NABU: Nord Stream 2 – unnötige Energie-Infrastruktur und klimapolitisch gefährlich

 

Die Diskussion um Nord Stream 2 hält an: Die in der vergangenen Woche vom Land Mecklenburg-Vorpommern beschlossene Klimastiftung lässt die öffentliche Kritik lauter werden. Gleichzeitig muss das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) über einen Antrag entscheiden, mit dem der Bau der Pipeline auch zur Vogelrastzeit in der deutschen Ostsee fertiggestellt werden kann. Ein aktuelles Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des NABU enttarnt die Argumente der Pipeline-Befürworter: Nord Stream 2 ist energiewirtschaftlich unnötig und gefährdet geltende Klimaschutzziele.

Das Fazit des Gutachtens zeigt: Es besteht weder kurz- noch langfristig eine Deckungslücke für Gas. Die bestehende Gas-Infrastruktur deckt den aktuellen und zukünftigen Bedarf. Vielmehr drohen durch Nord Stream 2 gefährliche Lock-in-Effekte, die den Ausbau erneuerbarer Energien verzögern können. „Das Gutachten enttarnt die rückwärtsgewandten Argumente der Pipeline-Befürworter und auch die Rechtfertigungsversuche der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern zur Gründung der Klimaschutzstiftung MV. Weder geht ohne fossile Energieträger das Licht aus, noch ist Gas eine klimafreundliche Brückentechnologie. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Methanemissionen bei Förderung, Transport und Nutzung ist Erdgas ein Klimakiller, genau wie Kohle. Wir müssen Nord Stream 2 stoppen“, sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

In Auftrag gegeben hatte der NABU das Gutachten, um der energiewirtschaftlichen Argumentation der Nord Stream 2 AG entgegenzutreten, die die Gaspipeline während der besonders sensiblen Zeit der Winterrast im Vogelschutzgebiet Pommersche Bucht – Rönnebank weiterbauen will. Der entsprechende Antrag liegt beim BSH in Hamburg. „Nord Stream 2 konterkariert, ja missachtet deutsches Planungs- und Naturschutzrecht. Für den eiligen Weiterbau auf Kosten von Seetauchern und Meeresenten gibt es keine planungsrechtliche Legitimation“, so Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz.

Das DIW-Gutachten analysiert aktuelle Gasverbräuche in Deutschland und Europa, bewertet Zukunftsszenarien, Transit- und Speicherkapazitäten und setzt diese in Beziehung zu den jüngsten Klimaschutzzielen. Konkret heißt es in dem Papier: „Die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen 2015 sowie die 2020 damit im Einklang verschärften Klimaziele der Europäischen Union führen eindeutig dazu, dass keine fossile Infrastruktur – und damit auch keine Erdgasinfrastruktur mehr errichtet werden darf.“

Kernaussagen des Gutachtens:

  • Die Nachfrage nach Erdgas in Europa ist bereits seit 15 Jahren stabil bzw. leicht rückläufig.
  • Die bestehende Gas-Infrastruktur ist für den heutigen und zukünftigen Bedarf vollkommen ausreichend, die Nord Stream 2-Pipeline deshalb unnötig.
  • Mit fortschreitender Energiewende wird der Gasbedarf in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen, in Deutschland zwischen rund 70 Prozent und über 95 Prozent.
  • Nord Stream 2 gefährdet die Energiewende, denn jede neue Infrastruktur für Erdgas erhöht das Risiko des sogenannten fossilen Lock-Ins, das heißt es wird schwieriger, die Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Energieträgern zu verringern.
  • Erdgas ist aufgrund des darin enthaltenen klimaschädlichen Methans ungeeignet als Brückentechnologie.

Hintergrund:

Der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 stützt sich für die deutsche Ostsee auf zwei Genehmigungen. Während der vom Bergamt Stralsund genehmigte Abschnitt durch die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns 2018 fertigstellt wurde, fehlen etwa 14 Kilometer in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ). Die verantwortliche Behörde ist hier das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Durch die angedrohten Sanktionen der US-Regierung standen die Bauarbeiten mehr als ein Jahr still. Im Dezember 2020 wurden 2,6 Kilometer in der deutschen AWZ fertiggestellt, aktuell laufen die Vorbereitungen der Bauarbeiten in dänischen Gewässern. Der zweite Änderungsantrag der Nord Stream 2 AG soll weitere Bauarbeiten trotz Kritik des NABU und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auch in den Monaten Januar bis Mai ermöglichen, der Hauptzeit der Winterrast für hundertausende Meeresvögel im EU-Vogelschutzgebiet.

 

Original Content von NABU




Connemann: Ernährung wichtiger denn je

 

(ots) Am gestrigen Donnerstag debattierte der Deutsche Bundestag den Ernährungspolitischen Bericht der Bundesregierung. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:

„Gesunde Ernährung ist eines der größten Themen unserer Zeit. Es betrifft alle Menschen in diesem Land. Von jung bis alt, ein Leben lang. Und deshalb ist es wichtig, dass die Regierung in regelmäßigen Abständen umfassend über die Ernährungspolitik berichtet.

Gesunde Ernährung fängt im Kopf an – und das bereits bei den Allerjüngsten. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren für mehr Ernährungsbildung gearbeitet.

Auf Initiative der CDU/CSU-Fraktion wurde ein Bundeszentrum für Ernährung aufgebaut. Wir haben das Nationale Aktionsprogramm IN FORM gestärkt. Und Bund und Ländern haben gemeinsame Vernetzungsstellen für die Seniorenernährung eingerichtet.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Ernährungsbildung fängt in der Familie an. Durch Angebote in Kitas und in den Schulen kann und muss sie flankiert werden. Deshalb haben wir die Förderung für bereits bestehende Vernetzungsstellen für Kita- und Schulverpflegung verdoppelt. Aber es braucht noch mehr. Ernährungsbildung und Lebenskunde gehören auf den Stundenplan in jeder Schulform. Hier sind die Bundesländer gefordert.

Auf Bundesebene haben wir die Ernährungsforschung mit der Gründung eines Instituts vorangebracht.

In den vergangenen Jahren haben wir zudem die Lebensmittelkennzeichnung weiter verbessert. Zum Beispiel wurde die Allergenkennzeichnung verstärkt. Es gibt aber noch Kennzeichnungslücken. Diese müssen wir schließen. Deshalb setzt sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion seit Jahren neben einer EU-weit verpflichtenden Haltungskennzeichnung für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in ganz Europa ein. Die Menschen haben ein Recht darauf, zu wissen, was sie essen und woher ihr Essen kommt.

In der Pandemie ist die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln gestiegen. Aber immer noch werden jedes Jahr 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen. Das kostet Nahrung, Energie und Geld. Nahrungsmittel gehören auf den Teller und nicht in den Müll. Deshalb wurde die Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung erarbeitet. Bis 2030 sollen Lebensmittelabfälle pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene um die Hälfte gesenkt werden. Nachhaltigkeit ist auch hier das Zauberwort.

Aus einer Vielzahl an Produkten auswählen zu können, ist Luxus. Die Pandemie hat jedoch gezeigt, dass dies nicht selbstverständlich ist. Unsere Versorgung z.B. bei Obst und Gemüse hängt stark von internationalen Lieferketten ab. Deshalb brauchen wir mehr Ernährungssouveränität. Unser Ziel ist, die Ernährungssicherung im Grundgesetz als Staatsziel festzuschreiben.“

Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus.

 

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion




Halbzeit bei „Echt kuh-l!“

 

(ots) Drei Monate sind seit dem Start des bundesweiten Schulwettbewerbs „Echt kuh-l!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vergangen. Genauso viel Zeit bleibt bis zum Einsendeschluss am 13. April 2021. Dass die Schulen aktuell wieder pandemiebedingt auf unbestimmte Zeit geschlossen sind, ist dabei zwar eine Herausforderung, aber kein Hindernis. Auch beim Homeschooling lässt sich das diesjährige Motto „Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur“ in den Unterricht integrieren.

An die Computer, fertig, los!

So führen beispielsweise die Schulmaterialien zum Download auf der „Echt kuh-l!“-Website unterschiedliche Altersgruppen digital ans Thema heran. Die ebenfalls auf der Website vorgestellten Kreativtechniken sorgen auch per Zoom, Skype und Co. dafür, dass die Projektideen weiterwachsen. Noch mehr Material finden Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer außerdem auf der Website der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Arbeitsblätter, Entdeckerhefte und einfache Kochrezepte halten jede Menge Inspirationsquellen bereit. Das reicht noch nicht? Richtig aktiv werden Schülerinnen und Schüler mit den Aktionsideen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft.

Der Schulwettbewerb

„Echt kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischem Landbau und mit Fragen zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung. Er will Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, die Gestaltungsräume der Landwirtschaft und des eigenen Konsums für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu entdecken und zu erobern.

„Echt kuh-l!“ stellt jedes Jahr ein anderes Motto heraus und richtet sich an Kinder und Jugendliche der 3. bis 10. Klasse aller Schulformen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – alles ist erlaubt: Songs, Filme, Spiele, Projekttage, Ausstellungsexponate, und vieles mehr. Zu gewinnen gibt’s Berlin-Fahrten, Preisgelder bis zu 1.200 Euro und die Trophäe „Kuh-le Kuh“.

Einsendeschluss ist der 13. April 2021. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden dann im Mai 2021 gekürt: Die Siegergruppen erhalten am 17. Juni 2021 – sofern es die Pandemie-Situation zulässt – bei einer offiziellen Preisverleihung die „Kuh-le Kuh“ im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin.

Weitere Informationen zum Schulwettbewerb des BMEL finden Sie hier: www.echtkuh-l.de.

 

Original-Content von: Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“




Holt die Umwelt an den Tisch!

 

Die Umweltminister:innen der Länder haben ihre Amtskolleg:innen der Agrarministerien aufgefordert, sie in die Ausarbeitung des nationalen GAP-Strategieplans einzubinden. Die Naturschutzorganisation WWF unterstützt die Forderung nach einer verbindlichen ressortübergreifenden Zusammenarbeit: „Es geht um zentrale Handlungsfelder im deutschen Klima- und Artenschutz und die Zukunft von Boden, Wasser und Luft in ganz Deutschland. Die Umweltressorts gehören an den Planungstisch“, so WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich.

In einem eigenen GAP-Positionspapier stellen die Umweltminister:innen außerdem Kernanforderungen insbesondere für die Konditionalität und zur Ausgestaltung der sogenannten Eco-Schemes auf deutscher Ebene. Positiv wertet der WWF, dass sie laut Positionspapier bei der Konditionalität national deutlich nachschärfen wollen. Dabei handelt es sich um jene Auflagen, die landwirtschaftliche Betriebe generell erfüllen müssen, um weiter pro Hektar Fördergelder aus dem EU-Topf zu erhalten.

So sprechen sich die Umweltminister:innen zum Beispiel bei den Vorgaben für nicht-produktive Flächen, die allein dem Schutz der Biodiversität vorbehalten sein sollen, für verbindlich mindestens 5 Prozent im Rahmen der Konditionalität aus. „Das wäre ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Insgesamt müssen zukünftig mindestens 10 Prozent der Agrarlandschaft exklusiv bleiben für die Natur, etwa für Hecken oder Brachen. Dieser Mindestanteil nichtproduktiver Flächen ist wissenschaftlich notwendig, um überhaupt positive Naturschutz-Effekte zu erzielen“, so Christoph Heinrich.

Insgesamt werden Landwirt:innen in der EU in den nächsten sieben Jahren rund 387 Milliarden Euro an Subventionen aus Brüssel erhalten. „Je besser wir die Fördermilliarden der EU zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zum Schutz von Klima, Wasser und Böden auf Feldern und im Stall einsetzen, desto besser für die Landwirtinnen und Landwirte. Eine Ökologisierung der Landwirtschaft erhält langfristig ihre Produktionsgrundlagen. Denn sie sind abhängig von vitalen Böden, intakten Wasserkreisläufen und stabilen Ökosystemen mit deren Dienstleistungen wie Bestäubung oder natürliche Schädlingsbekämpfung“, unterstreicht WWF-Naturschutzvorstand Heinrich.

 

Original Content von WWF Deutschland




Schutz vor Covid-19 darf keine Frage des Geldbeutels sein

 

(ots) Berlin. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation von Millionen Menschen, die ohnehin am oder unter dem Existenzminimum leben, noch deutlich verschärft. „Sollte es eine Pflicht zum Tragen einer sogenannten FFP2-Maske geben, muss gewährleistet sein, dass Menschen, die eine Grundsicherung oder Wohngeld beziehen, sowie Aufstocker*innen, diese finanziert bekommen“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Der SoVD setzt sich entschieden gegen die ungerecht hohe Belastung der sozial benachteiligten Menschen durch und in der Corona-Pandemie ein. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die bereits jetzt jeden Tag schauen müssen, wie sie etwas zu Essen auf den Tisch bekommen, zwingend notwendige Schutzausrüstung aus der eigenen Tasche finanzieren müssen. Damit würden wir diese Menschen wissentlich weiter an den Rand der Gesellschaft drängen. Das gilt es zu verhindern. Deshalb bekräftigen wir unsere Forderung nach einem Zuschlag von 100 Euro für Menschen, die eine Grundsicherung beziehen, um die zusätzlichen Kosten infolge der Corona-Pandemie bestreiten zu können“, so Bauer.

 

Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland




Zentralafrikanische Republik: Rebellenangriff in unmittelbarer Nähe von SOS-Kinderdorf

 

(ots) Ein Rebellenangriff in unmittelbarer Nähe des SOS-Kinderdorfs Bouar in der Zentralafrikanischen Republik hat die Kinder und Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzt. „Die Kinder stehen unter Schock: Die Gefechte waren keine drei Kilometer entfernt. Wir haben die Schüsse gehört“, sagt SOS-Sprecher Anatole Ngassenemo, verantwortlich für die familiennahe Betreuung im Land. Glücklicherweise seien alle Kinder in Sicherheit und auch die Gebäude seien unversehrt geblieben. Lokale Quellen würden berichten, dass es in den anliegenden Gemeinden Tote, Verletzte und massive Zerstörung gegeben habe.

Die bewaffneten Konflikte hätten sich nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Dezember zugespitzt. Vielerorts würden Eltern ihre Kinder aus Sorge nicht mehr zur Schule schicken. Bereits seit acht Jahren befinde sich die Zentralafrikanische Republik im Bürgerkrieg, Rebellen würden zwei Drittel des Landes kontrollieren.

Aufgrund der angespannten Sicherheitslage hätten die SOS-Kinderdörfer ihre Hilfsprogramme in den Gemeinden vorerst unterbrochen. Im Kinderdorf Bouar seien Lebensmittelvorräte angelegt worden. Anatole Ngassenemo sagt: „Die Lage bleibt weiter bedrohlich und unberechenbar. Wir sind darauf vorbereitet, das Kinderdorf zu evakuieren.“ Nicht weit entfernt liege ein Militärstützpunkt. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass die Rebellen diesen angreifen.

 

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit




Ohne Moos nichts los

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Rede beim One Planet Summit den Beitritt Deutschlands zur High Ambition Coalition (HAC) verkündet. Diese „Allianz der Willigen“ setzt sich unter anderem dafür ein, dass 30 Prozent der Erde unter Schutz gestellt wird. Die von Naturschützer:innen erhofften großen Finanzspritzen für den Schutz der Natur blieben aus.  

Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland, kommentiert:

„Wir begrüßen, dass sich nun auch Deutschland der „Allianz der Willigen“ angeschlossen hat. Allerdings vermissen wir schmerzlich konkrete Zusagen für neue finanzielle Mittel zum internationalen Schutz der Natur. Ohne Moos ist wenig los: Finanzielle Ressourcen sind ein Schlüsselfaktor um das Artensterben und die Klimakrise zu stoppen. Auch das 30 Prozent Ziel rückt ohne finanzielle Unterstützung in weite Ferne. Deutschland muss hier als eins der reichsten Länder der Welt nun mit festen Zusagen voran gehen: Der WWF fordert die Bundeskanzlerin auf, die internationalen Mittel für den Schutz der Natur drastisch zu erhöhen. Die Corona-Pandemie hat uns deutlich gezeigt, dass Investitionen in die intakte Natur eine unabdingbare Gesundheitsvorsorge sind, denn mit Umweltzerstörung steigt auch die Wahrscheinlichkeiten von Pandemien.“   

Hintergrund: HAC

Bisher sind über 50 Staaten, darunter die EU in der „Allianz der Willigen“ vertreten. Der Zusammenschluss von Staaten setzt sich  unter der Führung von Frankreich und Costa Rica für ein ambitioniertes Abkommen beim UN-Biodiversitätsgipfel (CBD) ein. Unter anderem will die Koalition ein Drittel der Erde unter Schutz stellen. In der EU-Biodiversitätsstrategie ist dieses Ziel schon enthalte

 

Original Content von WWF Deutschland




Wirtschaftsbioniker warnen vor Lockdown-Lethargie Gemeinwohlkonzept gegen Schockstarre

 

(ots) Aufbruchsstimmung ist zu Beginn des neuen Jahres Mangelware; lebendiger Austausch – Fehlanzeige. Nicht nur in Städten und nächtlichen Straßen, Cafés, Restaurants, Kinos und Theatern herrscht gespenstische Stille. Sorgen, Ängste und wachsende Verunsicherung lassen immer mehr Menschen in ihrer Isolation förmlich verstummen. Dabei war es nach Ansicht der Wirtschaftsbioniker der Gradido-Akademie nie wichtiger als jetzt, dass Menschen ihre Gedanken, Ideen und Gefühle miteinander teilen und Vordenker und Visionäre sich vernetzen, um die Welt von morgen zu gestalten. Für die Forscher der Gradido-Akademie markiert die weltweite Krise nicht nur die Chance, sondern auch die dringende Notwendigkeit, neue Weichen für die Zukunft zu stellen. Das freie Forschungsinstitut präsentiert mit seinem Gradido-Gemeinwohlkonzept ein zukunftsfähiges Modell und lädt dazu ein, nicht länger sprachlos in Schockstarre zu verharren, sondern in die Diskussion darüber einzusteigen, wie ein lebenswertes Leben nach der Krise aussehen kann.

Seit mehr als 20 Jahren ergründen die Wirtschaftsbioniker der Gradido-Akademie Wege zu einem besseren Wirtschafts- und Finanzsystem. Basis ihrer Entwicklungen sind die Erfolgsmodelle der Natur. Ihr Antrieb: Die längst gewonnene Erkenntnis, dass ein Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems unausweichlich bevorsteht, wenn keine grundlegende Kurskorrektur erfolgt. Die Corona-Krise ist für Bernd Hückstädt, den Mitbegründer des Forschungsinstituts, daher auch nicht die Ursache, sondern nur der Brandbeschleuniger für die massiven weltweiten Probleme. „Viele Dinge in unserem Leben werden sich dauerhaft verändern. Das ist aber nicht nur ein beklagenswerter Verlust. Vielmehr haben wir jetzt auch die Chance, Fehler zu korrigieren, die das herrschende System ohnehin zum Scheitern verurteilt haben – und nicht nur hinsichtlich des Wirtschafts- und Finanzmodells, sondern auch in punkto Bildung, Kommunikation, Naturschutz und gemeinschaftlicher Fürsorge.“

„Wie unter einem Brennglas präsentieren sich jetzt die großen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit“, ergänzt auch Margret Baier, die Inhaberin und Mitbegründerin der Akademie: „Der Mangel an Pflegekräften, Kinderbetreuung und bezahlbarem Wohnraum. Die versäumten Investitionen in den Natur- und Umweltschutz. Die unzureichende finanzielle Versorgung von Freischaffenden, Familien und alten Menschen. Die zunehmende gesellschaftliche Spaltung, die Bildungschancen und Berufsaussichten ebenso beeinflusst wie das Leben im Alter. Flankiert von der mangelnden Wertschätzung und Verantwortung füreinander, versiegender Kommunikation und wachsender Vereinsamung.“

„In diesem Ausnahmezustand erkennen immer mehr Menschen die Notwendigkeit für eine grundsätzliche Kurskorrektur. Viele reagieren aber lediglich mit blanker Angst“, beobachtet Bernd Hückstädt und erklärt: „Natürlich ist die Sorge berechtigt, weil das alte System definitiv gescheitert ist. Es gibt aber auch gute Gründe für Hoffnung und Zuversicht, denn das herrschende Wirtschafts- und Finanzsystem ist keineswegs alternativlos. Unser Gradido-Konzept hat das Zeug dazu, die Veränderung unserer bisherigen Lebenswelt von einem bedrohlichen Schreckgespenst in eine verheißungsvolle Zukunftsvision zu verwandeln, die auch unseren Enkeln eine Perspektive bietet.“

Gradido-Modell für eine gerechtere Welt

Die Forscher der Akademie, an der seit mehr als 20 Jahren ergründet wird welche Erfolgsmodelle der Natur das Wirtschafts- und Finanzwesen auf eine nachhaltige Basis stellen könnten, haben die fatalen Fehler des herrschenden Finanzsystems identifiziert: Die Geldschöpfung durch Schulden und die vollständige Missachtung des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen.

Ende des Schuldgeldprinzips

Dementsprechend verabschiedet das Gradido-Modell, das über Jahrzehnte hinweg an der Akademie für Wirtschaftsbionik entwickelt wurde, sich mit seiner Art der Geldschöpfung gänzlich vom bisherigen Schuldgeldprinzip und setzt auf eine neue ‚Geldschöpfung durch das Leben‘. Darüber hinaus beinhaltet die Gemeinwohlwährung ‚Gradido‘ – gemäß dem natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen – eine geplante jährliche Vergänglichkeit von 50 %, um die Geldmenge konstant zu halten.

Das ‚Dreifache Wohl‘ für Mensch und Natur

Faktisch würden für jeden Menschen monatlich 3 x 1.000 Gradido geschöpft. Jeweils 1.000 Gradido für das ‚Aktive Grundeinkommen‘, für den öffentlichen Haushalt und den Ausgleichs- und Umweltfonds. Dem Gradido-Grundprinzip des ‚Dreifachen Wohls‘ entsprechend würden damit die persönlichen Bedürfnisse jedes Einzelnen sowie der Staatshaushalt als auch die notwendigen Maßnahmen für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz finanziert.

Das ‚Aktive Grundeinkommen‘ sichert Versorgung und Entfaltung

Das ‚Aktive Grundeinkommen‘, das jedem Menschen die Chance gibt, sich für die eigene Grundsicherung mit selbstgewählten Tätigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen, schafft neben der Versorgungssicherheit auch die Möglichkeit, neue Neigungen und Talente zu ergründen und damit sein volles Potenzial zu entfalten. Die ‚Bedingungslose Teilhabe‘ der Menschen jeden Alters an der Gemeinschaft kann eine fruchtbare Basis für ein lebendiges und solidarisches Zusammenleben der Generationen schaffen. Die großzügige Finanzierung des Staatshaushalts könnte den Menschen die Sicherheit einer ausreichenden Alters- und Gesundheitsversorgung geben. Und der im Gradido-Modell integrierte Ausgleichs- und Umweltfonds wäre zudem groß genug, um alle notwendigen Umweltmaßnahmen zu finanzieren und reichlich Arbeitsplätze auf diesem Gebiet zu schaffen.

Keine Zeit für Lockdown-Lethargie

„Unser dringendes Anliegen ist es, den Menschen bewusst zu machen, wie wichtig es ist, dass niemand seine Zeit in einer Lockdown-Lethargie verschwendet. Stattdessen sollten wir jetzt gemeinsam den Weg in eine bessere Welt ebnen und dazu – trotz aller Kontaktbeschränkungen – aktiv den Austausch und Schulterschluss suchen, um der düsteren Verzagtheit eine freudige Erwartung entgegensetzen“, resümiert Hückstädt.

 

Original-Content von: Gradido-Akademie




Corona-Krise: Frauen und Familien leiden besonders unter den Folgen für die Psyche

 

(ots) Frauen und Familien mit Kindern im Haushalt macht die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen und Belastungen besonders zu schaffen. Vier Fünftel der Ärzte sagen, psychische Beschwerden haben in dieser Gruppe 2020 zugenommen. Vor allem Alleinerziehende geraten in der Krise seelisch stärker unter Druck. Dies sind Ergebnisse der Studie „Psychische Gesundheit in der Krise“ der pronova BKK, für die 154 Psychiater und Psychotherapeuten in Praxen und Kliniken befragt wurden.

Bei Frauen haben psychische Beschwerden in der Krise stärker zugenommen als bei Männern, sagen die Experten: 86 Prozent bemerken dies bei ihren weiblichen Patienten, 70 Prozent bei den männlichen. Bei Familien mit Kindern sprechen 84 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten von einer Zunahme psychischer Probleme. Bei Familien ohne Kinder sind es nur 49, bei Alleinerziehenden hingegen sogar 92 Prozent.

Familien in der Corona-Falle

Familien können dem Stress, den die Krise mit sich bringt, kaum ausweichen. Eingeschränkte Kontakte zu Freunden und Verwandten belasten auch die Kinder, die Arbeit im Homeoffice, verbunden mit Kinderbetreuung oder Homeschooling, fordert alle Beteiligten. Zusätzlicher Stress entsteht häufig durch die räumliche Enge zu Hause: Das Fehlen von Rückzugsmöglichkeiten birgt Konfliktpotenzial. Wenn Eltern in der Corona-Krise zusätzlich mit finanziellen Sorgen belastet sind oder Angst um den Arbeitsplatz haben, leidet darunter die gesamte Familie. „Eltern sorgen sich natürlich um das Wohl ihrer Kinder. Gerade in der Pandemie sehen sie eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder gefährdet und zeigen sich anfälliger für seelischen Stress“, sagt Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK.

Das wiederum trifft in besonderem Maße auf Mütter zu, die auch in normalen Zeiten häufig große Teile der Familienarbeit übernehmen. „In der Corona-Krise sind es wiederum häufig die Frauen, die zu Hause für die Betreuung der Kinder und die Begleitung des Homeschooling sorgen“, sagt Psychologin Thamm.

Experten gehen von hoher Dunkelziffer häuslicher Gewalt aus

In besonders belasteten Beziehungskonstellationen kann der Corona-Stress sogar zu Gewalthandlungen gegen die eigene Familie führen: 86 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer häuslicher Gewalt sehr hoch ist. „Wenn mehrere Stressfaktoren zusammenkommen, liegen die Nerven blank. Opfer von häuslicher Gewalt werden besonders häufig Frauen und Kinder – im Lockdown wächst diese Gefahr“, sagt Thamm von der pronova BKK. „Wenn Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen geschlossen oder im eingeschränkten Betrieb sind, können Kinder aus schwierigen Situationen zu Hause schlechter entkommen. Zudem bleiben Gewalt oder Missbrauch häufiger unerkannt, weil die Frühwarnsysteme ausfallen: Lehrer und Erzieher verlieren die Kinder aus dem Blick.“

Zur Studie

Die Befragung „Psychische Gesundheit in der Krise“ wurde im Oktober und November 2020 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit nahmen 154 Psychiaterinnen und Psychiater sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten daran teil.

 

Original-Content von: pronova BKK




Sprunghilfe für den Luchs

 

Mit Beginn des Jahres starten der WWF Deutschland und die Naturkosmetikmarke SANTE eine Partnerschaft für den Schutz des Luchses in Deutschland. Gemeinsam setzen sie sich für die Rückkehr der heimischen Art ein, indem sie Lebensraum schützen und auf ihre Bedeutung aufmerksam machen: 

„Der Luchs ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme. Als Jäger von Rehen und Hirschen trägt er wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht in unseren Wäldern bei. Was viele nicht wissen: Hierzulande siedeln sich die bedrohten Waldkatzen nicht wieder von allein an. Dazu braucht es noch immer unsere tatkräftige Unterstützung“, erklärt Moritz Klose, Programmleiter Wildtiere beim WWF Deutschland.  

Im Rahmen der Partnerschaft unterstützt SANTE die Projektarbeit des WWF in mehreren Bundesländern. Zu den Schwerpunktregionen gehören der Bayerische Wald, der Pfälzerwald und Baden-Württemberg. Ziel der Projekte ist es, dem Luchs wieder langfristig in Deutschland eine Heimat zu bieten und damit in Mitteleuropa zu einer großen länderübergreifenden Population beizutragen. Dazu unterstützt der WWF die Ansiedlung von Luchsen in geeigneten Naturräumen im In- und Ausland und macht sich für die länderübergreifende Zusammenarbeit beim Schutz des Luchses stark. 

Gleichzeitig unterstützt der WWF die Bildungs- und Aufklärungsarbeit, um Akzeptanz für die Rückkehr des Beutegreifers in der Bevölkerung und besonders bei Landnutzern zu schaffen.  

Jahrzehnte lang wurden Luchse in Deutschland verfolgt und gelten noch immer als vom Aussterben bedroht. Heute leben etwa 135 Tiere vor allem im Harz, in Baden-Württemberg sowie in der bayerisch-böhmisch-österreichischen Grenzregion. Seit 2016 arbeitet der WWF daran, Luchse auch im Pfälzerwald wieder anzusiedeln. „Gemeinsam mit SANTE können wir unsere Bemühungen weiter ausbauen und zur langfristigen Rückkehr der heimischen Art in unsere Wälder beitragen“, sagt Klose.  

Erfahren Sie mehr Hintergrund zur WWF-Arbeit zum Schutz der Luchse und zur Kooperation mit SANTE. 

 

Original Content von WWF Deutschland




Europas beliebtester Campingplatz befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern

 

(ots) Auf Platz eins der beliebtesten Campingplätze schaffte es, dank der Gästebewertungen von Campingurlaubern aus ganz Europa, der Campingpark Kühlungsborn aus Mecklenburg-Vorpommern. Das hat das führende europäische Informations- und Buchungsportal für Campingurlaube www.camping.info im Rahmen des 10. camping.info Awards ermittelt. Deutschland ist mit 68 Campinganlagen in den Top 100 und mit fünf Plätzen in der Top 10-Rangliste vertreten. In die Auswertung flossen über 208.000 Bewertungen von mehr als 173.000 Campingurlaubern ein.

Maximilian Möhrle, Geschäftsführer von camping.info mit Sitz in Berlin, freut sich über die Vergabe des zehnten Awards und ist davon überzeugt, dass Campingurlaub 2021 mehr denn je gefragt sein wird. „Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich viel mehr Menschen für Campingurlaube interessieren. Das bestätigen uns sowohl die Zugriffszahlen auf unserem Portal als auch die Zulassungsstatistiken für Reisemobile und Wohnwagen, die sich aktuell auf einem Rekordniveau befinden.“

Wie jedes Jahr bietet der camping.info Award auch 2021 wieder echte Geheimtipps unter den Campingplätzen. Durch die bewährte Formel, die vor allem die Gästezufriedenheit und die Anzahl sowie die Aktualität der Bewertungen berücksichtigt, schaffen es auch kleinere Plätze in die Top 100.

Top 10 Campingplätze in Europa laut camping.info Award 2021

1. Campingpark Kühlungsborn / Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

2. Camping Grubhof / Österreich / Salzburg

3. Rosenfelder Strand Ostsee Camping / Deutschland / Schleswig-Holstein

4. Camp MondSeeLand / Österreich / Oberösterreich

5. Naturisten FamilienSport- und NaturCamp Sonnensee / Deutschland / Niedersachsen

6. Camping Hüttenberg / Schweiz / Ostschweiz

7. Luxury Camping Schlosshof Resort / Italien / Südtirol

8. Camping Murinsel / Österreich / Steiermark

9. Campingplatz Ecktannen / Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

10. Campingpark Kalletal / Deutschland / Nordrhein-Westfalen

Alle ausgezeichneten Campingplätze auf einen Blick: www.camping.info/award

 

Original-Content von: Camping.Info GmbH




Starker Schneefall im Straßenverkehr: Schlaglöcher und Spurrillen können verborgen sein

 

(ots) Starke Schneefälle können im Winter den Straßenverkehr behindern. „Auf schneebedeckten Pisten gilt generell, langsam und vorausschauend fahren. Spurrillen und tiefe Schlaglöcher können zuschneien und zusätzlich das Fahrverhalten verändern“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Bei schneebedeckter Straße sind die Fahrbahnmarkierungen nicht zu sehen und möglicherweise nur eine schmale Gasse frei zu befahren. Dann ist besonders Rücksicht auf den Gegenverkehr zu nehmen. Beim Parken darauf achten, dass Räum- und Rettungsfahrzeuge nicht behindert werden. Außerdem Ein- und Ausfahrten, die vielleicht schlecht zu erkennen sind, nicht blockieren.

Vorsicht: Glatteis unter der Schneedecke

Unter dem Schnee können sich vereiste Flächen befinden. Auf rutschiger Fahrbahn verlängert sich ferner der Bremsweg erheblich. Trotz Assistenzsystemen wie ABS und ESP wird die Fahrphysik nicht außer Kraft gesetzt. Generell heißt es: vorsichtig und nicht abrupt lenken oder bremsen. Auf glatten Straßen ferner möglichst sanft anfahren, um das Durchdrehen der Räder zu vermeiden. Plötzliches Gasgeben oder wegnehmen des Tempos kann den Wagen ausbrechen lassen. Kommt das Fahrzeug ins Schleudern, Ruhe bewahren und gefühlvoll gegensteuern. Auch dann auf keinen Fall ruckartig lenken. Mehr Gewicht auf der Hinterachse verbessert die Traktion von Fahrzeugen mit Heckantrieb. Dazu eignen sich beispielsweise Sandsäcke.

 

Original-Content von: TÜV Rheinland AG




Intakte Natur als Gesundheitsvorsorge

 

Heut treffen sich Staats- und Regierungschef:innen auf dem „One Planet Summit for Biodiversity“. Auf der Agenda der internationalen Geberkonferenz zu Biodiversität steht unter anderem das Zusammenspiel zwischen Waldvernichtung, Artenvielfalt und Pandemien. Ein Ziel der Konferenz ist es, finanzielle Mittel zum Schutz der tropischen Wälder in Afrika zu mobilisieren. Die französische Regierung richtet das Treffen zusammen mit den Vereinten Nationen (UN) und der Weltbank aus. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel werden UN-Generalsekretär Antonio Guterres und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet. Der WWF wertet es als wichtiges Zeichen, dass die Staats- und Regierungschef:innen den Zusammenhang zwischen gesunder Natur und menschlicher Gesundheit erkennen. Allerdings dürfe es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben. Der WWF fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, auch durch ambitionierte Gesetzgebung zum Schutz der Wälder beizutragen. So müsse unter anderem durch Gesetze auf Bundes- und EU-Ebene ein Systemwechsel bei den internationalen Lieferketten herbeigeführt werden.

Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland, kommentiert: „Es ist eine Konferenz mit Signalwirkung: Eine intakte Natur ist der Schlüssel für die menschliche Gesundheit. Es ist sehr begrüßenswert, dass diese Erkenntnis jetzt auch auf der höchsten politischen Ebene angekommen ist. Dass wir die intakte Natur für ein gesundes Leben brauchen, hat uns nicht zuletzt die Corona-Pandemie schmerzlich vor Augen geführt. Ein überspringender Virus vom Wildtier zum Menschen war schließlich der Auslöser der aktuellen Pandemie. Insbesondere der tropische Wald in Lateinamerika, im afrikanischen Kongobecken und Südostasien ist von existentieller Bedeutung für Mensch und Natur: Wälder schützen den Menschen als Bollwerk vor neuen Krankheitserregern aus dem Tierreich. Außerdem speichern Wälder große Mengen Kohlenstoff und sind damit unabdingbar im Kampf gegen die Klimakrise. Sie sind zudem wahre Schatzkammern der Artenvielfalt und beherbergen vier Fünftel aller bekannten Tier- und Pflanzenarten außerhalb der Ozeane.“

Um die intakte Natur und damit die menschliche Gesundheit zu schützen, erwartet der WWF, dass sich die Bekenntnisse auf dem „One Planet Summit“ nicht nur in mehr finanzieller Unterstützung für den Naturschutz, sondern auch in konkreten Gesetzgebungen widerspiegeln. Brandes sagt: „Finanzierung für den Naturschutz in tropischen Regenwäldern ist existentiell. Genauso existentiell ist allerdings die Änderung unseres Konsumverhalten, dazu muss die Politik den Rahmen setzen: Deutschland muss sich für einen sofortigen Stopp der weltweiten Entwaldung einsetzen, unter anderem durch nationale sowie europäische Gesetze – insbesondere ein EU-Gesetz zu Entwaldungsfreien Lieferketten.“ Denn gerade Regenwälder werden oft für die Produktion von Futtermittelsoja, Rindfleisch oder Kakao abgeholzt. 80 Prozent der Tropenwaldzerstörung geht allein auf das Konto der kommerziellen Landwirtschaft, die das Ziel verfolgt, weitere Weide- und Ackerflächen zu schaffen

 

Original Content von WWF Deutschland




Wo bleiben die Rechte der Kinder im Lockdown?

 

(ots) Mit der Fortsetzung und Verschärfung des Lockdowns sollen Kinder und Jugendliche bis zu den Abschlussjahrgängen erneut zuhause bleiben, erneut werden sie mit ihren Eltern allein gelassen. Und erneut geraten jene Kinder aus dem Blick, denen es in ihren Familien schlecht geht, für die der Gang zur Kita der einzige Lichtblick am Tag, vielleicht auch der einzige Schutz ist.

Wieder meinen Politik und Kinder-Verbände, es solle den Eltern selbst überlassen bleiben zu entscheiden, welche Kinder die Kita besuchen und welche die Schule – und welche nicht mehr gesehen werden. Was ist mit den gefährdeten Kindern, um die sich die Fachkräfte in Kindergärten oder Schulen sorgen? Was mit den vom Jugendamt bereits im Kontext von Kindeswohlgefährdungen betreuten Familien, in denen Kinder und Jugendliche auf den täglichen Besuch der Schule und Kita sowie ambulante Hilfen dringend angewiesen sind?

Die Abschottung von Kindergarten und Schule trifft besonders jene Kinder, deren Mütter und Väter schon zuvor etwa aufgrund von Suchtmittelmissbrauch oder anderen schweren psychiatrisch relevante Störungen kaum in der Lage waren, den Bedürfnissen ihres Kindes gerecht zu werden. Diesen Eltern kann und darf man nicht die Entscheidung überantworten, ob das Kind weiterhin Kontakt zu ihm vertrauten Menschen im Kindergarten oder der Schule hat, die notfalls auch für Hilfe und Schutz sorgen, so der Geschäftsführer des Deutschen Kindervereins e.V. Rainer Rettinger. „Wer gefährdete Kinder für viele Wochen von der Außenwelt abschneidet, braucht Konzepte im Umgang mit Familien, in denen Eltern in Suchtmittel oder PC Spiele abdriften oder in denen sogar die Beziehung von Eltern und Kind eine Beziehung von Tätern und Opfern geworden ist.“

Was in gelingenden Eltern-Kind-Beziehungen manchmal sogar als Chance für wertvolle Familienzeit empfunden wird, birgt hier vermutlich ein hohes Risiko für gefährdete Kinder, gerade wenn man an die steigende Zahl der Hilferufe gewaltbetroffener Personen im letzten Lockdown denkt oder an den stark vermehrten Anstieg des Konsums mit vergewaltigten Kindern im Netz. Was sexuellen Missbrauch sowie seelische und körperliche Gewalt angeht, ist die Dunkelziffer hoch. Dass die betroffenen Kinder der Gewalt nun hilflos ausgeliefert sind, ist der Politik bekannt. Wieder sind Kinder mit ihren Eltern allein, von Kinderrechten ist nirgendwo die Rede und wieder stellen sich Fragen, die bisher nicht angegangen wurden: Wer sieht jetzt die Kinder, die misshandelt oder sexuell ausgebeutet werden?

Gibt es eine Kommunikation zwischen Lehrern und Jugendämtern? Wird im digitalen Unterricht nach dem Befinden der Kinder gefragt? Werden in den Medien und auf den Lernplattformen Hilfsangebote für Kinder sichtbar gemacht? Werden Familien mit Problemen durch aufsuchende Jugendarbeit unterstützt? Wann werden endlich die Jugendämter besser finanziell ausgestattet und personell aufgestockt? Welche Möglichkeiten haben Kinder, online oder telefonisch selbst Hilfe einzufordern?

Noch immer gibt es keine flächendeckenden Konzepte, damit Kinder ermutigt werden, sich in Not vertraulich und auch ganz ohne Kenntnis ihrer Eltern an dafür fachliche ausgebildete Vertrauenspersonen in ihrem Kindergarten, ihrer Schule zu wenden.

Aktuell setzt die Politik alle Hoffnung auf die Impfung. Dafür stehen zurzeit ältere Menschen im Fokus. Und wieder kommen die Kinder zu kurz. Was ist mit Kindern und Jugendlichen, die teilstationär in Tages – oder Wochengruppen der Jugendhilfe betreut werden, was mit jenen Kindern, die in Heimen und Wohngruppen leben? Auch hier fehlen nicht selten überzeugende Konzepte für den Distanzunterricht, ohne genügend Endgeräte und Betreuer. Aus Angst vor Infektionen werden die dort betreuten Kinder und Jugendlichen nun eventuell erneut von der Außenwelt abgeschnitten. Weshalb stehen diese ohnehin stark belasteten und schwächsten jungen Mitglieder unserer Gesellschaft und die sie im Schichtdienst betreuenden Fachkräfte, nicht ganz oben auf den Wartelisten für den neuen Impfstoff? Wo bleiben die Kinder in der Pandemie?

Zwar hatte die Bundeskanzlerin gefordert, Kinder dürften nicht zu Verlierern der Pandemie werden, der Deutsche Kinderverein sieht sie jedoch bereits als Verlierer – und das weltweit. „Dass in Pandemiezeiten Grundrechte eingeschränkt werden müssen, um Leben zu retten, ist verständlich. Jetzt sind jedoch Debatten und Konzepte überfällig, um bleibende Schäden von den Schwächsten abzuwenden, die auf die Hilfe des Staates angewiesen sind“, sagt Rainer Rettinger.

 

Original-Content von: Deutscher Kinderverein e.V.




Deutschland verfehlt Wildnis-Ziel 2020

 

Kaum Wildnis in Deutschland, kritisiert die Naturschutzorganisation WWF kurz nach dem Jahreswechsel. Schätzungsweise gerade einmal 0,6 Prozent der Landfläche in der Bundesrepublik sind laut WWF derzeit geschützte Wildnisgebiete. Dabei hätten es bis Ende 2020 eigentlich 2 Prozent sein sollen – zumindest laut der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“, die die Bundesregierung 2007 beschlossen hat. „Das ohnehin magere, selbstgesteckte Wildnis-Ziel der Bundesregierung wurde deutlich verfehlt“, erklärt Albert Wotke, Wildnis-Referent beim WWF Deutschland. „Hier braucht es mehr Anstrengungen – vor allem seitens der Bundesländer, in deren Kompetenzbereich die Wildnisentwicklung fällt.“ Die Gründe sieht Wotke unter anderem in dem Scheitern etlicher Nationalpark-Projekte, wie etwa in Bayern. Hier brauche es seitens der Länder „mehr Mut und Engagement“. Darüber hinaus sollte zukünftig gelten: „Vorfahrt für Wildnis“.

Der WWF fordert, freiwerdende Flächen der öffentlichen Hand im ländlichen Raum nicht mehr zu privatisieren, sondern damit bestehende Wildnisgebiete zu erweitern oder miteinander zu vernetzen. Finanzielle Anreize wie Vergünstigungen bei der Grundsteuer, den Grundabgaben oder bei der Erbschaftssteuer sollten private Flächeneigentümer motivieren, geeignete Flächen ihres Grundbesitzes für die Wildnisentwicklung zur Verfügung zu stellen. Ein erfreulicher erster Schritt der Bundesregierung ist aus Sicht des WWF und der Initiative „Wildnis in Deutschland“ der Wildnisfonds. Mit dem Förderprogramm unterstützt die Regierung den Kauf von Flächen, auf denen Wildnis entstehen darf.

„Wildnis ist kein Selbstzweck. Sie bewahrt nicht nur unsere biologische Vielfalt, sondern mindert auch negative Effekte des Klimawandels, kann vor Hochwasser schützen und trägt über Tourismuseffekte positiv zur Regionalentwicklung bei“, so Wotke. Da die Bundesrepublik ihr selbstgestecktes 2020-Ziel nicht erreicht habe, müsse nun dringend nachgesteuert werden. Auch in Hinblick auf die EU-Vorgaben zum Schutz der biologischen Vielfalt: In Europa sollen bis 2030 30 Prozent der Landfläche unter Schutz gestellt werden. „Das ist ein ambitioniertes Vorhaben. Deutschland muss seinen Beitrag dazu leisten“, so Wotke.

 

Original Content von WWF Deutschland




Rheinland-Pfalz kündigt Wiederaufnahme des Präsenz-Schulunterrichts zum 1. Februar an

 

(ots) Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich für eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen ab dem 1. Februar ausgesprochen. „Wir gehen davon aus, dass wir ab dem 1. Februar den Beschluss der Kultusminister umsetzen und dann je nach Inzidenz sehr viel stärker wieder Präsenzunterricht anbieten werden. Gerade für die Kleinen ist es außerordentlich wichtig, dass sie wieder in Kontakt mit Mitschülern sowie Lehrerinnen und Lehrern sind“, sagte Dreyer am Freitag dem Fernsehsender phoenix. In Rheinland-Pfalz sei der Distanz-Unterricht bis zum 25. Januar verlängert worden, danach solle geschaut werden, „ob wieder verstärkt Wechselunterricht angeboten werden kann, ohne eine Präsenzpflicht vorauszusetzen“. Ihr sei sehr bewusst, dass das Home-Schooling für Familien eine „große Anforderung“ darstelle.

Die Ministerpräsidentin kündigte außerdem für Rheinland-Pfalz eine „lebenspraktische Umsetzung“ der Kontaktbeschränkungen an. Bund und Länder hatten beschlossen, dass ein Haushalt nur noch mit einer Person eines anderen Haushaltes zusammentreffen darf, wobei auch Kinder jeden Alters mitzählen. „Die Regel ist sehr, sehr hart“, sagte Dreyer. Ihr Kabinett diskutiere eine konkrete Lösung, den „Geist der Regelung alltagspraktisch“ zu gestalten, indem etwa kleinere Kinder ausgenommen werden. Sie hätte gut mit der Regelung leben können, dass die unter Zwölfjährigen nicht mitgezählt werden. Das sei aber in der Runde der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin kein Konsens gewesen.

Außerdem kündigte die rheinland-pfälzische Landeschefin an, dass bis Ende Januar 100.000 Menschen in Rheinland-Pfalz geimpft sein sollen. Bislang seien bereits 22.000 Menschen geimpft worden. Das Thema Impfstoff sei für sie „kein Aufregerthema sondern ein Hoffnungsthema“. Ihre Landesregierung werde alles tun, damit die vorhandenen Impfstoffe rasch verimpft werden können.

 

Original-Content von: PHOENIX




Karl Lauterbach: Notfallzulassung von AstraZeneca-Impfstoff in Deutschland prüfen

 

(ots) SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach hat eine rasche Zulassung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ins Spiel gebracht, die Beschaffungs-Strategie der Europäischen Union hart kritisiert und vor einer unkontrollierten Ausbreitung der Pandemie durch Mutationen gewarnt. „Wir sollten in Deutschland eine vorläufige Notfallzulassung prüfen, die dann in eine endgültige Zulassung umzuwandeln ist, wenn sich die europäische Arzneimittelbehörde bewegt hat“, äußerte sich Lauterbach im Fernsehsender phoenix (Freitag, 8. Januar). Der AstraZeneca-Impfstoff sei eine „wichtige Hoffnung“ und könne mit dafür sorgen, dass in Deutschland die Menschen schneller geimpft würden. „Ich halte diesen Impfstoff für ausreichend sicher und ausreichend wirksam“, so Lauterbach.

Deutliche Kritik übte der SPD-Politiker angesichts der schleppenden Impfstoff-Produktion an der EU. „Europa hätte mehr Impfstoff auf Verdacht kaufen und in die Produktion investieren müssen. Da hat man am falschen Ende gespart“, rügte Lauterbach die Strategie der Gemeinschaft. Deutschland stehe jetzt vor herausfordernden Monaten, „die nächsten zwölf Wochen werden die schwersten der Pandemie“. Die große Sorge der politisch Verantwortlichen sei es, dass man die Inzidenzzahlen nicht deutlich absenken könne, bevor man es mit gefährlichen Virus-Entartungen zu tun bekomme. Bei der sogenannten englischen Mutation „müssen wir davon ausgehen, dass die Ansteckung um bis zu 50 Prozent höher ist“, so Lauterbach.

Der SPD-Gesundheitsexperte sprach sich dafür aus, die notwendige zweite Impfung der Bürger nach hinten zu verschieben. So werde es gelingen, in den kommenden drei Monaten statt 5,5 Millionen Menschen die doppelte Anzahl versorgen zu können. „Wir hätten dann zwar nicht den perfekten Impfschutz, aber es käme – nach allem was wir wissen – zu keinen weiteren Todesfällen. Wir haben viel mehr zu gewinnen, als zu verlieren.“ Lauterbach sprach sich erneut für eine Verlängerung des Lockdowns aus, bis man einen Inzidenzwert von 25 erreicht habe, weil dies größere Sicherheit bringe. Ein Wert von 50 sei „auf Kante genäht“. Man habe zu oft in der Vergangenheit den Fehler begangen, zu früh aus einem Lockdown herauszugehen. „Immer Daten zu nennen, die wir dann doch nicht einhalten können, zermürbt“, meinte Lauterbach.

 

Original-Content von: PHOENIX




Bildungsallianz des Mittelstandes fordert digitales Fitnessprogramm für erfolgreichen Fernunterricht

 

(ots) In einer gemeinsamen Presseerklärung äußern sich BVMW-Bundesgeschäftsführer Markus Jerger, der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, und der Generalsekretär der Bildungsallianz des Mittelstandes, Patrick Meinhardt, zur Debatte um die wirksame Gestaltung des Fernunterrichts:

„Es ist überfällig, dass die Regierung endlich eine digitale Bildungsoffensive startet, die ihren Namen verdient. Wir dürfen Schüler, Lehrer und Eltern keinen weiteren Tag allein lassen.

Gerade in dieser Ausnahmesituation einer Coronakrise rächt sich die Vernachlässigung der digitalen Infrastruktur an den Schulen. Neben Netzwerken, Hardware und Software müssen den Schulen vielfältige und rechtssichere Online-Plattformen bereitgestellt werden. Es liegt nicht am vorhandenen Geld und Willen der Lehrkräfte, wohl aber an der bürokratischen und zögerlichen Umsetzung.

Um das zu ermöglichen, brauchen wir sofort die Mittel für ein digitales Fitnessprogramm für die Schulen. Hierfür fordern wir, dass die gesamten Digitalisierungsmittel von fünf Milliarden Euro unmittelbar und unbürokratisch zum Einsatz kommen und damit direkt den Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften vor Ort zur Verfügung stehen.“

Info: Die Bildungsallianz des Mittelstandes ist das größte Bildungsnetzwerk in Deutschland zwischen dem BVMW und 21 Bildungsverbänden, die für 380.000 Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher und Dozenten sprechen.

 

Original-Content von: BVMW




Skandal-Bio-Schlachthof in Neuruppin stellt Schlachtung ein

 

(ots) Das Deutsche Tierschutzbüro hat am Dienstag Bildmaterial aus dem Bio-Schlachthof der Firma Färber in Neuruppin bei Berlin veröffentlicht. Die Bilder zeigen, wie brutal mit den Schweinen im Betäubungsbereich umgegangen wird. So werden die Tiere mehrfach getreten, geworfen und zum Teil mit Haken geschlagen. „Dies ist Tierquälerei und in dieser Form nicht erlaubt“ so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. Die Bilder zeigen auch, dass es im Betäubungsbereich keine Fixierungsmöglichkeit gibt und so wird die Elektrozange im „Laufschritt“ angesetzt. Dies führt immer wieder zu einer unsachgemäßen Anwendung mit der Folge, dass die Schweine nicht vollständig betäubt sind. Insgesamt wurden 410 Tiere an 2 Tagen im August 2020 dokumentiert. Die detaillierte Auswertung zeigt, das bei mindestens 67 Tieren die gesetzliche Vorgabe von 20 Sekunden zwischen Betäubung und Entblutung überschritten und somit nicht eingehalten wurde.

Im Entblutungsbereich, wo der Kehlschnitt erfolgt, wurden ca. 100 Tiere dokumentiert, die eine deutliche, zum größten Teil mehrfache (bis zu 12x) Schnappatmung bzw. Maulatmung aufwiesen. Einige der Tiere zeigten zudem eine deutliche Atembewegung an der Brust und Bauchwand. Mindestens 63 Tiere zeigten sehr heftige Bewegungen mit allen Extremitäten. „Die Aufnahmen zeigen immer wieder Tiere, die sich sehr heftig bewegen, nach Luft schnappen und den Kopf bewusst bewegen. Diese Tiere sind weder betäubt noch tot, sondern sie erleiden Höllenqualen“ so Peifer. Im Entblutungsbereich wiesen viele der Tiere eine Doppelung von Anzeichen einer Fehlbetäubung auf, hatten also z.B. Schnappatmung und klare Bewegungen mit meist allen Extremitäten. Bei einem Teil der Tiere war eine Auswertung nicht möglich, da die Kamerasicht verdeckt war. „Wir gehen insgesamt von einer Fehlbetäubung von ca. 40 % aus, das ist mit das schlimmste, was man einem Tier antun kann“ so Tierrechtler Peifer.

Besonders pikant, der Schlachthof hat auch Bio-Schweine geschlachtet und belieferte kleine und regionale Metzgereien. Auch die Bio-Company hat Fleisch aus dem Schlachthof bezogen bzw. dort schlachten lassen. Die Bioladen-Kette mit 60 Filialen in Berlin, Brandenburg, Dresden, Hamburg und Potsdam hat die Zusammenarbeit mit dem Schlachthof beendet. Dieses führte sicherlich mit dazu, dass der Schlachthof nun keine Tiere mehr schlachtet. Zudem hat QS den Schlachthof im QS System gesperrt, auch nimmt der Schlachthof nicht mehr an der „Initiative Tierwohl“ teil. „Die genauen Hintergründe zur Schlachteinstellung uns bisher nicht bekannt, dennoch begrüßen wir diesen Schritt und sehen dies als Erfolg“ so Peifer und ergänzt „Jetzt müssen die Täter hart bestraft werden, Tierquälerei darf nicht folgenlos bleiben“. Basierend auf einer Strafanzeige, die das Deutsche Tierschutzbüro bereits im November gestellt hat, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in Neuruppin (AZ 334 UJs 22891/20) gegen den Schlachthof wegen Verstöße gegen das Tierschutzgesetzt. Auch der Schlachthof selbst hat Strafanzeige gegen einzelne Mitarbeiter gestellt und das zuständige Veterinäramt bereitet selbst offenbar Strafanzeigen vor. In dem Schlachthof wurden ca. 600-700 Schweine pro Woche geschlachtet.

„Immer wieder wird empfohlen bei kleinen, regionalen Betrieben zu kaufen, denn dort würde kein Tier gequält. Unsere Bilder beweisen zum wiederholten Mal, dass dies ein Trugschluss ist“ so Peifer und ergänzt „ob klein, regional oder groß und weit weg, kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof und kein Tier will sterben“. Die Tierrechtler*innen empfehlen den Verbraucher*innen die vegane Lebensweise, denn nur so ist sichergestellt, dass kein Tier leidet. Abschließend weist das Deutsche Tierschutzbüro darauf hin, dass dies das 14te mal in den letzten 5 Jahren ist, dass Undercover-Bildmaterial Tierquälerei aus deutschen Schlachthöfen aufzeigt. „Wie viele von den angeblichen „bedauerlichen Einzelfällen“ müssen Tierrechtler*innen noch aufzeigen bis die Politik anerkennt, dass dringend Handlungsbedarf besteht und Schlachthöfe endlich geschlossen werden?“ so Peifer.

 

Original-Content von: Deutsches Tierschutzbüro e.V.




Gericht droht Rudi Assauers Tochter Michel mit Haft

 

(ots) Das Landgericht Bochum droht Bettina Michel (55), der Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen Fußballmanagers Rudi Assauer, mit Haft. Dies berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe. Das Gericht verurteilte die Tochter schon im Juli 2020 dazu, eine Aufstellung des Vermögens ihres Vaters anzufertigen. Aber Bettina Michel, die den Vater sieben Jahre lang zuhause in der Ruhrgebietsstadt Herten gepflegt hatte, ließ Fristen verstreichen und legte über Monate keine Aufstellung vor. Deshalb setzte das Gericht im Dezember ein Zwangsgeld von 1000 Euro fest. Sollte Michel nicht zahlen, muss sie laut Gerichtsbeschluss vier Tage in Haft. Michels Anwalt erklärt gegenüber der ZEIT, dieser Beschluss sei noch nicht rechtskräftig. Es sei „unrichtig“, dass Michel das verlangte Verzeichnis des Vermögens „nicht erstellt“ habe. Es sei zu „Verzögerungen“ gekommen.

Die Frage des Vermögens ist von Bedeutung, weil Rudi Assauer am Ende seines Lebens fast nichts mehr besaß. Viel spricht dafür, dass er ausgeplündert wurde. Darüber berichtete die ZEIT am 13. August 2020. Anschließend nahm die Staatsanwaltschaft Essen Ermittlungen auf. Über Rudi Assauers Immobilien und sein Geld konnten seine früheren Generalbevollmächtigten verfügen: die ehemalige Sekretärin Sabine Söldner und ein Freund des ehemaligen Schalke-Managers, der Schönheitschirurg Heinz Bull. Über ihren Anwalt haben alle drei bestritten, Geld veruntreut zu haben.

 

Original-Content von: DIE ZEIT




Nach zwei Jahren Mehrwegquote: Umfrage der Deutschen Umwelthilfe belegt Mehrwegboykott durch Aldi, Lidl, Coca-Cola & Co.

 

(ots) Auch zwei Jahre nach Inkrafttreten der Mehrwegquote von 70 Prozent für Getränkeverpackungen gibt es bei Händlern und Abfüllern keine Trendwende von Einweg zu Mehrweg. Dies belegt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter 37 großen Händlern und Abfüllern. Lediglich real sowie die Brauereien Radeberger und Bitburger gaben an, die Mehrwegquote von 70 Prozent zu erfüllen. Als Konsequenz fordert die DUH von Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Einführung einer Abgabe auf klimaschädliche Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen von mindestens 20 Cent zusätzlich zum Einwegpfand. Die gesetzliche Mehrwegquote gilt seit 1. Januar 2019.

Wir können nicht akzeptieren, dass Händler wie Aldi und Lidl als auch Abfüller wie Coca-Cola, Nestlé und Danone die gesetzliche Mehrwegquote auch zwei Jahre nach Inkrafttreten ignorieren. Bundesumweltministerin Svenja Schulze muss sich fragen lassen, ob sie den umweltpolitischen Takt vorgibt oder Konzerne, die auf Kosten der Umwelt und Gesellschaft mit Einweg-Plastikverpackungen möglichst viel Geld verdienen wollen. Sie darf sich nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen und muss die Mehrwegquote durch Sanktionsmaßnahmen umsetzen. Eine Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Dosen wäre das wirksamste Mittel„, sagt die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.

Die DUH vergibt in ihrer Umfrage gemäß des jeweiligen Beitrags zur Erfüllung der gesetzlichen Mehrwegquote rote, gelbe und grüne Karten an Händler und Abfüller. Nur drei Unternehmen gaben an, die Mehrwegquote von 70 Prozent zu erfüllen und erhalten eine grüne Karte. Alle anderen befragten Unternehmen unterschritten die gesetzliche Mehrwegquote oder wollten keine Angaben machen. Davon erhalten drei Unternehmen eine gelbe Karte, weil sie mindestens 50 Prozent Mehrweganteil in ihrem Sortiment haben.

Besonders negativ fielen die Discounter Aldi und Lidl mit null Prozent Mehrweg auf. Sie sind hauptverantwortlich für die milliardenfache Inverkehrbringung von Einweg-Plastikflaschen. Der Marktführer im Bereich Erfrischungsgetränke Coca-Cola unterschreitet mit einem Mehrweganteil von nur 38,8 Prozent deutlich das gesetzliche Mehrwegziel von 70 Prozent. Im Bereich der stillen Mineralwässer enttäuschte Nestlé mit einer Mehrwegquote von nur 13 Prozent auf ganzer Linie. Danone Waters, das in einer Umfrage vor zwei Jahren eine Mehrwegquote von null Prozent angab, wollte sich nun nicht mehr äußern. Ebenfalls nicht äußern wollten sich die großen Saftproduzenten Eckes-Granini und Valensina, auf deren Internetseiten Produkte nahezu vollständig in Einweg-Plastikflaschen und Getränkekartons angeboten werden.

Dass auch Discounter problemlos Mehrweg anbieten können, zeigt Netto Marken-Discount. Der Lebensmitteleinzelhändler bietet immerhin die Hälfte seiner Getränke in Mehrwegflaschen an. Auch Edeka und Kaufland weisen einen Mehrweg-Anteil von rund 50 Prozent auf. Damit liegt das Mehrwegangebot zwar über der Durchschnittsquote des Gesamtmarktes von rund 41 Prozent, allerdings weit unter dem Zielwert von 70 Prozent im Verpackungsgesetz. Insbesondere Vollsortimenter wie Edeka und Rewe, die sich Nachhaltigkeit groß auf die Fahnen schreiben, müssen schnell besser werden. Die Regionalgesellschaften und Franchisenehmer sollten vor allem Mehrwegprodukte aus der nahen Umgebung anbieten„, fordert der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

 

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V.




Warum Darmbakterien so wichtig für unsere Gesundheit sind

 

(ots) Was die Bakterien in unserem Darm alles leisten – und wir sie mit gesunder Ernährung stärken, zeigt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Darmbakterien unterstützen die Verdauung, beeinflussen unser Wohlbefinden und schützen uns vor mancher Krankheit. Experten sind sich einig: Gesundheit beginnt im Darm. Je mehr verschiedene Arten von Mikroben sich im Darm ansiedeln, desto besser. Wie wir mit richtiger Ernährung die Bakteriengemeinschaft im Darm schützen, zeigt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Ballaststoffreiche Ernährung fördert Darmbakterien

Gesunde Ernährung ist sehr wichtig für die Darmbakteriengemeinschaft, das sogenannte Mikrobiom. Allerdings verhindert unsere Lebensweise die Entwicklung der hilfreichen Kleinstlebewesen. „Wir essen einseitig und nehmen zu unkritisch Antibiotika ein“, beklagt der Krefelder Gastroenterologe Professor Thomas Frieling. Ein Grund, warum Menschen aus Naturvölkern ein wesentlich vielfältigeres Mikrobiom haben: Ihre Kost enthält kaum Zucker, aber jede Menge wichtige Ballaststoffe.

Linsen beispielsweise liefern aus ihren löslichen Ballaststoffen den Mikroben Energie. Inulin-Ballaststoffe, wie sie zum Beispiel in Lauch enthalten sind, werden von Darmbakterien zu Milchsäure abgebaut, die Krankmacher fernhält. Entzündungshemmend sind die Fettsäuren, die die Bakterien aus Inhaltsstoffen des Hafers gewinnen. Das Pektin von Äpfeln ist das ideale Futter für die hilfreichen Arbeiter in unserem Darm. Und wer nützliche Milchsäurebakterien im Darm ansiedeln möchte, greift täglich zu Joghurt.

Darmbakterien binden Gifte und bauen sie ab

So gestärkt leistet die Bakterien-WG in unserem Körper eine ganze Menge. Die Bakterien fungieren als Trainingspartner der Immunzellen im Darm. Zudem helfen sie zu vermeiden, dass sich Krankheitserreger ansiedeln. Auch arbeiten die Mikroben als Resteverwerter: Weil ihm die passenden Enzyme fehlen, kann unser Körper keine Ballaststoffe verdauen. Das erledigen Bakterien im Dickdarm: Sie knacken die Ballaststoffe und machen sie verwertbar. Darmbakterien sind zudem ein wichtiger Energieversorger. Denn sie füttern die Zellen, die den Darm auskleiden – durch die dichte, lückenlose Schutzschicht haben Keime, die mit jeder Mahlzeit in den Darm gelangen, keine Chance. Darüberhinaus fördern Bakterien die Bewegung des Darms -wichtig für den Stuhlgang – und binden Gifte und Arzneimittel an sich und bauen sie ab.

 

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




Karliczek: Mit Quantentechnologien zu mehr technologischer Souveränität

 

(ots) Bundesforschungsministerium bringt erste Projekte aus Zukunftspaket an den Start

Im Rahmen des Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat die Bundesregierung ein Zukunftspaket für das Innovationsland Deutschland geschnürt. Dazu gehören auch Investitionen in Quantentechnologien. Hier startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt mit ersten vorbereitenden Maßnahmen zur Quantenkommunikation und zur Quantencomputing-Hardware. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Die Quantentechnologien haben ein herausragendes Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft. Als Innovationsland Deutschland wollen wir auch künftig bei diesen Spitzen-Innovationen in der ersten Liga mitspielen. Denn der internationale Wettbewerb ist hochanspruchsvoll. Mit Quantentechnologien leisten wir einen wichtigen Beitrag zu mehr Unabhängigkeit von den Wettbewerbern und damit für mehr technologische Souveränität. Deshalb stellt die Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren erhebliche Mittel in Milliardenhöhe aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket zur Entwicklung von Quantentechnologien zur Verfügung.

Mit der ersten Tranche in Höhe von 120 Millionen Euro aus dem Zukunfts- und Konjunkturpaket wird das BMBF nun erste Projekte starten. Damit wollen wir verstärkt auf Projekte zu den grundlegenden Schlüsseltechnologien für Quantenkommunikation und Quantencomputing setzen. Somit initiieren wir die dringend nötigen Strukturen für die Vorbereitung, Aktivierung und Vernetzung der Wirtschaft und der wissenschaftlichen Communities. Das ist auch ein wichtiges Element für die kommenden Aktivitäten der Bundesregierung.

Mit einer Quantencomputing-Roadmap wird die Bundesregierung gemeinsam mit Wissenschaft und Industrie Handlungsempfehlungen für die Praxis zur schnellen Umsetzung des Zukunftspakets entwickeln. Damit wollen wir sicherstellen, dass diese starke Wissenschaft auch in Wirtschaft und Gesellschaft ankommen kann. Die Handlungsempfehlungen werden im Rahmen des Innovationsdialogs der Bundesregierung im Januar vorgestellt. Die Roadmap ist mir ein wichtiges Anliegen, denn dieser Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist ein echtes Aufbruchssignal für das Quantencomputing. Weitere Schritte werden wir dazu im nächsten Quartal ressortübergreifend abstimmen. Mit unseren ersten BMBF-Maßnahmen aus dem Zukunftspaket ermöglichen wir schon heute, dass die Ergebnisse des Roadmap-Prozesses dann auch schnell umgesetzt werden können.“

 

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung




Mythos Mikroplastik

 

 Mikroplastik ist überall: im Meer, im Boden, in der Luft – und in unserem Alltag. Forscher fanden die kleinen Kunststoffteilchen kürzlich erst in einer menschlichen Plazenta und in häufig konsumierten Muscheln. Um den Überblick über Wahr- und Unwahrheiten rund um Mikroplastik zu behalten, hat der WWF Deutschland heute ein Hintergrundpapier dazu veröffentlicht. Auf dieser Basis prüft die Umweltorganisation hier fünf Aussagen zum Thema.

1. Polareis ist der letzte Teil des Meeres, der frei von Mikroplastik ist.

Stimmt nicht. Ob im Polareis, Marianengraben oder in der Sahara: Überall dort, wo Forscher nach Mikroplastik suchten, wurden sie fündig. Aus diesem Grund kann angenommen werden, dass Mikroplastik überall in der Umwelt angelangt ist. Polares Meereis wird als globale Senke für kleinste Kunststoffpartikel vermutet. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Konzentration von Mikroplastik im arktischen Eis (eine bis vier Millionen Partikel pro Kubikmeter)  deutlicher höherer ist als zum Beispiel im sogenannten pazifischen Müllstrudel (Great Pacific Garbage Patch) mit etwa einer Million Partikel pro Kubikmeter.

2. „Kompostierbare“ oder „biologisch abbaubare“ Verpackungen wie Biomüllbeutel können in die Biotonne.

Stimmt nicht. Als „biologisch abbaubar“ oder „kompostierbar“ deklarierte Kunststoffe zerfallen nicht ohne Weiteres in der Natur und in üblichen Kompostieranlagen. Deswegen haben sie in der Biotonne und natürlich erst recht in der Natur nichts zu suchen. Um sich zu zersetzen, brauchen sie viel Zeit und spezielle Bedingungen wie Wasser und eine bestimmte Temperatur. Meist werden sie automatisch aussortiert, da die Kompostieranlagen nicht zwischen biobasiertem und rohölbasierten Plastik unterscheiden können. Dies ist aber nicht immer sichergestellt, sodass Plastikabfälle in der Biotonne teilweise nicht identifiziert werden und geschreddert im Kompost als Mikroplastik auf die Äcker gelangen. Eine umweltfreundlichere und oft günstigere Wahl sind unbedruckte Papiertüten oder Zeitungspapier. Plastik gehört generell nicht in die Biotonne.

3. Flaschenwasser und Honig enthalten Mikroplastik.  

Stimmt. Mikroplastik ist auch in der Atemluft, Flaschenwasser und Nahrungsmitteln wie Honig festgestellt worden. Laut einer vom WWF in Auftrag gegebenen Untersuchung können Menschen durchschnittlich pro Woche bis zu fünf Gramm der winzigen Teilchen aufnehmen. Zum Vergleich: Auch eine Kreditkarte wiegt in etwa fünf Gramm.

4. Mikroplastik kommt nur durch Kosmetik in die Umwelt.

Stimmt nicht. Die Top drei Quellen von Mikroplastik in Deutschland sind Abrieb von Autoreifen, Emissionen bei der Abfallentsorgung, wie zum Beispiel über Plastik in der Biotonne, und Abrieb von Straßenasphalt. Trotzdem gelangt weltweit auch durch Kosmetik eine beachtliche Menge Mikroplastik in die Natur. Der WWF rät deswegen zu zertifizierter Naturkosmetik, die auf Mikroplastik verzichtet. Für Peelings können außerdem Kaffeesatz, Zucker oder Meersalz verwendet werden.

5. Wir alle können etwas tun, damit Mikroplastik nicht in die Umwelt gelangt.

Stimmt! Ist Mikroplastik einmal in die Umwelt gelangt, verbreitet es sich durch Wind, Flüsse, Regenwasser über große Distanzen. Es ist unmöglich die kleinen Partikel wieder aus der Umwelt zu entfernen. Deshalb muss der Plastikeintrag an der Quelle gestoppt werden. „Wir alle können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Eintrag von Mikroplastik in die Natur zu stoppen“, kommentiert WWF-Mikroplastikexpertin Caroline Kraas und gibt Tipps zur Müllvermeidung: 

  • Verzichten Sie auf Produkte und Kosmetika mit Mikroplastik und nutzen Sie entsprechend ausgewiesene Alternativen, wie zum Beispiel zertifizierte Naturkosmetik, die ohne rein mineralölbasierte Bestandteile auskommt.
  • Waschen Sie Ihre Kleidung immer in einer vollen Waschmaschine. Das ist nicht nur gut für die Energiebilanz, sondern spart zudem Geld und kann die Anzahl an sich lösenden Mikroplastikpartikeln verringern.
  • Verwenden Sie Produkte oder Kleidung möglichst lange, bevor Sie sie sachgerecht entsorgen. Kleidung zum Beispiel sollte über offizielle Sammelstellen oder Spendenboxen und nicht im Hausmüll entsorgt werden.
  • Trennen Sie Ihren Abfall richtig. Plastiktüten gehören nicht in den Bio-Müll, auch wenn sie als biologisch abbaubar oder kompostierbar bezeichnet werden.
  • Schreiben Sie Unternehmen, wenn Ihnen unnötige oder große Verpackungen auffallen.

 

Original Content von WWF Deutschland




Gute Vorsätze und Tee – Funktionale Kräutertees sind zum Start ins neue Jahr ideale Begleiter.

 

(ots) Nach vorn blicken, überflüssigen Ballast loswerden und positive Energie tanken sind zum Jahresauftakt gefragte Ziele. Warum Tees dabei als ideale Unterstützung gelten, erfahren Sie hier.

Think positive. Drink Tea!

2021 soll uns wieder rundum glücklich machen, so das allgemeine Lebensgefühl. Auch deshalb nehmen besonders viele Menschen jetzt die Chance wahr, mit mehr Bewegung, bewusster Ernährung oder z. B. Digital-Detox, dem neuen Jahr von Anfang an positiv zu begegnen. Spazierengehen an der frischen Luft oder Workouts stärken die Immunabwehr, lassen neue Ideen sprudeln und und bringen uns auf neue Ideen sowie bringen Körper und Geist wieder in Einklang. Damit auch die physische Balance stimmt, sind Pausen und ausreichendes Trinken natürlich wichtig. Mit Tees lassen sich daraus kleine, stärkende Me-Momente machen, die sich dank ihrer Vielfalt immer wieder neu und gut anfühlen.

Alte Freunde neu entdeckt: Zitronenmelisse, Verbene, & Co.

„Die Nachfrage nach vielfältigen Kräutertees, die nicht nur zum Genießen einladen, sondern auch als unterstützend empfunden werden, zeigt sich gerade besonders.“ stellt Pressereferentin Kyra Schaper vom Deutschen Tee & Kräutertee Verband fest. „Tee ist viel mehr als nur ein wertvolles Lebensmittel. Kräutertees können auch viele positive Funktionen erfüllen“, fährt sie fort. Beispiel gefällig? Basische Teemischungen z. B. mit Zitronenmelisse, Verbene, Kamille oder verschiedenen Minzarten sind hilfreich beim Regulieren des Säure-Base-Haushaltes, Goji-Beeren zählen zu den Superfoods und schmecken auch in der Tee-Mischung. Koffeinhaltiger Matetee aus Südamerika wiederum ist ideal für einen lang anhaltenden Kick gegen die Müdigkeit. Und noch eine gute Nachricht: In Tee-Fachgeschäften, im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten ist die große Teevielfalt für jeden zum Greifen nah.

Kräutertee mit Power. Mit Mate in Fahrt kommen.

Also: Die guten Vorsätze sind gefasst, Geist und Körper sind sich einig, fehlt nur noch der kleine Extra-Kick nach den Feiertagen. Speziell dafür ist das folgende Rezept mit dem Koffein-Booster Mate gedacht. Der ideale Auftakt für alle, die 2021 gleich mit viel Power angehen wollen.

REZEPT Mate SmooTea – Orangen-Chicorée-Smoothie mit Mate Tee

Für 2 Personen á 250 ml I Zubereitungszeit 15 Minuten + Zeit zum Abkühlen |Zubereitung mit Hochleistungsmixer oder Smoothie-Maker

Zutaten:

  • 4 gestr. TL loser Matetee (oder 4 Teebeutel)
  • 1 Chicorée
  • 1 Orange
  • 1 Möhre
  • 1/2 Sharon (Kaki)
  • 2 Stängel Minze
  • Chiasamen zum Bestreuen

Zubereitung: Den Matetee mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und abkühlen lassen. Inzwischen den Chicorée waschen und samt Strunk in grobe Stücke schneiden. Die Orange so schälen, dass die weiße Haut größten Teils mit entfernt ist. Die Möhre waschen und schälen. Die Sharon waschen und den Blütenansatz abschneiden. Eine Scheibe abschneiden, halbieren und zur Garnitur beiseitelegen. Das Gemüse und die Früchte in Stücke schneiden und in den Mixer geben. Den Matetee dazu gießen und alles etwa 1 Minute auf höchster Stufe cremig pürieren. Den SmooTea in zwei Gläser füllen und mit Minze und je einer halben Sharonscheibe garnieren. Mit einer Prise Chiasamen bestreut servieren.

Nährwert pro Portion: Brennwert ca. 120 kcal / 502 kJ, Fett 0,5 g, Kohlenhydrate 22 g, Eiweiß 2,5 g

 

Original-Content von: Deutscher Tee & Kräutertee Verband e.V.,




Müller geht von einer Lockdown-Verlängerung bis 31. Januar aus

 

(ots) Berlins Regierender Bürgermeistermeister Michael Müller (SPD) rechnet damit, dass die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende des Monats verlängert werden.

Es gebe zwar eine positive Entwicklung bei den Inzidenzahlen, aber leider noch gar keine Entlastung im Klinikbereich, sagte Müller dem rbb.

Am Dienstag wollen die Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin über die Lockdown-Verlängerung beraten.

In der Diskussion über eine Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs lobte Müller den Stufenplan der Kultusminister. Wenn wieder erste Schritte in Richtung Normalität möglich seien, müssten die Schulen an oberster Stelle stehe, sagte der Regierende Bürgermeister.

Er gehe aber davon aus, dass Präsenz-Unterricht in diesem Monat nicht mehr möglich sein werde. Allenfalls an Grundschulen sei Ende Januar wieder Unterrichtsbetrieb vorstellbar, wenn die Inzidenzahlen dies hergäben, schränkte Müller ein.

 

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)




Großzügige Stornierungsregeln bei Pauschalreisen: Verbraucher sollten Bedingungen sorgfältig lesen

 

 (ots) Der Reisebranche haben nicht nur die Ausfälle der vergangenen Monate schwer zugesetzt, es fehlt vor allem an neuen Buchungen. Im Winter wird traditionell der Sommerurlaub geplant, aber die Neubuchungen bleiben derzeit noch weit hinter Normalniveau zurück. Ohne Buchungen sinkt die Liquidität der Unternehmen – und damit die Aussicht, die Coronapandemie wirtschaftlich zu überstehen.

Aus diesem Grund verzichten einige Reiseveranstalter derzeit bei Neubuchungen weitgehend auf Stornogebühren. Damit fällt das bisher größte Instrument der Reisebranche zur Kundenbindung zumindest für eine gewisse Zeit weg. Bei TUI zum Beispiel, dem größten Anbieter für Pauschalreisen im deutschsprachigen Raum, können bis zum 10. Januar abgeschlossene Buchungen bis 14 Tage vor Reiseantritt ohne Angabe von Gründen kostenlos storniert werden. Wie TUI dem rbb bestätigte, werden anschließend sogenannte Flex-Tarife eingeführt. Wenn die Kunden ab 11. Januar kostenfrei stornieren wollen, müssen sie dafür eine zusätzliche Gebühr zahlen. Über die genaue Höhe hat das Unternehmen keine Auskunft gegeben.

Reiserechtsanwalt Rosbeeh Karimi weist im Verbrauchermagazin SUPER.MARKT darauf hin, dass ein gesetzlicher Anspruch auf pandemiebedingte kostenlose Stornierung ohnehin weiter gelte: „Sobald außergewöhnliche Umstände vorliegen, habe ich sowieso ein kostenfreies Stornorecht. Und außergewöhnlich Umstände liegen dann vor, wenn z.B. ein Urlaubsgebiet … als Risikogebiet eingestuft wird. Dann kann ich von der Reise zurücktreten, auch wenige Stunden vor Reisebeginn.“ Dazu gehöre auch, dass … die Anreise nicht sichergestellt ist oder das Hotel geschlossen hat und es keinen vergleichbaren Ersatz gibt. Auch Quarantäneregelungen im Urlaubsland fallen darunter. Das heißt, ein Flextarif deckt zusätzlich zum gesetzlichen Recht auf Stornierung nun auch persönliche Gründe für einen Reiserücktritt ab. Das Angebot ist demnach sinnvoll für Urlauber, die flexibel bis kurz vor Reiseantritt bleiben möchten.

Auch DER Touristik, wozu unter anderem ITS, Meiers Weltreisen und Jahn Reisen gehören, wirbt mit kostenlosen Stornierungen für Pauschalreisen, die bis Ende Januar gebucht werden. Wie auch bei anderen Veranstaltern sind im Kleingedruckten allerdings einzelne Leistungen, wie z.B. Mietwagen, davon ausgenommen. Der Rechtsexperte weist aber darauf hin, dass es dennoch weiterhin Anspruch auf die komplette Erstattung gibt. „Wenn ich parallel zum vertraglichen Rücktrittsrecht auch ein gesetzliches Rücktrittsrecht habe – etwa weil mein Zielgebiet Pandemiegebiet und Risikogebiet ist – dann kann ich … den vollen Reisepreis zurückverlangen“, so Roosbeh Karimi.

Der Fachanwalt kritisiert zudem den Versuch einiger Anbieter, den kostenfreien Rücktritt aus Pandemiegründen auszuschließen, weil Corona ja mittlerweile bekannt sei: „Die Pandemie mag bekannt sein, aber auch wenn ich heute einen Urlaub buche, dann buche ich diesen Urlaub ja mit der gemeinsamen Vertragsgrundlage, dass ich diesen Urlaub antreten kann und auch einen Urlaubsgenuss erlebe. Und in dem Moment, wo dieser Urlaub dann aufgrund neuer (pandemiebedingter) Umstände nicht angetreten werden kann, habe ich natürlich weiterhin ein kostenfreies Rücktrittsrecht.“

 

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)




Altersweitsichtigkeit: Kontaktlinsen als Alternative zur Brille

 

(ots) Kontaktlinsen können bei Altersweitsichtigkeit eine sichere Alternative zur Gleitsichtbrille sein. Mehrstärkenlinsen (auch „Gleitsicht-Kontaktlinsen“ genannt), die verschiedene Linsenstärken in einer Linse kombinieren, verringern zum Beispiel beim Abwärtsgehen auf der Treppe das Sturzrisiko. Dieses Risiko entsteht Trägern von Gleitsichtbrillen dadurch, dass sie bei gebeugtem Kopf durch das untere Leseteil für den Nahbereich sehen, Stufen nicht klar erkennen und leicht verfehlen können. Für ältere Menschen mit Schwindel und Durchblutungsstörungen kann das lebensgefährlich werden. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg, hin.

Mehrstärkenlinsen stellen den Blick hingegen auch scharf, wenn der Kopf gesenkt ist. Allerdings muss das Gehirn erst lernen, sich auf das jeweils scharfe Bild zu konzentrieren, was etwas Geduld und Übung erfordert.

 

Original-Content von: DSH – Aktion Das Sichere Haus




Mieter entscheidet: Nur er kann Strafantrag auf Hausfriedensbruch stellen

 

(ots) Bei einem Hausfriedensbruch handelte es sich um ein sogenanntes Antragsdelikt. Nur der Inhaber des Hausrechts einer Immobilie ist berechtigt, ein Zutrittsverbot zu erlassen und bei einer Zuwiderhandlung strafrechtliche Maßnahmen zu fordern. Dieses Prinzip hat das höchste Gericht in der deutschen Hauptstadt bestätigt. Konkret war es um einen Vorfall auf einem Bahnhofsgelände gegangen. Den Strafantrag gegenüber dem Eindringling stellte aber auf Grund der verschachtelten rechtlichen Struktur nicht der Mieter des betroffenen Aufsichtshäuschens, in dem der Hausfriedensbruch stattgefunden hatte, sondern der Eigentümer. Das akzeptierten die Richter nicht und stellten fest: „Bei vermieteten Räumen steht das Hausrecht grundsätzlich allein dem Mieter zu“. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei der Benutzung von Treppenhäusern und Aufzügen, die zum vermieteten Eigentum führen, solle der Vermieter eine Mitberechtigung zum Stellen eines Antrages behalten. (Kammergericht Berlin, Aktenzeichen 161 Ss 160/15)

 

Original-Content von: Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS),




Neue Feinstaubregeln: Was Kaminofen-Besitzer jetzt wissen müssen

 

(ots) Mit der zweiten Stufe der Novelle der Ersten Bundesimmissionsschutzverordnung gelten ab dem 1. Januar 2021 neue Regeln für Kaminöfen. Alte Modelle dürfen dann nicht mehr betrieben werden. Aber es gibt Ausnahmen. Darüber informiert das Serviceportal www.intelligent-heizen.info

Ein knisterndes Feuer im Kamin ist nicht nur schön anzusehen – das Heizen mit einem Kaminofen schafft auch eine besonders behagliche Wärme. Ein Blick auf die Schadstoffemissionen stört allerdings die Romantik: Zwar ist die CO2-Bilanz bei der Verbrennung von Holz nahezu vorbildlich, denn die Menge des CO2, die dabei freigesetzt wird, ist in etwa so groß wie die, die der Baum während seiner Wachstumsphase aus der Luft gebunden hat. Das Problem bei alten Öfen ist jedoch der Ausstoß an Feinstaub, der bei den neuen Modellen deutlich geringer ausfällt.

Um zu einer Verringerung der Emissionen beizutragen, wurden die Grenzwerte für den Ausstoß von Feinstaub und Kohlenmonoxid in der Ersten Bundesimmissionsschutzverordnung, kurz 1. BImSchV, festgelegt. Ab dem 1. Januar 2021 läuft deshalb die Schonfrist für Modelle, die vor dem 31.12.1994 eingebaut wurden, ab. Diese können nun entweder nachgerüstet oder stillgelegt werden. Entscheidend ist dabei die Prüfung durch den Schornsteinfeger, der zu den verschiedenen Optionen Auskunft erteilen kann.

Ausnahmen von der Regel

Wie für viele Regeln gibt es aber auch hier Ausnahmen. Für offene Kamine beispielsweise gelten die neuen Grenzwerte nicht, sofern sie nur gelegentlich genutzt werden. Auch für „Oldtimer“ wie historische Kamine und Kachelöfen, die vor dem 1. Januar 1950 errichtet wurden, drückt der Gesetzgeber ein Auge zu, allerdings nicht für antike Öfen, die neu in einem Haus errichtet werden. Auch Besitzer beispielsweise eines Gartenhauses oder einer Immobilie, die allein durch eine Feuerstelle beheizt wird, können aufatmen, sofern sie an ihrem Kaminofen hängen.

Ein weiterer Weg, den Kaminofen fit für die neuen Regeln zu machen, ist der Einbau eines Feinstaubfilters. Sogenannte aktive Feinstaubfilter werden elektrisch betrieben, passive arbeiten auch ohne Strom. Welche Lösung mit Blick auf Kosten, Umweltbewusstsein und Wohlbefinden die beste ist, lässt sich am besten durch die Beratung eines Fachbetriebs lösen.

Ofenquiz

Denn mit modernen Feuerstätten ist es möglich, umweltfreundlich mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz zu heizen und zusammen mit einer Zentralheizung sogar die Wärmeversorgung im ganzen Haus zu gewährleisten. Bei der Auswahl der passenden Technik gilt es aber nicht nur, die neuen Feinstaubregeln zu kennen, sondern sich auch ein gewisses Grundwissen anzueignen, um typische Fehler zu vermeiden. Ob Sie bereits ein Profi im Heizen mit Holz sind oder wo Ihr Wissen noch Lücken hat, finden Sie in diesem Ofenquiz heraus: Intelligent-heizen.info/ofenquiz

 

Original-Content von: VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.




Ein Jahr nach Wuhan

 

Vor einem Jahr, am 31. Dezember 2019 wurde der Ausbruch einer neuen Lungenerkrankung in der chinesischen Stadt Wuhan bestätigt. Inzwischen gilt es als wissenschaftlich gesichert, dass das SARS-CoV-2-Virus von einem Wildtier auf den Menschen übersprang. Diese sogenannte „Zoonose“ hat eine weltweite Pandemie in Gang gesetzt. Anlässlich des Jahrestages veröffentlicht die Naturschutzorganisation WWF Deutschland eine Analyse zum Wildtierhandel in der südostasiatischen Mekong-Region. Das Ergebnis: Von schätzungsweise 500 Märkten in größeren Städten, auf denen häufig mit Wildtieren gehandelt wird, liegt die Hälfte in Regionen mit einem potenziell hohen Zoonose-Risiko. Nachdem China im Februar 2020 ein dauerhaftes Verbot der Zucht von Wildtieren für die Fleischproduktion erließ, sieht der WWF in einigen südostasiatischen Staaten dringenden Bedarf, die bestehenden Regelungen für den Handel nachzuschärfen, um die Zoonose-Gefahr einzudämmen. Artenschutz für bedrohte Wildtiere und öffentliche Gesundheitsvorsorge gehen in diesem Bereich Hand in Hand, so der WWF.

Der WWF-Analyse zufolge sind in ländlichen Gegenden viele Gemeinden zur Ernährungssicherung noch immer auf Wildtiere angewiesen, insbesondere in abgelegenen Gebieten mit hoher Mangelernährung bei Kindern. Zunehmend werden Wildtiere allerdings auch für den Verkauf auf städtischen Märkten gejagt. „Große Märkte mit niedrigen Hygienestandards auf denen Wildfleisch verkauft wird, sind besonders riskant für die Übertragung von Zoonosen“, warnt Dr. Stefan Ziegler, Artenschutz- und Asienexperte beim WWF Deutschland. Auf Lebend-Tiermärkten wie sie in weiten Teilen Chinas und Südostasiens existieren, werden Wild- und Nutztiere nebeneinander verkauft und geschlachtet. Restaurants, die Gerichte mit Wildtieren zubereiten, sowie Online- und Straßenverkäufe sind ebenfalls potenzielle Schmelztiegel für neue Krankheitserreger. Doch nicht nur die Märkte stellen laut Ziegler ein Risiko dar: „Die Corona-Ausbrüche in den europäischen Nerzfarmen zeigen, dass solche Anlagen tickende Virusbomben sind. Und Wildtierfarmen gibt es auch in Südostasien schätzungsweise hunderte.“

Laut WWF werden jedes Jahr in der Region dutzende Millionen Wildtiere zu Nahrungszwecken oder zur Verwendung in der traditionellen Medizin gehandelt. Neben Wildschweinen und Hirschen sind das häufig Nagetiere und Fledermäuse, die als Reservoir für eine Vielzahl von pathogenen Erregern gelten. „Die Einstellung des illegalen und unregulierten Wildartenhandels ist dabei ebenso wichtig wie die Durchsetzung von Hygiene- und Sicherheitspraktiken auf Wildtiermärkten und in Restaurants. Regionale Netzwerke und nationale

Behörden, die den Handel mit Wildtieren überwachen und geltendes Recht durchsetzen, sind jedoch stark unterfinanziert, und die Kapazitäten zur Gewährleistung von Hygiene- und Sicherheitsstandards sind häufig begrenzt. Nur durch bessere Überwachung der geltenden Gesetze, Schulung und Einhaltung von Hygienestandards und die Untersuchung auf pathogene Erreger bei Menschen und Tieren lassen sich pandemische Risiken im Keim ersticken.

Der WWF fordert daher, den Handel mit Wildtieren und deren Produkten nach Risikoklassen einzustufen: Kontrolle oder gar Handelsverbote von höheren Risikoklassen sind dann unabdingbar – insbesondere in städtischen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte. Außerdem müsse es verstärkte Anstrengungen zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels geben. „Was im Verborgenen geschieht und im Dunkel bleibt, ist riskant. Der Schmuggel von Wildtieren jenseits aller Kontrollen und Regularien kann ein idealer Nährboden für Virensprünge von Tier zum Menschen sein“, warnt Ziegler.  Zudem bräuchte es wirksame Mechanismen zur Überwachung von Märkten und Restaurants. Ziel müsse es sein, dass Risiken im legalen Handel mit Wildtieren minimiert werden. Auch Verbraucheraufklärung könne hier einen Beitrag leisten.

Der WWF macht jedoch auch auf ein zweites Umweltproblem aufmerksam, das Virus-Sprünge aus dem Tierreich auf den Menschen befördert: Südostasien ist durch eine massive Entwaldungsfront gekennzeichnet. Zwischen 1990 und 2010 wurde die Waldfläche

Südostasiens von 268 Mio. ha auf 236 Mio. ha reduziert. „Wenn Lebensräume zerstört werden und natürliche Barrieren wegfallen, bringt das Arten in Kontakt zueinander, die vorher nicht im Kontakt waren. Werden dort neue Siedlungsräume geschaffen, entsteht eine neue, räumliche Nähe zum Menschen und seinen Nutztieren“, warnt Ziegler. Beispiele aus vielen Regionen der Welt verdeutlichen die darin liegenden Gefahren: Schweinefarmen und Obstbaumplantagen in Malaysia haben den Weg bereitet für die Übertragung des Nipah-Virus von Flughunden auf Menschen. Die Expansion von Reisfeldern und Schweinehaltung in Vietnam hat die Ausbreitung der Japanischen Enzephalitis beschleunigt. Auch andere Infektionskrankheiten werden von Entwaldung getrieben wie bspw. eine brasilianische Studie aus dem Jahr 2010 zeigt: Die Abholzung von vier Prozent eines Waldes ging mit einer fast 50-prozentigen Zunahme der Malariafälle beim Menschen einher.

 

Original Content von WWF Deutschland




Winfried Hermann: „Die CSU hat bewiesen, dass sie Verkehrsminister nicht kann“

 

(ots) Der nächste Bundesverkehrsminister muss ein Grüner sein. Das wünscht sich Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann im Interview mit dem ADAC. Nur so sei eine Verkehrswende machbar.

Konkret kritisiert Hermann den einseitigen Fokus auf E-Mobilität. Um die Verbrenner sauberer zu machen, müsse man die Produktion von E-Fuels für den Pkw-Verkehr vorantreiben. Die synthetischen Kraftstoffe könnten dem konventionellen Sprit zunächst beigemischt werden, um die höheren Produktions- und Spritkosten abzufedern. Denn: „Autos mit Verbrennungsmotor werden noch auf Jahre hinaus ein Problem für den Klimaschutz sein.“

Einen weiteren Beitrag für den Klimaschutz sieht Hermann in der Verringerung des Pkw-Verkehrs. Er fordert mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sowie Bus und Bahn – „das geht nur, indem wir das Flächenprivileg des Autoverkehrs zurücknehmen“. Pop-up-Radwege seien eine gute Methode, um neue Radspuren zu testen und gegebenenfalls langfristig zu übernehmen. Beim ÖPNV setzt Hermann zwar nicht auf kostenlose, aber qualitätsvolle Angebote: „Dann nehmen es die Leute auch an.“

Beim Thema Nachrüstung von Diesel-Pkw kritisiert der Minister die Bundesregierung für deren Verzicht auf schärfere Abgasnormen. Er sieht VW und Daimler in der Pflicht, denn: „Wer so viele Rechtsbrüche im Bereich der Abgasreinigung begangen hat, ist der eigentliche Verursacher der schlechten Luft und der Fahrverbote“. In Bezug auf die Euro-7-Norm solle in einer Studie geklärt werden, unter welchen Bedingungen die Abgasreinigung bestmöglich funktioniert.

Das gesamte Interview ist hier nachzulesen.

 

Original Content von ADAC




Siebter Streich – Huskies gewinnen 4:3 nach Penaltyschießen in Dresden

 

Der Lauf der Kassel Huskies geht weiter: Beim letzten Spiel des Jahres gab es für die Schlittenhunde einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen bei den Dresdner Eislöwen. Nach schwachem Beginn steigerten sich die Huskies und feierten am Ende ihren siebten Sieg in Serie. Das Team von Tim Kehler trat dabei mit der Mannschaft an, die zwei Tagen zuvor den EC Bad Nauheim mit 8:0 vom Eis fegte. Einzig im Tor gab es den Wechsel von Leon Hungerecker zu Jerry Kuhn. Doch mit dem ersten Drittel in der sächsischen Landeshauptstadt konnten die Huskies keineswegs an die teils glorreiche Vorstellung in Bad Nauheim anknüpfen.

Schon nach wenigen Minuten verpasste Eislöwen-Topscorer Knackstedt die Dresdner Führung. Der Center traf nur den linken Innenpfosten. Kurze Zeit später vergab Brett Cameron per Rückhand die beste Huskies-Chance des Drittels. Fortan waren es zumeist die Gastgeber, die sich Chancen erspielten. In Überzahl prüfte Ex-Husky Toni Ritter Jerry Kuhn, der mit einem starken Reflex den Rückstand verhinderte (10.). Drei Minuten später war der Kasseler Goalie dann allerdings machtlos. Ein verdeckter und abgefälschter Schuss von Elvijs Biezais rutsche Kuhn durch. Bezeichnend für das Kasseler Spiel im ersten Drittel waren zwei Szenen in der 17., bzw. 20. Spielminute. Ein Zwei-auf-Eis-Konter von Trivino und Laub, sowie ein Drei-auf-Zwei bei eigener Unterzahl wurden jeweils durch technische Fehler kläglich vergeben. So ging es zum ersten Mal seit längerer Zeit für die Nordhessen mit einem Rückstand in die Pause.

©DEL2

Dort fand Huskies-Trainer Tim Kehler scheinbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft war ab dem Start des zweiten Drittels hellwach und spielte besser auf. Nur 41 Sekunden waren gespielt, da verwertete Corey Trivino ein Cameron-Zuspiel mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel zum 1:1 (21.). Drei Minuten später rutscht ein von Spitzner abgefälschter Tramm-Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Genau in dieser Drangphase der Huskies schlugen die Dresdner eiskalt zu. Steve Hanusch schloss einen Schnellangriff per trockenem Handgelenksschuss in den kurzen Winkel zum 2:1 aus Eislöwen-Sicht ab (27.). Die Schlittenhunde brauchten einige Minuten, um diesen Treffer zu verdauen. Jerry Kuhn verhinderte stark gegen Toni Ritter einen höheren Rückstand (31.). Vier Minuten vor Drittelende setzten die Huskies dann den nächsten Treffer. Ryon Moser nutze einen Abpraller und musste die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben – 2:2. Kurz vor der zweiten Pause hätten die Huskies dann sogar in Führung gehen können. Allerdings brachte Brett Cameron die Scheibe nicht an Vieregge vorbei (39.).

Im Schlussdrittel setzten die Huskies den guten Trend des Mitteldrittels fort. Nach drei Minuten verpasste Clarke Breitkreuz einen scharfen Valentin-Pass. Kurze Zeit später gingen die Nordhessen erstmals in Führung. Wenige Augenblicke nach Ablauf der ersten Kasseler-Überzahl bediente Breitkreuz mit einem No-Look-Pass Philippe Cornet. Der Franko-Kanadier verwerte das Zuspiel am langen Pfosten zum 3:2 (46). Nach der Führung blieben die Huskies am Drücker. Zunächst scheiterte Cornet an Vieregge (49.), dann traf Joel Keussen nur die Unterkante der Latte (56.). Aber die Führung der Schlittenhunde sollte, auch durch einige nicht gegebener Strafen, nicht bis zum Schluss reichen. In der 59. Minute drosch Toni Ritter die Scheibe aus vollem Lauf zum 3:3 in die Maschen. Mit diesem Stand endete die reguläre Spielzeit.

Es folgte Overtime. Und da in der Verlängerung beide Mannschaften trotz guter Einschussgelegenheiten keinen Treffer erzielen konnten, musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort traf für die Eislöwen nur Roope Ranta, bei den Huskies verwandelten Lukas Laub und Troy Rutkowski ihre Versuche. Somit bleiben die Huskies auch im siebten Spiel in Serie ungeschlagen.



Original Content von EC-Kassel Huskies




Halsschmerzen – was nun?

 

(ots) Winter ist Erkältungszeit – und in diesem Jahr ist besondere Vorsicht geboten. Ein Kratzen im Hals bedeutet zwar nicht gleich, dass man sich das Coronavirus oder die Grippe eingefangen hat. Dennoch gilt in dieser besonderen Pandemie-Zeit: Wer Halsweh hat, bleibt zu Hause. Was man sonst bei Halsschmerzen tun kann, erklärt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Hausmittel wirken zuverlässig und nebenwirkungsfrei

Schnelle Hilfe bei Hustenreiz und trockenen Schleimhäuten leisten Lutschtabletten. Besonders die Inhaltsstoffe Salbei und Honig tun dem Hals gut. „Aber auch sogenannte Schleimstoffe, wie sie in Arabischem Gummi oder Isländisch Moos enthalten sind, eignen sich“, erklärt Apothekerin Marlie Spangenberg aus Rüsselsheim am Main. Von Arzneien, die den Halsschmerz lediglich lokal betäuben, ist hingegen eher abzuraten.

Zumal es gut wirkende Hausmittel gegen Halsweh gibt – meist völlig nebenwirkungsfrei. Durch Wärme oder Kälte etwa wird das Schmerzempfinden bei entzündeter Rachenschleimhaut herabgesetzt. Je nach Vorliebe können deshalb warme oder kalte Wickel helfen. Auch Hühnersuppe ist ein altes, aber wirksames Hausrezept zur Linderung von Symptomen bei Halsschmerzen.

Salbeitee ist entzündungshemmend und schmerzlindernd

Ein unschlagbares Team gegen Kratzen im Hals bilden zudem heißes Wasser und pflanzliche Wirkstoffe. „Salbeitee wirkt durch Urolsäure besonders entzündungshemmend und schmerzlindernd“, so Apothekerin Marlie Spangenberg. Eine mögliche Alternative in der Tasse ist Kamillentee – er entfaltet eine ähnliche Wirkung.

Vorsicht: Kommen zu den Halsschmerzen Symptome wie Husten, Fieber oder der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns hinzu, melden sich Patienten telefonisch beim Hausarzt – nicht vor Ort vorbeischauen! Auch unter lokalen Corona-Hotlines oder der Nummer 116 117 kann man sich telefonisch über das weitere Vorgehen beraten lassen.

 

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




Dicke Winterbekleidung im Auto: für Fahrer und Mitfahrer tabu

 

(ots) Das Kind dick eingepackt in den Kindersitz schnallen, sich selbst mit Winterjacke und Wollhandschuhen hinters Steuer klemmen und los – was aktuell für einige Autofahrende allmorgendliche Routine ist, ist eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, warnt davor, im Auto mit zu dicker Winterbekleidung unterwegs zu sein.

Sicheres Anschnallen hat Priorität

Weder auf dem Fahrersitz noch im Kindersitz rechtfertigen Minusgrade das Tragen der Winterkluft während der Fahrt. Egal ob Daunenjacke oder Winteroverall – zu dicke Kleidung verhindert, dass der Sicherheitsgurt richtig anliegt. Hat der Körper zu viel Bewegungsspielraum, kann er im schlimmsten Fall unter dem Gurt hindurchrutschen. Letzterer ist nur dann ein Lebensretter, wenn er unterhalb des Bauchs gestrafft anliegt und nicht verrutschen kann. Im Kindersitz gilt: Um Verletzungen vorzubeugen, darf nur eine flache Hand zwischen Kind und Gurt passen.

Bewegungsfreiheit am Steuer ist Pflicht

Im Falle eines Unfalls mit Wintermontur ist mit einem zusätzlichen Bußgeld zu rechnen. Denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) hat der Fahrende dafür zu sorgen, dass seine Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Gefütterte Kleidung und besonders Handschuhe und Schals können den Schulterblick und adäquates Lenken erschweren, die Reaktionszeit verlängern und somit die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gefährden.

Frieren im Auto muss nicht sein

Frieren jedoch muss trotzdem niemand: Wenn keine Standheizung vorhanden ist und ein paar Minuten vergehen, bis das Auto warm wird, ist Kleidung aus Fleece eine gute Wahl. Sie ist dünn und hält trotzdem warm. Die kleinsten Mitfahrer freuen sich über eine vorgewärmte Kuscheldecke anstatt eines Skioveralls.

 

Original-Content von: ACE Auto Club Europa

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