Familien in der Coronakrise: Millionen Kinder drohen auf der Straße zu enden

Familien in der Coronakrise: Die Corona-Pandemie könnte weltweit für Millionen Kinder den Verlust ihrer Familie bedeuten. Das vermelden die SOS-Kinderdörfer weltweit. Bereits vor Beginn der Krise lebten demnach 220 Millionen Jungen und Mädchen ohne elterliche Fürsorge oder waren in Gefahr, diese zu verlieren. "Die aktuelle Situation ist für unzählige Familien hochbelastend: Sie haben kein Einkommen mehr und sind existenziell bedroht. Auch die Ausgangssperren, die Angst vor dem Virus und der ungewissen Zukunft erhöhen den Druck. Familien, die bereits vorher gefährdet waren, können leicht daran zerbrechen!", sagt Boris Breyer, stellvertretender Pressesprecher der Hilfsorganisation in München. (Foto nur zur Verwendung im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit; Mosambik, Dezember 2019). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658

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(ots) Die Corona-Pandemie könnte weltweit für Millionen Kinder den Verlust ihrer Familie bedeuten. Das vermelden die SOS-Kinderdörfer weltweit. Bereits vor Beginn der Krise lebten demnach 220 Millionen Jungen und Mädchen ohne elterliche Fürsorge oder waren in Gefahr, diese zu verlieren. „Die aktuelle Situation ist für unzählige Familien hoch belastend: Sie haben kein Einkommen mehr und sind existenziell bedroht. Auch die Ausgangssperren, die Angst vor dem Virus und der ungewissen Zukunft erhöhen den Druck. Familien, die bereits vorher gefährdet waren, können leicht daran zerbrechen!“, sagt Boris Breyer, stellvertretender Pressesprecher der Hilfsorganisation in München. Verschärft werde die Situation dadurch, dass gleichzeitig zahlreiche Hilfs- und Unterstützungsangebote ausgesetzt würden: Laut einer UN-Studie haben 104 von 136 Ländern angegeben, dass soziale Dienste wie Gewaltprävention oder Familienbesuche in den letzten Monaten eingeschränkt wurden. Durch die Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen werde auch die Hilfe durch Freunde, Nachbarn oder Lehrer erschwert. Boris Breyer sagt: „Das heißt, in der größten Krise erhalten die Familien keine oder nur minimale Hilfe!“

Besonders dramatisch sei die Situation für Jungen und Mädchen, die bereits vor Beginn der Pandemie ohne Eltern leben mussten. „Unbegleitete Kinder auf der Flucht oder in Kriegssituation sind jetzt zusätzlichen Gefahren ausgesetzt. Auch die Lage für Straßenkinder hat sich deutlich verschlechtert. Wir wissen aus Indien oder Indonesien, dass Straßenkinder vermehrt sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind und es für sie immer schwieriger wird, sich zu ernähren“, sagt Breyer.

Das Wohl der Kinder bei der Bewältigung der Krise müsse deutlich mehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Breyer sagt: „Kinder brauchen dringend mehr Unterstützung – nicht nur mit Worten, sondern auch mit den notwendigen finanziellen Mitteln. Nur so können wir verhindern, dass Millionen weiterer Kinder auf der Straße landen.“

 

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit,

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