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Geselle gratuliert KSV-Junioren zum Aufstieg in die Bundesliga


„Das ist ein großartiger Erfolg für den Verein und seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit sowie natürlich beste Werbung für unsere Sportstadt Kassel“, gratulierte Oberbürgermeister Christian Geselle den U19-Fußballern des KSV Hessen Kassel zum Aufstieg in die Junioren-Bundesliga.

Durch einen dramatischen Sieg in der Verlängerung gegen Elversberg hat sich der KSV Hessen erstmalig in der Vereinsgeschichte für die höchste Spielklasse dieser Altersklasse qualifiziert. In der kommenden Saison warten nun in der Süd/Südwest-Staffel Spitzenteams wie Bayern München oder der VfB Stuttgart auf die Kasseler „Junglöwen“.

 

Alle im Team haben in dieser coronabedingt schwierigen Saison an einem Strang gezogen, erklärte Geselle weiter. „Dabei ist ein besonderer Geist entstanden, den man auf dem Platz und besonders in den entscheidenden Momenten gespürt hat. Für den KSV-Nachwuchs ist das eine überragende Geschichte, mit ihren Ressourcen jetzt erstklassig spielen zu dürfen. Sie werden gute Botschafter unserer Stadt sein. Mein großer Respekt gilt den Jungs, dem Trainer- und Betreuerteam, den Vereinsverantwortlichen sowie all jenen, die diesen Erfolg ermöglicht haben“, würdigte der Oberbürgermeister.

 

Eine gute Jugend- und Nachwuchsarbeit bilde stets auch die Basis für spätere Erfolge im Erwachsenenbereich, sagte Geselle. Darum investiere die Stadt auch viel in die Ausbildung mit Kindern und Jugendlichen. Geselle: „Ohne ein sauberes Fundament wird jeder darauf aufgebaute Stein höchstens wackeln, aber nie zu einem ansehnlichen Gebäude.“ Dem KSV-Nachwuchs wünscht der Oberbürgermeister sportlich viel Erfolg in der Bundesliga, eine verletzungsfreie neue Saison und möglichst vielen Eigengewächsen den Sprung in die Seniorenmannschaften.

documenta-Stadt Kassel

 

 




Haie in der Nordsee: Wie gefährlich sind sie?


Die Nordsee ist im Sommer ein beliebtes Ziel für den Badeurlaub.

Viele Reisende fragen sich deswegen:

Gibt es dort auch Haie?

Und sind sie gefährlich?

Welche Haiarten in der Nordsee vorkommen, erfährst du im Video.

 





Digitaler Vortrag zur Geschichte des Frauenruderns in Kassel


“Das Wasserrührkränzchen – Über 100 Jahre Frauenrudern in Kassel“ lautet ein Vortrag, zu dem das Stadtmuseum am Mittwoch, 7. Juli, ab 18 Uhr einlädt.

Die Veranstaltung findet als Live-Stream via Internet statt

Der Rudersport hat in Kassel eine lange Tradition: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Rudervereine gegründet. Als 1913 der Casseler Frauen-Ruder-Verein entstand, war er damit der neunte seiner Art in Deutschland. Aus den nahezu revolutionären Anfängen – Rudern galt als eine untypische Sportart für Frauen – entwickelte sich allmählich ein Verein für alle. Trotz vieler Widerstände gelang es dem „Wasserrührkränzchen“ in über 100 Jahren Vereinsgeschichte, einen modernen Familien- und Freizeitsportverein aufzubauen.

Dr. Barbara Wagner vom Casseler Frauen-Ruder-Verein präsentiert die spannende Geschichte des Frauenruderns in Kassel.

 

Hier wird der Stream zu sehen sein:

 




Hessens Bevölkerung


https://www.statistikportal.de/de/karte-altersstruktur-der-bevoelkerung

In Hessen lebten am 31.12.2020 rund 6,29 Millionen Personen.

Davon hatten 5,23 Millionen (83,1 Prozent) die deutsche Nationalität,

1,06 Millionen Personen (16,9 Prozent) waren Nichtdeutsche.

Wie alt Hessens Bevölkerung in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten zum 31.12.2020 war,

erfahren Sie in unserer interaktiven Karte zur Altersstruktur für Hessen und ganz Deutschland.

Schauen Sie doch mal rein!

 

 





Tipp: So bleiben Sie beweglich und fit


Sich im Alltag mehr zu bewegen, ist gerade aktuell gar nicht so leicht. Was hilft: klein anfangen, dann kommt die Freude an der Bewegung meistens von allein

 

Bildrechte: Wort & Bild Verlag Fotograf: F1online_CaiaImage

(ots) Sportvereine, Schwimmbäder oder Fitnessstudios sind wegen Corona seit Monaten geschlossen. Viele Menschen vermissen das Training und den Kontakt zu vertrauten Mitstreitern. Dabei ist Bewegung so wichtig für unsere Gesundheit. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ gibt Tipps,wie man trotz aller Pandemie-Beschränkungen fit bleibt.

Besonders wichtig: Erst zum Check

Bewegung ist gesund – doch sollte man nicht gleich durchstarten, rät Prof. Herbert Löllgen, Kardiologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. Das heißt: Bevor Ältere und chronisch Kranke mit dem Training beginnen, sollten sie zunächst mit dem Hausarzt klären, wie viel Belastung richtig ist. Ideal ist eine Mischung aus Kraftsport und Ausdauertraining, also zum Beispiel ein Mix aus einem kleinen Hanteltraining und Walking.

Außerdem gilt: klein anfangen. Auch bei der Gartenarbeit oder dem Gang zu Fuß zum Supermarkt bewegt man sich, und jedes zusätzliche Plus an Aktivität fördert die Gesundheit. Auch gleichmäßiges Spazierengehen oder eine Fahrt mit dem Fahrrad oder E-Bike sind optimal für den Wiedereinstieg – alles Dinge, die auch in Corona-Zeiten leicht von zu Hause aus möglich sind.

Bewegungseinheiten fest einplanen

Wer sich mehr bewegen möchte, sollte sich aber nicht einfach allgemein vornehmen, jetzt aktiver zu werden. Sondern die Bewegungszeit fest in den Wochenablauf integrieren. Denn: Rituale helfen dabei, dass man am Ball bleibt. So kann es einfacher sein, die Bewegungseinheiten immer zur gleichen Tageszeit durchzuführen – oder genauso fest einzuplanen wie den Gang zum Friseur. Grundsätzlich gilt: Lieber langsam, dafür regelmäßig. Am Anfang kann es ausreichend sein, sich drei Mal in der Woche für zehn bis 15 Minuten moderat zu bewegen. Und mit der Zeit dann vielleicht etwas mehr. „Freude an der Bewegung kommt durch Bewegung“, macht Sportmediziner Löllgen Mut. Und mit der Zeit geht vielleicht mehr.

Weitere Tipps, wie man fit und aktiv wird, gibt die aktuelle Ausgabe des „Senioren Ratgebers“. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 06/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.senioren-ratgeber.de/ sowie auf Facebook.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

 





Laser-Blendung von Piloten eines Tiger-Kampfhubschraubers


(ots) Felsberg :Ermittlung von Tatverdächtigen und Durchsuchungsmaßnahmen nach Blendung von Piloten eines Kampfhubschraubers Tatzeit: Donnerstag, 30.01.2020, 18:30 Uhr

Nach Blendungen der Besatzung eines Tiger-Kampfhubschraubers mittels eines Lasers im Januar 2020 führten Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Festnahme von zwei männlichen Tatverdächtigen aus dem Bereich Felsberg-Rhünda. Tatmittel konnten sichergestellt werden.

Am Abend des 30.01.2020 kam es während eines Übungsfluges zu Laser-Blendungen gegenüber der Besatzung eines Tiger-Kampfhubschraubers des II. Kampfhubschrauberregiments 36 Fritzlar. Durch die Blendungen verlor die Besatzung zeitweise die Innen- und Außensicht, sodass es zu erheblichen Einschränkungen in deren Sichtfeld kam, wodurch eine nicht unerhebliche Gefahr während des Flugbetriebes hervorgerufen wurde. Der Ausgangspunkt des Angriffs konnte auf den Bereich der Ortschaft Felsberg-Rhünda eingegrenzt werden.

Im Rahmen der Ermittlungen richtete sich ein Tatverdacht gegen die beiden 22- und 34-jährigen Männer aus Felsberg. Aufgrund dessen erließ das Amtsgericht Kassel, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel, Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen. Bei den am Donnerstag durchgeführten Durchsuchungen fanden die Ermittler der Kriminalpolizei umfangreiche Beweismittel, insbesondere die beiden gesuchten Laser-Geräte. Die Beweismittel wurden sichergestellt. Die vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nunmehr wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung sowie des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr verantworten. Auch sind Regressforderungen seitens der Bundeswehr nicht auszuschließen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





Versuchtes Tötungsdelikt in Vellmar: Kripo richtet „AG Ahne“ ein und sucht weiter nach Zeugen


(ots) Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

Vellmar (Landkreis Kassel): Die Ermittlungen zu dem versuchten Tötungsdelikt in Vellmar laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Hintergründe der Tat, bei der ein Unbekannter am Freitagmorgen einem 56-Jährigen aus Vellmar auf dessen Firmengelände mit einem unbekannten Gegenstand schwerste Kopfverletzungen zufügte, sind derzeit noch unklar.

Das Opfer ist bislang noch nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen gehen momentan in alle Richtungen. Zur Aufklärung des versuchten Tötungsdelikts ist bei der Kasseler Kriminalpolizei heute die Arbeitsgruppe (AG) „Ahne“ eingerichtet worden. Die Ermittler der AG Ahne bitten weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Tat hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 7:30 Uhr am vergangenen Freitagmorgen auf dem Firmengelände an der Straßenecke Lange Wender / Zum Feldlager ereignet.

Der 56-Jährige, der dabei lebensgefährlich verletzt worden war, hatte noch selbst den Notruf gewählt. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen und intensivmedizinische Maßnahmen im Krankenhaus führten dazu, dass sein Zustand stabilisiert werden konnte. Die unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Der Tatort wurde anschließend zur Spurensicherung abgesperrt.

Die Ermittler der AG Ahne suchen nach Zeugen und haben dabei weiterhin folgende Fragen:

   - Wer hat am Freitagmorgen (25.06.21) im Bereich der Straßen Lange
     Wender / Zum Feldlager verdächtige Personen beobachtet?
   - Wer kann Angaben zur Fluchtrichtung des mutmaßlichen Täters 
     machen?
   - Wer kann Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben?

Zeugen melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

Polizeipräsidium Nordhessen






Landkreis Waldeck-Frankenberg – Polizei und Landkreis warnen vor Betrug mit elektronischem Impfnachweis und anderen Betrugsmaschen


(ots)Hessenweit wurden der Polizei und den Gesundheitsämtern einige Fälle bekannt, in denen Betrüger sich als Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes ausgegeben haben. Die Betrüger riefen überwiegend ältere Menschen an und erzählten, dass ein elektronischer Impfnachweis erstellt werden soll. Dazu benötigten sie angeblich die persönlichen Daten der angerufenen Senioren. In den Fällen, wo diese Daten auch herausgegeben wurden, gab es anschließend auch Abbuchungen von den Konten der Geschädigten.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurden bisher keine derartigen Fälle bekannt. Damit das auch so bleibt, weisen Polizei und Landkreis darauf hin, dass Geimpfte bezüglich des digitalen Impfnachweises in keinem Fall persönlich angerufen werden. Im Gegenteil – der Weg zum digitalen Impfpass ist folgender: Personen, die im Impfzentrum in Korbach oder über die mobilen Teams des Landkreises geimpft wurden, erhalten nach ihrer zweiten Impfung einen Brief vom Land Hessen, in dem ihnen ihr persönlicher QR-Code mitgeteilt wird. Diesen können sie mit dem Smartphone einscannen und in die Corona Warn-App oder die CovPass-App hochladen. Den digitalen Nachweis über den vollständigen Impfschutz können sie so digital mit sich führen und – wenn notwendig – auf dem Handy vorzeigen.

Persönliche Informationen oder gar Bankdaten sollten daher auf keinen Fall telefonisch herausgegeben werden. Wer Anrufe wie diese bekommt oder wem ähnliche Fälle bekannt sind, sollte dies daher unmittelbar der Polizei melden. Betrug und Datenmissbrauch soll so möglichst vorgebeugt werden.

In diesem Zusammenhang und auch, weil es in letzter Zeit wiederholt zu zahlreichen Betrugsversuchen zum Nachteil von älteren Menschen, zum Beispiel durch den sogenannten „Enkeltrick“ oder „falsche Polizeibeamte“ kam, gibt die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg folgende Hinweise, um sich vor Betrugsmaschen zu schützen:

Corona-Virus-Impfung („digitaler Impfpass“)

  • Sollten Sie im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Impfung beziehungsweise dem „digitalen Impfpass“ einen nicht verabredeten Besuch erhalten oder Zahlungsaufforderungen an Sie gestellt werden, verständigen Sie umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 110.
  • Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein, da im Zusammenhang mit Corona-Virus-Impfungen den Bürgerinnen und Bürgern keine Kosten entstehen.

Telefonanrufe

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie auf, sobald es zu Geldforderungen am Telefon kommt.
  • Geben Sie am Telefon keine privaten Daten und Informationen über finanzielle Verhältnisse weiter.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich nicht selbst mit Namen vorstellen.
  • Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie die 110.

Hausbesuche

  • Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung.
  • Lassen Sie sich von Amtspersonen den Ausweis zeigen und rückversichern Sie sich im Zweifel bei der entsprechenden Behörde.
  • Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Geld an der Haustür.
  • Wehren Sie sich energisch gegen aufdringliche Besucher, schließen Sie die Tür, werden sie laut und wählen Sie die 110.

E-Mail und Internet

  • Öffnen Sie keine Daten, Links oder Anhänge von unbekannten Adressaten.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten, insbesondere Bankdaten, weiter. Versenden Sie keine Kopien Ihrer Ausweise an unbekannte Personen. Diese könnten Ihre Identität missbrauchen.
  • Seien Sie misstrauisch bei Online-Shops, die als Zahlungsweise nur Vorauskasse oder Kreditkarte akzeptieren.
  • Gehen Sie nicht auf Geldforderungen von Internetbekanntschaften ein.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Haltungswechsel bei Aldi


Wie bekannt wurde, wollen Aldi Nord und Aldi Süd bis 2030 das Frischfleisch-Sortiment konsequent auf die höheren Tierwohl-Haltungsformen 3 und 4 umstellen. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Wir begrüßen ausdrücklich den Schritt, den Aldi Süd und Nord heute angekündigt haben. Aus unserer Sicht ist die derzeit geltende gesetzliche Grundlage zur Haltung von Tieren in der Landwirtschaft nicht ausreichend, um den Tierschutz in den Ställen sicherzustellen. Daher ist es nur konsequent, auf Fleisch aus konventioneller Haltung mit der Haltungsstufe 1 zu verzichten. Und dann ist es ebenso konsequent, direkt die nächste Stufe zu überspringen und das Sortiment an Frischfleisch auf die Stufen 3 und 4 umzustellen. Diese Ankündigung bringt auch für Landwirte Planungssicherheit, die jetzt vor Investitionen in den Stallbau stehen und mehr Tierwohl schaffen möchten. Hier ist Aldi dann auch in der Pflicht, höhere Standards mit entsprechenden Verträgen und Preisen zu flankieren.

Aldi zeigt der Politik, wohin die Reise gehen sollte. Das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes, dessen Einstiegsstufe mit der Stufe 3 des Handels und in der Premiumstufe mit Stufe 4 gekennzeichnet wird, hat diesen Weg bereits mit Markteintritt vor fast zehn Jahren geebnet.

Entscheidend wird jetzt sein, dass andere Handelsunternehmen diesem Schritt von Aldi folgen und die Politik alles tut, um die Transformation der Tierhaltung aktiv zu begleiten. Das wird die Hauptaufgabe einer neuen Bundesregierung sein: kein Zögern und kein Verschieben mehr, sondern machen. Und dann bleibt die Botschaft auch an die Verbraucher*innen, die noch Fleisch essen, zu den Produkten mit höheren Tierschutzstandards zu greifen.“

Deutscher Tierschutzbund e.V.





Wenn Kinder schlechte Esser sind


Wer seine Kleinen aktiv in die Essensplanung einbezieht und für Abwechslung sorgt, macht ihnen wieder Appetit

Baierbrunn (ots) Anstatt sich bei jeder Mahlzeit auf den Teller zu stürzen, stochern manche Kinder nur lustlos im Essen herum – und sind nach wenigen Häppchen bereits satt. Für Eltern oft ein Grund zur Sorge. Meistens handelt es sich aber um normale und vorübergehende Entwicklungsphasen, „Solange ein Kind wächst, zunimmt und es vom Kinderarzt als gesund eingeschätzt wird, brauchen sie sich keine Gedanken zu machen, sagt Prof. Dr. Berthold Koletzko, Leiter der Abteilung für Stoffwechsel und Ernährung im Dr. von Haunerschen Kinderspital am Klinikum der Universität München im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Kinder aktiv einbinden, aber nicht zwingen

Meistens können Eltern schon mit einfachen Mitteln ihren vermeintlich schlechten Essern wieder Lust aufs Essen machen: Nahrungsmittel, die Kindern nicht schmecken, bieten viele Eltern gar nicht mehr an. Ein Fehler, denn Kinder essen vor allem das, was sie kennen – der sogenannte Mere-Exposure-Effekt: Je häufiger wir etwas essen, desto positiver finden wir es. „Deshalb trotzdem immer wieder Gemüse oder Obst auf den Tisch stellen“, rät Prof. Koletzko.

Zwingen sollte man seine Kinder aber nicht, bestimmte Lebensmittel zu essen. Lieber eine gesunde Ernährung vorleben – und dabei ruhig schwärmen, wie gut es schmeckt. Helfen kann es auch, wenn man die Kleinen aktiv in die Ernährung einbezieht und gemeinsam Essenspläne erstellt. Manchmal reicht auch schon ein bisschen Abwechslung auf dem Teller. Denn Kinder, die lustlos essen, empfinden Mahlzeiten oft einfach als langweilig: Ein buntes Gemüsegesicht kann das ändern. Grundsätzlich gilt: Haben Eltern den Eindruck, dass etwas nicht stimmt, dass das Kind müde, blass und abgeschlagen wirkt, sollte man sofort einen Kinderarzt aufsuchen.

Weitere hilfreiche Tipps, wie lustlose Esser wieder zu Genießern werden, finden Sie in der aktuellen Ausgabe von „Baby und Familie“. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 06/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele relevante Gesundheits-News gibt es zudem unter https://www.baby-und-familie.de sowie auf Facebook und Instagram.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Behördennummer 115 gefragt wie nie


Die 115 ist in Kassel besonders beliebt: Rund 70 Prozent aller Anrufe im Servicecenter gingen im Jahr 2020 über die Behördennummer ein. Im bundesweiten Vergleich war der Anteil nur in Frankfurt und Kempten höher. In Kassel griffen 265.000 Menschen zum Telefon, um sich per Hotline über Angebote der Stadtverwaltung oder die Pandemie zu informieren.

„Gerade im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicecenters Beachtliches geleistet. Neben dem Alltagsgeschäft waren sie für die Bürgerinnen und Bürger unser Stadt bei Fragen rund um die Pandemie da. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken“, so Bürgermeisterin Ilona Friedrich. Aufgrund der durch die Pandemie schnell steigenden Anrufzahlen sei es zu Beginn auch zu längeren Wartezeiten gekommen. „Wir haben mittlerweile das Team vergrößert. Insgesamt arbeiten jetzt 54 Personen daran, die Fragen der Menschen zu beantworten. So können jetzt 90 Prozent aller 115-Anrufe direkt angenommen werden“, erläutert Friedrich weiter. Zudem seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut geschult und würden auf eine breite Wissensdatenbank zugreifen, so dass sie in 75 Prozent der Fälle sofort weiterhelfen können. In allen anderen Fällen wird das Anliegen an den Fachbereich weitergeleitet.

 

Corona auch bei 115 wichtiges Thema

Bei den Anrufen wird die ganze Bandbreite der Serviceleistungen der Stadtverwaltung thematisiert. Anfangs ging mit monatlich rund 300 Telefonaten über die 115 nur ein geringer Anteil des Gesamtvolumens bei der Behördennummer ein, mittlerweile sind es etwa. 23.000. Im vergangenem Jahr waren es 265.000 Anliegen, die beim Servicetelefon eingegangen sind. Damit erreichen mehr als 70 Prozent der Anrufe das Servicecenter Kassel über die Behördennummer 115.

Die meisten Anrufe betrafen 2020 Dienstleistungen des Bürgeramtes wie zum Beispiel Personalausweis, Führerschein oder die Zulassung von Kraftfahrzeugen. Aufgrund der Pandemie ist die Behördennummer 115 aber auch Ansprechpartner für Informationen rund um das Thema Corona gworden.

Die 115 ist mittlerweile flächendeckend in ganz Deutschland erreichbar. Wer diese Nummer wählt, erreicht überall das nächste Servicecenter, in Nordhessen also das in Kassel.

 

Hintergrund

Wenn die 115 ohne Vorwahl gewählt wird, erreichen die Anrufer immer das jeweilige örtlich zuständige Servicecenter. Das Servicecenter erteilt über verschiedene Hotlines Auskünfte zu allen Bereichen der Stadtverwaltung und auch der Kooperationspartner (Volkshochschule Region Kassel, Die Stadtreiniger, Landeswohlfahrtsverband Hessen, Kommunalverwaltungen in Baunatal, Niestetal und Herborn). Als Teil des 115-Verbundes werden auch Auskünfte zu allen anderen teilnehmenden Behörden erteilt, unabhängig davon, ob eine Kommune, eine Landes- oder Bundesbehörde zuständig ist. Wenn eine Frage nicht beantwortet werden kann, wird das Anliegen an den zuständigen Bereich weitergeleitet, der dann direkt Kontakt zum Anrufer aufnimmt. Das Servicecenter Kassel erreicht man telefonisch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Zudem finden sich die Themen und Serviceleistungen auch auf www.kassel.de.

documenta-Stadt Kassel

 




SPD-Innenexpertin Vogt dringt auf Reisekosten-Übernahme für afghanische Ortskräfte


Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag: 28. Juni 2021)

Die SPD-Innenexpertin Ute Vogt dringt auf eine Übernahme der Reisekosten afghanischer Helfer deutscher Institutionen, die zum Schutz vor den Taliban in die Bundesrepublik ausreisen. Sie würde es begrüßen, wenn diese Kosten übernommen werden, zumal es „ja nicht um so wahnsinnig viele Menschen” gehe, sagte die innenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion in einem Gespräch mit der Wochenzeitung „Das Parlament”. Deren Flug zu finanzieren, würde Deutschland nicht überfordern „und wäre auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Arbeit, die da für uns geleistet worden ist”.

Vogt begrüßte zugleich, dass Afghanen, die ab 2013 für staatliche deutsche Einrichtungen gearbeitet haben, in Deutschland Schutz finden können, und nicht nur kommen kann, wer in den vergangenen zwei Jahren etwa für die Bundeswehr tätig war. Man sei sehr zufrieden in der SPD-Fraktion, dass es jetzt zu dieser Entscheidung gekommen ist, sagte sie. Es sei  ja schon ein erleichtertes Verfahren vereinbart gewesen, doch habe man nun „den richtigen Durchbruch, dass wir sagen können: Wer für uns gearbeitet hat, darf deswegen nicht an Leib und Leben bedroht werden“. Die afghanischen Ortskräfte hätten „für uns und mit uns gearbeitet, und deshalb haben wir eine ganz große Fürsorgepflicht“, die nicht mit dem Abzug aus dem Land ende.

Das Interview im Wortlaut:

Frau Vogt, das Kabinett hat sich darauf verständigt, dass Afghanen, die ab 2013 für staatliche deutsche Einrichtungen gearbeitet haben, in Deutschland Schutz vor den Taliban finden können. Auch die Innenministerkonferenz ist davon abgerückt, nur kommen zu lassen, wer in den vergangenen zwei Jahren etwa für die Bundeswehr gearbeitet hat. Eine überfällige Entscheidung?
Ja. Wir sind sehr zufrieden und froh in der SPD-Fraktion, dass es jetzt zu dieser Entscheidung gekommen ist. Wir hatten immer in kleinen Schritten Verbesserungen erreicht; es war ja schon ein erleichtertes Verfahren vereinbart gewesen. Aber jetzt haben wir tatsächlich den richtigen Durchbruch, dass wir sagen können: Wer für uns gearbeitet hat, darf deswegen nicht an Leib und Leben bedroht werden. Die haben für uns und mit uns gearbeitet, und deshalb haben wir eine ganz große Fürsorgepflicht, die eben nicht endet, wenn wir aus Afghanistan abziehen.

Vorher hatte etwa das Innenministerium argumentiert, dass die individuelle Gefährdung einer Ortskraft in zeitlichem Zusammenhang mit dem Beschäftigungsverhältnis stehen müsse und sich die Bundesregierung bereits vor langem für eine Frist von zwei Jahren ausgesprochen hat. Können Sie das nachvollziehen?
Wenn man überlegt, wann sich so eine Gefahr äußert, ist bei „normalen“ Verhältnissen schon davon auszugehen, dass nach zwei Jahren klar sein müsste, ob jemand bedroht ist oder nicht. Aber wenn die westlichen Kräfte jetzt abziehen, ist für diese Menschen ja keinerlei Schutz mehr vorhanden, und wir haben eben festgestellt, dass die Taliban dazu übergehen, dass für sie alle als Verräter gelten, die auch nur ein paar Tage mit deutschen Behörden zusammengearbeitet haben. So lange wir noch vor Ort waren, war die Gefährdungslage eine andere als jetzt. Mit dem Truppenabzug ist die Gefahr sehr groß, dass die Taliban Listen von Menschen sozusagen abarbeiten, die in irgendeiner Form mit uns zusammengearbeitet haben. Deshalb bin ich sehr erleichtert, dass es jetzt eine Regelung gibt, die über die zwei Jahre hinausgeht.

Andere Entsenderstaaten fanden da schneller zu großzügigeren Lösungen…
Ja. Bei uns ist es häufig so, dass in der Union erstmal einige Abwehrreflexe greifen, sobald es um das Thema Zuwanderung geht. Die haben wir aber Gott sei Dank jetzt überwunden. In diesem speziellen Fall geht es ja auch um Menschen, die oft schon sehr gut mit Deutschland vertraut sind, weil sie ja intensiv mit deutschen Kräften zusammengearbeitet haben. Die wissen schon sehr gut, was auf sie zukommt, kennen oft auch die deutsche Sprache, zumal es sich in vielen Fällen um Dolmetscher handelt.

Der Abzug der westlichen Truppen soll bis zum 11. September abgeschlossen sein; die Ortskräfte müssen jetzt schnell in Sicherheit. Geht das rechtzeitig?
Wir haben ja ein einfaches Verfahren, mit Ansprechpartnern vor Ort. Wichtige Dinge wie die Sicherheitsüberprüfung, die das Verfahren oft verzögern können, werden nun in Deutschland vorgenommen. Wir haben also schon dafür gesorgt, dass es schneller geht. Ich finde, man kann auf die Sicherheitsüberprüfungen nicht verzichten; die sind auch im Sinne unserer eigenen Sicherheit notwendig. Aber manche Verfahren werden nun einfach in Deutschland abgewickelt, um das Ganze zu beschleunigen. Auch haben wir ja heute schon einige Ortskräfte aufgenommen, und mehr als 380 haben bereits eine Zusage bekommen.

Neu ist auch, dass die ehemaligen Helfer nun alle ihre ledigen Kinder mitbringen dürfen, nicht nur die minderjährigen. Ein gutes Signal?
Dass auch erwachsene Kinder mitkommen können, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wenn ihre Eltern bei den deutschen Truppen gearbeitet haben, endet die Gefährdung ja nicht mit der Volljährigkeit.

Für „Zweitfrauen“ gilt die Regelung aber nicht. Sind die weniger gefährdet?
Das ist ein Problem, weil das mit unserem Recht in Konflikt kommt. Wir haben ja erst vor wenigen Jahren festgelegt, dass sich in Deutschland auch an unsere Regelungen in Bezug der Eheschließung halten muss, wer hier leben will. Die betroffenen Frauen müssten daher wohl selbst noch einmal ihre Gefährdung nachweisen und können sich auf dem normalen Weg um eine Einreise und ein Aufenthaltsrecht in Deutschland bemühen, aber in dem beschleunigten Verfahren wäre das schwierig.

MdB Ute Vogt Von Foto: Gerd Seidel, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35413171

Ortskräfte, die vor 2013 etwa für die Bundeswehr haben, werden in der jetzt vorgesehenen Regelung nicht erfasst. Sind da alle Gefährdeten schon in Deutschland?
Da haben zumindest viele schon die Möglichkeit genutzt. Deren Tätigkeit für uns liegt jetzt mehr als sieben Jahre zurück – da kann man schon davon ausgehen, dass diejenigen, die deswegen Probleme bekommen haben, schon die Chance hatten, nach Deutschland zu kommen. Und die Lage ist ja wohl auch je nach Region unterschiedlich, und es kommt auch darauf an, wo jemand lebt und wie er dort verankert ist. Wir haben ja zudem auch vorher schon Leute aufgenommen; das waren dann aber immer Einzelaufnahmen.

Noch offen ist die Finanzierung der Reise nach Deutschland. Bisher müssen die Ortskräfte den Flug selbst bezahlen – wer das nicht kann, hat Pech gehabt?
Wir würden es begrüßen, wenn diese Kosten übernommen werden – zumal es ja nicht um so wahnsinnig viele Menschen geht. Deren Flug zu finanzieren, würde uns nicht überfordern und wäre auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Arbeit, die da für uns geleistet worden ist.

Von welcher Größenordnung reden wir, also neben den rund 400 bereits für die Ausreise erfassten Helfern und ihren Familien? Geschätzt werden wohl etwa 350 weitere Ortskräfte eine Einreiseerlaubnis erhalten können; wie viele werden das dann mit Ehefrau und Kindern?
1.500 etwa, rechnen wir.

Der Bundestag hat vergangene Woche einen Grünen-Antrag abgelehnt, ein „Gruppenverfahren“ für die Aufnahme afghanischer Ortskräfte einzuführen, weil der Nachweis einer konkreten individuellen Bedrohung eine unzumutbare Hürde darstelle. Ist das falsch?
Wir haben mit dem vereinfachten Verfahren schon die Möglichkeit geschaffen, dass viele kommen können. Gegen das Gruppenverfahren haben wir uns entschieden, weil wir keine massenhafte Abwanderung gut qualifizierter Leute wollen. Schließlich gibt es in Afghanistan nicht nur die Taliban. Jetzt zu sagen, dass wir einfach alle gut Ausgebildeten mitnehmen, wäre nicht fair gegenüber der jetzigen, legal gewählten Regierung. Die sagt genauso wie das Parlament und die Zivilgesellschaft dort, dass sie ein Problem haben, wenn alle Hochqualifizierten abwandern. Das war einer der Gründe, warum wir diese pauschalen Aufnahmezusagen nicht gemacht haben.

Seit 2013, dem Start des Ortskräfteverfahrens, sind darüber etwa 3.400 Menschen nach Deutschland gekommen. Die erhielten nur eine befristete Aufenthaltserlaubnis. Kann das so bleiben?
Dass wir derzeit Menschen aufnehmen, weil sie gefährdet sind, spricht dafür, dass wir nicht diejenigen zurückschicken, die bereits hier sind, weil sie gefährdet waren. Es ist ein normales Verfahren, zu überprüfen, ob sich die Lage im Land stabilisiert. Eine Rückkehr wäre aber nur möglich, wenn die Taliban in Afghanistan keine entscheidende Rolle mehr spielen. Das sehe ich leider im Moment noch nicht. Und: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit für die Menschen, nach fünf Jahren ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erhalten.

Deutscher Bundestag





Windows 10 Bildschirmfotos-Ordner | Kostenlose PC Screenshot-Software


Fragen Sie sich, wo Screenshots in Windows 10 gespeichert werden? Überprüfen Sie den Windows 10 Screenshot-Ordner, um Ihre Screenshots zu finden. Wenn Sie den Screenshot-Ordner nicht finden können, sehen Sie, wie Sie den Screenshot-Ordner wiederherstellen und Ihre Screenshots in Windows 10 abrufen können.

Außerdem erfahren Sie, wie Sie einen Screenshot auf einem Windows 10-PC erstellen können, und einige der besten kostenlosen Screenshot-Programme sind in diesem Beitrag ebenfalls als Referenz aufgelistet.

Windows 10 Bildschirmfotos-Ordner – Wo werden Bildschirmfotos gespeichert?

Wo Windows 10 Bildschirmfotos gespeichert werden, hängt davon ab, wie Sie einen Screenshot auf einem Windows 10 PC erstellen.

Standardmäßig werden Ihre Screenshots im Ordner Windows 10 Bildschirmfotos gespeichert, wenn Sie die Tastenkombination Windows + Print Screen drücken, um einen Screenshot auf einem Windows 10 PC zu machen. Sie können Ihre Screenshots unter Dieser PC -> Bilder -> Ordner Bildschirmfotos finden. Wenn Sie auf diese Weise einen Screenshot unter Windows 10 aufnehmen, ist dies der Speicherort des Bildschirmfotos.

Wenn Sie möchten, können Sie den Standardspeicherort Ihrer Screenshots in Windows 10 ändern.

So ändern Sie den Speicherort von Bildschirmfotos in Windows 10:

  1. Öffnen Sie den Datei-Explorer in Windows 10 und öffnen Sie den Speicherort, an dem Sie die Screenshots speichern möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren Bereich und erstellen Sie einen Ordner mit dem Namen „Bildschirmfotos“.
  2. Gehen Sie dann zu Dieser PC -> Bilder -> Bildschirmfotos. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Bildschirmfotos und wählen Sie Eigenschaften.
  3. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften von Bildschirmfotos auf Pfad. Hier sehen Sie den Standardspeicherort des Windows 10-Ordners Bildschirmfotos.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verschieben, suchen und wählen Sie den neuen Bildschirmfotos-Ordner, den Sie in Schritt 1 erstellt haben. Klicken Sie auf Ordner auswählen, um den Pfad für Ihre Screenshots zu ändern.

Speicherort von Bildschirmfotos ändern

Danach werden die Screenshots, die Sie mit der Methode Windows + Print Screen erstellen, am neuen Speicherort gespeichert.

So setzen Sie den Speicherort von Bildschirmfotos in Windows 10 zurück:

Wenn Sie den Standardspeicherort für Ihren Windows 10-Screenshots-Ordner wiederherstellen möchten, können Sie zu Dieser PC -> Bilder gehen, mit der rechten Maustaste auf den Ordner Bildschirmfotos klicken und Eigenschaften wählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Wiederherstellen, um den Speicherort der Screenshots auf den Standardordner zu ändern.

So findet man Screenshots unter Windows 10 – Screenshot-Ordner nicht finden können beheben

Wenn Sie feststellen, dass Windows 10-Screenshots nicht im Ordner Bilder gespeichert werden, könnte das daran liegen, dass Sie die Methode Windows + Print Screen nicht verwendet haben, um den Screenshot auf dem Windows 10-PC aufzunehmen.

Sie haben viele Möglichkeiten, ein Bildschirmfoto in Windows 10 zu machen.

So stellen Sie den Screenshot-Ordner in Windows 10 wieder her:

Wenn der Screenshot Ordner in Windows 10 fehlt und Sie den Screenshot Ordner auf Ihrem Windows 10-Computer nicht finden können, können Sie auch ein kostenloses Dateiwiederherstellungsprogramm verwenden, um zu sehen, ob es Ihnen helfen kann, den Screenshot Ordner wiederherzustellen.

MiniTool Power Data Recovery ist die beste kostenlose Datenrettungssoftware für Windows 10 Computer, die von MiniTool Software entwickelt wurde.

Sie können MiniTool Power Data Recovery verwenden, um alle gelöschten oder verlorenen Dateien, Ordner, Fotos und andere Dateien von Windows 10 PC oder Laptop wiederherzustellen. Außerdem können Sie mit diesem Programm auch ganz einfach Daten von USB-Sticks, Speicherkarten, externen Festplatten, SSDs usw. wiederherstellen.

Laden Sie das 100% sichere MiniTool Power Data Recovery herunter. Installieren Sie es auf Ihrem Windows-Computer und schauen Sie sich an, wie Sie damit den fehlenden Windows 10 Bildschirmfotos Ordner wiederherstellen können.

  1. Starten Sie MiniTool Power Data Recovery. Klicken Sie auf Dieser PC und dann auf Laufwerk C. Wenn sich der Screenshot-Ordner auf einer anderen Festplatte befindet, können Sie dieses Laufwerk auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Scannen.
  2. Nach dem Scanvorgang können Sie das Scanergebnis überprüfen, um den Screenshot-Ordner zu finden, ihn anzukreuzen und auf die Schaltfläche Speichern zu klicken, damit der wiederhergestellte Ordner an einem neuen Ort gespeichert werden kann.

MiniTool Power Data Recovery

Wie man ein Bildschirmfoto in Windows 10 macht – Top 6 kostenlose Screenshot-Software für PC

Abgesehen von der Verwendung von Windows + Print Screen, Print Screen, Windows + Umschalt + S, diese drei Windows eingebauten Methoden, um einen Screenshot auf Windows 10 PC zu machen, können Sie auch einige andere beste kostenlose Screenshot-Software verwenden, um Screenshots auf Windows 10 aufzunehmen.

1. Spielleiste

Mit einer weiteren in Windows 10 eingebauten kostenlosen Screenshot-Software & Bildschirm-Recorder-Tool können Sie Screenshots aufnehmen oder Bildschirm und Audio auf Windows 10 aufzeichnen.

Die Xbox Game Bar wurde ursprünglich für Windows-Benutzer entwickelt, um Gameplay auf dem PC aufzuzeichnen. Sie können jedoch die Spielleiste unter Windows aktivieren und sie auch verwenden, um einen Screenshot auf einem Windows 10 PC zu machen.

Um sie zu aktivieren, können Sie Windows + I drücken, auf Spielen -> Spielleiste klicken und die Option „Spielleiste zum Aufzeichnen von Spielclips und Screenshots sowie zum Übertragen verwenden“ einschalten. Dann können Sie Windows + G drücken, um die Spieleleiste zu öffnen, und die Tastenkombination Windows + Alt + Print Screen drücken, um einen Screenshot auf dem PC zu machen.

2. Snagit

Snagit ist eine der beliebtesten Bildschirmaufnahme- und Aufnahmesoftware, mit der Sie Ihren Bildschirm mit Screenshots und Videos aufnehmen können. Sie können damit ganz einfach einen Screenshot machen und Ihr Bildschirmfoto bearbeiten. Damit können Sie leicht Ihren gesamten Desktop, einen Bereich, ein Fenster oder einen scrollenden Bildschirm aufnehmen.

3. Lightshot

Lightshot ist eine kostenlose Top-Screenshot-Software für PC und Mac. Es ermöglicht Ihnen, einen beliebigen Bereich auf Ihrem Desktop auszuwählen und einen Screenshot zu machen. Es verfügt über eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche und bietet einen Screenshot-Editor, mit dem Sie Bildschirmfotos sofort bearbeiten können.

Fazit

Dieser Beitrag stellt den Windows 10 Bildschrimfotos-Ordner vor, wie man Screenshots auf Windows 10 findet, wie man einen Screenshot auf Windows 10 PC macht und einige beste kostenlose Screenshot-Software für Ihre Referenz. Ich hoffe, es hilft Ihnen.

Wenn Sie sich für die Firma MiniTool Software und ihre Produkte interessieren, können Sie de.minitool.com besuchen. Haben Sie Probleme mit der Verwendung von MiniTool Software Produkten? Sie können support@minitool.com kontaktieren.

(FAQ) Windows 10 Bildschirmfotos Ordner

Wo werden Screenshots gespeichert?

Wohin werden Bildschirmfotos gespeichert? Wenn Sie den Bildschirm Ihres Windows 10-Computers, Android- oder iOS-Smartphones oder -Tablets mit den integrierten Tools aufnehmen, sollten die Screenshots automatisch im Ordner Bildschirmfotos auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Sie können die Details in diesem Beitrag überprüfen, um Ihre Screenshots in Windows 10 zu finden.

Wo werden F12-Screenshots gespeichert?Sie können die F12-Taste verwenden, um die Screenshots von Steam-Spielen aufzunehmen und in einem Ordner auf Ihrem Computer zu speichern. Die Screenshots jedes Steam-Spiels werden in einem eigenen Ordner gespeichert. Sie können in der Steam-App auf das Menü Ansicht klicken und Screenshots auswählen, um die Screenshots zu finden.

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MiniTool® Software Ltd. ist ein professionelles Software-Entwicklungsunternehmen und stellt den Kunden komplette Business-Softwarelösungen zur Verfügung. Die Bereiche fassen Datenwiederherstellung, Datenträgerverwaltung, Datensicherheit und den bei den Leuten aus aller Welt immer beliebteren YouTube-Downloader sowie Videos-Bearbeiter. Bis heute haben unsere Anwendungen weltweit schon über 40 Millionen Downloads erreicht. Unsere Innovationstechnologie und ausgebildeten Mitarbeiter machen ihre Beiträge für Ihre Datensicherheit und -integrität.





Ihr Sachverstand ist gefragt


Landwirtinnen und Landwirte können sich noch bis zum 31. August für das Amt der Ortslandwirtin oder des Ortslandwirts bewerben

Landkreis Kassel. Für die Ortslandwirtinnen und Ortslandwirte des Landkreises Kassel endet im Dezember 2021 die ‎Amtszeit. Darauf weisen der ‎für Landwirtschaft zuständige Dezernent, Vizelandrat Andreas Siebert, und der Vorsitzende des Gebietsagrarausschusses Reinhard Rudolph hin.

Der Sachverstand der Ortslandwirtinnen und Ortslandwirte ist sehr gefragt. Sie wirken insbesondere in Angelegenheiten der Agrar- und Marktstruktur, der Landschaftspflege und des Grundstücksverkehrs durch Beratung, Stellungnahme sowie Erteilung von Auskünften mit. Sie fungieren somit als wichtige Ansprechpartner des landwirtschaftlichen Berufsstandes.

Siebert appelliert daher an interessierte Landwirtinnen und Landwirte, sich für das ‎Amt zur Verfügung zu stellen. „Wir brauchen den örtlichen und landwirtschaftlichen Sachverstand, der auch in ‎die Entscheidungen der Agrarverwaltung einfließt und so zu einer konstruktiven ‎Zusammenarbeit beiträgt“, so der Vizelandrat.

Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbungen für das Amt der Ortslandwirtin oder des Ortslandwirts bzw. als Stellvertretung bis zum 31. August 2021 bei der Geschäftsstelle des Gebietsagrarausschusses unter folgender Anschrift einzureichen: Landkreis Kassel, Der Kreisausschuss, Fachbereich Landwirtschaft, Gebietsagrarausschuss, Manteuffel-Anlage 5, 34369 Hofgeismar

Die Voraussetzungen für eine Bewerbung sind die deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit, Vollendung des 18. Lebensjahres, ein seit mindestens drei Monaten ununterbrochen bestehender Wohnsitz in Hessen sowie eine Tätigkeit als Betriebsinhaber/in, als Arbeitnehmer/in oder mit dem überwiegenden Teil seiner oder ihrer Arbeitskraft mithelfende(r) Familienangehörige(r) in einem landwirtschaftlichen Betrieb ab 8 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche (spezielle Regelungen bei Sonderkulturen).

Selbstverständlich sind auch Menschen mit Behinderungen aufgerufen, sich für die Funktion der Ortslandwirtin oder des Ortslandwirts zu bewerben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Martina Stowitz-Lohne unter Tel.: 0561/1003 2421 oder E-Mail: martina-stowitz-lohne@landkreiskassel.de).





Einsturz eines 12-stöckigen Wohnhauses in Miami: Wie sicher sind Hochhäuser in Deutschland?


Düsseldorf. Die Ingenieurkammer-Bau NRW blickt bestürzt auf den Einsturz eines 12-stöckigen Wohnhauses in Miami und gedenkt der Opfer, deren Zahl zur Stunde noch ungeklärt ist. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Standsicherheit vergleichbarer Wohnhäuser in Deutschland. Hierzu Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Ingenieurkammer-Bau NRW: „Bei einer gewissenhaften Planung und überwachten Ausführung des Bauwerks ist der Einsturz eines solchen Gebäudes in Deutschland nicht vorstellbar. Gerade in der Planung bietet das in Deutschland praktizierte Vier-Augen-Prinzip große Sicherheit.“

Das Vier-Augen-Prinzip besagt, dass ein Ingenieur die Tragwerksplanung erstellt und ein zweiter, institutionell unabhängiger Ingenieur diese Planung auf Schwachstellen und Fehler prüft. Dr.-Ing. Heinrich Bökamp: „Wichtig ist dann, dass die Planung auch korrekt und adäquat ausgeführt und diese Ausführung entsprechend engmaschig überwacht wird. Eine Vielzahl an der Ausführung beteiligter Subunternehmer macht diese Überwachung nicht immer leicht. Aber eine plangemäße Ausführung ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor, insbesondere auch für die Standsicherheit von Hochhäusern.“ Bei den Bemessungsverfahren für diese Gebäude werde stets ein Sicherheitsfaktor von 1,35 für die Eigenlasten und von 1,5 für die Verkehrslasten berücksichtigt. Die Standsicherheit von Hochhäusern in Deutschland in Erdbebenzonen oder in Gebieten mit hoher Windlast werde durch ergänzende Nachweise abgesichert.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Ingenieurkammer-Bau NRW: „Bleiben Mängel unentdeckt, könnte dies bei Hochhäusern tatsächlich verheerende Folgen haben. Denn wir haben es bei dieser Gebäudeart selten mit einem angekündigten Versagen, beispielsweise durch Rissbildung zu tun. Vielmehr führt ein sogenanntes unangekündigtes Versagen ohne größere Warnzeichen in die Katastrophe. Deshalb gilt: Gewissenhafte Planung und überwachte Bauausführung verhindern in Deutschland vergleichbare Katastrophen.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp IK-Bau NRW/Samuel Becker

Das erste Risiko bei der Planung und Errichtung eines Hochhauses sei der Baugrund. Hier müsse die Frage gewissenhaft beantwortet werden, was der Baugrund tragen kann, damit man nicht sprichwörtlich auf „Sand baut“. Zudem verfüge ein Hochhaus anders als kleinere Gebäude über eine Vielzahl sensibler Stellen mit hoher Beanspruchung. Dr.-Ing. Heinrich Bökamp: „Deshalb darf es bei einem Hochhaus an keiner Stelle zu einem Materialversagen kommen. Ansonsten kommt aufgrund der großen Lasten schnell eine Kettenreaktion in Gang, die das gesamte Tragwerk in Mitleidenschaft zieht.“

Betreiber und Eigentümer einer Immobilie seien gut beraten, den Zustand ihrer Immobilie regelmäßig zu prüfen. Leider gebe es dazu keine gesetzliche Verpflichtung in Deutschland. Allerdings werde der Eigentümer durch Verkehrssicherungspflichten im Falle eines Falles zur Rechenschaft gezogen, wenn ein Unglück durch regelmäßige Kontrollen vermeidbar gewesen wäre. Kleinere, insbesondere Haarrisse seien aber in der Regel ungefährlich. Bei größeren Rissen sollte man den Eigentümer informieren und ein Tragwerksplaner zur Begutachtung herangezogen werden. Man beobachtet dann zuerst, ob ein Riss sich verändert und vergrößert. Grundsätzlich ist aber nicht jeder Riss ein Risiko.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp: „Gute Planung und gute Ausführung bleiben die wichtigsten Mittel zur Prävention von Unglücken. Insbesondere, weil Hochhäuser auf feingliedrigen Tragwerken lasten, die im Unglücksfall zu einem Versagen ohne Vorankündigung neigen.“ // Ingenieurkammer-Bau NRW





Punkteteilung zwischen Stuttgart und Melsungen im Saisonfinale


Die MT Melsungen bringt vom letzten Saisonspiel der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga einen Auswärtspunkt mit nach Hause. Nach einer 13:12-Halbzeitführung von Gastgeber TVB Stuttgart trennten sich die beiden Teams am Ende 26:26 unentschieden. Wenn es nach dem Spielverlauf geht, bei dem sich die Nordhessen im ersten Durchgang zwar eine neunminütige Torflaute leisteten, ansonsten aber weitestgehend tonangebend waren, ist es aus deren Sicht  ein verlorener Punkt. Ihre auffälligsten Akteure vor 250 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche Arena waren Torhüter Nebojsa Simic mit 16 Paraden und der 10-fache Torschütze Lasse Mikkelsen. Bei den Hausherren überzeugte ebenfalls der Mann im Tor, Johannes Bitter, mit 13 Paraden, und Viggo Kristjanssson mit 9 Treffern. Nach dieser Punkteteilung schließt Melsungen die Saison 2020/22 mit Tabellenlatz 8 ab. Die Glückwünsche gehen an den alten und neuen Deutschen Meister THW Kiel, der sich mit einem Remis bei den Rhein-Neckar Löwen den 22. Titel der Vereinsgeschichte sicherte.

Die MT Melsungen, die auf ihren angeschlagenen Kapitän und Abwehrchef Finn Lemke verzichten musste, kam gut aus den Startlöchern. Den ersten Angriff des Spiels nutzte Lasse Mikkelsen, 3 Minuten später ließ Michael Allendorf das 0:2 Folgen. In der sechsten Spielminute brach Adam Lönn dann auch für die Hausherren das Eis und erzielte aus dem Rückraum den ersten Stuttgarter Treffer.

Beide Mannschaften agierten in einer 6:0-Abwehrformation, wobei die der Nordhessen etwas effektiver funktionierte. Die Stuttgarter fanden bisweilen dagegen keine Lösung und so blieb Melsungen in der ersten Viertelstunde mit zwei, drei Toren in der Vorhand (2:5, 3:6, 4:6).

Zwischenzeitlich hatte TVB-Coach Jürgen Schweikardt eine Auszeit genommen und anschließend Kai Häfners Bruder Max auf die Spielmacherposition beordert. Der brachte etwas mehr Schwung in die Offensive der Blau-Weißen und das machte sich bezahlt. Max Häfner selbst, danach Viggo Kristjansson und dann Alexander Schulze von der Siebenmeterlinie sorgten mit ihren Toren für den ersten Gleichstand in diesem Spiel (6:6).

Stuttgarter hatte sich damit zusehends mehr Selbstbewusstsein erarbeitet, während Melsungen zuvor zwei Angriffe nicht zu Torerfolgen nutzen konnte. Und so setzten die Hausherren ihren Lauf mit zwei weiteren Treffern bis zum 8:6 (20.) fort. Insgesamt sollten knapp neun Minuten vergehen, ehe Julius Kühn die Torblockade der MT mit seinem Treffer zum 8:7 löste. Und hätte bis dahin Nebojsa Simic nicht zweimal glänzend pariert, wäre der Rückstand deutlicher gewesen.

Liefen diese ersten 20 Minuten noch relativ torarm ab, so kamen die 250 Zuschauer in der Porsche Arena in den letzten 10 Minuten dieser ersten Halbzeit dann schon in wesentlich kürzeren Intervallen auf ihre Kosten. Denn die beiden Kontrahenten lieferte sich nun einen offenen Schlagabtausch, bei dem auf Seiten der Hausherren Adam Lönn, Alexander Schulze und Viggo Kristjansson zu den gefährlichsten Angreifern avancierten.

Für die Nordhessen zeichneten sich unterdessen die eingewechselten Domagoj Pavlovic, Marino Maric und Stefan Salger, sowie Michael Allendorf als Schützen zum 12:12 aus. Letztgenannter übrigens nach tollem Anspiel von Ole Pregler, der die Regieposition des für zwei Strafminuten auf die Bank beorderten Domagoj Pavlovic übernommen hatte. Viggo Kristjansson war es in den verbleibenden 15 Sekunden vorbehalten, mit einem verdeckten Unterarmwurf den 13:12-Halbzeitstand herzustellen.

Dass die MT dem nicht länger hinterherlaufen wollte, zeigte sie vom Start weg in die zweite Spielhälfte. Der gut aufgelegte Lasse Mikkelsen von der Siebenmeterlinie und aus dem Rückraum, dazwischen eine Parade von Nebojsa Simic gegen Max Häfner und dann Tobias Reichmann von Außen: nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff war das Bild aus Sicht der Nordhessen bis zum 13:15 wieder gerade gerückt. Und das auch, weil die Abwehr wieder sicherer stand als zuletzt in Durchgang eins.  So lief es wunschgemäß weiter bis zum 14:17 (36.).

Aber Stuttgart kämpfte sich wieder heran. Viggo Kristjansson gab seinen Farben mit drei Toren in Folge binnen fünf Minuten die Hoffnung zurück (17:17, 41). Zuvor war Lasse Mikkelsen mit einem Strafwurf am gut disponierten Johannes Bitter gescheitert. Dessen Gegenüber Nebojsa Simic glänzte danach sogar mit einer Doppelparade – ebenfalls bei einem Strafwurf (Alexander Schulze) – und auch noch bei dessen Nachwurf. 

Die starken Signale des MT-Keepers hatten seinen Vorderleute offenbar verstanden und zündeten den Tor-Turbo. Lasse Mikkelsen, Julius Kühn, Kai Häfner und Tobias Reichmann schafften es innerhalb von nur drei Minuten, wieder einen ansehnlichen Vier-Tore-Vorsprung herauszuwerfen (17:21, 43.).  Woraufhin Stuttgart eine Auszeit nahm. Die führte zwar kurzzeitig zum Erfolg, der TVB pirschte sich auf 19:21, bzw. 20:22 (46.) heran, aber Kai Häfner und zweimal Lasse Mikkelsen sorgten schnell für den vorherigen Abstand von Plus Vier (20:24, 48. und 21:25, 50.) und damit für ein vermeintlich schönes Polster für die Schlussphase der Partie.

Stuttgart nahm erneut ein Timeout und Jürgen Schweikardt befahl seinen Schützlingen Tempohandball. Die nahmen die Worte ihres Trainers an und gaben Gas. Zunächst Viggo Kristjansson von der Strafwurflinie und dann der frisch eingewechselte Patrick Zieker von Linksaußen (23:25, 55.) Und das trotz einer erfolgreicher Abwehraktion von Felix Danner und einer weiteren Parade von Nebojsa Simic. Das Pech der MT lag in diesem Moment im Angriff, wo Kai Häfner ein Fehlpass unterlief und Julius Kühn ein Fehlwurf. Das bestraften die Hausherren jeweils im Gegenzug.

Wie gut, dass Lasse Mikkelsen dann auf 23:26 stellte und damit zweieinhalb Minuten vor Schluss eine erfolgversprechende Crunchtime einleitete. Die jedoch von Viggo Kristjansson mit dem 24:26 fortgesetzt wurde. Und wieder waren es dann Kleinigkeiten, die das Spiel fast noch zugunsten der Stuttgarter kippen ließen: Eine Offensivfoul von Kai Häfner, im Gegenzug ein Treffer von Rechtsaußen Tim Wieling, ein Fehlpass ausgerechnet vom besten Melsunger Angreifer Lasse Mikkelsen auf Marino  Maric und ein weiterer Treffer von Stuttgarts Halbrechtem Jerome Müller besiegelten die aus Melsunger Sicht eigentlich vermeidbare Punkteteilung.

Weil die zuvor mit Melsungen punktgleichen Göppinger in Ludwigshafen gewannen, wurden die Nordhessen im Abschlussklassement vom siebten auf den achten Tabellenplatz verwiesen.

Die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson legt nun eine gut vierwöchige Pause ein, ehe es am 28. Juli für die Spieler, die nicht mit der Nationalmannschaft unterwegs sind, mit einer individuellen Trainingsphase weitergeht. Das erste Mannschaftstraining ist für den 5. August vorgesehen. Die Bundesligasaison 2021/22 beginnt am 8., bzw. 9. September, dann tritt die MT beim TBV Lemgo Lippe an. Das erste Heimspiel in der Kasseler Rothenbach-Halle steigt am 11. oder 12. September gegen den Deutschen Meister THW Kiel.

MT Melsungen – TVB 1898 Stuttgart 26:26 (13:12)

TVB  Stuttgart: Bitter (10 Paraden / 26 Gegentore), Prost (n.e.) – M. Häfner 1, Weiß, Lönn 2, Schulze 5/3, Röthlisberger, Nicolaus, Foege, Zieker 2, Müller 3, Pfattheicher, Peshevski 3, Kristjansson 9/2, Wieling 1, Eberle – Trainer Jürgen Schweikardt.

MT Melsungen: Simic (16 Paraden / 25 Gegentore), Heinevetter (bei einem Siebenmeter; 0 P. / 1 G.) – Maric 1, Kühn 3, Reichmann 2, Kunkel, Mikkelsen 10/2, Danner 2, Arnarsson, Allendorf 2, Pregler, K. Häfner 3, Salger 1, Kastening 1/1, Pavlovic 1 – Trainer Gudmundur Gudmundsson.

Schiedsrichter: Sebastian Grobe (Braunschweig) / Adrian Kinzel (Bochum)

Zeitstrafen: 2 Min. – 6 Min. (Weiß, 33:33 Min. – Maric, 50:47 Min.; Kühn, 23:29 Min.; Pavlovic, 27:16 Min.)

Strafwürfe: 5/7 – 3/5 (Kristjansson scheitert an Simic, 08:51 Min.; Schulze scheitert an Simic, 39:39 Min. – Reichmann scheitert an Bitter, 03:23 Min.; Mikkelsen scheitert an Bitter, 38:43 Min.)

Zuschauer: 250, Porsche Arena Stuttgart





„Lärm macht Anwohnern zu schaffen“ Neue Lärm-Displays für Hessen


Innenminister Peter Beuth und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir:

Wiesbaden. Beliebte Motorradstrecken gibt es in Hessen viele. Um den von vielen Bürgerinnen und Bürger als belastend empfundenen Motorradlärm wirkungsvoller zu reduzieren und Biker für eine angepasste Fahrweise zu sensibilisieren, werden hessenweit elf neue Lärm-Displays auf viel befahrenen Strecken aufgestellt. Die Landesregierung wendet hierfür rund 200.000 Euro auf. Die Anzeigetafeln sollen insbesondere Motorradfahrer durch die Hinweise „langsamer“ oder „leiser“ dafür sensibilisieren, Rücksicht zu nehmen.

„Gerade bei gutem Wetter nutzen vor allem Motorradfahrer die Gelegenheit, vorwiegend auf landschaftlich ansprechenden Strecken mit kurvenreichen Straßen ihrem Fahrspaß freien Lauf zu lassen. Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Erholungssuchenden macht der dröhnende Motorlärm durch hochtourige Fahrweisen und schnelle Beschleunigungen zu schaffen. Diese Lärmbelastung stellt eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität, mitunter sogar der Gesundheit dar. Dabei ist eine rücksichtslose Fahrweise auch regelmäßig eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. Die neuen Lärm-Displays weisen präventiv auf dieses wichtige Thema hin. Sie haben sich bereits in anderen Bundesländern als eine wirksame Maßnahme im Kampf gegen Motorradlärm erwiesen“, so Innenminister Peter Beuth und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

Das Lärm-Display besteht hauptsächlich aus zwei Komponenten – einem mit Solarstrom betriebenen Dialog-Display für die Text- und Bildanzeige und einem auf der Straße in einigem Abstand aufgestellten Erfassungsgerät. Das Erfassungsgerät erkennt die gefahrene Geschwindigkeit und die Lautstärke. Sollte ein Fahrzeug als zu laut oder zu schnell erfasst werden, erscheint im Display die Aufforderung „Leiser“ oder „Langsamer“.  Bei Einhaltung von Lautstärke und Geschwindigkeit erfolgt die Rückmeldung „Danke“. Durch die Kombination eines Verkehrszählgerätes, Phonmessgerätes und eines Dialogdisplays wird Fahrzeugführern nicht nur eine optische Rückmeldung bei zu übermäßiger Lärmentwicklung gegeben, es werden auch datenschutzkonform nichtpersonenbezogene Daten generiert, die Rückschlüsse darauf zulassen, wann und wo besonders hohe Lärmbelästigungen auftreten. Das wiederum kann zu verstärkten Kontrollmaßnahmen von besonders belasteten Strecken oder Zeiträumen führen.

„Jedes Jahr verzeichnen Polizei und Kommunen zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern. Mit den Lärm-Displays appellieren wir einmal mehr an die Rücksichtnahme und Vernunft der Verkehrsteilnehmer. Gleichwohl wird die hessische Polizei ihre bisherigen Kontrollmaßnahmen aufrechterhalten und weiterhin gezielte Kontrollen zur Einhaltung der Geschwindigkeit sowie der Überprüfung baulicher Veränderungen an Fahrzeugen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden“, so Innenminister Peter Beuth.

Zielgerichtete Kontrollen im Hinblick auf technische Veränderungen an Zweirädern und unter Beteiligung spezialisierter Kräfte finden an vielen Hauptmotorradstrecken statt, insbesondere an Wochenenden und bei günstiger Witterung. Dabei kommen auch zivile Maschinen der Videostreife zum Einsatz, mit denen gefährliche Fahrmanöver dokumentiert und dem Verhaltensverantwortlichen an einem am Koffersystem verbauten Display vorgespielt werden können.

„Mit den Lärm-Displays wollen wir an den Motorrad-Hotspots in Hessen zu einer lärmärmeren Fahrweise animieren“, sagte Verkehrsminister Al-Wazir. „Dabei appellieren wir an Vernunft und Einsicht. Wir wollen, dass genussvolles Motorradfahren in den reizvollen hessischen Landschaften möglich ist, ohne dass die Anwohnerinnen und Anwohner ihr Wohngrundstück wegen des Motorradlärms nicht mehr zur Erholung und Entspannung, etwa am Wochenende oder zum Feierabend, nutzen können. Rücksichtnahme ist dafür unerlässlich. Ich halte dieses Instrument für eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zu behördlichen Instrumentarien wie verkehrsrechtliche Anordnungen und Verkehrsüberwachung.“

Die Displays werden an fest definierten Aufstellorten angebracht. Diese Örtlichkeiten orientieren sich an den bisher vorliegenden Erkenntnissen über Brennpunkte und werden bei Bedarf angepasst. Dabei richten sich die Lärm-Displays nicht nur an Motorradfahrer, sondern grundsätzlich auch an andere Verkehrsteilnehmer. Teilweise sind sich die Fahrer der von ihnen veranlassten Geräuschbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner gar nicht bewusst. Daher sollen die Lärm-Displays an die Einhaltung der Verkehrsregeln und die gegenseitige Rücksichtnahme erinnern.

 

An folgenden Standorten kommen die neuen Lärm-Displays zunächst zum Einsatz:

  • Frankfurt am Main, Bereich Friedberger Anlage, Pfingstweidstraße / Grüne Straße
  • Hochtaunuskreis, Schmitten, L3004 (Kanonenstraße)
  • Rheingau-Taunus-Kreis, Stadt Bad Schwalbach, Bereich B54 (Exakter Standort steht noch nicht fest)
  • Landkreis Offenbach, Mainhausen, Ortsteil Zellhausen, L3065 (Babenhäuser Straße)
  • Vogelsbergkreis, Schotten, Ortsteil Eschenrod, B276
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg, Gemarkung Waldeck-West, L3086 (am Edersee)
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg, Gemeinde Diemelsee, L 3078, nahe OT Heringshausen
  • Lahn-Dill-Kreis, Bischoffen, OT Neiderweidbach / Oberweidbach, B255 (außerorts)
  • Landkreis Gießen, Laubach, B276, außerorts
  • Odenwaldkreis, Gem. Lindenfels, (Exakter Standort steht noch nicht fest)
  • Odenwaldkreis, Mossautal, Ortsteil Hiltersklingen, B460

 

Hintergrund:

Mit der Präventionskampagne „Du hast es in der Hand – Überlasse nichts dem Unfall“, appelliert die Polizei Hessen an die Eigenverantwortung der Motorradfahrer sowie die Rücksichtnahme der Autofahrer aufgrund des hohen Unfall- sowie Verletzungsrisikos. Informationen und Tipps für einen guten Start in die Motorradsaison erhalten Bürgerinnen und Bürger unter „Du hast es in der Hand – Überlasse nichts dem Unfall.





Der Katzenfutter liebende Husky aus Rheinhardshagen ist wieder daheim


 

 

 

 

 




Einsatz für die Feuerwehr: Erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid (CO)


Gegen 10:30 Uhr am 27.06.2021 wurde die Feuerwehr Kassel zu einem ausgelösten Rauchmelder alarmiert. Aufgefallen war dieser einem Passanten.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich bei dem betroffenen Objekt um Räumlichkeiten mit gastronomischer Nutzung handelte. Eine Tür musste gewaltsam geöffnet werden um in das Gebäude eindringen zu können.

Die Erkundung ergab, dass es sich um einen ausgelösten Kohlenmonoxid- Warnmelder handelte. Auch die Messgeräte der Feuerwehr detektierten eine stark erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration in den Räumlichkeiten. Ausgelöst wurde diese durch eine geöffnete Ofentür an einem Kaminofen.

In der Folge wurde ein Druckbelüfter durch die Feuerwehr eingesetzt. Danach konnte keine erhöhte Konzentration an Kohlenmonoxid mehr nachgewiesen werden.

Tipp der Feuerwehr:
Da Kohlenmonoxid (CO) ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas ist kann es durch die menschlichen Sinnesorgane nicht wahrgenommen werden. Es wird empfohlen in allen geschlossenen Räumlichkeiten in denen Kohlenmonoxid entstehen kann einen Kohlenmonoxid- Warnmelder zu installieren, da der klassische Rauchwarnmelder CO nicht detektieren kann. Hierzu gehören Räumlichkeiten in denen Heizungsanlagen verbaut sind wie auch Wohnräume mit
Kaminen oder Kaminöfen. //Feuerwehr Kassel





Fahrbahnreparatur an der Holländischen Straße nächste Woche


Mit nur einer Fahrspur muss nächste Woche der Verkehr stadtauswärts auf der Holländischen Straße in Höhe der Niedervellmarer Straße auskommen.

Wegen einer dringenden Fahrbahnreparatur ist dann die rechte der beiden Fahrspuren der Holländischen Straße

in Richtung Vellmar gesperrt.

Die Arbeiten dauern von Montag, 28. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 2. Juli.

 

documenta-Stadt Kassel

 




Sünden die ins Geld gehen ADAC: Urlauber sollten über die Folgen von Verkehrsverstößen im Ausland Bescheid wissen


(ots) Urlaub mit dem Auto erfreut sich aktuell großer Beliebtheit. Angepeilt werden – neben Deutschland – vor allem Urlaubsregionen in den Nachbarländern und in Südeuropa. In vielen Reiseländern werden Urlauber deutlich kräftiger zur Kasse gebeten, wenn sie sich nicht an die jeweiligen Verkehrsregeln halten. Der ADAC informiert, wo Verkehrssünden besonders teuer werden.

Alkohol am Steuer: Die strengsten Promille-Regeln gibt es in vielen Ländern Ost- und Südosteuropas. In Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Rumänien gilt eine 0,0 Promille-Grenze. Die Strafen können in vielen Ländern richtig teuer werden. In Großbritannien etwa gibt es keine Obergrenze, in Dänemark kann das Bußgeld einen Monatsverdienst ausmachen. Kräftig zur Kasse gebeten werden Alkoholsünder auch in der Schweiz (ab 545 Euro), Italien (ab 535 Euro) und in Kroatien (ab 405 Euro).

Geschwindigkeitsverstöße: Die höchsten Bußgelder wegen Tempoüberschreitungen werden in Norwegen, Schweden, Italien und der Schweiz fällig. Wer in Norwegen 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einer Strafe von mehr als 460 Euro rechnen. In Schweden kostet das gleiche Vergehen über 235 Euro. Weitaus empfindlicher fallen die Strafen aus, wenn man über 50 km/h zu schnell gefahren ist. So ist man in Österreich mit einem Bußgeld von bis zu 2180 Euro dabei, in Spanien sind es ab 600 Euro und in der Schweiz muss man mehr als 60 Tagessätze je nach Monatsverdienst verkraften.

Rotlichtverstöße: Auch das Überfahren einer roten Ampel kann schnell große Löcher in die Urlaubskasse reißen. Rotlichtsünder müssen etwa in Kroatien ab 405 Euro Bußgeld bezahlen, in Norwegen sind es 670 und in Griechenland 700 Euro.

Parken: Auch falsch Parken kann richtig ins Geld gehen. In Ungarn wird es mit bis 275 Euro besonders kostspielig, ebenso in Rumänien mit bis 230 Euro sowie in Spanien mit bis zu 200 Euro.

Der ADAC weist darauf hin, dass inzwischen alle EU-Mitgliedstaaten die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung von Geldbußen umsetzen. Daher können grundsätzlich Bußgelder aus allen EU-Staaten auch in Deutschland zwangsweise eingetrieben werden. Vollstreckt werden Geldbußen ab einem Betrag von mindestens 70 Euro. Ausnahme ist Österreich: Hier beginnt die Grenze bereits bei 25 Euro. Der ADAC rät, bei fehlerhaften Bußgeldbescheiden juristischen Beistand zu suchen und gegebenenfalls schnellstmöglich Einspruch einzulegen.

 

ADAC





Bundeswehr investiert weiter in Bekleidung und persönliche Ausrüstung


Bundeswehrausstattung
Fotograf: Sarah Sensen

(ots) Am 21.06.2021 unterzeichnete das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) einen Änderungsvertrag mit der Inhousegesellschaft Bundeswehr Bekleidungsmanagement (BwBM) GmbH, der den bestehenden Leistungsvertrag um Aufträge im Wert von 95 Millionen Euro erweitert und so die Beschaffung von weiterer Bekleidung und persönlicher Ausrüstung für die militärischen und zivilen Angehörigen der Bundeswehr bis 2023 sichert.

Diese Erweiterung umfasst unter anderem die Modernisierung der Kampfrucksäcke für alle Soldatinnen und Soldaten der Streitkräfte, aber auch die Beschaffung von neuen Basisausstattungen und spezieller Splitterschutzbekleidung für die Spezialkräfte. Darüber hinaus erhalten die zivilen wie militärischen Brandschutzkräfte der Bundeswehr neue Schutzbekleidung in einer schweren Variante und erstmals in einer leichten Variante, die beispielsweise für die Waldbrandbekämpfung benötigt wird.

Weiterhin wird die zentrale Versorgung aller zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Soldatinnen und Soldaten mit Persönlicher Schutzausstattung (PSA) sichergestellt, zu der beispielsweise Arbeitsschutzbekleidung, Gehörschutz oder Schutzbrillen gehören.

„Mit dieser Vertragserweiterung statten wir sowohl unsere Soldatinnen und Soldaten als auch unsere zivilen Mitarbeitenden mit moderner und funktionsgerechter Ausrüstung und Bekleidung aus, die neben erhöhtem Tragekomfort vor allem einen verbesserten Schutz gewährleistet.“, so der zuständige Projektleiter im BAAINBw.

Der seit Sommer 2016 mit der BwBM GmbH bestehende Vertrag wächst nunmehr auf einen Gesamtumfang von nahezu 3,9 Milliarden Euro an.

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr





Kasseler digitaler Stammtisch für Menschen ab 60 Jahren


Am Mittwoch, 14. Juli 2021, findet um 13.30 Uhr findet im Bürgerhaus Philipp-Scheidemann-Haus in der Holländischen Str. 74, Raum 105, ein digitaler Stammtisch für Menschen ab sechzig Jahren statt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Gelegenheit, ihre individuellen Fragen und Anliegen zum Internet, Handy, Computerprogrammen etc. zu stellen. Dieter Heinze, Gerhard Illgen, Rainer Schötz und Udo Stumpf beantworten die Fragen und stehen den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite.

 

Eine Anmeldung ist ab Mittwoch, 30. Juni, telefonisch unter 115 oder online unter www.terminland.de/seniorenprogramm.kassel möglich.

 

Die Veranstaltung wird unter den aktuell gültigen Hygieneauflagen durchgeführt. Teilnehmerinnen, die nicht oder nicht vollständig geimpft sind, wird dringend empfohlen, einen gültigen negativen Corona-Test vorzulegen.

documenta-Stadt Kassel





Tier der Woche


Nino hat schon so unglaublich viel geschafft. Jetzt braucht er noch eine Familie für sein Happy End.

https://shelta.tasso.net/Hund/378496/NINO

 

Nino ist ein sogenannter Handicap-Hund 🐕.

Er ist gelähmt und auf seinen Rollstuhl angewiesen.

Wer Nino zu sich nimmt, bekommt einen gutgelaunten und verschmusten Vierbeiner.

Alle Therapien schlagen gut an und er macht Fortschritte.

Mit seinem Rollstuhl ist er flink und sicher unterwegs. Im neuen Zuhause würde er sich über einen Garten sehr freuen.

Nino braucht Menschen, die ihn weiterhin fordern und fördern.

So benötigt er weiterhin seine Therapie sowie Hilfe bei der Blasenentleerung.

Der kleine Hundemann ist ein wahrer Sonnenschein. #suchstieraus

Nino lebt auf einer Pflegestelle von @TiNo e.V. in 67346 Speyer.​

Wir hoffen für ihn, dass er nochmal so viel Glück hat, einen Menschen/eine Familie findet, die ihn so fordert und fördert, wie es seine Pflegefamilie getan hat. Unermüdlich haben sie sich gekümmert, Physiotherapie, Wassertherapie, Rollstuhltraining usw.
Nino braucht Hilfe bei der Blasenentleerung usw.
Sein neuer Wirkungskreis sollte optimalerweise einen kleinen Garten haben und barrierefrei sein. Wobei man ihn natürlich auch optimal tragen kann, falls die Schlafzimmer z.B. im 1.Stock sind.

Aber was bekommt man, wenn man Nino bei sich aufnimmt? Einen liebenswerten, anhänglichen, immer gut gelaunten, verschmusten und dankbaren Hund. Solange Nino dabei sein darf, ist seine Welt in Ordnung. Alle Therapien schlagen hervorragend an. Er macht Fortschritte ohne Ende. Wie ein Wirbelwind ist er mit dem Rollstuhl unterwegs. Sein Muskelaufbau war fantastisch, er bewegt sich so flink und sicher.

Und Nino hat wunderbare Paten, die ihm durch ihre Spenden all dies ermöglichen. Es soll keinen Stillstand geben, weiterhin möchten wir ihn in Behandlung und Therapie wissen. Seine Paten werden auch weiterhin für ihn da sein.

ABER: Wir brauchen genau die richtige, liebende Familie, die bereit ist, ihre Zeit zu investieren, um Nino noch einige schöne Jahre zu bereiten. Nino ist im Jahr 2021 ca. 7-8 Jahre alt.

Er hat keine gute Vergangenheit, deshalb wünschen wir ihm eine bombastische behütete Zukunft!!!! Melden Sie sich bei uns, wir werden Sie ausführlich beraten. Wer gibt dem ca. 34cm großen Sonnenschein eine Chance?

Auf unserer HP tino-ev.de finden Sie auch ein Video von Nino.

Nino kommt gechipt, geimpft, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und mit EU-Ausweis und gegen Schutzvertrag und Aufwandsentschädigung zu Ihnen. Wir holen die Hunde ausschließlich mit Traces-Papieren nach Deutschland, eine Vorkontrolle ist selbstverständlich. Weitere Informationen zu Mittelmeerkrankheiten und Vermittlungsablauf finden Sie auch auf unserer Homepage tino-ev.de.


 

 

 

 

 

 

 

 

 




Hofgeismar wird Klima-Kommune


Die Stadt Hofgeismar ist nach einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung dem Bündnis „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ beigetreten.

Dieser Zusammenschluss hessischer Städte, Gemeinden und Landkreise setzt sich verstärkt mit den Themen Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels auseinander.

Gemeinsames Ziel ist, den Energieverbrauch zu reduzieren und sich an verändernde klimatische Bedingungen anzupassen.

In einem Aktionsplan wird die Stadt neben der Erfassung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes der Kommune geplante Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung darstellen.

„Mit Unterzeichnung der Charta verpflichten wir uns zudem, die Treibhausemissionen nachhaltig zu reduzieren“, so Bürgermeister Torben Busse.

Unterstützung bei der Umsetzung der genannten Maßnahmen erhalten die Mitglieder des Bündnisses durch die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA).

 





84 jähriger Mann im Krankenfahrstuhl bei Unfall getötet


(ots) Am Samstagvormittag kam es in Homberg/Efze zu einem Verkehrsunfall, dabei wurde ein 84-jähriger tödlich verletzt.

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Homberg berichten, befuhr gegen 11.20 Uhr ein 84-jähriger mit seinem Krankenfahrstuhl und eine 63-jährige Pkw-Fahrerin den Kreisverkehr Ziegenhainer Straße/Ludwig-Mohr-Straße. Aus bisher nicht geklärter Ursache fuhr die 63-jährige mit ihrem Fahrzeug auf den vorausfahrenden Krankenfahrstuhl des 84-jährigen auf, so dass dieser mit dem Krankenfahrstuhl zur Seite umkippte.

Durch die vor Ort eingesetzten Rettungsgeräte wurde der 84-jähriger in ein Kasseler Krankenhaus verbracht, wo er am frühen Abend verstarb.

Polizeipräsidium Nordhessen





Siberian Husky Jack in Rheinhardshagen entlaufen


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Ryon Moser verlässt die Kassel Huskies


Kassel, 26. Juni, 2021.

Nach zwei Jahren in Nordhessen wird Ryon Moser die Kassel Huskies verlassen.
Der 29-Jährige wechselt innerhalb der DEL2.
Moser kam im Sommer 2019 vom EHC Freiburg an die Fulda.

In 101 Spielen in blau-weiß markierte der Deutsch-Kanadier 98 Punkte.

Die Kassel Huskies bedanken sich bei Ryon Moser für seinen Einsatz im Huskies-Trikot und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.


 




Die USA haben jetzt einen Umweltbeauftragten aber hinterlassen anderen die Müllberge


US-Armee lässt Müllberge in Afghanistan zurück

Die USA haben den Abzug aus Afghanistan bis 11. September beschlossen, täglich fliegen Flugzeuge Soldaten und militärisches Material zurück in die Heimat.

Wie so vieles, was der amerikanische Präsident Biden von sich gibt, ist auch diese Handlung nicht mehr wert als der Müll den er hinterlässt.

Lippenbekenntnisse nutzen niemand was.

Wer erwartet hatte, dass sich irgendwas ändert mit dem neuen Präsidenten, der ist einem Mummenschanz aufgesessen.

Viele nicht-militärische Güter türmen sich als Abfall vor den Toren des Stützpunktes in Bagram.

 

 




Ab in den Süden: MT zum letzten Saisonspiel nach Stuttgart


Noch einmal 60 Minuten konzentrierte Arbeit abliefern und dann ist sie Geschichte: Die Saison 2020/21 der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Für die MT heißt es dazu: Ab in den Süden! In der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt werden die Nordhessen am Sonntag vom TVB Stuttgart erwartet. Anwurf in der Porsche Arena ist um 15:30 Uhr. Sky überträgt live.

Egal wie anstrengend das Match selbst wird, die Handballprofis werden am letzten Spieltag beim schwäbisch-nordhessischen Kräftemessen auf jeden Fall nochmal tüchtig ins Schwitzen kommen. 31 Grad kündigt der Wetterdienst zum Sonntag für die Region Stuttgart an. Wer also am Ende die letzten zu vergebenden Punkte mitnehmen will, sollte in der Hitze des Südens möglichst kühlen Kopf bewahren. Und da muss die Frage erlaubt sein, für welchen der beiden Kontrahenten sich eventuelle Anstrengungen mehr lohnen, für die MT Melsungen oder für den TVB Stuttgart?

Die Antwort erhält man beim Blick auf die Tabelle. Während die auf Platz 14 liegenden Stuttgarter bei Sieg oder Niederlage jeweils nur um höchstens eine Position vorrücken bzw. zurückfallen können, steht bei den Nordhessen schon bedeutend mehr auf dem Spiel. Mit einem Sieg, bei gleichzeitiger Niederlage des derzeit zwei Punkte besser gestellten SC DHfK Leipzig würde die MT vom siebten auf den sechsten Platz springen. Im schlechtesten Fall aber, das heißt bei eigener Niederlage und Siegen der Punktenachbarn Göppingen, Lemgo und Wetzlar und mindestens einem Leipziger Remis, würden die Rotweißen gar auf Rang 10 abrutschen.

Dass die unmittelbaren Konkurrenten der MT durchaus auf letzte Zähler hoffen dürfen, ist angesichts der Paarungen gar nicht mal so abwegig. So muss man Leipzig in Hanover genauso etwas zutrauen, wie Göppingen bei den bereits als Absteiger feststehenden Eulen Ludwigshafen, oder auch Wetzlar vor eigenem Publikum gegen die inzwischen gesicherten Mindener. Am schwersten dürfte es der TBV Lemgo haben, der es mit Magdeburg zu tun bekommt. Wobei dem SCM eine Niederlage im Lipperland nicht wehtun würde, denn den dritten Platz kann ihm niemand mehr streitig machen.

Die MT Melsungen ist also zunächst selber gefordert, die Voraussetzungen für einen positiven Saisonabschluss zu schaffen. Wie schwer das aber wird, lässt sich angesichts des Hinspielvergleichs erahnen: Die Mannschaft um Zerberus Johannes Bitter entführte Mitte Februar mit einem knappen, aber nicht unverdienten 30:28 beide Punkte aus der Rothenbach-Halle. Damit haben die Schwaben gleichzeitig die Bilanz aus den bisherigen Vergleichen zu ihren Gunsten verändert: in 11 Duellen gingen sie sechsmal als Sieger vom Feld.

Die MT bereitet sich also nicht grundlos sehr intensiv auf den Gang nach Stuttgart vor. Gudmundur Gudmundsson traf am Donnerstag wieder in Melsungen ein und leitete die beiden Trainingseinheiten, bevor sich der Tross am Samstagmittag auf den Weg macht. Der Chefcoach war am vergangenen Wochenende wegen einer dringenden Familienangelegenheit in seine isländische Heimat geflogen. Er wurde deshalb in den Spielen in Lemgo (Sieg) und gegen Berlin (Niederlage) von Arjan Haenen vertreten.

“Wir standen die gesamte Zeit über in engem telefonischen Kontakt. Nun bereiten wir die Mannschaft vor Ort wieder gemeinsam auf das letzten Spiel vor. Stuttgart stellt für uns noch einmal eine echte Herausforderung dar. Wir haben uns das Hinspiel angeschaut und natürlich unseren eigenen Auftritt gegen Berlin. Und klar, ich versuche als Trainer neben der taktischen Einstellung natürlich auch, die Spieler zusätzlich zu motivieren. Aber die Grundmotivation muss schon jeder selbst in sich entfachen”, erklärt der MT-Trainer.

Auf wen “Gudmi’ gegebenenfalls in Stuttgart verzichten muss, dürfte sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Gegen Berlin war die MT zuletzt personell einigermaßen geschwächt. Was aber keinesfalls als alleiniger Grund für die 32:35-Heimniderlage angeführt werden kann. Fakt war, Domagoj Pavlovic, etatmäßiger Spielmacher, konnte angeschlagen nur auf der Bank Platz nehmen. Ende der ersten Halbzeite musste Felix Danner nach der dritten Roten Karte die Segel ebenso streichen, wie Abwehrchef Finn Lemke, der nach einer Aktion humpelnd die Kabine aufsuchte. Damit fiel auf einen Schlag auch noch der gewohnte Mittelblock in der Defensive aus.

Stuttgart ist nach der nicht eingeplanten Heimniederlage am drittletzten Spieltag gegen den HC Erlangen noch mal etwas in Gefahr geraten. Weil aber tags darauf der THW Kiel erwartungsgemäß bei den Eulen Ludwigshafen siegte und Stuttgart das folgende Spiel beim Bergischen HC gewann, war das rettenden Ufer endgültig erreicht. Mit 31 Pluspunkten liegen die Blauweißen auf dem 14. Tabellenplatz und könnten nun sogar noch einen nach oben klettern – wenn sie die MT erneut schlagen und Erlangen in Nordhorn strauchelt. Die Messe ist also erst am Sonntag gegen 17 Uhr gelesen. 

Schiedsrichter in Stuttgart:
Sebastian Grobe (Braunschweig) / Adrian Kinzel (Bochum); DHB-Spielaufsicht: Bernd Andler

Bisherige Erstligavergleiche MT Melsungen – TVB Stuttgart
11 Spiele, 5 Siege MT, 6 Siege TVB
Letzter Vergleich:
14.02.21, MT Melsungen – TVB Stuttgart 28:30

Live-Berichterstattung:
14:45 Uhr: Sky startet mit der Konferenz und mit Vorberichten. Aus der Stuttgarter Porsche Arena meldet sich ab 15:30 Uhr Michel Born.

Infos zum Gegner: www.tvbstuttgart.de





Kassel (Innenstadt) Polizei nimmt Täter nach Diebstahl eines hochwertigen Fahrrades fest und sucht nun dringend den Eigentümer