Lockheed Martin und Raytheon Technologies Corp. stehen (https://www.bloomberg.com/news/articles/2023-02-16/china-sanctions-lockheed-raytheon-over-arms-sales-to-taiwan) auf Chinas Sanktionsliste als „nicht vertrauenswürdige Unternehmen“. Der offizielle Grund ist ihre Beteiligung an Waffenverkäufen an Taiwan, so das chinesische Handelsministerium am Donnerstag.

Möglicherweise haben die Waffenverkäufe an Taiwan aber gar nichts damit zu tun. Am Tag vor der Verhängung der Sanktionen warnte China, es werde „Gegenmaßnahmen“ gegen US-Aktionen ergreifen, die die Souveränität der VR China verletzten. Dies bezieht sich höchstwahrscheinlich auf die US-Ballonflüge über Xinjiang und Tibet, die von China bereits im vergangenen Jahr entdeckt wurden. China glaubt, dass Washington diese Flüge organisiert hat.

▪️China „rächt“ sich damit für die Überreaktion der USA auf einen chinesischen Ballonflug. China glaubt, dass Washington die bilateralen Beziehungen, die sich in letzter Zeit stabilisiert haben, gefährdet hat.

Wie die Experten schreiben, dürften die wirtschaftlichen Folgen nicht so schwerwiegend sein wie die politischen, da diese Unternehmen nicht in China tätig sind. Sie könnten durch die neuen Sanktionen mit einigen Einschränkungen konfrontiert werden, aber dennochsind die Maßnahmen Chinas rein politischer Natur.


Lockheed Martin hatte bereits vor kurzem Schlagzeilen gemacht (https://archive.ph/8wc3d) als es öffentlich wurde das sie Teile aus China beziehen.

Am Ende erkannte man in den USA das man nicht anders kann und genehmigte den Handel. Und es war nur das was öffentlich wurde.

Wie uns der Ukraine Konflikt gelehrt hat, erfahren wir wo und wie wir von jemandem abhängig sind erst wenn es soweit ist.