Beschissenes Programm – völlig überzogene Gehälter und ständige Wiederholungen aber mehr Zwangsgebühren

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Monatlich 58 Cent mehr für ein grauenhaftes Programm?

Wie ist sowas gerechtfertigt?

Dieses Jahr Weihnachten wird es dafür zusätzliche Ausstrahlungstermine der drei beliebstesten Filme zu Weihnachten geben.

Film 1 wird nun ganze 27 mal ausgestrahlt werden                                Dieses Jahr erstmals auch 8 mal                                                             Ganze 7 mal dieses Jahr

Mit der nun wahrscheinlicher gewordenen Empfehlung für eine Steigerung des Beitrags droht ganz schnell ein Konflikt.

Mehrere Ministerpräsidenten der Länder haben schon vor Wochen und Monaten klargemacht, dass sie eine Erhöhung nicht mittragen werden, weil sie dafür keine Akzeptanz in der Bevölkerung sehen.

Wenn sich also nun die Länder absolut dagegen stemmen sollten, so wird das Ganze sicherlich wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landen.

Eine Entscheidung darüber wird dann in zwei bis drei Jahren erwartet, denn ein Eilfall dürfte ganz sicher nicht vorliegen, wenn man die Gehälter betrachtet.

Immer wieder haben auch die Länderchefs auf den Skandal beim ARD-Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)hingewiesen.

Die Affären um die völlig überzogenen Gehälter und teuren Autos als Dienstwagen sind noch nicht vergessen.

Der Sender stürzte im Sommer 2022 in eine tiefe Krise um Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Verschwendung.

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt noch.

Zudem läuft ein Untersuchungsausschuss im brandenburgischen Landtag.


Wie viel verdient ein Moderator bei ARD?

Rund 4.100 Euro zahlt die ARD für eine Ausstrahlung – und das pro Minute.

 

Jährliche Vergütungen der Intendantinnen und Intendanten der ARD
(Bezugsjahr 2022, alle ausgewiesenen Beträge sind auf volle Euro aufgerundet)

Rundfunkanstalt Intendant/in Jahresbezüge Aufwandsentsch. Sachbezüge Summe
Bayerischer Rundfunk (BR) Dr. Katja Wildermuth 340.267 € 0 € 5.067€ 345.334 €
Hessischer Rundfunk (hr) Manfred Krupp (bis 28.2.2022) 51.051 € 500 € 407 € 51.958 €
Florian Hager* (ab 1.3.2022) 212.500 € 2.500 € 7.298 € 222.298 €
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) Prof. Dr. Karola Wille 295.750 € 3.600 € 9.074 € 308.424 €
Norddeutscher Rundfunk (NDR) Joachim Knuth 347.285 € 9.600 € 5.120 € 362.005 €
Radio Bremen Dr. Yvette Gerner 281.347 € 12.000 € 0 € 293.347 €
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Patricia Schlesinger** (bis 22.8.2022) k.A. k.A. k.A. k.A.
Dr. Katrin Vernau* (ab 15.9.2022) 86.861 € 6.820 € 1.496 € 95.177 €
Saarländischer Rundfunk (SR) Martin Grasmück 245.000 € 0 € 4.997 € 249.997 €
Südwestrundfunk (SWR) Prof. Dr. Kai Gniffke 379.701 € 4.200 € 8.945 € 392.846 €
Westdeutscher Rundfunk (WDR) Tom Buhrow 413.400 € 3.700 € 16.100 € 433.200 €
Deutsche Welle (DW) Peter Limbourg 290.000 € 0 € 6.187 €

Ein Vertrag als freier Moderator mit dem sagenhaften Jahresgehalt von 480.000 Euro soll Kleber damals bekommen haben – so will es die Süddeutsche Zeitung herausgefunden haben:

„Kleber war der bestbezahlte Moderator in der Geschichte deutscher Nachrichtensendungen und verdient mehr als der ZDF-Intendant. Man munkelt sogar bis zu 600.000 € im Jahr.

 

Aber auch sonst verdient bei ARD und ZDF wirklich nicht schlecht.

Redakteur:in

 

 

Techniker:in

 

Toningenieur:in

 

Fotograf

 

Journalist

 

Technischer Projektleiter Bibliothekar

 

Ø 68.300 € brutto

 

Ø 45.800 € brutto Ø 56.600 € brutto

 

Ø 54.000 € brutto

 

Ø 74.600 € brutto

 

Ø 72.900 € brutto

 

Ø 49.800 € brutto

 

 

Wir alle wollen ihr Bestes und freuen uns auf ihr Geld.

Man könnte sich dabei schon – aber bitte nur ganz heimlich – fragen, ob so viele Sender sein müssen.

 

Hinzu kommen die Vorwürfe von allzu viel Staatsnähe der Sender.

Die Berichterstattung ist stark einseitig und deutlich Atlantikbrücken eingefärbt.

Hinzu kommen Berichte und Reportagen die nicht nur ein bißchen sondern erheblich an der Realität vorbei gehen.

Interessant, dass es dieser zufällige Passant irgendwie anders sieht

 

Ich selbst schaue übrigens aus genau diesen Gründen kein Fernsehen mehr – nicht nur weniger – sondern gar kein Fernsehen mehr.

Bei Netflix und Co bekomme ich ein besseres Programm und mehr individuelle Auwahl geboten.

 

 

 

 

 

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