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Volkskrankheit Parodontitis im Fokus

 

Der diesjährige „Tag der Zahngesundheit“ macht auf die großen Gefahren der Volkskrankheit Parodontitis aufmerksam – der weit verbreiteten chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates. Parodontitis ist bei Erwachsenen der Hauptgrund für den Verlust von Zähnen. Allein in Deutschland sind fast 12 Millionen Erwachsene von einer schweren Parodontitis betroffen.

Anlässlich des Aktionstages am 25. September betont die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) einmal mehr die Bedeutung der neuen Richtlinie zur Behandlung von Parodontitis und anderer Parodontalerkrankungen und den damit verbundenen neuen Kassenleistungen für gesetzlich Versicherte.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Parodontitis ist keine Bagatellerkrankung! Sie steht in Verbindung mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Leiden. Um dieser Volkskrankheit erfolgreich den Kampf anzusagen, haben wir für gesetzlich Versicherte zum 1. Juli eine neue Behandlungsstrecke in die Versorgung gebracht. Die systematische Parodontitistherapie hat damit ein neues, festes Fundament.“

Zahnärztinnen und Zahnärzte werden damit in die Lage versetzt, ihre Patientinnen und Patienten im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu behandeln. Ein zentrales Element der neuen Behandlungsstrecke ist ein engmaschiges Nachsorgekonzept. Risikogruppen wie Pflegebedürftige und Versicherte mit Eingliederungshilfebedarf profitieren durch einen niedrigschwelligen und bürokratiearmen Zugang zur PAR-Therapie.

Mit solchen Neuerungen geht immer auch erheblicher Informationsbedarf einher, auf den sich die KZBV mit einem multimedialen Informationsangebot vorbereitet hat. Im Zentrum stehen drei Erklär-VideosAlles, was Patienten zu Parodontitis wissen müssen, findet sich ebenfalls auf der Website der KZBV. Angeboten werden für Praxen zudem ein Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten zu Fachinhalten, Grafiken, Formulare, Ausfüllhinweise und Musterbeispiele.

Die neue PAR-Behandlungsstrecke

GKV-Versicherte erhalten seit 1. Juli im Zusammenhang mit der Parodontitis-Behandlung als eigenen Therapieschritt zunächst ein parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch. Dadurch soll das Verständnis über die Auswirkungen der Erkrankung geschaffen und die Mitwirkung der Versicherten gestärkt werden. Anschließend folgt eine patientenindividuelle Mundhygieneunterweisung. Beide Maßnahmen dienen dazu, die Mundhygienefähigkeit und Gesundheitskompetenz zu erhöhen. Einen wichtigen Stellenwert hat die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) – nicht zuletzt im Hinblick auf die nachhaltige Sicherung des Behandlungserfolgs. Sie ist ein wesentlicher Therapieschritt, um die Ergebnisse der antiinfektiösen und gegebenenfalls chirurgischen Therapie zu sichern, die Motivation der Patienten und die Aufrechterhaltung der Mundhygiene zu fördern, zu erhalten und nicht befallenes Gewebe gesund zu halten. Neu- und Reinfektionen in behandelten Bereichen können erkannt und bestehende Erkrankungen eingedämmt werden.

Die UPT besteht aus einer Mundhygienekontrolle, wenn erforderlich einer erneuten Mundhygieneunterweisung, der vollständigen Reinigung aller Zähne von Biofilmen und Belägen, je nach Grad der Erkrankung (Grading) der erneuten Messungen von Sondierungstiefen der Zahnfleischtaschen und Sondierungsbluten sowie gegebenenfalls erneuter subgingivaler Instrumentierung (unterhalb des Zahnfleischsaumes) an betroffenen Zähnen und – ab dem 2. Jahr – einer jährlichen Untersuchung des Parodontalzustandes. Die Maßnahmen sollen für einen Zeitraum von zwei Jahren regelmäßig erbracht werden. Die Häufigkeit richtet sich nach dem festgestellten Grad der Erkrankung im Rahmen der Ersterhebung zu Beginn der Therapie und liegt zwischen ein- und dreimal pro Jahr. Es besteht die Möglichkeit einer Verlängerung der UPT. Voraussetzung ist die Genehmigung der Kasse.

Versicherte haben mit der UPT innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der aktiven Behandlungsphase einen verbindlichen Anspruch auf eine strukturierte Nachsorge, die bedarfsgerecht an das individuelle Patientenrisiko angepasst wird. Ihr geht dabei erstmals eine zielgerichtete Evaluation der Ergebnisse der aktiven Behandlungsphase voraus. Zudem wurde der Parodontale Screening-Index, der erste Hinweise auf eine Erkrankung gibt, an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst.

 

OV von Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung




Schulprojekt stärkt Kindergesundheit: „Eigenständig werden“ nimmt auch Folgen der Pandemie in den Fokus

 

Die Basis für ein gesundes Leben wird in der Kindheit und Jugend gelegt. Die Deutsche Krebshilfe nahm den Weltkindertag zum Anlass, um ihr Projekt „Eigenständig werden“ vorzustellen. Das Programm richtet sich an die Klassen 1 bis 4 sowie 5/6 und beruht auf dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Ansatz zur Förderung der Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Es soll sie dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln – körperlich, seelisch und sozial. Zudem hilft „Eigenständig werden“ den Jüngsten dabei, die vielfältigen Belastungen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen. Lehrkräfte und Eltern erhalten nähere Informationen unter www.eigenstaendig-werden.de.

Schon vor der Corona-Pandemie gab es in Deutschland viele Kinder, die sich zu wenig bewegten und zu viele Kilos auf die Waage brachten – Faktoren, die zum Entstehen zahlreicher Krankheiten beitragen und auch als Risikofaktoren für Krebs gelten. In den vergangenen 18 Monaten trugen teilweise monatelanges Homeschooling, geschlossene Sportvereine und Spielplätze sowie fehlendes freies Spielen mit Gleichaltrigen verstärkt dazu bei, die gesundheitliche Situation zahlreicher Kinder weiter zu beeinträchtigen.

„Neben der Familie ist die Schule der wichtigste Ort für Kinder, um Lebens- und Gesundheitskompetenzen zu erlernen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Das Unterrichtsprogramm ‚Eigenständig werden‘ ist daher eine Investition in die Zukunft. Es unterstützt die Kinder dabei, eine gesunde Lebensweise zu erlernen, die sie bestenfalls auch als Erwachsene beibehalten – eine wichtige Voraussetzung, auch um das individuelle Krebsrisiko zu senken.“

„Psychosomatische depressive Symptome und eine stark sinkende Lebenszufriedenheit im Kindes- und Jugendalter nehmen immer mehr zu. Um die durch die Corona-Pandemie entstandenen zusätzlichen Belastungen abzufedern, braucht es neben der Stabilisierung des Alltags vielfältige Angebote wie ‚Eigenständig werden‘, die das gesunde Aufwachsen unterstützen“, sagt Professor Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel, der das Programm entwickelt hat.’Eigenständig werden‘ wird seit 2018 von speziell geschulten Lehrkräften und Schulsozialarbeitenden durchgeführt und in den Unterricht integriert. Ein Netzwerk von Institutionen und Experten aus Gesundheitsförderung und Prävention führen die Fortbildungen annähernd im gesamten Bundesgebiet durch. Von Anfang an mit dabei ist Kerstin Schnepel von der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. Sachsen: „‚Eigenständig werden‘ ist fester Bestandteil unseres Fortbildungsangebots für Grund- und Förderschulen. Insbesondere die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig persönliche Fertigkeiten im Umgang mit Stress und Belastungen sind, aber auch Kreativität und Beziehungsfähigkeit sind elementar, um den Anforderungen des Lebens gestärkt und zuversichtlich entgegenzutreten.“

Die pädagogische Arbeit mit Kindern sollte spielerisch und dem jeweiligen Alter angemessen sein. In der Grundschule immer mit dabei ist daher „Jolli“, die Handpuppe und Identifikationsfigur von „Eigenständig werden“. Katja Vopel, Schulsozialarbeiterin an der Grundschule „Bertolt Brecht“ in Nordhausen/Thüringen, berichtet über ihre erste Stunde mit dem Programm: „Jolli hatte an unserer Schule einen tollen Start. Die Kinder haben mit ihm unter dem Motto ‚Meine Gesundheit ist mir wichtig‘ einen spannenden Vormittag erlebt. Spielerisch erlangen sie mit abwechslungsreichen Methoden Wissen über ihren Körper, über Gefühle, Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung und Kommunikation. Die Kinder haben begeistert mitgemacht und freuen sich schon auf die nächste Stunde – und auf Jolli!“

 

OV von Deutsche Krebshilfe




Vernünftig unvernünftig: Chips auf der Fernseh-Couch muss auch mal sein.

 

Brokkoli statt Burger und Wasser statt Wein – so ist es vernünftig? Nicht immer: Tatsächlich kann ab und an auch Unvernunft die vernünftigere Wahl sein, natürlich in Maßen und mit dem nötigen Bewusstsein. „Zu unserer Gefühlswelt gehören viele verschiedene Arten von Emotionen. Und manchmal sind die vielleicht wichtiger als die ganz vernünftigen Gebote“, sagt Professor Johannes Kruse, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Marburg/Gießen, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Vernunft als Basis für Selbstfürsorge

Die Kunst besteht für den Mediziner darin, immer wieder neu zu erkennen, was man gerade braucht, und einen Ausgleich zwischen Wünschen, Gefühlen und vernünftigen Anforderungen zu finden. Und wenn es das zweite Stück Kuchen oder der bewegungsarme TV-Serienabend ist, dann muss das auch mal sein dürfen – ganz ohne schlechtes Gewissen. Wenn dieses Verhalten aber zuviel wird und in Frust-Faulheit mündet, mangelt es an Selbstfürsorge. In dem Fall kann Vernunft zu einem gesunden Egoismus verhelfen. Dazu zählt etwa ein abendlicher Lauf um den Block, um den Tagesstress hinter sich zu lassen, eine Entspannungs-Massage oder eine Schwimmrunde. „Und daran denken: Ich muss nicht alles zu 100 Prozent schaffen. Manchmal reichen auch 80 Prozent“, beruhigt Kruse.

 

OV von Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




Den Verlauf einer Demenz mildern – Praxistipps für Angehörige

 

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hält auf seinem Präventionsportal Praxistipps für Angehörige bereit. Dort wird erklärt wie man Menschen mit Demenz passend unterstützen und den Krankheitsverlauf zum Teil positiv beeinflussen kann.

Derzeit leben in Deutschland Schätzungen zufolge ungefähr 1,6 Millionen Menschen mit Demenz; vielfach übernehmen Angehörige eine zentrale Rolle bei deren Unterstützung und Versorgung. Mit fortschreitender Demenzerkrankung wird es immer schwieriger, den Alltag selbstständig zu bewältigen: Betroffene finden sich örtlich und zeitlich nicht zurecht, vergessen wichtige Absprachen und Termine oder erkennen Gefahren nicht. Auch die Selbstfürsorge wird immer weniger möglich, zum Beispiel bei der Körperpflege, der Freizeitgestaltung und der Gesundheitsvorsorge. Daneben können sich körperliche Symptome wie Bewegungsstörungen oder Inkontinenz einstellen und gesundheitliche Folgeprobleme auftreten. Es besteht jedoch eine Chance, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Das bedeutet, das Fortschreiten der Erkrankung kann teilweise hinausgezögert, Symptome können gelindert und weiteren gesundheitlichen Problemen vorgebeugt werden. Das ZQP hat daher Wissen und Tipps für pflegende Angehörige rund um Demenz auf seinem öffentlichen und werbefreien Präventionsportal zusammengestellt.

„Prävention ist auch dann wichtig, wenn bereits eine Demenz besteht. Wie sich die Erkrankung auswirkt, kann auch von der Unterstützung durch das Umfeld abhängen“, sagt Daniela Sulmann, Pflegeexpertin im ZQP. „Vor allem gilt es, die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden zu fördern sowie regelmäßig professionellen Rat einzuholen“, ergänzt sie. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, Aktivitäten im Alltag zu unterstützen. Dadurch werden körperliche und geistige Fähigkeiten aber auch das Selbstwertgefühl gefördert. Dabei kommt es darauf an, zu motivieren, Akzeptanz zu zeigen und nicht zu überfordern. Eine gewohnte und strukturierte Alltagsgestaltung kann dazu beitragen, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Dafür benötigen Menschen mit Demenz Unterstützung, etwa Hilfe und Anleitung beim Kochen und der Haus- und Gartenarbeit oder Begleitung beim Friseurbesuch. Ebenso wichtig ist es, soziale Kontakte zu fördern. „Viele Angehörige bemühen sich daher aus gutem Grund, Besuche und die Teilnahme an Sport- oder Kulturgruppen für Menschen mit Demenz zu organisieren“, so Sulmann. Um weitere gesundheitliche Probleme zu vermeiden, kommt der Unterstützung in allen gesundheitsrelevanten Bereichen eine erhebliche Bedeutung zu, etwa der Ernährung, Körperhygiene, Bewegung, Medikation und ärztlichen Versorgung.

Eine vielversprechende Methode, um geistige und körperliche Fähigkeiten bei beginnender Demenz zu trainieren und den Verlauf positiv zu beeinflussen, ist das sogenannte Dual-Task-Training. Dabei werden zwei Tätigkeiten gleichzeitig ausgeführt. „Angehörige können dies gezielt anregen, beispielsweise indem Ballwerfen mit dem Aufsagen von Reimen oder Singen von Liedern verbunden wird“, erklärt die ZQP-Pflegexpertin. Wichtig sei es dabei, die Schwierigkeit der Übungen individuell anzupassen und nicht zu überfordern.

Im Verlauf einer Demenz kann es zu Symptomen kommen, die auch für das Umfeld oft schwierig sind. Dazu gehören Unruhe, fortwährendes Rufen oder Aggressionen. Der Umgang hiermit hat teilweise Einfluss darauf, ob sich Symptome eher verstärken oder etwas verringern. „Deshalb kann es für Angehörige sehr hilfreich sein, sich über die vorliegende Form der Demenz, Symptome und Möglichkeiten zu informieren, um die demenziell erkrankte Person und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Unruhe oder Aggressivität können beispielsweise durch Harndrang, Angst oder Schmerzen verursacht werden. Dieses Wissen wird unter anderem in Pflegekursen vermittelt“, klärt Sulmann auf. Fachlichen Rat einzuholen, ist insgesamt wichtig. Dieser bietet die Chance, die Erkrankung besser zu bewältigen. Angehörige sollten sich dazu zunächst an den Hausarzt oder einen Facharzt für Neurologie oder Gerontopsychiatrie wenden. Spezialisierte Beratung bieten auch sogenannte Gedächtnissprechstunden. Für alle pflegebezogenen Fragen bei Demenz sind Pflegefachpersonen die richtigen Ansprechpartner.

Weitere Tipps zum Umgang mit aber auch zur Prävention von Demenz sowie weiterführende Adressen sind unentgeltlich und werbefrei zugänglich auf dem Online-Portal der gemeinnützigen Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP): www.pflege-praevention.de.

 

OV von Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege




Mehr Ausdauer: So klappt’s ganz leicht

 

Verbesserte Blutwerte, ein trainiertes Herz-Kreislauf-System, ein niedrigerer Blutdruck und ein gesunkener Ruhepuls: Wer regelmäßig seine Ausdauer trainiert – ob beim Walken, Wandern, Radeln, Schwimmen oder Joggen, tut etwas für Gesundheit und Wohlbefinden. Doch häufig ist es gar nicht so leicht, mit dem Training zu beginnen – vor allem, wenn man schnell aus der Puste kommt und nicht lange durchhält.

Dabei ist der Einstieg ins Training gar nicht schwer, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe. Was man dabei beachten sollte: Jeder Mensch startet auf seinem eigenen Niveau – sich an falschen Wunschvorstellungen oder dem Tempo fitterer Menschen zu orientieren ist dabei wenig hilfreich. „Auch völlig Untrainierte werden schon nach einigen Einheiten merken, wie gut ihnen Bewegung tut“, sagt Professor Klaus Bös, emeritierter Sportwissenschaftler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Technik kann helfen

Am Anfang reicht es schon, mehrmals pro Woche etwa eine halbe Stunde entspanntes Gehen und lockeres Laufen abzuwechseln. Worauf es ankommt: Geduld haben, dranbleiben, den Plan durchziehen – und auf den eigenen Körper hören. Das Training sollte sich „etwas“ bis „ziemlich anstrengend“ anfühlen, nicht aber „völlig erschöpfend“. Dabei kann auch Technik unterstützen, wie Smartphones oder Fitnesstracker, die die zurückgelegten Schritte zählen, Pulsmesser oder Apps.

Die Apotheken Umschau hat dafür die App „Walking Test“ entwickelt, die man kostenlos im App Store und im Google Play Store herunterladen kann. Damit lässt sich die persönliche Ausdauer messen und die eigenen Werte beim Walken einer zwei Kilometer langen Strecke differenziert auswerten. Das liefert nicht nur wertvolle Hinweise für das Training, sondern sorgt sicherlich auch für Motivation.

 

Ov von Wort und Bild Verlag




Verhaltensauffälligkeiten und Störungen bei Kindern nachgehen

 

Verhaltensauffälligkeiten haben einen Grund, sind Folge und Reaktion, die sich aus unerkannten Erkrankungen oder Störungen entwickeln können. Eine solche Störung ist das komplexe Bild der visuellen Wahrnehmungsstörungen. „Aufmerksame Eltern, Erzieher und Pädagogen sind oft die treibende Kraft, um betroffenen Kindern so früh als möglich eine professionelle Förderung zu ermöglichen“, bestärkt der Ergotherapeut Wolfgang Scheid, DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.), Eltern, deren Kinder sich beim Schreiben nicht an die Lineatur halten, Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben haben oder Konzentrationsschwächen zeigen. Bei Ergotherapeut:innen lernen Kinder mit diesem Störungsbild, für sich passende Bewältigungsstrategien zu entdecken und dadurch besser durchs (Schul-)Leben zu kommen.

Der Ergotherapeut Wolfgang Scheid hat im Bereich der visuell-räumlichen Störungen einen großen Erfahrungsschatz. Er weiß: Diese besonderen Wahrnehmungsstörungen in einem frühen Stadium zu entlarven, ist keine einfache Sache; insbesondere für Eltern, die wenig Vergleichsmöglichkeiten haben, beispielsweise, wenn es das erste oder einzige Kind ist. Hinzu kommt, dass eine Vielzahl von Symptomen auf eine visuell-räumliche Wahrnehmungsstörung hinweisen können. Dennoch ermutigt der Ergotherapeut Eltern, das eigene Kind immer genau im Blick zu haben und auch beim geringsten Zweifel den Kinder- oder bei Jugendlichen den Hausarzt beziehungsweise die -ärztin zu befragen und gegebenenfalls wegen wiederholter eigener Beobachtungen beharrlich zu bleiben.

Verhaltensauffälligkeiten beobachten, mögliche Störung erkennen

Der Ergotherapeut nennt exemplarisch einige typische Verhaltensbeispiele und gibt Tipps, worauf Eltern schon vor dem fünften Lebensjahr mit Umsicht, aber dennoch gezielt, achten können: Stolpert das Kind häufig oder übersieht es Menschen oder Gegenstände auf einer bestimmten Seite? Bastelt, baut oder malt das Kind im Kindergarten nicht gerne? Ab dem Schulalter: Kommt es zu Problemen beim Rechnen im Zahlenraum über 10 und später generell in Mathematik und Geometrie? Zeigt das Kind unspezifische Ängste – bei genauerem Hinsehen, weil es sich nicht gut orientieren kann, vielleicht den Weg zu Freunden nicht alleine wiederfindet? Dabei betont der Ergotherapeut, dass dies Hinweise sein können, manches, was als Symptom daherkommt, aber auch andere Ursachen haben oder ein Persönlichkeitsmerkmal sein kann. Das lässt sich jedoch durch das ärztliche und das ergotherapeutische Urteil sicherer abgrenzen.

Formen der visuellen Wahrnehmung

Zum besseren Grundverständnis des Störungsbildes fasst der Experte die Bereiche der visuellen Wahrnehmung kurz zusammen: Die visuelle Wahrnehmung ermöglicht unter anderem, Formen voneinander zu unterscheiden oder zu erkennen, ob sie unterschiedliche Winkel haben, eng oder weit voneinander entfernt sind. Die räumliche Vorstellung ist nötig, um sich beispielsweise im Zahlenraum oder auf dem Zahlenstrahl zurechtzufinden oder Buchstaben in unterschiedlichen Darstellungsformen oder aus verschiedenen Perspektiven wiederzuerkennen. Mithilfe der räumlichen Konstruktion kann der Mensch einen Gegenstand abzeichnen, nach eigenen Ideen oder angeleitet mit Bausteinen oder Lego etwas konstruieren oder ein Puzzle anfertigen. Die räumliche Orientierung ist die Voraussetzung, sich selbst im Raum verorten und bewegen zu können, zu wissen, wo rechts und links ist und Richtungen zu unterscheiden.

Spezielles ergotherapeutisches Programm

Visuelle Wahrnehmungsstörungen lassen sich mithilfe bewährter Therapiekonzepte und Herangehensweisen behandeln. Auch gibt es aus ergotherapeutischer Feder stammende Programme, die bereits für Kinder ab fünf Jahren in Betracht kommen. „Wichtig ist, zunächst das Hauptproblem zu identifizieren“, sagt der Ergotherapeut Scheid und erklärt weiter: „Oft haben die Kinder nicht nur in einem Bereich ihre Schwierigkeiten, sondern auch mangelnde planerische Fähigkeiten“. Dass es gilt, im ersten Schritt an dieser gravierenderen Störung zu arbeiten, leuchtet ein. Ebenso wie die von dem Ergotherapeuten vorgeschlagene Hierarchisierung der Themen. Die Schwierigkeiten in Folge und aufeinander aufbauend anzugehen, hat sich in der ergotherapeutischen Praxis bewährt. Auf diesem Weg lassen sich in einem so spezifischen Bereich wie visuellen Wahrnehmungsstörung bessere Erfolge erzielen. Hat der Ergotherapeut dann außer den bestehenden Schwierigkeiten herausgefunden, welche Vorlieben das Kind hat und wie es sich maximal motivieren lässt – im Wettbewerb, im Team oder wenn es als Spielführer das Sagen hat -, kann das Training starten.

Vorlieben der Kinder beherzigen

Bei einer Vielzahl von Aufgaben und Möglichkeiten ist eines sicher: es ist für jedes Kind und dessen Bedürfnisse etwas dabei. Denn darauf legen Ergotherapeut:innen großen Wert: alles muss individuell passen, das Kind soll Lust haben, mitzumachen. Die Aufgabenstellungen erfolgen derart, dass es den Kindern gelingt, erfolgreich zu sein – etwas zu können, fördert bekanntlich die Motivation. Um dies zu ermöglichen, regen Ergotherapeut:innen zunächst das laute Denken und das genaue Beobachten bei ihren jungen Klient:innen an: ‚was habe ich gerade gemacht, warum hat das funktioniert, wie war meine Strategie?‘ Die Strategien sind meist einfach, etwa ganz genau hinzuschauen, etwas abzumessen, Teile aufeinanderzulegen oder etwas abzuschätzen. Das Schöne und Nachhaltige an dieser Vorgehensweise und dem Entwickeln von Kompensationsstrategien ist, dass diese bei allen auftretenden Schwierigkeiten anwendbar sind. Die Kinder lernen nicht etwa, wie sie eine bestimmte Aufgabe lösen, sondern erarbeiten sich ihre persönlichen Problemlösungsstrategien für alle Situationen.

Mit ergotherapeutischer Hilfe Selbstwirksamkeit und Erfolg herbeiführen

Infolgedessen wird das Ganze zu einer Art Selbstläufer. Die Kinder lernen, mithilfe ihrer persönlichen Kompensationsstrategien Aufgaben oder Schwierigkeiten erfolgreich zu lösen. Sie werden dadurch mutiger und trauen sich, Neues zu probieren und zwar ohne die Angst, zu versagen. Es kommt zu einer Wechselwirkung zwischen Übung, Erfolgserlebnis, Selbstwirksamkeit. „Kann mein Kind mit dieser Störung die Regelschule besuchen, kommt es mit“, ist eine Frage, die Eltern gerne stellen. Das lässt sich dank einer entsprechenden ergotherapeutischen Intervention, die nach einer bestimmten Zeit manchmal einer Auffrischung bedarf, in vielen Fällen mit ‚Ja‘ beantworten.

 

OV von Deutscher Verband Ergotherapie e.V.




CBD-Blüten was kann und darf man damit machen


Die CBD-Branche hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Es ist ist eine Vielzahl von CBD-Produkttypen aufgetaucht. Neben verschiedenen CBD-Produkten, die man oral einnehmen kann, haben Konsumenten jetzt auch Zugang zu hochwertigen CBD-Produkten, die man entweder rauchen, auf die Haut auftragen oder auch essen kann. Auf dem legalen Markt gibt es mittlerweile eine große Auswahl an CBD-Blüten, mit denen man eine Menge anstellen kann. 

 

CBD-Blüten stellt man sich nicht in die Vase

Genau, was macht man denn eigentlich mit den Blüten? Eine der effizientesten und effektivsten Methoden, CBD zu konsumieren ist das Rauchen von CBD-Blüten. In den letzten Jahren sind eine Menge hochwertiger CBD-Blüten auf den Markt gekommen und es ist jetzt möglich, Hanf auf die gleiche Weise zu rauchen wie Gras, ohne dabei high zu werden.

Bezeichnungen wie Sweet Berry, Orange Skunk, White Widow, Lemon Cheese, Melon Kush oder Do Si Dos sind nur einige der witzigen und interessanten Namen, die diese Blüten aus Nutzhanf aus dem EU-Sortenkatalog, beim Verkauf online oder in legalen Shops tragen. Diese CBD-Blüten sind trotz des geringen THC Gehaltes, der in Deutschland erlaubt ist, extrem schmackhaft!

 

Was kann man alles mit CBD-Blüten oder Gras machen?

Die verschiedenen Optionen sind mittlerweile wirklich umfangreich. Einige Produkte gibt es fertig zu kaufen, andere kann man sich selber, meist einfach, zubereiten. Hier ist nur ein wenig Kreativität gefragt!

 

Rauchen

Die Blüten oder das Gras können zerkleinert und geraucht werden, quasi als Joint, in einer Pfeife oder auch im Vaporizer. Beim Inhalieren von CBD umgeht das Cannabinoid die Leber und wird direkt im Blutkreislauf aufgenommen.

Die Wirkung von CBD-Blüten ist in der Regel innerhalb einer Minute oder weniger spürbar, und das Rauchen von CBD bietet eine der stärksten Cannabidiol-Erfahrungen, die es gibt, ohne dabei berauschend zu sein. Je nach Stimmung können die Konsumenten zwischen anregenden, entspannenden oder ausgleichenden Varianten wählen.

 

Kapseln

Kapseln sind ein alter Bekannter in der CBD-Industrie. Die meisten Menschen sind an die tägliche Einnahme von Vitaminen oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln gewöhnt, sodass die tägliche Einnahme von ein oder zwei CBD-Kapseln keine abenteuerliche Einstellung erfordert. Die Einnahme von CBD-Kapseln ist einfach, was diese Einnahmemethode effizient macht, da sie den Tag nicht unterbricht. Kapseln sind besonders beliebt, wenn CBD zur Linderung von Schmerzen oder als Schlafhilfe regelmäßig eingenommen wird.

 

CBD-Öle

Diese Produktart kann entweder fertig gekauft werden oder aus beispielsweise Kokosnussöl mit CBD-Gras selber gemacht werden. Wenn das Öl vor dem Schlucken unter der Zunge gehalten wird, ist dies ein sehr effizienter Mechanismus, um das CBD in den Blutkreislauf zu bringen. Es wird empfohlen das CBD-Öl etwa 30-60 Sekunden unter der Zunge zu halten, um den vollen Nutzen aus dieser hochverfügbaren CBD-Einnahme zu ziehen.

 

Edibles

CBD kann in einer Vielzahl von Goodies wie Gummibärchen, Keksen, Crackern und anderen Snacks verabreicht werden, die das nicht-berauschende Cannabinoid im Verdauungstrakt abgeben. CBD-Esswaren haben das gleiche Problem wie alle anderen oral eingenommenen CBD-Produkte: Ein großer Teil des enthaltenen Cannabidiols wird von der Leber herausgefiltert. Es gibt jedoch eine einfache Lösung für diesen Umstand.

Wenn CBD-Edibles gründlich gekaut werden, bevor man sie runterschluckt, wird das CBD durch die Zungenarterie aufgenommen und direkt in den Blutkreislauf gelangen. Selbst mit diesem einfachen Trick sind CBD-Edibles nicht die effizientesten CBD-Produkte, aber sie sind ein Hit bei Menschen, die den Geschmack von CBD-Öl nicht mögen und trotzdem die Vorteile gerne nutzen.

 

In Deutschland legal?

Ja, CBD (im Gegensatz zu THC) ist in Deutschland legal, solange es einen Anteil von 0,2 % an THC nicht überschreitet und aus kontrolliertem EU-Hanf gewonnen und zu Produkten verarbeitet wird. Der Kauf im legalen Shop, in Nordhessen oder online, ist hier essenziell und auch, dass man sich ständig nach der aktuellen Gesetzgebung erkundigt. Vorsicht beim Reisen, denn in anderen Ländern herrschen bekanntlich andere Sitten!


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Systemwechsel in der Beurteilung der Pandemie

 

Die Hessische Landesregierung hat die bestehende Coronavirus-Schutzverordnung für vier Wochen verlängert und an die Neuregelungen im Bundesinfektionsschutzgesetz angepasst. Sie wird am Donnerstag in Kraft treten. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Deswegen ist es wichtig, dass wir weiterhin besonnen bleiben. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um nachlässig zu werden. Wir beobachten aber auch: Die Pandemie entwickelt sich zunehmend zu einer Pandemie der Ungeimpften. Deshalb betreffen die weiterhin notwendigen Einschränkungen vor allem sie, während Geimpfte und Genesene davon immer weniger betroffen sind“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Infektionsinzidenz wird abgelöst und 2G-Optionsmodell eingeführt

Angesichts des Impffortschritts hat die Hessische Landesregierung in Anlehnung an das Bundesinfektionsschutzgesetz beschlossen, die Infektionsinzidenz als alleinigen Indikator für die Coronavirus-Schutzmaßnahmen abzulösen. Künftig werden die Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten wesentliche Maßstäbe für weitergehende Schutzmaßnahmen sein. „Mit den Neuregelungen der Verordnung findet ein Systemwechsel statt. Die Infektionsinzidenz als bislang wichtigster Indikator wird durch einen neuen Fokus auf die Situation in den hessischen Krankenhäusern ersetzt und auch die Kontaktnachverfolgung ist künftig nur noch in bestimmten Bereichen erforderlich. Neben der verpflichtenden 3G-Regelung in vielen Innenbereichen führt Hessen ab dem 16. September zudem ein 2G-Optionsmodell ein. Die 2G-Option bietet vor allem Veranstaltern und privaten Betreibern die Möglichkeit, nur Geimpfte und Genesene einzulassen. In diesen Fällen gibt es keine wesentlichen coronabedingten Einschränkungen wie Abstandsregeln oder eine Maskenpflicht mehr. Für Geimpfte und Genesene sind das wesentliche Erleichterungen“, betonten Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose heute in Wiesbaden.

„Die Corona-Schutzimpfung ist und bleibt der Weg aus der Pandemie. In Hessen sind mittlerweile 66,4 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner erstgeimpft. 61,8 Prozent der Menschen haben bereits einen vollständigen Impfschutz. Insgesamt wurden bisher 7,8 Millionen Impfdosen im Land verabreicht. Wir sind auf einem guten Weg, jedoch noch nicht am Ziel angekommen. Aus diesem Grund möchte ich alle Hessinnen und Hessen, die sich noch impfen lassen möchten, dazu ermutigen, dies zeitnah zu tun. Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. Er rief alle, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, dazu auf, die flächendeckenden kostenlosen Impfangebote in Hessen zu nutzen.

Auch die derzeitige Impfaktionswoche von Bund und Ländern lenkt unter dem Motto #HierWirdGeimpft die Aufmerksamkeit auf möglichst niedrigschwellige Impfangebote. Sie ergänzt damit die bereits bestehenden Maßnahmen der Landesregierung, für das Impfen zu werben. „Über die Plattform der Bundesregierung erfahren Bürgerinnen und Bürger schneller von kurzfristigen unbürokratischen Impfaktionen in ihrer Region. Durch diesen Service erreichen wir noch mehr Menschen, die ganz unkompliziert ihre Corona-Schutzimpfung erhalten können. Je mehr Menschen die Angebote jetzt nutzen, umso entspannter können wir dem Herbst entgegenblicken“, erklärte Gesundheitsminister Kai Klose. „Wir alle werden diese Infektion durchmachen: Als Impfung oder durch Ansteckung mit erheblichen Gesundheitsrisiken. Das Impfen ist die weitaus angenehmere Alternative.“ Auf der Website www.hierwirdgeimpft.de werden Impfaktionen auf einer Deutschlandkarte dargestellt und nützliche Informationen präsentiert.

Die wichtigsten Änderungen der landesweit geltenden Coronavirus-Schutzverordnung im Überblick: 

3G

Innenbereich: Die 3G-Vorgaben gelten nun landesweit in Innenbereichen von Veranstaltungen, Freizeiteinrichtungen, Museen, Sportstätten, Gaststätten (außer Kantinen für Betriebsangehörige) und bei körpernahen Dienstleistungen. Es müssen nunmehr nicht mehr nur die Gäste bzw. Kundinnen und Kunden einen Negativnachweis vorlegen, sondern auch die Mitarbeitenden. Erleichterungen gibt es für Personal durch die regelmäßige Teilnahme an zweimal wöchentlichen Betriebstestungen. In Übernachtungsbetrieben sind Negativnachweise bei der Anreise und bei längeren Aufenthalten im Anschluss zweimal wöchentlich erforderlich.

Außenbereich: In Außenbereichen wird die Verpflichtung zum 3G-Nachweis, da wo er bislang gilt, gestrichen. Ausnahme: Bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen ist ein Negativnachweis vorzulegen.

2G-Optionsmodell

Veranstalter und private Betreiber haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich an die 2G-Regel halten. In diesem Fall entfallen wesentliche coronabedingte Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie die Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Von der 2G-Pflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.

Veranstaltungen (mehr als 25 Personen)

Veranstaltungen können in 3G oder auch im 2G-Optionsmodell durchgeführt werden. Entsprechend muss sich auch das Personal an die Vorgaben halten.

Drinnen: 3G, Maskenpflicht bis zum Platz, bis 500 Personen plus Geimpfte und Genesene genehmigungsfrei.

Draußen: Bis 1.000 Personen plus Geimpfte und Genesene genehmigungsfrei. Bei mehr als 1.000 Personen genehmigungspflichtig.

Bei den 3G-Veranstaltungen muss ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegen.

Kontaktdatenerfassung

Aufgrund der steigenden Impfquote entfällt die Kontaktdatenerfassung in weiten Teilen. Grundsätzlich gilt bereits in Hessen, dass Geimpfte und Genesene nur dann in Quarantäne müssen, wenn sie positiv getestet wurden. Unter die 2G-Regelungen fallen bereits rund 62 Prozent vollständig Geimpfte und alle genesenen Hessinnen und Hessen. Daher ist künftig lediglich in Einrichtungen mit besonders gefährdeten Personen weiterhin die Kontaktnachverfolgung notwendig. Das betrifft insbesondere Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime. Auch beim Betrieb von Diskotheken und Bordellen ist weiterhin sowohl bei 3G als auch dem 2G-Optionsmodell die Kontaktdatenerfassung Pflicht.

Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten löst die 7-Tage-Inzidenz ab

Bislang war die 7-Tage-Inzidenz das entscheidende Kriterium für die Festlegung von Schutzmaßnahmen. Angesichts des zu verzeichnenden Impffortschritts blickt Hessen nun vor allem auf die Kapazitäten des Gesundheitswesens. In einem zweistufigen Eskalationsstufenkonzept sind nun die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung Indikatoren für weitreichendere Schutzmaßnahmen. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit neu aufgenommen wurden. Die Gesamtbettenbelegung und auch die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen werden wie auch die Anzahl der vollständig gegen eine Corona-Erkrankung geimpften Personen als weitere Faktoren weiterhin berücksichtigt und beobachtet.

Aktuelle Hospitalisierungsinzidenz: 2,51.

Belegte Intensivbetten: 146 (136 mit gesicherter Corona-Infektion, 10 Verdachtsfälle)

Stufe 1 wird relevant, wenn

  • der Hospitalisierungswert über 8 steigt
  • oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt.

Weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden notwendig, bspw. Testnachweis nur noch mittels PCR-Test oder eine Ausweitung der 3-G-Regel auf weitere Bereiche.

Stufe 2 kommt zum Tragen, wenn

  • der Hospitalisierungswert über 15 steigt
  • oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.

Nochmals zusätzliche Maßnahmen werden notwendig, z.B. Zugang nur noch mit 2G.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche bis 12 Jahren können an 2G-Angeboten und -veranstaltungen auch ohne Impfung teilnehmen. Grundsätzlich benötigen Kinder bei 3G keinen Negativnachweis, wenn sie jünger als 6 Jahre alt sind oder noch nicht eingeschult wurden.

Maskenpflicht: In Schulgebäuden muss eine medizinische Maske getragen werden. Dies gilt nicht am Sitzplatz, im Freien oder beim Schulsport. Ausnahme: In den zwei Wochen andauernden Schutzwochen nach den Ferien oder bei einem größeren Ausbruchsgeschehen in der Schule bzw. in den 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse. In der Kita gibt es keine Maskenpflicht.

Quarantäne

  • Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich von der Quarantäne befreit.
  • Infizierte müssen für 14 Tage in Quarantäne, ebenso ihre Haushaltsmitglieder.
  • Infizierte Kinder U6 sowie Kinder vor der Einschulung und Schülerinnen und Schüler können sich jedoch ab dem 7. Tag der Infektion mit PCR-Test freitesten.
  • Haushaltsangehörige (Kinder/Geschwister) von Infizierten frühestens am 10. Tag (wegen der Inkubationszeit).
  • im Falle einer PCR-bestätigten Infektion wird regelmäßig nicht mehr pauschal die ganze Klasse/Gruppe in Quarantäne geschickt, sondern nur noch enge Kontaktpersonen (z.B. Sitznachbarn) entsprechend Entscheidung des Gesundheitsamtes (für alle anderen gilt für 14 Tage: tägliche Tests und Maske auch am Platz).
  • die engen Kontaktpersonen (Sitznachbarn) können sich ab dem fünften Tag nach Feststellung der Infektion freitesten lassen.
  •  (Nur) für nicht geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche mit COVID-Symptomen (Fieber, Husten, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns) besteht in der Schule und in der Kita ein Betretungsverbot; diese können sich jedoch freitesten.

 

OV vom Land Hessen




Rollstühle: Das müssen Patienten beim Umgang beachten

 

Rollstühle sind ein geeignetes Hilfsmittel, um im Alltag Mobilität und Lebensqualität zu gewährleisten. Die Gründe, warum Menschen auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sehr vielfältig sein. Die Beweglichkeit kann nach einem Unfall, einer Krankheit oder mit zunehmenden Alter eingeschränkt sein. Oder aber eine körperliche Einschränkung bzw. Behinderung macht den dauerhaften Einsatz eines Rollstuhls erforderlich. Für Betroffene ist der Rollstuhl damit nicht nur eine Möglichkeit, mehr Beweglichkeit und Eigenständigkeit zu bewahren, sondern auch ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Hierbei spielt der richtige Umgang eine entscheidende Rolle.

Richtige Vorbereitung ist essentiell für Rollstuhlfahrer

Der Alltag mit Rollstuhl stellt Patienten vor völlig neue Herausforderungen im Vergleich zum Alltag als Fußgänger. So sind einige Straßen unter Umständen aufgrund von Hindernissen, wie zum Beispiel Treppen, nicht ohne weiteres zu befahren und es müssen Umwege in Kauf genommen werden. Umso wichtiger ist es, sich die Strecke vorab genau zu überlegen und in Erfahrung zu bringen, ob der Zielort barrierefrei zugänglich ist. Neben der Wegstrecke ist ebenfalls das Wetter einzukalkulieren. Ein Regen- oder Sonnenschutz ist sinnvoll, um bei wechselhaften Witterungsverhältnissen optimal vorbereitet zu sein. Auch angemessene Kleidung ist empfehlenswert. Gerade im Sommer stellt das manuelle Antreiben des Rollstuhls eine zusätzliche Belastung zur Wärme dar.

Rollstuhl regelmäßig warten und funktionstüchtig halten

Gerade am Anfang ist das Rollstuhlfahren eine enorme Umgewöhnung. Um die Mobilitätshilfe richtig anzutreiben, ist genügend Kraft und Ausdauer erforderlich und beim Umfahren von Hindernissen Geschicklichkeit und die richtige Technik. Wer noch unsicher im Umgang mit dem Rollstuhl ist, lässt sich zu Beginn am besten von einer Person begleiten, um Rampen oder Steigungen besser bewältigen zu können. Auch das Ein- und Aussteigen in und aus dem Rollstuhl muss geübt werden. Die richtige Transfertechnik kann ein Profi zeigen. Wichtig ist, dass die Feststellbremse immer angezogen ist, andernfalls kann der Rollstuhl kippen. Das gilt ebenfalls für das Verstauen von Gepäck: Alles ist sicher in Rucksäcken oder Taschen zu verwahren und sollte nicht zu schwer sein. Um Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, ist darüber hinaus die regelmäßige Wartung des Rollstuhls erforderlich. Luft aufpumpen, Schrauben nachziehen, Kugellager schmieren oder Batterien aufladen sind für das einwandfreie Funktionieren unerlässlich. Nachts sorgen eine Taschenlampe oder reflektierende Elemente dafür, dass Rollstuhlfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden. Für einen sicheren Griff und optimalen Schutz der Hände sorgen spezielle Rollstuhlhandschuhe beim manuellen Antreiben.

Beim Umgang mit dem Rollstuhl auf Sicherheit achten

Generell gilt für Rollstuhlfahrer, dass sie Hindernisse wenn möglich vermeiden und umfahren sollten – trotz Umwegen. Gerade das Fahren auf unebenen Untergründen, wie Rasen, Sand, Kies oder Schneematsch im Winter ist ohne die richtige Technik kaum möglich. Auch Schlaglöcher oder Pfützen sind stets zu umfahren, da sie das Gleichgewicht des Rollstuhls stark beeinträchtigen und dieser im schlimmsten Fall kippen könnte. In Gegenden, wo sich diese Hürden schwer umfahren lassen, zum Beispiel auf dem Land, ist ein Rollstuhl mit Vierradantrieb empfehlenswert. In bergigem Gelände oder in Orten, wo es viele Wege mit Steigungen und Gefälle gibt, sorgt ein Elektrorollstuhl mit Hinterradantrieb für das sichere Vorankommen. Auch Kopfsteinpflaster kann eine Herausforderung darstellen und der Rollstuhl ist dann idealerweise mit einer ausreichenden Federung ausgestattet. Das Überwinden von Bordsteinen gelingt am besten mit einem Aktivrollstuhl, der sich gut auf zwei Rädern ausbalancieren lässt. Bei Luftbereifung ist es wichtig, dass der Luftdruck ausreichend ist, um beim Überfahren des Bordsteins die Felgen nicht zu beschädigen und ein Umkippen zu vermieden. Doch auch bei zu schnellem Fahren kann der Rollstuhl das Gleichgewicht verlieren. Hier ist ein umsichtiges Fahrverhalten empfehlenswert.

Der passende Rollstuhl für individuelle Anforderungen

Es gibt ein sehr breit gefächertes Angebot an unterschiedlichen Rollstühlen. Die TransCare Service GmbH als HomeCare-Unternehmen bietet für die jeweiligen Ansprüche verschiedene Lösungen und versorgt Patienten unter anderen mit Standardrollstühlen aus Stahl oder Aluminium, Adaptivrollstühlen, Multifunktionsrollstühlen, Elektrorollstühlen sowie Zubehör wie elektrischen Schiebe- und Antriebshilfen für manuelle Rollstühle. Die Wahl des passenden Rollstuhls ist abhängig von den individuellen Anforderungen. Standardrollstühle eignen sich in der Regel nur für den Übergang, während Multifunktionsstühle vielseitig einsetzbar und bestens als Pflegerollstuhl für Menschen mit Behinderungen geeignet sind. Für eine dauerhafte aktive Nutzung im Alltag sind Aktiv- bzw. Adaptivrollstühle ideal und gewährleisten ein hohes Maß an Beweglichkeit. Elektrorollstühle eignen sich für Menschen, die nur schwer in der Lage dazu sind, den Rollstuhl manuell anzutreiben. Alle manuellen Modelle lassen sich überdies bei Bedarf mit einer elektrischen Schiebe- oder Antriebshilfe nachrüsten.

 

OV von TransCare Service GmbH




Die 5 Top Kollagen Killer


Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein im menschlichen Körper und die Substanz, die den ganzen Körper zusammenhält. Als Stützstruktur unter der Epidermis, welche die Haut fest und straff hält, ist Kollagen für das glatte, jugendliche Aussehen der Haut verantwortlich, das frei von Falten und Erschlaffung ist.

 

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Kollagenproduktion und nimmt auf natürliche Weise ab. Um Alterserscheinungen zu mindern und die Schönheit zu fördern, ist es nicht nur notwendig, die folgenden Kollagen Killer zu vermeiden, sondern auch ein Mittel zu finden, das vor dieser Verlangsamung der Produktion schützt, damit die Stützstruktur der Haut so bleibt, wie sie in unseren jüngeren Tagen war. Eine Möglichkeit, die Haut jung zu halten, besteht darin, täglich Premium Collagen Complex von Golden Tree einzunehmen und die Kollagen Killer zu vermeiden.

 

#1 Rauchen

Rauchen ist schlecht für den gesamten Körper, einschließlich des Kollagens für die Haut. Es zerstört Kollagen und Elastin und verringert den Östrogengehalt, der die Haut straff hält. Rauchen wird also nicht nur mit Lungenkrebs und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht, sondern auch mit dem Abbau von Kollagen.

Die Toxine des Zigarettenrauchs selbst führen zum Abbau der Kollagenproteine, das Rauchen wird jedoch auch mit einem Rückgang der Kollagensynthese in Verbindung gebracht, was zu vorzeitiger Hautalterung und weiteren inneren Schäden führt.

Das Rauchen von Zigaretten lässt die Haut auf verschiedene Weise altern, denn es vermindert die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Haut und es entstehen giftige freie Radikale, die Kollagen- und Elastinfasern schädigen und die Antioxidantien in der Haut aufbrauchen. Letztlich beschleunigt dies die Faltenbildung und die Haut altert durch diese Gewohnheit deutlich schneller.

 

#2 Zuckerhaltige Lebensmittel

Übermäßiger Zuckerkonsum (insbesondere künstlicher Zucker) ist schädlich für die Kollagenproduktion. Der Konsum von zu viel Zucker wird mit Gewichtszunahme, Herzkrankheiten und mehr in Verbindung gebracht, doch die Zuckermoleküle beeinflussen unseren Körper auch auf molekularer Ebene, indem sie Kollagenproteine schädigen.

Wenn wir zu viel Zucker zu uns nehmen, kann unser Körper ihn nur schwer verdauen. Diese überschüssigen Zuckermoleküle lagern sich dann in einem Prozess namens Glykation als Fette und Proteine ein. Bei der Glykation entstehen dann AGEs (Advanced Glycation End Products), die mit einer extremen Zerstörung von Kollagenproteinen in Verbindung gebracht werden. AGEs beschleunigen den Alterungsprozess der Zellen, indem sie die Wirksamkeit der Kollagenfasern in der Haut vermindern.

 

#3 Körperlicher und emotionaler Stress

Erhöhte Cortisolwerte sind nicht nur mit Schlafmangel, sondern auch mit Stress verbunden. Stress wird mit vielen Gesundheitsproblemen wie Schlaflosigkeit, erhöhtem Krebsrisiko, erhöhter Herzfrequenz und vielem mehr in Verbindung gebracht, genauso wie mit einem Anstieg der Cortisolhormone. Dieser Anstieg des Cortisolspiegels kann zu einem Abbau von Kollagenproteinen führen und deren Wirksamkeit beeinträchtigen.

 

#4 Übermäßige Sonneneinstrahlung

Einer der schlimmsten Feinde des Kollagens ist übermäßige Sonneneinstrahlung. Langfristige Sonnenbestrahlung kann dazu führen, dass Kollagen und Elastin schneller als normal abgebaut werden. Ein Sonnenschutz sollte daher jeden Tag auf die Haut aufgetragen werden und dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass die Arme, der Hals, die Brust und die Hände nicht vergessen werden. 

Es ist bekannt, dass die Belastung durch freie Radikale in der Umwelt aufgrund von Umweltverschmutzung und Sonneneinstrahlung zu einer oxidativen Zerstörung der Haut und einem kollagenzerstörenden Prozess führt, der Faltenbildung verursacht. Die Schäden durch freie Radikale können mit Antioxidantien bekämpft werden, sowohl von innen, als auch von außen.
Deshalb ist die Zufuhr von Antioxidantien wie Vitamin C ein notwendiger Bestandteil, um gegen den Kollagenabbau vorzugehen, was auch der Grund dafür ist, warum in jeder Dosis Premium Collagen Complex bis zu 180 mg Vitamin C enthalten ist.

 

#5 Schlechte Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist entscheidend, um den Körper jetzt und in Zukunft stark zu halten. Sie hat nicht nur Auswirkungen auf das Gewicht, sondern auch auf die Stimmung, die Gesundheit und vieles mehr. Eine ungesunde Ernährung mit Fast Food und ein Mangel an Nährstoffen kann sich nachteilig auf die Gesundheit des Körpers auswirken.

Ohne die richtige Ernährung erhält der Körper nicht alle Nährstoffe, die er für die Aufrechterhaltung eines gesunden Systems benötigt. Die richtigen Nährstoffe werden benötigt, um die Kollagensynthese zu unterstützen. Eine schlechte Ernährung würde diese Produktion hemmen. Der Verzehr von eiweißhaltigen Lebensmitteln und Vitaminen trägt dazu bei, den Kollagenvorrat und die Kollagenproduktion des Körpers zu nutzen und anzuregen.

 

Es ist wichtig, den Körper bei der Kollagenproduktion zu unterstützen

Um gegen einen frühzeitigen Kollagenabbau vorzugehen, ist es einerseits notwendig, schlechte Umwelteinflüsse, Stress und einen ungesunden Lebensstil zu vermeiden, andererseits den Körper zusätzlich bei der Produktion von Kollagen zu unterstützen. Das ist mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zu erreichen und außerdem mit der Einnahme von Kollagenpulvern wie Premium Collagen Complex.

 

Das Kollagenpulver von Golden Tree enthält hydrolysiertes Typ-I, -III, -V und -X-Kollagen, welches aus Fisch-, Rinder- und Ei-Kollagen gewonnen wird. Hydrolysiert bedeutet einfach, dass die Aminosäureketten in kleinere Einheiten zerlegt wurden; ein Prozess, der es dem Pulver ermöglicht, sich sowohl in heißen als auch in kalten Flüssigkeiten aufzulösen, wie Wasser, warmem Zitronenwasser, Kaffee oder auch Smoothies.

 

Ein äußerst wichtiges Merkmal von Golden Tree Premium Collagen Complex ist die Form des Kollagens. Da Kollagen in kleinere Moleküle aufgeteilt, also natürlich hydrolysiert wird, weist es eine Absorptionsrate von 90 % auf, was viel besser ist, als die meisten anderen Produkte auf dem Markt.

Diese Eigenschaft ist besonders wichtig, da es bei Kollagen nicht nur auf die eingenommene Menge ankommt, sondern auch auf die Menge, die der Körper aufnehmen kann.

Eine Dosis Premium Collagen Complex enthält mehr als 4 Gramm hydrolysiertes Kollagen, was deutlich mehr ist als bei den meisten anderen Produkten. Das spitzenmäßige Kollagen-Produkt von Golden Tree könnne Sie hier finden: https://www.perfekterkoerper.com/shop/alle-produkte/kollagen-hydrolysat-premium-collagen-complex/


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Beine auf Entspannungskurs

 

Schwere, müde Beine, Besenreiser und Krampfadern können Hinweise auf ein Venenleiden sein – Schwellungen, Spannungsgefühle, druckempfindliche Beine und Arme sind mögliche Ursachen für ein Lymphödem oder Lipödem. Der Arzt stellt die Diagnose und kann bei medizinischer Notwendigkeit medizinische Kompressionsstrümpfe verordnen. Damit fühlen sich die Beine leichter und entspannter an. Jetzt gibt es neue Farben und Muster vom Hersteller medi. Sie setzen modische Statements an tristen Herbst- und Wintertagen und bringen die Beine auf Entspannungskurs.

Rundgestrickte Ausführungen für die Venentherapie sowie flachgestrickte Kompressionsversorgungen bei Lymphödemen und Lipödemen sind Bestandteile der Therapie. Jetzt gibt es ab dem 4. Oktober Neuigkeiten: Avocadogrün und Mangogelb heißen die neuen Trendfarben bei den medizinischen mediven Kompressionsstrümpfen von medi. Leuchtendes, kraftvolles Grün und Gelb sind zu vielen Styles, Farben und Materialien immer wieder individuell kombinierbar.

Nature, Stripes, Dots und Classic – für modische Akzente sorgen die neuen Muster der Flachstrick-Kompressionsversorgungen mediven 550, mediven cosy und mediven mondi esprit für die Lymphödem- und Lipödemtherapie der Beine und Arme. Sie sind als einfarbige Design- und zweifarbige Fashion-Elemente in elf Farben erhältlich – darunter Avocadogrün und Mangogelb.

Angenehmer Tragekomfort: Ebenfalls ab 4. Oktober ist das Gestrick der Flachstrick-Armversorgung mediven mondi esprit etwas elastischer und der Schimmer dezenter. Der Armstrumpf ist in elf Farben und mit allen Design- und Fashion-Elementen erhältlich.

Medizinische Kompressionsstrümpfe werden im medizinischen Fachhandel angemessen. Die Arm- und Beinversorgungen können zusätzlich mit funkelnden Kristall-Motiven kombiniert werden. Weitere Informationen und ausführliche Beratung zu den individuellen Ausführungen gibt es im Sanitätsfachhandel.

 

OV von  medi GmbH & Co. KG




Impfungen gegen Blutvergiftungen können Leben retten

 

Die Symptome einer Blutvergiftung – einer Sepsis – können anfänglich sehr unspezifisch und grippeähnlich sein.[1] In diesem frühen Stadium ist eine Diagnose daher sehr schwierig, was ein Grund für die hohe Sterberate bei Blutvergiftungen ist. Viele Sepsis-bedingte Todesfälle sind jedoch durch Prävention vermeidbar.

Zentral sind dabei die Impfungen. „Sie zählen zu den wichtigsten Errungenschaften der Medizin, die Erkrankungen vorbeugen und Leben retten können“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn. Das wird aktuell während der Corona-Pandemie ein weiteres Mal deutlich. Auch vor einigen Auslösern einer Blutvergiftung können Impfungen bestmöglich schützen, beispielsweise vor Meningokokken-Bakterien.

Die Kleinsten sind besonders gefährdet

Eine bakterielle Sepsis durch Meningokokken ist zum Glück selten, sie kann allerdings innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen.[2] Die Bakterien werden meist als Tröpfcheninfektion übertragen und sie können neben einer Blutvergiftung (Sepsis) auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) auslösen.[2] Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.[1]

Unspezifische und grippeähnliche Symptome erschweren die Diagnose

Eine Meningokokken-Erkrankung beginnt häufig mit ungenauen und grippeähnlichen Symptomen.[1] Das erschwert die Diagnose in einem frühen Stadium. Es können Fieber, Erbrechen, Schläfrigkeit, Krämpfe sowie bei Babys eine vorgewölbte oder harte Fontanelle – das ist die Spalte zwischen den Schädelplatten – auftreten.[3] Bei septischen Verläufen kommt es zu Hauteinblutungen, Blutdruckabfall und zum Organversagen.[3] Bei einem Verdacht sollten Eltern schnellstmöglich mit ihrem Kind die Kinderärztin bzw. den -arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen. Es zählt jede Minute, denn je eher die Antibiotikum-Therapie begonnen werden kann, desto wahrscheinlicher können schwere Folgeschäden vermieden werden. Bei einer Blutvergiftung kann es zu Vernarbungen, Haut- und Gewebezerstörung kommen, in Extremfällen sogar zu Amputationen.[1] Jede*r zehnte Erkrankte stirbt, bei schwerem Verlauf der Blutvergiftung sogar fast jede*r dritte.[2]

Gegen Meningokokken stehen verschiedene Impfungen zur Verfügung

„Impfungen ermöglichen es den Ärztinnen und Ärzten, Gesundheit zu erhalten und Leid zu verhindern – nach dem Prinzip ‚vorbeugen ist besser als heilen‘. Solange es Infektionskrankheiten gibt, können wir uns durch Impfungen bestmöglich davor schützen“, betont Dr. Horn. Er berät in seiner Praxis viele Eltern über den Schutz vor Meningokokken. Dafür stehen in Deutschland verschiedene Impfungen zur Verfügung. Die Impfung gegen die Meningokokken der Gruppe C ist von der Ständigen Impfkommission (STIKO) standardmäßig für alle Kinder im Alter von zwölf Monaten empfohlen.[4] Sie schützt jedoch nicht vor den anderen Meningokokken-Gruppen. Dr. Horn klärt die Eltern daher auch immer über die weiteren Möglichkeiten auf: „Der Impfstoff gegen Meningokokken C wurde als erster Meningokokken-Impfstoff zugelassen; die Forschung der anderen beiden Impfstoffe dauerte länger. Mittlerweile gibt es jedoch auch eine Einzelimpfung gegen Gruppe B sowie eine Kombi-Impfung gegen die Gruppen ACWY. Das ist wichtig, denn Meningokokken B sind aktuell für die meisten Erkrankungen in Deutschland verantwortlich, gefolgt von Y und C.“ Eltern sollten sich frühzeitig von ihrer Kinder- und Jugendärztin oder ihrem -arzt beraten lassen. Viele Krankenkassen erstatten die zusätzlich möglichen Impfungen auf Anfrage komplett oder teilweise – nachfragen lohnt sich!

Links:

1] Deutsches Grünes Kreuz: „Häufige Fragen und Antworten zu Meningokokken-Erkrankungen“. Verfügbar unter: https://bit.ly/2X7aroA. Juni 2021.

[2] BZgA: „Erregersteckbrief Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/32Bnccl. Juni 2021

[3] RKI: „Ratgeber Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/2X9spqp. Juni 2021.

[4] RKI: „Epidemiologisches Bulletin 34/2020“. Verfügbar unter: https://bit.ly/3jhaiJ0. Juni 2021.

OV von  GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG




„Die Kinder nicht in Watte packen“

 

Kinder mit angeborenem Herzfehler haben die Chance auf ein ganz normales Leben. Zwar können Herzoperationen, Maschinen und Medikamente wichtige Hilfe leisten, einen Herzfehler zu korrigieren. „Doch für die langfristige gesunde Entwicklung ist es wohl mindestens ebenso wichtig, die Eltern von Anfang an eng miteinzubeziehen“, sagt Prof. Dr. Katharina Schmitt, Oberärztin an der Klinik für Angeborene Herzfehler – Kinderkardiologie des Deutschen Herzzentrums Berlin, im Gespräch mit dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Familienzentrierte Versorgung wirkt langfristig positiv

Mit dem Forschungsprojekt „Familienzentrierte Versorgung“, das Katharina Schmitt im Deutschen Herzzentrum Berlin gemeinsam mit der Psychologin Dr. Hannah Ferentzi leitet, soll die Zufriedenheit der betroffenen Familien gesteigert werden. „Die Eltern nehmen an interdisziplinären Besprechungen mit allen Personen teil, die das Kind behandeln“, erklärt die Kardiologin. „Das gibt den Eltern die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Einschätzung zum Zustand ihres Kindes mitzuteilen.“ Das Ziel: Die Eltern sollen möglichst viel zum Umgang mit der Krankheit ihres Kindes erfahren. Dazu beitragen soll unter anderem, dass Eltern während des gesamten Aufenthaltes eine Kontaktschwester als Ansprechpartnerin haben.

Dass eine derartige Versorgung langfristig positive Effekte zeigt, konnten Katharina Schmitt und ihre Kollegin im Rahmen einer bundesweiten Studie nachweisen: „Kinder mit Herzfehler erreichen im Schnitt das gleiche Bildungsniveau wie andere, wenn die Eltern gut informiert sind und sie entsprechend fördern. Viele Kinder mit angeborenem Herzfehler haben eine verzögerte Entwicklung – etwa in ihrer Sprache, Wahrnehmung und Motorik“, sagt Schmitt.

Die meisten Kinder können normal Sport treiben

Ob die Kinder Einschränkungen in ihrer körperlichen Aktivität erleben, hängt von der Schwere des Herzfehlers ab. „Der Großteil unserer Kinder kann ebenso viel Sport treiben wie gesunde Kinder“, so Herzspezialistin Katharina Schmitt. „Noch vor 20 Jahren hat man Kinder, die schwere Herzfehler hatten, in Watte gepackt. Doch diese Praxis gilt mittlerweile als überholt.“

Das vollständige Interview mit Kardiologin Prof. Dr. Katharina Schmitt lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „Baby und Familie“. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 09/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

 

OV von Wort und Bild Verlag




Kampf gegen die Blutvergiftung

 

 

Jede Sepsis (Blutvergiftung) ist ein medizinischer Notfall, doch oft kommt die Hilfe zu spät. Gesundheitsminister Kai Klose und Prof. Dr. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt, machen auf das Thema Blutvergiftung aufmerksam.

Wie eine Sepsis entsteht

Im Zusammenhang mit Infektionserkrankungen kann es individuell zu unerwünschten physiologischen und biochemischen Veränderungen kommen, die als Sepsis beziehungsweise Blutvergiftung bezeichnet werden. Der Körper reagiert dabei auf die erworbene Infektion mit einer lebensbedrohlichen Organfehlfunktion. Eine Sepsis kann durch einen bakteriellen Infekt, beispielsweise durch eine infizierte Wunde oder durch Pilz- und Virusinfektionen, verursacht werden.

Multiresistente Erreger (MRE)

Multiresistente Erreger (MRE) sind häufig der Grund dafür, dass eine Sepsis eskaliert und der Patient verstirbt. „In Hessen gibt es deshalb seit 2016 unser Projekt ‚Analyse der Prävalenz Multiresistente Erreger in hessischen Krankenhäusern sowie Maßnahmen zur Reduktion vermeidbarer Infektionen durch Multiresistente Erreger‘“, erklärt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose. Es werden Daten über MRE in den Krankenhäusern gesammelt und ausgewertet, um Erkenntnisse über die Herkunft, mögliche Übertragungswege und den unterschiedlichen Umgang mit MRE zu gewinnen.

Zahl der Infektionen senken

Das Ziel sei, die Zahl der Infektionen mit multiresistenten Erregern in hessischen Krankenhäusern künftig deutlich zu senken. An dem gemeinsamen Projekt sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die Hessische Krankenhausgesellschaft und Verbände der Krankenkassen beteiligt. Prof. Dr. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Sepsis-Stiftung betont: „Jede Sepsis ist ein medizinischer Notfall – so wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Für viele Betroffene kommt die Hilfe jedoch zu spät, weil Ursachen, Symptome und die richtigen Behandlungsschritte nicht ausreichend bekannt sind. Wenn Mediziner und Laien mehr über die Sepsis wissen, können viele Todesfälle vermieden werden.“

 

Ov von Land Hessen




Personenkreis für freiwillige Auffrisch-Impfungen erweitert


Ab sofort bietet das Impfzentrum Kassel Personen ab 60 Jahren, Mitarbeitern des Rettungsdienstes und medizinischem Personal, deren Zweitimpfung mehr als sechs Monate her ist, eine Auffrisch-Impfung an.

Dafür werden die Impfstoffe der Hersteller Biontech und Moderna genutzt. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig. Die Booster-Impfung wird aufgrund eines Beschlusses der Gesundheitsminister der Länder angeboten.

Zudem sind weiterhin Erst-Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech bis Donnerstag, 30. September, ohne Terminvereinbarung im Impfzentrum Kassel möglich. Die zweite Impfung erfolgt über die niedergelassenen Arztpraxen.

Das Impfzentrum der Stadt Kassel in der Großsporthalle am Auepark ist sieben Tage die Woche von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Darüber hinaus werden weiterhin kostenlose Impfungen ohne Termin im City-Point angeboten. In den Räumen des Schnelltestzentrums im Erdgeschoss des City-Points ist dies weiterhin montags bis samstags zwischen 10 und 18 Uhr möglich.

Aktuelle Informationen zu Corona-Schutzimpfungen sind im Internet unter www.kassel.de/impfen zu finden.

documenta-Stadt Kassel

 




Immunsystem stärken – fit für den Herbst!


Der Herbst, insbesondere dann wenn er durch gefärbtes Laub als Indian Summer daherkommt, ist eine wunderschöne Jahreszeit. Doch sie kann auch gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Die Witterung ist deutlich frischer als der Sommer – und birgt das Risiko von grippalen Infekten und klassischen Erkältungskrankheiten. Mediziner raten daher dazu, im Herbst das Immunsystem zu stabilisieren oder zu verbessern. Wie das gelingen kann, ist in diesem Beitrag zusammengefasst.

Bewegung an der frischen Luft

Photo by Ekaterina Novitskaya on Unsplash

Das Schlechteste, was man bei kühleren Temperaturen tun kann, ist es, sich in den eigenen vier Wänden einzuschließen, bis es wieder wärmer wird. Spazierengehen und andere Aktivitäten unter freiem Himmel sind ratsam – das gilt vom Säugling, der im Kinderwagen auf Tour gehen kann, bis zu den Senioren, die täglich ihre Runde drehen sollten. Die Benefits sind überzeugend: Sauerstoff und Vitamin D werden getankt, die Abwehrkräfte angekurbelt und auch der Psyche tut es gut. Die Aktivität kann jeder nach seinem Geschmack gestalten: Spazieren oder Walken, Joggen oder Radfahren zählen zu den Freizeitsportarten, die auf Körper, Geist und Seele einen positiven Einfluss haben.

Richtige Kleidung ist das A und O

Aktivsein außerhalb der eigenen vier Wände sollte nicht vom Wetter abhängen. Der alte Spruch – es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung – ist auch heute noch wahr. Denn wenn man sich gegen die kühleren Temperaturen und eventuelle Feuchtigkeit bei trübem Schmuddelwetter schützt, gibt es keinen Grund, keine frische Luft zu atmen.

Auf folgendes sollten Menschen bei Herbstspaziergang besonders achten:

– saisongemäße Kleidung, etwa einen warmen Pullover
– wasserdichtes Schuhwerk mit gutem Profil gegen Ausrutschen auf nassem Laub
– Mütze bei Wind als Schutz für die Ohren

– warme, atmungsaktive Socken
– Halstuch oder Schal

Vitaminreiche Ernährung – perfekt im Herbst

Photo by Maddi Bazzocco on Unsplash

 

Natürlich sollten man das ganze Jahr über gesund essen. Doch im Herbst ist das besonders ratsam. Auch in dieser Jahreszeit gibt es eine bunte und schmackhafte Palette von Vitaminbomben aus dem Garten der Natur. Kürbis und Trauben, Birnen und Äpfel, Nüsse und viele weitere Obst- und Gemüsesorten sind einige Beispiele aus dem vitaminreichen Gemischtwarenladen, den uns unsere Erde bietet. Der frisch gepresste Saft ist ein wahrer Vitamincocktail für jeden Tag.

Als Erkältungsschutz dient insbesondere Vitamin C. Anders als viele meinen, sind nicht es die Zitrusfrüchte Orange und Zitrone, die mit dem höchsten Gehalt punkten. Besonders üppige Lieferanten von Vitamin C, das zusammen mit Vitamin A und Vitamin E auch zu den Antioxidantien zählt, sind Paprika und Brokkoli. Nüsse, die es in dieser Saison reichlich gibt, enthalten besonders viel Vitamin B – gut für das Herz und die Nerven! Wer seine Ernährung vitaminbewusst gestaltet, kann in aller Regel auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten.

 

 

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Ganz wichtig: genügend trinken!

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist es wichtig, dass genügend getrunken wird. Es kann sein, dass bei den vergleichsweise niedrigen Temperaturen das Durstgefühl nachlässt. Doch der Flüssigkeitsbedarf ist natürlich weiterhin zu berücksichtigen. Ideal sind Mineralwasser und Kräutertees. Besonders bekömmlich ist Wasser ohne Kohlensäure und bei Tee sollte man möglichst keinen Zucker verwenden.

 

Wellness vor dem Winter

Der Herbst ist perfekt, um sich voller Entspannung auf den Winter vorzubereiten – und dabei gezielte Prävention gegen Erkältung & Co. zu betreiben. Sauna und Dampfbad können zur Abhärtung einen optimalen Beitrag leisten. Doch auch der Ausflug in die Badewanne mit einem vitalisierenden Badesalz – zum Beispiel mit Rosmarin oder Sandelholz – weckt die Lebensgeister für die kalten und grauen Tage. Massagen sind eine ideale Methode, sowohl die Muskeln zu entspannen als auch die Seele baumeln zulassen. Auch das ist Balsam für die Abwehrkräfte.

 


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Krebserregendes Ethylenoxid in Zusatzstoff

 

Der Speiseeishersteller Froneri hat einen mit Ethylenoxid belasteten Zusatzstoff (E410) verarbeitet und die betroffenen Produkte in Deutschland weiter verkauft. Trotz der Verunreinigung mit dem krebserregenden Stoff hat das Unternehmen auf einen Rückruf verzichtet. Das erklärte Froneri auf Nachfrage von der Verbraucherorganisation foodwatch. Froneri ist ein Joint Venture von Nestlé und R&R Icecream und produziert bekanntes Markeneis, darunter Smarties, Milka und Kit Kat. Welche Marken genau betroffen sind, verschwieg das Unternehmen. Der Hersteller argumentierte, die Zutat sei nur in „äußerst geringen Mengen“ verwendet worden. Es sei „äußerst unwahrscheinlich“, dass „überhaupt ein Risiko“ bestehe.

Die Aussage von Froneri zur Sicherheit seiner Produkte steht im Widerspruch zu einer Einigung der EU-Mitgliedsstaaten, wonach keine sichere Aufnahmemenge für Ethylenoxid definiert werden kann und auch kleinste Mengen des krebserregenden Stoffs ein Gesundheitsrisiko darstellen könnten. Folglich sind europaweit alle Produkte zurückzurufen, die mit Ethylenoxid kontaminiertes E410 enthalten. Froneri hat sich über diese Einigung der Mitgliedsstaaten offenbar hinweg gesetzt. Dieses Vorgehen war mit den „zuständigen Behörden“ in Deutschland abgestimmt, so der Eishersteller. Aus Sicht von foodwatch zeigt der Fall, dass europäische Schutzvorschriften nur unzureichend durchgesetzt werden.

Während Froneri in Deutschland auf eine öffentliche Verbraucherwarnung verzichtet hatte, rief das Unternehmen in anderen Ländern zahlreiche Eissorten zurück, weil das darin verarbeitete Johannisbrotkernmehl (E410) mit Ethylenoxid verunreinigt war. So hat Froneri laut foodwatch-Recherchen etwa in Spanien, Frankreich, Polen oder Österreich Eiscreme-Produkte der Marken Smarties, Nuii oder Oreo öffentlich zurückgerufen.

„Krebserregende Stoffe haben in unserem Essen nichts verloren. Froneri schuldet der Öffentlichkeit eine Erklärung, weshalb die betroffenen Produkte in Deutschland nicht schon längst zurückgerufen wurden“, kritisierte foodwatch-Kampagnendirektor Oliver Huizinga. „Es ist inakzeptabel, wenn Froneri die Menschen in anderen Ländern besser schützt als in Deutschland. Die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden dürfen das nicht durchgehen lassen.“

Mitte Mai hatte bereits der Nahrungsmittelkonzern Mars mehrere Eiscremes zurückgerufen wegen Ethylenoxid-belastetem E410 zurückgerufen. Betroffen waren verschiedene Chargen der Marken Snickers, Bounty, M&Ms und Twix. Der Rückruf erfolgte jedoch erst nach öffentlichen Druck durch foodwatch. Die Verbraucherorganisation hatte aufgedeckt, dass Mars seine Snickers-Eiscreme in mehreren EU-Ländern zurückgerufen hatte – in Deutschland die gleichen Chargen hingegen weiterverkaufte.

Seit der EU-Einigung Mitte Juli sind europaweit hunderte Produkte zurückgerufen, weil sie Ethylenoxid-belastetes E410 in ihren Produkten verarbeitet hatten. In Deutschland gab es hingegen nur neun solcher Rückrufe. In einem Brief an die Verbraucherminister:innen der Länder äußerte foodwatch bereits Ende Juli die Sorge, „dass Lebensmittelunternehmen die Problematik nicht mit ausreichender Priorität behandeln“. Die Länderministerien müssten ihre Lebensmittelüberwachungsbehörden anweisen, Rückrufe wegen Ethylenoxid gegenüber Unternehmen konsequent durchzusetzen. Unter www.t1p.de/ethylenoxid-zurueckrufen können sich Verbraucher*innen dem Aufruf von foodwatch an die Minister*innen anschließen – mehr als 50.000 Verbraucher:innen haben dies bereits getan.

Das Gas Ethylenoxid und sein Abbauprodukt 2-Chlorethanol sind laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) krebserregend und erbgutschädigend. Rückstände in Lebensmitteln seien grundsätzlich „unerwünscht“. Einen Richtwert ohne Gesundheitsrisiko gebe es nicht. Während Ethylenoxid in der Lebensmittelproduktion der EU verboten ist, wird es jedoch in etlichen Drittstaaten zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien eingesetzt.

 

OV von  foodwatch e.V.




Es ist kompliziert – Vier Herausforderungen für die Alzheimer-Forschung

 

In den USA wurde im Juni mit Aduhelm das erste Alzheimer-Medikament seit fast zwei Jahrzehnten zugelassen. Doch es sollte keine falsche Hoffnung aufkommen. Das Medikament mit dem Wirkstoff Aducanumab beseitigt zwar schädliche Eiweißablagerungen im Gehirn. Diese Amyloid-Plaques werden mit der Alzheimer-Krankheit in Zusammenhang gebracht. Allerdings wurde noch kein Nachweis darüber geliefert, dass damit auch eine Verbesserung der kognitiven Leistung von Patient*innen einhergeht. Aduhelm kann Alzheimer weder heilen noch stoppen. Weltweit arbeiten Forscherinnen und Forscher mit großem Einsatz an weiteren Therapieansätzen, doch die Alzheimer-Krankheit ist äußerst komplex und noch nicht vollständig verstanden. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. erklärt vor dem Welt-Alzheimer-Tag am 21. September vier Gründe, warum es so schwierig ist, ein Medikament gegen die Krankheit zu finden.

1. Der Krankheitsverlauf ist lang und komplex

Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass die Alzheimer-Krankheit in Form einer Kaskade verläuft, also in einer Kettenreaktion, bei der im Gehirn über einen Zeitraum von möglicherweise bis zu 30 Jahren unterschiedliche Veränderungsprozesse ineinandergreifen. Diese führen schließlich zum Absterben von Gehirnzellen und zum Gedächtnisverlust. „Wenn die ersten Symptome auftauchen, sind in der Regel schon mehrere Jahre bis Jahrzehnte vergangen und die nachweisbaren Hirnveränderungen schon sehr weit fortgeschritten. Ursachen und Verlauf sind zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ohne Weiteres nachzuvollziehen“, erklärt Prof. Thomas Arendt, Leiter des Paul-Flechsig-Instituts für Hirnforschung der Universität Leipzig. Deshalb ist es schwierig, einen wirksamen therapeutischen Ansatz zu finden. Außerdem sind die Grundlagen der Alzheimer-Krankheit bisher noch zu wenig verstanden. „Wir können schon kaum nachvollziehen, wie ein gesundes Gehirn arbeitet. Bei mehr als drei Nervenzellen verstehen wir nicht mehr, wie die Funktionsweisen und Wechselwirkungen im neuronalen Netz reguliert sind. Deshalb ist Alzheimer-Grundlagenforschung auch so wichtig“, sagt Arendt, der auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Alzheimer Forschung Initiative ist.

2. Es gibt keine passenden Modelle

Diese Komplexität in konkreten Forschungssettings und Modellen abzubilden und zu untersuchen, ist eine große Herausforderung. „Die Mausmodelle, die in der Alzheimer-Forschung oft genutzt werden, sind auf zu kurze Zeitspannen ausgelegt. Die Ergebnisse haben deshalb nur eine begrenzte Aussagekraft für die Mechanismen der Krankheit, deren Verlauf sich auf mehrere Jahrzehnte erstrecken kann. Außerdem sind Ergebnisse aus Mausmodellen nur sehr begrenzt auf den Menschen übertragbar, denn die Störungen betreffen ja die Kognition, eine sehr typisch menschliche Fähigkeit“, so Thomas Arendt. „Evolutionär gesprochen, sind Mäuse einfach zu weit weg von der Komplexität, der wir uns bei dieser Erkrankung gegenübersehen.“ Dies könne als Hinweis gedeutet werden, dass es etwas spezifisch Menschliches geben muss, dass die Krankheit bedinge.

3. Es fehlen verlässliche Biomarker für eine frühe Diagnose

Es gibt bisher noch keinen Biomarker, mit dem man den Ausbruch der Alzheimer-Krankheit frühzeitig und niedrigschwellig diagnostizieren kann. Biomarker sind körperliche Merkmale, anhand derer Krankheiten erkannt werden können, beispielweise unterschiedliche Blutwerte oder die Körpertemperatur. Für die Alzheimer-Krankheit wird zurzeit weltweit an unterschiedlichen Bluttests geforscht. Durch einen Bluttest zur frühzeitigen Diagnose würde nicht nur die Diagnose beim Facharzt vereinfacht. Auch die Medikamentenforschung würde profitieren, denn es könnten Testpersonen gefunden werden, die noch keine Symptome haben. In dieser frühen Phase könnten Wirkstoffe bessere Ergebnisse erzielen, so die Annahme der Forscherinnen und Forscher. „Die Verfügbarkeit eines Blut-Biomarkers ist die Voraussetzung für jede wirksame Wirkstoffentwicklung, denn nur so können wir die frühen Erkrankungsstadien identifizieren, in denen eine Behandlung auch Aussicht auf Erfolgt hat. Ich bin aber zuversichtlich, dass es in wenigen Jahren gelingen wird, einen derartigen Bluttest zur Früherkennung zu entwickeln“, sagt Arendt.

4. Der Wirkstoff muss durch die Blut-Hirn-Schranke

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine wichtige Barriere zwischen unserem Blut und dem Zentralnervensystem. Sie übernimmt eine Art Filterfunktion, indem sie nur bestimmte Stoffe aus der Blutbahn in das Gehirn hinein- und Abbauprodukte wieder herauslässt. Damit wird verhindert, dass schädliche Substanzen wie Krankheitserreger oder Giftstoffe in unser Gehirn eindringen können. Aber auch die meisten Medikamente können die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden, was die Entwicklung eines Alzheimer-Medikamentes erschwert. Deshalb ist die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie der Alzheimer-Krankheit, eine große Herausforderung. „Moderne Methoden des computergestützten Moleküldesigns werden es aber in naher Zukunft erlauben, Wirkstoffe so zu modifizieren, dass sie in der Lage sind, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden“, erklärt Arendt.

 

OV von  Alzheimer Forschung Initiative e. V.,




Wie beuge ich Alzheimer vor?

 

Viele Menschen haben Angst, an Alzheimer zu erkranken. Weil die häufigste Form der Demenz bislang nicht heilbar ist, ist das Interesse an Alzheimer-Prävention groß. Im neuen Online-Kurs „Ich beuge vor“ gibt die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) Tipps für ein gesundes Altern. Denn Alzheimer-Forscherinnen und -Forscher haben nachgewiesen: Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Alzheimer-Risiko zumindest senken.

Die folgenden Tipps stammen aus dem kostenlosen Online-Kurs „Ich beuge vor“. Interessierte können sich anmelden unter www.alzheimer-forschung.de/ich-beuge-vor.

Bewegung

Durch ausreichend Bewegung wird nicht nur der Körper fit gehalten, sondern auch das Gehirn. Mindestens zwanzig Minuten pro Tag sind ideal. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern darum, mit Spaß in Bewegung zu bleiben. Gehen Sie spazieren, tanzen oder schwimmen und nehmen Sie das Fahrrad statt des Autos.

Geistige Fitness

Wer rastet, der rostet – das gilt auch für die grauen Zellen. Wer sich geistig auf Trab hält, hat ein geringeres Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Ob Musizieren, Reisen, Karten spielen, seinen Hobbies nachgehen oder eine neue Sprache lernen – bleiben Sie aktiv und neugierig.

Ernährung

Eine mediterrane Ernährung versorgt das Gehirn mit wichtigen Nährstoffen und stärkt seine Abwehrbereitschaft. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Olivenöl und Nüsse und wenig rotes Fleisch. Greifen Sie dafür lieber gelegentlich zu fettem Fisch.

Soziale Kontakte

Geselligkeit hält uns geistig fit. Wer viel allein ist, hat ein größeres Alzheimer-Risiko, als jemand mit viel sozialem Austausch. Bleiben Sie mit der Familie in Kontakt, treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden und Bekannten und bleiben Sie offen für neue Begegnungen.

Medizinische Vorsorge

Sorgen Sie für Ihre Gesundheit und lassen Sie sich regelmäßig vom Arzt untersuchen. Achten Sie besonders auf Gefäßerkrankungen, aber auch auf Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen und erhöhte Cholesterinwerte.

Kostenloser Online-Kurs „Ich beuge vor“

Im neuen achtwöchigen Online-Kurs „Ich beuge vor“ bekommen Interessierte kostenlos diese und weitere Informationen zum Thema Vorbeugen in ihr E-Mail-Postfach. Jede Woche widmet sich einem Themenfeld, mit dem man sein Erkrankungsrisiko senken kann. Alle wichtigen Informationen erhalten Teilnehmer*innen regelmäßig per E-Mail. Zusätzlich gibt es in jeder Themenwoche kleine Aufgaben, damit die Tipps leichter in den Alltag integriert werden können. Für die Teilnahme braucht man lediglich eine E-Mail-Adresse. Interessierte können sich zum kostenlosen Online-Kurs anmelden unter www.alzheimer-forschung.de/ich-beuge-vor.

 

Ov von Alzheimer Forschung Initiative e. V.




Covid: Kein toter Heimbewohner nach Impfung in Oberhausen

 

 

 

Wie die Kassenärztliche Vereinigung Niederrhein am 07.09.21 der niedergelassenen Ärzteschaft des Kreises mitgeteilt hat, kam es am 01.09.21 im Altersheim AFB Seniorenzentrum Oberhausen-Holten zu einer Impfkomplikation. Nach drei Tagen mussten zwei Patienten reanimiert werden. Bei neun von insgesamt 90 geimpften Personen traten Nebenwirkungen auf.

 

Der Brief von Dr. med. von Lackum an die Ärzte

 

 

Auf  Nachfrage zu dem Vorfall äußerte sich die Stadt Oberhausen wie folgt:

 

Die Stellungnahme des Leiters des Bereiches Gesundheit, Dr. Henning Karbach, von Dienstag, 7. September:

„Am Mittwoch, den 1. September 2021, wurden im ASB Seniorenzentrum Oberhausen Holten eine größere Anzahl von Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Es handelte sich dabei um eine Impfung mit Cominarty, dem mRNA-Impfstoff der Firmen Biontech/Pfizer.

Nach Angaben des Einrichtungsleiters ist es nach zwei Tagen bei ca. 10 % der geimpften Personen zu auffälligen gesundheitlichen Störungen gekommen, im Wesentlichen in Form von Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und neurologische Störungen .

Zwei der betroffenen geimpften Personen mussten reanimiert werden. Einen Todesfall hat es nicht gegeben. Die gesundheitlichen Zwischenfälle traten ausschließlich in einem der beiden betroffenen Häuser auf, und zwar ausschließlich in einer Wohngruppe mit dementiell erkrankten Personen.

Nach den durch den Unterzeichner geführten Telefonaten mit der Impfärztin und der betroffenen Einrichtungsleitung komme ich zu dem Schluss, dass die Ursache für die beschriebenen gesundheitlichen Zwischenfälle zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend gedeutet werden können. Vermutlich haben unterschiedliche Umstände, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung standen, bei den multimorbiden bzw. vorerkrankten Personen zu dieser Situation geführt: dazu gehören die u. a. antihypertensive (Anm. d. Red. : Bluthochdruck) Dauermedikation und die meteorologische Situation mit zunehmender Wärmebelastung und der dadurch bedingten Gefahr der unmittelbaren Dehydratation.

Zum Ausschluss einer ernsthaften Impfnebenwirkung wird die Impfärztin den für solche Fälle gesetzlich vorgesehenen Schritte veranlassen, nämlich die aus ihrer Sicht relevanten Fälle als Verdacht auf eine unerwünschte Impfnebenwirkung an das PEI (Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel) melden.

Aus Sicht des Gesundheitsamtes werden die beschriebenen Vorkommnisse als relevante gesundheitliche Ereignisse interpretiert, bei denen zum aktuellen Zeitpunkt nicht sicher unterschieden werden kann, ob und wenn ja, bei welchen Personen ein kausaler Zusammenhang zwischen den berichteten gesundheitlichen Ereignissen und den zuvor durchgeführten Impfungen besteht“.

 

Weiterhin äußerte sich der Krisenstab der Stadt zu dem Vorfall:

Stellungnahme des Krisenstabs der Stadt Oberhausen zu den Vorkommnissen im ASB Seniorenzentrum (08.09.2021)

„Am Mittwoch, 1. September 2021, wurden im ASB Seniorenzentrum Oberhausen Holten rund 90 Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Es handelte sich dabei um eine Impfung mit Cominarty, dem mRNA-Impfstoff der Firmen Biontech/Pfizer. Nach Angaben des Einrichtungsleiters ist es am 4. September bei 9 der geimpften Personen zu auffälligen gesundheitlichen Störungen gekommen, im Wesentlichen in Form von Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und neurologische Störungen.

Kein Todesfall in Verbindung mit Impfung
Zwei der betroffenen geimpften Personen mussten reanimiert werden. Entgegen anderslautender Berichterstattung gab es keinen Todesfall in Zusammenhang mit der Impfung. Die Person, die leider verstorben ist, war palliativ und wurde vorher nicht geimpft.

Aktueller Zustand der beiden reanimierten Personen
Beide Personen wurden anfangs auf die Intensivstationen aufgenommen, haben diese wieder verlassen und befinden sich jetzt auf Normalstationen. Erfreulicherweise geht es beiden Patienten gesundheitlich wieder besser.

Meldung an das Paul-Ehrlich-Institut
Nach Informationen der Impfärztin und der betroffenen Einrichtungsleitung kommt der Leiter des Oberhausener Gesundheitsamtes Dr. Henning Karbach zu dem Schluss, dass die Ursache für die beschriebenen gesundheitlichen Zwischenfälle zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend gedeutet werden können.
Zum Ausschluss einer ernsthaften Impfnebenwirkung wird die Impfärztin die für solche Fälle gesetzlich vorgesehenen Schritte veranlassen, nämlich die aus ihrer Sicht relevanten Fälle als Verdacht auf eine unerwünschte Impfnebenwirkung an das PEI (Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel) melden.
Aus Sicht des Gesundheitsamtes werden die beschriebenen Vorkommnisse als relevante gesundheitliche Ereignisse interpretiert, bei denen zum aktuellen Zeitpunkt nicht sicher unterschieden werden kann, ob und wenn ja, bei welchen Personen ein kausaler Zusammenhang zwischen den berichteten gesundheitlichen Ereignissen und den zuvor durchgeführten Impfungen besteht.“

 

Als Besonderheit festzustellen ist lediglich, dies aber hervorzuheben, dass an Demenz erkranke oder leidende Menschen möglicherweise ein höheres Risiko an Impfnebenwirkungen haben als sonstige Senioren.
Dies kann krankheitsbedingt sein, aber auch eine Folge der Reaktion der verabreichten Medikamente und dem Impfstoff an sich; hier Cominarty von Pfizer/Biontech.
Dass diese Nebenwirkungen für diesen Personenkreis erst jetzt vermehrt auffallen mag an der stark verkürzten Zulassung (Notzulassung) liegen und dem Fehlen aussagekräftiger Langzeitstudien zu den Impfstoffen insgesamt. Auch hinsichtlich ihrer möglichen toxischen/unerwünschten Reaktion mit anderen Medikamenten.

Gerade in einer schnell alternden Gesellschaft und im demographischen Wandel kommt diesem Umstand eine besondere und hohe Bedeutung zu. Zumal Covid und seine (jährlichen) Mutationen uns wohl ewig begleiten werden; ähnlich dem Grippevirus an sich.

Daher ist es notwendig unsere Senioren hier umfassend zu schützen und schnell herauszufinden, warum an Demenz Erkrankte hier auffällig stark betroffen sind.

Der in den Medien verbreitete Brief von Dr. med. von Lackum der KV NR und die oft kolportierte Anzahl von Toten stimmt so nicht!
Wie es scheint funktioniert die Informations- und Meldekette in Oberhausen zwischen Aufsichtsbehörden, Krisenstab und Ärzten samt ihren Verbänden. Vielleicht funktioniert sie sogar beispielhaft gut.

Der Verdacht, dass hier etwas verschwiegen werden soll, bewahrheitete sich bei unseren Recherchen nicht. Einzig wurde das Presseecho samt Fragen bei einigen Gesprächspartnern als nervliche Belastung festgestellt.

Ein kleiner Wermutstropfen verbleibt allerdings, der ein gewisses Verbesserungspotential aufweisen könnte. Die Masse der Bürger im Raum Oberhausen erfuhr aus der Presse von dem Vorfall. Oder aus „der stillen Post“…
Hier könnte in Zukunft eine kurze offizielle Meldung auf der Homepage hilfreich sein.

Diese Homepage ist für Oberhausen und Corona HIER zu finden. Sogar schon mit o.g. Meldung versehen.

Die freie Presse hat die gesellschaftliche Aufgabe über Missstände zu berichten. Gern auch aufzudecken. Doch in diesem Fall lief bis auf die Bürgerinformation nichts schief.

Dennoch gilt es die Nebenwirkungen im Auge zu behalten. Sie sind wesentlich höher als bei allen anderen Impfungen zusammen. Das u.a. Schaubild zeigt die drastische Zunahme von Nebenwirkungen aller Art bei Corona-Impfungen an.
Und diese ohnehin schon sehr hohen abgebildeten Zahlen müssen eigentlich um die Relation zu wahren noch VERSECHSFACHT werden.
Hier zeigen sich A) die Folgen dieser ad hoc-Zulassungen von Impfstoffen aber auch B) die Notwendigkeit offen, ehrlich und transparent damit umzugehen.

 

Nebenwirkungen bei Corona-Geimpften im Vergleich zu allen anderen Impfungen zusammengenommen

 

P.S.: Warum berichten wir darüber? Weil ich hier sieben Stunden Recherche hinein gesteckt habe um herauszufinden, dass es keine Tote, kein Versagen und auch keine Vertuschung gab.  Und auch das ist eine wertvolle Information in unserer vertrauensverlustigen Zeit.

 




Durchfall bei Kindern -was jetzt hilft Viel trinken ist wichtig, um Wasser und Salze zu ersetzen

 

Zerdrückte Banane, geriebener Apfel oder stärkehaltige Nahrungsmittel wie Zwieback oder Brot: Das sollte auf dem Speiseplan stehen, wenn Kinder Durchfall haben und langsam wieder Appetit bekommen. Das wichtigste jedoch ist viel zu trinken, um Wasser und Salze zu kompensieren. „Im schlimmsten Fall trocknet der Körper aus“, sagt Friederike Habighorst-Klemm, Apothekerin in Emmendingen, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Elektrolytpräparate bei starkem Flüssigkeitsverlust

Als Durstlöscher während des Durchfalls gut geeignet sind Fenchel- und Kamillentee, sie können den Magen-Darm-Trakt etwas beruhigen. Behält das Kind kaum Flüssigkeit, Elektrolytpräparate geben, die Kinder am besten gekühlt und schluckweise trinken. Auf kohlesäurehaltige Getränke dagegen sollte man verzichten. Wenn ein Kind keine Flüssigkeit mehr bei sich behält und sich ständig übergibt, wenn es Fieber bekommt oder bei blutigem Stuhl sollten Eltern das umgehend ärztlich abklären lassen.

Mit Säuglingen sofort zum Arzt

Gleiches gilt, wenn die Bauchdecke angespannt ist, starke Schmerzen dazukommen oder das Kind total krank wirkt. Wenn Kinder austrocknen, ist das ein Notfall. Anzeichen sind trockene Schleimhäute, Gewichtsabnahme und Hautfalten, die beim Zusammenschieben stehen bleiben. Auch wenn die Urinmenge weniger wird, die Windel etwa trocken bleibt oder der Urin sich stark gelb färbt, deutet das auf eine Austrocknung hin. Mit einem Säugling sollten Eltern sofort zur Kinderärztin oder zum Kinderarzt gehen.

 

OV von Wort und Bild Verlag




Nordic Walking: Tipps für den gesunden Outdoor-Sport

 

Spazieren Sie noch oder walken Sie schon? Wer regelmäßig die Stöcke schwingt, stärkt Körper und Seele. Nordic Walking klappt in jedem Alter – und hilft bei vielen chronischen Erkrankungen. „Nordic Walking schult Koordination und Reaktionsvermögen, ist also auch gut für den Kopf“, sagt Dr. Ellen Freiberger, Sportwissenschaftlerin und Gerontologin vom Institut für Biomedizin des Alterns in Nürnberg. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ gibt Tipps für richtige Walken.

Große Schritte in Gegenbewegung zum Armschwung

Wichtig ist die richtige Stocklänge. Diese sollte ungefähr zwei Drittel der Körpergröße betragen. Die Stöcke passen, wenn Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden. Vorm Start sollte man sich aufwärmen. Dazu die Stöcke seitlich aufstellen, das rechte Bein anheben und eine Acht in die Luft schreiben. Nach fünf Wiederholungen das Bein wechseln. Danach: Stock mit beiden Händen in Schulterhöhe halten, nun wie ein Paddel einige Male kreisen nach links und nach rechts bewegen. Und schließlich noch den Stock in Höhe des Bauchnabels halten, Oberkörper nach links und rechts drehen, wobei die Bewegung aus dem Becken kommt.

Dann geht´s los: Die Hände umschließen die Griffe der Stöcke und lösen sich wieder nach dem Abstoßen. Während im Stand Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden, bewegt man beim Gehen die Stöcke mit gestrecktem Ellenbogen. Tipp: Machen Sie große Schritte in Gegenbewegung zum Armschwung, linkes Bein vor, rechter Arm vor – und umgekehrt.

Der soziale Aspekt ist sehr wichtig für die Motivation

Auch auf die richtige Dosis sollte man achten. Anfänger walken idealerweise zwei Tage pro Woche mit mindestens einem Tag Pause dazwischen. Das Training sollte anfangs 10 bis 20 Minuten dauern und kann später – je nach Gesundheitszustand und Kondition – gesteigert werden. Fortgeschrittene können zwei- oder mehrmals pro Woche walken – mit mindestens einem Tag Pause dazwischen, Dauer gern 45 Minuten und mehr. Tipp: Nordic Walking auf Waldwegen schult die Koordination, gelegentliche Steigungen sorgen für einen Extra-Trainingsanreiz.

Und wenn es mal schwerfällt, sich fürs Nordic Walking aufzuraffen? „Verabreden Sie sich“, empfiehlt Ellen Freiberger. „Der soziale Aspekt ist für die Motivation ganz wichtig.“ Weitere Tipps fürs richtige Nordic Walking finden Sie in der aktuellen Ausgabe des „Senioren Ratgeber„.

 

OV von Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




Corona: Stadt Kassel erlässt neue Allgemeinverfügung – Ausweitung der 3G-Regel


Die Stadt Kassel hat die aktuelle Corona-Lage aufgrund gestiegener Infektionszahlen unter Berücksichtigung der Hospitalisierungsrate, der Belegungsrate in den Krankenhäusern und des Impffortschritts intensiv bewertet und die in der Allgemeinverfügung vom 20. August 2021 geregelten Maßnahmen sinnvoll ergänzt bzw. angepasst. Die Änderungen treten am Montag, 6. September 2021, in Kraft.
„In erster Linie werden wir die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) dort ausweiten, wo es aufgrund der potentiellen Kontaktmöglichkeiten angezeigt ist“, nennt Oberbürgermeister Christian Geselle das zentrale Element der neuen Allgemeinverfügung. So muss nun auch in den Außenbereichen der Gastronomie, bei Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie vor dem Einlass auf die Außenflächen von Sportstätten ein entsprechender Negativnachweis vorgelegt werden. Kinder unter 6 Jahren sind weiterhin von der Pflicht, einen Testnachweis in oben genannten Situationen zu erbringen, ausgenommen.

Bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangeboten (Theater, Oper, Kino, Konzerte) wird die maximale Teilnehmerzahl auf 100 Personen in Innenräumen sowie 200 Personen im Freien reduziert. Geimpfte und genesene Personen werden bei der Personenhöchstgrenze weiterhin jedoch nicht eingerechnet.

 

„Geimpfte und Genesene werden durch die neue Allgemeinverfügung nur sehr wenig Einschränkung erfahren – das öffentliche Leben soll möglichst ungehindert stattfinden können“, sagt Oberbürgermeister Geselle.

Ein pandemiegerechtes Verhalten (Beachtung eines Abstands von 1,5 Metern, Hygiene- und Lüftungsregelungen) und bisherige Schutzmaßnahmen, wie das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. beim Einkauf oder im ÖPNV) bleiben weiterhin wichtig.

Oberbürgermeister Christian Geselle abschließend: „Mit einem zukunftsgerichteten Konzept legen wir bei unseren Maßnahmen einen Fokus auf die Belegungs- und Hospitalisierungsrate und lösen uns von der ausschließlichen Betrachtung der Inzidenz. Ziel muss es sein, weiter offensive Aufklärung zu betreiben und damit die Impfquote zu erhöhen. Um noch mehr Menschen mit niedrigschwelligen Angeboten zu erreichen, kommen wir auch zu den Menschen in die Stadtteile.“

Hier setzt die Stadt Kassel unter anderem einen Impfbus ein. Weiterhin können sich alle Bürgerinnen und Bürger ohne Anmeldung auch im City‐Point in der Innenstadt montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und im Impfzentrum Kassel direkt neben dem Auestadion sieben Tage die Woche von 9 bis 17 Uhr gegen das Corona‐Virus impfen lassen.

Die Allgemeinverfügung wird in einer Sonderausgabe des Amtsblattes der Stadt Kassel veröffentlicht und ist dann abrufbar unter www.kassel.de/amtsblatt.

 

Aktuelle Informationen auf www.kassel.de/corona.




Gesunde Ernährung: So gelingt die dauerhafte Umstellung

 

Wer sich gesund ernähren will, muss an Routinen ran, um dauerhaft etwas zu verändern. Das ist viel Arbeit. Es braucht die richtige Einstellung und Unterstützung durch das Umfeld. Sonst setzen sich neue Gewohnheiten im Alltag nicht durch. „Eine Essensumstellung ist noch um einiges komplexer als ein Fitnessprogramm“, sagt Gertrud Winkler, Professorin für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.

Der Geschmack stellt sich beim Essen neu ein

Dabei hilft es, häufiger selber kochen. Nicht jedes Gericht aus der eigenen Küche ist automatisch gesund – doch es bietet immer eine Chance, selbst zu bestimmen, was auf den Tisch kommt. Nicht alles schmeckt sofort. Dazu muss man wissen, wie Geschmacksbildung funktioniert: Der Geschmack kommt beim Essen. „Wir essen nicht, was wir mögen, sondern wir mögen, was wir oft essen“, erklärt Winkler. Eltern wird geraten, Kindern neue Lebensmittel etwa zehnmal anzubieten, um es in ihr Repertoire aufzunehmen. Das gilt auch für Erwachsene.

Der wichtigste Antrieb kommt von einem selbst

Die größere Herausforderung ist, nicht wieder in alte Muster zurückzufallen. Der Antrieb muss letztlich von einem selbst heraus kommen, nicht von der Ärztin oder vom Arzt. Auch die Unterstützung von außen ist wichtig: Ideal ist es daher, wenn der Partner oder die ganze Familie mitmachten. Doch besser als auf die anderen zu warten, ist es, einfach selbst loszulegen.

Im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ finden Leserinnen und Leser 14 Rezepte für 14 Tage. Für keines braucht man länger als 40 Minuten. Die Zutaten führt jeder gut sortierte Supermarkt, die Listen für den Wocheneinkauf stehen zeitgleich online. Sportexpertin Lena Panter war als Fotomodell im Kochstudio dabei und findet: „Es schmeckt alles sehr lecker.“ Noch mehr Rezepte, Informationen und praktische Tipps gibt es in den nächsten fünf Ausgaben der „Apotheken Umschau“.

 

OV von Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




Impfen am Wochenende: Impfbus unterwegs zur KW35 und in Oberzwehren


Der Impfbus des Impfzentrums Kassel ist ab dem heutigen Freitag im Rahmen der „KW35 – Kasseler Woche der Museen“ und am Sonntag im Stadtteil Oberzwehren unterwegs. An folgenden Stationen macht der Impfbus halt:
  • Freitag, 3. September, 19 bis 21 Uhr auf dem Friedrichsplatz,
  • Samstag, 4. September, 17 bis 20 Uhr am Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstraße 12,
  • Sonntag, 9 bis 14 Uhr beim Flohmarkt in der Heinrich-Plett-Straße in Oberzwehren.

 

Darüber hinaus werden weiterhin kostenlose Impfungen ohne Termin im City-Point angeboten. In den Räumen des Schnelltestzentrums im Erdgeschoss des City-Points ist dies weiterhin montags bis samstags zwischen 10 und 18 Uhr möglich.

 

Außerdem ist das Impfzentrum der Stadt Kassel in der Großsporthalle am Auepark sieben Tage die Woche von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist auch hier nicht nötig.

 

Im Impfbus werden kostenlose Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech sowie Johnson & Johnson angeboten. Dazu bestehen in dem Fahrzeug alle notwendigen Voraussetzungen. Im vorderen Bereich bei der Anmeldung gibt es Sitzplätze, auf denen Impflinge zunächst die notwendigen Formulare ausfüllen können. Impfkabine und Ruhebereich sind vorhanden, die ärztliche Beratung erfolgt ebenfalls im Impfbus.

Ein Termin für eine Impfung im Impfbus ist nicht nötig.

 

Impfwillige sollten ihre Ausweispapiere bei sich haben, möglichst auch ihren gelben, internationalen Impfausweis. Sollte dieser nicht vorhanden sein, wird die Corona-Schutzimpfung durch eine Impfbescheinigung dokumentiert. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis kann nicht vor Ort ausgestellt werden. Er wird den geimpften Personen nachträglich per Post zugestellt.

 

Aktuelle Informationen zu Corona-Schutzimpfungen sind im Internet unter www.kassel.de/impfen zu finden.

documenta-Stadt Kassel





Softwaresystem IRIS schafft neue Schnittstelle für Gesundheitsämter

 

Die Kontaktpersonennachverfolgung bleibt ein wichtiges Werkzeug der Pandemiebekämpfung. Bei Einführung der Luca-App hatte die Hessische Landesregierung zugesagt, auch weitere digitale Lösungen zu unterstützen und dafür eine flächendeckende digitale Schnittstelle zu schaffen. Denn durch digitale und verschlüsselte Kontaktverfolgung können nicht nur Infektionsketten schnell und effektiv unterbrochen werden, auch die Kommunikation zwischen Gesundheitsämtern und Betreibern wie Veranstaltern wird deutlich vereinfacht.

Kontaktpersonennachverfolgung weiterhin wichtig

Als technische Lösung hat sich hierfür die IRIS-Software der Björn-Steiger-Stiftung (BSS) durchgesetzt, die übergreifende Kommunikation und Vernetzung ermöglicht. Um IRIS auch in Hessen zu etablieren, wurden nach Abschluss des Zuschlagsverfahrens jetzt Verträge geschlossen: mit der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (AKDB) für die Einrichtung und den Betrieb von IRIS und mit der Björn-Steiger-Stiftung für die Pflege und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller 24 hessischen Gesundheitsämter. Auftraggeber ist das Land Hessen vertreten durch die Hessische Staatskanzlei und die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Kristina Sinemus. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration ist für die Implementierung in den Gesundheitsämtern zuständig.

„Die Kontaktpersonennachverfolgung ist gerade angesichts zuletzt steigender Infektionszahlen weiter wichtig, um die Pandemie einzudämmen. Die digitale Übermittlung dieser Daten entlastet die Gesundheitsämter. Mit der weiteren Öffnung tragen wir deshalb dazu bei, dass Kontakte effizient dokumentiert, übermittelt und nachverfolgt werden können“, sagt der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose.

Zentrales Gateway für digitale Lösungen

„Um Bürgerinnen und Bürgern, Betreibern und Veranstaltern die Möglichkeit zu geben, neben der Luca-App auch alternative Kontaktnachverfolgungsmöglichkeiten zu nutzen, hat Hessen sich frühzeitig für die Anschaffung eines sogenannten Gateways entschieden“, so Digital-Staatssekretär Patrick Burghardt, auch CIO des Landes Hessen. „Mit dem Vergabe-Zuschlag an die AKDB sowie an die BSS erweitern wir jetzt den Markt für weitere Kontaktnachverfolgungslösungen. Mit IRIS stellt das Land den Gesundheitsämtern ein zentrales Gateway zur Verfügung, bei dem alle teilnehmenden digitalen Lösungen registriert sind. Auf diese Weise wird die Anbindung aller am Markt verfügbaren digitalen Kontaktnachverfolgungssysteme an die hessischen Gesundheitsämter ermöglicht“, so der Digital-Staatssekretär weiter.

Die IRIS-Anbindung gestaltet sich ähnlich der an die Luca-App und ist den Ämtern in Grundzügen bekannt. Auch jetzt werden über die Bundesdruckerei Zertifikate erstellt und verifiziert, bevor über die Betreiberfirma Clients in den Gesundheitsämtern eingerichtet werden. Der Prozess wird jetzt eingeleitet und soll zeitnah abgeschlossen werden.

 

Ov von Land Hessen




Rundum glücklich mit der Magnesium Routine

 

Das eigene Glück wird grundsätzlich von jedem Menschen anders empfunden und definiert. Für den einen kann das persönliche Glück darin liegen, seine beruflichen Ziele zu verwirklichen. Für den anderen liegt es in der Gründung einer Familie. Der eine findet Erfüllung im Freiheitsgefühl, um die Welt reisen zu können und nie wirklich sesshaft zu werden. Ein anderer empfindet ein Hochgefühl bei der Ausübung eines besonderen Hobbies oder durch sportliche Betätigung. So vielfältig die Wege zum Glück sind, so ist allen gemein, dass die Basis fürs Glücklichsein das körperliche und seelische Wohlbefinden ist. Und genau darauf hat jeder von uns enormen Einfluss. Man kann zwar nicht sein gesamtes Leben planen – auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit optimaler Nährstoffversorgung haben wir jedoch direkten Einfluss. Damit können wir den Grundstein für unsere Gesundheit und unser persönliches Glück legen.

Mit der Magnesium-Routine spielend leicht durch den Alltag

Mit Magnesium den Tücken des Alltags trotzen, sich entspannt und wohl fühlen? Wie soll das gehen? Ganz einfach, indem wir unser Bewusstsein in Bezug auf die optimale Mineralstoff-Versorgung unseres Körpers schärfen. Nehmen wir einen ganz typischen Alltag, wie ihn viele von uns erleben. Wir stehen morgens auf und machen uns fertig für die Arbeit. Einige versorgen die Kinder und liefern sie noch vor Arbeitsbeginn in der Kita oder Schule ab, andere kämpfen sich schon morgens durch den nervigen Berufsverkehr. Die Nerven liegen bei Vielen vor dem ersten Kaffee im Büro blank, und das Stresslevel ist am Anschlag, bevor der Tag richtig begonnen hat. Und oftmals setzt sich der Tag ebenso stressig fort. Wichtig ist, da zu wissen, dass wir diesem Zustand nicht hilflos ausgeliefert sein müssen, sondern unseren Körper bei der Bewältigung von Stress mit der richtigen „Nervennahrung“ unterstützen können. Doch was genau ist die richtige Nervennahrung? Gemeint ist damit nicht etwa der Schokoriegel, der uns vermeintlich schnelle Power liefert, und auch nicht der Kaffee am Nachmittag, der unseren Geist kurzzeitig weckt. Möchten wir, dass unser Körper vital bleibt sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Ebene, sollten wir ihn durch nährstoffreiche Ernährung und eine gute Lebensweise unterstützen. Dazu gehört eine ausreichende Versorgung mit dem lebenswichtigen Mineralstoff Magnesium, den unser Körper für verschiedene Stoffwechselprozesse sowie zum Aufbau und Erhalt von Knochen benötigt. Er reguliert die Freisetzung von Stresshormonen und wird nicht ohne Grund als „Anti-Stress-Mineral“ oder „Mineral der Ruhe“ bezeichnet. Im Zusammenspiel mit B-Vitaminen, vor allem B1, B2, B6 und B12, trägt Magnesium zu einer normalen Funktion des Nervensystems und des Energiestoffwechsels bei. Durch entsprechende Supplementierung mit einem „kleinen Helfer“ wie z. B. Magnesium-Diasporal® Depot (in der Apotheke erhältlich) können wir unseren täglichen Bedarf an Magnesium und B-Vitaminen spielend leicht decken und durch den speziellen Depot-Effekt über den Tag hinweg unsere vitale Muskel- und gesunde Nervenfunktion unterstützen.

Der Magnesium-Faktor macht´s!

Unser Körper leistet tagtäglich Unglaubliches, damit wir in der Lage sind zu fühlen, zu denken und zu handeln. Etwa 86 Milliarden Nervenzellen sind in ständiger Kommunikation miteinander verbunden und tauschen Informationen aus. Dabei verbrauchen sie täglich ca. 500 kcal, um ihre Aufgaben zu erledigen. In unserem modernen und schnelllebigen Alltag benötigen wir neben mentaler auch, körperliche Kraft. Wir sind ständig aktiv und auf allen Ebenen in Bewegung. Sportliche Betätigung gehört fast schon zum guten Ton und ist neben gesunder Ernährung fester Bestandteil eines aktiven Lifestyles. Körperliche Aktivität bietet den perfekten Ausgleich nach einem stressigen Tag im Job, hilft Stress abzubauen und unterstützt uns dabei, Ruhe zu finden. All dies kostet Energie, die unser Körper bereitstellen muss. Wie also können wir ihm dabei Hilfestellung leisten? Ein wichtiger Faktor bei der Bereitstellung von Energie ist Magnesium. Das Powermineral ist Bestandteil von über 600 Enzymen im menschlichen Körper und spielt eine wesentliche Rolle bei allen Stoffwechselvorgängen, die mit dem Umbau von energiereichen Substanzen wie z. B. Glukose, verbunden sind. Ohne Magnesium geht also nichts in unserem Körper.

Mit Achtsamkeit zum richtigen Magnesium-Level

Nun fragen Sie sich vielleicht, wie viel Magnesium Sie denn nun eigentlich benötigen und wie viel zu viel ist. Grundsätzlich sollten wir versuchen, unseren Nährstoffhaushalt durch ausgewogene Ernährung fit zu halten. Leichter gesagt, als getan im Alltag ist das nicht immer möglich. Auch können Faktoren und Lebensumstände wie Stress, Sport, Schwangerschaft, Wechseljahre oder die Einnahme bestimmter Medikamente den Magnesiumbedarf beeinflussen. Eine mögliche Unterversorgung äußert sich in Muskelverspannungen, Muskelzucken, Energielosigkeit, innerer Unruhe oder unruhigem Schlaf, um nur einige Merkmale zu nennen. Daher gehört zu einer gesunden und bewussten Lebensweise auch, in Dialog mit dem eigenen Körper zu treten. Durch Selbstreflexion und achtsame Beobachtung können wir einiges über unseren Mineralstoffstatus und -bedarf erfahren. Eine gesunde Routine, bei der wir über den Tag verteilt immer mal innehalten und in uns hineinhorchen, hilft gleichzeitig, kurz zur Ruhe zu kommen und ausgeglichener den Tag zu bewältigen.

Bei etwaigen Mangelerscheinungen unsere Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen ist einfach, da hochwertige Präparate auch praktisch unterwegs eingenommen werden können. Mit dem breiten Sortiment an Magnesium-Diasporal® Produkten können wir sogar selbst entscheiden, ob wir die empfohlene Tagesdosis schon mit einer einzigen Einnahme abdecken oder mit zwei bis drei Einnahmen über den Tag verteilen möchten. So gestalten wir unsere Magnesium-Routine flexibel und individuell wie unseren Alltag und unser Leben. Im Magnesium Ratgeber unter www.diasporal.de gibt es noch weitere Informationen dazu, wie wir mit einer gesunden „Magnesium-Routine“ entspannt den Alltag meistern und somit unserem Glück ein wenig näherkommen. Denn bekanntlich sind vor allem die Menschen glücklich, denen es gelingt, so oft wie möglich entspannt im Hier und Jetzt zu leben.

 

Protina Pharmazeutische GmbH




Impfzentrum Kassel beginnt mit kostenlosen Auffrisch-Impfungen


Impfzentrum Kassel beginnt mit kostenlosen Auffrisch-Impfungen

Das Impfzentrum Kassel beginnt am Mittwoch, 1. September, mit den sogenannten Booster-Impfungen für Bürgerinnen und Bürger, die älter als 79 Jahre sind. Die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen erfolgen durch die Mobilen Teams. Alle Personen über 79 Jahre können sich kostenlos ohne Terminvereinbarung im Impfzentrum Kassel impfen lassen.

„Die vulnerablen Gruppen brauchen weiterhin einen besonderen Schutz. Die ersten Menschen in und um Kassel wurden Ende des vergangenen Jahres gegen Corona geimpft. Gerade im Hinblick auf die vierte Welle und eventuell auftretender Virusvarianten werbe ich dafür, jetzt eine Auffrisch-Impfung vorzunehmen“, erläutert Oberbürgermeister Christian Geselle.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums Kassel haben sich mit den ersten Alten- und Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet abgestimmt, so dass die Auffrisch-Impfungen am Mittwoch, 1. September, mit den Mobilen Teams beginnen können.

 

Kostenlose Auffrisch-Impfung ohne Termin

Eine Auffrisch-Impfung bei den über 79-Jährigen soll in der Regel mindestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie erfolgen. Dieser Personenkreis kann ohne Termin im Impfzentrum Kassel die kostenlose Dritt-Impfung erhalten. Verimpft wird ein mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna).

 

Die Auffrisch-Impfungen können laut Bund und Land in den Impfzentren oder durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie durch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte erfolgen.

 

Impfwillige sollten für die Impfung im Impfzentrum Kassel ihre Ausweispapiere bei sich haben, möglichst auch ihren gelben, internationalen Impfausweis. Sollte dieser nicht vorhanden sein, wird die Corona-Schutzimpfung durch eine Impfbescheinigung dokumentiert. Auch für diese Impfung wird ein QR-Code für den digitalen Impfnachweis ausgestellt.

documenta-Stadt Kassel





Impfzentrum Kassel: Letzte Erstimpfungen Anfang September


Im Impfzentrum Kassel können sich Bürgerinnen und Bürger noch bis Anfang September gegen das Coronavirus kostenlos und ohne vorherige Terminvereinbarung erstimpfen lassen.
Am Donnerstag, 2. September, sind letztmalig Erstimpfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Moderna im Impfzentrum möglich, da hier der Abstand zur Zweitimpfung laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) mindestens vier Wochen betragen sollte.

Für die Erstimpfungen mit dem Wirkstoff von Biontech ist ein Abstand von mindestens drei Wochen zwischen den einzelnen Impfungen empfohlen. Dadurch ergibt sich als letzte Möglichkeit der Erstimpfung er Erstimpf-Termin im Impfzentrum der Donnerstag, 9. September. Den zweiten Piks gäbe es dann am Donnerstag, 30. September. Dies ist auch der letzte Betriebstag des Impfzentrums Kassel. Danach wird das Impfzentrum nach einem Einsatzbefehl des Landes Hessen geschlossen und zurückgebaut.

 

Individuelle Lösungen für Immobile

Die Stadt bietet immobilen Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnort in Kassel individuelle Lösungen für eine Impfung an. Betroffene können sich unter der Telefonnummer 0561  787-9191 direkt beim Impfzentrum Kassel melden.

 

Das Impfzentrum Kassel ist weiterhin sieben Tage die Woche von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig.

Auch im City-Point besteht weiterhin von Montag bis Samstag zwischen 9 und 17 Uhr die Möglichkeit, sich ohne Termin kostenlos impfen zu lassen.

documenta-Stadt Kassel





Corona-Krise verstärkt bereits vorhandene Belastungen bei Kindern und Jugendlichen

 

Die Folgen der Corona-Pandemie haben viele Familien vor einen großen Stresstest gestellt. Insbesondere die Verlagerung des Schulunterrichts und der beruflichen Tätigkeit ins häusliche Umfeld haben die Stimmungslage der Familien in den letzten Monaten stark beeinflusst – in überwiegend negativer Hinsicht, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Mobil Krankenkasse unter rund 1000 Eltern bestätigt.

Danach gefragt, wie stark sie sich selbst durch die Corona-Situation belastet fühlen, gibt rund ein Drittel (35 %) der befragten Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren an, sich deutlich stärker belastet zu fühlen und wegen Corona oft an die eigenen Grenzen zu stoßen. Ebenso viele Eltern fühlen sich zumindest etwas stärker belastet. Auffällig: Eltern, die sich selbst durch die Corona-Situation stark belastet fühlen, geben vergleichsweise häufiger an, dass die Stimmung des Kindes sich verschlechtert hat. Julia Theeg, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Supervisorin aus Hannover, schlussfolgert: „Die Corona-Krise verstärkt bereits vorhandene Belastungen bei Kindern und Jugendlichen. Vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen leiden, weil ihre Eltern über wenige Ressourcen verfügen. Vereinfacht kann man auch sagen: Je kleiner der Wohnraum ist, je weniger Geld zur Verfügung steht, je geringer die psychische Stabilität der Eltern ist, desto höher ist das Risiko, dass Eltern gewalttätig werden gegenüber ihren Kindern, und demnach erhöht es die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder und Jugendliche psychisch erkranken. Waren Kinder und Jugendliche schon vor der Pandemie belastet, so steigt in diesen Familien das Risiko für Konflikte generell. Nicht selten kommt es dann zu körperlicher und emotionaler Gewalt oder zu Vernachlässigung.“

Kinderbetreuung: Rund ein Fünftel der Eltern tritt kürzer

Um während der Corona-Pandemie die Betreuung der Kinder sicherzustellen, hat laut Umfrage bei rund einem Fünftel (21 %) der Eltern ein Elternteil die Arbeit gekündigt, ausgesetzt oder reduziert. Weitere 16 % haben die Notbetreuung in der Schule in Anspruch genommen, fast ebenso viele (15 %) konnten stärker auf andere Betreuungsformen wie Großeltern oder private Betreuung zurückgreifen. Die Stimmung innerhalb der Familie hat sich unter diesen neuen Bedingungen bei einem Fünftel der Befragten deutlich verschlechtert und 17 % streiten eigenen Angaben zufolge mehr als vor der Corona-Pandemie. „Als Psychotherapeutin für Kinder empfehle ich Eltern, den Frust und Kummer ihrer Kinder zu begleiten und auszuhalten. Das kann auch bedeuten, gemeinsam darüber zu weinen, die Freunde nicht mehr zu sehen. Kinder brauchen vor allem Eltern, die echt sind“, rät Theeg.

Geht es nach der Expertin, haben Kinderschutz und Prävention oberste Priorität zu genießen. Der Fokus müsse bei Kindern weniger auf Lerninhalten wie z. B. Nachhilfeangebote liegen, sondern insbesondre auf der emotionalen Entwicklung und der Bereitstellung von angemessenen Hilfen: „Es ist wichtig, langfristige Strategien zu verfolgen, die die Kinder und Jugendlichen in und nach der Krise auffangen und präventiv wirken. Dazu gehören finanzielle Soforthilfen für Jugendämter, Beratungsstellen und Jugendhilfemaßnahmen, um den Kinderschutz in den Familien sicherzustellen und psychisch massiv belasteten Familien Ansprechpartnerinnen und -partner sowie Hilfemaßnahmen an die Seite zu stellen. Das ist unsere einzige Chance, damit sich die Sorgen und Belastungen der Kinder und Jugendlichen nicht zu einer dauerhaften psychischen Erkrankung manifestieren. Das Thema psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nicht als oberste Priorität zu behandeln, ist zu kurz gedacht und trifft gerade die Kinder aus benachteiligten Verhältnissen.“

Mehr Zeit für Unternehmungen

Positive Ergebnisse hat die forsa-Umfrage auch gebracht: Jeweils rund ein Viertel der Befragten stellt fest, dass die Familie die neu gewonnene Zeit miteinander genießt (28 %), mehr miteinander unternimmt (23 %) bzw. zusammen Neues entdeckt, wie z. B. gemeinsames Kochen oder Backen (23 %). Theeg: „Das entspricht auch meiner Praxiserfahrung. Bei vielen Familien wird die neu gewonnene Zeit als positiv erlebt. Viele Eltern berichten, dass sie ihre Kinder viel intensiver erleben und es genießen, z. B. im Homeoffice nicht mehr so lange Fahrtwege zu haben und diese Zeit für gemeinsame Unternehmungen nutzen.“

 

OV von Mobil Krankenkasse




Mehr als vier Millionen Menschen sind erstgeimpft

 

In Hessen haben mehr als vier Millionen Menschen ihre erste Impfung erhalten. Das hat die Hessische Landesregierung am Dienstag mitgeteilt. „Wir sind auf einem guten Weg. Impfen ist das A und O, wenn wir diese Pandemie überwinden wollen. Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft“, machte Ministerpräsident Volker Bouffier deutlich. „Wir erleben zunehmend, dass sich die Pandemie zu einer Pandemie der Ungeimpften entwickelt. Nach Mitteilung des Robert Koch-Instituts* sind 94 Prozent der Corona-Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen nicht geimpft. Das zeigt sehr deutlich: Die Impfung ist der wirksamste Schutz gegen das Virus, der uns zur Verfügung steht.“

Mehr Impfungen heißt sichererer Schulbetrieb ab kommender Woche

Während die Impfbereitschaft bundesweit zuletzt nachließ, hat die Zahl der Erst-Impfungen in den hessischen Impfzentren in der vergangenen Woche um 20 Prozent zugenommen. „Es war noch nie so einfach wie jetzt, sich gegen das Virus zu schützen. In unseren Impfzentren geht das weiterhin auch ohne Termin. Wir freuen wir uns über jede zusätzliche Impfung, gerade auch von Schülerinnen und Schülern“, so der Ministerpräsident. „Je mehr sich impfen lassen – egal ob im Impfzentrum oder bei einem niedergelassenen Arzt – desto sicherer wird auch er Schulbetrieb laufen, der in der kommenden Woche startet. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren empfohlen.“

Ministerpräsident Volker Bouffier kündigte an, dass die Landesregierung in den kommenden Tagen auch verstärkt Schülerinnen und Schüler über die Sozialen Medien zum Impfen animieren wird. „In den kommenden Tagen kann man sich sowohl in den Impfzentren, bei niedergelassenen Ärzten aber auch bei zahlreichen Sonderaktionen in den Städten und Kommunen hessenweit schnell, einfach und unkompliziert impfen lassen. Ich rate den Schülerinnen, Schülern und ihren Eltern, diese Chance zu ergreifen“, so der Ministerpräsident.

Impfen und Testen weiterhin das A und O

Die Kabinettsmitglieder werden darüber hinaus in den kommenden Wochen auch weiterhin in ganz Hessen verstärkt für das Impfen und Testen werben. Banner und digitale LED-Tafeln an Bundesstraßen machen außerdem Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit auf die Bedeutung der Impfung und Tests sowie die zahlreichen Impf- und Testmöglichkeiten in Hessen aufmerksam. „Die Pandemie ist nicht vorbei: Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen hat sich in Hessen in den vergangenen vier Wochen, insbesondere durch nicht geimpfte Personen, mehr als verdoppelt. Diese Zahlen bieten Anlass zur Vorsicht und besonnenem Handeln“, betonte der Ministerpräsident.

 

OV von Land Hessen Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019




Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe: Multiresistente Keime auf Putenfleisch von Aldi und Lidl

 

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesregierung, EU-Kommission und EU-Parlament auf, die derzeit erlaubte Massenmedikation mit Reserve-Antibiotika in der industriellen Tierhaltung schnellstmöglich zu beenden. Die aktuelle Rechtslage hat gefährliche Konsequenzen, warnt der Umwelt- und Verbraucherschutzverband und präsentiert eine Stichprobenuntersuchung von Putenfleisch aus den Regalen der Discounter Aldi und Lidl.

So ist es legal, in Deutschland Fleisch zu verkaufen, auf dem sich antibiotikaresistente Keime befinden, Grenzwerte für diese Belastungen gibt es keine. Ihren Ursprung haben die Keime in der industriellen Massentierhaltung. Dort werden die Antibiotika den Tieren unter anderem in die Tränke oder ins Futter gemischt. Das trägt dazu bei, dass sich Resistenzen gegen die Medikamente bilden. Seit Jahren werden auch bei staatlichen Untersuchungen auf dem Fleisch von Puten aus der intensiven Tiermast resistente Keime gefunden. Dennoch ist diese Praxis weiterhin gesetzlich erlaubt, ebenso wie der Verkauf von derartig belastetem Fleisch.

Neue Labortests im Auftrag der DUH zeigen nun, wie massiv teilweise die Belastung mit multiresistenten Krankheitserregern bei Putenfleisch ist. Die DUH hat dazu in verschiedenen Regionen Deutschlands 62 Testkäufe bei Discountern durchgeführt, jeweils 31 in Lidl-Filialen und 31 in Aldi-Filialen. Gekauft wurde immer Putenfleisch der Haltungsstufe 2 (Stallhaltung Plus). Die Proben wurden am Institut für Pharmazie und Pharmazeutische Mikrobiologie der Universität Greifswald unter Leitung von Frau Professor Schaufler untersucht. Das Ergebnis: Jede dritte Putenfleischprobe von Lidl und jede vierte Probe von Aldi war mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Auf jeder vierten Lidl-Putenfleischprobe (26 Prozent) fand das Labor sogar besonders gesundheitsgefährliche Erreger, die gegen die für Menschen wichtigen Reserve-Antibiotika resistent sind.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Geflügel in Massentierhaltung wird vollgepumpt mit Antibiotika, bei der Putenmast sogar zu einem erheblichen Teil mit Reserve-Antibiotika. Das ist besonders dramatisch, da hier resistente Erreger entstehen, gegen die uns dann möglicherweise keine Medikamente mehr zur Verfügung stehen. Dieses katastrophale System muss beendet werden. Kommission und Parlament müssen auf EU-Ebene Reserve-Antibiotika als Massenmedikation in der industriellen Tierhaltung verbieten und nur noch für die Einzeltierbehandlung beispielsweise von Haustieren erlauben.“

In Europa infizieren sich jährlich rund 670.000 Menschen mit antibiotikaresistenten Erregern, weit über 245.000 Infektionen stammen aus Quellen außerhalb der Gesundheitsversorgung, dazu zählt die Massentierhaltung. Für Infektionen mit resistenten Erregern, bei denen viele Antibiotika nicht mehr greifen, sind Reserve-Antibiotika überlebenswichtig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt deshalb, Reserve-Antibiotika Menschen vorzubehalten, sie nur in Ausnahmefällen bei Haustieren und gar nicht bei Tieren in der Fleischwirtschaft einzusetzen.

Frank Ulrich Montgomery, Präsident des Ständigen Ausschusses der Ärzte der Europäischen Union und Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes: „Die EU droht zwei große Chancen zu verpassen: Erstens Menschenleben zu retten, durch das Verhindern weiterer Antibiotikaresistenzen und zweitens das Tierwohl und die artgerechte Haltung von Nutztieren zu verbessern. Wir brauchen die Beschränkung der Reserve-Antibiotika auf den Einsatz beim Menschen, damit schwerstkranke Menschen eine Chance auf Heilung bekommen. Und auch den Tieren ist mit der aktuellen Politik nicht gedient. Antibiotika werden in der Tierhaltung eingesetzt, um Mängel auszugleichen in nicht-artgerechten Haltungsformen. Es ist jetzt am EU-Parlament, bei seiner Abstimmung im September den Weg der Vernunft und der Menschlichkeit zu gehen und den Änderungsvorschlag des Umweltausschusses zur Tierarzneimittelverordnung anzunehmen.“

Reinhild Benning, Agrarexpertin bei der DUH: „Lidl, Aldi und Co. kündigen vollmundig an, bis 2030 bessere Haltungsformen umzusetzen. Es darf aber nicht sein, dass sie den Menschen noch neun Jahre lang Fleisch mit mehrfach resistenten Keimen verkaufen dürfen. Wir fordern einen sofortigen Ausstieg aus den Haltungsstufen 1 und 2. Der Handel muss langfristige Verträge mit bäuerlichen Betrieben mit Haltung 3 und 4 zu fairen Erzeugerpreisen schließen. Gesunde Tiere brauchen keine Antibiotika. Puten aus Ökolandbau sind erheblich weniger belastet mit resistenten Erregern als Puten aus konventioneller Massentierhaltung.“

Katharina Schaufler von der Universität Greifswald, die die Labortests durchgeführt hat: „Unsere Laborergebnisse belegen, dass die routinemäßige Massenmedikation nicht ohne Folgen bleibt. Putenfleisch mit Belastung von multiresistenten Krankheitserregern gefährdet die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern.“

 

OV von DUH




Fahrplan zur Schließung des Impfzentrums ESW