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Im Herbst schon an die Hummeln denken


NABU Hessen bittet: Frühblüher als Starthilfe für Hummeln stecken

Wetzlar – Jetzt im Herbst ist der richtige Zeitpunkt, um den Hummeln und anderen Frühstartern für den Frühling den Tisch mit energiereicher Kost zu decken. Mit ihrem langen Rüssel saugen Hummeln bereits im zeitigen Frühjahr den Nektar aus tiefen Blütenkelchen von Frühblühern wie Krokus, Schneeheide und Märzenbecher. Auch an Sträuchern wie Salweide und Kornelkirsche sammelt sie Blütenpollen.

Frühblüher setzen oft schon ab Februar leuchtend-bunte Farbakzente im Garten. Für kälteunempfindliche Insekten wie die pelzigen Hummeln sind sie eine erste, unverzichtbare Nahrungsquelle. Im zeitigen Frühjahr fliegt die Hummelkönigin bereits bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad im Garten umher und sucht in Totholzhaufen, Steinspalten und Mäuselöchern nach einem Nistplatz, wo sie ein neues Volk gründet. Das kostet viel Energie. Zu Beginn zehrt sie noch von ihren im Honigmagen eingelagerten Reserven. Doch schon bald sind diese aufgebraucht. „Wenn die Hummelkönigin im Frühjahr aus ihrer Winterruhe erwacht, braucht sie besonders viel Startenergie, schließlich will sie mal ein großes Hummelvolk aufbauen. Wir können ihr helfen, indem wir jetzt schon dafür sorgen, dass sie dann genug Futter findet und nicht erst lange suchen muss“, sagt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen.

 So erblüht die farbenfrohe Hummelnahrung im Garten

Um im zeitigen Frühling austreiben und blühen zu können, verfügen die Pflanzen über Speicherorgane, aus denen sie ihre Energie beziehen. Die gespeicherten Vorräte haben sie in der letzten Vegetationsperiode angesammelt, etwa in Form von Stärke. Die Speicherorgane können Zwiebeln sein, wie bei Schneeglöckchen oder Krokussen, oder sogenannte Rhizome. In diesen meist unterirdisch wachsenden, verdickten Sprossen speichern zum Beispiel Schlüsselblumen und Buschwindröschen ihre Nährstoffe. Weitere häufige Frühblüher im Garten sind Narzissen oder Traubenhyazinthen mit ihren traubenförmigen Blütenständen in Weiß, Blau, Violett oder Rosa. Auch Blaustern und Buschwindröschen sind beliebt.

Damit die zarten Blüten auch optisch ihre Wirkung im Garten oder Topf entfalten, sollten mehrere Dutzend gemeinsam gepflanzt werden. Das ist noch bis in den November sinnvoll. Zu früh sollten die Pflanzen nicht ins Beet wandern, damit sie in einem sehr milden Herbst nicht im selben Jahr austreiben und bei Frost erfrieren.

Beliebte Frühblüher für Insekten:

 

  • Buschwindröschen (Anemone nemorosa): weiß, März-Mai, artenreiche Gattung
  • Gefingerter Lerchensporn (Corydalis solida): blau-lila, Mitte März-Mai
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava): weiß, purpurrot oder violett, März-April
  • Huflattich (Tussilago farfara): Februar-April, gelb, Aussehen wie ein kleiner Löwenzahn ohne Blätter, die erst nach der Blüte erscheinen
  • Krokus (Crocus): rosa bis weiß, Februar-März, Irisgewächs, manche Arten vermehren sich selbst per Brutknollen oder Aussaat. Ausbreitungsfreudig ist der Elfen-Krokus, der schon ab Ende Januar blüht
  • Leberblümchen (Hepatica nobilis): blauviolett, wärmeliebend, März-April, blüht im Halbschatten bis Schatten unter Laubgehölzen
  • Märzenbecher (Leucojum vernum): weiß, Februar-Anfang April, zarter Veilchenduft
  • Narzisse (Narcissus pseudonarcissus): meist gelb, Februar-Anfang Mai, viele wilde und gezüchtete Sorten, vermehrt sich
  • Scharbockskraut (Ranunculus ficaria): gelb, März-Mai
  • Schneeglöckchen (Galanthus nivalis): weiß, Februar-März
  • Traubenhyazinthe (Muscari): meist kräftig blau, weiß, violett oder rosa, März-Mai
  • Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris): leuchtend gelb, März-Juni
  • Winterling (Eranthis hyemalis): gelb, Februar-März, Blüten schließen sich nachts und bei schlechtem Wetter
  • Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia): grau-blau bis violett, selten weiß, März-April

 

Mehr Informationen:

Bezugsquellen für Frühblüher

Das Hummeljahr im Garten

NABU





Ein neues BRABUS MASTERPIECE: Der BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“


Das neue exklusive, viertürige BRABUS Supercar in einer Limited Edition von nur zehn Fahrzeugen weltweit

4,5 Liter V8-Biturbo-Hubraummotor mit 662 kW / 900 PS und einem maximalen Drehmoment von 1 250 Nm, das im Fahrzeug elektronisch auf 1 050 Nm begrenzt wird

0 – 100 km/h in 2,8 Sekunden, 0 – 300 km/h in nur 23,9 Sekunden Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 330 km/h limitiert

Spektakuläre ROCKET Carbon-Breitversion und Hightech-Schmiederäder in 21 und 22 Zoll Durchmesser

Individuelles BRABUS MASTERPIECE Interieurdesign

Die Marke BRABUS baut seit mehr als vier Jahrzehnten High Performance Supercars auf Basis von Mercedes-Benz Automobilen. Mit dem neuen BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ wird diese Tradition unter dem Label BRABUS MASTERPIECE konsequent fortgesetzt. In der Highend-Manufaktur in Bottrop entsteht auf Basis des GT 63 S 4MATIC+ eine limitierte Auflage von nur zehn Fahrzeugen dieses Modells.

Herzstück dieses BRABUS Top-of-the-Line Automobils ist der neue BRABUS ROCKET 900 V8 Biturbo-Hubraummotor, der dank der Erweiterung auf 4,5 Liter Hubraum und einem neu entwickelten Hochleistungsaufladungssystem eine Spitzenleistung von 662 kW / 900 PS erreicht. Das maximale Drehmoment liegt bei 1 250 Nm, wird im Fahrzeug aber auf 1 050 Nm begrenzt.

In Kombination mit dem SPEEDSHIFT MCT 9-Gang-Sportgetriebe und Allradantrieb katapultiert sich das viersitzige Coupé in nur 2,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Nach nur 23,9 Sekunden werden 300 km/h erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit wird wegen der Bereifung elektronisch auf 330 km/h limitiert.

Um die enorme Kraft des neuen BRABUS Hubraummotors optimal auf die Straße zu bringen, ist der BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ mit extrem breiten Reifen in 21 und 22 Zoll Durchmesser an Vorder- und Hinterachse ausgerüstet, für die spezielle BRABUS Monoblock Z Hightech-Schmiederäder produziert wurden. Um dafür Platz zu schaffen, entwickelten die BRABUS Designer eine aufregend gestylte Carbon-Breitversion. Passend dazu entstanden im Windkanal Aerodynamikkomponenten, die einen höheren Abtrieb produzieren und damit die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöhen.

Mit einem maßgeschneiderten MASTERPIECE Interieur bietet BRABUS (Brabus-Allee, D-46240 Bottrop, Telefon + 49 / (0) 2041 / 777-0, Telefax + 49 / (0) 2041 / 777 111, Internet www.brabus.com) dem Käufer dieses Supercars die Möglichkeit, sein Fahrzeug auch im Cockpit individuell nach seinen persönlichen Wünschen zu gestalten.

Die BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ Plakette mit der Seriennummer des Fahrzeugs am Armaturenbrett dokumentiert die edle Abstammung dieses Supercars, das 495.600 Euro (Preis inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer in Deutschland!) kostet.

Der neue BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ basiert auf dem Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+, der von einem Vierliter-Achtzylinder mit zwei Turboladern angetrieben wird. Dieses Triebwerk ist die Basis für den neuen BRABUS ROCKET 900 V8 Biturbo-Hubraummotor.

Hubraum ist bekanntlich nur durch mehr Hubraum zu ersetzen. Aufwendig konstruierte Triebwerke mit größerem Hubraum haben bei BRABUS eine lange, erfolgreiche Tradition. Heute ist das Bottroper Unternehmen wohl der einzige Tuner, der diese, mit großem Aufwand verbundene, aber sehr effiziente Art von Leistungssteigerung betreibt.

Mit dem riesigen Know-how aus mehr als vier Jahrzehnten Tuning entwickelten die BRABUS Motoreningenieure, Techniker und Elektroniker dieses neue BRABUS ROCKET 900 V8 Hightech-Triebwerk, das im hauseigenen Motorenbau gefertigt wird.

Mit State-of-the-Art Bearbeitungstechnologie und höchster Präzision bis ins letzte Detail wird das Triebwerk zuerst einer Hubraumerweiterung auf 4,5 Liter unterzogen. Dazu gehören eine spezielle, aus dem Vollen gefräste und feingewuchtete Kurbelwelle mit auf 100 Millimeter verlängertem Hub, ebenfalls aus dem Vollen gefräste Spezialpleuel, größere geschmiedete Kolben und die Erweiterung der acht Zylinderbohrungen auf 84 Millimeter.

Eine weitere Spezialentwicklung ist das BRABUS ROCKET 900 V8 Aufladungssystem mit zwei speziellen BRABUS Hochleistungsturboladern. Sie besitzen gegenüber den Serienkomponenten eine größere Verdichtereinheit und eine spezielle Rumpfgruppe mit verstärkter Axiallagerung. Damit wird der maximale Ladedruck auf 1,4 bar erhöht.

Um das Triebwerk mit mehr Atemluft zu versorgen, wurde beim BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ ein RAM-Air Ansaugsystem aus Carbon links und rechts in den Kühlergrill integriert. Die Treibstoffversorgung des Triebwerks, das optisch an einer speziellen BRABUS Motorabdeckung mit roten Carbon-Fasern identifiziert werden kann, wird mit speziellen Hochdruckpumpen modifiziert.

Auf der Abgasseite kommt eine BRABUS Edelstahl-4-Rohr-Hochleistungsauspuffanlage mit staudrucksenkenden Metallkatalysatoren zum Einsatz, die eigens für die GT Bodengruppe angefertigt wurde. Das komplett aus Edelstahl gefertigte System reduziert nicht nur den Abgasgegendruck, es besitzt auch Abgasklappen für ein elektronisch gesteuertes Soundmanagement. Vom Cockpit aus kann der Fahrer zwischen dem diskreten „Coming home“ Modus und, abhängig vom gewählten Fahrmodus, betont kraftvollem Achtzylinder-Sound wählen.

Passend zur neuen Hardware wurde das elektronische Motormanagement modifiziert. Dazu wurden in umfangreichen Versuchsreihen auf Motorprüfständen, Allrad-Rollenprüfstanden sowie bei Fahrtests auf Straße und Rennpiste neue Kennfelder für Einspritzung, Zündung und Ladedruckregelung programmiert. Diese Maßnahmen dienen nicht nur der optimalen Leistungsentfaltung, sondern auch der Erfüllung der strengen EURO 6D ISC-FCM Abgasnorm.

Der ROCKET 900 V8 Hubraummotor generiert herausragende Leistungswerte: Die Spitzenleistung von 662 kW / 900 PS wird bei nur 6 200 U/min erreicht. Ebenso beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 1 250 Nm, das bei nur 2 900 Touren bereitsteht. Dieser Wert wird im Fahrzeug elektronisch auf 1 050 Nm begrenzt, um die Kraftübertragung zu schonen. Auf dem Prüfstand wurden sogar noch deutlich höhere Werte gemessen. Technologiepartner MOTUL liefert die Hightech-Schmierstoffe für den kompletten Antriebsstrang des neuen BRABUS Supercars.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein SPEEDSHIFT MCT 9-Gang-Sportgetriebe, das wahlweise automatisch oder manuell mit den BRABUS RACE Aluminium-Schaltpaddeln am Lenkrad geschaltet werden kann, und den 4MATIC+ Allradantrieb.

Das neue BRABUS Kraftwerk im Bug macht den BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ zu einem der leistungsstärksten viersitzigen Allradcoupés der Welt. Aus dem Stand katapultiert sich der exklusive Viertürer in nur 2,8 Sekunden auf Tempo 100. Nach 9,7 Sekunden ist das Supercar bereits 200 km/h schnell. Die 300 km/h Marke wird nach 23,9 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist wegen des vergleichsweise hohen Fahrzeugleergewichts von 2 120 Kilogramm und der Bereifung elektronisch auf 330 km/h begrenzt.

Um die hervorragende Traktion des 4MATIC+ Allradsystems weiter zu optimieren sind besonders breite Hochleistungsreifen eine große Hilfe. Aus diesem Grund entwickelten die BRABUS Fahrwerksingenieure spezielle, extra-große Versionen der BRABUS Monoblock Z Räder. Um eine optimale Kombination aus höchster Festigkeit und Leichtbau zu erzielen, werden diese Zehnspeichenfelgen in einem Hightech-Schmiedeprozess produziert. Um den exklusiven Look dieser Räder mit schwarzen Speichen und roten Akzenten noch sportlicher zu akzentuieren, ist der BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ mit Aero-Discs aus Sicht-Carbon ausgestattet.

An der Vorderachse kommen BRABUS Monoblock Z „PLATINUM EDITION“ 10.5Jx21 Räder mit 295/30 ZR 21 P Zero Hochleistungspneus von BRABUS Technologiepartner Pirelli zum Einsatz. Hinten sorgen 335/25 ZR 22 Reifen auf 12Jx22 Felgen für Grip und spektakuläre Optik. Mit der BRABUS AIRMATIC SPORT-Unit wird das viertürige Coupé in den beiden Fahrmodi „Komfort“ und „Sport“ um ca. 25 Millimeter tiefergelegt.

Um dem Supercar den extravaganten BRABUS Bold Look zu verleihen entwickelten die BRABUS Designer die aufregend gestylte BRABUS ROCKET 900 Breitversion für das viertürige Coupé. Die Komponenten werden aus hochfestem, aber leichtem Carbon hergestellt. An der Front gibt es neue, breitere Kotflügel mit integrierten, geschwungenen Kotflügelverbreiterungen. An der Hinterachse machen Carbon-Verbreiterungen den GT um insgesamt 7,8 Zentimeter breiter. Natürlich gehören zu diesem Umbau auch maßgeschneiderte Innenkotflügel aus Kevlar.

In den Geschwindigkeitsbereichen, die das neue BRABUS Supercar innerhalb kürzester Zeit erreichen kann, spielt die Aerodynamik eine elementare Rolle. Deshalb wurde die ROCKET Frontschürze aus Carbon entwickelt, die nicht nur einen perfekten Anschluss an die breiteren vorderen Carbon-Kotflügel bietet: Die großen Lufteinlässe versorgen das Triebwerk und die vorderen Bremsen mit Frischluft. Die im Kühlergrill integrierten Lufteinlässe sind Teil des RAM-Air Ansaugsystems. Der ins Frontteil integrierte Spoiler wurde so geformt, dass er den Auftrieb an der Vorderachse weiter reduziert.

Um eine optimale aerodynamische Balance zu erreichen, entwickelte das BRABUS Designteam für den BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“ im Windkanal einen mehrteiligen Carbon-Heckflügel und einen Heckdiffusor aus dem gleichen Hightech-Compound. Sicht-Carbon-Blenden an den Seiten des hinteren Stoßfängers gehören genauso zu den weiteren betont sportlichen Akzenten an der Karosserie wie die Carbon-Cover für die Seitenspiegel.

Für das auf den beigefügten Fotos gezeigten Exemplar „01“ der „ONE OF TEN“ Limited Edition wurde eine Sonderlackierung in „Stealth Grey“ gewählt. Zusätzlich wurden alle Chromteile in Wagenfarbe lackiert.

Der gleiche Farbton findet sich auch im MASTERPIECE Interieur des BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“, das von erfahrenen Sattlermeistern in der BRABUS Manufaktur in Bottrop auf die Wünsche des künftigen Besitzers maßgeschneidert wird. Die edle Herkunft dieses Cockpits dokumentiert die BRABUS MASTERPIECE Plakette an den Rückenlehnen.

Graue Nähte und Biesen setzen bei dieser exklusiven Lederausstattung pointierte Kontraste zum feinen, royalschwarzen Leder und Alcantara. Graue Ziernähte demonstrieren ebenso die große Liebe zum Detail bei dieser BRABUS MASTERPIECE Ausstattung. Die Sitzflächen und Innenteile der Türverkleidungen sind nicht nur mit einem millimetergenau abgesteppten „Crest“ Wappenmuster versehen. Ebenso präzise wurde das Leder in ausgewählten Partien zusätzlich perforiert und grau hinterlegt. Im gleichen Design sind auch die Fußbodenschoner und die Kofferraummatte gehalten.

Beim hier abgebildeten BRABUS Supercar wurden exakt 215 Teile im Cockpit, vom Schalter bis zur Blende, passend zur Wagenfarbe beschichtet. Hochglänzend versiegelte Carbon-Elemente setzen auch im Innenraum sportliche Akzente.

Edelstahl-Einstiegsleisten mit beleuchtetem BRABUS Logo, das seine Farbe analog zur Ambientebeleuchtung des Innenraums wechselt, runden das edle Interieurdesign ab. BRABUS Türpins und Pedale aus Aluminium verleihen dem Cockpit eine betont sportliche Note.

Kraftstoffverbrauch, CO2 Emissionen und Effizienzklasse:

BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“: innerorts 17,3 l/100 km, außerorts 10,1 l/100 km, kombiniert: 11,5 l/100 km. CO2 Emissionen, kombiniert: 260 g/km, Effizienzklasse G.


Technische Daten

BRABUS ROCKET 900 „ONE OF TEN“

Karosserie

4-türiges Coupé auf Basis Mercedes-AMG GT 63 S der Baureihe X 290.

Selbsttragende, mit der Bodengruppe verschweißte Ganz-Stahl-Karosserie.

BRABUS Carbon-Breitversion, 78 mm breiter als Serie

BRABUS ROCKET 900 Aerodynamik-Kit für reduzierten Auftrieb an der Vorder- und Hinterachse und reduziertem cW-Wert. Bestehend aus Frontteil mit integriertem Frontspoiler und Lufteinlässen für das RAM-AIR Ansaugsystem, breiteren Komplettkotflügeln vorne, hinteren Kotflügelverbreiterungen hinten, mehrteiligem Heckflügel und Heckdiffusor.

Abmessungen:

Länge 5 066 mm

Breite 2 068 mm

Höhe 1 439 mm

Leergewicht 2 120 kg

Zulässiges Gesamtgewicht 2 560 kg

Tankinhalt/Reserve 80 l / 12 l

Motor

BRABUS 900 V8 Biturbo Hubraummotor auf Basis Mercedes-AMG GT 63 S.

BRABUS 900 V8 Biturbo Motorumbau bestehend aus:

Hubraumerhöhung auf 4,5 Liter durch aus dem Vollen gefräste Spezialkurbelwelle mit längerem Hub und vergrößerte Zylinderbohrungen in Verbindung mit entsprechenden Kolben und Pleueln.

BRABUS 900 V8 Biturbo-System mit zwei Hochleistungsabgasturboladern mit größerer Verdichtereinheit und spezieller Rumpfgruppe mit verstärkter Axiallagerung. RAM-AIR Ansaugsystem. Maximaler Ladedruck 1,4 bar.

BRABUS Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit staudrucksenkender Metallkatalysatoranlage und Abgasklappensteuerung.

Neu programmierte Kennfelder für Einspritzung, Zündung und Ladedruckregelung des elektronischen Motormanagements.

V8-Zylinder 4-Ventil Leichtmetallmotor mit zwei Turboladern

Hubraum 4 407 cm³

Bohrung 84 mm

Hub 100 mm

Verdichtung 8,6 : 1

Nennleistung 662 kW / 900 PS bei 6 200 U/min

Max. Drehmoment 1 250 Nm bei 2 900 U/min (elektronisch begrenzt!)

Kraftstoff: Super plus (98 ROZ)

Motoröl: MOTUL

Kraftübertragung

4MATIC+ Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Hinterachs-Differenzialsperre

SPEEDSHIFT MCT 9-Gang-Sportgetriebe

Fahrwerk

Einzelradaufhängung vorne und hinten mit Luftfederung.

BRABUS AIRMATIC SPORT-Unit für Tieferlegung um ca. 25 Millimeter in den beiden Fahrmodi „Komfort“ und „Sport“.

Räder und Reifen:

Räder: Einteilige BRABUS Monoblock Z „PLATINUM EDITION“ Zehnspeichen-Schmiederäder mit Sicht-Carbon Aero-Discs

Bereifung: Pirelli P Zero Hochleistungsreifen.

Dimensionen:

Vorderachse: 10.5Jx21 mit 295/30 ZR 21

Hinterachse: 12Jx22 mit 335/25 ZR 22

Bremsanlage

Zweikreis-Bremssystem mit innenbelüfteten und gelochten Carbon-Keramik-Bremsscheiben, ABS.

Bremsscheiben vorne: 402 x 39 mm

Bremsscheiben hinten: 360 x 32 mm

Fahrleistungen

0 – 100 km/h: 2,8 s

0 – 200 km/h: 9,7 s

0 – 300 km/h: 23,9 s

V/max: 330 km/h (elektronisch limitiert)

Preis des hier gezeigten Fahrzeugs

€ 495.600,00 (Preis inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer in Deutschland!)





Jeder kann kochen, man braucht nur Mut: Entenbrust mit Maronen

 

Hallo liebe Lecker Schmecker. Hinter dem Herd des Nordhessen Journals steht Nils Kreidewolf, Chefkoch und Inhaber des Bürgerhofs Bad Zwesten. Ihr könnt euch vom Chefkoch wieder mit leckeren Gerichten verwöhnen lassen und den Tag genießen. Er versorgt euch aber weiterhin auch bei uns mit leckeren Rezepten. Heute gibt es daher in der Kategorie „Jeder kann kochen, man braucht nur Mut“: Entenbrust mit Maronen

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Entenbrüste mit Haut
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin, Majoran
  • ca 800g Maronen (geht auch tk, das erspart das Kochen und schälen)
  • etwas Butter
  • 1 Orange

Schneidet zu Beginn die Haut der Entenbrust rautenförmig ein und würzt diese mit Salz und Pfeffer. Mit der Hautseite in die heiße Pfanne legen und braten bis Sie braun ist. Erst dann dreht Ihr die Entenbrust um und gebt die Kräuter hinzu.  

Die Maronen, (wenn sie weich sind (bei frischen)), in der Butter anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.Die Orange filetieren und das Fruchtfleisch dazugeben.

Anstatt der Orange, kann man auch Granatapfel nehmen. Als Beilage ist ein Feldsalat gut geeignet neben Herzogin Kartoffeln, deren Zubereitung ich euch ja schon mitgeteilt habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen, euer Nils Kreidewolf

 




Bürgermeisterdirektwahl am 01. November 2020


Am Sonntag, 01.11.2020 sind ca. 12.000 Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hofgeismar zur Bürgermeisterdirektwahl aufgerufen.

Die besondere Situation in Zeiten der Corona-Pandemie macht auch beim Urnengang besondere Maßnahmen erforderlich.

Die Stadt Hofgeismar hat daher ein mit dem Gesundheitsamt abgestimmtes Hygienekonzept entwickelt, dass für die Wählerinnen und Wähler aber auch für die vielen ehrenamtlich tätigen Wahlhelfer größtmögliche Sicherheit in den Wahllokalen gewährleisten soll.

Es gelten danach neben den bekannten AHA+L-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske – Lüften) in den Wahllokalen der Kernstadt Hofgeismar und den Ortsteilen folgende Regelungen:

  • Alle Wahllokale erhalten eine Einbahnregelung, sodass die Wahlräume nur von einem Eingang her betreten und durch einen anderen Ausgang verlassen werden müssen.
    Diese „Laufwege“ werden entsprechend gekennzeichnet. Die Tische der Wahlhelfer werden dafür so angeordnet, dass Wählerinnen und Wähler bei der Abgabe der Stimmzettel in Richtung des Ausgangs geleitet werden. (Ausnahmen von dieser Einbahnregelung können sich evtl. für Menschen mit Behinderung ergeben, falls die gewählten Ausgänge nicht barrierefrei erreicht werden können – die Wahlhelfer werden darauf bei Bedarf hinweisen)
  • Speziell für Hombressen (Wahlbezirke 7 und 71) gilt: Zugang zu den Wahllokalen nur über die Rampe
  • Speziell für die Wahllokale 5 und 51 im Gesundbrunnen gilt: Zugang zu den Wahllokalen nur über die Terrasse des Festsaals (KEIN Zutritt zu den Wahllokalen durch das Café Gesundbrunnen)
  • Im Bereich der Stadthalle Hofgeismar, in der sich 6 Wahllokale und 2 Briefwahlbezirke befinden, werden die Zutrittsregelungen und die max. Personenkapazität der Wahlräume mit städtischem Personal überwacht und gesteuert.
  • Es werden nur so viele Wahlkabinen in den Wahllokalen aufgestellt wie es die Größe des Wahlraumes unter Berücksichtigung der gebotenen Abstände erlaubt.
  • Alle Wahllokale werden im Eingangsbereich mit Händedesinfektionsmittelspendern ausgestattet. Darüber hinaus erhalten alle Wahlvorstände Flächen- und Händedesinfektionsmittel zur Desinfektion von Wahlkabinen, Stiften, etc.
  • Die Wahlkabinen werden durch die Wahlhelfer regelmäßig desinfiziert.
  • Die Wahlräume werden regelmäßig gelüftet.
  • Die Wählerinnen und Wähler werden dringend gebeten, einen eigenen Stift zur Kennzeichnung des Stimmzettels mitzubringen. Anderenfalls stehen bei der Ausgabestelle des Stimmzettels desinfizierte Kugelschreiber zur Verfügung, die bei der Abgabe des Stimmzettels in dafür vorgesehene Behältnisse zurückgegeben werden. Diese Stifte werden dann von den Wahlhelfern desinfiziert und wieder in Umlauf gegeben.
  • In den Wahlräumen und deren Zuwegung ist gem. § 1 Abs. 7 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt sowohl für Wähler, Wahlhelfer und evtl. Wahlbeobachter. Es werden bei Bedarf sog. Einmalmasken zur Verfügung gestellt.
  • Die Stellen, an denen der Wähler an den Wahlvorstand herantritt, werden mit einer Plexiglasvorrichtung geschützt (bei der Stimmzettelausgabe und dem Einwurf in die Wahlurne)
  • Den Wahlhelfern werden Einmalhandschuhe zur Ausgabe und Auszählung der Stimmzettel zur Verfügung gestellt. Die Benutzung ist freiwillig.
  • In und an den Wahllokalen werden Hinweisschilder angebracht, die auf die Einhaltung von Sicherheitsabstand und Hygienemaßnahmen sowie die Beachtung der Wegeführung hinweisen.
  • Wie bei allen Wahlen gilt: Die Beeinflussung der Wähler durch Wort, Ton, Bild oder Schrift ist in und in einem Umkreis von 10 Metern rund um die Wahlräume verboten.

 

Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Wahl sicherzustellen werden die Wählerinnen und Wähler gebeten:

 Benutzen Sie nur die ausgeschilderten Ein- und Ausgänge

  • Tragen Sie in und direkt vor dem Wahlraum eine Mund-Nasen-Bedeckung
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen, die nicht zu Ihrem eigenen Hausstand gehören
  • Desinfizieren Sie sich beim Betreten des Wahlraums die Hände
  • Halten Sie Ihre Wahlbenachrichtigung bereit
  • Bringen Sie einen eigenen Stift zur Kennzeichnung des Stimmzettels mit

 

Für weitere Fragen zur Bürgermeisterdirektwahl steht Ihnen das Wahlamt unter 05671/999-004 zur Verfügung.

 

Ihr Wahlamt

der Stadt Hofgeismar





Doppelschritt für Natur- und Klimaschutz in Europa

 

Der Europäische Umweltrat hat am heutigen Freitag zwei gewichtige Punkte auf der Tagesordnung gehabt, um Europa zukunftsfähiger zu machen: die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 und das Europäische Klimagesetz. Auf dem Weg zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zu einem klimaneutralen Europa sind beide Vorhaben wichtige Schritte. Deswegen begrüßt der WWF, dass der Umweltrat seine Unterstützung dafür ausgesprochen hat. Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland, sagt: „Sowohl die Biodiversitätsstrategie als auch das Klimagesetz haben das Potenzial, echte Wendepunkte im Naturschutz und im Kampf gegen die Klimakrise zu werden.“

Die Biodiversitätsstrategie ist als Teil des Green Deals der EU-Kommission von großer Bedeutung, nicht nur weil sie die Maßnahmen der EU-Länder auf nationaler und europäischer Ebene beschließt, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Die Strategie ist auch die Grundlage für die Position der EU, wenn 2021 das neue globalen Rahmenwerk der UN-Biodiversitätskonvention zu Ende verhandelt wird. „Zwar gab es einige bedauerliche Änderungen, doch auch die vom Umweltrat bestätigte Version zeigt: Die Biodiversitätsstrategie ist ein bedeutsamer und wegweisender Schritt“, sagt Heinrich. „Nun sind die EU-Mitgliedstaaten in der Pflicht, das Entschiedene schnellstmöglich umzusetzen – nur darauf kommt es letztlich an. Uns mangelte es auch in der Vergangenheit nicht an ambitionierten Zielen. Es war die Umsetzung, in der die Staaten meist kläglich scheiterten.“

Die Strategie nimmt sich unter anderem zum Ziel, 30 Prozent der europäischen Land- und Meeresfläche unter Schutz zu stellen. Zudem soll es einen verbindlichen EU-Plan zur Widerherstellung der Natur in Europa geben. Es sollen mindestens 20 Milliarden Euro in die Umsetzung der Strategie fließen. Bis 2021 will die Kommission außerdem ein Gesetz vorbringen, das Produkte, die in Zusammenhang mit Entwaldung stehen, aus dem europäischen Markt verbannt. „Auch Deutschland muss seinen Beitrag leisten“, sagt Heinrich.  „Momentan sind nur rund 15 Prozent der deutschen Landfläche durch ‚Natura 2000‘-Schutzgebiete abgedeckt. Es braucht also mehr Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturschutzgebiete. Auch international muss Deutschland noch mehr leisten. Die Biodiversitätsfinanzierung in Entwicklungsländern sollte mindestens verdoppelt werden.“

Der in dieser Woche veröffentlichte Bericht der Europäischen Umweltagentur zum Status der Artenvielfalt in Europa zeigt deutlich, warum diese Maßnahmen so dringlich sind. 81 Prozent aller von der EU geschützten Lebensräume sind in einem schlechten Zustand, die Hauptziele der letzten Biodiversitätsstrategie der EU werden verfehlt. Ein historischer Tiefstand ist erreicht.

Um Klimaneutralität in Europa zu erreichen, braucht es ein wegweisendes, robustes Rahmengesetz für Klimaschutz in der EU. „Es ist positiv, dass der Umweltrat die allgemeine Ausrichtung beschlossen hat. Wir brauchen das Klimagesetz so schnell wie möglich. Die Bedrohung der Klimakrise pausiert nicht“, sagt Heinrich. „Ein gutes EU-Klimagesetz prägt die europäische Klimaschutzpolitik für die nächsten 30 Jahre.“ Mit dem Beschluss des Umweltrates kann der Trilog zum Klimagesetz auch mit Bezug auf einem neuen EU-Klimaziel beginnen. Die EU-Kommission hat sich bereits für eine Erhöhung auf mindestens 55 Prozent weniger Treibhausgase bis 2030 ausgesprochen, das EU-Parlament für 60 Prozent. Das Ziel wurde am Freitag nicht beschlossen, die Entscheidung sollen die Staatschef:innen auf dem Europäischen Rat im Dezember fällen. Der WWF fordert ein Reduktionsziel von mindestens 65 Prozent bis 2030. Das ist wissenschaftlich notwendig, um einen für die EU angemessen Beitrag zur Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad zu leisten.

Kaum substanzielle Ergänzungen zum bisherigen, unzureichenden Kommissionsvorschlag hat der Umweltrat am Freitag vorgelegt, kritisiert jedoch Heinrich. „Bisher fehlen noch entscheidende Punkte im Klimagesetzvorschlag. Klimaneutralität muss in Europa deutlich vor 2050 erreicht werden. Gesunde Meere, Wälder, Moore und Feuchtgebiete müssen als natürliche Treibhausgassenken als garantierte Restaurationsziele festgeschrieben werden. Überprüfungs- und Ambitionssteigerungsmechanismen zur Erreichung der Klimaziele müssen fest in dem Klimagesetz verankert werden.“

Heinrich sagt weiter: „Der Schutz der Artenvielfalt und der Kampf gegen die Klimakrise sind kein Selbstzweck. Der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage ist fundamental für unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unsere Gesundheit. Wir alle hängen von ihrer Bewahrung ab, in Europa und in der ganzen Welt. So erfreulich die Entscheidungen des Rates deshalb heute auch sind, in den laufenden Verhandlungen über die Gemeinsame Landwirtschaftspolitik der EU werden Befürchtungen der vergangenen Monate nun traurige Gewissheit: Denn dort spielen weder die Klimaschutzziele der EU noch der Green Deal eine Rolle als verbindliche Richtschnur für das milliardenschwere Subventionspaket für Europas Landwirt:innen. Mit Green Deal und der Farm-to-Fork-Strategie gibt es geeignete Baupläne für eine Grüne Architektur. Mit den aktuell geschürten GAP-Kompromissen ist die Grüne Architektur in Europa aber stark einsturzgefährdet.“

 

Original Content von WWF Deutschland




28. Jazzfest Kassel: „9“ (Festivalband) Edgar Knecht Trio am Freitag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus


Der Förderverein Kasseler Jazzmusik e.V. präsentiert:

 

  1. Jazzfest Kassel

„9“ (Festivalband) / Edgar Knecht Trio

 

– Achtung Programmänderung: Edgar Knecht Trio statt Masha Bijlsma Band feat. Bart van Lier –

 

Freitag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus                    26 / 20 / 12 Euro

 

„9“ – Die Festivalband zum 30-jährigen Jubiläum des Jazzvereins Kassel

Mit Ulrich Orth, Matthias Schubert, Martin Speicher, Saxes; Rolf Denecke, Berthold Mayrhofer, Georg Wolf, Basses; Jörg Fischer, Sven Pollkötter, Tobias Schulte, Drums

und

Edgar Knecht Trio „Personal Seasons“

Mit Edgar Knecht (Piano), Rolf Denecke (Bass) und Tobias Schulte (Drums, Percussion)

Zum Abschluss des 28. Jazzfests Kassel lädt der Förderverein Kasseler Jazzmusik am Freitag, 30. Oktober, ins Schauspielhaus ein. Den Anfang macht um 19.30 Uhr die Festivalband „9“, nach einer Pause folgt das Edgar Knecht Trio mit Songs aus dem Album „Personal Seasons“. Das Edgar Knecht Trio konnte erfreulicherweise als Ersatz gewonnen werden für die ursprünglich angekündigte Masha Bijlsma Band, die leider aufgrund der derzeit eingeschränkten Reisemöglichkeiten absagen musste.

”9” heißt die Festivalband zum 30-jährigen Jubiläum des Jazzvereins Kassel: Das sind drei Trios, bestehend aus Saxophon, Bass und Schlagzeug. Ihre Musik lebt vom fließenden Wechsel zwischen komponierten Elementen und Improvisation – den Farben von einem Trio zu einem anderen und von den sehr unterschiedlichen Musikercharakteren. Mit anderen Worten: „9“ ist bunt-lebhaft, rhythmisch, melancholisch, melodisch, wild, eben die ganze Ausdruckspalette von Leben und darüber hinaus. 

2019 erschien nach turbulenten und ereignisreichen Jahren der langerwartete dritte Streich der an Volkslieder angelehnten Trilogie des Edgar Knechts Trios. Nach seinem Erfolgswerk „Dance On Deep Waters“ folgte mit „Personal Seasons“ ein Album, das emotional durchs Jahr begleitet. Mit Songs, die zum einen direkt von der Schönheit und Vitalität alter deutscher Volkslieder inspiriert sind, zum anderen von der reichen Stimmungswelt des inneren und äußeren Jahreszeitenzyklus. Ob traumschöne Balladen, ausgelassene Sommertänze oder stürmische Herbstfantasien: Edgar Knechts ausgeprägter Personalstil und sein Sinn für Melodiebögen und rhythmische Finesse garantieren auch auf „Personal Seasons“ ein virtuoses und unverwechselbares Musikereignis.

 Alle Informationen zum Jazzfest unter https://jazzvereinkassel.de/.   

Beginn ist um 19.30 Uhr, Karten für 26 Euro (Ermäßigungen: Mitglieder des Fördervereins Kasseler Jazzmusik e.V 20 Euro / Schüler*innen & Studierende 12 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222.

Bitte beachten Sie: Es gilt Maskenpflicht im gesamten Theater, seit dem 22.10.2020 auch während der Vorstellungen. Weitere Informationen zum Hygienekonzept sind auf der Website des Staatstheaters Kassel zu finden https://www.staatstheater-kassel.de/programm/infos/.

STAATSTHEATER KASSEL





Stadt Kassel appelliert: Auf Halloween-Partys verzichten


Die Stadt Kassel appelliert an Eltern, Kinder und Jugendliche, in diesem Jahr auf Halloween-Partys zu verzichten. Auch der Gang von Haustür zu Haustür in den Straßen sollte ausgelassen werden. Hintergrund ist die anhaltend große Zahl an Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2 (Coronavirus). Halloween wird weltweit am 31. Oktober gefeiert.

„Viele Kinder in Kassel freuen sich auf Halloween, und diese Freude wollen wir ihnen auch nicht nehmen. Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt das Feiern dieses Festes aber nicht so zu wie in den vergangenen Jahren. Immer dann, wenn eine Vielzahl von Personen zusammenkommt, ist das Risiko einer Übertragung des Virus erhöht“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass der Anstieg der Infektionszahlen maßgeblich auf Feiern im privaten Bereich zurückzuführen ist.

Seit dem 21. Oktober gilt in Kassel deshalb eine Begrenzung bei Zusammenkünften. So sind private Feiern außerhalb von Wohnungen mit mehr als zehn Teilnehmern oder aus mehr als zwei Hausständen untersagt. Für Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von zehn Personen dringend empfohlen.

Halloween-Maske zählt nicht als Mund-Nase-Bedeckung 

Das muss auch am 31. Oktober bedacht werden. „Auch an Halloween müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Kommen aber viele Kinder zusammen, kann der zu wahrende Abstand nicht immer gewährleistet werden“, sagt Gesundheitsdezernentin Ulrike Gote. Sie weist zudem darauf hin, dass Halloween-Masken nicht als Mund-Nasen-Bedeckung gelten.

documenta-Stadt Kassel





Balu entlaufen? Luna vermisst?


TASSO gibt Tipps für die Suche nach Hund und Katze

In der Nacht auf Sonntag war es wieder soweit: Die Uhren wurden umgestellt. Ein Hinweis darauf, dass die dunkle Jahreszeit und das damit verbundene nasskalte Wetter Einzug halten. Die typischen dichten Nebelfelder am Morgen oder die früh eintretende Abenddämmerung reichen aus, um das eigene Tier innerhalb von Sekunden aus den Augen zu verlieren. Zudem ist die Sorge, dass sich der tierische Gefährte im Herbst und Winter unterkühlt, nicht unberechtigt. Was, wenn ausgerechnet jetzt der Alptraum eines jeden Hunde- und Katzenhalters eintritt und das geliebte Haustier verschwindet? Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, gibt wichtige Tipps für die Suche. 

39.000 Hunde und 77.000 Katzen wurden alleine im vergangenen Jahr vermisst. / Bildrechte: TASSO e.V.

Etwa 39.000 bei TASSO registrierte Hunde und 77.000 Katzen wurden alleine im Jahr 2019 vermisst. Der Hund entläuft bei der täglichen Gassirunde, weil er sich plötzlich erschreckt oder eine verlockende Fährte verfolgt, die Wohnungskatze entwischt in einem unachtsamen Augenblick durch das geöffnete Fenster – gänzlich verhindern lassen sich solche Situationen leider nicht. Deswegen sollte jeder Tierhalter wissen, was im Notfall zu tun ist. Der erste präventive Schritt – noch bevor das Haustier entläuft – ist die Registrierung des Tieres bei TASSO. Durch den Eintrag in der TASSO-Datenbank ist eine eindeutige Zuordnung zum Halter möglich. Nur so besteht die Chance, dass Hund und Katze wieder mit ihrem Menschen zusammengebracht werden. 

Wenn der Ernstfall erst einmal eingetreten ist, dann lautet die oberste Regel: Ruhe bewahren und den tierischen Gefährten bei TASSO als entlaufen melden. Panisches Hinterherrennen und lautes Rufen verleiten das Tier nur noch mehr dazu, das Weite zu suchen. Die Mitarbeiter in der TASSO-Notrufzentrale unterstützen jeden verzweifelten Tierhalter rund um die Uhr. „Wir nehmen die Vermisstenmeldungen auf und senden Tierhaltern schnell Suchplakate zu. Durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre, haben wir Strategien entwickelt, die bei der Suche nach einem verschwundenen Tier helfen können“, erklärt Heike Wempen-Dany, Leiterin der TASSO-Notrufzentrale. 

Tipps für die Suche nach dem Hund

Wenn der Vierbeiner auf einer Spazierrunde entlaufen ist, informieren Tierhalter am besten direkt eine vertraute Person, die nachsehen kann, ob der Hund nicht bereits heimgekehrt ist. Zudem sollten Hundehalter genau an der Stelle bleiben, wo der Hund entlaufen ist, denn oft kommen die Tiere nach einiger Zeit wieder zurück. In der Zwischenzeit ist es sinnvoll, auch die örtliche Polizei über die Nummer der lokalen Dienststelle zu verständigen. 

Wer sich selbst vom Ort des Entlaufens aus auf die Suche begibt, sollte sternenförmig die Umgebung absuchen und immer wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren, bevor die nächste Richtung eingeschlagen wird. So kann der Hund später einer eindeutigen Geruchsspur folgen. Gefährliche Orte wie beispielsweise Autobahnen sollten bei der Suche gemieden werden, da sonst der Hund diese Spur aufnehmen könnte. Wenn der Tierhalter nach einiger Zeit die Suche am Ort des Entlaufens aufgibt, ist es ratsam, ein Kleidungsstück – zum Beispiel eine Socke – zurückzulassen. Falls der Hund doch noch zurückkehrt, wird ihn der vertraute Geruch in der Nähe halten. 

Tipps für die Suche nach der Katze

Wenn die Wohnungskatze aus den eigenen vier Wänden entwischt oder die Freigängerkatze zur üblichen Zeit nicht nach Hause kommt, dann sollten Tierhalter bedachtsam auf die Suche zu gehen. Ein Rascheln mit der Leckerli-Dose kann eine Katze beispielsweise hervorlocken. Auch unter Büsche, Autos, auf Bäume oder in die kleinsten Schlupfwinkel sollte man einen Blick werfen, denn wenn die Katze aus Angst entlaufen ist, bietet ihr jede noch so kleine Lücke Schutz. Ein wichtiges Hilfsmittel bei der Suche ist zudem eine Taschenlampe, die auch tagsüber das Licht in den Augen der Katze reflektiert. 

Katzenhalter sollten bei ihrer Suche auf jeden Fall auch die Nachbarn einbeziehen. Vielleicht waren kürzlich Handwerker zu Gange, die die Türen ihrer Fahrzeuge haben offenstehen lassen. Vielleicht wurde die Katze auch versehentlich im Keller oder in der Garage eingesperrt. Es ist ebenso empfehlenswert, für die Katze draußen einen geschützten Platz einzurichten. Ein Kleidungsstück, das nach dem vertrauten Menschen riecht, kann dabei helfen, die Katze anzulocken. Weiterhin können Tierhalter eine Spur mit benutzter Katzenstreu legen. Im Idealfall erkennt das Tier seinen eigenen Duft und folgt diesem.

Hund und Katze wurden gesichtet – was ist zu tun?

Wenn das gesuchte Tier gesichtet wird, ist Geduld gefragt. Der tierische Begleiter befindet sich in einer Ausnahmesituation und reagiert möglicherweise nicht wie gewohnt. Hektische Bewegungen und laute Geräusche könnten ihn wieder vertreiben. TASSO rät daher, sich betont gelassen zu verhalten und sich hinzuknien oder hinzusetzten, um Hund oder Katze zu sich zu locken. 

 

Detaillierte Suchtipps für Hund und Katze finden Sie auf der TASSO-Webseite unter Suchtipps-fuer-entlaufenen-Hund und Katze-entlaufen.





Wie sicher ist ein transparenter Mund-Nasen-Schutz?


Das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de zeigt die Vor- und Nachteile von Visieren und transparenten Masken

Wie sicher ist ein transparenter Mund-Nasen-Schutz? / Das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de zeigt die Vor- und Nachteile von Visieren und transparenten Masken Quelle: „obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen/dpaPictureAlliance_LEAFMask“

(ots)Mimik ist sehr wichtig für die zwischenmenschliche Kommunikation: sich in andere hineinversetzen, die Gefühle des anderen empfinden können – das gelingt fast nur, wenn wir bestimmte Gesichtsausdrücke sehen. In Corona-Zeiten mit obligatorischer Mund-Nase-Bedeckung können wir jedoch oft nicht erkennen, ob unser Gegenüber lächelt, grimmig schaut oder traurig ist. Eine Mund-Nasen-Maske aus Plexiglas oder zumindest mit einem Sichtfenster kann Abhilfe schaffen. Doch wie sicher sind diese transparenten Masken? Das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de erklärt Vor- und Nachteile.

Visiere bieten nur unzureichend Schutz

Seit Beginn der Pandemie sieht man immer wieder Menschen mit Visieren aus Plexiglas. Insbesondere Brillenträger schätzen derartige Masken. „Der entscheidende Nachteil aller Visiere ist jedoch, dass sie keinen vergleichbar sicheren Schutz wie Mund-Nasen-Schutz bieten – und zwar weder vor einer Ansteckung des Trägers, noch vor einer Übertragung auf den Gegenüber“, sagt der Infektiologe Dr. Peter Walger, Sprecher des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Denn Visiere blockieren die virushaltigen Tröpfchenwolke allenfalls nach vorne. Die Ausbreitung nach oben oder unten und zu den Seiten wird nicht verhindert. Deshalb werden sie von medizinischem Personal auch nur als Ergänzung zusätzlich zu Masken eingesetzt.

Klarsichtfolie vorm Mund erschwert Atmung

Besser schützen da Mund-Nasen-Masken aus Stoff, die in Höhe des Mundes ein kleines Sichtfenster aus Klarsichtfolie oder Plexiglas haben. Doch auch diese Modelle verursachen Probleme: Durch das Sichtfenster kann man nicht atmen – das kann bei derartigen Masken die Atmung spürbar erschweren. Hinzu kommen mögliche Komplikationen beim Reinigen, etwa weil die Folien im Laufe von mehreren Waschgängen blind werden können. Eine andere Lösung besteht aus einer durchsichtigen Maske, in die Öffnungen mit Filtern eingelassen sind. Das Problem hier: Diese Masken sind recht teuer, zudem müssen – um einen wirksamen Schutz sicherzustellen – die Filter erst noch geprüft und zertifiziert werden.

Wie aber sähe eine ideale Lösung aus? Erfolgreich werden transparente Mund-Nasen-Bedeckungen nur, so das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de, wenn sie zuverlässig schützen und sich dabei auch noch ohne großen Aufwand reinigen lassen. Ein derartiges Modell ist derzeit aber noch nicht in Sicht.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Vom Waldrand bis in die Hauptstadt: Menschenketten gegen die Rodung des „Dannis“

 

(ots) Mehr als Tausend Menschen haben sich heute schützend vor den Dannenröder Wald gestellt. Sie demonstrierten gegen die Asphaltpolitik von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die Rodung des Dannenröder Walds in Hessen für den Weiterbau der A49. Mehrere dezentrale Aktionen brachten den Protest vom Waldrand bis in die Hauptstadt: Eine Menschenkette lokaler Aktiver stellte sich symbolisch am Waldrand des bedrohten Gebiets in Dannenrod auf, um so den Rodungsmaschinen entgegen zu treten. Eine weitere Menschenkette vor dem Verkehrsministerium in Berlin machte deutlich, dass klimagerechte Verkehrspolitik tatkräftiges Handeln auf Bundesebene braucht.

„Maut-Debakel, Freie Fahrt für Raser, Autobahnen um jeden Preis – Verkehrsminister Scheuer versagt auf ganzer Linie“, so Jutta Sundermann, Campaignerin bei Campact. „Wir machen deutlich: Die Rodung ist kein lokales Problem in Hessen, sondern Ausdruck einer verfehlten Verkehrspolitik. Statt immer neuer Straßen brauchen wir eine echte Verkehrswende – und klimaneutrale Infrastruktur.“

Barbara Schlemmer, Aktionsbündnis „Keine A49“: „Der massive Polizeieinsatz im Wald mit Beamt*innen aus dem ganzen Bundesgebiet ist unverhältnismäßig und angesichts der Coronakrise sogar lebensgefährlich. Auch die hessische Landesregierung muss jetzt Verantwortung übernehmen und die Rodung stoppen. Sie darf nicht länger für ein völlig veraltetes Verkehrsprojekt von Andreas Scheuer unnötig Menschen in Gefahr bringen.“

Die Demonstrantinnen und Demonstranten trugen Masken und hielten die Abstände mit Hilfe von zwei Meter langen Spruchbändern ein. Zu der Aktion hatten Campact, das Aktionsbündnis „Keine A49“ und Fridays for Future aufgerufen.

 

Original-Content von: Campact e.V.




Bremse, Licht, Schaltung: So wird das Fahrrad winterfit


ADAC: Naben- oder Speichendynamos nutzen / Etwas weniger Luft im Reifen sorgt für mehr Grip auf Schnee

Im Sommer sind viele Pendler von Auto oder ÖPNV auf das Fahrrad gewechselt. Bei kühleren Temperaturen steigen viele Radfahrer nun wieder auf Bus und Bahn oder das eigene Auto um. Doch abgesehen von besonders schneereichen Regionen kommt man vielerorts auch in der kalten Jahreszeit gut mit dem Rad vorwärts. Voraussetzung ist laut des Mobilitätsclubs ADAC, dass das Bike zu Beginn der dunklen und kalten Jahreszeit einem technischen Check unterzogen wird. Besonderes Augenmerk gilt Bremsen, Licht und Schaltung.

Die Räder sollten beim Schieben blockieren, wenn die Bremsen betätigt werden – ist dies nicht der Fall, müssen die Bremsen nachgestellt bzw. abgefahrene Bremsbeläge getauscht werden. Achtung: Vor allem Felgenbremsen verlieren bei Nässe teils deutlich an Bremskraft. Schwergängige Bremshebel und Bremszüge sind zu fetten, damit sie auch bei Minusgraden funktionieren. Für den Einsatz in der nassen Saison gibt es im Fachhandel besondere Bremsklötze für Nässe.

Für Sicherheit in der dunklen Jahreszeit ist eine funktionierende Beleuchtung nötig. Beim Licht liegt die Ursache für einen Defekt häufig an den Anschlüssen zum Dynamo oder den Front- oder Rückleuchten. Gerissene Kabel sollten erneuert, defekte Birnen getauscht werden. Statt klassischen Lichtanlagen mit Dynamo ist auch Akku-Licht zulässig. Eine Standlichtautomatik sorgt für Sichtbarkeit auch beim Stehen. Wer bei Schneematsch unterwegs ist, sollte auf Naben- oder Speichendynamos oder Akku-Licht setzen, da Seitenläufer-Dynamos bei Matsch und Schnee häufig Aussetzer haben.

Wichtig ist außerdem ein Blick auf Kette und Schaltung: Kalte Temperaturen lassen eine Kettenschaltung schwerer schalten, daher sollten Kette, Ritzel und Zahnkränze mit einer Bürste oder einem alten Lappen gereinigt werden. Danach sind Kette und Schaltmechanik neu zu fetten, denn die Feuchtigkeit durch Regen und Schnee sowie Streusalz lassen die Fahrradkette in der kalten Jahreszeit besonders anfällig für Rost werden.

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist ein gutes Reifenprofil essentiell. Daher sollten abgefahrene Reifen durch Neureifen ersetzt werden. Auf Schnee sorgt etwas weniger Luft im Reifen für mehr Grip. Für den Einsatz im Winter sind im Fachhandel Reifen mit größerer Profiltiefe und kleinen Spikes erhältlich, die das Fahren und Bremens auf Schnee und Eis erleichtern. Absolute Sicherheit vor einem Sturz bieten solche Reifen jedoch nicht.





Huskies schlagen Löwen Frankfurt mit 4:3


Kassel, 25. Oktober 2020. Derbysieger! Mit 4:3 (1:0/3:3/0:0) besiegten die Kassel Huskies die Löwen Frankfurt und holten sich somit den Derbysieg im Vorbereitungsspiel. In einer umkämpften und spannenden Partie setzten sich die Schlittenhunde aufgrund ihrer Kaltschnäuzigkeit und einer konzentrierten Defensivleistung verdient durch.

Bei den Huskies fehlten erneut die angeschlagenen Marc Schmidpeter, Michael Burns und Joel Keussen, dafür war Haie-Leihspieler Moritz Müller wieder mit von der Partie. Im Tor startete diesmal Leon Hungerecker. Und der hatte nach wenigen Sekunden gleich etwas zu tun und entschärfte einen Mitchell Schuss stark. Nach gutem Beginn der Löwen kamen die Huskies immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich erste Gelegenheiten durch Blumenschein und Olsen. Als Brett Cameron in der 13. Minuten unfair gestoppt wurde, spielten die Huskies 35 Sekunden in doppelter Überzahl. Gerade als die erste Strafe abgelaufen war klingelte es im von Bastian Kucis gehüteten Löwen-Tor. Marcel Müller bediente mit einem schönen Querpass Ryon Moser. Der Deutsch-Kanadier zog direkt ab und versenkte den Puck zur 1:0 Führung im Netz (15.) Drei Minuten später hätte Nathan Burns nach wunderschönem Aufbaupass von Marco Müller erhöhen können, der Center scheiterte aber an Kucis.

Die Chancen, die beide Teams im ersten Drittel noch ausgelassen hatten, nutzten sie dann im zweiten Abschnitt. Zunächst traf Brett Cameron durch die Beine von Kucis zum 2:0 (22.). Nur zwei Minuten später verkürzte Collberg auf Löwen-Seite im Powerplay. Und wieder dauerte es nicht lange, bis der nächste Treffer fiel. Clarke Breitkreuz verwertete ein Olsen-Zuspiel vor dem Löwen Gehäuse zum 3:1 (27.). Wer dachte, das muntere Toreschießen sei nun erstmal vorbei sah sich getäuscht. Zwei Löwen Tore von Schinko in Überzahl und Kretschmann im Konter glichen das Spiel in nur 83 Sekunden aus (31./33.). Doch die Huskies hatten auch auf diesen Doppelschlag eine Antwort. Einen von Moritz Müller abgefeuerten Schuss fälschte zunächst Eric Valentin ab, ehe Joey Luknowsky die Scheibe aus dem Gewühl vor Kucis über die Linie drückte (38.).

Zu Beginn des dritten Drittels rannten die Löwen stürmisch an, doch die gut aufgelegte Huskies-Defensive um einen starken Leon Hungerecker ließ keinen Treffer mehr zu. Gute Gelegenheiten der Gäste durch Buchwieser, Lewandowski oder Mitchell machte entweder Hungerecker oder einer seiner aufmerksamen Vorderleute zunichte. Die beste Chance der Huskies hatte Brett Cameron. Der Kanadier traf aus kurzer Distanz aber nur den Außenpfosten (52.). Zwei Minuten vor dem Ende gingen die Löwen volles Risiko und nahmen Kucis für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Aber auch diese Phase überstanden die Schlittenhunde schadlos und feierten damit den ersten Derbysieg der noch jungen DEL2-Saison.

Ein direktes Wiedersehen von Huskies und Löwen gibt es dann in gut zwei Wochen. Am ersten Spieltag der DEL2-Saison 2020/21 treffen sich beide Teams dann in der Frankfurter Eissporthalle wieder.// ECK

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MT landet Derbysieg – deutlich und verdient


Mit 33:25 gewann die MT Melsungen am Sonntagnachmittag das Hessenderby bei der HSG Wetzlar. Schon mit der 16:7-Führung nach den ersten 30 Minuten deuteten die Nordhessen an, dass sie mit aller Macht die beiden vorangegangenen sieglosen Auftritte gegen Erlangen und Minden vergessen machen wollten. Mit einer für Melsunger Verhältnisse relativ offensiv interpretierten 6:0-Abwehrformation kauften Lemke & Co – unterstützt von einem hellwachen Torhüter Silvio Heinevetter – den Hausherren schnell den Schneid ab. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten in den ersten fünf Minuten im Angriff klappte es auch dort dann immer besser und die Tore fielen praktisch wie reife Früchte. Auch wenn angesichts des klaren Vorsprungs das Spiel in den letzten 10 Minuten etwas verflachte, gelang es dem Gudmundsson-Team, einen deutlichen Vorsprung über die Ziellinie zu bringen und einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg mit nach Hause zu nehmen. Beste Torschützen in der pandemiebedingt leeren Wetzlarer Rittal-Arena waren Timo Kastening (7/2) für die MT und Stefan Cavor (5) für die HSG.

Aufgrund der frühen Anwurfzeit am Sonntag, 13:30 Uhr, war das Team der MT Melsungen bereits am Samstag nach Mittelhessen gereist. Trainer Gudmundur Gudmundsson hatte alle Mann an Bord, konnte also in Bestbesetzung in sein zweites Hessenderby gehen. Und das mit einem weiteren guten Omen: Mit dem Isländer als neuen Coach hatte die MT Anfang März auch das Derby der vergangenen Saison gewonnen. Am Sonntag hatte er schon vor dem Anwurf in der aufgrund hoher Inzidenzwerte in Mittelhessen in der für Zuschauer gesperrten Rittal-Arena im SKY-Interview gesagt, dass die MT einen klaren Plan und er persönlich ein gutes Gefühl habe.

Das sollten seine Schützlinge in den ersten Minuten des Spiels aber noch nicht ganz bestätigen. Denn der Angriffsformation mit Yves Kunkel, Julius Kühn, Domagoj Pavlovic, Kai Häfner, Timo Kastening und Arnar Arnarsson unterliefen in den beiden ersten Angriffen jeweils Fehler, was die Hausherren durch Rechtsaußen Kristian Björnsen zur 1:0-Führung nutzten.

Nichtsdestotrotz, die MT-Abwehr, in der Finn Lemke mit Arnar Arnarsson wie schon in den vorangegangenen Spielen den Mittelblock bildete, zeigte von Anfang an hohe Einsatzbereitschaft und stellte mit der für Melsunger Verhältnisse relativ offensiv interpretierten 6:0-Formation die Wetzlarer Angriffsreihe vor Probleme. Prächtige Unterstützung lieferte dahinter Silvio Heinevetter, dem Gudmundsson den Vorzug vor Nebojsa Simic gegeben hatte.

Nach Julius Kühns Ausgleich und einem von Max Holst verwandelten Strafwurf lieferte der bis auf die rechte Angriffsseite herübergerutschte Domagoj Pavlovic ein feines Eins-gegen-Eins und stellte auf 2:2. Knapp zwei Minuten später konnte Arnar Arnarsson am Kreis seinen Wurf trotz strafwurfreifer Behinderung vollenden, sein Ball landete aber unglücklich in Gesicht von HSG-Keeper Till Klimke. Den Siebenmeter verwandelte Timo Kastening zur ersten Melsunger Führung (2:3, 7. Min.).

Zweimal gelang es Wetzlars Olle Schefvert dann, die jeweilige Führung der Gäste zu egalisieren (3:3, 9. und 4:4, 10.), danach geben die Nordhessen mehr und mehr den Ton an. Und zwar mit einem beeindruckenden 6:0-Lauf. Den Anfang machte Julius Kühn mit einem Doppelschlag zum 4:5 und 4:6. Dann kaufte Silvio Heinevetter dem ansonsten sehr sicheren Siebenmeterschützen Maximilian Holst einen Strafwurf ab. Holst, offenbar verunsichert, scheiterte wenig später am Pfosten. Dazwischen hatte Kai Häfner aus dem Rückraum getroffen und Arnar Arnarsson – herrlich angespielt von Domagoj Pavlovic –  vom Kreis zum 4:8-Zwischenstand. Grund genug, für HSG-Trainer Kai Wandschneider, seine Schützlinge per Timeout zu “erlösen”. 

Was aber nicht die erhoffte Wirkung zeigte. Denn die MT zog beinahe unbeirrt weiterhin ihre Kreise. Regisseur Pavlovic, eben noch Passgeber, vollstreckte nun selber und Timo Kastening schloss einen schnellen Melsunger Vorstoß nach gekonnter Finte zum 4:10 (22.) ab. Derweil war Silvio Heinevetter weiterhin auf dem Posten, entschärfte den nächsten Wurf von Maximillian Holst und lenkte kurz darauf einen Schefvert-Ball an den Pfosten. Nachdem dieser dann nach rund 12 erfolglosen Minuten den Treffer zum 5:10 erzielte, gönnte auch Gudmundur Gudmundsson seinem Team eine einminütige Verschnaufpause.

Anschließend konnte Kristian Björnsen zwar ein weiteres Tor für die Gastgeber markieren, aber das war weniger als ein Aufblitzen. Denn schnell waren die Rotweißen wieder in der Spur und feuerten die nächste Treffersalve ab. Bis zum Halbzeitpfiff fielen im Minutentakt weitere sechs Tore wie reife Früchte, währenddessen für die praktisch zur Wirkungslosigkeit verurteilte Wetzlarer Offensivabteilung nur noch Lars Weissgerber einen Siebenmeter verwandeln konnte. Mit 7:16 gings in die Kabinen.

Zum zweiten Durchgang schickte Gudmundur Gudmundsson die gleiche Formation ins Rennen, wie zu Beginn des Spiels. Die musste aufgrund einer Zeitstrafe gegen Kai Häfner zunächst das 8:16 durch Lenny Rubin hinnehmen, errang dann aber durch einen Treffer von Julius Kühn und einen weiteren von Domagoj Pavlovic die erste 10-Tore-Führung für die Nordhessen (8:18, 34.). Dazwischen trug Silvio Heinevetter zu einer kuriosen Szene bei: Der MT-Keeper lenkte einen halbhohen Wurf von Olle Schefvert mit einem Reflex weiter nach oben, wo der Ball exakt im linken Torwinkel stecken blieb und somit die Torlinie nicht überquert hatte. Im folgenden Angriff versenkte Julius Kühn das Spielgerät ins verwaiste HSG-Gehäuse zum 8:19.

Im weiteren Verlauf sollten der MT jeweils noch drei 10-Tore-Führungen gelingen (11:21, 38.; 12:22, 40.;13:23, 41.), ehe der Vorsprung nahezu konstant bei acht, bzw. neun Toren bis zum Abpfiff gehalten werden konnte. Bis dahin hatten auch – bis auf Michael Allendorf – die Spieler Einsatzzeiten bekommen, die sich auf der Bank bereit gehalten hatten. Für Silvio Heinevetter ging Nebojsa Simic zwischen die Pfosten und vereitelte unter anderem einen von Lars Weissgerber geworfenen Siebenmeter. Für Kai Häfner kam Stefan Salger. Der musste wegen Trikotzupfen zunächst zwar schnell wieder für zwei Minuten raus, “revanchierte” sich dann aber mit zwei sauberen Sprungwurftoren. Seinen Kurzauftritt nutzte auch Ole Pregler, um sich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Der Youngster gab zwei “tödliche” Pässe in die Nahwurfzone, die von Marino Maric und Yves Kunkel zum 21:30 und zum 22:31 verwandelt wurden.

Das Aufleuchten des 25:33-Endstands auf der Anzeigentafel der leeren Wetzlarer Rittal Arena dokumentierte die deutliche Überlegenheit des Gastes und ließ damit auch keinerlei Interpretationsspielraum zu. Die MT war glänzend auf die bis dato für Furore in der Liga sorgenden Mittelhessen eingestellt, hatte ihr Konzept der beweglichen 6:0-Abwehr durchgezogen und die zuletzt immer wieder gezeigte hohe Fehlerquote im Angriff auf ein absolutes Minimum reduziert.  Zudem war der unbedingte Wille, es besser machen zu wollen, als in den letzten beiden Spielen, nicht zu übersehen.

Gudmundur Gudmundsson zum Spiel:
Das war heute eine sehr gute Leistung. Schon die sieben Gegentore in der ersten Halbzeit haben gezeigt, dass wir an diesem Tage eine überragende Abwehr, einschließlich des Torhüters stellen. Im Nachhinein kann man sagen, dass das Spiel nach 30 Minuten praktisch gelaufen war. Aber wir haben es dabei nicht bewenden lassen, sondern uns auch in der zweiten Halbzeit weiter reingehängt. In der letzten Viertelstunde konnten wir dann noch einige Wechsel vornehmen. Wir hatten uns einen Plan zurecht gelegt, bei dem wir eine moderne, sehr bewegliche Abwehr spielen wollten. Das haben wir dann genauso umgesetzt. Natürlich haben wir im Training auch sehr intensiv unser Angriffsspiel analysiert, viele Einzelgespräche geführt. Die Art und Weise, wie wir in den letzten Tagen gearbeitet haben, hat mir dann für das heutige Spiel ein gutes Gefühl gegeben.

HSG Wetzlar – MT Melsungen 25:33 (7:16)

HSG Wetzlar: Klimpke (1.-7. Min., 13.-30. Min.; 5 Paraden / 12 Gegentore), Ivanisevic (8.-12. Min., 31.-60 Min.; 4 P. / 21 G.) – Feld 1, Srsen, Henningsson 1, Björnsen 2, Mirkulovski, Weissgerber 3/1,  Holst 1/1, Fredriksen, Forsell Schefvert 4, Gempp, Mellegard 4, Rubin 3, Lindskog 1, Cavor 5 – Trainer: Kai Wandschneider.

MT Melsungen: Heinevetter (1.-44. Min; 10 Paraden / 15 Gegentore), Simic (45.-60. Min.; 3 P. / 10 G.) – Maric 3, Kühn 6, Lemke, Reichmann 1/1, Kunkel 3, Mikkelsen, Danner, Arnarsson 1, Allendorf, Pregler, Häfner 5, Salger 2, Kastening 7/2, Pavlovic 5 – Trainer Gudmundur Gudmundsson.

Schiedsrichter: Nils Blümel / Jörg Loppaschewski (beide Berlin); DHB-Aufsicht: Wolfgang Jamelle.

Zeitstrafen: 8 Min. –  4 Min. (Feld, Henningsson, Schefvert, Lindskog – Salger, Häfner)

Strafwürfe: 2/5 – 3/3 (Holst scheitert an Heinevetter, 14. Min.; Holst trifft den Pfosten, 18.; Weissgerber scheitert an Simic, 53.)

Das nächste Spiel:
So., 01.11.20, 16:00 Uhr, MT Melsungen – HSG Nordhorn-Lingen, Rothenbach-Halle Kassel


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