Bundeswehr und Personalgewinnung: Praktikantin wird von General sexuell belästigt

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Zur demographischen Frage an sich schrieb ich 2019 einen Fachartikel – Demographie ist vorhersehbar, weil berechenbar:
Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

Das war schon bei den Einsätzen bisheriger Art eher unbeliebt. Und mit der möglichen jahrelangen Stationierung in Litauen, also im Wald im Nirgendwo, hat der Beruf des Soldaten nochmals eine Delle erfahren.
Daher reagierte nun die Bundeswehr und gründete die Task Force Personal. „Wenn du nicht weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis…“ Aber Task Force klingt schon einmal … offensiver. Moderner.

Als Task Force Commander wurde Brigadegeneral Frank Reiland, der gemäß seiner Vita ein Keyplayer in der Personalführung hätte werden können, eingesetzt.  Können wohlgemerkt, denn es gab da diese junge Praktikantin…

General Reiland (56) hat eine wie für den Job gemachte Vita. Eigentlich, denn mit dem goldenen Stern kam da wohl auch die Hybris. Wie bei vielen dieser so bedachten Offiziere. Nicht nur bei der Bundeswehr, sondern generell. Seit allen Zeiten und in allen Armeen dieser Welt.


Gemäß Wiki und BMVg war sein Werdegang als Stabsoffizier wie folgt:

Quelle: Bundeswehr – BG Frank Reiland Besonders beachtenswert ist auch schon der sichtbare Umstand, dass General Reiland es seit Eintritt in die Bundeswehr vermeiden konnte an Einsätzen teilzunehmen, für die er als Personaler aber Kandidaten sucht. Man beachte seine Ordensspange, die da ohne eine einzige Einsatzmedaille glänzt. – SIC!

„Von 1999 bis 2001 wurde Reiland im 44. Generalstabsdienstlehrgang der Luftwaffe an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet.
Seinen Dienst als Stabsoffizier führte ihn in den nächsten Jahren durch Verwendungen des Personalmanagements und der Organisation, so als Abteilungsleiter Personal (A1) des Kommando 4. Luftwaffendivision, als Dezernatsleiter im Luftwaffenführungskommando sowie als Referent im Bundesministerium der Verteidigung (PSZ I 5).
Von 2006 bis 2009 erhielt Reiland als Bataillonskommandeur des I./Luftwaffenausbildungsregiment erneut ein Truppenkommando, bevor er im Anschluss daran zum zweiten Mal im Bundesministerium der Verteidigung (Fü L I 1) eingesetzt wurde.
2011 erfolgte Reilands Beförderung zum Oberst, in seiner Funktion als Gruppenleiter Strukturplanung im Luftwaffenamt fiel ihm dabei auf diesem Dienstposten die Umsetzung der organisatorischen Neugestaltung der Luftwaffenstruktur zu.
Nach zwei weiteren Verwendungen als Referatsleiter für Organisationsfragen im Kommando Luftwaffe und als zuständiger Unterabteilungsleiter Personal im Kommando Streitkräftebasis wurde Reiland ab 2015 dann als Referatsleiter P I 1 (Personalstrategie) ein drittes Mal im Bundesministerium der Verteidigung eingesetzt. Hier verantwortete er u. a. die personelle Ausgestaltung der durch die Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen initiierten Trendwende Personal, die Steuerung und Lenkung der Umsetzung der Personalstrategie der Bundeswehr sowie die Fortführung der Attraktivitätsagenda der Bundeswehr.
Zum 17. Oktober 2018 wechselte Reiland auf den Dienstposten des Abteilungsleiters II (Personalgewinnung) im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, wo er unter anderem mit der wettbewerbsfähigen Modernisierung.des Recruiting der Bundeswehr betraut war.
In derselben Dienststelle trat er im August 2021 seine zweite Verwendung als Brigadegeneral an und wurde Abteilungsleiter III (Personalführung Offiziere).“ Dann kurz als TF Commander Personal. Bis er aus persönlichen Gründen zurücktrat.


Dass solche Leute in der heutigen Bundeswehr damit General werden können, sagt schon einiges darüber aus, warum die Bundeswehr so ist, wie sie nun mal ist.

Nur kommt es noch besser. Die Bundeswehr bemüht sich wie alle anderen Arbeitgeber auch, schon frühzeitig Talente an sich zu binden und bietet daher natürlich auch schon Schülern Praktika an, die im Rahmen von Praktikumswochen in diverse Berufsfelder „hineinschnüffeln“ können, wie so gern gesagt wird.
So kam dann auch eine Praktikantin samt Vater, was nicht ungewöhnlich ist (…) , und stellte sich bei BG Frank Reiland vor. General Reiland, selbst Vater von zwei Töchtern, soll dann (sinngemäß) im Gespräch und im Beisein des Vaters gesagt haben:

 „Wenn ich Ihre Tochter sehe, komme ich auf schmutzige Gedanken.“

Das lassen wir jetzt einmal wirken. Ein höchstrangiger Personaler der Bundeswehr sagt soetwas in einem Praktikantengespräch über die anwesende Tochter dem Vater ins Gesicht. Und überlebt das unbeschadet…
Immerhin meldete der Vater wohl das Vorkommnis und es gab ein Disziplinarverfahren gegen den General, das in einer geringen Geldstrafe mündete.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl kritisierte daher auch die Personalie Reiland im Vorfeld der Ernennung zum TF-Chief Personal, was aber weder Staatssekretär Nils Hilmer noch den Minister Boris Pistorius davon abhielten, General Reiland zu ernennen.

In jedem Unternehmen wäre Herr Reiland als Personalverantwortlicher ad acta gelegt worden. Und zwar in jeder denkbaren Position, so nicht sofort entlassen. Doch die Bundeswehr tickt hier anders.

Kommandeure des KSK mit Alkoholproblemen werden weiter gefördert…
Andere dürfen ihre Vorzimmerdame schwängern und wechseln in den Geiheimdienst…
Und natürlich kann man auch zusammen mit Ursula von der Leyen komische Sachen machen und wird noch auf Viersternepositionen gehievt…

Bei Herrn Reiland können wir uns sicher sein, dass er in den Schuhen des Fischers wandelt. „Reiland hat viel dafür getan, sich bekannt zu machen. Regelmäßig predigt er für die Pfarrei in Bad Neuenahr-Ahrweiler das „Sonntagswort“, zitiert Gott und Jesus: „Ihr seid in mir und ich bin in Euch“ – „bleibt behütet“.“ (Quelle Bild).

Nun ist klar, was er sich wohl dabei denkt, wenn er das so sagt. Gerade wohl auch bei Praktikantinnen oder anderen weiblichen Untergebenen.

Das Nordhessen-Journal unterstützt wo immer möglich unsere Soldaten und Polizisten. Das heißt aber niemals, dass wir in völliger Verblendung und Heuchelei denen die Hand reichen, die diese ehrwürdigen und wichtigen Institutionen schädigen oder unsere Jungs und Mädels für dümmliche Spielchen im Friedensbetrieb wie Einsatz missbrauchen, um auch noch Karriere zu machen. Gern unter dem Deckmantel des „kameradschaftlichen Schweigens“.

Der Bundeswehr fehlen zehntausende Soldaten. Belastbare, motivierte und intelligente Menschen, die in der Lage sein müssen uns zu verteidigen. Und diese Menschen haben etwas Besseres verdient als solche Typen als Vorgesetzte, die noch nicht mal mehr in Gegenwart von Vätern merken, wo der Hase langläuft.
Typen, für die sich so ziemlich jeder Soldat und Offizier schämt.

Frage Herr Reiland: WAS haben Sie Ihren Töchtern gesagt? Nichts? – Nun denn, ich sage Ihnen: Ziehen Sie Ihre Uniform aus, und predigen Sie weiter, denn das scheint Ihnen zu liegen. Heuchelei in der Kirche hat kaum Folgen und steht in langer geduldeter Tradition. In der Bundeswehr brauchen wir soetwas aber nicht. Und der Steuerzahler schon dreimal nicht.

Gehen Sie, aber gehen Sie. Jetzt. – DANKE!

Autor: Sascha Rauschenberger
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