KSV Hessen Kassel – Wichtiger 3:1 Sieg im Abstiegskampf

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Der Spieltag für den KSV Hessen Kassel war anders als sonst. Man konnte m Vorfeld wegen des Wetters nicht richtig trainieren, dann wurde das Spiel wegen zu viel Schnee verlegt. Sehr viel Hektik, welche sich auch auf das Spiel übertrug. Der Kunstrasenplatz war aber über Nacht von Helfern der Stadt Kassel geräumt worden und somit beste Bedingungen für diesen wichtigen Spieltag. Bei der Mannschaftsaufstellung gab es dann aber einige Überraschungen. So stand nicht Maximilian Zunker zwischen den Pfosten des KSV, sondern Nicolas Gröteke. Frederic Brill wurde ebenso geschont, denn Trainer Tobias Damm wollte nichts riskieren auf dem harten Geläuf. Alban Meha viel mit Adduktorenproblemen aus und „Basti“ Schmeer sowie Tim Phillip Brandner saßen nur auf der Bank.

Von der ersten Sekunde an wollten die Gäste aus Stadtallendorf zeigen, das Sie zu Unrecht Tabellenletzter sind. Trainer Dragan Sicaja hatte seine Mannschaft eingeschworen und diese wollte den Löwen zeigen wo der Bartel den Most holt. Doch die Gäste wirkten bei aller Aggressivität auch stark übermotiviert. Viele kleine Fouls behinderten immer wieder den Spielfluss und brachten noch mehr Hektik in das Spiel. Wenn der KSV aber nach vorne spielte, dann lief sehr viel über die linke Seite und Lukas Iksal. Marco Dawid konnte dann in der 12. Minute eine Flanke von der linken Seite verwerten und drückte den Ball über die Torlinie zur 1:0 Führung. Ein Schock für die Gäste denn bis zur Führung hatten sie, dank Ihres aggressiven Pressings, die Löwen ein wenig unter Kontrolle.

Der Rückstand schien sich aber auf die Gäste aus Stadtallendorf auszuwirken, denn nun waren sie noch aggressiver in den Zweikämpfen, was vor allem Lukas Iksal zu spüren bekam. Erst war des Kristian Gaudermann, der nach einem Foul an dem jungen Flügelspieler nur noch am Meckern war und sich dafür die Gelbe Karte abholte.

In der 24. Minute war es dann Mirco Geisler der von hinten einfach Lukas Iksal in die Hacken trat, ohne die Chance zu haben den Ball zu bekommen. Klare Sache, Rot! Das brachte aber die ganze Mannschaft der Gäste in Wallung, der Trainerstab sowie alle Spieler stürmen auf den Schiedsrichter ein, bedrängten Ihn, woraufhin dieser weitere Karten verteilte. Als sich die Lage zu beruhigen schien, ging der Co-Trainer über das Spielfeld in Richtung Torhüter, obwohl der Schiedsrichter die Partie wieder angepfiffen hatte, um ihm noch was zu sagen. Das Ende vom Lied bedeutete für Ihn die Rote Karte und somit den Platzverweis. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ab diesem Zeitpunkt nur noch ein Krampf. Nichts ging mehr nach vorne, viele Fouls und jede Menge Arbeit für den Schiedsrichter, der die Partie souverän leitete. Mit der knappen 1:0 Führung für den KSV ging es dann in die verdiente Halbzeitpause.

Tobias Damm hatte anscheinend die richtigen Worte gefunden, denn es spielte jetzt nur noch eine Mannschaft nach vorne, nämlich der KSV. Sie machten das Spiel breit und nutzen die Überzahl richtig gut aus. So war es dann in der 49. Minute, dass Mahir Saglik eine Flanke zur 2:0 Führung nutzen konnte. Der Kampfgeist der Gäste war nun gebrochen, denn nach vorne ging nun gar nichts mehr. Die Löwen drückten die Gäste immer mehr in die eigene Hälfte. In der 61. Minute erzielte dann Lukas Iksal nach einer Flanke von Marco Dawid die 3:0 Führung für die Hausherren. Der Sieg war dem Team von Trainer Tobias Damm nicht mehr zu nehmen. Doch ein wenig Wehmut blieb dann doch noch, denn Marco Dawid knickte nach einem Foul um und verletzte sich am Knie. Ob es eine schlimme Verletzung ist, blieb bisher im Unklaren. Die Gäste aus Stadtallendorf erzielten zwar noch den Ehrentreffer, aber das war am Ende nur Ergebniskorrektur.

Dieser Sieg war wichtig, denn die drei Punkte im Abstiegskampf tuen dem Team von Trainer Tobias Damm sehr gut. Auch seine Entscheidung den 19-jährigen Nicolas Gröteke in diesem wichtigen Spiel ins Tor zu stellen, war Goldrichtig, denn er hielt alles was aufs Tor kam. Für die Gäste aus Stadtallendorf scheint es so, als wäre es eine Abschiedstour in der Regionalliga Südwest, denn mit 9 Punkten hält man einsam die rote Laterne der Liga.

Kassel: Gröteke – Merle, Urban, Nennhuber, Mißbach – Schwechel (77. Maiwald) – Dawid (66. Pichinot), Kahraman, Bravo Sanchez, Iksal (73. Najjar) – Saglik (73. Schmeer)

Stadtallendorf: Abramowicz – Gaudermann, Phillips, Schütze, Grönke – Zildzovic (76. Aral) – Geisler, Heuser (59. Sattorov), Bartheld – Döringer (78. Lindenthal), Vogt (76. Bremer)

SR: Bauer (Mainz)

Tore: 1:0 Dawid (12.), 2:0 Saglik (49.), 3:0 Iksal (61.), 3:1 Lindenthal (87.)

Gelbe Karten: Nennhuber, Schwechel – Gaudermann, Vogt, Sattorov, Grönke

Rote Karte: Geisler (24.)

 

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