AHL-erfahrener Ryan Olsen wechselt zu den Kassel Huskies und besetzt die vierte Importstelle


Kassel, 27. September, 2020. 307 AHL-Spiele, 82 EHCL-Spiele, einmal ECHL-Champion und nun ein Husky: Ryan Olsen wechselt nach Nordhessen und besetzt im Huskies-Rudel die vierte Importstelle.

Der 26-Jährige wechselt von den San Antonio Rampage aus der American Hockey League (AHL) an die Fulda.

Olsen stammt aus British Columbia, Kanada. Bereits als 15-Jähriger debütierte er in der Top-Nachwuchsliga WHL für die Saskatoon Blades. Durch seine starken Leistungen in Saskatoon wurde Olsen im NHL-Draft 2012 an Position 160 von den Winnipeg Jets gedrafted. Ein Jahr später unterschrieb der Mittelstürmer einen Dreijahresvertrag beim NHL-Team aus der kanadischen Provinz
Manitoba. In Folge dessen absolvierte er einige Trainingslager und Vorbereitungsspiele mit den Jets, für ein Spiel in der besten Liga der Welt reichte es aber knapp nicht. Seine Zeit in der Organisation der Jets verbrachte Olsen dann in der zweithöchsten nordamerikanischen Liga AHL.

 

Schon einmal kurz in Europa
Zur Saison 2017/18 wechselte der physisch starke Stürmer zu den Utah Grizzlies in die East Coast Hockey League (ECHL). Nach 34 Spielen (25 Punkte) in Utah wagte er zum ersten Mal in seiner Karriere den Schritt nach Europa. Für Orli Znojmo in der EBEL erzielte der 1,88 Meter große und 88 Kilo schwere Center vier Punkte in acht Spielen. Nach seinem kurzen Intermezzo in Tschechien ging es zurück in die ECHL, diesmal zu den Colorado Eagles. Mit den Adlern startete er richtig durch (26 Punkte in 23 Spielen) und gewann am Ende der Playoffs die Meisterschaft in der ECHL.

Die beiden vergangenen Jahre spielte Olsen für die San Antonio Rampage. Beim Farmteam des noch
amtierenden NHL-Champion St. Louis Blues erzielte er 34 Punkte (17 Tore, 17 Assists) in 69 Spielen
und 15 Punkte (sieben Tore, acht Assists) in 57 Spielen. In der Saisonvorbereitung war Ryan Olsen
zudem Bestandteil des Trainingslagers der NHL-Mannschaft.
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Ryan ist ein physisch starker Center, der auf beiden Seiten der
Eisfläche spielt. Für sein Alter von 26 Jahren hat er bereits einiges erlebt und bringt viel Erfahrung mit
zu uns. Darüber hinaus hat er schon den ECHL-Titel gewonnen und weiß daher was es braucht, um
eine Meisterschaft zu gewinnen.“
Huskies-Trainer Tim Kehler: „Wir sind stolz, Ryan Olsen für die kommende Saison verpflichtet zu
haben. Ryan bringt als Center viel Durchschlagskraft auf dieser Position mit. Er ist stark auf seinen
Beinen und spielt ein komplettes Spiel auf beiden Seiten des Eises. Ryan ist nur schwer vom Puck zu
trennen und für den Gegner sehr unangenehm vor ihrem eigenen Tor. Außerdem ist er sehr ehrgeizig,
hat eine hohe Leidenschaft und setzt sich stets für seine Teamkollegen ein.“

Ryan Olsen: „Ich habe mich für einen Wechsel nach Kassel entschieden, weil sie eine top Adresse in
Deutschland sind. Ich will den Huskies helfen die Meisterschaft zu gewinnen und in die DEL
aufzusteigen. Ich habe bereits eine Meisterschaft gewonnen und möchte diese Erfahrung mit nach
Kassel bringen.“

EC Kassel Huskies





Weitere Einspielgelegenheit: MT probt gegen SC DHfK Leipzig

 

Kurzfristig hat sich für das MT-Team nun doch noch eine weitere Gelegenheit ergeben, den Feinschliff im Hinblick auf den nahenden Saisonstart zu verbessern. Denn am Donnerstag kommt Ligarivale SC DHfK Leipzig nach Kassel. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 19:00 Uhr. Da dieses Spiel, wie alle vorangegangenen Tests auch, ohne Hallenpublikum stattfindet, bietet die MT wieder als besonderen Service einen kostenlosen Livestream an. Dabei wird Ex-MT’ler Philipp Müller als Experte an der Seite von Kommentator Bernd Kaiser fungieren.

Zuletzt standen sich beide Ligakonkurrenten am 9. November 2019 in der Kasseler Rothenbach-Halle gegenüber. Das damalige Spiel in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga haben die Nordhessen in unguter Erinnerung. Die Sachsen entführten mit 34:31 beide Punkte aus Nordhessen und revanchierten sich damit für die gut einen Monat zuvor vor eigenem Publikum erlittene 27:30-Niederlage im DHB-Pokal. In beiden Partien war der nach der Saison 2018/19 nach Leipzig gewechselte MT-Rückraumspieler Philipp Müller im Einsatz. Am Donnerstag nun kehrt der der 36-jährige an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Allerdings nicht als Spieler, sondern als Experte an der Seite von Kommentator Bernd Kaiser im Livestream.

Müller hat zwar seit diesem Sommer die Sportkluft gegen das Zivil-Outfit getauscht und fungiert als Sportkoordinator bei den Grünhemden, steht aber bei personellen Engpässen noch als Aushilfe auf dem Spielfeld zur Verfügung. Ob das zum Saisonauftakt am 1. Oktober gegen die Eulen Ludwigshafen notwendig ist, wird sich zeigen. Der Rückraumspieler hat zumindest kürzlich bei einem Blitzturnier schon mal gezeigt, dass er noch fit genug ist.

Die MT indes hat noch ein paar Tage mehr Zeit, sich auf den Saisonstart einzustimmen. Deren erstes Spiel steigt am 4. Oktober in Balingen, die Heimpremiere in Kassel steht den Fans am 6. Oktober bevor. Dann hofft auch Michael Allendorf wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Der Linksaußen laboriert derzeit noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses in der Wurfarmschulter.

Zum kostenlosen Livestream „MT – SC DHfK“ geht’s hier!

 

Original Content von MT Melsungen




Wir verlosen Eintrittskarten für das Gartenfest 2018 Kassel – Calden

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die Veranstalter des “Gartenfest Kassel” in Calden, Schloss & Park Wilhelmsthal, haben uns großzügiger Weise ein kleines Kontingent an Eintrittskarten zur Verfügung gestellt, welche wir unter Ihnen verlosen dürfen.

Informationen zum „Gartenfest Kassel“ erhalten Sie unter: Gartenfest Kassel

Wir verlosen 5 x 2 Eintrittskarten!

Alles was Sie tun müssen um die begehrten Karten zu gewinnen ist:

Schreiben Sie eine Mail mit dem Stichwort „Gartenfest Kassel“ an verlosung@nordhessen-journal.de

Einsendeschluss ist der 03.05.2018!

Bitte geben Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, Adresse mit Telefonnummer und Handynummer an. Falls Sie gewonnen haben, werden wir Sie vorab telefonisch informieren und fragen ob Sie an diesem Termin Zeit für die Ausstellung haben. Es wäre doch schade um die tollen Karten.

Viel Glück wünscht das Team Nordhessen-Journal!

 

Mehr Platz vor dem Schloss und neue Highlights

 

 




Dran denken: Heute kommen die Coca Cola Weihnachtstrucks nach Kassel

 

Die Coca-Cola Weihnachtstrucks gehen wieder auf Tour
Dieses Jahr mit im Gepäck: ganz besondere Dankesbotschaften und „The Voice of Germany“ Talente

 

Berlin, November 2017. Vor über 20 Jahren ist sie zum ersten Mal gestartet und sorgt seitdem jedes Jahr aufs Neue für strahlende Gesichter und das ganz besondere Weihnachtsgefühl: die Coca-­Cola Weihnachtstour.

Ab dem 25. November kommen die Weihnachtstrucks in fünf deutsche Städte und läuten traditionell die schönste Zeit des Jahres ein. Die Weihnachtstour führt durch Schwabach, Kassel, St. Ingbert, Magdeburg und Grimma und hat in diesem Jahr eine ganz spezielle Mission. Coca-­Cola ermöglicht es, besonderen Menschen in ganz Deutschland auf einzigartige Weise Danke zu sagen.

Coca-­Cola Weihnachtstour als Dankeschön für besonderes Engagement

Ein wichtiges Augenmerk liegt in diesem Jahr auf sozialen Einrichtungen und deren Mitarbeitern und Organisatoren, die sich selbstlos und in vielen Fällen ehrenamtlich für andere einsetzen. Ganz im Sinne der besinnlichen Weihnachtszeit möchte
Coca-­Cola diesen Menschen für ihr Engagement danken. Die Besucher der Weihnachtstour können sich in diesem Jahr also nicht nur auf Santa Claus und die ikonischen Trucks freuen, sondern erleben auch emotionale Momente voller Dankbarkeit und Freude. Zusätzlich können Verbraucher noch bis Ende November auf der Coca-­Cola Website besondere Personen vorschlagen, denen sie schon immer einmal Danke sagen wollten. Die schönsten Dankesgeschichten werden mit einem Besuch des Coca-­Cola Weihnachtstrucks und einer persönlichen Überraschung belohnt.

Weihnachtsstimmung mit „The Voice of Germany“ und Santa Claus

Im Fokus der Tour stehen die drei Weihnachtstrucks: In „Santas guter Stube“ können sich die Besucher mit Santa Claus fotografieren lassen und personalisierte Coca-­Cola Flaschen als ganz persönliches Weihnachtsgeschenk mit nach Hause nehmen. Bei der diesjährigen Weihnachtstour sind zum ersten Mal Talente der TV-­Musikshow „The Voice of Germany” dabei, die für musikalische Weihnachtsstimmung in den Städten sorgen werden. Auf dem zur Bühne ausgebauten Show-­Truck lädt Coca-­Cola die Besucher dazu ein, dem Auftritt eines „The Voice of Germany“ Talentes und dem weihnachtlichen Gospelchor zu lauschen. Auf dem dritten Truck werden persönliche Dankesbotschaften zu sehen sein, die zusätzlich für feierliche Stimmung sorgen.

Weihnachten und Coca-­Cola – eine besondere Tradition

Seit 1997 ist die alljährliche Trucktour fester Bestandteil im Weihnachtsprogramm von Coca-­Cola. Was als Idee für einen TV-­Spot startete, ist mittlerweile für Millionen von Menschen eines der großen Highlights in der Weihnachtszeit.
Coca-­Cola, Weihnachten und Santa Claus sind für viele nicht voneinander zu trennen und aus der besinnlichen Jahreszeit nicht mehr wegzudenken. Entgegen bestehender Mythen ist der heutige Santa Claus jedoch keine Erfindung von
Coca­-Cola, denn: Niederländische Auswanderer brachten Anfang des 17. Jahrhunderts ihren Sinterklaas-­Brauch mit über den Atlantik nach Nieuw Amsterdam, dem heutigen New York. Von der Figur des Sinterklaas inspiriert, schuf die The Coca-­Cola Company 1931 ihre ganz eigene Version des bis heute bekannten Santa Claus. Dieses, von Coca-­Cola neu interpretierte Bild des modernen Santas prägt bis heute weltweit die Vorstellung des Weihnachtsmannes in den Köpfen unzähliger Menschen.

CocaCola

Nehmen sie auch am Quiz teil:

https://www.coca-cola-deutschland.de/stories/wie-gut-kennst-du-den-coca-cola-weihnachtstruck

 




Karten für Flic Flac zu gewinnen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

der Zirkus Flic Flac, der wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit sein Zelt in Kassel aufstellt, hat uns großzügiger Weise zwei Eintrittskarten für die Premierenvorstellung am 20.12.2017 zur Verfügung gestellt, welche wir unter Ihnen verlosen dürfen.

Informationen rund um „Flic Flac“ erhalten Sie unter: https://flicflac.de/kassel/

Einsendeschluss ist der 10.12.2017!

Bitte geben Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, Adresse mit Telefonnummer und Handynummer an. Falls Sie gewonnen haben, werden wir Sie vorab telefonisch informieren und fragen, ob Sie an diesem Termin Zeit für die Vorstellung haben. Es wäre doch schade um die tollen Karten.

Viel Glück wünscht das Team vom Nordhessen-Journal!

Mehr Infos zur Freilichtbühne in unserem Bericht vom 04.10.2017

Bald ist es wieder so weit

Tollkühne Kerle in ihren fliegenden Kisten – FlicFlac in Kassel

 




Huskies gehen dezimiert ins Wochenende

 

 
Fast schon traditionell pausiert der DEL2-Spielbetrieb Mitte November aufgrund des Deutschland-Cups.

Die Kassel Huskies nutzten die ersehnte Pause, um die Batterien für die bevorstehenden Herausforderungen wieder aufzuladen und das ein oder andere Wehwehchen auszukurieren.

Die meisten Spieler nutzten die trainingsfreien Tage für Heimaturlaube.

Dies gilt auch für James Wisniewski, der seine Familie in den USA besuchte, am gestrigen Mittwoch aber wieder zum
Team stieß.

In der Verteidigung wird auch die Rückkehr von Mike Little erwartet.

Der Rechtsschütze verletzte sich am 20. Oktober in Frankfurt und pausierte seitdem.
Trotzdem ist die Defensive der Huskies derzeit weit von der Soll-Stärke entfernt.

Neben John Rogl und Kevin Maginot, die für die Adler Mannheim zum Einsatz kommen, ist auch der Einsatz von Alex Heinrich unwahrscheinlich.

Der gebürtige Kasseler hat einen grippalen Infekt noch nicht vollständig auskuriert.

Während Thomas Merl noch mindestens drei Wochen fehlt, droht auch der Ausfall von Braden Pimm.

Der Huskies-Topscorer prallte zu Beginn des letzten Heimspiels gegen die Bayreuth Tigers unsanft in die Bande und zog sich einen schmerzhaften Pferdekuss zu, der noch nicht vollständig ausgeheilt ist.

Für Kapitän Manuel Klinge ist die Saison bekanntlich vorzeitig beendet.
Am Freitag, dem 17. November kommt es ab 20 Uhr unter der Zugspitze zum Verfolgerduell zwischen dem Dritt- und Viertplatzierten, die Schlittenhunde werden vom SC Riessersee empfangen.

Zwei Tage später, am Sonntag dem 19. November gastieren dann die Heilbronner Falken um 18 Uhr in der Kasseler Eissporthalle. Beide Spiele werden im Livestream auf www.sprade.tv übertragen.
Die Offensivpower des SC Riessersee
Beim SC Riessersee bilden Lubor Dibelka, Andreas Driendl und Richard Mueller die möglicherweise stärkste deutsche Sturmreihe der Liga.

Das Trio kam im bisherigen Saisonverlauf auf zusammen 72 Scorerpunkte und ist unter den besten zehn Punktesammlern der Liga platziert.
Auch die Abwehr des von Toni Söderholm trainierten Teams ist offensiv ausgerichtet, mit Julian Eichinger, Stephan Wilhelm und Felix Thomas haben bereits drei Verteidiger zweistellig gepunktet.

Von den bisherigen acht Heimspielen gestalteten die Werdenfelser sechs siegreich, lediglich gegen die besser platzierten Löwen Frankfurt (2:8) und Bietigheim Steelers (3:4 n. V.) verließen sie als Verlierer das heimische Eis.

Falken reisen mit Rückenwind nach Kassel Bis zum letzten Wochenende vor der Deutschland Cup Pause kämpften die Heilbronner Falken mit einer Ergebniskrise.

Nur vier Siege aus 14 Spielen sprangen bis dato heraus und auf einen Dreier mussten die Falken tatsächlich bis zum 3. November warten.

Dann gelang dank eines 7:3-Erfolgs über die Roten Teufel Bad Nauheim aber der Befreiungsschlag, zwei Tage später folgten mit dem Sieg in Kaufbeuren der nächste Dreier.

Diesen Rückenwind will der 13. der Tabelle nun mitnehmen, denn das Potential für eine Platzierung außerhalb der Playdown-Ränge ist zweifelsohne vorhanden.

Die Offensivlast wird von den beiden Kanadiern Justin Maylan und Brandon Alderson getragen.

Die Rechtsschützen bilden zusammen mit Brad Ross, der einen deutschen Pass besitzt, die erste Sturmreihe.

Unter der Woche wechselte Jonas Schlenker von den Ravensburg Towerstars nach Heilbronn und wird voraussichtlich Matt MacKay, den es nach Krefeld zog, als Mittelstürmer der dritten Sturmreihe ersetzen. Ein Wiedersehen gibt es mit den Ex-Huskies Corey Mapes und Justin Kirsch.
Huskies-Medienteam

 




Therapie und lernen

 

In der Ergotherapie geht es darum, dass unsere Patienten verlorengegengene Fähigkeiten wiedererlernen oder -wie meist bei Kindern- neue Fertigkeiten erlernen.

Unser „Handwerkzeug“ sind natürlich die Behandlungstechniken, die wir in der Ausbildung und in Zusatzqüalifikationen, wie z. B. Sensomotorische Integrationstherapie erlernt haben. Erfolgreiches Lernen hängt aber noch von vielen anderen, begleitenden Faktoren ab, die ich jetzt mit Ihnen etwas näher betrachten möchte.

Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen:

Therapeutische Beziehung

Wichtig ist es, gerade wenn Therapien über einen längeren Zeitraum stattfinden, dass Patient und Therapeut eine von Sympathie geprägte Beziehung aufbauen.

Unsere Patienten werden als Individuen wahrgenommen. Sie können über die Wirkung der Therapie offen sprechen und Fragen stellen.

Da jeder Mensch andere Reaktion auf Reize zeigt, andere Vorlieben oder Abneigungeb hat, ist es wichtig, dass die Patienten ihrer Therapeutin ein Feedback geben, damit die Therapie optimal an seine Bedürfnisse angepasst wird.

Da wir ein kleines Team sind, kennt hier auch jeder Therapeut die Patienten der anderen Therapeuten und die Patienten wissen, wer ihnen gerade die Tür aufmacht oder am Telefon ist.

 

Da es uns auch wichtig ist, dass sich unsere Patienten in unseren Räumlichkeiten wohlfühlen, werden sie während eventuelle Wartezeiten mit Lesestoff oder Getränken versorgt.

Ziele

Für Ziele, die man sich selber steckt, ist man eher bereit sich anzustrengen, als für Ziele, die Andere einem setzen. Kinder möchten oft, im Sportunterricht beim Werfen so gut wie ihre Freunde werden oder besser schreiben können.

Bei Erwachsenen haben wir öfter als Ziel, dass sie nach einem Schlaganfall die betroffene Hand wieder soweit benutzen können, dass sie wieder das Essen zubereiten können oder nach einer Handverletzung wieder Handwerkerarbeiten ausführen können.

 

 

Vertrauen

In einer Umgebung und mit Menschen, denen man vertraut, kann man offenen über seine Probleme sprechen. Man braucht keine Angst haben, dass man nicht Ernst genommen wird. Die Patienten brauchen sich wegen dem, was sie gerade nicht können oder über ihr Aussehen nach Operationen, nicht schämen. Der Grundgedanke, den man auch in der zur Zeit vieldiskutierten Inklusion wiederfindet: Jeder Mensch ist anders und das ist gut so, weil dann das Leben vielfältiger ist, hat mich schon vor über 30 Jahren dazu bewegt Ergotherapeutin zu werden.

Jeder Mensch hat seine eigenen Probleme, der eine mehr der andere weniger, beim einen fallen sie sofort uns Auge, bei anderen bemerkt sie ein Außenstehender nicht. Jeder Mensch sollte dem anderen so weit wie möglich helfen, dami jeder einem zufriedenen, erfüllten Leben nahe kommen kann.

Spass und Freude

Zu den optimalen Bedingungen für Lernen gehört auch, dass man Spass dabei hat und sich an seinen Erfolgen freuen kann.

Neben den ernsthaften Geprächen über die Krankheitsgeschichte und den Therapieplan, bemühen wir uns für unsere Patienten eine lockere Atmospäre zu schaffen. Viele Patienten geben uns die Rückmeldung, dass mit ein bißchen Humor Alles leichte geht und sie gerne hierher kommen. Sie fühlen sich ernstgenommen, wissen, dass wir jeden Menschen als einmalig und wertvoll erachten und hier immer eine positive Stimmung herrscht.

Mehr erfahren Sie beim klicken auf untenstehenden Banner oder auf: http://www.ergotherapie-bettenhausen.de/

Ergotherapie Bettenhausen

 

 




Länderübergreifende Kontrollmaßnahmen auf Autobahnen

Bekämpfung von Wohnungseinbruchskriminalität im Fokus

Die Polizeidirektionen Göttingen und Braunschweig haben gemeinsam mit den Polizeipräsidien Nord- und Osthessen, den Polizeidirektionen Sachsen Anhalt Nord und Süd und der Landespolizeiinspektion Nordhausen im Rahmen einer so genannten Sicherheitskooperation einen länderübergreifenden Kontrolltag durchgeführt. Von Mittwochmittag bis Donnerstag in die frühen Morgenstunden hinein standen schwerpunktmäßig stationäre und mobile Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität auf dem Programm. Die Einsatzkräfte kontrollierten auf den Bundesautobahnen A2, A4, A5, A7, A38, A39, A44, A71 und A395, unterstützt wurden sie vom THW, den Autobahnmeistereien und vom Zoll.

 

In den vergangen Jahren ist in den Deliktsbereichen Wohnungseinbruch, Kfz- und Ladungsdiebstahl ein deutlich negativer Trend zu erkennen. Polizeiliche Ermittlungen ergaben dabei, dass die Tatverdächtigen zunehmend ihren Wohnsitz im Ausland haben. Wohnten im Jahr 2011 18 % der ermittelten Tatverdächtigen nicht in Deutschland, waren es im Jahr 2015 bereits 32 %. Überwiegend handelt es sich bei den nicht-deutschen Tatverdächtigen um Personen aus Ost- und Südosteuropa. Die Auswertung der umfassenden Lageerkenntnisse sowie die Vielzahl polizeilicher Kontrollmaßnahmen ergaben, dass Straftäter Tatörtlichkeiten in der Nähe von Autobahnen wählen, um nach der Tat schnell und auf direktem Weg Diebesgut ins Ausland zu schaffen.

Insgesamt waren 564 Beamtinnen und Beamte eingesetzt. Die Polizei wird auch zukünftig mit einem hohen Kräfteansatz intensive Kontrollmaßnahmen durchführen, um reisenden Tätern das Handwerk zu legen, derartige Straftaten zu verhindern und das Entdeckungsrisiko von Straftätern zu erhöhen.

Die Einsatzkräfte kontrollierten 1.442 Kraftfahrzeuge, davon 623 mit ausländischem Kennzeichen und fast 2000 Personen. Bei 15 Fahrzeugführern wurden Blutentnahmen durchgeführt, weil der Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss oder anderer berauschender Mittel bestand. Weitere Ermittlungsverfahren wurden unter anderem wegen Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung eingeleitet. 678 Fahrzeugführer müssen mit einem Buß- oder Verwarngeld rechnen, weil sie gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen haben. 30 Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Haftbefehl wurde vollstreckt.

Nordhessische Polizei überprüft 318 Fahrzeuge und 439 Personen

Die nordhessische Polizei überprüfte auf ihren Autobahnen im Rahmen der länderübergreifenden Aktion insgesamt 318 Fahrzeuge und 439 Fahrzeuginsassen bei mobilen und stationären Kontrollen. Dabei hatten die Beamten neben dem Ansatz, die Reisewege länderübergreifender Straftäter zu erhellen und wichtige Erkenntnisse in der Kriminalitätsbekämpfung zu erlangen, aufgrund der im Raum Nordhessen zuletzt rückläufigen Wohnungseinbruchszahlen insbesondere auch die regional auftretenden Phänomene wie Ladungsdiebstähle sowie die Verkehrssicherheit insgesamt aufmerksam im Blick. In zwei Fällen konnten Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden, die drogen- oder alkoholberauscht am Steuer ihrer Wagen gesessen hatten. Auch einen 34-Jähriger aus dem Irak, der ohne Führerschein unterwegs war und keinen gültigen Aufenthaltstitel vorweisen konnte, nahmen die Beamten fest. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit stellten die Einsatzkräfte zudem zahlreiche Verkehrsverstöße, insbesondere bei den durchgeführten Kontrollen des Schwerlastverkehrs, fest und leiteten rund 559 Verfahren, überwiegend wegen Ordnungswidrigkeiten, ein.

 




Ergotherapie: Wahrnehmungsverarbeitung/sensomotorische Integration

Wahrnehmungsverarbeitung/sensomotorische Integration

Das Thema Wahrnehmungsverarbeitung und die möglichen Störungen ist ein weites Feld und kann im Rahmen dieses Artikels nur grob und in Teilbereichen behandelt werden.

Erstmal zur Definition: Von Wahrnehmungsverarbeitung spricht man, wenn die Wahrnehmungsorgane störungsfrei arbeiten, das Wahrgenommene aber im Gehirn nicht „richtig“ verarbeitet wird. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen: Ein 10 Monate altes Kind stößt auffallend oft beim Krabbeln gegen Tischbeine, Türrahmen und ähnliches. Die Ursache könnte sein, dass das Kind stark kurzsichtig ist und seine Umgebung nur schemenhaft sieht-hierbei würde es sich um eine Wahrhehmungsstörung handeln, da das Wahrnehmungsorgan (das Auge) nicht ausreichend funktioniert. Arbeitet das Auge aber störungsfrei, könnte das Problem sein, dass das Kind zwar das Tischbein genau erkennen kann, aber nicht einschätzen kann, ob sein Körper am Tisch vorbei passt-das wäre eine Wahrnehmungsverarbeitungsstörung.


Die Sinne Sehen, Hören, Schmecken und Riechen sind in ihrer ungefähren Funktionsweise den meisten Menschen bekannt. Bei der Frage nach unseren anderen Sinnen wird es dann meistens schon etwas ungenauer; es wird Tasten oder Fühlen genannt. Welche Sinne ermöglichen uns aber dieses Fühlen auf der körperlichen Ebene?

Dieses möchte ich hier anhand der Theorie der sensorichen Integration der amerikanischen Wissenschaftlerin Jean Ayres etwas näher beleuchten.

Ich will mit zwei Fragestellungen/Denkanstößen beginnen.

  • Warum können sie bei der Absicht eine Straße zu überqueren erkennen, ob ein Auto, das Sie sehen noch so weit weg ist, dass Sie es schaffen die Straße vorher zu überqueren?
  • Warum können Sie ihre Geldbörse ohne hinzugucken in ihre Hosentasche stecken?

Hierzu benötigen Sie die noch drei andere Sinne.

Die taktile Wahrnehmung, deren Wahrnehmungsorgane in der Haut liegen.

Damit können wir Temperatur und Oberflächen wahrnehmen, wenn wir leicht darüber streichen. Wir können also fühlen, ob etwas weich und warm oder kalt und stachelig ist.

Wir können spüren, wenn die Hand eines anderen Menschen über unsere Haut streicht oder eine Spinne über unseren Arm läuft.

Manchmal erspüren wir etwas bewusst, wenn wir z. B. über eine Holzoberfläche streichen, um zu fühlen, ob sie überall glattgeschliffen ist oder geniesen das Gefühl über einen kühlen Seidenstoff zu streichen.

Die meiste Zeit läuft dieser Prozess aber im Alltag tausende von Malen automatisch ab. Wir müssen nicht darüber nachdenken und können über etwas Anderes nachdenken.

DieTiefenwahrnehmung, deren Rezeptoren an den Gelenken, Muskeln, Sehnen und Knochen liegen. Sie ermöglicht uns, die Stellung unserer Körperteile zueinander zu spüren, habe ich z. B. Den Ellenbogen gestreckt oder angewinkelt. Man kann Druck oder Zug an den Körperteilen einordnen, z. B. stehe ich auf meinen Füßen oder sitze ich oder zieht mich gerade jemand am Arm.

Auch hier läuft der Wahrnehmungsprozess meist automatisch ab, wie oft machen Sie sich Gedanken darüber, ob beim Laufen gerade der linke oder rechte Fuß auf dem Boden ist.

Die vestibuläre Wahrnehmung (Gleichgewichtssinn)deren Rezeptoren im Innenohr liegen, unterteilt sich in zwei Aufgabenbereiche. Einer ist dafür zuständig, uns unsere Ausrichtung zur Schwerkraft zu ermöglichen, also zu erkennen, wo ist oben und unten ist, der andere Bereich informiert uns über Beschleunigung und Richtungswechsel.

Wenn wir in einer Achterbahn fahren, ist es ein spannender Nervenkitzel, wenn wir für einen Moment nicht wissen, wo unten und oben ist oder wann wir nach rechts oder links geschleudert werden. Verliert man im Alltag die Orientierung ist das hochgradig beängstigend.

Jeder Reiz wird vom Gehirn eingeordnet in bekannt/unbekannt, wichtig/unwichtig und mit den anderen Reizen zusammengeführt und gedeutet, so dass wir und sicher in unserer Umwelt bewegen können.

Damit dieser Prozess ständig störungsfrei ablaufen kann, bedarf es viel Übung. Ein Kind beginnt schon im Mutterleib seinen Körper und seine Umgebung kennenzulernen. Bis wir dann die oben genannten Fähigkeiten, wie sicher über eine Straße zu gehen, beherrschen ist viel Übung notwendig. Beim Robben, Krabbeln, Anfassen und Beobachten lernt ein Kind immer wieder, wie weit ist etwas von ihm weg ist, wie fasst sich etwas an, wie muss man damit umgehen, wo passt sein Körper durch usw..

 

Kommt es dabei schon im Kindesalter zu Störungen, z. B. durch kurzen Sauerstoffmangel oder Frühgeburt, kann sich eine Wahrnehmungsverarbeitungsstörung entwickeln. Mögliche Symptome sind: das Kind fällt oft hin, stößt irgendwo an, ist ängstlich oder hat keine Gefahreneinschätzung, scheint nicht zuzuhören, hat Probleme beim Basteln und malen.

Auch bei Erwachsenen kann es zu sensomotorischen Integrationsproblemen kommen, z. B. nach einem Schlaganfall oder einem Hörsturz.

In der Ergotherapie wird das Reizangebot an jeden Patienten hinsichtlich der Dosierung und Materialien angepasst und es wird die Verknüpfung der Reize unterstützt.

Wenn Sie zu diesem Thema tiefergehende oder konkrete Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen. Unser Team ist gerne für Sie da!

 

 




Zwei Schwerverletzte bei Motoradunfällen

 

Zwei junge Männer stürzen am Dienstag mit ihren Motorrädern schwer!

Kassel (ots) – Gleich zwei Alleinunfälle, bei denen sich junge Motorradfahrer schwere Verletzungen durch Stürze zuzogen, ereigneten sich am gestrigen Dienstag in Stadt und Landkreis Kassel. In beiden Fällen führten nach bisherigen Ermittlungen offenbar Fahrfehler zu den Stürzen, in einem Fall spricht gegenwärtig sogar einiges für ein äußerst leichtsinniges Verhalten des Zweiradfahrers. Beide Männer, ein 19-Jähriger aus Kassel und ein 20-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis mussten, unter anderem mit dem Verdacht auf Knochenbrüche, von Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Lebensgefahr bestand glücklicherweise für keinen der beiden jungen Männer.

Zunächst war es gegen 14:10 Uhr zum Sturz des 19-jährigen Kraftradfahrers auf der L 3298 zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Habichtswald-Ehlen gekommen. Er hatte eigenen ersten Angabe zufolge auf der Gefällstrecke kurz vor dem Ortsteil Ehlen aufgrund einer Bodenwelle in der Fahrbahn die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war daraufhin gestürzt.

Anschließend rutschte er etwa 200 Meter weit über den Asphalt, bevor er schwer verletzt auf dem Grünstreifen am Fahrbahnrand zum Liegen kam. An seinem Kraftrad war ein Schaden von rund 1.000,- Euro entstanden.

Der zweite Unfall, bei dem der 20-Jährige stürzte und sich schwer verletzte, hatte sich gegen 19:00 Uhr auf der Druseltalstraße stadtauswärts, in Höhe des Heidewegs, in Kassel ereignet. Zeugen hatten der zum Unfallort gerufenen Streife des Polizeireviers Süd-West berichtet, dass der Zweiradfahrer zuvor trotz dichter Verkehrslage in Höhe der Büchnerstraße plötzlich erheblich beschleunigt und dabei das Vorderrad des Motorrads hochgerissen habe. Anschließend soll der Fahrer auf dem linken Fahrstreifen rund 300 Meter weit nur auf dem Hinterrad seiner Maschine gefahren sein, bis er schließlich die Kontrolle verlor, stürzte und sich schwer verletzte. An seinem Zweirad war ein Schaden von etwa 500,- Euro entstanden.

Die Kasseler Polizei appelliert in diesem Zusammenhang insbesondere an jüngere Verkehrsteilnehmer und Motorradfahrer und rät zu einer besonnen, defensiven Fahrweise. Weitere Informationen zu diesem Thema und zur Präventionskampagne „Du hast es in der Hand“, mit der die hessische Polizei auf die besonderen Gefahren für Zweiradfahrer im Straßenverkehr aufmerksam machen möchte, erhalten Sie auf unserer Website unter http://k.polizei.hessen.de/454397730 (ots/NH-J) 

 




Unfall – Erstmeldung – Vollsperrung (aktuallisierte Folgemeldung)

 

Wie bereits in untenstehender Pressemeldung berichtet, ereignete sich am Ortsausgang Fuldatal-Wilhelmshausen in Richtung Hann. Münden ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos. Wie nun von der Unfallstelle bekannt wurde, ist der Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt in ein Göttinger Krankenhaus und ein Fahrer eines Audis in ein Hann. Mündener Krankenhaus gebracht worden.

Die B 3 ist im Bereich Wilhelmshausen, Am Elsterbach weiterhin voll gesperrt. Abschleppfahrzeuge sind angefordert. Es stehen zudem Reinigungsarbeiten bevor, da Betriebsstoffe an der Unfallstelle ausgelaufen sind.

Es wird nachberichtet!

Unfall auf B 3 bei Wilhelmshausen

Kassel – Gegen 8:40 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 3 zwischen Hann. Münden und dem Fuldataler Ortsteil Wilhelmshausen ein Verkehrsunfall mit zwei Pkws. Dabei soll mindestens ein Beteiligter verletzt worden sein.

Die B 3 ist im Bereich Wilhelmshausen, Am Elsterbach, derzeit voll gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos.

Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Hinweise vor.

Es wird nachberichtet! (ots/NH-J)

 




documenta: Meine Erinnerungen an LORENZA

 

 

Lorenza
mit den Füßen gemaltes Bild von Lorenza

Ich war sehr betroffen, als ich das Bildnis von LORENZA in der Kunstausstellung documenta in der Neuen Galerie sah.

Der Grund ist einfach und pragmatisch – ich kannte LORENZA.

 

Wie ich aus der Vita erfuhr, war LORENZA kein langes Leben beschert.

Lorenza starb bereits mit 35 Jahren.

LORENZA war drei Jahre älter als ich selbst. LORENZA ist in 59 geboren und ich Anfang 62.

Irgendwann in den späten 70gern war ich ziemlich oft in der Innenstadt von Kassel.

Klar, das machten alle in dem Alter.

LORENZA wohnte zu dieser Zeit auch in unserem kleinen beschaulichen NordHessen.

 

Vor dem Kaufhof gab es damals noch Bänke zum Sitzen, immer in einem offenen Viereck gestaltet.

Dort hielt ich mich gerne auf und sah den Leuten zu.

Zu dieser Zeit kam auch LORENZA immer nach dort.

LORENZA war ein bunter Paradiesvogel und hatte entweder diese weiten Pluderhosen an oder trug sogar Kleider.

LORENZA breitete sich dann auf der Bank aus und malte auch mit den Füßen bereits Bilder auf die Gehwegplatten.

Irgendwie konnte ich das als Jugendlicher noch nicht fassen, dass da ein Kerl (ohne Arme) in Frauenkleidern rumlief und mich auch noch kokett angrinste.

Mein Eindruck war, dass LORENZA da ziemlich unverhohlen war.

In jedem Fall sah ich LORENZA in dieser Zeit öfters. Man grüßte sich auch… obwohl LORENZA schon etwas suspekt blieb.

Später dann ging ich auch in die DISKO.

Auch da kann ich mich an LORENZA erinnern, denn auch der Tanzstil war eher avantgardistisch zu benennen.

Ich glaube im damaligen „POOL“ sah ich sie oft.

 

Irgendwann sah ich LORENZA auch nicht mehr und vergaß sie komplett.

Erst als ich ihre Bilder in der Neuen Galerie sah, war ich wie geschockt.

Als ich dann lesend von ihrem Schicksal, dem elektrischen Unfall und dem frühen Tod erfuhr, tat es mir leid, dass ich damals als junger Bursche so oberflächlich war.

Auch ich hielt Sie damals für eines der vielen Contergan-Opfer. Diese Menschen sind ja alle etwa im gleichen Alter wie ich selbst. Es betraf ja die Jahrgänge 59 – 62.

 

 

Dieser Artikel ist LORENZA BÖTTNER (geb. 1959, Punta Arenas, Chile; gest. 1994)
 gewidmet,

der als Ernst Lorenz Böttner auf die Welt kam und schon früh seine Arme durch einen entsetzlichen Stromunfall verlor.

Die documenta 14 würdigt ihre Arbeiten in besonderem Maße und macht sie der ganzen Welt zugänglich.

 

RIP LORENZA

 

… nun bist du im Künstlerhimmel angelangt – ganz sicher – und verzeih mir bitte.

 

 

Chr.P.Bueltemann

 

 

 

 

 

Ein Film über Lorenza aus dem Netz:

 

 

 

 

 

 




Ergotherapie bei Demenzerkrankung

 

Wie wir bereits in unserem Mai Artikel am 12.05. angekündigt haben, folgt nun hier in unserem Juniartikel ein Bericht über Demenz und wie man diese mit Hilfe von Ergotherapie behandeln kann.

Die häufigsten Demenzerkrankungen sind die Alzheimer und die vaskuläre Demenz!

Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab, wodurch die Kommunikation der Hirnzellen gestört wird und sie schließlich absterben.Die Krankheitssymptome treten meist nach dem 65. Lebensjahr auf und zeigen sich in drei Stadien:

1. Frühes Stadium

Die Betroffenen haben Schwierigkeiten mit dem Kurzzeitgedächtnis. Einige Beispiele dafür sind, sie verlegen Gegenstände, vergessen, was sie einkaufen wollten, können sich räumlich und zeitlich nicht mehr so gut orientieren oder verlieren bei einem Gespräch den Faden. Die Menschen merken, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und ziehen sich oft aus ihren sozialen Kontakten zurück, weil sie verunsichert sind und es ihnen peinlich vor anderen Leuten ist, dass sie so vergesslich sind.

Gerade ihn diesem Stadium ist es aber so wichtig, dass die Betroffenen sich Hilfe holen, um den Krankheitsverlauf so lange wie möglich hinauszuzögern.

Die Ergotherapeuten können den Erkrankten helfen, ihre Alltagskompetenz zu erhalten, in dem mit den Patienten Tricks und Hilfsmittel zur zeitlichen und räumlichen Orientierung erarbeiten, die Gedächtnisleistung aktiv halten durch Stimulierung des Langzeitgedächtnisses, durch Förderung der Kommunikation, sie in der Ausübung der Alltagstätigkeiten, wie z.B. Einkaufen, Kochen und Ausübung ihrer Hobbys unterstützen. Oft ist es den Menschen auch sehr hilfreich, neben der eigentlichen Therapie mit einem Außenstehenden über ihre Ängste und Probleme zu sprechen.


2.Mittleres Stadium

In diesem Stadium wird die Krankheit offensichtlich und es ist nicht nur das Kurzzeitgedächtnis betroffenen sondern auch das Langzeitgedächtnis. Die Betroffenen wissen z. B. dann nicht mehr, ob sie verheiratet sind und erkennen auch ihre nächsten Angehörigen nicht mehr, sie können sich nicht mehr in ihrer eigenen Wohnung orientieren und glauben sich manchmal in einer anderen Zeit und glauben beispielsweise, sie müssen ihre Kinder vom Kindergarten abholen.

Diese Hilflosigkeit und Desorientierung verursacht oft Angst, Aggressionen und Unruhe. Die Betroffenen sind dann auf ständige Betreuung angewiesen.

In diesem Stadium sollten die Ergotherapeuten den Patienten eine sichere und beruhigende Atmosphäre schaffen, ihnen zu Erfolgserlebnissen verhelfen, z. B. durch einfache Alltags- oder gestalterische Tätigkeiten und viel Erinnerungsarbeit mit ihnen machen, damit die Persönlichkeit möglichst lange erhalten bleibt.

 

 

 

Besonders wichtig sind auch die Gespräche mit den Angehörigen, die meist sehr unter dem Betreuungsaufwand, dem Verlust der Persönlichkeit eines nahestehenden Menschen und der Entscheidung „Unterbringung in einem Seniorenheim ja oder nein“ leiden. Die Therapie findet in diesem Stadium meist schon als Hausbesuch statt.


3. Spätes Stadium

In diesem Endstadium verschlechtert sich auch der körperliche Zustand sehr, meist werden die Betroffenen immobil, verlernen das Sprechen, können nicht mehr selbständig essen oder die Toilette benutzen.

Die Ergotherapeuten können bei den Patienten dafür sorgen, dass diese über Musik, Duft- und Geschmacksaromen und Hautreize noch viele positive Erfahrungen machen.

Die vaskuläre Demenz wird durch Durchblutungsstörungen verursacht. Sie kann plötzlich z. B. durch einen Schlaganfall ausgelöst werden, wird aber weitaus häufiger durch eine langsame Schädigung der Blutbahnen hervorgerufen.

Das Fortschreiten der Krankheit ist sehr unterschiedlich. Bei einigen Betroffenen stellen sich nur leichte Störungen ein und sie bleiben selbständig, bei anderen sind die Symptome schwerwiegender und die Krankheit schreitet schneller voran.

Die Symptome sind denen bei der Alzheimer-Erkrankung ähnlich, aber im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz bleiben die Gedächtnisleistungen länger erhalten.

Die Aufgabe der Ergotherapeuten ist auch hier den Patienten zu helfen, solange wie möglich selbständig zu bleiben, die Persönlichkeit zu erhalten und die Lebensqualität zu steigern.


Die Verordnungen für Ergotherapie werden meist vom Hausarzt oder dem Neurologen, der die Erkrankung feststellt, ausgeschrieben. Es kann aber auch jeder andere Arzt eine Verordnung ausstellen.

Nach einem langen Leben, in dem man sein Bestes getan und vielen Menschen geholfen hat, sollte man auch für sich das Beste verlangen und Hilfe annehmen.

In der nächsten Ausgabe geht es um Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen/ sensomotorische Integrationsstörungen.

 

 




Pkw landet nach Unfall im Gleisbett – Polizei sucht Zeugen

B 7 – Behinderungen im Straßenbahnverkehr

Ein Unfall auf der B 7 in Richtung Norden bei Vellmar führte am heutigen Morgen zu Verkehrsbehinderungen im Straßenbahnverkehr. Ein Pkw war nach dem Zusammenstoß mit einem Sattelzug im Gleisbett gelandet und konnte dort nur durch einem Abschleppwagen geborgen werden. Der Autofahrer war bei dem Unfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden. Da der genaue Unfallhergang bislang noch nicht abschließend geklärt ist, suchen die Beamten des Polizeireviers Nord nun nach Unfallzeugen.

Der Zusammenstoß der beiden auf der B 7 in Fahrtrichtung Norden fahrenden Fahrzeuge hatte sich gegen 6:40 Uhr am Morgen in Höhe der Warburger Straße ereignet. Die eingesetzten Beamten gehen aufgrund der Spurenalge davon aus, dass der aus Baunatal stammende 56-jährige Fahrer eines Sattelzuges beim Wechseln vom linken auf den rechten Fahrstreifen offenbar den dort fahrenden Nissan Micra eines 37-Jährigen aus Niestetal übersehen hatte.

Die Sattelzugmaschine hatte den Pkw im hinteren linken Bereich angestoßen, woraufhin sich der Wagen um 180 Grad drehte und nach links von der Fahrbahn abkam. Im Gleisbett der Straßenbahn kam der Nissan schließlich entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen, hatte dabei jedoch auch Schottersteine aus dem Gleisbett aufgewirbelt, die auf die Gegenfahrbahn flogen. Dort traf ein Stein den in Richtung Kassel fahrenden VW Polo eines 51-Jährigen aus Ahnatal am linken hinteren Kotflügel und hinterließ an diesem eine tiefe Delle.

Der im Gleisbett stehende Nissan, an dem Totalschaden entstanden war, konnte schließlich gegen 8 Uhr von einem Abschleppwagen geborgen und die Sperrung der Straßenbahngleise in Richtung Vellmar wieder aufgehoben werden. Zu größeren Behinderungen im Fahrzeugverkehr auf der Bundesstraße war es nicht gekommen. Den bei dem Unfall entstandenen Gesamtsachschaden beziffern die Beamten auf knapp 4.000,- Euro.

Die weiteren Ermittlungen werden beim Polizeirevier Nord in Vellmar geführt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots-NH-J)

 




Die documenta 14 prägt Kassel für 100 Tage – die documenta prägt Kassel seit über 60 Jahren

 

Kassel ist mit der heutigen Pressekonferenz der documenta 14 wieder für 100 Tage von zeitgenössischer Kunst und Internationalität geprägt.

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am kommenden Samstag, 10. Juni, in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 

 

„Wir erleben in diesem Jahr eine ganz besondere Ausstellung in der langen Tradition der Kunstschau. Denn die documenta 14 beweist es erneut: Auch nach über sechzig Jahren löst diese Institution überaus lebendig ihr Credo ein, nachdem sie sich stets erneuert und ihrem Publikum immer wieder Überraschendes und Unerwartetes präsentiert“, sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen.

In ihrer Heimat Kassel ist das dem Ideengeber Arnold Bode 1955 erstmals gelungen. Im Jahr 2017 sind nun gleich zwei Städte, Kassel und Athen, die Achsen, auf denen sich die Weltausstellung bewegt und globale Fragestellungen thematisiert. „Von Athen lernen“ hat es der künstlerische Leiter Adam Szymczyk überschrieben.

„Die documenta 14 mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs gGmbH haben sich mit der Ausdehnung auf zwei Städte ein gigantisches Pensum auferlegt und mit großem Einsatz zum Gelingen gebracht“, äußerte OB Hilgen seine Wertschätzung für das Projekt.

Kassel und Athen: Die Verdoppelung der documenta-Perspektive

In Kassel schließt sich nach dem Auftakt in der griechischen Hauptstadt nun der Kreis und offenbart den Besucherinnen und Besuchern der documenta 14 die komplette Einsicht in die diesjährige Weltkunstschau. OB Hilgen: „Mit der Verdoppelung der documenta-Perspektive durch die zwei Standorte hat sich das Interesse an der Ausstellung in bisher noch nicht dagewesener Weise vervielfacht. In zwei Städten ist die intensive Auseinandersetzung mit den Thesen des Kuratoren-Teams möglich.“

Die documenta 14 schaffe zudem über das Medium der Kunst eine Brücke und eine bislang nicht gekannte Form der Gemeinschaft zwischen den beiden Städten. „Die Kunst führt die Menschen zusammen“, war die gemeinsame Aussage von Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Athens Bürgermeister Yiorgos Kaminis anlässlich des Starts der documenta 14 im April in Athen. Beide betonten, dass zahlreiche Chancen für Athen wie auch für Kassel von ihr ausgehen. Im Rahmen der Vorbereitung der Kunstschau habe es auch auf kommunaler Ebene einen von gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen geprägten Austausch gegeben.

Ein Parthenon für Kassel und die „Wiege der documenta“

„The Parthenon of Books“ eine das Athener Original im Maßstab 1:1 abbildende Arbeit von Marta Minujín, mit verbotenen oder einst verbotenen Büchern bestückt, nimmt symbolhaft den zentralen Platz vor dem Fridericianum ein. Antike trifft hier auf Klassizismus. Das historische Gebäude Fridericianum, der erste Museumsbau für die Öffentlichkeit auf dem Kontinent, wird als „Wiege der documenta“ bezeichnet und ist seit über 60 Jahren ihr traditioneller Ausstellungsort. Auch hier schafft die documenta 14 einen Bezug zu Athen. Adam Szymczyk zeigt im Fridericianum in einem zentralen Kooperationsprojekt mit dem Nationalen Museum für zeitgenössische Kunst (EMST) in Athen eine Auswahl dessen ständiger Sammlung.

documenta-Stadt Kassel – Kulturstadt von Rang

Ob durch die Außenkunstwerke, ob in den über verschiedene Kasseler Stadtteile verteilten Ausstellungshäusern und -räumen, ob bei Performances oder in den zahlreichen, teilweise eigens für den Ausstellungszeitraum entstandenen gastronomischen Treffpunkten: Die documenta ist nun für 100 Tage ein prägendes Element, gestaltet das städtische Leben für die Gäste und die Bürgerinnen und Bürger vibrierend, spannend und lebendig. OB Hilgen: „Es ist allerdings ein Lebensgefühl, auf das Kassel auch in den jeweils fünf Jahren zwischen den documenta-Ausstellungen nicht verzichten muss. Vom nordhessischen Schattendasein kann heute keine Rede mehr sein.“

Denn die ehemalige Landgrafen- und Kurfürstenstadt ist voller Geschichte, die auf pralle kulturelle Gegenwart trifft. Kassel hat in den vergangenen Jahren eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung genommen und sich dabei zu einem der zentralen Kulturstandorte in Deutschland entwickelt. Es bietet eine kreative Szene und etablierte Einrichtungen der Hochkultur, eine vielgestaltige Museumslandschaft sowie eine Kunsthochschule, aus der Oscarpreisträger hervorgegangen sind. Mit dem barocken Bergpark Wilhemshöhe ist die Stadt ein UNESCO Weltkulturerbe, mit der GRIMMWELT Kassel auf dem Weinberg die moderne Grimmhauptstadt Deutschlands.

Kasselkultur2017 – das Stadtprogramm im documenta-Jahr.

Das documenta-Jahr bietet für die Kulturakteure Kassels stets einen besonderen Rahmen und Ansporn zu außergewöhnlichen Vorhaben und Initiativen. Weit über tausend kulturelle Projekte und Veranstaltungen unterschiedlichster Sparten und Richtungen bilden den Kern von Kasselkultur2017, dem Stadtprogramm im documenta-Jahr. Bis Dezember können Besucher und Bewohner aus einem von mehr als hundert Kooperationspartnern gestalteten Programm auswählen, das von klassischen Formaten bis zu experimentellen Kulturveranstaltungen reicht.

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Documenta Archiv, documenta Institut und eine documenta-Professur

Eine einzigartige Schatzkammer an öffentlich zugänglichen Quellen zur zeitgenössischen Kunst ist das documenta Archiv, dessen Gründung auf einer Idee Arnold Bodes beruht. Es spiegelt zentrale Aspekte zur Ausstellungsgeschichte der documenta wider, die Kunst, Historie, Gesellschaft und Politik berühren. Das Archiv wurde 1961 gegründet und beherbergt ein Aktenarchiv, das das Schriftgut der Ausstellungen verwahrt, eine große Spezialbibliothek sowie umfangreiche Presse-, Bild- und audiovisuelle Mediensammlungen. Nachlässe ergänzen den wertvollen Bestand.

Gemeinsam mit der Universität Kassel, der documenta gGmbH und mit der Unterstützung des Bundes sowie des Landes Hessen ist ein documenta Institut im Aufbau begriffen. Es wird die documenta als ein Kulturerbe von internationalem Rang im Hinblick auf ihre Geschichte aufarbeiten sowie Fragestellungen im Kontext der globalen zeitgenössischen Ausstellungskultur untersuchen.

Neue documenta-Professorin an der Kunsthochschule Kassel wird Prof. Dr. Nora Sternfeld (geb. 1976). Damit hat die Universität Kassel rechtzeitig vor Beginn der documenta eine Personalie mit Ausstrahlung in die internationale Kunstwelt entschieden. „Eines der wesentlichen Ziele meiner Forschungsarbeit sehe ich darin, Kassel als international relevanten Standort für Ausstellungstheorie und -praxis zu positionieren, auch in der Zeit zwischen den alle fünf Jahre stattfindenden Ausstellungen“, kündigte Sternfeld an.

Mit einer Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen unterstützt und begleitet die Universität Kassel die documenta 14. An einigen documenta-Kunstwerken sind Studierende, Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler der Universität direkt beteiligt. Zudem ist die Weltkunstschau mit mehreren Ausstellungsorten an der Hochschule zu Gast.

Image- und Wirtschaftsfaktor documenta

Die documenta ist ein nicht zu vernachlässigender Image- und Wirtschaftsfaktor für Kassel. Durch ihren Bekanntheitsgrad ist sie hervorragend geeignet, nach innen und nach außen zu wirken. Sie selbst ist ein Arbeitgeber für hunderte Beschäftige, zudem sind zahlreiche Kasseler Betriebe und Unternehmen für die Ausstellung tätig. Hotels, die Gastronomie und der Handel profitieren von den Gästen, deren Zahl zur documenta 13 bei rund 900 000 lag.

OB Hilgen: „Die documenta fasziniert seit 1955 immer wieder die internationale Kunstwelt und setzt sie nach Kassel in Bewegung. Gut möglich also, dass die documenta 14 mit ihrem Konzept zweier Städte noch weitaus mehr Menschen zur Kunst bringen wird als alle vorherigen Ausstellungen.“

Weitere Informationen:

www.documenta14.de 

www.documenta.kassel.de

https://www.kasselkultur2017.de

https://www.documenta.de

http://www.documenta-archiv.de

http://www.kassel-marketing.de

 




23-Jähriger festgenommen

Folgemeldung zur Auseinandersetzung mit Messer

Wie bereits berichtet, ereignete sich am Sonntagnachmittag in der Jägerstraße in Kassel eine gewalttätige Auseinandersetzung, bei dem ein 32 Jahre alter Mann mit einem Messer verletzt wurde. Er erlitt mehrere Stich- und Schnittverletzungen und musste in einem Kasseler Krankenhaus behandelt werden. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief zunächst ohne Erfolg.

Am gestrigen Donnerstagnachmittag meldete sich das Opfer bei der Kasseler Polizei und teilte mit, dass der Mann, der ihn am Sonntag verletzte, sich im Bereich der Unteren Königsstraße aufhält. Die Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen setzte sofort mehrere Funkstreifen in dem gemeldeten Bereich ein. Beamte des Kriminaldauerdienstes nahmen den beschriebenen Mann schließlich fest. Der aus Syrien stammende 23-Jährige räumte die Tat in seiner Vernehmung ein. Er gab an, sich gegenüber dem 32-Jährigen, mit dem er wegen finanziellen Forderungen in Streit geraten war, nur verteidigt zu haben.

Die Ermittlungen führen Beamte des K 11 der Kripo Kassel und dauern an. (ots/NH-J)




Wer kennt diesen Mann? Aufruf der Polizei!

Fotofahndung der Polizei: Gestohlene EC-Karte in Kassel und Waldeck-Frankenberg eingesetzt

Die Polizeidirektion Chemnitz fahndet aktuell mit Fotos aus Überwachungskameras verschiedener Bankfilialen nach den darauf abgebildeten Männern. Die bislang Unbekannten setzten in Freiberg (Sachsen), Kassel und Waldeck-Frankenberg eine gestohlene EC-Karte mehrfach ein und erbeuteten dabei mehrere Hundert Euro.

Die EC-Karte war zwischen dem 25. und 30. August 2016 einer 68-jährigen Frau während eines Krankenhausaufenthaltes im Landkreis Mittelsachsen zusammen mit einer Geldbörse entwendet worden. In den Folgetagen war diese dann mehrfach illegal an Geldautomaten eingesetzt worden.

Nun sucht die Polizeidirektion Chemnitz die auf den Fotos abgebildeten Männer. Hinweise auf ihre Identitäten und Aufenthaltsorte werden an das Polizeirevier Freiberg unter der Telefonnummer 03731 – 70 0 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.(ots/NH-J)

 

 




Mit neuem Auto in den Bau ;-)

Betrugsversuch bei Autokauf endete mit Verhaftung der Kaufinteressenten

Zwei Brüder versuchten am gestrigen Donnerstagnachmittag bei einem Gebrauchtwagenkauf in Baunatal durch Manipulation am Fahrzeug den Kaufpreis zu mindern. Da die Verkäuferin einen Betrugsversuch ahnte, rief sie die Polizei. Bei der Überprüfung der Kaufinteressenten stellte sich zudem heraus, dass gegen beide Haftbefehle vorlagen.

Eine 25-jährige Frau aus Baunatal hatte ihren Gebrauchtwagen für 1.000,– Euro in einem Internetportal angeboten. Zwei Kaufinteressenten aus dem Landkreis Göttingen hatten sich bei ihr gemeldet und ein Treffen für gestern Nachmittag vereinbart. Gegen 15:45 Uhr erschienen zwei 21 und 23 Jahre alten Brüder in Baunatal-Großenritte. Nach kurzer Begutachtung des Fahrzeugs bat einer der beiden um einen Probefahrt. Während sein Bruder bei der Frau wartete, fuhr der andere los, kehrte aber schon nach einigen Minuten wieder zurück. Er behauptete, dass er am Motor einen Schaden festgestellt habe und unterstrich diese Äußerung mit der Tatsache, dass sich Öl im Kühlwasser befinden würde. Gleichfalls boten sie der Frau an, das Auto trotzdem, aber für einen deutlich geringeren Betrag, kaufen zu wollen. Da die Anbieterin des Fahrzeugs den Wagen noch kurz vor dem Verkauf von einem Fachmann hatte inspizieren lassen, war sie sicher, dass diese Behauptung nicht stimmen könne, witterte einen Betrug und rief die Polizei.

Bei der Überprüfung der beiden Brüder durch Beamte des Polizeireviers Süd-West stellte sich heraus, dass gegen beide Haftbefehle vorlagen. Es erfolgte zunächst ihre Verhaftung und Sistierung zum Revier. Nach Bezahlung der noch offenen Geldbeträge durften sie die Wache wieder verlassen. Gegen beide wird nun wegen versuchten Betruges ermittelt. (ots/NH-J)




Die große Lust auf Neues

Das Gartenfest Kassel, Schlosspark Wilhelmsthal, Calden, 25. bis 28. Mai (Himmelfahrt)

Der Frühling weckt alle Lebensgeister und bei vielen die große Lust auf Neues. Bei dem einen schreit der Garten nach einer lauschigen Bank für zweisame Stunden, beim anderen der Balkon nach einer prächtigen Kübelpflanze. Ganz zu Recht heißt es „Alles neu macht der Mai“. Und wer dem Wonnemonat beim Erneuern auf die Sprünge helfen will, besucht am Himmelfahrts-Wochenende Schloss Wilhelmsthal in Calden. Im Schlosspark zeigt „Das Gartenfest Kassel“ vom 25. bis 28. Mai eine stilvolle Auswahl an Pflanzen und schöner Dinge, die in Haus und Garten neue Akzente setzen.

 

Zum Beispiel große Schalen für einen einladend gedeckten Tisch, bunte Glaskugeln als Hingucker im Beet oder robuste Outdoor-Möbel für die Gartenparty. Beim Bummeln zwischen den weißen Pagodenzelten findet sich zudem ein großartiges Angebot an Stauden und Gehölzen für das heimische Biotop. Pflanzenliebhaber freuen sich besonders über eine üppige Vielfalt an Rosen, Hortensien, Hostas oder winterharten Orchideen. Außerdem zeigen die Aussteller neben ganz Praktischem wie Gartenscheren oder Pflanzennahrung auch Luxuriöses wie Außenkamine oder Whirlpools.

 

Selbst wer keinen Garten oder Balkon hat, wird hier seine Freude haben, denn das Gartenfest bietet sogar Landmode und Schmuck zum Selbertragen oder Verschenken. Das Angebot ist ausgesprochen vielseitig und reicht von Antiquitäten und Badetörtchen bis Zubehör für den Hund. Zudem laden zahlreiche herzhafte und süße Stationen zu kulinarischen Pausen ein. Kaffee, Kuchen, Käse oder Kräuterdips können die Besucher vor Ort genießen oder die Köstlichkeiten einfach mit nach Hause nehmen.

 

„Das Gartenfest Kassel“, Schloss Wilhelmsthal, Calden, 25. bis 28. Mai 2017. Geöffnet: 10 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr. Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei, bis 17 Jahre 1 Euro. Wochenend-Karte: 16 Euro. Freitag und Samstag Familientag: Erwachsene 8 Euro, Kinder bis 17 Jahre frei. Tickets für den Familientag nur an der Tageskasse. (Pressemitteilung)

Infos: www.gartenfestivals.de oder Telefon 0561/2075730.




Schlaganfall und Ergotherapie – Ein Praxisbericht

 

Schlaganfall (Apoplex)

In unserer Praxis für Ergotherapie werden viele Patienten mit den Folgen eines Schlaganfalls behandelt.

Da anlässlich des Girls-Days (Schülerinnen der achten Klassen hospitieren einen Tag lang in einem Betrieb) heute mehrere junge Menschen hier sind, haben diese im ersten Absatz geschrieben, „Was wissen Jugendliche über Schlaganfall“.

Hier folgt das Ergebnis:

„Schlaganfall kann mehrere Ursachen haben. Das Hirn hat Durchblutungsstörungen, die dazu beitragen können, einen Schlaganfall zu bekommen. Bestimmte Gehirnbereiche kriegen dadurch nicht ausreichend Sauerstoff. Das Gehirn wird dadurch so geschädigt, das bestimmte Körperteile nicht mehr ganz funktionsfähig sind.

Etwa drei Viertel der Schlaganfälle treffen dabei Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Dennoch ist der Schlaganfall keine typische Alterskrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Schlaganfallrisiko“

Die Schülerinnen haben schon einiges gewusst.

Ein Schlaganfall kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, auch die Funktionsstörungen danach sind sehr unterschiedlich im Erscheinungsbild und dem Schweregrad.

Es kann unter anderem zu Sprach- und Sprechstörungen, zu Wahrnehmungsstörungen, kognitiven Störungen und zu motorischen Störungen auf einer Seite kommen.

So kann keine allgemeine Beschreibung zur Behandlung nach einem Apoplex gegeben werden, denn die Therapie wird für jeden Patienten individuell ausgearbeitet und immer wieder angepasst.

Wir als Ergotherapeuten schauen besonders darauf, welche Aktivitäten brauchen unsere Patienten, um weiterhin aktiv am Leben teilnehmen zu können oder ihren Alltag weiterhin in gewohnter Weise gestalten zu können.

Hier nur einige allgemeine, beispielhafte Therapieinhalte:

Zu den häufigsten motorischen Störungen gehört die Lähmung eines Armes. Hier bewegen wir den Arm des Patienten passiv durch, damit die Gelenke beweglich bleiben und helfen dann dem Patienten, aktive Bewegungen wieder aufzubauen.

Bei der Behandlung der spastisch gelähmten Hand muss besonders intensiv und auf hohem Niveau geübt werden, da die Hände unsere äußerst geschickten „Werkzeuge“ sind, die viele diffizile Arbeiten in unserem alltäglichen Leben verrichten müssen.

Neben der direkten Therapie unterweisen wir unsere Patienten in den Übungen, die zu Hause durchgeführt werden sollen und stellen ihnen bei Bedarf Hilfsmittel vor, die den Alltag erleichtern können.


Bei kognitiven Störungen, zum Beispiel Schwierigkeiten bei der Konzentration wird das momentane Leistungsvermögen ermittelt und es werden angepasste Aufgaben mit steigendem Niveau bearbeitet.

Bei Wahrnehmungsstörungen werden unterschiedliche Reize angeboten zum Beispiel raues und weiches, warmes und kaltes Material, um die Sensorik zu stimulieren.

Im Bereich der Sprach- und Sprechstörungen unterstützen wir die Therapie der Logopäden, in dem wir die Handlungen sprachlich begleiten und die Patienten zum Sprechen ermuntern.

Meistens kommen die Patienten nach einem Schlaganfall nach der Behandlung im Krankenhaus in eine Reha-Klinik und erhalten dort auch Ergotherapie.

 

Im Anschluss sollte möglichst schnell die ambulante Therapie durch niedergelassene Therapeuten in der Nähe fortgesetzt werden. Denn je eher die Therapie intensiv weitergeführt wird, desto schneller stellen sich Erfolge ein. Man sollte nach den ersten schnellen Erfolgen aber nicht ungeduldig werden, denn es können auch nach einer längeren Zeit noch Funktionen wiedererlangt werden.

Ist die Funktionsstörungen noch so stark, dass die Betroffenen nicht zu uns in die Praxis kommen können, machen wir Hausbesuche.

In der nächsten Ausgabe geht es um das Thema Demenz.

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von unserem Werbepartner: 

 

 




Zeugen gesucht

Unbekannter raubt 21-Jährigem unter Vorhalt eines Messers das Handy

Kassel – Ein bislang unbekannter Täter raubte am gestrigen Mittwochabend in der Kasseler Nordstadt einem 21-Jährigen das Handy. Dabei bedrohte der Räuber sein Opfer mit einem Messer und flüchtete anschließend mit dem Smartphone im Wert von rund 150,- Euro vom Tatort.

Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo, sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Beispielfoto

Der Raub hatte sich nach Angaben des 21-Jährigen aus Kassel gegen 20:10 Uhr auf dem Gehweg der Hegelsbergstraße ereignet. Das Opfer war rund drei Stunden nach der Tat auf dem Polizeirevier Nord erschienen und hatte dort Anzeige erstattet. Wie er gegenüber den Beamten angab, habe er zunächst unter dem Eindruck der Tat gestanden und war deswegen erst später zur Polizei gegangen. Zur Tatzeit sei er von der Holländischen Straße aus zu Fuß auf dem linken Gehweg der Hegelsbergstraße in Richtung Bunsenstraße gegangen. Etwa in Höhe des Sonderpostenmarktes habe ihm der Täter von hinten etwas hinterher gerufen, weshalb er stehenblieb. Dann habe er das Messer in der Hand des Mannes entdeckt, der sofort die Herausgabe seiner Wertsachen von ihm gefordert habe. Nachdem er sein schwarzes Huawei-Handy aus der Hosentasche holte, habe der Räuber es ihm weggenommen und sei in Richtung Holländische Straße weggerannt.

Zu dem Täter gab der 21-Jährige folgende Personenbeschreibung ab:

männlich, ca. 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß, athletische Figur, mitteleuropäisches Äußeres, sprach aktzentfrei Deutsch, hellbrauner Vollbart, der am  Kinn in einem Ziegenbart endete; bekleidet mit schwarzem Basecap mit silbernem Nike-Zeichen auf der Front, hellgraues Kapuzensweatshirt mit Reißverschluss, blaue Jeanshose und schwarzen Nike-Schuhen, vermutlich „Air-Max“

Die Ermittler des K 35 bitten Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können oder am gestrigen Mittwochabend verdächtige Personen im Bereich der Hegelsbergstraße gemacht haben, sich unter 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.




17-Jähriger Vergewaltigungsverdacht – Untersuchungshaft !

Kassel – Calden

Kassel (ots) – Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

 

Ein 17-jähriger Bewohner einer sozialen Einrichtung in Calden steht im Verdacht, dort am vergangenen Sonntagnachmittag eine gleichaltrige Mitbewohnerin vergewaltigt zu haben. Darüber hinaus soll der Tatverdächtige bereits zuvor an diesem Tag in der Einrichtung zwei andere jugendliche Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren belästigt und unsittlich berührt haben, weshalb zudem wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen gegen ihn ermittelt wird. Der aus Afghanistan stammende 17-Jährige wurde am gestrigen Montag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft wegen Fluchtgefahr einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete. Er befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden.

Das Opfer hatte sich am späten Sonntagnachmittag zwei Freundinnen anvertraut und ihnen von der Vergewaltigung durch den 17-Jährigen erzählt. Diese hatten einen Betreuer informiert, der sofort die Polizei verständigte. Die am Tatort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar nahmen den Tatverdächtigen daraufhin noch in der Einrichtung fest und brachten ihn anschließend für die weiteren Ermittlungen in das Polizeigewahrsam.

Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Während der Anzeigenaufnahme am Tatort wurde den eingesetzten Beamten zudem bekannt, dass der 17-Jährige vor dieser Tat bereits eine andere, ebenfalls 17 Jahre alte Jugendliche sexuell belästigt haben soll. Zudem erstattete später am Abend die 16-jährige Bewohnerin Strafanzeige gegen den Tatverdächtigen bei der Kasseler Kripo und gab gleichermaßen an, von ihm unsittlich berührt und bedrängt worden zu sein.

Die weiteren Ermittlungen werden beim für Sexualdelikte zuständigen Kommissariat 12 der Kasseler Kripo geführt und dauern an.

 




Bewaffneter Raubüberfall – Update

Update von 16:43

Bekleidung und Fluchtrichtung bekannt-Polizei bittet um weitere Hinweise!

Nach ersten bei der Kasseler Polizei eingegangenen Hinweisen kann die Beschreibung des Täters und seine Fluchtrichtung nach dem bewaffneten Raubüberfall auf einen Münzhändler in der Pestalozzistraße gegen 13:45 Uhr nun ergänzt werden.

Der Täter soll mit einem weißen oder hellgrauen Kapuzensweatshirt, einem sogenannten „Hoody“ sowie einer blauen Hose bekleidet gewesen sein. Das Gesicht hatte er mit einem schwarzen oder dunklen Tuch verdeckt. Der von ihm mitgeführte Rucksack soll schmal geschnitten und weiß-schwarz gewesen sein. Diesen soll er bei seiner Flucht zunächst vor dem Bauch getragen und im weiteren Verlauf auf den Rücken geschnallt haben.

Der Räuber soll nach Zeugenangaben nach der Tat auf der linken Gehwegseite der Pestalozzistraße bergauf in Richtung Friedrich-Ebert-Straße geflüchtet sein.

Die weiteren Ermittlungen werden beim Kommissariat 35 der Kasseler Kripo geführt. Zeugenhinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561 – 9100 entgegen.

Polizei fahndet nach jungem Mann mit Rucksack und bittet um Hinweise!

Kassel – Die Kasseler Polizei fahndet derzeit nach dem Täter eines bewaffneten Raubüberfalls auf ein Geschäft in der Pestalozzistraße und bittet dabei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Es soll sich bei dem Räuber um einen jungen, etwa 25 Jahre alten und ca. 1,75 Meter großen, schlanken Mann mit heller Hautfarbe und dunkler Kleidung handeln. Er hatte sein Gesicht mit einem dunklen Tuch verdeckt und soll einen Rucksack getragen haben. Zudem bedrohte er das Opfer mutmaßlich mit einer Schusswaffe.

 

Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter der Tel. 0561 -9100 bei der Kasseler Polizei. Da der Täter bewaffnet ist, rät die Polizei dringend davon ab, an verdächtige Personen heranzutreten. Bei aktuellen Beobachtungen sollte sofort über den Notruf 110 die Polizei alarmiert werden.

 

Der Unbekannte hatte gegen 13:45 Uhr unter Vorhalt eines Gegenstandes, augenscheinlich eine Schusswaffe, das Geschäft eines Münzhändlers an der Pestalozzistraße, zwischen Olgastraße und Goethestraße, betreten und dabei Bargeld in noch unbestimmter Höhe erbeutet. Anschließend war er aus dem Gebäude in derzeit unbekannte Richtung geflüchtet. Die sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Erfolg.

Die weiteren Ermittlungen haben nun die für Raubdelikte zuständigen Beamten des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo übernommen. (ots/NH-J)

 




Wir verlosen Eintrittskarten für das Gartenfest Kassel – Calden

Liebe Leserinnen und Leser,

die Veranstalter des „Gartenfest Kassel“ in Calden, Schloss & Park Wilhelmsthal, haben uns großzügiger Weise ein kleines Kontingent an Eintrittskarten zur Verfügung gestellt, welche wir unter Ihnen verlosen dürfen.

Informationen zum „Gartenfest Kassel“ erhalten Sie unter: Gartenfest Kassel

Wir verlosen 5 x 2 Eintrittskarten!

Alles was Sie tun müssen um die begehrten Karten zu gewinnen ist:

Schreiben Sie eine Mail mit dem Stichwort „Gartenfest Kassel“ an verlosung@nordhessen-journal.de

Einsendeschluss ist der 18.05.2017!

Bitte geben Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, Adresse mit Telefonnummer und Handynummer an. Falls Sie gewonnen haben, werden wir Sie vorab telefonisch informieren und fragen ob Sie an diesem Termin Zeit für die Ausstellung haben. Es wäre doch schade um die tollen Karten.

Viel Glück wünscht das Team Nordhessen-Journal!

Mehr Infos zum Gartenfest – Kassel in unserem Bericht am 19.05.2017




Brand eines Wohn und Geschäftshauses

Baunatal-Großenritte

 

Kassel – Derzeit läuft ein größerer Feuerwehreinsatz in Baunatal-Großenritte, Rostocker Str.

Es brennt ein Wohn- und Geschäftshaus in Holzbauwiese in voller Ausdehnung. Menschen wurden bislang offenbar nicht verletzt.

Benachbarte Häuser wurden evakuiert.(ots/NH-J)

Wir berichten nach!

 




Aufgepasst! Kinder von fremden Mann angesprochen

Kinder sollen aus weißem Cabriolet angesprochen werden!

Polizei liegen keine konkreten Hinweise vor

Kassel – Der Kasseler Polizei liegen mehrere Hinweise über besorgte Bürger vor, die über den Messengerdienst „WhatsApp“ und das soziale Netzwerk „Facebook“ die Nachricht erhalten, dass angeblich Kinder in Heiligenrode von einem fremden Mann mit weißem Cabriolet angesprochen werden. Der Kasseler Polizei liegen diesbezüglich derzeit keine konkreten Hinweise auf einen tatsächlichen Vorfall vor. Bislang ist bei der Polizei weder eine Anzeige eingegangen noch hat sich jemand gemeldet, der oder dessen Kind tatsächlich angesprochen wurde.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, Meldungen nicht einfach ungeprüft weiterzuleiten. Unbestätigte und unkonkrete Meldungen tragen dazu bei, die Bevölkerung unnötigerweise zu verunsichern. Sollten konkrete Hinweise auf Straftaten vorliegen, informieren Sie die Polizei.

Hinweis an die Medien: Es wird gebeten, diese Information insbesondere in den „Sozialen Netzwerken“ zu veröffentlichen! (ots/NH-J)




Was für eine (Sau)erei!

Kleintransporter fährt in Wildschweinrotte – A44: Ein Verletzter und fünf beschädigte Fahrzeuge

Am heutigen frühen Montagmorgen krachte ein 49 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Sömmerda (Thüringen) mit seinem Kleintransporter auf der Autobahn 44 bei Kassel in eine Wildschweinrotte. Bei dem Unfall verendeten mehrere Tiere, ein Autofahrer wurde leicht verletzt und fünf Fahrzeuge sind zum Teil erheblich beschädigt worden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 50.000,- Euro.

 

Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, ereignete sich der Unfall gegen 4:30 Uhr. Der 49-Jährige war mit seinem Ford Transit von Kassel in Richtung Dortmund unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg fuhr er in eine Wildschweinrotte, die die Autobahn überquerte. Dabei wurden mehrere Tiere getötet. Am Ford entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 20.000,- Euro. Ein nachfolgender 60-jähriger Fahrer eines Mercedes Vito aus dem Landkreis Hildburghausen (Thüringen) konnte nicht mehr rechtzeitig halten und krachte gegen den auf dem linken Fahrstreifen stehenden Ford. Der 60-Jährige verletzte sich dabei an der Hand. An seinem Wagen entstand ein Schaden in Höhe von rund 15.000,- Euro. Zudem wurden drei weitere Fahrzeuge durch das Überfahren von einem verendeten Tier und Trümmerteilen beschädigt.

 

An einem Lastwagen riss dabei der Tank auf. Der 42 Jahre alte LKW-Fahrer aus Tschechien lenkte seinen Lastzug noch auf den Parkplatz Roterrain, wo schließlich 500 Liter ausliefen. Die an der Unfallstelle eingesetzte Feuerwehr beseitigte einen Teil des ausgelaufenen Kraftstoffs. Die überwiegende Menge war in das dortige Erdreich eingesickert, das nun noch beseitigt werden muss. Auch ein 36 Jahre alter Fahrer aus dem Landkreis Nordsachsen (Sachsen) konnte mit seinem Sattelzug nicht mehr ausweichen und überfuhr ein auf der Fahrbahn liegendes Fahrzeugteil. An der Front entstand ein Sachschaden von rund 1.000,- Euro. Dieselbe Schadenshöhe nahmen die Beamten an einem 3er BMW eines 20-Jährigen aus Wolfhagen (Landkreis Kassel) an. Er war mit seinem Wagen über ein verendetes Tier gefahren. Die A 44 war an der Unfallstelle bis etwa 7 Uhr zum Teil gesperrt. Der Parkplatz Roterrain bleibt bis auf Weiteres gesperrt. (ots/NH-J)

 




Ab nächste Woche gibts wieder die Wasserspiele

 

Endlich wieder Wasserspiele

WasserspieleStart der Wasserspielsaison im Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe

 

Am Montag, den 1. Mai 2017, starten die Wasserspiele im UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe in die neue Saison. An jedem Mittwoch, Sonntag und an hessischen Feiertagen haben Besucher bis zum Herbst wieder die Gelegenheit, den Lauf des Wassers vom Herkules bis zur Großen Fontäne vor dem Schloss zu begleiten.

 

Die unterschiedlichen Stationen der Wasserspiele sind zu folgenden Uhrzeiten erlebbar:

 

Wasserspiele14.30 Uhr Beginn an den Kaskaden, unterhalb des Herkules (ab 4. Juni 2017)
15.05 Uhr Steinhöfer Wasserfall
15.20 Uhr Teufelsbrücke
15.30 Uhr Aquädukt
15.45 Uhr Große Fontäne (bis ca. 16 Uhr)
Jedes Wasserbild wird für ungefähr 10 Minuten inszeniert.

 

Einschränkungen im Bereich der barocken Kaskaden

Aufgrund von starkem Wasserverlust wird die barocke Kaskaden-Wasserarchitektur derzeit umfassend instandgesetzt.

Wasserspiele

Vom 1. bis 31. Mai starten die Wasserspiele daher erst um 15.05 Uhr am Steinhöfer Wasserfall. Ab 4. Juni beginnen die Wasserspiele wieder wie gewohnt um 14.30 Uhr an den Kaskaden unterhalb des Herkules.

 

Darüber hinaus werden die Kaskadentreppen im UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe bis einschließlich der Wasserspielsaison 2018 nur eingeschränkt zu begehen sein.

Demzufolge werden in diesem Jahr die südlichen Wasserläufe (von unten gesehen links) instandgesetzt, während die nördliche Treppe (von unten gesehen rechts) für die Besucher geöffnet sein wird. Um Staus und Gefahrensituationen an den Kaskadentreppen zu vermeiden,

sollten Besucher hier zügig nach unten laufen. Der schönste Aussichtspunkt für den Beginn der Wasserspiele befindet sich am Neptunbassin.

 

Umbau des Besucherparkplatzes »Wilhelmshöhe«

 

Im Zusammenhang mit den Neugestaltungsarbeiten an der Tulpenallee im Bergpark Wilhelmshöhe wird derzeit der Besucherparkplatz »Wilhelmshöhe« umgebaut. Das bedeutet vor allem an Wasserspieltagen Einschränkungen für mit dem Pkw anreisende Besucher. Während der gesamten Bauzeit kann der Parkplatz nur teilweise genutzt werden, ein Großteil der Parkfläche steht nicht zur Verfügung. Der Brandt-Stoph-Parkplatz wird weiterhin wie gewohnt bewirtschaftet. Besucher werden dringend gebeten, mit dem öffentlichen Nahverkehr anzureisen und das Zusatzangebot der KVG für den Transport zu den Wasserspielen zu nutzen.

 

Die Umbauarbeiten des Parkplatzes, umfassen neben der Neugestaltung der Fläche auch die Neuorganisation des Oberflächenwasserabflusses. Durch den Umbau wird nicht nur die Parkeingangssituation für ankommende Besucher attraktiver, sondern auch die Effizienz des Parkplatzes verbessert. Somit können die Stellflächen künftig auch in der Zeit ohne Parkplatzanweiser noch optimaler genutzt werden.

Parkgebühren an Wasserspieltagen

Mit dem Pkw anreisende Besucher zahlen auf den Parkplätzen an der Wilhelmshöhe sowie am Herkules eine Gebühr von 7 Euro für ein Tagesticket. Für Motorräder zahlen Besucher 5 Euro, für Kleinbusse/Wohnmobile 10 Euro und für Reisebusse 20 Euro. Das Parkticket gilt für bis zu 5 Personen als Fahrschein für die Linie 23 sowie als eine 2-für-1-Eintrittskarte in die MHK-Museen im Bergpark Wilhelmshöhe oder die Herkules-Besucherplattform. Die Parkgebühren werden an allen Wasserspieltagen zwischen Mai und Oktober von 9.30 bis 15 Uhr erhoben.

 

Zu den Wasserspielen mit der Linie 23

 

Da die Parkplatzkapazitäten rund um die Welterbestätte Bergpark Wilhelmshöhe begrenzt und durch die Baumaßnahmen zusätzlich eingeschränkt sind, bietet die KVG an Wasserspieltagen ein erweitertes Fahrangebot mit Bussen und Straßenbahnen an. Die Buslinien 22 und 23 verbinden an Wasserspieltagen die Endhaltestelle der Tramlinie 1 »Wilhelmshöhe (Park)« in der Nähe des Parkplatzes »Wilhelmshöhe« mit der Endhaltestelle der Tramlinie 3 »Druseltal« und dem Besucherzentrum am Herkules. Somit können Fahrgäste zwischen 12 Uhr und 18 Uhr mit den Linien 22 und 23 künftig gleich mit zwei Buslinien den Ausgangspunkt der Wasserspiele erreichen.

Empfohlene Anreise zu den Wasserspielen mit dem ÖPNV

Die Tramlinie 3 fährt sonntags zwischen etwa 12 Uhr und 15 Uhr im Viertelstundentakt ab der Kasseler Innenstadt und dem Bahnhof Wilhelmshöhe zur Endhaltestelle »Druseltal«. Mittwochs fahren die Bahnen, wie an allen übrigen Werktagen, im 15-Minuten-Takt bis etwa 20 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind die Trams im Halbstundentakt unterwegs.

Vom Druseltal gelangen die Besucher mit den Bussen der Linie 22 sowie mit der Buslinie 23 zum Herkules, wo die Wasserspiele beginnen. Die Linie 23 fährt zwischen 12 und 18 Uhr alle zehn bis 30 Minuten. Die Linie 22 verkehrt halbstündlich zwischen der Endhaltestelle »Druseltal« und dem Herkules.

Alternativ können die Besucher mit der Tram 1 von der Kasseler Innenstadt über den Bahnhof Wilhelmshöhe zur Haltestelle »Wilhelmshöhe (Park)« fahren. An Wasserspieltagen fährt diese Linie zwischen 15.30 Uhr und 17.15 Uhr jede Viertelstunde. Die meisten Fahrten erfolgen als Doppeltraktion. Nur wenige Meter von der Endhaltestelle der Linie 1 entfernt fahren die Busse der Linie 23 zum Herkules.

Bergparkshuttle

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können am Parkplatz »Wilhelmshöhe« in den Bergparkshuttle umsteigen und bis zum Schloss oder zu den unteren Wasserspielstationen sowie der Löwenburg fahren. Der Bergparkshuttle fährt durch das Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe und verbindet das Besucherzentrum Wilhelmshöhe mit dem Schloss, den unteren Wasserspielstationen und der Löwenburg. Er verkehrt nur an Wasserspieltagen in der Zeit von 10 – 17 Uhr. Die Busse fahren etwa alle 15 – 20 Minuten. Eine einfache Fahrt ohne Unterbrechung kostet pro Person 2 Euro. Kinder bis 6 Jahre sind frei. Folgende Personengruppen können den Shuttle ebenfalls kostenlos nutzen: gehbehinderte, außergewöhnlich gehbehinderte, hilflose, gehörlose und blinde Menschen (Merkzeichen G, aG, H, Gl und Bl im Schwerbehindertenausweis). Das Merkzeichen B berechtigt darüber hinaus zur kostenfreien Mitnahme einer Begleitperson. Einer von insgesamt zwei Bussen ist behindertengerecht.

 

Abreise von den Wasserspielen

 Nach dem Ende der Wasserspiele fahren die Buslinien 23 von der Haltestelle »Wilhelmshöhe (Park)« via »Druseltal« und die Linie 22 ab der Tram-Endhaltestelle »Druseltal« bis zum Besucherparkplatz am Herkules. Außerdem verkehrt die Tram 1 ab »Wilhelmshöhe (Park)« zum Bahnhof Wilhelmshöhe und zur Kasseler Innenstadt. Auch die Tram 3 fährt vom »Druseltal« zum ICE-Bahnhof sowie zur Stadtmitte.

Über kurzfristige Fahrplanänderungen informiert die KVG bei Twitter unter www/twitter.com/KVGinfo. Individuelle Auskünfte bietet das NVV-Servicetelefon unter 0800-939-0800. Informationen gibt es auch im Internet unter www.kvg.de in der Rubrik »Verkehr und mehr…«.

 

TIPP!

Planen Sie den Besuch der Wasserspiele als Tagesausflug. Reisen Sie rechtzeitig, min. zwei Stunden, vor Beginn an. Denken Sie an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und stets ausreichend zu trinken. Aufgrund der verschiedenen Bauarbeiten und ggf. hohem Besucheraufkommen kann es unter Umständen zu unvorhergesehenen Verzögerungen bei Ihrer Anreise kommen. Der Besucherdienst der Museumslandschaft Kassel (besucherdienst@museum-kassel.de, 0561-31680-123) und die Tourist-Information von Kassel Marketing (info@kassel-marketing.de) sind Ihnen gerne bei der Planung eines Besuchs der Wasserspiele behilflich.

 

Regelmäßige Führungen zu den Wasserspielen vom 1. Mai bis 3. Oktober

 

Bei der Museumslandschaft Hessen Kassel

Wasserspiele und Herkules

Jeden Mittwoch, Sonntag und Feiertag von 13.30 bis 16 Uhr

Treffpunkt: Kasse Besucherzentrum Herkules

Kosten: 9,50 Euro, Kinder (unter 18 Jahre) 5 Euro, inkl. Eintritt in das Herkulesbauwerk

Anmeldung: 0561 316 80-756

 

Von Wasserspielen und technischen Raffinessen

Jeden Samstag von 14  bis 16.30 Uhr

Treffpunkt: Kasse Besucherzentrum Herkules

Kosten: 9,50 Euro, Kinder (unter 18 Jahre) 5 Euro, inkl. Eintritt in das Herkulesbauwerk

Anmeldung: 0561 316 80-756

Hinweis: Bei dieser Führung werden die Wasserspiele nicht betrieben!

 

Bei Kassel Marketing

Führung zu den Wasserspielen

Jeden Mittwoch, Sonntag und Feiertag von 14.00 bis 16 Uhr

Treffpunkt: Besucherzentrum Herkules
Kosten: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro

Anmeldung: info@kassel-marketing.de

 




Verwaistes Eigentum in Europa – Rose Valland Institut

Rose Valland

Rose Valland Institut

Call for Papers

Verwaistes Eigentum in Europa

 

 

 

 

Rose Valland
Library of books looted by Nazis and purchased in 1943 by the Berliner Stadtbibliothek (Municipal Library of Berlin), from a case study for Maria Eichhorn’s Rose Valland Institute, 2017, photo: Jens Ziehe. Courtesy Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Das Rose Valland Institut ist ein künstlerisches Projekt von Maria Eichhorn im Rahmen der documenta 14. Mit einem Call for Papers zu dem Thema Verwaistes Eigentum in Europa tritt das Institut erstmals an die Öffentlichkeit.

Das Rose Valland Institut ist ein interdisziplinär ausgerichtetes und unabhängiges Projekt. Es erforscht und dokumentiert die Enteignung der jüdischen Bevölkerung Europas und deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Benannt wurde es nach der Kunsthistorikerin Rose Valland, die während der deutschen Besatzungszeit in Paris die Plünderung der Nazis in geheim gehaltenen Listen aufzeichnete. Nach dem Krieg arbeitete sie für die Commission de Récupération Artistique (Ausschuss für die Rückführung von Kunst) und trug maßgeblich dazu bei, NS-Raubkunst zu restituieren.

Ausgehend von Maria Eichhorns vorherigen Ausstellungsprojekten Restitutionspolitik / Politics of Restitution, 2003 und In den Zelten …, 2015 widmet sich das Rose Valland Institut dem Themenbereich ungeklärter Eigentums- und Besitzverhältnisse von 1933 bis heute. Das Institut thematisiert grundsätzliche Fragen zu Eigentum an Kunstwerken, Grundstücken, Immobilien, Vermögenswerten, Unternehmen, beweglichen Objekten und Artefakten, Bibliotheken, wissenschaftlichen Arbeiten und Patenten, die in der NS-Zeit jüdischen Bürger_innen in Deutschland und in den besetzten Ländern unrechtmäßig entwendet und bis heute nicht zurückgegeben wurden.

Das Rose Valland Institut wird anlässlich der documenta 14 gegründet und hat vom 10. Juni bis 17. September 2017 seinen Sitz in der Neuen Galerie in Kassel.

Workshop Verwaistes Eigentum in Europa

Datum: 11.–12. September 2017
Ort: Rose Valland Institut, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel

Der Workshop wird von den Provenienzforscherinnen Małgorzata A. Quinkenstein und Nathalie Neumann geleitet.
Thematischer Gegenstand des Workshops ist verwaistes Eigentum in den durch Gewaltherrschaft okkupierten Gebieten Europas in der Zeit von 1933–1949. Dabei werden drei Phasen differenziert, denen unterschiedliche Akteur_innen und Verhaltensformen zuzuordnen sind:

1933–1939 Systematische Enteignung jüdischen Eigentums in Deutschland und Österreich
1939–1945 Systematische Enteignung, spontane Plünderung und willkürliche Zerstörung in den besetzten Gebieten
1945–1949 Aneignung, Sicherstellung, Plünderung und Zerstörung

Im Fokus stehen insbesondere folgende Fragestellungen:

  • Durch welche Prozesse wurde im NS-Regime die Kategorie „Privateigentum“ aufgelöst?
  • Welche Diskursformen begleiten die Aneignung des verwaisten Eigentums im Paradigma zwischen Bedürftigkeit und Habgier?
  • Wie prägt die Beziehung der neuen Besitzer_innen zu den verwaisten Objekten ihr soziales Netzwerk in Zeit und Raum?

Einzelne Vorträge sollten folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Was sind die historischen Ausgangssituationen, die zum Besitzwechsel führten?
  • Wie reflektiert die nächste Generation ihr Erbe verwaisten Eigentums?
  • Wie kann die Reflexion über verwaistes Eigentum Öffentlichkeit gewinnen?
  • Welche Formen der Kooperation gibt es zwischen heutigen Besitzer_innen verwaisten Eigentums und Akteurinnen aus Wissenschaft und anderen Institutionen?
  • Welche politischen Möglichkeiten gäbe es, den Aneignungsprozess verwaisten Eigentums von Privatpersonen zu klären?
  • Praxisnahe Ergebnisse, die zur Klärung verwaisten Eigentums geführt haben.

Der Workshop ist eine Veranstaltung des Rose Valland Instituts im Rahmen der documenta 14 in Kassel.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme am Workshop haben, senden Sie bitte ein Abstract mit bis zu 1800 Zeichen auf Englisch sowie einen kurzen Lebenslauf bis zum 5. Mai 2017 per E-Mail an Valentina Ehnimb: valentina.ehnimb@rosevallandinstitut.org

Anhand der eingereichten Abstracts werden Teilnehmer_innen zu Vorträgen eingeladen.

Die Vorträge werden im Rahmen des Workshops gemeinsam mit Małgorzata A. Quinkenstein, Nathalie Neumann und eingeladenen Expert_innen diskutiert.

 

Griechisch

 
Ινστιτούτο Rose Valland
Πρόσκληση υποβολής εργασιών με θέμα: Ορφανά έργα στην Ευρώπη
 
Τo Ινστιτούτο Rose Valland είναι ένα καλλιτεχνικό πρότζεκτ της Maria Eichhorn στο πλαίσιο της documenta 14. Η πρόσκληση υποβολής εργασιών με θέμα Ορφανά έργα στην Ευρώπη αποτελεί την πρώτη δημόσια δράση του Ινστιτούτου.

Πρόκειται για ένα ανεξάρτητο και διεπιστημονικό εκπαιδευτικό πρότζεκτ που σκοπό έχει να ερευνήσει και να καταγράψει την απαλλοτρίωση της περιουσίας του εβραϊκού πληθυσμού στην Ευρώπη και τις επιπτώσεις της έως σήμερα. Το Ινστιτούτο πήρε το όνομά του από την ιστορικό τέχνης Rose Valland, η οποία κρυφά κατέγραφε το πώς οι ναζί λεηλάτησαν έργα τέχνης κρατικής ιδιοκτησίας και ιδιωτών Εβραίων στο Παρίσι στη διάρκεια της κατοχής. Μετά το τέλος του πολέμου η Rose Valland εργάστηκε για την Commission de récupération artistique (Επιτροπή Ανάκτησης Έργων Τέχνης) και συνεισέφερε σε μεγάλο βαθμό στην επιστροφή και αποκατάσταση κλεμμένων έργων.

Με αφορμή τα προηγούμενα έργα της Μaria Eichhorn, Restitutionspolitik/Politics of Restitution του 2003 και In den Zelten…του 2015, το Ινστιτούτο Rose Valland ασχολείται με ανεπίλυτες αξιώσεις περιουσιακών στοιχείων και ζητήματα κατοχής και  ιδιοκτησίας από το 1933 ως σήμερα. Θέτει θεμελιώδη ερωτήματα όσον αφορά έργα τέχνης, οικόπεδα, ακίνητα, επιχειρήσεις, αντικείμενα, βιβλία, επιστημονικές εργασίες και διπλώματα ευρεσιτεχνίας που κατασχέθηκαν παράνομα από Εβραίους πολίτες στη Γερμανία και στις χώρες υπό την κατοχή της επί Εθνικοσοσιαλιστικού καθεστώτος και δεν έχουν μέχρι σήμερα επιστραφεί στους νόμιμους ιδιοκτήτες τους.

Το Ινστιτούτο Rose Valland ιδρύθηκε στο πλαίσιο της documenta 14 και θα λειτουργεί από τις 10 Ιουνίου έως τις 17 Σεπτεμβρίου 2017 στη Neue Galerie στο Κάσελ.

Εργαστήριο Ορφανά έργα στην Ευρώπη

Ημερομηνίες: 11-12 Σεπτεμβρίου 2017
Τοποθεσία: Ινστιτούτο Rose Valland, Schöne Aussicht 1, 34117 Κάσελ, Γερμανία.

Το εργαστήριο θα διεξαχθεί από τις ερευνήτριες Małgorzata A. Quinkenstein και Nathalie Neumann.
Tο αντικείμενο του εργαστηρίου είναι η ορφανή ιδιοκτησία σε περιοχές της Ευρώπης που τελούσαν υπό κατοχή την περίοδο 1933-1949. Με κριτήριο τους εκάστοτε πρωταγωνιστές και τις ενέργειές τους, η περίοδος αυτή χωρίζεται σε τρεις φάσεις:

1933-1939  Συστηματική απαλλοτρίωση εβραϊκής ιδιοκτησίας στη Γερμανία και την Αυστρία
1939-1945  Συστηματική απαλλοτρίωση, αυθόρμητη λεηλασία και αυθαίρετη καταστροφή ιδιοκτησίας στις επικράτειες υπό κατοχή.
1945-1949  Οικειοποίηση, κατάληψη, λεηλασία και καταστροφή

Ερωτήματα που βρίσκονται στο επίκεντρο:

– Με ποιους τρόπους καταρρίπτεται η ιδέα της «ατομικής ιδιοκτησίας»;
– Τι διαλογικές μορφές παίρνει η οικειοποίηση ορφανής ιδιοκτησίας ως μοντέλο μεταξύ απληστίας και ένδειας;
– Πώς η σχέση του νέου κατόχου με το ορφανό αντικείμενο επηρεάζει το κοινωνικό δίκτυο στον εκάστοτε χώρο και χρόνο;

Οι εργασίες θα πρέπει να λαμβάνουν υπόψη τα παρακάτω:

– Ποιες ιστορικές συνθήκες οδήγησαν στην αλλαγή κατόχου;
– Πώς διαχειρίζονται οι επόμενες γενιές την κληρονομιά ορφανών έργων;
– Πώς μπορούν να δουν το φως της δημοσιότητας οι αντιδράσεις στο θέμα της ορφανής ιδιοκτησίας;
– Τι είδους συνεργασίες μπορούν να υπάρξουν ανάμεσα στους σημερινούς κατόχους ορφανών έργων και σε ενδιαφερόμενους από τον επιχειρηματικό και θεσμικό χώρο;
– Πώς μπορεί να αποκαλυφθεί πολιτικά η διαδικασία οικειοποίησης ορφανών έργων από ιδιώτες;
– Πρακτικά αποτελέσματα ερευνών που οδήγησαν στην αποκατάσταση ορφανών έργων.

Το εργαστήριο διοργανώνεται από το Ινστιτούτο Rose Valland στο πλαίσιο της documenta 14 στο Κάσελ.
Οι ενδιαφερόμενοι παρακαλούνται να δηλώσουν συμμετοχή στέλνοντας περίληψη της εργασίας τους (έως 1.800 χαρακτήρες) στα αγγλικά και ένα σύντομο βιογραφικό σημείωμα μέσω email στη Valentina Ehnimb: valentina.ehnimb@rosevallandinstitut.org έως τις 5 Μαΐου 2017.
Βάσει των περιλήψεών τους οι συμμετέχοντες θα προσκληθούν να παρουσιάσουν τα έργα τους, τα οποία θα συζητηθούν στο εργαστήριο με τις Małgorzata A. Quinkenstein, Nathalie Neumann και άλλους καλεσμένους ειδικούς.

 

Englisch

 
Rose Valland Institute

Call for Papers

Orphaned Property in Europe

 
The Rose Valland Institute is an art project initiated by Maria Eichhorn within the context of documenta 14. The Institute is going public for the first time with a call for papers focusing on the topic of Orphaned Property in Europe.

The Rose Valland Institute is an independent interdisciplinary project. It researches and documents the expropriation of Europe’s Jewish population as well as its past and continuing impact. The Institute was named after the art historian Rose Valland, who secretly recorded details of the Nazi plundering of state-owned French and private Jewish-owned art from France during the German occupation of Paris. After the war, she worked for the Commission de Récupération Artistique (Commission for the Recovery of Works of Art) and made major contributions to the restitution of art stolen by the Nazis.

Building on the basis of insights gained from Maria Eichhorn’s previous exhibition projects Restitutionspolitik / Politics of Restitution, 2003, and In den Zelten …, in 2015, the Rose Valland Institute devotes itself to the issue of unresolved property and ownership relationships from 1933 to the present day. The Institute investigates fundamental issues connected with ownership of artworks, property, real estate, assets, companies, moveable objects and artefacts, and libraries, as well as scientific works and patents that were acquired by illegal means from Jewish citizens in Germany and in the occupied countries during the Nazi era and still have not been returned.

The Rose Valland Institute was founded within the context of documenta 14 and will be based in the Neue Galerie in Kassel from June 10 to September 17, 2017.

Orphaned Property in Europe Workshop

Date: September 11–12, 2017
Location: Rose Valland Institute, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel, Germany

The workshop will be conducted by the provenance researchers Małgorzata A. Quinkenstein and Nathalie Neumann.
The workshop focuses on orphaned property in areas of Europe under dictatorial occupation during the period from 1933 to 1949. Three distinct phases have been identified, each characterized by different involved parties and patterns of behavior:

1933–1939 Systematic expropriation of Jewish property in Germany and Austria
1939–1945 Systematic expropriation, spontaneous looting, and random destruction in the occupied territories
1945–1949 Appropriation, seizure, looting, and destruction

The workshop will discuss the following questions:

– Through which processes was the category of “private property” dissolved during the Nazi regime?
– What forms of discourse accompanied the appropriation of orphaned property in the paradigm between need and greed?
– How do the ties of the new property holders to the orphaned properties affect their social networks in time and space?

Individual presentations should consider the following aspects:

– What initial historical situations led to the change in possession?
– How do subsequent generations reflect upon their inheritance of orphaned property?
– How can this reflection be made public?
– What forms of cooperation exist between the current owners of orphaned property and involved parties from science and institutions?
– What political opportunities could help clarify the process of appropriation of orphaned property by private persons?
– Practice-oriented results that helped resolve the status of orphaned property

The workshop is an event organized by the Rose Valland Institute in the context of documenta 14 in Kassel.
If you are interested in taking part in the workshop, please email an abstract (max. length: 1,800 characters) in English as well as a short CV to Valentina Ehnimb no later than May 5, 2017: valentina.ehnimb@rosevallandinstitut.org
Based on the submitted abstracts, selected participants will be invited to present lectures. The lectures will be discussed at the workshop together with Małgorzata A. Quinkenstein, Nathalie Neumann, and invited experts.

 

 

         

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Träger der documenta 14 ist die documenta und Museum Fridericianum gGmbH, die von der Stadt Kassel und dem Land Hessen als Gesellschafter finanziert und zudem für die Durchführung der documenta 14 in Athen und Kassel von der Kulturstiftung des Bundes und dem Auswärtigen Amt finanziell unterstützt wird.   Η documenta 14 διοργανώνεται υπό την αιγίδα της documenta und Museum Fridericianum gGmbH, μη κερδοσκοπικού οργανισμού που χρηματοδοτείται από την Πόλη του Κάσελ και το Κρατίδιο της Έσης υπό την ιδιότητα των ιδιοκτητών και βασικών μετόχων. Οικονομική υποστήριξη για την documenta 14 στην Αθήνα και στο Κάσελ παρέχεται επίσης από το Ομοσπονδιακό Γερμανικό ίδρυμα Πολιτισμού και από το Υπουργείο Εξωτερικών της Γερμανίας.

 

  documenta 14 is organized under the auspices of documenta und Museum Fridericianum gGmbH, a non-profit organization owned and financed by the City of Kassel and the State of Hessen in their capacity as shareholders. Funding support for documenta 14 in Athens and Kassel is also provided by the German Federal Cultural Foundation and the Federal Foreign Office of Germany.

 




MT besiegt die Niedersachsen – Hannover Burgdorf

MT setzt gegen “Recken” ein Zeichen – 33:30-Heimsieg!

NiedersachsenDie Rehabilitation für die Niederlage in Spanien ist der MT Melsungen in der DKB-Handball-Bundesliga gelungen.

Vor 3.406 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle besiegten die Nordhessen den TSV Hannover-Burgdorf mit 33:30 (16:16) und zogen damit in der Tabelle an den Niedersachsen vorbei.

Nach einem ganz schwachen Start und fünf Toren Rückstand schon nach zehn Minuten zogen sich die Rot-Weißen mit eisernem Willen und ganz viel Einsatz selbst aus dem Leistungssumpf.

Angeführt vom zehnfachen Torschützen Michael Allendorf und Timm Schneider als nimmermüdem Antreiber dominierte die MT ihren Gegner, der in Fabian Böhm und Runar Karason (je 6 Tore) seine besten Schützen hatte, nach der Pause letztlich klar.
 

Ohne den kurzfristig ausgefallenen Johan Sjöstrand im Tor, ohne den besten Torschützen Johannes Sellin, ohne Kreisläufer Marino Maric – es waren nicht die besten Voraussetzungen, mit denen die Melsunger in diese so wichtige Partie startete.

In der es natürlich um zwei Punkte und eine Verbesserung in der Tabelle auf einen einstelligen Tabellenplatz ging. Noch mehr allerdings ging es um ein Zeichen, dass die Mannschaft gewillt ist, die letzten Enttäuschungen vergessen zu machen.
 
Keine leichte Aufgabe, wie sich auf dem Feld sehr schnell zeigte. Gleich im ersten Angriff ein Ballverlust von Michael Müller, gefolgt von einer falschen Sperre am Kreis von Felix Danner, einem Offensivfoul wieder von Müller und zwei sehr halbherzigen Wurfversuchen durch Momir Rnic – es lief nicht viel zusammen bei den Gastgebern.

Ganz anders die Niedersachsen, bei denen jeder Wurf ein Treffer war gegen den überforderten, aber auch von seinen Vorderleuten sehr allein gelassenen René Villadsen. Nur knappe sieben Minuten waren absolviert, als Trainer Michael Roth beim Stand von 2:6 die erste Auszeit nahm.
 
Nach der es noch einmal drei Minuten hakte, in denen Hannover sogar auf 3:8 davonzog. Dann kam im Tor Svetislav Verkic, parierte sofort den ersten Ball und leitete damit direkt den Umschwung ein. Prima unterstützt von Dener Jaanimaa und Michael Allendorf, die vorn zuverlässig trafen und nach des Esten 6:8 Gästetrainer Jens Bürkle zum TimeOut zwangen (14.). Die jedoch nicht fruchtete, weil sich die MT mittlerweile freigespielt hatte.

Auch wenn Allendorf zwischendurch einen Siebenmeter krachend an die Latte setzte, zwei weitere seiner Versuche waren drin. Und Timm Schneider gelang in der 20. Spielminute erstmals der Ausgleich zum 10:10.


 
Hannover fing sich und legte einstweilen weiter vor.

Immer wieder jedoch direkt beantwortet von der MT, bei der sich die Einwechslungen von Schneider und auch Johannes Golla auszahlten. Beide arbeiteten glänzend in der Defensive und unterstützten damit Verkic nach Kräften, vorn waren sie die Protagonisten zu Melsungens erster Führung unter erschwerten Bedingungen: Schneider glich in Unterzahl wegen einer Bankstrafe von Arjan Haenen zum 13:13 abermals aus, Golla warf zum 14:13 ein (26.) – die Rothenbach-Halle tobte. Jetzt legten die Hausherren bis zum Pausenpfiff vor und Burgdorf zog nach.
 
Bei dieser Reihenfolge blieb es nach dem Seitenwechsel nur kurz. Schneider und Michael Müller trafen noch zur Führung, dann war der Gast wieder dran mit dem Vorlegen. Runar Karason traf zum 18:19 (33.) und 19:20 (36.), Michael Müller und Johannes Golla glichen aus.

Ehe sich das Blatt abermals wendete: noch einmal der Youngster vom Kreis und Michael Allendorf im erweiterten Gegenstoß sorgten für die erste etwas komfortablere MT-Führung, Schneider legte zum 23:20 sogar noch einen drauf (39.). Hannover war sichtbar angeschlagen.
 
NiedersachsenWas auffiel: die Gäste mussten nun für ihre anfangs noch spielerisch leicht erzielten Tore richtig rackern, während Melsunger Angriffe nur selten mehr als fünf, sechs Stationen hatten und oft beim treffsicheren Allendorf endeten.

Bei Schneiders 27:23 gab es gar nur eine Station: er traf nach einem technischen Fehler der Gäste vom eigenen Kreis direkt ins verlassene Gästetor (45.). Jeweils zwei waren es bei Gollas Tempogegenstoß zum 28:24 sowie Haenens Konter zum 29:24 nur kurz darauf.
 
Mittlerweile war auch Villadsen ins Tor zurückgekehrt und passte sich der allgemeinen Leistungssteigerung an. Zwei, drei feine Paraden des Dänen zogen dem TSV den letzten Nerv. Torge Johannsen brachte es sogar fertig, beim Tempogegenstoß unbedrängt einen Meter am Gehäuse vorbei zu zielen. Momir Rnic per Siebenmeter und Haenen von Rechtsaußen bauten den Vorsprung im Eiltempo aus, während die Gäste weiter viel Zeit von der Uhr nahmen. Erst nachdem Haenen die Weichen mit seinem 32:25 (53.) endgültig auf Sieg gestellt hatte, ließen die Rot-Weißen etwas locker und Hannover nochmal aufschließen, ohne jedoch ernsthaft in Bedrängnis zu kommen.


 
Stimmen zum Spiel

Michael Roth: Wir haben schon vor dem Anpfiff die Hiobsbotschaft erhalten, dass Johan Sjöstrand nicht spielen kann. Das war schon ein Schock, weil Johan zuletzt unser bester Mann war. Sicher auch deshalb waren wir anfangs sehr verhalten und zu zögerlich in der Abwehr. Nach einer Auszeit, einer besseren Abwehrleistung und dadurch Hannovers ersten Fehlwürfen haben wir uns aber zurückgekämpft und mit Timm Schneider, Johannes Golla und Michael Müller ieine gute Formation gefunden, die auch bis kurz vor Schluss geklappt hat. Dann war vielleicht etwas die Angst vorm Gewinnen da. Sicher haben wir heute die meisten Tore seit längerer Zeit bekommen, aber auch 33 gemacht, was für eine gute Effektivität spricht. Jetzt wollen wir am Wochenende gegen Cocks ins Viertelfinale des Europapokals vorstoßen und haben danach dann eine kleine Pause, in der die Verletzungen hoffentlich auskuriert werden können.
 
Jens Bürkle: Glückwunsch nach Melsungen zum verdienten Sieg. Wir sind super ins spiel gekommen, haben dann aber überpowert. Dazu haben wir ein ganz schlechtes Rückzugsverhalten gezeigt. Insgesamt haben wir 16 Kontertore kassiert, und das ist ganz einfach zu viel. Aus dem Positionsspiel konnten wir Melsungen einigermaßen halten, aber auf das ganze Spiel gesehen haben wir es nicht geschafft, eine vernünftige Abwehr zu stellen. Überhaupt spielen wir im Moment nach vorn ganz gut, aber das ist dann bisher in diesem Jahr zu wenig, um auch Punkte zu holen.
 
Axel Geerken: Generell merkt man, dass in der Mannschaft eine gewisse Nervosität herrscht und auch Druck da ist. Das hat man auch heute am Anfang deutlich gesehen. Es war aber gut, dass wir diesen klaren Rückstand schon so früh kassiert haben, denn danach hatten wir noch ausreichend Zeit, das zu korrigieren. Wir haben schon große Schwankungen drin, auch während eines Spiels, aber es ist müßig, immer wieder über die Gründe dafür zu sinnieren. Jetzt freuen wir uns erst einmal über den Sieg und werden auch den Gegner am Samstag sicher ernst nehmen.
 
Benjamin Chatton: Wie in der ganzen letzten Zeit sind wir auch heute wieder angetreten, um zu siegen. Nur gelingt uns das in diesem Jahr irgendwie nicht so, wie wir uns das vorstellen. Es fehlen uns die gewissen Kleinigkeiten, um auch mal ein Spiel siegreich zu gestalten. Morgen machen wir nun erstmal einen Tag frei, dann bereiten wir uns gewissenhaft auf den nächsten Gegner vor. Danach haben wir durch die Pokalendrunde etwas Zeit, die ganzen Blessuren hoffentlich loszuwerden.
 
Statistik

MT Melsungen: Villadsen (7 Paraden / 15 Gegentore), Verkic (7 P. / 15 G.); Golla 5, Fahlgren, Danner, P. Müller, Boomhouwer, Rnic 3/2, Schneider 6, Allendorf 10/1, Vuckovic, Jaanimaa 2, M. Müller 4, Haenen 3.
 
TSV H.-Burgdorf: Ziemer (13 P. / 33 G.), Meyer (n. e.); Johannsen 2, Mortensen, Patrail 4, Hykkerud, Lehnhoff 4/2, Häfner 2, Böhm 5, Karason 5, Schmidt 2, Olsen 4, Kalafut, Christophersen 1, Kastening 1.
 
Schiedsrichter: Christoph Immel / Ronald Klein (Erkelenz / Ratingen)
 
Zeitstrafen: 8 – 10 Minuten (Jaanimaa 17:10, Haenen 23:38, Golla 27:03, Danner 52:49 – Böhm 10:23, Johannsen 16:20, Schmidt 37:46 43:25, Patrail 49:16)
 
Strafwürfe: 4/3 – 2/2 (Allendorf an die Latte 15:28)
Zuschauer: 3.406 in der Rothenbach-Halle, Kassel

Die nächsten Spiele:
Sa., 01.04.17, 19:30 Uhr, MT Melsungen – Riihimäen Cocks (FIN), Rothenbach-Halle Kassel
Sa., 15.04.17, 19:00 Uhr, HSC 2000 Coburg – MT Melsungen, HUK-Coburg Arena Coburg
Mi., 19.04.17, 20:15 Uhr, MT Melsungen – Füchse Berlin, Rothenbach Halle 

 
Erleben Sie MT Bundesliga-Handball – live in der Rothenbach-Halle Kassel:

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Schwerer Unfall auf A44

Unfall zwischen Anschlussstelle Zierenberg und Kassel-West

Kassel – Am gestrigen Dienstag, kurz vor 17:00 Uhr, ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A44, kurz hinter der Anschlussstelle Kassel-Bad Wilhelmshöhe, in Richtung Anschlussstelle Kassel-West.

Ein Ehepaar aus Fulda (55 und 56 Jahre alt) traf zuerst an der Unfallstelle ein und zeigte ein vorbildliches Verhalten. Sie sicherten die Unfallstelle ab und leisteten Erste Hilfe bis zum Eintreffen der                                                                                 ersten Rettungskräfte.

 

Nach ersten Ermittlungen der Bundesautobahnpolizeistation in Baunatal hatte sich zur Unfallzeit ein Stau gebildet. Ein 47-jähriger Fahrer aus Hann. Münden erkannte das Stauende auf dem rechten Fahrstreifen zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen stehenden Sattelzug auf. An dem Fiat Ducato entstand Totalschaden. Der gesamte Sachschaden wird mit 50.000.- EUR angegeben. Der schwerverletzte Fahrer wurde mit Rettungswagen und Notarzt in ein Kasseler Krankenhaus verbracht. Der 52-jährige LKW-Fahrer aus Bannewitz blieb unverletzt.

 

Um 18:20 Uhr konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die Vollsperrung wurde um 20:00 Uhr aufgehoben. Der Stau löst sich nur zögerlich auf. (ots/NH-J)




Leider auch am Sonntag Unfall mit Schwerverletztem

Schwerverletzter Rollerfahrer in Kassel

Am heutigen Sonntag kam es gegen 13:25 Uhr auf der Landesstraße 3237 zwischen Niestetal-Heiligenrode und Staufenberg-Uschlag bei Km drei zu einem Alleinunfall mit einem Rollerfahrer.

Ein 67-jähriger Rollerfahrer (Kleinkraftrad, 125 ccm) aus Staufenberg geriet aus bislang ungeklärter Ursache ohne Fremdeinwirkung im Bereich einer Rechtskurve ins Schleudern und stürzte auf die Fahrbahn. Nach Zeugenaussagen verlor der Mann beim Sturz seinen Helm, sodass er offenbar mit dem ungeschützten Kopf auf die Fahrbahn aufschlug und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Kassel eingeliefert. Die Landesstraße war während der Bergungsarbeiten bis 14:35 Uhr voll gesperrt. (ots/NH-J)

 




Neues Veranstaltungsprogramm des Naturkundemuseums der Stadt Kassel

Erlebniswelt Naturkundemuseum Kassel

Das neue Veranstaltungsprogramm liegt jetzt wieder im Naturkundemuseum und in vielen öffentlichen Einrichtungen aus. Es bietet eine breite Palette von naturkundlichen Veranstaltungen für Erwachsene, Familien und Schulklassen. Wissenschaftliche Vorträge, Exkursionen, Führungs- und Workshop-Angebote sowie die Reihe „Kinder ins Museum“ stehen zur Auswahl.

Es wird experimentiert, bestimmt, gebastelt und es werden Reisen in die Urzeit unternommen. Auch der Internationale Museumstag steht auf dem Programm.

Es gibt viel Neues zu entdecken! Natürlich können alle Angebote auch bequem unter www.naturkundemuseum-kassel.de durchstöbert werden.

Das Info- und Anmeldetelefon 0561 / 787 4066 ist Dienstag bis Sonntag von 10.30-16.30 Uhr besetzt. Weitere Informationen unter www.naturkundemuseum-kassel.de

Öffnungszeiten: Dienstag-Samstag 10-17 Uhr, Mittwoch 10-20 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-18 Uhr. Geführte Gruppen können schon ab 8.30 Uhr eingelassen werden.

 

Naturkundemuseum Kassel

Programm 2017 / 2

 April

 

Wasser- Detektive Teil I: Wasser-Experimente

3.4.2017, 10.00-13.00 Uhr

Spannende und erkenntnisreiche Experimente im Naturkundemuseum rund um den zunächst unscheinbaren aber zugleich so überlebenswichtigen Stoff Wasser (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 20 € für alle vier Teile)

Treffpunkt: Kasse

 

Wasser- Detektive Teil II: Der Wasserkreislauf der Erde

5.4.2017, 10.00-11.30 Uhr

Im Naturkundemuseum begleiten wir einen Wassertropfen auf seiner spannenden Reise durch eisige Höhen hinein in stürmische Seen und wieder zurück. Anschließend bauen wir einen Niederschlagsmesser (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 20 € für alle vier Teile)

 

Geheimnisvolle Zeitreise durch die Eiszeit

5.4.2017, 18.00-19.00 Uhr

Ein Puppenspieler führt mit einer Kinderfigur aus der Steinzeit durch die Eiszeit-Ausstellung im Naturkundemuseum. Eine Führung voller Spannung, Geheimnisse und Informationen (ab 6 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 6 €, Kinder 4 €, inkl. Eintritt ins Naturkundemuseum)

 

Wasser-Detektive Teil III: Führung durch eine Kläranlage

6.4.2017, 9.00-12.00 Uhr

Wo landen eigentlich die verschmutzten Abwässer aus der Toilette und wie kann man Ausscheidungen tatsächlich zu Gold verwandeln? Nach dem Treffen im Naturkundemuseum suchen wir gemeinsam Antworten in einem heimischen Klärbetrieb. (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 20 € für alle vier Teile)

 

Wasser- Detektive Teil IV: Gewässeruntersuchung

7.4.2017, 10.00-14.00 Uhr

Nach dem Treffen im Naturkundemuseum geht es zu einem heimischen Gewässer. Beim Bestimmen seiner Güteklasse lernen wir gleichzeitig seine Bewohner besser kennen. Mit kleinem Picknick. (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 20 € für alle vier Teile)

 

Steinzeitbrot backen
7.4.2017, 10.00-12.00 Uhr

Besuch der Sonderausstellung Eiszeit-Safari im Naturkundemuseum. Es werden steinzeitliche Geräte ausprobiert und Mini-Fladenbrote gebacken (Von 6-8 Jahren, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Der Mamufant – Kindertheater im Naturkundemuseum

9.4.2017, 11.00-11.45

Die fantastischen Abenteuer eines kleinen Mammuts auf seinem Weg durch den Mittelpunkt der Erde (ab 6 Jahren, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 6 €, Kinder 4 €, inkl. Eintritt ins Naturkundemuseum)

 

Steinzeitwerkstatt: Schwirrholz

11.4.2017, 10.00-12.00 Uhr

Wir besuchen die Eiszeit-Sonderausstellung im Naturkundemuseum und stellen anschließend mit steinzeitlichen Werkzeugen ein Schwirrholz her (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €).

 

Hinter den Kulissen des Naturkundemuseums…

11.4.2017, 10.00-13.00 Uhr

Du wolltest schon immer wissen, wie eine Ausstellung entsteht oder woher die „ausgestopften“ Tiere kommen? Wir schauen gemeinsam hinter die Kulissen, beantworten alle Fragen und öffnen jede Tür… (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Wie kommt das Küken ins Ei?

12.4.2017, 10.00-12.00 Uhr

Was ist eigentlich in so einem Ei alles drin? Wir entdecken die bunte Welt der Eier im Naturkundemuseum und basteln (ab 6 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Steinzeitbrot backen
13.4.2017, 10.00-12.00 Uhr

Besuch der Sonderausstellung Eiszeit-Safari im Naturkundemuseum. Es werden steinzeitliche Geräte ausprobiert und Mini-Fladenbrote gebacken (Von 9-12 Jahren, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Mit Klauen und Zähnen

26.04.2017 15.30-17.00 Uhr

Wie viele Zähne hat eigentlich ein Elefant und wie viele ein Hai? Wir schauen im Naturkundemuseum vielen verschiedenen Tieren ins Maul und auf die Füße und dürfen sogar ein echtes Haigebiss anfassen! Anschließend stellt jedes Kind einen Abguss einer Raubsaurierkralle her. (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Die Landschnecken der Nordosthessischen Bergsturzgebiete

27.4.2017, 19.00-20.00 Uhr

Vortrag im Naturkundemuseum Kassel von Klaus Bogon, Sontra.

Zurzeit sind über 240 Landschnecken-Arten in Deutschland bekannt. In den letzten Jahrzehnten ist die Erforschung ihrer Ökologie und Verbreitung weit fortgeschritten. Landschnecken haben naturgemäß einen kleinen Aktionsradius und stark eingeschränkte aktive Ausbreitungsmöglichkeiten, zudem haben viele Arten hohe Lebensraumansprüche. Dies macht sie zu idealen Indikatoren, um die Qualität von Biotopen zu beurteilen.

Während die Pflanzenwelt der Nordosthessischen Bergsturzgebiete durch zahlreiche Veröffentlichungen recht gut bekannt ist, waren von den vielfältigen Landschnecken bisher nur ein paar große, auffällige Arten belegt.

Durch erste Kartierungen an Bergstürzen im Ringgau (z.B. Schickeberg, Graburg und Eschenberg) konnten nun mehrere hochspezialisierte, wärmeliebende Schneckenarten nachgewiesen werden, die hier noch ihre hohen Lebensraumansprüche vorfinden. Im Vortrag wird der Lebensraum Bergsturz / Felsheide (Felswände, Felsbänder, Muschelkalk-Felshänge) vorgestellt, auf die seltenen Schneckenarten und ihre ökologischen Ansprüche eingegangen, sowie auch die typischen Begleitarten gezeigt.

Eine Veranstaltung der Nordhessischen Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften (kostenlos)

 

Mineralien von A-Z – Die Schönheit der Kristalle

28.04.2017, 19.00-20.00 Uhr

Vortrag im Naturkundemuseum Kassel von Frank Höhle, Wuppertal. Eine Veranstaltung der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. (kostenlos)

 

Fledermausexkursion für Erwachsene und Familien

28.04.2017, 20.30-22.00 Uhr
Gemeinsam mit der Naturwissenschaftlerin Ira Waldow zu den Kobolden der Nacht in Kassel. Für den normalen Parkbesucher ist es dunkel und still, doch um ihn herum tobt das nächtliche Leben. Mit Ultraschallempfängern und Scheinwerfern wird Licht in dieses abendliche Treiben gebracht. Mit den Kindern wird das Spiel „Mückenjagd“ gespielt. Kosten: 3 Euro, Kinder und Jugendliche kostenlos. Mit Voranmeldung im Naturkundemuseum unter 0561 787-4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr). Der Treffpunkt im Stadtgebiet Kassel wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Mai

 

Herrscher der Lüfte

2.5.2017, 15.30-17 Uhr

Egal ob Flügelschlag oder Düsenantrieb – wir beleuchten mit Hilfe anschaulicher Experimente im Naturkundemuseum die Mechanik des Fliegens und nutzen unsere Erkenntnisse zum Bau verschiedener Fluggeräte.

(ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Pflanzenkundliche Exkursion: Naturnahe Laubwälder am Wattenberg und Hundsberg bei Burghasungen

6.5.2017, 10.00-12.30 Uhr

Die beiden Naturwaldreservate Wattenberg und Hundsberg bestehen je aus einem unbewirtschafteten Totalreservat sowie einer bewirtschafteten Vergleichsfläche. Sehr anschaulich ist hier eine vielfältige, heimische Laubwald-Vegetation auf Basalt mit den sie prägenden Bodenfaktoren zu betrachten. Die Exkursion bietet tiefe Einblicke in die vielfältige Pflanzenwelt der Wälder unserer nordhessischen Basaltlandschaft.

Kooperationsveranstaltung von: Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Forstamt Wolfhagen und Nordhessische Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften.

Ohne Anmeldung und kostenlos

Treffpunkt: Pendlerparkplatz an der B251 bei Burghasungen südwestlich der Anschlussstelle Zierenberg der A44, dort Bildung von Fahrgemeinschaften für die Weiterfahrt in den Wald, Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Informationen: Dr. Marcus Schmidt, Tel. 0551-44471, Marcus.Schmidt1@t-online.de

Leitung: Dr. Uwe Paar, Dr. Marcus Schmidt

 

Taxi zum Mond
9.5.2017, 15.30-17.00 Uhr

Wie funktioniert eigentlich eine Mondrakete und wozu bauen Menschen derzeit eine Raumstation im All? Mit Hilfe von einfachen Experimenten und selbstgebauten Raketen wollen wir im Naturkundemuseum diesen und anderen spannenden Fragen rund ums Thema Raumfahrt auf den Grund gehen! (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Fledermausexkursion für Erwachsene und Familien

12.05.2017, 21.00-22.30 Uhr
Gemeinsam mit der Naturwissenschaftlerin Ira Waldow zu den Kobolden der Nacht in Kassel. Für den normalen Parkbesucher ist es dunkel und still, doch um ihn herum tobt das nächtliche Leben. Mit Ultraschallempfängern und Scheinwerfern wird Licht in dieses abendliche Treiben gebracht. Mit den Kindern wird das Spiel „Mückenjagd“ gespielt. Kosten: 3 Euro, Kinder und Jugendliche kostenlos. Mit Voranmeldung im Naturkundemuseum unter 0561 787-4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr). Der Treffpunkt im Stadtgebiet Kassel wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Ich war einmal ein Fisch – Evolutionstheorie für Kinder

16.5.2017, 15.30-17.00 Uhr

Was habe ich mit meinen Urahnen gemeinsam? Ein spannender und vergnüglicher Gang durch 400 Millionen Jahre Entwicklung unserer Vorfahren im Naturkundemuseum. (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Vortrag: Mineralogische Exkursion nach Strzegom (Polen)

19.05.2017, 19.00-20.00 Uhr

Vortrag im Naturkundemuseum von Jörg Mathusek, Hess. Lichtenau. Eine Veranstaltung der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. (kostenlos)

 

Fledermausexkursion für Erwachsene und Familien

19.05.2017, 21.00-22.30 Uhr
Gemeinsam mit der Naturwissenschaftlerin Ira Waldow zu den Kobolden der Nacht in Kassel. Für den normalen Parkbesucher ist es dunkel und still, doch um ihn herum tobt das nächtliche Leben. Mit Ultraschallempfängern und Scheinwerfern wird Licht in dieses abendliche Treiben gebracht. Mit den Kindern wird das Spiel „Mückenjagd“ gespielt. Kosten: 3 Euro, Kinder und Jugendliche kostenlos. Mit Voranmeldung im Naturkundemuseum unter 0561 787-4066 (Di-So 10.30-16.30 Uhr). Der Treffpunkt im Stadtgebiet Kassel wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Internationaler Museumstag

21.5.2017, 10.00-18.00 Uhr

Am Internationalen Museumstag ist der Eintritt in alle teilnehmenden Museen frei. Im Naturkundemuseum erwarten Sie zusätzlich kostenlose Führungen und ein Museumsquiz. Das vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufene Motto für 2017 ist „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“

 

Programm:

 

Vergangenheit verstehen – Zukunft gestalten

Mit dem Quizbogen durch die Erdgeschichte

10-18 Uhr

Eine individuelle Reise durch verschiedene Abschnitte der Naturgeschichte im Naturkundemuseum. Zeiträume werden in Relation gesetzt und auf unsere heutige Wahrnehmung projiziert. Man erkennt die Winzigkeit unseres eigenen Zeitfensters in der Naturgeschichte und unsere Verantwortung, die Erde auch für die nächsten Jahrmillionen als Lebensgrundlage für die Menschheit zu erhalten. Quizbögen an der Kasse

 

Wüste, Eiszeit und Meeresüberflutungen

Führung

11-12 Uhr

Führung durch die naturgeschichtliche Ausstellung im Naturkundemuseum. Das Stückchen Erdkruste auf dem sich unser heutiges Nordhessen befindet, hat im Verlauf der letzten 600 Millionen Jahre eine viele tausend Kilometer lange Reise hinter sich. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Tiere und Pflanzen, die einst in unserer Gegend heimisch waren. Leitung: Sebastian Röder, Treffpunkt: Kassenbereich

 

Eiszeit und Steinzeit

Führung

13-14 Uhr

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Familienführung in die Eiszeitabteilung im Naturkundemuseum. Es ist gerade mal 10.000 Jahre her, dass die letzte Kaltzeit zu Ende ging. Nicht nur in Sibirien, sondern natürlich auch in unserer Gegend zogen große Mammutherden durch die Täler. Der moderne Mensch ist nach dem Aussterben der Neanderthaler praktisch die einzige überlebende Menschenart und entwickelt immer rasanter zu einem einflussreichen Faktor in der Naturgeschichte. Leitung: Sebastian Röder, Treffpunkt: Kassenbereich

 

400 Jahre Theatergeschichte in Kassel

Führung und Exkursion in Kooperation mit dem Stadtmuseum

15-17 Uhr

Eine spannende Themenführung durch die lange und wechselvolle Theatergeschichte Kassels zu den verschiedenen Schwerpunkten Ottoneum, Hoftheater, preußisch-wilhelminischer Prachtbau und Paul Bode-Staatstheater. Führungsbeginn im Ottoneum, danach geht es zu den verschiedenen Standorten in der Innenstadt bis zum Stadtmuseum.

Treffpunkt: Kassenbereich Naturkundemuseum im Ottoneum.

 

 

Steinzeitwerkstatt: Schamanenbeutel

23.5.2017, 15.30-17 Uhr

Besuch des Steinzeitlagers in der Dauerausstellung des Naturkundemuseums. Anschließend wird mit steinzeitlichen Werkzeugen ein Leder-Schamanenbeutel hergestellt (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Steinzeitwerkstatt: Malen auf Leder

30.5.2017, 15.30-17 Uhr

Besuch des Steinzeitlagers in der Dauerausstellung des Naturkundemuseums. Anschließend werden mit steinzeitlichen Mitteln Tierbilder auf schöne Lederstücke gemalt (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Goethes Sprüche in Prosa und ihre neueren Editionen

30.5.2017, 19.30-20.30 Uhr

Vortrag im Naturkundemuseum von Dr. Johannes John, Bayrische Akademie der Wissenschaften München. Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Kassel (kostenlos)

Juni

Öffentliches Erzählcafé für Senioren im Naturkundemuseum

7.6.2017, 15.00-16.30 Uhr

„Von der Geschwindigkeit der Zeit“: Führung durch die naturgeschichtliche Ausstellung und Erzählcafé mit Kaffee und Kuchen.

(Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 5 €)

 

Kinderfledermausgruppe, 1. Teil
8.6.2017, 15.00-17.00 Uhr

Einführung in die vielfältige und spannende Fledermauswelt im Naturkundemuseum und Bau eines Fledermauskastens zum Mitnehmen.

(ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 5 € für beide Teile)

 

Kinderfledermausgruppe, 2. Teil
9.6.2016, 21.30-23.00 Uhr

Fledermausexkursion mit Eltern und Geschwistern in einen Kasseler Park. Mit Ultraschall-Detektoren bringen wir Licht in das nächtliche Treiben der Flattertiere.

(ab 8 Jahre, Voranmeldung, Kosten: 5 € für beide Teile)

Der Treffpunkt wird beim 1. Teil bekannt gegeben.

 

Exkursion zum Meißner – Hausener Hute und Kitzkammer

10.6.2017, 14.00-16.30 Uhr

Die artenreichen Borstgrasrasen und Bergwiesen des Meißners sowie Möglichkeiten ihrer Pflege werden im ersten Teil der Exkursion vorgestellt. Bei dem anschließenden Besuch der Kitzkammer, eines Basaltfelsens mit Blockhalde stehen die naturnahen Laubwälder des Meißners im Vordergrund. Die Borstgrasrasen und Bergwiesen der Hausener Hute zählen zu den farbenprächtigsten und blütenreichsten in Nordhessen. Arnika, mehrere Orchideenarten und die seltene Prachtnelke kommen hier noch vor. Im Rahmen der Exkursion werden aktuelle Ergebnisse botanischer Wiederholungsuntersuchungen als Grundlage für Pflegemaßnahmen vorgestellt. Die Kitzkammer ist ein geologisches Naturdenkmal aus Säulenbasalt. In seiner Umgebung ist neben großflächigen Buchenwäldern auch Ahorn-Linden-Blockschuttwald ausgeprägt.

Eine Kooperationsveranstaltung der Nordhessischen Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften und dem Naturpark Meißner-Kaufunger Wald

Ohne Anmeldung und kostenlos

Treffpunkt: Parkplatz am Naturfreundehaus auf dem Meißner

Weitere Informationen: Dr. Marcus Schmidt, Tel. 0551-44471, Marcus.Schmidt1@t-online.de

Leitung: Dr. Petra Fischer, Dipl.-Biol. Carola Hotze, Dr. Marcus Schmidt

 

Chemie ist doch kinderleicht

13.6.2017, 15.30-17.00 Uhr

Spannende Experimente mit und rund um Lebensmittel und Gegenstände aus dem Alltag im Naturkundemuseum! (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Kecke Schnecke!
21.6.2017, 15.30-17.00 Uhr

Schnecken sind eklig? Schnecken sind langsam und langweilig? Lasst euch im Naturkundemuseum überraschen! Beobachten, Basteln, Spielen (ab 8 Jahre, Voranmeldung unter 0561 787 4066 (Di-Fr 10.30-16.30 Uhr), Kosten: 2,50 €)

 

Naturkundemuseum Kassel

NordHessen-Journal

Nachrichten von Nordhessen für Nordhessen

 



Unfall mit Verletzten auf A44 – engagierter Ersthelfer

Auffahrunfall mit zwei Verletzten und rund 25.000,- Euro Sachschaden

Am heutigen späten Montagmorgen ereignete sich auf der Autobahn 44 bei Kassel ein Verkehrsunfall, bei dem ein 65 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Warendorf schwer und eine 46 Jahre alte Autofahrerin aus Münster eher leicht verletzt wurde. Rettungswagen brachten beide in Kasseler Krankenhäuser. Ein dritter Autofahrer blieb unverletzt. Bei dem Verkehrsunfall entstand erheblicher Sachschaden. Rund 25.000,- Euro, so die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal. Besonders erwähnenswert ist ein 35 Jahre alter Unbeteiligter aus Moers (NRW), der sich nach dem Unfall besonders fürsorglich um den schwerverletzten 65-Jährigen kümmerte. Er sorgte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Verletzten und unterstützte dann noch die Retter. Da der Verletzte mit einem kleinen Hund reiste, nahm eine weitere Funkstreife der Autobahnpolizei das unverletzte Tier in Obhut und brachte es zunächst zur Dienststelle, wo es ein Angehöriger des 65-Jährigen später abholte.

 

Wie die Beamten der Autobahnpolizei berichten, waren alle drei Verkehrsteilnehmer gegen 10:20 Uhr in Richtung Kassel unterwegs. Zu dieser Zeit beachtete der 65-Jährige zwischen dem Westkreuz Kassel und dem Autobahndreieck Süd die am vorausliegenden Stauende haltenden Fahrzeuge zu spät und prallte auf das Heck des Opels der 46-Jährigen. Infolge des heftigen Aufpralls katapultierte der Opel auf den davor haltenden BMW eines 48-Jährigen aus dem Landkreis Höxter. Der BMW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die beiden Autos der Verletzten waren derart beschädigt, dass sie von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten.

Infolge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zum ohnehin bereits vorhandenen Verkehrsstau, der aufgrund der dortigen Baustelle entstand, kamen anschließend weitere Behinderungen hinzu. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn an der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt. Später konnte ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden, bis schließlich am Mittag die Unfallstelle wieder komplett geräumt war. (ots/Polizei Kassel/NH-J)




Autobahn 44 – Mit 1,9 Promille direkt nach Flensburg

Trunkenheitsfahrt endet an Leitplanke, 15.000 Euro Sachschaden

Ein alkoholisierter 38 Jahre alter Autofahrer aus Kassel ist am gestrigen Dienstagabend auf der A 44 bei Zierenbergmit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und mehrfach in die Leitplanke gekracht. Dabei endete seine Fahrt im offenbar erheblich alkoholisierten Zustand für ihn und insbesondere für die anderen Verkehrsteilnehmer noch glimpflich. Er hatte sich bei dem Unfall nur leichte Verletzungen zugezogen, unbeteiligte Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Rund 20 Felder der Leitplanke und sein Pkw waren allerdings stark beschädigt worden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 15.000,- Euro. Da ein Atemalkoholtest bei dem 38-Jährigen einen Wert von über 1,9 Promille ergab, musste er die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal anschließend zur Blutentnahme mit aufs Revier begleiten.

Der Unfall auf der A 44 in Fahrtrichtung Kassel hatte sich gegen 19:50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Breuna und Zierenberg ereignet. Der 38-Jährige war in Höhe Kilometer 29,7 vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung mit seinem BMW nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort mehrfach gegen die Leitplanke gekracht. Nach ca. 100 Metern kam sein Wagen schließlich stark beschädigt an der Leitplanke zum Stehen.

 

Andere Verkehrsteilnehmer hatten die Polizei alarmiert, da der an der Leitplanke stehende unbeleuchtete Wagen des 38-Jährigen eine erhebliche Gefahr für den nachfolgenden Verkehr auf der A 44 darstellte. Die zum Unfallort eilenden Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal waren bei ihrem Eintreffen sofort auf den starken Alkoholgeruch in der Atemluft des 38-jährigen Fahrers aufmerksam geworden. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Zudem beschlagnahmten die Beamten seinen Führerschein. (ots/Polizei Kassel)

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