4:0 zum Ende der Hauptrunde über Bietigheim – Huskies werden Tabellenzweite


Kassel, 1. März, 2020. Zum Abschluss der Hauptrunde trafen am heutigen Abend die Kassel Huskies und die Bietigheim Steelers aufeinander. Die 3.276 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle sahen einen abgeklärten 4:0 (1:0/2:0/1:0)-Sieg der heimischen Puckjäger. Spitzner, Valentin, Scalzo und Carroll bescherten den mitfiebernden Huskies-Fans einen gelungenen Hauptrundenausklang.

Nach der unglücklichen Niederlage vom vergangenen Freitag legten die Huskies los wie die Feuerwehr. Gleich kurz nach Beginn prüfte Alexander Karachun Cody Brenner im Tor der Steelers. Doch auch auf der Gegenseite konnte sich Huskies-Goalie Jerry Kuhn auszeichnen. René Schoofs tauchte nur wenig später vor seinem Kasten auf und prüfte den Kasseler Torhüter. Mitte des ersten Drittels kamen die Steelers dann besser in die Partie und erarbeiteten sich ein leichtes Plus an Spielanteilen. Das erste Tor sollte dennoch den Huskies gehören: Lois Spitzner schlenzte die Scheibe von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei und stellte auf 1:0 (18.).

Huskies dominieren – und treffen

Im zweiten Drittel dominierten wieder die Huskies. Corey Trivino und Austin Carroll hatten bereits früh nach Wiederbeginn die Möglichkeiten auf 2:0 zu stellen, doch Brenner war zur Stelle. Und auch Klöpper prüfte den Bietigheimer Goalie erfolglos (25.). Doch Klöppers Engagement sollte kurz darauf belohnt werden. Über rechts hatte sich der gebürtige Duisburger durchgetankt, die Scheibe nach Innen gebracht und dort Eric Valentin gefunden. Dieser hatte keine Probleme die Scheibe an Brenner vorbei zum 2:0 ins Tor zu bringen (28.). Und die Huskies blieben am Drücker. In der 33. Minute sauste Mario Scalzos Schlagschuss, abgefälscht vom Bietigheimer Hüfner, erneut in die Maschen – 3:0.

Carroll mit dem Schlusspunkt – wer wird der Viertelfinal-Gegner der Huskies?

Und wie stand es um die Comeback-Chancen der Steelers? Die sanken bereits kurz nach Wiederbeginn im dritten Drittel gen null. Die Huskies spielten konzentriert weiter und unterbanden jede offensive Bemühung der Gäste. Den Sack endgültig zu machte Austin Carroll kurz vor Ende, der bei doppelter Überzahl noch auf 4:0 stellte (55.).

 

Für die Huskies heißt es nun warten auf den kommenden Gegner. Dieser wird aus der Pre-Playoff Gruppe um Bad Nauheim, Bietigheim, Kaufbeuren und Dresden ermittelt.

Zum nächsten Heimspiel – dem ersten Viertelfinalspiel – laden die Nordhessen dann am Freitag, 13. März. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Tickets gibt es HIER

 

ngg_shortcode_0_placeholder




 




Spezielles Trikot für die Endrunde: Huskies starten mit den Namen der Fans in die Playoffs


Kassel, 28. Februar, 2020. Die Spieler der Kassel Huskies starten in die Playoffs 2020 – und haben ihre Fans ganz nah dabei: Als Besonderheit bilden zahlreiche Namen von treuen Anhängern den Playoff-Schriftzug am unteren Saum des Playofftrikots und stellen damit eine einzigartige Verbindung von Mannschaft und Fans her.

Das Trikot ist im gewohnten Huskies-Blau gehalten und wird durch den großflächigen Einsatz des Rots der Schlittenhunde zu einem echten Hingucker. Angelehnt an das aktuelle Hauptrunden-Trikot wirkt es durch den Einsatz der roten Farbgebung aber noch aggressiver. Wichtig war dem Entwurfsteam, dass das Huskies-Logo deutlich auf der Brust zu sehen ist, das offizielle Playoff-Logo großflächig zur Geltung kommt und der Claim „Im Herzen ein Husky“ erneut Verwendung findet.

Der Clou ist aber, dass die Namen eines Teils der Dauerkarten-Kunden der Huskies auf dem Trikot den Schriftzug „20Playoffs20“ bilden und damit die Endrunde 2020 gut sichtbar darstellen.

„Es war eine Herausforderung, nicht nur unseren ästhetischen Wünschen nach einem optisch reizvollen Trikot gerecht zu werden, sondern auch unsere Sponsoren und natürlich die Fans abzubilden. Ich denke, dass uns dies gelungen ist und hoffe, dass die Fans Gefallen an dem Playoff-Trikot 2020 finden,“ so Huskies-Sprecher Thomas Lange.

Vor der Saison war der Abdruck der Namen von Inhabern einer Dauerkarte auf einem Warm-Up-Trikot versprochen worden. Doch als besonderen Dank für die Treue dieser – teils langjährigen – Fans wurde aus einem Aufwärm- das Playofftrikot 2020.

Die Kassel Huskies hoffen, dass das neue Trikot noch in zahlreichen Heimspielen bis Ende April zu sehen sein wird.
Das Trikot gibt es ab dem morgigen Samstag im Fanshop zur Ansicht und zum Vorbestellen, ebenso kann es am Sonntag vor dem Heimspiel gegen Bietigheim im Fanshop begutachtet und bestellt werden. Ab kommender Woche wird es auch über den Online-Shop bestellbar sein (minimale Anpassungen am Layout des Trikots können noch nachfolgen).

Die neuen Playoff-Schals sind ab sofort zu den Öffnungszeiten im Fanshop in der Eissporthalle verfügbar.
Geöffnet hat der Shop am Samstag von 11 bis 13 Uhr, Sonntag drei Stunden vor Spielbeginn (ab 15.30 Uhr, 18.30 Uhr Spielbeginn gegen Bietigheim) und ab kommenden Mittwoch jeden Mittwoch in den Playoffs von 17 bis 19 Uhr. // ECK





2:4! Bittere Niederlage in Freiburg – Sonntag kommt Bietigheim


Freiburg, 28. Februar, 2020. Die Kassel Huskies haben ihr Auswärts-Spitzenspiel bei den Wölfen Freiburg mit 2:4 verloren. Die Tore für Kassel erzielten Moser und Humphries. Der Treffer zur Niederlage fiel erst 90 Sekunden vor Ende. Das 2:4 ins leere Tor Sekunden vor Ende hatte nur noch statistischen Wert. Damit sieht es in der Tabelle so aus, dass die Huskies hinter Frankfurt und Freiburg auf Rang drei rutschen. Dennoch war der Auftritt der Schlittenhunde – gerade nach einer Krankheitswelle unter der Woche – sehr positiv.

Mehr vom Spiel für Kassel

Im ersten Durchgang hatten die Huskies leicht mehr vom Spiel. Mehr Schüsse aufs Tor von Ben Meisner und eine Führung durch Ryon Moser nach Vorarbeit von Corey Trivino (9.) waren die Folge. Und das Wort “Spitzenspiel” trug das Duell Wölfe gegen Huskies zu Recht. Ausgeglichen war die Partie, wenig Strafen – und der letztlich nicht unverdiente Ausgleich durch Marc Wittfoth (12.) war die Folge.

Das Bild im zweiten Durchgang war nicht groß anders. Spencer Humphries (35.) sorgte für die erneute Führung der Schlittenhunde – abermals war Trivino als letztes vor dem Torschützen an der Scheibe – und abermals konnten die Wölfe ausgleichen. Keine zwei Minuten später traf Danner zum 2:2. Kassel hatte weiterhin mehr vom Spiel, beschäftigte Meisner mehr als Freiburg Kuhn. Doch mit dem Remis ging es in den finalen Abschnitt.

Und dort egalisierten sich beide Teams weiter. Zweiter gegen Dritter – das sah man. Lange hielt das Unentschieden. Bis 92 Sekunden vor dem Ende Cam Spiro in Überzahl das 3:2 für sein Team erzielen konnte. Derek Dinger hatte sich wegen Beinstellens auf die Strafbank setzen müssen. Das war die Vorentscheidung. Dass Bulmer noch das 4:2 ins verwaiste Huskies-Tor erzielte hatte nur noch statistischen Wert.

Am Sonntag kommt Bietigheim zum Finale der Hauptrunde

Das letzte Spiel der Hauptrunde werden die Huskies am Sonntag um 18.30 Uhr in eigener Halle gegen Bietigheim spielen.

Am Samstag hat der Fanshop von 11 bis 13 Uhr geöffnet, Sonntag drei Stunden vor Spielbeginn und ab kommenden Mittwoch immer mittwochs in den Playoffs von 17 bis 19 Uhr.



 




Hauptrundenfinale: Bietigheim Steelers reisen nach Kassel – vorher spielen Huskies in Freiburg


Kassel, 27. Februar, 2020. Die Kassel Huskies freuen sich auf das letzte Hauptrunden-Wochenende in der Saison 2019/2020.

An diesem Freitag geht es zum wichtigen Auswärtsspiel nach Freiburg, am Sonntag (18.30 Uhr) findet in der Eissporthalle das letzte Heimspiel vor den Playoffs statt. Gegner sind dann die Bietigheim Steelers.

Trainer Tim Kehler musste in dieser Woche im Training auf eine Reihe erkrankter Spieler verzichten. Doch der Krankenstand lichtet sich bereits wieder.

So werden – Stand Donnerstag – in Freiburg am Freitag sicher nur der Langzeitverletzte Alexander Heinrich sowie Richie Mueller fehlen; ob es krankheitsbedingt noch zu weiteren Ausfällen kommt ist unklar.
„Wir können aktuell noch nicht sagen, ob Spieler ausfallen oder erkältete Spieler bis zum Wochenende wieder fit werden“, so Trainer Tim Kehler. „Hinter dem ein oder anderen steht noch ein Fragezeichen, ob er spielen kann oder nicht.“

Enge Situation an der Tabellenspitze

In Freiburg am Freitag geht es um wichtige Punkte: Die Huskies als Tabellenzweite, liegen nur einen Punkt vor den Breisgauern. Im Falle eines Kasseler Sieges und einer gleichzeitigen Niederlage der Löwen Frankfurt auf Rang eins daheim gegen Dresden wäre auch die Rückeroberung der Tabellenführung wieder drin. Bei einem Sieg der Huskies wäre Platz zwei zudem sicher. Im Falle einer Niederlage ist aber auch noch Rang drei möglich.

Alles ist denkbar an diesem 51. Spieltag. „Es wird eine lange Fahrt zum Spitzenspiel und für uns dann ein hartes Stück Arbeit“, so Verteidiger Derek Dinger. „Aber wir wollen uns positionieren und werden daher alles geben.“ Im Tor am Freitag wird Jerry Kuhn stehen.

Die Hauptrunde beschließen wird der 52. Spieltag, der am Sonntag, 18.30 Uhr, in der Kasseler Eissporthalle stattfinden wird. Die Bietigheim Steelers reisen dann mit reichlich Druck an: Sowohl die direkte Playoff-Qualifikation ist noch möglich für die Süddeutschen, als auch ein Abrutschen in die Playdowns. Aktuell stehen sie auf einem Pre-Playoff-Platz. Das kann aber
nach den Spielen am Freitag schon wieder anders sein.

„Wir werden nach Freitag vielleicht schon mehr wissen, wie es aussieht“, so Trainer Kehler.

Fanshop öffnet nun auch mittwochs

Ab kommender Woche wird der Fanshop nicht nur samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet haben, sondern auch mittwochs von 17 bis 19 Uhr. Fan-Artikel und Tickets sind dann an beiden Tagen dort erhältlich, sowie drei Stunden vor jedem Heimspiel.
Das erste Playoff-Heimspiel ist ebenfalls bereits terminiert: Am Freitag, 13. März, geht es um 19.30 Uhr gegen ein Team, das sich in den Pre-Playoffs die späte Playoff-Teilnahme sichern wird.
Außerdem sind bereits die Dauerkarten für die kommende Saison erhältlich. Noch bis 14. März gilt dort ein spezieller Frühbucher-Preis.





Ladies-Day in der Eissporthalle lockte Besucherinnen


Kassel, 25. Februar, 2020. Einen tollen Nachmittag erlebten am vergangenen Samstag ausschließlich weibliche Fans und Förderinnen der Kassel Huskies auf dem Ladies-Day.

Um die 70 Frauen samt den Partnerinnen der Spieler waren der Einladung der Schlittenhunde gefolgt und hatten zunächst das Training der Mannschaft auf dem Eis verfolgt. Dabei moderierten Huskies-Teammanager Manuel Klinge und Jason Schade aus dem Medienteam das Geschehen auf dem Eis und gaben den interessierten Besucherinnen einen Einblick in den Sport-Alltag der Profis.
Nach dem kurzweiligen Auftakt stand in der Folge in der Connectivity-Lounge der nächste informative Part auf dem Programm: Einem Vortrag von „Seven Sundays“ lauschten die weiblichen Gäste und erfuhren alles Wesentliche über gesunden Schlaf und die Wichtigkeit von nächtlicher Erholung. Ein leckeres Buffett unseres Partners Fleischerhandwerk Jens Jonsson, gefüllte Präsenttaschen des Kosmetik-Unternehmens Gerhard Klapp und anregende Gespräche rundeten den Nachmittag schließlich ab.

„Mein Eindruck war, dass das Event nicht nur gut angenommen wurde, sondern die Besucherinnen sich sehr interessiert an den verschiedenen Programmpunkten zeigten“, so Gerhard Zeebe vom Vertriebsteam der Huskies, der den Nachmittag neben Vertriebsleiter Burkhard Walter organisiert hatte.

Es war nicht der erste Ladies-Day in der Geschichte der Huskies – und wenn es nach dem Willen der Schlittenhunde und den Besucherinnen geht auch nicht der Letzte.





Nächster großer Blutspendetag am Dienstag, 25. Februar


Kassel, 24. Januar 2020. Der nächste Blutspendetag der Kassel Huskies steht bevor:

Am Dienstag, 25. Februar, 15 bis 18 Uhr,

werden die Spieler erneut im Blutspendezentrum in der Mönchebergstraße 57, 34125 Kassel, vor Ort sein und den Spendern nicht nur Mut zusprechen, sondern auch für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen.

Außerdem wird es für alle Spenderinnen und Spender die Möglichkeit geben, tolle Preise zu gewinnen: Eintrittskarten für Heimspiele und als Hauptpreis eine Dauerkarte für die Saison 2020/2021 der Kassel Huskies.

„Dies wird der nächste Blutspendetag, den wir gemeinsam durchführen“, erklärt Initiator und Huskies-Vertriebsleiter Burkhard Walter. „Es ist ungemein wichtig, dass Krankenhäuser über genügend Blutkonserven verfügen, um ausreichend abgesichert zu sein.“

Daher unterstützen die Huskies diese Spender-Tage gern und freuen sich, diese mit dem DRK ausrichten zu können.

An dem Tag werden um 15 Uhr, um 16 Uhr und um 17 Uhr jeweils Spieler der Huskies vor Ort anwesend sein und Autogramme schreiben, für Selfies parat stehen und die Spender bei ihrer Spende begleiten.
Die Kassel Huskies und der DRK-Blutspendedienst freuen sich auf zahlreiche Spenderinnen und Spender an diesem Tag.

 





Huskies verlieren 0:3 gegen Bad Tölz


Kassel, 21.02.2020. Zweite Niederlage am Wochenende für die Kassel Huskies. Nach der Overtime Niederlage in Bayreuth mussten sich die Schlittenhunde auch den Tölzer Löwen mit 0:3 geschlagen geben.

Den Huskies fehlten neben Alex Heinrich auch Maxi Adam und Richie Mueller. Im Tor startete Jerry Kuhn.

Offizielle DEL-2 Tabelle Huskies müssen den Thron räumen

Und bereits nach 40 Sekunden wurde es zum ersten Mal gefährlich von seinem Kasten. McNeely passte zu seinem Sturmpartner Weller vor dem Tor, doch dieser scheiterte am gut reagierenden Kuhn. Die besten Huskies-Chancen hatten im ersten Drittel Justin Kirsch und Alexander Karachun. Kirsch wurde in der 13. Minute von der Bank kommend auf die Reise geschickt. Doch der Kasseler mit der Nummer 12 vergab den Alleingang gegen Löwen Goalie Franzreb. Fünf Minuten später hielt Karachun seine Kelle in eine scharfe Moser Hereingabe. Aber auch in dieser Situation behielt Franzreb die Übersicht und entschärfte die Chance mit seinem Schläger. Als sich dann die 3108 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle auf die erste Drittelpause eingestellt hatten, schlugen die Gäste eiskalt zu. Eberhardt brachte die Scheibe vor Kuhns Tor und dort vollendete Reiter drei Sekunden vor Drittelende zum 0:1 aus Kasseler Sicht.

Im zweiten Drittel begannen die Huskies gut, fanden bei ihren Offensivaktionen aber ihren Meister in Tölz-Goalie Franzreb. Auch einige Überzahl-Situationen brachten keinen Erfolg. Als dann gerade eine Überzahl für Tölz ablief, fand French Schlager vor dem Tor und der überwand Kuhn zum 0:2 (37.).

Ins Schlussdrittel starteten die Nordhessen mit wütenden Angriffen, aber die letzte Genauigkeit fehlte.  So verpassten Duffy und Karachun den Anschlusstreffer. Angetrieben von lautstarker Unterstützung setzten die Schlittenhunde alles in Bewegung, doch der Puck sollte einfach nicht über die Linie. 29 Sekunden vor dem Ende machte dann Reiter dann mit einem Treffer ins verwaiste Tor alles klar.



ngg_shortcode_1_placeholder






3:4 nach Penaltyschießen – Huskies verlieren in Bayreuth


Bayreuth, 21.02.2020. Am Ende sollte es einfach nicht sein. Mit 3:4 nach Penaltyschießen verlieren die Kassel Huskies bei den Bayreuth Tigers. Nach zweimaligem Rückstand kämpften sich die Schlittenhunde jeweils zurück, mussten sich aber Ende aber den Gastgebern im ultimativen Showdown geschlagen geben.

Bei den Huskies kehrte Topscorer Ben Duffy ins Team zurück. Dafür pausierten dieses Mal Patrick Klöpper und Maximilian Adam. Das Tor hütete Jerry Kuhn.

Das Spiel in Oberfranken begann sofort rasant. Nach nicht einmal einer Minute hatten die Huskies bereits das erste Powerplay. Doch dies ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los, als Sebastian Busch per Alleingang über rechts durchbrach und die Scheibe vorbei an Jerry Kuhn brachte. Bitter aus Kasseler Sicht war, dass der Puck die Torlinie nur um Haaresbreite überquerte.  Die Antwort der Schlittenhunde auf den frühen Rückstand folgte gut sieben Minuten später. Nach einem von vielen gewonnenen Trivino Bullys fasste sich Stephan Tramm ein Herz und knallte die Scheibe von der blauen Linie unhaltbar über den Innenpfosten ins Netzt. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts verlief die Partie ausgeglichen. Hinten behielt Jerry Kuhn aber stets die Übersicht. Im ersten Tigers-Powerplay war aber dann auch der 33-Jährige machtlos. Einen Schuss von der blauen Linie wurde vor dem Huskies Schlussmann unglücklich abgefälscht und so musste Järveläinen nur noch einschieben (17.). Doch auch auf das die zweite Bayreuther-Führung hatten die Nordhessen eine Antwort. In der 19. Minute herrschte Gewühl vor dem Tor von Tigers-Goalie. Zunächst war die Scheibe unter Herden begraben, doch durch einen Bayreuther Verteidiger kam die Hartgummischeibe wieder frei. Justin Kirsch fand diese am langen Pfosten und schob zum 2:2 ein. Und nur 21 Sekunden später gingen die Huskies dann zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Richie Mueller kurvte um den Kasten und bediente den heraneilenden Mario Scalzo. Der Routinier ließ dann Herden per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis keine Chance (19.).

Im zweiten Drittel flachte das Spiel mehr und mehr ab. Wenn sich die beiden Teams mal Chancen herausspielen konnten, waren die gut aufgelegten Goalie stets auf dem Posten.

Nach dem torlosen zweiten Drittel starteten die Tigers mit einer Überzahl, die die Huskies aber schadlos überstanden. In Minute 37 hatten die Schlittenhunde eine gute Chance die Führung auszubauen, doch Trivino scheiterte freistehend vor Herden. Nur wenige Augenblicke später kamen die Hausherren dann zum Ausgleich. Einen Schuss von der blauen Linie fälschte Kolozvary unhaltbar zum 3:3 ab (38.). Die beste Gelegenheit, das Spiel noch zu Gunsten der Schlittenhunde zu entscheiden war in einer Überzahl zwischen den Minuten 55. und 57. Doch sowohl Kirsch und Carroll verpassen zweimal einen Kasseler Treffer. Als nach einem Schuss von Richie Mueller die Scheibe über Bayreuther Umwege dann doch den Weg über die Linie fand, wurde der Treffer nach Videobeweis nicht gegeben. Also ging es wie beim ersten Duell in Oberfranken in die Overtime. Dort hatten beide Teams einige Gelegenheiten auf den Siegtreffer. Für die Huskies verpassten Moser per Alleingang, Humphries bei einem Zwei auf Eins Konter und Karachun frei vor Herden den Siegtreffer. So kam es zum Penaltyschießen. Dort trafen Järveläinen und Davidek für Bayreuth, für Kassel nur Ben Duffy. Somit mussten die Mannen von Trainer Tim Kehler den Heimweg mit nur einem Punkt antreten.

Weiter geht es für die Schlittenhunde am Sonntag ab 18.30 Uhr in eigener Halle. Dann sind die Tölzer Löwen in Nordhessen zu Gast. Tickets gibt es wie gewohnt online HIER oder an der Abendkasse, sowie im Fanshop.




 




Tim Kehler bleibt Huskies-Trainer


Kassel, 19. Februar 2020. Nach dem vorzeitigen Erreichen der Playoffs haben die Kassel Huskies nun auch die erste Personalentscheidung für die Saison 2020/21 getroffen.

Cheftrainer Tim Kehler hat seinen Vertrag mit den Schlittenhunden verlängert und bleibt ein weiteres Jahr in Kassel.
Im November 2018 kam Tim Kehler aus Salzburg an die Fulda. Zunächst im Trainer-Duo, wurde er ab Mitte Dezember 2018 alleiniger Cheftrainer der Huskies. Mit dem 48-Jährigen als Chef hinter der Bande gewannen die Nordhessen insgesamt 45 von 76 Spielen.

Im Sommer des vergangenen Jahres stellte der aus Victoria, British Columbia stammende Kehler zusammen mit Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs eine schlagkräftige Mannschaft zusammen. In seiner ersten kompletten Saison bei den Schlittenhunden ist seine Mannschaft das domminierende Team der aktuellen DEL2-Saison und stand an 38 von 48 Spieltagen auf dem ersten Tabellenplatz. Zudem haben die Huskies bereits die direkte Playoff-Qualifikation und das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale sicher.
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Seitdem Tim bei uns in Kassel ist, haben wir sehr gut und erfolgreich zusammengearbeitet. Wir freuen uns nun sehr, dass er für ein weiteres Jahr unser Trainer bleibt. In der aktuellen Saison haben wir unsere ersten Ziele bereits erreicht, wollen aber natürlich noch mehr. Für die kommende Saison werden wir eine schlagkräftige Mannschaft für den Aufstieg in die DEL zusammenstellen.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Ich freue mich sehr, meinen Vertrag bei den Huskies verlängert zu haben, ich schätze Katherine und Joe Gibbs sehr. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr in Kassel und die Möglichkeit, unsere begonnene Arbeit weiter fortzusetzten. Die weitere Arbeit besteht darin, eine Meistermannschaft zu formen und die Huskies-Organisation für den Aufstieg in die DEL aufzubauen.“





Huskies starten Verkauf von Tickets für die Playoffs


Kassel, 17. Februar, 2020. Die Kassel Huskies haben vorzeitig die Playoffs 2020 erreicht.

Dank des 3:1-Erfolges in Kaufbeuren ist dem nordhessischen Top-Verein die Teilnahme an der Endrunde ab März 2020 sicher, zudem können sich die Huskies und ihre Fans in der ersten Runde über Heimrecht freuen.

Daher startet jetzt der Verkauf der Eintrittskarten für die Playoffs.

Dann sind die begehrten Endrundentickets online über www.kassel-huskies.de, im Vorverkauf, zu den kommenden Heimspielen im Fanshop und an der Abendkasse erhältlich.

„Wir haben unser erstes Ziel erreicht.

Jetzt möchten wir mit unseren Fans zusammen erfolgreiche Playoffs spielen“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs zum Start des Ticketing für das Viertelfinale.

Im Vergleich zu den Ticketpreisen der Hauptrunde wird der Ticketpreis für Inhaber einer Dauerkarte nur um einen Euro, für eine Einzelkarte nur um 1,50 Euro angepasst.

Tickets für die Spiele der Kassel Huskies gibt es online auf www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und im drei Stunden vor Beginn des Heimspiels geöffneten Fanshop in der Eissporthalle.

Nächstes Heimspiel der Huskies ist am Sonntag, 23. Februar, 18.30 Uhr gegen Bad Tölz (präsentiert von Förstina).





Sechs-Punkte-Wochenende! Huskies siegen in Kaufbeuren


Kaufbeuren
Die Kassel Huskies haben ihr Auswärtsspiel in und gegen Kaufbeuren am Sonntagabend mit 3:1 gewonnen.

Nach dem spektakulären 6:3-Heimerfolg von Freitag war es das direkte Wiedersehen beider Mannschaften und der zweite Sieg der Schlittenhunde. Damit ist das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt und die am Freitag zurückeroberte Tabellenführung verteidigt

Für Kassel trafen Dinger, Shevyrin und Carroll.

Keine Tore im ersten Drittel

Das Spiel begann vor 2314 wegen eines Scheibenbruchs leicht verspätet. Und auch danach entwickelte sich kein solches Spektakel wie noch am Freitag in der Kasseler Eissporthalle. Keine Tore und eine Schussbilanz von 11:6 für Kassel drücken in Zahlen aus, dass es kein Eishockey-Fest war.

Frühes Tor durch Derek Dinger

Doch besser wurde es aus Sicht der Huskies im Mittelabschnitt. Sechs Minuten waren gerade im zweiten Abschnitt gespielt, da konnte Huskies-Routinier Derek Dinger – wie schon am Freitag – ein Tor für seine Mannschaft erzielen. Über Christ und Bettahar wanderte die Scheibe zu Dinger und der konnte sein Team jubeln lassen (26.).

In der Folge wird das Spiel ruppiger, Kassel kassiert zahlreiche Strafen und wird von den Hausherren bestraft. Während Carroll und Shevyrin auf der Strafbank schmoren nutzt Kaufbeuren diesmal die doppelte Überzahl und kann in Person von Branden Gracel ausgleichen (38.). Ganz unverdient war es zu diesem Zeitpunkt tatsächlich nicht.

Entscheidung 75 Sekunden vor dem Ende

Spannend sollte es also im dritten Drittel weiter gehen. Und in dem machen die Huskies den Sieg perfekt: Shevyrin kann in der 44. Minute die 2:1-Führung erzielen und als die Hausherren alles auf eine Karte setzen, Goalie Sharipov vom Eis nehmen, kann Austin Carroll durch seinen Treffer ins verwaiste Tor den Sieg perfekt machen (59.).

Unabhängig vom Ergebnis im Spiel Frankfurt gegen Freiburg bleiben die Huskies damit an der Tabellenspitze.

Am kommenden Freitag spielen die Huskies auswärts in Bayreuth (20 Uhr), ehe am Sonntag, 23. Februar, 18.30 Uhr, Bad Tölz zu Gast in der heimischen Eissporthalle ist (präs. von Förstina).

Tickets für die Spiele der Huskies gibt es HIER, im VVK, an der Abendkasse und im drei Stunden vor Spielbeginn geöffneten Fanshop in der Eissporthalle.// ECK







Huskies siegen 6:3 über Kaufbeuren in einer spannenden Partie


Tore in doppelter Unterzahl gibt es nicht oft zu sehen

 

Kassel, 14. Februar, 2020. Die Kassel Huskies haben das erste von zwei Spielen des Wochenendes gegen den ESV Kaufbeuren mit 6:3 gewonnen.

Für Kassel trafen

  • Nathan Burns,
  • Corey Trivino (2),
  • Justin Kirsch,
  • Ryon Moser und
  • Derek Dinger.

Nicht im Kader dabei waren der angeschlagene Ben Duffy, der erkrankte Stephan Tramm und der kurzfristig nach Wolfsburg beorderte Eric Valentin.

Unter der Woche hatten die Huskies mit Maximilian Adam einen der Wolfsburger Förderlizenzspieler verpflichtet, der natürlich auch spielte.

Die Huskies starteten ins erste Drittel wie die Feuerwehr. Nichts war zu sehen von einer vermeintlichen Schwächephase, stattdessen bestürmten die Blau-Weißen das Gästetor von Ilya Sharipov nach Belieben: Schüsse von Spencer Humphries, Denis Shevyrin und Corey Trivino konnte der Goalie noch entschärfen, bei Patrick Klöppers Solo war er auch noch zur Stelle. Doch dann konnten die 2843 Zuschauer jubeln. In der fünften Minute gab es ein Gestocher vor dem Tor der Gäste und ob nun wirklich Nathan Burns oder doch ein Gästespieler den Puck über die Linie lenkte war den Fans egal – sie konnten das 1:0 feiern (5.). Und das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten: Kirsch auf Trivino und der kann auf der rechten Seite einnetzen (9.). Die Huskies ließen nicht locker. Wie entfesselt fegten sie über das Eis – und belohnten sich mit dem dritten Tor: Justin Kirsch kommt am linken Torpfosten der Gäste an den Puck und kann aus spitzestem Winkel an Sharipov vorbei ins Tor treffen.

Und Kaufbeuren? Die Gäste wurden einzig in einer Überzahl gefährlich, als Lois Spitzner gerade auf der Strafbank saß (14.). Mit dem Pausenstand von 3:0 waren die Gäste noch gut bedient – in der Eishalle herrschte Festtagsstimmung.


ngg_shortcode_2_placeholder
Die Kinder der Huskies in einem schönen Spiel während der Pause


Zweiter Durchgang beginnt mit kuriosem Tor

Umso überraschender kamen die Gäste in der 29. Minute zum Anschlusstreffer: Huskies-Goalie Leon Hungerecker will klären, die Scheibe springt dabei an Kaufbeurens Jere Laaksonen und von dort ins Tor (29.). Ein Treffer aus dem Kuriositätenkabinett. Und einer, der den Gästen Auftrieb verlieh. Denn plötzlich kämpften sie sich zurück ins Spiel. Nur fünf Minuten später tanzt sich Max Lukes durch die Defensive der Huskies und überwindet Hungerecker zum 2:3 (34.). Insgesamt stellte der Spielstand den Verlauf auf den Kopf – denn Kassel blieb dominant, konnte jedoch aus seinen Chancen im Mitteldrittel kein Kapital schlagen. Stattdessen konnte Kaufbeurens Nummer 77 sogar noch vor der Pause den Ausgleich erzielen: Bei angezeigter Strafe gegen Kassel schockte Valentin Gschmeißner die Huskies mit dem 3:3 (37.). Damit ging es in die Pause.


ngg_shortcode_3_placeholder 


Offizielle Tabelle der DEL-2

Huskies treffen in doppelter Unterzahl

Immerhin: So frustrierend der Mittelabschnitt war, so erfolgreich wurde der finale. Kaum zwei Minuten sind gespielt, da kann erneut Trivino im Fallen einen Schuss absetzen – 4:3 (42.). Jetzt war es ein Spiel, das die Fans mitriss. Kassels Neuer Maximilian Adam kassierte 2+2 Strafminuten für Hohen Stock, eine Minute später musste Nathan Burns in die Kühlbox und die Gäste hatten 60 Sekunden 5:3-Überzahl. Doch: Nach einem Fehler der Gäste fahren Trivino und Ryon Moser einen blitzschnellen Konter und dieser erzielt in doppelter Unterzahl das 5:3. Das war die Entscheidung. Dass Derek Dinger 100 Sekunden vor Ende des Spiels noch das 6:3 markierte, setzte einen krönenden Schlusspunkt unter einen packenden Eishockeyabend.

Da zeitgleich Freiburg gegen Frankfurt mit 2:4 verlor, erobern die Huskies durch diesen Punkte-Dreier die Tabellenführung der DEL2 zurück.



Wiedersehen am Sonntag

Bereits am Sonntag kommt es zum direkten Wiedersehen: In Kaufbeuren beginnt die Partie um 17 Uhr, die Kassel Huskies werden bereits am Samstag zum knapp 500 Kilometer entfernten Spielort anreisen.

Nächstes Heimspiel ist am Sonntag, 23. Februar, 18.30 Uhr gegen Bad Tölz (präsentiert von Förstina).

Tickets für die Spiele der Kassel Huskies gibt es HIER, im VVK, an der Abendkasse und im drei Stunden vor Beginn des Heimspiels geöffneten Fanshop in der Eissporthalle.


 


 


 




Huskies spielen doppelt gegen Kaufbeuren


Kassel, 13. Februar, 2020. Die Kassel Huskies sind bereit für den nächsten – und letzten – Doppelspieltag der Saison 2019/2020.

Am heutigen Freitag treffen die Schlittenhunde um 19.30 Uhr in der heimischen Halle auf den ESV Kaufbeuren. Am folgenden Sonntag steht direkt das Rückspiel auswärts auf dem Programm (17 Uhr).

Nach dem vergangenen Wochenende hat sich das Team intensiv auf die beiden wichtigen Spiele vorbereitet.

Unter der Woche stellte Trainer Tim Kehler seine Mannschaft auf diese Spiele ein und die Jungs brennen darauf, vor den eigenen Fans drei Punkte in der heimischen Eissporthalle zu behalten. „Ich erwarte eine starke Mannschaft aus Kaufbeuren“, sagt Huskies-Stürmer Patrick Klöpper vor dem Spiel. „Aber ich erwarte auch starke Huskies, die all‘ das zeigen werden, was sie auszeichnet.“

Vor den Spielen ist die Bilanz gegen den Gast vom Freitag in dieser Saison ausgeglichen: Nach dem 7:3 im Heimspiel im Oktober, folgte eine knappe 2:3-Niederlage auswärts. Doch im Kampf um die Playoffs werden die Süddeutschen alles in die Waagschale werfen: Die letzten drei Spiele hat das Team von Trainer Andreas Brockmann verloren, jedoch gab es zwei knappe 2:3-Niederlagen gegen die Top-Teams aus Freiburg und Frankfurt. Nur das 3:7 im Derby gegen Landshut war eine deutlichere Niederlage – die Huskies müssen also aufpassen. „Kaufbeuren hat sich aus dem Tabellenkeller hochgearbeitet“, warnt Klöpper.

„Sami Blomqvist ist vielleicht einer der besten Angreifer der Liga,“ sagt Huskies-Trainer Tim Kehler über den Mann, der bereits 33 Tore erzielt und 62 Punkte gesammelt hat. „Außerdem spielen sie um die direkte Qualifikation für die Playoffs. Diese beiden Spiele sind also sowohl für uns, als auch für Kaufbeuren extrem wichtig.“

Kehler wird am Wochenende auf Topscorer Ben Duffy verzichten müssen, der sich im Training verletzt hat und über dessen Einsatzbereitschaft von Tag zu Tag entschieden werden muss. Mit an Bord sind aber wieder Michi Christ und Noureddine Bettahar, nach dessen Länderspielreise mit Polen, sowie Eric Valentin und Maximilian Adam, der am Donnerstag einen Vertrag bis Saisonende mit den Kassel Huskies abgeschlossen hat.





Unter Vertrag: Maximilian Adam ist nun ein Husky


Kassel, 13. Februar, 2020. Die Kassel Huskies haben sich bis Saisonende die Dienste von Maximilian Adam fest gesichert (präs. von Volksbank Kassel Göttingen).

Unter der Woche unterschrieb der 21-Jährige einen Vertrag mit den Schlittenhunden und steht daher nicht mehr als Förderlizenzspieler aus Wolfsburg, sondern als fester Teil des Huskies-Rudels zur Verfügung.

„Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner Wolfsburg für die tolle Zusammenarbeit“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. „Wir schätzen Maximilian sowohl sportlich als auch menschlich und er ist ein wichtiger Teil der Mannschaft.“

Auch Trainer Tim Kehler ist zufrieden, dass der junge Spieler nun fest im Kader der Huskies zu finden ist: „Das ist für uns eine super Verstärkung. Er ist ein sehr guter, junger Spieler, der mit Geschwindigkeit spielt und mit Energie und Talent unsere Verteidigung verstärken wird.“

„Ich freue mich, dass ich hier bin, denn ich glaube, dass wir Großes erreichen können“, so der Ex-Wolfsburger selbst. „Ich wurde wirklich gut aufgenommen und erlebe die Huskies als sehr professionell.“

Wer Adam spielen sehen möchte kann dies bereits am Freitag: Um 19.30 Uhr spielen die Schlittenhunde in der Eissporthalle gegen Kaufbeuren.

Tickets für das Spiel gibt es online auf www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und im Sportshop, der drei Stunden vor Spielbeginn am Freitag geöffnet haben wird.

Kassel Huskies





Huskies unterliegen Bad Nauheim 2:3 n.P. – beweisen aber tolle Moral


Kassel, 07. Februar, 2020. Die Kassel Huskies haben ihr Derby gegen den EC Bad Nauheim (präs. von Zahnarztpraxis Butzmann) am Freitagabend mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren.

Vor 4129 Zuschauern trafen für Kassel Justin Kirsch und Austin Carroll, im Penaltyschießen traf jedoch nur Bad Nauheims Bires.

Das Spiel begann wie man sich ein rassiges Derby in der heimischen Eissporthalle wünscht: Die Huskies machten Druck, nahmen umgehend das Zepter des Handelns in die Hände und setzten die Roten Teufel unter Druck. Doch: Ein frühes Tor wollte nicht gelingen und plötzlich waren es die Gäste, die bei einem der wenigen, aber stets gefährlichen Angriffe, die Führung erzielten. Andreas Pauli fuhr eine Attacke über die linke Seite, passte in die Mitte vor das Tor von Jerry Kuhn, dort lauerte Andrej Bires und netzte zur Gäste-Führung ein (13.). Ein Schock für Kassel? Keineswegs. Denn kaum ging das Spiel weiter, musste Ex-Husky Mike Card wegen Stockschlags auf die Strafbank. Mit dem freien Raum kamen die Huskies zum Ausgleich: Justin Kirsch täuscht zentral einen Schuss erst an und knallt dann den Puck unhaltbar für den starken Felix Bick im Nauheimer Kasten zum Ausgleich in die Maschen (14.).

Harter Check gegen Alexander Karachun im Mitteldrittel

Das zweite Drittel begann mit einem harten Check von Huba Sekesi gegen Alexander Karachun, der kurz auf dem Eis liegen blieb. Konsequenz für den Nauheimer: 2+10 Minuten Strafe, sowie 2+2 Strafminuten für die folgende Keilerei mit Husky Mario Scalzo. Nur: Tore wollten nun erstmal nicht fallen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wache Kasseler insgesamt mehr vom Spiel hatten und deutlich häufiger aufs Tor schossen (29:15 Schüsse nach dem Mitteldrittel), doch es blieb beim 1:1. Das dritte Drittel versprach also Spannung pur.

Carroll rettet einen Punkt

Doch das Drittel war gerade drei Minuten alt, da nutzten die Gäste in bemerkenswerter Konsequenz ein Überzahlspiel zur erneuten Führung: Karachun war auf die Strafbank verbannt worden, Nauheims Kapitän Marc El-Sayed spielte hinter dem Tor stehend den freien Mike Card an, und der zielte präzise zur Führung (43.). Karachun nach feinem Solo (46.) hätte zwar fast postwendend ausgeglichen, doch Bick parierte. Jetzt wurde es ein Spiel gegen die Zeit. Die starke Defensive der Gäste ließ nur wenig zu und so wurde es ein erneutes Last-Minute-Drama: Kuhn vom Eis, Gewühl vor dem Tor der Gäste und dort steht Austin Carroll richtig und erzielt den späten Ausgleich – 36 Sekunden vor Ende des Spiels.

Die Overtime hielt Chancen auf beiden Seiten bereit, zweimal bemühten die Schiedsrichter noch den Videobeweis, Ben Duffy scheiterte mit einem Solo,  Jack Combs knallte den Puck an den Pfosten des Huskies-Tores. Doch es folgte Penaltyschießen. Und dort traf nur der Nauheimer Bires – und sicherte den Gästen den Extra-Punkt.

Schöne Randnotiz: Der aus der Kasseler Talentschmiede EJK stammende Jan Luca Sennhenn gab am Freitagabend auf Seiten der Gäste sein Profi-Debüt. Der bei den Jung-Haien in Köln trainierende Sennhenn ist Förderlizenzler der Gäste. Die Huskies wünschen ihm eine erfolgreiche Karriere.

Vor dem Spiel hatte Ex-Husky und Verteidiger-Legende Sven Valenti in der Championsbar am Legendentalk teilgenommen. Zahlreiche Fans sicherten sich zudem Autogramme und knipsten Selfies mit dem sympathischen 602-Spiele-Husky. Außerdem gab es vor dem ersten Bully eine beeindruckende Choreo des Kasseler Anhangs auf dem Heuboden.

Sonntag in Heilbronn

Am kommenden Sonntag spielen die Huskies auswärts in Heilbronn, ehe es am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Kaufbeuren bereits langsam auf die Zielgeraden der DEL2-Hauptrunde geht.

Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es ONLINE, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.



ngg_shortcode_4_placeholder






Kassel Huskies brennen aufs Derby gegen Bad Nauheim – Sven Valenti kommt zum Legenden-Talk


Kassel, 06. Februar, 2020. Es ist Derby-Zeit in der Eissporthalle in Kassel: Am Freitag, 7. Februar, 19.30 Uhr, empfangen die Kassel Huskies ihre hessischen Rivalen aus Bad Nauheim (präs. von Zahnarztpraxis Dirk Butzmann).

Im Vorfeld wird mit Sven Valenti eine Verteidiger-Legende zum Talk in die Championsbar kommen. Außerdem gibt es für alle Fans vor dem Spiel eine Happy Hour und ab 17.30 Uhr hat die Championsbar früher als üblich geöffnet.

Noch eine Rechnung offen
Die vergangene Woche tat den Profis gut: Nach dem intensiven Januar, in dem im Schnitt jeden dritten Tag gespielt wurde, konnten die Profis am spielfreien Sonntag das Liga-Geschehen mit etwas Abstand verfolgen. Sonntag und Montag wurde zudem nicht trainiert und die freien Tage ließen den Spielern Raum, den Kopf etwas freizubekommen.
Nun steht allerdings die nächste schwere Aufgabe im Raum: Das Derby gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim. Das vergangene Heim-Derby im November 2019 ist in Kassel noch in bitterer Erinnerung: Nach zehn siegreichen Heimspielen in Serie gewannen die hessischen Gäste als erstes Team der Saison 2019/2020 auf Kasseler Eis mit 3:2. Und auch in Bad Nauheim gab es zuletzt nichts zu gewinnen für die Blau-Weißen: Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2019 unterlagen die Huskies mit 1:2 – da gilt es also etwas wiedergutzumachen.
„Das ist ein großes Spiel für uns, das Derby gegen Bad Nauheim“, so Neu-Kapitän Denis Shevyrin, der ehemals selbst das Trikot der Teufel trug. „Ich hoffe, dass die Fans uns wie gewohnt unterstützen“.

Trainer Tim Kehler hat noch immer nicht den vollständigen Kader zur Verfügung: Noureddine Bettahar ist auf Länderspielreise mit der polnischen Nationalmannschaft, Michi Christ fällt angeschlagen aus, Alex Heinrich ist bekanntlich nicht mehr einsatzbereit. Immerhin kehren Richie Mueller und Nathan Burns wieder auf das Eis zurück, so wie es – Stand Donnerstag – aussieht.

„Bad Nauheim hat uns in den vergangenen beiden Spielen besiegt. Außerdem ist es ein Derby. Viel mehr braucht man da gar nicht sagen“, so Trainer Kehler vor dem wichtigen Spiel. Er warnt vor der gut sortierten Defensive der Roten Teufel, sieht sein Team aber bereit für das Spiel: „Ein freier Tag extra tat gut – jetzt sind die Jungs zurück.“
Mit Eric Valentin und Maximilian Adam sind auch wieder zwei Förderlizenzspieler aus Wolfsburg im Kader. Das Tor wird im Derby Jerry Kuhn hüten.

Legendentalk und Happy Hour
Vor dem Spiel öffnet die Championsbar bereits um 17.30 Uhr, dann wird es dort eine Happy Hour mit vergünstigten Getränken geben. Ab 18.30 Uhr wird Verteidiger Sven Valenti Gast des Legendentalks in der Championsbar sein – und wie kürzlich Daniel Kreutzer, Stéphane Robitaille und Ralf Hartfuß ebenfalls für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen.
Auswärtsspiel am Sonntag
Am Sonntag steht für die Huskies die nächste schwere Auswärtsfahrt auf dem Programm: Um 18.30 Uhr treffen Shevyrin, Duffy und Co. in Heilbronn auf die dortigen Falken.
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.


 




Husky Noureddine Bettahar auf Olympia-Kurs: Mit Polen auf Länderspiel-Tour in Kasachstan


Kassel, 05. Februar, 2020. Die Kassel Huskies freuen sich für ihren Angreifer Nourredine Bettahar: Der 25-Jährige reiste zu Beginn der Woche zur polnischen Eishockey Nationalmannschaft um mit dieser im fernen Astana (Kasachstan) in der Olympia-Qualifikation zu spielen.

Drei Spiele werden die polnischen Eishockey-Jungs absolvieren: Donnerstag geht es gegen die Niederlande, am Samstag steht als Gegner die Ukraine auf dem Spielplan und Sonntag kommt es zum Duell gegen die kasachische Auswahl. Für seine Mannschaft und ihn geht es um die Teilnahme an den olympischen Winterspielen im Februar 2022 in Peking. „Die Runde ist machbar“, hofft Bettahar und erklärt: „Wenn du diese gewinnst musst du im August eine weitere spielen“. Entschieden ist also noch nichts, der Traum von Olympia lebt also für Kassels Nummer 94.

Moderne Stadt und bittere Kälte
Für Bettahar, der im Sommer 2019 an die Fulda gewechselt war, ist es nach Spielen für die polnische Jugend- und U23-Nationalmannschaft – in denen er Kapitän seines Teams war – der erste Einsatz im A-Team des Heimatlandes seiner Familie. „Ich war schon im vergangenen Jahr bei der Mannschaft dabei, aber da habe ich mich verletzt und konnte nicht spielen“, so Bettahar. Seine ersten Eindrücke: „Die Stadt macht einen ungemein modernen Eindruck, aber ich habe auch eigentlich nur die Halle und den Flughafen gesehen“, berichtet er. Was ihm dennoch aufgefallen ist: „Es ist sehr kalt!“ Tatsächlich zeigt das Thermometer derweil minus neun Grad Celsius, auch zweistellige Minusgrade sind möglich.

„Das ist eine tolle Möglichkeit für ihn und natürlich sind wir stolz, dass er dabei ist“, so sein Trainer Tim Kehler. „Ich wünsche ihm viel Glück.“
Dass Bettahar für Polen spielt hängt mit seiner Familie zusammen: Er wurde in Trier geboren, verfügt aber über den deutschen und den polnischen Pass.

Nach den drei Spielen geht es für den Tross kommenden Montag wieder auf den Heimweg. Dadurch wird er den Huskies aber auch am Wochenende fehlen. Sowohl im Heimspiel gegen Bad Nauheim (Freitag, 19.30 Uhr; präs. von Zahnarztpraxis Butzmann) wird er nicht dabei sein, als auch im Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken. Am kommenden Montag kehrt er zurück und kann am Dienstag wieder ins Training einsteigen.

Freitag Derby gegen Bad Nauheim, Sonntag in Heilbronn

Das nächste Heimspiel der Kassel Huskies ist am kommenden Freitag, 19.30 Uhr. Dann geht es gegen die Teufel aus Bad Nauheim (präs. von Zahnarztpraxi Butzmann). Im Vorfeld wird es – wie zu jedem Derby in dieser Saison – wieder eine Happy Hour und den Legendentalk geben.

Am Freitag ist Ex-Husky Sven Valenti dabei.
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.//ECK





Willingen – Polizei gut vorbereitet auf FIS Skisprung Weltcup in Willingen


Polizei informiert über Twitter

Korbach (ots) Auch in diesem Jahr werden am kommenden Wochenende wieder ca. 50.000 Skisprungfans an allen drei Veranstaltungstagen in Willingen erwartet. Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg ist, wie in den vergangenen Jahren auch, auf diesen Einsatz beim FIS Skisprung Weltcup gut vorbereitet.

Abgestimmtes Sicherheitskonzept garantiert eine sichere Veranstaltung

In bewährter Art und Weise werden der Veranstalter gemeinsam mit allen Beteiligten, die mit Sicherheits- und Ordnungsaufgaben befasst sind, ein sicheres und friedliches Wochenende für alle Besucher rund um die Mühlenkopfschanze gewährleisten. Bereits bei den Vorbereitungen erfolgten enge Absprachen mit der Gemeinde Willingen (Upland) und dem Ski-Club Willingen e.V. Ein umfangreiches Sicherheitskonzept wurde erarbeitet und mit allen zuständigen Behörden abgestimmt.

Erhöhte Polizeipräsenz in Willingen das ganze Wochenende

Die Polizei ist an allen drei Veranstaltungstagen mit zivilen und uniformierten Beamtinnen und Beamten in der Uplandgemeinde präsent und ansprechbar. Eine Polizeiwache ist im Skisprungstadion eingerichtet.

Verkehrskonzept sorgt für sichere An- und Abreise

Für eine reibungslose An- bzw. Abfahrt sowie ausreichend Parkmöglichkeiten sorgt das mittlerweile etablierte und immer wieder angepasste Verkehrskonzept, durch welches Verkehrsströme gelenkt und Verkehrsbehinderungen minimiert werden.

Soweit Sie mit Ihrem Auto anreisen, folgen Sie bitte der Ausschilderung. Nutzen sie die zur Verfügung gestellten Parkplätze und achten sie vor Ort auf die Hinweise der Polizei. Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Mit Bus und Bahn können Sie bequem direkt am Weltcup-Bahnhof Stryck aussteigen. Informationen über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhalten sie hier: https://www.nvv.de/skispringen-willingen/.

In Willingen werden die Zuschauer durch Feuerwehr, Sicherheitsdienste und Polizei auf dem Fußweg zum Stadion und insbesondere auf dem Rückweg zum Weltcup-Bahnhof oder nach Willingen geleitet. Folgen Sie bitte den Anweisungen und achten Sie auf die Leitsysteme.

Einlasskontrollen und Sicherheitsbestimmungen

Rucksäcke und Taschen werden an den Eingängen gründlich kontrolliert. Um lange Wartezeiten an den Einlassstellen zu vermeiden, sollten sie möglichst nicht mit ins Stadion genommen werden. Eine frühzeitige Anreise ist empfehlenswert. Pyrotechnik ist verboten. Bitte beachten Sie auch die AGB des Veranstalters. (https://weltcup-willingen.de/)

Vorsicht vor Taschendieben!

Großveranstaltungen ziehen Taschendiebe an. Auch wenn es in den letzten Jahren so gut wie keine bekannt gewordenen Diebstahlsfälle gab, rät die Polizei, nur so viel Bargeld wie nötig mitzunehmen, Wertgegenstände und Geld nur in verschlossenen Innentaschen und eng am Körper zu tragen. Taschen sollten mit dem Verschluss zum Körper und stets verschlossen getragen werden. Bitte denken sie daran: Portemonnaies gehören nicht in die Handtasche! Sollten Sie dennoch Opfer einer Straftat geworden sein, sprechen sie sofort die Polizei oder den Sicherheitsdienst im Stadion an.

Einsatzbegleitung auf Twitter

Wie auch in den letzten Jahren begleitet die Polizei das Skisprungwochenende auch diesmal über den Twitteraccount des Polizeipräsidiums Nordhessen unter @polizei_NH. Alle Skisprungfans werden schon frühzeitig mit Verkehrshinweisen und Informationen rund um die Veranstaltung versorgt.

Um diese Meldungen zu verfolgen, benötigen sie keinen eigenen Twitter-Account. Einfach die Schlagworte Polizei Nordhessen und Twitter im Internet eingeben und dem Link folgen oder unter: https://twitter.com/Polizei_NH.  // Polizeipräsidium Nordhessen





Wer wird Sieger beim Willingen 5?


Willingen. Wenn das Gesetz der Serie hält, dann heißt der Sieger der Wertung „Willingen/5“ am Weltcup-Wochenende vom 7. bis 9. Februar in Willingen Dawid Kubacki. Denn der 29-jährige Pole hat zum Jahreswechsel die Vierschanzentournee gewonnen – genau wie seine Vorgänger, der Pole Kamil Stoch (2018) und der Japaner Ryoyu Kobayashi (2019),  die als Tourneesieger ins Waldecker Upland kamen und die lukrative Sonderwertung für sich entschieden. 25.000 Euro warten auf den Athleten, der die beste Gesamtleistung auf der Mühlenkopfschanze des SC Willingen abliefert, auf der seit 25 Jahren Weltcupspringen stattfinden. Das heißt: Fünfmal den Absprung am Schanzentisch treffen, weit fliegen und einen perfekten Telemark-Aufsprung zeigen. Denn bei Willingen/5 fließen die Sprünge der Qualifikation am Freitag (18 Uhr) und der Einzelwettbewerbe am Samstag und Sonntag (jeweils 16 Uhr) mit je zwei Durchgänge ein. Ein Spaziergang wird es für Da wid Kubacki, der seit seinem Tournee-Erfolg in glänzender Form ist, in Willingen sicherlich nicht werden.

Die Konkurrenz ist stark. Ryoyu Kobayashi, der Österreicher Stefan Kraft und der Oberstdorfer Karl Geiger, der im Vorjahr am Mühlenkopf eines der Einzelspringen gewann, werden den Gesamtsieg nicht einfach herschenken. Nicht zuletzt will auch Marius Lindvik, der norwegische Shootingstar der Saison, bei der Vergabe des Siegerschecks ein Wörtchen mitreden. Für Spannung ist an diesem Wochenende in jedem Fall gesorgt.  Am Sonntag gegen 18 Uhr wird feststehen, ob ein Springer aus diesem Quintett seinen Kontostand aufbessern kann oder doch ein Überraschungssieger bei der dritten Auflage von Willingen/5 gefeiert wird. Mit 25.000 Euro wird der Gewinner sogar mehr Preisgeld verdienen als der Sieger der Vierschanzentournee, der mit 20.000 Euro belohnt wurde.  // SC  WILLINGEN


 

 




Huskies gegen Weißwasser endet 3:2 nach Penaltyschießen – Sonntag spielfrei

 


Kassel, 31. Januar 2020. Die Kassel Huskies haben sich mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen in das Wochenende verabschiedet. Am Freitagabend gab es vor 4073 Zuschauern zwei Punkte gegen die Lausitzer Füchse (präsentiert von Locatec Schmerer Ortungstechnik). Für Kassel trafen Spencer Humphries und Ben Duffy in der regulären Spielzeit, Corey Trivino netzte als einziger den Penalty ein. Neben Alexander Heinrich fehlten den Nordhessen Michi Christ und Richie Mueller, zurück im Kader war Derek Dinger, aus Wolfsburg stießen Maximilian Adam und Jan Nijenhuis zu den Blau-Weißen.

Das Spiel ging mit schwungvollen Schlittenhunden los. Leichtfüßig und druckvoll spielten sie sich vor das Tor von Mac Carruth, doch ob Schuss, Schlenzer oder energisches Stören vor dem Tor – so richtig gefährlich wurde es nicht. Austin Carrolls Nachschuss nach einem Angriff über die rechte Seite (15.) war da noch die größte Chance. Sie fiel in eine Zeit, in der die Gäste aus Weißwasser immer besser in die Partie fanden. Ab der ersten Hälfte des Auftaktdrittels beschäftigten die Füchse Jerry Kuhn im Huskies-Tor mehr, als es den Zuschauern recht war. In der 17. Minute war Kuhn bei einer guten Chance von Robert Farmer auf dem Posten, eine Minute später glänzte Kassels Goalie gegen den völlig freien Brad Ross, als er dessen Solo entschärfte (18.).


Zweites Drittel beginnt mit Gegentor
Der Mittelabschnitt begann mit einer kalten Dusche für die Hausherren. Gerade eine Minute standen die Mannschaften wieder auf dem Eis, da zeigten die Gäste, wie man Tore schießen kann. Nach einem Angriff über die linke Seite nahm Fuchs Jordan George Maß und traf über Kuhns Schulter hinweg zum 1:0 aus Sicht der Gäste. Ein Start, den sich Kassel anders gewünscht hätte. Doch immerhin ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Noureddine Bettahars Solo-Chance konnte Carruth noch spektakulär entschärfen, doch nach einem Angriff über Alexander Karachun und Duffy kam Humphries frei an die Scheibe, hatte Zeit zu zielen und traf souverän zum Ausgleich (26.).
Jetzt entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem die Huskies ab der Mitte des Abschnitts erneut das dominierende Team waren – doch die Führung sollte nicht gelingen.
Ausgleich 14 Sekunden vor dem Ende

Stattdessen waren es die Gäste, die sich für ihren couragierten Auftritt belohnten. Einen mächtigen Schlagschuss feuerte Joel Keussen von der rechten Seite ab und der Puck rauschte vorbei an Kuhn zur Gästeführung ins Tor (49.). Und nun lief den Huskies die Zeit davon. Weißwasser verteidigte clever, hatte in Carruth einen starken Goalie und die Huskies machten es extra-spannend: Auszeit durch Tim Kehler, Kuhn stürmt vom Eis, zwei Minuten noch zu spielen, eine Minute nur noch, die Zeit vergeht. 30 Sekunden, 20, und bei 14 Sekunden vor dem Ende dann der erlösende Torjubel: Austin Carroll behält im Gewühl nach einem Schlagschuss vor dem Tor die Nerven und erzielt den späten Ausgleich.


Da in der Overtime die Gäste zwar drückten, jedoch kein Tor mehr fiel, musste das Penaltyschießen her.

Und da war es Trivino, der als einziger der sechs Schützen die Nerven behielt und den Huskies den doppelten Punktgewinn bescherte.

Damit bleiben die Huskies weiterhin Tabellenführer der DEL 2.


Sonntag spielfrei und am kommenden Freitag Derby gegen Bad Nauheim
Das nächste Heimspiel und ohnehin das nächste Spiel der Kassel Huskies ist am kommenden Freitag, 19.30 Uhr. Dann geht es gegen die Teufel aus Bad Nauheim. Im Vorfeld wird es – wie zu jedem Derby in dieser Saison – wieder eine Happy Hour und den Legendentalk geben.
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle. www.kassel-huskies.de


ngg_shortcode_5_placeholder






Heimspielzeit am Freitag – Sonntag spielfrei


Kassel, 30. Januar 2020. Heimspieltag am Freitag gegen Weißwasser – der Kampf um die Verteidigung der Tabellenspitze geht in seine ganz heiße Phase.

Um 19.30 Uhr treffen die Huskies auf die Füchse Weißwasser (präsentiert von Locatec), am Sonntag dagegen haben die Huskies einen freien Tag und sind spielfrei.

Nach dem spektakulären 6:5-Overtime-Erfolg am vergangenen Sonntag über Landshut geht es nun im Heimspiel um nicht weniger als die Verteidigung der Tabellenführung der DEL2.

Mit den Lausitzer Füchsen kommt ein unbequemer Gegner, der mit Blick auf den Tabellenkeller alles unternehmen wird um die Playdowns zu vermeiden, gleichzeitig aber als Tabellenelfter auch noch die Pre-Playoffs im Auge hat.

„Weißwasser spielt mit Tempo und Disziplin. Dazu kommen eine gute Verteidigung und ein starker Torhüter“, so Huskies-Trainer Tim Kehler. Das zeigen auch die beiden vergangenen Spiele gegen die Gäste von Freitag: 1:0 siegte Kassel, 0:1 verlor Kassel.

 

Aktuelle DEL-2 Tabelle

Ob es, wie beim 5:2-Sieg der Huskies im ersten Aufeinandertreffen, zu mehr Toren reicht, kommt darauf an, wie die Huskies-Offensive mit der starken Defensive der Gäste umgeht.

  • Michi Christ (Schulterbeschwerden) ist neu im Lazarett der Huskies,
  • Nathan Burns und
  • Richie Mueller noch immer darin.
  • Alexander Heinrich (Fußbruch) und
  • Curtis Gedig (abgereist) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Derek Dinger stößt dagegen zurück ins Team.

Aus Wolfsburg werden die Förderlizenzspieler Maximilian Adam und erstmals Jan Nijenhuis zum Kader der Huskies gehören.
Im Tor steht Jerry Kuhn.

Am Sonntag haben die Huskies dagegen kein Spiel.

Die Zeit gibt Trainer Tim Kehler seiner Mannschaft zum relaxen: Sowohl am Sonntag, als auch am Montag wird kein Trainingsbetrieb sein.

Tickets für das Spiel am Freitag gibt es im Vorverkauf, an der Abendkasse und online auf www.kassel-huskies.de. An diesem Tag wird die „Bring-a-friend“-Aktion für alle Dauerkartenkunden angeboten.

Wichtig: Die drei Bonus-Karten können nicht an der Abendkasse abgerufen werden, sondern müssen im VVK oder online vorab bestellt werden.

 





Sieg in der Overtime: Huskies gewinnen 6:5 in Landshut


„Das Tennistraining hat sich ausgezahlt“

Landshut, 26. Januar, 2020. Dank eines Kraftaktes im dritten Drittel des Spiels, sowie eines Tores von Corey Trivino in der Overtime haben die Kassel Huskies ihr Auswärtsspiel in Landshut mit 6:5 gewonnen. Dabei holten die personal dezimierten Schlittenhunde einen zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand auf.

Nach der knappen und unglücklichen 2:3-Heim-Niederlage in der Overtime am Freitag in der Eissporthalle war es das direkte Rückspiel. Für die Huskies stand wie am Freitag Jerry Kuhn im Tor, es fehlten neben Alexander Heinrich und Curtis Gedig, noch immer Derek Dinger und Richie Mueller, sowie Nathan Burns. Aus Wolfsburg waren weiterhin Maximilian Adam und Eric Valentin im Kader, auch Nick Walters stand wieder auf dem Spielbogen.

Duffys Treffer bringt die Führung

Und das Spiel ging nach dem Geschmack der fast 1000 mitgereisten Huskies-Fans los. Im Sonderzug waren sie angereist und sahen wie Topscorer Ben Duffy nach 12 Spielminuten das 1:0 für die Gäste aus Nordhessen erzielte. Doch: Noch im ersten Durchgang konnte Alex Ehl für die Hausherren egalisieren – keine drei Minuten vor dem Ende der ersten 20 Minuten.

Wilde acht Minuten kosten Huskies fast den Sieg

1:1 also – sollte es wieder ein enges Spiel werden, wie auch Freitag? Danach sah alles aus, bis die Huskies im Mittelabschnitt Strafe um Strafe kassierten – und dabei deutlich ins Hintertreffen gerieten. Zwar hatte Neu-Kapitän Denis Shevyrin das 2:1 für die Huskies nach nur 74 Sekunden im Mittelabschnitt erzielt, doch dann kam Landshut: Innerhalb von acht Minuten drehten Gollenbeck in einfacher Überzahl, Pompei in doppelter Überzahl, sowie Forster und Hayes ebenfalls bei numerischer Überlegenheit die Partie auf 5:2 und bestraften die Schlittenhunde konsequent dafür, Spieler auf der Strafbank sitzen zu haben. Immerhin: Duffys zweiter Treffer des Abends – ebenfalls bei einem Spieler mehr auf dem Eis – sorgte zwei Minuten vor der Pausensirene für Hoffnung auf das dritte Drittel.

Spannung pur im finalen Durchgang

Offizielle DEL-2 Tabelle

3:5 aus Sicht der Schlittenhunde vor den dritten 20 Minuten. Jetzt musste gegen die starke Landshuter Defensive mit ihrem erfahrenen Neu-Keeper Dimitri Pätzold schon ein echter Endspurt her, um hier noch Zählbares mitnehmen zu können. Und die Huskies lieferten diesen Endspurt. Angetrieben von ihren fast 1000 Fans in der mit 4139 Zuschauern sehr lauten und stimmgewaltigen Landshuter Halle, stellte Michi Christ in der 47. Minute nach Bettahars Zuspiel den Anschluss her. Jetzt drückte Kassel, jetzt wollte das Team von Tim Kehler wenigstens die Verlängerung, die sich im Spiel am Freitag die Gäste durch späte Tore gesichert hatten. Und die Huskies schafften es: Tramm auf Carroll, von dort kommt die Scheibe zu Patrick Klöpper und der erzielt in der 53. Minute das 5:5. Wahnsinn, was ein Kraftakt der Mannschaft und was ein Tollhaus für die Fans. Am Ende standen im dritten Drittel 10:5 Schüsse auf der Habenseite der Huskies.

Nun also wieder Verlängerung, wie auch am Freitag, abermals viel Platz auf dem Eis – doch dieses mal jubelten am Ende die Huskies. Scalzo und Duffy standen mit Corey Trivino auf dem Eis und nach 2:17 Minuten in der Overtime war es Trivino, der für den Sieg, ohrenbetäubenden Jubel und den letztlich verdienten Extra-Punkt sorgte. Einer gut gelaunten Rückfahrt im Sonderzug stand demnach nichts mehr im Weg.

Da Freiburg zeitgleich in Dresden 2:5 verloren hat, bleiben die Huskies natürlich weiterhin Tabellenführer und empfangen am Freitag, 19.30 Uhr, die Füchse aus der Lausitz.

Tickets gibt es im VVK, an der Abendkasse, vor dem Spiel im Fanshop und immer im Onlineshop HIER







Huskies verlieren gegen EV Landshut 2:3 nach Verlängerung


Kassel, 24. Januar 2020. Das erste Duell zwischen den Kassel Huskies und dem EV Landshut an diesem Wochenende haben die Kassel Huskies mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Vor 2939 Zuschauern waren die Tore von Austin Carroll und Alexander Karachun in der regulären Spielzeit zu wenig, Mathieu Pompei traf in der Overtime zum Sieg für die Gäste. Es war das erste Spiel ohne den mit einem Fußbruch ausgefallenen Kapitän Alexander Heinrich. Für ihn trug Denis Shevyrin das „C“ auf der Brust, assistiert von Michi Christ und Marco Müller.

Erstes Drittel noch torlos
Die Huskies kamen druckvoll aus der Kabine. Konsequent hatten sie den Vorwärtsgang eingelegt und bedrängten das Tor von Ex-Nationaltorwart und Neu-Landshuter Dimitri Pätzold. Doch weder Ryon Moser noch Justin Kirsch, der ein Burns-Zuspiel trickreich abfälschte, konnten den Goalie überwinden. Eine Schrecksekunde gab es, als Maximilian Forster und Husky Alexander Karachun ineinander rauschten. Karachun blieb liegen, rappelte sich dann auf und konnte kurze Zeit später weiterspielen. Und obwohl die Gäste mehr Schüsse auf das Tor von Jerry Kuhn verbuchen konnten, hatte Kassel klar mehr vom Spiel. Dennoch ging es torlos in die erste Pause.

 

Offizielle DEl-2 Tabelle

Frühes Tor bringt den Huskies Sicherheit
Das zweite Drittel begann, wie das erste aufgehört hatte, mit schwungvollen Huskies. Und während nach drei gespielten Minuten Landshuts Forster am hellwachen Jerry Kuhn im Huskies-Tor bei einer der wenigen Gäste-Chancen scheiterte (23.), machten es die Huskies auf der Gegenseite besser: Über Marco Müller wandert die Scheibe zu Lois Spitzner, der passte auf Austin Carroll – 1:0, 24. Minute. Und als das Ramalamadingdong kaum verstummt war, konnten die 2939 Zuschauer erneut jubeln. Diesmal bediente Ben Duffy Nebenmann Karachun und der markierte das 2:0 – exakt drei Minuten nach dem 1:0. Hätte Nathan Burns sein famoses Solo zum 3:0 (30.) vollendet – die Partie wäre wohl nach exakt der Hälfte der Spielzeit entschieden gewesen. So ging es mit dem Zwei-Tore-Vorsprung der Schlittenhunde in die Pause.

Spannung im dritten Drittel
So souverän und sicher die Huskies die ersten beiden Drittel gespielt hatten – plötzlich überließen sie den Gästen deutlich mehr vom Spiel, als in den ersten 40 Minuten. Immer
wieder musste nun Kuhn klären, der EVL hatte nun mehr Chancen als in den beiden Dritteln zuvor zusammen. Und belohnte sich für den höheren Aufwand: Max Hofbauer auf Kapitän Forster und der besorgte nur 89 Sekunden nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer. Der Gegentreffer verunsicherte die Huskies – weiter spielte nun nur der Gast. Und was nach 40 Minuten undenkbar schien, trat ein. Mit einem schönen Rückhand-Schlenzer bugsierte Landshuts Top-Spieler Mathieu Pompei den Ausgleich (50.). Jetzt gab es lange Gesichter auf den Rängen, zu klar war die Überlegenheit der ersten beiden Drittel verpufft, zehn Minuten vor Ende fing man wieder von vorne an. Obwohl die Huskies zur couragierten Schluss-Offensive antraten, konnten sie dem Spiel keine Wendung mehr geben. Landshut verzweifelte an Kuhn und so ging es in die Overtime.
In der hätte Kassel in Person von Maximilian Adam den Sack zu machen können, doch er brachte nach einem schnellen Konter die Scheibe nicht an Pätzold vorbei – und dessen
Parade ermöglichte den Gästen ihrerseits den schnellen Gegenzug. Dort traf der völlig freie Pompei nach drei Minuten zum Sieg ins Tor (64.).

Sonntag geht es mit dem Fanzug nach Landshut
Bereits am Sonntag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Dann in Landshut. Dort wird der Sonderzug mit über 800 Fans der Huskies ankommen und für
Heimspielatmosphäre sorgen. Die Mannschaft wird indes bereits am morgigen Samstag nach Süddeutschland reisen.
In der Eissporthalle geht es am Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr, mit dem Spiel der Schlittenhunde gegen die Füchse aus der Lausitz weiter (präsentiert von Locatec).
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es online unter www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop in der Eissporthalle.//ECK



ngg_shortcode_6_placeholder




 




Freitag und Sonntag gegen den EV Landshut: Doppelspieltag für die Huskies


Kassel, 23. Januar 2020. Lange Zeit blieb den Kassel Huskies nicht, den fulminanten 7:5-Derbysieg über die Löwen Frankfurt zu feiern. Bereits am Freitag, 24. Januar, geht es in der Kasseler Eissporthalle weiter. Um 19.30 Uhr gastiert der EV Landshut zunächst in Kassel, ehe es an diesem Doppel-Spieltag am Sonntag nach Landshut zum Auswärtsspiel geht – dann ist der große Fanzug aus Kassel dabei. In dieser Saison in keinem weiteren Spiel dabei sein werden Kapitän Alexander Heinrich, der sich den Fuß gebrochen hat, und Curtis Gedig, der nun eine intensive, gesundheitsfördernde Behandlung in seiner nordamerikanischen Heimat absolvieren wird.

Landshut kommt mit neuem Torwart und neuem Trainer
Nach dem 7:5-Eishockeyfest über die südhessischen Löwen am Dienstag, soll das nächste Eishockeyfest direkt folgen. Um 19.30 Uhr spielt Aufsteiger EV Landshut gegen die Jungs von Trainer Tim Kehler. „Das ist für uns der dritte von vier ‚Heim-und-Heim-Spieltagen‘. Und mir gefällt es. Es sorgt für Emotionen“, so der Trainer zu den neuen Doppel-Spielen der DEL2.
Unterschätzen werden die Huskies Landshut nicht. Als Aufsteiger zwangen die Gäste zuletzt u.a. Ravensburg und Freiburg in die Verlängerung, stellen mit Kapitän Mathieu Pompei einen der Top-Scorer der Liga (47 Punkte). Der neu verpflichtete Torwart Dimitri Pätzold verfügt über die Erfahrung aus über 500 DEL-Spielen und gibt seinen Vorderleuten entsprechend Sicherheit. Und: Nur die Eispiraten aus Crimmitschau haben weniger Strafminuten gesammelt – auf viele Powerplay-Situationen können sich die Huskies also nicht einstellen.
Im Tor wird am Freitag Jerry Kuhn stehen, zurück im Kader wird auch Patrick Klöpper nach auskurierter Verletzung sein. Zudem kommt Verstärkung aus Wolfsburg: Eric Valentin und Maximilian Adam spielen am Freitag erneut für die Huskies. Weiterhin nicht dabei sind Richie Mueller, Derek Dinger und Nick Walters, ohnehin die bereits erwähnten Heinrich und Gedig.
Die bisherigen beiden Spiele konnten die Huskies mit 5:4, bzw. 4:3 knapp für sich entscheiden.

Fanzug rollt nach Landshut
Bereits am Sonntag geht es mit dem Rückspiel in Landshut weiter. Dazu rollt der Fanzug am Sonntagmorgen und kehrt in den frühen Morgenstunden des Montags wieder zurück – wie
bekannt mit der Mannschaft an Bord – und kann hoffentlich einen Auswärtssieg auf der Rückfahrt feiern. „Die Atmosphäre in Landshut mit den 800 Fans wird großartig sein“, freut sich Tim Kehler auf ein spannendes Rückspiel.   // Kassel Huskies





Alexander Heinrich bricht sich den Mittelfußknochen – Operation und Saisonaus für den Kapitän der Huskies

 

Bittere Nachricht für die Kassel Huskies: Den Derbysieg über die Löwen Frankfurt am Dienstagabend haben die Schlittenhunde teuer bezahlt. Kapitän Alexander Heinrich hat sich an diesem Abend so schwer am Fuß verletzt, dass das Saisonaus unvermeidbar ist. Beim Blocken eines Schusses brach der 32 Jahre alte Kasseler Junge sich den Mittelfußknochen, schied vorzeitig aus dem Spiel aus und muss operiert werden. Bitter für den Kapitän der Huskies: Erst vor wenigen Spielen hatte er sich in einem Zweikampf das Nasenbein gebrochen, konnte jedoch mit Vollvisier weiter spielen. Das wird nun nicht mehr gehen. „Das ist unheimlich schade für Alex und natürlich auch für das Team“, sagt Cheftrainer Tim Kehler. „Diese Saison ist für Alex beendet.“ Neben Derek Dinger, Curtis Gedig, Richie Mueller, Nick Walters und Patrick Klöpper ist dies ein weiterer Ausfall im Huskies-Rudel. An dieser Stelle wünschen die Kassel Huskies allen verletzten Spielern gute Besserung und hoffen auf eine baldige Genesung im Endspurt der DEL2-Hauptrunde.

 




Derbysieger – Huskies schlagen Löwen 7:5


Kassel, 21. Januar, 2020. Was für ein Derby! Was für ein Schlussdrittel! Dank fünf Treffer im dritten Abschnitt drehen die Kassel Huskies das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt und schlagen den Rivalen aus dem Süden mit 7:5 (präsentiert von Sparda Bank Hessen). Die Schlittenhunde bleiben damit in dieser Saison in eigener Halle gegen die Löwen ungeschlagen – und natürlich Tabellenführer der DEL2.
Huskies-Trainer Tim Kehler setzte auf denselben Kader wie beim Derby in Frankfurt am Freitag. Somit fehlten mit Derek Dinger, Richie Mueller, Patrick Klöpper, Nick Walters und Curtis Gedig weiterhin fünf Spieler. Im Tor startete wie vor vier Tagen in Südhessen Jerry Kuhn.

Vor 4864 Zuschauern in der stimmungsvollen, lauten Kasseler Eissporthalle starteten die Huskies noch bedachter als am Freitag in Frankfurt. So hatten die Löwen nach 20 Sekunden durch MacAulay die erste Chance des Spiels. Jerry Kuhn konnte aber in Zusammenarbeit mit Alex Karachun den Gegentreffer verhindern. In Folge kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich erste Chancen. Die beste davon hatte Lois Spitzner, als er aus halblinker Position nur den Pfosten traf (6.). Besser machte es gut zwei Minuten später Ryon Moser. Zunächst war der Deutsch-Kanadier bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt worden, den fälligen Penalty verwandelte er dann höchstpersönlich zur 1:0-Huskies-Führung (8.). Nach einigen ausgeglichenen Minuten, setzten die Huskies das nächste Ausrufezeichen. Nach einem Scalzo-Schuss von der blauen Linie tauchte die Scheibe direkt vor Corey Trivino auf und der hatte freistehend keine Probleme sie an Torwart Klein zum 2:0 vorbeizubringen (18.).

Frankfurt dreht im Mittelabschnitt auf

Nach dem starken ersten Drittel und einer verdienten Führung kam nun Frankfurt so richtig in Schwung: Lewandowski kam frei vor Kuhn zum Abschluss und überwand den Kasseler Schlussmann (29.) – der Anschlusstreffer. Sechs Minuten vor der zweiten Pause konnten die Löwen das Spiel ausgleichen: Corey Trivino saß wegen hohen Stocks auf der Strafbank, als Buchwieser einen Faber-Schlenzer von der blauen Linie zum 2:2 abfälschte (33.). Doch das war es noch nicht für die Huskies in einem sehr durchwachsenen zweiten Drittel. 67 Sekunden vor Drittelende lenkte Max Eisenmenger eine Hüttl Hereingabe unhaltbar für Kuhn zur erstmaligen Löwen-Führung in die Maschen – 2:3 in der 40. Minute.

Huskies erzielen fünf Tore im finalen Durchgang

Angetrieben von einer lautstarken Kulisse ging es im finalen Abschnitt gleich heiß her. Ganze sechs Sekunden waren gespielt, da checkte Denis Shevyrin Manuel Strodel. Der Löwen-Spieler musste nach kurzer Unterbrechung vom Eis, konnte später aber weiterspielen. Nicht weiterspielen durfte dagegen Löwe Mike Mieszkowski, der von der Bank kommend Shevyrin mit den Fäusten bearbeitete. Dafür wurde der 1,97 m Hüne von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt. Für die Schlittenhunde war dies ein Weckruf. In nur fünf Minuten drehten die Huskies das Spiel: Zunächst schob Alex Karachun die Scheibe zum 3:3-Ausgleich über die Linie (41.). Gut zwei Minuten später tunnelte Justin Kirsch Löwen-Spieler Strodel und versenkte den Puck unhaltbar im Winkel – die Führung für Kassel (43.). Und wiederum nur gut zwei Minuten später erhöhte Ben Duffy bei einer Fünf-gegen-Drei-Überzahl sogar auf 5:3 (45.).

Doch die Führung der Nordhessen hielt nicht lange. In der 49. Minute markierte Suvanto per Schlagschuss von der blauen Linie den Anschlusstreffer für Frankfurt. Anderthalb Minuten später war es dann Lewandowski, der mit seinem zweiten Treffer des Tages das Spiel wieder auf null setzte (51.). Wer dachte, die Huskies seien nun auf der Verliererstraße sah sich getäuscht. Denn dieses verrückte letzte Drittel hatte noch eine Wendung parat. Viereinhalb Minuten vor dem Ende musste Löwen-Kapitän Mitchell für zwei Minuten auf die Strafbank und in dieser Überzahl zog Denis Shevyrin von der blauen Linie einfach Mal ab. Sein Schlenzer fand den Weg zum umjubelten 6:5 ins Tor (58.). 84 Sekunden vor dem Ende des Spiels machte Alex Karachun mit dem 7:5 ins verwaiste Löwen-Tor den zweiten Derby Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt perfekt.

Freitag Heimspiel gegen Landshut

Für die Huskies geht es bereits am Freitag mit dem dritten Heimspiel in Serie weiter. Dann gastiert der EV Landshut ab 19.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle, bevor am Sonntag circa 850 Huskies-Fans ihre Mannschaft per Sonderzug nach Landshut begleiten.

Tickets für das Heimspiel gibt es im Vorverkauf, sowie am Spieltag an der Abendkasse, drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop, sowie jederzeit HIER







Heute Abend gilt es: Um 19.30 Uhr großes Hessenderby – vorher Legendentalk in der Championsbar


Kassel, 19. Januar, 2020. Es geht Schlag auf Schlag bei den Kassel Huskies! Diesen Dienstag ist Derby-Zeit in der Eissporthalle Kassel: Nach der 2:4-Heimnierlage gegen Freiburg am Sonntag steht am Dienstag das große Hessenderby gegen die Frankfurter Löwen an (19.30 Uhr). Und der Tabellenführer brennt darauf vor den eigenen Fans drei Punkte einzufahren. Vor dem Spiel wird es in der bereits ab 17.30 Uhr geöffneten Championsbar einen Legendentalk mit den ehemaligen Huskies-Spielern Daniel Kreutzer, Stéphane Robitaille und Ralf Hartfuß geben, dazu eine Getränke-HappyHour (17.30 Uhr bis 18.30 Uhr) für die Fans.

Das Heimspiel am Sonntag gegen bärenstarke Wölfe aus Freiburg ging unglücklich mit 2:4 verloren. Eine sehr kompakte Abwehr und ein überragender Wölfe-Keeper Ben Meisner sorgten für Kopfzerbrechen bei Huskies-Kapitän Alexander Heinrich und seinen Mitspielern. Bei 37:23 Schüssen ist dem blau-weißen Tabellenführer kein Vorwurf zu machen. Auch Wille und Einsatzbereitschaft waren tadellos. Einzig die Chancenverwertung verhinderte nach zuletzt drei Auswärtsspielen einen Sieg im Heimspiel.
Doch die erneute Chance auf einen Erfolg besteht bereits am morgigen Dienstag. Um 19.30 Uhr gastieren die Löwen aus Frankfurt in der Eissporthalle. Erst am Freitag hatten sie mit 4:3 über die Huskies auf eigenem Eis triumphiert, jetzt wollen diese den zweiten Sieg im zweiten Heim-Derby in dieser Saison. „Wir brauchen unbedingt den siebten Mann als Unterstützung: Die Fans auf den Rängen“, hofft Trainer Tim Kehler auf eine volle Halle.

Nach einer Formkrise der Löwen – auch wegen zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle wichtiger Leistungsträger – in der Mitte der Saison, hat sich das Team um Trainer Matti Tiilikainen längst wieder in der Spitzengruppe der Liga etabliert. Aufpassen müssen die Verteidiger der Huskies besonders auf Roope Ranta als besten Torschütze der Löwen und auf Topscorer Max Faber. Dazu kommt das Stichwort „Disziplin“: Zwar sind die Löwen bei eigener Überzahl das drittharmloseste Team der Liga – nur Bad Nauheim und Crimmitschau machen weniger aus personeller Überlegenheit – jedoch fällt bei Unterzahl natürlich das eigene Tore schießen deutlich schwerer. „Wir müssen die Chancen, die wir haben nutzen“, so
Huskies-Stürmer Alexander Karachun, „und aufhören, uns selbst zu besiegen.“ Individuelle Fehler seien es, die zuletzt zu Niederlagen geführt hätten und nicht die Überlegenheit der anderen Teams. Karachun: „Wir müssen gewinnen – mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen“.

Das Lazarett der Huskies lichtet sich aktuell noch nicht: Richie Mueller, Patrick Klöpper und Derek Dinger, sowie Curtis Gedig und Nick Walters fallen weiterhin aus, Verstärkung kommt für das Spiel am Dienstag erneut von Kooperationsparter Wolfsburg: Eric Valentin und Maximilian Adam werden für die Huskies auflaufen. Im Tor steht Jerry Kuhn.
Noch gibt es Tickets im Vorverkauf, sowie am Spieltag an der Abendkasse, drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop, sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de





Huskies unterliegen Freiburg mit 2:4


Kassel, 19.01.2020. Über lange Zeit waren die Huskies die bessere Mannschaft, hatten ein klares Chancenplus, doch mussten sich am Ende effektiveren Freiburgern mit 2:4 geschlagen geben. Tore von Humphries und Carroll waren am Ende zu wenig.

Die Huskies starteten vor 2713 Zuschauern mit fast demselben Personal wie am Freitag beim Derby in Frankfurt. Einzig auf der Torhüter-Position gab es einen Wechsel. Für Jerry Kuhn stand diesmal Leon Hungerecker zwischen den Pfosten.

Den Start ins Spiel erwischten die Nordhessen, wie vor zwei Tagen, gut und spielten sich einige Male im Drittel der Gäste fest. Auch in einer Überzahl zwischen den Minuten vier und sechs konnten sich die Huskies durch Duffy und Kirsch einige gute Gelegenheiten herausspielen. Letztlich fanden sie aber immer in Wölfe-Goalie Ben Meisner ihren Meister. In der achten Minute fand die Scheibe dann zum ersten Mal den Weg über die Torlinie. Doch dies auf der Kasseler Seite. Scott Allen zog von der rechten Seite ab und Leon Hungerecker rutsche die Scheibe durch. In Folge drängten die Huskies auf den Ausgleich, mussten aber zwei Minuten vor der ersten Pause einen weiteren Treffer hinnehmen. Einen Saaykan-Schuss rutsche Hungerecker erneut durch und brachte die Gäste aus dem Breisgau mit 2:0 in Front.

Aktuelle, offizielle Tabelle der DEL-2

Nach der eiskalten Dusche im ersten Abschnitt, waren die Schlittenhunde auf Wiedergutmachung aus. Dabei wurden sie gestützt von Jerry Kuhn, der ab dem zweiten Drittel für Hungerecker das Kasseler-Tor hütete. Die erste Chance des Mittelabschnitts hatten aber die Gäste. Ein zentraler Allen-Schuss klatsche an die Querlatte (25.). Zwei Minuten später konnten die Huskies dann erstmals jubeln. Als gerade eine Strafe gegen die Wölfe abgelaufen war zog Justin Kirsch von der blauen Linie ab, Spencer Humphries hielt die Kelle rein und stellte auf 1:2. Doch nur vier Minuten später stellten die Breisgauer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Scott Allen traf aus zentraler Position unhaltbar für Kuhn in den Winkel. Wiederum nur zwei Minuten später fanden die Huskies wieder den Weg auf die Anzeigetafel. Diesmal fälschte Austin Carroll einen Shevyrin-Schuss stark vor Meisner ab und stellte auf 2:3 aus Kasseler Sicht (33.). In den letzten Minuten des zweiten Drittels hatten die Huskies gegen immer tiefer stehende Gäste noch einige Chancen auf den Ausgleich. Die beste vergab Mario Scalzo, als er freistehend einen Mitspieler anschoss (34.).

Der letzte Abschnitt gehörte dann fast nur den Nordhessen. Wütend anrennende Huskies hatten durch Trivino, Carroll und Heinrich einige Gelegenheiten auf den Ausgleich. Haarscharf wurde es in der 44. Minute, als Ben Duffy einen Abpraller nur Zentimeter am Pfosten vorbei setzte. Weitere Ausgleichschancen durch Müller, Shevyrin und Duffy hatten meist bei Ben Meisner. Auch einen Huskies-Auszeit 1:22 Minuten vor dem Ende und das Herausnehmen von Jerry Kuhn zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ganz im Gegenteil nutze Chris Billich einen Konter und schob ins leere Tor zum 2:4 Endstand ein (58.).

Im aktuellen Terminhatz geht es für Tim Kehler und seine Mannschaft bereits wieder in zwei Tagen weiter. Dann steht am Dienstag ab 19:30 Uhr das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt auf dem Programm. Für die Huskies ist dies die direkte Chance zur Revanche nach der 3:4-Niederlage am Freitag in Südhessen. Karten für das Hessenderby gibt es noch im Onlineshop, im VVK und an Abendkasse, sowie im Fanshop.



 


 



„Disziplin ist alles!“: Huskies fiebern Derby entgegen – Sonntag Heimspiel gegen starke Wölfe


Kassel, 16. Januar 2020. Nächste Runde in der Power-Woche der Kassel Huskies: Am Dienstagabend entführten die Schlittenhunde nach großartigem Kampf in einem wilden Spiel einen Punkt aus Dresden, nun geht die Reise zu den südhessischen Löwen. Erstes Bully am Ratsweg ist am Freitag, 19.30 Uhr. Am Sonntag findet um 18.30 Uhr das Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg in der Eissporthalle statt.

„Das wird ein ganz schweres Wochenende“, warnt Kehler „und ist ein intensiver Ablauf mit den Spielen in Frankfurt, gegen Freiburg und erneut gegen Frankfurt.“ Mit Ausnahme des letzten Spiels (2:5-Niederlage in Crimmitschau) haben die Löwen zuletzt in den vergangenen Partien immer wenigstens einen, meist drei Punkte geholt, bewiesen dass sie über einen sehr tiefen Kader verfügen und mit vier Reihen stark aufgestellt sind.

Doch im Teamvergleich hat Kassel derzeit die Nase vorn: Rang 1 gegen Rang 4 in der Tabelle, 23 Siege für die Schlittenhunde zu 13 Siegen der Löwen. Dazu kommen stolze 146 erzielte Treffer der Huskies (zweitbester Wert der Liga) zu 123 Treffern der Südhessen. Mit 21,2 Prozent Powerplay-Quote sind die Huskies ihrem Gegner auch da ein Stück voraus (17,4 Prozent). Doch Tim Kehler warnt zurecht: „Sie spielen mit viel Struktur und Disziplin – also so, wie wir auch spielen müssen.“
Huskies-Angreifer Alexander Karachun brennt auf das Spiel am Freitag: „Es ist das Derby gegen Frankfurt. Da muss man gar nicht mehr viel zu sagen: Wir wissen, was auf uns zu kommt, aber wir wissen auch, was jeder zu tun hat“.

Nicht spielen können Patrick Klöpper, Richie Mueller, Derek Dinger, Curtis Gedig und Nick Walters, die weiterhin fehlen, dafür werden mit Eric Valentin und erstmals Maximilian Adam zwei Verstärkungen aus Wolfsburg zum Team stoßen. Im Tor wird Freitag Jerry Kuhn stehen.


Sonntag Heimspiel gegen die Wölfe aus Freiburg
Und auch das nächste Spiel dieser Power-Woche lässt nicht lange auf sich warten: Am Sonntag, 18.30 Uhr, gastieren die Wölfe aus Freiburg in der Eissporthalle. Das erste Heimspiel konnten Michi Christ, Derek Dinger und Co mit 5:3 für sich entscheiden, auswärts gab es eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen. Die Partie ist also völlig offen, auch weil die Wölfe sich im oberen Tabellendrittel in dieser Saison festgesetzt haben und einer der ärgsten Verfolger der Huskies sind.

„Freiburg spielt eine super Saison, sind einfach sehr stark“, schätzt Kehler den Gegner ein. „Ihre Ausländer sind richtig gut und mit Ben Meisner haben sie einen der besten Torhüter.“ Außerdem warnt er vor den Special Teams der Breisgauer. „Ihre Überzahl ist super. Disziplin ist also alles!“
Und wenn das Spiel am Sonntag vorbei ist? Dann wartet bereits das Heim-Derby: Dienstag, 19.30 Uhr, gastieren die Löwen Frankfurt in der Eissporthalle. Den Termin kann man sich also schon mal vormerken…
Tickets gibt es im VVK, an der Abendkasse, ab drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop und jederzeit online auf www.kassel-huskies.de





Spielerinterview mit Curtis Gedig von den Kassel Huskies


Curtis Gedig im Interview: „Ich habe mich bei Spencer Humphries über die Kassel Huskies erkundigt“

Kassel, 15. Januar, 2020. Kurz vor Weihnachten vermeldeten die Kassel Huskies in Curtis Gedig einen Neuzugang (28). Der Kanadier mit deutschem Pass trainierte sich an das Team heran und debütierte im neuen Jahr. Jetzt sprach Martin Milbredt vom Medienteam der Kassel Huskies mit dem Ex-DEL-Spieler.

Curtis, stell dich bitte vor. Wie verbringst du gerne die Zeit außerhalb der Eishalle?

Ich verbringe gerne möglichst viel Zeit im Freien, in dem ich zum Beispiel mit meinem Hund spazieren gehe oder eine Runde Golf spielen. Sobald es draußen schön wird, findet man mich draußen. Du hast vier Jahre lang an der Ohio State Universität studiert und Eishockey gespielt.

Welche Fächer hast du in dieser Zeit belegt und welche Berufe interessieren dich für die Zeit nach deiner Eishockey-Karriere?

Ich habe Sportwissenschaften studiert und Jura als Nebenfach gehabt. Es hat praktisch alles in und um den Sport abgedeckt. Bezüglich meines Traumberufes habe ich mich noch nicht entschieden. Früher habe ich mich für Architektur und Ingenieurwissenschaften interessiert, aber diese Fächer neben dem Eishockey zu studieren wäre einfach zu aufwendig gewesen. Die New Jersey Devils haben dich im NHL-Draft 2009 ausgewählt.

Waren die Devils auch eine deiner Lieblingsmannschaften?

Ich glaube meine absolute Lieblingsmannschaft waren sie nicht unbedingt, da ich, glaube ich, auch nie eine richtige Lieblingsmannschaft hatte. Ich war aber dennoch einfach unglaublich glücklich und aufgeregt im Draft ausgewählt zu werden, wäre aber gerne an früherer Stelle ausgewählt worden. Anschließend hast du im Rookie Camp der Devils teilgenommen.

Wie war diese Erfahrung für dich und konntest du anschließend auch an der Vorbereitung der NHL-Mannschaft teilnehmen?

Im Camp einer NHL-Organisation zu sein hat sich natürlich super angefühlt. Es war schon cool zu sehen, wie und wo NHL-Mannschaften trainieren und wie professionell eine NHL-Organisation arbeitet. Die Devils haben Wert auf jedes noch so kleine Detail gelegt und alles getan, damit sich die Spieler möglichst wohl fühlen und sich auf das Spiel und die Saison vorbereiten können. Sowas hautnah zu beobachten war schon äußerst interessant. Leider durfte ich als College-Spieler nicht am späteren Trainingscamp der NHL-Mannschaft der Devils teilnehmen. Nach meiner Zeit in Ohio habe ich dann aber beim Camp der Calgary Flames teilnehmen dürfen.

Wenn du einen ehemaligen Mitspieler nach Kassel holen dürftest, für wen würdest du dich entscheiden?

Ich glaube ich würde mich für Myles Bell entscheiden. Er hat seine Karriere bereits beendet, aber wir hatten während meiner ersten Spielzeit in Norwegen ein wirklich tolles Jahr zusammen und kannten uns auch schon vorher ein wenig. Witzigerweise haben wir uns übrigens im Rookie Camp der Devils kennen gelernt.

In der Saison 2017-2018 hast du zusammen mit Spencer Humphries bei den Stavanger Oilers in Norwegen in einer Mannschaft gespielt. Hast du dich vor deinem Wechsel nach Kassel bei Spencer über die Huskies informiert?

Ja, ich habe mich bei Spencer über die Organisation und die Mannschaft schlau gemacht. Als Spieler sollte man sich immer über die Vor- und Nachteile eines Standorts informieren. Wir haben in Stavanger eine Zeit lang auch in einer Reihe gespielt. Obwohl er und ich die Liga damals in Verteidiger-Toren angeführt haben, war der Trainer jedoch nicht der Meinung uns in den beiden ersten Verteidigerpaaren spielen zu lassen. So haben wir beide nicht ganz die Rolle gespielt, die wir eigentlich gerne gehabt hätten. Aber auch das gehört zum Eishockey dazu.


 




5:6-Niederlage in Dresden: Dramatik pur gegen Rossis Team


Kassel, 14. Januar, 2020. Die Kassel Huskies haben am Dienstagabend ihr Auswärtsspiel in Dresden mit 5:6 nach Verlängerung verloren. Vor 1900 Zuschauern drehten die Schlittenhunde gleich mehrmals die Partie und unterlagen erst am Ende denkbar unglücklich in der Overtime. Neben Derek Dinger und Patrick Klöpper fehlten auch Curtis Gedig und Nick Walters, sowie kurzfristig Richie Mueller, Eric Valentin war aus Wolfsburg zum Team gestoßen. Im Tor stand Leon Hungerecker.

Fehlstart, obwohl Kassel mehr vom Spiel hatte

Das erste Drittel gegen das von Ex-Husky-Trainer Rico Rossi trainierte Team begann schon so, dass bald klar war: Die Huskies werden heute keine Punkte aus Dresden mitnehmen können. In der 7. Minute wandert die Scheibe über Mitchell zu Hanusch – 1:0 für die Hausherren. Und die hielten den Druck aufrecht. Zwei Minuten später ist es Thomas Pielmeier nach Vorlage von Timo Walther der auf 2:0 erhöht. Und auch das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten: Kobloch auf Jentsch und der Drei-Tore-Rückstand für Kassel war geschehen. Bitter: Bei 13:9 Schüssen auf das Tor von Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut hatte Kassel nur dort die Nase vorn. Dass sich dieses Spiel zum Krimi entwickeln sollte, war da noch nicht zu erwarten.

Aufholjagd beginnt

Doch: Huskies geben bekanntlich niemals auf. Und da sich die Gastgeber durch zahlreiche Strafen immer wieder selbst in Unterzahl brachten und die Huskies nun ihre Chancen nutzten, begann die nach den ersten 20 Minuten nicht mehr für möglich gehaltene Wende des Spiels. Alexander Karachun verkürzte nach 33 Minuten auf 1:3 – es war das Signal für bärenstarke Huskies-Minuten. Mario Scalzo erzielte das 2:3 nur zwei Minuten später, abermals hatten die Huskies einen Mann mehr auf dem Eis. Sollte hier echt noch was gehen für das Team von Tim Kehler, dem Trainer der Schlittenhunde? Ja, und wie! Justin Kirsch egalisierte eine halbe Minute vor Ende des Drittels und belohnte den couragierten Auftritt der Huskies im Mittel-Drittel mit dem Ausgleich. Was brachte der finale Durchgang? Dramatik pur!



Spiel wiegt hin und her

Offizielle Tabelle der DEL-2 https://www.del-2.org/

Denn die Huskies drehten das Spiel im dritten Drittel komplett. Spencer Humphries war es, der in der 52. Minute das 4:3 für die Gäste erzielte, als er eine Kombination über Ryon Moser und Alexander Karachun verwertete. Doch das Spiel hatte weitere Highlights parat, die 1900 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Denn keine halbe Minute später egalisierte Mitchell – 4:4, 52. Minute. Sollte es Overtime geben? Ja, aber noch war es nicht soweit. Denn zunächst sorgte Mario Lamoureux nach Mitchell-Vorlage für die erneute Führung der Hausherren und als diese schon glaubten, den Sieg über die Zeit bringen zu können, schlug Ben Duffy zu: 51 Sekunden waren noch zu spielen, Hungerecker war vom Eis gestürmt, das Tor der Huskies war leer, da bediente Corey Trivino seinen Nebenmann Duffy und der schaffte das Unfassbare: Er glich aus und sorgte für die Overtime. Doch dort schafften die Huskies es nicht, die Hausherren zu bezwingen: Jordan Knackstedt sicherte den Sieg von Rossis Team nach 1:55 Minuten in der Overtime.

Die Huskies unterliegen in einem denkwürdigen Spiel knapp – zeigen aber einmal mehr, welche Qualität in ihnen steckt. Wahnsinn!

Weiter geht es am Freitag in Südhessen, Sonntag kommt Freiburg

Bereits am kommenden Freitag geht es in Frankfurt mit dem Derby weiter. Ab 19.30 Uhr spielen die Schlittenhunde dort und wollen sich für die unglückliche 3:6-Auswärtsniederlage aus dem Oktober revanchieren.

In der heimischen Eissporthalle präsentieren sich die Huskies wieder am kommenden Sonntag. Dann ist ab 18.30 Uhr der EHC Freiburg zu Gast.

Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.  // ECK





Power-Woche für die Huskies: In Dresden, in Frankfurt und dann Zuhause gegen Freiburg


Kassel, 13. Januar, 2020. Die Kassel Huskies stecken mitten drin in der Power-Woche der DEL2.

Freitag gab es den klaren 4:0-Heimsieg gegen Bayreuth, Sonntag die knappe 1:3-Niederlage im fernen Bad Tölz (550 Kilometer).

Bereits am morgigen Dienstag geht der Spiel- und Reise-Marathon weiter.

Dann treffen die Huskies in Dresden auf die dortigen Eislöwen.

Direkt nach der Rückkehr heißt es: Vorbereitung auf das Derby gegen die Löwen aus Südhessen (Freitag, 19.30 Uhr).

Und erst am Sonntag ist wieder Heimspielzeit in der Eissporthalle, dann gastieren die Wölfe aus Freiburg in Kassel.

„Mit Blick auf die letzten zehn, 15 Spiele hat Dresden viele gute Partien gespielt,“ so Huskies-Trainer Tim Kehler. „Besonders zuhause sind sie sehr stark. Ihre Konter sind schnell und gefährlich, da müssen wir in der Verteidigung gut spielen.“

Doch nicht alle Huskies können ihr Team bei der schwierigen Aufgabe in Dresden unterstützen, es hat sich ein kleines Lazarett gebildet:

Neben den bereits länger verletzten Patrick Klöpper und Derek Dinger fallen am Dienstag sicher auch erneut Nick Walters und Curtis Gedig aus.

Ganz neu auf der Verletztenliste ist Richie Mueller, der mindestens eine Woche nicht spielen können wird.

Immerhin kann wieder Eric Valentin von Förderlizenzpartner Wolfsburg das Team unterstützen.

Bei den Huskies wird in Dresden Leon Hungerecker im Tor stehen.
Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.





Knappe 1:3-Niederlage der Huskies in Bad Tölz


Bad Tölz, 12. Januar, 2020. Die Kassel Huskies haben am Sonntagabend in Bad Tölz knapp mit 1:3 verloren. Nach dem starken 4:0 im Heimspiel am Freitag gegen Bayreuth reichte es auswärts nicht zu einem Punktgewinn. Dennoch bleiben die Schlittenhunde an der Tabellenspitze der DEL2. Einziger Torschütze der Huskies war Mario Scalzo.

Keine Tore im Anfangsdrittel

Das Spiel begann ohne Tore. Die gesamten ersten 20 Minuten gelang keinem der Teams ein Torerfolg. Elf zu acht Schüsse konnten die Huskies zwar für sich verbuchen, doch weder Max Franzreb im Tölzer Kasten noch Huskies-Goalie Jerry Kuhn ließen ein Gegentor zu.

Zweiter Durchgang: Tölz trifft, Kassel nicht

Anders sah das im Mittelabschnitt aus. Nun waren die Löwen am Drücker. Immer häufiger feuerten sie nun auf das Gehäuse der Huskies und sie belohnten sich bald. Luca Tosto wurde von Marco Pfleger bedient und nach 27 Minuten stand es 1:0 für die Hausherren. Das war eine kalte Dusche für Huskies-Trainer Tim Kehler und seine Jungs. Und: Die Hausherren blieben dran. Das 2:0 fiel in der 34. Minute. Über Max French kam die Scheibe zu Matt MacKenzie, von dort ging sie weiter zu Lubor Dibelka und der Löwe erzielte das 2:0. Die 2522 Tölzer Fans konnten jubeln, der Weg zum Sieg über den Spitzenreiter war bereitet.

Huskies schaffen die Wende nicht

Dass es zum Sieg für die Hausherren reichen würde war im dritten Drittel nicht klar, jedoch konnten die Schlittenhunde dem Spiel keine Wende mehr geben. Gegen disziplinierte Löwen gelang lange kein Tor, erst zwei Minuten vor Ende sorgte Mario Scalzos Überzahltreffer für neue Hoffnung. Dibelka saß da gerade auf der Strafbank. Sollte Kassel kurz vor Ende noch den Ausgleich schaffen? Kehler riskierte nun alles, nahm Kuhn vom Eis, doch statt des Ausgleichs gelang den Löwen die Entscheidung. 40 Sekunden vor Ende netzte Shawn Weller ins leere Kasseler Tor ein.

Die Huskies waren bereits am Samstag auf die über 500 Kilometer weite Strecke nach Bad Tölz aufgebrochen, um am Spieltag keine langen Reisestrapazen ertragen zu müssen. Der besondere Dank geht daher an Huskies-Förderer Matthias Eisenbach, der dies ermöglicht hatte.

Bereits am Dienstag geht es in Dresden weiter, Freitag steht das Hessenderby in Frankfurt an, ehe am Sonntag das Heimspiel gegen Freiburg (18.30 Uhr) ansteht.

Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, an der Abendkasse, im Fanshop und online.   // ECK



 





4:0-Erfolg über die Bayreuth Tigers am Freitagabend


Kassel, 10. Januar, 2020. Mit einem ungefährdeten 4:0 (1:0/2:0/1:0)-Sieg setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Abend gegen die Bayreuth Tigers durch. Vor 2.781 Zuschauern siegten die Nordhessen dank Treffern von Kirsch, Mueller, Duffy und Carroll sowie eines Shutouts von Torhüter Jerry Kuhn.

Schwungvoller Start der Huskies
Die Kasseler starteten schwungvoll und spielten zielstrebig in Richtung des von Brett Jaeger gehüteten Gehäuses, doch Corey Trivino nach Vorlage von Luis Spitzner (2.), Stephan Tramm per Direktabnahme (5.) und Ben Duffy mutterseelenallein (5.) vergaben ihre Chancen. Auch der wiedergenesene Austin Carroll ließ gleich reihenweise Möglichkeiten liegen. In der 8. Minute folgte die erste Erleichterung: Nathan Burns war zunächst per Bauerntrick gescheitert, hatte den Puck jedoch zu Teamkollege Justin Kirsch bugsiert, der am kurzen Pfosten zum 1:0 einnetzten konnte (9.). Und die Gäste aus der Wagnerstadt? Die fanden offensiv überhaupt nicht ins Spiel. Lediglich Ivan Kolozvary prüfte Jerry Kuhn mit einem verlegenen Rückhandschuss aus dem Slot – doch der Kasseler Goalie hielt die Null.

Kuhn überzeugt im Huskies-Tor
Im zweiten Drittel zeigten sich die Tigers dann deutlich aktiver. Immer wieder kombinierten sich die Gäste ins Drittel der Huskies. Doch Tore blieben Mangelware! Sowohl bei Kunz Versuch aus dem hohen Slot (27.) als auch bei dem Versuch von Tomas Schmidt im Konter (35.) blieb Kuhn Sieger. Weniger Glück hatte Jaeger auf der Gegenseite, der im Powerplay sowohl von Richie Mueller (29.) als auch von Ben Duffy (38.) geschlagen wurde.
Im letzten Drittel zeigten sich die Tigers bei der Ehre gepackt. Gleich nach Wiederbeginn traf Rajala vom linken Flügel kommend nur die Latte (41.). Und auch Sebastian Busch fand trotz Energieleistung (43.) ebenso wenig den Weg an Kuhn vorbei wie Gron und Melanson, die aussichtsreich scheiterten. Mitten in die Bayreuther Angriffsbemühungen hinein schlugen die Huskies erneut zu. Austin Carroll traf in Überzahl nach brillanter Vorarbeit von Trivino zum entscheidenden 4:0 (48.). Die Gäste drückten zwar noch auf den Ehrentreffer, doch an Jerry Kuhn führte kein Weg vorbei.

Für die Huskies geht es nun auf Reisen: Am kommenden Sonntag, den 10. Januar gastieren die Schlittenhunde bei den Tölzer Löwen, ehe sie am 14. Januar bei Ex-Trainer Rico Rossi in Dresden vorstellig werden. Am Freitag, den 17. Januar, gastieren die Huskies dann in Frankfurt, ehe man Sonntag, den 19. Januar, endlich wieder vor heimischen Fans gegen den EHC Freiburg ran darf.

Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der
Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.



ngg_shortcode_7_placeholder






Heimspiel gegen Bayreuth – Huskies reisen bereits Samstag nach Bad Tölz

 

Heimspielzeit in der Kasseler Eissporthalle: Am Freitag, 10. Januar, erwarten die Kassel Huskies die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Mit zwei Siegen gegen den amtierenden Meister aus Ravensburg sind die Huskies fulminant in das Jahr 2020 gestartet. 4:2 und 4:1 lauteten die Ergebnisse, die den Start ins Jahr 2020 so bemerkenswert machen. Doch während die ersten Spieltage des jungen Jahres noch zwei Duelle mit dem Meister bereit hielten, kommt nun mit den Bayreuth Tigers der Tabellenvorletzte an die Fulda. Doch von Überheblichkeit ist beim Tabellenführer nichts zu spüren: Alexander Heinrich warnte davor, das Spiel als Selbstläufer zu sehen, da jedes Team in dieser Liga jedes andere schlagen könne. Und auch wenn die beiden bisherigen Spiele gegen Bayreuth knappe Siege waren (3:2 und 4:3 n.P.) muss schon alles passen am Freitag, damit es den nächsten Heimsieg in 2020 gibt. „Bayreuth war bisher immer ein schwerer Gegner für uns“, warnt Trainer Tim Kehler. „Gerade im Sturm haben sie drei, vier sehr starke Spieler und sind bei Kontern immer gefährlich.“ Aber er gibt seinen Jungs auch mit auf den Weg, wie dringend die Punkte aus den Heimspielen benötigt werden: „Daher müssen wir am Freitag besser spielen, als am vergangenen Wochenende.“ Mit Eric Valentin kommt ein Förderlizenzspieler aus Wolfsburg nach Kassel und Austin Carroll wird wieder im Kader stehen. Nicht dabei sein werden die angeschlagenen Derek Dinger, Patrick Klöpper und Nick Walters. Dinger und Klöpper werden auch noch etwa zwei Wochen ausfallen. Im Tor wird sich das Huskies-Rudel auf Jerry Kuhn verlassen. Sonntag geht es in Bad Tölz weiter Bereits am Samstag werden die Huskies Richtung Bad Tölz reisen. Aufgrund der Länge der Strecke (550 Kilometer ein Weg) geht es bereits einen Tag eher in den Süden. So kann am Sonntag in der Halle der dortigen Löwen morgens angeschwitzt werden, ehe am Abend (18.30 Uhr) das Spiel beginnt.

Auch danach bleibt die Schlagzahl oben Fast schon Playoff-Verhältnisse erleben die Huskies in der kommenden Woche. Denn nach dem Spiel am Sonntag in Bad Tölz gehen bereits am Dienstag die Viel-Fahrten weiter: Am Dienstag, 14. Januar, kommt es in Dresden zum Duell gegen die dortigen Eislöwen, am Freitag darauf steigt das Derby bei den Löwen in Frankfurt, ehe in der Folgewoche dann drei Heimspiele auf die Huskies warten: Sonntag gegen Freiburg (18.30 Uhr), Dienstag das Derby gegen Frankfurt (19.30 Uhr) und Freitag (19.30 Uhr) gegen Landshut.

Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.

 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung