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Folgemeldung zu vermissten Jungen (8 und 14 Jahre): Polizei bittet weiterhin um Hinweise


(ots) Wolfhagen (Landkreis Kassel): Die Polizei sucht weiterhin nach Jerome B. (8) und dem 14-jährigen Yason-Benjamin G. aus Wolfhagen. Beide werden seit dem gestrigen Mittwochnachmittag vermisst und sind offenbar gemeinsam unterwegs. Die bisherige intensive Suche und die Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo führten bislang leider noch nicht zum Auffinden der Jungen.

Nachdem es erste Anhaltspunkte gegeben hatte, dass beide in Kassel unterwegs sein könnten, gingen zwischenzeitlich Hinweise ein, dass sich die Jungen im Bereich Warburg (Nordrhein-Westfalen) aufhalten könnten. Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe bei der Suche nach den beiden Vermissten.

Der achtjährige Jerome B. ist etwa 1,46 Meter groß, hat blonde Haare und blaue Augen. Bei seinem Verschwinden trug er ein rotes Oberteil und eine Jeans.

Yason-Benjamin G. (14) ist 1,50 Meter groß, hat schwarze Haare, braune Augen und eine halbkreisförmige Narbe auf der linken Wange. Er war zuletzt mit einem grünen Parka, einem roten Kapuzenpullover, einer blauen Jeans und weißen Turnschuhen bekleidet.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort der beiden Vermissten geben kann, meldet sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Nordhessen





„Zeig uns deinen Freiraum!“ – Umwelt- und Gartenamt lädt zum Mitmachen ein


Im Zusammenhang mit der Erarbeitung des gesamtstädtischen Freiraumkonzepts „Kasseler Stadtgrün“ möchte das Umwelt- und Gartenamt von den Bewohnerinnen und Bewohnern Kassels wissen, welches ihre Lieblingsorte sind und wie sie sich den Freiraum in Kassel in der Zukunft vorstellen. Für alle Teilnehmenden winken attraktive Preise.

Die Qualität der Grün- und Freiräume ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität in Städten. In Kassel spielt Grün als besonderes Merkmal der Stadt eine sehr bedeutsame Rolle und soll weiterentwickelt werden. Darum wird unter der Regie des Umwelt- und Gartenamts zurzeit das gesamtstädtische Freiraumkonzept „Kasseler Stadtgrün“ erarbeitet. Es soll eine Richtschnur für die künftige Entwicklung der Kasseler Freiräume im Sinne einer besseren Versorgung der Menschen mit qualitätsvollen und gut erreichbaren Grünflächen bilden.

Im ersten Schritt wird zunächst der aktuelle Bestand analysiert. Hier sollen auch die Ortkenntnisse und Erfahrungen der Menschen in Kassel einfließen. „Bewohnerinnen und Bewohner bringen aus ihrem Alltag viel Expertise mit und sind für die Stadt wichtige Ansprechpartner“, sagt Dr. Anja Starick, Leiterin des Umwelt- und Gartenamts. „Deshalb möchten wir von ihnen wissen, wie sie die Stadt erleben, welche Orte und Wege ihnen wichtig sind und wie ihr Erlebnis von den Grün- und Freiräumen Kassels verbessert werden kann.“

Dazu haben nun die beiden Kasseler Künstlerinnen Leena Kötter und Frauke Striegnitz von Buchkinder e.V. eine „kontaktlose“ Mitmach-Aktion entwickelt: ein Din A2-Plakat, das durch spielerische Hinweise und Inputs dazu einlädt, eigene Erfahrungen wiederzugeben und Vorstellungen und Wünsche für die Kasseler Freiräume zu formulieren.

Auf der einen Seite des Plakats befindet sich ein Stadtplan, auf dem sowohl Lieblingsorte und -wege eingezeichnet werden können, als auch solche, die man lieber meidet. Auf der anderen Seite können die Teilnehmenden Ihrer Kreativität freien Lauf lassen, indem sie ihren Lieblingsort schriftlich und zeichnerisch darstellen und beschreiben. Außerdem können sie ihre Wunschideen festhalten, wie ihr Lieblingsort oder die Freiräume in Kassel ganz allgemein verbessert werden können. Beteiligen können sich alle Bewohnerinnen und Bewohner Kassels jeden Alters. Ebenso sind auch Gäste der Stadt aufgerufen sich kreativ einzubringen.

Damit sich möglichst viele Menschen an der Aktion beteiligen, sind die Plakate an Anlaufstellen im gesamten Stadtgebiet erhältlich, unter anderem beim Umwelt- und Gartenamt (Bosestraße), dem Umwelthaus (Mitte), im Stadtteilzentrum Agathof (Bettenhausen), bei der Tourist Information Innenstadt, beim Stadtteilbüro „Hier im Quartier“ (Schlachthof, Nordholland) sowie in Bücherschränken in der Stadt. Eine Liste aller Anlaufstellen, weitere Informationen sowie eventuelle, durch die Corona-Pandemie  bedingten Anpassungen sind im Internet unter www.kassel.de/freiraum zu finden. Auch das Plakat kann im PDF-Format herunterladen, zuhause ausgedruckt und gestaltet werden.

„Die Corona-Situation zwingt uns, über neue Beteiligungsformate nachzudenken. Vieles wird online umgestellt. Mit dem Plakat möchten wir vielen Menschen die Chance geben mitzumachen und uns ihre spannenden Ideen mitzuteilen. Wir hoffen auf einen guten Rücklauf, sodass wir eine breite Grundlage für unser Konzept haben,“ so Dr. Louise Leconte, Projekt-Koordinatorin des Freiraumkonzepts beim Umwelt- und Gartenamt und Initiatorin der Aktion. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ihr Plakat an das Umwelt- und Gartenamt zurückzuschicken oder es bei den Anlaufstellen abzugeben.

Unter allen Einsendungen werden Gewinne verlost (Freikarten für Hallenbäder, Museen und Gärten der Stadt sowie Gutscheine für eine Paddel-Tour an der Fulda). Für ein optimales Erleben des Freiraums in der Stadt ist der Hauptpreis eine hochwertige Hängematte aus Fallschirmseide mit baumfreundlichen Hängesystem im Wert von 90 Euro. Aus den schönsten Motiven soll zudem eine Postkartenedition entstehen.

documenta-Stadt Kassel





Jedes fünfte Fahrzeug bekommt keine Plakette


(ots) +++ Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die technische Sicherheit leicht verbessert +++ Corona: Hoher Infektionsschutz in den Prüfstellen gewährleistet +++ Digitalisierung, Klimaschutz, Elektromobilität: TÜV-Verband fordert Modernisierung der Hauptuntersuchung +++ Datenraum Mobilität muss Zugang zu sicherheits- und umweltrelevanten Daten ermöglichen +++

Knapp jedes fünfte Auto (19,9 Prozent) hat bei der Hauptuntersuchung (HU) aufgrund von „erheblichen Mängeln“ keine Plakette von den TÜV-Prüfstellen erhalten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Anteil der Fahrzeuge, die bei der HU durchgefallen sind, um 1,6 Prozentpunkte gesunken. Das ist ein Ergebnis des „TÜV-Report 2021“. „Die technische Sicherheit der Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen hat sich leicht verbessert“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV), bei der Vorstellung des TÜV-Reports. „Vor allem ältere Autos zwischen acht und elf Jahren schneiden besser ab.“ So ist der Anteil der 8 bis 9 Jahre alten Pkw mit erheblichen Mängeln um 2,6 Prozentpunkte auf 19,9 Prozent gesunken und bei den 10- bis 11-Jährigen sogar um 3,4 Punkte auf 24,8 Prozent. Bühler: „Die Ergebnisse des TÜV-Reports sprechen für eine verbesserte Langlebigkeit und Qualität der untersuchten Fahrzeuge.“ Autos mit erheblichen Mängeln müssen repariert und erneut geprüft werden. Bei weiteren 9,6 Prozent der Fahrzeuge wurden „geringe Mängel“ festgestellt, die nicht zu einer Wiedervorführung verpflichten (minus 0,1 Punkt). Der Anteil der Pkw „ohne Mängel“ ist um 1,6 Punkte auf 70,4 Prozent gestiegen. „Trotz des positiven Trends ist jedes fünfte Fahrzeug mit ernsthaften Mängeln unterwegs, die eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen“, sagte Bühler. Immerhin 0,05 Prozent oder in absoluten Zahlen rund 14.000 Fahrzeuge wurden bei den Hauptuntersuchungen in Deutschland als „verkehrsunsicher“ eingestuft und mussten sofort stillgelegt werden. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung und der gestiegenen Anforderungen an die Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge fordert der TÜV-Verband eine Modernisierung der HU. Bühler: „In die Hauptuntersuchung müssen zusätzliche Prüfpunkte für digitale Steuerungssysteme, sicherheitsrelevante Datenanalysen und neue Abgasmessungen integriert werden.“

Die letzten Neuerungen bei der HU betrafen vor allem die Mängelsystematik. Zum zweiten Mal ist in den aktuellen TÜV-Report die neue Kategorie des „gefährlichen Mangels“ eingeflossen. Ein gefährlicher Mangel wiegt schwerer als ein „erheblicher Mangel“, führt aber nicht zur Stilllegung des Fahrzeugs („verkehrsunsicher“). Fahrzeugbesitzer:innen müssen gefährliche Mängel wie stark verschlissene Bremsscheiben, instabile Verankerungen der Sicherheitsgurte, defekte Bremsleuchten oder stark beschädigte Reifen „unverzüglich“ in einer Werkstatt beheben lassen. Wie bei den erheblichen Mängeln muss das Auto innerhalb eines Monats erneut vorgeführt werden und erhält erst dann eine neue Plakette. Im TÜV-Report 2021 liegt der Anteil der Fahrzeuge mit „gefährlichen Mängeln“ wie im Vorjahr bei 0,4 Prozent. Das entspricht über sämtliche Hauptuntersuchungen in Deutschland hinweg rund 85.000 Fahrzeugen. Aufgrund der geringen Quote wird der Wert im TÜV-Report den erheblichen Mängeln zugeordnet.

Corona: Hoher Infektionsschutz in den Prüfstellen

Während des Corona-Lockdowns im März und April waren die Prüfstellen der TÜV-Organisationen – mit Ausnahmen von Einzelfällen – durchgängig geöffnet. „Unser Ziel ist es, die technische Sicherheit der Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen jederzeit gewährleisten zu können“, sagte Bühler. Neben Privatfahrzeugen prüfen die TÜV-Organisationen auch die technische Sicherheit von Bussen, Rettungsfahrzeugen oder Lastkraftwagen, die für die Versorgung der Bevölkerung notwendig sind. „Die TÜV-Prüfstellen haben schnell auf die Corona-Lage reagiert. Mit der Umsetzung von Hygienekonzepten und Abstandsregeln wird ein bestmöglicher Infektionsschutz für die Kundinnen und Kunden gewährleistet“, sagte Bühler. Daher könnten Fahrzeughalter:innen auch während des November-Lockdowns guten Gewissens in die Prüfstellen kommen.

Gesamtsieger des TÜV-Reports 2021 ist wie im Vorjahr der Mercedes GLC. Der Premium-SUV hat mit 1,7 Prozent bei den 2 bis 3 Jahre alten Fahrzeuge die geringste Quote erheblicher Mängel (EM-Quote) aller geprüften Modelle. Den zweiten Platz teilen sich in diesem Jahr gleich drei Fahrzeuge mit einer EM-Quote von 2,2 Prozent: Der Opel-Insignia, die Mercedes B-Klasse und der Porsche 911. „Erfreulich ist, dass es mit dem Opel Insignia das Mittelklassemodell eines Volumenherstellers aufs Treppchen geschafft hat“, sagte Bühler. Überraschend gut schneidet bei den 2-3-Jährigen auch der kompakte Hyundai i30 mit einer EM-Quote von 2,5 Prozent auf Platz 6 ab. In den anderen Altersklassen gewinnt wie bereits im Vorjahr der Porsche 911: bei den 4-5-Jährigen und den 6-7-Jährigen der Typ 991 sowie bei den 8-9-Jährigen und 10-11-Jährigen der Typ 997. Bühler: „In den fünf untersuchten Altersklassen dominieren deutsche Hersteller die Top-Ten, allen voran die Premiummarken Mercedes, Porsche und Audi.“

Ölverlust und Beleuchtungsmängel häufiger Grund für nicht bestandene HU

Zusätzlich kürt der TÜV-Report die Sieger der einzelnen Fahrzeugklassen. Maßgeblich ist auch hier die geringste EM-Quote der 2 bis 3 Jahre alten Fahrzeuge. Bester Kleinstwagen („Mini“) ist wie im Vorjahr der Opel Adam. Gewinner bei den etwas größeren Kleinwagen ist der Audi A1. In der Kompaktklasse, auch als Golf-Klasse bekannt, siegt erstmals der Hyundai i30 und in der Mittelklasse liegt der Opel Insignia vorne. Die Mercedes B-Klasse gewinnt bei den Vans und der Mercedes GLC holt sich als Gesamtsieger auch den ersten Platz bei den SUVs. Am schlechtesten schneidet in dieser Klasse der Dacia Duster ab. Bei der ersten HU nach 2 bis 3 Jahren fallen immerhin 11,1 Prozent der geprüften Duster durch. Bei den Minis liegt der Fiat Panda mit einer EM-Quote von 7,9 Prozent hinten und bei den Kleinwagen der Fiat Punto mit 10,5 Prozent. In der Kompaktklasse und bei den familienfreundlichen Vans trifft es weitere Dacia-Modelle mit dem Logan (10,4 Prozent) und dem Lodgy (10,9 Prozent). In der Mittelklasse liegt der Ford Mondeo mit 9,0 Prozent auf dem letzten Platz. Die höchste Durchfallquote aller untersuchten Fahrzeugmodelle hat der Renault Kangoo bei den 10-11-Jährigen mit 37,5 Prozent.

Zu den häufigsten Beanstandungen der TÜV-Sachverständigen gehört bei der HU austretendes Öl an Motor oder Getriebe. Vor allem ältere Autos sind davon betroffen. „Ölverluste wirken bei Fahrzeugen brandbeschleunigend und belasten die Umwelt“, sagte Bühler. Die Reparatur von Undichtigkeiten könne zwar kostspielig sein, sollte von Fahrzeugbesitzer:innen aber nicht auf die lange Bank geschoben werden. Ein Klassiker auf den TÜV-Prüfstellen sind Mängel an der Beleuchtung. Gerade bei älteren Fahrzeugen werden häufig die Rück- und Bremslichter beanstandet. „Beim vorderen Abblendlicht kommt es nicht nur auf die Funktion an, sondern auch auf die richtige Einstellung, damit entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden“, sagte Bühler. Besonders in der dunklen und nassen Jahreszeit sollten Fahrzeughalter:innen auf eine funktionstüchtige Beleuchtung achten, die nicht durch Verschmutzungen beeinträchtigt wird. Abgenutzte Bremsscheiben oder Defekte an den Bremsleitungen sind weitere Mängel, die häufig dazu führen, dass Autos bei der HU durchfallen.

Digitalisierung, Elektromobilität, Umweltschutz: Hauptuntersuchung modernisieren

Aus Sicht des TÜV-Verbands sind weitere Neuerungen bei der Hauptuntersuchung dringend erforderlich, um der Digitalisierung der Fahrzeugtechnik, dem Trend zur Elektromobilität und dem Klimaschutz gerecht zu werden. Ein Schwerpunkt ist die Abgasuntersuchung (AU). „Die Verringerung von Abgasen über Partikelfilter, AdBlue-Anlagen und Software-Steuerungen ist anfällig für Fehler, die im Laufe der Zeit zunehmen“, sagte Bühler. „Schlecht gewartete Fahrzeuge werden mit dem Alter immer schmutziger.“ Zudem gibt es vor allem bei Nutzfahrzeugen in der gesamten EU Probleme mit manipulierten Adblue-Anlagen und nicht funktionsfähigen Partikelfiltern, die den Ausstoß von Stickoxiden massiv in die Höhe treiben. Bühler: „Die Prüfer brauchen Zugang zu umweltrelevanten Daten, um Schäden und Manipulationen an der Abgasaufbereitung besser erkennen zu können.“ Zudem müsse endlich die verbindliche Prüfung von Stickoxiden sowie die Messung der Partikelanzahl sowohl bei Dieseln als auch bei Benzinern eingeführt werden. Die eigentlich für Januar 2021 vorgesehene Start der verpflichtenden Messung der Partikelanzahl bei Dieselfahrzeugen musste kürzlich verschoben werden, weil unter anderem amtliche Vorgaben für die Prüfgeräte fehlen. Dass strengere Vorgaben bei der AU wirksam sind, zeigt die Wiedereinführung der Endrohrmessung als Folge des Abgasskandals im Jahr 2018. Die Zahl der Beanstandungen ist seitdem um rund ein Fünftel gestiegen.

Darüber hinaus fordert der TÜV-Verband eine Weiterentwicklung der digitalen HU. Bisher dürfen die Sachverständigen lediglich prüfen, ob bestimmte Komponenten wie das Notrufsystem eCall oder Software-Updates für die Abgasreinigung vorhanden sind. „Funktionsprüfungen von digital gesteuerten Systemen wie Notbrems- oder Spurhalteassistenten sollten fester Bestandteil der Hauptuntersuchung werden“, sagte Bühler. So könnten sich defekte oder verschmutzte Sensoren sowie fehlende Software-Updates zu einem ernsten Sicherheitsrisiko entwickeln. Zudem fehle den Prüforganisationen der Zugang zu sicherheits- und umweltrelevanten Daten in den Fahrzeugen. Damit könnte künftig auch der aktuelle Zustand der Batterie von gebrauchten Elektrofahrzeugen ermittelt werden. Für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Fahrzeugdaten hat der TÜV-Verband eine TrustCenter-Lösung vorgeschlagen, bei der Informationen in verschlüsselter und datenschutzkonformer Form auf den Servern einer neutralen Institution übertragen werden. „Unsere TrustCenter-Lösung ist die Blaupause für die Umsetzung des von der Bundesregierung geplanten Datenraums Mobilität, da sie verbindliche Regeln festlegt, wer direkt auf spezifische Fahrzeugdaten zugreifen oder Zugang beantragen kann“, sagte Bühler. Neben den geplanten kommerziellen Anwendungen könne damit in Zukunft auch die Sicherheit hochautomatisierter Fahrzeuge bewertet werden.

Der TÜV-Report ist Deutschlands wichtigster Gebrauchtwagenratgeber. Seit 1972 ist er eine unabhängige Quelle für Verbraucher:innen, Autohersteller und die Politik, wenn es um den technischen Zustand der Fahrzeuge in Deutschland geht. Zudem gibt der Report Autobesitzer:innen praktische Tipps und trägt damit maßgeblich zur Verkehrssicherheit bei. Aufgeführt sind die Stärken und Schwächen einzelner Fahrzeugmodelle in unterschiedlichen Altersklassen. Bühler: „Der TÜV-Report informiert seine Leserinnen und Leser unabhängig von möglichen Interessen der Hersteller, Werkstätten oder Händler.“

Alle weiteren Informationen zum TÜV-Report 2021 gibt es hier: https://www.vdtuev.de/news/tuev-report-2021

Methodik-Hinweis: Für den TÜV-Report 2021 sind rund 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen von Pkw ausgewertet worden, die von Juli 2019 bis Juni 2020 durchgeführt wurden. Basis der Rankings in 5 Altersklassen sind 18 ausgewählte, besonders relevante Mängel. Untersucht wurden in diesem Jahr 228 verschiedene Fahrzeugmodelle.

Über den TÜV-Verband: Der Verband der TÜV e. V. (VdTÜV) vertritt die politischen und fachlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Der Verband setzt sich für technische und digitale Sicherheit bei Produkten, Anlagen und Dienstleistungen durch unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung ein. Mit seinen Mitgliedern verfolgt der TÜV-Verband das Ziel, das hohe Niveau der technischen Sicherheit in unserer Gesellschaft zu wahren und Vertrauen für die digitale Welt zu schaffen.

Verband der TÜV e.V. (VdTÜV)





Islamismus: Ein Selfie mit den Mördern


Es ist wieder soweit. Seit ein paar Wochen treiben Islamisten wieder ihr heiliges Werk und töten Ungläubige quer durch die Christenheit. Versuchen so ihre Kultur, ihre Lebensweise und ihre Religion uns ungläubigen Hunden bereichernd nahezubringen. Natürlich aus Empathie, damit wir vor unserem Tod zum wahren Glauben finden und als ein weiterer Teil der Umma, der Horde der gläubigen Mörderversteher, ins Paradies kommen.
Dort müssen vor allem sehr viele kleine Mädchen und junge Frauen hin, da all die, die für Allah im Kampf um sein Reich auf Erden, das Dar al-Islam, sterben, dort 72 Jungfrauen erwarten. Das summiert sich über die Jahrhunderte ganz schön auf…

Im Rahmen einer bunten Welt, die genderneutral, homosexuell, freizügig, bunt, rassenneutral, frauenfreundlich, vielfältig, demokratisch, weltoffen, tolerant, berauschend und kinderfreundlich sein soll, haben die Planer dieser anzustrebenden Zukunft aber ein paar kleine Fehlerchen gemacht. Sie haben die Wölfe unter glubschäugige Schafe gelassen. Und die wildern nun. Nicht weil die nichts anderes könnten, sondern weil das für sie ihre wahre Natur ist. Das können sie halt am besten.

Das muss man auch richtig verstehen können. Und damit wir uns von der gängigen Einzelfallbetrachtung einmal lösen, betrachten wir den Islam einmal von Beginn an.

Da war ein Mann, der bei seinem Onkel aufwuchs und ein Außenseiter war. Heute würde der vermutlich den ganzen Tag im Internet abhängen, sich radikalisieren und sich dabei Bilder von kleinen Mädchen anschauen, für die er in aller Reinheit wohl ein Faible hatte.
Irgendwann flog er aus der Stadt raus, die damals eine Kreuzung zweier Handelsrouten war. Mit einer kleinen Fläche in der Mitte, auf der Reisende seit Jahrhunderten kleine Statuen ihrer Götter aufgestellt hatten. Dicht beieinander. Nebeneinander, um dort in Eintracht zu beten. Um Schutz zu bitten, für die gefährlichen Karawanenwege durch die offene Wüste Arabiens. So trafen sich da Juden, Christen, Buddhisten, Anhänger von Mithras, Sol Invictus und anderer Glaubensrichtungen. Man trank aus dem Brunnen, betete, handelte und zog weiter. Heute steht da ein mit schwarzen Stoff verhüllter Würfel, in dessen Inneren immernoch die kleinen Götterbilder stehen.

Dieses uns durchaus anheimelnde Idyll, fast schon das, was wir in unserer westlichen Kultur so gern sehen, geriet aus den Fugen, als da einige anfingen alle anderen Religionen außer der ihren als Ketzerei zu bezeichnen. Soetwas kam in der Geschichte der Menschheit häufiger vor. Das ging nie gut aus. Aber der erneute Versuch wird wohl auch in Zukunft Fanatiker begeistern können.

In aller Kürze: Der junge Mann wurde also aus der Stadt verbannt, was damals schon eine moderate Art der Problembeseitigung war. Heute würde das als Ausweisung oder Abschiebung bezeichnet werden, die natürlich unmöglich ist. Damals aber klappte das recht gut und schnell. Die Alternative war nämlich endgültiger Art.

So ging der junge Mann in die nächste Stadt, meditierte eine Zeit um den richtigen Weg (so eine Art Sabbatical oder innere Einkehr…) und kam dann recht schnell auf den Gedanken, dass blöde Schafe nicht umsonst gern dem Wolle lieferten, der den Ton angab.

Das Anfangskapital für diese recht simple Idee war schnell gefunden. Als ehemaliger Karawanenhändler wusste er, wo die Kameltreiber langkamen und bat in Manier wegelagernder Halunken um Spenden. Das ging damals natürlich etwas robuster zu als heute, wo wir dazu gern Stiftungen und Vereine gründen, die dann auch öffentliche Gelder beantragen können. Die Zeiten ändern sich halt zum Besseren.

Was dann folgte war ein Kampf der mit der Niederlage seiner Heimatstadt endete, die er heim ins neue Reich holte.
Und als Absicherung seiner Herrschaft nahm er dann seine Religion. Er war nicht nur Herrscher von Scimitars Gnaden, sondern ähnlich dem Pharao von Gott auserwählt und mit der Verkündung, Verbreitung und Durchsetzung seiner Lehre beauftragt.
Dazu nahm er schriftstellerisch geschickt monoatheistische Texte wie Bibel und Tora und dokterte sie mit ein paar eigenen Worten zusammen. Die FU Berlin würde das Werk mit Sicherheit als Doktorarbeit mit „magna cum laude“ bewertet haben. Nur gab es sie damals, Allah (Gott, Jehova, …) sei Dank, noch nicht. Manchmal hat die Wissenschaft auch mal Glück. Sic!

Und das funktionierte recht gut. Die neuen Gläubigen reisten fanatisch umher und eroberten die trostlosen Landstriche Arabiens, des Nahen und Mittleren Ostens, des nördlichen Afrikas und erreichten dann die Gärten Grenadas im Westen und schlugen die Oströmischen Kaiser in der heutigen Türkei vernichtend. Die Byzantiner waren nämlich genauso blöd wie gewisse Politexperten heute, die von Einzelerfolgen dümmlicher Karawanenräuber sprachen und die Eroberung von Wüsten als Lachnummer ansahen. Nur grasten die Islamisten dort nicht die wenig existenten grünen Weiden ab, sondern die Dörfer, Siedlungen und Städte nach neuen Gotteskriegern, die im Namen der Revolution Allahs jeden und alles wie einen Heuschreckenschwarm überfluteten. Gefräßig, zerstörend und mordend. Sich das holend, was sie sich selbst nicht erarbeiten konnten.
Die damals schon stattfindenden Versuche das verbal zu lösen haben zu einer eigenständigen Begrifflichkeit im Islam geführt. Man nennt diese Versuche höhnisch „byzantinisches Geschnatter“.

Dass in diesem Zusammenhang dann alle anderen versklavt wurden und das bis ins 19. Jahrhundert hinein überall im arabischen Raum noch gute Sitte und stolze Tradition war, wurde dann durch den IS (ISIS) innerhalb seines besetzten Raumes wieder aufgegriffen. Gern auch bei Frauen, die dann als Sexsklavinnen dienen durften (immernoch dürfen!).
Als kulturelle Bereicherung des Reiches von Allah, der aber auch 99 andere Namen hat. Der Gütige, der Gerechte, der Weise, der Rechtschaffende, der Liebende. Aber auch der Rächende, der Strafende und der Zornige. Vor allem gegenüber Ketzern, die man sogar gewillt war in zwei Klassen zu unterteilen. Hier sehen Islamversteher eine tolerante Schnittstelle zum Christen- und Judentum, von deren heiligen Schriften abgekupfert wurde. Diese Toleranz hat natürlich einen Preis, der in Höhe von zusätzlichen 10% Steuern an die wahren Gläubigen zu entrichten sind. Marketingtechnisch ist das geschickt, und da, das muss man loben, hat der ehemalige Teppichhändler gut aufgepasst: ‚Wer zu uns kommt, zahlt weniger Steuern“. – Na, wenn das kein Anreiz ist sein Blick dem Paradies zuzuwenden…
Nur wird hier klar, dass neben der weltlichen Bedeutung des Islams durch stetige aggressive Missionsdoktrin hier auch eine unterstützende wirtschaftliche Komponente enthalten ist, die eben diese Ausbreitung fördert. Und mal ehrlich: Warum die Feinde des wahren Glaubens nicht für ihre Blödheit zahlen lassen? Etwas, was in gewissen Stadtteilen offen in Teehäusern diskutiert wird. Nicht in Beirut, Tunis oder Casablanca, sondern in Duisburg, Essen und Berlin.

Natürlich rechnet sich der Islam für Frauen nicht so richtig. Sie sind Eigentum des Mannes. Punkt. Das steht so im Koran. Und sie sollten möglichst jung dem Mann zugeführt werden, damit sie rein sind. Unser Karawanenräuber hat das vorgemacht und seiner Nachwelt als beispielhaft hinterlassen. Auch nachzulesen. Entweder im Koran selbst oder in den Hadithen, die als überlieferte Aussagen und Taten des Propheten aussagekräftig bis dato wirken. Es gibt auch Fatwas dazu, Rechtsgutachten, die das stützen, rechtlich absegnen und propagieren.

Natürlich ist klar, dass damit die Frau in Kunst, Wissenschaft und Fortschritt ausscheidet. Wer mit 7-9 Jahren anfängt einen Haushalt zu führen, kann nicht dazu beitragen eine Zivilisation zu stützen. Marie Curie hätte so beispielsweise nicht studieren können. Der Nobelpreis wäre wohl an einen Mann gegangen.
Nur verzichtet der Islam damit statistisch auf 51% der Leistung, die durch den Frauenanteil in der Bevölkerung zusätzlich entstehen könnte. Auch für das Bruttosozialprodukt. Aber auch für die Wissenschaft an sich.
Das mag daher auch ein Grund sein, warum der Islam, nach seiner anfangs goldenen Zeit, immer weiter in das abgeglitten ist, was Bedeutungslosigkeit heißt. Er konnte mit anderen Kulturen und Zivilisationen nicht mehr mithalten. Sein zunehmender Fanatismus verhielt sich reziprok zu seinen sonstigen Errungenschaften, technischer, wissenschaftlicher und zivilisatorischer Art. Der Islam versank durch sich selbst und seine immer extremeren Auslegungen des Wortes des Propheten in die Bedeutungslosigkeit.

Das änderte sich mit den Ölfunden im Mittleren Osten drastisch. Sie waren der Turbo für das, was wir heute erleben. Geld im Überfluss, das auch in die Missionierung der Ungläubigen fließt. Durchaus auch mit dem Anspruch, Gläubigen in der Fremde Orte zum Beten zu stellen. Aber auch mit der Absicht, das Herrschaftsgebiet in das Dar al-Harb, dem Haus des Krieges, wo der Ungläubige das Sagen hat, zu tragen.
Das wird nicht mehr den Scimitar schwingend getan. Das scheiterte 1529 und 1688 vor Wien. Oder gestern erst wieder an selber Stelle. Oder in Frankreich letzte Woche. Oder in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt. Oder, oder, oder…

Stattdessen erfolgt diese Islamisierung via der Salamitaktik mit Infiltration und Unterwanderung. Gern mit Steuergeldern der Ungläubigen unterstützt. Mit von anderen Staaten finanzierte Moscheen, mit von ihnen eingesetzten Predigern und natürlich nicht in der Landessprache des Gastlandes.
Daher kommt es auch, dass der gepredigte Islam in unseren Moscheen in Europa um einiges radikaler, extremer und rückständiger ist, als er es selbst in Afghanistan war. Bevor wieder die Taliban an die Macht kamen. Die Afghanen sagten dem Autor in langen und ausführlichen Gesprächen, dass es ihnen als Volk nur wirklich zweimal schlecht ging. Unter den Mongolen und unter den Taliban, die sich selbst als Schüler der Schrift sehen.

Der IS ist keine Abkürzung. Es ist das Bekenntnis eines islamischen Staates an sich mit dem Anspruch den Islam durchzusetzen. Weltweit. Er wurde von ehemaligen irakischen Geheimdienstlern erfunden, um in der Zeit nach Saddam nicht unter die Räder der westlichen Eroberer zu kommen, nachdem diese Invasoren alle vorhergehenden Absprachen gebrochen hatten. Ja, der Sturz Saddams war auch eine nachrichtendienstliche Operation. Daher wussten die Beteiligten auch, dass es keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab, wie der BND Kanzler Schröder rechtzeitig aufzeigte.
Der IS, ist die direkte Folge von Versagen unserer westlichen und verweichlichten Politik. Sein Erstarken die Folge von anderen Interessen. Sein Machtausbau wurde durch die Gier der Nachbarn begünstigt (Ölschmuggel) und seine Kriegskasse durch den Raub von allem was nicht niet- und nagelfest war aufgebaut. Museen mit dem Weltkulturerbe der Menschheit wurden geplündert, Relikte verkauft und der Rest zerschlagen. Reliefs der Sumerer, 5000 Jahre alt, mit Vorschlaghämmern zertrümmert. Überall im besetzten Gebiet. Wie auch schon die Statuen in Bamian in Afghanistan gesprengt wurden. Genauso wie Klöster, Kirchen und Friedhöfe eingeebnet wurden. Der radikale Islam kennt kein Erbe der Menschheit. Keine bewahrungswürdige Geschichte. Kein Respekt vor anderen Kulturen oder Zivilisationen oder der Kunst. Warum sollte er also menschliches Leben respektieren?

Der Islamismus ist eine zerstörerische Denkart dessen, was den Koran ausmacht. Natürlich gibt es auch moderate Auffassungen, nur setzen die sich nicht durch, da sie selbst am Fanatismus ihrer Gegner scheitern. Moderat denkende Prediger sterben genauso wie Ungläubige, da auch sie als Ketzer angefeindet werden. Und umgebracht werden. Überall. Und auch das wird totgeschwiegen.
Und nicht nur Priester und Nonnen werden hier geschlachtet. Gern, indem man ihnen den Kopf abschneidet. Nicht abschlägt. Und auch nicht, wenn sie schon tot sind, wie unsere Politik und Presse weiß, aber verschweigt. Auch der toten Kindergärtnerin in Nizza, Nadine Devillers, wurde dem Vernehmen nach so der Kopf abgetrennt. Sie wurde also nicht wie berichtet bloß erstochen.

Islamisten feiern solche Taten. Die gedrehten Videos werden begeistert weltweit verteilt und mit Allahu-akbar-Rufen glorifiziert. – Gott muss wirklich groß sein, wenn er Frauen die Köpfe abschneiden lässt. Aber es ist eine profunde Warnung an die, die gern tolerant und feige in der Ecke sitzen. Kopf ab oder küsst uns die Füße. – Inschallah!

Natürlich reden wir in solchen Fällen von einer Radikalisierung Einzelner. 1000 islamistische Gefährder werden im Deutschland von der Gesellschaft subventioniert. Gern auch mit Mehrfachidentitäten versehen, die mit Steuermitteln so von Ort zu Ort reisen, sich weiter vernetzen und nur hin und wieder Fehler machen. Digitale Medien benutzen. So fallen sie dann auf. Wenn sie via WhatsApp, Telegram und anderen Chats ihre baldige Tat schon wortreich und mordlüstern feiern. Sich auf die Jungfrauen im Paradies freuen, denen sie viel beizubringen haben, was sie so bei pornhub und anderswo eingehendst auf Videos studiert haben. Immerhin gibt es ein paar westliche (Bildungs)Angebote, die angenommen werden. Sie sind also durchaus … integrationswillig. Islamversteher sehen das sicher als Beweis an.

Natürlich sind das alles nicht Themen derer, die sich für den Islam in Europa aussprechen. Das wäre kontraproduktiv. Daher gibt es keinerlei Äußerungen derer, die mit Durchhalteparolen, kruden Visionen und fraglichen Ideologien versuchen hier bereichernde Elemente in den Vordergrund zu stellen. Was sagt der Zentralrat der Muslime zu solchen Heldentaten wie in Nizza, Wien und anderswo. Nada! Warum auch? Sollten sie das zu scharf verurteilen, dann werden sie selbst zum Ziel von Islamisten.

Stattdessen lässt Erdogan in den staatseigenen Moscheen in Deutschland die Muslimfeindlichkeit anprangern. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und was sagt Mutti dazu? Nicht „Wir schaffen das“ aber halt auch sonst nichts. Immerhin hat sie seit 2015 fast 4 Millionen potentielle Islamisten ins Land geholt. Da hält man als Islamversteher besser die unfähige Klappe und übt sich in Zurückhaltung. Besonders dann, wenn all die nun Recht behalten haben, die seit 2015 eben keine kulturfremden Menschen mit kaum geeigneten gesellschaftlichen Vorstellungen zur westlichen Lebensweise ins Land lassen wollten. Islamisten nutzen Deutschland sogar als Rückzugsraum, um Attentate vorzubereiten.
Wo Presse und Politik aus Dummheit, falsch verstandener Toleranz und Angst vor dem Bürgerzorn als Mittäter fungieren. Sogar ihre Sicherheitsbehörden mit Rassismusvorwürfen überziehen und islamistischen Terror bewusst, gewollt und systematisch verschweigen oder kleinreden.

Das deutsche Recht unterscheidet zwar sprachlich zwischen Mörder, Beihilfe zum Mord und Beauftragung zum Mord, doch im Strafmaß hält sich das die Waage. Ein Strafmaß, das komischerweise Mengenrabatte kennt. Einzelne Strafen werden nicht aufsummiert, werden dann gern auch noch so weit abgemildert, dass es auf Gotteskrieger eher wie eine Einladung wirkt. Wo eine lebenslängliche Haftstrafe bei fünfzehn Jahren endet und im Knast Halal-Gerichte angeboten werden. So ganz im Gegensatz zu den Folterhöllen, die ISIS und die Taliban so gern aufziehen.

Dass Folterknechte dann auch medial gehypt von Rettungsschiffen aufgenommen und als Schiffbrüchige nach Europa geschafft werden, zeigt der Fall Carola Rackete. Das Fernsehteam wurde für diese „Reportage“ sogar ausgezeichnet. Drei Wochen mit Folterknechten und deren Opfern(!!) auf ein und demselben Schiff (HIER)!

Gerade bildet sich wieder eine Allianz der Willigen, wie man sagen könnte. Die, die schon eine gemeinsame Linie gefunden haben, die von Berlin ironischerweise immer wieder vehement eingefordert wird. Diese Linie basiert auf der gemeinsamen europäischen Ansicht keine Flüchtlinge aus solchen Gegenden mehr zu wollen. Leute aus Gegenden deren Kultur und Glaube unsere Gesellschaft und Lebensweise in Masse wenig bereichern kann, sollen nicht mehr kommen dürfen. Asyl und Wirtschaftsflucht sollen klar unterschieden werden.
Jetzt kommt gerade durch Frankreich geführt noch der Aspekt hinzu die erkannten Islamisten, ihre Förderer, Mitläufer und Propagandisten aus Europa zu verbannen. Sie dahin zu schicken, wo sie offensichtlich glücklicher sein sollten, als in einem Europa, dessen fehlende Kleidungsvorschriften für Frauen und Mädchen ihnen nicht passen, während sie sabbernd Pornos auf den Handy konsumieren und Schwielen an den ansonsten unfähigen Händchen haben. Wo Freibäder im Sommer zur Peepshow werden.

Frankreich fordert zu Recht Solidarität. Österreich nun mit Sicherheit auch. England forderte diese auch schon länger. Und andere werden folgen. Denn, und das ist sicher, die neue Tat von Wien wird wieder verbrecherische Nachahmer finden. Denn die Videos werden gerade jetzt zigtausendfach kopiert und mit Allahu-akbar-Rufen gepriesen. Der Autor saß schon im Bus, als solche Videos unter Jugendlichen rumgereicht wurden. Man erklärte den deutschen Klassenkameraden, dass das Allahs Wille ist… Köln ist schon eine Busfahrt wert.

Doch wie manifestiert sich der göttliche Wille in den Extremisten. Was regt sie zum Töten an? Die Erklärung ist einfach. Allah steuert sie unbewusst, wird ihnen gesagt. Die Täter werden von Allah auserwählt dies und das zu tun. Sie tun es nicht von sich aus, was Hemmungen natürlich abzubauen hilft. Denn wer widersetzt sich schon gern Gott selbst?
So sind sie nur sein Instrument. Wo der Täter dann im Falle der Ergreifung oder Tötung automatisch zum Märtyrer wird.
Wo als Dank Allahs, Mörder mit dem Paradies belohnt werden, wo sie ihre versprochenen 72 Jungfrauen bekommen, was bei genauer (westlicher) und lebensnaher Betrachtung durchaus eine Strafe sein könnte… Inschallah!

Und so schließt sich der Kreis: Geistig minderbemittelte Typen reisen als Glücksritter in die Ferne, um ihrer nichtsnutzigen Existenz im Reich des wahren Glaubens zu entkommen. Bei den „ungläubigen Hunde“ werden sie als „Flüchtling“ hofiert, bekommen den Hintern gepudert, und dürfen sabbernd Frauen anmachen, was in der Heimat schon allein zur Todesstrafe führt.
Bekommen mehr Geld für ihr Nichtstun als ihre Eltern in der Heimat mit harter Arbeit verdienen konnten, ohne auch nur selbst zu arbeiten oder beizutragen. Gern auch mehrfach, da wir hier durchaus Mehrfachidentitäten finanziell bedienen.
Das schafft dann die finanzielle Freiheit, quasi mit bedingungslosem Grundeinkommen, selbst mit einem IQ von unter 80, darüber nachzudenken, wie sich das noch verbessern lässt, außer noch mehr verbotenen Alkohol zu saufen und die Eventszene der „jungen Männer“ zu prägen.
Die Langeweile und die Einsicht auch im gelobten Land nur zur Unterschicht zu gehören, der die Mädels außerhalb von Bordellen nichts abgewinnen können, führt dann zum Glauben. Und der wird hier radikaler als in der Heimat gepredigt.
Aussichtslosigkeit, pornhub & Co als Sexpartner sowie die Aussicht, dass es so immer bleibt sucht natürlich Schuldige, die dank Predigten schnell gefunden sind: die bösen Ungläubigen, die ihm nicht genug den Arsch gepudert haben. Die ein verderbtes Leben führen und ihr Eigentum (die Frauen) wie Nutten rumrennen lassen. Und diese wollen von den Söhnen Allahs auch nichts wissen. Als offensichtliche Nutte, die doch eindeutig dazu einlädt „übergriffig“ zu werden.
Und dann ist da auch noch der Umstand, dass die Ungläubigen zu blöd sind sich zu wehren. Und wenn die Polizei kommt, man nur Rassist und/oder Nazi rufen muss, damit die wieder abziehen. Wo man mit 50 Mann Polizeiwachen belagern kann. Kirchen stürmen kann. Wo Masse Recht ersetzt, dass in ihren Augen sowieso kein Recht ist.
Wo sogar Presse und Politik einem auch nach Straftat Nummer 67 noch Besserung unterstellen, Toleranz von den Opfern fordern und die Polizei an der immer kürzeren Leine gehalten wird.

In einem so tollen Klima der Paradoxie, kann man dann schon mal ein ganz offenes Ohr für die Steuerung durch Allah selbst entwickeln. Gern gefördert durch ausländische Islamistenfreunde wie Erdogan, dem Möchtegernsultan mit neuem Topkapi-Palast als Anspruch an sich selbst und seinem Verrat an Kemal Pascha, dem Schöpfer der einstmals modern denkenden Türkei.
Da überrascht es nicht, dass Langwaffen dann in Wien im Straßenbild auftauchen und, dass das beim IS so geliebte AK47 Sturmgewehr, Terrorinstrument wird. Auch so eine Eigenart der westlichen Deppen. Luftpistolen aus dem Verkehr ziehen, Schützenvereine verbieten und Käsemesser als Waffe einzustufen aber den Handel mit Kriegswaffen nicht unterbinden zu können. Kriegswaffen, die auch schon mal in Massen bei Durchsuchungen in Hinterhofmoscheen auftauchen können, was aber auch verschwiegen (oder zumindest klein gehalten)wird. Immer wieder.

Der ohnehin geistig im Abseits stehende deutsche Presserat verbietet es leider hier ein paar Bilder und Videos zu zeigen. Das Ergebnis dieser Toleranz so zu sehen wie es Polizisten vorfinden, wenn Islamisten mal wieder gottgefällig wirken konnten. Das verstößt angeblich gegen ethische Grundsätze. Gegen einen Kodex, der moralisch wertvoll sein soll. Der so mit Sicherheit auch einmal begründbar war. Vermutlich mit den Gedanken an das Dritte Reich aufgestellt und verbessert wurde.
Inzwischen ist dieser Kodex aber (nur) ein terroristenfreundliches Instrument zur Wahrheitsunterdrückung. Eine Zensur des Offensichtlichen. Der Presserat so zu einem Förderer des Islamismus wie auch anderer Terroristen wurde. Moralisch auf der Stufe der Reichspressekammer und immer dabei selbst die dümmsten Lügen, schlimmsten Verdrehungen und sogar reine Erfindungen in der täglichen Berichterstattung zum Islamismus kommentarlos abzunicken. Wie sich dieses Pseudogremium dazu verbiegen konnte all das zuzulassen entzieht sich der logischen Analyse. Eine Art perverse Grundeinstellung zur Wahrheit muss aber durchaus hilfreich gewesen sein.

Ja, der Artikel ist sehr islamkritisch. Nicht islamophob, denn der Autor hat mit richtigen islamischen Gelehrten reden dürfen. Es war bereichernd. Nur ist Islamismus die Geißel dessen, was die meisten Muslime als Islam wollen. Es ist wie der Unterschied zwischen sozialem Denken und Stalinismus.

Der Artikel trägt die Überschrift „Ein Selfie mit Mördern“. Damit sind nicht die Irren gemeint, die den kurzen Weg zum Paradies nehmen. Nicht der Glücksritter, der sich als Asylsuchender ausgibt und eigentlich nur fauler Sozialschmarotzer sein will. Das ist legitim solange es unsere dümmlichen Gesetze hergeben.

Die Mörder sind die, die es ermöglichen. Wegsehen. Vertuschen. Bagatellisieren. Wahrheit filtern. Nötige Diskussionen abwürgen. Rechtstaatlichkeit aushebeln. Zensieren. Und unsere (bisherigen) Freunde und Nachbarn in der Welt für ihre ideologiebefreite und bürgerschützende Weitsicht verunglimpfen. Und das täglich. Gern selbstgerecht von der Mattscheibe lächelnd. Bei den täglichen Tragödien „gestern“ und „tageslüge“.

Nein, der Islam gehört insgesamt nicht zu Deutschland!

Auch nicht nach Europa, China, Nord-/Süd-Amerika oder Indien. Er ist willkommen, solange er sich hier so verhält, wie man es als andere Kultur und als richtige Zivilisation vom Gast erwarten kann. – Und richtig gelesen: Der Islam ist keine Zivilisation, denn Öl-Milliarden machen keine Zivilisation. Einfach mal die Definition dazu lesen.

Und Politiker und Pressevertreter, die die sichtbare Differenz zu unseren Werten, die seit 2015 für alle sicht- und erlebbar ist, absichtlich verdrehen sind Mörder, Handlanger für Mörder und/oder fördern Morde aktiv, oder durch Unterlassung. Sie sind die Steigbügelhalter für diese Irren. Und nur sie!

Somit gibt es recht viele Selfies mit Mördern. Immer dann, wenn solche Gestalten elitärer Wahnvorstellungen sich ablichten lassen. Jedes Attentat ist auch euer Werk! Jeder Tote auch euer Verdienst. Jeder gemeuchelte Bürger ein moralisch-ethischer Totalverlust heuchlerischer Arroganz.

Dass die Regierung uns belügt, vorführt und für blöd verkauft ist wohl allen zunehmend bewusst. Dass die Presse ihr Sprachrohr, wie auch der Anstifter zu so manchem Blödsinn war und ist, ist auch kein Geheimnis.

Nur sollte man nicht allein Islamisten als alleinige Mörder betrachten. Denn ihre willigen und verblendeten Handlanger sitzen in Parlamenten und Redaktionen. Das Ausland hat das schon lange erkannt. Auch das macht die zunehmende Isolation Deutschlands in Europa aus, denn an „hirnrissigen mörderischen Wesen, wird Europa eben nicht genesen“. –SIC!



 



Wasser 2050: Zu viel, zu wenig, zu dreckig

 

Dürren, Überschwemmungen und verunreinigtes Trinkwasser – durch die Klimakrise erhöhen sich diese sogenannten Wasserrisiken dramatisch. Je nach Klimaszenario könnten in dreißig Jahren bis zu 51 Prozent der weltweiten Bevölkerung in einem Gebiet mit sehr hohem Wasserrisiko leben. Die Hälfte der Weltbevölkerung leidet nach diesem Szenario beispielsweise unter Überschwemmungen, Wasserknappheit oder schlechter Wasserqualität. Momentan sind es nur 17 Prozent. Das geht aus neuen Analysen des WWF-Wasserrisikofilters hervor. Die Analyse legt ihren Schwerpunkt auf Wasserrisiken in Städten. Theresa Schiller, Referentin für internationale Wasserressourcen bei WWF Deutschland kommentiert: „Millionen Menschen sowie zahlreiche Unternehmen sitzen bald auf dem Trockenen oder verlieren ihre Lebens- und Wirtschaftsgrundlage durch Überschwemmungen  – wenn nicht unverzüglich Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel ergriffen werden.“   

Laut WWF-Analyse sind beispielsweise Millionenmetropolen wie Peking, Istanbul und Rio de Janeiro betroffen. Viele der gefährdeten Städte liegen in China, weitere Krisenherde gibt es in Südasien, im Nahen Osten, Südamerika und Afrika. In der indischen Stadt Chennai versiegte 2019 beispielsweise für elf Millionen Menschen der Wasserhahn, im Jahr davor traf es das südafrikanische Kapstadt. „Die neue Analyse zeigt, dass wir einen hohen Preis zahlen werden, wenn wir nichts ändern. In Städten wird in Zukunft eher mehr als weniger Wasser verbraucht und auch mit Starkniederschlägen und entsprechenden Hochwasserereignissen ist vielerorts vermehrt zu rechnen.“ Allerdings sei es noch nicht zu spät, um endlich wirkungsvoll zu handeln, so Schiller: „Städte können das Extremszenario vermeiden, indem sie sowohl verstärkt ihre Treibhausgasemissionen reduzieren als auch in naturbasierte Lösungen investieren und damit ihre eigene Widerstandsfähigkeit stärken.  Zum Beispiel sorgen mehr Grünflächen dafür, dass Regen wieder im Boden versickert und so die Grundwasserspeicher auffüllt. Außerdem sollten Flüsse und Feuchtgebiete geschützt und renaturiert werden. Sie puffern Hochwasserspitzen, speichern Wasser sowie Kohlenstoff und haben einen kühlenden Effekt. So kann das physische Wasserrisiko abgemildert werden. Zudem sind Flüsse und Feuchtgebiete wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten.“

Deutsche Städte kommen im internationalen Vergleich laut WWF-Analyse noch glimpflich davon, da Deutschland im globalen Vergleich ein hohes Wasserdargebot hat. Entwarnung gibt es allerdings trotzdem nicht. Dazu Schiller: „Die letzten Jahre haben gezeigt, wie sensibel die Wasserressourcen auch hierzulande sind. Trocken-heiße Sommer und niederschlagsarme Winter hatten regionale Engpässe zur Folge. Kraftwerke wie Industrie – die Hauptwassernutzer in Deutschland – mussten ihren Betrieb zeitweise massiv reduzieren. Zahlreichen Städte und Kommunen erließen Verbote zur Gartenbewässerung und Befüllung der hauseigenen Swimming-Pools.”

Hintergrund:

Der WWF Wasserrisikofilter ist ein kostenloses Online-Tool, das Unternehmen und Finanzinstitutionen ermöglicht, Wasserrisiken zu bewerten und entsprechend darauf zu reagieren. Er setzt sich aus vier Risikokategorien zusammen: Knappheit, Überschwemmung, Wasserqualität und Zustand der Ökosystemdienstleistungen. Wenn Wasser zu wenig, zu viel oder unbrauchbar ist und/oder die umliegenden Ökosysteme geschädigt werden, erhöht sich demnach die Risikostufe im Wasserrisikofilter.

 

Original Content von WWF Deutschland




„Diskriminierung geht uns alle an“


Sich über Wortwahl und Wirkung bewusst werden
14 Teilnehmer beim interaktiven Input zum Thema „Diskriminierung geht uns alle an“ mit Dr. Maria Seip von der Bildungsstätte Anne Frank im Kreishaus

Immer wieder wurde in großer Runde diskutiert und persönliche Erfahrungen ausgetauscht. (Foto: Monika Pröse / Kompetenzzentrum Vielfalt – WIR Lotsen)

Landkreis Kassel.  Wo fängt Diskriminierung an und wie kann ich sie erkennen? Um dieses wichtige Thema zu beleuchten, luden der Landkreis und das „Kompetenzzentrum Vielfalt – WIR Lotsen“ interessierte Bürger im Oktober zu einem interaktiven Input in das Kreishaus in Kassel ein. Insgesamt 14 Teilnehmer, darunter viele ehrenamtliche Integrationslotsen, waren zu der Veranstaltung unter dem Titel „Diskriminierung geht uns alle an“ gekommen. Die Leitung hatte Dr. Maria Seip von der Bildungsstätte Anne Frank am Standort Kassel.

Anhand verschiedener Übungen und Beispiele machte Seip den Teilnehmern die Mechanismen von Diskriminierungen deutlich. „Diese ist immer gekoppelt mit einer Reduzierung der Person auf ein Merkmal und eine damit verbundene Zuschreibung, die häufig abwertend ist“, betonte Seip. Belege dafür präsentierte sie anschließend in einer Medienanalyse, die verschiedene Werbeanzeigen mit diskriminierenden Aussagen beinhaltete.

Immer wieder wurde in der Runde diskutiert. Dabei wurde auch deutlich, dass keiner der Anwesenden sich davor gefeit sieht, andere Menschen durch unüberlegte Äußerungen zu verletzen. „Wichtig ist, dass wir uns unserer Wortwahl und dessen mögliche Wirkung bewusst werden“, empfahl Seip. „Wenn wir uns unbewusst diskriminierend verhalten, sollten wir nicht einfach über die Situation hinweggehen oder sie herunterspielen. Denn damit ignorieren wir die Sicht der Betroffenen und verstärken die diskriminierende Wirkung“, gab sie den Teilnehmern als Empfehlung mit auf den Heimweg.

LANDKREIS KASSEL





Corona: Freie Ärzteschaft fordert Aufklärung der Bevölkerung über begrenzte Ressourcen

 

(ots) Die Freie Ärzteschaft fordert das Bundesgesundheitsministerium und die Krankenkassen auf, die Bevölkerung sachgerecht zu informieren. „Coronatests und Impfungen gegen Grippe sowie gegen Pneumokokken stehen nicht für jedermann und für jeden Anlass unbegrenzt zur Verfügung. Die Ressourcen sind begrenzt – das müssen die Menschen in Deutschland wissen“, sagte FÄ-Bundesvorsitzender Wieland Dietrich am Mittwoch in Essen. Jetzt gelte es, klar zu kommunizieren, dass Ärztinnen und Ärzte diese Mittel – soweit überhaupt verfügbar -, vorrangig für Risikopatienten und gefährdete Gruppen wie medizinisches Personal einsetzen müssten.

Es sei jetzt wichtig, den Menschen das Machbare vor Augen zu führen. „Dafür ist die Politik verantwortlich. Die Konzepte ‚Testen, testen, testen‘ und ‚Jetzt alle gegen Grippe impfen‘ sind nicht zu verantworten“, betont Dietrich. Viele Labore warnen vor Überlastung: Das Personal arbeitet an der Leistungsgrenze und die Testmaterialien werden knapp. Der FÄ-Chef betont, dass es für einen Coronatest gute Gründe braucht und dabei Prioritäten gesetzt werden müssen. „In der Nationalen Teststrategie SARS-CoV-2 ist geregelt, welche Personen in welchen Fällen einen Coronatest erhalten. Demnach haben Menschen mit Symptomen oberste Priorität, gefolgt von Kontaktpersonen bei einem bestätigten Covid-19-Fall und Ausbrüchen in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Das muss die Politik der Bevölkerung jetzt deutlich machen.“

Auch die Vorräte an Grippeimpfstoff gehen zur Neige. Zudem gibt es wie bereits im Frühjahr Lieferengpässe für Pneumokokken-Impfstoffe. Mancherorts können Ärztinnen und Ärzte derzeit nicht einmal ihre Risikopatienten impfen, weil kein Impfstoff zu bekommen ist. „Auch hier“, sagt Dietrich, „muss die Bevölkerung darüber aufgeklärt werden, dass aller Wahrscheinlichkeit nach nicht jeder Impfwillige eine Impfung bekommen kann und Ärzte priorisieren müssen. Das können Ärzte nicht mit jedem einzelnen Patienten diskutieren.“ Viele Arztpraxen stünden angesichts des erhöhten coronabedingten Aufwandes bei gleichzeitiger Behandlung aller sonstigen Krankheiten bereits unter Dauerstress. Die Zeit für umfangreiche Aufklärung einzelner Patienten steht dabei nicht mehr zur Verfügung.

 

Original-Content von: Freie Ärzteschaft e.V.




Umfrage: Studierende kommen im Corona-Semester gut klar – leiden aber unter fehlenden Sozialkontakten

 

 (ots) Als die Hochschulen in Deutschland im Frühjahr wegen der Pandemie fast vollständig auf ein Digital-Semester umgestellt haben, bewältigten die Studierenden diese Umstellung überwiegend gut. Das belegt jetzt eine Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, deren Ergebnisse der Wochenzeitung DIE ZEIT exklusiv vorliegen: 86 Prozent der Studierenden hatten demnach keinerlei oder kaum Probleme bei der Nutzung des digitalen Lehrangebots; 78 Prozent waren technisch ausreichend ausgerüstet, um an den digitalen Seminaren und Vorlesungen teilzunehmen. 66 Prozent begrüßen die Flexibilität, die mit den neuen Formaten einherging.

Allerdings leiden die Studierenden unter der Isolation: Fast 80 Prozent gaben an, dass ihnen der persönliche Austausch mit Mitstudierenden fehlte, wie auch mit den Lehrenden (63 Prozent). Zudem halten 47 Prozent der Studierenden es für wahrscheinlich, dass ihr Studium sich durch die Pandemie verlängern wird.

Die Ergebnisse gehen aus der bundesweiten Online-Befragung „Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie“ hervor, die das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz zwischen Juni und August dieses Jahres durchgeführt hat. Knapp 28.600 Studierende von 23 Hochschulen haben daran teilgenommen. Finanziert wurde die Befragung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Umfrageresultate werden an diesem Freitag veröffentlicht.

 

Original-Content von: DIE ZEIT




Änderungen beim Bundesjagdgesetz nur erster Schritt

 

Gestern hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dem Bundeskabinett einen Vorschlag zur Änderung des Bundesjagdgesetzes vorgelegt. In der Präambel werden zwar wichtige Alternativen zum Änderungsvorschlag genannt – das bundesweite Verbot von Bleimunition, die Abschaffung des Abschussplans für Rehwild und die Einführung eines Schießleistungsnachweises – in den Gesetzestext wurde davon dann allerdings nichts übernommen.


„Der nach monatelangen Diskussionen vorgelegte Änderungsentwurf enttäuscht. So wie das Gesetz jetzt formuliert ist, wird es kaum spürbare Effekte bei der praktischen Jagdausübung geben. Dringender Handlungsbedarf besteht auch dabei, endlich das Schwermetall Blei in der Jagd zu verbieten“,so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

 

Der NABU setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Bleimunition bundesweit verboten wird. Das hochgiftige Schwermetall schadet der Natur und den Wildtieren. Vor allem Vögel, wie etwa Seeadler, verenden qualvoll an Blei-Munition. Aber auch für den Menschen ist Blei, welches über den Verzehr von mit bleihaltiger Munition erlegtem Wild aufgenommen wird, gesundheitsschädigend.

 

Die im Rahmen des Klimawandels rasante Veränderung der Wälder verdeutlicht die Dringlichkeit des Waldumbaus hinzu naturnahen Laubmischwäldern. Rehe, Hirsche und Wildscheine gehören zum Lebensraum Wald. Doch gerade diese Arten profitieren von einer intensiven Landwirtschaft und konnten sich in der Vergangenheit gut vermehren.

 

„Im Wald verhindern derzeit durch den Verbiss von jungen Bäumen vor allem Rehe den Waldumbau. Entsprechend begrüßen wir, dass die Jägerinnen und Jäger vermehrt ihren Beitrag zum Waldumbau leisten sollen. Die sogenannte Naturverjüngung spielt beim Waldumbau eine zentrale Rolle“, so der NABU-Waldreferent Stefan Adler.

 

Der NABU kritisiert darüber hinaus, dass andere relevante Aspekte der Jagd, wie die Reduzierung der Liste der jagdbaren Arten, die Einschränkung bzw. Untersagung der Jagd auf Flächen,die für den Natur-und Artenschutz ausgewiesen wurden oder ein Verbot der Fallen-, Beiz-und Baujagd gar nicht angesprochen wurde. Hier besteht weiter dringender Handlungsbedarf.

 

Der NABU bekennt sich ausdrücklich zu einer naturverträglichen Jagd als eine legitime Form der Landnutzung, wenn sie den Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht und ethischen Prinzipien nicht widerspricht. So muss das erlegte Tier sinnvoll genutzt werden, die bejagte Art darf in ihrem Bestand nicht gefährdet sein und zum Zweck der Jagd nicht aktiv gefördert werden, Störungen in der Brut- und Aufzuchtzeit von Wildtieren sind zu reduzieren und natur- und artenschutzrechtliche Regelungen zu beachten.

 

Stellungnahme: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/jagd/200820_stellungnahme_novellierung_bjagdg_2020_nabu.pdf

 

Original Content von NABU




Betrüger nutzen Corona-Pandemie für Straftaten aus


Polizei informiert im Internet und über die Warn-App NINA zu Schutzmöglichkeiten vor Kriminalität mit Bezug zum Corona-Virus

Kriminelle nutzen seit Beginn der Pandemie die Verunsicherung in der Bevölkerung schamlos für Betrugsstraftaten aus. Dabei treten sie als falsche Polizeibeamte, vermeintlich erkrankte Angehörige oder Behördenmitarbeiter auf und fordern ihre Opfer unter dem Vorwand des Corona-Virus zu Geldzahlungen auf. Aus diesem Grund klärt die Polizei verstärkt über den Schutz vor Betrug im Zusammenhang mit der Pandemie auf.

 „Seien Sie immer misstrauisch, wenn Fremde oder angebliche Angehörige Geld an der Haustür, am Telefon und im Internet von Ihnen verlangen“, warnt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Lassen Sie sich nicht drängen, sind Sie unsicher, ziehen Sie Nachbarn oder Angehörige hinzu oder rufen Sie gleich die Polizei“, betont Hinz.

Schützen Sie sich vor kriminellen Handlungen mit Bezug zum Corona-Virus:

  • Vertrauen Sie den Informationen offizieller Stellen. Lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Ihre Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch-Institut (RKI).
  • Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben: an der Haustür, am Telefon und online. Fragen Sie bei offiziellen Stellen genau nach, z. B. wenn Sie von Behördenmitarbeitern an der Haustür kontaktiert werden oder sich Personen am Telefon als Polizei ausgeben. Suchen Sie die Telefonnummer für Ihre Rückfrage selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Nehmen Sie auch keine Hilfe von Fremden an, die sich unaufgefordert an Sie wenden.
  • Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein. Betrüger versuchen, ihre Opfer unter dem Vorwand des Corona-Virus zu Zahlungen zu überreden. Am Telefon geben sich Betrüger momentan verstärkt als Angehörige aus, die am Corona-Virus erkrankt seien und daher dringend Geld für Medikamente benötigen.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis. Dazu gehören Passwörter, Kreditkartendaten oder die PIN. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Personen Sie unter dem Vorwand der Corona-Lage zu schnellem Handeln drängen.
  • Bei verdächtigen Situationen wenden Sie sich sofort an die Polizei. Sowohl der Notruf unter 110 als auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen hier jederzeit zur Verfügung.
  • Informieren Sie sich über Schutzmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unter polizei-beratung.de/corona-straftaten oder nutzen Sie dafür die kostenlose Warn-App NINA.

PROFIL PROGRAMM POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION

Wir wollen, dass Sie sicher leben – deswegen kümmern wir uns als Polizei neben der Strafverfolgung auch um die Vorbeugung von Kriminalität. In einem Bund-Länder-finanzierten Programm, dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), entwickeln wir Konzepte, Medien und Initiativen, die über Kriminalität aufklären und Schutzempfehlungen vermitteln. Wir betreiben Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, kooperieren mit anderen Einrichtungen und arbeiten mit externen Fachleuten zusammen. Immer mit dem Ziel: Wir wollen alle Menschen mit unseren Empfehlungen erreichen.





Autofahrer erfasst nach mutmaßlicher Fahrt über rote Ampel Fahrradfahrer: 57-Jähriger schwer verletzt


(ots) Kassel-Süd: Am heutigen Mittwochmorgen ereignete sich auf der Frankfurter Straße in Kassel, nahe des Auestadions, ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer. Der 47-jährige Autofahrer aus Baunatal war offenbar bei Rot über eine Fußgängerampel gefahren und hatte mit seinem VW einen dort überquerenden 57-Jährigen auf seinem Mountainbike erfasst. Der Radfahrer aus Kassel erlitt schwere Verletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind. Aufgrund des Unfalls kam es kurzzeitig zu Behinderungen im Berufs- und Schienenverkehr.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Kasseler Innenstadtreviers berichten, ereignete sich der Zusammenstoß gegen 9 Uhr. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überquerte der von der Haydnstraße kommende Fahrradfahrer bei Grün die dortige Fußgängerampel in Richtung Bosestraße und wurde hierbei von dem in Richtung Innenstadt fahrenden VW erfasst. Den 57-Jährigen brachte ein Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus. An dem VW und dem Fahrrad entstand jeweils ein geringer Sachschaden.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führen die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen


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