Clarke Breitkreuz im Sommerinterview – „Wir haben die Möglichkeit, etwas besonders zu erreichen“


Kassel, 4. September, 2020. Wie auch in den letzten Jahren, haben die Kassel Huskies wieder traditionell Sommerinterviews mit ihren Neuzugängen geführt. Dieses Mal sprachen wir mit Clarke
Breitkreuz unter anderem über sein erstes DEL-Tor, seine Zeit im Junioreneishockey und einem wohl nie stattfinden Faustkampf mit seinem Bruder Brett.

Hallo Clarke, vielen Dank, dass du dir für das Interview Zeit genommen hast. Zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter in Frühjahr. Wie geht es dir und wie gefällt dir das Leben als kleine Familie?
Vielen lieben Dank! Meiner Frau Janine und meiner Tochter Lyvia geht es sehr gut. Lyvia ist jetzt schon fünf Monate alt. Obwohl die Zeit während Corona nicht immer einfach ist und ich unbedingt wieder Eishockey spielen will, ist es gleichzeitig auch schön Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können und ihr jeden Tag beim Aufwachsen zusehen zu dürfen.
Wie verbringst du derzeit deinen Sommer? Du bist ja seit ein paar Wochen schon in Kassel. Meine Frau und ich wollen Kassel und die Umgebung möglichst gut kennen lernen. Ich liebe es bereits
jetzt, auf einen Kaffee in die Innenstadt zu gehen und die verschiedenen Orte in Kassel zu erkunden. Ich möchte lernen mich möglichst schnell ohne ein Navigationsgerät zurecht zu finden. Wir waren bereits öfters am Bergpark Wilhelmshöhe und am Herkules. In der kurzen Zeit hatten wir auch schon viel Besuch in Kassel, wie von meinem Bruder Brett und seiner Familie. Ich trainiere zudem täglich mit Andreas Schumacher, genau wie einige Spieler aus der letzten Saison. Es macht mir Spaß in der Gruppe zu trainieren und die Jungs kennen zu lernen.

Die Huskies haben neben dir auch Joel Keussen verpflichtet, mit dem du bereits in Duisburg, Frankfurt und in der Lausitz zusammengespielt hast. Wie würdest du Joel charakterisieren und auf was für einen Spielertyp können sich die Huskies-Fans freuen?
Joel ist ein wirklich talentierter Spieler mit unheimlich guten Anlagen. Er bringt eine sehr gute körperliche Statur mit, die er sehr überlegt und effektiv einsetzt. Er wird die ohnehin starke Huskies Abwehr noch besser machen. Joel ist auch ein super Mitspieler und Mensch. Ich hatte das Glück mit Joel schon einige Jahre in einer Mannschaft zu spielen. Angefangen in Duisburg, danach in Frankfurt, zuletzt bei den Lausitzer Füchsen und jetzt in Kassel. Die Fans und auch die Organisation können nur Gutes von Joel erwarten.

Auch unser Trainer Tim Kehler ist für dich ein alter Bekannter. Was für ein Trainertyp ist Tim und hat er eine Eigenschaft die du Besonders schätzt?
Tim ist sowohl ein toller Trainer als auch eine Klasse Typ. Er ist immer super vorbereitet und sorgt dafür, dass auch seine Mannschaften sehr gut vorbereitet sind. Ich mag das System, dass er spielen lässt. Mir gefällt es, in den Forecheck zu gehen und den gegnerischen Verteidigern die Pucks zu klauen und Tims System ermöglicht mir genau das.
Am allerwichtigsten ist mir aber seine Eigenschaft sein Wort zu halten. Dies ist heutzutage selten, aber wenn Tim etwas sagt, dann meint er es auch so. Aus diesem Grund sind alle seine Spieler bereit für ihn eine extra Meile zu gehen und alles zu geben.

In der Spielzeit 2008-2009 hast du zusammen mit dem heutigen NHL Star Jordan Eberle in einer Mannschaft gespielt. Wie war es mit einem solchen Ausnahmekönner zusammen zu spielen? Hast du eine gute Anekdote aus eurer gemeinsamen Zeit?
Meine Zeit in der WHL war leider nicht allzu lang und ich habe viel Zeit auf der Tribüne verbracht. Jordan kenne ich bereits seit meiner Kindheit, da wir regelmäßig gegen ihn gespielt haben. Während meiner Zeit in Regina haben wir uns dann besser kennen gelernt. Er war schon immer ein ganz besonderer Spieler und seine Fähigkeit, die Geschwindigkeit des Spiels zu lenken ist beeindruckend. Als er seinen NHL Vertrag unterschrieben hat, hat er die gesamte Mannschaft zu einem wirklich guten Essen ausgeführt und am Ende die komplette Rechnung bezahlt. Das war ziemlich cool und zeigt was für eine Art Mensch er ist.

In der Saison 2013-2014 hast du im Zuge einer Förderlizenz vier Einsätze für die Grizzlys Wolfsburg absolviert und dabei auch dein erstes Tor in der DEL erzielt. Erinnerst du dich noch an deinen Treffer gegen Schwenningen? Wir hoffen natürlich, dass du anschließend den Puck erhalten hast?

Es war sehr besonders für mich, auch wenn es kein wirklich schönes Tor war. Ich kann mich noch gut daran erinnern: Es war Chaos vor dem gegnerischen Tor und mein Mitspieler kam zur Bank gefahren. Ich ging also auf das Eis, sah die freie Scheibe auf der Torlinie liegen und bin so schnell es geht hingelaufen. Dann habe ich den Puck irgendwie über die Linie gedrückt, kurz bevor hat mich Sascha Goc umgecheckt hat. Die Schiedsrichter haben sich das ganze nochmal im Videobeweis angeschaut und ich war unheimlich nervös ob das Tor am Ende auch zählt. Als die Schiedsrichter dann wieder auf das Eis zurückgekehrt sind und das Tor gezählt hat, war die ganze Spielerbank ruhig, nur ich habe laut geschrien – das war schon ziemlich lustig. Den Puck habe ich heute noch in meinem Kinderzimmer bei meinen Eltern in Kanada.

War dieser Treffer auch dein wichtigstes Tor in deiner Karriere? Hast du auch ein Spiel oder einen Moment in deiner bisherigen Karriere an den du besonders gerne erinnerst?
Ja, es ist auf jeden Fall sehr weit oben dabei, aber mein absolutes Lieblingstor war für die Auswahlmannschaft von „Team Canada West“ bei der World Junior A Challenge gegen die russische
Nationalmannschaft. Auch mein schönster Moment meiner Karriere war es in zwei aufeinanderfolgenden Jahren für eben diese kanadische Auswahlmannschaft spielen zu dürfen und sie im ersten Jahr als Assistenz- und im zweiten Jahren als Mannschaftskapitän aufs Eis zu führen. Es ist immer ein tolles Gefühl die Farben deiner Nation zu vertreten und ein Führungsspieler in einer
Mannschaft zu sein. Bei diesen Spielen ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.

Dein Bruder Brett hat uns verraten, wir sollen dich mal auf euer erstes gemeinsames Spiel in der WHL ansprechen.
Nun ja, mein erstes Spiel gegen ihn war in Edmonton mit meiner damaligen Mannschaft aus Regina. Viele Familienmitglieder und Freunde waren bei dem Spiel dabei und ich war unheimlich aufgeregt. So aufgeregt, dass ich bei meinem ersten Wechsel den Puck an der blauen Linie verloren habe. Als ich wieder auf der Bank war hat mich mein Trainer das gesamte Spiel nicht mehr aufs Eis gelassen. Es war brutal und ich glaube ausgerechnet Brett hat in dem Spiel sogar zwei Tore erzielt. Ich versuche bis heute dieses Spiel zu vergessen.

Wie die meisten Kanadier verbringst auch du gerne deine Freizeit auf dem Grün – Da ist es natürlich wichtig zu klären wer der bessere Golfspieler ist – du oder dein Bruder Brett?
Ich bin mit großen Abstand der bessere Golfer, das steht außer Frage. Und da ihr beide keine Kinder von Traurigkeit seid – Wer würde einen Hockeyfight zwischen euch für sich entscheiden?
Die Frage zu beantworten ist dagegen schon deutlich schwieriger. Brett ist etwas größer und stärker als ich, das muss ich zugeben. Wir haben auch schon oft Witze darüber gemacht, aber da mein Vater den Gedanken daran gar nicht mag, wird dies wohl niemals passieren. Brett macht zwar immer Witze darüber, dass ich keine Chance hätte, aber ich sage dann, dass ich vielleicht verlieren würde aber ihn mindestens einmal gut erwischen werde.

Du kannst inzwischen auf jede Menge Erfahrung in der DEL2 zurückblicken – Wer sind die besten Verteidiger und wer die besten Torhüter in der Liga?
Ja, ich gehe jetzt schon in meine zehnte Spielzeit als Profi. Ich glaube ich werde alt (lacht). Aber ohne mich jetzt bei unseren Verteidigern beliebt machen zu wollen, hatte Kassel letzte Saison drei sehr starke Verteidigerpaare, die alle groß, stark und spielerisch gut waren. Zusammen mit Jerry und Leon im Tor waren und sind die Huskies eine der am schwersten zu überwindenden Mannschaften. Ich hatte so viele schwere Zweikämpfe gegen tolle Spieler und Torhüter, da einzelne Namen hervorzuheben ist schwer.

Möchtest du noch ein paar Worte an die Fans der Kassel Huskies richten?
Ich würde gerne den Fans und den Leuten aus Kassel sagen, dass ich es kaum erwarten kann bis die Saison losgeht und ich mich darauf freue, für die Huskies zu spielen. Ich glaube wir haben kommende Saison in Kassel die Möglichkeit, etwas Besonderes zu erreichen und ich möchte meinen Teil dazu beizutragen.   // Kassel Huskies





Michael Christ geht ins zehnte Huskies-Jahr in Serie


Kassel, 31. August, 2020. Er ist ein waschechter Kasseläner, einer der Identifikationsfiguren des Kasseler Eishockeys und er bleibt den Kassel Huskies erhalten.

Michael Christ hat seinen Vertrag mit den Schlittenhunden um ein Jahr verlängert und geht in sein zehntes Huskies-Jahr in Serie.
567 Spiele, 320 Scorerpunkte, 114 Tore und 206 Vorlagen sind die beeindruckenden Zahlen der Karriere von Michael Christ im blau-weißen Trikot. Damit rangierte er auf Platz vier der Huskies mit den meisten Spielen. Kommende Saison könnte Christ als erst dritter Kasseler Spieler überhaupt die 600-Spiele-Marke durchbrechen.
Der heute 31-Jährige spielt bereits zwölf Jahre für die Huskies, davon die letzten neun in Serie. Die vergangene Saison war für den Linksschützen eine seiner besten in der DEL2. Mit neuen Toren
egalisierte er seinen eigenen DEL2-Torrekord und legte dazu sechs Treffer auf. Besonders sein gewohnt starkes Unterzahlspiel und sein unermüdlicher Einsatz machten Christ zu einem der Leader der vergangenen Spielzeit.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Michi ist ein absoluter Führungsspieler und wichtiger Leader auf und neben dem Eis. Er hat in der vergangenen Saison starke Leistungen gezeigt und war enorm wichtig für unser Unterzahlspiel. Wir arbeiten schon seit 2014 erfolgreich zusammen und Michi gibt immer alles für seine Huskies. Wir sind froh, ihn ein weiteres Jahr bei uns zu haben.“
Huskies-Trainer Tim Kehler: „Ich freue mich, dass Michi auch in der kommenden Saison bei uns in Kassel bleibt. Er hat in der vergangenen Saison einen Schritt nach Vorne gemacht, nicht nur in seiner Produktivität auf dem Eis, sondern auch bei seinen Führungsqualitäten abseits der Eisfläche.Zusammen mit Nathan Burns bildete Michi eines der besten Unterzahlpaare der gesamten DEL2. Michi hat eine starke physische Präsenz auf dem Eis und spielt stets mit voller Energie, wenn er das Huskies- Trikot anhat. Zusätzlich hat er im vergangenen Jahr eine seiner besten offensiven Saisons seiner Karriere gespielt.“

Bernd Vogel, Geschäftsführer geo-FENNEL, langjähriger Spielersponsor von Michael Christ: „Ich finde es schön, dass ein langjähriger Kasseler Spieler und Kasseler Junge wieder seinen Vertrag mit den Huskies verlängert hat. Michi hat in der letzten Saison stark gespielt und sich seinen Vertrag verdient. Darüber hinaus empfinde ich die Vertragsverlängerung als gute Entscheidung für die allgemeine Entwicklung der Huskies.“

Michael Christ: „Ich freue mich sehr, bei den Huskies zu bleiben und hoffe, dass die nächste Saison stattfindet. Wir haben eine gute Mannschaft zusammen und wollen den Aufstieg in die DEL angehen. Dies geht aber nur gemeinsam mit den Fans, den Sponsoren und der Stadt, denn wir alle müssen den Verein in dieser schwierigen Zeit unterstützen.“





Matthias Eisenbach übernimmt New Business Development bei den Kassel Huskies


Kassel, 28. August, 2020. Zuwachs für die Geschäftsstelle der Kassel Huskies: Der langjährige Partner und Sponsor Matthias Eisenbach steigt nun offiziell beim Eishockey-Zweitligisten in verantwortlicher Position ein.

Matthias Eisenbach leitete über zwölf Jahre erfolgreich die Firma Eisenbach Tresore in Fuldabrück.
Unter ihm wurde Eisenbach Tresore zu einer der bekanntesten und führenden Tresore-Hersteller in ganz Deutschland.

In diesem Zusammenhang war er auch lange Zeit Sponsor und verlässlicher Partner der Kassel Huskies. Sein Engagement ging dabei über eine rein finanzielle Unterstützung bereits weit hinaus.
Nachdem Matthias Eisenbach Ende des vergangenen Jahres seine Firma veräußert hat, widmet er sich zukünftig neuen Aufgaben bei den Huskies.

Dort wird er neben der Unterstützung des Vertriebs- Teams um Burkhard Walter auch für die Geschäftsentwicklung, Marketing und Digitalisierung zuständig sein.
„Wir freuen uns sehr, mit Matthias Eisenbach einen erfolgreichen Unternehmer und langjährigen Partner in unser Team aufnehmen zu können. Mit seiner Erfahrung und seiner großen Leidenschaft für die Huskies wird uns Matthias helfen, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen“, freut sich Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

„Es ist mir eine Freude, dass ich mich ab sofort noch stärker für meine Herzensangelegenheit, die Kassel Huskies engagieren kann. Mit meiner Leidenschaft für das Eishockey, möchte ich im Verein, zukünftig in vielen Bereichen, zu einer erfolgreichen Zukunft beitragen“, sagt Matthias Eisenbach.





Manuel Klinge beendet wie erwartet seine Karriere als Spieler und wird neuer Sportdirektor der Kassel Huskies – Nummer 9 wird nicht wieder vergeben


Kassel, 27. August, 2020. Eine Kasseler Eishockeylegende beendet wie schon länger vermutet seine aktive Karriere: Manuel Klinge (35) wird nicht mehr als aktiver Spieler auf die Eisfläche zurückkehren.
Eine schwere Verletzung aus dem Herbst 2017 lässt eine Rückkehr in den Profisport nicht mehr zu.
Nachdem Klinge in den letzten zweieinhalb Jahren als Teammanager den Schlittenhunden treu blieb,wird er ab sofort neuer Sportdirektor der Kassel Huskies.
„Die Entscheidung meine Karriere zu beenden, ist mir nicht leichtgefallen. Letztlich muss ich aufmeinen Körper hören und einsehen, dass es Zeit ist, Jüngeren das Eis zu überlassen“, so Klinge über seinen Abschied. „Mein Knie hat sich nach Verletzung und OP einigermaßen erholt, trotzdem ist eine Rückkehr ins Profieishockey ausgeschlossen und ich muss mit 35 Jahren einsehen, wann es Zeit ist, aufzuhören. Und auch wenn es mir nicht leicht fällt meine Karriere zu beenden, schaue ich doch
voller Freude zurück auf viele Jahre Profi-Eishockey hier in Kassel. Ich bin Kassel unendlich dankbar!
Nun freue ich mich auf meine neuen Aufgaben als Sportdirektor und bin froh, bei den Huskies zu bleiben.“

Rekordspieler und zweitbester Scorer der Huskies-Geschichte
Die Kassel Huskies und ihre Fans sind auch unendlich dankbar: 622 Spiele im blau-weißen Dress absolvierte „Manu“, wie ihn Fans und Mitspieler nannten, erzielte dabei 305 Tore, legte 397 Treffer auf und sammelte somit 702 Scorerpunkte. Damit beendet er seine Karriere als Rekordspieler der Huskies und auf Rang zwei der ewigen Scorer-Bestenliste, hinter einer anderen Legende: Shane Tarves.
Doch nicht nur was seine Einsätze auf dem Eis angeht ist Klinge das Maß aller Dinge im Kasseler Eishockey: Kein anderer Spieler war länger Kapitän der Schlittenhunde. Manu trug acht Jahre das „C“ als Kapitän auf der Brust.
Als er am 30. Dezember 2005 mit seinem Tor gegen Iserlohn das erste Mal in der DEL einen eigenen Treffer bejubeln durfte, waren längst auch Verantwortliche anderer Vereine und der Nationalmannschaft auf das Kasseler Eigengewächs aufmerksam geworden. Im Jahr 2007 debütierte er in der Nationalmannschaft und war so der erste A-Nationalspieler aus den Reihen der Eishockeyjugend Kassel. In der Folge kam er auf 13 Pflichtspieleinsätze in der Nationalmannschaft, nahm 2010 an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teil und erzielte dort sogar einen Treffer. In zahlreichen weiteren Test- und Freundschaftsspielen trug er in dieser Zeit regelmäßig das
DEB-Trikot.Als die Huskies im Jahr 2010 den Gang in die Hessenliga antreten mussten, unterschrieb Klinge einen Vertrag bei den Adler Mannheim, kehrte aber zur damaligen Überraschung vieler bereits im Jahr darauf zu seinem Heimatverein in die Oberliga zurück. Mit Klinge als Kapitän stiegen die Huskies in der Saison 2013/2014 wieder in die DEL 2 auf und gewannen zwei Jahre später die DEL2-Meisterschaft.
Doch so außergewöhnlich die Zahl der Einsätze, die Jahre der Treue und die Superlative seiner Kasseler Karriere – abseits des Eises blieb Klinge stets bodenständig. Besonders seine Verbundenheit zum Kasseler Eishockey machte ihn zum Publikumsliebling und dem Gesicht des Kasseler Eishockeys der letzten Jahre. Jüngere Fans können sich an ein Huskies-Team ohne Manuel Klinge nicht mehr erinnern.
Wie erwartet endet seine Karriere auf dem Eis nun offiziell – eine neue Karriere hat Klinge aber schon begonnen: Bereits für zweieihalb Jahre arbeitete der Kasseler Rekordspieler als Teammanager der Huskies, ab sofort steigt er zum Sportdirektor der Schlittenhunde auf. „Ich bleibe meinen Huskies als Sportdirektor treu. Aktuell absolviere ich ein Fernstudium der Sportbetriebswirtschaft und arbeite zeitgleich in der Eissporthalle. Ganz loslassen möchte ich einfach nicht“. Ab fortan kümmert sich
Klinge um die Kaderplanung, Vertragsangelegenheiten und die sportliche Leitung bei den Huskies. Dabei steht er im regelmäßigen Austausch mit Trainer Tim Kehler und Geschäftsführer Joe Gibbs.

Nummer 9 wird nicht mehr vergeben
Im Andenken an seine Verdienste um das Kasseler Eishockey wird Manuel Klinges Nummer 9 in Zukunft nicht mehr vergeben werden. Auch wird Manuel Klinge mit seiner Nummer in der Eishalle verewigt. Ein Abschiedsspiel ist aufgrund Klinges gesundheitlicher Schwierigkeiten und der Corona-Pandemie nicht geplant, wohl wird einer der Größten des Kasseler Eishockeys einen gebührenden Abschied bekommen. Dazu werden Informationen nach Planungsstand herausgegeben.
Die Kassel Huskies bedanken sich bei Manuel Klinge für alles, was er für das Kasseler Eishockey getan hat und wünschen ihm alles erdenklich Gute auf seinem weiteren Lebensweg – sowohl beruflich als auch privat.

Stimmen zum Ende der Karriere von Manuel Klinge:

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Manu war und ist einer der Gesichter des Kasseler Eishockeys. Es ist extrem schade für ihn, dass er seine, so erfolgreiche, Spielerkarriere wegen einer Verletzung beenden muss. Er hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und war stets unser Leader auf und neben dem Eis. Sehr gerne hätten wir Manu noch ein paar Jahre als Spieler bei uns gehabt und wären gemeinsam den Aufstieg in die DEL angegangen. Nun wird es uns in anderer Position
helfen, dieses Ziel zu erreichen. In den vergangenen Jahren als Team-Manager hat sich Manu immer weiterentwickelt. Nun macht er den nächsten, logischen Schritt zum Sportdirektor. Als langjähriger Kapitän ist dies die genau richtige Position für ihn in unserem Club. Ich habe vollstes Vertrauen in Manu und seine Arbeit. Wir wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste!“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Ich hatte zwar nie das Vergnügen ihn trainieren zu dürfen, hatte ihn als Konkurrent aber immer im Blick während meiner Zeit in Frankfurt. Was mir neben seinen technischen Fähigkeiten und seinem Schuss immer auffiel, war seine Präsenz auf dem Eis. Er war immer klar der Leader der Huskies und selbst wenn die Emotionen in einem Spiel hochschlugen, war er immer voll kontrolliert. Er ging voran im direkten Duell, konnte mit Widrigkeiten umgehen und fand immer den Weg zu gewinnen.“

Langjähriger Mannschaftskamerad Michael Christ: „Ich denke, Manuel ist nur schwer ersetzbar für das Kasseler Eishockey. Er ist ein Sportler, der hier seine Spuren hinterlassen hat. Von all den Kasseler Jungs hat er wohl die größte Karriere hingelegt und ist dennoch immer mit Kassel verankert gewesen. Als er damals zurück nach Kassel in die Oberliga kam, hätte er das nicht nötig gehabt, hat es für Kassel aber getan.“

Ex-Nationaltrainer Uwe Krupp erinnert sich: „Manu erschien als komplett Unbekannter auf den Scouting Listen des Deutschen Eishockey Bundes. Fast keine Präsenz in den U-Mannschaften des DEB – was gar nicht so einfach ist im Deutschen Eishockey und ich kann mich gut an eine Presse-Konferenz in Kassel im Vorlauf an eine A-Team Maßnahme erinnern. Dort fragte mich ein Journalist: ‚Herr Krupp, was sagen sie zu der überragenden Saison, die Manuel Klinge bei unseren Huskies gespielt hat
und welche Rolle kann er in den Zukunftsplänen der Nationalmannschaft spielen?‘ Ich habe kurz gezuckt und gedacht: Manuel wer? Und aus der zweiten Liga? Da liefen damals nicht viele Kandidaten mit internationalem Spielerpotenzial herum. Ich nahm Augenkontakt zu unserer Pressesprecherin auf, die auch etwas hilflos aussah und sagte dann mit relativer Autorität: „Ein junger Spieler wie Manuel, der sich mit guten Leistungen in der zweiten Liga empfiehlt, wird natürlich genau beobachtet und seine Entwicklung mit großem Interesse verfolgt.“ Dann tief durchgeatmet, Augenkontakt mit der Runde gehalten und gehofft, dass es keine Folgefragen gibt.Nach dieser PK haben wir uns natürlich genau mit Manu befasst und uns damals entschieden, ihn zum Trainingslager und dem anschließenden Länderspiel in Kassel einzuladen. Die Überraschung für den Trainerstab war komplett als Manuel von der ersten Trainingseinheit nicht nur mithalten konnte, sondern sich mit Vielseitigkeit und Einsatz als Aktivposten präsentierte. Seit diesem Camp war Manu fester Bestandteil unserer aufstrebenden Nationalmannschaft mit einer neuen, hungrigen Generation von Spielern. Wenn Deutschland in diesen Jahren in Bestbesetzung aufgestellt war, war er immer dabei und in der Regel einer unserer Leistungsträger. In den sechs Jahren als Bundestrainer war es außerdem das einzige Mal, dass ich auf einen Spieler angesprochen wurde und absolut null Background oder Informationen hatte. Das ist meine Manuel Klinge Geschichte!
Ich wünsche ihm und seiner Familie alles Gute für diese neue Lebensphase und viel Glück in allem,
was er anstrebt.

Einige ausgewählte Superlative seiner Karriere:

  • Erzielte sein erstes DEL-Tor am 30. Dezember 2005 gegen Iserlohn
  • Debütierte 2007 in der A-Nationalmannschaft
  • Überholte am 28. Februar 2017 Sven Valenti als Rekordspieler der Huskies
  • Erzielte per Penaltyschuss am 19. März 2017 sein 300. Tor im Dress der Huskies
  • Mit acht Jahren der am längsten amtierende Kapitän der Huskies
  • Mit 702 Scorerpunkten (305 Tore, 397 Vorlagen) zweitbester Scorer der Huskies-Geschichte
  • Mit 622 Spielen Rekordspieler der Kassel Huskies




Sommerinterview mit Paul Kranz – „Meine großen Vorbilder waren Manuel Klinge, Sven Valenti und Michael Christ“

 

Wie auch in den letzten Jahren, haben die Kassel Huskies wieder traditionell Sommerinterviews mit ihren Neuzugängen geführt. Den Anfang macht der Jüngste. Paul Kranz (19) sprach mit uns über seine Anfänge im Eishockey, seine Zeit in Mannheim und den Schritt zurück nach Kassel.

Hallo Paul, vielen Dank, dass du dir Zeit für ein Interview genommen hast. Wie bist du eigentlich zum Eishockey gekommen?

Im Alter von vier Jahren war ich zum ersten Mal bei einem Jugendspiel des VERC Lauterbach und es hat mich direkt begeistert. Danach zeigte mir mein Vater seine alten Eishockeysachen und da wurde mir klar, dass ich das auch mal probieren möchte. Nach einem Probetraining beim damaligen VERC in Lauterbach ist in mir dann das Eishockeyfieber entfacht. Meine großen Vorbilder bei den Huskies waren Manuel Klinge, Sven Valenti und Michi Christ.

Du bist bereits im frühen Alter von 15 Jahren nach Mannheim zu den Jungadlern gewechselt. Wie kam es zu diesem großen Schritt?

Als ich mit der Hessenauswahl in Mannheim spielte, sah ich bei einem Spiel der Jungadler zu. Das Tempo und die Spielzüge faszinierten mich, sodass es mein Traum wurde, irgendwann mal selber in so einer Mannschaft zu spielen. Eines Tages fragten die Jungadler an, ob ich Interesse daran hätte bei einem Turnier als Gastspieler mitzuspielen. So kam eins zum anderen. Es machte mir direkt viel Spaß bei dem Turnier als Teil der Mannschaft mitzuwirken. Da es schon lange mein Traum war, wechselte ich im Sommer 2016 nach Mannheim. Ich lebte dort in einer Gastfamilie, deren Sohn mit mir zusammen in meiner Mannschaft spielte. Damit war der Einstieg für mich wesentlich einfacher, da wir die gleiche Schule besuchten und dann zusammen ins Training gingen.

Wie sah dein Tagesablauf bei den Jungadlern aus?

Der Tagesablauf bei den Jungadlern gestaltete sich wie folgt: Dienstag und donnerstags gab es von 06:45 – 09:35 Uhr „Frühtraining“ mit Athletik- und Eistraining. Anschließend ging es zur Schule zum Unterricht. Montags bis Freitag war von 16:45 – 21:00 Uhr Training, ebenfalls erst wieder Athletik und dann anschließend Eistraining. Am Mittwoch hatten wir zur Regeneration Trainingsfrei und an den Wochenenden waren die Spiele.

Stimmt es, dass du bereits letzte Saison bei Trainingseinheiten der Huskies reingeschnuppert hast?

Ja, ich durfte in meinen Winterferien zwei Wochen bei den Huskies hereinschnuppern und habe in Zuge dessen auch an den Trainingseinheiten teilgenommen. Ebenso war ich auch bei den Spielen in Bad Nauheim und zuhause gegen Heilbronn dabei. Das war schon an der Bande ein tolles Erlebnis, das alles mit zu erleben. In dieser Zeit habe ich auch die Jungs der Mannschaft kennengelernt und konnte somit im Profibereich einen Einblick gewinnen. Ich fühlte mich bereits schnell sehr wohl und konnte mir auf Anhieb vorstellen ein Teil der Huskies zu werden. Der Kontakt zu Tim Kehler und Manuel Klinge blieb auch danach weiter bestehen.

Welches sind deine schönsten Erinnerungen an deine Zeit bei der EJK?

Das DEL Turnier damals in Augsburg mit den Young Huskies ist eines meines persönlichen Highlights. Wir haben dort den dritten Platz erreicht und ich wurde als bester Scorer des Turniers ausgezeichnet. Aber auch die Hessenderbys gegen Frankfurt und Bad Nauheim waren immer etwas Besonderes, weil wir als Mannschaft immer besonders hart gekämpft haben.

Wie würdest du den Spieler Paul Kranz charakterisieren?

Persönlich finde ich es eher schwierig, sich selber zu beschreiben. Dennoch würde ich sagen, dass ich auf dem Eis ein Teamplayer bin, der für die Mannschaft immer hart und fokussiert arbeitet. Neben dem Eis bin ich eher eine ruhige und respektvolle Person.

Was hast du dir für deine erste Saison bei den Profis vorgenommen?

Ich möchte mich erstmal selbst beweisen, alles aus mir rausholen, was ich die letzten Jahre in Mannheim mir hart erarbeitet habe und mir dann einen Stammplatz in der Mannschaft sichern. Somit werde ich immer alles für den Erfolg der Mannschaft geben und dabei möglichst fokussiert bleiben. Ich glaube das jedem klar ist, welches Ziel wir dieses Jahr haben und ich möchte dazu beitragen, dass wir dieses Ziel erreichen werden.

Zum Abschluss: Wie und wo verbringst du zurzeit den Sommer?

Zurzeit bin ich bei meinen Eltern und meinem Bruder zu Hause. Ich versuche mich bestmöglich für die kommende Saison fitzuhalten und stehe deshalb jeden morgen früh auf um Joggen oder Radfahren zu gehen. Meist nehme ich meinen Bruder, der bei den Young Huskies spielt, mit. Anschließen geht es dann an die Hantelbank und nachmittags werden noch ein paar Schusstechniken geübt. Neben dem Eishockey spiele ich gerne Fußball und Tischtennis oder fahre Motorrad.

 

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Kassel Huskies laden zum Burger-Tag bei Jens Jonsson FLEISCHHANDWERK


Kassel, 17. August, 2020. Gemeinsam mit unserem Partner Jens Jonsson FLEISCHANDWERK laden die Kassel Huskies am Mittwoch den 19.08.2020 von 11:30 bis 13 Uhr zum Burger-Tag in die Filiale von Jens Jonsson FLEISCHHANDWERK in der Oberen Königsstraße 21 ein.

Auch die Huskies-Spieler Jerry Kuhn und Clarke Breitkreuz werden anwesend sein. Die beiden Huskies stehen dann auch selbst am Grill und bedienen die Kunden. Selbstverständlich werden dabei alle vorgegebenen Hygienebedingungen eingehalten.

Huskies-Fans und alle Feinschmecker, die am Mittwoch Lust auf einen saftigen Burger oder andere Spezialitäten von Jens Jonsson FLEISCHHANDWERK haben möchten, sind herzlich eingeladen. Die Huskies und das Team von Jens Jonsson bitten alle Kunden, sich an die gängigen Abstands- und Kontaktregeln zu halten.

Die Kasseler Traditions-Metzgerei bietet jede Woche ein unterschiedliches Mittagsmenü an. In den beiden Filialen in der Frankfurter Straße 234 und der Obere Königsstraße 21 gibt es verschiedene Leckereien aus nah und fern. Mehr zu Jens Jonsson FLEISCHHANDWERK gibt es online auf www.fleischhandwerk.de.

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Austin Carroll verlässt die Kassel Huskies und beendet seine aktive Laufbahn


Kassel, 14. August, 2020. Weitere personelle Neuigkeit bei den Kassel Huskies:

Austin Carroll verlässt die Kassel Huskies und beendet seine aktive Eishockey-Karriere.

Der 26-Jährige Carroll kam vergangenen Sommer von den Utah Grizzlies (ECHL) zu den Huskies. Der ehemalige siebtrunden Pick der Calgary Flames spielte zuvor in der AHL für die Stockton Heat und in der kanadischen Junioren Liga WHL für die Victoria Royals. In 46 Spielen mit den Nordhessen erzielte Carroll 17 Tore und gab 19 Vorlagen.

Einen dieser Treffer erzielte der in Phoenix, Arizona geborene Stürmer beim 4:0 Heimsieg am letzten Hauptrundenspieltag gegen die Bietigheim Steelers.

Es war sein letzter Profi-Treffer in seinem letzten Profi-Spiel.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Austin ist ein super Typ, der uns nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Kabine weitergeholfen hat.

Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg nur das Beste.“
Die Kassel Huskies bedanken sich bei Austin Carroll für seinen Einsatz im blau-weißen Trikot und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.





Kassel Huskies legen Hygienekonzept bei der Stadt Kassel vor – DEL2- Saisonstart auf Anfang November verschoben


Kassel, 14. August, 2020. Am heutigen Freitag gab es einige wichtige Neuerungen für die Kassel Huskies im Hinblick auf die kommende Saison.

Zum einen haben die Schlittenhunde ihr Hygienekonzept bei der Stadt Kassel vorgelegt und durch das Gesundheitsamt der Stadt Kassel erste Regeln für eine Aufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern vorgestellt. Zum anderen wurde der Start der DEL2-Saison vom 2. Oktober auf Anfang November verschoben.

Die Rückkehr zu einem geregelten Sportbetrieb unter Pandemiebedingungen und das möglichst schon bald wieder mit ausreichend Zuschauern ist das Ziel der Kassel Huskies, gemeinsam mit der Sportstadt Kassel und den anderen nordhessischen Spitzenklubs MT Melsungen (Handball-Bundesliga) und KSV Hessen Kassel (Fußball-Regionalliga Südwest).

Nach intensiver Vorbereitung und Ausarbeitung, haben die Huskies in diesen Tagen ihr Hygienekonzept beim Gesundheitsamt der Stadt Kassel vorgelegt. Bei einem Pressegespräch erklärte Oberbürgermeister Christian Geselle, dass alle drei Vereine ihre Hausaufgaben in Absprache mit ihren jeweiligen Ligen und Verbänden sowie in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gewissenhaft und verantwortungsvoll erledigt haben.

Gerade die wirtschaftliche Situation der Vereine mache es notwendig, dass die Spiele wieder mit ausreichend Zuschauern ausgetragen werden können.

Hier haben alle Beteiligten intensiv an geeigneten Lösungen gearbeitet. „Allerdings müssen wir weiterhin die Entwicklung der Corona-Pandemie beobachten und jederzeit lagebedingt entscheiden, was möglich ist. Denn die höchste Priorität hat nach wie vor die Gesundheit der Menschen“, sagte der Kasseler Oberbürgermeister.

So könne der Start in die jeweiligen Spielserien coronabedingt nur unter Einschränkungen und unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden, teilte Geselle mit. Gemeinsam mit Verantwortlichen der drei nordhessischen Topklubs habe man vereinbart, bei den Heimspielen zunächst einheitliche Standards festzulegen.

Dazu gehören nach aktuellem Stand:
– Ausschließlicher Online-Verkauf von Eintrittskarten – durch personalisierte Sitzplatzvergabe jederzeitige Möglichkeit der Nachverfolgung
– Keine Stehplätze
– Mund-Nasen-Pflicht für Zuschauer in der Sportstätte (auch während des Spiels auf dem Sitzplatz)
– Abstandsregelungen müssen jederzeit gewahrt sein (in Hessen gilt die sog. Drei-Quadratmeter-Regel für Zuschauer in geschlossenen Veranstaltungsstätten)
– Konkrete Angaben der Wegeführungen innerhalb der Sportstätte
– Desinfektionsmittelspender in ausreichender Anzahl
– Keine Gästefans
– Hinweisschilder zu Hygiene-Abstandsregelungen, bestenfalls wiederholte Durchsagen vor und nach dem Spiel sowie in Pausen
– Ausschank von Bier ist unter Vorbehalt erlaubt

DEL2-Saisonstart auf Anfang November verschoben
Neben der Einreichung des Hygienekonzepts gibt es für die Kassel Huskies weitere wegweisende Entscheidungen abseits der Eisfläche. Aufgrund regional unterschiedlicher behördlicher Verordnungen und fehlender Genehmigungen für einen Spielbetrieb mit Zuschauern Anfang Oktober, kann keine professionell notwendige Planung und Umsetzung des DEL2-Spielbetriebs für alle Clubs und Liga gewährleistet werden. Somit sieht sich die DEL2 und ihre Clubs gezwungen, den geplanten Saisonstart vom 2. Oktober auf den 6. November nochmals zu verschieben.
René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Die großen Unterschiede bezüglich der aktuellen Verordnungen und Verbote in den Bundesländern und fehlenden Freigaben an den DEL2 Standorten,
machen einen professionell geplanten und vorbereiteten Spieltrieb unter wirtschaftlich umsetzbaren Voraussetzungen mit Start am 2. Oktober unmöglich. Zuschauer sind für den Sport und unsere Clubs eine wirtschaftliche Notwendigkeit, auch unter Beachtung grundlegender Hygienekonzepte. Insofern fokussieren wir mit Beschluss der Gesellschafter nun unser gesamtes Handeln auf einen Saisonstart am 6. November und bitten um das Verständnis und die Unterstützung der Fans und Sponsoren.“

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Jason Schade ist neuer Pressesprecher der Kassel Huskies


Kassel, 6. August, 2020. Personelle Neuigkeiten bei den Kassel Huskies abseits der Eisfläche: Jason Schade ist neuer Pressesprecher der Schlittenhunde.

Der 21-Jährige übernimmt den Posten des Pressesprechers von Thomas Lange. Schade ist bei den Huskies kein Unbekannter. Seit der Saison 2014/15 ist er in einigen Funktionen bei den Nordhessen tätig. Über ein Praktikum, Arbeit im Fanshop und an der Abendkasse kam Schade 2018 zum Medienteam der Schlittenhunde. Dort kommentierte er in den letzten beiden Saisons die Huskies- Heimspiele für Sprade.tv und unterstütze die Pressesprecher in ihren Aufgaben. Seit der vergangenen Saison absolviert er mit den Schlittenhunden auch ein duales Studium. Nachdem Schade zunächst organisatorische Aufgaben innehatte, übernimmt er nun den Posten des Pressesprechers. Diesen hat er übergangsweise bereits seit Anfang Mai inne.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir freuen uns mit Jason Schade einen langjährigen Fan und treuen Mitarbeiter nun fest im Team begrüßen zu dürfen. Jason hat in den letzten Jahren wertvolle Erfahrungen und Kontakte gesammelt und ist bestens vorbereitet auf seine neue Aufgabe.“
Huskies-Pressesprecher Jason Schade: „Für mich geht ein absoluter Kindheitstraum in Erfüllung. Ich bedanke mich bei Steffen König, Christoph Steinbach und Thomas Lange, sowie dem gesamten Medienteam der Huskies, für die Unterstützung und Förderung in den letzten beiden Jahren. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben.“
Auch die Kassel Huskies bedanken sich bei Thomas Lange für seinen Einsatz und die sehr gute Arbeit und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute.





EC Kassel Huskies – Sonderverkauf der Ausrüstung am 8. August in der Eissporthalle

 

Kassel – Wie auch in den vergangenen Jahren laden die Kassel Huskies wieder zum Ausrüstungs-Verkauf in die Eissporthalle ein. Am kommenden Samstag, 8. August, von 10 bis 14 Uhr läuft der Verkauf, bei dem auch Teile der Ausrüstung der ersten Mannschaft angeboten werden. Anders als im letzten Jahr ist die Auswahl eher begrenzt, dennoch ist für jeden Hobby-Spieler oder Sammler sicherlich ein passendes Teil mit dabei. Von den letztjährigen Huskies werden ein paar Schläger und Schlittschuhe angeboten. Dazu gibt es auch weitere Ausrüstungsgegenstände wie Brustpanzer, Hosen, Schützer, etc., in den verschiedensten Größen und von verschiedenen Marken zu erwerben. Zusätzlich werden auch Fan-Artikel aus der vergangenen Saison auf der Aktions-/Verkaufsfläche im Innenraum angeboten.

Corona-Regeln beachten

Der Eingang zum Verkauf erfolgt ausschließlich über den Spieler-Eingang an der Hallenseite zum Auestadion. Dazu besteht in der Eissporthalle eine Mundschutzpflicht und die Fans werden gebeten, die gängigen Abstandsregeln einzuhalten. Desinfektionsmittel und Tücher werden von den Huskies am Eingang bereitgestellt.

 




Zukunft der DEL: Ein Gespräch mit den Fanbeauftragten


Normalerweise würden in diesen Tagen die DEL-Mannschaften das Eistraining aufnehmen.

Doch in diesem Jahr steht wegen der Corona-Krise nicht einmal das genaue Datum des Saisonstarts fest.

Ob Fans in die Hallen dürfen und wenn ja, wie viele, ist ebenfalls noch völlig unklar.

Der DONAUKURIER hat die Fanbeauftragten des ERC Ingolstadt, der Nürnberg Ice Tigers und

Straubing Tigers zum Gespräch eingeladen.

Wie blicken die Fans auf die kommende Corona-Saison, welche Befürchtungen und welche Hoffnungen haben sie?

 

 

Das gleiche trifft natürlich auf die Fans und die Mannschaften der DEL2 zu.

Gerade wir in Kassel sind davon genauso betroffen

und wünschen uns eine schöne Saison, nach dem „unschönen“Abschluss der letzten Saison.

 





Lois Spitzner wechselt fest aus Wolfsburg zu den Huskies


In der abgelaufenen Saison war er zwar ein Neuer in Kassel, doch kein richtiger Neuzugang.

Denn durch eine Förderlizenz der Grizzlys Wolfsburg spielte Lois Spitzner seine erste Saison bei den Kassel Huskies. Nun wechselt der 23-jährige Stürmer fest aus der Autostadt an die Fulda.
Der gebürtige Chemnitzer spielte im Nachwuchs unter anderem für Crimmitschau, Weißwasser und die Eisbären Berlin. Nach vier starken Oberliga-Jahren mit FASS Berlin, Duisburg und Herne, in denen Spitzner 108 Punkte in 168 Spielen erzielte, folgte letzten Sommer der Wechsel nach Wolfsburg. Von den Grizzlys bekam der ehemalige Jugend-Nationalspieler eine Förderlizenz für die Huskies, für die er die gesamte Saison auflief.

Bei den Nordhessen schaffte Spitzner direkt den Sprung in die zweite Liga und erzielte bereits am fünften Spieltag, beim 5:2 Auswärtssieg der Huskies in Weißwasser, seinen ersten Profi-Treffer. Im weiteren Saisonverlauf kamen zehn weitere Tore, darunter vier in Überzahl, und acht Vorlagen dazu.

Über die gesamte Saison hinweg übernahm der Linksschütze immer mehr Verantwortung und wurde von Trainer Tim Kehler auch in Unter-, sowie Überzahl eingesetzt.
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Lois hat in der letzten Saison direkt den Sprung in die zweite Liga geschafft. Er war für uns ein wichtiger Spieler und hat auch in Über- und Unterzahl stark gespielt.
Dazu hat Lois eine super Arbeitseinstellung und möchte sich immer verbessern.“
Huskies-Trainer Tim Kehler: „Lois hat in seinem ersten Profi-Jahr eine starke Entwicklung gezeigt und hat mehr und mehr Verantwortung übernommen. Er hat einen großen Siegeswillen und ist hungrig jeden Tag besser zu werden. Es ist eine Freude für mich Lois zu trainieren. Ich freue mich schon darauf, ihn zu sehen, wie er sein Spiel auf das nächste Level bringt, wenn wir wieder anfangen.“
Lois Spitzner: „Ich hatte ein gutes erstes Jahr in Kassel und freue mich nun auf ein weiteres. Die Mannschaft hat mich damals super aufgenommen und ich habe mich sehr wohlgefühlt. Ich wurde in Kassel super gefördert und habe viel Eiszeit bekommen. Ich möchte mich nächste Saison weiter verbessern und dazu sind die Huskies für mich die beste Station, auch mit Blick auf meine weitere Karriere. Es hat dazu unheimlich viel Spaß gemacht vor den Huskies-Fans zu spielen. Wie sie uns zu Hause und auch auswärts unterstützt haben war einfach klasse.“   // Kassel Huskies

 





Marc Schmidpeter wird ein Husky – Stürmer kommt vom EV Landshut


Kassel, 24. Juli, 2020. Nächste personelle Neuigkeiten bei den Kassel Huskies: Aus Landshut wechselt Marc Schmidpeter an die Fulda. Der 25-Jährige unterschreibt bei den Huskies einen Einjahresvertrag.
Die abgelaufene DEL2-Saison war die punktemäßig beste für den Neu-Husky. In 50 Spielen traf Schmidpeter zwölf Mal ins gegnerische Tor und bereitete elf Treffer vor. Auch gegen seinen neuen Club war der 1,88 Meter große Stürmer erfolgreich. In zwei Spielen gegen Kassel traf er einmal und legte einen Treffer auf.

Der in Fürstenfeldbruck geborene Schmidpeter begann in Landshut mit dem Eishockeyspielen. Er durchlief den gesamten Nachwuchs des EVL und debütierte in der Saison 2012/13 im Profi-Team der Niederbayern. Auch für die deutschen U-Nationalmannschaften nahm Schmidpeter regelmäßig an Turnieren und Weltmeisterschaften teil. Nach guten Leistungen in der zweiten Liga folgte für ihn im Sommer 2014 der Schritt nach Ingolstadt in die DEL. Insgesamt 33 Mal lief der physisch starke Außenstürmer in der höchsten deutschen Spielklasse für den ERC auf (ein Tor, drei Vorlagen.) Über Kaufbeuren und Ravensburg kam der Rechtsschütze zur Saison 2018/19 wieder zu seinem Heimatverein zurück. Mit 73 Punkten (37 Tore und 36 Vorlagen) in 54 Spielen, darunter 22 Punkte (zehn Tore, zwölf Vorlagen) in 15 Playoff-Spielen, hatte Schmidpeter großen Anteil am Aufstieg des EVL in die DEL2. Nach einem letzten starken Jahr folgt nun der Schritt zu den Kassel Huskies.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Marc hat in der letzten Saison angedeutet, welches Potenzial er besitzt. Mit ihm bekommen wir einen physisch starken Spieler im besten Eishockey-Alter. Marc hat in der DEL wertvolle Erfahrung gesammelt und kennt die Liga bereits. Er kann bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.“
Huskies-Trainer Tim Kehler: „Marc ist ein Spieler, der mich in den Spielen gegen ihn immer beeindruckt hat. Er hat eine enorme physische Präsenz auf dem Eis, skatet gut für einen großen Spieler und hat einen ausgebildeten Torriecher vor dem gegnerischen Tor. Marc hat bereits ein
beeindruckendes Resümee in seiner Profi-Karriere, ist dazu aber immer noch ein junger Spieler, mit Raum für Wachstum und Entwicklung. Er passt gut in das, was wir in Kassel aufbauen und ist hungrig uns zu helfen, unsere Ziele als Club zu erreichen.“
Marc Schmidpeter: „Ich habe mit Tim Kehler ein längeres Gespräch geführt und schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge und gegenseitig voneinander überzeugt sind. Ab da war mir klar, dass ich in Kassel spielen möchte und seit der Unterschrift ist auch meine Motivation im Sommertraining noch mehr gestiegen. Ich freue mich auf Kassel und habe das Ziel die Meisterschaft mit den Huskies zu gewinnen klar vor Augen.“





Spencer Humphries verlässt die Huskies in Richtung Norwegen


Kassel, 23. Juli, 2020. Verteidiger Spencer Humphries verlässt die Kassel Huskies nach einem Jahr in
Richtung Norwegen. Der Kanadier schließt sich aus persönlichen Gründen dem norwegischen
Erstligisten Lillehammer IK an.
Der 28-Jährige kam vergangenen Sommer aus Aalborg (Dänemark) an die Fulda. In 48 Spielen mit den Schlittenhunden markierte Humphries 13 Tore und gab 16 Vorlagen. Damit erzielte der stabile Verteidiger die meisten Verteidiger-Tore der gesamten DEL2. Nach der Saison wurde Humphries von den Huskies mit dem vereinsinternen „Sven-Valenti-Award“ für den besten Verteidiger der Saison ausgezeichnet.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir bedanken uns bei Spencer für seinen Einsatz auf und neben
dem Eis. Er war ein wichtiger Führungsspieler, den wir gerne bei uns behalten hätten. Natürlich können
wir aber verstehen, dass er mit seiner Familie in der Heimat seiner Verlobten leben und spielen
möchte.“
Die Kassel Huskies bedanken sich bei Spencer Humphries für die Zeit im blau-weißen Trikot und
wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute.





Task Force Eishockey präsentiert umfassendes Hygiene- und Zuschauerkonzept


DEL2 fokussiert Saisonstart am 02. Oktober Gut zweieinhalb Monate Arbeit sind vollendet, das mit großer Neugier erwartete Ergebnis ist nun da:

Die Task Force Eishockey hat am Donnerstag ihr umfangreiches Hygiene- und Zuschauerkonzept präsentiert, das die Rahmenbedingungen für einen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb beschreibt und sich als Leitfaden für die Eishockeyclubs von den Profiligen über den Nachwuchs bis hin zum Freizeit- und Breitensport versteht.

Neben dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. haben sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die DEL2, die Ligen unter dem Dach des DEB, Experten aus der Medizin sowie die Ausrüster an dieser für den Eishockeysport zentralen Initiative gemeinschaftlich beteiligt.

Von DEB-Präsident Franz Reindl initiiert, hat die Arbeitsgruppe auf gut 80 Seiten ein Bündel an Maßnahmen aufgeführt, auf deren Basis die Vereine ihre lokalspezifischen Besonderheiten einflechten und das Resultat ihren Gesundheitsämtern vorlegen können.

Eines der Kernstücke des Konzeptes ist das Musterbeispiel am Bundesstützpunkt Füssen, an dem das erfasste Informationsmaterial einer praktischen Simulation unterzogen wurde. Weiterhin enthalten sind Leitlinien für einen Spielbetrieb mit Zuschauern, denen ebenfalls ein intensiver gemeinschaftlicher Gedankenaustausch zugrunde liegt. Über allem steht die Absicht, dem deutschen Eishockey in diesen schwierigen und ungewissen Zeiten der Corona-Krise eine rasche Rückkehr zu einem an die Umstände angepassten Normalbetrieb zu ermöglichen und eine ermutigende Perspektive aufzuzeigen.

Begutachtet und testiert wurde das Konzept von

  • Univ.-Prof. Dr. med. Felix Herth (Medizinischer Geschäftsführer/Chefarzt der Abteilung Innere Medizin/Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg),
  • Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Ellen Hoffmann (München Klinik Bogenhausen – Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin/ München Klinik Schwabing – Klinik für Kardiologie, Pneumologie & Internistische Intensivmedizin) sowie
  • PD Dr. med. Florian Straube (Geschäftsführender Oberarzt München Klinik Bogenhausen) und
  • Prof. Dr. med. Johannes Scherr (Chefarzt und Leiter Universitäres Zentrum für Prävention und Sportmedizin Universitätsklinik Balgrist).
  • Am Zuschauerleitfaden für den Spielbetrieb beteiligt war Dr. Florian Kainzinger (Koordination und Leitung Hygiene & Infektionsschutz, Think.HealthHygiene Solutions).
  • Mitwirkende der Task Force waren neben Franz Reindl der DEB-Sportdirektor in Generalverantwortung
  • Stefan Schaidnagel in leitender Funktion,
  • Geschäftsführer Gernot Tripcke und Leiter Spielbetrieb Jörg von Ameln als DEL-Vertreter,
  • DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch,
  • Oliver Mayer (Produktmarketing Bauer Hockey) als Vertreter der Ausrüsterindustrie sowie DEB-Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung
  • Karl Schwarzenbrunner mit seinem Team,
  • DEB-Teammanagerin Julia Graunke und Dr. Lutz Graumann als medizinischer Koordinator des DEB.

In Abstimmung mit den DEL2-Clubs und in Anlehnung des DEB-Konzeptes plant die zweite Liga einen Saisonstart am 02. Oktober. Der erste Spieltag war für den 11. September angesetzt.

Der Kontakt zu den regionalen Behörden mit dem Konzept, welches im Anhang eine Konkretisierung für den DEL2-Spielbetrieb enthalten wird, erfolgt über die Clubs und wird durch die Liga unterstützt. DEB-Präsident Franz Reindl: „Ich bin allen Beteiligten, Unterstützern und Experten der Task Force Eishockey unter der Leitung von Stefan Schaidnagel für den gemeinsam kreierten, eishockeysportspezifischen Leitfaden zum Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb dankbar.

Das deutsche Eishockey hat damit unter verantwortungsbewusster Abwägung von Chancen und Risiken, ein umfangreiches Konzept erarbeitet, das den Entscheidungsträgern auf allen Ebenen und besonders den Clubs und Vereinen bei den lokalen Gesprächen mit den zuständigen Behörden sehr helfen kann. Der notwendige Spielraum für unsere autonomen Ligen mit teilweise sehr großen Spielstätten bleibt dabei selbstverständlich unberührt. Auf diese Weise wollen wir die Ausübung des Sports im Rahmen der gesetzten Vorgaben sicherstellen. Im Ergebnis war es auch nicht notwendig, die ohnehin vorhandene Vollmontur im Eishockey beispielsweise mit einem durchsichtigen Vollgesichtsschutz den gesetzlichen Vorgaben anzupassen. Wir können nur weiter hoffen und alles dafür tun, dass der Eishockeysport – auch unter diesen besonderen Umständen – seine Präsenz wiedererlangt und die Faszination zeigen kann.“

DEB-Sportdirektor mit Generalverantwortung Stefan Schaidnagel: „Es war eine sehr komplexe Aufgabenstellung in einer sehr schwierigen Zeit für die Gesellschaft und auch für den Sport. Wir hoffen, dass wir mit diesem fundierten Konzept dazu beitragen können, dass das Eishockey langsam in die Normalität zurückkehrt. Ich möchte ausdrücklich allen danken, die bei der Erstellung mitgeholfen haben, den Experten, die uns beraten haben, der Politik, die uns Hilfestellung gegeben hat – und nicht zuletzt unserem Dachverband DOSB sowie unserem Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung Karl Schwarzenbrunner mit seinem Team. Mit diesem einheitlichen Konzept für die gesamte Sportart können wir gemeinsam und geschlossen auftreten, das ist ein wichtiger Punkt für unsere Sportart.“

René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Unser Dank gilt allen Beteiligten der Task Force für das Mitwirken und die Unterstützung, allen voran dem DEB für die Initiierung und Leitung der Task Force. In der aktuellen Zeit war und ist dies alles andere als einfach. Nun gilt es mit Unterstützung des erarbeiteten Konzeptes die Rückkehr zu unserem Sport sicher zu stellen. Hier sind die Ligen und die Standorte selbst gefragt. Gleichzeitig appelliere ich an die verantwortlichen Behörden auf regionaler und Landesebene die Clubs vor Ort zu unterstützen. Der Eishockeysport muss genau – wie viele andere Mannschaftssportarten -schnell zum Trainings- und Wettkampfbetrieb zurückfinden.

Die Profi-Ligen benötigen zur Sicherstellung ihrer Existenz einen baldigen Spielbetrieb mit Zuschauern. Insofern war es die richtige Entscheidung der DEL2-Clubs, den geplanten Saisonstart um drei Wochen auf den 02. Oktober zu verlegen. Auch um sicherzustellen, dass eine Umsetzung des erstellten Konzeptes gelingt. Gleichzeitig benötigen wir aber die Anerkennung und Unterstützung, um den geplanten Start nicht noch weiter hinauszögern zu müssen. Das würde zu nachhaltigen Problemen in der Struktur und Leistungsfähigkeit des Profisports führen.“





Kassel Huskies holen Talent Paul Kranz zurück – Stürmer unterschreibt Fördervertrag


Kassel, 10. Juli, 2020. Mit Paul Kranz haben die Kassel Huskies eines der größten Talente, die in den letzten Jahren in der Eishockey Jugend Kassel spielten, zurückgeholt. Der 19-Jährige kehrt nach vier Jahren bei den Jungadlern Mannheim nach Nordhessen zurück und unterschreibt bei den Huskies einen Fördervertrag.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir freuen uns besonders, mit Paul Kranz einen ehemaligen Kasseler Jugendspieler zu den Huskies zurückgeholt zu haben. Er ist ein sehr talentierter Spieler und hat in Mannheim eine super Ausbildung genossen. Paul wird uns als Förderspieler unheimlich weiterhelfen und kann bei uns seine ersten Schritte als Profi machen. Dazu kennt er Kassel und auch Teile unserer Mannschaft bereits, was für ihn die Eingewöhnung leichter macht. Dass Paul sich als junger, talentierter Spieler trotz anderer Angebote für einen Wechsel nach Kassel entschieden hat, ist ein wichtiges und positives Signal für unsere Arbeit. Paul kann eine neue Generation an Kasseler Spielern bei den Huskies anführen.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Paul hat während der letzten Jahre als Schlüsselspieler bei den Jungadlern Mannheim wertvolle Erfahrungen gesammelt und eine Gewinner-Mentalität entwickelt. Er hat im Winter bereits bei einigen unserer Trainingseinheiten mitgemacht und hat dort gezeigt, dass er die Fähigkeiten und die Zielstrebigkeit besitzt, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. Ich freue mich darauf, Paul zu helfen, ein starker Eishockeyprofi und ein wertvoller Spieler der Kassel Huskies zu werden.“

Von Lauterbach über Kassel nach Mannheim
Der gebürtige Lauterbacher stand mit vier Jahren das erste Mal in seiner Geburtsstadt auf dem Eis. Schnell entwickelte sich bei Paul Kranz die Liebe zum Eishockey. Nach ein paar Jahren in Lauterbach ging es für ihn in der Kasseler Eishockey Jugend weiter. Insgesamt acht Jahre spielte der Linksschütze im nordhessischen Eishockey-Nachwuchs. Schon früh wurde sein Talent entdeckt und so durfte Kranz zumeist eine Mannschaft höher spielen. Bereits als 14-Jährigier debütierte der 1,80 Meter große Stürmer in der DNL2-Mannschaft der Young Huskies. Vor vier Jahren folgte dann der Schritt nach Mannheim. Bei den Jungadlern genoss Kranz die wohl beste eishockeytechnische Ausbildung in ganz Deutschland. Während seiner Zeit in der Quaderstadt spielte er unter anderem auch mit den deutschen Ausnahmetalenten Moritz Seider und Tim Stützle zusammen. Mit den Mannheimern gewann Kranz zweimal die DNL-Meisterschaft und belegte in diesem Jahr mit den Jungadlern den zweiten Platz der DNL-Hauptrunde. In der abgelaufenen Saison zählte Kranz mit 33 Punkten (12 Tore, 21 Vorlagen) in 35 Spielen zu den Top 20 Spielern der höchsten deutschen Nachwuchsliga.

Jugend-Nationalspieler
Auch für die deutschen Jugend-Nationalmannschaften spielte der ehemalige EJK-Schützling. Sowohl für die U16 als auch die U18 nahm Kranz an Turnieren teil und zählte zum erweiterten Kreis der DEBTeams für die Jugend-Weltmeisterschaften. Vergangenen Winter war der Youngster während der Spielpause in der DNL bereits in Kassel zu Gast und absolvierte einige Trainingseinheiten mit der DEL2-Mannschaft. Der ehemalige Jugendspieler kennt somit schon einen Teil der Mannschaft, sowie Trainer Tim Kehler. Kranz ist in der kommenden Saison einer von zwei sogenannter Förderspielern der Huskies, die nach den DEL2-Richtlinien jeder Zweitliga-Club unter Vertrag haben muss.
Paul Kranz: „Ich freue mich sehr nach Kassel zurückzukehren und in der neuen Saison für die Huskies aufzulaufen. Die Huskies haben sich sehr um mich bemüht und so konnte ich ja bereits letzten Winter die Mannschaft, Trainer Tim Kehler und den Club kennenlernen. Das ich nun so schnell nach Kassel zurückkehre und für die Profis spiele, hätte ich damals nie gedacht. Es war eine tolle Zeit in der Kasseler Eishockey-Jugend, ich wurde immer gut gefördert. Während der letzten Jahre in Mannheim habe ich dann die bestmögliche Förderung im deutschen Jugend-Eishockey genießen dürfen und habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Die Vorfreude auf die neue Saison ist bei mir riesig. Aktuell bin ich natürlich schon im Sommertraining und will mich bestens auf die neue Saison vorbereiten. Es wird definitiv etwas Besonderes sein, vor den Fans in Kassel zu spielen. Ich will den Fans mein Bestes zeigen und mit der Mannschaft erfolgreich spielen, um den Aufstieg in die DEL anzugehen.“





Kassel Huskies erhalten Lizenz für die DEL2-Saison 2020/21


Kassel, 1. Juli, 2020. Nach dem vor einigen Wochen von den Kassel Huskies fristgerecht die
Unterlagen zur Lizenzierung für die DEL2-Saison 2020/21 eingereicht wurden, ist nun das Ergebnis da.

Nach Abschluss des ligaweiten DEL2-Lizenzprüfungsverfahrens erhalten die Kassel Huskies die Lizenz
für die kommende DEL2-Spielzeit.

Die Schlittenhunde können somit in ihre siebte Saison in Serie in der
DEL2 gehen.

Neben den Nordhessen erhalten auch zwölf weitere Vereine die Lizenz für die anstehende Saison. Die
Lizenz für die Bietigheim Steelers musste durch den DEL2-Aufsichtsrat mit einstimmigem Beschluss
verweigert werden.





Nathan Burns bleibt ein Husky – Mittelstürmer verlängert um ein Jahr


Kassel, 12. Juni, 2020. Mit Nathan Burns hat ein weiterer Spieler seinen Vertrag mit den Kassel Huskies verlängert.

Der Deutsch-Kanadier geht somit in seine zweite Saison bei den Schlittenhunden.
Nathan Burns wechselte vergangenen Sommer von den Saale Bulls Halle aus der Oberliga Nord an die Fulda. In zwei Jahren mit den Bulls gelangen dem Linksschützen 123 Scorerpunkte (39 Tore, 84 Vorlagen) in insgesamt 88 Spielen. In seiner ersten DEL2-Saison mit den Huskies absolvierte der 26-Jährige 42 Spiele und kam dabei auf 22 Scorerpunkte (sieben Tore, 15 Vorlagen). Darunter zwei Tore in Überzahl und einen Shorthander, den der in Edmonton geborene Center Ende September gegen Crimmitschau erzielte.

Vor allem im Unterzahlspiel war Burns eine wichtige Stütze der Huskies. Aber auch so hat der Deutsch-Kanadier seine Fähigkeiten als Zwei-Wege-Stürmer, der auf beiden Seiten des Eises erfolgreich spielt, auch in der DEL2 unter Beweis gestellt.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Nathan hat in seinem ersten Jahr mit uns gezeigt, welche Qualitäten er besitzt. Er hat den schweren Schritt von der Oberliga in die DEL2 geschafft und sich über die ganze Saison stetig verbessert. Nathan ist ein kompletter Spieler, der in jedem Drittel des Eises spielen kann. Zusammen mit Michi Christ bilden die beiden eines der besten Unterzahlpaare der gesamten Liga.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Nathan hat ein starkes erstes Jahr in der DEL2 gespielt. Er hat bewiesen, dass er ein zuverlässiger Zwei-Wege-Stürmer, ein super Bully-Spieler und einer der besten
Unterzahlspieler der gesamten Liga ist. Darüber hinaus hat er viele positive Aspekte in der Offensive gezeigt, welche er in der kommenden Saison mit größerer Kontinuität abrufen wird.“
Nathan Burns: „Ich bin sehr glücklich über meine Vertragsverlängerung in Kassel. Es war ein sehr enttäuschendes Ende der letzten Saison, vor allem mit dem Team was wir hatten. Wir waren eine
besondere Truppe und ich bin fest davon überzeugt, dass wir jede Chance gehabt hätten, den Pokal zurück nach Kassel zu bringen. Die Unterstützung der Huskies-Fans und die Stadt Kassel waren super, was eine Vertragsverlängerung für mich einfach gemacht hat. Ich kann es kaum erwarten wieder auf dem Eis zu stehen und vor den besten Fans der Liga zu spielen. Ich hoffe, dass alle gesund bleiben und kann es kaum erwarten mit der Jagd auf den Titel zu starten.“
EC Kassel Huskies





Eric Valentin wechselt fest nach Kassel – Stürmer kommt aus Wolfsburg


Kassel, 5. Juni, 2020. In den beiden vergangenen Spielzeiten lief er schon für die Kassel Huskies auf, ab der kommenden Saison gehört er fest dem Huskies-Rudel an. Eric Valentin wechselt vom
Erstligisten Grizzlys Wolfsburg fest nach Nordhessen.

Der in Donaueschingen geborene Stürmer begann das Eishockeyspielen im Nachwuchs des Schwenninger ERC. Über Stationen in Köln, Dresden und Frankfurt kam der Rechtsschütze im Sommer 2018 nach Wolfsburg. Durch die Kooperation zwischen den Grizzlys und den Huskies lief Valentin in den vergangenen beiden Saisons insgesamt 36 Mal für die Schlittenhunden auf. Dabei kam er auf drei Tore und vier Vorlagen.
Für sein noch junges Alter von 23 Jahren hat Eric Valentin schon einiges an Erfahrung sammeln können. 54 Mal lief er in der DEL auf (zwei Tore und zwei Vorlagen) und ganze 150 Mal in der DEL2 (13 Tore und 21 Assists). Zudem spielte der Mittelstürmer auch einige Male für deutsche U 18 bis U 20-Nationalmannschaft.

Herzlich willkommen, fest im Huskies-Rudel, Eric Valentin!
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Eric hat in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass er großes Potential besitzt. Seine Arbeitsmoral auf dem Eis, aber auch im Kraftraum ist absolut vorbildlich. Ich denke, dass er in der nächsten Saison eine große Rolle bei uns spielen wird und sich viel weiter entwickeln kann.“
Huskies-Trainer Tim Kehler: „Wir freuen uns, Eric Valentin für die kommende Saison fest verpflichtet zu haben. Durch die Kooperation mit Wolfsburg kennt Eric bereits unsere Organisation und hat daher ein gutes Verständnis für unsere Kultur und unsere Erwartungen. Es ist schön, ihn nun ein komplettes Jahr bei uns in Kassel zu haben. Sein ausgezeichneter Charakter und seine Arbeitseinstellung machen ihn zu einem wertvollen Zugang für unsere Mannschaft. Dass er uns nun Vollzeit zur Verfügung stehen wird, wird auch ihm helfen, sein volles Potential auf dem Eis zu zeigen.“

Eric Valentin: „Ich habe viel mit Tim Kehler gesprochen und habe mit ihm immer eine gute Kommunikation, was mir sehr wichtig ist. Die Huskies und das Umfeld kenne ich ja bereits aus den
letzten beiden Jahren. Auch kenne ich schon einige der Jungs und es hat immer Spaß gemacht vor den Huskies-Fans zu spielen. Ich möchte wieder zurück in die DEL und das natürlich am liebsten mit den Huskies.“

Mario Scalzo verlässt die Huskies
Dagegen verlässt mit Mario Scalzo ein Spieler die Kassel Huskies. Der 35-Jährige kam vergangenen Sommer zunächst als Try-Out-Spieler an die Fulda. In 28 DEL2-Partien mit den Schlittenhunden sammelte er 18 Punkte (drei Tore, 15 Vorlagen.) Die Kassel Huskies hätten Mario Scalzo auch gerne gehalten, der Deutsch-Kanadier entscheid sich aber für einen Wechsel zu einem anderen Club.

 EC Kassel Huskies





Corey Trivino besetzt die erste Importstelle und geht in sein drittes Huskies-Jahr


Kassel, 28. Mai, 2020. Mit Corey Trivino haben die Kassel Huskies einen weiteren Spieler mit einem Vertrag für die kommende Saison ausgestattet.

Der Kanadier besetzt die erste von vier Importstellen und geht damit in seine dritte Saison bei den Schlittenhunden.
Im November 2018 wechselte Corey Trivino aus Villach (EBEL) an die Fulda. Zuvor sammelte der ehemalige Zweitrundenpick der New York Islanders schon Erfahrung in der AHL, ECHL und der KHL.
Bereits in seiner ersten DEL2-Saison zeigte der heute 30-Jährige mit 32 Punkten in 32 Spielen seine spielerische Klasse.
In der abgelaufenen Saison knüpfte der Linksschütze an seine starke Leistung aus dem Vorjahr an. Mit 54 Punkten (15 Tore, 39 Vorlagen) aus 52 Spielen war Trivino zweitbester Huskies-Scorer der Hauptrunde. Dazu war seine herausragende Plus-Minus-Bilanz von +23 nicht nur die zweitbeste aller Schlittenhunde, sondern auch die zweitbeste der gesamten Liga. Mit einer Bully-Quote von rund 58 Prozent zeigte der Center erneut auch seine Stärke am Anspielpunkt. Zudem war Trivino für die Huskies sowohl in Unterzahl, als auch in Überzahl eine wichtige Stütze. Auch deshalb wurde er nach der Saison von der sportlichen Leitung mit dem vereinsinternen Manuel-Klinge-MVP-Award für den wertvollsten Spieler der Saison ausgezeichnet.

Die Kassel Huskies freuen sich auf eine weitere Saison mit Corey Trivino!
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir freuen uns sehr, dass Corey bei uns in Kassel bleibt. Er hat in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass er einer der besten Spieler der Liga ist und uns in allen Situationen weiterhelfen kann. Auch für unser Ziel in die DEL aufzusteigen, ist Corey eine wichtige Personalie.“

Huskies-Trainer Tim Kehler:

„Wir freuen uns sehr, dass Corey Trivino auch in der kommenden Saison bei uns in Kassel spielt. Als Gewinner unseres Manuel-Klinge-MVP-Awards hat Corey bewiesen, dass er ein unverzichtbarer Spieler für unsere Mannschaft ist. Er ist die Art Spieler, die ein Trainer in allen Situationen auf dem Eis haben will, sowohl offensiv als auch defensiv. Er ist ein verantwortungsbewusster Zwei-Wege-Stürmer, der jeden Spieler an seiner Seite besser macht. Corey hat sich seit seiner Ankunft in Kassel stetig in seinem Spiel verbessert und wird mit Sicherheit einer unserer Leader sein, wenn die neue Saison beginnt.“

Corey Trivino:

„Ich bin sehr glücklich und aufgeregt, meinen Vertrag in Kassel verlängert zu haben. In den letzten beiden Jahren ist Kassel für meine Frau und mich immer mehr zu unserer zweiten Heimat geworden. Ich freue mich auf die neue Saison und will mit der Mannschaft das beenden, was wir letztes Jahr begonnen haben. Bis dahin hoffe ich, dass alle gesund bleiben und freue mich dann bald wieder vor den Fans auf dem Eis zu stehen.“ // Presse EC Kassel Huskies





Kassel Huskies beantragen Lizenz für DEL2-Saison 2020/21 und sportlichen DEL Aufstieg


Kassel, 25. Mai, 2020. Am vergangenen Freitag haben die Kassel Huskies fristgerecht die Lizenz für die DEL2-Saison 2020/2021 beantragt. Alle notwendigen Unterlagen wurden dazu bei der Ligagesellschaft eingereicht.

Neben den Dokumenten für die kommende Zweitliga-Saison haben die Huskies auch den Lizenzantrag für einen sportlichen DEL-Aufstieg zur Spielzeit 2021/22 eingereicht.
Mit der neuen Saison wird der Auf- und Abstieg zwischen den ersten beiden Profiligen DEL und DEL2 wieder eingeführt.
„Es war von Anfang an unser Ziel sportlich in die DEL aufzusteigen. Daher sind wir sehr froh, dass dies ab der nächsten Saison möglich ist“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. „Wir wollen auf unsere letzte, starke Hauptrunde aufbauen und um den Aufstieg mitspielen. Ich bedanke mich bei allen Sponsoren und Fans, die uns, auch in dieser schwierigen Zeit, die Treue halten und uns auf unserem Weg nach oben unterstützen.“

Alle DEL2-Clubs beantragen Lizenz
Neben den Schlittenhunden haben auch alle anderen 13 DEL2-Clubs ihre Unterlagen für das Lizenzprüfungsverfahren eingereicht. Das Lizenzierungssystem dient dazu, den Spielbetrieb für die kommende Spielzeit, wie auch längerfristig, zu sichern, zuverlässig planen und durchführen zu können sowie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der Clubs zu gewährleisten. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie stellt das in den letzten Jahren bewährte Prüfverfahren sowohl die Clubs als auch die Liga vor eine besondere Herausforderung.
Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein.// HUSKIES





Kassel Huskies danken „Helden unserer Stadt“ mit großem Banner


Kassel, 15. Mai, 2020. Die aktuelle Lage rund um die Corona-Pandemie hat das Leben in Deutschland und weiten Teilen der Erde stark eingeschränkt. Viele Berufsgruppen leiden stark unter den Corona- Auswirkungen, sind aber dennoch für die Gemeinschaft da und helfen, wo sie nur können.
In diesen Tagen sichern viele Krankenschwestern, Ärzte, Pflegekräften, aber auch Postboten, LKWFahrer,Busfahrer, ehrenamtliche Helfer, Mitarbeiter im Einzelhandel, Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten und allen anderen Helfer ein geregeltes Miteinander. Auch die Stadt Kassel mit Oberbürgermeister Christian Geselle und das Land Hessen mit Ministerpräsident Volker Bouffier gebührt unsere Anerkennung für ihr ausgewogenes Krisenmanagement und die Unterstützung der Bürger. Um ihnen allen den Dank der gesamten Kassel Huskies-Familie auszusprechen, werden die Schlittenhunde ein großes Banner an der Eissporthalle aufhängen. Darauf steht mit großem Aufdruck
„Danke an die Helden unserer Stadt“.

„Wir wollen mit diesem Banner unsere Dankbarkeit und Unterstützung für alle Helfer ausdrücken. All diese Personen sichern zurzeit ein geregeltes Leben und sind für uns die Helden unserer Stadt und Region“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

Viele Sponsoren beteiligen sich
Das 35 Quadratmeter große Plakat hängt neben dem Haupteingang der Eissporthalle und ist auch von der Kreuzung Frankfurter Straße/Ludwig-Mohn-Straße gut zu erkennen. Ebenfalls haben sich einige Sponsoren der Schlittenhunde an der Aktion beteiligt und sind mit ihrem Firmenlogo auf der Unterseite des Banners zu erkennen. Dazu zählen die Sparda-Bank Hessen, geo-FENNEL, Skoda Auto Deutschland, Crefo Factoring, Volksbank Kassel Göttingen, Diez Werbetechnik, MC Group, PAC, Netcom Kassel, ARAL, Autohaus Ostmann, Nöchel Hygieneservice, Malermeister Brede, Gegenbauer Facility Management, Elektro Ziegler, IWL, Distler Gastro und Kuhn Getränke.

Zusätzlichen danken die Huskies auch ihren Partnern Methe Grafik mit Siegfried Methe für die Herstellung des Banners, die Maler Guthardt und Vaupel für die Unterstützung bei der Anbringung an der Eissporthalle und auch der Werbeagentur PAC für die Gestaltung. Danke sagen wir auch an Boris Oliviero von elements Informationstechnik, der sich maßgeblich an der Umsetzung des Plakats beteiligte.

„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung unserer Sponsoren und freuen uns, dass sich so viele Partner an unserer Aktion beteiligen. Wir setzen somit ein gemeinsames Zeichen für Zusammenhalt und Anerkennung“, so Joe Gibbs.

Das Banner hängt seit dem  Freitagmittag an der Kasseler Eissporthalle und wird für die nächsten Wochen dort seinen festen Platz haben.





Denis Shevyrin bleibt ein Husky – Verteidiger verlängert um ein Jahr


Kassel, 29. April, 2020. Er spielte ein starkes erstes Jahr in Nordhessen und bleibt nun ein weiteres.
Denis Shevyrin hat seinen Vertrag mit den Kassel Huskies um ein Jahr verlängert und geht somit in seine zweite Saison in Kassel.
Im vergangenen Sommer wechselte der heute 25-Jährige aus Bad Nauheim an die Fulda. Zuvor absolvierte Shevyrin unter anderem bereits 128 Spiele in der DEL für die Iserlohn Roosters und spielte zwei Jahre für die Minnesota Magicians in der amerikanischen NAHL.

In der abgelaufenen Saison mit den Schlittenhunden gelangen ihm in 51 Spielen 32 Punkte, zehn Tore und 22 Vorlagen.

Damit war Shevyrin nicht nur punktbester Verteidiger der Huskies, sondern auch der zehnt beste Punktesammler aller DEL2-Defender. Unter den deutschen Verteidigern belegte er in
dieser Statistik sogar Rang fünf. Dazu konnte der in St. Petersburg geborene Shevyrin eine starke Plus- Minus-Bilanz von Plus 20 aufweisen. Dies war die viert beste der Huskies und die zweit beste aller DEL2-Verteidiger. Der Linksschütze hat somit erneut unter Beweis gestellt, dass er einer der komplettesten Verteidiger der ganzen Liga ist.

Aber nicht nur nach der Statistik hat Denis Shevyrin eine erste starke Saison in Nordhessen gespielt.
Nach dem Saisonaus von Alexander Heinrich führte er die Huskies als Kapitän aufs Eis und übernahm eine wichtige Führungsrolle innerhalb der Mannschaft.

Die Kassel Huskies freuen sich auf ein weiteres Jahr mit Denis Shevyrin!
Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir freuen uns sehr, dass Denis bei uns in Kassel bleibt. Er hat vergangene Saison unsere Erwartungen voll erfüllt und war ein wichtiger Bestandteil unserer Verteidigung. Aber auch in der Kabine war er ein wertvoller Spieler für uns. Nach dem Ausfall von Alex Heinrich hat er das Kapitänsamt super übernommen und war ein wichtiger Leader auf und neben dem Eis. Auch mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die DEL ist Denis eine wichtige Personalie in unserer Planung.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Wir freuen uns, dass Denis Shevyrin auch in der kommenden Saison bei uns in Kassel spielt. Denis hat bewiesen, dass er einer der besten Verteidiger der DEL2 ist, der auf beiden Seiten des Eises einen Beitrag leisten kann. Er hat eine starke physische Präsenz auf dem Eis und kann mit einem wichtigen Check oder eine starken Defensivaktion das Momentum ändern.
Zusätzlich ist sein harter Schuss eine beständige Waffe von der blauen Linie. Darüber hinaus machen seine Hingabe und seine Arbeitseinstellung ihn zu einem Leader in unserer Kabine. Denis hat den Respekt seiner Teamkameraden und des Staffs und wird die Huskies in der kommenden Saison als Kapitän aufs Eis führen.“
Denis Shevyrin: „Ich habe viele Gespräche geführt und habe alle meine Optionen geprüft. Dabei bin ich zum Entschluss gekommen, dass die Huskies die beste Option für mich sind. Ich bin letzte Saison nach Kassel gekommen, weil ich an die Struktur, den Trainer und das Umfeld glaube. Außerdem wollte ich mit den Huskies meine erste Meisterschaft gewinnen. Diese Möglichkeit wurde uns ja leider genommen. Daher will ich in der neuen Saison neu angreifen und den Titel holen. Ich habe mich im letzten Jahr auf meiner angestammten Position als Verteidiger gut weiterentwickelt. Ich will auf diesen Leistungen aufbauen und immer besser werden. Dazu war es für mich eine große Ehre die Kapitänsrolle zu übernehmen und in die Fußstapfen von Manu Klinge und Alex Heinrich zu treten. Beides sind sehr gute Eishockeyspieler und noch bessere Menschen. Ich habe das Vertrauen von Tim genossen und bin hoffentlich den Erwartungen gerecht geworden. Ich will weiterhin an diesen Aufgaben wachsen und freue mich auf ein weiteres Jahr in Kassel.“





Meisterschaft 2008 am Donnerstag im Re-Livestream


Kassel, 28. April, 2020. Es war der 25. April 2008. Im entscheidenden fünften Finalspiel der zweiten Liga ging es für die Kassel Huskies und die Landshut Cannibals um den Aufstieg in die DEL.

Genau 11 Minuten und 51 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt als Drew Bannister mit seinem Schuss ins Glück die Kasseler Eissporthalle zum Beben brachte.

Durch Bannisters Treffer zum 3:2 sicherten sich die Schlittenhunde die Zweitliga-Meisterschaft und stiegen in die DEL auf.
Um dieses, für das Kasseler Eishockey, historische Spiel nochmals aufleben zu lassen, werden die Huskies am Donnerstag, den 30. April, ab 19:20 Uhr auf ihrer Facebook-Seite „EC Kassel Huskies“ das damalige Finalspiel im Re-Livestream zeigen.

Präsentiert wird das Spiel vom Autohaus Ostmann.
Einschalten geht für jeden kostenlos unter www.facebook.com/kasselhuskies.





Richie Mueller im Interview – „Es war mein absoluter Traumjob“


Kassel, 25. April, 2020. Seit ein paar Tagen steht es fest: Richard, Richie, Mueller beendet seine Eishockeykarriere. Nach 16 Profijahren mit 1093 Spielen und 626 Toren ist nun definitiv Schluss. Wir sprachen mit dem 37-Jährigen über seine Karriere und das neue Kapitel in seinem Leben.

Hallo Richie, schön dass du Zeit für dieses Interview hast. Als erstes, wie kam es zu deinem Karriereende und was die Gründe dafür?

Es war sicherlich keine einfache Entscheidung für mich. Über die Zeit habe ich das Gefühl bekommen.
Es war nicht so, dass ich eines morgens aufwachte und wusste, es ist Zeit aufzuhören. Es war einfach
ein Gefühl über die letzten Monate hinweg. Ich werde bald 38 Jahre alt und muss mir auch Gedanken
machen, über ein neues Kapitel in meinem Leben. Und da habe ich eine gute Möglichkeit, hier in
Kassel zu bleiben und hier auch zu arbeiten. Als diese Chance kam, begann ich mich intensiver mit
meiner Zukunft auseinanderzusetzen, um die beste Entscheidung für mich und meine Familie zu
treffen. Und ich denke die beste Entscheidung ist, mit dem Eishockey aufzuhören und freue mich nun
sehr dieses neue Kapitel meines Lebens zu beginnen.

Werfen wir mal einen Blick zurück auf die Karriere des Richie Mueller. Stimmt es, dass du in deiner Jugend ein ausgezeichneter Leichtathlet warst und in deiner Heimat British Columbia
sogar einige Rekorde aufgestellt hast?

Ja, das stimmt. Bis zur neunten Klasse war ich Leichtathlet, bis das Eishockey dann alles übernommen
hat. Als ich jünger war, habe ich viele verschiedene Sportarten ausgeübt, wie zum Beispiel Tennis,
Leichtathletik und eben Eishockey. In Eishockey und Leichtathletik war ich aber immer am besten. Ich
machte immer die Sprintdisziplinen, also 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter und ich hielt die British
Columbia-Rekorde in 100 und 200 Meter. Ob diese aber noch bestand haben, weiß ich nicht.

Ist das dann auch, wo deine Schnelligkeit auf dem Eis herkommt?
Ich denke schon. Das alles hängt schon zusammen. Ich habe bereits in jungen Jahren an meiner
Schlittschuhtechnik gearbeitet. Auf dem Eis habe ich auch mit einem Eiskunstlauftrainer
zusammengearbeitet, der mich die richtige Technik der schnellen Schritte gezeigt hat, was mir sehr
geholfen hat. Und auch so habe ich immer an meiner Explosivität gearbeitet. Da ich so ein kleiner
Spieler bin, kann ich meinen Körper nicht so gut einsetzten. So war es das Beste immer schneller zu
werden.

Wie bist du zum Eishockey gekommen und was fasziniert dich auch noch heute am Sport?
Ich habe mit dem Eishockey angefangen als ich fünf Jahre alt war. In Kanada ist es einfach der Nummer
eins Sport, so wie hier in Deutschland der Fußball. Man sieht Eishockey immer im TV, deine Freunde
spielen es. Es war einfach etwas, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Meine Eltern haben mir dann
die Möglichkeit gegeben zu spielen und seit meinem ersten Mal auf dem Eis liebte ich es. Ich wusste,
dass ich das machen möchte und ich war sehr leidenschaftlich darüber seit dem ersten Tag.

Du hast über fünf Jahre in der kanadischen Nachwuchsliga WHL verbracht. Gibt es Gegenspieler oder Mitspieler, die in dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben sind und dich eventuell als Spieler auch geprägt haben?

Ich habe damals mit und gegen viele gute Spieler gespielt. Der bekannteste ist wohl Ryan Getzlaf, der
aktuell in der NHL mit den Anaheim Ducks spielt.
Ich hatte damals einige gute Jahre, aber nie wirklich Erfolg mit dem Team. Maximal habe ich die erste
Runde der Playoffs erreicht.

Nach deiner Zeit im Nachwuchs bist du dann von der Universität in Calgary nach Deutschland gewechselt. Was waren damals die Gründe für den Wechsel nach Deutschland?
Ich ging damals nach meiner Juniorenzeit an die Universität nach Calgary. Ich spielte dort auch für das
Uni-Eishockeyteam. Irgendwann hat dann ein neuer Spieler mittrainiert, der zuvor von den Eisbären
Berlin zurück nach Kanada an die Uni ging. Da ist ihm dann mein Können und meine Geschwindigkeit
aufgefallen. Er fragte mich eines Tages, warum ich es nicht mal in Europa probieren möchte und dass
er mir dabei helfen könnte. Er hat dann bei den Eisbären Berlin ein gutes Wort für mich eingelegt und
so kam ich dann nach Deutschland.
Mein Plan war es immer nach Europa zu gehen und dort zu spielen. Da mein Vater ja aus Deutschland
stammt, wusste ich auch, dass ich die deutsche Staatsbürgerschaft durch ihn einfacher bekommen
würde.

Vor 16 Jahren bist du dann das erste Mal nach Deutschland gekommen, um für die Eisbären Berlin zu spielen. Kannst du dich noch an die ersten Tage und Wochen in Deutschland erinnern
und wie war es damals für dich?

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Tag in Berlin. Es war echt eine spannende Erfahrung. Als ich
zwölf Jahre alt war, war ich schon einmal in Deutschland. Ich spielte damals in einer Auswahl, die im
Sommer immer einige Spiele in Europa hatte. So spielten wir einige Testspiele in Deutschland,
Österreich und Tschechien. Deutschland war natürlich ganz anders als Kanada für mich, aber dennoch
sehr schön.

Im Dezember 2006 und 2007 hast du mit den Eisbären Berlin am legendären Spengler Cup teilgenommen. Welche Erinnerungen hast du an das Turnier und den Ort Davos?
Es war für mich eine unglaubliche Erfahrung gegen die besten Teams aus Europa zu spielen. Da es
damals ja noch keine Champions Hockey League gab, war die Turnier immer gut und hochklassig
besetzt. Vor allem gegen das „Team Canada“, das mit vielen Ex-NHL-Spielern, die nun in Europa unter
Vertrag sind, zu spielen, war natürlich klasse. Man konnte wirklich sein Können gegen einige der
besten Spieler der Welt, die eben nun in Europa spielen, testen.
Alles in allem war es einfach super. Auch neben dem Eis war es eine tolle Erfahrung, da Davos auch
eine schöne kleine Stadt ist.

Wie war es für dich in der Saison 2008/09 im Trikot der deutschen Nationalmannschaft aufzulaufen? Dein Vater Maximilian, der ja aus Augsburg stammt, war sicherlich unheimlich
Stolz, oder?

Ja, mein Vater war und ist sehr stolz auf mich. Auch, dass ich meine Familie hier in Deutschland
aufziehe. Es liebt Deutschland immer noch, feuert zum Beispiel nach wie vor die deutsche
Fußballnationalmannschaft an. Für ihn ist Deutschland immer noch sein zu Hause.
Er war damals natürlich sehr stolz, dass ich Nationalspieler wurde. Er kam sogar für die Länderspiele
der Olympia Qualifikation extra nach Hannover, um mich spielen zu sehen. Aber leider verpasste ich
dann aufgrund einer Verletzung die letzte Vorbereitung und somit die Chance auf die Olympischen
Spiele. Das war sehr schade für mich, aber dennoch bin ich sehr stolz die Möglichkeit gehabt zu haben,
für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen.

In der Saison 2011/12 hast du einen Abstecher nach Schweden gemacht und für Tingsryds in der zweiten schwedischen Liga gespielt. Wie war es in Schweden zu spielen und zu leben?
Schweden war auch ein großartiges Land, um dort zu leben. Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als
würde ich wieder in Kanada sein. Eishockey ist auch in Schweden der Nummer eins Sport und auch so
dreht sich dort das Leben viel um Eishockey. Es war eine schöne Erinnerung, das Eishockey dort ist ein
bisschen anders als das Deutsche. Persönlich lief es für mich damals auf dem Eis nicht so rund. Aber
alles in allem war es eine schöne Erinnerung und hat Spaß gemacht dort zu spielen und zu leben.

Bereits 2010 hattest du in Kassel einen Vertrag unterschrieben, durch die Insolvenz der Huskies verlor man die DEL-Lizenz und konntest nicht für die Huskies spielen. Welche Erinnerungen hast du an diese speziellen Sommer in Kassel?
Ich habe es damals wirklich genossen. Ich war für ungefähr sechs, sieben Wochen in Kassel. Wir hatten
damals ein richtig gutes Team und die Sachen, die dann passiert sind, waren natürlich auch für uns
sehr traurig. Ich hatte mich gefreut in Kassel zu spielen.

In 2018 bist du dann ja aber nach Kassel zurückgekehrt. Wie waren die letzten beiden Jahre in Kassel für dich?
Es war eine tolle Zeit. Das leben in Kassel war und ist wirklich super, meine Familie und ich haben
einige Freunde auch abseits des Eishockeys gefunden, was die Sache immer ein wenig einfacher
macht. Meinem Sohn Nathan gefällt es auch gut, er spielt in der Eishockey-Jugend, spielt Fußball in
Lohfelden und geht seit letztem Sommer auch hier in die Schule.
Kassel hat so eine große Eishockey Geschichte und die Fans waren immer super zum Team und zu mir.
Generell ist das Gute an den Fans in Europa, dass sie so leidenschaftlich sind, die Ränge immer voll
machen und jedes Spiel so laut sind. Das gibt uns als Mannschaft immer unglaublich viel Energie gibt.
In Kanada, da ist es ganz anders. Da wird es eigentlich nur laut, wenn ein Tor fällt. Das ist wirklich
klasse, wie die Fans hier so leidenschaftlich für das Spiel und die Spieler sind.

Wenn du einmal auf deine ganze Karriere zurückschaust, an was erinnerst du dich am Meisten. Was wird dir für immer bleiben?
Ich denke der Mannschaftserfolg und auch meine persönlichen Erfolge. Ich wurde mit den Eisbären
Berlin drei Mal deutscher Meister und einmal deutscher Pokalsieger und mit den Löwen Frankfurt
gewann ich die Oberliga West-Meisterschaft und die DEL 2-Meisterschaft. Das waren alles besondere
Momente für mich. Persönlich wurde ich auch „Sportler des Jahres der Stadt Frankfurt“, wo ich mich
gegen einige andere super Sportler durchsetzen konnte, was für mich etwas Besonderes ist. Auch, dass
ich DEL 2-Top Torjäger mit Frankfurt und DEL 2-Top Scorer in meinem Jahr in Riessersee, sind für mich
besondere Errungenschaften.

16 Jahre hast du für insgesamt zehn verschiedene Vereine in Deutschland gespielt. Was magst du und schätz du am deutschen Eishockey?
Das Beste am deutschen Eishockey ist die Geschwindigkeit, da die Eisfläche im Vergleich zu
Nordamerika ja größer ist. Dennoch ist es auch sehr physisch, aber durch die größere Eisfläche ist es
einfach schneller und man hat mehr Platz. Wenn man ein schneller Spieler ist, dann hat man schon
einen Vorteil in Deutschland und Europa. Und natürlich ist auch die Stimmung in den Arenen einfach
unbeschreiblich.

Wie sehr bist du in den letzten Jahren ein Deutscher geworden und wie sehr fühlst du dich in Deutschland zu Hause?
Seit dem ersten Tag war Deutschland sehr herzlich zu mir und es gab eigentlich keine Probleme. Ich
habe es sehr genossen, die letzten 16 Jahre in Deutschland zu leben. Meine Frau ist seit dem ersten
Tag hier an meiner Seite gewesen. Ich habe jeden Moment, den ich in Deutschland leben konnte, sehr
genossen. Es ist einfach ein großartiges Land, um dort zum Leben. Wir sind sehr glücklich hier in
Deutschland zu sein und werden mindestens die nächsten Jahre, wenn nicht sogar länger, auch
hierbleiben.

Was denkst du, wirst du am Meisten vermissen?
Die Sache, die ich wohl am meisten vermissen werde, ist es einfach jeden Tag in die Eishalle zu
kommen und in der Kabine mit den Jungs Zeit zu verbringen. Wenn man sich das für einen bewusst
macht, dann ist es wirklich ein Traumjob. Du kommst zur Arbeit und kannst Zeit mit deinen 20 engsten
Freunden verbringen. Man hat einfach Spaß, arbeitet hart zusammen auf dem Eis und kämpft und
spielt zusammen. Man wird zu einer Familie. Durch die langen Busfahrten und vielen Stunden, die man
miteinander verbringt, entwickelt man eine starke Bindung. Da gibt es nichts vergleichbares. Es war
mein absoluter Traumjob.

Hast du bereits Pläne für die Zeit nach deiner Karriere als Eishockeyprofi?
Für meine Zukunft habe ich schon einen festen Plan. Ich werden mit der Agentur Müller aus Kassel,
eine Agentur spezialisiert auf Vertrieb von Kinowerbung und Akquise von Sportsponsorship,
zusammenarbeiten. Dort werden ich in den Bereichen Networking und Sponsoring für
Sportmannschaften, vor allem für Eishockeyteams, arbeiten. Ich kann ihnen mit dem Eishockey helfen
und sie mir mit dem Sponsoring. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe.
Abschließend möchte ich noch Danke sagen, an die Organisation der Huskies and die Huskies-Fans,
dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben in der Eishockeystadt Kassel zu spielen.

EC Kassel Huskies





Richie Mueller beendet seine Eishockeykarriere – Schluss mit 37 Jahren


Kassel, 23. April, 2020. Nach drei deutschen Meisterschaften, einem Pokalsieg, einem DEL2-Titel, 248 DEL- und 331 Zweitligaspielen ist nun Schluss: Richard, genannt Richie, Mueller hängt seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel und beendet damit seine eindrucksvolle Eishockeykarriere. Huskies Geschäftsführer Joe Gibbs: „Seit dem Richie vor gut zwei Jahren zu uns nach Kassel gekommen ist, hat er uns sofort geholfen. In seinen beiden Jahren hier war er immer zu 100% ein Profi und darüber hinaus ein wichtiger Führungsspieler für unsere Mannschaft. Richie hat sich auf und vor allem auch neben dem Eis immer voll mit den Huskies und Kassel identifiziert. Mit seiner Familie ist er in Kassel voll integriert. Er hat eine außerordentliche Karriere als Eishockey-Profi absolviert, zu der wir ihm nur gratulieren können. Wir wünschen Richie und seiner Familie für die Zukunft alles Gute und bedanken uns für einen Einsatz als Husky.“ Huskies-Trainer Tim Kehler: „Ich gratuliere Richie zu seine unglaubliche Profi-Eishockeykarriere.

Er hat mit drei deutschen Meisterschaften und einem DEL2-Titel sicherlich seine Spuren in Eishockey-Deutschland hinterlassen. Zudem war er DEL2 Top-Torjäger in der Saison 2014/15 und sogar Top-Scorer in der Saison 2016/17. Außerdem spielte Richie während des Deutschland-Cups und der Olympia-Qualifikation auch für die deutsche Nationalmannschaft. Für mich persönlich war es immer eine Freude ihn zu trainieren, sowohl während meiner Zeit in Frankfurt und als natürlich auch während meiner letzten beiden Jahre in Kassel. Die Fans werden ihn sicherlich in Erinnerung behalten und sich an sein Tempo, seine explosiven Antritte, sowie seinen harten Schuss und seinen ausgeprägten Torriecher erinnern. Ich werde Richie immer dankbar sein, für seine Führungsqualitäten in unserer Kabine, sowie seine Hingabe und seine Einstellung ein professioneller Athlet zu sein. Er hat die Huskies und die Stadt Kassel immer mit Respekt und Klasse repräsentiert. Ich

 

wünsche Richie zusammen mit seiner Frau Erica und ihrem Sohn Nathan alles erdenklich Gute für ihren neuen Lebensabschnitt in Kassel.“ Richie Mueller: „Es ist die Zeit gekommen, um ‚Goodbye‘ zum Eishockey zu sagen. Es war für mich keine einfache Entscheidung, aber es ist an der Zeit, ein neues Kapitel meines Lebens zu beginnen. Ich werde die Liebe und die Leidenschaft für das Eishockey immer behalten. Eishockey war für über 32 Jahre mein Leben und es war für mich ein Traum Profi-Eishockeyspieler zu sein. Ich erinnere mich noch, wie ich mit 5 Jahren zum ersten Mal die Schlittschuhe angezogen habe und meine ersten Schritte auf dem Eis machte. Ich erinnere mich an mein ersten NHL-Spiel der Vancouver Canucks. Ich wusste einfach, dass ich gemacht war Eishockey zu spielen, es lag in meinem Blut. Ich bin nicht jemand, der mit seinem Erreichten prahlt, dennoch bin ich sehr stolz auf was ich im Eishockey erreicht habe. Ich möchte auch ein großes Danke meinen Eltern sagen, dafür, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben Eishockey zu spielen und meine Träume zu verwirklichen. Sie haben mich auf jedem Schritt in meinem Leben begleitet und haben so viel ihres Lebens für meine Eishockey-Karriere geopfert. Danke Mama und Papa. Ich möchte mich auch bei meinen Schwestern bedanken. Sie haben mich immer angefeuert und mich immer ermutigt, mein Bestes zu geben. Sie waren großartige Vorbilder für mich und haben mir gezeigt, wie man seine Ziele im Leben erreicht. Ein GROßES Dankeschön geht an die beiden größten Unterstützer meiner Karriere: Mein Son Nathan und meine Frau Erica. Sie haben mich durch alle guten und schlechten Zeiten meiner Karriere begleitet. Sie waren und sind genauso wie ich vom Eishockey begeistert und waren mein Fels in der Brandung. Sie haben mich auch bescheidener gemacht. Ich hoffe, dass Nathan nie vergessen wird, dass sein Papa ein Eishockeyspieler war und er mein größter Fan war. Auch will ich all meinen Mitspielern und Trainer, für und mit denen ich gespielt habe danken. Ich habe viele tolle Menschen getroffen, darunter auch einige meiner besten Freunde. Es gibt keinen besseren Sport, der 20 Männer zusammenbringt, die alle das gleiche Ziel erreichen wollen. Man schließt Freundschaften, wird zu einer Einheit und man spielt füreinander. Man wird eine Familie. Danke auch an all die begeisternden Eishockey-Fans in ganz Deutschland für eure Unterstützung. Ihr bringt so viel Energie in die Eishallen. Es gibt nichts Besseres als ein Derby

 

vor ausverkauftem Haus zu spielen. Ich habe es genossen vor euch allen zu spielen. Das sind die Momente, die ich nie vergessen werde. Danke für all diese Erinnerungen. Eishockey hat mir in meinem Leben so viel gegeben und nun ist es Zeit, dem Spiel etwas zurück zu geben. Wenn ich einen Rat an irgendeinen Eishockeyspieler geben würde, dann der, dass man jeden Wechsel spielen sollte, es wäre es sein letzter und jedes Tor als sein letztes feiern sollte. Man weiß nie, wann alles endet. Ich werde nun das nächste Kapitel meines Lebens in Kassel beginnen…“ Richie Mueller wagte im zarten Alter von 22 Jahren den Schritt aus Kanada über den vielzitierten Teich und heuerte bei den Eisbären Berlin in der DEL an. Damals ahnte er wohl nicht, das Deutschland für die nächsten 16 Jahre seine neue Heimat werden würde. In seinen vier Jahren mit den Eisbären gewann der flinke Außenstürmer drei deutsche Meisterschaften und wurde einem Pokalsieger. Während seiner Zeit bei den Hamburg Freezers debütierte Mueller im Rahmen des Deutschland-Cups und der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2010 für die deutsche Nationalmannschaft. Über weitere Stationen in Ingolstadt, Crimmitschau, Straubing, Tingsryd (Schweden), Weißwasser, Frankfurt und Riessersee kam Mueller im Sommer 2018 als DEL2-Topscorer nach Kassel. Zuvor wurde er in der Saison 2014/15 mit 40 Toren DEL2-Toptorjäger und gewann 2017 die DEL2-Meisterschaft. Für die Schlittenhunde absolvierte der heute 37-Jährige insgesamt 92 Spiele und kam dabei auf 85 Scorerpunkte, darunter 41 Tore. Sein letztes Spiel als Kassel Huskies und damit auch als Profi-Eishockeyspieler machte Mueller am 21. Februar 2020 in Bayreuth. Die Kassel Huskies bedanken sich bei Richie Mueller für seinen Einsatz im blau-weißen Trikot, sowie abseits des Eises, gratulieren ihm zu einer herausragenden Karriere und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute.

EC Kassel Huskies





Huskies vermelden Verpflichtung von Clarke Breitkreuz


Kassel, 15. April, 2020. Die Kassel Huskies vermelden den nächsten Neuzugang für die Spielzeit 2020/2021: Von den Lausitzer Füchsen wechselt Stürmer Clarke Breitkreuz (28) an die Fulda. Es ist nach Joel Keussen der zweite Neuzugang von den Füchsen und die nächste wichtige Verstärkung für die Kassel Huskies.

Breitkreuz war in der vergangenen Saison Kapitän der Lausitzer Füchse und erzielte dort 16 Tore und bereitete 30 weitere Treffer vor und spielte in allen 52 Spielen der Hauptrunde. Er stammt aus dem kanadischen Springside und verfügt bei 1.84 Meter Größe und 83 Kilogramm Gewicht über Gardemaße im Eishockey. 2011 wechselte er von Nordamerika erst nach Duisburg zu den dortigen Füchsen, ging dann zu den Löwen Frankfurt und schnupperte in Wolfsburg DEL-Luft, ehe er 2014 erneut an den Main ging und dort bis 2018 aktiv war. Vergangene Saison spielte er bei den Lausitzer Füchsen.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs über den Neuzugang: „Clarke kennen wir noch gut von früher. Er ist immer als Leader vorangegangen und hat in der vergangenen Saison als Kapitän diese Rolle erneut ausgefüllt. Auch bei uns soll er Verantwortung übernehmen.“

Breitkreuz‘ neuer Trainer Tim Kehler sag über Breitkreuz: „Die Huskies sind stolz darauf, Stürmer Clarke Breitkreuz für die Saison 2020/2021 in Kassel begrüßen zu dürfen. Clarke ist ein Spieler, den unsere Fans sofort schätzen und dessen Spiel sie genießen werden. Er spielt mit Leidenschaft und Emotionen. Er ist ein Anführer, der Wert auf Sieg und Teamerfolg legt. Darüber hinaus hat er sich im Laufe seiner Karriere als sehr torgefährlich erwiesen und wird dazu beitragen, unsere Top-Sechs-Stürmergruppe noch mehr zu festigen.“

Und was meint der Neuzugang zu seinem Transfer: „Ich bin sehr aufgeregt nach Kassel zu kommen. Kassels Eissporthalle hat eine großartige Atmosphäre mit außergewöhnlichen Fans und einer langen Eishockey-Tradition. Ich glaube, dass die Huskies eine der besten Fan-Gemeinschaften von ganz Deutschland haben. Seit ich in Deutschland bin, waren die Huskies immer ein Team, für das ich gerne spielen wollte und ich bin sehr glücklich, dass ich das kommende Saison tun kann. Mittlerweile kann ich es kaum erwarten erstmals der blau-weiße Trikot anzuziehen.“

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Stephan Tramm bleibt ein Husky: Verteidiger hat Vertrag verlängert – Joel Keussen wechselt an die Fulda

 

Kassel, 8. April, 2020. Er hat eine großartige Saison gespielt und sich vom jungen Talent zum gestandenen DEL2-Verteidiger entwickelt: Stephan Tramm. Nun können Kassel Huskies und der 21 Jahre alte Blondschopf aus Hamburg die Verlängerung des Vertrages mit den Schlittenhunden vermelden. „Stephan hat in der vergangenen Spielzeit nicht nur überrascht, sondern auch überzeugt. Er hat einen großen Schritt gemacht und wir freuen uns, dass er weiter in Kassel spielen wird“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs über Tramm. Auch Trainer Tim Kehler ist zufrieden, dass Tramm in seinem Kader bleibt: „Stephan spielte ein großartiges Rookie-Jahr, in dem er eine ungemeine Reife zeigte. Dank seiner hohen Hockey-Intelligenz hat er auch unter Druck gute Entscheidungen getroffen und er will – dank seiner großartigen Arbeitsmoral und Entschlossenheit – jeden Tag besser werden.“

Und was sagt Tramm selbst zu seiner Vertragsverlängerung? „Ich freue mich, dass ich weiter für die Huskies spielen kann. Ich habe mich in der vergangenen Spielzeit sehr wohl gefühlt und unter Trainer Tim Kehler auch noch einen sportlichen Entwicklungsschritt gemacht. Darauf möchte ich aufbauen und weiterhin für die professionelle Organisation hier in Kassel und natürlich für die Fans alles für den Erfolg geben.“ An der Seite von Routinier Derek Dinger spielte Tramm vergangene Saison in 51 Pflichtspielen und kam sogar auf 13 Scorerpunkte (vier Tore). Seine Plus-Minus-Bilanz war mit +16 eine der stärksten im Team. Erst vor der Saison 2019/2020 war Tramm aus Leipzig von den dortigen Icefighters nach Kassel gekommen. Zuvor hatte er unter anderem in Hamburg und in der Jugendschule der Eisbären Berlin den Sport erlernt. Nun bleibt er also auch in der kommenden Saison ein Nordhesse.

Joel Keussen wird ein Husky Und neben der Vertragsverlängerung mit Stephan Tramm vermelden die Huskies auch einen Neuzugang: Joel Keussen kommt von den Füchsen aus der Lausitz nach Nordhessen. Als Verteidiger gelangen ihm vergangene Spielzeit sieben Tore und 24 Vorlagen. Keussen ist mit 1.91 Metern Größe und 98 Kilogramm Gewicht ein hühnenhafter Verteidiger, der in Duisburg zur Welt kam. Der ehemalige U20-Nationalspieler blickt auf Stationen in Krefeld, Herne, Essen, Salzburg, Dresden, Duisburg, Bremerhaven, Bad Nauheim und Frankfurt zurück, spielte bereits DEL und war zuletzt bei den Lausitzer Füchsen aktiv. Geschäftsführer Joe Gibbs: „Joel Keussen ist ein groß gewachsener Verteidiger, der gut in unser Spielsystem passt. Daher freuen wir uns, ihn im kommenden Jahr als Husky bei uns zu haben“.

Trainer Tim Kehler: „Die Huskies freuen sich, Verteidiger Joel Keussen für die kommende Saison begrüßen zu dürfen. Joel ist ein großer, starker Verteidiger mit dem richtigen Schuss, der mit seinem physischen Spiel und seinen enormen Offensivinstinkten ein Spiel drehen kann. Er hat alles, was man braucht, um ein Profi zu sein und ich bin zuversichtlich, dass er eine großartige Ergänzung zu unserem bereits starken Defensivkern sein wird.“ Und auch Keussen selbst ist glücklich, nach Kassel zu kommen: „Ich freue mich auf die Eishockey-Stadt Kassel. Nach all den Jahren und harten Fights gegen die Huskies freue ich mich nun umso mehr, für diesen traditionsreichen Club spielen zu können.“

 

Original Content von EC Kassel Huskies




Awards der Kassel Huskies: Corey Trivino gewinnt MVP-Award


Kassel, 3. April, 2020. Die Kassel Huskies haben in dieser Saison erstmals vereinsinterne Awards ausgelobt. Besondere Leistungen sollen dabei gewürdigt und die Gewinner der Awards auf speziellen Tafeln in der Kabine der Huskies verewigt werden. Vergeben werden die Preise in den Kategorien „Bester Verteidiger“, „Bester Angreifer“, „Wertvollster Spieler“, „Wertvollster Spieler in den Playoffs“ und „Liebling der Fans“.

Der Preis des Fan-Lieblings („Greg-Evtushevski-Award“) ging in diesem Jahr nach einer Fan-Abstimmung bereits an Huskies-Verteidiger Derek Dinger, bester Verteidiger und damit Gewinner des „Sven-Valenti-Awards, wurde Anfang der Woche Spencer Humphries. Den Award als bester Stürmer hat sich Alexander Karachun gesichert und damit den „Shane-Tarves-Award“ gewonnen. Der Preis des wertvollsten Playoff-Spielers konnte aufgrund der vorzeitigen Saison-Absage durch die Liga nicht verliehen werden.

Heute geben die Huskies bekannt, welcher Spieler in der Saison 2019/2020 besonders wertvoll für die Kassel Huskies war und von Trainerstab und Vereinsführung mit dem „Manuel-Klinge-Award“ als wertvollster Spieler ausgezeichnet werden kann: Corey Trivino konnte sich diesen Titel sichern und wird von nun an einen dauerhaften Platz auf der Ehrentafel in der Kabine erhalten.

„Corey hat bereits in der vergangenen Saison gezeigt, was er zu leisten im Stande ist. Diese Saison blieb er von Verletzungen verschont und konnte so in allen 52 Saisonspielen nicht nur spielen, sondern auch überzeugen. Ich gratuliere ihm zum Gewinn dieses Awards“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.
Trainer Tim Kehler erklärt: „Ich freue mich, dass Corey Trivino den „Manuel-Klinge-MVP-Award 2019-2020“ gewonnen hat. Corey war einer von nur zwei Huskies, die in allen 52 regulären Saisonspielen auf dem Eis waren und wurde unser zweitbester Punktsammler und auch Zweiter in der Plus-Minus-Wertung mit plus 23. Coreys Wert für die Huskies ging jedoch weit über die Statistik hinaus. Er spielte in jeder Situation souverän und wir konnten uns darauf verlassen, dass er in ‚großen Momenten‘ liefert. Er hat die Spieler um sich herum besser gemacht und war in dieser Saison ein ganz wichtiger Faktor bei den Huskies.“
Trivino, der 1.85 Meter große Kanadier, hat in seiner ersten vollständigen Saison für die Huskies nicht nur in allen Pflichtspielen auf dem Eis gestanden, sondern dabei auch 54 Punkte gesammelt. Er war im Spätherbst 2018 nach Kassel gekommen und hatte sich direkt als starker Scorer hervorgetan. Im Frühjahr 2019 stoppte ihn eine Verletzung frühzeitig, doch in der Spielzeit 2019/2020 zeigte er erneut seine ganze Klasse.

Nun wird sein Name für immer in der Kabine ein leuchtendes Vorbild kommender Spieler sein, für die Kassel Huskies mit Herzblut und vollem Einsatz immer alles zu geben.
Die Kassel Huskies gratulieren Corey Trivino zu diesem Award.
Mehr zur Idee der erstmals eingeführten Awards finden Sie auf www.kassel-huskies.de.

 





Awards der Kassel Huskies: Alexander Karachun gewinnt Stürmer-Award


Kassel, 1. April, 2020. Die Kassel Huskies haben in dieser Saison erstmals vereinsinterne Awards ausgelobt. Besondere Leistungen sollen dabei gewürdigt und die Gewinner der Awards auf speziellen Tafeln in der Kabine der Huskies verewigt werden. Vergeben werden die Preise in den Kategorien „Bester Verteidiger“, „Bester Angreifer“, „Wertvollster Spieler“, „Wertvollster Spieler in den Playoffs“ und „Liebling der Fans“.

Der Preis des Fan-Lieblings („Greg-Evtushevski-Award“) ging in diesem Jahr nach einer Fan-Abstimmung bereits an Huskies-Verteidiger Derek Dinger, bester Verteidiger und damit Gewinner des „Sven-Valenti-Awards, wurde Anfang der Woche Spencer Humphries. Der Preis des wertvollsten Playoff-Spielers konnte aufgrund der vorzeitigen Saison-Absage durch die Liga nicht verliehen werden.

Heute geben die Huskies bekannt, welcher Angreifer in der Saison 2019/2020 besonders herausgeragt hat und von Trainerstab und Vereinsführung mit dem „Shane-Tarves-Award“ als bester Stürmer ausgezeichnet wurde: Alexander Karachun konnte sich diesen Titel sichern und wird von nun an einen dauerhaften Platz auf der Ehrentafel in der Kabine erhalten.

„Wir wussten um die Stärke von Alexander Karachun bereits aus der Vergangenheit. Sein Spiel in dieser Saison war großartig und wir haben ihm viel zu danken. Daher gratuliere ich ihm zum Gewinn des ersten ‚Shane-Tarves-Awards“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

Trainer Tim Kehler erklärt: „Wir sind stolz darauf, Alex Karachun als Gewinner des Shane-Tarves-Awards 2019-2020 bekannt zu geben. Alex wurde in dieser Saison zu einem der dominierenden Stürmer in der DEL2 und führte unser Team mit seinen 27 erzielten Toren und in der Plus-Minus-Wertung an. Seine +25-Wertung führt sogar in der gesamten DEL2 und spiegelt seine hervorragende Leistung in diesem Jahr wider. Alex machte sich in jedem Spiel bemerkbar, entweder durch ein Scoring-Spiel oder durch seine physische Präsenz auf dem Eis.“
Karachun war vor der Saison fest aus Wolfsburg nach Kassel gekommen und hatte hier in 51 Spielen 27 Tore erzielt und 18 Assists geholt.

Der 25 Jahre alte Angreifer hatte sich zudem die ligaweit beste Plus-Minus-Statistik erspielt und damit das Interesse anderer Vereine erregt. In der kommenden Saison wird er jedoch nicht mehr für die Huskies auflaufen.

Nun wird sein Name für immer in der Kabine ein leuchtendes Vorbild kommender Spieler sein, für die Kassel Huskies mit Herzblut und vollem Einsatz immer alles zu geben.
Die Kassel Huskies gratulieren Alexander Karachun zu diesem Award.
Mehr zur Idee der erstmals eingeführten Awards finden Sie auf www.kassel-huskies.de.





5 Abgänge bei den Huskies


Alexander Heinrich verlässt die Huskies – auch Karachun, Kirsch, Bettahar und Walters werden nach der Pause nicht zurückkommen

Kassel, 25. März, 2020. Die Kassel Huskies sind weiterhin intensiv in der Planung für ein schlagkräftiges Team für die kommende Saison. Und geben am heutigen Tag den Abschied mehrerer Spieler und einer echten Kasseler Legende bekannt. Alexander Heinrich wird in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot seines Heimatvereins tragen. Das ist nun entschieden.
„Ich möchte Alex ‚Danke!‘ sagen für viele Jahre harter und guter Arbeit“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. „Ich schätze ihn als Spieler, aber besonders auch als Person. Daher war es eine extrem harte Entscheidung, ohne ihn im kommenden Jahr zu planen. Aber solche Entscheidungen treffen zu müssen ist leider auch Teil des Eishockey-Geschäfts. Es war aber eine der schwersten der letzten Zeit“.
Heinrich war in dieser Saison von Verletzungspech verfolgt und musste die Saison noch weit vor den Playoffs nach einem Fußbruch vorzeitig beenden.

Nach 585 Spielen im Trikot der Schlittenhunde ist seine Zeit – auch als Kapitän – damit Geschichte. Nur Sven Valenti und Manuel Klinge trugen häufiger das blau-weiße Trikot. Nach seiner Ausbildung in der EJK spielte er zwischen 2004 und 2006, von 2008 bis 2010, sowie seit 2011 im Team der Kassel Huskies und trug lange das „C“ auf der Brust. „Ich wünsche ihm ganz besonders viel Gesundheit und persönlich und privat alles erdenklich Gute. Alex ist jederzeit ein willkommener Gast in der Eissporthalle“, so Gibbs abschließend.

Trainer Tim Kehler sagte zu Heinrichs Abschied: „Alex hat die Kassel Huskies während seiner gesamten Karriere mit Klasse und einem sehr hohen Maß an Engagement vertreten. Als Kapitän war er das Gesicht unseres Teams und in der Kasseler Eishockeygemeinde ein positives Vorbild für alle Jugendspieler in der Region. Er hatte eine tolle Karriere in Kassel und es war eine Freude, ihn zu trainieren. Leider war er während einer unserer erfolgreichsten Spielzeiten verletzt und konnte aufgrund seines gebrochenen Fußes nicht spielen. Aber er setzte in seiner täglichen Arbeit alles daran, um möglicherweise in den Playoffs doch dabei sein zu können.“

Auch Kehler schließt mit besten Wünschen an den Kapitän: „Ich wünsche ihm alles Gute und weiß, dass er auf jedem Weg, den er wählt, erfolgreich sein wird.“
Auch Alexander Heinrich äußert sich zu seinem Abschied: „Ich habe dem Eishockeystandort wahnsinnig viel zu verdanken. Daher gehe ich hier nicht im Unreinen. Ich weiß, dass das Geschäft so ist und auch, dass Tim bei der Kaderplanung einen Plan hat. Daher ist es nun für mich an der Zeit, mich bei der Organisation Kassel Huskies, meinen Mitspielern, Ehrenamtlichen und ganz besonders den Fans zu bedanken, die in den Jahren immer hinter mir und den Huskies standen.“ Wie es für ihn weitergeht ist derzeit noch unklar: „Dazu werde ich mir in den kommenden Wochen Gedanken machen. Die jetzige Situation mit dem Coronavirus ist auch nicht leicht. Daher werde ich mir mit der Entscheidung bezüglich meiner Zukunft Zeit lassen.“

Weitere Spieler verlassen die Huskies

Nachdem vergangene Woche bereits die wichtige Position des Torhüters mit Jerry Kuhn und Leon Hungerecker final geklärt wurde, verkünden die Schlittenhunde heute den definitiven Abschied von vier weiteren Spielern.

  • Neben Justin Kirsch, der zu den Falken aus Heilbronn zurück wechselt,
  • werden auch Alexander Karachun,
  • Noureddine Bettahar
  • und Nick Walters nicht in die Eissporthalle zurückkehren.

„Alex Karachun geht nach einer großartigen Saison in Kassel in die DEL zurück“, verrät Trainer Tim Kehler. Und auch dass Bettahar und Walters nicht wieder an der Fulda spielen werden, ist sicher.

„Wir danken diesen Spielern für ihren wertvollen Beitrag und wünschen ihnen viel Erfolg“, so Kehler zum Abschied des Quartetts. // ECK





Torhüter-Duo bleibt in Kassel: Jerry Kuhn hat verlängert


Kassel, 19. März, 2020. Die Kassel Huskies können eine der wichtigsten Personalien für die kommende Spielzeit frühzeitig vermelden: Torhüter Jerry Kuhn hat seinen Vertrag bei den Schlittenhunden um ein weiteres Jahr verlängert. Da Leon Hungerecker über einen laufenden Vertrag verfügt, bleibt das erfolgreiche Kasseler Torhüter-Duo Huskies und ihren Fans erhalten.
„Jerry hat in der vergangenen Spielzeit viele starke Leistungen gezeigt. Für uns war das eine wichtige Personalie, über die wir sehr froh sind“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs über den 33 Jahre alten Torhüter, der in der vergangenen Hauptrunde auf eine Quote von beeindruckenden 91,48 Prozent kam und damit zu den besten Goalies der DEL 2 zählt.

Trainer Tim Kehler sagt über die Vertragsverlängerung des Torhüters: „Wir freuen uns sehr, dass Jerry zur Saison 2020-2021 zu den Huskies zurückkehren wird. Jerry führte die DEL2- GAA-Statistik in seiner ersten vollen Saison an und hat sich auf diesem Niveau als Top-Torhüter etabliert. Er gibt uns nicht nur die Chance, jedes Mal zu gewinnen, wenn er spielt, sondern gibt seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit. Außerdem ist er einer unserer Teamleader und hat eine starke Stimme in unserer Umkleidekabine.“
Nach seinen Jugendjahren war Jerry Kuhn 2012 aus den USA zunächst nach Ljubljana in die EBEL gewechselt und kam über Stationen in Krefeld, Pustertal (Italien) und Bremerhaven nach Wolfsburg, von wo er schließlich an die Fulda wechselte.

Auch Hungerecker steht wieder im Tor
Auch auf Leon Hungerecker können sich die Huskies-Fans im kommenden Jahr weiterhin freuen. Sein Vertrag gilt auch noch in der kommenden Saison.
Trainer Tim Kehler über den jungen Hoffnungsträger im Tor der Schlittenhunde: „Leon hat in seiner Entwicklung als Profi in der Saison 2019-2020 einige große Fortschritte gemacht. Seine Fähigkeiten haben sich erheblich verbessert. In Kombination mit seiner Athletik sind wir zuversichtlich, dass sich Leon zu einem der führenden deutschen Torhüter entwickeln wird.“
Damit bleibt den Huskies ihr in dieser Spielzeit so erfolgreiches Torhüter-Duo erhalten. Insgesamt nur 147 Gegentore – zweitbester Wert der Liga – zeugen von starken Leistungen auf der Linie.

Kehler: „Mit dem Torwart-Paar Jerry und Leon, kombiniert mit dem hervorragenden Training unseres Torhüter-Trainers Antti Ore, glauben wir, dass wir auf dieser Position ein unübertroffenes Team haben.“ Und er weist auf die Wichtigkeit der Torhüterposition hin: „Der Torwart ist das Rückgrat eines jeden Teams und mit Jerry und Leon glauben wir, über das Top-Duo der DEL2 zu verfügen.“





Fans können Tickets zurückgeben – oder an großer Verlosung teilnehmen


Kassel, 16. März, 2020. Die Saison ist für die Kassel Huskies und alle Fans frühzeitig beendet. Diese Entscheidung der Liga hat alle Playoff-Träume abrupt beendet. In Zeiten der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus war es eine Entscheidung zum Schutz der Gesundheit mit Vorbildcharakter.

„Natürlich ist diese Situation aktuell für uns alle neu und sehr, sehr schade. Schade für die Spieler, die Fans und alle Freunde und Förderer der Kassel Huskies“, so Huskies-Pressesprecher Thomas Lange. „Das ist eine noch nie da gewesene Situation, die ganz Eishockey-Deutschland betrifft. Die Mannschaft aus sportlicher, die Fans aus leidenschaftlicher und alle Standorte natürlich aus wirtschaftlicher Sicht.

Die Playoffs hätten uns finanziell natürlich für die kommende Saison geholfen, in der es wieder um Auf- und Abstieg gehen wird.“

Doch wie geht es nun mit bereits erworbenen Tickets weiter? Dazu haben die Kassel Huskies in den vergangenen Tagen für ihre Fans und Kunden ein Zwei-Wege-Modell entwickelt.

Zwei-Wege-Modell für die Rückgabe der Tickets

Der erste Weg sieht folgendes vor: Wer darauf verzichtet, sein bereits bezahltes Eintrittsgeld zurückzufordern, nimmt an einer großen Verlosung teil, die die Huskies auf die Beine gestellt haben. Dabei besteht die Möglichkeit, pro gekaufter Eintrittskarte an dieser Verlosung teilzunehmen. Die Preise reichen von signierten – aber leider nie getragenen – Playofftrikots mit Seltenheitswert, über VIP-Tickets und Eintrittskarten für die Spiele der kommenden Saison bis hin zu zahlreichen attraktiven Preisen unserer Partner und Preisen aus dem Sortiment unseres Fanshops.
Zudem werden die Kassel Huskies nach Abwicklung aller Retouren in oder an der Halle eine Unterstützertafel anbringen, auf der die Namen all jener Unterstützer abgedruckt werden, die dem zustimmen.

Und so geht es

In der Praxis funktionieren Verzicht auf Rückerstattung und Teilnahme an der Verlosung so: Da der Fanshop aufgrund der Corona-Pandemie bis auf weiteres geschlossen ist, muss sich jeder Karteninhaber bis 31. März per E-Mail melden unter imherzeneinhusky@kassel-huskies.de.

 





DIe DEL-2 hat die besten Akteure der vergangen Saison bekannt gegeben


Auch wenn die vergangene Saison so schnell beendet wurde, so kann man doch wenigstens froh sein, dass sie bis zum Ende gespielt wurde und ein Hauptrundensieger feststeht.

Auch wenn es leider nicht die Huskies sind, die fast die ganze Saison auf Platz 1 standen, so kann man sich auch über den zweiten Platz sicherlich sehr freuen.

Widerrum ist es dem Trainer gelungen, mit vielen Neuzugängen ein Team zusamen zu schweissen. Die richtigen Ausnahmespieler fehlten zwar, dafür boten viele der Spieler eine fast durchgängig gute Leistung.

Die DEL-2 hat nun die Saison 2019/2020 noch mal Revue passieren lassen und hat verschiedene Punkte besonders hervorgehoben:

  • Hauptrundensieger: Löwen Frankfurt
  • Fairplay-Team:  Wölfe Freiburg
  • Top-Scorer Hauptrunde: Dylan Wruck/ Heilbronner Falken
  • Bester Goalie : Ben Meisner /Wölfe Freiburg
  • Bester Verteidiger: Ian Brady / Heilbronner Falken
  • Bester Stürmer: Dylan Wruck / Heilbronner Falken
  • Bester Rookie: Yannik Valenti / Heilbronner Falken
  • Bester Trainer: Peter Russel /Wölfe Freiburg

 
Sehr auffällig ist natürlich, dass die Auszeichnungen an nur zwei Standorte gehen. Da muss sicher auf Kasseler Seite in der nächsten Saison mal was passieren.

 

 





DEL2-Saison ist offiziell abgesagt


Kassel, 10. März, 2020. Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) sieht sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden.

Die anstehende Endrunde entfällt. Der Grund dafür sind die Anordnungen mehrerer Bundesländer, Großveranstaltungen wie Spiele der DEL2 mit mehr als 1000 Teilnehmern zu untersagen.

Die DEL2 folgt damit den offiziellen Empfehlungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Gesundheitsminister Jens Spahn und reagiert zugleich auf die örtlichen Behörden und deren Entscheidungen.

René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „Gerade in Folge einer so spannenden und sportlich extrem ausgeglichenen Saison, wie wir sie in der Hauptrunde erleben durften, tut uns dieses vorzeitige Ende der Saison weh und wir bedauern dies für die gesamte DEL2-Familie. Allerdings gehen auch an uns behördliche Vorgaben und aktuelle Entwicklungen nicht vorüber. Natürlich haben wir gehofft, die Saison zu Ende zu spielen. Am Ende hat aber die Gesundheit aller Beteiligten und die Beachtung offizieller Anweisungen und Vorgaben oberste Priorität.“

Die Löwen Frankfurt stehen als Hauptrundensieger fest.

Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger.

Am morgigen Mittwoch, 11. März findet um 10.30 Uhr eine Facebook-Live-Stellungnahme mit DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch auf der offiziellen DEL2-Facebook-Seite statt, zu der wir Sie hiermit gerne einladen.

Auch die Kassel Huskies werden am morgigen Mittwoch eine Stellungnahme zu den heutigen Ereignissen veröffentlichen.

Eishalle weiter normal geöffnet
Bis auf weiteres geht in der Kasseler Eissporthalle der Betrieb für Besucher normal weiter.

Der öffentliche Lauf ist vom frühzeitigen Saisonende der Kassel Huskies nicht betroffen.


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