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Mantrailer-Hund „Henry“ findet 79-Jährige wohlbehalten


(ots)Helsa (Landkreis Kassel): Die seit heute Morgen aus einer Senioreneinrichtung in Helsa vermisste 79-Jährige ist wohlbehalten gefunden worden. Mantrailer-Hund „Henry“ der Suchhundestaffel Werra-Meißner fand die Vermisste gegen 15 Uhr im Gras liegend in Höhe eines Hundeplatzes in der Straße „Hinter der Mühle“, nahe der Leipziger Straße, in Helsa. Dem vorausgegangen war der wichtige Hinweis einer aufmerksamen Anwohnerin, die die 79-Jährige am Vormittag in Höhe einer Gaststätte auf der Leipziger Straße in Helsa gesehen hatte, anschließend im Radio von der Suche nach der Frau hörte und sich sofort bei der Polizei meldete. Ausgehend von diesem Ort, an dem sie die 79-Jährige zuletzt gesehen hatte, begann der Mantrailer-Hund die Suche, die ein glückliches Ende finden sollte. Wie die Beamten des Polizeireviers Ost, die den polizeilichen Sucheinsatz leiteten, berichten, ist die 79-Jährige nach erster Einschätzung der hinzugerufenen Rettungskräfte den Umständen entsprechend wohlauf und kann wieder zurück in die Senioreneinrichtung gebracht werden.

Bei der Suche nach der Vermissten waren neben mehreren Streifen des Reviers Ost und der Suchhundestaffel Werra-Meißner zur Unterstützung auch Beamte der Bereitschaftspolizei sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt.

Die Kasseler Polizei bedankt sich bei allen, die die Suche nach der 79-Jährigen unterstützt haben.

Polizeipräsidium Nordhessen






Unbefristeter Streik der Busfahrer von privaten Unternehmen


Unbefristeter Streik der Busfahrer droht – in Nordhessen erwarten wir Auswirkungen bei den Linien der DB Busverkehr und der RhönEnergie
Verdi ruft zum Streik ab Dienstag, 19. November 2019, 2:30 Uhr auf

Auch in Nordhessen muss ab Dienstag, den 18. November mit Einschränkungen beim Busverkehr gerechnet werden, da sich die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi für einen unbefristeten Streik ausgesprochen haben. Verdi ruft zum Streik ab Dienstag, 2:30 Uhr auf.

Hintergrund ist die Auseinandersetzung über einen neuen Tarifabschluss zwischen der Gewerkschaft und dem Landesverband Hessischer Busunternehmer (LHO).

Der NVV geht nach derzeitigem Stand davon aus, dass im NVV mit Ausfällen bei den Unternehmen DB Busverkehr und RhönEnergie gerechnet werden muss.

Die Familiengeführten Unternehmen (z.B. Frölich, Reisedienst Bonte, ALV, Sallwey), die HLB Bus und die BKW Bad Wildungen werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht betroffen sein.

In keinem Fall betroffen ist die Kasseler Verkehrsgesellschaft („blaue Busse“)! 

Die Auswirkungen bei der DB Busverkehr werden vor allem im Großraum Kassel in den Bereichen Niestetal/Staufenberg (Linien 30, 31, 32, 33, 34), Lohfelden/Söhrewald (Linien 35, 36, 37, N37) und im Stadtbus Baunatal (Linien 60-67) zu spüren sein. 

Darüber hinaus erwarten wir Ausfälle in der Region im Bereich Gudensberg (Linien 401, 402, 404), Homberger Hochland (Linien 422, 423), Sontra/Ringgau (Linien 240, 241, 250), rund um Rotenburg a.d. Fulda/Bebra (Linien 301, 302, 303, 304, 305, 307, 310, 311, 313, 314, 315), im Bereich Schenklengsfeld/Heringen (Linien 320, 330, 331, 335, 340, 341, 345) und in den Stadtbussen Bad Hersfeld, Melsungen und Korbach.

Die wirklichen Ausfälle sind nicht vorhersehbar, da die Gewerkschaft die Verkehrsunternehmen im Vorfeld nicht im Detail darüber informiert, wo genau gestreikt wird und auch nicht alle Busfahrer streiken. Im Streikfall werden leider auch keine Ersatzverkehre bestellt werden können, da dafür weder Personal noch Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Wir können Ihnen folgende ergänzende Hinweise geben:

  • Gestreikt wird an Dienstag, 19.11.2019 um 2:30 Uhr unbefristet (Info-Stand: Mo, 18.11./15 Uhr).
  • Die Verkehrsunternehmen sind angewiesen, ihre Informationen in die Verkehrsmeldungen einzustellen, das wird jedoch aufgrund der kurzfristigen Informationen auch dort nur mit wenig Vorlauf erfolgen können.
  • Wenn Sie regelmäßig fahren, achten Sie darauf, welcher Betreiber Ihre regelmäßigen Touren fährt. Dies erkennen Sie an der vorderen Eingangstür und an der Fahrzeugfront. Auch auf Linien, die z.B. die DB Busverkehr betreibt, sind Subunternehmer eingesetzt, die erwartungsgemäß fahren werden.
  • Die DB Busverkehr teilt mit, dass versucht wird, alle Fahrten auf der Buslinie 52, die von der DB Busverkehr hier als Subunternehmer der HLB unterwegs sind, zu fahren. Bei der Linie 52 erwarten wir daher nur eine geringe Ausfallwahrscheinlichket. Fahrten, die die HLB direkt fährt, werden in jedem Fall stattfinden.

  • Wenn Sie eine Echtzeitanzeige an der Haltestelle haben oder im Internet verfolgen, können Sie davon ausgehen, das die Fahrt unterwegs ist, wenn eine „Countdown“-Zeit angezeigt wird (z.B. „3 Minuten“). Steht dagegen eine Uhrzeit hinter der Fahrt (z.B. „13:15 Uhr“), hat sich das Fahrzeug im System nicht angemeldet. In dem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass die Fahrt nicht stattfinden wird.

Diese Hinweise können wir nur ohne Gewähr geben.

Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt vor Ort oder über

  • Verkehrsmeldungen
  • Fahrplanauskunft
  • NVV-ServiceTelefon 0800-939-0800 (gebührenfrei) täglich von 5 bis 22 Uhr; Freitag und Samstag bis 0 Uhr



Nach geplatztem Bayern-Wechsel: Liverpool steigt offenbar in Werben um Timo Werner ein


Der englische Premier League-Verein FC Liverpool hat angeblich seine Fühler nach Nationalspieler Timo Werner ausgestreckt. Gerüchten zufolge soll der bei RB Leipzig unter Vertrag stehende Stürmer noch in diesem Winter verpflichtet werden, zunächst jedoch weiter für die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann auflaufen.

Die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen hätten bereits begonnen, behaupten die beiden Fußballexperten Duncan Castles und Ian McGarry in ihrem Podcast „The Transfer Window“. Demnach geht der Vorstoß der Engländer auf die hauseigenen Statistik-Experten zurück, die die Qualität eines Spielers nicht nur nach seinen Scorer-Punkten bewerten, sondern beispielsweise auch die Qualität seiner Pässe berücksichtigen.

Die Autoren vermuten, dass der Champions League-Sieger den Deutschen schon im Januar unter Vertrag nehmen wolle und ihn dann bis auf Weiteres in Leipzig „parken“ werde. Ähnlich war der Club von der Anfield Road im Falle des Ex-Leipzigers Naby Keita vorgegangen, der 2018 nach einjähriger Leihe endgültig in die zugkräftige Premier League wechselte.

Werner, der derzeit mit 11 Toren und 4 Vorlagen auf Platz 2 der Scorer-Liste der Bundesliga rangiert, hatte seinen Vertrag nach einem gescheiterten Wechsel zu Bayern München im Sommer bis zum Jahr 2023 verlängert. Ein vorzeitiger Abgang wäre aufgrund einer Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro für die finanzstarken Liverpooler aber sicher locker realisierbar.

Die „Reds“ stünden bei ihrem Werben jedoch in Konkurrenz zum PL-Konkurrenten Manchester United, der ebenfalls an einer Verpflichtung des 23-jährigen Nationalstürmers (11 Tore in 28 Spielen) interessiert sein soll. Werner ließ im vergangenen Jahr gegenüber dem Magazin „FourFourTwo“ durchblicken, dass sein Herz zwar für beide Vereine schlägt, seine Wahl im Zweifel aber auf Manchester fallen würde.

Ein Vergleich der sportlichen Ausgangspositionen beider Teams, meint Castles, könnte das Blatt indes zugunsten Liverpools wenden: „Der Spieler kann sich einer Mannschaft anschließen, die sogar Probleme haben dürfte, die Euro League zu erreichen, oder er entscheidet sich für den amtierenden CL-Champion und derzeitigen Tabellenersten der Premier League mit besten Titelchancen.“

Faktor Klopp als Zünglein an der Waage?

Ein zusätzlicher Anreiz für Werner könnte sein, dass er in Liverpool unter seinem Landsmann Jürgen Klopp arbeiten würde. Der frühere Dortmunder Meistertrainer hat die „Reds“ seit seinem Amtsantritt im Herbst 2015 mit klugen Verstärkungen zu einer äußerst schlagkräftigen, europaweit gefürchteten Truppe geformt. Nach dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen Titelverteidiger Manchester City ist Liverpool souveräner Tabellenführer und hat beste Aussichten, die erste Meisterschale seit 1990 und den ersten Premier League-Titel überhaupt zu gewinnen.

Nach dem diesjährigen Triumph in der europäischen Königsklasse würde Klopp dann wohl endgültig Legendenstatus erlangen. Und die Vorzeichen stehen gut: Liverpool konnte an der heimischen Anfield Road seit 46 Spielen nicht mehr bezwungen werden. Längere Heimserien ohne Niederlage verzeichnen aktuell nur Roter Stern Belgrad (47) und Red Bull Salzburg (51).

Ein weiterer Gesichtspunkt: Zur Spielweise des FC Liverpool mit überfallartigem Konterfußball, exekutiert von pfeilschnellen Offensivkräften wie dem Senegalesen Sadio Mané, passt Werner im Grunde perfekt. Auch kommt er nun in ein Alter, in dem er selbst um große Titel mitspielen möchte. Trotz des augenblicklich guten Laufs der Leipziger dürfte sich die Verwirklichung dieses Wunsches angesichts der hochkarätigen Konkurrenz in Deutschland eher schwierig gestalten.





Die Grundrente ist keine Sahneschnitte. Ein Kommentar von Renate Zott


Guter Wille, viel Bürokratie und wahrscheinlich zu wenig Wirkung. Dafür steht die Grundrente. Meint Renate Zott in ihrem Sonntags-Kommentar.

Von 21 Millionen Rentnern in Deutschland gelten 3,15 Millionen als arm. So die Statistik. Nun stellt sich also die Frage, wie sich der Grundrenten-Kompromiss für die Betroffenen auswirkt und ob er die Hoffnung auf ein würdevolles Auskommen im Alter erfüllen kann. Oder anders gesagt: Lebensleistung belohnt.

Nebenschauplatz: die schlechte Ehe (GroKo)

Der Weg dahin war – wie immer mit monatelangem Gerangel – steinig und schwer. Zum Masterindikator hat man die Grundrente gemacht, nämlich für den (vorläufigen) Fortbestand der GroKo oder ihrem schnellen Ende. Die Ehe (GroKo) ist nicht harmonisch, das wissen wir. Trotzdem macht es überhaupt keinen Sinn, ständig mit Scheidung zu drohen, wenn man gar keine vorzeitige Scheidung will. Stichwort: Lebensabschnittsgefährte/in (das Wort steht ohnehin auf meiner No-Go-Liste). Aber so ist es heute in der politischen Landschaft, man versteht sich hervorragend darauf, den Wählerinnen und Wählern die innere Zerrissenheit öffentlich vorzuführen, um danach stolz Einigkeit zu präsentieren. So nach dem Motto: „Hoch lebe die Demokratie, wir konnten uns noch einmal verständigen“. Das alles nach nächtelangen Diskussionen. Schließlich muss der Wähler wissen, dass man sich für die Sache voll ins Zeug legt. Gelungen ist dann ein ’sozialpolitischer Meilenstein‘, wie Arbeitsminister Hubertus Heil den Kompromiss am Sonntag, 10.11.2019 stolz bezeichnet hat. Ob der die Altersarmut heilt, was Heil verspricht – mehr als fraglich.

Wer, wie, was…?! (Kleiner Schwenk zur Sesamstraße, nur so in Gedanken…)

Beim Lesen der Eckdaten, Voraussetzungen und Fallbeispiele, die kursieren, prognostiziere ich im Hinblick auf eine Meilensteintrendanalyse, dass die Grundrente vor allem eins wird: nämlich bürokratisch und teuer. Bürokratisch: weil der automatische Abgleich zwischen Finanzämtern und der Rentenversicherung eben noch nicht automatisch funktioniert und mit Datenlücken zu rechnen ist. Teuer: weil die Rentenversicherung für die Anspruchsprüfung mehrere 1000 Mitarbeiter einstellen muss. Hinzu kommt, dass die Ausgestaltung der Neuregelungen mit zig ungeregelten Detailfragen noch ansteht. Ich schätze also, die Gebrauchsanleitung wird ein dickes Buch. Eins mit sieben Siegeln für die, denen man mit der Grundrente ein besseres Leben versprochen hat? Der Ansatz einer automatischen Grundrentenzahlung ohne Antragstellung ist ohne Frage löblich, sollte aber jedem Einzelnen nicht die Chance darauf nehmen, den Anspruch ohne Mathematikstudium selbst zu ermitteln.

Liest man dann – so auszugsweise: … Bekommen soll die Grundrente, wer weniger als 80 Prozent Beiträge gezahlt hat als ein Durchschnittsverdiener, aber mehr als 30 Prozent. Für diesen Personenkreis wird die Rentenleistung verdoppelt – allerdings höchstens auf 80 Prozent der Durchschnittsleistung und maximal für 35 Beitragsjahre. Dieser Zuschlag wird dann aber um 12,5 Prozent gekürzt…. Oder aus der Rückfalllösung für Rentner, die in teuren Städten wohnen: … Für diese Betroffenen wird ein Freibetrag in der Grundsicherung eingeführt: Die ersten 100 Euro ihrer Rente dürfen sie voll behalten, von jedem weiteren Euro ihrer Rente 30 Cent. Maximal können sie von ihrer Rente bis zur Hälfte des Regelsatzes behalten – derzeit sind das 212 Euro im Monat. Außerdem gibt es für Bezieher der Grundrente einen Freibetrag beim Wohngeld, damit ihnen bei dieser Sozialleistung nicht gleich wieder abgezogen wird, was sie durch die Grundrente bekommen haben…

Transparent kann ich das nicht nennen, eher Rentensatire und eine Steilvorlage für die „heute-show“.

Wer zahlt?

Zum Thema Finanzierung sagt Manuela Schwesig (SPD) im Deutschlandfunk: „Ich glaube, wir müssen uns über die Finanzierung keine Sorgen machen. Das ist gesichert.“ Die Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro seien im Haushalt darstellbar. Ich bin mir nicht sicher ob darstellbar ist, wenn ich zu meiner Bank gehe und sage: „Ich möchte eine Immobilie finanzieren und glaube, dass ich die über mein Aktienpaket bedienen kann. Bei meinen Nachbarn klappt das prima.“ In der Politik darf man halt glauben und im Zweifel auch Berge von Schulden anhäufen. Dem Privatmann (Frauen auch) zeigt der Banker dafür – Entschuldigung – kopfschüttelnd einfach nur den Vogel, sobald er/sie die Bank verlassen hat. Apropos Nachbarn, also bei den Franzosen, wurde die Transaktionssteuer auf den Handel mit Aktien 2012 eingeführt und so wollen wir das nun auch machen, um die Grundrente für etwa 1,5 Millionen Bezugsberechtigte (merke: bei 3,15 Mio. Rentnern, die als arm gelten) zu finanzieren. Die Steuer soll termingerecht zum Start der Grundrente kommen und dass die am Ende von den Normalsparern zu bezahlen ist, versteht sich irgendwie schon von selbst.

Vielleicht ist die Grundrente ein gut gemeintes Symbol; von Treffsicherheit kann man wohl nicht sprechen. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das ganze Ding mehr Aufwand schafft, als es am Ende für die Rentner*innen, die es tatsächlich bräuchten, wert ist.


©Renate Zott

Die Autorin Renate Zott

Renate Zott wohnt in Frankfurt am Main und ist aktive Kämpferin für ein positives Altersbild. Renate Zott, erst Versicherungs-Maklerin und jetzt Managerin einer Haustechnik-Firma, ist verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes.

Renate Zott ist Botschafterin des Bundesverband Initiative 50Plus und Kreis-Geschäftsführerin des BVI50Plus in Frankfurt am Main.

Sie betreibt den Blog www.topagemodel.de. Renate Zott ist auch bei Facebook und Instagram.


Dieser Kommentar erschien zuerst auf: Dnews24





Polizei sucht orientierungslose Margarete J. (79) aus Helsa und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung


(ots)Helsa (Landkreis Kassel): Seit dem heutigen Montagmorgen, 9 Uhr, wird die 79-jährige Margarate J. aus Helsa im Landkreis Kassel vermisst.

Die Seniorin ist schlecht orientiert und benötigt Hilfe.

Sie hatte heute Morgen die Senioreneinrichtung, in der sie lebt, offenbar zu Fuß verlassen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts.

Die Polizei bittet bei der Suche nach der 79-Jährigen auch um Hinweise aus der Bevölkerung.

Margarete J. wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 1,60 Meter groß,
  • schlank,
  • schulterlange graue Haare,
  • Brillenträgerin;
  • bekleidet mit grüner Steppjacke mit Kapuze
  • und grauer Jogginghose

Wer die 79-Jährige seit dem heutigen Morgen gesehen hat oder Hinweise zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Alarmanlage schlägt Einbrecher in die Flucht: Kripo sucht Zeugen


(ots) Kassel-Brasselsberg:

Archivbild

Eine ausgelöste Alarmanlage vertrieb am gestrigen Sonntagabend im Kasseler Stadtteil Brasselsberg bislang unbekannte Einbrecher, die versucht hatten, die Terrassentür eines Einfamilienhauses gewaltsam zu öffnen. Die Täter flüchteten unerkannt. Die für Einbrüche zuständigen Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei suchen Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Einbruchsversuch gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können.

Die Bewohnerin befand sich in ihrem Haus im Eichholzweg, nahe der Birkenkopfstraße, als gegen 18:15 Uhr die Alarmanlage auslöste. Die erschrockene Frau rief sofort die Polizei. Bei Eintreffen der hinzugeeilten Polizisten fehlte von den unbekannten Tätern jede Spur. Nach ersten Ermittlungen hatte die bei dem Einbruchsversuch ausgelöste Alarmanlage die Einbrecher vertrieben. Eine durch die Polizeibeamten sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. An der Terrassentür richteten die Täter mit ihrem brachialen Vorgehen einen Sachschaden von rund 150 Euro an. Wie die Hausbewohnerin mitteilte, war in der Vergangenheit bereits bei ihr eingebrochen worden. Sie hatte danach umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen am Haus vornehmen lassen, die in diesem Fall offensichtlich den erneuten Einbruch verhindern konnten.

Die Ermittler des K 21/22 bitten Zeugen, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561- 9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Privatversicherte stärken die medizinische Versorgung auf dem Land


(ots)

Neuer PKV-Regionalatlas Hessen

Privatpatienten sind nicht für Versorgungsmängel auf dem Land verantwortlich. Vielmehr tragen die Privatversicherten gerade auch in ländlichen Regionen überproportional zum Einkommen und damit zum Fortbestand der Arztpraxen bei. Das zeigen die Daten aus dem neuen PKV-Regionalatlas Hessen. „Die Regionaldaten widerlegen die These, dass sich Ärzte angeblich seltener in ländlichen Regionen niederlassen, weil es dort weniger Privatversicherte gibt“, so Florian Reuther, Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Der Regionalatlas schlüsselt die zusätzlichen Einnahmen der Arztpraxen durch den Anteil der Privatversicherten nach Städten und Landkreisen auf. Diese Mehrumsätze entstehen, weil Privatpatienten für viele Leistungen höhere Honorare entrichten als sie bei Kassenpatienten anfallen. Diese zusätzlichen Mittel können Ärzte, Apotheken, Therapeuten und Krankenhäuser in Fachpersonal oder moderne Geräte investieren. Davon profitieren somit auch ihre gesetzlich versicherten Patienten.

Osthessen profitiert mehr als Rhein-Main-Region

Bundesweit beträgt der Mehrumsatz 12,9 Milliarden Euro pro Jahr, auf Hessen entfallen 920 Millionen Euro. Das kommt – anders als oft vermutet – vor allem den Ärzten auf dem Land zu Gute. Weil Privatpatienten auf dem Land im Schnitt älter sind und weil in den Ballungszentren Mieten, Gehälter und andere Kosten höher liegen, ist der Mehrumsatz auf dem Land besonders wertvoll. Ein konkretes Beispiel: Landärzte in Osthessen profitieren von Mehrumsätzen im Realwert von durchschnittlich 59.000 Euro pro Jahr, in den Praxen der Metropolregion Rhein-Main sind es „nur“ 52.000 Euro.

Der PKV-Regionalatlas zeigt damit auch, dass eine Vereinheitlichung der Vergütungssysteme von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung, wie sie etwa die SPD anstrebt, keineswegs zu einer besseren Verteilung der Ärzte in Deutschland führen würde: „Wer die Mehrumsätze der Privatpatienten streicht, gefährdet die medizinische Versorgung durch niedergelassene Ärzte auf dem Land stärker als in den Städten“, so PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther.

Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.





Mann klaut zwei rechte Schuhe und will einen später umtauschen


Polizei bittet um Hinweise auf dreisten Ladendieb

Artikelbild ohne Textzusammenhang

(ots) Kassel-Bettenhausen: Besonders dreist verhielt sich am Freitagnachmittag ein bislang unbekannter und offensichtlich betrunkener Ladendieb in Kassel. Nachdem der Unbekannte zunächst zwei rechte Schuhe aus einem Regal gestohlen hatte und geflüchtet war, kam er kurz darauf wieder zurück in das Geschäft und wollte zum Erstaunen der Mitarbeiter einen der gestohlenen rechten Schuhe gegen einen linken tauschen. Zu guter Letzt schnappte sich der Täter auf der Flucht vor den Angestellten sogar noch einen Rucksack und rannte damit nach draußen. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten Operativen Einheit der Kasseler Polizei suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den dreisten Ladendieb geben können.

Die Mitarbeiter des Schuhgeschäfts an der Leipziger Straße hatten die Polizei am Freitag, gegen 19:45 Uhr gerufen, nachdem der Täter mit dem Rucksack die Flucht ergriffen hatte. Die sofort eingeleitete Fahndung der Beamten des Polizeireviers Ost verlief anschließend ohne Erfolg. Wie die zur Anzeigenaufnahme bei dem Geschäft eingesetzte Streife berichtet, soll der Unbekannte den Diebstahl der beiden rechten Schuhe nach Angaben der Mitarbeiter gegen 18 Uhr begangen haben. Als er plötzlich mit den Schuhen im Wert von 50 Euro unter Arm das Geschäft verlassen hatte, habe man ihm sogar noch hinterhergerufen. Umso erstaunlicher für sie, dass derselbe Mann gegen 19:30 Uhr zurückkehrte und einen der beiden rechten Schuhe gegen einen linken umtauschen wollte, während der andere rechte Schuh sogar bereits von ihm getragen worden war. Nachdem die Mitarbeiter dem dreisten Dieb, der sichtlich betrunken gewesen sein soll, die Schuhe abgenommen hatten, ergriff dieser in einem günstigen Moment die Flucht und schnappte sich dabei noch den Rucksack im Wert von 30 Euro. Aus unbekannten Gründen ließ er dabei ein originalverpacktes Männerparfüm in dem Schuhgeschäft zurück, wobei aufgrund der vorangegangenen Ereignisse äußerst fraglich ist, ob er dieses rechtmäßig erworben hatte. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Es soll sich bei dem Täter um einen etwa 1,80 Meter großen Mann mit dunkler Hautfarbe, dunklen schwarzen Haaren und einer Platzwunde am rechten Auge gehandelt haben, der mit einer schwarzen Stoffmütze, einer schwarzen Lederjacke, einer dunklen Jeans und dunklen Schuhen bekleidet war.

Zeugen, die den Ermittlern der Operativen Einheit Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Klimaschutzgesetz verabschiedet: Rahmen gesetzt, Bild fehlt

 

Am Freitag wurde das lang erwartete Bundes-Klimaschutzgesetz im Bundestag verabschiedet. Michael Schäfer, Leiter Klimaschutz und Energiepolitik kommentiert:

„Die Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes nimmt in der Zukunft die einzelnen Ressorts in die Verantwortung und ermöglicht schnelleres Nachsteuern.  Das ist ein  kleiner Lichtblick in der für den Klimaschutz sonst trübdunklen Klimapolitik der Bundesregierung. Der WWF begrüßt auch die gestärkte Rolle des Parlamentes und des Expertenrates, der nun auf Anfrage des Parlaments Sondergutachten anfertigen kann. Ein solches Rahmengesetz erhöht die Verbindlichkeit der Klimaziele und könnte Investitionssicherheit für Unternehmen, Gebäudeeigentümerinnen und Verbraucher schaffen. Doch diese Stärke entfaltet das Gesetz nur, wenn die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen ausreichen, um die Ziele auch zu erreichen. Mit dem Klimapäckchen hat die Bundesregierung jedoch eine Handlungslücke geschaffen, die jährliche Sofortprogramme nach sich zieht. Das ist das Gegenteil von Investitionssicherheit. So bleibt das Klimaschutzgesetz ist ein guter Rahmen, aber noch fehlt das Bild. Insbesondere die aktive Verhinderung des Ausbaus der Windenergie an Land muss dringend gestoppt werden, sonst werden die im Klimaschutzgesetz verankerten Klimaziele Makulatur.

 

Original Content von WWF Deutschland präsentiert durch das Nordhessen Journal




Warum Behaglichkeit im Haus so wichtig ist und wie sie gewährleistet werden kann

 

Die Hitzewellen der letzten beiden Sommer machen deutlich: Der Klimawandel ist Tatsache. Planer und Bauherren sind gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um einerseits den CO2-Ausstoß zu reduzieren, anderseits angenehmes Wohnen und Arbeiten sicherzustellen.

Im Winter wird künftig eher weniger geheizt werden. Dennoch ist eine gut gedämmte Gebäudehülle erforderlich, um den Heizenergieverbrauch möglichst gering zu halten. Im Sommer hingegen ist die Behaglichkeit eine enorme Herausforderung. Höhere Temperaturen belasten den Menschen. Das betrifft nicht nur Risikogruppen wie ältere oder kranke Personen. Der Klimawandel wird allgemein das Wohlbefinden beeinträchtigen.

Künstlich gekühlte Räume sind auf Dauer keine Lösung, da diese neben der Umweltbelastung auch negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Experten wie der technische Bauberater Thomas Maucher rechnen allerdings mit einem deutlichen Anstieg des Energiebedarfs für Raumkühlung. Dieser liegt heute schon bei bis zu 50 Prozent des Heizwärmebedarfs. Dabei gibt es laut Maucher konkrete Lösungsansätze, den technischen Kühlbedarf erheblich zu reduzieren. „Wesentliche Einflussfaktoren sind der Fensterflächenanteil an der Gebäudehülle, der Sonnenschutz, die Speichermasse von Wänden und Decken sowie eine intelligente Steuerungstechnik“, sagt Maucher. Hinzu kommt in städtischen Gebieten die Optimierung der Städteplanung, die Grünanlagen, Wasseroberflächen und natürliche Kaltluftströme bei der Gebäudeanordnung berücksichtigt.

Laut Maucher leistet eine gute Planung einen entscheidenden Beitrag, um den Kühlbedarf eines Gebäudes möglichst gering zu halten und natürliches Wohlbefinden zu ermöglichen. Es gilt die Funktion der Gebäudehülle, die Haustechnik, eine unkonventionelle Raumanordnung sowie Sonnenschutz und Dämmung aufeinander abzustimmen. Und: Wer örtliche Gegebenheiten wie gewachsene oder konstruktiv erstellte Verschattungen nutzt und das Gebäude daran ausrichtet erreicht dass Sonnenstrahlen nicht mehr ganztägig auf die Gebäudehülle treffen.

Rollläden und außenliegende Jalousien reduzieren zwar die Erwärmung der Räume über die Fensterflächen, doch auch die Außenwände selbst erhitzen sich in praller Sonne. Maucher: „Hier kommt dem Wandbaustoff eine wichtige Bedeutung zu. Entscheidend ist ein möglichst gutes Zusammenspiel von Wärmedämmung und Wärmespeicherfähigkeit.“ Bestes Beispiel ist der Ziegel. Statt schlanker und leichter Wände zahlt es sich aus, in massive, monolithische Wände zu investieren. Ein Blick auf die jahrhundertealten Konzepte in südlichen Ländern lohnt sich. Maucher erklärt: „Ziegelaußenwände speichern tagsüber die Wärme der Sonnenstrahlung ohne sie ins Innere des Hauses zu übertragen und geben sie nachts wieder ab. Eine intelligente Steuerung oder manuelle Querlüftung unterstützt dies zusätzlich.“

Auch hierzulande erkennen immer mehr Architekten, dass einschalige, massive Ziegelwände für ein ausgezeichnetes Wohnraumklima sorgen. In einigen konkreten Fällen geht dies sogar so weit, dass auf Heiz- und Klimatisierungstechnik nahezu komplett verzichtet wurde. Die vermeintlichen Mehrkosten bei Planung und Gebäudehülle führen im Vergleich zur rein technischen Lösung zu einer deutlichen Einsparung – bei der Investition und einem späteren Erhaltungsaufwand.

Laut Maucher ist auch ein Umdenken beim Gebäudekubus nötig. Die bis heute gängige Praxis, durch immer größere Fensterflächen in der kalten Jahreszeit solare Energiegewinne zur Erwärmung der Räume nutzen zu können, wird im Sommer zunehmend zur Belastung. Flachdächer können im Vergleich zu traditionellen Steildächern relativ problemlos begrünt werden. Neben der natürlichen Kühlung haben sie auch bei anderen Wetterextremen gewisse Vorteile. Ein Großteil des Regenwassers könnte an Ort und Stelle zurückgehalten werden und erst mit Verzögerung in das Kanalsystem gelangen.

Mauchers Appell: „Wenn aktuelles Wissen in die Planung einfließt und im Projekt konkret umgesetzt wird kann Behaglichkeit in Zeiten des Klimawandels Sommer wie Winter gewährleistet und der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden.“

 




Infoveranstaltung zum Freiwilligen Polizeidienst; Polizei und Kommunen laden am 21. November nach Fritzlar ein


(ots)

Fritzlar / Gudensberg / Bad Wildungen: Das Polizeipräsidium Nordhessen und die Kommunen Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg laden bei der Suche nach Bewerberinnen und Bewerber für die ehrenamtliche Tätigkeit im Freiwilligen Polizeidienst Interessierte zu einer Informationsveranstaltung am 21. November 2019, um 18:00 Uhr, in die Tagungsstätte „Hardeshäuser Hof“ in der Kasseler Straße 22B nach Fritzlar ein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der nordhessischen Polizei unter https://k.polizei.hessen.de/1820010796 .

Polizeipräsidium Nordhessen





Neue Studie: Pistazien haben hohen Gehalt an Melatonin was die biologische Uhr und Schlafzyklus steuert

 

Amerikanische Pistazien enthalten mit etwa 660 Nanogramm Melatonin pro Gramm Pistazie erhebliche Mengen an Melatonin. Dies ergab eine Studie der Forscher Dr. Jack Losso und Millicent Yeboah-Awudzi von der Louisiana State University, die in Zusammenarbeit mit American Pistachio Growers durchgeführt wurde. Der Melatonin-Gehalt der Pistazien ist deutlich höher als bei den meisten Früchten, Gemüse- und Getreidesorten, Hülsenfrüchten und Samen.

Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse produziert wird, um die innere biologische Uhr des Körpers und den täglichen Schlafzyklus zu regulieren. Melatonin-Ergänzungsmittel werden häufig von Menschen mit Schlaflosigkeit oder unregelmäßigen Schlafgewohnheiten, die unter anderem durch häufiges Reisen oder unregelmäßige Arbeitszeiten verursacht werden können, eingenommen. Durch die Studie konnten die Forscher nicht nur den relativ hohen Melatoninwert feststellen, sondern auch zwei bioaktive Schutzverbindungen identifizieren, Lunasin und den Bowman-Birk-Hemmer, die eine entzündungshemmende, antiangiogene Wirkung haben und bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes helfen können. Zusätzlich könne diese Verbindungen zusammen mit anderen in Pistazien vorkommenden Schutzverbindungen wie Lutein, Zeaxanthin und Polyphenole die allgemeine Gesundheit unterstützen.

„Pistazien sind ein sehr nahrhafter Snack, welcher nicht nur Melatonin, sondern auch eine Vielzahl von Vitaminen und Antioxidantien enthält, die der allgemeinen Gesundheit und dem Wohlbefinden des Einzelnen zugutekommen“, sagt Losso.

Wichtige Erkenntnisse

In dieser Studie wurde Melatonin aus rohen und gerösteten Pistazien gewonnen. Die Ergebnisse überraschten, da Pistazien rund 660 Nanogramm Melatonin pro Gramm Pistazie enthalten, das ist deutlich mehr als in anderen Früchten 1.

Laut Losso enthalten Pistazien bestimmte Phenole, die den Abbau von Tryptophan zu toxischen Verbindungen reduzieren können, so dass es in Melatonin umgewandelt wird. Das Einnehmen von Tryptophan kann bei verzögertem Schlafbeginn, der Schlafdauer und -qualität helfen. Darüber hinaus empfiehlt

Yeboah-Awudzi Pistazien als natürliche Nahrungsoption, wenn jemand seine Melatoninzufuhr erhöhen möchte. Das Rösten der Pistazien hatte keinen Effekt auf den Melatonin-Gehalt.

 




Kinotag 20.11.2019 in Melsungen


Am 20. November kommen wieder zwei Filme mit Herz im Kino in der Stadthalle.

 

Kinder können um 16.00 Uhr herzhaft bei dem Film „Shaun das Schaf lachen“ (Eintritt: 5,00 €)

und Erwachsene können um 19.30 Uhr bei dem romantischen Film „Gut gegen Nordwind“ ihr Herzklopfen hören (Eintritt: 7,00 €)


Kombiplakat MEG 11-19





Strom & Gas: Grundversorger starten mit Preiserhöhungen ins neue Jahr

 

186 Grundversorger erhöhen zum Jahreswechsel den Strompreis oder haben dies bereits in den vergangenen Wochen getan. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 5,3 Prozent und betreffen rund 2,2 Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 82 Euro pro Jahr. Preissenkungen gibt es dagegen bisher nicht.

„Verbraucher zahlen schon seit Monaten Rekordpreise für Strom“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. „Daran wird sich auch 2020 nichts ändern. Verbraucher sollten jetzt aktiv werden und ihren Stromanbieter wechseln, um hohe Stromkosten zu vermeiden.“

Der CHECK24-Strompreisindex zeigt die unterschiedliche Preisentwicklung zwischen Grundversorgung und alternativen Tarifen. Alternativtarife sind im November durchschnittlich 13 Prozent günstiger als die Grundversorgung.

Hier geht es zur Tabelle mit den Preisanpassungen der Stromgrundversorger: http://ots.de/FP4GEf

Gaspreis: Grundversorgung wird teurer, alternative Tarife günstiger

Auch die Gasgrundversorger erhöhen die Preise. Insgesamt 57 Versorger erhöhen die Preise um durchschnittlich 6,3 Prozent. Das betrifft rund 850.000 Haushalte in Deutschland. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh sind das durchschnittlich 88 Euro Mehrkosten jährlich.

Auffällig im CHECK24-Gaspreisindex: Während die Preise für die Grundversorgung steigen, sanken die Preise bei alternativen Anbietern zuletzt deutlich. Durch den Wechsel zu einem der zehn günstigsten Anbieter sparen Verbraucher im November durchschnittlich 30 Prozent.

„Die angekündigten Preiserhöhungen der Grundversorger lassen auf höhere Gaspreise 2020 schließen“, sagt Lasse Schmid. „Nur Alternativanbieter gaben die zuletzt vergleichsweise günstigen Beschaffungspreise an ihre Kunden weiter. Wer sparen will muss wechseln.“

Hier geht es zum CHECK24-Strom-und-Gaspreisindex: http://ots.de/ZoKqOj

Hier geht es zur Tabelle mit den Preisanpassungen der Gasgrundversorger: http://ots.de/XlgXrN

Anbieterwettbewerb senkt Energiepreise – Gesamtersparnis von 481 Mio. Euro im Jahr

Die Tarife der alternativen Strom- und Gasversorger sind deutlich günstiger als die Grundversorgung. So sparten Verbraucher durch einen Anbieterwechsel innerhalb eines Jahres insgesamt 311 Mio. Euro an Stromkosten und 170 Mio. Euro an Gaskosten. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).*

Verbraucher, die Fragen zu ihrem Energietarif haben, erhalten bei den CHECK24-Energieexperten an sieben Tagen die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Über das Vergleichsportal abgeschlossene oder hochgeladene Energieverträge sehen und verwalten Kunden im Haushaltscenter.

*Die vollständige Studie der WIK-Consult mit weiteren Ergebnissen unter: https://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

 

Original-Content von: CHECK24 GmbH, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Antibiotika richtig einnehmen


(ots) Antibiotika sind Medikamente gegen zum Teil lebensbedrohliche bakterielle Infektionen. Langfristig könnten sie ihre Wirksamkeit verlieren, wenn die Bakterien „lernen“, sich den Antibiotika durch die Ausbildung von Resistenzen zu widersetzen. „Durch eine verantwortungsvolle Anwendung können Patienten dazu beitragen, dass die Antibiotika ihre Wirkung behalten“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Anlässlich des Europäischen Antibiotikatags am 18. November 2019 bieten viele Apotheken einen Flyer mit dem Titel „7 Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika“ an.

– Antibiotika sollten ausschließlich nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden.

– Antibiotika sollten so lange und in der Dosierung eingenommen werden, wie vom Arzt vorgesehen.

– Apotheker informieren Patienten über Wechselwirkungen und geben Einnahmehinweise. Einige Antibiotika werden durch Kalzium in ihrer Wirkung gestört. Sie sollten deshalb nicht mit Milch oder kalziumreichen Mineralwässern eingenommen werden. Idealerweise nimmt man die Tabletten mit einem großen Glas Wasser ein.

– Reste von Antibiotika sollten nicht aufgehoben oder von Patienten bei der nächsten Infektion auf eigene Faust eingenommen werden.

– Ärztlich verordnete Antibiotika sollten nicht an andere Patienten weitergegeben werden.

– Antibiotika sollten über den Hausmüll entsorgt werden, aber nicht über die Toilette oder das Waschbecken. Die Entsorgung von Antibiotika über das Abwasser verbreitet die Substanzen in die Umwelt und fördert so die Entstehung von Resistenzen. Einige Apotheken bieten als freiwilligen Service an, Arzneimittelreste zu entsorgen.

– Viele Infektionen können durch einfache Hygienemaßnahmen vermieden werden. Empfehlenswert ist auch eine Grippeimpfung.

Weitere Informationen unter www.abda.de

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Flyer_Antibiotika





Verlängerung beim 90-Millionen-Mega-Jackpot

 

Der 90-Millionen-Mega-Jackpot in der Gewinnklasse 1 geht in die Verlängerung. Auch kommende Woche steht der Jackpot zur Ziehung am 22. November bei seiner maximalen Höhe. Durch den Überlauf in die Gewinnklasse 2 gibt es dort einen weiteren Jackpot von 22 Millionen Euro. Im Vergleich zur Gewinnklasse 1, wo die Chance auf einen Treffer bei 1:95 Millionen liegt, ist die Chance auf einen Treffer im zweiten Gewinnrang bei rund 1:6 Millionen.

Die Spannung vor der Ziehung der Lotterie Eurojackpot am Freitag (15. November) war riesig. Schließlich ging es zum dritten Mal in diesem Jahr um den maximal möglichen Mega-Jackpot von 90 Millionen Euro in der Gewinnklasse 1. Zusätzlich feierte die Lotterie ein Jubiläum: Zum 400. Mal rollten die Kugeln im finnischen Helsinki in den Ziehungsgeräten mit den Namen „Venus“ und „Pearl“.

Mit den Gewinnzahlen 10, 19, 24, 30 und 39 sowie die beiden Eurozahlen 2 und 4 konnten gleich acht Spielteilnehmer den zweiten Gewinnrang treffen. Ihnen fehlte nur eine weitere richtige Eurozahl zum Knacken des Jackpots. Dennoch sind sie jetzt Millionäre. Ihre genaue Gewinnsumme lautet 1.617.777 Euro. Die Gewinner kommen aus Baden-Württemberg (2 x), Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Norwegen (2 x) und Finnland.

Weitere sieben Großgewinne im sechsstelligen Bereich konnten im dritten Gewinnrang erzielt werden. Hier gehen jeweils 170.872,40 Euro nach Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Norwegen und Polen.

Dass der Eurojackpot auf die maximale Höhe ansteigt, gab es im laufenden Jahr 2019 erst zweimal. Sowohl am 10. Mai (jeweils 45 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen und Polen) sowie am 23. August (90 Millionen an eine finnische Tippgemeinschaft) war der Jackpot schon mal auf den Höchstbetrag angestiegen.

Zuletzt war der Eurojackpot am 20. September 2019 geknackt worden. Zu diesem Zeitpunkt gingen 44,6 Millionen Euro nach Norwegen. Den letzten deutschen Gewinner im obersten Gewinnrang gab es im Sommer. Am 28. Juni 2019 gingen 18,9 Millionen Euro nach Bayern.

Wer den 90-Millionen-Jackpot knacken möchte, kann bis kommenden Freitag (22. November) in allen Lotto-Annahmestellen und unter www.eurojackpot.de noch seinen Tipp abgegeben.

 




NFL – Baltimore Ravens besiegen die Houston Texans mit 41:7

Das Spiel der Baltimore Ravens gegen die Houston Texans war das Spiel der Quarterbacks Lamar Jackson und Deshaun Watson. Nach dem Kick Off Return ging es für  Watson und seine Offense bis an die 35 Yard Linie und der setze Hopkins anfangs gut ein, doch dann machte die Defense der Ravens alles richtig und sacken Watson der die Pille fallen ließ und nun war es an Lamar Jackson zu zeigen was er kann. Mit einem Pass auf Hurst ging es dann bis an die 32 Yard Linie der Texans. Somit schon in Field Goal Range.  Zwar probierte es Jackson doch jeder weiß. Er hat einen Mister Perfect, Justin Tucker. Dieser trat an aber die Pille knallte vor den Pfosten und ins Feld zurück. Somit wieder Ballbesitz für die Texans und das Ende einer perfekten Field Goal Serie von Justin Tucker.

Watson suchte wieder Andrew Hopkins, den Garanten für Yards und Touchdowns bei den Texans. Schnell ging es nach vorne in Richtung der Endzone der Ravens, doch die Defense der Ravens war auf Zack und so zwangen sie Watson in einen vierten Versuch. Mit einem weiten Pass auf Hopkins wollte er seine Texans in Führung bringen, doch der Pass kahm nicht an. Somit war es wieder an Lamar Jackson Gas zu geben. Dieser setzte auf Mark Ingramm II der aber auch von der Defense der Texans gestoppt wurde. Dann sollte es ein Trick richten, um die vier Yards zu holen für ein weiteres First Down.  Justin Tucker kahm zwar auf das Feld, doch dann wurde aus dem Field Goal Versuch ein Laufspiel, doch es reichte nicht aus. Somit wieder Watson mit seiner Offense auf dem Feld doch die Defense machte es wieder einmal super und stoppten Watson wieder sehr früh. Somit endete das erste Quarter mit 0:0.

Mit Ballbesitz der Ravens ging es in das zweite Quarter und Lamar Jackson machte gleich wieder Druck und suchte wieder seinen Running Back Mark Ingramm II. Dieser pumpte sich auch gleich nach vorne. Mit tollen Pässen unter anderem auf Hurst ging es dann recht zügig nach vorne Richtung Endzone der Texans. Mit einem genialen Pass auf Seth Roberts gab es dann den ersten Touchdown für die Ravens und dank Justin Tucker gingen die Ravens zu Hause mit 7:0 in Front.

Nach dem Punt Return konnten die Texans aber nichts nach vorne bewegen dank einer super Defense Leistung der Ravens. Somit musste bei den Texans das Punting Team nach nur wenigen Minuten auf das Feld. Die Pille wurde auf der 30 Yard Linie in der Hälfte der Ravens gefangen und Lamar Jackson durfte wieder auf das Feld. Schnell ging es nach vorne dank genialer Spielzüge von Lamar Jackson der dann den Ball an Edwards übergab der gleich bis an die 13 Yard Linie marschierte.  Mit einem weitern Monster Pass auf Mark Andrews war es dann schon der zweite Touchdown Pass für Lamar und dank Justin Tucker die 14:0 Führung. Ein nahezu perfektes zweites Quarter für die Baltimore Ravens doch die Texans arbeiten sich nach vorne und kamen in Field Goal Reichweite doch deren Kicker verzog und somit ging es mit 14:0 in die zweite Halbzeit.

 

 

Mit Ballbesitz für die Ravens ging es in die zweite Halbzeit. Lamar Jackson und seine Ravens starteten an der eigenen 20 Yard Linie. Mit einer Mischung aus Laufspielen und Pässen ging es richtig schnell in Richtung der Endzone der Texans. Mit einem tollen Pass auf Mark Ingramm II war dann der dritte Touchdown für die Ravens perfekt und danke Tuckers Field Goal stand es dann 21:0 für die Ravens. „What a Rush“ muss man da sagen.

Jetzt muss Deshaun Watson richtig Gas geben, denn so ein Rückstand muss erstmal aufgeholt werden. Doch das mit dem Gas geben, war nur ein kurzes stottern der Offense, denn die Defense der Ravens macht kurzen Prozess mit Watson und deswegen musste das Punting Team der Texans schon wieder auf das Feld. Lamar Jackson durfte somit wieder an der eigenen 30 Yard Linie starten und das machte er auch. Mit einem fantastischen Run bis auf die 20 Yard Linie dauerte es nicht lange und die Ravens standen wieder kurz vor der Endzone, doch dann bekam die Defense etwas Druck auf die Offense der Ravens, doch mit einer optimalen Position für Justin Tucker der das Field Goal erzielte stand es 24:0.

Watson versuchte Gas zu geben, weil nur noch 6:32 auf der Uhr war. Mit einem Pass in die Mitte wollte er schnell nach vorne kommen, doch der Pass landete in den Händen der Defense. Somit Interception und Ballbesitz für die Ravens. Lamar Jackson setzte wieder auf seine Angriffsmaschine Mark Ingramm II der natürlich wieder marschierte und die Ravens schnell an die 35 Yard Line der Texans brachte und somit schon wieder in Field Goal Reichweite. Die Defense der Texans bekam wieder einen guten Zugriff auf die Offense der Ravens und setzen Lamar Jackson stark unter Druck. Somit musste Justin Tucker wieder aufs Feld für das Field Goal und mit seinem golden Fuß machte er die drei Punkte für das Field Goal und der neue Spielstand war 27:0.

Mit einem erneuten Anlauf für Watson ging es dann in die letzten Sekunden des dritten Quarters. Mit schnellen Pässen machte Watson schnelle Yards. An der 50 Yard Linie ging es dann im vierten Quarter für die Texans weiter. Doch der Motor stotterte mehr als es Texans Coach Bill O´Brien lieb war. Zwar kamen seine Texans bis an die 35 Yard Linie der Ravens doch da war dann Schluss, denn anstatt zu punten entschieden sich die Texans gezwungener Maße für einen vierten Versuch, doch der Pass war „Incomplete“ und somit hieß es wieder Ballbesitz der Ravens an der eigenen 35 Yard Linie und Lamar Jackson betrat wieder das Feld.

Man merkte das er noch immer mehr als hungrig war, denn er machte mit Tempo weiter. Mit einem Wahnsinns Pass ging es bis an die 15 Yard Linie. „What a Pass“. Mark Ingramm II bekam dann wieder den Ball mit einem schönen Pass über 15 Yards und machte den nächsten Touchdown für die Ravens perfekt. Justin Tucker verbuchte wieder einen Extra Punkt auf seinem Konto und die Ravens gingen bei noch 09:50 auf der Uhr mit 34:0 in Führung.

Mit Ballbesitz Texans ging es dann für einen Deshaun Watson wieder aufs Feld und der hatte es eilig. Schnelle Spielzüge und kurze Pässe brachten die Texans dann endlich in Richtung Endzone der Ravens. Mit einem Pass auf Carlos Hyde Erzielten die Texans dann endlich einen Touchdown und machten auch den Extrapunkt und es stand dann bei noch 7:32 auf der Uhr 34:7 für die Ravens, die nun nach dem Touchback an der eigenen 15 Yard Linie. Jetzt kam der zweite Quarterback Robert Griffin III aufs Feld, denn bei dem Spielstand schonte Head Coach John Harbaugh seinen Star Quarterback Lamar Jackson, bevor er Ihn durch eine unnötige Verletzung verliert. Der zweite Quarterback ist aber auch wie Lamar Jackson ein genialer Mann auf dem Feld. Ein Pass auf Edwards und der machte dann einen fantastischen Run über 55 Yards in die Endzone der Texans. „What a Rush“. Justin Tucker machte wieder den Extrapunkt und es stand 41:7 für die Ravens.

Alles was nun kam war nur noch für die Statistik. Die Ravens gewannen am Ende mit 41:7 und marschieren eindeutig in Richtung der Playoffs und sind auf dem besten Weg in Richtung des Superbowls, denn dieser Sieg zeigt eindeutig, dieses Team ist perfekt aufgestellt.

 




Perfektes Wochenende in Dresden


Die sächsische Woche läuft gut für die Huskies. Erst kehrte Patrick Klöpper von den Eispiraten Crimmitschau an die Fulda zurück, Freitag Abend bezwang man die Lausitzer Füchse vor heimischer Kulisse mit 1:0 und auch beim heutigen Auswärtsspiel in Dresden hatten die Huskies das bessere Ende für sich: 1:4 (1:0/0:1/0:3) hieß es nach Toren von Shevyrin (2), Walters und Duffy.

Die Gastgeber aus der sächsischen Landeshauptstadt kamen besser in die Partie und drängten früh auf den ersten Treffer, doch Jerry Kuhn hielt zunächst den Kasten sauber. Die Dresdner hielten den Druck aber aufrecht und belohnten sich. In Überzahl konnte Kuhn einen Schlagschuss von der blauen Linie nicht festhalten, Ex-Husky Thomas Pielmeier schaltete am schnellsten und brachte seine Mannen mit 1:0 in Führung (8.). Doch auch die Huskies zeigten ihre offensiven Ambitionen. Alexander Karachun (9.) und Eric Valentin (13.) prüften Eislöwen-Goalie Eisenhut, der jedoch ohne Tadel blieb.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Schlittenhunde zunächst die Pace. Justin Kirsch schrammte mit seinem Lattentreffer kurz nach Wiederbeginn nur knapp am Ausgleich vorbei (23.), und auch Corey Trivino hatte bei seinem Versuch mit der Rückhand den ersten Kasseler Treffer auf dem Schläger (25.). Auf der Gegenseite verzog Mitchell seinen ersten Versuch aus aussichtsreicher Position (26.) und fand kurze Zeit später in Kuhn seinen Meister (34.). Kurz vor Ende des Mitteldrittels schlugen die Gäste dann endlich zu. Nachdem die Huskies eine vierminütige Unterzahl schadlos überstanden hatten, war Justin Kirsch davon geeilt, hatte den Puck für Shevyrin liegen lassen, der Eisenhut mit einem krachenden Schlagschuss im langen Eck zum 1:1 überwand (36.).

Die Huskies hatten Blut geleckt und kamen hochmotiviert zum Schlussdrittel aus der Kabine. Kaum hatte das Spiel wieder begonnen, schlugen die Nordhessen zu. Erst besorgte Denis Shevyrin den 1:2-Führungstreffer, ehe Nick Walters zwanzig Sekunden später einen Bauerntrickversuch erfolgreich über die Linie arbeitete und gar auf 1:3 erhöhte (43.). Jetzt war der Willen der Gastgeber gebrochen. Zu allem Überflüss lenkte Eislöwen-Kapitän Pielmeier kurze Zeit später einen Duffy-Schuss zum 1:4 ins eigene Netz (44.). Die Huskies lehnten sich in der Folge entspannt zurück und ließen die Elbstädter anrennen. Anbrennen sollte allerdings nichts mehr.  /EC-K

 


 

 




Stadt Kassel – Raubdelikt in der Holländischen Straße


(ots) Am Montag, 18.11.2019, um 1.25 Uhr, wurde ein 33jährige Mann aus Kassel von zwei Tätern beraubt.

Dieser befand sich zur Tatzeit in der Unterführung am Holländischen Platz, als zwei männlichen Personen sich näherten und seinen Rucksack verlangten.

Da einer der beiden mit einem Messer drohte, händigte der Geschädigte diesen auch aus.

Täter 1 (mit Messer):

  • bekleidet mit schwarzem Hoodie der Marke Adidas,
  • schwarze Hose und Sneakers.
  • Trug eine schwarze Jacke darüber
  • und die Kapuze war aufgesetzt.
  • Afroamerikanisches Äußeres,
  • ca. 1,70 bis 1,75 m groß,
  • unter 25 Jahre alt.

Täter 2:

  • War muskulöser als der Täter 1
  • und die Hautfarbe etwas dunkler.
  • 25 bis 30 Jahre alt,
  • bekleidet mit einer schwarzen Jacke aus Leder oder Kunststoff.
  • Größer als der erste Täter mit kurzen,
  • schwarzen, gekräuselten Haaren.

Raubgut war neben dem Rucksack ein Smartphone und eine Kameraausrüstung im Wert von 3.000,- EUR.

Die Täter flohen dann über den Ausgang zur Universität in Richtung Untere Königsstraße.

Hinweise werden erbeten an das Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/9100.

Polizeipräsidium Nordhessen





Zugführerseminar des Kreisfeuerwehrverbands Fritzlar-Homberg


Feuerwehr-Dienstvorschrift 100 (FwDV 100) – Führung und Leitung im Einsatz, so das Thema eines kürzlich im Feuerwehrhaus Gudensberg durchgeführten Tagesseminars für Zugführer der freiw. Feuerwehren aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Durchgeführt wurde die Fortbildung von Katrin Möbus, Jan Hohmann und Michael von Bredow vom Kreisfeuerwehrband Fritzlar-Homberg.

Ziel des Tagesseminars war es, den Teilnehmern die Bedeutung einer frühen Organisation der Führung im Einsatz zu verdeutlichen sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, Einsätze bereits in der Anfangsphase vorausschauend zu organisieren.

Jan Hohmann vermittelte zum Einstieg in das Seminar die Grundlagen der FwDV 100. Immerhin umfasst die FwDV 100 den Führungsvorgang, die Führungsmittel sowie die Führungsorganisation. Das Zusammenspiel dieser drei Bestandteile ermöglicht ein strukturiertes Arbeiten an einer Einsatzstelle und führt somit maßgeblich zum Einsatzerfolg.

Danach wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt. Alle Gruppen erhielten die gleiche Einsatzlage. Diese galt es in einer Art Planspiel aufzuarbeiten. Erstellt werden mussten eine Einsatz- und Kommunikationsstruktur mit entsprechenden Einsatzabschnitten sowie eine To-do-Liste für die nächsten Schritte und Besonderheiten der Einsatzlage wie die Wasserversorgung und Einsatzstichworterhöhung auf F4 und deren Folgen. Anschließend wurden die Ergebnisse vorgestellt und eingehend besprochen.

Im zweiten Block des Seminars stand die Abwicklung von Großschadenslagen im Mittelpunkt. Hierzu wurden von Katrin Möbus und Michael von Bredow zunächst die bereits vorhandenen Einsatzpläne des Schwalm-Eder-Kreises vorgestellt (ICE-Schnellfahrtstrecke, ManV-Lagen, GABC-Lagen, Unwettermodul, Einsätze auf Wasserflächen), um im Anschluss am Beispiel der Großschadenslage „Unwetter“ die Arbeit im Unwettermodul zu konkretisieren, theoretisch zu besprechen und praktisch zu üben.

Es wurde verdeutlicht, wie wichtig es ist, auf eine Großschadenslage (Unwetter) vorbereitet zu sein. Geeignete Räumlichkeiten, Kommunikationsmittel und Ausstattungen sollten bereits im Vorfeld entsprechend vorbereitet sein. Schwerpunkt war dann die personelle Besetzung vor Ort und die Arbeit mit Führungseinheiten im Stab. Die Stabsfunktionen S1-S6 und die Arbeit mit Lagekarten, Schadenkonten und Personalübersichten wurden erläutert und deren Aufgaben erklärt. Anschließend wurden die Posten in einem provisorisch aufgebauten Stabsraum besetzt und es wurde der Ablauf innerhalb der Einsatzleitung (Stab) geübt. Zur Unterstützung diente ein von Michael von Bredow neu entwickelter Laufzettel, der den Vierfach-Vordruck ersetzt und die Arbeit im Stab erleichtert. Im Anschluss konnten sich alle Teilnehmer exemplarisch den für Großschadenslagen und die Arbeit mit einer örtlichen Technischen Einsatzleitung (TEL) eingerichteten Stabsraum sowie die Funkzentrale der Feuerwehr Gudensberg anschauen.

Dass das Seminar gut bei den Teilnehmern angekommen ist, zeigt folgende Aussage eines Teilnehmers: „War eine spannende Veranstaltung, danke an die Freiwillige Feuerwehr Gudensberg für die super Versorgung. Und Danke an die Dozenten Katrin Möbus Michael von Bredow und Jan Hohmann für die spannende Aufbereitung des Themas.





Klinische Studie zu Lymphknotenkrebs bei jungen Patienten


Münster (chw) – Eine besonders häufige Form von Lymphknotenkrebs bei Kindern und Jugendlichen ist das lymphoblastische Lymphom (LBL). Das LBL lässt sich mit einer Chemotherapie sehr gut behandeln: Die Heilungschancen liegen bei 75 bis 85 Prozent. Kehrt der Tumor aber zurück, haben die jungen Patienten eine äußerst schlechte Prognose. Ein internationales Forscherteam in 21 Ländern will deshalb die bisherige Standard-Chemotherapie optimieren und an das individuelle Rückfallrisiko jedes einzelnen Patienten anpassen. Ziel ist es, zukünftig noch mehr Patienten vor einem Rückfall zu bewahren. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie mit rund 2,5 Millionen Euro.

Die moderne Krebstherapie versucht, jeden Tumor möglichst individuell zu behandeln. Voraussetzung dafür ist, dass Ärzte die entarteten Zellen genau analysieren, bevor sie eine Behandlung auswählen. Bei einigen Krebsarten ist beispielsweise relevant, welche Eigenschaften der Tumorzellen die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall bestimmen. Besteht bei einem Patienten ein hohes Rückfallrisiko, können die Ärzte eine höher dosierte Therapie einsetzen.

Beim LBL ist das heute noch nicht möglich: Fast alle betroffenen Kinder – auch jene mit hohem Risiko – erhalten derzeit die gleiche Chemotherapie. „Das wollen wir ändern, denn wenn ein LBL-Patient einen Krankheitsrückfall erleidet, können wir ihm kaum mehr helfen“, erklärt Professorin Dr. Dr. Birgit Burkhardt von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Münster, die die Studie leitet.

Das LBL unter die Lupe nehmen
„In Vorarbeiten haben wir bereits einige mögliche Risikomarker – also Eigenschaften der LBL-Zellen, die einen Rückfall wahrscheinlich machen – entdeckt“, berichtet Burkhardt weiter. Dabei handele es sich einerseits um bestimmte Mutationen in den Genen der Tumorzellen, andererseits um den Immunphänotyp, also das für die Erkennung durch das Immunsystem relevante ‚Aussehen‘ der Zellen. „Und auch das Erkrankungsstadium scheint eine Rolle zu spielen.“

Diese Erkenntnisse hat das Forscherteam genutzt, um eine Hochrisiko- und eine Standardrisikogruppe zu definieren. Zu Studienbeginn nehmen die Ärzte den Tumor jedes einzelnen Patienten genau unter die Lupe, um ihn anschließend einer der beiden Gruppen zuordnen zu können.

Die Chance auf Heilung von Hochrisikopatienten verbessern

Nach dem Zufallsprinzip erhält die Hochrisikogruppe entweder die Standardtherapie oder aber eine stärkere Chemotherapie. „Wir hoffen, dass wir mit der höheren Dosis mehr Rückfälle verhindern und damit die Heilungschance für die betroffenen Kinder verbessern können. Das würde bedeuten, dass unsere Marker das Risiko zuverlässig vorhersagen und wir die Chemotherapie zukünftig individuell einsetzen könnten“, so Burkhardt. Zudem müssten die Ärzte ihre Patienten mit geringem Risiko keiner unnötig hohen Dosis aussetzen, denn je stärker eine Chemotherapie ist, desto stärker sind auch die Nebenwirkungen.

Rückfälle im Gehirn vermeiden
Aber damit nicht genug: Die Forscher möchten mit der Studie auch eine andere Fragestellung beantworten. Denn seit einiger Zeit treten bei LBL-Patienten gehäuft Rückfälle im zentralen Nervensystem (ZNS) – also im Gehirn oder Rückenmark – auf. Bei einer eng verwandten Krebserkrankung, der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL), setzen Ärzte eine Chemotherapie ein, die ZNS-Rückfälle besonders gut verhindern kann. Ob diese Chemotherapie auch beim LBL wirkt, möchte das Studienteam bei allen LBL-Patienten überprüfen.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden insgesamt 650 Patienten unter 18 Jahren in die Studie eingeschlossen – davon allein 150 aus Deutschland. „Die Bekämpfung von Krebs im Kindes- und Jugendalter ist uns seit jeher ein besonderes Anliegen. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt mit hohem finanziellem Aufwand die Forschung auf dem Gebiet der Kinderonkologie, um den kleinen und jungen Patienten bessere Heilungschancen zu ermöglichen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

 

 




Gesundheitslotsen ausgezeichnet


Anmeldungen für neuen Aus-bildungskurs ab sofort möglich

Bereits zum fünften Mal zeichneten die Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die AOK Hessen am vergangenen Frei-tagabend im Haus der Kirche Gesundheitslotsen für den Abschluss ihrer Ausbildung aus. 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 13 nordhessischen Unternehmen engagieren sich ab sofort als kollegiale Berater zu Gesundheitsthemen in ihren Betrieben.
Die betrieblichen Gesundheitslotsen sind keine externen Berater, sondern Mitarbeiter des Unternehmens, die Dank der Ausbildung nunmehr über Grundwissen zum Thema „Ge-sundheit im Betrieb“ und über viele gesundheitsrelevante Informationen verfügen. Sie sind kollegiale Ansprechpartner und Begleiter, die ihre Kolleginnen und Kollegen im Betrieb unterstützen, ihnen zuhören und sie für eine gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeits-weise motivieren.

„Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase im Jahr 2016 konnte in diesem Jahr bereits der fünfte Kurs durchgeführt werden. Somit unterstützen bereits über 60 Gesundheitslot-sen ihre Unternehmen. Wir befinden uns auf gutem Weg, dieses neue und sehr wirksame Modell zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Region zu etablieren“, so Projektlei-ter Peter Grohme vom Referat Wirtschaft, Arbeit und Soziales, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Bei den bisherigen Ausbildungsdurchläufen waren Betriebe aus Verwaltung, Dienstleistung und produzierendem Gewerbe beteiligt. Sehr bereichernd ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine branchenübergreifende Ausbildung erhal-ten und dadurch verschiedenste Perspektiven und Erfahrungshintergründe kennenlernen. Das Projekt ist nachhaltig, weil die Möglichkeit besteht, sich durch die anschließenden Netzwerktreffen weiter auszutauschen und fortzubilden.

Die Ausbildung findet in vier Modulen statt, jeweils freitags ganztags bis Samstagmittag. Die Teilnehmergebühr beträgt 790 Euro. Das erste Modul für den Ausbildungskurs 2020 startet am 13. März 2020.
Informationen und Anmeldungen unter

  • http://www.nordhessen-gesundheit.de/die-pro-jekte/gesundheitslotsen-im-betrieb/
  • oder telefonisch unter 0561-97062-240

Regionalmanagement NordHessen GmbH





Steter Tropfen höhlt den Stein…


…und was das mit deiner Beziehung zu tun hat, erfährst Du hier.

Wasser ist das einzige Element, das sich beim erkalten ausdehnt und entwickelt dadurch sogar eine Sprengkraft. Wasser kann hart, oder weich sein, Stichwort Badewanne, Whirlpool, versus Bauchklatscher vom 3-Meter Brett. Wasser ist fliessend und ein Tropfen davon, kann das Fass zum überlaufen bringen.

Unsere Gefühle und Emotionen sind vergleichbar mit dem Element Wasser.

Die Emotionen in uns, entstehen durch das was wir den lieben langen Tag denken, ob bewusst, oder unbewusst, unsere Gedanken steuern unsere Gefühle.

Hast Du in deiner Beziehung, deinem Partner, deiner Partnerin gegenüber nun immer wieder Gedanken des Zweifels an ihr, oder ihm, zerstört das auf Dauer eure gemeinsame Verbindung.

Zweifel, sind sie auch noch so klein, nisten sich manchmal sogar ganz unbemerkt in unseren Kopf.

Das kann ein Gedanke sein, wie: „Er unterstützt mich einfach nicht, indem was mir wichtig ist.“

Oder: „Sie nörgelt permanent an mir herum, alles was ich tue reicht ihr sowieso nicht aus.“

Schon findest du dich in permanenten Situationen wieder, die dich in deinen anfangs noch unbewussten Gedanken bestätigen. Durch die permante Wiederholung, werden diese Gedanken plötzlich zu handfesten Tatsachen.

Doch du bist dem nicht hilflos ausgeliefert, sondern durchaus in der Lage zu entscheiden, was du denken möchtest und somit wieder klar darüber, wie du dich fühlst.

Beim nächsten Mal, wenn du Zweifel an deiner Partnerin, deinem Partner hast, frage Dich: „Will ich das wirklich glauben?“

Denn häufig sind Zweifel an unseren Mitmenschen nur Projektionen unserer Gefühle und Gedanken und in den seltensten Fällen objektive Realität.

Nimm dir Zettel und Stift und suche mindestens drei Gegenargumente, aus dem Alltag mit deiner/deinem Liebsten, die diesen Zweifel widerlegen.

Reicht das nicht aus, gehe unbedingt ins Gespräch mit deinem/deiner Partner*in und frage einfach nach, ganz wichtig- ohne Vorwürfe!

„Schatz, reicht es dir eigentlich was ich für dich bin und für dich tue, oder hast du Wünsche nach mehr?“

„Liebling, glaubst du an mich und meine Vorhaben und hast du Lust mich dabei zu unterstützen, oder fällt es dir schwer nachzuvollziehen, was ich vorhabe?“

Du spürst  beim lesen dieser Fragen entsteht eine neue Energie, ein Raum für Möglichkeiten und kein Vorwurf, oder Zweifel hat hier Platz.

Schützt eure Beziehung, in dem ihr Zeit und Raum für Gespräche schafft, auch und im besonderen über eure Zweifel, denn unbemerkt höhlt steter Tropfen doch den Stein.

Herzlichst Miriam Welteken (Beziehungscoach für Männer und Paare)


Mehr über Miriam Welteken und ihre Arbeit findest du unter: www.facebook.com/MiriamWelteken

Komm auch gerne in die kostenfreie facebook Gruppe, „Einfach Liebe – Führe die Beziehung, die Dich glücklich macht! https://www.facebook.com/groups/1459529854195546/

Kontakt per Mail: miriam.welteken@gmx.de





Präsentation BMW Garmisch Marcello Gandini


„Die BMW Group enthüllt beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2019 eine Neuauflage des BMW Garmisch.

Das Konzeptfahrzeug war von Marcello Gandini für Bertone entworfen worden und nach der Enthüllung auf dem Genfer Automobilsalon 1970 spurlos verschwunden.

Mit dem neu aufgebauten Coupé zollt BMW einem der einflussreichsten Automobildesigner aller Zeiten Respekt und fügt der eigenen Firmengeschichte ein spannendes Kapitel hinzu.

Italienische Design- und Karosseriebaukultur haben BMW schon seit den frühen Tagen der Marke inspiriert und beeinflusst.

Vom BMW 328 Mille Miglia mit seiner leichtgewichtigen Aluminiumhülle aus der Carrozzeria Touring bis zum keilförmigen, von Giorgetto Giugiaro entworfenen BMW M1 gab es stets einen lebendigen Austausch von Konzepten und Ideen über die Alpen hinweg.

Und wie viele andere italienische Konzeptautos der 1960er und 1970er Jahre wurde auch der BMW Garmisch bei Bertone als unabhängiger Designvorschlag entwickelt, um das kreative Potential des Studios zu demonstrieren.

„Die ursprüngliche Idee kam von Nuccio Bertone persönlich, der unsere bestehende Beziehung zu BMW mit einer überraschenden Designstudie auf dem Genfer Autosalon festigen und ausbauen wollte”, erinnert sich Marcello Gandini, der zu jener Zeit Bertones Designstudio leitete.“

 





Kasseler Chöre singen gemeinsam in der Elisabethkirche


Kassel. Katholische Kirchenchöre aus der Stadt Kassel singen am 24.11.19 gemeinsam in der Elisabethkirche Kassel

am Friedrichsplatz. Sie bringen am katholischen Hochfest „Christkönig“ um 18 Uhr im Gottesdienst die „Missa mundi“ von Josef Lammerz (1930 – 2014) auf.

Musikalisch ergänzt wird der Gottesdienst durch die „Entrata festiva“ von Flor Peeters (1903-1986).

Ausführende sind ein Blechbläserensemble und Ulrich Moormann an der Bosch-Bornefeld-Orgel.

Die Gesamtleitung hat Thomas Pieper. Von 1956 bis 1975 wirkte Josef Lammerz als Organist und Chorleiter an der Pfarrkirche Christus König in Duisburg und von 1961 bis 1975 war er Lehrbeauftragter für die Fächer Klavier und Orgel an der Niederrheinischen Musikschule in Duisburg und für Musiktheorie an der Folkwang Hochschule Essen. Die liturgische Gestaltung liegt in den Händen von Pfarrer Mario Kawollek.

Link zum FB-Event https://www.facebook.com/events/445511842897847/


 




MHK Presseinformation – Veranstaltungen vom 18. bis 24. November 2019


Highlight der Woche

 Kasseler Tapetentag
Kostenfreie Vorträge im Hörsaal des Hessischen Landesmuseums

Supraporte mit rotem Ara, grünem Papagei und Eichelhäher, MHK

Samstag, 23. November von 10–18 Uhr
Vorträge und Vorführungen kostenfrei
Hessisches Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 Kassel
Der Zugang zum Hörsaal ist nicht barrierefrei.
Die Sammlung Deutsches Tapetenmuseum bekommt derzeit einen eigenen Museumsbau, der direkt gegenüber dem Hessischen Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz entstehen soll. Die international renommierte Sammlung historischer Tapeten wird in einigen Jahren dort in einer neuen Präsentation dauerhaft gezeigt werden.
Hinter den Kulissen läuft bereits seit 2017 die aufwendige Planung rund um die faszinierenden Objekte. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, werden am Kasseler Tapetentag die dekorativen Wandschätze hervorgeholt.


Weitere Veranstaltungen

Woher weiß der Weihnachtsstern, dass Weihnachten ist?
Gärtnerrunde mit Philipp Hankel

Prunkkabinett, Kassel, 1700 bis 1710, Sammlung Angewandte Kunst, MHK

Zum Bilddownload in der Pressebox
Freitag, 22. November von 14–15.30 Uhr
Kosten: 3/2 Euro zzgl. Führung 4,50 Euro
Gewächshaus Bergpark Wilhelmshöhe, 34131 Kassel
Als Alexander von Humboldt 1804 den Weihnachtsstern von einer seiner Forschungsreisen aus den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas mitbrachte, konnte man noch nicht erahnen, dass er heutzutage in Deutschland die meist verkaufte blühende Zimmerpflanze mit mehr als 32 Millionen Exemplaren sein würde. Aber warum heißt der Weihnachtsstern »Weihnachsstern« und warum blüht er jedes Jahr auf‘s Neue zu Weihnachten?
Diesen und weiteren Fragen möchte Gärtnermeister Philipp Hankel in einem kleinen Rundgang hinter den Kulissen der Anzuchtsgärtnerei mit Ihnen zusammen auf den Grund gehen.



Kunstgöttinnen und verhängnisvolle Frauen
Kunstpause mit Laura Winter

Hans Makart, Tod der Kleopatra, Sammlung der Moderne, MHK

Zum Bilddownload in der Pressebox
Mittwoch, 20. November von 12.30–13 Uhr
Kosten: 2 Euro
Neue Galerie, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel
Circe, Eva und Salome. Amazonen, die Sphinx und die personifizierte Sünde. Frauen und ihre Verführungskünste, die der Männerwelt letztlich zum Verhängnis wurden, sind in der bildenden Kunst ein beliebtes Motiv. Die sogenannten »Femmes fatales« begleiten uns diese Woche durch die Kunstpause.


Der Leonardo-Kult in Kassel und weit darüber hinaus
Abendgeschichte mit Dr. Justus Lange

Franz Riepenhausen, Caritas 1810, Graphische Sammlung, MHK

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Mittwoch, 20. November von 18.00–18.30 Uhr
Eintritt: 6/4 Euro
Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel

Unter fast wolkenlosem Himmel zieht ein junger Mann entlang einer von der Morgensonne beschienenen Küstenlandschaft in Richtung Jericho.

Doch bald zieht ein schweres Gewitter auf und Unheil wartet auf ihn: Zwei Räuber überfallen ihn und lassen den Reisenden hilflos am Boden liegend zurück, bis ihn der aufmerksame, barmherzige Samariter findet.

Schirmer schafft es mit seinem biblischen Tageszeitenzyklus seine Erzählweise durch die dargestellte Natur, die sich beispielsweise an den Körperhaltungen und der Handlung der Personen orientiert, zu unterstreichen.


Tapetenwerkstatt
Kreativwerkstatt zum Kasseler Tapetentag mit Sabine Buchholz und Florian Winkler

Tapetenwerkstatt im Hessischen Landesmuseum, MHK

Zum Bilddownload in der Pressebox
Samstag, 23. November von 13–16 Uhr
Kreativwerkstatt kostenfrei
Für Kinder ab 8 Jahren
Hessisches Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 Kassel
In der Kreativwerkstatt im Hessischen Landesmuseum geht es am Kasseler Tapetentag bunt zu. Ob Mustermix, Gestempeltes oder Selbstgezeichnetes – der Phantasie sind bei der Tapetenproduktion keine Grenzen gesetzt. Und wer weiß, vielleicht findet das Werk ja im Anschluss sogar einen Platz im eigenen Kinderzimmer.
Die Werkstatt ist von 13–16 Uhr geöffnet und kann in diesem Zeitraum flexibel besucht werden.





Rücksicht nehmen, Leben retten! Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer


Bonn (ots)

Foto: Andreas Lischka Calden

Im Jahr 2018 haben 3.275 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr ihr Leben verloren, weltweit sterben mindestens 1,3 Millionen Menschen pro Jahr durch Verkehrskollisionen. Anlässlich des Weltgedenktages für die Straßenverkehrsopfer am 17. November 2019 erinnert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) daran, wie einschneidend und weitreichend die Auswirkungen eines schweren Verkehrsunfalls sind und wie einfach diese Unfälle vermieden werden können.

Jedes Jahr am dritten Sonntag im November wird weltweit all jener gedacht, die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben. „Ein schwerer Unfall verändert das Leben. Wir möchten aufzeigen, wie schwerwiegend jeder Verlust ist. Gleichzeitig möchten wir darauf aufmerksam machen, dass jeder Einzelne Verantwortung im Straßenverkehr trägt – nicht nur für sich, sondern auch für andere“, sagt DVR-Präsident Prof. Dr. Walter Eichendorf.

Schwerverletzte nicht vergessen

Neben den Getöteten müsse man auch die knapp 68.000 Schwerverletzten im Blick behalten, von denen rund 15.000 um ihr Überleben kämpfen oder lebenslang an den Unfallfolgen leiden müssen, so Eichendorf. Entgegen der weitläufigen Meinung gehe es für Opfer nicht nur um die medizinische Versorgung sichtbarer Verletzungen. „Auch Verunglückte ohne blutende Wunden können durch die belastenden Unfallerlebnisse psychische Beschwerden davon tragen, die sie massiv beeinträchtigen“, erläutert er. Von psychischen Beschwerden betroffen sind bei einem Unfall mit Todesfolge potenziell 113 Menschen, darunter auch Zeugen, Angehörige, Ersthelfer und die Unfallverursacher selbst.

Hauptunfallursachen im Blick behalten

„Damit Unfälle mit solch dramatischen Folgen vermieden werden können, sind wir alle gefragt, uns an die Verkehrsregeln zu halten“, appelliert der Präsident. „Unangepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren Ursache Nummer eins bei Unfällen mit Todesfolge. Und diese Unfälle sind durch verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr ebenso vermeidbar wie Ablenkungsunfälle durch Smartphones.“ Zudem spricht sich der DVR seit Jahren für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer aus. „Wer nüchtern, angeschnallt, konzentriert und mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs ist, hat bereits viel für seine eigene Sicherheit, aber auch die der anderen Verkehrsteilnehmer getan“, fasst Eichendorf zusammen.

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)





EHF Cup: MT gegen Olympiacos mit mehr Mühe als erwartet

 

Die Rückkehr der MT Melsungen in den Europapokal gestaltete sich weit mühsamer als man das hätte erwarten dürfen. Zwar stand am Ende ein 32:28 (19:13) gegen den griechischen Vertreter Olympiacos S.F.P. zu Buche, der Weg dorthin war allerdings arbeitsreicher als er hätte sein müssen. Vor knapp 2.800 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle waren die Nordhessen zur Halbzeit nach einem 7:0-Lauf auf dem Weg zu einem klaren Sieg, vermochten diesen Schwung aber nicht mitzunehmen in die zweite Hälfte. Mit je neun Toren glänzten die Flügelspieler Yves Kunkel und Dimitri Ignatow, noch zweimal mehr traf jedoch Patrick Toniazzo Lemos für die Gäste.

Den ersten Gänsehautmoment gab es bereits vor dem Spiel. Als während der Mannschaftsvorstellung bei einem Griechen frenetischer Jubel aufbrandete. Empfänger der Applausdusche: Grigorios Sanikis, früher einige Jahre selbst im MT-Trikot aktiv und allen noch bestens bekannt. Er durfte auch gleich in der Anfangsformation ran, vermochte den ersten Angriff mit seinen Kollegen aber nicht positiv abzuschließen. Stattdessen traf Yves Kunkel im Gegenstoß zur ersten Führung der Gastgeber und war kurz darauf zum 2:1 über Linksaußen noch einmal erfolgreich (3.).

Dann schlug Patrick Toniazzo Lemos zu. Der Spielmacher traf über alle drei Rückraumpositionen und war praktisch im Alleingang dafür verantwortlich, dass Olympiacos nach acht Minuten mit 5:4 vorn lag. Das drehte Finn Lemke nach uneigennützigem Zuspiel von Dimitri Ignatow zwar schnell wieder, aber Toniazzo Lemos glänzte auch als Zuspieler: auf Andreas Arapakopoulos zum 6:7 (11.). Es war ein munterer Schlagabtausch in der Anfangsphase, in dem die Gäste das angeschlagene hohe Tempo mitgingen.

Auch wenn die MT das Zepter wieder in die Hand nahm, an ein Absetzen war vorerst nicht zu denken. Das lag vor allem am brasilianischen Tausendsassa im griechischen Rückraum, der zum 9:9 (16.) bereits zum fünften Mal traf. Ehe Kunkel mit seinem ebenfalls fünften Tor aufschloss und sich dann Lemke zweimal mit Gegenstoß-Pässen bei Ignatow bedankte. Nach etwas mehr als 18 Minuten führte Melsungen dann doch mit drei vor und Olympiacos nahm die erste Auszeit.

Die nicht fruchtete, denn Marino Maric sorgte mittlerweile dafür, dass Toniazzo Lemos‘ Kreise stark eingeengt wurden. Die Folge waren ungenaue Pässe dessen Kameraden und reihenweise Ballgewinne für die Gastgeber. Fast alle sofort in schnelle Gegenstöße umgesetzt und von den schnellen Außen veredelt. Viermal in direkter Folge war Dimitri Ignatow der Nutznießer und auch Yves Kunkel profitierte. Den siebten Volltreffer in Reihe steuerte Domagoj Pavlovic zum 16:9 bei (23.). Erst eine doppelte Überzahl nach Zeitstrafen gegen Danner und Ignatow brachte Olympiacos zwar wieder ins Spiel zurück, bis zur Pause jedoch nur unwesentlich wieder etwas näher heran.

Nach dem Seitenwechsel wurde durchgewechselt. Timm Schneider rückte an den Kreis, Stefan Salger kam für Kai Häfner, Roman Sidorowicz für Julius Kühn – und traf sofort doppelt zum 21:13 (33.). Wieder war es eine Zeitstrafe, diesmal gegen Finn Lemke wegen eines Wechselfehlers, die die Griechen rettete. Andreas Arapakopoulos, Nikolaos Liapis und Petros Kandylas hielten dagegen, als sich nacheinander auch Stefan Salger und Timm Schneider in die Torschützenliste eintrugen. Was Trainer Heiko Grimm nach Kandylas‘ 23:17 zu zweiten Auszeit veranlasste (42.).

Der Wurm blieb einstweilen dennoch drin im Spiel der Nordhessen. War vor der Pause noch fast jeder Wurf drin, schlichen sich nun Unkonzentriertheiten ein. Was die Gäste in Person von Kandylas prompt zur Resultatsverbesserung nutzten. Nur eine Einzelleistung von Domagoj Pavlovic zum 24:18 (44.) durchbrach den kleinen griechischen Lauf, der im Doppelschlag von Goran Bogunovic und dem 24:21 durch Nikolaos Liapis (48.) seine Fortsetzung fand. Zu allem Überfluss vergab Kunkel gegen Matija Spikic einen Siebenmeter und brachte auch den Nachwurf nicht unter. Olympiacos war wieder dick im Geschäft.

Nebojsa Simic kam für den in der zweiten Hälfte glücklosen Sjöstrand und hielt sofort den ersten Wurf von Toniazzo Lemos. Eine Parade leider ohne Signalwirkung. Pavlovic setzte sich vorn zwar durch zum 27:23 (52.), der nächste Pass nach vorn nach Ballgewinn segelte aber über Marino Maric hinweg. Und so blieb es bis zum Schluss weitgehend Stückwerk, was die MT ablieferte. Herauszuheben waren allenfalls die Tore von Dimitri Ignatow, der rechtzeitig zur Torgefahr der ersten Hälfte zurückgefunden hatte.

Stimmen zum Spiel

MT-Trainer Heiko Grimm: Wie man sich vorstellen kann, bin ich nicht so wahnsinnig zufrieden mit diesem Ergebnis. Wir haben es nicht geschafft, gegen einen guten, beweglichen Gegner Durchbrüche zu verhindern. Immer wieder haben wir Eins-gegen-Eins-Situationen verloren. Ich hatte das Gefühl, nach dem 21:13 hat jeder einen Schritt weniger gemacht. So etwas ist fahrlässig! Wir haben danach kaum noch verteidigt. So können wir mit den vier Toren Vorsprung überhaupt nicht zufrieden sein und haben jetzt am kommenden Samstag ein schweres Auswärtsspiel vor uns. Summa summarum sind wir enttäuscht von unserer Leistung.

Olympiacos-Trainer Giorgos Zaravinas: Zuerst einmal vielen Dank für die große Gastfreundschaft! Für uns war es eine große Herausforderung, gegen einen so guten Gegner zu spielen und uns auch gut zu verkaufen. Bevor wir hier her kamen hatten wir nur das Ziel, dieses Spiel zu bestehen. Jetzt bin ich sehr froh, dass wir uns so gut präsentiert und so eine Leistung gebracht haben. Ich denke, dass wir ein echter Gegner für Melsungen waren und die Zuschauer das Spiel genossen haben.

MT-Spieler Yves Kunkel: Es war heute etwas Anderes als sonst. Ich war schon etwas nervöser als vor einem Bundesligaspiel. Die erste Halbzeit ist sehr gut für mich gelaufen, mit der zweiten bin ich nicht zufrieden. Unsere Leistung etwa von der 15. Minute bis zur Pause war ok, kurz nach der Halbzeit hätten wir das Spiel entscheiden können.

Olympiacos-Spieler Grigorios Sanikis: Unsere Hoffnungen sind jetzt nicht größer als sie auch vorher schon waren. Wir wissen, dass Melsungen Superspieler hat, die uns jederzeit schlecht aussehen lassen können. Aber das müssen sie eben erst einmal auch zeigen. Wir bleiben trotz des Ergebnisses auf dem Boden.

Statistik

MT Melsungen: Sjöstrand (6 Paraden / 23 Gegentore), Simic (2 P. / 5 G.); Maric, Kühn 3, Lemke 1, Reichmann 1/1, Ignatow 9, Kunkel 9, Danner 1, Schneider 1, Allendorf, Sidorowicz 2, Häfner 1, Salger 1, Pavlovic 3, Gruber – Trainer Heiko Grimm.

Olympiacos: Tsilimparis (3 P. / 16 G.), Spikic (10 P. / 16 G.), Terlecki (n. e.); Bogunovic 3, Tziras 1, Karampourniotis 1, Toniazzo 11, Mougits, Mallios 2, Kandylas 5, Sanikis 1, Bagios, Delichristos, Liapis 2, Arapakopoulos 2, Michallidis – Trainer Giorgos Zaravinas.

Schiedsrichter: Ivars Cernavskis / Edmunds Bogdanovs (Lettland)

EHF-Delegierter: Lars Berndtsson (Schweden)

Zeitstrafen: 6 – 6 (Danner 23:24, Ignatow 24:31, Lemke 33:27 – Karampourniotis 46:26, Arapakopoulos 49:17 59:58)

Strafwürfe: 2/1 – 0/0 (Kunkel scheitert an Spikic 46:29)

Zuschauer: 2.773 in der Rothenbach-Halle, Kassel.

Die nächsten Spiele:
HBL: Do., 21.11.19, 19:00 Uhr, MT Melsungen – Frisch Auf Göppingen, Rothenbach-Halle Kassel
EHF Cup: So, 24.11.19, 18:00 Uhr, Olympiacos Piraeus (GRE) – MT Melsungen, Melina Merkouri-Hall, Piräus (GRE)     

 

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Festnahme wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“ u.a.


(ots) Die Bundesanwaltschaft hat am gestrigen Abend (15. November 2019) die deutsche Staatsangehörige Nasim A. nach ihrer Wiedereinreise in die Bundesrepublik Deutschland durch Beamte des Hessischen Landeskriminalamts festnehmen lassen.

Archivbild ohne Textbezug

Die Beschuldigte ist der Mitglied¬schaft in einer terroristischen Vereinigung im Aus¬land (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 und 2 StGB, § 129b Abs. 1 Sätze 1 und 2 StGB) in drei Fällen dringend verdächtig, wobei ihr in einem dieser Fälle zugleich ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz (§ 22a Abs. 1 Nr. 6 KrWaffKontrG) und in einem weiteren dieser Fälle auch ein Kriegsverbrechen gegen das Eigentum und sonstige Rechte (§ 9 Abs. 1 VStGB) vorgeworfen werden.

Der Beschuldigten wird im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt:

Nasim A. reiste Ende des Jahres 2014 nach Syrien, um dort im Herrschaftsgebiet der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“ zu leben. Spätestens Anfang 2015 heiratete sie nach islamischem Ritus einen IS-Kämpfer, mit dem sie in den Irak zog. Dort hielten sich die Beschuldigte und ihr Ehemann im Zeitraum von 2015 bis 2016 in der Stadt Tall Afar auf und bewohnten währenddessen jedenfalls ein ihnen vom „IS“ zur Verfügung gestelltes Haus. Das Wohnhaus hatte der „IS“ unter seine Verwaltung gestellt, nachdem die rechtmäßigen Bewohner entweder vor der Terrororganisation geflohen oder von ihr vertrieben, inhaftiert oder getötet worden waren. Die Beschuldigte verrichtete den Haushalt, damit ihr Ehemann uneingeschränkt der terroristischen Vereinigung zur Verfügung stehen konnte. Für diese Tätigkeit erhielt Nasim A. auch Geldzahlungen vom „IS“, jedenfalls in Höhe von 100 US-Dollar monatlich. Während ihres dortigen Aufenthaltes war die Beschuldigte außerdem im Besitz eines vollautomatischen Gewehrs vom Typ „Kalaschnikow“ und führte dieses auch mit sich, wenn sie das Haus verließ.

Später siedelte Nasim A. mit ihrem Ehemann nach Syrien um, wo sie sich wiederum – wie vom „IS“ vorgesehen – um die Haushaltsführung und die Belange der Familie kümmerte. Anfang des Jahres 2019 wurde die Beschuldigte von kurdischen Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen und in das Camp „Al Hawl“ gebracht.

Die Beschuldigte wird heute dem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof vorgeführt, der über den Erlass eines Haftbefehls und den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird.

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)





Einhorn-Welpe: Goldie mit Rute im Gesicht wird zum Netz-Hit!


Dieser putzige Welpe begeistert mit seinem Schwänzchen!

Golden Retriever Narwhal wurde in Missouri, USA von seinen Besitzern ausgesetzt.

Die Tierschutzorganisation Mac’s Mission nahm den zehn Wochen alten Vierbeiner

auf – und machte ihn zum Star im Netz.

Denn wie die Bilder auf dem Instagram-Profil des Vereins zeigen, wächst aus Narwhals Stirn

eine winzige Rute heraus. Das Extra-Schwänzchen ist für den Goldie weder schmerzhaft,

noch stört es ihn – es macht ihn lediglich zum coolsten Welpen aller Zeiten!

 


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​Sony veröffentlicht Firmware-Update für die RX10 IV mit Echtzeit-Augen-Autofokus für Tiere


RX10 IV_von Sony_1

Sony hat das V2.0 Firmware-Update für die RX10 IV veröffentlicht, das den KI-basierten Echtzeit-Autofokus mit Augenerkennung für Tiere mitbringt und die Gesamtstabilität der Kamera verbessert. 

Die RX10 IV ist dank der enormen Brennweite von 24-600 Millimeter perfekt für Tierfotografie geeignet und der neue Autofokus sorgt dafür, dass der Nutzer in vielen Situationen stets auf das Auge des Tieres fokussiert. Die perfekte Erkennung des Auges ist dabei abhängig vom eingestellten Modus, Tier- oder Menschen-Augen-AF, sowie der Umgebung. Zusätzlich zu den neuen Funktionen verbessert das Update die Gesamtstabilität der Kamera und macht sie benutzerfreundlicher.

Das V2.0-Firmware-Update kann seit dem 14. November kostenlos von der Sony Support-Seite für Windows (Ver. 2.0) oder Mac (Ver. 2.00) heruntergeladen werden. 





Kann man mal so machen: 7-jähriger zieht Zahn mit Eishockey Puck


Der 7-jährige Sidney aus Salching bei Straubing
hat sich mit einer Schnur an einem Puck seinen Wackelzahn gezogen.
 
Selbst die Spieler seines Lieblingsvereins Straubing Tigers
haben das Video gesehen und darauf geantwortet:
 
 

 




Millionenfaches Kükentöten: Wie die Geflügelwirtschaft den Ausstieg torpediert und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Koalitionsvertrag bricht

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Berlin, 15. November 2019. Die deutsche Geflügelwirtschaft und die Bundesregierung verschleppen den Ausstieg aus dem Kükentöten. In Verhandlungen mit Bundesagrarministerin Julia Klöckner hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) lediglich einen 50-Prozent-Ausstieg bis in drei Jahren angeboten. Das geht aus einem bisher unveröffentlichten Lobby-Papier hervor, das der ZDG am 15. Oktober bei den Gesprächen mit dem Bundesagrarministerium verteilte und das foodwatch an diesem Freitag veröffentlicht hat. Auf ein Datum für ein vollständiges Ende der tierschutzwidrigen Praxis ließ sich der Branchenverband in dem Papier nicht ein. In den nächsten Wochen soll es nach foodwatch-Informationen zu einem weiteren Termin zwischen Branchenvertretern und Ministerium kommen.

Julia Klöckner setzt auf eine freiwillige Vereinbarung mit der Geflügelwirtschaft. Nach Informationen von foodwatch hat sie der Branche einen Stufenplan vorgelegt, dem zufolge die Zahl der getöteten männlichen Eintagsküken bis Ende 2019 um 20 Prozent, bis Ende 2020 um 50 Prozent reduziert und bis Ende 2021 ein vollständiger Ausstieg erreicht werden soll. Schon mit diesem Verhandlungsangebot verstößt die Ministerin gegen den Koalitionsvertrag, in dem sich Union und SPD dazu verpflichtet haben, das Kükentöten im Jahr 2019 zu beenden. Doch der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft lässt sich in dem Lobby-Papier vom 15. Oktober noch nicht einmal auf diesen deutlich großzügigeren Zeitplan ein. Stattdessen will er sich nur unverbindlich „als Ziel“ setzen, „im Verlauf des Jahres 2022 die Zahl der getöteten Hahnenküken um mindestens 50 Prozent zu verringern“. Mehr als 20 Millionen männliche Küken pro Jahr könnten folglich auch danach noch kurz nach dem Schlüpfen getötet werden. Ob bzw. wann es nach dem Willen des Branchenverbandes zu einem vollständigen Ausstieg kommen soll, lassen die Lobbyisten in ihrem Papier offen.

„Wenn Frau Klöckner immer nur auf freiwillige Lösungen setzt, darf sie sich nicht wundern, wenn sie von der Geflügellobby am Nasenring durch den Hühnerstall gezogen wird“, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker. „Was im Koalitionsvertrag steht: egal. Dass im Grundgesetz das Staatsziel Tierschutz steht: egal. Dass die Geflügellobby blockiert, wie sie nur kann: auch egal. Was muss eigentlich passieren, damit Frau Klöckner der Agrarbranche nicht mehr mit einer Selbstverpflichtung nach der anderen hinterherrennt?“

Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Urteil vom 13. Juni 2019 erklärt, dass das Töten männlicher Küken zwar nicht mit dem Grundsatz des Tierschutzes vereinbar ist, übergangsweise jedoch noch fortgesetzt werden darf. Frau Klöckners Vorgänger Christian Schmidt hatte den Ausstieg bereits für 2017 versprochen. Im aktuellen Koalitionsvertrag, den Frau Klöckner mit verhandelt hat, vereinbarten Union und SPD ohne jede Einschränkung: „Das Töten von Eintagsküken werden wir bis zur Mitte der Legislaturperiode beenden.“ Die Mitte der Wahlperiode ist jetzt, im Herbst 2019 erreicht. Doch laut Bundesagrarministerium werden noch immer jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, weil sie keine Eier legen. Die Aufzucht ist für die Brütereien unwirtschaftlich, denn die Hühner werden entweder für eine extreme Legeleistung oder eine extreme Mastleistung gezüchtet.

foodwatch kritisierte, dass Frau Klöckner ausschließlich auf technische Verfahren setzt. Am Grundproblem ändere sich nichts, wenn im Brut-Ei das Geschlecht bestimmt würde und männliche Küken nicht auf die Welt kämen. Auch die Legehennen litten massiv an der Hochleistungszucht, so die Verbraucherorganisation. Etwa an hohen Sterblichkeitsraten, Knochenbrüchen und Brustbeinschäden oder Infektionskrankheiten. Statt auf Geschlechterselektion zu setzen, müsse sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner daher für ein Ende der einseitigen Hochleistungszucht einsetzen. Die Verwendung von sogenannten Zweinutzungs-Hühnern, die sowohl für die Eierproduktion als auch für die Mast geeignet sind, wäre eine gute Alternative. Diese Tiere sind gesundheitlich weniger anfällig und auch die Hahnenküken können als Nutztiere eingesetzt werden.




Erholungsurlaub in Deutschland mit Sauna und Wellness

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Nach einem schönen, langen Sommer haben die grauen Tage des Herbstes Einzug gehalten. Die wärmenden Sonnenstrahlen werden weniger, der Wind pfeift eisig durch die Straßen und der Regen ist längst unser ständiger Begleiter geworden. Trockene Heizungsluft, Nässe und Kälte stellen die körpereigene Abwehr auf eine harte Probe und lassen uns nur allzu oft anfällig für Infektionskrankheiten werden. Doch man kann sich vorbereiten und aktiv vorbeugen, damit unliebsame Erkältungen erst gar keine Chance haben: Ein Besuch in der Sauna ist perfekt geeignet, um den Körper zu entschlacken, den Stoffwechsel anzuregen und die Kräfte zur Abwehr von grippalen Infekten zu stärken. „Die so wohltuende Wärme beim Saunagang trägt nicht nur zur Entspannung bei, sondern kurbelt gleichzeitig den Stoffwechsel an. Die Poren öffnen sich, so dass Schadstoffe und Schlacken besser abtransportiert werden können. Die Entgiftung des Körpers stärkt wiederum das Immunsystem und rüstet es so im Kampf gegen Schnupfen und Halsschmerzen“, so Stephanie Weber, Saunaleitung im vabali spa Düsseldorf. Ein weiterer positiver Effekt ergibt sich aus dem sanften, herzfernen Abkühlen durch empfohlene Wechselduschen nach dem Saunieren. Der Temperaturwechsel zwischen heiß und kalt wirkt positiv auf den Kreislauf, stabilisiert ihn und trägt damit ebenso zu einem rundum gesunden Start in den Winter bei.

Zwei ganz besondere Saunaoasen, die mit ihrer Vielzahl an Saunen und Dampfbädern keine Wünsche offenlassen, bieten mitten im hektischen Großstadttrubel die vabali spas in Düsseldorf und Berlin, die ihre Besucher gerade an kühlen Tagen mit heilsamer Wärme und tiefgehender Entspannung verwöhnen. Im exklusiven fernöstlichen Ambiente verspricht eine kleine Auszeit vom Alltag maximal verwöhnende Wellness mit Gesundheits-Effekt. Neben den gewohnt ausgewogenen Kompositionen aus duftenden Aufgüssen und Anwendungen wird es im Herbst in beiden vabali spas eine Reihe von neuen Zeremonien geben, die das positive Erlebnis des Sauna-Besuchs intensivieren und abrunden. Im Angebot sind jeweils zwei verwöhnende Körperanwendungen, die die Haut zart und seidenweich pflegen.

Neu im vabali spa Berlin:

Im Laconium werden jeweils zweimal täglich neue zwanzigminütige Lulur-Zeremonien angeboten: In den Peeling-Zeremonien Kopi-Madu und Bali-Boreh sowie in der Heilkreide-Zeremonie Bumi-Kapur werden pflegende Peelings und Körperpackungen – aus eigener Herstellung, liebevoll zusammengestellt mit ausschließlich natürlichen Produkten und zu 100 % naturreinen Ölen – gereicht und in einer wohltuenden Zeremonie angewendet. Die Kopi-Madu Peeling-Zeremonie mit einem vitalisierenden Kaffee-Honig Peeling oder die Bali Boreh Peeling-Zeremonie mit einem wohltuenden Reis-Kokos Peeling befreien den Körper von abgestorbenen Hautschüppchen und schenken ihm eine weiche, streichelzarte Haut.

Ebenfalls neu ist die Bumi Kapur Heilkreide-Zeremonie mit asiatischen Kräutern und Porzellanerde. Bei dieser Zeremonie wird eine Körperpackung aus natürlichen Produkten und zu 100 % naturreinen Ölen gereicht, die die Haut optimal mit Pflege versorgt und ein tiefes Wohlbefinden hinterlässt.

Neu im vabali spa Düsseldorf:

Die himmlische Bumi Kapur Heilkreide-Zeremonie wird es ebenso im vabali spa Düsseldorf geben. Hier wird das Angebot darüber hinaus ergänzt durch Lulur Alami – eine Körperpackung aus mit Hibiskus und Aktivkohle versetzter Porzellanerde. Diese Heilerde wirkt wundheilend, entzündungshemmend, antibakteriell und entgiftend. Hibiskus entfaltet – am Oberkörper angewendet – eine antioxidative Wirkung und versorgt die Haut mit Vitamin C und Feuchtigkeit, während die Aktivkohle bei Anwendung am Unterkörper einen reinigenden Effekt erzielt. Zurück bleiben eine rundum gepflegte Haut und pures Wohlgefühl. Das Kaffeepeeling mit Honig, pflegendem Öl und vabali-Bodybutter bleibt selbstverständlich auch im neuen Laconium-Angebot erhalten.

Geschenkidee zu Weihnachten: Verschenken Sie einen Gutschein für kostbare Zeit zum Entspannen! Das gesamte Angebot finden Sie in den Online-Shops des vabali spa Berlin und des vabali spa Düsseldorf unter vabali.de.