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Polizeieinsatz anlässlich Versammlungslagen in Kassel: Versammlungsverbote entfalteten Wirkung


(ots) Kassel: Für den gestrigen Samstag waren bei der Stadt Kassel mehrere Versammlungen im thematischen Kontext der Corona-Pandemie angemeldet und im weiteren Verlauf durch die Versammlungsbehörde verboten worden. Der von drei Anmeldern beschrittene Rechtsweg führte dazu, dass zwei Gegendemonstrationen stattfinden durften und die corona-kritische Versammlung „Mittsommer in Kassel“ verboten blieb. Das Polizeipräsidium Nordhessen hatte sich im Vorfeld intensiv auf den Einsatz vorbereitet. Die Polizei zeigte am heutigen Tag starke Präsenz und führte umfangreiche Maßnahmen durch. Die Verbote der Versammlungen entfalteten Wirkung und das polizeiliche, kommunikative Einsatzkonzept ging auf: Es kam am heutigen Samstag zu keinen verbotenen Versammlungen in Kassel. Insgesamt stellte die Polizei im Stadtgebiet nur vereinzelt Personen und Kleingruppen fest, die erkennbar dem corona-kritischen Bereich zugerechnet werden konnten. Die beiden Gegendemonstrationen, auf dem Opernplatz mit etwa 15 Teilnehmern und am Altmarkt mit ca. 65 Teilnehmern, verliefen friedlich und auflagenkonform. Die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung konnten trotz des großen Polizeieinsatzes relativ gering gehalten werden. Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger hatte die Polizei am Freitag und Samstag ein Bürgertelefon eingerichtet, das aktuell noch bis 18 Uhr geschaltet ist. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten den Service und informierten sich in fast allen Fällen über die Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet.

Einzelne Festnahme bei Kontrollen; Lautsprecheranlage sichergestellt

Im Rahmen der polizeilichen Kontrollen, die zur Durchsetzung der Versammlungsverbote heute im gesamten Stadtgebiet durchgeführt wurden, gab es am Vormittag zwei Festnahmen. Ein offenbar unter Alkoholeinfluss stehender Beifahrer in einem Pkw zeigte in einer Kontrollstelle in der Lilienthalstraße gegenüber den eingesetzten Beamtinnen und Beamten den Hitlergruß. Er muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Ein anderer Mann wurde bei einer Kontrolle im Bereich „Am Auestadion“ / Credestraße festgenommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Am frühen Nachmittag lud der Anmelder einer der gestern verbotenen, corona-kritischen Versammlungen am BuGa-See eine Lautsprecheranlage aus seinem Auto. Anwesende Einsatzkräfte der Polizei stellten diese umgehend sicher, um dem möglichen Entstehen einer verbotenen Versammlung konsequent entgegenzuwirken. In der Bilanz des heutigen Tages kann man von einem ruhigen Einsatz für die Polizei sprechen. Aktuell sind noch Beamtinnen und Beamte im Stadtgebiet präsent und behalten die weitere Entwicklung im Blick.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





#Demo #ks1906 – Einsatzbilanz Bundespolizei Kassel


(ots) Im Bereich der Bundespolizei zeigte sich die verantwortliche Polizeiführerin, Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, zufrieden mit dem Einsatzverlauf am 19. Juni.

„Die An- und Abreise nach Kassel zu möglichen Veranstaltungen verlief ruhig und unproblematisch“ sagt Polizeidirektorin Koch-Schulte.

Nach dem Verbot der angemeldeten Versammlungen blieben nur die geplanten Gegendemonstrationen erlaubt.

Während der Anreise hielten sich fast alle Reisenden an die Hygienevorschriften. Lediglich in einem Fall mussten die Beamten, wegen des Nichttragens des Mund Nasen Schutzes, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad blieb es den ganzen Tag über ruhig, nur wenige Teilnehmer für die genehmigten Veranstaltungen waren unterwegs.

Der Einsatz der Bundespolizei Kassel wurde unterstützt durch die Bundespolizeiabteilungen Hünfeld und Sankt Augustin, die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt sowie durch die Bundespolizeifliegerstaffel Fuldatal.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Opferrente – Schockschaden auch Jahre nach der Tat anerkannt


Celle/Berlin (DAV). Verbrechensopfer können Anspruch auf eine Opferrente haben. Der Schockschaden kann auch Jahre nach der Tat als posttraumatische Belastungsstörung festgestellt werden. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 17. Dezember 2020 (AZ: L 10 VE 79/17). Dieser Anspruch aus dem Opferentschädigungsrecht kann auch Angehörigen zustehen, erläutert die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Der Vater der Klägerin wurde an Weihnachten 2004 von ihrem psychisch kranken Bruder mit der Axt erschlagen. Die Nachricht erhielt sie am Heiligen Abend in ihrem Urlaub auf Lanzarote. Durch die Nachricht des Vatermords erlitt sie einen schweren Schock mit Blackout. Zum Arzt ging sie aber nicht.

Erst sechs Jahre später beantragte sie eine Opferrente. Sie habe sich bislang aus Scham nicht behandeln lassen oder damit auseinandersetzen wollen. Vielmehr habe sie versucht, das Trauma zu verdecken. Aus Angst und Minderwertigkeitsempfinden habe sie sich aber aus ihrem sozialen Umfeld zurückgezogen. Für sie gebe es kein Tanzen, Kegeln und keine Freunde mehr. Aus Furcht vor einem ähnlichen Ereignis habe sie ihre Wohnung in eine regelrechte Festung verwandelt.

Ihren Antrag lehnt das Versorgungsamt ab. Es seien keine psychischen Störungen wegen der Tat dokumentiert worden. Auch sei keine adäquate ärztliche und psychotherapeutische Behandlung erfolgt. Es gäbe keinen Nachweis für einen Schock durch den Anruf. Ein Schockschaden und eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) lägen daher nicht vor.

Das Landessozialgericht erkannte eine PTBS an und sprach der Frau eine Opferrente zu. Auch Angehörige können als sogenannte Sekundäropfer in den Schutzbereich des Opferentschädigungsrechts fallen. Dafür müssten die psychischen Auswirkungen so eng mit der Gewalttat verbunden sein, dass sie eine Einheit bildeten. Dies nahm das Gericht bei der Klägerin an. Es hatte ein umfassendes medizinisches Gutachten eingeholt. Danach lagen bei der Klägerin alle Kriterien einer PTBS vor. Sie habe auf die Nachricht mit Angst, Hilflosigkeit und Entsetzen reagiert. Sie erlebe das Ereignis immer wieder. Auch nach dem langen Ignorieren zeige sie ein typisches Vermeidungsverhalten. Dass die Frau sich lange nicht behandeln ließ, spräche auch nicht gegen eine PTBS. Vielmehr könne dies ein Ausdruck derselben sein.

Informationen: www.dav-sozialrecht.de





Hessens Zahlen zum Tag der Verkehrssicherheit am 19. Juni 2021


Am 19. Juni 2021 lädt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) zum Tag der Verkehrssicherheit ein. Unter dem Motto „#VisionZero in ländlichen Räumen“ stehen in diesem Jahr die Landstraßen im Fokus. Wir fragen: Wie sieht das Unfallgeschehen auf Hessens Landstraßen aus? Wo gibt es regionale Unfallschwerpunkte? Was sind die häufigsten Unfallursachen?

Der Deutsche Verkehrssicherheitstag – ausgerichtet vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) – steht 2021 unter dem Motto #VisionZero in ländlichen Räumen. Hintergrund: Jedes Jahr sterben in Hessen und bundesweit über die Hälfte aller Verkehrsopfer auf Landstraßen. Anlässlich des Deutschen Verkehrssicherheitstags am 19. Juni 2021 werfen wir einen genaueren Blick auf Hessens Landstraßen: Wie sah das Unfallgeschehen dort im Jahr 2020 aus?

Insgesamt zählte das Hessische Statistische Landesamt im Jahr 2020 mehr als 17 400 Unfälle mit Personenschaden. Rund 4 830 (27,7 Prozent) davon ereigneten sich auf Hessens Landstraßen. Von den im vergangenen Jahr fast 22 600 im Straßenverkehr verunglückten Personen kamen 6 950 oder 30,8 Prozent auf hessischen Landstraßen zu Schaden. 130 Menschen kamen hier zu Tode. Sie machten mit 63,4 Prozent fast zwei Drittel aller 2020 im hessischen Straßenverkehr getöteten Personen aus. Unter ihnen waren insgesamt 15 Fahranfängerinnen und Fahranfänger.

Wo ergaben sich im letzten Jahr regionale Schwerpunkte des Unfallgeschehens auf hessischen Landstraßen? Wir haben drei Aspekte genauer beleuchtet.

In diesen Regionen häuften sich 2020 die Unfälle mit Personenschaden auf Landstraßen:

  1. Main-Kinzig-Kreis (351)
  2. Wetteraukreis (290)
  3. Waldeck-Frankenberg (288)
  4. Darmstadt-Dieburg (274)
  5. Marburg-Biedenkopf (266)

Auf den Landstraßen in diesen Regionen starben 2020 prozentual die meisten der Verunglückten:

  1. Offenbach am Main, Stadt (5,9 Prozent)
  2. Vogelsbergkreis (4,1 Prozent)
  3. Marburg-Biedenkopf (3,4 Prozent)
  4. Odenwaldkreis und Waldeck-Frankenberg (je 3,1 Prozent)
  5. Rheingau-Taunus-Kreis (2,7 Prozent)

Die häufigste Unfallursache auf hessischen Landstraßen war im vergangenen Jahr mit über 30 Prozent eine nicht angepasste Geschwindigkeit. Regional betrachtet verunfallten aus diesem Grund hier die meisten Personen:

  1. Main-Kinzig-Kreis (130)
  2. Kassel (115)
  3. Rheingau-Taunus-Kreis (113)
  4. Marburg-Biedenkopf (91)
  5. Schwalm-Eder-Kreis (90)

Die vier weiteren häufigsten Unfallursachen auf Hessens Landstraßen waren 2020 ein ungenügender Sicherheitsabstand (18,3 Prozent), ein Missachten der Vorfahrt (17,6 Prozent), eine falsche Straßenbenutzung (8,6 Prozent) und Fehler beim Abbiegen (8,0 Prozent). Ein weiterer wichtiger Faktor: 5,6 Prozent der registrierten Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss.

Detaillierte Zahlen für das Unfallgeschehen in allen hessischen Regionen finden Sie auf unseren Fachseiten. Der interaktive Unfallatlas ermöglicht Ihnen darüber hinaus, sich das Unfallgeschehen in Ihrem persönlichen Umfeld anzuschauen.

Hinweise

Als Verunglückte gelten alle Personen, auch Mitfahrerinnen und Mitfahrer, die bei Straßenverkehrsunfällen verletzt oder getötet wurden. Als Getötete gelten diejenigen Verunglückten, die auf der Stelle getötet wurden oder innerhalb von 30 Tagen an den Unfallfolgen verstarben.

Bei der Unfallaufnahme können mehrere Unfallursachen festgestellt werden. Der Alkoholeinfluss wird ggf. zusätzlich angegeben.

Hessisches Statistisches Landesamt





Durchsuchungen bei drei mutmaßlichen Dealern in Kassel: Ermittler stellen Drogen, Bargeld und Auto sicher


(ots) Kassel: Am Mittwoch haben Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe 4 der Kasseler Polizei die Wohnungen von drei mutmaßlichen Dealern durchsucht und Drogen, Bargeld und auch ein Auto sichergestellt. Die Männer aus Kassel im Alter von 23, 28 und 34 Jahren waren im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen einen anderen Kasseler Drogenhändler in den Fokus der Polizei geraten, da sie mit diesem offenbar Geschäfte gemacht hatten. Im Zuge der weiteren Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen konnte der Verdacht erhärtet werden, sodass die Staatsanwaltschaft Kassel bei Gericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der drei Männer erwirkte.

Bei den Durchsuchungen am Mittwoch fanden die Ermittler schließlich über 700 Gramm Marihuana, rund 140 Gramm Haschisch sowie je ca. 10 Gramm Kokain und Amphetamine. Darüber hinaus konnten sie Drogenutensilien, wie ein Grow-Zelt zum Anbauen von Cannabispflanzen, und mehrere Handys sicherstellen sowie Vermögenswerte in Form von über 2.000 Euro Bargeld und eines Audi A 5 im Wert von ca. 12.000 Euro beschlagnahmen. Die drei Tatverdächtigen müssen sich nun wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Unbekannter verletzt 40-Jährigen mit Messer am Finger


Hinweise auf Täter im Jogginganzug erbeten

Kassel (ots) Kassel-Bettenhausen: Eine leichte Schnittverletzung an einem Finger erlitt in der Nacht zum heutigen Freitag ein 40-jähriger Mann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen. Wie er später der Polizei schilderte, war er zuvor nach der Geldabhebung an einem Automaten vor einer Bankfiliale von einem unbekannten Mann um Geld gebeten worden. Dies hatte der 40-Jährige aus Kassel abgelehnt und war weitergelaufen. Nur wenige Minuten später habe ihn der gleiche Unbekannte im Bereich der Haltestelle „Kirchgasse“ völlig unvermittelt angegriffen, indem er mit einem Messer in Richtung seiner Hand stach. Anschließend flüchtete der

  • Täter,
  • bei dem es sich um einen 1,70 bis 1,80 Meter großen
  • und ca. 45 Jahre alten Mann
  • mit Glatze und Vollbart gehandelt haben soll.
  • Der Unbekannte hatte einen auffälligen Bierbauch
  • und trug einen blauen Jogginganzug der Marke „Adidas“,

so der 40-Jährige. Die Ermittler der Kasseler Polizei erbitten Täterhinweise.

Wie das Opfer den Polizisten des Reviers Ost berichtete, hatte er zunächst gegen 23:30 Uhr das Geld in der Leipziger Straße, nahe der Jakobsgasse, abgehoben. Nachdem er bei Verlassen der Bank die Geldforderung des Mannes mit dem Hinweis abgelehnt hatte, dass er ihn gar nicht kenne, ging er zu Fuß in Richtung Innenstadt davon. Nach dem anschließenden Angriff mit dem Messer an der Haltestelle flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Die eingeleitete Fahndung der Polizei nach Bekanntwerden des Falls sowie die Absuche des Nahbereichs nach dem Messer verliefen ohne Erfolg. Der 40-Jährige wurde von einem Rettungswagen zur Behandlung der blutenden Verletzung am Finger in ein Krankenhaus gebracht.

Wer den Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe Hinweise auf den Täter geben kann, wird gebeten, sich unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Sonderimpftermine mit AstraZeneca im Impfzentrum Eschwege vom 28.06. bis 02.07.21


In der Zeit vom 28.06. bis 02.07.21 bietet das Impfzentrum Eschwege für Bürger des Werra-Meissner-Kreises ab dem 18. Lebensjahr täglich von 14:00 bis 16:00 Uhr Sonderimpfungen mit AstraZeneca an. Hierfür bedarf es keiner Terminabsprache.

 

Jeder der sich mit AstraZeneca impfen lassen möchte, kann im genannten Zeitraum ins Impfzentrum kommen.

Das Angebot bezieht sich ausschließlich auf den Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca und kann nicht in einen Anspruch auf einen mRNA-Impfstoff innerhalb dieser Sonderimpfaktion umgewandelt werden.

Das Angebot wird durch eine Sonderzuweisung des Landes möglich und gilt solange der Vorrat reicht. Die Versorgung mit Impfstoff für Zweitimpfung ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Sonderimpfaktion sichergestellt.





MT Melsungen und Glinicke verlängern Premiumpartnerschaft


Wenn ein Unternehmen seinen Sponsoringvertrag mit einem Profisportclub verlängert, deutet dies daraufhin, dass beide Seiten bislang sehr gut miteinander gefahren sind. Wobei man “fahren” in diesem Fall getrost wörtlich nehmen kann. Denn mit der Glinicke Automobilgruppe vertraut Handball-Bundesligist MT Melsungen seit 2017 auf einen breit aufgestellten Mobilitätspartner, dessen Einzugsbereich weit über Nordhessen hinausreicht. Nun wurde der Premiumsponsorvertrag vorzeitig bis 2023 verlängert.

Bereits beim ersten Kontrakt in 2017 hatten Glinicke und die MT signalisiert, dass man je nach beiderseitiger Entwicklung an einer Partner- schaft interessiert sei, die länger währt, als die zunächst vereinbarten zwei Jahre. Diese Absicht wurde erstmalig in 2019 in die Tat umgesetzt und als nächste  Etappe der Zeitraum bis 2021 ins Auge gefasst. Nun kommen weitere zwei Jahre hinzu – der Premiumsponsorvertrag wurde bis 2023 verlängert.

Dabei bleiben die einzelnen Leistungskomponenten des Vertrages bestehen: Der Glinicke-Schriftzug prangt an prominenter Stelle auf den Bundesligatrikots, direkt oberhalb der Spielernummern. Auf der LED-Bande rund um das Spielfeld und damit natürlich im Schwenkbereich der TV-Kameras, laufen die Glinicke-Werbespots. Im Zuge der Heimauftritte in der Kasseler Rothenbach- Halle präsentiert Glinicke jeweils die neuesten Modelle aus seiner mehr als zehn Hersteller umfassenden Markenwelt. Abgerundet wird die Maßnahmenpalette im Bereich Profisport mit dem exklusiven Presenting von MT-Nationalspieler Kai Häfner.

Darüber hinaus erstreckt sich das Sponsoring des Unternehmens auch auf den Jugendbereich und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur qualifizierten Weiterentwicklung junger Talente. Die MT Melsungen zählt in puncto Nachwuchsausbildung und -förderung nicht ohne Grund zu den erfolgreichsten Vereinen in Deutschland.

MT-Marketingleiterin Christine Höhmann verdeutlicht den Wert dieser Partnerschaft: “Wir freuen uns sehr, dass Glinicke das Engagement als Premiumpartner bei uns fortsetzt. Damit sendet das Unternehmen ein tolles Signal in diesen besonderen Zeiten. Unsere Kooperation, die außer dem Profi- auch den Nachwuchsbereich umfasst, basiert auf einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Glinicke und der MT sind die jeweiligen Ziele des Partners bekannt und so können bestmögliche Entscheidungen zum beiderseitigen Nutzen getroffen werden. Gleichzeitig haben wir mit der Glinicke Automobil Holding GmbH & Co. KG ein traditionsreiches Unternehmen an unserer Seite, dessen Strahlkraft deutlich über die Region hinaus wirkt”.

Thomas Giepen, Geschäftsführer der Glinicke Automobil Holding, nennt zwei Hauptmotive seines Unternehmens für die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der MT: „Gerne haben wir unser Engagement verlängert und sehen neben der nationalen Reichweite des Sponsorings auch die regionale Förderung der Handballs für Kassel und die Region“.

Über Glinicke:
Die Glinicke Automobil Holding GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Kassel ist eines der führenden, von Inhabern geleiteten Automobil-Handelsunternehmen in Deutschland. Das Familienunternehmen besteht inzwischen seit 91 Jahren und beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter. Mit den Herstellern Alfa-Romeo, Audi, Cupra, Fiat Professional, Hyundai, Jaguar, Jeep, Land Rover, Peugeot, Porsche, Seat, Škoda, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet Glinicke eine beeindruckende Markenvielfalt. Autohäuser gibt es inzwischen an 15 Standorten in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.
Weitere Infos: www.glinicke.de





Autofahrer fährt Neunjährigen auf Tretroller an und flüchtet: Kind leicht verletzt


Polizei bittet um Hinweise

Kassel (ots) Kassel-Bettenhausen: Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Donnerstagmorgen in Kassel-Bettenhausen ein Kind auf einem Tretroller angefahren und ist anschließend geflüchtet. Der neunjährige Junge wurde dabei leicht verletzt. Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei bittet nun um Hinweise auf den unbekannten Autofahrer, der mit einer dunkelgrünen, eventuell olivfarbenen Limousine unterwegs gewesen sein soll. Die Kennzeichen des Wagens sollen gelb mit dunklen oder schwarzen Buchstaben und Ziffern gewesen sein.

Der Unfall hatte sich gestern Morgen gegen 7:50 Uhr in der Straße „An der Schlade“, Ecke Rastebergweg ereignet. Der Neunjährige hatte mit seinem Tretroller die Fahrbahn der Straße „An der Schlade“ in Richtung Rastebergweg überquert, während der Autofahrer diese Straße in Richtung Heiligenröder Straße befuhr. Im Einmündungsbereich war es zum Zusammenstoß gekommen, woraufhin der Junge stürzte und dadurch mehrere Schürfwunden erlitt. Der Autofahrer war anschließende jedoch ohne anzuhalten weitergefahren.

Zeugen, die den Ermittlern der Unfallfluchtgruppe Hinweise auf den Pkw oder dessen Fahrer geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Emily N. (12) wird vermisst: Polizei erbittet Hinweise


(ots) Kassel: Die Polizei sucht nach der zwölfjährigen Emily N. aus Kassel (siehe Foto) und bittet dabei um Hinweise. Die Vermisste lebt in einer Wohngruppe im Kasseler Stadtteil Süsterfeld-Helleböhn, die sie am Dienstagabend verlassen hatte. In der Vergangenheit war sie bereits mehrfach ausgerissen, kehrte aber immer nach kurzer Zeit wieder zurück. Da die bisherigen Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo noch nicht zum Auffinden des Mädchens führen konnten, bittet die Polizei nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Emily könnte sich in der Kasseler Innenstadt aufhalten. Sie wurde zuletzt am gestrigen Donnerstagabend im Bereich „Am Stern“ gesehen.

Die Vermisste ist 1,65 Meter groß, hat eine normale bis korpulente Statur und lange aschblonde Haare. Bei ihrem Verschwinden trug sie ein gelbes Langarmshirt und eine schwarze Hose. Emily wirkt älter, als sie ist.

Wer den zuständigen Ermittlern des K 11 Hinweise auf den Aufenthaltsort der Zwölfjährigen geben kann, meldet sich bitte unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Nordhessen





Große Nachfrage bei der Impfberatung für Schwangere


Der Gynäkologe Dr. Hans Silverius Urbanczyk hat bereits 70 Schwangere im Impfzentrum des Landkreises Kassel beraten.

Zwei Wochen nach dem Start haben bereits über 70 Frauen das Angebot des Impfzentrums des Landkreises Kassel wahrgenommen

Landkreis Kassel. Seit zwei Wochen bietet das Impfzentrum des Landkreises Kassel eine spezielle Sprechstunde zur Impfberatung von Schwangeren an. Mit Erfolg. „Die beiden Impfsprechstunden mittwochs und samstags sind sehr gefragt“, berichtet der Ärztliche Leiter Peter Stahl. „Über 70 Frauen haben sich bereits beraten lassen und wurden bei passender Indikation auch geimpft.“

Für die Impfberatung von Schwangeren konnte der Gynäkologe Dr. Hans Silverius Urbanczyk gewonnen werden, der viele Jahre lang Leitender Oberarzt im Klinikum Kassel war. Der renommierte Fachmann betont, wie wichtig eine fundierte Beratung ist. „Viele Schwangere sind verunsichert, da die Ständige Impfkommission (Stiko) noch keine generelle Empfehlung zur Impfung ausgesprochen hat“, so Urbanczyk.  Wissenschaftliche Studien zeigten jedoch, dass eine Infektion mit dem Covid-19-Virus während der Schwangerschaft erhebliche Risiken für Mutter und das ungeborene Kind berge. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfehle daher eine Impfung ab der 13. Schwangerschaftswoche, nach einer entsprechenden fachärztlichen Aufklärung.

Interessierte Frauen können sich weiterhin über die Emailadresse iz-arztservice@landkreiskassel.de für die Sprechstunde bei Dr. Urbanczyk (jeweils mittwochs und samstags von 9 bis 13 Uhr) anmelden und erhalten dann einen persönlichen Beratungstermin.

LANDKREIS KASSEL





Time to Rocket! BRABUS ROCKET – REINVENTED


BRABUS 900 ROCKET EDITION

Das neue BRABUS Limited Edition Supercar auf Basis G 63

4,5 Liter V8 Biturbo Hubraummotor mit 662 kW / 900 PS und einem maximalen Drehmoment von 1 250 Nm

0 – 100 km/h in 3,7 Sekunden und 280 km/h V/max

BRABUS ROCKET EDITION Breitversion mit 24 Zoll großen Hightech-Schmiederädern

Exklusives BRABUS MASTERPIECE Interieur

BRABUS 900 ROCKET EDITION: Mit diesem neuen Supercar setzt BRABUS (Brabus-Allee, D-46240 Bottrop, Tel. + 49 / (0) 2041 / 777-0, Telefax + 49 / (0) 2041 / 777 111, Internet www.brabus.com) dem Geländewagen-Urgestein eine neue Krone auf. Auf Basis des aktuellen Mercedes-AMG G 63 entstand ein High Performance Offroader mit extravaganter Ausstattung, der in limitierter Auflage gebaut wird.

Namensgeber dieses einzigartigen Geländewagens ist der neue BRABUS ROCKET 900 V8 Hubraummotor. Das 4,5 Liter Biturbo-Triebwerk leistet 662 kW / 900 PS und produziert ein maximales Drehmoment von 1 250 Nm. Dieses Kraftwerk verleiht diesem immerhin 2 560 Kilogramm schweren Fahrzeug eine Beschleunigung, wie sie nur wenige Sportwagen erreichen: Nach nur 3,7 Sekunden ist das exklusive Allradauto bereits 100 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 280 km/h begrenzt.

Doch das neue BRABUS Supercar fasziniert nicht nur durch sein enormes Leistungspotenzial, sondern auch durch seine extravagante Optik: Speziell für dieses Sondermodell wurde die BRABUS ROCKET EDITION Breitversion mit sportlichen Carbon-Elementen entwickelt. Ebenfalls eigens für dieses neue Modell wurden spezielle BRABUS Monoblock Z 24 Zoll Hightech-Schmiederäder entwickelt, die den sportlichen Anspruch dieses Automobils mit BRABUS Aero-Discs aus Sicht-Carbon unterstreichen. Sie sind mit extrem breiten Hochleistungsstraßenreifen bis zur Dimension 355/25 R 24 an der Hinterachse bestückt.

Weitere gezielte Akzente werden mit den roten Elementen an Karosserie und Rädern gesetzt. Sonderlackierungen wie das hier bei einem BRABUS 900 ROCKET EDITION Supercar gezeigte „Stealth Gray“ gehören ebenso zum Portfolio dieser limitierten Kleinserie. Das zweite gezeigte Fahrzeug ist in „Signature Black“ lackiert.

Ebenfalls speziell für diese Fahrzeuge wurde ein außergewöhnliches, maßgeschneidertes BRABUS MASTERPIECE Interieur in feinstem schwarzem Leder mit farblich kontrastierenden Ziernähten geschaffen. Zur Innenausstattung gehören neben Einzelsitzen und einer Mittelkonsole mit ausfahrbaren Tischen im Fond auch sportliche Carbon-Intarsien und farblich neu abgestimmte Elemente im Cockpit.

Der BRABUS 900 ROCKET EDITION wird ab 571.270,21 Euro (Preis inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer in Deutschland!) angeboten.

Hochleistungstriebwerke, die Performance und Standfestigkeit in höchster Perfektion vereinen, sind seit mehr als vier Jahrzehnten das Markenzeichen aller BRABUS Supercars. Mit der neuen BRABUS 900 ROCKET EDITION präsentiert das Bottroper Unternehmen, das beim deutschen Kraftfahrtbundesamt als Fahrzeughersteller akkreditiert ist, einen neuen Top-of-the-Line Hubraummotor in der Karosserie der Mercedes G-Klasse.

Namensgeber für diesen exklusiven SUV ist der BRABUS 900 ROCKET V8 Biturbo-Hubraummotor, der auf dem Triebwerk des G 63 basiert und im Vergleich dazu gewaltige 231 kW / 315 PS Mehrleistung produziert. Das Rezept dafür ist ebenso aufwendig wie bewährt: Mehr Hubraum produziert mehr Kraft. Deshalb wird das Zylindervolumen des Achtzylinder-Vierventil-Biturbo-Motors im hauseigenen Hightech-Motorenbau von serienmäßigen 3 982 cm³ auf 4 407 cm³ erweitert.

Dazu werden nicht nur die Zylinderbohrungen auf 84 Millimeter vergrößert und entsprechend dimensionierte Schmiedekolben installiert. Eine aus dem Vollen gefräste und feingewuchtete Spezialkurbelwelle verlängert zusammen mit ebenfalls geschmiedeten Hochleistungspleueln den Hub auf exakt 100 Millimeter.

Ebenso elementar für die enorme Leistungssteigerung ist das neu konstruierte Aufladungssystem: Zwei BRABUS Spezial-Turbolader mit größerer Verdichtereinheit und spezieller Rumpfgruppe mit verstärkter Axiallagerung produzieren einen maximalen Ladedruck von 1,4 bar. Zwei BRABUS BoostXtra Ventile sorgen beim Lastwechsel für ein aufregendes Blow-Off-Geräusch.

Da ein derart starkes Kraftwerk auch ein Plus an Atemluft benötigt, wurde in den Sicht-Carbon-Kühlergrill ein RAM-AIR Ansaugsystem integriert. Parallel wird auch die Kraftstoffzufuhr mit speziellen Hochdruckpumpen angepasst. Optischen Feinschliff erfährt der V8 mit der BRABUS Motorabdeckung, die mit roten Carbon-Fasern angefertigt wurde.

Zum BRABUS ROCKET 900 Hubraummotor gehören außerdem größer dimensionierte Downpipes mit 76 Millimeter Durchmesser und Metallkatalysatoren. Finales Glied in der Kette ist die BRABUS ROCKET Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit Abgasklappensteuerung für ein aktives Soundmanagement. Per Knopfdruck auf der Mittelkonsole kann zwischen kernigem V8 Sound im Sportmodus oder diskretem Flüstern im „Coming Home“ Modus gewechselt werden. Wie seit Jahrzehnten für eine BRABUS Sportauspuffanlage für das G-Modell charakteristisch, gibt es auch hier zwei seitlich vor den Hinterrädern platzierte Endrohre auf jeder Fahrzeugseite. Diese werden von einer Sicht-Carbon-Blende mit integriertem Rocket Launch-Ambience Light für ein besonders sportliches und einzigartiges Erscheinungsbild eingefasst.

Die präzise Abstimmung aller Hochleistungskomponenten durch die BRABUS Motoreningenieure und Elektroniker ist das Resultat umfangreicher Prüfstandtests und ausgedehnter Testfahrten. Die professionelle Ausführung aller Arbeiten garantiert nicht nur einen optimalen Leistungsoutput, sondern auch eine makellose Standfestigkeit. BRABUS empfiehlt Hochleistungsschmierstoffe von MOTUL.

Der enorme Aufwand schlägt sich in einzigartigen Leistungswerten nieder: 662 kW / 900 PS bei nur 6 200 U/min sind genauso ein Spitzenwert in dieser Fahrzeugkategorie wie das gewaltige maximale Drehmoment von 1 250 Nm, das bereits bei 2 900 Touren bereitsteht. Im Fahrzeug wird dieser Wert elektronisch auf 1 050 Nm limitiert.

Damit erreicht der BRABUS 900 ROCKET EDITION Fahrleistungen wie ein reinrassiger Sportwagen: Aus dem Stand katapultiert sich der mehr als 2,5 Tonnen schwere SUV in nur 3,7 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit wird aus Rücksicht auf die Bereifung auf 280 km/h begrenzt.

Selbstverständlich fasziniert das neue BRABUS Supercar aber nicht nur durch High Performance, sondern auch durch seine extravagante Optik. Speziell für den BRABUS 900 ROCKET EDITION wurde eine neue Variante der BRABUS WIDESTAR Breitversion entwickelt, die mit zusätzlichen Sicht-Carbon-Applikationen betont sportliche Akzente setzt. Dazu gehören bei diesem Sondermodell ein Frontspoiler mit Side-Flaps an beiden Seiten und ein Kühlergrill mit integrierten RAM-AIR-Intake Lufteinlässen, ROCKET Startup Glow und beleuchtetem ROCKET Logo. Ebenfalls neu sind die Carbon-Kotflügelaufsätze für die WIDESTAR Verbreiterungen an Vorder- und Hinterachse, ein betont sportlich gestylter Heckflügel auf dem Dach und ein Diffusor für die BRABUS Heckschürze.

Der Karosserieumbau lässt das aktuelle G-Modell noch wuchtiger auftreten und macht es zehn Zentimeter breiter als das Serienauto. Perfekte Anschlüsse zu den Verbreiterungen schaffen die BRABUS WIDESTAR Schürzen an Front und Heck, die die Serienstoßfänger ersetzen, sowie maßgeschneiderte Elemente, die die Seitenschweller bei Dunkelheit mit LEDs ausleuchten. Passend zum athletischen Design dieses Sondermodells sind auch die Lufteinlässe in der Frontschürze mit den integrierten Tagfahrleuchten, die Auslässe an den Rückseiten aller Verbreiterungen sowie der Motorhaubenaufsatz und die Blende an der Hecktür in Kohlefaser mit glänzendem Coating gehalten. Der Hightech-Compound kommt auch bei den Seitenspiegelgehäusen sowie den Zierleisten und Türgriffen zum Einsatz. An der Unterseite der Trittbretter leuchtet auf beiden Fahrzeugseiten ein BRABUS Light Carpet bei Dunkelheit den Boden aus und ermöglicht damit einen sicheren Ein- und Ausstieg.

Rot lackierte Elemente wie die beiden Signature Stripes im Kühlergrill, die Spangen mit ROCKET Emblem, die seitlichen Spoiler-Flaps an Front und Heck und die Diffusor-Finnen bieten farbige Kontraste und sorgen Für den unverkennbaren BRABUS Look.

Die WIDESTAR Verbreiterungen schaffen Platz für BRABUS Monoblock Z „PLATINUM EDITION“ Leichtmetallräder mit 24 Zoll Durchmesser. Sie werden unter Einsatz von High-End-Schmiedetechnologie gefertigt und bieten damit höchste Festigkeit. Die Zehnspeichenfelgen wurden für dieses Supercar schwarz lackiert und mit einem roten Pinstriping am Außenhorn versehen. Die BRABUS ROCKET 900 Aero-Discs aus Sicht-Carbon machen die aufregende Optik komplett.

Ebenso außergewöhnlich wie die Optik sind die Dimensionen des für dieses Supercar neu entwickelten Radsatzes: An der Vorderachse kommt die Dimension 10Jx24 mit 295/30 ZR 24 Straßenreifen zum Einsatz. Unter den hinteren Verbreiterungen findet ein noch extremeres Format Platz: 12Jx24 mit 355/25 ZR 24 Pneus.

Passend zur Straßenbereifung, die bevorzugt von den langjährigen Technologiepartnern Continental, Pirelli oder YOKOHAMA stammt, entwickelten die Fahrwerksingenieure speziell für dieses Sondermodell das neue BRABUS RideControl Aluminium-Gewindefahrwerk. Die Vorderachsfederbeine und Hinterachsstoßdämpfer mit integrierten Kühlkörpern werden aus dem Vollen gefräst. Damit kann das Supercar bis maximal 45 Millimeter tiefergelegt werden. Über den serienmäßigen Drive-Select-Schalter kann die Dämpfung reguliert werden.

Jedes Supercar der BRABUS 900 ROCKET EDITION besticht nicht nur durch seine enorme Leistungsfähigkeit und seine exklusive Optik, die wie hier am abgebildeten Fahrzeug mit „Stealth Gray“ Sonderlackierung auch farblich individuell nach den Wünschen des Käufers gestaltet werden kann. Auch das Interieur wurde bis ins letzte Detail hochwertig veredelt.

Die BRABUS Sattlerei schuf für dieses Supercar eine besonders elegante BRABUS MASTERPIECE Ausstattung in schwarzem Leder, die nicht nur durch ihre bis ins letzte Detail perfekte Verarbeitung mit millimetergenauen, wappenförmigen Steppungen auf Sitzen, Verkleidungen und beim ebenfalls mit Leder gepolsterten Fußraum besticht: Als Kontrast dazu gibt es exakte, farbige Ziernähte. Beim in „Stealth Gray“ lackierten Supercar sind diese und alle Bedienungselemente passend zur Wagenfarbe ausgeführt. Der BRABUS 900 ROCKET EDITION in „Signature Black“ ist mit roten Garnen abgesetzt. Weiterhin wurden insgesamt 206 Cockpit-Elemente von Schaltern über Lautsprecherabdeckungen und Lüftungsdüsen sowie alle Blenden und Griffe in „ROCKET RED“ lasiert. Eine weitere BRABUS Option ist die Ambiente-Beleuchtung für die Belüftungsdüsen.

Hochglanzversiegelte Carbon-Blenden im Cockpit betonen die sportliche Auslegung dieses Sondermodells genauso wie Pedale und Türverriegelungsstifte aus Aluminium sowie die Edelstahl-Einstiegsleisten mit beleuchtetem BRABUS Logo, das analog zur Ambiente-Beleuchtung die Farbe wechseln kann. Passend zum Leistungspotenzial ist der BRABUS 900 ROCKET EDITION mit einem Tachometer bis 300 km/h ausgerüstet.

Im Fond gibt es statt einer Rücksitzbank zwei Einzelsitze mit zahlreichen Komfortfunktionen wie Multikonturverstellung, Memory und integrierter Sitzbelüftung und -heizung. Dazwischen wurde die BRABUS Mittelkonsole integriert, die mit dem gleichen edlen Leder und den zum übrigen Luxusinterieur passenden Kontrasten versehen wurde. Sie dient nicht nur als komfortable Armauflage für die Passagiere im Fond: Ausfahrbare Tische sind genauso zum Arbeiten mit dem Notebook oder Tablet geeignet wie zur Lektüre eines Buches, eines Magazins oder wichtiger Akten.

Mit dem auf der Oberseite eingelassenen BRABUS Touch Control Panel im 4,3 Zoll Format, das im Standby-Modus ein analoges Uhrenzifferblatt mit BRABUS 900 Illustration zeigt, kann nicht nur die Sitzverstellung betätigt werden: Ebenso kann damit auf das serienmäßige COMAND-System der G-Klasse zugegriffen werden und so das Soundsystem vom Fond aus leiser oder lauter gestellt oder auch stummgeschaltet werden. Ebenso können die Leseleuchten mit diesem Bedienelement gesteuert werden.

Über eine USB-Multimedia-Schnittstelle, die griffgünstig oben in die Konsole eingefügt wurde, können ein Smartphone oder ein Tablet mit dem COMAND-System verbunden und natürlich auch mit Ladestrom versorgt werden. Zwei Cupholder kühlen oder wärmen die Getränke der Fondpassagiere. Ein weiteres wichtiges Feature der Konsole ist das integrierte Kühlfach, das von beiden Sitzen aus zugänglich ist.

Damit auch die Passagiere im Fond stets bestens informiert sind, wurde die BRABUS Dachkonsole mit Zusatzinstrumenten für Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit in den Dachhimmel integriert.

Selbstverständlich kann jeder Käufer eines BRABUS 900 ROCKET EDITION sein Supercar bis ins letzte Detail individuell konfigurieren, was natürlich auch die farbige Gestaltung von Karosserie und Interieur einschließt.

Der BRABUS 900 ROCKET EDITION wird in einer limitierten Edition von nur 25 Fahrzeugen aufgelegt. Die ersten zehn Supercars werden noch in diesem Jahr ausgeliefert. Bis Ende 2022 werden dann insgesamt 25 Fahrzeuge gefertigt.

Kraftstoffverbrauch, CO2 Emissionen und Effizienzklasse:

BRABUS 900 ROCKET EDITION auf Basis Mercedes-AMG G 63: innerorts 17,1 l/100 km, außerorts 12,9 l/100 km, kombiniert: 14,4 l/100 km. CO2 Emissionen, kombiniert: 330 g/km, Effizienzklasse G.

 

 

Technische Daten

BRABUS 900 ROCKET EDITION

Karosserie

5-türiger Geländewagen auf Basis Mercedes-AMG G 63 der Baureihe G 463 A. Limitierte Auflage von 25 Fahrzeugen.

Ganz-Stahl-Karosserie auf Stahlrahmen

BRABUS ROCKET 900 WIDESTAR Breitversion mit Sicht-Carbon-Komponenten, 100 mm breiter als Serie.

Bestehend aus Frontschürze mit integriertem Frontspoiler, Kühlergrill mit integrierten Lufteinlässen für das RAM-AIR Ansaugsystem, Motorhaubenaufsatz, Kotflügelverbreiterungen vorne und hinten, Luftauslässe an den Rückseiten aller Verbreiterungen, Trittbrettecken mit LED-Beleuchtung vorne und hinten, Heckflügel und Heckschürze mit Diffusor.

Abmessungen:

Länge 4 616 mm

Breite 2 040 mm

Höhe 1 439 mm

Leergewicht 2 560 kg

Zulässiges Gesamtgewicht 3 200 kg

Tankinhalt/Reserve 100 l / 12 l

Motor

BRABUS 900 V8 Biturbo Hubraummotor auf Basis Mercedes-AMG G 63.

BRABUS 900 V8 Biturbo Motorumbau bestehend aus:

Hubraumerhöhung auf 4,5 Liter durch aus dem Vollen gefräste Spezialkurbelwelle mit längerem Hub und vergrößerte Zylinderbohrungen in Verbindung mit entsprechenden Kolben und Pleueln.

BRABUS 900 V8 Biturbo-System mit zwei Hochleistungsabgasturboladern mit größerer Verdichtereinheit und spezieller Rumpfgruppe mit verstärkter Axiallagerung. RAM-AIR Ansaugsystem. Maximaler Ladedruck 1,4 bar.

BRABUS Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit staudrucksenkender Metallkatalysatoranlage und Abgasklappensteuerung.

Neu programmierte Kennfelder für Einspritzung, Zündung und Ladedruckregelung des elektronischen Motormanagements.

V8-Zylinder 4-Ventil Leichtmetallmotor mit zwei Turboladern

Hubraum 4 407 cm³

Bohrung 84 mm

Hub 100 mm

Verdichtung 8,6 : 1

Nennleistung 662 kW / 900 PS bei 6 200 U/min

Max. Drehmoment 1 250 Nm bei 2 900 U/min (elektronisch auf 1 050 Nm begrenzt!)

Kraftstoff Super plus (102 ROZ)

Motoröl MOTUL

Kraftübertragung

Permanenter Allradantrieb mit elektronisch gesteuerten Differenzialsperren, ESP

W9T 900 9G-TRONIC 9-Gang-Automatikgetriebe

Fahrwerk

Vorderachse mit Doppelquerlenkern, Schraubenfedern und Rohrdrehstäben. Starrachse hinten mit Längslenkern, Schraubenfedern und Volldrehstäben.

Dämpfung: BRABUS RideControl Aluminium-Gewindefahrwerk. Vorderachsfederbeine und Hinterachsstoßdämpfer mit integrierten Kühlkörpern, aus dem Vollen gefräst. Werkstoff: Aluminium 6082. Tieferlegung: 0 – 45 mm, Verstellbereich: 30 mm, Plug & Play Adaption an die automatische Dämpfkraftverstellung. Wahl der Dämpferkennungen über den serienmäßigen Drive-Select-Schalter bzw. Dämpferverstellschalter in der Mittelkonsole, Proportionalventile für Zug und Druck.

Räder und Reifen:

Räder: Einteilige BRABUS Monoblock Z „PLATINUM EDITION“ Zehnspeichen-Schmiederäder mit Sicht-Carbon Aero-Discs

Dimensionen:

Vorne: 10Jx24 mit 295/30 ZR 24 Bereifung

Hinten: 12Jx24 mit 355/25 ZR 24 Bereifung

Bremsanlage

Zweikreis-Bremssystem mit innenbelüfteten und gelochten Stahl-Bremsscheiben, ABS. Elektrische Feststellbremse, automatisch & manuell.

Vorne: Bremsscheiben mit 400 mm Durchmesser und Festsätteln

Hinten: Bremsscheiben mit 370 mm Durchmesser und Faustsätteln

Fahrleistungen

0 – 100 km/h: 3,7 s

V/max: 280 km/h (elektronisch limitiert)

Preis

Ab € 571.270,21 (Preis inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer in Deutschland!)

 


 




So klappt es mit der Trendfrisur Silberglanz im Haar ist in – bei jungen wie bei älteren Frauen


Tipps für die Pflege der Trendfrisur gibt die „Apotheken Umschau“

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(ots) Als modische Statement-Farbe haben insbesondere junge Frauen die Farbe Grau für ihr Haar entdeckt. Parallel sahen sich viele ältere Frauen durch Lockdowns und geschlossene Friseursalons unfreiwillig mit ihrem grauen Ansatz konfrontiert. Tatsache ist: Silberglanz liegt im Trend. Wie der Weg zu einer gepflegten grauen Frisur gelingt, verrät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Silbertoner, Strähnchen oder Kurzhaarschnitt

Der aufwendigste Weg zu einer grauen Frisur ist, alle Haar zu entfärben. „Hier wird erst blondiert, dann mit einem passenden Silberton eingefärbt“, erklärt der Münchner Hairsylist Dirk Walther. „Weil das Haar dann aber chemisch behandelt ist, wird es poröser, und die Farbe fällt schneller heraus.“ Deshalb muss alle drei bis vier Wochen mit einem Silbertoner, einer Art Tönung, nachgearbeitet werden.

Die zweite Möglichkeit sind Strähnchen. Hier werden immer nur einige Strähnen heller gefärbt und dürfen nach und nach herauswachsen. So ergibt sich ein sanfter Übergang – aber das dauert. Die radikalste Methode ist der Kurzhaarschnitt. Dazu muss der Ansatz etwas herauswachsen, dann werden die nicht grauen Haare herausgeschnitten oder nur teilgefärbt. „Je nach Typ kann es cool oder avantgardistisch aussehen, wenn man die Spitzen noch dunkel lässt“, so Walther.

Gut fürs Haar: natürliche Öle in Apothekenqualität

Wichtig ist die sorgfältige Pflege grauer Haare, die weniger Feuchtigkeit enthalten und schnell spröde wirken. Hier rät Apothekerin Barbara Walter aus München zu einer feuchtigkeitsspendenden Pflegelinie, zum Beispiel mit Milchproteinen oder rückfettenden Substanzen wie Lipiden aus Weizen. Und Haarexperte Dirk Walther empfiehlt das sogenannte „Co-Washing“: Die Haare werden nur etwa jedes dritte Mal mit Shampoo gewaschen – ansonsten lediglich mit Conditioner. Tipp des Friseurmeisters: beim Waschen nicht zu heißes Wasser verwenden, nicht zu heiß föhnen. Und: Vor dem Föhnen zehn Minuten einen Handtuchturban auflassen, so muss man die Haare nicht so lange föhnen.

Zur Extrapflege empfiehlt Barbara Walter Produkte mit natürlichen Ölen, wie zum Beispiel Argan- oder Mandelöl, die man in Apothekenqualität auch pur aufs ganze Haar oder die Spitzen auftragen kann. „Entweder vor der Haarwäsche 30 Minuten unter einem Handtuch einwirken lassen oder über Nacht einziehen lassen und morgens ausspülen“, rät die Apothekerin.

Weitere Tipps für die Pflege grauer Haare – etwa wie man einen Gelbstich verhindert – finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 6B/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Öffentlichkeitsfahndung nach Exhibitionist erfolgreich – Täter stellt sich selbst


(ots) Der am 16. Juni 2021 mittels einer Öffentlichkeitsfahndung gesuchte unbekannte Exhibitionist hat sich nur wenige Stunden nach Veröffentlichung bei der Bundespolizeiinspektion Kassel telefonisch gemeldet und die Taten später gestanden.

Die Bundespolizisten suchten den 27-Jährigen an seiner Wohnanschrift auf, stellten seine Personalien fest und durchsuchten mit seinem Einverständnis die Wohnung. Darin fanden die Ermittler die mutmaßliche Tatkleidung. Der Beschuldigte wurde im Anschluss erkennungsdienstlich behandelt.

Nun ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen den Mann.

Die Öffentlichkeitsfahndung vom 16.06.2021 / 15:23 Uhr wird hiermit zurückgezogen.

Bundespolizeidirektion Koblenz


 





Minenjagdboot „Sulzbach-Rosenberg“ kommt nach Hause


Die Besatzung vom MinenjagdbootWeilheim verlässt auf dem Minenjagdboot M 1062 Sulzbach-Rosenberg den Heimathafen Kiel im Rahmen der Teilnahme am Ständigen NATO Minenabwehrverband SNMCMG 1, am 15.04.2021.

(ots) Am Freitag, den 18. Juni 2021 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot „Sulzbach-Rosenberg“ nach zwei Monaten unter NATO-Flagge in den Heimathafen Kiel zurückkehren. Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader hatte den Stützpunkt am 15. April 2021 verlassen und unterstand seitdem der SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1), einem der beiden Ständigen Minenabwehrverbände der NATO. Der Verband steht derzeit unter niederländischer Führung.

Für Kapitänleutnant Florian Förster (35) und seine 42-köpfige Besatzung enden mit dem Einlaufen in Kiel fordernde, aber auch erlebnisreiche 65 Tage ohne Landgang. Trotz der pandemiebedingten kurzen Einsatzdauer hatten die Frauen und Männer viel Gelegenheit, ihre Professionalität und ihr Können im internationalen Rahmen erneut unter Beweis zu stellen, nachdem Boot und Besatzung bereits 2020 im gleichen Verband eingesetzt waren. „Meine Erwartungen waren, dass meine Besatzung und ich auch dieses Mal im internationalen Rahmen zeigen, was wir können. Die Erfahrungen der letzten Teilnahme haben sich bezahlt gemacht. Wir konnten höchst professionell auftreten und die an uns gestellten Aufgaben, ob bei seemännischen, operativen oder Minenjagd-Manövern, immer zur Zufriedenheit des COM erledigen“, so der Kommandant. Als „COM“ wird umgangssprachlich der Kommandeur bezeichnet – in diesem Fall ist der niederländische Kommandeur der SNMCMG 1, Commander Wijchers, gemeint. Das Ergebnis spricht für sich. Sechs Minen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg wurden durch die Besatzung des Minenjagdbootes gefunden und beseitigt. Nach der Teilnahme am Manöver „Open Spirit 2021“ in estnischen Gewässern übte die Besatzung mit finnischen, litauischen und polnischen Minenjagdeinheiten unterschiedlichste Manöver auf See. Seit Anfang Juni nahm der NATO-Verband und mit ihm die „Sulzbach-Rosenberg“ dann am US-geführten Manöver „Baltops“ teil. Das gemeinsame Einlaufen des Kieler Bootes mit weiteren internationalen Marineschiffen beendet auch gleichzeitig das 50. multinationale Großmanöver aus dieser Manöverreihe.

Die kurze Einsatzdauer begründet sich durch die Entscheidung der Deutschen Marine, die Zeiten für solche NATO-Abstellungen, die im Normalfall bis zu einem halben Jahr dauern, für die nur relativ kleinen Minenjagdboote vorübergehend auf maximal drei Monate zu beschränken. Durch die Einschränkungen der weltweiten Corona-Pandemie besteht für die Besatzungen so gut wie keine Möglichkeit des Landgangs, sodass sie auch in den Häfen an Bord ihrer Boote sind und kaum Bewegungsfreiheit haben.

Auf den Kommandanten und seine Besatzung wartet nach gut 5.500 Seemeilen (rund 10.000 Kilometer), viele davon bei stürmischem Wetter und schwerer See, nun erstmal der wohlverdiente Besatzungsurlaub, um Zeit mit der Familie zu verbringen und die Akkus wieder aufzufüllen. Anschließend geht es in die Nachbereitung des Einsatzes, die nahtlos in die Vorbereitung neuer Aufgaben übergeht.

Hintergrundinformationen

Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO Response Force (NRF) bilden.

Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung, wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO – Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO Response Force wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als „Speerspitze“ bekannte Very High Readiness Joint Task Force erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen.

Die Zusammenziehung zu einer NRF dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die SNMCMG 1 operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, einsatzbereit in See zu stehen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

Manöver und Ausbildung sind aber nur eine Aufgabe der NATO-Boote. Sie sichern die Seewege durch Präsenz und Minenabwehr und werden auch zu Historic Ordnance Disposal Operations (HOD) oder Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee eingesetzt. Dabei identifizieren oder beseitigen sie Seeminen, Torpedos und Bomben aus den Weltkriegen oder dem Kalten Krieg, die bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt darstellen.

Presse- und Informationszentrum Marine





Darstellung der Gegendemonstranten am morgigen Samstag


Die folgende Darstellung wurde an uns übermittel und wird vollumfänglich wiedergegeben ohne diese zu kommentieren./Red


Gegenprotest Querdenken Samstag 19.06.


Die sog. „Querdenker“ wollen am Samstag, den 19.06.2021 Mittsommer auf dem Friedrichsplatz feiern.
Wir stellen uns entschieden gegen diese Veranstaltung und wollen friedlich auf einer Kundgebung unsere Ablehnung ausdrücken. Diese ist auf dem Opernplatz ab 12:00 angemeldet, wurde allerdings seitens der Stadt untersagt. Dagegen gehen wir in Berufung und sind optimistisch, dass die Kundgebung stattfinden darf. Die Kundgebung ist eine von vielen verschiedenen Aktionen, die für Samstag geplant sind.
Wir kritisieren an der „Querdenken“-Bewegung die fehlende Abgrenzung zu rechtsextremen Positionen, die vorsätzliche Missachtung von Hygieneregeln, das verbreiten von Falschmeldungen sowie eine generell wissenschaftsleugnende Einstellung.

Auf die Frage, warum they zu der Demonstration kommen will, sagt Marlene Schwarz, „Ich finde es unerträglich, wie ständig von einer angeblichen Diktatur gesprochen wird, das verharmlost jede echte Diktatur auf dieser Welt.“ und fügt hinzu: „Auch die häufigen Holocaustvergleiche („Impfen macht frei“ „Impfholocaust“) sind so falsch, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.“ „Wir demonstrieren nicht, um zu zeigen, dass alle Maßnahmen unserer Regierung richtig sind oder waren“, meint Benedict Bohland und erläutert: „Dass die Industrie auf Biegen und Brechen offen bleiben muss, während wir Grundschulen schließen, dass Daimler aus dem Kurzarbeitergeld Dividende an Aktionäre auszahlen kann oder dass singleselbstständige und Künstler*innen kaum finanziell unterstützt werden, ist einfach falsch. Wir hätten die Pandemie viel gerechter bekämpfen können, daraus folgt aber auf keinen Fall, dass Corona harmlos ist, geschweige denn nicht existiert.“

Wir haben am 20.03. gesehen, zu was diese Bewegung fähig ist. Während einer Inzidenz von ca. 200 „protestierten“ 20.000 Menschen ohne Maske und Abstand verbotenerweise in der Innenstadt. Sie stürmten Geschäfte, liefen mit gewaltbereiten Rechtsextremist*innen gemeinsam durch die Straßen und griffen Pressevertreter*innen an. So etwas darf sich nicht wiederholen! Bei der Kundgebung am Opernplatz wird es ein offenes Mikrofon, die Möglichkeit, Transparente zu malen, sowie Musik geben. Selbstverständlich gilt eine Maskenpflicht und die Teilnehmer*innen werden gebeten, sich im Vorhinein testen zu lassen. Die Kundgebung geht von keiner Organisation o.ä. aus und wird von Privatpersonen organisiert. / Jakob Alber





„Königin der Nacht“ im Kakteenschauhaus kurz vor der Blüte


Über zwanzig prächtige Blüten der „Königin der Nacht“ im Kakteenschauhaus des Botanischen Gartens werden sich in Kürze nach Sonnuntergang öffnen.

Bald ist es wieder soweit. Die „Königin der Nacht“ (bot. Selenicereus grandlforus) im Kakteenschauhaus im Botanischen Garten steht kurz vor ihrer diesjährigen Blüte.

Daher öffnen die Kakteenfreunde auch in diesem Jahr das Kakteenschauhaus am Wochenende – Freitag, Samstag und Sonntag – zwischen 20 und 22 Uhr, um die Blütenpracht der besonderen Pflanze, die ursprünglich aus der Karibik stammt, zu präsentieren.

 

Die „Königin der Nacht“ blüht nur für wenige Stunden, einmal im Jahr kurz nach Sonnenuntergang mit bis zu 30 Zentimeter großen Blüten auf. Gerade für die Besucher des am 18. Juni startenden Brüder-Grimm-Festivals lohnt sich ein Besuch bei den Kakteenfreunden nach der Vorstellung.

 

Der Eintritt in den Botanischen Garten ist kostenlos. Um die derzeit geltenden Corona-Abstände einzuhalten, wird die „Königin der Nacht“ auf dem Vorplatz des Gewächshauses ausgestellt. Für Fragen und interessante Gespräche sind die Kakteenfreunde vor Ort.

documenta-Stadt Kassel




Schutz der Bevölkerung: Stadt ordnet für Wochenende Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in Teilen des Stadtgebietes an


Aufgrund des mit dem Zusammentreffen vieler Menschen einhergehenden gesteigerten Infektionsrisikos mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Stadt Kassel die für Samstag, 19. Juni, angemeldeten Versammlungen und Aufzüge mit einer insgesamt erheblichen Teilnehmerzahl verboten. Einen Eilantrag eines Anmelders hat das Verwaltungsgericht Kassel kürzlich abgelehnt und damit das Verbot der Stadt bestätigt.

 

Weil davon ausgegangen werden muss, dass am kommenden Samstag dennoch aufgrund der andauernden bundesweiten Mobilisierung Personen aus der so genannten Querdenker-Szene nach Kassel kommen und die Versammlungsverbote und gerichtliche Entscheidungen ignorieren werden, wird die Stadt zum Schutze der Bevölkerung vor der Weiterverbreitung des Coronavirus in einer Allgemeinverfügung eine für das Wochenende in Teilen des Stadtgebiets geltende Mund-Nasen-Bedeckungspflicht anordnen. Diese gilt von Samstag, 19. Juni, 6 Uhr, bis Sonntag, 20. Juni, 12 Uhr, im öffentlichen Raum unter freiem Himmel für einen festgelegten Teil des Stadtgebiets. Die Einhaltung wird durch Polizei und Ordnungsamt verstärkt kontrolliert, und Verstöße werden sanktioniert.

 

Gerade nach den Erfahrungen vom 20. März 2021, als bei entsprechenden Versammlungen die gerichtlich festgesetzten Auflagen und notwendige Hygienemaßnahmen größtenteils nicht eingehalten wurden, wird die Stadt Kassel es nicht dulden, dass erneut durch Rücksichts- und Respektlosigkeit die Gesundheit vieler Menschen gefährdet wird. Das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen ist nach wie vor diffus und das Risiko einer Ansteckung durch die Virusmutanten erhöht. Insbesondere unbeteiligte Dritte im Stadtgebiet, die anderen Personen nicht ausweichen könnten, wären einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.

 

Die äußere Grenze des Bereichs, in dem die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht gelten soll, verläuft entlang folgender Straßen inkl. der Gehwege:

  • Werner-Hilpert-Straße,
  • Lutherstraße,
  • Kurt-Schumacher-Straße,
  • Kreuzung Altmarkt,
  • An der Fuldabrücke,
  • Leipziger Straße einschließlich „Platz der Deutschen Einheit“ sowie die Fläche des Parkplatzes Leistersche Wiese an der Dresdener Straße,
  • Leipziger Straße stadtauswärts bis Höhe Yorckstraße,
  • Yorckstraße,
  • der Verbindungsweg, der in unmittelbarer Verlängerung in östlicher Richtung zwischen dem Lore-Klitsch-Weg und der Yorckstraße verläuft,
  • Lore-Klitsch-Weg bis an das östliche Fulda-Ufer,
  • das Fulda-Ufer in nördliche Richtung bis zur Leipziger Straße,
  • An der Fuldabrücke,
  • das westliche Fulda-Ufer in südliche Richtung,
  • die Querung des Auedamms,
  • den befestigten Vorplatz auf der südlichen Seite der Orangerie,
  • die Liegenschaft „An der Karlsaue 20d“ (Marmorbad),
  • den Fuß- und Radweg „An der Karlsaue“ in südlicher Richtung bis zur Frankfurter Straße,
  • Frankfurter Straße bis zur Friedrichsstraße,
  • Friedrichsstraße bis Königstor,
  • Königstor in westliche Richtung bis Karthäuserstraße,
  • Karthäuserstraße in nördliche Richtung,
  • Bürgermeister-Brunner-Straße,
  • Rainer-Dierichs-Platz. Ferner zählt zu diesem Bereich die Franz-Ulrich-Straße und die Joseph-Beuys-Straße bis zur Clara-Immerwahr-Straße.

 

Mit umfasst sind entlang dieser und der den Bereich umgrenzender Straßen die Gehwege auf beiden Straßenseiten sowie die Drahtbrücke und die Karl-Branner-Brücke. Ausgenommen sind die Bereiche der mit Sondernutzungs-und/oder Gaststättenerlaubnis genehmigten Wirtschaftsgärten.

Stadt Kassel




Kasseler Kripo sucht Zeugen zu Diebstahl mit Zetteltrick in Westerburgstraße


(ots) Kassel-Vorderer Westen: Die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Vermögensstraftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, ermitteln derzeit in einem Diebstahl mit dem sogenannten Zetteltrick in der Kasseler Westerburgstraße vom vergangenen Dienstag, dem 8.Juni. Da sich bislang keine Hinweise auf die Täter, die eine hochbetagte Frau in ihrer Wohnung beklauten, ergeben haben, suchen die Ermittler nun nach Zeugen.

Die Tat hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand an dem Dienstag gegen 10:30 Uhr in dem Mehrfamilienhaus ereignet. Unter dem Vorwand, sie müsse Nachbarn der Seniorin eine Nachricht wegen eines Pakets hinterlassen und benötige hierfür einen Zettel, verschaffte sich die unbekannte Täterin Zutritt zur Wohnung der hochbetagten Frau. Anschließend bat sie die Seniorin, das Notieren für sie zu übernehmen, da sie selbst nicht richtig schreiben könne. Während die hilfsbereite Bewohnerin in der Küche die von der Unbekannten diktierte Nachricht aufschrieb, war offenbar ein Komplize durch die angelehnte Tür in die Wohnung gekommen und stahl zunächst unbemerkt mehrere Schmuckstücke aus einem Schrank im Wohnzimmer. Erst später bemerkte die Seniorin den Diebstahl des hochwertigen Schmucks.

Bei der Täterin, die um den Zettel gebeten hatte, soll es sich um eine Ende 20 bis Anfang 30 Jahre alte und ca. 1,66 Meter große Frau mit stämmiger Statur und mitteleuropäischem Äußeren gehandelt haben, deren blonde Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden waren und die dunkelblaue Oberbekleidung trug.

Zeugen, die den Ermittlern der EG SÄM Hinweise auf die Trickdiebe geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Überschuldung kann jeden treffen – Stadt Kassel bietet Hilfe an


Die Überschuldungszahlen in Kassel sind seit Jahren, wie im gesamten Bundesgebiet, rückläufig. Diese erfreuliche Entwicklung wird durch die Tatsache getrübt, dass in der Stadt Kassel immer noch rund 25.000 Menschen in ihrer Existenz bedroht sind. Die Stadt Kassel und die anerkannten Schuldenberatungsstellen bieten bei finanziellen Problemen gezielte Hilfe an – ganz kostenfrei.

„In den seltensten Fällen geraten die Menschen wegen eigener Unwirtschaftlichkeit in diese finanzielle Schieflage. Oft sind Veränderung wie etwa eine Scheidung oder Trennung, der Tod eines nahen Angehörigen, Krankheit oder gerade in der Pandemie-Zeit die Arbeitslosigkeit Grund für eine Überschuldung. Zudem gibt es auch ältere Menschen, die aufgrund einer niedrigen Rente Rat bei Schulden benötigen“, erläutert Bürgermeisterin Ilona Friedrich. „Wichtig ist es, sich in einer solchen Notlage Hilfe zu holen. Dafür sollte sich niemand schämen. Es bedarf meines Erachtens oft großen Mut, sich den Problemen zu stellen. Und genau da möchten wir helfen“, so Friedrich weiter.

Die Stadt Kassel hat mit dem „Kopf hoch“-Programm ein wirksames Instrument aufgelegt, um die Folgen der Corona-Pandemie gerade für Kleinselbstständige abzumildern. Trotzdem ist zu erwarten, dass sich der positive Trend in der Abnahme der überschuldeten Haushalte in dieser Form nicht fortsetzen wird.  Deshalb appellieren Bürgermeisterin Friedrich und die anerkannten Schuldenberatungsstellen der Stadt Kassel, sich bei finanziellen Schwierigkeiten rechtzeitig an die Schulden- und Insolvenzberatungsstellen zu wenden. Deren Unterstützung ist kostenfrei.

Frühzeitig Hilfe suchen

Die Abteilung Zentrale Fachstelle Wohnen der Stadt Kassel und die anerkannten Schuldenberatungsstellen beim Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V., dem Diakonischen Werk Region Kassel, dem Kulturzentrum Schlachthof gGmbH und der Drogenhilfe Nordhessen e.V. beraten Ratsuchende. Einige Schuldenberatungsstellen bieten zielgruppenbezogene Beratungen an, etwa für junge Menschen. Für allgemeine Informationen stehen jedoch alle Einrichtungen bereit, so dass eine wohnortnahe Beratung möglich ist. „Erfahrungsgemäß warten Betroffene zu lange, bis sie sich eine professionelle Beratung holen. In der täglichen Arbeit zeigt sich aber, dass der Zeitfaktor bei der Schulderegulierung eine große Rolle spielt. Je früher Betroffene sich professionelle Unterstützung holen, desto höher sind die Chancen auf ein schuldenfreies und somit sorgenfreieres Leben. Bei diesem Weg können die kostenfreien Beratungen unterstützen“, so Friedrich.

Unter www.kassel.de/schuldenberatung sind Informationen zum Verfahrensablauf, den Beratungsleistungen und die Kontaktdaten der einzelnen anerkannten Beratungsstellen zusammengestellt. Die anerkannten und kostenfreien Schuldenberatungsstellen in der Stadt Kassel beraten und unterstützen gern.

Hintergrund:

Mehr als 15 Prozent der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kassel über 18 Jahren sind überschuldet. Die Finanzierung dieses breiten Unterstützernetzwerkes der Schuldenberatungsstellen in Kassel wird jedes Jahr durch 132.650 Euro aus kommunalisierten Landesmitteln und städtischen Mittel, wie auch durch städtisches Personal, ermöglicht.

documenta-Stadt Kassel





Mehrere Versammlungen am 19. Juni in Kassel: Polizei informiert über den Einsatz; Bürger- und Pressetelefone werden geschaltet


ots) Kassel: Für kommenden Samstag, den 19. Juni 2021, sind bei der Stadt Kassel mehrere Versammlungen im thematischen Kontext der Corona-Pandemie mit erneut größeren Teilnehmerzahlen angemeldet worden. Das Polizeipräsidium Nordhessen bereitet sich derzeit intensiv auf den bevorstehenden Einsatz am Samstag vor. Dabei werden auch Erfahrungen aus dem Einsatz am 20. März in Kassel noch einmal besonders reflektiert und in die aktuellen Vorbereitungen miteinbezogen.

Grundsätzlich kommt der Polizei im Rahmen des Einsatzes die Aufgabe zu, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten oder bestehende Versammlungsverbote durchzusetzen. Aufgrund einer im Rahmen von Corona-kritischen Versammlungen nur schwer zu prognostizierenden, dynamischen Teilnehmerzahl ist dabei am kommenden Samstag mit einer starken Polizeipräsenz zu rechnen. Ein großer Polizeieinsatz und Verkehrsbehinderungen im Kasseler Stadtgebiet sind daher zu erwarten. Sollten die Teilnehmerzahlen deutlich geringer als zuletzt am 20.03.2021 sein, versucht die Polizei, trotz hoher Präsenz, die Verkehrsbeeinträchtigungen so gut wie möglich zu minimieren. Schon jetzt ist allerdings absehbar, dass die Straße „Auedamm“, zwischen Damaschkestraße und Du-Ry-Straße, ab Freitag, 20 Uhr, wegen des Einsatzes komplett gesperrt werden muss. Über weitere zu erwartende Sperrungen werden wir fortlaufend informieren.

Bürgertelefon wird unter Tel. 0561 – 9945 1234 geschaltet

Mit Blick auf die zu erwartenden Fragen der Kasseler Bürgerinnen und Bürger an die Polizei, bspw. zu Sperrungen oder Beeinträchtigungen für die Bevölkerung, wird anlässlich des Einsatzes ein Bürgertelefon unter Tel. 0561 – 9945 1234 geschaltet. Dieses wird bereits am Freitag von 10 bis 15 Uhr und am Einsatztag, dem Samstag, von 9 Uhr bis 18 Uhr, erreichbar sein.

Pressehotline und mobile Medienteams im Einsatz

Darüber hinaus ist ab sofort eine Pressehotline unter Tel. 0561 – 910 1029 geschaltet. Die Erreichbarkeit ist für Medienvertreterinnen und -vertreter mit Fragen zu diesem polizeilichen Einsatz vorgesehen. Am Samstag wird die Polizei während der Versammlungslagen mit mehreren mobilen Medienbetreuungsteams im Einsatz sein, die als gesicherte Anlaufpunkte dienen und ständig für die Medien erreichbar sein werden. Dort können die Medienvertreterinnen und -vertreter ihrer Arbeit unter bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen nachkommen. Die genauen Standorte sind aufgrund der sich noch entwickelnden Lage aktuell noch nicht festgelegt und werden am Samstag frühzeitig über den Twitter-Account des Polizeipräsidiums Nordhessen, @Polizei_NH, bekanntgegeben und sind auch über die Pressehotline in Erfahrung zu bringen. Über den Twitter-Kanal wird die Polizei zudem fortwährend über den Einsatzverlauf und Beeinträchtigungen für die Bevölkerung informieren.

Polizeipräsidium Nordhessen





Streife zieht Autofahrerin mit 4,6 Promille aus dem Verkehr: 51-Jährige zeigt gefälschten Führerschein vor


(ots) Kassel-Helleböhn: Die gefährliche Alkoholfahrt einer Frau am Steuer eines Mercedes konnte eine Streife des Polizeireviers Süd-West in der Nacht auf Mittwoch ohne Schaden beenden.

Die Beamten waren gegen 1:40 Uhr in der Meißnerstraße wegen der unsicheren Fahrweise auf den Pkw aufmerksam geworden und hatten den Wagen umgehend aus den Verkehr gezogen.

Wie sich im Anschluss bei einem Atemalkoholtest herausstellte, saß die Fahrerin, eine 51-Jährige aus dem Landkreis Bad Kreuznach, mit 4,6 Promille am Steuer des Mercedes.

Sie musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten, wo ihr von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

Darüber hinaus zeigte sie den Polizisten einen litauischen Führerschein vor, der sich bei genauerer Begutachtung als Fälschung entpuppte.

Da die 51-Jährige bisherigen Ermittlungen zufolge gar keinen Führerschein hat, muss sie sich neben den Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Urkundenfälschung nun auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen


https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholvergiftung





Hanaus OB Kaminsky zu weiterem hessischen Polizeiskandal: Wer übernimmt politische Verantwortung?


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Gegen 13 Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) der Frankfurter Polizei, die in der Nacht des rassistisch motivierten Terroranschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau im Einsatz waren, besteht aktuell der Vorwurf intern Internet-Chats mit rechtsextremem Inhalt verbreitet zu haben. Das sagte Hessen Innenminister Peter Beuth in der jüngsten Sondersitzung des Landtags-Innenausschusses. „Entsetzt und Fassungslos“ hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky diese Aussage von Beuth aufgenommen, zumal die Hanauer „Initiative 19. Februar“ sich vor wenigen Tagen erst gefragt habe, ob „rechtradikale SEKler“ das Einsatzgeschehen in der Anschlagsnacht „mitbestimmt“ hätten.

Man müsse sich fragen, ob der amtierende Innenminister  angesichts immer neuer Polizeiskandale in Hessen nicht Teil des Problems statt Teil der Lösung sei. Die jüngste Entwicklung lasse einmal mehr die Frage aufkommen: „Gibt es in der hessischen Landesregierung politische Verantwortung für das, was geschieht oder nicht geschieht?“ Er fordere politische Verantwortung ein, weil „Hessen dringend einen Neuanfang braucht“. Andernfalls werde dem Vertrauen in den Rechtsstaat „immens geschadet“.

Das Versagen von Innenminister Beuth bei der Aufklärung des rassistischen Terroranschlags sei „für uns in Hanau unerträglich vielschichtig“. Kaminsky zählt auf: der in der Tatnacht nicht erreichbare Notruf bei der Polizei, was einem Terroropfer womöglich das Leben gekostet habe; die mangelnde Empathie gegenüber den Opferfamilien; das Ablenken von der Verantwortung für einen womöglich verschlossenen Notausgang an einem der beiden Tatorte.

   „Wie Hohn hat es darüber hinaus schon wenige Wochen nach dem 19. Februar geklungen, als Beuth für den Einsatz der Sicherheitskräfte lobende Worte ohne Wenn und Aber fand“. Das sei jetzt „noch beklemmender“, wo sich herausstelle, dass am damaligen Polizeieinsatz 13 SEK-Kräfte beteiligt waren, denen das interne Verbreiten rechtsextremen Gedankenguts vorgeworfen wird.

Schon kurz vor dem ersten Jahrestag des Anschlags hatte Kaminsky einen Vergleich mit dem früheren Bundesinnenminister Rudolf Seiters gezogen. Der war nach einem umstrittenen Einsatz der Polizei-Spezialeinheit GSG 9 im Jahr 1993 zurückgetreten, obschon er sich persönlich nichts hatte zuschulden kommen lassen. „An dieser Verantwortungskultur sollte sich Hessens Innenminister endlich ein Beispiel und seinen Hut nehmen“, meint Hanaus OB. Das sei Beuth auch „den allermeisten hessischen Polizeibeamt:innen schuldig, die als Demokrat:innen im Staatsdienst jeden Tag für die Sicherheit der Bürgerschaft einstehen und den Kampf gegen Extremismus und Gewalt in unserer Gesellschaft aus Überzeugung ernst nehmen“.

Stadt Hanau





Auffälliger Chihuahua in Morschen entlaufen


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Verhaftung eines mutmaßlichen Rauschgifthändlers in Großbritannien nach EncroChat-Ermittlungen


(ots) In einem Ermittlungsverfahren des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Staatsanwaltschaft Hamburg, welches maßgeblich auf die Auswertung von Kurznachrichten des Messengerdienstes „EncroChat“ zurückgeht, konnte das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit den britischen Behörden einen weiteren Beschuldigten in Woolwich, South East London/Großbritannien, aufgrund eines Europäischen Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg verhaften lassen. Es handelt sich um einen 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Hamburg.

Ihm wird vorgeworfen, als Teil einer international agierenden Bande Kokaintransporte von Südamerika nach Europa – zum Teil im Tonnenbereich – und die Verteilung des Kokains in Hamburg organisiert zu haben.

Bereits am 11.11.2020 war es in diesem Ermittlungsverfahren in Norddeutschland zu umfangreichen Durchsuchungs- und Festnahmemaßnahmen gekommen, über die bereits berichtet wurde: Pressemitteilung BKA: https://www.bka.de/pm121120btm.

Damals konnte dieser Beschuldigte nicht angetroffen werden und galt seither als flüchtig. Die umfangreichen Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen der Zielfahndung des Bundeskriminalamtes gemeinsam mit der Partnerdienststelle in Großbritannien führten nun zur Feststellung seines Aufenthaltsortes und damit zu seiner Verhaftung in Großbritannien.

Weitere Auskünfte können derzeit wegen der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden.

Bundeskriminalamt





Abgefahren! Cartoons zur Mobilität


Caricatura – Galerie für Komische Kunst

Eintritt: 5 Euro / 4 Euro ermäßigt

Öffnungszeiten: Di bis Sa 12 bis 19 Uhr und So, Feiertage 10 bis 19 Uhr

Ausstellungseröffnung

Am Samstag, dem 26.6.2021 ist Eröffnungstag in der Caricatura Galerie für die neue Ausstellung „Abgefahren! Cartoons zur Mobilität“. Zwischen 12 und 18 Uhr gibt es immer zur vollen Stunde eine Einführung in die Ausstellung. Teilnehmen können jeweils maximal 20 Personen. Der Eintritt ist am Eröffnungstag frei.

Anmeldung zu den Einführungen bis zum Tag der Veranstaltung um 11 Uhr auf der Website www.caricatura.de oder kurzfristig vor Ort.

Outdoor-Signierstunde mit Gerhard Glück

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung am 26.6.2021 signiert Gerhard Glück um 15.30 Uhr sein neues Buch „ARTverwandt“ sowie den Ausstellungskatalog „Abgefahren!“ vor der Caricatura Galerie.

Von A wie Auto bis Z wie Zeppelin …

Von A wie Auto bis Z wie Zeppelin – dazwischen und inzwischen gibt es viele Möglichkeiten sich fortzubewegen. Und es werden – auch und vor allem angesichts des Klimawandels – immer mehr. Quo vadis, Mobilität? Ist der E-Scooter wirklich die größte Gefahr des 21. Jahrhunderts? Fahren Autos demnächst ohne uns in den Urlaub? Hilft ein „Traumschiff“-Ausstrahlungsverbot den Klimawandel zu stoppen? Wie groß ist der CO2-Abdruck einer Himmelfahrt? Ist die gemeine Parklücke vom Aussterben bedroht? Gilt Atomstrom bei E-Bikes als Doping? Gibt es in Flugzeugen bald eine Nichtschämer-Klasse? Inwieweit hat uns die Corona-Pandemie ausgebremst? Und wo führt das alles überhaupt hin? Diese Ausstellung beantwortet die Fragen, die uns alle bewegen.

 

Die Crème de la Crème der deutschen Cartoonszene bringt Licht ans Ende des Tunnels der Orientierungslosigkeit. Mit dabei sind BECK, Bettina Bexte, BURKH, Uli Döring, Kai Flemming, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, AD Karnebogen, Petra Kaster, Kittihawk, Mario Lars, Piero Masztalerz, Til Mette, Denis Metz, Mock, NEL, Martin Perscheid, Thomas Plaßmann, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leonard Riegel, Stephan Rürup, Schilling & Blum, Klaus Stuttmann, Peter Thulke, Freimut Woessner, Miriam Wurster.

Das Buch zur Ausstellung

Abgefahren! Cartoons zur Mobilität

Hrsg. Martin Sonntag und Saskia Wagner

Lappan Verlag

128 Seiten

16 Euro

200 mm x 230 mm

ISBN 978-3-8303-3571-9

Regeln zum Besuch der Ausstellung

Es gelten die gewohnten Hygiene- und Abstandsregeln. Das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske ist erforderlich. Die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig in der Galerie aufhalten können, ist auf 24 beschränkt.





MT Melsungen vor Heimspiel: Und wieder gegen die “Recken”


Zum dritten Mal in dieser Saison geht es für die MT Melsungen gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Nach dem kürzlichen Aufeinandertreffen in Hamburg beim REWE Final4 um den DHB-Pokal steht am Donnerstag in Kassel das Rückspiel in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga auf dem Programm. Anwurf in der Rothenbach-Halle ist um 19:00 Uhr. Bereits ab 18:00 Uhr stimmt die MT die Handballfans mit dem 30-minütigen Warm Up “Kurz vor Anpfiff live” via YouTube und Facebook auf das Match ein.  

“Aller guten Dinge sind drei” heißt es im Volksmund. Im Falle des anstehenden dritten Aufeinandertreffens zwischen der MT Melsungen und der TSV Hannover-Burgdorf könnte es aus Sicht der Nordhessen am Donnerstag bestenfalls das zweite “gute Ding” werden. Denn vor dem Halbfinalsieg gegen die “Recken” im DHB-Pokal bezog das Gudmundsson-Team in der Liga im Hinspiel eine klare 23:31-Niederlage. Wer von beiden Kontrahenten schafft es also am Donnerstag, die Saisonbilanz zu den eigenen Gunsten zu verschönern?

Während die MT ihre am Sonntag erlittene deftige Schlappe bei den Rhein-Neckar Löwen aus den Trikots schütteln muss, reisen die Niedersachsen mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck in Kassel an. Im ersten Heimspiel vor Zuschauern seit Oktober letzten Jahres pushte sich die Mannschaft von Carlos Ortega in der ZAG Arena zum 27:26-Sieg über den HC Erlangen. Dabei machte 28 Sekunden vor dem Schlusspfiff der Mann “den Sack zu”, der ab der übernächsten Saison das Trikot der MT Melsungen tragen wird: Ivan Martinovic. Der 23-jährige Linkshänder, in Österreich geboren und mit kroatischer Staatsbürgerschaft ausgestattet, führt aktuell mit 135 Treffern die mannschaftsinterne Torschützenliste an.

Außer Ivan Martinovic kommt auf der halbrechten Rückraumposition noch der ebenfalls torgefährliche Slowene Nejc Cehte zum Einsatz. Diese beiden bilden das Pendant zu Kapitän Fabian Böhm und Martin Hanne auf Halblinks. Darüber hinaus muss sich die MT-Defensive mit Evgeni Pevnov und Ilija Brozovic besonders gut auf zwei robuste Kreisläufer einstellen sowie auf die pfeilschnelle Flügelzange Johan Hansen (RA) und Vincent Büchner (LA). Das Tor hüten die erfahrenen Urban Lesjak und Domenico Ebner.

Beim Halbfinale des REWE Final Four, am 3. Juni in Hamburg, gelang es der MT, die Recken mit  27:24 niederzuringen. Der Aufreger in diesem Spiel passierte in der 42. Minute, als die Schiedsrichter Hannovers Kapitän Fabian Böhm nach einem Foul an Julius Kühn mit Rot vom Feld schickten. Die beiden Akteure, die schon oft das Duo im linken Rückraum der deutschen Nationalmannschaft gebildet haben, haben diese Begebenheit im Pokalduell längst zu den Akten gelegt.

Dennoch geht Julius Kühn davon aus: Dass das Ausscheiden als solches bei den Recken am Donnerstag in Kassel noch einmal zusätzliche Motivation erzeugen wird: “Ich denke, Hannover ist scharf darauf, sich für die erlittene Halbfinalniederlage im Pokal zu revanchieren. Andererseits haben wir das Hinspiel in der Bundesliga gegen sie verloren und somit auch noch eine kleine Rechnung offen. Für uns gilt: Wir wollen gewinnen – erst recht, weil es ein Heimspiel ist. Das würde uns insgesamt gut tun. Dadurch wird die Grundstimmung wieder positiver und es kehrt nach der schmerzlichen Niederlage in Mannheim auch wieder etwas mehr Ruhe ein”, erklärt der MT-Shooter.

Schiedsrichter in Kassel:
Marcus Hurst (Berlin) / Mirko Krag (Frankfurt); DHB-Spielaufsicht: Wolfgang Jamelle

Bisherige Vergleiche MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf
22 HBL-Spiele, davon 14 Siege MT, 6 Siege TSV, 2 Remis
2 DHB-Spiele, davon 2 Siege MT
Letzte Vergleiche:
03.06.21, DHB, MT–TSV 27:24
25.02.21, HBL, TSV–MT 31:23

Live-Berichterstattung:
18:00 Uhr:  “Kurz vor Anpfiff live”, das Warm Up-Magazin der MT auf Facebook und YouTube mit Interviewgästen, u.a. Julius Kühn und Silvio Heinevetter.

18:30 Uhr: Sky startet mit Vorberichten. Das Spiel aus der Rothenbach-Halle kommentiert ab 19:00 Uhr Heiko Mallwitz.

Hitradio FFH ist mit Zwischeneinblendungen dabei.

15 Minuten nach Spielende folgt die Pressekonferenz live auf YouTube.

Infos zum Gegner:
www.die-recken.de





Öffentlichkeitsfahndung: 14-2021 August 2018 bis Oktober 2020: Regionalbahnen Treysa, Schwalm- Eder- Kreis, Nordhessen- Exhibitionistische Handlungen


(ots) Der unbekannte Täter ist im Zeitraum von August 2018 bis Oktober 2020 polizeiliche bekannt fünfmal straffällig geworden mit exhibitionistischen erölungen in Zügen. Während der Fahrt manipulierte der Mann jeweils an seinem entblößten Geschlechtsteil vor Frauen, in einem Fall vor einer Minderjährigen.

Die Person ist auf folgenden Fahrstrecken mit exhibitionistischen Handlungen aufgefallen:

Treysa Richtung Marburg am 04. Oktober 2020, 15.02 Uhr bis 15.14 Uhr Treysa Richtung Neustadt (Hessen) am 28. Juli.2020, gegen 20.38 Uhr Neustadt Richtung Treysa am 13. März 2020, 16.30 Uhr bis 16.39 Uhr Treysa Richtung Stadtallendorf am 22. Mai 2019, 21.10 Uhr bis 21.15 Uhr Neustadt Richtung Treysa am 18. August 2018, 15.41 Uhr bis 15.48 Uhr

Mit Beschluss ordnete das Amtsgericht Marburg die Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern des unbekannten Tatverdächtigen an.

   - Wer kennt die Person auf den Lichtbildern?
   - Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561-816160 entgegen. Alternativ werden unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder durch jede andere Bundespolizeidienststelle Hinweise entgegengenommen.

 

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Benno ist in Liebenau entlaufen


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Landkreis bietet Qualifizierung zum Laiendolmetscher an


Interessierte können sich ab sofort beim Landkreis bewerben

Landkreis Kassel. Ehrenamtliche Laiendolmetscher leisten kreisweit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben und zur Integration. Denn sie stehen bereit, um bei Bedarf vorhandene Sprachbarrieren zu überwinden und so zugewanderte Menschen zu unterstützen. 

„Die Teilhabemöglichkeiten von Zugewanderten hängen maßgeblich davon ab, dass sie sich trotz eingeschränkter oder fehlender Deutschkenntnisse in wichtigen Fragen verständlich machen können“, erläutert Patrick Stolze, einer der beiden WIR-Koordinatoren im Landkreis Kassel. Deshalb bietet der Landkreis Kassel auch in diesem Jahr eine Grundqualifizierung zum Laiendolmetscher an.

Der Kurs umfasst insgesamt 24 Unterrichtseinheiten und richtet sich an aktive Dolmetscher aber auch an andere Interessenten. Nach erfolgreichem Abschluss werden die Teilnehmer als Laiendolmetscher gelistet und können bei Einsätzen eine Aufwandsentschädigung abrechnen.

Interessierte können sich über die Telefonnummer 0561-10031534 oder per Email an patrick-stolze@landkreiskassel.de bewerben.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierung sind Deutschkenntnisse von mind. B1-Niveau und Fremdsprachenkenntnisse auf C1-Niveau. Neben den Grundlagen des Dolmetschens und der Institutionen im Landkreis vermittelt der Kurs auch Techniken zur Reflexion des Rollenverständnisses und der persönlichen Kompetenzen.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert den Einsatz von ehrenamtlichen Laiendolmetschern im Rahmen des Landesprogrammes „WIR“ (Wegweisende Integrationsansätze Realisieren).

LANDKREIS KASSEL





Hessens Jagdstrecke trotz Corona und Lockdown explodiert – PETA fordert von Umweltministerium: „Wildtiere schützen statt schießen“


Wiesbaden / Stuttgart, 15. Juni 2021 – Mehr als 280.000 Tiere hat die Jägerschaft in der Jagdsaison 2020/21 allein in Hessen erschossen, darunter auch bedrohte Arten wie der Feldhase. Die kürzlich vom Umweltministerium in Wiesbaden präsentierte Jagdstrecke listet trotz des zeitweisen Lockdowns deutlich mehr getötete Tiere auf als im vergangenen Jahr, beispielsweise 7,7 Prozent mehr Füchse, was 28.995 Tieren entspricht. Zudem wurden zahlreiche sogenannte Haustiere im Zuge des „Jagdschutzes“ erschossen, darunter 128 angeblich wildernde Katzen. PETA fordert Landesumweltministerin Priska Hinz nun auf, endlich vorhandene wildbiologische Studien anzuerkennen und die Jagd auf Füchse und andere Beutegreifer als einen ersten Schritt in Hessen zu verbieten.

 

„Für ein gesundes Ökosystem spielen Wildtiere eine große Rolle. Rehe scharren die Humusschicht am Waldboden auf und ermöglichen den Samen von Birke, Kiefer und Tanne dadurch überhaupt erst zu wachsen. Rabenvögel beseitigen als Aasfresser tote Tiere. Sie essen auch Raupen, Mäuse, Maikäfer und Drahtwürmer und schützen somit den Wald vor ihnen. Elstern bauen mehr Nester, als sie zum Brüten benötigen und Vögel, die selbst keine Nester bauen, profitieren davon“, so Nadja Michler, PETAs Fachreferentin für Wildtiere. „Das hessische Umweltministerium erweist sich traurigerweise zunehmend als Sprachrohr der Jägerschaft sowie der Landwirte und Landwirtinnen und ignoriert seine Verantwortung im Hinblick auf Tierschutz und Umwelt.“

 

Jagd aus wildbiologischer Sicht kontraproduktiv

PETA weist darauf hin, dass nicht nur Hunderttausenden Tieren erhebliches Leid zugefügt wird, sondern jährlich auch mehrere Dutzend Menschen von Jagenden getötet und verletzt werden. Dabei sind sich anerkannte Fachleute aus der Wildbiologie längst einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. Vielmehr finde eine natürliche Regulation der im Wald wohnenden Tierpopulationen durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten statt. [1] Auch englische Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich beispielsweise Fuchspopulationen aufgrund von Nahrungsverfügbarkeit und sozialen Faktoren von selbst regulieren. [2] Die Jagd hingegen zerstört die Alters- und Sozialstrukturen der Tierpopulationen, was bei den Überlebenden zu erhöhter Fortpflanzung führt. Verluste werden durch Nachkommen und Zuwanderung ausgeglichen oder gar überkompensiert.

 

PETA kritisiert hessische Regierung
PETA erinnert daran, dass der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist, und kritisiert die hessische Regierung scharf dafür, dass sie das Töten von Wildtieren unter vorgeschobenen Vorwänden zulässt. So verweist das Umweltministerium auf angebliche Fraß-, Tritt- sowie Wühlschäden in der Land- und Forstwirtschaft und bezeichnet Wildtiere als Gefahr. [3] In der Folge tötete die Jägerschaft neben Füchsen und den bedrohten Feldhasen unter anderem auch 29.875 Waschbären, das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Weiterhin fielen 65.350 Wildschweine, Tausende heimische Wildvögel sowie 104.170 Rehe der Jagd zum Opfer – laut Michler „ein trauriger Rekord – zumal coronabedingt 50 Prozent weniger Drückjagden stattgefunden haben.“ [4]

 

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, sie anziehen oder in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 

[1] Reichholf, J. H.: Die Wahrheit über die Jagd – Evolutionsbiologe Prof. Josef Helmut Reichholf widerlegt Jägerlügen. TV-Dokumentation SWR BW. (15.05.2014).

[2] Baker, P., Harris, S. & White, P. (2006): After the hunt: The future for foxes in Britain. Report. University of Bristol/University of York. / Baker, P. & Harris, S. (2006): Does culling reduce fox (Vulpes vulpes) density in commercial forests in Wales, UK? Springer-Verlag 2005.

[3] Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ohne Datum): Jagd in Hessen.? Online abrufbar unter: https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/wald/jagd-hessen.(13.?06.?2021).?

[4] Deutsche Jagdzeitung: Hessen: Deutlich weniger Sauen wegen Corona.? Online abrufbar unter: https://djz.de/hessen-streckeneinbruch-wegen-corona/. (13.?06.?2021).?

 

Weitere Informationen
PETA.de/Themen/Jagd

 

PETA Deutschland e.V. ist mit über 1,5 Millionen Unterstützenden die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.





Geh- und Radweg wird breiter – zwei Wochen gesperrt


Der Geh- und Radweg im Grünzug „Am Heimbach“ zwischen Friedenstraße und Kohlenstraße ist ab Mittwoch, 16. Juni gesperrt. Dort finden Bauarbeiten statt, die voraussichtlich bis Ende Juni dauern.  Betroffen ist der Verbindungsweg zwischen den Häusern Kohlenstraße 57 und 63.

 Nachdem dort zuletzt die Stromleitungen verlegt wurden, soll nun die Asphaltdecke wieder geschlossen werden. Außerdem wird der Weg weiter verbreitert, damit noch mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer ist.

 Für eine Umleitung ist gesorgt. Sie führt entlang des Friedhofs Wehlheiden über die Sternbergstraße, den Kleiner Holzweg sowie die Straße Am Heimbach und umgekehrt.

 Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Beachtung der geänderten Verkehrsführung und um erhöhte Vorsicht.

Stadt Kassel





ADAC testet Offroad-Pedelecs


KTM Macina Spitzenreiter
Bis zu 40 Kilometer Unterschied bei der Reichweite

 

(ots)Elektrofahrräder boomen: Allein im Corona-Jahr 2020 wurden 1,95 Millionen verkauft. Darunter auch Offroad-Pedelecs, die sich sowohl für die Straße als auch fürs Gelände eignen. Der ADAC hat sieben dieser Räder auf Sicherheit und Fahrkomfort getestet. Ergebnis: fünf Mal die Note „gut“, einmal „befriedigend“ und mit dem Conway Cairon ein „mangelhaft“.

Gemeinsam ist allen getesteten Pedelecs die Kombination von tiefem Einstieg, komfortabler Sitzposition und gutem Fahrverhalten. Ähnlich wie E-Mountainbikes haben sie grobstollige Reifen und sind teils mit einer Vier-Kolben-Bremsanlage bzw. einer einstellbaren Sattelstütze ausgestattet. Die untersuchten Offroad-Pedelecs rangieren von „gemütlich“ bis „sportlich“ und sind alle relativ schwer (zwischen 26,5 bis knapp 30 Kilogramm). Zum Teil deutliche Unterschiede gibt es jedoch in den ADAC Testkriterien Fahreigenschaften, Handhabung, Qualität der Antriebssysteme, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe. Wie bei Elektroautos fließen auch hier Reichweite und Ladedauer ins Testurteil mit ein.

Der Testsieger Macina Aera von KTM bewährt sich sowohl auf der Straße als auch im Gelände. Vor allem das agile Fahrverhalten und eine gute Akkuabdeckung überzeugten die Tester. Auch Reichweite (bei mittlerer Unterstützung) und Ladedauer sind mit 110 km und 4,25 Stunden hervorragend. Abzüge gibt es lediglich für das knappe Gepäckvolumen von zehn Kilogramm.

Bei der Reichweite fallen insbesondere die Modelle von Stevens und Kettler negativ auf. Beide sind nur mit einem 500-Wattstunden(Wh)-Akku ausgestattet, bei den anderen Testkandidaten sind dagegen Akkus mit 625 Wh verbaut. Das spiegelt sich bei den Reichweiten wider: Das schwergängige Kettler schafft durchschnittlich nur 75 Kilometer, im Gegensatz zum leichtgängigen Cube, das mit 115 Kilometern Reichweitenkönig ist – das sind 40 Kilometer Unterschied. Negativ fällt das Kettler allerdings auch beim Laden auf: Das einzige mit einem Zwei-Ampere-Ladegerät ausgestattete Pedelec benötigt für einen Ladevorgang über sieben Stunden. Die Konkurrenz braucht für eine Vollladung des 625-Wh-Akkus dagegen nur etwas mehr als vier Stunden.

Bei der Prüfung der Haltbarkeit legte der ADAC härtere Bedingungen an als die Norm für normale Pedelecs vorsieht. Das wurde dem Testverlierer Conway Cairon SUV 527 zum Verhängnis: Die Schraube zur Winkelverstellung des Lenkervorbaus brach unter dem verschärften Belastungstest – in der Realität kann das ein Durchsacken des Lenkers und damit erhebliche Unfallgefahr bedeuten. Außerdem überschreitet das Conway-Bike die Schadstoffgrenzwerte im Sattel, was auf das Gesamtergebnis durchschlägt.

Da Offroad-Pedelecs oftmals Gepäck für längere Touren bzw. Kindersitze oder -anhänger stemmen müssen, fordert der ADAC von den Herstellern, die Räder grundsätzlich mit entsprechenden Gewichtsreserven auszulegen. Auch Hinweise zum zulässigen Gesamtgewicht sollten am Rad deutlich ablesbar sein.

Der ADAC rät Verbrauchern, vor dem Kauf eine Probefahrt zu machen – für ein realistisches Fahrverhalten am besten zuerst ohne elektrische Unterstützung. Auch sollten Montagemöglichkeiten für Gepäcktaschen und Kindertransportsysteme vorab getestet sowie das Gesamtgewicht genau geprüft werden. Weil diese Räder hohen Anforderungen ausgesetzt sind, empfiehlt der ADAC regelmäßige Wartung.

 

ADAC

 





JNLP-Datei (Was ist das? wie man sie in Windows 10 öffnet)


Was ist eine JNLP-Datei?

Das Java Network Launch Protocol (JNLP) ist ein Dateiformat, das zum Starten von ausführbaren Java-Dateien über das Web oder das Netzwerk verwendet wird. Es enthält Informationen wie die Remote-Adresse zum Herunterladen eines Java-Programms und die erste auszuführende Klasse.

JNLP-Dateien werden normalerweise in einem XML-Format gespeichert, das mit einem Texteditor, der das XML-Format unterstützt, angezeigt oder bearbeitet werden kann. Sie können problemlos auf dem System mit einer Java-Laufzeitumgebung (JRE) ausgeführt werden, da diese die Java Web Start-Technologie enthält, die in der Lage ist, die JNLP-Dateien zu öffnen.

Da JNLP-Dateien programmspezifisch sind, erkennt der Computer JNLP-Dateien möglicherweise nicht, um sie über die Java Web Start-Anwendung auszuführen. Daher können Sie Fragen wie das Öffnen von JNLP-Dateien in der Community und im Forum finden.

Wenn Sie auch bei dieser Frage verwirrt sind, lesen Sie den folgenden Inhalt dieses Beitrags weiter.

Zwei Methoden, um JNLP-Datei zu öffnen

Sie können JNLP-Dateien auf Systemen wie Windows, Mac, sowie Linux mit Java Web Start, Karakun OpenWebStart oder einem beliebigen Texteditor öffnen. Sehen wir uns nun an, wie Sie JNLP-Datei unter Windows 10 öffnen können.

Methode 2: JNLP-Datei über Texteditor öffnen

Zum Öffnen einer JNLP-Datei steht auch ein Texteditor zur Verfügung. Außerdem kann der Texteditor auch den Code Ihrer JNLP-Datei überprüfen und bearbeiten. Sie können Ihre JNLP-Datei auch öffnen, obwohl Sie kein Java auf dem Computer installiert haben.

Tipp: Die JNLP-Datei wird nur als Textdatei geöffnet und kann nicht für andere Operationen verwendet werden.

Sie können JNLP-Dateien mit Notepad oder einem anderen Texteditor öffnen. Wie das geht? Hier sind detaillierte Schritte. Hier nehmen wir das Öffnen der JNLP-Datei mit Notepad als Beispiel.

Schritt 1: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die JNLP-Datei auf Ihrem Computer und wählen Sie Bearbeiten mit Notepad++ aus dem erweiterten Menü. Wenn Sie diese Option nicht sehen, klicken Sie auf die Option Öffnen mit und suchen Sie dann nach dem Notepad.

Wählen Sie Bearbeiten mit Notepad

Schritt 2: Dann wird die JNLP-Datei geöffnet. Hier können Sie den Inhalt Ihrer JNLP-Datei überprüfen und bearbeiten.

Was ist eine JNLP-Datei und wie kann man sie unter Windows 10 öffnen? Lesen Sie jetzt diesen Beitrag, um detaillierte Informationen zu erhalten!


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Vom Homeoffice ins Büro: Wie gelingt die Umstellung mit dem „Kollegen Hund“?


Hunde, die während der Corona- und Homeoffice-Zeit nahezu 24 Stunden mit ihren Menschen verbringen durften, sollten nicht von heute auf morgen alleine bleiben, wenn Herrchen oder Frauchen zum Arbeiten ins Büro zurückkehren. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Der Verband rät zu einer langsamen Umstellung und wirbt im Rahmen des Aktionstags „Kollege Hund“ (24.06.) für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz.

 

„Hunden fällt die Trennung oft schwer, insbesondere, wenn sie das Alleinsein noch nicht kennen – zum Beispiel, weil sie wie so viele Tiere während der Pandemie angeschafft wurden“, erklärt Dr. Katrin Umlauf, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Aber auch für Hunde, die es noch vor der Corona-Krise gewohnt waren, für ein paar Stunden alleine zu bleiben, kann die Umstellung groß sein. „Hier kann man schrittweise üben bzw. den Hund wieder an die Situation heranführen. Die Zeit, die der Hund allein sein muss, sollte man langsam steigern“, rät Umlauf. Hunde sollten allerdings auf keinen Fall länger als sechs Stunden allein sein müssen.

 

Im Idealfall darf der Hund mit ins Büro

Ideal ist es für die meisten Hunde, wenn sie ihr Frauchen oder Herrchen ins Büro begleiten dürfen – einen Rückzugsort für den Hund und das Einverständnis aller Kolleg*innen vorausgesetzt. Doch obwohl sich die Anwesenheit eines Hundes meist problemlos gestaltet, das Arbeiten bereichert und die Motivation fördert, ist die Mitnahme eines tierischen Kollegen oft nicht gestattet. Mit dem Aktionstag „Kollege Hund“ werben der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine, unterstützt von der Futtermarke Pedigree, deshalb dafür, den Arbeitsalltag mit Hund einfach einmal auszutesten. In diesem Jahr haben Unternehmen dazu am 24. Juni die Möglichkeit. Ergibt sich durch den Aktionstag die Chance, den Hund öfter oder sogar dauerhaft mitzubringen, würde dies die Umstellung vieler Arbeitnehmer*innen zurück zum „normalen“ Arbeitsalltag erleichtern. Eine positivere Einstellung gegenüber Hunden im Büro könnte sogar verhindern, dass diese nach Ende der Pandemie vermehrt in Tierheimen landen.

Anmeldung zum tierischen Schnuppertag

Alle, die die Möglichkeit haben, ihren Hund am Aktionstag oder sogar dauerhaft mit zur Arbeit zu bringen und alle, die aus dem Homeoffice mitmachen möchten, können sich selbst bzw. ihre Firma noch bis zum 24. Juni für den Aktionstag „Kollege Hund“ anmelden. Dies ist über ein Formular auf der Website www.kollege-hund.de möglich. Im Anschluss erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, die sie als „tierfreundliches Unternehmen“ auszeichnet.





E-Scooter in Kassel: Veranstaltung „Mehr Rücksichtnahme“ am 18. Juni auf dem Platz vor dem Kulturbahnhof


Natürlich nur eine Fotomontage

In Kassel gibt es nun schon seit fast einem Jahr mehrere Anbieter von E-Scootern. Vielerorts im Stadtbild zu sehen, gibt es zu diesen neuen und modernen Verkehrsmitteln aber auch viele Fragen zur Verkehrssicherheit und den rechtlichen Bestimmungen. Um Unfälle möglichst zu verhindern, über die Rechtslage aufzuklären und Interessierten nützliche Informationen zu den E-Scootern bereitzustellen, laden die Stadt Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen am Freitag, 18. Juni 2021, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zu einer Präventionsveranstaltung auf dem Vorplatz des Kasseler Hauptbahnhofes ein.

Im Fokus werden die Verkehrssicherheit und die gegenseitige Rücksicht, gerade im Hinblick auf Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder schwächere Verkehrsteilnehmer, stehen. Nicht zuletzt deshalb stehen Vertreterinnen und Vertreter vom Seniorenbeirat und vom Behindertenbeirat der Stadt Kassel als Anlaufstelle für Sorgen und Fragen vor Ort zur Verfügung. Ebenfalls dabei ist das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Kassel, um zu Fragen der gegenseitigen Rücksichtnahme und zum Fußverkehr im Allgemeinen ins Gespräch zu kommen.

Der Verkehrs- und Ordnungsdezernent der Stadt Kassel, Dirk Stochla, ist froh, dass die aktuelle Lage eine solche Aktion wieder erlaubt: „Wir wollen, dass gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr wieder stärker als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. Nicht nur, aber besonders auf Plätzen und Gehwegen werden abgestellte E-Scooter manchmal zum Problem. Das muss man benennen und darüber muss man sprechen. Dass im Rahmen der Veranstaltungen auch der direkte Austausch zwischen den E-Scooter-Betreibern und Senioren- und Behindertenbeirat startet, stimmt mich zuversichtlich.“

 

Neben der Stadt Kassel sind noch weitere Institutionen und Unternehmen präsent:

Die Firma TIER wird als einer der Anbieter von E-Scootern in einem Parcours Fahrsicherheit vermitteln. Auch können sehbehinderte Personen dort erfahren, welche Geräusche ein solcher Roller macht und wie man zum Beispiel mit dem Blindenstock einen auf dem Gehweg liegenden Scooter erkennt. Letzteres gilt auch für E-Scooter-Nutzende: Auch sie können ausprobieren, welche Schwierigkeiten Menschen mit Sehbeeinträchtigung haben, wenn die Fahrzeuge wild auf Gehwegen herumstehen oder sogar herumliegen.

Die Verkehrswacht wird u.a. demonstrieren, warum es eine schlechte Idee ist, betrunken mit einem E-Scooter zu fahren.

Sven Schicht und sein Team von Volts Angels sind ebenfalls dabei. „Angebote für elektrische Kickscooter gibt es viele. Die überall vorhandenen Leihangebote in Kassel machen Lust auf einen eigenen Kickscooter. Das Team von Volts Angels erklärt, worauf man beim Kauf achten muss und welche Anforderungen zugelassene Kickscooter erfüllen müssen“, erläutert Schicht sein Engagement vor Ort.

Die Barmer-Krankenkasse aus Kassel hat die Gesundheit im Fokus und gibt Tipps und Tricks, was im Falle eines Sturzes oder gar eines Unfalls zu beachten ist.

Die Bundespolizei und die Landespolizei werden jeweils mit einem Stand zugegen sein, um ihnen die rechtlichen Aspekte des Betriebes der E-Scooter zu erläutern.

Die Veranstaltung findet unter dem gemeinsamen Motto „Mehr Rücksichtnahme“ statt, denn das ist es, was sich die Menschen nach Wahrnehmung aller beteiligten Veranstalter wünschen.

Noch eine wichtige Bitte: Auch wenn die Inzidenzzahlen aktuell sinken, muss dem Infektionsschutz natürlich Rechnung getragen werden. Achten Sie bitte auf die Abstände zu anderen Personen und die weiteren bekannten Regeln.





(FDP) MÜLLER: Online-Casinospiel in den legalen Markt holen


  • Freie Demokraten fordern Konzessionen für private Anbieter
  • Empfänger der staatlichen Glücksspiel-Einnahmen müssen schnell profitieren

WIESBADEN – Die Freien Demokraten setzen sich dafür ein, Online-Glücksspiel in Hessen gesetzlich zu verankern und wollen Online-Casinospiellizenzen auch an private Unternehmen vergeben: „Damit würde dieses Spiel in den legalen Markt geholt und unter die Kontrolle des Staates kommen. Eine solche Regelung fehlt bislang und ist dringend erforderlich, damit Schutzmechanismen für die von Sucht bedrohten Spieler greifen und Steuern für die legalen Spielaktivitäten erhoben werden können“, erklärt Stefan MÜLLER, innenpolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Die Fraktion hat zur heutigen Plenardebatte zur Neuregelung des Glücksspielrechts einen Antrag gestellt, der den Gesetzentwurf der Landesregierung in entscheidenden Punkten ergänzt. „Im Gesetz hat bislang eine Regelung gefehlt, wer Veranstalter von Online-Casinospielen sein darf, und nach unserer Auffassung sollten dies in dem dann regulierten Markt private Unternehmen sein“, erklärt Müller.

Die Freien Demokraten setzen sich zudem für die Interessen der Organisationen ein, die von den Glücksspiel-Einnahmen des Landes finanziell profitieren, und fordern eine zehnprozentige Erhöhung der Unterstützung bereits zum 1. Juli dieses Jahres statt erst zum 1. Januar kommenden Jahres. „Diese Empfänger, zum Beispiel der Landessportbund und Jugendorganisationen, leisten eine wertvolle Arbeit und haben eine elementare gesellschaftliche Aufgabe, denn sie verfolgen gemeinnützige Zwecke. Viele von ihnen haben aufgrund der Corona-Krise Einbußen erlitten und sind dringend auf eine Erhöhung angewiesen“, betont Müller.





Folgemeldung: Rolf A. aus Vellmar wird immer noch vermisst; Ermittler veröffentlichen Foto vom Fahrrad und bitten um Hinweise


(ots)Vellmar (Landkreis Kassel): Von dem seit Freitagmittag vermissten 78-jährigen Rolf A. aus Vellmar-Frommershausen fehlt weiterhin jede Spur. Wie die Ermittler des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo berichten, blieben alle bisherigen Suchmaßnahmen und Ermittlungen leider ohne Erfolg. Weitere Hinweise auf den Aufenthaltsort von Rolf A. liegen ihnen momentan nicht vor. Aus diesem Grund bitten die Kriminalbeamten weiterhin die Bevölkerung um Mithilfe und veröffentlichen ein Foto vom Fahrrad des 78-Jährigen. Mit diesem Rad hat Rolf A. am Freitag, gegen 13:30 Uhr, sein zu Hause verlassen und ist offenbar über Feldwege in Richtung Espenau weggefahren. Die Suche nach dem Vermissten, der möglicherweise orientierungslos und auf Medikamente angewiesen ist, lief bis tief in die Nacht und mithilfe eines Polizeihubschraubers, ohne den 78-Jährigen finden zu können.

Rolf A. ist ca. 170 cm groß, schlank, hat kurze graue Haare und eine hohe Stirn. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er mit einer kurzen blauen Adidas-Hose und einem karierten Hemd bekleidet.

Bei dem Fahrrad (siehe beigefügtes Foto) handelt es sich um ein chromefarbenes Herren-Trekkingrad. Am Lenker ist ein großer Spiegel angebracht. Das Fahrrad hat einen breiten Fellsattel und am Gepäckträger hängt eine schwarze Seitentasche. Auf der Fahrradklingel ist der Spruch „Volle Socke auf die Glocke“ aufgeklebt.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, wird geben, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen






Ausbildungsplätze für Kurzentschlossene


Die Arbeitsförderungsgesellschaft des Landkreises Kassel (AGiL) bietet drei Ausbildungsplätze an – Bewerbung bis 25. Juni

Landkreis Kassel. Noch bis zum 25. Juni können sich junge Erwachsene bis 30 Jahren aus dem Landkreis Kassel auf eine der drei vom Hessischen Sozialministerium geförderten Ausbildungsplätze zum Tischler*in, Gärtner*in oder Hauswirtschafter*in beim Landkreis Kassel bewerben.

Wer gerne mit Holz arbeiten oder im Grünen aktiv werden will, sollte zudem Leistungen des Jobcenter Landkreises Kassel beziehen.

Eine Förderung der Ausbildungen durch das Jobcenter Landkreis Kassel ist vorgesehen.

Die jeweils dreijährigen Ausbildungen beginnen am 1. September und starten mit einer schulischen Vorbereitung und einem Praktikum.

Bei Interesse und für weitere Informationen können sich die Bewerber*innen direkt an die AGiL gGmbH, Frau Beutnagel, Tel. 0561/1003-1544 wenden.

Details zu den Ausbildungsplätzen gibt es auch auf der Homepage www.agil-wolfhagen.de.

 

LANDKREIS KASSEL





Mit-Mutter rechtliches Elternteil?


Berlin (DAV). In der Ehe zweier Frauen ist nur die biologische Mutter rechtliches Elternteil des durch Samenspende gezeugten gemeinsamen Kinds. Das Kammergericht Berlin hält das für verfassungswidrig und hat sich an das Bundesverfassungsgericht gewandt. Über den Beschluss des Kammergerichts vom 24. März 2021 (AZ: 3 UF 1122/20) berichtet die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

 Nach ihrer Heirat hatten sich die beiden Frauen für eine anonyme Samenspende entschieden, um Eltern zu werden. Vor Gericht wollten sie feststellen lassen, dass die Ehefrau der Mutter Mit-Mutter des Kinds sei.

Die Richter entschieden, das Beschwerdeverfahren auszusetzen und es dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorzulegen.

Sie hielten es für verfassungswidrig, dass nur in einer Ehe zwischen Mann und Frau der Ehemann der Mutter automatisch Vater des Kinds ist.

In der Ehe zweier Frauen dagegen hat das Kind nur einen rechtlichen Elternteil.

Diejenige, die das Kind geboren hat, ist die Mutter. Ihre Ehefrau ist jedoch keine Mit-Mutter.

Information: www.dav-familienrecht.de

Deutscher Anwaltverein





Homberg (Efze) – Mann entblößt sich auf Spielplatz


(ots) Homberg

Tatzeit: Freitag, 11.06.2021, 16:00 Uhr Mann masturbierte auf Spielplatz

Unbekannter Täter masturbierte auf einem Spielplatz in Homberg. Spielende Kinder befanden sich in unmittelbarer Nähe.

Der Täter entblößte sich am Freitag auf einem Spielplatz in Homberg in der Dresdener Allee vor den Augen spielender Kinder. Die Kinder berichteten den Eltern später von dem Vorfall, die daraufhin die Polizei verständigten.

Der Täter konnte durch die Kinder wie folgt beschrieben werden:

  • 40 – 50 Jahre alt,
  • 1,80 m groß,
  • hatte kurze blonde bis dunkelblonde Haare
  • und hatte insgesamt eine auffällig helle Haut.
  • Zum Zeitpunkt des Vorfalles war er mit einer schwarzen kurzen Short
  • und einem weißen T-Shirt bekleidet.
  • Außerdem trug er eine Sonnenbrille.

 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Homberg unter 05681/774-0.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Hilfe bei Zwangsstörungen: Je früher, desto besser!


(ots) Zwänge sind besonders kreative psychische Krankheiten – und es gibt unzählige Formen. Viele Patienten verspüren Angst und Ekel vor Schmutz, manchen ist es nicht möglich, über Teppiche zu laufen, einen anderen plagt die Vorstellung, dass er eine Katastrophe auslösen könne – weswegen ständig überprüft werden muss, ob etwa der Herd ausgeschaltet ist. Andere haben Angst vor gerade Zahlen oder müssen jeden Bissen genau zwölfmal kauen. Die gute Nachricht: Zwangsstörungen sind gut behandelbar. Doch nur wenige Betroffene suchen professionelle Hilfe. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erklärt, warum es wichtig ist, sich seinen Problemen zu stellen.

Expositionsübungen wirken am besten

Nur etwa ein Drittel der Patienten mit Zwangsstörungen sucht je professionelle Hilfe, weiß Professor Dr. Ulrich Vorderholzer, ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck in Prien und Experte für Zwangsstörungen: „Im Schnitt leben Betroffene 7,5 Jahre mit der Krankheit, bevor sie das erste Mal einem Therapeuten gegenübersitzen.“ Ein Fehler: Denn je länger Patientinnen und Patienten versuchen, allein zurechtzukommen, desto mehr verfestigen sich Zwänge.

Internationale Studien haben gezeigt, dass die sogenannte Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement gut wirksam ist. Konkret bedeutet das: Die Therapie findet nicht nur in herkömmlichen Sitzungen in der Praxis statt, sondern die Patientinnen und Patienten konfrontieren sich im Alltag mithilfe der Therapeutin oder des Therapeuten mit ihren Zwängen – und versuchen, diese auszuhalten.

Zeitintensive Behandlung, die sich lohnt

Zwar verschwinden die Zwangssymptome meist nicht gänzlich, doch eine Untersuchung der israelischen Psychologin Edna B. Foa zeigt: Bei bis zu 70 Prozent der Therapierten nehmen die Zwänge mit dieser Behandlungsmethode ab. Die Methode wird in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die medizinische Leitlinie empfiehlt dabei den Einsatz einer intensiven Behandlung, etwa in Form von drei mehrstündigen Expositionen innerhalb einer Woche.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 6A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Straßenraub mit Schusswaffe in Rothenditmold: Polizei bittet um Hinweise auf unbekannten Täter


Nur ein Beispielbild

(ots) Kassel- Rothenditmold: Ein bislang unbekannter Täter soll in der Nacht zum Montag in der Wolfhager Straße einen 28-Jährigen aus Kassel seines Handys beraubt haben. Dabei soll der Räuber mit einer Schusswaffe gedroht und sogar einen Schuss in Richtung des Opfers abgegeben haben, ohne dieses jedoch zu treffen. Um welche Art Waffe es sich genau handelte, ist derzeit noch unklar. Die Kasseler Kripo sucht nun nach Zeugen und bittet um Hinweise auf den Täter. Von besonderem Interesse sind für die Ermittler die Beobachtungen, die ein Taxi-Fahrer und der Fahrer eines Vans gemacht haben könnten. Diese beiden Zeugen und weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war es gegen 1:50 Uhr zu dem Raub gekommen. Der 28-Jährige war seinen Angaben zufolge von der Tankstelle in der Wolfhager Straße, Ecke Angersbachstraße, unterwegs in Richtung Naumburger Straße. Bereits an der Tankstelle sei ihm der spätere Täter aufgefallen, der ihn auf seinem Weg verfolgte. Aus Unbehagen sei er schließlich weggelaufen, wobei ihm in Höhe der Bushaltestelle „Naumburger Straße“ beim Laufen das Samsung A10 Smartphone aus der Hosentasche fiel. Dies habe der Räuber an sich genommen und zudem plötzlich eine Waffe in der Hand gehalten. Als der 28-Jährige den Täter zur Rede stellen wollte, habe dieser mit der Waffe in seine Richtung gezielt und offenbar einen Schuss abgegeben, wobei es jedoch keinen lauten Knall gegeben habe. Er sei daraufhin sofort geflüchtet, so das Opfer. Wie die in der Nacht am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes (KDD) feststellten, war an der Bushaltestelle eine Scheibe gesplittert, was im Zusammenhang mit der möglichen Schussabgabe stehen könnte. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter verlief anschließend ohne Erfolg. An der Tankstelle, in dessen Nähe sich der Täter scheinbar aufgehalten hatte, tankte laut dem Opfer zu dieser Zeit der Van-Fahrer gerade sein Auto. Der als Zeuge in Frage kommende Taxifahrer war genau während des Vorfalls an der Bushaltestelle Naumburger Straße vorbeigefahren und hatte die Tat möglicherweise beobachtet.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 1,80 Meter großen und ca. 30 Jahre alten Mann mit muskulöser Statur und arabischem Äußeren gehandelt haben. Er soll komplett schwarz gekleidet gewesen sein und eine lange Hose, Pullover und eine Übergangsjacke getragen haben.

Die weiteren Ermittlungen werden beim für Raubdelikte zuständigen Kommissariat 35 der Kasseler Kripo geführt. Der Van-Fahrer, der Taxi-Fahrer oder weitere Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Stadt lädt zur virtuellen Smart Kassel Night am 18. Juni ein


Virtueller Smart Kassel-Auftakt zum bundesweiten Digitaltag am 18. Juni / Oberbürgermeister Geselle: „Lassen Sie uns den digitalen Wandel als gemeinsame Gestaltungsaufgabe verstehen.“
Mit der virtuellen Kasseler Smart Night wird am Freitag, 18. Juni, von 18 bis 19 Uhr der offizielle Auftakt des zukunftsweisenden Smart Kassel-Projekts eingeläutet. Sie ist eingebettet in den bundesweiten Digitaltag, der die digitale Teilhabe in der Bevölkerung fördern soll. Die Smart Kassel Night markiert den Beginn einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Beteiligungsformaten, mit denen Oberbürgermeister Christian Geselle die Kasseler Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen will, den Wandel mitzugestalten: „Der Weg zur Smart City ist im Kasseler Verständnis eine Gemeinschaftsaufgabe. Lassen Sie uns zusammen Zukunft gestalten und für alle erlebbar machen.“

Was erwartet die Teilnehmenden? Futurologe Max Thinius führt in einem Online-Stream kurzweilig durch das einstündige Programm. Er erklärt, was eine Smart City ausmacht, welche Chancen sich daraus für Kassel ergeben und welche Ideen das Smart Kassel-Büro für die Bürgerbeteiligung hat. Er lässt dabei interessante Gäste zu Wort kommen: Ortvorsteherinnen und Ortsvorsteher berichten, wie sie sich die Beteiligung ihrer Stadtteile vorstellen können. Oberbürgermeister Christian Geselle verrät im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Schülerforschungszentrums, welche Idee für Kassel er auf jeden Fall umsetzen möchte. Und Sängerin Romana Reiff covert den bekannten Jennifer Lopez-Song „Let’s get loud“ mit einer besonderen Kassel-Variante. Kostenlose Tickets gibt es unter http://bit.ly/smartnightks; der Zugangslink wird einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt.

 

Kasseler Zukunftsbild im digitalen Workshop entwickeln

Über den bundesweiten Digitaltag verteilt finden darüber hinaus Online-Workshops statt: Unter dem Motto „Let’s get smart, Kassel!“ können am 18. Juni ab 14 Uhr Neugierige und Interessierte gemeinsam mit Oberbürgermeister Geselle und Schnellzeichner Daniel Stieglitz ihr Zukunftsbild vom smarten Stadt Kassel entwerfen. Im Anschluss stellt Prof. Klaus David (Universität Kassel) eine Nachbarschafts‐App vor und lädt dazu ein, über digitale Beteiligungsformate zu sprechen. Anmeldungen können per E-Mail an smart@kassel.de gerichtet werden (der Link zur Veranstaltung wird per E-Mail verschickt). Weitere Angebote aus Kassel zum Digitaltag sind abrufbar unter: www.kassel.de/smart.

Hintergrund:

Mit den „Modellprojekten Smart Cities“ fördert die Bundesregierung die digitale Modernisierung der Kommunen. Das Ziel sind lebenswerte und handlungsfähige Städte, Gemeinden und Landkreise, die neue Technologien in den Dienst der Menschen und übergeordneter Ziele des Gemeinwohls stellen. Orientierung dabei gibt die „Smart City Charta“ des Bundesinnenministeriums. Die Stadt Kassel stützt sich auf die Leitlinien der Charta und verbindet mit der digitalen Transformation einen partizipativen Gestaltungsauftrag. Smarte Technologien sollen in Kassel dazu beitragen, die Lebens- und Standortqualität zu erhöhen, Ressourcen zu schonen und für mehr Miteinander und soziale Teilhabe zu sorgen.

STADT KASSEL

 




Polizeieinsatz wegen Bedrohungslage im Kasseler Stadtteil Wesertor


BEISPIELBILD

(ots) Kassel-Wesertor: Am gestrigen Montagnachmittag kam es im Kasseler Stadtteil Wesertor zu einem größeren Polizeieinsatz.

Anlass war ein vorausgegangener Streit zwischen zwei Bewohnern eines Mehrfamilienhauses, in dessen Verlauf ein Beteiligter gegen 14 Uhr mit einer Waffe gedroht haben soll.

Die daraufhin alarmierten Polizeikräfte sperrten das Haus in der Straße „Franzgraben“, nahe der Ysenburgstraße, sofort weiträumig ab, um mögliche Gefahren für Dritte auszuschließen.

Im weiteren Verlauf gelang die Festnahme des 45-Jährigen in der Wohnung durch das SEK.

Hierbei konnte eine Waffe gefunden werden, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Softair-Waffe handelt.

Die Ermittlungen, ob sich der 45-Jährige zusätzlich zu der Bedrohung wegen weiterer Straftaten verantworten muss, dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Impfzentrum Kassel startet mit digitalem Impfausweis


Ab sofort gibt das Impfzentrum Kassel QR-Codes zur Nutzung der digitalen Impfausweise aus. Dies gilt für Bürgerinnen und Bürger, die ab dem heutigen Montag ihre zweite Corona-Impfungen im Impfzentrum erhalten und somit als vollständig geimpft gelten. Alle, die bereits eine Zweitimpfung erhalten haben, bekommen den QR-Code per Post zugesandt.
„Mit dem digitalem Impfausweis kann der volle Corona-Impfschutz per Smartphone nachgewiesen werden. Wir freuen uns, dass wir als Stadt Kassel unseren Bürgerinnen und Bürgern gleich zum Start diesen Service anbieten können. Gerade im Hinblick auf die Lockerungen, die wir gerade alle genießen dürfen, ist der digitale Impfpass natürlich eine Erleichterung“, so Oberbürgermeister Christian Geselle. „Jetzt muss man nicht mehr den gelben Impfausweis etwa beim Besuch seines Lieblingslokals vorzeigen, sondern nur sein Handy zücken. Die Betreiber können — ebenfalls per App — den Impfschutz dann prüfen.“

 

Per kostenloser App zum digitalen Impfausweis

Um das digitale Zertifikat nutzen zu können, muss in den App-Stores entweder die CovPass-App oder die offizielle Corona-Warn-App (ab Version 2.3) heruntergeladen werden. Beide Anwendungen wurden vom Robert-Koch-Institut herausgegeben und sind kostenlos. Ab Mittwoch, 16. Juni, soll der Nachweis auch in der Luca-App gespeichert werden können.

Nach der zweiten Corona-Impfung stellt das Impfzentrum Kassel Impflingen einen QR-Code aus. Diesen kann man dann mit seinem Smartphone einscannen. Dadurch werden Name und Geburtsdatum sowie das Impfdatum, der Name und Hersteller des Impfstoffes lokal auf dem eigenen Gerät gespeichert. „Bereits am gestrigen Sonntag konnte in einem Probe-Echtbetrieb 600 digitale Impfnachweise im Impfzentrum der Stadt Kassel ausgestellt werden“, so Geselle.

In Deutschland wird der digitale Impfausweis bundesweit akzeptiert – ebenso in anderen EU-Mitgliedsländern. Wer weiterhin seinen gelben gedruckten Impfausweis nutzen möchte, bekommt auch weiterhin die entsprechenden Nachweise zur Impfung. Eine Pflicht zur Nutzung des digitalen Impfausweises besteht nicht.

Bereits geimpft?

Personen, die bereits im Impfzentrum Kassel ihre zweite Impfung erhalten haben, bekommen den digitalen Nachweis demnächst per Post zugesandt.

Wer die vollständige Impfung in einer Arztpraxis erhalten hat, kann sich direkt dorthin wenden.

Zudem können sich alle vollständig Geimpfte, egal ob im Impfzentrum oder in einer Praxis geimpft, den QR-Code gegen Vorlage des Personalausweises und des gelben Impfausweises beziehungsweise der originalen Impfbescheinigung des Impfzentrums Kassel in Apotheken ausstellen lassen. Die Ausstellung ist für die Geimpften kostenlos.

Die Stadt Kassel bittet um Verständnis, dass im Impfzentrum Kassel selbst für bereits vollständig geimpfte Personen nachträglich keine QR-Codes ausgestellt werden können.

documenta-Stadt Kassel





Stadt Kassel untersagt geplante Versammlungen am 19. Juni


Der Stadt Kassel liegen Anmeldungen für Versammlungen am Samstag, 19. Juni, vor.

Aufgrund des mit dem Zusammentreffen vieler Menschen einhergehenden gesteigerten Infektionsrisikos mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Stadt Kassel die geplanten Versammlungen und Aufzüge untersagt.

Laut der Anmeldungen sollten zu den Versammlungen angeblich mehrere tausend Menschen erwartet werden.

Gerade auf Grund der negativen Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit mit dem zu erwartenden, bundesweit mobilisierten Teilnehmerkreis aus der Querdenker-Szene sind nach Auffassung der Stadt Kassel die Untersagungen gerechtfertigt.

So war es unter anderem am 20. März 2021 in Kassel zu derartigen Versammlungen gekommen, bei denen gerichtlich festgesetzte Auflagen und notwendige Hygienemaßnahmen nicht eingehalten wurden.

Würden die für den 19. Juni angemeldeten Versammlungen stattfinden, sei damit zu rechnen, dass dadurch insbesondere unbeteiligte Dritte im Stadtgebiet, die der Versammlung selbst und der zum Versammlungsort ziehenden Menschen nicht ausweichen können, einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt wären.

Stadt Kassel





Amazon erhöht den Einstiegslohn in Deutschland: Jetzt verdienen alle im Unternehmen mindestens 12 Euro pro Stunde


·         Alle Mitarbeitenden in Amazons deutschen Logistikstandorten erhalten vom ersten Tag an einen umgerechneten Einstiegslohn von mindestens 12 Euro brutto pro Stunde, ergänzt um ein Paket an umfangreichen Zusatzleistungen

·         Lohnerhöhungen für alle Logistikmitarbeitenden an den deutschen Standorten zum 1. Juli geplant

·         Das Unternehmen legt den Fokus weiter auf ein sicheres Arbeitsumfeld und hat mehr als 150 Prozesse seit Beginn der Pandemie angepasst

Mitarbeiterin von AMAZON

München, den 11. Juni 2021. Amazon hat heute angekündigt, ab Juli 2021 die Löhne für alle Logistikmitarbeitenden in Deutschland erhöhen zu wollen. Damit wird das bestehende Lohnpaket um einen Einstiegsbasislohn von umgerechnet mindestens 12 Euro brutto pro Stunde ergänzt. Bereits heute erhalten die Mitarbeitenden standardmäßig Zusatzleistungen wie Bonuszahlungen, beschränkte Mitarbeiteraktien (Restricted Stock Units), kostenlose Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Sondervergütungen für Überstunden sowie Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge oder dem „Career Choice“-Programm, das 95 Prozent der Kosten für eine Weiterbildung übernimmt. Das Unternehmen kündigte zudem an, den Einstiegslohn im Herbst 2022 erneut zu erhöhen auf mindestens 12,50 Euro.

Bis heute hat Amazon in Deutschland mehr als 23.000 feste Arbeitsplätze geschaffen, allein 2021 kommen zusätzliche 5.000 Stellen hinzu. Neben einem guten Arbeitsklima, fairer Bezahlung und exzellenten Aufstiegschancen für die Mitarbeitenden legt Amazon großen Wert auf ein sicheres Arbeitsumfeld. So hat das Unternehmen zum Schutz der Gesundheit seiner Teams seit Beginn der COVID-19-Pandemie in enger Abstimmung mit den Betriebsräten an den Standorten über 150 Prozesse in der Logistik angepasst.

„Ab Juli verdient jede Kollegin und jeder Kollege in Deutschland gleichberechtigt umgerechnet 12 Euro oder mehr pro Stunde, egal wo sie arbeiten. In all unseren Bemühungen für Kundinnen und Kunden stehen unsere Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Deshalb verdienen sie den besten und sichersten Arbeitsplatz. Und deshalb haben wir uns vorgenommen, der beste Arbeitgeber der Welt zu werden“, sagt Ralf Kleber, Country Manager für Amazon in Deutschland. „Amazon ist ein fairer Arbeitgeber, behandelt alle mit Respekt und bietet seinen Mitarbeitenden vom ersten Tag an hervorragende Leistungen und Karrieremöglichkeiten. Das Gegenteil zu behaupten, ist schlicht falsch.“

„Wir schaffen in ganz Europa Zehntausende von Arbeitsplätzen – und das in einem sicheren und modernen Arbeitsumfeld. Wir stellen sicher, dass unsere Löhne wettbewerbsfähig sind und unser umfassendes Paket an Zusatzleistungen und Sondervergütungen in attraktiver Weise ergänzen“, betont Stefano Perego, Amazons Vice President für Customer Fulfillment in Europa. „Für Deutschland bedeutet das, dass alle bei Amazon umgerechnet mindestens 12 Euro pro Stunde plus Zusatzleistungen bekommen.“

Lina Horn arbeitet im Logistikzentrum in Winsen (Luhe) und erzählt: „Ich bin seit über dreieinhalb Jahren bei Amazon und kann mein Leben komplett gut finanzieren. Ich habe ein Auto, eine Wohnung und ich reite als Hobby. Wir haben ganz schön viele Vorteile hier. Weil mir die Arbeit gefällt, habe ich auch für meine Mutter einen Job hier im Logistikzentrum gefunden.“

Sehen Sie in diesem Video, was Mitarbeiterin von Amazon

nen und Mitarbeiter über ihre Bezahlung sagen.

Seit 2010 hat Amazon mehr als 28 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Ein Großteil floss in die Infrastruktur, vor allem in den Aufbau und Betrieb der Logistikstandorte und die damit verbundenen Arbeitsplätze – gerade in strukturschwachen Regionen. Einen weiteren Anteil hat das Unternehmen in den Auf- und Ausbau regionaler Rechenzentren sowie in Forschung und Entwicklung investiert. Ein wesentlicher Teil der Amazon Forschung befindet sich seit Jahren in Deutschland, u. a. in Berlin (Maschinelles Lernen), Aachen (Sprachdienste), Dresden (Cloud-Dienste) und Tübingen (Computer Vision/Maschinelles Sehen). Die Forscherteams kooperieren mit Einrichtungen in Deutschland und weltweit. Hierzu gehören lokale Universitäten wie die TU Berlin, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, das Hasso-Plattner-Institut sowie das Einstein Center Digital Future. Dank all dieser Investitionen kann Amazon die Dienstleistungen für seine Kundinnen und Kunden täglich weiter verbessern.





Dornröschen wacht wieder auf!


Seit längerer Zeit saniert das Land Hessen das Dornröschenschloss Sababurg. Bis die Sababurg im neuen Glanz erstrahlt und wiedereröffnet werden kann, sind noch umfangreiche Baumaßnahmen notwendig.

Aber auch während der Bauphase können Burgen-Liebhaber und Märchen-Fans die Sababurg besuchen.

Die Corona-Lockerungen machen die Öffnung der Außenanlage des Dornröschenschlosses wieder möglich!

Ab dem 11. Juni bis Ende Oktober sind die Außenanlagen – inklusive Mauerrundgang – von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 – 18 Uhr für Besucher kostenlos zugänglich.

Ein Food Truck im Innenhof bietet Leckeres gegen Hunger und Durst.

Freuen Sie sich auf den Besuch von Dornröschen & Prinz. Sie kommen jeden Sonntag, im Juli und August auch samstags, zu einer Audienz in den Palas, dem ehemaligen Rittersaal des Dornröschenschlosses Sababurg.

Um 14 Uhr erzählen sie das wunderschöne Märchen „Dornröschen“ in deutscher und um 14.30 Uhr in englischer Sprache. Die Audienzen sind kostenlos.

 

Da uns die Gesundheit und Sicherheit aller Gäste sehr am Herzen liegt bitten wir darum, folgende Schutzmaßnahmen und Regeln zu beachten:

  • Auf dem gesamten Burggelände ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht.
  • Halten Sie immer genügend Abstand und folgen Sie der Ausschilderung.
  • Der Mauerrundgang ist nur in eine Richtung begehbar und beginnt am Rosengarten.
  • Die Palas Ruine ist nur zu den Audienzen mit Dornröschen & Prinz geöffnet.
  • Die Audienzen mit Dornröschen & Prinz finden im Stehen und draußen statt. Bitte an Regen und Sonnenschutz denken. Vor Einlass werden die Kontaktdaten erfasst. Für die Erfassung steht die luca App zur Verfügung. Es kann nur eine begrenzte Zahl an Besuchern eingelassen werden.
  • Desinfektionsständer stehen auf dem Gelände zur Verfügung.

Dieses Angebot ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Hofgeismar in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und der Thiergarten Gastronomie im Tierpark Sababurg.

Tipp: Gut zu kombinieren mit dem Tierpark Sababurg, dem Naturpark Infozentrum und dem Urwald Sababurg.

Tourist-Info „Naturpark Reinhardswald“

Tel. 05671/999 222

www.hofgeismar.de

www.erlebnis-sababurg.de





3 Wege – Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Deaktivieren von Windows Hello


Windows Hello ist eine persönlichere und sicherere Methode, um per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder einer sicheren PIN sofortigen Zugriff auf Ihre Windows-10-Geräte zu erhalten. Die meisten PCs mit Fingerabdruckleser funktionieren bereits mit Windows Hello und machen die Anmeldung am PC einfacher und sicherer.

Mit der Windows Hello-Funktion können sich Benutzer auch mit biometrischer Authentifizierung am Betriebssystem anmelden. Aber einige Benutzer verwenden diese Funktion nicht und fragen sich, ob es möglich ist, sie zu deaktivieren.

Es besteht kein Zweifel, dass Sie Windows Hello deaktivieren können. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Windows Hello deaktivieren können.

3 Wege – Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Deaktivieren von Windows Hello

In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie Windows Hello deaktivieren können. Wenn Sie den Windows Hello-Pin deaktivieren möchten, sind die folgenden Methoden sehr effektiv.

Weg 1. Deaktivieren Sie Windows Hello über die Einstellungen

Zunächst können Sie über die Windows-Einstellungen Windows Hello deaktivieren. Wir zeigen Ihnen nun die Anleitung.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die I-Taste zusammen, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Wählen Sie dann Konten.
  3. Auf der linken Seite wählen Sie Anmeldeoptionen.
  4. Klicken Sie auf der rechten Seite im Abschnitt Windows Hello auf Entfernen.

Wenn alle Schritte abgeschlossen sind, haben Sie Windows Hello erfolgreich deaktiviert. Einige Benutzer sagen, dass es in den Windows-Einstellungen keine Windows Hello-Option gibt. Um Windows Hello zu deaktivieren, können Sie also andere Wege ausprobieren.

Weg 2. Deaktivieren Sie Windows Hello über die Gruppenrichtlinie

Um Windows Hello zu deaktivieren, ist hier der zweite Weg. Sie können es über die Gruppenrichtlinie deaktivieren.

Hier ist die Anleitung.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die R-Taste zusammen, um das Feld Ausführen zu öffnen.
  2. Geben Sie dann msc in das Feld ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
  3. Navigieren Sie zu diesem Pfad: Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Anmelden.
  4. Doppelklicken Sie auf der rechten Seite auf die Option Komfortable PIN-Anmeldung aktivieren.
  5. Klicken Sie im Popup-Fenster auf Deaktiviert.
  6. Klicken Sie dann auf Übernehmen und OK, um die Änderungen zu speichern.

Wählen Sie Deaktiviert, um fortzufahren

Deaktivieren Sie dann weitere Windows Hello-Optionen. Verlassen Sie danach das Gruppenrichtlinienfenster und starten Sie den Computer neu, um zu überprüfen, ob Windows Hello deaktiviert ist.

Tipp: Wenn Ihre Computer mit Azure Active Directory verbunden sind, ist der richtige Ort dafür in gpedit.msc Computerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Windows-Komponenten | Windows Hello for Business. Setzen Sie auf der rechten Seite „Windows Hello for Buiness verwenden“ auf Deaktiviert.

Weg 3. Deaktivieren Sie Windows Hello über die Registry

Um Windows Hello zu deaktivieren, können Sie dies über die Registry tun. Hier ist die Anleitung dazu.

Tipp: Das Ändern der Registry kann eine riskante Sache sein. Bevor Sie also fortfahren, sichern Sie bitte zuerst die Registrierung.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste und die R-Taste zusammen, um den Ausführen-Dialog zu öffnen.
  2. Geben Sie regedit in das Feld ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
  3. Navigieren Sie zu dem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\PolicyManager\default\Settings\AllowSignInOptions.
  4. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf den DWORD-Eintrag namens value und setzen Sie ihn auf 0.

Wenn alle Schritte abgeschlossen sind, starten Sie den Computer neu und überprüfen Sie, ob Windows Hello deaktiviert ist.

Letzte Worte

Zusammenfassend hat dieser Beitrag 3 Möglichkeiten zum Deaktivieren von Windows Hello gezeigt. Wenn Sie das tun möchten, versuchen Sie diese Lösungen. Wenn Sie eine bessere Idee zum Deaktivieren von Windows Hello PIN haben, können Sie sie in der Kommentarzone teilen.


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