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Kasseler Kripo sucht Zeugen zu Diebstahl mit Zetteltrick in Westerburgstraße


(ots) Kassel-Vorderer Westen: Die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Vermögensstraftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, ermitteln derzeit in einem Diebstahl mit dem sogenannten Zetteltrick in der Kasseler Westerburgstraße vom vergangenen Dienstag, dem 8.Juni. Da sich bislang keine Hinweise auf die Täter, die eine hochbetagte Frau in ihrer Wohnung beklauten, ergeben haben, suchen die Ermittler nun nach Zeugen.

Die Tat hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand an dem Dienstag gegen 10:30 Uhr in dem Mehrfamilienhaus ereignet. Unter dem Vorwand, sie müsse Nachbarn der Seniorin eine Nachricht wegen eines Pakets hinterlassen und benötige hierfür einen Zettel, verschaffte sich die unbekannte Täterin Zutritt zur Wohnung der hochbetagten Frau. Anschließend bat sie die Seniorin, das Notieren für sie zu übernehmen, da sie selbst nicht richtig schreiben könne. Während die hilfsbereite Bewohnerin in der Küche die von der Unbekannten diktierte Nachricht aufschrieb, war offenbar ein Komplize durch die angelehnte Tür in die Wohnung gekommen und stahl zunächst unbemerkt mehrere Schmuckstücke aus einem Schrank im Wohnzimmer. Erst später bemerkte die Seniorin den Diebstahl des hochwertigen Schmucks.

Bei der Täterin, die um den Zettel gebeten hatte, soll es sich um eine Ende 20 bis Anfang 30 Jahre alte und ca. 1,66 Meter große Frau mit stämmiger Statur und mitteleuropäischem Äußeren gehandelt haben, deren blonde Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden waren und die dunkelblaue Oberbekleidung trug.

Zeugen, die den Ermittlern der EG SÄM Hinweise auf die Trickdiebe geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Überschuldung kann jeden treffen – Stadt Kassel bietet Hilfe an


Die Überschuldungszahlen in Kassel sind seit Jahren, wie im gesamten Bundesgebiet, rückläufig. Diese erfreuliche Entwicklung wird durch die Tatsache getrübt, dass in der Stadt Kassel immer noch rund 25.000 Menschen in ihrer Existenz bedroht sind. Die Stadt Kassel und die anerkannten Schuldenberatungsstellen bieten bei finanziellen Problemen gezielte Hilfe an – ganz kostenfrei.

„In den seltensten Fällen geraten die Menschen wegen eigener Unwirtschaftlichkeit in diese finanzielle Schieflage. Oft sind Veränderung wie etwa eine Scheidung oder Trennung, der Tod eines nahen Angehörigen, Krankheit oder gerade in der Pandemie-Zeit die Arbeitslosigkeit Grund für eine Überschuldung. Zudem gibt es auch ältere Menschen, die aufgrund einer niedrigen Rente Rat bei Schulden benötigen“, erläutert Bürgermeisterin Ilona Friedrich. „Wichtig ist es, sich in einer solchen Notlage Hilfe zu holen. Dafür sollte sich niemand schämen. Es bedarf meines Erachtens oft großen Mut, sich den Problemen zu stellen. Und genau da möchten wir helfen“, so Friedrich weiter.

Die Stadt Kassel hat mit dem „Kopf hoch“-Programm ein wirksames Instrument aufgelegt, um die Folgen der Corona-Pandemie gerade für Kleinselbstständige abzumildern. Trotzdem ist zu erwarten, dass sich der positive Trend in der Abnahme der überschuldeten Haushalte in dieser Form nicht fortsetzen wird.  Deshalb appellieren Bürgermeisterin Friedrich und die anerkannten Schuldenberatungsstellen der Stadt Kassel, sich bei finanziellen Schwierigkeiten rechtzeitig an die Schulden- und Insolvenzberatungsstellen zu wenden. Deren Unterstützung ist kostenfrei.

Frühzeitig Hilfe suchen

Die Abteilung Zentrale Fachstelle Wohnen der Stadt Kassel und die anerkannten Schuldenberatungsstellen beim Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V., dem Diakonischen Werk Region Kassel, dem Kulturzentrum Schlachthof gGmbH und der Drogenhilfe Nordhessen e.V. beraten Ratsuchende. Einige Schuldenberatungsstellen bieten zielgruppenbezogene Beratungen an, etwa für junge Menschen. Für allgemeine Informationen stehen jedoch alle Einrichtungen bereit, so dass eine wohnortnahe Beratung möglich ist. „Erfahrungsgemäß warten Betroffene zu lange, bis sie sich eine professionelle Beratung holen. In der täglichen Arbeit zeigt sich aber, dass der Zeitfaktor bei der Schulderegulierung eine große Rolle spielt. Je früher Betroffene sich professionelle Unterstützung holen, desto höher sind die Chancen auf ein schuldenfreies und somit sorgenfreieres Leben. Bei diesem Weg können die kostenfreien Beratungen unterstützen“, so Friedrich.

Unter www.kassel.de/schuldenberatung sind Informationen zum Verfahrensablauf, den Beratungsleistungen und die Kontaktdaten der einzelnen anerkannten Beratungsstellen zusammengestellt. Die anerkannten und kostenfreien Schuldenberatungsstellen in der Stadt Kassel beraten und unterstützen gern.

Hintergrund:

Mehr als 15 Prozent der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kassel über 18 Jahren sind überschuldet. Die Finanzierung dieses breiten Unterstützernetzwerkes der Schuldenberatungsstellen in Kassel wird jedes Jahr durch 132.650 Euro aus kommunalisierten Landesmitteln und städtischen Mittel, wie auch durch städtisches Personal, ermöglicht.

documenta-Stadt Kassel





Mehrere Versammlungen am 19. Juni in Kassel: Polizei informiert über den Einsatz; Bürger- und Pressetelefone werden geschaltet


ots) Kassel: Für kommenden Samstag, den 19. Juni 2021, sind bei der Stadt Kassel mehrere Versammlungen im thematischen Kontext der Corona-Pandemie mit erneut größeren Teilnehmerzahlen angemeldet worden. Das Polizeipräsidium Nordhessen bereitet sich derzeit intensiv auf den bevorstehenden Einsatz am Samstag vor. Dabei werden auch Erfahrungen aus dem Einsatz am 20. März in Kassel noch einmal besonders reflektiert und in die aktuellen Vorbereitungen miteinbezogen.

Grundsätzlich kommt der Polizei im Rahmen des Einsatzes die Aufgabe zu, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten oder bestehende Versammlungsverbote durchzusetzen. Aufgrund einer im Rahmen von Corona-kritischen Versammlungen nur schwer zu prognostizierenden, dynamischen Teilnehmerzahl ist dabei am kommenden Samstag mit einer starken Polizeipräsenz zu rechnen. Ein großer Polizeieinsatz und Verkehrsbehinderungen im Kasseler Stadtgebiet sind daher zu erwarten. Sollten die Teilnehmerzahlen deutlich geringer als zuletzt am 20.03.2021 sein, versucht die Polizei, trotz hoher Präsenz, die Verkehrsbeeinträchtigungen so gut wie möglich zu minimieren. Schon jetzt ist allerdings absehbar, dass die Straße „Auedamm“, zwischen Damaschkestraße und Du-Ry-Straße, ab Freitag, 20 Uhr, wegen des Einsatzes komplett gesperrt werden muss. Über weitere zu erwartende Sperrungen werden wir fortlaufend informieren.

Bürgertelefon wird unter Tel. 0561 – 9945 1234 geschaltet

Mit Blick auf die zu erwartenden Fragen der Kasseler Bürgerinnen und Bürger an die Polizei, bspw. zu Sperrungen oder Beeinträchtigungen für die Bevölkerung, wird anlässlich des Einsatzes ein Bürgertelefon unter Tel. 0561 – 9945 1234 geschaltet. Dieses wird bereits am Freitag von 10 bis 15 Uhr und am Einsatztag, dem Samstag, von 9 Uhr bis 18 Uhr, erreichbar sein.

Pressehotline und mobile Medienteams im Einsatz

Darüber hinaus ist ab sofort eine Pressehotline unter Tel. 0561 – 910 1029 geschaltet. Die Erreichbarkeit ist für Medienvertreterinnen und -vertreter mit Fragen zu diesem polizeilichen Einsatz vorgesehen. Am Samstag wird die Polizei während der Versammlungslagen mit mehreren mobilen Medienbetreuungsteams im Einsatz sein, die als gesicherte Anlaufpunkte dienen und ständig für die Medien erreichbar sein werden. Dort können die Medienvertreterinnen und -vertreter ihrer Arbeit unter bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen nachkommen. Die genauen Standorte sind aufgrund der sich noch entwickelnden Lage aktuell noch nicht festgelegt und werden am Samstag frühzeitig über den Twitter-Account des Polizeipräsidiums Nordhessen, @Polizei_NH, bekanntgegeben und sind auch über die Pressehotline in Erfahrung zu bringen. Über den Twitter-Kanal wird die Polizei zudem fortwährend über den Einsatzverlauf und Beeinträchtigungen für die Bevölkerung informieren.

Polizeipräsidium Nordhessen





Streife zieht Autofahrerin mit 4,6 Promille aus dem Verkehr: 51-Jährige zeigt gefälschten Führerschein vor


(ots) Kassel-Helleböhn: Die gefährliche Alkoholfahrt einer Frau am Steuer eines Mercedes konnte eine Streife des Polizeireviers Süd-West in der Nacht auf Mittwoch ohne Schaden beenden.

Die Beamten waren gegen 1:40 Uhr in der Meißnerstraße wegen der unsicheren Fahrweise auf den Pkw aufmerksam geworden und hatten den Wagen umgehend aus den Verkehr gezogen.

Wie sich im Anschluss bei einem Atemalkoholtest herausstellte, saß die Fahrerin, eine 51-Jährige aus dem Landkreis Bad Kreuznach, mit 4,6 Promille am Steuer des Mercedes.

Sie musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten, wo ihr von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

Darüber hinaus zeigte sie den Polizisten einen litauischen Führerschein vor, der sich bei genauerer Begutachtung als Fälschung entpuppte.

Da die 51-Jährige bisherigen Ermittlungen zufolge gar keinen Führerschein hat, muss sie sich neben den Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Urkundenfälschung nun auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen


https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholvergiftung





Hanaus OB Kaminsky zu weiterem hessischen Polizeiskandal: Wer übernimmt politische Verantwortung?


Archivbild

Gegen 13 Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) der Frankfurter Polizei, die in der Nacht des rassistisch motivierten Terroranschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau im Einsatz waren, besteht aktuell der Vorwurf intern Internet-Chats mit rechtsextremem Inhalt verbreitet zu haben. Das sagte Hessen Innenminister Peter Beuth in der jüngsten Sondersitzung des Landtags-Innenausschusses. „Entsetzt und Fassungslos“ hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky diese Aussage von Beuth aufgenommen, zumal die Hanauer „Initiative 19. Februar“ sich vor wenigen Tagen erst gefragt habe, ob „rechtradikale SEKler“ das Einsatzgeschehen in der Anschlagsnacht „mitbestimmt“ hätten.

Man müsse sich fragen, ob der amtierende Innenminister  angesichts immer neuer Polizeiskandale in Hessen nicht Teil des Problems statt Teil der Lösung sei. Die jüngste Entwicklung lasse einmal mehr die Frage aufkommen: „Gibt es in der hessischen Landesregierung politische Verantwortung für das, was geschieht oder nicht geschieht?“ Er fordere politische Verantwortung ein, weil „Hessen dringend einen Neuanfang braucht“. Andernfalls werde dem Vertrauen in den Rechtsstaat „immens geschadet“.

Das Versagen von Innenminister Beuth bei der Aufklärung des rassistischen Terroranschlags sei „für uns in Hanau unerträglich vielschichtig“. Kaminsky zählt auf: der in der Tatnacht nicht erreichbare Notruf bei der Polizei, was einem Terroropfer womöglich das Leben gekostet habe; die mangelnde Empathie gegenüber den Opferfamilien; das Ablenken von der Verantwortung für einen womöglich verschlossenen Notausgang an einem der beiden Tatorte.

   „Wie Hohn hat es darüber hinaus schon wenige Wochen nach dem 19. Februar geklungen, als Beuth für den Einsatz der Sicherheitskräfte lobende Worte ohne Wenn und Aber fand“. Das sei jetzt „noch beklemmender“, wo sich herausstelle, dass am damaligen Polizeieinsatz 13 SEK-Kräfte beteiligt waren, denen das interne Verbreiten rechtsextremen Gedankenguts vorgeworfen wird.

Schon kurz vor dem ersten Jahrestag des Anschlags hatte Kaminsky einen Vergleich mit dem früheren Bundesinnenminister Rudolf Seiters gezogen. Der war nach einem umstrittenen Einsatz der Polizei-Spezialeinheit GSG 9 im Jahr 1993 zurückgetreten, obschon er sich persönlich nichts hatte zuschulden kommen lassen. „An dieser Verantwortungskultur sollte sich Hessens Innenminister endlich ein Beispiel und seinen Hut nehmen“, meint Hanaus OB. Das sei Beuth auch „den allermeisten hessischen Polizeibeamt:innen schuldig, die als Demokrat:innen im Staatsdienst jeden Tag für die Sicherheit der Bürgerschaft einstehen und den Kampf gegen Extremismus und Gewalt in unserer Gesellschaft aus Überzeugung ernst nehmen“.

Stadt Hanau





Auffälliger Chihuahua in Morschen entlaufen


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Verhaftung eines mutmaßlichen Rauschgifthändlers in Großbritannien nach EncroChat-Ermittlungen


(ots) In einem Ermittlungsverfahren des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Staatsanwaltschaft Hamburg, welches maßgeblich auf die Auswertung von Kurznachrichten des Messengerdienstes „EncroChat“ zurückgeht, konnte das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit den britischen Behörden einen weiteren Beschuldigten in Woolwich, South East London/Großbritannien, aufgrund eines Europäischen Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg verhaften lassen. Es handelt sich um einen 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Hamburg.

Ihm wird vorgeworfen, als Teil einer international agierenden Bande Kokaintransporte von Südamerika nach Europa – zum Teil im Tonnenbereich – und die Verteilung des Kokains in Hamburg organisiert zu haben.

Bereits am 11.11.2020 war es in diesem Ermittlungsverfahren in Norddeutschland zu umfangreichen Durchsuchungs- und Festnahmemaßnahmen gekommen, über die bereits berichtet wurde: Pressemitteilung BKA: https://www.bka.de/pm121120btm.

Damals konnte dieser Beschuldigte nicht angetroffen werden und galt seither als flüchtig. Die umfangreichen Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen der Zielfahndung des Bundeskriminalamtes gemeinsam mit der Partnerdienststelle in Großbritannien führten nun zur Feststellung seines Aufenthaltsortes und damit zu seiner Verhaftung in Großbritannien.

Weitere Auskünfte können derzeit wegen der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden.

Bundeskriminalamt





Abgefahren! Cartoons zur Mobilität


Caricatura – Galerie für Komische Kunst

Eintritt: 5 Euro / 4 Euro ermäßigt

Öffnungszeiten: Di bis Sa 12 bis 19 Uhr und So, Feiertage 10 bis 19 Uhr

Ausstellungseröffnung

Am Samstag, dem 26.6.2021 ist Eröffnungstag in der Caricatura Galerie für die neue Ausstellung „Abgefahren! Cartoons zur Mobilität“. Zwischen 12 und 18 Uhr gibt es immer zur vollen Stunde eine Einführung in die Ausstellung. Teilnehmen können jeweils maximal 20 Personen. Der Eintritt ist am Eröffnungstag frei.

Anmeldung zu den Einführungen bis zum Tag der Veranstaltung um 11 Uhr auf der Website www.caricatura.de oder kurzfristig vor Ort.

Outdoor-Signierstunde mit Gerhard Glück

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung am 26.6.2021 signiert Gerhard Glück um 15.30 Uhr sein neues Buch „ARTverwandt“ sowie den Ausstellungskatalog „Abgefahren!“ vor der Caricatura Galerie.

Von A wie Auto bis Z wie Zeppelin …

Von A wie Auto bis Z wie Zeppelin – dazwischen und inzwischen gibt es viele Möglichkeiten sich fortzubewegen. Und es werden – auch und vor allem angesichts des Klimawandels – immer mehr. Quo vadis, Mobilität? Ist der E-Scooter wirklich die größte Gefahr des 21. Jahrhunderts? Fahren Autos demnächst ohne uns in den Urlaub? Hilft ein „Traumschiff“-Ausstrahlungsverbot den Klimawandel zu stoppen? Wie groß ist der CO2-Abdruck einer Himmelfahrt? Ist die gemeine Parklücke vom Aussterben bedroht? Gilt Atomstrom bei E-Bikes als Doping? Gibt es in Flugzeugen bald eine Nichtschämer-Klasse? Inwieweit hat uns die Corona-Pandemie ausgebremst? Und wo führt das alles überhaupt hin? Diese Ausstellung beantwortet die Fragen, die uns alle bewegen.

 

Die Crème de la Crème der deutschen Cartoonszene bringt Licht ans Ende des Tunnels der Orientierungslosigkeit. Mit dabei sind BECK, Bettina Bexte, BURKH, Uli Döring, Kai Flemming, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, AD Karnebogen, Petra Kaster, Kittihawk, Mario Lars, Piero Masztalerz, Til Mette, Denis Metz, Mock, NEL, Martin Perscheid, Thomas Plaßmann, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leonard Riegel, Stephan Rürup, Schilling & Blum, Klaus Stuttmann, Peter Thulke, Freimut Woessner, Miriam Wurster.

Das Buch zur Ausstellung

Abgefahren! Cartoons zur Mobilität

Hrsg. Martin Sonntag und Saskia Wagner

Lappan Verlag

128 Seiten

16 Euro

200 mm x 230 mm

ISBN 978-3-8303-3571-9

Regeln zum Besuch der Ausstellung

Es gelten die gewohnten Hygiene- und Abstandsregeln. Das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske ist erforderlich. Die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig in der Galerie aufhalten können, ist auf 24 beschränkt.





MT Melsungen vor Heimspiel: Und wieder gegen die “Recken”


Zum dritten Mal in dieser Saison geht es für die MT Melsungen gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Nach dem kürzlichen Aufeinandertreffen in Hamburg beim REWE Final4 um den DHB-Pokal steht am Donnerstag in Kassel das Rückspiel in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga auf dem Programm. Anwurf in der Rothenbach-Halle ist um 19:00 Uhr. Bereits ab 18:00 Uhr stimmt die MT die Handballfans mit dem 30-minütigen Warm Up “Kurz vor Anpfiff live” via YouTube und Facebook auf das Match ein.  

“Aller guten Dinge sind drei” heißt es im Volksmund. Im Falle des anstehenden dritten Aufeinandertreffens zwischen der MT Melsungen und der TSV Hannover-Burgdorf könnte es aus Sicht der Nordhessen am Donnerstag bestenfalls das zweite “gute Ding” werden. Denn vor dem Halbfinalsieg gegen die “Recken” im DHB-Pokal bezog das Gudmundsson-Team in der Liga im Hinspiel eine klare 23:31-Niederlage. Wer von beiden Kontrahenten schafft es also am Donnerstag, die Saisonbilanz zu den eigenen Gunsten zu verschönern?

Während die MT ihre am Sonntag erlittene deftige Schlappe bei den Rhein-Neckar Löwen aus den Trikots schütteln muss, reisen die Niedersachsen mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck in Kassel an. Im ersten Heimspiel vor Zuschauern seit Oktober letzten Jahres pushte sich die Mannschaft von Carlos Ortega in der ZAG Arena zum 27:26-Sieg über den HC Erlangen. Dabei machte 28 Sekunden vor dem Schlusspfiff der Mann “den Sack zu”, der ab der übernächsten Saison das Trikot der MT Melsungen tragen wird: Ivan Martinovic. Der 23-jährige Linkshänder, in Österreich geboren und mit kroatischer Staatsbürgerschaft ausgestattet, führt aktuell mit 135 Treffern die mannschaftsinterne Torschützenliste an.

Außer Ivan Martinovic kommt auf der halbrechten Rückraumposition noch der ebenfalls torgefährliche Slowene Nejc Cehte zum Einsatz. Diese beiden bilden das Pendant zu Kapitän Fabian Böhm und Martin Hanne auf Halblinks. Darüber hinaus muss sich die MT-Defensive mit Evgeni Pevnov und Ilija Brozovic besonders gut auf zwei robuste Kreisläufer einstellen sowie auf die pfeilschnelle Flügelzange Johan Hansen (RA) und Vincent Büchner (LA). Das Tor hüten die erfahrenen Urban Lesjak und Domenico Ebner.

Beim Halbfinale des REWE Final Four, am 3. Juni in Hamburg, gelang es der MT, die Recken mit  27:24 niederzuringen. Der Aufreger in diesem Spiel passierte in der 42. Minute, als die Schiedsrichter Hannovers Kapitän Fabian Böhm nach einem Foul an Julius Kühn mit Rot vom Feld schickten. Die beiden Akteure, die schon oft das Duo im linken Rückraum der deutschen Nationalmannschaft gebildet haben, haben diese Begebenheit im Pokalduell längst zu den Akten gelegt.

Dennoch geht Julius Kühn davon aus: Dass das Ausscheiden als solches bei den Recken am Donnerstag in Kassel noch einmal zusätzliche Motivation erzeugen wird: “Ich denke, Hannover ist scharf darauf, sich für die erlittene Halbfinalniederlage im Pokal zu revanchieren. Andererseits haben wir das Hinspiel in der Bundesliga gegen sie verloren und somit auch noch eine kleine Rechnung offen. Für uns gilt: Wir wollen gewinnen – erst recht, weil es ein Heimspiel ist. Das würde uns insgesamt gut tun. Dadurch wird die Grundstimmung wieder positiver und es kehrt nach der schmerzlichen Niederlage in Mannheim auch wieder etwas mehr Ruhe ein”, erklärt der MT-Shooter.

Schiedsrichter in Kassel:
Marcus Hurst (Berlin) / Mirko Krag (Frankfurt); DHB-Spielaufsicht: Wolfgang Jamelle

Bisherige Vergleiche MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf
22 HBL-Spiele, davon 14 Siege MT, 6 Siege TSV, 2 Remis
2 DHB-Spiele, davon 2 Siege MT
Letzte Vergleiche:
03.06.21, DHB, MT–TSV 27:24
25.02.21, HBL, TSV–MT 31:23

Live-Berichterstattung:
18:00 Uhr:  “Kurz vor Anpfiff live”, das Warm Up-Magazin der MT auf Facebook und YouTube mit Interviewgästen, u.a. Julius Kühn und Silvio Heinevetter.

18:30 Uhr: Sky startet mit Vorberichten. Das Spiel aus der Rothenbach-Halle kommentiert ab 19:00 Uhr Heiko Mallwitz.

Hitradio FFH ist mit Zwischeneinblendungen dabei.

15 Minuten nach Spielende folgt die Pressekonferenz live auf YouTube.

Infos zum Gegner:
www.die-recken.de





Öffentlichkeitsfahndung: 14-2021 August 2018 bis Oktober 2020: Regionalbahnen Treysa, Schwalm- Eder- Kreis, Nordhessen- Exhibitionistische Handlungen


(ots) Der unbekannte Täter ist im Zeitraum von August 2018 bis Oktober 2020 polizeiliche bekannt fünfmal straffällig geworden mit exhibitionistischen Handlungen in Zügen. Während der Fahrt manipulierte der Mann jeweils an seinem entblößten Geschlechtsteil vor Frauen, in einem Fall vor einer Minderjährigen.

Die Person ist auf folgenden Fahrstrecken mit exhibitionistischen Handlungen aufgefallen:

Treysa Richtung Marburg am 04. Oktober 2020, 15.02 Uhr bis 15.14 Uhr Treysa Richtung Neustadt (Hessen) am 28. Juli.2020, gegen 20.38 Uhr Neustadt Richtung Treysa am 13. März 2020, 16.30 Uhr bis 16.39 Uhr Treysa Richtung Stadtallendorf am 22. Mai 2019, 21.10 Uhr bis 21.15 Uhr Neustadt Richtung Treysa am 18. August 2018, 15.41 Uhr bis 15.48 Uhr

Mit Beschluss ordnete das Amtsgericht Marburg die Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern des unbekannten Tatverdächtigen an.

   - Wer kennt die Person auf den Lichtbildern?
   - Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561-816160 entgegen. Alternativ werden unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder durch jede andere Bundespolizeidienststelle Hinweise entgegengenommen.

 

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Benno ist in Liebenau entlaufen


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Landkreis bietet Qualifizierung zum Laiendolmetscher an


Interessierte können sich ab sofort beim Landkreis bewerben

Landkreis Kassel. Ehrenamtliche Laiendolmetscher leisten kreisweit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben und zur Integration. Denn sie stehen bereit, um bei Bedarf vorhandene Sprachbarrieren zu überwinden und so zugewanderte Menschen zu unterstützen. 

„Die Teilhabemöglichkeiten von Zugewanderten hängen maßgeblich davon ab, dass sie sich trotz eingeschränkter oder fehlender Deutschkenntnisse in wichtigen Fragen verständlich machen können“, erläutert Patrick Stolze, einer der beiden WIR-Koordinatoren im Landkreis Kassel. Deshalb bietet der Landkreis Kassel auch in diesem Jahr eine Grundqualifizierung zum Laiendolmetscher an.

Der Kurs umfasst insgesamt 24 Unterrichtseinheiten und richtet sich an aktive Dolmetscher aber auch an andere Interessenten. Nach erfolgreichem Abschluss werden die Teilnehmer als Laiendolmetscher gelistet und können bei Einsätzen eine Aufwandsentschädigung abrechnen.

Interessierte können sich über die Telefonnummer 0561-10031534 oder per Email an patrick-stolze@landkreiskassel.de bewerben.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierung sind Deutschkenntnisse von mind. B1-Niveau und Fremdsprachenkenntnisse auf C1-Niveau. Neben den Grundlagen des Dolmetschens und der Institutionen im Landkreis vermittelt der Kurs auch Techniken zur Reflexion des Rollenverständnisses und der persönlichen Kompetenzen.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert den Einsatz von ehrenamtlichen Laiendolmetschern im Rahmen des Landesprogrammes „WIR“ (Wegweisende Integrationsansätze Realisieren).

LANDKREIS KASSEL





Hessens Jagdstrecke trotz Corona und Lockdown explodiert – PETA fordert von Umweltministerium: „Wildtiere schützen statt schießen“


Wiesbaden / Stuttgart, 15. Juni 2021 – Mehr als 280.000 Tiere hat die Jägerschaft in der Jagdsaison 2020/21 allein in Hessen erschossen, darunter auch bedrohte Arten wie der Feldhase. Die kürzlich vom Umweltministerium in Wiesbaden präsentierte Jagdstrecke listet trotz des zeitweisen Lockdowns deutlich mehr getötete Tiere auf als im vergangenen Jahr, beispielsweise 7,7 Prozent mehr Füchse, was 28.995 Tieren entspricht. Zudem wurden zahlreiche sogenannte Haustiere im Zuge des „Jagdschutzes“ erschossen, darunter 128 angeblich wildernde Katzen. PETA fordert Landesumweltministerin Priska Hinz nun auf, endlich vorhandene wildbiologische Studien anzuerkennen und die Jagd auf Füchse und andere Beutegreifer als einen ersten Schritt in Hessen zu verbieten.

 

„Für ein gesundes Ökosystem spielen Wildtiere eine große Rolle. Rehe scharren die Humusschicht am Waldboden auf und ermöglichen den Samen von Birke, Kiefer und Tanne dadurch überhaupt erst zu wachsen. Rabenvögel beseitigen als Aasfresser tote Tiere. Sie essen auch Raupen, Mäuse, Maikäfer und Drahtwürmer und schützen somit den Wald vor ihnen. Elstern bauen mehr Nester, als sie zum Brüten benötigen und Vögel, die selbst keine Nester bauen, profitieren davon“, so Nadja Michler, PETAs Fachreferentin für Wildtiere. „Das hessische Umweltministerium erweist sich traurigerweise zunehmend als Sprachrohr der Jägerschaft sowie der Landwirte und Landwirtinnen und ignoriert seine Verantwortung im Hinblick auf Tierschutz und Umwelt.“

 

Jagd aus wildbiologischer Sicht kontraproduktiv

PETA weist darauf hin, dass nicht nur Hunderttausenden Tieren erhebliches Leid zugefügt wird, sondern jährlich auch mehrere Dutzend Menschen von Jagenden getötet und verletzt werden. Dabei sind sich anerkannte Fachleute aus der Wildbiologie längst einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. Vielmehr finde eine natürliche Regulation der im Wald wohnenden Tierpopulationen durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten statt. [1] Auch englische Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich beispielsweise Fuchspopulationen aufgrund von Nahrungsverfügbarkeit und sozialen Faktoren von selbst regulieren. [2] Die Jagd hingegen zerstört die Alters- und Sozialstrukturen der Tierpopulationen, was bei den Überlebenden zu erhöhter Fortpflanzung führt. Verluste werden durch Nachkommen und Zuwanderung ausgeglichen oder gar überkompensiert.

 

PETA kritisiert hessische Regierung
PETA erinnert daran, dass der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist, und kritisiert die hessische Regierung scharf dafür, dass sie das Töten von Wildtieren unter vorgeschobenen Vorwänden zulässt. So verweist das Umweltministerium auf angebliche Fraß-, Tritt- sowie Wühlschäden in der Land- und Forstwirtschaft und bezeichnet Wildtiere als Gefahr. [3] In der Folge tötete die Jägerschaft neben Füchsen und den bedrohten Feldhasen unter anderem auch 29.875 Waschbären, das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Weiterhin fielen 65.350 Wildschweine, Tausende heimische Wildvögel sowie 104.170 Rehe der Jagd zum Opfer – laut Michler „ein trauriger Rekord – zumal coronabedingt 50 Prozent weniger Drückjagden stattgefunden haben.“ [4]

 

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, sie anziehen oder in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 

[1] Reichholf, J. H.: Die Wahrheit über die Jagd – Evolutionsbiologe Prof. Josef Helmut Reichholf widerlegt Jägerlügen. TV-Dokumentation SWR BW. (15.05.2014).

[2] Baker, P., Harris, S. & White, P. (2006): After the hunt: The future for foxes in Britain. Report. University of Bristol/University of York. / Baker, P. & Harris, S. (2006): Does culling reduce fox (Vulpes vulpes) density in commercial forests in Wales, UK? Springer-Verlag 2005.

[3] Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ohne Datum): Jagd in Hessen.? Online abrufbar unter: https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/wald/jagd-hessen.(13.?06.?2021).?

[4] Deutsche Jagdzeitung: Hessen: Deutlich weniger Sauen wegen Corona.? Online abrufbar unter: https://djz.de/hessen-streckeneinbruch-wegen-corona/. (13.?06.?2021).?

 

Weitere Informationen
PETA.de/Themen/Jagd

 

PETA Deutschland e.V. ist mit über 1,5 Millionen Unterstützenden die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.





Geh- und Radweg wird breiter – zwei Wochen gesperrt


Der Geh- und Radweg im Grünzug „Am Heimbach“ zwischen Friedenstraße und Kohlenstraße ist ab Mittwoch, 16. Juni gesperrt. Dort finden Bauarbeiten statt, die voraussichtlich bis Ende Juni dauern.  Betroffen ist der Verbindungsweg zwischen den Häusern Kohlenstraße 57 und 63.

 Nachdem dort zuletzt die Stromleitungen verlegt wurden, soll nun die Asphaltdecke wieder geschlossen werden. Außerdem wird der Weg weiter verbreitert, damit noch mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer ist.

 Für eine Umleitung ist gesorgt. Sie führt entlang des Friedhofs Wehlheiden über die Sternbergstraße, den Kleiner Holzweg sowie die Straße Am Heimbach und umgekehrt.

 Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Beachtung der geänderten Verkehrsführung und um erhöhte Vorsicht.

Stadt Kassel





ADAC testet Offroad-Pedelecs


KTM Macina Spitzenreiter
Bis zu 40 Kilometer Unterschied bei der Reichweite

 

(ots)Elektrofahrräder boomen: Allein im Corona-Jahr 2020 wurden 1,95 Millionen verkauft. Darunter auch Offroad-Pedelecs, die sich sowohl für die Straße als auch fürs Gelände eignen. Der ADAC hat sieben dieser Räder auf Sicherheit und Fahrkomfort getestet. Ergebnis: fünf Mal die Note „gut“, einmal „befriedigend“ und mit dem Conway Cairon ein „mangelhaft“.

Gemeinsam ist allen getesteten Pedelecs die Kombination von tiefem Einstieg, komfortabler Sitzposition und gutem Fahrverhalten. Ähnlich wie E-Mountainbikes haben sie grobstollige Reifen und sind teils mit einer Vier-Kolben-Bremsanlage bzw. einer einstellbaren Sattelstütze ausgestattet. Die untersuchten Offroad-Pedelecs rangieren von „gemütlich“ bis „sportlich“ und sind alle relativ schwer (zwischen 26,5 bis knapp 30 Kilogramm). Zum Teil deutliche Unterschiede gibt es jedoch in den ADAC Testkriterien Fahreigenschaften, Handhabung, Qualität der Antriebssysteme, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe. Wie bei Elektroautos fließen auch hier Reichweite und Ladedauer ins Testurteil mit ein.

Der Testsieger Macina Aera von KTM bewährt sich sowohl auf der Straße als auch im Gelände. Vor allem das agile Fahrverhalten und eine gute Akkuabdeckung überzeugten die Tester. Auch Reichweite (bei mittlerer Unterstützung) und Ladedauer sind mit 110 km und 4,25 Stunden hervorragend. Abzüge gibt es lediglich für das knappe Gepäckvolumen von zehn Kilogramm.

Bei der Reichweite fallen insbesondere die Modelle von Stevens und Kettler negativ auf. Beide sind nur mit einem 500-Wattstunden(Wh)-Akku ausgestattet, bei den anderen Testkandidaten sind dagegen Akkus mit 625 Wh verbaut. Das spiegelt sich bei den Reichweiten wider: Das schwergängige Kettler schafft durchschnittlich nur 75 Kilometer, im Gegensatz zum leichtgängigen Cube, das mit 115 Kilometern Reichweitenkönig ist – das sind 40 Kilometer Unterschied. Negativ fällt das Kettler allerdings auch beim Laden auf: Das einzige mit einem Zwei-Ampere-Ladegerät ausgestattete Pedelec benötigt für einen Ladevorgang über sieben Stunden. Die Konkurrenz braucht für eine Vollladung des 625-Wh-Akkus dagegen nur etwas mehr als vier Stunden.

Bei der Prüfung der Haltbarkeit legte der ADAC härtere Bedingungen an als die Norm für normale Pedelecs vorsieht. Das wurde dem Testverlierer Conway Cairon SUV 527 zum Verhängnis: Die Schraube zur Winkelverstellung des Lenkervorbaus brach unter dem verschärften Belastungstest – in der Realität kann das ein Durchsacken des Lenkers und damit erhebliche Unfallgefahr bedeuten. Außerdem überschreitet das Conway-Bike die Schadstoffgrenzwerte im Sattel, was auf das Gesamtergebnis durchschlägt.

Da Offroad-Pedelecs oftmals Gepäck für längere Touren bzw. Kindersitze oder -anhänger stemmen müssen, fordert der ADAC von den Herstellern, die Räder grundsätzlich mit entsprechenden Gewichtsreserven auszulegen. Auch Hinweise zum zulässigen Gesamtgewicht sollten am Rad deutlich ablesbar sein.

Der ADAC rät Verbrauchern, vor dem Kauf eine Probefahrt zu machen – für ein realistisches Fahrverhalten am besten zuerst ohne elektrische Unterstützung. Auch sollten Montagemöglichkeiten für Gepäcktaschen und Kindertransportsysteme vorab getestet sowie das Gesamtgewicht genau geprüft werden. Weil diese Räder hohen Anforderungen ausgesetzt sind, empfiehlt der ADAC regelmäßige Wartung.

 

ADAC

 





JNLP-Datei (Was ist das? wie man sie in Windows 10 öffnet)


Was ist eine JNLP-Datei?

Das Java Network Launch Protocol (JNLP) ist ein Dateiformat, das zum Starten von ausführbaren Java-Dateien über das Web oder das Netzwerk verwendet wird. Es enthält Informationen wie die Remote-Adresse zum Herunterladen eines Java-Programms und die erste auszuführende Klasse.

JNLP-Dateien werden normalerweise in einem XML-Format gespeichert, das mit einem Texteditor, der das XML-Format unterstützt, angezeigt oder bearbeitet werden kann. Sie können problemlos auf dem System mit einer Java-Laufzeitumgebung (JRE) ausgeführt werden, da diese die Java Web Start-Technologie enthält, die in der Lage ist, die JNLP-Dateien zu öffnen.

Da JNLP-Dateien programmspezifisch sind, erkennt der Computer JNLP-Dateien möglicherweise nicht, um sie über die Java Web Start-Anwendung auszuführen. Daher können Sie Fragen wie das Öffnen von JNLP-Dateien in der Community und im Forum finden.

Wenn Sie auch bei dieser Frage verwirrt sind, lesen Sie den folgenden Inhalt dieses Beitrags weiter.

Zwei Methoden, um JNLP-Datei zu öffnen

Sie können JNLP-Dateien auf Systemen wie Windows, Mac, sowie Linux mit Java Web Start, Karakun OpenWebStart oder einem beliebigen Texteditor öffnen. Sehen wir uns nun an, wie Sie JNLP-Datei unter Windows 10 öffnen können.

Methode 2: JNLP-Datei über Texteditor öffnen

Zum Öffnen einer JNLP-Datei steht auch ein Texteditor zur Verfügung. Außerdem kann der Texteditor auch den Code Ihrer JNLP-Datei überprüfen und bearbeiten. Sie können Ihre JNLP-Datei auch öffnen, obwohl Sie kein Java auf dem Computer installiert haben.

Tipp: Die JNLP-Datei wird nur als Textdatei geöffnet und kann nicht für andere Operationen verwendet werden.

Sie können JNLP-Dateien mit Notepad oder einem anderen Texteditor öffnen. Wie das geht? Hier sind detaillierte Schritte. Hier nehmen wir das Öffnen der JNLP-Datei mit Notepad als Beispiel.

Schritt 1: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die JNLP-Datei auf Ihrem Computer und wählen Sie Bearbeiten mit Notepad++ aus dem erweiterten Menü. Wenn Sie diese Option nicht sehen, klicken Sie auf die Option Öffnen mit und suchen Sie dann nach dem Notepad.

Wählen Sie Bearbeiten mit Notepad

Schritt 2: Dann wird die JNLP-Datei geöffnet. Hier können Sie den Inhalt Ihrer JNLP-Datei überprüfen und bearbeiten.

Was ist eine JNLP-Datei und wie kann man sie unter Windows 10 öffnen? Lesen Sie jetzt diesen Beitrag, um detaillierte Informationen zu erhalten!


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Vom Homeoffice ins Büro: Wie gelingt die Umstellung mit dem „Kollegen Hund“?


Hunde, die während der Corona- und Homeoffice-Zeit nahezu 24 Stunden mit ihren Menschen verbringen durften, sollten nicht von heute auf morgen alleine bleiben, wenn Herrchen oder Frauchen zum Arbeiten ins Büro zurückkehren. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Der Verband rät zu einer langsamen Umstellung und wirbt im Rahmen des Aktionstags „Kollege Hund“ (24.06.) für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz.

 

„Hunden fällt die Trennung oft schwer, insbesondere, wenn sie das Alleinsein noch nicht kennen – zum Beispiel, weil sie wie so viele Tiere während der Pandemie angeschafft wurden“, erklärt Dr. Katrin Umlauf, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Aber auch für Hunde, die es noch vor der Corona-Krise gewohnt waren, für ein paar Stunden alleine zu bleiben, kann die Umstellung groß sein. „Hier kann man schrittweise üben bzw. den Hund wieder an die Situation heranführen. Die Zeit, die der Hund allein sein muss, sollte man langsam steigern“, rät Umlauf. Hunde sollten allerdings auf keinen Fall länger als sechs Stunden allein sein müssen.

 

Im Idealfall darf der Hund mit ins Büro

Ideal ist es für die meisten Hunde, wenn sie ihr Frauchen oder Herrchen ins Büro begleiten dürfen – einen Rückzugsort für den Hund und das Einverständnis aller Kolleg*innen vorausgesetzt. Doch obwohl sich die Anwesenheit eines Hundes meist problemlos gestaltet, das Arbeiten bereichert und die Motivation fördert, ist die Mitnahme eines tierischen Kollegen oft nicht gestattet. Mit dem Aktionstag „Kollege Hund“ werben der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine, unterstützt von der Futtermarke Pedigree, deshalb dafür, den Arbeitsalltag mit Hund einfach einmal auszutesten. In diesem Jahr haben Unternehmen dazu am 24. Juni die Möglichkeit. Ergibt sich durch den Aktionstag die Chance, den Hund öfter oder sogar dauerhaft mitzubringen, würde dies die Umstellung vieler Arbeitnehmer*innen zurück zum „normalen“ Arbeitsalltag erleichtern. Eine positivere Einstellung gegenüber Hunden im Büro könnte sogar verhindern, dass diese nach Ende der Pandemie vermehrt in Tierheimen landen.

Anmeldung zum tierischen Schnuppertag

Alle, die die Möglichkeit haben, ihren Hund am Aktionstag oder sogar dauerhaft mit zur Arbeit zu bringen und alle, die aus dem Homeoffice mitmachen möchten, können sich selbst bzw. ihre Firma noch bis zum 24. Juni für den Aktionstag „Kollege Hund“ anmelden. Dies ist über ein Formular auf der Website www.kollege-hund.de möglich. Im Anschluss erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, die sie als „tierfreundliches Unternehmen“ auszeichnet.





E-Scooter in Kassel: Veranstaltung „Mehr Rücksichtnahme“ am 18. Juni auf dem Platz vor dem Kulturbahnhof


Natürlich nur eine Fotomontage

In Kassel gibt es nun schon seit fast einem Jahr mehrere Anbieter von E-Scootern. Vielerorts im Stadtbild zu sehen, gibt es zu diesen neuen und modernen Verkehrsmitteln aber auch viele Fragen zur Verkehrssicherheit und den rechtlichen Bestimmungen. Um Unfälle möglichst zu verhindern, über die Rechtslage aufzuklären und Interessierten nützliche Informationen zu den E-Scootern bereitzustellen, laden die Stadt Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen am Freitag, 18. Juni 2021, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zu einer Präventionsveranstaltung auf dem Vorplatz des Kasseler Hauptbahnhofes ein.

Im Fokus werden die Verkehrssicherheit und die gegenseitige Rücksicht, gerade im Hinblick auf Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder schwächere Verkehrsteilnehmer, stehen. Nicht zuletzt deshalb stehen Vertreterinnen und Vertreter vom Seniorenbeirat und vom Behindertenbeirat der Stadt Kassel als Anlaufstelle für Sorgen und Fragen vor Ort zur Verfügung. Ebenfalls dabei ist das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Kassel, um zu Fragen der gegenseitigen Rücksichtnahme und zum Fußverkehr im Allgemeinen ins Gespräch zu kommen.

Der Verkehrs- und Ordnungsdezernent der Stadt Kassel, Dirk Stochla, ist froh, dass die aktuelle Lage eine solche Aktion wieder erlaubt: „Wir wollen, dass gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr wieder stärker als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. Nicht nur, aber besonders auf Plätzen und Gehwegen werden abgestellte E-Scooter manchmal zum Problem. Das muss man benennen und darüber muss man sprechen. Dass im Rahmen der Veranstaltungen auch der direkte Austausch zwischen den E-Scooter-Betreibern und Senioren- und Behindertenbeirat startet, stimmt mich zuversichtlich.“

 

Neben der Stadt Kassel sind noch weitere Institutionen und Unternehmen präsent:

Die Firma TIER wird als einer der Anbieter von E-Scootern in einem Parcours Fahrsicherheit vermitteln. Auch können sehbehinderte Personen dort erfahren, welche Geräusche ein solcher Roller macht und wie man zum Beispiel mit dem Blindenstock einen auf dem Gehweg liegenden Scooter erkennt. Letzteres gilt auch für E-Scooter-Nutzende: Auch sie können ausprobieren, welche Schwierigkeiten Menschen mit Sehbeeinträchtigung haben, wenn die Fahrzeuge wild auf Gehwegen herumstehen oder sogar herumliegen.

Die Verkehrswacht wird u.a. demonstrieren, warum es eine schlechte Idee ist, betrunken mit einem E-Scooter zu fahren.

Sven Schicht und sein Team von Volts Angels sind ebenfalls dabei. „Angebote für elektrische Kickscooter gibt es viele. Die überall vorhandenen Leihangebote in Kassel machen Lust auf einen eigenen Kickscooter. Das Team von Volts Angels erklärt, worauf man beim Kauf achten muss und welche Anforderungen zugelassene Kickscooter erfüllen müssen“, erläutert Schicht sein Engagement vor Ort.

Die Barmer-Krankenkasse aus Kassel hat die Gesundheit im Fokus und gibt Tipps und Tricks, was im Falle eines Sturzes oder gar eines Unfalls zu beachten ist.

Die Bundespolizei und die Landespolizei werden jeweils mit einem Stand zugegen sein, um ihnen die rechtlichen Aspekte des Betriebes der E-Scooter zu erläutern.

Die Veranstaltung findet unter dem gemeinsamen Motto „Mehr Rücksichtnahme“ statt, denn das ist es, was sich die Menschen nach Wahrnehmung aller beteiligten Veranstalter wünschen.

Noch eine wichtige Bitte: Auch wenn die Inzidenzzahlen aktuell sinken, muss dem Infektionsschutz natürlich Rechnung getragen werden. Achten Sie bitte auf die Abstände zu anderen Personen und die weiteren bekannten Regeln.





(FDP) MÜLLER: Online-Casinospiel in den legalen Markt holen


  • Freie Demokraten fordern Konzessionen für private Anbieter
  • Empfänger der staatlichen Glücksspiel-Einnahmen müssen schnell profitieren

WIESBADEN – Die Freien Demokraten setzen sich dafür ein, Online-Glücksspiel in Hessen gesetzlich zu verankern und wollen Online-Casinospiellizenzen auch an private Unternehmen vergeben: „Damit würde dieses Spiel in den legalen Markt geholt und unter die Kontrolle des Staates kommen. Eine solche Regelung fehlt bislang und ist dringend erforderlich, damit Schutzmechanismen für die von Sucht bedrohten Spieler greifen und Steuern für die legalen Spielaktivitäten erhoben werden können“, erklärt Stefan MÜLLER, innenpolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Die Fraktion hat zur heutigen Plenardebatte zur Neuregelung des Glücksspielrechts einen Antrag gestellt, der den Gesetzentwurf der Landesregierung in entscheidenden Punkten ergänzt. „Im Gesetz hat bislang eine Regelung gefehlt, wer Veranstalter von Online-Casinospielen sein darf, und nach unserer Auffassung sollten dies in dem dann regulierten Markt private Unternehmen sein“, erklärt Müller.

Die Freien Demokraten setzen sich zudem für die Interessen der Organisationen ein, die von den Glücksspiel-Einnahmen des Landes finanziell profitieren, und fordern eine zehnprozentige Erhöhung der Unterstützung bereits zum 1. Juli dieses Jahres statt erst zum 1. Januar kommenden Jahres. „Diese Empfänger, zum Beispiel der Landessportbund und Jugendorganisationen, leisten eine wertvolle Arbeit und haben eine elementare gesellschaftliche Aufgabe, denn sie verfolgen gemeinnützige Zwecke. Viele von ihnen haben aufgrund der Corona-Krise Einbußen erlitten und sind dringend auf eine Erhöhung angewiesen“, betont Müller.





Folgemeldung: Rolf A. aus Vellmar wird immer noch vermisst; Ermittler veröffentlichen Foto vom Fahrrad und bitten um Hinweise


(ots)Vellmar (Landkreis Kassel): Von dem seit Freitagmittag vermissten 78-jährigen Rolf A. aus Vellmar-Frommershausen fehlt weiterhin jede Spur. Wie die Ermittler des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo berichten, blieben alle bisherigen Suchmaßnahmen und Ermittlungen leider ohne Erfolg. Weitere Hinweise auf den Aufenthaltsort von Rolf A. liegen ihnen momentan nicht vor. Aus diesem Grund bitten die Kriminalbeamten weiterhin die Bevölkerung um Mithilfe und veröffentlichen ein Foto vom Fahrrad des 78-Jährigen. Mit diesem Rad hat Rolf A. am Freitag, gegen 13:30 Uhr, sein zu Hause verlassen und ist offenbar über Feldwege in Richtung Espenau weggefahren. Die Suche nach dem Vermissten, der möglicherweise orientierungslos und auf Medikamente angewiesen ist, lief bis tief in die Nacht und mithilfe eines Polizeihubschraubers, ohne den 78-Jährigen finden zu können.

Rolf A. ist ca. 170 cm groß, schlank, hat kurze graue Haare und eine hohe Stirn. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er mit einer kurzen blauen Adidas-Hose und einem karierten Hemd bekleidet.

Bei dem Fahrrad (siehe beigefügtes Foto) handelt es sich um ein chromefarbenes Herren-Trekkingrad. Am Lenker ist ein großer Spiegel angebracht. Das Fahrrad hat einen breiten Fellsattel und am Gepäckträger hängt eine schwarze Seitentasche. Auf der Fahrradklingel ist der Spruch „Volle Socke auf die Glocke“ aufgeklebt.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, wird geben, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen






Ausbildungsplätze für Kurzentschlossene


Die Arbeitsförderungsgesellschaft des Landkreises Kassel (AGiL) bietet drei Ausbildungsplätze an – Bewerbung bis 25. Juni

Landkreis Kassel. Noch bis zum 25. Juni können sich junge Erwachsene bis 30 Jahren aus dem Landkreis Kassel auf eine der drei vom Hessischen Sozialministerium geförderten Ausbildungsplätze zum Tischler*in, Gärtner*in oder Hauswirtschafter*in beim Landkreis Kassel bewerben.

Wer gerne mit Holz arbeiten oder im Grünen aktiv werden will, sollte zudem Leistungen des Jobcenter Landkreises Kassel beziehen.

Eine Förderung der Ausbildungen durch das Jobcenter Landkreis Kassel ist vorgesehen.

Die jeweils dreijährigen Ausbildungen beginnen am 1. September und starten mit einer schulischen Vorbereitung und einem Praktikum.

Bei Interesse und für weitere Informationen können sich die Bewerber*innen direkt an die AGiL gGmbH, Frau Beutnagel, Tel. 0561/1003-1544 wenden.

Details zu den Ausbildungsplätzen gibt es auch auf der Homepage www.agil-wolfhagen.de.

 

LANDKREIS KASSEL





Mit-Mutter rechtliches Elternteil?


Berlin (DAV). In der Ehe zweier Frauen ist nur die biologische Mutter rechtliches Elternteil des durch Samenspende gezeugten gemeinsamen Kinds. Das Kammergericht Berlin hält das für verfassungswidrig und hat sich an das Bundesverfassungsgericht gewandt. Über den Beschluss des Kammergerichts vom 24. März 2021 (AZ: 3 UF 1122/20) berichtet die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

 Nach ihrer Heirat hatten sich die beiden Frauen für eine anonyme Samenspende entschieden, um Eltern zu werden. Vor Gericht wollten sie feststellen lassen, dass die Ehefrau der Mutter Mit-Mutter des Kinds sei.

Die Richter entschieden, das Beschwerdeverfahren auszusetzen und es dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorzulegen.

Sie hielten es für verfassungswidrig, dass nur in einer Ehe zwischen Mann und Frau der Ehemann der Mutter automatisch Vater des Kinds ist.

In der Ehe zweier Frauen dagegen hat das Kind nur einen rechtlichen Elternteil.

Diejenige, die das Kind geboren hat, ist die Mutter. Ihre Ehefrau ist jedoch keine Mit-Mutter.

Information: www.dav-familienrecht.de

Deutscher Anwaltverein





Homberg (Efze) – Mann entblößt sich auf Spielplatz


(ots) Homberg

Tatzeit: Freitag, 11.06.2021, 16:00 Uhr Mann masturbierte auf Spielplatz

Unbekannter Täter masturbierte auf einem Spielplatz in Homberg. Spielende Kinder befanden sich in unmittelbarer Nähe.

Der Täter entblößte sich am Freitag auf einem Spielplatz in Homberg in der Dresdener Allee vor den Augen spielender Kinder. Die Kinder berichteten den Eltern später von dem Vorfall, die daraufhin die Polizei verständigten.

Der Täter konnte durch die Kinder wie folgt beschrieben werden:

  • 40 – 50 Jahre alt,
  • 1,80 m groß,
  • hatte kurze blonde bis dunkelblonde Haare
  • und hatte insgesamt eine auffällig helle Haut.
  • Zum Zeitpunkt des Vorfalles war er mit einer schwarzen kurzen Short
  • und einem weißen T-Shirt bekleidet.
  • Außerdem trug er eine Sonnenbrille.

 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Homberg unter 05681/774-0.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Hilfe bei Zwangsstörungen: Je früher, desto besser!


(ots) Zwänge sind besonders kreative psychische Krankheiten – und es gibt unzählige Formen. Viele Patienten verspüren Angst und Ekel vor Schmutz, manchen ist es nicht möglich, über Teppiche zu laufen, einen anderen plagt die Vorstellung, dass er eine Katastrophe auslösen könne – weswegen ständig überprüft werden muss, ob etwa der Herd ausgeschaltet ist. Andere haben Angst vor gerade Zahlen oder müssen jeden Bissen genau zwölfmal kauen. Die gute Nachricht: Zwangsstörungen sind gut behandelbar. Doch nur wenige Betroffene suchen professionelle Hilfe. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erklärt, warum es wichtig ist, sich seinen Problemen zu stellen.

Expositionsübungen wirken am besten

Nur etwa ein Drittel der Patienten mit Zwangsstörungen sucht je professionelle Hilfe, weiß Professor Dr. Ulrich Vorderholzer, ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck in Prien und Experte für Zwangsstörungen: „Im Schnitt leben Betroffene 7,5 Jahre mit der Krankheit, bevor sie das erste Mal einem Therapeuten gegenübersitzen.“ Ein Fehler: Denn je länger Patientinnen und Patienten versuchen, allein zurechtzukommen, desto mehr verfestigen sich Zwänge.

Internationale Studien haben gezeigt, dass die sogenannte Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement gut wirksam ist. Konkret bedeutet das: Die Therapie findet nicht nur in herkömmlichen Sitzungen in der Praxis statt, sondern die Patientinnen und Patienten konfrontieren sich im Alltag mithilfe der Therapeutin oder des Therapeuten mit ihren Zwängen – und versuchen, diese auszuhalten.

Zeitintensive Behandlung, die sich lohnt

Zwar verschwinden die Zwangssymptome meist nicht gänzlich, doch eine Untersuchung der israelischen Psychologin Edna B. Foa zeigt: Bei bis zu 70 Prozent der Therapierten nehmen die Zwänge mit dieser Behandlungsmethode ab. Die Methode wird in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die medizinische Leitlinie empfiehlt dabei den Einsatz einer intensiven Behandlung, etwa in Form von drei mehrstündigen Expositionen innerhalb einer Woche.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 6A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Straßenraub mit Schusswaffe in Rothenditmold: Polizei bittet um Hinweise auf unbekannten Täter


Nur ein Beispielbild

(ots) Kassel- Rothenditmold: Ein bislang unbekannter Täter soll in der Nacht zum Montag in der Wolfhager Straße einen 28-Jährigen aus Kassel seines Handys beraubt haben. Dabei soll der Räuber mit einer Schusswaffe gedroht und sogar einen Schuss in Richtung des Opfers abgegeben haben, ohne dieses jedoch zu treffen. Um welche Art Waffe es sich genau handelte, ist derzeit noch unklar. Die Kasseler Kripo sucht nun nach Zeugen und bittet um Hinweise auf den Täter. Von besonderem Interesse sind für die Ermittler die Beobachtungen, die ein Taxi-Fahrer und der Fahrer eines Vans gemacht haben könnten. Diese beiden Zeugen und weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war es gegen 1:50 Uhr zu dem Raub gekommen. Der 28-Jährige war seinen Angaben zufolge von der Tankstelle in der Wolfhager Straße, Ecke Angersbachstraße, unterwegs in Richtung Naumburger Straße. Bereits an der Tankstelle sei ihm der spätere Täter aufgefallen, der ihn auf seinem Weg verfolgte. Aus Unbehagen sei er schließlich weggelaufen, wobei ihm in Höhe der Bushaltestelle „Naumburger Straße“ beim Laufen das Samsung A10 Smartphone aus der Hosentasche fiel. Dies habe der Räuber an sich genommen und zudem plötzlich eine Waffe in der Hand gehalten. Als der 28-Jährige den Täter zur Rede stellen wollte, habe dieser mit der Waffe in seine Richtung gezielt und offenbar einen Schuss abgegeben, wobei es jedoch keinen lauten Knall gegeben habe. Er sei daraufhin sofort geflüchtet, so das Opfer. Wie die in der Nacht am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes (KDD) feststellten, war an der Bushaltestelle eine Scheibe gesplittert, was im Zusammenhang mit der möglichen Schussabgabe stehen könnte. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter verlief anschließend ohne Erfolg. An der Tankstelle, in dessen Nähe sich der Täter scheinbar aufgehalten hatte, tankte laut dem Opfer zu dieser Zeit der Van-Fahrer gerade sein Auto. Der als Zeuge in Frage kommende Taxifahrer war genau während des Vorfalls an der Bushaltestelle Naumburger Straße vorbeigefahren und hatte die Tat möglicherweise beobachtet.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 1,80 Meter großen und ca. 30 Jahre alten Mann mit muskulöser Statur und arabischem Äußeren gehandelt haben. Er soll komplett schwarz gekleidet gewesen sein und eine lange Hose, Pullover und eine Übergangsjacke getragen haben.

Die weiteren Ermittlungen werden beim für Raubdelikte zuständigen Kommissariat 35 der Kasseler Kripo geführt. Der Van-Fahrer, der Taxi-Fahrer oder weitere Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Stadt lädt zur virtuellen Smart Kassel Night am 18. Juni ein


Virtueller Smart Kassel-Auftakt zum bundesweiten Digitaltag am 18. Juni / Oberbürgermeister Geselle: „Lassen Sie uns den digitalen Wandel als gemeinsame Gestaltungsaufgabe verstehen.“
Mit der virtuellen Kasseler Smart Night wird am Freitag, 18. Juni, von 18 bis 19 Uhr der offizielle Auftakt des zukunftsweisenden Smart Kassel-Projekts eingeläutet. Sie ist eingebettet in den bundesweiten Digitaltag, der die digitale Teilhabe in der Bevölkerung fördern soll. Die Smart Kassel Night markiert den Beginn einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Beteiligungsformaten, mit denen Oberbürgermeister Christian Geselle die Kasseler Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen will, den Wandel mitzugestalten: „Der Weg zur Smart City ist im Kasseler Verständnis eine Gemeinschaftsaufgabe. Lassen Sie uns zusammen Zukunft gestalten und für alle erlebbar machen.“

Was erwartet die Teilnehmenden? Futurologe Max Thinius führt in einem Online-Stream kurzweilig durch das einstündige Programm. Er erklärt, was eine Smart City ausmacht, welche Chancen sich daraus für Kassel ergeben und welche Ideen das Smart Kassel-Büro für die Bürgerbeteiligung hat. Er lässt dabei interessante Gäste zu Wort kommen: Ortvorsteherinnen und Ortsvorsteher berichten, wie sie sich die Beteiligung ihrer Stadtteile vorstellen können. Oberbürgermeister Christian Geselle verrät im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Schülerforschungszentrums, welche Idee für Kassel er auf jeden Fall umsetzen möchte. Und Sängerin Romana Reiff covert den bekannten Jennifer Lopez-Song „Let’s get loud“ mit einer besonderen Kassel-Variante. Kostenlose Tickets gibt es unter http://bit.ly/smartnightks; der Zugangslink wird einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt.

 

Kasseler Zukunftsbild im digitalen Workshop entwickeln

Über den bundesweiten Digitaltag verteilt finden darüber hinaus Online-Workshops statt: Unter dem Motto „Let’s get smart, Kassel!“ können am 18. Juni ab 14 Uhr Neugierige und Interessierte gemeinsam mit Oberbürgermeister Geselle und Schnellzeichner Daniel Stieglitz ihr Zukunftsbild vom smarten Stadt Kassel entwerfen. Im Anschluss stellt Prof. Klaus David (Universität Kassel) eine Nachbarschafts‐App vor und lädt dazu ein, über digitale Beteiligungsformate zu sprechen. Anmeldungen können per E-Mail an smart@kassel.de gerichtet werden (der Link zur Veranstaltung wird per E-Mail verschickt). Weitere Angebote aus Kassel zum Digitaltag sind abrufbar unter: www.kassel.de/smart.

Hintergrund:

Mit den „Modellprojekten Smart Cities“ fördert die Bundesregierung die digitale Modernisierung der Kommunen. Das Ziel sind lebenswerte und handlungsfähige Städte, Gemeinden und Landkreise, die neue Technologien in den Dienst der Menschen und übergeordneter Ziele des Gemeinwohls stellen. Orientierung dabei gibt die „Smart City Charta“ des Bundesinnenministeriums. Die Stadt Kassel stützt sich auf die Leitlinien der Charta und verbindet mit der digitalen Transformation einen partizipativen Gestaltungsauftrag. Smarte Technologien sollen in Kassel dazu beitragen, die Lebens- und Standortqualität zu erhöhen, Ressourcen zu schonen und für mehr Miteinander und soziale Teilhabe zu sorgen.

STADT KASSEL

 




Polizeieinsatz wegen Bedrohungslage im Kasseler Stadtteil Wesertor


BEISPIELBILD

(ots) Kassel-Wesertor: Am gestrigen Montagnachmittag kam es im Kasseler Stadtteil Wesertor zu einem größeren Polizeieinsatz.

Anlass war ein vorausgegangener Streit zwischen zwei Bewohnern eines Mehrfamilienhauses, in dessen Verlauf ein Beteiligter gegen 14 Uhr mit einer Waffe gedroht haben soll.

Die daraufhin alarmierten Polizeikräfte sperrten das Haus in der Straße „Franzgraben“, nahe der Ysenburgstraße, sofort weiträumig ab, um mögliche Gefahren für Dritte auszuschließen.

Im weiteren Verlauf gelang die Festnahme des 45-Jährigen in der Wohnung durch das SEK.

Hierbei konnte eine Waffe gefunden werden, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Softair-Waffe handelt.

Die Ermittlungen, ob sich der 45-Jährige zusätzlich zu der Bedrohung wegen weiterer Straftaten verantworten muss, dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Impfzentrum Kassel startet mit digitalem Impfausweis


Ab sofort gibt das Impfzentrum Kassel QR-Codes zur Nutzung der digitalen Impfausweise aus. Dies gilt für Bürgerinnen und Bürger, die ab dem heutigen Montag ihre zweite Corona-Impfungen im Impfzentrum erhalten und somit als vollständig geimpft gelten. Alle, die bereits eine Zweitimpfung erhalten haben, bekommen den QR-Code per Post zugesandt.
„Mit dem digitalem Impfausweis kann der volle Corona-Impfschutz per Smartphone nachgewiesen werden. Wir freuen uns, dass wir als Stadt Kassel unseren Bürgerinnen und Bürgern gleich zum Start diesen Service anbieten können. Gerade im Hinblick auf die Lockerungen, die wir gerade alle genießen dürfen, ist der digitale Impfpass natürlich eine Erleichterung“, so Oberbürgermeister Christian Geselle. „Jetzt muss man nicht mehr den gelben Impfausweis etwa beim Besuch seines Lieblingslokals vorzeigen, sondern nur sein Handy zücken. Die Betreiber können — ebenfalls per App — den Impfschutz dann prüfen.“

 

Per kostenloser App zum digitalen Impfausweis

Um das digitale Zertifikat nutzen zu können, muss in den App-Stores entweder die CovPass-App oder die offizielle Corona-Warn-App (ab Version 2.3) heruntergeladen werden. Beide Anwendungen wurden vom Robert-Koch-Institut herausgegeben und sind kostenlos. Ab Mittwoch, 16. Juni, soll der Nachweis auch in der Luca-App gespeichert werden können.

Nach der zweiten Corona-Impfung stellt das Impfzentrum Kassel Impflingen einen QR-Code aus. Diesen kann man dann mit seinem Smartphone einscannen. Dadurch werden Name und Geburtsdatum sowie das Impfdatum, der Name und Hersteller des Impfstoffes lokal auf dem eigenen Gerät gespeichert. „Bereits am gestrigen Sonntag konnte in einem Probe-Echtbetrieb 600 digitale Impfnachweise im Impfzentrum der Stadt Kassel ausgestellt werden“, so Geselle.

In Deutschland wird der digitale Impfausweis bundesweit akzeptiert – ebenso in anderen EU-Mitgliedsländern. Wer weiterhin seinen gelben gedruckten Impfausweis nutzen möchte, bekommt auch weiterhin die entsprechenden Nachweise zur Impfung. Eine Pflicht zur Nutzung des digitalen Impfausweises besteht nicht.

Bereits geimpft?

Personen, die bereits im Impfzentrum Kassel ihre zweite Impfung erhalten haben, bekommen den digitalen Nachweis demnächst per Post zugesandt.

Wer die vollständige Impfung in einer Arztpraxis erhalten hat, kann sich direkt dorthin wenden.

Zudem können sich alle vollständig Geimpfte, egal ob im Impfzentrum oder in einer Praxis geimpft, den QR-Code gegen Vorlage des Personalausweises und des gelben Impfausweises beziehungsweise der originalen Impfbescheinigung des Impfzentrums Kassel in Apotheken ausstellen lassen. Die Ausstellung ist für die Geimpften kostenlos.

Die Stadt Kassel bittet um Verständnis, dass im Impfzentrum Kassel selbst für bereits vollständig geimpfte Personen nachträglich keine QR-Codes ausgestellt werden können.

documenta-Stadt Kassel





Stadt Kassel untersagt geplante Versammlungen am 19. Juni


Der Stadt Kassel liegen Anmeldungen für Versammlungen am Samstag, 19. Juni, vor.

Aufgrund des mit dem Zusammentreffen vieler Menschen einhergehenden gesteigerten Infektionsrisikos mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Stadt Kassel die geplanten Versammlungen und Aufzüge untersagt.

Laut der Anmeldungen sollten zu den Versammlungen angeblich mehrere tausend Menschen erwartet werden.

Gerade auf Grund der negativen Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit mit dem zu erwartenden, bundesweit mobilisierten Teilnehmerkreis aus der Querdenker-Szene sind nach Auffassung der Stadt Kassel die Untersagungen gerechtfertigt.

So war es unter anderem am 20. März 2021 in Kassel zu derartigen Versammlungen gekommen, bei denen gerichtlich festgesetzte Auflagen und notwendige Hygienemaßnahmen nicht eingehalten wurden.

Würden die für den 19. Juni angemeldeten Versammlungen stattfinden, sei damit zu rechnen, dass dadurch insbesondere unbeteiligte Dritte im Stadtgebiet, die der Versammlung selbst und der zum Versammlungsort ziehenden Menschen nicht ausweichen können, einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt wären.

Stadt Kassel





Amazon erhöht den Einstiegslohn in Deutschland: Jetzt verdienen alle im Unternehmen mindestens 12 Euro pro Stunde


·         Alle Mitarbeitenden in Amazons deutschen Logistikstandorten erhalten vom ersten Tag an einen umgerechneten Einstiegslohn von mindestens 12 Euro brutto pro Stunde, ergänzt um ein Paket an umfangreichen Zusatzleistungen

·         Lohnerhöhungen für alle Logistikmitarbeitenden an den deutschen Standorten zum 1. Juli geplant

·         Das Unternehmen legt den Fokus weiter auf ein sicheres Arbeitsumfeld und hat mehr als 150 Prozesse seit Beginn der Pandemie angepasst

Mitarbeiterin von AMAZON

München, den 11. Juni 2021. Amazon hat heute angekündigt, ab Juli 2021 die Löhne für alle Logistikmitarbeitenden in Deutschland erhöhen zu wollen. Damit wird das bestehende Lohnpaket um einen Einstiegsbasislohn von umgerechnet mindestens 12 Euro brutto pro Stunde ergänzt. Bereits heute erhalten die Mitarbeitenden standardmäßig Zusatzleistungen wie Bonuszahlungen, beschränkte Mitarbeiteraktien (Restricted Stock Units), kostenlose Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Sondervergütungen für Überstunden sowie Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge oder dem „Career Choice“-Programm, das 95 Prozent der Kosten für eine Weiterbildung übernimmt. Das Unternehmen kündigte zudem an, den Einstiegslohn im Herbst 2022 erneut zu erhöhen auf mindestens 12,50 Euro.

Bis heute hat Amazon in Deutschland mehr als 23.000 feste Arbeitsplätze geschaffen, allein 2021 kommen zusätzliche 5.000 Stellen hinzu. Neben einem guten Arbeitsklima, fairer Bezahlung und exzellenten Aufstiegschancen für die Mitarbeitenden legt Amazon großen Wert auf ein sicheres Arbeitsumfeld. So hat das Unternehmen zum Schutz der Gesundheit seiner Teams seit Beginn der COVID-19-Pandemie in enger Abstimmung mit den Betriebsräten an den Standorten über 150 Prozesse in der Logistik angepasst.

„Ab Juli verdient jede Kollegin und jeder Kollege in Deutschland gleichberechtigt umgerechnet 12 Euro oder mehr pro Stunde, egal wo sie arbeiten. In all unseren Bemühungen für Kundinnen und Kunden stehen unsere Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Deshalb verdienen sie den besten und sichersten Arbeitsplatz. Und deshalb haben wir uns vorgenommen, der beste Arbeitgeber der Welt zu werden“, sagt Ralf Kleber, Country Manager für Amazon in Deutschland. „Amazon ist ein fairer Arbeitgeber, behandelt alle mit Respekt und bietet seinen Mitarbeitenden vom ersten Tag an hervorragende Leistungen und Karrieremöglichkeiten. Das Gegenteil zu behaupten, ist schlicht falsch.“

„Wir schaffen in ganz Europa Zehntausende von Arbeitsplätzen – und das in einem sicheren und modernen Arbeitsumfeld. Wir stellen sicher, dass unsere Löhne wettbewerbsfähig sind und unser umfassendes Paket an Zusatzleistungen und Sondervergütungen in attraktiver Weise ergänzen“, betont Stefano Perego, Amazons Vice President für Customer Fulfillment in Europa. „Für Deutschland bedeutet das, dass alle bei Amazon umgerechnet mindestens 12 Euro pro Stunde plus Zusatzleistungen bekommen.“

Lina Horn arbeitet im Logistikzentrum in Winsen (Luhe) und erzählt: „Ich bin seit über dreieinhalb Jahren bei Amazon und kann mein Leben komplett gut finanzieren. Ich habe ein Auto, eine Wohnung und ich reite als Hobby. Wir haben ganz schön viele Vorteile hier. Weil mir die Arbeit gefällt, habe ich auch für meine Mutter einen Job hier im Logistikzentrum gefunden.“

Sehen Sie in diesem Video, was Mitarbeiterin von Amazon

nen und Mitarbeiter über ihre Bezahlung sagen.

Seit 2010 hat Amazon mehr als 28 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Ein Großteil floss in die Infrastruktur, vor allem in den Aufbau und Betrieb der Logistikstandorte und die damit verbundenen Arbeitsplätze – gerade in strukturschwachen Regionen. Einen weiteren Anteil hat das Unternehmen in den Auf- und Ausbau regionaler Rechenzentren sowie in Forschung und Entwicklung investiert. Ein wesentlicher Teil der Amazon Forschung befindet sich seit Jahren in Deutschland, u. a. in Berlin (Maschinelles Lernen), Aachen (Sprachdienste), Dresden (Cloud-Dienste) und Tübingen (Computer Vision/Maschinelles Sehen). Die Forscherteams kooperieren mit Einrichtungen in Deutschland und weltweit. Hierzu gehören lokale Universitäten wie die TU Berlin, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, das Hasso-Plattner-Institut sowie das Einstein Center Digital Future. Dank all dieser Investitionen kann Amazon die Dienstleistungen für seine Kundinnen und Kunden täglich weiter verbessern.





Dornröschen wacht wieder auf!


Seit längerer Zeit saniert das Land Hessen das Dornröschenschloss Sababurg. Bis die Sababurg im neuen Glanz erstrahlt und wiedereröffnet werden kann, sind noch umfangreiche Baumaßnahmen notwendig.

Aber auch während der Bauphase können Burgen-Liebhaber und Märchen-Fans die Sababurg besuchen.

Die Corona-Lockerungen machen die Öffnung der Außenanlage des Dornröschenschlosses wieder möglich!

Ab dem 11. Juni bis Ende Oktober sind die Außenanlagen – inklusive Mauerrundgang – von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 – 18 Uhr für Besucher kostenlos zugänglich.

Ein Food Truck im Innenhof bietet Leckeres gegen Hunger und Durst.

Freuen Sie sich auf den Besuch von Dornröschen & Prinz. Sie kommen jeden Sonntag, im Juli und August auch samstags, zu einer Audienz in den Palas, dem ehemaligen Rittersaal des Dornröschenschlosses Sababurg.

Um 14 Uhr erzählen sie das wunderschöne Märchen „Dornröschen“ in deutscher und um 14.30 Uhr in englischer Sprache. Die Audienzen sind kostenlos.

 

Da uns die Gesundheit und Sicherheit aller Gäste sehr am Herzen liegt bitten wir darum, folgende Schutzmaßnahmen und Regeln zu beachten:

  • Auf dem gesamten Burggelände ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht.
  • Halten Sie immer genügend Abstand und folgen Sie der Ausschilderung.
  • Der Mauerrundgang ist nur in eine Richtung begehbar und beginnt am Rosengarten.
  • Die Palas Ruine ist nur zu den Audienzen mit Dornröschen & Prinz geöffnet.
  • Die Audienzen mit Dornröschen & Prinz finden im Stehen und draußen statt. Bitte an Regen und Sonnenschutz denken. Vor Einlass werden die Kontaktdaten erfasst. Für die Erfassung steht die luca App zur Verfügung. Es kann nur eine begrenzte Zahl an Besuchern eingelassen werden.
  • Desinfektionsständer stehen auf dem Gelände zur Verfügung.

Dieses Angebot ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Hofgeismar in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und der Thiergarten Gastronomie im Tierpark Sababurg.

Tipp: Gut zu kombinieren mit dem Tierpark Sababurg, dem Naturpark Infozentrum und dem Urwald Sababurg.

Tourist-Info „Naturpark Reinhardswald“

Tel. 05671/999 222

www.hofgeismar.de

www.erlebnis-sababurg.de





3 Wege – Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Deaktivieren von Windows Hello


Windows Hello ist eine persönlichere und sicherere Methode, um per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder einer sicheren PIN sofortigen Zugriff auf Ihre Windows-10-Geräte zu erhalten. Die meisten PCs mit Fingerabdruckleser funktionieren bereits mit Windows Hello und machen die Anmeldung am PC einfacher und sicherer.

Mit der Windows Hello-Funktion können sich Benutzer auch mit biometrischer Authentifizierung am Betriebssystem anmelden. Aber einige Benutzer verwenden diese Funktion nicht und fragen sich, ob es möglich ist, sie zu deaktivieren.

Es besteht kein Zweifel, dass Sie Windows Hello deaktivieren können. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Windows Hello deaktivieren können.

3 Wege – Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Deaktivieren von Windows Hello

In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie Windows Hello deaktivieren können. Wenn Sie den Windows Hello-Pin deaktivieren möchten, sind die folgenden Methoden sehr effektiv.

Weg 1. Deaktivieren Sie Windows Hello über die Einstellungen

Zunächst können Sie über die Windows-Einstellungen Windows Hello deaktivieren. Wir zeigen Ihnen nun die Anleitung.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die I-Taste zusammen, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Wählen Sie dann Konten.
  3. Auf der linken Seite wählen Sie Anmeldeoptionen.
  4. Klicken Sie auf der rechten Seite im Abschnitt Windows Hello auf Entfernen.

Wenn alle Schritte abgeschlossen sind, haben Sie Windows Hello erfolgreich deaktiviert. Einige Benutzer sagen, dass es in den Windows-Einstellungen keine Windows Hello-Option gibt. Um Windows Hello zu deaktivieren, können Sie also andere Wege ausprobieren.

Weg 2. Deaktivieren Sie Windows Hello über die Gruppenrichtlinie

Um Windows Hello zu deaktivieren, ist hier der zweite Weg. Sie können es über die Gruppenrichtlinie deaktivieren.

Hier ist die Anleitung.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die R-Taste zusammen, um das Feld Ausführen zu öffnen.
  2. Geben Sie dann msc in das Feld ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
  3. Navigieren Sie zu diesem Pfad: Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Anmelden.
  4. Doppelklicken Sie auf der rechten Seite auf die Option Komfortable PIN-Anmeldung aktivieren.
  5. Klicken Sie im Popup-Fenster auf Deaktiviert.
  6. Klicken Sie dann auf Übernehmen und OK, um die Änderungen zu speichern.

Wählen Sie Deaktiviert, um fortzufahren

Deaktivieren Sie dann weitere Windows Hello-Optionen. Verlassen Sie danach das Gruppenrichtlinienfenster und starten Sie den Computer neu, um zu überprüfen, ob Windows Hello deaktiviert ist.

Tipp: Wenn Ihre Computer mit Azure Active Directory verbunden sind, ist der richtige Ort dafür in gpedit.msc Computerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Windows-Komponenten | Windows Hello for Business. Setzen Sie auf der rechten Seite „Windows Hello for Buiness verwenden“ auf Deaktiviert.

Weg 3. Deaktivieren Sie Windows Hello über die Registry

Um Windows Hello zu deaktivieren, können Sie dies über die Registry tun. Hier ist die Anleitung dazu.

Tipp: Das Ändern der Registry kann eine riskante Sache sein. Bevor Sie also fortfahren, sichern Sie bitte zuerst die Registrierung.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die R-Taste zusammen, um den Ausführen-Dialog zu öffnen.
  2. Geben Sie regedit in das Feld ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
  3. Navigieren Sie zu dem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\PolicyManager\default\Settings\AllowSignInOptions.
  4. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf den DWORD-Eintrag namens value und setzen Sie ihn auf 0.

Wenn alle Schritte abgeschlossen sind, starten Sie den Computer neu und überprüfen Sie, ob Windows Hello deaktiviert ist.

Letzte Worte

Zusammenfassend hat dieser Beitrag 3 Möglichkeiten zum Deaktivieren von Windows Hello gezeigt. Wenn Sie das tun möchten, versuchen Sie diese Lösungen. Wenn Sie eine bessere Idee zum Deaktivieren von Windows Hello PIN haben, können Sie sie in der Kommentarzone teilen.





Weitere Stars und Konzerte im Programm der Bad Hersfelder Festspiele!


Zum Abschluss eine große Gala, ein wunderbares Konzert für die ganze Familie und JEDERMANN in der Stiftsruine.

(c) Steffen Sennewald

Zu Beginn der langen Festspielgeschichte wurde JEDERMANN in der Stiftsruine gezeigt und JEDERMANN steht nun auch im Jubiläumsjahr auf dem Programm der 70. Bad Hersfelder Festspiele. Der JEDERMANN, den man in diesem Sommer sehen wird, ist allerdings anders: Moderner, wilder! Denn Philipp Hochmair kommt nach Bad Hersfeld und zeigt am 26. Juli JEDERMANN RELOADED!

Fernsehzuschauer kennen Philipp Hochmair zum Beispiel aus VORSTADTWEIBER, CHARITÈ oder in der Hauptrolle der Krimireihe BLIND ERMITTELT. Theaterfans haben den großartigen Schauspieler vielleicht bei den Salzburger Festspielen oder am Burgtheater in Wien erlebt.

Während der Salzburger Festspiele 2018 sprang er kurzfristig für den erkrankten Tobias Moretti ein und spielte fast ohne Vorbereitungszeit einen überzeugenden Jedermann.

JEDERMANN fasziniert ihn und lässt ihn nicht mehr los. Begleitet von seiner Band DIE ELEKTROHAND GOTTES wird er Hofmannsthals Stück auf die Bühne der Stiftsruine bringen und alle Rollen spielen! Sein Jedermann ist ein apokalyptisches Sprech-Konzert, getrieben von Gitarrenriffs und experimentellen Sounds der Band, irgendwo „zwischen Guerillero und Rockstar angesiedelt“ (ORF) und ein besonderes Erlebnis.

Im Rahmenprogramm wird es außerdem zwei Konzerte des Orchesters der Bad Hersfelder Festspiele unter der Leitung von Christoph Wohlleben geben.

Am 30. Juli können große und kleine Gäste ab 15 Uhr ein musikalisches Märchen unter dem Titel KARNEVAL DER TIERE erleben. Nachdem im letzten Sommer das Konzert PETER UND DER WOLF so viele Besucher*innen in allen Altersgruppen begeistert hat, soll es auch in diesem Jahr einen Nachmittag für die ganze Familie mit schönen Geschichten und viel Musik geben.

Am 8. August werden Schauspieler*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen des Festspiel-Ensembles in der ABSCHLUSS-GALA auftreten. Sie präsentieren ihre Lieblings-Songs aus Musicals und Filmen – vom Chanson über Jazz-Standards bis hin zu Rock und Pop. An diesem Abend wird auch wieder der beliebte Zuschauerpreis verliehen. Beendet wird die Gala mit einem spektakulären Feuerwerk.

Der Vorverkauf hat begonnen.

Tickets und Informationen: 
Telefon +49 6621 640200 
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 
www.bad-hersfelder-festspiele.de


Das Rahmenprogramm in der Übersicht:

JEDERMANN RELOADED
nach Hugo von Hofmannsthal
mit Philipp Hochmair
26. Juli 2021
20:30 Uhr | Stiftsruine Bad Hersfeld
Eintrittspreise ab 24 Euro

Philipp Hochmair ist Jedermann. In einem leidenschaftlichen Kraftakt schlüpft er in alle Rollen und macht Hugo von Hofmannsthals Stück zu einem vielstimmigen Monolog.

Sein Jedermann ist ein Rockstar. Getrieben von Gitarrenriffs und experimentellen Sounds der Band DIE ELEKTROHAND GOTTES verwandelt Philipp Hochmair das 100 Jahre alte Mysterienspiel in ein apokalyptisches Sprech-Konzert.

DIE GESCHICHTE VOM STERBEN DES REICHEN MANNES wird zum eindringlichen Gesamterlebnis und macht Jedermann als Zeitgenossen erkennbar, der in seiner unstillbaren Gier nach Geld und Rausch verglüht.

Philipp Hochmair:

Nach Absolvierung des Max Reinhardt Seminars ging Philipp Hochmair nach Paris, ehe er am Thalia-Theater und später am Burgtheater große Erfolge feierte.

In Theaterkreisen berühmt wurde Hochmair 2018, als er sehr kurzfristig für den erkrankten Tobias Moretti als JEDERMANN bei den Salzburger Festspielen einsprang und die Rolle mit Bravour meisterte. Auch seine One-Man-Show JEDERMANN RELOADED, mit der er seit 2013 durch die Lande zieht, bringt ihm viel Lob ein.

Philipp Hochmair ist Darsteller in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen. Unter anderem: DIE VATERLOSEN (Marie Kreutzer), DER GLANZ DES TAGES (Tizza Covi, Rainer Frimmel), DIE AUSLÖSCHUNG (Nikolaus Leytner), KATER (Händel Klaus) und TIE­RE (Greg Zglinski).

Größere TV-Bekanntheit erlangt er als Minister Schnitzler in der ORF/ARD-Serie DIE VORSTADTWEIBER sowie als blinder Inspektor Alexander Haller in BLIND ERMITTELT. Zuletzt hat er die Hauptrolle (Reinhard Heydrich) in der Verfilmung der WANNSEEKONFERENZ verkörpert.

https://jedermann-reloaded.de


KARNEVAL DER TIERE
Ein Konzert für die ganze Familie
Musikalische Leitung Christoph Wohlleben
Es spielt das Orchester der Bad Hersfelder Festspiele
30. Juli 2021
15:00 Uhr | Stiftsruine Bad Hersfeld
Eintrittspreise ab 8 Euro

Im vergangenen Sommer zauberte unser Festspiel-Orchester während der Aufführung von PETER UND DER WOLF ein Leuchten in die Augen der Besucher*innen. Auch in dieser Saison wird es ein Konzert für junge und junggebliebene Zuhörer*innen in der Stiftsruine geben. Im Mittelpunkt steht ein musikalisches Märchen für Kinder.

 

ABSCHLUSS-GALA
Musikalische Leitung Christoph Wohlleben
Es spielt das Orchester der Bad Hersfelder Festspiele
8. August 2021
20:00 Uhr | Stiftsruine Bad Hersfeld
Eintrittspreise ab 24 Euro

Der festliche Abschluss der Saison mit den Stars der diesjährigen Festspiele, mit klassischen und modernen Orchesterstücken, Film- und Theatermusiken, Solos, Duetten und hinreißenden Ensemblenummern.

Schauspieler*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen des Festspiel-Ensembles singen Lieblings-Songs aus Musicals und Filmen – vom Chanson über Jazz-Standards bis hin zu Rock und Pop. Begleitet werden sie vom Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der Leitung von Christoph Wohlleben. Im Rahmen der Abschluss-Gala wird wie in den vergangenen Jahren der begehrte Publikumspreis verliehen: Die Zuschauer*innen haben ihren Preisträger selbst aus allen Darstellern der Spielzeit ausgewählt. Die Wahl wird unterstützt durch die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg.

Das Konzert schließt mit einem spektakulären Feuerwerk in der Apsis der Stiftsruine ab und beendet eine ganz besondere 70. Festspiel-Saison.

 

  1. Bad Hersfelder Festspiele
    01. Juli bis 08. August 2021
    Intendant: Joern Hinkel

DER CLUB DER TOTEN DICHTER
Inszenierung: Joern Hinkel
Europäische Uraufführung: 01. Juli 2021
Stiftsruine

GOETHE!
Inszenierung: Gil Mehmert
Uraufführung: 03.Juli 2021
Stiftsruine

MOMO
Inszenierung: Georg Büttel
Premiere: 02. Juli 2021
Stiftsruine

EXTRAWURST
Inszenierung: Bettina Wilts
Premiere: 04. Juli 2021
Tennishalle, Auf der Unteraue

 





Im Norden beginnen die Sommerferien


ADAC: im Sommer 2021 kein typischer Reiseverkehr / Stauprognose für 18. bis 20. Juni

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Symbolbild

Wenig Verkehr und leere Fernstraßen: Davon können Autofahrer an den kommenden 13 Wochenenden nur träumen. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fällt an diesem Wochenende der Startschuss zu den Sommerferien. In Richtung Meer oder in den Süden unterwegs sind aber auch Autourlauber aus Nordeuropa sowie Reisende, die nicht an Ferientermine gebunden sind. Endloslange Blechlawinen erwartet der ADAC zum Saisonauftakt auf den Ferienautobahnen noch nicht.

Der Club geht davon aus, dass ähnlich wie im Vorjahr als Folge der Corona-Krise deutlich mehr Menschen Urlaub im eigenen Land bzw. in angrenzenden Nachbarländern und weniger Fernreisen machen werden. Daher könnten die Straßen hierzulande noch stärker belastet sein als in den Vorjahren. Allerdings dürften auch viele Urlauber in Anbetracht des begrenzten Übernachtungsangebots in den Touristenregionen auf Fahrten ganz verzichten. Für zahlreiche Staus dürften vor allem bei schönem Wetter Tagesausflügler oder kurzentschlossene Urlauber sorgen. Auf den Zufahrtsstraßen in die Berge und Seenlandschaften wird große Geduld erforderlich sein.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
    • Großraum Hamburg
    • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
    • A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
    • A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau
    • A 5 Karlsruhe – Basel
    • A 7 Hamburg – Flensburg
    • A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
    • A 8 München – Salzburg
    • A 9 München – Nürnberg
    • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
    • A 24 Berlin – Hamburg
    • A 93 Kufstein – Inntaldreieck
    • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
    • A 99 Umfahrung München

Die Chancen, staufrei durchs benachbarte Ausland zu kommen, sind gering. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Der Urlauberverkehr in Richtung Nordeuropa dürfte verhalten sein. In Schweden und Dänemark ist die Corona-Lage angespannter als in Mittel- und Südeuropa, Norwegen und Finnland verbieten touristische Reisen derzeit noch komplett.

An vielen Grenzen muss bei der Ein- und Ausreise mit Kontrollen und längeren Wartezeiten gerechnet werden. Auch Zurückweisungen sind wegen Corona möglich. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

ADAC





Spielplanvorschau Juli 2021


PREMIEREN UND URAUFFÜHRUNGEN

Der Zauberer von Oz (Open Air)

Musical nach Lyman Frank Baum | Musik: Thorsten Drücker

Inszenierung: Martina van Boxen, Bühne: Michael Habelitz, Kostüme: Esther van de Pas, Komposition und Musikalische Leitung: Thorsten Drücker, Dramaturgie: Julia Hagen

Mit Christina Thiessen (Doro), Peter Elter als Gast (Der Zauberer von Oz), Lua Mariell Barros Heckmanns als Gast (Die böse Hexe des Westens), Jessica Maderski als Gast (Die gute Hexe des Nordens), Kilian Tobias Bierwirth als Gast (Die Vogelscheuche), Ngako Keuni als Gast (Der Blechmann), Markus Subramaniam als Gast (Der Löwe); Musiker: Vincent Hammel, Marc Grünhäuser, Thorsten Drücker

Doro fehlt ihr Zuhause, die Vogelscheuche sucht ihren Verstand, der Blechmann vermisst sein Herz und der Löwe braucht endlich ein bisschen Mut. Vielleicht kann der große Zauberer von Oz ja helfen? Ein Märchen mit Musik zum Dahinschmelzen für die ganze Familie!

Premiere: Donnerstag, 1. Juli, 17 Uhr, Karlswiese in der Karlsaue (zahlreiche Folgevorstellungen bis zum 18. Juli, darunter auch Vormittagsvorstellungen für Schulen)       Karten für 9 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222


Uraufführung

Der Wind in den Weiden

Kinderoper in zwei Akten von Elena Kats-Chernin, Libretto: Jens Luckwaldt, nach dem gleichnamigen Buch von Kenneth Grahame

– Auftragskomposition für das Staatstheater Kassel –

Für alle ab 5 Jahren

Musikalische Leitung: Mario Hartmuth, Inszenierung: Sonja Trebes, Bühne: Nanette Zimmermann, Kostüme: Anna Kusmenko, Dramaturgie: Dr. Ursula Benzing, Choreinstudierung CANTAMUS-Chor: Maria Radzikhovskiy

Mit: Vero Miller, Daniel Holzhauser, Younggi Moses Do, Cozmin Sime, Lin Lin Fan, Bassem Alkhouri, Bernhard Modes sowie dem Kinder- und Jugendchor CANTAMUS

„All das Scheuern, Staub abklopfen, Rubbeln, Schrubbeln, Socken stopfen“ – dem Maulwurf reicht‘s, nichts wie weg vom Frühjahrsputz und raus aus dem Bau! So trifft er auf die ideenreiche Ratte, den selbstverliebten Kröterich und weitere vierbeinige Gentlemen. Ein Abenteuer beginnt, das übers Wasser, durch Wald und Flur führt, sodann nach Schloss Krötenhall –  und einmal sogar ins Gefängnis.

Jens Luckwaldt hat in seinem Opern-Libretto liebevoll-charmant dem Wesen von Natur und Mensch nachgespürt und in der Komponistin Elena Kats-Chernin eine kongeniale Partnerin gefunden. Ihrer beider Opern-Version des Kinderbuchklassikers feiert in Kassel ihre Uraufführung –  humorvoll, warmherzig und voller Poesie für Menschen jeden Alters.

Elena Kats-Chernin ist eine der vielseitigsten und kosmopolitischsten Komponistinnen unserer Zeit. Ihre Musiksprache kennt so wenig Grenzen wie ihr persönlicher Werdegang, der sie von Usbekistan über Russland nach Australien und Deutschland führte. In ihrem umfangreichen Werk finden sich große Opern und Ballette ebenso wie intime Kammermusik und verbindet sich Kunstmusik mit Folkloristischem, Klezmer, Tango oder Ragtime.

Uraufführung: Freitag, 2. Juli, 17 Uhr, Opernhaus (weitere Vorstellungen am 11. und 14. Juli, jeweils 18 Uhr)                         Karten von 10 bis 42 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 

 


 

Pension Schöller

in einer Fassung von Thomas Jonigk – frei nach dem Lustspiel von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs

Inszenierung: Thomas Jonigk, Bühne und Kostüme: Ric Schachtebeck, Musik: Mathis Nitschke, Dramaturgie: Petra Schiller

Mit: Bernd Hölscher (Philipp Klapproth), Konstantin Marsch (Alfred Klapproth), Christina Weiser (Ulrike Schöller), Jürgen Wink (Amalie Pfeiffer), Alexandra Lukas (Ida), Sandro Šutalo (Friederike), Artur Spannagel (Fritz Berhardy), Meret Engelhardt (Eugen Rümpel), Stephan Schäfer (Gröber)

Alfred Klapproth braucht Geld. In Aussicht gestellt wird es ihm von seinem Onkel, dem Gutsbesitzer Philipp Klapproth – allerdings nicht ohne Gegenleistung. Er will in einer Nervenheilanstalt einmal „echte Irre“ zu erleben. Weil dem Neffen die entsprechenden Kontakte fehlen, erklärt er prompt die Pension Schöller samt ihrer exzentrischen Gäste zur Irrenanstalt …

Thomas Jonigk unterzieht das Stück einer grundsätzlichen Bearbeitung und verfrachtet das vermeintlich harmlose Lustspiel in unsere bundesrepublikanische Realität, in der die Grenzen zwischen Wahn, Groteske, Alptraum und politischem Alltag oft nicht mehr zu ziehen sind.

Uraufführung: Freitag, 2. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus (weitere Vorstellungen am 3., 4., 15. und 16. Juli)              Karten von 8,50 bis 30 € an der Theaterkasse, , 0561-1094.222

 


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Tanztheater: Ein Stück von Johannes Wieland

Choreografie und Inszenierung: Johannes Wieland, Bühne: Matthieu Götz, Kostüme: Stefanie Krimmel, Sounddesign: Donato Deliano, Dramaturgie: Lauren Rae Mace, Proben- und Trainingsleitung: Victor Rottier

Mit Alison Monique Adnet, Chihiro Araki, Chris-Pascal Englund Braun, Jordan Gigout, Zoe Gyssler (als Gast), Gotautė Kalmatavičiūtė, Annamari Keskinen, Ryan Mason (als Gast), Safet Mistele, Diego de la Rosa (als Gast), Alessia Ruffolo, Olha Mykolayivna Stetsyuk, Sebastian Zuber (als Gast)

Tanzdirektor Johannes Wieland geht dem Phänomen der unersättlichen menschlichen Wissbegierde nach, die den Homo sapiens von Theorie zu Theorie und an immer neue Grenzen treibt. Neugier ist eine der ureigenen und unschuldigsten menschlichen Empfindungen, ohne die stetige Weiterentwicklung, Forschung und Entdeckungen undenkbar wären. Die Tänzer*innen des Ensembles spüren diesem Bedürfnis nach und begeben sich auf die Suche nach Ursprung und Auslösern, Möglichkeiten und potentiellen Gefahren.

Für Johannes Wieland ist dies die 15. Spielzeit als Tanzdirektor des Staatstheaters Kassel, das er – bedingt durch den Intendanzwechsel in der kommenden Spielzeit – am Ende dieser Saison verlassen wird. Mit ihm geht auch ein Großteil des jetzigen Tanzensembles.

Uraufführung: Sonntag, 4. Juli, 19.30 Uhr, Opernhaus (Weitere Vorstellungen: 10. und 13. Juli, jeweils 19.30 Uhr)            Karten von 10 bis 42 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


Konzertante Aufführung

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Alcina

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung: Jörg Halubek, Gesamteinrichtung: Sina Laura Schecker, Kostüme: Charlotte Werkmeister, Licht: Albert Geisel, Dramaturgie: Dr. Ursula Benzing

Mit: Elizabeth Bailey (Alcina), Maren Engelhardt (Ruggiero), Lin Lin Fan (Morgana), Marta Herman (Bradamante), Younggi Moses Do (Oronte), Daniel Holzhauser (Melisso)

„Alcina“ ist Händels dritte Oper nach Motiven aus Ariosts Versepos „Orlando furioso“ („Der rasende Roland“) und zweifellos eine seiner beliebtesten. Das 1735 uraufgeführte Werk entführt auf eine Insel und in eine magische Welt, in der eigenartige Dinge vor sich gehen: Alcina besitzt magische Kräfte: Zunächst macht sie die Männer verrückt, dann verwandelt sie diese in Tiere oder Pflanzen. Nun ist Ruggiero in Alcinas Fänge geraten. Dessen Braut Bradamante macht sich als Mann verkleidet auf, ihren Geliebten zurückzuholen. Alle sind schon bald wie von Sinnen, ausgestattet mit dem barocken Feuer Händels, der sämtliche Emotionen seiner liebesgebeutelten Menschen in ein schillerndes Arien-Kaleidoskop übersetzt hat.

Corona-bedingt kommt „Alcina“ nicht im geplanten Bühnenbild, sondern konzertant, aber mit Kostümen auf die Bühne.

Premiere: Mittwoch, 7. Juli, 19 Uhr, Opernhaus (weitere Vorstellungen am 9. und am 15. Juli, jeweils 19 Uhr)             Karten von 10 bis 42 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


Kasimir und Karoline

von Ödön von Horváth

Inszenierung: Janis Knorr, Bühne und Kostüme: Ariella Karatolou, Musik: Thorsten Drücker, Dramaturgie: Petra Schiller

Mit Marius Bistritzky (Kasimir), Amelie Kriss-Heinrich (Karoline), Tim Czerwonatis (Schürzinger), Hagen Bähr (Merkl Franz), Alexandra Lukas (Dem Merkl Franz seine Erna), Lukas Umlauft (Rauch)

Horváth selbst beschrieb das Thema seines 1932 verfassten Volksstücks mit »die Liebe in unserer schlechten Zeit« – tatsächlich hat das sozialkritische Drama seit der Endphase der Weimarer Republik bis heute nichts an seiner Aktualität eingebüßt: Wie viel Kasimir und Karoline steckt in uns?

Premiere: Freitag, 9. Juli, 20.15 Uhr, tif -Theater im Fridericianum (weitere Vorstellungen am 10.,11. und 17. Juli)            Karten von 9 bis 15 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


Der goldene Schwanz

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Eine Aschenputtel-Variante nach den Brüdern Grimm von Rebekka Kricheldorf

Inszenierung: Schirin Khodadadian, Bühne: Daniel Roskamp, Kostüme: Ulrike Obermüller, Musik: Katrin Vellrath, Dramaturgie: Michael Volk

Mit Rahel Weiss (Aschenputtel), Judith Florence Ehrhardt als Gast (Sista), Meret Engelhardt (Sis), Anke Stedingk (Mom), Jürgen Wink (Dad), Aljoscha Langel (Der Prinz), Eva-Maria Keller (Die Taube)

Rebekka Kricheldorf hat eine Aschenputtel-Variante geschrieben, in der es um einiges komplexer, aber auch lustiger zugeht als in der Märchenwelt der Brüder Grimm: Da trifft ein alleinerziehender Dad auf eine alleinerziehende Mom. Drei Mädchen werden in die Patchwork-Familie eingebracht: Moms Töchter, zwei fleißig in die Kapitalanlage Körper investierende Teenies, und Dads Tochter, das handwerklich begabte, maximale Autonomie anstrebende Aschenputtel. Auch der Prinz fehlt nicht: Er naht in Gestalt eines Schauspielers auf Promo-Tour. Mom ist wild entschlossen: Der muss geangelt werden, mit allen Mitteln! Aber wie es meistens so geht mit den Lebensplänen – sie gehen schief …

Erste öffentliche Aufführung: Samstag, 10. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus (Derniere bereits am 11. Juli, nur zwei Vorstellungen)  Karten von 8,50 bis 30 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


KONZERTE

 

 

  1. Sinfoniekonzert

Gustav Mahler: Kindertotenlieder; Brett Dean: Testament; Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Solistin: Ulrike Schneider, Mezzosopran, Dirigent: Mario Hartmuth

Im Gedenken an seine „beiden liebsten und schönsten Kinder“ schrieb der Dichter Friedrich Rückert 428 Gedichte, die er „Kindertotenlieder“ nannte. Gustav Mahler schätzte die Poesie des 1788 geborenen Dichters sehr. Für seine Kindertotenlieder wählte Mahler fünf Gedichte aus. Es entstand ein melancholisch-inniger Liedzyklus, in dem Hoffnung und Liebe das letzte Wort haben.

Der australische Komponist und Bratscher Brett Dean wollte ein Stück schreiben, das mit Beethovens Leben und seiner Musik verknüpft sein sollte. Vor der Komposition las er dessen „Heiligenstädter Testament“ und verarbeitet diese Eindrücke in seiner Komposition Testament. Darin verarbeitet er Temperament, Pathos und Hoffnungslosigkeit bis hin zum Kritzeln der Schreibfeder des Komponisten.

Beethovens 4. Sinfonie in B-Dur war bereits zu dessen Lebzeiten eines seiner populärsten Werke. In der 1807 in Wien uraufgeführten Sinfonie besinnt sich der Komponist zurück auf die sinfonischen Werke eines Haydn oder Mozart, nachdem er mit seiner Eroica in neue Sphären eingedrungen ist.

Montag, 12. Juli, 20 Uhr, Stadthalle    Karten von 18 bis 38 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


SUMMERTIME! – Konzert zum Abschied von der Kasseler Opernbühne

Mit Elizabeth Bailey, Maren Engelhardt, Lin Lin Fan, Marta Herman, Vero Miller, Ulrike Schneider, Ani Yorentz; Bassem Alkhouri, Younggi Moses Do, Daniel Holzhauser, Marc Olivier Oetterli, Cozmin Sime, Hansung Yoo, Hee Saup Yoon sowie dem CANTAMUS Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters Kassel

Am Flügel: Giulia Glennon, Deniola Kuraja, Stefano de Laurenzi, Paul Lugger; weitere Mitwirkende: Jörg Halubek (Cembalo), Heiko Pape (Gitarre), Staatsorchester Kassel

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy, Francesco Angelico, Jörg Halubek, Mario Hartmuth, Marc Olivier Oetterli

Es ist SUMMERTIME 2021, wenn sich die Intendanz von Thomas Bockelmann dem Ende entgegen neigt. Dieses besondere Ereignis sowie die höchst willkommene Möglichkeit, die Bühne des Opernhauses endlich wieder bespielen zu dürfen, sind gleich zwei beste Gründe für ein musikalisches Highlight, mit dem sich ein Großteil des aktuellen Musiktheater-Ensembles zugleich von seinem Kasseler Publikum verabschiedet. Das Programm ist wehmutsvoll und stimmungsfroh mit Auszügen aus Werken von Händel und Mozart bis hin zu Bizet und Lehár, mit Liedern von Schubert, Ilse Weber und Heiko Pape samt Ausschnitten aus der aktuellen Uraufführung von „Der Wind in den Weiden“ – und so verabschieden sich etliche Sänger*innen des aktuellen Ensembles zugleich von ihrem Kasseler Publikum.

Samstag, 17. Juli, 19.30 Uhr, und Sonntag, 18. Juli, 15 Uhr               Karten von 10 bis 42 € an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


WEITERE VERANSTALTUNGEN

 

 

Resonanzboden 151

Rückblick auf die Intendanz Thomas Bockelmann und Verleihung des Nachwuchsförderpreises der Fördergesellschaft

Die Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. lädt in ihrer Veranstaltungsreihe „Resonanzboden“ ein zu einem Rückblick auf die Intendanz von Thomas Bockelmann und verleiht den Nachwuchsförderpreis.

Dienstag, 6. Juli, 19.30 Uhr, Opernfoyer         Eintritt frei, Einlasskarten an der Theaterkasse

 


Aktion Beuys. Ein Joseph-Beuys-Parcours durch Werk und Aue zu Kassel aus Anlass seines 100. Geburtstages

Gesamtleitung: Stephan Müller, Beratung: Johannes Stüttgen, Räume: Siegfried E. Mayer, Kostüme: Carla Caminati, Video: Sophie Lux, Technische Gesamtleitung: Christian Franzen, Komposition und musikalische Einstudierung: Thorsten Drücker, Dramaturgie: Petra Schiller

Mit: Eva-Maria Keller, Amelie Kriss-Heinrich, Christina Weiser, Rahel Weiss, Thomas Bockelmann, Aljoscha Langel, Artur Spannagel, Jürgen Wink, Thorsten Drücker

Joseph Beuys gilt vielen als der Künstler des 20. Jahrhunderts mit der größten Sendestärke. Der Parcours führt zunächst als ca. einstündige Wanderung durch verschiedene Stationen in der Karlsaue und beschäftigt sich mit Themen, die für Beuys wesentlich waren – Kunst und Natur.

Der zweite Teil spielt im Museum Fridericianum und widmet sich den Feldern Geld, Politik und Tod. Szenische und performative Darstellungen wechseln sich dabei ab mit Audiowalks. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Nur noch am 5. und 12. Juli, 20 Uhr, Treffpunkt „Goldenes Tor“ – Eingang Karlsaue von der Heinrich-Heine-Straße aus       Karten für 21 € (erm. 14,50 €) an der Theaterkasse, 0561-1094.222

 


Abschiedsveranstaltung zum Ende der Intendanz Thomas Bockelmann

Zum letzten Mal „Sturm“

Zum Abschied von Intendant Thomas Bockelmann spricht u.a. Ministerin Angela Dorn, bevor zum letzten Mal das Stück „Sturm“ von William Shakespeare in der Inszenierung von Thomas Bockelmann gezeigt wird. – Anschließend findet ein Abschiedsfest statt.

Sonntag, 18. Juli, 18 Uhr, Schauspielhaus     Karten von 8,50 bis 30 € an der Theaterkasse

STAATSTHEATER KASSEL
 





Handwerk: 7,5 % weniger Umsatz im 1. Quartal 2021


Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk, 1. Quartal 2021
-7,5 % zum Vorjahresquartal

Beschäftigte im zulassungspflichtigen Handwerk, Ende März 2021
-1,7 % zum Vorjahreszeitpunkt

WIESBADEN – Im 1. Quartal 2021 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem 1. Quartal 2020 um 7,5 % gesunken. Dies ist der erste Umsatzrückgang des zulassungspflichtigen Handwerks im 1. Quartal eines Jahres seit 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2021 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,7 % weniger Personen tätig als Ende März 2020.

Umsatzminus von 23,0 % beim Handwerk für den privaten Bedarf

In allen Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden im 1. Quartal 2021 niedrigere Umsätze als im Vorjahresquartal erwirtschaftet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie erst am Ende des 1. Quartals 2020 begannen und die Ergebnisse des 1. Quartals 2020 davon noch kaum betroffen waren. Den größten Umsatzverlust verzeichneten die Handwerke für den privaten Bedarf (-23,0 %). Hauptbetroffene des Rückgangs sind dabei die Friseurunternehmen (-37,4 %), bei denen es zu größeren Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie kam. Auch beim Bauhauptgewerbe (-15,9 %) gab es größere Umsatzrückgänge. Dabei sind die gewichtigsten Gewerbezweige des Bauhauptgewerbes – Maurer und Betonbauer; Straßenbauer (-17,9 %) – nach fünfjährigen Umsatzsteigerungen im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal wieder gesunken. Die Ursachen dürften in Rohstoffengpässen, teureren Baurohstoffen und schlechteren Witterungsbedingungen im Vergleich zum Vorjahresquartal liegen. Auch das Lebensmittelgewerbe (-9,8 %) meldete einen stärkeren Umsatzeinbruch. Besonders die Konditoreien (-20,8 %) erwirtschafteten deutlich weniger.

 

Das Ausbaugewerbe (-5,7 %), die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (-3,1 %), das Kraftfahrzeuggewerbe (-5,6 %) und das Gesundheitsgewerbe (-3,3 %) verzeichneten vergleichsweise geringere Umsatzeinbußen. Innerhalb des Kraftfahrzeuggewerbes kam es bei den Zweiradmechanikerinnen und Zweiradmechanikern (+26,9 %) zu deutlichen Umsatzsteigerungen, dem entgegengesetzt stehen Umsatzverluste bei den Kraftfahrzeugtechnikerinnen und Kraftfahrzeugtechnikern (-6,6 %).

Insgesamt konnten nur drei der veröffentlichten Gewerbezweige des zulassungspflichtigen Handwerks ihren Umsatz steigern.

 

 

 


In fünf von sieben Gewerbegruppen waren Ende März 2021 weniger Personen tätig als Ende März 2020. Die Beschäftigung nahm in den Handwerken für den privaten Bedarf (-7,5 %) am stärksten ab. Die Stärke des Rückgangs ist wie beim Umsatz auf die Friseurunternehmen (-9,2 %) zurückzuführen. Das Bauhauptgewerbe (+0,2 %) und das Ausbaugewerbe (+0,3 %) steigerten die Zahl der Beschäftigten minimal, trotz Umsatzverlusten.

Methodische Hinweise: 

Die vorläufigen Ergebnisse des 1. Quartals 2021 basieren auf der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2020. Dadurch sind zwölf Gewerbezweige vom zulassungsfreien Handwerk in das zulassungspflichtige Handwerk gewechselt.

Zusätzlich wurden in das zulassungsfreie Handwerk die beiden Gewerbezweige Holz- und Bautenschützer sowie Bestatter mitaufgenommen. Aufgrund der Veränderungen werden die Ergebnisse nach dem neuen Basisjahr 2020 dargestellt und die zeitliche Vergleichbarkeit der Insgesamt-Positionen mit früheren Ergebnissen ist eingeschränkt.



 

 




Der XXL-Podcast mit Felix Danner: „Für was machst Du das eigentlich alles?“


Die zehnte Podcast-Folge von Handball-Bundesligist MT Melsungen ist eine XXL-Ausgabe – der “60-Minuten-Podcast’, so der eigentliche Titel dieser Reihe, hat diesmal die satte Länge von 2:20 Stunden. Und das aus gutem Grund, denn der Gesprächspartner von Moderator Patrick Schuhmacher ist MT-Dauerbrenner Felix Danner. Der dienstälteste Spieler lässt zum Ende seiner 12 Jahre währenden sportlichen Karriere bei den Nordhessen nicht nur in seine Gefühlswelt blicken, sondern er wird zudem auch mit jeder Menge interessanter Statements von aktuellen und ehemaligen Weggefährten konfrontiert.

Felix Danner kam Anfang 2009 vom Zweitligisten HR Ortenau, damals übrigens zusammen mit Jens Schöngarth, zur MT Melsungen. Nach der laufenden Saison wird der gebürtige Freiburger die Rotweißen nach 12 Jahren als aktiver Spieler Richtung Wetzlar verlassen. Ganz klar, dass eine solch ungewöhnlich lange Karriere bei ein und demselben Verein auch in einem Podcast ausführlich besprochen werden muss.

Das hat Moderator Patrick Schuhmacher nicht nur mit Felix Danner selbst getan, sondern auch mit sehr vielen aktuellen und ehemaligen Mitstreitern. Die Liste, derer, die zu Wort kommen, liest sich wie das Who-is-Who des Melsunger Bundesliga-Handballs: Kai Häfner, Domagoj Pavlovic, Michael Allendorf, Johannes Golla, Patrik Fahlgren, Nenad Vuckovic, Savas Karipidis, Philipp Müller, Michael Roth und noch einige mehr.

Aufsichtsratschefin Barbara Braun-Lüdicke bezeichnet seinen damaligen Wechsel zur MT als Glücksfall. Doch der heimatverbundene Felix Danner bekennt, dass er seinerzeit lange mit sich gerungen hat, ob er die Ortenau Richtung Nordhessen verlassen sollte. Apropos Ortenau: Danner verrät unter anderem , was ihm sein ehemaliger Jugendtrainer nach dem verlorenen Pokalfinale geschrieben hat. Darüber hinaus erfahren die Podcast-Hörer von ihm, welche Einstellung er zum Leistungssport hat, welche Werte für ihn auch im Profigeschäft ganz obenan stehen, dass er sich auch mal die Sinnfrage stellte und ob er sich eine Rückkehr in anderer Funktion zur MT vorstellen könnte.

Einen bunten Mix an Grüßen, Statements und Insights liefern unter anderem sein ehemaliger Zimmerkollege Philipp Müller, der einige Eigenarten von Felix aufdeckt, Trainer Michael Roth, der ihn als einen Musterprofi und Lieblingsschüler bezeichnet, oder Ex-“Capitano” Nenad Vuckovic, der fragt, wer nun Bürgermeister in Melsungen wird, wenn er die MT verlässt. Die Erkenntnis aus diesem XXL-Podcast: Es sind 140 spannende und unterhaltsame Minuten mit, von und über Felix Danner und deshalb besonders hörenswert.

Diese und alle bisherigen Folgen findet man überall wo es Podcasts gibt – z.B. auf Spotify – und natürlich auf der MT-Homepage.





Kontrollen sorgen für Beruhigung rund um Friedrich-Ebert-Straße


Die sommerliche Witterung und die Lockerungen der Corona-Beschränkungen haben erwartungsgemäß viele Menschen nach draußen gezogen. Präsenz und Kontrollen der Einsatzkräfte von Landes- und Stadtpolizei haben am Wochenende zu einer ruhigeren Lage rund um die Friedrich-Ebert-Straße geführt. Wirkung zeigte zudem die seit Freitag erfolgte Erweiterung der Flächen, auf denen wegen der Corona-Verordnung des Landes ein Alkoholkonsumverbot gilt.
„Das geplante Einsatzkonzept ist aufgegangen“, sagte Ordnungsdezernent Dirk Stochla. „Durch die hohe Präsenz von Ordnungskräften konnte auf den zuletzt problematischen öffentlichen Plätzen für eine deutlich verbesserte Situation gesorgt werden. Lediglich in Einzelfällen musste eingeschritten werden.“

Die Stadt- und Landespolizei traten sowohl am Freitag als auch am Samstag ab dem frühen Abend frühzeitig an Gruppen heran, die sich auf den Plätzen versammelten und feiern wollten. Vor allem sei über das geltende Alkoholkonsumverbot informiert worden, so dass es nur zu wenigen Verstößen gekommen sei. Diese wurden konsequent geahndet, sofern die ersten Ansprachen keine Wirkung zeigten. In einigen Fällen wurde ein Platzverweis ausgesprochen sowie Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einzelner Verstöße gegen die geltenden Pandemie-Regeln eingeleitet. Das letzte Zwangsmittel der Ingewahrsamnahme musste nicht angewendet werden, berichteten die Einsatzkräfte.

Die Stadt Kassel hatte weitere publikumsträchtige öffentliche Plätze ausgewiesen, auf denen ein Alkoholkonsumverbot gilt. Seit Freitag, 11. Juni, ist es nun auch verboten rund um die Friedrich-Ebert-Straße und auf dem Rudolphsplatz Alkohol zu konsumieren. Das Verbot gilt für die Friedrich-Ebert-Straße zwischen Ständeplatz und Annastraße sowie in Bereichen auf Karthäuser Straße, Bürgermeister-Brunner-Straße, Platz der 11 Frauen sowie in dem Grünzug Grüne Banane.

Ausnahmen vom Alkoholkonsumverbot gelten für gastronomische Betriebe, die entsprechende gaststättenrechtliche Genehmigungen für Wirtschaftsgärten haben. Außerhalb dieser Wirtschaftsgärten darf kein Alkohol konsumiert werden.

Auf Grundlage der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen gilt seit Januar 2021 in der Stadt Kassel per Allgemeinverfügung für folgende Plätze und Einrichtungen im Stadtgebiet ganztägig ein Alkoholkonsumverbot, das nun um die genannten Bereiche rund um Friedrich-Ebert-Straße und Rudolphsplatz erweitert wird:

  • Nordstadtpark,
  • Platz des Gedenkens,
  • Bereich Stadthalle mit Stadthallengarten,
  • Objekt Grimmwelt (einschließlich Treppenaufgänge und Dachterasse),
  • Bettenhäuser Dorfplatz,
  • Wehlheider Platz,
  • Florentiner Platz,
  • Gießbergstraße,
  • Friedrichsplatz inklusive der Randstraßen,
  • Opernplatz,
  • Teilbereiche der Mauerstraße und Hedwigstraße (Poststraße bis zum Kreuzungsbereich Kurt-Schumacher-Str.).

Für die Örtlichkeiten Wesertorplatz, August-Bebel-Platz, Königsplatz, Landgraf-Philipps-Platz und Goetheanlage besteht bereits ein Alkoholkonsumverbot seit 2015.

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie auf www.kassel.de/corona.

documenta-Stadt Kassel





„Pass“-Aktionstage im Bürgerbüro Kassel


„Pass“-Aktionstage im Bürgerbüro Kassel

Um der steigenden Nachfrage nach Personalausweisen, Reise- und Kinderpässen nachzukommen, hat das Bürgerbüro der Stadt Kassel eine Sonderaktion zur Beantragung dieser Dokumente geplant. An insgesamt 4 Aktions-Tagen im Juli werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich gezielt diesen Anträgen widmen.

„Die Nachfrage nach Terminen für neue Personalausweise und Reisepässe ist in Zusammenhang mit den angekündigten Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen erheblich gestiegen“, sagt Bürgermeisterin Ilona Friedrich. „Darüber hinaus haben viele Bürger ihre Ausweisdokumente wegen der Pandemie länger nicht gebraucht und stellen jetzt bei der Urlaubsplanung fest, dass die Dokumente entweder schon seit einiger Zeit abgelaufen sind oder dies zeitnah geschieht. Da wollen wir natürlich helfen“, so Friedrich weiter.

 

4 Tage im Zeichen der Ausweisdokumente

Deswegen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros folgende Tage für die Anträge der Personalausweise sowie Reise- und Kinderpässe reserviert:

 

  • Montag, 5. Juli
  • Mittwoch, 7. Juli
  • Montag, 12. Juli
  • Mittwoch, 14. Juli

 

An jedem dieser Tage ist das Bürgerbüro von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Es werden ausschließlich Anliegen aus dem Passwesen bearbeitet. An- und Ummeldungen sowie Beglaubigungen oder Führungszeugnisanträge werden an diesen Tagen nicht bearbeitet. Die Termine können online unter www.kassel.de/terminebb oder telefonisch über die Behördennummer 115 ab Montag, 14. Juni, vereinbart werden.

 

Bundesweite Terminengpässe in Bürgerbüros

Einen Termin für einen neuen Ausweis zu bekommen, ist momentan im gesamten Bundesgebiet schwierig. „In den Städten steigen seit ein paar Wochen sprunghaft die Terminanfragen in den Bürgerämtern, beispielsweise bei Anträgen für Reisepässe“, sagt Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. Als kommunaler Spitzenverband vertritt der Deutsche Städtetag rund 3.400 Städte und Gemeinden.

 

Wieder mehr Termine

Zurzeit beträgt die reguläre Wartezeit auf einen Termin beim Bürgerbüro Kassel 4 bis 5 Wochen. Es werden jedoch alle 14 Tage mehrere hunderte Termine zusätzlich freigeschaltet. Zudem werden tagesaktuell Termine freigegeben. Dies erfolgt in sorgfältiger Abwägung, angepasst an die Entwicklung der Inzidenzzahlen, der Nachfrage und des verfügbaren Personals.

Darüber hinaus werden an den Samstagen im Juni die Terminkapazitäten verdoppelt. Damit möchte die Stadt Kassel auch den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf einen Termin geben, die unter der Woche nicht zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros kommen können.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgeramtes bitten nachdrücklich alle Personen Termine, die sie nicht einhalten können, wieder zu stornieren. So können freigewordene Kapazitäten anderen Bürgerinnen und Bürgern mit ihren Anliegen zur Verfügung gestellt werden. Ein Stornierungslink befindet sich in der Terminbestätigungsmail.

 

Dringende Notfälle? Das Bürgerbüro ist für Sie da!

Wer trotz der zusätzlichen Termine in ganz dringenden Fällen, die finanzielle, berufliche oder familiäre Folgen haben können, keinen zeitnahen Termin reservieren konnte, sollte direkt das Team des Bürgerbüros unter buergerbuero@kassel.de anschreiben. Ein Notfall-Termin wird dann zeitnah angeboten.

 

Wer einen gültigen Reisepass hat, kann sich auch hiermit ausweisen und benötigt nicht sofort einen neuen Personalausweis, wenn dieser abgelaufen ist.

documenta-Stadt Kassel

 




MT bezieht klare Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen


Mit einer deutlichen Niederlage im Auswärtsspiel bei den Rhein-Neckar Löwen ist die MT Melsungen am Sonntag in die Schlussphase der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gestartet. Die Nordhessen konnten nur in den ersten 10 Minuten das Spiel offen gestalten und wurden nach einem 4:4-Zwischenstand vom Tabellenvierten mit 31:22 (15:10) förmlich an die Wand gespielt. Überragend bei den Gastgebern als Torschütze war Uwe Gensheimer mit 10 Treffern aus 11 Versuchen. Darüber hinaus glänzte der 19-jährige Ersatztorwart David Späth mit 40 Prozent gehaltener Bälle. Auf Seiten der MT konnten im Angriff lediglich Timo Kastening und Kai Häfner (jeweils 5 Tore) vereinzelt Akzente setzen.

Die MT Melsungen war in Bestbesetzung nach Mannheim gereist und traf dort auf einen Gastgeber, dem die erstmalige Zuschauerpräsenz in dieser Saison sichtlich Auftrieb zu geben schien. Auch wenn nur 250 Fans in der riesigen SAP-Arena zugelassen waren, ließen die Rhein-Neckar Löwen vom Start weg erkennen, dass sie die für ihr Kommen belohnen wollten. Nachdem Kai Häfner im ersten Angriff des Spiels mit seinem Wurf an Nachwuchskeeper David Späth gescheitert war, nutzte ausgerechnet der mit nach vorne gestürmte Abwehrspezialist Mait Patrail die Gelegenheit, nach genau 59 Sekunden das 1:0 zu erzielen.

Weil in der Folge auch Timo Kastening freistehend von David Späth entzaubert wurde, Nebojsa Simic Löwen-Routinier Andy Schmid einen Ball abkaufte, im Gegenzug Kai Häfner ein Fehlpass unterlief und dann Schmid mit seinem zweiten Wurfversuch erfolgreich war, durften sich die Gelbhemden nach knapp drei Minuten über eine 2:0-Führung freuen.

Dann aber schlugen die Rotweißen gleich doppelt über ihre Flügelzange zurück: Yves Kunkel nach herrlichem Diagonalpass von Domagoj Pavlovic und Timo Kastening nach perfektem Steal. So war beim 2:2 wieder alles offen. Ebenso beim 3:3 nach Toren von Lukas Nielsson und Domagoj Pavlovic.

In den anschließenden rund viereinhalb Minuten und nach dem Führungstreffer von Andy Schmid zum 4:3 lief es auf beiden Seiten in der Offensive ziemlich unrund: Julius Kühn trifft nur den Pfosten, Uwe Gensheimer vergibt aus aussichtreicher Position, Kai Häfner unterläuft ein Fehlpass, Andy Schmid scheitert bei Abschluss eines Kempa-Tricks am blitzschnell reagierenden Nebojsa Simic, ehe Timo Kastening per Gegenstoß diese Phase mit dem Ausgleich zum 4:4 beendet.  

Soweit so gut. Die MT verzichtete in der Abwehr in dieser Anfangsphase auf den ansonsten praktizierten Spezialistenwechsel Angriff/Abwehr mit Finn Lemke. Gudmundur Gudmundsson hatte sich für einen 5:1-Variante entschieden mit Domagoj Pavlovic auf der Spitze. Der Gegner operierte mit einer etwas offensiver ausgerichteten 6:0-Formation, die vor allem das Augenmerk auf Julius Kühn und Domagoj Pavlovic legte. Während dieser Plan bei den Löwen recht gut aufging, bekam die MT-Hintermannschaft zusehends Probleme.

Was aber nicht der alleinige Grund dafür war, dass die Nordhessen innerhalb von nur vier Minuten mit 4:8 ins Hintertreffen gerieten. Denn nach dem 5:4 durch Jannik Kohlbacher erhielt  Ymir Örn Gislason eine Zeitstrafe. In der Überzahlphase leistete sich die MT gleich drei fehlerhafte Angriffe, währenddessen sich Kohlbacher erneut durchsetzen konnte. Den 4:0-Lauf komplettierten dann Lukas Nilsson und Andy Schmid.

Nach einer Viertelstunde, beim Stand von 9:5, nahm Gudmundur Gudmundsson eine Auszeit, beorderte anschließend Finn Lemke als Abwehrcenter aufs Feld, um von der 5:1- auf die 6:0-Variante umzustellen. Den Platz von Felix Danner nahm hinten wie vorne  Arnar Arnarsson ein. Die taktische und personelle Umstellung brachte jedoch nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil – Fehler im Angriff und mangelnde Effizienz in der Defensive ermöglichten es den Hausherren auf 13:6 und 14:7 davonzuziehen. Zwischenzeitlich waren für die etwas glücklosen Halbangreifer Julius Kühn und Kai Häfner Ole Pregler und Stefan Salger aufs Feld gekommen.

In der Schlussphase des ersten Durchgangs konnten die Nordhessen den Abstand auf fünf Tore reduzieren. Kai Häfner hatte die Verschaufpause gut getan, der Linkshänder belebte die Offensive und trat noch zweimal als Schütze auf den Plan. Mit 15:10 ging es in die Kabinen.

Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste. Die Rhein-Neckar Löwen übernahmen vom Wiederanpfiff an die Initiative und zeigten innerhalb von nur 204 Sekunden mit vier Treffern in Folge (Albin Lagergren, zweimal Uwe Gensheimer und Andy Schmid) überaus deutlich, dass sie Herr im Hause bleiben wollten. Spätestens mit diesem Zwischenenstand von 19:10 hatten die Gelbhemden die Basis für das Ende ihrer Durststrecke von fünf sieglosen Spielen gelegt.  

Dennoch wollte dies die MT zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht wahrhaben. Zwar erhielt auch Silvio Heinevetter, der zur zweiten Halbzeit Nebojsa Simic abgelöst hatte, von seinen Vorderleuten nicht mehr Unterstützung, trug aber mit zwei tollen Paraden dazu bei, den Rückstand auf  20:14 (38.) zu verkürzen. Die Tore hatten derweil Kai Häfner, Timo Kastening (2) und Domagoj Pavlovic besorgt. War jetzt vielleicht nochmal etwas drin für die MT?

Uwe Gensheimer war es, der die zart aufkeimenden Hoffnungen der Nordhessen mit zwei Toren, davon eines von der Siebenmeterlinie, schnell erstickte (22:14, 40.). Wie sehr dies Gudmundur Gudmundsson in Rage gebracht hatte, machte der MT-Coach mit einer entsprechend lauten Ansprache in der anschließend genommenen Auszeit deutlich. Es sollte ein Wachrüttler sein. Aber rund fünf Minuten später erzielte  Andy Schmid die erste 10-Tore-Führung für die Löwen.

Die Melsunger Angreifer waren da zugegebenermaßen auch etwas im Pech, So traf etwa Julius Kühn zwischenzeitlich nur den Pfosten und Tobias Reichmann zog den von Felix Danner herausgeholten Strafwurf knapp übers Tor. Viel nachteiliger aber fiel ins Gewicht, dass es die Abwehr den gegnerischen Angreifern zu einfach machte. Die konnten sich oft mit einigen schnellen Schritten bei nur wenig Körperkontakt bis zum Sechsmeterkreis vorarbeiten, um dem Keeper von dort aus dann kaum eine Chance zu lassen. Und als Niclas Kirkeløkke knapp acht Minuten vor dem Ende den Vorsprung gar auf 11 Tore vergrößerte (29:18), war für die Nordhessen endgültig die Messe gelesen.

Auf beiden Seiten gaben die Trainer dann noch Spielern, die bis dahin gar nicht oder kaum zum Einsatz gekommen waren, Gelegenheiten. Bei den Löwen zum Beispiel Philipp Ahouansou, dem von Halblinks ein Treffer gelang. Für den mit 12 Paraden überragenden A-Jugendlichen David Späth (19) kam der noch ein Jahr jüngere Mats Grupe zwischen die Pfosten – er zeichnete sich noch zweimal aus. Hintergrund: Bei den Rhein-Neckar Löwen sind die Stammtorhüter Mikael Appelgren und Nikolas Katsigiannis verletzt und Andreas Palicka saß angeschlagen nur als Notnagel auf der Bank. Bei der MT kamen noch Ole Pregler und Stefan Salger zu weiteren Kurzeinsätzen.     

Rhein-Neckar Löwen – MT Melsungen 31:22 (15:10)

Rhein-Neckar Löwen: Späth, (1.-53. Min., 12 Paraden / 19 Gegentore), Grupe (54.-60. Min., 2 P. / 3 G.), Palicka (n.e.) – Schmid 7, Gensheimer 10/3, Veigel, Kirkeløkke 1, Lagarde 1, Patrai 1, Ahouansou 1, Abutovic, Lagergren 4, Gislason 1, Nielsen, Nilsson 2, Kohlbacher 3 – Trainer: Klaus Gärtner, Martin Schwalb

MT Melsungen: Simic (1.-30. Min., 4 Paraden / 15 Gegentore), Heinevetter (ab 31.-60 Min., 6 P. / 16 G.), – Maric, Kühn 2, Lemke 1, Allendorf, Reichmann 3, Kunkel 3, Mikkelsen, Danner, Arnarsson, Pregler, Häfner 5, Salger, Kastening 5, Pavlovic 3 – Trainer: Gudmundur Gudmundsson.

Schiedsrichter: Fabian Baumgart (Neuried) / Sascha Wild (Offenburg).

Zeitstrafen: 4 Min. – 4 Min. (Gislason, 10:45 Min., Kohlbacher, 23:28 Min. – Danner, 15:10 Min., Salger, 20:05 Min.)

Siebenmeter: 3/3 – 0/2 (Reichmann scheitert an Späth, 16:08 Min., Reichmann wirft über das Tor, 46:23 Min.)

Spielort: SAP Arena Mannheim, 250 Zuschauer

Das nächste Spiel:
Do., 17.06.21, 19:00 Uhr, MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf, Rothenbach-Halle Kassel





Restarbeiten der Kanalbaustelle in der Ludwig-Mond-Straße


 

Beispielbild

Die Kanalbaumaßnahme In der Ludwig-Mond-Straße zwischen Feerenstraße und Steubenstraße ist so gut wie abgeschlossen.

Am Montag, 14. Juni 2021, wird der Verkehr in Fahrtrichtung Auestadion von der Gegenfahrbahn wieder zurückverlegt.

Im Anschluss finden in der Zeit von Montag, 14. Juni 2021, bis voraussichtlich Freitag, 25. Juni 2021, noch Restarbeiten zur Wiederherstellung der Mittelinsel statt. Während dieser Zeit wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen einspurig an den Baufeldern vorbeigeführt.

 

Fußgänger können die Baustelle auf den Gehwegen sicher passieren.

 

Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmer um Beachtung der geänderten Verkehrsführung und um erhöhte Vorsicht.

documenta-Stadt Kassel





Rettungs- und Einsatzkräfte in Kassel haben Schutzimpfung erhalten


Alle impfwilligen Mitglieder der sieben Freiwilligen Feuerwehren in Kassel werden bis heute Sonntag, 13. Juni, im Impfzentrum der Stadt ihre beiden Corona-Schutzimpfungen erhalten haben.
Das teilten jetzt Oberbürgermeister Christian Geselle und Brandschutzdezernent Dirk Stochla mit. „Wir sind froh darüber, dass das Land Hessen durch die Öffnung der Priorisierungsgruppe 3 auch den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren den Impfschutz ermöglicht und ihnen auf diese Weise die entsprechende Wertschätzung entgegenbringt“, sagten Geselle und Stochla. „Sie leisten schließlich auch in der Pandemie hervorragende Arbeit. Im Einsatz riskieren sie mitunter ihr Leben für andere – sind aber tagtäglich Infektions- und Quarantänerisiken ausgesetzt.“

 

Am 23. April sei die Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren geöffnet worden, erklärte Stadtbrandinspektor Jörg Straßer. „Bereits einen Tag später wurden die ersten 22 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kassel im Impfzentrum erstgeimpft. Jetzt sind alle Helferinnen und Helfer der sieben Freiwilligen Feuerwehren, die geimpft werden wollten, geschützt. Das ist ein gutes Gefühl, sowohl für alle Mitglieder wie auch für die Menschen, denen wir täglich helfen.“

 

Stadtbrandinspektor Straßer weiter: „Im Namen der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kassel bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden des Impfzentrums Kassel für die schnelle Umsetzung der eröffneten Impfmöglichkeit und die hervorragende Organisation. Dadurch wurde den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr jetzt die Anerkennung zu Teil, die die Kameradinnen und Kameraden vorher durch die Landesregierung vermisst haben.“

 

Berufsfeuerwehr und Rettungsdienste mit vollem Impfschutz

Die Einsatzkräfte der Kasseler Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienste haben bereits ihren vollständigen Impfschutz – also Erst- und Zweitimpfung – erlangt. Oberbürgermeister Geselle: „Diejenigen, die im Einsatz vor Ort den ersten Kontakt zu potentiell Infizierten haben oder gemeinsam in den Einsatz fahren, um Menschen zu helfen, müssen geschützt sein vor dem Virus.“




Zahnfehlstellung keine Anomalie – Versicherungsklausel unzulässig


Frankfurt/Berlin (DAV). Fragen einer Krankenversicherung bei Vertragsabschluss, die eine Wertung des Versicherungsnehmers voraussetzen, sind grundsätzlich unzulässig. Sie können deshalb auch keine Anzeigepflicht begründen. Fragt die Krankenversicherung bei Vertragsabschluss einer privaten Krankheitskostenversicherung nach bestehenden „Anomalien“ in Bezug auf Zahnfehlstellungen, ist dies zu unklar. Sie darf daher die Kostenübernahme für kieferorthopädische Behandlungen nicht verweigern. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 24. März 2021 (AZ: 7 U 44/20), wie die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.

In dem Fall ging es um die Erstattung von Aufwendungen für eine kieferorthopädische Behandlung der Tochter des Klägers. Im März 2017 schloss der Kläger eine private Krankheitskosten- und Pflegeversicherung. Seine neunjährige Tochter versicherte er mit. Dabei musste er mehrere Fragen beantworten. Er beantwortete folgende Frage mit „nein“: „Bestehen/bestanden in den letzten 3 Jahren Beschwerden, Krankheiten, Anomalien (auch Implantate (zum Beispiel Brustimplantate) und/oder Unfallfolgen…), die nicht ärztlich …behandelt wurden?“

Seit 2011 befand sich seine Tochter in regelmäßiger zahnärztlicher Kontrolle. Sie hatte einen Engstand der Backenzähne. Bei einem Unfall im Sommer 2017 brach sich die Tochter einen Zahn ab. Im Zusammenhang mit dieser Behandlung wurde die Indikation für eine kieferorthopädische Behandlung gestellt; im Heilbehandlungs- und Kostenplan der Kieferorthopädin vom November 2017 heißt es u.a. „Platzmangel im UK (Unterkiefer), Scherenbiss Zahn 24, diverse Rotationen und Kippungen“.

Die Versicherung wollte die Behandlungskosten nicht übernehmen. Der Kläger hätte den Engstand der Backenzähne seiner Tochter als „Anomalie“ angeben müssen. Das Unternehmen hätte den Vertrag sonst nicht ohne Einschränkungen abgeschlossen. Der Kläger meinte, er habe erstmals im Sommer 2017 von der Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung gewusst. Auf eine solche habe zuvor nichts hingedeutet, insbesondere auch nicht der Engstand der Backenzähne.

Das Landgericht hatte die Klage auf Erstattung von Aufwendungen für die kieferorthopädische Behandlung noch abgewiesen. Beim Oberlandesgericht hatte der Kläger Erfolg. Es verurteilt die Krankenversicherung zur Übernahme der kiefernorthopädischen Aufwendung. Sie könne sich nicht auf einen Risikoausschlusses für die Behandlung von Zahnfehlstellungen/Anomalien berufen. Der Kläger habe keine Anzeigepflichten verletzt. Soweit bei seiner Tochter ein Engstand der Backenzähne vorgelegen habe, sei dies nicht anzeigepflichtig gewesen. Es handele sich nicht um eine „Krankheit“. „Krankheit“ im versicherungsvertraglichen Sinne sei „ein anormaler Körper- oder Geisteszustand, der eine nicht ganz unerhebliche Störung körperlicher oder geistiger Funktionen mit sich bringt“, so das Gericht.

In Hinblick auf eine mögliche „Anomalie“ sei die Frage in dem Antragsformular zu unklar formuliert gewesen. Für den durchschnittlichen Versicherungsnehmer sei nicht erkennbar, was unter einer Anomalie im Zahnbereich zu verstehen ist. Darunter würde man eher eine Missbildung oder eine Behinderung verstehen und keine Zahn- und Kieferfehlstellung. Dafür spreche auch der Klammerzusatz, der auf Implantate verwies. Fragen, die eine Wertung des Versicherungsnehmers voraussetzten, seien grundsätzlich unzulässig. Sie könnten deshalb auch keine Anzeigepflicht begründen.

Informationen: www.dav-medizinrecht.de





Rostocker Blauhelmsoldaten verlassen mit Korvette „Braunschweig“ ihren Heimathafen


(ots) Am Sonntag, den 13. Juni 2021 um 16.45 Uhr, wird die Korvette „Braunschweig“ ihren Heimathafen Warnemünde verlassen, um an der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) vor der libanesischen Küste teilzunehmen.

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Philipp Wohlrab (38) wird sich die Besatzung „Bravo“ auf die Seefahrt nach Limassol (Zypern) begeben und die Korvette „Magdeburg“ im Einsatzgebiet abzulösen. Für den erfahrenen Marineoffizier ist dieser Auslandseinsatz in zweierlei Hinsicht besonders. „Zum einen wird der Einsatz bei der aktuell angespannten sicherheitspolitischen Lage im östlichen Mittelmeer eine Herausforderung darstellen, doch das Einsatzgebiet ist uns bekannt, daher bin ich unbesorgt“, so der Kommandant. „Des Weiteren ist der viermonatige Einsatz in persönlicher Hinsicht besonders, da ich nach der Rückkehr im Oktober das Kommando über die K130 Besatzung ‚Bravo‘ abgeben werde und somit dies meine letzte Seefahrt mit dieser großartigen Besatzung sein wird“, erklärt er weiter.

Auf Grund der pandemiebedingten Lage findet das Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Zeremoniell statt. Der Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, Fregattenkapitän Florian Feld (45) erläutert hierzu: „Wir haben uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden. Die Sicherheit aller Beteiligten hat jedoch höchste Priorität“.

Neben den deutschen Blauhelmsoldaten sind auch Schiffe und Boote aus Brasilien, Griechenland, Bangladesch, Indonesien und der Türkei an der UN-Mission im Mittelmeer beteiligt. Die Hauptaufgabe der Marinesoldaten wird die Seeraumüberwachung sein. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden und weiterhin die Ausbildung der libanesischen Marine im Küstenschutz. Seit Beginn des Jahres ist der gesamte Flottenverband unter der deutschen Führung von Flottillenadmiral Axel Schulz.

Ende Oktober wird die Besatzung „Bravo“ durch die Besatzung „Charlie“ im Einsatzgebiet abgelöst und nach Warnemünde zurückkehren. Die Korvette „Braunschweig“ hingegen verbleibt weiterhin im östlichen Mittelmeer.

Hintergrundinformationen

Seit 1978 setzen sich Blauhelmsoldaten der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) für Frieden zwischen Libanon und Israel ein. Anfangs zählten die Überwachung eines angestrebten Waffenstillstands und die Bestätigung des Abzugs israelischer Streitkräfte aus dem Libanon zu ihren Aufgaben. Heute sind die UNIFIL-Blauhelme rund 10500 Mann stark und kommen aus rund 40 Nationen. Nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 wurde das Mandat ergänzt. Seitdem unterstützt UNIFIL die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See zu verhindern. Der Maritime Einsatzverband UNIFIL war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen – deutsche Schiffe und Boote operieren von Beginn an in diesem Verband. Die Schiffe unterbinden Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon und tragen so zu Stabilität und Sicherheit in der Region bei. Die Libanesische Marine hat wertvolle Ausrüstung von Deutschland erhalten, darunter Wachboote und Küstenradarstationen. Deutsche Marinesoldaten engagieren sich außerdem seit mehreren Jahren in der Ausbildung ihrer libanesischen Kameraden.

 

Presse- und Informationszentrum Marine





Umbau der Kreuzung Katzensprung


Im Rahmen des Umbaus der Kreuzung Katzensprung wird auch die Straßenbahnhaltestelle in der Weserstraße verlängert. Die Bauarbeiten hierfür finden von Montag, 14. Juni 2021, bis voraussichtlich Freitag, 25. Juni 2021, statt.
Wegen der Bauarbeiten muss die Linksabbiegespur von der Weserstraße in die Kurt-Wolters-Straße verkürzt werden, sodass Verkehrsbehinderungen zu erwarten sind.

 

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

documenta-Stadt Kasseln





Tier der Woche


Charly  wurde bei Kleiner Gnadenhof e. V. abgegeben, doch leider wird der kleine Kerl nirgendwo vermisst. Daher sucht er jetzt ein neues Zuhause, in dem er bleiben darf.

Der braun-schwarze Vierbeiner ist lieb, verschmust und kann viele „Kunststückchen“, doch das Alleinbleiben hatte man ihm nicht beigebracht.

Ständig hat Charly gejammert und gejault.

Das wurde aber trainiert und nun bereitet ihm auch das Alleinbleiben keine großen Probleme mehr.

Die neue Familie sollte weiterhin mit ihm daran arbeiten.

Charly ist ein pfiffiges Kerlchen mit viel Power und sucht eine passende aktive Familie.

 Suchst du nach einem treuen Begleiter? Dann lerne den Rüden doch mal kennen.  https://shelta.tasso.net/Hund/366665/CHARLY

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 




Uboot „U 35“ nimmt an EU-Operation „Irini“ im Mittelmeer teil


Archivbild

(ots) Am Samstag, den 12. Juni 2021, wird das zum 1. Ubootgeschwader gehörende Uboot „U 35“ gegen 11 Uhr seinen Heimathafen Eckernförde verlassen und sich mit Kurs Mittelmeer auf den Weg machen, um an der EU-Operation „Irini“ teilzunehmen. Das Boot und seine Besatzung werden durch den Kommandeur des Geschwaders, Fregattenkapitän Frédéric Strauch (44), in den gut viermonatigen Einsatz verabschiedet. Rund 50 Angehörige der Besatzung werden ebenfalls anwesend sein.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Oliver Brux (34) geht es für die 29-köpfige Besatzung des Bootes für etwas mehr als vier Monate in wärmere Gewässer. Die maximale Kapazität von 36 Personen wird voll ausgeschöpft, indem einige Schüler aus dem Geschwader zusätzlich eingeschifft werden, die diese Gelegenheit für intensive Ausbildung im Bordbetrieb nutzen. „Nach der langen und anstrengenden Einsatzvorbereitung herrscht innerhalb der Besatzung eine große Vorfreude auf den anstehenden Einsatz. Er ist Belohnung und Belastung zugleich. Sowohl die Besatzung als auch die Familien zu Hause werden in gleichen Maßen gefordert sein. Nur gemeinsam ist es möglich, eine solch lange Abwesenheit von über vier Monaten mit der nötigen Gelassenheit anzugehen“, so der Kommandant mit Blick auf die weite und lange Reise in den Einsatz.

Etwa drei Wochen wird das Boot bis ins Einsatzgebiet unterwegs sein, ein Versorgungsstopp im spanischen Rota eingeschlossen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich im mittleren und südlichen Mittelmeer südlich der Insel Sizilien bis zu den Territorialgewässern Libyens und Tunesiens. Auftrag der Operation „Irini“ der Europäischen Union ist die Überwachung und Durchsetzung des Waffenembargos gegen Libyen, daneben aber auch die Störung der Schleuseraktivitäten auf den Flüchtlingsrouten im Mittelmeer. Abstützen wird sich „U 35“ auf mehrere Häfen in Italien sowie auf der Insel Malta. Zusätzlich ist etwa in der Mitte des Einsatzes ein längerer Hafenaufenthalt mit der Möglichkeit der Familienzusammenführung auf der griechischen Insel Kreta geplant.

Im Heimathafen Eckernförde zurückerwartet werden Boot und Besatzung Mitte Oktober. Der lange Heimweg wird abermals durch einen Versorgungsstopp unterbrochen werden, dann in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.

Hintergrundinformationen

Nachdem die Außenminister der Europäischen Union am 17. Februar 2020 vereinbart hatten, das VN-Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen, wurde einen Monat später durch den EU-Rat die Operation „Irini“ beschlossen.

Die Europäische Union verstärkt ihre Bemühungen zur Durchsetzung des Waffenembargos der Vereinten Nationen gegen Libyen und trägt damit durch die Einleitung einer neuen Militäroperation der Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) im Mittelmeerraum zum Friedensprozess im Land bei. „Irini“ (neugriechisch für „die Friedfertige“) hat als Kernauftrag die Umsetzung des VN-Waffenembargos durch Luftfahrzeuge, Satelliten und Schiffe. Das beinhaltet das Entdecken, Anhalten und Durchsuchen des Waffenschmuggels nach Libyen, verdächtigter Schiffe im Einsatzgebiet (VN-Sicherheitsrats-Resolution 2292 [2016]).

Weitere Aufgaben der Mission sind das Überwachen und Sammeln von Informationen über illegale Exporte von Erdöl, Rohöl und raffinierten Erdölprodukten aus Libyen. Die European Union Naval Forces Mediterranean (EUNAVFOR MED) unterstützt beim Aufbau von Kapazitäten der libyschen Küstenwache/Marine und der Ausbildung von Strafverfolgungsaufgaben auf See. Weiterhin leistet die Operation „Irini“ einen Beitrag zur Störung des Geschäftsmodells des Menschenschmuggels und Menschenhandels durch das Sammeln von Informationen und deren Weitergabe an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten.

Das Einsatzgebiet von „Irini“ erstreckt sich auf die Hohe See außerhalb der Küstenmeere Libyens und Tunesiens, südlich Siziliens, innerhalb der Region des mittleren und südlichen Mittelmeers. Hinzu kommen der Luftraum über diesen Gebieten sowie angrenzende Seegebiete, die zur Umleitung und Übergabe von Schiffen in einen europäischen Hafen benutzt werden. Davon ausgenommen sind Malta und das umschließende Seegebiet innerhalb von 15 Seemeilen. Das Operationsgebiet entspricht ungefähr der Größe der Bundesrepublik Deutschland.

Presse- und Informationszentrum Marine





MT bei den Rhein-Neckar Löwen: Wird auch das Rückspiel zum Krimi?


Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga biegt mit dem 34. von 38 Spieltagen auf die Zielgerade ein. Für die MT Melsungen bedeutet das: Auswärtsauftritt bei den Rhein-Neckar Löwen. Zum Spiel am Sonntag in Mannheim werden die Gastgeber erstmalig in dieser Saison Zuschauer in der SAP-Arena begrüßen können. Anwurf ist um 16:00 Uhr – Sky überträgt live.

Mit dem 30:28-Derbysieg am vergangenen Sonntag gegen die HSG Wetzlar hat die MT Melsungen nur zwei Tage nach dem schmerzlichen Ausgang des REWE Final4 ein überaus starkes Statement abgegeben. “Die Mannschaft hat hier eine Riesenmoral bewiesen, ich habe ihr deshalb anschließend gesagt, dass ich sehr stolz auf sie bin”, blickt Trainer Gudmundur Gudmundsson kurz zurück. Wieviel Wert dieser Erfolg auf den letzten Metern der Saison ist, auf dem die Nordhessen unbedingt noch weiter Boden gut machen wollen, wird sich am Sonntag in Mannheim zeigen.

In der “Quadrate-Stadt” bekommen es Kühn & Co. mit einem Kontrahenten zu tun, der in der Tabelle zwar zwei Plätze und fünf Zähler voraus ist, aber angesichts dessen aktueller Leistungskurve nicht als unschlagbar erscheint. Zumal die MT schon im Hinspiel im April in Kassel drauf und dran war, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Das Match entwickelte sich zum Krimi und stand bis kurz vor Schluss auf des Messers Schneide. Spielmacher Andy Schmid war es dann, der mit einem verwandelten Siebenmeter zum 26:25 den Sieg zugunsten seines Teams sicherte. 

In den letzten Wochen vermag offenbar aber auch der geniale Denker, Lenker und Vollstrecker seiner Mannschaft nicht aus dem Tief heraus zu helfen. Die Löwen bilanzieren 1:9 Punkte aus den letzten fünf Spielen, mussten dabei unter anderem Niederlagen gegen normalerweise für sie schlagbare Gegner wie Erlangen, Stuttgart und Balingen hinnehmen. Darüber hinaus brachte auch das Ende Mai ausgerichtete Final Four in der European League nicht den erhofften Erfolg. Ebensowenig die eigens dafür getätigte Blitzverpflichtung des Ex-Löwen Kim Ekdahl Du Rietz. In dem Vierer-Teilnehmerfeld mit Berlin, Magdeburg und dem polnischen Vertreter Wisla Plock reichte es “nur” zu Platz 3.

“Dieses Tief der Löwen ist für uns gar nicht gut. Die werden darauf brennen, sich jetzt zum Ende der Saison darauszuarbeiten, egal in welcher Besetzung”, befürchtet Gudmundur Gudmundsson. Der MT-Trainer hofft dennoch wieder auf ein Spiel auf Augenhöhe – so wie im April in Kassel. Damals hätten wir mit unserem letzten Gegenstoß zumindest noch ein verdientes Unentschieden erreichen können. Das hat aber leider nicht geklappt. Wir haben jetzt in der Vorbereitung dieses Spiel besonders intensiv analysiert und wollen möglichst wieder daran anknüpfen”.

Gudmundur Gudmundsson wird am Sonntag zum ersten Mal seit Januar 2020 wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Damals war der ehemalige Löwen-Coach (2010-2014) in seiner Funktion als isländischer Nationaltrainer in der SAP-Arena zu Gast. “Das war ein sehr schönes Gefühl, als ich bei der Mannschaftsvorstellung und der Nennung meines Namens von den vielen Fans einen richtig tollen Applaus bekam”, erinnert sich “Gudmi”. Die Fans in der ausverkauften Halle hatten natürlich nicht vergessen, dass die Löwen mit dem Isländer mit der Deutschen Vizemeisterschaft und den EHF-Cup -Sieg ihrer ersten größeren Vereinserfolge erringen konnten.

Beifall für Gudmi wird es möglicherweise auch am Sonntag wieder geben, dann allerdings nicht in einer ausverkauften Arena. Aus Pandemiegründen sind nämlich nur 250 Besucher in der über 13.000 Plätze bietenden Spielstätte zugelassen.

Die Gastgeber beklagen derzeit eine Reihe verletzter Stammspieler, unter anderem Ex-MT-Keeper Mikael Appelgren und Rechtsaußen Patrick Groetzki. Hingegen reist die MT nach ihrem Abschlusstraining bereits am Samstagmittag nach Mannheim – und das sehr wahrscheinlich in voller Besetzung. Löwen-Co-Trainer Klaus Gärtner warnt: “Melsungen hat eine robuste Mannschaft, die uns körperlich überlegen ist”. Ob die Nordhessen daraus Kapital schlagen können, muss sich am Sonntag zeigen.

Schiedsrichter in Mannheim:
Fabian Baumgart (Neuried) / Sascha Wild (Offenburg); DHB-Spielaufsicht: Frank Wenz.

Bisherige Erstligavergleiche MT Melsungen – Rhein-Neckar Löwen
31 Spiele, davon 7 Siege MT, 23 Siege RNL, 1 Remis
Letzter Vergleich:
01.04.21: MT Melsungen – Rhein-Neckar Löwen 25:26 (14:15)

Live-Berichterstattung:
15:30 Uhr: Sky startet mit der Konferenz und mit Vorberichten, u.a. Interview mit  Julius Kühn. Das Spiel aus der Mannheimer SAP-Arena kommentiert anschließend Florian Schmidt-Sommerfeld

Infos zum Gegner:
www.rhein-neckar-loewen.de

 





Vermisste 13-jährige Evelyn Z. aus Wolfhagen wohlbehalten angetroffen.


(ots)

Die vermisste 13-jährige Evelyn Z. wurde am gestrigen Abend von einer Polizeistreife im westfälischen Kreis Coesfeld wohlbehalten angetroffen.

 

Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach dem Mädchen beteiligt haben.

 

 

Polizeipräsidium Nordhessen






Vellmar (Landkreis Kassel) Folgemeldung Vermisster 78-jähriger Mann aus Vellmar.


(ots) Seit Freitag, 11.06.2021, 13:30 Uhr, wird der 78-jährige Rolf A. aus Vellmar-Frommershausen vermisst. Der Vermisste verließ seine Wohnanschrift mit seinem Trekkingrad.

Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein chromefarbenes Herren-Trekkingrad. Am Lenker ist ein großer Spiegel angebracht.

Das Fahrrad hat einen breiten Fellsattel und am Gepäckträger hängt eine schwarze Seitentasche.

Auf der Fahrradklingel ist der Spruch „Volle Socke auf die Glocke“ aufgeklebt.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann wird gebeten sich bei der Kasseler Polizei unter 0561/910-0 zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen



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