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Hausaufgaben vom Computer: Uni Kassel geht Mathe-Probleme bei Studienanfängern auf neue Weise an

Die Universität Kassel entwickelt eine eigene elektronische Lern- und Übungsplattform, um die Mathematik-Kenntnisse von Studienanfängern der Elektrotechnik und der Informatik zu verbessern. Das soll eine der größten Hürden für viele Studierende senken und so die Abbrecherquote in diesen Fächern verringern.

Solide mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten sind für Studierende der Elektrotechnik und der Informatik unverzichtbar; doch vielen Studienanfängern fehlen spezifische Kenntnisse. Trotz Vorkursen, Tutorien und speziellen Übungen liegt die Durchfallquote in den Mathe-Prüfungen der Informatik- und Elektrotechnik-Anfänger in Kassel wie an anderen Hochschulen bei fast 50 Prozent. Ein neues Projekt soll dies nun entscheidend und dauerhaft ändern.

Eine Gruppe von Mathematikern entwickelt dafür in den kommenden zwei Jahren eine computergestützte Plattform, die das bisherige Angebot an Übungen ergänzen und direkt in bestimmte Lehrveranstaltungen des Fachbereichs eingebunden werden soll. Mit ihrer Hilfe sollen Studienfängerinnen und -anfänger dann Mathematik-Stoff nicht nur lernen, sondern fortlaufend Übungsaufgaben rechnen, die das Programm automatisch erzeugt und individualisiert, also auf den jeweiligen Studierenden zuschneidet. Das System bietet anschließend nicht nur eine Korrektur, sondern auch ein differenziertes Feedback, also fehlerabhängige Hinweise und Hilfestellungen, an. Dadurch sollen die Studierenden deutlich mehr Möglichkeiten zum aktiven Üben und zur selbständigen Kontrolle ihrer mathematischen Kenntnisse und Fähigkeiten erhalten, als dies im klassischen Übungsbetrieb möglich wäre.  

Für die Plattform können sich die Kasseler Mathematiker auf Erfahrungen aus der Entwicklung von Online-Mathematik-Kursen stützen, etwa des bundesweiten Projekts VEMINT (s.u.). Die neue Plattform wird jedoch speziell auf die Lehrpläne in Kassel zugeschnitten und in das Kasseler Kurs-Managementsystem Moodle eingebunden. Die Entwicklung ist auf zwei Jahre veranschlagt, bereits zum Wintersemester 2018/19 ist der Start einer Beta-Version geplant.

Die Universität stellt für das Vorhaben rund 200.000 Euro ein, mit denen 1,5 Stellen im Institut für Mathematik finanziert werden. Die Mittel stammen aus dem QSL-Programm des Landes Hessen (Mittel zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen). Die Plattform soll so konzipiert werden, dass sie auch in anderen Fachbereichen der Universität, etwa Bauingenieur-/Umweltingenieurwesen sowie Maschinenbau, eingesetzt werden kann.
„Gerade Studierende mit geringeren Mathematik-Vorkenntnissen werden von diesem Instrument profitieren“, bekräftigt Prof. Dr. Andreas Bley, der das Fachgebiet Diskrete Optimierung am Institut für Mathematik leitet und das Projekt koordiniert. „Denn sie erhalten deutlich mehr Möglichkeiten zum aktiven Üben und zur selbständigen Kontrolle, als dies im klassischen Übungsbetrieb möglich wäre. Das stetige, zum Teil auch verbindliche Lernen mit diesem Tool wird die Erfolgsquote gerade in dieser Gruppe spürbar steigern.“ Er betont, dass die Plattform andere Maßnahmen wie Tutorien oder Lerncoaching nicht ersetzen wird: „Im Gegenteil: Personelle Ressourcen, die bisher für das Üben und die Korrektur von rechenlastigen Routineaufgaben gebunden waren, können dann sinnvoller für anspruchsvollere Übungen und individuelle Betreuung eingesetzt werden.“

Der Vize-Präsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Andreas Hänlein, erwartet einen weiteren Schub für gute Studienbedingungen an der Universität Kassel: „Lückenhafte Vorkenntnisse, insbesondere in der Mathematik, sind in Deutschland eines der Haupt-Hemmnisse für einen Studienerfolg in technischen Fächern. In Kassel werden wir mit diesem Vorhaben einen einfallsreichen und gut durchdachten Ansatz verfolgen, um Abbrecherquoten zu senken. Durch die Übertragung auf weitere Fachbereiche wird mittelfristig auch die Lehre in anderen technischen Fächern profitieren.“

Die Maßnahme ist Teil des Profilbildungs-Programms, das das neue Präsidium im vergangenen Jahr aufgelegt hatte. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Studienqualität in großen Studiengängen zählen dazu ein Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie ein Programm zur Schwerpunktbildung in Lehre und Forschung in bestimmten interdisziplinären Verbünden.

Das Projekt VEMINT: http://www.vemint.de/




Gabriel dankt ab – Schulz soll‘s richten

BY-SA 3.0Von Foto-AG Gymnasium Melle, CC BY-SA 3.0, Link

Berlin. Anfang des Jahres sah bei der SPD alles noch sehr geordnet aus und hier und da wurde die Vermutung geäußert, dass die K-Frage, eigentlich keine Frage mehr sei, es sei doch alles ganz klar. So blieb es bis heute bei dem einmal genannten Termin am Wochenende. Zwischenzeitlich jedoch wurde Olaf Scholz der regierende Bürgermeister von Hamburg ins Spiel gebracht.

Heute – ein paar Tage früher als ursprünglich verkündet, trat überraschend Gabriel als Parteivorsitzender zurück und machte damit den Weg für den SPD Kanzlerkandidaten Martin Schulz frei. Ausschlaggebend für die plötzliche Wendung dürften vor allen die schlechten Beliebtheitswerte des Vizekanzlers gewesen sein. Gabriel und Schulz hatten sich am vergangenen Wochenende zu einem geheimen Gespräch getroffen.

Gabriel hatte danach seine Entscheidung vorab dem „Stern“ und der „Zeit“ in jeweiligen Interviews mitgeteilt. Der „Stern“ soll, wie bekannt wurde, in dieser Woche schon am Mittwoch, also einen Tag früher als üblich, erscheinen.

Während Thomas Oppermann gegen 15.00 Uhr noch verrät, dass er zur K- Frage noch nichts verrät, um die Spannung bis zum Abend zu wahren, veröffentlicht das Branchenmagazin „Meedia“ die Aufmachung der Stern – Titelseite

Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

„Sigmar Gabriel verrät dem Stern seine Absage als Kanzlerkandidat“

Diese Meldung verbreitet sich schnell und erreicht auch die nichtsahnenden SPD Abgeordneten. Die Meldung wie eine Bombe ein! Unruhe kommt auf.

Gabriel selbst zeigt sich überrascht und äußert sich nicht! Sein gut geplantes Timing ging absolut in die Hose!

Als schließlich „die Zeit“ diese neue Tatsache aufnahm und gleichzeitig meldete, dass Gabriel jetzt ins Außenministerum wechsele, war die Katze aus dem Sack. (ws)

 

 

 




Eine Reform der Reform muss her

Wenig Personal, Überlastung und Überforderung, dass ist der Alltag für tausende Pflegekräfte in Deutschland. Mit einem ganz persönlichen Brief an die Bundeskanzlerin klagte eine Krankenschwester über die katastrophalen Verhältnisse im deutschen Gesundheitswesen. Jana Langer ist Krankenschwester und das schon 20 Jahre lang. In dieser Zeit stand immer das Wohlergehen des Patienten im Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns. Die Einhaltung der Menschenwürde stand für sie immer ganz oben. Die heutige Realität lässt einen solchen Spielraum nicht mehr zu. Das habe sich in den letzten Jahren so entwickelt, dass für menschliche Nähe und Fürsorge überhaupt keine Zeit mehr bleibe. In einem offenen Brief schreibt sie deshalb. Sie sei bislang immer hoch motiviert gewesen. Doch seit einem Jahr ginge das gar nicht mehr. Die Patienten seien zu bloßen Wirtschaftsfaktoren verkommen, seien nur noch reine Fallzahlen und bloße Kostenfaktoren.  Viel Zeit gehe nur für die Dokumentation der Kosten verloren, diese Zeit fehle schließlich für die Patienten. Sie schreibt: „Sie erwähnten vor dem Wahlkampf ‚Pflegekräfte haben einen härteren Job als ich‘, als ‚Stille Helden‘ haben Sie uns bezeichnet. Still sind wir bisher gewesen, da gebe ich Ihnen Recht. Ob wir einen härteren Job haben als Sie, vermag ich nicht zu beurteilen. Was ich jedoch beurteilen kann ist, das Gesundheitssystem in seiner bestehenden Form behindert meine eigentliche Arbeit.“

Langer hatte wie viele ihrer Kolleginnen und Kollegen große Erwartungen an die Gesundheitsreform. Doch diese wurden sehr  enttäuscht. „Das Ergebnis ist ein Desaster. Wir leiden unter der stetigen Personalabbausituation, dass nur noch Frust und Flucht herrscht“, sagt Langer. Arbeitszeitgesetze würden aufgrund von fehlender Finanzierung der Personalstellen nicht mehr eingehalten und Patienten zu früh entlassen, da ihre Finanzierung nicht gewährleistet sei, schreibt sie.  „Wohl dem, der keine Leistungen im Krankenhaus in Anspruch nehmen muss. Denn jeder Aufenthalt könnte im Moment zur tödlichen Falle werden.“

Ihr trauriges Fazit: Mangelnde Personaldecke, schlecht bezahlte Hilfskräfte mit mangelnder Motivation, überarbeitete und übermüdete Pflegekräfte, die nur noch versuchen, den größten Schaden abzuwenden, das sind die alltäglichen Bilder in nahezu jeder Klinik von Deutschland. Am Ende ihres Briefes fragt Langer Merkel: „Glauben Sie nicht, dass hier endlich eine umfassende Reform nötig ist? Über eine Million Pflegekräfte arbeiten und leiden in Ihrem Land, das Sie regieren. Sie tragen die Verantwortung für jene, die Ihnen das Vertrauen ausgesprochen haben. Ist Ihnen klar, dass Sie dieses Vertrauen mit Füßen treten?“ (qu: d.s. ntv.de / ws)

 




Letzte Baustelle

Diemelsee- Heringhausen

Foto: Volker Becker (Bgm. Diemelsee) Anke Linnekugel (Bauamt D.-see) vor der DLRG Station

Bei eisigen Temperaturen, viel Schnee und herrlichem Sonnenschein, am völlig zugefrorenen Diemelsee, präsentierte Volker Becker (Bürgermeister von Diemelsee) und Mitarbeiterin des Bauamtes, Anke Linnekugel, die letzte Baumaßnahme aus 2016, eine Sicherungsmaßnahme.

Erst kurz vor dem Weihnachtsfest war es soweit. Im Frühling 2016 wurde grünes Licht für die Baumaßnahme gegeben, sagte Becker. Die Sanierungsbedürftigkeit des Gehweges auf einer Streckenlänge von ca. 50m hatte sich durch akute Setzungsschäden ergeben. Der Neuaufbau des Gehweges wurde notwendig. Der betroffene Abschnitt des Gehwegs musste ausgekoffert werden. Die Frostschutzschicht und der bituminöse Deckaufbau wurden nachfolgend erneuert.

 

Ergänzend wurde die Sicherheit der nur saisonal begrenzt genutzten DLRG Station am Ufer des Diemelsee‘s durch einen Stahlstabmattenzaun hergestellt. Die Baukosten beliefen sich auf rund 12000 €. Da die Maßnahme förderfähig war musste die Gemeinde nur 20% der Gesamtkosten selbst tragen. Der überwiegende Teil der Kosten (80%) wurden durch das Bund-Land Förderprogramm finanziert. (ws)

 




Ein klein wenig zu schnell – bald zu Fuß unterwegs!? Mit 151 km/h durch Baustelle

Kassel – A7: Mit 151 km/h durch Baustelle und Zivilstreife überholt, 23-Jährigen erwartet Fahrverbot

[Archivbild]
Kassel (ots) – Eine Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Baunatal staunte am heutigen Freitagmorgen, gegen 9:30 Uhr, nicht schlecht, als sie im Baustellenbereich der A 7 bei Kassel von einem Skoda mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt wurde. Passenderweise waren die Beamten mit einem mit Geschwindigkeitsmesstechnik ausgestatteten „ProVida“-Fahrzeug unterwegs und nahmen sofort die Verfolgung des Autos auf, das weiterhin mit hohem Tempo in Richtung Norden unterwegs war. Durch den sofortigen Einsatz der Messtechnik in ihrem Fahrzeug stellten sie fest, dass der Skoda-Fahrer über eine längere Strecke mit Geschwindigkeiten zwischen 120 und 150 km/h auf der schmalen linken Spur der Baustelle unterwegs war. Der Spitzenwert der Messung erreichte 151 km/h, bis die Beamten den Skoda-Fahrer schließlich an der Anschlussstelle Kassel-Nord von der Autobahn winken konnten. 

Am Steuer des Wagens saß ein 23-Jähriger aus Melsungen. Als die Streife ihn mit dem von der Messtechnik aufgenommenen Beweisvideo seiner deutlich zu schnellen Fahrt konfrontierte, gab er an, verschlafen zu haben und auf dem Weg zur Arbeit zu sein. Da er dazu die im Baustellenabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern deutlich überschritten hatte, muss er nun jedoch mit einem Fahrverbot rechnen. Für Überschreitungen von 61 bis 70 km/h mit Pkw außerhalb geschlossener Ortschaften sieht der Gesetzgeber ein zweimonatiges Fahrverbot, 440,- Euro Geldbuße sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrbundesamtes in Flensburg vor. (PM Polizei Kassel)




Auf ein gutes Neues in schwierigen Zeiten

Neujahrsempfang der Gemeinde Lohfelden

Lohfelden. Uwe Jäger hat schon seit Jahren auf den Neujahrsempfängen der Gemeinde Lohfelden gesprochen. Aber bisher immer als Vorsitzender der Gemeindevertretung. Am 8. Januar 2017 konnte er zum ersten Mal als Bürgermeister die Gäste aus Vereinen, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik begrüßen. In seine alte Rolle schlüpfte souverän und eloquent der neue Vorsitzende der Gemeindevertretung, Bernd Hirdes. 300 Gäste waren der Einladung gefolgt und tauschten die guten Wünsche für 2017 aus.

Landrat Uwe Schmidt überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Landes Hessen und des Landkreises Kassel. Er betonte die guten Kontakte zwischen dem Landkreis Kassel und der Gemeinde Lohfelden.

Die Neujahrsansprache hielt der Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel, Friedrich von Heusinger. Der Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel, Friedrich von Heusinger, wünschte allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Lohfelden alles Gute für 2017. Er freute sich, in seiner Heimatgemeinde während des Neujahrsempfangs sprechen zu dürfen.

Brexit – Probleme für Hessische Firmen und Landwirtschaftsbetriebe

Zunächst erklärte von Heusinger die Funktion der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union in Brüssel. Am Beispiel des „Brexit“ erläuterte er, wie nah die EU dem Land Hessen sei. Beispielsweise sei Opel über die englische Tochterfirma direkt betroffen, ebenso wie die Hessische Landwirtschaft, deren Exporte zu einigen Teilen nach England gingen. Bei der Hessischen Landesregierung gäbe es sogar eine Stabstelle „Brexit“. Friedrich von Heusinger gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Frankfurt nun der Standort der Bankenaufsicht werde und der Finanzplatz Frankfurt erstarke. Er betonte, in der heutigen Zeit sei die Europäische Union wichtiger denn je, und sprach sich für eine starke EU-Außen- und Flüchtlingspolitik aus.

Abschließend erklärte er, wie wichtig der Kontakt zu den Entscheidungsträgern in Brüssel sei, um EU-Förderungen zu erhalten. Als gelungenes Beispiel nannte er den „Lohfeldener Rüssel“, der mit EU-Geldern gefördert worden sei. „Die Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Kassel war die erste in Hessen, die uns in Brüssel besucht hat. Dieses Beispiel hat dann Schule gemacht“, erklärte der Lohfeldener abschließend.

 

Wichtige Ereignisse im Rückblick

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Bernd Hirdes, begrüßte die Gäste des Neujahrsempfangs und wünschte ihnen alles erdenklich Gute für das kommende Jahr. Er ließ die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Leider sei nicht nur Gutes geschehen im ereignisreichen Jahr 2017, erklärte er, und gedachte der Opfer des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin. Abschließend dankte er allen ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer in Lohfelden für ihr Engagement für ihre Mitmenschen in Vereinen und Verbänden.

Bürgermeister Uwe Jäger schloss sich den Worten seines Vorredners an und wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Neujahrsempfangs ebenfalls ein „Frohes Neues Jahr“. Er äußerte in seinen Neujahrsgrüßen Bedenken wegen der finanziellen Ausstattung der Kommunen. „Die Bundesregierung beschließt Maßnahmen, die dann von den Kommunen finanziert werden müssen“, sagte er. Dies führe nicht nur in Lohfelden in eine schwierige finanzielle Lage. Als Beispiel nannte er das Recht auf einen Kindergartenplatz sowie auf einen Krippenplatz. Auch er betonte den hohen Stellenwert des Ehrenamts und freute sich darüber, dass an diesem Vormittag sechs Ehrennadeln der Gemeinde verliehen wurden.

Anschließend wurden die Ehrennadeln der Gemeinde Lohfelden, ein Ehrenbrief des Landes Hessen und drei Landesehrungen für aktive Mitglieder der Feuerwehr überreicht. Hirdes und Jäger dankten allen ehrenamtlich Tätigen für Ihr Engagement.

Ehrennadel der Gemeinde Lohfelden

Folgende Personen, die sich nach der Ehrenordnung der Gemeinde Lohfelden auf Vereins- bzw. Verbandsebene verdient gemacht haben und mindestens 20 Jahre ehrenamtlich tätig sind, wurden mit der Ehrennadel der Gemeinde Lohfelden geehrt:

Anja Lamsbach

Anja Lamsbach ist seit Gründung der HSG im Jahr 1992 im Bereich Finanzen tätig und engagiert sich sehr, Spendengelder und Sponsoren für ihren Verein zu gewinnen.

Horst Bubenik

Seit 1973 ist Horst Bubenik Vereinsmitglied der Sing- und Musikgruppe Vollmarshausen, 1974 – 1987 war er 1. Vorsitzender und seit 2007 ist er es wieder. Außerdem war er von 1976 bis 2015 Organisator der Laienspielgruppe.

Rudi Gippert

Rudi Gippert ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, des Kaninchenzuchtvereins und der CDU Lohfelden. Gemeindevertreter war er von 1981 bis 2006. Seit April 2016 ist er erneut Gemeindevertreter. Er ist seit 1956 Mitglied der FFW Lohfelden, seit 1973 CDU-Mitglied, seit 1976 war er Mitglied und seit 1999 Vorsitzender des Kaninchenzuchtvereins, seit 1983 Mitglied im Vorstand der CDU, seit 1981 Mitglied der Brandschutzkommission und seit 2014 Vorsitzender der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr.

Andreas Müller

Andreas Müller ist aktives Mitglied im Feuerwehrverein Crumbach der Freiwillige Feuerwehr Lohfelden. Dort ist er seit 1995 Kassierer.

Heike Simon

Heike Simon ist seit 1989 aktives Mitglied im Hundesportverein Lohfelden e.V.. Von 1990 bis 2009 war sie Kassenwartin des Vereins, seit 2009 ist sie die Erste Vereinsvorsitzende.

Walter Finis

Walter Finis kann auf 50-jährige Mitgliedschaft im FSC Lohfelden zurückblicken. Hier war er 12 Jahre in der Jugendarbeit als Trainer und Betreuer tätig. Über 10 Jahre arbeitete er im Vorstand als 2. und 3. Vorsitzender. Außerdem war er 10 Jahre Schiedsrichter-Betreuer. 2005 erfolgte eine Ehrung durch Bundesminister Hans Eichel. Außerdem ist er Mitglied im Elferrat des Karnevalsvereins.

Die Ehrenadeln überreichten Gemeindevertretervorsitzender Bernd Hirdes, Bürgermeister Uwe Jäger und Erster Beigeordneter Norbert Thiele.

Landesehrenbrief

Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen für über 12-jährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde Birgit Rumpf ausgezeichnet. Seit 1997 ist Birgit Rumpf Mitglied der FSK Lohfelden in der Abteilung „Turnen – Leichtathletik – Rückengymnastik (T-L-R)“. Hier ist sie Trainerin im Turnsport und bereitet ihre Schützlinge auf Wettkämpfe vor. Außerdem ist sie bei der Ausrichtung von Wettkämpfen aktiv. Seit 2010 ist sie die stellvertretende Vorsitzende der Abteilung T-L-R. Landrat Uwe Schmidt überreichte diese Ehrung des Landes Hessen.

Zivilcourage wird beachtet

Außerdem hatte Bürgermeister Uwe Jäger die Personen mit Zivilcourage zum Neujahrsempfang eingeladen. Claudia und Michael Rose hatten während des Tankstellenbrandes im August 2016 den Täter beherzt festgehalten und die Polizei gerufen. Renate und Axel John sowie Anna Huppertz haben sich beim Brand Anfang Januar die Nachbarschaft gewarnt und sich um ihre Nachbarn gekümmert.

Musikalischer Rahmen

Für stimmungsvolle Musik sorgte das Duo „Jukic und Struhtz“. Nicole Jukic und Michael Struhts begeisterten das Publikum mit „Imagine“ von John Lennon, „Hello“ von Adele, „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller, „Mercy“ von Duffy, „Lieblingsmensch von Namika und „Stand by me“ von Ben E. King. (pm | rs)

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Trump – der neue US – Präsident


Von Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, Link

Brüssel. Insbesondere in Deutschland sieht man den heutigen Amtsantritt von Donald Trump als US Präsident eher skeptisch. Seine Beliebtheitswerte  hierzulande halten sich in Grenzen. Erwartet werde von ihm eine Mischung zwischen Eitelkeit und Spontanität.  Von der Autoindustrie bis zu Nato-Generälen, von Klimaschützern bis zu Kulturschaffenden überall ist man aufgeschreckt und gibt sich entsetzt. Es lohnt sich deshalb einmal mehr die Chancen der Trump-Präsidentschaft zu untersuchen.

  1. Zwischen den USA und Russland scheint ein Ende der Eiszeit in Sicht.  Trump und Putin haben beide signalisiert, dass sie die bisherigen Beziehungen zwischen der USA und Russland auf eine neue, partnerschaftliche Grundlage heben wollen. Das dürfte für den Frieden in der Welt von fundamentaler Bedeutung sein. Wenn Washington und Moskau fortan bei wichtigen geopolitischen Krisen einen Konsens fänden,  würden viele Konfliktherde entschärft. Auch wir als Europäer müßten ein deutliches Interesse daran haben, dass Krisenherde wie die in der Ostukraine oder auch der Syrienkrieg gelöst werden.
  2. Der designierte Präsident hat angekündigt, mit Russland, der Türkei und Iran einen möglichst raschen, umfassenden Friedensdeal für Syrien herbeizuführen. Er legt dabei  anders als sein Vorgänger  keinen Wert auf den Sturz Assads. Trump will vielmehr die regionale Stabilität herstellen bzw. erhalten. Trump hatte von Anfang an einen viel realistischeren Blick auf das verminte Konfliktfeld als Obama. Er sprach sich schon 2004  gegen den Irakkrieg aus. Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte er noch vor wenigen Tagen den Irak-Krieg als möglicherweise schlechteste Entscheidung in der Geschichte der USA. „Wir haben da etwas entfesselt – das war, wie Steine in ein Bienennest zu werfen“, sagte er.
  3. Allein die Entspannung mit Russland dürfte der Weltwirtschaft ganz neue Chancen eröffnen. Die deutsche Wirtschaft würde von einem schnellen Ende der Russland-Sanktionen profitieren.
  4. Das angekündigte US-Konjunkturprogramm dürfte die gesamte Weltwirtschaft beflügeln. Trump will mit Multimilliarden-Investitionen die Infrastruktur der USA modernisieren. Die Experten der OECD erwarten dadurch, dass die US-amerikanische Wirtschaftsleistung im Jahr 2018 um 3 Prozent zulegen könne. Den Impuls durch das von Trump bislang skizzierte Wirtschaftsprogramm schätzen die OECD-Experten auf 0,4 Prozentpunkte 2017 und 2018 auf rund 0,8 Prozent.  Seit Trumps Wahlsieg steigen an den Weltbörsen die Aktienkurse. Die Aussicht auf eine wirtschaftsfreundliche Politik mit niedrigen Steuern und die Konzentration des Staates auf Infrastruktur und Sicherheit anstatt auf Umverteilung und Umerziehung führt zu erheblichen Wohlstandsgewinnen rund um den Erdball. Allenthalben glauben große wie kleine Investoren, dass diese strategische Linie der Wirtschaftspolitik positiv sei und also investieren sie. Dieser Effekt wirkt wie ein Aufschwungimpuls in sich selbst.
  5. Das bestehende Politiksystem aus Partei- und Medienkartellen verliert in vielen westlichen Ländern an Akzeptanz. Trumps entlarvt unkonventionell die dringende Reformbedürftigkeit mancher Institutionen. Er beklagt die als belehrend und einseitig auftretende Medien, zum Anderen ein Steuersystem, das Millionen von Menschen, insbesondere aber den wirtschaftenden Mittelstand völlig unfair behandelt. Wenn Trump das Steuersystem – wie angekündigt – vereinfacht und den Mittelstand entlastet, dann würde er damit ein Vorbild für die überfällige Reform in anderen Ländern schaffen. Dann könnte auch in Deutschland Friedrich Merz’s „Steuererklärung im Bierdeckelformat“ wieder in den gesellschaftlichen Mittelpunkt der Steuerreformdiskussion rücken. (qu: ntv / ws)

 




Lebhafter Verkehr auf den Wintersportrouten

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 20. bis 22. Januar

Immer mehr Skibegeisterte machen sich auf den Weg Richtung Alpen und in die Wintersportorte der deutschen Mittelgebirge. Deshalb müssen Autofahrer auf der Hin- und Heimreise aus den Skigebieten mit lebhaftem Verkehr rechnen. Abseits der Wintersportrouten rollt der Verkehr nahezu ungestört.

Die Staustrecken:

  • A 1 Köln – Dortmund – Münster – Bremen
    • A 3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
    • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
    • A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
    • A 7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
    • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
    A 9 München – Nürnberg – Berlin
    • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
    • A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
    • A 99 Umfahrung München

Auch in einigen Alpenländern werden die Wintersportfans nicht um Staus herumkommen.

Den stärksten Verkehr erwartet der ADAC für die Vormittags- und Nachmittagsstunden des Samstags und Sonntags.

Abseits der Wintersportrouten bleibt es ruhig.

 




Für 60 Prozent der Autokäufer ist die Marke wichtig

Die Mehrheit der Deutschen entscheidet nach Hersteller

Der Kauf eines Pkw ist ein hochkomplexer, von vielen Faktoren beeinflusster Prozess: Größe, Sicherheit, Antriebsart, Verbrauch, Preis und nicht zuletzt Marke spielen eine Rolle. Die Bedeutung der Marke für Autokäufer hat der ADAC in einer Befragung recherchiert. Ergebnis: Für mehr als 60 Prozent ist die Marke „wichtig“ oder „außerordentlich wichtig“.

Aufgeteilt nach Alter zeigt sich jedoch ein heterogenes Bild: Mit knapp 67 Prozent halten deutlich mehr ältere Fahrer (ab 60 Jahre) die Marke für wichtig oder sehr wichtig. Bei jungen Fahrern (bis 29 Jahre) sind es rund 10 Prozentpunkte weniger (58 Prozent). Als Erklärung dafür kann der geringere finanzielle Spielraum bei den meisten der jungen Fahrer gelten. Auch dient das Auto als Statussymbol älteren Fahrern wohl eher als jüngeren.

Die Meinung der eigenen Freunde ist dagegen nur knapp 16 Prozent wichtig oder sehr wichtig – durchschnittlich über alle Altersstufen hinweg.

Bei einzelnen Altersgruppen ergibt sich ein differenziertes Bild: Vor allem jüngere Fahrer (bis 29 Jahre) sind deutlich abhängiger von der Meinung ihrer Freunde (mehr als 27 Prozent ist diese wichtig oder sehr wichtig) als die über 60-Jährigen (knapp 10 Prozent).

Aufgeteilt nach Geschlechtern zeigt sich, dass knapp 35 Prozent der jungen Männer die Freundesmeinung wichtig bzw. sehr wichtig nehmen, bei den jungen Frauen sind es nur rund 20 Prozent. Hier zeigt sich der Gruppenzwang ausgeprägter als bei älteren Fahrern, die ihre Kaufmotive wohl stärker verinnerlicht haben.

Als Datenquelle dient das ADAC-Kundenbarometer, für das 20.000 Teilnehmer befragt wurden, deren Pkw zwischen einem halben und dreieinhalb Jahren alt war. Etwa die Hälfte der Befragten sind Frauen, der Altersdurchschnitt liegt bei 44,4 Jahren.

ADAC

 




Nachts die Heizung runterdrehen?

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Heizung abdrehen oder durchheizen – das ist die ewige Frage“

Früher regelten sich die Dinge von alleine: Die Öfen gingen abends aus und die Wohnungen wurden kalt. In Frostperioden leistete man sich allenfalls noch eine Kohle mehr bis 21.00 Uhr. Heute wird durchgeheizt. Die Heizungsregelung passt die Temperatur des Heizwassers der Außentemperatur an. Die Heizzeiten werden durch ein Tages- und Wochenprogramm gesteuert, abends werden die Heizwassertemperaturen abge­senkt.

Zu dieser „Nachtabsenkung“ gibt es viele Meinungen. Wie groß ist die Energieeinsparung, ist die stete Frage? „Die Nachtabsenkung spart Energie ein, auch wenn die benötigte Aufheizenergie am Morgen berücksichtigt wird. Bei der Nachtabsenkung empfiehlt sich eine Reduzierung der Vorlauftemperatur von 5 bis 8° Celsius. Der Zeitpunkt für die morgendliche Aufheizung ist so zu wählen, dass die Räume rechtzeitig wieder angenehm warm sind. Entscheidend für die Wärmeverluste eines Gebäudes ist die Differenz zwischen der Innen- und der Außentemperatur: Stellt sich durch Nachtabsenkung die Raumtemperatur nachts auf im Mittel 17° Celsius statt 20° Celsius ein, so ergibt sich gegenüber der durchgängigen Beheizung eine Einsparung von ca. sieben Prozent“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

 

Dabei ist zu beachten:

  • Das totale Abkühlen eines Raumes ist nicht sparsamer und kann Schäden (u. a. Schimmelbildung) verursachen.
  • Eine Nachtabsenkung spart umso mehr, je schlechter gedämmt ein Gebäude ist.
  • Eine Heizenergieeinsparung zwischen fünf und zehn Prozent gegenüber kontinuierlichem Heizen ist bei kaum gedämmten Altbauten möglich.
  • Dabei sparen Gebäude ohne Speichermassen (Holzbauart) mehr Energie, als massive Gebäude.Nämlich etwa die Wärmemenge, die in den schweren Bauteilen eingespeichert ist und nachts bei abgesenktem Heizbetrieb die Raumtemperatur hochhält.
  • Eine höhere Raumtemperatur bedeutet aber höhere Wärmeverluste über die Außenbauteile. “Früher waren Speichermassen gut, weil sie bei nachts ausgehenden Einzelofenheizungen das Auskühlen der Wohnungen verzögerten. Heute heizen unsere Zentralheizungen durch und die große Speichermasse unserer Häuser ist heizungstechnisch nicht mehr erforderlich. Immerhin 150 Tonnen Gebäudemasse müssen bei einem Einfamilienhaus im Winter auf Temperatur gehalten werden“ so Florian Voigt.

 

Wie die Raumtemperaturen sich nachts einstellen, hängt vom Wärmeschutz des Gebäudes ab.

„Bei gut wärmegedämmten Niedrigenergiehäusern haben wir nur noch nächtliche Temperaturabsenkungen um 1 bis 2° Celsius gemessen“, so Voigt, „die Bedeutung der Nachtabsenkung für die Energieeinsparung wird immer geringer, je besser unsere Häuser gedämmt sind.“

Verfügt das Heizsystem nicht über ein Schnellaufheizprogramm, so ist mit der Aufheizphase recht früh am Morgen zu beginnen. Die Absenkung erfolgt bei den heute üblichen Regelungen automatisch und nach einem Programm, das der Hauseigentümer einstellen kann. Sie lässt sich auch bei Tag einsetzen, z.B. bei regelmäßiger beruflicher Abwesenheit.

Eine Nachtabschaltung hat den zusätzlichen Vorteil, dass die Kessel-Bereitschaftsverluste entfallen und auch die elektrischen Aggregate ausgeschaltet sind.

Für Mieter gilt:

Die Zentralheizung muss so eingestellt sein, dass eine Temperatur von 22° Celsius erreicht werden kann. Das gilt tagsüber in der Zeit zwischen 6.00 und 24.00 Uhr. Im Interesse der Energieeinsparung darf und muss die Heizung nachts abgesenkt werden. Allerdings muss eine nächtliche Mindesttemperatur in den Wohnungen gewährleistet sein, etwa 17 bis 18° Celsius. Heute wird die Zeit zwischen 24.00 bis 6.00 Uhr als angemessen für die Nachtabsenkung der zentralen Heizanlage betrachtet.

 

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.




Nachfolge klar

Brüssel. Der italienische Konservative Antonio Tajani wird neuer Präsident des Europaparlaments und damit Nachfolger des bisherigen Präsidenten Martin Schulz (SPD). Der Kandidat der Europäischen Volkspartei setze sich gestern Abend in einer Stichwahl gegen den Sozialisten Gianni Pittella durch, teilte Schulz (Sitzungsleiter) mit.  Tajani bekam 351 Stimmen, Pittella 282.

Schulz (SPD) geht nach fünf Jahren an der Spitze der 751 Abgeordneten in die Bundespolitik. Er ist dort als möglicher Bundesaußenminister und als Kanzlerkandidat im Gespräch.

(Kölner Stadtanzeiger / ws)




Studium mit der App vorplanen

Studienorientierung bis ins Detail: studieren.de zeigt, was im Studium steckt

München (ots) – Abbruchquoten von durchschnittlich über 30 Prozent (destatis) sind ein alarmierendes Zeichen dafür, dass viele Abiturienten zu wenig darüber wissen, was sie im Studium konkret erwartet. Welcher der über 8.000 Bachelorstudiengänge passt wirklich? Richtig entscheidet, wer persönliche Interessen und Studienschwerpunkte zusammenbringt. Wie das gelingen kann, zeigt studieren.de.

Die Datenbank verzeichnet bereits über 60.000 Studienmodule und rund 3.500 Studienprofile. Damit kennt die Suchmaschine nicht nur alle Studiengänge, sondern auch deren Inhalte. studieren.de ermöglicht so eine effiziente Studienorientierung bis ins Detail. „Genaue und rechtzeitig begonnene Recherche hilft gegen späteren Frust im Studium“, weiß Studienberaterin Ulrike Hartmann. Schüler sollten sich dabei nicht nur fragen, welche Interessen sie haben, sondern auch wissen in welchen Studiengängen das steckt, was sie interessiert. Valentin Peter, der Gründer und Vorstand von studieren.de, erklärt: „Zum Beispiel ist Klimawandel für viele ein wichtiges Thema. Dazu wird aber kein eigener Studiengang angeboten. Durch studieren.de sind Schüler in der Lage Studiengänge zu finden, die sich thematisch mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Da gibt es Agrarbiologie, Geographie aber auch Angebote in Politikwissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen.“

Dr. Volker Eisenlauer, wissenschaftlicher Projektleiter bei studieren.de ergänzt: „Um das passende Studium zu matchen, braucht man eine detaillierte Datenbank, dazu ist kein Neigungstest in der Lage.“ Der Medienwissenschaftler sieht weiteres Potenzial für eine reflektierte Studienorientierung im Bereich Mobile Learning. „Entsprechend aufbereitet sind Studienmodule nicht nur ein wichtiger Schlüssel bei der Studienorientierung, sondern im nächsten Schritt auch zur Organisation und zum erfolgreichen Abschluss des Studiums.“ Dazu hat studieren.de die neue App module.org entwickelt – einen persönlichen Organizer fürs Studium. Schüler können damit vorab am Handy bequem ihr Wunschstudium probeweise Semester für Semester durchspielen. „Die Gefahr, danach mit falschen Erwartungen ins Studium zu gehen, wird so geringer“, meint der Experte.

 

Alle Informationen und Angebote von studieren.de sind für die Nutzer kostenfrei.

Link zur studieren.de-Datenbank: https://studieren.de/suche.0.html 
Mehr zur neuen App module.org: http://module.org/ 




Es war höchste Zeit

Berlin. Erika Steinbach ist aus der CDU ausgetreten. Sie begründet ihren Austritt in einem Interview, welches sie n-tv.de gewährte.

n-tv.de: Warum verlassen Sie die CDU nach 43 Jahren?

Erika Steinbach: Das war ein langwieriger Prozess. Eine Partei, für die man über viele Jahre Wahlkampf gemacht hat, gibt man nicht ohne Weiteres auf. Diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht. Sie hat schlaflose Nächte gekostet. In den letzten Jahren kam einiges zusammen, wo ich mich gefragt habe: Darf und will ich das noch unterstützen? Das waren insbesondere die drei Großprojekte. Die Energiewende, die aus heiterem Himmel erfolgte, weil in Fukushima ein Atommeiler kollabierte. Dann die Eurorettungsaktion, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Und natürlich war es auch die Migrationspolitik.

Die Bundeskanzlerin hat ihre Einwanderungspolitik korrigiert. War das aus Ihrer Sicht nicht ausreichend?

Der Flüchtlingszustrom wurde dadurch eingedämmt, dass die Balkanroute durch andere Länder geschlossen wurde und Ungarn seine Außengrenze gesichert hat. Das ist Pflicht eines jeden EU-Landes, aber dafür wurden Ungarn von deutscher Seite sogar noch kritisiert. Inzwischen sind viele gesetzliche Regelungen getroffen worden, die wir Innenpolitiker gefordert haben. Allerdings gab es schon vorher rechtliche Rahmenbedingungen, an denen vorbei die Migrationspolitik gestaltet worden ist. Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass 2000 gefälschte Pässe beim Bundesamt für Migration entdeckt wurden, ohne dass Strafanzeige gestellt wurde. Die Menschen sind am Recht vorbei auf die Länder verteilt worden. Ähnlich ist es im Fall Amri. Aufgrund seiner 14 Identitäten hätte er strafrechtlich belangt werden müssen.

Wann war für Sie der Punkt erreicht, wo Sie wussten: Jetzt reicht’s?

Das Fass zum Überlaufen gebracht hat vor allem die Feststellung, dass das, was die CDU will, bei der Parteivorsitzenden keine Resonanz findet. Das hat sich beim Bundesparteitag im Dezember in Essen wieder gezeigt. Die Partei war gutwillig und hat Angela Merkel nach ihrer Rede lange applaudiert. Anschließend gab es Debatten um die doppelte Staatsangehörigkeit. Mit Mehrheit wurde der Beschluss gefasst, dass wir den Doppelpass nicht wollen. Am Ende des Parteitags hat die Kanzlerin jedoch erklärt, dass sie das für verkehrt hält und nicht umsetzen will. Damit hat die Parteivorsitzende mehr als deutlich gemacht, dass ihr die Beschlüsse ihrer eigenen Parteimitglieder egal sind.

Können Sie ein weiteres Beispiel nennen?

Zu Beginn der Legislaturperiode stand im Koalitionsvertrag, dass wir keine finanzielle Förderung der Elektromobilität durch den Staat wollen. Dann kam das Thema auf die Tagesordnung. An einem Dienstag haben meine Fraktionskollegen aus den zuständigen Ausschüssen in unserer Fraktionssitzung kundgetan, dass eine staatliche Förderung dezidiert und begründet seitens unserer Fraktion nicht gewollt ist. Dennoch hat die Kanzlerin der Wirtschaft am selben Abend zugesagt, Elektromobilität staatlich zu fördern. Das hat viele in der Fraktion erschüttert. Weder der Koalitionsvertrag noch die Haltung der eigenen Fraktion hat sie interessiert. Die Botschaft war wieder: Es ist egal, was meine Partei oder meine Fraktion will. Ich mache, was ich will. Das hat mich geradezu erschüttert, zumal mir der Mensch Angela Merkel sehr sympathisch ist.

Aus Ihren Äußerungen ist das ja nicht gerade herauszuhören.

Man kann wunderbar mit Angela Merkel reden und es ist fast unmöglich, sie nicht zu mögen. Ich grolle ihr nicht. Aber selbst wenn sie meine Schwester wäre, würde ich sagen: Tut mir leid, ich bin völlig anderer Meinung. Ich halte ihren Weg für Deutschland und auch für die politische Kultur für besorgniserregend und gefährlich. Ich habe ihr das auch privat in einem langen Brief im Herbst 2015 geschrieben und sie flehentlich gebeten, ihre Politik zu ändern. Wir haben uns mehrfach unterhalten. Sie hat entgegnet, das sei doch humanitär. Gespräche mit Angela Merkel sind immer angenehm, aber sie bleibt am Ende bei ihrer Haltung. Horst Seehofer hat mit seinen Forderungen immer recht gehabt. Ohne die bayerische Kompetenz wäre dieses Flüchtlingschaos nicht zu bewältigen gewesen.

Bereuen Sie einige der Äußerungen rückblickend, wie zum Beispiel Ihren Diktatur-Vergleich im März?

Nein. Denn unterm Strich ging die Flüchtlingspolitik an den Gesetzen und dem Parlament vorbei. Wer aus einem sicheren Land kommt, ist an der Grenze zurückzuweisen. Das kann man vielleicht mal an einem Wochenende in einer Sondersituation außer Kraft setzen, ansonsten sehen unsere Regelungen das so vor. Wenn man es anders haben will, muss man im Bundestag die Gesetze ändern, aber das ist nicht passiert. Das Parlament hat dagegen auch nicht aufbegehrt. Alle, die Linkspartei, die Grünen und die Große Koalition haben an einem Strang gezogen. In einer parlamentarischen Demokratie ist das beunruhigend. Teile der CDU/CSU-Fraktion waren noch die einzige Opposition.

Sie wählen nicht gerade einen harmonischen Abschied. Man könnte fast meinen, Sie wollten viele in der CDU dazu bringen, Ihnen zu folgen. Wäre es nicht auch ruhiger gegangen?

Ich kann nicht mehr als einen Austritt ankündigen und umsetzen, aber einen solchen Schritt muss man dann auch begründen. Das habe ich in aller Ausführlichkeit getan. Es ist besser, das zu Beginn des Jahres zu tun und nicht erst kurz vor der Sommerpause. In einem Wahljahr befreie ich die CDU von mir.

Sie verbinden Ihren Austritt mit einer Wahlempfehlung für die AfD. Sie haben gesagt, Sie würden hoffen, dass die Partei in den Bundestag einzieht. Wollen Sie der CDU schaden?

Das ist keine Wahlempfehlung, sondern spiegelt meine tiefe Überzeugung, dass jedes Parlament auch Opposition braucht…(ntv-interview)

 




Steinbach wirft hin

Berlin. Nach 40 Jahren CDU Mitgliedschaft zieht Erika Steinbach die Reißleine und tritt aus der CDU aus. Es ist ihre Generalabrechnung mit ihrer bisherigen Chefin, der Kanzlerin Angela Merkel. Die langjährige Frankfurter Bundestagsabgeordnete und Ex – Präsidentin des Bundes der Vertriebenen setzt ihren Abgang dabei sehr öffentlichkeitswirksam in Szene. Auch ihren Austritt aus der Fraktion hat sie erklärt. Der laute Abgang überraschte aus den Reihen der CDU wohl eher niemanden. Doch zu Beginn des Bundestagswahljahres kommt ihr Austritt für die Union allemal höchst ungelegen, da die rechtskonservative Politikerin mit ihrer Kritik für den Teil der Partei steht; an  dem  die AfD in den letzten Monaten großes Interesse zeigte.

Steinbach wirft Merkel den umstrittenen Euro-Rettungspakt und die aktuelle Flüchtlingspolitik vor. Sie habe mit in einer „einsamen Kanzlerentscheidung“ ohne die Rückversicherung des Parlaments  im Herbst 2015 „eine Million Flüchtlinge ungesteuert und nicht überprüft“ nach Deutschland einströmen lassen. Darunter seien bekannter Weise auch Terroristen gewesen.

Merkel habe damit Deutschland „massiv“ ökonomisch und kulturell geschadet und die wachsende Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland  in Kauf genommen. Führende AfD-Politiker begrüßen den Schritt Steinbachs und hoffen auf Nachfolger, hoffen auf eine Erosion des rechten CDU Flügels.

Die Hessen-CDU, der Heimatverband Steinbachs, spricht unterdessen von „haltlosen und maßlosen“ Vorwürfen. Der Austritt sei jedoch „absehbar“ gewesen, sagt Generalsekretär Manfred Pentz und fordert Steinbach zugleich auf, ihr Mandat zurückzugeben.

Von Deutscher Bundestag, CC BY-SA 3.0 de, Link

Steinbach steht dabei mit ihrer Kritik an der Flüchtlingspolitik in der konservativen Hessen-CDU nicht allein. An der Basis grummelte es im Flüchtlingsherbst 2015 deutlich. Doch Kritiker wurden von der Parteispitze unter Regierungschef Volker Bouffier, der in Wiesbaden mit den umstrittenen Grünen regiert, an die Kandare genommen.

„Aus der CSU wäre Erika Steinbach nicht ausgetreten. Das ist sicher!“, schreibt am Sonntag der CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius, seit 2014 Nachfolger Steinbachs im Präsidentenamt des Vertriebenenverbandes. In der Flüchtlingskrise kam offener Widerspruch in Hessen allein vom Berliner Kreis. Dieser aus Hessen agierenden erzkonservativen Gruppe, die seit Jahren bundesweit generell die Merkel-Politik kritisiert, gehört neben Steinbach auch der frühere CDU-Landtags-Fraktionschef Christian Wagner an.

Er ist noch am Sonntag so ziemlich der Einzige, der Verständnis für Steinbachs Kritik äußert, wenn er auch den Parteiaustritt für falsch hält. Ministerpräsident Bouffier hatte erst jüngst deutlich gemacht, dass die CDU um die Rückgewinnung der zur Alternative für Deutschland abgewanderten Wähler kämpfen wolle. Jede Form der Kooperation lehnt der CDU-Bundesvize aber strikt ab. Steinbach sieht dagegen die Rechtspopulisten als „Fleisch vom Fleische der CDU“, wie sie der „Welt am Sonntag“ sagte. Sie will vorerst als fraktionslose Abgeordnete ihr Mandat bis zur Bundestagswahl behalten – und freut sich nach eigenen Worten darauf, wenn die AfD in den Bundestag einziehe, „damit es dort endlich wieder eine Opposition gibt“. (qu: ntv /ws)

 

 




Deutsche Wirtschaft im Jahr 2016 weiter auf Wachstumskurs

WIESBADEN – Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr.

In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen: 2015 um 1,7 % und 2014 um 1,6 %.

Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,4 % lag.

 

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
3,7 3,3 1,1 – 5,6 4,1 3,7 0,5 0,5 1,6 1,7 1,9

Kalenderbereinigt errechnet sich eine etwas niedrigere BIP-Wachstumsrate von 1,8 %, da im Jahr 2016 rechnerisch ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahr. 

Bruttoinlandsprodukt, preis- und kalenderbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
3,9 3,4 0,8 – 5,6 3,9 3,7 0,7 0,6 1,6 1,5 1,8

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 war die inländische Verwendung: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 4,2 % sogar noch deutlich stärker. Dieser kräftige Anstieg ist unter anderem auf die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden und die daraus resultierenden Kosten zurückzuführen. Insgesamt legten die Konsumausgaben um 2,5 % zu und waren auch im Jahr 2016 die größte, jedoch nicht die einzige Stütze des deutschen Wirtschaftswachstums. Auch die Investitionen trugen ihren Teil dazu bei: Die preisbereinigten Bauinvestitionen stiegen im Jahr 2016 kräftig um 3,1 %, was vor allem an höheren Investitionen für Wohnbauten lag. In Ausrüstungen – das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurde mit + 1,7 % ebenfalls mehr investiert als ein Jahr zuvor. Gebremst wurde das BIP-Wachstum im Jahr 2016 durch einen Vorratsabbau (– 0,4 Prozentpunkte). Der Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, hatte per Saldo ebenfalls einen leicht negativen Effekt auf das BIP-Wachstum (– 0,1 Prozentpunkte). Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,5 % höher als im Vorjahr; die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+ 3,4 %).

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts trugen alle Wirtschaftsbereiche zur wirtschaftlichen Belebung im Jahr 2016 bei. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %. Überdurchschnittlich entwickelte sich dabei das Baugewerbe, das im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 2,8 % zulegte. Auch im Produzierenden Gewerbe, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung erwirtschaftet, nahm die Wirtschaftsleistung zu, allerdings mit + 1,6 % sehr viel moderater. Deutliche Zunahmen gab es daneben in den meisten Dienstleistungsbereichen.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2016 von knapp 43,5 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht.

Das ist der höchste Stand seit 1991. Nach ersten vorläufigen Berechnungen waren im Jahr 2016 rund 429 000 Personen oder 1,0 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor.

Damit setzte sich der seit zehn Jahren anhaltende Aufwärtstrend fort. Die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, war 2016 um 1,2 % höher als im Vorjahr. Je Erwerbstätigen gemessen ist die Arbeitsproduktivität um 0,9 % gestiegen.

Die staatlichen Haushalte waren im Jahr 2016 weiter auf Konsolidierungskurs:
Der Staatssektor – dazu gehören Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen – beendete das Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsüberschuss in Höhe von 19,2 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2016 eine Überschussquote von + 0,6 %. Damit kann der Staat nach den neuesten Berechnungen das dritte Jahr in Folge mit einem Überschuss abschließen.

Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen
  2013 2014 2015 2016
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
In jeweiligen Preisen 
Private Konsumausgaben 1,8 1,8 2,6 2,6
Konsumausgaben des Staates 4,3 3,5 4,0 5,8
Bruttoanlageinvestitionen 0,4 5,0 3,2 4,0
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen – 1,8 6,1 4,6 2,6
Bauinvestitionen 1,5 4,2 2,2 4,9
I n l ä n d i s c h e   V e r w e n d u n g 2,6 2,8 2,6 3,2
Exporte 1,3 3,9 6,3 1,5
Importe 1,5 2,5 3,9 0,7
B r u t t o i n l a n d s p r o d u k t   (BIP) 2,5 3,5 3,7 3,3
Bruttonationaleinkommen 2,5 3,3 3,7 3,3
Volkseinkommen 2,6 3,4 3,8 3,4
Arbeitnehmerentgelt 2,8 3,9 3,7 3,6
Unternehmens- und Vermögenseinkommen 2,2 2,4 4,2 3,1
Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte 1,5 2,3 3,1 2,8
Preisbereinigt, verkettet 
Private Konsumausgaben 0,7 0,9 2,0 2,0
Konsumausgaben des Staates 1,2 1,2 2,7 4,2
Bruttoanlageinvestitionen – 1,1 3,4 1,7 2,5
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen – 2,1 5,5 3,7 1,7
Bauinvestitionen – 1,1 1,9 0,3 3,1
I n l ä n d i s c h e   V e r w e n d u n g 0,9 1,4 1,6 2,2
Exporte 1,9 4,1 5,2 2,5
Importe 3,1 4,0 5,5 3,4
B r u t t o i n l a n d s p r o d u k t   (BIP) 0,5 1,6 1,7 1,9
nachrichtlich: 
BIP je Erwerbstätigen – 0,1 0,8 0,8 0,9
BIP je Erwerbstätigenstunde 0,8 0,4 0,8 1,2
Bruttowertschöpfung insgesamt 0,5 1,5 1,6 1,8
darunter:
Produzierendes Gewerbe ohne Bau – 0,4 5,0 1,6 1,6
Baugewerbe – 2,3 1,4 – 0,2 2,8
Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in Prozentpunkten
Private Konsumausgaben 0,4 0,5 1,1 1,1
Konsumausgaben des Staates 0,2 0,2 0,5 0,8
Bruttoanlageinvestitionen – 0,2 0,7 0,3 0,5
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen – 0,1 0,4 0,2 0,1
Bauinvestitionen – 0,1 0,2 0,0 0,3
Vorratsveränderungen und Ähnliches 0,5 – 0,1 – 0,5 – 0,4
Inländische Verwendung 0,9 1,3 1,5 2,0
Außenbeitrag – 0,4 0,3 0,2 – 0,1

Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das Jahr 2016 enthält das Statement von Präsident Dieter Sarreither zur heutigen Pressekonferenz sowie das zusätzliche Begleitmaterial „Bruttoinlandsprodukt 2016 für Deutschland“, das im Internet verfügbar ist.

Am 14. Februar 2017 wird das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das vierte Quartal 2016 sowie die überarbeiteten Ergebnisse für das Jahr 2016 veröffentlichen (nur BIP). Detaillierte Ergebnisse folgen am 23. Februar 2017.

Die zuletzt im November 2016 veröffentlichten Ergebnisse für die Jahre 1991 bis 2015 wurden – wie immer zum jetzigen Zeitpunkt – nicht überarbeitet.

Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen können auf den Internetseiten von Destatis abgerufen werden. In der Fachserie 18 „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen“, Reihe 1.1 „Erste Jahresergebnisse“ stehen tiefer gegliederte Ergebnisse zur Verfügung. Diese und weitere Veröffentlichungen sind unter Publikationen erhältlich. Ein ausführlicher Qualitätsbericht für die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen findet sich ebenfalls im Internet.

Quelle : DESTATIS | Statistisches Bundesamt




schauinsland-reisen und Sundair nehmen Ägypten ab Kassel in den Flugplan auf

Von Karte: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, Link

Duisburg, 13. Januar 2017 — Der Reiseveranstalter schauinsland-reisen und die Sundair werden ab Juli auch sonnenhungrige Urlauber nach Hurghada, Ägypten, bringen.

Das Ziel am  Roten Meer wird zweimal pro Woche —dienstags und samstags — angeflogen. Besonders bei Familien ist die Destination mit ihrer exzellenten Hotellerie und den attraktiven All Inclusive-Leistungen sehr beliebt.
Die neue Verbindung wird den Flug in die Türkei ersetzen. „Die enge Kommunikation mit den Reisebüros der Region hat ergeben, dass die aktuell starke Ägypten-Nachfrage, ein starkes Argument für die neue Destination ab Kassel darstellt“, so Detlef Schroer, Leiter Vertrieb bei schauinsland-reisen.
Die Flüge nach Ägypten sind ab sofort buchbar.

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Jetzt bin ich am Zug…

…mit diesem Slogan wirbt ein neues Unternehmen für seine Dienstleistungen.

Gemeint ist das sogenannte Crowdfunding (siehe unten) -Unternehmen LOCOMORE.
Locomore sagt über sich selbst:
Locomore wurde bereits 2007 von Derek Ladewig gegründet mit dem Ziel, eine Alternative zur Deutschen Bahn auf die Gleise zu bringen. So war Locomore maßgeblich an der Initiierung des Hamburg-Köln-Express (HKX) beteiligt. Wegen unterschiedlicher strategischer Auffassungen mit dem amerikanischen HKX-Mehrheitsinvestor RDC haben sich die Wege von Locomore und HKX aber im Jahr 2011 und 2012 getrennt. Ein Teil des HKX-Teams wechselte zu Locomore und Locomore gab seine Anteile an HKX ab. Seitdem arbeitet Locomore daran, mit eigenen Zügen neue Mobilitätsangebote zu entwickeln.

 

Klingt alles noch nicht so weltbewegend – und vor allem was hat das mit NordHessen zu tun?

Ganz einfach: Seit dem 14.12.2016 laufen die Züge quer durch Deutschland.

Immer hin fahren sie aktuell von :

Berlin – Wolfsburg – Hannover – Göttingen – Kassel – Fulda – Hanau – Frankfurt – Darmstadt – Heidelberg – Vaihingen (Enz) – Stuttgart

Von der ursprünglichen Preisstruktur mussten zwar leicht abgewichen werden, denn ursprünglich war geplant den Preis auf 22 € zu deckeln von Berlin bis Stuttgart, dennoch liegen die Bahnfahrten deutlich günstiger als bei vergleichen Konkurrenzunternehmen.

Nun gilt folgende Tarifstruktur:

Die Locomore-Ticketpreise werden dynamisch, abhängig von Nachfrage und Verfügbarkeit, bestimmt. Für jede Relation werden Tickets in den Produktklassen Basic und Business innerhalb einer fairen Preisspanne angeboten. Alle vor Fahrtantritt erworbenen Tickets sind zuggebunden und beinhalten eine Platzreservierung.

Dies bedeutet zum Beispiel im Basic-Tarif:

Günstig individuell Reisen

  • Was beinhaltet ein Ticket im Basic-Tarif?
  •    Fahrt in einem modernisierten IC-Wagen mit Tischen, Steckdosen und kostenlosem WLAN
  •     Kostenlose Sitzplatzreservierung
  •     attraktive Fahrzeiten mit bis zu 200 km/h
  • Was kostet ein Ticket im Basic-Tarif?
  •     Basic-Tickets gibt es je nach Verfügbarkeit und Fahrstrecke schon ab 7 € bis 22 €, für einzelne Kurzstrecken (z.B. Frankfurt – Darmstadt) sogar ab 3 €.
  •     Der Höchstpreis für den Basic-Tickettarif liegt immer unterhalb des BahnCard-50-ICE-Flexpreises der Deutschen Bahn.
  •     Beim Ticketkauf an Bord unserer Zügen gilt grundsätzlich der Höchstpreis. Einen Sitzplatz können wir euch insbesondere an Verkehrstagen mit starker Nachfrage nicht garantieren. Nutzt daher nach Möglichkeit den Vorverkauf, z.B. über locomore.com.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man mal auf den Seiten eines grossen Staatsunternehmens im gleichen Transportsektor nachschaut, stellt man fest, dass für die Fahrt von Berlin nach Vaihingen der Preis von 145 € angegeben ist.  Bei Benutzung der 50 % Ermäßigungskarte wäre man also immer noch teurer dort.

Nur der Businesstarif, der aber folgende Annehmlichkeiten beeinhaltet wäre also etwas teurer:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teurer wohlgemerkt als die 50 % Ermäßigung und nicht etwa teurer als der Haupttarif in der 2. Klasse

Es lohnt sich also das Unternehmen im Auge zu behalten und vielleicht bei der nächsten Fahrt zu berücksichtigen.

 

 

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aus Wikipedia :

Crowdfunding [ˈkɹaʊdˌfʌndiŋ] (von englisch crowd für ‚(Menschen-)Menge‘,
und funding für ‚Finanzierung‘, deutsch auch Schwarmfinanzierung) ist eine Art
der Finanzierung. Mit dieser Methode der Geldbeschaffung lassen sich
Projekte, Produkte, die Umsetzung von Geschäftsideen und vieles andere mit
Eigenkapital oder dem Eigenkapital ähnlichen Mitteln, in Deutschland zumeist
in Form partiarischer Darlehen oder stiller Beteiligungen, versorgen.
Eine so finanzierte Unternehmung und ihr Ablauf werden auch als eine
Aktion bezeichnet. Ihre Kapitalgeber sind eine Vielzahl von Personen
– in aller Regel bestehend aus Internetnutzern, da zum Crowdfunding meist
im World Wide Web aufgerufen wird.




Egon bringt Verkehrschaos

Kassel. In ganz Nordhessen aber auch im übrigen Deutschland hat mit dem Tief Egon der Winter entgültig Einzug gehalten. Glatte Straßen und erhebliche Schneeverwehungen beeinträchtigen vielerorts den Straßenverkehr. Viele Buslinien konnten vorübergehnd nicht bedient werden. Für die Räum- und Streukommandos herrscht derzeit Konjunktur. Umgestürzte Bäume, gesperrte Bahnstrecken und gefährliche Schneeglätte auf den Straßen: Tief „Egon“ hatte in der Nacht von Westen her ganz Deutschland erreicht. Egon bringt Verkehrschaos. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz fegte der Wind teils mit Orkanstärke über das Land und entwurzelte Bäume. In Frankfurt / Main wurden bislang 120 Flüge gestrichen. Es könnten noch mehr werden, sagte ein Sprecher des Frankfurter Flughafens.

Es kam zu Verkehrsbehinderungen und Stromausfällen. „Wir haben seit Mitternacht massive Probleme mit dem Sturm“, sagte u. a. ein Sprecher des Lagezentrums in Saarbrücken am frühen Morgen. Auch in Mengeringhausen (Bad Arolsen) rutschte ein Kleintransporter von der schneeglatten Straße und kam erst auf der Leiplanke zum Stehen. (qu: ntv / ws)

 




Ruhiger Winterverkehr auf den Autobahnen ADAC-Stauprognose für das Wochenende 13. bis 15. Januar

München (ots) – Am Wochenende kommen Autofahrer weitgehend störungsfrei auf Deutschlands Autobahnen voran. Wer während der Stoßzeiten auf den Ballungsraumautobahnen unterwegs ist, sollte allerdings ein kleines Zeitpolster einplanen. Auch auf den Wintersportrouten ist in den Vormittags- und Abendstunden des Samstags und des Sonntags etwas mehr los. Darüber hinaus sind witterungsbedingte Zeitverzögerungen möglich.

Die Staustrecken:

   - A 1 Köln - Dortmund - Münster - Bremen - Hamburg
   - A 3 Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau
   - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
   - A 9 München - Nürnberg - Berlin
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 99 Umfahrung München

Auf der A 7 Flensburg Richtung Hamburg ist der Abschnitt zwischen Quickborn und Hamburg-Schnelsen-Nord von Samstag, 21 Uhr bis Sonntag, 9 Uhr gesperrt. Kurzfristig angekündigte Sperren und mögliche Änderungen gibt es unter https://www.adac.de/reise_freizeit/verkehr/aktuelle_verkehrslage/.

Diese Presseinformation finden Sie online unter presse.adac.de. Das Video zur Stauprognose gibt es unter youtube.de/adac. Folgen Sie uns auch unter twitter.com/adac.

ADAC




Gesamtes Inventar im Internet veröffentlicht

Gesamtinventar online

Der International Tracing Service (ITS) hat sein Gesamtinventar im Internet veröffentlicht. Es bietet einen Überblick über die Archivbestände des ITS, zu denen rund 30 Millionen Dokumente über die nationalsozialistische Verfolgung und Zwangsarbeit sowie das Schicksal der Überlebenden zählen. Seit 2013 sind die Originaldokumente des Archivs Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes „Memory of the World“.

 

„Nutzer des Archivs können sich anhand des Gesamtinventars einen guten Eindruck von der Struktur und den Inhalten der Bestände verschaffen“, so Archivleiter Dr. Christian Groh. „Themenrecherchen und die Vorbereitung eines Archivbesuchs werden für Forscher erheblich leichter.“ Das Inventar bietet grundlegende Angaben zu den einzelnen Teilbeständen. Dazu zählen zum Beispiel der Titel, der Umfang, die Signatur und eine kurze inhaltliche Beschreibung. Die durchsuchbare Inventarstruktur wird als navigierbarer Baum angezeigt. Daneben kann nach Stichworten recherchiert werden. Das Gesamtinventar steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

 

Die Erschließung der umfangreichen Bestände ist jedoch nicht abgeschlossen. Der ITS hat sich aus Gründen der Transparenz bewusst entschlossen, auch vorläufig oder oberflächlich erschlossene Bestände im Gesamtinventar anzuzeigen. Die bereits bestehenden Angaben zu den Teilbeständen werden schrittweise um detaillierte Bestandsbeschreibungen ergänzt, um einen tieferen Zugang zu den Dokumenten zu ermöglichen. Das Gesamtinventar auf der Website bildet den aktuellen Stand der Erschließung ab, da die Daten direkt aus dem digitalen ITS-Archiv abgerufen werden.

Link zum Gesamtinventar:

https://www.its-arolsen.org/archiv/bestandsueberblick/gesamtinventar/

 

 

Über den ITS

 

Der International Tracing Service (ITS) ist ein Archiv und Dokumentationszentrum über NS-Verfolgung und die befreiten Überlebenden. Aus mehr als 30 Millionen Dokumenten erhalten ehemals Verfolgte und ihre Nachfahren Informationen zur Inhaftierung, Zwangsarbeit sowie der Nachkriegsunterstützung durch die Alliierten. Das Archiv ist zugleich die Grundlage für Forschung und Bildung. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, besteht eine internationale Zusammenarbeit mit Gedenkstätten, Archiven und Forschungsinstitutionen.

 

Der ITS erinnert an die Opfer der NS-Verbrechen und leistet einen Beitrag zur Gedenkkultur. Seit 2013 sind die Originaldokumente des Archivs Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes „Memory of the World“.

 

Die Aufsicht des ITS obliegt einem Internationalen Ausschuss mit Vertretern aus elf Mitgliedstaaten: Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, USA, Vereinigtes Königreich. Finanziert wird der ITS aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Sein institutioneller Partner ist das Bundesarchiv.

 

Ausgewählte Bestände sind in einem Online-Archiv zugänglich: digitalcollections.its-arolsen.org

 

International Tracing Service (ITS)




Elphi heute offiziell eröffnet


Hamburg. Die Elbphilharmonie (kurz auch „Elphi“ genannt), seit Ende 2016 fertiggestellt, wurde heute feierlich eröffnet. Das bis 110 m hohe Gebäude steht prominent in der Nähe der berühmten Landungsbrücken an der Elbe. Die dortige Situation ist von der traditionellen Hafennutzung zwischen ehemaligen Hafenbecken und der legendären Speicherstadt aus rotem Backstein geprägt. Es wurde auf der westlichen Spitze der Elbinsel  Grasbrook unter Einbeziehung der Hülle des früheren Kaiserspeichers  (Baujahr 1963) errichtet. Dieser fünfzigjährige rote Sockelbau wurde durch einen gläsernen Aufbau in Form einer Wasserwelle  bzw. eines riesigen Quarzkristalls ergänzt. Im Inneren befinden sich ein großer Konzertsaal mit 2.100 Plätzen sowie ein kleinerer Saal mit 550 Plätzen. Ungewöhnlich und weltweit einmalig für ein Konzerthaus sind die darin befindlichen 45 exklusiven Eigentumswohnungen, verschiedene gewerbliche Nutzungen, wie ein luxuriöses Fünf-Sternehotel mit 244 Zimmern, gastronomische Einrichtungen sowie einem Parkhaus. Zwischen dem backsteinverkleideten Sockelbau und dem glasumhüllten Aufbau befindet sich im achten Obergeschoss auf 37 m Höhe die inzwischen schon von Tausenden Besuchern inspizierte Plaza, ein öffentlicher Platz, der von einem Umgang im Freien einen tollen Ausblick über die gesamte Innenstadt, die Elbe, die Hafen City und den Hafen bietet. Das Konzept des Konzerthauses geht auf eine Idee des Hamburger Architekten Alexander Gerhard  zurück und sah von Beginn an vor, ein neues Wahrzeichen der Stadt und einen „kulturellen Leuchtturm für alle Bürger“ zu schaffen. Entwurf und Planung der Philharmonie stammen im Wesentlichen vom Architekturbüro Herzog & de Meuron (Schweiz).   Die Bauherrin war die Elbphilharmonie Bau KG , deren Gesellschafter und Hauptfinanzier die Freie und Hansestadt Hamburg ist. Das Gebäude wurde in ihrem Auftrag von der Firma Hochtief AG gebaut. Die Fertigstellung des Gebäudes war nach einem mehrjährigen Vorlauf für das Jahr 2010 geplant, verzögerte sich jedoch hauptsächlich aus Kostengründen mehrfach. Nach einem völlig neuen Vertrag zwischen den Architekten, dem Bauherren und der Baufirma, wurde weiter gebaut. Der neu gesetzte Termin für die Bau- und Schlüsselübergabe, dem 31.Oktober 2016, wurde eingehalten. Die Feier zur Eröffnung des Großen Saals und damit auch der gesamten Elbphilharmonie fand  heute mit einem Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters statt. (ws)

 

 

 




Verkehrschaos durch Bombenfund

Hamburg. Bei Bauarbeiten wurde am Dienstag in Hammerbrook eine Bombe, ein so genannter Zerscheller, eine nicht explodierte, aber aufgerissene Bombe des II: WK, gefunden. Die Fundstelle wurde großräumig abgesperrt, was bis zur Stunde zu erheblichen Verkehrsproblemen führt. Die Baustelle Nagelsweg liegt mitten in der City Süd und zwar für Insider direkt hinter dem gerade eröffneten neuen Großfinanzamt im Sonninkontor, in dem 860 Beschäftigte der Stadt Hamburg arbeiten. Für die beabsichtigte Entschärfung wurde eine Sperrzone von 300 Metern um den Fundort festgelegt und zusätzlich eine Vorwarnzone von 500 Metern eingerichtet. Umliegende Gebäude werden derzeit evakuiert. Nach Abendblatt-Informationen verzögert sich die Entschärfung der Bombe auch, weil die Polizei alle Büroräume in der Sperrzone überprüfen muss. Zudem soll es teilweise schwierig sein, die betroffenen Mitarbeiter zum Verlassen ihrer Büros zu bewegen.

Verkehrsbehinderungen sind allgegenwärtig! So sind die Spalding- und die Nordkanalstraße, die Amsinckstraße, der Nagelsweg und die Hammerbrookstraße voll gesperrt. Auch die Seidenstraße ist zwischen Heidenkampsweg und Amsinckstraße gesperrt.

An der S-Bahn-Station Hammerbrook darf vorläufig nicht mehr ausgestiegen werden. Wahrscheinlich muss der S-Bahn-Verkehr der Linien S3 und S31, sowie der Nah- und Fernverkehr in Richtung Lübeck und Berlin während der bevorstehenden Entschärfung unterbrochen werden. Zusätzlich bestehen Sperrungen auf den Bahnlinien U2, U3 und U4, wegen eines Feuers in einem Technik-Raum der Hochbahn. Die Sperrung wird bis Betriebsschluss aufrechterhalten. Nach ersten Angaben der Feuerwehr handelt es sich beim Fund um Teile einer 1000-Pfund-Bombe. Der Kampfmittelräumdienst geht von einer geschätzten Sprengstoffmenge von etwa 250 Kilogramm aus. Gemäß dem Hamburger Abendblatt bestehe die Gefahr, dass der Zünder ein hochgefährlicher Säurezünder sei. Deshalb ist die Bergung und Entschärfung äußerst kompliziert und gefährlich. Wann diese Arbeiten beginnen und abgeschlossen sein werden das ist derzeit noch unklar. (ws)




Altbundespräsident Roman Herzog ist tot

Wie soeben von der dpa veröffentlicht wurde, ist der Altbundespräsident Roman Herzog im Alter von 82 Jahren verstorben.

Roman Herzog (* 5. April 1934 in Landshut; † 10. Januar 2017 in Jena)  der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Wir trauern um Roman Herzog und behalten ihn im Angedenken.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Herzog

 

 




POL-KS: Landkreis Kassel – Baunatal: Folgemeldung 2: Suche nach Marianne E. bislang erfolglos; nur wenige Hinweise eingegangen

Kassel (ots) – (Beachten Sie bitte auch unsere am Donnerstag, 5. Januar, 14:39 Uhr, und Freitag, 6. Januar, 12:10 Uhr, über OTS veröffentlichte Erst- und Folgemeldung.)

Die 59 Jahre alte Marianne E. aus Baunatal-Großenritte wird weiterhin vermisst. Auch die am Freitag fortgesetzte Suche, bei der die Kasseler Polizei erneut von einem Hubschrauber der Fliegerstaffel der hessischen Polizei unterstützt wurde, führte nicht zum Erfolg. Wie die für Vermisstenfälle zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo berichten, ist das Hinweisaufkommen in diesem Fall bislang leider sehr gering. Die wenigen eingegangenen Hinweise brachten zudem keine neuen Erkenntnisse über einen möglichen Aufenthaltsort der Vermissten. Auch konnte bisher nicht zweifelsfrei nachvollzogen werden, welche Kleidung Marianne E. trug, als sie ihre Wohnung in Großenritte im Laufe der Nacht zum Donnerstag verließ.

Marianne E. kann wie folgt beschrieben werden: Sie ist 1,56 Meter groß, hat eine normale Statur und auberginefarbene kurze Haare. Besonders auffällig ist ihre Brille mit rotem Gestell. Wie bislang bekannt ist, verließ sie die Wohnung offenbar mit weißen Clogs von Birkenstock an den Füßen und dürfte zudem ein schwarzes Lederband mit einer ca. 2,5 cm großen goldenen Kugel um den Hals tragen.

Die Beamten des K 11 wenden sich erneut an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise. Jede möglicherweise im Zusammenhang mit der Vermissten stehende Beobachtung könnte für die weitere Suche von Bedeutung sein. Hinweise werden an das Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561 – 9100 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Polizeipräsidium Nordhessen




Frieda ist da

Darf ich mich bei euch kurz vorstellen. Am 06.11.2015 wurde ich, Frieda, eine hübsche Beagle Hündin als Winzling im westfälischen Bielefeld geboren.

Dort lebte ich in Glück und Zufriedenheit mit meiner Mutter und meinen 8 Geschwistern. Da war die Welt noch absolut in Ordnung, nur trinken, später auch fressen, schlafen und umhertollen. Das ging alles gut, bis zu dem Tag, (es ist heute genau 1 Jahr her) an dem mich meine „Pflegeeltern“ abkauften und gleich ungefragt auf meine erste große Reise mitnahmen.

Nur nebenbei! Meinen wirklichen Preis habe ich bis heute nicht erfahren können, leider! Sonst wüsste ich auch, was ich denen wirklich Wert bin. In Nordhessen habe ich jetzt ein tolles neues Heim, also viele Körbchen, Spielzeug und ein Superhaus, für mich ganz allein, gefunden.

Die erste „heilige Amtshandlung“ dieser, meiner neuen Eltern, war jedoch meine Namensänderung. Bislang nannte mich alle Welt einfach „Quick Shadow“, was ich in Wahrheit, als Hündin mit englischen Vorfahren und auf Grund meiner ausgeprägten, sprichwörtlichen Schnelligkeit auch heute noch viel besser und passender fände. Von nun an riefen sie mich nur noch schlicht und einfach mit dem deutschen Namen „Frieda“.

Anfangs hatte ich jedoch eher das Gefühl „Nein“ zu heißen, denn dieses schreckliche Wort, war mein ständiger Begleiter. Immer wieder hieß es nein, nein und nochmals nein – einfach furchtbar – diese ständigen Verbote. Es schien mir als gäbe es von dem Wort „Nein“, offensichtlich zu jeder erdenklichen Gelegenheit passend, die richtige und einzige Variante. Irgendwann stellte ich fest, je tiefer und lauter das „Nein“ wurde, umso bedrohlicher war auch die Situation. 

Mein Trick, ich machte schnell was anderes und schon war das „Nein“ Geschichte für mich und die ewigen „Neinsager“. Hiermit begann auch die Erziehung meiner Pflegeeltern. Diese versuche ich tagtäglich zu perfektionieren. Das heutige Zwischenresultat: Fast alles läuft jetzt nach meinem Plan. Ob es nun das Aufstehen oder das zu Bettgehen ist, das „frühstücken, das Gassi gehen, das Spielen oder das im Hausgarten toben ist.

Ich habe eine meine Gestensprache so entwickelt, dass fast alle meine Wünsche richtig erkannt und meist sofort erfüllt werden.  Meine dankbare Anerkennung dafür, ich fresse deren Leckerlies, mache schön Sitz und sehe sie tief und lange an.  Sie meinen ich soll was richtiges lernen, deshalb gehen, besser fahren sie mit mir wöchentlich einmal in eine Schule, Schule nicht wie ihr denkt, eine Hundeschule, also nur Spaß und Freunde treffen und vor allen Dingen toben dürfen.

Ich lerne sehr schnell und weiß alles, aber das wußte ich schon vorher. Die Frage ist deshalb warum ich noch mehr lernen soll, ich will doch kein Polizeihund werden. Wobei, – vorstellen könnte ich mir das schon, vielleicht im nächsten Leben!?! (ws)




Mit dem Smartphone navigieren? Machen viele aber…

…Ford hat nun was ganz neues vorgestellt. Man koppelt das Smartphone mit dem Fahrzeug und sieht die Navigation auf dem Fahrzeugeigenen Monitor.

Coole Sache die sicher Schule machen wird, deshalb hier die komplette Pressemeldung:

Das Smartphone als Navigationsgerät: Ford SYNC mit AppLink sorgt für kinderleichte Konnektivität

Köln / Las Vegas (ots)

  • Neue Funktion von Ford SYNC 3 mit AppLink ermöglicht das Spiegeln zahlreicher Smartphone-Apps auf dem integrierten Touchscreen
  • Als erste App bietet die Navigations-Software von Sygic maßgeschneiderte Konnektivität mit integriertem Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3
  • Neue Navigationsfunktion für Ford SYNC mit AppLink ab 2018 in Modellen von Ford erhältlich

Ford präsentiert eine neue, besonders komfortable und sichere Navigationsfunktion für das Konnektivitätssystems Ford SYNC 3 mit AppLink, die es Smartphone-Nutzern ermöglicht, Navigations-Apps direkt von ihrem Mobilgerät auf dem Touchscreen des sprachgesteuerten Systems zu spiegeln. Hintergrund: Umfragen zufolge verwenden die meisten Smartphone-Besitzer während der Fahrt Navigations-Apps auf ihren mobilen Endgeräten. Als erste Applikation nutzt die Navigationssoftware von Sygic die Vorteile dieser fortschrittlichen Lösung. Die neue Navigationsfunktion für Ford SYNC 3 mit AppLink wird ab 2018 in vielen Baureihen von Ford erhältlich sein. Dank Ford SYNC 3 mit AppLink können Smartphone-Nutzer ihre mit dem SYNC-System kompatiblen Apps bequem und sicher per Sprachbefehl oder über den integrierten Touchscreen steuern. Darüber hinaus bietet Ford mit dem SYNC 3-Emulator eine kostenlose Software, die Entwicklern die einfache Programmierung von kompatiblen Smartphone-Apps ermöglicht. Der SYNC 3-Emulator lässt sich direkt von der Internetseite des Ford Developer-Programms herunterladen.

Wie das Zusammenspiel der Navigations-App von Sygic Car mit Ford SYNC 3 funktioniert, zeigt dieses Video

Die Bedienung der Navigationsfunktion für SYNC3 mit AppLink ist ausgesprochen einfach: Sobald das Smartphone via USB-Anschluss mit dem Fahrzeug gekoppelt ist, kann der Nutzer die Sygic-App bequem über das integrierte Ford SYNC 3-System steuern. Die Bedienoberfläche wird automatisch auf dem Fahrzeug-Touchscreen angezeigt. Der Fahrer kann die Hände am Steuer lassen und wird nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt. Somit leistet das System einen wichtigen Beitrag für eine gesteigerte Verkehrssicherheit.

Als erste App überhaupt nutzt das speziell für Smartphones entwickelte Navigationsprogramm von Sygic die Vorteile der Ford AppLink-Funktionalität. Weltweit vertrauen bereits 150 Millionen Smartphone-Nutzer auf die Sygic Car Navigation-App, die in mehr als 200 Ländern und 40 Sprachen verfügbar ist. Sie wurde nun speziell für die Verwendung mit Ford SYNC 3 optimiert. Nutzer profitieren somit von bestmöglichem Bedienkomfort.

„Ford versteht, wie Kunden ihre Smartphones einsetzen. Daher wissen wir, wie wichtig es ist, ihnen eine noch größere Auswahl moderner Konnektivitäts-Lösungen anzubieten. So können unsere Kunden auch im Auto die Funktionen ihrer mobilen Endgeräte nutzen“, erklärt Don Butler, Leitender Direktor Ford Connected Vehicle and Services. „Unsere neue Ford SYNC 3 AppLink-Navigationsfunktion sorgt für noch höhere Sicherheit, denn damit können Autofahrer unterwegs bequem ihre Lieblings-Apps nutzen, ohne vom Verkehrsgeschehen abgelenkt zu werden. Weiterer Vorteil ist die sichere Bedienung: Die Hände bleiben hierfür am Lenkrad.“

Laut einer im Jahr 2015 veröffentlichten Studie des US-amerikanischen Pew Research Center sind inzwischen zwei Drittel der US-Amerikaner Besitzer eines Smartphones. 67 Prozent der mehr als 1.600 Befragten gaben an, dass sie ihr Smartphone während der Fahrt zumindest gelegentlich auch als Navigationsgerät nutzen. 31 Prozent verwenden es unterwegs sogar häufig für Navigations-Apps.

„Sygic verschiebt die Grenzen der Navigation immer wieder aufs Neue. Nicht zuletzt dank dieser Philosophie sind wir Marktführer im Bereich der Navigationssoftware für vernetzte Mobilität“, betont der Sygic-Vorstandsvorsitzende Michal Stencl. „Wir freuen uns bereits darauf, im Zuge unserer globalen Partnerschaft mit Ford weitere wegweisende Features und innovative Lösungen zu präsentieren.“

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

Quelle Ford-Werke GmbH

 




Hammer-Urteil im VW-Abgasskandal: Keine Zahlung der Nutzungsentschädigung für Betroffene!

Jülich, Januar 2017. Das Landgericht Regensburg entschied am heutigen Tag mit einem Hammer-Urteil im VW-Abgasskandal zugunsten Geschädigter (7 O 967/16, nicht rechtskräftig):

Demnach wurde der im Verfahren betroffene Händler zur Nachlieferung eines neuen, serienmäßig mit Euro-6-Norm produzierten Fahrzeugs verurteilt – und das ohne Erhalt der Nutzungsentschädigung durch den Kläger!

Ein absoluter Siegesschlag für Geschädigte im VW-Abgasskandal! Die Hintergründe zum aktuellen Fall kommentiert der Rechtsexperte Markus Mingers.
Ohne Nutzungsentschädigung zum Neuwagen
Im verhandelten Fall stellte der spätere Kläger in seinem SEAT Alhambra 2,0 TDI einen mit manipulierter Abgassoftware verbautem Motor EA 189 fest.

Gemäß dem geltenden Kaufvertrag von März 2015 machte der Kläger eine Nachlieferung des Nachfolgemodells der Serie geltend.

Diese Forderung wurde jedoch außergerichtlich vom Händler abgewiesen. „Das Landgericht Regensburg aber entschied mit heutigem Urteilsspruch zugunsten des Klägers und verurteilte den Händler nun zur Nachlieferung eines mangelfreien, typgleichen Ersatzes.

Zudem wurde eine Rückgabe ohne die Zahlung einer Nutzungsentschädigung zugunsten des Geschädigten im VW-Abgasskandal verhandelt.

Der Hammer an diesem Urteil: Der Kläger hat ohne die Zahlung der Nutzungsentschädigung seinen Wagen seit Mai 2015 kostenfrei fahren können, denn der Nutzungsersatz ist gemäß § 439 Abs. 4 sowie § 346 Abs. 2 S.1 Nr. 1 BGB nicht zu leisten, da es sich um einen Verbrauchsgüterkauf handelt.

Auf diesen sei ein Nutzungsersatz nicht anwendbar (§ 474 Abs. 5 BGB)“, erläutert Markus Mingers.


Geschädigte im Recht: Wiedergutmachung im VW-Abgasskandal rechtlich klar
Neben dem nicht zu leistenden Nutzungsersatz gemäß Kaufvertrag gestand das LG Regensburg dem Kläger zudem das Recht auf Nacherfüllung zu. Dieses sieht praktisch die Entscheidungsfreiheit vor eine Nacherfüllung durch den Händler zuzulassen oder eine Neulieferung zu verlangen.

Mingers: „Trotz des Einwandes des angeklagten Händlers, eine Nachbesserung des Fahrzeuges sei eine weitaus kostengünstigere Option als die Nachlieferung und überhaupt eine Variante ganz zum Vorteil des Klägers, wurde dies vom LG Regensburg nicht zugelassen.“

Im VW-Abgasskandal stellt sich generell die Nachbesserung im Zuge des Rückrufs nachteilig im Gegensatz zur simplen Neulieferung eines Ersatzfahrzeuges dar. Hinzu kommt: Bei mangelhafter Nachbesserung drohen Gewährleistungsrechte im VW-Abgasskandal zu verjähren! Lediglich wenn der Verkäufer den Mangel im Nachhinein der Ausbesserung anerkennt, würden Gewährleistungsrechte bestehen bleiben.
Fazit und Hoffnungsschimmer für weitere, klagende Betroffene im VW-Abgasskandal
Bislang ist das Urteil vom 04.01.2017 das bundesweit einzige, das nicht nur eine Nachlieferung vom Händler im Verfahren verlangt, sondern darüber hinaus auch noch die Nutzungsentschädigung zugunsten der Geschädigten ausschlägt. „Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Das Urteil bringt dem Kläger nicht nur ein neues Fahrzeug (Nachfolgemodell) aus der Serienproduktion, sondern muss für den genutzten Zeitraum des manipulierten Vertragsgegenstandes (SEAT Alhambra 2,0 TDI) keinen Nutzungsersatz zahlen. Diese Entscheidung des LG Regensburg ist für Betroffene im VW-Abgasskandal ein Meilenstein und dient als Hoffnungsschimmer für tausende andere Kläger“, fasst der Rechtsexperte abschließend zusammen.
Vielen Dank für dieses in der Tat interessante Urteil an die Kanzlei

 

 

 

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Obamas riskantes Spiel

Während der scheidende Präsident Obama im Weißen Haus seine letzte große Party feiert, lässt er anderswo die Panzer gen Osten Rollen. Makabrer Ausgangspunkt der gegen Russland gerichteten Militäraktion ist Deutschland. Im Rahmen dieser Operation rollen von Samstag an täglich drei lange Züge von Bremerhaven und Hamburg über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Brandenburg in Richtung Russland.

In 900 Waggons wird das Material einer ganzen Panzerbrigade nach Polen transportiert. Dieses ist zuvor mit drei Frachtern an die deutsche Nordseeküste gebracht worden ist.

Das erste Schiff namens „Resolve“ kam bereits am Mittwoch in Bremerhaven an. Die 250 Panzer, 1750 weitere Fahrzeuge und Frachtcontainer werden von ersten 375 US-Soldaten begleitet. Die übrigen rund 3600 Angehörigen der dritten schweren Kampfbrigade, der vierten US-Infanteriedivision fliegen von Fort Carson im US-Bundesstaat Colorado dann direkt ins Einsatzgebiet.

Deutschland steht bei dem nicht außen vor, sondern macht mit! Zur Sicherung des Transports durch Deutschland kann so die US-Armee auf Deutschland zählen. Zur Klarstellung der Größenordnung – die Bundeswehr besitzt gegenwärtig genauso viele aktive Panzer.

Bei der geplanten Aktion stellt Deutschland die nötigen Logistikflächen zur Verfügung, Feldjäger helfen bei der Bewachung. Die entsandte US Panzerbrigade wird sich von ihrem künftigen Hauptquartier in Polen und auf fünf weitere ehemalige Ostblockstaaten verteilen.

Nach neun Monaten findet 1:1 ein Truppenaustausch statt. Eine Augenwischerei, auf die Putin nicht hereinfallen wird. Ziel ist es zumindest formell die Nato-Russland-Akte, in der sich beide Seiten 1997 darauf verständigt hatten, dass die Nato an Russlands Grenzen nicht „dauerhaft“ zusätzlich größere Einheiten stationiert, zu umgehen.

Russland fühlt sich von diesen neuen Nato-Aktivitäten meiner Ansicht nach mit Recht provoziert.

Der Kreml sieht seine Sichtweise, dass die Abschreckungspolitik der Nato in seiner Wahrnehmung eine echte und zunehmende Bedrohung darstellt, bestätigt.

Die These, dass die wahre Aggression vom Westen ausgehe, angefangen bei der Nato-Osterweiterung, dem teilweise schon umgesetzten US-Raketenabwehrschild in Tschechien und Polen sowie dem zeitweisen Flirt einiger Nato-Staaten mit dem Kaukasusstaat Georgien, hat was.

Auch beim Völkerrecht ist zumindest aus russischer Sicht absolut kein Verlass auf den Westen: So waren weder die militärische Intervention im Kosovokrieg 1999 noch der Einmarsch im Irak 2003 oder der Sturz des libyschen Diktators Gaddafi von den Vereinten Nationen genehmigt wurden. (qu:ntv / ws)

 

 

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Alle Änderungen dieses Jahr von Anwalt zusammengefasst und erläutert

Neue Regelungen für das Jahr 2017 – Alles auf einen Blick!
Jülich, Januar 2017. Neues Jahr, neues Glück! Mit dem Start ins Jahr 2017 treten eine Vielzahl neuer Regelungen zum Sozial-, Verkehrs- und Steuerrecht in Kraft. Was ändert sich für Pflegeversicherte? Steigt der gesetzliche Mindestlohn? Und welche Veränderungen bringen E-Bikes? Alle rechtlichen Änderungen fasst im Folgenden der Rechtsexperte Markus Mingers für Sie zusammen:

Sozialrecht – von Pflegereform bis Mindestlohnanstieg
Pflegereform
Pflegebedürftige sowie Angehörige sollten wissen, dass Pflegestufen neuerdings als Pflegegrade definiert werden. Damit strebt man die Erweiterung des Kreises derjenigen an, die Pflegeleistungen in Anspruch nehmen dürfen. Hinzu kommt, dass die Pflegeberatung für Angehörige verbessert wird. Weiterhin müssen Versicherte ab dem 1. Januar 2017 der Pflegeversicherung höhe Beiträge zahlen: Arbeitnehmer zahlen 2,55 % ihres Bruttolohns, ohne Kinder 2,8 % – das ist ein Anstieg von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr.
Kinderzuschlag, Kindergeld und Kinderfreibetrag
Elternpaare oder Alleinerziehende können bei finanzieller Bedürftigkeit auf einen Kinderzuschlag für ihre Kleinen hoffen. Die Höhe des Zuschlags hängt vom monatlichen Einkommen ab. Die Zuschlagsgrenze liegt dann höchstens bei 170 € im Monat. Weiterhin steigt der Kindergeldbetrag zum neuen Jahr leicht an. Dieser liegt beim ersten und zweiten Kind jeweils bei 192 €, beim dritten bei 198 € und bei jedem weiteren Kind bei 223 €. 2018 soll der Betrag nochmals um zwei Euro ansteigen. Auch der Kinderfreibetrag erhöht sich: Dieser liegt nun bei 4.716 € im Jahr – ein Anstieg von 108 €. Außerdem erhalten Trennungskinder ab dem 1. Januar mehr Unterhalt.


Hartz IV
In 2017 liegt für Hartz IV-Empfänger der Regelsatz für Alleinstehende bei 409 € monatlich. Paare, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten jeweils 368 €. Kinder bis zu 6 Jahren bekommen ein Sozialgeld von 237 €, Kinder bis zu 14 Jahre 291 €. Der Regelsatz für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren beträgt 311 € im Monat.
Mindestlohn
Zuletzt steigt auch der gesetzliche Mindestlohn auf 8,84 € die Stunde an. Der Mindestlohn steht allen Volljährigen zu – mit Ausnahmen, wie Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach Wiederaufnahme einer Arbeit. Der festgelegte Mindestlohn gilt auch für Minijobber. Deren monatliches Einkommen darf 250 € nicht überschreiten, andernfalls muss die Arbeitszeit herabgesetzt werden. Grundsätzlich können höchstens 50 Stunden und 54 Minuten im Monat gearbeitet werden, um weiterhin von Sozialabgaben befreit arbeiten zu können.
Rente
Ältere Arbeitnehmer können ab 2017 die sogenannte Flexi-Rente beanspruchen, mit der man flexibler als bisher in Rente gehen kann.
Verkehrsrecht – von Rettungsgasse bis Führerschein
Rettungsgasse
Bei Bildung einer Rettungsgasse gilt nun unabhängig von der Anzahl der Fahrstreifen: Die Gasse wird nicht mehr in der Mitte, sondern zwischen der äußersten linken Spur und der unmittelbar rechts daneben liegenden Spur gebildet.
Schneller Geschwindigkeitssenkungen durchsetzen
Für Gemeinden soll von nun an die Durchsetzung von Geschwindigkeits-senkungen vereinfacht werden. 30er-Zonen an Schulen, Kindergärten oder Altenheimen sollen leichter einzurichten sein – auch wenn sie an Hauptstraßen liegen.
E-Bikes
Künftig dürfen E-Bikes auf Radwegen fahren, obwohl sie auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h kommen. Dementsprechend soll auch ein Verkehrsschild für E-Bikes aufgestellt werden. S-Pedelecs sind im Gegensatz zu Pedelecs in der neuen Regelung nicht mit eingeschlossen – sie müssen weiterhin die Fahrbahn benutzen.
Fahrradfahrer und Ampeln
Bisher galt für Fahrradfahrer sich bei fehlenden Fahrradampeln nach den Fußgängerampeln zu richten. Ab 2017 gilt die neue Regelung: Wer Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr – sprich Autos, Busse und Lkws – zu beachten. Darüber hinaus herrscht zukünftig mehr Sicherheit für Familien, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Bislang mussten Eltern auf dem Fahrradweg fahren, während die Kinder den Gehweg befahren durften. Von nun an dürfen Eltern zusammen mit ihren Kindern bis zum 8. Lebensjahr auf dem Gehweg fahren.
Führerscheinprüfung und Hauptuntersuchung des Autos
2017 steigen die Gebühren für Führerscheinprüfungen und Hauptuntersuchungen für Autos. Die Kosten für die theoretische Prüfung betragen jetzt inklusive Mehrwertsteuer 11,90 €. Für die Prüfung am Computer müssen 10,60 € gezahlt werden. Die praktischen Pkw-Prüfung kostet 91,75 €. Die praktische Motorrad-Prüfung verteuert sich auf 121,38 €. Die Hauptuntersuchung für Autos, welche alle zwei Jahre fällig ist, beträgt je nach Bundesland nun 34,99 € und 54,86 €.
Steuerrecht – Rentenbeiträge und absetzbare Kosten
Steuerzahler können im neuen Jahr einen höheren Betrag für Vorsorgeaufwendungen absetzen – dieser steigt von 82 % auf 84 %. Darunter fallen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu berufsständischen Versorgungswerken. Wollen Sie Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen, können Sie das maximal zu einem Betrag von 23.362 €. Als Alleinstehender können Sie 19.625 € von der Steuer absetzen. Der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer steigt um 168 €. Das Existenzminimum für Ledige liegt somit bei 8.820 €, für Verheiratete bei 17.640 €. Wird der Betrag überschritten, darf der Fiskus die Einkommenssteuer abziehen. Wichtig für Rentner: Die Rente wird ab 2017 stärker versteuert! Der bisher steuerpflichtige Anteil von 72 % wird auf 74 % erhöht. Somit sind nur noch 26 % der Bezüge steuerfrei. Diese Änderung gilt allerdings nur für Personen, die ab dem 1. Januar in Rente gehen – Bestandsrentner sind nicht betroffen. Im neuen Jahr steigt die monatliche Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung auf 635 € (West) und 570 € (Ost). Bis zu dieser Obergrenze müssen Arbeitnehmer Beiträge an die Rentenversicherung leisten. Zugleich wird der Teil des Gehalts erhöht, welcher der Arbeitgeber steuer- und abgabenfrei in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds investieren kann. Der geförderte Höchstbetrag steigt somit auf 3.048 € im Jahr an. Unterhaltskosten können als außergewöhnliche Belastung angegeben werden – somit sind 168 € mehr als bisher von der Steuer absetzbar. Der abziehbare Betrag beläuft sich ab 2017 auf maximal 8.820 €. Voraussetzung ist hierbei: Der Empfänger des Unterhalts darf nicht über ein eigenes erhebliches Vermögen oder Einkommen verfügen. Die steuerliche Unterstützung von Kindern ist lediglich durchsetzbar, wenn man für diese kein Kindergeld beziehungsweise keinen Kinderfreibetrag erhält.
Danke für die nochmalige Zusammenfassung an die Kanzlei 

www.mingers-kreuzer.de




Teilzeit bedeutet auch Kürzung der betrieblichen Altersversorgung

Dieses recht interessante Statement wurde uns vom deutschen Anwaltsverein zugesandt. Im Leben gibt es leider nichts völlig gratis ohne irgendwelche Gegenleistungen oder Einbußen. In diesem Fall steht die Reduzierung der Arbeitszeit einer erheblichen Kürzung der betrieblichen Altersversorgung gegenüber.

Also Aufpassen !

 

Arbeitgeber muss Mitarbeiter nicht über negative Auswirkung von Teilzeitarbeit aufklären

Nürnberg/Berlin (DAV). Wechselt ein Arbeitnehmer von Vollzeit in Teilzeit, muss der Arbeitgeber den Mitarbeiter nicht über die negativen Folgen auf die betriebliche Altersversorgung aufklären. So weit geht seine Fürsorgepflicht nicht. Umgekehrt ist er auch nicht berechtigt, den Arbeitnehmer die Teilzeit auszureden. Die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Nürnberg vom 21. Dezember 2015 (AZ: 3 Sa 249/15).

 

Der Mann arbeitete bis zum 31. August 2012 als kaufmännischer Ausbildungsberater bei seinem Arbeitgeber. Von 1980 bis 2004 war der Mann in Vollzeit und ab März 2004 in Teilzeit zu 50 Prozent beschäftigt. Insgesamt hat er 281 Monate in Vollzeit und 102 Monate in Teilzeit gearbeitet.

1990 sagte ihm sein Arbeitgeber eine betriebliche Zusatzversorgung zu. Danach sollte er ab dem 65. Lebensjahr Versorgungsbezüge in Höhe von 75 Prozent des letzten Gehalts unter Anrechnung der Altersrente erhalten. Mithin handelte es sich also um eine betriebliche Aufstockung der staatlichen Rente. Seit 1998 gibt es eine Regelung, nach der bei Renteneintritt vor dem 65. Lebensjahr eine Staffelung vorgenommen wird. Dabei wird auch das Einkommen der letzten drei Jahr, also auch sein Teilzeiteinkommen im Verhältnis zum Vollzeiteinkommen berücksichtigt.

 

Nachdem der Mann zum 1. September 2012 mit 63 Jahren in den Ruhestand gegangen war, erhielt er unter Berücksichtigung der Teilzeit 73 Prozent. Der Mann fühlte sich benachteiligt und meinte, einen ungekürzten Anspruch zu haben. Er klagte auf einen weiteren Zuschuss in Höhe von insgesamt 8.900 Euro für den Zeitraum bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres. Schließlich habe er nahezu zwei Drittel seiner Tätigkeit in Vollzeit gearbeitet.

 

Die Klage war jedoch erfolglos. Der Arbeitgeber habe eine Kürzung für Teilzeitarbeitnehmer vornehmen dürfen. Andernfalls käme es zu einer „Überversorgung“. Von einer solchen sei dann auszugehen, wenn der ehemalige Mitarbeiter mit dem Ruhegehalt insgesamt mehr erhielte, als er zuletzt verdient habe. Dies wäre in diesem Fall gegeben. Auch sei der Arbeitgeber nicht verpflichtet, seinen Mitarbeiter über die nachteiligen Folgen eine von diesem beantragte Teilzeit aufzuklären. Er könne viel mehr davon ausgehen, dass sich der betroffene Mitarbeiter selbst intensiv mit den Folgen beschäftigt habe. Über die Regelung habe man 1998 auch in einer Betriebsversammlung aufgeklärt. Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers führe nicht dazu, dass er ohne erkennbaren Anlass den betroffenen Mitarbeiter darüber informieren müsse.

Information: www.dav-arbeitsrecht.de




Zahl der Woche

3 700 Studienanfänger/-innen jünger als 18 Jahre

WIESBADEN – Im Studienjahr 2015 (Sommersemester 2015 und Wintersemester

2015/16) waren 3 737 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Alter von unter 18 Jahren an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) machten sie 0,7 % der Anfänger/-innen insgesamt (507 000) aus. Im Studienjahr 2010 hatte der Anteil der unter 18- Jährigen bei 0,2 % gelegen.

DESTATIS | Statistisches Bundesamt

 




Erklärung des Generalbundesanwalts zum Terroranschlag

Erklärung vom 4. Januar 2017 zum Stand der Ermittlungen wegen des Anschlags vom 19. Dezember 2016 auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin

Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat gestern aufgrund eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs die Unterkunft eines 26-jährigen tunesischen Staatsangehörigen in einem Flüchtlingsheim in Berlin durch Beamte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes durchsuchen lassen. Er steht im Verdacht, an dem Anschlagsgeschehen beteiligt gewesen zu sein. Nach den bisherigen Erkenntnissen kannten sich Amri und der Beschuldigte spätestens seit Ende 2015.

Aufgrund eines Hinweises konnte rekonstruiert werden, dass beide sich noch am Vorabend des Anschlagstages, am 18. Dezember 2016, gegen 21:00 Uhr in einem Restaurant in Berlin-Mitte, Ortsteil Gesundbrunnen, getroffen und intensiv unterhalten haben.

Vor diesem Hintergrund ergab sich der Verdacht, dass der Beschuldigte in die Tat eingebunden gewesen sein könnte, zumindest aber von Anschlagsplänen Amris gewusst haben könnte. Bei der Durchsuchung wurden unter anderem Kommunikationsmittel sichergestellt, die derzeit ausgewertet werden.

Die gegen den Beschuldigten bestehenden Verdachtsmomente reichen derzeit nicht für einen dringenden Tatverdacht aus. Die Bundesanwaltschaft hat gegen ihn daher keinen Haftbefehl beantragt. Allerdings wurde der Beschuldigte gestern in einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Berlin vorläufig festgenommen und heute dem dortigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Darüber hinaus wurde gestern ein weiterer Durchsuchungsbeschluss des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vollstreckt. Diese Durchsuchung bezog sich auf einen früheren Mitbewohner von Anis Amri. Mit ihm teilte sich Amri seit Herbst 2016 ein Zimmer in Berlin-Mitte, Ortsteil Gesundbrunnen.

Er kommt daher als Zeuge in Betracht. Die Auswertung von Amris Mobiltelefon hat ergeben, dass er am Vor- und Nachmittag des Anschlagstages versucht hat, den Zeugen zu erreichen.

Ob es tatsächlich zu einem Gespräch kam, ist derzeit noch offen. Bei der Durchsuchung wurden Kommunikationsmittel des Zeugen sichergestellt, die derzeit ausgewertet werden.

 

Zum Stand der weiteren Ermittlungen kann derzeit Folgendes mitgeteilt werden:

1. Am Tattag hielt sich Anis Amri den bisherigen Erkenntnissen zufolge am Nachmittag am Friedrich-Krause-Ufer in Berlin auf. Das war der Standort des LKW, den er später als Tatmittel benutzte. Anschließend suchte Amri die Fussilet-Moschee in der Perleberger Straße auf. Gegen 19.30 Uhr kehrte er zum Friedrich-Krause-Ufer zurück.

2. Nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand erfolgte die tödliche Schussabgabe auf den polnischen LKW-Fahrer am Friedrich-Krause-Ufer. Der LKW war dort entgegen der Fahrtrichtung am Seitenstreifen geparkt. Die Fahrertür zeigte zum Spreeufer. Die Spurenbild spricht dafür, dass die Schussabgabe aus Richtung der Fahrertür erfolgte. Es wurden Schmauchspuren an der Gummileiste der geöffneten Fahrertür festgestellt. Zudem wurde am Standort des LKW eine Patronenhülse aufgefunden. Diese passt zu der in Italien sichergestellten Waffe.

3. Nach dem Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung haben sich bislang keine Hinweise dafür gefunden, dass sich zum Tatzeitpunkt eine dritte Person in der Fahrerkabine aufgehalten hat.

4. Anhand der GPS-Daten des LKW konnte die Route vom Friedrich-Krause-Ufer zum Anschlagsort nachverfolgt werden. Sie führte über die Budapester Straße die Hardenbergstraße und den Ernst-Reuter-Platz zurück über die Hardenbergstraße zum Breitscheidplatz.

5. Kurz nach dem Anschlag wurde eine männliche Person im Bereich Bahnhof Zoo von einer Videokamera aufgezeichnet. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass es sich um Anis Amri handelt. Die Bilder legen nahe, dass Amri wusste, dass er aufgezeichnet wird. Er zeigt den sogenannten Tauhid-Finger das ist ein erhobener Zeigefinger in die Richtung der Kamera.

6. Nach Erkenntnissen der niederländischen Behörden war Amri am 21. Dezember gegen 11.30 Uhr am Bahnhof in Nimwegen/NL und anschließend gegen 13.20 Uhr am Bahnhof in Amsterdam. Er soll dort jeweils von Überwachungskameras aufgezeichnet worden sein.

7. Nach einer Vorabinformation der italienischen Behörden ist die in Berliner Tatwaffe identisch mit der in Italien. Das ergab ein Abgleich der Geschosshülsen. Gegenstand der Ermittlungen ist nunmehr die Frage, wie Amri in den Besitz der Waffe gekommen ist.

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)




Ein Streufahrzeug überholen?

Räum- und Streufahrzeuge nicht überholen

ADAC-Tipps zum richtigen Umgang mit dem Winterdienst

Wer bei Eis und Schnee die meist langsamen Räum- und Streufahrzeuge überholt, riskiert einen Verkehrsunfall. Der ADAC rät dringend von solchen Manövern ab – denn vor Räum- und Streufahrzeugen ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt.

Ein Winterdienstfahrzeug im Einsatz zu überholen, bringt meist keinen Zeitvorsprung. Vor dem Schneepflug fährt man auf ungeräumter Fahrbahn und muss das Tempo wieder drosseln. Oft fahren mehrere Räumfahrzeuge auf Autobahnen versetzt. Dabei bewegt sich das vorausfahrende Räumfahrzeug auf der Überholspur in geringem Abstand zu den nachfolgenden Winterdiensten.

Grundsätzlich sollten Autofahrer Platz machen, zurückhaltend fahren und auf keinen Fall durch riskantes Überholen die Arbeit der Schneepflüge behindern. Wer zu nah auffährt, muss mit einer Mischung aus Salz und Schnee rechnen, was die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen kann. Die Faustformel für den Sicherheitsabstand lautet: mindestens halber Tacho.

Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollten Autofahrer ausreichend Platz lassen. Denn nicht jeder weiß, dass die Schneeschaufel deutlich breiter ist als das Fahrzeug selbst.

Nicht alle Straßen können zu jeder Zeit geräumt und gestreut sein. Autofahrer haben keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen und müssen ihre Fahrweise und Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen anpassen. Glatt wird es übrigens nicht erst bei null Grad. Bereits bei zwei, drei Grad Celsius kann es auf den Straßen gefährlich rutschig werden, vor allem in Waldschneisen und auf Brücken.

Quelle ADAC



BGH bestätigt Urteil gegen Autoraser

bundesgerichtshof karlsruhe
herrenstra§e 45a
76133 karlsruhe

Urteil des Landgerichts Köln gegen den „Autoraser von der Aachener Straße“ rechtskräftig

Beschluss vom 22. November 2016 – 4 StR 501/16

Das Landgericht hat den Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Nach den Feststellungen fuhr der Angeklagte am 10. Juli 2015 mit einem geliehenen Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum von Köln. Als er kurz vor einer Kreuzung wahrnahm, dass die nur noch 30 bis 40 Meter entfernte Lichtzeichenanlage auf Gelblicht umsprang, wechselte der Angeklagte von der linken über die mittlere auf die rechte Fahrspur, um im Anhalten begriffene Fahrzeuge zu überholen. Dabei fuhr er mit einer Geschwindigkeit von mindestens 109 km/h.

Auf der rechten Fahrspur kollidierte er mit dem Fahrzeug einer anderen Verkehrsteilnehmerin, die mit deutlich langsamerer Geschwindigkeit ebenfalls auf die rechte Fahrbahn wechselte. In der Folge schleuderte das Fahrzeug des Angeklagten über den Kreuzungsbereich, prallte gegen den Mast einer Lichtzeichenanlage und erfasste etwa 75 Meter nach dem Ausgangspunkt der Kollision einen 26-jährigen Fahrradfahrer. Der Geschädigte erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die auf die Beanstandung der Verletzung sachlichen Rechts gestützte Revision des Angeklagten verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz:

Landgericht Köln – 113 KLs 34/15 – Entscheidung vom 23. Mai 2016

Karlsruhe, den 3. Januar 2017

Pressestelle des Bundesgerichtshofs



Bei zwei Kontaktpersonen des verstorbenen Beschuldigten Anis Amri Durchsuchungen

Von Generalbundesanwaltschaft2.JPG: Voskosderivative work: Sitacuisses – Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet  Generalbundesanwaltschaft2.JPG: , CC BY 3.0, Link

Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat heute aufgrund eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs in einem Flüchtlingsheim in Berlin die Unterkunft einer Kontaktperson des verstorbenen Beschuldigten Anis Amri durch Beamte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts durchsuchen lassen.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 26 jährigen tunesischen Staatsangehörigen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen kannte er Anis Amri spätestens seit Ende 2015 und stand noch in zeitlicher Nähe zum Anschlag mit ihm in Kontakt. Es besteht daher der Verdacht, dass der Beschuldigte von den Anschlagsplänen wusste und möglicherweise Anis Amri geholfen hat.

Darüber hinaus wurde aufgrund eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofes eine Wohnung in Berlin durchsucht. Dort soll sich ein früherer Mitbewohner des Anis Amri aufgehalten haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der Zeuge möglicherweise ebenfalls in zeitlicher Nähe zum Anschlag Kontakt zu Anis Amri. Die Durchsuchung dient dazu, weitere Erkenntnisse über das Vor- und Nachtatverhalten von Anis Amri zu gewinnen.

Die Bundesanwaltschaft wird heute im Laufe des Nachmittags über den Stand der Ermittlungen weiter informieren.

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)




2016 war günstigstes Tankjahr seit 2009 Dezember teuerster Monat des Jahres Beide Kraftstoffsorten erklimmen zum Jahresende ihre jeweiligen Jahreshöchststände

München (ots) – Tanken war im vergangenen Jahr so günstig wie seit sieben Jahren nicht mehr. Wie die aktuelle ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, mussten die Autofahrer für einen Liter Super E10 im Jahresmittel 1,281 Euro bezahlen. Günstiger war Benzin zuletzt im Jahr 2009.

Auch der Dieselpreis war mit 1,078 Euro auf dem niedrigsten Niveau seit 2009. Gegenüber dem Vorjahr verbilligte sich Super E10 um 8,8 Cent, Diesel um 9,1 Cent. Zudem sind für beide Kraftstoffsorten die Jahresdurchschnittspreise im vierten Jahr in Folge gesunken – auch dies zeigt, wie erfreulich die Gesamtbilanz für die Autofahrer 2016 ausgefallen ist.
Trotz der für die Verbraucher positiven Preisentwicklung hat das vergangene Jahr mit einem Wermutstropfen geendet: Der Dezember war laut ADAC der teuerste Monat des Jahres. Der Preis für einen Liter Super E10 kletterte im Monatsdurchschnitt auf 1,345 Euro und lag damit um 14,7 Cent über dem Preis vom Februar, dem günstigsten Monat des Jahres. Auch Diesel war im Dezember so teuer wie in keinem anderen Monat des Jahres: Ein Liter kostete im Schnitt 1,175 Euro und damit um immerhin 19,1 Cent mehr als im Februar.
Auch die teuersten Tanktage des Jahres fielen in den Dezember. Super E10 erklomm am 25. Dezember mit 1,373 Euro seinen Jahreshöchststand und der teuerste Dieseltag fiel mit einem Tagesdurchschnittspreis von 1,201 Euro auf den 31. Dezember. Zum Vergleich: Am billigsten war Super E10 im vergangenen Jahr am 23. Februar mit 1,179 Euro, Diesel am 22. Januar mit 0,954 Euro.
Informationen zum deutschen Kraftstoffmarkt und über die Preise der vergangenen Jahre gibt es unter www.adac.de/tanken. Auskunft über die aktuellen Spritpreise an den deutschen Tankstellen bietet auch die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“.
ADAC




Hessische Energiespar-Aktion

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Die Mediathek der „Hessischen Energiespar-Aktion“ bietet unter www.energiesparaktion.de vielfältige Energiespar-Informationen auf DCD/CD für Hauseigentümer, Mieter, Energieberater und Multiplikatoren

 

Die Mediathek der „Hessischen Energiespar-Aktion“ bietet unter www.energiesparaktion.de vielfältige Energiespar-Informationen für Hauseigentümer, Mieter und Energieberater. Altbauten haben einen Energieverbrauch, der im Vergleich mit modernen Standards teilweise um ein Vielfaches höher ist. Als Hausbesitzer kommt es darauf an den eigenen Verbrauch richtig einschätzen zu können um dann für sich die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. „Heizkostenentlastung plus Wertsteigerung der Immobilie und die Gewährleistung der langfristigen Vermietbarkeit sind der messbare wirtschaftliche Gewinn für Hauseigentümer“, so Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

 

Die folgenden Informationsangebote bieten einen ersten Überblick:

 DVD „Althaus ist Kalthaus“ – Film zum Anschauen und Bestellen
„Althaus ist Kalthaus – Von der Massiv- zur Dämmbauweise“ erstmalig auf dem Hessischen Energieberatertag im November 2015 präsentiert, geht der Frage nach, ob Wärmedämmung sinnlos sei. Doch überzeugen Sie sich selbst

DVD Wasserdampfdiffusion und ihre Rolle im Bauwesen auf DVD

Wie ist das mit dem Taupunkt und der Wasserdampfdiffusion in Bauteilen? Wo bleibt die Feuchte im Haus und wie entsteht Schimmel? Wie wirkt eine Außendämmung auf den Feuchtehaushalt der Wand? Diese und andere Fragen beantwortet der Film „Wasserdampfdiffusion und ihre Rolle im Bauwesen“ der „Hessischen Energiespar-Aktion“. In nur fünf Minuten werden komplizierte Zusammenhänge leicht und anschaulich erklärt

 Energiespar-Informationen auf DVD

Energiespar-Informationen“ hat die HESA auf DVD gesammelt. Viele Institutionen geben in Deutschland dankenswerterweise Broschüren zum Energiesparen heraus. Die Themen spannen sich über die Thermografie, über Ratgeber zu Altbausanierung und Neubau, zum Stromsparen im Haushalt, Schimmelvermeidung, erneuerbare Energien. „Hier existieren eine Vielzahl sehr guter Informationen. Wir wollten das Suchen im Internet überflüssig machen und haben die wichtigsten Broschüren auf einer DVD versammelt.

 Info-CD „Rechnet sich das?!“

Mit der Informations-CD „Rechnet sich das?!“ der „Hessischen Energiespar-Aktion“ kann das Einspar-Potenzial für 26 typische Wohngebäude berechnet werden. Damit können sich Hauseigentümer einen ersten Überblick schaffen und sich ihre zukünftigen Heizkosten über die nächsten 25 Jahre überschlägig berechnen.

 DVD 15 Profi-Energiespar-Tipps

15 Profi-Energiespartipps auf DVD. Die Kurzfilme (2 bis 3 Minuten) zeigen alle sinnvollen Energiesparmaßnahmen für den Altbau u.a. „Der Energiepass Hessen“, Außenwanddämmung, Heizungserneuerung, Schimmelvermeidung, Solarenergienutzung) und dienen für die Erstinformation für Ratsuchende, den Einsatz auf Messen, im Baumarkt, im Vortrag zur Auflockerung geeignet.

 DVD – Energiesparend Modernisieren!

DVD – Informationen für Käufer und Erben von Altbauten der 20er und 30er Jahre

 DVD – Energiesparend Modernisieren!

DVD – Informationen für Käufer und Erben von Altbauten der 50er Jahre

CD-ROM Heiße Dächer – Warme Wände

Schwachstellen im hessischen Gebäudebestand
Eine CD- Rom mit über100 Thermographien von Wohngebäuden.
Finden Sie die Schwachstellen an Ihrem Haustyp und handeln Sie!

DVD Vortragsfolien

Über 30 verschiedene Vortragsthemen zur Gebäudemodernisierung hat die HESA für Energieberater, Multiplikatoren wie Klimaschutzbeauftragte, Energieeffizienzmanager etc. zusammengestellt.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

http://www.energiesparaktion.de/

 




Es war wieder toll! – Oder?

Wir haben ein paar Textstellen der Zeitungen >>nur in Deutschland<< für sie zusammengetragen.

Wir fragen uns: „Gehts noch?“ …und was wichtiger ist, wie lange gehts noch?

Wir lassen die gefunden Textpassagen für sich stehen – ohne Kommentierung.




Gesundes 2017

Wir wünschen all unseren Lesern ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!

Ihr / Euer Team vom Nordhessen – Journal




Einfach abgetaucht!

Bad Arolsen – Wetterburg . Es ist scheint unglaublich, ist aber wahr. Beim heutigen Neujahrsspaziergang, bei winterlichen  Temperaturen, konnten wir in unmittelbarer Nähe des Twisteseeufers eine offenbar sehr seltene und außergewöhnliche Beobachtung machen. Unterhalb des historischen Ortskern von Wetterburg bemerkten wir im See einen besonders großen, entenähnlich  aussehenden Wasservogel.  Dieser zog weit ab von den zahlreich im See befindlichen Stockenten seine einsamen Kreise, ehe er plötzlich abtauchte und auf nimmer Wiedersehen verschwand. Ich hätte diese einmalige Überraschung gern im Bild festgehalten. Doch zum Fotografieren, mit der Handykamera, gab es einfach keine Zeit. Lange blieben wir wie angewurzelt stehen und warteten. Doch es tat sich nichts. Die Wasserfläche des Sees blieb glatt. Er oder sie tauchte nicht mehr auf.  Seit dem geht mir die außergewöhnliche Größe des Vogels nicht mehr aus dem Kopf. Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich mit  hoher Wahrscheinlichkeit um einen Gelbschnabeltaucher, ähnlich dem vor einigen Tagen am Diemelsee gesichteten Exemplar, handeln müsse. Größe, Färbung und Verhalten, alles spräche jedenfalls dafür. Gelbschnabeltaucher sollen darüber hinaus den Fischreichtum in Seen lieben. Einen deutlichen Zuwachs an Fischen gab es ja. 2016 hatte das Anglerinteresse deutlich nachgelassen, weil die beliebten und von Anglern bevorzugten Forellen von der Stadt Bad Arolsen nicht mehr eingesetzt wurden. Weniger Forellen und kaum noch Angler, das  führte zur deutlichen Erholung des Fischbestandes. Der zuletzt am 13.12.2016 in der Nähe von Kotthausen, nahe der Diemel Talsperre, gesichtete Gelbschnabeltaucher hatte das Interesse der Ornithologen aus ganz Deutschland ausgelöst. Es handelte es sich nach Feststellung des Benkhäuser Alfred Gottmann (NABU – Mitglied) um einen Jungvogel, der erst in diesem Jahr geschlüpft sei und jetzt den ersten Winter erlebe. Die Ursache einer festgestellten Halsverletzung könne eine Schussverletzung sein, meinte er. (ws)

Bild aus WIKIPEDIA

Hintergrund: Der Gelbschnabeltaucher, die größte Tauchvogelart der Welt, lebt fast das ganze Jahr in entlegenen Regionen der Hocharktis, Sibiriens oder Nordamerikas. In den Wintermonaten zieht der Gelbschnabeltaucher in Richtung der im Süden befindlichen Binnengewässer. Jede Begegnung mit dieser Art in unseren Breiten ist äußerst selten und damit ein Glücksfall ist. Die tatsächliche Verbreitung der Vogelart ist nicht ausreichend erforscht. Die größte Seetaucherart ernährt sich von Fischen, Fröschen und Krebstieren. Bei den Tauchgängen bleibt der Gelbschnabeltaucher oft über eine Minute lang unter Wasser und kann dabei recht große Entfernungen zurücklegen. Nach der Nahrungssuche ruht er oft in unmittelbarer Ufernähe aus.




Privater Betrieb einer Drohne – was Besitzer beachten sollten!

Jülich, Dezember 2016. Tolle Bilder aus der Vogelperspektive und Videos aus der Luft: Mit einer Drohne kann man viel Spaß haben. Auch die Preise für die sogenannten Multikopter sinken und die technische Bedienung wird stetig einfacher in der Handhabung. Was man als Besitzer einer Drohne aber beachten muss und inwiefern man haftbar ist, weiß der Rechtsexperte Markus Mingers.

Haftpflicht und Starterlaubnis

Entgegen der Behauptung einiger Verkäufer gibt es einige Regelungen und das Gesetz kann leicht von Ahnungslosen gebrochen werden. „Vielen Drohnenbesitzern ist nicht bewusst, dass man für das Steuern einer Drohne eine spezielle Haftpflichtversicherung für Luftfahrt braucht. Die Hausratversicherung deckt eventuelle Schäden nicht ab“, erläutert Markus Mingers. Kommt ein Schaden zustande, ohne dass eine Versicherung abgeschlossen wurde, bleibt man auf diesem sitzen. Man muss eventuell sogar noch ein Bußgeld in Kauf nehmen, denn solche Schäden stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet wird. „Auch das Starten und Landen einer Drohne ist nur dort erlaubt, wo der Grundstückseigentümer es ausdrücklich erlaubt hat. Außerdem muss ein Mindestabstand von 1,5 Kilometern zu Flughäfen eingehalten werden. Große Flughäfen sollten sogar bis auf einige Kilometer gemieden werden“, stellt der Rechtsexperte klar.

Zukünftige Einschränkungen

Da das eigenverantwortliche Starten von Drohnen durch Privatbesitzer der Luftfahrtbehörde immer mehr Sorgen bereitet, soll die allgemeine Flughöhe in ganz Deutschland künftig auf 100 Meter begrenzt werden. Auch soll es bald ein Flugverbot für Drohnen und Multikopter innerhalb von Wohngebieten geben, um Unfälle und auch damit verbundene Personenschäden zu vermeiden.

Ebenso halten Experten eine generelle Registrierungspflicht für Drohnen und deren Besitzer für sinnvoll. Gerade jedoch die eingeschränkte Flughöhe wird von vielen traditionellen Flugclubs als kritisch angesehen.

Das Fliegen von Kunstmodellflugzeugen sowie Segelflugzeugen für Hobbysportler wird durch die Beschränkung dann kaum beziehungsweise gar nicht mehr möglich sein, sodass diese durch die Drohnenbesitzer stark benachteiligt werden würden.

Gewerbliche Nutzung

„Wird die Drohne für gewerbliche Zwecke genutzt, braucht man in jedem Fall eine Aufstiegserlaubnis. Denn sobald man die Drohne für ein Gewerbe nutzt, gilt diese für die Luftfahrtbehörde als unbemanntes Luftfahrtsystem. Die Drohne wird von der Luftverkehrsordnung dann gänzlich anders eingestuft“, weiß Mingers. „Auch wenn viele Verkäufer nur sehr wenige Informationen über die Rechtsgrundlagen haben und bislang auch nicht dazu verpflichtet sind, den Käufer über Risiken aufzuklären, sollte man sich als Kunde genau über die rechtliche Lage informieren“, rät der Rechtsexperte abschließend.
Vielen Dank für diese Hinweise an die Kanzlei




Trotz Abgasskandals: 46 Prozent aller Neufahrzeuge sind Selbstzünder

Zahl der Dieselzulassungen auf Vorjahresniveau

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte konnte dem Diesel nichts anhaben: Noch nie gab es – in absoluten Zahlen – in Deutschland so viele Selbstzünder-Zulassungen wie 2016. Das geht aus Aufzeichnungen des Kraftfahrtbundesamts hervor. Der Anteil der Diesel-Pkw am Gesamtbestand beträgt derzeit knapp ein Drittel (32 Prozent) und damit weniger als die Hälfte des Benzineranteils (66 Prozent). Auffällig ist jedoch, dass nach aktueller Zahlenlage 46 Prozent aller Neuzulassungen in 2016 Dieselfahrzeuge waren. Das hat der ADAC zusammen mit Analysten des Marktforschungsunternehmens Dataforce recherchiert.

Damit setzt sich ein Trend fort, der seit der Abwrackprämie im Jahr 2009 zu beobachten ist: Der Anteil der Diesel-Pkw am Gesamtbestand von derzeit 45,1 Millionen Fahrzeugen erhöht sich fortlaufend. Da die Zahl der Neuzulassungen jedoch insgesamt gestiegen ist, sinkt der relative Anteil der Diesel-Pkw an den Neuzulassungen und wird laut Analysten künftig weiter sinken.

Fahrzeuge mit alternativen Antrieben teilen sich die restlichen zwei Prozent am Gesamtbestand wie folgt auf: 65 Prozent Autogas (LPG), 18 Prozent Hybrid, 12 Prozent Erdgas (CNG), 4 Prozent Elektro und ein Prozent Ethanol. Autogas führt das Feld mit derzeit 460.000 Fahrzeugen an; aber weil die steuerliche Förderung über das Jahr 2018 hinaus unsicher ist, prognostizieren ADAC-Fachleute einen Rückgang für beide Gas-Antriebe.

Elektroautos und vor allem Hybridfahrzeuge gewinnen seit 2012 an Bedeutung. Bis Strom aber Autogasfahrzeuge als dritte Kraftstoffart in Deutschland überholt, wird es nach ADAC-Schätzungen noch bis etwa 2019 dauern – und auch nur dann erfolgen, wenn die Zahl der Neuzulassungen von Hybridfahrzeugen in den nächsten Jahren um 50 Prozent wächst (bei konstanter Entwicklung der Gasantriebe).

Quelle: ADAC




Ebenfalls ab Heute: Höhere Bußgelder in Italien und in den Niederlanden

Die wichtigsten Änderungen im Verkehrsrecht in Europa zum Jahreswechsel

Mit dem Jahreswechsel treten einige rechtliche Neuerungen für Verkehrsteilnehmer in Kraft. Der ADAC gibt einen Überblick.

  • Mit dem Inkrafttreten der Änderung der Straßenverkehrsordnung zum 14. Dezember 2016 können außerdem Radfahrer mit bestimmten Elektrorädern auch Radwege nutzen – außerorts generell, innerorts, wenn dies mit einem neuen Hinweisschild freigegeben wird.
  • Aufsichtspersonen dürfen Kinder mit Fahrrädern auf Gehwegen begleiten. Daneben können Kinder unter acht Jahren wählen, ob sie alternativ zum Gehweg einen baulich getrennten Fahrradweg benutzen.

Für 2017 ist weiter eine Gesetzesänderung beim Handyverbot am Steuer geplant, das künftig weitere Geräte wie beispielsweise Tablets umfassen soll. Zudem ist eine Erhöhung der Bußgelder für diese Verstöße in der Diskussion.

In diesem Jahr soll außerdem das Carsharing-Gesetz in Kraft treten. Es definiert, was unter dem Begriff Carsharing-Fahrzeug zu verstehen ist und wie diese Fahrzeuge zu kennzeichnen sind. Auch sollen sie von Parkgebühren befreit werden können. Ein neues Verkehrsschild soll Carsharing-Parkflächen kennzeichnen. Das Gesetz schafft die Grundlage, um im Wege einer Verordnung den kommunalen Straßenverkehrsbehörden die Möglichkeit zu geben, separate Parkflächen für Carsharing-Fahrzeuge ausweisen zu können.

 

  • Auch im Ausland gibt es Änderungen für Auto- und Motorradfahrer. So heben Italien und die Niederlande zum 1. Januar 2017 die Geldsanktionen für Verstöße im Straßenverkehr an.
  • Wer in Italien ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, dem droht künftig ein Führerscheinentzug von bis zu zwei Monaten. Für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse würde dies einem Fahrverbot in Italien gleichkommen.
  • In Frankreich besteht für Motorradfahrer seit 20. November 2016 eine Handschuhpflicht.
Quelle: ADAC



Was sich alles ab diesem Jahr ändert.

Es gibt in diesem Jahr einige wichtige Änderungen, die man wissen sollte.

Wir haben mal die Änderungen in ein Farbsystem übernommen.

GRÜN = Positiv für die Endverbraucher

ROT= Negativ

BLAU= Neutral

 

Wenn man also durchzählt, stellt man fest, dass, GRÜN überwiegt. Erstaunlicherweise.

 

Altersvorsorge:

Mit Wirkung des heutigen Tages steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung auf 6350 Euro (West) und 5700 Euro (Ost).

Das bedeutet, bis zu dieser Einkommensgrenze müssen die Arbeitnehmer im nächsten Jahr Beiträge zur Rentenversicherung bezahlen.

Fünfziger-Schein:

Am 4. April kommt der neue Fünfzig-Euro-Schein in Umlauf.

Am 5. Juli 2016 wurde die neue 50-€-Banknote bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit dem neuen 50-€-Schein wird nach den bereits ausgegebenen 5-€-, 10-€- und 20-€-Scheinen die vierte Stückelung der Europa-Serie eingeführt.

Die neue 50-€-Banknote wird den Planungen zufolge im Frühjahr 2017 in Umlauf gebracht.

Garantiezins:

Schlechte Nachricht, wer ab heute einen Vertrag über eine Lebensversicherung abschließt, muss nochmals einen geringeren Garantiezins bei Lebensversicherungen hinnehmen.

Dieser sinkt von derzeit 1,25 auf 0,9 Prozent.

Der neue Garantiezins gilt auch für neu abgeschlossene Riester- und Rürup-Policen, in der betrieblichen Altersvorsorge bei Direktversicherungen und bei einigen Pensionskassenverträgen.

Gute Nachricht: Für Bestandskunden ändert sich nichts.

Neurentner:

Wer 2017 in Rente geht, muss 74 Prozent seiner Rente versteuern. Bisher lag der steuerpflichtige Anteil bei 72 Prozent.

Für Bestandsrentner ändert sich der einmal festgesetzte steuerfreie Rentenanteil nicht.

 

Gesetzesänderungen 2017 bei der Steuer

Lebensversicherungen:

Wer in diesem Jahr eine Vorabzahlung aus seiner Lebensversicherung wünscht, unterliegt den neuen Steuerregelungen.

Sie müssen nun die Differenz zwischen Versicherungsleistung und eingezahlten Beiträgen zur Hälfte mit ihrem individuellen Tarif versteuern.  Dies gilt aber nur, wenn sie bereits über 60 sind und der Vertrag mindestens 12 Jahre besteht. Auszahlungen von Versicherungen, die älter als 12 Jahre sind (also vor 2005)  bleiben weiterhin steuerfrei.

Grundfreibetrag:

Ab dem 1. Januar steigt das vom Fiskus unangetastete Existenzminimum.

Der Grundfreibetrag für Ledige steigt um 168 Euro auf 8820 Euro. Verheirateten stehen dann 17640 Euro zu. Das bedeutet: Es werden erst Steuern vom Einkommen abgezogen, wenn es oberhalb dieses Betrags liegt. Auch der Kinderfreibetrag soll 2017 angehoben werden auf 4716 Euro.

 

Vorsorgeaufwendungen:

Der absetzbare Betrag steigt von 82 auf 84 Prozent.

Zu den absetzbaren Kosten gehören zum Beispiel die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu den berufsständischen Versorgungswerken.

Für die Berücksichtigung der Sonderausgaben gilt ab dem 1. Januar ein Höchstbetrag von 23362 Euro. Alleinstehende können 19625 Euro steuerlich geltend machen.

Unterhalt:

Unterhalt = außergewöhnliche Belastung.

2017 sind maximal 8820 Euro abziehbar – 168 Euro mehr als bisher.

Der Empfänger des Unterhaltes darf jedoch nicht über ein nennenswertes eigenes Vermögen oder Einkommen verfügen. Seine Steuer-Identifikationsnummer muss er angeben.

Werden Kinder unterstützt, ist eine steuerliche Berücksichtigung nur möglich, wenn man für sie kein Kindergeld beziehungsweise keinen Kinderfreibetrag erhält.

Dies bedeutet, dass der Schlaufuchs keine Steuerschlupflöcher – durch eine nicht notwendige Unterhaltszahlung findet.

Minijob:

Für Minijobber gibt’s nun mehr für weniger oder andersherum gesagt, die 450 €Grenze bleibt, allerdings ist der Verdienst höher. Damit reduziere ich faktisch meine Arbeitszeit.

Faustregel: 50 Stunden und 54 Minuten im Monat =  0,0 € Sozialabgaben

Mindestlohn:

Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab heute um 34 Cent auf brutto 8,84 Euro pro Stunde.

Diese Grenze gilt für alle, bis auf die Ausnahme von Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten nach Wiederaufnahme einer Arbeit.

 

Straßenverkehr:

30er-Zonen:

Es wird nun leichter für die Gemeinden innerhalb geschlossener Ortschaften eine Reduzierung auf 30 km/h durchzusetzen, wenn es sich zum Beispiel um einen Unfallschwerpunkt handelt.

Auf Hauptverkehrsstraßen hingegen waren die Hürden für eine Absenkung auf Tempo 30 bislang sehr hoch.

Nun kommen also vermehrt 30er-Zonen vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen auch wenn diese an Hauptstraßen liegen.

Fahrradfahrer:

Bislang galten für Radler die Fußgängerampeln, wenn an Ampelkreuzungen keine eigenen Lichtzeichen für Radler vorhanden waren.

Ab 2017 gilt: „Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten.“ Auf Radwegen gelten die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr.

Rettungsgasse:

Auf Autobahnen sowie außerorts auf Straßen mit mindestens zwei Streifen pro Richtung gilt ab heute:

Sobald Schrittgeschwindigkeit gefahren wird oder es Stillstand gibt, müssen sie eine Rettungsgasse zwischen der äußersten linken Spur und der unmittelbar rechts daneben bilden.

Bei drei oder vier Spuren fahren also die Autos auf dem linken Streifen nach links und alle anderen nach rechts.

Bisher sollte etwa bei vier Spuren die Gasse in der Mitte gebildet werden.

Allerdings hat es bislang auch niemals geklappt.

Gesundheit und Verbraucherschutz

E-Zigaretten:

Nutzer von E-Zigaretten und Liquids werden der Verbraucherzentrale Bayern zufolge ab dem 20. Mai nur noch Produkte kaufen können, die den Vorgaben der Tabakproduktrichtlinie der EU entsprechen.

So soll es etwa Flüssigkeiten für E-Zigaretten nur noch als Liquideinheiten mit zehn Millilitern geben.

Auch die Nikotin-Dosierung wird demnach eingedampft: Hier sind nur noch maximal 20 Milligramm pro Milliliter erlaubt.

Daneben werden bestimmte Zusätze wie Vitamine, die suggerieren, dass die E-Zigarette einen gesundheitlichen Nutzen habe, untersagt.

 

Online-Sprechstunde:

Krankenkassen übernehmen in Zukunft auch die Kosten einer Video-Sprechstunde. (Ähem was ist das denn?)

Ab dem 1. Juli wird der Online-Termin beim Arzt Teil der vertragsärztlichen Regelversorgung.

Insbesondere in ländlichen Gebieten soll die Video-Sprechstunde weite Wege ersparen und Versorgungslücken schließen.

(Wie bekomme ich dann meinen Puls gefühlt oder mache ich das nun auch selbst?)  Da kann ich ja in Zukunft auch im Urlaub zu meinem Hausarzt gehen ähem Kontakt aufnehmen.

Pflegereform:

Zum 1. Januar wird neu geregelt, wer in welchem Umfang als pflegebedürftig gilt.

Bislang galten nur Menschen mit überwiegend körperlichen Gebrechen als pflegebedürftig galten.

 Die neuen Vorgaben umfassen auch Hilfsbedürftige mit geistigen und psychischen Problemen.

An die Stelle von Pflegestufen treten Pflegegrade. Die neuen Bescheide dürften sie als Betroffene aber bereits erhalten haben.

Cannabis:

Schwerstkranke, deren Leiden nicht anders gemildert werden kann, sollen ab dem Frühjahr Cannabis auf Rezept bekommen.

Allerdings wird zunächst die Bedingung daran geknüpft, dass die Patienten an einer klinischen Studie teilnehmen die mehr Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis bringen soll.

Man fragt sich zwangsläufig, warum etwas eingeführt werden, zu dem noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen.

 

 

Roaming:

Die Aufschläge für das Telefonieren und Surfen im EU-Ausland werden abgeschafft. Ab dem 15. Juli sollen sie endgültig wegfallen.

Rundfunkbeitrag:

 Wer bislang noch keinen Antrag auf Befreiung oder Ermäßigung gestellt hat, kann dies nach Angaben ab diesem Jahr rückwirkend für drei Jahre tun. Klar ist dabei, dass die Vorraussetzungen auch für alle drei Jahre vorliegen müssen.

Stromerzeuger:

Bislang werden für jede selbst verbrauchte Kilowattstunde 35 Prozent der EEG-Umlage fällig.

Ab dem 1. Januar sind es 40 Prozent.

Wer eine Anlage besitzt, deren Leistung weniger als zehn Kilowatt beträgt, ist aber für die ersten selbst genutzten 10000 Kilowattstunden weiterhin von der Umlage befreit.

Da zeigt sich wie sehr man die Energiewende doch will und fördert. Der einzige der also mehr daran verdient ist der Fiskus.

Alter:

Eine schlechte Nachricht für alle von uns: Jeder hat dieses Jahr ausnahmslos Geburtstag und wird damit zwangsläufig ein Jahr älter.

 

 




Frohes neues Jahr

Wir wünschen allen Lesern ein gesundes frohes neues Jahr.

Möge das neue noch besser werden als das alte Jahr.

Hoffentlich gibt es heute keine betrieblichen

Ausfälle zu beklagen bei ihnen .

 

 




Guten Rutsch

Wir wünschen allen Lesern des

Nordhessen-Journals einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

Kommen sie wohlbehalten an.

 




„Selters statt Sekt“

ARCHIVBILD

Preise für Sekt, Prosecco und Champagner seit 2011 um 3,8 % gestiegen

WIESBADEN – Auch in diesem Jahr werden zu Silvester wieder die Korken knallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Preise für Sekt, Prosecco und Champagner seit 2011 um 3,8 % gestiegen.

Der Verbraucherpreisindex insgesamt erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 5,2 %. Allerdings sollte man es mit dem Alkoholgenuss nicht übertreiben, denn der Rollmops (Fischmarinaden) für das Katerfrühstück kostet 12,5 % mehr als noch vor 5 Jahren.
Teurer wird auch das traditionelle Neujahrsessen. Ein Brauch sagt, wer mit Sauerkraut ins neue Jahr startet, dem geht in diesem Jahr das Geld nicht aus.

Die Sauerkrautkonserve kostet jedoch 14,8 % mehr als 2011. Alternativen wären Erbsen oder Linsen, denen der gleiche Effekt nachgesagt wird. Die Preise für Trockengemüse stiegen im gleichen Zeitraum lediglich um 5,6 %.

Quelle: DESTATIS | Statistisches Bundesamt



Veranstaltungskalender der Stadt Hofgeismar

Ihren neuen Veranstaltungskalender hat die Stadtverwaltung Hofgeismar an uns übersandt.

Es stehen doch einige wichtige Jahreshauptversammlungen auf dem Programm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen viel Spaß bei Ihrer Veranstaltung.




Gaspreise auf niedrigstem Stand seit 2010 13 Millionen Haushalte profitieren von Preissenkungen ihres Versorgers

Berlin (ots) – 26. Dezember 2016. Gute Nachrichten für Millionen Gas-Haushalte: Die Gaspreise für Endkunden sind im Jahr 2016 auf den niedrigsten Stand seit 2010 gefallen und sanken im Vergleich zum Jahresbeginn um durchschnittlich fünf Prozent. Auch für das Jahr 2017 sind die Aussichten positiv: Über 350 Versorger haben die Preise Ende 2016 bereits gesenkt oder dies für das erste Quartal 2017 angekündigt. „Erdgas bleibt Heizenergie Nummer Eins und kann seinen Preisvorteil aktuell voll ausspielen. Die Kunden profitieren dabei von Veränderungen auf dem Weltmarkt“, sagte Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Erdgas e.V.

Im Jahr 2016 betrug der Preis für 20.000 Kilowattstunden laut unabhängigen Verbraucherportalen rund 1.440 Euro. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts und ist der niedrigste Wert seit Juli 2010. Bereits zu Beginn der Heizsaison 2016/2017 haben viele Grundversorger die Preise gesenkt, weitere Anpassungen bis März 2017 sind angekündigt. Die Preissenkungen in diesem Zeitraum liegen bei durchschnittlich 6,5 Prozent. Von den niedrigeren Gaspreisen profitieren etwa 13 Millionen Haushalte, die meisten in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Sie dürfen sich über bis zu 650 Euro Ersparnis freuen.

Anders als bei den Gaspreisen rechnen die Verbraucherportale für die Strompreise mit einem Anstieg im kommenden Jahr. Grund hierfür sind die gestiegene EEG-Umlage und die höheren Netzentgelte. „Im Vergleich zum Strompreis ist der Gaspreis eine stabile Konstante für die Verbraucher“, betonte Kehler. „Eine Umstellung des Wärmesektors auf strombasierte Lösungen, wie sie von Teilen der Politik propagiert wird, würde die Verbraucher teuer zu stehen kommen. Und solange der Strom überwiegend aus Kohleverstromung stammt, ist das Heizen mit Strom nicht nur teurer, sondern vor allem auch klimaschädlicher als mit Gas“, so Kehler.

Am Weltmarkt hatte der Gaspreis zuletzt nachgelassen. Neue Versorgungsmöglichkeiten etwa mit verflüssigtem Erdgas, das auf Schiffen nach Europa transportiert werden kann, drücken die Preise. Laut Prognosen von Aurora Energy Research wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzen. Das Energieberatungsunternehmen erwartet u.a. wegen steigender LNG-Exportkapazitäten einen durchschnittlichen Gaspreis am Weltmarkt von unter 20 Euro pro MWh.

In Deutschland heizt jeder zweite Haushalt mit Erdgas und verbraucht im Durchschnitt 140 Kilowattstunden im Jahr pro Quadratmeter Wohnfläche. Drei von vier neu eingebauten Heizungen sind Erdgas-Heizungen.

 

Zukunft ERDGAS e.V.



Neues Jahr – aber was ist mit dem Resturlaub?

Neues Jahr – aber was ist mit dem Resturlaub?
Alle wesentlichen Infos für Arbeitnehmer vom Rechtsexperten Markus Mingers!
Jülich, Dezember 2016. Das neue Jahr 2017 naht und alle sind schon voller Vorfreude. Aber was ist, wenn man als Arbeitnehmer noch Resturlaub auf dem Urlaubskonto hat? Verfallen meine Urlaubstage mit Beginn des neuen Jahres? Was kann ich tun, um meinen Resturlaub nicht zu verlieren? Und welche Rolle spielt der Arbeitgeber? Antworten auf diese Fragen hat der Rechtsexperte Markus Mingers für Sie:
Schnell aktiv werden!

Wichtig für alle Arbeitnehmer in einer solchen Situation ist jetzt vor allem eins: Schnell zu handeln, denn sonst kann es passieren, dass der Resturlaub verfällt. „Grundsätzlich gilt: Bei einer Sechs-Tage-Woche hat man als Arbeitnehmer das Recht auf mindestens 24 Urlaubstage pro Jahr. Bei einer Woche mit fünf Arbeitstagen mindestens 20 Tage pro Jahr“, hält Markus Mingers fest. Viele Beschäftigte würden sich über weitere Urlaubstage freuen, jedoch gibt es immer wieder Arbeitnehmer, die ihren Urlaubsanspruch innerhalb eines Jahres nicht vollends ausschöpfen. „Gesetzlich betrachtet, muss der Urlaub im laufenden Kalenderjahr genommen werden. Um restliche Urlaubstage, die nicht genommen wurden, in das nächste Jahr zu übertragen, muss dies beim Arbeitgeber beantragt werden und stellt meist eine Ausnahme dar“, erklärt der Rechtsexperte. Gründe, die eine solche Übertragung rechtfertigen, wären betriebsinterne Gründe – wie zum Beispiel eine außergewöhnlich hohe Arbeitsbelastung – oder private Gründe – wie zum Beispiel die Krankheit des Arbeitnehmers oder eines Familienmitglieds. Wichtig ist jedoch: Man muss den Antrag dieses Jahr noch stellen, denn sonst verfällt der Anspruch zum 31. Dezember.


Resturlaub ins neue Jahr übertragen – was muss ich beachten?
„Wenn der Antrag durch ist, müssen die übertragenen Urlaubstage bis zum 31. März des folgenden Jahres genommen werden, sofern dies nicht im Tarifvertrag anders geregelt ist. Die Auszahlung des Resturlaubs ist vom Gesetz nicht vorgesehen“, so Mingers. Es gibt jedoch auch hier eine Ausnahme: Scheidet der Arbeitnehmer aus dem Beschäftigungsverhältnis aus, wird der Anspruch auf Auszahlung mit Beschäftigungsende fällig. Sind sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einig, sind individuelle Regelungen möglich – sei es bezüglich der Handhabung des Resturlaubs oder der Auszahlung.Solche Vereinbarungen sind in der Praxis keine Seltenheit.
Auch Arbeitgeber sind in der Pflicht
Wie das Arbeitsgericht Berlin (Az.: 28 CA 6951/16) beschlossen hat, haben auch Arbeitgeber die Pflicht, dafür zu sorgen, dass ihre Mitarbeiter den Urlaub fristgerecht nehmen. Mingers: „Schickt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht rechtzeitig in den Urlaub, hat er dem Arbeitnehmer als Schadensersatz erneut Urlaub zu gewähren, sodass dieser sogar nach Ablauf des Jahres noch im vollen Umfang genommen werden kann. Für Urlaubsanträge gilt: Der Arbeitnehmer darf seinen Wunschtermin angeben und auf dem Urlaubsantrag ausdrücken, die Entscheidung über den Zeitpunkt liegt jedoch final beim Arbeitgeber.“ Übrigens darf ohne gerechtfertigten Grund der Arbeitgeber den Antrag nicht ablehnen. Wichtige Gründe für eine Ablehnung wären zum Beispiel betriebliche Gründe oder die Überschneidung des Urlaubs mit dem eines anderen Arbeitnehmers. Jedoch gilt nach dem Bundesurlaubsgesetz: Mindestens einmal pro Jahr muss der Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, einen Urlaub von zwei Wochen am Stück zu nehmen. Ist dieser genehmigt, darf der Urlaub vom Arbeitgeber nicht mehr zurückgenommen werden.

 

Danke für diesen Artikel an die Kanzlei

 

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