Safer Internet Day: Augen auf beim Autokauf

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4. Februar 2021 –Insbesondere das „Corona-Jahr“2020 hat den Handel mehr und mehr ins Internet verlegt –das gilt auch für den Kauf von Fahrzeugen.

Doch genau hier ist Vorsicht geboten: Nicht jedes Inserat hält, was es verspricht. Zum „Safer Internet Day“ zeigt die Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“ von ADAC, Polizei, AutoScout24 und mobile.de, auf welche Aspekte Käufer und Verkäufer beim Online-Handel besonders achten sollten und welche Betrugsmaschen hierzulande gängig sind.„Ziel unserer Initiative ist es, Menschen langfristig für den sicheren Um-gang mit dem Internet-Handel zu sensibilisieren und eine entspre-chende Medienkompetenz zu vermitteln“, sagt Silvia Schattenkirchner, Leiterin Verbraucherrecht der Juristischen Zentrale des ADAC.

„Für uns als Mitglied von „Sicherer Autokauf im Internet“ ist das Thema besonders wichtig. Deshalb arbeiten wir schon seit über zehn Jahren daran, Hilfestellungen im Bereich Online-Autokauf zu geben und Betroffene zu beraten.“

Autokauf im Internet?

Ja, aber sicher!Der„alte“ Pkw soll verkauft oder ein neuer Gebrauchter angeschafft werden. Verlockende Angebote gibt es auf den großen Fahrzeugmärk-ten viele –aber sind alle davon auch seriös? Es kommt immer wieder vor, dass Betrüger versuchen, ahnungslose Käufer und Verkäufer mit Fake-Inseraten oder falschen Angaben auszutricksen. Um beim Auto-kauf im Internet auf Nummer sicher zu gehen, sollten KaufinteressenteneinigeDinge beachten.Top 5 Tipps für Käufer:1.Verdächtige Inserate erkennen2.Kontaktdaten des Verkäufers checken3.Das Wunschauto besichtigen und Probefahren4.Verträge prüfen5.Zahlungsarten richtig wählen

„Wirgestaltenden Kaufprozess transparentund setzen automatisierte Systeme zur Betrugsprävention ein. Dennoch sollten Käufer immer ei-nen kritischen Blick auf ein Inserat werfen“, sagt Andrea Fuhrken, Head of Customer Support bei mobile.de. „Bei einer Seriositätsprüfungver-dächtiger Inserate, Vermittler oder möglicherweise gefälschter E-Mails können wir unsere Nutzer unterstützen –im Fall eines tatsächlichenBe-trugs erfolgt die Klärung in Zusammenarbeit mit der Polizei.“„Die Sicherheit der Nutzer hat für AutoScout24 oberste Priorität. Aus diesem Grund kommen bei uns auf künstlicher Intelligenz basierende Filtersysteme zum Einsatz, gleichzeitig checken Sicherheitsteams Inse-rate auch manuell. Nichtsdestotrotz sollten Nutzer auch immer auf ihren gesunden Menschenverstand hören, denn eine hundertprozentige Si-cherheit kann es nicht geben.

Sie müssen Inserate deshalb kritisch prüfen.

Wenn ihnen ein Inserat oderein Anbieter nicht seriös erscheint, sollten Nutzer unseren Kundenservice kontaktieren“, so Jochen Kurz, Director Product bei AutoScout24.Betrugsmaschen verändern sich einige bekannte Betrugsmethodenverlieren nie an Aktualität. Allerdings tauchen auch immer wieder neue, kreative Maschen auf, die Käufer und Verkäufer in Bedrängnis bringen können.So sammeln beispiels-weise professionell anmutende aber missbräuchliche Social-Media-Sei-ten von Fake-Autohäusern Daten von Interessenten, um diese anderweitig zu Geld zu machen.

Weiterhinwerden auf Webseiten von Fake-Autohäusern FahrzeugezuSchnäppchenpreisen angeboten, die es gar nicht gibt.Interessenten, die sich darauf einlassen, sehen ihr Geld nie wieder. „Grundsätzlich sollte man beim Autokauf im Internet bei einem Angebot, das zu gut ist, um wahr zu sein, misstrauisch werden. Dies deutet fast immer auf einen Betrug hin. Machen Sie sich als Käufer bewusst: Nie-mand verkauft ein gutes Auto unter Wert,“ sagtHarald Schmidt, Ge-schäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.Achtsamkeit gilt auch in Bezug auf die Bezahlmethoden: „Werden Sieunbedingthellhörig, wenn der Verkäufer Sie auffordert, finanziell in Vor-leistung zu gehen”, so Silvia Schattenkirchner, Sprecherin der Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“.


Über die Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“Die Initiative „Sicherer Autokauf im Internet“ wurde Anfang 2007 von den führenden Internet-Fahrzeugmärkten AutoScout24 und mobile.de zusammen mit dem ADAC ins Leben gerufen und wird seit März 2008 von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unterstützt. Ziel derInitiative ist es, Nutzer von Online-Fahrzeugmärkten für Sicherheitsfragen rund um den Autokauf und -verkauf zu sensibilisieren, umfassend zu informieren und konkrete Hilfestellungen zu geben. Sprecherin der Initiative ist Silvia Schattenkirchner, Leiterin Verbraucherrecht der Juristischen Zentrale des ADAC.


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