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So bleiben Sie im Alter fit


Je älter man wird, umso mehr Aufmerksamkeit benötigt auch unser Körper. Es gibt viele unterschiedliche Tipps, wie man auch im Alter gesund und fit bleibt. Am besten ist es zudem, dass man mit diesen Tipps so früh wie möglich anfängt.

Mit unseren Tipps bleiben auch Sie in Form

Jeder Mensch wird älter, damit muss man leben. Auch die schönsten Stars haben irgendwann einmal Falten in Ihrem Gesicht und müssen sich mit einem schlafferen Körper zufriedengeben. Jedoch kann man unterschiedliche Alterserscheinungen auch einfach entgegenwirken, oder diese auch ein wenig begrenzen. Das Aussehen ist zwar sehr wichtig, aber es ist noch wichtiger, dass man sich körperlich fit hält. Frauen stellen sich auch immer wieder die Frage, in welchem Alter eigentlich am meisten gelaltert wird. Jedoch gibt es darauf auch keine genaue Antwort. Jedoch können Sie sichergehen, dass Sie mit ein wenig Sport, einer gesunden Ernährung und einen gesunden Lebensstil einiges verringern können, wenn es ums Altern geht. Auch können Sie ein paar 22Bet Erfahrungen sammeln, um auf andere Gedanken zu kommen und vielleicht etwas Geld dazugewinnen, um Ihren Kleiderschrank auch etwas aufzupeppen.

Gehen Sie viel spazieren

Unsere Ausdauer als auch unsere Energie nehmen im fortgeschrittenen Alter immer mehr ab. In vielen Fällen ist es auch nicht möglich, Sport im Alter zu betreiben. In diesem Fall bietet sich das Gehen sehr gut an. Gehen sie lange und viel. Wichtig ist es jedoch, dass Sie sich dabei nicht zu sehr anstrengen. Bestimmt wissen Sie auch, dass das Gehen nicht so effektiv ist wie das Joggen. Um jedoch das gleiche Ziel zu erreichen, ist es wichtig, dass Sie viel gehen. Unterschiedliche Studien haben zum Beispiel ergeben, dass Menschen im Alter mindestens 30 Minuten am Tag gehen sollten. Wenn Sie dies 5 Tage in der Woche tun, dies wirkt dem Alter perfekt entgegen.

Versuchen Sie die Knochendichte zu erhöhen

Im Alter werden die Knochen poröser als auch dünner. Das bedeutet auch, dass diese anfälliger für Brüche werden. Es leiden im Alter zwischen 50 und 84 Jahre mehr als 22 Millionen Frauen an Osteoporose. Zwar gibt es Medikamente, um diese Krankheit etwas vorzubeugen, jedoch kann man auch andere Dinge nutzen, um Osteopose zu verlangsamen. So haben Sie hier zum Beispiel die Möglichkeit, Treppen zu steigen. Auch Zirkeltraining bietet sich dafür sehr gut an. Wenn Sie einen Garten haben, können Sie zudem doppelt profitieren, denn auch Gartenarbeit, kann Ihnen perfekt dabei helfen, diese Krankheit vorzubeugen.

Ernähren Sie sich gesund

Möchten Sie dem Altern ein wenig entgegenwirken, dann spielt hier auch eine gesunde Ernährung eine sehr wichtige Rolle. Jedoch ist es egal, in welchen Alter man sich befindet, eine gesunde Ernährung ist immer sehr wichtig. Durch eine gesunde Ernährung wird zudem auch unser Gehirn perfekt geschützt. Eine gesunde Ernährung ist außerdem gar nicht schwer. Essen Sie viel Obst, Gemüse als auch Fisch. Auch Olivenöl trägt zu einer gesunden Ernährung bei. Achten Sie ebenfalls darauf, dass Sie ausreichend Omega-3 Fettsäuren zu sich nehmen. Wichtig ist es zudem auch, dass man ausreichend Flüssigkeiten am Tag verteilt trinkt. Dazu gehört vor allem Wasser, versuchen Sie bis zu 2 Liter Wasser täglich zu trinken.

Auf Alkohol und Zigaretten verzichten

Immer mehr Menschen in Europa leiden an einer Lebererkrankung. In vielen Fällen ist der Alkohol dafür verantwortlich. Sie müssen kein Alkoholiker sein, um Probleme mit der Leber zu bekommen, auch wenige Drinks in der Woche können bereits ausreichen. Ebenfalls haben viele Studien ergeben, dass Alkohol und Zigaretten das Alter beschleunigen. Menschen, die weniger rauchen, haben in den meisten Fällen auch weniger Falten. In diesem Fall ist es wirklich am besten, wenn Sie mit dem Rauchen völlig aufhören. Ihr Körper wird es Ihnen sehr dankbar sein.


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„Neugierig und aktiv bleiben“: Freie Plätze bei Veranstaltungen für Menschen ab 60 Jahren


Es gibt noch freie Plätze für zwei Veranstaltungen für Menschen ab 60 Jahren.
Für den Workshop „Siebdruck mit dem Künstler Sascha Nelle“, der im Rahmen des städtischen Veranstaltungsprogramms angeboten wird, sind am Donnerstag, 9. September, Plätze frei.

 

Menschen ab 60 Jahren sind herzlich eingeladen kreativ zu werden, Neues auszuprobieren oder auch bereits Erlerntes aufzufrischen und dabei Unterstützung von einem professionellen Grafiker in seiner Offenen Werkstatt ColorLabor in der Nordstadt zu erhalten. Der Workshop startet ab 10 Uhr (mit Pausen) und endet um 16 Uhr in der Offenen Werkstatt ColorLabor im Tannenheckerweg 3. Verpflegung sollte selbst mitgebracht werden. Die Kosten betragen zehn Euro, mit „Mittendrin! Teilhabecard Kassel“ fünf Euro. 

 

Auch für die Fahrradtour für Seniorinnen und Senioren am Freitag, 10. September, durch Kassel mit dem Leiter des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes, Dr. Georg Förster, vom Westen der Stadt ins Zentrum sind noch Plätze frei. Hier besteht die Gelegenheit Kassels Radwege kennen zu lernen. Auch die sich in Bau befindenden Radwege werden aufgesucht. Dies bietet die Gelegenheit mit den für die Entwicklung der Radwege in Kassel Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und auch Probleme anzusprechen, die das Radfahren für Seniorinnen und Senioren gefährlich machen.

 

Die Radtour startet um 9.30 Uhr, Hasselweg/Ecke Druseltalstraße. Je nach Kondition kann ein E-Bike empfehlenswert sein.

 

Anmeldungen sind erforderlich, möglich über www.terminland.de/seniorenprogramm.kassel oder telefonisch unter (0561) 115.

documenta-Stadt Kassel





Wanderung für Menschen ab 60 Jahren – vom Herkules nach Elfbuchen


Das Referat für Altenhilfe und der Deutschen Alpenverein laden im Rahmen des städtischen Veranstaltungsprogramms für Menschen ab 60 Jahren am Freitag, 24. September, zu einer Wanderung mit Andreas Skorka ein.
Die zwei Kilometer lange Wanderstrecke führt vom Herkules nach Elfbuchen mit Einkehr im dortigen Café und Restaurant. Sie ist gut für Rollstuhlfahrende und Personen mit Gehhilfen geeignet. Nach der Einkehr im Gasthaus Elfbuchen erfolgt der Rückweg über die selbe Strecke. Es besteht die Möglichkeit, den Rückweg mit einem Fahrzeug des Gasthauses zurückgelegt. Die Kosten hierfür sind selbst zu tragen. Die Wanderung inklusive Einkehr dauert zirka vier Stunden.

 

Treffpunkt der Wanderung ist um 10.30 Uhr an der Bushaltestelle Herkules.

 

Interessierte können sich ab Mittwoch, 1. September, online über www.terminland.de/seniorenprogramm.kassel oder telefonisch über das Servicecenter der Stadt Kassel, Telefon 115, von montags bis freitags 7 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr, anmelden.

 

Die Ansprechpartnerin bei Fragen zum Veranstaltungsprogramm „Neugierig und aktiv bleiben“ ist Nina Hesemeier unter der Telefonnummer 0561 787-5024 oder per E-Mail an nina.hesemeier@kassel.de.

documenta-Stadt Kassel





Demenznetzwerk Stadt Kassel erhält Koordinierungs- und Servicestelle


In Kassel leben derzeit etwa 3.600 an Demenz erkrankte Menschen. Um die Stadtgesellschaft stärker für das Thema Demenz zu sensibilisieren, hat die Stadt Kassel gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Region Kassel eine Koordinierungs- und Servicestelle für das in Entstehung befindende Demenznetzwerk Stadt Kassel geschaffen.
Die Koordinierungs- und Servicestelle unterstützt das Demenznetzwerk Stadt Kassel inhaltlich und organisatorisch. Eine Gruppe von Vertretern der Stadtverwaltung und des Diakonischen Werkes wird die Arbeit steuern und reflektieren. Die Trägerschaft liegt beim Diakonischen Werk Region Kassel. Die Einrichtung wird ab August 2021 ihre Arbeit aufnehmen.

Das Demenznetzwerk Stadt Kassel soll dazu beitragen,

  • das Thema Demenz verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die Gesellschaft durch gezielte Information, Projekte und Veranstaltungen für das Thema zu sensibilisieren,
  • den fachlichen Austausch der Akteure aus den Bereichen Altenhilfe, Soziales, Gesundheit und Ehrenamt zu fördern,
  • Fortbildungsangebote auszubauen und miteinander zu vernetzen,
  • Informationen zur Erkrankung und zu Unterstützungsmöglichkeiten zu bündeln und somit einem größeren Interessentenkreis zugänglich zu machen,
  • lokale Selbsthilfestrukturen zu unterstützen sowie
  • mögliche Versorgungslücken in der Angebotsstruktur zu erkennen und perspektivisch zu schließen.

„Von der Arbeit der Koordinierungs-und Servicestelle für das Demenznetzwerk Stadt Kassel werden nicht nur die von der Krankheit Betroffenen profitieren, sondern auch alle diejenigen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Menschen mit Demenz arbeiten“, betont Bürgermeisterin Ilona Friedrich.

Erste Aufgabe der Koordinierungs- und Servicestelle für das Demenznetzwerk Stadt Kassel wird die Organisation von Veranstaltungen im Rahmen der jährlichen „Woche der Demenz“ vom 20. bis 26. September sein. Die Koordinierungs- und Servicestelle ist mit einer halben Stelle Sozialarbeit besetzt und wird von der Stadt Kassel ab 2022 jährlich in Höhe von 40.000 Euro bezuschusst; in 2021 beträgt die Zuwendung anteilig 25.000 Euro.


Kontaktdaten der Koordinierungs- und Servicestelle Demenznetzwerk Stadt Kassel:

Diakonisches Werk Region Kassel

Frau Anna Mühling

Hermannstraße 6

34117 Kassel

Tel. mobil: 0175 4340256

E-Mail: anna.muehling@dw-region-kassel.de


documenta-Stadt Kassel

 





Gürtelrose, Grippe, Corona: Warum ein Impfplan sinnvoll ist


Die STIKO empfiehlt allen über 60-Jährigen eine Impfung gegen den bläschenförmigen Ausschlag der Gürtelrose

(ots) Lebensbedrohliche Verläufe sind zwar selten, doch ist die Krankheit sehr schmerzhaft und kann zu teils schweren Komplikationen führen. Bei der Gürtelrose entsteht ein typisch bläschenförmiger Ausschlag, meist in Form eines halbseitigen Gürtels am Rumpf. Jeder Zweite, der das 80085. Lebensjahr erreicht, erkrankt statistisch gesehen einmal an einer Gürtelrose. Die Ständige Impfkommission, kurz STIKO, rät daher allen über 60-Jährigen zur Impfung. Für Menschen mit einer Vorerkrankung wie Diabetes, Asthma oder Nierenschwäche gilt die Empfehlung sogar schon ab 50. Zum Zeitpunkt gibt es keine Vorgaben – die Gürtelrose ist nicht saisonabhängig wie die Grippe „Wichtig ist, dass man zum Zeitpunkt der Impfung nicht akut krank ist“, sagt Dr. Anja Kwetkat, Direktorin der Klinik für Geriatrie am Uniklinikum Jena, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Impfungen gegen Grippe am besten für Herbst planen

Zudem kommt die Impfung mit den inaktiven Bestandteilen der Varizella-Zoster-Viren, die auch Windpocken auslösen, nicht mit der Grippeimpfung in die Quere. Laut Kwetkat lassen sich beide Impfstoffe unproblematisch zeitnah verabreichen. „Manche Impfstoffe wirken sogar besser, wenn sie gleichzeitig gegeben werden. Bei Grippe und Pneumokokken zum Beispiel fällt die Immunantwort besser aus, wenn die Impfstoffe zusammen verabreicht werden“, sagt sie. Pneumokokken lösen eine Lungenentzündung aus. Jeder ab 60 sollte sich dagegen schützen. Den Impftermin dafür vereinbart man idealerweise für Oktober oder November – rechtzeitig vor der nächsten Grippewelle.

Corona: Sinnvolle Abfolge für Imptermine festlegen

In Verbindung mit einer Corona-Impfung sind die Impfexperten aufgrund fehlender Langzeiterfahrungen vorsichtiger. Empfohlen wird, vor und nach jeder Covid-19-Impfstoffdosis einen Mindestabstand von zwei Wochen zu anderen Impfungen einzuhalten. Allen, für die eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung gegen Corona ansteht, rät Geriaterin Kwetkat gemeinsam mit dem Arzt oder der Ärztin eine sinnvolle Abfolge für alle anstehenden Impftermine festzulegen.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 08/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.senioren-ratgeber.de sowie auf Facebook.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Alternative zum Pflegeheim? – 24-Stunden-Pflege in der Region beliebt


Alternative zum Pflegeheim? – 24-Stunden-Pflege in der Region beliebt

Auch in Hessen nimmt die Zahl der betagten Einwohner kontinuierlich zu. Entsprechend steigt der Bedarf an Arbeitskräften im Pflegebereich. Besonders die stationäre Pflege leidet bereits heute unter eklatanten Personalengpässen. Viele Heime sind daher nicht erst seit der Pandemie an Ihren Kapazitätsgrenzen. Für Angehörige, deren Familienmitglied auf Pflege angewiesen ist, stellt daher die Versorgung im Heim keine adäquate Lösung für die Betreuung dar.

In den vergangenen Jahren hat sich daher die häusliche 24-Stunden-Pflege als Alternative etabliert. Doch nicht alle Pflegesituationen lassen sich damit abbilden und auch rechtlich sind einige Punkte zu beachten.

Häusliche Betreuung wird stationärer Pflege vorgezogen

Die große Mehrheit der Menschen wünscht sich laut verschiedener Umfragen, im Alter oder bei Krankheit Zuhause gepflegt zu werden. Dieser Wunsch deckt sich auch mit dem Grundsatz „ambulant vor stationär“, der auch im Sozialgesetzbuch verankert ist.

Die Gründe für die Bevorzugung der ambulanten Pflege sind nachvollziehbar: Das vertraute Umfeld bleibt erhalten, der Tagesablauf bleibt individuell gestaltbar und es herrscht ein größeres Maß an Privatsphäre.

Ambulante Pflegedienste vielerorts überlastet

Eine Rund-um-Pflege können die meisten ambulanten Pflegedienste allerdings nicht anbieten. Auch hier zeigt sich die Personalknappheit immer deutlicher und viele Pflegedienste müssen inzwischen sogar Patienten ablehnen.

In der Regel beschränken sich die Besuche daher auf die notwendigsten Tätigkeiten. Intensive Betreuung oder größere Unterstützung bei der Hausarbeit lassen sich meist nicht abbilden. Wird dann umfangreichere Betreuung benötigt, bleibt nur die Übernahme durch Angehörige oder der Umzug ins Pflegeheim.

Betreuung in häuslicher Gemeinschafft entlastet ambulante Dienste

Neben dem Umzug ins Pflegeheim und der Übernahme der Pflege durch die Familie, hat sich eine dritte Möglichkeit der häuslichen Pflege in den vergangenen Jahren etabliert: die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft.

Dieses Modell, welches auch als 24-Stunden-Pflege bekannt ist, schließt die Lücke zwischen Pflegeheim und ambulanten Pflegediensten. Eine Betreuungskraft, in der Regel aus Osteuropa, lebt dabei mit der betreuungsbedürftigen Person vorübergehend in einem Haushalt und kümmert sich umfassend um deren Belange. Dabei werden in erster Linie Grundpflege und Hauswirtschaft übernommen. Aber auch die Begleitung im Alltag ist einer der zentralen Aspekte bei dieser Betreuungsform.

Der ambulante Pflegedienst hat dann lediglich die Aufgabe, medizinische Leistungen zu erbringen, die der 24-Stunden-Pflegekraft aus rechtlichen Gründen nicht gestattet sind.

24-Stunden-Pflege häufig Alternative zum Heim

Eine 24-Stunden-Pflege ermöglicht vielen Senioren den Verbleib in den eigenen vier Wänden. Häufig dient diese Pflegeform sogar als Alternative zum Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim. Dennoch sollten interessierte Familien die Grenzen des Modells kennen.

Bei einer 24-Stunden-Pflege handelt es sich nicht um medizinisch ausgebildetes Personal. Entsprechend bleiben Tätigkeiten wie die Gabe von Spritzen oder die Wundversorgung Aufgabe der ambulanten Pflegedienste.

Dafür steht den Betreuungskräften wesentlich mehr Zeit zur Verfügung, um Haushalt, Einkäufe und Besorgungen zu erledigen oder sich Zeit für ein Gespräch mit der zu betreuenden Person zu nehmen.

Deutsches Arbeitsrecht gilt auch für 24-Stunden-Pflege

Auch wenn der Name 24-Stunden-Pflege auf den ersten Blick eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung impliziert, ist das in der Realität nicht möglich. Für Betreuungskräfte in häuslicher Gemeinschaft gelten die gleichen arbeitsrechtlichen Vorgaben, wie sie auch für andere Arbeitnehmer gelten. Das bedeutet, dass die tägliche Arbeitszeit auf 8 Stunden begrenzt ist und es ausreichende Pausen- und Ruhezeiten geben muss.

„Ausreichende Ruhezeiten und ein faires Miteinander sind bei der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft unerlässlich. Nur so lässt sich auch langfristig eine gute Pflegequalität herstellen.“, weiß auch Julius Kohlhoff von der 24-Stunden-Pflegevermittlung „Pflegehilfe für Senioren“.

Doch in der Branche gibt es auch schwarze Schafe: von den rund 700.000 Betreuungskräften in Deutschland sind laut Schätzungen des VHBP rund 90% ohne gültigen Arbeitsvertrag direkt bei den betreuten Familien beschäftigt. Ein großes Risiko für Pflegebedürftige und Pflegende, die sich gegen den Weg über eine Agentur entscheiden.

Verlässliche Pflege in Nordhessen finden

Wer auf der Suche nach einer häuslichen 24-Stunden-Pflege ist, sollte unbedingt darauf achten, sich an einen seriösen Vermittler zu wenden. Gute Vermittlungsagenturen lassen sich in der Regel durch Zertifizierungen und positive Erfahrungsberichte erkennen. Aber auch auf Nachfragen bspw. Zur Vergütung der Betreuungskräfte sollte der Anbieter souverän antworten können.

Ein guter Anhaltspunkt kann außerdem der eigene Bekanntenkreis sein. Häufig hat dort bereits jemand Erfahrung mit dieser Form der Pflege und kann Tipps oder gute Adressen nennen.





Tipp: So bleiben Sie beweglich und fit


Sich im Alltag mehr zu bewegen, ist gerade aktuell gar nicht so leicht. Was hilft: klein anfangen, dann kommt die Freude an der Bewegung meistens von allein

 

Bildrechte: Wort & Bild Verlag Fotograf: F1online_CaiaImage

(ots) Sportvereine, Schwimmbäder oder Fitnessstudios sind wegen Corona seit Monaten geschlossen. Viele Menschen vermissen das Training und den Kontakt zu vertrauten Mitstreitern. Dabei ist Bewegung so wichtig für unsere Gesundheit. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ gibt Tipps,wie man trotz aller Pandemie-Beschränkungen fit bleibt.

Besonders wichtig: Erst zum Check

Bewegung ist gesund – doch sollte man nicht gleich durchstarten, rät Prof. Herbert Löllgen, Kardiologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. Das heißt: Bevor Ältere und chronisch Kranke mit dem Training beginnen, sollten sie zunächst mit dem Hausarzt klären, wie viel Belastung richtig ist. Ideal ist eine Mischung aus Kraftsport und Ausdauertraining, also zum Beispiel ein Mix aus einem kleinen Hanteltraining und Walking.

Außerdem gilt: klein anfangen. Auch bei der Gartenarbeit oder dem Gang zu Fuß zum Supermarkt bewegt man sich, und jedes zusätzliche Plus an Aktivität fördert die Gesundheit. Auch gleichmäßiges Spazierengehen oder eine Fahrt mit dem Fahrrad oder E-Bike sind optimal für den Wiedereinstieg – alles Dinge, die auch in Corona-Zeiten leicht von zu Hause aus möglich sind.

Bewegungseinheiten fest einplanen

Wer sich mehr bewegen möchte, sollte sich aber nicht einfach allgemein vornehmen, jetzt aktiver zu werden. Sondern die Bewegungszeit fest in den Wochenablauf integrieren. Denn: Rituale helfen dabei, dass man am Ball bleibt. So kann es einfacher sein, die Bewegungseinheiten immer zur gleichen Tageszeit durchzuführen – oder genauso fest einzuplanen wie den Gang zum Friseur. Grundsätzlich gilt: Lieber langsam, dafür regelmäßig. Am Anfang kann es ausreichend sein, sich drei Mal in der Woche für zehn bis 15 Minuten moderat zu bewegen. Und mit der Zeit dann vielleicht etwas mehr. „Freude an der Bewegung kommt durch Bewegung“, macht Sportmediziner Löllgen Mut. Und mit der Zeit geht vielleicht mehr.

Weitere Tipps, wie man fit und aktiv wird, gibt die aktuelle Ausgabe des „Senioren Ratgebers“. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 06/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.senioren-ratgeber.de/ sowie auf Facebook.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

 





Arbeiten bis zum Tag X: Die Altersarmut ist unabwendbar geworden

2018 (veröffentlicht bei www.conplore.com – „Stresstest Altersarmut“), also weit vor dem, was da als Corona-Pandemie in die Geschichte eingehen wird und dessen Auswirkungen auf Staaten, Gesellschaft und Menschheit insgesamt kaum abzuschätzen ist, war es schon klar, dass unser System am Ende dessen angekommen ist, was da „zukunftsfähig“ heißen könnte. Oder sollte. Die Altersarmut breiter Massen wird greifbar(er).

Das Sozialsystem und damit unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung soll immer weiter durch das Arbeiten bis ins hohe Alter stabilisiert werden. Längere Einnahmen und weniger Ausgaben sollen das System stützen.
Doch es zeigt sich schon jetzt, dass Covid-19/20/21/X gerade als Gefahr für Ältere diesen Plan schon gedanklich relativiert. Und darüber redet wieder einmal keiner. Und daher wird es auch wieder keine Konzepte geben. Bis es zu spät ist. Wieder zu spät sein wird. Nicht könnte.
Damals schrieb ich diesen u.a. Fachartikel, den ich so belasse, damit klar wird, was vor drei Jahren schon auf dem Tablett der Verantwortlichen lag. Was absehbar war. Und auch wo Stellschrauben hätten gestellt werden müssen.

Corona mag vieles verursacht haben, aber der demographische Wandel war lange bekannt, seine Auswirkungen und auch, dass unsere Wirtschaft es nach dem Boom viel schwerer haben wird Ressourcen bereitzustellen.

Wie es scheint war das zu viel erwartet. Aber es möge sich jeder selbst ein Bild machen. Und dieses Bild ist notwendig. Vor der Wahl, wo viel zu viele glauben, Geld für Ideen ausgeben zu können, die nichts mit dem wirklich drängendem Problem zu tun haben.

Oder sollen tatsächlich die, die all das aufgebaut haben am Ende in der Schlange zur öffentlichen Suppenküche stehen? Denn genau das könnte uns drohen.

Der Artikel ist drei Jahre alt. Wer das im Hinterkopf behält und rekapituliert, was seitdem passiert ist, möge erahnen, was in drei Jahren mit Eintritt der Masse der Babyboomer-Generation in den Ruhestand passieren wird. Die Kommentarfunktion darf und SOLL genutzt werden. Denn es geht um UNS ALLE!

 

Stresstest Altersarmut (Conplore, 2018):

Wie es scheint fallen der demographische Wandel, die Digitalisierung und das Ende des aktuellen globalen Wirtschaftszyklus zeitlich zusammen und werden sich gegenseitig verstärken, was differenzierte Überlegungen und Gedanken zu dem Thema Altersarmut an sich zwingend notwendig macht.

Altersarmut geistert jetzt schon als Begriff – und zunehmend auch als beängstigende Vorstellung – durch unsere Gesellschaft. Die Angst, dass die Sozialsysteme nicht mehr für alle reichen. Das Rentensystem versagt, schlicht überfordert ist. Der demographische Wandel das alles noch fördert und begünstigt. Sogar verstärkt. Immer wieder kommen Warnungen, dass selbst die private oder betriebliche Altersvorsorge nicht mehr ausreicht. Dieser Artikel soll helfen einen kurzen Überblick über das zu gewinnen, was auf uns zukommen könnte – wenn sie eintrifft.

Teil 1 behandelt hierzu die allgemeinen wirtschaftlichen Folgen, Teil 2 die gesellschaftlichen Umwälzungen und Teil 3 die politische Dimensionen dieser möglichen, sich aber abzeichnenden Entwicklung.

Politik - Altersarmut Deutschland - Demographie - Bild 1

 

TEIL 1 – Die Wirtschaftlichen Folgen

Die wirtschaftlichen Folgen werden die Ursache für gesellschaftliche und politische Entwicklungen sein. Die bisherige Gleichung der Toleranz wird so nicht mehr greifen. Sie basierte auf etwas, was da Wohlstand und Sicherheit hieß und als Summe das ausmachte, was Politiker gern als Toleranz ausgelegt haben, letztlich aber aus dem sicheren Wohlstand heraus genährte Gleichgültigkeit der Masse war. Der Wegfall von Sicherheit (z.B. Köln 2015/16) und nun drohende Wohlstandsverluste (siehe „Essener Tafel-Debatte) haben hier die Risslinien in der Toleranz-Formel sichtbar werden lassen.

Die wirtschaftlichen Folgen werden individuell, betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich sichtbar werden. Allein 900 Milliarden Euro im Bundeshaushalt für Soziales machen die Dimension deutlich, was schon jetzt an Aufwände in das gesteckt werden, was da Sozialstaat heißt.

Im Jahr 2018 bezogen durchschnittlich 4.265.284 Personen in Deutschland Arbeitslosengeld II wie man schnell ergoogln kann.

Wenn die Altersarmut nur zehn (10) Prozent der geburtenstarken Jahrgänge betrifft, die ab 2024 in Rente/Pension gehen, wird sich die Zahl bis 2030 mindestens verdoppeln, die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden also zusätzlich belasten, was dann die Dimension der „Herausforderung“ – altdeutsch: der demographischen Katastrophe! – deutlich macht.

Individuelle Folgen

Die individuelle Dimension der Altersarmut entsteht durch die Parallelität diverser, seit Jahren bekannter und sogar absichtlich herbeigeführter Folgen, die da sind:

  • sinkendes Rentenniveau bei gleichbleibenden/steigenden Lebenshaltungskosten;
  • Kopplung der Rente an Lohnkosten, die in den letzten fünfzehn Jahren aber stagnierten;
  • verstärkt durch die Ausdehnung des Billiglohnsektors seit der Agenda 2010;
  • sukzessive Vollversteuerung der Rente;
  • Mietfalle in Ballungsgebieten durch nicht stattgefundene Baumaßnahmen, gerade auch unter dem Aspekt Migration;
  • Niedrigzinspolitik der EZB und damit Wegfall der Zins-und-Zinseszinsentwicklung von privaten Lebens- und Rentenversicherungen gerade für Selbständige;
  • überdurchschnittlich steigende Lebenshaltungskosten bei Grundnahrungsmitteln (siehe z.B.: Milchprodukte);
  • steigende Energiekosten hier vor allem die Zins-und-Zinseszinswirkung der EEG-Umlage zur Finanzierung des Atomausstiegs;
  • Konkurrenz der unterversorgten Leistungsempfänger/Bedürftigen und damit einhergehende Verdrängungseffekte in/bei nichtstaatlichen Hilfsorganisationen zu Lasten Schwächerer, die somit noch weniger Geld zur Verfügung haben (Sozialdarwinismus);
  • zusätzliche Steuern wie z.B. die Erhöhung der Grundsteuer, die das mietfreie Wohnen im Alter ad absurdum führen könnte;
  • das Nichterreichen von 45 Beitragsjahren durch eine zu oft unterbrochene „Erwerbsvita“, was gerade alleinerziehende Mütter, allein pflegende Familienangehörige und Arbeitslose betrifft. Aber auch Menschen, die durch Unmöglichkeit (Gesundheit/Berufsunfähigkeit) 45 Beitragsjahre nicht erreichen werden können;
  • frühzeitige Entlassung aus dem Berufsleben ohne Chance auf Wiedereinstellung aufgrund des alleinigen Alters (ein Aspekt, der völlig untergeht!);
  • Frühzeitige Entlassung / Wegfall der Berufsaussichten durch die Digitalisierung.

Die Kombination und/oder Parallelität o.g. Einzelfaktoren kann schnell, gerade an Bemessungsgrenzen sozialgesetzlicher Hilfen, zu finanziellen Einschränkungen führen, die letztlich das Versorgungsniveau des betroffenen Kreises (auch!) unter das Sozialhilfeniveau drücken. Dauerhaft und nicht unterstützt.

Das ist schon jetzt das Dilemma vieler Selbstständigen, die ihre Altersvorsorge über Lebensversicherungen aufgebaut haben und die letzten Jahre keine Zinsen bekommen aber Verwaltungsabschläge gezahlt haben. Von einem Inflationsausgleich ganz zu schweigen…

Der Kreis der so Betroffenen, wo die angedachte (auch zusätzliche) Aufstockung der Altersvorsorge über solche Produkte lief, ist in Deutschland flächendeckend und betrifft gerade die geburtenstarken Jahrgänge. Daher wirkt dieser Effekt verstärkend.

Die wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen

Im Bereich des Marketings wird gern und oft von der „Golden-Generation“ und dem „Silver-Business“ geschwärmt. Gemeint ist ein Megatrend vom US-amerikanischen Futurologen John Naisbitt, der diesen 1982 schon aufzeigte.[1]

Für Länder mit besser verteilter Demographie, die weniger einer kopflastigen Zwiebel entspricht, mag das zutreffen. Auf Österreich und Deutschland, bedingt durch Kriegsverluste, Pillenknick und moderner Familienpolitik, aber nicht. Zumindest nicht, wenn wir die Prämisse betrachten, dass diese „goldene Generation“ der Alten für das „Business mit den Silberhaarigen“ über Vermögen verfügen muss, dass in Lifestyle, Investitionen oder auch nur Überschuss fließen kann. Schlicht verfügbar ist.

Und hier sind nicht nur Unternehmen mit Produkten und Services betroffen, die sich hier auf unsere momentan noch gut versorgten Rentner/Pensionäre spezialisiert haben sondern auch die, deren Kunden sich hier (überwiegend) Kunden gesucht haben.

Aber auch durch fehlende Einkommensbestandteile im Alter werden Investitionen nicht mehr getätigt werden, die jetzt noch normal sind. Zum Beispiel das eigene Auto. Letzteres ist ein Produkt, an dem in Deutschland eine Schlüsselindustrie – und damit auch Arbeitsplätze – hängt.

Viele werden auch durch das sinkende örtliche/regionale Wohlstandsniveau ihre geschäftliche Existenz verlieren. Das ist mitunter schon jetzt in Ostdeutschland zu sehen, wo junge Familien in bestimmten Regionen kaum noch anzutreffen sind.

Der regionale Aspekt des demographischen Wandels betrifft nicht nur Fachkräfte(-mangel) sondern auch den möglichen Absatz und die Auftragslage. Und ganz besonders dann, wenn es sich um wirtschaftlich schwache Gebiete oder Randlagen handelt.

Dass hierbei immer der Aspekt zu berücksichtigen ist, was die Kunden der eigenen Kunden brauchen (werden!) ist oft etwas, was vergessen wird oder aber kaum aus dem Tagesgeschäft heraus verifizierbar ist.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Und diese könnten dann schnell selbst in die Demographiefalle laufen. Mit all den dann verstärkenden Wirkungen des Arbeitsplatzverlustes der eigenen Mitarbeiter für die Region und deren individuellen Absicherung der Rente.

Auch wird die zunehmende Sensibilisierung der Mitarbeiter zusätzliche Forderungen in Tarif- und Lohn/Gehaltsverhandlungen einfließen lassen. Gewerkschaften stärken und diese dann Mitbestimmungsrechte entsprechend wahrnehmen lassen. Die sich abzeichnenden innerbetrieblichen Konflikte werden von außen massiv angeheizt werden.[2]

Die Forderung einer gesetzlich vorgeschriebenen Betriebsrente spricht da eine deutliche Sprache. Diese ist schon jetzt für viele Unternehmen durch die Nichtverzinsung einerseits aber der garantierten zugesagten Verzinsung der Betriebsrente andererseits für viele Unternehmen existenzgefährdend. Auch eine Folge der EZB-Geldpolitik, über die niemand redet. Es ist absehbar, dass viele Unternehmen bewusst liquidiert werden müssen, um die Interessen der Gesellschafter zu schützen, die sonst ein betriebsrententechnisches bodenloses Loch finanzieren. Letzteres wird auch verstärkend auf Altersarmut wirken.

Hier wird die Verzahnung von individueller Folgen der demographischen Entwicklung und unternehmerischem Erfolg sichtbar, die einander verstärkend gegenseitig fördern aber auch schaden können.

Auch wird nun offensichtlich, dass viele Betriebsrenten so in ihrer Höhe nicht mehr aufrechterhalten werden können. Es häufen sich nun Meldungen, dass einige Betriebsrentenkassen in Schwierigkeiten sind. Und das betrifft selbst die katholische Kirche mit ihrer internen Altersvorsorge.

Damit das System insgesamt funktioniert sind regelpolitische Vorgaben ganzheitlicher Art erforderlich, die sich nicht in ihrer Wirkung konterkarieren. Also volkswirtschaftliche Stellschrauben regelpolitischer Art erfordern, die frühzeitig definiert, rechtzeitig umgesetzt und dann auch hinreichend finanziell unterpolstert sein müssen, um wirksam zu sein.[3]

 

Im Koalitionspapier der neuen GroKo ist da aber rein gar nicht von zu lesen. Noch nicht mal als Absichtsgedanke.

Die volkswirtschaftlichen Folgen

Allein schon die aktuelle Höhe des Bundeshaushaltes für Soziales von über 900.000.000.000 Euro bei 4.300.000 zu Unterstützenden zeigt die mögliche volkswirtschaftliche steigende Relevanz auf.

Denn die Finanzierungslast ist da, egal ob da noch etwas zukommt oder auch, ob es bei der guten wirtschaftlichen Lage insgesamt bleibt, die das bisher finanziert hat. Letztere ist mit einem Aufschwung verbunden, der nun seit fast zehn Jahren anhält und in vielen Köpfen weiter „als gegeben“ angesehen wird. „Das spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ ist eine alte Weisheit, die in Zeiten parteipolitischer Klientelsubventionierung unmodern, dafür aber proaktiv das zukünftige Problem vergrößernd, geworden ist.

Dennoch sind die ersten Börsen-Indices schon rein technisch betrachtet in einer Wendephase, die, wenn sie real eintritt, eben keine steigenden Gewinne und damit Steuermittel mehr wahrscheinlich sein lässt. Und das GroKo-Problem „wohin mit den Milliarden“ dann eine netten Erinnerung an bessere Zeiten sein lässt.
Seit 2016 ist der investive Teil der Ausgaben deutlich hinter den zu stemmenden Sozialausgaben zurückgefallen. Der Fortschritt, der seit der Krise 2008 mit großen Opfern erzielt wurde ist dahin.

Dennoch wird auch bei schwächelnder Wirtschaft der Staat aus seiner sozialpolitischen Aufgabe nicht entlassen sein. Und es kann auch nicht sein, dass diese Aufgabe dann an gemeinnützigen Vereinen und ehrenamtlichen Mitarbeitern hängen bleibt, so wie bisher. Denn dass diese nichtstaatlichen Hilfen an eine Grenze dessen angekommen sind, die darüber hinaus künstlich – weil willkürlich, unausgewogen und ad hoc – verschärft worden ist, hat man in Essen gesehen.[4]

Bei einer – nur angenommenen!! – Verdopplung der Bedürftigkeit von Teilen der Rentner/Pensionäre sowie den zu finanzierenden Migranten in ähnlich angespannter sozialer Lage, müsste der Haushaltstitel eine „ähnliche Entwicklung“ nehmen, was aber realpolitisch/haushaltstechnisch kaum auf bisherigem Niveau darstellbar ist. Schon gar nicht in einer möglichen Zeit der wirtschaftlichen Stagnation und damit einhergehenden sinkenden Steuereinnahmen. Es wird Einschnitte geben müssen.

Dass diese negative wirtschaftliche Entwicklung kommt, ist als Faktum zu sehen, da Wirtschaftszyklen als Prämissen anzusehen sind. Dass sie ggf. mit unserem demographischen Problem zeitlich zusammenfallen oder sich zumindest teilweise überlappen könnten ist immer mehr wahrscheinlich. Dann würden sie wirtschaftlich verstärkend –prozyklisch!– wirken.

Die daraus resultierenden individuellen Schicksale werden keine Einzelfälle sein, sondern in die Hunderttausende (Millionen?) gehen und das Sozialsystem überfordern, zumal die Volkswirtschaft gewisse Altlasten zu stemmen hat, über die keiner gern redet:

  1. fehlende Pensionsrückstellungen für Beamte in Bund, Ländern und Kommunen zwischen 800 und 2.000 Milliarden (inkl. Krankenkassenbeihilfen)
  2. Energiewende (1.000 Milliarden)
  3. ggf. zu erfüllende Bürgschaften/Fonds/Rettungsschirme für den Euro: 3.000 Milliarden.
  4. Ausbau des digitalen Netzes (100 Milliarden) / Digitalisierung an sich

Das alles sind OFFENE Posten, deren Finanzierung letztlich noch KOMPLETT aussteht und nur durch Versprechungen – unseren angeblichen Wohlstand und unsere gute wirtschaftliche Gesamtlage – gestützt sind.

Dass sich hier gesellschaftliche Verwerfungen auftun könnten ist folgerichtig und schon logisch determiniert. Zu denken, dass das alles ohne Folgen bleibt, sich nicht gegenseitig verstärkt und somit den Grundpfeiler unseres sozialen Friedens erschüttert, ist illusionistisch. Das Wort weltfremd wäre hier auch angebracht.

Risse im System zeigen sich immer zuerst dort, wo ohnehin wenig da ist. Die Belastungsgrenze erreicht ist. Wo jeder Euro weniger zusätzliche und sofort spürbare Einschränkungen bedürfen, um ihn zu kompensieren. Gerade dann und für die, die über den Grenzen dessen liegen wo Sozialsysteme nach unten greifen, unterstützen und abfedern helfen. Den sozialen Frieden garantieren. Wo dann am Monatsende durchaus auch in Deutschland Hunger herrschen kann!

Diese Bruchzone ist mit und bei „Den Tafeln“ offensichtlich; der gesellschaftliche Bruch zur Armut offensichtlich geworden. Alltagsarmut aus dem Dunkel dessen gezerrt worden, was da auch Toleranz hieß:[5]

MEINE Sicherheit und MEIN Wohlstand machen mich tolerant gegenüber dem, was ANDERE eben NICHT haben. Tolerant gegenüber der Möglichkeit wegsehen zu KÖNNEN in der Hoffnung, dass MAN(?) sich schon mit SICHERHEIT(??) kümmert.

Die mögliche Altersarmut in ihrer Dimension, die auf uns alle zukommt, wird diese gesellschaftliche Toleranzformel nicht nur aufweichen, oder zur Disposition stellen, sie wird sie in sehr naher Zukunft einfach hinwegfegen! Denn sie ist nur eines: ignorant

TEIL 2 – Die gesellschaftliche Umwälzungen

Die wirtschaftlichen Folgen werden die Ursache für gesellschaftliche und politische Entwicklungen sein. Das, was als sozialer Frieden gilt, basierte auf der Idee einer herstellbaren(!) rechtlich garantierten, verlässlichen und dauerhaften Versorgungssicherheit, die Bedürftigkeit aber auch Schicksalsschläge abzufedern vermag.

Versorgungsengpässe und -ausfälle wie Ende der 20er zu vermeiden und die Warteschlangen öffentlicher Suppenküchen nicht als Wahlkampfort nutzen zu können. So auch als Strategie radikale Einflussnahme auf die Armen abzuwenden, um nicht wieder einen Aufstieg radikaler Kräfte zu begünstigen.

Diese Strategie setzt aber erstens voraus, dass der Staat wirtschaftlich, organisatorisch und rechtlich in der Lage ist seine soziale Aufgabe und Pflicht zu erfüllen und (!) Nichtbedürftigkeit zu erkennen/auszufiltern sowie zweitens ein geschlossenes System, in dem diese steuerumlagefinanzierte Form der sozialen Absicherung greifen kann und nicht von außen überrannt wird.

Eine so gestaltete ressourcenabhängige nationale Sozialstaatlichkeit verträgt sich nicht mit offenen Grenzen.

Politik - Altersarmut in Deutschland - Demografischer Wandel - Bild 2

Doch was passiert mit einem solchen System, das durch die Folgen wachsender Altersarmut individuell wie auch betriebswirtschaftlich an die Grenze dessen gebracht wird, was eine Volkswirtschaft ohne gravierende Umverteilungsprozesse zu leisten vermag.

Schon jetzt zahlen wir in Deutschland die zweithöchsten Abgaben weltweit. Haben einen Etat von 900 Milliarden im Jahr für Sozialausgaben und fast 4,3 Millionen zu Unterstützende. Also von über 5% der Gesamtbevölkerung! Was passiert, wenn durch demographischen Wandel und parallel laufender Digitalisierung Hunderttausende (oder mehrere Millionen…) wenn auch nur kurz- bis mittelfristig dazukommen?

Was passiert mit einer Volkswirtschaft, die darauf angewiesen ist, dass ihre Beschäftigten 45 Beitragsjahre in die Sozialkassen einzahlen, damit allein die Sozialsysteme stabilisiert sind? Mit Sozialsystemen, denen man sogar noch 1,6 Millionen (ff.) bedürftige Menschen hinzugefügt hat, die hier mit absoluter Masse keine Chance auf Zutritt zum Arbeitsmarkt haben. Einen Arbeitsmarkt, der sich durch die Digitalisierung zusätzlich in einem fundamentalen Strukturwandel befindet, der selbst hochqualifizierte Arbeitnehmer und Betriebe überflüssig machen wird und so das Eingangsproblem der Altersarmut in die Mittelschicht hinein möglich werden lässt? Wenn das Bruttoinlandsprodukt durch all das sinkt?[6]

 

Soziale Gerechtigkeit ist ein moralischer-ethischer Anspruch, der belastbare Ressourcen braucht!

Fehlen diese (ausreichenden) Ressourcen, müssen sie entweder beschafft werden (Umverteilung) oder Leistungen (Versorgungslevel/Wohlstand/Lebensqualität) bei Bedürftigen gekürzt werden. Ersteres ist bei dem jetzt schon feststellbaren Abgabenniveau ein Schritt hin zum kommunistischen Weltbild, das überall, wo es praktiziert wurde, versagt hat, und letzteres ein Garant dafür, dass der soziale Frieden bröckeln wird. Die Gesellschaft offener für radikalere Ideen des rechten wie auch linken Spektrums werden könnte.

Neben diesem theoretischen Gedankengang kommt aber ein sehr realer und menschlich nachvollziehbarer Aspekt zum Tragen: Gerechtigkeit!

Die o.g. Verschiebungen würden zwar einem – vielleicht auch neuen – rechtlichen Rahmen folgen, doch wird dieser kaum als gerecht empfunden werden. Die Generation der geburtenstarken Jahrgänge wird sich nicht abspeisen lassen, zumal sie dann über fast zwanzig Jahre hinweg die absolute Mehrheit bei Wahlen stellen werden.

Der Gedanke ein Leben lang für alle und alles bezahlt zu haben, die Einführung der IT, die Finanzierung der Deutschen Einheit, den Strukturwandel und die Globalisierung als mobile und stets ersetzbare „human-ressource“-Spielmasse trotzdem gestemmt zu haben, am Ende leer dann auszugehen, wird – gelinde gesagt – auf einen gewissen Widerstand stoßen.[7]

Deutsche Toleranz ist die Summe aus Wohlstand und Sicherheit![8]

Seit 2015/16 ist klar, dass die Sicherheit gravierende Einschränkungen auch hinsichtlich bürgerlicher Freiheit und Freizügigkeit erfahren hat. Hier auch noch den Wohlstand von Millionen Wahlberechtigter anzutasten um Ressourcenlücken zu finanzieren, die über Jahrzehnte wissentlich, vorsätzlich und sogar ohne jegliche Not zum Teil ad hoc und ohne Planung (Energiewende, Migration) zum Schaden des Systems umgesetzt wurden, würde das, was da als Toleranz verstanden wurde schnell als das entlarven, was es war: Gleichgültigkeit aufgrund individuellen sicheren Wohlstandes/Auskommens.

Letzteres wurde sozialer Frieden genannt und war – neben seiner hochproduktiven, friedlichen und gut ausgebildeten Arbeiterschaft – ein Garant für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Aber auch hier hängt viel an Prämissen…[9]

Die ständig medial präsente Philosophie, dass alles immer und überall garantiert, so auch „alternativlos“ ist, hat staatlicherseits selbst verschuldete gesellschaftliche Begehrlichkeiten fundamentiert, die auch in der Belastungskrise erfüllt sein müssen. Gerade für die, denen man das so immer wieder gebetsmühlenartig ins Hirn gehämmert hat und dafür mit dem Großteil ihres Lebenseinkommens auch gezahlt haben. Denen man nach der Strategie „45-Beitragsjahre und Arbeit bis 67 zur Rettung der Sozialsysteme“ auch noch ein Jahr später Millionen von zusätzlichen und dauerhaften Leistungsbeziehern ins so von ihnen gestützte System geholt hat.

Das so aus logisch-ideologischer Willkür geschaffene Paradoxum wird der methodisch-didaktische Spielball radikaler politischer Strömungen sein, die diesem gesellschaftlichen Dissens aus mangelnden Ressourcen und politischer Weitsicht folgen werden.

Es wird schlicht der breiten und dann auch betroffenen Masse der von der Entwicklung bis hoch in die Mittelschicht Abgehängten nicht zu vermitteln sein, warum nicht eher so etwas gezogen wurde, was da volkstümlich Reißleine heißt.

Der Radikalisierung des politischen Weltbildes der Deutschen wird auch an dem hängen, was dann in diesem möglichen notleidenden Umfeld Sicherheit heißen wird. Solche Szenen wie im kleinen ostdeutschen Ort Crivitz dürfen sich nicht allzu oft wiederholen, schon gar nicht in bei sicherheitsorientierten Senioren!
Dass in diesem Zusammenhang auch familiäre Hilfe erforderlich sein wird ist klar, wird aber aufgrund der weiträumigen weil berufsbedingten Verteilung von Familien recht schwierig werden.

Ein bedeutender Aspekt – weil gern vorausgesetzt- wird die gesellschaftliche Umwälzung fördern: der Verlust staatlicher Ordnung, einheitlichen Rechts und damit dem, was wir als freiheitlich-rechtliche Grundordnung ansehen. Was gerade ältere Mitbürger als solches ansehen, was dann gemeinhin ein Unterschied zu dem ist, was momentan als sakrosanktes Recht angesehen wird.

Recht und Gerechtigkeit sind wissenschaftlich zwei verschiedene Dinge, die in einer Demokratie aber durchaus anpassbar sind. So wurde vielfach das Recht über das hinaus strapaziert, was als gerecht angesehen wird (z.B. Verfahren der Altersbestimmung, Raserurteile oder Umgang mit Gefährdern aller Art und/oder politischer Richtung). Hier zeichnet sich schon jetzt ein Umdenken ab, dass sich in einer möglichen Krise verstärken wird und momentan politischerseits als populistisch bezeichnet oder gar als nationalsozialistisch offen und straflos diffamiert wird.

Schon jetzt gibt es in Deutschland hungernde Menschen. Nicht immer, aber am Monatsende vermehrt. Viele – gerade die Alten – gehen aus Scham nicht zu den Hilfsstellen.

Marc Aurel sagte einmal „Man muss von selbst aufrecht stehen, ohne erst aufrecht gehalten werden zu müssen!“, und ist damit ein Leitsatz, der vielen älteren Bürgern als Kind noch nahegeracht wurde.[10]

Mit dem Verlust von Wohlstand wird auch die Gesundheitsversorgung hinter dem zurückfallen, was wir heute kennen und damit auch die Lebensumstände älterer armer Bürger verschlechtern. Bis hin zur Lebenserwartung. Diese ist abhängig vom Versorgungsstand. Geschichtlich hat sich gezeigt, dass viele – gerade ältere – Menschen nicht gewillt sind dieses unbefristete Leid bis zum natürlichen Ende mitzugehen.

Manche beschließen das im Stillen. Andere werden die Gerechtigkeit dann öffentlich und final einfordern. Vielleicht wird der Begriff des „Terror-Opas“ oder des „Amok-Rentners“ Einzug in unseren Sprachgebrauch nehmen. Als weiterer „Neuer Wert“ einer absehbaren Entwicklung, wenn Ressourcen weiter verschleudert werden.

Es sollte jedem immer völlig klar sein, dass mit dem Wegbrechen des sozialen Friedens als Grundpfeiler der freiheitlich-rechtlichen Grundordnung ein Verteilungskampf stattfinden wird, der getragen von gesellschaftlich-wirtschaftlicher Not die Politik und ihr bisheriges Verständnis von „Machbarkeit“ und dann auch „Verantwortlichkeit“ erreichen und nachhaltig verändern wird.

Eine Altersarmut breiter/größerer Teile der zukünftigen Senioren wird den Staat über die Grenze dessen hinwegstoßen, was finanzierbar, dann wirtschaftlich tragbar und schlussendlich politisch tolerierbar sein wird.

TEIL 3: Die politischen Dimensionen

Die wirtschaftlichen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen werden folgerichtig die Ursache für die politischen Entwicklungen sein. Der möglicherweise bröckelnde soziale Frieden und die damit einhergehende Infragestellung der bis dato gekannten freiheitlich-rechtlichen Grundordnung aufgrund der vielerorts spürbaren sozioökonomischen Fehlentwicklung werden auch andere Entscheidungen der Bürger an der Wahlurne hervorrufen.

Dies ist keine Bedrohung an sich, aber ein typisches Bild, das Demokratie ausmacht. Bürger reagieren auf Fehlentwicklungen. Damit diese Reaktionen bedächtig, nachhaltig und wenig populistisch ausfallen wurden bewusst plebiszitäre Elemente aus unserer Verfassung – wie Volksbegehren und Volksentscheid (z.B. nach Schweizer Vorbild oder in der Weimarer Verfassung vorhanden) ausgeschlossen. Sie werden zwar immer wieder in Diskussionen als „volksnah“ gefordert – aber dennoch schlussendlich verworfen. Auch mit der Begründung, zeitweilige „Unruhethemen“ nicht durch ein Plebiszit entscheidungstechnisch (unnötig weil kurzsichtig und unausgewogen) zu forcieren.

Die Beschränkung auf intervallartige Wahlzyklen lässt dann aber auch – wenn in krisengeschüttelter Zeit – des Volkes Stimme an eben diesen Wahlen Entscheidungen ad hoc treffen und unvorhersehbare Ergebnisse herbeiführen. Kein Problem in Zeiten prosperierenden Wohlstandes mit mäßigem Interesse weil individuelle Befindlichkeiten letztlich erfüllt sind, aber schwierig in krisenbehafteter Zeit, weil dann auch deutlich die Forderung nach einem Politikwechsel aufzeigend.

Dass hier in den letzten zwanzig Jahren ein deutliches Missverständnis bei der Interpretation des Wählerwillens bei den politischen Eliten aufkommen konnte, mag ein Grund dafür sein, warum das letzte bundesdeutsche Wahlergebnis so wenig Um- und Weiterdenken gebracht hat. Es wird also letztlich bei fortschreitendem gesellschaftlichem Unbehagen beim nächsten Mal noch deutlicher ausfallen.

Ausgangspunkt eben dieser sich abzeichnenden politischen Umwälzung bei aufkommender Altersarmut könnte auch hier wieder die Toleranzformel sein:

Deutsche Toleranz ist die Summe aus Wohlstand und Sicherheit!

Wenn diese beiden Faktoren sich merklich, nachhaltig und damit für viele Bürger spürbar verschlechtern, dann versagt der Bürger dem Staat erst den Zuspruch, dann die Gefolgschaft und letztlich die Stimme beim demokratischen Wahlentscheid.

Politik - Altersarmut - Demographie - Bild 3

In Deutschland ist dieser mögliche und radikale Entscheid bei weitem nicht so ausgeprägt wie in Italien, wo die einstmals mächtigen Sozialisten de facto zur Kleinstpartei degradiert wurden. Wenn auch die SPD das gerade deutlich merkt. Oder wie in Frankreich, wo die rechte Partei Front National als zweitstärkste Kraft agiert. Auch gehen die deutschen Bürger, selbst wenn es brodelt, nicht so schnell in politisch begründete Streiks wie anderswo in Europa üblich. Oder randalieren auf den Straßen. In Deutschland sitzt das Wählerherz fester bei den Parteien, die sie immer schon gewählt haben. So war es zumindest, bis o.g. Gleichung allein schon bei der (inneren und gefühlten) Sicherheit ins Wanken geriet. Die daraus resultierenden Verwerfungen haben zu einem Rechtsrutsch in der Höhe von sechs zusätzlichen Prozent und zur Einigung der rechts-nationalen Parteien in den Parlamenten geführt, deren bisherige Wähler durch die um sechs weitere Prozent erstarkte AfD vertreten werden. Und das schon ohne für jedermann spürbare wirtschaftliche Not!

Was passiert also, wenn die Altersarmut drastisch zunimmt, gleichzeitig eine wirtschaftliche Stagnation eintritt, die die Mittelschicht noch weiter bluten – zahlen! – lässt?

Und das hier einiges im Argen liegt, das die Befürchtung aufkommen lässt, dass hier noch einige kaum zu lösenden Probleme – nicht euphemistisch-neusprachliche „Herausforderungen“, nein Probleme! – liegen, mag letztlich zu einer gesteigerten Wechselwahrnehmung führen. Weg von „alles ist möglich“ hin zu „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Der Bürger dann sehr wohl verkatert aus dem Karneval der Möglichkeiten zum verkaterten Aschermittwoch (zurück)findet und beginnt Fragen zu stellen, die ihm bei besserem Nachdenken schon früher hätten eingefallen können.[11]

Dass sich hier die Volksparteien nicht darauf berufen können werden, dass alle Fakten stets auf dem Tisch lagen, ist klar. Nicht in einem Umfeld, wo seit Jahren die Presse hinsichtlich ihres Auftrags unkritisch hinterfragt und als systemtragend wahrgenommen wurde. Mitunter sogar als Teil dessen, was da verzerrte Wahrnehmung genannt wird und im Verein mit eben diesen Volksparteien das geprägt haben, was der Bürger dann als „gelogen“ wahrnehmen wird, sobald die Toleranzformel zu sehr individuell relevant als „beschädigt“ angesehen wird. Eine Einstellung, die schon jetzt eher in den Social Media ausgetauscht wird als am Rednerpult im Parlament oder in Leserbriefen in der Presse.

Gern redet die Politik von „man sollte“ und spricht vom „mündigen Bürger“, der beteiligt werden soll. Nur kam diese Botschaft nie an. Und es wird im Fall einer wachsenden Altersarmut mit Sicherheit nicht das Argument gelten, „dass man sich stets bemüht habe“, denn das war schon in Arbeitszeugnissen immer eine glatte Fünf.

Ergo werden die Volksparteien und damit die Mitte dessen, was da deutsche Politik hieß, massiv an Zuspruch verlieren zugunsten der politischen rechten Hardliner – der einzig schon jetzt erkennbaren Opposition zu dem, was erkennbar aus dem Ruder läuft. Eben weil die Mitte keine Alternative mehr sein kann, wenn individueller Wohlstand und damit auch wahrgenommene Sicherheit bei zu vielen Bürgern wegbrechen oder wegzubrechen drohen.

Das Internet hat das Meinungsbildungsmonopol aufgeweicht und weg von den klassischen Medien hin auf eine Liveplattform gehoben, wo Menschen sich austauschen können, ohne einen presseartigen Zwischen- und Meinungspuffer zu haben. Dies führt sogar bis hin zu dem Grad, dass falsch verstandene Meinungsfreiheit strafrechtlich relevant (Beleidigung) und/oder technisch manipuliert wird (z.B. Bots).

Dass hier ein als Schutz gedachtes Netzdurchdringungsgesetzt (NDG) eher als vertrauensstörend empfunden wird, ist mit Sicherheit dem Umstand geschuldet, dass das federführende Justizministerium selbst bei Verstößen aufgefallen ist. Und das das Umweltministerium mit angeblichen 6.000 Dieselabgastoten pro Jahr Stimmung/Propaganda macht und das alles letztlich ungestraft blieb.

Auch hier ist eine klare Schere zu erkennen, die im Falle einer zunehmenden Schieflage als verstärkend angesehen wird.

Das politisch schon jetzt erkennbare Mittel der Volksparteien ist eine weitere Umschichtung dessen, was da Wohlstand heißt, um systemtragend weitermachen zu können. Und genau das wird nicht funktionieren. Denn trotz aller Steuern, Abgaben, Sonder-Fonds und Umlagen, die von uns bedient, befüllt und immer wieder nachgefüllt werden, war man immer darauf erpicht, keinem etwas direkt wegzunehmen.
Der Einzige, der das mal versucht hat und dafür abgewählt wurde, war Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010. Und die, die davon in der Krise 2006-2008 profitiert hat, war Angela Merkel, die seither vom Erfolg dieser durch sie damals sogar kritisierten Reform zehren konnte. Zehren, abgebend und im Ergebnis das verkennend, was da demographischer Wandel heißt und mit zahlreichen im Teil 1 des Artikels aufgezeigten parallel laufenden Elementen zur Altersarmut beitragen wird.

Daher wird am Ende des Tages, wenn die Rechnung präsentiert wird, hier erstmals seit drei Generationen die Frage aufkommen, wer eigentlich Schuld an dem Zustand unserer Gesellschaft hat. 1945 waren das die zwischen dem 9. und 10. Mai 45 gemeinschaftlich verschwundenen Nazis – was bis heute als ausgemachte Kollektivschuldfrage für alles gilt. Die Nazis haben das verursacht. Punkt. Und keiner war ein Nazi. Nochmals Punkt.

1989 mit dem Fall der Mauer und der Auflösung der DDR war auch keiner Stalinist, Sozialist oder Stasi. Und wer es doch erkennbar war, zog sich etwas zurück, wartete und ist inzwischen fast wieder salonfähig. Das Feindbild SED wurde durch Stasi ersetzt. Die Fehlleistungen des sozialistischen Staates mit unendlich vielen Milliarden an Steuermitteln beerdigt, auch wenn die blühenden Landschaften im Osten immer noch nicht denen des Westens entsprechen. Bis heute. Hier war es Geld, die Euphorie der Wiedervereinigung und eine wenn auch wohlfinanzierte Leidensfähigkeit im Osten, die den Kitt für das stellt, was da Eintracht und fehlende politische Reflexion hieß. Die (SED-)Politschergen konnten oft Karriere machen. Und das sogar ohne ihre Verbrecher-Vergangenheit wie nach 45 verstecken zu müssen.

Doch wird das auch auf das kommende absehbare Szenario zutreffen? – Wohl kaum…

Es werden Fragen aufkommen, die unangenehm sind und durch die Vertreter der Volksparteien kaum logisch zu beantworten sein werden:

  • Warum 45 Beitragsjahre erarbeiten, bis 63,67,70 für den Erhalt des Sozialsystems schuften und am Ende selbst nichts haben?[12]
  • Warum dann noch 1,6 Millionen Menschen zusätzlich – trotz der vorher erkannten Gefahr der sozialen Schieflage – dauerhaft hierherholen? Warum nicht offen sagen, dass diese Menschen hier bleiben oder wieder gehen müssen? Warum nicht offen sagen, dass es Jahre dauern wird, bis diese Menschen Teil unserer in die Sozialsysteme einzahlenden Gesellschaft sein werden? War dieser Effekt nicht absehbar?
  • Warum haben wir hunderte Milliarden in südeuropäische Länder gepumpt? Wo ist die vermittelbare Vision von Europa? Dem EURO? Warum wird es in Berlin hingenommen, dass die größten Profiteure (Polen, Ungarn) die EU blockieren?
  • Warum hat die EZB mit einer immerwährenden Null-Zins-Politik unsere Altersvorsorge („Zins- und Zinseszins-Effekt“) aufweichen dürfen?
  • Warum haften wir solidarisch für (Fehl-)Spekulanten im Bankensystem?
  • Warum wurden vom Staat nicht ausreichend Pensionsrückstellungen für Beamte gebildet?
  • Warum habe ICH nun nichts, obwohl ich für alles gezahlt habe?
  • Warum zahlen nicht die, die das verbockt haben???[13]

Die letzte Frage wird dann geschichtsrelevant. Wenn aus zunehmender individueller Not eine Bewegung wird, agitativ angeheizt und gesteuert womöglich, wird diese in demokratischen Umgebungen systemzerstörend, systembildend – systemerneuernd!- sein. Mitunter auch bei der Klärung sehr pragmatisch anmutender Gesichtspunkte wie die „Lösung der Schuldfrage“ und die „Haftbarmachung der Schuldigen“ wirken. Nach 1989 durfte Honecker samt seiner „Lila Hexe“ Margot ausreisen. Andere wurden gleich nach dem Urteil begnadigt und erhalten bis dato eine auskömmliche Rente/Pension.

Warum? – Weil es uns allen gut ging und wir daher über Schuldfragen großzügig hinwegsehen konnten. Wollte… Man wollte das in der DDR Geschehene vergessen. Eine in Deutschland beliebte psychologische, durchaus gruppendynamische Übersprungshandlung, die damals vielen Tätern geholfen hat der gerechten Strafe zu entgehen. Sie konnten sogar wieder Karriere machen und wichtige staatliche und neutrale Institutionen de facto unterwandern und ideologisch korrumpieren.

Wird die Straflosigkeit der Schuldigen oder auch nur Verantwortlichen auch passieren ohne eine absichernde soziale Hängematte, die die Opfer finanziell auffängt? – Das darf ernsthaft bezweifelt werden. Die menschliche Geschichte zeigt hier immer, überall und kulturübergreifend ein statistisch anderes Bild. Dort wurden die (auch nur vermeidlich) Schuldigen gern volksnah und örtlich „stimmungshebend“ exekutiert.

Das änderte zwar nichts am wirtschaftlichen Umfeld. Nichts an der Not. Und trug in keinem Fall zur Lösung bei. Verschaffte aber der neuen Staatsordnung Raum und Zeit etwas Neues zu bilden/aufzubauen. Natürlich auch mit dem beschlagnahmten Vermögen der gerichteten Täter, deren Kreis auch mal um die erweitert wurde, die zu lautstark für das „ancient regime“ gewesen waren. Dazu wurden im antiken Rom Listen angelegt (Subskription) und zum Wohle von was auch immer abgearbeitet…

Das Internet vergisst nichts. Viele haben sich hier geäußert. Gern auch mit tollen Ideen und Visionen, die immer wieder immer mehr Geld verbrannt haben und am Ende dann nach der Sinnhaftigkeit hinterfragt werden. Nicht könnten. Werden! – Vom Souverän. Dem Volk selbst. Das nun aber leidet, sich verraten fühlt und – wie unmoralisch! – ganz einfach Rache will.

Es würde also naheliegen alles zu tun, damit es nicht dazu kommen kann. Die Eliten also bestrebt sein müssten, den sich abzeichnenden Systemkollaps hinauszuzögern, abzumildern oder gar zu lösen. Doch nichts, rein gar nichts ist davon in den Plänen der GroKo zu erkennen. Weder als Vision noch als Mittelbereitstellung. Stattdessen werden momentane, temporäre Überschüsse in ideologische Projekte gesteckt die das fördern, was bisher so gut geklappt hat: Augenwischerei.

Es gibt noch nicht einmal einen Beauftragten, der über den demographischen Wandel wacht, ihn im Auge behält und Parlament und Regierung gezielt informiert.

4,3 Millionen Bedürftige wurden mit der Essener Tafeldebatte mit ein oder zwei Nebensätzen von Angela Merkel bedacht. Das Thema so wieder versucht ins Reich des Vergessens zu bringen. Die Büchse der Pandora recht schnell wieder zu schließen.

Dabei verunglimpfte sie 60.000 ehrenamtliche Helfer, die tagein tagaus soziale Lücken da füllen, wo anderswo mit wesentlich mehr Geld lieber futuristische Opernhäuser (für wen eigentlich genau?) gebaut wurden als wirklichen Bedürftigen zu helfen. Oder afrikanische Drogen-Dealer im Berliner Görlitzer Park als rassistisch Verfolgte verharmlost werden – in einer vom Staat finanzierten Ausstellung im Problem-Bezirk Kreuzberg.

Wo ehrenamtlich auf Vereinsbasis (!) geholfen werden muss. Tafeln, die beispielsweise nur deshalb Lidl als Kooperationspartner gewinnen konnten, weil die rechtskonforme Entsorgung der gespendeten Lebensmittel teurer wäre als die „rechtliche Aufgabe des (Bilanz-)Wertes“ an sich. Und bequemer ist es auch noch, da die steuerabzugsfähige „Spende“ auch noch abgeholt wird.

Soll das die politische Idee hinter der Vision sein, um Altersarmut zu bekämpfen? – Ist das tatsächlich alles?

Wenn ja, dann wird das unschön werden. Sehr unschön.

Im antiken Griechenland wurde mit dem jährlichen Scherbengericht der verhassteste Politiker für zehn Jahre verbannt. Vielleicht ist das eine Lösung. Es steht aber zu vermuten, dass sie gut dreißig Jahre zu spät kommt…

Politik - Altersarmut Deutschland - Demographie - Karikatur

Mit den Herausforderungen der Euro-Rettung im Anbetracht dessen, was mit Italien auf uns zukommen wird und dem, was ein möglicher Handelskrieg mit den USA bewirken könnte, könnte das Ende des Wirtschaftszyklus schneller eintreten, als mancher – von den letzten 9 Jahren verwöhnt – glauben mag.
Und dann ist die Karikatur von Yusuf Simsek nicht mehr weit weg…

 

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Quellenverzeichnis:

[1] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Future Work und Megatrends – Herausforderungen und Lösungsansätze für die Arbeitswelt der Zukunft: Ein Kompendium zum demographischen Wandel, BoD-Verlag (2018)

[2] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Future Work und Megatrends – Herausforderungen und Lösungsansätze für die Arbeitswelt der Zukunft: Ein Kompendium zum demographischen Wandel; Thema 1.2 Konfliktpotentiale in der Future Work S. 18-53, BoD-Verlag (2018)

[3] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Demografischer Wandel und Future Work: Eine gesellschaftliche Herausforderung für den Arbeitsmarkt der Zukunft, bei: Conplore Magazine (2014)

[4] + [5] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Tischlein deck dich! – oder ist es doch nicht so einfach? (Kommentar), bei: Initiative 50plus (2018)

[6] Vgl.: Sascha Rauschenberger: E-Paper: Joint Future Work und Fehlermöglichkeiten in der Digitalisierung
Teil 2: Migranten und Qualifikation
, bei: Conplore Magazine (2016)

[7] + [12] Manchmal muss man über etwas lachen können, um von der Dramatik nicht überrollt zu werden… –
Vgl.: Sascha Rauschenberger: Mäh, mäh lieber Bürger, es geht Dir an die Wolle! (Eine Glosse), bei: Initiative 50plus (2018)

[8] Diese Toleranzformel wurde anderswo eingehend erörtert und deren Veränderung diskutiert:
Vgl.: Sascha Rauschenberger: „ZAHL, aber halt’s Maul!“, BoD Verlag (2018)

[9] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Der Tag der Arbeit! – Ein Feiertag ohne Berechtigung? (Kommentar), bei: Initiative 50plus (2018)

[10] Vgl.: Marcus Aurelius Antonius (Marc Aurel): Selbstbetrachtungen, 7. Buch / 12. Vers

[11] + [13] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Der Karneval der Ignoranz – der soziale Aschermittwoch einer Generation, bei: Initiative 50plus (2018)

[12] = [7]
[13] = [11]

Siehe auch:
„Dampflokomotive Politik“.- Ein Kommentar zur aktuellen politischen Situation

Die Deutschen und ihr Recht auf Widerstand

Klimaaktivist war früher cool, jetzt kommt WUT

Joint Future Work und steigende Personalkosten durch Wohnungsmangel

Die Kosten der Sicherheit

Die Stadtverwaltung 4.0 – Teil 2: Forderungen der Wirtschaft in Zeiten des demographischen Wandels und der Digitalisierung 

Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft 

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch?

 

 

Fotoquellen und Skizzen: Yusuf Simsek http://simsek.ch/




Einsamkeit im Alter: Soziale Kontaktmöglichkeiten für Singles über 60 in der Pandemie


Frankfurt am Main, 06. Mai 2021: „Singles wo seid ihr? Ich weiß, dass es euch gibt und dass viele von euch furchtbar einsam sind. Ihr könnt doch nicht alle zu Hause hinterm Ofen sitzen!“, ärgert sich Rita (64) im vergangenen Sommer. Gerade während der Pandemie ist es schwer für sie, neue Kontakte zu knüpfen. Dank der App Meet5, die sie seit Februar dieses Jahres nutzt, plagen sie solche Gedanken heute nicht mehr.

Erschwerte Kontaktmöglichkeiten während der Pandemie

Besonders ältere Singles trifft die Pandemie seit vergangenem Jahr hart. Anders als jüngere werden sie nicht durch Home-Schooling, Online-Uni oder Home-Office von der Eintönigkeit ihrer immer gleichbleibenden vier Wände abgelenkt. Wo vor der Pandemie der Gang ins Schwimmbad, das Treffen mit Freunden zum Kartenspielen oder der freitägliche Spaziergang zum Wochenmarkt stattfand, breitet sich nun Einsamkeit aus. Auch Besuche durch Kinder oder Enkel bleiben aus Sicherheitsgründen entweder aus oder wurden zumindest stark reduziert. Wenn dann doch einmal Treffen im Bekanntenkreis stattfinden, müssen diese aufwändig und langfristig geplant werden.

Aber auch unabhängig von der Pandemie wird es ab einem bestimmten Alter immer schwerer, Gleichgesinnte zu finden, die unternehmungslustig sind und mit denen man sich auch einmal spontan treffen kann. Zudem erschließen sich für Senioren darüber hinaus auch online nicht viele Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen. Denn die meisten Kennenlern- und Dating-Portale oder – Apps richten sich an jüngere Generationen. Und wer nicht direkt Daten, sondern erst einmal Bekanntschaften machen möchte, muss noch länger suchen. „Das ist ganz furchtbar frustrierend“, fasst die 64-jährige Rita die Situation treffend zusammen.  

Zwanglose Gruppentreffen für ältere Singles

Meet5, die App, die Rita seit Beginn dieses Jahres nutzt, bietet genau das, was vielen älteren Singles bisher fehlt: Zwanglose, spontane Treffen mit normalerweise bis zu 12 Personen, bei denen man sich in lockerer Atmosphäre kennenlernen kann. Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Treffen übergangsweise natürlich nur noch in kleineren Gruppen oder online statt. Die App richtet sich an Erwachsene ab 40 Jahren, jedoch gehört ein Großteil der Nutzer zur Gruppe der über 60-jährigen. Gerade während der Pandemie konnten diese dort schnell Anschluss zueinander finden. Von virtuellen Spieleabenden, gemütlichen Erzählrunden und Weinproben, über Wanderungen und Spaziergänge zu zweit oder in kleinen Gruppen und mit viel Abstand, werden über die Meet5-App alle nur vorstellbaren Treffen organisiert. Zudem planen viele Nutzer auch jetzt schon, was nach Ende des Lockdowns alles miteinander unternommen werden kann. Denn auch Ausflüge in Bars oder Restaurants, zu Bowlingbahnen oder sogar gemeinsame Reisen können über Meet5 ganz einfach geplant werden.

So funktioniert die App:

Ein Profil ist in wenigen Schritten erstellt und auch eher unwichtig. Denn bei Meet5 geht es nicht – wie bei so vielen anderen Apps – darum, online miteinander zu chatten. Stattdessen stehen Gruppentreffen im realen Leben im Vordergrund. Jeder Nutzer kann selbst Treffen erstellen oder den Treffen anderer Nutzer beitreten. So finden sich völlig ungezwungen immer neue Gruppen zusammen, die gemeinsam etwas unternehmen. Auch technisch ist die Nutzung der App sehr einfach. Wer doch noch Fragen hat, findet in den FAQs oder über den Support sofort Lösungen. Im Gegensatz zu anderen Apps gibt es also bei Meet5 auch für ältere Singles keine technischen Hürden.

Währende der Pandemie sind die Betreiber der App zudem dazu übergegangen, Videotreffen anzubieten. Jede Woche spielen die Nutzer nun online miteinander zum Beispiel „Black Stories“, „Codenames“ oder „Montagsmaler“. Auch Rita nimmt regelmäßig über Meet5 an den Spieleabenden teil: „Da würde ansonsten jeder zu Hause mit seinem „eingefrorenen“ Gesicht sitzen; nun wird gelacht, sich ausgetauscht und häufig gibt es nach dem Spiel noch eine Restgruppe, die noch lange über Gott und die Welt nachdenkt und spricht.“

Als perfekter Einstieg in die App eignen sich die berühmten „Meet5-Wochentreffs“, die in unterschiedlichen Städten stattfinden und zu denen jeder Nutzer eingeladen ist. Vor der Pandemie haben diese abends in Restaurants oder Bars stattgefunden, aktuell wird online über Videochats miteinander bei einem Glas Wein gequatscht. „Es entstehen Freundschaften“, freut sich Rita, die die App mittlerweile fest in ihren Alltag integriert hat und nicht mehr missen möchte.

Über Meet5

Meet5, vormals „Go Crush“, wurde 2017 in Frankfurt am Main von Lukas Reinhardt, Kai Burghardt und João Ferreira gegründet. Die Zahl der Nutzer wächst stetig, mittlerweile wird die App von fast 100.000 Usern, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, verwendet. Im Fokus stehen die Treffen in der Gruppe (6-10 Teilnehmer) – in Restaurants und Bars oder zu Veranstaltungen und Aktivitäten wie Wandern oder Bowling. Alles rund um die Treffen ist kostenlos, einige zusätzliche Funktionen sind über ein Premium-Abo verfügbar, das bereits ab fünf Euro monatlich erhältlich ist. Die Zielgruppe sind Frauen wie Männer gleichermaßen ab 40 Jahren. Die App ist deutschlandweit nutzbar, aktuell ist sie vor allem in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt sowie im ganzen Rhein-Main-Gebiet vertreten. Das Besondere: Die App ist für ungezwungene Gruppentreffen im realen Leben gemacht. Ganz ohne wochen- oder monatelanges Chatten vor einem tatsächlichen Treffen.

 

Links:

Apple App Store:

https://itunes.apple.com/de/app/go-crush/id1222980795

Google Play Store:

https://play.google.com/store/apps/details?id=co.gocrush


 




12. Mai: Internationaler Tag der Pflege


Senioren Ratgeber-Themenwoche: „Mehr als Smalltalk: Reden wir über Pflege“ online und auf Social Media

(ots) Zum diesjährigen „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai bietet der Senioren Ratgeber eine Social-Media-Themenwoche unter dem Motto „Mehr als Smalltalk: Reden wir über Pflege“ vom 10. bis 16. Mai.

Pflegebedürftigkeit verändert das Leben der Betroffenen und der Angehörigen radikal. Und die richtigen Worte zu finden, fällt nicht immer leicht: Wie spreche ich beispielsweise meine Mutter darauf an, dass sie immer vergesslicher wird? Wie erzähle ich dem Partner, dass ich eine Patientenverfügung aufsetzen will? Und wie rede ich als Angehöriger darüber, dass mir bei der Pflege alles zu viel wird?

„Je offener und je früher Familien miteinander über ihre Bedürfnisse und Sorgen in Bezug auf Krankheit und Pflege reden, desto leichter ist es, eine gute Lösung zu finden, die für alle passt“, so Claudia Röttger, Chefredakteurin des Senioren Ratgeber. „Weil Kommunikation und Austausch so wichtig sind, stellen wir das Thema dieses Jahr in den Mittelpunkt unserer Aktion, geben dazu viele Tipps, Hilfestellungen und lassen Angehörige von ihren Erfahrungen berichten.“

Mega-Thema, das sehr viele betrifft

Das Thema Pflege geht uns alle an: In Deutschland gibt es circa 4,1 Millionen Pflege-bedürftige, rund 4,8 Millionen häuslich Pflegende und in rund 80 Prozent der Fälle wird die Pflege im häuslichen Umfeld geleistet, entweder durch Angehörige oder ambulante Pflege- und Betreuungsdienste. „Pflege ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, auch weil Menschen immer älter werden. Die Corona-Pandemie hat uns das noch mal deutlich vor Augen geführt“, sagt Claudia Röttger. „Wir möchten die Familien mit ihren Fragen nicht alleine lassen und praktische Hilfe für den Alltag geben.“

Der Senioren Ratgeber bietet Angehörigen, die sich um ein krankes, hilfsbedürftiges Familienmitglied kümmern, wertvolle Informationen und praktische Hilfe – in jeder Print-Ausgabe mit dem mehrseitigen Heft-im-Heft „Pflege Ratgeber“ und auf seinem Online-Portal sowie den Social Media-Kanälen. In der „Pflege-Woche“ vom 10. bis 16. Mai erfahren die User:innen viel Wissenswertes etwa zur Kommunikation mit Demenzkranken, dem nötigen Taktgefühl bei der Pflege, der Frage, wie man Geschwisterkonflikte vermeidet, wenn man die Eltern pflegt, oder auch zu rechtlichen Aspekten wie Patientenverfügung, gesetzliche Betreuung und Vorsorgevollmacht. Außerdem werden Ansprechpartner:innen genannt, an die man sich wenden kann, wenn man anonym jemanden zum Reden braucht.

Um mehr zu erfahren, was Angehörigen hilft, startet der Senioren Ratgeber zudem gemeinsam mit der Weissen Liste eine aktuelle Online-Umfrage: Alle, die ein Familienmitglied selbst pflegen oder sich um dessen Pflege mit professioneller Unterstützung kümmern, sind eingeladen mitzumachen unter http://www.senioren-ratgeber.de/pflegeumfrage.

Über den Senioren Ratgeber

Der Senioren Ratgeber erscheint im Wort & Bild Verlag und erreicht bei einer monatlichen Auflage von 1.461.875 verkauften Exemplaren (IVW 1/2021) 4,62 Millionen Leser:innen (AWA 2020). Das Monatsmagazin aus der Apotheke ist seinen Leser:innen ein zuverlässiger Partner und Begleiter im Alltag: Themenschwerpunkte sind Rat und Hilfe bei Gesundheits-fragen, praktische Tipps zu Bewegung und Ernährung, Ratschläge zum sicheren Wohnen, zu rechtlichen Aspekten sowie zur allgemeinen Lebensqualität. Das zusätzliche Heft-im-Heft-Konzept „Pflege-Ratgeber“ erfüllt jeden Monat das große Informationsbedürfnis zum Thema Pflege. Der Senioren Ratgeber wird von 17,3 Prozent aller ab 60-Jährigen in Deutschland gelesen, verfügt über eine außergewöhnlich hohe Leser-Blatt-Bindung und ist damit der erfolgreichste Titel im 60-plus-Segment. Von der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) wurde er für seine Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen zertifiziert. Auch online unter www.senioren-ratgeber.de und in den sozialen Medien ist der Senioren Ratgeber für die ab 60-Jährigen und pflegende Angehörige aktiv. Im Buchhandel und über Apotheken erhältlich sind die Senioren Ratgeber-Bücher „Schnelle, frische Küche für zwei“ (19,99 EUR, 224 Seiten, ISBN: 978-3-927216-59-4, PZN: 16782217) sowie „99 kleine Helfer – Praktische Dinge, die das Leben leichter machen“ (9,90 EUR, 65 Seiten, ISBN: 978-3-927216-50-1, PZN: 14136039).

Wort & Bild Verlag – Verlagsmeldungen





Zuhause – so lange wie möglich


WebSeminar der Quartierssanierung klärt auf
von Diana Wetzestein

Werra-Meißner-Kreis. Für viele Menschen ist der Umzug in eine neue Wohnung ein einschneidendes Ereignis. Der Grund dafür ist oftmals im Badezimmer zu suchen. “Wenn das Bad nicht mehr erreichbar oder wie gewohnt nutzbar ist, kann die tägliche Körperpflege irgendwann nicht mehr durchgeführt werden. Dann denken viele mit Schrecken daran, dass der Umzug in ein Pflegeheim die einzige Möglichkeit ist, um die Situation zu verbessern“, sagte Mirijam Holzhauer, Sanierungsmanagerin der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis.
Im WebSeminar „Wohnen in jedem Alter“, einer Online-Veranstaltung der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis, bewies sie Mitte März ihre hohe Fachkompetenz. „Es gibt viele Barrieren in unserem Wohnumfeld, vor allem das Badezimmer sollte barrierearm gestaltet werden. Nicht nur der Austausch der Badewanne gegen eine bodengleiche Dusche ist empfehlenswert, auch die Eingänge sollten breit genug sein, Fenstergriffe oder Heizungsthermostate in erreichbarer Höhe angebracht werden. Lampen, Haltegriffe und Sitzgelegenheiten können vielleicht besser positioniert oder umgebaut werden. Barrierefreiheit hat heute nichts mehr mit dem Altern zu tun, sondern ist zu hundert Prozent komfortabel, modern und bietet zudem noch Sicherheit“, so Mirijam Holzhauer.

Ein Mangel an Wohnkomfort betrifft vor allem ältere Bestandsgebäude. „Wir haben im Werra-Meißner-Kreis einen hohen Anteil an Fachwerkhäusern und massiven Wohngebäuden, die zu ihrer Bauzeit noch nicht barrierefrei geplant wurden. Wohn- und Energiestandards haben sich seitdem enorm verändert. Wenn wir in unseren Dorf- und Stadtkernen attraktiven Wohnraum anbieten, können Neubaugebiete die Ausnahme sein, was dem Klimaschutz sehr entgegenkommt“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann, der auch Projektleiter der Quartierssanierung ist. Seine Empfehlung: die energieeffiziente Modernisierung. „Der dadurch erzielte Wohnkomfort sorgt dafür, dass die Bestandsgebäude unabhängig von gesundheitlichen oder altersbedingten Einschränkungen langfristig bewohnt werden können“, so Dr. Wallmann.  
Die Online-Formate der Quartierssanierung klären darüber auf. Ratschläge gab es auch zu Fördermitteln, die derzeit dafür zur Verfügung stehen. Für den barrierefreien Umbau werden sie von den Pflegekassen, aus öffentlichen Mitteln sowie den Investitions- und Kreditprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau bereitgestellt.

Pflegekasse: Ab Pflegegrad 1 gibt es Zuschüsse für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen (SGB XI §40) bis zu 4.000 Euro.

Sozialen Wohnraumförderung / Landesförderung „Behindertengerechter Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum in Hessen“: Badezimmerzuschuss bis maximal 5.000 Euro bei beistehendem Pflegegrad oder ab 50 Prozent Schwerbehinderung.  

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Kreditprogramm 159 “Altersgerecht umbauen” und Investitionszuschussprogramm 455 B: Barriere-Reduzierung mit dem Direktzuschuss der KfW-Förderbank von maximal zehn Prozent der förderfähigen Kosten bzw. maximal 6.250 Euro, wenn der Standard, altersgerechtes Haus, erreicht wird.

 

Weitere Informationen, Broschüren sowie die Anmeldung zum nächsten WebSeminar, am 27. April ab 17 Uhr zum Thema “Dämmsysteme”, gibt es auf der Internetseite der Quartierssanierung unter: www.qs-wmk.de





Muskelkraft und Leistungsfähigkeit im Alter erhalten


(ots) Schon ab dem 30. Lebensjahr setzt der altersbedingte Muskelabbau ein. Die Folge: Ohne Training lässt die Kraft älterer Menschen stetig nach – und das birgt eine Vielzahl gesundheitlicher Risiken, wie beispielsweise eine erhöhte Sturzgefahr. Eine gut trainierte Muskulatur hingegen beugt Krankheiten vor, steigert das Wohlbefinden und trägt ganz erheblich zum Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität bei. Die neue Broschüre der Seniorenliga „Gesund und vital altern“ zeigt auf, wie man seine Muskelkraft erhalten und sogar stärken kann.

Von hohem Wert: Muskelkraft im Alter

Der natürliche Alterungsprozess der Muskeln kann natürlich nicht komplett aufgehalten werden. Dennoch ist es sinnvoll, einem Muskelabbau effektiv entgegenzuwirken. Dazu müssen die Muskeln gefordert werden. Während sich Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken, ist für den Zugewinn an Kraft ein gezieltes Muskeltraining notwendig. Mit Kniebeugen und Liegestützen bis hin zu Übungen mit Gewichten oder Therabändern können wichtige Muskelbereiche angeregt werden. Um optimale Trainingseffekte zu erreichen, sollte das Training an die individuelle Leistungsfähigkeit und die körperlichen Voraussetzungen angepasst sein.

Auch wichtig: Eine muskelfreundliche Ernährung

Zum Erhalt und Aufbau der Muskulatur bedarf es neben dem Muskeltraining einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, die das richtige Maß an Energie bereitstellt. Muskelfreundliche Ernährung heißt, Fette und Kohlenhydrate zu reduzieren, auf eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu achten und viel hochwertiges Eiweiß zu sich zu nehmen. Folglich gehören z. B. Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch auf den Speiseplan. Fleisch und Fisch sind dabei nicht nur eine gute Eiweißquelle, sondern liefern auch das für die Muskulatur so wertvolle Kreatin, das nachweislich den Muskelaufbau fördert. Ein kreatinhaltiges Nahrungsergänzungsmittel bietet dabei eine sinnvolle Unterstützung*.

Muskeltraining lohnt in jedem Alter

Muskelzellen sind bis ins hohe Alter in der Lage, sich zu erneuern. Insofern lassen sich Muskeln in jedem Alter trainieren. Die Broschüre „Gesund und vital altern – Muskelkraft und Leistungsfähigkeit erhalten und stärken“ erklärt den Alterungsprozess der Muskulatur und gibt Tipps zum effektiven Muskeltraining und einer muskelfreundlichen Ernährung. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Umfassende Informationen mit einem Trainingsplan zum Herunterladen enthält auch die neue Seniorenliga-Website www.muskelschwund-im-alter.de

Deutsche Seniorenliga e.V.





Allein zu Haus und sturzgefährdet? Schon einfache Kraft- und Balanceübungen wirken vorbeugend


Trotz der Corona-Krise sind andere Gesundheitsgefahren nicht einfach verschwunden.

Im Heim- und Freizeitbereich zum Beispiel ist der häusliche Sturz ein hohes Risiko – vor allem für ältere Menschen. Oft sind die Folgen gravierend.

Sie reichen von Prellungen und Blutergüssen bis zu Brüchen des Oberschenkelhalses oder der Hüfte. Über 9.600 Senioren ab 65 Jahren starben 2018 in Deutschland nach einem häuslichen Sturz.
Doch wie vorbeugen, wenn Kurse zur Sturzprävention in Sportvereinen, in Seniorentreffpunkten oder bei der Volkshochschule schon seit Monaten nicht mehr stattfinden?

„Das ist gar nicht so schwer“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das sichere Haus (DSH): „Mit gezielten Kraftübungen, einem Stuhl und zwei simplen, gefüllten Wasserflaschen kommen Oberarm- und Schultermuskulatur so richtig in Schwung.“ Passende Übungen bietet die kostenlose Broschüre „Krafttraining für ältere Menschen. Anleitungen und Tipps“, die bei der DSH bestellt und heruntergeladen werden kann.

Die „Schulterpresse“ – Muskelkraft ist entscheidend
Bei einem Sturz kommt es besonders auf die Schulter- und Oberarmmuskulatur an. Wer hier stark ist, ist zweimal im Vorteil: Er oder sie kann sich erstens bei einem Sturz einigermaßen gut abfangen und, zweitens, schneller wieder aufstehen. Eine gute Übung, die auch in der Broschüre beschrieben wird, ist die „Schulterpresse“:
1. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und halten Sie die Hanteln oder Wasserflaschen auf Schulterhöhe, die Handflächen zeigen nach vorn.
2. Strecken Sie die Arme langsam über den Kopf, bis die Ellbogen gestreckt sind und sich die Hanteln bzw. Wasserflaschen direkt über dem Kopf leicht berühren.
3. Senken Sie die Hanteln wieder auf dem gleichen Wege ab.
4. Einmal durchatmen, dann die nächste Wiederholung

Durchführung: Zwei Serien mit je zehn Wiederholungen mit beiden Armen gleichzeitig.





Bei Schnee und Eis: Senioren sturzfrei unterwegs


Rucksack statt Tasche, Schuhspikes gegen Ausrutschen

Rutschige Gehwege und vereiste Bürgersteige machen Fußgängern im Winter das Leben schwer. Das gilt besonders für sturzgefährdete Senioren, die in Corona-Zeiten das Spazierengehen für sich (wieder-)entdecken. Mehr Sicherheit dabei ist gar nicht aufwändig.

„Preiswert und sehr effektiv sind Schuhspikes. Sie verringern die Rutschgefahr deutlich“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg. Die Metallzacken-, -ketten oder -stifte von Schuhspikes befinden sich in Höhe des vorderen Fußes und der Ferse und sorgen, an der Unterseite der normalen Schuhe fixiert, für Sicherheit und Grip auf Schnee, Eis und matschigen Wegen. Die Spikes sollten beim Auftreten gleichmäßig belastet werden und sind am ehesten für Schuhe mit gering profilierter Sohle geeignet. Ein tiefes Sohlenprofil führt oft dazu, dass die Spikes schräg liegen und auf Wegen kaum Wirkung zeigen.

 

„Rucksack statt Tasche“

Spikes oder Eiskrallen gibt es für wenige Euros übrigens auch für Gehstöcke und Gehhilfen. Apropos Stock und Gehhilfe: Wer mit ihnen unterwegs ist, sollte anstelle einer Tasche einen Rucksack tragen: Rucksäcke schlenkern nicht lästig an der Seite, das Gewicht von Einkäufen wird gleichmäßig auf beide Körperseiten verteilt, und wer doch einmal stolpert, hat beide Hände frei, um sich abzufangen.

Weitere Tipps für ein sicheres Fortkommen bietet der kostenlose Download-Vortrag „Senioren sicher unterwegs“.

Hier herunterladen





Hessische Pflegebedürftige ab 80 Jahren


In Hessen waren zum Stichtag 31.12.2019 rund 168 800 der insgesamt

310 700 pflegebedürftigen Personen 80 Jahre oder älter.

127 400 Pflegebedürftige ab 80 Jahren lebten nicht in Pflegeeinrichtungen,

41 400 Personen befanden sich in vollstationärer Pflege.

 





Brandgefahr im Dezember besonders hoch – Senioren sind Hauptrisikogruppe

 

(ots) Brennende Adventskränze und flammende Weihnachtsbäume verursachen jedes Jahr im Dezember verheerende Wohnungsbrände. Das Risiko, bei einem Brand im eigenen Zuhause zu sterben, ist für Senioren dabei mindestens doppelt so hoch wie für die restliche Bevölkerung. Denn laut Statistischem Bundesamt sind 61 Prozent der Brandtoten in Deutschland älter als 60 Jahre. Der Grund: Mobilität, Sinneswahrnehmung sowie Reaktionsfähigkeit nehmen im Alter ab und schränken die Selbstrettungsfähigkeit ein.

„Viele ältere Menschen gestehen sich nicht ein, dass ihre körperlichen Fähigkeiten mit zunehmendem Alter nachlassen. Gleichzeitig möchten sie ihre gewohnte Umgebung nicht aufgeben. Hier sind die Angehörigen gefragt, die Haushalte der Senioren ausreichend für das Leben im Alter auszustatten und Senioren damit besser im Brandfall zu schützen, gerade jetzt, in der Advents- und Weihnachtszeit“, meint Norbert Schaaf, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben“. Ältere Menschen, die im eigenen Haus wohnen, benötigen zudem Unterstützung, um die bundesweit gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder unter der Zimmerdecke zu installieren und regelmäßig zu prüfen. Für Menschen mit Beeinträchtigung des Hörvermögens gibt es sogar Rauchmelder, die Rüttelkissen und Blitzleuchten ansteuern und auf diesem Wege alarmieren. Die Kosten für diese Geräte werden auf Antrag von den Krankenversicherungen übernommen.

Für ein sicheres und damit auch weiterhin selbstbestimmtes Leben im Alter empfiehlt die Initiative älteren Menschen auch folgende unterstützende Maßnahmen:

- Herdschutzwächter, die den Herd automatisch von der Stromversorgung trennen, wenn das Essen auf dem Herd vergessen wurde. Und zwar bevor es zu einem Brand kommen kann. 
- Handläufe für Personen, denen das Gehen schwerfällt, um im Brandfall die Wohnung schneller und sicherer verlassen zu können. 
- Hausnotruf ist für viele Senioren bereits Ansprechpartner in Notsituationen. Die meisten Systeme bieten bereits eine Funkverbindung mit Rauchmeldern in der Wohnung an und können im Notfall die Feuerwehr alarmieren, falls der Bewohner dazu nicht in der Lage ist. 
- Feuerlöschsprays in handlichen Spraydosen können auch von Senioren wegen des geringen Gewichtes gut bedient werden. 
- Kohlenmonoxid-Melder sind kein Ersatz für Rauchmelder, aber trotzdem wahre Lebensretter, vor allem in Wohnräumen mit Kaminen- oder Kaminöfen sowie der Nutzung von Gasthermen oder Ölheizungen. 
- Telefon mit eingespeichertem Notruf nachts ans Bett legen und Türschlüssel stets am gleichen Platz an der Wohnungstür ablegen, um im Notfall beides schnell zur Hand zu haben.

Risiko-Checkliste für Senioren klärt auf

„Rauchmelder retten Leben“ hat extra für Senioren-Haushalte eine Risiko-Checkliste entwickelt. Fragen zur Wohnsituation, zum Gesundheitszustand und zu Fluchtwegen helfen älteren Menschen und ihren Angehörigen, mögliche Brandgefahren zu vermeiden. Anhand der Checkliste erkennt man beispielsweise auch, ob elektrische Geräte defekt oder veraltet sind und akuter Handlungsbedarf besteht, denn laut Statistik entsteht jeder vierte Wohnungsbrand durch einen elektrischen Defekt. Gefährlich sind daher z.B. Wasserkocher oder Bügeleisen ohne Abschaltautomatik sowie ältere Elektrogeräte mit brüchigem Anschlusskabel.

Weitere Tipps zur Brandprävention und die Checkliste für Senioren unter: https://www.rauchmelder-lebensretter.de/verhalten-im-brandfall/senioren/

 

Original-Content von: Rauchmelder retten Leben,




Lebensrettende Maßnahme: Auch ältere Menschen können Organe spenden


(ots) Bis ins hohe Alter sollte man einen Organspendeausweis besitzen, appellieren Experten im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Eine Organspende kann Leben retten. Was kaum bekannt ist: Auch ältere Menschen können noch Organe spenden – und damit insbesondere Altersgenossen ein neues Leben schenken. Denn allein hierzulande warten etwa 9000 Patienten auf ein Spenderorgan – viele von ihnen sind über 60 Jahre alt. Etliche überleben die Wartezeit von bis zu zehn Jahren nicht. „Gerade Ältere können nicht so lange auf ein Organ warten“, sagt Professor Dr. Bernhard Banas, Nephrologe und Leiter des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Regensburg, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Internistisch gesunde Spender sind auch im Alter gefragt

Viele ältere Menschen halten sich – und damit auch ihre Organe – für zu alt. Zu Unrecht, wie die Wissenschaft inzwischen belegt hat. „Das Alter ist ein Faktor, aber nicht immer der wesentliche“, erklärt Professor Dr. Lutz Renders, leitender Oberarzt der Nephrologie und Leiter des Nierentransplantationszentrums am Uniklinikum rechts der Isar in München, wo rund 30 Prozent der transplantierten Nieren von Senioren stammen.

Wer aus internistischer Sicht gesund ist, kann also auch noch in höherem Alter Organe spenden. So kann etwa eine 80-Jährige noch eine sehr gute Nierenfunktion haben. Deshalb sollte jeder einen Organspendeausweis besitzen, appelliert Bernhard Banas. „Wir transplantieren bis ins hohe Alter, weil wir die Erfolge sehen“, so der Nephrologe.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 12/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen,





Echt doof momentan/oder? – Single in Corona-Zeiten: Als Generation 50+ einen neuen Partner finden

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In den anstehenden, dunklen Wintermonaten fühlt sich die Einsamkeit als Single oft noch etwas schlimmer als sonst an. War das Kennenlernen anderer Singles über die letzten Monate ohnehin schon erschwert, leiden viele Menschen unserer Region in den kommenden Wochen und Monaten noch stärker unter der Einsamkeit.

Dies gilt speziell für Singles der Generation 50+, die nicht die Hoffnung auf eine neue, glückliche Partnerschaft aufgeben sollten. Im digitalen Zeitalter lässt sich mühelos mit Menschen der eigenen Altersgruppe zusammenkommen, woraus sich vielleicht mehr ergibt.

In jedem Alter neue Kontakt online knüpfen

Es war wohl noch nie so einfach wie heutzutage, mit Menschen in Kontakt zu treten. Zahlreiche Webseiten und Apps ermöglichen es Gleichgesinnten, ihre Interessen über den digitalen Weg zu teilen. Dies gilt speziell fürs Dating, wobei sich viele Plattformen primär an jüngere Singles richten. Die Generation 50+ finden auf den großen und namhaften Dating-Sites oft nur eine überschaubare Auswahl geeigneter Singles.

So groß der Wunsch nach einer neuen Partnerschaft auch ist, muss dieser bei der Suche nach Gleichgesinnten nicht im Vordergrund stehen. Gerade ältere Mitmenschen weit jenseits der 50 wünschen sich einfach, neue, spannende Menschen kennenzulernen und Hobbys oder Gespräche zu teilen. Auch hierauf gehen wenige Plattformen im Netz ein, die mit ihrer jüngeren Zielgruppe stärker auf Partnerschaft und Zweisamkeit ausgelegt sind.

Trotzdem sollte der Wunsch nach dem Kontakt zu anderen nicht aufgegeben werden. Das Potenzial von Apps und Webseiten ist groß, wenn man sich für den richtigen Anbieter entscheidet. Die primäre Altersgruppe kann dabei zum wichtigsten Kriterium werden.

Seriöse Dating-Plattformen für die Generation 50+

Bei einer ernsthaften Partnersuche lohnt es unabhängig vom Alter, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen. Verschiedene Dating-Plattformen haben sich über die letzten Jahre im deutschsprachigen Raum etabliert und bieten für einige Euro im Monat einen starken Kunden-Service und eine große Auswahl an interessanten Singles.

Speziell für die Generation 50+ lohnt ein Blick auf Webseiten wie Zweisam.de. Der Anbieter hat sich auf die Partnervermittlung von Damen und Herren spezialisiert, die in der Blüte Ihres Lebens stehen und wenig mit jüngeren Dating-Plattformen anfangen können. Die Registrierung und eine Nutzung vieler Grundfunktionen ist kostenlos und hilft, mit anderen Singles der eigenen Generation in Kontakt zu treten.

Wie ein seriöser Zweisam.de Test zeigt, lassen sich auf der Plattform ausschließlich Singles mit ernsthaften Absichten finden. Die angemeldeten Damen und Herren wünschen sich eine ernsthafte Partnerschaft und sind nicht an Abenteuern oder ähnlichem interessiert. Auch die Bedienbarkeit der Plattform wurde speziell auf Personen ausgelegt, die nicht mit dem Internet großgeworden sind.

Technische Hürden bei der Partnersuche überwinden

Ein Blick auf Webseiten wie Zweisam.de ist für ältere Singles immer ein Versuch wert, um das eigene Sozialleben anzukurbeln und vielleicht sogar den Partner für die zweite Lebenshälfte zu finden. Eventuell ist es notwendig, im Vorfeld einen sicheren Umgang mit dem Smartphone oder Desktop-PC zu erlernen. Nicht nur bei der Partnersuche gewinnen diese Geräte an Bedeutung, in allen Lebensbereichen lässt sich der Umgang mit High-Tech nicht mehr vermeiden. Hier ein wenig Lernbereitschaft zu zeigen, kann im Idealfall mit einer liebevollen Partnerschaft belohnt werden.

 


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Fast 12.000 Tote durch Haushaltsunfälle Senioren besonders betroffen


(ots) 11.960 Menschen sind 2018 in Deutschland durch einen Haushaltsunfall ums Leben gekommen – mehr als dreimal so viele wie im Straßenverkehr (3.420). Stürze sind nach wie vor die Hauptunfallursache in den eigenen vier Wänden. Am stärksten betroffen sind die über 85-Jährigen. Andere Unfallarten wie Ertrinken, Vergiftungen oder Stromschläge spielen dagegen kaum eine Rolle. Das berichtet die Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg, nach Auswertung der aktuellen Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes.

Sturzprävention schon mit Mitte 50 beginnen

„Im Zuge des Alterungsprozesses lassen Muskelkraft und Balancegefühl nach. Dadurch steigt die Gefahr zu stürzen. Brüche der Hüfte oder des Oberschenkelhalses sind häufige Folgen dieser Stürze, weil die Knochen durch Osteoporose brüchiger und poröser geworden sind“, sagt DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk.

Was hilft gegen einen Sturz im Alter? Eine gute Wahrnehmung des eigenen Körpers zum Beispiel:

– Sie sind Mitte 50 und ziehen sich neuerdings die Socken lieber im Sitzen an? Das kann ein Zeichen für nachlassendes Balancegefühl sein. – Sie finden, dass die Einkaufstasche immer schwerer und die Treppe immer länger wird? Und das über einen längeren Zeitraum? Vielleicht lässt Ihre Kraft nach.

Hilfreich ist gezieltes Training, vor allem der Oberarm- und Oberschenkelmuskulatur. Geeignete Übungen zum Erhalt von Balance und Kraft bietet die kostenlose Broschüre „Krafttraining für ältere Menschen. Anleitungen und Tipps“, die die DSH auf ihrer Webseite anbietet: https://ots.de/IXLLz2.

Sie ist Teil des vierteiligen DSH- Seniorensicherheitspakets mit Tipps für Wohnung, Sport und Ernährung. Zum Bestellen und Herunterladen hier klicken:

www.das-sichere-haus.de/broschueren/senioren.

Über die DSH:

Fast 12.000 Menschen sterben pro Jahr durch einen häuslichen Unfall. Die Aktion Das sichere Haus (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken. Insgesamt verunglücken pro Jahr in Deutschland rund sieben Millionen Menschen zu Hause und in der Freizeit.

DSH – Aktion Das Sichere Haus





Wie pflegende Angehörige Corona meistern Erfahrungsberichte in der neuen Ausgabe von „Pflege daheim“


(ots) Der Alltag der Rentnerin Maria Grundmann ist schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie eng getaktet. Ihr Mann Georg, 88, hat Pflegegrad 3 und benötigt als Diabetiker viel Unterstützung. Haus und Garten wollen ebenfalls von der 76-Jährigen versorgt werden, die auf die Hilfe einer Krankenschwester und des sozialen Dienstes zählen kann. Mit Corona ist das plötzlich vorbei. Die betagten Senioren entscheiden sich schnell, Kontakte auf das Allernötigste zu beschränken, das gilt auch für Krankenschwester und sozialen Dienst. Jetzt ist die gesellige Maria auf sich allein gestellt.

So wie ihr geht es vielen pflegenden Angehörigen. Einer Studie zur COVID-19-Krise der Stiftung ZQP und der Berliner Charité zufolge hat sich die häusliche Pflegesituation deutlich verschlechtert. Über 40 Prozent der Befragten kämpften demnach während der ersten Corona-Welle mit Mehrfachbelastungen, weil Dienstleistungen oder Hilfestrukturen weggefallen waren.

Wie Maria Grundmann und andere pflegende Angehörige den oft schwierigen Corona-Alltag dennoch meistern, schildern sie in der neuen Ausgabe des Magazins „Pflege daheim“, herausgegen von der Aktion Das sichere Haus (DSH).

Nach der Pflege in einen neuen Job

Viele pflegende Angehörige wollen oder können nach der Pflege nicht mehr in ihren früheren Job zurückkehren. Darüber, wie sie beruflich trotzdem wieder Fuß fassten, was sie motivierte und wo sie Unterstützung fanden, berichten drei von ihnen ebenfalls in der Winterausgabe von „Pflege daheim“.

Das Magazin kann hier kostenlos heruntergeladen und bestellt werden:

https://das-sichere-haus.de/broschueren/magazin-pflege-daheim?no_cache=1.

Über das Magazin „Pflege daheim“

„Pflege daheim“ richtet sich an die rund 4,8 Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland. Das Magazin bietet Informationen zu Themen wie „Job und Pflege“, „Körper und Seele“ und „Recht“. Das Pflegemagazin erscheint zweimal pro Jahr und umfasst 16 Seiten, Herausgeberin ist die gemeinnützige Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg.

Newsletter: https://ots.de/q8aFgk

DSH – Aktion Das Sichere Haus

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Zuversicht: Mit voller Kraft voraus durchs Leben Gerade ältere Menschen schauen frohen Mutes auf die Jahre vor ihnen


(ots) Gelassenheit, Mut und Zuversicht – diese Mischung findet sich in der Kölner Redensart: „Et hätt noch immer jot jejange.“ („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“). Doch auch wer nicht aus dem fröhlichen Rheinland stammt, kann Zuversicht leben. Vielen Menschen im Ruhestand gelingt das besonders gut: Denn auch wenn das Leben mit dem Alter nicht unbedingt leichter wird, und körperliche Beschwerden oder Einschränkungen auftauchen können, schauen sie frohen Mutes auf die Jahre vor ihnen. Gerade ältere Menschen blicken auf ein langes Leben zurück, in dem es sicher auch schon Krisen gab. Und die hat man gemeistert, andernfalls stände man jetzt nicht hier“, erläutert die Psychotherapeutin Julia Leithäuser aus Bonn im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Daraus haben viele gelernt, dass nach schlechten Zeiten auch wieder gute kommen.

Eine positive Haltung lässt sich lernen

Positive Gefühle und Gedanken wirken wie ein Medikament, das sich jeder selbst verabreichen kann. Doch woher kommt die positive Haltung? Zuversicht, eine Eigenschaft, die sich zwischen Optimismus und Hoffen ansiedelt, wird einem nicht in die Wiege gelegt. Im Gegenteil: Unser Gedächtnis richtet von Natur aus den Fokus auf negative Erlebnisse und erinnert sich eher an diese als an Positives. Bei manchen Menschen schleifen sich dadurch ungünstige Denkmuster ein. Die gute Nachricht: Jeder kann sich in einer positiven Sichtweise üben – etwa indem er ein Glückstagebuch führt. Wie das geht und welche anderen Wege es gibt, sich in Zuversicht zu trainieren, erklärt der „Senioren Ratgeber“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Zuversichtliche leben gesünder – und länger

Wer mit positivem Schwung durch den Tag geht, isst gesünder, bewegt sich häufiger, meidet schädliche Angewohnheiten wie Rauche, und erleidet seltener einen Schlaganfall oder Herzversagen. Nachweislich leben zuversichtliche Menschen sogar länger, wenn sie schwer erkranken. Also nur noch mit rosaroter Brille durchs Leben gehen? Darum geht es nicht. Eigene Probleme und die anderer werden dann nicht ernst genommen – es braucht daher eine gesunde Balance.

Ein Selbsttest in der Titelgeschichte „Die Kraft der Zuversicht“ im aktuellen „Senioren Ratgeber“ verrät Lesern, wieviel Optimismus in ihnen selbst steckt.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 11/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Osteoporose wird zu wenig beachtet


Patienten wissen oft nichts von ihrer Erkrankung

(ots) Osteoporose ist nicht nur eine Erkrankung älterer Frauen. Rund 5,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer ab 50 Jahren in Deutschland sind betroffen.(1) Doch der Beginn der Erkrankung liegt oft schon viel früher: Bereits ab einem Alter von 35 bis 40 Jahren kann sich unbemerkt jedes Jahr bis zu ein Prozent der Muskel- und Knochenmasse abbauen.(2) Daher sind sich alle Partner des im September 2020 gegründeten Aktionsbündnisses Osteoporose einig: Osteoporose braucht mehr Aufmerksamkeit und eine sektorenübergreifende Therapie. Doch nur jeder fünfte der rund 6,3 Millionen Betroffenen in Deutschland wird angemessen behandelt.(1)

Osteoporose frühzeitig erkennen

„Eine Osteoporose beginnt oft schleichend“, so Prof. Dr. med. Wolfgang Böcker, Leiter der Arbeitsgruppe Osteologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). „Wir sehen die Patienten mit einem Knochenbruch in der Klinik. Allerdings wissen die meisten nicht, was die Ursache für die Fraktur ist. Bei einer Befragung unter unseren Patienten war 90 Prozent nicht bekannt, dass sie eine Osteoporose haben!“

Erste Anzeichen der Erkrankung wie Rückenschmerzen sind unspezifisch. Betroffene werten sie oft als Folge des Alters. „Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig. Aber bei über 60-Jährigen kann sich hinter anhaltenden Rückenschmerzen eine unbemerkte Wirbelfraktur verbergen“, erklärt Professor Dr. med. Andreas Kurth, Erster Vorsitzender des Vorstands des DVO Dachverband Osteologie e. V. „Auch ein Nachlassen der Muskelkraft im Alter kann ein Hinweis auf ein Osteoporose-Risiko sein“, ergänzt Prof. Dr. med. Hans-Christof Schober, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteologie e. V. (DGO). Weitere Anzeichen der Erkrankung können Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass und eine Verringerung der Körpergröße sein.(3)

Diese Anzeichen sollten ein Anlass für einen Arztbesuch sein. „Um das Risiko für Osteoporose-bedingte Frakturen einzuschätzen, reichen oft schon gezielte Fragen nach Schmerzen am Bewegungsapparat und der Einnahme von Medikamenten, die das Osteoporose- und Sturzrisiko fördern“, betont Kurth. Neben dem Arztgespräch und einer körperlichen Untersuchung hilft eine Knochendichtemessung, eine Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Als Standarddiagnostik gilt die DXA-Messung (Dual Energy X-ray Absorptiometry), eine spezielle Röntgentechnik, die meist an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelknochen eingesetzt wird. Sie ist schmerzfrei und geht mit einer geringen Strahlenbelastung einher.(4) In einigen Fällen werden die Kosten für diese Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Behandlung verbessern

Ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Behandlung der Osteoporose in Deutschland ist die im Juli 2020 in Kraft getretene Richtlinie mit den Anforderungen an ein strukturiertes Behandlungsprogramm für Osteoporose.(5) An diesem Disease Management Programm (DMP) können künftig Frauen ab 50 Jahren und Männer ab 60 Jahren teilnehmen, bei denen der Arzt eine Osteoporose diagnostiziert hat. Doch das allein reicht nicht, so die Partner des Aktionsbündnisses: Um Osteoporose-Patienten angemessen zu versorgen, muss die Prävention gestärkt und die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Klinik, niedergelassenen Ärzten und allen anderen Akteuren im Gesundheitswesen verbessert werden. Denn durch eine zielgerichtete medikamentöse Therapie ließen sich viele der jährlich 765.000 Osteoporose-bedingten Knochenbrüche verhindern.(6)

Informationen zum Aktionsbündnis Osteoporose, zur Kampagne KNOCHEN.STARK.MACHER. und zur Erkrankung Osteoporose finden Sie unter www.aktionsbuendnis-osteoporose.de.

Quellen

1.  Hadji P et al. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 52-7; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052. 
2. https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/osteoporose/was-ist-osteoporose.html
3.  Netzwerk-Osteoporose e.V. 2012. Erstinformation zur Osteoporose - Osteoporose kennt keine Grenzen! https://ots.de/cj4v4e (zuletzt abgerufen am 06.10.2020). 
4. https://ots.de/JckisY (zuletzt abgerufen am 24.07.2020). 
5. https://www.g-ba.de/beschluesse/4396/ (zuletzt abgerufen am 21.10.2020) 
6. https://www.iofbonehealth.org/facts-statistics#category-22 (zuletzt abgerufen am 27.07.2020)

Aktionsbündnis Osteoporose





Verkehrssicherheit für Seniorinnen und Senioren: Kostenlose Broschüre „Sicher Auto fahren im Alter“


Düsseldorf, 26. Oktober 2020 – Nebel, Glatteis, Schnee und Dunkelheit – wer setzt sich da schon gern ans Steuer? Doch viele Menschen sind in ihrem Alltag auf das Auto angewiesen. Der Einkauf, der Besuch bei der Familie und Freunden oder der Arzttermin – ohne Auto ist dies oftmals undenkbar. Dabei hält vor allem die dunkle Jahreszeit für Autofahrerinnen und Autofahrer viele Herausforderungen bereit. Besonders Seniorinnen und Senioren sollten auf mögliche Probleme beim Autofahren achten. Sie haben zwar zumeist viel Erfahrung hinter dem Steuer, dennoch kann das Alter Probleme mit sich bringen, die durch die Witterung noch verstärkt werden können. Mögliche Gefahrenquellen sind Probleme beim Hören und Sehen, Bewegungseinschränkungen, Medikamente und deren Nebenwirkungen, aber auch demenzielle Erkrankungen wie Alzheimer.

Ihre Verkehrstüchtigkeit überprüfen können ältere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit der kostenlosen Broschüre „Sicher Auto fahren im Alter“, welche die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) zusammen mit Experten für Verkehrssicherheit von der Polizei sowie Rechtsanwälten entwickelt hat. Der Ratgeber beinhaltet unter anderem Sicherheitstipps und Strategien für sicheres Fahren im Alter, Checklisten für Autofahrer und deren Angehörige zur Einschätzung der Fahrtauglichkeit, Tipps zum Thema „Mobil bleiben ohne Auto“, Maßnahmen, wenn Demenz-Patienten weiter Auto fahren wollen sowie rechtliche Hinweise.

„Sicher Auto fahren im Alter“ kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; Telefonnummer 0211 – 86 20 66 0; Webseite: www.alzheimer-forschung.de/sicher-auto-fahren.

Weitere Informationen zur Alzheimer-Krankheit:

www.alzheimer-forschung.de/alzheimer

 

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. trägt. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Bis heute konnte die AFI 288 Forschungsaktivitäten mit über 11,2 Millionen Euro unterstützen und rund 855.000 Ratgeber und Broschüren verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel.

Alzheimer Forschung Initiative e.V.





Kaltwasserschwimmen schützt möglicherweise vor Demenz


Der Sprung ins eiskalte Nass könnte

„der Schlüssel zu einem Demenzmedikament sein“

 

 





Promedica Gruppe führt verpflichtende Corona Testungen für alle Betreuungskräfte ein


(ots) Die Promedica Gruppe, europäischer Marktführer in der Betreuung alter und hilfebedürftiger Menschen in häuslicher Gemeinschaft, führt zwingend vorgeschriebene Corona Testungen für alle nach Deutschland einreisenden Betreuungskräfte ein.

„Wir brauchen eine 100 prozentige Sicherheit für unsere Kundinnen und Kunden in Deutschland, aber auch für unsere Alltagsbetreuerinnen selbst. Daher führen wir eine verbindliche und lückenlose Corona Testung unter 48 Stunden vor der Einreise ein“, sagt Peter Blassnigg, Geschäftsführer der Essener Promedica Gruppe. Für die deutsch-polnische Unternehmensgruppe führe dieser wichtige Schritt zu hohen logistischen und finanziellen Aufwänden, so Promedica. Das Unternehmen arbeite dabei Hand in Hand mit einer großen, flächendeckend vertretenden, Laborkette zusammen.

„Als europäischer Marktführer wollen mit diesem Schritt ein Zeichen gegenüber unseren Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden, aber auch der Branche und der Politik setzen und zum sichersten Anbieter der Pflege- und Betreuungswirtschaft werden. Wir halten uns natürlich an die neuesten Empfehlungen und Verordnungen des RKI, welches Tests für einige Bundesländer verpflichtend vorschreibt. Darüber wollen wir aber hinausgehen und für die Einreise in alle deutschen Bundesländer testen. Unsere aller wohlergehen sollte uns das in dieser schwierigen Zeit wert sein“, so Blassnigg. Um Desinfektionsrisiken auszuschließen, transportierte die Unternehmensgruppe von Anbeginn der Pandemie alle Betreuungskräfte aus Polen, Bulgarien und Rumänien in gründlich desinfizierten Kleinbussen der firmeneigenen Busflotte von und nach Deutschland.

Die Betreuung und Versorgung hilfebedürftiger Menschen in der eigenen Häuslichkeit hat, laut Promedica Gruppe, besonders in diesen Tagen höchste Priorität. Alte und chronisch kranke Menschen gehören zu den Risikogruppen und sind daher besonders stark aufgefordert, weiterhin jegliche Infektionsrisiken zu meiden. Umso mehr kommt es derzeit darauf an, Hilfe- und Versorgungsleistungen vor Ort, in den Wohnungen, sicher zu stellen. „Unsere über 8.000 Alltagsbetreuerinnen und Betreuer aus Osteuropa gewährleisten täglich, dass hilfebedürftige Menschen auch derzeit, wie gewohnt, in ihrer eigenen Wohnung leben können. Und dies jetzt auch 100 Prozent nachweislich Infektionsfrei“, so Peter Blassnigg.

Über die Promedica Gruppe:

Als europäischer Marktführer in der Betreuung hilfebedürftiger Menschen in häuslicher Gemeinschaft erbringt die Promedica Gruppe mit über 8.000 Alltagsbetreuenden alle Leistungen aus einer Hand: von der Personalgewinnung in den eigenen Regionalbüros in Polen, Bulgarien und Rumänien über die Sprachausbildung und Schulungsmaßnahmen der Promedica Akademie, die Planung der Einsätze, die Anreise mit der firmeneigenen Busflotte bis hin zu einer intensiven persönlichen Betreuung vor Ort. Als Komplettanbieter erfüllt die Promedica Gruppe alle erforderlichen Aufgaben zur häuslichen Betreuung von Seniorinnen und Senioren, um den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten. Dies seit 2004 in mehr als 300.000 Einsätzen in Deutschland und England. Die Betreuungsleistungen sind durch umfassende Qualitätsstandards sorgfältig abgesichert. Flächendeckend sorgen regionale Partner für den reibungslosen Ablauf. Die Promedica Gruppe garantiert hundertprozentige Rechtssicherheit, feste Arbeitsverhältnisse, die uneingeschränkte Legalität der Beschäftigung sowie die Einhaltung sozialrechtlicher Standards.

www.promedica-alltagsbetreuung.de





Lebensmittelvorrat: So kaufen Sie richtig ein


(ots) Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ zeigt, was bei der Vorratshaltung zu beachten ist – und nennt die sieben wichtigsten Reserven.

Hefe ausverkauft, die Regale für Nudeln, Reis und Mehl wie leergefegt, kein Mineralwasser mehr verfügbar – die Situation in den Supermärkten während des Corona-Lockdowns hat das Bewusstsein der Menschen für Lebensmittelknappheit geschärft. Aktuell ist zwar keine Versorgungskrise zu befürchten, sagt Harald Seitz, Diplom-Ökotrophologe im Bundeszentrum für Ernährung in Bonn, gegenüber dem Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Aber: „Für den Fall eines Hochwassers, einer Schneekatastrophe oder eines Stromausfalls raten wir zu einem Vorrat für zehn Tage.“

Die geeigneten Produkte für den Vorrat wählen

Auch ohne Corona kann es eben passieren, dass wir länger nicht vor die Tür kommen. Gut, dann ein paar Vorräte daheim zu haben. Experten raten, folgende sieben wichtigsten Reserven immer im Haus zu haben: H-Milch hält sich ungeöffnet mehrere Monate und muss nicht gekühlt werden. Knäckebrot lässt sich – im Gegensatz zu frischem Brot – ebenfalls über mehrere Monate aufbewahren. Sogar über mehrere Jahre hinweg lagerfähig sind Dosentomaten – zumal vollreif eingedoste Tomaten gerade im Winter besser schmecken als weit gereiste „Frischware“. Teigwaren wie etwa Nudeln gehören auch in den Vorrat – als Sattmacher eignet sich auch Vollkornreis.

Getrocknete Linsen sind ein bis zwei Jahre haltbar – als Eiweißquelle können sie Fleisch, Käse und Quark ersetzen. Gut als Snack zwischendurch sind Nüsse, die rund sechs Monate aufbewahrt werden können. Empfohlen werden auch Fischkonserven. Wichtig: auch an einen Wasservorrat denken. Weitere Tipps und eine Checkliste für die Vorratshaltung gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de).

Nur kaufen, was man gerne isst

Um Lebensmittel systematisch und sinnvoll zu bevorraten, sollte man einen Vorratsplan erstellen, auf dem die entnommenen Lebensmittel ausgestrichen und ergänzt werden. So behält man den Überblick und muss im Gefriergerät und Vorratsschrank nicht lange suchen. Tipp: Bevorraten Sie nur, was Sie gerne essen. Sonst werden Vorräte alt, und Sie werfen sie irgendwann doch weg.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 10/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Weitere interessante Gesundheitsnews unter www.senioren-ratgeber.de .

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Neu in Waldau: „Treffpunkt Bewegung“ nun in 12 Kasseler Stadtteilen


Das Projekt „Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil“ wird weiter ausgedehnt. Ab Montag, 21. September, wird Waldau der inzwischen 12. Stadtteil in dem Programm unter Federführung des Sportamts der Stadt Kassel.

 

Immer montags finden um 10 Uhr ab dem Stadtteilbüro Waldau, Görlitzer Straße 39j aktive Stadtteilspaziergänge von 1 bis 1,5 Stunden insbesondere für Menschen im Alter von über 60 Jahren statt. Erfahrene Übungsleiterinnen und Übungsleiter begleiten die Termine, die regelmäßig, kostenfrei und ohne Anmeldung stattfinden. Allerdings sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehalten die besonderen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, um das Risiko von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren.

Die Teilnahme ist unverbindlich, und es entstehen keinerlei Kosten für Interessierte. Empfohlen wird das Tragen bequemer Schuhe. Sportbekleidung ist nicht erforderlich. Fragen beantwortet das Sportamt Kassel gerne unter folgender Telefonnummer: 0561/ 787-5270.

Alle Termine von „Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil“ im Überblick:

  • Bad Wilhelmshöhe: Sportplatz TSG Wilhelmshöhe, Kirchditmolder Straße 46, mittwochs 10 Uhr,
  • Bettenhausen/Forstfeld: Gelände neben dem Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstraße 48, mittwochs 10 Uhr,
  • Harleshausen: Ossenplatz, Wolfhager Straße 380, montags 10 Uhr,
  • Kirchditmold: Sportplatz VfL Kassel, Gala-Metzner-Platz 1, dienstags 10 Uhr,
  • Niederzwehren: Märchenplatz, Am Fronhof, donnerstags 16 Uhr,
  • Oberzwehren: Sportanlage Heisebach, Kronenackerstraße, montags 10 Uhr,
  • Rothenditmold: Gelände Mehrgenerationenhaus Heilhaus, Brandaustraße 10, dienstags 11 Uhr,
  • Südstadt: Spielplatz/Ballplatz an der Landaustraße, dienstags 16 Uhr,
  • Vorderer Westen: Grünzug Motzberg an der Friedrich-Ebert-Straße, dienstags 14 Uhr,
  • Waldau (ab 21. September): Stadtteilbüro Waldau, Görlitzer Str. 39j, montags 10 Uhr
  • Wehlheiden: große Wiese oberhalb des Rewe-Parkplatzes, Wehlheider Straße, mittwochs 10.30 Uhr,
  • Wolfsanger-Hasenhecke: Sportplatz TSV Wolfsanger, Roßpfad 14a, dienstags 10 Uhr.

 

„Um ältere Menschen dabei zu unterstützen aktiver zu leben, ist die Begleitung beim Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betonen Oberbürgermeister Christian Geselle und Bürgermeisterin Ilona Friedrich. „Gemeinsam mit unseren Partnern fördert die Stadt Kassel genau das mit dem Projekt ,Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil‘. So haben wir ein Angebot für Menschen vor Ort in ihrem Stadtteil geschaffen, damit sie regelmäßig in Bewegung kommen und um ihre allgemeine Leistungsfähigkeit zu verbessern. Durch die Kommunikation mit Gleichgesinnten erhöht sich damit zugleich die allgemeine Lebensqualität.“

Die gesetzlichen Krankenkassen in Hessen (GKV) fördern das Projekt über eine Laufzeit von drei Jahren mit mehr als 150.000 Euro; die wissenschaftliche Betreuung findet in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel im Rahmen von TASK, dem Transfer- und Anwendungszentrum Sport in Kassel, statt. TASK wird gefördert vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS).

Mehr im Internet unter: www.kassel.de/treffpunktbewegung

documenta-Stadt Kassel





Pflegende Angehörige: Für den Ernstfall vorsorgen mit der Notfallkarte des Senioren Ratgeber


(ots) Knapp fünf Millionen Menschen versorgen zuhause einen kranken, pflegebedürftigen Angehörigen. Aber was, wenn sie plötzlich selbst erkranken oder einen Unfall haben? Dann muss sich möglichst rasch jemand anders um den Pflegebedürftigen kümmern. Der Senioren Ratgeber bietet pflegenden Angehörigen jetzt in seiner September-Ausgabe deshalb eine gut sichtbare und im Ernstfall überaus hilfreiche Notfallkarte fürs Portemonnaie: So wissen etwa Rettungskräfte und Krankenhausmitarbeiter Bescheid und können umgehend Kontaktpersonen benachrichtigen, die auf der Karte angegeben sind.

Wer kümmert sich um meinen Angehörigen, wenn ich einen Unfall habe?

Die handliche, signalgelbe Karte des Senioren Ratgeber im Visitenkarten-Format sollte am besten direkt im Geldbeutel der Versichertenkarte der Krankenkasse beigelegt werden. So ist im Notfall, zum Beispiel bei einem Unfall oder einer plötzlichen Krankenhauseinweisung, rasch ersichtlich, dass jemand eine pflegebedürftige Person betreut, und wer benachrichtigt werden sollte.

Chefredakteurin Claudia Röttger rät: „Als Ansprechpartner sollte man sich eine Person im Freundes- oder Bekanntenkreis suchen, die telefonisch meist gut zu erreichen ist und sich idealerweise zutraut, die Pflege kurzzeitig zu übernehmen. Es kann aber auch jemand sein, der im Notfall Hilfe organisiert, etwa einen Pflegedienst informiert oder den Kliniksozialdienst.“ Außerdem sollte eine zweite Person Bescheid wissen, was im Notfall zu tun ist. Sie kann ebenfalls auf der Notfallkarte vermerkt werden.

Viele weitere praxiserprobte Tipps, um sich auf einen Notfall vorzubereiten, finden Angehörige auch unter https://www.senioren-ratgeber.de/Notfallkarte

Über den Senioren Ratgeber:

Der Senioren Ratgeber erscheint im Wort & Bild Verlag und erreicht bei einer monatlichen Auflage von 1.584.608 verkauften Exemplaren (IVW II/2020) 4,62 Millionen Leser (AWA 2020). Das Monatsmagazin aus der Apotheke ist seinen Lesern ein zuverlässiger Partner und Begleiter im Alltag: Themenschwerpunkte sind Rat und Hilfe bei Gesundheitsfragen, praktische Tipps zu Bewegung und Ernährung, Ratschläge zum sicheren Wohnen, zu rechtlichen Aspekten sowie zur allgemeinen Lebensqualität. Das zusätzliche Heft-im-Heft-Konzept „Pflege-Ratgeber“ erfüllt jeden Monat das große Informationsbedürfnis zum Thema Pflege. Auch online unter www.senioren-ratgeber.de und in den sozialen Medien ist der Senioren Ratgeber für die ab 60-Jährigen und pflegende Angehörige aktiv. Die Facebook-Seite www.facebook.com/seniorenratgeberDE/ zählt bereits über 14.000 Abonnenten. Im Buchhandel und über Apotheken erhältlich sind die Senioren Ratgeber-Bücher „Schnelle, frische Küche für zwei“ (19,99 EUR, 224 Seiten, ISBN: 978-3-927216-59-4, PZN: 16782217) sowie „99 kleine Helfer – Praktische Dinge, die das Leben leichter machen“ (9,90 EUR, 65 Seiten, ISBN: 978-3-927216-50-1, PZN: 14136039).

Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 9/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter www.senioren-ratgeber.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen,





Neues Kochbuch „Schnelle, frische Küche für zwei“


Senioren Ratgeber: Gesunde Genussrezepte rund ums Jahr – schnell zubereitet für zwei Personen

(ots) Kochen nur für zwei Personen? Lohnt sich immer, denn Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen, macht gesund und fit. Das neue Senioren Ratgeber-Kochbuch „Schnelle, frische Küche für zwei“ zeigt, dass man nicht unbedingt lange in der Küche stehen muss, um lecker, frisch und gesund zu kochen. Für jede Saison gibt es darin leichte Genussrezepte, die ruckzuck auf dem Teller sind – so kommen Vielfalt und Fantasie in die Küche.

Schnell zubereitete Genussrezepte wecken Lust aufs Kochen

„Unser neues Kochbuch ist ideal für Senioren sowie 2-Personen-Haushalte, denn es weckt die Lust aufs Kochen und auf neue Geschmackserlebnisse“, sagt Claudia Röttger, Herausgeberin des neuen Kochbuchs und Senioren Ratgeber-Chefredakteurin: „Alle unsere Rezepte sind für zwei Personen ausgelegt, sind fast im Handumdrehen fertig, bekömmlich und köstlich im Geschmack. Außerdem geben wir gute Tipps zum Einkaufen und Aufbewahren von Lebensmitteln und verraten, wie gerade ältere Menschen bewusst essen.“

Mit gesunder Ernährung durchs ganze Jahr

Die Rezeptideen bringen Abwechslung auf die Teller im Frühling, Sommer, Herbst und Winter – denn wer sich saisonal und möglichst natürlich ernährt, wird optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. So gibt es Rezepte zu frischem Spargel oder Bärlauch-Klößchen, zu würziger Tomatentarte, zu Bunte-Bete-Salat mit Ziegenkäse oder Chili con Carne mit Wurzelgemüse – garantiert schnell und unkompliziert in der Zubereitung. Hilfreich außerdem: Ernährungs-Tipps vom Senioren Ratgeber zu den einzelnen Rezepten und interessante Lebensmittelkunde zu häufig verwendeten Gemüsesorten. Abgerundet wird das Kochbuch durch kompakte Informationen zu den Themen „Top-Ernährung für die besten Jahre“, „8 Regeln für eine gesunde Ernährung“, „Einmal kochen, mehrmals essen“ und „Tipps und Tricks für Essen zu zweit“.

„Schnelle, frische Küche für zwei“ (19,99 EUR, 224 Seiten, ISBN: 978-3-927216-59-4, PZN: 16782217). Der Vertrieb für den Buchhandel erfolgt über die Edel Verlagsgruppe (Edel Germany GmbH, Neumühlen 17, 22763 Hamburg, buchvertrieb@edel.com). Der Apothekenvertrieb sowie der Direktvertrieb erfolgen über Herold Fulfillment GmbH (Tel. 089/61 38 71-11, E-Mail: bestellung@herold-va.de).

Über den Senioren Ratgeber:

Der Senioren Ratgeber erscheint im Wort & Bild Verlag und erreicht bei einer monatlichen Auflage von 1.584.608 verkauften Exemplaren (IVW II/2020) 4,62 Millionen Leser (AWA 2020). Das Monatsmagazin aus der Apotheke ist seinen Lesern ein zuverlässiger Partner und Begleiter im Alltag: Themenschwerpunkte sind Rat und Hilfe bei Gesundheitsfragen, praktische Tipps zu Bewegung und Ernährung, Ratschläge zum sicheren Wohnen, zu rechtlichen Aspekten sowie zur allgemeinen Lebensqualität. Das zusätzliche Heft-im-Heft-Konzept „Pflege-Ratgeber“ erfüllt jeden Monat das große Informationsbedürfnis zum Thema Pflege. Der Senioren Ratgeber wird von 17,3 Prozent aller ab

60-Jährigen in Deutschland gelesen, verfügt über eine außergewöhnlich hohe Leser-Blatt-Bindung und ist damit der erfolgreichste Titel im 60-plus-Segment. Von der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) wurde er für seine Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen zertifiziert. Auch online unter www.senioren-ratgeber.de und in den sozialen Medien ist der Senioren Ratgeber für die ab 60-Jährigen und pflegende Angehörige aktiv. Die Facebook-Seite www.facebook.com/seniorenratgeberDE/ zählt bereits über 14.000 Abonnenten. Im Buchhandel und über Apotheken erhältlich sind die Senioren Ratgeber-Bücher „Schnelle, frische Küche für zwei“ (19,99 EUR, 224 Seiten, ISBN: 978-3-927216-59-4, PZN: 16782217) sowie „99 kleine Helfer – Praktische Dinge, die das Leben leichter machen“ (9,90 EUR, 65 Seiten, ISBN: 978-3-927216-50-1, PZN: 14136039).

Wort & Bild Verlag – Verlagsmeldungen





Herz-Training: So halten Sie Ihr Herz dauerhaft fit Schon zehn Minuten intensive Bewegung senken das Risiko für Herzerkrankungen um ein Drittel


(ots)Unser Lebensstil beeinflusst maßgeblich, ob unser Herz in Schwung bleibt. Entspannung, saubere Luft, vielseitige Ernährung, Kontrolle von Blutwerten und Blutdruck, aber auch Mundhygiene, ausreichend Schlaf sowie Geduld beim Auskurieren von Infekten – all das schützt unser Pumporgan. Der Lohn: Die Lebenserwartung verlängert sich durch eine gesunde Lebensweise statistisch gesehen um zwölf bis 14 Jahre, sagt Professor Martin Halle, Präventionsexperte am Münchner Klinikum rechts der Isar, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Bewegung in den Alltag integrieren

Um das Herz fit zu halten, empfehlen Experten, sich mindestens eine halbe Stunde an mindestens fünf Tagen pro Woche zu bewegen. Ob zügiges Gehen, Radfahren oder Treppensteigen: Wann immer es sich anbietet, sollte Bewegung in den Alltag integriert werden. „Schon zehn Minuten intensive Bewegung reduzieren das Risiko für Herzerkrankungen um rund ein Drittel“, so Professor Halle. Für eine optimal vorbeugende Wirkung ist Ausdauersport wie Joggen, Nordic Walking oder Schwimmen ideal. Schon eine Trainingseinheit pro Woche verbessert die Funktion und Elastizität der Gefäße. „Sportliche Aktivitäten wirken ganzheitlich auf den Körper“, erklärt Martin Halle.

Tipps für ein gesundes Herz

Besonders Herzinfarkt- oder Herzschwächepatienten profitieren von Bewegung. Menschen, die lange schon nicht mehr sportlich aktiv waren oder Risikofaktoren aufweisen, sollten sich untersuchen lassen, ob bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt – und mit einem ausgedehnten Krafttraining vorsichtig sein.

Zum Schwerpunkt-Thema „Gesundes Herz“ bietet das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de hilfreiche Tipps und Videos, ebenso die Posts rund um das Thema auf den Facebook- und Instagram-Seiten der „Apotheken Umschau“.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2020 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

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„Medikamente im Alter – welche Arzneimittel für Ältere gefährlich sein können“


Medikamentenkonsum kann beim Älterwerden problematisch sein, denn grundsätzlich vertragen Ältere aufgrund ihres Stoffwechsels Medikamente schlechter als jüngere Menschen. Im Rahmen des städtischen Veranstaltungsprogramms findet zu diesem Thema am Dienstag, 8. September, ab 10 Uhr im Lesesaal des Rathauses ein Vortrag statt. Petra Hammer-Scheuerer, vom Diakonischen Werk Region Kassel referiert über Besonderheiten, die bei Medikamenteneinnahme beachtet werden sollten und wo man Beratung und Unterstützung findet.

Um Anmeldung ab Montag, 17. August, beim Servicecenter unter der Telefonnummer 05 61/1 15 oder online unter www.terminland.de/seniorenprogramm.kassel wird gebeten. Das Servicecenter ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

Fragen zum Veranstaltungsprogramm „Neugierig und aktiv bleiben“ können an Nina Hesemeier unter der Telefonnummer 05 61/7 87-50 24 oder per E-Mail an nina.hesemeier@kassel.de gerichtet werden.

documenta-Stadt Kassel





Navi im Kopf: Orientierungssinn lässt sich trainieren


Karte hergestellt aus OpenStreetMap-Daten | Lizenz: Open Database License (ODbL)

(ots) Beim Spaziergang, in unbekannten Stadtvierteln, im Einkaufszentrum: Unser Orientierungssinn ist oft gefordert – und schnell auch überfordert. Orientierung ist jedoch nicht nur Begabung, sondern auch eine Sache der Übung. „Indem man ihn nutzt, kann man seinen Orientierungssinn erhalten und eigene Orientierungsstrategien verbessern“, sagt Dr. Julia Frankenstein, Experimentalpsychologin an der Technischen Universität Darmstadt, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Vor einer neuen Strecke die Karte studieren

Der Orientierungssinn lässt sich gezielt trainieren. Tipp: Bevor man einen neuen Weg oder eine neue Strecke ausprobiert, sollte man ihn auf einer Karte studieren. So kann man zum Beispiel markante Gebäude mit Straßen und dem eigenen Weg in Verbindung setzen. Auch die Blickrichtung spielt für die Orientierung eine wichtige Rolle. In der Stadt kann es helfen, sich an Kreuzungen umzudrehen und sich das Bild einzuprägen. Das erleichtert die Orientierung beim Rückweg. In Gebäuden wiederum fällt die Orientierung leichter, wenn man auf Orientierungspunkte vor den Fenstern achtet, etwa andere Gebäude.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2020 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen