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Streife ertappt Reifendieb in Bettenhausen auf frischer Tat: 43-jähriger Tatverdächtiger festgenommen


(ots) Kassel-Bettenhausen: Eine Streife des Polizeireviers Ost hat in der Nacht zum Sonntag im Kasseler Stadtteil Bettenhausen einen mutmaßlichen Reifendieb auf frischer Tat ertappt. Die Beamten waren bei ihrer Streifenfahrt gegen 1:30 Uhr auf einen an der Dresdener Straße abgestellten und unbeleuchteten Pkw aufmerksam geworden, neben dem eine Person im Gebüsch kauerte. Wie sich bei der anschließenden Kontrolle herausstellte, handelte es sich um einen 43-Jährigen aus Kassel, in dessen Auto vier Kompletträder eines Pkw lagen. Zudem war in unmittelbarer Nähe der Maschendrahtzaun zu dem Grundstück eines Autohandels in der Sandershäuser Straße durchtrennt worden. Zu guter Letzt entdeckte die Streife auf dem Gelände, dass von einem der dort stehenden Wagen alle vier Reifen abmontiert und entwendet worden waren. Den Unschuldsbeteuerungen des 43-Jährigen zum Trotz leiteten sie aufgrund der Gesamtumstände ein Strafverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls gegen ihn ein und nahmen ihn vorläufig fest. Das mutmaßliche Diebesgut aus seinem Fahrzeug sowie vier weitere Reifen inklusive Felgen, die der 43-Jährige in seiner Wohnung aufbewahrte, stellten die Beamten sicher.

Die weiteren Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen und zur Herkunft der in seiner Wohnung gefundenen Reifen dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Krankenkasse muss teuerstes Medikament nicht bezahlen


Krankenkasse muss teuerstes Medikament nicht bezahlen

Essen/Berlin (DAV). Das aus den Medien bekannte, derzeit teuerste Medikament der Welt Zolgensma ist in der EU noch nicht zugelassen. Stehen noch andere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, muss die gesetzliche Krankenversicherung nicht für Zolgensma bezahlen. Die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landessozialgerichts Land Nordrhein-Westfalen vom 13. März 2020 (AZ: L 5 KR 1/20 B ER).

Das sieben Monate alte Kind leidet an einer autosomalrezessiven proximalen spinalen Muskelatrophie (SMA) Typ 1. Die meisten Patienten sterben an dieser Krankheit innerhalb der ersten beiden Lebensjahre. Behandelt wird das Kind mit dem in der EU zugelassenen Medikament Spinraza. Die Kosten hierfür betragen pro Jahr rund eine halbe Million Euro. Den Antrag auf Übernahme der Kosten einer Behandlung mit dem in der EU nicht zugelassenen Medikament Zolgensma – Kosten rund zwei Millionen Euro für eine einmalige Injektion – lehnte die Krankenkasse ab.

Das Gericht sah das ähnlich. In dem Fall bestehe derzeit kein Anspruch auf Zolgensma – auch fehle es an der Eilbedürftigkeit, so die Richter. Die Voraussetzungen für die Versorgung mit einem nicht zugelassenen Arzneimittel seien derzeit nicht erfüllt. Es stehe schließlich eine zugelassene Behandlungsmethode zur Verfügung. Der Erfolg des genutzten Medikaments könne noch nicht beurteilt werden. Die Aufdosierung sei noch nicht abgeschlossen, und der Erfolg könne erst sechs bis zwölf Monate nach Beginn der Therapie beurteilt werden. Daher hätten sich sowohl die Ärzte des behandelnden als auch die im Rahmen einer Zweitmeinung konsultierten Ärzte des Universitätsklinikums dafür ausgesprochen, den Behandlungsverlauf abzuwarten.

 

Die Behandlung mit Zolgensma hätten sie nicht für notwendig erachtet. Denn aus ihren Aussagen lasse sich gerade nicht herleiten, dass damit die erhoffte Heilung oder der Stillstand der Erkrankung erreicht werden könne. Zudem gebe es keine ausreichende Sicherheit, ob die unzureichend bekannten Nebenwirkungen die gesundheitliche Situation der Patientin negativ beeinträchtigten.

Information: www.dav-medizinrecht.de

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Deutscher Anwaltverein





Wie populär ist Tennis in Deutschland im Vergleich zu anderen Sportarten?


Der Sport im Allgemeinen ist in Deutschland eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Es betrifft die Liveübertragungen als auch das eigentliche Spiel. In Deutschland sind vierzig Millionen Menschen sogar Mitglied in einer Organisation oder einem Sportverein.

Fußball, in Deutschland als Fußball bekannt, ist in allen Teilen des Landes sehr beliebt und kann als Nationalsport angesehen werden. Ein Beweis dafür ist die Qualität der Mannschaften, die in der Bundesliga, der höchsten deutschen Profi-Fußballliga, spielen, sowie der Nationalmannschaft, die 1996 die Fußball-Europameisterschaft und 2014 die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Auch der Motorsport ist in Deutschland dank der Tradition des Automobilbaus beliebt, ebenso wie Eishockey, Handball und Skifahren, auf das man sogar heute zum Beispiel bei Digibet wetten kann. Aber was ist mit Tennis?

Steffi Graf, Boris Becker und Anke Huber – Auch nur noch Geschichte?

Das moderne Tennisspiel wird heute noch von Millionen von Menschen in Vereinen und auf öffentlichen Plätzen gespielt. Seine Periode des schnellsten Wachstums sowohl als Teilnehmer- als auch als Zuschauersport begann in den späten 1960er Jahren, als die großen Meisterschaften sowohl für Profis als auch für Amateure geöffnet wurden und setzte sich in den 1970er Jahren fort, als die Fernsehübertragungen der sich ausweitenden professionellen Turnierkreise und der Aufstieg einiger bemerkenswerter Spieler und Rivalitäten die Attraktivität des Spiels vergrößerten.

Seit den glorreichen Tagen in den 1980/1990er Jahren, hat der Sport an Bliebtheit verloren. In Deutschland gab es einst mehrere Top-Tennis Turniere pro Jahr, aber nachdem das Tennisturnier der Männer in Hamburg 2008 seinen Status in der Masters Series verlor und das Tennisturnier der Frauen 2007 in Berlin gestrichen wurde, gibt es in Deutschland leider keinen wahren Publikumsmagneten mehr für diesen Sport.

Der Schweizer Tennis-Champion Roger Federer ist derzeit der führende Spieler aus dem deutschsprachigen Raum. Er hielt die Spitzenposition der ATP (Association of Tennis Professionals) während einer Rekordzeit von 237 Wochen in Folge. Im März 2011 wurde er von der ATP auf Platz drei der Welt gewählt. Das hielt ihn aber nicht davon ab, 2013 in Wimbledon auszuscheiden.

Tennis ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland mit mehr als fünf Millionen aktiven Spielern. Der Deutsche Tennisbund ist mit ca. 1,5 Millionen Anhängern der größte der Welt. In der nicht allzu fernen Vergangenheit war Deutschland ein Top-Brutgebiet für Tennis-Weltmeister. Es gab eine Zeit, in der der „Sport der Könige“ von Boris Becker, Steffi Graf, Anke Huber und Michael Stich, alle aus Deutschland, dominiert wurde.

Heute ist die ehemalige deutsche Frauenmeisterin Steffi Graf vor allem durch die Ehe mit dem auch ehemaligen amerikanischen Tennismeister Agassi Andre und ihren Familienleben in den USA bekannt.

Graf wieder zurück und somit die Beliebtheit im Tennis?

Aber eine neue Steffi Graf kehrte in Wimbledon im Juli 2018 zurück. Angelique Kerber besiegte damals Serena Williams und war damit erste deutsche Tennismeisterin seit Steffi Graf gewann. Der Weg dorthin war nicht leicht. Nach dem Sieg im Halbfinale von Wimbledon 2016, stand Kerber der Rivalin Serena gegenüber. Sie versuchte an Grafs Rekordleistung anzuknüpfen.

 

Die Berliner Sabine Lisicki, erregte beim Wimbledon-Turnier im Jahr 2013 Aufmerksamkeit, als die deutsche Tennismeisterin sich an der Polin Agnieszka Radwanska und an der Amerikanerin Serena Williams vorbeikämpfte. Steffi Graf schickte Lisicki persönliche Glückwünsche und Ermutigung, als das damals noch 23-jährige Sternchen in die Endrunde in London eintrat.

Becker fördert neue Talente für den Sport

Der ehemalige Weltmeister im Tennis, Boris Becker, sorgte mit seinem turbulenten Leben mit finanziellen Problemen, Ehe und der Scheidung für Schlagzeilen. Im Juni 2017 musste er wegen langjährigen Schulden bei einer Privatbank sogar den Konkurs anmelden. Er ist jetzt als TV-Kommentator für Tennis und als Sprecher für verschiedene Produkte tätig. Zuletzt wurde Becker im Jahr 2017 angeheuert, um das deutsche Tennis zu fördern und neue Tennistalente zu gewinnen.

Tennis und seine Zukunft in Deutschland

Die deutschen Sportligen sind hochgradig organisiert. Man denkt dabei schnell an den Fußball der Männer, aber es gibt auch Ligen und Organisationen für Frauenfußball, Basketball, Eishockey, Handball sowie eine Reihe anderer Sportarten.

Fußball ist jedoch der nationale Renner. Deutschland war Gastgeber der Spiele der Weltmeisterschaft 2006, die als eines der meistgesehenen Fernsehereignisse der Geschichte gilt. Es wäre schön, wenn Tennis wieder so beliebt wird und Tennis sollte eigentlich endlich so gemanagt werden, wie der Sport es sich verdient hat!





Sommer, Sonne, Sonnencreme

 

Blendende Aussichten für die kommende Woche: Vielerorts klettern die Temperaturen über die 30 Grad Marke und in den ersten Bundesländern beginnen die Sommerferien. Damit der Tag am See nicht mit einem Sonnenbrand endet, ist Sonnencreme Pflicht. Laut der Umweltorganisation WWF sind die meisten Sonnenschutzprodukte allerdings bedenklich für die Natur. WWF Chemikalienexpertin Dr. Erika Bellmann sagt: „Es gibt leider noch keine völlig unbedenklichen UV-Filter in Sonnenschutzprodukten. Beim Baden keinen Sonnenschutz zu verwenden ist aber auch keine Lösung. Mit ein paar Verhaltenstipps kann man seine Gesundheit schützen und gleichzeitig die Risiken für Gewässer minimieren. Zum Beispiel sollte man Sonnencreme immer gut einziehen lassen oder besser noch erst nach dem Baden auftragen. Außerdem kann man an Seen meist auch im Schatten baden. Gerade für Kinder eignet sich zudem spezielle UV-Schutz Kleidung.“ 

Studien zeigen verschiedene negative Auswirkungen von UV-Filtern auf Gewässer. Der chemische UV-Filter Octocrylen schädigt zum Beispiel Korallen, stört bei Fischen die Entwicklung von Gehirn und Leber und reichert sich in Muscheln und Austern an. In deutschen Sonnencremes ist dieser Stoff trotzdem sehr verbreitet. Die Zeitschrift „Öko-Test“ fand ihn im Jahr 2018 in mehr als der Hälfte der 27 getesteten Cremes. „Forschungsergebnisse belegen vor allem die Gefahr durch Sonnencreme für Lebewesen in der Südsee. Aber auch Seen von Brandenburg bis Baden Württemberg sind durch die chemischen UV-Filter gefährdet: Die Chemikalie Octinoxat zum Beispiel steht auf der Beobachtungsliste zur EU-Wasserrahmenrichtlinie“, so Bellmann.

Um die Gewässer zu schützen, greifen Verbraucher oft zu Naturkosmetik. Die UV-Filter der Öko-Sonnencremes seien allerdings nur bedingt umweltfreundlicher, so Bellmann. Die meisten Ökosonnencremes nutzen mineralische oder physikalische Filter. Mineralische Sonnencremes legen eine Schicht Mineralien auf der Haut ab, die gegen UV-Strahlen schützen. Daher kommt auch der weiße Film auf der Haut nach dem Eincremen. Bellmann sagt: „Die Mineralien, also Nanopartikel sind allerdings noch wenig erforscht und können der Natur potenziell schaden. Aus ökologischen Gesichtspunkten sind demnach Naturkosmetik ohne Nanopartikel oder UV-Kleidung die beste Wahl für einen sonnigen Tag am See.“ Um den Schutz der Unterwasserwelt und der Haut unter einen Hut zu bringen, regt der WWF an mehr in die Forschung zu Umweltauswirkungen von Sonnencremes und der Suche nach ökologisch unbedenklichen Alternativen zu investieren.

 

Original Content von WWF




Satire, Glosse, Humor: Wenn TAZ-Heldin beim Polizei-Abfall um Schutz bettelt… ist Gerechtigkeit nahe!


Lesedauer 3min

 

Es gibt viele Sprichwörter für einen Vorgang, der für Empörung bei den einen und zur Feierstimmung bei den anderen führt. Hengameh Yaghoobifarah, gern als Journalistin oder Kolumnistin tituliert, hat mit ihrer angeblichen Satire über die Abschaffung der Polizei fabuliert und dann auch gleich einen Ort definiert, wo man dann arbeitslose Polizisten „unterbringen“ (i.e.S. von entsorgen) könnte: auf der Müllhalde beim anderen Abfall.
Die linke Szene tobte vor anerkennender Begeisterung. Der Normalo-Bürger eher nicht. Die Polizei schon gar nicht. Und Horst „Wendehals“ Drehhofer schaffte mal wieder die sattsam bekannte Pirouette hin zum Schleudertrauma der letztendlich finalen Tatenlosigkeit.

Nun vergingen ein paar Tage, und Stuttgart zeigte durchaus auf, dass der Traum von einem linken Rechtsstaat ohne Polizei auch in einem grünlinken Bundesland mit einer grünlinken Stadt ausgeträumt war. Der Abschaffung der Polizei ein paar organisatorische Grenzen partymäßiger Art gesetzt waren. Die Event-Szene für gewisse Einschränkungen der Utopie sorgte, in wie weit wir ohne Polizei auskommen könnten.

Und wenn Hochmut vor dem Fall kommt, allein schon gesellschaftlich und politisch betrachtet, dann kann es sein, dass auch einzelne Traumtänzer*innen den Boden der Realität erreichen. So rein individuell, persönlich und unmittelbar. Nicht durch Einsicht, die ist der Dame Yaghoobifarah mit Sicherheit kaum zu unterstellen, nicht bei dem, was sie so freudestrahlend noch nachgelegt hat, sondern durch die Angst, dass Systemkritiker, Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker, Rechte, Bürgerliche, Gläubige, Spießer und mitunter auch nur Andersdenkende ihr diese „Satire“ übel genommen haben. Sie mitunter selbst als entbehrlichen Schwund titulierten, der eine weiterführende Endlagerung dort als wertvoll ansah, wo sie gern die Polizei sehen würde. Dieser komisch anmutende Wunsch, mehrfach gegenüber der „taz“ geäußert, führte bei der an sich unbelehrbaren Ikone journalistischer Vielfalt zu dem Gedanken nun bedroht zu sein. Natürlich hat das nichts mit mangelnder Kritikfähigkeit zu tun solche Angebote umgebracht zu werden ausschlagen zu wollen. Auch dann nicht, wenn das nur rüde formuliert ist und bekanntlich 99,9% solcher Wünsche bloße literarische Ergüsse von nostalgischen Biertischkampagnen nächtlicher Stunde sind.

Dennoch war diese Dame nun nachhaltig beeindruckt, warum gerade sie, gern mit Plüsch und der Farbe Rosa umgeben, so angefeindet wird. Und das aus allen anderen Richtungen außer von links. Die NZZ schrieb sogar einen Artikel zum deutschen Links-Faschismus. Beklagte zu dem Vorgang die mediale Stille und stellte die Frage, was wohl gewesen wäre, wenn die rechte „Junge Freiheit“ etwas Ähnliches gefordert hätte.

Menschen mit Charakter hätten hier nun Deckung gesucht und das ausgesessen. Kürzer getreten. Mal die eigene Position für die Zukunft überdacht. Und das hinterfragt, was Satire nicht ist. Und Pressefreiheit eigentlich nicht erlaubt.

Yaghoobifarah hingegen zeigt ihren vollendeten Charakter indem sie jetzt zum von ihr postulierten Abfall hechelte und um Schutz und Beratung bat. Man höre und staune. Eigentlich hätte sie doch nur einen Schmierzettel in den Abfalleimer stecken müssen, da aus ihrer Sicht das der einzig richtige Weg ist, um die Polizei schriftlich zu erreichen.

Natürlich geht sie nun davon aus, dass der Abfall-Polizist ihr nun hilfreich und selbstverleugnend zur Seite springt. Sich in die Bresche wirft und für sie die Prügel einsteckt, die sie so gar nicht verdient. Klar. Klingt logisch. So logisch, wie diese ganze Affäre an sich. Für manche wirre Gedankengänge muss man selbst etwas geistig neben der Spur sein, um sie zu verstehen. Drogenkonsum mag auch hier hilfreich sein…

Das Wort Schadenfreude reicht nicht, um das herzhafte Lachen zu beschreiben, das nun viele überkommt.
Andere können gar nicht so viel in sich reinschaufeln, wie sie nun kotzen könnten.
Noch andere, besonders die, die unsere taffe „Journalistin“ als Abfall ansieht, überlegen gerade was sie tun sollen, wenn sie mit dem Schutz der Person betraut werden, die sie hochnäsig, verblendet und wirr als Abfall ansieht. Komischer Weise traut sie eben das der Polizei zu. Oder mutet es ihr vielmehr zu. Vermutlich, weil es billiger ist, als einen privaten und ach so verlässlichen Personenschutz zu engagieren. Das wäre zwar gesichtswahrend aber auch teuer… So 24/7-Idiotenschutz kostet halt.

Dass die „taz“ hier nicht einspringen wollte zeigt dann gleich die nächste Dimension dieser Heuchlervereinigung von feiernden Abfallbeschwörern auf.

Und damit sich nicht der Spruch „gleich zu gleich gesellt sich gern“ wahr wird, sollte sich der Polizei-Abfall vom Heuchler-Abfall distanzieren. Einfach auch mal Bakterien auf der Müllkippe meiden. Dadurch bedingte Krankheiten auskurieren. Abstand suchen und halten.
Den Lernprozess der Dame nicht durch sichtbare Anwesenheit zu neuen geistigen Ergüssen animieren, der sich dann in Folgeepisoden bornierter Arroganz bei der „taz“ niederschlägt.

Liebe Polizei. Bleibt zu Hause auf eurer Müllkippe. Macht ‚ne Dose Bier‘ auf, und lasst in Ruhe Helden Helden sein. Ihr wollt doch Frau Yaghoobifarah nicht zum kotzen bringen, oder? Also seid lieb. Meldet euch krank, wenn es soweit ist. Ihr müsst das noch nicht mal vorgeben zu sein. Allein so eine Anweisung ist krankheitserregend. Mit allen Symptomen wie Übelkeit, Magenverstimmung, Kopfschmerzen und Atemnot. Könnte also auch Corona sein. Und das wollen wir doch nicht… oder? Sic!


Bilder Netzfunde der Schutzsuchenden/Kolumnistin/Journalistin/ Autorin/Berlinerin/Moralistin/Aktivistin/Feministin :

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Covid-19: Wo Lohnsklaverei zum Pandemierisiko wird – war Ignoranz die Tagesordnung


Lesedauer 3min

 

Der Fleischskandal von Gütersloh artet langsam zu dem aus, was in der Neuen Welt als „Hexenprozesse von Salem“ Einzug in die Geschichtsbücher hielt. Ein Fleischkonzern wird öffentlich als Verursacher einer neuen Infektionswelle angeprangert, vorgeführt, gebrandmarkt und genüsslich von denen nach Lust und Laune diffamiert, die eh gern in der Müsliabteilung der Bio-Läden ihre Nahrung suchen.
Gern auch politisch von denen unterstützt, die lieber über gefährliche Kobolde schwafeln, und dabei Kinderarbeit in Kobaltminen meinen, was über das Niveau der Diskussion alles aussagt. Genau wie im sog. Fleischskandal.

Nüchtern betrachtet, ist die deutsche Nahrungsmittelindustrie ein Billigsektor. Denn nirgends auf der Welt sind Nahrungsmittel so billig wie hier. Selbst in Afghanistan kostet ein Kilo Reis so viel wie hier auch. Und das gilt auch für Pflanzenöl, Mais, Getreide und Hülsenfrüchte. Selbst dort heimische Rosinen und Pistazien kosten in Afghanistan auf dem Markt in etwa so viel wie hier im Supermarkt.

Damit muss die Produktion dieser Nahrungsmittel billig sein. Besonders, wenn der dann darauf gesetzte Zwischen – und Einzelhandel noch Gewinne erzielen will. Nicht umsonst haben klassische Discounter inzwischen fast mehr non-food in den Regalen als Nahrungsmittel. Nur so können sie überleben.

Das wissen die Bauern als Produzenten am besten. Keiner von uns weiß genau, was sie an einem Doppelzentner Korn, Mais oder Getreide verdienen. Wir wollen es auch nicht wissen. Oder was ein Geflügelzüchter pro Huhn bekommt, dass dann als Geflügelfleisch bei uns auf dem Teller landet. Oder für 3,90 Euro pro Hälfte am Spieß so schön im Imbiss duftet. So ein Hühnchen (also beide Hälften zusammen!) bringt dem Züchter fünf (5) Cent! Damit macht es Sinn Zuchtanlagen auf 250.000 Tiere zu konzipieren.

Nordseekrabben müssen gepuhlt werden. Dafür schafft man sie nach Marokko, wo das billiger gemacht werden kann. In Deutschland gibt es noch zwei dieser mechanischen Anlagen. Die waren in der Pandemie gut ausgelastet. Ein Krabbenbrötchen kostete zeitweise 11 bis 15 Euro. Das Kilo 75 Euro.
Und was bei Krabben klappt, ist auch bei Fleisch so. Schlachtvieh wird just-in-time gezüchtet und vom Bauer X am Tag Y in Stückzahl S dem Schlachthof Z zugeführt. Und der hält für diese Menge und Stückzahl ein Zeitfenster offen, in dem die Tiere verarbeitet werden. Ähnlich der Autoindustrie, deren Bänder von ihren Zulieferern bestückt werden.

Nun ist aber die Fleischindustrie nicht in dem Grad automatisierbar, wie es beispielsweise die Karosseriefertigung in der Automotive ist. Jedes Tier ist anders. So anders, dass eine automatische Zerlegung in Filet, Nacken, Bauch, Rippen, Hüfte, Innereien und Haut keinen wirtschaftlichen Sinn macht. Der Mensch ist da besser geeignet.
Und wo immer das in einer Niedrigpreisbranche passiert, ist der Lohn eben dieser Menschen auch im Keller. Und damit auch alles was Lohnnebenkosten angeht. Und da diese hier in Deutschland zu hoch sind, kommen Werkverträge mit Subunternehmer ins Spiel, denen man nur die reine Arbeitsleistung abkauft. Ggf. inklusive Mittagsessen in der Kantine. Aber ansonsten das Personalrisiko möglichst klein hält und es dem Subunternehmer überlässt, mit der Differenz was der Schlachtbetrieb ihm zahlt und was er seinen Leuten zahlt, auszukommen. Zu managen. Es für sich zu optimieren.
Und wer vertraglich Mindestlöhne zzgl. kleinerem Aufschlag bekommt, wird für seine so angeheuerten Mitarbeiten kaum 4-Sterne-Hotels mit Einzelzimmer buchen können. Diese Arbeiter sind schließlich keine Mitarbeiter von EY, die bei Wirecard Bilanzen prüfen…

Und an der Stelle kommen dann die Möglichkeiten ins Blickfeld, wie und wo man sie denn unterbringen kann. Wohnraum ist in Deutschland knapp geworden. Zumindest in Städten. Aus unerfindlichen Gründen betrifft das alle berufstätigen Pendler, Freelancer und Menschen die fern der Heimat beruflich unterwegs sind.
Und hier wird dann ein Paradoxon offensichtlich. Es kann gar nicht passen. Zumindest nicht, wenn Subunternehmer mit solchen Werkverträgen ihre Leute zu hunderten in Reichweite zum Kunden unterbringen müssen.
Daher regeln diese Werkverträge auch Unterbringung, Transport und Versorgung von solchen Beschäftigten ganz klar: in Eigenregie des Subunternehmers!
Und der mietet dann Immobilien an, die keiner sonst haben will. Ergo nicht beste Lage. Und gern auch mit ein paar mehr Leuten in einer Wohnung, einem Gammelhaus oder einer Containerunterkunft, zur besseren Optimierung der Lohnnebenkosten.
Wo die einen Legehennenunterbringung optimieren wird hier die Unterbringung von Arbeitern optimiert. Der Unterschied besteht nur in einem Punkt: bei den Legehennen hat man sich vor Jahrzehnten aufgeregt und das gesetzlich geregelt!

Und das ist nicht nur in der Fleischindustrie so. Sondern auch auf dem Bau. Mit Saisonkräften im Tourismus. Mit Erntehelfern. Inzwischen selbst in Securitybereich! Oder mit Polizisten im Frankfurter Raum, die gemeinschaftlich auf Campingplätzen hausen, weil die Mieten in Frankfurt selbst zu hoch sind. Nur mal am Rande erwähnt, da der Autor sicher ist, dass das unbekannt ist.
Wenn also Servicekräfte dem geneigten Urlauber auf Norderney oder Sylt ein „Gläsle Champus“ servieren, dann darf man sich ruhig die Frage stellen, wo der oder die Servicekraft abends schläft. Mitunter in solchen Absteigen, dass sich kaum noch deutsche Servicekräfte dafür finden. Mitunter dann ein Grund, warum das „Gläsle Champus“ dann nicht so schnell an den Tisch gebracht wird und die Servicekraft im Stress ist. Personalmangel herrscht.

All das ist und war bekannt. Und all die Politiker und Propagandafunktionäre beruflicher Art wissen das. All die Demagogen haben über Jahrzehnte weggesehen. Haben sogar immer mehr erlaubt. Und wenn in Gütersloh etwas wichtig war, dann waren es die jährlichen Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt selbst.

Und damit kommen wir zum zweiten Punkt der Versäumnisse. Dem wirklichen Betriebsklima in der Fleischverarbeitung. Und zwar dem Klima, was man an Thermometer und Hydrometer ablesen kann. Wenn man will.

Wenn also ein RKI und so Experten wie Wieler und Drosten TV-affin darüber berichten, dass sich der Virus im Sommer vermutlich nicht mehr so schnell verbreiten wird, weil es nicht mehr kalt ist und die Luftfeuchtigkeit zurückgeht, dann wäre der logische Umkehrschluss für geneigte Genies relativ klar: Der Virus verbreitet sich bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit optimal.
Ergo hätte daher von Anfang an ein Auge auf Betriebe geworfen werden müssen, die ganzjährig(!) diese Idealbedingungen vorweisen. Neben der Fleisch- und Fischverarbeitung also auch alle Kühlhäuser und jeder Betrieb, der auf niedrige Temperaturen angewiesen ist. Das betrifft auch den Metzger um die Ecke.
Und auch, ob es einen Luftaustausch an diesen Orten gibt, oder die Luft nur umgewälzt wird. Gern auch ohne Filter.

Als Normalbürger denkt man natürlich nicht soweit. Aber es sollten die tun, die wir dafür bezahlen exakt daran zu denken. Gern auch interdisziplinär, querschnittlich und vorausschauend. Also solche Leute, die beim RKI sind.
Auf Anfrage verweigert auch hier das RKI eine Antwort, ob und wie vor solchen Bedrohungen offiziell oder an Betroffene gewarnt wurde. Wie immer. Das RKI beantwortet keine kritischen Fragen. Egal wozu. Warum auch. Man wandelt dort in den Schuhen des Fischers.
Wenn nun also diese drei Dinge, optimierte Werkverträge und Laissez-faire bei Mitarbeitern, virusoptimierte Ganzjahresbedingungen und mangelnde Warnung durch zuständige Stellen zusammenkommen, dann kann es passieren, dass in Zeiten der Pandemie Landkreise und Regionen Welle Zwo, Drei oder X bekommen.

Daher ist es schon erstaunlich, wenn auch wenig erbaulich, gewisse Politiker jetzt sagen zu hören, dass der so betroffene Unternehmer der neue Hexer von Salem, pardon – Gütersloh, ist. Zumal jetzt auch andere Betriebe eben diese produktionsbedingte Schwäche offenbaren.
Und hier nun ökolike rumzuhüpfen und den Fleischkonsum an sich zu bashen, mag mal wieder der Unterversorgung des eigenen Körpers mit gewissen Nährstoffen geschuldet sein, denn Massenunterkünfte gibt es auch europaweit bei Erntehelfern. Soll heißen: die Werkverträge gelten auch für Obst-, Spargel- und Gemüseernten. Und damit auch die Unterbringung der Leute dicht auf dicht.

Und nun den Grund in Rumänien, Bulgarien und Polen zu suchen, weil die Leute da herkommen, ist auch wieder so eine Verschwörungstheorie der anderen politischen Flanke. Die kommen deshalb aus Osteuropa, weil sich Deutsche schon lange nicht mehr für das Fleischereihandwerk interessieren, die Ausbildungszahlen hier stetig zurückgehen. Der Beruf uninteressant ist. Dreckig, eklig, blutig und hart. Ein lebenslanger Aufenthalt in feuchter Kälte ist auch nicht sehr gesundheitsförderlich. Da studiert man lieber etwas mit „Medien“, was angeblich dann auch besser bezahlt ist, damit man schöner leben kann. Urlaube genießen kann. Wie auf Sylt mit einem „Gläsle Champus“ in der Hand, Austern schlürfen und sich fragen, warum die Kellnerin so fertig aussieht. Natürlich bevor wir mit dem Einweggrill zum Strand gehen, und das mitgebrachte marinierte Nackensteak zum Sonnenuntergang grillen.

Welche Maßnahmen nun in all diesen Branchen zu eben diesen Werksverträgen beschlossen werden, werden wir sehen. Doch wo Gier, Not, Heuchelei, Unwissen und Ignoranz zusammenkommen, seit Jahrzehnten blühen, da ist nicht viel zu erwarten. Zumal jetzt gerade die Wirtschaft nicht unbedingt in die Boomphase dreht. Unternehmen wie Kommunen Geld brauchen. Dringend.
Und dann ist da noch so ein Aspekt in einer Pandemie. Bei zusammenbrechenden Lieferketten gehört die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln in den sich abkapselnden Ländern zur obersten Priorität. Vielleicht, und das ist Spekulation, wurde deshalb vom RKI hier keine besondere Empfehlung herausgegeben. Vielleicht auch explizit politisch motiviert und mit der Hoffnung versehen, dass es schon gutgehen wird. Wie bei vielen anderen kritischen Themen schon erfolgreich probiert.
Wir sehen nun, dass es schiefgegangen ist. Warum auch immer. Nur das Ergebnis zählt. Und wie immer ist das RKI wieder vorn dabei, wenn es um fehlende Transparenz und Antworten geht. Und ganz ehrlich: hier hätte der TIERarzt Wieler wirklich mal punkten können…

Dem Autor und der Redaktion tun die Leute in den betroffenen Werken und Orten leid. Sie anzufeinden ist unterste Schublade. Das haben andere verdient. Wer hier Schuldige sucht und Fragen stellen möchte hat nun genug Leute aufgezeigt bekommen. Doch den Arbeitern und Bewohnern gehört unser aller Mitgefühl und unsere unkommentierte Unterstützung. Sic!





Anteil an E-Fahrzeugen: Bayern und Baden-Württemberg teilen sich Spitzenplatz, Hessen nur auf Platz fünf

 

(ots) In keinem Bundesland sind anteilig mehr Elektrofahrzeuge zugelassen als in Bayern und Baden-Württemberg. Diesen Rückschluss lässt das Ergebnis einer Datenanalyse der Verti Versicherung AG zu.

Gemessen an der Anzahl an versicherten E-Fahrzeugen im Verhältnis zu der Gesamtzahl an versicherten Personenkraftfahrzeugen sind die beiden geografisch am südlichsten gelegenen Bundesländer Deutschlands mit jeweils 0,57 Prozent die Bundesländer mit der höchsten Dichte an Elektrofahrzeugen. Den zweiten Rang sichert sich knapp dahinter Schleswig-Holstein mit 0,56 Prozent, gefolgt von Hamburg auf Platz 3 mit 0,45 Prozent Anteil an E-Fahrzeugen im Verhältnis zur Gesamtmenge aller bei dem Kfz-Direktversicherer verzeichneten Pkws. Gleichzeitig zeigt sich, dass in Sachsen-Anhalt der Anteil an reinen E-Fahrzeugen in Bezug auf die Gesamtzahl der bei Verti versicherten Personenkraftfahrzeuge mit 0,18 Prozent am geringsten ist. Davor reihen sich Mecklenburg-Vorpommern mit 0,22 Prozent sowie Sachsen und Thüringen mit jeweils 0,23 Prozent E-Fahrzeuganteil ein.

Insgesamt verzeichnete die Verti Versicherung AG im Vergleich zum Jahresbeginn bis Ende Mai 2020 einen Anstieg des Volumens an versicherten E-Fahrzeugen von fast zehn Prozent.

„Die jüngsten Entscheidungen der Bundesregierung zur verstärkten staatlichen Förderung der Kaufprämien für Elektrofahrzeuge zeigen, dass sich Deutschland bereits mitten im Mobilitätswandel befindet. Wir unterstützen dies, indem wir unsere Versicherungsleistungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge fortlaufend weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, die führende Versicherung für Elektrofahrzeuge in Deutschland zu sein“, kommentiert Carlos Nagore, Vorstand der Verti Versicherung AG.

Aktuell offeriert die Kfz-Direktversicherung ihren Kunden des Versicherungstarifs für E-Fahrzeuge unter anderem einen CO2-Rabatt von zehn Prozent auf die Versicherungsprämie sowie noch bis zum 30. September 2020 zusätzlich einen kostenfreien Schutzbrief.

 

Original-Content von: Verti Versicherung AG




Wildtier-Unfall: So verhalten sich Autofahrer richtig


Beispielbild

(ots)Es ist der Alptraum jeden Autofahrers: Bei der Fahrt auf der Landstraße läuft plötzlich unmittelbar vor dem Wagen ein Reh oder ein Wildschwein auf die Fahrbahn. Bremsen oder Ausweichen ist nicht möglich, ein Zusammenstoß oft unvermeidbar. Wie sich Autofahrer nach einem Wildtierunfall gesetzeskonform verhalten und zudem sich selbst schützen, verrät das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Polizei oder Jäger stellt Wildunfallbescheinigung aus

Regel Nummer eins: sofort anhalten und am Unfallort bleiben – das schreibt das Tierschutzgesetz vor. Auf keinen Fall sollte das Tier im Auto mitgenommen werden, weil dem Autofahrer dies als Wilderei ausgelegt werden könnte. Ohnehin sollte wegen der Verletzungs- oder Infektionsgefahr das angefahrene Tier nicht angefasst werden. Wie bei anderen Unfällen muss die Warnblinkanlage eingeschaltet und der Unfallort gesichert werden. Sodann wird die Polizei verständigt, die wiederum den zuständigen Jäger informiert. Tipp: den Schaden am Auto per Foto für die Versicherung dokumentieren und sich von der Polizei oder vom Jäger eine Bescheinigung über den Wildunfall ausstellen lassen.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Greenpeace-Aktive protestierten gegen Entschädigung von RWE

 

Anlässlich der RWE-Hauptversammlung demonstrierten 13 Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace an der RWE-Zentrale in Essen.

„Keine Steuermilliarden für Klimakiller RWE. Kein Geld für Gestern.“ steht auf dem 6 mal 8 Meter großen Transparent, das sie vom Dach der Konzernzentrale entrollt haben. Der Protest richtet gegen die Entschädigungszahlung, die der Energiekonzern für den geplanten Kohleausstieg erhalten soll. Über die entsprechenden öffentlich-rechtlichen Verträge zwischen der Bundesregierung und den Betreibern von Braunkohlekraftwerken wird der Bundestag am 3. Juli abstimmen. “RWE lässt sich seine veralteten Braunkohlemeiler vergolden, hält aber gleichzeitig weiter an der Zerstörung von Dörfern fest”, sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. “Das ist staatlich finanziertes Klimaverbrechen und zudem noch unsozial.” 

RWE erhält laut Vertrag 2,6 Milliarden Euro von insgesamt 4,35 Milliarden, die der Bund den Braunkohleunternehmen für die Abschaltung ihrer Kraftwerke zusichert. 1,75 Milliarden soll die ostdeutsche Leag erhalten, die Tagebaue und Kraftwerke in der Lausitz betreibt. In seiner jetzigen Form weicht der Gesetzestext in entscheidenden Punkten von den Empfehlungen ab, die die Kohlekommission im Januar 2019 vorlegte. 

GARZWEILER-ERWEITERUNG WIDERSPRICHT PARISER KLIMAZIELEN

Unter anderem wird der RWE-Tagebau Garzweiler II als “energiewirtschaftliche Notwendigkeit” festgestellt, Grundlage hierfür sind lediglich die Angaben der Anlagenbetreiber. Für das vollständige Ausbaggern des Tagebaus müssten weitere Dörfer wie Keyenberg, Kuckum und Berverath aufgegeben werden. Die von der Kommission vorgeschlagene Abschaltung von Kraftwerken im Rheinischen Revier kann dagegen die Tagebaue erheblich verkleinern, die Dörfer könnten erhalten bleiben. Auch dem von der Bundesregierung erklärten Bekenntnis zu den Pariser Klimazielen widerspricht die Erweiterung von Garzweiler, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer aktuellen Studie feststellt.

“Die Politik hat sich hier vor den RWE-Karren spannen lassen und Konzerninteressen vor den Schutz von Menschen und Klima gestellt”, so Karsten Smid. “Wir fordern von RWE trotz der staatlichen Legitimation von seinen irrwitzigen Garzweiler-Plänen absehen, denn die sind weder energiewirtschaftlich nötig, noch ökologisch hinnehmbar.”

 

Original Content von Greenpeace




Reifentest: Neue ADAC Broschüre zur Kaufberatung


Wertvolle Informationen zur Beratung beim Reifenkauf / zwei Ausgaben pro Jahr zur „Wechselsaison“

Erst lesen, dann kaufen: Mit der Broschüre „Reifentests und Reifentipps“ informiert der ADAC künftig zweimal pro Jahr über die aktuellen Ergebnisse seiner Reifentests. Die Broschüre erscheint jeweils zur Reifenwechselsaison im Frühjahr und Herbst und ergänzt als informatives Printprodukt die Beratung der Mitglieder auf den digitalen Kanälen des Clubs. Die Borschüre im handlichen DIN A5 Format lässt sich zur Kaufberatung bequem zum Reifenhändler mitnehmen.

Komprimiert auf 44 Seiten können sich Interessierte umfangreich über technische Fragestellungen rund um Herstellung, Profil, Kennzeichnung und die wichtigen Eigenschaften von Reifen informieren. Die Broschüre informiert über Unterschiede von Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen und erläutert anschaulich deren Einfluss auf Umwelt, Verbrauch und Fahrsicherheit. Außerdem informiert die Broschüre über alle Themen rund um die Nutzung und Wartung der Reifen, Luftdruck und Lagerung. Informationen zur Vermeidung von Pannen und das richtige Verhalten im Pannenfall runden den Inhalt ab.

Die Broschüre „Reifentests und Reifentipps“ enthält neben den Ergebnissen der aktuellen Reifentests auch die Veröffentlichungen der zurückliegenden drei Jahre. Seit 2018 bewerten die Tester außerdem die Performance von Ganzjahresreifen, deren Ergebnisse ebenfalls ausführlich dargestellt werden.

Die Broschüre ist über die Regionalclubs des ADAC sowie als digitale Version unter www.adac.de/reifentest erhältlich.  // ADAC





Unbekannte überfallen Kinder in Unterführung – Zeugen gesucht


(ots) Zu einem Raubdelikt zum Nachteil zweier Kinder kam es in den frühen Abendstunden des vergangenen Sonntags in einer Unterführung am Platz der Deutschen Einheit in Kassel.

Wie die Beamten des Kriminaldauerdienstes des Polizeipräsidiums Nordhessen berichten, passierten zur Tatzeit gegen 18:40 Uhr zwei zehn Jahre alte Jungen mit ihren Fahrrädern die Unterführung des so genannten großen Kreisels am Platz der Deutschen Einheit. Dort trafen sie auf den Täter und seine weibliche Begleitung.

Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte der Täter die Kinder zur Herausgabe von Bargeld auf. Nachdem die Jungen dem Täter glaubhaft versicherten, dass sie nur wenige Cent mit sich führen, ihm diese jedoch auch anboten, ließ der Täter, wohl auch auf Geheiß seiner Begleitung, von seinen Opfern ab und entfernte sich mit ihr in unbekannte Richtung.

Die beiden Personen können wie folgt beschrieben werden:

   1. Täter - männlich - Deutscher - 20-25 Jahre alt - ca. 185cm groß
      - dunkelblonde, kurze Haare - bekleidet mit einem auffälligen
      weißen T-Shirt mit orangefarbenen Streifen quer über der Brust

2. Begleitung

   - weiblich
   - ca. 20 Jahre alt
   - ca. 165-170cm groß
   - schwarze, lange, gelockte Haare
   - schwarzer Pullover
   - schwarz-graue Jeans

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat und/oder den Tätern geben können, um ihre Mithilfe unter 0561/9100.

Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel





Lohfelden (Landkreis Kassel): Täter nach Raub auf Spielhalle flüchtig


(ots) Lohfelden (Landkreis Kassel): Bargeld in bis dato noch unbekannter Höhe erbeutete ein männlicher Täter in den frühen Morgenstunden bei einem Überfall auf eine Spielhalle in Lohfelden.

Nach Angaben der Beamten des Polizeireviers Ost in Kassel betrat der Täter gegen 02:00 Uhr die Spielhalle in der Crumbacher Straße, in der sich zu diesem Zeitpunkt nur noch die 34-jährige Mitarbeiterin aufhielt.

Unter Vorhalt eines Messers zwang er diese zur Herausgabe der Einnahmen und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

   -männlich -helle Hautfarbe -ca. 180cm groß -sprach deutsch mit
ggf. osteuropäischem Akzent -dunkel gekleidet -trug dunkle
Baseballkappe.

Die Kriminalpolizei in Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, um ihre Mithilfe unter 0561/9100.

Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel


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