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Demografie-Debatte Deutschland 2019: Fortschritt immer, Rückschritt nimmer? – Ein Interview mit Uwe-Matthias Müller


In Berlin fand am 27.9.2019 die 2. Demografie-Debatte Deutschland statt. Hat sich der Aufwand gelohnt? Ein Interview mit einem der Initiatoren, Uwe-Matthias Müller (BVI50Plus).

DNEWS24: Herr Müller, wie ist Ihr persönliches Fazit der Demografie-Debatte Deutschland 2019?

Müller: Die Idee der DDD ist es, das Thema Demografie stärker in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rücken. Mit der zweiten Demografie-Debatte auf nationaler Ebene und zwei weiteren Demografie-Debatten in Stuttgart und Erfurt binnen 12 Monaten sind wir auf einem guten Weg.

DNEWS24: Was bedeutet, Sie sind auf einem guten Weg?

Müller: Es ist wieder gelungen, sehr interessante Referenten zu gewinnen, die nicht nur vorgestanzte Stereotypen herunterleiern. Und wir haben Gäste in der Demografie-Debatte, die diskussionsfreudig sind und sich trauen, den Mund aufzumachen. Bei uns rieseln die vermeintlichen Weisheiten nicht von der Bühne auf die Teilnehmer der Demografie-Debatte herab, wir führen einen aktiven und lebendigen Dialog mit den Experten.

DNEWS24: Was sagen Sie zu der Anmerkung mehrerer Beteiligter, die Demografie-Debatte Deutschland hätte mehr Teilnehmer verdient?

Müller: Das kann man mit gutem Grund so sehen. Demografie ist eines der Mega-Themen in unserer Gesellschaft, die Folgen der demografischen Entwicklung für alle Bürger werden noch viel zu wenig wahrgenommen. Insofern wäre es natürlich schön, wenn wir mit der Demografie-Debatte Deutschland so viel Aufmerksamkeit bekämen, wie die Fridays-for-Future-Bewegung mit dem Singulär-Thema Klima. Gern würde ich das Berliner Olympia-Stadion füllen. Aber man muss auch sehen, wir fangen gerade erst an. Vor uns gab es nur Diskussionen in kleinen, akademischen Zirkeln – ohne Beteiligung der Öffentlichkeit. Und in diesem Stadium ist es sicher besser, eine kleine Menge aber eine hohe Qualität der Debatten-Gäste zu haben.

DNEWS24: Ein weiterer „Vorwurf“ lautet, die Veranstaltung in Berlin sei zu unkonkret gewesen, es seien zwar Fragen gestellt aber wenig Antworten gegeben worden.

Müller: Das ist richtig. Wir haben Vertreter der Politik, der Medien, der Kirchen und der Wissenschaft auf der Bühne gehabt. Es sind von den Experten viele Aufgaben benannt worden, die vor uns liegen und zügig gelöst werden müssen. In vielen Fällen wurde aber nicht die Verantwortung für ein konkretes Umsetzen übernommen. Wer die dann notwendigen Handlungs-Empfehlungen in die Praxis führen soll, wie die Lösungen nachhaltig finanziert werden können, blieb vielfach nebulös. Nach einigen Tagen des Reflektierens komme ich zu der Überzeugung, dass aber genau darin die wahre Aufgabe der Demografie-Debatte Deutschland liegt. Alle Beteiligten, Politiker, Wissenschaftler, Medienleute und Bürger müssen anpacken. Immer nur mit dem Finger auf „die“ Politiker zu zeigen und ihnen vorzuwerfen, sie täten nichts, führt uns auch nicht weiter. Wir sind alle aufgerufen, anzupacken und eine gesellschaftliche Veränderung zu organisieren. Es handelt sich dabei nicht um  eine ideologisch-motivierte Veränderung, sondern um dringend notwendige Reformen in großem Umfang, die uns die Demografie dringend auferlegt.

DNEWS24: Wie geht es weiter mit der Demografie-Debatte Deutschland?

Müller: Wir planen 2020 weitere Demografie-Debatten in Düsseldorf, Dresden und Stuttgart. Und natürlich auch wieder in Berlin. Aktuell arbeiten wir schon an der Themensetzung für Berlin. Außerdem werden wir weitere Partner haben und so das Spektrum inhaltlich und auch von den teilnehmenden Bürgern her erweitern.

DNEWS24: Wo gibt es mehr Informationen?

Müller: Ich bin sicher, dass DNEWS24 laufend berichten und informieren wird – oder? Ich verweise auch gern auf die Homepage des Demografischen Aufbruch www.Demografischer-Aufbruch.de und die Homepage des Bundesverband Initiative 50Plus www.BVI50Plus.de.

DNEWS24: Herr Müller, vielen Dank für Ihre Zeit.


Der Artikel erschien zuerst in unserem Partnermagazin für die Generation 50plus







Demografie-Debatte Deutschland 2019: Das war’s – erste Impressionen


Top-Referenten aus Politik, Wirtschaft, Medien und den Kirchen, spannende Gäste mit viel Diskussions-Bedarf, gute Gespräche – erste Impressionen der Demografie-Debatte Deutschland 2019 in Berlin.

 

Die Demografie-Debatte Deutschland 2019 (#DDD2019) stand in diesem Jahr unter dem Motto „Generationen-Pakt im demografischen Wandel“.

Ob es die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Sabine Weiss (MdB CDU), die Bundestags-Abgeordnete und Altenbeauftragte ihrer Fraktion im Deutschen Bundestag Bündnis90/Die Grünen Kordula Schulze-Asche oder die Bürgermeisterin der 11.000-Einwohner-Stadt Lauingen an der Donau, Katja Müller (CSU) war, alle DDD2019-Redner waren sich einig, dass das Gesundheits-System in unserer alternden Gesellschaft erhalten und gestärkt werden muss.

Viele Defizite wurden konkret benannt.

Ein „Master-Plan Gesundheit“ für die Bewältigung der Folgen der demografischen Entwicklung wurde über die Partei-Grenzen hinweg gefordert.

Erste Impressionen gibt Ihnen die DNEWS24-Bilder-Galerie.

Alle Beiträge wurden von DNEWS24TV dokumentiert und werden in den nächsten Tagen zur Verfügung gestellt.

Dank an alle Beteiligten, die diese großartige Demografie-Debatte Deutschland möglich gemacht haben.

 

In Berlin diskutierten am 27. September

Werte in einer Welt im Umbruch – Impulse und Dialog

  • Hermann Binkert, Geschäftsführer Meinungsforschungs-Institut INSA-Consulere
  • Peter Lewandowski, Medien-Manager und Journalist
  • Dr. Hugo Müller-Vogg, Publizist
  • Dompropst Prälat Tobias Przytarski, Metropolitankapitel bei St. Hedwig Berlin

Quo vadis Altersvorsorge: Rentenkonzepte im Vergleich

  • Matthias Birkwald, Linke MdB, Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestages
  • Ralf Kapschak, SPD MdB, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestages
  • Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen, Schroder Investment Management GmbH
  • Johannes Vogel, FDP MdB, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestages, Mitglied im Bundesvorstand der FDP
  • Dr. Rudolf Zwiener, Hans-Böckler-Stiftung, Referats-Leitung Rente, Löhne und Ungleichheit

Quo vadis Gesundheits-Versorgung: gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land

  • Ministerial-Direktor Dr. Michael Frehse, Leiter der Abteilung Heimat Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
  • Thomas Hentze, Vorstand H&S Hanseatic Legal Rechtsanwalts-Aktiengesellschaft
  • Rudolf Kast, Vorstands­­vorsitzender ddn
  • Katja Müller, Bürgermeisterin Lauingen an der Donau
  • Ramin Waraghai, Geschäftsführer RFC

Generationen-Pakt im demografischen Wandel

  • Kordula Schulz-Asche, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Bundestages, in der GRÜNEN Bundestagsfraktion
    Sprecherin für Pflegepolitik sowie Sprecherin für Altenpolitik
  • Helmut Muthers, BVI50Plus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn richtete an die Teilnehmer der #DDD2019 eine Video-Botschaft.

Moderatoren waren Stephanie Robben-Beyer und Peter Escher.


Der Artikel erschien zuerst in unserem Partnermagazin der Bundesinitiative 50plus :  https://dnews24.de/

 


 




Klimawandel: Hitze führt zu mehr Herzinfarkten


Der Klimawandel sorgt nicht nur für steigende Meeresspiegel

und Dürren, er gefährdet auch unsere eigene Gesundheit.

Medizinern rechnen, dass zunehmend mehr Menschen

Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System bekommen werden.

 

 

 





Was hat die Demografie mit dem Generationen-Pakt zu tun?


Ein Kommentar von Uwe-Matthias Müller

Uwe-Matthias Müller stellt unbequeme Fragen auf die wir bislang keine Lösungen haben

  • Warum ist es für arbeitssuchende Menschen über 50 so schwer eine Beschäftigung zu finden?
  • Wie gehen wir mit dem immer grösser werdenden Fachkräftemangel um?
  • Wie werden sich die ganzen Probleme auf den sogenannten Generationenvertrag auswirken?

 

Am gestrigen Tag fand die Demographiedebatte in Berlin statt, die sich genau mit diesen Themen beschäftigte.  L I N K

Die Bundesinitiative 50plus belibt in dieser Sache am Ball und wird weiter unbequeme Fragen stellen. Viele Politiker haben sich bereits dieser Initiative angeschlossen. 

Klicken sie auf unserer Seite auf die Banner, um mehr zu erfahren

 





Statt Urne: Firma verwandelt Asche von Verstorbenen in Steine


Ein Unternehmen aus New Mexico bietet eine

interessante Alternative zur herkömmlichen Urne an:

Asche von Verstorbenen verwandelt die Firma in Steine.

 

 

 





Landkreis unterstützt Tanzprojekt in Wolfhagen


Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Jutta Reinmold (Zeitlos), Karin Zipperer-Heinemann (Zeitlos), Vizelandrat Andreas Siebert und Babara Kobitz (stellv. Leiterin Diakonisches Werk Region Kassel).

Wolfhagen. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, das Tanzprojekt „Endlich wieder tanzen“ in Wolfhagen mit 3.900 Euro unterstützen zu können“, berichtet Vizelandrat Andreas Siebert bei einem Besuch im Diakoniezentrum in der Schützeberger Straße.

Der Landkreis Kassel unterstützt seit mehreren Jahren das „Zeitlos – Zentrum für Demenz“ des Diakonischen Werks Region Kassel in Wolfhagen. „Zeitlos“ berät Menschen, die an Demenz erkrankt sind und ihre Angehörigen. 2014 startete Karin Zipperer-Heinemann in diesem Rahmen das Projekt „Endlich wieder tanzen“. „Bei unseren monatlichen Treffen kommen tanzbegeisterte Senioren aus Altenpflegeeinrichtungen des gesamten Wolfhager Landes zusammen“, informiert Zipperer-Heinemann. Die demenzerkrankten Tänzer „gehen je nach ihren körperlichen Fähigkeiten begeistert mit, wenn DJ Hardi aus Oberelsungen, der im wahren Leben Hartmut Müller heißt, live aufspielt“, so Zipperer-Heinemann weiter. Es sei immer wieder erstaunlich, wie textsicher die Teilnehmer bei den Liedern seien. „Für unsere Arbeit sind solche Projekte sehr wichtig und ohne Spendengelder und den Einsatz der Ehrenamtlichen können wir solche Angebote leider nicht realisieren“, erläutert Zipperer-Heinemann. „Endlich wieder tanzen“ kostet rund 7.000 Euro im Jahr; eine langfristige Finanzierung ist für das Projekt noch nicht gesichert.

„Die Vorgaben des Landes für unseren Kreishaushalt erschweren die Unterstützung für tolle Projekte wie diese – sogenannte freiwillige Aufgaben sollen sich Landkreise nicht mehr leisten dürfen“, bedauert Vizelandrat Siebert. Der Kreis werde aber versuchen weiter Möglichkeiten zu finden, „Geld für sinnvolle Initiativen zur Verfügung stellen zu können“.





Personalmangel in der ambulanten Pflege gefährdet gute Versorgung


Berlin (ots)

   Immer mehr pflegebedürftige Menschen nutzen einen ambulanten 
   Dienst. Doch auch dort fehlen Pflegefachpersonen. Entsprechend 
   überlastet sind die Dienste. Viele müssen Patienten ablehnen, 
   manche sogar Verträge kündigen. Die Sicherheit in der Pflege 
   könnte sich weiter verschlechtern.

Die meisten Menschen in Deutschland wollen im Alter zu Hause gepflegt werden. Auch darum gilt in der Pflegeversicherung das Prinzip „ambulant vor stationär“. Doch gerade um die Zukunft einer bedarfsgerechten und fachlich angemessenen ambulanten Pflege muss man sich mancherorts erhebliche Sorgen machen.

Dies offenbart jetzt eine bundesweite Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bei 535 ambulanten Pflegediensten. Gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent) gab an, dass in ihrem Dienst Stellen für Pflegefachpersonen seit mindestens drei Monaten unbesetzt sind. Hochgerechnet gibt es demnach in Deutschland also in ambulanten Pflegediensten etwa 16.000 solcher offenen Stellen. 80 Prozent der Dienste berichten zudem, in den letzten drei Monaten Versorgungs-Anfragen abgelehnt zu haben, weil sie die Pflege nicht hätten sicherstellen können. 13 Prozent der Dienste geben sogar an, in den letzten drei Monaten Klienten gekündigt zu haben, weil sie deren Versorgung nicht sicherstellen konnten.

Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP, warnt: „Personalmangel in der gesundheitlichen Versorgung und nicht zuletzt in der Pflege ist ein Risiko für die Patientensicherheit. Wenn sich die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland wie prognostiziert von heute etwa 3,4 auf 4,9 Millionen im Jahr 2054 erhöht, wird es sehr schwer werden, alle diese Menschen gut zu versorgen.“ Denn selbst falls kurzfristig deutlich mehr Pflegefachpersonen gewonnen werden können, scheiden in den nächsten Jahren zugleich viele derzeit Pflegende altersbedingt aus dem Erwerbsleben aus. „Die Frage muss erlaubt sein, wie das Versprechen von einer bedürfnisorientierten, menschenwürdigen Pflege sowie von besser unterstützten pflegenden Angehörigen zukünftig eingelöst werden soll“, stellt Suhr fest.

In der ambulanten Pflege ist das Thema Patientensicherheit besonders relevant, vor allem weil dort oft mehrere Akteure wie pflegende Angehörige, professionell Pflegende und Ärzte nebeneinander wirken. Ungenügende Kommunikation, fehlendes Wissen, Unachtsamkeit und Zeitdruck sowie unklare Prozesse erhöhen gesundheitliche Risiken, etwa für Stürze, Infektionen und Medikationsschäden.

Darum wirkt sich nicht zuletzt der Mangel an Pflegefachpersonen nachteilig auf die Patientensicherheit aber auch auf die Selbstbestimmung pflegebedürftiger Menschen aus. Denn Risiken können auch entstehen, wenn kein geeigneter Dienst die Pflege im erforderlichen Umfang übernehmen kann. Mangelnde ambulante Pflegekapazitäten können zudem zu einer Überforderung pflegender Angehöriger oder zu einem Heimeintritt führen, der bei angemessener ambulanter Versorgung nicht nötig geworden wäre.

Vor diesem Hintergrund sieht Ralf Suhr es daher als besonders dringlich an, das Berufsfeld Pflege attraktiver zu machen. Insbesondere gehe es um die Aufgaben der Pflegenden, deren Qualifizierung und die Organisationskultur in den Einrichtungen. Diese müssten so ausgestaltet sein, dass es möglich ist, dort professionell und gerne zu arbeiten. Für Suhr ist allerdings auch klar, dass das alleine nicht reichen wird: „Wir müssen zusätzlich die Chancen gezielter Prävention und der Digitalisierung im Gesundheitswesen nutzen. Sonst werden wir die Pflegequalität in Deutschland zukünftig nicht relevant verbessern können.“

Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege





Informationsveranstaltung der Betreuungsbehörde


Über das Thema „Betreuungsrecht, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung“

informiert die Betreuungsbehörde der Stadt Kassel am Mittwoch, 9. Oktober,

ab 10 Uhr im Magistratssaal des Rathauses.

Alle Interessierten sind eingeladen, an der kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen.

documenta-Stadt Kassel

 





Demografie-Debatte Deutschland 2019: Einladung nach Berlin


Generationen-Pakt im demografischen Wandel ist das Motto der diesjährigen Demografie-Debatte In Berlin

Es ist wieder so weit: am 27. September 2019 startet in Berlin die Demografie-Debatte Deutschland 2019. Das Motto der diesjährigen Konferenz lautet: „Generationen-Pakt im demografischen Wandel“.

Experten, Politiker und Bürger werden darüber diskutieren, wie das Miteinander der  Generationen in unserer Gesellschaft in einer Zeit, in der sich das zahlenmäßige Gewicht  der Bevölkerung nachhaltig verschiebt, erhalten und gestärkt werden kann.

Hier geht es zu Ihrer kostenfreien Anmeldung: https://www.demografischer-aufbruch.de/kontakt/.

Agenda:

Neben Diskussions-Runden im Town-Hall-Format erhalten Sie die Möglichkeit, mit den Referenten individuell ins Gespräch zu kommen. Alle Tagesordnungs-Punkte und die Referenten finden Sie in der Agenda der Demografie-Debatte Deutschland 2019 (https://www.demografischer-aufbruch.de/2019/06/24/agenda-berlin/).

Einige inhaltliche Schwerpunkte sind:

  • Quo vadis Werte: Altersbilder in einer Welt im Umbruch
  • Quo vadis Altersvorsorge: Rentenkonzepte im Vergleich
  • Quo vadis Gesundheits-Versorgung: gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land

Diskutieren Sie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, den Medien und den Kirchen.

Ort:

Die Demografie-Debatte Deutschland 2019 findet in der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund, Tiergartenstrasse 15, 10785 Berlin, statt.

Anmeldung:

Nutzen Sie das Kontakt-Formular für Ihre kostenfreie Anmeldung: https://www.demografischer-aufbruch.de/kontakt/.

Sehen Sie den Kommentar von Uwe-Matthias Müller zur Demografie-Debatte Deutschland 2019 in DNEWS24TV
 


Der Autor Uwe-Matthias Müller

Uwe-Matthias Müller ist Gründer und Vorstand des Bundesverband Initiative 50Plus. Bis 1996 hat er mit seiner Frau und den beiden Töchtern in (West-)Berlin gelebt. Nach zwei Jahren im Ausland lebt er heute in Bayern.

Uwe-Matthias Müller kommt viel und gern nach Berlin. „Als Berliner auf Zeit geniesst man nur die Vorteile der Hauptstadt und kann die vielen Unzulänglichkeiten, unter denen die Bewohner täglich leiden, einfach ignorieren.“

Mit „Neulich in Berlin…“ erzählt „UMM“ Erlebnisse und Eindrücke aus der Stadt, die sich selbst als arm aber sexy beschreibt und der Gesellschaft, die dem demografischen Wandel unterliegt.


Ein Beitrag unseres Partnermagazins : https://dnews24.de/


 




Wie alt werden wir? Dein Blut kann es verraten


Wie lange leben wir noch? Der ein oder andere wird sich diese Frage

wohl schon gestellt haben. Forscher des Max-Planck-Institut für

Biologie des Alterns haben möglicherweise eine Antwort

auf diese Frage gefunden – im Blut.

 

 





Arbeiten trotz Rente: 75-Jähriger muss für die Pflegeheimkosten seiner Frau weiterarbeiten


Gerd Enskat aus Neusäß in Schwaben ist 75 Jahre

alt und eigentlich Rentner. Doch er arbeitet wieder,

um die Pflegeheimkosten seiner Frau finanzieren zu können.

 

 





Umfrage des TÜV-Verband: Mehr als jeder Dritte würde in ein Smart Home mit KI ziehen


Mehr als jeder dritte Bundesbürger würde in ein Smart Home mit künstlicher Intelligenz ziehen. Das hat eine Umfrage von Ipsos für den TÜV-Verband ergeben. In einem KI-Smart-Home werden Gewohnheiten wie Heizen, Anwesenheit oder Konsum mit Hilfe intelligenter Algorithmen analysiert. Das Smart Home optimiert dann den Energieverbrauch oder übernimmt automatisch den Einkauf.

„Die Menschen wollen, dass ihre Privatsphäre auch im Smart Home gewahrt bleibt“, wertet Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, das Ergebnis und liest aus ihm die Erkenntnis, dass Bürger Sorge hätten, die künstliche Intelligenz könne Entscheidungen treffen, die die Befragten nicht gut finden:

  • Fast jeder zweite Skeptiker (48 Prozent) stimmt dieser Aussage zu.
  • 47 Prozent haben Sorge vor einer unrechtmäßigen Verwendung ihrer persönlichen Daten und
  • 44 Prozent, dass sie sich zu stark von digitaler Technik abhängig machen.
  • Jeder dritte Befragte, der nicht in einem Smart Home mit künstlicher Intelligenz wohnen will, hat Angst vor Hacker-Angriffen (34 Prozent). „Die Sorge vor Datenmissbrauch und Hacker-Angriffen stehen einer breiten Nutzung intelligenter Haustechnik noch im Wege. Damit die eigenen vier Wände zum Smart Home werden, brauchen wir klare gesetzliche Regeln für Datensicherheit und künstliche Intelligenz“, sagt Bühler.

„KI-Anwendungen im Smart Home können auch erkennen, wenn ein Bewohner stürzt oder sich bestimmte Vitalwerte von Risikopatienten verschlechtern, deren Zustand zu Hause überwacht wird“, sagt Bühler. „Künstliche Intelligenz im Smart Home kann das Leben nicht nur bequemer, sondern auch sicherer machen.“

Nach den Ergebnissen der Umfrage stehen 61 Prozent der Befragten einer Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz im Smart Home grundsätzlich positiv gegenüber. „Die Umfrage zeigt auch die Ambivalenz vieler Menschen bei der Nutzung der Technologie“, sagt Bühler. „Die Menschen wollen von den Vorteilen künstlicher Intelligenz profitieren, fürchten aber Eingriffe in ihre Privatsphäre und eine zu starke Abhängigkeit von der Technologie.“

Aus Sicht des TÜV-Verbands sollten Systeme und Anwendungen mit künstlicher Intelligenz daher in Abhängigkeit von ihrem Risikolevel durch unabhängige Stellen geprüft werden.

So könnte die KI einer Gastherme oder eines Vitaldaten-Trackers für Risikopatienten anders eingestuft werden als die eines Saugroboters. „Der Schutz vor Hacker-Angriffen und der Schutz der Privatsphäre müssen während der gesamten Lebensdauer intelligenter Smart Home Produkte gewährleistet sein“, betont Bühler.

Dafür müssten Gesetze und technische Standards angepasst, Prüfkriterien entwickelt und der Zugang zu relevanten Daten gewährleistet werden. Nicht zuletzt muss die Entwicklung von Produkten und Anwendungen mit künstlicher Intelligenz auf der Grundlage ethischer Standards erfolgen, damit Menschen nicht durch die digitale Technik benachteiligt werden. /Kundendienst-Verband Deutschland e.V.


 




Künstlerwerkstatt für Senioren: Mit Trickfilmen beeindrucken


Das Referat für Altenhilfe und das Kulturamt bieten im Rahmen des städtischen Seniorenprogramms eine Künstlerwerkstatt für Seniorinnen und Senioren mit der Künstlerin und freischaffenden Filmemacherin Joey Arand an. Vorkenntnisse sind für den Workshop nicht erforderlich. Die Künstlerwerkstatt findet am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Oktober, jeweils von 11 bis 18 Uhr statt. Treffpunkt ist die Mensa der Kunsthochschule Kassel, Eingang A, in der Menzelstr. 13-15. An beiden Tagen sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Pausen vorgesehen, die Verpflegung sollte allerdings selbst mitgebracht werden.

Menschen ab 60 Jahren sind herzlich eingeladen, Neues auszuprobieren oder ihr technisches Verständnis aufzufrischen, sich Ideen für die eigene kleine Filmproduktion zu Hause mit oder für die Familie zu holen und dabei Unterstützung von einer professionellen Filmemacherin zu erhalten.

In entspannter Atmosphäre, die Raum für Gespräche, Fragen und Pausen nach Bedarf lässt, wird zunächst der Umgang mit Kamera und Stativ geübt. Darauf aufbauend werden grundlegende fotografische Technikkenntnisse vermittelt, die erklären, wie sich Bilder in Bewegung setzen und schließlich einen Film entstehen lassen. Von der Ideenfindung über die Produktion bis hin zur Nachbearbeitung werden unterschiedliche Stufen des Filmemachens in der Praxis durchlaufen. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Joey Arand ist Künstlerin und freischaffende Filmemacherin. Sie arbeitet an der Kunsthochschule Kassel als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Bereich Visuelle Kommunikation. Hier studierte sie zuvor in der Klasse Film und bewegtes Bild bei Prof. Jan Peters sowie bei Prof. Martina Bramkamp. Joey Arands Arbeiten bewegen sich zwischen Film und zeitgenössischer Kunst. Im vergangenen Jahr erhielt sie den UPK-Kunstpreis. Die Kosten für diese Künstlerwerkstatt betragen 20 Euro, mit der „Mittendrin! Teilhabecard Kassel“ zehn Euro.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 787-5071 montags, mittwochs und freitags von 9.30 bis 12 Uhr wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt.

 

Hintergrund:

Dies ist der vierte Kurs innerhalb einer vierteiligen Künstlerwerkstatt-Reihe in 2019, die Raum für kreatives Gestalten und den sozialen Austausch mit Gleichgesinnten bietet. Gleichzeitig eröffnet diese Form der Kunstvermittlung neue Betätigungsfelder für Künstlerinnen und Künstler. Die Reihe wird in 2020 mit Fotografie, Graffiti, Holzschnitzen und Trickfilm fortgesetzt.

 

Über die Stadt Kassel

Kassel ist mit über 205.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in der Mitte Deutschlands. Rund 111.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind am Wirtschaftsstandort tätig. Gut 25.000 Menschen studieren an der Universität.

Kassel ist die Stadt der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, der Brüder Grimm und des UNESCO-Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt.

Rund 3.500 Menschen sind direkt bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Zudem ist die Stadt an weiteren großen Unternehmen beteiligt, darunter die Gesundheit Nordhessen Holding sowie die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit dem Verkehrsunternehmen KVG und dem Energieversorger Städtische Werke AG.


 




Wie ein Fisch im Wasser: 97-jährige Schwimmerin geht noch nicht in Rente


97 Jahre alt und kein bisschen müde:

Trotz ihres hohen Alters will eine Schwimmerin

aus Kalifornien noch lange nicht in Rente gehen –

Maurine Kornfeld hält im Wasserbecken 28 Weltrekorde.

 

 





Inklusiv in Bewegung – die Rehacare 2019


Innovativ und voller guter Ideen:
Die internationale Fachmesse REHACARE 2019,
die nach vier Tagen auf dem Düsseldorfer Messegelände endete.
 
38.600 Besucher informierten sich bei 751 Ausstellern aus 43 Ländern über Hilfen,
die Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter das Leben leichter machen.
Und wieder wurde deutlich: es wird digitaler – und fordert Beweglichkeit.
 
 

 

 



Alzheimer an Pupillenbewegung frühzeitig erkennen


Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit und eine Veränderung

der Persönlichkeit sind nur einige der Symptome,

unter denen Menschen mit Alzheimer leiden.

Laut einer neuen Studie sollen die Pupillen bei einer

Früherkennung der Krankheit helfen.

Wie funktioniert das?

 

 





Mit Fahrstuhl ans Grab: Unterirdischer Friedhof in Jerusalem


Wenn Juden sterben, werden sie für die Ewigkeit beerdigt.

Eine Organisation in Jerusalem sorgt sich deswegen um

Platz für die Lebenden – und eröffnet einen unterirdischen

Friedhof mit Kunst aus Deutschland.

 

 





Rückenschmerzen vermeiden: Neues AGR-Magazin ab Oktober 2019 kostenlos erhältlich


Bremervörde (ots)

Egal ob bei chronischen oder akuten Beschwerden – Betroffene von Rückenschmerzen fragen sich: Was kann ich bloß dagegen unternehmen? Die Aktion Gesunder Rücken klärt auf und veröffentlicht Anfang Oktober das neue AGR-Magazin zum Thema Rückengesundheit. Interessierte finden darin zahlreiche Informationen zur Entstehung und Behandlung von Rückenschmerzen und rückengerechten Alltagsprodukten. Die 31. Ausgabe bündelt auf 56 Seiten ebenfalls Fachinformationen und Expertenmeinungen sowie Übungen, um den Rücken zu stärken. Bundesweit liegt das Magazin in ca. 7.700 Arztpraxen und Therapiezentren aus.

Der aktuelle und kostenlose Patientenratgeber „AGR-MAGAZIN – Rückenschmerzen vermeiden!“ informiert Betroffene und Interessierte umfassend zum Thema Rückengesundheit. Dabei stehen nicht nur die Ursachen der Beschwerden im Fokus. Leser erhalten auch einen Überblick über Konzepte zur Therapie und Prävention. Experten wie der Orthopäde Dr. Schneiderhan sowie Sportwissenschaftler Thorsten Dargatz geben hilfreiche Tipps, die Patienten beim Arztbesuch und der Therapie beachten sollten. Darüber hinaus hält das Magazin wissenswerte Informationen für den Alltag bereit und erklärt, welche Produkte den Rücken zum Beispiel im Büro, beim Schlafen und beim Sport bestmöglich unterstützen. Betroffene eines Bandscheibenvorfalls lernen von Dr. med. Martin Buchholz außerdem, wann sich eine Operation verhindern lässt und welche Maßnahmen stattdessen sinnvoll sein können. Ein Verzeichnis gibt zu guter Letzt einen Überblick über die AGR-zertifizierten Fachgeschäfte, in denen man von besonders geschultem Personal beraten wird. So finden Interessierte ganz leicht Anbieter von rückengerechten Produkten.

Das neue AGR-Magazin steht ab sofort zum kostenfreien Download oder zur Bestellung unter www.agr-ev.de/agrmagazin bereit und kann zudem per E-Mail an info@agr-ev.de oder unter der Telefonnummer 04761-9263580 bestellt werden.

Über die AGR

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit über 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ dar. Alltagsgegenstände, die von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestuft werden, können mit dem renommierten Siegel ausgezeichnet werden.

Aktion Gesunder Rücken e. V.





Pack den Wanderrucksack – Wandern ist Erholung für Körper und Geist

 

Bayreuth (ots) Wenn die Tage nicht mehr so heiß sind, beginnt die schönste Zeit zum Wandern. Ob hoch hinaus oder in flachem Gelände, moderates Tempo oder anspruchsvolle Route, allein oder mit der ganzen Familie: Beim Wandern ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit der richtigen Planung und den passenden Hilfsmitteln geht es auf zum Wanderausflug.

Die Arten des Wanderns sind so vielseitig wie seine positiven Auswirkungen. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, wirkt stabilisierend auf die Rückenmuskulatur und kräftigt die Knochen. Noch ein Pluspunkt: Der Energieverbrauch für einen Kilometer Gehen ist ähnlich groß wie für einen Kilometer Laufen. Man braucht lediglich mehr Zeit dazu. Wer wandert, verbringt automatisch viel Zeit im Freien und kann Sauerstoff tanken. Tief durchatmen: Die frische Luft und der Perspektivwechsel helfen, Alltagsstress abzubauen und die Gedanken neu zu sortieren. Auch für die psychische Gesundheit ist das Wandern so ein echter Gewinn.

Das gehört bei jeder Wanderung ins Gepäck

   - Ausreichend Wasser und Verpflegung (Nüsse, frisches oder 
     getrocknetes Obst und Schokolade für einen schnellen 
     Energie-Kick)
   - Sonnencreme und Sonnenbrille
   - Regenschirm, regenfeste Windjacke und wetterfeste Hose
   - Wechselshirt, zum Beispiel nach starkem Schwitzen, und ein 
     wärmendes Oberteil
   - Medikamente, etwa bei einer Allergie
   - Wanderkarte

Auch beim Wandern: Sicherheit geht vor

So sollten Wanderer nur in gesundem und trainiertem Zustand aufbrechen und die passende Ausrüstung mitnehmen. Dabei ist die Tour genau zu planen und sollte der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit angepasst werden. Wer Familie und Freunde über die Route und das Ziel informiert, ist auf der sicheren Seite. Beim Wandern bietet eine Kniebandage wie die Genumedi E+motion dem Gelenk Unterstützung und Stabilisierung.

Alpinist Stephan Siegrist liebt die Berge und testet Hilfsmittel von medi unter Extrembedingungen.

Ob Himalaya, Patagonien oder Alpen: Der gelernte Zimmermann und Bergführer testet seit 23 Jahren immer wieder seine eigenen Grenzen aus. Der Schweizer berichtet von seinen persönlichen Berg-Highlights, gibt Tipps für Wander-Einsteiger und erklärt, welche Hilfsmittel ihn bei anspruchsvollen Routen unterstützen.

„Das Schöne am Wandern ist, dass es sich für Menschen mit ganz verschiedenen Fitness-Leveln eignet. Man kann auf einem niedrigen Niveau beginnen und sich langsam steigern“, verrät Stephan Siegrist. Was die Schuhauswahl betrifft, setzt der Profi auf komfortables und wasserabweisendes Schuhwerk mit einer Sohle mit gutem Profil. „Es gibt gute, bezahlbare Wanderschuhe. Ich persönlich trage Schuhe mit möglichst hohem Lederanteil. Darin schwitze ich weniger“, so Siegrist.

Ein sicheres Gefühl dank Bandagen

Auf großen Touren wird der Alpinist von Hilfsmitteln unterstützt. „Meine Knie schmerzen seit Langem beim Abwärtsgehen. Da schafft die Bandage Genumedi E+motion Abhilfe. Ich empfehle sie auch besonders Einsteigern, die kaum Gebirgserfahrung haben und bei denen deshalb die Muskulatur wenig ausgeprägt ist. Jeder, der aktiv werden möchte, kann sich von orthopädischen Hilfsmitteln unterstützen lassen – gerade bei Belastung.“ Außerdem trägt Stephan Siegrist sehr gerne die Lumbamed plus E+motion Rückenbandage. Sie hilft ihm besonders, wenn er in kalten Regionen unterwegs ist. Denn dank des Merino-Anteils im Gestrick wärmt sie und die einsetzbare Massagepelotte hilft, die Rückenmuskulatur zu entspannen.

Etappenweise zum Ziel: Tipps für Wander-Neulinge

Anfängern empfiehlt Stephan Siegrist, sanft zu beginnen, um sich nicht zu übernehmen, frustriert zu enden und das Wandern gleich wieder aufzugeben. „Stattdessen geht es mit kleinen Spaziergängen los, gern auch im flachen Gelände. Diese werden immer länger und führen in hügeligere Gegenden. So passt sich die Muskulatur beim Auf- und Abwärtsgehen an die Belastungen an. Mit der Zeit sehe ich, dass ich vor ein paar Wochen vielleicht nur die Hälfte der Strecke schaffte, die ich heute zügig wandern kann. Das motiviert!“

Eine Broschüre zu den E+motion Gelenkbandagen ist bei medi, Telefon 0921 912-750, E-Mail medipost@medi.de oder im Internet unter www.medi.de/infomaterial erhältlich.

 

Original-Content von: medi GmbH & Co. KG, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Patientendaten im Internet abrufbar


Bonn, 17. September 2019. Mehrere tausend Patientendaten sind offen im Internet abrufbar. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde über diesen Sachverhalt von IT-Sicherheitsforschern informiert und hat daraufhin die betroffenen medizinischen Einrichtungen anhand der ihm vorliegenden IP-Adressen in Kenntnis gesetzt. In drei Fällen konnte das BSI die Einrichtungen direkt kontaktieren, in 14 weiteren Fällen wurden die jeweiligen Internet-Service-Provider gebeten, ihre Kunden anhand der IP-Adressen zu identifizieren und zu informieren. Zudem hat das BSI 46 internationale Partnerorganisationen über den Sachverhalt informiert. Das BSI darf nach derzeitiger Rechtslage diese Daten nicht abrufen oder analysieren, auch nicht um die Betreiber der ungesicherten Webserver zu identifizieren. Nach Einschätzung des BSI sind die Patientendaten zugänglich, weil einfachste IT-Sicherheitsmaßnahmen wie ein Zugriffsschutz durch Nutzername und Passwort oder Verschlüsselung nicht umgesetzt wurden. Dem BSI liegen keine Informationen vor, dass die Patientendaten tatsächlich in krimineller Absicht abgeflossen sind.

Dazu äußert sich BSI-Präsident Arne Schönbohm wie folgt:

„Wenn selbst bei so sensiblen Daten wie Röntgenaufnahmen, Mammografien oder MRT-Bildern grundlegende IT-Sicherheitsmaßnahmen missachtet werden, zeigt das, dass IT-Sicherheit noch immer nicht den Stellenwert einnimmt, den sie verdient. Wir müssen als Gesellschaft begreifen, dass die großen Digitalisierungsprojekte, die uns so viele Vorteile bringen können, nur gelingen werden, wenn sie von Anfang an sicher gestaltet werden. Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten haben, wird die Digitalisierung erfolgreich sein.“

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik





Hörstörungen fördern die Entwicklung von Demenzerkrankungen


Unternehmer trafen sich in der ars vivendi Seniorenresidenz in Bad Arolsen

Bad Arolsen. Knapp 30 Mitglieder des Arbeitskreises der Waldeckischen Wirtschaft besuchten die ars vivendi Seniorenresidenz in Bad Arolsen, um sich vor Ort ein Bild dieser Einrichtung zu machen, die zu den besten Pflegeheimen Deutschlands gehört. Geschäftsführer Christian Kreutz empfing die Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen mit Direktorin Daniela Szerzant und Verwaltungsleiterin Corinna Hermann. Prof. Dr. med. habil Gerhard Hesse, Chefarzt und Geschäftsführer der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse, hielt im Rahmen des Unternehmertreffs einen Vortrag zu den Zusammenhängen zwischen Schwerhörigkeit und Demenzerkrankungen.

 

„Die Lust zu leben! Das ist die korrekte Übersetzung von ars vivendi“, so Christian Kreutz. Folgerichtig bedeute es für das Team der Seniorenresidenz, diesen Anspruch tagtäglich und in all seinen Facetten umzusetzen, ob im betreuten Wohnen oder der stationären wie ambulanten Pflege. Kreutz: „Die Voraussetzungen dafür sind ideal: Die hauseigene Küche kann (fast) jeden kulinarischen Wunsch der Bewohner erfüllen, ein Concierge-Service erledigt Botengänge und vieles mehr, die Hauswäscherei sorgt für stets frische Wäsche und drei angestellte Frisörinnen stylen die Bewohner professionell.“ In einem Hotel könnte der Service nicht besser sein. Die Unternehmer/innen des AFK Waldeck jedenfalls waren begeistert.

Alterssimulationsanzug

„Wir haben zwar alle noch ein wenig Zeit, aber der Zeitpunkt für die Entscheidung, sich in die betreuenden Hände eines Pflegeheims zu begeben, ist irgendwann einmal gekommen. Dann ist es gut, vorbereitet zu sein“, so Ralph Hübschmann, Vorsitzender des AFK Waldeck in seiner Begrüßung. Einen ersten Eindruck, wie es sich körperlich anfühlt, 80 Jahre oder älter zu sein, konnten die Gäste durch einen Alterssimulationsanzug gewinnen. Dr. Peter Sacher, Leiter des IHK-Servicezentrums in Korbach, erfuhr Einschränkungen wie fehlende Feinmotorik, Hörverlust oder Gehbehinderungen am eigenen Leib. „Das ist schon eine interessante Erfahrung, wenn man nicht mehr so kann, wie man möchte“, kommentierte er die Behinderungen durch den Simulationsanzug.

Mit welchen Folgen ein Hörverlust einhergeht, erläuterte Prof. Dr. Gerhard Hesse in seinem anschaulichen Vortrag. Prof. Dr. Hesse: „Schwerhörigkeit beeinflusst die Lebensqualität erheblich. Die Folgen sind unter anderem Depressionen oder Demenzerkrankungen.“ Wissenschaftliche Studien belegten, dass Demenzerkrankungen bei Schwerhörigen signifikant mehr auftreten als bei Menschen mit intaktem Gehör. Deswegen sollten erste Anzeichen eines Hörverlustes ernst genommen werden. „Ein gutes Hörgerät kann also dem kognitiven Verlust vorbeugen und die Entwicklung von Demenzerkrankungen positiv beeinflussen“, so der Mediziner.


 

 

 

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