Lockdown verlängert bis mindestens 14. Februar: Alkoholkonsumverbot auf belebten Plätzen in Kassel


Die Hessische Landesregierung hat nach der Bund-Länder-Konferenz entsprechende Anpassungen der Landesverordnungen beschlossen. Diese treten am 23. Januar 2021 in Kraft und gelten bis mindestens 14. Februar 2021.

Danach bleibt es weiterhin verboten, auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen und in entsprechenden Einrichtungen Alkohol zu trinken. Neu ist, dass diese Plätze und Einrichtungen durch die zuständigen Behörden vor Ort zu bestimmen sind. Hier berücksichtigt die angepasste Landesverordnung eine aktuelle Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH), nach der ein flächendeckendes Alkoholverbot vorläufig außer Vollzug gesetzt wurde.

Die Stadt Kassel wird mit einer Allgemeinverfügung (gültig ab 24. Januar 2021) für folgende Plätze und Einrichtungen im Stadtgebiet ganztägig ein Alkoholkonsumverbot festlegen und dies auch mit Unterstützung der Landespolizei kontrollieren:

 

  • Nordstadtpark,
  • Platz des Gedenkens,
  • Bereich Stadthalle mit Stadthallengarten,
  • Objekt Grimmwelt (einschließlich Treppenaufgänge und Dachterasse),
  • Bettenhäuser Dorfplatz,
  • Wehlheider Platz,
  • Florentiner Platz,
  • Gießbergstraße,
  • Friedrichsplatz inklusive der Randstraßen,
  • Opernplatz,
  • Teilbereiche der Mauerstraße und Hedwigstraße (Poststraße bis zum Kreuzungsbereich Kurt-Schumacher-Str.).

 

Für die Örtlichkeiten Wesertorplatz, August-Bebel-Platz, Königsplatz, Landgraf-Philipps-Platz und Goetheanlage besteht bereits ein Alkoholkonsumverbot seit 2015.

Ab Samstag, 23. Januar 2021, gilt zudem, dass sowohl beim Bus- und Bahnfahren wie auch beim Einkaufen und in Gottesdiensten medizinische Masken getragen werden müssen. Neben OP-Masken zählen dazu auch virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95. Diese Masken schützen besser vor einer Übertragung des Virus als einfache Alltagsmasken.

Die erweiterte Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) ist hier zu finden:

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/03_corona-kontakt-_und_betriebsbeschraenkungsverordnung_stand23.01.21.pdf

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie auf www.kassel.de/corona.

documenta-Stadt Kassel





Stilles Gedenken an Opfer des Holocaust


Der 27. Januar gilt als der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust. Auch am 76. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnert die Stadt Kassel an die NS-Opfer. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Stadt in diesem Jahr jedoch nicht zu einer offiziellen Gedenkveranstaltung einladen.

In stillem Gedenken werden Oberbürgermeister Christian Geselle und Stadtverordnetenvorsteher Volker Zeidler diesmal einen Kranz am Mahnmal zur Erinnerung an den Massenmord an 78 italienischen und einem russischen Kriegsgefangenen am Bahnhof Wilhelmshöhe niederlegen. Dort waren kurz vor Kriegsende in Kassel, am Ostersamstag 1945, ausländische Zwangsarbeiter von der Gestapo ermordet worden.

„Wir erinnern an alle, die vom Nazi-Deutschland verfolgt, misshandelt, gequält, vertrieben und ermordet wurden: An sechs Millionen ermordete Juden, an das grausame Schicksal der Sinti und Roma, das erbarmungslose Vorgehen gegen Gegner des Nationalsozialismus, an Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, Zwangsarbeiter und an die leidgeprüften Menschen in den von Deutschland überfallenen Ländern“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle. Auch am Mahnmal für die Opfer des Faschismus im Fürstengarten und am Aschrottbrunnen werden Blumengebinde niedergelegt, um der NS-Opfer zu gedenken. Geselle: „Das Erinnern an dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte ist auch ein Mahnen gegen Extremismus, Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit.“

Zudem werden am Mittwoch, 27. Januar, an 107 Orten insgesamt 270 Stolpersteine im Stadtgebiet geschmückt, die namentlich an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern. Der Verein Stolpersteine Kassel hat die „Putzpaten“ außerdem dazu aufgerufen, die kleinen Gedenktafeln, die zum Projekt des Künstlers Gunter Demnig gehören, zu reinigen.

documenta-Stadt Kassel





Stadt zeigt Flagge für weltweites Verbot von Atomwaffen


Die grüne Flagge mit der Friedenstaube weht am Freitag, 22. Januar, wieder vor dem Kasseler Rathaus. Die Stadt setzt damit als eines von rund 8000 Mitgliedern des internationalen Städtebündnisses „Mayors for peace“ (Bürgermeister für den Frieden) ein Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen. „Auch wir in Kassel zeigen sichtbar Flagge und treten damit nachdrücklich für eine atomwaffenfreie Welt ein“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle.

Aktueller Anlass ist das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags der Vereinten Nationen am 22. Januar 2021. In dem völkerrechtlich bindenden Vertrag verpflichten sich die 122 unterzeichnenden Staaten, keine Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Zudem umfasst er die Verpflichtung, Personen, die von Kernwaffentests oder -einsätzen betroffen sind, umfassende Hilfe zu leisten und geeignete Maßnahmen zur Umweltsanierung der kontaminierten Gebiete in ihrem Hoheitsgebiet zu ergreifen.

Geselle begrüßte das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages: „Es ist längst Zeit, um neue Schritte zu nuklearer Abrüstung zu gehen. Dafür wird sich Kassel zusammen mit seinen Partnern in dem von Hiroshima geführten Städtebündnis „Mayors for peace“ konsequent einsetzen.“

Deutschland gehört nicht zu den Unterzeichnern des Atomwaffenverbotsvertrages. Die Bundesrepublik ist zwar bereits 1969 dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten und keine Atommacht, auf ihrem Gebiet sind aber mit ihrem Einverständnis Nuklearwaffen von Bündnispartnern stationiert.

documenta-Stadt Kassel





Sicherheitskonzept für den Hohen Meißner bleibt weiterhin in Kraft


Bei ausgelasteten Parkplätzen erfolgt Sperrung. Falschparker werden konsequent abgeschleppt.

©Google Maps

Nach Auswertung der Ergebnisse der Maßnahmen der letzten Wochenenden haben sich Kreisverwaltung, Polizei, Hessen Mobil, Geo Naturpark Frau-Holle Land und die Bürgermeister der Städte Hessisch Lichtenau, Großalmerode, Bad Sooden-Allendorf und der Gemeinden Berkatal und Meißner auf die Weiterführung des bestehenden Sicherheitskonzeptes verständigt. Es bleibt somit bei verstärkten Polizeikontrollen und ggf. kurzfristigen Sperrungen der Zufahrtsstrecken bei erschöpften Parkplatzkapazitäten. Ebenfalls werden die Zufahrten zum Naturfreundehaus und zum Berggasthof koordiniert. Die Situation auf den Parkplätzen wird weiterhin überwach werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Parken nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen gestattet ist. Falschparker, die zum Teil auch Rettungswege blockieren, werden konsequent abgeschleppt! Auch die Zufahrt über den Frau-Holle-Teich bleibt weiterhin gesperrt. Der Busverkehr ist von den Sperrungen nicht betroffen, die Linie 290 verkehrt planmäßig.

Ebenso kann es wetterabhängig kurzfristig zu Sperrungen wegen Schnee- und Eisbruch kommen.

Derzeit sind die Wanderwege und Loipen aus diesem Grund gesperrt. Besucherinnen und Besucher werden deshalb gebeten, vor Anreise sich auf der Internetseite (www.naturparkfrauholle.land) des Geo-Naturparks über den aktuellen Stand zu informieren.

Die zuständigen Behörden appellieren erneut eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger den Meißner zu meiden. Die Situation an den letzten Wochenenden hat gezeigt, dass bei einem reduzierten Besucherstrom eine generelle Sperrung des Wintergebietes auf dem Hohen Meißner nicht erfolgen muss. Dies setzt allerdings voraus, dass alle Besucherinnen und Besucher die Regeln beachten und den Anweisungen der Ordnungskräfte folgen.

Bei einem Aufenthalt wird darauf hingewiesen, die geltenden Abstands- und Hygiene-Regeln einzuhalten sowie größere Menschenansammlungen zu vermeiden sind. Alle Verstöße und Zuwiderhandlungen werden nach wie vor konsequent geahndet.

Alle Behördenvertreter appellieren erneut an die Einsicht und Vernunft der Menschen, um auch am den kommenden Wochenende ein Verkehrschaos zu verhindern. „Die Maßnahmen, die sich an den letzten Wochenenden bewährt haben, konnten nur durch den Einsatz – auch von einer ganzen Reihe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – umgesetzt werden. Hierfür danke ich erneut allen Beteiligten ausdrücklich und bitte die Bürgerinnen und Bürger eindringlich sich weiterhin an die Regelungen zu halten“, unterstreicht Landrat Stefan Reuß.

Werra-Meißner-Kreis – Der Kreisausschuss





Neuer Rekord beim Schulradeln – Mehr Teilnehmer, mehr Kilometer und viel Kreativität


Landkreis Kassel. Die Sieger des Wettbewerbs „Schulradeln 2020“ im Landkreis Kassel stehen fest. Geehrt wurden die Preisträger in drei Kategorien:

Im Kreativwettbewerb war die Ahnatal-Schule ganz vorn. Im Bild die Sportklasse 8b.

In der Kategorie „Aktivstes Team“ landeten die Vorjahressieger von der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen mit insgesamt 61.590 gestrampelten Kilometern erneut auf dem ersten Platz. Gefolgt von der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar (36.558 km) und der Vellmarer Ahnatal-Schule (33.018 km).

Auch in der Kategorie „Größtes Team“ konnte die Marie-Durand-Schule (570 Teilnehmer) sich den ersten Platz sichern. Hier ebenfalls gefolgt von der Gustav-Heinemann-Schule (383 Teilnehmer) sowie der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule (380 Teilnehmer).

Im Rahmen des „Kreativwettbewerbs“ wurden die Video-Projekte der Ahnatal-Schule („Mit dem Fahrrad sind wir frischer“), die Walter-Lübcke-Schule („Es quietscht schon zu lange“) sowie die Elisabeth-Selbert-Schule („Radfahren im kleinen Schulverbund“) ausgezeichnet.

„Eigentlich hat jede Schule, die mitgemacht hat, auch gewonnen“, betont Schmidt, „denn es geht uns bei der Initiative darum, möglichst viele Menschen mit dem Fahrrad in Bewegung zu bringen.“ Und das sei in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gelungen, wie die Steigerung der Teilnehmerzahl auf 2.379 zeige. Einen neuen Rekord verzeichnet der Wettbewerb auch bei der Gesamtfahrleistung: Diese stieg von 148.697 Kilometern in 2019 auf nun 207.950 Kilometer. Mit dabei auch Sieburgschule aus Bad Karlshafen, die sich zum ersten Mal am Schulradeln beteiligte. Damit war auch 2020 wieder eine Grundschule bei der Aktion vertreten.

Auch 2021 wird es den Aktionswettbewerb „Schulradeln“ im Landkreis Kassel geben, kündigte die Fachdienstleiterin Nahmobilität und Sport, Michaela Mayer, an. Ziel sei es, in der fünften Auflage noch mehr Schulen für den Wettbewerb zu begeistern und mit mehr als 2.500 Teilnehmern über 250.000 Kilometer zu radeln.

Hintergrund:

Der Landkreis unterstützt mit dem Wettbewerb Schulradeln eine landesweite Initiative zur Verbesserung des Schulischen Mobilitätsmanagements der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen in Kooperation mit dem Klimabündnis Hessen. In Hessen wird der Wettbewerb von der ivm (integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement) organisiert. Schulen, Schüler, Lehrer oder Eltern aus dem Landkreis Kassel, die sich für den Wettbewerb interessieren und teilnehmen möchten, können sich direkt an Stefan Arend wenden (Mail: stefan-arend@landkreiskassel.de / Tel.: 0561/1003-2269). Weitere Informationen zum landesweiten Wettbewerb gibt auf der Internetseite www.schulradeln.de.





13 jährige Seraphine D. (13) aus Kassel wurde aufgefunden


Das in Kassel vermisste 13jährige Mädchen konnte durch Polizeibeamte des Polizeirevieres Bauntal

am gestrigen Abend kurz vor 00 Uhr angetroffen werden und in Gewahrsam genommen werden.

Das Kind war seitdem Montagmorgen verschwunden und die Mutter hatte Vermisstenanzeige erstattet.

Leider war es nicht das erste Verschwinden des jungen Mädchens.  

 





Netcom Kassel Ziel eines Hackerangriffs


Interne IT-Systeme offline

Kassel, 20. Januar 2021. Am Montag, 18. Januar 2021, wurde die Netcom Kassel Gesellschaft für Telekommunikation mbH Ziel eines Hackerangriffs. Ein großer Teil der IT-Systeme des Kasseler Telekommunikationsdienstleisters sind nicht mehr funktionsfähig (kompromittiert). Die Systeme, die zur Realisierung der Telekommunikationsdienste für Bestandskunden notwendig sind, waren nicht betroffen. Den Angriff wurde umgehend den zuständigen Aufsichtsbehörden, dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit sowie der Bundesnetzagentur gemeldet. Des Weiteren wurde die Polizei, das Hessische Cyberabwehrzentrum sowie externe Spezialisten zu Forensik und Datenrettung hinzugezogen.

Nach derzeitigem Stand sei nicht auszuschließen, dass die Hacker Zugriff auf Daten der Kunden erlangt haben. Die Netcom ruft ihre Kunden daher zu besonderer Vorsicht auf und bittet, E-Mails, die im Namen oder mit dem Bezug zur Netcom versehen sind, kritisch zu prüfen. Besondere Vorsicht gelte bei Links und Anhängen. Derzeit seien solche Fälle aber noch nicht bekannt geworden. Darüber hinaus teilt das Unternehmen mit, dass neben den Analyse-, Abwehr- und Sicherungsmaßnahmen umgehend mit dem Aufbau eines neuen System-Umfelds begonnen wurde. Fokus liege dabei auf der Wiederherstellung der Kommunikation und der Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit aller Kundensysteme.

Die Netcom kündigte an, ihre Kunden auf der Website des Unternehmens über neue Erkenntnisse auf dem Laufenden zu halten. In dringenden Fällen steht die Hotline unter 0561 920 20 20 zur Verfügung, das Team des Datenschutzbeauftragten unter netcom-kassel@dsb-moers.de oder unter der Rufnummer 05671 749 250.





Neue Heimat für Enzian, Schmetterling und Eidechse


Renaturierung von Kalkmagerrasenflächen oberhalb von Trendelburg-Sielen schafft Platz für mehr Artenvielfalt

Trendelburg. Wer in den vergangenen Tagen in der Nähe des „Kleinen Hölzchens“ oberhalb von Sielen unterwegs war, dem wird es nicht entgangen sein: Das Landschaftsbild dort hat sich gewandelt. Wo früher rund um das „Kleine Hölzchen“ unterhalb der „Papenbreite“ noch zum Teil enges Gestrüpp vorherrschte, prägen nun nur noch vereinzelte Gehölze den Blick über die Fläche. Noch ist die Bodenoberfläche arm an Bewuchs. Doch das wird sich ändern, sobald Licht und Wärme für Wachstum sorgen und sich der ursprüngliche Kalkmagerrasen, dank der Entnahme der Gehölze, wieder entwickeln kann.

„Nährstoffarme Grasland-Lebensräume, ganz besonders Kalkmagerrasen, sind sehr wertvoll, da sie durch eine hohe Artenzahl gekennzeichnet sind“, erläutert Jürgen Düster, Fachdienstleiter Landschaftspflege beim Landkreis Kassel. Wegen ihrer großen Bedeutung für den europäischen Artenschutz zählen sie zu den wichtigen Lebensraumtypen. „Leider sind diese Flächen seit dem 2. Weltkrieg immer seltener geworden“, so Düster. Die Ursache: Die immer intensiver wirtschaftende Landwirtschaft hat sich von diesen schwerer zugänglichen Flächen zurückgezogen, wodurch sie brachgefallen und mit Büschen und Bäumen zugewachsen sind. In der Folge sind durch den Mangel an Licht und Wärme viele wertvolle Arten verschwunden.

Nun also ein Neuanfang: „Die von uns mit der Gehölzreduzierung beauftragte Firma ist angewiesen, wertvolle Gebüschgruppen, Bäume, vor allem den Kiefernwald als besonders prägende Landschaftselemente stehen zu lassen“, erläutert Düster. „Lediglich die den Kalkmagerrasen negativ beeinflussenden Gehölze sollen entnommen werden.“ Düster ist optimistisch, dass die freigestellten Flächen in den nächsten Jahren durch einen Schäfer aus der Region beweidet werden können. „Die Vierbeiner sind heute wie früher die besten und günstigsten Landschaftspfleger für den Kalkmagerrasen“, betont er.

Die Renaturierung bei Sielen ist Teil eines großen Renaturierungsprojekts im Warme- und Diemeltal sowie auch im Raum Hofgeismar, welches etwa 50 bis 60 Hektar in Nordrhein-Westfalen und Hessen umfasst. Wissenschaftler der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Fartmann begleiten das Projekt als sogenanntes Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E-Vorhaben). Finanziert werden die Arbeiten vom Bundesamt für Naturschutz sowie den Ländern Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund:

Durch die Renaturierung von Kalkmagerrasenflächen wird die Ansiedlung mehrerer Arten gefördert. Darunter der Kreuz-Enzian (Gentiana cruciata) und das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris). Darüber hinaus Schmetterlinge wie der Große Perlmutterfalter (Argynnis aglaja), der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma), der Kreuzenzian-Ameisenbläuling (Phengaris rebeli), der Ehrenpreis-Scheckenfalter (Melitaea aurelia) und der Kreuzdorn-Zipfelfalter (Satyrium spini). Zudem profitiert die Zauneidechse von mehr Licht und Wärme sowie dem verbesserten Nahrungsangebot.

// LANDKREIS KASSEL





P+R-Parkplatz am Auestadion wird für Impfzentrum benötigt


Der öffentliche Park and Ride-Parkplatz am Auestadion und der Eissporthalle wird ab Montag, 18. Januar 2021,

nur noch für das in der Großsporthalle Auepark eingerichtete Impfzentrum zur Verfügung stehen.

Die Zufahrt zum Parkplatz über die Damschkestraße wird auf Höhe „Eppos Clubhaus“ durch Sicherheitspersonal geregelt.

 

Pendler sowie Besucherinnen und Besucher von umliegenden Einrichtungen werden gebeten,

vorrangig Parkplätze am Auedamm und an den Messehallen zu nutzen.

Die Stadt Kassel bittet um Verständnis.

 

Stadt Kassel





Spende für menschliche Grundbedürfnisse


Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte l Wohnstadt unterstützt die Kasseler Tafel mit 2.500 Euro, um bedürftige Menschen mit wichtigen Lebensmitteln zu versorgen.

Freuen sich über die Spende der Unternehmensgruppe Nassauische | Wohnstadt: (v.li.): Renate Beifuhß, Vevi Westermann und Siegfried Hauck, seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Kasseler Tafel im Einsatz.

Kassel – Ihre traditionelle Weihnachtsspende lässt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) in diesem Jahr der Kasseler Tafel zugutekommen. Die Organisation sammelt überschüssige Lebensmittel von Herstellern, Märkten, Großhändlern und Bäckereien, um sie an bedürftige Menschen zu verteilen. „Wir würdigen mit unserer Spende über 2.500 Euro ein Engagement, durch das viele Menschen in Kassel überhaupt erst Zugang zu gesunden Lebensmitteln und wichtigen Dingen des alltäglichen Bedarfs erhalten“, begründen die Geschäftsführer der NHW, Dr. Thomas Hain, Dr. Constantin Westphal und Monika Fontaine-Kretschmer, warum die Wahl auf die Tafel fiel.

Seitdem die Kasseler Tafel ihre Arbeit im Jahr 1996 aufgenommen hat, verzeichnet sie einen stark steigenden Bedarf. Aktuell werden rund 3.500 Menschen, darunter etwa 1.000 Kinder, versorgt. Darüber hinaus gehen auch Lebensmittel an Sozialstationen in Kassel.

Rund 120 Ehrenamtliche sind derzeit bei der Kasseler Tafel aktiv. Während der erste durch die Corona-Pandemie verursachte Lockdown im vergangenen Frühjahr dazu führte, dass die Kasseler Tafel geschlossen wurde, ist sie in der aktuellen Situation geöffnet. „Allerdings können sich die Ausgabeberechtigten derzeit nur fertig gepackte Warenpakete zu festgelegten Zeiten vor unserem Laden in der Holländischen Straße abholen“, erklärt Helga Schmucker-Hilfer, Mitglied im Vorstand der Kasseler Tafel, die besondere Situation.

Die benötigten Waren – bis zu zwei Tonnen täglich – stammen von Geschäften in Kassel. Helga Schmucker-Hilfer betont: „Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden, bekommen keine öffentlichen Mittel.“ Lebensmittel sind aber nicht das Einzige, was die Kasseler Tafel benötigt: Die Miete für den Laden muss bezahlt und drei Kleintransporter, mit denen Spenden abgeholt werden, müssen unterhalten werden. Außerdem können manche Aufgaben, wie die Lagerhaltung, nicht von Ehrenamtlichen allein bewältigt werden, so dass Löhne anfallen. „Manchmal kaufen wir auch Dinge zu, beispielsweise Windeln für die Kinder alleinerziehender Mütter“, so Helga Schmucker-Hilfer. „Deshalb freuen wir uns sehr über die Zuwendung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt.“

Ihre jährliche Weihnachtsspende teilt die Unternehmensgruppe Nassauische | Wohnstadt zwischen zwei Projekten in Nord- und Südhessen auf. So erhält auch die Arche Frankfurt 2.500 Euro für ihre Angebote der Jugendbetreuung an mehreren Standorten in der Mainmetropole //

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt





Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Geselle im Internet abrufbar


Es war ein herausforderndes Jahr 2020. Die Corona-Pandemie hat das Leben und Handeln der Menschen auch in Kassel maßgeblich beeinflusst. Dennoch blickt Oberbürgermeister Christian Geselle in seiner Neujahrsansprache an die Kasseler Bürgerinnen und Bürger mit Zuversicht auf das noch junge Jahr 2021: „Die Möglichkeit zur Schutzimpfung bringt uns Morgenröte ins Dunkel dieser Zeit. Sie stärkt endlich die Hoffnung darauf, dass die Sonne alsbald wieder scheint.“

Bis ausreichend Impfstoff für alle zur Verfügung steht, seien weiterhin Geduld, Besonnenheit und Ausdauer gefragt, erklärte Geselle. Jeder Impfwillige werde in diesem Jahr ein Impfangebot erhalten.

Geselle: „Corona verlangt uns allen sehr viel ab. Mein besonderer Dank gilt denen, die in der Krise helfen, die uns durch die Krise helfen, die die Gesellschaft am Laufen halten – ob beruflich oder ehrenamtlich.“ Das Jahr 2020 habe gezeigt, was nicht selbstverständlich sei. „Wir leben in Kassel in einem funktionierenden Gemeinwesen.“

Rückblickend auf das vergangene Jahr sagte Geselle, dass die Pandemie uns auch Demut gelehrt habe. „Wir haben erkannt, wie wertvoll und alles andere als selbstverständlich unsere Gesundheit doch ist. Und wie dankbar wir für unsere gute medizinische Versorgung hierzulande sein können.“ So sei es richtig und vorausschauend gewesen, schon im Jahr 2019 begonnen zu haben, das Klinikum Kassel, die Gesundheit Nordhessen und damit die Gesundheitsversorgung für die gesamte Region nachhaltig zu sichern und modern auszurichten.

Gleichwohl haben die erforderlichen Schutzmaßnahmen zum Teil schwere wirtschaftliche und existentielle Folgen für einige mit sich gebracht. Oberbürgermeister Geselle: „Um den Leidtragenden in unserer Stadt aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusätzlich zu anderen Hilfen unter die Arme zu greifen, haben wir mit ‚Kopf hoch, Kassel!‘ ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 18 Millionen Euro ins Leben gerufen. Damit hat die Stadt Kassel ein kommunales Signal gesetzt, das seinesgleichen sucht.“ Es sei richtig gewesen, das Programm für das gesellschaftliche Zusammenleben in Kassel auch noch ins neue Jahr zu übertragen.

 Der Künstler Gerrit Bamberger wirkt in dem Video ebenso mit wie das Blasorchester des TSV 1891 Oberzwehren mit einer besonderen Akustikversion der bekannten Hymne „You’ll never walk alone“.

 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie kann der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Kassel im Rathaus nicht stattfinden.

Stadt Kassel





Stadt wendet sich mit Brief an Impfberechtigte – Mobil eingeschränkte Menschen erhalten kostenlose Taxifahrt zum Impfzentrum


Vor dem Start der Corona-Impfaktion im regionalen Impfzentrum der Stadt Kassel am 19. Januar 2021 wendet sich Oberbürgermeister Christian Geselle in einem Brief an die Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahren. In dem Schreiben, das in Kürze versendet wird, appelliert Geselle gemeinsam mit Bürgermeisterin und Seniorendezernentin Ilona Friedrich an die Impfbereitschaft: „Sie gehören zu der ersten Personengruppe, die die Corona-Schutzimpfung erhalten wird. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses freiwillige und kostenlose Impfangebot nutzen würden. Denn die Impfungen sind die beste Möglichkeit, sich und andere vor dem Virus zu schützen.“

Wer der höchsten Priorisierungsgruppe angehört, kann sich seit 12. Januar für eine Impfung im Impfzentrum der Stadt Kassel anmelden. Möglich ist dies über die telefonischen Servicenummern 0611 505 92 888 oder 116 117 oder sowie auf der Internetseite www.impfterminservice.hessen.de. Zur ersten Gruppe gehören vor allem Menschen ab 80 Jahren.

Geselle und Friedrich weisen in dem Brief darauf hin, dass die Corona-Pandemie jetzt seit Monaten das Leben und Handeln aller maßgeblich beeinflusse. „Doch jetzt sehen wir eine Morgenröte am Horizont: Mithilfe von Schutzimpfungen haben wir gute Aussichten, in absehbarer Zeit in ein möglichst normales Leben zurückzukehren“, schreiben beide an die hochbetagte Generation.

Als Service ist dem städtischen Schreiben bereits der aktuelle Anamnesebogen und die Einwilligungserklärung zu dem derzeit verwendeten mRNA-Impfstoff beigefügt. Oberbürgermeister Geselle: „Es hilft uns sehr, wenn Sie diese bereits ausgefüllt zur Impfung mitbringen.“ Das zur Schutzimpfung zugehörige Aufklärungsmerkblatt ist mit nützlichen Informationen auf der städtischen Internetseite einsehbar und kann von dort heruntergeladen werden. Fragen zur Impfung könnten im Vorfeld von der Hausärztin oder dem Hausarzt beantwortet werden.

Kostenlose Taxifahrt für mobil eingeschränkte Menschen

Die Stadt Kassel macht ihren Bürgerinnen und Bürgern ab 80 Jahren, die beschränkt mobil seien und nicht in eigener Regie das Impfzentrum erreichen können, darüber hinaus ein weiteres Angebot: „Wer einen Termin für die Impfung gegen das Coronavirus vereinbart und eine Einladung ins Impfzentrum Kassel bekommen hat, kann ein Taxi für eine kostenlose Hin- und Rückfahrt buchen“, erklärte Geselle. Menschen, die nicht mehr selbst mobil sind, nicht von Angehörigen oder Freunden gebracht werden können und deren Krankenkasse eine Fahrt nicht bezahlt, sollen von diesem Angebot rege Gebrauch machen, so der Oberbürgermeister. In dem Schreiben sei erläutert, wie zu verfahren sei.

Abschließend bittet Geselle die impfwilligen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis dafür, dass etwas Geduld bei der Terminvereinbarung notwendig sei. „Auch die Personengruppen mit hoher Priorität können nur nach und nach geimpft werden – je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs.“ Es werde aber jedem Impfwilligen so schnell wie möglich ein Angebot zur Schutzimpfung gemacht.

documenta-Stadt Kassel





Onlinevortrag zur veränderten Protestkultur


Die Fach- und Beratungsstelle zur Demokratieförderung und Extremismusprävention im Werra-Meißner-Kreis lädt zu einem Vortrag zum Thema „Veränderte Protestkultur.

Anti-Corona-Proteste und die Auswirkungen auf die Demokratie“ ein.

Mitorganisator Daniel Schindewolf gibt bekannt: „Wir freuen uns, dass wir für dieses in hohem Maße aktuelle Thema einen renommierten Referenten gewinnen konnten.“

Paul Zschocke von der hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung wird am

20.01.2021 von 18.00 – 19.30 Uhr

referieren.

Er befasst sich schon viele Jahre mit der hiesigen Protestkultur.

Der Vortrag findet online statt und ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Zentrale Informationen und Anmeldung bei Susanne Rieb (Landkreis Waldeck-Frankenberg) unter susanne.rieb@lkwafkb.de oder 05631/954-561.

Der Vortrag ist Bestandteil einer Veranstaltungsreihe „Demokratiegespräche in Nordhessen“, die von den vier nordhessischen Fachstellen zur Demokratieförderung und Extremismusprävention aus den

  • Landkreisen Kassel,
  • Werra-Meissner,
  • Schwalm-Eder und
  • Waldeck-Frankenberg

gemeinschaftlich organisiert wird.

Werra-Meißner-Kreis – Der Kreisausschuss





Mobile Endgeräte für Schüler werden übergeben


Landkreis Kassel. „Wir wollen kein bedürftiges Kind im Landkreis Kassel durch Distanzunterricht zurücklassen“, informieren Landrat Uwe Schmidt und Vizelandrat Andreas Siebert. Um dem Bedarf für mobile Endgeräte für bedürftige Schüler zu entsprechen, hat der Landkreis über 3.600 Tablets und Laptops angeschafft, die jetzt an die Schulen des Landkreises übergeben werden. „Das Ganze ist eine Mammutaufgabe für unseren EDV-Service für Schulen und das Team von Matthias Woede im Medienzentrum in Hofgeismar hat tolle Arbeit geleistet“, sind sich Schmidt und Siebert einig.

Für die leihweise Vergabe der digitalen Endgeräte, die aus dem Sofortausstattungsprogramm des Landes Hessen finanziert wurden, sollen zunächst nur die Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, die „diese Hilfe auch wirklich benötigen“, konkretisiert Vizelandrat Siebert. Kriterium für die Vergabe eines Leihgerätes sind, dass dem Schüler im eigenen Haushalt kein PC, Laptop oder Tablet zur schulischen Nutzung zur Verfügung steht. Haushalte mit mehr als zwei schulpflichtigen Kindern, in denen nur ein PC, Laptop oder Tablet zur Verfügung steht, erhalten ebenfalls ein Leihgerät. Siebert: „Wir wollen mit diesen Kriterien keine überflüssige Bürokratie aufbauen, sondern nur sicherstellen, dass die Geräte auch an die Schüler ausgegeben werden, die ansonsten keine Chance haben, am Distanzunterricht teilzunehmen“. Bei rund 23.000 Schülern im Landkreis müsse sichergestellt werden, dass die Geräte auch dahin kommen, wo sie wirklich gebraucht werden.

Die Vergabe der mobilen Endgeräte erfolgt über die Schulen durch das Kreismedienzentrum in Hofgeismar.

LANDKREIS KASSEL





Ella, Emilia und Leon sind die beliebtesten Baby-Vornamen 2020


Immer zum Jahresanfang veröffentlicht das Standesamt der Stadt Kassel Daten und Zahlen. In der Rangliste der beliebtesten Vornamen für Babys gab es im Jahr 2020 bei den Mädchen eine Doppelspitze: sowohl Ella als auch Emilia waren bei den Eltern in Kassel gleichermaßen beliebt (je 30 Benennungen). Ella war bereits im Jahr 2019 der beliebteste Mädchenname für Neugeborene (37 Benennungen).

Bei den Jungen lag Leon (35) im Jahr 2020 knapp vor Ben (33). Milan, der beliebteste Jungenname im Jahr 2019, landete bei der Namengebung im vergangenen Jahr auf Rang 18.

Paul ist mit 26 Benennungen drittbeliebtester männlicher Vorname der Stadt. Bei den Mädchennamen schafften es Emma (25) und Marie (24) unter die Top 3.

Fast so viele Neugeborene wie im Vorjahr

4.550 Neugeborene wurden 2020 beim Kasseler Standesamt angemeldet. Dabei erblickten 2.385 Jungen und 2.165 Mädchen das Licht der Welt. Zum Vergleich: 2020 waren es nur 8 Babys weniger als im Jahr zuvor. In den Jahren 2001 bis 2019 lag der Mittelwert der angemeldeten Neugeborenen bei 3.779.

Ihre Mütter brachten sie im Klinikum Kassel (2.463), im Diakonissenhaus (1.925), im Geburtshaus (94), in Wohnungen (20) sowie im Heilhaus (17) zur Welt. Die meisten Kinder (420) wurden im Juni beurkundet.

Unabhängig vom Wohnort der Mütter werden alle Geburten in der Stadt Kassel beim hiesigen Standesamt beurkundet. Die Mütter von 2.044 Neugeborenen wohnen in Kassel, 2.076 kamen aus anderen Städten und Gemeinden außerhalb von Kassel. 1.525 der Mütter waren bei der Geburt ihrer Kinder ledig.

6.423 Elternteile sind deutsche Staatsangehörige. Die Eltern der Neugeborenen stammen aus insgesamt 92 verschiedenen Staaten. Darunter 407 aus Syrien, 272 aus der Türkei, 169 aus Bulgarien, 165 aus Somalia und 162 aus Rumänien.

Weniger Eheschließungen

838 Paare gaben sich im Jahr 2020 das Ja-Wort, das sind 217 Eheschließungen weniger als noch im Jahr 2019 (1.055). 16 Ehen wurden zwischen zwei Frauen und zehn zwischen zwei Männern geschlossen. Sieben Lebenspartnerschaften wandelte das Standesamt in Ehen um.

In 74 Prozent der Trauungen waren beide Eheleute vorher noch nie verheiratet. 79 Prozent der Paare bestimmten einen gemeinsamen Familiennamen. Davon entschieden sich 90 Prozent für den Familiennamen des Mannes, 10 Prozent für den der Frau. 145 Paare wohnten nicht in Kassel, hatten ihre Eheschließung beim Standesamt des Wohnortes angemeldet und dann in Kassel geheiratet.

Die gefragtesten Monate für das Ja-Wort waren 2020 der Juli, August und Dezember. Die wenigsten Eheschließungen verzeichnete das Standesamt im Januar und April.

Sterbefälle auf fast gleichbleibendem Jahresniveau Im Jahr 2020 wurden insgesamt 3.491 Sterbefälle im Kasseler Stadtgebiet beurkundet (2019: 3.394), davon 1.775 Männer und 1.716 Frauen. 1.918 der Verstorbenen wohnten in Kassel, 1.571 stammten aus anderen Städten und Gemeinden. Der Mittelwert der Sterbefälle lag in den Jahren 2001 bis 2019 bei 3.119. Die meisten Beurkundungen verzeichnete das Standesamt im Januar (369), die wenigsten Beurkundungen im Mai (242).

 

Weniger Einbürgerungen

Vermutlich auch in Folge der zeitweise durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Öffnungszeiten hat das Standesamt 2.083 Beratungen zu Einbürgerungsverfahren geführt und damit etwas weniger als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden 492 Einbürgerungsurkunden ausgehändigt. Im Jahr 2019 waren es noch 2.253 Beratungen und 611 Einbürgerungen.

Im Mai 2020 hat die Stadt Kassel eigens ein neues Online-Angebot zur Vorbereitung von Einbürgerungsanträgen aufgesetzt. Wer sich einbürgern lassen möchte, kann unter www.kassel.de/beratung-einbuergerung Fragen zu seiner Lebenssituation beantworten und sich auf diesem Weg beraten lassen. Ohne dafür im Rathaus vorsprechen zu müssen, lassen sich die für Interessenten die Erfolgsaussichten für einen Einbürgerungsantrag in Erfahrung bringen.

Zahlreiche weitere Dienstleistungen des Standesamtes sind ebenfalls online verfügbar – wie etwa die Anmeldung der Geburt oder der Eheschließung. Weitere Informationen auf www.kassel.de/standesamt.

Kassel im Internet: www.kassel.de





Verkehrssituation rund um den Herkules: Stärkere Kontrollen am Wochenende


Bei zu erwartenden winterlichen Verhältnissen am kommenden Wochenende bleiben die Naherholungsgebiete am Herkules und im Habichtswald für Erholungssuchende weiterhin zugänglich. Allerdings wird die Stadt Kassel in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion Kassel ihre Kontrollen vor Ort verstärken, um ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu vermeiden.

Sobald die Parkplätze am Herkules, am Herbsthäuschen, am Essigberg und am Hohen Gras sowie die Wanderparkplätze entlang der Ehlener Straße vollständig belegt sind, werden alle Zufahrtstraßen für den Individualverkehr gesperrt.

Am rechten Fahrbahnrand an der Zufahrtsstraße (K1) zum Herkules wird ein absolutes Halteverbot angeordnet. Damit sollen ein Durchkommen des ÖPNV und der Winterdienstfahrzeuge zum Herkules gewährleistet werden. Verkehrsverstöße werden geahndet.

Der Skilift am Hohen Gras bleibt außer Betrieb. Bewusst hat sich die Stadt aber gegen eine präventive Sperrung der Naherholungsgebiete ausgesprochen, um den Menschen nicht von vornherein die Möglichkeit zu nehmen, sich an der frischen Luft im und rund um den Habichtswald zu bewegen. Stadt und Landespolizei appellieren an die Vernunft der Erholungssuchenden. Trotz der Sehnsucht nach Freiheit, Freizeit und Vergnügen sei es wichtig, sich weiterhin an die Regeln zu halten. Zuwiderhandlungen gegen die Coronaschutzverordnung werden vor Ort ebenfalls geahndet.

documenta-Stadt Kassel





Wiederaufnahme der Arbeiten zur Errichtung einer Fußgängersignalanlage über die Friedrich-Ebert-Straße und Elfbuchenstraße in Höhe Karl-Marx-Platz


Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt errichtet für die Querung der Friedrich-Ebert-Straße sowie der Elfbuchenstraße in Höhe des Karl-Marx-Platzes eine Fußgängersignalanlage. Der jetzt vorhandene Fußgängerüberweg über die Elfbuchenstraße entfällt zukünftig.

Die hierfür erforderlichen Baumaßnahmen pausierten über den Jahreswechsel, werden im neuen Jahr aber wiederaufgenommen. Sie finden voraussichtlich von Montag, 11. Januar, bis Samstag, 13. März, statt. Es kommt weiterhin, je nach Baufortschritt, zu der Sperrung jeweils einer Fahrtrichtung (stadteinwärts oder stadtauswärts) auf der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe der Haltestelle Karl-Marx-Platz. Ebenfalls wird die Elfbuchenstraße zwischen Bodelschwinghstraße und Elfbuchenstraße 4 für den Verkehr gesperrt.

Eine Umleitung für die stadtauswärtige Fahrtrichtung wird ausgeschildert über Bodelschwinghstraße, Breitscheidstraße und Elfbuchenstraße zurück auf die Friedrich-Ebert-Straße. Diese gilt sowohl für den Kfz- als auch den Radverkehr.

Für die stadteinwärtige Fahrtrichtung führt die großräumige Umleitung für den Kfz-Verkehr ab dem August-Bebel-Platz über den Kirchweg, Breitscheidstraße und die Bodelschwinghstraße zurück auf die Friedrich-Ebert-Straße. Stadteinwärts fahrende Radfahrer können während der Bauzeit den getrennten Geh-/Radweg im Haltestellenbereich nicht mehr nutzen, sie werden daher über die Olgastraße und den Parkplatz vor den Häusern Friedrich-Ebert-Straße 127 bis 121 umgeleitet.

Fußgänger können den gesperrten Bereich weiterhin auf den Gehwegen passieren.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmer, diese Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

documenta-Stadt Kassel





Täter gesucht: Sperrmüllentsorgung im Wald von Bad Zwesten

 

Bad Zwesten – Wenn vor der eigenen Haustür kein Platz mehr ist, um Müll oder Sperrmüll abzustellen ist das zwar für einen selbst sehr ärgerlich, doch wenn man alles schon in sein Fahrzeug gepackt hat, kann man auch seinen Sperrmüll/Müll an einer Sammelstelle abgeben und muss diesen nicht in den Wald kippen. So wurde jüngst in Bad Zwesten wieder solch ein Fall von Entsorgung von Sperrmüll im Wald bemerkt. Der Sperrmüll wurde an einem Wanderweg einfach in den Wald geworfen. Später haben Wanderer diesen Müll entdeckt, dokumentiert und der Gemeinde gemeldet. Diese sucht nun nach den Tätern und hofft, dass die Bevölkerung mithilft bei der Suche, denn vielleicht hat ja jemand die Täter gesehen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Gemeindeverwaltung Bad Zwesten (Tel. 05626/9993/0 oder Gemeindeverwaltung@badzwesten.de).

Hinweis: Die Bilder sind von Fr. Ariane Alsenz gemacht worden und sollen bei der Täterermittlung helfen.

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Laserscape ziert Silvesterhimmel – auch Herkules erstrahlt


Kassel, 29. Dezember 2020.

Das Silvesterfeuerwerk fällt in diesem Jahr zwar nicht gänzlich aus – aber so farbenprächtig und opulent wie in den vergangenen Jahren soll und wird es in diesem doch so ganz besonderen Jahr nicht werden.

Was in manch anderer Stadt für eine große Leerstelle sorgen wird, ist in Kassel nicht ganz so dramatisch.

Denn nicht nur der Herkules wird mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlen, sondern auch das Lichtkunstwerk Laserscape Kassel.

 Die Besonderheit in diesem Jahr: Nicht nur der grüne Laser wird den Zwehrenturm mit dem Herkules verbinden.

Sondern auch der erst vor wenigen Tagen nach 13 Jahren Abstinenz wieder in Betrieb gegangene rote Strahl.

Die Städtischen Werke hatten den roten Laser anlässlich ihres 90ten Geburtstages der Stadt Kassel und ihren Bürgerinnen und Bürgern als Geschenk gemacht.

Er war Bestandteil des documenta-6-Kunstwerks des Lichtkünstlers Horst H. Baumann aus dem Jahr 1977.

Neuigkeiten, Aktuelles und Hintergrundinformationen rund um die Laserscape von Horst H. Baumann finden sich unter kvvks.de/laserscape.

 





Feuerwerksverbot im gesamten Kreisgebiet – Landkreis erlässt Allgemeinverfügung


Landkreis Kassel. Der Landkreis Kassel erlässt ein Verbot für das Verwenden und Zünden von Feuerwerkskörpern für das gesamte Kreisgebiet. „Das Verbot gilt am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn.
Das Verbot gilt für den gesamten öffentlichen Raum des Landkreises Kassel. „Wir empfehlen vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems aufgrund der Corona-Pandemie dringend auch im privaten Raum in diesem Jahr auf Feuerwerk zu verzichten“, so Kühlborn weiter. Die Bundesregierung hatte aus den gleichen Gründen bereits den Verkauf von Feuerwerk in diesem Jahr verboten.
Die Allgemeinverfügung des Landkreises, die am 29. Dezember bekannt gemacht wird, beruht auf den Paragraphen 16, 28 a und 32 des Infektionsschutzgesetzes sowie auf der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebs von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (CoKoBeV). „Das Infektionsschutzgesetz ermöglicht es, dass der Landkreis als zuständige Behörde Veranstaltungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten kann und mit dem Verbot von Feuerwerk im öffentlichen Raum wollen wir wie alle anderen Landkreise auch unnötige Gruppenbildungen an Silvester und an Neujahr unterbinden“, berichtet Kühlborn. Das bundesweit geltende Verkaufsverbot ersetzt die Landkreisregelung nicht.
Kühlborn: „Es kann ja doch noch Feuerwerk aus den Vorjahren vorhanden sein und es gibt auch noch Bestellungen aus dem Internet – deshalb ist ein Verbot von Feuerwerk im öffentlichen Raum zusätzlich zum Verkaufsverbot notwendig“.

Der Landkreis hat sich dafür entschieden, das „Böllern an Silvester und auch am Neujahrstag“ im gesamten Kreisgebiet zu verbieten, „da diejenigen, die gern böllern wollen“ mobil im Kreis unterwegs sein könnten und die mit dem Feuerwerk verbundenen Gefahren im gesamten Kreis bestehen. Das Verbot für den öffentlichen Raum und die dringende Empfehlung für Privatgrundstücke ist „zwar eine erneute Einschränkung in die Handlungsfreiheit der Menschen, aber der Gesundheitsschutz und die Beanspruchung der Krankenhäuser und des Rettungsdienstes gehen hier eindeutig vor“, so der Pressesprecher weiter. Da auch der Verkauf von Feuerwerk verboten sei, wiege die Einschränkung der allgemeinen Handlungsfreiheit zudem weniger schwer. Zumindest für den Tier- und den Naturschutz habe das Verbot auch positive Auswirkungen. Kühlborn: „Wer ein Haustier hat, weiß welche Belastungen Feuerwerk für die Tiere darstellt – und das gilt natürlich in gleichem Maße auch für die Wildtiere“.

Vizelandrat Andreas Siebert appelliert mit Blick auf Silvester und Neujahr erneut an die Bevölkerung möglichst wenig Kontakte zu pflegen. „Wir haben gerade erst mit den Impfungen in Seniorenheimen begonnen und bis wir alle durch Impfungen besser geschützt sind wird es noch einige Monate dauern“, betont Siebert. Es gäbe keinen Grund zum Jahreswechsel beim Schutz vor Corona leichtfertig zu sein.

Das Feuerwerksverbot wird von den kommunalen Ordnungsbehörden sowie der Polizei kontrolliert. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen, dass je nach Einzelfall zwischen 200 Euro und 25.000 Euro betragen kann.





Böllerschutzhauben an städtischen Parkscheinautomaten an Silvester


Zum Schutz vor Vandalismus und trotz Verkaufsverbotes für Böller und anderes Feuerwerk werden zum Jahreswechsel 2020/2021 erneut 300 Parkscheinautomaten in Kassel mit Schutzhauben gesichert.

Grund für die Maßnahme: In Vergangenheit hatten Unbekannte mehrere Parkscheinautomaten mit – mutmaßlich auch illegalen – Feuerwerkskörpern zerstört. An das Münzgeld in den Geräten waren die Täter zwar nicht gelangt, allerdings entstand ein hoher Sachschaden.

Ab Mittwoch, 30. Dezember, werden auch in diesem Jahr beginnend in der Parkgebührenzone II an den Parkscheinautomaten spezielle Stahlplatten montiert. Die Automaten können deswegen nicht genutzt werden, sind aber vor Schäden weitestgehend geschützt. Zwar entstehen der Stadt Kassel hierdurch Kosten und es gehen Parkeinnahmen verloren. Dies ist aber immer noch günstiger als anschließend zerstörte Parkscheinautomaten zu ersetzen.

Ab Montag, 4. Januar, werden die Schutzhauben – beginnend in der Innenstadt – entfernt und die Automaten sind wieder wie gewohnt nutzbar. Neben Kassel gehen auch andere Städte mit diesem Verfahren erfolgreich gegen Sachbeschädigung in der Silvesternacht vor.

Autofahrer, die ihr Fahrzeug über den Jahreswechsel in der Parkgebührenzone II (Mitte, Vorderer Westen und Nordstadt) und in der Parkgebührenzone Zentrum abstellen, brauchen in dieser Zeit keine Parkgebühren zu zahlen. Die Straßenverkehrsbehörde macht allerdings darauf aufmerksam, dass dennoch die Höchstparkdauer zu beachten ist, die auf den jeweiligen Schildern steht. Beim Parken in den Parkgebührenzonen muss daher eine Parkscheibe ins Fahrzeug gelegt werden.

documenta-Stadt Kassel





Stadt erlässt Feuerwerksverbot an publikumsträchtigen öffentlichen Orten


Auf Grundlage der aktuellen Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie untersagt die Stadt Kassel im Benehmen mit der Museumslandschaft Hessen Kassel das Abbrennen von Feuerwerkskörpern für den 31. Dezember 2020 (Silvester) sowie den 1. Januar 2021 (Neujahrstag) an folgenden Örtlichkeiten:

  • „Bettenhäuser Dorfplatz“ (Stadtteil Bettenhausen), Teilstück der „Erfurter Straße“ zwischen „Kirchgasse“ und „Ringhofstraße“,
  • „Nordstadtpark“ (Nord-Holland); gesamte Grünfläche inkl. umlaufender Gehwege, zwischen Mombachstraße, Fiedlerstraße, Haarmannweg und Liebigstraße,
  • „Jägerstraße“ und „Untere Königsstraße“ (Innenstadt), „Jägerstraße“ zwischen Gießbergstraße und Untere Königsstraße; „Untere Königsstraße“ zwischen Kreuzung Am Stern bis zum Holländischen Platz, inklusive der Gehwege öffentlichen Flächen) vor den Liegenschaften „Wolfhager Str. 2“ und „Holländische Str. 17“,
  • „Wehlheider Platz“ (Wehlheiden), begrenzt durch die Liegenschaften „Kirchweg 36“, „Friedensstr. 2“, „Kirchweg 31“, entlang der Wittrockstraße bis zur „Wilhelmshöher Allee 123A“, entlang der Häuserfassade bis (erneut) zum „Kirchweg 36“,
  • „August-Bebel-Platz“ (Vorderer Westen), inklusive der den Bebelplatz umlaufenden Friedrich-Ebert-Straße samt der Gehwege bis zur Häuserfassade,
  • „Goetheanlage“ (Vorderer Westen), der Bereich der Goetheanlage umfasst neben der Grünfläche, den Spielplatzbereich im östlichen sowie die befestigte Fläche des Skater- und Basketballplatzes im westlichen Teil und wird umringt von der Goethestraße, Huttenstraße, Herkulesstraße und der Freiherr-vom-Stein-Straße.

 

Darüber hinaus gilt ebenfalls ein Abbrennverbot von Feuerwerkskörpern in der Karlsaue, im Umfeld der „Orangerie“, samt der Nebengebäude, im Bergpark, im Umfeld des „Schloss Wilhelmshöhe“ sowie dem „Herkules“.

Insbesondere zu den genannten Zeiten werden verstärkt Kontrollen der Stadt- und Landespolizei in den genannten Bereichen sowie im übrigen Stadtgebiet durchgeführt.

Die Stadt Kassel appelliert an alle Einwohnerinnen und Einwohner, sich auch in der Silvesternacht an die vorgegebenen Kontaktbeschränkungen zu halten und möglichst, auch außerhalb der genannten Flächen, auf das Abbrennen von Feuerwerk in diesem Jahr zu verzichten. Trotz dieser notwendigen Beschränkungen für dieses Silvester, wünscht die Stadt Kassel allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

documenta-Stadt Kassel





Erfolgreicher Start der Corona-Schutzimpfung in Kassel


Erfolgreicher Start der Corona-Schutzimpfung in Kassel ©Michael Schwab/Stadt Kassel Zur Vorbesprechung der ersten Corona-Schutzimpfungen in Kassel trafen sich am Sonntagmorgen die beiden Impf-Teams, die zunächst in zwei Altenpflegeeinrichtungen im Einsatz waren. Oberbürgermeister Christian Geselle bedankte sich bei ihnen für ihren großartigen Einsatz.

Im Rahmen der größten Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik haben auch in Kassel die ersten 120 Menschen die Corona-Schutzimpfung erhalten. Zum Start wurden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in zwei Altenpflegeheimen geimpft. Die älteste geimpfte Bewohnerin war 101 Jahre alt. Gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut und der Impfverordnung des Bundes wird in Hessen zunächst in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in den sieben Covid-19-Schwerpunktkrankenhäusern mit den Schutzimpfungen begonnen.

Am Sonntagmorgen, 27. Dezember 2020, um 8 Uhr begrüßte Oberbürgermeister Christian Geselle die ersten beiden im Einsatz befindlichen Impf-Teams zur Einsatzbesprechung in der Großsporthalle am Auepark, der zentralen Impfstelle für die Stadt Kassel. Dort trafen sich alle Beteiligten am späten Nachmittag ein weiteres Mal zur Nachbesprechung und mit einem positiven Fazit: Dank intensiver Vorarbeit ist alles glatt gelaufen. Bei dieser Gelegenheit dankte Geselle allen, die auch während der Weihnachtsfeiertage die erste Schutzimpfung vorbereitet und jetzt durchgeführt haben: „Ich bin überwältigt von der hohen Motivation und Einsatzbereitschaft so vieler Menschen, die mithelfen die Pandemie einzudämmen. Sie haben einen tollen Job gemacht und Sie können stolz auf sich sein!“

Mit den für Kassel in den nächsten Wochen zugesagten Impfdosen ist Kassels Oberbürgermeister zuversichtlich, dass bis Ende Januar dann alle Altenpflegeeinrichtungen versorgt sind: „Mit dem Start der Corona-Schutzimpfung blicken wir in das Morgenrot eines hoffentlich wieder normalen Lebens. Diese Perspektive sollten wir entschlossen nutzen: Indem wir solidarisch bleiben, geduldig und diszipliniert auch weiterhin die Corona-Regeln einhalten und die freiwillige Möglichkeit der Schutzimpfung nutzen.“

Sobald die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie den Krankenhäusern weitgehend abgeschlossen sind, werden in einer zweiten Phase zunächst sechs zentrale Impfzentren öffnen, darunter auch Kassel. Diese übernehmen die Schutzimpfung für die eigene Gebietskörperschaft und die umliegenden Landkreise entsprechend der Krankenhaus-Versorgungsgebiete. Abhängig von einer stetigen Lieferung an hinreichendem Impfstoff werden dann nach und nach auch die anderen 22 Impfzentren in Hessen hochgefahren.

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Projekt Land-Arzt-Leben stand in 2020 vor besonderen Herausforderungen


Für die jungen Menschen gestaltete sich der Ausbildungs- und Studienbeginn in diesem Jahr völlig anders als gedacht. Die Erwartung, sich auf den Weg zu machen um vom Leben zu lernen, wurde für viele ausgebremst. Stattdessen sind Onlinestudien an der Tagesordnung. Die meisten sind erst einmal in der Heimat geblieben, mit der Hoffnung auf die Rückkehr zur Normalität.

Mit dem Newsletter „Heimvorteil“ möchte der Werra-Meißner-Kreis an die Heimatverbundenheit der jungen Menschen anknüpfen. Seit dem Frühjahr 2020 ist der Newsletter „Heimvorteil“ digital geworden, um die jungen Menschen mit den Medien zu erreichen, die sie nutzen. Auszubildende in Gesundheitsberufen und Studierende der Medizin, Pharmazie, Psychologie und in den Gesundheitsfächern möchten wir darüber informieren, was sich in diesen Bereichen in der Gesundheitslandschaft des Kreises tut. Interessierte können sich unter dem Link https://www.land-arzt-leben.de/heimvorteil für ein kostenloses Abonnement des Newsletters registrieren. Dieses Angebot besteht nicht nur für Anfänger in Berufsausbildung. Auch Fortgeschrittene, die ans Zurückkommen in den Landkreis oder ans Pendeln denken, können sich anmelden.

„Wir wissen noch nicht wie unsere Bemühungen um die jungen Menschen wirken werden. Erst einmal wollen sie raus, lernen, Neues sehen und in ihren Entscheidungen frei bleiben. Das ist gut so“, sagt Landrat Stefan Reuß, „Aber wir möchten ihnen zeigen, dass sich die Region und die Gesundheitslandschaft weiterentwickeln, dass sie sich auf Gewohntes, gewachsene Beziehungen und ein vertrautes Umfeld verlassen können. In der aktuellen Zeit ist Rückhalt besonders wichtig. Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir in diesem nachhaltigen Projekt, dass die Zukunft und die Daseinsvorsorge in unserem Landkreis im Blick haben. Wir können nun feststellen, dass es bei Interessenten erste Gedanken bezüglich Niederlassung oder Anstellung im Werra-Meißner-Kreis gibt. Aber das Pflänzchen ist noch zart. Dies motiviert uns die Projekte weiter zu entwickeln“, berichtet Landrat Reuß.

Das Projekt „Landtag“ wurde im Jahr 2019 in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin der Universität Marburg initiiert. Leider konnte pandemiebedingt in diesem Jahr kein Präsenstermin stattfinden. Ein besonderes Konzept zum „Landtag individuell“ ermöglicht Interessierten aber ganz nach ihrem persönlichen Bedarf einen Beratungstag zu vereinbaren, bei dem die berufliche und private Orientierung im Werra-Meißner-Kreis für die ganze Familie Beachtung finden. Die ganz individuelle Work-Life-Balance steht im Mittelpunkt der vereinbarten Gespräche mit den verschiedenen Beratungsstellen. Es besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahme für diesen Tag. Der „Landtag individuell“ wird weiterhin Bestand haben. Auf der Internetseite https://www.land-arzt-leben.de/landtag können Informationen dazu eingesehen werden. Im nächsten Jahr soll der „Landtag“ zusätzlich zu einem Fortbildungsformat für Ärzt*innen in Weiterbildung entwickelt werden.

Das Projekt „Landpartie“ richtet sich an Studierende der Humanmedizin, die ihr 14-tägiges Pflichtpraktikum in der Allgemeinmedizin im Werra-Meißner-Kreis absolvieren. Sie können Kosten für Unterkunft und Fahrtkosten bis zu 1.000€ erhalten. Im Jahr 2019 konnten zwei Studierende der Universität Marburg und in 2020 fünf Studierende der Universitäten Marburg und Göttingen unterstützt werden. Für 2021 gibt es schon zwei Anmeldungen. Es ist erfreulich, dass sich auch die Zahl der akkreditierten Lehrarztpraxen von sechs auf zehn erhöht hat und ansässige Allgemeinmediziner*innen damit das Projekt „Landpartie“ ebenfalls unterstützen. Unter dem Link https://www.land-arzt-leben.de/landpartie können Interessierten weitere Informationen bekommen.

Ansprechpartnerin für Interessierte:

Anja Fett, Tel.: 05651 302 25313, E-Mail: anja.fett@werra-meissner-kreis.de





Bus und Bahn im NVV auch Silvester unterwegs – Vorher informieren


Für alle, die am 31. Dezember arbeiten und unterwegs sein müssen, bietet der NVV auch in der Silvesternacht öffentlichen Nahverkehr an.

Am 31. Dezember und am 1. Januar gibt es ein entsprechendes Angebot für Bus und Bahn.

Da es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation einige Besonderheiten im Fahrplan gibt, empfiehlt der NVV, sich über die gewünschten  Fahrten vorher zu informieren. Am Neujahrstag fahren alle Busse und Bahnen wie an einem Sonntag.

Fahrplanauskünfte und Antworten auf alle Fragen rund um Bus & Bahn in Nordhessen gibt es beim gebührenfreien NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 oder unter www.nvv.de.

Für eine schnelle Verbindungssuche steht die Fahrplanauskunft bereit, die nur die Adresse oder eine Haltestelle zur Abfrage benötigt. Besonders einfach ist dies auf dem Smartphone dank der NVV-App, mit der auch gleich die passende Fahrkarte gekauft werden kann.





Stavo beschließt Neubau einer zweiten Eisfläche


ivabalk / Pixabay

Der Neubau einer Trainingshalle für den Eissport im Sportareal Auepark ist ein großes Stück näher gerückt. Die Kasseler Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung Anfang Dezember 2020 mehrheitlich ihre Zustimmung zu den bisher entwickelten

Das Projekt geht auf eine Initiative von Oberbürgermeister Christian Geselle zurück. Ziel ist es, auch den im Landessportbund Hessen organisierten eissporttreibenden Vereinen eine Sportstätte zur Verfügung zu stellen, die sie entgeltfrei nutzen können. Sie sind dann den anderen Sportvereinen in Kassel gleichgestellt. Hauptsächlich profitieren werden die vielen Nachwuchsteams der Eishockey-Jugend Kassel (EJK) sowie der Eiskunst- und Rollschuhlaufverein Kassel (EReV).

Der Neubau der überdachten Trainingseisfläche soll auf dem sanierungsbedürftigen Kunstrasenplatz im Sportareal Auepark errichtet werden. Der rund zehn Jahre alte Platz ist der einzige in Kassel, der mit Mikroplastik (Gummigranulat) befüllt ist. Eine Umrüstung des Platzes wäre ohnehin notwendig geworden und mit erheblichen Kosten verbunden. Der Wegfall dieses Platzes soll an anderer Stelle im Sportareal Auepark kompensiert werden. Es entstehen den bisherigen Nutzern keine Nachteile. 

Unter Berücksichtigung eines Zuschauerbereiches von bis zu 199 Zuschauern und der erforderlichen Lagerflächen für Trainingsgeräte erreicht die neue Halle eine Länge von circa 68 Meter und eine Breite von circa 40 Meter. Die Trainingshalle berücksichtigt im Erdgeschoss eine Eisfläche nach europäischen Richtlinien in maximal zulässiger Größe von 30 mal 60 Meter. 

Im Trainingsbetrieb des Nachwuchsbereiches ist die Eisfläche von mehreren Gruppen zeitgleich nutzbar, wobei einzelne Spielfelder abgeteilt werden können. Hinzu kommen unter anderem Umkleidekabinen, Sanitärbereiche, Trockenräume und Lager für die Ausrüstung. Die Nebenbereiche im Obergeschoss werden modular ausbaubar gestaltet, um den zukunftsorientierten Anforderungen für Freizeit- und Nachwuchssport gerecht zu werden.

Bauherr der Sportstätte wird die Stadt Kassel Immobilien GmbH & Co. KG, die die Halle dann an die Stadt vermietet. Geplant und umgesetzt wird der Bau durch die GWG Projektentwicklungsgesellschaft mbH (GWGpro). Die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) oder ihre Tochtergesellschaft übernehmen die technische Gebäudeausstattung. 

Mit dem Bau einer Eistrainingsfläche hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zugesagt, Kassel mit dem offiziellen Prädikat ‚Verbandsstützpunkt Nachwuchs‘ anerkennen zu wollen. Im Frühjahr 2021 ist mit dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens zu rechnen. Mit Abschluss des Projekts „Trainingshalle Eissport“ plant man 2022/2023. //Stadt Kassel





Markthalle: Stadt schließt Verträge mit Marktbeschickern


Für den Fortbestand und die Zukunft der Kasseler Markthalle ist ein wichtiger Schritt getan: Die Stadt Kassel hat die Verträge mit den Marktbeschickern geschlossen. Sie orientieren sich an den Konditionen der bisherigen Verträge und laufen ab dem 1. Januar 2021. Damit ist ein nahtloser Übergang für die Beschicker der Markthalle, wie ihn Oberbürgermeister Christian Geselle angekündigt hatte, gewährleistet. Als neuer Betreiber für die Markthalle war zuvor die Bietergemeinschaft Antonio Merz und Architekturbüro Sprengwerk mit Michael Majcen und Matthias Tunnemann gefunden worden.

„Mit dem Abschluss der Verträge können wir – gerade in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Zeit – Planungssicherheit für alle Seiten herstellen“, sagte Oberbürgermeister Geselle. „Dass fast alle Marktbeschicker neue Verträge abgeschlossen haben, zeigt, wie richtig die Entscheidung für die Modernisierung des Marstalls war. Dabei war es für uns von Anfang an wichtig, die Marktbeschicker in den Prozess einzubeziehen. Sie prägen die besondere Atmosphäre in unserer Markthalle seit mehr als zwei Jahrzehnten.“ Mit den Vertragsabschlüssen sei man dem Ziel – die Markthalle als Leuchtturm der Kasseler Altstadt zu erhalten – ein gutes Stück nähergekommen, so Geselle weiter. Rund 50 Marktbeschicker haben neue Verträge abgeschlossen, einige wenige haben sich – meist aus Altersgründen – dagegen entschieden.

Die Stadt Kassel hatte die bestehenden Miet- und Pachtverträge mit der Markthalle Kassel GmbH zum 31. Dezember2020 gekündigt. Das war nötig geworden, damit bestehende Vertragsverhältnisse der beabsichtigten Realisierung des künftigen Nutzungskonzeptes nicht entgegenstehen.

„Wir freuen uns, dass durch das große gemeinsame Engagement nun der unterbrechungsfreie Betrieb der Markthalle gesichert ist“, sagte Matthias Tunnemann vom Architekturbüro Sprengwerk. „Durch die Übernahme des seit langem mit der Markthalle und den Beschickern vertrauten Hausmeisters sowie der Einstellung einer erfahrenen Marktleiterin haben wir den nötigen Rahmen geschaffen, damit der erste Markttag im neuen Jahr am 2. Januar von 7 bis 14 Uhr stattfinden kann.“

Im Vorgriff auf den von der Stadtverordnetenversammlung bereits beschlossenen Erbbaurechtsvertrag, der im Jahr 2021 von Stadt und Bietergemeinschaft unterzeichnet wird, und um den Marktbetrieb lückenlos durchführen zu können, hat die Stadt Kassel mit der Kasseler Markthalle 2020 GmbH, der neu gegründeten Betreibergesellschaft aus dem Kreis der ausgewählten Bietergemeinschaft, einen Pachtvertrag über das Gebäude des Marstalls abgeschlossen. Er greift ab dem 1. Januar 2021 und gilt für die Übergangszeit bis zum Abschluss des Erbbaurechtsvertrags. Darin hat sich die Betreibergesellschaft verpflichtet, die jetzt mit den einzelnen Marktbeschickern abgeschlossenen Mietverträge zu übernehmen und fortzuführen.

Das Jahr 2021 wird gekennzeichnet sein von den gemeinsamen Planungen mit den Beschickern für eine zukunftsfähige Markthalle sowie Gesprächen über die weiteren Nutzungen des gesamten Marstalls.

documenta-Stadt Kassel





Einige Rechtsänderungen 2021 in Kassel


Für einige Rechtsbereiche des Bürgeramts gibt es 2021 folgende Rechtsänderungen:

Einwohnerservice/Pass- Meldewesen

Neue Gebühr für den Personalausweis:

Ab dem 1.Jnauar 2021 tritt die zweite Verordnung zur Änderung der Passverordnung, der Personalausweisverordnung und der Personalausweisgebührenverordnung in Kraft. Das bedeutet, dass sich die Gebühr für die Neuausstellung eines Personalausweises bei Personen ab dem 24. Lebensjahr von bisher 28,80 Euro auf 37 Euro erhöht.

Für Personen, die noch nicht 24 Jahre alt sind, bleibt die Gebühr unverändert bei 22,80 Euro. Auch die Gebühren für den vorläufigen Personalausweis – 10 Euro, dem Reisepass für Personen ab 24 Jahren – 60 Euro und Personen unter 24 Jahren 37,50 Euro bleiben gleich.

 

Keine Gebühren mehr für das (Neu)Setzen der PIN (Online- Ausweis):

Jeder Personalausweis ermöglicht dank des integrierten Online-Ausweises – nach Vollendung des 16. Lebensjahres seiner Inhaberin oder seines Inhabers – die bequeme Nutzung digitaler Angebote, die einen sicheren Identitätsnachweis erfordern. Für die Nutzung des Online-Ausweises werden die selbstgewählte, sechsstellige PIN, ein geeignetes NFC-fähiges Smartphone oder ein Kartenlesegerät sowie eine passende Software benötigt, zum Beispiel die AusweisApp2 (Android, iOS). Die bisher anfallenden sechs Euro Gebühr für das nachträgliche Aktivieren des Online-Ausweises und das (Neu)setzen der PIN bei der Personalausweisbehörde werden ab 1. Januar 2021 nicht mehr erhoben.

 

Kinderreisepass:

Ab 1. Januar 2021 wird ebenfalls das Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis – und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen in Kraft treten. Durch dieses Gesetzt ändert sich die Gültigkeitsdauer eines Kinderreisepasses auf ein Jahr und wird somit den europarechtlichen Standards angepasst. Auch können Verlängerung der Gültigkeitsdauer ab dem 1. Januar 2021 maximal zwölf Monate betragen. Bisher ausgestellte Kinderreisepässe bleiben bis zum jeweils aufgedruckten Gültigkeitsdatum gültig.

eID-Karte für EU-Bürger:

Ab Januar können EU-Bürger sowie Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums, die nicht Deutsche im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes sind, ab dem Alter von 16 Jahren eine eID – Karte (electronic identification) beantragen und damit die Online Ausweisfunktion nutzen. Die Gebühr für die Ausstellung einer eID-Karte Beträgt 37 Euro und hat eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren. Eine Beantragung ist im Bürgerbüro mit vorheriger Terminvereinbarung und unter Vorlage eines anerkannten, gültigen ausländischen Passes oder Ausweisdokuments möglich.

 

Fahrerlaubnisrecht

Berufskraftfahrerqualifikationsrichtlinie- Einführung des Fahrerqualifikationsnachweises:

Der Fahrerqualifizierungsnachweis wird ab Mai 2021 bundesweit ausgestellt. Er dient dem Nachweis einer bestehenden Berufskraftfahrerqualifikation und löst die Eintragung der Schlüsselzahl „95“ in den Führerschein ab.

Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung (OPFEP):

 Ab Januar 2021 wird der Aufgabenkatalog erweitert, die Dauer um zehn Minuten verlängert und am Ende ein elektronisches Prüfprotokoll angefertigt, das die handschriftliche Prüfdokumentation ersetzt. Außerdem bekommt künftig jeder Führerscheinbewerber am Ende der Prüfung ein fünfminütiges Feedbackgespräch. Die „Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung“ (OPFEP) gilt ab 2021 für alle Führerscheinklassen.

 

Abteilung für Zuwanderung und Integration Stadt und Landkreis Kassel

Gesetzesänderung zum 1. Januar 2021:

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist mit Ablauf des 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union ausgetreten. Es hat sich um einen geregelten Austritt gehandelt. Das Austrittsabkommen enthält umfassende, überwiegend unmittelbar geltende Regelungen zum Aufenthalt von britischen Staatsangehörigen und ihrer freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen. Der Übergangszeitraum endet nun am 31. Dezember 2020.

 

Ab dem 1. Januar 2021 gelten nun neue Regelungen für die britischen Staatsangehörigen, die sich aus den Verwaltungsvorschriften zum Austrittsabkommen ergeben. Grundsätzlich werden die bisher freizügigkeitsberechtigten britischen Staatsangehörigen und ihre freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen im Bundesgebiet eine Rechtsstellung behalten, die der derzeitigen Rechtsstellung sehr ähnlich ist und die Erwerbstätigkeit erlaubt. Diese Rechtsstellung wird durch die Ausstellung von sogenannten Aufenthaltsdokumenten-GB dokumentiert, die je nach Passgültigkeit für fünf bis zehn Jahre gültig sind.

Wie geht es nun für die britischen Staatsangehörigen in Stadt und Landkreis Kassel weiter?

Briten mit Hauptwohnsitz in Deutschland vor dem 1. Januar 2021:

Briten erhalten für sich und eventuelle drittstaatsangehörige Familienangehörige ab Dezember 2020 postalisch Termine beim Bürgeramt, Abteilung für Zuwanderung und Integration zur Prüfung Ihres weiteren Aufenthaltsrechts. Diese Termine werden aus organisatorischen Gründen frühestens im Februar 2021 liegen.

Die Termine erst ab Februar 2021 stellen kein Problem dar, da Briten und ihre Familienangehörigen bis zum 30. Juni 2021 Zeit haben, alle zur Prüfung eines Aufenthaltsrechtes notwendigen Angaben zu machen. Mindestens bis zum diesem Tag dürfen sie auch ohne das Aufenthaltsdokument-GB in Deutschland leben und erwerbstätig sein. Eine Antragstellung ist für die Inanspruchnahme dieser Rechte nicht notwendig. Es besteht grundsätzlich ein Anspruch auf das Aufenthaltsdokumenten-GB, sofern bereits vor dem 1. Januar 2021 das Freizügigkeitsrecht in Deutschland in Anspruch genommen wurde.

 

Briten, die erst ab dem 1. Januar 2021 erstmals Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland nehmen:

Diese britischen Staatsangehörigen müssen innerhalb von drei Monaten nach der Einreise einen deutschen Aufenthaltstitel beantragen. Es gelten die normalen Regelungen des deutschen Ausländergesetzes für sogenannte Drittausländer. Sonderregelungen für ehemalige freizügigkeitsberechtigte EU-Bürger gibt für diesen Personenkreis in der Regel nicht mehr. Ausnahmen gelten allerdings in vielen Fällen für neu einreisende Familienangehörige von Briten, die ihren Hauptwohnsitz bereits vor dem 1. Januar 2021 in Deutschland hatten.

 

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Glücksbringer in der Nordstadt


©Google Maps

Die Kinder der ersten Klassen der Carl-Anton-Henschel-Schule sowie der Intensiv- und Vorklassen freuen sich zum Jahresende über bunte Überraschungstüten, die vom Quartiersmanagement Nordstadt der StadtBild gGmbH in Kooperation mit dem Sozialamt der Stadt Kassel an die Klassenlehrerinnen zur Verteilung überreicht wurden.

„Da wegen der Corona-Pandemie die Glücksbringer-Aktion mit der Sammlung und Geschenkaktion von Spielsachen nicht wie gewohnt stattfinden kann, ist es schön, die Kinder mit diesem alternativen Angebot überraschen zu können“, sagt Jürgen Hartrumpf, Geschäftsführer der StadtBild gemeinnützigen GmbH. Finanziert wurden die Überraschungstüten vom Sozialamt der Stadt Kassel und aus Stiftungsgeldern.

Anja Deiß-Fürst, Leiterin des Sozialamts Stadt Kassel, begrüßt und fördert diese gemeinsame Aktion: „Die Stadt Kassel freut sich sehr, dass es gelungen ist, einigen Kindern aus der Nordstadt auch in diesem Jahr eine kleine Freude zu bereiten.“

Sarah Rueda, Gabriele Zückert, derzeit mit der Wahrnehmung der Schulleitungsaufgaben Beauftragte und die Ganztagskoordinatorin Ramona Föth der Carl-Anton-Henschel-Schule kooperieren schon lange mit dem Quartiersmanagement und haben die Verteilung an 180 Kinder in der Schule organisiert.

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Wolfhager Landfrauen spenden für Klinik, Tafel und den Heimat- und Geschichtsverein


Wolfhagen.

Wolfhager Landfrauen spenden für Klinik, Tafel und den Heimat- und Geschichtsverein
Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Elisabeth Riedemann, Sandra Appel, Helene Rest (alle Landfrauen-Verein Wolfhagen), Katja Zöller (Tafel Wolfhagen), Richard Mangold (Heimat- und Geschichtsverein Wolfhagen), Anita Fritsch, Anita Meyer (beide Landfrauen-Verein Wolfhagen), Silvan Uick (Eigenbetrieb Kliniken Landkreis Kassel) und Helga Kreisel (Landfrauen-Verein Wolfhagen).

So bedauerlich es ist, dass der Landfrauenverein Wolfhagen sich mangels Nachfolge für die Vorstandspositionen auflösen muss, so positiv wirkt sich der Beschluss der Landfrauen aus, das verbleibende Guthaben des Vereins für soziale Zwecke im Wolfhager Land zu spenden.

„Die Landfrauen arbeiten schon immer nachhaltig und da wollten wir auch etwas Nachhaltiges mit unseren Restmitteln machen“, informiert die Erste Vorsitzende der Landfrauen Wolfhagen Helene Rest.

Da durch den Verkauf von Vereinseigentum am Ende „ein vorzeigbarer Betrag übriggeblieben ist“, so Rest weiter, können sich die Tafel Wolfhagen, der Heimat- und Geschichtsverein Wolfhagen und die Wolfhager Klinik über vorweihnachtliche Geschenke freuen.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende mit der einen Mobilitätsstuhl für die Intensivstation und OP-Ausstattung für die Chirurgie finanzieren können“, ist Betriebsleiter Silvan Uick froh über die finanzielle Unterstützung.

Der Mobilitätsstuhl wird für schwergewichtige Patienten in der Intensivpflege eingesetzt.

Auch Katja Zöller von der Wolfhager Tafel und Richard Mangold vom Heimat- und Geschichtsverein Wolfhagen freuen sich über die Spende: „Das ist eine tolle Unterstützung für unsere Arbeit“.

LANDKREIS KASSEL

 

 

 





Förderverein der Altenburgschule in Bad Zwesten braucht Hilfe

 

Bürgermeister Michael Köhler besuchte den Förderverein der Altenburgschule. Der Verein ist wegen Corona in eine finanzielle Schieflage geraten. Vor Ort tauschte man sich über die aktuelle Situation aus.

Der Verein organisiert die Nachmittagsbetreuung für die Kinder der Grundschule. Wegen zusätzlicher Hygienemaßnahmen ist ein doppelter personeller Einsatz notwendig geworden, was zu deutlich erhöhten Personalkosten geführt hatte. Die Umlage der Eltern war schnell aufgebraucht und die Soforthilfe des Landes reicht nicht aus, um auch künftig die Betreuung im bisherigen Umfang sicherzustellen.

Aktuell ist ein finanzielles Loch von 20.000 Euro absehbar. Wenn die notwendigen Mittel nicht aufgebracht werden, muss der Verein sein Betreuungsangebot im Januar drastisch absenken, erklärt die Vorsitzende Marion Thiel-Sermann.  Das wiederum führt zu einem Betreuungsnotstand bei den Eltern, die dann nicht mehr geregelt arbeiten können. Daher bittet der Verein um Spenden und Zuweisungen.

Spenden können bei den Vorstandsmitgliedern Marion Thiel-Sermann, Tanja Portmann oder Maike Becker in bar abgegeben werden.

Ebenfalls ist eine Spende auf das Konto es Fördervereins der Altenburgschule e.V. mit der            
IBAN DE05 5206 1303 0003 2150 67 möglich.

Eine Spendenbescheinigung beim Finanzamt kann ausgestellt werden.

Bürgermeister Michael Köhler lobt die Arbeit des Vereins und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Spenden. „Eine verlässliche Nachmittagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ist für eine familienfreundliche Kommune unerlässlich.“ Daher müsse man alles unternehmen, um den Eltern die Nachmittagsbetreuung für ihre Kinder zu erhalten.  Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Manfred Paul und Bürgermeister Michael Köhler gehen mit gutem Beispiel voran und lassen dem Verein jeweils eine Geldspende zukommen.

Bürgermeister Michael Köhler informiert sich über die finanziellen Herausforderungen des Fördervereins. Auf dem Bild sind Schülerinnen und Schüler der Altenburgschule zu sehen, im Hintergrund von links nach rechts: Bürgermeister Michael Köhler, die Vorsitzende des Fördervereins Marion Thiel-Serman, stv. Vorsitzende Tanja Portmann und Schulleiterin Kirsten Pullara.




Auch Gebrauchtmöbelkaufhaus vom „Lockdown“ betroffen


Ab sofort geschlossen – Wiedereröffnung frühestens im Januar

Wolfhagen / Landkreis Kassel. Das Gebrauchtmöbelkaufhaus auf dem Gelände der Pommernanlage in Wolfhagen-Gasterfeld ist ab heute geschlossen. „Die landesweite Lockdown-Regelung, nach der nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf geöffnet sein dürfen, betrifft auch das Gebrauchtmöbelkaufhaus“, erklärt Stefan Löber, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (AgiL). Dies gelte zunächst bis zum 10. Januar 2021. Wie es dann weitergehe, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen, so Löber. Das Team des Gebrauchtmöbelkaufhauses werde aber ab Montag, 11. Januar 2021 auf jeden Fall telefonisch unter 05692 / 9998098 oder 0176 / 1333 1807 wieder für die Kunden erreichbar sein. „Wir wünschen allen unseren Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen gesunden Start in das Jahr 2021“, so Löber abschließend.

LANDKREIS KASSEL,





SPD-Ortsverein Vorderer Westen: Lokale Händler*innen online unterstützen und Weihnachtsgeschenke im Quartier kaufen


Steffen Hunold, Vorsitzender SPD Vorderer Westen

„Weihnachtsshopping im Quartier ist nicht nur in Corona-Zeiten wichtig – jetzt aber ganz besonders. Zahlreiche Einzelhändler in Kassel haben eigene Online-Stores, bei denen man wunderbar die Geschenke einkaufen kann. Denn an unserem Kaufverhalten hängen Jobs und ganze Existenzen. Und nebenbei freut sich auch die Umwelt“, so Steffen Hunold, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins im Vorderen Westen.

Nach den Ladenschließungen im Frühjahr und den folgenden Corona-Einschränkungen standen einige Geschäfte standen am Rande der Insolvenz. Mit viel Erfindungsgeist und jeder Menge kreativer Ideen konnten sie sich gerade so über Wasser halten. Blickt man nun auf den aktuellen Lockdown light und die kommenden Wintermonate, so stehen den Einzelhändler*innen und Restaurants auch weiter harte Zeiten bevor.

„Deshalb lasst uns solidarisch sein mit den Unternehmer*innen in unserer Nachbarschaft!“, appelliert Hunold und fährt fort: „Unser Stadtteil hat viel zu bieten – kleine Läden und Shops, tolle Restaurants. In ihrem Angebot finden sich garantiert besondere und ausgefallene Weihnachtsgeschenke für Eltern, Freunde und Verwandte“, meint er lächelnd.

Hintergrund

Der SPD-Ortsverein Vorderer Westen besuchte zahlreiche Einzelhändler*innen, Restaurants und Kleinunternehmen im Quartier. Dabei hatten die Sozialdemokrat*innen immer einige Fragen im Gepäck: Wie es ihnen und ihrem Geschäft nach dem ersten Lockdown erging, wie sie die Situation meisterten und vor allem, was sie sich von der Kommunalpolitik wünschen.

Die Statements aller Befragten können unter http://www.spd-vorderer-westen.org/corona-statements-aus-dem-quartier nachgelesen werden. Auf dem Instagram-, YouTube und Facebook-Kanal des Ortsvereins SPD Kassel im Vorderen Westen appellieren der stellvertretende Ortsvorsteher Mario Lang, Steffen Hunold und die lokalen Unternehmer*innen Lucie Hicks, Kira Kimm und Andreas Alfonso zudem in einem Video an die Bewohner des Quartiers, Geschenke bei den Menschen vor Ort zu kaufen.

Link: https://youtu.be/czWXLYk7-sE

SPD Vorderer Westen





Großer Weihnachtsbaum und eine adventliche Mitmachtaktion im Pferdemarktquartier


Weihnachtsbaum auf dem Wesertorplatz
©Stadt Kassel
Kinder der Kita Bonifatius haben den Weihnachtsbaum auf dem Wesertorplatz geschmückt.

Traditionen sind gerade in dieser herausfordernden Zeit von besonders großer Bedeutung.

Dazu gehört der alljährliche Aufbau eines Weihnachtsbaums auf dem Wesertorplatz.

Der Baum wurde auch in diesem Jahr von der Sparkasse Kassel finanziert, vom Quartiersservice des Stadtteilzentrums Wesertors aufgebaut und von Kindern der Kita Bonifatius geschmückt.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung aller Kindertagesstätten aus dem Wesertor musste aufgrund der aktuellen Situation leider entfallen.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner – ob Klein oder Groß – können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln weiteren Schmuck am Baum aufhängen, damit es ein individueller Weihnachtsbaum werden kann. 

 

Neben dieser Tradition gibt es in diesem Jahr ein neues Angebot, das gegebenenfalls Potenzial für eine neue Tradition im Stadtteil birgt. Dieses konzentriert sich auf das Pferdemarktquartier und dessen Anwohnerinnen und Anwohner:

Am Pferdemarkt beteiligen sich bereit seit Ende November Anwohnende, Geschäftsleute und Künstler beim Gestalten von 24 Fenstern als ein besonderer und für alle sichtbarer Adventskalender.

 

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2020 wird jeden Tag ein neues Fenster am Pferdemarkt weihnachtlich geschmückt, sodass mehr und mehr geschmückte Fenster dazukommen.

Auf ganz unterschiedliche und individuelle Art und Weise soll der Pferdemarkt so gemeinschaftlich gestaltet werden.

 

 

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2020 wird jeden Tag ein neues Fenster am Pferdemarkt weihnachtlich geschmückt.

Umgesetzt wird der Adventskalender als eine Gemeinschaftsaktion vom Kulturzentrum Schlachthof und dem Stadtteilmanagement Wesertor in Zusammenarbeit mit der Ev. Freikirchlichen Gemeinde am Kassel-Möncheberg.

 

Hintergrund: Sozialer Zusammenhalt Wesertor

Der Stadtteil Wesertor befindet sich seit dem Jahr 2007 in der Förderkulisse der Städtebauförderung.

Ab dem Jahr 2018 wurde das Programmgebiet um das Pferdemarktquartier erweitert und umfasst seitdem eine Fläche von ca. 116 ha.

Das Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ (bis zum 31.12.2019 als Soziale Stadt bekannt) widmet sich der räumlichen Aufwertung und Verbesserung der lokalen Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen vorwiegend durch bauliche-investive Maßnahmen.

Hierbei steht die Beteiligung der Bewohnerschaft im Mittelpunkt bei der jeweiligen Projektentwicklung, sodass passgenaue Räume für die späteren Nutzergruppen entstehen können.

 

documenta-Stadt Kassel

 

 

 

 





Muscheln in der Regattastrecke werden umgesetzt


Die Regattastrecke droht im Übergang zur Fulda zu verlanden. Um dies zu verhindern und um die bundesweit bedeutsame Strecke für den Rudersport weiterhin nutzbar zu machen, ist ein Abtragen der angeschwemmten Sandbank dringend notwendig. Dafür muss zuvor die geschützte Muschelpopulation umgesiedelt werden.

In Zusammenarbeit mit der Oberen Wasser- und Naturschutzbehörde und unter Beachtung des Artenschutzes wurde über ein Gutachten zur dort vorkommenden Muschelpopulation eine Umsiedlung der Muscheln durch das Absammeln festgelegt.

Die Kasseler Berufsfeuerwehr unterstützt die Aktion durch einen Sondierungs- und Erkundungstauchgang, der im Rahmen einer regelmäßigen Tauchübung stattfindet.

Dabei werden vier Taucher eingesetzt, die den Grund nach Muscheln absuchen, diese einsammeln, um sie anschließend an einer geeigneten Stelle innerhalb der Regattastrecke wieder auszusetzten. Diese Maßnahme dient dem Artenschutz und ist als Vorbereitung auf eine im Februar/März 2021 erfolgende Beseitigung der Sandbank notwendig.

documenta-Stadt Kassel


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