10% der Vorstandsmitglieder weiblich sind. „Die Gremien wie Vorstand und Aufsichtsrat müssen nicht genau paritätisch besetzt werden, aber es reicht auf keinen Fall aus, nur eine Position von acht Vorstandsposten mit einer Frau zu besetzen. Das löst noch keinen kulturellen und Verhaltenswandel aus“. Zu diesem Schluss kommen Jan Schleifer und Wiebke Köhler.

Es wäre hilfreich, wenn beide Seiten, Frauen wie Männer, ein Stück besser verstehen würden, welche typisch weiblichen und männlichen Verhaltensweisen es gibt – und aus der traditionellen Bewertung dieser Verhaltensweisen herauskommen. Zum Beispiel gehören gelebte Emotionen – innerhalb der bekannten Umgangsformen – nicht abgestellt. Sie zeichnen eher Menschlichkeit und Authentizität der Personen aus. Da mögen sich die Emotionen möglicherweise geschlechterspezifisch anders ausdrücken durch zum Beispiel Tränen, Aggression oder ein Erheben der Stimme, aber letztlich sind sie menschliche Reaktionen und Bestandteil des Miteinanders.

„Ich würde mir grundsätzlich wünschen, dass wir einfach sehr viel diverser und bunter werden. Ich meine damit wirklich mal bunt im besten Sinne,“ sagt Wiebke Köhler und ergänzt: „Am Ende ist doch nur wichtig, dass wir miteinander gut auskommen und eine Kultur erschaffen, die die bestmögliche Leistung ermöglicht. Das setzt zuallererst Toleranz allem gegenüber voraus. Um dahin zu kommen, brauchen wir Vorstände und Geschäftsführungen sowie Führungskräfte, die diese Werte wirklich vorleben. Nicht nur schöne Worte auf Papier oder an der Wand zu haben, sondern ablesbares Handeln im täglichen Verhalten.“

Mitarbeiter wollen eine authentische Führung

„Kulturwandel ist eine relevante Größe. Und zwar nicht nur, weil es immer mehr Mitarbeiter gibt, die keine Lust mehr haben, in einer klassisch starren Hierarchie zu arbeiten. All diejenigen, die sich einmal mit Risikomanagement beschäftigt haben, wissen, dass die Kosten für die operativen Risiken bei einem fehlenden Kulturwandel leicht in mehrstellige Millionenbeträge führen können,“ erklärt die Geschäftsführerin von impactWunder und Autorin mehrerer Fachbücher zum Thema ‚Frauen in Führung und Macht in Organisationen‘.

„Auch wenn es per se nicht verwerflich ist, Macht, Ansehen oder auch Status mehren zu wollen: Wer sich als Führungskraft ausschließlich über solche Symbole definiert, der sollte sein Führungsverständnis überdenken. Holger Neumann, Brigadegeneral der Führungsakademie der Bundeswehr, sagt: ‚Wer führen will, muss dienen können.‘ Und genau daran glaube ich. Wer sich als Führungskraft selber für das Beste hält, was der Welt je passiert ist, ist aus meiner Sicht keine gute Führungskraft. Du musst schon dein Team zu einer Einheit formen, und die Mitarbeiter müssen dir idealerweise gerne nachfolgen – nicht nur aus Angst, sondern weil sie dir vertrauen,“ so Köhler weiter.

Mehr erfahren Sie hier in dem Podcast.

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Und hier noch der Link zu dem Podcast:





Neue Technologien verändern die Arbeitswelt

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Die Angst der Deutschen über einen möglichen Verlust des Arbeitsplatzes sitzt tief. Jede Veränderung bezüglich des Jobs und der Jobgestaltung weckt diffuse Ängste. So eilt der Digitalisierung der Arbeitswelt schon seit einigen Jahren ein schrecklicher Ruf voraus: Maschinen und Computer würden Arbeitsplätze ersetzen und in einigen Jahren säßen viele Arbeitnehmer auf der Straße.

Dabei befindet sich die Gesellschaft schon mittendrin in diesem Prozess. Alteingesessene Berufe gehen sicher den Weg ins Nichts. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Mehrzahl der Menschen brotlos wird. Seit der Industriellen Revolution hat sich die Arbeitswelt schon einige Male neu erschaffen. Neue Technologien gingen immer mit neuen Aufgaben Hand in Hand. Und so steht heute anstelle des Betriebsschlossers der IT-Fachmann bei Fuß, wenn es Fehler im innerbetrieblichen Ablauf geben sollte. Spezialisten für digitale Sicherheit wie Ivanti.de treten an die Stelle von Werkschutz und nicht zuletzt die Corona-Krise zeigt auf, welches Potenzial im Bereich des Homeoffice steckt.

Digitales Zeitalter in einfachen Worten

Eigentlich bedeutet Digitalisierung in ihrer ursprünglichen Form die Umsetzung analoger Daten und Werte in digitale Formate. Erste Beispiele waren die Digital-Uhren in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Inzwischen wurde daraus die Digitale Revolution, die mithin einen kompletten Paradigmenwechsel beschreibt.

Maschinen, Roboter und Computer übernehmen Aufgaben von Menschen und Produktionsabläufe werden automatisiert. Die Verbreitung von Informationen und Waren wird über digitale Kanäle geleitet und Branchen sowie Geschäftsmodelle werden umgekrempelt. Digitale Kompetenzen gewinnen auf dem Arbeitsmarkt einen höheren Stellenwert, ganz neue Berufe sind entstanden und werden noch entstehen.

Manche Berufe verschwinden…

Und tatsächlich werden Maschinen immer besser und übernehmen mehr Aufgaben. Amazon führt Feldversuche mit Lieferdrohnen durch, welche die Pakete in Zukunft an die Kundschaft ausliefern sollen. Die Automobilbranche und -dienstleister entwickeln selbstfahrende Autos, mit denen sie den Straßenverkehr revolutionieren wollen. Concierge-Roboter ersetzen in Hotels die Rezeption teilweise oder komplett.

Drohnen werden zur Überwachung der Weltmeere eingesetzt, um illegale Fischerei in maritimen Schutzzonen einzudämmen. Inzwischen gibt es Software, die komplexe Verträge auslesen kann. Weitere Berufsbilder stehen auf der Verliererseite: Logistische Arbeiten werden in Zukunft noch mehr von digitalen Überwachungssystemen profitieren und Arbeiter überflüssig machen. Die ausgefeilte Software im Personalbereich ersetzt Arbeitsplätze auf dem Gebiet der Human Resources. Auch Mitarbeiter in Fast-Food-Restaurants dürften über kurz oder lang keine Anstellung mehr finden. Es wird auch besser bezahlte Berufsgruppen treffen. Die Digitalisierung ersetzt in den genannten Beispielen also viele Tätigkeiten, die bisher von Taxifahrern, Paketboten, Briefträgern, Rezeptionisten, Polizisten und Anwälten ausgeführt wurden.

…aber größeres Wachstum gleicht das aus

Die Hoffnung der Ökonomen besteht darin, dass die wegfallenden Arbeitsplätze durch größeres Wachstum ausgeglichen würden. Das führe zu höheren Einkommen, die dann wiederum für neuartige Dienstleistungen ausgegeben werden könnten. Diese Felder seien dann verantwortlich für die Entstehung neuer Jobs. Man beruft sich dabei auf Untersuchungen, welche die Arbeitsmarkt- und Zensusdaten in England und Wales seit 1871 beleuchten.

Welche Berufe haben Zukunft

Grundsätzlich hängen all jene Berufe, welche weniger von einer Verdrängung durch digitalisierte und automatisierte Arbeitsgänge betroffen sein werden, mit einer hohen Qualifikation zusammen. Auch Arbeitsbeschreibungen, welche in der individuellen Wahrnehmung auf Kreativität und sozialer Intelligenz beruhen, dürften durch Maschinen in absehbarer Zeit nicht ersetzt werden können.

Berufe, welche einen geringen Anteil an standardisierten Routineaufgaben innehaben, werden auch in Zukunft noch Bestand haben. Dazu gehören neben Lehrern, Analysten und Beratern auch alle pflegerischen und betreuenden Berufe. Ein Lichtblick bei einer immer älter werdenden Bevölkerung. Zudem werden alle im künstlerischen Bereich tätigen Professionen genannt.

Spannende neue Aufgaben anstatt eintöniger Routine

Durch die Digitalisierung in Deutschland werden viele standardisierte Tätigkeiten wegfallen. Diese können durch Algorithmen ersetzt werden. Doch der digitale Wandel bietet auch Chancen.

In Branchen wie der IT hat er für zukunftssichere neue Jobs gesorgt. Für die Menschen, welche gefährdete Tätigkeiten ausüben, bleibt nun Freiraum zur Spezialisierung. Zumal der Computer die eintönigen Routinearbeiten übernimmt.


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Startschuss für die deutsch-marokkanische Reformpartnerschaft: Ein gestärktes Finanzsystem, von dem viele Marokkaner profitieren


(ots)

– „Compact with Africa“: KfW unterstützt Marokko mit 250 Mio. EUR – Stärkung von Kapitalmarkt und Privatsektor – Stabilisierung des marokkanischen Finanzsystems

Die KfW Entwicklungsbank hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem marokkanischen Wirtschafts- und Finanzministerium einen Finanzierungsvertrag in Höhe von 250 Mio. EUR für einen zinsverbilligten Kredit unterzeichnet. Es geht um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionen und den Zugang zu Finanzdienstleistungen für in- und ausländische kleine und mittlere Privatunternehmen. Dies soll über verschiedene Reformmaßnahmen erreicht werden: So wird zum Beispiel das Mobile Banking in Marokko ausgebaut, damit bestimmte Zahlungen über Handys abgewickelt werden können. Auch der Mikrofinanzsektor wird gestärkt, damit Kleinstunternehmer leichter an einen Kredit kommen. Der Kapitalmarkt wird weiterentwickelt, damit es einfacher für Unternehmen ist, sich über Anleihen zu refinanzieren.

Die Stabilisierung des Finanzsystems spielt ebenfalls eine Rolle. Hier geht es beispielsweise darum, das Einlagensicherungssystem in Marokko zu stärken. Das finanzierte Reformprogramm steht im Zusammenhang mit der 2017 im Zuge der deutschen G-20-Präsidentschaft vereinbarten Initiative „Compact with Africa“ zur Unterstützung der Reformanstrengungen von sechs afrikanischen Staaten.

„Die Wirkung von verbesserten Rahmenbedingungen für Investitionen ist enorm und wird das marokkanische Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum nachhaltig stärken. Kernstück der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Marokkos ist es, die volle Entfaltung des Privatsektors zu ermöglichen. Dies wird zu erhöhten Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven breiter Bevölkerungsgruppen Marokkos führen“, sagte Dr. Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW.

Durch die Reformfinanzierung sollen wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, von denen alle Bevölkerungsschichten und Regionen profitieren. Insbesondere im Mikrofinanzbereich soll das Angebot durch die Beseitigung regulatorischer und rechtlicher Hindernisse verbessert werden. Damit werden Finanzdienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und die lokale Bevölkerung leichter – auch mobil – zugänglich und preislich attraktiver. Der bisherige Anteil von 35 % der ländlichen Bevölkerung, die Zugang zu Finanzdienstleistungen hat, soll bis im Jahr 2030 auf 75 % erhöht werden.

Kleine und mittlere Unternehmen sind ein wichtiger Motor für die marokkanische Wirtschaft, denn sie machen über 90 % der Unternehmen im Privatsektor aus und beschäftigen über 60 % der Erwerbstätigen.

Zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter: www.kfw-entwicklungsbank.de

KfW





Impfstoff-Rallye – Warum Corona für gute Börsenaussichten sorgt

 

(ots) Überall Corona-Blues. Die Politik schwört die Bürger auf einen langen, harten Winter ein – doch an der Börse gibt es Freudentänze. Der deutsche Aktienindex DAX hat den Stand vor dem Ausbruch der Pandemie erreicht, der amerikanische Dow Jones gar erstmals die Marke von 30.000 Punkten geknackt. Der Optimismus ist gerechtfertigt, findet Jörg Wiechmann: „Die Börse handelt die Zukunft“, sagt der Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC).

Da ist zunächst der Impfstoff. Drei verschiedene Pharma-Konzerne hätten den Durchbruch verkündet, also sei das Risiko gering, sich zu früh zu freuen. Das verspreche eine Entspannung nicht nur für jeden Einzelnen, sondern auch für weite Teile der Wirtschaft vom Einzelhandel bis zur Reisebranche. Diese Aussicht spürte der IAC im November mit seiner breiten Streuung an Qualitätsaktien deutlich: „Das Plus von rund elf Prozent war das beste Monatsergebnis seit unserer Gründung im Jahr 1998“, sagt Wiechmann.

Für die kommenden Jahre erwartet er sogar besonderen Rückenwind für Aktien. Schon zu Zeiten der letzten großen Pandemie, der Spanischen Grippe 1918, hätten viele Länder ihre Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Rettungspakete gestützt. Dieses Geld habe die sich erholende Wirtschaft weiter befeuert, es folgten die „Roaring Twenties“, in Deutschland die „Goldenen Zwanziger Jahre“ – und die Börse boomte, so Wiechmann.

Dieser Effekt könne auch jetzt eintreten, erst recht dann, wenn die Konsumenten ihren Optimismus wiederfänden. Viele Firmen seien im Lockdown gezwungen gewesen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und effizienter zu werden. Die Digitalisierung werde sich in Zukunft auszahlen und die Unternehmen deutlich produktiver machen, erläutert Wiechmann.

Vor 100 Jahren lösten die Geldmengen eine Inflation aus, wahrscheinlich sei dies auch jetzt, sagt der IAC-Geschäftsführer. Doch angesichts der Schuldenberge könnten die Zinsen nicht erhöht werden, deshalb ist für Anleger die Tendenz klar: „Das Regime der Niedrig- und Nullzins-Politik wird zementiert.“ Wer sein Geld in Lebensversicherungen und auf Bankkonten lasse, büße durch die Inflation einen Teil seines Vermögens ein. Wer dagegen an der Börse auf Sachwerte setze, sorge damit selbst für weiter steigende Kurse. Wohl dem, der das rechtzeitig erkenne, sagt Wiechmann: „Für die Wirtschaft und insbesondere für die Börse könnte Corona ähnlich wie die Spanische Grippe vor rund 100 Jahren mittel- und langfristig als wahrer Wachstumsbeschleuniger wirken.“

 




Entwicklung der Wirtschaft in Nordhessen 2020

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Eine von der Hessen Agentur im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums erstellte Studie zeigt, dass sich die Wirtschaft in Nordhessen positiv entwickelt hat.

Unternehmen schätzen die aktuelle und die zukünftige Geschäftslage besser ein als noch im Frühjahr 2020.

Die Auswirkungen des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 waren auch in der nordhessischen Wirtschaft spürbar.

Mittlerweile ist die Wirtschaft wieder auf Erholungskurs. Aussagen darüber, wie sich die Corona-Pandemie künftig auf die Wirtschaft auswirkt, sind aktuell noch nicht möglich.

Entwicklung der Wirtschaft in Nordhessen

Im ersten Halbjahr 2020 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Gesamthessen preisbereinigt um 6,1 Prozent geschrumpft. Die Entwicklung in Hessen verlief damit etwas günstiger als bundesweit, wo ein Rückgang von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war.

Dieser Rückgang ist auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zurückzuführen.

Das größte Minus war im produzierenden Gewerbe zu verzeichnen. Am stärksten von der Krise betroffen war das Dienstleistungsgewerbe, vor allem Reisebüros, Gastronomie und Luftfahrt.

Am stärksten ging das Bruttoinlandsprodukt in Nordhessen im zweiten Quartal 2020 zurück.

Mit gut 10 Prozent war es der stärkste Rückgang in einem Quartal während der Nachkriegszeit. Ein deutlicher Anstieg um ca. 6 Prozent wird für das dritte Quartal 2020 erwartet. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Die IHK Kassel-Marburg hat einen Konjunkturbericht für Nordhessen für den Herbst 2020 vorgelegt. Aufgrund des unsicheren Infektionsgeschehens durch die Corona-Pandemie ist die wirtschaftliche Lage im IHK-Bezirk Kassel-Marburg schwierig. Der Binnenmarkt ist ebenso wie der Export betroffen. Eine zügige Erholung von der Krise war in Nordhessen in der Industrie, in verschiedenen Dienstleistungsbereichen und im Handel festzustellen. Die Erholung erfolgt in kleinen Schritten. Der aktuelle Klimaindex für Nordhessen liegt bei 90,5 Punkten. So schlechte Zahlen wurden zuletzt 2008 gemeldet.

Die Lage in den einzelnen Branchen

Alle Branchen in Nordhessen müssen 2020 beim Klimaindex einen Rückgang von 16,5 Punkten verzeichnen. Die Industrie ist ein Stabilisator für die Konjunktur. Der Klimaindex liegt hier bei knapp 100 Punkten. Die Investitionsgüterproduzenten sind positiv gestimmt. Eher bescheiden sind die Aussichten für die Ge- und Verkaufsgüterproduzenten mit 82,4 Punkten. Das Gastgewerbe ist am stärksten negativ betroffen mit einem Klimaindex von 52,8 Punkten. Anfang des Jahres 2020 lag er noch bei 104,3 Punkten. Im Baugewerbe ist der Klimaindex mit 95,8 Punkten vergleichsweise gut. Im Vorjahr lag er jedoch im gleichen Zeitraum noch bei 97,3 Punkten. Der Großhandel verzeichnet aktuell einen Klimaindex von 89,6 Prozent. Er lag im Vorjahr bei 110,3 Punkten. Der Einzelhandel meldet einen Klimaindex von 97,2 Punkten. Im Vorjahr lag er noch bei 122,3 Punkten. Schlecht ist die wirtschaftliche Lage auch im Kreditgewerbe. Der aktuelle Klimaindex liegt bei 60,2 Punkten. Das ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr mit 53,5 Punkten eine Verbesserung.

Entwicklung der Arbeitslosenquoten in Nordhessen

Die Arbeitslosenquoten in Nordhessen haben sich weitgehend homogen entwickelt. Sie sind niedriger als im Bundesdurchschnitt und sehen folgendermaßen aus:
– Regierungsbezirk Darmstadt 6,4 Prozent
– Regierungsbezirk Gießen 7,5 Prozent
– Regierungsbezirk Kassel 9,7 Prozent

Aussicht auf die weitere Entwicklung

Einer Umfrage der IHK Wiesbaden zufolge haben sich die Geschäftserwartungen für Hessen seit dem Frühsommer 2020 verbessert. Von den befragten 450 Unternehmen haben 23 Prozent positive Geschäftserwartungen, während 53 Prozent von gleichbleibenden Geschäftserwartungen ausgehen und nur 24 Prozent mit schlechteren Aussichten rechnen.
In Nordhessen unterscheiden sich die weiteren Aussichten deutlich, abhängig von den verschiedenen Branchen:
– Industrie mit aktuell schlechter Geschäftslage, aber guten Erwartungen sowie schlechten Investitionsplänen
– Bau mit guter Geschäftslage, aber schlechten Erwartungen und schlechten Investitionsplänen
– Handel mit guter Geschäftslage, schlechten Erwartungen und schlechten Investitionsplänen
– Dienstleistungen mit schlechter Geschäftslage, schlechten Erwartungen und schlechten Investitionsplänen
Außerordentlich schlecht sieht die Lage auch im Verkehrsgewerbe aus. Auch die Aussichten für die Zukunft sind negativ.
Die Beschäftigungspläne für die Zukunft sehen für alle Branchen schlecht aus.

 

Digitalisierung und technischer Fortschritt in Zeiten von Corona

Digitalisierung kann nicht in allen Unternehmen gleich erfolgen, da die Voraussetzungen, Anforderungen und Prozesse oft sehr unterschiedlich sind.

Daher kann Digitalisierung vom digitalen Ablegen von Unterlagen, Rechnungs- & Angebotserstellung ohne gedrucktes Papier auskommt über cloudbasiertes Arbeiten bis hin zur Einführung einer kompletten ERP-Lösung gehen.

Unternehmen sollten sich daher gut überlegen, welche Prozesse optimiert werden müssen, um effizient zu arbeiten.

Natürlich spielen auch verfügbare Zeit und Budget eine große Rolle, die Einführung einer neuen Software oder die Umstellung eines langen, etablierten Prozesses passiert nicht über Nacht. Eine sorgfältige Vorbereitung ist daher unabdingbar.

Die Automobilbranche, in Nordhessen etwa vertreten durch die Volkswagen AG mit einem großen Werk in Kassel/Baunatal, der Daimler Chrysler AG oder Mercedes Benz, sollte sich auf Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität konzentrieren. „Ein Großteil der Unternehmen befindet sich unter einem enormen Anpassungs- und Innovationsdruck“, sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, dem „Handelsblatt“.

Fazit: Erholungskurs der Wirtschaft in Nordhessen ist fragil

Im Gegensatz zur bundesweiten Entwicklung hat sich die Wirtschaft in Nordhessen schwach positiv entwickelt. Die schlechteste Entwicklung war im zweiten Quartal 2020 zu verzeichnen, während im dritten Quartal wieder eine leichte Erholung eingetreten ist. Am besten ist die wirtschaftliche Lage gegenwärtig in der Industrie, im Baugewerbe und im Handel, während sie in der Gastronomie und in verschiedenen anderen Dienstleistungsbereichen schlecht ist.

Die langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise auf die nordhessische Wirtschaft im Allgemeinen lassen sich noch nicht einschätzen.

 


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Inflationsrate im November 2020 voraussichtlich -0,3 %


Verbraucherpreisindex, November 2020:
-0,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,8 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, November 2020:
-0,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-1,0 % zum Vormonat (vorläufig)

WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im November 2020 voraussichtlich -0,3 % betragen.

Die Inflationsrate ist unter anderem durch die seit 1. Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung beeinflusst.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber Oktober 2020 voraussichtlich um 0,8 %.





Welche Handelsmöglichkeiten gibt es mit Kryptowährungen?

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Die Kryptowährungen haben die Finanzwelt nachträglich verändert.

Im Jahr 2009 trat zum aller ersten Mal der Bitcoin in Erscheinung. Damals war es noch die einzige digitale Währung. Von Tag eins an schieden sich die Geister über diese Innovation. Vergleichsseiten wie BestBrokerReviews stellen die Vorteile, die Sicherheit und die schnelle Zahlungsabwicklung in den Vordergrund. Heutzutage sind Kryptowährungen eine ganz normale Sache. Jeder hat davon bereits gehört, viele haben sich darüber informiert, sehr viele haben sich Anteile der unterschiedlichen Kryptowährungen gekauft und ein großer Teil handeln damit. Aber wie sieht der Handel mit Kryptowährungen aus, wie funktioniert dieser, gibt es Vor- und Nachteile und welche Möglichkeiten bietet die neueste Innovation auf dem Finanzmarkt? Diese Fragen werden im folgenden Artikel erklärt.

Was genau sind Kryptowährungen – kurz und knapp erklärt
Eine Kryptowährung ist eine digitale Währung, welche durch das Mining entsteht. Die digitalen Währungen basieren auf kryptografischen Werkzeugen wie digitalen Signaturen und aufwendigen Blockchains. Dadurch sind sie zu einhundert Prozent sicher gegen Diebstähle. Sie sind ein unabhängiges Zahlungsmittel, welches in jedem Land (es sei denn, ein Land verbietet den Handel, wie aktuell noch Bolivien oder Ecuador) gekauft, gehandelt, verkauft werden kann und auch Zahlungen damit abgeschlossen werden können. Der große Unterschied zu den üblichen Währungen ist, dass es weder Münzen oder Scheine gibt. Die Kryptowährungen existiert nur auf dem Bildschirm und sind zudem voll und ganz anonym. Für viele sind die Kryptowährungen eine Art der Investition. Man kauft sich einzelne Anteile oder ganze Kryptowährungen – es gibt auch Kryptowährungen auf dem Markt, welche wenige Dollar und sogar nur Cents für mehrere tausende Coins kosten – und wartet auf eine Steigerung des Wertes. Dann kann man sie verkaufen oder auf eine weitere Wertsteigerung warten.

Die Spekulationen mit Kryptowährungen
Es ist wichtig zu erwähnen, dass zwischen den vielen verschiedenen Kryptowährungen unterschieden werden muss. Der Bitcoin ist der bekannteste unter ihnen und auch der teuerste. Es gibt aber andere Kryptowährungen, welche nicht den gleichen Bekanntheitsgrad haben, weniger kosten und weitaus mehr Potenzial am Markt bieten. Zu Beginn des Bitcoins kostete dieser wenige Dollar, dann hunderte Dollar, dann tausende Dollar und an der Spitze beinahe 20.000 Dollar für einen einzigen Bitcoin. Aktuell liegt der Kurs bei etwa 6.500 Dollar. Das kann sich zwar schnell wieder ändern, aber andere Kryptowährungen sind für eine Investition weitaus interessanter. Ein Beispiel aus dem asiatischen Raum ist der Kubera Coin, welcher seit November 2017 am Markt ist. Der hat aktuell einen Preis von 0,0014 Euro für einen Coin (Stand 10.08.2018). Es braucht also kein Vermögen, um sich davon hunderte oder sogar tausende Coins zu kaufen. Steigt der Wert des Kubera Coin nun auf nur einen Euro an, ist die Rendite für diese Investition bereits gigantisch. Das ist der spekulative Aspekt, wie man mit Kryptowährungen Gewinn erwirtschaften kann.

Der Handel mit Kryptowährungen
Die digitalen Währungen haben die Finanzwelt und den Handel mit Finanzprodukten verändert und für frischen Wind gesorgt. Das liegt vor allem daran, dass der Handel mit Kryptowährungen vielfältiger ist. Dazu ein kurzer Exkurs zum Aktienhandel und Forex Markt:
Die Aktie ist das bekannteste Finanzprodukt, deshalb müssen die Grundlagen nicht erklärt werden. Der Handel mit einem Wertpapier geschieht folgendermaßen. Ein Marktteilnehmer kauft sich eine Aktie, um damit Rendite zu erwirtschaften. Die Rendite wird durch Zinsen, Dividenden und realisierte Gewinne des Unternehmens geschaffen. Der Halter einer Aktie erhält also Anteile am Gewinn, solange er Inhaber dieser ist. Der Aktionär hat aber auch die Möglichkeit, seine Anteile an andere zu verkaufen. Das geschieht meist nach einer Wertsteigerung des Unternehmens und dessen Aktien. Durch den Verkauf mit einem höheren Wert wird ebenfalls Gewinn erwirtschaftet.

Der Forex Markt umfasst den Handel mit Währungen. Es wird dabei auf die Kursentwicklungen von Währungspaaren gesetzt. Das geschieht in der Regel mit binären Optionen. Demnach wird kein Kauf getätigt, sondern aus der Sicht eines Beobachters wird darauf gehandelt, wie sich der Kurs in Zukunft entwickeln wird. Dabei ist es möglich, auf steigende als auch auf fallende Kurse zu setzen. Die Zeitrahmen sind dabei weitaus kürzer als beim Aktienhandel – in der Regel wird in 60 Sekunden der Handel abgeschlossen.

Mit Kryptowährungen ist es möglich, beide Arten des Handels zu vollziehen. Man kann sich ganze Teile oder Anteile kaufen und auf eine Wertsteigerung warten – wie mit einer Aktie. Dann kann man darauf warten, dass eine weitere Steigerung entsteht oder man verkauft. Nachdem Kryptowährungen nun als ganz normale Währungen akzeptiert sind, kann man damit auch am Forex Markt handeln. Das bedeutet, dass man auf die Kursentwicklungen setzen kann. Die Vielfältigkeit ist der große Vorteil beim Handel mit Kryptowährungen.

Der Handel mit Kryptowährungen
Der große Nachteil der Kryptowährungen ist auch ein Vorteil. Sie sind anonym, das bedeutet, man kann nicht prüfen, wer kauft und wer verkauft. Damit ist der Handel auf dem Schwarzmarkt deutlich gewachsen. Beim Handel am Finanzmarkt ist ein Nachteil, dass Kryptowährungen eine sehr hohe Volatilität haben. So gut wie alle Kryptowährungen, Bitcoin, Ripple, Ethereum oder auch der Kubera Coin, hatten gewaltige Bewegungen auf dem Markt, als sie dort erschienen sind. Nach dem Motto: Top oder Flop geht es entweder steil nach oben oder steil nach unten. Weitere negative Aspekte beim Handel mit Kryptowährungen sind die Spekulationen, da sie an keinen echten Wert geknüpft sind. Sie existieren nur auf dem Bildschirm und es gibt keine Verlustabsicherungen. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Vorteile der Kryptowährungen weitaus überwiegen. Die Anonymität (Vor- und Nachteil), die einfache Anwendung, Transaktionen in Sekundenschnelle, die weltweite Verfügbarkeit, die Flexibilität, keine Inflationsgefahr, es wird kein Bankkonto für einen Kauf oder die Aufbewahrung benötigt und sie sind Unabhängig von Banken als auch Regierungen.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Handel?
Im Prinzip braucht es nicht viel, damit man mit Kryptowährungen handeln kann. Der erste Schritt ist ein Konto bei einem Broker wie eToro zu erstellen, um Zugriff auf den Finanzmarkt zu haben. Dann braucht es Zeit und Geduld, denn der Finanzmarkt ist ein komplexes Wesen. Es
wäre sehr unbedacht von Beginn an mit hohen Einsätzen zu handeln. Idealerweise gibt es ein Demokonto, mit welchen man mit virtuellen Geld handeln kann. So werden die Erfahrung ohne Risiko gemacht. Für den erfolgreichen Handel braucht es umfangreiche Kenntnisse über den Finanzmarkt und dessen Einflussfaktoren, ausgefeilte Fertigkeiten beim Handel und die Fähigkeit, die technischen Analyse Tools richtig einsetzen und interpretieren zu können.

 


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(Podcast) Wie man eine gute Führungskraft wird


In einer Führungsverantwortung zu stehen, ist nichts für jedermann, wie aktuelle Studien der Bertelsmann Stiftung belegen. Denn viele Führungskräfte fühlen sich in ihrer Rolle und Funktion verunsichert und wissen nicht immer präzise, was die Unternehmensleitung von ihnen als Führungskraft erwartet. Externe Krisen und interne Großprojekte, dazu steigende Arbeitsbelastung und häufiger Mitarbeiterabbau bei gleichbleibenden Zielen vergrößern diese Unsicherheit und Überforderung weiter. Hinzu kommen Beobachtungen der Führungskräfte darüber, wie mit Fehlern im Unternehmen umgegangen wird und welche Kollegen aufgrund eines Fehlers möglicherweise das Feld räumen mussten. Auch das trägt nicht dazu bei, das jedem Führung Spaß macht. Und so steigt die Unlust am Führen bei vielen Führungskräften und Mitarbeitern weiter.

Dabei kann gute Führung durchaus gelingen. Man muss es nur wollen. Denn Führen heißt immer auch, mit Menschen zu interagieren. Dafür sollte sich jede Führungskraft proaktiv entscheiden. Ist das Wollen gegeben, helfen die 5 Prinzipien guter Führung weiter, um zu einer guten Führungskraft zu werden.

Diese 5 Prinzipien mit ihren Führungsgrundsätzen, Werten und Haltungsfragen werden in diesem Podcast näher beleuchtet. Dazu bin ich im Gespräch mit Corinna Pommerening von New Leadership Training, die mich in ihren Podcast „Wendepunkte 4.0 – Leadership neu gedacht“ eingeladen hat. Wir beleuchten nicht nur, wie diese Prinzipien in Grenzbereichen bei der Bundespolizei GSG9, der Bundeswehr oder Ärzten und Piloten Anwendung finden, sondern übertragen sie auch in den normalen Managementalltag. Fünf praktische Prinzipien, die jeder morgen anwenden kann.

Hier sind die Links zum Reinhören:
https://lnkd.in/djd4BN9
https://lnkd.in/dtiK2UR
? Apple Podcasts: https://apple.co/376V5Gc
? Spotify: https://spoti.fi/33eK5oU
? Google Podcasts: https://bit.ly/2J6gkjl





Es wird mehr gearbeitet – Stärkste Abnahme von Arbeitsleistung in Nordhessen im WMK


Zahl der geleisteten Stunden stieg seit 2000 in über zwei Drittel aller deutschen Regionen
Zwischen den Jahren 2000 und 2018 erhöhte sich die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in 67 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte. Die Erwerbstätigenzahl stieg in 79 Prozent aller Regionen im selben Zeitraum.

Von den 401 Landkreisen und kreisfreien Städten wiesen 268 eine Zunahme der von den Erwerbstätigen insgesamt geleisteten Stunden im Jahr 2018 gegenüber 2000 auf. Dies zeigen neue Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR). Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der Erwerbstätigen in 315 Landkreisen und kreisfreien Städten zu. Die Zahl der geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person ging hingegen in nahezu allen Landkreisen und kreisfreien Städten zurück.

Gegenüber 2017 stieg die Zahl der geleisteten Stunden in 331 Regionen (83 Prozent) und die Erwerbstätigenzahl in 351 Regionen (88 Prozent). Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person verringerte sich im Vorjahresvergleich in 198 Landkreisen und kreisfreien Städten (49 Prozent). In rund 14 Prozent der Regionen blieb die Zahl konstant.

Der wesentliche Grund für den Rückgang der geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person in einzelnen Regionen lag in der stärkeren Zunahme der Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zu den insgesamt geleisteten Stunden.

Hinweise:
Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamts vom 20. August 2019 basieren, handelt es sich um Berechnungen des AK ETR, dem die Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören.

Erstmals stellt der AK ETR revidierte Ergebnisse der geleisteten Arbeitsstunden in den Landkreisen und kreisfreien Städte in Deutschland für die Jahre 2000 bis 2018 bereit. Mit dieser Revision wurden die Berechnungen zum Teil auf neue oder aktualisierte Datenquellen umgestellt. Weitere Informationen zur Revision finden Sie hier. Diese und weitere Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können Sie auf der Internetseite des AK ETR abrufen.

Das Arbeitsvolumen umfasst die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen, die als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder als Selbstständige einschließlich mithelfender Familienangehöriger eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Hierzu zählen auch die geleisteten Arbeitsstunden von Personen mit mehreren gleichzeitigen Beschäftigungsverhältnissen.

Nicht zum Arbeitsvolumen gehören die bezahlten, aber nicht geleisteten Arbeitsstunden, beispielsweise der Jahresurlaub, die Elternzeit, Feiertage, Kurzarbeit oder krankheitsbedingte Abwesenheit. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben die nicht bezahlten Pausen für das Einnehmen von Mahlzeiten sowie die Zeit für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Das Arbeitsvolumen umfasst somit die Gesamtzahl der während des Berichtszeitraums am jeweiligen Arbeitsort von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Selbstständigen innerhalb einer Region tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. // Hessisches Statistisches Landesamt





Kümpel: „Pandemie und Strukturwandel schwächen M+E-Industrie.


Der Verteilungsspielraum ist gleich Null.“

Kassel. „Man muss kein Wirtschaftsweiser sein, um zu erkennen, dass es angesichts der teilweise dramatischen Auftragseinbrüche bei vielen Unternehmen in der Metall- und Elektro-Industrie keinen Verteilungsspielraum gibt.

Wer dennoch 4 Prozent mehr Entgeltvolumen fordert, hat den Ernst der Lage nicht begriffen“, bewertet Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL Nordhessen, die aktuelle Tarifforderung der IG Metall.

Kümpel weiter: „Bisher konnten die Unternehmen ihre Belegschaften durch Kurzarbeit weitestgehend an Bord halten. Dass die IG Metall angesichts dieser Tatsache den Arbeitgebern unterstellt, sie würden die Pandemie zum Stellenabbau missbrauchen, ist ungeheuerlich.

Wir registrieren, dass die IG Metall wieder in alte Rituale verfällt. Das zeigen auch die regionalen Verhandlungen zu Haustarifverträgen.

Die Zeiten brennender Fässer sollten eigentlich vorbei sein.

Auch die Vorgehensweise der Gewerkschaft, für Mitglieder Extra-Boni zu fordern und den anderen Teil der Belegschaft mit weit geringen Zahlungen abzuspeisen, zeugt nicht gerade von moderner, der Zeit angemessener Personalpolitik.

Jürgen Kümpel, Geschäftsführer im Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Die gelebte betriebliche Praxis in vielen Unternehmen ist hingegen eine andere: arbeitgeberseitig wird nicht zwischen Gewerkschaftsmitgliedern und Nicht-Mitgliedern unterschieden.

Schließlich können Arbeitgeber in der Regel nicht wissen und dürfen auch nicht erfragen, wer Mitglied einer Gewerkschaft ist und wer nicht. Die Vorgehensweise der Gewerkschaft spaltet die Belegschaft. Das gefährdet den Betriebsfrieden.“

Hintergrund

Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen ist eine von fünf Bezirksgruppen des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, bei dem aktuell 625 Unternehmen mit rund 130.000 Beschäftigten organisiert sind.

Die Bezirksgruppe in Nordhessen hat 159 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 26.000 Beschäftigten und vertritt diese in den klassischen Feldern des Arbeits- und Sozialrechtes, ist Tarifpartner und betreibt aktive Bildungs- und Gesellschaftspolitik.

 





Schülerwettbewerb „Der beste Praktikumsbericht“


Robin Eckel von der Gesamtschule Battenberg zählt zu den Hessensiegern

Hessensieger-Ehrung fand erstmalig digital statt.

„Bronze“ an Robin Eckel für den besten Praktikumsbericht in Hessen. Mit ihm freut sich sein Lehrer Wolfgang Werth.

Battenberg. Bronze für Robin Eckel von der Gesamtschule Battenberg. Sein digitaler Bericht in der Kategorie ‚Realschule ‘ überzeugte die Hessen-Jury des SCHULEWIRTSCHAFT-Schülerwettbewerbs „Der beste Praktikumsbericht“ auf Anhieb. Robin absolvierte sein Betriebspraktikum bei der GP ONE in Allendorf/Battenfeld (Eder). Dort beginnt er nun auch seine anstehende Ausbildung. Den Online-Shopping-Gutschein stiftete der Arbeitgeberverband HESSENMETALL.

Erstmals wurden aufgrund der Corona-Pandemie 20 Schülerinnen und Schüler bei der Hessensiegerehrung in digitaler Form gekürt. Die Gewinner erhielten im Rahmen einer Videokonferenz viel Beifall und wurden mit Urkunden ausgezeichnet. Die Hessenjury, bestehend aus zehn Personen von Schulen und Ausbildungsunternehmen, hatte Siegerinnen und Sieger aus 60 Berichten von sechs Schulformen ausgewählt. Dabei wurden die Praktikumsmappen nach Gestaltung, Inhalt, Umfang und Kreativität bewertet.

Um die virtuelle Siegerehrung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemessen feierlich zu gestalten, wurden zu Beginn der Übertragung Videogrußworte eingespielt. So gratulierte u. a. der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Das Schuljahr 2019/2020 war für uns alle eine besondere Herausforderung. Auch die Praktika sind davon nicht verschont geblieben. Während einige ihr Praktikum gar nicht erst antreten konnten, mussten andere schon nach kurzer Zeit abbrechen. Das ist sehr bedauerlich, denn diese praktischen Erfahrungen sind unschätzbar wichtig für den beruflichen Werdegang. Dennoch haben sich die Schülerinnen und Schüler die Mühe gemacht und tolle Praktikumsberichte erstellt. Das ist unter diesen Umständen eine wirklich besondere Leistung.“

Die beiden Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen, Achim Schnyder und Frauke Syring, betonten: „Wir gratulieren Robin ganz herzlich und freuen uns jedes Jahr wieder über das hohe Engagement und die Begeisterung, mit der die Berichte angefertigt werden. Die Teilnahme zeugt von Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit. Diese Eigenschaften in Kombination mit der Urkunde des Wettbewerbs kann Türen öffnen und so den Lebensweg nachhaltig ebnen. Gleichzeitig bedanken wir uns bei allen Lehrerinnen und Lehrern und den Betrieben für die großartige Unterstützung. Das Betriebspraktikum ist einer der wichtigsten Bausteine für eine gute Berufsorientierung und kann den Start in eine erfolgreiche Karriere bedeuten.“

SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen

Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände VhU





KfW-Sonderprogramm wird verlängert und erweitert – KfW-Schnellkredit nun auch für Kleinstunternehmen


(ots) Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens und der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30.06.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen. Sobald die Europäische Kommission die Verlängerung der bisherigen beihilferechtlichen Grundlagen genehmigt hat, können die entsprechenden Hilfen auch im Jahr 2021 gewährt werden.

Ab kommenden Montag, dem 9. November 2020, steht der KfW-Schnellkredit zudem auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Kredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig von dem im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Verbessert wurden auch die Regelungen zur Tilgung der KfW-Schnellkredite. Möglich ist ab dem 16.11.2020 nun auch die vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Dies erleichtert die Kombination mit anderen Corona-Hilfsprogrammen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind größer und länger, als wir dies Mitte des Jahres noch erwartet und erhofft hatten. Wir lassen in dieser ernsten Lage unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten nicht allein, sondern erweitern und verlängern das KfW-Sonderprogramm. Mit der Öffnung des KfW-Schnellkredits für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige können nun alle Unternehmen schnell und unbürokratisch Liquidität erhalten. Gleichzeitig haben wir alle Varianten des KfW-Sonderprogramms bis 30.06.2021 verlängert, um Planungssicherheit zu schaffen.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Der Schutzschirm bleibt weit geöffnet, wir stemmen uns mit voller Kraft gegen die Krise. In der akuten Pandemie-Lage schaffen wir Planungssicherheit und verlängern das KfW-Sonderprogramm bis einschließlich Juni 2021. Außerdem öffnen wir den Schnellkredit mit seinen großzügigen Konditionen nun auch für Soloselbstständige und kleine Unternehmen – eine wichtige weitere Hilfe, gerade jetzt im November. Die KfW übernimmt eine zentrale Rolle in der Abwehr der Krisenfolgen für Unternehmen und Beschäftigte. Damit haben wir international Standards gesetzt und sind auf diese Weise vergleichsweise gut durch die Krise gekommen.“

KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig: „Die KfW-Corona-Kredite haben sich als ein wirksames Instrument in der aktuellen Krise erwiesen. Die hohen Förderzahlen spiegeln auch den enormen Kraftakt wider, den wir gemeinsam mit der Politik und der deutschen Kreditwirtschaft bisher geleistet haben. Die Verlängerung des Sonderprogramms und die Öffnung des KfW-Schnellkredits für alle Unternehmen sind ein wichtiges Signal zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft.“

Der KfW-Schnellkredit als Teil des KfW-Sonderprogramms hat sich als wichtige Stütze für den deutschen Mittelstand in der Corona-Krise bewährt. Bislang wurden in diesem Programm über 5 Mrd. Euro zugesagt. Der KfW-Schnellkredit steht ab Montag mit folgenden Eckpunkten zur Verfügung:

-  Der KfW-Schnellkredit steht kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Soloselbständigen zur Verfügung, die mindestens seit dem 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. 
-  Des Weiteren muss das Unternehmen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen. 
-  Das Kreditvolumen pro Unternehmensgruppe beträgt bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 und maximal 300.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 10. 
-  Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. 
-  Der Zinssatz beträgt aktuell 3% mit einer Laufzeit von 10 Jahren. 
-  Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. 
-  Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden. Es sind keine Sicherheiten zu stellen.

Insgesamt sind mittlerweile mehr als 95.000 Anträge auf KfW-Corona-Hilfen bei der KfW eingegangen. 99 % der Anträge davon sind bereits abschließend bearbeitet worden. Die Zusagen haben insgesamt ein Volumen von knapp 46 Mrd. EUR erreicht. Rund 97 % der Anträge kamen von kleinen und mittleren Unternehmen, 99 % davon waren Kredite mit einem Volumen bis 3 Mio. EUR. Damit ist klar, dass diese Hilfen vor allem dem deutschen Mittelstand, dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft, zugutekommen.

KfW





Neue „ME-Berufe App“ des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall bietet Ausbildungssuchenden kompakte Infos über Berufe der Metall- und Elektro-Industrie


Kassel. Sie zählt wohl zu den schwierigsten und sogleich wichtigsten Entscheidungen im Leben: Die Wahl des passenden Berufes. Ratgeber und Wegweiser soll jetzt die neue App „ME-Berufe“ des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall sein. Per Smartphone können Jugendliche spielerisch entdecken, was man in Deutschlands größtem Industriezweig Metall und Elektro (ME) so alles werden kann: Anlagenmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, um nur einige von 40 attraktiven Ausbildungsberufen zu nennen. „Sämtliche Berufe werden mit ihren Ausbildungsinhalten und Karrieremöglichkeiten in Videos und Bildern anschaulich erklärt“, erläutert Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL Nordhessen.

Der Clou: Der Nutzer kann das Ausbildungsangebot regionalisiert filtern und erfährt sofort, welche Unternehmen in der heimischen Region noch freie Praktikums- und Ausbildungsplätze anbieten und wer die direkte Ansprechperson für die Bewerbungsunterlagen ist.

Und was verdient man in den Berufen? Auch das zeigt die neue App im direkten Vergleich zu anderen Branchen. Außerdem kann man in kurzen Challenges sein eigenes Wissen über Pneumatik-Modelle, CNC-Fräsmaschinen und Cobots testen und erhält sogleich die Lösungen. Ein Berufs-Check zeigt überdies, welche passenden Berufe für Computerfreaks, Elektrogenies oder Zahlenfüchse in Frage kommen.

Die App steht zum kostenlosen Download im Google Play Store und im Apple App Store bereit.

Die neue ME-Berufe App für Jugendliche mit tollen Features

Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen, Bezirksgruppe Nordhessen e. V.

HESSENMETALL Nordhessen





Interhyp-Umfrage: Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Bauen durch Corona-Krise schwieriger wird

 

Hohe Baukosten, mangelndes Bauland und strenge Bauvorschriften sind laut Umfrage Haupthindernisse für den Bau von Wohnraum

Zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) sind der Meinung, dass Hindernisse beim Bauen durch die Corona-Krise zugenommen haben. Das zeigt eine repräsentative Statista-Umfrage unter 1.000 Teilnehmern im Auftrag von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Zu den größten Hindernissen beim Bau von Wohnraum zählen nach Meinung der Befragten hohe Baukosten (72 Prozent), nicht ausreichend Bauland (53 Prozent) und zu strenge Bauvorschriften (43 Prozent). Kurz vor der Corona-Krise hatte Interhyp schon einmal nach den größten Bauhindernissen gefragt. Damals hatten mit 68 Prozent etwas weniger Menschen die hohen Baukosten beklagt, 51 Prozent mangelndes Bauland und 44 Prozent zu strenge Bauvorschriften. „Die Sorgen aufgrund der Corona-Krise treffen auf einen ohnehin angespannten Immobilienmarkt, mit vielerorts gestiegenen Kosten für einen Bau oder Kauf“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin für das Privatkundengeschäft bei Interhyp. „Der Wohneigentumserwerb darf nicht noch schwerer werden. Das gilt für den Wohnungsbestand, aber auch insbesondere für den Neubau, denn dadurch wird mehr Wohnraum geschaffen. Dafür sind zum Beispiel staatliche Anreize gefragt, etwa über Fördermittel.“ Für rund 40 Prozent der Befragten zählten auch mangelnde staatliche Anreize wie zu wenige Fördermittel zu den Haupthindernissen für den Bau.

Konkret nach ihrer Meinung zu den Auswirkungen der Krise befragt, sagten nur 34 Prozent, die Corona-Krise habe die Hindernisse beim Bau nicht verstärkt. 66 Prozent sind der Meinung, dass die Hindernisse zugenommen haben, etwa durch höhere Preise und Bauverzögerungen. Befragt wurde ein repräsentativer Querschnitt aus der Bevölkerung, darunter rund 37 Prozent Eigentümer und 63 Prozent Mieter. Die Umfrage zeigt laut Interhyp daher nicht tatsächlich aufgetretene Hindernisse, sondern die Einschätzung der Befragten dazu.

„Die Umfrage spiegelt vor allem die Sorgen der Menschen wider, die wir auch in unserer Beratung spüren“, sagt Mirjam Mohr. Nach wie vor gebe es aber eine hohe Nachfrage nach Finanzierungen für Neubauten und noch immer werde gebaut. Interhyp verzeichnet wie bei den Bestandswohnungen auch bei Neubauten vom Bauträger sowie eigenen Bauvorhaben weiterhin Preissteigerungen, auch in den Monaten der Krise.

Interhyp rät, die Kosten für ein Bauvorhaben immer und auch in der derzeitigen Situation vorab genau zu klären und Puffer einzuplanen. Zudem gelte es beim Bauen grundsätzlich und daher auch in der Corona-Krise, Verzögerungen einzuplanen. Da die Banken für die Bereitstellung eines Darlehens häufig Zinsen verlangen, gelte es, hier gut zu vergleichen. Mirjam Mohr rät: „Bauherren in Eigenregie und Käufer von Neubauprojekten sollten mögliche Bauverzögerungen bei der Kreditauswahl bedenken. Durch den Vergleich von Bereitstellungszinsen und bereitstellungszinsfreien Zeiten lässt sich bei der Finanzierung eines Neubaus viel Geld sparen“, sagt Mirjam Mohr.

Über die Umfrage: Im Auftrag von Interhyp hat Statista 1.000 Menschen in Deutschland zum Thema Bauhindernisse online befragt, zunächst vor der Corona-Krise im Dezember 2019 sowie Ende Juli 2020 nach den ersten Monaten der Pandemie. In der zweiten Umfrage wurde auch nach der Meinung zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Hindernisse beim Bau gefragt. Die Umfragen sind national repräsentativ nach Region, Alter und Geschlecht.

 

Original-Content von: Interhyp AG




Kümpel: Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt ist Momentaufnahme. „Dauerwelle“ muss verhindert werden. Unternehmen stehen vor maximaler Komplexität.


Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen, Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen, RA Jürgen Kümpel (Geschäftsführer, Fachanwalt für Arbeitsrecht)

Kassel. „Die Zahl der Arbeitslosen im Monat Oktober ist gesunken. Das ist auf den ersten Blick ein gutes Zeichen, aber leider nur eine Momentaufnahme. Bedenklich stimmt der Vergleich zum Vorjahresmonat: Der Anteil der Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen ist um fast 50 bzw. 85 Prozent gestiegen. Wir betrachten mit Sorge, dass aus einer möglichen zweiten Welle am Arbeitsmarkt schnell eine ‚Dauerwelle‘ werden kann“, kommentiert Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU) in Nordhessen, die Oktober-Arbeitsmarktzahlen für den Agenturbezirk Kassel.

Kümpel weiter: „Die Unternehmen geraten mehr und mehr unter Druck und stehen vor einer dreifachen Herausforderung:

  • Der Strukturwandel hatte sich bereits 2018 angekündigt und schlug im letzten Jahr in den deutschen Schlüsselbranchen voll durch.
  • Das hat die Situation fehlender Fachkräfte noch mehr verstärkt, denn die Pandemie kennt keine Alterspyramide.
  • Die Corona-Krise wirkt in dieser konjunkturellen Krisensituation als zusätzlicher Brandbeschleuniger.

Das alles müssen die Unternehmen schultern. Kurzarbeit ist zwar eine wesentliche Hilfe, kann und soll aber nur eine temporäre Überbrückung sein. Deswegen müssen noch gravierendere Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen für die Wirtschaft vermieden werden. Die Unternehmen stehen vor einer maximalen Komplexität.“  // Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU)





Schülerwettbewerb „Der beste Praktikumsbericht“: Über das Praktikum zum Traumberuf


Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen belohnt Schülerin für beeindruckenden Praktikumsbericht

Kassel. „Mein Praktikum bei Gebr. Bode in Kassel war einfach toll. Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Ich durfte von Anfang an viel selbst machen und habe verschiedene Geräte und Werkzeuge und insbesondere den Beruf der Industriemechanikerin kennengelernt. Für mich steht jetzt schon fest: Ich möchte unbedingt eine Ausbildung oder ein Duales Studium dort anfangen“, betont die Schülerin Michelle Eberwein von der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau. Sie hat ihre Erfahrungen in einem beeindruckenden Praktikumsbericht dargelegt und damit die Jury beim Schülerwettbewerb „Der beste Praktikumsbericht“ überzeugt. Den Preis, einen „Wünsche-Gutschein“, stiftete der Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen.

„Schulpraktika leisten eine wichtige Vorarbeit zur effizienten Berufsorientierung“, sind sich die beiden Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen, Achim Schnyder und Frauke Syring sicher. „Wer nach seinem Praktikum seinen Traumberuf und sogar seine Traumfirma gefunden hat, darf sich glücklich schätzen“, ergänzen sie. „Denn für die meisten Jugendlichen ist es eine lange Odyssee, um für sich Klarheit zu haben, welcher Beruf der passende ist.“

Thomas Giebisch, Geschäftsführer und Thorsten Ludwig, Ausbildungsleiter der Gebr. Bode GmbH & Co. KG in Kassel, loben ihre Praktikantin. „Wir sind sehr stolz auf Michelle. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch Mädchen in typischen Männerberufen mit Freude erfolgreich sein können. Wir freuen uns darauf, Michelle auch künftig bei Bode die Tür offen zu halten.“

Auch Schulleiter Björn Faupel und Michelles Lehrer Berthold Schramm sind voll des Lobes: „Praktika sollen den Schülerinnen und Schülern einen Weg aufzeigen und ebnen, der zukunftsweisend sein kann. Michelles Praktikumsbericht war sauber verfasst, transparent und klar strukturiert. Besonders gut gefallen hat uns ihr persönliches Fazit: Vom Praktikum zum Traumberuf. Mehr können wir unseren Jugendlichen für ihren beruflichen Einstieg nach der Schule nicht wünschen.“





Lebensmittel und IT sind die Schwerpunkte der zwölf jungen Unternehmen im Finale des Wettbewerbs

Das Halbfinale beim Hessischen Gründerpreis war doppelt spannend: Zum einen wegen der 44 Gründer und Gründerinnen, die der 32-köpfigen, hessenweiten Jury ihre Geschäftsideen vorstellten.

Aber auch die Veranstaltung selbst war in Corona-Zeiten herausfordernd: Veranstaltungsort Kassel ist Hochrisikogebiet, in Hessen steigen die Infektionen. Deshalb hat sich Projektleiterin Elisabeth Neumann entschlossen, die Jurysitzung per Onlinekonferenz durchzuführen. „Das war ein Novum, hat aber super geklappt, darüber freue ich mich sehr. Wir hatten bereits Erfahrungen mit Veranstaltungen gesammelt, die ganz oder teilweise virtuell abgehalten wurden“, berichtet Neumann. „Ich hoffe sehr, dass wir uns 2021 wieder persönlich treffen können, aber ich bin auch stolz, dass wir unseren Wettbewerb nicht abgesagt haben. Gerade in der Pandemie haben junge Unternehmen Unterstützung und Aufmerksamkeit verdient.“ Die zwölf Finalisten stehen bereits als Preisträger des Hessischen Gründerpreises 2020 fest und treten am 27. November 2020 gegeneinander an, um einen Sieger je Kategorie zu ermitteln. Finale und Preisverleihung sollten eigentlich in Kassel stattfinden, werden nun aber wegen Corona ebenfalls online veranstaltet.

Regional am stärksten vertreten ist die Stadt Kassel mit drei Finalisten. Zusammen mit zwei weiteren aus der Region stellt Nordhessen den geographischen Schwerpunkt der Preisträger. In den Vorjahren kamen die meisten Finalisten aus dem Rhein-Main-Gebiet, heuer auf dem zweiten Platz mit zwei Unternehmen aus Darmstadt und zwei weiteren aus der Region. Die Finalisten sind damit ein Beispiel für das rege Gründungsgeschehen abseits der Metropolregionen. Thematisch stechen zwei Bereiche hervor: Je vier Unternehmen sind mit Lebensmitteln oder mit IT-Themen beschäftigt. Der Hessische Gründerpreis hat jedes Jahr einen anderen regionalen Partner, um das Gründungsgeschehen vor Ort zu unterstützen. Das schlägt sich oft in einer höheren Zahl regionaler Bewerbungen nieder, wird aber durch die hessenweite Zusammensetzung der Jury neutralisiert.

Auch die Kategorie „Gründungen aus der Hochschule“ ist fest in Kasseler Hand: Das intelligente elastische Fitnessband STRAFFR von Stefan Weiss, Hanno Storz und Torben Hellmuth wurde dort entwickelt. Und auch Lea Schücking und Leya Bilgic haben an der Universität Kassel ihre aus recycletem Bauschutt hergestellten SHARDS-Fliesen entwickelt. In Offenbach ist dagegen die Idee für zeltHAUS entstanden, die simplen, temporären und nachhaltigen Notunterkünfte haben Jonas Eiden, Marius Mersinger und Fabian Hegner erfunden.

In der Kategorie „Innovative Geschäftsidee“ konnten sich Gründer Benjamin Federmann und sein Team von doks.innovation aus Kassel für das Finale qualifizieren. Das Unternehmen ermöglicht automatisierte Bestandserfassung in Warenlagern. Auch das Team um Max Limper und Miguel Sousa von der Darmstadt Graphics Group konnte die Jury in dieser Kategorie überzeugen. Sie optimieren komplexe 3D-Modelle automatisch für die Visualisierung. Innovation in einem ganz anderen Bereich bieten der dritte Finalist Simon Schmidt und sein Team aus Gründau mit ihren Teaballs: Gepresste Teekügelchen aus Pflanzenextrakten, die sich in heißem und kaltem Wasser innerhalb kurzer Zeit auflösen – Tee ohne Beutel.

Mit seinem Unternehmen „Du bist hier der Chef – die Verbrauchermarke“ hat Nicolas Barthelmé aus Eltville das Finale erreicht in der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“. Er schafft Transparenz und Mitbestimmung für Käufer und Käuferinnen auf dem Lebensmittelmarkt. Senioren mit ihrer Umwelt verbindet die seniorenfreundliche App Lylu von Felix Beinez und Vitalij Hilsendeger aus Darmstadt. Für Kontakte zwischen Mensch und Tier sorgen Nina Schönrock und Christian Schulte von VertrauTier mit ihren Angeboten für tiergestützte Therapie in Willingen (Upland).

In der Kategorie „Zukunftsfähige Nachfolge“, sind zwei Betriebe der Lebensmittelwirtschaft vertreten: Mit Christoph Jestätt hat die zehnte Generation den Hannheinehof in Fulda übernommen und produziert dort biologische und nachhaltige Lebensmittel. Auch Katharina Koch hat in Calden bei der seit 1877 bestehenden Landfleischerei Koch die innerfamiliäre Nachfolge angetreten und kräftig modernisiert. Timo Reinhardt hat im Malerbetrieb Balzer aus Marburg als Azubi angefangen und führt ihn nun als Inhaber. Hier wird Integration groß geschrieben: Von seinen Beschäftigten stammen drei aus Afghanistan, Eritrea und Syrien.

Sie finden eine Übersicht über alle Finalisten samt Kontaktdaten in den anhängenden PDFs. Die Gründer freuen sich über Berichterstattung. Wir stellen gerne Kontakt her zu Unternehmen aus dem aktuellen Wettbewerb sowie den Vorjahren aus ihrem Verbreitungsgebiet.





Mit Vielfalt gegen die Krise


Die derzeitigen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie signalisieren uns sehr deutlich, wie wichtig die Gesundheit jedes Einzelnen ist. Ich hoffe daher sehr, dass Sie alle wohlauf sind. Gleichzeitig rückt die Frage zurück in den Fokus: wie verändert das Virus den Handel? Ich habe seit Beginn der Pandemie vielfältige Antworten auf diese Frage erhalten – gegeben von Unternehmerinnen und Unternehmern, die der Krise mit Kreativität begegnen.

Bärbel Grünberger aus Straßlach bei München etwa verkauft unter der Marke Varia Living selbst entworfene Möbel und Deko-Artikel. Als im März Läden schließen mussten, fiel ein Großteil ihrer Einnahmen über Nacht weg. Über Amazon aber wuchs die Nachfrage um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – also konzentrierte sie sich stärker auf den Online-Verkauf. Ähnlich erging es dem über 155 Jahre alten Hutgeschäft von Alexander Breiter, das digital seinen Umsatz sicherte, als er sein lokales Geschäft in der Münchner Innenstadt schließen musste. Und Christine Schmandt, die Gründerin von Mummelito, stellt normalerweise in Handarbeit Mode für Kinder und Mütter her – auf dem ersten Höhepunkt der Pandemie hat sie jedoch begonnen, vorübergehend Alltagsmasken zu nähen. 

Unternehmer, die ihre Produkte über Amazon.de Kundinnen und Kunden anbieten, hatten während der ersten Corona-Welle zwischen März und Mai einen Anteil von fast zwei Drittel am gesamten Umsatz von Amazon.de – und damit deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Viele von ihnen betreiben zugleich einen Laden vor Ort.

Auch wenn niemand sicher beantworten kann, wie sich der Handel in den nächsten Monaten und nach der Pandemie entwickeln wird, so sehr zeichnet sich doch ab: nur stationär oder nur online – das gilt spätestens seit Beginn der Pandemie nicht mehr. Der Mix aus beidem bestimmt längst das Bild. Einer Studie von GlobalData zufolge wollen jetzt sogar 86 % der Führungskräfte im deutschen Einzelhandel in den nächsten fünf Jahren in Angebote investieren, die einen nahtlosen Übergang zwischen online und stationär ermöglichen. Zugleich gaben 70 % der Verbraucherinnen und Verbraucher an, dass sie die soziale Interaktion im stationären Handel während des Lockdowns vermissten – was zeigt, wie groß der Wunsch bei Kundinnen und Kunden nach Vielfalt ist.

Während der Krise entstand auch „Händler helfen Händlern“ – 2.500 Unternehmen, die sich gegenseitig bei den derzeitigen Herausforderungen unterstützen und Erfahrungen miteinander teilen. Gemeinsam mit dieser neuen Initiative und dem Handelsverband HDE haben wir die Wissensplattform „Quickstart Online“ ins Leben gerufen. Sie unterstützt kleine und mittelgroße Händler dabei, ein eigenes Digital-Geschäft aufzubauen – beginnend mit kostenlosen Online-Seminaren von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es geht hier um rechtliche Fragen genauso wie um Social-Media-Marketing oder Kundenbindung – eben alles, was man für den Handel über das Internet braucht. 

Aus dem gleichen Gedanken heraus haben wir mit dem diesjährigen Prime Day auch kleine und mittlere Unternehmen aus aller Welt unterstützt, zum Beispiel mit über 85 Millionen Euro für die Bewerbung ihrer Produkte. Prime-Mitglieder, die vor dem Prime Day für mindestens 10 Euro bei ausgewählten Verkaufspartnern einkauften, erhielten ein 10-Euro-Shopping-Guthaben. In dieser Zeit konnten dadurch etwa die Bierbrauer des jungen Unternehmens Crew Republic ihren Umsatz durch den Verkauf über Amazon.de verdreifachen. Unabhängige Verkaufspartner erzielten am Prime Day dann mit über 3,5 Milliarden US-Dollar auch fast 60 Prozent mehr Umsatz als am Prime Day 2019, wie eine Zusammenfassung des Prime Day zeigt.

Quickstart Online und unsere Prime Day Aktion sollen Mut machen, neue Wege zu gehen und Kreativität fördern – für die es bereits heute so viele erfolgsversprechende Beispiele gibt. Denn eines wollen wir für alle Kundinnen und Kunden erhalten: eine große Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten.
 
Ihr Ralf Kleber
Country Manager Amazon.de

 





Weiterhin hoher Nettoabsatz am deutschen Rentenmarkt im August 2020


(lifePR) ( Frankfurt, )

Im August 2020 fiel das Emissionsvolumen am deutschen Rentenmarkt mit einem Bruttoabsatz von 147,0 Mrd € geringer aus als im Juli (172,2 Mrd €). Nach Abzug der deutlich gesunkenen Tilgungen und unter Berücksichtigung der Eigenbestandsveränderungen der Emittenten wurden inländische Schuldverschreibungen für netto 60,4 Mrd € begeben. Der Umlauf ausländischer Schuldverschreibungen in Deutschland sank im Berichtsmonat um 4,4 Mrd €, sodass der Umlauf von Schuldtiteln am deutschen Markt insgesamt um 55,9 Mrd € zunahm.

Die öffentliche Hand begab im Berichtsmonat Schuldverschreibungen in Höhe von netto 49,9 Mrd € (nach 35,6 Mrd € im Juli). Dabei emittierte vor allem der Bund neue Wertpapiere (44,0 Mrd €), und zwar in erster Linie unverzinsliche Bubills (13,9 Mrd €) sowie zehnjährige Bundesanleihen (9,1 Mrd €). Zudem begab er zweijährige Bundesschatzanweisungen (5,8 Mrd €), daneben wurden auch die anderen Laufzeitsegmente der Bundesanleihen weiter bedient. Die Länder und Gemeinden begaben im Ergebnis eigene Anleihen für 5,9 Mrd €. Der Bund finanziert hauptsächlich über den Kapitalmarkt den zusätzlichen Kreditbedarf, der sich durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ergibt.

Inländische Unternehmen begaben im August Anleihen für per saldo 8,7 Mrd €, nach 15,5 Mrd € im Vormonat. Die Emissionen gingen im Ergebnis vor allem auf Sonstige Finanzinstitute zurück.

Heimische Kreditinstitute erhöhten im Berichtsmonat ihre Kapitalmarktverschuldung um netto 1,7 Mrd €, nach Nettotilgungen in Höhe von 2,0 Mrd € im Juli. Dabei stieg im Ergebnis einzig der Umlauf von Schuldverschreibungen der Spezialkreditinstitute (4,4 Mrd €), zu denen beispielsweise öffentliche Förderbanken zählen. Hingegen wurden Hypothekenpfandbriefe und Sonstige Bankschuldverschreibungen netto getilgt (1,6 Mrd € bzw. 1,1 Mrd €).

Auf der Erwerberseite traten im August vor allem ausländische Investoren als Käufer auf (56,3 Mrd €). Ein Grund für die hohe Nachfrage von gebietsfremden Anlegern war das hohe Emissionsvolumen der öffentlichen Hand. Die Bundesbank erwarb – vor allem im Rahmen der Ankaufprogramme des Eurosystems – Schuldverschreibungen für per saldo 18,0 Mrd €. Hingegen trennten sich inländische Nichtbanken und Kreditinstitute von Schuldverschreibungen für netto 10,7 Mrd € beziehungsweise 7,6 Mrd €. Während die Nichtbanken vor allem inländische Titel veräußerten, konzentrierten sich die Verkäufe der Kreditinstitute auf ausländische Papiere.

Aktienmarkt
Am deutschen Aktienmarkt begaben inländische Gesellschaften im Berichtsmonat neue Aktien für 2,9 Mrd €. Der Bestand an ausländischen Dividendentiteln am deutschen Markt stieg im gleichen Zeitraum um 6,4 Mrd €. Erworben wurden Aktien per saldo weit überwiegend von inländischen Nichtbanken (7,6 Mrd €). Heimische Kreditinstitute erhöhten ihre Bestände um 1,0 Mrd €. Ausländische Investoren steigerten ihr Aktienengagement in Deutschland im Ergebnis um 0,7 Mrd €.

Investmentfonds
Inländische Investmentfonds verzeichneten im August per saldo Mittelzuflüsse in Höhe von 6,3 Mrd € (Juli: 7,4 Mrd €). Hiervon profitierten im Ergebnis überwiegend Spezialfonds (4,2 Mrd €), welche institutionellen Anlegern vorbehalten sind. Unter den Anlageklassen verkauften vor allem Gemischte Wertpapierfonds sowie Offene Immobilienfonds neue Anteilscheine (3,1 Mrd € bzw. 1,3 Mrd €). Der Umlauf der in Deutschland vertriebenen ausländischen Fondsanteile stieg im Berichtsmonat um 10,3 Mrd €. Im August erwarben im Ergebnis nahezu ausschließlich inländische Nichtbanken Investmentanteile (15,8 Mrd €), dabei erwarben sie mehr ausländische als inländische Papiere. Heimische Kreditinstitute vergrößerten ihr Fondsportfolio um 0,7 Mrd €, während ausländische Investoren im Ergebnis nur marginal am deutschen Markt aktiv waren.





Erster nordhessischer Start-up-Hack: Klima retten und Arbeitsplätze schaffen


Frühzeitig anmelden für Online-Event vom 26. bis zum 30. Oktober

IHK, Start up Hack

Eine Herausforderung, hundert Lösungsansätze: Lässt sich eine Idee innerhalb von fünf Tagen bis zu einer Firmengründung vorantreiben? Das können Interessierte beim ersten nordhessischen Start-up-Hack herausfinden. Egal ob Azubi, Student, Doktorand oder Young Professional: Jeder, der ein nachhaltiges Unternehmen mit Wachstumspotenzial aufbauen will, ist beim Start-up-Hack willkommen.  

Im Zeitraum vom 26. bis zum 30. Oktober heißt es, mit innovativen Geschäftsmodellen gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Es gilt, die Zwei-Grad-Challenge zu meistern: Inwiefern kann sich Klimaschutz zum Jobmotor mausern? Das Spektrum denkbarer Lösungen reicht von Produkten über Services und datenbasierte Geschäftsmodelle bis zum Klimaschutz-Marktplatz.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Nordhessen, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg, die Universität Kassel und viele regionale Unternehmen laden gemeinsam zum Start-up-Hack ein. Ihre Vision: die Teilnehmer zu erfolgreichen Gründern zu entwickeln, die mit innovativen Ideen Arbeitsplätze schaffen, das Klima retten und den Wirtschaftsstandort Nordhessen stärken.

Dabei lernen sie von erfahrenen Coaches verschiedene Methoden kennen, um ein Start-up zu entwickeln. Die Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft begleiten sie durch den Prozess und geben wichtiges Feedback.    

Als Juroren bewerten unter anderem Prof. Dr.-Ing. Mark Junge (Gründer und CEO Limón GmbH, Business Angel), Christoph Jakob (Sprecher Investoren-Club Nordhessen, Jakob & Sozien, Business Angel), Prof. Dr. Markus Pfuhl (Prokurist Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Allendorf/Eder), Dr. Astrid Szogs (Geschäftsführerin Mobilitätsnetzwerk MoWiN.net), Jörg Froharth (Geschäftsführer Science Park Kassel) und IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz die Ergebnisse. Die Gewinner erhalten ein regelmäßiges Coaching, um ihre Gründungsidee weiter voranzutreiben. Des Weiteren locken sechs Monate im Co-Working-Space der Neuen Denkerei in Kassel. Die Gründer erhalten Hilfe bei der Akquise von Fördermitteln und beim Stellen von Förderanträgen. Außerdem bekommen sie Zugang zum Investoren-Club Nordhessen (ICN).                

Weitere Informationen unter www.startuphack-nordhessen.de, Anmeldungen sind bis spätestens Sonntag, 25. Oktober, möglich.

Neben den Initiatoren VDI, IHK und Universität unterstützen unter anderem folgende Unternehmen und Institutionen den Start-up-Hack: Limón GmbH, Jakob & Sozien, eoda GmbH, Neue Denkerei, Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Rinke GmbH, doks. innovation GmbH, cloudflight Germany GmbH, Science Park Kassel, upp umweltgerechte produkte und prozesse und Investoren-Club Nordhessen.    

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg übernimmt als Körperschaft des öffentlichen Rechts hoheitliche Aufgaben, unter anderem in der Aus- und Weiterbildung sowie beim Erstellen von Exportdokumenten. Ferner ist die IHK Dienstleister für Unternehmen, indem sie zum Beispiel kostenlos Einstiegsberatungen bei rechtlichen Fragen erteilt sowie kostenlos Jungunternehmer in spe rund um die Existenzgründung berät. Die IHK steht allen Unternehmen – klein oder groß – in jeder Phase ihrer Existenz mit Rat und Tat zur Seite, von der Gründung über die Turnaround-Beratung bis zur Nachfolge. Außerdem vertritt sie das Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik. 





Öffentliche Ausgaben im 1. Halbjahr 2020 um 8,6 % höher, Einnahmen um 4,8 % niedriger als im Vorjahr/Corona-Pandemie führt zu Finanzierungsdefizit von 89,8 Milliarden Euro


WIESBADEN – Die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts stiegen im 1. Halbjahr 2020 um 8,6 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 auf 797,8 Milliarden Euro. Die Einnahmen gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erstmals seit 2012 zurück, und zwar um 4,8 % auf 709,4 Milliarden Euro. Die Angaben beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, errechnet sich hieraus für das 1. Halbjahr 2020 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit – in Abgrenzung der Finanzstatistiken – von 89,8 Milliarden Euro.

Nachdem im 1. Halbjahr 2019 noch ein Finanzierungsüberschuss von 10,9 Milliarden Euro realisiert worden war, machten sich im 1. Halbjahr 2020 die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Haushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung bemerkbar. Ein Finanzierungsdefizit für die erste Jahreshälfte hatte der Öffentliche Gesamthaushalt zuletzt im Jahr 2015 verzeichnet. 

Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2020 auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts 

Die Ausgaben des Bundes stiegen im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 um 15,9 % auf insgesamt 228,6 Milliarden Euro, die Einnahmen sanken um 6,2 % auf 184,7 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich ein Finanzierungsdefizit für den Bund von 43,8 Milliarden Euro im Vergleich zu einem Defizit von 0,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. 

Obwohl es bei den Ländern einen leichten Anstieg der Einnahmen (+0,4 % auf 212,6 Milliarden Euro) gab, führte der Zuwachs bei den Ausgaben (+15,1 % auf 229,7 Milliarden Euro) zu einem Finanzierungsdefizit von 18,5 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2020. Im 1. Halbjahr 2019 konnte noch ein Finanzierungsüberschuss von 12,1 Milliarden Euro realisiert werden. 

Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden stiegen die Ausgaben um 6,2 % auf 137,1 Milliarden Euro und die Einnahmen sanken um 1,1 % auf 127,4 Milliarden Euro. Damit errechnet sich für die Gemeinden und Gemeindeverbände im 1. Halbjahr 2020 ein Finanzierungsdefizit von 9,7 Milliarden Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag das Finanzierungsdefizit bei 0,3 Milliarden Euro. 

Die Sozialversicherung wies im 1. Halbjahr 2020 ein Finanzierungsdefizit von 17,7 Milliarden Euro im Vergleich zu einem Defizit von 0,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum aus. Ihre Ausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,0 % auf 362,6 Milliarden Euro, ihre Einnahmen um 2,9 % auf 344,9 Milliarden Euro. 

Sinkende Steuererträge für Einnahmerückgang verantwortlich 

Der Rückgang der Einnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts begründet sich im Wesentlichen durch die geringeren Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum sind diese im 1. Halbjahr 2020 um 5,2 % auf 623,2 Milliarden Euro gesunken. 

Zuweisungen und Zuschüsse treiben die Ausgaben 

Die gestiegenen Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts lassen sich hauptsächlich durch die gestiegenen Zuweisungen und Zuschüsse in Folge der Corona-Pandemie erklären. Allein der Bund und seine Extrahaushalte zahlten im 1. Halbjahr 2020 rund 34,4 Milliarden mehr Zuweisungen, Zuschüsse sowie Schuldendiensthilfen als im 1. Halbjahr 2019 – darin sind Soforthilfen an Unternehmen ebenso enthalten wie Zahlungen zur Unterstützung der Krankenhäuser.





Große Nachfrage nach Berufspaten


Die Ehrenamtlichen sind in Landkreis und Stadt Kassel wichtige Helfer für junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf

Große Nachfrage nach Berufspaten
Carina Wetekam (16) von der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar im Bewerbungsgespräch mit den beiden Berufspaten Ernst Blömeke (links) und Bernhard Boss.

Hofgeismar / Landkreis Kassel. Carina Wetekam ist in der 10. Realschulklasse der Gustav-Heinemann-Schule. Heute hat sie ihr erstes Bewerbungsgespräch. Ihr gegenüber sitzen Bernhard Boss und Ernst Blömeke. Die beiden Berufspaten haben jahrzehntelange Berufserfahrung. Heute spielen die Beiden die Rolle des Arbeitgebers. Wie ist das Auftreten, hat der Bewerber eine klare Vorstellung vom zukünftigen Arbeitgeber und vom Berufsbild – das sind Dinge auf die sie achten.

In mittlerweile sieben allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sind die Berufspaten regelmäßige und gern gesehene Trainingspartner für das Üben von Vorstellungsgesprächen. Für jeden gibt es anschließend eine ehrliche und wertschätzende Rückmeldung sowie wertvolle Tipps für ein überzeugendes Auftreten im echten Bewerbungsverfahren.

„Für viele der jungen Menschen sind diese Trainings der erste Praxistest für spätere Bewerbungsverfahren“ erklärt Koordinatorin Brigitte Vogler, „die überaus positiven Rückmeldungen zeigen, dass diese Übungen von den Jugendlichen sehr geschätzt werden und oft irreale Vorstellungen korrigieren oder Ängste nehmen können.“ Außerdem mache das Training allen Beteiligten viel Spaß.

Berufliches Wissen und Lebenserfahrung weitergeben und damit Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützen – ist die Idee hinter dem Projekt „Berufspaten“, das seit 2008 im Landkreis Kassel aktiv ist. Das Bewerbungstraining ist dabei nur ein Teilaspekt.

Auch in „Tandems auf Zeit“ unterstützen die Berufspaten junge Menschen, oft mit Migrations- bzw. Fluchtgeschichte, beim Übergang von der Schule ins Berufsleben. Die Ehrenamtlichen helfen ihren Schützlingen bei der Berufsorientierung, beim Schreiben von Bewerbungen, bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen und auch bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Meist werden die Patenschaften auch noch nach Aufnahme einer Ausbildung unterstützend weitergeführt. „In diesem Jahr haben bereits zwei junge Menschen, die von Berufspaten durch die gesamte Ausbildung hindurch begleitet wurden, ihren Abschluss als IT-Kauffrau und Hauswirtschafter gemacht. Ein junger Mann hat es sogar bis zum Studium gebracht“, freut sich Brigitte Vogler.

Aktuell werden 21 junge Menschen von Paten in „Tandems auf Zeit“ begleitet. Die meisten sind inzwischen in Ausbildungen einige noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Die Nachfrage nach solchen Mentorinnen und Mentoren ist groß, so dass das Berufspatenprojekt weitere lebens- und berufserfahrene Freiwillige aus Stadt und Landkreis Kassel sucht, die junge Menschen eine Zeitlang beim Start ins Berufsleben begleiten möchten.“

Interessierte wenden sich bitte an Koordination Brigitte Vogler, Tel.: 0561-1003 1275, Mail: berufspatenprojekt@landkreiskassel.de. Weitere Informationen unter: www.landkreiskassel.de/berufspatenprojekt

Hintergrund:

Die Gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel mbH als Trägerin des Projekts bietet den Freiwilligen regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch, Stammtische und Fortbildungen an, um sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Paten sind eingebunden in ein gut organisiertes und professionell betreutes Netzwerk und bekommen eine Aufwandsentschädigung. Gefördert wird das Berufspatenprojekt vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

LANDKREIS KASSEL





Unternehmensinsolvenzen in Hessen im Juli 2020: Rückgang gegenüber Juni


Die Anzahl der beantragten Insolvenzverfahren durch Unternehmen ist im Juli 2020 auf Vorkrisenniveau des Jahresanfangs gesunken.

 Für den Juli 2020 weist die monatliche Insolvenzstatistik 106 beantragte Insolvenzverfahren von Unternehmen in Hessen aus. Wie das Hessische Statistische Landesamt (HSL) weiter mitteilt, eröffneten hessische Gerichte hiervon 66 Verfahren und wiesen 40 mangels Masse ab. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen beläuft sich dabei auf 451 Millionen Euro.

Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen ist damit gegenüber dem Monat Juni 2020 zurückgegangen, in dem 117 Unternehmen eine Insolvenz bei hessischen Insolvenzgerichten beantragten. Ebenso sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2019, für den die monatliche Insolvenzstatistik 118 beantragte Verfahren auswies.

Damit stellten zum zweiten Mal in Folge im Jahr 2020 weniger Unternehmen einen Insolvenzantrag. Durch diesen Rückgang lag die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen nun wieder auf dem Niveau vor der Corona-Krise. Obwohl die Insolvenzantragspflicht für durch die Corona-Pandemie betroffene Unternehmen seit März 2020 ausgesetzt ist, war die monatliche Zahl der beantragten Insolvenzverfahren zuvor von Januar bis Mai 2020 kontinuierlich angestiegen.

Ab Oktober Anstieg der Insolvenzanträge zu erwarten

 Die Bundesregierung hat am 02.09.2020 beschlossen, die seit März 2020 gültige Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis zum 31.12.2020 zu verlängern.

Für akut zahlungsunfähige Unternehmen lief die Aussetzung der Antragspflicht zum 30.09.2020 allerdings aus. Da die akute Zahlungsunfähigkeit der vorwiegende Grund für eine Beantragung der Insolvenz von Unternehmen ist, ist ein Anstieg der Unternehmensinsolvenzen ab Oktober 2020 zu erwarten. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 stellten Unternehmen 1 321 der insgesamt 1 371 Insolvenzanträge aufgrund von Zahlungsunfähigkeit oder gleichzeitiger Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung

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Kümpel: „Die A49 ist gut für die Region / Leistungsstarke Infrastruktur ist entscheidend für die Qualität des lokalen Wirtschaftsstandortes.“


Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen, Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen, RA Jürgen Kümpel (Geschäftsführer, Fachanwalt für Arbeitsrecht)

Kassel. Die hessische Wirtschaft fordert einen schnellen und möglichst reibungslosen Weiterbau der A49, der heute nahe Homberg (Ohm) fortgesetzt wird. „Gute Mobilität und eine leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur sind wichtig für die regionale Wirtschaft und die Qualität des lokalen Wirtschaftsstandortes. Unternehmen sind auf zuverlässige Transportwege angewiesen. Eine gute Anbindung ist aber auch entscheidend für die Gewinnung von Fachkräften in der Region. Der Lückenschluss der A49 ist wesentlich für die Wirtschaftsregionen in Mittel- und Nordhessen“, sagte Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Nordhessen, anlässlich der heute beginnenden Bauarbeiten des Weiterbaus der A49. Außerdem sei der Lückenschluss der A49 eine dringend benötigte Entlastung für die Autobahn A7.

Er kritisierte den vorliegenden Antrag der Fraktion der Linken, der heute im Plenum des hessischen Landtags diskutiert wird: „Es liegt Baurecht vor, die Auflagen der Wasserrahmenrichtlinie werden eingehalten. Außerdem sind Abschnitte der A49 bereits gebaut. Jetzt einen Baustopp zu fordern ist nicht nur reine Symbolpolitik, sondern gesellschaftlich riskant. Landräte, Kreistage und Bürgermeister in der Region sprechen sich allesamt für den Lückenschluss der A49 aus. Es sind nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger, die den Bau befürworten. Derzeit verlaufen die Durchgangsverkehre durch Ortschaften, weil es keine Ortsumgehungen gibt. Die Anwohner in den Ortschaften werden durch Lärm und Abgase unnötig belastet. Viele klagen über mangelnde Verkehrssicherheit. Die Verkehrsverbindung zwischen Nord- und Mittelhessen wird einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in der Region beitragen – insbesondere in den 27 betroffenen Ortschaften“, so Kümpel. // Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU)





Inflationsrate im September 2020 voraussichtlich -0,2 %


Verbraucherpreisindex, September 2020
-0,2 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,2 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, September 2020
-0,4 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im September 2020 voraussichtlich -0,2 % betragen. Die Inflationsrate ist unter anderem durch die seit 1. Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung beeinflusst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber August 2020 voraussichtlich um 0,2 %.

 

 

Weitergehende Hinweise zur Mehrwertsteuersenkung enthält die Pressemitteilung Nr. 215 „Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auf die Verbraucherpreise“ vom 15. Juni 2020.

Die endgültigen Ergebnisse für September 2020 werden am 13. Oktober 2020 veröffentlicht.

Am 30. September 2020 wird das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) die Schnellschätzung der Inflationsrate für den Euroraum im September 2020 veröffentlichen.

Die Ergebnisse zum Verbraucherpreisindex sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite Corona-Statistiken im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.


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