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60 Jahre Antibabypille: Aktionsbündnis fordert bessere Aufklärung über Thromboserisiko


(ots) Junge Frauen in Deutschland wissen zu wenig über Risiken und Nebenwirkungen vor der Pilleneinnahme. Sprechende Medizin ist aufzuwerten, um bessere Beratung zu gewährleisten.

Die Antibabypille ist nach wie vor eines der gebräuchlichsten Kontrazeptiva in Deutschland – 35 Prozent aller Frauen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren nehmen sie ein. Doch 60 Jahre nach ihrer Einführung werden die Risiken, eine venöse Thromboembolie (VTE) zu erleiden – insbesondere bei kombinierten Pillen, die Östrogen und Gestagen enthalten – bei der Erstverordnung noch zu wenig thematisiert. „Das liegt unter anderem auch an der geringen Vergütung für umfassende Beratungsgespräche“, so Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose. Gerade bei der Verordnung kombinierter Kontrazeptiva empfehlen die Leitlinien aber eine umfängliche Erfassung des VTE-Risikos. In der Praxis findet das aber nicht ausreichend statt.“

Vielfach sind Symptome, wie beispielsweise Wadenschmerzen und Luftnot, den Patientinnen, aber auch den Fachkräften in den Notaufnahmen zu wenig bekannt. „Die Pille ist und bleibt ein Medikament“, so Bauersachs, „und die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Pillen sollte mit den individuellen gesundheitlichen Merkmalen einer Frau sorgfältig erhoben werden. Unser Nachbar Frankreich hat bestimmte Pillen aufgrund des Thromboserisikos bei jungen Frauen vom Markt genommen. Deutschland geht einen anderen Weg und stellt die gesamte zugelassene erhältliche Kontrazeptivapalette den Frauen zur Verfügung. Das ist gut und richtig so, wenn wir die Patientinnenaufklärung weiter forcieren.“

Aktionsbündnis Thrombose





Bundeswehr: Putschversuch unterstellt!


Gestern ging durch die Medien, dass einige Kreise daran denken die Bundeswehr anzufordern, damit sie vor Schulen die Schüler hinsichtlich der Maskenpflicht ermahnen/kontrollieren kann.
#Covidioten und anders Verunsicherte von links und rechts denkend machten daraus eine Vorbereitung à la Stauffenberg-Putsch, um die Bundeswehr in einen aktiven Umsturz zu verwickeln. Ja, echt. Das ging aus den Kommentaren der Social Media deutlich hervor.

Der Autor, selbst nicht ganz ungedient aber inzwischen BW-abstinent, kann hier beruhigen. Möchte auch beruhigen. Gern auch mit Vorurteilen aufräumen und dem Bürger versichern, i.e.S. von GARANTIEREN, dass die Bundeswehr das niemals tun wird!

 

Der Beweis erfolgt in mehreren Punkten, der jeder für sich selbst betrachtet schon ein Ausschlusskriterium darstellt.

 

  • Die Bundeswehr hat nur eine einzige Waffengattung, die ohne Zusatzausbildung und ohne weitere Einweisung samt ATN (Art Zertifizierung für eine Bw-Tätigkeit wie z.B. Computerbediener…) in der Lage wäre den Job zu machen: die Feldjägertruppe!
    Altdeutsch als Kettenhunde bezeichnet wegen der Halskette mit Amtsschild, die sie früher einmal trugen. So zu Adolfs Zeiten. Inzwischen heißen sie truppenintern bewaffnete Schülerlotsen. Welch ein begeisternder Zufall!! – SIC!
  • Alle anderen müssen erst ausgebildet werden, denn die Wachausbildung allein reicht hier nicht, um ATN-relevante Handlungen ausführen zu dürfen!
  • Bei öffentlichkeitswirksamen Handlungen wäre ein Presseoffizier beizustellen. Einerseits gibt es davon weniger als Schulen und andererseits kann man nicht jeden nehmen und die, die dann noch übrig bleiben, müssen auch erst ausgebildet werden.
  • Der letzte Putsch einer deutschen Armee ist nun schlappe 76 Jahre her. Eine Bande verkappter adliger Möchtegernmonarchisten wollte Hitler stürzen, um ihn gegen eine Militärjunta auszutauschen mit ausgesonderten Feldmarschällen als Kanzler und Präsident.
    Dieser höchst demokratische Ansatz scheiterte und ist bis dato in der Bundeswehr umstritten, da Eidbruch nicht gern gesehen wird. Noch nicht mal unter opportunistischen Karrieristen und uniformierte Verwaltungsbeamtendarstellern.
  • Andererseits kann sich der Autor auch nicht vorstellen, dass die Masse der Soldaten sich an ihre Eidesformel genau erinnern kann.Zum Mitlesen:
    Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen (so wahr mir Gott helfe!)!

    Allein das müsste dann noch mal ausdiskutiert werden. Was heißt denn „treu“, wenn man putschen will? Und welches „Recht“ ist denn da gemeint? Und dann die echt beschissene Frage nach dem „deutschen Volk“? Die klingt doch schon im Ansatz rassistisch. Und wenn wir dann schon ganz ehrlich sind, ist bei soviel Unsicherheit im Text schon mal gemeinsames Abwarten angesagt. Der Putsch fällt also aus, da die Semantik des Eides nicht (mehr) geklärt ist.

  • Und mit der Tapferkeit hat der Autor in gewissen Einsätzen auch so seine Erfahrung gemacht…
    Ein Zahlmeister wollte anno 2006 in Kabul nicht aus Camp Warehouse (dt. HQ) raus, um die Außenstellen mit Geld zu versorgen. Das konnte geklärt werden. Das in Aussicht gestellte Vorhaben das gemeinsam zu Fuß zu machen – also ohne Panzerschutz von gepanzerten Autos, wirkte belebend, zumal der Rangunterschied gravierend war.
    Oder der Stabsoffizier, der das PRT nicht verlassen wollte. Kein Einzelfall, denn in jedem PRT und jedem Kontingent gibt es solch tapfere Mannen aller Dienstgrade, die aber totgeschwiegen werden.
    Ergo wird das nix…
  • Ausrüstung. Eine Frage, die sich bei der Bundeswehr immer stellt. Immerhin besteht an Winkerkellen und Warnwesten kein Mangel, denn die sind in den nicht fahrfähigen Autos und Panzern reichlich vorhanden. Nur wer bringt die Soldaten mit welchen fahrbereiten Fahrzeugen zu den Schulen? Oder gar zum Putsch? – Mal ehrlich: selbst linke Verschwörungstheoretiker und begeisterte Reichsbürger müssen doch jetzt lachen!
  • Und dann blicken wir uns die Kommandostruktur an. Goldbetresste Bedenkenträger, Halbpolitologen, Verwaltungsdiletanten und Ja-Sager wollen was genau? Das ging schon 1944 schief. Die waren noch nicht mal in der Lage die Treppenaufgänge zu ihrem HQ im Bendler-Block zu verteidigen und sollen nun putschen wollen? – Obwohl es draußen regnet??2000 einsatzgestählte Polizisten waren nötig um 35 Antifa-Helden aus einer besetzten Wohnung zu räumen und da will die deutsche Generalität WAS genau machen, sollen oder gar können???

    Oder die Bundeswehr insgesamt mit ihren 75% Bürosoldaten, 15% Kranken und 10% Einsatzwilligen? Letztere sind aber genau die, die immer sonstwo in der Welt verteilt sind und AKKs Träumereien an Einsatzarmee am Laufen halten…
    230 Generäle und Admiräle zuzüglich 780 Generalstäbler (allesamt natürlich völlig karriereaversiv eingestellt…) können sich noch nicht mal darauf einigen, was ein Speiseplan hergeben soll und diese Haufen soll nun was genau machen?
    Einfach mal einen der Stauffenbergfilme ansehen und man weiß, wie das ablaufen würde.

  • Dann die Geheimhaltung… Das ist nicht gerade das Steckenpferd der Bundeswehr, die selbst schützenswerte Planübungen gern mal in öffentliche Server lädt (HIER). Wenn die BW etwas via IT plant, dann ist das so geheim, wie ein Fischernetz Wasser aufhält.
    Eben weil es da immer (!) ein oder zwei Gestalten gibt, die so treu wie opportunistisch sind. Gerade unter denen, die das planen müssten. Mitmachen(!) müssten… Und das bei fraglichem Ausgang. Mal ehrlich, soviel persönlichen Mut und integre Tapferkeit einem deutschen Goldfasan zu unterstellen ist doch fast ehrenrührig.

An all dem sieht man, ob von links oder rechts verängstigt, dass ein Putsch mit der Bundeswehr nicht in Frage kommt. Dem THW in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Jugendfeuerwehr Hintertupfingen mag das gelingen, wenn die so clever wären die Antifa mit ins Boot zu holen.
Natürlich würde das auch Karsten „unser Held Siegfried“ Bonack, der ruhmreiche Verteidiger des Reichstages, schaffen (HIER), aber der wurde gerade erst vom Bundespräsidenten für die Putschabwehr ausgezeichnet. Und Chuck Norris ist zu alt, sonst wäre das eine Angelegenheit von zwei Sekunden inklusive Pause.

Aber uniformierten Schülerlotsen, die seit Jahren noch nicht mal mit funktionierenden Waffen ausgestattet werden können, zu unterstellen an einem Putsch beteiligt zu sein ist… schlicht abwegig.
Man schafft es auf Bw-Seite noch nicht einmal Waffen überhaupt zu kaufen! Sic!
Mit Verlassen der Kasernen sind unsere vollversorgten Soldaten schlicht im Feindesland. Und der Begriff „Feind“ überfordert schon geistig die allermeisten Kameraden in Uniform. Die Bundeswehr tut sich mit dem Begriff insgesamt schwer. Man will ja keinem wehtun. Fragt die Taliban. Die wissen das.

Nein. Da besteht absolut keinerlei Gefahr. Unsere Soldaten sind verfassungstreu. Putschen nicht links oder rechts, solange monatlich vorschüssig das Geld auf dem Konto ist. Daher spielen sie auch gern Schülerlotse und Maskenkontrolleur.
Es wird alles beim Alten bleiben. Garantiert.

Daher seid lieb zu den Soldaten, die jetzt mal wieder Personalersatzreserve für bekloppte Ideen sind. Sie tun ihr Bestes. Oder das, was sie dafür halten. Und das dann auch nur auf Befehl. Und diese sind zunehmend verwirrend. Also lasst sie da in Ruhe mit Winkerkelle und Warnweste im Regen stehen und freut Euch, dass man nun wenigstens etwas gefunden hat, was sie ohne teures Material einkaufen zu müssen sinnvoll tun können. Zwar nicht wollen, aber man braucht sie ja auch nicht zu bitten. Man befiehlt es ihnen einfach.

Liebe Öko-Marxisten, Reichsbürger, Aluhutträger und anders Begeisterte. Die Bundeswehr kann nicht putschen. Noch nicht mal wenn sie wollte. Wer an eine wie auch immer geartete Wehrhaftigkeit der Bundeswehr glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Viel wichtiger wäre die Frage, wie die Soldaten über den Tag verpflegt werden sollen. Täglich abwechselnd EPA Typ I bis VI oder kommt der Spieß mit der Suppenkelle rum? Oder essen die in der Schule mit? Und wenn ja, wie wird das abgerechnet? Durch wen? Und wer darf das entscheiden? Und muss der Truppenarzt den Schulspeiseplan dann mitgenehmigen? Darf er das überhaupt? Und was sagt das Jugendamt dazu, wenn Uniformierte vor Schulen stehen?

DAS sind RELEVANTE Fragen, meine lieben Mitbürger! Nicht ob die Bundeswehr putscht… SIC!





Alltagsmasken – sinnvoll zum Eigenschutz und zum Schutz von anderen

 

(ots) Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiert aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Landesärztekammern und Mitglieder des Vorstandes der Bundesärztekammer sowie die Präsidenten und Vorsitzenden der nachfolgenden Fachgesellschaften und Institutionen/Organisationen stellen ausdrücklich fest: Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden. Selbst wenn die statistische Gesamtsterblichkeitsrate vermutlich unter ein Prozent ist, sind die negativen Folgen durch die SARS-CoV2-Pandemie gravierend. Diese resultieren für die Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten und für unser Gesundheitswesen aus der großen Zahl der Erkrankten, dem Fehlen einer wirksamen Behandlung und der deswegen drohenden Überlastung unseres Gesundheitswesens. Auch durch nicht aufrecht zu erhaltende bzw. nicht in Anspruch genommene medizinische Leistungen kommen Patientinnen und Patienten zu Schaden. Höchstes Ziel muss daher die Vermeidung von Erkrankungs- und Todesfällen sein, egal in welchem Alter. Ein korrekt getragener Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der AHA-L-Regeln sind ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten kann. Für alle und auch im eigenen Interesse.

 

Original-Content von: Bundesärztekammer




Online-Lesung „Klassenfoto mit Massenmörder: Das Doppelleben des Artur Wilke“


Seien Sie herzlich eingeladen zur kostenfreien Online-Lesung mit Autor Jürgen Gückel am 11. November 2020 um 19 Uhr

Niedersachsen, August 1961. Der Klassenlehrer Walter Wilke wird in seiner Dorfschule aus dem Unterricht abgeholt und später in einem der ersten großen Prozesse über deutsche Verbrechen in Osteuropa verurteilt. In seinem kleinen Ort wird über die Sache nicht gesprochen. Später kehrt der Mann zurück und lebt bis zu seinem Tod 1989 zurückgezogen im Dorf.

Jürgen Gückel, mehrfach ausgezeichneter Gerichtsreporter, geht in diesem Buch einer Spur nach und rekonstruiert einen einzigartigen Lebensweg, den Lebensweg seines ersten Lehrers Walter Wilke: „Walter“ war in Wahrheit Artur Wilke, der die Identität seines gefallenen Bruders angenommen hatte. Artur selbst war studierter Theologe und Archäologe, im Dritten Reich der SS beigetreten, nachweislich an Massenerschießungen von Juden beteiligt, galt als gefürchteter Partisanen-Jäger und wurde nach dem Krieg dann – Volksschullehrer. Sein Name ist mit grauenhaften Kriegsverbrechen verbunden, doch zur Rechenschaft gezogen wurde er für seine Taten im Partisanenkampf nie.

Eine wahre Geschichte über Bigamie und Theologie, Verbrechen und Vertuschung, über die deutsche Nachkriegsgesellschaft und über eine familiäre Tragödie.

Zum Format

Die Buchlesung findet als Zoom-Videokonferenz statt (https://zoom.us/) und steht allen Interessierten offen. Bitte registrieren Sie sich bis zum 6. November 2020. Die Zoom-Einwahldaten werden registrierten Teilnehmer*innen rechtzeitig vor der Konferenz per E-Mail zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 


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Eishockey startet wieder: MagentaSport bietet umfangreiches Liveangebot

 

(ots) Der Start der Penny DEL Saison 2020/21 wurde bis Mitte Dezember verschoben. Die Telekom bietet ihren Kunden dennoch ab November ein hochkarätiges und umfangreiches Eishockeyprogramm. Zum Auftakt steht vom 5.-8. November in Krefeld der Deutschland Cup mit der deutschen Nationalmannschaft sowie Norwegen und Lettland auf dem Programm. Der DEB prüft aktuell die Option eines vierten Teilnehmers. MagentaSport zeigt wie bereits in den letzten Jahren alle Partien des Turniers live.

8 DEL Teams zurück auf dem Eis beim MagentaSport Cup

Ein zusätzliches Angebot gibt es für die Fans der DEL Teams. Ab dem 11. November wird der MagentaSport Cup gespielt. In Gruppe A treffen in Hin- und Rückspielen die Teams der Krefeld Pinguins, Düsseldorfer EG, Grizzlys Wolfsburg und Pinguins Bremerhaven aufeinander. EHC Red Bull München, Schwenninger Wild Wings, Adler Mannheim und Eisbären Berlin bilden die Gruppe B. Nach jetzigem Stand wird der Sieger im MagentaSport Cup dann in Halbfinals und Finale ermittelt. Erstmals seit dem Corona-bedingten Saisonabbruch im März stehen sich die DEL-Teams damit wieder im direkten Wettbewerb gegenüber. Auf Initiative der Telekom erhalten die teilnehmenden Teams die Chance, Matchpraxis unter professionellen Bedingungen zu erlangen. Und die Fans haben nach langer Pause die Gelegenheit, die Spieler zurück auf dem Eis zu erleben.

Die DEL begrüßt, dass der Eishockey-Sport wieder zurück und bei MagentaSport zu sehen ist. DEL Geschäftsführer Gernot Tripcke: „Mit dem MagentaSport Cup bietet die Telekom unseren Clubs und den Spielern die Möglichkeit, auf höchstem Niveau Eishockey zu spielen – und den Fans endlich Eishockey-Übertragungen. Das ist in diesen Zeiten ein wichtiger Schritt. Wir alle freuen uns, somit unseren Sport zurück auf die Bildfläche zu bringen.“

Erstmals bei MagentaSport: Übertragungen der DEL2

Am 6. November überträgt MagentaSport erstmalig den Saisonstart der DEL2 mit dem Derby Löwen Frankfurt gegen Kassel Huskies. In Kassel spielt mit Moritz Müller ein aktiver Nationalspieler. Er ist nicht der einzige Top-Star, der sich für Wettbewerbs-Praxis einem Zweitligisten angeschlossen hat. Die DEL2 ist interessanter denn je. MagentaSport zeigt an den darauffolgenden 6 Sonntagen jeweils ein Top-Spiel aus der DEL, regelmäßig um 17:00 Uhr.

Rene Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „MagentaSport ist auch die Heimat für hochklassigen Eishockeysport. Wir freuen uns, dass die DEL2 in der ersten Saisonphase mit wöchentlich einem Topspiel bei MagentaSport live auf einem festen Programmplatz gezeigt wird. Erstmals wird die Liga einen sportlichen Aufsteiger für die höchste deutsche Spielklasse, der Penny DEL, ausspielen. Die vielen eishockeybegeisterten Zuschauer können sich somit auf spannende und hochklassige Partien aus der DEL2 freuen.“

MagentaSport mit attraktivem Paket aus National-Teams, Tradition und Spitzen-Klubs mit echtem Wettbewerbscharakter

„Ein großer Dank gilt den Eishockey-Fans bei MagentaSport für ihre Treue“, betont Henning Stiegenroth, Leiter Content & Sponsoring. „Die Umstände lassen es derzeit nicht zu, dass die DEL ihren Spielbetrieb rechtzeitig aufnimmt. Dennoch war es für uns ein wichtiges Ziel , dass wir den Eishockey Fans bereits jetzt ein attraktives Live-Angebot zusammenstellen. Unser Angebot reicht von der Nationalmannschaft beim Deutschland Cup über den Magenta Sport Cup mit 8 Top DEL-Teams bis hin zu attraktiven Top-Spielen der DEL2. Damit bieten wir auch weiter das beste Eishockey Live-Angebot in Deutschland“, so Stiegenroth weiter.

Eishockey in 2020 LIVE bei MagentaSport im Überblick:

-  ab 5. November: Deutschland Cup in Krefeld mit den Nationalteams Deutschland, Norwegen, Lettland. Der DEB prüft aktuell die Option eines vierten Teilnehmers. 
-  Ab 6. November: 7 Topspiele der DEL2: Auftakt mit Spiel Löwen Frankfurt gegen Kassel Huskies 
-  ab 8. November DEL2 Regelprogrammierung sonntags 17:00 Uhr 
-  ab 11. November: MagentaSport Cup mit Adler Mannheim, Eisbären Berlin, Pinguins Bremerhaven, Grizzlys Wolfsburg, Schwenninger Wild Wings, EHC Red Bull München, Krefeld Pinguins und Düsseldorfer EG

 

Original-Content von: MagentaSport




17 Monate im Einsatz: Korvette wieder zurück aus dem Mittelmeer


Korvette LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

(ots)Am Samstag, den 24. Oktober 2020 um 10 Uhr, wird die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Thorsten Vögler (39) in ihren Heimathafen Warnemünde zurückkehren.

Die Korvette war über 17 Monate im UNIFIL-Einsatz (United Nations Interim Force in Lebanon) eingesetzt und legte dabei über 67.000 Seemeilen zurück. In dieser Zeit erfolgten drei Crewwechsel. Die Besatzung „Delta“ verbrachte zuletzt 101 Tage auf der Korvette vor der libanesischen Küste. Die 60 Mann starke Crew hatte den Auftrag, in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Partnern, die libanesischen Behörden bei der Überwachung des Seeverkehrs und der Unterbindung von Waffenschmuggel zu unterstützen.

„Ich bin stolz auf meine Besatzung, dass sie neben den normalen Einsatz- und Seefahrtsbelastungen alle zusätzlichen Entbehrungen mit Disziplin und Verantwortung getragen und den Auftrag mit Herzblut erfüllt hat“, so der Kommandant, Fregattenkapitän Vögler. Aufgrund der COVID-19-Pandemie mussten während des gesamten Zeitraumes strenge Hygieneauflagen eingehalten werden. Das schloss auch das Verbot auf Landgang mit ein. Trotz der Widrigkeiten ist die Mission der „Ludwigshafen am Rhein“ ein voller Erfolg und zeigt die Durchhaltefähigkeit der Einheiten auch bei längeren Einsatzzeiträumen.

Die Marinesoldaten waren vor Ort der brasilianischen Führung unterstellt. Neben Deutschland beteiligen sich weiterhin Schiffe und Boote aus Brasilien, Griechenland, Bangladesch, Indonesien und der Türkei an der UN-Mission im Mittelmeer. Seit Anfang Oktober patrouilliert die Korvette „Magdeburg“ an ihrer Stelle vor der libanesischen Küste. Ab Januar 2021 soll der gesamte Flottenverband deutscher Führung unterstellt werden.

Hintergrundinformationen

Seit 1978 setzen sich Blauhelmsoldaten der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) für Frieden zwischen Libanon und Israel ein. Anfangs zählten die Überwachung eines angestrebten Waffenstillstands und die Bestätigung des Abzugs israelischer Streitkräfte aus dem Libanon zu ihren Aufgaben. Heute sind die UNIFIL-Blauhelme rund 10.500 Mann stark und kommen aus rund 40 Nationen.

Nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 wurde das Mandat ergänzt. Seitdem unterstützt UNIFIL die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See zu verhindern. Der Maritime Einsatzverband UNIFIL war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen – deutsche Schiffe und Boote operieren von Beginn an in diesem Verband. Die Schiffe unterbinden Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon und tragen so zu Stabilität und Sicherheit in der Region bei. Die Libanesische Marine hat wertvolle Ausrüstung von Deutschland erhalten, darunter Wachboote und Küstenradarstationen. Deutsche Marinesoldaten engagieren sich außerdem seit mehreren Jahren in der Ausbildung ihrer libanesischen Kameraden.

Informationszentrum Marine





NABU: EU-Biodiversitätsstrategie erhält grünes Licht der Mitgliedstaaten

 

Am heutigen Freitag erteilen die EU-Umweltminister unter Vorsitz von Bundesumweltministerin Svenja Schulze der EU-Biodiversitätsstrategie grünes Licht. Erstmals legt die EU damit die für den Natur- und Klimaschutz erforderliche Renaturierung von Mooren, Grünlandflächen, naturnahen Wäldern und Meeresgebieten verbindlich fest. Die Strategie ist ein wesentlicher Teil des Europäischen Green Deal und wurde von der Europäischen Kommission am 20. Mai 2020 veröffentlicht. Sie gilt bis 2030.

Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer: „Endlich bekennen sich die EU-Staaten zu einem neuen Masterplan zur Rettung der Biodiversität mit dem sie die Artenkrise bekämpfen wollen und Schäden an Natur und Landschaft heilen. Es ist ein starkes Zeichen und wichtiger Rückenwind für den Green Deal. Doch bei aller Freude: Dieser Beschluss trägt einen bitteren Beigeschmack. Während sich die Umweltminister zur Rettung der Artenvielfalt aufmachen, boykottieren die Agrarminister unter Julia Klöckner sowie das Europäische Parlament diese Ziele mit ihren Beschlüssen zur Agrarpolitik. Die Agrarminister nehmen sehenden Auges in Kauf, dass Landschaften und Lebensräume zerstört werden und sich die Arten- und Klimakrise weiter verschärfen. So wird der Green Deal beerdigt.“

Ein wesentlicher Streitpunkt: Der Raum, der künftig für die Natur auf Wiesen und Feldern zur Verfügung stehen soll. Die EU-Biodiversitätsstrategie sieht dies auf zehn Prozent der Agrarflächen vor. Dieser Anteil ist nach wissenschaftlichen Studien mindestens nötig, um das Überleben zahlreicher Feldvogelarten und bestäubender Insekten zu sichern. „Wenn wir zehn Prozent Platz für die Natur schaffen, wird die Zahl der stark dezimierten Feldvögel um 60 Prozent zunehmen“, so Miller unter Berufung auf eine Studie des Bundesamts für Naturschutz und des Dachverbands Deutscher Avifaunisten.

Die Agrarminister jedoch wollen bislang lediglich fünf Prozent Biodiversitätsflächen zustimmen. Diese sollen zudem weiter bewirtschaftet werden können. „Dies ist eine katastrophale Nachricht für bestäubende Insekten und Feldvögel“, warnt der NABU-Bundesgeschäftsführer. Am heutigen Freitag stimmt das EU-Parlament über die EU-Agrarpolitik ab und es drohen weitere Verschlechterungen für Biodiversität und Klima. Unter dem Motto #VoteDownThisCAP rufen Greta Thunberg, Luisa Neubauer, der NABU und viele weitere zur Ablehnung der Beschlüsse auf, um einen Neuanfang in der Agrarpolitik herbeizuführen. Nach Ansicht des NABU muss die EU-Kommission darauf bestehen, auch in der Agrarpolitik den Europäischen Green Deal umzusetzen.

„Angesichts dieser schwierigen Verhandlungsbedingungen ist es ein großer Erfolg von Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein solch starkes Bekenntnis aller Länder zum Naturschutz zu erreichen. Nun muss die hundertprozentige Umsetzung in Deutschland erfolgen, um echte Verbesserung für den Klima- und Artenschutz zu erreichen“, so Raphael Weyland, Leiter des Brüsseler NABU-Büros.

 

Original Content von NABU




„Konsequentes Vorgehen gegen Einbruchsdiebstahl“


Hessische Polizei intensiviert Kontrolldruck zum Start der dunklen Jahreszeit

Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes
Umfangreiches Informationsangebot
unter http://www.polizei-beratung.de.

Wiesbaden. Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am kommenden Sonntag verstärkt die hessische Polizei ihre Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls (WED). In den kommenden Wochen und Monaten wird sie mit den verschiedensten Präventionsangeboten und konsequenten Maßnahmen gegen Einbrecher vorgehen. Im vergangenen Jahr verzeichnete die hessische Polizei im Bereich Wohnungseinbruchsdiebstahl einen deutlichen Rückgang von fast zehn Prozent.

„Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Menschen öfter zuhause, deshalb wurde auch im laufenden Jahr deutlich weniger eingebrochen. Wir werden aber in unserem Kampf gegen Wohnungseinbrecher nicht nachlassen und wollen die Bürgerinnen und Bürger in Hessen weiterhin bestmöglich schützen. Deswegen bleibt der Kontrolldruck weiter hoch. Wohnungseinbrecher verursachen nicht nur Sachschäden. Sie hinterlassen auch verängstigte Menschen, die sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen. Um solche Taten zu verhindern wird insbesondere in der dunklen Jahreszeit präventiv informiert sowie mit konsequentem polizeilichen Vorgehen gegen Einbruchsdiebstahl vorgegangen“ so Innenminister Peter Beuth.

Bei der Bekämpfung des Deliktfelds setzt die Polizei auf einen Mix aus Prävention, Repression und modernster Technik. So sind verstärkte Polizeikontrollen und Fahndungsaktionen geplant, bei der auch die Prognosesoftware „KLB-operativ“ zum Einsatz kommen wird. Sie leitet die aus polizeilichen Datenbeständen räumliche und zeitliche Schwerpunkte ab und erkennt damit Verhaltensmuster reisender Täter. Darüber hinaus wird die Polizei durch eine verstärkte Präsenz der Einsatzkräfte das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Gezielte Präventionsveranstaltungen und Beratungsangebote runden das Portfolio ab und tragen im Idealfall dazu bei, dass Wohnungen und Häuser besser geschützt und die Menschen sensibler und wachsamer werden.

 

Jeder kann zum Einbruchschutz beitragen

Damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen, empfiehlt die Polizei neben einem sicherheitsbewussten Verhalten einen soliden Grundschutz von Fenstern und Türen. Dieser steht an erster Stelle und wird im Idealfall um Einbruchmeldetechnik ergänzt. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt seit 2017 Bürgerinnen und Bürger, die mit kleineren Sicherungsmaßnahmen ihr Zuhause schützen möchten. Ein Zuschuss kann so bereits ab einer Investitionshöhe von 500 Euro bei der KfW beantragt werden.

Einbrüche auf dem Rückgang

Dass die Strategie der hessischen Polizei gegen Einbruchsdiebstahl erfolgreich ist, belegen die Zahlen aus den vergangenen Jahren. Allein 2019 war im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls (WED) ein Rückgang der Fallzahlen von 7.502 auf 6.768 (davon 3.038 Versuche) und damit von fast zehn Prozent festzustellen. Pro 100.000 Einwohner wurden im Jahr 2019 damit in Hessen nur noch 108 Einbrüche in Wohnungen verübt. 2018 waren es noch 120.

Die Anzahl von Strafanzeigen bei Wohnungseinbrüchen und weiterer gemeldeter Straftaten sind ist seit Inkrafttreten der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus stark zurückgegangen. Die Polizei stellte jedoch neue Betrugsmaschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fest, über die sie durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie auf ihren Social-Media-Kanälen aufklärt. Zuverlässige Hinweise auf Betrüger erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch über die Sicherheitsapp hessenWARN, die in bestimmten Landkreisen zielgerichtet informiert und warnt, wenn es zu einer besonderen Häufung von Vorfällen kommt.

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.polizei.hessen.de/praevention/sicher-in-hessen-gegen-wohnungseinbruchdiebstahl/





Startschuss für sicheres Einkaufen: Lichtdesinfektion von Einkaufswägen

 

Die regelmäßige Reinigung von Flächen ist gerade in Supermärkten essentiell, wo Einkaufswägen laufend von vielen Kunden benutzt werden. Die Desinfektion mit UV-C Licht setzt hier einen neuen Standard. Oberflächen werden ohne chemische Mittel in kürzester Zeit keim- und virenfrei gemacht und damit eine ausreichende Hygiene sichergestellt. Ausgeführt wird diese Art der Reinigung mit dem einzigartigen „seCUBE“ der Firma CARE BY LIGHT, einem Joint Venture von MCI | Die Unternehmerische Hochschule® und PLANLICHT. Eine innovative benutzerfreundliche Lösung weit über Corona-Zeiten hinaus.

Die erste Anlage im Lebensmittelhandel kommt nun bei Marktführer SPAR zum Einsatz, wo gleich mehrere Einkaufswägen gleichzeitig und rückstandsfrei desinfiziert werden. „Unsere lichttechnische Expertise brachte uns gleich zu Beginn der Corona-Pandemie auf die Idee, mit UV-C-LED-Technologie markttaugliche Desinfektionslösungen zu entwickeln“, so Felicitas Kohler, CEO von PLANLICHT.

In Zusammenarbeit des MCI | Die Unternehmerische Hochschule® mit PLANLICHT, dem Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck und BERGERecotrail entwickelte CARE BY LIGHT in nur sieben Wochen den ersten Prototyp „seCUBE“. Eine Woche lang wurde dieser bei einem SPAR-Supermarkt in Wattens (Tirol) erfolgreich getestet. „Das Feedback unserer Kundinnen und Kunden war sehr gut. Hygiene ist besonders in diesen Zeiten ein wichtiges Anliegen und für viele Kunden entscheidend für die Wahl ihres Einkaufsortes. Daher sind wir für derartige Innovationen immer offen“, so Dr. Christof Rissbacher, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Wörgl. Nach weiteren Verbesserungen wurde nun die zweite Anlage in Zirl als zweiter Testlauf mitten im Echtbetrieb eröffnet.

Desinfektion mit Licht

In dem vom Land Tirol geförderten Projekt wurde gemeinsam mit dem Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck die Wirksamkeit der Desinfektion untersucht. Die Direktorin des Institutes, Univ.-Prof. Dr.med.univ. Cornelia Lass-Flörl, bestätigt aus der evidenzbasierten Medizin, dass: „Rund zehn Prozent der generellen Infektionswege über Oberflächen (exogen) stattfinden können. Die Desinfektion mit UV-C-Licht war bereits vor der Pandemie als relevante Lösung bekannt. Schließlich können mit dieser Technologie alltägliche Keime, sowie Noroviren bzw. Schimmelpilzsporen auf Oberflächen deaktiviert werden.“ Der seCUBE ist ein quaderförmiges Gerät, in dem Oberflächen mobiler Gegenstände mit Licht desinfiziert werden. Dabei ist es möglich, die Größe, Beleuchtungsintensität und Dauer des Geräts auf den jeweiligen Einsatzbereich anzupassen. Die Oberflächenreinigung durch UV-C Licht verzichtet durch das Weglassen von Quecksilber oder Ozon vollständig auf den Einsatz von Chemie und ist 100% rückstandsfrei. Zudem wird dadurch eine Unempfindlichkeit auf eine hohe Anzahl von Schaltzyklen erreicht, was die anwendungsbezogene Lebensdauer dieser Anlagen enorm verlängert.

Einfache Bedienung

Die seCUBE-Desinfektionsanlage in Zirl funktioniert halbautomatisch und ist mit einem mehrstufigen Sicherheitssystem ausgestattet. Kunden holen und retournieren die Einkaufswägen aus dem Desinfektionstunnel, der mit Hinweisleuchten die Entnahmemöglichkeit der bereits desinfizierten Wägen anzeigt. Ist eine Wagenstraße mit benutzten Einkaufswägen voll, schließt sich automatisch ein Rolltor und der Desinfektionsvorgang beginnt. Den Kunden wird somit ein desinfizierter Einkaufswagen bereitgestellt, welcher schnell und rückstandsfrei allfällige Infektionsübertragungen von Oberflächen beim Einkaufserlebnis eliminiert.

„In Zeiten wie diesen, ist schnelle und professionelle Innovation gefragt, sodass gewohnte Situationen in unserem Alltag weiterhin sicher ermöglicht werden. Diese Innovationsprozesse sind für unsere Projektpartner essentiell und bedürfen einer wissenschaftlich fundierten und raschen Problemlösung“, erläutert FH-Prof. DI Dr. Michael Kraxner, welcher die F&E am MCI leitet.

 

Original-Content von: MCI Management Center Innsbruck




PETA fordert Tönnies auf, Schlachthof an Halloween für Besucher zu öffnen


Was könnte gruseliger sein, als während des globalen Kampfes gegen ein Fleischmarkt-Virus das Töten verängstigter Tiere mit anzusehen?

 

©Bildrechte bei PETA

Rheda-Wiedenbrück / Stuttgart, 23. Oktober 2020 – Coronabedingt wird Halloween in diesem Jahr etwas anders ausfallen. Da das Virus seinen Anfang Experten zufolge auf einem Fleischmarkt nahm, forderte PETA das Unternehmen Tönnies nun in einem Schreiben auf, seine Schlachthöfe am 31. Oktober für öffentliche Führungen zu öffnen. Allein in dem Betrieb in Rheda-Wiedenbrück werden täglich 20.000 Schweine getötet. Nach Ansicht der Organisation dürften auch hartgesottene Horrorfans schockiert sein, wenn sie dabei zusehen, wie Schlachthofmitarbeiter Schweinen vor den Augen ihrer Artgenossen die Kehlen durchtrennen, um sie anschließend zu Schinken und Speck zu verarbeiten.

 

„Die Schlachthöfe von Tönnies sind wahr gewordene Horrorhäuser und wir fordern das Unternehmen auf, seine Vorliebe für Blut und Eingeweide an Halloween mit den Menschen zu teilen“, so Ilana Bollag, PETAs Fachreferentin für Klima und Ernährung. „Mit dem Appell möchte PETA vor allem zum Nachdenken anregen. Denn würden Menschen dabei zusehen, wie verängstigt schreiende, teils unzureichend betäubte Schweine in mit Blut, Kot und Urin verschmierten Räumen getötet und anschließend zerstückelt werden, würden sie wohl kein Fleisch mehr essen. Doch auch für Milch und andere tierische Produkte werden jährlich Milliarden Tiere gequält und getötet – nur vegane Lebensmittel sind tierfreundliche Lebensmittel.“

 

Tönnies’ Skrupellosigkeit zeigt sich im Umgang mit Tieren und Menschen

Das Leid der Tiere aufgrund der bei Tönnies angewandten qualvollen Kohlenstoffdioxid-Betäubung ist seit Jahren bekannt: Es dauert bis zu 30 Sekunden, bis die narkotisierende Wirkung des Gases einsetzt. In dieser Zeit erleiden die Schweine Todesqualen: Unter Atemnot schreien sie laut, springen in den Betäubungsgondeln wild übereinander und recken verzweifelt die Nasen in die Höhe, um dem Gas zu entkommen, das ihre Schleimhäute reizt. Darüber hinaus sorgte das Unternehmen in den vergangenen Monaten mit Corona-Ausbrüchen sowie den schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen seiner Mitarbeiter für Negativschlagzeilen.

Neben Tönnies fordert PETA auch Vion, die Müller Gruppe und Westfleisch auf, ihre Schlachthöfe an Halloween für die Augen der Öffentlichkeit zu öffnen. „Die anhaltende Pandemie zeigt, wie wichtig es ist, zu wissen, wie Fleisch, Milch und andere tierische Produkte ‚hergestellt‘ werden und warum es notwendig ist, auf eine vegane Ernährung umzusteigen“, so Bollag.

 

Tierische Produkte bergen Risiken für menschliche Gesundheit

Bereits 2004 nannte die Weltgesundheitsorganisation WHO die steigende Nachfrage nach tierischen Produkten als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Zoonosen. [1] COVID-19, die Vogelgrippe H5N1, die SARS-Pandemie, das MERS-CoV, das gefährliche Ebolafieber, unzählige Opfer durch multiresistente Keime und sogar Aids – sie alle haben einen gemeinsamen Nenner: die Ausbeutung von Lebewesen für den Konsum von Fleisch, Milch und Eiern. [2] Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft betonte schon 2015 in einem Gutachten: „Tierische Lebensmittel bergen grundsätzlich Risiken für die menschliche Gesundheit. Mögliche Beeinträchtigungen der Gesundheit ergeben sich zum einen durch Erreger von Zoonosen, die in den Tierbeständen vorkommen und auf unterschiedlichen Wegen zu den Konsumenten/Konsumentinnen gelangen können, zum anderen durch verschiedene stoffliche Belastungen aus der Tierhaltung sowie durch die Entstehung von Resistenzen gegenüber Medikamenten.“ [3]

 

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 





Bundespolizei bittet um Mithilfe:Streckensperrung – Fahrradfahrer fährt zwischen den Gleisen


(ots) Für kurzeitige Aufregung und zahlreiche Verspätungsminuten sorgte Donnerstagmittag ein bislang Unbekannter Fahrradfahrer. Der Radler soll, nach Zeugenaussagen, verbotenerweise zwischen den Gleisen von der Tannenwaldbrücke in Richtung Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe unterwegs gewesen sein.

Frau alarmiert die Polizei

Eine Zeugin hatte den Unbekannten entdeckt und die Bundespolizei verständigt. Der Streckenabschnitt musste für eine Absuche rund 45 Minuten gesperrt werden. Den unbekannten Fahrradfahrer trafen die Beamten allerdings nicht mehr an. Der Biker trug einen weißen Helm und soll ein rotes Fahrrad mit braunen Satteltaschen gefahren haben. Nach etwa 45 Minuten wurde die Streckensperrung aufgehoben. Vierzig Züge verspäteten sich durch den Vorfall jeweils um rund 25 Minuten.

Bundespolizei sucht Zeugen

Wer Hinweise zu dem unbekannten Fahrradfahrer machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Bundespolizeiinspektion Kassel


 

 

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