Spende für menschliche Grundbedürfnisse

Freuen sich über die Spende der Unternehmensgruppe Nassauische | Wohnstadt: (v.li.): Renate Beifuhß, Vevi Westermann und Siegfried Hauck, seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Kasseler Tafel im Einsatz.

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Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte l Wohnstadt unterstützt die Kasseler Tafel mit 2.500 Euro, um bedürftige Menschen mit wichtigen Lebensmitteln zu versorgen.

Freuen sich über die Spende der Unternehmensgruppe Nassauische | Wohnstadt: (v.li.): Renate Beifuhß, Vevi Westermann und Siegfried Hauck, seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Kasseler Tafel im Einsatz.

Kassel – Ihre traditionelle Weihnachtsspende lässt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) in diesem Jahr der Kasseler Tafel zugutekommen. Die Organisation sammelt überschüssige Lebensmittel von Herstellern, Märkten, Großhändlern und Bäckereien, um sie an bedürftige Menschen zu verteilen. „Wir würdigen mit unserer Spende über 2.500 Euro ein Engagement, durch das viele Menschen in Kassel überhaupt erst Zugang zu gesunden Lebensmitteln und wichtigen Dingen des alltäglichen Bedarfs erhalten“, begründen die Geschäftsführer der NHW, Dr. Thomas Hain, Dr. Constantin Westphal und Monika Fontaine-Kretschmer, warum die Wahl auf die Tafel fiel.

Seitdem die Kasseler Tafel ihre Arbeit im Jahr 1996 aufgenommen hat, verzeichnet sie einen stark steigenden Bedarf. Aktuell werden rund 3.500 Menschen, darunter etwa 1.000 Kinder, versorgt. Darüber hinaus gehen auch Lebensmittel an Sozialstationen in Kassel.

Rund 120 Ehrenamtliche sind derzeit bei der Kasseler Tafel aktiv. Während der erste durch die Corona-Pandemie verursachte Lockdown im vergangenen Frühjahr dazu führte, dass die Kasseler Tafel geschlossen wurde, ist sie in der aktuellen Situation geöffnet. „Allerdings können sich die Ausgabeberechtigten derzeit nur fertig gepackte Warenpakete zu festgelegten Zeiten vor unserem Laden in der Holländischen Straße abholen“, erklärt Helga Schmucker-Hilfer, Mitglied im Vorstand der Kasseler Tafel, die besondere Situation.

Die benötigten Waren – bis zu zwei Tonnen täglich – stammen von Geschäften in Kassel. Helga Schmucker-Hilfer betont: „Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden, bekommen keine öffentlichen Mittel.“ Lebensmittel sind aber nicht das Einzige, was die Kasseler Tafel benötigt: Die Miete für den Laden muss bezahlt und drei Kleintransporter, mit denen Spenden abgeholt werden, müssen unterhalten werden. Außerdem können manche Aufgaben, wie die Lagerhaltung, nicht von Ehrenamtlichen allein bewältigt werden, so dass Löhne anfallen. „Manchmal kaufen wir auch Dinge zu, beispielsweise Windeln für die Kinder alleinerziehender Mütter“, so Helga Schmucker-Hilfer. „Deshalb freuen wir uns sehr über die Zuwendung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt.“

Ihre jährliche Weihnachtsspende teilt die Unternehmensgruppe Nassauische | Wohnstadt zwischen zwei Projekten in Nord- und Südhessen auf. So erhält auch die Arche Frankfurt 2.500 Euro für ihre Angebote der Jugendbetreuung an mehreren Standorten in der Mainmetropole //

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt


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