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Fahndung nach gutriechendem Dieb

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POL-KS: Kassel – Innenstadt: Polizei fahndet nach Parfüm-Dieb; Flacons im Wert von rund 1.000,- Euro entwendet

 

Kassel (ots) – Am Samstagmorgen stellt eine Mitarbeiterin einer Drogerie an der Oberen Königsstraße, unweit des Königsplatzes, eine größere Lücke im Warensortiment eines Regals in der Parfüm-Abteilung fest.

Rund ein Dutzend Chanel-Düfte fehlten im Gesamtwert von rund 1.000,- Euro.

Gemeinsam mit den zwischenzeitlich verständigten Beamten des Polizeireviers Mitte wurden die Videoaufzeichnungen aus der Überwachungskamera in Augenschein genommen.

Dabei konnte der Täter, der sich bereits aus dem Staub gemacht hatte, eindeutig beim Diebstahl der Flacons beobachtet werden.

Den Aufzeichnungen zufolge trat er gegen 9:30 Uhr an das Regal mit Chanel-Artikeln heran und packte die rund ein Dutzend Chanel-Düfte in eine H&M-Plastiktüte. Anschließend verließ er die Parfüm-Abteilung und schließlich auch die Drogerie, ohne die Waren an einer der Kassen zu bezahlen.

Der Dieb wird wie folgt beschrieben:

  • Mann,
  • ca. 1,80 bis 1,90 Meter groß und
  • etwa 30 bis 40 Jahre alt.
  • Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jacke,
  • darunter einen roten Kapuzenpulli,
  • eine blaue, ausgewaschene Jeanshose und
  • rote Turnschuhe mit durchgehend weißer Sohle.

Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten der Operativen Einheit Kassel. Sie bitten nun Zeugen, die Hinweise auf die Identität des Täters geben können, sich unter der Telefonnummer 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen



Kassel – Nord: Opfer bei Handtaschenraub verletzt; Polizei sucht kleinen Mann mit dunklen, krausen Haaren

Kassel (ots) – Am Freitagabend verletzte sich eine 54 Jahre alte Frau aus Kassel, als ihr ein bislang unbekannter Mann in der Fiedlerstraße die Handtasche raubte.

Das Opfer erlitt dabei Verletzungen am Rücken, den Beinen und Händen. Die Kasseler Polizei fahndet aktuell nach dem bislang unbekannten Räuber, der etwa 1,65 – 1,70 m groß und schlank gewesen sein soll.

Er soll dunkle, krause Haare haben und zur Tatzeit dunkle Kleidung getragen haben.
Wie die mit den Ermittlungen betrauten Beamten des für Straßenraubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo berichten, ereignete sich der Überfall gegen 20 Uhr.

Zu dieser Zeit war die 54-Jährige auf dem Gehweg der Fiedlerstraße stadteinwärts unterwegs. Zwischen der Röntgenstraße und Knutzenstraße griff sie der Täter von hinten an und riss ihr die Handtasche von der Schulter.

Das Opfer hielt ihre Handtasche reflexartig fest und stürzte infolge des heftigen Ziehens auf den Gehweg.

Auch hier ließ der Räuber nicht von der Gestürzten ab. Er riss weiter vehement an der Tasche und zog das Opfer sogar noch über den Gehweg. Erst als der Widerstand gebrochen war, die 54-Jährige musste ihre Handtasche freigeben, sprintete der Täter mit seiner Beute in Richtung Eisenschmiede davon. In der Handtasche befanden sich neben ihrer Geldbörse ihr Handy und einige persönliche Papiere.
Nun bitten die Ermittler des Kommissariats-35  Zeugen, die Hinweise zum Räuber und dem Verbleib der Beute geben können, sich unter Tel.: 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen




Schauenburg – Hoof: Folgemeldung 2 zum Lagerhallenbrand: Ursache noch unklar; Brandstelle bislang nicht begehbar

Kassel (ots) Die Ursache für den Brand einer von einem Bauunternehmen gemieteten und genutzten Lagerhalle an der Ehlener Straße in Schauenburg-Hoof am gestrigen Sonntagabend ist derzeit noch unklar.

Mit der Erforschung der Brandursache sind die Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo betraut. Sie haben die Ermittlungen aufgenommen, konnten die Brandstelle heute allerdings zunächst nur aus der Ferne besichtigen.

Sowohl die noch vorherrschende Hitze als auch die andauernden Löscharbeiten der Feuerwehr und die damit einhergehende anhaltende Rauchentwicklung ließen Ermittlungen an der Brandstelle am heutigen Vormittag bislang nicht zu.

Unklar ist zudem, ob die Reste der vom Feuer zerstörten Halle und die ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogene angrenzende Halle eines Sägewerks einsturzgefährdet sind und möglicherweise ein Statiker mit in die weitere Begutachtung einbezogen werden muss.

Der durch den Großbrand entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im höheren sechsstelligen Bereich.
Wann die Beamten des K 11 die Ermittlungen an der Brandstelle fortsetzen können, lässt sich derzeit nicht verlässlich sagen.

Polizeipräsidium Nordhessen




POL-KS: Nordhessen: Auch die nordhessische Polizei profitiert vom Wildunfallkataster

Ermittlung von 4.000 Jagdpächtern bei Wildunfällen jetzt schneller möglich; Wildunfallkataster freigeschaltet

Wiesbaden: Rund 19.0001 Wildunfälle hat die Polizei Hessen alleine im Jahr 2015 aufgenommen, bis Mitte Dezember 2016 waren es bereits knapp 18.500 – im Januar 2017 hat das Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung (PTLV) nun ein so genanntes Wildunfallkataster freigeschaltet, das die circa 4.000 hessischen Jagdpächter lokalisiert und damit den hessischen Polizeibeamten die Arbeit erleichtert. Realisiert wurde das Wildunfallkataster mit Unterstützung der PTV Planung Transport Verkehr AG, den Unteren Jagdbehörden der Städte und Kreise, Hessen Mobil sowie dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG).

Plötzlich steht ein Reh mitten auf der Straße, und schon ist es passiert – der Unfallbeteiligte wählt entweder den Notruf 110, die örtlich zuständige Dienststelle oder gibt den Unfall direkt bei einer Dienststelle der Polizei an. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wird in der Regel der Unfallort aufgesucht und die Unfallstelle für den Jagdpächter markiert. Bis vor kurzem mussten die Jahrpächter arbeits- und zeitaufwendig mittels Excel-Tabellen recherchiert werden. Mithilfe des neuen Wildunfallkatasters kann die Polizei nicht nur den Unfall und die Koordinaten zum Unfallort erfassen, sondern vor allem den Pächter des Jagdreviers ausfindig machen.

Bisher waren die Reviergrenzen größtenteils auf analogen Topographischen Karten im Maßstab 1:25 000 oder 1:50 000 (TK25/TK50) eingezeichnet. Die Jagdbezirkslisten mit den Kontaktdaten der Jagdpächter und Jagdaufseher lagen in der Regel als Excel-Listen vor. Diese Datengrundlagen, die den Polizeidienststellen von den Unteren Jagdbehörden (UJB)zur Verfügung gestellt wurden, machten im Falle eines Wildunfalls die Lokalisierung der von der Polizei zu benachrichtigen Jagdpächter bzw. Jagdaufseher jedoch sehr arbeits- und zeitaufwendig. Die Einrichtung des neuen Wildunfallkatasters erleichtert zukünftig wesentlich die Arbeit der Polizei. Auch für die Unteren Jagdbehörden wird es dann zukünftig möglich sein, das System für ihre Zwecke zu nutzen.

Das neue Wildunfallkataster der Polizei basiert auf den so genannten Geobasisdaten der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG). Als Kartengrundlage werden die amtlichen und aktuellen Geobasisdaten der HVBG verwendet, in erster Linie geotopographische Informationen in digitaler Form aus dem Amtlichen Topographisch Kartographischen Informationssystem (ATKIS) sowie Liegenschaftskarten. Das HLBG hat dabei die Geobasisdaten auf Datenträgern und als Geowebdienste zur Verfügung gestellt und die fachliche Beratung hierzu vorgenommen.

Die Jagdreviergrenzen sowie die Kontaktdaten der Jagdpächter und Jagdaufseher haben die Unteren Jagdbehörden der Städte und Kreise zur Verfügung gestellt. Hessen Mobil hat darüber hinaus die Straßenkilometrierung (fortlaufende Meter- und Kilometerzählung, mit deren Hilfe die Längenentwicklung einer Strecke abgebildet werden kann) geliefert. An der Realisierung des Wildunfallkatasters ist zudem der technische Dienstleiter PTV Planung Transport Verkehr AG beteiligt gewesen, der das polizeiliche Fachsystem „Euska“ (Elektronische Unfalltypensteckkarte) bereitgestellt hat. Bei dem System „Euska“ handelt es sich um eine Clientanwendung mit einer zentralen Datenbank und einem Lokalisierungsmodul. Alle Verkehrsunfälle werden im Vorgangsbearbeitungssystem erfasst und über eine Schnittstelle exportiert. Die Verkehrsunfälle laufen anonymisiert in die Anwendung „Euska“ und werden dort über mehrere Jahre gespeichert. Dabei sind auch Auswertungen möglich, etwa zu Unfallschwerpunkten.

Polizeilicher Ansprechpartner für fachliche Fragen ist: Herr Aurelio Dauer, 0611-8801-3520, euska.ptlv@polizei.hessen.de

Polizeipräsidium Nordhessen




POL-KS: Kassel / Lohfelden: Zwei Unfallfluchten: Ermittler suchen orangefarbenen Pritschen-LKW mit grauer Plane und dunkelblauen Kastenwagen

Kassel (ots) – Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei suchen nach Zeugen, die Hinweise auf zwei bislang unbekannte Verursacher von Verkehrsunfällen am letzten Donnerstag in Kassel und Lohfelden geben können.

Am Morgen hatte der Fahrer eines orangefarbenen Pritschenwagens mit grauer Plane an einer Kreuzung in Niederzwehren beim Abbiegen einen Jungen übersehen und mit seinem Fahrzeug dessen Tretroller überrollt.

Er fuhr anschließend weiter. Am Nachmittag fuhr ein dunkelblauer Kastenwagen beim rückwärts Ausparken auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes in Lohfelden eine Fußgängerin an und flüchtete ebenfalls von der Unfallstelle.

Die Frau wurde dabei leicht verletzt. Am Steuer des Wagens soll eine ältere Dame gesessen haben.

Zu dem Unfall in Niederzwehren war es gegen 7:45 Uhr an der Kreuzung Altenbaunaer Straße / Frankfurter Straße gekommen.

Der Fahrer des orangefarbenen Pritschen-LKW war bei Grün von der Altenbaunauer Straße nach rechts auf die Frankfurter Straße in Richtung A 49 abgebogen.

Zu dieser Zeit überquerte ein 11-jähriger Junge mit seinem Tretroller, dessen Fußgängerampel ebenfalls grün zeigte, die Frankfurter Straße in Richtung Stadtmitte.

Da der Fahrer des Pritschenwagens das Kind offenbar übersehen hatte, musste der Junge zur Seite springen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden.

Der Pritschenwagen überrollte dann allerdings den auf der Straße liegenden Roller des Kindes, der dadurch zerstört wurde. Der Junge blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Der Sachschaden am Tretroller beläuft sich auf 70,- Euro. Ob der Fahrer des Pritschenwagens den Unfall bemerkt hatte, ist derzeit noch unklar. Er war anschließend in Richtung Autobahn weitergefahren, ohne anzuhalten.

Die Fahrerin des blauen Kastenwagens, von dessen Kennzeichen Zeugen „KS“ abgelesen hatten, verursachte am Nachmittag, gegen 17:45 Uhr, den Unfall auf dem Parkplatz des Getränkemarktes an der Poststraße in Lohfelden. Wie das Unfallopfer, eine 24-Jährige aus Lohfelden, später bei der Anzeigenerstattung auf dem Polizeirevier Mitte gegenüber den Beamten angab, habe sie beim Einladen ihres Einkaufs ins Auto aus dem Augenwinkel plötzlich den rückwärts ausparkenden Pkw auf sie zukommen sehen. Sie habe noch laut geschrien, der dunkelblaue Kastenwagen sei jedoch weitergefahren und habe sie am Oberkörper erfasst, wodurch sie am Arm verletzt wurde.

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe bitten Zeugen, die Hinweise zu einem der beiden Fälle geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen

 




Landkreis Kassel Sägewerkbrand in Schauenburg-Hoof

Kassel (ots) – Wie in unserer Erstmeldung mitgeteilt, war am 22.01.17, gegen 21.17 Uhr, in einem Sägewerksbetrieb in Schauenburg-Hoof ein Brand ausgebrochen.

Auf dem Betriebsgelände befinden sich mehrere große Hallen, die an unterschiedliche Firmen vermietet sind. Die Halle, in welcher der Brand offensichtlich ausgebrochen ist, ist an eine Bauunternehmung vermietet welche darin unterschiedliche Fahrzeuge und Gerätschaften untergestellt hat.

Die Halle sowie die meisten Geräte wurden vollständig zerstört. Die angrenzende Halle ist an einen Zimmereibetrieb vermietet und wurde ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen.

Durch die Feuerwehr wird versucht, eine dritte Halle zu schützen. Zum Berichtszeitpunkt waren die Löscharbeiten noch im Gange und werden voraussichtlich auch noch einige Stunden andauern.

Insgesamt sind ca. 150 Feuerwehrleute aus Schauenburg, Baunatal, Kassel und Wolfhagen sowie Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes und ein Spezialfahrzeug einer Werksfeuerwehr im Einsatz.

Zur besseren Versorgung mit Löschwasser wurde aus dem Ortskern von Schauenburg-Hoof eine ca. 1,5 Kilometer lange Wasserleitung zum Einsatzort verlegt.

Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden nach Abschluss der Löscharbeiten vom zuständigen Fachkommissariat der Kasseler Kriminalpolizei geführt werden. Eine abschließende Pressemitteilung erfolgt zur gegebenen Zeit durch die hiesige Pressestelle.

Polizeipräsidium Nordhessen




Vermisste 19jährige wurde tot aufgefunden!

Soeben erreicht uns die schreckliche Nachricht, dass die 19jährige Tanja Hollstein tot aufgefunden wurde.

Hier die vollständige Polizeimeldung:

Kassel (ots) – Die seit heute Morgen vermisste Tanja Hollstein aus Hopfelde wurde heute Nachmittag, gegen 14:30 Uhr, von Spaziergängern in der Gemarkung Hessisch Lichtenau, im Bereich der Zufahrt zur Standortschießanlage, tot aufgefunden.

Die Umstände, die zu ihrem Tod geführt haben, sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bisher aber nicht ergeben.

Polizeipräsidium Nordhessen




Hessisch Lichtenau: Suchmaßnahmen nach vermisster 19-Jähriger im Bereich Hopfelde

Kassel (ots) – Seit Sonntagmorgen wird die 19-jährige Tanja Hollstein vermisst.

Tanja hatte nach Angaben ihres Freundes die gemeinsame Wohnung in Hessisch Lichtenau, Ortsteil Hopfelde, gegen 02:30 Uhr verlassen, um noch eine Zigarette zu rauchen. Seit dieser Zeit hat sie sich nicht mehr gemeldet und auch persönliche Gegenstände, die sie üblicherweise ständig mitführt, in der Wohnung zurückgelassen.

Tanja ist 1,57 m groß, schlank und hat lange dunkelbraune Haare. Am linken Ohr hat sie zwei Piercings und dürfte mit einer lilafarbenen Jacke, einer schwarzen Hose und Turnschuhen bekleidet sein.

Die Suchmaßnahmen der Polizei und Feuerwehr werden aktuell durch einen Polizeihubschrauber, zwei Personenspürhunde und Rettungshundestaffeln unterstützt.

Zeugen, die Tanja in den letzten Stunden gesehen haben oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation in Hessisch Lichtenau, Tel.: 05602/939310, in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Nordhessen

 




Ein klein wenig zu schnell – bald zu Fuß unterwegs!? Mit 151 km/h durch Baustelle

Kassel – A7: Mit 151 km/h durch Baustelle und Zivilstreife überholt, 23-Jährigen erwartet Fahrverbot

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Kassel (ots) – Eine Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Baunatal staunte am heutigen Freitagmorgen, gegen 9:30 Uhr, nicht schlecht, als sie im Baustellenbereich der A 7 bei Kassel von einem Skoda mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt wurde. Passenderweise waren die Beamten mit einem mit Geschwindigkeitsmesstechnik ausgestatteten „ProVida“-Fahrzeug unterwegs und nahmen sofort die Verfolgung des Autos auf, das weiterhin mit hohem Tempo in Richtung Norden unterwegs war. Durch den sofortigen Einsatz der Messtechnik in ihrem Fahrzeug stellten sie fest, dass der Skoda-Fahrer über eine längere Strecke mit Geschwindigkeiten zwischen 120 und 150 km/h auf der schmalen linken Spur der Baustelle unterwegs war. Der Spitzenwert der Messung erreichte 151 km/h, bis die Beamten den Skoda-Fahrer schließlich an der Anschlussstelle Kassel-Nord von der Autobahn winken konnten. 

Am Steuer des Wagens saß ein 23-Jähriger aus Melsungen. Als die Streife ihn mit dem von der Messtechnik aufgenommenen Beweisvideo seiner deutlich zu schnellen Fahrt konfrontierte, gab er an, verschlafen zu haben und auf dem Weg zur Arbeit zu sein. Da er dazu die im Baustellenabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern deutlich überschritten hatte, muss er nun jedoch mit einem Fahrverbot rechnen. Für Überschreitungen von 61 bis 70 km/h mit Pkw außerhalb geschlossener Ortschaften sieht der Gesetzgeber ein zweimonatiges Fahrverbot, 440,- Euro Geldbuße sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrbundesamtes in Flensburg vor. (PM Polizei Kassel)




POL-KS: Kassel – Wehlheiden: Unbekannter wehrt sich wegen Packung Erdnüsse gegen Ladendetektiv: Zeugen gesucht

Kassel (ots) – Wegen einer Packung Erdnüsse hat sich ein Ladendieb am Dienstagnachmittag in Wehlheiden gegen die Festnahme durch einen ihn festhaltenden Ladendetektiv gewehrt.

Um seine Flucht fortsetzen zu können, riss er sich dabei so heftig los, dass sogar ein Ärmel seiner Jacke abriss. Die mit den weiteren Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls betrauten Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.
Passanten hatten der Polizei über den Notruf 110 am Dienstag, gegen 14:30 Uhr, eine Schlägerei zwischen zwei Männer auf dem Parkplatz eines Discounters an der Wittrockstraße gemeldet. Wie sich der dorthin eilenden Streife des Polizeireviers Süd-West anschließend herausstellte, hatte es sich dabei um die Auseinandersetzung zwischen dem Ladendetektiv und dem Dieb gehandelt, der zwischenzeitlich geflüchtet war.

Wie der 41-jährige Ladendetektiv gegenüber den Beamten angab, habe er den Täter im Geschäft dabei beobachtet, wie er eine Packung Erdnüsse und zusätzlich ein Getränk im Gesamtwert von rund 4 Euro aus den Regalen nahm und in seinem Rucksack verstaute.

Anschließend ging er an der Kasse vorbei, ohne zu bezahlen. Daraufhin habe er den Dieb angesprochen. Der Täter habe ihm jedoch zu verstehen gegeben, dass er keine „weitere Anzeige“ gebrauchen könne und versuchte anschließend zu flüchten. Dann sei es zu dem Gerangel gekommen, in dem der Ladendieb sich schließlich losriss und in Richtung Hentzestraße flüchtete.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 1,95 Meter groß, kräftige athletische Gestalt,
  • sehr kurze braune Haare,
  • trug auffälligen weißen Kopfhörer,
  • Dreitagebart,
  • sprach Deutsch ohne Akzent,
  • karierte Jacke mit nun abgerissenem rechten Ärmel,
  • schwarze Lederweste,
  • viele Tätowierungen am rechten Arm,
  • brauner Rucksack

Die Ermittler der Operativen Einheit bitten Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.
Polizeipräsidium Nordhessen




POL-KS: Tödlicher Verkehrsunfall

Kassel (ots) – Am Freitag, 20.01.2017, gg. 00:35 Uhr, ereignete sich in der Ortslage von Gudensberg Ortsteil Dissen ein schwerer Verkehrsunfall.

Der 30-jährige Fahrer eines Klein-LKW aus Niedenstein befuhr die Bundesstraße 254 in Richtung Kassel. In Höhe einer stationären Blitzanlage kam er mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen eine Hauswand.

Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Auf Grund der Schwere seiner erlittenen Verletzungen wurde er ins Klinikum Kassel verbracht, wo er wenig später an seinen Verletzungen starb.

Durch die Staatsanwaltschaft Kassel wurden eine Blutentnahme beim Unfallverursacher, die Sicherstellung des Unfallwagens sowie ein Gutachten zur Unfallrekonstruktion angeordnet.

Am Fahrzeug, einem VW Caddy, entstand Totalschaden in Höhe von 1000 Euro.

Der Schaden an der Hausfassade wird ebenfalls auf ca. 1000 Euro geschätzt.

Polizeipräsidium Nordhessen




Einbruchsprävention -leicht gemacht für jedermann.

Wohnungseinbruch

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist enorm hoch und steigt und steigt und steigt.

Die politisch immer mehr ausgedünnte Polizei hat dem fast nichts entgegen zu setzen.

Die Aufklärungsquoten sind erbärmlich und die Verurteilungen zu Bewährungsstrafen lächerlich.

Was also tun dagegen?

Kameras und Alarmanalagen boomen, diese Sicherheitsbranche explodiert auf dem Markt.

Längst sind Alarmanlagen, Überwachungs- und Zugangssicherungssysteme kein teures Privileg der Reichen allein. Schon für wenig Geld gibt es passable Kameras. Eine Alarmanlage kostet auch nicht mehr wirklich viel.

ABER

Wenn man als Hundebesitzer gezwungen ist auch am Abend nochmal raus zu gehen, sieht man sehr viel Erstaunliches:

  • Gekippte Fenster günstigenfalls im Erdgeschoß oder im 1. Stock aber leicht zu erreichen durch Balustrade.
  • Völlig unbeleuchtete Häuser im Dunkeln
  • Keinerlei Bewegungsmelder oder dergleichen
  • Garage steht auf und erkennbar kein Wagen drin.

 

 

Das alles macht Gelegenheit – Gelegenheit nämlich auf schnelles unkompliziertes Geld.

Oftmals kann man sich auch ohne Alarmanlagen gut schützen mit relativ leichten Mitteln:

  • Fenster sollten geschlossen sein – im günstigsten Fall sogar Einbruchhemmend.
  • Das gleiche gilt natürlich für Balkontüren oder Terrassentüren.
  • Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren täuschen eine Anwesenheit vor
  • Sicherheitsschlösser helfen einen Einbruch zu verhindern oder wesentlich u erschweren.
  • Automatisch gesteuerte Jalousien

Oftmals die beste Einbruchsprävention sind aber:

 

  • Aufmerksame Nachbarn, die den Briefkasten leeren und ein wenig auf das Haus aufpassen.

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes  http://www.polizei-beratung.de.

 

Gesunder Menschenverstand und gute Beziehungen zu den Nachbarn sind der erste Schritt zu einem sicheren Zuhause.

Deshalb gehen sie doch mal rüber zu ihrem Nachbarn/in und fragen sie doch mal ob er/sie mal ein Auge drauf haben kann und bieten sie das gleiche natürlich auch an.

Wir wollen das sie sicher leben – ihr Nordhessen-Journal.

 




Das ist doof – Opfer musste über Balkon in seine Wohnung klettern

Kassel – Wehlheiden: Opfer musste nach Einbruch selbst über Balkon einsteigen

Kassel (ots) – In der Nacht zum Dienstag brach ein bislang Unbekannter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Franz-Treller-Straße ein.

Dabei nutzte der Einbrecher die Abwesenheit des Bewohners aus.

Fragezeichen dürften sich dem Wohnungsinhaber aufgetan haben, als er heute Mittag gegen 13.30 Uhr heimkehrte. Nach dem Aufschließen der Wohnungstür war die Schließkette eingehakt und verhinderte dem Berechtigten den Zutritt. Erst beim Blick auf den Balkon fiel dem Bewohner die offenstehende Tür auf. Daraufhin erklomm er selbst den Balkon der Hochpaterrewohnung und stieg in seine eigene Wohnung ein.

Der Schrecken stellte sich spätestens beim Betreten der Wohnung ein, da Schränke und Schubladen durchwühlt worden waren. Die Überprüfung begrub die Hoffnung, dass nichts entwendet worden war, der Täter hatte rund 2.000,- Euro Bargeld erbeutet. Die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes stellten fest, dass der Täter die Wohnungstür aufgehebelt hatte, um in die Wohnung zu gelangen.

Die mit der weiteren Sachbearbeitung betrauten Kripoermittler des für Wohnungseinbrüche zuständigen K 21/22 der Kasseler Kripo bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und möglicherweise den Täter beim Betreten des Tatortes oder Verlassen des Balkons beobachtet haben, sich unter Tel.: 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen




Leider ist es traurige Gewissheit

Beim sehr schweren Verkehrsunfall, am gestrigen Tag, sind zwei Menschen gestorben.

Ein junges Ehepaar verstarb im entgegenkommenden Pkw, auf der B 252 zwischen Bad Arolsen und Twiste.

Wir verzichten bewußt auf Bildmaterial von der Unfallstelle.

Dies alles hat keine Aussagekraft und wir verurteilen solche Sensations-Berichterstattung auch.

Stattdessen möchten wir eine virtuelle Kerze anzünden, für das viel zu jung verstorbene Ehepaar und die armen Waisenkinder.

Zum Sachverhalt der Vollständigkeit halber sei der Polizeibericht hier wiedergegeben.

 

Gegen 15:55 Uhr ereignete sich auf der B 252 ein folgenschwerer Frontalzusammenstoß zwischen einem Klein-LKW und einem PKW. Laut Zeugenaussagen befuhr der 57jährige LKW-Fahrer die B 252 aus Richtung Korbach in Richtung Bad Arolsen. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er in einer leichten Rechtskurve nach links von seinem Fahrstreifen ab und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden PKW einer Familie aus Bad Arolsen. Der 37jährige Fahrer und seine 34jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß, verstarben noch an der Unfallstelle. Die im Fond sitzenden 6 und 3jährigen Kinder wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Kliniken nach Kassel und Göttingen geflogen. Der 57jährige Unfallverursacher wurde schwerverletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

 




Unfall auf der B 252 – Mindestens zwei Personen tödlich verletzt

Bad Arolsen

Nach ersten Informationen der am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen handelt es sich bei dem Unfall auf der B 252 offenbar um einen Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge. Dabei sind mindestens zwei Personen tödlich verletzt worden. Mindestens drei weitere Insassen sollen sich zum Teil schwere Verletzungen zugezogen haben. Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen dauern derzeit an.

Die B 252 zwischen Mengeringhausen und Twiste ist weiterhin voll gesperrt.

Erstmeldung:

Wie der Polizei soeben bekannt wurde, ist es auf der B 252 zwischen Mengeringhausen und Twiste offenbar zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Rettungskräfte, ein Rettungshubschrauber und Beamte der Polizeistation Bad Arolsen sind am Unfallort im Einsatz.

Die B 252 ist derzeit in beide Richtungen voll gesperrt. (PM Polizei Korbach)

Den Angehörigen der Unfallopfer gehört unser tiefstes Mitgefühl! (Red. NH-J)




Baunatal: Autoaufbrecher haben es auf BMW abgesehen; Tatverdächtiger von Videokamera aufgezeichnet

Kassel (ots) – In den vergangenen beiden Nächten hatten es Autoaufbrecher in Baunatal auf BMWs abgesehen. Dabei erbeuteten sie Lenkräder und ein Navi. In einem Fall konnte ein Tatverdächtiger von einer privaten Videokamera aufgenommen werden. Bevor der bislang unbekannte Mann die Videokamera wegdrehte, war er von dieser erfasst worden.

Auf den Aufnahmen ist ein

  • etwa 25 bis 35 Jahre alter und
  • ca. 1,80 Meter großer Mann
  • mit schlanker Statur zu sehen.
  • Er trug einen hellen Anorak,
  • dessen Kapuze er über den Kopf gezogen hatte.

 

Nun suchen die für Autoaufbrüche zuständigen Beamten der Operativen Einheit Kassel Zeugen, die möglicherweise weitere Hinweise auf den oder die Täter geben können.

Die Tat in der Schweriner Straße bei der der Tatverdächtige von der Videokamera erfasst wurde, ereignete sich am heutigen  frühen Dienstagmorgen um 2:30 Uhr. Offensichtlich zu dieser Zeit entwendete vermutlich dieser Mann aus einem 4er BMW, der auf dem Stellplatz des Grundstücks des Eigentümers abgestellt war, das Lenkrad samt Airbag. Dass es sich dabei vermutlich um einen Profiaufbrecher handelt, zeigen die fehlenden Einbruchsspuren am Wagen. Der Täter war mit einem bislang unbekannten Werkzeug in den Pkw eingedrungen.

Offenbar mit derselben Arbeitsweise öffnete vermutlich derselbe Täter oder ein Mittäter einen 1er BMW, der unter dem Carport in der Glücksburger Straße 41 A geparkt war. Auch hier war das Lenkrad samt Airbag fachmännisch ausgebaut worden. Nach Angaben der Autobesitzer war das Fahrzeug am gestrigen frühen Montagabend um 17:45 Uhr abgestellt worden. Den Einbruch bemerkten sie heute Morgen gegen 10 Uhr. Die Tatzeit dürfte jedoch ähnlich der des Falles in der Schweriner Straße sein.

Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag, ereigneten sich in den Baunataler Straßen Beethovenstraße und Philipp-Reis-Straße zwei Autoaufbrüche. Auch hier drangen die Täter in die BMWs ein, ohne einen Aufbruchsschaden zu hinterlassen. In der Beethovenstraße 16 entwendeten sie das Lenkrad samt Airbag aus einem BMW-2er-Coupé. In der Philipp-Reis-Straße das festeingebaute Navigationssystem aus einem 3er BMW. Die Tatzeiten sind in beiden Fällen nicht genau eingrenzbar. Die Wagen waren zwischen Sonntagabend und Montagmorgen am jeweiligen Tatort abgestellt.

Die mit den Ermittlungen betrauten Beamten der für Autoaufbrüche zuständigen Operativen Einheit Kassel, erhoffen sich mit der Veröffentlichung der Fälle, Hinweise auf die Täter aus der Bevölkerung zu bekommen. Diese werden unter Tel.: 0561 -9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel erbeten.

Polizeipräsidium Nordhessen

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POL-KS: Stadt und Landkreis Kassel: Folgemeldung: Polizeireviere wieder telefonisch erreichbar

Kassel (ots) – Wie mit einer Presseinformation heute Morgen um 7.44 Uhr per OTS mitgeteilt, konnten die Polizeireviere in Stadt und Landkreis Kassel nicht über die bekannten amtlichen Telefonleitungen erreicht werden.

Die Störung der Telefonanlage ist nun behoben, die Dienststellen sind wieder uneingeschränkt erreichbar.

 

Polizeipräsidium Nordhessen

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Patricia Wagener aus Volkmarsen wird vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

Volkmarsen – Polizei sucht nach vermisster Person

vermisste Patricia Wagener Das Bild stammt aus dem Jahr 2010

 

Die 52-jährige Patricia Wagener aus Volkmarsen wird seit Donnerstagmorgen vermisst. Frau Wagener ist erkrankt und bedarf dringender Hilfe. Sie ist mit ihrem schwarzen, 20 Jahre alten VW Golf mit dem amtl. Kennzeichen KB-PW 311 unterwegs. Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort gibt es nicht. Die umfangreichen Suchmaßnahmen der Polizei sind bislang ergebnislos verlaufen. Am heutigen Tage wird ein Polizeihubschrauber in die Suchmaßnahmen mit einbezogen. Frau Wagener ist 52 Jahre alt, 160 cm groß und schlank. Sie hat relativ kurze dunkle Haare. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach, Tel.: 05631-971-0; oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. (PM Polizei Korbach)

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Frau mit Drogen im Bahnhof erwischt – Angriff auf Bundespolizist

Quelle Bundespolizei

Kassel (ots) – Eine 23-Jährige aus Kassel sorgte gestern Nachmittag im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe für Ärger. Eine Zivilstreife der Bundespolizei beobachtete die Kasslerin, wie sie augenscheinlich mit Betäubungsmitteln hantierte.

Darauf angesprochen zeigte sich die polizeibekannte Frau äußerst aggressiv und ging bei der Kontrolle auf die Polizisten los. Durch einfache körperliche Gewalt brachten die Beamten die 23-Jährige zu Boden und fesselten sie mit Handschellen.

Ein Bundespolizist wurde bei der Festnahme an der Nase verletzt. Dabei ging dessen Brille zu Bruch. Im Rahmen der späteren Durchsuchung fanden die Polizisten ein kleines Tütchen mit einer geringen Menge Marihuana. Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt das Polizeipräsidium Nordhessen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen die 23-Jährige ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Bundespolizeiinspektion Kassel




Kassel – Bettenhausen: Einbrecher setzen Café unter Wasser: Polizei sucht Zeugen

Kassel (ots) – In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachen Unbekannte in ein Café im Gebäude eines Autopflege-Services im Stadtteil Bettenhausen ein.

Dabei erbeuteten die Täter einen Laptop und das Wechselgeld aus der Kasse. Allerdings drehten sie aus bislang unbekannten Gründen auch die Wasserhähne der Spüle auf. Durch das überlaufende und sich auf dem Laminat-Boden ergießende Wasser war ein erheblicher Sachschaden entstanden, der sich vermutlich auf mehrere tausend Euro belaufen dürfte. Das Ausmaß des Schadens konnte bislang noch nicht eindeutig ausgemacht werden. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.
Der Firmeninhaber hatte am Sonntagmorgen gegen 10:15 Uhr den Einbruch und die Überschwemmung in seinem Café an der Sanderhäuser Straße, Ecke Dresdener Straße, festgestellt und die Polizei alarmiert. Wie er gegenüber den am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo angab, sei noch am Vorabend, am Samstagabend, gegen 19 Uhr, alles in Ordnung gewesen. Die Täter waren über ein Fenster in das Café eingebrochen und hatten anschließend sämtliche zugänglichen Räume nach Wertsachen durchsucht. Wie die Beamten zudem berichten, hatten die Unbekannten vor dem Verlassen des Gebäudes nicht nur die Wasserhähne der Spüle aufgedreht, sondern offenbar vorsätzlich auch mehrere Gefäße so aufgetürmt, dass das Wasser sich seinen Weg auf die Arbeitsplatte und den Fußboden bahnen konnte.
Die Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.
Polizeipräsidium Nordhessen

 




Stadt und Landkreis Kassel: Aktuell: Polizeireviere derzeit nicht über die Amtsleitung zu erreichen; Notruf 110 nicht betroffen

Kassel (ots) – Seit dem heutigen Dienstagmorgen sind aufgrund von Störungen an der Telefonanlage die für Stadt und Landkreis Kassel zuständigen Polizeireviere nicht über die üblichen Amtsleitungen telefonisch zu erreichen.

Bürger, die telefonischen Kontakt zu einem der Reviere wünschen, wählen die Telefonnummer des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel, Tel.: 0561 – 9100.

Der Polizeinotruf 110 ist von dieser Störung nicht betroffen. Auch nicht die Leitungen im Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel.

Die Störung betrifft folgende Reviere:

  • Polizeirevier Mitte in Kassel, Grüner Weg 33
  • Polizeirevier Ost in Kassel, Leipziger Straße 242
  • Polizeirevier Nord in Vellmar
  • Polizeirevier Süd-West in Baunatal

Die Polizeistation Hofgeismar ist weiterhin unter Tel. 05671 – 99280 und die Polizeistation Wolfhagen unter Tel. 05692 – 982900 zu erreichen.

Die Dauer der Störung ist derzeit nicht absehbar. Sobald die telefonische Erreichbarkeit wieder gewährleistet ist, wird nachberichtet.

Polizeipräsidium Nordhessen

 

 




Kassel – Mitte: Autofahrer unter Vorhalt einer Pistole beraubt; Polizei sucht Zeugen

Kassel (ots) – Am gestrigen späten Sonntagabend ist ein 29 Jahre alter Autofahrer aus Vellmar an der Kurt-Schumacher-Straße im Bereich der Martinskirche Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der bislang unbekannte Täter erbeutete unter Vorhalt einer Pistole das iPhone und die Geldbörse des Opfers und flüchtete anschließend in Richtung des Landgraf-Philipps-Platzes. Nun suchen die mit den Ermittlungen betrauten Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Wie die Raubermittler der Kasseler Kripo berichten, ereignete sich der Überfall gegen 22:30 Uhr. Zu dieser Zeit war der 29-Jährige vom Landgraf-Philipps-Platz in Richtung Kurt-Schumacher-Straße unterwegs, um dort mit seinem am Fahrbahnrand der Kurt-Schumacher-Straße geparkten Auto nach Hause zu fahren. Als er in seinen geparkten Wagen einstieg, öffnete der bislang unbekannte Mann die Beifahrertür und setzte sich ebenfalls in den Pkw. Er bedrohte sofort das Opfer mit einer schwarzen Schusswaffe und forderte die Herausgabe des Handys und der Geldbörse. Das Opfer kam der Aufforderung nach, der Täter stieg aus dem Fahrzeug aus und schlug die Beifahrertür heftig zu. Anschließend flüchtete dieser auf demselben Weg wie er gekommen war, unmittelbar neben der Martinskirche in Richtung Landgraf-Philipps-Platz. Das Opfer wendete sich wenig später an die Kasseler Polizei. Die daraufhin erfolgte Fahndung verlief bislang ohne Erfolg.

Das Opfer beschrieb den Täter wie folgt:

Der Mann soll etwa

  • 20 bis 30 Jahre alt,
  • ca. 1,70 Meter groß und
  • schlank sein.
  • Das Opfer beschrieb den Täter als Nordafrikaner und gab an,
  • dass er mit einer schwarzen Jacke und
  • darunter mit einem grauen Kapuzenpulli bekleidet war.
  • Die Kapuze habe er während der Tat über dem Kopf getragen.
  • In der Hand hielt er eine schwarze Metallpistole.

Nun bitten die mit den Ermittlungen betrauten Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kripo Kassel die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen




Fritzlar – Dieseldiebstahl aus Bagger

[Archivbild]
Homberg (ots) – Fritzlar Dieseldiebstahl Zeit: 13.01.2017, 19:30 Uhr bis 14.01.2017, 07:30 Uhr

Unbekannte Diebe klauen Dieselkraftstoff aus Bagger.

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben unbekannte Täter ein abgeschlossenes Tankschloss eines Baggers geöffnet und ca. 100 Liter Diesel im Wert von ca. 120,- Euro aus dem Tank entwendet.

Der Bagger war in einer Baustelle in der Straße „Auf der Schanze“ abgestellt.

Hinweise bitte an die Polizeistation Fritzlar unter Tel.: 05622-99660.

 




Noch ein Einzelfall: Drei Männer berauben Frau am HoPla

POL-KS: Kassel – Holländischer Platz: Drei unbekannte Männer berauben 43-Jährige

Kassel (ots) – Am gestrigen Sonntagmorgen beraubten drei bislang unbekannte Männer eine 43 Jahre alte Frau aus Kassel in der Unterführung des Holländischen Platzes. Die Täter flüchteten anschließend mit Bargeld und Smartphone des Opfers aus der Unterführung in Richtung Mosenthalstraße.

Nun sucht die Kasseler Polizei nach Zeugen der Tat.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, ereignete sich der Überfall gegen 7:15 Uhr. Das Opfer gab gegenüber den Beamten an, dass sie zu dieser Zeit von der Holländischen Straße 17 in die Unterführung hinabgegangen war, um den Holländischen Platz diagonal zu unterqueren. In der Unterführung sei sie schließlich von den drei Männern von hinten unvermittelt angegangen worden.

Dabei zogen sie die Handtasche im Vorbeigehen von der Schulter und durchsuchten sie. Nachdem sie ein Smartphone und über 500,- Euro aus der Handtasche genommen hatten, warfen sie diese zu Boden und entfernten sich aus der Unterführung.

Das Opfer verfolgte die drei Männer noch einige Meter und konnte beobachten, wie sie zwischen den Häusern an der Ecke Untere Königsstraße / Kurt-Wolters-Straße hindurch in Richtung Mosenthalstraße flüchteten.

Das Opfer beschrieb die drei Täter wie folgt:

  • Alle drei Männer sollen etwa 30 Jahre alt und
  • 1,70 bis 1,75 Meter groß gewesen sein.
  • Sie beschrieb alle drei mit südländischem Äußeren.
  • Zum Haupttäter gab sie an, dass dieser dunkel gekleidet war und braune Augen sowie einen Vollbart hatte.

Die mit der weiteren Sachbearbeitung betrauten Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte bitten nun Zeugen, die Hinweise auf die drei Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

 




Polizei warnt vor falschen Telekom-Mitarbeitern

Diemelsee

Korbach (ots) – Am Freitagnachmittag gaben sich in Diemelsee-Heringhausen zwei Männer als Mitarbeiter der Deutschen Telekom aus. Sie klingelten an einer Haustür und gaben vor den Router kontrollieren zu müssen. Da die Anwohner des Hauses aber keine Telekomkunden sind, fiel der Schwindel auf. Die beiden Männer verschwanden dann auch sofort.

Einer der Männer war ca. 40 Jahre alt, kräftig und hatte dunkle, kurze Haare. Er sprach akzentfrei Deutsch. Der zweite Mann war ca. 25 Jahre alt, 175 cm groß und schlank. Beide trugen weder Bart noch Brille. Diese Masche ist nicht neu. Immer wieder versuchen Trickdiebe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in Wohnungen oder Häuser zu gelangen um zu stehlen. Sie kommen beispielsweise angeblich als Handwerker, von Elektrizitäts-Gas- oder Wasserwerken, von der Hausverwaltung, von der Kirche, von der Rentenversicherung oder Krankenkasse, von der Post oder vom Sozialamt oder gar von der Polizei.

Tipps

– Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! –

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch. – Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an. – Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. – Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe. – Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu. – Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. – Nehmen Sie nichts für Nachbarn ohne deren Ankündigung oder Auftrag entgegen. – Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe. – Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer. Weitere Tipps unter: www.polizei-beratung.de   (PM Polizei Karbach)




Landkreis Kassel Wohnungsbrand in Hofgeismar

Kassel (ots) – Wie in der Erstmeldung berichtet, war es am frühen Abend des 15.01.17 in Hofgeismar zu einem Wohnungsbrand gekommen.

Der Brand war in einer Wohnung im dritten Obergeschoß des Mehrfamilienhauses ausgebrochen.

Die 78-jährige Wohnungsinhaberin, welche auch den Brand gemeldet hatte, hatte einen Bekannten zur Haustüre begleitet. Als sie zu ihrer Wohnung zurückkehrte, stellte sie fest, dass der Weihnachtsbaum sowie Teile der Wohnung in Flammen standen.

Durch die Besatzung eines Rettungswagens wurde die Dame nach Erstversorgung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Kasseler Krankenhaus transportiert. Von den insgesamt sieben Bewohnern des Hauses befanden sich zur Zeit des Brandausbruches noch eine 80-jährige Frau sowie ein 83-jähriger Mann in ihren Wohnungen.

Beide konnten unverletzt aus dem Haus evakuiert werden. Durch Rauchgase sowie eine beschädigte Tür wurde die benachbarte Wohnung im dritten Obergeschoss in Mitleidenschaft gezogen. Die unterhalb der Brandwohnung gelegene Wohneinheit wurde durch Löschwasser geschädigt.

Der Gesamtschaden wird von den Beamten des Kriminaldauerdienstes Kassel auf ca. 80 000,- EUR geschätzt. Die Feuerwehr war mit Einsatzkräften aus mehreren Stadtteilen Hofgeismars im Einsatz.
Polizeipräsidium Nordhessen




POL-KS: Raub auf Taxifahrer – Zeugenaufruf

Kassel (ots) – Nach einer räuberischen Erpressung zum Nachteil eines Taxifahrers bittet die Kriminalpolizei in Korbach um sachdienliche Hinweise:

Der spätere Täter wurde durch den Taxifahrer am 13.01.2017, gg. 19:40 Uhr, am Taxistand Bahnhof Bad Arolsen als Fahrgast aufgenommen und zum Gewerbegebiet „Mengeringhäuser Feld“ im Ortsteil Mengeringhausen verbracht.

Dort ließ sich der Täter unter Vorhalt einer Pistole Bargeld und den Fahrzeugschlüssel aushändigen und flüchtete zu fuß.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

   - männlich, ca. 18 bis 20 Jahre alt
   - sehr dünn, wirkte sehr jung bzw. kindlich
   - dunkelblonde, kurze Haare
   - dunkel gekleidet
   - undeutliche Aussprache
   - vermutlich Deutscher

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter 05631/971-0

Polizeipräsidium Nordhessen

 




Gasflasche überprüft

Es gibt kaum einen sicheren Weg die Dichtigkeit einer Gasflasch zu überprüfen als…?

Na klar man hält mal ein Feuerzeug dran. Genauso hats nämlich ein Mann bei Primasens gemacht.

Es kam wie es kommen musste, natürlich war das ganze nicht dicht und es kam zu einer Verpuffung. Der Mann erlitt gottlob nur leichte Verletzungen im Gesichtsbereich.

Vorsorglich wurde er in ein Krankenhaus verbracht. 3 Einsatzfahrzeuge waren mit 17 Feuerwehrleuten vor Ort und es entstand nur ein Sachschaden von rund 500 €

Sachen gibts…





Merke: Wenn sie dich suchen – sollte dein Auto in Ordnung sein.

POL-KS: Kassel – Mitte: Kaputter Scheinwerfer wird Autofahrer zum Verhängnis: 31-Jähriger per Haftbefehl gesucht

Kassel (ots) – Beamte des Polizeireviers Mitte stoppten in der Nacht zum heutigen Freitag im Kasseler Stadtteil Mitte einen VW-Golf, da der Scheinwerfer ausgefallen war. Bei der Kontrolle des 31 Jahre alten Autofahrers aus Bad Hersfeld stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Bei der Durchsuchung des augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrers fahnden sie sogar noch ein Beutelchen Marihuana.

Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte mitteilen, fiel ihnen der Wagen gegen kurz vor 1 Uhr auf der Brüderstraße auf. Sie hielten den VW-Golf an und kontrollierten Fahrer und Fahrzeug. Über Funk erfuhren die Beamten, dass der 31-Jährige wegen gemeinschaftlichen Diebstahls, aus dem Jahre 2015, per Haftbefehl gesucht wird. 90 Tage Ersatzfreiheitsstrafe oder die Zahlung von 2.700,- Euro drohten dem Autofahrer. Bei der weiteren Kontrolle fanden sie schließlich in der Kleidung des 31-Jährigen einen kleinen Beutel mit Marihuana. Er musste die Beamten daraufhin zur Dienststelle begleiten. Dort überprüften sie seine Fahrtauglichkeit. Ein Urintest bestätigte schließlich ihren Verdacht, dass er seinen Wagen unter Drogeneinfluss geführt hatte. Eine Blutprobenentnahme soll nun Aufklärung geben, welche und wieviel Betäubungsmittel er konsumiert hat. Da der 31-Jährige den im Haftbefehl geforderten Betrag nicht aufbringen kann, wird er im Laufe des Tages in die Justizvollzugsanstalt in Kassel gebracht. Er muss sich nun wegen illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln und der Autofahrt unter Drogeneinfluss verantworten.

 

 

 

 




15-Jährige sexuell belästigt

Kassel – Polizei fahndet nach etwa 30 Jahre alten Mann mit Joggingkleidung

Die Kasseler Polizei fahndet nach einem etwa 30 Jahre alten Mann mit Joggingkleidung, der sich am heutigen Freitagmorgen im Bereich des Kasseler Quartiers Marbachshöhe einer 15-Jährigen sexuell näherte. Die Jugendliche vertraute sich erst etwas später Vertrauenspersonen an und suchte am heutigen Mittag die Kasseler Polizei auf.

Wie das Opfer gegenüber den die Anzeige entgegennehmenden Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo berichtet, war sie gegen 9.15 Uhr zunächst in der Ludwig-Erhard-Straße unterwegs. Von dort lief sie an dem Lebensmittelmarkt nach links in eine Verbindungsstraße in Richtung der Wiegandsbreite. In Höhe eines dortigen Wohnhauses passierte sie den späteren Täter, der auf seinem Handy tippte. Als die

Jugendliche vorbeigegangen war, habe dieser sie von hinten umklammert, zu Boden gedrückt und sexuell belästigt. Wie das Opfer angab, habe der Mann währenddessen einen Anruf auf seinem Handy bekommen, habe daraufhin von der Jugendlichen abgelassen und sei plötzlich fortgegangen. Die 15-Jährige entfernte sich schnell und setzte ihren Schulweg fort.

Das Opfer beschrieb den Täter wie folgt: Mann, ca. 30 alt, etwa 1,75 m groß und dunkle Haare. Er habe eine normale Figur gehabt und sei vermutlich Deutscher. Der Mann trug eine schwarze Stoffjacke mit Kapuze über dem Kopf, eine dunkle Jogginghose und braune Schuhe. Dem Opfer fiel auf, dass der Mann ein Ohrloch hatte, ohne einen Ohrring zu tragen.

Die mit den Ermittlungen betrauten Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (PM – Polizei Kassel)




Kassel – Mitte: Unbekannter wirft Pflasterstein gegen Streifenwagen

Kassel (ots) – Am heutigen späten Freitagmorgen warf ein bislang unbekannter Mann einen Pflasterstein gegen einen Funkstreifenwagen, der auf dem Parkplatz vor dem Polizeipräsidium am Hauptbahnhof in Kassel abgestellt war. Er flüchtete anschließend über die Joseph-Beuys-Straße in Richtung Schillerstraße. Am Dienstfahrzeug entstand dabei ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000,- Euro.

Ein Zeuge wandte sich gegen 10:30 Uhr an die Wache des Reviers Mitte und berichtete, soeben beobachtet zu haben, wie ein etwa 25 Jahre alter Mann mit ungepflegter Erscheinung den Funkwagen beschädigt hatte. Die sofort nach draußen eilenden Beamten stellten den Schaden an der Beifahrerseite des auf dem Parkplatz vor dem Revier abgestellten Opel Zafira fest. Der Zeuge berichtet dabei von dem Wurf mit dem Pflasterstein und der anschließenden Flucht des Mannes. Die sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief ohne Erfolg.

Der Zeuge beschrieb den Täter wie folgt: Er sei etwa 25 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß und eine ungepflegte Erscheinung. Er habe schwarze, kurze Haare und einen dunklen Vollbart. Bekleidet soll der Mann mit einer braunen Stoffjacke und einer dunkelblauen Jeanshose gewesen sein. Er habe zudem eine schwarze Umhängetasche dabei gehabt.

Die weitere Sachbearbeitung haben die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte übernommen. Sie bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

 




Bad Arolsen – 11-jähriges Mädchen beraubt – Täter flüchtet

Korbach (ots) – Eine 11-jährige Schülerin aus Bad Arolsen ist am Mittwochmorgen gegen 7.15 Uhr auf ihrem Schulweg beraubt worden.

Sie war zu Fuß von der Steinmetzstraße in Richtung Große Allee unterwegs. In Höhe des Clownspielplatzes nahm sie einen 5 -Euro-Schein in die Hand, um bei einem nahe gelegenen Discounter Getränke zu kaufen.

Sie ging weiter über den geteerten Mittelweg in der Großen Allee, als ihr ein Mann von hinten auf den Arm schlug, so dass sie zu Boden ging.

Der unbekannte Räuber griff sich den 5-Euro-Schein und flüchtete in Richtung Krankenhaus.

Der unbekannte Räuber hat ein

  • südländisches Aussehen und ist
  • zwischen 30 – 40 Jahre alt,
  • schlank und
  • trug einen Vollbart.
  • Bei Tatausführung trug er eine dunkle Bommelmütze,
  • eine rote Winterjacke und
  • eine dunkle Hose.
  • Auf dem Rücken trug er einen schwarzen Rucksack.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach, Tel.: 05631-971-0; oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.




Drogendealer mit 1,1 KG Marihuana festgenommen

POL-KB: Frankenberg – Drogenfahnder nehmen mutmaßlichen Drogendealer fest – 1,1 KG Marihuana sichergestellt

Archivbild CC-BY Von Elton34Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Korbach (ots) – Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg

Erfolg für die Drogenfahnder der Korbacher Kriminalpolizei. Zivilstreifen konnten bei einer Verkehrskontrolle in Röddenau drei Männer festnehmen. Zwei davon stammen aus dem Hochsauerlandkreis und einer aus dem Altkreis Frankenberg. Die Kontrolle war für die Ermittlungsbehörden überaus erfolgreich. Der Fahrzeugführer aus dem Hochsauerlandkreis stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei ihm wurde durch die Staatsanwaltschaft Marburg die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Bei einem zweiten Mann wurden mehr als 10 Gramm Haschisch gefunden. Der dritte Fahrzeuginsasse aus dem Altkreis Frankenberg steht im Verdacht mit illegalen Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen zu handeln. Im Fahrzeug fanden die Rauschgiftfahnder dann auch zwei Tüten mit mehr als 1,1 KG Marihuana im Verkaufswert von etwa 11.000 Euro.

Der Festnahme gingen umfangreiche, zeitaufwändige Ermittlungen voraus. Auch bei der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in einem Frankenberger Ortsteil wurden die Beamten fündig. Sie fanden einen vierstelligen Betrag Bargeld. Außerdem stellten sie zwei Schreckschusswaffen sicher.

Nach der vorläufigen Festnahme und der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Haftgründe lagen bei den drei Männern, die über einen festen Wohnsitz verfügen, nicht vor.

 
 
 
 



Dreiste Unfallflucht – Audi mit HEF- gesucht

Kassel: Während Unfallaufnahme Unfallflucht: Dunkler Audi A 3 mit HEF-Kennzeichen gesucht

 

 Kassel (ots) – Eine besonders dreiste Unfallflucht legte ein bislang unbekannter Fahrer eines dunklen Audi A3 mit Hersfelder Kennzeichen am gestrigen Donnerstagabend hin. Während Rettungswagen und Funkstreife bei einem Unfall mit einem schwerverletzten Radfahrer auf der Kreuzung Kölnische Straße / Bürgermeister-Brunner-Straße stehen, umkurvt ein Audifahrer die Einsatzfahrzeuge, fährt bis zum Hauptbahnhof durch den Gegenverkehr und flüchtet, nachdem er dort frontal mit einem Pkw einer 27-Jährigen zusammenstößt. Nun sucht die Kasseler Polizei nach dem dunklen Audi A3 mit HEF-Kennzeichen und bittet Zeugen, die Hinweise auf den Wagen und seinem Fahrer geben können, sich bei der Polizei zu melden.

Radfahrer schwer verletzt

Die Beamten des Polizeireviers Mitte waren um 20.50 Uhr zu dem Vorfahrtsunfall auf der Kölnischen Straße eingesetzt. Ein 47 Jahre alter Fahrer eines Mercedes Sprinter war zuvor auf der Bürgermeister-Brunner-Straße in Richtung Kölnische Straße unterwegs. An der abknickenden Vorfahrtsstraße beachtete er nicht den von links herannahenden 30 Jahre alten Fahrradfahrer und fährt in Richtung Hauptbahnhof weiter. Die Fahrzeuge krachen im Kreuzungsbereich zusammen, der aus Kassel stammende Fahrradfahrer stürzt auf die Straße und verletzt sich. Mit Prellungen, Schürfwunden und Schmerzen im Halsbereich sowie kaputter Kleidung bringt ihn ein Rettungswagen ins Krankenhaus. Da das Fahrrad ohne Licht unterwegs war, wird er vermutlich um eine Teilschuld nicht herumkommen.

Unfall trotz Vollbremsung

Noch während der Behandlung des Radfahrers an der Unfallstelle, meldete sich eine 27 Jahre alte Autofahrerin aus Kassel bei den an der Unfallstelle eingesetzten Polizisten. Sie gab an, dass sie mit ihrem Wagen vom Bahnhof zur Kölnischen Straße gefahren sei, als ihr ein Audi A3 auf den beiden separat geführten Fahrstreifen entgegenkam. Sie habe noch eine Vollbremsung hingelegt, einen Zusammenstoß konnte sie jedoch nicht mehr verhindern. Anschließend fuhr der Fahrer des dunklen Audis weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Fluchtrichtung ist unbekannt.

Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten der Unfallfluchtgruppe der Verkehrsinspektion Kassel bitten nun Zeugen, die Hinweise auf den dunklen Audi A3 mit HEF-Kennzeichen oder dem Fahrer geben können, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel. 0561 – 9100 zu melden.




Zeugen gesucht

Neuhof/Fulda (ots) – Opfer einer sexuellen Belästigung wurde gestern Mittag, gegen 13 Uhr, eine 30-Jährige aus Linsengericht (Main-Kinzig-Kreis). Ein bislang Unbekannter begrabschte die Frau während der Zugfahrt von Gelnhausen nach Fulda.

Später hätte sich der Mann der 30-Jährigen gegenüber gesetzt und onaniert.

Der Unbekannte mit kurzen Haaren soll ungefähr 170 cm groß und zirka 20 Jahre alt gewesen sein. Bekleidet war der Mann mit einer blauen Jeans, einer dunklen Jacke und dunklen Schuhen. Auffällig waren bei dem mutmaßlichen Täter eine sichtbare Zahnlücke sowie schielende Augen.

In Neuhof sei der augenscheinlich aus Nordafrika stammende Mann ausgestiegen.

Der Zugbegleiter informierte Beamte des Bundespolizeireviers, die als Zugstreife ab dem Bahnhof Flieden mit im Zug waren. Eine erste Fahndung blieb erfolglos.

Zeugen gesucht!

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Täter machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 bzw. über die kostenfreie Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Kassel

 




Baunatal: Folgemeldung 4: Vermisste 59-Jährige tot aufgefunden

Kassel (ots) – (Beachten Sie bitte auch unsere am 5., 6., 9. und 10. Januar über OTS veröffentlichten Erst- und Folgemeldungen zur Suche der vermissten Marianne E.)

Die seit dem vergangenen Donnerstag, dem 5. Januar 2017, vermisste 59-jährige Marianne E. wurde am heutigen Donnerstag tot in Baunatal-Großenritte aufgefunden. Ein Zeuge entdeckte am frühen Nachmittag eine leblose Person in einem schlecht einsehbaren Bereich eines Firmengeländes.

Der alarmierte Rettungsdienst konnte jedoch nur noch den Tod der dort aufgefunden Frau feststellen. Wie die mit diesem Vermisstenfall betrauten Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo berichten, handelt es sich bei der aufgefundenen Frau um die seit letzter Woche vermisste 59-Jährige.

Die genauen Todesumstände sind derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen dazu dauern weiterhin an.

Polizeipräsidium Nordhessen




POL-KS: Landkreis Kassel – Fuldatal: Bellender Hund macht Hausbewohnerin auf Einbruch aufmerksam: Täter flüchtet; Polizei sucht Zeugen

Kassel (ots) – Eine 51-jährige Hausbewohnerin im Fuldataler Ortsteil Ihringshausen ist am gestrigen Mittwochabend durch das Gebell ihres Hundes auf einen Einbrecher aufmerksam geworden, der gerade versuchte, ihre Haustür aufzubrechen.

Als sie das Licht im Flur ihres Hauses anschaltete, ließ der Unbekannte von seinem weiteren Vorhaben ab und ergriff die Flucht. Die Ermittler des Einbruchkommissariats 21/22 der Kasseler Kripo sind nun auf der Suche nach Zeugen, die gestern Abend in Ihringshausen möglicherweise verdächtige Personen beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können.

Wie die 51-jährige Bewohnerin des Einfamilienhauses an der am Ortsrand in Richtung Wolfsanger gelegenen Heinrich-Böll-Straße gegenüber der am Tatort eingesetzten Streife des Polizeireviers Nord angab, hatte ihr Hund gegen 21:30 Uhr plötzlich angefangen zu bellen.

Als sie im Flur nachschaute, sah sie durch die Milchglasscheibe ihrer Haustür eine Person, die sich an der Tür zu schaffen machte. Unmittelbar nachdem sie den Einbrecher durch das Einschalten des Lichts im Flur in die Flucht schlagen konnte, sah sie eine dunkel gekleidet Person mit aufgesetzter Kapuze an ihrem Wohnzimmerfenster in Richtung des nahegelegenen Fußwegs zur Wolfsangerstraße vorbeihuschen.

Die Beamten fanden bei der Spurensuche am Tatort frische Kratzspuren im Bereich des Türrahmens, die der Unbekannte bei dem Einbruchsversuch mit einem Werkzeug hinterlassen hatte. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Einbrecher führten bislang nicht zum Erfolg.

Zur Beschreibung des Täters gab die 51-Jährige an, dass es sich um einen ca. 1,85 Meter großen Mann gehandelt habe, der mit einem schwarzen Kapuzenpullover mit aufgesetzter und ins Gesicht gezogener Kapuze sowie einer schwarzen Hose und grauen Turnschuhe bekleidet war.

Die Ermittler des K 21/22 bitten Zeugen, die gestern Abend in Ihringshausen verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise auf den Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen




Volkmarsen – Einbrecher erbeuten Geld aus Sparfächern

Korbach (ots) – Am Donnerstagmorgen stellte die Betreiberin einer Gastwirtschaft in der Wächterstraße um 6 Uhr fest, dass unbekannte Diebe im Laufe der Nacht eingebrochen sind. Der oder die Diebe öffneten gewaltsam ein zugängliches Fenster und stiegen in den Gastraum ein. Sie hatten es gezielt auf Bargeld abgesehen, denn sie hebelten einen Sparkasten auf und stahlen das Geld aus den Sparfächern. Wie hoch ihre Beute war, steht noch nicht genau fest. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Tel.: 05691-9799-0; oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Gleisspringer beleidigt Bahnmitarbeiter

Kassel (ots) – Ein 21-Jähriger aus Mühlhausen (Thüringen) überquerte am vergangenen Freitag, gegen 17.40 Uhr, verbotenerweise gleich mehre Gleise im Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe. Obendrauf beleidigte der Mann zwei Bahnmitarbeiter, die ihn wegen seines Fehlverhaltens angesprochen und belehrt hatten.
Aus Zeitmangel – Lebensgefährliche Abkürzung
Der Thüringer stand am Bahnsteig von Gleis 7/8. Als er bemerkte, dass sein Anschlusszug am Bahnsteig von Gleis 3/4 abfuhr, sprang er quer über insgesamt vier Gleise (Gleis 7 bis 4).
„Ich hätte meinen Anschlusszug sonst nicht bekommen!“, sagte der Thüringer der Bundespolizei. Auch die Beamten klärten den uneinsichtig wirkenden Mann über die Gefahren seiner waghalsigen und verbotenen Aktion auf.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Die verbotene Gleisüberschreitung wird durch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren geahndet. Hinweise der Bundespolizei Die Mittelgleise (5 und 6, ohne Bahnsteig) sind so genannte Durchfahrgleise, auf denen häufig Güterzüge, die auf keinem Fahrplan stehen, mit rund 120 Kilometern pro Stunde den Bahnhof durchfahren. Die Gefahr, von Zügen erfasst und getötet zu werden, ist dadurch besonders groß. Züge haben generell einen sehr langen Bremsweg. Je nach Geschwindigkeit, bis zu einem Kilometer.

Bundespolizeiinspektion Kassel




Feuerwehr warnt: Dünnes Eis birgt große Gefahr Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps zum Verhalten bei Unfällen im Eis

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen:

„Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn; es droht Einbruch“,

erklärt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Auch der vielfach in Deutschland herrschende Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. Besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.

„Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen!“, mahnt Schreck. Für die Freigabe sind die örtlichen Behörden zuständig.

Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

  • Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
  • Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe leisten kann.
  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  • Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe oder organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
  • Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

„Innerhalb weniger Minuten in rund vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter“, erläutert Vizepräsident Schreck. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen. – Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  • Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

 

Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)




POL-KB: Korbach – Kleinkind auf Abwegen

Korbach (ots) – Ein 2-jähriger irakischer Junge war am Montagnachmittag alleine in der Jakob-Wittgenstein-Straße in Richtung Medebacher Landstraße unterwegs.

Einer Frau aus Diemelsee fiel der Junge auf, weil er zwar mit einer Jacke, aber nicht gerade winterfest angezogen war. Sie kümmerte sich um den Jungen, der sich aufgrund von Sprachbarrieren aber nicht verständlich machen konnte. Noch vor Eintreffen der Polizei boten zwei jugendliche Syrer ihre Hilfe an und statteten das Kleinkind mit einer wärmenden Mütze aus.

Sie stellten Bilder des Kindes in sozialen Netzwerken ein und machten sich so auf die Suche nach den Eltern.

Die Polizeistreife nahm den kleinen Ausreißer in Obhut und alle machten sich gemeinsam auf den Weg zur Polizeistation. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Korbach wurde ein Dolmetscher organisiert, der dann kurze Zeit später eintraf. Er konnte in Erfahrung bringen, dass der Vater des Jungen im Korbacher Krankenhaus behandelt wird.

Zwischenzeitlich hatten die beiden jugendlichen Syrer in den sozialen Netzwerken die Mutter des Jungen ausfindig machen können. Sie machte sich sofort auf dem Weg zur Polizeistation. Dem Kind war es im Krankenhaus wohl zu langweilig geworden, so dass er sich alleine auf Abenteuerreise begab.

Die Mutter hatte ihn bereits vermisst und vergeblich gesucht. Dem kleinen aufgeweckten Jungen scheint der Ausflug allerdings gut gefallen zu haben. Mit großen Augen und einem strahlen Lächeln genoss er die Aufmerksamkeit die ihm zuteil wurde. Als dann seine Mutter bei der Polizeistation eintraf, war die Freude noch größer. Wohlbehalten und gut versorgt konnte sie ihren Sprößling wieder in die Arme schließen.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg




POL-KS: Landkreis Kassel – Baunatal: Folgemeldung 2: Suche nach Marianne E. bislang erfolglos; nur wenige Hinweise eingegangen

Kassel (ots) – (Beachten Sie bitte auch unsere am Donnerstag, 5. Januar, 14:39 Uhr, und Freitag, 6. Januar, 12:10 Uhr, über OTS veröffentlichte Erst- und Folgemeldung.)

Die 59 Jahre alte Marianne E. aus Baunatal-Großenritte wird weiterhin vermisst. Auch die am Freitag fortgesetzte Suche, bei der die Kasseler Polizei erneut von einem Hubschrauber der Fliegerstaffel der hessischen Polizei unterstützt wurde, führte nicht zum Erfolg. Wie die für Vermisstenfälle zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo berichten, ist das Hinweisaufkommen in diesem Fall bislang leider sehr gering. Die wenigen eingegangenen Hinweise brachten zudem keine neuen Erkenntnisse über einen möglichen Aufenthaltsort der Vermissten. Auch konnte bisher nicht zweifelsfrei nachvollzogen werden, welche Kleidung Marianne E. trug, als sie ihre Wohnung in Großenritte im Laufe der Nacht zum Donnerstag verließ.

Marianne E. kann wie folgt beschrieben werden: Sie ist 1,56 Meter groß, hat eine normale Statur und auberginefarbene kurze Haare. Besonders auffällig ist ihre Brille mit rotem Gestell. Wie bislang bekannt ist, verließ sie die Wohnung offenbar mit weißen Clogs von Birkenstock an den Füßen und dürfte zudem ein schwarzes Lederband mit einer ca. 2,5 cm großen goldenen Kugel um den Hals tragen.

Die Beamten des K 11 wenden sich erneut an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise. Jede möglicherweise im Zusammenhang mit der Vermissten stehende Beobachtung könnte für die weitere Suche von Bedeutung sein. Hinweise werden an das Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561 – 9100 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Polizeipräsidium Nordhessen




Geschwindigkeitsmessungen zum Schulanfang:

POL-KS: Stadt und Landkreis Kassel: Geschwindigkeitsmessungen zum Schulanfang: Eher wieder mehr Schnellfahrer

Kassel (ots) – Zum Schulstart nach den Weihnachtsferien führten am gestrigen Montag in einer gemeinsamen Aktion die Kasseler Polizei, die Städte Kassel und Vellmar sowie die Gemeinde Kaufungen an verschiedenen Schulen in Stadt und Landkreis Kassel Geschwindigkeitsmessungen durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Auch wenn zuletzt noch mehr Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren, hielten sich heute auch wieder viele nicht an die jeweils vorgeschriebenen Geschwindigkeiten.

Das Radarkommando der Kasseler Verkehrsinspektion und die beteiligten Verkehrsüberwachungen waren am heutigen Montag zum Schulbeginn zwischen 7 und 13.15 Uhr an verschiedenen Schulen im Einsatz.

Die Mitarbeiter der Stadt Kassel nahmen die Kraftfahrzeuge im Bereich der Losseschule an der Leipziger Straße ins Visier und die der Stadt Vellmar im Bereich der Ahnatalschule an der Vellmarer Brüder-Grimm-Straße.

Die Gemeinde Kaufungen legte ihren Schwerpunkt diesmal auf die Grundschule Kaufungen und das Radarkommando der Kasseler Polizei auf die Erich-Kästner-Schule in Baunatal sowie die Carl-Schomburg-Schule im Kasseler Stadtteil Wesertor.

Insgesamt 2.219 Kraftfahrzeuge sind bei der heutigen Aktion überprüft worden. 182 waren zu schnell. Die Überschreitungsrate liegt damit bei 8,2 Prozent. Auch wenn die Rate bei der letzten Aktion nach den Herbstferien noch bei 11 Prozent lag, so sind es diesmal auch wieder deutlich mehr Geschwindigkeitsüberschreitungen als üblich und zeigt die Notwendigkeit dieser Messungen.

Polizeipräsidium Nordhessen




Schwarzfahrer attakieren Bahnmitarbeiter

Wir veröffentlichen diesen Zeugenaufruf, weil sich durchaus auch Nordhessen am Bahnsteig befunden haben können.

BPOL-KS: Attacke auf Zugbegleiter- Uhr ging zu Bruch

Archivbild ohne Zusammenhang

Cölbe (Kreis Marburg-Biedenkopf) (ots) – Opfer einer gewaltsamen Attacke von zwei Fahrgästen wurde gestern Nachmittag ein 39-jähriger Zugbegleiter im Bahnhof Cölbe. Beim Versuch, zwei Schwarzfahrer von der Weiterfahrt auszuschließen, erhielt der Bahnmitarbeiter einen Schlag gegen Hand.

Dabei ging dessen Armbanduhr zu Bruch. Der Zugbegleiter erlitt eine Prellung an der Hand. Der Sachschaden durch die kaputte Uhr wird mit rund 100 Euro angegeben.

Pärchen fuhr ohne Fahrkarte und sollte den Zug verlassen

Der Vorfall ereignete sich gegen 16.45 Uhr im Regionalexpress 15023, während der Zugfahrt von Stadtallendorf in Richtung Frankfurt/Main. Angeblich hätten sie seit dem Einstieg in Bürgeln (eine Station vorher) noch keine Zeit gehabt, um ein Ticket zu kaufen.

Ausweisen wollten sich die Schwarzfahrer auch nicht. Daraufhin erklärte der Schaffner, dass beide von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden und den Zug beim Halt in Cölbe verlassen müssen.

Unter Protest kamen beide der Aufforderung nach. Beim Ausstieg kam es nochmal zu einer Auseinandersetzung. Plötzlich drehte sich der Mann um und schlug gegen die Hand des Zugbegleiters.

Der Bahnmitarbeiter konnte seinen Dienst zumindest bis zum Bahnhof Gießen fortsetzen. Nach der ärztlichen Behandlung erstattete er Strafanzeige im Bundespolizeirevier Gießen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten sich unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Bundespolizeiinspektion Kassel



Polizei sucht nach vermisster Marianne E. – Bevölkerung um Mithilfe gebeten

Polizei sucht nach vermisster Person in Baunatal

Kassel (ots)

Seit dem heutigen Donnerstagmorgen wird die 59 Jahre alte Marianne E. aus Baunatal vermisst. Sie ist zeitweise orientierungslos und findet eigenständig nicht wieder zurück nach Hause.

Der Ehemann der Vermissten bemerkte heute Morgen, gegen 9 Uhr, dass Marianne E. die gemeinsame Wohnung im Baunataler Ortsteil Großenritte unbemerkt verlassen hatte. Zuletzt wurde sie am Vorabend, gegen 20:15 Uhr, von ihm gesehen. Wann Frau E. die Wohnung verließ, ist bislang unklar. Da sie nicht gut zu Fuß sein soll, leiteten die mit den ersten Ermittlungen betrauten Beamten des Polizeireviers Süd-West bereits umfangreiche Suchmaßnahmen im Umfeld ihrer Wohnung ein, die bislang leider nicht zum Erfolg führten. Nun bittet die Kasseler Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Marianne E. ist 1,56 Meter groß, hat eine normale Statur und kurze auberginefarbene Haare. Besonders auffällig ist ihre Brille mit rotem Gestell, die sie vermutlich trägt. Leider ist derzeit nicht bekannt, welche Kleidung die Vermisste trug, als sie ihre Wohnung verließ.

Der Vermisstenfall wird vom Kommissariat 11 der Kasseler Kripo bearbeitet. Hinweise werden an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Tel.: 0561 – 9100, oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Zur Fahndung im Internet der Polizei Hessen: http://k.polizei.hessen.de/520764124

(PM Polizei Kassel) 




Bewaffneter Raubüberfall – Polizei bittet um Hinweise

Landkreis Kassel – Lohfelden:  Nach Überfall auf Tankstelle bittet die Polizei um Mithilfe

Kassel (ots) – Am gestrigen Mittwochabend kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Lohfelden, bei der zwei bislang unbekannte Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld und Zigaretten erbeuteten. Anschließend flüchteten beide Männer mit der Beute vom Tatort. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung auf die Täter.

[Archivbild]
Die zwei Männer hatten gestern Abend gegen 22:30 Uhr mit aufgesetzten Kapuzen und tief ins Gesicht gezogenen dunklen Schals die Tankstelle an der Straße „Am Fieseler Werk“, Ecke „Marie-Curie-Straße“, betreten. Einer der Täter bedrohte den 25-jährigen Tankstellenmitarbeiter sofort mit einer schwarzen Pistole und forderte ihn auf, die Kasse hinter dem Verkaufstresen zu öffnen. Anschließend griff er in die Kasse und entnahm daraus Bargeld in noch unbestimmter Höhe. Zudem entwendeten die Täter auch etwa fünf Zigarettenschachteln aus den Regalen im Kassenbereich. Das Geld und die Zigaretten packten sie in eine mitgebrachte weiße Plastiktüte und flüchteten daraufhin aus der Tankstelle in Richtung Marie-Curie-Straße. Der Angestellte hatte daraufhin die Polizei alarmiert. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Tätern führte bislang nicht zum Erfolg.Bislang liegen folgende Täterbeschreibungen vor:

1.) ca. 1,70 bis 1,75 Meter groß, etwa 20 bis 25 Jahre alt, normale Figur, komplett schwarz gekleidet, schwarzer Kapuzenpullover, ins Gesicht gezogener dunkler Schal, dunkler Teint, dunkle Augen, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent, schwarze Pistole, weiße Plastiktüte;

2.) ca. 1,85 Meter groß, etwa 20 bis 25 Jahre alt, kräftige sportliche Figur, dunkle Kapuzenjacke mit hellem Schriftzug auf dem Rücken, helle Sportschuhe, maskiert mit dunklem Schal, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent

Die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (PM Polizei Kassel)




Mit gestohlener EC-Karte Bargeld abgehoben

Homberg/ Efze: Fahndung nach unbekanntem Computerbetrüger – Fotos des Täters

Homberg (ots) – Homberg Fahndung nach unbekanntem Täter wegen Computerbetrugs Tatzeit: 04.10.2016, 14:35 Uhr -15:02 Uhr Nach einem Computerbetrug fahndet die Polizei nun mit Fotos nach einem unbekannten Mann, welcher mit einer gestohlenen EC-Karte Bargeld abgehoben hatte. Am Dienstag, den 04. Oktober 2016 wurde von unbekannten Tätern in der Homberger „Lichte“ ein Pkw aufgebrochen und eine Handtasche mit EC-Karte entwendet. Kurz nach dieser Tat betrat eine unbekannte männliche Person die Kreissparkasse in Homberg und hob mit der entwendeten Karte Bargeld vom Konto der Karteninhaberin ab. Bei der unbekannten Person handelt es sich um einen etwas stämmigen Mann mit kurzen braunen Haaren und Geheimratsecken. Zur Tatzeit trug er eine dunkelgraue Jacke, einen grauen Pullover/ T-Shirt mit Applikationen, eine graue Hose und schwarze Turnschuhe mit heller Sohle. Wer kann Angaben zu der auf den beigefügten Bildern gezeigten Person machen?

Hinweise bitte an die Polizeistation in Homberg, unter Tel.: 05681/774-0.




BGH bestätigt Urteil gegen Autoraser

bundesgerichtshof karlsruhe
herrenstra§e 45a
76133 karlsruhe

Urteil des Landgerichts Köln gegen den „Autoraser von der Aachener Straße“ rechtskräftig

Beschluss vom 22. November 2016 – 4 StR 501/16

Das Landgericht hat den Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Nach den Feststellungen fuhr der Angeklagte am 10. Juli 2015 mit einem geliehenen Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum von Köln. Als er kurz vor einer Kreuzung wahrnahm, dass die nur noch 30 bis 40 Meter entfernte Lichtzeichenanlage auf Gelblicht umsprang, wechselte der Angeklagte von der linken über die mittlere auf die rechte Fahrspur, um im Anhalten begriffene Fahrzeuge zu überholen. Dabei fuhr er mit einer Geschwindigkeit von mindestens 109 km/h.

Auf der rechten Fahrspur kollidierte er mit dem Fahrzeug einer anderen Verkehrsteilnehmerin, die mit deutlich langsamerer Geschwindigkeit ebenfalls auf die rechte Fahrbahn wechselte. In der Folge schleuderte das Fahrzeug des Angeklagten über den Kreuzungsbereich, prallte gegen den Mast einer Lichtzeichenanlage und erfasste etwa 75 Meter nach dem Ausgangspunkt der Kollision einen 26-jährigen Fahrradfahrer. Der Geschädigte erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die auf die Beanstandung der Verletzung sachlichen Rechts gestützte Revision des Angeklagten verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz:

Landgericht Köln – 113 KLs 34/15 – Entscheidung vom 23. Mai 2016

Karlsruhe, den 3. Januar 2017

Pressestelle des Bundesgerichtshofs



Den richtigen Riecher gehabt — Ole ist wieder da!

Happy End! Polizei bringt vermissten Ole nach Hause…..

Gestern wandte sich die 17-jährige Hannah mit der Bitte an uns, eine Suchmeldung zu veröffentlichen. Dieser Bitte kamen wir selbstverständlich sehr gerne nach! Seit dem 02.12.2016 vermisste sie ihren Hund Ole. Anrufe bei der Polizei, in Tierheimen oder auch anderen Stellen brachten keinen Erfolg.

Gestern Nachmittag veröffentlichten wir diese Meldung: http://nordhessen-journal.de/2017/01/02/wer-hat-ole-mitgenommen-oder-gesehen/

Heute Morgen bekamen wir folgende Nachricht von Hannah: „Danke! Danke! Danke! Ich kann euch nicht genug danken! Dank euch wurde Ole gerade von der Polizei vorbei gebracht.“

NH-J: „Doch Hannah, das kannst Du! Ein einfaches Dankeschön und das Wissen darum, dass Ole wieder bei Dir und Deiner Familie ist und es ihm gut geht, freut uns sehr.“

Was war geschehen? Nach unserer Veröffentlichung verbreitete sich die Meldung wie ein Lauffeuer im Internet. Weit über 8400 erreichter Personen binnen weniger Stunden und auf Facebook mehr als 200 mal geteilt. Dies führte nach unseren Informationen dazu, dass eine Frau sich daran erinnerte den Hund in Begleitung einer Person gesehen zu haben. Die Frau meldete sich bei der im Artikel angegebenen Handynummer, Vater von Hannah, dieser verständigte die Polizei, welche am heutigen Morgen am Wohnsitz der besagten Person vorstellig wurde und den Hund sicherstellte und wenig später den rechtmäßigen Besitzern übergab. Laut Aussage der Person, die den Hund einfach mitgenommen hat, befand sich keine Weste und kein GPS-Sender an dem Tier mit welchem das Aufspüren des Hundes erleichtert hätte werden können. Dies mußnun geprüft werden.

Den genauen Sachverhalt zu klären und ob die Person sich wegen Fundunterschlagung verantworten muss, wird nun Aufgabe der Polizei sein. Es wird weiter ermittelt.

An dieser Stelle, auch im Namen von Hannah, möchten wir uns bei allen Lesern bedanken, die den Artikel gelesen, geliked und geteilt haben. Nur deswegen war ein so schneller Erfolg zu vermelden.

Herzlichen Dank!





Zahl der Verkehrstoten sinkt auf historischen Tiefststand

ADAC rechnet mit einem Rückgang um 5,2 Prozent auf 3.280
Zahl der Unfälle mit Personenschaden steigt auf 309.000

München (ots) – Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen wird nach einer aktuellen Prognose des ADAC im Jahr 2016 voraussichtlich um 5,2 Prozent auf 3.280 sinken. Damit wäre ein neuer historischer Tiefststand seit Beginn der Aufzeichnung der Unfallstatistik im Jahr 1950 erreicht. Seit dem Höchststand 1970 ist sie – bis auf einen kleinen Knick Anfang der 90er-Jahre – kontinuierlich gesunken und war 2013 mit 3.339 Verkehrstoten auf ihrem bisher niedrigsten Stand angelangt. Sollte sich die ADAC-Prognose bewahrheiten, wären in diesem Jahr 179 Menschen weniger bei einem Unfall ums Leben gekommen als 2015.

 

Die Zahl der Verunglückten wird aller Voraussicht nach um 0,5 Prozent gegenüber 2015 auf 399.000 steigen.

Bei der Zahl der Unfälle mit Personenschaden rechnet der Club mit einem Anstieg um 1,1 Prozent auf 309.000. Die Zahl aller Verkehrsunfälle wird voraussichtlich um 2,1 Prozent auf 2.570.000 klettern.

 

Eine wesentliche Rolle beim Rückgang der Zahl der Verkehrstoten dürfte das oft schlechte Wetter im Frühjahr gespielt haben. So hat im ersten Halbjahr 2016 die Zahl der Verkehrstoten bei den sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmern abgenommen. In den beiden Jahren zuvor hatten lange und besonders schöne Sommer viele Zweiradfahrer auf die Straßen gelockt. Entsprechend stark stiegen deren Unfallzahlen.

Ungeachtet des deutlichen Rückgangs ruft der ADAC zu weiteren Anstrengungen bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf. Großes Potenzial bei der Vermeidung von Unfällen sieht der Club im Ausbau von Fahrerassistenzsystemen. Auch die Polizei, der ADAC und andere Verkehrssicherheitsorganisationen leisten mit Verkehrserziehungsprogrammen und Aufklärungsarbeit einen wichtigen Beitrag. So hat sich der ADAC in diesem Jahr schwerpunktmäßig der Verbesserung der Schulwegsicherheit gewidmet.

Quelle ADAC

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