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So zeigen Sie die verlorene Taskleiste an [8 Methoden]


„Meine Taskleiste ist plötzlich verschwunden und ich kann auch keine Startschaltfläche finden. Was kann ich tun, um die Taskleiste zurückzubekommen?“

Die Taskleiste ist ein wesentlicher Bestandteil des Windows 10-Desktops. Sie enthält das Startmenü, das Cortana-Suchsymbol, alle aktuell geöffneten Programme, den Benachrichtigungsbereich, Datum und Uhrzeit usw.

Manchmal stellen Sie möglicherweise fest, dass die Taskleiste auf einem Windows 10-Computer verschwunden ist. Was verursacht dieses Problem? Wie komme ich zurück zur Taskleiste?

Zur Behebung des Problems verschwundener Taskleiste bieten wir Ihnen 8 Möglichkeiten an.

Was führt dazu, dass die Windows 10-Taskleiste nicht mehr angezeigt wird?

Es gibt einige mögliche Gründe, die dazu führen können, dass die Windows 10-Taskleiste verschwindet. Lassen Sie uns zuerst einen Blick darauf werfen.

Grund 1. Die Windows-Taskleiste wird möglicherweise automatisch ausgeblendet und ist vom Computerdesktop verschwunden.

Grund 2. Der Datei-Explorer hat möglicherweise Probleme oder ist abgestürzt.

Grund 3. Die Einstellung für die Bildschirmauflösung Ihres Computers liegt außerhalb der ursprünglichen Bildschirmgröße des Computers.

8 Möglichkeiten zu dem Wiederfinden der verlorenen Taskleiste in Windows 10

Sie können die folgenden 8 Möglichkeiten ausprobieren, um die verschwundene Taskleiste in Windows 10 wiederherzustellen.

Weg 1. Überprüfen Sie die Taskleisteneinstellungen, um das automatische Ausblenden zu deaktivieren

Wenn die Taskleiste auf „Automatisch ausblenden“ eingestellt ist, sollte sie angezeigt werden, wenn Sie den Mauszeiger in den Taskleistenbereich auf dem Desktop bewegen. Wenn der Fehler auftreten, wird sich die Taskleiste nicht anzeigen lassen, auch wenn Sie den Mauszeiger an die richtige Stelle bewegen. Sie können versuchen, das automatische Ausblenden in den Einstellungen zu deaktivieren. Lesen Sie unten, um zu wissen, wie es geht.

Schritt 1. Öffnen Sie das Fenster von Taskleisteneinstellungen

Normalerweise können Sie mit der rechten Maustaste auf Taskleiste klicken und Taskleisteneinstellungen auswählen, um darauf zuzugreifen. Da die Taskleiste auf Ihrem Windows 10-Computer fehlt, können Sie nun nur über die Systemsteuerung darauf zugreifen.

Da Sie auch nicht das Startmenü-Symbol haben, können Sie durch Drücken von Windows + R das Fenster von Ausführen öffnen. Geben Sie dann Control Panel und drücken Sie Eingabetaste, um es zu öffnen.

Anschließend können Sie in der Systemsteuerung auf Darstellung und Anpassung klicken und auf Taskleiste und Navigation klicken, um das Fenster mit den Taskleisteneinstellungen aufzurufen.

Hinweis: Sie können auch Windows + I drücken, um die Windows-Einstellungen zu öffnen, und auf Personalisierung klicken. Klicken Sie dann auf Taskleiste im linken Bereich der Taskleiste Einstellungsfenster zu öffnen.

Schritt 2. Deaktivieren Sie das automatische Ausblenden

Dann können Sie überprüfen, wie die Einstellung von Taskleiste eingestellt. Falls sie als automatisch ausblenden eingestellt wird, sollten Sie die Option auf Aus festlegen.

Deaktivieren von automatisch ausblenden

Wenn sich diese Option im Status „Aus“ befindet, sollten Sie die weiteren Möglichkeiten ausprobieren, um das Problem der fehlenden Taskleiste zu beheben.

Weg 2. Stellen Sie eine angemessene Anzeigeauflösung fest

Je größer der Computermonitor ist, desto höher ist die unterstützte Auflösung. Ob Sie jedoch die Bildschirmauflösung Ihres Computers erhöhen können, hängt von der Größe Ihres Computermonitors und dem Typ der Grafikkarte ab. Wenn die Bildschirmauflösung mit der Monitorgröße identisch ist, erhalten Sie in der Regel das beste Seherlebnis. Wenn Sie Ihre Bildschirmauflösung zu größer oder kleiner als die Monitorgröße ändern, sieht dies komisch aus.

Wenn Sie jemals die Anzeigeauflösung angepasst haben, kann dies dazu führen, dass in der Windows 10-Taskleiste ein Fehler auftritt. Sie können die Auflösung der Computeranzeige in eine geeignete Auflösung ändern. Überprüfen Sie dann, ob die Taskleiste wieder angezeigt wird. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie die Bildschirmauflösung des Computers anpassen.

Schritt 1. Öffnen Sie die Anzeigeeinstellungen

Da die Taskleiste und die Schaltfläche Start auf Ihrem Windows 10-Computer nicht angezeigt werden, können Sie auf die beiden folgenden Arten auf das Anzeigeeinstellungsfenster zugreifen.

  • Sie können mit der rechten Maustaste auf die Leerstelle des Computer-Desktops klicken und Anzeigeeinstellungen auswählen, um sie zu öffnen.
  • Sie können auch Windows + I drücken, um die Windows-Einstellungen zu öffnen, und auf System zu klicken. Klicken Sie dann auf Anzeige im linken Bereich für den Zugriff auf Auflösung-Einstellungen.

Schritt 2. Ändern Sie die Anzeigeauflösung

Sie können im rechten Fenster nach unten scrollen, um die Auflösung zu finden, und eine geeignete Bildschirmauflösung für Ihren Computer auswählen. Überprüfen Sie dann, ob die Taskleiste unter Windows 10 angezeigt wird.

Bildschirmauflösung ändern

Weg 3. Ändern Sie die Projekteinstellung auf Nur PC-Bildschirm

Wenn Sie den Computer jemals an ein externes Display angeschlossen haben, kann das Problem mit dem Verschwinden der Taskleiste auftreten. Sie können gleichzeitig die Tasten Windows + P auf der Tastatur drücken, um Projizieren zu öffnen, und sicherstellen, dass Sie die Option Nur PC-Bildschirm auswählen.

Ändern Sie die Einstellung auf Nur PC-Bildschirm

Weg 4. Deaktivieren Sie den Tablet-Modus, um das Fehlen der Taskleiste unter Windows 10 zu beheben

Wenn Sie den Tablet-Modus auf Ihrem Windows 10-Computer aktiviert haben, wird die Taskleiste auf dem Desktop möglicherweise nicht angezeigt. Sie können versuchen, den Tablet-Modus zu deaktivieren, und überprüfen, ob der Fehler von fehlender Taskleiste behoben werden kann.

Schritt 1. Sie können Windows + I drücken, um die Windows-Einstellungen zu öffnen. Klicken Sie auf System.

Schritt 2. Anschließend können Sie in der linken Spalte auf Tablet-Modus klicken und sicherstellen, dass der Tablet-Modus auf einem Desktop-Computer deaktiviert ist.

Weg 5. Starten Sie den Datei-Explorer neu

Die App explorer.exe steuert den Desktop und die Taskleiste. Wenn die Explorer-Anwendung Probleme hat, kann dies dazu führen, dass die Taskleiste fehlt und Windows 10-Desktopsymbole fehlen. Sie können Explorer.exe neu starten, um das Windows 10-Problem verschwundener Taskleiste zu beheben.

Schritt 1 Drücken Sie Strg + Umschalt + Esc gleichzeitig, um den Task-Manager zu öffnen. Klicken Sie auf Registerkarte von Prozesse.

Schritt 2. Suchen Sie den Windows Explorer in der Liste und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, um Neu starten auszuwählen, um Explorer.exe neu zu starten.

Starten Sie explorer.exe neu

Alternativ können Sie auch auf Datei und dann auf Neuen Task ausführen klicken. Geben Sie explorer.exe in das Textfeld ein und klicken Sie auf OK. Dadurch wird auch der Explorer-Prozess neu gestartet.

Anschließend können Sie überprüfen, ob die Taskleiste auf Ihrem Windows 10-Computer angezeigt wird.



Weg 6. Grafik, Grafikkartentreiber aktualisieren

Die Inkompatibilität des Hardwaretreibers kann dazu führen, dass die Windows-Taskleiste nicht mehr angezeigt wird. Sie können die Treiber in Ihrem Computer wie Grafikkartentreiber, Grafikkartentreiber usw. aktualisieren. Lesen Sie weiter, um zu wissen, wie man die Treiber aktualisieren kann.

Schritt 1. Sie müssen den Geräte-Manager in Windows 10 öffnen. Sie können Windows + R gleichzeitig drücken, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen, devmgmt.msc eingeben und die Eingabetaste drücken, um ihn zu öffnen.

Schritt 2. Im Geräte-Manager-Fenster können Sie jede Gerätekategorie erweitern, mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Gerät klicken und Treibersoftware aktualisieren auswählen, um den Treiber zu aktualisieren.

Gerätetreiber aktualisieren

Weg 7. Führen Sie einen Antivirenscan durch

Falls Ihr Computer mit Malware oder Viren infiziert ist, die möglicherweise dafür verantwortlich sind, dass die Taskleiste unter Windows 10 verschwunden ist, wird es empfohlen, einen Antivirenscan für Ihren Computer durchzuführen.

Weg 8. Reparieren Sie beschädigte Systemdateien mit SFC

Wenn die Systemdateien Ihres Computers beschädigt sind, kann dies auch dazu führen, dass Ihr Computer abnormal ausgeführt wird und in Windows 10 ein Fehler bei der Taskleiste auftritt.

Sie können das in Windows integrierte Tool SFC (System File Checker) verwenden, um beschädigte Systemdateien auf Ihrem Computer zu suchen und zu reparieren.

Schritt 1. Um das SFC-Befehlszeilenprogramm zu verwenden, müssen Sie zuerst die Eingabeaufforderung in Windows 10 öffnen. Sie können Windows + R drücken, cmd eingeben und Strg + Umschalt + Eingabetaste drücken, um die Eingabeaufforderung als Administrator auszuführen.

Schritt 2. Als Nächstes können Sie die Befehlszeile sfc /scannow in das Eingabeaufforderungsfenster eingeben und die Eingabetaste drücken, um die Überprüfung und Reparatur beschädigter Systemdateien auf Ihrem Windows 10-Computer zu starten.

SFC Windows 10

Wenn nichts zur Behebung des Problems von verschwundener Taskleiste in Windows 10 bringt, können Sie das Windows 10- Betriebssystem wiederherstellen, zurücksetzen oder neu installieren. Bitte sichern Sie wichtige Daten und Dateien jedoch zuerst mit einer professionellen kostenlosen PC-Datensicherungssoftware wie MiniTool ShadowMaker, bevor Sie diese datengefährdenden Operationen ausführen.

Fehlerbehebung für verschwundene Taskleiste nach dem Aufrufen von Google-Browser

Einige von Ihnen haben möglicherweise das seltsame Problem, wenn Sie den Google Chrome-Browser öffnen, verschwindet die Windows-Taskleiste. Aber die Taskleiste ist in Ordnung, wenn Sie andere Anwendungen öffnen. Dies kann an Chrome-Browsern liegen. Sie können einige Maßnahmen versuchen, um zu beheben, dass die Taskleiste bei Chrome verschwunden ist.

  • Versuchen Sie, Ihren Windows 10-Computer neu zu starten.
  • Wenn Chrome die Taskleiste in Windows 10 abdeckt, können Sie die Taste F11 drücken, um den Windows-Vollbildmodus zu verlassen, da die Taskleiste im Vollbildmodus ausgeblendet wird.
  • Versuchen Sie, die Chrome-Einstellungen zurückzusetzen. Dazu können Sie in Chrome auf das Dreipunktsymbol in der oberen rechten Ecke klicken und auf Einstellungen klicken, um das Chrome-Einstellungsfenster zu öffnen. Dann können Sie nach unten scrollen, um auf Erweitert zu klicken. Klicken Sie unter dem Titel von Zurücksetzen und bereinigen auf Einstellungen auf die ursprünglichen Standardwerte zurücksetzen.
  • Sie können auch dem obigen Weg 5 folgen, um Explorer.exe neu zu starten.
  • Aktualisieren Sie den Google Chrome-Browser.
  • Deinstallieren Sie unbekannte oder verdächtige Chrome-Erweiterungen.
  • Sie können ein Inkognito-Fenster von Chrom öffnen, um sicher online zu surfen, insbesondere in einer öffentlichen Internetverbindung. Dazu können Sie auf Dreipunktsymbol klicken, und auf Neues Inkognito-Fenster
  • Deinstallieren Sie den Chrome-Browser und installieren Sie ihn erneut.

Die beste Datenwiederherstellungssoftware für Windows 10 – MiniTool Power Data Recovery

Wenn Sie feststellen, dass Datenverlust nach der Fehlenden Taskleiste passierst ist, können Sie MiniTool Power Data Recovery – die beste Datenwiederherstellungssoftware für Windows 10/8/7 – verwenden, um verlorene Daten oder gelöschte Dateien einfach wiederherzustellen.

Mit diesem leistungsstarken Datenwiederherstellungstool können Sie verlorene/gelöschte Dateien von der Computerfestplatte, der externen Festplatte, dem SSD-Laufwerk, dem USB-Flash-Laufwerk, der Telefon-/Kamera-SD-Karte etc. wiederherstellen.

Mit MiniTool Power Data Recovery können Sie Daten aus verschiedenen Datenverlustsituationen wiederherstellen: versehentliches Löschen von Dateien, Systemabsturz, Festplattenausfall, Malware-/Virusinfektion usw.

Es unterstützt auch die Wiederherstellung von Daten, wenn der PC nicht startet. Mit der darin integrierten Funktion Media Builder können Sie ein bootfähiges USB-/Festplattenlaufwerk erstellen, um Ihren Computer zu starten und Computer-Daten in WinPE wiederherzustellen.

Laden Sie die 100% saubere MiniTool Power Data Recovery unter Windows 10/8/7 kostenlos herunter und installieren Sie sie. Befolgen Sie die nachstehende einfache Anleitung, um Daten von einem Windows 10-PC wiederherzustellen.

Schritt 1. Führen Sie MiniTool Power Data Recovery aus, um die Hauptbenutzeroberfläche aufzurufen. Standardmäßig wird in der linken Spalte der Modus Dieser PC ausgewählt. Hier nehmen wir Dieser PC als Beispiel. Also, Sie brauchen den Modus nicht wechseln.

Hinweis: Wenn Sie Dateien von einer externen Festplatte, von einem USB-Stick wiederherstellen möchten, können Sie in der linken Spalte auf Wechselmedien klicken. Falls es um CD/DVD geht, klicken Sie auf CD/DVD-Laufwerk.Schritt 2. Anschließend müssen Sie im rechten Fenster eine bestimmte Partition Ihrer PC-Festplatte auswählen. Klicken Sie auf Scannen und diese Datenwiederherstellungssoftware wird das Scannen der verlorenen Daten auf der gewählten Festplattenpartition starten.

MiniTool Power Data Recovery

Schritt 3. Nach Abschluss des Datenscannen werden alle Daten und Dateien (einschließlich verlorener und gelöschter Dateien) auf der gescannten Festplattenpartition im Scan-Ergebnisfenster aufgelistet. Sie können das Scanergebnis überprüfen und die benötigen Dateien ankreuzen. Klicken Sie danach auf Speichern, um einen neuen Pfad zum Speichern der wiederhergestellten Dateien anzugeben.

Fazit

Wenn Sie vor dem Problem der verschwundenen Taskleiste stehen, stehen Ihnen eine der acht Möglichkeiten zur Behebung dieses Problems zur Verfügung. Wenn Sie bei dem Problem Datenverlust feststellen, können Sie sie mit MiniTool Power Data Recovery problemlos wiederherstellen.

Wenn Sie noch Fragen zum Wiederherstellen der Daten mit MiniTool Power Data Recovery haben, wenden Sie sich an support@minitool.com. Wenn Sie andere Tools wie Windows-Systemsicherungs- und Wiederherstellungssoftware, Festplattenpartitionsmanager, kostenlosen Video-Downloader, kostenlosen Film-/Videomacher usw. benötigen, können Sie die offizielle MiniTool-Website besuchen.

Quelle:https://de.minitool.com/datenwiederherstellung/windows-10-taskleiste-verschwinden.html

MiniTool® Software Ltd. ist ein professionelles Software-Entwicklungsunternehmen und stellt den Kunden komplette Business-Softwarelösungen zur Verfügung. Die Bereiche fassen Datenwiederherstellung, Datenträgerverwaltung, Datensicherheit und den bei den Leuten aus aller Welt immer beliebteren YouTube-Downloader sowie Videos-Bearbeiter. Bis heute haben unsere Anwendungen weltweit schon über 40 Millionen Downloads erreicht. Unsere Innovationstechnologie und ausgebildeten Mitarbeiter machen ihre Beiträge für Ihre Datensicherheit und -integrität.





Update live aus Mallorca: Wie sieht´s denn aus mit Tourismus?


Reisereporter Sven Klawunder spricht mit Klaus Vorbrodt, Direktor der ASCENSO Akademie für Medien und Tourismus mit einem update zur Situation auf Mallorca.

Die Corona Pandemie hat auch die Ferieninsel seit Wochen lahmgelegt.

Erstmals gibt es auch hier nun Lockerungen und die Menschen dürfen wieder auf die Strasse.

Wie das genau aussieht beschreibt Klaus Vorbrodt in unserer neuen Sendung.

Wie bereiten sich Hotels vor, wie steht man auf Mallorca zu einem Beginn des Tourismus?

Wie sieht die politische Lage aus und wann dürfen erste Flugzeuge fliegen?

Viele Fragen und viele Antworten heute aus Palma de Mallorca.

Künftig informieren wir einmal pro Woche über die touristische Situation auf Mallorca.

 

 

 





Mehrwertsteuer-Senkung in der Gastro wegen Corona: Werden Pizza und Schnitzel jetzt billiger?

 

 (ots) Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Gastronomen abzuschwächen, wird die Mehrwertsteuer vom 1. Juli 2020 befristet bis zum 20. Juni 2021 von 19 auf 7% gesenkt. Doch wer profitiert davon? Wird das Abendessen im Restaurant nun billiger, weil Gastronomen die Steuerersparnis weiterreichen und durch die günstigeren Preise mehr Gäste anlocken? Oder belassen Restaurantbetreiber ihre Preise wie bisher und erhöhen so durch die Steuerersparnis ihre Marge pro Gericht? Ein neues Tool zeigt die Auswirkungen der Steuersenkung und ermöglicht Gästen wie Gastronomen unterschiedliche Denkszenarien.

Was bedeutet die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie? Mit einem eigens dafür entwickelten Online-Rechner unter https://www.blitzrechner.de/mehrwertsteuer-senkung/ lassen sich unterschiedliche Szenarien schnell durchspielen. In Echtzeit werden die Änderung von Handelsspanne, Verkaufspreis und Kundenersparnis angezeigt: Wie viel spart der Gast, wenn ein Gastronom die Steuersenkung voll an den Konsumenten durchreicht? Wie viel mehr verdient ein Restaurant, wenn die Verkaufspreise nicht geändert werden? Wo liegen psychologisch interessante Schwellenpreise? Und: Wie viel Geld entgeht eigentlich dem Fiskus?

In der Vergangenheit wurden Mehrwertsteuersenkungen in der Regel eingeführt, um die Verbraucher zu entlasten. Doch stattdessen haben vor allem die Unternehmen einen finanziellen Nutzen daraus gezogen und ihre Gewinne erhöht. Die Verkaufspreise blieben gleich, die Steuerersparnis wurde nicht weitergereicht. Diesmal ist die Lage anders: Die Steuersenkung wurde zur Entlastung der Gastronomen eingeführt, denn viele haben mit den Verlusten der letzten Monate zu kämpfen. Dennoch könnte es eine Überlegung wert sein, die Ersparnis weiterzugeben und die Preise zu senken.

„Eine Weitergabe der Steuersenkung an den Kunden kommt vielen Gastronomen sicher nicht in den Sinn. Dabei könnte das ein geschickter Schachzug sein: Nicht nur die Gastronomen, auch die Gäste selbst sind von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise betroffen. Viele sind in Kurzarbeit, die gesamte Eventbranche liegt derzeit brach. Viele Menschen werden sich drei Mal überlegen, ob sie ihr Geld aktuell im Restaurant ausgeben. Gerade für Familien geht es dabei ja nicht gerade um Kleinstbeträge. Geht man zu viert Pizza essen, reden wir von knapp fünf Euro Ersparnis, die entweder ins Portemonnaie des Restaurants wandern – oder beim Gast bleiben.“, so Tim Lilling, Projektleiter von blitzrechner.de. „Hier könnten Gastronomen ansetzen und sich Preisstrategien überlegen, die sowohl ihrer als auch der Entlastung ihrer Gäste dient. Für diese Überlegungen ist unser Rechner optimal.“

Das Tool findet sich unter https://www.blitzrechner.de/mehrwertsteuer-senkung/ . Die Nutzung ist kostenfrei.

 

 




Herzogin Catherine: Hausunterricht ist nicht einfach


Herzogin Catherine muss ihre beiden Kinder während der Krise daheim unterrichten

Damit unterscheidet sich das Leben kaum von anderen Kindern.

So einfach ist das aber nicht, denn Herzog George macht lieber andere Sachen

 

 





Greenpeace: Corona-Apps bergen datenschutzrechtliche Risiken

 

Die geplante Contact-Tracing-App der Bundesregierung weist mehrere mögliche datenschutzrechtliche Risiken auf, zeigt eine juristische Kurzstudie der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) im Auftrag von Greenpeace (https://act.gp/CoronaApp).

Die Verfasserinnen der Studie warnen insbesondere vor etwaigen Missbrauchsmöglichkeiten und den rechtlichen Konsequenzen für die Nutzerinnen und Nutzer der Applikation. „Die Corona-App der Bundesregierung kann die für Gesellschaft und Wirtschaft wichtigen Lockerungen der Maßnahmen erleichtern. Aber darüber darf die Bundesregierung den Datenschutz nicht umgehen. Die Angst vor dem Virus darf nicht dazu führen, dass Bürgerinnen und Bürger in eine Überwachung einwilligen, ohne umfassend über deren Konsequenzen aufgeklärt worden zu sein“, sagt Greenpeace-Politikexpertin und Juristin Anna von Gall.

Mit der Summe der durch die App erhältlichen Daten bestehe bei falscher Verwendung die Gefahr, im Nachhinein Personen-Bezug herzustellen. Dies stelle insbesondere für Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere eine Gefahr dar. Die rechtlichen Konsequenzen der App-Nutzung müssten deshalb im Rahmen einer Datenschutz-Folgenabschätzung geprüft, transparent gemacht und laufend evaluiert werden. Es müsse außerdem ausgeschlossen werden, dass mit der App Quarantäneanordnungen digital überwacht werden können. Ein mittelbarer Nutzungszwang dürfe nicht bestehen. Die Bundesregierung müsse sicherstellen, dass Arbeitgeber die Nutzung der Contact-Tracing-App nicht anordnen oder der Zugang zu Dienstleitungen und Orten wie Flughäfen, Restaurants oder Pflegeheimen von der Nutzung der App abhängig gemacht werden.

„Die Bundesregierung muss unbedingt sicherstellen, dass der Quelltext von Contact-Tracing-Apps offengelegt wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass die App die datenschutzrechtlichen Vorgaben erfüllt und keine verborgenen Gefahren enthält“, sagt Pauline Waller, Juristin und Projektkoordinatorin bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte.  Gesundheitsminister Jens Spahn hatte am 26. April die Einführung einer Contact-Tracing-App mit dezentraler Datenspeicherung angekündigt.

Greenpeace setzt sich ein für das friedliche Lösen von Konflikten, die Erhaltung demokratischer Rechte, ein Verbot von Rüstungsexporten in Drittländer, Krisen- und Kriegsgebiete sowie weltweite atomare Abrüstung und Umweltschutz.

 

Original COntent von Greenpeace e.V.




Gesetzeslücke bei Unfällen mit E-Scootern


Münster/Berlin (DAV). Rechtsexperten haben eine Gesetzeslücke bei Unfällen mit E-Scootern ausgemacht. Denn anders als die sonst bei Kraftfahrzeugen übliche verschuldensunabhängige Halterhaftung oder die Haftung des Fahrers, gibt es eine solche Regelung bei E-Scootern nicht. Vielmehr muss bei Unfällen die Schuld des Scooter-Fahrers nachgewiesen werden, um Schadensersatz zu erhalten. Kann die Schuld an einem Verkehrsunfall nicht konkret nachgewiesen werden, geht man leer aus. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins weist auf eines der ersten Urteile zu dieser Fragestellung des Landgerichts Münster vom 9. März 2020 (AZ: 08 O 272/19) bin.

Zwischen dem Auto und dem E-Scooter kam es zu einem Unfall an einer Kreuzung. Der Fahrer des E-Scooter überquerte die Straße. Beide sagen, sie hätten grün gehabt. An dem Auto entstand ein Schaden von rund 6000 €.

Die Klage scheitert. Grundsätzlich gelte im Straßenverkehr zwar eine Gefährdungshaftung, die unabhängig vom Verschulden gilt. Zwar sei ein E-Scooter auch ein Kraftfahrzeug, aber es kann aufgrund seiner Bauart nicht schneller als 20 km/h fahren. Damit falle die Gefährdungshaftung weg. Auch die Haftung des Fahrzeugführers sei ausgeschlossen, wenn ihm die Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Die Klägerin habe nicht beweisen können, dass sie grün beziehungsweise der E-Scooter-Fahrer rot gehabt habe. Daher blieb sie auf dem Schaden sitzen.

Kann ein Unfallhergang nicht nachvollzogen werden, wird der Schaden in der Regel geteilt. Dies gilt jedoch nicht jedoch bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter. Aus Sicht der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht gibt es hier Klärungsbedarf durch den Gesetzgeber. Es müsste auch eine Gefährdungshaftung bei E-Scooter geben. Das Haftungsprivileg sei nicht nachvollziehbar.

Information: www.verkehrsrecht.de





Südtirol öffnet Hotels ab Ende Mai und regelt Sicherheitsstandards

 

(ots) Am heutigen Freitag, den 8. Mai 2020, verabschiedete der Südtiroler Landtag mit großer Mehrheit ein Landesgesetz zur Öffnung der Wirtschaft und des Alltags. Ab 9. Mai darf der Einzelhandel öffnen, ab 11. Mai Bars und Restaurants ebenso wie Museen sowie Friseure. Ab 25. Mai können Hotels, andere Beherbergungsbetriebe und Seilbahnen wieder öffnen. Der Gesetzesbeschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Öffnung Südtirols für den Tourismus.

„Die Situation hat sich in Südtirol gut entwickelt und wir werden uns daran gewöhnen, mit Corona zu leben. Aus diesem Grund ist nach Wochen des Stillstands die Zeit reif, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben wieder zu ermöglichen, wenn auch in einem abgesicherten Modus. Bereits in den nächsten Tagen werden wir mit den Wiedereröffnungsmaßnahmen starten. Wir tun dies in großer Verantwortung und werden schrittweise zur Normalität zurückkehren“, so Südtirols Regierungschef Arno Kompatscher.

Die Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und weiteren Experten erarbeitet wurden, stellen die Sicherheit der Bevölkerung und künftiger Gäste in den Vordergrund. Die umfangreichen Sicherheitsauflagen wurden mittels eines eigenen Südtiroler Landesgesetzes eingeführt. Südtirol geht damit seinen eigenen Weg bei der Öffnung von Gesellschaft und Wirtschaft in Italien. Der Fokus liegt dabei zunächst auf einheimischen Gästen und, sobald die Mobilität zwischen den Regionen wieder erlaubt ist, auf Gästen aus Italien. Für den Sommer hofft die Region auf eine Aufhebung der Reisebeschränkungen vor allem in den wichtigsten Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz.

„Aus gesundheitlicher Sicht können wir heute sagen, dass wir über den Berg sind. Natürlich haben wir keinen Erfahrungswert zu den Langzeitfolgen von Covid-19. Doch bei der Ausarbeitung der Maßnahmen berieten uns anerkannte Experten aus Südtirol, die im internationalen Austausch stehen. Die Situation in Südtirol hat sich sehr gut entwickelt und dank rigoroser Maßnahmen sind die Voraussetzungen gegeben, damit sich Südtirol zu einer der sichersten Regionen im Alpenraum entwickelt, denn mit dem neuen Landesgesetz bieten wir einen der höchsten Standards in Europa. Der enge Austausch und die Zusammenarbeit mit der Hotellerie beweisen, dass hier mit sehr viel Einsicht und Umsetzungswillen gearbeitet wird. Das freut mich sehr“, so Gesundheitslandesrat Thomas Widmann.

Die Hotellerie und das Gastgewerbe sehen die neuen Regelungen als einen wichtigen Schritt zurück in eine neue Normalität. „Die Gastbetriebe Südtirols bereiten aktuell schon alles vor, um einen sicheren und sorgenfreien Urlaub in Südtirol anbieten zu können“, sagt Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbands Südtirol (HGV). „Man wird wohl lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Das bedeutet eine Umstellung der Infrastruktur unserer Betriebe und auch des direkten Umgangs mit dem Gast. Die Südtiroler Gastgeber richten sich dabei nach den Empfehlungen der Experten. All unsere Handlungen sind jetzt darauf gerichtet die größtmögliche Sicherheit in allen Betrieben Südtirols zu gewährleisten.“

Die Wochen des Lockdowns nutzten die Tourismusverantwortlichen, um sich und die touristischen Anbieter auf die veränderten Umstände bestmöglich vorzubereiten. „Die letzten Monate haben unsere Lebensgewohnheiten radikal verändert“, erläutert der Generaldirektor von IDM Südtirol, Erwin Hinteregger. „Die Herstellung der Reisefreiheit aus und in sichere Destinationen ist für Südtirols Tourismus sehr wichtig, denn unsere Gäste sind von größter Bedeutung – wirtschaftlich, aber auch emotional. Ein Großteil der Gäste kommt schon seit vielen Jahren immer in den gleichen Betrieb und wird als Teil der Familie empfunden. Das Ziel der Südtiroler Gastgeber ist es, sich die Einschätzung als sicheres Reiseziel zu verdienen. Mit dem heute verabschiedeten Gesetz befinden wir uns auf dem richtigen Weg, um in die Sommersaison mit der höchstmöglichen Sicherheit zu starten.“

Die beschlossenen Maßnahmen

Das verabschiedete Gesetz beinhaltet unter anderem folgende Maßnahmen zum Schutz der Gäste und der Bevölkerung:

 -  Im Alltag und in der Öffentlichkeit gilt es einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, außer zwischen zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts. Unter diesem Mindestabstand von zwei Metern gilt die Pflicht zum Tragen eines Schutzes der Atemwege. An geschlossenen Orten, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, gilt ebenso die Verpflichtung, die Atemwege zu schützen und trotz dieses Schutzes einen Abstand von einem Meter einzuhalten. 
 -  Auf den Gemeinschaftsflächen von Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben wird die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig aufhalten dürfen, beschränkt. Grundsätzlich gilt es, einen Abstand von zwei Metern einzuhalten. Ausnahmen gibt es für Familien und Personen, die im selben Zimmer nächtigen. Freibäder dürfen öffnen, Hallenbäder und Saunen im Moment nicht - außer es handelt sich beim Betrieb um eine sogenannte "Covid-Protected-Area", wo Mitarbeiter und Gäste auf Covid-19 getestet sein müssen. 
 -  In Restaurants und Bars dürfen sich nicht mehr Gäste aufhalten als es Sitzplätze gibt. Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von zwei Metern oder von einem Meter Rücken an Rücken gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Dieser Abstand kann nur unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern. Nur am Tisch kann auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden. Servierkräfte müssen Masken des Typs FFP2 verwenden. 
 -  Die Kapazitäten im öffentlichen Nahverkehr sind auf maximal 60 Prozent begrenzt. Im Fahrzeug und beim Ein- und Aussteigen gelten die Ein-Meter-Abstände. Fahrgäste dürfen nur ausgewiesene Plätze nutzen und müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 
 - Seilbahnen dürfen maximal zwei Drittel der erlaubten Personenkapazität in geschlossenen Gondeln mit Ausnahme von zusammengehörenden Mitgliedern desselben Haushaltes befördern, in den Wartebereichen müssen Mindestabstände einhaltbar sein und ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden. Die Kabinen werden außerdem regelmäßig desinfiziert. 
 - Sport im Freien zu treiben ist wieder möglich, sofern es sich nicht um Mannschaftssport handelt und der Sicherheitsabstand von drei Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Diese Regelung gilt nicht für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Bei Unterschreiten des Abstands von drei Metern zwischen den Personen muss ein Schutz der Atemwege verwendet werden. 
 -  Der Besuch von Museen ist unter Wahrung der allgemeinen Regeln, wie dem Tragen eines Gesichtsschutzes, möglich. 
 -  Alle Geschäfte und Handelsbetriebe können mit Inkrafttreten des Gesetzes ihre Arbeit wieder aufnehmen. Einweghandschuhe sind vor allem beim Lebensmittelver- und -einkauf vorgesehen. Kassenbereiche sind mit einer Schutzvorrichtung abzutrennen. Der Zugang zum Geschäft muss gestaffelt erfolgen. Die Öffnungszeiten können zu diesem Zweck verlängert werden. Mit Ausnahme für kleine Geschäfte bis zu 50 Quadratmeter gilt die 1/10-Regel. Dies bedeutet, dass im Handelsgeschäft nur ein Kunde je zehn Quadratmeter anwesend sein kann. 
 -  Eine von der Landesregierung ernannte fünfköpfige Kommission von Fachleuten aus Epidemiologie, Statistik, Hygiene und öffentliche Gesundheit wird ein striktes Monitoring durchführen und den Verlauf der Infektionen durch das neuartige Coronavirus beobachten. Sollte die Infektionskurve wieder ansteigen und sich Südtirol den Kapazitätsgrenzen des Gesundheits- und Pflegesystems nähern, schlägt diese Kommission dem Landeshauptmann Maßnahmen zur Einschränkung des Infektionsrisikos vor.

 

Original-Content von: IDM Südtirol

 




So bereiten sich verschiedene Länder auf den Tourismus nach COVID-19 vor

Viele Länder bereiten sich auf eine „neue Normalität“ vor.

Welche diese Länder sind und was sie vorhaben zeigen wir Dir in dieser kurzen Zusammenfassung.

 

 




Umfrage zum Stimmungsbild in Corona-Zeiten: Klares Bekenntnis zu Klima- und Umweltschutz

 

(ots) Auch in Zeiten von Covid-19 und einer insgesamt unsicheren wirtschaftlichen Situation in Deutschland hat die Bevölkerung beim Thema Umwelt- und Klimaschutz eine eindeutige Meinung: So sollte die Konjunkturförderung der Bundesregierung zur Wiederbelebung der Wirtschaft gezielt umwelt- und klimafreundliche Technologien und Unternehmen fördern. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick im Mai 2020. 62 Prozent der Befragten haben angegeben, dass ihnen bei solch einem Konjunkturprogramm ökologische Kriterien wichtig sind.

„Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung räumt dem Klima- und Umweltschutz trotz der Corona-Pandemie weiterhin hohe Priorität ein. Das ist ein klares und starkes Signal, auch an die Politik“, so Unternehmenssprecher Ralph Kampwirth. „Ein zukunftsfähiges Konjunkturprogramm muss dem Rechnung tragen. Nicht Wachstum um jeden Preis, sondern Innovation und Klimaschutz müssen im Fokus stehen.“

Darüber hinaus zeigen die Befragten trotz Corona ein klares Bekenntnis zur Umwelt: 55 Prozent ist Klima- und Umweltschutz weiterhin wichtig – sie haben angegeben, dass sich der Stellenwert trotz der aktuellen Situation nicht verändert hat, 10 Prozent ist das Thema sogar noch wichtiger geworden als vor Beginn der Krise. Lediglich 12 Prozent der Befragten ist der Klimaschutz weniger wichtig als vor Beginn der Corona-Krise.

Für die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick 2.063 Bundesbürger ab 18 Jahren in einer repräsentativen Untersuchung im Zeitraum vom 30. April bis 04. Mai 2020 online befragt.

Medienberichten zufolge arbeitet die Bundesregierung seit April an einem Konjunkturprogramm, mit dem die Wirtschaft nach der Coronakrise wieder durchstarten soll. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte kürzlich ein entsprechendes Programm für Ende Mai, Anfang Juni in Aussicht gestellt.

Die Ergebnisse im Detail:

1. Sollten bei dem Konjunkturprogramm zur Wiederbelebung der Wirtschaft möglichst gezielt umwelt- und klimafreundliche Technologien und Unternehmen gefördert werden?

50% Ja, das ist mir sehr wichtig
12% Ja, aber der Klimaschutz ist nicht mehr so wichtig
16% Nein, es soll nicht gezielt umwelt- und klimafreundliche Unternehmen gefördert werden
06% Nein, ein solches Konjunkturprogramm sollte es gar nicht geben
16% Weiß nicht / keine Angabe

2. Wie hat die Corona-Pandemie den politischen Stellenwert des Klimaschutzes für Sie verändert?

10% Für mich ist Umweltschutz jetzt noch wichtiger als vor Corona
55% Mir ist der Klimaschutz trotz Corona unverändert wichtig
12% Für mich ist der Klimaschutz jetzt weniger wichtig als vor Corona
13% Unabhängig von Corona wird die Priorität des Klimaschutzes meines Erachtens ohne als zu hoch 
eingeschätzt.
09% Weiß nicht/ Keine Angabe

 

Original-Content von: LichtBlick SE




Oberbürgermeister Geselle: Lehren ziehen aus dem 8. Mai 1945 – Kunstwerke von Zeitzeugen im Stadtmuseum


nlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes am 8. Mai 1945 zeigt das Stadtmuseum 13 Werke, in denen Kasseler Künstlerinnen und Künstler als Zeitzeugen die Angriffe auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg sowie die direkte Nachkriegszeit im Bild festgehalten haben. Dieses Aquarell stammt von Mary Achenbach (1883-1975): Blick auf eine Baustelle, im Hintergrund die Martinskirche nach 1943.

Der 8. Mai 1945 steht für das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung erinnert die Stadt Kassel an das Ende der Terrorregimes der Nationalsozialisten. „Die nationalsozialistische Schreckensherrschaft, der Zweite Weltkrieg und der unvergleichliche Zivilbruch des millionenfachen Völkermords haben nicht nur das Gesicht unserer Stadt geprägt. Dies hat die ganze Welt erschüttert und überall blutige Spuren und Narben hinterlassen“, betont Oberbürgermeister Christian Geselle.

Anlässlich des 75. Jahrestages präsentiert das Stadtmuseum künftig in seiner Dauerausstellung  Kunstwerke Kasseler Zeitzeugen: Im Bereich „Ruinenlandschaften“ werden künftig 13 Grafiken, Aquarelle und Ölgemälde präsentiert, in denen Kasseler Künstlerinnen und Künstler als Zeitzeugen die Angriffe auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg sowie die direkte Nachkriegszeit im Bild festgehalten haben. Kulturdezernentin Susanne Völker betont: „Die Zerstörungen des Jahres 1943 waren für das Stadtbild und die Menschen unserer Stadt prägend. Die 13 Kunstwerke Kasseler Künstlerinnen und Künstler stehen künftig einerseits für das Erinnern an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte und andererseits für die Kraft der Kunst zur Erneuerung und Weiterentwicklung.“

Das Stadtmuseum wird am kommenden Dienstag, 12. Mai, wieder öffnen. Besuche sind – wie auch im Naturkundemuseum – vorerst nur nach Voranmeldung möglich. Diese werden ab dem 11. Mai über die Servicenummern der Museen unter 0561 / 787 4405 (Stadtmuseum) und 0561 / 787 4066 (Naturkundemuseum) koordiniert.

In Kassel war der Krieg bereits am 4. April zu Ende, nachdem amerikanische Soldaten in der Stadt einmarschiert waren. Von 225.000 Einwohnern vor Kriegsbeginn lebten damals nur noch rund 70.000 in den Ruinen, darunter Tausende von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern.

Nur wenige Tage zuvor, am Ostersonntag, 1. April, hatte es nach 40 Angriffen zum letzten Mal einen Bombenalarm in Kassel gegeben. In der verheerenden Bombennacht vom 22. Oktober 1943 mit 10.000 Toten war die Innenstadt fast völlig zerstört worden.

Noch in den letzten Kriegstagen wurden von den Nationalsozialisten Gräueltaten verübt. Dazu gehörte unter anderem die Erschießung von 78 italienischen und einem russischen Kriegsgefangenen am Bahnhof Wilhelmshöhe durch ein Kommando der Kasseler Gestapo. Die Gefangenen hatten sich, ebenso wie viele Einheimische, mit Lebensmitteln aus einem aufgebrochenen Güterwagen versorgt und wurden dafür hingerichtet.

„Wir erinnern uns an dieses dunkle Kapitel in unserer Geschichte, um daraus Lehren zu ziehen. Wir haben gelernt, wohin rechter Terror, Hetze, Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus geführt haben. Und wir haben uns geschworen: Nie wieder!“, mahnt Geselle auch angesichts der Ereignisse in der jüngeren Geschichte wie der Ermordung des Kasseler Bürgers Halit Yozgat und des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke.

 documenta-Stadt Kassel





Blutverdünner können die Überlebenschancen von COVID-19-Patienten verbessern

 

(ots) Wissenschaftler*innen des Hasso Plattner Institute for Digital Health at Mount Sinai (HPI·MS) und des neuen Mount Sinai COVID Informatics Center der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York City haben herausgefunden, dass COVID-19-Patient*innen, die stationär mit Blutverdünnern behandelt wurden, bessere Überlebenschancen haben. Die Studienergebnisse liefern Ärzt*innen neue Erkenntnisse darüber, wie COVID-19-Patient*innen nach ihrer Aufnahme ins Krankenhaus besser behandelt werden könnten. Die Studie ist in der neusten Ausgabe des Journals of the American College of Cardiology vom 6. Mai erschienen.

Datenwissenschaftler*innen und Mediziner*innen des Hasso Plattner Institute for Digital Health at Mount Sinai werteten mithilfe modernster IT-Technologien und biomedizinischen Informatiktechniken Datensätze von 2.773 bestätigten COVID-19-positiven Patient*innen aus, die zwischen dem 14. März und dem 11. April 2020 in das amerikanische Krankenhaussystem Mount Sinai Health System in New York City aufgenommen wurden. Sie analysierten insbesondere die Überlebensraten von Patient*innen, denen Antikoagulanzien – umgangssprachlich auch als Blutverdünner oder Gerinnungshemmer bekannt – verabreicht wurden, im Vergleich zu Patient*innen, denen keine Antikoagulanzien verabreicht wurden. Jüngste Beobachtungen von Forscher*innen der Icahn School of Medicine at Mount Sinai hatten gezeigt, dass eine große Anzahl von Patient*innen, die mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, oft lebensbedrohliche Blutgerinnsel entwickeln, die zu tödlichen Thrombosen und Herzinfarkten führen können. Von den analysierten COVID-19-Patient*innen erhielten 786 (28 Prozent) eine höhere Dosis Blutverdünner als die, die üblicherweise zur Vorbeugung von Blutgerinnseln verabreicht wird, und eine Dosis, die in der Regel denjenigen verabreicht wird, die bereits Gerinnsel haben oder bei denen der Verdacht auf Gerinnsel besteht. COVID-19-Patienten*innen, die mit diesen hohen Dosen Blutverdünnern behandelt wurden, zeigten sowohl auf der Intensivstation als auch außerhalb einen besseren Genesungsverlauf.

„Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, dass wir Patientendaten in Echtzeit analysieren. Nur so können wir jetzt schnell handeln, Leben retten und die Krankheitsverläufe von Patientinnen und Patienten verbessern, die unter dieser verheerenden Pandemie leiden. Die vielversprechenden Ergebnisse aus New York City können nun schnell weltweit in der stationären Behandlung von COVID-19-Patientinnen und Patienten Anwendung finden“, sagt Professor Erwin Böttinger, Co-Direktor des Hasso Plattner Institute for Digital Health at Mount Sinai in New York City und Leiter des Potsdamer HPI Digital Health Centers.

Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler*innen fest, dass die Wirkung der Blutverdünner bei beatmeten Patient*innen stärker ausgeprägt war – 62,7 Prozent der intubierten Patient*innen, die nicht mit Blutverdünnern behandelt wurden, starben, im Vergleich zu 29,1 Prozent der intubierten Patient*innen, die mit Blutverdünnern behandelt wurden.

„Aufgrund der wichtigen Erkenntnisse dieser Studie und eindeutiger Beobachtungen unser behandelnden Ärzten behandeln wir COVID-19-Patienten ohne Blutungsrisiko mit Blutverdünnern“ sagt Dennis Charney, Dekan der Icahn School of Medicine at Mount Sinai.

„Diese Studie ist erst der Anfang für umfassendere Analysen mit bis zu 5.000 COVID-19-positiven Patientinnen und Patienten, bei der wir die Wirksamkeit von drei verschiedenen Gerinnungshemmern evaluieren werden und dann vielleicht diese Daten für zukünftige klinische Studien verwenden können“, sagt der leitende Studienautor Girish Nadkarni, Ärztlicher Direktor am Hasso Plattner Institute for Digital Health. „Wir freuen uns über diese vorläufigen Ergebnisse, die sich positiv auf COVID-19-Patienten auswirken und ihnen möglicherweise eine größere Überlebenschance geben können, auch wenn weitere Analysen und Studien erforderlich sind, um den genauen Effekt von Blutverdünnern bei COVID-19-Patienten zu verstehen.“

 

Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut




Absichtlich Feueralarm ausgelöst, um Polizei zu rufen: 46-Jähriger muss ins Gewahrsam


(ots) Kassel-Fasanenhof: Eine unüberlegte Aktion endete am  Donnerstagnachmittag für einen 46-Jährigen mit seiner Unterbringung in einer Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums.

Nachdem ihm gegen 17:30 Uhr im Krankenhaus an der Mönchebergstraße durch Mitarbeiter der Besuch bei einer erkrankten Angehörigen verwehrt worden war, löste der Mann, der von Beginn an äußerst aggressiv aufgetreten sein soll, sogar noch absichtlich den Feueralarm aus.

Kurze Zeit später meldete er sich dann über den Notruf 110 bei der Einsatzzentrale der Kasseler Polizei und gab sich als Auslöser des Alarms zu erkennen.

Wütend und völlig unverschämt erklärte er dem Beamten am Telefon, dass es zwar im Krankenhaus nicht brenne, er aber zur Klärung die Polizei vor Ort erwarte.

Zudem drohte er, das Krankenhauspersonal schlagen zu wollen. Die hinzugeeilten Polizisten des Reviers Nord erteilten dem gereizten Mann allerdings einen Platzverweis, bevor es zu einem Angriff auf die Mitarbeiter kam.

Da sich der uneinsichtige 46-Jährige aus Niestetal jedoch weigerte, das Krankenhaus zu verlassen, brachten die Beamten ihn in das Polizeigewahrsam.

Neben einer Rechnung für die kostenpflichtige Unterbringung erwartet ihn nun eine Strafanzeige wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen, weil er grundlos die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.

Polizeipräsidium Nordhessen





Folgemeldung 2 zum Raubüberfall in Oberzwehren: Fußgänger müssten Täter beobachtet haben


Kripo bittet weiterhin um Hinweise

 

(ots)Kassel-Oberzwehren: Die intensiven Ermittlungen zu dem bewaffneten Raubüberfall auf einen Einkaufsmarkt in der Mattenbergstraße am 28. April und die Suche nach den beiden bislang unbekannten Tätern dauern weiterhin an.

Die Beamten des zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo wissen inzwischen, dass die Täter über einen Fußweg aus Richtung des Hallenbads Süd gekommen und nach dem Überfall auch wieder in diese Richtung geflüchtet waren.

Zudem konnten die Kriminalbeamten bei den bisherigen Ermittlungen in Erfahrungen bringen, dass sich die Räuber unmittelbar vor dem Überfall noch mehrere Minuten außerhalb des Marktes aufgehalten hatten.

Da zu dieser Zeit im Bereich des Marktes und insbesondere auf dem Fußweg in Richtung Brückenhofsiedlung viele Spaziergänger unterwegs waren, müssten die beiden Täter gesehen worden sein.

Die Räuber können wie folgt beschrieben werden:

1. Täter

   - männlich, schwarze Jacke, grauer Kapuzenpullover, schwarze 
     Wollmütze, weiße Einweghandschuhe, weiße Turnschuhe, graue 
     Jogginghose, blaue Gesichtsmaske (so genannte OP-Maske)

2. Täter

   - männlich, dunkelblaue Jacke mit Kapuze, darunter blaue 
     Baseballkappe, schwarze Jogginghose mit weißen Streifen, 
     schwarze Turnschuhe, schwarze Handschuhe, schwarzer Rucksack, 
     blaue Gesichtsmaske (so genannte OP-Maske)

Täter kamen durch die Hintertür

Die zwei maskierten Täter hatten das Geschäft an der Ecke zur Kronenackerstraße an dem Dienstag gegen 19 Uhr überfallen und den Markt durch eine rückwärtige Tür betreten. Dort trafen sie auf zwei Bedienstete, die gerade im Begriff waren, den Markt zu schließen. Unter Vorhalt von Schusswaffen dirigierten die Täter die beiden Mitarbeiterinnen in das Marktleiter-Büro und zwangen sie dort zur Öffnung des Tresors sowie zur Herausgabe des Bargelds. Anschließend flüchteten sie aus dem Gebäude und weiter über den rückwärtigen Fußweg in Richtung Brückenhofsiedlung.

Zeugen, die den Ermittlern des K 35 Hinweise auf die beiden Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen



 


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