1

Die Geister, die ich rief

… ich werde die Meinung anderer nicht mehr los!

Für die einen ist es ein Segen. Für andere halt nicht. Aber es ist eine Realität, der wir uns stellen müssen. Außerhalb der Diskussionsgrenzen, die uns eben die vorschreiben wollen, die die Lehrlinge am liebsten abschaffen würden.

„Der Zauberlehrling“ ist ein literarisches Werk, das von Walt Disney einprägsam und beschaulich mit Micky Mouse als Protagonisten in Szene gesetzt wurde und daher etwas ist, was wir alle kennen. Über das wir herzlich lachen konnten.

Ähnlich lief das mit unserer demokratisch gewollten und staatlich repräsentierten Medienlandschaft, die ein Hugenbergsch‘es Machtinstrument der 30er verteufelte und doch selbst zu einem Moloch wurde, der seit den 90er Jahren zunehmend auch, was die TV- und radiotechnische Berichterstattung angeht, in privater Konkurrenz steht. Also das Alleinstellungsmerkmal der bildgewaltigen und wortreichen Informationsversorgung verloren hat.

Das war bei den Printmedien schon immer so, aber wo ein Bild, tausend Worte ersetzen kann und ein Film eine Aneinanderreihung vieler Bilder und Bildsequenzen ist, kann und möchte heute auch keiner so viel lesen, wie auch nur ein Bild aussagen kann.

Und was früher für Bilder kamen, unterlag dem staatlichen Medienmonopol in Bild und Ton. Eben bis die privaten Sender aufkamen.

Allein das war eine Zäsur an sich, mit der sich bis dato viele staatliche Medienfunktionäre schwertun. Wahrheit ungefiltert und nicht von staatlichen Stellen ausgesucht auf das Volk loszulassen. Da wären Manipulationen Tür und Tor geöffnet, heisst es. Nicht unbegründet, wenn man die 30er Jahre als Maßstab nimmt, oder die Kampagnen der BILD-Zeitung in den 60er-80ern betrachtet, deren Titelseite damals wie heute ein riesiges Bild und – bis auf die reißerische Schlagzeile – wenig Text zeigte.

Doch Befürworter sahen hier den Vorteil, dass Meinungsfreiheit auch Meinungsvielfalt braucht und die Informationsversorgung allein durch staatliche Medien letztlich wenig Informationsvielfalt bietet. Und es kostet nichts, denn die privaten Medien müssen sich – anders als die umlagefianzierten öffentlich-rechtlichen Medien – am Markt selbst finanzieren. Letzteres war als Einstiegshürde zu sehen und beruhigte die Monopolfreunde aller politischen Fraktionen.

Es ging schief. Zauberstab und –hut waren nun allen zugänglich und das grosse Zaubern begann. Tutti Frutti…und nach Mitternacht, passend zur Geisterstunde, dann auch ohne störende Restbekleidung…

Was regte man sich auf.

Dann kam die wirkliche mediale Revolution. Das Internet. Erst als Live-Instrument und Auslöser der nun möglichen Globalisierung via vernetzter Datenkommunikation aber auch als Informationspool zur schnellen und einfachen Recherche. Letztere dann auch durch Suchmaschinen so optimiert und vereinfacht, dass diese Suchmaschinen nun marktbeherrschend sind und als Datenkrake selbst zu dem wurden, was ein Herr Hugenberg immer gern gewesen wäre, aber nicht geschafft hat. Wo George Orwell mit „1984“ nicht weit genug dachte und Jewgenij Samjatin mit „WIR“ auch nicht richtig lag, obwohl das damals skizzierte schon bedrohlich genug war.

Der mündige Bürger, den man – wie auch immer geartet – jahrzehntelang bei der Hand genommen, geführt und bepuschelt hatte, war nun frei sich zu informieren wo und wann ER wollte! ER hatte nun den Zauberstab…

Und noch blöder. Er nutzte ihn. Legte eigene Homepages an und füllte sie mit Inhalten. Fand Spass an eigenen Blogs und kommunizierte Texte und Daten mit Lichtgeschwindigkeit über alle Grenzen, Vorstellungen und selbst gemachten Regularien hinweg. Selbst in den USA-Befehlsbunkern wurde es modern, die eigenen Angriffe via CNN und live im Internet mitzuverfolgen und zu bejubeln.

Weitere Visionäre moderner Kommunikation kamen an den Markt. Facebook. Eigentlich ein Gedanke, um mit anderen Ex-Studenten und Freunden in Kontakt zu bleiben und Inhalte aus dem Privatbereich zu tauschen, menschliche Teilhabe auf ein anderes rein technisches Niveau zu heben, begründete die Social Media, die jetzt allen Anschein nach selbst zur Datenkrake wurden. Willig und ständig selbst befüllt mit dem Content von Milliarden von Menschen, Unternehmen und Organisationen.

Schnell kamen Wirtschafts-, Medien- und Kontaktportale hinzu. Für jede Branche, für jedes Informationsbedürfnis und für jede Spielart und Denkrichtung.

Dann auch noch Mobil, hochverfügbar und so omnipräsent, dass unser Sozialverhalten sich gewandelt hat. Wir schauen uns nicht mehr um, wenn wir unterwegs sind. Wir schauen auf unser Handy. Nehmen nach Möglichkeit 24/7 am Stream teil… Dem Strom von Informationen, Neuigkeiten und interessanten Dingen, die nun nicht nur telefonisch, sondern auch via What’sApp, Social Media, Twitter, und zahlreichen anderen Kanälen parallel und ständig auf uns einprasseln. Von überall her, denn das www ist selbst am Rande dessen, wo Zivilisation existent ist, noch verfügbar.

Und von dort kommen Eindrücke, Impressionen, Erinnerungsfotos und –Videos, die genauso schnell geteilt und verbreitet werden, wie sie gemacht und verschickt wurden.

Der Spottsatz der 70er, dass „BILD zuerst mit dem Toten sprach“ ist so nicht mehr wahr. Es war der, der mit dem Handy daneben stand und das filmte. Inzwischen so verbreitet, dass der Gaffer mit dem Handy selbst zur Gefahr für andere wird.

Der Zauberlehrling ist entfesselt und fuchtelt wild mit dem Zauberstock herum.

Und das geht gar nicht und wird zur Gefahr für die, die in den Medien immer schon etwas sahen, was ihnen nützte: ein Machtinstrument!

Und wie jedes Instrument und Werkzeug erwartet man da auch eine Wirkung. Einen Nutzen. Und der geht da verloren, wo zu viele Köche am Topf stehen und rumrühren. Wo selbst die Rezeptur hinterfragt wird, was denn in den Kessel reinkommt und ob der Zaubertrank am Ende denn vegan ist. Oder die Zutaten so benannt sind, dass es politisch korrekt ist. Gern dann auch genderneutral. Und… Es ist schwieriger geworden, weil die Befindlichkeiten gestiegen sind.

Für die Politik und die Macher staatlicher Informationspolitik ist das gelinde gesagt unschön. Nicht nur, dass die Ansprüche an das Informationsangebot ständig differenzierter werden, der Informationskonsument – der verdammte Bürger – hinterfragt alles und sucht sich womöglich auch noch selbst zusätzliche Informationen. Oder kommentiert sogar das, was gesagt wird in eben diesen digitalen Netzwerken. Und das schneller, als so eine altmodische Pressekonferenz beendet werden kann.

Das Beruhigungsinstrument demokratischen Unwillens beim Wähler verpufft genauso, wie jede Medienkampagne von Konzernen zu welchem Thema auch immer. Der mündige Bürger macht das, was Voltaire und Rousseau von ihm erwartet haben, als sie die Aufklärung begründeten. Er gebraucht die eigene Vernunft!

Gern wird das von Politikern in Sonntagsreden gefordert und gelobt, soweit dieser Bürger dann bitte die Meinung der Politiker teilt. Natürlich kann man da nachhelfen, wenn die – nennen wir es weniger freien – Medien sich in Hofberichterstattung üben und all das, was jahrelang als opportun verkauft wurde, gebetsmühlenartig wiederholen, bebildern und ausstrahlen. Das ist schon allein daher erfolgreich, weil die Masse der Bürger, von Wohlstand und Sicherheit verwöhnt, etwas faul geworden sind und das nehmen, was sie immer schon bequem an Information konsumierten. Die Tagesschau bedankt sich täglich brav im Netz für X-Komma-Y Millionen Zuschauer. DANKE!

Aber das wird weniger. Jeden Tag. Weil viele Bürger inzwischen zunehmend Probleme haben, die gezeigte Realität von der erlebten Realität abzuweichen scheint. Und Gelegenheit schafft Diebe. Der Bürger sieht sich da um, wo es unbequem ist, aber Suchmaschinen helfen. Et voila: da gibt es auch andere Meinungen. Und was für eine Überraschung, sogar solche, die man selbst auch gewonnen hat. Andere, die auch Angst haben. Zweifel. Die das Dasein kritischer sehen. Sogar eigene Alternativen in alternativlosen Zeiten präsentieren. Und das Beste: es gibt da Kommentarfelder… Tip, tipptip, tip, tiptiptip…

Das so viel Freiheit auch Verantwortungsbewusstsein braucht ist klar. Manche schreiben sich ihre Wut von der Seele. Wieder andere werden dabei beleidigend und verlassen das, was als Anstand und Sitte elterlicherseits (hoffentlich) anerzogen wurde. Andere nutzen das Netz auch, um gegen Gesetzte zu verstoßen. Einige unabsichtlich, andere fahrlässig und wieder andere mit Vorsatz.

Das ein Staat das dann auch regulieren und ggf. bestrafen muss ist klar. Medienvertreter bejubeln das. Politiker auch. Und ein Netzdurchdringungsgesetz (NDG) war schnell zur Hand. Blöd nur, wenn das zuständige Ministerium den ersten gravierenden Verstoß gegen das NDG selbst begeht. So deutlich machte, dass Lug und Trug eben nicht durch Willkür Radikaler entsteht, sondern auch gern bewusst selbst genutzt wird.

So etwas lädt geradezu ein, wieder selbst nachzusondieren. Selbst zu suchen. Meinungen einzuholen. Sich auszutauschen…

„Lügenpresse“ ist inzwischen ein geflügeltes Wort. Das hören die modernen Nachfolger von Münchhausen nicht gerne, zumal sie sich in der Rolle auch nicht wiederfinden. Vielmehr sehen sie sich als Meister. Als der, der den Bürger befähigt und ihn bei seiner Recherche beflügelt und schützt. Als Vierte Macht im Staat. Als den Wächter der Bürgerinteressen.

Blöd nur, dass der Bürger sich selbst zunehmend als Wächter sieht, die Vierte Macht nicht braucht, weil der Bürger zur Fünften Kolonne wurde, der das System unterwandert, informationstechnisch verknüpft hat und sich live darüber auszutauschen vermag. In Wort, Bild und Videos… YouTube der größte Feind der „geregelten Wahrheit“, dafür aber teilbar.

Und was man umsonst bekommt, dafür braucht man auch nicht bezahlen. Und was man sieht, braucht man auch nicht zu lesen. Zumal ein Wort nie so anschaulich ist, wie ein Filmchen oder Videobeitrag.

Das lässt Auflage zumindest bei den Printmedien sinken, die aus Kostengründen Beiträge untereinander austauschen, was beim Bürger nicht als Objektivität wahrgenommen wird. Gleichschaltung ist ein böses Wort, kommt es doch aus der NS-Zeit und ist etwas besudelt. Und den parteigesteuerten und parteilich besetzten Presserat und diverse konformgehende Medienverbände als ein zersplittertes Reichspropagandaministerium zu sehen, ist genauso falsch, wie es zunehmend für viele einleuchtend zu sein scheint… zunehmend auch wird.

Der Zauberlehrling ist entfesselt und der Meister wird seiner nicht mehr Herr.

Die von offiziellen Medien als Toleranz der Bürger – gern auch als Mainstream bezeichnet – basierte auf zwei Annahmen, die als Summe das ausmachten, was eben als Toleranz angesehen wurde: Wohlstand und Sicherheit.

Ist beides gegeben, besteht für keinen Möchtegernzauberer (pardon: Bürger…) ein wirklicher Grund etwas zu tun. Es geht ihm gut. Es passiert ihm nichts. Das war allein schon geschichtlich gesehen stets ein Grund gar nichts zu tun.

Nimmt der Mensch aber nun Änderungen wahr, dann informiert er sich. Erst bequem. Dann, wenn sich etwas widerspricht, etwas vehementer. Gern dann auch mit Arbeit verbunden. Und wird die Differenz zwischen eigener Wahrnehmung und bereitgestellter Wahrheit immer größer, dann ärgert sich der Mensch. Dazu muss er nur ein vages Gefühl haben.

Doch wenn er merkt, dass er das nicht allein so sieht – dieses Drecksinternet stört da gewaltig alle wahren Zauberer! – dann wird er wieder kommunikativ. Erst verhalten, aus Angst aufzufallen, dem Mainstream zu widersprechen und sich so angreifbar zu machen. Der mündige Bürger ist zwar mündig, aber nicht blöd. Auch feige, aber das ist ein böses Wort. Nennen wir es mal vorsichtig…

Doch eben diese Vorsicht hat ihn auch bewegt sein bequemes Schneckenhaus zu verlassen, um mal vor der Tür nachzusehen, was da so an Zauber abgeht. Und das macht ihn zunehmend besorgt.

Besorgte Bürger haben da ein probantes Mittel, dass unsere Regierungsform bereitgestellt hat: eine Stimme bei der Wahl. Und die ist anonym. Das passt zur Feigheit optimal, wenn auch alte Gewohnheiten erst einmal überwunden werden wollen…

Natürlich neben der anonymen Wahl gewisse Medien einfach nicht mehr zu konsumieren. Auch das ist besorgniserregend, da Medienräte und Verbände parteiparitätisch besetzt werden. So eine dreistdämliche Parteienabsprache aus besseren – weil internetlosen – Zeiten. Und so droht auch hier Gefahr, die aber überschaubar ist.

Gefährlicher ist der nun zaubernde Normalbürger, der bisher immer bequem in der Ecke lag und vor sich hindöste. Der zaubert nun mit!

Und das ohne jede Einweisung in Zauberstab, Zauberhut und Zaubertrank. Manche von denen sehen sich als Journalist – bezeichnen sich aber als Blogger. Auch so eine zaubertechnische Neuheit illegitimer Art der bürgerlichen Teilhabe an dem, was mal als rein staatliche Informationsbereitstellung geregelt war und eben solchen Mist unmöglich machte. Sonst könnte das ja jeder machen. – Und plötzlich kann es tatsächlich jeder!

Im Mordfall Susanna jammerte der Staatsanwalt bei der Pressekonferenz in Viersen erst einmal ausgiebig darüber, dass da Feedback aus Bürgerreihen gekommen ist, das nicht immer freundlich war. Polizeiarbeit hinterfragte. Sogar zur Selbstjustiz aufrief oder zur Alternative anbot. Und er machte dann auch gleich die Absicht klar, das strafrechtlich zu verfolgen. Zur Erinnerung: Erst kommt Bürgerangst, dann Bürgerwut, dann Bürgerwehr und schließlich Bürgerjustiz. Ab wann das Revolution heisst, darüber kann gestritten werden. Nicht aber darüber, wenn an sich ängstliche und auch feige Bürger der Polizei (!!) DIREKT sagen, wie sie zu etwas stehen, was so im Rechtsstaat nicht als Lösung vorgesehen ist und war.

Hier wäre jetzt mal eine Schweigeminute angebracht und tiefgehendes Nachdenken zwingend erforderlich.

1776 in Amerika und 1789 in Frankreich schickte man Truppen auf die Strasse. 1848/49 europaweit. 1917 Kosaken im Zarenreich. Und 1989 alles, was loyal aussah… aber nicht mehr war.

In Deutschland hat der Bürger – auch wenn er träge ist – ein gutes Gespür dafür, wann staatliche Ordnungspolitik im Informationsfluss eher staatlich als informativ ist. Oder gar neutral. Und wenn es dem zaubernden Bürger, wie lehrlingshaft auch immer, reicht, weil seine Sicherheit und/oder sein Wohlergehen bedroht sind, dann passiert etwas.

Das Internet hat einen Wandel herbeigeführt, der stetig voranschreitet und gewisse Funktionäre geistig vollkommen abgehängt hat. Das allein zeigte die Befragung vom Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor den US- und EU-Ausschüssen nach diversen Datenskandalen zur Wahlmanipulation.

Der Bürger aber nutzt diese Medien, um befreit mitzaubern zu können. Jeden Tag. Immer und überall.

Und die Frage, „Wer bewacht die Wächter“, sinngebend für die sog. Vierte Macht im Staat, stellt sich nun nicht mehr. Der Bürger fängt endlich an die Wächter zu bewachen und sich das zurückzuholen, was da mal Demokratie und Staat hieß.

Und das ist alternativlos, gut so und etwas, das wir wirklich schaffen müssen!

Nur droht all dem die Gefahr durch die, die das so nicht wollen. Zensur greift um sich. Profile werden in den Social Media gelöscht. Durch Subunternehmer der Firmen, die keine Legitimation besitzen die Meinungsfreiheit einzuschränken und sich gern hinter AGBs verstecken.
Wo Bundesgerichte darüber nicht SOFORT und ganz ENERGISCH entscheiden wollen, ob Grundrechte nun eingeschränkt sind oder nicht.
Wo nicht nur der Geist zurück in die Flasche soll, sondern die, die den Korken als ihr Eigentum ansehen nach Möglichkeit als Irre, Aluhutträger oder Verschwörer stigmatisiert werden. Öffentlich. 

An solchen Punkte scheiden sich meist die Wege in drei Richtungen. Die eine Richtung geht in die Richtung derer, die glauben die Flasche samt Geist gehört nur ihnen. Der andere Weg geht ins warme Bettchen mit dem Traum, dass der Traum ewig weiter währt. Der dritte Weg aber führt dahin, wo es unbequem war, ist und immer sein wird. Wo Widerstand zur Pflicht wird (HIER).

Wenn der freie und entfesselte Geist weiter außerhalb der Falsche existieren soll, dann wird es Zeit für ihn einzutreten bevor man ihn selbst zertritt. – SIC!




Der Schneeleopard von Feyzabad und die Bundeswehr…


Manches was über Afghanistan erzählt wird ist schlicht falsch. Anderes leider wahr. Und dann gibt es da Geschichten, die könnte Aladin erfunden haben. 1000 und einer Nacht entsprungen sein. Wie diese Geschichte um den Schneeleoparden von Feyzabad und die sagenumwobene Rettungsaktion der Bundeswehr.

Warum komme ich auf gerade diese Geschichte? Weil ich sie unlängst erzählt bekam. Passiv zuhörend am Nebentisch. Und ich wollte meinen Ohren nicht trauen, wie das damals war. Und leider (LEIDER!) müsste ich es recht genau wissen. Denn im Jahre des Herrn 2010 war ich in Feyzabad. Und, blöderweise, weiß ich recht gut, wie diese Nummer ablief.

Kennt jemand den Anfang des Klassikers Moby Dick? Da heißt es „Mein Name sei Ismael“.  Nun denn, mein Name ist nicht Ismael, aber ich war der, der da war.

Und wie Märchen im Allgemeinen beginnen, so will auch ich beginnen…

Es war einmal eine kleine aber wichtige nordafghanische Stadt in den Bergen. Sie hieß Feyzabad, lag in 1800 Metern Meereshöhe und war von hohen Bergen umgeben. Man sagt, dass bis hierher Alexander der Große gekommen ist und dann umkehrte, weil er glaubte das Dach der Welt gefunden zu haben. Der Eindruck könnte entstehen, denn nach Osten hin türmen sich die Berge höher und höher auf. 5000, 6000 und dann sogar 7000 Meter hoch als Normalität.

In diesen Bergen lebten dann neben Menschen und Ziegen auch Wölfe und Schneetiger, wie Schneeleoparden in Afghanistan wörtlich übersetzt heißen (HIER). Und um eine dieser seltenen Raubkatzen geht es. Um den Schneeleoparden von Feyzabad.

Diese arme Raubkatze hatte Hunger und bediente sich einmal zu oft an den Ziegen und Schafherden der Menschen im Vakhan-Korridor (HIER). So fing man ihn ein und wollte ihn in den Zoo von Kabul bringen.
Nur sind Schneeleoparden halt keine Schmusekätzchen, die man anleint und gut ist. Es sind Raubtiere. Und weil Käfige nicht vorhanden waren, band man dem gefangenen Leoparden die Pfoten zusammen. Dann schaffte man ihn nach Feyzabad zum Provinzgouverneur und entledigte sich so des Problems, denn diese Tiere standen unter Schutz.
Bis dahin waren vier Tage vergangen. Vier lange Tage, wo die Großkatze ihre Pfoten nicht bewegen konnte. Sich gar nicht bewegen konnte. Sie jede Nahrung verweigerte und auch nicht trinken wollte. Kurz: das Tier litt.

Man brachte die Katze in das Hauptquartier der Polizei von Badakshan (HIER) und deponierte es in der geräumigen Herrentoilette. Natürlich weiterhin gefesselt, denn jeder hatte Angst vor dem Tier. Jede Bewegung der Katze führte zu fluchtartigen Tendenzen. Dennoch schafften es immer wieder einige Mutige die Katze mit dem Fuß „anzustubsen“ und ihre kläglichen Schreie waren bis in den Hof zu hören.

Man wollte das Tier nicht wirklich in den Zoo nach Kabul bringen. Denn wie in anderen Märchen auch, gab es da den bösen Vizekönig (Vize-Gouverneur), der in Abwesenheit des Königs (Gouverneurs) die Gunst der Stunde nutzen und das Fell des Leoparden oder das Tier selbst verhökern wollte. Immerhin hatte dieser Schneeleopard einen Wert von 15.000 US- Dollar. Allein das Fell noch satte 8000 US-Dollar, was in Afghanistan ein Vermögen war.
Das Schicksal des Schneeleoparden hing an einem seidenen Faden. Noch länger gefesselt würde er zu Grunde gehen. Ohne Fell wohl auch. Und ob er lebend einen Zoo, wo auch immer in der Welt, erreichen würde, war fraglich.

So kam es, dass ein Oberstleutnant im PRT (Feldlager) Feyzabad davon von seinem Hauptmann erfuhr. „Wissen Sie, dass im Pol-HQ ein Leopard ist“ (Zitat), wurde er samstags gefragt. In einem PRT ist ein Tag wie der andere. Nur sonntags gab es Brunch, was der Höhepunkt der „wöchendlichen Woche“ war.
Dennoch wurde am nächsten Tag der Brunch ausgelassen und das Team des OCC-P Feyzabad rückte a.s.a.p. aus. Der Anfang vom Drama. Oder den Legenden, die um diesen Leoparden nun gestrickt wurden. Damit war die Bundeswehr nun beteiligt…

Mit Vollgas bretterten die zwei Geländewagen gen Feyzabad. Kaum im OCC-P abgestellt begab sich der Oberstleutnant zum Polizeihauptquartier. Kein verfickter Öko wäre je schneller gewesen! Das lag nicht an der Aufgabe an sich, aber es gibt und gab wenige Gestalten in der Bundeswehr, die jemals mehr Interesse an solchen Raubtieren hatten und haben. Das Wort Rettung war noch nicht so im Hirn des Offiziers verankert, aber es war klar: wir müssen etwas tun.

Und an dieser Stelle begann der die Phase Zwo des Dramas: Was KANN ich denn tun?
Und auch diese Frage hatte schnell eine westlich angehauchte Antwort. Die Katze muss sich wieder bewegen können. Wir brauchen einen Käfig.

Das war eine typische Stabsoffiziersidee. Eines durchgeistigten Generalstäblers fast schon würdig und auch schon generalsreif angedacht. Denn alles was wirklich zählte war der Umstand, dass es in der ganzen Provinz keinen einzigen Käfig gab.
Aber Soldaten geben so schnell nicht auf. Dann wird halt so ein Käfig gebaut oder improvisiert, war die weiterführende Idee. Warum also nicht aus zwei HESCOs einen Käfig zusammenschrauben (HIER)?
Diese Schanzkörbe wurden vorgefertigt angeliefert, aufgeklappt und dann befüllt. Bildeten so wie Legosteine übereinander gestapelt einen Schutzwall. Warum also nicht zwei dieser Körbe mit den Öffnungen zusammenschrauben und so den Leoparden einsperren?

Geniale Idee, fand der Oberstleutnant und selbst die Hauptfeldwebel fanden nichts auszusetzen, was bei der Bundeswehr schon einmal ein Qualitätsmaßstab ist.

Inzwischen wissen wir, dass nun die Phase drei des Dramas ihren Anfang nahm. Der liebe Oberstleutnant unterschätzte den thematischen Impact im PRT völlig. Das Interesse und das Hilfsbedürfnis der Massen. Das Mitgefühl und den Eifer nun auch helfen zu wollen. Jeder für sich, aber alle zusammen. Eine Greenpeace-ähnliche Stimmung machte sich im PRT breit. „Den Schneeleoparden retten wir!“

Natürlich waren auch die afghanischen Behörden zwischenzeitlich nicht untätig geblieben. Nicht nach einem Besuch des Oberstleutnants beim Vizegouverneur, dem Leiter der Staatskanzlei, dem Landespolizeichef und dem Gerichtspräsidenten. Zu mehr reichte die Zeit nicht. Jedem Afghanen in Feyzabad war klar, die Bundeswehr war nun mit im Boot und wollte den Leoparden glücklich sehen.
Ergo überschlug man sich eine Lösung abseits der Herrentoilette zu finden und verfrachtete den Leoparden in ein Hotel. Und dort dann in eine große Wandnische, die man behelfsmäßig mit einem Gatter absperrte. Der Leopard konnte sich wieder bewegen. Der Landespolizeichef stellte Wachen auf und der Vizegouverneur verabschiedete sich von einem mehr oder weniger öffentlichen Verkauf zum eigenen Vorteil.

Kaum im PRT zurückgekehrt ging also der Oberstleutnant zum Leiter des Feldlagerbetriebs und verkündete, dass er jetzt sofort zwei HESCOs bräuchte, um einen Käfig bilden zu können, in dem dann ein Schneeleopard gerettet wäre. Schweigen. Verstörte Blicke. Dann die Frage: „Sie meinen das wirklich ernst, oder?“ Als Gefreiter wäre der Oberstleutnant in der Klappsmühle gelandet.
Und dann die entscheidende Frage des aktivierten Feldlagermanagers: „Haben Sie schon mal so einen HESCO aufgebaut? Das ist total schwer. Das geht nicht mal ebenso. Aber wir helfen Ihnen dabei. Wir müssen da auch unseren Lkw nehmen. Das Zeug passt nicht in Ihre Autos.“ – Klar. Aber egal. Halt ein Lkw mehr wenn wir gleich wieder rausfahren. „Was soll’s“, dachte der Offizier. Auftragstaktik und einfach delegieren. „Sie melden sich dann bei meinem Hauptmann. Der organisiert das. Nehmen sie alles mit was Sie brauchen. Es gibt nur einen Versuch. –  Wir sehen uns nach dem Abendessen.“ Zufrieden ging der Oberstleutnant später zum Essen. Es war verdächtig leer im Speisesaal, aber nicht so auffällig, dass man jetzt schon auf krumme Gedanken gekommen wäre.

Inzwischen war es dunkel. Und in einem PRT, das aus Tarnungsgründen auch kein Licht hatte, war es dann wirklich dunkel. Sichtweite keine fünfzig Meter und das bei Vollmond. Nur war es bedeckt und ein Mond nicht zu sehen. Sichtweite also unter zwanzig Meter.
Der Weg zum Stab war bekannt, nach Monaten fanden die Füße allein den Weg dorthin, wo der Hauptmann alles organisierte.

Normalerweise war gegen 1900 vor dem Stab nichts mehr los. Kein Auto. Kein Publikumsverkehr. Tote Hose wie sie nicht hätte toter sein können…
Die Füße trugen den Oberstleutnant um die Ecke und direkt in ein Gewühl von Menschen hinein. Autos standen kreuz und quer. Überall marschbereite Soldaten aller Dienstgrade. Aktionismus pur. Immer wieder fiel das Wort „Schneeleopard“. Überall!

Dem Oberstleutnant schwante Übles. Sein Hauptmann und seine Hauptfeldwebel des Beraterteams waren gut vernetzt im PRT. Der Hauptmann selbst ein Tierfreund sondergleichen. Sicher auch eigenmotiviert genug jetzt das Beste für die Katze rauszuholen. ‚Könnte ich mich etwas unklar ausgedrückt haben‘, ging es dem Oberstleutnant noch durch den Kopf als er den Stab betrat.
Ein Gang voller Menschen die anstanden. Am Ende des Ganges zwischen den Stabszellen dann ein Schreibtisch und der Hauptmann, der das Chaos organisierte. Beim Näherkommen hörte der Oberstleutnant Sätze wie: „Klasse. Das hab ich. Du bist nun Nummer zehn in der Marschfolge…“ oder nur „Tut mir leid, aber noch eine Sicherungsgruppe brauchen wird nicht…“
Sicherungsgruppe? Nummer ZEHN in der Marschordnung?? Eigentlich war die Grundidee mit zwei Fahrzeugen und den HESCOs auf dem Dach zurückzufahren, den gefesselten Leoparden in die Mitte zu packen und rechts und links zwei HESCOs zusammenzuschieben und zu verdrahten. So wäre ein 2×1 Meter großer Käfig entstanden. Klein, aber besser als nix. Das war der Vater des Plans.
Und wie es schien wurde der Plan nun erweitert. Um immer mehr Elemente, die nützlich waren und dann auch um die Teile, die dann bei der Größe der Veranstaltung zwingend vorgeschrieben waren.

Stolz verkündete der Hauptmann nun drei Dinge:

1.) Alles organisiert. Es wären zurzeit um die vierzehn Fahrzeuge mit knapp fünfzig Mann. Alle sind schon registriert und der OPZ  so als Besatzungen gemeldet. Es wären sogar Ärzte und Krankenschwestern dabei, die der Katze Vitaminspritzen geben würden. Im PRT wäre unter den Zivilisten auch ein Tierarzt gefunden worden.
2.) Es würden noch Pioniere erwartet, die notfalls den Käfig auch verbessern könnten.
3.) „Ach ja, und der Chef des Stabes will Sie sehen!“

Punkt drei war das Wunder schlechthin, denn der Tisch des Hauptmanns stand vor seiner Tür. Woher wohl das Interesse kam?
Egal, was sonst so anlag, der Oberstleutnant ging zu seinem Kameraden, der auch Oberstleutnant war. Leider auch sein Vorgesetzter…
Begrüßt wurde man mit den Worten: „Guten Abend. Können Sie mir sagen, was da draußen vorgeht?“
Respekt. Diese Ruhe hätte der Oberstleutnant an seiner Stelle nicht (mehr) gehabt. Das halbe PRT im und vor dem Stab, eine Aktion, die sonst zwei Wochen Planung bedurft hätte und ansonsten Öko-Aufbruchstimmung pur.

Es folgte eine kurze Erklärung was eigentlich angedacht worden war: die Rettung des Schneeleoparden…

Frage: Und wie stellen Sie sich das nun vor? Wie soll das ablaufen?
Antwort: Da müsse man noch etwas optimieren.
Frage: Wer soll denn da Groundforce-Commander sein?
Antwort: Ich wohl…
Frage: Wohin wollen Sie denn überhaupt?
Antwort: Wir bekommen die Adresse noch per Telefon…(hüstel)
Schweigen!
Frage: Wenn Sie an meiner Stelle wären, was würden SIE nun tun?
Manche Menschen haben es echt drauf Spielverderber zu werden ohne es selbst zu sein.
Antwort: Na ja (Relativieren geht immer!), wie gesagt. Man müsste da noch nachbessern.
Schweigen!
Antwort: Also so wie das gerade läuft müsste man fairerweise sagen, dass das alles vielleicht etwas übertrieben ist. (Vor der Tür ein Jubelschrei, dass man es ins Rettungsteam geschafft hatte…war echt nicht hilfreich!)
Antwort: Man vielleicht übertriebene Hilfsangebote reduzieren müsste.
Schweigen! (echt traurig was so ein mitleidiger aber ungläubiger Blick anrichten kann…)
Antwort: Na ja, um ehrlich zu sein würde ich mich selbst so auch nicht weglassen…
Anweisung: Dann sind wir uns ja einig, Herr R. – Ich würde dem Tier auch gern helfen, aber wir können doch nicht mitten in der Nacht und ohne Vorbereitung das halbe PRT auf eine Reise schicken, wo wir noch nicht mal wissen wohin es genau geht. (Das traf leider den Kern.)
„Da das Botschaftsteam sowieso schon involviert ist schlage ich vor, dass Sie das über die abwickeln. Wir sollten das beenden, bevor es zu spät ist.“

Klar, dass der Abbruch dieser allseits gewollten Rettung auf Unmut stieß, zumal jeder schon neben Waffen, Ausrüstung und Munition auch seine Kamera kontrollierte…

Zwanzig Minuten später rückte der zivile Part des PRT ohne die militärischen Vorschriften und Beschränkungen aus. Erreichte das Hotel. Versorgte den Leoparden und kam heil zurück.

Ein Märchen wäre nun zu Ende. Die Schönheit wäre gerettet. Das Gute hätte gesiegt und das Böse wäre leer ausgegangen. Leider passieren solche Märchen nicht. Und in Afghanistan ohnehin viel zu selten.

 

Als sich das Team des OCC-P Feyzabad am nächsten Morgen zum Dienst in der afghanischen Kaserne einfand gab es lange Gesichter, denn der Schneeleopard war tot.
Solche Zufälle passieren in Afghanistan immer wieder… Auch mit Menschen.

Ergo hörte sich der Oberstleutnant um. Aktivierte ein paar Kontakte. Klopfte auf den Busch. Wie es hieß hätte der Vizegouverneur den Wunsch geäußert im Falle des Ablebens des Schneeleoparden dann sein Fell verkaufen zu wollen. Natürlich für Afghanistan.

Also pilgerte der Oberstleutnant zum Landespolizeichef und erklärte ihm die politische Lage in Deutschland. Erzählte ihm von den Vorbehalten was den Einsatz nach dem Kunduz-Zwischenfall insgesamt anging. Erklärte, dass alles am seidenen Faden derer hing, die man in unserem Parlament Grüne nannte. Und wie die ausflippen würden, wenn bekannt wäre, dass man das Fell eines Tieres verkaufen wolle, das vom Aussterben bedroht wäre und unter solchen Umständen zu Tode kam.

Der Oberstleutnant verstieg sich sogar zu der Aussage, dass hundert hungernde Kinder nicht den Effekt bei den Grünen auslösen könnten wie dieser eine tote Schneeleopard. Und bald wieder im Parlament Mittel für Afghanistan bewilligt werden müssten…

In Afghanistan geht vieles langsam. Aber wenn Not am Mann ist auch recht schnell. Zwei Stunden später hing eine fette Rauchsäule über dem Polizei-HQ. Der Schneeleopard wurde mit Haut und Haar und Fell verbrannt.

Als zwei Tage später der Gouverneur aus Kabul zurückkam erzählte der Oberstleutnant dem Gouverneur von dem Schneeleoparden. Den Versuchen ihn zu retten. Seinem komischen Tod und dem Feuer. Und auch von Gerüchten, was so ein Tier Wert ist.

Gouverneur blickte zur Wand. Da hingen drei Fotos von jagenden Schneeleoparden in freier Wildbahn. Er sagte, dass er sich darum kümmern würde…

Es ist nicht vielen Menschen vergönnt einen wilden Schneeleoparden zu streicheln. Oder ihm zu helfen. Damals wollten es sehr viele wagen. Letztlich war es vergebens. Und auch wenn es heißt, dass die blöde Bundeswehr selbst das nicht geschafft hat war es nicht die Bundeswehr, die hier bei der Leopardenrettung versagt hat. Der Leopard war de facto von dem Zeitpunkt an tot, wo 8-15.000 Dollar im Raum standen.

Es gibt Gestalten, die tragen solche Felle als Mäntel. Sie sind letztlich daran schuld, dass diese Katze nun tot ist. Nie eine Chance hatte. Selbst die Hirten töteten ihn nicht sondern fingen ihn ein. Aus Respekt vor dem Tier, das sie Schneetiger nennen und fürchten. Aber auch lieben, denn er, der Schneetiger sei wie sie… Und das sagten sie mit Stolz.





17. Juni 1953 – vergessen, weil unerwünscht?

Ich habe bewusst mal etwas länger gewartet um zu sehen, wer den Tag zum Anlass nimmt zu… erinnern, zu gedenken oder auch nur zu zeigen, dass man ihn noch kennt.

In der Rigaer Str. 94 in Berlin kennt man ihn. Da wird er genommen um zu protestieren, dass ausgerechnet HEUTE die Aktion läuft. Stalinisten und Marxisten nehmen den Tag, an dem SIE das Volk niederknüppelten als IHREN Tag zum Widerstand. – Chuzpe vom Feinsten. Dafür fehlen die Worte. 

Dass Merkel und Steinmeier hier keine Worte finden (werden?) erstaunt auch nicht gerade. Seuchennotstand ohne Seuche zu verlängern passt so auch nicht zu dem Tag. Auch als Parlament muss man sich da schämen.

Aber mal ehrlich? Wer hat diesen Tag noch in Erinnerung gehabt? Wo dutzende Menschen erschossen wurden. Einige im Geheimen hingerichtet und Tausende inhaftiert wurden? Wo eine gleichgeschaltete Presse von Konterrevolution faselte und den Volksaufstand als kriminelles Tun gegen Volk, Staat und Partei diffamierte.

68 Jahre ist das her. Und es hat sich 1989 wiederholt. Nur damals hat kein staatliches Sicherheitsorgan, noch nicht einmal die Stasi(!), mehr mitgemacht. Darum gelang die Einheit.

Warum erinnert man sich nicht daran? Weil das Volk gegen eine stalinistische Regierung aufgestanden ist, die glaubte die Quote für Sklavenarbeit sei unendlich und beliebig steigerbar? Könnte das Assoziationen zur Rente mit 68, 70 und X hervorrufen? Oder an willkürliche und ständige Steuererhöhungen erinnern? Oder an die heuchlerische Allmacht derer, die eigentlich gewählte Volksvertreter sein sollen?

Oder stören die Mauertoten, weil sie der damaligen linken Idylle entkommen wollten? Eine Idylle, deren Grenzsicherung verhindern sollte, dass es… Auswanderung gab. Deren paradiesische Zustände Fluchtgrund war.

Eigentlich egal. Wenn es nicht beschämend wäre. Für dieses Land. Und für jeden mündigen Bürger an sich. – SIC!

 

#BTW21 – Hingehen! Wählen! ALLE! 

Auch:
Alltagsarmut ist unvermeidbar!

 




Berlin: Rigaer Str. 94 gibt die Richtung vor

Heute ist in Berlin wieder Straßentheater mit Ansage, Vorankündigung und Aufruf der Statisten zur gemeinsamen Party. Veranstaltungsort ist die Rigaer Straße 94 in Berlin, ein Häuserkonglomerat bestehend aus drei Häusern, die seit 1990(!) besetzt sind und als Zentrum für Linksextremisten gilt. 
Zusammenfassend könnte man auch sagen, dass hier nicht gerade ein beispielhafter oder beispielgebender Hort unserer demokratisch freiheitlich-rechtlichen Grundordnung zu finden ist. Doch leider ist auch das kein Konsens, denn die poststalinistischen Besetzter der Häuser sehen gerade in der Besetzung den Ausdruck von proletarisch gelebter Demokratie und Freiheit.
Und während das Bürgertum und die konservative Gesellschaft schreit, feiert ein großer Teil der Linken dieses Landes eben diese Adresse als wahren Geist der Volksdemokratie. Es gibt sogar einen wohlwollenden Wiki-Eintrag! (HIER)

Für die Polizei also kein Heimspiel. Schon gar nicht in einer Stadt, wo die Regierung RRG ist, die Polizei systematisch, gewollt und oft auch heimtückisch vom Dienstherrn bloßgestellt und einsatztechnisch gegängelt wird und ihre eigene Führungsriege seit Jahren personaltechnisch zunehmend in linke Gefilde abtaucht und selbst politisiert anstatt die Interessen der eigenen Leute zu vertreten.
Insgesamt eine Situation, wo im Krieg die so verheizten Soldaten en masse an Desertion denken und der Kampfwert gen Null tendieren würde. Etwas, was Berlin auch schon erlebt hat.

Gestern liefen daher schon vorbereitende Maßnahmen auf beiden Seiten. Die Polizei kämpfte sich schon mal die Straße frei, während die Besetzerszene den Aufmarsch störte, behinderte und insgesamt verzögern konnte. 60 von 200 eingesetzten Polizisten wurden verletzt, was immerhin eine Quote von 30% entspricht. Für die Vorbereitung der eigentlichen Schlacht ein respektables Ergebnis, zumal die Gegenseite mit NULL Opfern vom Schlachtfeld hüpfte.

Doch nun ist Hauptkampftag. Man will eine Brandbegehung veranstalten. daher auch der beschauliche Aufwand. Zur Absicherung von ein oder zwei Feuerwehrmännern, ein paar Hanseln vom Ordnungsamt und einem Gerichtsvollzieher. 
Wo anderswo eine Solche Maßnahme friedlich und mit Kaffee- und Keksreichung abläuft müssen hier mehrere hundert Beamte zum Schutz der bürokratischen Notwendigkeit anrücken. Dabei steht zu befürchten, dass die selbst angelegten Mauerdurchbrüche in dem Häuserbloch auch eine notwendige Meldung an das Bauamt erforderlich machen werden, das dann auch mal nachsehen müsste, wie es mit der Statik so bestellt ist. 
das Drama wird also eine Wiederholung erfahren. Ein Rückspiel, wenn man es sportlich betrachten will…

Was sich aber zeigt ist der Umstand, dass man durchaus Jahrzehnte lang den Rechtsstaat ficken kann (ja, ein harter Ausdruck!) wenn man nur gewaltbereit genug ist. Recht, Ordnung und Verfassung mit Füßen tritt und dann aber jeden Trick benutzt, um eben mit dieser geschändeten Verfassung und mit Füssen getretenem Recht kreativ zu spielen und den Rechtsstaat vorzuführen. 
Auch das ist gerade in Berlin kein Einzelfall. Es ist eher die Regel. Eine gefickte Justitia darf sich nicht nur für das Zappeln bei der Vergewaltigung entschuldigen, viel besser, sie darf sich dann sogar beim nächsten Mal noch bücken!

Wenn man das so eiskalt formuliert liest, sträuben sich einem die Nackenhaare. Obzöne Worte gnadenlos in einen Satz mit Recht und Ordnung gepackt. Ein Schaudern überkommt den Bürger. Der Aktivist lacht aber und freut sich, dass die Bürgeraffen das endlich kapiert haben. Der Polizist, das eigentliche Opfer, seufzt nur noch, wenn überhaupt und denkt sich seinen Teil.

Und zum Nachdenken werden einige Beamte heute kommen. Sie werden nachdenken, wenn sie vor brennenden Hindernissen stehen, von Dächern mit Steinen und Steinplatten beworfen werden. Wenn siedendes Wasser „versehentlich“ aus Fenstern geschüttet wird. Mollis zwischen ihnen in Flammen aufgehen. Schrauben und Muttern von Stahlkugelschleudern verschossen an ihren Helmen vorbeisirren und die Lücke in der Panzerung suchen. Kollegen schreiend und blutend unter dem frenetischen Beifall der Antifa-Demokraten zu Boden gehen. Ja, sie werden nachdenken. Vielleicht nicht in der ärgsten Action, wohl aber dann im Mannschaftsbus, in der Kaserne oder dem Hotel, wo der Staat sie dann mit Essen versorgt, dass X,YZ Euro an Wert nicht übersteigen darf. Denn Wertschätzung kennt durchaus eine Grenze.

Und ein Abschlussbesäufnis auf den Abgesang des Rechtsstaates ist auch nicht angebracht, sonst gibt es wieder unschöne Zeitungsartikel von Orgien. Denn Moral ist wichtig im RRG Berlin. Gerade dann, wenn es die Polizei betrifft, die im Übrigen die Polizei ist, die am schlechtesten die Deutschland bezahlt ist. Daher auch massiv an Personal verliert, das in andere Bundesländer abwandert, wo es besser bezahlt und dann auch wertgeschätzt wird. Soweit das auf Polizisten überhaupt noch in linken gesellschaftlichen Umfeldern zutrifft.

Halten wir fest: ja, die Polizei wird darüber nachdenken!

Und andere werden auch darüber nachdenken, warum zum Beispiel bei der ganzen Aktion keiner den Aufschrei tätigt, dass hier Corona-Bestimmungen verletzt werden. AHA-Regeln, die sonst überall gelten und zur Einschränkung von Demonstrationen – gar Grundrechten! – führen, hier dann als AHA-Effekt quasi Gegnern von dies und das ins Gesicht springen. 

Kann es sein, dass andere wichtige bürgerliche Themen, die auch kontrovers gesehen wurden und werden, nur deshalb immer wieder vom Tisch gewischt wurden, weil es zu friedlich war? Das demokratische Anliegen vielleicht… zu lasch in Szene gesetzt wurde?
Immerhin hat es Greenpeace mal wieder vorgemacht, wie ein Arzt und Aktivist, der seit Jahren solch verbrecherische Aktionen als sein Demonstrationsrecht ansieht, punkten konnte. Mit einem Gleitschirm in eine Hochsicherheitszone einfliegen und Tausende gefährden. Dabei sogar Leute verletzend, die rein gar nichts mit Politik zu tun haben. Wo Klimamoral zu terroristischen aber im Endergebnis immer wieder geduldeten Aktivitäten führt (HIER). 

Kann es daher sein, dass beispielsweise Querdenken 711 und andere zu friedlich gewesen sind, um ernst genommen zu werden? Die Menschen dort zu blöd waren die Situation richtig zu begreifen, dass friedlicher Protest letztlich vertane Zeit ist. Überflüssig ist. Sich der politische Gegner an diesem Unsinn auch noch medial aufgeilt? So ein zum Spaß aufgesetzter Aluhut vielleicht gegen Helm und sonstwas getauscht werden sollte, damit das Anliegen ankommt?

Auf der einen Seite ein Hotspot polizeilicher Einsatzfreude und politischer Unterstützung und auf der anderen Seite eine Bewegung, die Lieder singend und Friedfertigkeit predigend nicht nur medial niedergeknüppelt wird.
Hatten die die falsche Ausrüstung? Das falsche Mindset? 

Warum haben die nicht Autobahnkreuze besetzt, Gleise blockiert, Kreuzungen gesperrt und Polizeibusse abgefackelt? Stromkabel durchtrennt und Anschläge auf die IT-Infrastruktur durchgeführt? Dem ohnehin leidgeprüften Polizisten nicht das mitleidige Lächeln mit einem Steinwurf aus dem Gesicht gezaubert? Ihnen einen feurigen Empfang bereitet? 

Und dabei ist es egal, ob es um Corona geht. Warum machen das nicht alle? Es scheint doch anzukommen! Übergriffe auf Politiker, Polizisten und Andersdenkende. Gegen Israel klappt der effektive Protest doch auch inzwischen wieder ganz gut abseits bloßer Worte.
Warum lernen Demonstranten nicht, dass der friedliche Protest weiter oben nur als wenig engagiert wahrgenommen wird? Er daher zu vernachlässigen ist. Denn außer heißer Luft kommt da doch nichts, was Konsequenzen hat.

Oder kann es sein, dass das alles nur die Ruhe vor dem Sturm ist? Es zu viele gibt, die wirklich schon mit der Faust in der Tasche dastehen. Auf ein Signal warten, wo es dann reicht? Sich die Geduld zunehmend in Luft auflöst? Einer Luft, die zunehmend dünner und dünner wird, weil zu viel zu oft wider dem passiert, was gemeinhin als Recht, Gesetz und Verfassung angesehen wird. Egal, ob es um Klima, Corona, Energie, Gender, Rente, Migration oder Ideologie geht. 

Egal wie man dazu steht, aber die Rigaer Str. 94 wird heute wieder zu einem Spiegel dessen, was opportun ist, wenn Protest zumindest(!) Gehör finden soll.
Wenn der Staat kneift oder Abstriche macht, ist das ein Zeichen. Wenn er Recht und Gesetz durchsetzt auch. Denn ohne ein gleiches Recht für alle, gibt es kein Gesetz und Justitia darf sich wieder einmal kommentarlos bücken…

Heute sollen es 34 Grad in Berlin werden. Heiß genug könnte man meinen. Und in der Schutzausstattung werden viele Polizisten an ihr Limit kommen. Auch ohne sich überhaupt bewegen zu müssen.
Und wie es aussieht werden sie wieder verheizt. Für eine völlig fehlgeleitete Politik einiger weniger Spinner, die ständig Recht und Gesetzt mit Willkür und Anarchie mit Freiheit verwechseln. 

Take care and cover„, wie wir in Kabul zum Abschied immer sagten. Und ganz nebenbei: es gibt Bundesländer, die warten auf Euch. Billigere Mieten, weniger Stress und auch mehr Wertschätzung. Und der demographische Faktor ist auf EURER Seite (HIER). SIC!

 




Greenpeace: Noch Aktivist oder schon Terrorist?

Bist Du noch Aktivist oder schon Terrorist, ist für Greenpeace und gewisse Presseelemente keine Frage, sondern reine Betrachtungsweise. Und diese hängt vom Thema ab, für das sich der Aktivist selbst mal aktiviert oder aktiviert wurde. Das war jetzt wieder einmal schön plakativ in München zu sehen.

Da schwebte ein sogenannter Aktivist in das Stadion ein, um ein Ball abzuwerfen und so gegen den Sponsor der Veranstaltung, Volkswagen, zu protestieren. Der Motorgleitschirm schwebte ein, streifte die Verdrahtung der Spider-Kamera und stürzte dann mehr oder weniger kontrolliert ab. Das weniger spürten dann zwei Menschen, die verletzt wurden. Einer wohl mit Knochenbrüchen im Gesicht.
Und klar, tut das Greenpeace leid, denn das war so nicht geplant. dazu kommen wir noch.

Diese Art von medial gehypten Aktivismus kennen wir. Da trampeln Klimaaktivisten um ein geistig behindertes Mädchen herum durch Felder und die Ernte platt, aber es ist für den guten Zweck. Sie stürmen in eine Braunkohlegrube und besetzen den Bagger und stören so die Produktion. Alles gut, es ist ja für das Klima. Der Bauer möge seinen Schaden melden, und er wird ersetzt, versichert dann das reichlich gesponsorte Aktionskommando sittsam. Warum der Betreiber des Tagebaus das nicht auch macht, bleibt ein immerwährendes Rätsel dümmlicher Art.

Da seilen sich Aktivisten von Autobahnbrücken ab und blockieren so den Lebensnerv der Wirtschaft aber auch den letzten Nerv der Autofahrer, die komischer Weise Termine haben, zur Arbeit wollen oder gar müssen und irgendwie so einen Mist von arbeitslosen Spinner nicht im Zeitplan hatten.
Natürlich werden solche Aktivisten mit Samthandschuhen aus einer baumelnden Höhe von zwei bis drei Metern fachmännisch gerettet, was unwesentlich länger dauert als sie oben einfach abzuschneiden.
Merke: die Gesundheit von Spinnern, oder die Gefährdung eben dieser, ist wichtiger als die Interessen tausender, die dabei zusehen sollen. Gab es eine Anklage hinsichtlich der tausendfachen Nötigung? Nö, natürlich nicht. Wir wollen nicht übertreiben.

Kleine Menschenkette quer über die Strasse, angeschönt mit bunten Würfeln und Transparenten? Klar geht das. Solange auf dem Transparent Klima, Willkommen oder Gender steht.

Logisch, dass in diesem Zusammenhang auch ein oder zwei oder auch mehrere Male Kabelstränge gekappt werden dürfen. Stadtteile in Dunkelheit versinken. Notrufe zusammenbrechen und auch die Versorgung ausfällt. Aber auch das ist OK. Da ermittelt dann der Staatsschutz, der komischerweise NIEMALS solche Aktivisten fängt. Und wenn, dann tauchen die mit einer gesponsorten Horde von Anwälten vor Gericht auf und schildern ihr trauriges (Studenten-/WG-)Leben (wirkt strafmildernd!) und ihr hohes Anliegen (Richter begeisternd!). Letzteres ist allein dadurch schon möglich, weil ein nicht geringer Anteil von Spinnern der 68er nun das Richteramt erreicht und in diesen Aktivistenkreisen des Gerichts für geistigen Nachwuchs gesorgt hat.

Vielleicht stecken wir auch bald wieder Kaufhäuser an, um gegen den Konsum zu demonstrieren, wie damals in Berlin.
Gern dann auch mit der Gründung einer richtigen Aktivistentruppe, die dann Arbeitgeberpräsidenten, Banker und andere entführt und abschlachtet? Oder ist das heute dann immernoch kein Terrorismus? Auch rechtlich gesehen? Oder wäre die RAF von einst heute soetwas wie… nun ja: eine Art Rote Greenpeace Front! Die RGF…

Wie läuft so eine Aktion ab?

Wie kommt man auf so eine Idee? Zunächst einmal ist der Marketinggrund entscheidend. Greenpeace braucht Spender, denn es ist selbst eine Art Konzern mit Tochterunternehmen, Stiftungen und Investitionen. Gerade jetzt suchen sie ausgerechnet in München Mitarbeiter. Nicht Aktivisten, aber halt Mitarbeiter wie andere Unternehmen auch.
Und nach der Coronapause braucht Greenpeace marketingtechnisch Aufmerksamkeit weil Geld. Denn diese generiert Spenden. Und Spenden sind opportun, denn ohne die, lässt sich die Vielfalt „ökonomischer“ Interessen und Aktivitäten nicht finanzieren. Und einen Ball in die Fußballarena zu werfen ist dabei genau so gut wie sonst etwas. Es ist sogar die billigste Art Werbung zu machen. Jede andere Kampagne kostet wesentlich mehr, da man für die Medienpräsenz noch nicht einmal zahlen muss. Wie andere Unternehmen das tun. Und man ist automatisch auf der ersten Seite. Überall!

Dass hierbei der ehrende Anspruch dann auch mal kriminelle Aktionen beflügelt, ist längst bekannt. Dass der Protest in seiner Machart auch im Widerspruch zum Anspruch steht ist dabei folgerichtig.
Gestern schwebte dieser Aktivist, nennen wir ihn besser Spinner, mit einem Motorgleitschirm ein, um gegen die Verbrennungsmotoren von Volkswagen zu demonstrieren. Natürlich hatte er selbst einen Verbrennungsmotor, was aber nicht aufgefallen wäre, wenn dieser aktive Spinner diesen Terrorakt im Luftraum besser geplant hätte. Gleichzeitig fliegen und Ball abwerfen will geübt sein. 
Und dass da eine SpiderCam hängt wurde wohl schlichtweg vergessen, den die sieht man recht selten selbst im Fernsehen.

Klimatechnisch gibt es natürlich für all das eine Ausrede, jetzt wo zwei Menschen schwer verletzt wurden. Nämlich der blöde Wind war Schuld. Da haben wir doch kollektiv Glück gehabt. Denn für alle anderen Luftfahrzeughalter sind Stadien und andere Flächen von Großveranstaltungen tabu. Warum wohl?
Natürlich atmen wieder alle Aktivisten, ihre Freunde, Sponsoren samt Kollaborateuren im Rechtssystem und Politik auf, denn es starb niemand. Was ein Glück. Zwar ist so ein motorisierter Gleitschirm nichts, was ein zweites Ramstein heraufbeschwören könnte, aber der Antrieb wiegt halt. Daher hätte dieses Gerät auch durchaus eine Schneise durch die Zuschauer raspeln können. Aber es gilt: Hätte, hätte Fahrradkette. Verletzte zählen bei dieser Denke nicht.

Übertrieben? Trifft mich sowieso nie? Hat die Frau auch gedacht, die als Beleuchterin nur ihren Job machen wollte… Und wenn es mal wieder Kabelstränge erwischt, der Coronavirus für Atemnot sorgt und der Notruf nicht geht, weil der Strom weg ist, dann lächle und sei froh, denn es hätte schlimmer kommen können. Richtig?

Und da es sonst keiner tut sage ich es. Diese Aktivisten sind keine Asozialen aus dem Ghetto. Keine bildungslosen eingewanderten Facharbeiter goldiger Art. Noch nicht mal eine gelangweilte aber begeisterungsfreudige Horde aus der Event- und Partyszene. Es sind keine Auszubildende und auch nicht die, die Homeoffice als besseren Witz betrachten weil sich Toiletten nicht selbst schrubben und das Brötchen gebacken sein will. Vor Ort.

Es sind besserverdienende, studierte und der Mittelschicht angehörende Leutchen oder denen verwöhnte Kinder, deren Interesse alleinig ihr grün-rotes Ideal ist. Lösgelöst von ökonomischen, sozialen oder gar monetären Prämissen. Politisch gut vernetzt in einer Szene, die sich uns gerade wieder bestens präsentiert hat. Ohne jedes Schuldbewusstsein. Bar jeden Verantwortungsgefühls für ihr Tun, denn es ist moralisch richtig und daher legitim. So denken sie.

Die alternativlose Gefährdung Tausender in einem Station rangiert dabei auf der gleichen Ebene wie ein Claas Relotius, der sich nun als geisteskrank darstellt und sich auch nie einer Schuld bewusst war und IST! Wie eine Frau Baerbock, die ihren Lebenslauf aufgepeppt hat, weil da sonst wenig wäre, was begeistern könnte. Auch sie ist sich nur der Schuld bewusst aufgefallen zu sein.
Und all die, die bei Frau Baerbock einen sympathischen Fehltritt unterstellen, der nicht so schlimm ist, sind komischer Weise auch die, die jetzt diesen Aktivisten… verstehen und unterstützen. 

Selbst wenn das Stadion komplett eingeebnet worden wäre würde sich irgendwann so ein Schreiberling oder Politdarsteller hinstellen und den guten Grundgedanken hinter der Aktion loben oder ins rechte Licht rücken wollen. Übertrieben? Warten wir es doch mal ab.

Ein Spinner begeht eine Straftat für eine gutgemeinte Sache, ein Relotius-Schreiberling relativiert das und sieht im Kollektiv Gleichgesinnter zu, dass bloß nicht das Wort Straftäter fällt während eine Frau Baerbock & Co dafür den politischen Spielraum schaffen. 

Aber es kam ja keiner um. Daher ist alles gut, so die mediale Botschaft. Die Verletzten kennt keiner. Ihre Bilder werden nicht zu sehen sein. Die Verletzungen muss man sich also nicht ansehen. Die Hintermänner von dieser Straftat werden nicht zu sehen sein. Alles ist gut. Denn es wird auch keiner belangt werden.

Vermutlich laufen gerade wieder Spenden bei Greenpeace ein, denn das mediale Interesse ist hoch, ihre Werbekampage läuft VÖLLIG KOSTENLOS und man beglückwünscht sich. Klar. Ist Scheisse gelaufen, aber irgendwie kann man bei dem System nicht verlieren. Die übliche Rotte von Anwälten, die auch damit gut verdienen, schiebt sich in Position, politische Freunde werden aktiviert und die geneigte Presse schaltet auf Vertuschung und Verharmlosung. In einer Woche ist das vergessen, die Spenden laufen aber weiter ausgezeichnet, und gut ist. Im Nachklang wird dann der Kollege mit der Notlandung rausgeboxt und gilt fortan als Held.
Und die zwei Opfer sind vergessen, kämpfen mit Behörden und Versicherungen und werden nicht von gesponsorten Ökofaschisten verteidigt oder auch nur unterstützt. Kollateralschaden. Zuständig ist hier der Weisse Ring e.V., oder? Und eben dieser hat bei weitem nicht das Spendenaufkommen wie eben das aktionsgeladene Greenpeace samt grüner Bande an Mitverschwörern.

 

Was bleibt? Ein einfacher Drei-Punkte-Plan:

1.) Helfen wir denen, die wirklich helfen werden. Mit einer Spende für den WEISSEN RING (HIER)

2.) Wer Aktivist liest, sollte immer an Terrorist denken!

3.) Lasst sie spüren was sie sind!

SIC!




Die 10 Gebote der Annalena und die Empörungskultur

Es ist immer wieder erstaunlich, denn was der eine tut, ist dem anderen versagt. Wenn also die Deutsche Umwelthilfe (DHU) mit provokativen Bildern und sogar ominösen Gutachten zur Feinstaubbelastung wirbt, ist das ausgenommen genehm, aber wenn ein Wirtschaftsverband, der sich für die soziale Marktwirtschaft einsetzt, immerhin DAS Erfolgsmodell deutscher Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, ist das verwerflich.

Wir brauchen keine grüne Verbotspolitik„, erschien als Anzeige am 11. Juni 2021 in den überregionalen Zeitungen FAZ, Süddeutsche, Tagesspiegel und Handelsblatt. Keinen Tag später setzte die Empörungskultur ein. Breit gestreut zwischen „geht aus Prinzip nicht“ und „das ist antisemitisch“ als finalen Versuch den Nazi-Hammer auch hier wieder niedersausen zu lassen.
Wer die Antisemitismuskeule nicht versteht, dem sei erklärt, dass sich dieser Vorwurf aus der Darstellung der Annalena Baerbock als Moses ableitet… Und der war bekanntlich Jude. Mitunter alles schwer nachzuvollziehen.

Die durch die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) geschaltete Anzeige (HIER) wollte eigentlich den Anspruch ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt wissen, dass kreativer Wettbewerb um die besten Ideen die eigentlichen Garanten dafür sind am Ende auch das Beste zu bekommen. Alleinig Verbote und Regularien noch nie ins gelobte Land geführt haben.

Doch anstatt sich mit der Botschaft und dem Inhalt dieser wenn auch kurzen Anzeige zu beschäftigen, fällt  Presse und Politik über die Gestaltung her. Reduziert den Anspruch auf das Bild an sich. Oder den fehlenden Anspruch an das Bild, das der Verband in Zusammenarbeit mit einer Medienagentur so gewählt hat. Abseits der Idee, dass es nun rassistisch, antisemitistisch oder gar unmoralisch wäre. Und die Empörungskultur ist da breit gestreut. Gern auch die Blätter, die ihre Auflage mit diversen Trump-Bildern aufgepeppt haben und es als künstlerisch wertvoll ansahen. Zum Teil dafür sogar gefeiert wurden. Von denen, die damals schon gern Meinungsfreiheit nur bei sich sahen.

Bundespräsident Steinmeier betont immer gern, dass der Bruch in der Gesellschaft wieder durch aktive Kommunikation überbrückt werden solle. Man die Diskussion suchen sollte. – Sieht das so aus?

Die INSM vertritt die sozialmarktwirtschaftlichen Interessen der Elektro- und Metallindustrie. Zwei der alten ehrwürdigen Branchen in unserem Land, die die soziale Marktwirtschaft mitbegründeten, sie lebten, förderten und ausgestalteten. Wohlstand schufen. Nicht nur für sich, sondern auch für die breite Masse.
Es ist kein Lobbyverband für den Vertrieb von Produkten, die Beschaffung von Zulassungen und/oder gar zur Erreichung von Abkürzungen in gesetzlichen Prozessen. 
Es ist ein Verband, dessen Ziel es ist unseren kollektiven Wohlstand aus der Sicht eben seiner Mitglieder zu beleuchten aber auch in seiner Entwicklung zu hinterfragen. Und auch erkennbare Tendenzen und Irrwege zu thematisieren.

Lange sagte man nichts. Auf die Frage, warum denn erst JETZT, sagte der Pressesprecher Herr von Hennet, dass mit der möglichen Kanzlerschaft von Annalena Baerbock nun auch ein Punkt erreicht sei, die Sicht der Grünen aus der Perspektive der Zukunftsfähigkeit der sozialen Marktwirtschaft aktiv zu hinterfragen.

Aus Sicht eines so aufgestellten Verbandes eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und für seine Mitglieder, die eben diesen Verband dafür bezahlen sowieso. Er ist ist mit tausenden anderen Verbänden, Vereinen und Organisationen das, was unsere Demokratie belebt, auszeichnet und überhaupt erst möglich macht. Er repräsentiert einen Teil unseres Systems zu einer nicht unwichtigen Frage. Oder darf man auch hier nicht mehr jede Frage stellen, solange sie aus der Wirtschaft kommt? Wieder einmal alternativlos Diskussionen schon im Ansatz abwürgt, bevor ex ante unangenehme Wahrheiten hochkochen könnten? Berechtigte Fragen nette Ideen unausgereiften Art torpedieren könnten?

In solchen Fällen nahm dann die Diskussion immer schnell missionarische Züge derer an, die an Sachfragen nicht interessiert waren. Keine Antworten hatten. Oder haben wollten. Wo der Weg das Ziel war und ist.

Kommen wir zu den 10 Geboten der Annalena Baerbock auf dem Gipfel des Berges, dessen Spitze gerade schon zu bröckeln anfängt:

1.) Du darfst kein Verbrennerauto fahren.
2.) Du darfst nicht fliegen.
3.) Du darfst nicht am Freihandel teilnehmen.
4.) Du darfst nicht schöner wohnen.
5.) Du darfst noch weniger von Deinem Geld behalten obwohl Du jetzt schon hohe Steuern zahlst.
6.) Du darfst bei der Rente keine Rücksicht auf Deine Kinder und Enkel nehmen.
7.) Du darfst Dich nicht in erster Linie auf Dich verlassen. Der Staat weiß besser was Du brauchst.
8.) Du darfst Deine Arbeitsverhältnisse nicht frei aushandeln.
9.) Du darfst nicht hoffen, dass der Staat vernünftig mit Deinen Steuern umgeht.
10.) Du darfst noch nicht mal daran denken, dass mit 10 Geboten Schluss ist.

Zugegeben, das klingt nicht nett. Schon gar nicht freundlich oder gar unterstützend für grüne Ideen. Eigentlich ist es ein Schuss vor dem Bug der grünen Bewegung. Und das kurz vor dem Parteitag, was kampagnentechnisch so gewollt war. 

Doch was stimmt sachlich nicht daran? Außer, dass viele Thesen/Gebote/Verbote so verkürzt sind, dass sie selbst schon manipulativ wirken könnten. Zumindest für die, die bisher grüne Themenpapiere nicht gelesen haben.
Aber jeder hat minimal schon fünf dieser zehn grünen Herzensangelegenheiten gehört oder gelesen. Mitunter auch den Alptraum erlebt, wenn diese 10 Gebote tatsächlich Eingang in die Realität gehalten haben. Es gibt Städte, wo man das beobachten kann. Erleben kann – und auch sollte.

Etwas wirklich zusammenhängend darzustellen geht aber auch am Zeitgeist vorbei. Ein sauber recherchierter und umfänglich dargestellter Artikel, mit allen Pro und Contra, wird kaum gelesen. Ein flotter Spruch mit witzigem Bild schafft es aber meist den Raum zwischen den Ohren zu erreichen. Neugierig zu machen. Interesse zu wecken und vielleicht dann auch selbst nachzuforschen. Google mein bester Freund…

Und das hat die Kampagne erreicht. Zum Leidwesen derer, die hofften, dass eben solche Fragen ungestellt bleiben.

Nur so funktioniert Demokratie eben nicht. Sie lebt von Konsens auf Basis von Wissen. Trennt Spreu vom Weizen.  Diskutiert Anspruch und Wirklichkeit. Setzt Ziele zu Prämissen und vorhandenen Ressourcen in Relation. Kritisiert dumme Ideen und belebt Innovation. Schafft so kreative Räume für Gedanken, Produkte, Services und Lösungen. In Summe also das, was Zukunft heißt.

Und die ist nicht durch Grüne gepachtet. Nicht verkürzt darstellbar. Und auch nicht durch Doktrin vorstellbar. 

Das wollte die INSM einmal kurz ins Gedächtnis rufen, bevor Alternativlosigkeit wieder im Glanze byzantinischer Dekadenz (HIER) bejubelt wird.

Deutschland stehen dramatische Einschnitte bevor. Der demographische Wandel kommt, das Rentensystem kollabiert, die Sozialausgaben steigen und die Wirtschaft schwächelt. Altersarmut droht (HIER). Energiekosten drohen zu explodieren und über allem schwebt eine Pandemie.
Wann wenn nicht JETZT sollte man Fragen stellen? Als Gesellschaft und auch als Wirtschaft?

In diesem Zusammenhang ist es schon mehr als nur erfrischend, dass zumindest ein (1) Verband es geschafft hat diese wichtigen Fragen in die Öffentlichkeit zu bringen. Sie betreffen uns alle. Jeden von uns. Wenn nicht heute dann aber morgen. Und mit Sicherheit übermorgen. 

Und liebe Annalena, wenn Du dann Ende September vom Berg runterkommst und siehst, wie das Volk um andere goldene Themen herumtanzt, dann weißt Du schon, was Du dann wirklich sagen kannst: SCHEISSE!

Es wird Zeit, dass wir alle sagen, was unser goldenes Kalb ist. Klar und deutlich. Immer wieder. Denn es könnte sein, dass die Luft da auf dem Gipfel für einige zu wenig Sauerstoff hat. Die deshalb gern auch nur noch von CO2 faseln… Es gibt aber andere Themen, die jetzt drängend werden. Für immer mehr Menschen. Und diese hat die INSM für uns einmal aufgelistet. Danke dafür!

 

 

Foto mit freundlicher Genehmigung des INSM




75 Jahre: Lebendig begraben – das Bergwerksunglück in Bergkamen

Der Stellvertretende Direktor des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum Dr. Michael Farrenkopf erinnert an eine Katastrophe, die inzwischen vergessen ist. 

„Es war ein Schock für die gesamte Region: Vor 75 Jahren ereignete sich in Bergkamen das schlimmste Grubenunglück, das es jemals in Deutschland gegeben hat. Das dramatische Ereignis hat sich im kollektiven Gedächtnis des gesamten Ruhrgebiets tief eingebrannt. Die Dokumentation „Lebendig begraben – Deutschlands schwerstes Grubenunglück“ von Wilm Huygen rekonstruiert das tragische Unglück von 1946 und zeichnet die Spuren nach, die bis heute bei den Menschen und in der Stadt zu finden sind. Mithilfe von Zeitzeugen, Fachleuten und umfangreichem Archivmaterial, u. a. aus dem Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok), wird deutlich, wie es zu der Katastrophe kommen konnte.“

Die Dokumentation wurde am 11. Juni 2021 um 20:15 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt. 

Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum (HIER) erinnert an den Beitrag der Kohle für Deutschland und die Geschichte des Bergbaus an sich.  In seinen Ausstellungen und Exponaten (HIER) zeigt es Technik, Geschichte und Verlauf des Bergbaus auf. Es ist jederzeit einen Besuch wert und die Aussicht vom Turm reicht von Dortmund über Gelsenkirchen bis Essen.


Bild: wikipedia

 




Die Giffey-Heuchler müssen weg – die SPD verdient etwas Besseres!

Unsere arme Franziska Giffey (SPD) hat nun endgültig ihren Doktor-Titel abgeben müssen. Die nochmalige und eher wissenschaftliche anstatt rein ideologische Überprüfung der FU Berlin hat nun einstimmig und nach umfassender Beratung festgestellt, dass „der Doktorgrad durch „Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung“ erworben wurde. Ausserdem wurde festgestellt, dass Giffey „mit mindestens bedingtem Vorsatz gehandelt“ HAT!

Das klingt nett. So ähnlich wie im Arbeitszeugnis stehen würde „war stets bemüht“… Es ist eine glatte Fünf. Mit dem Zusatz, dass Vorsatz nicht völlig ausgeschlossen werden kann.

Das würde alles noch gehen, auch wenn das ein Offenbarungseid aller ist, die an dieser Promotion mitentschieden haben. Doktorvater, Zweitgutachter und die Promotionskommission an sich. Sie wurden getäuscht. Alle. Kollektiv. So sagt das Gutachten des Präsidiums der Universität. Ein Haufen Blinder, Gefälliger oder gar von Vollidioten. Darüber sagt die Kommission nun nichts. Wäre auch ein Wunder hier noch weitere Karten offenlegen zu wollen,

An dieser Stelle war in der Vergangenheit dann jede Ambition beendet weiter in der Politik tätig sein zu können. Auch in einer SPD unter Brandt oder Schmidt wäre nun Schluss gewesen. Doch das war einmal.

Madame Giffey, dessen Mann den Beamtenstatus verloren hat weil auch er ähnlich kreativ war, und einen Deal mit der Staatsanwaltschaft abgeschlossen hat, will nämlich weiter OB von Berlin werden. In den Landeswahlkampf als Spitzenkandidatin der SPD einsteigen. Und eben diese neue SPD macht da mit!

Meine Sicht der Dinge zur Arbeiterbewegung und auch zur Rolle der SPD habe ich HIER ausführlich kommentiert. Sehe sie als maßgebliche Institution dessen an, was unseren Sozialstaat geformt und erst ermöglicht hat.

Damit ist die SPD zum Teil, zu einem guten und auch wesentlichen Teil, der deutschen und auch weltweiten Arbeitergeschichte geworden. Zu einem Vorkämpfer für Arbeiterrechte, Gewerkschaftsrechten und Tarifpartnerschaft an sich.

In ihr waren Leute wie Wehner, Schumacher, Schmidt und auch Schröder. Allesamt der Idee der sozialen Marktwirtschaft verbunden, die zwar nicht von der SPD begründet , später aber von ihr weiterentwickelt wurde.
All was war ein weiter, schmerzhafter und auch verlustreicher Weg, wie ich im o.g. Artikel beschrieben habe.

Dieser historische Weg war und ist für die SPD die Messlatte, an der sich jeder SPD-Vorstand und jeder SPD’ler messen lassen muss und auch sollte!

Doktortitel waren für die SPD genauso uninteressant wie die Zugehörigkeit zu Religionsgemeinschaften. Sie waren eher nicht förderlich, da die Arbeiterschaft andere Ideale hatte.

Egal was das einmal für Ideale waren, jetzt sind diese Ideale mit Füßen in den Dreck getreten worden. Das Erbe von Abermillionen Arbeitern geschändet. Die ideologische Basis der Partei verspielt. Die Glaubwürdigkeit seit Jahren zunehmend verzockt.

Bildungslose Gestalten ohne jede Berufserfahrung oder gar Ausbildung wie Kevin Kühnert wollen die SPD zu einem Sammelbecken für Minderheiteninteressen machen. DIE deutsche Arbeiterpartei als Sammelbecken von Minderheiten! Ein Schlag ins Gesicht für die Arbeiter, die immernoch zu Millionen hier arbeiten.

Saskia Esken, das Abbild von Fräulein Rottenmeier, gewählt von gerade einmal 50% derer, die immerhin bereit waren überhaupt noch über den Vorstand abstimmen zu wollen, was auch gerade mal etwas mehr als 50 Prozent aller Mitglieder waren, kommt von einer postkommunistischen Schnapsidee auf die andere. Eine SPD-Vorsitzende, die nie ein öffentliches Amt bekleidete, nie vom Volk gewählt wurde und nie von sich Reden machte bis zu dem Tag, wo sie den ebenfalls farblosen Walter Borjans an die Hand nahm und auf die Bühne zerrte.

Wenn Olaf Scholz Wahlkampf macht, weiß er, dass er vor einer Partei steht, die ihn für seine bürgerliche Nähe verachtet. Ihn als einen der letzten Bollwerke dessen sieht, was beispielsweise ich an der SPD vermisse. 
Scholz mit Schmidt auch nur in einem Satz zu erwähnen verbietet sich. Diesem hanseatischen Vorbild wird er nicht für zwei Sekunden des Tages gerecht. Und traurigerweise ist er das einzige Überbleibsel dessen, was die SPD einmal war.

Wer heute die SPD wählt, wählt Heuchler und Täuscher wie Franzi Giffey, Gallionsfiguren vergangener Tage wie Olaf Scholz, Wichtigtuer wie Martin Schulz und Nichtskönner wie Kevin Kühnert.

Ich glaube von mir sagen zu können, dass ich wirklich kein Linker bin. Glaube auch, dass mit das keiner nachsagen würde. Nur wenn MIR schon die SPD anfängt leid zu tun, ICH ihr Erbe für uns alle in einem Licht sehe, das in der SPD selbst so nicht mehr wahrgenommen wird, dann ist es verdammt weit gekommen.

Ich selbst habe Helmut Schmidt persönlich kennengelernt, lange mit ihm gesprochen und den Zigarettenqualm überlebt, der die Sichtweite nebelartig reduzierte. Der Mann war durch und durch ein Ehrenmann, dessen Wort Gewicht und Nachhaltigkeit hatte. Mit klarer Vision für das, was für uns alle (egal ob rechts oder links) wichtig, richtig und zukunftsfähig war. Mit Blick für das politisch Machbare und das wirtschaftlich Umsetzbare. Er dachte in Prämissen und Ressourcen. Nicht in Blasen und Träumen.

Er war mit Sicherheit kein Arbeiter. Aber ein Mann mit hingebender Verantwortung. Kaum ein Kurt Schumacher, der die Planwirtschaft wollte. Oder ein Willy Brandt, der gern große Reden schwang, starke Zeichen setzte und lange schlief.
Schmidt war ein unermüdlicher Arbeiter in all dem, was ein Land groß macht und/oder durch Krisen führt. Wie Bebel und Lasalle Jahrzehnte vor ihm.

Wer die SPD von heute sieht, muss sie an diesem Anspruch messen. Und was da zu sehen ist, ist… ein Abklatsch!

Was hätte Schmidt zu Giffey gesagt? Den Doktor erschwindeln, als Minister zurücktreten, um dann als Spitzenkandidat*in für den Posten des regierendenden Bürgermeisters von Berlin für die SPD kandidieren zu wollen…
Was verdeutlicht den moralischen, ideologischen und charakterlichen Niedergang der SPD anschaulicher?

Wäre es nicht an der Zeit eine neue Partei zu gründen? Kollektiv auszutreten, das Vermögen zu übertragen und dann mit dieser neuen Partei das weiterzuführen, wofür Kühnert, Esken und Giffey stehen. Losgelöst von dem ohnehin hinderlichen Erbe der Alt-SPD. Und abseits der tiefen Fußstapfen von Leuten, in denen die neue SPD kollektiv abtauchen könnte. Wenn sie geschickt wäre…

Wenn selbst ich hier kopfschüttelnd vor der Tastatur sitze und um Worte dafür ringe,  klarzumachen wie wichtig das Erbe dieser Partei, ihr Anspruch und ihre Opfer für unser Land waren und sind, dann ist es verdammt weit gekommen. Zu weit.
Wenn solche Leute wie ich das Erbe dieser Partei höher bewerten als die jetzige SPD selbst, dann sagt das eigentlich alles. Viel mehr als die inzwischen einstelligen Wahlergebnisse, die auf die Bedeutungslosigkeit hinweisen, die Esken & Co schon immer für sich im Spiegel sahen.

Und nein, ich halte mich nicht an Frauen fest. Nur irgendwie haben die in der SPD versagt. Oder wurden wie Andrea Nahles abgesägt, und die hat wirklich wie ein Tier geschuftet, wie Frank Müntefering einmal wörtlich sagte.
Es widerstrebt mir an dieser Stelle nur die altehrwürdige Partei mit solchen Heimchen wie Borjans und Nichtskönnern wie Kühnert in einen Satz zu bringen.

Ich selbst stamme aus einer Arbeiterfamilie und aus einem Arbeiterviertel. Bin dort bis zum Abitur großgeworden. Und die SPD war dort als Partei gesetzt. Der Titel Bundeskanzler und  Bundespräsident von der Bedeutung her mit der Funktion des SPD-Parteivorsitzenden in der Wertigkeit gleichzusetzen. Und das war wirklich so gefühlt!
Das war unsere Partei im Viertel. Die CDU hielt da noch nicht einmal an, um Fähnchen und Gummibällchen an die Kinder zu verteilen. Wir nahmen die Fähnchen und zerrissen sie vor deren Augen. Und das mit Inbrunst.

Wo würde das heute noch passieren? Für die SPD? Wo sind die Menschen, die in der SPD ihre Partei sehen. In guten wie in schlechten Zeiten? Und warum ist das so?

Es wurden Fehler gemacht. Das passiert. Nur sie wurden nicht korrigiert. Das passiert auch, sollte es aber nicht. Und daher konnten solche Gestalten wie Giffey so weit kommen und wurden und werden nicht aufgehalten. 

Um diese Subjekte liderlichen Tuns ist es nicht Schade. Wer wird sich in 40 Jahren an Esken erinnern, wenn selbst schon Jochen Vogel in Vergessenheit geraten ist? Oder gar an Kühnert?

Aber es ist Schade um die SPD von damals. Es ist Schade um das Erbe dieser großartigen Arbeiterpartei für unser Land. Gerade jetzt im demographischen Wandel, der nirgendwo ein Fürsprecher hat. Wo Millionen derer drohen in die Altersarmut abzurutschen, die von der SPD eben über Jahrzehnte immer mehr vergessen wurden. 
Es wird wieder arme und sozial abgehängte Menschen in Deutschland geben. Vormalig gut verdienende Menschen, die von ihrer Rente nicht leben können werden. 
Arbeitszeit, Renteneintritt, Rentenhöhe, Pflege und soziale Gerechtigkeit wären SPD-Themen ureigenster Art. Zumindest der alten SPD, wie sie Bebel, Lasalle und andere verstanden haben.

Die alte SPD ist scheinbar tot und nicht mehr gewollt. Also bitte, dann beerdigt sie. Nehmt das Parteivermögen, macht eine eigene Partei auf und macht einfach so weiter. Es ist egal. Ihr werdet es schon noch merken.

Nur wäre es schön, wenn die alte SPD dann das bekommen könnte, was ihr historisch in unserem Land wahrlich zusteht: ein Denkmal. Mit den Namen all derer, die die Sozialdemokratie begründeten, erarbeiteten und ausbauten. Unbefleckt von solchen Namen wie Esken, Borjan, Schulz, Giffey und Kühnert.

semper fi!

SIC!

 




Ehrlich geblieben, oder baerbocken Sie schon?

Suchen Sie noch, oder parshipen Sie schon„, ist ein Werbespruch, den wir alle kennen. Er flimmert ständig über die Bildschirme und soll in letzter Konsequenz den Partner fürs Leben bringen. Nachdem man sich auf eben dieser Plattform parship anmeldet, wo sich alle paar Minuten das neugefundene Glück auftut, so die Versprechung des Werbetreibenden.

Und was soll ich sagen. Ich habe da auch schon mal eine Lebensabschnittsgefährtin gefunden. Das funktioniert also. Die versprechen zumindest im Prinzip nichts, was sie nicht halten könnten. Ja, parshipen bringt etwas. Und wenn es gut läuft, dann auch für den Suchenden. Nicht nur für parship.

Wie es aber auch bei parship mit Sicherheit nicht gut laufen wird, ist wenn man die Profil-Fragen falsch beantwortet und dann sehr kreativ bei dem beschreibenden Text ist. Ähnlich wie im Beruf, wo man seine Fähigkeiten und Kenntnisse auch nicht zu stark „verschönern“ sollte.

Wer das beim Parshipen macht, fällt dann durch. Wer 25kg Kuschelmasse bei 1,60m unterschlägt fällt automatisch auf, wenn er auch noch 1,70m Gesamtüberblickshöhe als Größe angegeben hat. Damen wie Herren.
Natürlich sollte das Foto aktuell sein und nicht den Stand der Jahrhundertwende abbilden. Das wissen wir alle. Darum rennt man rechtzeitig zum Fotographen oder bittet einen Freund einmal ein paar nette Aufnahmen zu machen, die einen nicht auf der Fete am Ballermann zeigen.
Authentizität will auch ausgesucht sein, wie wir alle sattsam wissen. Zu viel und auf einmal und sofort ist … ungeschickt.

Und was beim Parshipen als Regel gelten könnte, und komischerweise auch im Beruf so ist – wir erinnern uns mal an Bewerbungsgespräche – dann ist es erstaunlich, was so manche glauben dem Bürger als Kunden (Wähler) so zumuten zu können.

Frau Hinz (SPD) aus Essen war Volljuristin mit Leitungserfahrung in einem Konzern. Das reduzierte sich auf den Gesamtpunkt, dass sie mal zur Schule gegangen ist. Doch selbst der so erreichte Abschluss war nicht der, der in der Vita stand.

Frau Giffey reichte eine Doktorarbeit ein, die so genauso wenig taugte, wie die vom Herrn von und zu Guttenberg. Herr Braun vom Kanzleramt muss noch etwas nachbessern und andere sehen da nicht besser aus. 

Ich kannte mal einen GF von einem Sparkassenunternehmen, der war vor der Anstellung Doktor und danach halt nicht mehr, weil selbst die Sparkasse merkte, dass ein Doktor im Ausland gemacht nicht unbedingt unsere Promotionsordnung widerspiegelt. Nach seinem Engagement im Hause versuchte er dann bei xing wieder als Doktor zu parshipen. Ich rief ihn an und fragte, ob er jetzt wirklich Doktor wäre. Im Gespräch klärt sich vieles. Auch bei parship.

Natürlich kann es zu Missverständnissen kommen. Daten und Zahlen können verdreht werden. Ein Monat mehr oder weniger abweichend von der Realität dokumentiert sein. Passiert. Jedem! 

Nur in wesentlichen Punkten, sollte es halt stimmen. 125kg anstatt wie die angegeben 75 Biopreneinheiten fallen optisch auf. Ist so!!

Und die Mitgliedschaft als Einzelperson in Institutionen, wo nur Staaten Mitglied werden können, auch. Und da man Politikwissenschaft studiert haben will, sollte das bekannt sein, oder? Das ist wie nicht nur eine Waage zu haben sondern auch die zusätzliche Spezialfertigkeit zu besitzen sie korrekt ablesen zu können. 

Und wenn sich das alles dann wie ein roter Faden durch die Vita ringelt und schleimt, und sich eben diese immer weiter verkürzt, mitunter dann im zehnten gestotterten Anlauf, eben weil man sich von dem schönen Schein offensichtlich nicht so richtig zu trennen vermag, dann ist das Parshipen mit den Mitmenschen schwierig. 

Momentan erscheint es fast schon wichtig, Frau Baerbock nach ihrer notariell beglaubigten Geburtsurkunde zu fragen, damit der parshipwillige Bürger noch ein wenig Restvertrauen in das präsentierte Profil haben kann.

Jeder weiß, dass bei parship irgendwann auffällt, dass man Bäcker ist und eben nicht Doktor der Ökologie. Spätestens wenn man zusammen ist und dann allmorgendlich um 0300h aus dem Bett hüpft, um schon mal früher an die Arbeit zu gehen… Schläfst du noch, oder parshipst du schon wieder?

Und wie läuft das bei Annlena Bearbock? Präsentiert sie noch, oder baerbockt sie wieder? Oder baerbockt sie noch und künstelt schon wieder? – Man weiß es nicht.

Jeder PR-Berater würde ihr nun raten das grausame Kapitel des eigenen Unvermögens beruflich adäquate Nachweise erbringen zu können abzuschließen und einfach die leidige Vita verkürzend so zu präsentieren:

„Beruflich habe ich mich immer für die Umwelt eingesetzt (Punkt!)“

Das ist glaubhaft, nachvollziehbar und klassisches Understatement. Lässt alles offen und schließt vieles ab. Leider auch die Kanzlerschaft, denn solche Experten braucht ein 83-Millionenvolk halt nicht in der Spitzenstelle unserer Regierung. 

Klar, alle Menschen sind gleich, nur glücklicherweise sind nicht alle Stellen für jeden geeignet. Kennen wir. Als Arbeitsstelle und auch als Stelle im Herzen des anderen. Monster, stepstone und parship wissen ein Lied davon zu singen. Wir jetzt auch.

Annalena, arbeitest Du auch mal richtig, oder baerbockst Du immernoch? Ist eigentlich egal WAS Du machst, nur bitte nicht im Kanzleramt oder sonstwo in der Regierung. Da ist unser Anspruch höher, denn wir zahlen ja für parship. Da wollen wir dann auch unsere wirkliche Liebe finden. Halt parshipen und nicht baerbocken. – SIC!

 

 

Dazu auch:

RABENSPIEGEL: Logisch betrachtet, Baerbock kann keinen Master haben!

RABENSPIEGEL: Annalena hüpft für Bildung

RABENSPIEGEL: Warum nur Kürzflüge?

Was nun Frau Baerbock?

Erlösung durch Enteignung

 




Arbeiten bis zum Tag X: Die Altersarmut ist unabwendbar geworden

2018 (veröffentlicht bei www.conplore.com – „Stresstest Altersarmut“), also weit vor dem, was da als Corona-Pandemie in die Geschichte eingehen wird und dessen Auswirkungen auf Staaten, Gesellschaft und Menschheit insgesamt kaum abzuschätzen ist, war es schon klar, dass unser System am Ende dessen angekommen ist, was da „zukunftsfähig“ heißen könnte. Oder sollte. Die Altersarmut breiter Massen wird greifbar(er).

Das Sozialsystem und damit unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung soll immer weiter durch das Arbeiten bis ins hohe Alter stabilisiert werden. Längere Einnahmen und weniger Ausgaben sollen das System stützen.
Doch es zeigt sich schon jetzt, dass Covid-19/20/21/X gerade als Gefahr für Ältere diesen Plan schon gedanklich relativiert. Und darüber redet wieder einmal keiner. Und daher wird es auch wieder keine Konzepte geben. Bis es zu spät ist. Wieder zu spät sein wird. Nicht könnte.
Damals schrieb ich diesen u.a. Fachartikel, den ich so belasse, damit klar wird, was vor drei Jahren schon auf dem Tablett der Verantwortlichen lag. Was absehbar war. Und auch wo Stellschrauben hätten gestellt werden müssen.

Corona mag vieles verursacht haben, aber der demographische Wandel war lange bekannt, seine Auswirkungen und auch, dass unsere Wirtschaft es nach dem Boom viel schwerer haben wird Ressourcen bereitzustellen.

Wie es scheint war das zu viel erwartet. Aber es möge sich jeder selbst ein Bild machen. Und dieses Bild ist notwendig. Vor der Wahl, wo viel zu viele glauben, Geld für Ideen ausgeben zu können, die nichts mit dem wirklich drängendem Problem zu tun haben.

Oder sollen tatsächlich die, die all das aufgebaut haben am Ende in der Schlange zur öffentlichen Suppenküche stehen? Denn genau das könnte uns drohen.

Der Artikel ist drei Jahre alt. Wer das im Hinterkopf behält und rekapituliert, was seitdem passiert ist, möge erahnen, was in drei Jahren mit Eintritt der Masse der Babyboomer-Generation in den Ruhestand passieren wird. Die Kommentarfunktion darf und SOLL genutzt werden. Denn es geht um UNS ALLE!

 

Stresstest Altersarmut (Conplore, 2018):

Wie es scheint fallen der demographische Wandel, die Digitalisierung und das Ende des aktuellen globalen Wirtschaftszyklus zeitlich zusammen und werden sich gegenseitig verstärken, was differenzierte Überlegungen und Gedanken zu dem Thema Altersarmut an sich zwingend notwendig macht.

Altersarmut geistert jetzt schon als Begriff – und zunehmend auch als beängstigende Vorstellung – durch unsere Gesellschaft. Die Angst, dass die Sozialsysteme nicht mehr für alle reichen. Das Rentensystem versagt, schlicht überfordert ist. Der demographische Wandel das alles noch fördert und begünstigt. Sogar verstärkt. Immer wieder kommen Warnungen, dass selbst die private oder betriebliche Altersvorsorge nicht mehr ausreicht. Dieser Artikel soll helfen einen kurzen Überblick über das zu gewinnen, was auf uns zukommen könnte – wenn sie eintrifft.

Teil 1 behandelt hierzu die allgemeinen wirtschaftlichen Folgen, Teil 2 die gesellschaftlichen Umwälzungen und Teil 3 die politische Dimensionen dieser möglichen, sich aber abzeichnenden Entwicklung.

Politik - Altersarmut Deutschland - Demographie - Bild 1

 

TEIL 1 – Die Wirtschaftlichen Folgen

Die wirtschaftlichen Folgen werden die Ursache für gesellschaftliche und politische Entwicklungen sein. Die bisherige Gleichung der Toleranz wird so nicht mehr greifen. Sie basierte auf etwas, was da Wohlstand und Sicherheit hieß und als Summe das ausmachte, was Politiker gern als Toleranz ausgelegt haben, letztlich aber aus dem sicheren Wohlstand heraus genährte Gleichgültigkeit der Masse war. Der Wegfall von Sicherheit (z.B. Köln 2015/16) und nun drohende Wohlstandsverluste (siehe „Essener Tafel-Debatte) haben hier die Risslinien in der Toleranz-Formel sichtbar werden lassen.

Die wirtschaftlichen Folgen werden individuell, betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich sichtbar werden. Allein 900 Milliarden Euro im Bundeshaushalt für Soziales machen die Dimension deutlich, was schon jetzt an Aufwände in das gesteckt werden, was da Sozialstaat heißt.

Im Jahr 2018 bezogen durchschnittlich 4.265.284 Personen in Deutschland Arbeitslosengeld II wie man schnell ergoogln kann.

Wenn die Altersarmut nur zehn (10) Prozent der geburtenstarken Jahrgänge betrifft, die ab 2024 in Rente/Pension gehen, wird sich die Zahl bis 2030 mindestens verdoppeln, die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden also zusätzlich belasten, was dann die Dimension der „Herausforderung“ – altdeutsch: der demographischen Katastrophe! – deutlich macht.

Individuelle Folgen

Die individuelle Dimension der Altersarmut entsteht durch die Parallelität diverser, seit Jahren bekannter und sogar absichtlich herbeigeführter Folgen, die da sind:

  • sinkendes Rentenniveau bei gleichbleibenden/steigenden Lebenshaltungskosten;
  • Kopplung der Rente an Lohnkosten, die in den letzten fünfzehn Jahren aber stagnierten;
  • verstärkt durch die Ausdehnung des Billiglohnsektors seit der Agenda 2010;
  • sukzessive Vollversteuerung der Rente;
  • Mietfalle in Ballungsgebieten durch nicht stattgefundene Baumaßnahmen, gerade auch unter dem Aspekt Migration;
  • Niedrigzinspolitik der EZB und damit Wegfall der Zins-und-Zinseszinsentwicklung von privaten Lebens- und Rentenversicherungen gerade für Selbständige;
  • überdurchschnittlich steigende Lebenshaltungskosten bei Grundnahrungsmitteln (siehe z.B.: Milchprodukte);
  • steigende Energiekosten hier vor allem die Zins-und-Zinseszinswirkung der EEG-Umlage zur Finanzierung des Atomausstiegs;
  • Konkurrenz der unterversorgten Leistungsempfänger/Bedürftigen und damit einhergehende Verdrängungseffekte in/bei nichtstaatlichen Hilfsorganisationen zu Lasten Schwächerer, die somit noch weniger Geld zur Verfügung haben (Sozialdarwinismus);
  • zusätzliche Steuern wie z.B. die Erhöhung der Grundsteuer, die das mietfreie Wohnen im Alter ad absurdum führen könnte;
  • das Nichterreichen von 45 Beitragsjahren durch eine zu oft unterbrochene „Erwerbsvita“, was gerade alleinerziehende Mütter, allein pflegende Familienangehörige und Arbeitslose betrifft. Aber auch Menschen, die durch Unmöglichkeit (Gesundheit/Berufsunfähigkeit) 45 Beitragsjahre nicht erreichen werden können;
  • frühzeitige Entlassung aus dem Berufsleben ohne Chance auf Wiedereinstellung aufgrund des alleinigen Alters (ein Aspekt, der völlig untergeht!);
  • Frühzeitige Entlassung / Wegfall der Berufsaussichten durch die Digitalisierung.

Die Kombination und/oder Parallelität o.g. Einzelfaktoren kann schnell, gerade an Bemessungsgrenzen sozialgesetzlicher Hilfen, zu finanziellen Einschränkungen führen, die letztlich das Versorgungsniveau des betroffenen Kreises (auch!) unter das Sozialhilfeniveau drücken. Dauerhaft und nicht unterstützt.

Das ist schon jetzt das Dilemma vieler Selbstständigen, die ihre Altersvorsorge über Lebensversicherungen aufgebaut haben und die letzten Jahre keine Zinsen bekommen aber Verwaltungsabschläge gezahlt haben. Von einem Inflationsausgleich ganz zu schweigen…

Der Kreis der so Betroffenen, wo die angedachte (auch zusätzliche) Aufstockung der Altersvorsorge über solche Produkte lief, ist in Deutschland flächendeckend und betrifft gerade die geburtenstarken Jahrgänge. Daher wirkt dieser Effekt verstärkend.

Die wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen

Im Bereich des Marketings wird gern und oft von der „Golden-Generation“ und dem „Silver-Business“ geschwärmt. Gemeint ist ein Megatrend vom US-amerikanischen Futurologen John Naisbitt, der diesen 1982 schon aufzeigte.[1]

Für Länder mit besser verteilter Demographie, die weniger einer kopflastigen Zwiebel entspricht, mag das zutreffen. Auf Österreich und Deutschland, bedingt durch Kriegsverluste, Pillenknick und moderner Familienpolitik, aber nicht. Zumindest nicht, wenn wir die Prämisse betrachten, dass diese „goldene Generation“ der Alten für das „Business mit den Silberhaarigen“ über Vermögen verfügen muss, dass in Lifestyle, Investitionen oder auch nur Überschuss fließen kann. Schlicht verfügbar ist.

Und hier sind nicht nur Unternehmen mit Produkten und Services betroffen, die sich hier auf unsere momentan noch gut versorgten Rentner/Pensionäre spezialisiert haben sondern auch die, deren Kunden sich hier (überwiegend) Kunden gesucht haben.

Aber auch durch fehlende Einkommensbestandteile im Alter werden Investitionen nicht mehr getätigt werden, die jetzt noch normal sind. Zum Beispiel das eigene Auto. Letzteres ist ein Produkt, an dem in Deutschland eine Schlüsselindustrie – und damit auch Arbeitsplätze – hängt.

Viele werden auch durch das sinkende örtliche/regionale Wohlstandsniveau ihre geschäftliche Existenz verlieren. Das ist mitunter schon jetzt in Ostdeutschland zu sehen, wo junge Familien in bestimmten Regionen kaum noch anzutreffen sind.

Der regionale Aspekt des demographischen Wandels betrifft nicht nur Fachkräfte(-mangel) sondern auch den möglichen Absatz und die Auftragslage. Und ganz besonders dann, wenn es sich um wirtschaftlich schwache Gebiete oder Randlagen handelt.

Dass hierbei immer der Aspekt zu berücksichtigen ist, was die Kunden der eigenen Kunden brauchen (werden!) ist oft etwas, was vergessen wird oder aber kaum aus dem Tagesgeschäft heraus verifizierbar ist.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs). Und diese könnten dann schnell selbst in die Demographiefalle laufen. Mit all den dann verstärkenden Wirkungen des Arbeitsplatzverlustes der eigenen Mitarbeiter für die Region und deren individuellen Absicherung der Rente.

Auch wird die zunehmende Sensibilisierung der Mitarbeiter zusätzliche Forderungen in Tarif- und Lohn/Gehaltsverhandlungen einfließen lassen. Gewerkschaften stärken und diese dann Mitbestimmungsrechte entsprechend wahrnehmen lassen. Die sich abzeichnenden innerbetrieblichen Konflikte werden von außen massiv angeheizt werden.[2]

Die Forderung einer gesetzlich vorgeschriebenen Betriebsrente spricht da eine deutliche Sprache. Diese ist schon jetzt für viele Unternehmen durch die Nichtverzinsung einerseits aber der garantierten zugesagten Verzinsung der Betriebsrente andererseits für viele Unternehmen existenzgefährdend. Auch eine Folge der EZB-Geldpolitik, über die niemand redet. Es ist absehbar, dass viele Unternehmen bewusst liquidiert werden müssen, um die Interessen der Gesellschafter zu schützen, die sonst ein betriebsrententechnisches bodenloses Loch finanzieren. Letzteres wird auch verstärkend auf Altersarmut wirken.

Hier wird die Verzahnung von individueller Folgen der demographischen Entwicklung und unternehmerischem Erfolg sichtbar, die einander verstärkend gegenseitig fördern aber auch schaden können.

Auch wird nun offensichtlich, dass viele Betriebsrenten so in ihrer Höhe nicht mehr aufrechterhalten werden können. Es häufen sich nun Meldungen, dass einige Betriebsrentenkassen in Schwierigkeiten sind. Und das betrifft selbst die katholische Kirche mit ihrer internen Altersvorsorge.

Damit das System insgesamt funktioniert sind regelpolitische Vorgaben ganzheitlicher Art erforderlich, die sich nicht in ihrer Wirkung konterkarieren. Also volkswirtschaftliche Stellschrauben regelpolitischer Art erfordern, die frühzeitig definiert, rechtzeitig umgesetzt und dann auch hinreichend finanziell unterpolstert sein müssen, um wirksam zu sein.[3]

 

Im Koalitionspapier der neuen GroKo ist da aber rein gar nicht von zu lesen. Noch nicht mal als Absichtsgedanke.

Die volkswirtschaftlichen Folgen

Allein schon die aktuelle Höhe des Bundeshaushaltes für Soziales von über 900.000.000.000 Euro bei 4.300.000 zu Unterstützenden zeigt die mögliche volkswirtschaftliche steigende Relevanz auf.

Denn die Finanzierungslast ist da, egal ob da noch etwas zukommt oder auch, ob es bei der guten wirtschaftlichen Lage insgesamt bleibt, die das bisher finanziert hat. Letztere ist mit einem Aufschwung verbunden, der nun seit fast zehn Jahren anhält und in vielen Köpfen weiter „als gegeben“ angesehen wird. „Das spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ ist eine alte Weisheit, die in Zeiten parteipolitischer Klientelsubventionierung unmodern, dafür aber proaktiv das zukünftige Problem vergrößernd, geworden ist.

Dennoch sind die ersten Börsen-Indices schon rein technisch betrachtet in einer Wendephase, die, wenn sie real eintritt, eben keine steigenden Gewinne und damit Steuermittel mehr wahrscheinlich sein lässt. Und das GroKo-Problem „wohin mit den Milliarden“ dann eine netten Erinnerung an bessere Zeiten sein lässt.
Seit 2016 ist der investive Teil der Ausgaben deutlich hinter den zu stemmenden Sozialausgaben zurückgefallen. Der Fortschritt, der seit der Krise 2008 mit großen Opfern erzielt wurde ist dahin.

Dennoch wird auch bei schwächelnder Wirtschaft der Staat aus seiner sozialpolitischen Aufgabe nicht entlassen sein. Und es kann auch nicht sein, dass diese Aufgabe dann an gemeinnützigen Vereinen und ehrenamtlichen Mitarbeitern hängen bleibt, so wie bisher. Denn dass diese nichtstaatlichen Hilfen an eine Grenze dessen angekommen sind, die darüber hinaus künstlich – weil willkürlich, unausgewogen und ad hoc – verschärft worden ist, hat man in Essen gesehen.[4]

Bei einer – nur angenommenen!! – Verdopplung der Bedürftigkeit von Teilen der Rentner/Pensionäre sowie den zu finanzierenden Migranten in ähnlich angespannter sozialer Lage, müsste der Haushaltstitel eine „ähnliche Entwicklung“ nehmen, was aber realpolitisch/haushaltstechnisch kaum auf bisherigem Niveau darstellbar ist. Schon gar nicht in einer möglichen Zeit der wirtschaftlichen Stagnation und damit einhergehenden sinkenden Steuereinnahmen. Es wird Einschnitte geben müssen.

Dass diese negative wirtschaftliche Entwicklung kommt, ist als Faktum zu sehen, da Wirtschaftszyklen als Prämissen anzusehen sind. Dass sie ggf. mit unserem demographischen Problem zeitlich zusammenfallen oder sich zumindest teilweise überlappen könnten ist immer mehr wahrscheinlich. Dann würden sie wirtschaftlich verstärkend –prozyklisch!– wirken.

Die daraus resultierenden individuellen Schicksale werden keine Einzelfälle sein, sondern in die Hunderttausende (Millionen?) gehen und das Sozialsystem überfordern, zumal die Volkswirtschaft gewisse Altlasten zu stemmen hat, über die keiner gern redet:

  1. fehlende Pensionsrückstellungen für Beamte in Bund, Ländern und Kommunen zwischen 800 und 2.000 Milliarden (inkl. Krankenkassenbeihilfen)
  2. Energiewende (1.000 Milliarden)
  3. ggf. zu erfüllende Bürgschaften/Fonds/Rettungsschirme für den Euro: 3.000 Milliarden.
  4. Ausbau des digitalen Netzes (100 Milliarden) / Digitalisierung an sich

Das alles sind OFFENE Posten, deren Finanzierung letztlich noch KOMPLETT aussteht und nur durch Versprechungen – unseren angeblichen Wohlstand und unsere gute wirtschaftliche Gesamtlage – gestützt sind.

Dass sich hier gesellschaftliche Verwerfungen auftun könnten ist folgerichtig und schon logisch determiniert. Zu denken, dass das alles ohne Folgen bleibt, sich nicht gegenseitig verstärkt und somit den Grundpfeiler unseres sozialen Friedens erschüttert, ist illusionistisch. Das Wort weltfremd wäre hier auch angebracht.

Risse im System zeigen sich immer zuerst dort, wo ohnehin wenig da ist. Die Belastungsgrenze erreicht ist. Wo jeder Euro weniger zusätzliche und sofort spürbare Einschränkungen bedürfen, um ihn zu kompensieren. Gerade dann und für die, die über den Grenzen dessen liegen wo Sozialsysteme nach unten greifen, unterstützen und abfedern helfen. Den sozialen Frieden garantieren. Wo dann am Monatsende durchaus auch in Deutschland Hunger herrschen kann!

Diese Bruchzone ist mit und bei „Den Tafeln“ offensichtlich; der gesellschaftliche Bruch zur Armut offensichtlich geworden. Alltagsarmut aus dem Dunkel dessen gezerrt worden, was da auch Toleranz hieß:[5]

MEINE Sicherheit und MEIN Wohlstand machen mich tolerant gegenüber dem, was ANDERE eben NICHT haben. Tolerant gegenüber der Möglichkeit wegsehen zu KÖNNEN in der Hoffnung, dass MAN(?) sich schon mit SICHERHEIT(??) kümmert.

Die mögliche Altersarmut in ihrer Dimension, die auf uns alle zukommt, wird diese gesellschaftliche Toleranzformel nicht nur aufweichen, oder zur Disposition stellen, sie wird sie in sehr naher Zukunft einfach hinwegfegen! Denn sie ist nur eines: ignorant

TEIL 2 – Die gesellschaftliche Umwälzungen

Die wirtschaftlichen Folgen werden die Ursache für gesellschaftliche und politische Entwicklungen sein. Das, was als sozialer Frieden gilt, basierte auf der Idee einer herstellbaren(!) rechtlich garantierten, verlässlichen und dauerhaften Versorgungssicherheit, die Bedürftigkeit aber auch Schicksalsschläge abzufedern vermag.

Versorgungsengpässe und -ausfälle wie Ende der 20er zu vermeiden und die Warteschlangen öffentlicher Suppenküchen nicht als Wahlkampfort nutzen zu können. So auch als Strategie radikale Einflussnahme auf die Armen abzuwenden, um nicht wieder einen Aufstieg radikaler Kräfte zu begünstigen.

Diese Strategie setzt aber erstens voraus, dass der Staat wirtschaftlich, organisatorisch und rechtlich in der Lage ist seine soziale Aufgabe und Pflicht zu erfüllen und (!) Nichtbedürftigkeit zu erkennen/auszufiltern sowie zweitens ein geschlossenes System, in dem diese steuerumlagefinanzierte Form der sozialen Absicherung greifen kann und nicht von außen überrannt wird.

Eine so gestaltete ressourcenabhängige nationale Sozialstaatlichkeit verträgt sich nicht mit offenen Grenzen.

Politik - Altersarmut in Deutschland - Demografischer Wandel - Bild 2

Doch was passiert mit einem solchen System, das durch die Folgen wachsender Altersarmut individuell wie auch betriebswirtschaftlich an die Grenze dessen gebracht wird, was eine Volkswirtschaft ohne gravierende Umverteilungsprozesse zu leisten vermag.

Schon jetzt zahlen wir in Deutschland die zweithöchsten Abgaben weltweit. Haben einen Etat von 900 Milliarden im Jahr für Sozialausgaben und fast 4,3 Millionen zu Unterstützende. Also von über 5% der Gesamtbevölkerung! Was passiert, wenn durch demographischen Wandel und parallel laufender Digitalisierung Hunderttausende (oder mehrere Millionen…) wenn auch nur kurz- bis mittelfristig dazukommen?

Was passiert mit einer Volkswirtschaft, die darauf angewiesen ist, dass ihre Beschäftigten 45 Beitragsjahre in die Sozialkassen einzahlen, damit allein die Sozialsysteme stabilisiert sind? Mit Sozialsystemen, denen man sogar noch 1,6 Millionen (ff.) bedürftige Menschen hinzugefügt hat, die hier mit absoluter Masse keine Chance auf Zutritt zum Arbeitsmarkt haben. Einen Arbeitsmarkt, der sich durch die Digitalisierung zusätzlich in einem fundamentalen Strukturwandel befindet, der selbst hochqualifizierte Arbeitnehmer und Betriebe überflüssig machen wird und so das Eingangsproblem der Altersarmut in die Mittelschicht hinein möglich werden lässt? Wenn das Bruttoinlandsprodukt durch all das sinkt?[6]

 

Soziale Gerechtigkeit ist ein moralischer-ethischer Anspruch, der belastbare Ressourcen braucht!

Fehlen diese (ausreichenden) Ressourcen, müssen sie entweder beschafft werden (Umverteilung) oder Leistungen (Versorgungslevel/Wohlstand/Lebensqualität) bei Bedürftigen gekürzt werden. Ersteres ist bei dem jetzt schon feststellbaren Abgabenniveau ein Schritt hin zum kommunistischen Weltbild, das überall, wo es praktiziert wurde, versagt hat, und letzteres ein Garant dafür, dass der soziale Frieden bröckeln wird. Die Gesellschaft offener für radikalere Ideen des rechten wie auch linken Spektrums werden könnte.

Neben diesem theoretischen Gedankengang kommt aber ein sehr realer und menschlich nachvollziehbarer Aspekt zum Tragen: Gerechtigkeit!

Die o.g. Verschiebungen würden zwar einem – vielleicht auch neuen – rechtlichen Rahmen folgen, doch wird dieser kaum als gerecht empfunden werden. Die Generation der geburtenstarken Jahrgänge wird sich nicht abspeisen lassen, zumal sie dann über fast zwanzig Jahre hinweg die absolute Mehrheit bei Wahlen stellen werden.

Der Gedanke ein Leben lang für alle und alles bezahlt zu haben, die Einführung der IT, die Finanzierung der Deutschen Einheit, den Strukturwandel und die Globalisierung als mobile und stets ersetzbare „human-ressource“-Spielmasse trotzdem gestemmt zu haben, am Ende leer dann auszugehen, wird – gelinde gesagt – auf einen gewissen Widerstand stoßen.[7]

Deutsche Toleranz ist die Summe aus Wohlstand und Sicherheit![8]

Seit 2015/16 ist klar, dass die Sicherheit gravierende Einschränkungen auch hinsichtlich bürgerlicher Freiheit und Freizügigkeit erfahren hat. Hier auch noch den Wohlstand von Millionen Wahlberechtigter anzutasten um Ressourcenlücken zu finanzieren, die über Jahrzehnte wissentlich, vorsätzlich und sogar ohne jegliche Not zum Teil ad hoc und ohne Planung (Energiewende, Migration) zum Schaden des Systems umgesetzt wurden, würde das, was da als Toleranz verstanden wurde schnell als das entlarven, was es war: Gleichgültigkeit aufgrund individuellen sicheren Wohlstandes/Auskommens.

Letzteres wurde sozialer Frieden genannt und war – neben seiner hochproduktiven, friedlichen und gut ausgebildeten Arbeiterschaft – ein Garant für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Aber auch hier hängt viel an Prämissen…[9]

Die ständig medial präsente Philosophie, dass alles immer und überall garantiert, so auch „alternativlos“ ist, hat staatlicherseits selbst verschuldete gesellschaftliche Begehrlichkeiten fundamentiert, die auch in der Belastungskrise erfüllt sein müssen. Gerade für die, denen man das so immer wieder gebetsmühlenartig ins Hirn gehämmert hat und dafür mit dem Großteil ihres Lebenseinkommens auch gezahlt haben. Denen man nach der Strategie „45-Beitragsjahre und Arbeit bis 67 zur Rettung der Sozialsysteme“ auch noch ein Jahr später Millionen von zusätzlichen und dauerhaften Leistungsbeziehern ins so von ihnen gestützte System geholt hat.

Das so aus logisch-ideologischer Willkür geschaffene Paradoxum wird der methodisch-didaktische Spielball radikaler politischer Strömungen sein, die diesem gesellschaftlichen Dissens aus mangelnden Ressourcen und politischer Weitsicht folgen werden.

Es wird schlicht der breiten und dann auch betroffenen Masse der von der Entwicklung bis hoch in die Mittelschicht Abgehängten nicht zu vermitteln sein, warum nicht eher so etwas gezogen wurde, was da volkstümlich Reißleine heißt.

Der Radikalisierung des politischen Weltbildes der Deutschen wird auch an dem hängen, was dann in diesem möglichen notleidenden Umfeld Sicherheit heißen wird. Solche Szenen wie im kleinen ostdeutschen Ort Crivitz dürfen sich nicht allzu oft wiederholen, schon gar nicht in bei sicherheitsorientierten Senioren!
Dass in diesem Zusammenhang auch familiäre Hilfe erforderlich sein wird ist klar, wird aber aufgrund der weiträumigen weil berufsbedingten Verteilung von Familien recht schwierig werden.

Ein bedeutender Aspekt – weil gern vorausgesetzt- wird die gesellschaftliche Umwälzung fördern: der Verlust staatlicher Ordnung, einheitlichen Rechts und damit dem, was wir als freiheitlich-rechtliche Grundordnung ansehen. Was gerade ältere Mitbürger als solches ansehen, was dann gemeinhin ein Unterschied zu dem ist, was momentan als sakrosanktes Recht angesehen wird.

Recht und Gerechtigkeit sind wissenschaftlich zwei verschiedene Dinge, die in einer Demokratie aber durchaus anpassbar sind. So wurde vielfach das Recht über das hinaus strapaziert, was als gerecht angesehen wird (z.B. Verfahren der Altersbestimmung, Raserurteile oder Umgang mit Gefährdern aller Art und/oder politischer Richtung). Hier zeichnet sich schon jetzt ein Umdenken ab, dass sich in einer möglichen Krise verstärken wird und momentan politischerseits als populistisch bezeichnet oder gar als nationalsozialistisch offen und straflos diffamiert wird.

Schon jetzt gibt es in Deutschland hungernde Menschen. Nicht immer, aber am Monatsende vermehrt. Viele – gerade die Alten – gehen aus Scham nicht zu den Hilfsstellen.

Marc Aurel sagte einmal „Man muss von selbst aufrecht stehen, ohne erst aufrecht gehalten werden zu müssen!“, und ist damit ein Leitsatz, der vielen älteren Bürgern als Kind noch nahegeracht wurde.[10]

Mit dem Verlust von Wohlstand wird auch die Gesundheitsversorgung hinter dem zurückfallen, was wir heute kennen und damit auch die Lebensumstände älterer armer Bürger verschlechtern. Bis hin zur Lebenserwartung. Diese ist abhängig vom Versorgungsstand. Geschichtlich hat sich gezeigt, dass viele – gerade ältere – Menschen nicht gewillt sind dieses unbefristete Leid bis zum natürlichen Ende mitzugehen.

Manche beschließen das im Stillen. Andere werden die Gerechtigkeit dann öffentlich und final einfordern. Vielleicht wird der Begriff des „Terror-Opas“ oder des „Amok-Rentners“ Einzug in unseren Sprachgebrauch nehmen. Als weiterer „Neuer Wert“ einer absehbaren Entwicklung, wenn Ressourcen weiter verschleudert werden.

Es sollte jedem immer völlig klar sein, dass mit dem Wegbrechen des sozialen Friedens als Grundpfeiler der freiheitlich-rechtlichen Grundordnung ein Verteilungskampf stattfinden wird, der getragen von gesellschaftlich-wirtschaftlicher Not die Politik und ihr bisheriges Verständnis von „Machbarkeit“ und dann auch „Verantwortlichkeit“ erreichen und nachhaltig verändern wird.

Eine Altersarmut breiter/größerer Teile der zukünftigen Senioren wird den Staat über die Grenze dessen hinwegstoßen, was finanzierbar, dann wirtschaftlich tragbar und schlussendlich politisch tolerierbar sein wird.

TEIL 3: Die politischen Dimensionen

Die wirtschaftlichen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen werden folgerichtig die Ursache für die politischen Entwicklungen sein. Der möglicherweise bröckelnde soziale Frieden und die damit einhergehende Infragestellung der bis dato gekannten freiheitlich-rechtlichen Grundordnung aufgrund der vielerorts spürbaren sozioökonomischen Fehlentwicklung werden auch andere Entscheidungen der Bürger an der Wahlurne hervorrufen.

Dies ist keine Bedrohung an sich, aber ein typisches Bild, das Demokratie ausmacht. Bürger reagieren auf Fehlentwicklungen. Damit diese Reaktionen bedächtig, nachhaltig und wenig populistisch ausfallen wurden bewusst plebiszitäre Elemente aus unserer Verfassung – wie Volksbegehren und Volksentscheid (z.B. nach Schweizer Vorbild oder in der Weimarer Verfassung vorhanden) ausgeschlossen. Sie werden zwar immer wieder in Diskussionen als „volksnah“ gefordert – aber dennoch schlussendlich verworfen. Auch mit der Begründung, zeitweilige „Unruhethemen“ nicht durch ein Plebiszit entscheidungstechnisch (unnötig weil kurzsichtig und unausgewogen) zu forcieren.

Die Beschränkung auf intervallartige Wahlzyklen lässt dann aber auch – wenn in krisengeschüttelter Zeit – des Volkes Stimme an eben diesen Wahlen Entscheidungen ad hoc treffen und unvorhersehbare Ergebnisse herbeiführen. Kein Problem in Zeiten prosperierenden Wohlstandes mit mäßigem Interesse weil individuelle Befindlichkeiten letztlich erfüllt sind, aber schwierig in krisenbehafteter Zeit, weil dann auch deutlich die Forderung nach einem Politikwechsel aufzeigend.

Dass hier in den letzten zwanzig Jahren ein deutliches Missverständnis bei der Interpretation des Wählerwillens bei den politischen Eliten aufkommen konnte, mag ein Grund dafür sein, warum das letzte bundesdeutsche Wahlergebnis so wenig Um- und Weiterdenken gebracht hat. Es wird also letztlich bei fortschreitendem gesellschaftlichem Unbehagen beim nächsten Mal noch deutlicher ausfallen.

Ausgangspunkt eben dieser sich abzeichnenden politischen Umwälzung bei aufkommender Altersarmut könnte auch hier wieder die Toleranzformel sein:

Deutsche Toleranz ist die Summe aus Wohlstand und Sicherheit!

Wenn diese beiden Faktoren sich merklich, nachhaltig und damit für viele Bürger spürbar verschlechtern, dann versagt der Bürger dem Staat erst den Zuspruch, dann die Gefolgschaft und letztlich die Stimme beim demokratischen Wahlentscheid.

Politik - Altersarmut - Demographie - Bild 3

In Deutschland ist dieser mögliche und radikale Entscheid bei weitem nicht so ausgeprägt wie in Italien, wo die einstmals mächtigen Sozialisten de facto zur Kleinstpartei degradiert wurden. Wenn auch die SPD das gerade deutlich merkt. Oder wie in Frankreich, wo die rechte Partei Front National als zweitstärkste Kraft agiert. Auch gehen die deutschen Bürger, selbst wenn es brodelt, nicht so schnell in politisch begründete Streiks wie anderswo in Europa üblich. Oder randalieren auf den Straßen. In Deutschland sitzt das Wählerherz fester bei den Parteien, die sie immer schon gewählt haben. So war es zumindest, bis o.g. Gleichung allein schon bei der (inneren und gefühlten) Sicherheit ins Wanken geriet. Die daraus resultierenden Verwerfungen haben zu einem Rechtsrutsch in der Höhe von sechs zusätzlichen Prozent und zur Einigung der rechts-nationalen Parteien in den Parlamenten geführt, deren bisherige Wähler durch die um sechs weitere Prozent erstarkte AfD vertreten werden. Und das schon ohne für jedermann spürbare wirtschaftliche Not!

Was passiert also, wenn die Altersarmut drastisch zunimmt, gleichzeitig eine wirtschaftliche Stagnation eintritt, die die Mittelschicht noch weiter bluten – zahlen! – lässt?

Und das hier einiges im Argen liegt, das die Befürchtung aufkommen lässt, dass hier noch einige kaum zu lösenden Probleme – nicht euphemistisch-neusprachliche „Herausforderungen“, nein Probleme! – liegen, mag letztlich zu einer gesteigerten Wechselwahrnehmung führen. Weg von „alles ist möglich“ hin zu „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Der Bürger dann sehr wohl verkatert aus dem Karneval der Möglichkeiten zum verkaterten Aschermittwoch (zurück)findet und beginnt Fragen zu stellen, die ihm bei besserem Nachdenken schon früher hätten eingefallen können.[11]

Dass sich hier die Volksparteien nicht darauf berufen können werden, dass alle Fakten stets auf dem Tisch lagen, ist klar. Nicht in einem Umfeld, wo seit Jahren die Presse hinsichtlich ihres Auftrags unkritisch hinterfragt und als systemtragend wahrgenommen wurde. Mitunter sogar als Teil dessen, was da verzerrte Wahrnehmung genannt wird und im Verein mit eben diesen Volksparteien das geprägt haben, was der Bürger dann als „gelogen“ wahrnehmen wird, sobald die Toleranzformel zu sehr individuell relevant als „beschädigt“ angesehen wird. Eine Einstellung, die schon jetzt eher in den Social Media ausgetauscht wird als am Rednerpult im Parlament oder in Leserbriefen in der Presse.

Gern redet die Politik von „man sollte“ und spricht vom „mündigen Bürger“, der beteiligt werden soll. Nur kam diese Botschaft nie an. Und es wird im Fall einer wachsenden Altersarmut mit Sicherheit nicht das Argument gelten, „dass man sich stets bemüht habe“, denn das war schon in Arbeitszeugnissen immer eine glatte Fünf.

Ergo werden die Volksparteien und damit die Mitte dessen, was da deutsche Politik hieß, massiv an Zuspruch verlieren zugunsten der politischen rechten Hardliner – der einzig schon jetzt erkennbaren Opposition zu dem, was erkennbar aus dem Ruder läuft. Eben weil die Mitte keine Alternative mehr sein kann, wenn individueller Wohlstand und damit auch wahrgenommene Sicherheit bei zu vielen Bürgern wegbrechen oder wegzubrechen drohen.

Das Internet hat das Meinungsbildungsmonopol aufgeweicht und weg von den klassischen Medien hin auf eine Liveplattform gehoben, wo Menschen sich austauschen können, ohne einen presseartigen Zwischen- und Meinungspuffer zu haben. Dies führt sogar bis hin zu dem Grad, dass falsch verstandene Meinungsfreiheit strafrechtlich relevant (Beleidigung) und/oder technisch manipuliert wird (z.B. Bots).

Dass hier ein als Schutz gedachtes Netzdurchdringungsgesetzt (NDG) eher als vertrauensstörend empfunden wird, ist mit Sicherheit dem Umstand geschuldet, dass das federführende Justizministerium selbst bei Verstößen aufgefallen ist. Und das das Umweltministerium mit angeblichen 6.000 Dieselabgastoten pro Jahr Stimmung/Propaganda macht und das alles letztlich ungestraft blieb.

Auch hier ist eine klare Schere zu erkennen, die im Falle einer zunehmenden Schieflage als verstärkend angesehen wird.

Das politisch schon jetzt erkennbare Mittel der Volksparteien ist eine weitere Umschichtung dessen, was da Wohlstand heißt, um systemtragend weitermachen zu können. Und genau das wird nicht funktionieren. Denn trotz aller Steuern, Abgaben, Sonder-Fonds und Umlagen, die von uns bedient, befüllt und immer wieder nachgefüllt werden, war man immer darauf erpicht, keinem etwas direkt wegzunehmen.
Der Einzige, der das mal versucht hat und dafür abgewählt wurde, war Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010. Und die, die davon in der Krise 2006-2008 profitiert hat, war Angela Merkel, die seither vom Erfolg dieser durch sie damals sogar kritisierten Reform zehren konnte. Zehren, abgebend und im Ergebnis das verkennend, was da demographischer Wandel heißt und mit zahlreichen im Teil 1 des Artikels aufgezeigten parallel laufenden Elementen zur Altersarmut beitragen wird.

Daher wird am Ende des Tages, wenn die Rechnung präsentiert wird, hier erstmals seit drei Generationen die Frage aufkommen, wer eigentlich Schuld an dem Zustand unserer Gesellschaft hat. 1945 waren das die zwischen dem 9. und 10. Mai 45 gemeinschaftlich verschwundenen Nazis – was bis heute als ausgemachte Kollektivschuldfrage für alles gilt. Die Nazis haben das verursacht. Punkt. Und keiner war ein Nazi. Nochmals Punkt.

1989 mit dem Fall der Mauer und der Auflösung der DDR war auch keiner Stalinist, Sozialist oder Stasi. Und wer es doch erkennbar war, zog sich etwas zurück, wartete und ist inzwischen fast wieder salonfähig. Das Feindbild SED wurde durch Stasi ersetzt. Die Fehlleistungen des sozialistischen Staates mit unendlich vielen Milliarden an Steuermitteln beerdigt, auch wenn die blühenden Landschaften im Osten immer noch nicht denen des Westens entsprechen. Bis heute. Hier war es Geld, die Euphorie der Wiedervereinigung und eine wenn auch wohlfinanzierte Leidensfähigkeit im Osten, die den Kitt für das stellt, was da Eintracht und fehlende politische Reflexion hieß. Die (SED-)Politschergen konnten oft Karriere machen. Und das sogar ohne ihre Verbrecher-Vergangenheit wie nach 45 verstecken zu müssen.

Doch wird das auch auf das kommende absehbare Szenario zutreffen? – Wohl kaum…

Es werden Fragen aufkommen, die unangenehm sind und durch die Vertreter der Volksparteien kaum logisch zu beantworten sein werden:

  • Warum 45 Beitragsjahre erarbeiten, bis 63,67,70 für den Erhalt des Sozialsystems schuften und am Ende selbst nichts haben?[12]
  • Warum dann noch 1,6 Millionen Menschen zusätzlich – trotz der vorher erkannten Gefahr der sozialen Schieflage – dauerhaft hierherholen? Warum nicht offen sagen, dass diese Menschen hier bleiben oder wieder gehen müssen? Warum nicht offen sagen, dass es Jahre dauern wird, bis diese Menschen Teil unserer in die Sozialsysteme einzahlenden Gesellschaft sein werden? War dieser Effekt nicht absehbar?
  • Warum haben wir hunderte Milliarden in südeuropäische Länder gepumpt? Wo ist die vermittelbare Vision von Europa? Dem EURO? Warum wird es in Berlin hingenommen, dass die größten Profiteure (Polen, Ungarn) die EU blockieren?
  • Warum hat die EZB mit einer immerwährenden Null-Zins-Politik unsere Altersvorsorge („Zins- und Zinseszins-Effekt“) aufweichen dürfen?
  • Warum haften wir solidarisch für (Fehl-)Spekulanten im Bankensystem?
  • Warum wurden vom Staat nicht ausreichend Pensionsrückstellungen für Beamte gebildet?
  • Warum habe ICH nun nichts, obwohl ich für alles gezahlt habe?
  • Warum zahlen nicht die, die das verbockt haben???[13]

Die letzte Frage wird dann geschichtsrelevant. Wenn aus zunehmender individueller Not eine Bewegung wird, agitativ angeheizt und gesteuert womöglich, wird diese in demokratischen Umgebungen systemzerstörend, systembildend – systemerneuernd!- sein. Mitunter auch bei der Klärung sehr pragmatisch anmutender Gesichtspunkte wie die „Lösung der Schuldfrage“ und die „Haftbarmachung der Schuldigen“ wirken. Nach 1989 durfte Honecker samt seiner „Lila Hexe“ Margot ausreisen. Andere wurden gleich nach dem Urteil begnadigt und erhalten bis dato eine auskömmliche Rente/Pension.

Warum? – Weil es uns allen gut ging und wir daher über Schuldfragen großzügig hinwegsehen konnten. Wollte… Man wollte das in der DDR Geschehene vergessen. Eine in Deutschland beliebte psychologische, durchaus gruppendynamische Übersprungshandlung, die damals vielen Tätern geholfen hat der gerechten Strafe zu entgehen. Sie konnten sogar wieder Karriere machen und wichtige staatliche und neutrale Institutionen de facto unterwandern und ideologisch korrumpieren.

Wird die Straflosigkeit der Schuldigen oder auch nur Verantwortlichen auch passieren ohne eine absichernde soziale Hängematte, die die Opfer finanziell auffängt? – Das darf ernsthaft bezweifelt werden. Die menschliche Geschichte zeigt hier immer, überall und kulturübergreifend ein statistisch anderes Bild. Dort wurden die (auch nur vermeidlich) Schuldigen gern volksnah und örtlich „stimmungshebend“ exekutiert.

Das änderte zwar nichts am wirtschaftlichen Umfeld. Nichts an der Not. Und trug in keinem Fall zur Lösung bei. Verschaffte aber der neuen Staatsordnung Raum und Zeit etwas Neues zu bilden/aufzubauen. Natürlich auch mit dem beschlagnahmten Vermögen der gerichteten Täter, deren Kreis auch mal um die erweitert wurde, die zu lautstark für das „ancient regime“ gewesen waren. Dazu wurden im antiken Rom Listen angelegt (Subskription) und zum Wohle von was auch immer abgearbeitet…

Das Internet vergisst nichts. Viele haben sich hier geäußert. Gern auch mit tollen Ideen und Visionen, die immer wieder immer mehr Geld verbrannt haben und am Ende dann nach der Sinnhaftigkeit hinterfragt werden. Nicht könnten. Werden! – Vom Souverän. Dem Volk selbst. Das nun aber leidet, sich verraten fühlt und – wie unmoralisch! – ganz einfach Rache will.

Es würde also naheliegen alles zu tun, damit es nicht dazu kommen kann. Die Eliten also bestrebt sein müssten, den sich abzeichnenden Systemkollaps hinauszuzögern, abzumildern oder gar zu lösen. Doch nichts, rein gar nichts ist davon in den Plänen der GroKo zu erkennen. Weder als Vision noch als Mittelbereitstellung. Stattdessen werden momentane, temporäre Überschüsse in ideologische Projekte gesteckt die das fördern, was bisher so gut geklappt hat: Augenwischerei.

Es gibt noch nicht einmal einen Beauftragten, der über den demographischen Wandel wacht, ihn im Auge behält und Parlament und Regierung gezielt informiert.

4,3 Millionen Bedürftige wurden mit der Essener Tafeldebatte mit ein oder zwei Nebensätzen von Angela Merkel bedacht. Das Thema so wieder versucht ins Reich des Vergessens zu bringen. Die Büchse der Pandora recht schnell wieder zu schließen.

Dabei verunglimpfte sie 60.000 ehrenamtliche Helfer, die tagein tagaus soziale Lücken da füllen, wo anderswo mit wesentlich mehr Geld lieber futuristische Opernhäuser (für wen eigentlich genau?) gebaut wurden als wirklichen Bedürftigen zu helfen. Oder afrikanische Drogen-Dealer im Berliner Görlitzer Park als rassistisch Verfolgte verharmlost werden – in einer vom Staat finanzierten Ausstellung im Problem-Bezirk Kreuzberg.

Wo ehrenamtlich auf Vereinsbasis (!) geholfen werden muss. Tafeln, die beispielsweise nur deshalb Lidl als Kooperationspartner gewinnen konnten, weil die rechtskonforme Entsorgung der gespendeten Lebensmittel teurer wäre als die „rechtliche Aufgabe des (Bilanz-)Wertes“ an sich. Und bequemer ist es auch noch, da die steuerabzugsfähige „Spende“ auch noch abgeholt wird.

Soll das die politische Idee hinter der Vision sein, um Altersarmut zu bekämpfen? – Ist das tatsächlich alles?

Wenn ja, dann wird das unschön werden. Sehr unschön.

Im antiken Griechenland wurde mit dem jährlichen Scherbengericht der verhassteste Politiker für zehn Jahre verbannt. Vielleicht ist das eine Lösung. Es steht aber zu vermuten, dass sie gut dreißig Jahre zu spät kommt…

Politik - Altersarmut Deutschland - Demographie - Karikatur

Mit den Herausforderungen der Euro-Rettung im Anbetracht dessen, was mit Italien auf uns zukommen wird und dem, was ein möglicher Handelskrieg mit den USA bewirken könnte, könnte das Ende des Wirtschaftszyklus schneller eintreten, als mancher – von den letzten 9 Jahren verwöhnt – glauben mag.
Und dann ist die Karikatur von Yusuf Simsek nicht mehr weit weg…

 

Beitrag in Hashtags:

#Rauschenberger #Altersarmut #Politik #Staat #Demographie #futurework #Digitalisierung #Recht #Rente #Geld #Wirtschaft #Armut #Arbeit #Gesellschaft #Zukunft #Corona #Krise #Deutschland

Zum Artikelbeginn

Quellenverzeichnis:

[1] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Future Work und Megatrends – Herausforderungen und Lösungsansätze für die Arbeitswelt der Zukunft: Ein Kompendium zum demographischen Wandel, BoD-Verlag (2018)

[2] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Future Work und Megatrends – Herausforderungen und Lösungsansätze für die Arbeitswelt der Zukunft: Ein Kompendium zum demographischen Wandel; Thema 1.2 Konfliktpotentiale in der Future Work S. 18-53, BoD-Verlag (2018)

[3] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Demografischer Wandel und Future Work: Eine gesellschaftliche Herausforderung für den Arbeitsmarkt der Zukunft, bei: Conplore Magazine (2014)

[4] + [5] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Tischlein deck dich! – oder ist es doch nicht so einfach? (Kommentar), bei: Initiative 50plus (2018)

[6] Vgl.: Sascha Rauschenberger: E-Paper: Joint Future Work und Fehlermöglichkeiten in der Digitalisierung
Teil 2: Migranten und Qualifikation
, bei: Conplore Magazine (2016)

[7] + [12] Manchmal muss man über etwas lachen können, um von der Dramatik nicht überrollt zu werden… –
Vgl.: Sascha Rauschenberger: Mäh, mäh lieber Bürger, es geht Dir an die Wolle! (Eine Glosse), bei: Initiative 50plus (2018)

[8] Diese Toleranzformel wurde anderswo eingehend erörtert und deren Veränderung diskutiert:
Vgl.: Sascha Rauschenberger: „ZAHL, aber halt’s Maul!“, BoD Verlag (2018)

[9] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Der Tag der Arbeit! – Ein Feiertag ohne Berechtigung? (Kommentar), bei: Initiative 50plus (2018)

[10] Vgl.: Marcus Aurelius Antonius (Marc Aurel): Selbstbetrachtungen, 7. Buch / 12. Vers

[11] + [13] Vgl.: Sascha Rauschenberger: Der Karneval der Ignoranz – der soziale Aschermittwoch einer Generation, bei: Initiative 50plus (2018)

[12] = [7]
[13] = [11]

Siehe auch:
„Dampflokomotive Politik“.- Ein Kommentar zur aktuellen politischen Situation

Die Deutschen und ihr Recht auf Widerstand

Klimaaktivist war früher cool, jetzt kommt WUT

Joint Future Work und steigende Personalkosten durch Wohnungsmangel

Die Kosten der Sicherheit

Die Stadtverwaltung 4.0 – Teil 2: Forderungen der Wirtschaft in Zeiten des demographischen Wandels und der Digitalisierung 

Das Fanal der Demographie: Zusammenhang von Bildung, Handwerk, Facharbeit und Politik für die Zukunft 

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus STAR WARS noch?

 

 

Fotoquellen und Skizzen: Yusuf Simsek http://simsek.ch/




Versuche mit Menschen im Nürnberger Kodex von 1947 definiert

Im III. Reich gab es Menschenversuche, die in ihrem Ausmaß und ihrer Brutalität lange gern verdrängt wurden. Versuche wie die des Dr. Mengele in Ausschwitz sind hier nur als Beispiel und am Rande erwähnt, denn es gab diese Versuche auch in Heimen für geistig Behinderte. Nicht nur in KZs, wo man gern auch eineiige Zwillinge heranzog, um eine Vergleichsperson für die „Tests“ zu haben.

Daher gab es neben dem Haupttribunal in Nürnberg auch Nebenprozesse, die sich mit den Medizinern befasst haben, die darin verwickelt waren. Am Ende definierte man dann die Regeln, wie Versuche mit Menschen (egal warum und durch wen) durchzuführen sein und welche unveränderliche Maßstäbe zu gelten haben.

Es scheint an der Zeit, sich den Text wieder einmal in Erinnerung zu rufen.

 

𝗗𝗲𝗿 𝗡𝘂𝗲𝗿𝗻𝗯𝗲𝗿𝗴𝗲𝗿 𝗞𝗼𝗱𝗲𝘅 𝟭𝟵𝟰𝟳

„1. Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, daß die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muß, ihre Einwilligung zu geben; daß sie in der Lage sein muß, unbeeinflußt durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; daß sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muß, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können. Diese letzte Bedingung macht es notwendig, daß der Versuchsperson vor der Einholung ihrer Zustimmung das Wesen, die Länge und der Zweck des Versuches klargemacht werden; sowie die Methode und die Mittel, welche angewendet werden sollen, alle Unannehmlichkeiten und Gefahren, welche mit Fug zu erwarten sind, und die Folgen für ihre Gesundheit oder ihre Person, welche sich aus der Teilnahme ergeben mögen. Die Pflicht und Verantwortlichkeit, den Wert der Zustimmung festzustellen, obliegt jedem, der den Versuch anordnet, leitet oder ihn durchführt. Dies ist eine persönliche Pflicht und Verantwortlichkeit, welche nicht straflos an andere weitergegeben werden kann.

2. Der Versuch muß so gestaltet sein, daß fruchtbare Ergebnisse für das Wohl der Gesellschaft zu erwarten sind, welche nicht durch andere Forschungsmittel oder Methoden zu erlangen sind. Er darf seiner Natur nach nicht willkürlich oder überflüssig sein.

3. Der Versuch ist so zu planen und auf Ergebnissen von Tierversuchen und naturkundlichem Wissen über die Krankheit oder das Forschungsproblem aufzubauen, daß die zu erwartenden Ergebnisse die Durchführung des Versuchs rechtfertigen werden.

4. Der Versuch ist so auszuführen, daß alles unnötige körperliche und seelische Leiden und Schädigungen vermieden werden.

5. Kein Versuch darf durchgeführt werden, wenn von vornherein mit Fug angenommen werden kann, daß es zum Tod oder einem dauernden Schaden führen wird, höchstens jene Versuche ausgenommen, bei welchen der Versuchsleiter gleichzeitig als Versuchsperson dient.

6. Die Gefährdung darf niemals über jene Grenzen hinausgehen, die durch die humanitäre Bedeutung des zu lösenden Problems vorgegeben sind.

7. Es ist für ausreichende Vorbereitung und geeignete Vorrichtungen Sorge zu tragen, um die Versuchsperson auch vor der geringsten Möglichkeit von Verletzung, bleibendem Schaden oder Tod zu schützen.

8. Der Versuch darf nur von wissenschaftlich qualifizierten Personen durchgeführt werden. Größte Geschicklichkeit und Vorsicht sind auf allen Stufen des Versuchs von denjenigen zu verlangen, die den Versuch leiten oder durchführen.

9. Während des Versuches muß der Versuchsperson freigestellt bleiben, den Versuch zu beenden, wenn sie körperlich oder psychisch einen Punkt erreicht hat, an dem ihr seine Fortsetzung unmöglich erscheint.

10. Im Verlauf des Versuchs muß der Versuchsleiter jederzeit darauf vorbereitet sein, den Versuch abzubrechen, wenn er auf Grund des von ihm verlangten guten Glaubens, seiner besonderen Erfahrung und seines sorgfältigen Urteils vermuten muß, daß eine Fortsetzung des Versuches eine Verletzung, eine bleibende Schädigung oder den Tod der Versuchsperson zur Folge haben könnte.“

Zitiert nach: Mitscherlich, A. und Mielke, F. (Hrsg.): Medizin ohne Menschlichkeit. Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses. Frankfurt a.M. 1960, S. 272f.

Wenn man darüber nachdenkt, was da steht und mit dem vergleicht, was so passiert, wird unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass das weitere Nachdenken lohnenswert sein könnte.

Persönlich findet der Autor Punkt 5 interessant und wert darüber nachzudenken. Denn komischerweise wird gern das von den Verantwortlichen gemieden.

 




Die Erlösung durch Enteignung


„Wer immer strebend sich bemüht, den werden wir erlösen“, ist so ein Spruch, an den viele glauben. Doch ist das so? Kann man das so stehen lassen, wenn wir uns umsehen?  Wenn immer mehr Stimmen aus dem linken Raum Enteignung für dies und das fordern? Negativzinsen unsere Wirtschaft beflügeln sollen und oder immaterielle Werte wie Bildung, Zertifikate und Titel inflationär sind? Warum soll erarbeitetes physisches Eigentum in jeder Art und Weise anders behandelt werden wie solche Werte wie ein erreichter und erarbeiteter immaterieller Titel an sich? Sein Wert an sich nicht auch der politisch ideologischen Beliebigkeit anheimfallen?

In Deutschland gibt es seit der Gründung die soziale Marktwirtschaft, in der das Eigentum auch verpflichtet. Das war als Gedanke bei der Gründung der BRD keine ideologische Spinnerei linker Subkulturen, sondern ein moralischer Anspruch aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Man wollte den Wohlstand auf eine breite Basis stellen. Nicht durch spätere Umverteilung, sondern durch eine gerade moralische Linie von Anfang an.

Siebzig Jahre später ist davon nur noch wenig zu sehen, was die Begehrlichkeiten von Umverteilungen wieder weckt und die gesellschaftlichen Extreme stärkt. Reiche zu erschießen, ist so eine Forderung von Linksextremisten, die bei der Parteiversammlung DIE LINKE in Kassel hochkam und lautstark beklatscht wurde. Natürlich fuhr der Vorsitzende dieser Partei dazwischen und ließ verlauten, dass das nicht geht  – aber man diese Leute dann sinnbringender Arbeit zuführen würde. Das ist historisch konsequent, denn Gulags sind auch eine Form der Enteignung. Genau wie KZs es waren. Man enteignet Andersdenke an ihrer Freiheit und an ihrem Leben. Solche Äußerungen sind da wirklich erhellend. Zumal die Empörung zu dieser Aussage recht klein war, was noch erhellender war und ist. Es zeugt von einer Enteignung von Moral und Ethik bei denen, die schreibenderweise eben diese als Keule verwenden, um Gulags gesellschaftsfähig zu machen.

Und mal ehrlich? Wenn man sich nicht aufregt, wenn da so eine Horde von Poststalinisten Reiche als ultima ratio erschießen oder durch Arbeit umbringen will, warum sich dann aufregen, wenn es nur um Wohnungen, Häuser und Wohnblocks geht? Billiger Wohnraum ist inzwischen ein Lebensrecht all derer, die auch WLAN, Strom aus der Steckdose und Einkaufen per Klick-Klick als Lebensrecht ansehen. Was aber genderkonform, vegan, nachhaltig und moralisch richtig zu gestalten wäre…

All das geht, wenn man schon alles hat. Man vollversorgt, umfassend abgesichert und sicher „im Hafen liegt“. Man sich nur darüber Gedanken machen muss, ob man nun sein EZB-Spielgeld in BitCoins, Gold oder doch Immobilien anlegt. Und sich einen Teufel darum kümmert, wie die Zusammenhänge sind. Sie noch nicht mal mehr verstehen will, selbst wenn man die dazu nötige Bildung und das Fachwissen hat. Und bei den verantwortlichen Politikern obliegt gerade letzteres dem freien Fall der Beliebigkeit.

„Wer immer strebend sich bemüht, den werden wir erlösen“, ist nämlich bei genauer Betrachtung eine zweigeteilte Behauptung, die aus Anspruch und Prämisse, dem eigenen aktiven Bemühen an sich, und der allgemeinen Folge, der Belohnung dafür, ausgedrückt wird. Wer also etwas leistet soll auch die Früchte davon haben. Und dies ist durch das WIR, die Gemeinschaft aller Leistenden, gedeckt. Und diese Leistungsgemeinschaft will zwar im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft auch Schwächere schützen, erwartet aber eine Gegenleistung im Rahmen dessen, was JEDEM strebend möglich ist. Denn es impliziert auch, dass das aufrichtige Streben allein schon die gesellschaftliche Achtung und Anerkennung als Leistung erfährt. Egal, was am Ende da individuell herauskommt, solange ein Bemühen erkennbar ist.

Der letzte Abschnitt ist aber etwas, was Wohlstandslinke nicht verstehen. Geistig nicht hinterfragen, in ihren Gesamtzusammenhängen aufweichen, leugnen und als bloße Theorie abtun, die irgendwann möglicherweise in einer kommunistischen Gesellschaft opportun sein könnte. Dass gerade sozialistische Staaten soziales Parasitentum ablehnen, bekämpfen und solche Leute als Asoziale in Haft nehmen mag in Vergessenheit geraten sein. Immerhin ist hierzulande die DDR sein über 30 Jahren tot.

Und Enteignung hat daher viele Möglichkeiten, wo sie klammheimlich greift, ohne sofort aufzufallen. Und was noch wichtiger ist, Enteignungen gehen nicht zum Nulltarif. Es muss gemäß unserer inzwischen gebeutelten und krummgebogenen Verfassung immer ein marktüblicher Gegenwert gezahlt werden. Es kostet also etwas, was mit erarbeitetem Geld bezahlt werden müsste. Und gerade diese EZB-Geldflut, aus Bits und Byts bestehend, schafft bei Enteignungsfreunden glänzende Augen. Der kommunistische Traum ist nun mit kapitalistischen Mitteln finanzierbar! Aus dem Nichts heraus. Und das blöde Volk macht mit!

Wenn es um Enteignungen im Immobiliensektor geht, merkt es noch jeder Esel. Soweit es um das eigene Heim geht, wird dann dieser Esel zum Tiger. Wenn es um den Nachbarn geht schon zum Schmusekater und wenn es um Immobilienkonzerne geht, die tausende bis hunderttausende von Wohnungen haben, dann herrscht Gleichgültigkeit.
Ähnlich beim Auto. Wer das eigene Auto antastet, ist dran. Doch wer die Autobauer diffamiert, angreift und den Autobau unmöglich machen will, wird belächelt aber man lässt ihn machen!

Und an dieser Stelle ist es wirklich erstaunlich, dass selbst die, die ganz offen auf der Zielliste der Stalinisten, Wenigdenker und Nichtdenker stehen, NICHTS tun. Es sich gefallen lassen.

Die deutsche Autoindustrie wurde jahrelang von der DUH angegangen. Mit einem Jahresbudget ausgehebelt, das jeder Autokonzern um ein Vielfaches in die Werbung neuer Modelle steckt. Anstatt eine Stiftung zu gründen, gern via einer Kette von Auslands-NGOs gesponsert, um die eigenen Spuren zu verwischen, und diesen Pseudo-Verein einfach auszuradieren oder zumindest mit eigenen Mitteln auf dem Spielfeld zu schlagen, jammern sie hinterher nach dem Nichtstun(!!) um Milliardenverluste. Verluste, die um ein x-faches größer sind, als das Jahresbudget dieses Umweltterrorvereins, der mit ständigen Falschaussagen manipulierte, diffamierte und ganz einfach log. Wer es nicht glaubt schaue mal auf die Feinstaubwerte seit Corona-Anfang.

Unseren Energiekonzernen ging es ähnlich. Sie wurden in einer Nacht- und Nebelaktion von „jetzt auf gleich“ plattgemacht. Der Atomausstieg per Verkündung und Vertragsbruch war zu viel. Die Masse der Konzerne wurde von ausländischen Konzernen geschluckt, weil sie plötzlich nichts mehr wert waren.

Natürlich wurden auch die Arbeitnehmer in diesen Branchen enteignet. Aber nur um ihre Arbeitsplätze, was ja geht. Zumindest solange man nicht Ü50 war… Dieser Personenkreis wurde zum großen Teil nicht erschossen, aber schon frühzeitig der „lohnenden Rente“ zugeführt. Natürlich auch widerstandslos (HIER), von Nachbarn mitleidig beobachtet und im großen Rahmen ignoriert. Schafe wissen, wie man sich zu verhalten hat (HIER).

Richtig lustig wird es aber, wenn man nun die Immobilienkonzerne ansieht, die auch nichts machen wollen. Kurz vor der Wahl schaut die Branche auf die Fusion ihrer größten Spielpartner und wartet ab. Nichts gelernt könnte man sagen, denn während man eifrig und vor der Börse sabbernd auf das Ergebnis wartet, steuern Grüne, SPD und LINKE auf das Fiasko dessen zu, was diese Fusion samt Branche zur Schlachtbank führen könnte.
Aufmerksame Zeitgeister haben sehr wohl gemerkt, dass der Mietendeckel in Berlin nicht aus Prinzip gekickt wurde, sondern es eines Bundesgesetzes bedarf, ihn zu ändern!!! Und nun denken wir mal an eine RRG-Bundesregierung und die Idee „Reiche zu erschießen“. Das wird sicher toll werden, zumal man Konzerne ja nicht erschießen kann, oder? Fragen wir mal die Auto- und Energiebranche…

Und diese Enteignungen gehen weiter als das Bürgerschaf es wahrhaben will. Was wohl aus der Altersversorgung geworden ist, die nun seit zehn Jahren mit Null-Komma-Null Prozent vervielfacht wurde? Wo sogar Strafzinsen auf Guthaben gezogen werden. Nicht beim Kunden, wohl aber bei den Unternehmen, Fonds und Versicherungen, die diese Vermögen verwalten.

Wo selbst Krankenkassenrücklagen negativ besteuert werden und als Zinsgewinne der EZB zugeschlagen werden. Europäisch solidarisiert werden, würden linke Denker jubelnd bemerken, während Beiträge stetig steigen.
Und das Guthaben auf dem Konto, dem „Sparbuch“ oder in der Portokasse? Richtig, dafür hat die EZB nun einen Inflationskorridor definiert. Vier Prozent soll das dieses Jahr bringen, aber langfristig will man auf zehn (10) Prozent rauf. Natürlich ohne die Zinssätze auf Guthaben nach oben anzupassen, wie wir es mal gewohnt waren und wie es bis zur Gründung der EZB auch wissenschaftlich gelehrt wurde. So an Universitäten wo man Abschlüsse über Jahre machen, i.e.S. von sich erarbeiten musste, anstatt sie für 11000 Euro im Ausland zu kaufen!

Und hier sind wir dann bei recht perfiden Enteignungen angelangt. Wo man beim Verlust von Geld, Vermögen und Eigentum noch aufmerkt, solange es einen selbst betrifft, so schafft es die Eigenträgheit kaum noch aufzumerken, wenn immaterielle (Vermögens-)Werte aufgeweicht, abgeschafft und durch Nichts ersetzt werden.
Das betrifft all die, die bisher glaubten, dass das Streben nach Wissen und Kenntnissen auch zur Erlösung führen würde. Irgendwie zumindest.

 „Weißt du was, dann bist du was“ war auch so eine Volksweisheit, die jetzt durch „weißt du nichts, macht auch nichts“ ersetzt wurde. Roth, Baerbock, Kühnert, Beck, Ziemers, Hofreiter und andere machen es vor.
Nur darf es nicht auffallen, denn der Anspruch nach betiteltem Wissen ist hoch, zumal das Volk tatsächlich die Beruhigungspille braucht, dass die da oben wissen, wovon sie reden. Und da sind Doktor-, Master- und Berufstitel einfach opportun, auch wenn sie zur Erlangung viel zu viel kostbare Zeit brauchen.
Nur geht das auch zunehmend anders, wie wir feststellen. Man kauft sie sich, lässt sie sich zuerkennen oder aber man lässt sie durch andere „erlangen“. Klaut deren Wissen und unterschlägt ihre Urheberschaft oder aber man lässt sie gleich von „Mitarbeitern“ schreiben. Kommerziell heißen die Ghostwriter und sind nicht nur bei Biographien tätig…

Dass hier dann ehrenhafte Wissenschaftler, Studierende und wirkliche Experten betrogen, beraubt und enteignet werden, indem man ihre Leistungen zumindest schmälert und mit Füßen tritt fällt nur denen auf, denen das passierte.
Vor jedem Film kommt die nette Szene, wo vor Raubkopien gewarnt wird. Als schleichende Enteignung für die künstlerisch Schaffenden. Nur welche Chance hat das, wenn selbst Amazon ungestraft Raubkopien verkaufen kann, ohne Strafe zu fürchten? Was lernt der Jugendliche, wenn er den neusten Streifen einfach mal „runterlädt“ dann für das, was dann am Ende mal sein Master werden soll? Gern auch an der LSB in UK für 11000 Euro als Einmaljahresgebühr?

Enteignung hat viele Gesichter und politischerseits versucht man alles diese verschiedenen Arten mit grundauf verschiedenen Definitionen zu unterlegen.
Natürlich sollen Wohnungskonzerne nicht enteignet werden. Sie würden ja einen Gegenwert bekommen, der natürlich dann den noch anzupassenden Gesetzen genügen würde. Mit Sicherheit. Diese Gesetze würden einer gewinnbringenden Verwendung zugeführt werden. Keiner würde erschossen werden…

Selbstverständlich ist eine gewollte und unbekämpfte Inflation keine Enteignung der Sparer. Sie stellt eine neue Möglichkeit der Sanierung von Gelddrucksystemen dar, welche den Staatsfinanzen die Überschuldung entreißen. Und dazu mit erarbeitetem und versteuertem eigenem Geld beizutragen ist erste solidarische Bürgerpflicht.
Und natürlich kann nichts enteignet werden, was gar nicht physikalisch ist. Wir reden zwar von Upload-Filtern und geistigem Eigentum im Internet und überhaupt, nur gilt das dann nicht für Fußnoten in Arbeiten von gewissen Wissenschaftlern. Genauso wenig wie bei Geschäftszweigen, die Raubkopien so groß gemacht haben, dass selbst die Mafia vor Neid erblasst. Egal ob das nun Medien bei Amazon sind oder Master-Titel bei Privatuniversitäten hier und da. Oder der Doktor als höchste akademische Würde für rein wissenschaftliches Schaffen und Arbeiten.

Warum auch nicht. Wenn man die angepassten Anforderungen von Abitur bis Sportabzeichen nachverfolgt ist auch eine gewisse Inflation zu bemerken. Nicht nur was die Noten angeht, die sind auch inflationär, sondern auch was die zu erbringenden Inhalte und Anforderungen betrifft.
Das geht dann bis zu dem Punkt, wo Ausbildungsbetriebe schulische Inhalte nachvermitteln müssen, obwohl das Zeugnis gut bis sehr gut ausgewiesen hat.
Studierfähigkeit wird auch zunehmend zum Fremdwort. Selbst für Richtungen, die „irgendwas mit Medien“ zu tun haben und MINT-Fächer als streberisch-verrücktes Utopia erscheinen lassen.

Was das dann letztlich alles für Patente bedeutet zeigt uns immer wieder China, wo die Wertschätzung für geistiges Eigentum durch den Willen gezeigt wird, gute Ideen zu kopieren und sie so anzuerkennen. Und das ist leider kein Witz, sondern die beim Zoll oft gehörte Begründung chinesischer Messeaussteller. 
Andere fordern nach jahrelanger Forschung und millionenschweren Investitionen bei vollem eigenen Risiko des Erfinders, dass diese Patente dann freigegeben werden…
Auch das ist in beiden Fällen eine Enteignung, auch wenn sie sich anders nennt.

Wenn wir all das betrachten dann sehen wir aber die schlimmste Enteignung vor unseren Augen. Dazu einfach in den Spiegel schauen. Denn DU wurstest enteignet. Ja DU!
Man hat DIR die Fähigkeit genommen es zu merken. Dafür hat man DIR die Möglichkeit gegeben es zu ignorieren. Und ganz nebenbei hast DU es dann vergessen, dass am Ende auch DU betroffen sein wirst. Und sobald (nicht wenn!!) DU es dann merkst, dann schaut dein noch nicht selbst betroffener Nachbar DICH mitleidig an und lässt DICH in DEINEM Elend stehen.
Exakt so wie DU jetzt all die betrachtest, deren Betroffenheit DICH noch nicht betrifft.

Das gilt individuell als Person, oder aber auch als Konzern. Denn da besteht kein Unterschied, weil überall Menschen sitzen, die eben diesem Muster folgen.

„Du sollst nicht stehlen“ stand am Anfang aller Gesetze. Vage genug um Spielräume zu lassen, aber klar genug, dass Stehlen egal was und wo von wem und wofür IMMER Diebstahl ist. Uneingeschränkt als Verbrechen angesehen wird. Das war der Grundsatz, auf dem alles fußt. Weltweit.

Wir unterscheiden zwischen Raub, Diebstahl, Erpressung und Enteignung und haben es geschafft diese vier Kategorien weiter zu unterteilen bis hin zu der Nummer, wo Moral Recht schlägt. Sogar die Verfassung aushebelt.

Nun denn. Auch die Bibel kennt die Erlösung. Nach einem strebsamen Tun sich an die zehn denkbar simpelsten Gesetze zu halten…

Sei getreu bis in den Tod, so will ich Dir die Krone des Lebens geben“, heißt es dort.

Es wird noch spannend mit den Krönchen… Hier und anderswo!

SIC!

Titelbild: Yusuf Simsek





Giffey tritt zurück und als Kandidatin zur Bürgermeisterwahl an

Es kommt nicht oft vor, dass man morgens wach wird, auf dem Handy Nachrichten liest, aus dem Bett springt, sich einen guten Whisky gönnt und verzweifelt eine Victory-Zigarre vermisst, weil man Nichtraucher ist.
Frau Giffey tritt als Familienministerin zurück. Ein längst überfälliger Schritt. Gemessen an Anstand und Sitte. Nur haperte es daran.

Was bei von und zu Guttenberg in ähnlicher Situation ein paar Wochen dauerte, schleppte sich bei dieser Quotendame über Jahre dahin. Respekt! So ein dickes Fell muss man erst mal haben. Andererseits ist sie Alleinverdienerin für eine Familie und hat einen Ehemann, der aufgrund von viel krimineller Energie seinen Beamtenstatus verloren und ohne weitere Ansprüche aus dem Staatsdienst entlassen wurde. Welches Vorbild das für die eigenen Kinderchen ist, könnte uns Frau Ex-Bundesfamilienministerin sicher sagen, doch wird sie dazu eher schweigsam sein.

Das unwürdige Schauspiel wird selbst von der linksgeneigten Presse als überfällig kommentiert, was schon viel aussagt.

Doch warum nun dieser Sinneswandel? Warum auf weitere zu ersitzende Pensionsansprüche verzichten und das „Ding“ weiter bis zum ruhmreichen Ende der Regierung Merkel aussitzen? Warum es nicht so machen wie viele Betrüger vor ihr, quer durch alle Fraktionen, die noch mitnahmen was sie konnten. Um das betrogene und gutgläubige Wählervolk noch zusätzlich zu schädigen, wo es nur geht.

Wie Frau Hinz aus Essen, eine Parteikollegin von ihr. Die angebliche Volljuristin mit Konzernerfahrung und Finanzexpertin, die es als menschliches Plagiat bis in den Finanzausschuss schaffte, Volksreden im Bundestag hielt und hochnäsig Weisheiten von sich gab, deren Relevanz sie nie beurteilen konnte. Zumindest nicht fachlich.

Jahrzehntelang in Essen gehypt, obwohl bekannt war, dass es da dunkle Stellen in der veröffentlichten Vita gab. Wie nun auch bei Frau Baerbock offensichtlich wird.
Gestützt von ihrem Kreisvorsitzenden aus Essen, der komischerweise auch Justizminister in NRW war und nun als Fraktionsvorsitzender der SPD Herrn Laschet im nächsten Wahlgang beerben will, konnte Hinz sich halten, dann ungestraft abtauchen und sich dabei noch weitere Pensionsansprüche ergaunern. OK: vielleicht nicht ergaunern, aber mindestens ersitzen oder erschleichen. Der Wähler vergisst so etwas gern, wie Politiker nur zu gut wissen. Daher auch die Hoffnung von Herrn Thomas Kutschaty Ministerpräsident werden zu können. Trotz Hinz und trotz Silvester 2015/16 in Köln.

Doch warum macht nun Giffey das? Was ist ihr Ziel, zumal das endgültige Urteil zur Doktorarbeit offiziell noch aussteht? Den Doktor hatte sie ohnehin schon als Titel ruhen lassen…
Weil es einerseits besser aussieht proaktiv das Unabwendbare zu tun und dann diese Debatte aus dem herauszulassen, was dann als Charakterdebatte in den Wahlkampf einfließen könnte. Denn sie kandidiert nach wie vor für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin als Spitzenkandidatin der SPD! Und diese Wahl ist in vier Monaten.

Und so offenbart sich der Charakter hinter dem Rücktritt. Nicht Einsicht und Schuldgefühl sind treibende Kraft, sondern Wahltaktik. Sie versucht die Affäre aus ihrem Wahlkampf herauszuhalten. Jetzt ein Ende zu machen, bevor es ihre Gegner in der heißen Phase aufgreifen können. Und auch das könnte gelingen, da es in der Presse in zwei oder drei Wochen rausfliegt. Thematisch zumindest.

Doch wollen wir so eine Gestalt, deren Familie fast schon clanähnliche Verbrechensquoten aufweist wirklich als Regierende Bürgermeisterin in der Bundeshauptstadt haben? Wo ohnehin schon viel im Argen liegt? Wo Lug&Trug, staatliche Willkür und Korruption immer neuere Stilblüten treiben. Muss da als Spitzenpolitiker auch noch eine Frau hin, die tausende ehrlicher Doktoranden der FU Berlin in ein komisches Licht gerückt hat? Soll das eine besondere Quotenbesetzung sein, von deren Sinnhaftigkeit noch nichts gesagt wurde. Das Denkmal des unbekannten Dealers im Stadtparkt aus Bronze und die Bürgermeisterin der Betrüger als Regierung in Fleisch und Blut? In Berlin könnte das zutreffen, denn da ist jeder Irrsinn inzwischen Programm geworden.

Und damit uns das auf Bundesebene nicht auch noch blüht, eine Frau Hinz nicht dort Karriere macht, wo sie charakterlich nie hingehört hat, sollten wir uns die Bildungsgeschichte um Frau Baerbock sehr genau ansehen. Mit einem Vordiplom an einer Uni in Hamburg einen Master in UK zu machen, die explizit als Vorbedingung vorschreibt einen Bachelor zu haben, ist schon befremdlich. Gerade für eine englische Universität, die davon lebt, nur Studierende zu haben, die ihre ehrenvollen akademischen Ansprüchen genügen…

So ist die Aussage von Frau Baerbock eine Völkerrechtsexpertin zu sein mit der einer Frau Hinz gleichzusetzen, die vorgab eine Volljuristin zu sein. Und als Kanzlerkandidatin einer Frau Giffey gleichzusetzen, die Wahlkampf mit falschen Behauptungen betreiben will.

Frage: Brauchen wir eine Person als Spitze einer Regierung, die Titel vortäuschen musste, um einigermaßen gut dazustehen? Die möglicherweise keinen anerkannten Berufsabschluss hat? Ist das die Frauenpower, von der man gerne spricht? Ist das wirklich alles was 51% Frauen an der deutschen Gesamtbevölkerung aufbieten können? Qualitativ? Fachlich und bildungstechnisch? Oder gar charakterlich???

Leutchen, die alle zwei Wochen ihre Vita korrigieren müssen? Bei so einfachen Dingen wie welche Abschlüsse sie haben? 

Der Autor selbst war an seiner Universität in zahlreichen Ausschüssen und Kommissionen. Hat Promotionen und Professurbesetzungen begleitet. Saß im Prüfungsausschuss und im Senat. Über Jahre. Es gab da mal den Versuch einer externen Doktorandin aus dem Bereich Pädagogik, die versuchte den Dr. rer. pol. mit dem Thema „Die Bedeutung der Frau im Großunternehmen“ (oder so ähnlich) zu erlangen. Man sagte ihr, dass das Rigorosum die Fächer Politik, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft umfassen würde. Auf dem Level, das einem Dr. rer. pol. würdig wäre. Danach wollte sie nicht mehr…
Das war Mitte der 90er. Aber da müssen wir wieder hin. Für all die Wissenschaftler, die jahrelang hart für ihren Titel arbeiten, ehrlich und alleinig der Wissenschaft ergeben sind. 
Ein Doktor als wissenschaftlicher Titel ist kein Ding, was man mal eben abgreifen kann. Er ist jahrelange Arbeit. Setzt auch die Teilhabe in der wissenschaftlichen Lehre vor Ort voraus. Doktoranden halten Seminare an der Uni. Sind Teil des Lehrbetriebs und sitzen nicht irgendwo und reichen dann irgendwann ein paar Seiten Papier ein. 
Am Ende müssen sie dann ihre Arbeit vor versammelter Uni verteidigen. Nicht nur einen ppt-Vortrag halten sondern dem wissenschaftlichen Auditorium öffentlich Rede und Antwort stehen. Und das kann dann durchaus etwas härter werden.  Und im Rigorosum, dem Test, ob der Doktorand auch wirklich sein Fachgebiet umfänglich verinnerlicht hat, kommt es dann zum akademischen Showdown auf höchster Ebene.

Es ist vielleicht der falsche Maßstab und zeitlich gesehen um Jahrzehnte versetzt, aber ich sehe vor mir, wie eine Frau Giffey für ihren Dr. rer. pol. vor den Professoren Hansmann, Gaitanides und den inzwischen verstorbenen Professoren Kleineidam und Lausberg gestanden hätte. Im Rigorosum, dass bei der Vorgeschichte mit Sicherheit nicht allzu barmherzig ausgefallen wäre. Und dieses Quartett hätte sie mit Unwissen und nur vorgegebenem (Halb)Wissen niemals durchkommen lassen.
Wir Studenten hatten dieses Quartett „Exmatrikulatoren“ genannt. So eine Art Vierfach-Terminator für Studenten. Und das waren sie auch. Durchfallquoten im Studium waren alljährlich zwischen 40 und 55%.  Nicht jeder verdiente ein Diplom. Und einen Doktor schon gar nicht.

Warum hat sich das beim Bachelor und Master geändert? Oder beim Doktor? Oder ist das nur so, wenn Gestalten in die Politik wollen, dass dann alles anders ist. Das kann und darf nicht sein. Und daher brauchen wir auch keine Betrüger, Trickser und Täuscher in der Politik. Oder gar in der Regierung.

Und daher hier die klare Ansage:
Frau Giffey, es braucht Sie keiner. Zumindest niemand, der Charakter dort sehen will, wo Vorbilder gefragt sind. Lassen Sie es. Es gibt bessere Politiker als Sie. Und dafür muss man noch nicht mal lange zu suchen.

Frau Baerbock, auch Ihr Abschluss ist fragwürdig, Ihre Kompetenz schon jetzt übersichtlich und Ihre Qualifikation nicht den Erfordernissen ihres Karrierewunsches gerecht. Noch nicht. Vielleicht auch nie. Aber Sie haben Zeit das aufzuarbeiten, was Sie versäumt haben. Sie haben noch die Zeit, die bei Frau Giffey abgelaufen ist.

Man war selbst bis zum Austritt 30 Jahre in der CDU und sehnt sich nach Leuten wie Helmut Schmidt, Lothar Spät oder Kurt Biedenkopf. Roman Herzog, Richard v. Weizäcker oder auch Kurt Schumacher. Komischerweise waren denen solche Titel völlig egal. Vermutlich weil sie nichts vortäuschen mussten, was sie nicht waren. Man hatte die Dinger, oder auch nicht. Wichtig war allen, dass man dem Anspruch des Amtes vollumfänglich zu genügen hatte.

Auch so ein Ding, wo wir wieder hinmüssen… SIC!

 

Wer dazu als Bürger ein Bild braucht:

Klenner-Otto: Der Schrei sehr frei nach Eduard Munch

 

Auch interessant:

Die Borgia von Kiel

Wenn die Eliten sich bedienen

 




Bundeswehr lässt afghanische Mitarbeiter im Stich


Mit ISAF hat die Bundeswehr erstmals einen internationalen Kampfeinsatz mitgemacht. Dazu brauchte sie Mitarbeiter vor Ort. Nun rückt man nach zwanzig Jahren erfolglos ab und überlässt diese afghanischen Mitarbeiter ihrem Schicksal. Und das nicht zum ersten Mal…

2009/10 war ich selbst als Reservist in AFG. Als Militärberater in Feyzabad. Es ging um den Aufbau eines gemischten Stabes zur Koordination aller Sicherheitsbelange in der Provinz. Im Stab selbst waren 40 afghanische Offiziere von Armee, Polizei, Geheimdienst und Grenzpolizei. Diese sprachen durchweg zwar mehrere Sprachen, nur nicht Deutsch. Oder Englisch. Daher waren Dolmetscher nicht nur nötig, sondern unerlässlich.

Im PRT (dem Feldlager) selbst, gab es mehrere Dutzend einheimische Beschäftigte. Übersetzer, Putzkräfte, Hilfsarbeiter und Bauarbeiter, die für den damals niedrigst möglichen Lohn für uns arbeiteten.
In MeS, dem Hauptquartier aller ISAF-Truppen in Nordafghanistan, stellten sie sogar die Wachmannschaften.
Anfangs begleiteten Dolmetscher sogar unsere Kräfte in deutschen Uniformen, was dann abgestellt wurde.
Sie waren also immer und überall gut für die sichtbar, die wir als internationale Gemeinschaft zu bekämpfen hatten. Die mörderischen Taliban, die uns wie auch die Bevölkerung im Fadenkreuz hatten. Die mit Terror, Gewalt und Gräueltaten versuchten den Erfolg der Mission zur Befriedung von AFG zu vereiteln. Wir hatten keinen Erfolg. Sie schon.
Und ein weiterer Erfolg war, dass sie auch noch als Taliban in Deutschland Asyl bekommen, eben weil die bisherige Regierung in AFG auf solche Taten die Todesstrafe ausspricht. Zumindest dort weiß man, dass auf das Jenseits fixierte Mörder auch besser im Jenseits weiterleben sollten.

Doch während wir hier diese mörderischen Terroristen mit Teddybären und lebenslanger Alimentation begrüßten, hat die Bundeswehr bei ihrem Abzug aus Nordafghanistan ihre langjährigen und treuen Mitarbeiter samt Familien den schon freudig lächelnden Taliban ausgeliefert. Sie im Stich gelassen.
Damals schrieb ich an Guido Westerwelle im Außenministerium, da wir bekannt waren. Ich zeigte ihm detailliert auf, was die Taliban mit unseren Leuten und deren Familien machen würden. Wir hatten einen regen Austausch, nur war er damals schon gesundheitlich stark angeschlagen und die FDP im freien Fall. Es fehlte das nötige politische Gewicht. Besonders auch, weil von der Leyen die Hardthöhe „besetzte“ und ihren Schwerpunkt in … anderen Dingen sah.

Damals kam es dann auch zum Bruch mit dem, was mir mal wichtig war. Nicht mit dieser Armee an sich, wohl aber mit der Sicherheitspolitik und ihren goldbetressten Eierköpfen von Handlangern karrieregeiler Art und Haltung. Ich schickte meine zerrissene Ernennungsurkunde samt Rangabzeichen 2019 an das Personalamt zurück und beendete meinen Wehrdienst.

Und die Bundeswehr hat nun bis dato nichts gelernt. Jetzt, im Vorfeld des endgültigen Abzuges der letzten Reste vom Ausbildungskommando, wollen wir wieder unsere Mitarbeiter im Stich lassen.

Als damaliger Militärberater mit Gesprächen bis hoch auf die Ebene von Landespolizeichef, Leiter Geheimdienst und dem Gouverneur

Abb.: Sohn des Kochs in Feyzabad, der die ISAF-Jacke, die wir ihm schenkten mit Stolz trug.

war ich auf gute und umfängliche Übersetzung angewiesen. Nicht nur inhaltlich, sondern vor allen auch auf die landestypischen Feinheiten afghanischer Gesprächsführung. Ein Ja oder Nein war oft kein Ja oder Nein. Noch nicht einmal die Bestätigung, dass man gewillt war überhaupt darüber nachzudenken. Da waren dann treue und uns loyale Dolmetscher ihr Gewicht in Gold wert, wie Martin Schulz einmal sagte. Denn sie verhinderten fatale Fehleinschätzungen der Gespräche.

„Oberstleutnant, der sagt, dass er zustimmt, aber ich glaube er lügt. Er hat eine traditionelle Redewendung verwendet, die Ablehnung bedeutet.“
„Er will nichts sagen. Er hat Angst.“
„Das geht doch nicht! – Der Übersetzer des PRT-Kommandeurs übersetzt nicht richtig!“
„Der Mann da mit dem indischen Halstuch, der als Berater hier sitzt, den kenne ich aus der Moschee. Der hasst ISAF.“
„Heute ist ein besonderer Feiertag. Da begrüßt man sich anders. Sie müssen jetzt das-und-das sagen. Es ist höflicher.“

Wie oft haben mich meine Dolmetscher vor Fettnäpfchen bewahrt, die ich unwissend mit Anlauf genommen hätte. Ohne diese Leute wäre meine Aufgabe nicht möglich gewesen. Und hätten wir auf ihre Übersetzungen und Ratschläge gehört, vollumfänglich, dann wäre die Mission auch nicht gescheitert und die Taliban wären nicht wieder an der Macht.

Und eben diese Taliban wissen sehr genau, wer für uns als was gearbeitet und WIE treu er seinen Dienst geleistet hat. Wie loyal er war. Und sie haben jetzt nicht nur ihn im Visir, sondern – landestypisch und traditionell!! – auch seine Familie. Ein Umstand zur Kriegsführung, den wir als Europäer nie verstanden haben. Darum scheiterten wir auch. Während wir uns mit westlicher Moral und Ethik beschäftigten führten diese Menschen den Krieg, den sie seit Jahrtausenden führten. Der weit über dem liegt, was wir mal als „totalen Krieg“ bezeichneten. Er richtete sich ganz spezifisch nicht nur gegen Zivilisten, sondern sollte durch Grausamkeit an Familien von Gegnern, auch abschrecken. Das hat geklappt. Wir sperrten Taliban nur in Gefängnissen ein und züchteten sie en masse. Sie töteten die Kinder unserer Mitarbeiter.
Daher war auch eine gewisse Fluktuation zu beobachten. Gerade in den Gebieten, wo die Taliban stark waren. In Südafghanistan war die Arbeit für ISAF gleichbedeutend mit dem baldigen Tod. Daher desertierten auch so viele Soldaten und Polizisten in AFG…

Die Fürsorgepflicht des Dienstherren für seine Soldaten ist die Gegenleistung für die Treue und die Loyalität des Soldaten. Er muss sich jederzeit auf den Staat, seine Organe und die politische sowie militärische Führung verlassen können. Dass sie IHN beschützt und in extremis auch versorgt. Oder seine Angehörigen. Und das nicht nur vielleicht, sondern mit absoluter Sicherheit und ohne Kommentar.

Wer glaubt, dass Polizei und Soldaten dämlich genug sind ihren Dienst allein für Geld und innerer Überzeugung zu leisten, der sollte sich ganz schnell in medizinische Behandlung begeben. Was ist ein weggeschossenes Bein wert? Oder das eigene Leben? Kann man das bezahlen? In die Bezüge mit reinrechnen? Soldaten bekommen in AFG ca. 100 Euro am Tag steuerfrei als Gefahrenzulagen. Dafür fallen alle anderen Zeit- und Aufwandszulagen weg… Toll oder?

Unsere Hilfskräfte bekamen monatlich zwischen 350 und 900 US-Dollars, was für AFG Spitzenlöhne waren und sind. Und das sicher, pünktlich und vollständig ausgezahlt. Ohne Korruptionsabschläge. Und geködert wurden sie 2002 mit der Zusage deutsche Staatsbürger werden zu können, wenn sie zehn Jahre für uns arbeiten würden. Meine zwei Dolmetscher verließen sich darauf, zählten die Tage und lernten Deutsch!
Ein nicht unerheblicher Grund dafür uns gegenüber loyal und treu zu sein. Und das warfen wir 2011 und nun schon wieder weg.

Als Soldat und auch Polizist fragt man sich, wann der Staat seine Fürsorge auch uns gegenüber ad acta legt. Von jetzt auf gleich. Wenn es die Lage erfordert. Läuft das wie Stalingrad? 330.000 gingen hin, 90.000 kapitulieren und 6.000 kamen nach Hause. Und alles zuckt die Schultern? Kein Denkmal erinnert daran und wenn, ist es von denen besudelt, die zu schützen man einst geschworen hatte.

Wir Soldaten und Polizisten  haben erlebt wie man Fürsorge unseren Verwundeten und Toten gegenüber wahrgenommen hat. Sehr genau sogar. Und weil das so gut lief, haben wir neue Verbände gegründet, um unsere Rechte besser einzufordern. Dem Staat und auch der Gesellschaft gegenüber. Daher ist auch der Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V.. sofort tätig geworden, als die Politik wieder meinte unsere Kameraden im Regen stehen zu lassen. Und ja, Veteranen sehen die sog. „afghanischen Mitarbeiter“ als ihre Kameraden an. Eigentlich tut das jeder Soldat. Und dieser Aufruf des Vereins beweist es recht anschaulich (HIER).

Die Bundeswehr sieht jeden als Veteranen an, der jemals durch ein Kasernentor gestolpert ist. Als kleinsten gemeinsamen politischen Nenner. Die Veteranen der Einsätze sehen das ein wenig anders… gelinde gesagt. Und wir wissen sehr genau wer mit uns EPA Typ I-VI in Dreck und Hitze/Schneesturm gefuttert hat. Mit wem wir Seite an Seite standen als es hoch herging und wer da war, als man ihn brauchte.
Daher auch der Verein der Veteranen, der sich um die kümmert, die sich mit der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse schwer tun. Erkrankt sind. Denn auch das hat die Bundeswehr – irgendwie und medial unkommentiert – versäumt. Wieder einmal. Oder auch.

Inzwischen wurden hier über 200.000 Afghanen als Asylanten begrüßt. Über ein Prozent der afghanischen Gesamtbevölkerung. Tausende davon Taliban, die dies sogar als Asylgrund(!) ausdrücklich angegeben haben.

Und nun sollen wir unsere Leute samt Familie im Stich lassen? Die, die sich um Deutschland auch schon dort verdient gemacht haben, wo die inzwischen anerkannten Asylanten ihre Familien meuchelten? Mit Macheten in Stücke hackten? Sie lebendig verbrannten? Öffentlich und unter Lobpreisung von Allah?
So wie es jetzt zu sehen ist, während man vor Synagogen im Takt der Hasstriaden auf- und abhüpft?

Und ja, das gehört alles zusammen. So sehen Veteranen das. Soldaten wie Polizisten. Und wir stellen uns die Frage, wann ihr uns für was auch immer AUCH verraten werdet, liebe Verantwortliche. Und von eurer Antwort hängt dann das ab, was ihr Treue und Loyalität nennt. – SIC!





DIE BASIS: ein Gespräch zum Thema innerparteiliche Demokratie


Am 09.05. fand in Wuppertal ein Gespräch zum Thema innerparteiliche Demokratie statt. Wie arbeiten Parteien mit ihrer Basis zusammen, wie findet die Willensbildung statt, wie werden Mandate vergeben und warum wundert man sich am Ende, dass Entscheidungen der Mitgliederebene letztlich kaum Einfluss auf das haben, was dann für alle sicht- und erlebbar wird.

Im Gespräch versuchen Dr. Andreas Baum (Co-Bundesvorsitzender der BASIS) und Dr. Martin Heipertz (ex-CDU und neues Parteimitglied) dieser Frage nachzugehen.

Von Wald-Burger8 hat das Foto hochgeladen – Frank Somogyi (Fotograf), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=102634407

Dr. Martin Heipertz (HIER), ein ausgewiesener Experte für den Euro und leidenschaftlicher Europäer, war 25 Jahre Mitglied in der CDU, war Büroleiter von Schäuble und im Stab von Jean-Claude Junker, der sogar ein Vorwort für sein Buch verfasste.

Nach einem persönlichen Statement auf der Demo gegen die Coronamaßnahmen in Kassel kam er dem angestrebten Parteiausschlussverfahren durch Austritt zuvor.
Hier begründet er erstmalig und ungeschnitten warum ihm diese dort gemachte Aussage so wichtig war und ist.

Weiterhin wird Fragen nachgegangen, die eigentlich jeder hat:

  • Wer macht in einer Partei Politik, wenn nicht die Parteibasis?
  • Beispiel Merz als Vorsitzender – oder warum machen Funktionäre abseits ihrer Basis eine eigene Politik?
    Wer legt den Spitzenkandidaten fest?
  • Meinungsfreiheit in der Partei – oder doch nicht?
  • Parteibuch und Karriere – wie die Demokratie versumpft!
  • Begrenzung der Amtszeit als Alternative zur Realitätsferne?
  • Reduzierung von Mandaten als Mittel zur direkteren und lebendigen Demokratie?
  • Haftung von Politikern?

Als neue Partei, die erstmals bei den Landtagswahlen in BW in Erscheinung trat und auf Anhieb einen Prozent erringen konnte, wächst dieBASIS rasant und hat zur Zeit 17.000 Mitglieder sowie ca. 3.000 offene Mitgliedsanträge.

Bis zur Bundestagswahl hofft man die 100.000 Mitgliedergrenze zu überschreiten. DIE BASIS ist in allen Bundesländern vertreten und gründet überall neue Ortsvereine. Also auch bald in Ihrer Nähe?

 

Zum vollem Interview HIER





Bilder von Impfpässen zu posten ist gefährlich…


Das Posten von Impfpässen in den sozialen Medien ist gefährlich und kann die Impfkampagne gefährden, sagt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Diese Stellungnahme, selbst breit als Kampagne aufgestellt, überschwemmt gerade das Netz.

Es stellt sich die Frage nach dem „warum denn?“.

Eine Sprecherin des PEI räumte auf Anfrage DER WELT AM SONNTAG ein, „dass mit einer solchen Chargenbezeichnung natürlich auch falsche Verdachtsfallmeldungen generiert werden können“. Wer eine Chargennummer und den dazugehörigen Impftermin kennen würde, könnte über das Internetportal „nebenwirkungen.bund.de“ oder die „SafeVac-App“ des PEI eine plausibel wirkende Meldung abgeben. Dafür müssten Nutzer weder Namen noch Kontaktdaten hinterlassen.

Mal abgesehen davon, dass von dieser Seite bisher die Wenigsten gehört haben, was komisch genug ist, stellt sich hier die Frage, warum man bei einer so wichtigen Meldung auf Kontaktdaten verzichtet, da Nachfragen doch geboten erscheinen würden, oder? Oder hat das Bemühen hier wieder nur eine kosmetisch-statistische Sorge zum Ziel der Datensammelei? Klingt wie diese Meldung “ich weiß, dass im Keller Licht brennt“…

Weiterhin sorgt sich die Behörde darum, dass aufgrund der Priorisierung und dem Alter der Geimpften Rückschlüsse auf deren Gesundheitszustand gemacht werden könnten, und dieses datenschutzrechtlich bedenklich wäre.

Ein berechtigter Einwand. Nur fragt es sich warum Herr Jens Spahn unlängst die kompletten Gesundheitsdaten von 70 Millionen gesetzlich Versicherten einer europäischen Behörde kostenlos zur Verfügung gestellt hat, auf die nun auch andere zugreifen können. Auch das ist etwas im… Mainstream kommentarlos untergegangen. Hätte auf jeden Fall vorher im Bundestag diskutiert werden müssen, würden Datenschutzbeauftragte sagen.

Natürlich könnten mit diesem Wissen um Chargen und Impfterminen dann auch Ausweise gefälscht werden. Daher ist auch angedacht digitale Impfausweise einzuführen.

Verschwörungstheoretiker verweisen aber darauf, dass es möglicherweise verschiedene Impfstoffe innerhalb der Chargen gibt, die andere Wirk- und Inhaltsstoffe haben, als die eigentliche Impfung und verweisen hier auf die peinlichen Bilder von beispielhaften Promiimpfungen, wo Schutzkappen nicht von Nadeln entfernt wurden, der Kolben der Spritze nicht heruntergedrückt wurde oder die Nadel nicht eingestochen wurde und der wertvolle Impfstoff am Arm herunterlief…
Man erinnere sich an Uschi Glas mit dem Pflaster auf dem rechten und dem linken Arm. Oder fotogenen Mehrfachimpfungen bei Politikern…

Es wird dabei explizit auch auf die Tatsache verwiesen, dass verschiedene Chargen durchaus üblich sind und waren. Bei der Schweinegrippe wurden zweierlei Impfstoffe verwendet: mit und ohne Wirkstoffverstärker.
Alle systemrelevanten Menschen bekamen damals den Impfstoff OHNE Wirkstoffverstärker. Diese „Verstärkung der gewünschten Wirkung“, um es einmal anders auszudrücken, blieb Otto-Normalverbraucher vorbehalten. Das sorgte auch damals schon für Unmut als es herauskam und wurde damit begründet, dass der Wirkstoffverstärker auch ein höheres Ausfallrisiko haben könnte, und daher für systemrelevantes Personal nicht verwendet werden könnte. Auch bei Gefahr, dass er hier nicht so gut wirken würde und ggf. nochmal geimpft werden müsse.

So haben die Rechten hier ein neues Spielfeld gefunden und offenbar Daten gesammelt und korreliert. Um festzustellen, ob es in ein- und derselben Charge Zusätze in einer bestimmten Bezeichnung gibt (z.B.: ein N für Neutral, HHO für Wasser,…) oder ob in diversen Impfzentren andere Chargen als üblich verspritzt werden. Oder an andere Personengruppen.

All diese Befürchtungen sind natürlich unbegründet. Doch hat das Misstrauen in der Bevölkerung eine Größe erreicht, die es sogar möglich macht nun außerhalb der gedachten Priorisierung Impftermine zu bekommen. Es kommen zu viele nicht zum Impftermin.
Diese neue Möglichkeit wird aber auch mit dem Zusatzangebot von neu beschafften Impfstoffen begründet, obwohl erst vor ein paar Wochen die Impfstoffversorgung für Deutschland als ungesichert angesehen wurde. Und dass die bestellten und avisierten Dosen erst am Jahresende verfügbar wären. Davon hört man gar nichts mehr. Komischerweise muss man sagen, denn woher sollen denn die vorher nicht produzierbaren Dosen plötzlich herkommen? Auch das könnte an den Chargennummern sichtbar werden.

Und wie wichtig Chargennummern sind, zeigt auch das Beispiel in Frankreich, wo 140 Geimpfte anstatt Biontech einfach nur eine Kochsalzlösung erhielten… Man prüft gerade, wie das passieren konnte. Und egal wie es passierte es wäre schön zu wissen, welche Chargennummer in den Impfpass eingeklebt wurde, oder?

Weiterhin korrespondiert all das nicht mit der Vorhersage, dass eine Komplettimpfung (zwei Dosen) reichen würde und ggf. auch eine dritte Dosis erforderlich ist. Erst gab es zu wenig Impfstoff für zwei Dosen und nun muss eine Dritte her. Und erstaunlicherweise beschwert sich keiner über weitere Ressourcenengpässe, die natürlich allein für Deutschland sich auf Zigmillionen zusätzlicher Dosen belaufen müssten. Kein einziges Wort dazu vom PEI oder dem RKI oder dem Gesundheitsministerium.

Dass sich hier der mündige Bürger Gedanken macht, selbst 1 und 1 zusammenzählt und erstaunlicherweise nicht auf 3 kommt, verwundert nicht. Dennoch stellt er sich der Bürger die Frage, WOHER denn all der neue und vor zwei Monaten noch nicht als produzierbare Impfstoff kommt? Zumal das geheime Lager schon vorproduzierter Impfstoffe in Italien schon beim Auffinden weitere Fragen aufgeworfen hatte.

Unbesehen bleibt natürlich als allgemeine Prävention für Datensicherheit zu sagen, dass es niemals gut ist persönliche Daten im Netz so freigiebig bereit zu stellen. Weder von seinen kleinen Kindern und wohl auch nicht Gesundheitsdaten. In beiden Fällen lauern Kriminelle, die das gern ausnutzen. Und Kriminelle gibt es derzeit wahrlich genug… und leider auch überall, wie wir alle wissen.

 

Ein chinesischer Fluch ist: „Mögest du in interessanten Zeiten leben.“ – Und langsam wird es mehr als nur interessant, soweit man bereit und mutig genug ist logische Fragen zu stellen. Oder in satirischen Videospots zu posten. Und um ehrlich zu sein: ICH fand diese Kampagne absolute Klasse! Und dieses Statement wird nicht nach 24h widerrufen. – SIC!


„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein.“ (Star Wars IX)





Das Kandidatendebakel: CSU auf Bundesebene?

 

Nach dem Debakel der Kanzlerkandidatur der Union erscheint es fraglich, ob die Union noch eine Union ist. Dazu hatten wir uns HIER schon geäußert.
In Zeiten des Internets kommt alles immer heraus und das Netz vergisst rein gar nichts. Auch nicht die Schmach, die Söder und mit ihm ganz Bayern hat hinnehmen müssen. Schöner hätte es die CDU gar nicht hinbekommen können einen Freund zu brüskieren. Eher sogar schon abzuschrecken.

Dass Söder mit Sicherheit keine Lichtgestalt charakterlicher Stärke uns selbstlosen Handelns ist sollte unbestritten sein. Egoist trifft es nicht, aber Opportunist mit Sicherheit. Und ganz nebenbei ist er auch ein Krisengewinnler, da seine Frau via Maskenverkäufen Millionen scheffelt. Den Umsatz ihres Unternehmens fast verdreifacht hat, wie man hört, aber gar nicht so richtig wissen will, da sonst der bürgerlich wie auch der christliche Brechreiz einsetzt.

Doch immerhin hat Söder etwas, was jetzt opportun erscheint: Führungsklarheit, Kante und klare Vorstellungen.
Die müssen nicht unbedingt immer richtig sein, aber er steht zu dem, was er sagt. Auch bei Gegenwind. Und den bekommt ein bayrischer Ministerpräsident quasi umsonst, immer und dafür auch überall.
Und für Söder spricht: er kann Wahlen auch dann gewinnen, wenn starker Gegenwind aufkommt.

Auf der anderen Seite ist ein Mann, der so farblos ist, dass selbst die Farbe Grau ihm nicht gerecht wird. Da, wo Söder Opportunismus vorgeworfen wird, vor allem von Laschet selbst, ist bei ihm nur Egoismus zu finden.
Dort wo Söder aktiv agiert, um seine Ziele durchzusetzen, Themen anzusprechen und auch Lösungen anzubieten, mitunter sogar schmerzende Lösungen, da ist bei Laschet nur egoaffines Herumlaventieren zu sehen. Es kommt nichts Greifbares heraus, was auch nur ein paar Tage Bestand hat. Fast wie ein Aal, der sich nur windet und aufgrund seiner Schleimmasse auf der Haut dem Druck entkommt.

Laschet hat keine Themen, für die er eintritt. Er sucht Themen, die ihn gutaussehen lassen. Oder vielmehr Themen, die die Tatsache übertünchen, dass er eigentlich als Ministerpräsident schon untauglich ist und war.

Aber das wichtigste Kriterium in einem Bundeswahlkampf ist die Frage: Kann er eine harte Wahl gewinnen? – Und hier ist die Antwort ein klares NEIN!

Und dieses NEIN kommt nicht von mir, es kommt von der Basis, es kommt aus der Fraktion und am schlimmsten und am deutlichsten vom Wähler selbst. Und dieser Wähler beäugt nun seit 15 Monaten all die, die in einer existenziellen Pandemie mitgemischt haben und nun wieder antreten um weitermachen zu können. Zu dürfen…

Und hier wissen gerade die Menschen in NRW, was ein Laschet so an Wahlkampfstärke mitbringt, nämlich rein gar nichts! Der Mann wurde Ministerpräsident, weil ihn eine Landes-SPD ohne „kraftvolle“ Gallionsfigur die Macht quasi auf dem Tablett serviert hat. Dazu ein wieselartiger Lindner, der seine FDP nach vorn puschen konnte garantierte dem selbst vom Erfolg überraschten Laschet den…Sieg?

Nur sehen so Siege aus? Wenn der Gegner sich selbst zerlegt hat: Ist das das Kriterium für einen siegreichen Bundeswahlkampf? Bei Gegenwind durch linksgrüne Populisten? In einer taumelnden Wirtschaft? Im Angesicht der Pandemie? Und beim zu erwartenden demographischen Desaster (Renten, Pflegekosten), das die nächste Legislaturperiode wesentlich interessanter gestalten wird, als unsere Politik heute noch glaubt?

Dass die christlich-demokratische Union unter Merkel weder christlich noch basisdemokratisch geblieben ist, ist selbst im Ausland schon aufgefallen. Wer dazu ein neutrales Bild will, muss wieder Auslandspresse lesen. So wie damals in der DDR. Observer, Guardian, Le Figaro und NZZ schaffen hier Analysen und Kommentare, die in Deutschland auf dem Redaktionsindex jeder Zeitung landen würden.

Und das mit der Union hat sich auch erledigt. Erst wird die Parteibasis übergangen, was die Union nach innen ausgehöhlt hat, und dann wird der kleinere und erfolgreiche Partner dieser Union vorgeführt, abgewatscht und nach Hause ins Bettchen geschickt. Natürlich mit dem Versprechen, dass man ihn brauchen würde.

Der CDU fällt auf, dass man nach sechzehn Jahren Merkel nichts mehr hat, was die Union einst stark machte. Christliche Werte als Basis der Gesellschaft? Fehlanzeige. Demokratieverständnis und Bürgernähe sind ein besserer Witz geworden. Man beteiligt das Volk nicht. Man fragt es nicht. Man macht einfach. Gern auch über Nacht und in geistiger Selbstklausur. Bestenfalls umgeben von Ja-Sagern und Schleimern, die das Volk noch nicht mal kennt geschweige denn gewählt hat.

Und dieses neue Ermächtigungsgesetz, welches das Aussitzen der Pandemie ermöglichen soll, ohne dass das Volk auf der Straße steht, ist der Gipfel dessen, was Rechtsbruch und Verfassungsuntreue so hergeben können, ohne wie im alten Rom als Parlament einen Diktator zu wählen und sich selbst zu entmachten. Natürlich zeitlich begrenzt. – Ave Cäsar!

Wie man als bürgerliche, christliche und volksnahe Partei Wahlen gewinnen kann, hat die CSU längst vorgemacht. „Moderne Themen“ müssen nicht wie im Restland der Angela Merkel in Konkurrenz zu Tradition und Nationalstaat stehen. Noch nicht mal in Konkurrenz zu christlichen Werten, was die Pfarrerstocher eigentlich nicht überraschen sollte.

Natürlich waren Strauß und vor allem Stoiber außerhalb von Bayern polarisierend. Auch in der Union. Aber sie waren zu ihrer Zeit auch Lückenbüßer in Zeiten, wo die CDU selbst rein gar nichts anzubieten hatte! Weder inhaltlich noch personell. Das ist hart ausgedrückt, aber wohl auch treffend.

Und wenn wir noch ehrlicher sind, dann müssen wir sagen, dass das auch jetzt wieder so ist. Ein WEITER SO und WIR SCHAFFEN DAS reicht nicht in dieser Zeit. Das sind Wohlstandsfloskeln für ein Volk, das so gut genährt und selbstgefällig war, dass das als Argument reichen konnte.

Diese Zeiten sind vorbei. Sie sind deshalb vorbei, weil die CDU unter Merkel es verlernt hat aus der Hängematte sozialdemokratischer Träume rechtzeitig heraus zu kullern.
Aber auch deshalb, weil es Merkel geschafft hat innerparteiliche Konkurrenz auszuschalten (was taktisch(!) nicht unbedingt schlecht ist) aber auch keinen Nachfolger aufgebaut hat. Und das ist eine strategische Katastrophe für die Union an sich. Merkel wollte sich selbst alternativlos machen. Wie ihre Meinung, ihre Politik und ihr besonderes Rechtsverständnis von Demokratie an sich.

AKK war ein Rohrkrepierer. So offensichtlich, dass Merkel sie hat fallen lassen. Laschet war ein Gefolgsmann, den zu inthronieren sie sich alle Mühe gegeben hat. So „wandelbar“ wie Drehhofer und so „kompetent“ wie das gewichtige Peterle. Und vor allem als alternativlose Alternative zum Erzfeind Merz.

Dass sich das selbstbewusste Bayern mit seinem erfolgreich agierenden und regierenden Söder das gefallen lassen kann und wird ist fraglich. Vor allem auch, weil nun herauskommt, WIE das abgelaufen ist. WELCHE Bedeutung man ihnen – dem Juniorstimmvieh – beimisst. Und mit welcher Unverfrorenheit man eine offensichtliche Lusche zum Kanzler machen will, weil man genau weiß, dass man nichts kann und am Ende des alternativlosen Weges einer Angela Merkel angekommen ist.
Und Bayern weiß, wie einst Preußen, dass Deutschland nur noch zu einen und damit auch zu retten ist, wenn ein Ziel da ist, dass alle mittragen können. Etwas weit hinter den Worten WEITER SO.

Markus Söder hat Bayern in eine Poleposition gebracht. Inhaltlich, pragmatisch und auch ein Stück charismatisch ins bundesweit wahrgenommene Lead geführt. Als Ideengeber. Als Motor einer Union, in der die CDU das kaputte Getriebe spielt und sich selbst ständig das Benzin abzapft.
Der CSU fällt das auf. Der CDU nicht.

Als Alternative bleibt für die kleinere aber wichtige CSU nur der Sprung nach vorn. Bayern kann nicht ohne das Rest-Deutschland bestehen. Ergo kann man nur bayrische Interessen nachdrücklich vertreten, wenn man zusätzliche Stimmen gewinnen kann. Außerhalb von Bayern.
Natürlich ist abzuwägen, wie eine Konkurrenz wahltheoretisch zu einer Bayern-CDU aussieht. Wieviel an Stimmen und Prozente man hier verliert. Auch langfristig gesehen.

Diese Frage wurde schon mehrmals in Bayern gestellt und dann zugunsten der Gesamtunion verworfen. Doch jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht.  Die Brüskierung von Söder ist ein Schlag in die Fresse der CSU. Für ganz Bayern! Anders kann man es kaum treffend ausdrücken. Das wird in den CSU-Ortsvereinen so gesehen werden. Und auch so gesagt werden.

Laschet hat parteipolitisch gewonnen, die Wahl jetzt schon verloren, und wird der sein, der die Union zerbrochen hat. Merkel wird sich totlachen, dass ihr das nicht auch noch angekreidet werden wird.
Vielleicht sollte Laschet mal mit Martin Schulz reden wie es sich anfühlt so tief zu fallen. Und anders als der heilige Martin (Ruft doch noch mal: Martin!), hatte er nie 100% auf einem Parteitag. Und eine Basis hinter sich. Oder eine Fraktion.

Jedenfalls könnte die CSU bundesweit zur Alternative der Alternativen werden. Ortsvereine wieder vereinen. Basisdemokratisch erneuern. Verprellte Unionswähler zurückholen. Und als dann größter Landesverband einer Bundes-CSU so dominierend sein, wie der CDU-Landesverband NRW in der Union an sich.

Natürlich gibt es da ein Risiko. Das gibt es immer. Aber man kann es als CSU antesten. Schon jetzt. Indem man eine Unionskoalition offenlässt. Gerade auch aufgrund der Eigenständigkeit. Als Partei. Als politisch Verbündeter und vor allem als sogenannter … Partner.

 




CDU löst Kanzlerfrage ohne Mitglieder – Demokratie pur!


LoboStudioHamburg / Pixabay

Die CDU löst die Kanzlerfrage in der Kandidatur ohne ihre Mitglieder. Der CDU-Bundesvorstand allein löste die schwierige und auch heikle Frage heute Morgen ganz in der demokratischen Tradition eines SED-Politbüros und nährte sich auch hier der Arbeitsweise von Kanzler*in Merkel an.

Diese ehemalige Parteivorsitzende und momentan zwar noch als Kanzler angesprochen Regierungsfunktionär*in im engeren Sinne einer Staatsratsvorsitzenden, hat sich schon seit Jahren beispielgebend von der Basisdemokratie verabschiedet.

Warum also innerparteilich Demokratie wahren, wenn diese schon seit Jahren insgesamt überflüssig wurde. Da kann dann auch schon mal ein Kanzlerkandidat in ihre tiefen Fußstapfen treten, mit der sie die Demokratie in diesem Land plattgetreten hat.

Christlich Demokratische Union schimpft sich die Partei, für die Laschet aus NRW ins Rennen gehen will. Über das Christliche reden wir hier besser nicht mehr. Lassen es weg. Es wäre Blasphemie die heutige CDU auch nur theoretisch mit christlichen Werten in Verbindung zu bringen.
Und in Sachen Demokratie sieht es ähnlich gut aus. Uns Deutschen hat man nicht zumuten wollen über die EU-Verfassung abstimmen zu dürfen. Energiewende, wenn auch mit Billionen zu bezahlen, war auch keine Abstimmung wert. Genauso wenig wie die Grenzöffnung oder die Eurorettung. Das war alles alternativlos.

Und wer als Partei seine Wählerschaft so behandelt, der behandelt auch seine Mitglieder so. Wer das als CDU-Mitglied noch nicht gemerkt hat, der merkt es jetzt vielleicht. Endlich mal. 

Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag sprach sich nicht für den Mann aus NRW aus.  Ihr war seine Führungsstärke nicht klar genug, seine Positionen nicht fest genug und sein Auftreten nicht charismatisch genug. Und man traute ihm auch nicht zu die Wahl zu gewinnen, was wohl das Hauptaugenmerk war. 
Basisdemokratisch sieht es in der Union nicht besser aus. Die allermeisten Ortsvereine, Kreise und Bezirke sehen in Laschet keinen Joker oder Ass, sondern eher das, wofür er in NRW bekannt ist: eine Lusche. Nicht umsonst heißt er in NRW nur Luschet.

Natürlich wird man nicht CDU-Vorsitzender auf Bundesebene, wenn man gewisse Machtinstrumente nicht beherrscht. Gefälligkeiten einfordern kann und auch Netzwerke hat.
Und mit dem mitgliederstärksten Landesverband an seiner Seite, lässt es sich durchaus Politik machen. Notfalls auch Egopolitik und an den Tatsachen vorbei.

Luschet weiß, das Laschet verkneife ich mir mal, dass er von der Basis als wenig zielführend für die Bundestagswahl angesehen wird. Seine taumelhaften Entscheidungssprünge haben nicht nur beim Volk, sondern auch beim Parteivolk für Stirnrunzeln gesorgt. Dazu kommt, dass der Ministerpräsident aus NRW auch nicht gerade eine rheinische Frohnatur ist. Eigentlich besitzt er das Charisma eines Zaunpfahls. Und das sagt alles. Er wurde nicht MP durch überzeugende Wahlauftritte, sondern vor allem durch eine wegbrechende, kraftlose und in sich zerrissene Landes-SPD. Zusammen mit einem von Lindner gepuschten guten Abschneiden der FDP reichte es für den Chefposten der Landesregierung in NRW. Mehr war da nicht. Kein Lascheteffekt. Es hätte auch eine Laterne antreten können, und hätte unter diesem Umständen den Einzug auf die Regierungsbank geschenkt bekommen.

Das weiß jeder. Nur sagt es ihm keiner. Und die, die es sagen, sind immer noch Teil dessen, was da spöttisch Kanzlerwahlverein heißt. Drücken sicher eher weniger direkt aus.

Und das weiß keiner besser als die Lusche aus NRW…

Er weiß, dass die Ortsvereine in NRW völlig anders aufgestellt sind, als die Kreise und mit Sicherheit anders denken als die Bezirke. Und was sich auf parteilicher Landesebene tummelt ist eine Sippschaft von Interessenverpflechtungen meist persönlicher Art, die rein gar nichts mehr mit der Basis zu tun haben. Daher sind die aktiven Mitglieder meist auch übersichtlich aufgestellt, wenn es um Basisdemokratie geht.
Ortsvereinsvorsitze werden fast schon vererbt. Kreisposten werden handverlesen verteilt und die Bezirke sind die Sprungbretter in Posten und Ämter.

Und daher verlässt sich Laschet lieber auf dieses Interessengemenge, als auf die Basis, die dann auf der Straße für ihn den Sieg holen soll: als Wahlkämpfer. Natürlich mit herzerweichender Begeisterung und demokratisch gestählter Brust, um gerade am rechten Flügel nicht zu stolpern.
Und dass Merkel sich hier bundesweit eine Bande von begeisterten Followern geschaffen hat, ist unbestritten. Genauso unbestritten wie jeder Analyst, jeder Bürger und auch jedes Mitglied die Follower auch mit ganz anderen Namen bedenken würde. 
Und hier konnte dann Laschet mit 67,5% Stimmgunst absahen. Nicht von hunderttausenden, nicht von tausenden oder auch nur hunderten Mitgliedern. Nein: 67,5% von 31 Gestalten! Demokratisch gesehen ist da durchaus Luft nach oben erkennbar…

Aber was ist auch von einer Blockflöte im Konzert der Hurraparteien zu erwarten, die Parlamente seit 15 Monaten überflüssig machen, Recht und Verfassung beugen und sich selbst ad absurdum führen, weil es keine Opposition mehr gibt.
Wo der Wahlkampfmanager von Merkel als Präsident des Bundesverfassungsgerichts eingesetzt wurde, was immerhin zu Stirnrunzeln geführt hat. Aber nur ganz kurz. Auch wenn die Schleimspur recht dick zwischen Berlin und Karlsruhe sichtbar ist.

Und nun baut unser Vorzeigedemokrat Laschet nicht auf die Basis und nicht auf die Fraktion. Nein, er beruft sich auf das Wahlergebnis des Präsidiums samt Vorstand einer Partei, die dann auch das „U“ im Namen überflüssig macht. Denn eine Union sieht anders aus.

Natürlich wird das noch eine unangenehme Woche für unseren Siegfried vom Niederrhein, denn Fafnir faucht wieder. So eine Willkürnummer an allem vorbei, was das Parteivolk will und auch braucht, kann nicht gutgehen. Die Basis wurde schon bei der Merz-Frage von Kreis- und Bezirksebene übergangen. In Nibelungentreue fest.
Nur existiert zwischen CDU und CSU seit 2018 ein gerade mal übertünchter aber nicht geschlossener Riss. Die Drohung der CSU auch auf Bundesebene anzutreten ist nicht aus dem Raum geschaffen. Im Gegenteil. Jetzt dürften gerade in Bayern wieder die Rufe laut werden. Und sie hätten gute Chancen auf Erfolg, denn die CDU ist in allen drei Buchstaben ihrer Bedeutung inhaltsleer, beliebig und fast schon sozialistisch geworden. 

Wenn eines deutlich wurde, dann die Aushöhlung der Partei unter Merkel. So wie sie Europa auseinandergebracht, Deutschland ruiniert und die Demokratie zum Gespött gemacht hat, so hat sie auch ihre eigene Partei kernpolitisch und personell zerlegt.

Die CDU von Adenauer und Kohl ist genauso tot wie das Demokratieverständnis der Parteivorderen zur eigenen Basis hin.

Ich selbst bin 2014 ausgetreten. Nach 30 Jahren Mitgliedschaft. Weil mir damals schon reichte, was ich immer wieder sah. Wie Delegierte aus den Ortsvereinen heraus plötzlich dann völlig andere Interessen vertraten, als die des Ortsvereins.

Mal ehrlich? Wofür will die CDU den  mit erhobenem Kopf in den Wahlkampf gehen? Für ein alternativloses WEITER SO, WIR SCHAFFEN DAS oder gar dem Anspruch, DASS ES JA EIGENTLICH GANZ GUT GELAUFEN IST??

Ich selbst habe Straßenwahlkampf gemacht. Und der Bürger stellt dort berechtigte Fragen. Und es dürften in den letzten Monaten ein paar Fragen dazugekommen sein, deren klare Beantwortung gerade „Luschet“ vergeigt hat.

Wenn die CDU-Basis die Parteispitze mit dieser Nummer durchkommen lässt, dann wünsche ich eben dieser CDU-Basis viel Spaß mit dem Bürger im Wahlkampf.

Und hier der neue Slogan für alle Mitglieder:

WIR SCHAFFEN AUCH EUCH!

 

P.S.: Es mag Zufall sein, aber heute ist der 133. Geburtstag des Mannes, der auch so ein komisches Verständnis von Basisdemokratie hatte.

Das könnte und sollte(!!) die Feier im Konrad-Adenauer-Haus etwas trüben… SIC!






Marine-Ehrenmal in Laboe muss saniert werden



Das Marine-Ehrenmahl in Laboe (HIER), die zentrale Gedenkstätte der gefallenen deutschen Seeleute beider Kriege muss dringend saniert werden.

Seit seiner Einweihung am 30. Mai 1936, nach mehrjährigen krisenbedingten Baustopps seit der Grundsteinlegung 1927, ist das Denkmal die zentrale deutsche Marinegedenkstätte.

Zur Einweihung überreichte der ehemalige Kriegsgegner, die Royal Navy, der Gedenkstätte die Schiffsglocke der SMS Seydlitz, dem berühmtesten deutschen Schiff seiner Zeit (HIER), das sich 1919 in Scapa Flow mit dem Rest der deutschen Hochseeflotte selbst versenkt hatte und 1936 gehoben und abgewrackt worden war..

Wie jetzt das Marineform Online mitteilte ist das Marine-Ehrenmal in Laboe nun in die Jahre gekommen und eine gründliche Sanierung, auch aus Sicherheitsgründen, unabdingbar geworden.
Insgesamt seien Ausgaben von 4,6 Millionen Euro geplant. Der Bund wird 2,25 Millionen Euro übernehmen, das Land Schleswig-Holstein 460.000 Euro beisteuern und der Deutsche Marinebund selbst 800.000 Euro aufbringen. Der rechnerisch verbleibende Rest von derzeit ca. 1,2 Millionen Euro ist finanzierungstechnisch ungeklärt.
Hier wäre vielleicht auch die Kreisstadt Kiel mit einem Beitrag gefordert. Auch Unternehmen aus dem maritimen Sektor könnten sich hier gut einbringen.

Das Ehrenmal wurde bei seiner Grundsteinlegung mit folgenden Worten des letzten Flottenchefs der kaiserlichen Marine Admiral Reinhardt Scheer bedacht:

„Für deutsche Seemannsehr’
Für Deutschlands schwimmende Wehr
Für beider Wiederkehr“

Gemäß dem jeweiligen Zeitgeist folgend wurde die Gedenkstätte mehrmals umgewidmet und sieht sich nun als

„Gedenkstätte für die
auf See Gebliebenen
aller Nationen
Mahnmal für eine
friedliche Seefahrt
auf freien Meeren“

Erfahrungsgemäß steigen Baukosten wenn staatliche Stellen involviert sind. Andererseits gibt es überall Einsparpotentiale.
Daher rufen wir an dieser Stelle alle auf, sich hier aktiv einzubringen. Gern auch mit Sach- und Fachverstand.

Spenden sind nicht nur willkommen, sondern bitternötig, um dieses geschichtliche wie auch touristische und museale Bauwerk für die Nachwelt zu erhalten.

Kontoinhaber: Deutscher Marinebund
Bank: Kieler Volksbank
IBAN: DE68 2109 0007 0056 77 66 40
BIC: GENODEDF1KIL

Die gern gesehene Spende ist steuerlich absetzbar. Der Kontoauszug selbst gilt bis zu 300 Euro als Spendenbescheinigung. Für Beträge über 300 Euro wird eine separate Spendenbescheinigung übersandt. Dazu bitte im Betreff neben „Spende“ auch  Namen und Anschrift hinterlegen.

 

Ich persönlich möchte alle Kameraden bitten einen Beitrag zu leisten. Gerade wir, die wir in Einsätzen waren wissen, wie wichtig für Angehörige solche Stätten sind.

#Laboe #Marine #Geschichte #Navy #Gedenken #wirsindmarine #Spende #marineoffizier #Ehrenmal #Herr #Luftwaffe #Bundeswehr #Streitkräfte #wirdienendeutschland





Coronafälle in Krankenhäuser – Sind Migranten die Pandemietreiber??


Inzwischen liest man immer häufiger, dass die so oft beschriebene Überlastung der Intensivstationen gerade in Ballungsgebieten von Menschen herrührt, die einen Migrationshintergrund haben.
So ist eine fast doppelt(!!) so hohe Belegung der stationären Fälle von Coronapatienten mit Migrationshintergrund aufzeigbar, als sie dem jeweiligen Bevölkerungsanteil vor Ort entspricht.
Gern spricht man hier euphemistisch und faktenbeschönigend von Patienten mit Sprachbarrieren…

Ursächlich für dieses „unerwartete“ Phänomen wären neben dem hier noch üblichen Leben in der Großfamilie vor allem die Unmöglichkeit diese Gruppe informationstechnisch zu erreichen. Auch wird angesprochen, dass Migranten oft Arbeiten nachgehen, die ein erhöhtes Infektionsrisiko hätten und/oder in prekären Wohn- und Lebensverhältnissen wären.

Und all das wird so dargestellt, als wenn WIR, als Gesellschaft, daran schuld wären, dass diese Menschen nun überproportional häufig erkranken.

Das ist grundlegend falsch. Und in einer Pandemie schon zweimal falsch. Und es ist dreist!

 

Alles Nazis oder was?

Wir sind deshalb nicht schuld, weil es unsererseits keine Bringschuld gibt. Die Masse der hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund wurde nicht gewaltsam hierher gekarrt, sondern sie kamen freiwillig.

Gern auch unter Vorgabe falscher Tatsachen, um hier leben zu dürfen.

Der Beweis ist die Ablehnungsquote der sog. Asylanträge.

Über 400.000 Menschen leben hier so unter uns, deren Kommensgrund schlicht… falsch war. Sie sind nicht verfolgt, wie sie sagten.

Und egal aus welchem Grund jemand zu uns kommt, dann dürfen wir erwarten, dass man sich dem Leben hier anpasst.

Dieses Argument wurde oft vorgebracht, in Deutschland als Nazigedanke diffamiert, aber im europäischen Ausland nun fast schon überall als Anspruch durchgesetzt. Bis hin zu öffentlichen Statements der Regierungen, dass es so nicht weitergeht und das Migrationsprojekt beendet wäre. Man keine Asylanten mehr aufnehmen würde, was letztlich für richtige und begründete Asylfälle katastrophal ist.
Und diesem Gedanken der Bringschuld der Kommenden folgend, hätten wir erwarten dürfen, dass man sich hier unseren Regeln anpasst.

  • Gerade auch in einer Pandemie.
  • Besonders während einer Pandemie.

Und daher ist es mit absoluter Sicherheit unsere Schuld nicht alles zu tun, damit diese hergekommenen Menschen, die hier ihre Zukunft sehen, recht schnell das lernen, was hier zum weiteren Einleben nötig ist: unsere Sprache!
Doch anstatt diesem Gedanken dadurch eine gewisse Relevanz bei den Neubürgern zu verleihen indem man sie dann auch mal zwingt eben diese Sprache zu lernen, haben wir ihnen der „Arsch gepudert“, wie man so schön sagt. Staatlich finanzierte Dolmetscher überall und für jeden. Unbegrenzt. Es muss nur das Bedürfnis geäußert werden, und schon klappt das.

Fluchtgründe
Gern wohnt man dann auch in Kommunen (besser Ghettos zu nennen) von Landsleuten, was Nähe und Vertrautheit, vielleicht auch Sicherheit schafft. Nur halt nicht das drängende Bedürfnis Deutsch zu lernen.
Eher im Gegenteil. Da lernt die Masse rein gar nichts außer so weiter zu machen, wie sie es gewohnt waren, bevor sie dann… flüchteten. Und das ist paradox bis schizophren!
Und das zuzulassen, kleinzureden und gar völlig auszublenden IST unsere Schuld.

Und wenn dann in diesem interkulturellen Getummel von hier atypischen Lebensweisen sich Krankheiten besser breitmachen, als es unsere Kleinhaushalte gewöhnlich erleben, ist das nicht rassistisch, sondern folgerichtig. Es rassistisch zu nennen wäre aber verlogen, heuchlerisch und demagogisch. Und in einer Pandemie sogar kriminell.
Außerdem ist es nicht so, dass die Wiedereinschleppung hier ausgerotteter Krankheiten nicht bekannt wäre. Man erinnere sich an TBC und Krätze, was durchaus kommuniziert wurde!

Es wird nun aktuell berichtet, dass in solchen Vierteln die Inzidenz deutlich über dem Restgebiet der Stadt oder des Kreises liegt. Hier in den Kölner Problemvierteln aktuell bei 300.
Aber exakt diese Inzidenz ist der Treiber für den immer weiter anschlussverlängerten Lockdown! Merkels heilige Begründung für Zwangsmaßnahmen. Für eingeschränkte Grundrechte. Für wirtschaftliche Schäden und für Zwangsmaßnahmen gegen alle Menschen.

Anders aber deutlich ausgedrückt und angefragt:

Kann es tatsächlich sein, dass die Menschen mit Migrationshintergrund unsere Pandemie treiben?

Die nötigen Lockdowns mindestens örtlich/regional verursacht haben? Durch ihre Lebensweise und ihre Unfähigkeit sich hier – mindestens sprachlich(!) – so anzupassen, dass die Gemeinschaftsaufgabe Pandemiebekämpfung erfolgreich sein kann?

  • Noch böser gefragt: Wenn es stimmt, dass Migranten gern in der Pflege eingesetzt werden und so häufiger erkranken, sind es dann auch die, die unsere Senioren zu einer höheren Sterblichkeit geführt haben?
  • Senioren erst gefährdet haben?
  • Kommt der Covid-Virus aus dem Heim und steckt die Pfleger an oder wurde der Virus in das Pflegeheim gebracht und tötet da unsere Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern?
  • Oder gar pflegebedürftige Behinderte?

Und diese Frage ist bei sachgerechter Analyse mit Sicherheit einfacher zu beantworten als die Frage wer zuerst da war, die Henne oder das Ei!

Rote Linien ziehen

Wenn es diese gesteigerte Inzidenz in Migrantengemeinschaften gibt, diese Inzidenz- und damit Pandemietreiber sind, dann sollte man erwarten dürfen, dass hier die rote Linie gezogen wird. Alles getan wird, damit diese Hotspots abgeriegelt werden. Man die Ursache für diese erhöhte Inzidenz gnadenlos aufdeckt und unerbittlich zerschlägt. Denn diese Ignoranz tötet hier. Nicht nur die Migranten selbst, sondern vor allem auch die Risikogruppen in den Pflegeheimen.

Eine Meinungs- und Neigungspresse berichtet gern von Demonstrationen als Hotspots für Corona. Verunglimpft Event-Veranstalter wie Messebetreiber oder auch nur Restaurantbesitzer und sieht beim Waldspaziergang ohne Maske ein Hochrisiko. Nur die Clan-Hochzeit, das Begräbnis von einem Sinti-/Romachef oder der Geburtstag einer Sippe von wer weiß was mit zum Teil hunderten Teilnehmern bleibt eine Randnotiz. Wird noch nicht mal vor Ort zerschlagen, wenn es denn mal auffällt. Dafür werden aber Rufe laut, die Leute nieder zu knüppeln, die aus Angst um ihre Existenz auf die Straße gehen!

Es wäre die Frage zu beantworten, wie die Inzidenz in den so gefährdeten Städten aussehen würde, wenn in diesen Migrationshotspots die gleichen Werte herrschen würden, wie im übrigen Stadtgebiet, anstatt hier sinnlose Durchschnittswerte für alle in den Himmel zu schrauben und daraus Maßnahmen abzuleiten, die Menschen nicht nur NICHT schützen, sondern in ihrer Existenz gefährden. Die Gesellschaft an sich in den Ruin treibt.

Wenn wir Tierseuchen bekämpfen, wie zum Beispiel die Schweinepest, die gerade wieder aus Polen droht zu uns herüberzuschwappen, dann drangsalieren wir doch nicht Rinder-, Hühner- und Schafzüchter mit Maßnahmen, die die Schweinzucht betreffen?
Wenn die infizierten Tiere aus Polen kommen, schränken wir doch nicht die Zucht in Baden-Württemberg ein. Und was hier ein logischer Gedanke ist, warum greift der dann nicht bei Corona und beim Menschen?

Und wenn wir in einer Pandemie einen Pandemietreiber so klar identifizieren können, wie das Problem mit den erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund, warum handeln wir dann nicht adäquat?

 

Integration strebt die Symbiose an

Oder haben wir lieber eine ruinöse Dauerpandemie, weil die Nennung der Ursache gern als rassistisch dargestellt wird? Lassen unsere Senioren und Eltern lieber sterben, damit wir politisch korrekt bleiben? Nach einem Maßstab der Moral und Ethik, die WER GENAU noch mal definiert? Und für WEN?

Es ist also moralisch richtig, wenn meine alten Eltern deshalb sterben, weil sie von Pflegekräften angefasst werden, die sich nicht an Regeln halten, weil sie sie entweder wirklich nicht verstehen oder halt nur am Arbeitsplatz einzuhalten gedenken!
Leben sie weltfremd und ignorant in einer Migrationsblase, die wir ihnen so angenehm gestaltet haben?  Mit allem was man braucht um ja nicht als integriert zu gelten. Sich in einer Gesellschaft abzukapseln, die sie nicht als die ihre ansehen, OBWOHL sie hierhergekommen sind, um hier mit uns zu leben.

Integration strebt biologisch gesehen eine Symbiose an. Wo beide Seiten profitieren. Aber was hier passiert, in einer tödlichen Pandemie (richtig?) ist keine Symbiose. Der biologische Ausdruck für einen Organismus, der ohne Zugeständnis an dem Wirt von diesem lebt heißt Parasit. Es gibt da gutartige, wie Mücken, aber auch bösartige wie Bandwürmer.

Soziologisch gibt es recht wenige Begrifflichkeiten, die eben diesen Unterschied zum Ausdruck bringen. Allein deshalb, weil das vorher kaum eine Gesellschaft auf Dauer geduldet hat. Keine sprachliche Notwendigkeit bestand hier ein Wort zu schaffen, dass Mitmenschen beschreibt, die trotz Vorteilnahme nicht gewillt sind sich auch in Anbetracht einer Pandemie anzupassen. Das ist hart formuliert. Aber es ist logisch schlussgefolgert.

 

Lassen wir unsere Kinder in Schulen und Kindergärten deshalb Dauertesten und mit Maske rumrennen – bei Inkaufnahme psychologischer Folgeschäden- unter, um ihre stärker risikobehafteten Mitschüler „zu schonen“? Dem eigentlichen Problem aus dem Weg zu gehen und nicht sagen zu müssen oder zu wollen, dass ihre Familienverhältnisse und Integrationsbemühungen als Bevölkerungsgruppe uns und unsere Pandemiebekämpfung nun gefährden??

Nimmt Politik, Behördentum und Rechtsstaat die Infektion und sogar den Tod von Bürgern in Kauf, um nicht eine unangenehme Wahrheit thematisieren zu müssen?
Oder sind die Verantwortlichen moralisch, ethisch und ideologisch so verblendet, dass sie die Wahrheit oder auch nur mögliche(!) Zusammenhänge der Pandemie oder der Gesellschaft gar nicht mehr sehen?

  • Und wenn hier ein erhöhtes Risikopotential ist und war, warum wurden dann 2020  21 Krankenhäuser geschlossen,
  • wurden tausende Intensivbetten abgebaut und
  • warum sollen 2021 weitere 30 Krankenhäuser geschlossen werden?

In einer Pandemie mit einer Hochrisikogruppe mit „Sprachbarrieren“, die in die Millionen geht?

Warum reduzieren wir nicht das Risiko, indem wir nun folgerichtig alle hier lebenden mit ausschließlicher Duldung abschieben? Oder zumindest die abschieben, die für die Abschiebung vorgesehen sind? Und warum holen wir aus Griechenland weitere Migranten nach? Warum reduzieren wir nicht die Belastung in unserem System, das offensichtlich weder von den Prämissen noch den Ressourcen geeignet ist eine Aufgabe zu bewältigen, die unter optimalen Verhältnissen schon zum Scheitern verurteilt war. Und warum akzeptieren wir ein Gesamtrisiko in einer tödlichen Pandemie, wenn man eigentlich um jedes Leben kämpft, wie uns Medien und Politik weismachen sollen? Das passt doch nicht zusammen.

Quotenberechnungen

Wenn es eine erhöhte Belegung durch Menschen mit Migrationshintergrund auf den Krankenstationen gibt, und das scheint Fakt zu sein, dann gibt es auch eine erhöhte Quote von Infizierten unter den Migranten selbst. Das ist logisch, denn die Annahme, dass es mehr Intensivpatienten gibt bei niedrigeren Infektionsraten ist hirnrissig.
Ergo sind die Menschen mit Migrationshintergrund Pandemietreiber und (zumindest überhöht mit)ursächlich für die Dauerlockdowns mit all den wirtschaftlichen, sozialen, psychologischen, gesundheitlichen und politischen Folgen.

Ergo müssen wir in einer tödlichen Pandemie alles tun, um dieses erhöhte Risiko auf das durchschnittliche Maß zu reduzieren. Auch das ist keine unerhörte Forderung, es wäre die staatliche Pflicht!

 

Gemeinsam

Wir zahlen bis zu 50 Milliarden pro Jahr für unsere Flüchtlinge. Gleichzeitig brechen im Lockdown 4 Milliarden pro Woche weg und Bürger verlieren ihre Existenz.

Bei dieser Schere wäre es nur angemessen erwarten zu dürfen, dass ALLE hierher gekommenen Menschen unsere Bestrebungen umfänglich und nachdrücklich unterstützen, um diese Pandemie zu bekämpfen. Wie das zu tun ist, ist eine Holschuld von Ihnen. Keine alleinige Bringschuld von uns. Angebote gibt und gab es genug.

Wer hier seit zwei Jahren lebt und nicht ausreichend Deutsch spricht, um die AHA-Regeln zu verstehen, hat hier nichts verloren.

Schon gar nicht, wenn er glaubt, dass ihn das nichts angehe.

Das ja nicht sein Land wäre, wie es uns Clans und andere Sippschaften täglich vormachen.

Manchmal tut die Wahrheit weh. Das hier ist so ein Fall. Aber es ist noch nicht zu spät. Hoffe ich zumindest…



LINKS:

https://migrationdataportal.org/de/themes/relevante-migrationsdaten-fuer-die-covid-19-pandemie

https://mediendienst-integration.de/migration/corona-pandemie.html

 

 

 

 

https://amp-focus-de.cdn.ampproject.org/c/s/amp.focus.de/perspektiven/gesellschaft-gestalten/sozialer-brennpunkt-in-berlin-a_id_13192566.html

 


Die nachfolgenden Videos sind dankenswerterweise vom Klinikum Nürnberg veröffentlicht worden. Keinesfalls sind diese Videos als ein Alleingang zu betrachten, sondern wenn sie danach suchen, finden sie solche Videos von anderen Krankenhäusern zu hauf.

Diese Videos wurden auch nicht irgendwann aufgenommen zu Beginn der Pandemie vor einem Jahr…sondern tatsächlich erst dieses Jahr.

Es scheint im Übrigen so, dass das Problem doch zumindest zaghaft angekommen ist, denn es finden sich hier nicht nur die Links zu https://www.zusammengegencorona.de/impfen/ einer Initiative des Bundministeriums für Gesundheit, sondern diese wurden in die Gestaltung dieser Videos bei Youtube mit eingebunden.

Die hier zu Wort kommenden Menschen sind übrigens ein schönes Beispiel für Symbiose.


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Kein Gratis-Strom im Schweinestall


Düsseldorf/Berlin (dpa/tmn). Zapft sich ein Landwirt Strom ab, muss er den Stromverbrauch zahlen. Auch der Stromnetzbetreiber kann ihn für seinen Aufwand in Regress nehmen, obwohl er nach dem Energiewirtschaftsgesetz nicht selbst Stromversorger ist. Das Rechtsportal anwaltauskunft.de informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 10. Februar 2021 (AZ: I-27 U 19/19). Die vorherige Instanz hatte die Klage noch abgewiesen.

Für seinen Schweinestall bezog der Landwirt jahrelang Strom aus dem Niederspannungsnetz des klagenden Stromnetzbetreibers. Ein Versorgungsvertrag mit einem Stromlieferanten bestand nicht. Das Ganze fiel jahrelang nicht auf. Auch deshalb, weil der Schweinestall nur eine von mehreren mit Zählern ausgestatteten Verbrauchsstellen auf dem Bauernhof war.

Nach Jahren bemerkte der Stromnetzbetreiber die Nutzung seines Netzanschlusses ohne Vertrag. Vom Landwirt wollte er Ersatz für die Stromverluste in seinem Netz, die er jahrelang hatte ausgleichen müssen. Der Landwirt lehnte die Zahlung ab. Er verwies darauf, dass Stromnetzbetreiber nach dem Energiewirtschaftsgesetz keinen Strom liefern und damit auch nicht in Rechnung stellen dürften.

Die Klage wurde zunächst noch vom Landgericht abgewiesen. Das Oberlandesgericht verpflichtete den Landwirt dem Grunde nach zur Zahlung. Der Stromnetzbetreiber habe einen Anspruch auf Ersatz seiner Aufwendungen. Da das Energiewirtschaftsgesetz nicht griff, erkannte das Gericht den Anspruch nach den Grundsätzen der Geschäftsführung ohne Auftrag an. Der Landwirt bezog aus der vom Stromnetzbetreiber zur Verfügung gestellten Leitung. Die exakte Höhe des Anspruchs konnte das Gericht noch nicht festlegen, dies werde später geklärt.

 

Informationen: anwaltauskunft.de

Das Rechtsportal anwaltauskunft.de ist eine Leistung des Deutschen Anwaltvereins (DAV).





Covid-x: Deutschland auf dem Zahlenstrang – ein Schaubild zum Verständnis


Als ich zur Einschulungsuntersuchung musste, das ist nun ein paar Jahre her, fragte mich der Amtsarzt, wie viele Löcher in der Decke sind. Ich blickte hoch und da waren diese Asbest-Putz-Platten der 60er verbaut worden. Und damit das architektonische Elend schöner aussah, hatten die symmetrisch angelegte Löcher.
Heute würde ich eine dieser Platten schnell geistig in vier Teile teilen, die Löcher zählen/abschätzen, mit vier multiplizieren und dann ganz faul sagen: „Das sind ungefähr XY pro Platte und wenn Sie nun die Anzahl der Platten an der Decke mal XY nehmen, sollte auch ein Mediziner zu einem vernünftigen Ergebnis kommen.“ – Punkt. Hab fertig!
Damals sagte ich aber eine Million. Spontan und wie aus der Pistole geschossen. Natürlich fragte der gute Mann wie ich denn darauf komme. Ich sagte ihm, dass jede dieser Platten deutlich mehr als zehn Löcher hat. Ich nicht weiß wie viele das sind aber hundert vielleicht schon. Und da ist mehr als eine Platte. Und da der Raum groß ist, wäre auch die Decke groß und ich würde vermuten, dass es auch mehr als tausend sein könnten. Und Million ist die größte Zahl die ich kennen, also müssten es eher eine Million sein.
Ich erinnere mich daran, weil meine Mutter es oft und überall erzählt hat… (seufz!!).

Machen wir uns nichts vor. Der Mensch ist nicht in der Lage sich die Zahl Tausend bildlich vorzustellen. Wir versuchen es mit Tricks, beispielsweise indem wir Quadrate bilden 33×33 als Richtgröße für 1000.
Wenn wir uns 10.000 vorstellen, dann als beschauliche Fläche von 100×100 Metern, was gemeinhin auch einen Hektar bildet.
Wir versuchen also das Problem zu umgehen, da wir nicht wissen, wie wir uns das sonst vorstellen sollen.

Und jetzt kommen täglich Meldungen, dass wir Freiheiten für Zahlen aufgeben sollen. Inzidenzwerte unser Leben bestimmen. 100, 50, 35, 10, …Null.
Doch was heißt diese Zahl? Sie sagt, dass sich 100, 50, 35 oder X Personen innerhalb von einer Woche im Tagesdurchschnitt „infiziert haben“ – was immer das bei den PCR-Tests auch heißen mag – und das aus einer Menge von 100.000 Menschen!
Bei einem Wert von 50 wären das 350 Personen in einer Woche, also 0,35% aller!
Oder bildlich ausgedrückt: Auf einer Strecke von einem Kilometer (1000m / 100.000cm) wären wir nach 3,50 Metern an den „Infizierten“ vorbei… Und würden 996,5 weitere Meter überlegen, was so 3,5 Meter in einer Woche bewirken.

Schauen wir unser Land als Ganzes an. Deutschland hat 83,2 Millionen Einwohner. Verkleinern wir den Maßstab und malen eine Linie von 83,2 Metern. Dabei entspricht ein Meter einer Millionen Einwohnern. 10cm 100.000 Einwohnern. Und ein Zentimeter 10.000 Einwohnern. Der Millimeter wäre dann schon die für Menschen nicht mehr als Zahl vorstellbaren 1000 Einwohner. Aber mit diesen Längenmaßen wird es vorstellbar.

Das Ganze kann nun jeder für sich mal testen. Auf einem Parkplatz, auf der Straße oder einem Platz oder vor dem Rathaus. 83 Meter abmessen und los geht’s…

Diese 83,2 Meter teilen sich auf in 42,2 Meter Frauen und 41,0 Meter Männer. Das ist kein Zufall, sondern evolutionsgeschichtlich so gewollt. Es gibt überall mehr Frauen als Männer.

77 Zentimeter dieser langen Linie sind Neugeborene. Diese stehen 92 Zentimeter Toten gegenüber, was letztlich heißt, dass wir 2020 an Bevölkerung eingebüßt haben. Der demographische Wandel weiterläuft. Mehr Alte sterben, als Neugeborene nachkommen. Wir als Land bevölkerungstechnisch schrumpfen. Bis 2060 um weitere 20 Millionen. Wir 20 Meter verlieren werden.

5,70 Meter sind daher jetzt schon Ü80. Ein 13 Millimeter langer Streifen sogar Ü100! Und wenn wir von der Risikogruppe der mit Priorität zu Impfenden Menschen zwischen 70 und 80+ reden, dann schauen wir auf 7,60 Meter dieser Gesamtlinie. 7,6 Mio. sind das insgesamt. Die Risikogruppe, die dann auch am meisten von den Todesfällen betroffen ist.

15,3 Millionen/Meter sind jünger als 20 Jahre, während 51,8 Millionen/Meter zwischen 20 und 66 Jahre alt sind und so die Masse der Bevölkerung ausmachen. Die, die arbeiten gehen, Steuern zahlen und das ganze System finanzieren. Theoretisch, denn das wirkliche Geld für unser Sozialsystem, für unseren Staat und unsere Gesellschaft verdienen und zahlen nur 20% dieser 51,8 Millionen. Also etwas mehr als 10 Meter der Linie. An diesen zehn Metern hängen die restlichen 73 Meter.

16,2 Millionen/Meter sind älter als 67 und damit Rentner oder Pensionäre. Theoretisch zumindest, denn nicht jeder hat mit 67 schon seine 47 Beitragsjahre voll. Auch ein Problem des demographischen Wandels. Viele müssen weiterarbeiten. MÜSSEN, nicht wollen, wie man gern politischerseits verkündet.

Die seit 2020 bis dato aufgelisteten Coronatoten (Zählweise tut hier nichts zur Sache!) machen mit 70.000 sieben (7) Zentimeter auf der Linie aus. Die bisher Infizierten/positiv Getesteten sind gem. RKI mit 2,45 Millionen/Metern abzuschreiten.
Und die 7-Tage-Inzidenz wäre für Deutschland 54.716. Also ca. 5,5 Zentimeter auf unserer Linie von 83,2 Metern Länge.
Es addieren sich also wöchentlich bei aktueller und gleichbleibender Inzidenz 5,5 Zentimeter zu den 2,45 Metern Gesamtinfizierten hinzu.
Knapp drei Fingerbreit auf einer Strecke, die ein Fußballfeld lang ist. Ungefähr zumindest.

Seit 2020 starben 70.000 Menschen. Das ist in jedem Fall bedauerlich. Jeder Tote ist ein Verlust. Die 7cm auf den 83,2 Metern werden vermisst. Und das Leben der restlichen 83,13 Meter geht weiter. Muss weitergehen.

2,45 Meter dieser 83,2 Meter wissen mitunter, dass Corona gesundheitliche Folgen hat. Die wenigsten hatten schwere Verläufe. Viele wussten noch nicht mal, dass sie es hatten. Und als sie es wussten, merkten sie nichts. Das traf auf die Jüngeren zu. Die Älteren starben deutlich überproportional. Geschwächte Immunsysteme, Vorerkrankungen und allgemeine Altersschwäche. 7,60 Meter sind hiervon als Risikogruppe betroffen, die es zu schützen gilt.

All das, was rund um Corona seit einem Jahr passiert, oder auch nicht passiert, spielt sich am unteren Ende dieser gedachten 83,2-Meterlinie ab. Auf den ersten drei Metern.

Für diese drei Meter stellen wir 80 weitere lange Meter in die Ecke. Wirtschaftlich, gesellschaftlich, psychologisch, bildungstechnisch, sozial und politisch. Hebeln unsere Verfassung aus, brechen geltendes Recht und verabreichen Impfstoffe, die nur Notzulassungen haben. Ohne Langzeittests wie bei anderen Medikamenten vorgeschrieben.

Die Bundesregierung will 68 Meter impfen, um eine Risikogruppen von 7,60 Meter besser zu schützen, aus der mit Masse die 7 cm Coronatoten stammen.

11 Millionen/Meter bezogen durch den Lockdown 2020 Kurzarbeitergeld. Ganze Branchen liegen flach. Millionen von Selbständigen und Kleinunternehmern droht das wirtschaftliche und soziale Aus.

15,3 Millionen Kinder und Jugendliche hatten nun ein Jahr Lockdown in ihrer Entwicklung. Eie in ihren Möglichkeiten behinderte Personifizierung bei Kleinkindern unter der Maske und in Isolation wird psychische Folgen haben. Für weitere Millionen wurde die wichtige Sozialisation gestört, die nur im Miteinander, in der Gruppe, wirklich machbar ist.
Für weitere Millionen ist die schulische und berufliche Bildung für ein Jahr ausgesetzt worden. Das wird der Arbeitsmarkt zu spüren bekommen. Gerade auch im demographischen Wandel. All das als Langzeitfolgen.
Jede dieser Tatsachen ist in Metern auf der Linie abzuschreiten. Meter, nicht Zentimeter oder gar Millimeter.

Und wenn wir die Verantwortlichen dieses Desasters auf unserer Linie einzeichnen wollen, dann brauchen wir einen Stift, der weit schmaler ist als einen ganzen Millimeter markieren zu können. So einen technischen Bleistift mit 0,2mm. Aber besser sehr gut angespitzt…

Und dieser „Fliegen- (pardon!) Virenschiss“ lässt nun 83,2 Meter an der Leine tanzen, deren Länge er willkürlich bestimmt? – Echt jetzt???

Wenn an dieser Nummer auch nur ansatzweise etwas Positives ist, dann, dass der Charakter dieses „Virenschisses“ nun allzu oft offensichtlich wird. Bischöfe, Landräte, Ärzte, Oberbürgermeister und Abgeordnete drängeln sich an allen Regen vorbei zum Impfstoff vor. Gern im Dunklen und mit drolligen Ausreden versehen!

Und es zeigt sich, dass der Organisationsweltmeister Deutschland es geschafft hat von 83,2 Metern Auswahl an Leuten ausgerechnet die mit der Pandemiebekämpfung zu beauftragen, die den Virenschiss als Infektionsnachweis zu ihrer ureigenen „Bedeutung“ auf der Gesamtlinie gemacht haben.-  Glückwunsch deutsches Volk!

Und das ist passender als jeder andere Vergleich, den man so als Bürger geboten bekommt! – SIC!





Annunaki, Götter, Baubeweise? – Rätselhafte Faken…


Als die Verbreitung von wissenschaftlichen Entdeckungen noch abhängig von physischen Veröffentlichungen war, wie in Zeitungen, Magazine und Büchern, war auch der Zugang zu Entdeckungen aller Art begrenzt. Nicht jeder konnte ohne großen Aufwand alles zu seinem Interessengebiet einsehen. Noch nicht einmal finden.
Daher war es in der Wissenschaft leicht über so manches real existierende Tatsache hinwegzusehen. Unabsichtlich, weil man es nicht wusste, aber auch absichtlich ignorierend, weil das gefundene Artefakt oder Relikt, sogar Monument nicht zu dem passte, was bisher veröffentlicht wurde und damit nicht in den Mainstream dessen passte, was wissenschaftlich allseits karrierefördernd oder –erhaltend akzeptiert wurde. Und immer noch akzeptiert wird!

Aššur-bāni-apli auf der Jagd

Für Wissenschaftler war (und ist) es extrem schwierig wissenschaftlich „genderneutral“ all das in ihre Analysen mit einzubeziehen, was jetzt so langsam medial nach oben gespült oder aus den Kellern von Museen ans Tageslicht gespült wird, ohne angefeindet, verspottet und als Wirrkopf, Verschwörungstheoretiker oder Populist diffamiert zu werden.

All das hatte Fahrt aufgenommen als Autoren wie Erich von Däniken (Waren die Götter Astronauten) und Zecharia Sitchin (Erdchroniken) ihre Funde, Reiseerfahrungen und „Forschungen“ einem Millionenpublikum präsentieren konnten.

Während Erich von Däniken weltweit nach physischen Beweisen zu seiner Theorie suchte übersetzte Sitchin die in der Bibliothek von Ninive gefundenen Tontafeln des assyrischen Königs Aššur-bāni-apli (Assurbanipal).

Während man Erich von Däniken über Jahrzehnte belächelte und als unwissenschaftlichen Spinner abtat wurde die Übersetzung der sumerischen Schrifttafeln erst zur gefeierten Sensation und dann zur wissenschaftlichen Belastung für alle bisher im Glauben gefestigten Disziplinen der Wissenschaft an sich.
Gefeiert wurde der gefundene Gilgamesch-Epos, der die Bibel bestätigt, dass es eine Sintflut gab, wie sie in der Bibel beschrieben wurde.
Nachdenklich stimmte der Umstand, dass die Assyrer glaubten, dass sie selbst von Göttern erschaffen wurden, deren Bildnisse und beschriebene Zuständigkeiten sehr den ägyptischen Göttern entsprachen. Und richtig mulmig wurde es, als die Tontafeln behaupteten, dass die Menschheit seit über 400.000 Jahren bestand, von Außerirdischen als Sklavenrasse zur Minenarbeit erschaffen worden ist und diese Götter die Annunaki waren…

Für Historiker war das SciFi der Antike. Für die Religionen dieser Welt ein Beweis frühmenschlicher Unwissenheit, der mit Milde zu begegnen sei. Und für andere schuf es die Grundlage jetzt doch mal genauer hinzusehen. Auch Wissenschaftler aus anderen Gebieten beratend hinzuzuziehen, wenn es galt einen Fund, ein Relikt oder auch einen Text zu bewerten.
Aber auch für Millionen von Menschen wurden die nun im Internet frei und sofort und bequem zugänglichen Informationen zur Quelle weiterer Neugier. Und eben diese Neugier hat uns als Menschheit so weit gebracht. Und ebenso ist diese Neugier die Pest für jede reglementierte Denkrichtung. Denn sie verschiebt ständig die Grenzen.

Charles Darwin postulierte und bewies, dass der „Mensch vom Affen abstammt“. Darin waren sich alle einig. Bis auf die Religionen. Nach denen erschuf Gott den Menschen.
Die Sumerer behaupteten nichts anderes. Nach ihrer Auffassung nahmen die Annunaki den heute so benannten Affenmenschen Homo erectus und erschufen aus ihm durch Zusatz von Annunaki-DNA den Homo sapiens, der sich dann zu dem entwickelte, was heute als Homo sapiens sapiens gilt. Und eben dieser denkende und vernunftbegabte Mensch interessiert sich nun für das, was ihm so als Fakten vor die mitdenkenden aber kritischen Äuglein gesetzt wird.

Annahme ist jedenfalls, dass wenn das alles stimmt, es neben den Schrifttafeln von König Assurbanipal auch anderswo physikalisch auffindbare Beweise geben müsste, dass sowohl die Bibel und unsere aktuellen Geschichtsschreibungen daneben liegen.
Und was erst nur in Büchern und übersichtlich schnell Verbreitung fand wird über das Internet nun sofort weltweit online zur Verfügung gestellt. Jeder Tourist, Reisende oder Hobbyforscher kann das, was er sieht, allen sofort zur Verfügung stellen. Dieses Teilen von Fakten und Wissen ist die Grundlage für das, was wir als explosionsartigen Zugewinn an technischen und wissenschaftlichen Fortschritten auch anderswo erlebt haben: Handy, Medizin, Physik, Chemie,… Warum also nicht auch in der Geschichte?
Aber wo sind die Beweise von allmächtigen Außerirdischen? Wenn über uns eine verlassene Raumstation im Orbit kreisen würde, dann hätten wir vielleicht den Ort  gefunden, den die alten Griechen als Olymp ansahen. Den Sitz der Götter.

Black_Knight

Nur kreist da nichts bis auf ein einziges rätselhaftes Fragment, das als Black Knight bezeichnet wird. Welches auch gleich als Teil der Verschwörungstheorie eingeordnet wird.

Auf der Erdoberfläche findet sich nichts Außerirdisches. Das mag daran liegen, dass es wie die sumerischen Schrifttafeln ausweisen, einen Krieg der Götter gab und ihre „Himmelsstädte“ zerstört wurden. Diese herabstürzenden Himmelsstädte hätten große Verwüstungen hervorgerufen (Tsunamis?) und die Menschheit fast ausgerottet. Auch sprechen alte Schriften aus Indien davon, dass es den Einsatz von vernichtenden Waffen gab, die ganze Städte auf einen Schlag mit Lichtblitz, Feuer und Donner ausradieren konnten. Die Überlebenden waren verbrannt und starben später an einer unbekannten Krankheit.
Auch sprechen zahlreiche antike Quellen von diversen Kulturen übereinstimmend von Flutkatastrophen, die urplötzlich, quasi über Nacht, auftraten.
So könnte um 13.000 v.Chr. ein Komet für so eine Flut verantwortlich gewesen sein, der in den Grönlandgletscher eingeschlagen ist, und ihn zum Teil verdampft/geschmolzen hat. Der gewaltige Krater wurde an der Südwestküste von Grönland erst vor ein paar Jahren entdeckt.
Manche Menschen glauben, dass das die Flut von Noah war. Andere sehen das Überlaufen des Mittelmeeres durch den Durchbruch am Bosporus zur Senke des Schwarzen Meeres als die biblische Flut an.
Aber es gibt in Südafrika uralte Minen und Siedlungen, die deutlich älter sind als das, was man gemeinhin als antik bezeichnen würde. Südafrikanische Bergleute finden immer wieder Stollen, Korridore und Gänge, während sie in hunderten Metern Tiefe nach Gold, Platin und anderen Erzen graben. Auch hier wurden Artefakte gefunden, die so dann nicht mehr erklärbar sind. Wie Hammerköpfe…

Was bleibt sind gut sichtbare Artefakte, Relikte und Monumente, die nicht so leicht im Keller verschwinden können, wie andere Funde. Die gemeinhin zu groß und zu schwer sind, um sie mal eben einzukassieren, damit die Öffentlichkeit nicht „irritiert“ ist…
Oder auch liebgewonnene Theorien ankratzen könnten, an denen einige Karrieren und auch gut bezahlte Posten hängen, falsch sind.

Und da gibt es durchaus ein oder zwei Dinge, die jeder Mensch mit eigenen Augen sehen und weltweit auffinden kann. Die (antike) Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker nicht mal so eben in die Landschaft legen konnten. Oder wir auch heute noch nicht könnten.

Gewichtige Beweise
Es gibt da nämlich ein paar gewichtige Beweise, die unschön zu erklären sind, wenn es um Herstellung und/oder Transport geht.
Da gibt es den „Stein der schwangeren Frau“ im Libanon, ein simpler Quader mit den üblichen sechs Seiten, der etwas schräg seit Jahrhunderten verifizierbar im Erdreich halb begraben war (HIER). Seitdem der Ansturm der Interessierten nicht mehr abriss, grub man ihn tourismusfördernd aus und fand weitere dieser Steine. Die gleichen, die auch ein paar Kilometer weiter als Außenmauer und Basis des angeblich römischen Jupiter-Tempels in Baalbek (HIER) verbaut worden sind.
Natürlich kann man als Römer so etwas aus dem Stein klopfen. Im Gegensatz zu den alten Ägyptern kannten die Römer zumindest härtere Werkzeuge als weiche Bronzemeißel und Klopfsteinchen, aber der Transport könnte gewissen Grenzen unterworfen gewesen sein, die logistisch und rein technisch etwas jenseits von dem lagen, was selbst die Römer hätten hinbekommen können.
Eigentlich, und das gibt jeder zu, ist es auch heute für uns unmöglich solche Steine an Land anzuheben und zu transportieren. Moderne Wasserkräne könnten das schaffen. Nur halt nicht im trockenen Landesinneren. Und dann der Transport über eine Strecke die bis dato mit Senken und Gräben durchschnitten ist. Wo kein Damm für einen Transportweg geradewegs zur Baustelle führt. Man sollte annehmen, dass die Römer so etwas zwischen Steinbruch und Baustelle aufgeschüttet hätten, oder? Römer sind nicht bekannt dafür mit Aufwand zu geizen, wenn es um etwas ging, was ihnen wichtig war.
Es gibt also keine Straße. Aber dutzende, wenn nicht hunderte von diesen Steinchen als Fundament und Außenmauer ihres Tempels, der komischerweise irgendwie auf diese größeren Steine wie aufgesetzt wirkt. Wie Kirchen in Lateinamerika, die auf alten Inka-Fundamenten gebaut wurden.
Es scheint fast so, als wenn, je jünger diese Aufbauten sind, desto „primitiver“ (in technischer Hinsicht) und einfacher (in logistischer Hinsicht) das antike Bauvorhaben auf uns wirkt. Und das ist für eine Geschichte schlecht, die fest daran glaubt, dass die historische Entwicklung von primitiv zu dem läuft, was wir als hochmodern bezeichnen wollen.

Aber wer 800 bis 1200-Tonnensteine nahtlos als Außenmauer aneinanderreiht, wie Kinder es gern mit großen Bauklötzen tun, muss schon echt Zeit gehabt haben. Mit vielen Ziegeln wäre das schneller gegangen, oder?

Heute kann man auf einer Riesenraupe natürlich Saturn-V-Raketen samt Raumschiff oder ein Space-Shuttle samt Boostern und Tank aus der Montagehalle zum Startplatz bringen. 3000 Tonnen Ladung transportieren. Wir alle kennen die Startanlagen der NASA (HIER).
Oder wir kennen Braunkohleschaufelbagger mit bis zu 10.000 Tonnen Eigengewicht.
Römer kannten Fuhrwerke und Holzschlitten. Diese wurden normalerweise von Ochsen gezogen. Gern auf Straßen, weil das irgendwie mehr Sinn machte als querfeldein. Machen wir heute auch so. Und daher hatten Römer, wie auch wir heute gut ausgebaute Straßennetze.

Aber auch wir schaffen es nicht 1000 Tonnen auf unseren normalen Straßen zu bewegen. Wenn Braunkohlebagger umziehen ist das ein Mammutprojekt. Und der fährt mit eigenem Elektroantrieb. Frage: wie viele Ochsen sind wohl notwendig, um einen 1000-Tonnenstein auf einem Holzschlitten(??) auf einer glatten Straße zu ziehen? So mit Reibung, Bodendruck und sonst etwas im Hinterkopf, den so ein Steinchen nun mal verursacht.

Die moderne Archäologie kennt da eine passende Antwort: wir wissen noch nicht alles.

Mit frdl.Genehmigung v. ©Harald Koch

Das ist gut. Glaubhaft bescheiden. Nachvollziehbar. Und solange die moderne unvoreingenommene Wissenschaft darüber nachsinnt, kann sie überlegen, wie das, was sie dann an Erkenntnis gewinnt zu dem Faktum passt, dass die gewaltigsten Steine in der Inka-Bergfestung Machu Piccu (HIER) aus einem Steinbruch nur drei Kilometer weit weg kommen. Luftlinie. Auch aus einem Steinbruch in einer recht großen Höhe. Fast unter dem Gipfel. Und dazwischen ist ein Tal, was die günstige Entfernung relativiert. Zumal es 2500 Meter tief ist.
Gut für die Archäologen ist aber, dass die aus diesem Steinbruch stammenden Bausteine für das Fundament von Machu Piccu nur 30 bis 70 Tonnen wiegen. Schlecht ist, dass die Inkas keine Ochsengespanne oder breite Straßen kannten. Noch nicht einmal das Rad. Auch keine Pferde, denn die gab es in Südamerika nicht. Wohl aber drollige und filigran anmutende Lamas, die sich aber als Zugtiere… seltsam verhalten. Wenig drollig. Das sagen aber Biologen, die mit Archäologie nichts zu tun haben…

 

Gebohrt und geschnitten…

Das könnte Hammer und Meißel überflüssig gemacht haben, wenn es um die Herstellung der größeren Steine ging. Jeder weiß, dass genormte Steine aus einer Felswand zu klopfen länger dauert, als sie aus ihr heraus zu schneiden. Wir schneiden auch Kuchenstücke und bröseln sie nicht Krümel um Krümel vom Kuchen ab, oder? Und wenn wir im Kleinen als Menschen schon faul sind, dann doch wohl auch im Großen. Und ganz besonders bei 45 Grad im Schatten wie in Ägypten zum Beispiel, als man die Pyramiden baute.
Die Sklaventheorie der Arbeiter ist inzwischen widerlegt. Das waren wohl eher gut bezahlte Facharbeiter, die gut zu Essen bekamen und in Teams organisiert waren. Sie gaben sich sogar Namen und wetteiferten darum, wer mehr schafft. Das ist durch Inschriften inzwischen bewiesen und akzeptiert.
Nur würden beispielsweise freie Menschen kaum bei 45 Grad im Schatten arbeiten wollen. Zumal so eine Baustelle recht wenig Schatten hätte. Im Steinbruch wie an der Baustelle an sich. Touristen kommen gern morgens zur Besichtigung der Pyramiden oder ins Tal der Könige. Das hat seinen Grund. Ab Mittag ist es dort… ein Brutofen.
Und dort dann mit weichen Bronzemeißeln und Steinen als Hammer 2,3 Millionen Bausteine der Pyramide aus dem Fels zu klopfen, zum Nil zu schaffen, zu verladen, 600 Kilometer den Nil runterzuschiffen, auszuladen, via Rampe zur Pyramide zu bringen, dann wie auch immer hochzuschaffen (es gibt da verschiedene Theorien zur nötigen Rampe) und exakt zu verbauen schafft ein völlig neues Verständnis des modernen Begriffs „Sonnenanbeter“ oder auch nur sommerlicher Bräune…

Da wäre es doch gut, wenn man diese Steine zumindest etwas schneller herstellen könnte, als sie aus der Felswand zu klopfen…

 

Mit frdl.Genehmigung v. ©Harald Koch

Bei genauerer Betrachtung finden sich daher überall auf der Welt, nicht nur in Ägypten, so komische Schnitte in den Steinen, wie sie auch heute produziert werden können. Vor allem in härteren Gesteinsarten wie zum Beispiel Granit, der in Unmengen verbaut wurde, da Granit praktisch über die Zeit unverwüstlich und beständig ist. Leider auch sehr hart. Härter, als ein Bronzemeißel, was diesen ad absurdum führt. Jeder Steinmetz weiß, dass man harte Steine am besten mit noch härteten Werkzeugen bearbeitet. Archäologen meiden diesen unangenehmen Gedanken wie die Pest. Gerade in Ägypten.
Aus diesem Grunde tauchen auch Sicherheitsleute an den Pyramiden auf, wenn ketzerische Touris anfangen diese Schnitte zu dokumentieren. Gar mit Laserpointern auszuleuchten versuchen. Denn eines ist sicher: So wie wir heute Steine zersägen, mit diamantbesetzten Trennscheiben, konnten die Ägypter wohl kaum arbeiten. Experimente haben ergeben, dass man mit einem Hanfseil und Sand als Reibemittel zumindest Sandstein händisch durch schnelle Zugbewegungen schneiden kann. Bei dem bei Pharaonen so beliebten Rosengranit hat man das allerdings… nicht versucht. Oder das hat länger gedauert als der Kameramann Zeit und Lust hatte auf ein sichtbares Ergebnis zu warten.

 

Mit frdl.Genehmigung v. ©Harald Koch

Dann gibt es da aber noch die Bohrlöcher von Kernbohrungen. Und diese auch weltweit. Und es gibt sie in allen Größen. Und in allen Gesteinsarten. Und auch wieder in Granit. Und leider auch mit exakt den physikalischen Spuren, Abdrücken und Eigenarten, die auch moderne Kernbohrer so anschaulich hervorrufen.
Man kann sie heute reproduzieren. Als Bohrung an sich. Nur wurden diese Löcher schon von der Expedition von Napoleon dokumentiert. Und auch damals gab es keine Methode, die das erlaubt hätte. Kernbohrungen dieser Art gibt es erst seit etwas über hundert Jahren. Ergo sind sie älter.
Zum Verzweifeln bringt die Archäologen aber die Tatsache, dass unsere heutige Technik diese Löcher nicht 1:1 reproduzieren kann. Das Gütemaß der Technik ist bei Kernbohrungen die Härte des Bohrkopfes und der jeweilige Vortrieb pro Umdrehung in welchen Stein auch immer. Der Vortrieb hängt also an Bohrkopfhärte und/oder dem Druck auf ihn ab, mit dem er gegen den Stein gedrückt wird.
Der Beweis der Qualität ist dann in den Ringen des Vortriebes abzulesen, die sich im Stein deutlich abzeichnen… Da gibt es nichts zu interpretieren. So wenig wie zwischen Licht und gar kein Licht.
Daher sind diese Löcher auch tabu. Man gibt zu auch hier noch nicht alles reproduzieren zu können. Archäologisch gesagt. Technisch ist der Vortrieb mit heutigen Mitteln nicht zu schaffen. Und schon gar nicht an den Stellen, wo diese Löcher zum Teil zu finden sind, da für unsere moderne Technik dafür der Platz fehlt sie aufzustellen. Ja, man weiß auch hier noch nicht alles.

 

Mit frdl.Genehmigung v. ©Harald Koch

Zur Ehrenrettung experimenteller Archäologie muss man sagen, dass es inzwischen eine gut durchdachte Theorie gibt, dass die Steine weder gemeißelt noch geschnitten, sondern als eine Art Beton gegossen wurden. Man also eimerweise und via Treppen den „Beton“ hochgereicht hat und die Blöcke vor Ort geformt, gegossen und austrocknen gelassen hat. Man also weder Schlitten noch Rampen brauchte, um den Block als Ganzes zu hoch zu transportieren.
Man dieses auch mit den gewaltigen Monolithen anderswo so gemacht hat, die eben diese 1000 Tonnen erreichten. So auch die Kolosse von Memnon mit ihren geschätzten 1300 bis 1800 Tonnen Gesamtgewicht erschaffen konnte.
Und dass Granitblöcke durch geschmolzene Granitstücke gegossen wurden. Vor Ort und mit einer Art großen Brennlupe als Energiequelle, deren Herstellung zumindest theoretisch nachvollziehbar ist.

Diese Theorie hat den Charme viele Dinge zu erklären oder nachvollziehbar zu machen. Hat aber andere Lücken, wie zum Beispiel die Dauer welche Beton oder „Glas“ brauchen um auszutrocknen und/oder abzukühlen. Oder das Gewicht des Brennglases an sich, dass schwenkbar der Sonne folgen muss, um Granitbrocken zu schmelzen und dann als Gussmasse flüssig zu halten.

 

Mit frdl.Genehmigung v. ©Harald Koch

Dennoch: die Theorie ist nicht so abwegig wie anzunehmen, 2,3 Millionen Blöcke zusätzlich zu den weiteren hunderttausenden von Steinen begradigten Fundament der Pyramide von Gizeh mit Bronzemeißeln aus Felswänden geklopft zu haben. In nur zwanzig Jahren, wie man zu wissen glaubt. Und das ohne jeden Nachweis, der auch zeitlich nur mathematisch machbar wäre und nicht auf „wir glauben es“ basiert!

Das Alter
Das mögen alles Detailfragen sein. Nur gibt es dann natürlich auch das Alter diverser Anlagen weltweit zu hinterfragen. Die Cheops-Pyramide heißt Cheops-Pyramide, weil sie Pharao Cheops zugeordnet wird. Das war so um 2670 vor Christus. Mehr oder weniger. Hier können wir großzügig sein. Ein- oder zweihundert Jahre spielen hier keine Rolle, zumal die gern zu Beweisen zitierten altägyptischen Papyrusrollen und Inschriften in aller Regel nicht die alten Dynastien erreichen. Die ist nämlich so gut wie nicht dokumentiert. Das ist weniger bekannt, aber Fakt.

Tatsache ist, dass die Pyramide von Gizeh sowie die Anlage von Teotihuacán nahe Mexico City in Mexiko irgendwie aber gewollt durch die stellare Konstellation des Sternbilds Orion und dem Stern Sirius beeinflusst wurde und Ankor Wat in Thailand durch das Sternbild des Drachen. Der Beweis erfolgt durch die Architektur, die auf die Zentralsterne ausgerichtet ist und das Wissen beinhaltet, dass die Achse der Erde in einem bestimmten Intervall „eiert“, Präzession genannt  (HIER) und so die von einem Ort der Erde über diese Zeitspanne sichtbaren Sterne am Himmel in ihrem Lauf verschiebt.
Das hat zur Folge, dass man eine auf ein Sternbild exakt ausgerichtete Architektur zeitlich so zurückverfolgen kann, dass der Zeitpunkt des Baus bestimmbar ist.
Und das wäre dann in allen drei Fällen ungefähr 10.500 v.Chr.! Also nicht ganz zur Zeit des Pharao Cheops.

Und da dieses Datum halt im Zeitrahmen dessen ist, was die Präzession von insgesamt 25.800 Jahren pro Umlauf einmalig(!) vorgibt. – Dreimaliger Zufall?

Oder mit dem Beweis anderer Wissenschaften erklärt: der Wetter- und der Klimaforschung!

Zustand 1929, Aufnahme von Walter Mittelholzer

Die Prozessionsrampe vom Flusstempel am Nil hoch zur Cheops-Pyramide ist so gewählt, dass sie an der Sphinx (HIER) schräg vorbeiführt, wie man auf Ausgrabungskarten des Pyramidenkomplexes sehr schön sieht. Um 1858 war die Sphinx nur noch mit dem Kopf sichtbar. Der Rest war durch die Wüste zugeweht worden, zumal die Sphinx auch in einem Becken gebaut wurde. Oder aus einem Felsen herausgearbeitet wurde, so dass um sie herum das nun fehlende Gestein zum Becken wurde.
Daher folgt die Annahme, dass die Sphinx nicht zur Zeit der Pyramide gebaut wurde, sondern vorher schon dort stand. Für Ägyptologen ein wissenschaftliches Sakrileg. Ingenieure stellen eher die Frage, wer so blöd sein konnte die Sphinx zeitgleich zur Pyramide zu bauen um dann die später angelegte Prozessionsstraße so umständlich errichten zu müssen. Ingenieure eben dieser Pyramide mit all ihren geometrischen, architektonischen und physikalischen Wundern, hätten so einen Unfug wohl kaum begangen.
Ingenieure, die eben diese Pyramide mit einem Ungenauigkeitsfehler in der Nordausrichtung von unter einen Zehntel Prozent gebaut haben, haben sich also absichtlich einen (Sphinx)Klotz in den Weg gelegt?

Nehmen wir also an, dass dem nicht so war und das Mistding schon da war als man den Bau begann und die Sphinx nicht einebnen wollte. Wäre auch möglich gewesen. Bei logischer Betrachtung. Hierzu gab es eine wie ich finde sehr gute Filmdokumentation (HIER).

Weiterhin sind am Körper und am Beckenrand der Sphinx Witterungsspuren zu sehen, die gemäß diversen Quellen auch als Erosion durch Wasser anzusehen sind. Und das in einem Ausmaß, der erhebliche Wassermassen über einen längeren Zeitraum nötig machten.
Erdgeschichtlich oder wetterhistorisch ist Ägypten aber seit mehreren tausend Jahren eher… trocken. Zur Zeit von Pharao Cheops aber mit absoluter Sicherheit staubtrocken.
Und der Zeitpunkt, wo in Ägypten starke Regenfälle über eine längere Zeitperiode wahrscheinlich waren, ist eben jenseits dessen, was Cheops gesehen, gehört oder auch nur erahnt haben können.
Was aber sicher ist, ist die Tatsache, dass die Sphinx schon unter den Pharaonen renoviert wurde. Ihr verwittertes Äußeres wurde mit einen neuen Steinmantel verschönt, wie man rekonstruiert hat. Wann macht man so etwas? Wenn es schon gut aussieht? Oder wenn etwas heruntergekommen ist?

Auch passt der Kopf in Relation nicht zum Körper des Löwen und es existieren Theorien, dass dieser aus etwas anderem herausgearbeitet worden ist, welches wohl mal größer war als der Pharaonenkopf. Man die ältere Sphinx also dem Zeitgeist und der neuen Funktion angepasst hat. Als Teil des Ganzen. Und dieses Ganze wird dann auch verständlicher, wenn man weiß, wohin die Sphinx schaut. Zum Sternbild des Löwen und hier zum Aufgang des Stern Regulus, der im Altertum zu den vier Himmelswächtern gehörte und alle 25.800 Jahre an dieser Stelle eine kurze Zeitlang lang Horizont aufgeht…

Und nun rechnen wir mal… Um 10.500 v.Chr. war das auch der Fall. Nur ist die Sphinx älter als die Pyramide. Diese ist, wie ihre zwei Konkurrenzanlagen in Mexiko und Thailand, zu dieser Zeit auf die stellare Konstellation ausgerichtet erbaut worden.
Liegt es da nicht zumindest theoretisch auf dem Fragetablett, ob die Sphinx nicht im vorhergegangenen Umlauf erbaut sein könnte? In dem laufendem Umlaufzyklus von 34.300 bis 10.500 v.Chr.?

Doch was hat das alles mit den Annunaki zu tun, die wörtlich als „Die vom Himmel Herabgestiegenen“ oder als „Die Weisen vom Himmel“ bezeichnet wurden? Die dem Menschen Wissen gaben. Ihn sogar erschaffen haben sollen, wenn die sumerische schriftliche Überlieferung stimmt.
Die auf alten Reliefs weltweit mit Flügeln dargestellt werden. Die vermutlich die Vorbilder unserer Bilder von Engeln an sich sind und überall auf der Welt, wenn es sie denn gab, ihren Einfluss sichtbar zurückgelassen haben.

Lesen sie dazu auch:

Sie sollen sich auch mit Menschen sexuell vergnügt haben, wie gelangweilte Götter halt so sind… Die Kinder sollen Monster gewesen sein. Wahre Riesen. Die Nephelim, die selbst in der Bibel als Plage erwähnt wurden.
Goliath soll so ein übrig gebliebenes Exemplar gewesen sein. Gemäß der Bibel war er, abhängig von der erwähnten Maßumrechnung der Größe, zwischen 2,47 und 2,75 Meter groß gewesen sein.
Riesenskelette wurden gefunden. Fast überall auf der Welt und auch in Zeitungen des 19. Jahrhunderts ausführlichst beschrieben. Teilweise wurden sogar Fotos veröffentlicht. Zeichnungen angefertigt und abgedruckt.
Viele Antike Paläste sind (wie) für Riesen gemacht. Türenmaße, Stufenhöhe und andere architektonische Absonderlichkeiten für Menschen, die damals maximal um 1,6 Meter im Durchschnitt groß wurden sind fast überall anzutreffen.

 

Nur Annunaki hat man eben nicht gefunden!!

 

Und solange nichts gefunden wird, sind es „Verschwörungstheorien“. Ein Begriff, der eine moderne Abnutzung erfährt, wenn gewissen Umstände, Tatsachen und Ereignisse hinterfragt werden. Wenn Homo sapiens sapiens seiner biologischen Bezeichnung wirklich einmal anfängt vernünftig zu denken. Oder überhaupt zu denken anfängt.

Warum setzt man nicht alles daran, die sumerische Königsliste der Annunaki zu widerlegen, die immerhin unglaubliche 443.000 Jahre zurückreicht? Wo einzelne Herrscher bis zu 45.000 Jahre herrschten. Selbst unter Annahme von Vollmondzyklen als Jahresmaß (Mondjahr) wäre das deutlich älter als die Bibel für Abraham ausweist. Oder Methusalem an sich.
Oder stört man sich daran, dass auch die Altägypter eine Königsliste kennen, die etwas weiter zurückreicht als beispielsweise bis zu …Cheops. Fast so weit wie die Liste, die die Sumerer steingehauen im Regal liegen hatten.

Und so lange man dem denkenden Mensch nicht plausible Lösungen und Erklärungen für so viele offene Fragen rund um den Ursprung der Menschheit, seine Geschichte und dem was so passierte präsentiert, so lange wird der Mensch nachforschen. Selbst denken. Mitunter wirklich komischen Lösungen anhängen – aber unter dem Strich mehr zur Wissenschaft beitragen als Leute die uns ständig sagen, dass es so ist aber man noch forscht, warum das so ist. Dabei keinen Nanometer weiterkommen aber andere verspotten.

Von Jon Bodsworth – www.egyptarchive.co.uk – website deactivated by its owner (Mr. Jon Bodsworth) as of March 2011 (reference: archive.org), Copyrighted free use, Link

Die Römer wussten von einem See unter der Cheops-Pyramide mit einem Tempel auf einer Insel, der von sechs im Wasser liegenden Steinsärgen umgeben wäre. Und einem Labyrinth unter dem Plateau… Was haben die Ägyptologen gelacht!
Nun wurde in der unteren Höhlenkammer, tief unter dem Felsenfundament der Pyramide ein mehrfach gestaffelter senkrechter Schacht entdeckt, der weitere dutzende von Metern in die Tiefe führt.
Und da ist eine mit Wasser halb vollgelaufene Kammer mit einer nun „augenscheinlichen“ Insel in der Mitte, die von sechs Särgen umgeben ist. Und es zweigen aus dieser Kammer weitere Gänge ab, die aber unter Wasser liegen…
Natürlich darf da keiner hin. Natürlich findet man das nicht im veröffentlichten Plan der Pyramide. Da endet jede Risszeichnung bei eben dieser unteren Kammer im Felsen, die seit nun fast zweihundert Jahren den „Keller“ der Pyramide ausweist.

 

Mir persönlich hat es noch nie gereicht gesagt zu bekommen, dass das so ist, weil es so ist.  Da fühlte ich mich sofort verarscht. Bestenfalls habe ich dann angenommen, dass da eine billige Ausrede gesucht wurde, um zu vermeiden sagen zu müssen, dass man es nicht weiß.
Aber als Credo für Wissenschaftler taugt das nichts. So wären wir nie auf den Mond gekommen. Oder wie jetzt wieder auf dem Mars. Oder mit den Voyager-Sonden weit raus an die Grenze unseres Sonnensystems.

Und wer so weit raus will, der sollte verdammt sehr genau wissen, WOHER er kommt! – Oder warum man das als denkender Mensch nicht wissen will…Trotz aller Beweise an sich, die dem reinen Glauben und der forschen alleinigen These schon widersprechen.  SIC!





Journalistischer Aschermittwoch 2021 – Quergemotzt


Man könnte meinen, dass in den letzten Wochen die Politik den Karneval vorweggenommen hat, ihn dann verpasst hat und nun zum Aschermittwoch noch gern nachlegen will. Machen wir uns nichts vor, diesem Trödelverein geistiger Tiefflieger bin ich, der böse Autor, schon lange nicht mehr gewogen. Warum also so tun als ob?

Nur habe ich momentan das Problem, dass ich gar nicht so viel schreiben kann, wie ich gern, der fünften Jahreszeit angemessen, Büttenreden zu dies & das schreiben würde.

Ich betrachte sowieso als den absoluten Höhepunkt des diesjährigen karnevalistischen Treibens meinen Dialog mit der Zensurabteilung von LinkedIn, ob die mich nun tatsächlich sperren sollten oder nicht. Am Ende war man dann doch der Meinung, dass meine vorgetragene Meinung in zwei Kommentaren, wenn auch weniger nett formuliert, nicht Einzelne durch direkte Ansprache verletzt, sondern bestenfalls eine „unpersönlichere größere Gruppe ohne religiöse, ethnische, ideologische und/oder politische Art“ insgesamt aber straffrei…tangiert.
Dem stimme ich zu. LinkedIn hat es kapiert. Ich bin einfach zu allen Vollidioten böse, gemein und rachsüchtig aufgelegt. Und das eben ganzjährig und nicht nur im Karneval.
Ich bin froh, dass das wenigstens EINER verstanden hat… Meinen Gruß an die Zensurabteilung von LinkedIn. IHR habt es verstanden. – DANKE!

Highlights der letzten Wochen

Nach diesem kleinen, aber schicksalshaften Exkurs komme ich zu den Themen der letzten Woche, die uns so schön bewegten.

Ein Verbot von Einfamilienhäusern ist für uns Deutsche (speziell bei Schwaben…) wie ein Verbot für in Höhlen zu wohnen bei Neandertalern. Das geht nicht. Und weil das nicht geht, findet sich gerade bei den Grünen immer ein Neandertaler, der es dann doch fordert. In der Regel solche, die auch Friseure nicht brauchen und daher viel Zeit für wirre Ideen haben. Dass es nun Herr Hofreiter war, der die geniale Idee hatte, überrascht nicht. Immerhin war diese Idee der Einsicht geschuldet, dass das Willkommensprogramm für auswärtige Facharbeiter seiner Parteigenossen in Ballungszentren irgendwie an eine sicht-, fühl- und finanzierbare Grenze gestoßen ist. Das hängt mit der ungleichen Verteilung eben dieser Facharbeiter zusammen, die 2015 an der Grenze nicht aufgehalten werden konnten, um uns zu bereichern. Meist nur in Großstädten und weniger auf dem Land von sich aus bereichern wollten und so ein Ungleichgewicht bei Siedlungsfragen schufen.
Anders als der Kinderbuchautor aus dem Norden und die Koboldsuchende anderen Geschlechts hat er nämlich begriffen, dass hier eine Diskrepanz besteht und man etwas machen sollte. Natürlich ohne den eigentlichen Grund beim Namen zu nennen, warum die Wohnungen nun knapp sind… Und damit sind Einfamilienhäuser schlecht und böse. Und da der wahre Grund unaussprechlich ist, zumindest für grüne Hirnakrobaten, ist das Wort „klimafreundliche Alternative“, dann saisonal alternativlos.

Halten wir also fest: In der Karnevalzeit wird selbst dem langhaarigsten Affen klar, was er seit sechs viel zu kurzen Jahren verpennt hat.

2015 war das Schicksalsjahr, wo alternativlos die Grenze offen war. Aus sein musste, auch zum Ärger der europäischen Nachbarn. Der Kollege Reitz beim Focus hat es auch schon gemerkt. Nicht aus Einsicht, aber wohl durch bröckelnde Auflage forciert, dass die alternativlose und unmögliche Grenzschließung von 2015 nun in Coronazeiten plötzlich und unerwartet, dafür aber völlig alternativlos zu unseren Nachbarn klappt. Nein es gibt kein Link. Denn das „Fakten-Fakten-Fakten-Magazin“ von einst ist zu einem Wendehalsblättchen im Schleudertraumaformat verkommen. Einzig Markwort ist seinem Worte markig treu geblieben und sagt, was Fakt ist. Aber im bayrischen Landtag, was auch nicht schlecht ist.
Und diese Grenzschließung, die 2015 im Süden unmöglich war, klappt nun ringsherum und sogar auch im Inneren. Man staune. Die Grenzen sind zu und man hat immer noch Personal, das zusätzlich Städte, Landkreise und Bundesländer voneinander abriegelt.
Das ist natürlich alternativlos, solange die „Infektionszahlen“ nicht sinken; unter 100, 50 und nun 35 sind.
Doch die ZERO-Covid-Initiative schläft nicht, da geht also noch etwas. Und da nach 75 Jahren Grippeschutzimpfung die Grippe nach wie vor alternativlos existiert, wird auch das hochmutante Covid wohl ein paar Jahre länger leben.
Dabei fragt sich der geneigte Geist, ob man „hochmutant“ schreiben darf, oder ob so ein dahergelaufener Moralisierer*in da nicht schon faschistoiden Rassismus vermutet, der eine wertvolle Lebensform diffamiert. Doch was soll ich am Aschermittwoch dazu sagen? – D‘RAUF GESCHISSEN, Leute!

 

Bedrohungslage

Und das bringt mich auf die Idee Herrn Lauterbach, den Prof. und Dr. aus Köln einmal näher zu beleuchten, der nun sogar Morddrohungen erhält. Einen Shitstorm abreitet. Sich angegriffen fühlt. Böse Post bekommt. Sogar Giftkapseln zugeschickt bekommt, wie er medial verbreiten ließ.
So what? „Viel Feind viel Ehr“, hieß es mal früher. Was glaubt er denn als selbsternannter Heilbringer am Ende zu bekommen? Was passierte mit dem Christianisierer der Deutschen, Bonifazius? Klar, er liegt in Fulda begraben, aber WIE kam er um? Er starb nicht an Altersschwäche. Was passierte mit Petrus? Er wurde gekreuzigt und weil er blöd genug war zu sagen, dass er es nicht verdiene wie sein Herr (Jesus) zu sterben, wurde er mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Und Jesus selbst? Starb der an Altersschwäche???

Propheten sterben früh. Weil sie polarisieren. Und nicht alle mögen das. Besonders dann nicht, wenn es Untergangspropheten sind. Und diese Spinner werden dann nun, egal ob moralisch und ethisch richtig liegend oder nicht, sogar entgegen dem herrschenden und ausdrücklichen Gesetz beseitig. Das nennt sich dann Märtyrer. Für die Fans zumindest. Und „alternativlos“ heißt es dann bei seinen Gegnern. So wie man es auch gern bei Trump gesehen hätte, richtig? So ein kleines Attentat aus der Mitte des demokratischen Volkes heraus hätte doch ein paar gewisse Größen aus „gestern“ und „tageslüge“ zum Orgasmus gebracht. – Und ja, ich entschuldige mich dafür. Das war wieder böse, gemein und gelogen. Immerhin weiß ich ja nicht, was diese Wahrheitsliebenden, die sich als Journalisten ausgeben zum Orgasmus bringt. Immerhin werden die ja auch für ihre Meinung bezahlt, ich nicht. Und das macht ihre Arbeit wertvoller als andere Arbeit an sich. Richtig?

Egal. Ich werde nicht bezahlt. Keinen Cent. Warum? Weil ich so böse bin, dass meine Bezahlung durch all die Menschen erfolgt, die bei jedem Wort, dass ich schreibe kotzen. DAS ist mir wichtig. Als Narr zu Karneval und als Stachel im Arsch derer, die „alternativlos“ mit schmerzlos verwechseln wollen.
Voltaire sagte einmal, dass nur ein völlig freier Mensch eine völlig freie Meinung äußern kann. Das stimmt. Und wer dafür bezahlt werden muss, damit er leben kann, kann auch keine freie Meinung haben.

 

Das Netz vergisst nie

Daher ist jeder Journalist gefragt, ob er seine Meinung frei äußern kann und darf. Ob er überhaupt das schreiben kann und darf, was er um sich herum sieht, hört und erlebt. Ob er das frei kommentieren darf. Oder ob er frei, Missständen auf der Spur, recherchieren und das Ergebnis öffentlich präsentieren darf.

Ein paar „Kollegen“ versuchen das nun vermehrt. Schon komisch, oder? Das, was seit Monaten oder Jahren logisch nachvollziehbar, klar sichtbar und für alle klar ist, schafft es nun in den Mainstreampressefluss.
Wie peinlich ist das? Gerade Journalisten wissen doch, dass nichts vergessen wird. Unsere Texte, Kommentare, Reportagen und Dokumentationen sind doch im Netz auf ewig auffindbar. „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“ ist doch wohl kaum ein medialer Grundsatz.

 

Und das bringt mich zurück zu Herrn Lauterbach und seinem Problem. Was kann man ihm raten. Oder auch nur ehrlich und neutral gesehen sagen? – Ich versuch es mal zu umschreiben: solange er lebt und schwadronierend wandelt ist er für jede denkbare Seite ein Problem. Danach entweder Märtyrer oder einfach nur weg. Je nach persönlichem gusto. Das ist traurig, aber leider auch wahr. „Viel Feind viel Ehr“ und so. Und manche Ehre erfolgte schon viel zu oft posthum. Darum auch Denkmäler…

 

Gesegnet seist du

Und beim Thema Grundsätze und Gerechtigkeit komme ich dann zur katholischen Kirche und der sehr mutigen „Predigt“ vom Kabarettisten Becker in St. Agnes zu Köln. Er bezeichnete den Amtsvorgänger von Kardinal Woelki im Erzbistum von Köln, Kardinal Meisner, als Sakralstalinisten und Vertuscher pädophiler Straftaten.

Er sagte, dass dort wo Meisner vertuschte Woelki verschweigen würde. Und dass die katholische Kirche inzwischen höhere Ausgaben für Anwälte und PR-Spezialisten habe, als sie je an Opfer gezahlt hat.
All das stimmt. Nur ist das nicht nur bei kinderschändenden Priestern in Deutschland so. Auch weltweit hat die Kirche keine Entschädigung für die Opfer ihrer Inquisition gezahlt. Oder für die Ausrottung (Neusprech: Genozid) der indigenen Völker Lateinamerikas, die nicht Christ werden wollen.

Und falls sich hier nun ein paar Juden und Moslems die Hände reiben, so könnte ich aus dem Stehgreif ein paar Fakten nennen, die auch diese „Denkrichtungen fanatischer Religionsliebe“ um ein oder zwei weniger nette historische Beispiele bereichern könnte. Der Genozid der Juden an den Bewohnern Jerichos steht sogar in der Bibel/Tora verbrieft.
Und hier sind dann auch gleich die angesprochen, die jetzt über „Rassismus“ klagen (ich empfehle das Wort einmal im Duden nachzuschlagen!), gern indigene Einwohner dieses unseres Landes als Nazi bezichtigen, und dann thematisch abtauchen wenn es darum geht, wo man sich mit einer Kippa auf dem Kopf eher sehen lassen kann: auf dem Dorf in der auch so rechtsradikalen Niederlausitz oder in Duisburg-Marxloh, Berlin-Kreuzberg oder Köln-Mühlheim…

Nur mal so an Frau Knobloch und ihre Rede: eine Knoblauchkette um den Hals und eine Kippa auf dem Kopf hilft in den erwähnten Stadtteilen wenig. Da würde dann auch der geforderte Personenschutz nicht helfen. Die zu erwartenden „Bomberjacken“ wären schlicht in der Überzahl.

 

Politikprominenz

Und da wären wir dann beim Thema Heuchelei. Natürlich sollte die in der Pandemie nicht vorkommen. Dass sie vorkommen kann, ohne pressetechnisch zerrissen zu werden, zeigt auf, was im Vordergrund steht.
Das ist natürlich nicht die Tendenz Wissen und Fähigkeiten vorzutäuschen, die nicht da sind, wie bei der politkarrieregeilen Frau Giffey, die mit ihrem kriminellen Mann durchaus schon Clan-ähnliche Rechtsauffassungen glaubhaft vertreten könnte. Die Familie Giffey und Clans tun sich in punkto Rechtsauffassung da wenig bis nichts.
Und seitdem klar ist, dass die Überprüfung ihrer Doktorarbeit nicht hätte neutraler laufen können, als durch die Professorin, die ihr „Doktorvater“ war, erscheinen auch die Wörter „Recht“ und „Neutralität“ in neuem Glanz. Wissenschaftlich macht das die „Freie Universität Berlin“ zu einem Kasperletheater. Nur zu SED-Zeiten war es parteipolitisch einfacher an wissenschaftliche Auszeichnungen zu kommen.
Warum nicht einfacher von Anfang an? Sagt doch einfach, wieviel ein Doktor kosten soll. Warum als Plagiatsgehilfe auffallen, wenn man das mit AGBs regeln kann? So hätte Frau Giffey nicht auf ihren wohlerschlichenen Titel verzichten müssen, da eh klar gewesen wäre, dass der Doktor politisch-kaufmännisch legitimiert war. Nicht wissenschaftlich oder auch nur arbeitstechnisch. Warum für diese Giffey auf dieser Welt nicht den Dr. rer. bak (bak = bar auf Kralle) einführen. Da könnte dann auch das Finanzamt wohlwollend wegsehen und man müsste sich nicht um Drittmittel bemühen. Die sog. Giffey-Akademiker dieser Welt, oder andere charakterlose, geistig minderbemittelte und asoziale Möchtegernhirnis würden doch Schlange stehen, um die wertvollen Institute dieser noblen Universität zu unterstützen. Die allerwenigsten führen doch den vollen Doktortitel. Mit allen relevanten Nachsilben wie nat., ing., pol., phil., oder sonstwas. Der Doktor ist der Standard. Die einen haben ihn wirklich gemacht und andere nur… erworben.
Es gibt Parteien, da ist erworben nicht genug, und man muss gehen. Bei der SPD scheint das aber der Normalfall zu sein. Man fragt sich wann Kevin (der Schlaue) Kühnert seinen Doktor als Studienabbrecher/-versager bekommt. Und natürlich auch für was. Nahles könnte ihm da Tipps geben. Auf Sara Wagenknecht sollte er nicht zugehen, um zu fragen, denn die hat ihren Doktor erarbeitet, was beweist, dass auch linke Geister durchaus zu wissenschaftlichen Arbeiten fähig sind. Nur halt nicht faule, dumme und verblendete Geister opportunistischer aber unbegabter Prägung.

Natürlich weiß der Autor, dass er selbst keinen Doktor hat. Klar, daher schimpft es sich leicht. Und all die Arschkriecher, die Giffey nun verständnisvoll begegnen, sei das Beispiel von und zu Guttenberg vor Augen geführt. Gleiches Recht für alle, oder doch gern Quotenrecht für asoziale Clanfamilien?
All den anderen sei gesagt, dass die vier Jahre für einen richtigen Doktor sinnbringend sind. Macht ihn ehrlich, wenn ihr die Zeit habt. Zitieren ist nicht schwer, die Richtlinien dafür überschaubar. Nehmt anderen Wissenschaftlern nicht die Ehre und klaut ihnen ihre Ideen. IHR habt das nicht nötig. Nur Quotentussis, Asoziale, Hirnis und Kriminelle kupfern ab. Macht euch nicht zum Clown. Das tun schon andere. Nun ja., solche begnadeten Personen wie… Giffey…

 

Du hast die Haare schön

Nun genug gemotzt. Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung der Friseursalons. Weil es notwendig ist. Gesundheitlich alternativlos erscheint. Klar.
Nach dem ersten Lockdown gab es Sommerurlaub für alle und überall. Der Virus hatte auch Urlaub. Logisch.
Im zweiten Lockdown (light) gab es Weihnachtsurlaub. Auch schön. „Macht auf die Tür, die Tore macht weit, wir sind alle vom Virus befreit…“ Hat wunderbar geklappt. In einer tödlichen Pandemie braucht das Volk natürlich Bonbons und Auslauf.

Und nun, nach der Verschärfung des zweiten Lockdowns, der eigentlich schon seit Oktober läuft, kommt der Friseurbesuch wieder. Na, hüpfen wir da nicht vor Freude??? So wie freitags beim Klimasammelhüpfen?

Der rettende Impfstoff ist nicht da, Impfzentren sind ohne Impfstoff, Termine macht EVENTIM und die Schuldigen an all dem sind überall, nur nicht auf der Anklagebank. Eigentlich ist der 99jährige Opa schuld, weil er zu blöd ist einen Termin zu buchen, dann zum Impfzentrum zu fahren, um dort dann ohne Stuhl, Schlafsack und Verpflegung zu erscheinen und die Frechheit zu haben zu fragen, warum es ihm nach der Impfung nun übel ist. Das ist natürlich nicht bei jedem Opa oder jeder Oma der Fall. Nicht immer. Und nicht überall. Aber halt nachweisbar … öfters.

Und da schließt sich der Kreis. 75 Jahre Grippeschutzimpfung. Ein schönes Jubiläum. Und die Grippe ist immer noch nicht tot.
Was wird uns wohl in 75 Jahren als Corona-Bonbon verkauft werden? Am 29.Februar dürft ihr von 2000h bis zur „tageslüge“ einmal selbständig denken? Oder wird es dann reichen, dass nur in Aussicht zu stellen? Für den 31. April zum Beispiel?

Wenn ich mir die rot-grün-faschistoide Jugend so ansehen, die nach Dieselprotesten 2018, Klimahüpfen 2019 und gar keine Schule 2020/X, dann  glaube ich, dass das in 74 Jahren so sein wird. Corona-Abitur, Corona-Studium/-ausbildung in Neigungsgruppen und dann übergangslos eine Corona-Karriere als Politidiot und Pandemieexperte.

Einer vegane Generation von Greta-Genies, die CO2 verbieten wollen und sich so die eigene Hauptnahrungsquelle entziehen, traue ich alles zu. Gerade dann, wenn Covid auch das Hirn angreift wie gern reißerisch postuliert wird.

Und nun schnell einen Termin beim Friseur machen, bevor EVENTIM da mitabkassiert. Auch solchen Unternehmen ist alles zuzutrauen. Auch eine Dr. (rer. links) Giffey als Ethikbeauftragte im Aufsichtsrat.

Bleibt auch 2021 aufrecht, im Liegen kotzt es sich so schlecht! – SIC!





Covid-20 und Karneval-21: Narren gegen Idioten

(Kleiner Hinweis: der Artikel ist ehrlich und daher nicht für jeden geeignet!)

Ursprünglich feierte man in Germanien keinen Karneval. Dazu bestand gar kein Anlass. Man feierte das baldige Ende des Winters, der all zu oft von Hunger geprägt war. Vorräte gingen zu Ende, die Alten, Kranken und Schwachen starben und das Ende war, wie jedes Jahr, für viel zu viele in greifbare Nähe gerückt.
Da war diese Feier zur Abschreckung der bösen Wintergeister fast schon eine Pflichtveranstaltung. Daher auch in der alemannischen Fastnacht die monsterhaften Kostüme.

Mit besseren landwirtschaftlichen Methoden, neuen Feldfrüchten und später dann auch Kunstdünger waren Hungerwinter nur noch selten anzutreffen. Und so wandelte sich das Fest zur Abschreckung der Wintergeister zum Fressgelage. Zumindest bis dann Napoleon meinte die deutschen Kleinstaaten besetzen zu müssen.
Die Rheinländer reagierten darauf wie es wohl nur Rheinländer können: auf ihre spöttische Art. Nahmen das traditionelle Fest und veränderten es. Zum Karneval…

Man parodierte die französischen Besatzer, führte sie öffentlich vor. Gemein bis deftig, aber nie wohlwollend. Sagte all das, was sonst verboten war. Tat all das, was die Franzosen nicht wollten und berief sich dabei auf Gesetz und Recht, was eben diese Franzosen erst so möglich gemacht hatten.

Man schlug die Invasoren mit den eigenen Mitteln. Mit ihrer Art des Rechts.

Schon mal überlegt, warum die Kostüme der Garden so französisch aussehen? Warum man mit kindischen Gewehrattrappen rumrennt und dann öffentlich die Ärsche aneinanderreibt? Heute lacht man, man weiß aber nicht mehr, dass die französischen Gouverneure und Stadtkommandanten das damals weniger witzig fanden…

Könige und Kaiser, Präsidenten und Tyrannen kamen bei solchen alljährlichen Veranstaltungen seitdem weniger gut weg. Es war die närrische Zeit. Und Hofnarren hatten seit dem Mittelalter schon immer das pardon des Herrschers in der Narrenkappe mit eingenäht. Denn der Narr hatte eine wichtige Funktion: er war das ungestrafte Gewissen des Herrschers. Er konnte, durfte und sollte das sagen, was andere nicht zu sagen wagten. Gern in witzigen Versen gepackt, um dem Herrschenden das Gesicht wahren zu lassen, aber er sollte es sagen.

 

In den letzten Jahrzehnten verkam der Karneval zum ausschließlichen Event. Politische Spitzen. Die ein oder andere Ohrfeige. Aber der Karneval selbst verkam zu einem Sauf- und Feierevent der Massen. Volksfest im Kostüm. Von der Weiberfastnacht bis zum Aschermittwoch. Für viele durchgehend im Nebel des Promilledeliriums.

Ist es nun nicht mal Zeit zurück zu den Wurzeln zu gehen? JETZT wäre die Gelegenheit den traditionellen und ursprünglichen Festcharakter wiederzubeleben! Die bösen Geister zu vertreiben und Widerstand zu leisten.

Der Virus existiert. Genauso wie eine selbstherrliche und verblödete Regierung, die nicht nur als Wintergeist für zunehmendes Elend sorgt. Während Politiker und Beamte weiter fest ihr Geld bekommen sind hunderttausende Unternehmer und Selbständige ruiniert.
Während „die da oben“ sich die Taschen füllen, in der Familie produzierte Masken per Gesetz verkaufen oder Schlösser in Berlin beziehen, gehen anderswo Existenzen baden.

Ein Lockdown jagt den nächsten. Die Verlängerung ist fest eingeplant. Jede Art von Mutation rechtfertigt weitere Einschränkungen der Grundrechte. Verhöhnt die Verfassung. Das Versprechen nach einem sicheren Impfstoff wurde planerisch, organisatorisch und auch medial verzockt. Die eigene Unfähigkeit in der schlimmsten Pandemie seit der mittelalterlichen Pest täglich und anschaulich dem Volk als Lösung präsentiert. Und eben dieses Volk macht begeistert mit. – Oder nicht?

Wäre es nun mal nicht mal Zeit den Karneval zu nutzen? Als Event gegen diese Arschlöcher in den Parlamenten? Gegen die Idioten in den Regierungen von Bund und Ländern? Gegen die Corona-Profiteure? Gegen all die orwellschen Schweine um das Oberschwein Napoleon herum, welches nicht umsonst Napoleon hieß? Warum nicht mal Merkel&Co fühlen lassen, dass das Volk die Messer wetzt? Ihr an die fette Schwarte will?

In Pandemiezeiten verbieten sich natürlich Massenumzüge wie am Rosenmontag üblich gewesen. Nicht aber Rosenmontagsaktionen an sich.

Warum nicht mit Autokorsos die Städte lahmlegen? Fahrer bleiben nüchtern, Masken sind Pflicht und Mitreisende in der Anzahl begrenzt. Aber Seitenscheiben können für selbstgedruckte Botschaften genutzt werden. Karnevalistisch wertvoll. Treffend. Beleidigend. Gehässig. Satirisch. Witzig, Gemein. Bösartig. Humorvoll. Gerecht. Bezeichnend. Wahr. Parodierend. Ironisch. Wütend. – Karnevalistisch halt! Die Narrenfreiheit genießend…

 

Ein paar spontane Beispiele:

Tierärzte waren schon immer die Lösung von Volkskrankheiten

Die Raute ist uns verhasst, die Raute an den Ast!

Spahn zieht bald in Neuschwanstein ein…

Dummheit ist aller Politiker Anfang!

Eher ist eine Nation verarmt als ein Politiker pleite!

Im Gleichschritt zur Gleichschaltung

Inzidenz von 1 – 1 Politiker auf 100.000 Einwohner, aber JETZT!

Politiker wollen Sonderrechte? – Gern… Hausverbot in allen Geschäften!

Wer anderen das Leben versauert, dem machen wir das Leben zur Hölle!

Woran erkennt man Inzucht? – An Parlamentarier*innen!

Das Virus hat einen Namen: Lauterbach!

Wer braucht schon Friseure, Hotels, Kneipen und Events?

75 Jahre Grippeschutzimpfung und die Grippe lebt weiter!

V for Vendetta

Karrieresprung: von Mama Merkel zur Medusa

Erst in Unfreiheit sind wir glücklich!

In der Pandemie sehen wir, dass der Bundestag auch ohne 709 Abgeordnete gut auskommt!

Gebt Luschen einen Namen: Laschet!

Wenn der Sesamstraßen-Bert im PoPo-Club gefeuert wird, wird er was? – Gesundheitsminister!

Endlich wissen wir wie ein Hund den Maulkorb empfindet!

Von gestern zur Tageslüge!

Auch ich halte Spahn die Stange!

Seid kreativ, klebt es in die Autofenster und auf Transparente/Schilder und dann los. Macht die Straßen am Rosenmontag dicht. Nutzt Kreisverkehre für Dauerrunden, dazu wurden sie doch gebaut. Parkt Rathäuser zu. Und denkt immer daran. Höchstgeschwindigkeit in Städten heißt nicht, dass man die ausschöpfen muss. Sicherheit ist Trumpf. Fahrt schön langsam und lasst jeden vor euch die Straße passieren. Es ist wie im Lockdown: wir haben es nicht eilig!

Wenn Idioten unser Leben regieren, sind die Narren in der Pflicht.

Und daher ist es mehr als nur opportun mal wieder etwas zu tun, was ein Zeichen setzt. Den bösen Geistern einen Tritt in den fetten Arsch gibt. Den Herrschenden zeigt, dass Demokratie „Volksherrschaft“ heißt und es auch so meint.
Es wird Zeit aufzustehen, bevor man liegen bleibt. Es wird Zeit den neuen Gouverneuren und Stadtfürsten nach römischer Tradition in Erinnerung zu rufen, dass auch sie sterblich sind.
Es wird Zeit, dass Narrenmund wieder Wahrheit kundtut. Abseits von Genderspeech, political correctness und sonstigen Weichmachern für Weicheier. Es wird Zeit Idioten ins Gesicht zu sagen, was für Schwachköpfe sie sind. Ihnen einen Spiegel vor die opportunistische, egoistische, und verlogene Fresse zu halten. Und das so lange bis das letzte Körnchen Anstand sie selbst zum Kotzen bringt.

Der Idiot braucht einen Gegenspieler. Und da er auf andere Meinungen oder gar andere Experten nicht hören will kann das nur der Narr sein. Denn nur der Narr dringt zu dem vor, was der Idiot als sein Hirn und seinen Verstand ansieht.

Und das geht am Karneval ganz besonders gut. Dafür ist der Karneval da. Den Herrschenden den Dorn so tief in ihre feisten Ärsche zu rammen, dass sie ein Jahr lang daran denken. Und Angst vor dem nächsten Karneval haben…

Nichts hassen Idioten mehr als bloßgestellt zu werden. Oder warum reagiert Ramelow so gelassen, wenn es um Wissen geht? Warum lächelt Giffey vielsagend, wenn man sie nach dem Doktor fragt??

Also das ist unsere Zeit. Narrenzeit!

Wir müssen uns nicht auf „Satire“ berufen, um das zu sagen, was uns auf der Seele brennt. Weder als Zeitung noch als Bürger. – D’rauf geschissen, sag ich!

Wer ständig nur verarscht wird, darf auch mal scheißen! – Und das ist nicht ordinär, sondern unser gottverdammtes Recht. Gerade auch in einer Demokratie. Vor allem in einer Demokratie. Und ganz besonders am Karneval in einem demokratischen Land dessen Regierung auf Abwegen wandelt. Wo das Parlament keinen Pfifferling mehr wert ist und nur noch der Narr die wirkliche Opposition ist.

 

Und all die, die das als traurig ansehen, diesen Artikel nicht mögen oder mir gar Recht geben sollten wissen, dass Sie nun als Narr gefragt sind. – SIC!

P.S.: Und ja, ich bin ein Narr, denn ich glaube echt daran, dass hier noch irgendwer wach wird!

 




Covid-20: Impfpflicht bei Eventim AG eingeführt – es ist Zeit zu gehen!


Der Eventveranstalter CTS EVENTIM AG & Co. KGaA hat medienwirksam verkündet, dass in Zukunft nur noch geimpfte Besucher die Veranstaltungen besuchen dürfen. Das ist schön zu hören. Zumal der schon vor der Coronakrise wirtschaftlich angeschlagene Konzern zurzeit keinen Umsatz macht und aus der Spardose lebt.
Da sind solche Statements schon mal wichtig. Marketingtechnisch relevant. Und wenn man auf Fördertöpfe der Regierung hofft sind diese dann auch opportun, zumal diese selbst so etwas pressewirksam nicht verlangt.

Hier sind dann solche freiwilligen, anbiederischen und wohl auch arschkriecherischen Statements aus der Industrie/Wirtschaft gern gesehener Schleim auf der Spur dessen, was die eigene Unfähigkeit der Regierenden verursacht hat.

Warum EVENTIM das so gemacht hat wird das Geheimnis von EVENTIM bleiben. Gern darf man auch glauben, was EVENTIM dazu selbst gesagt hat. Wir werden das hier nicht wiederholen, denn dadurch wird es nicht besser. Jedenfalls ist der Schutz der Besucher mit Sicherheit nicht die treibende Kraft hinter dieser Maßnahme gewesen.

 

„Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, sagt Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg der „Wirtschaftswoche“.

Betrachten wir einmal die betriebswirtschaftliche Seite.

1.) EVENTIM als kerngesunden Eventkonzern für Großveranstaltungen jeder Art, samt zubuchbaren Add-ons wie Backstagebesuche und Fototermine mit Stars, zu sehen ist etwas optimistisch. Der Konzern war schon lange vor Corona im Sinkflug begriffen. Und seit Corona wurde aus dem Sinkflug ein freier Fall. Ähnlich wie Friseure und andere Branchen.  Und bei EVENTIM gibt es für reine Spaßevents mit Massenandrang keine Systemrelevanz. Im Gegenteil: Diese von EVENTIM vermarkteten/geförderten Events sind Pandemietreiber!
Und anders als beispielsweise Messebetreiber, wo wirtschaftliche Gründe im Vordergrund stehen, die auch durchaus als systemrelevant anzusehen sind, geht es bei EVENTIM im Kerngeschäft nur um die wirtschaftliche Ausbeutung des Spaßfaktors in der Gesellschaft.

2.) EVENTIM versteht sich auch als Vermittler von Karten zu Events wie Konzerten, Theateraufführungen, Sport und andere Großveranstaltungen. Als provisionsabhängiger Servicepartner für Künstler, Veranstalter und Events. Damit dann auch als „Förderer der Künste“ an sich. Das ist ungefähr genauso zu sehen, wie Immobilienmakler sich als „Förderer der Architektur“ bezeichnen könnten.

3.) Ohne Einnahmen, aber mit laufenden Fixkosten, hat EVENTIM unlängst einen beträchtlichen Anteil seiner Mitarbeiter in das endgültige und künstlerisch wertvolle „Dauerhomeoffice“ geschickt und dazu „Fördermittel“ der Agentur für Arbeit – ebenfalls dann wohl dauerhaft, in Anspruch genommen. Diese Leute nun als arbeitslos zu bezeichnen verbietet sich natürlich zu sagen, nur zeigt es auf, wessen Geistes Kind das Management so ist.

 

4.) Natürlich muss man marketingtechnisch etwas tun, damit die schon verkauften Tickets, deren Geld man nun hortet und das mitunter auch in die Deckung der laufenden Kosten fließt, nicht… wieder abfließt.
Karten zu Sportveranstaltungen, Konzerten usw. führen halt nicht zu den gebuchten, aber nun abgesagten Veranstaltungen. Gern verweist man auf die AGBs wenn es um Rückzahlungen geht. Man behilft sich mit Gutscheinen und möglichen Wandlungsangeboten und beruft sich auf „höhere Gewalt“, was Haftungen – also RÜCKZAHLUNGEN! – ausschließen soll.

5.) Wenn also Rückzahlungen ausgeschlossen werden sollen, Künstler und Vereine ihren Teil wegen Ausfall der Veranstaltungen auch nicht bekommen sollen, dann heißt das doch unter dem Strich, dass EVENTIM das Geld behalten will…


6.) Und als Marketingkracher sagt man daher das populäre Wort „Impfpflicht“ und suggeriert damit denen, die in der merkelschen Tonlage von „Gesellschaftspflicht der Impfung“ pfeifen, im politkonformen Gleichschritt zu sein und hofft darauf mit solchen Musikstücken Hilfsgelder ZUSÄTZLICH abgreifen zu dürfen.

7.) Die Spaltung der Gesellschaft hinsichtlich der Impfung geht rasant weiter. Die Zustimmung zur Impfung und deren möglichen Folgen sinkt unter bald unter 50%. Die Zustimmung zu dem, was EU und Regierung samt gekauften Beratern rechtlich, planerisch, organisatorisch und/oder medial so treibt ist bei 50% angekommen. Nur noch die Nibelungentreuen schwenken das Fähnlein mit der Raute anstatt dem Bundesadler auf der Fahne.
Warum also 50% der EVENTIM-Kunden, ggf. auch die, die schon Karten gekauft haben, vergraulen und auf die Barrikaden bringen? Denn 50% der Kartenkäufer sind schon rein statistisch gesehen Impfgegner…

 

8.) Wenn also 50% der Kartenkäufer Impfgegner sind, diese nach Verlautbarung des Managements von EVENTIM nicht in die Veranstaltungen dürfen, welchen Grund gibt es für diese Menschen denn nun noch die Karten behalten zu wollen???
Ergo wollen sie diese nun zurückgeben, was aber nach gewissen AGBs von EVENTIM ausgeschlossen ist. Sein soll… „Höhere Gewalt“, so sagt man führt zum Haftungsausschluss. Also zum Verlust des Geldes.

 

9.) Ein Management beschließt einseitig den Vertrag mit einer Prämisse zu bereichern, von sich aus und ohne gesetzlich zwingendem Grund oder gar strikter Vorgabe, und schließt die Haftung aus?
Der weniger geneigte Käufer fühlt sich an Wirecard und Schummeldiesel erinnert.

10.) Wie tief muss das Unternehmen EVENTIM denn in der Krise stecken, um auf ein solches Szenario zurückgreifen zu wollen? Und dann zu hoffen, dass es nicht auffällt? Ggf. Medien, Kunden und Aufsichtsgremien hier schweigend mitspielen? Weil das Wort „Impfpflicht“ in einem freiwilligen aber in den sonstigen Medien positiven Zusammenhang fiel? Einen genehmen Zungenschlag hat?
Spätestens der sich aufbauende und schon stattfindende Shitstorm in den Social Media zeigt doch, dass die Medien hier EVENTIM kaum zur Seite springen werden. Auch politisch kaum Hilfe zu sehen sein wird, da Hunderttausende von Kunden ganz offensichtlich mit großer Reibungswärme über den Tisch gezogen werden könnten. Und eben diese fühlbare Reibungswärme führt bei Kunden im Superwahljahr 2021 zu wenig politischer Unterstützung.
Ergo geht auch das vermutliche Sekundärziel von EVENTIM, Hilfen zu bekommen, so eher nicht in Erfüllung.

11.) Könnte EVENTIM also tatsächlich mehr Kunden gewinnen, als es gerade verliert? Bei einem 50:50-Szenario eher nicht. Wo sollen auch die Leute zusätzlich(!) herkommen, die in wirtschaftlich katastrophaler Zeit bereit wären die seit Jahren völlig überhöhen Preisforderungen für Eventveranstaltungen zu bezahlen?

12.) Wenn also das Ziel von zusätzlichen Kunden und zusätzlichen Hilfen unerfüllt bleibt, und dieses bei aktuellem Null-Umsatz aus Veranstaltungen, wie ist dann das Kerngeschäft und damit die Überlebensfähigkeit von EVENTIM am Markt zu beurteilen? Und wie eine wie auch immer geartete Gutschrift oder Erwartungshaltung, dass man für seine bezahlte Karte eine Leistung bekommt?? Wann auch immer… Egal ob geimpft oder nicht? Und dazu sagt die Politik nichts.

13.) Ergo WAS tun?

Anders ausgedrückt: nach all dem, was oben einmal in logischer Folge gesagt wurde, was würde unsere Oma tun, wenn man sie fragt, was zu tun sei?

„Oma, die haben mein Geld für eine Karte, wollen mich aber nicht reinlassen, wenn ich nicht geimpft bin, ich will mich aber nicht impfen lassen / und ich sehe die Forderung als unmoralisch an, und daher frage ich dich, was soll ich tun?“

 

Und Oma antwortet:
„Mein Kind. Du musst ihnen vertrauen. Die werden dir mit Sicherheit etwas für dein Geld geben. Und natürlich wird alles gut. Im großen und ganzen läuft doch alles richtig. – WIR SCHAFFEN DAS!

Die Mitglieder der Redaktion haben beschlossen ihr Geld für die Karten zurückzufordern und setzen alles daran das Geld auch zu bekommen. Ja verdammt, wir haben nicht auf Oma gehört. Denn die muss es wohl hinter sich haben. Oder wir haben die falsche Oma gefragt.

 

Und ganz nebenbei: für unbedarfte Verbraucher hört sich CTS EVENTIM AG & Co. KGaA gerade im Coronazeiten echt vertrauensfördernd an…

 

Als kleiner Nachschlag, auf den uns unsere Leser aufmerksam machten…

Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg hat mit der Regierung verhandelt nun auch IMPFTERMINE(!!) zu vergeben. Da die Event-Branche aus dem letzten Loch pfeift hat der Herr S. nun ein neues Geschäftsfeld entdeckt und musste dafür wohl auch ein paar Konzessionen hinsichtlich Ethik und Moral machen. Oder anders ausgedrückt: er hat wohl den inoffiziellen Regierungskurs zur Impflicht – die es ja bekanntlich nicht gibt oder geben soll – als Unternehmensrichtlinie übernommen, um so rein geschäftlich gedacht die Impfterminvergabe bei sich als neues Kerngeschäft anzukurbeln.
Das ist löblich, denn die Regierung ist noch nicht einmal mit einem halben Jahr Vorlauf in der Lage das zu schaffen. Nun ist zumindest das technische Know-how da, um einen Termin zu bekommen… 

Es wäre schön Herr Schulenberg, wenn Sie es auch schaffen würden über diesen Weg Kartenrücknahmen zu organisieren. Was da an nun freien Plätzen reinkommt können Sie geneigten Regierungsmitgliedern verkaufen. Aber bitte privat. Nicht, dass Ministerien Kontingente mit Steuergeldern ankaufen. Sie wollen doch nicht als Coronaprofiteur dastehen oder? 

Die Redaktion hat sich bemüht an dieser Stelle eine Vaseline-Werbung zu schalten, musste sich aber mit dem Wiki-Eintrag zufrieden geben… (HIER). 

 


Der Autor Sascha Rauschenberger

 

Sascha Rauschenberger, geboren 1966 in Wattenscheid, ging nach dem Abitur zur Bundeswehr, wo er als Panzeraufklärer und Nachrichtenoffizier Dienst tat.

Er diente, unter anderem als Reservist, in vier Auslandseinsätzen, zuletzt als Militärberater in Afghanistan.

Seit 2000 ist er als Unternehmensberater im Bereich Projektmanagement und Arbeitsorganisation (Future Work) tätig.

 





Gastartikel :Der Patch ist der Angriff


Eine aktuelle Bewertung des SolarWinds-Hack

von Prof.Dr. Hartmut Pohl1

Erkannt wurde der Angriff zuerst durch das betroffene IT-Sicherheitsunternehmen FireEye2 um den 8. Dezember 2020; FireEye warnte vor dem Einsatz seiner eigenen Sicherheitsprodukte, bestritt aber, dass gespeicherte, unveröffentlichte Sicherheitslücken (Zero-Day-Vulnerabilities) ausgelesen worden seien. Die Täter hatten dazu ein Update der Netzwerküberwachungsplattform Orion der Fa. SolarWinds so manipuliert, dass eine backdoor (derzeit sind bereits zwei veröffentlicht) in den ca. 18.000 der etwa 300.000 Kundensysteme installiert wurde (supply chain attack). Kunden sind der öffentliche Sektor der USA, Großbritanniens sowie die weltweit größten Unternehmen aller Branchen (Verteidigungsunternehmen, Technologieunternehmen, Banken, Beratungs-, Pharma/Chemie, Telekommunikations- und Rohstoffunternehmen) in Nordamerika, Europa, Asien, im Nahen Osten und auch in Deutschland.3 Angesichts der immensen Angriffsfolgen (Kopieren von Daten und Programmen und Manipulation von Programmen) dürfte der Angriff weiterhin detailliert untersucht4 – und auch nachgeahmt und Angriffsdokumentationen (trotz eines zu erwartenden sehr hohen Preises) wie geschnitten Brot an Kriminelle und interessierte Sicherheitsbehörden verkauft werden. Unternehmen und Be-hörden sollten sich also durch vorbeugende Maßnahmen darauf einstellen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird international als sehr hoch bewertet.

Die Systeme der US-Bundesbehörden wurden bei dem Angriff ebenfalls kompromittiert; dazu veröffentlichte die US-amerikanische Behörde für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit (CISA) eine Notfallrichtlinie, in der alle Bundesbehörden angewiesen wurden, die betroffenen Orion-Produkte sofort abzuschalten.
Der Cyber-Angriff von SolarWinds ist kein Einzelfall. Microsoft5 allein hat in den letzten zwei Jahren über 13.000 Warnungen an Kunden versandt. wurde. Ziel der Installation von backdoor ist, global bei Kunden dieses Herstellers Systeme fremdzusteuern. Der-zeit scheint es den Tätern nur teilweise um den finanziellen Erfolg (Erpressung) zu gehen. Dies gilt auch für Angriffe in der Ge-sundheitsbranche; sie richten sich derzeit (noch?) nicht gezielt gegen einzelne Patienten.

Die von Tätern genutzten Verfahren liegen durchweg auf sehr hohem technischem Niveau und zeigen die jahrelange Erfah-rung. Solche Fachleute finden sich nicht nur in allen Industriestaaten, sondern auch in sog. Entwicklungsländern. Solche Angriffs-techniken werden allerdings nicht an öffentlichen Hochschulen erforscht und gelehrt. Erste kriminelle Versuche gehen in Deutsch-land zurück auf den Beginn der 70er Jahre.


Zusammenfassung und Ideen

  •  Angriffe auf IT-Systeme werden zunehmend von darauf spezialisierten Unternehmen durchgeführt.
  • Durch die Eskalierung auf die vielen Opfer eines Angriffs (hier ca. 18.000) sinkt der Aufwand für die Angriffs-vorbereitung auf etwa 500 K$ bei einem zu erwartenden Erlös von aktuell 500 – 10.000 K$… jeweils pro Op-fer. Eine Vorfinanzierung ist durch die Organisierte Kriminalität oder Nachrichtendienste möglich. Weitere der-artig technisch gut ausgearbeitete Angriffe können also erwartet werden.
  • Die Angreifer haben den Angriff über ca. 3 Jahre geplant und umgesetzt. Allein zwischen dem ersten unbe-rechtigten Zugriff bis zum Ausspionieren von Daten und Programmen vergehen etwa 6 – 18 Monate; darauf wurde schon früher durch Untersuchungen (auch im deutschen Sprachraum) hingewiesen.
  • Eine Illusion ist die häufig anzutreffende Meinung, wenn die IT-Produktion erst wieder laufe, sei der Angriff abgewehrt. Wiederanlauf ist jedenfalls kein Zeichen abgewehrter Angriffe. Sofern nicht mindestens die ausge-nutzten Angriffspunkte wie unerkannte Sicherheitslücken (Zero-Day-Vulnerabilities), backdoors, covert chan-nels o.ä. ausgemerzt sind, muss mit erneuten Angriffen gerechnet werden. Dies ist wahrscheinlich angesichts der Marktmacht (technische Fähigkeiten, Stammpersonal) der kommerziellen Hacking Unternehmen. Die Ohn-macht vor den Hacking-Unternehmen zeigt auch die Hilflosigkeit der betroffenen US-Regierungsbehörden.
  • Grundsätzlich werden nur Unternehmen angegriffen, deren finanzielle Bonität von den Tätern als hinreichend gut bewertet war. Die Täter griffen (bei passender Gelegenheit) wiederholt an.

1. Aktuelle Situation im Internet
Politikern und auch Entscheidern fehlt weitgehend das Verständnis für die Risiken von Angriffe auf die (eigene) IT. Dementsprechend wird der IT-Leiter befragt, ob denn alles sicher sei. Daher wird auch gar nicht ein unabhän-giger Rat von ‚draußen‘ eingeholt. Zumal die Angreifer meist sehr vorsichtig vorgehen, um den Angriff bis zu mehreren Jahren gegenüber dem Opfer zu verbergen.


2. Täter

Natürlich waren es die Russen (weiß Pompeo); aber es waren die Chinesen (schätzt Trump), Viel spricht für Korea – aber nur weil ein koreanisches Wort im Quelltext ‚gefunden‘ wurde (vielleicht eher Nordkorea)? Wenn einem gar nichts mehr einfällt, waren die Hacker wenigstens ‚staatsnah‘ Dies alles ist nichts weiter als die übliche politi-sche Propaganda der Politiker (vgl. die ‚Schurkenstaaten‘), die technisch nur äußerst aufwändig abgeklärt werden kann.
Grundsätzlich erscheint eine Tätertypisierung nach Skript-Kiddies, Freaks, Hacker, Cracker etc. veraltet. Die viel-fältigen und komplexen Angriffsmöglichkeiten erfordern Kompetenzen und Personal in allen Bereichen der Cyber-sicherheit, die von einzelnen Unternehmen, kommunalen Verwaltungen oder Privatpersonen nicht geleistet wer-den können6.
In den letzten 5 Jahren haben sich international Unternehmen entwickelt, die nach dem Motto ‚Crime as a Ser-vice (CaaS)7 weltweit entwickelte neue Angriffsverfahren gegen Entgelt für Auftraggeber durchführen – im Ransomware-Bereich z.B. gegen eine Beteiligung von 30% des erzielten Umsatzes.
Eine Unterscheidung zwischen Tätergruppen8 wie Skript Kiddies, Insidern, Hackern, Hacktivisten, Cybercriminals, staatlich gesponserten Gruppen, ‚Geheimdiensten‘ (staatliche Institutionen wie Sicherheitsbehörden) gehören der Vergangenheit an: Zunehmend werden die Hacking-Gruppen kommerzialisiert – d.h. die Angriffe werden von spezialisierten Unternehmen in Auftrag gegen ein festes Entgelt oder eine Umsatzbeteiligung von z.B. 30% (Ransomware) durchgeführt. Eine Unternehmensstruktur mit sehr kleinen Abteilungen wie Personal, Marketing, Accounting und Produktion etc. ist vorhanden. So wird sorgfältig analysiert, ob und wie das als Opfer vorgese-hene Unternehmen tatsächlich im gewünschten Umfang liquide ist (Gewinnorientierung). Die Personalstärke von Angriffsunternehmen beträgt bis zu 20 Mitarbeiter – mit bis zu 15 IT-Spezialisten; für spezielle Aufgaben werden free-lancer hinzugezogen.


3. Betroffene
Geoutet haben sich oder veröffentlicht wurden viele Bundesministerien der USA sowie Unternehmen. Das BSI hat betroffene deutsche Unternehmen informiert. Tatsächlich sind wohl 18 – 35 Tausend Kunden9 von SolarWinds betroffen bei weltweit insgesamt mehr als 300.000.


4. Angriffsziele

Diffus sind die Berichte über erreichte Angriffsziele. Abgesehen von Marketingaussagen muss daher davon ausgegangen werden, dass wertvolle Unternehmensdaten ausspioniert wurden (Security-Tools, Exploits, medizinische Geräte) und auch Manipulationen an Steuerdaten von Produktionsprozessen (IoT10) zur Impfstoffherstellung11 und zur Herstellung von Chemikalien und Medikamenten vorgenommen wurde: Sabotage. Eine Nutzung für ter-roristische Ziele ist nicht auszuschließen – allerdings bisher nicht nachgewiesen. Eins der Ziele dürften Daten in (privaten und öffentlichen) Clouds sein (z.B. Microsoft Office 365-Konten).


5. Angriffsablauf

Insgesamt scheint dieser Hack eine vergleichbar technische Bedeutung zu haben wie der ja heute noch andauernde (!) Hack auf den Deutschen Bundestag12, Stuxnet13 oder NSA14. Diese Angriffe zusammen zeigen verwendeten Techniken den Stand der weltweiten Angriffstechnik auf; hier wird nur auf den Solarwinds-Hack Bezug genommen: A. Die ersten Hinweise15 auf unberechtigte Manipulation von Orion-Updates stammen von Oktober 2019 – also ca. 14 Monate vor der Angriffserkennung. B. Die ausgenutzten Angriffspunkte der SolarWinds-Systeme sind bisher unveröffentlicht oder sogar noch nicht identifiziert. Einzig mögliche Angriffspunkte sind ungepatchte, unveröffentlichte oder sogar nicht erkannte Si-cherheitslücken. Erfahrungsgemäß werden dazu unveröffentlichte (Zero-Day-Vulnerabilities) – zumindest So-larWinds nicht bekannte oder jedenfalls nicht gepatchte Sicherheitslücken – ausgenutzt (Initialisierung des Angriffs: März bis Juni 2020). Solange dieser Einstieg nicht identifiziert und gepatcht ist, können die folgenden Schritte von den Angreifern beliebig wiederholt werden. C. Die Angreifer machen sich dieser Sicherheitslücke unabhängig, indem sie (mindestens) eine backdoor im So-larWinds-System installieren Eine solche backdoor ist von SolarWinds nicht veröffentlicht oder nicht identifi-ziert. D. Um das manipulierte Update authentisch erscheinen zu lassen wird das Update korrekt digital signiert16. Die Code-Signierung ist eine der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen global agierender Softwareunternehmen. Kann die Signatur gefälscht werden, ist überhaupt jedem Missbrauch von Authentifizierung und Integritätsprü-fung Tür und Tor geöffnet. E. Im Quellcode des Updates wird der bösartige Code verschleiert (obfuscation, steganography); im Betrieb wird die Laufzeit-Umgebung geprüft, ob sie ein Unternehmensnetzwerk ist oder etwa die Workstation eines Analys-ten. F. Mit einem mit fast 4.000 Codezeilen17 manipulierten Update für die SolarWinds Orion Business Software wurde erstmal eine backdoor18 im Kundensystem (Orion Monitoring Software) installiert. Solange eine back-door nicht identifiziert und geschlossen ist, können auch die folgenden Angriffsschritte beliebig wiederholt werden.19 Dies gilt sinngemäß für die zwischenzeitlich zweite veröffentlichte backdoor20 sowie eventuelle weitere. Weitere backdoors sind realistisch. Solange nicht alle backdoors identifiziert und gepatcht sind, muss also mit weiteren gleichartigen Angriffen gerechnet werden. G. Durch die backdoor wird weiterer – ggf. auch aktualisierter – Code von einem Command&Control-Server ein-geschleust oder generell eine (auch ständige) Verbindung zwischen Angreifern und Zielsystem aufgebaut werden. So werden Dateien übertragen, ausgeführt, das System parametrisiert Systemdienste aktiviert und deak-tiviert und Computer neugestartet. Das Protokoll ähnelt dem SolarWinds-Protokoll. Zweckmäßigerweise wird die backdoor in einem der im Zielsystem installierten Solarwinds-Modulen eingebaut. Kennen die Angreifer weitere Software (wie Standardsoftware von Herstellern wie Microsoft) im Zielsystem, kann die backdoor auch dort eingebaut werden. Ein Angriff dauert solange wie die backdoor ausgenutzt wer-den kann. D.h. Dreh- und Angelpunkt ist die eingebaute backdoor. Angreifer bauen aus Resilienz-Gründen mehrere backdoors ein; nach Identifizierung einer (ersten) backdoor glaubt das Opfer häufig, der Angriff sei abgewehrt und damit beendet. Im Einzelfall wird sogar nach einem ‚Beweis‘ gefragt, warum noch nach weite-ren backdoors gesucht werde. H. Natürlich sind weitere Schritte durch die Angreifer möglich wie Kopieren und Löschen von (allen) Daten des Angriffsopfers und Verschlüsseln (Ransomware). Kopieren von Sicherheitsinformationen ist insbesondere rele-vant, wenn unveröffentlichte Sicherheitslücken gesammelt werden – z.B. für Zwecke der Strafverfolgungsbe-hörden. Bereits vor Abschluss der Untersuchungen wurde ein solcher Diebstahl von FireEye bestritten. I. Nachdem dieser Angriff aufgeflogen ist, vom Hersteller die backdoor identifiziert und mit einem (signierten Patch) geschlossen wurde, kann man davon ausgehen, dass die Angreifer die (geschlossene) backdoor nicht mehr nutzen. Über die Nutzung weiterer backdoors kann nur spekuliert werden. J. Zwischen Installation der backdoors und Ausnutzung liegt häufig mehr als ein halbes Jahr – der Zeitraum kann auch bis zu 18 Monate dauern. Entscheidend für diese Dauer ist, dass sich die Angreifer sicher sein wollen, dass das Opfer nichts von Ihrem Angriff bemerkt. Grundsätzlich kann nicht nachgewiesen werden, dass ein System backdoor-frei ist. Das bedeutet für die er-wähnten Hackingfälle wie NSA, Bundestag ein Beweis nicht erbracht werden kann. Und es bedeutet auch nicht, dass die Fälle tatsächlich abgeschlossen sind. Allerdings werden sich die Angreifer sehr vorsichtig bewe-gen, um keinen Hinweis auf ihre Aktivitäten zu geben.


6. Schäden und Schadenshöhe

Es kann wegen des Personen-Jahre dauernden Aufwands keine seriöse Schadensbewertung vorgenommen werden. Die offiziellen Abschätzungen dürften geheim bleiben.
Die Angreifer verwendeten auch neuartigen Schadcode, der im milliardenschweren Intrusion Detection System



7. Schutzmaßnahmen nach Angriffserkennung
Der Hersteller empfiehlt, zeitnah auf die jüngste Orion Platform Version 2020.2.1 HF 1 upzudaten, um die Sicher-heit der Umgebung zu gewährleisten. Ob ein einfaches Update der Orion Plattform reicht, um eine Infektion zu beseitigen, darf aber angesichts der komplexen Sachverhalte bezweifelt werden. Wer die kompromittierten Soft-ware-Builds im Einsatz hatte, kommt um eine Überprüfung und forensische Analyse der betroffenen Systeme nicht herum. Dazu liegen die Signaturen der beiden veröffentlichten backdoors vor.
Die Identifizierung von backdoors ist leicht, wenn sie wie in diesem Fall zumindest teilweise bekannt sind. Auf-wändiger ist die Identifizierung möglichst aller – insbesondere der bisher nicht erkannten bzw. unveröffentlichten backdoors. Letzteres erfordert eine ausgefeilte Methodik. Leichter lassen sich Backdoors identifizieren, die doku-mentierte Eingabe- oder Ausgabeschnittstellen missbrauchen.
Der Umfang der Wiederherstellungsmaßnahmen ist abhängig vom Wert der verarbeiteten Daten und gesteuerten Prozesse (Risikoanalyse) und reicht vom einfachen Update der Orion Software bis zur sofortigen Trennung vom Internet, Installation neuer Geräte und Software sowie einer Überprüfung aller gespeicherten Daten; Angriffssoft-ware kann schließlich überall gespeichert sein – in (Standard-)Software, in Firmware und Microcode von Geräten und Steuerungen und auch in Daten. Erst nach einer erneuten Überprüfung kann dann das System wieder in Be-trieb genommen werden.
Allein den Wiederanlauf anzustreben ohne weitere Aktivitäten kann fahrlässig sein. Gegen diesen speziellen An-griff können auch Anti-Virenprogramme und das Einspielen der jüngsten Updates ö.ä.22 helfen. Modifikationen des Angriffs dürften mit diesen Maßnahmen allerdings nicht erkannt werden. Betroffene sollten sorgfältig abwä-gen, ob der erfolgreiche Angriff veröffentlicht werden sollte.


8. Vorbeugende Maßnahmen
Kommerzielle und staatliche Intrusion-Detection-Systeme sind wenig sinnvoll, wenn sie dokumentierte Angriffe nicht erkennen. Gesetzliche Maßnahmen23 wie die Forderung nach Meldung von Angriffen binnen 6o Kalenderta-gen gehen völlig ins Leere angesichts der Erkennung von Angriffen erst nach mindestens 6 Monaten bis hin zu 18 Monaten – im Solarwinds-Fall 13 Monate. Es entsteht der Eindruck, dass die US-Behörden sehr gute Angriffe entwickeln, aber nicht in der Lage sind, sich gegen Angriffe Dritter hinreichend zu schützen.

In der Bundesrepublik wird großer Wert auf Überwachung (Entschlüsselung jeglicher Kommunikation) der Bürger gelegt – die Überwachung des Internetverkehrs und der Schutz vor Kriminellen scheint vernachlässigt. Die immer wiederkehrende Kryptodebatte kann daher als Ablenkung der Bürger von den tatsächlichen Risiken des Internets bezeichnet werden.
Die Politik muss sich fragen lassen, wie sie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit24 garantieren will – z.B. in den Krankenhausfällen und bei der Versorgung mit Impfstoffen

25. Angriffe wie der hier diskutierte Solar-Winds-Fall können selbst von kapitalkräftigen Unternehmen nicht mehr erkannt, untersucht oder gar abgewehrt werden.
Ziel der Politik muss sein, Angriffe zu identifizieren und Unternehmen und Behörden rechtzeitig zu warnen indem auf bisher unveröffentlichte Sicherheitslücken, backdoors und covert channels hinzuweisen. Eine solche Initiative gehört in das IT-Sicherheitsgesetz.

Zwei grundlegende Techniken zur Identifizierung von backdoors und covert channels26 sind die Analyse der Res-sourcen eines Systems und eine sorgfältige Static Source Code Analysis (Quellcode-Analyse). Erfahrungsgemäß können nur 30% der covert channels Tool-gestützt erkannt werden.
Wenig hilfreich ist der Microsoft-Vorschlag27 die Bildung einer Signatur über den im SolarWinds praktizierten An-griff und Vergleich mit aktuellen Datenströmen – vergleichbar Anti-Virenprogrammen. Damit kann zwar der So-larWinds-Hack erkannt werden, aber kaum ein anderer.
Ein konstruktiver Zugang zum Thema stellt das ‚Internet Governance Forum‘28 (IGF) der Vereinten Nationen dar 21 Im Juni 2019 berichtete die New York Times, dass das US Cyber Command tiefer als je zuvor in russische Elektrizitätsversorger eingedrungen sei und Malware eingesetzt hat. https://bit.ly/38MwOG3


9. Abschließende Bewertung

  • Der Gesamtschaden kann von Betroffenen (Unternehmen und Behörden) nur sehr aufwändig abgeschätzt werden – und dies auch nur, wenn automatisiert Logs auf unterschiedlichen Ebenen erstellt wurden.
  • Weitere Angriffsvektoren30 – über die 2 veröffentlichten backdoors hinaus – dürften noch identifiziert werden – ggf. auch nicht unter Nutzung der Orion-Software; jedenfalls sind alle Aussagen wie „wurde nicht ausspio-niert, nicht sabotiert“ fachlich nicht gerechtfertigt. Daneben sind die ‚üblichen‘ Sicherheitsfehler zu erkennen wie Veröffentlichung von Passworten, zu lange Reaktionszeiten nach Malware-Erkennung.
  • Wenn hier der Eindruck entsteht, dass dieser Fall zu den wenigen außergewöhnlichen gehört, ist das falsch. Vergleichbare Angriffe – vielleicht nicht mit diesem Umfang – sind alltäglich. Dementsprechend hat die US-amerikanische Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) 5 Tage nach Veröffentlichung des Falls eine Notfallrichtlinie31 herausgegeben, die SolarWinds-Produkte einsetzende US-Behörden auffordert, den Fall forensisch zu analysieren und Netzwerkverkehr zu Adressen außerhalb der Organisation zu blockieren. Behörden ohne entsprechendes Fachwissen sollen die Produkte wegen einer möglichen Kompromittierung so-fort stilllegen.
    Dieses Papier stellt die Kurzfassung eines vertraulichen Prüfberichts dar.

Fußnoten / LINKS/Quellen

1 Prof. Dr. Hartmut Pohl, Geschäftsführer der IT-Sicherheitsberatung softScheck GmbH Köln – Sankt Augustin https;//www.softScheck.com Hartmut.Pohl@softScheck.com
2 https://bit.ly/35gbyb5
3 So wurde erfolgreich auf die Quellcodebasis von Windows (Microsoft) zugegriffen (https://bit.ly/2JA91AC); bisher unbestätigt (aber wahrscheinlich) sind Zugriffe auf die supply chain, die – wie beim Zugriff auf die SolarWinds Supply Chain auch – backdoors in über 85% aller Computer auf der Welt ermöglichte. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen wurden bereits vor Jahrzehnten untersucht (https://bit.ly/3rK8ZHN), wuden aber nicht verstanden: Weltweit können von den Angreifern binnen weniger Tage oder auch schlagartig fast alle Computer und damit das Internet still gelegt werden. Terroristische Interessen (Sabotage) können nicht ausgeschlossen werden.
4 https://bit.ly/38NCIH1
5 https://bit.ly/34YHuQP6 https://bit.ly/3o2ZO2Y
7 https://bit.ly/2WW1jE2
8 https://bit.ly/353iecp
9 Eine grobe (unbestätigte) Übersicht der CISA findet sich im Internet (https://adobe.ly/386Cvj1): Belkin, Cisco, CrowdStrike, Deloitte (seit Juni 20019), FireEye (mit CIA Beteiligung), Intel, Nvidia, Siemens, VMware. Auch eine Reihe von US-Behörden wurden durch die schädliche Software kompromittiert. So soll es den Hackern gelungen sein, in das Department für Homeland Security einzudringen, das Finanz- und das Handelsminis-terium und das Energieministerium und in die Systeme der US-Atomwaffenbehörde, Flughafennetze wie Austin, der NSA, … Betroffen sind also die Sektoren Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung und Gesundheitswesen. Weiterhin werden Unternehmen in Großbritannien und der Türkei genannt sowie insbesondere Cloud/Hosting-Anbieter wie Amazon, DigitalOcean, Microsoft Azure. Auch der britische Nationale Ge-sundheitsdienst, das Europäische Parlament und die NATO. Klassische Ransomware-Angriffe scheinen dagegen die auf Aida, Funke, Hetzner, Symrise etc. zu sein. Die Bundesregierung erklärte, es seien keine Zugriffe auf ihre Systeme erfolgt. Zwischenzeitlich hat auch Microsoft einen erfolgreichen Angriff eingeräumt – allerdings nicht veröffentlicht, seit wann die Angreifer in Microsoft-Netzen schon aktiv sind. (https://reut.rs/352s1PQ)! Da der Angriff Monate zurückliegt, verfügen einige Unternehmen nicht mehr über die forensischen Daten, die für eine vollständige Untersuchung unverzichtbar sind.
10 https://bit.ly/382txUb
11 https://bit.ly/382Sq1Y
12 https://bit.ly/3pHJl4n
13 https://bit.ly/2L7igZy
14 https://bit.ly/38QBUB4
15 https://bit.ly/38Prwd3, https://on.wsj.com/3hIujZG

16 Aus Praktikabilitätsgründen wird die Nachricht (hier das Update) erst gehasht und dieser Hashwert mit einem (streng geheim zu haltenden) priva-ten Schlüssel von Solarwinds zu einer Prüfzahl verschlüsselt. Nur mit dem zugehörigen öffentlichen Schlüssel kann die Prüfzahl wieder entschlüsselt werden, so dass das Update authentisch von Solarwinds und unverändert scheint. Der unberechtigte Einsatz des Signaturverfahrens setzt also voraus, dass die Angreifer den privaten Schlüssel unberechtigt lesen und benutzen konnten!
17 https://bit.ly/38Prwd3
18 Backdoor. Hintertür oder auch Falltür. Verdeckt (undokumentiert) implementierte Folge von Instruktionen (Programme, Programmteile in Hard-ware, Firmware und/oder Software), die einen Zugriff auf ein IT-System durch Umgehung des Sicherheitssystems (Zugriffskontrollsystems) ermög-licht.
19 Daher wurde auf dem zugehörigen Command & Control Server ein Killswitch installiert, der bei Aufruf durch die manipulierte Software die backdoor automatisiert löscht. https://bit.ly/350NqZQ

20 In Orion-Code von einem weiteren Angreifer eingebettete Webshell ‚Supernova‘.
des Department of Homeland Security (DHS) ‚Einstein‘ (noch) nicht gespeichert war.
Eine Bereinigung der bekannt gewordenen Manipulationen wird weit mehr als 6 Monate benötigen erwartet.

21Allerdings greifen in dieser Form auch die USA andere Staaten an.

22 https://bit.ly/34ZsUZh
23 https://bit.ly/2MoRjBl
24 Art. 2 Abs. 2 GG
25 https://bit.ly/3aVA84z
26 Verdeckter Kanal. Logischer Kanal, der nicht zur Informationsübertragung vorgesehen ist – gleichwohl die unberechtigte und verdeckte (nicht–dokumentierte) Übertragung d.h. den Austausch von Informationen ermöglicht und damit die Sicherheitspolitik des IT-Systems verletzt. Es werden zwei Klassen von covert channels unterschieden covert storage channels und covert timing channels. Kanal, der einen den Sicherheitszielen zuwi-derlaufenden Informationsfluss zwischen mindestens 2 zusammenarbeitenden Instanzen ermöglicht – ohne durch die Zugriffskontrolle kontrollierbar zu sein, d.h. die Sicherheitspolitik verletzt.
27 https://bit.ly/3834v76
28 https://bit.ly/3o3kPKK
sowie das ‚Council to Secure the Digital Economy‘29 (CSDE) der IT- und Telekom-Industrie.

29 https://bit.ly/2JICXe8
30 https://bit.ly/3aWiA8h
31 https://cyber.dhs.gov/ed/21-01/

 

Prof. Dr. Hartmut Pohl, Geschäftsführender Gesellschafter
Prof. Dr. Hartmut Pohl
Geschäftsführender Gesellschafter, softScheck GmbH
Prof. Dr. Hartmut Pohl ist als geschäftsführender Gesellschafter der IT-Sicherheitsberatung zuständig für taktische und strategische Sicherheitsberatung u. a. basierend auf BSI-Grundschutz, ISO 27000-Familie, COBIT, NIST SP 800, ITIL etc. inkl. Forensik bei der softScheck GmbH in Köln/Sankt Augustin.

 





Covid-20 / Impfung: Die letzte Party hat begonnen… Endspielzeit!


Um ehrlich zu sein: ich hatte mir vorgenommen nichts mehr zu schreiben und lieber etwas zu tun, was mehr Erfolg hat. Möglicherweise sogar wenig bis kaum sichtbaren Erfolg hat, als weiterhin gegen Borniertheit, Unwissen, Unlogik und Ignoranz in Selbstgefälligkeit und Trägheit anzuschreiben.

Das mag zu einer Demokratie passen, gemeinhin als opportun erscheinen, doch ist es nicht mein Ding. Ich mache nun etwas anderes. Und nutze dabei das, was ich kann, will oder auch muss. Muss ich dann auch wirklich, um vor Wut nicht zu platzen.

Dass ich Corona nie geleugnet habe, wohl aber die Maßnahmen, Prozeduren und Auflagen hinsichtlich ihrer Ganzheitlichkeit, Zweckmäßigkeit und auch Richtigkeit, mitunter sogar hinsichtlich ihrer Verfassungsmäßigkeit hinterfragt habe, hat mich in vielen Augen zu einem Coronaleugner gemacht. Oder gar zum Nazi… Einige dieser Stimmen hatten in den letzten zwei Monaten Hausbesuche von mir. Offene Aussprache und so. Wie gesagt: geschrieben wurde genug.

Jetzt, wo es angedacht ist diese dauernden Lockdowns zu einem Normalzustand zu erheben, wie dieser Panikmacher Lauterbach nun offen verbreitet, die Verfassung im November via dem Seuchengesetz hinsichtlich ihrer Versammlungsfreiheit gekippt wurde und mit dem zweiten Lockdown die Wirtschaft endgültig ins Nirwana geschickt wird, dürfte der wohl gewollte und angestrebte Coronasozialismus nicht mehr weit sein. Natürlich zum Schutz der Bevölkerung. Völlig klar. Bin gespannt wann der Film „V for Vendetta“ verboten wird, da die Parallelen immer offensichtlicher werden. Doch das sind nur noch Randgefechte. Demokratie ist reichlich überbewertet.

Ein paar Anrufe bei Amtsgerichten haben Klarheit gebracht. Die Post mit eingehenden Insolvenzanträgen schwappt gerade über die Behörden rein. Aus Kurzarbeit wird nun für Hunderttausende dauerhafte Arbeitslosigkeit. Den Lesern, die jetzt davon betroffen sind sage ich, dass es mir leid für Euch tut. Aber auch, dass Ihr zu lange ruhig geblieben seid. Das rächt sich nun. Wer nicht handelt, wird behandelt. Immer.

Der Staat, als warme Sozialhängematte, wird jetzt schnell das Ende der Belastungsfähigkeit erreichen. Kommunen müssen Gewerbesteuereinnahmen, die auf Basis von 2019 für 2020 geschätzt und vorschüssig vereinnahmt wurden, zurückzahlen und haben für 2021 nur die Basis von 2020. Und die war mau. 7-11% weniger als 2019. Ergo wird es zu Finanzierungslücken im kommunalen Gemeinwesen kommen. Aber bei explosiv steigenden Kosten. Mitunter auch durch Kosten, die in den fetten Jahren so gewollt waren. Teure Prestigeobjekte verschlingen nun das Geld. Nicht zu reden von den ideologisch gewollten … „Moralprojekten“.
Auch hier wurde zu lange geschwiegen und Mahner als Nazi tituliert. Ein Blick in die Bibel/Tora/den Koran hätte geholfen. Josef und der Traum von den fetten und mageren Kühen… Doch wo sind die Reserven, die in den fetten Jahren da waren? – Genau… weck! Und für was? – Richtig. Für nix, was wir jetzt brauchen würden.

 

Warum konnte es soweit kommen?

Während alle vorgeben aufgrund der desaströsen Zahlen von positiv getesteten Menschen (NICHT Neuinfizierten!) handeln zu müssen, hat es die Regierung noch nicht einmal hinbekommen das sattsam inkompetente Reporting des RKI auf Kurs zu bringen. Die haben nach wie vor Meldeabbrüche vor Wochenenden und Feiertagen, da die zuständigen Beamten aus den Gesundheitsämtern nicht melden. Lieber Feierabend machen. Oder die Organisation immer noch nicht angepasst wurde. Aber dann diese ungenauen Zahlen als Grundlage nehmen, um den deutschen Mittelstand auszurotten.
60% aller Arbeitnehmer arbeiten dort. Die KMUs sind die Goldminen dieser Nation, aus der sich alle bedienen. Und ein Lockdown macht diese Wohlstandsmaschine kaputt. Und ich behaupte, dass das gewollt ist, denn anders lassen sich diese Machenschaften kaum noch logisch erklären. Und die Formulierung „kaum noch“ ist dabei purer Euphemismus.

Da in der gesamten Krise nie eine wissenschaftliche, ökonomische oder gar gesellschaftliche Diskussion zum Sachverhalt, zu den Maßnahmen oder gar deren Notwendigkeit stattgefunden hat, weder in den Parlamenten noch in der Öffentlichkeit, ist die Zustimmung zu dem, was die Regierung so treibt, im freien Fall.
Winterberg, Tirol und andere Orte zeigen dies auf. Die Menschen haben genug. Mitunter auch deshalb, weil all diese Lockdowns zu offensichtlich zu wenig bringen. Kollaterale Opfer stehen in keinem Verhältnis mehr zum nicht sichtbaren Erfolg.
Die Jüngeren sagen ganz offen, dass sie eh nicht betroffen sind, während die Älteren in den Pflegeheimen zwar ihr Ende sehen, aber dieses nicht alleine verbringen wollen. Suizide steigen überall. Wir zählen Coronatote und Tote, die mit Corona gestorben sind (hier mitunter sogar Unfallopfer!) aber nicht die Opfer, die WEGEN Corona-Maßnahmen sterben: Verzweifelte, Patienten ohne OP, Vereinsamte, in Konkurs gegangene,…

Im Sommerloch, das wahrlich nur ein untätiges Loch in einer Kette von Fehlentscheidungen war, wurde wohl nicht nur fast gar nichts, sondern wenn dann auch das Falsche gemacht. Nach dem ersten Lockdown, als man das Volk in den „befreienden“ Urlaub schickte, mit dem Herbst und dem virusfreundlichem Winterwetter im Blick und auf den Lippen, sabberte man dem dummen Bürger die Mähr des endsiegentscheidenden Impfstoffwunders vor. Der Impfstoff als V3-Wunderwaffe gegen Corona. Die sagenumworbene Geheimwaffe, die uns zum Siegfried über Corona machen sollte. Ja, und die Hoffnung stirbt zuletzt. Nun ist sie tot.

Nicht nur, dass der Impfstoff logisch betrachtet noch gar nicht hätte da sein können, hier einfach mal die Maßnahmen, Prozeduren und zeitlichen Voraussetzungen googln(!!), die Technik dieses mRNA-Impfstoffen noch NIEMALS erprobt wurde und der Mensch nun als Gesamtmenschheit Versuchskaninchen spielt und es auch bei anderen Impfstoffvarianten weder Langzeitversuche noch ausreichende Studien gibt/gab, mag nur wirkliche Gläubige und Verzweifelte begeistern.
Wenn dieser Impfstoff auch noch keine medizinische Wirkung entfalten konnte, eine sakrale Größe hat er schon erreicht. Und das ganz ohne Kirche. – Glückwunsch!

Mit diesem Wundermittel vor Augen, das auch noch von verschiedenen Anbietern kommt, hat dann die EU auf das falsche Pferd gesetzt.
Als Nation hunderte Milliarden an Hilfspaketen auflegen – aber die Bundesregierung hat es nicht geschafft für 83 Millionen Menschen je zwei Impfdosen zu beschaffen mit einem Wert von 20 Euro pro Dosis. 3,32 Milliarden Euro waren dann wohl zu viel für das leidende Volk mit der zweithöchsten Abgabelast weltweit. Dafür aber von Impfgerechtigkeit im „globalen Süden“ faseln, wie es diese Lusche aus NRW so schön sagte.
Für verantwortliche Politheinis, die für eine elitäre Elbphilharmonie, einen desolaten BER und Fahrradwege ins Nirgendwo wieviel ausgegeben haben??? 180 Milliarden Neuverschuldung in 2020 und 220 Milliarden in 2021, aber etwas über 3 (drei) Milliarden waren hier dann zu viel, obwohl es das propagierte Heilmittel erster Wahl war? Das Heilsversprechen an das blöde Volk? Als der Stein der Weisen? – Ja, Heuchelei zeigt hier ihre wahre Fratze und das verblödete Volk lächelt auch noch!

Eine weitere blöde Frage, für die ich bekannt bin: Wohin gingen und gehen denn die 400 Milliarden wenn nicht in Priorität 1 in ausreichende Mengen Impfstoff?

Ich selbst bin ein Gegner unerforschte, ungetestete und so ungewollte Impfstoffe mit Gentechnik an Menschen auszuprobieren, ohne dass es auch mal erfolgreiche Tierversuche zu dem Thema gab. Und ich persönlich bin durchaus ein Befürworter von Gentechnik. War auch schon für Gentomaten und Genmais. Für genetisch verbesserte Pflanzen, um in klimatisch ungünstigen Gegenden des Planten Nahrung anbauen zu können. Damals nannte man mich auch Nazi, der wohl von Eugenik träume… Der, der mir das auf xing sagte steht auf meiner Besuchsliste! Und ja, ich bin nachtragend.
Ich wollte das für Nahrungsquellen. Und diese Affen, die mich damals Nazi nannten, wollen nun einen genetischen Impfstoff, der sich direkt an die DNA des Menschen anlegt, um das menschliche Immunsystem zu… verbessern!
Und wer Angst vor genmanipulierten Tomaten hatte, die hätten immerhin die Magensäure und andere Verdauungssäfte überwinden müssen bevor sie hätten „wirken“ können, der will diese Impfung direkt in die Blutbahn? Genau. Und nicht vergessen zu klatschen und zu hüpfen. Freude darauf darf durchaus sichtbar sein. Die Verantwortlichen freut das!

Schon einmal etwas dazu von den sog. Grünen gehört? Immerhin waren es diese „Hirnakrobaten“, die Gentechnik in Deutschland kaputtgemacht und das Feld anderen Nationen zum Schaden unserer Volkswirtschaft überlassen haben.
Diese Gentechnik-Gegner sollten doch nun mit ihren umweltbewussten Hirnlosanhängern vor Parlamenten aufziehen. Schule fällt eh aus und die FFF-Vollpfosten hätten doch ein neues Betätigungsfeld. Immerhin wollten diese geistig Unterbemittelten 2019 noch CO2 verbieten. Als Vegetarier… -J)
Dass man nichts von denen hört könnte auf eine Verweigerungsquote im Bereich dessen hindeuten, was man der AfD gern (zu Recht!) unterstellt. Leider werden dazu keine Interviews gemacht. Keine Statistiken erhoben. Es gibt scheinbar zwei verschiedene Arten von Gentechnik am Menschen. Und wohl auch verschiedene Arten von Moral. Und Ethik. Und Wahrheit…

Biolebensmittel, veganes Wasser, sagrotanbestäubte Kinder im Helikopterbetrieb und feinstaunreduzierte E-SUVs sind also in einer Linie mit dieser Impfung zu sehen?? Bei genauer Betrachtung glaube ich es sogar bei diesem… Klientel…

Und wenn wir beim Thema Wahrheit sind, dann wird es ganz duster. Es wurde im Sommerloch nicht nur viel zu wenig, sondern auch der falsche Impfstoff bestellt. Man redet sich damit heraus, dass man ja nicht wissen konnte, welcher wirken würde. Immerhin deutet das schon mal auf die Wahrheit hin, dass der Impfstoff an allen gesetzlichen, ethischen und natürlichen Prozessen vorbei entwickelt wurde. Vorsicht angeraten war.

Doch wie löst man als Kaufmann so ein Problem? Ganz einfach: vertraglich.

 „Die Bundesrepublik Deutschland bestellt hiermit verbindlich unter der Prämisse der Zulassung/gewünschten Wirkung des Impfstoffes 166 Millionen Dosen zu je 20 Euro bei X für den Zeitraum Y-Z in Losgrößen von jeweils L.“

 

Juristen könnten an diesem Satz noch etwas feilen, aber im Prinzip reicht der als verbindliche Bestellung. So hätten wir alle Hersteller bedenken können. 180 Milliarden Neuverschuldung in 2019 hätte das hergegeben. Notfalls dann 190 Milliarden. Oder irre ich mich? Und ich war einmal Controller, der jeden Pfennig/Cent dreimal betrachtet hat und für seine harte Linie in Business Cases bekannt ist. Nur wäre das (auch volkswirtschaftlich) billiger gewesen, als nicht genug zu haben!

Aber nein. Während das Volk zittert hat man das an die EU delegiert. Wegen Fairness, Verantwortung und … Moral. Und die EU hat dem französischen Impfstoff den Vorzug gegeben. OK. Nur kann der nicht kommen, da nutzlos. Und einen Plan B gab es nicht. Alternativlosigkeit in alternativloser Zeit… Man staunt nicht schlecht, oder?

Aus Erfahrung weiß ich, dass Frankreich als Nation keinerlei Hemmungen hat notfalls Entscheidungen auch zu kaufen. Frankreich sich grundsätzlich zuerst sieht, was im krassen Gegensatz zu dem steht, was wir als deutsche Nation so treiben.
Und Merkel ist bekannt dafür, dass sie eben diesen französischen Allüren gern beispringt. Griechische Eurorettung, die nur französische Kredite (inklusive aus den französischen Sozialkassen heraus) an Griechenland retteten. Die Bundeswehrmission in Mali. Der teure Atomausstieg, der französische Betreiber von Nuklearanlagen reich macht und, und, und.
Und dann ist Merkel für noch etwas bekannt: sie handelt nicht proaktiv. Sie wartet auf die Lösung anderer und gibt sie dann als ihre aus. Und wenn das zu spät kommen könnte, dann kommt eine Nacht&Nebel-Entscheidung. Und diese haben uns IMMER viel Geld gekostet. Nämlich das Geld, was wir jetzt als Reserve brauchen würden: Atomausstieg/Energiewende, Migration und Eurorettung!

Und daher wird es wieder gefährlich. Diese Dame wittert das von ihr angebrütete Entscheidungsdesaster und wird bald wieder so eine nächtliche Entscheidung fällen. Wieder eine sehr teure Entscheidung. Aus dem Bauch heraus, mit einem Schulterzucken und einem arroganten Lächeln. Und den Mist, den sie dann final für dieses Land verzapft beginnt mit den Worten „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger…“ und wird von der „Raute des Schreckens“ begleitet werden. Niemals in der Weltgeschichte wurde soviel Wohlstand, Freiheit und Einheit ohne Krieg völlig zerstört. Ohne einen einzigen verfluchten Schuss. Das muss man erst mal schaffen.

Nun denn. Ihr habt es so gewollt. Die nächsten Wochen werden noch mehr leere Fensterhöhlen in Geschäften bringen. Die peinlich berührten Schlangen von den Arbeitsämtern werden länger. Die Verzweiflung in den Familien wird größer. Der ein oder andere Student wird von Papa und Mama weniger bekommen und die möglichen Nebenjobs werden gen Null tendieren. Letzteres wird auch weniger gut betuchte Familien treffen, die auf Zusatzeinkommen angewiesen sind.

Wer weiß schon als Arbeitnehmer, was die Kunden bzw. der Kunde des eigenen Unternehmens so brauchen wird und wie es um sie steht. Interessierte bis dato auch nicht. Noch nicht einmal die Gewerkschaften oder Betriebsräte. Nun wird es interessant, oder? Ihr werdet es herausfinden, denn es werden jetzt Eure Arbeitsplätze ruiniert. Nicht nur die von Unternehmern und Selbständigen, die bisher die Zeche mit absoluter Masse zahlten. Während Hilfsgelder in Milliardenhöhe in Unternehmen flossen, die hier keinen Cent jemals Steuern zahlten. Mit der Regierung Merkel geht das. Also weiterklatschen und Kaffee von StarMist trinken.

Aus Südamerika erreichen mich Meldungen, dass der dort verwendete Impfstoff gewisse Nebenwirkungen hat, die über das erwartete Maß hinausgehen. Ist aber weit weg. Muss nichts heißen.

Doch während andere Nationen sich reichlich mit Impfstoffen eingedeckt haben, selbst der verhasste Trump, haben wir halt von unserer Wunderwaffe zu wenig bestellt. Viel zu wenig. Und auf der Zeitachse betrachtet, und um 83 Millionen überhaupt physikalisch impfen zu können(!!), reicht es eh nicht bis zum Dezember. Der Lockdown wird also bleiben müssen… Das ist ein einfaches Rechenspiel. Maximale Kapazität von Impfzentren, Liefertermine von Impfdosen und zu impfende Personen nach Prioritätsgruppe gegenrechnen. – Ich bin sicher, dass das wieder keiner gemacht hat und ich habe keinen Bock mehr es hier vorzukauen. Mündige Bürger und so. Ich habe da ehrlich gesagt aufgegeben daran glauben zu wollen.

Bleibt die Bundestagswahl Ende des Jahres. Würde mich wundern, wenn die stattfindet. Eine Wahl in so einer Krise schreit nach Veränderung dessen, was gewisse Eliten erhalten wollen. Da kann so eine Wahl schon mal verschoben werden. Wie das Ende des Lockdowns. Und dass man sie aussetzen will, war schon im Gespräch. Aber nur kurz, was aufzeigt, dass es zu früh war um das Bürgerschaf zu beunruhigen. Da wurde dann schnell der mediale Schlussstrich gezogen, als das Wort „Briefwahl“ fiel.

Aber mal ehrlich? Braucht man hier noch eine Wahlmöglichkeit, wenn selbst genfeindliche Grüne nun für eine mRNA-Impfung sind? Wenn Liberale für Impfstoffe sind, die allen gesetzlich festgelegten Verfahren zu Entwicklung, Erforschung und Tests zuwiderlaufen? Oder wenn christliche Parteien den Menschen nun als Versuchskaninchen sehen und vorschicken? Oder bei sozialistischen Parteien, die gerade mit dem Leben der Armen und Älteren zu spielen bereit sind und in der Krise davon träumen den verhassten Klassenfeind endlich zu enteignen?

Und die Alternative, die da bleibt, ist auch keine Alternative. Selbst für viele nicht, die man gern mal als Nazi und braunen Sumpf bezeichnet.

Was bleibt? Macht Party Leute!
Die Party der letzten Tage…
Immerhin ist die Grippe dieses Jahr nicht gekommen. Die Grippewelle ist nicht da. Keine Grippetoten. Nur noch Coronatote. Irritiert zwar etwas, aber ist doch ein Grund zu feiern, oder? Hat man zu Pestzeiten auch immer mal gern gemacht. Im kaiserlichen Rom, in Byzanz und dann im Mittelalter. Es kommt nicht mehr darauf an.
Am Ende feierte man auch im Palast der Republik in der DDR. Oder was das betrifft auch im Führerbunker ein paar Jahre vorher. Saufend, rumhurend und fressend dem Ende entgegentreten ist in Anbetracht dessen was so von Politik und Moralpredigern kommt fast schon kreativ, wenn nicht gar progressiv zu nennen. Vermutlich auch die einzig wirklich noch logische Möglichkeit.
Immerhin haben bekiffte Idioten noch die Möglichkeit eine rosa Wolke real sehen zu können(!), die andere nüchtern denkende (oder bleibende) Menschen nun nicht mehr haben.

Wohl denn. Es ist Endspielzeit. Für dieses Land und für Europa. Für das, was mal Wohlstand hieß. Und natürlich auch rein individuell gesehen: für Euch!

Gut gemacht wir haben das“, würde Meister Yoda sagen, die Ohren hängen lassen und auf den Stock gestützt den Kopf schütteln.
Und ich bin fest davon überzeugt, dass es genug „Gläubige“ gibt, die an den Satz glauben und das aufgezeigte Bild ignorieren. – SIC!

 





REWE und die mangelnde Versorgung zu Weihnachten – nur pro forma mal was gesagt!


Diese Woche überraschte uns die Mahnung von Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, die bestehenden Regelungen zur Fläche pro Kunde besser nicht anzutasten. Wörtlich sagte er:
„Wenn nur noch 40 statt 100 Menschen gleichzeitig in einem Supermarkt mit 1.000 Quadratmetern Verkaufsfläche einkaufen dürften, befürchte ich vor Weihnachten endlose Warteschlangen und chaotische Situationen vor den Supermärkten“.

Lionel Souque ist nicht gerade bekannt dafür mit diffusen Meinungen die Öffentlichkeit aufzuschrecken oder sinnlose Pressemeldungen zu lancieren, die ohnehin schon luftleere Räume mit zusätzlichem Vakuum füllen. Eher im Gegenteil.

Es ist auch bekannt, dass die Chefs der großen Discounter einen Brandbrief an die Regierung verfasst haben, der die geplanten Änderungen kritisch betrachtete. Alle Discounter sehen die angesagten coronabedingten Änderungen aus versorgungstechnischer Sicht kritisch, denn die Reduzierung der Kapazität um 60 Prozent (!!) garantiert in der Weihnachtszeit nicht nur mathematisch absehbare Engpässe.

Zur Vereinfachung: Jeder weiß, wie schön das Gedränge in den Supermärkten zu Weihnachten ist, wenn alle den Angeboten hinterherhecheln. Die Schlangen an den Bedientheken und an den überfüllten Kassen. Und das eigentlich durchgehend. Von der Öffnung bis zum Ladenschluss.
Nun stellen wir uns vor, dass davon 60% nicht in das Geschäft kommen und vor dem Markt warten müssen, bis wieder ein Kunde rauskommt. Wie im überfüllten Parkhaus am Wochenende in der City.

Und das ist auch einfach zu steuern. Jeder Kunde darf nur mit jeweils EINEM (1) Einkaufswagen herein. Die Anzahl der Einkaufswagen regelt also den Zugang von selbst.

Und nun ist Winter. Regen, Schnee, Kälte und vorweihnachtlicher Stress, zusammen etwas gesteigert durch Maskenfrust, dürfte die feierliche Stimmung etwas trüben. Selbst wenn die Wartenden mit „Oh du Fröhliche“ beschallt werden sollten, was gemeinhin aber auch schon wieder rassistisch sein könnte. Der Teufel liegt im Detail.

Also hat das Nordhessen-Journal die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und bei REWE nachgefragt, wie das denn so aus Sicht von REWE genau aussehen könnte. Was zu befürchten ist und wie REWE sich auf das selbst prophezeite Szenario vorbereitet hat. Hier unsere zehn simplen Fragen:

1.) Wie sieht der Schlüssel zur Berechnung der Kapazität der Märkte (z.B. für Köln) explizit aus (Formel samt Definition der Inhalte)?

2.) Kann die gewöhnliche Versorgung aus REWE-Sicht mit der aktuellen Begrenzung zu Weihnachten gewährleistet werden?

3.) REWE hat zusammen mit anderen Discountern der Bundesregierung diesbezüglich einen „Brandbrief“ geschrieben. Die mir vorliegenden Infos reichen, um die Versorgungssicherheit ressourcentechnisch in Frage zu stellen. Ist das so?

4.) Gibt es vor den Märkten ein Warteschlangenkonzept?

5.) Hat REWE ein Vorsorgekonzept für Wartende, gerade in nass-kalter winterlicher Situation, erarbeitet? Ich denke hier gerade an sehr (auch corona) anfällige Senioren.

6.) Gibt es untermauerte Berechnungen für Ballungszentren (z.B. Köln) wie die Rate der zu bedienenden Kunden abnehmen wird? Und was heißt das dann genau?

 

7.) Mit welchen konkreten Einschränkungen in der Versorgung rechnen Sie?

8.) Wurden Ihre Mitarbeiter hinsichtlich der zu erwartenden „Umstände“ informiert? Gibt es ggf. Krisenpläne?

9.) Gibt es ggf. Reservepläne, falls Ihre MA durch Corona ausfallen sollten, was zusätzliche Engpässe aufzeigen würde?

10.) Wieviel an Mehrkosten bedeutet die Umsetzung der Beschlüsse allein für REWE in Relation zum Umsatz-/Gewinnverhältnis? Auch unter Beachtung, dass der Lebensmittelmarkt in Deutschland im internationalen Vergleich extrem niedrige Margen hat.

 

 

Diese Fragen waren bewusst so gewählt, dass eine gute Kommunikationsabteilung sich hier hätte auslassen können. Mit den üblichen „WIR tun das jetzt alles für SIE und noch viel mehr, mit dem Sie nicht gerechnet haben. – Sind wir nicht toll?“

Hier hätte man nun richtig punkten können. Das Wort „hätte“ zeigt es schon auf. Steil aus dem Gebüsch gekommen, für Unruhe gesorgt und dann elegant und ohne Schnörkel zurück in die Büsche. Und das war es.

Hier die Antwort der Pressesprecherin der REWE-Group im Original:


„Guten Tag Herr Rauschenberg,

zunächst bleibt abzuwarten, wie die Bundesländer die verabschiedeten Beschlüsse in ihren jeweiligen Landesverordnungen umsetzen. Diese regeln die lokal erforderlichen Maßnahmen im Detail. Wir halten uns an die jeweils für den Markt gültigen Vorgaben.

Der Schutz und die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter haben für uns oberste Priorität. Wo der Kundenzulauf dies notwendig macht, beschränken wir den Zugang zu den Märkten. Dies geschieht sowohl durch Einlasskontrollen als auch durch die Begrenzung der Anzahl der Einkaufswagen und Einkaufskörbe. Über die jeweilige Regelung informieren die Märkte ihre Kunden über Aushänge und Plakate.

 Beste Grüße

Kristina Schütz

Pressesprecherin
REWE Group“


 

Das lassen wir jetzt mal wirken. Die Hälfte von dem, was da wie ein Copy&Paste-Text rüberkommt, hatte ich nämlich im begleitenden Anschreiben meiner zehn Fragen selbst schon formuliert.

Wäre es nicht schön gewesen, wenn man etwas erfahren hätte, was die Sorge der REWE-Group für die Kunden etwas besser zum Ausdruck gebracht hätte?

Vielleicht folgende Ideen:

– Wir verlängern die Öffnungszeiten, um das Kundenaufkommen besser zu verteilen.
– Wir stellen überplante Bereiche zur Verfügung, um die winterlichen Witterungsverhältnisse für unsere Kunden abzumildern?
– Wir stellen wieder Security-Mitarbeiter zur Verfügung.
– Wir werden unsere Kunden bitten möglichst schnell einzukaufen, um die Wartezeit für andere zu verkürzen.
– Wir haben beantragt (auch am Wochenende) durchgehend zu öffnen!
– Wir klagen vor den Verwaltungsgerichten, da wir die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gefährdet sehen. Denn als Lebensmittelbranche sehen wir uns als kritische Infrastruktur an, die man so nicht einschränken kann.
– Wir befürchten, dass unsere wartenden Kunden besonders auch an anderen saisonbedingten Krankheiten wie Grippe oder Erkältung erkranken könnten.
– Wir sehen gerade die Risikogruppe der Senioren als besonders gefährdet an, die wir als besonders schützenswert ansehen.
– Wir haben auch ein besonderes Sicherheitskonzept für unsere Märkte inklusive den Warteschlangen erarbeitet.
– …

 

 

Wären das nicht die Punkte gewesen, die wir als nun durch Herrn Lionel Souque informierte Kunden hätten erwarten dürfen? Besonders, da uns das doch alle betrifft? Hätten wir nicht erwarten können, dass sich hier ein paar Leute ein paar Gedanken mehr hätten machen können? Oder war das eine Anfrage, die zu detailliert war? Nicht offen genug war, um sich mal richtig rhetorisch austoben zu können? Mit Maßnahmenplänen, Ressourcenbereitstellungen und auch Vorsorgemaßnahmen. War das zu kompliziert für REWE??

Und was die Mitarbeiter angeht, die nun auch von steigenden Infektionszahlen betroffen sein könnten, ist nun gar keine Rede. Oder sollen die auch weiterarbeiten, so wie das Krankenhauspersonal, wenn sie infiziert sind. Gern dann auch weitere Leute anstecken? Denn auch diese Frage blieb komplett ignoriert. Könnte aber wichtig werden, oder? An der Stelle hätte man gern gelesen, dass man schon ehemalige Mitarbeiter im Ruhestand angeschrieben hat, um eine Personalbasis in Reserve aufzubauen. Gerade auch, um die so wichtige Versorgungssicherheit unter allen Umständen für die Kunden (Bevölkerung) zu erhalten.

Aber es gibt ein Lichtblick: man wird die Kunden mit Aushängen an den Märkten informieren, was gerade gilt. Sobald man also den Markt erreicht hat, wird man vor Ort in der Schlange informiert. Wie schön. Vorgelebte Digitalisierung vom Feinsten.

Warum nicht das REWE-Angebot der Onlinebestellung und kostenlosen Auslieferung ab 30, 50 oder X Euro Warenwert ins Spiel bringen? Das könnte den Andrang reduzieren helfen.

Der Autor glaubt aber eher daran, dass das, was Lionel Souque uns wirklich sagen wollte, etwa so gemeint war:

„Die neuen von der Regierung angedachten Maßnahmen rauben uns bis zu 60 Prozent des Umsatzes und ggf. notwendige Maßnahmen für Laden- und Wartekonzepte zzgl. der Sicherheitskräfte kosten uns wieder nur Geld. Natürlich sind wir um die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern besorgt, aber haben auch unsere Bilanz im Auge. Wir wollen nun nicht in die allg. Corona-Kritik einsteigen, möchten aber darauf hinweisen, dass neben Hotel, Gastronomie, Lufthansa und Event auch wir gerade Verluste machen. – Geht da was für uns???

 

Das mag provokativ klingen, aber ohne weitere Unterfütterung hätte Herr Lionel Souque auch einfach nichts zu sagen brauchen. Wir hätten dann auch so recht schnell herausgefunden, wie das läuft. Durch die freundlichen Hinweisschilder vor den Märkten, wie man uns mitteilte.

Service ist unser Geschäft. Alles Weitere zeigen dann die REWE-Werbespots. – Danke!

SIC!

 

Frohen Advent!


Ach, ja. Kleiner Hinweis, Frau Schütz. Ich heiße Rauschenberger. Wie jede Seuche habe auch ich einen langen Namen. Nicht so kompliziert, aber halt mit Tücken. Und nur die vierzehn kompletten Buchstaben machen deutlich, wen sich REWE nun zum Freund gemacht hat. Wie versprochen schaue ich mich dann in der Hochphase des Weihnachtsgeschäftes in ein paar Märkten um. Die Analyse lesen Sie dann hier. – Danke!





#JanaausKassel


Die weiße Rose
Die weiße Rose

Ja wenn man mich fragt, ich finds erbärmlich, sogar ganz schön erbärmlich. Nein ich finde es sogar so richtig zum kotzen.

Das ist eine böse Wortwahl, aber ich habe sie bewusst gewählt – so gar ziemlich bewusst. 

Ganz anders dieses arme Mädchen aus Kassel, was ihre Wortwahl nicht bis zum letzten durchdacht hat.

Natürlich macht man solche Vergleiche nicht- natürlich vermeidet man sowas. Ganz klar.

Das gleichaltrige Mädchen damals hat ihr Leben lassen müssen, völlig sinnloserweise, weil sie nicht wirklich viel erreicht hat. Das lehrte uns die Geschichte. Eine sinnlose Art Widerstand zu leisten.
Auch das war letztlich nicht bis zum Ende durchdacht. Muss man leider so deutlich sagen.

Genauso sinnlos scheint es dieser Tage zu sein, sich dagegen auszusprechen, dass wir reichlich Abgeordnete  bezahlen, faktisch fürs Nichtstun – bzw für die Diskussion um Genderproblematiken in der Wortwahl, wie Friedrich Merz so sinnig ausführte…

Aktuell bestimmen die Herrschaften Ministerpräsidenten/innen und eine scheidende, ungeliebte Kanzlerin über „geringfügige“ Grundrechtseinschränkungen und, als alternative erste Priorität, wie man sein Weihnachtsfest zu gestalten hat. Oder vielleicht (doch) noch gestalten könnte.

Egal – das soll hier nicht Thema sein. 

 

Dieses Mädchen aus Kassel, jedenfalls fühlte sich berufen, Reden zu halten und die Menschen hörten ihr zu!  Ein einziges Mal jedoch traf sie eine falsche Wortwahl. Einen unklugen Vergleich.

Das wurde ihr zum Verhängnis. Die Menschen Land auf und Landab ziehen nun über sie her und machen sich lustig über sie. Selbst der Postillion, den ich bislang sehr schätzte, konnte sich die Häme und des Spotts nicht verkneifen.

Ganz unterste Schubladen liebe Kollegen…absolut. Weil auch zu kurz gedacht.

Dieses Mädchen nun so fertig zu machen und zu verhöhnen, macht die vielen hundert Schreiber von Schmähbriefen und Kommentaren nicht besser. Zumal diese Schreiberlinge gern unter Fake-Namen ihre Meinung sagen. Es nie wagen würden das öffentlich vor anderen Menschen zu tun. Trolle, die von Moral faseln. Allesamt.

Nein – es macht sie ALLE kleiner – sogar viel kleiner. Es hat nämlich noch nie jemanden größer gemacht, wenn er andere niedermachte, bedrohte und mobbte. Und das aus dem Schatten heraus.

Insofern stimmt der Vergleich abstrakt gesehen nun doch wieder, denn dieses Mädchen wird durch eine einzige falsche Wortwahl zum Opfer.

Und nicht nur das Mädchen wir mittlerweile angefeindet. Die richtige Adresse wurde gepostet und natürlich ist die ganze SIPPE dran, das haben wir ja schließlich schon immer so gemacht. Richtig? Auch eine wieder liebgewonnenen Parallele zu damals.

Wissenschaftlich gesehen, kann man aus der Geschichte nichts lernen. Die damaligen Prämissen, die zu dem führten was dann Geschichte wurde, ist für ein hier und heute nicht replizierbar.
Moralisch gesehen kann man aber lernen. Damals war es die Gestapo und eine Bande von willigen Verrätern, die den noch allzu jungen Menschen zum Verhängnis wurde.
Heute ist es ein Staat, der öffentlich zum Verrat auffordert, und eine unsichtbare Bande von Trollen, die gern über Andersdenkende herfallen. Selbst über eine junge Frau, die mit fast jedem Wort ihrer kurzen Rede Recht hatte und nur einmal einen ungeschickten Vergleich machte.

Wenn die nun eintrudelnden Morddrohungen wahr werden würden, was dann? Wäre sie dann wie Sophie Scholl? Oder muss man dazu auch noch ihre Geschwister umbringen?
Nein, es wäre ein Einzelfall, den man tunlichst totschweigen würde. Wie damals, als die „Volksgemeinschaft“ beschämt beiseite sah.

 

Allen die sich beteiligen – mag ich auf diesem Weg zurufen: “ Ihr seid erbärmlich! „

SIC!






Islamisten rufen zur biologischen Kriegführung in Europa auf


Während des ersten Shutdowns gab es schon eine gehäufte Anzahl von Meldungen, dass Migranten in Supermärkten auf Obst und Gemüse spuckten. Wir taten dies als von kulturfremden kommend Spinner ab, die ggf. nicht so ganz richtig zwischen den Ohren tickten. Tolerant wie wir waren unterstellten wir bei diesen Typen dann auch gern einmal eine „psychische Störung“ die der arme Mensch auf seiner beschwerlichen Flucht zu uns erlitten hat.
Richtige Gutmenschen meinten sogar, dass er das Obst und Gemüse so segnen wollte und nicht richtig und heimatsprachlich über die Pandemie informiert worden war. Als unsere nicht getätigte Bringschuld… Mit dem Islamismus brachte das keiner so richtig in Verbindung. Die Idee war zu wirr.

Leider verhält es sich ganz offensichtlich anders.

Das hier eingestellte Video erreichte uns aus Paris (Bahnhof Austerlitz), wo eine Gruppe von Polizisten eine U-Bahn stürmt und diverse Fahrgäste auf den Bahnsteig befördert, die ganz offensichtlich nicht Wikingergene in sich tragen. Vorsichtig und politisch korrekt ausgedrückt. Das können wir uns aber hier sparen, denn es waren Migranten oder Leute mit Migrationshintergrund. Und es waren allesamt Muslime. Ohne Ausnahme.

 

Video: Gare l’Austerlitz, Paris

Und nein, das war auch keine Rasterfahndung, die von Rassismus getrieben war. Es war ein gezielter Zugriff nachdem die Polizei informiert wurde, dass eine Gruppe „junger Männer“ ohne Maske gezielt Menschen ins Gesicht spuckt. – Das lassen wir jetzt einmal wirken. Warum sollten die das tun? Gerade jetzt, wo Abstände, Berührungslosigkeit bis hin zu Ausgangssperren Gesellschaft, Staat, Wirtschaft und das Miteinander an den Rand des Machbaren bringen. Das System kippen lassen!

Seit Jahren wurden und werden in Europa, nicht nur in Deutschland, muslimische Umsturzpläne der Bevölkerung vorenthalten. Waffenfunde in Moscheen, Munitionslieferungen und Sprengstofflager fallen da genauso unter den Tisch wie jede Art von Hasspredigten. Teile des Ammoniumnitrates aus Beirut haben nachrichtendienstlichen Quellen folgend den Weg auch nach Europa geschafft. Und zwar im Tonnenbereich (HIER).

Auf den Straßen und in Cafés von muslimisch dominierten Stadtteilen schwafeln die Leute öffentlich davon Ungläubige zu töten, von ihren gehorteten Waffen und anderen Ideen der Übernahme von Staatsgewalt. Polizisten trauen sich in solche Stadtquartiere nur noch in Zugstärke. Egal ob es um Ehestreitigkeiten, Verkehrsunfälle oder offenen Bandenkrieg geht. Die Nachrichten sind europaweit mit solchen Einzelfällen Tag für Tag durchsetzt.

Gern werden islamische Friedensrichter für rechtliche Fragen bemüht anstatt westliche Gerichte einzuschalten, wie es alle anderen Bürger tun. Auch wenn sich das für strittige Besitzansprüche an Gartenzwergen nett anhört und Gerichte entlastet, wird das eben auch für Kapitalverbrechen angewandt. Vergewaltigung, Körperverletzung und Mord. Die Dunkelziffer ist hier europaweit erschreckend. Nicht nur was die Anzahl der Fälle angeht,  sondern auch die schon alltägliche Verbreitung als Paralleljustiz.
Der Focus schreibt erts heute von einem vermittelten „Friedenstreffen“ im Berliner Clan-Bandenkrieg. Selbst die Medien sehen das also schon als normal an.

Dass in solchen Kreisen, die dann auch noch islamisch geprägt sind und alle andere als „ungläubige Hunde“ (so die beliebteste Phrase) bezeichnen, gern auch andere Mittel zur Schädigung des Gastlandes ergriffen werden, sollte klar sein. Zumal dieses Gastland verdammt gut darin ist Verbrechen schon im Ansatz mit digitalen/elektronischen Mitteln aufzuklären.
Aber auch zu blöd ist dort mit dem Ohr und Auge 1.0 zu sein, wo lediglich das Wort zur Tat aufruft. Gern in Verbindung mit dem Koran und landesuntypischer Sprache als Gottesdienst getarnt. Wo die Hinterhofmoschee von Gefährdern missbraucht wird, um den heiligen Krieg zu predigen.
Auch der Attentäter von Berlin war in solchen Kreisen unterwegs. Und er hat auch gepredigt! Hier kämpft beispielsweise der hessische CDU-Abgeordnete Ismail Tipi einen einsamen Kampf (HIER).

Und da bietet so eine Pandemie ein paar unverwechselbar gute Vorteile:

– Corona ist vor allem für ältere Menschen gefährlich, die sich kaum wehren können.
– Durch die generelle Verbreitung des Virus ist der juristische Nachweis schwierig, dass A oder B es waren, die den Virus absichtlich, vorsätzlich und heimtückisch für eigene Zwecke benutzten. Das spucken auf Lebensmittel und in Gesichter – selbst mit der Lobpreisung Allahs auf den Lippen – reicht für unsere hirngeschädigte Justiz nicht aus, um hier eine andere Absicht als Leichtfertigkeit zu unterstellen.
Es gibt sogar klare Anleitungen für Islamisten, wie in solchen Fällen vor Polizei und Richtern zu antworten ist. Und es gibt aus der Szene gestellte Anwälte, die hier gewisse Strategien schon griffbereit halten. Für ihr Klientel.
– Politik und Presse sind nicht in der Lage sich aus der ideologisch indoktrinierten Blase zu lösen und sehen jede Kritik am Islam als Rassismus, Antisemitismus oder Faschismus an. Egal, ob es sich um den Islam insgesamt oder seine kriegslüsterne Ausprägung als Djihad gegen alle anderen handelt.
– Die Justiz unterstellt gern mangelnde Intelligenz, fehlende Bildung oder Information der dann ermittelten Täter und verspottet das Recht dann mit milden und „verständnisvollen und mitfühlenden“ Urteilen, zumal die Täter aus kulturfremden Ländern kommen und unsere Werte und Traditionen nicht verstehen würden. Etwas, was in Kombination mit mangelnder Intelligenz sonst rechtlich nur für Schwachsinnige strafmildernd oder –ausschließend ist.

Damit wird wirklich alles getan, dass diese Täterkreise hier unbehelligt und sogar hofiert(!) umhergeistern können. Tun und lassen können, was sie wollen.

Natürlich kann das Anspucken von Ungläubigen nicht gleich als Mordversuch gewertet werden. Unsere Definition davon ist an dieser Stelle völlig unwirksam. Die europäischen Gesetzgeber haben nie daran gedacht, dass die absichtliche Verbreitung von Viren in Pandemiezeiten zum Zwecke einer ethnisch-religiösen Säuberung durch Viren außerhalb von staatlichen Konfliktparteien als Verbrechen anzusehen sein könnte.
Wenn Staaten dazu aufrufen würden, würde man den gewollten Einsatz von biologischen Massenvernichtungswaffen (hochgefährliche Viren wie Corona, richtig??) sofort vor das internationale Kriegsgerichtstribunal ziehen, völkerrechtlich ächten und Maßnahmen ergreifen. Assad durfte das feststellen. Oder Saddam Hussein.

Komischerweise greift das aber nicht, wenn asoziale, verbrecherische und mörderische Muslime islamistischer Prägung Viren mit der Absicht verbreiten eine Seuche weiter anzufachen. Wie gerade in Paris passiert. Oder in anderen Städten Europas.
Und was noch komischer ist: hier greift das Seuchenschutzgesetz scheinbar nicht. Ganze Völker werden in die häusliche Quarantäne verbannt aber Islamisten rennen umher und spucken Leute an, um sie zu infizieren.
#Covididioten werden künstlich kriminalisiert, weil sie die Gefahr des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs sehen, aber Islamisten spucken lächelnd und Allah preisend Menschen ins Gesicht. Wie dem Rechtsstaat, ihrem Gastland(!) und unserer Gesellschaft an sich. Von unserem christlichen Glauben gar nicht zu reden. Ein Aspekt, den die europäischen Kirchen auch nicht verstehen.

Natürlich sind nicht alle Muslime so. Mit absoluter Sicherheit nicht. Es handelt sich hier aber um einen immer größer werdenden Kern von Verbrechern, die zunehmend das Bild europäischer Ballungsgebiete prägen. Ihre toleranteren Mitgläubige auch terrorisieren. Nur sagen diese so selbst gefährdeten Muslime dazu nichts. Und das wirkt zunehmend wie eine gewollte Duldung des gesellschaftlichen Umsturzes hin zu einem islamistischen Staat. Der Zerstörung der westlichen Gesellschaft, liberaler Toleranz, der Glaubensfreiheit und der Gleichheit in dem, was wir als Freiheit ansehen.

Unterschiede von Islamisten und NS-Verbrechern des III. Reiches bestehen nur in zwei Punkten:
– Islamisten sind zwar genauso willig ihre Gegner in Massen industriell ermorden zu können wie die SS, aber völlig unfähig das auch so umzusetzen. Auf keiner Stufe des Genozides an den Gegnern des Dritten Reiches sind diese verblödeten Verbrecher in der Lage einzusteigen. Allein schon deshalb nicht, weil sie oberhalb ihrer komischen religiösen Subkultur nie den Schritt zu einer technischen Zivilisation geschafft haben, die für den Umfang des Völkermords der NS-Zeit ursächlich und begründend war.
– Und daher brauchen diese vor Religiosität sabbernden Spinner im Gegensatz zum NS-Regime einen Gott, den sie um Führung und Leitung täglich mehrmals anbetteln können. Das hat selbst der eifrigste SS-Scherge nicht hinbekommen müssen. Und dem musste man auch nicht 72 Jungfrauen für das nächste Leben versprechen, damit seine bestenfalls mittelmäßige und armselige Existenz einen Wert bekam.
Andere Unterschiede gibt es nicht. Eine weitere Differenzierung ist unnötig.

Und gedanklich an diesem Punkt angekommen besteht kein Grund zur Erleichterung. Der humorvollen Betrachtung dieser nichtsnutzigen, ungebildeten und charakterschwachen Verbrecher ist kein Grund gegeben.
Denn unter dem Strich sind sie trotz ihrer zur gesamteuropäischen Bevölkerung eher geringen Zahl eine mörderische Brut, die unser Zusammenleben jetzt schon sichtbar so bereichert, dass uns schlecht wird. No-Go-Areas gibt es angeblich nicht, trotzdem kennen wir sie. Jeder von uns. Überall blühen sie. Und diese Gebiete sind nicht durch Ansammlungen von Reichsbürgern gefährdet.
U- und S-Bahn fahren ist freitags und samstags ab gewissen Uhrzeiten für allein fahrende Frauen eher unangebracht. Übergriffe auf Kirchen, Tempel, Friedhöfe und Priester anderer Glaubensrichtungen waren mal fast nicht existent. Und wenn, dann waren die Schuldigen schnell gefunden. Jetzt sind sie täglich in ganz Europa zu beobachten. Gern werden nicht-islamischen Geistlichen auch mal die Köpfe abgeschnitten.
Oder Gegenfrage: Kennt jemand einen Fall, wo ein oder mehrere Irre einen Iman so geschlachtet haben? Hier in Europa? Bei uns?

Unsere verblendete Presse und verblödete Politik müssen aufhören die Heuchelei ideologischer Borniertheit als intellektuelle Glanzleistung zur Steigerung von bunter Toleranz zu begreifen. Das ist sie nicht. Es ist Mittäterschaft auf ganzer Linie (HIER). Österreich hat es begriffen. Frankreich recht spät. Polen und Ungarn sahen es nie so. Italien und Griechenland haben auch die Nase voll. Es gibt hierzu schon eine gern beschworene europäische Gemeinschaftslösung und Sichtweise, die gerade Fahrt aufnimmt: man will keine Islamisierung! (HIER)

Unsere asozialen, weil völlig verpeilten, Richter bedürfen da wohl etwas mehr Hilfe. Rechtsprechung hat nichts mit erweiterter Pädagogik für Anfänger zu tun. Ein Jurastudium ist kein Ersatz für eine pädagogische Berufung. Jeder Richter, egal wo sitzend, der das nicht versteht, ist ein falsch bezahlter Schwachkopf. Er hat seinen Beruf, auch im Sinne von Berufung, verfehlt. Er hätte besser Seelsorger werden können. Nur nicht Richter.
Wer offensichtlichen islamistischen Schwachköpfen fehlende Sensibilität für das Gastland mildernd auslegt, braucht medizinische Hilfe. Und das ganz dringend. Anwälte, die solche Gestalten freiwillig verteidigen sind auf der Stufe der Anwälte, die freudestrahlend Pädophile verteidigen.
Und Staatsanwälte, die in Fällen wie diesen, dem Anspucken von Leuten mit religiöser Motivation in pandemischer Zeit nicht sofort ihre besondere Beachtung schenken und diese Kreise bis zum letzten verbrecherischen Subjekt ausheben, gehören auf die Müllhalde, wo andere sogar vom Bundespräsidenten hofierte Journalisten gern unsere Polizei sehen würden. Sic!

Das europaweite Anspucken von Menschen durch Islamisten ist ein biologischer Angriff auf Europa. Er ist islamistisch motiviert. Er wurde in Netzwerken und Moscheen propagiert und verbreitet. Er wird von Muslimen europaweit zumindest schweigend mitgetragen, wenn auch mit Sicherheit nicht gemeinschaftlich toleriert. Offensichtlich aber nicht aktiv angegangen. Hier versagt die muslimische Gemeinde auffallend, dafür aber europaweit!

Regierungen, die Menschen mit dem Seuchenschutzgesetz auf Abstand zueinander halten wollen, Grundrechte einschränken, den Zusammenbruch des Systems riskieren und diese Angriffe nicht mit gnadenloser und unbarmherziger Härte begegnen, bekämpfen keine Pandemie. Auch diese Schlussfolgerung ist dann logisch und muss so ausgesprochen werden.

 

Es wird Zeit uns in Europa darauf zu besinnen, was uns groß gemacht hat. Was unsere Freiheit ausmacht. Was Toleranz wirklich ist. Was unsere Werte sind. Wo unsere Wurzeln und Traditionen liegen. Was wir wollen, und was wir so garantiert nicht wollen. Oder wen wir hier nicht wollen (HIER).

Der Autor zumindest will keine meuchelnden Verbrecher, die zu blöd, zu faul und zu ungebildet sind, um friedlich leben zu können oder zu wollen. Er will auch keine verlogenen, verkommenen und charakterlich unterbelichtete Funktionsträger in Politik und Justiz, die medial gehypt Verblendung, Ideologie und Scheinwelten vor Recht und Ordnung stellen; mitunter sogar die Verfassung manipulieren, um Schwachsinn als Genialität oder als Norm verkaufen zu können.
Weiterhin glaubt der Autor, dass er da nicht allein ist, denn die Bruchlinien zwischen „gepredigter Realität“ und „erlebbarer Realität“ werden ständig prägnanter.

Wir müssen nicht wach werden, wie gern gesagt wird, denn wach sind wir eigentlich schon. Wir müssen aber langsam mal den Drive bekommen den Hintern aus der Komfortzone zu hieven und anderen kräftig in den Arsch zu treten.

Wer das tun soll?

Sie, wir, ihr und ich auch. Es zu schreiben reicht nicht mehr. Und auf Demos rumzustolpern auch nicht. Warum nicht den Parteigängern mal ins Gesicht sagen, was sie sind. So ohne Pressekodex aber mit all der Wut im Bauch und dem Zorn im Blick. So aus zehn Zentimetern Entfernung. Da stehen Politgangster total drauf. Richter unterhalb ihrer erhöhten Throne auch. Das geht auch gern in Gruppen, falls der Mut erst mal eine (Gruppen)Schulung braucht. Verantwortlichkeit muss eingefordert werden. Nicht leise vor sich hinnuschelnd, sondern laut und bei dem, der verantwortlich ist.
Das haben wir viel zu lange nicht gemacht. In Europa oder auch hier in Deutschland. Es ging uns zu gut. Aber das ändert sich gerade. Warum dann nicht auch unser Verhalten offensichtlichen Idioten gegenüber?

Islamisten erwarten 72 Jungfrauen im Paradies. Im nächsten Leben. Warum warten wir? Warum machen wir unseren völlig verpeilten Gönnern heuchlerischer Art nicht das „Hier und Jetzt“ zur Hölle auf Erden? Dann haben wir alle sofort und gleich etwas davon. Und schon „Hier und Jetzt“…… SIC!

 





Covid-20: Der Bürger wehrt sich


Die Pandemie breitet sich weiter aus. Warum und wieso hätte es auch anders kommen sollen? Es war abzusehen, dass sich die freiheitsliebende Menschheit auf mittelfristiger Sicht nicht einer völlig unsichtbaren Bedrohung unterordnen kann.
Wenn dann auch noch die sogenannten Experten im Wochentakt ihre Meinung revidieren, Zahlen nicht stimmen, Maßnahmen völlig unlogisch sind, der Gesamtzusammenhang aller Maßnahmen nicht sichtbar ist und zunehmend der Eindruck entsteht, dass all diese Maßnahmen ganz andere Hintergründe haben, dann wird es eng. Besonders eng, wenn Millionen von Menschen um ihre Existenz bangen (HIER).

Ein Blick auf die Bedürfnispyramide zeigt recht schnell, dass existenzielle Bedürfnisse über allem stehen. Eine Seuche kann zum Tod führen, völlig logisch. Aber in sich nicht logisch und folgerichtig angestimmte Maßnahmen, die auch ganzheitlich nicht greifen, können eine Seuche eben nicht eindämmen. Und wenn das erkannt ist, dann greifen andere Bedürfnisse, wie die wirtschaftliche und damit soziale Weiterexistenz auf altem Niveau.
Und hier liegt der Hund im Pfeffer begraben. Keiner, Absolut KEINER will seinen Lebensstandard durch etwas verlieren, was scheinbar gar nicht so schlimm ist. Wenn es denn so schlimm wäre, hätten Politiker und Experten in den letzten sieben Monaten nicht rein gar nichts gemacht.

Und hier beginnt dann der Widerstand. Erst bei sich und für sich. Dann im eigenen Umfeld. Man redet miteinander. Tauscht sich aus. Konsumiert eben nicht diese komische Art von Nachrichten, die nichts mit dem zu tun haben, was man sieht, erlebt und von anderen hört.

Es ist nun auch nicht so wie im Mittelalter, wo allabendlich Karren durch die Straßen gezogen wurden, die die Toten abholten. Wo so eine Stadt dann schon mal 60% der Einwohner in ein oder zwei Monaten verloren hat.
Man versuchte aber diese fehlenden Bilder zu stellen, wie im Theater. Um Angst zu machen. So war es Bestattern in Italien im ersten Lockdown tagelang verboten Leichen zu bestatten. Diese stapelten sich dann in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Allein die normale Sterblichkeit reicht hier, dass schnell Berge anwachsen. Gerade in Großstädten. Und diese Berge werden eben nicht mehr stilvoll mit der Bestatter-Limousine abgeholt. Sondern mit LKWs des Militärs, die sich dann als Konvoi in Szene setzen können.
Der Blödsinn fiel natürlich genauso auf, wie die vor dem Strand schwimmenden Flüchtlinge, die uns als Schiffbrüchige auf hoher See verkauft wurden. Oder die netten Propagandafilme der Weißhelme. Oder wie gewisse WDR-Journalisten, die Reichsflaggen aus dem Kofferraum holten, um genehme Bilder zu machen.
Der Bürger vertraut den Bildern nicht mehr. Die Macht der Bilder verkommt zur Macht der Manipulation. Und die fällt auf, weil eben Millionen mit Kameras unterwegs sind und sich austauschen.

Es gibt Leute, die hinterfragen all das nicht mit einem Wort. Ihnen reicht das, was man ihnen vorgibt.
„Ist halt so. Was soll man machen. Und ich kenne mich eh nicht aus. Habe auch andere Sorgen. Und die steigen gerade. Und wir werden eh „von denen da oben“ für blöd verkauft. Doch was soll man tun? Uns kleine Leute trifft es doch immer…“ (HIER)
Kann man so machen. Damit rechnen auch gewisse Leute und bauen auf diese Reaktion. Dafür auch der mediale Overkill an genehmer Berichterstattung.

Andere, die vielleicht ihr Geld am Markt verdienen müssen, sehen das anders. Während Beamten nicht um ihr Geld fürchten müssen, sogar eine Gehaltssteigerung rausholen konnten, gingen in der Spitze bis zu zehn Millionen (10.000.000) in Kurzarbeit. Das wäre die gesamte Bevölkerung von Bayern. Oder ganz Berlin, Hamburg, Köln, München, und Frankfurt.
Fast eine Million wurde arbeitslos. Das wäre dann ganz Dortmund dazu. Und Millionen weiterer Menschen, Kleinunternehmer, Selbstständige und Freelancer tauchen gar nicht in der Statistik auf. Bekamen auch so gut wie keine Unterstützung und leben von dem, was mal Altersvorsorge war.
In den KMU, dem Mittelstand, arbeiten 75% aller Erwerbstätigen. Hier wird der Wohlstand verdient. Hier zweigen Kommunen ihre Haupteinkünfte, die Gewerbesteuer ab, um was genau damit zu machen? Sich in Rathäusern und Verwaltungen zu verschanzen und Coronamaßnahmen zu predigen. Nur anderswo muss wirklich gearbeitet werden. Da gibt es dann keine eingeschränkten Öffnungszeiten.

Der Friseur, der Gastwirt und der Hotelier lebt davon immer für Kunden/Gäste da zu sein. Hier zu schließen heißt die Existenz zu gefährden. Zu ruinieren! Und das, ohne dass die Karren mit den Leichen auch nur zu ahnen sind.

Ergo wächst der Widerstand. Besser an Corona vielleicht zu sterben als ganz sicher in der Schlange mit Hartz4 zu stehen. Und wer da die Wahl hat kennt die Entscheidung schon im Vorfeld der Entscheidungsfindung. Sie ist sonnenklar!

Der Autor war in den letzten Wochen unterwegs. Besuchte diverse Gruppen, Gremien, Parteigründungsveranstaltungen, Querdenker und Querdenken, Wirtschaftsclubs, Vereine und Verbände.
Wer sich wundert, warum diese Demos von sogenannten #Covidioten immer zahlreicher werden und immer mehr Menschen anziehen, sollte vielleicht noch einmal von oben lesen.

Wir leben in einer Demokratie. Alle Macht im Staat geht vom Volke aus. So die Theorie. Und die Staatsgewalt hält sich an Recht und Ordnung. Steht auf dem Boden der Verfassung. Ergo vertraut das Staatsvolk darauf, dass die Staatsmacht sich an das Staatsrecht hält. Mit all dem, was Verfassung und Recht gebieten. Bei jeder einzelnen Anordnung, Verordnung oder gar bei neuen Gesetzen.
Wenn nun aber immer mehr Gerichte flächendeckend eben diese Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze kippen, die man mal so auf die Schnelle – und wie in Bayern auch ohne Dokumentation(!!) – erlassen hat, dann fangen selbst Menschen mit viel Geduld und Humor an Fragen zu stellen.
Diese Gruppe stellt dann weitere Teilnehmer für Demos der #Covididioten. Und das ganz automatisch.

Dann sind da die Menschen, die schon immer etwas gegen den Staat an sich und das System im Besonderen hatten. Nicht nur durch Vorbehalte beflügelt werden, sondern durch klare Ablehnung motiviert sind. Da war Corona nur ein weiterer Tropfen. Die tummeln sich nun auch auf der Straße. Esoteriker, religiöse Sonderlinge, Sekten, Reichsbürger, Marxisten und Leutchen, die sich ihre Klamotten selbst häkeln und dabei an der Bio-Karotte schnullern.
Die stehen nun auch auf der Straße.

Und es gibt auch die, die in Kellern mit Hausbar sitzen, sich im Vereinsheim und auf Jagdhütten treffen. Bürger, die mit versteinerten Gesichtszügen und vor Wut verkrampften Händen andere Pläne schmieden. Auch diese Menschen werden mehr. Und die Atmosphäre bei solchen Veranstaltungen tendiert zur Eiszeit. Dort steht die Frage im Raum, wann es reicht, nicht mehr ob es reicht. Und man befasst sich mit der Zielauswahl.

Und diese letzte Gruppen wird zunehmend zum Problem, denn es sind linke, rechte, Möchtegernhelden und auch Islamisten, die jetzt hier tätig werden und einer offensichtlich kippenden Gesellschaft den letzten Stups in „die richtige Richtung“ geben wollen. Müssen – aus ihrer Sicht der Dinge.

Und diese Sicht, sobald sie das gezeigte mangelnde Rechtsverständnis der Staatsmacht fokussiert, ist leider auch zunehmend berechtigt.

Die Diskussion die Bundestagswahl verschieben zu wollen, war so ein Punkt, der für viele zur roten Linie wurde. Die Linie, die besser nicht angefasst werden sollte.
Gerade in Krisen muss die Regierung bei Maßnahmen, die verfassungsmäßige Rechte des Volkes einschränken, auf die Mitwirkung eben dieses Volkes setzen können. Sie muss das Volk im Boot haben. Das Volk muss durch Abstimmung der Regierung auch den Rückhalt geben können, damit die Krise überwunden werden kann. Das nun in Frage zu stellen, bewusst nicht zu wollen, treibt weitere Leute auf die Straße. Für die Menschen ist es ein weiterer Baustein in der Kette von Beschlüssen, ohne gefragt worden zu sein, die aber im Nachhinein verdammt teuer wurden: Euro-Einführung, Atomausstieg, Rettungspakete, Migration, Energiewende, EU-Verfassung und nun die Aussetzung großer Teile unserer Verfassung und geltenden Rechts zur Abwehr einer Seuche. Nie wurde der Bürger gefragt. Oft noch nicht mal das Parlament! – Dümmer konnte man es nicht machen, als gerade jetzt damit weitermachen zu wollen.

Und egal wo die Menschen bisher politisch standen, sie wenden sich ab und suchen etwas Neues. Es formiert sich eine neue Partei, die all das oben genannte aufgreift und zurzeit auf Tingeltangel-Tour durch Deutschland ist. Inzwischen sind neun Landesverbände gegründet und zwei weitere sollen noch dieses Jahr folgen. Klinkenputzen. Überall dort, wo sich Bürger zusammentun, um Alternativen zu suchen. Abseits der AfD, die immer mehr als einzig verbliebene Opposition wahrgenommen wird, aber für viele nicht wählbar ist.
So wirbt die gerade sehr umtriebige Partei DIE BASIS überall dort um Unterstützung und Zusammenarbeit, wo es gilt diese o.g. Vielfalt von Widerstandsgründen mit einem gemeinsamen und einigenden Mantel zu versehen.

Das Logo allein ist schon Programm. Doch bei einer dieser Kooperationsgespräche mit örtlichen oppositionellen Bürgern aus Wirtschaft und Gesellschaft am letzten Wochenende wurde auch klar, dass der einigende Rahmen sehr engagiert erscheint. Die basisdemokratische und damit einigende Abstimmung mehr Zeit braucht, als vielleicht noch zur Verfügung steht. Besonders dann, wenn die Bundestagswahl wirklich verschoben werden soll(te).
Zeitweise erinnerte das Ganze an DIE PIRATEN. Lobenswerte Ideen, deren ur-demokratischer Tenor beispielhaft ist, die aber nicht praktikabel sind. Schon gar nicht auf der Zeitachse.
Dennoch war das Konzept zumindest so überzeugend, dass der Autor diese Bewegung hier explizit erwähnt und einer breiteren Öffentlichkeit zumindest als Idee und Gesprächsangebot vorstellen will. Abseits der Veranstaltungen, die (egal wie) ideologisch schnell ausarten können.

Es heißt, „dass der Deutsche nicht leicht auf die Straße geht, aber wenn er darauf steht, nicht mehr von ihr runterzubekommen ist“. Mit Blick auf Frankreich, Belgien und Italien stimmt das. Wir belagern keine Rathäuser, Präfekturen und Ministerien. Und schon gar nicht spontan.
Bei uns kocht alles erst langsam hoch. Nur halten wir die Temperatur dabei. Es geht nichts an Energie verloren wie in den genannten Ländern, wo dann alle wieder nach Hause gehen und es gut war.
Merkel kennt das nur zu gut. Vom 09. November des Jahres, wo der Kessel den Deckel nicht mehr halten konnte. Als FDJ-Verantwortliche für Propaganda und Agitation wurde sie geschult exakt solche sich aufbauende Druckverhältnisse im gesellschaftlichen Kessel FÜR die Partei und FÜR die Ziele der Partei zu nutzen. Sogar sie zu gestalten!
Leider geht das nun nicht, denn der Druck richtet sich gegen die Staatsmacht, gegen die Regierung und gegen die Verantwortlichen. Wie 1989/90…

Und es gibt mehr als eine rote Linie. Und das ist der Regierung bewusst. Weitere Linien, neben der Wahlverschiebung an sich, sind die steigende Arbeitslosigkeit, sichtbare Wohlstandsverluste, wegbrechende Geldwertstabilität, gravierende Existenzangst, drohende Altersarmut (HIER) und abnehmende Sicherheit (HIER).

Und hier kommt dann Corona ins Spiel. Die Allerwenigsten sterben direkt und nur an Corona. Mit Vorerkrankungen aber schon wahrscheinlicher. Und mit geschwächtem Organismus um so schneller.

Was unterscheidet eigentlich Deutschland als Land, Nation und System vom menschlichen Organismus, der sich der Seuche ausgesetzt sieht? – Gar nichts!

Deutschland stand vor Corona schon am sichtbaren Abgrund dessen, was Hybris und Dekadenz nur zu gern schaffen wollten. Und Corona hat uns exakt den Tritt gegeben, der ausreichte, um uns über die Kante zu befördern (HIER).
Viele Menschen haben es nun endlich begriffen, dass alles endlich ist. Auch ihre Wohlfühlblase endlich ist. Und sie bewegen sich nun. In eine Richtung, die zunehmend aggressiver wird, weil durch erkennbare und persönliche Not getrieben. So verging Weimar. Oder die DDR.

Und nein, die Alternative ist eben nicht die Klappe zu halten und „die da oben“ mal wieder machen zu lassen. Sie haben bewiesen, dass sie es nicht können. Vermutlich auch nie konnten. Und wenn wir ehrlich sind, sie waren es auch nie wirklich wert, dass man sie so weitermachen lässt. Die Bilanz ist grausam. Und wir, die Gesellschafter der Staatsfirma sollten mal ein eigenes Prüfteam schicken, das das Zahlenwerk genau unter die Lupe nimmt. Deutschland als Wirecard-Fall ist nicht akzeptabel.

Aber noch schlimmer wäre, uns durch Entzug der Hauptversammlung die Wahl eines Prüfteams als Gesellschafter und Eigentümer Deutschlands zu entmachten.

Art.1 GG : Alle macht geht vom Volke aus!

Das sind Sie, wir, ihr und ich. Und ich für meinen Teil sehe das Wort „alternativlos“ in Verbindung mit „Wir schaffen das!“ nicht wirklich als zielführende Alternative an und will einen verdammten Stimmzettel haben.

 

Und hier ist dann auch meine dicke fette rote Linie gezogen! – Sic!





Islamismus: Ein Selfie mit den Mördern


Es ist wieder soweit. Seit ein paar Wochen treiben Islamisten wieder ihr heiliges Werk und töten Ungläubige quer durch die Christenheit. Versuchen so ihre Kultur, ihre Lebensweise und ihre Religion uns ungläubigen Hunden bereichernd nahezubringen. Natürlich aus Empathie, damit wir vor unserem Tod zum wahren Glauben finden und als ein weiterer Teil der Umma, der Horde der gläubigen Mörderversteher, ins Paradies kommen.
Dort müssen vor allem sehr viele kleine Mädchen und junge Frauen hin, da all die, die für Allah im Kampf um sein Reich auf Erden, das Dar al-Islam, sterben, dort 72 Jungfrauen erwarten. Das summiert sich über die Jahrhunderte ganz schön auf…

Im Rahmen einer bunten Welt, die genderneutral, homosexuell, freizügig, bunt, rassenneutral, frauenfreundlich, vielfältig, demokratisch, weltoffen, tolerant, berauschend und kinderfreundlich sein soll, haben die Planer dieser anzustrebenden Zukunft aber ein paar kleine Fehlerchen gemacht. Sie haben die Wölfe unter glubschäugige Schafe gelassen. Und die wildern nun. Nicht weil die nichts anderes könnten, sondern weil das für sie ihre wahre Natur ist. Das können sie halt am besten.

Das muss man auch richtig verstehen können. Und damit wir uns von der gängigen Einzelfallbetrachtung einmal lösen, betrachten wir den Islam einmal von Beginn an.

Da war ein Mann, der bei seinem Onkel aufwuchs und ein Außenseiter war. Heute würde der vermutlich den ganzen Tag im Internet abhängen, sich radikalisieren und sich dabei Bilder von kleinen Mädchen anschauen, für die er in aller Reinheit wohl ein Faible hatte.
Irgendwann flog er aus der Stadt raus, die damals eine Kreuzung zweier Handelsrouten war. Mit einer kleinen Fläche in der Mitte, auf der Reisende seit Jahrhunderten kleine Statuen ihrer Götter aufgestellt hatten. Dicht beieinander. Nebeneinander, um dort in Eintracht zu beten. Um Schutz zu bitten, für die gefährlichen Karawanenwege durch die offene Wüste Arabiens. So trafen sich da Juden, Christen, Buddhisten, Anhänger von Mithras, Sol Invictus und anderer Glaubensrichtungen. Man trank aus dem Brunnen, betete, handelte und zog weiter. Heute steht da ein mit schwarzen Stoff verhüllter Würfel, in dessen Inneren immernoch die kleinen Götterbilder stehen.

Dieses uns durchaus anheimelnde Idyll, fast schon das, was wir in unserer westlichen Kultur so gern sehen, geriet aus den Fugen, als da einige anfingen alle anderen Religionen außer der ihren als Ketzerei zu bezeichnen. Soetwas kam in der Geschichte der Menschheit häufiger vor. Das ging nie gut aus. Aber der erneute Versuch wird wohl auch in Zukunft Fanatiker begeistern können.

In aller Kürze: Der junge Mann wurde also aus der Stadt verbannt, was damals schon eine moderate Art der Problembeseitigung war. Heute würde das als Ausweisung oder Abschiebung bezeichnet werden, die natürlich unmöglich ist. Damals aber klappte das recht gut und schnell. Die Alternative war nämlich endgültiger Art.

So ging der junge Mann in die nächste Stadt, meditierte eine Zeit um den richtigen Weg (so eine Art Sabbatical oder innere Einkehr…) und kam dann recht schnell auf den Gedanken, dass blöde Schafe nicht umsonst gern dem Wolle lieferten, der den Ton angab.

Das Anfangskapital für diese recht simple Idee war schnell gefunden. Als ehemaliger Karawanenhändler wusste er, wo die Kameltreiber langkamen und bat in Manier wegelagernder Halunken um Spenden. Das ging damals natürlich etwas robuster zu als heute, wo wir dazu gern Stiftungen und Vereine gründen, die dann auch öffentliche Gelder beantragen können. Die Zeiten ändern sich halt zum Besseren.

Was dann folgte war ein Kampf der mit der Niederlage seiner Heimatstadt endete, die er heim ins neue Reich holte.
Und als Absicherung seiner Herrschaft nahm er dann seine Religion. Er war nicht nur Herrscher von Scimitars Gnaden, sondern ähnlich dem Pharao von Gott auserwählt und mit der Verkündung, Verbreitung und Durchsetzung seiner Lehre beauftragt.
Dazu nahm er schriftstellerisch geschickt monoatheistische Texte wie Bibel und Tora und dokterte sie mit ein paar eigenen Worten zusammen. Die FU Berlin würde das Werk mit Sicherheit als Doktorarbeit mit „magna cum laude“ bewertet haben. Nur gab es sie damals, Allah (Gott, Jehova, …) sei Dank, noch nicht. Manchmal hat die Wissenschaft auch mal Glück. Sic!

Und das funktionierte recht gut. Die neuen Gläubigen reisten fanatisch umher und eroberten die trostlosen Landstriche Arabiens, des Nahen und Mittleren Ostens, des nördlichen Afrikas und erreichten dann die Gärten Grenadas im Westen und schlugen die Oströmischen Kaiser in der heutigen Türkei vernichtend. Die Byzantiner waren nämlich genauso blöd wie gewisse Politexperten heute, die von Einzelerfolgen dümmlicher Karawanenräuber sprachen und die Eroberung von Wüsten als Lachnummer ansahen. Nur grasten die Islamisten dort nicht die wenig existenten grünen Weiden ab, sondern die Dörfer, Siedlungen und Städte nach neuen Gotteskriegern, die im Namen der Revolution Allahs jeden und alles wie einen Heuschreckenschwarm überfluteten. Gefräßig, zerstörend und mordend. Sich das holend, was sie sich selbst nicht erarbeiten konnten.
Die damals schon stattfindenden Versuche das verbal zu lösen haben zu einer eigenständigen Begrifflichkeit im Islam geführt. Man nennt diese Versuche höhnisch „byzantinisches Geschnatter“.

Dass in diesem Zusammenhang dann alle anderen versklavt wurden und das bis ins 19. Jahrhundert hinein überall im arabischen Raum noch gute Sitte und stolze Tradition war, wurde dann durch den IS (ISIS) innerhalb seines besetzten Raumes wieder aufgegriffen. Gern auch bei Frauen, die dann als Sexsklavinnen dienen durften (immernoch dürfen!).
Als kulturelle Bereicherung des Reiches von Allah, der aber auch 99 andere Namen hat. Der Gütige, der Gerechte, der Weise, der Rechtschaffende, der Liebende. Aber auch der Rächende, der Strafende und der Zornige. Vor allem gegenüber Ketzern, die man sogar gewillt war in zwei Klassen zu unterteilen. Hier sehen Islamversteher eine tolerante Schnittstelle zum Christen- und Judentum, von deren heiligen Schriften abgekupfert wurde. Diese Toleranz hat natürlich einen Preis, der in Höhe von zusätzlichen 10% Steuern an die wahren Gläubigen zu entrichten sind. Marketingtechnisch ist das geschickt, und da, das muss man loben, hat der ehemalige Teppichhändler gut aufgepasst: ‚Wer zu uns kommt, zahlt weniger Steuern“. – Na, wenn das kein Anreiz ist sein Blick dem Paradies zuzuwenden…
Nur wird hier klar, dass neben der weltlichen Bedeutung des Islams durch stetige aggressive Missionsdoktrin hier auch eine unterstützende wirtschaftliche Komponente enthalten ist, die eben diese Ausbreitung fördert. Und mal ehrlich: Warum die Feinde des wahren Glaubens nicht für ihre Blödheit zahlen lassen? Etwas, was in gewissen Stadtteilen offen in Teehäusern diskutiert wird. Nicht in Beirut, Tunis oder Casablanca, sondern in Duisburg, Essen und Berlin.

Natürlich rechnet sich der Islam für Frauen nicht so richtig. Sie sind Eigentum des Mannes. Punkt. Das steht so im Koran. Und sie sollten möglichst jung dem Mann zugeführt werden, damit sie rein sind. Unser Karawanenräuber hat das vorgemacht und seiner Nachwelt als beispielhaft hinterlassen. Auch nachzulesen. Entweder im Koran selbst oder in den Hadithen, die als überlieferte Aussagen und Taten des Propheten aussagekräftig bis dato wirken. Es gibt auch Fatwas dazu, Rechtsgutachten, die das stützen, rechtlich absegnen und propagieren.

Natürlich ist klar, dass damit die Frau in Kunst, Wissenschaft und Fortschritt ausscheidet. Wer mit 7-9 Jahren anfängt einen Haushalt zu führen, kann nicht dazu beitragen eine Zivilisation zu stützen. Marie Curie hätte so beispielsweise nicht studieren können. Der Nobelpreis wäre wohl an einen Mann gegangen.
Nur verzichtet der Islam damit statistisch auf 51% der Leistung, die durch den Frauenanteil in der Bevölkerung zusätzlich entstehen könnte. Auch für das Bruttosozialprodukt. Aber auch für die Wissenschaft an sich.
Das mag daher auch ein Grund sein, warum der Islam, nach seiner anfangs goldenen Zeit, immer weiter in das abgeglitten ist, was Bedeutungslosigkeit heißt. Er konnte mit anderen Kulturen und Zivilisationen nicht mehr mithalten. Sein zunehmender Fanatismus verhielt sich reziprok zu seinen sonstigen Errungenschaften, technischer, wissenschaftlicher und zivilisatorischer Art. Der Islam versank durch sich selbst und seine immer extremeren Auslegungen des Wortes des Propheten in die Bedeutungslosigkeit.

Das änderte sich mit den Ölfunden im Mittleren Osten drastisch. Sie waren der Turbo für das, was wir heute erleben. Geld im Überfluss, das auch in die Missionierung der Ungläubigen fließt. Durchaus auch mit dem Anspruch, Gläubigen in der Fremde Orte zum Beten zu stellen. Aber auch mit der Absicht, das Herrschaftsgebiet in das Dar al-Harb, dem Haus des Krieges, wo der Ungläubige das Sagen hat, zu tragen.
Das wird nicht mehr den Scimitar schwingend getan. Das scheiterte 1529 und 1688 vor Wien. Oder gestern erst wieder an selber Stelle. Oder in Frankreich letzte Woche. Oder in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt. Oder, oder, oder…

Stattdessen erfolgt diese Islamisierung via der Salamitaktik mit Infiltration und Unterwanderung. Gern mit Steuergeldern der Ungläubigen unterstützt. Mit von anderen Staaten finanzierte Moscheen, mit von ihnen eingesetzten Predigern und natürlich nicht in der Landessprache des Gastlandes.
Daher kommt es auch, dass der gepredigte Islam in unseren Moscheen in Europa um einiges radikaler, extremer und rückständiger ist, als er es selbst in Afghanistan war. Bevor wieder die Taliban an die Macht kamen. Die Afghanen sagten dem Autor in langen und ausführlichen Gesprächen, dass es ihnen als Volk nur wirklich zweimal schlecht ging. Unter den Mongolen und unter den Taliban, die sich selbst als Schüler der Schrift sehen.

Der IS ist keine Abkürzung. Es ist das Bekenntnis eines islamischen Staates an sich mit dem Anspruch den Islam durchzusetzen. Weltweit. Er wurde von ehemaligen irakischen Geheimdienstlern erfunden, um in der Zeit nach Saddam nicht unter die Räder der westlichen Eroberer zu kommen, nachdem diese Invasoren alle vorhergehenden Absprachen gebrochen hatten. Ja, der Sturz Saddams war auch eine nachrichtendienstliche Operation. Daher wussten die Beteiligten auch, dass es keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab, wie der BND Kanzler Schröder rechtzeitig aufzeigte.
Der IS, ist die direkte Folge von Versagen unserer westlichen und verweichlichten Politik. Sein Erstarken die Folge von anderen Interessen. Sein Machtausbau wurde durch die Gier der Nachbarn begünstigt (Ölschmuggel) und seine Kriegskasse durch den Raub von allem was nicht niet- und nagelfest war aufgebaut. Museen mit dem Weltkulturerbe der Menschheit wurden geplündert, Relikte verkauft und der Rest zerschlagen. Reliefs der Sumerer, 5000 Jahre alt, mit Vorschlaghämmern zertrümmert. Überall im besetzten Gebiet. Wie auch schon die Statuen in Bamian in Afghanistan gesprengt wurden. Genauso wie Klöster, Kirchen und Friedhöfe eingeebnet wurden. Der radikale Islam kennt kein Erbe der Menschheit. Keine bewahrungswürdige Geschichte. Kein Respekt vor anderen Kulturen oder Zivilisationen oder der Kunst. Warum sollte er also menschliches Leben respektieren?

Der Islamismus ist eine zerstörerische Denkart dessen, was den Koran ausmacht. Natürlich gibt es auch moderate Auffassungen, nur setzen die sich nicht durch, da sie selbst am Fanatismus ihrer Gegner scheitern. Moderat denkende Prediger sterben genauso wie Ungläubige, da auch sie als Ketzer angefeindet werden. Und umgebracht werden. Überall. Und auch das wird totgeschwiegen.
Und nicht nur Priester und Nonnen werden hier geschlachtet. Gern, indem man ihnen den Kopf abschneidet. Nicht abschlägt. Und auch nicht, wenn sie schon tot sind, wie unsere Politik und Presse weiß, aber verschweigt. Auch der toten Kindergärtnerin in Nizza, Nadine Devillers, wurde dem Vernehmen nach so der Kopf abgetrennt. Sie wurde also nicht wie berichtet bloß erstochen.

Islamisten feiern solche Taten. Die gedrehten Videos werden begeistert weltweit verteilt und mit Allahu-akbar-Rufen glorifiziert. – Gott muss wirklich groß sein, wenn er Frauen die Köpfe abschneiden lässt. Aber es ist eine profunde Warnung an die, die gern tolerant und feige in der Ecke sitzen. Kopf ab oder küsst uns die Füße. – Inschallah!

Natürlich reden wir in solchen Fällen von einer Radikalisierung Einzelner. 1000 islamistische Gefährder werden im Deutschland von der Gesellschaft subventioniert. Gern auch mit Mehrfachidentitäten versehen, die mit Steuermitteln so von Ort zu Ort reisen, sich weiter vernetzen und nur hin und wieder Fehler machen. Digitale Medien benutzen. So fallen sie dann auf. Wenn sie via WhatsApp, Telegram und anderen Chats ihre baldige Tat schon wortreich und mordlüstern feiern. Sich auf die Jungfrauen im Paradies freuen, denen sie viel beizubringen haben, was sie so bei pornhub und anderswo eingehendst auf Videos studiert haben. Immerhin gibt es ein paar westliche (Bildungs)Angebote, die angenommen werden. Sie sind also durchaus … integrationswillig. Islamversteher sehen das sicher als Beweis an.

Natürlich sind das alles nicht Themen derer, die sich für den Islam in Europa aussprechen. Das wäre kontraproduktiv. Daher gibt es keinerlei Äußerungen derer, die mit Durchhalteparolen, kruden Visionen und fraglichen Ideologien versuchen hier bereichernde Elemente in den Vordergrund zu stellen. Was sagt der Zentralrat der Muslime zu solchen Heldentaten wie in Nizza, Wien und anderswo. Nada! Warum auch? Sollten sie das zu scharf verurteilen, dann werden sie selbst zum Ziel von Islamisten.

Stattdessen lässt Erdogan in den staatseigenen Moscheen in Deutschland die Muslimfeindlichkeit anprangern. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und was sagt Mutti dazu? Nicht „Wir schaffen das“ aber halt auch sonst nichts. Immerhin hat sie seit 2015 fast 4 Millionen potentielle Islamisten ins Land geholt. Da hält man als Islamversteher besser die unfähige Klappe und übt sich in Zurückhaltung. Besonders dann, wenn all die nun Recht behalten haben, die seit 2015 eben keine kulturfremden Menschen mit kaum geeigneten gesellschaftlichen Vorstellungen zur westlichen Lebensweise ins Land lassen wollten. Islamisten nutzen Deutschland sogar als Rückzugsraum, um Attentate vorzubereiten.
Wo Presse und Politik aus Dummheit, falsch verstandener Toleranz und Angst vor dem Bürgerzorn als Mittäter fungieren. Sogar ihre Sicherheitsbehörden mit Rassismusvorwürfen überziehen und islamistischen Terror bewusst, gewollt und systematisch verschweigen oder kleinreden.

Das deutsche Recht unterscheidet zwar sprachlich zwischen Mörder, Beihilfe zum Mord und Beauftragung zum Mord, doch im Strafmaß hält sich das die Waage. Ein Strafmaß, das komischerweise Mengenrabatte kennt. Einzelne Strafen werden nicht aufsummiert, werden dann gern auch noch so weit abgemildert, dass es auf Gotteskrieger eher wie eine Einladung wirkt. Wo eine lebenslängliche Haftstrafe bei fünfzehn Jahren endet und im Knast Halal-Gerichte angeboten werden. So ganz im Gegensatz zu den Folterhöllen, die ISIS und die Taliban so gern aufziehen.

Dass Folterknechte dann auch medial gehypt von Rettungsschiffen aufgenommen und als Schiffbrüchige nach Europa geschafft werden, zeigt der Fall Carola Rackete. Das Fernsehteam wurde für diese „Reportage“ sogar ausgezeichnet. Drei Wochen mit Folterknechten und deren Opfern(!!) auf ein und demselben Schiff (HIER)!

Gerade bildet sich wieder eine Allianz der Willigen, wie man sagen könnte. Die, die schon eine gemeinsame Linie gefunden haben, die von Berlin ironischerweise immer wieder vehement eingefordert wird. Diese Linie basiert auf der gemeinsamen europäischen Ansicht keine Flüchtlinge aus solchen Gegenden mehr zu wollen. Leute aus Gegenden deren Kultur und Glaube unsere Gesellschaft und Lebensweise in Masse wenig bereichern kann, sollen nicht mehr kommen dürfen. Asyl und Wirtschaftsflucht sollen klar unterschieden werden.
Jetzt kommt gerade durch Frankreich geführt noch der Aspekt hinzu die erkannten Islamisten, ihre Förderer, Mitläufer und Propagandisten aus Europa zu verbannen. Sie dahin zu schicken, wo sie offensichtlich glücklicher sein sollten, als in einem Europa, dessen fehlende Kleidungsvorschriften für Frauen und Mädchen ihnen nicht passen, während sie sabbernd Pornos auf den Handy konsumieren und Schwielen an den ansonsten unfähigen Händchen haben. Wo Freibäder im Sommer zur Peepshow werden.

Frankreich fordert zu Recht Solidarität. Österreich nun mit Sicherheit auch. England forderte diese auch schon länger. Und andere werden folgen. Denn, und das ist sicher, die neue Tat von Wien wird wieder verbrecherische Nachahmer finden. Denn die Videos werden gerade jetzt zigtausendfach kopiert und mit Allahu-akbar-Rufen gepriesen. Der Autor saß schon im Bus, als solche Videos unter Jugendlichen rumgereicht wurden. Man erklärte den deutschen Klassenkameraden, dass das Allahs Wille ist… Köln ist schon eine Busfahrt wert.

Doch wie manifestiert sich der göttliche Wille in den Extremisten. Was regt sie zum Töten an? Die Erklärung ist einfach. Allah steuert sie unbewusst, wird ihnen gesagt. Die Täter werden von Allah auserwählt dies und das zu tun. Sie tun es nicht von sich aus, was Hemmungen natürlich abzubauen hilft. Denn wer widersetzt sich schon gern Gott selbst?
So sind sie nur sein Instrument. Wo der Täter dann im Falle der Ergreifung oder Tötung automatisch zum Märtyrer wird.
Wo als Dank Allahs, Mörder mit dem Paradies belohnt werden, wo sie ihre versprochenen 72 Jungfrauen bekommen, was bei genauer (westlicher) und lebensnaher Betrachtung durchaus eine Strafe sein könnte… Inschallah!

Und so schließt sich der Kreis: Geistig minderbemittelte Typen reisen als Glücksritter in die Ferne, um ihrer nichtsnutzigen Existenz im Reich des wahren Glaubens zu entkommen. Bei den „ungläubigen Hunde“ werden sie als „Flüchtling“ hofiert, bekommen den Hintern gepudert, und dürfen sabbernd Frauen anmachen, was in der Heimat schon allein zur Todesstrafe führt.
Bekommen mehr Geld für ihr Nichtstun als ihre Eltern in der Heimat mit harter Arbeit verdienen konnten, ohne auch nur selbst zu arbeiten oder beizutragen. Gern auch mehrfach, da wir hier durchaus Mehrfachidentitäten finanziell bedienen.
Das schafft dann die finanzielle Freiheit, quasi mit bedingungslosem Grundeinkommen, selbst mit einem IQ von unter 80, darüber nachzudenken, wie sich das noch verbessern lässt, außer noch mehr verbotenen Alkohol zu saufen und die Eventszene der „jungen Männer“ zu prägen.
Die Langeweile und die Einsicht auch im gelobten Land nur zur Unterschicht zu gehören, der die Mädels außerhalb von Bordellen nichts abgewinnen können, führt dann zum Glauben. Und der wird hier radikaler als in der Heimat gepredigt.
Aussichtslosigkeit, pornhub & Co als Sexpartner sowie die Aussicht, dass es so immer bleibt sucht natürlich Schuldige, die dank Predigten schnell gefunden sind: die bösen Ungläubigen, die ihm nicht genug den Arsch gepudert haben. Die ein verderbtes Leben führen und ihr Eigentum (die Frauen) wie Nutten rumrennen lassen. Und diese wollen von den Söhnen Allahs auch nichts wissen. Als offensichtliche Nutte, die doch eindeutig dazu einlädt „übergriffig“ zu werden.
Und dann ist da auch noch der Umstand, dass die Ungläubigen zu blöd sind sich zu wehren. Und wenn die Polizei kommt, man nur Rassist und/oder Nazi rufen muss, damit die wieder abziehen. Wo man mit 50 Mann Polizeiwachen belagern kann. Kirchen stürmen kann. Wo Masse Recht ersetzt, dass in ihren Augen sowieso kein Recht ist.
Wo sogar Presse und Politik einem auch nach Straftat Nummer 67 noch Besserung unterstellen, Toleranz von den Opfern fordern und die Polizei an der immer kürzeren Leine gehalten wird.

In einem so tollen Klima der Paradoxie, kann man dann schon mal ein ganz offenes Ohr für die Steuerung durch Allah selbst entwickeln. Gern gefördert durch ausländische Islamistenfreunde wie Erdogan, dem Möchtegernsultan mit neuem Topkapi-Palast als Anspruch an sich selbst und seinem Verrat an Kemal Pascha, dem Schöpfer der einstmals modern denkenden Türkei.
Da überrascht es nicht, dass Langwaffen dann in Wien im Straßenbild auftauchen und, dass das beim IS so geliebte AK47 Sturmgewehr, Terrorinstrument wird. Auch so eine Eigenart der westlichen Deppen. Luftpistolen aus dem Verkehr ziehen, Schützenvereine verbieten und Käsemesser als Waffe einzustufen aber den Handel mit Kriegswaffen nicht unterbinden zu können. Kriegswaffen, die auch schon mal in Massen bei Durchsuchungen in Hinterhofmoscheen auftauchen können, was aber auch verschwiegen (oder zumindest klein gehalten)wird. Immer wieder.

Der ohnehin geistig im Abseits stehende deutsche Presserat verbietet es leider hier ein paar Bilder und Videos zu zeigen. Das Ergebnis dieser Toleranz so zu sehen wie es Polizisten vorfinden, wenn Islamisten mal wieder gottgefällig wirken konnten. Das verstößt angeblich gegen ethische Grundsätze. Gegen einen Kodex, der moralisch wertvoll sein soll. Der so mit Sicherheit auch einmal begründbar war. Vermutlich mit den Gedanken an das Dritte Reich aufgestellt und verbessert wurde.
Inzwischen ist dieser Kodex aber (nur) ein terroristenfreundliches Instrument zur Wahrheitsunterdrückung. Eine Zensur des Offensichtlichen. Der Presserat so zu einem Förderer des Islamismus wie auch anderer Terroristen wurde. Moralisch auf der Stufe der Reichspressekammer und immer dabei selbst die dümmsten Lügen, schlimmsten Verdrehungen und sogar reine Erfindungen in der täglichen Berichterstattung zum Islamismus kommentarlos abzunicken. Wie sich dieses Pseudogremium dazu verbiegen konnte all das zuzulassen entzieht sich der logischen Analyse. Eine Art perverse Grundeinstellung zur Wahrheit muss aber durchaus hilfreich gewesen sein.

Ja, der Artikel ist sehr islamkritisch. Nicht islamophob, denn der Autor hat mit richtigen islamischen Gelehrten reden dürfen. Es war bereichernd. Nur ist Islamismus die Geißel dessen, was die meisten Muslime als Islam wollen. Es ist wie der Unterschied zwischen sozialem Denken und Stalinismus.

Der Artikel trägt die Überschrift „Ein Selfie mit Mördern“. Damit sind nicht die Irren gemeint, die den kurzen Weg zum Paradies nehmen. Nicht der Glücksritter, der sich als Asylsuchender ausgibt und eigentlich nur fauler Sozialschmarotzer sein will. Das ist legitim solange es unsere dümmlichen Gesetze hergeben.

Die Mörder sind die, die es ermöglichen. Wegsehen. Vertuschen. Bagatellisieren. Wahrheit filtern. Nötige Diskussionen abwürgen. Rechtstaatlichkeit aushebeln. Zensieren. Und unsere (bisherigen) Freunde und Nachbarn in der Welt für ihre ideologiebefreite und bürgerschützende Weitsicht verunglimpfen. Und das täglich. Gern selbstgerecht von der Mattscheibe lächelnd. Bei den täglichen Tragödien „gestern“ und „tageslüge“.

Nein, der Islam gehört insgesamt nicht zu Deutschland!

Auch nicht nach Europa, China, Nord-/Süd-Amerika oder Indien. Er ist willkommen, solange er sich hier so verhält, wie man es als andere Kultur und als richtige Zivilisation vom Gast erwarten kann. – Und richtig gelesen: Der Islam ist keine Zivilisation, denn Öl-Milliarden machen keine Zivilisation. Einfach mal die Definition dazu lesen.

Und Politiker und Pressevertreter, die die sichtbare Differenz zu unseren Werten, die seit 2015 für alle sicht- und erlebbar ist, absichtlich verdrehen sind Mörder, Handlanger für Mörder und/oder fördern Morde aktiv, oder durch Unterlassung. Sie sind die Steigbügelhalter für diese Irren. Und nur sie!

Somit gibt es recht viele Selfies mit Mördern. Immer dann, wenn solche Gestalten elitärer Wahnvorstellungen sich ablichten lassen. Jedes Attentat ist auch euer Werk! Jeder Tote auch euer Verdienst. Jeder gemeuchelte Bürger ein moralisch-ethischer Totalverlust heuchlerischer Arroganz.

Dass die Regierung uns belügt, vorführt und für blöd verkauft ist wohl allen zunehmend bewusst. Dass die Presse ihr Sprachrohr, wie auch der Anstifter zu so manchem Blödsinn war und ist, ist auch kein Geheimnis.

Nur sollte man nicht allein Islamisten als alleinige Mörder betrachten. Denn ihre willigen und verblendeten Handlanger sitzen in Parlamenten und Redaktionen. Das Ausland hat das schon lange erkannt. Auch das macht die zunehmende Isolation Deutschlands in Europa aus, denn an „hirnrissigen mörderischen Wesen, wird Europa eben nicht genesen“. –SIC!



 



Bundeswehr: Putschversuch unterstellt!


Gestern ging durch die Medien, dass einige Kreise daran denken die Bundeswehr anzufordern, damit sie vor Schulen die Schüler hinsichtlich der Maskenpflicht ermahnen/kontrollieren kann.
#Covidioten und anders Verunsicherte von links und rechts denkend machten daraus eine Vorbereitung à la Stauffenberg-Putsch, um die Bundeswehr in einen aktiven Umsturz zu verwickeln. Ja, echt. Das ging aus den Kommentaren der Social Media deutlich hervor.

Der Autor, selbst nicht ganz ungedient aber inzwischen BW-abstinent, kann hier beruhigen. Möchte auch beruhigen. Gern auch mit Vorurteilen aufräumen und dem Bürger versichern, i.e.S. von GARANTIEREN, dass die Bundeswehr das niemals tun wird!

 

Der Beweis erfolgt in mehreren Punkten, der jeder für sich selbst betrachtet schon ein Ausschlusskriterium darstellt.

 

  • Die Bundeswehr hat nur eine einzige Waffengattung, die ohne Zusatzausbildung und ohne weitere Einweisung samt ATN (Art Zertifizierung für eine Bw-Tätigkeit wie z.B. Computerbediener…) in der Lage wäre den Job zu machen: die Feldjägertruppe!
    Altdeutsch als Kettenhunde bezeichnet wegen der Halskette mit Amtsschild, die sie früher einmal trugen. So zu Adolfs Zeiten. Inzwischen heißen sie truppenintern bewaffnete Schülerlotsen. Welch ein begeisternder Zufall!! – SIC!
  • Alle anderen müssen erst ausgebildet werden, denn die Wachausbildung allein reicht hier nicht, um ATN-relevante Handlungen ausführen zu dürfen!
  • Bei öffentlichkeitswirksamen Handlungen wäre ein Presseoffizier beizustellen. Einerseits gibt es davon weniger als Schulen und andererseits kann man nicht jeden nehmen und die, die dann noch übrig bleiben, müssen auch erst ausgebildet werden.
  • Der letzte Putsch einer deutschen Armee ist nun schlappe 76 Jahre her. Eine Bande verkappter adliger Möchtegernmonarchisten wollte Hitler stürzen, um ihn gegen eine Militärjunta auszutauschen mit ausgesonderten Feldmarschällen als Kanzler und Präsident.
    Dieser höchst demokratische Ansatz scheiterte und ist bis dato in der Bundeswehr umstritten, da Eidbruch nicht gern gesehen wird. Noch nicht mal unter opportunistischen Karrieristen und uniformierte Verwaltungsbeamtendarstellern.
  • Andererseits kann sich der Autor auch nicht vorstellen, dass die Masse der Soldaten sich an ihre Eidesformel genau erinnern kann.Zum Mitlesen:
    Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen (so wahr mir Gott helfe!)!

    Allein das müsste dann noch mal ausdiskutiert werden. Was heißt denn „treu“, wenn man putschen will? Und welches „Recht“ ist denn da gemeint? Und dann die echt beschissene Frage nach dem „deutschen Volk“? Die klingt doch schon im Ansatz rassistisch. Und wenn wir dann schon ganz ehrlich sind, ist bei soviel Unsicherheit im Text schon mal gemeinsames Abwarten angesagt. Der Putsch fällt also aus, da die Semantik des Eides nicht (mehr) geklärt ist.

  • Und mit der Tapferkeit hat der Autor in gewissen Einsätzen auch so seine Erfahrung gemacht…
    Ein Zahlmeister wollte anno 2006 in Kabul nicht aus Camp Warehouse (dt. HQ) raus, um die Außenstellen mit Geld zu versorgen. Das konnte geklärt werden. Das in Aussicht gestellte Vorhaben das gemeinsam zu Fuß zu machen – also ohne Panzerschutz von gepanzerten Autos, wirkte belebend, zumal der Rangunterschied gravierend war.
    Oder der Stabsoffizier, der das PRT nicht verlassen wollte. Kein Einzelfall, denn in jedem PRT und jedem Kontingent gibt es solch tapfere Mannen aller Dienstgrade, die aber totgeschwiegen werden.
    Ergo wird das nix…
  • Ausrüstung. Eine Frage, die sich bei der Bundeswehr immer stellt. Immerhin besteht an Winkerkellen und Warnwesten kein Mangel, denn die sind in den nicht fahrfähigen Autos und Panzern reichlich vorhanden. Nur wer bringt die Soldaten mit welchen fahrbereiten Fahrzeugen zu den Schulen? Oder gar zum Putsch? – Mal ehrlich: selbst linke Verschwörungstheoretiker und begeisterte Reichsbürger müssen doch jetzt lachen!
  • Und dann blicken wir uns die Kommandostruktur an. Goldbetresste Bedenkenträger, Halbpolitologen, Verwaltungsdiletanten und Ja-Sager wollen was genau? Das ging schon 1944 schief. Die waren noch nicht mal in der Lage die Treppenaufgänge zu ihrem HQ im Bendler-Block zu verteidigen und sollen nun putschen wollen? – Obwohl es draußen regnet??2000 einsatzgestählte Polizisten waren nötig um 35 Antifa-Helden aus einer besetzten Wohnung zu räumen und da will die deutsche Generalität WAS genau machen, sollen oder gar können???

    Oder die Bundeswehr insgesamt mit ihren 75% Bürosoldaten, 15% Kranken und 10% Einsatzwilligen? Letztere sind aber genau die, die immer sonstwo in der Welt verteilt sind und AKKs Träumereien an Einsatzarmee am Laufen halten…
    230 Generäle und Admiräle zuzüglich 780 Generalstäbler (allesamt natürlich völlig karriereaversiv eingestellt…) können sich noch nicht mal darauf einigen, was ein Speiseplan hergeben soll und diese Haufen soll nun was genau machen?
    Einfach mal einen der Stauffenbergfilme ansehen und man weiß, wie das ablaufen würde.

  • Dann die Geheimhaltung… Das ist nicht gerade das Steckenpferd der Bundeswehr, die selbst schützenswerte Planübungen gern mal in öffentliche Server lädt (HIER). Wenn die BW etwas via IT plant, dann ist das so geheim, wie ein Fischernetz Wasser aufhält.
    Eben weil es da immer (!) ein oder zwei Gestalten gibt, die so treu wie opportunistisch sind. Gerade unter denen, die das planen müssten. Mitmachen(!) müssten… Und das bei fraglichem Ausgang. Mal ehrlich, soviel persönlichen Mut und integre Tapferkeit einem deutschen Goldfasan zu unterstellen ist doch fast ehrenrührig.

An all dem sieht man, ob von links oder rechts verängstigt, dass ein Putsch mit der Bundeswehr nicht in Frage kommt. Dem THW in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Jugendfeuerwehr Hintertupfingen mag das gelingen, wenn die so clever wären die Antifa mit ins Boot zu holen.
Natürlich würde das auch Karsten „unser Held Siegfried“ Bonack, der ruhmreiche Verteidiger des Reichstages, schaffen (HIER), aber der wurde gerade erst vom Bundespräsidenten für die Putschabwehr ausgezeichnet. Und Chuck Norris ist zu alt, sonst wäre das eine Angelegenheit von zwei Sekunden inklusive Pause.

Aber uniformierten Schülerlotsen, die seit Jahren noch nicht mal mit funktionierenden Waffen ausgestattet werden können, zu unterstellen an einem Putsch beteiligt zu sein ist… schlicht abwegig.
Man schafft es auf Bw-Seite noch nicht einmal Waffen überhaupt zu kaufen! Sic!
Mit Verlassen der Kasernen sind unsere vollversorgten Soldaten schlicht im Feindesland. Und der Begriff „Feind“ überfordert schon geistig die allermeisten Kameraden in Uniform. Die Bundeswehr tut sich mit dem Begriff insgesamt schwer. Man will ja keinem wehtun. Fragt die Taliban. Die wissen das.

Nein. Da besteht absolut keinerlei Gefahr. Unsere Soldaten sind verfassungstreu. Putschen nicht links oder rechts, solange monatlich vorschüssig das Geld auf dem Konto ist. Daher spielen sie auch gern Schülerlotse und Maskenkontrolleur.
Es wird alles beim Alten bleiben. Garantiert.

Daher seid lieb zu den Soldaten, die jetzt mal wieder Personalersatzreserve für bekloppte Ideen sind. Sie tun ihr Bestes. Oder das, was sie dafür halten. Und das dann auch nur auf Befehl. Und diese sind zunehmend verwirrend. Also lasst sie da in Ruhe mit Winkerkelle und Warnweste im Regen stehen und freut Euch, dass man nun wenigstens etwas gefunden hat, was sie ohne teures Material einkaufen zu müssen sinnvoll tun können. Zwar nicht wollen, aber man braucht sie ja auch nicht zu bitten. Man befiehlt es ihnen einfach.

Liebe Öko-Marxisten, Reichsbürger, Aluhutträger und anders Begeisterte. Die Bundeswehr kann nicht putschen. Noch nicht mal wenn sie wollte. Wer an eine wie auch immer geartete Wehrhaftigkeit der Bundeswehr glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Viel wichtiger wäre die Frage, wie die Soldaten über den Tag verpflegt werden sollen. Täglich abwechselnd EPA Typ I bis VI oder kommt der Spieß mit der Suppenkelle rum? Oder essen die in der Schule mit? Und wenn ja, wie wird das abgerechnet? Durch wen? Und wer darf das entscheiden? Und muss der Truppenarzt den Schulspeiseplan dann mitgenehmigen? Darf er das überhaupt? Und was sagt das Jugendamt dazu, wenn Uniformierte vor Schulen stehen?

DAS sind RELEVANTE Fragen, meine lieben Mitbürger! Nicht ob die Bundeswehr putscht… SIC!





Berlin: Nix geht mehr – dafür aber überall!

Berlin,Deutschland,Wohnung,Immobilie,Geld.markt,


Kompetenz setzt sich überall durch, so sagt man. Nur nicht in Berlin, da weiß man es besser. Der Bürger weiß es besser, denn er muss mit den Besserwissern leben, die alles immer schöner, bunter und halt auch besser machen wollen.

Wir unlängst erfuhren, wurde die Eröffnung des BER wegen Corona etwas verschoben. Da Corona kein Verfallsdatum wie zum Beispiel Milch hat, war das schon mal eine Ansage, mit der der Bürger zu leben gelernt hat. Übersetzt heißt das nämlich, dass ähnlich Corona der BER am Sankt-Nimmerleinstag enden wird. Man muss es nur verstehen wollen. Oder können.
Knapp eine Woche nach dieser diffusen Ankündigung kommt nun heraus, dass selbst ohne Corona der BER nicht eröffnet werden könnte, da die Luftfilteranlage vorsintflutlich modern ist. Die Halle des BER würde zur Todeskammer werden. – Klar, dass man da dann nicht Eröffnen kann, zumal das wohl auch andere Flughäfen betreffen könnte. Und Bahnhöfe. Und U-Bahnschächte. Und Turnhallen. Und, und, und… Tatsache ist, am BER baut man nun wieder etwas länger, während schon Gras auf der Startbahn wächst.
Sollten sich dort in den Pfützen Salamander ansiedeln, dann wäre es eh vorbei mit der Nutzung als Flughafen. Klar. Das kennen wir auch aus anderen Gegenden.

Aber immerhin baut man dort noch und schafft etwas. In anderen Bereichen des RRG-Berlin läuft es nicht so gut. Da laufen dann auch schon mal Ermittlungen gegen den Baustadtrat. Nicht weil er etwas bauen lässt, soweit geht die Liebe zur schicksalhaften Stellenbeschreibung dann doch nicht, sondern eher deshalb, weil das wenige, was er tat, dann doch nicht ganz koscher war.

Überhaupt hat sich in Sachen Wohnungsbau der Berliner Senat arbeitslos gemacht. Die stalinistische Denkart mit marxistischer Wirtschaftsordnung hat mal wieder nicht die Schnittstelle zur Realwirtschaft halten können.
Berlin wird zwar durch ständige Neuzugänge an besonderen Bevölkerungsteilen langsam zum Gesamtghetto, der Wohnungsneubau tendiert somit zum obersten Gebot, doch eine rot-grüne Ideologie darf nicht irren. Ergo wurde der Wohnungsbau dadurch beflügelt, dass man einen Mietendeckel beschloss. Klingt gut. In Gegenden mit explodierenden Grundstückskosten, Umweltschutzauflagen vom Feinsten und sonstigem Genehmigungsterror einmal abgesehen, machen eben diese Deckelungen der möglichen Einnahmen durch Investoren echt Sinn.
Baugenehmigungen über fünf Jahre, in denen die gekauften Grundstücke sich erst mal nicht so rekapitalisieren, dann teure energetische Auflagen, die sich auch nicht rechnen, und dann die Aussicht eine Rendite im mittleren einstelligen Bereich vielleicht zu bekommen, ermutigen ungemein zu Investitionen.

Einfacher ausgedrückt: der Mietendeckel hat den Wohnungsbau in Berlin zum Stillstand gebracht!

Und nein, die so nun frei werdenden Arbeiter können nicht zum BER abwandern und da mitbauen. Das sozialistische Prestigeobjekt BER folgt völlig eigenen Regeln, die mit Arbeit rein gar nichts zu tun haben.

Genauso wenig, wie der Wohnungsmangel in Berlin etwas mit der Unfähigkeit der Arbeiter zu tun hat, Wohnungen zu bauen.

Die Unfähigkeit sitzt in Berlin in den Kommunalparlamenten, dem Senat und dann auch gleich noch im Reichstag samt Bundesregierung.

Berlin ist das Paradebeispiel wie eine sozialistische BRD aussehen könnte. Unfertige Prestigebauten, kollabierender Arbeitsmarkt, Wohnungsnot wie in der DDR, grassierende Armut und immer neuere Geldforderungen an die, die noch wirklich arbeiten. Gern via Länderfinanzausgleich.
So, genau so, hat Stalin das Land in der UdSSR ausbluten lassen, um in Moskau propagandistisch wertvolle Prachtbauten hochzuziehen und das Stadtvolk mit Lebensmitteln bei Laune zu halten, während das Land verhungerte.

Rote Ideologie, auch wenn grün angehaucht, hat noch niemals irgendwo funktioniert. In keinem Land der Welt. In keiner Kultur. Und zu keiner Zeit. Das ist geschichtlich eindeutig zu 110% bewiesen.
Wer Berlin als sozialistisches Kleinexperiment in einer globalisierten Gesellschaft sehen will, könnte auch hier sehen, die rosarote Brille einmal als Vorraussetzung abgesetzt lassend, dass es auch jetzt wieder nicht funktioniert.

Und immer da, wo der Staat plant, baut oder auch nur denkt, passiert rein gar nichts außer, dass Kosten explodieren. Wer es nicht glaubt, möge sich das Gegenbeispiel ansehen und die Tesla-Fabrik betrachten. Oder hat diese im Endausbau keine vorschriftsmäßige Feuerlöschanlage und Luftumwälzung nötig? Und wann wird diese Fabrik noch mal fertig?

Wenn man in Berlin die RRG-Experten mit der Verwaltung des Saharasandes beauftragen würde, wäre nach nur einem Jahr folgendes zu verzeichnen:

Der Sand wäre komplett weg! Sic!
– Gewisse Leute in der Verwaltung / Regierung wären zu überraschenden Erbschaften gekommen.
– Es müsste eine Landesbehörde gegründet werden, die das besser macht.
– Es müsste eine Landesbehörde gegründet werden, die nach Möglichkeiten sucht Sand gendergerecht und ökologisch nachhaltig zu verteilen.
– Es müsste eine Landesbehörde gegründet werden, die das alles koordiniert.
– Ansonsten wird der Generalstaatsanwalt ausgetauscht, damit ja nicht versucht wird den Sandverlust zu untersuchen.
– Steinmeier lädt die Verantwortlichen ein und verteilt großzügig rote Kreuze in diversen Stufen zur gezeigten (In)Kompetenz und faselt etwas von Fortschritt.
– Die Presse würde all das begrüßen.

 

Und warum geht das? Während man als Putzfrau Zertifikate und Ausbildungsnachweise vorzeigen muss, um einen Job zu bekommen reicht es in der Politik generell – und in Berlin besonders – rot-grün angehaucht zu sein und den Willen zu haben Gutes zu tun. Was das Gute ist, soll hier noch nicht einmal hinterfragt werden.

Mit diesem Werkzeugkasten schaffen es dann Schulabbrecher, Ausbildungsverweigerer, Studiumversager, Plagiatskünstler und andere kompetente Gestalten in Gremien mit Entscheidungsbefugnis. Gehypt von Pressevertretern, die außer Germanistik und Politologie im dritten Anlauf auch nichts vorzuweisen haben. Bis halt auch auf diesen besagten Werkzeugkasten unter dem linken Arm…

Deutschland war einmal ein Land, das was konnte. Wo Anspruch und Machbarkeit Hand in Hand gingen, sich auf Grundlage von Wissen, Wissenschaft und Realität befunden haben. Wo gemacht wurde, von Leuten, die etwas konnten, anstatt von Gestalten, die Politik als medienwirksamen Gestaltungsraum für die eigene Inkompetenz zu nutzen.

Es gab auch mal eine Zeit, wo Presse Armleuchtern wehgetan hat. DER SPIEGEL hatte einmal als das Sturmgeschütz der Demokratie diesen Anspruch. Mit Relotius wurde das Blatt zum Rohrkrepierer und mit der öffentlichen Aussage „Meinung machen zu wollen“ zum Schmierenblatt.

Man könnte darüber lachen, doch in Berlin sind hunderttausende rechtschaffende Bürger von diesen bezahlbaren und verfügbaren Wohnungen abhängig. Die Wirtschaft braucht Wohnungen für Fachkräfte, die in Berlin arbeiten sollen. All das wird gerade mal wieder weggelächelt, ignoriert oder gar bestritten. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Wer wissen will, wie so etwas endet, möge sich alte Aufnahmen aus der DDR ansehen. Wie die Städte dort anno 1990 aussahen. Mieten betrugen zwar nur ein paar Ostmark, dafür wurde aber auch Null investiert.
Und so sah es dann landestypisch untermalt auch in Polen, der damaligen CSSR, Ungarn, Russland sowie Peking und Hanoi aus. Sozialismus schaffte weltweit eine einheitliche Verelendung dessen, was man selbst als Anspruch hatte.

 

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Man darf wirklich gespannt sein…





Covid-20: Glatte Oberflächen bleiben über vier Wochen infiziert – ein Selbstversuch!


Was vor Monaten schon durch die Medien geisterte, wird jetzt langsam zur Gewissheit: der Corona-Virus haftet auch nach Wochen noch an glatten Oberflächen und bleibt dort hochinfektiös.
Wie die australische Wissenschaftsbehörde CSIRO nun veröffentlichte, bleibt der Virus auf glatten Oberflächen bis zu satte 28 Tagen aktiv (HIER im Original…).

Und das heißt nun, dass für uns eine neue Verbotswelle notwendig wird, wenn wir überleben wollen. Oder die Regierung glaubhaft bleiben will…

Was nutzt aber der beste Mund- und Nasenschutz, wenn auch die Schleimhäute der Augen betroffen sein können, wie andere Meldungen nun verbreiten. Natürlich wissenschaftlich begründet. Mit Zahlen gesichert. Valide und verifizierbar. Vielleicht sogar als Test wiederholbar… um es wirklich glaubhaft zu machen.

Doch belassen wir es besser einmal bei den „glatten Oberflächen“, bevor wir hier die Ganzkörperkondome mit Sauerstoffversorgung diverser cineastischen Horror-Streifen pandemischer Art als Kreativmaßnahme aufführen müss(t)en.

Was nun geneigte und völlig unabhängige Medien dazu auf den Plan ruft die Einführung des Bargeldverbotes zu beschleunigen schafft aber bei pragmatischer Sicht wieder ein paar andere Problemchen. Nennen wir sie modern einmal „Herausforderungen im Umgang mit dem Alltag“. Zumindest dem Alltag, der noch nicht in Quarantäne stattfindet, im Lockdown spielt oder in der Selbstkasteiung endete.

Gehen wir also mal einfach in die Stadt einkaufen! Was für ein herrlicher Suicid-Trip in den Untergang!
Damit auch an alles gedacht ist, Bewegungsabläufe nicht vergessen werden, hat der Autor das einmal real gemacht. Aus der gedachten Glosse wurde eine realsatirische Investigativreportage…

Mit eigener(!) Einkaufstasche (fairtrade, genderneutral, unifarben (also nicht rassistisch) wiederverwertbar und nach dem letzten Einkauf frisch desinfiziert aber aus Wasserspargründen NICHT gewaschen – und ab jetzt lassen wir den PC-Scheiss!) verlasse ich meine sichere Wohnung. Maske dabei und steril verpackt. Kurzer Rundumcheck, ob man alleine im Flur ist. Sonst natürlich sofort Maske auf. Mit dem Drahthaken ziehe ich die Tür hinter mir zu (Chinesen sind echt einfallsreich!) und schließe ab. Wer weiß, wer meine Tür von außen angefasst hat. Nicht mit mir! Sic!

 

Schnell wird das Haus verlassen, bevor noch ein anderer Mitbewohner auf diese Idee kommt. Schlüssel ins Schloss der Außentür stecken, Vierteldrehung und ich kann die Tür am Schlüssel ziehend öffnen. Beim Hinausgehen, kurz mit Fuß blockieren, Schlüssel abziehen und Tür hinter sich zufallen lassen. Wichtiger Hinweis: geht nur mit funktionierendem Türschließer!

Nun auf der Straße realtiv sicher angekommen: bloß nicht mit Nachbarn reden. Aber die kennen das. Schweigezunicken seit Monaten…

Der Weg zur Bushaltestelle ist einfach, weil man anderen ausweichen kann. Wenn nicht, Maske sofort auf. Nicht hektisch oder gar panisch – aber ausreichend schnell. Hinweis: Die notwendige beiläufige Lässigkeit lässt sich gut vor einem Spiegel trainieren.

An der Bushaltestelle nun nicht mit dem Finger auf dem Fahrplan zur passenden Uhrzeit hinabgleiten. Einfach mit der Zoomfunktion des Handys fotographieren. Geht auch über andere hinweg. Das schafft im Falle von Regen schon mal Freunde. Keiner muss ausweichen und aus dem Häuschen raus.

Im Bus wird es nun gefährlich. Nicht das Einsteigen, man lässt andere den Türöffner bedienen(!), aber wohl der Ticketkauf am Automaten im Bus. Mit Gummihandschuhen nehmen manche Touchscreens keine Anweisung an. Weiß der Henker warum, ist aber so. Nun muss der ungeschützte Finger ran. Da, wo tausende seit vier Wochen ohne Handschuhe Tickets gekauft haben. Der Untergang winkt, um nicht als Schwarzfahrer und Krimineller zu enden.

Dann das Geld einwerfen. Wieder Untergangsvisionen im Kopf. Nur Cashcard geht auch nicht. Glatte Oberfläche, die nun in den infizierten Schlitz wandert. Selbst wenn sie sauber reingeht, kommt sie infiziert wieder raus. Geld oder Karte, man ist irgendwie schon tot.

 

Und nun wird es richtig gefährlich. Immer wenn der Bus bremst oder beschleunigt werden alle irgendwie hin- und hergeworfen. Das verführt zum Festhalten. Und das ist tödlich! Mit dem durch lange Ärmel geschützten Arm festhaken. Aber niemals festhalten. Hinweisschilder zum Festhalten sind zu ignorieren. Das ist eine Aufforderung zum Selbstmord!
Mitreisende werden mit Knien, Ellbogen und Füssen beiseitegeschoben- oder getreten. Ist nicht unhöflich oder persönlich gemeint. Nur notwendig. Sorry!

 

Beim Aussteigen nicht den Haltewunschknopf drücken. Andere bitten es zu tun. Möglichst beiläufig klingend, dann machen die das instinktiv. Bedanken nicht vergessen, dann freuen die sich auch noch!

Nach dem Bus nun Maske ab, da es auch Gutachten zur CO2-Anreicherung gibt. Hätten wir CO2 nur rechtzeitig abgeschafft, wie die FFF-Greta-Lemminge es rechtzeitig gefordert hatten, dann hätten wir das Problem nicht.

Und nein, das eigene Auto zu nutzen ist keine Alternative. Es ist schlich klimamordend und parkt den Fahrradfahrern die Hochgeschwindigkeits-Slalomzonen in den Innenstädten zu.

Vor Betreten des Ladens dann Maske auf, Gummihandschuhe an. Hier ist die Farbwahl entscheidend. Weiß ist immer OK. Grün und Rot geht auch. Schwarz und Gelb eher nicht. Es könnte falsch aufgefasst werden. Blau ist ein absolutes No Go. Klar.

Den Einkaufswagen zu holen und zu schieben ist nun kein Problem. Auch nicht das Einpacken der Einkaufswaren. Selbst dann nicht, wenn alle glatte Oberflachen haben und von Hinz und Kunz berührt wurden. Vielleicht sollte man bewusst Produkte aus China wählen, da deren Lieferung in der Regel sechs Wochen dauert. Das reduziert möglicherweise schon mal die Viren derer, die das produziert haben.

An der Kasse wird dann die zu Hause sorgfältig desinfizierte ec-Karte wieder infizieren. Und alles in die eben noch sauberen Einkaufstaschen packen. Immer darauf achten andere auf Abstand zu halten. Ganz besonders die mindestens 1,50 Meter vom eigenen Einkauf fernzuhalten. Ab sofort transportiert man in seiner Nähe kontaminiertes Gut. Also nun immer Handschuhe an und Maske auf. Glücklich der, der eben eine Mehrfahrtenkarte gekauft hat. Sonst am Ticketautomat wieder Handschuh aus und an. Und hier drohen dann zusätzliche und virologische Handhabungsrisiken! Das wollen wir sicher nicht! Ich war so blöd keine Mehrfahrtenkarte zu kaufen. Gut, dass wir den Realtest gemacht haben. Bürojournalisten à la Relotius vom SPIEGEL wären jetzt der Lüge überführt worden! Sic!

Der Rückweg findet natürlich nun unter erschwerten Bedingungen statt. Im Berufsverkehr eigentlich ohne sehr ausgeprägte Todessehnsucht unmöglich.
Hinweis: Viele Geschäfte öffnen schon um 0700h MEZ. Da kann man dann Stress umgehen und findet relativ leere Geschäfte und Busse vor, man muss aber vor 0830h wieder fertig sein, da sonst der Berufsverkehr droht… Das Todesurteil!

Natürlich ist nun das Festhaken im Bus aus Sicherheitsgründen noch durch zusätzliche Taschen erschwert, die zu halten sind. Nicht abstellen! Ganz wichtig. Schon gar nicht auf Sitzflächen, oder in die Gepäckablage. So blöd sind andere. Klar?

Zeitsprung!

Zu Hause angekommen, nun erst mal die Taschen auf dem Flur abstellen, ins nahe Gäste-Klo und die Handschuhe von außen gründlich desinfizieren, aber ohne(!) die Haut der Handgelenke zu berühren. Hier werden nun schon mal die meisten Viren der pandemischen Endlösung zugeführt. Seien wir hier ruhig gedanklich und verbal radikal. Es muss sein. Unser Überleben als Spezies hängt davon ab! Sic!

Viel hilf viel! Es besteht also kein Grund warum man nicht auch zehn Minuten die behandschuhten Hände desinfizieren sollte! Faule und träge Menschen sterben früher…

Dann den Einkauf ins Gäste-Klo holen, auspacken und jeden verdammten Artikel sorgfältig dekontaminieren. Rosshaarbürsten dürfen auch genutzt werden. Von allen Seiten. Auch von unten! Auch das darf gern sorgfältig gemacht werden. Auch den Blumenkohl, die Bananen oder die Elektrogeräte. Sollten letztere kaputtgehen haftet der Hersteller, da er die nun notwendige Dekontamination weder als Garantieausschlusskriterium bedacht noch (verständliche) eigene Ideen dafür im Kleingedruckten aufgezeigt hat. Also die neue X-Box gut abspülen!

Danach den Einkauf mit dem Föhn auf Stufe 3 trockenföhnen. Das tötet mögliche Restviren ab. Auch hier darf Sorgfalt walten. Sic!

 

Jetzt die Handschuhe ausziehen und im separaten Sondermülleimer entsorgen. Hände dekontaminieren. Ja, die waren in der Hinfahrt ungeschützt!! Nicht vergesslich werden! Leichtsinn tötet…

Dann die Kleidung entfernen, in den Sonderkleiderbehalter stecken und nochmals die Hände (bis zu den Achseln) dekontaminieren. Die Füße steckten in Socken und Schuhen und waren relativ sicher. Der Autor vergaß hier eine separate zweite Fußmatte bereit zu legen, auf die er nun hätte Barfuß stehen können. Es empfiehlt sich eine unterschiedliche Farbgebung, die auch im Dämmerlicht gut zu unterscheiden ist. Und immer daran denken: man stirbt an Kleinigkeiten! Und mehr als zwei Fehler verzeiht der Virus nicht an einem Tag.

Nun nackt und barfuß zur Dusche. Schuhe einfach in der Gästetoilette lassen das machen wir alles später. Wir wollen doch unsere Kleidung wiederhaben oder?? Andererseits haben wir doch alle reichlich Wechselzeugs und können ein paar Runden ohne Kleidungsdekontaminationsprocedere auskommen. Geiles Wort…

Nun Duschen. Ausgiebig. Mund-/Nasenschutz darf nun abgenommen werden, bevor hier jemand Waterboarding schreit. Nein, machen wir nicht. Das lassen wir. Wir wollen auch nicht, dass Viren aus der Maske in den Mund geschwemmt werden. Daher VORHER Maske ab. Das Ding ist nun eh schon durchgesabbert.
Hinweis: Nicht in die Toilette werfen. Das ist nicht… gut.  Es verstopft die Rohre und führt zu anderen … Kontaminationen der unschönen Art. Das lassen wir besser. OK?

Nun ausgiebig Duschen. Rosshaarbürsten sind auch hier vorteilswahrend. Haben selbst in Tschernobyl gewirkt. Autowaschbürsten für den Rücken sind billig und nützlich. Einfach überall waschen. Ja. Überall.

Beim Verlassen der Duschzelle ist man nun bis auf die Maske safe. Hier würde ein zweiter Sondermülleimer Wunder wirken. Hat der Autor aber auch vergessen. Der dritte Fehler… Aber mein Testament ist aktuell, ich bin über 50 und Rente bekommen wir eh nicht mehr. So what?  Ich spende einfach gleich online eine Kerze. Das wird schon mit ein wenig göttlichem Beistand.

Für alle anderen: wieder anziehen. Wer aber seine Wohnungstemperatur auf über 30 Grad hält, muss das vermutlich nicht. Das wäre dann zu warm. Aber der Virus kann in solchen Umgebungen nicht überleben. Ist zwar heizkostenmäßig teuer, aber gesund. Jetzt zu sparen heißt Corona eine Chance geben. Gerade im Winter!

Als Nebeneffekt testen wir so auch gleich mal die durchgängige krisenfeste Stromversorgung, die uns immer versprochen wurde. Können so alle Verschwörungstheoretiker widerlegen. Wind- und Sonnenenergie sind für Deutschland völlig ausreichend. So kann hier Corona wirklich Gutes tun. Uns nun endgültig von der Vorteilhaftigkeit der Energiewende überzeugen.

Und sollten die Lichter ausgehen, so what? Dann sieht uns der Virus nicht und kann uns nicht infizieren. Solange wir keine glatten Flächen außerhalb der Wohnung anfassen…

SIC!

In weiteren Selbstversuchsreportagen lernen Sie dann, wie sie Hallenbäder benutzen können, Kegelabende überstehen und auch wie sie nach dem Besuch der Kinder/Enkel ihre Wohnung wieder komplett und sukzessiv dekontaminieren können.

Und auch – und da müssen Sie nun stark sein! – weiter ihre Handys gebrauchen können.





Covid-20: Jetzt erst recht – Aber bitte mit Fakten!


Monatelang fuhren wir Staat, Wirtschaft und Gesellschaft herunter. Manche behaupten, dass wir zu spät handelten. Zu denen zählt auch der Autor, der schon im Januar dafür eintrat alle Betroffenen samt Umfeld in Quarantäne zu stecken und die Einreise nach Deutschland zu kontrollieren. Aber sei es drum, das ist vorbei. Gegessen. Schnee von gestern, wie man so schön nach diesem Sommer sagen könnte.
Dass man hier zu Lande ganz gut aus der Nummer herausgekommen ist, war auch der Disziplin geschuldet. Der Einsicht etwas tun zu müssen. Auch mit der Bereitschaft das wachsende Zahlenchaos des RKI und seiner Lemminge, das bis dato anhält, zu übersehen. Selbst da haben wir noch stillgehalten.
Und das Stillhalten fiel sehr vielen Menschen immer schwerer, denn der zum Teil völlig hirnbefreite und in sich zum Teil auch widersinnige Bestimmungsdschungle von Corona-Maßnahmen machte hundertausende Menschen arbeitslos und schickte in der Spitze bis zu zehn Millionen in Kurzarbeit. Insolvenzverschleppung wurde sogar staatlich erlaubt. Alles nur, um zumindest die Arbeitslosenstatistik nicht auch noch schönreden zu müssen. Dennoch ist der Rückgang des Bruttoinlandproduktes um 9,7% ein Indikator dafür, was noch kommen wird. Soll uns an der Stelle aber auch egal sein, denn es hat gewirkt. Wir haben Corona in der ersten Welle überlebt, wenn auch die Wirtschaft gen Süden taumelt. Das diskutieren wir dann bei der Bundestagswahl 2021 als Bilanzversammlung und nach dem Kassensturz aus. Gern auch ohne EY, KPMG und andere Experten.

Natürlich könnten wir nun darüber reden, ob wir auf eine immer wieder erwähnte Pandemie vorbereitet waren. Das RKI mit seinen Protagonisten der tierärztlichen Fakultät auch nur einen Cent dessen wert waren, was man ihnen als Gehalt gab. Können wir an dieser Stelle auch lassen. Man schaue sich nur diese Damen und Herren an und stelle sich vor, dass die Herzchirurgen wären, die an unserem Herz Hand anlegen sollen. Ja, der blanke Horror kann wirklich schnell kommen…

Selbstverständlich könnte man auch darüber reden, warum das Verhalten von gefrusteten Menschen, die vor dem Sommerurlaub aus dem Lockdown kommend, nicht besser vorhergesehen werden konnte. Immerhin hätte man da parallel einmal ein paar Arbeitskreise staatlicherseits darauf ansetzen können. So proaktiv, damit dann ein oder zwei Verhaltensregeln für den absehbaren Urlaub hätten fallen können. Diese Ideen kommen denkenden Menschen. Aber auch das ist Schnee von gestern. Es ging wohl auch um die heulenden Südeuropäer, die gern Touristen wollten. Spielmasse für ihre Coronaexperten suchten. Und da hat unsere Politik gern und bereitwillig mitgespielt.
Dass auch das absehbarerweise nicht klappen konnte, soll nun auch kein Thema sein. Wohl aber, wie man nun mit den Leuten umgeht, die zurückkommen. Das sind nun alles Schuldige!

Fakt ist, die Fallzahlen steigen, während die Definition gleich geblieben ist. Jeder positiv Getestete ist krank. Punkt. Und Schluss! Basta. Hab fertig!
Und das ist FALSCH. Der Test sagt nur, dass der Virus im Körper indirekt nachgewiesen wurde. Noch nicht mal, ob er in absoluter Anzahl ausreicht, um überhaupt ansteckend zu sein, oder ob der Virus gerade dabei ist seinen ureigenen Kampf gegen das körpereigene Immunsystem zu verlieren. Das kommt nämlich im Normalfall sehr häufig vor.
Und von hochbezahlten sog. Experten darf man dann erwarten, dass sie Unterschiede zwischen Virusträger, infiziert und erkrankt kennen und unterschiedlich handhaben. Und das dann mit einem Test, der nicht zu 90% falsche Ergebnisse im Erstversuch produziert.
Wenn man einen Test verwendet, der ein Trefferbild wie eine Schrotflinte zeigt, darauf dann Maßnahmen aufsattelt, die schlicht für Millionen existenzgefährdet sind, sind Fragen angebracht. Und da die nicht beantwortet wurden, weder hinreichend noch überhaupt, treffen sich #Covidioten in immer mehr Städten und fordern diese ein. Demokratie ist echt eine Last in solchen Zeiten.
Und da hilft es auch nicht 1000 Infizierte pro Tag von jetzt mit denen von vor sechs Monaten zu vergleichen, denn jetzt testet man bis zu 100x mehr. Hätte man im März so viel getestet wie man jetzt testet, wären die Zahlen damals… explodiert!
Das sich Corona nicht in den absoluten Todeszahlen wiederspiegelt ist auch so ein Indikator, der gern unausgesprochen bleibt. Auch dass man vielleicht deshalb im Juli damit begann die teuer eingekauften Beatmungsgeräte wieder zu verschenken. Genau wie Masken. Einfach einmal die Hurra-Meldungen des Auswärtigen Amtes nachlesen. Ist schon komisch. Wir verschenken das mühsam und teuer beschaffte Zeugs vor dem Aufkommen der zweiten Welle. Muss man sich mal durch dem Kopf gehen lassen. Das ist so als wenn man sein Heizöl im Sommer verschenkt, weil es nun warm ist.
Also müssen andere Indikatoren her. Die Zahl der Neuinfektionen pro Tag taugt nicht. Das kann ich nämlich steuern. Indem ich einfach zigtausend Leute mehr pro Tag teste. Dann habe ich statistisch auch mehr Treffer.

Und dann müssen wir uns aber bestimmt einmal darüber unterhalten, WER denn nun WIRKLICH die Zahlen nach oben getrieben hat. Für Quarantänen verantwortlich war.
Da sind zunächst einmal Risikobranchen, die aufgrund von Arbeitsorganisation und ggf. auch ungünstigen mit zum Teil auch so vorgeschriebenen Produktionsweisen aufgefallen sind. Urplötzlich. Denn auch das oberschlaue RKI war hier wieder nicht präsent. Weder geistig noch proaktiv.
Das war in der Lebensmittelbranche so. Fleisch wird nun mal nicht bei virusneutralen Hochsommertemperaturen verarbeitet. Sondern in Umfeldern wo neben Billiglohn auch noch Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit normal sind. Ergo für Viren vorhersehbar optimal. Und daher auch nicht im Fokus des RKI, dass eher auf der theoretischen Metaebene für Veterinäre präsent ist.
Warum nicht auch auf der eher praktischen Ebene, muss diskutiert werden. Auch gerichtlich. Denn Beamte haften für den Mist, den sie verzapfen. Daher gibt es auch so viele behördliche Bescheide, die angeblich ohne Unterschrift gültig sind.
Und wenn wir schon mal dabei sind; WIE war und IST eine Pandemie immer noch rechtsgültig definiert und damit als Grundlage für Schadensersatzprozesse anzusehen? Echt blöd gelaufen, denn das wird nun teuer!

Schließlich müssen wir uns bei all den Tests auch mal darüber unterhalten, warum diese kriminalisierten Urlaubsrückkehrer, die an der Grenze getestet werden, dann bis zu zehn (10!) Tage auf das Ergebnis warten müssen. Es ist vollkommen klar, dass in dieser Zeit der Virus still im Körper ausharrt, um sich nicht einen gemeinen Vorteil zu verschaffen. Selbst ein mörderischer und pandemischer Virus will doch nicht unsportlich sein, oder?
Und da das gerade in Bayern, dem Land des Masken-Söder, nicht funktioniert ist bedenklich. Denn was soll da erst im organisationsoptimierten und ideologieneutralen Berlin rauskommen? Selbst wenn dort die Leute auf der Straße tot umfallen, würde Berlin niemals militant-medizinische Hilfe der Bundeswehr annehmen. Auch hier fragt sich nun, wie gefährlich denn die Pandemie ist, wenn man ihr schon ideologisch beizukommen vermag? Man den Virus vielleicht einfach verbieten kann? Als ultima ratio…

Und wir müssen ganz dringend darüber reden, welche anderen Ereignisse denn zu weiteren Hotspots geführt haben, die nicht vom Ballermann eingeschleppt wurden. Was ist mit der Club- und Eventszene? Und warum haben wir die Omas und Opas dort feiern lassen? Oder waren das vielleicht eher jüngere Leute, die sich auch hier nicht an das halten wollten, was allgemein angesagt war? Denn so, wie sie als Fahrradfahrer im öffentlichen Verkehr auftreten, so haben sie sich auch dort verhalten. Asozial! Und warum? Weil man als Eltern und als Gesellschaft seit Jahrzehnten auf dem Trip war, diesem Klientel bloß nicht zu viele Regeln mit auf den Weg zu geben. Wir haben hier Asoziale erzogen, die gern Rechte haben wollen, aber Pflichten scheuen.
Es wird höchste Zeit hier mal wieder die Zügel anzuziehen. Ein verpflichtendes soziales Jahr von 24 Monaten für alle m/w/d/x, damit sich die nötige Ausbildung für die Tätigkeiten auch lohnt. Und in einer Pandemie würde sich dann auch das Pflegepersonal schnell finden lassen. Vielleicht nicht in dieser, aber in der versprochenen nächsten Pandemie, richtig?
Das würde viele Probleme lösen, über die wir immer nur gerne reden. Auch langfristig. Und kurzfristig lässt sich das mit zwei Worten geraderücken: brachial durchgreifen! Manchmal hat Merkel auch gute Ideen.

Dann müssen wir über Integration reden. Es mag hier im Lande Volksgruppen und Kulturgemeinschaften geben, die gern familiäre Events ausgiebig, großflächig und in einem personellen Rahmen feiern, die anderswo als Volksfeste durchgehen könnten. Können sie. Sollen sie auch. Aber nicht in der Pandemie. Oder wenigstens nicht hier. Denn hier gelten unsere Regeln. Die der Mehrheit. Und wenn diese Mehrheit eine Pandemie bekämpft, dann finden diese Feiern gestaffelt, verkleinert, via Videoevent oder gar nicht statt.
Verpeilte Gesundheits- und Ordnungsämter, die das nicht verstehen oder gar wegsehen, Politiker die das schönreden sind allesamt Mittäter. Politiker können abgewählt werden. Die Verantwortlichen in den Ämtern sind zu bestrafen. Auch hier nur zwei Worte: brachial durchgreifen!

Wer sich integrieren will versteht das und verschiebt ggf. die Hochzeit. Bei Beerdigungen ist das schlecht, aber der Tote würde wohl auch nicht wollen, dass sich seine Verwandtschaft auf seiner Beerdigung selbst ausrotten könnte.
Es darf nicht sein, dass sich hier Parallelgesellschaften noch weiter verfestigen. Und wer solche Gesellschaften in unserer Mitte will, soll dahin gehen „wo der Pfeffer wächst“. Aus diesem Grunde ist auch die doppelte Staatsbürgerschaft ein Unding. Gerade hier in der Pandemie hat sich gezeigt, dass es keine Wahlmöglichkeit geben darf. Es gibt zu unserer Gesellschaft keine Zugehörigkeit in Neigungsgruppen mit hoheitlicher Wahlmöglichkeit via Doppelpass.
Wer immer hier mit uns leben will, tut das zu unseren Bedingungen und den hier herrschenden Gesetzen. Und diese sind mitunter zu tolerant. Auch darüber müssen wir nun reden.

Unter dem Strich brauchen wird nun endlich(!!) klare, durchgängige, ganzheitliche und in sich stimmige Gegenmaßnahmen, die (abgestuft) ÜBERALL gelten. Für alle und immer! Keinen Flickenteppich von Maßnahmen in ideologischen Neigungsgruppen nach Gusto von Kreisen, Ländern und Einzelexperten vor Ort. Nach neun Monaten gelebte Pandemieerfahrung sollte das doch möglich sein, oder?

Wir brauchen keine Panikverbreiter wie diesen wirren Professor aus Köln, der durch die Republik trollt und Angst und Schrecken verbreitet. Und das auf einer fachlichen Grundlage, die jedem Dorfarzt vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Hier wäre eine Quarantäne wirklich angebracht. Der Lauterbach-Virus ist schlimmer als Corona.

AHA-Regeln gelten nicht nur für #Covidioten. Sondern auch für #BLM, Ökos, SPD-Wahlpartys und Politiker, besonders wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Oder ist der Virus moralisch-ideologisch selektiv? Wird nur über Nazis, Kritiker, AfD’ler, andersdenkende Wissenschaftler und allgemein besorgte Bürger verbreitet?  Kurzum nur durch die pandemisch wirken kann, die Merkel & Co nicht den Hintern zu küssen bereit sind?
Wenn dem nämlich so ist, dann besteht wirklich eine zunehmende Gefahr. Denn immer mehr Bürgerschafe sind von diesen Regeln in ihrer Existenz bedroht und werden daher aufmüpfig. Da hilft auch kein gestern und keine Tageslüge mehr. Die zunehmend geschlossenen Geschäfte, Bars und Restaurants fallen nämlich optisch auf!
Und die Frage der Kinder, warum Papi denn nicht mehr arbeiten geht, tut weh… Selbst dann, wenn das Geld (noch!) stimmt.

 

Und dann müssen die Maßnahmen endlich an validen, wissenschaftlich haltbaren und durchgängigen Indikatoren festgemacht werden, die nicht durch die Anzahl der Tests quasi manipuliert werden können. Viel testen gleich viele Treffer gleich viel Gefahr, kann so nicht gelten. Oder fangen wir bald an Tests doppelt zu zählen, damit ein MEHR an positiven Tests überhaupt noch quantitativ abbildbar ist?
Hier dann die immer mehr aufkommende Frage, ob der Test an sich überhaupt tauglich ist. Mal ehrlich: Ein Test, der letztlich das Vorhandensein der Scheisse von Viren testet und daraus einen Virenbefall postuliert, ist so genau wie ein Kammerjäger, der vertrockneten Rattenmist findet und anfängt die Rattenpopulation in der Stadt zu schätzen. Um den Kunden zu überzeugen bedarf es immer toter Ratten…

Aber worüber wir wirklich ganz dringend reden müssen, das ist der Umgang mit den Fragen an sich. Denn ohne diese Klärung, wie wir die nötigen Antworten generieren wollen, so lange wird der Riss in der Gesellschaft tiefer. Und die fehlenden Antworten bewirken eine Verschlimmerung der existenziellen Frage vieler. Zu vieler. Und die werden dann schlussendlich auch kaum noch reden wollen, wenn noch nicht mal ersichtlich wird, dass man reden will. Ein „weiter so“ wird es nicht geben. Die Radikalisierung der Notleidenden wird immer stärker sichtbar. Und die kommt nicht von rechts, denn man schaue sich mal den Zustand der AfD an! – Die Radikalisierung kommt aus der Mitte dessen, was mal der Mittelstand war! Denn der kippt gerade… sic!



FAKTEN:  

Aussage 1 des statitischen Bundesamtes:

…seit Anfang Mai bewegten sich die Sterbefallzahlen zunächst wieder etwa im Durchschnitt

 

Aussage 2 des statitischen Bundesamtes:

Die erhöhten Sterbefallzahlen im August stehen in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Hitzewelle in diesem Monat




Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes Mittel der IT-Security


Wenn uns im Rahmen der Digitalisierung die rosaroten Wolken verkauft werden, werden uns gern die Prämissen unterschlagen. Nötige Netzbandbreiten, Hochverfügbarkeit, Sicherheitsanforderungen und vor allem auch Risiken. Es hat immer alles rosarot zu sein. Weil nur diese Farbe für besser steht.

Da zumindest einige bei der Bundeswehr erkannt haben, dass viel Licht auch viel Schatten wirft, war man so umsichtig mit dem neuen Kommando CIR (Cyber- und Informationsräume) eben diesen Risiken besser begegnen zu können. Und natürlich auch, um selbst Optionen im Kampf von Bits gegen Bytes zu haben. Technisch wie finanziell gesehen trifft dieser Satz sogar die faktische Realität. Man kämpft ohnehin ausstattungsmäßig im Mittelfeld dessen, was man als Bedrohung ausgemacht hat. Quasi sabbernd am Spielfeldrand stehend. Als Reserveersatzreserve der Mainplayer.

Und damit nicht genug, denn dann wurde populistisch und vor allem pressewirksam das neue „Bundeswehr-Space-Kommando“ zusätzlich in Szene gesetzt. Zwar nicht ganz so schön, wie das US-Space-Command, das sogar das Raumschiff Enterprise Emblem zu seinem Wappen gemacht hat, aber immerhin schon mal dem Namen nach. Und folgerichtig in einer runtergekommenen Kaserne untergebracht, damit Anspruch und Anschein schon mal optisch die Waage finden…

 

Doch warum so hoch hinaus, wenn es schon auf der simpelsten Ebene nicht funktioniert? Der DAU (dümmster anzunehmender User) wieder zugeschlagen hat und alle Prozesse, Regularien, Vorschriften und verbindliche Meldewege versagen? Deshalb versagen, weil opportunistischer Eigennutz zum individuellen Karriereerhalt doch höherwertiger zu betrachten ist, als der Anspruch der Bundeswehr und der Bundesrepublik Deutschland auf sichere Cyber- und Informationsräume. Egal ob weltraumgestützt (hüstel…) oder bodengebunden 1.0 und „verdrahtet“.

Und wieder kommt hier der Standort Pfullendorf und das Ausbildungskommando Heer in Leipzig ins Spiel. „Heer sein, heißt mehr sein“, wurde uns damals in den 80iger Jahren eingeimpft. Und so war es klar, dass gerade auch das Ausbildungskommando Heer als Vorreiter der Ausbildung beim Heer seine ureigenen DAUs zahlreich heranzüchten konnte. Neben anderen Experten und Kompetenzträgern zu Themen wie sexuelle Belästigung, Rechtsextremismus und weiteren Feldern medienwirksamer Vorteilhaftigkeit. Das war böse, zeigt aber die Tendenz.

Doch nun zum Fall an sich, ein Fall, der jedes zivilwirtschaftliche Unternehmen, jede Behörde und auch jede andere Dienststelle hätte treffen können. Vermutlich sogar viele schon getroffen hat, die es aber noch gar nicht wissen.

Ein schönes Beispiel für gut gemeint, viel gewollt, wenig gewusst und daher blöd gelaufen.

 

Anstatt nun glücklich zu sein, dass durch die rechtzeitige und proaktive Eigeninitiative einiger weniger der Schaden überschaubar gewesen wäre, wurden nun diejenigen, denen es aufgefallen ist, verfolgt.

Exakt aus diesem Grunde hat die Bundeswehr auch Meldewege für IT-Sicherheitsverstöße so implementiert, dass Meldungen über Sicherheitsvorfälle auch auf anderen Meldewegen zur Kenntnis nächstverantwortlicher Dienststellen gelangen können. Abseits der normalen sog. dienstlichen Meldewege. Eben damit der Faktor Mensch und sein „individuelles Karriere- und Schutzbedürfnis“ hinter der Sicherheit für alle zurückstehen. Somit theoretisch hervorragend ausgedacht. Theoretisch. Aber wie sieht die Praxis aus?

Eigentlich so, wie wir es auch für Corona in der Pandemie anstreben. Und offene Netzzugänge und Datenzugriffe wirken genauso pandemisch, wie Covid-19. Daher haben viele Fachbegriffe in der IT-Security auch biologische Vettern aus der Virologie.

 

Oberstleutnant L., Chef der IV. Inspektion am Ausbildungszentrum, wollte im Lockdown via Homeoffice die Möglichkeit schaffen Übungslagen (Szenarien um den Militäreinsatz zu üben) zu bearbeiten bzw. bearbeiten zu lassen. Nur war, welch Wunder, die Bundeswehr dafür nicht ausgerüstet. Ähnlich wie die Schulen, wo Kinder von jetzt auf gleich digital beschult werden sollten und viele Lehrkräfte erst einmal den Umgang mit dem Internet lernen mussten. Also kein Einzelfall. Nur nutzte der besagte Oberstleutnant nicht dafür zertifizierte und somit auch nicht genehmigte Mittel: einen NAS (Datenspeicher mit eigenem Betriebssystem der an ein Netz angeschlossen ist, Network Attached Storage)! Einen Datenspeicher mit prinzipiell offenen und ungeschützten Leitungen mit der Zugriffsmöglichkeit von außen. Für eine militärische Anwendung…
Die beauftragten Soldaten sollten schließlich von ihrem Homeoffice über diesen Speicher, angeschlossen auf das private Notebook in der Privatwohnung des Vorgesetzten zugreifen können. Ein „Schutz“ einfachster Art wurde implementiert. Der Offizier hätte das Ganze im Endeffekt auch via Facebook-Gruppe starten können…

Es ging hierbei unter anderem um Übungslagen und Vorschriften für Recovery-Operationen. Das sind militärische und sehr riskante Operationen, die immer dann anlaufen, wenn beispielsweise Luftfahrzeugbesatzungen hinter den feindlichen Linien abgeschossen werden und zurückgeholt werden müssen. Wie im Film Bat-21 mit Gene Hackman.

Es gibt dafür spezifische Handlungsweisen, die von zu Rettenden wie auch durch die Retter regelmäßig zu üben sind. Diese sind meist NATO-einheitlich, damit jede Nation auch Soldaten anderer Nationen retten kann und diese das Procedere umfänglich genug kennen, um nicht sich und die Retter zu gefährden. Kennt der Feind diese Abläufe, kann er diese dazu verwenden um den/die zu Rettenden wie einen Köder für den Fisch zu nutzen und das Recovery-Team in eine Falle zu locken.

Das wurde so in Afghanistan, Vietnam und anderswo immer wieder gern gemacht.

Und eine solche Lageübung mit dem entsprechenden Procedere, Einstufung VS-NfD, hat nun Oberstleutnant L. den Übungsteilnehmern auf einem Speicher präsentiert. Einem Speicher, der jedem via Internet Zugriff ermöglichte, wenn er nur die denkbar simpelsten Zugriffsmöglichkeiten kannte. Hier geht es nicht nur um den Geheimhaltungsgrad, der ist denkbar niedrig gehalten, damit man damit überhaupt üben kann, sondern um das Thema(!) der Übung und Durchführung an sich. Die mögliche Missionsgefährdung von Recovery-Operationen im Einsatz.

Schon bei der Einrichtung dieses Netzwerkspeichers bemerkten zwei aufmerksame Feldwebel, dass hier ein massiver Verstoß gegen interne IT-Security-Richtlinien vorlag und suchten das Gespräch mit Herrn L. Sie hätten diesen Vorgang auch gleich an die IT-Abteilung des Standorts melden können. Sogar müssen!

Doch anstatt den Fehler einzusehen und um Hilfe zu bitten „die Nummer noch aus dem Dreck zu ziehen“, wurden die beiden Feldwebel zum Schweigen verdonnert. Für solche Fälle hat die Bundeswehr jedoch Regularien geschaffen, um EXAKT so etwas zu verhindern!

Beide Unteroffiziere meldeten pflichtbewusst und vorschriftengemäß dem S6 Offizier (Fernmelde- und IT-Offizier), der wiederum einen Bericht für den Kommandeur des Ausbildungszentrums in Pfullendorf erstellte. Dieser, Oberst KK, gab den Fall wohl an seinen Stellvertreter Oberstleutnant L1 weiter, zumal dieser in einem ähnlichen Fall einen Reserveoffizier vor das Truppendienstgericht brachte. Und dieser Oberstleutnant L1 hat nun was getan? – Genau: NICHTS! Besser noch, er wiegelte den Bericht des S6 Offiziers wegen „nicht zutreffend“ ab.

Gleichzeitig wurde gegen einen der Feldwebel wegen „Gehorsamsverweigerung“ disziplinar ermittelt. Beide Feldwebel erhielten eine Disziplinarstrafe da sie sich angeblich nicht an den Dienstweg gehalten hätten.

Ab solchen Zeitpunkten kocht es dann in Truppenverbänden. Ungerechtigkeit zeigt Wirkung und der Fall fiel bildlich gesehen über den Kasernenzaun. Über zwei Zwischenstationen kam er zum Autor, der dann ein paar Telefonate führte. Ja, in Pfullendorf herrschte nun Friedhofsruhe. Der örtliche Personalrat tagte, Soldaten, auch weibliche, suchten Ärzte aufgrund psychischer Belastungen auf. Das Wort Mobbing hing in der Luft und auch die Vorzimmerdame von Oberstleutnant L., dem Verursacher der Krise, fühlte sich zunehmend unwohl.

Wie wir alle wissen, kommen Kompetenz und gutes Führungsvermögen bei Menschen gern gleichzeitig vor. Und so trieb das, was zusammengehört, neue Blüten.

Der Autor entschloss sich also zu einer Presseanfrage mit dem expliziten Hinweis auf eine heutige Veröffentlichung. Einmal an den Presseoffizier in Pfullendorf (dies ist dort der Personaloffizier in Personalunion) mit Fragen an den Kommandeur Oberst KK gerichtet. Und dann in etwas genauerer Form, mit Details gespickt, an den stv. Kommandeur CIR, Generalmajor Setzer, der der höchstrangige IT-Sicherheitsbeauftragte der Bundeswehr ist. Dabei wurde der IT-Sicherheitsbeauftragte des Heeres bewusst übersprungen.

Es kam, wie es kommen musste. General Setzer witterte die Bärenfalle und ließ via Presseoffizier CIR mitteilen:
„Die Fragen betreffen mehrere unterschiedliche Themen und Zuständigkeiten. Um die Fragen beantworten zu können, bedarf es erst einmal der Prüfung einiger Rahmenbedingungen, die in truppendienstlicher Zuständigkeit liegen. Vor diesem Hintergrund bitten wir darum sich mit diesem Anliegen an das Kommando Heer, Presse- und Informationszentrum des Heeres, zu wenden.“

Das Pressezentrum CIR funktioniert vorbildlich. Und ist aus Sicht des Autors eine pressetechnische Vorzeigestelle der Bundeswehr. Somit schuf sich das CIR die Möglichkeit als letztmögliche Meldestelle innerhalb der Bundeswehr selbst noch einen Daumen auf der Sache zu haben, um gegebenenfalls noch „Anpassungen“ vorzunehmen zu können.

Natürlich wurde das Heer nicht befragt, da der Autor aus Erfahrung weiß, dass nun der „kleine Dienstweg“ anlief und die Verantwortlichen mit bei der Bundeswehr so beliebten bcc-Verteilern (nicht sichtbare parallele Weiterleitung von Mails an andere Empfänger) vorab informiert wurden, dass „da etwas im Busch ist“.

Dass sich der Kommandeur in Pfullendorf nicht meldete war vorhersehbar gewesen. Nur wusste weder Pfullendorf noch das CIR von der jeweiligen anderen Presseanfrage.

Inzwischen war einem der Feldwebel in Pfullendorf klar geworden, dass das Melden am Vorgesetzten vorbei parallel an die nächsthöhere Ebene vorschriftenkonform war. Er schilderte den gut dokumentierten Fall schriftlich beim IT-Sicherheitsbeauftragten des Kommandos Heer in Strausberg. Hierüber erhielt er sogar eine Eingangsbestätigung. Auf telefonische Nachfrage wurde ihm mitgeteilt, dass der Vorgang seiner Meldung an das Ausbildungskommando in Leipzig weitergeleitet wurde und diese sich dann wiederum mit der untergeordneten Dienststelle in Pfullendorf abstimmen würden, da ja eigentlich der Kommandeur in Pfullendorf diesen schwerwiegenden Sicherheitsverstoß melden müsste. – Oder hätte melden müssen…

Und das hat Pfullendorf bis dato nicht getan. Doch was man in Pfullendorf nicht weiß, ist der Umstand, dass man höheren Orts schon von dem Vorfall explizit informiert wurde. Auch darüber, dass Pfullendorf hier einen gravierenden IT-Sicherheitsvorfall nicht gemeldet hat. Und auch, dass die Zeit abläuft. Abgelaufen ist. – Klappe zu, Affe tot!

Wie das Drama nun weitergeht, mag die Zukunft erweisen. Fest steht, dass das schönste Versprechen mehr leisten zu wollen, auf der „Schlammebene“ scheitert, wenn man nicht auch dafür sorgt, dass ein Gefühl für IT-Sicherheit vorhanden ist. Nicht als Lippenbekenntnis, sondern ganz real bei der Arbeit.

Jeder macht Fehler. Dies hat der Autor auch in seiner aktiven Zeit als Offizier erfahren. Und wenn es eng wurde, dann sagt man, dass man A) Mist gebaut hat und bittet B) um Hilfe. Diese wurde nie verwehrt. Der „Blödsinn“ bereinigt, begradigt und/oder auf die richtige Bahn gebracht und am Ende zahlte man das Bier für den gemeinsamen „Du-Idiot-Abend“. Nach dem abschließendem Anschiss beim Chef/Kommandeur, der auch ein Bier abbekam. Dies wird auch gelegentlich als Kameradschaft bezeichnet.

Der Fall in Pfullendorf hätte so nicht hochkochen müssen. Es ist auch nicht der einzige Vorfall. Man hätte das bereinigen können. Schnell und sauber. Einen Bericht schreiben, dass man kurzzeitig so etwas eingerichtet hatte aber rechtzeitig erkannt hat, dass es so nicht geht und proaktiv dennoch melden wolle. Um einen möglichen aber unwahrscheinlichen Schaden abzuwenden. – Nichts wäre passiert! Gar nichts!

Stattdessen wurden und werden zwei aufmerksame Feldwebel drangsaliert, Berichte geradegebogen, Meldewege aktiv blockiert und der Bundeswehr Schaden zugefügt

Und im Einsatz, abgeschnitten und allein im Dreck hockend, die Häscher auf den Fersen, wird es sich nun jeder Soldat überlegen, ob er um Hilfe ruft und riskiert, dass die Kameraden des Recovery-Teams seinetwegen in einen Hinterhalt geraten. Man doch lieber auf eigene Faust versucht die eigene Truppe wieder zu erreichen. Trotz aller absolut gegenteiligen Chancen.

Dummheit passiert. Kann jedoch durch Kameradschaft „aufgefangen“ werden. Aber bornierte Arroganz mit Machtdenken ist jenseits dessen, was man noch als DAU definieren könnte. Es ist schlicht das Grab für jedes Netz, für jede Datenbank und für jedes Bestreben die kritischen IT-Verbindungen abzusichern.

 

Anstatt also ein „Enterprise-Kommando“ pressewirksam ins Leben zu rufen, sollte die Ministerin Pfullendorf neu bewerten und dort endlich für die Art von zukunftsweisender Professionalität sorgen, die das Heer in der Ausbildung braucht. Auch in der digitalen Ausbildung.
Wie inzwischen allgemein bekannt ist kann Homeoffice und Onlinelernen sogar Kosten sparen. Gelder freimachen. Für dringend benötigtes Gerät.

 

Und immer daran denken: Vertuschung löst keine Probleme! Schafft aber jede Menge neue… sic!





Streiks: Millionen kämpfen um ihre Existenz aber ver.di streikt für mehr Geld


Jeder will mehr Geld verdienen. Das ist generell so. Und ist auch in Ordnung, denn dadurch entsteht auch eine Bereitschaft mehr zu leisten. Innovationen anzugehen. Marktanteile zu erobern und sich und seine Leistung in Nischen zu positionieren. Der individuelle Wunsch mehr haben zu wollen führt letztlich auch gesamtwirtschaftlich zu mehr Kreativität und Wachstum. So die Theorie, die interdisziplinär auch wissenschaftlich untermauert werden kann.
Dass andere dabei mehr verdienen als man selbst hat verschiedene Ursachen. Nicht alle können von dieser Theorie praktisch profitieren. Bleiben auf der Strecke, was dann gern sog. Neiddebatten beflügelt.

Dass der daraus entstehende Wohlstand auch besser verteilt wird, dafür gibt es im Arbeitnehmerbereich Gewerkschaften. Und obwohl es sie gibt, gab es in Deutschland durch Lohnzurückhaltung, die den jahrelangen Aufschwung maßgeblich mitgetragen hat, eher kaum einen Anstieg der Löhne. Bis auf gewisse Branchen und Marktsegmente, die durch Druck ihre Forderungen durchsetzen konnten. Gern dann im öffentlichen Dienst zu sehen. Oder bei so Vereinigungen wie Cockpit oder bei Nischengewerkschaften bei Bus&Bahn.

Während die Gewerkschaft Cockpit und Kabinenpersonal nun andere Sorgen als Lohnerhöhungen hat, scheint es wieder mal für all die, die ohnehin kaum um Entlassung fürchten müssen, Zeit zu sein für mehr Lohn zu streiken.
Während Millionen in auswegloser Kurzarbeit ausharren, Hunderttausende monatlich der Arbeitslosigkeit entgegenblicken, Branchen wie Gastronomie, Hotel und Messeveranstalter täglich Pleite anmelden kommt ver.di mit Streiks um die Ecke.

Der unkündbare öffentliche Dienst, und anverwandte kommunale Unternehmen, proben die jährliche Erpressung des Steuerzahlers, der sie maßgeblich finanziert. Schwerpunktstreik heißt die Parole und meint die verkehrstechnische Stilllegung der immer gleichen Regionen in Deutschland.
Während nun Berufspendler, die schon ohnehin angeschlagenen Arbeitsplätze zu erreichen versuchen stehen lächelnd quasi unkündbare Genossen auf den Straßen und feiern ihren Anspruch auf mehr Lohn für mehr Leistung… „Welche verdammte Leistung denn“, fragt sich der Bürger. Eine ohnehin durch das Staatssäckel alimentierte und so krisenfest unkündbare Clique von Privilegierten probt eine Lohnerhöhung?
Rechts und links bricht unsere Wirtschaft auseinander, Kommunen kämpfen mit einem Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen von bis zu 8% und Löchern im Haushalt, die nicht zu stopfen sind und das BIP sank um satte 9,7%.

Freelancer und Selbständige leben seit Monaten aus den Ersparnissen, gehen Pleite oder in Privatinsolvenz. Müssen mitunter selbst Entlassungen aussprechen. Überall sehen wir in den Städten und in unserer Umgebung Geschäfte leer stehen. Manchmal mit dem verschämt klingenden Zettel im Fenster, dass man aufgeben musste und sich bei den langjährigen Kunden nochmals bedanken will. Für die Treue…
Und diese Treue konnte dank Corona nicht bewiesen werden. Man konnte diese Geschäfte, Restaurants, Bars und Läden schlicht über Monate nicht besuchen, während deren Kosten aber weiterliefen. Explodierten.

Alles Sorgen, die so ein Busfahrer nicht hatte. Der sorgte sich eher darum, dass die Trennfolie richtig klebte, die ihn vor der Gefahr abschirmte. Auch der Finanzbeamte registrierte zwar die einbrechenden Steuereinnahmen vom Homeoffice aus, dachte aber an das gottlob monatlich vorschüssig gezahlte Geld. Und auch das Ordnungsamt, das mit Knöllchen stets zur Stelle war, wurde so aufmerksam entlohnt, während selbst Einnahmen von Falschparkern massiv wegbrachen.

Und nun streiken wieder Busfahrer, die in Coronazeiten sogar WENIGER fuhren, da der Andrang stark nachgelassen hatte. In einer Phase, wo Unternehmen alles tun, um noch ein paar Einnahmen zu realisieren, weil gewisse (abgesicherte) Leutchen in Politik und Behörden den nächsten Lockdown herbeiführen wollen. Trotz des „Erfolgs“ des ersten Kollapses.

Dieses Jahr ist nicht die Zeit für Lohnforderungen im öffentlichen Dienst. Dieses Jahr wäre es ein Zeichen für solidarisches Handeln. Lohnverzicht. Vielleicht auch mal die Kürzung eines gesamten Monatsgehaltes. Damit sie einerseits mal sehen, womit das steuerzahlende Volk – IHR SOUVERÄN – zu kämpfen hat und andererseits auch um zu zeigen, dass man auch Opfer zu bringen bereit ist.

Könnte man so sehen, oder?

Ver.di sieht das nicht so. Im Gegenteil. Hier herrscht der gleiche Poststalinismus, der schon seit Jahren zu sehen ist. An Wirtschaft und Möglichkeiten des Landes vorbei. Im erpresserischen Stil und von Medien verständnisvoll begleitet, die GOTT sei Dank nun selbst wegbrechende Werbeeinnahmen verzeichnen und bei taumelnder Auflage um Hilfe und Zuschüsse schreien. Es sollen sogar ein paar linksgläubige Schreiberlinge ihre Arbeit verloren haben, da Redaktionen zusammengelegt oder geschlossen worden sind.

Das sollte die wohlwollende Berichterstattung dieses Jahr in Grenzen halten, die unsere Presse immer parat hatte. Auch ihr Einkommen bricht weg. Zumindest bei den Zeitungen. Der mediale GEZ-gestützte Staatsfunk natürlich nicht. Auch der schreit nach höheren Gebühren. Und wegbrechende Werbung ist denen auch egal. Die kann man via GEZ relativieren. Und dafür verständnisvolle Gremienvertreter dürfen vorausgesetzt werden, zumal in ARD und ZDF staatstragende Figuren sitzen, die uns den dunkelsten Keller als „Erste Reihe“ verkaufen sollen.

„In Zeiten wie diesen“ war mal ein Lied, und könnte auch jetzt mal zu Veränderungen führen. Weg vom Profilierungsgehabe einer überdrehten Gewerkschaft, die zunehmend sinnlos geworden ist und selbst um zahlende(!) Mitglieder kämpft. Und in jeder Krise mit Massenentlassungen selbst immer mehr in die Schusslinie gerät, da sie selbst niemals vorausschauende Strukturverbesserungen eingefordert hat. Oder auch mal fachlich erarbeitet, vorgeschlagen und/oder angeregt hat. Deutsche Gewerkschaften sind Lohnoptimierer, die in Krisen rein gar nichts zu Lösungen beitragen.
Damit stehen sie nicht besser da als die Arbeitgeberverbände. Doch unter dem Strich treffen sich da immerhin noch Vertreter, die um ihre Sache kämpfen. Sich nichts schenken.
Im öffentlichen Dienst sitzen sich hier aber Parteigenossen am Tisch gegenüber. Wenn im öffentlichen Dienst mehr verdient wird, steigen auch Politikergehälter, da diese oft an Beamtengehälter „angelehnt“ sind. Das Interesse NEIN zu sagen schwindet da. Man will ja auch MEHR verdienen. Psychologisch nicht die beste Situation für eine ernsthafte Gehaltsdebatte am Tisch. Oder darum, was überhaupt noch geht. Oder gehen sollte.

Und das nutzt gerade ver.di jedes Jahr aufs Neue aus. Sic!

Nur dieses Jahr, in dieser Zeit und in dieser Krise sollte der Druck von uns kommen. Vom Bürger. Vom Kunden. Vom Steuerzahler. Von all denen, die gerade sehr viel verlieren. Zum Teil alles verloren haben.

Also sprecht mal mit den Streikenden. Sagt ihnen deutlich was ihr davon haltet. Gern auch so deutlich, dass sie das weitergeben. An die, die das Drama vom Fenster aus bewundern und glauben, dass sie auf der sicheren Seite sind.

In Zeiten wie diesen ein Mehr zu fordern, wo Millionen um ihre Existenz bangen ist kein Einstieg in die Neiddebatte. Es ist ein Ausstieg aus der Verantwortung seitens der linksverdrehten Gewerkschaften. Von Leutchen, die von den Mitgliedsbeiträgen derer leben, denen sie nun etwas zurückgeben müssen. Nicht als eigene Idee zur Lösung der existenziellen wirtschaftlichen Überlebensfrage ihrer Mitglieder, wohl aber als Forderung an andere und der Botschaft, dass es ihnen scheissegal ist, woher das Geld denn kommen soll. Notfalls auch gern aus den Corona-Hilfsfonds…

Daher ist es nun Zeit diesen Streikgestalten die Stirn zu bieten. Konsequent. Ohne Nachgeben. Aber mit Kündigungsbriefen unterstützt. Auch öffentliche Betriebe kann man ausmisten. Kommunale Unternehmen ausdünnen. In Coronazeiten müssen wir alle Opfer bringen. Warum nicht auch die, die uns bisher erpressten? Uns das Leben schwer gemacht haben?

Als Einstiegsforderung der Arbeitgeber sollten mal minus 5% angeboten werden und eine einmalige Solidaritäszahlung von 250 Euro pro Nase. Coronabedingt. Das wäre nur gerecht, situativ richtig und auch volkswirtschaftlich vorausschauend. Und es wäre immer noch nichts im Vergleich zu all denen, die hier mehr verloren haben. Und täglich weiter verlieren.

Solidarität ist keine Einbahnstraße in die Taschen des ver.di-Klientels!

SIC!





Buchbranche: Deutscher Onlinebuchhandel und Amazon verkaufen Bücher als Raubkopien

 

Der Skandal um den WINDSOR-Skandal zieht weitere Kreise. Wie es scheint war nicht nur Thalia am unbeabsichtigten Abverkauf gestohlenen geistigen Eigentums beteiligt, sondern fast alle, die Bücher in Deutschland online verkaufen (HIER).

Bol.de und libri.de reagierten recht schnell. Libri.de sogar so schnell, dass sie lieber die Autoren samt aller ihrer Werke aus dem Handel nahmen anstatt das Verlagsproblem an sich zu lösen. Glückwunsch. Allein dafür gebührt libri.de schon der Trostpreis für moralisches Handeln im Buchgeschäft. Ursache und Schlussfolgerung sollten aber einmal ernsthaft überdacht werden.

 

Bücher.de ist da noch nicht so weit. Unter WINDSOR-Verlag sind nach wie vor Titel gelistet.

Abb.: WINDSOR-Treffer „SPQR – Der Falke von Rom – Teil 6“ bei Bücher.de

Und als Lagerabverkauf kann man das auch nicht bezeichnen, da die Lieferzeit 2-4 Wochen beträgt, was die Sache nun für andere interessant macht.

 

Auch amazon.de ist betroffen, was beim weltweiten Marktführer überraschend ist, zumal Urheberechtsverletzungen in den USA recht teuer werden können und WINDSOR sich als USA-Unternehmen mit Sitz in Cheyenne ausgegeben hat. Und da amazon auch ein Mutterhaus in den USA hat…

 

Abb.: WINDSOR-Treffer „SPQR – Der Falke von Rom – Teil 6“ bei amazon.de

Amazon ist besonders dreist, denn es verkauft von zwölf gelisteten Titeln des Autors sechs sogar ausschließlich als Plagiat. Trotz Hinweis 2018008 durch den Autor, dass der WINDSOR-Verlag nicht existiert. Und trotz zwischenzeitlicher Änderung auf BoD, was eine zweite Korrektur zu Gunsten des kriminellen Verlages dann offensichtlich macht. Und trotz dem Umstand, dass die zugehörigen ebooks ALLE auf BoD laufen.

 

Doch was heißt das nun für den digitalen Buchhandel an sich?

Wie es scheint hat der deutsche Online-Buchhandel keinerlei Kontrolle darüber, welche Verlage tatsächlich existent, und welche nur als betrügerischer digitaler Postkasten unterwegs sind. Ware anbieten, deren geistiges Eigentum von Autoren gestohlen wurde. Die kleinere Verlage um Umsatz betrügen, die hier Arbeitsplätze erhalten. Überhaupt erst das Geschäft des Buchhandels begründen!
Und wenn das auf Bücher zutrifft, was ist dann mit Hörbüchern, CDs und anderen Medien?

Während man heute keine DVD und Blueray mehr abspielen kann ohne auf Raubkopierer aufmerksam gemacht zu werden, hat sich im Buchhandel scheinbar ein System der stillschweigenden Gleichgültigkeit gegenüber einem Klientel gebildet, dass anderswo als Raubkopierer oder Kriminelle angegangen wird.
Wir erinnern uns an die Frage des kleinen Jungen, wann Papa aus dem Gefängnis kommt? „Noch viermal singen…

Natürlich ist nicht anzunehmen, dass bei Thalia, Bücher.de oder gar amazon.de jemand seine Kinder durch gesiebter Luft singen hört. Dazu fehlt wohl der notwendige Vorsatz, der hier zur Strafe führen würde. Bei amazon.de eine Strafverfolgung anzunehmen, zumindest hier in Deutschland oder der EU, ist sowieso lächerlich, da selbst der Fiskus seinem Geld erfolglos hinterherhechelt. Da sind Urheberrechte und geistiges Eigentum von Autoren die Lachnummer schlechthin.

Weiterhin ist komisch, warum Onlinehandelsplattformen für Verlage verkaufen, die ihre VAT-Nummer (Umsatzsteuernummer) nicht hinterlegen können. Diese Anmeldungen schaffen nun selbst schon chinesische Unternehmen zu tausenden und es ist eine gesetzliche Vorgabe!

Gemäß der deutschen Umsatzsteuergesetzgebung müssen Online-Marketplace-Sites eine deutsche Steuerbescheinigung von Verkäufern einholen, wenn Waren von Standorten in Deutschland oder an Kunden in Deutschland versendet werden und der Verkauf in Deutschland gemäß den Änderungen des deutschen Umsatzsteuergesetzes (§ 22f UStG) steuerpflichtig ist. Ebay beispielsweise hat hier 2018/19 Abfragen gemacht und auch Konten stillgelegt.

Komisch, dass das im Online-Buchhandel offensichtlich nicht ging. Ist hier schlicht die beiläufige, weil billige Inkompetenz allein ursächlich für die freundliche Unterstützung des betrügerischen WINDSOR-Verlages? Warum teure Prozesse implementieren, wenn das Risiko aufzufallen recht gering ist? Zumal hier auch nicht Raubbücher vom Impact eines „Harry Potter“ vertrieben wurden. Es betrifft ja nur(!) kleinere Autoren. Leute, die schon immer mal ein Buch schreiben wollten. Mit kleinen Auflagen., ohne große Verlage im Rücken, die selbst nach dem Rechten sehen würden. Auflagen, die in ein paar Tausend gehen, nicht in Millionen, wie bei „Harry Potter“.

Nur sind es halt in solchen Fällen Bücher, wo sich Autoren selbst an der Erstellung, Lektorat und Design beteiligt haben. Mit ihrem Geld, quasi als Unternehmer, das Buch mitverlegt haben. Wo jahrelang Herzblut, Zeit und auch Mut eingeflossen sind, bis dieses Buch dann erschien.

Doch wer sind solche Menschen? Was bewegte sie ein Buch zu schreiben?

Ich selbst wollte schon immer mal einen SciFi-Roman schreiben. Setzte mich anno 98 an den PC und fing an. Tippte immer wieder mal ein paar Seiten. Bis dann genug zusammen war um daraus drei Bücher zu machen. 2013 sprach mich dann der WINDSOR-Verlag an, ob ich ihnen nicht mal ein Kapitel zuschicken wollte. Zur Qualitätsprüfung zum Preis von 29,99 Euro. Nach fünfzehn Jahren Tipperei war das ein guter Vorschlag. Und klar, man wollte es. Welche Überraschung aus heutiger Sicht…
Und 1700,- Euro Eigenanteil klang auch machbar, zumal man mit dümmeren Ideen schon im Leben mehr verloren hatte…
Und dann wurde das auch noch ein Erfolg. Eine ständig wachsende Leserschaft wollte nun jährlich ein Buch. Und dieses neben Arbeit und Familie in eine Worddatei zu bringen ist zunehmend eine Herausforderung. Bis dato, wo „SPQR – Der Falke von Rom“ seinen neunten Band feiert.

Andere Autoren schreiben als Therapie. Als Teil ihrer Behandlung mit Problemen umzugehen oder fertig zu werden. Sogar unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht. Der fragliche Autor war nach den Wirren des WINDSOR-Betruges dann auch wieder ein paar Monate stationär in Behandlung, weil seine Erkrankung einen neuen Schub bekommen hatte.

 

Eine andere Autorin, Petra Jahrend, beschrieb die Folgen und den Umgang mit der seltenen und schmerzhaften Erkrankung Lipödem (HIER). Wollte so anderen Erkrankten Tipps, Hilfe und Zuspruch geben. Dass sich das Buch als Bestseller entpuppte und wochenlang bei amazon als Ratgeber auf Platz Eins stand war ein motivierender Zusatzgewinn. Motivierend, nicht finanziell, denn WINDSOR betrog die Frau um ihre Tantiemen. Wie alle anderen Autoren auch. Denn trotz Platz Eins hatte sich das Buch angeblich nicht „so richtig oft“ verkauft…

Dann ist da das Ehepaar. Beide schon in Rente oder auf dem Weg dahin. Beide an Krebs erkrankt. Ohne Aussicht, dass da noch ein Licht am Horizont wäre. Und so schrieben beide ein Buch. Als Nachlass und Erinnerung für die Familie, Freunde und Bekannte. Sind am Lebensende also auch noch betrogen worden. Und das dann zweimal hintereinander.

Andere wollten nur mal ihr Expertenwissen in ein Buch bringen. Als Ratgeber für dies und das. Als Fachbuch zum Thema XY oder auch als Anspruch an sich selbst.
Andere schrieben Kochbücher oder brachten lyrische Sammlungen heraus.

So schrieben tausende von Autoren weltweit Bücher, die durch WINDSOR verlegt wurden. In Deutschland allein sind 753 Titel gelistet. Allesamt mit viel Liebe, Herzblut und Anspruch verfasst. Von Hinz und Kunz sozusagen. Allesamt natürlich keine „Harry Potter“, der auch mit einer Anfangsauflage von 1500 Büchern startete. Unter ähnlichen Bedingungen des Außenseiters.

Aber ist das ein Grund Hinz und Kunz anders zu behandeln als Böll, Rawling und andere? Ihr geistiges Eigentum, ihre Autorenrechte anders zu behandeln als die mit großen Verlagen im Rücken? Gibt es für den deutschen Buchhandel verschiedene Urheberechte, Autorenrechte und Verlagsrechte? Recht nach Neigungsgruppen?

WINDSOR hat tausende von Autoren betrogen. Tauchte 2018 über Nacht unter, weil sie auch das Finanzamt in Hamburg betrogen hatten. Sie betrogen jeden, mit dem sie Geschäfte gemacht hatten. Am Ende selbst den Dienstleister, die ihnen unwissentlich geholfen hatte, am Markt überhaupt präsent sein zu können: die Druckerei BoD.

Und als wenn das nicht reichen würde, versuchten sie es wieder, als reines Buchangebot für Onlinehändler und schafften es erneut. Brachten die Bücher ihrer Autoren, an denen sie keinerlei Rechte mehr besaßen, in Konkurrenz zu den Neuerscheinungen heraus. Parallel zu einer Kölner Staatsanwaltschaft, die angeblich mit Frau Staatsanwalt Höffner Ermittlungen durchführte. Den Fall WINDSOR (Az: 590 UJs 3681/18 ) verfolgte…

Am Ende stellt sich der Verbraucher, nicht nur die Autoren, die Frage, wie viele dieser Geisterverlage verkaufen eigentlich noch hier in Deutschland gestohlenes geistiges Eigentum. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels war auf Anfrage zumindest recht sparsam mit Worten – er antwortete mit der Floskel sich über wirtschaftliche Angelegenheiten der Mitglieder nicht äußern zu wollen… Wusste wohl nicht wen er zuerst schützen sollte: die Verlage oder den Handel. Immerhin fühlt man sich für beide irgendwie verantwortlich. Und natürlich bedauert man ganz sicher auch die Autoren. Sagte es aber lieber nicht.

Wer als Verbraucher sicher gehen will, keine Plagiate zu kaufen, nicht am Betrug teilnehmen zu müssen, Autoren und Verlage nicht um Einnahmen zu bringen, sollte nicht online kaufen. Eine Überprüfung vor Ort in verschiedenen Buchläden hat ergeben, dass die Grossisten als Zwischenhändler komischerweise keine WINDSOR-Titel anbieten. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass auch andere Geisterverlage dort keine Chance haben. Man dort sein Sortiment besser auf Plagiate kontrolliert.
So macht es in Zeiten von Corona wirklich mal gle