Bundeswehr: KSK-General mit vorbildlichen 1,8 Promille gefahren… Warum?

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Schon vor einem Monat tauchte die Meldung auf, dass der Kommandeur des KSK, Brigadegeneral Markus Kreitmayr (HIER) mit 1,8 Promille unseren Straßenverkehr bereichert haben soll (HIER).

Werbeplakat der Bw. Ein Spruch, der nützlich gewesen wäre!

Normalerweise kommen aus solchen Dienstgradhöhen gern belehrend-wertvolle Kommentare, wie der Soldat zu sein hat, was er zu sagen hat und was er zu denken hat. Natürlich auch mal mit mehr oder weniger gut versteckten Drohungen versehen, die dann im untergebenen Volk als Befehl verstanden werden sollen ihre jeweiligen Untergebenen dahingehend zu drangsalieren. Natürlich alles für das höhere Ziel: der moralisch-ethischen Werthaltigkeit in genderfizierten und ökologisch schönen Umfeldern asoldatischer Tradition und Notwendigkeiten.

 

Hier hat Markus Kreitmayr in seiner Dienstzeit beim KSK besonders glänzen können. Er verstand es wie kein Zweiter in Calw ein neues Salem zu errichten und mit vorwegeilendem Gehorsam das KSK organisatorisch, ausbildungstechnisch und personell an die Wand zu fahren. Letzteres zwar nicht mit 1,8 Promille aber oft bis immer öfters einmal mit dem Glas in der Hand, wie aus dem Verband heraus zu hören ist.

Regionalkommandos und PRTs in AFG anno 2010

Dass hier dann auch mal gewisse Aktionen herauskommen können, die für Zivilisten anstößig und rechtlich bedenklich erscheinen, wie die anonyme Munitionssammlung, kann nur Zivilisten erschrecken. Denn diese Chance auf Ehrlichkeit und nachträglichen Anstand ist ein wesentliches Element von all dessen, was da militärische Tradition heißt und jahrhundertelang wirklich bereichernd war. Ehrlichkeit wurde belohnt, nie bestraft. Und der Erfolg dieser Maßnahme hat es bewiesen, dass Tradition noch etwas zählt. Auch und gerade beim KSK.

Was aber nicht geht ist die Heuchelei, die unter vdL und AKK in der Armee wie Unkraut um sich gegriffen hat. Werte zerstört hat und stets die Moral derer zum Ziel hatte, die geschworen haben auch und gerade für die freiheitlich-rechtliche Grundordnung wahrlich zu sterben! Und das war und ist beim KSK nicht nur dahingesagt… (HIER)

Doch wer leistungsunwillige Kameradenverräter, die auch gern mal weibliches Sanpersonal stalken eher glaubt als den Kameraden, die all das können, was diese Briefeschreiben gern gekonnt hätten, der hat in der Tat auch Grund zur Flasche zu greifen.

Bei Kreitmayr darf nun gerätselt werden, ob der Alkoholkonsum eine Art PTBS ist, die durch Traumata im Einsatz (immerhin war er Kommandeur TF47 in Nordafghanistan) erlitten wurde, oder erst seit seinem Versuch Kommandeur beim KSK zu spielen. Hier dann als direktes Trauma ständig mit völlig unfähigen und verblendeten Politidioten umgehen zu müssen.
Natürlich gibt es auch noch eine dritte Möglichkeit: es könnte ihm einfach schon immer besonders gut geschmeckt haben…
Und klar: die vierte Möglichkeit wäre, dass es ein einmaliger Fehltritt war… 

VDEV: MeS: Garten der Erinnerung

Nun wurde er turnusgemäß, wie die Bundeswehr vielstimmig versichert, querversetzt. Also ohne Beförderung mit einer anderen Aufgabe versehen, was normal ist, da er im KSK seine erste Verwendung als Brigadegeneral hatte.
Was aber absolut nicht normal ist, und uns Steuerzahler und stets belehrte Bürger wirklich nachdenklich stimmt, mag seine neue „Aufgabe“ sein… Er wurde zum offiziell zum Abteilungsleiter Einsatz in der Streitkräftebasis ernannt.
Nur gibt es da ein Problemchen unbedeutender Art. Denn diese Stelle hat seit April 2021 Brigadegeneral Georg Klein inne. Und das für minimal zwei Jahre.

Also wieder eine Nebelkerze, mit der AKK ihre desolaten Entscheidungen für Ideologie und wider dem KSK zu übertünchen versucht.
Oder hofft sie darauf, dass es ebenso unbemerkt bleibt wie die 22 Kameraden, die vom Dienst suspendiert, aber bei voller Bezahlung zu Hause ihrem „Dienst“ nachgehen, weil man sie für was auch immer beschuldigt hat, was zwar politisch geneigt aber rechtlich nicht haltbar ist?

Kleiner Exkurs: bisher wurde nur ein (1) KSK-Soldat jemals richterlich verurteilt. Ein Oberstabsfeldwebel, der Waffenteile, Munition und Sprengstoff bei sich im Garten vergraben hortete. Alle anderen wurden bisher – sogar über mehrere Instanzen! – freigesprochen.

Nun sitzt also ein Brigadegeneral mit B-Besoldung auf einem Dienstposten, den ein anderer innehat und macht was genau?? Bleistifte anspitzen?
Oder schreibt er die neue ZDv 1001/2 „Alkohol in der Bundeswehr“ und testet dabei als „hochrangiger Truppenversuch’ler“ die unterschiedliche Wirkung von „Schmierstoffen der Bundeswehr“ (Wodka, Cognac, Rum, Whisky, …) auf Einsatzfähigkeit im Dienstbetrieb. Dann könnte er sogar dienstlich Saufen und die Autofahrten als Testfahrten darstellen, solange er nicht im öffentlichen Straßenverkehr besoffen umhergurkt. Sogar mit Feldjägerabsicherung… Also eine Art betreutes Saufen. – Das hat nicht jeder!…

 

Natürlich hat auch jeder Spott seine Grenze, denn Alkoholismus ist eine Suchtkrankheit, wo ein schwacher Charakter auf Gründe trifft schwach zu sein. Hier ist Hilfe angeraten. Gerade und besonders dann, wenn es sich durch eine einsatzbedingte PTBS handelt, die jeden treffen kann. Natürlich auch und vielleicht auch gerade Generale.
Den Kommandeur der UN-Mission in Ruanda fand man in Folge der Ereignisse des Genozids in Burundi/Ruanda an den Tutsi Jahre später als Obdachlosen auf einer Parkbank in Brüssel. Ein menschliches Wrack, das nicht mit der Tatsache im Angesicht der Ermordung von 800.000 bis 1,2 Millionen Tutsi nichts hat machen zu können, klargekommen ist. Nicht klarkommen konnte, wenn man ehrlich sein will.

 

Was auf Markus Kreitmayr zutrifft möge nun der Staatsanwalt abschließend klären. Sollte er aber ein Hobbytester für alkoholische Getränke sein, ist ein zbV-Dienstposten auf B-Ebene dem steuerzahlenden Bürger nicht vermittelbar.
Und den durch ihn in anderen Fällen wie auch immer gebrandmarkten Kameraden beim KSK mit absoluter Sicherheit auch nicht. Da frisst die Revolution nun ihre Kinder!

Was aber auf jedem Fall zu empfehlen wäre, wäre so ein Treffen in anonymen Kreis, wo man sich als „Ich bin der Markus, und ich bin Alkoholiker“ vorstellt. Denn 1,8 Promille entsprechen nicht dem Verantwortungsbewusstsein, das der Bürger wie auch der unterstellte Soldat an einen General hat. Haben kann und darf!

Und das hat auch nichts mit zweierlei Maß zu tun. Es ist exakt der moralisch-ethische Maßstab, den er selbst beim KSK bei seiner „Reformation und Umgestaltung“ angelegt hat. –SIC!

 

Als Interessenverband für alle Einsatzveteranen ist der Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (HIER). Er ist Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Kameraden, die Hilfe brauchen. Es wird jedem, sofort und  professionell geholfen werden, der durch seinen Dienst für die Bundesrepublik Deutschland zu Schaden kam.

Wir bitten unsere Leser um Spenden für die gute Sache und hoffen auf breite Unterstützung für die Kameraden!

Spendenformular HIER

 

Kostenloser Download des Erfahrungsberichtes eines traumatisierten Kameraden: Kunduz im Kopf

 

 

P.S.: Der Wiki-Eintrag von General Kreitmayr ist inzwischen ohne Foto. Ich fürchte, so lässt sich das Problem nicht lösen. Kann mich aber irren… SIC!

 

Auch:
Was stimmt nicht beim KSK – Vielleicht nur der Verdacht?

 

 

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