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ZDF-Politbarometer Oktober II 2020: Klare Mehrheit glaubt, dass Deutschland eher gut durch die Pandemie kommt


Forderung nach mehr Kontrollen bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen

(ots) Wie zu Beginn der Pandemie dominiert das Thema „Corona“ auch jetzt die politische Agenda fast vollständig: Nach 56 Prozent im September und 68 Prozent Anfang Oktober sagen jetzt 78 Prozent aller Befragten, dass Corona zurzeit das wichtigste Problem in Deutschland ist. Aktuell glauben 56 Prozent, dass ihre Gesundheit durch das Coronavirus gefährdet ist, und 43 Prozent meinen das nicht (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“).

Wachsender Anteil fordert härtere Corona-Maßnahmen

Weiterhin nur eine Minderheit (14 Prozent) findet die geltenden staatlichen Schutzmaßnahmen übertrieben, aber nur noch 54 Prozent halten sie für gerade richtig, denn inzwischen sind 30 Prozent für weitergehende Maßnahmen. Für härtere Regeln sprachen sich im September nur 18 Prozent und Anfang Oktober 23 Prozent aus, obwohl die Maßnahmen seither bereits verschärft worden sind.

Bewertung einzelner Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

Für Risikogebiete in Deutschland gelten jetzt strengere Schutzmaßnahmen. Dies findet zumeist deutliche Zustimmung: So halten 87 Prozent die Ausweitung der Maskenpflicht für richtig (nicht richtig: 13 Prozent). Dass in den Risikogebieten deutlich weniger Personen an privaten Feiern teilnehmen dürfen, finden 86 Prozent richtig (nicht richtig: 12 Prozent), ähnlich wie die Begrenzung der Zahl der Teilnehmer von Treffen in der Öffentlichkeit (richtig: 79 Prozent; nicht richtig: 20 Prozent). Umstrittener hingegen ist es, dass Bars und Restaurant früher schließen müssen als bisher. Das befürworten 54 Prozent während es 42 Prozent ablehnen.

Was die Bürger am meisten stört

Unabhängig von der Notwendigkeit der Corona-Maßnahmen stören die meisten (33 Prozent) die Einschränkungen beim Treffen mit Freunden und Familie, gefolgt von denen bei Kultur- und Sportveranstaltungen (24 Prozent). Für 19 Prozent sind es die Einschränkungen beim Reisen, für 7 Prozent die beim Einkaufen und für 4 Prozent die beim Restaurantbesuch.

Verhalten in der Krise, Kontrollen und Strafen

Zwar glauben 52 Prozent, dass sich die Menschen in der Corona-Krise allgemein eher vernünftig verhalten (unvernünftig: 45 Prozent), dennoch fordern 71 Prozent aller Befragten, dass die Einhaltung der Schutzmaßnahmen stärker kontrolliert wird (dagegen: 28 Prozent). 62 Prozent sprechen sich für höhere Strafen aus als bisher, wenn jemand die Corona-Vorschriften nicht einhält. 35 Prozent sind gegen härtere Strafen.

Trotz allem viel Optimismus für die nächsten Monate

Obwohl die Meinungen geteilt sind, ob diese Maßnahmen ausreichen, einen zweiten Lockdown zu vermeiden (reichen: 49 Prozent; reichen nicht: 42 Prozent), glauben 81 Prozent aller Befragten, dass Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie kommen wird. Pessimistisch sind dabei nur 15 Prozent. Dieser Optimismus wird mehrheitlich in allen Partei-Anhängergruppen geteilt, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. Am zuversichtlichsten sind dabei die Anhänger der CDU/CSU (86 Prozent) und am wenigsten die der AfD (60 Prozent).

Projektion Bundestagswahl

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, ergäben sich im Vergleich zu vor zwei Wochen einige Veränderungen: Die Union käme jetzt auf 38 Prozent (plus 1), die SPD nur noch auf 15 Prozent (minus 1), die AfD auf 9 Prozent (minus 1), die FDP auf 5 Prozent (unverändert), die Linke auf 8 Prozent (plus 1) und die Grünen auf 20 Prozent (unverändert). Die anderen Parteien zusammen lägen bei 5 Prozent (unverändert). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine aus CDU/CSU und SPD. Nicht reichen würde es für Grün-Rot-Rot.

Top Ten: kaum Veränderungen

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Angela Merkel weiter auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 2,6 (Okt. I: 2,5). Es folgen Markus Söder mit 1,6 (Okt. I: 1,5), Jens Spahn mit 1,5 (Okt. I: 1,5), Olaf Scholz mit 1,3 (Okt. I: 1,4), Heiko Maas mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Robert Habeck ebenfalls mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Annalena Baerbock mit 0,7 (Okt. I: 0,8), Armin Laschet mit 0,6 (Okt. I: 0,7) und Horst Seehofer mit 0,3 (Okt. I: 0,3). Schlusslicht ist weiter Friedrich Merz mit minus 0,1 (Okt. I: minus 0,1).

US-Präsidentschaftswahl

Die Deutschen wünschen sich fast einhellig (89 Prozent) Joe Biden als nächsten US-Präsidenten (Donald Trump: 4 Prozent). Allerdings glauben nur 56 Prozent, dass es Biden auch schaffen wird, während 35 Prozent erwarten, dass Trump die Wahl gewinnt.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22. Oktober 2020 bei 1.297 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 40 Prozent, SPD: 15 Prozent, AfD: 5 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 8 Prozent, Grüne: 23 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 13. November 2020.

Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf https://forschungsgruppe.de.

http://ZDFheute.de

 





Tier der Woche


Der 5-jährige Mikel   ist ein äußerst lieber Vierbeiner, der mit Sicherheit viel Freude in deine Familie bringt.

https://shelta.tasso.net/Hund/327867/MIKEL

Er liebt es, nah bei seinen Menschen zu sein und genießt jede Form von Zuwendung.

Sicher hätte der witzige Kobold   auch viel Spaß beim Besuch einer Hundeschule.

Mikel ist äußerst aufmerksam und lässt sich von Mensch und anderen Hunden gerne zum Spielen animieren. #suchstieraus

 

 





Weiter so für Europas Landwirtschaft

 

Das Europäische Parlament hat in der finalen Abstimmung das zur Endabstimmung vorliegende GAP-Gesamtpaket angenommen. Damit zieht das Europäische Parlament mit einem unambitionierten eigenen Entwurf in die abschließenden Verhandlungen mit Rat und Kommission (Trilog). „Das EU-Parlament verweigert sich einer Erneuerung der Europäischen Agrarpolitik. Nach dem EU-Agrarrat missachten auch die Europaabgeordneten sämtliche Klimaschutz- und Biodiversitätsziele der Europäischen Union. Damit droht dem Green Deal der Kommission die Bankrotterklärung. Die EU-Kommission muss eingreifen, denn wir steuern auf die Fortsetzung der bisherigen europäischen Landwirtschaftspolitik zu, die nachweislich der Natur, dem Klima und letztlich auch den Landwirtinnen und Landwirten massiv schadet“, fordert WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich.

Während der EU-Agrarrat Mittwoch seinen auf ganzer Linie enttäuschenden Entwurf für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 vorgelegt hat, stimmte das Europäische Parlament am Freitagmittag final über das eigene Gesamt-Paket ab für die abschließenden Verhandlungen mit Rat und Kommission (Trilog). Zuvor hatten die Europaabgeordneten in einer Reihe von Abstimmungen unter anderem Anträge abgelehnt, die eine stärkere Kopplung der EU-Agrarreform an die Ziele des European Green Deal vorgesehen haben. Die für den Erhalt von Direktzahlungen verbindlichen Auflagen (die sog. „Neue Konditionalität“) wurden immer weiter verwässert. Zahlreiche Umweltverbände, darunter der WWF, hatten daher die Abgeordneten bei der finalen Abstimmung zum Nein aufgefordert, um das Gesamt-Paket zurück an die eigenen Ausschüsse zu geben.

 

Original Content von WWF Deutschland




Rund um den Tag des Einbruchschutzes: Polizei Nordhessen mit Infostand in Vellmar


Am Sonntag, dem 25. Oktober ist der „Tag des Einbruchschutzes“.

Am morgigen Montag bietet die Polizei eine kostenlose Beratung in Vellmar an.

Dort können sie Fragen zum Einbruchschutz, beispielsweise zur technischen Sicherheit, zum „Smart Home“ oder zur staatlichen Förderung von Einbruchschutz beantwortet bekommen.

Das Team des Polizeiladens aus Kassel wird im Eingangsbereich des Einkaufsmarktes mit einem Stand vertreten sein.

Montag, 11:00 bis 13:00 Uhr: -> Vellmar, im Herkules-Einkaufscenter (Lange Wender)

 





Opfer von Schienensuizid: „37°“ lässt zwei Lokführer zu Wort kommen


Lokführer Sören hat während seiner Bahnfahrt einen tödlichen Personenunfall erlebt.
Copyright: ZDF/Volker Schmidt-Sondermann

Schienensuizid ist ein Tabuthema. Aus Sorge vor Nachahmern folgen die Medien einer freiwilligen Selbstbeschränkung und berichten nicht darüber. Lokführende haben wenig Chancen, nach dem Erlebten über ihre enormen psychischen Belastungen zu sprechen. Die „37°“-Reportage „Schatten im Gleis – Wenn Lokführer sich schuldig fühlen“ am Dienstag, 27. Oktober 2020, 22.15 Uhr im ZDF, gibt diesen Lokführenden eine Stimme. Die Autoren Katja Aischmann und Volker Schmidt lassen Sören und Wolfgang zu Wort kommen, die ganz unterschiedlich mit ihrer Traumatisierung umgehen. Die Sendung steht am Sendetag ab 18.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. 

„Es gibt bei Schienensuizid zwei Opfer. Das Opfer, das den Tod wollte, und das Opfer, das in diese Situation hineingezogen wurde“, sagt Sören. Er war erst seit einem Jahr Lokführer, als er einen tödlichen Personenunfall erlebte. Seither plagt ihn die Frage: Bin ich schuld an dem Tod des Mädchens? 

Wolfgang ist seit 30 Jahren Lokführer. In diesem Zeitraum hat er bereits fünf Schienensuizide erlebt. Er gerät in eine Spirale aus Schuldgefühlen und Selbstzweifeln und begibt sich schließlich in eine psychosomatische Fachklinik am Chiemsee. „Lokführer können unvorhergesehen mit sehr schwer zu verarbeitenden Erlebnissen konfrontiert werden, für die sie sich auch verantwortlich fühlen. Es kann zu vorübergehenden Anpassungsstörungen kommen, oder zu belastenden posttraumatischen Belastungsstörungen,“ so Andreas Bock, stellvertretende Chefarzt der Klinik. 





Schwalm-Eder-Kreis – Corona Ampel steht auf Rot

 

Der sieben Tage Inzidenzwert im Schwalm-Eder-Kreis ist mit 51,67 über den kritischen Wert von 50 gestiegen. Somit steht die Corona-Ampel steht jetzt auf Rot und der Landkrise verschärft die Maßnahmen.

Schwalm-Eder – Gestern stieg der Sieben Tage-Inzidenzwert über 51,67 und somit liegt er über der kritischen Marke von 50. Daher musste der Landkreis die Maßnahmen verschärfen. Eine weitere Verschärfung wird bei einem Anstieg über 75 geschehen. Daher gelten ab heute folgende Maßnahmen.

  • Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 100 Personen und private Feiern im öffentlichen Raum nur noch mit maximal zehn Personen – oder zwei Haushalten – stattfinden. Diese Anzahl wird auch für Feiern in privaten Räumen empfohlen.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen müssen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie Trauerfeiern und auch Sportveranstaltungen am eigenen Sitz- oder Stehplatz getragen werden (ausgenommen hiervon sind Kinder unter sechs Jahren oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen).
  • Gastronomische Betriebe müssen um 23 Uhr (bis 6 Uhr) schließen. Und: Der Konsum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.
  • An besonders belebten Straßen und Plätzen besteht nun die Pflicht, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
  • Außerdem sind ab sofort in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen auch während des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Maskenpflicht in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen

Mit dieser Anordnung geht der Landkreis über die Anordnungen des Bundes hinaus und versucht somit die Dynamik des Verlaufes in Schulen und Bildungseinrichtungen einzudämmen. Zwar gibt es noch keine Infektionszahlen aus den Bildungseinrichtungen, doch Vorsicht ist hier die Mutter der Porzellan Kiste. Mit der Anordnung für die Schulen geht der Kreis über das hinaus, was das Land Hessen. Weitere Verschärfungen wird es ab einem Inzidenzwert von 75 geben. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 30. November, können aber auch abgeschwächt werden wenn der Sieben-Tages Inzidenzwert unter 50 sinken sollte.  

 

Original Content von: Schwalm-Eder-Kreis




MÜLLER (FDP) : Polizei nicht unter Generalverdacht stellen


  • Aufruf zu Demonstration rückt Beamtinnen und Beamte in falsches Licht
  • Stimmungsmache ist verantwortungslos
  • Bundesweite Studie kann helfen

WIESBADEN – Anlässlich der für Samstag in Wiesbaden geplanten Demonstration „Gegen rechte und rassistische Strukturen in Polizei und Behörden“ warnt Stefan MÜLLER, innenpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, davor, sämtliche Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden unter Generalverdacht zu stellen. „Der Aufruf zur Demonstration rückt die Polizei in ein falsches Licht. Der weit überwiegende Teil der Beamtinnen und Beamten vertritt die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und macht vorbildlich seine Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Diese Polizeikräfte haben selbst ein Interesse daran, dass sämtliche Rechtsextremismus-Verdachtsfälle schnellstmöglich aufgeklärt werden“, betont Müller mit Bezug auf die Drohmail-Affäre. Personen des öffentlichen Lebens hatten Drohungen per E-Mail bekommen, für die zuvor in drei Fällen Daten aus hessischen Polizeicomputern abgerufen worden waren.

„Rechtes und extremistisches Gedankengut hat in der hessischen Polizei nichts zu suchen, erst recht nicht entsprechende Strukturen. Mit dem Demo-Aufruf entsteht aber der Eindruck, dass die aktuelle Debatte genutzt werden soll, um pauschal Misstrauen gegen die Polizei und staatliche Behörden zu schüren. Das ist verantwortungslos gerade auch gegenüber der Polizei und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörden“, sagt Müller. „Die Polizei-Bediensteten werden schon jetzt viel zu häufig beleidigt und angegriffen.“ Umso unverständlicher sei es, dass die hessische Linke zur Teilnahme an der Demonstration aufrufe, da sie damit auch all denjenigen eine Ohrfeige verpasse, die täglich mit großem Engagement ihren Dienst und ihre Arbeit verrichten.

Müller fordert, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren. In diesem Zusammenhang begrüßt er die angekündigte bundesweite Studie zu Rassismus in der Polizei. „Wir müssen wissen, an welchen Stellen es extreme Gesinnungen gibt und welche Ursachen dem zugrunde liegen können. Eine solche Studie kann die Polizei gerade vor pauschalen Verdächtigungen schützen“, erklärt Müller. Ebenso wichtig sei, dass die Studie auch untersuchen solle, welche Probleme die Beamtinnen und Beamten im Berufsalltag haben und wie sich extreme Positionen möglicherweise entwickeln.

 


Anmerkung der Redaktion:

In Deutschland arbeiten ca. 256000 Polizeibeamte!

Sofern man also wirklich wegen einer Prozentzahl die bei 0,03 liegen dürfte, gleich eine mehrere Millionen teure Studie in Auftrag geben möchte, so muss man feststellen, dass Deutschland wohl keine anderen Probleme hat aktuell.

Ein Prosit also auf das hervorragend aufgestellte Deutschland – oder klingt das jetzt schon wieder zu rechts, wenn man Deutschland zu prostet? 


 




KSV Hessen Kassel – 2:1 Sieg gegen Mainz 05 II

 

Zuhause nicht verloren und drei Punkte eingesackt. Der KSV hat wieder nicht verloren.

Von der ersten Minute an konnte man sehen, dass Tobias Damm seine Jungs richtig heiß gemacht haben musste, denn sie gingen giftig in die Zweikämpfe was auch den 763 Zuschauern sichtlich gefiel. Die Mannschaft kompensierte die vielen Ausfälle mit einem hohen Pensum an Laufarbeit. Mit diesem harten Pressing zeigten Sie wer Herr im Auestadion ist. Das führte auch zu einigen Torchancen in der ersten Halbzeit, doch konnte Gästetorwart Marius Liesegang den Fallrückzieher von „Siggi“ Merle halten und auch die anderen Bälle waren für Ihn keine Probleme. Der Ball landete zwar einmal auch im Tor doch, ging ein Foulspiel dem Treffer voraus und daher reagierte Liesegang auch nicht. Dasselbe ereignete sich auch auf der Gegenseite, als ein Mainzer Spieler den Ball ins Tor drosch, nach dem Abseitspfiff. Das war auch schon alles Nennenswerte, denn mit dem Verlauf der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften und das Spiel fand mehr im Mittelfeld als vor den Toren statt. Daher ging es mit 0:0 in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff merkte man, dass die Löwen hungrig waren und sich mit dem 0:0 nicht zufriedengeben wollten. Ein schöner Konter über Marco Dawid wurde in letzter Sekunde zur Ecke geklärt, welche aber in der Folge ohne Torgefahr blieb. „Siggi“ Merle scheiterte an den Mauer bei einem Freistoß aus aussichtsreicher Position. Doch dann zeigten auch die Mainzer, dass sie Fußball spielen können. Mit einer großartigen Pass Kombination steht der Mainzer Oliver Wähling vor Torhüter Maximilian Zunker, welcher den Ball gerade so noch aus dem Winkel fischen kann. Nur zwei Minuten später haben die Löwen wieder Glück denn der beste Freund des Torwarts hat den Ball gehalten, doch das Gehäuse von Maximilian Zunker erzitterte nach dem Schuss von Matondo Papelas.

Was des einen Glück ist des anderen Pech, denn Maximilian Zunker macht den Ball schnell und brüllt förmlich seine Mannschaftskollegen nach vorne. Die Mainzer können sich nur mit einem Foulspiel helfen. Alban Meha ist dieses Mal an der Reihe. Er trat an und Liesegang lenkte den Ball an die Latte, doch Saglik war zur Stelle und drückte den Ball doch noch ins Tor. Endlich die Führung zum 1:0 (65). Ein Stich in die Mainzer aufkommende Offensive. Diese wollten diesen Fehler schnell korrigieren und drückten den KSV in die eigene Hälfte. Mahir Saglik eroberte den Ball im Mittelfeld und mit einem traumhaften Pass schickte er den Dauerläufer Bravo Sanchez auf die Reise. Dieser läuft frei auf Liesegang zu und überwindet ihn mit einem Lupfer zur 2:0 (71.) Führung. Ein Sieg lag in der Luft. Doch die Gäste aus Mainz steckten noch längst nicht auf und bei den Löwen schlichen sich ein paar Nachlässigkeiten ein, so dass die Gäste noch einmal Oberwasser bekamen. Aus diesen Fehlern schlugen dann die Gäste Kapital und verkürzten nach einem Freistoß von Tobias Mißner durch Jonas Fedl zum 2:1 (85.). Jetzt schwamm die Mannschaft von KSV Trainer kurz vor Schluss richtig. Die Fehler häuften sich doch am Ende retten die Löwen dann die Führung über die Ziellinie und holen drei wichtige Punkte.

ngg_shortcode_0_placeholderKSV Hessen Kassel – Mainz 05 II 2:1 (Endstand)

  1. Halbzeit 2. Halbzeit
Kassel 0 2
Mainz 0 1

KSV Hessen Kassel: Zunker – Najjar, Merle, Nennhuber, Brandner – Schwechel – Dawid (62. Pichinot), Meha, Bravo Sanchez, Iksal (73. Mogge) – Saglik (79. Schmeer)

FSV Mainz 05 II: Liesegang – Tauer, Modica (55. Fedl), Akoto, Mißner – Wähling, Fürstner, Rekdal (72. Hermes), Papela – Kersthold (45. Rösch), Mustapha

Tore

: 1:0 Saglik (65. Minute), 2:0 Bravo Sanchez (71.), 2:1 Fedl (85.)

Zuschauer: 763

Schiedsrichter: Satriano

Gelbe Karten: Nennhuber – Wähling, Tauer, Kersthold, Papela, Rösch

 




EU Umweltrat setzt wichtiges Zeichen gegen die weitere Zerstörung der Natur

 

(ots) Der EU-Umweltrat hat sich heute auf die Annahme politischer Leitlinien für die Umsetzung einer ehrgeizigen EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 verständigt. Im Gegensatz zu den natur- und klimaschädlichen Entscheidungen des EU-Agrarrates vom Montag dieser Woche setzte der Umweltrat damit wichtige Leitlinien, um den schlechten Zustand der Natur in Europa zu verbessern und mehr Verantwortung beim Kampf gegen die globale Biodiversitätskrise zu übernehmen.

Einer der Eckpfeiler der neuen EU-Biodiversitätsstrategie ist das gemeinsame Ziel aller EU Staaten, mindestens 30 Prozent der gesamten Land- und Meeresflächen bis 2030 wirksam zu schützen. 10 Prozent davon sollen sogar streng geschützt werden. „Der EU-Umweltrat folgt damit den Empfehlungen renommierter Wissenschaftler, die dies als absolut notwendigen Beitrag zur Bewältigung der Biodiversitäts- und Klimakrise sehen“, unterstreicht Georg Schwede, Europachef der Campaign for Nature.

Dass dieses Ziel auch ökonomisch und finanziell sinnvoll ist, zeigte eine unabhängige Studie zu den ökonomischen Leistungen von Schutzgebieten vom Juli dieses Jahres. Die Studie belegt, dass deren Nutzen die Kosten in einem Verhältnis von mindestens 5:1 überwiegen. Demzufolge fördern Schutzgebiete das Wirtschaftswachstum mehr und nachhaltiger als andere Nutzungsformen wie Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft. Sie bieten zudem wichtige nicht monetäre Vorteile, wie besseren Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Ausdrücklich zu begrüßen sei auch die größere Verantwortung, die die EU weltweit bei der Bewältigung der Biodiversitätskrise übernehmen will, so Schwede. So sei es das erklärte Ziel der EU, bei den derzeitigen Verhandlungen über eine neue globale Strategie zur Umsetzung des UN-Abkommens zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD) mit gutem Beispiel voranzugehen und sich für die Verabschiedung einer Strategie mit transformativen Charakter einzusetzen. Dabei soll auch der enorme ökologische Fußabdruck der EU adressiert werden, der maßgeblich für den Verlust biologischer Vielfalt insbesondere in den Tropen verantwortlich ist.

Wie der erst in der letzten Woche veröffentlichte Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zum Zustand der Natur in Europa erneut dokumentierte, gibt es gravierende Umsetzungsdefizite im Naturschutz. So wird auch für diese Strategie vor allem die Umsetzung auf nationaler Ebene der wichtigste Prüfstein sein. Dies zeigt auch eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, derzufolge allein in Deutschland bis knapp eine Milliarde Euro jährlich zur Umsetzung wichtiger EU Richtlinien im Naturschutz fehlt.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Rolle der Landwirtschaft als Hauptverursacher des Verlusts biologischer Vielfalt sind die Beschlüsse des EU-Agrarrates von Anfang dieser Woche ein schlechtes Omen. „Sollte es nicht gelingen, diese desaströsen Beschlüsse zu verbessern, wird weiterhin mit hunderten Milliarden an Steuergeldern Natur- und Umweltzerstörung gefördert, und zentrale Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie werden sich nicht umsetzen lassen“, so Georg Schwede von der Campaign for Nature. Er forderte eine konsequente und konsistente Politik zur Bewältigung der Biodiversitätskrise, statt rückwärtsgewandte Partikularinteressen der Agrarlobby weiter zu bedienen.

 

Original-Content von: Campaign for Nature




Gemarkung Felsberg: Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 7


(ots) Am Samstagabend verstirbt ein 58-jähriger Mann bei einem Alleinunfall auf der Autobahn.

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen befuhr der 58-Jährige gegen 21:50 Uhr die Bundesautobahn 7 in Richtung Norden.

In Höhe Kilometer 333 in der Gemarkung Felsberg, Schwalm-Eder-Kreis, verlor er vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen PKW Smart und kam nach links von der Fahrbahn ab.

Hier streifte er mit der linken Fahrzeugseite die Mittelschutzplanke und kam 50 m weiter unbeleuchtet auf dem mittleren von 3 Fahrstreifen zum Stillstand.

Durch unmittelbar dahinter eintreffende Ersthelfer konnte der 58-Jährige aus dem verschlossenen Smart geborgen werden.

Sofortige Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer und in der Folge eintreffender Rettungskräfte verliefen aber erfolglos.

In einem nahegelegenen Krankenhaus konnte nur noch der Tod des 58-jährigen Mannes festgestellt werden.

Den entstandenen Sachschaden beziffern die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal auf etwa 4000 Euro.

Polizeipräsidium Nordhessen





Streitigkeiten enden in Schussabgabe – Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen Schützen geben können


Nur ein Beispielbild

(ots) Am frühen Sonntagmorgen wird der Polizei in Kassel eine angeschossene Person vor einem Lebensmittelmarkt gemeldet.

Nach ersten Ermittlungen gerieten am Sonntag gegen 0:40 Uhr zwei Männer in der Friedrich-Ebert-Straße in Streit.

In Folge der Auseinandersetzung gibt einer der beiden mindestens drei Schüsse auf seinen Kontrahenten, einem 18-jährigen Mann aus Fuldatal, ab und flüchtet anschließend zu Fuß vom Tatort. Der Geschädigte wird mit Schussverletzungen am Bein und Unterleib in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert.

Lebensgefahr besteht nicht.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich,
  • Südländer,
  • ca. 1,75 m groß,
  • etwa 20 bis 25 Jahre alt,
  • muskulös,
  • kurze dunkel Haare,
  • Bart.
  • Bekleidet war er mit einer hellen Strick- oder Trainingsjacke,
  • evtl. mit roter Aufschrift.

Vom Tatort in der Friedrich-Ebert-Straße flüchtete der Täter in Richtung Königstor.

Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder den flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Die Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kriminalpolizei.

Polizeipräsidium Nordhessen


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