Das Ende des Google-Fotos Gratis-Service

image_pdfimage_print

WERBUNG


Wer im Besitz eines Android-Smartphones ist, der besitzt auch zwangsläufig einen Google Account, mit dem man im PlayStore die Spiele-Apps herunterladen kann. Einige von Ihnen werden sicherlich den Google Fotoservice kennen, der Sie nicht nur Dokumente bei Drive teilen lässt, sind auch E-Mails bei GMail speichert, sowie Fotos und Videos in geringer Qualität.

Bislang gab es diesen Service in zwei verschiedene Formen. Bis 15 GB konnten in schlechter Qualität Videos und Fotos von Telefon direkt in die Cloud geladen werden. Wer die Originalgröße der mit der Kamera aufgenommen Bilder erhalten wollte, der musste schon seit einer Weile dafür bezahlen. Jetzt hat sich jedoch Google dazu entschlossen, die Preispolitik von Apple bei der Cloud durchzusetzen und sich alle Dienste vom Nutzer bezahlen zu lassen.

Weniger verfügbarer Speicherplatz

Besonders die Nutzer von Android-Smartphones stöhnen auf, die sich bisher auf den Google Speicher verlassen haben. Denn nun muss der wertvolle Speicherplatz auf dem Telefon für die Sammlung an Fotos und Videos herhalten. Problematisch wird es vor allem für diejenigen, die viele Apps auf ihren Smartphones gespeichert haben. Dann aufgrund der steigenden grafischen Qualitäten, In-Game Features und Komplexität der Games, benötigen sie immer mehr Speicherplatz. Egal ob Candy Crush, Online Spielothek Games oder die Wetter-App – wenn es sich nicht gerade um Lite-Versionen handelt, verbraucht eine App locker und 200 bis 300 MB, die Nutzer lieber für Fotos aufwenden würden.

Das Preissystem

Google selbst sieht sich als großen Gönner. Denn auf der hauseigenen Plattform weist man darauf hin, dass man immerhin trotzdem noch viel günstiger den Speicherplatz künftig anbieten werde, als die Konkurrenz. Denn immerhin gibt es bei Google 15 GB gratis Speicher, wenn auch für Fotos in schlechter Qualität. Die Konkurrenz bietet gerade mal 5 GB, wie z. B. Apples iCloud. Laut der Google Statistik geht man außerdem davon aus, dass 80% der Nutzer die magische 15 GB Grenze innerhalb der nächsten drei Jahre sowieso nicht erreichen würden und daher nicht für den Service zahlen müssten.

Danach kostet der Service monatlich 2 €, bei dem dann 100 GB in der Cloud bereitgestellt werden. Für 200 GB müssen schon 10 € gezahlt werden. Es gibt auch Spar-Abos, bei denen ein Jahres-Abonnement ausgewählt werden kann.

Wer bereits Fotos und Videos auch in der Cloud von Google hat, braucht sich keine Sorgen zu machen, dass diese nun demnächst gelöscht werden. Die im Vorfeld hochgeladenen Daten werden auch ab dem 1. Juni 2021 weiterhin kostenlos verfügbar sein. Wer jedoch nach diesem Stichtag etwas hochladen möchte, wird zur Zahlung aufgefordert.

Google hilft bei der Berechnung

Auf der Webseite photos.google.com kann sogar eine ungefähre Schätzung anhand des bisherigen Nutzerverhaltens berechnet werden. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, wie lange Sie mit 15 GB hinkommen werden, dann besuchen Sie doch die Webseite. Dort erfahren Sie auch, wie viel Speicherplatz für Fotos, Videos und Daten in Drive und Gmail Sie bereits verwenden.

Glück im Unglück für Pixel-Besitzer

Der unglückliche Umstand, jetzt für den Speicherplatz bei Google Fotos bezahlen zu müssen betrifft zum Glück nicht alle. Wie immer gibt es einen lachenden Dritten, und das sind die Google Pixel Nutzer. Vielleicht auch deswegen, weil das Pixel 5g nicht allzu gut unter den Kritiken abgeschlossen hatte, hat sich Google überlegt, die Besitzer eines solchen Smartphones vom Tarif auszuschließen. Wer also bereits Geld in ein Pixel-Telefon investiert hat, der muss einfach nur über die Plattform die Seriennummer eingeben und erhält den kostenlosen Speicherplatz auch noch nach Juni 2021.


WERRBUNG

 

Posts Grid

Wissenswerte Fakten über Freispiele in Online Casinos

Werbung Freispiele ohne Einzahlung sind in Online Casinos schon immer sehr beliebt gewesen – schließlich…

Die Waldzerstörungs-Weltrangliste

  Die EU zählt zu den größten Treibern von Waldzerstörung. Das zeigt ein heute veröffentlichter WWF-Report,…

Worauf man beim Kauf eines Elektroautos achten sollte

  (ots) Die Zahl der Elektroautos in Deutschland wächst und wächst. Gefördert wird dieser Trend durch…

Verdächtige Geräusche reißen Anwohner aus dem Schlaf: Zeugenhinweise nach gescheitertem Rollerdiebstahl erbeten

(ots) Kassel-Bettenhausen: Anwohner aus dem Rastebergweg, Ecke „Bunte Berna“, wurden in der Nacht zum Donnerstag…

Jetzt Forschung vorantreiben, damit COVID-19-Medikamente schnell bei den Menschen ankommen

  (ots) Wissenschaftliches Expertengremium empfiehlt Förderung neuer Arzneimittelkandidaten gegen COVID-19 aus dem Förderprogramm „Forschung und Entwicklung…

Marine-Ehrenmal in Laboe: Künstler Dierk Osterloh unterstützt die Sanierung

Das Marine-Ehrenmahl in Laboe (HIER), die zentrale Gedenkstätte der gefallenen deutschen Seeleute beider Kriege muss…

Risiken von induzierter Seismizität bei der Gewinnung von Kohlenwasserstoffen aus unkonventionellen Lagerstätten beim Fracking

  (ots) Die Expertenkommission Fracking (ExpKom) hat durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine…

Neuer Glücksspielstaatsvertrag: Hessen erste Lizenzen schon vergeben

WERBUNG Neuer Glücksspielstaatsvertrag: Hessen erste Lizenzen schon vergeben Ab 1. Juli 2021 tritt in Deutschland…

Leben mit der Diagnose Alzheimer

  (ots) Eine Alzheimer-Diagnose ist ein großer Einschnitt im Leben von Patienten und Angehörigen. Bei rund…

Ex-Justizministerin Zypries: „Rote Karte“ für Bundes-Notbremse

ots) Einheitliche Ausgangssperre „juristisch gesehen höchst problematisch“ / Forderung nach permanentem Krisenstab / Essener Klinikchef…

Gemeinde Niestetal und Polizeipräsidium Nordhessen: Runder Tisch zur Situation am Sandershäuser Berg

(ots) Runder Tisch nach zunehmenden Beschwerden über Autoposer am Sandershäuser Berg: Verkehrsmaßnahmen und verstärkte Kontrollen…

Kasseler Ferienprogramm macht Grundschulkinder stark

An zwei Grundschulen in Kassel wird noch bis Freitag gerechnet, experimentiert und motiviert. Über die…

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung

%d Bloggern gefällt das: