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57 Prozent der Deutschen fürchten Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage


RTL/n-tv-Trendbarometer Forsa-Aktuell:

  • 57 Prozent der Deutschen fürchten Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage
  • SPD verliert 2 Prozentpunkte
  • Grüne und FDP plus 1
  • Andere Parteien unverändert

 

Köln (ots)

Angst vor wirtschaftlichem Abschwung wächst

36 Prozent der Deutschen halten den Klimaschutz für das derzeit „drängendste und wichtigste Problem, um das sich die Politik in Deutschland kümmern muss“. 64 Prozent dagegen sind der Auffassung, es gäbe „andere Probleme, die ebenso wichtig oder sogar wichtiger sind“. Besonders wichtig ist der Klimaschutz im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer Schülern und Studenten (55%) sowie den Anhängern der Grünen (58%). Als weniger wichtig betrachten den Klimaschutz die meisten Ostdeutschen (70%), die Erwerbstätigen mittleren Alters (über 70%) sowie Anhänger der Union (70%), der FDP (78%) und der AfD (87%) und die Nichtwähler (74%).

Die Diskussion über das Klimapaket der Bundesregierung stieß bei 52 Prozent der Bundesbürger in dieser Woche auf starkes Interesse. Aber auch andere Themen beschäftigen die Bundesbürger stark: 30 Prozent interessierten sich für die turbulenten Vorgänge in Großbritannien, 16 Prozent für die Verwicklungen in den USA, 11 Prozent für die Spannungen im Nahen Osten und 15 Prozent für die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook.

57 Prozent der Deutschen fürchten, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse verschlechtern werden. Das ist der höchste Wert seit der Finanzkrise 2008.

SPD gleichauf mit AfD

Die politische Stimmung in Deutschland verändert sich auch in dieser Woche kaum. Im RTL/n-tv-Trendbarometer können Grüne und FDP um einen Prozentpunkt zulegen, die SPD verliert zwei Prozentpunkte. Für CDU/CSU, Linke, AfD sowie die kleinen Splitterparteien ändert sich nichts.

Wenn in dieser Woche Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 27 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 13 Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 23 Prozent (8,9%), Linke 7 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 20 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: „Von der intensiven Debatte über die Klimapolitik können die Grünen – anders als in der Woche nach der Europawahl – kaum profitieren. Die SPD verliert, weil nur wenige ihr politische Kompetenz zutrauen – weder bei der Ökonomie noch bei der Ökologie.“

Die Daten zur Parteipräferenz wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 23.9. – 27.9. 2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.505 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Mediengruppe RTL Deutschland





MT gegen Tabellenführer womöglich ohne Zwei

 

Der Aufmarsch der Top-Teams der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga in der Kasseler Rothenbach-Halle geht weiter. Nach Flensburg, Magdeburg und den Rhein-Neckar Löwen gibt nun der aktuelle Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf seine Visitenkarte in Nordhessen ab. Anwurf ist am Sonntag um 16:00 Uhr. Dabei bangt die gastgebende MT Melsungen um den Einsatz von zwei wichtigen Eckpfeilern in der Abwehr und im Angriff. Es gibt derzeit übrigens noch ein kleines Ticketkontingent an Sitz- und Stehplätzen im Vorverkauf.  

Handball-Bundesligist MT Melsungen hat eine kleine Erfolgsserie hingelegt. Nach drei Ligasiegen in Folge und dem am Dienstag gewonnenen DHB-Pokalspiel darf sich die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm absolut im Soll wähnen. Und sogar noch etwas darüber hinaus. Den mit Magdeburg, den Rhein-Neckar Löwen und zuletzt dem SC DHfK Leipzig waren die geschlagenen Gegner ja alles andere als Leichtgewichte. Und jetzt steht mit dem aktuellen Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf der nächste ganz harte Brocken bevor. Da drängt sich unweigerlich die Frage auf: “Geht noch einer?”

Wie sind also die Chancen der “Bartenwetzer” am Sonntag gegen die “Recken” einzuschätzen? Eine eindeutige Klassifizierung in Favorit und Außenseiter ist hier auf keinen Fall möglich. Beide können mit ganz breiter Brust in dieses Duell gehen, wobei die MT auf den Heimvorteil bauen kann. Wie stark der zum Tragen kommen muss, wird sicher auch davon abhängen, welche Besetzung Heiko Grimm in dieses Match schicken kann. Ob die im Pokalspiel in Leipzig vorzeitig, weil verletzt ausgeschiedenen Felix Danner (Schulterprobleme) und Kai Häfner (Verdacht auf Gehirnerschütterung nach Rüpelfoul von Ex-MT’ler Philipp Müller) gegen Hannover wieder mitmischen können, ist derzeit mehr als fraglich.

Das Bulletin von MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch nach eingehenden MRT-Untersuchungen macht in beiden Fällen nur bedingt Hoffnung: “Felix hat zum Glück nur den so genannten Außendreher an der Schulter gezerrt, die Rotatorenmannschette hingegen ist intakt. Kai leidet unter starken Kopf- und Kieferschmerzen, die durch den harten  Niederschlag hervorgerufen werden”, so der erfahrene Orthopäde. Beide Spieler bekamen deshalb bis zum Wochenende striktes Sportverbot auferlegt. Die Frage, ob sie am Sonntag spielen können, kann erst am Samstag beantwortet werden, wenn man weiß, wie es ihnen dann geht. Wobei nachvollziehbar ist, dass gerade Kai Häfner darauf brennt, gegen seinen vorhergehenden Club aufzulaufen.

Weitere kleine Pikanterie: Mit Recken-Rechtsaußen Timo Kastening ist sich die MT diese Woche einig über dessen künftiges Engagement in Nordhessen geworden. Der 24-jährige Linkshänder wird die Niedersachsen zum Ende der Saison verlassen und ab Juli 2020 bei den Rotweißen einsteigen.

Die MT Melsunegn ist aktuell Tabellensiebter, die TSV Hannover-Burgdorf hingegen liegt auf der Poleposition, steht als einzige Bundesligamannschaft nach sieben Spieltagen noch immer mit blütenweißer Weste da und kommt mit der Empfehlung, den amtierenden Meister Flensburg-Handewitt in die Schranken gewiesen zu haben. Diese beiden Kontrahenten stehen sich übrigens erneut am Donnerstag gegenüber, dann im DHB-Pokal.

Die Reihe herausragender Recken-Akteure wird angeführt vom dänischen Olympiasieger und Weltmeister Morten Olson. Der 34-jährige ist Denker, Lenker und Vollstrecker in Personalunion. Mit 44 Toren führt er die vereinsinterne Scorerliste an und liegt damit in der HBL auf Rang 5. Unterstützer als Goalgetter findet er vor allem in Rechtsaußen Timo Kastening, den beiden Rückraumshootern Fabian Böhm (RL) und Ivan Martinovic (RR) sowie Kreisläufer Evgeni Pevnov. Im Tor baut das spanische Trainer-Duo Carlos Ortega und Iker Romero auf den Slowenen Urban Lesjak und den Deutsch-Italiener Domenico Ebner.
 
Ungeachtet der möglichen personellen Ausfälle findet MT-Trainer Heiko Grimm, dass das Kräftemessen mit dem Tabellenführer zum richtigen Zeitpunkt kommt. “Natürlich hoffen wir, dass am Sonntag auch die zuletzt angeschlagenen Spieler einsatzfähig sind. Wir müssen unser Selbstbewusstsein, welches wir uns in den letzten Spielen erarbeitet haben, gegen Hannover in die Waagschale werfen. Wir wissen ja jetzt, wie Top-Spiel geht”.  

Schiedsrichter in Kassel:
Nils Blümel (Berlin) / Jörg Loppaschewski (Berlin); Spielaufsicht: DHB-Schiedsrichterwart Wolfgang Jamelle

Bisherige Liga-Vergleiche MT – TSV
20 Spiele, davon 13 Siege MT, 5 Siege TSV, 2 Remis
Letzte Saison:
23.05.2019, MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf 28:25
04.11.2018, TSV Hannover-Burgdorf – MT Melsungen 29:36

 




Wir haben Europa einen riesigen Gefallen getan


Unsere Zeichnerin hat sich auch Gedanken zum Thema gemacht. Danke an Jennifer Laura http://schnellzeichner-portrait.de/

Diesen Ausspruch machte der amerikanische Präsident vor ein paar Tagen. Er sagte dies anlässlich seiner Aufforderung an die europäischen Staaten, ihre IS Kämpfer zurückzunehmen.

Bislang kümmerte sich die USA mit Hilfe der Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) um die vielen tausend Gefangene ehemalige IS Kämpfer.

Viele davon stammten aus Europa und sind freiwillig in den nahen Osten gegangen um die IS bei ihrem Aufbau des Islamischen Staates zu unterstützen und für diese zu kämpfen.

Viele der Gefangenen wurden nicht mal unter Anklage gestellt.

Die „Aufbewahrung“  dieser gefangenen Terroristen  koste die USA Milliarden in den nächsten Jahren.

 

Die Vereinigten Staaten würden nicht Abertausende Gefangene „für die nächsten 50 Jahre“ im US-Gefangenenlager Guantanamo Bay oder an einem anderen Ort internieren und dafür Milliarden Dollar ausgeben, sagte der amerikanische Präsident anlässlich einer Zusammenkunft mit dem australischen Premierminister.

Er habe die europäischen Länder aufgefordert diese zurückzunehmen, diese haben sich aber bislang geweigert, so Trump weiter.

Er kritisierte insbesondere  die Länder Deutschland und Frankreich.

 

„Und an einem bestimmten Punkt werde ich dann sagen: ‚Tut mir leid, aber entweder ihr nehmt sie zurück oder ich lasse sie an eurer Grenze frei‘“, drohte Trump. 

Eine Freilassung vor der Grenze würde Deutschland in erhebliche Schwierigkeiten bringen.

Die Personen, sofern sie Deutsche sind oder Europäer müssten theoretisch festgenommen werden.  Dann muss ihnen ein normaler rechtsstaatlicher Prozess gemacht werden und nach erheblichen Ermittlungen muss die Anklageerhebung erfolgen.

Sollte dies nicht binnen eines halben Jahres erfolgen, so müssten die Personen wieder freigelassen werden.

Das dies alles enorme Kapazitäten verschlingen würde, dürfte jedem klar sein und eigentlich ist dies in dieser Form nicht machbar.

Sowohl die Länder als auch der Bund haben schon lange nicht mehr genug Polizeikräfte, Justizbeamte und Richter und Staatsanwälte um diese Mammutaufgabe zu lösen.

Die Weigerung Deutschlands Deutsche Staatsbürger zurückzunehmen, ist ebenfalls als beispielslos in der deutschen Geschichte zu beurteilen.

Es erinnert im Übrigen an den Fall KURNAZ, wo sich der deutsche Kanzleramtschef und Geheimdienstkoordinator und heutigen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier weigerte ! einen deutschen Staatsbürger zurückzunehmen.

Wohin ein solches, rechtswidriges Verhalten führt sieht man an seiner Karriere sehr gut. Es hätte diesem Mann zweifelsohne gut gestanden, seine Fehler einzugestehen. Hat er aber nicht – noch nie.

 

Eines steht jedoch fest, wir müssen dem amerikanischen Steuerzahler mehr als dankbar sein. Die Amerikaner haben uns dieses „Problem“ vom Hals gehalten, während die eigene Regierung ganz genau NICHTS tat.

Es wäre dabei mehr als Recht und Billig, wenn wir uns an den Kosten beteiligen, bzw. diese Burschen zumindest in kleinen Portionen abnehmen, um die damit verbundenen Kosten und logistischen Herausforderungen erträglicher zu machen.

Vermutlich wird bei dieser Bundesregierung aber nichts dergleichen passieren – und man lässt sie einfach so ungefiltert nach ihren begangenen Verbrechen, wieder in Deutschland herumlaufen und zahlt ihnen die Sozialhilfe für die Jahre in Gefangenschaft auch noch nach. Das Ganze natürlich mit einem Blumenstrauss, den sie von den GRÜNEN persönlich überrreicht bekommen, denn schließlich war das Festhalten ja irgendwie illegal.


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Huskies katapultiern sich mit einem Kantersieg an die Tabellenspitze

 

Mit einem 10:2-Kantersieg setzten sich die Kassel Huskies im Spitzenspiel der DEL2 am heutigen Abend gegen den Tabellenführer Bietigheim Steelers durch. Die Nordhessen drehten im zweiten Drittel auf und rissen damit nicht nur die Partie sondern schlussendlich auch die Tabellenführung an sich.

Von Beginn an entwickelte sich vor 2.873 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle ein echtes Spitzenspiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, rannten an und checkten hart vor. Gegen Mitte des ersten Abschnitts erkämpften sich die Huskies optische Vorteile und kamen durch Trivino (4.) und Kirsch zu guten Möglichkeiten, die Stephon Williams im Tor der Steelers jedoch zu vereiteln wusste. Doch auch die Steelers zeigten ihre Offensivqualitäten. Erst jagte Norman Hauner seinen Schuss an die Latte (11.), dann vereitelte Hungerecker gegen McKnight und abermals Hauner (12.) in bester Position. Und wie so häufig zuletzt, sollten die Huskies auch in diesem Spiel in Rückstand geraten. Steelers Angreifer Lukas Laub hatte sich mit einer Energieleistung gegen zwei Huskies-Verteidiger durchgesetzt und Hungerecker zentral über der Fanghand zum 0:1 überwunden. Die Antwort der Hausherren folgte jedoch prompt. Austin Carroll erarbeitete sich den Puck tief im Bietigheimer Drittel, passte gedankenschnell auf Trivino und der netzte aus Nahdistanz zum 1:1-Pausenstand ein (18.).

Im zweiten Drittel nahm der Huskies-Schlitten dann richtig Fahrt auf. 26 Minuten waren gespielt, da tankte sich Alex Karachun über den linken Flügel ins Bietigheimer Drittel, nahm Maß und überwand Williams mit einem platzierten Schuss im langen Eck. Und noch während die Schals zum Rama Lama Ding Dong in der Eissporthalle kreisten, schlugen die Kasseler erneut zu. Im Konter erhöhte Austin Carroll auf 3:1 (27.). Doch die Huskies hatten noch nicht genug. Der Torschütze vom Dienst, Richie Mueller, vollendete zunächst einen Konter über den rechten Flügel zum 4:1 (29.), ehe Nathan Burns im Slot stehend gar auf 5:1 (30.) erhöhte. Und die Bietigheimer? Die spielten zwar mit, konnten sich aber keinerlei nennenswerte Torchancen erarbeiten.

Und wer dachte, die Huskies würden im letzten Drittel den Fuß vom Gas nehmen, der irrte. Angriffswelle um Angriffswelle rollte in Richtung des mittlerweile bemitleidenswerten Williams. Michi Christ erzielte nach toller Vorarbeit von Mueller das sechste Kasseler Tor (43.). Carroll im Powerplay (54.), Spitzner (54.) mit einem platzierten Schuss ins lange Eck, Trivino per Rebound (55.) und Duffy unmittelbar vor Schluss (60.) schraubten das Kasseler Tor-Konto auf 10 (!) hoch. Der Kasseler Torreigen wurde einzig von Brett Breitkreuz Powerplaytreffer zum 6:2 (50.) gestoppt.

Unter großem Jubel feierten die Huskies mit ihren Fans den höchsten Heimsieg seit über drei Jahren mit allem was dazugehört. Bereits am kommenden Freitag, den 4. Oktober haben die Nordhessen die Möglichkeit im Derby gegen den EC Bad Nauheim die neugewonnene Tabellenführung zu verteidigen. Zum nächsten Heimspiel laden die Kasseler am kommenden Sonntag, den 6. Oktober, wenn die Heilbronner Falken zu Gast sind. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr.



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Zeitraffer: Flugzeugträger USS George Washington läuft aus Trockendock aus


USS George Washington
Ein Zeitraffervideo zeigt, wie der Flugzeugträger das Trockendock

verlässt und wieder längsseits anlegt. —

 

Länge 317 Meter (Wasserlinie), 332,85 Meter (Flugdeck)
Breite 40,84 Meter (Rumpf), 76,80 Meter (Flugdeck)
Tiefgang 12,50 Meter
Besatzung 3200 Schiffsbesatzung
+ 2480 Flugzeugpersonal
Antrieb 2 Nuklearreaktoren, 4 Propeller
Geschwindigkeit 30+ Knoten
Bewaffnung 2 Evolved-Sea-Sparrow-Starter, 2 Rolling-Airframe-Starter, 3 Phalanx 1B
Flugzeuge bis zu 85

 

 

 

 




Oktoberfest: Haftung von Chauffeurdiensten


 
 
München/Berlin (DAV). Bei der „Wiesn“ und anderen Oktober- und Volksfesten werden auch Chauffeurdienste angeboten. Solche Dienste fahren Kunden mit deren Auto zum Bierzelt und holen sie auch wieder ab. Für einen (vermeintlichen) Schaden muss der Dienst nicht haften, wenn dem Fahrer keine Schuld an einem möglichen Unfall nachgewiesen werden kann. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Amtsgerichts München vom 1. März 2019 (AZ: 111 C 4520/17).
 
Das Unternehmen bietet unter anderem Chauffeurdienstleistungen mit den Fahrzeugen ihrer Kunden unter dem Motto „Trinken und Fahren“ an. Ein Kunde ließ sich und seine Frau mit einem Firmen-Porsche von Augsburg zum Oktoberfest in München fahren und dort auch wieder abholen.Vier Tage später teilte die Firma des Kunden dem Chauffeurdienst mit, dass das Fahrzeug bei der Abholung durch den Zusammenstoß mit einem Rikschafahrer beschädigt worden sei. Den Schaden in Höhe von rund 2.500 Euro sollte die Haftpflichtversicherung des Dienstes bezahlen.Der Kunde habe den Fahrer nach der Kollision aufgefordert, sofort anzuhalten, um den Schaden und die Personalien des Rikschafahrers aufnehmen zu können, so die Firma. Der Chauffeur habe die Fahrt aber fortgesetzt. und der Rikschafahrer habe sich entfernen können.Die Ehefrau vermochte sich als Zeugin bei ihrer Vernehmung nur daran zu erinnern, dass es eine Kollision gegeben habe und der Rikschafahrer noch greifbar gewesen sei. Ob der Porsche bei dem Zusammenstoß gestanden habe, daran erinnere sie sich ebenso wenig wie an andere Details: „Ob jetzt akustisch oder ob das Auto gewackelt hat, kann ich nicht mehr sagen. Ich bekomme heute auch nicht mehr zusammen, wie genau die Kollision war, ob vorne, von hinten oder von der Seite, das ist einfach zu lange her. Ich meine, dass es hinten rechts war, ich weiß es aber heute auch nicht mehr.“

Der Chauffeurdienst wies darauf hin, dass an der vom Kunden gewünschte Abhol- und Absetzort in einer Sperrzone mit viel Getümmel lag. Eine Kollision mit einer Rikscha habe es dort nicht gegeben. Während das Fahrzeug gestanden habe, sei eine Rikscha vorbeigefahren. Dabei sei der rechte Seitenspiegel eingeklappt worden. Eine Kollision zwischen Rikscha und Fahrzeug habe der Fahrer nicht wahrgenommen. Die Rikscha sei in unverändertem Tempo weitergefahren und schon längst wieder im Getümmel verschwunden gewesen, als der alkoholisierte Geschäftsführer in rüdem Ton dessen Verfolgung verlangt habe. Im Übrigen habe der Fahrer das ihm anvertraute Fahrzeug nicht mitten im Getümmel auf der Straße stehen lassen können. Auch seien beim Abstellen des Fahrzeugs in Augsburg keine Schäden festgestellt worden. Dies hatte der als Zeuge vernommene Chauffeur bestätigt.

Das Gericht wies die Klage ab. Der Chauffeurdienst muss keinen Schadensersatz zahlen: „Es besteht kein Anspruch auf Schadensersatz, da der Klägerin der Nachweis, dass der Fahrer der Beklagten einen Zusammenstoß verursacht hätte oder vorwerfbar die Geltendmachung von Schäden aus diesem Vorfall vereitelt hätte, nicht gelungen ist.“ Es konnte also weder nachgewiesen werden, dass der Fahrer einen Unfall verursacht, noch dass er es vorwerfbar unterlassen hatte, den Rikschafahrer zu verfolgen. Nachdem es schon generell keinen Anspruch gab, ließ das Gericht es offen, ob die Schäden überhaupt aus dem behaupteten Unfall stammten. Das Gericht hatte so seine Zweifel: „Dies scheint tatsächlich fraglich, da weder dem Fahrer noch der Zeugin beim Aussteigen aus dem Fahrzeug Schäden aufgefallen sind, und die Schäden auch er erst vier Tage später gemeldet wurden.“

Information: www.verkehrsrecht.de

 
 

 






DKMS zum 3. Oktober: Hilfsbereitschaft für Blutkrebspatienten eint die Spender

 


Tübingen (ots)

Die DKMS startet zum „Tag der Deutschen Einheit“ einen Registrierungsappell. Das Motto lautet: „Wir gemeinsam gegen Blutkrebs!“ Jedes Jahr erinnern wir uns am 3. Oktober an die Wiedervereinigung 1990, die alle 16 deutschen Bundesländer wieder zusammengeführt hat.

Ein Jahr später, 1991, wurde die gemeinnützige DKMS gegründet, die seither mit der Vermittlung von Stammzelltransplantaten landes- und weltweit Lebenschancen für Blutkrebspatienten ermöglicht.

Großartig: Die Menschen eint seither auch die Hilfsbereitschaft für Patienten in Not. Mehr als 6,5 Millionen Menschen sind allein in Deutschland bei der DKMS registriert, davon haben 68.000 tatsächlich Stammzellen spenden können (Stand Oktober 2019).

„DKMS-Fact“ zum „Tag der Deutschen Einheit“: Bislang konnten 1.323 DKMS-Spender aus ostdeutschen Bundesländern betroffenen Patienten aus West-Bundesländern mit einer Stammzellspende helfen. 2.015 Stammzellspender aus West-Bundesländern schenkten wiederum Patienten, die in Ostdeutschland wohnen, eine zweite Lebenschance.

Hinter all diesen Zahlen verbergen sich Geschichten von großartigen Menschen, die Hoffnung schenken – auf zwei weisen wir exemplarisch für alle hin:

Sven Münzer (49) aus Bönningstedt in Schleswig-Holstein hat der kleinen Cheyenne Lou (8) aus der Nähe von Chemnitz (Sachsen) mit seiner Spende eine Zukunft ermöglicht. Seit 2016 feiern die beiden jedes Jahr gemeinsam Cheyennes Geburtstag.

Eine Lebenschance erhalten hat auch Michelle Büchner – von einer hilfsbereiten Frau aus Baden-Württemberg. Die 21-Jährige aus Heilbad Heilgenstadt (Thüringen) erkrankte als Kind an Leukämie. Schon damals war es ihr Wunsch, später einmal anderen kranken Kindern zu helfen. Gerade hat die junge Frau in dem Krankenhaus, in dem sie selbst früher behandelt wurde, erfolgreich ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin absolviert. Unermüdlich setzt sie sich zudem für die DKMS ein, ruft zur Registrierung auf und ist so Vorbild für viele.

Weitere Informationen zu Sven, Cheyenne Lou und Michelle finden Sie hier: https://mediacenter.dkms.de/news/dkms-zum-3-oktober/

Helfen auch Sie! Eine Registrierung ist ganz einfach unter www.dkms.de möglich und schenkt Patienten weltweit Hoffnung!

DKMS


 

 




Karel Gott ist gestorben – die ersten Details


Traurige Nachricht für alle Schlagerfans.

Sänger Karel Gott ist im Alter von 80 Jahren verstorben

 

 

Unvergessen bleibt seine «Biene Maja»: Mit Karel Gott ist ein großer Tenor und Schlagersänger gestorben. In mehr als sechs Jahrzehnten auf der Bühne verkaufte der Tscheche mehr als 50 Millionen Tonträger.


 




Lange Thermen-Nacht und 80er-Ausstellung: Veranstaltungstipps für Kassel im November


In Kassel ist nicht nur im Sommer viel los. Selbst wenn der Herbst nicht mehr zu Open-Air-Musikfestivals, Grillpartys im Park oder ausgiebigen Schwimmeinheiten im Freibad einlädt, gibt es doch in der documenta-Stadt einiges zu tun. Hier ist die Top 3 der interessantesten Aktivitäten für den November. 

Lange Nacht in der Kurhessen Therme

Wer noch nie die Kurhessen Therme besucht hat, sollte das schnellstens nachholen. Wasserratten erwartet ein exotisches, mit Pagoden verziertes Paradies, das mit stolzen 1200 Quadratmetern Thermal-Solewasser gefüllt ist. Darüber hinaus können sich Besucher in den acht Themen-Saunen entspannen und regelmäßige Aufgüsse genießen. Von Oktober bis April findet die lange Thermen-Nacht statt. Nächster Termin ist am 1. November. Von 21:30 Uhr bis 1:00 Uhr kann man für nur 17 Euro die Seele baumeln lassen. Der Eintritt für die lange Nacht kann natürlich auch verschenkt und im Sofort-Gutscheinshop der Therme erworben werden. Das Gute daran ist, dass alle Gutscheine online bestellt und sofort ausgedruckt werden können. Durch die große Bandbreite der Gutscheine sollten sich Badenixen vorher mit den FAQ der Therme vertraut machen.

Die Kasseler Erlebniswelt folgt mit ihren Online-Gutscheinen einem Trend, der sich auch schon vor einiger Zeit in anderen Bereichen etabliert hat. Gerade bei Online-Casinos gehören spezielle Aktionen und Bonusangebote einfach dazu. Vergleichsseiten klären über die FAQ für Casino Boni auf. Im Shop der Kurhessen Therme findet man sogar Gutscheine, die Wellness-Anwendungen mit dem Erlebnisbad kombinieren. 

 

Zurück in die 80er

Für alle, die sich an Land wohler fühlen, sei die Sonderausstellung im Stadtmuseum empfohlen. Ab dem 2. November werden Interessierte zurück in die 80er katapultiert, um die wichtigsten Ereignisse des Jahrzehnts nochmal Revue passieren zu lassen. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sie auch die Entwicklung der Stadt thematisiert. Kulturell und politisch befand sich Kassel in den 1980ern im Wandel. Das Kasseler Forum für den Frieden e.V. wurde gegründet, Joseph Beuys sorgte mit seinen 7.000 gepflanzten Eichen für Aufmerksamkeit und 1981 wurde das Gebiet durch die Bundesgartenschau umgekrempelt. Die Ausstellung wurde durch ihren interaktiven Ansatz mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Mitmachstationen laden dazu ein, Musiktitel zu erraten, die damalige Mode zu entdecken oder politisch aktiv zu werden. Für vier Euro, ermäßigt drei Euro, können 80er-Fans zurück in die Vergangenheit reisen. 

 

Kasseler Musiktage

Obwohl die lauen Festivalnächte in diesem Jahr vorbei sind, muss man keineswegs auf musikalische Unterhaltung verzichten. Bis zum 3. November können sich Musikbegeisterte bei den Kasseler Musiktagen in der ganzen Stadt amüsieren. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Kammermusik, Orchester- und Chorkonzerten, wird aber durch experimentelle Elemente bereichert. Dieses Jahr verspricht das Event, sich zwischen Strozzi und Rammstein sowie Mozart und Staud zu bewegen. Internationale Talente stellen ihr Können bei insgesamt elf Konzerten unter Beweis und setzen die Tradition des gemeinsamen Musizierens seit 1933 fort. 

Selbst wenn die herbstlichen Temperaturen Einzug gehalten haben und es grau und verregnet draußen ist, wird es einem in der Universitätsstadt auf keinen Fall langweilig. Im Stadtmuseum wird der Retro-Kult gefeiert, die Kurhessen Therme bietet bei der langen Nacht Entspannung und die Kasseler Musiktage warten mit einem internationalen Kulturprogramm, das durch seinen experimentellen Ansatz heraussticht, auf. 

 





Verrückter Trend im Internet: Einsatzkräfte spielen Tetris


Tetris Challenge heißt der neue Social-Media-Hit.

Viele Hilfsorganisationen habn sich bereits beteiligt.

Es soll den EInsatzkräften Spaß machen und verdeutlicht ihnen und dem Zuschauer was

alles mitgeführt wird und wo es wieder hinkommt.

Es soll auch ziegen, dass Ehrenamt durchaus Spaß machen kann.

 

 


 




MAD MAX lässt grüßen……..


Eine tolle Veranstaltung zum Themenabend Endzeit.

Als echte MadMax Fans haben wir uns aufgemacht und sind bis Ober Ramstadt gefahren um dieses Spektakel zu sehen.

 

Tolle Fahrzeuge und jede Menge freiwillige Akteure, die im Dämmerlicht den Eindruck erweckt haben, das uns düstere Zeiten bevor stehen.

Bereits zum 2x ging mal so richtig die Post ab, im Steinbruch Theater in Ober Ramstadt…Motoparty Endzeit

Veranstaltungskalender Steinbruch

Basierend auf diverse Filmen zum genannten Genre, hat sich eine Gruppe der sog. Endzeitfans rund um MadMax etabliert.

Ursprünglich ging es um eine Trilogie  – eines australischer Actionfilm von George Miller.

Der Film kam am 29. Februar 1980 in die deutschen Kinos.

Die Handlung ist in einer nicht näher bezeichneten Zukunft in Australien angesiedelt, in deren Mittelpunkt der Konflikt zwischen einer Rockerbande und dem Polizisten Max Rockatansky, der Mord an dessen Frau und Sohn sowie dessen Rachefeldzug steht.

Um sich zu rächen stiehlt Max einen frisierten 440 kW (598 PS) starken V8 (ein umgebauter Ford Falcon XB GT Coupé) der Polizei und macht sich damit auf die Suche nach den Mördern.

In der Entwicklung kam es zu recht eigenwilligen Umbauten von Autos und LKW die alle eins gemeinsam hatten, schnell und mit einer Rüstung versehen um nicht bestohlen zu werden.

In der Unterstützung von Rottenraptor wurde es wieder ein gelungener Abend, bei dem schnell das Gefühl für die Realität verlieren konnte.

 

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Fertighausbau auch in Hessen auf dem Vormarsch


Der Leitzins bleibt niedrig, die Baubranche gibt sich bemüht – immer mehr Menschen denken auch in Hessen zunehmend über den Bau eines Eigenheimes nach.

Während sich der Deutsche noch traditionell nach Ziegel und Beton umsieht, gibt es immer mehr junge Bauherren die zunehmend nach Technologien und Baustoffen suchen, deren Umweltverträglichkeit deutlich höher liegt.

Dieser Drang nach besseren Werkstoffen hat aber nicht nur eine Auswirkung auf Kosten beim Bau und spätere Kosten bei der Erhaltung des Hauses. Vielmehr sind es bei diesen neuen Materialien auch Aspekte wie Wohnklima, mit der sich immer mehr Menschen befassen. Wo man vor zehn Jahren kaum noch Baustellen für Fertigteilhäuser finden konnte, innovierte die Branche unentwegt weiter und lies sich von sinkenden Branchenanteilen und düsteren Prognosen nicht beeindrucken.

Während Initiativen für Pläne für mehr Platz für Grün und Gemeinschaft vielerorts bereits mehr Bewusstsein für Bauökologie und Wohnqualität schaffen, sind es aber auch die vielfältigen Innovationen auf dem Fertigteilmarkt, die den Anteil von Fertighäusern im Einfamilienanteil seit einigen Jahren konstant wachsen lassen – mit einer Tendenz deutlich Richtung 30 % aller neugebauten Häuser. Seitdem Fertigungsanlagen immer präziser Außen- und Innenwände in Rekordzeit an eigene Wünsche anpassen und fertigen können – und dies selbst bei Fertigteilen aus Beton – fällt es immer mehr Leuten schwer, die Klischees der Bauarten aufrecht zu erhalten. Wo einst der Ziegelbau als Maxime der Selbstverwirklichung galt, ist es heute auch Bauherren der Fertigteilvariante möglich, ihre Eigenheime zu Unikaten zu machen.

Dementsprechend fiel die Quote von Fertigbauten im Raum Hessen zuletzt auch deutlich positiv aus. Von insgesamt 6796 Bauten im Jahr 2018 – was allerdings auch Einheiten mit mehreren Wohneinheiten beinhaltet – waren es 1640 davon bereits in Fertigteilbauweise.

Eine Thematik, mit der das Fertighaus immer mehr Anklang findet, ist der des Wohnklimas und der Energiekosten. Nachdem auch für das Jahr 2020 kein Heizkostenzuschuss beschlossen wurde, sind Energiekosten nach wie vor ein belastendes Streitthema bei vielen Familien. Spätestens hier bieten viele Anbieter dank innovativen Produkten wie Hanf- oder Schilfdämmungen eine echte Alternative, die nicht nur bauökologisch wertvoller ist, sondern auch für ein deutlich besseres Wohnklima sorgen kann. Letzteres ist sicher ein Umstand, der für jeden interessierten ein wesentlicher Faktor sein sollte.





Wunderwaffe Avocado: Dickmacher oder Abnehm-Helfer?


Die Avocado ist ziemlich umstritten.

Die einen glauben, die grüne Frucht mache dick,

die anderen schwören darauf, dass die Avocado als

Abnehm-Helfer fungiert.

Was für die jeweiligen Behauptungen spricht und

was dagegen, erfahrt ihr bei uns!

 

 





POL-KS: 45-Jähriger beißt Ordnungspolizisten bei Kontrolle


(ots) Kassel-Wesertor:

Beispielbild

Am Montagabend kontrollierten Bedienstete des städtischen Ordnungsamts in der Gartenstraße in Kassel, nahe der Sodensternstraße, einen 45 Jahre alten Mann, der zuvor laut Zeugen vorbeifahrende Autofahrer angepöbelt haben soll. Bei der gegen 23:10 Uhr durchgeführten Kontrolle zeigte sich der 45-jährige, alkoholisierte Mann gegenüber den drei Ordnungspolizisten vollkommen uneinsichtig und griff sie auch noch an. Während der anschließenden Auseinandersetzung biss er einem Ordnungsamtmitarbeiter unvermittelt in den Finger, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt. Der renitente 45-Jährige konnte durch die Mitarbeiter des Ordnungsamts schließlich unter Kontrolle gebracht werden, bis die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vom Kasseler Revier Mitte hinzueilten. Ein bei ihm durchgeführter Alkotest hatte einen Wert von rund 2,7 Promille zum Ergebnis. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier Mitte entließen die Polizisten den 45-Jährigen aus Kassel, der sich mittlerweile beruhigt hatte. Er muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden bei den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Nord geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Thema Brexit: Dr. Daniel Stelter: „Es gibt keine schmerzfreie Lösung“


Folgender Bericht über einen Vortrag von mir erschien bei Institutional Money:

Der Gründer von „Beyond the Obvious“ gab am „Insurance Day“ in Wien einen Ein- und Ausblick auf das wirtschaftliche Geschehen und zeichnete ein düsteres Bild der Zukunft, mit dem sich vorausschauende institutionelle Investoren besser früher denn später auseinandersetzen müssen.

Dr. Daniel Stelter, Mastermind der Plattform Beyond the Obvious und ehemaliger Partner der Boston Consulting Group, präsentierte am von Institutional Money und dem VVO (Versicherungsverband Österreich) organisierten „Insurance Day“ seine Einschätzungen zur aktuellen und zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Der viel gelesene Autor von Büchern wie „Eiszeit in der Weltwirtschaft“ und „Das Märchen vom reichen Land“ zeichnete ein fast schon dystopisches Bild, in dem Vermögensbesitzer wohl unvermeidlich einen Teil ihres Besitzes verlieren werden, damit der überschuldete Staat seinen Schuldenberg reduzieren kann.

Zu wenig Dynamik
Die Weltwirtschaft, insbesondere jene in den westlichen Ländern, kann aus mehreren Gründen nicht mehr die hohen Zuwachsraten der Vorkrisen-Ära erreichen. Zu groß sind der deflationäre Druck und die Schuldenberge von Haushalte, Unternehmen und Staaten. Hinzu kommen seit rund zwei Jahren Handelskriege, die wohl auch in Währungskriege münden werden. „Schulden führen zu immer mehr Schulden, um das Ponzi-Schema am Laufen zu halten“, stellte Stelter vollkommen richtig fest. Dabei zeigte er, dass im Vergleich zur Vergangenheit neue Schulden aufgrund eines abnehmenden Grenznutzens in Relation zu immer weniger BIP-Wachstum führen – trotz der niedrigsten Zinsen seit 5.000 Jahren.

Garniert bzw. unterstützt wird diese bedenkliche Entwicklung durch Belastungsfaktoren wie eine alternde Bevölkerung und eine abnehmende Produktivität. Das gilt u. a. auch für Deutschland, wo das (öffentliche) Schulsystem nicht mehr fähig sei, produktive Arbeitskräfte zu produzieren, die im beinharten internationalen Wettbewerb mithalten können. Nicht umsonst titelte Stelter sein jüngstes Buch „Das Märchen vom reichen Land“. Tipp für Asset-Allokatoren: Besser sieht es diesbezüglich in Japan aus, wo die Produktivität pro Arbeitnehmer zunimmt.

Zentralbanken befeuern die Blase
Um das Finanz- und damit das Wirtschaftssystem zu retten, pumpen die Zentralbanken seit Jahren Billionen-Beträge in den Geldkreislauf, aus dem es aber nicht in die Realwirtschaft, sondern überwiegend in Wertpapiere fließt. Aus diesem Grund sind derzeit fast alle Rentenpapiere, viele Immobilien und wohl auch die meisten Aktienmärkte der Welt überteuert. Stelter befürchtet, dass die Zentralbanken nach der TMT-Blase und der Hypotheken-Blase nunmehr die nächste große Blase, er nennt sie „Zentralbanker-Blase“, geschaffen haben.

Einen Crash, vergleichbar mit 2008 sieht Stelter aber nicht unmittelbar. Vielmehr würden Aktionäre in den kommenden Jahren nur mit sehr niedrigen Renditen rechnen dürfen. Als diesbezüglichen Richtwert für Aktienkäufer nannte Stelter die derzeit niedrigen Renditen von US-Treasuries. Mehr an Performance wird es auch für Aktionäre nicht geben.

Die mauen Aussichten für Aktien begründete Stelter auch damit, dass in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Kapitalseite bei der Wohlstandsverteilung im Vergleich zur Arbeitnehmerschaft („Lohnseite“) im Vorteil war (siehe Grafik). Das Pendel werde aber wieder zurückschwingen zugunsten der Lohnseite. Wann diese geschehe, sei aber noch nicht prognostizierbar.

Nach Erläuterungen zum Thema „Leverage“ und den daraus möglichen temporären Vorteilen, zeigte Stelter, dass ab einem zu hohen Schuldenniveau die Nachteile überwiegen. Einerseits steigen die systemischen Risiken, andererseits „zombifiziert“ die Realwirtschaft, da todkranke Unternehmen nicht aus dem Wettbewerb ausscheiden und durch Preisdumping auch den gesunden Unternehmen die Gewinnmargen ruinieren und damit deflationäre Tendenzen verstärken. Stelter wies darauf hin, dass in den Peripherieländern Banken Kredite wider besseren Wissens an Zombiefirmen verlängern, um diese im Grunde „faulen“ Kredite nicht abschreiben zu müssen. Besonders pikant: Zur Kompensation und aus Gründen der Bilanzverkürzung streichen manche südländische Banken dafür gesunden Unternehmen die Kreditlinien und treiben diese im Worst Case in den Ruin oder in die Hände von Finanzinvestoren. Vor diesem Hintergrund eines „Eiszeitalters“ seien Investments laut Stelter wenig empfehlenswert bzw. besonders kritisch auf den Prüfstand zu stellen.

Zinsen bleiben noch lange niedrig
Aufgrund hoher Schuldenberge würden die Zinsen weltweit noch sehr lange niedrig bleiben bzw. im Minus. Dies gelte auch für die USA: „Irgendwann sind auch die Renditen von US-Anleihen im Negativbereich“, kündigte Stelter an. Um Investoren den Fluchtweg in Bargeld zu verstellen, immerhin sollen einige Versicherungen höhere Cash-Bestände physisch einbunkern, werde ein Verbot von Bargeld sowie wahrscheinlich auch von Gold kommen. „Die Ernennung der ehemaligen IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidenten ist kein Zufall“, merkte Stelter an.

Gibt es einen Ausweg?
Stelter führte eine Reihe von möglichen Auswegen aus der derzeit verfahrenen Situation an. Naheliegende und leichte Auswege wie Austerität (Sparen) oder hohes Wirtschaftswachstum seien leider nicht möglich. Lösung Nummer drei wäre eine Saldierung von Vermögen mit Schulden im Rahmen einer „Schuldenrestrukturierung“. Dabei werde es auch einen Zugriff auf die privaten Vermögen geben. Entsprechende Pläne liegen beim IWF schon länger in der Schublade und wurden bereits in Zypern im Nachgang der Griechenlandkrise im Kleinen getestet. Am wahrscheinlichsten wäre im Rahmen dessen ein Zugriff auf den Immobilienbesitz der Mittelschicht durch die erneute Einführung einer Art von „Lastenausgleichssteuer“, wie sie im Nachkriegsdeutschland anlässlich der Währungsreform von der Reichsmark zur DM-Mark bereits eingesetzt wurde. Diesen staatlichen Raubzug gegen die eigenen Bürger hat Franzosen-Präsident Macron, der ja Lagarde als EZB-Chefin politisch durchsetzte, übrigens schon ausarbeiten lassen. „Das ist die wahrscheinlichste Option“, sagte Stelter.

Lösungsweg vier wäre eine Finanzierung des Staates über die Zentralbanken, wie es die Vertreter der „Modern Monetary Theory“ (MMT) vorschlagen. Dies könnte irgendwann aufgrund des Vertrauensverlusts der Bürger zum Geld zu einer wesentlich höheren Inflation führen und damit die Schuldenlast peu à peu reduzieren. „Es gibt keine schmerzfreie Lösung“, erklärte Stelter.

Institutionelle sollten gewarnt sein
Investoren sollen beide letztgenannten Varianten fürchten: Entweder gibt es bei den Anleihen einen Haircut sowie bei den Immobilien eine zusätzliche Vermögenssteuer, oder eine hohe Inflation zehrt an der Kaufkraft der in Nominalwerten investierten Gelder. In beiden Fällen können institutionelle Investoren ihren „Anspruchsberechtigten“ nur wenig realen Wertzuwachs bieten. Interessante und renditestarke Segmente sind den Versicherern nicht – oder aus Solvency-II-Gesichtspunkten nur mit erheblichen Nachteilen – zugänglich. Es bleiben im Grund vielfach nur Rentenpapiere und Large Caps. „Was sie kaufen dürfen, ist alles Mist“, brachte es Stelter abschließend auf den Punkt.

→ institutional-money.com: „Daniel Stelter: ‘Es gibt keine schmerzfreie Lösung’“, 11. September 2019
 

Dieser Artikel wird mit freundlicher Genehmigung von Dr. Daniel Stelter hier veröffentlicht.  Er erschien zuerst im Magazin: https://think-beyondtheobvious.com
 

Dr. Daniel Stelter ist Makroökonom und Strategieberater. Als Autor zahlreicher Expertenbeiträge und aktueller Sachbücher liefert er einen unverstellten Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen unserer Zeit.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zählt ihn zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands.

 





2000 Landwirte mit Treckern sorgen für Verkehrschaos


Sie waren aus den ganzen Niederlanden unterwegs

zu einer zentralen Kundgebung in Den Haag, um gegen Kritik

an ihrem Berufsstand zu protestieren.

Die Staus hatten eine Länge von 1000 Kilometern.

 

 





Power-Woche für die Huskies – Drei Spiele in fünf Tagen


Kassel, 1. Oktober, 2019.

Auf die Kassel Huskies kommen anspruchsvolle Tage zu: Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison, dank der Siege über Weißwasser und Dresden, geht es diese Woche mit hohem Pensum weiter:

Am Mittwoch, 19.30 Uhr, erwarten die Huskies Bietigheim zum absoluten DEL2-Topspiel, Freitag geht es zum Derby nach Bad Nauheim und Sonntag gastieren die Falken aus Heilbronn in der Eissporthalle. „Das ist eine Super-Woche für uns: Die Jungs wollen lieber spielen als trainieren, dazu haben wir nur ein sehr nahes Auswärtsspiel. Wir freuen uns auf die Spiele“, so Trainer Tim Kehler.

Alex Heinrich fällt vier Wochen aus

Nicht mit dabei sein wird Kapitän Alexander Heinrich. Der 32-Jährige hat sich beim Spiel gegen Dresden am Knie verletzt und fällt etwa vier Wochen aus.

 

EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Mi., 2. Oktober, 19:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)

Die Bietigheim Steelers blicken derzeit mit 14 Punkten auf den Rest der Liga von der Tabellenspitze herab. Kassel lauert zwei Punkte – aber auch ein Spiel weniger – auf Rang zwei knapp dahinter. Der verjüngte Bietigheimer Kader (Durchschnitt 25,3 Jahre) überzeugt mit schnellem, offensivem Eishockey – für die Fans kann sich also ein packendes Top-Spiel entwickeln. Ganz besonders, da die Huskies ja nach der 2:4-Niederlage am zweiten Spieltag in Bietigheim noch eine Rechnung offen haben. „Wir sind auf einem anderen Level als noch im ersten Spiel“, weiß Trainer Tim Kehler, „und das wollen wir auch zeigen“. Er warnt aber vor der schnellen, offensiven Mannschaft – und ihrem starken Torwart Stephon Williams: „Er zählt zu den besten der Liga. Auch wegen ihm steht
Bietigheim ganz oben.“

Neuer Einlauftrailer wird gezeigt
Das Topspiel der DEL2 zwischen Huskies und Bietigheim Steelers beginnt um 19.30 Uhr. Zuvor wird anlässlich des folgenden Tags der deutschen Einheit die Nationalhymne live auf dem Eis gesungen und ein sehr stimmungsvoller Rahmen geboten. Außerdem ist geplant, den neuen Einlauftrailer der Huskies vorzustellen. Die Fans können also gespannt sein.

EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies (Fr., 4. Oktober, 19:30 Uhr, Colonel-Knight-Stadion)
Am Freitag werden die Huskies direkt den nächsten harten Brocken zu spielen haben: In Bad Nauheim steht für die Schlittenhunde das zweite Hessenderby der noch jungen Saison an. Die Roten
Teufel stehen mit vier Siegen aus fünf Spielen aktuell auf Rang sechs. Auf heimischen Eis ist das Team von Trainer Christof Kreutzer noch ungeschlagen: Gegen Bietigheim und Frankfurt gab es Siege nach Penaltyschießen bzw. Overtime, vor zwei Tagen hatten die Bayreuth Tigers mit 2:4 das Nachsehen in der Wetterau. Bevor die Huskies am Freitag zum Hessenderby erscheinen, steht für die Teufel am Mittwoch noch das Duell gegen den ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Besonderen Fokus wird Huskies-Neuzugang Denis Shevyrin auf das Duell in Bad Nauheim legen: Vergangene Spielzeit war er noch in der Kurstadt aktiv, jetzt trifft er auf seine ehemaligen Teamkameraden.

EC Kassel Huskies – Heilbronner Falken (So., 6. Oktober, 18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Am Sonntag kommt es dann zum Duell der Huskies mit den Falken aus Heilbronn. Diese sind trotz zahlreicher Abgänge besonders im Sturm in dieser Saison ungemein treffsicher. 28 Tore in sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Auf die Defensive der Huskies kommt also einiges an Arbeit zu, doch die Jungs vor den Kasseler Torhütern und die Goalies selbst machen mit bisher nur 13 Gegentoren einen guten Job. Wiedersehen wird es am Sonntag auch einige geben: Justin Kirsch und Noureddine Bettahar trugen letzte Saison noch das Falken-Trikot und treffen nun auf ihr Ex-Team.Mit Mirko Pantkowski, Yannik Valenti, Kevin Maginot, Derek Damon und Corey Mapes stehen gleich fünf Ex-Huskies im Kader der Falken. Besonders Yannik Valenti spielt eine starke erste DEL2-Saison. Mit acht Scorerpunkten, darunter fünf Tore, aus sechs Spielen belegt er aktuell Rang zwei der Falken-Scorer.

Anlässlich des Entedankfestes wird an diesem Tag ein Team der Kasseler Tafel vor Ort sein und Lebensmittelspenden in Empfang nehmen.

Gespendet werden können alle unverderblichen Lebensmittel wie Konserven aller Art, Nudeln, Tüten und natürlich auch Geld. Das Team der Kasseler Tafel hält sich an den Eingängen bereit, die Spenden in Empfang zu nehmen und genau wie die Huskies dankt der Verein den großzügigen Kasseler Fans. Danke!

www.kassel-huskies.de





Entwarnung nach Amok-Alarm an Schule in Hoyerswerda


Der Fund eines Zettels löst an einem Berufsschulzentrum

in Sachsen eine Alarmkette aus. Rund 900 Schüler und

Lehrer müssen das Gebäude verlassen.

Anschließend wurden die Schüler durchsucht.

Gefunden wurde aber nichts,

gegen den unbekannten Zettelschreiber wird ermittelt.

 

 





MT steht im DHB-Pokal Viertelfinale – 30:27-Sieg in Leipzig


Die Erfolgsserie der MT Melsungen hält weiter an. Nach drei Siegen hintereinander in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga behält das Grimm-Team auch im DHB-Pokal die Nerven. Nach starkem Beginn und einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung flachte die Angriffsleistung etwas ab, zur Halbzeit stand es “nur” noch 13:12 für die Nordhessen. Im zweiten Durchgang legten Mikkelsen & Co. dann wieder zu, erspielten sich bis zur 45. Minute erneut einen Fünf-Tore-Vorsprung. Und das obwohl mit Kai Häfner, der nach hartem Foul von Philipp Müller verletzt auf die Bank musste, und Stefan Salger (Rot nach dritter Zeitstrafe) im Rückraum kein Linkshänder mehr zur Verfügung stand. In der verbleibenden Viertelstunde ließen sich die Rotweißen trotz dieses Mankos und verschiedener Leipziger Deckungsvarianten nicht mehr aus der Reserve locken. Mit der Einwechslung von Domagoj Pavlovic, fünf Minuten vor Schluss, gelang Heiko Grimm ein toller Schachzug. Der Kroate lieferte zwei Anspiele an Marino Maric, die jeweils zu Treffern führten und erzielte ein Tor selber. Damit war die Partie beim Stand von 24:28 entschieden. Daran konnte SC-Trainer André Haber auch mit einer Auszeit nichts mehr ändern. Beste Torschützen vor 4.342 Zuschauern in der Arena Leipzig waren auf beiden Seiten jeweils die Kreisläufer – Marino Maric (7) für die MT und Bastian Roschek (6) für Leipzig. Die Viertelfinalpaarungen werden am 3. Oktober ausgelost, direkt nach dem Spiel Flensburg gegen Hannover (live auf SKY Sport HD im Free TV).

Vor ziemlich genau zwei Jahren erwies sich der SC DHfK Leipzig im DHB-Pokal noch zum Stolperstein für die MT Melsungen. Damals mussten sich die Rotweißen sogar in eigener Halle den Sachsen beugen. Am Dienstag gelang die Revanche, die Nordhessen drehten beim 30:27 in Leipzig den Spieß um und schafften so den Sprung unter die acht besten Pokalteams dieser Saison.

Ganz so einfach war es allerdings nicht, sich auf fremdem Terrain durchzusetzen. Schließlich stehen die Leipziger nicht von ungefähr in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga derzeit auf dem vierten Tabellenplatz, haben einen Punkt mehr auf der Habenseite als die MT und seit einem halben Jahr vor eigenem Publikum kein Pflichtspiel mehr verloren. Rückraumakteur Marko Mamic, kroatischer Neuzugang beim SC DHfK, eröffnete das Spiel – um es vorweg zu nehmen: dieses 1:0 sollte die einzige Führung der Hausherren im gesamten Spiel bleiben. Die MT antwortete postwendend: Linksaußen Yves Kunkel und anschließend Tobias Reichmann von der Siebenmeterlinie aus stellten auf 1:2 (3. Min.).

Beide Teams agierten in einer 6:0-Abwerhformation, wobei die MT bei ihrem schon bekannten Modus blieb, mit Felix Danner und Finn Lemke zwei Abwehrspezialisten im Deckungszentrum zu postieren. Sie wurden beim Spiel nach vorne jeweils von Kai Häfner und Lasse Mikkelsen abgelöst. Schon früh musste Felix Danner wegen Schulterbeschwerden raus, seinen Part übernahm Stefan Salger.

Dass die Hintermannschaft der Rotweißen auf dem Posten war, zeigte sich nicht zuletzt an der kargen Leipziger Ausbeute während der ersten 12 Minuten. Lediglich Franz Semper von Halbrechts und Bastian Roschek vom Kreis konnten sich nach Mamic’s Eröffnungstreffer durchsetzen. Auf der anderen Seite zeigte sich die MT-Offensive agil und torhungrig, Treffer fielen von fast allen Positionen. Tobias Reichmann, Yves Kunkel, Julius Kühn, Marino Maric und Kai Häfner sorgten für klare Vorsprünge (2:7, 12. Min., 4:9, 13. Min.). Optisch ragte dabei Kai Häfner mit zwei gelungenen Aktionen heraus, unter anderem mit einem verdeckten Unterarmwurf.

Mit der Einwechslung des Ex-Melsungers Philipp Müller ins Abwehrzentrum legte Leipzigs Defensive an Beweglichkeit und Aggressivität zu. Zudem wurde der jeweilige gegnerische Ballhalter frühzeitiger bekämpft. Und das zeigte Wirkung – die MT-Angreifer hatten einen zusehends schwereren Stand. Die Gastgeber hingegen bauten sich weiter auf, wurden mutiger. Die MT geriet durch eine Zeitstrafe gegen Marino Maric in Unterzahl, nahm im Angriff Torhüter Nebojsa Simic zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Das nutze SC-Keeper Jens Vortmann nach einem Fehlpass von Kai Häfner und unverhofftem Ballgewinn eiskalt aus und beförderte den Ball ins verwaiste Melsunger Gehäuse zum 6:9. Das schien den Grünhemden weiter Auftrieb zu geben. In der Folge verkürzte Bastian Roschek nach einem Fehlwurf von Julius Kühn zum 7:9 und kurz darauf “vernaschte” der gerade eingewechselte Maximilian Janke Timm Schneider zum 8:9 (17.). 

Das Grimm-Team indes zeigte sich davon wenig beeindruckt, stellte mit einem 3:0-Lauf von Julius Kühn, Kai Häfner und Yves Kunkel innerhalb von fünf Minuten fast wieder den alten Abstand her (8:12, 22.). Zwischendurch hatte Nebojsa Simic einen Strafwurf von Patrick Wiesmach vereitelt und Heiko Grimm eine Auszeit genommen. Dessen Leipziger Pendant André Haber nutze die Gelegenheit, um im Tor Jens Vortmann gegen Joel Birlehm auszutauschen und die Abwehr von 6:0 auf 5:1 umzustellen.

Das schmeckte der MT zunächst gar nicht. Die fast “kurze Deckung” Richtung Spielmacher Lasse Mikkelsen ließ das Angriffsspiel der Rotweißen ins Stocken geraten. Andererseits witterten die Gastgeber erneut Morgenluft. Franz Semper wurde zweimal sträflich von der Abwehr vernachlässigt, Joel Birlehm parierte zweimal hintereinander gegen Kia Häfner und Tobias Reichmann und Linksaußen Lukas Binder erzwang aus spitzem Winkel den 12:12-Ausgleich.

Die letzte Minute der ersten Halbzeit gehörte dann wieder der MT: Herrlich bedient von Kai Häfner netzte Tobias Reichmann zum 12:13 ein und im letzten Leipziger Angriff fing sich Stefan Salger seine zweite Zeitstrafe ein. Einen abschließenden direkten Freiwurf parierte Nebojsa Simic und so ging es mit beim 12:13 in die Kabinen.  

Die zweite Spielhälfte begann die MT also in Unterzahl, was aber bekanntlich kein Nachteil sein muss, wie Tobias Reichmann bewies. Dem Rechtsaußen gelang nach einem lupenreinen “Steal” das 12:14. Nichtsdestotrotz wollte der MT-Angriff zunächst nicht richtig in Schwung kommen. Nach wie vor sorgte die Leipziger 5:1-Abwehr – inzwischen mit Philipp Weber auf der Spitze – für Unruhe. Diese Vorgehensweise gab den Hausherren Recht, sie schöpften daraus weiter Hoffnung und blieben der MT auf den Fersen. Erst schaffte Maximilian Janke den Anschluss und nach einem Tor von Lasse Mikkelsen legte Lukas Binder zum 14:15 nach (33.).

Danach sorgte ausgerechnet Ex-MT’ler Philipp Müller für die hässlichste Szene des Spiels. Er hatte sich schon Minuten zuvor auf Kai Häfner fokussiert, diesmal streckte er ihn gänzlich nieder. Die Disqualifikation durch die Referees folgte auf dem Fuße. Häfner versuchte zwar nach einigen Minuten Behandlung weiterzuspielen, musste dann aber doch mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aufgeben. Und weil es wenig später Stefan Salger erwischte, der nach seiner dritten Zeitstrafe ebenfalls das Feld räumen musste, stand die MT im Rückraum plötzlich ohne Linkshänder da. Prekär insofern, als zu dem Zeitpunkt noch rund 25 Minuten zu spielen waren.

Nun war also Improvisation angesagt. Heiko Grimm beorderte Timm Schneider auf die Halbrechte und sogar Julius Kühn wechselte in Unterzahl phasenweise auf diese für ihn ungewohnte Position. Und der erzielte von dort sogar das 15:17 (37.). Heiko Grimm legte die Grüne Karte, brachte Roman Sidorowicz auf Halblinks, Lasse Mikkelsen übernahm wieder Regie, Julius Kühn agierte zunächst weiter auf Halbrechts und Timm Schneider am Kreis. Nach einem lehrbuchreifen Rückhandpass von Lasse Mikkelsen erzielte Marino Maric das 15:18. Dann parierte Nebojsa Simic spektakulär gegen den frei vor ihm auftauchenden Lukas Binder und nach Fehlabgaben auf beiden Seiten beruhigte Lasse Mikkelsen mit dem 15:19 (41.) die Szenerie.

Beim 16:21 (43.)  – diesmal hatte Julius Kühn den Blick für den freien Marino Maric bewiesen – durften die gut 50 mitgereisten MT-Anhänger  zum ersten Mal mit einem guten Gefühl durchschnaufen. Ohne sich jedoch allzu sicher zu fühlen. Denn die Gastgeber steckten natürlich noch nicht auf, wie der an den Kreis zurückgekehrte Bastian Roschek mit seinem Doppelschlag zum 20:23 und 21:23 (49.) bewies. Sollte es jetzt noch einmal eng werden?

So richtig nicht. Auch wenn nach einem kühl verwandelten Strafwurf von Lasse Mikkelsen, dem Linksaußen-Treffer von Yves Kunkel und einer weiteren Parade von Nebojsa Simic zwei frische Leipziger Kräfte jeweils erfolgreiche Gegenschläge landeten: Luca Witzke aus dem Rückraum und Lucas Krzikalla von Rechtsaußen trafen zum 22:25 und 23:25 (55.). Aber dann trat der erstmalig in diesem Spiel eingewechselte Domagoj Pavlovic auf den Plan. Gleich in einer seiner ersten Aktion bediente er Marino Maric. Anschließend betätigte er sich selber als Schütze, um wenige später erneut Maric anzuspielen. Alle drei Aktionen mündeten in Torerfolge und somit war er maßgeblich daran beteiligt, dass sein Team beim 24:28, zweieinhalb Minuten vor dem Abpfiff, endgültig auf die Siegerstraße einbog. Die Restspielzeit entschieden die Grünweißen zwar mit 3:2 zu ihren Gunsten, was aber am Ausgang des Pokalduells insgesamt nichts mehr ändern konnte.

Heiko Grimm zum Spiel:
Nach gutem Beginn haben wir uns in den letzten zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit von der aufkommenden Hektik anstecken lassen. Das haben wir in der Pause angesprochen und uns vorgenommen, wieder mehr auf uns selber zu schauen. Das ist in der zweiten Hälfte dann unter den nicht einfachen Bedingungen und dann noch in fremder Halle gut gelungen.  Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Denn sie hat heute mit einer eindrucksvollen Teamleistung gleich drei nicht unwesentliche Ausfälle wettgemacht. Nachdem Felix Danner, Kai Häfner und Stefan Salger nicht mehr zur Verfügung standen, waren wir in mehrerlei Hinsicht zur Improvisation gezwungen. Die Spieler, die auf teilweise ungewohnten Position eingesetzt wurden, haben ihre Aufgabe jeweils angenommen. Das Spiel hat heute auch wieder gezeigt, dass wir einen guten und breiten Kader haben, und dass wirklich alle Spieler gebraucht werden.

Statistik

SC DHfK Leipzig: Vortmann (1.-20. Min.; 1 Tor, 1 Parade, 11 Gegentore), Birlehm (ab 20. Min.; 18 P., 19 GT)  – Semper 3, Wiesmach, Witzke 2, Krzikalla 2, Binder 4, Janke 3, Müller, Roscheck 6, Weber 2/1, Mamic 2, Remke, Gebala, Esche 2, Kristjansson – Trainer André Haber.

MT Melsungen: Simic (11 Paraden / 27 Gegentore), Sjöstrand (n.e.) – Maric 7, Kühn 3, Lemke, Reichmann 5/2, Ignatow, Kunkel 4, Mikkelsen 5/3, Danner, Schneider 1, Allendorf, Sidorowicz, Häfner 4, Salger, Pavlovic 1 – Trainer Heiko Grimm.

Schiedsrichter: Christoph Immel (Erkelenz)/ Ronald Klein (Mettmann)

Zeitstrafen: 2 Min. – 10 Min.  (Mamic – 2x Maric, 3x Salger)

Disqualifikationen: Michael Müller nach grobem Foul an Kai Häfner (35. Min.) – Stefan Salger nach 3. Zeitstrafe (35. Min.)

Strafwürfe: 1/2 – 5/6  (Wiesmach scheitert an Simic, 21. Min. – Reichmann scheitert an Birlehm, 28. Min.)

Zuschauer: 4.342, Arena Leipzig.

Das nächste Spiel:
LIQUI MOLY-HBL: So., 06.10.19, 16:00 Uhr, MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf, Rothenbach-Halle Kassel





Jetzt rollt der Herbsturlauberverkehr aus dem Norden Feiertag lockt Kurzurlauber und Ausflügler auf die Straße


ADAC Stauprognose für 2. bis 6. Oktober

München (ots)

Herbsturlauber und Ausflügler bestimmen am Wochenende das Verkehrsgeschehen: In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Thüringen beginnen die Herbstferien. In Hessen und Rheinland-Pfalz gehen sie in die zweite Woche. Außerdem nutzen viele den bundesweiten Feiertag am Donnerstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) für Ausflüge und Kurzurlaube – oft verbunden mit einem Brückentag am Freitag. Das Verkehrsaufkommen wird sich entsprechend erhöhen. Die durch den Herbstreiseverkehr verursachten Staulängen dürften aber bei Weitem nicht die Dimensionen des Sommers erreichen.

Viele Urlauber und Wochenendausflügler steuern die Wandergebiete der Alpen und Mittelgebirge, die Küsten und warme südliche Länder an. Die staureichsten Zeiten werden Mittwoch- und Sonntagnachmittag sein. Vergleichsweise ruhig wird es hingegen am Freitag. Am Donnerstag und Samstag wird zwar überall etwas mehr los sein, auf lange Zwangspausen müssen sich Autofahrer aber nicht einstellen. Dass manche Fahrt an diesem besonderen Wochenende im Stau endet, dafür sorgen nicht zuletzt die vielen Herbstbaustellen. Wer rund um München unterwegs ist, muss wegen des zu Ende gehenden Oktoberfestes etwas längere Fahrzeiten einplanen. Zur Erleichterung des Ausflugsverkehrs dürfen am Tag der Deutschen Einheit Lkw über 7,5 Tonnen auf Deutschlands Straßen in der Zeit von 00:00 bis 22:00 Uhr nicht unterwegs sein.

Die besonders belasteten Fernstraßen (beide Richtungen):

   - Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
   - Großräume Berlin, Hamburg, München
   - A 1 Hamburg - Bremen
   - A 1 / A 3 /A 4 Kölner Ring
   - A 2 Dortmund - Hannover
   - A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
   - A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
   - A 5 Basel - Karlsruhe - Hattenbacher Dreieck
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen/Reutte
   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München -Salzburg
   - A 9 München - Nürnberg - Berlin
   - A 10 Berliner Ring
   - A 24 Hamburg - Berlin
   - A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach
   - A 81 Singen - Stuttgart
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 99 Umfahrung München

Der Herbsturlauber- und Ausflugsverkehr wird auch im benachbarten Ausland für vollere Straßen sorgen. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Arlberg-, Tauern-, Fernpass-, Brenner- und Gotthard-Route, aber auch die wichtigen Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark. An den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) müssen sich Autofahrer vor allem am Sonntag auf Wartezeiten von cirka 30 Minuten bei der Einreise nach Deutschland einstellen. /ADAC





Fotoshooting mit Schreckschusswaffe und Sturmhauben führt zu Polizeieinsatz im Ahnepark


(ots) Vellmar (Landkreis Kassel):

Laute Knallgeräusche, die Anwohner aus dem Ahnepark in Vellmar gehört hatten und offenbar durch Schüsse aus einer Schreckschusswaffe verursacht wurden, riefen am gestrigen Montagabend die Polizei auf den Plan. Die Polizeibeamten konnten im Park eine Gruppe, bestehend aus fünf jungen Männern und zwei Jugendlichen im Alter von 15 bis 22 Jahren, antreffen und fanden bei ihnen neben einer Schreckschusswaffe auch einen Teleskopschlagstock sowie Sturmhauben. Wie sich schließlich herausstellte, hatte die Gruppe damit für Bilder in einem sozialen Netzwerk posiert. Das unbedarfte Verhalten der jungen Leute hat nun Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz zur Folge.

Wie die eingesetzten Beamten des Vellmarer Polizeireviers Nord berichten, teilten besorgte Anwohner gegen 22:45 Uhr schussähnliche Geräusche aus dem Bereich des Ahneparks mit. Die dorthin geeilten Polizisten konnte schließlich im Park zwei junge Männer und zwei Jugendliche antreffen, die zusammensaßen und Musik hörten. Auch drei weiteren zur Gruppe gehörenden jungen Männer, die sich bei Erblicken des Streifenwagens erfolglos versucht hatten zu verstecken, ertappten die Beamten in unmittelbarer Nähe. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizisten bei dem 21-Jährigen aus Vellmar die Schreckschusswaffe, aus der er offenbar mehrere Schüsse abgefeuert hatte.

Außerdem konnte er keinen kleinen Waffenschein vorweisen, was für das Führen der Waffe erforderlich gewesen wäre. Die jungen Männer gaben schließlich freimütig an, dass man zusammengekommen sei, um als „Gangster-Rapper“ zu posieren und die Bilder davon auf einem Social Media Account einzustellen. Dafür vermummten sie sich mit den Sturmhauben und posierten mit der Pistole und dem Teleskopschlagstock.

Das Fotoshooting lohnte sich für die junge Gruppe nicht, da dieses mit einem erteilten Platzverweis endete. Die Schreckschusswaffe des 21-Jährigen aus Vellmar samt der Munition stellten die Polizeibeamten sicher. Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Gegen einen 22-Jährigen aus Kassel leiteten die Beamten wegen des Führens des Teleskopschlagstocks ebenfalls eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die beiden Minderjährigen, wobei es sich um einen 17-Jährigen und eine 15-Jährige aus Fuldabrück handelte, mussten die Polizisten auf das Revier begleiten, wo sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt wurden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Der Arbeitsmarkt im September 2019 – Robuste Entwicklung trotz schwacher Konjunktur


Nürnberg (ots)

„Die konjunkturelle Schwächephase zeigt sich am Arbeitsmarkt auch im September. Alles in allem ist der Arbeitsmarkt aber weiterhin in einer robusten Verfassung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im September abgenommen. Das Beschäftigungswachstum hält an, verliert aber an Schwung, und die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern ging auf hohem Niveau wiederholt zurück.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im September: -85.000 auf 2.234.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -22.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Mit der üblichen Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit von August auf September um 85.000 auf 2.234.000 gesunken und die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent zurück. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den September ein Minus von 10.000 Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat errechnet. Dieser Rückgang ist allein auf die Entwicklung im Bereich der Grundsicherung zurückzuführen. In der konjunkturnäheren Arbeitslosenversicherung gab es erneut saisonbereinigte Zunahmen. Gegenüber dem Vorjahr waren insgesamt 22.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote hat sich um 0,1 Prozentpunkte verringert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Juli auf 3,2 Prozent.

Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat ebenfalls leicht um 4.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im September 2019 auf 3.152.000 Personen. Das waren 19.000 weniger als vor einem Jahr.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gestiegen, allerdings nicht mehr so stark wie im vergangenen Jahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im August saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 10.000 erhöht. Mit 45,30 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 333.000 höher aus. Treiber hierfür war der Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 510.000 gestiegen. Insgesamt waren im Juli nach hochgerechneten Angaben der BA 33,35 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Saisonbereinigt ergibt sich von Juni auf Juli ein Anstieg von 46.000.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bewegt sich auf hohem Niveau, gibt aber weiter nach. Im September waren 787.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 47.000 weniger als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 9.000 Stellen verringert. Der Stellenindex der BA (BA X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – sank im September 2019 um 3 Punkte auf 238 Punkte. Er liegt damit 19 Punkte unter dem Vorjahreswert.

Geldleistungen

731.000 Personen erhielten im September 2019 Arbeitslosengeld, 64.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im September bei 3.839.000. Gegenüber September 2018 war dies ein Rückgang von 219.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Den ausführlichen Monatsbericht finden Sie im Internet unter https://statistik.arbeitsagentur.de.

Bundesagentur für Arbeit





Papenburg: Kreuzfahrtriese auf dem Weg zur Nordsee


Der neue Ozeanriese «Norwegian Encore» verlässt die Werft.

Das riesige Kreuzfahrtschiff nimmt Kurs auf die Nordsee.

4000 Passagiere passen auf das über 333 Meter lange Schiff.

 

 





Wenn einem sonst keiner schreibt…So kann man sich bei WhatsApp selbst was schreiben


Naja es geht ja nicht nur darum, sich selbst sinnlose Nachrichten zu schreiben.

Man kann das Ganze ja auch praktisch betrachten.

 

Sie wollen beispielsweise was notieren, zum Beipsiel ein Einkaufsliste oder was auch immer.

Sie haben einen Link bekommen oder gefunden, den sie unbedingt später anschauen wollen oder müssen.

Auch eine Sprachnachricht an sich selbst ist faktisch vorstellbar, indem man sich an was erinnert.

Jeder und auch jede kennen/kennt das: Man notiert was aber wo war das noch gleich gespeichert?

Das ist unsinnig weil es dann eben nichts nutzt.

Bei Whatsapp sehe ich auf dem Startbildschirm, dass da eine neue Nachricht ist und kann diese aufrufen.

 

Es gibt also zwei einfache Tricks dazu:

1. Ich lege mich selbst als Kontakt an in meinem Telefon und kann mir folglich auch selbst was schreiben bei Whatsapp. Ist witzig funktioniert aber anscheinend nicht bei allen Telefonen.

2.Ich lege eine neue Gruppe an und füge einen x-beliebigen Freund hinzu. Nachdem er angenommen hat, fliegt er wieder raus -(Klaro) Nett wäre es wenn man ihn unterrichtet vorher *g* Dann habe ich nachwievor die bestehende Gruppe mit nur einem Teilnehmer und kann dort schreiben.

 

Hey- mir schrieb übrigens gerade jemand, dass ich heute gutaussehend bin.  😉 

 


 




Ab sofort mehr Empfang für mindestens 780.000 Haushalte


Scheuer: Wir schließen Deutschlands größtes Funkloch
Das BMVI hat im engen Dialog mit der Bundesnetzagentur eine neue Übereinkunft getroffen, die Mobilfunkversorgung in Grenzregionen deutlich zu verbessern.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Jeder muss immer und überall telefonieren und surfen können. Daran arbeiten wir mit aller Konsequenz. Für viele Menschen in grenznahen Gebieten, die bislang Schwierigkeiten mit der Netzabdeckung hatten, haben wir jetzt eine Lösung gefunden: Gemeinsam mit der Bundesnetzagentur und den Netzbetreibern sorgen wir ab sofort für Empfang in über 780.000 Haushalten in Grenzregionen.

Die Herausforderung bislang: Mobilfunk kennt keine Grenzen. Die Mobilfunkanbieter haben in den Grenzregionen zahlreiche LTE-Stationen aufgebaut, können das vorhandene Potential aber nicht vollständig nutzen – aufgrund der Auslegung der Vorschriften zur Auslandskoordination. Diese regeln die Mobilfunk-Einstrahlung aus Deutschland in das angrenzende Nachbarland. Ab sofort können die Mobilfunkbetreiber LTE-Stationen, die bislang nicht eingeschaltet waren, aktivieren und LTE-Stationen, die bislang leistungsreduziert betrieben wurden, voll aufdrehen.

Gemeinsam mit der Bundesnetzagentur und den Mobilfunknetzbetreibern hat das BMVI ein Konzept zur Weiterentwicklung des Grenzkoordinierungsverfahrens im bestehenden Rechtsrahmen entwickelt. Ziel ist es dabei, dass die Mobilfunknetzbetreiber kurzfristig alle bisher durch Grenzkoordinierungsfragen verursachten Versorgungslücken zügig schließen können.

Die Mobilfunkanbieter setzen diese Maßnahmen nun Schritt für Schritt um. Verbesserungen in der Mobilfunkversorgung werden dadurch ab sofort erwartet.

Die Maßnahme ist der Teil der Mobilfunkstrategie, die die nach der Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur mit ihren ambitionierten Ausbauauflagen und der jüngst mit den Mobilfunknetzbetreibern vertraglich vom Bund vereinbarten Ausbauoffensive den Aktionsplan für eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Deutschland komplettiert.

© 2019 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur




Metallica sagen Tour ab: James Hetfield erleidet nach 18 Jahren Alkohol-Rückfall


Schlechte Nachricht für alle Metallica-Fans:

 

Wegen Behandlung der Suchterkrankung ihres Frontmanns

James Hetfield muss die Metal-Band ihre ab Mitte Oktober

geplante Tournee durch Australien und Neuseeland verschieben.

 

 





Schadsoftware EMOTED wieder aktiv – Passen sie auf bei verdächtigen Mails


Über einen längeren Zeitraum war es still um Emotet geworden, jetzt wird die Schadsoftware wieder verbreitet und zwar über Office-Dokumente mit Makros.

Die Mails haben unterschiedliche Betreffzeilen (bspw. „Muster – DSTG“) und unterschiedlichen Aufbau.

Die verwendeten Texte sind kurz gehalten und verweisen auf den beigefügten Anhang.

Teilweise blenden die Mails einen angeblichen Text ein, auf den geantwortet wurde.

 

Die Mails stammen dabei nicht von dem angeblichen Absender, der Deutschen Steuer-Gewerkschaft – Landesverband Niedersachsen, sondern geben dies nur vor.

Wenn der Anhang geöffnet wird, erscheint die folgende Grafik, um den Benutzer zum Ausführen von Makros zu bewegen:

ollte der Nutzer nun Makros aktivieren, wird die eigentliche Schadsoftware nachgeladen und zur Ausführung gebracht:

In unserem Beispiel erfolgte das Nachladen über die folgende URL:
hXXp://electroXXXenchufe.com/wp-content/13c3yqv_eo4zsu9-416/

D.h. ein kompromittiertes System wird hier für die Verteilung verwendet.


Ist die Schadsoftware aktiv, verbindet Sie sich gut erkennbar im Netzwerkverkehr mit einem C&C-Server:

Der hier verwendete C&C-Server hat die IP-Adresse: 190.18.146.70

Weitere bekannte C&C-Server bzw. URL:
http://31.12.67.62:7080/pdf/
http://31.172.240.91:8080/attrib/
http://37.157.194.134:443/acquire/
http://37.208.39.59:7080/taskbar/bml/results/merge/
http://41.220.119.246/between/
http://45.33.49.124:443/iplk/devices/results/merge/
http://45.123.3.54:443/taskbar/cookies/
http://46.105.131.87/psec/badge/results/
http://47.41.213.2:22/stubs/chunk/
http://59.152.93.46:443/mult/
http://62.75.187.192:8080/symbols/walk/results/merge/
http://75.127.14.170:8080/devices/window/results/
http://78.24.219.147:8080/badge/
http://85.104.59.244:20/loadan/
http://86.98.25.30:53/site/codec/
http://87.106.139.101:8080/site/loadan/results/
http://87.106.136.232:8080/cookies/
http://87.230.19.21:8080/report/codec/
http://88.156.97.210/enable/symbols/
http://91.92.191.134:8080/guids/nsip/forced/merge/
http://91.205.215.66:8080/stubs/
http://92.222.125.16:7080/walk/xian/symbols/
http://92.222.216.44:8080/ringin/ban/symbols/
http://94.205.247.10/scripts/sess/results/
http://95.128.43.213:8080/odbc/child/
http://104.131.11.150:8080/symbols/cookies/forced/
http://104.236.246.93:8080/iab/devices/symbols/merge/
http://117.197.124.36:443/enabled/json/
http://136.243.177.26:8080/pdf/cone/
http://138.201.140.110:8080/site/codec/results/merge/
http://142.44.162.209:8080/guids/
http://144.139.247.220/child/devices/
http://149.202.153.252:8080/results/
http://159.65.25.128:8080/balloon/balloon/results/
http://162.243.125.212:8080/report/sess/
http://169.239.182.217:8080/symbols/
http://173.212.203.26:8080/scripts/child/results/merge/
http://175.100.138.82:22/health/schema/results/merge/
http://177.246.193.139:20/entries/odbc/results/
http://178.79.161.166:443/arizona/prep/results/merge/
http://178.254.6.27:7080/forced/glitch/
http://179.32.19.219:22/raster/taskbar/
http://182.76.6.2:8080/sess/usbccid/results/
http://182.176.106.43:995/jit/jit/symbols/
http://182.176.132.213:8090/walk/between/
http://185.94.252.13:443/add/loadan/results/merge/
http://185.129.92.210:7080/nsip/
http://186.4.172.5:443/psec/mult/results/merge/
http://186.4.172.5:8080/usbccid/chunk/results/
http://187.144.189.58:50000/window/scripts/
http://187.147.50.167:8080/taskbar/stubs/forced/
http://188.166.253.46:8080/schema/
http://189.209.217.49/health/
http://190.18.146.70/ringin/devices/symbols/merge/
http://190.145.67.134:8090/badge/tlb/results/
http://190.186.203.55/cone/nsip/
http://190.201.164.223:53/free/
http://201.212.57.109/prov/enabled/
http://201.250.11.236:50000/teapot/badge/forced/merge/
http://206.189.98.125:8080/ban/stubs/
http://211.63.71.72:8080/srvc/raster/symbols/
http://212.71.234.16:8080/stubs/glitch/
http://217.160.182.191:8080/xian/
http://222.214.218.192:8080/codec/report/


Benachrichtigen Sie bitte Ihre Mitarbeiter, dass derartige Mails momentan im Umlauf sind und sensibilisieren Sie für die Gefahren durch angehängte Dokumente.

Weiterführende Links:
Warnhinweis der DSTG auf ihrer Webseite
FAQ zu Emotet von Heise
Virtuelle Maschine mit dem getesteten Malware-Sample bei app.any.run

Permanenter Link zu diesem Artikel auf zac-niedersachsen.de:

https://zac-niedersachsen.de/artikel/32

Vielen Dank für diese Warnung an das ZAC des LKA Niedersachsen





Papst Franziskus ehrt Flüchtlinge


Papst Franziskus hat auf dem Petersplatz in Rom

eine Skulptur zum Gedenken an Migranten und Flüchtlinge geweiht.

 

Die Arbeit des kanadischen Künstlers Timothy Schmaltz

soll an den 105. Welttag der Migranten und Flüchtlinge erinnern.

 

 





Meerrettich-Wickel können Schmerzen lindern


Baierbrunn (ots)

Senföle verleihen Meerrettich und Radieschen Schärfe – und werden für ihre antibakterielle Wirkung geschätzt. Sie sind in Fertigarzneimitteln enthalten – zum Beispiel gegen Blasenentzündung oder in Präparaten für die Infektabwehr -, können aber auch eigenhändig zu Hausmitteln verarbeitet werden. Eine Möglichkeit, um die Heilkraft von Senfölen zu nutzen, sind Wickel mit Meerrettich oder weißem Senf, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Sie sollen bei Erkrankungen der oberen Atemwege helfen. Bei Gelenkbeschwerden, rheumatischen Schmerzen und Muskelverspannungen können solche Auflagen ebenfalls guttun. „Senföle reizen die Haut, sie rötet sich und wird besser durchblutet“, erklärt der Würzburger Apotheker Dr. Wolfgang Schiedermair. Die Anwendungen wirken auch über Wärme. Dadurch entspannt sich die Muskulatur. Achtung: Sobald sich die Haut warm anfühlt, sollte der Wickel heruntergenommen werden, sonst drohen Verbrennungen.

Senfmehl oder Senfsamen bekommt man in der Apotheke. „Dann haben sie einen gewissen Mindestgehalt an wirksamkeitsbestimmenden Stoffen“, sagt Schiedermair. Wer sich stattdessen im Gewürzregal bedient, hat diese Garantie nicht.

Die aktuelle „Apotheken Umschau“ erklärt, wie sich ein Meerrettich-Hustensaft, ein Senfmehl-Bad gegen kalte Füße oder entspannende Senfwickel zuhause herstellen lassen. Zudem finden Leserinnen und Leser Kochrezepte mit „gesunden Scharfmachern“.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2019 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Emily Zamourka (52), die mysteriöse U-Bahn-Sängerin in LA


Emily Zamourka (52) singt Puccini auf dem

U-Bahnsteig in Los Angeles.

Das Video ist um die halbe Welt gegangen.

 

Ein Polizist hat es aufgenommen und setzte es ins Netz.

 

 





„Puh, du hast Mundgeruch!“ – Zahngesundheit bei Haustieren wird häufig vernachlässigt


Sulzbach/Ts., 5. September 2019 – Es ist Routine: Jeden Morgen und jeden Abend mindestens zwei Minuten lang Zähneputzen. Eine notwendige Maßnahme, die wir Menschen bei uns sehr ernst nehmen. Nicht weniger wichtig ist die regelmäßige Zahnpflege allerdings auch für unsere Haustiere. Doch da wird sie oft vernachlässigt – teils mit schlimmen Folgen, wie die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, weiß. 

„Vernachlässigte Zahnhygiene bei Hunden und Katzen ist sogar ein häufiger Grund für Tierarztbesuche, bestätigt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Oft muss der Tierarzt Zahnstein entfernen oder sogar Zähne ziehen. Da dafür jedoch eine Narkose unumgänglich ist, sollten Tierhalter versuchen, möglichst viel für die Zähne ihrer Haustiere zu tun. So lässt sich eine Behandlung durch den Tierarzt hinauszögern oder sogar vermeiden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Zähne von Hunden und Katzen zu pflegen. Zum Beispiel durch das Kauen von festem Futter oder Leckerlis, da das zu einem gewissen Abrieb an den Zahnflächen führt. Außerdem gibt es spezielle Zahnpflegefutter auf dem Markt, die aufgrund ihrer Textur zusätzlich zahnreinigend wirken. Spezielle Kaustangen können ebenfalls helfen, die Zähne zu reinigen. Allerdings haben die industriell hergestellten Produkte auch Nachteile: Sie bestehen meist aus relativ viel Bindegewebe und nicht aus hochwertigem Eiweiß. Außerdem nehmen die Tiere dadurch zusätzliche Kalorien auf. Da viele Haustiere in Deutschland bereits zu dick sind, ist Vorsicht geboten.

Desinfizierende Trinkwasserzusätze sind eine gute Alternative. Diese Produkte helfen auch für einen frischen Atem. Doch es gibt noch wirksamere Möglichkeiten: „Am besten, man putzt seinem Tier aktiv die Zähne“, rät Dr. Anette Fach und erklärt: „Diese Art der regelmäßigen Reinigung ist am erfolgreichsten. Zumindest, sofern das Tier das Zähneputzen zulässt.“ Für das Zähneputzen sollte eine spezielle Katzen- und Hundezahncreme verwendet werden. Diese kann mit einer Zahnbürste oder mit einem Baumwolltuch auf die Zähne des Tieres aufgetragen und verteilt werden. Hierbei gilt: Ein einfaches Auftragen auf die Zähne ist gut, ein regelrechtes Putzen der Zähne ist besser.

Einem Tier das Zähneputzen beizubringen, sollte mit viel positiver Verstärkung, Geduld und schrittweisem Üben erfolgen. Grundsätzlich gilt: Jede Maßnahme, die man für die Zahngesundheit tut, hat einen Effekt und hilft in der Summe. Regelmäßige professionelle Zahnreinigung und tägliches Zähneputzen zu Hause sind am erfolgreichsten.

Der TASSO-Zahncheck für zu Hause:

  1. Frisst oder kaut das Tier abnormal oder meidet es feste Futterbestandteile?
  2. Speichelt oder blutet das Tier aus dem Maul?
  3. Riecht das Tier unangenehm aus dem Maul?
  4. Ist das Zahnfleisch um die Zähne gerötet oder blutig?
  5. Fehlen dem Tier Zähne?
  6. Sind auf den Zähnen (vor allem hinten an den oberen Zähnen nachschauen) Beläge zu sehen?

Wer eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet hat, sollte sein Tier bei einem Tierarzt vorstellen. Eine Erkrankung in der Maulhöhle ist dann nicht unwahrscheinlich. /TASSO


 




Parlamentarische Versammlung des Europarates berät über Schutz für Whistleblower


Mitglieder der Delegation des Deutschen Bundestages nehmen unter Leitung von Dr. Andreas Nick (CDU/CSU) vom 30. September bis 4. Oktober 2019 an der vierten Sitzungswoche 2019 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER) in Straßburg teil.

Die Versammlung berät am 1. Oktober 2019 einen Bericht zur Verbesserung des Schutzes von Hinweisgebern. Der Entschließungsentwurf fordert, dass die derzeit in der EU verhandelte Europäische Richtlinie für den Schutz von Personen, die Hinweise über Verstöße gegen EU-Recht geben, um eine Europäische Konvention des Europarates ergänzt werden solle. Damit solle der Schutz auch nationale Vorgänge umfassen und europaweit gelten.

Am diesem Tag finden in der Oper von Straßburg auch die Feierlichkeiten anlässlich des 70jährigen Bestehens des Europarates statt. Hauptredner ist der französische Präsident Emmanuel Macron. Präsident Macron stellt sich zuvor im Plenum den Fragen der Abgeordneten.

Weitere Themen auf der Tagesordnung sind Maßnahmen zur Vorbeugung klimabedingter Migration, Gewalt bei Geburtshilfe und gynäkologischen Untersuchungen, Unterstützung für Opfer von Terrorismus sowie der Schutz des jüdischen Kulturerbes in Europa.

Mitglieder der deutschen Delegation werden am Rande der Tagung mit der ungarischen Delegation zusammentreffen. Anlass dafür ist die Öffnung der Grenze und die Ausreise von Bürgerinnen und Bürgern der DDR aus Ungarn vor 30 Jahren. Ferner ist eine Begegnung der Mitglieder der deutschsprachigen Delegationen in der PVER vorgesehen.

Weitere Informationen zur 4. Sitzungswoche 2019 finden sich auf der Webseite der Versammlung: https://pace.coe.int/

Deutscher Bundestag





Musterklage: 470 000 Dieselfahrer klagen gegen VW


Mit einer Musterklage versuchen fast eine halbe
Million Dieselfahrer, ihre Chancen auf Entschädigung
von Volkswagen zu erhöhen.
 
Nun hat das erste große Gerichtsverfahren zum Thema begonnen.
 
 

 




Kümpel: „Bis zu 16.000 Arbeitslosengeld-II-Bezieher in Hessen zu krank für Arbeit“ // Eine medizinische Begutachtungsstelle reicht

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Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen, Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen, RA Jürgen Kümpel (Geschäftsführer, Fachanwalt für Arbeitsrecht)

Kassel. Die Zahl der Arbeitslosen im Arbeitsagenturbezirk Kassel (Stadt Kassel, Kreis Kassel, Werra-Meißner-Kreis) ist im September 2019 um 810 auf 14.284 gefallen. Die Arbeitslosenquote von fünf Prozent ist somit stabil, hat aber einen Schönheitsfehler.

„Die Jobcenter führen nach einer Untersuchung des IAB viele Personen als erwerbsfähig, die in Wirklichkeit zu krank sind, um zu arbeiten. In Hessen betrifft dies schätzungsweise zwischen 9.000 und 16.000 Personen. Wer nicht mindestens drei Stunden täglich arbeiten kann, für den kommen die Erwerbsminderungsrente der Rentenversicherung oder die Sozialhilfe der Kommunen in Betracht. Nicht-Erwerbsfähige sind in den Jobcentern am falschen Ort und in einem gefährlichen toten Winkel, weil sie nicht vermittelt werden können und vielfach nicht die erforderlichen Gesundheitsmaßnahmen erhalten“, erklärte Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) in Nordhessen.

 

„Arbeitslosengeld II kann nur denjenigen in Arbeit helfen, der tatsächlich erwerbsfähig ist. Die Jobcenter dürfen deshalb in Zweifelsfällen ihre Vermittlungsbemühungen nicht einstellen, sondern müssen schnellstens die Erwerbsfähigkeit klären. Es ist ein bisher ungelöstes Problem, dass oft zunächst der Ärztliche Dienst des Jobcenters eine Einschätzung in der Frage der Erwerbsfähigkeit abgibt und anschließend der Ärztliche Dienst der Rentenversicherung zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt. Rechtlich verbindlich ist allein die Entscheidung der Rentenversicherung. Wir regen daher an, mit einer Änderung des Sozialgesetzbuchs den Grundsatz durchzusetzen, dass es in der Frage der Erwerbsfähigkeit nur noch eine medizinische Begutachtungsstelle mit einem Ergebnis gibt. Sozialminister Kai Klose sollte prüfen, ob er in Hessen ein entsprechendes Modellvorhaben initiieren kann. In einem heute selbst für Experten unüberschaubar komplizierten Sozialbehördensystem wäre es ein Riesenfortschritt, wenn wenigstens die medizinische Begutachtung an einer Stelle zusammengezogen werden kann. Das erspart Zeit, Wege und widersprüchliche Aussagen“, sagte Kümpel.



IAB Leistungsberechtigte mit gesundheitlichen Einschränkungen


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