Covid-19: Querdenken 711 in Köln – regnerisch und thematisch durchwachsen


Nun war auch Querdenken 711 wieder einmal in Köln und fiel sprichwörtlich ins Wasser. Das, was auch schon so manches Jahr karnevalistisch erfrischend war, erwischte nun auch die geschätzten 3500 Teilnehmer am Rheinufer: der Regen.

Dennoch harrten die Menschen aus und wurden nach kölsche Art mit diversen und nicht nur örtlich geliebten und wohlbekannten Songs bei Laune gehalten. Da reichen bei einem Kölner Urgestein selbst im übelsten Guss von Oben ein paar Takte und schon ist der nasse Buckel vergessen.

Andererseits lag die Messlatte der Erwartungen auch hoch, denn im links-grünen Köln ist eine solche Demo durchaus mit Mut verbunden.
Die Kooperation mit der Polizei war stimmig, Auflagen waren erfüllt und so war ab Minute 46 keine Polizei außerhalb der schützenden Mannschaftswagen mehr zu sehen. Die Polizei war auf alles vorbereitet, hatte aber bezahlte Pause.

Überhaupt war der betont und gelebte friedfertige Charakter der Versammlung überall fast greifbar. Selbst Rufe aus dem Publikum waren niemals unterhalb der Gürtellinie, wenn auch nur die Erwähnung des Namens Söder oder Lauterbach zu stimmungsvollen wie lautstarken Pfeifkonzerten führte.

Medial wurde die Kundgebung eher bescheiden wahrgenommen. Die paar Vertreter hatten in der Pressebox reichlich Auslauf, hätten dort auch Fußball spielen können, wenn man denn genug Leutchen für zwei Mannschaften hätte auftreiben können. Aber die, die kamen hielten mit den Leuten im Regen aus.

Bühnentechnisch wurde inhaltlich viel geboten. Zwar Entertainment auf recht bescheidenem Niveau, mit Zettelablesen aber mit viel Herzblut von den Akteuren.

Sehr engagiert kam eine Lehrerin aus Baden-Württemberg rüber, die die gängigen Corona-Maßnahmen an ihrer Schule beschrieb. Beim Zuhören stöhnte die Menge oft ungläubig auf. Die Kinder dürfen nur noch IM Unterricht(!) zur Toilette, um den Massenandrang in den Pausen zu verhindern. Jede Stunde nach jeder Pause müssen sich erst alle Kinder 30 Sekunden pro Nase die Hände waschen. Am einzigen Spülbecken im Klassenraum, was dann schon mal fünfzehn Minuten dauern kann.
Es wurde schnell klar, dass es nicht Schule mit Corona-Maßnahmen gibt, sondern Corona mit ein wenig Schule. Nicht wenige raunten die Frage in den Raum, wie so etwas denn funktionieren solle und was die Kindern denn noch lernen. Eigentlich wollte niemand Kindern so etwas überhaupt zumuten. Ein paar Menschen hatten Tränen in den Augen.

Der Auftritt von Michael Ballweg war der Höhepunkt der Veranstaltung und wurde vom professionell arbeitenden Moderator Nana Domena entsprechend „angeheizt“. Überhaupt kamen seine Späße und Sprüche gut an.
Ballweg versuchte sich als Komiker mit Ideen, die beruflichen Risikogruppen von Corona nach dem DHB-Prinzip (Doppelt hält besser) zu schützen. Doppelte Maske, Gummihandschuhe und Schuhüberzieher sowie Schutzbrille. Dann machte er Vorschläge, wie man Polizisten besser schützen könnte und erntete selbst bei der Polizei Lacher.
Schön wäre es natürlich gewesen, wenn er das frei vorgetragen hätte. Vorgelesene Komödie ist halt… nur vorgelesen. Dennoch waren die Beispiele pointiert und trafen den Humor der Masse.

Friedensgesang und gemeinsames Gebet rundeten die Sache inhaltlich ab, bevor es durch Regenschleier auf den Demozug ging, für die die Deutzer Brücke gesperrt wurde.
Dass man seitens der Stadt Köln und der Polizei bereit war das zu tun, wurde mit anhaltendem Applaus gewürdigt.

Das offizielle Video der Veranstaltung ist HIER zu sehen.

Bei einem Rundgang durch die Menge und in Einzelgesprächen mit Demonstranten war zu hören, dass die Erwartungen an diese Demo aber unterschiedlich ausfielen. Die überwiegende Masse der Menschen wollte einfach mal das Gefühl genießen, nicht allein dazustehen. Die wirkliche Gewissheit zu haben, nicht nur zu vermuten, dass ihre Sicht der Dinge zur Pandemie nicht nur ein Einzelfall ist. Die eigenen Befürchtungen und Ängste von anderen geteilt werden. Oder auch zu wissen, dass auch andere angefeindet werden. Sich auszutauschen. Aber auch gemeinsam für ihr Recht auf Selbstverantwortung in Selbstbestimmung zu kämpfen. Es wurde explizit betont, dass man ja auch gewillt sei Maßnahmen zum Schutz gegen eine Pandemie mitzutragen. Dann aber bitte auf Basis dessen, was messbar und real da ist. Nicht Maßnahmen erdulden zu müssen, die kritisch betrachtet, sich zunehmend als invalid hinsichtlich der Entscheidungsbasis erwiesen haben. Oder gar als blanker Unsinn, da sie nicht durchgängig und/oder sogar widersprüchlich sind.

„Einerseits werden unsere Kinder auf Schulhof und in Schulklassen malträtiert, um dann im Schulbus Nase an Nacken zu stehen“, war zu hören.
Hintergrund ist, dass die Kölner Verkehrsbetriebe gerade eine Kampagne laufen haben, die Nichtmaskenträger in Bus und Bahn als Assis und Affen diffamiert. Dabei schafft es aber die KVB noch nicht einmal im Berufsverkehr zusätzliche Wagen anbieten, um auch in den Bussen und Bahnen Abstände einhalten zu können.
Hier wurden Klagen angekündigt.

Die Stimmung der Leute war durchwachsen. Es tauchte auch explizit die Frage auf, WOHIN das ganze Querdenken denn gehen soll? Es war klar zu erkennen, dass die Masse wissen wollte, wohin die Herde denn aus Sicht der Initiatoren von Querdenken geleitet werden sollte. Was ist das Endziel der Bewegung? Besonders unter dem Eindruck, dass die Leute wissen, dass in einem demokratischen Rechtsstaat Veränderungen via Rechtsstreit Zeit brauchen. Erfolge nicht von jetzt auf gleich vom Himmel fallen.

Auch wurde die Frage laut, ob eine neue Partei zu gründen nicht besser wäre. Andere bestritten das und wiesen auf die benötigte Zeit hin, bis eine neue Partei wirken könnte. Andere sahen sich gleich als außerparlamentarischen demokratischen Widerstand an.
Was allen aber gemein war, war der verbindende Gedanke, dass es so halt nicht geht. Das Vorgehen der Regierung als zutiefst undemokratisch angesehen wird. Vergleiche zur DDR tauchten überall auf. Bei fast allen Gruppen und Gesprächspartnern.

Köln hat gezeigt, dass die Menschen nun ein Ziel brauchen. Eine Richtung. Einen Maßnahmenkatalog, der umzusetzen ist. Sie wollen das aus ihrer Sicht anhaltende Unrecht beseitigen. Friedlich. Aber beseitigen. Und das schnell. Und auf diese Frage nach dem WIE, kam nicht die Antwort, die die Menschen in Köln hören wollten als ihnen der kalte Regen in den Kragen lief. Es gab darauf schlicht keine Antwort, außer die Parole so weiter zu machen wie bisher – nur halt öfters und größer…

Die Menschen dort im Regen suchten wahrhaftige und mitreißende Führung und fanden ein mittelmäßiges Entertainment-Programm von Amateuren als Selbstdarsteller. – Und das war zu wenig. Viel zu wenig!  – SIC!

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Covid-19: Chancen und Risiken bei Live-Veranstaltungen


Gestern hatte der Autor die Gelegenheit als Gastredner beim Chapter Köln der PMI (HIER) einen Vortrag LIVE zu halten. Die PMI veranstaltet jährlich drei bis vier solcher Treffen mit Vorträgen für Ihre Mitglieder und Gäste aus dem internationalen Projektmanagement. Sie dienen als Information und auch zum Austausch zwischen Projektmanagern verschiedener Ebenen und Branchen. Haben also auch eine Weiterbildungsfunktion, die im Projektgeschäft unabdingbar ist.

LIVE zusammenzukommen hat im Geschäftsleben, in Schule und Wissenschaft aber auch in der Gesellschaft an sich, eine hohe Bedeutung. Evolutionsgeschichtlich ist der Mensch ein Herdentier, für den die Interaktion untereinander durch Sprache, Gestik und Mimik letztlich unabdingbar ist. „Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren“ ist ein Satz, der bei jeder Gelegenheit zu hören ist, wenn es um Kommunikation, Austausch oder das Zusammenleben an sich geht.

 

Und hier haben die Corona-Maßnahmen für einen Einschnitt gesorgt, der schlimmer kaum sein kann. Wirtschaftlich, aber auch gesellschaftlich. Während wir mit 9,7 % Rückgang des BIP den wirtschaftlichen Schaden zumindest schon mal erahnen können, ist der gesellschaftliche Schaden, der gern als unbedeutend weil kollateral angesehen wird, wohl auf Dauer eher entscheidend.

Gestern war der Tagungsort, das „Stadthotel am Römerturm“ in Köln (HIER), optimal vorbereitet. Ein- und Ausgänge waren getrennt, überall waren Desinfektionsmittel bereitgestellt und ausgewiesen. Info-Flyer für das richtige Verhalten im Hotel, im Restaurant, in Tagungsräumen und auf den Zimmern lagen überall aus. Dennoch war deutlich zu sehen, dass das Hotel gerade oberhalb des Leerstandes agierte.
Der Tagungsraum war durch Entzerrung von max. 50 Teilnehmern auf max. 35 heruntergebrochen worden, in dem sich dann die 20 Mutigen etwas verloren vorkamen. Es erinnerte stark an einen Klausurraum an Uni und Schule. Andererseits hatte man so viel Platz wie sonst nie…

Abb.: Tagungsraum (Quelle PMI Chapter Köln)

Das Tragen der Maske war für Bewegungen im Raum obligatorisch. Eigentlich auch für den Vortragenden angedacht, was aber unpraktisch war.
Wer immer vorträgt, und das gilt dann besonders für Lehrer und Dozenten jeder Art, muss nicht nur sprachlich gut zu verstehen sein. Masken schlucken/dämpfen gern Silben, was das akzentuierte Sprechen einerseits anstrengend macht, andererseits aber auch für Zuhörer mit anderen Muttersprachen zunehmen anstrengend wird. Und, und das ist noch entscheidender, der Vortrag lebt gerade auch von Gestik und MIMIK des Vortragenden!
Ergo einigte man sich schnell darauf die Maske auch als Vortragender abzusetzen und dafür dann mehr Abstand zur ersten Reihe zu halten. Und auch das fordert dann eine bewusste Disziplin beim Vortragenden, denn der tendiert auf seine Zuhörer zuzugehen
Im weiteren Verlauf kam es dann zur Pause mit Catering. Getrennt nach Fingerfood und Getränken und mit Abstandsmarkern wie an der Discounter-Kasse. Das klappte tadellos. Auch suchte jeder eine Anmarschroute durch den Raum, der von anderen nicht genutzt wurde, was die Tischaufstellung von sich aus erleichterte.
Dann allerdings, mit Fortschritt des Abends, kam es zu dem, was nur menschlich ist. Zunehmende Rudelbildung bei Gesprächen, erst im Kreise großen Durchmessers, der dann kleiner wurde. Wenn auch alle Masken trugen…
Und je besser man sich persönlich kannte, desto schneller ging das. Auch hier war allen anzusehen, dass es immer wieder bewusster Handlungen bedurfte, den Abstand wiederherzustellen. Das passierte aber von sich aus.

Dass am gestrigen Abend hauptsächlich Projektmanager da waren, die aus immer noch live stattfindenden, weil so notwendigen Koordinationsmeetings eine gewisse prozessuale Erfahrung aus den letzten Monaten mitbringen konnten, zeigt die Schwierigkeit für alle anderen Bereiche in unserer Gesellschaft. Wie beispielsweise das gesellschaftlich verbreitete Vereinsleben oder auch all das, was mit Schule und Kindergarten zu tun hat.

Dass die Wirtschaft auf Face-to-Face-Kontakte angewiesen ist, Vertrieb/Verkauf sowie die Geschäftsanbahnung letztlich nur so erst möglich wird, ist unbestritten. Hochwertige, komplexe oder erklärungsbedürftige Produkte und Services lassen sich vielleicht später dann auch digital an den Mann bringen, aber vorher stehen IMMER direkte und unmittelbare Gespräche zwischen den Verhandlungspartnern. Und hier ist gerade die Mimik schicksalstreibend. Und diese wird durch Masken nicht nur verdeckt, sondern zum Teil auch verzerrt. Masken nun als Geschäftskiller zu bezeichnen ist vielleicht übertrieben ausgedrückt, aber sie als nicht geschäftsfördernd zu bezeichnen mit Sicherheit die Untertreibung schlechthin. Sic!

Dass Masken in solchen Zusammenhängen dann auch nicht zur Beschulung von Kindern hinreichend sind, ist klar. Die Mimik und Gestik des Lehrenden sind im Unterricht in direkter und unmittelbarer Interaktion mit den Schülern einzig für den Lernerfolg als zielführend anzusehen. Gerade für die unteren Jahrgangsstufen und bei Förderschulen.
Letztlich gerade auch für ausländische Schüler entscheidend, deren Integration gerade auch und zum Teil vornehmlich über Schule läuft.

Und dann sind da noch zwei weitere Aspekte, die zur Sorge Anlass geben sollten. Die Masken müssen regelmäßig gewechselt werden. Im Klartext: sie sabbern durch! Werden spätestens dann zu einer Virenschleuder, die für viele so eklig ist, dass man sie sofort wegwirft. Überall. Eben weil man sie loswerden will. Im Winter wird sich dieses Verhalten beschleunigen, da die niedrigeren Temperaturen die Kondenswasserbildung an und in der Maske beschleunigen werden. Brillenträger haben zudem ein paar weitere Schwierigkeiten mit der klarer Sicht.
Dazu kommt, dass auch die Handhabung der Maske gelernt sein will. Wenn der Gummizug rechts und links Löcher aufzieht, bringt sie wenig. Und letztlich muss auch die Nase bedeckt sein, was das Atmen gerade für kranke und ältere Menschen schwierig bis unmöglich macht.
Vielleicht auch mal ein Zeitpunkt darüber nachzudenken, was wir gewohnt waren schon immer von anderen als zum Berufsbild gehörend (ignorant) abzufordern: Zahnärzte, Klinikpersonal, Pflegekräfte, Wissenschaftler …

Der andere Aspekt ist die sozial-psychologische Komponente der Maske an sich. Wer die Mimik seines Gegenübers nicht erkennt, verliert auch sehr schnell die Lust an der Kommunikation an sich. Einfach einmal in sich gehen und kurz nachdenken. Wie oft grüßen wir noch? Tauschen kurz einen Witz mit Fremden aus? An der Kasse zum Beispiel? Mit der Kassiererin? Wir erleben hier einen Abbruch von sozialer Kommunikation, der gesellschaftlich bedenklich ist.

Er ist schon fast mit dem Trend zu vergleichen, den wir erleben, seit es internetfähige Handys mit Touchscreens gibt. Gerade in Kombination mit Handy ist die Maske ein Kommunikationshemmer erster Ordnung. Das ist weder gesellschaftlich, und dann auch geschäftlich auf Dauer nicht vertretbar. Hier wird es wohl bald (hoffentlich!) erste wissenschaftliche Statements geben, die das Problem aus pädagogischer wie auch sozialpsychologischer Sicht hinreichend beleuchten.

Das Vortragsevent gestern bei der #PMI hat gezeigt, dass Übung wohl auch immer noch den Meister macht. Corona-Regeln im LIVE-Event einzuhalten ist nicht leicht aber machbar und organisatorisch unterstützbar.

Wie das aber bei Massenevents aussehen soll, bei Messen zum Beispiel, bleibt eine interessante organisatorische Herausforderung, die gelöst werden muss. Allein aus dem wirtschaftlichen Impact für die Volkswirtschaft heraus.
Und wie pandemiekonforme Massenevents mit emotionalisierten Menschen, wie Demonstrationen, Sportveranstaltungen oder Konzerte machbar sein sollen, will sich dem Autor nicht erschließen. Schon gar nicht in geschlossenen Räumen. Nicht mit den Bestimmungen, die wir aktuell als Auflage haben. Das geht nicht. Besonders dann nicht, wenn bewusste und nötige individuelle Steuerungshandlungen und Entscheidungen durch Teilnehmer ständig abrufbar und machbar sein sollen, die dann aber wie auch immer „berauscht“ sind. Und dieses Problem war schon immer eine Realität dessen, was auch die alte Eventszene seit je her prägte.

Was im Kleinen geht, gesellschaftlich und geschäftlich auch unabdingbar ist, hat die Tendenz mit wachsender Größe überproportionale Herausforderungen aufzuwerfen. Bis hin zur Unmöglichkeit.
Das mag Messen betreffen, vor allem aber wird es Event- und Konzertveranstalter treffen. Und damit auch unser gesamtsoziales Miteinander als Gesellschaft an sich. Als Gemeinschaft. Mitunter auch als Menschheit, um einmal den ganzen Bogen aufzuspannen. Auch das treibt Menschen zunehmend auf die Strasse.

Was als Einzelindividuum schreiend geboren wird, über die Familie aufgezogen wird, findet via Kommunikation und Interaktion mit dem Rest der Menschen seinen Platz in der Welt. Jede Art von unnatürlicher Behinderung dieses lebenslangen Prozesses schädigt direkt oder indirekt die Einzelperson und/oder die Gemeinschaft.
Wir sind allein mit Mimik und Gestik in der Lage uns weltweit zu verständigen. Und gerade die Mimik schafft Verständnis für unser Anliegen. Definiert unsere Gefühle, was ungemein wichtig ist, wenn es darum geht einzuschätzen, ob ich mein Gegenüber eventuell beleidigt oder bedrängt habe. Oder ihm etwas Gutes getan habe. Der kleine Unterschied war schon oft schicksalstreibend. Sic!

Die Gesichtsmaske ist bei richtiger Anwendung und richtigem Gebrauch ein gutes Instrument zur Pandemiebekämpfung. Aber nicht dauerhaft. Oder auch nur mittelfristig. Denn sie widerspricht dem natürlichen Bedürfnis des Menschen. Findet allein deshalb schon Ablehnung. Zunehmende Ablehnung, wie gewisse Demos weltweit(!!) immer deutlicher aufzeigen.

Aber im Kleinen geht es. Als Koordinations-, Beratungs- und Weiterbildungsrunden. Als Akquisetreffen. Auch als Vereinsleben. Insoweit kann der Versuch, das Experiment der PMI in Köln, als Versuchserfolg angesehen werden.

Doch das war klar: Lösungsorientierte Projektmanager unter sich schaffen so etwas IMMER!  Sic!!

Link zum Veranstaltungsreport HIER.





Trump: Friede im Nahen Osten – aber ohne Deutschland (Satire)


Die Warschauer-Konferenz könnte in die Geschichte eingehen. Ähnlich der Konferenz, die einst Sadat und Begin zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages brachte. Ihnen selbst den Friedensnobelpreis sicherte.
Von den deutschen Medien weitgehend unbeobachtet und vom Außenministerium eher stiefmütterlich begleitet hat es der Schwiegersohn von Trump, Jared Kushner, als Unterhändler und Sonderbeauftragter an der Seite des US-Außenministers Mike Pompeo geschafft Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain einen Friedensvertrag abzuringen.
Ein jahrzehntealtes Ziel wurde binnen Wochenfrist erreicht. Auch ohne Deutschland. Vielleicht auch gerade deshalb, weil eben unsere „Experten“ nicht mitverhandelt haben.

Unser grandioser Außenminister Heiko Maas, dessen Größe schon immer ein sichtbarer Beweis seiner überragenden Kompetenz war, glänzte auf diesem Ereignis eh mit Abwesenheit, was wohl die halbe Konferenz mit Erleichterung aufgenommen hat. Kein deutscher Außenminister seit der Reichsgründung hat für mehr zerschlagenes diplomatisches Geschirr gesorgt als dieser Herr. Inzwischen hat der allgegenwärtige Trümmerhaufen des Auswärtigen Amtes ein Niveau erreicht, wo Deutschland maximal noch von den Eskimos auf Grönland als Gesprächspartner ernstgenommen wird, ohne dass ein Scheckheft im Spiel ist.
Daher war der deutsche Repräsentant, Staatsminister Niels Annen (HIER), der u.a. im AA auch für den Nahen Osten zuständig ist, auch auf der Konferenz mit anderen Dingen beschäftigt. Laut BILD twitterte er lieber über einen Einbruch in Eimsbüttel und mit der Hamburger Feuerwehr. Nie wurde desinteressierte und vom Steuerzahler alimentierte Unfähigkeit auf wichtigem Posten historisch besser dokumentiert.
Auffällig ist, dass Annen ein Mann ist, der offensichtlich nicht sehr nahe an Israel steht, und vielleicht deshalb als der Mann die erste Wahl eben dieser Stunde war. Zumindest aus der Sicht seines ohnehin auch nicht gerade israelfreundlichen Chefs.
Annen‘s Teilnahme als Staatsminister des Auswärtigen Amts an einer Jubiläumsfeier zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution im Iran sorgte 2019 für heftige Kritik im In- und Ausland. Die iranische Botschaft in Berlin feierte im Februar 2019 die Machtübernahme im Jahr 1979. Annen reagierte auf die Kritik mit den selbstkritischen und sehr diplomatischen Worten: „Ich bereue da gar nichts.“
Das zeigte Annen dann auch 2019 auf Twitter, als er den Europa-Korrespondenten der Jerusalem Post, Benjamin Weinthal, blockierte, der in der Iran-Angelegenheit „tatsächlich und völlig unerwartet“ kritisch berichtet hatte. Erst nach einer Abmahnung durch Weinthal hob Annen, wenn auch persönlich tief enttäuscht von deutscher Rechtsprechung, die Sperre wieder auf.
Somit war wohl aus deutscher außenpolitischer Sicht das Event von Warschau personell vortrefflich besetzt…

Dazu muss man wissen, dass gerade unter der Ägide von Heiko Maas die Spenden der Bundesregierung an diverse Stiftungen im Nahen Osten und solchen, die dort tätig sind, stetig zugenommen hat. Während Renate Kühnast im Bundestag die dauerhafte Finanzierung der #Antifa forderte, leitete die Bundesregierung einen steten Geldstrom an die Gegner Israels. Gern auch via bekannte Zwischenstationen an militante, extremistische und terroristische Organisationen, wie US-Geheimdienste seit fast zwanzig Jahren immer wieder aufzeigen. Oder wie auch der Mossad nie aufhörte zu reklamieren.
Gerade für das SPD-regierte Außenministerium ist die Freundschaft zu Israel eher ein Lippenbekenntnis, während die Freundschaft zur linkslastigen PLO quasi ständig neue Stilblüten treibt.

Daher war es vermutlich gut, dass auf der Konferenz ein deutscher Diplomat auftauchte, den dort eh keiner ernst nahm. Wahrscheinlich versorgte man Annen bei seiner Twitterorgie noch mit Speis und Trank, damit er geistig weiter in Hamburg-Eimsbüttel weilte.

So gelang Trump etwas, womit keiner wirklich rechnen konnte: Ein Friedensvertrag!

Es mag überraschen, dass Trump aus wahlkampftaktischen Gründen keinen neuen Krieg angefangen hat. Noch nicht mal einen kleinen Konflikt. So in der Größenordnung vom Einfall in Grenada. Um Stärke zu zeigen. Nicht der Welt, wohl aber nach Innen.
Stattdessen blieb er seiner Linie treu und machte weiter das, was er bei seiner ersten Wahl versprach: er vertrat die Interessen der USA auf seine Art.

Und bei nüchterner Betrachtung war wohl die ständige Ölkrise der Hebel. Die USA sind der weltweit größte Ölproduzent. Größer als Bahrain und die VAE zusammen. Eigentlich fast schon dreimal so groß. Beide Staaten sind eng mit den USA verbandelt und bilden mit Saudi-Arabien eine Achse gegen Iran und Katar, die beide in der Region isoliert sind. Nicht nur wirtschaftlich und politisch, sondern und vor allem auch religiös, denn sie sind schiitisch bevölkert.

Mit dem Ölpreis im freien Fall und damit wegbrechenden Staatseinnahmen musste man sich einigen, zumal der Stellvertreterkrieg in Syrien Dank Putin auch zum Erliegen gekommen ist, und daher der Druck von radikal-militanten Islamisten in den eigenen Staaten wieder zunimmt. Diese nun dauerhaft aus den Kriegsgebieten zurückkehren müssen. Wo teilweise Hardliner auch als Wochenend- und Ferien-Gotteskrieger ihr Unwesen trieben. Alles nett dokumentiert…

Und in Zeiten wirtschaftlicher Not, haben es schon immer Extremisten jeder Couleur einfach gehabt, gerade dann wenn auch Gott ins Spiel gebracht werden konnte, ihrem Unwesen neuen Atem einzuhauchen. Das passte weder den VAE noch Bahrain. Und mit Sicherheit auch Israel nicht.
Letzteres verfügt in den USA über eine Lobby, die Einfluss hat. Und ganz nebenbei den Aktivitäten von Heiko Maas und seinem Ministerium … „zurückhaltend gegenübersteht“. Das spüren auch zunehmend deutsche Unternehmen, die seit ein paar Jahren in den USA fast schon Zustände vorfinden, die man eigentlich für russische „Geschäftspartner“ erfand. Alles hat so seinen Preis.

Und diesen Preis zahlen auch US-Bürger jährlich als dauerhafte Bezuschussung des Staates Israel über vielerlei Wege und Umwege. Allein die Militärhilfe und der Zuschuss zum israelischen Verteidigungsetat ist… beträchtlich. Ohne diesen wären die Israel Defence Forces wohl kaum in der Lage Umfang, Qualität und Einsatzbereitschaft ihrer Streitkräfte aufrecht zu erhalten.
Für einen unternehmerisch denkenden und mitunter auch rüde agierenden US-Präsidenten ein nicht unerheblicher Hebel, den er als Industriekapitän sicher schon oft gegenüber unterprivilegierten oder gebeutelten Geschäftspartnern ausgespielt hat.

Unter dem Strich taten alle gut daran Trump diese Unterschrift unter dem Vertrag zu ermöglichen. Jeder kämpft momentan mit diversen eigenen Problemen im Land. Israel verkündete den zweiten Lockdown, was die Wirtschaft ins Nirwana bringen dürfte. VAE und Bahrain sind auch auf ihre Spardose angewiesen, plündern ihre Staatsfonds und greifen so in die Rentenkasse ihrer Länder.

Und was passiert in Berlin und der ideologisch auf- bzw. angeschlossenen „Fach“-Presse? Richtig: man diffamiert, relativiert und verhöhnt den Vertrag, sobald die Überraschung via nüchterner Analyse zur Erkenntnis reift, dass Deutschland sich damit im Mittleren Osten kaum noch sehen lassen kann. Vielleicht noch im Iran, der zum Ruhestandssitz von Joschka Fischer geworden ist, was die unreflektierte Affinität von Minister Annen zum Iran erklärt.

Unserer Industrie und unserer kränkelnden Volkswirtschaft hat dieses Ereignis wieder einmal mehrere Beine gestellt. In Israel mit seiner gigantischen Lobby in den USA, in den Staaten selbst und im  Mittleren Osten, wo deutsche Diplomaten ab sofort wohl nur noch als Touristen erwünscht sind.
Die nun wohl herrlich guten Beziehungen zum Iran dürften weder am anderen Ufer des großen Teichs noch in Israel zu Freudentänzen führen, gleichwohl viel Trost vom Iran kommen wird.
Man kann nun schon fast darauf warten, dass Politik und Presse das gute und freundschaftliche Verhältnis zum Iran mehr oder weniger laut betonen wird, wo Deutschland als Partner und Mittler wahrgenommen wird. Klar. Nur Mittler wohin und wozu? Die Mullahs gelten weltweit als Terrorstaat, mit dem maximal noch Nordkorea (Raketen-)Geschäfte macht. Und letztere bilden ein weiteres Problem in besagter Region. Und mit Israel. Und mit den USA…

Unter dem Strich zeigt sich, dass unser Polit-Titan Heiko Maas wohl etwas überfordert damit ist ein Ministerium zu führen, wo selbst unterdurchschnittliche Politiker eigentlich noch punkten können. Das macht Merkel ihm immer wieder vor, wenn es innenpolitisch mal wieder bis zum Hals reicht. Oder langweilig wird. Oder man wieder etwas aussitzen will. Außerhalb der Schusslinie.

Noch nie in der gesamtdeutschen Geschichte war Deutschland politisch so isoliert wie jetzt. Wir haben es uns mit allen und jedem verscherzt. USA, Israel, Russland, China… Die Liste ist lang und wird täglich länger. Von unseren ehemaligen Freunden und Partnern in Europa reden wir besser nicht mehr. Auch von dort sieht man nur Stopp-Schilder.

Vielleicht sollte Heiko Maas das machen, was auch schon ein anderer (klumpfüßiger) Minister vor ihm getan hat: viel mehr in Freizeit investieren, seine Schauspielerin beglücken und tunlichst das lassen, wovon er keine Ahnung hat: nämlich das AA zu führen.
Unter ihm wurde das Auswärtige Amt zu einem „Alles für’n Arsch“- Ministerium. Und ja, das war gemein! Und es sollte auch gemein sein. – SIC!

Deutschland hat fertig!





Flüchtlinge von Lesbos: Und wieder ein Merkel-Alleingang in Europa


Wenn etwas Europa verändert hat, dann das Jahr der Grenzöffnung. Und damit ist nicht der Mauerfall gemeint, sondern die einsame Entscheidung von Angela Merkel mal eben die Grenze zu öffnen und hunderttausende von sogenannten Flüchtlingen ins Land zu lassen. Ohne Identitätsprüfung. Ohne Pass. Gern aber mit Handys, die das Ereignis in die Welt posaunten.
Entgegen allen Warnungen aus Sicherheitskreisen. Entgegen dem was Recht und Gesetz ist (war…) und vor allem entgegen den Interessen unserer europäischen Freunde und angeblichen Partner. Einfach so. nachher um Entschuldigung zu bitten war schon immer leichter als vorher um Erlaubnis. Zumal da noch die Moralkeule geschwungen werden kann.

Sei dem sind viele weitere Flüchtlinge gekommen. Flüchtling als Sammelbegriff, der Asylanten, Wirtschaftsmigranten, Kriegsflüchtlinge, Klimaflüchtlinge oder auch nur Glücksritter umfasst. Durchaus verschiedene Arten von Hintergründen von Flucht, aber als Sammelbegriff medial gesetzt. Wer hier zu uns will ist ein Flüchtling. Sic!

Diese dümmliche Denkweise, deren geistiger Horizont von 20 Uhr bis zur „Tagesschau“ reicht, und dort dann medial aufgehüpscht als alternativlose Notwendigkeit verkauft wird, hat die AfD erst groß gemacht. Pegida erschaffen. Dem sog. rechten Abschaum Tor und Tür geöffnet. So weit, dass am anderen Ende schon die Linken durch das gleiche Tor einfallen.

 

Natürlich hat diese nächtliche Entscheidung Merkels auch unser Land etwas verändert. Flüchtlinge bereichern oder prägen die Eventszene, die Görli-Szene in Berlin mit eigenem Denkmal für Drogendealer mit eigen gekennzeichneten Verkaufsflächen und natürlich auch Massenevents wie die unvergessene Nacht von Köln, wo all das wahr wurde, was einerseits befürchtet worden war und andererseits bis dato anhält. Überall.

Messer- und Axtmänner, meist als psychisch gestört verklärt, gern auch bei der Tat Gott lobend, sind inzwischen wirklich so normal geworden, dass man sie nicht mehr beachtet.
Übergriffe auf Polizisten aus solchen Gruppen heraus sind auch schon täglich zu berichten, ergo auch normal geworden.
Der öffentliche einst sichere Raum für Frauen ab bestimmten Uhrzeiten in seiner Nutzung durchaus eingeschränkt. Von Fahrten mit Bus& Bahn in bestimmten Gegenden eher abzuraten. Bis hin in auch kleine Städte wie Suhl in Thüringen, wo die Buslinie zum örtlichen Flüchtlingslager abends nicht mehr fahren soll. Einem Lager, wo täglich die Polizei in Massen anrücken muss.
Natürlich können auch schon mal Fahrkartenkontrollen ausarten, wie erst letztes Wochenende auf dem Weg nach Hamburg zu einer kurdischen Demonstration. 80 Reisende hatten kollektiv keine Fahrkarten gekauft und den Kontrolleur der Bahn angegriffen. 200 Beamte mussten nun Fahrkartenkontrolleur spielen. Und ein Tag später, in Hamburg wurden exakt diese Leute wieder straffällig. Normale Einzelfälle in Deutschland.

Medial sind das alles und immer Einzelfälle. Erst wirklich einzeln, dann wöchentlich einzeln und dann täglich überall einzeln.
Wir lesen von Männern, die ihre Freundinnen umbringen, weil ihr Ehrgefühl verletzt wurde. Zwar nicht so verletzt wie das der toten Freundin, aber zumindest so stark, dass selbst Gerichte ein Einsehen haben und von „unterschiedlichen kulturellen Rechtswahrnehmungen“ reden und mildernd urteilen.
Letztlich auch so etwas, was dann in Essen und Duisburg dazu führt, dass man Polizei in gewissen Stadtteilen nicht haben will, da man das selbst regeln will und kann! Das deutsche Recht natürlich wahrend. Als Judikative und Exekutive in Handlungsunion. Durch islamische Schlichter und Friedensrichter. Oder durch clangestützte Nachbarschaftshilfe. Also durchaus in unserem Sinne, nur etwas bunter und alternativer.

 

Das sind die sichtbaren Folgen. Dann gibt es da die eher unsichtbaren Folgen. Die, die uns Geld kosten. Denn komischerweise kann jeder, der es hierher geschafft hat, nicht abgeschoben werden. Weder als nicht anerkannter Flüchtling, was auf 60-99% der Fälle herkunftsspezifisch zutrifft, noch als verurteilter Straftäter. Und spätestens hier scheiden sich dann die Geister derer, die das bezahlen sollen.

Die Kosten für einen Flüchtling als Gesamtkostenrechnung belaufen sich je nach Rechnungsweise im Durchschnitt auf 25-37.000 Euro pro Jahr! Als direkt vom Steuerzahler zu erbringender Betrag. Bei fast zwei Millionen Flüchtlingen im Land summiert sich das. Gerade jetzt, wo der Staatshaushalt ein Loch von mehreren hundert Milliarden Euro hat und man sparen muss. Oder Geld zur Rettung der Wirtschaft einsetzen muss, die das Interesse dieser „Flüchtenden“ erst geweckt hat.

Was Merkel auch als Kollateralschaden abzutun bereit ist, sind die steigenden Mieten, die immer mehr zum Problem werden. Für Rentner, die zwar 45 Jahre gearbeitet haben, deren Rente aber nicht mit den Mieten steigen. Auch nicht steigen können, da auch die Rentenkassen leer sind.
Die Logik, dass wenn man innerhalb von nur fünf Jahren zwei Millionen Menschen zusätzlich ins Land holen will, auch Wohnraum da sein muss, ist an unserer Regierung vorbeigegangen. (HIER). Auch, dass Baugenehmigungen schon länger als fünf Jahre dauern. Besonders dann, wenn man Wohnraum schaffen muss, der dem Umfang von Hamburg entsprechen sollte.
So aber wurde überall dazwischen gequetscht. Quasi überfüllte Ghettos geschaffen. Und eben diese Ghettos werden nun zum täglich sichtbaren Problem.
Und nun hat Merkel wieder zugeschlagen. An allen vorbei. 1500 weitere „Flüchtlinge“ sollen aufgenommen werden. Wieder warnen unsere nun ehemaligen Freunde und ehemaligen Partner in Europa vor dem Sogeffekt. Wieder interessiert es Merkel nicht. Wieder wird der Moralhammer geschwungen und wieder werden von diesen Menschen nur 10-20% wirkliche Flüchtlinge sein.

Dass diese Leute wegen  der Corona-Quarantäne das Lager absichtlich angesteckt haben, die Feuerwehr aktiv am Löschen hinderte, ist nebensächlich. Eine Bande von internationalen Stiftungen, medialen gekauften Handlangern und rechtsvergessenen Politikern hat ihre Banden mobilisiert und will vor dem Reichstag 13.000 Stühle für die Lesbos-Flüchtlinge aufstellen. Nette Aktion. Wer bezahlt so einen Mist eigentlich. DAS wäre interessant, oder?

Obwohl die Integration der „Flüchtlinge“ in Deutschland gescheitert ist, komplett und auf breiter Front – und geglückte Einzelfälle zählen hier nicht – werden die alten Fehler weiter gemacht. Und das auch in Anbetracht der Tatsache, dass es wirklich echte Flüchtlinge gibt, die auch wirklich unterstützt werden sollten. Mit allem was nötig ist. Nur reichen die Ressourcen halt nicht für alle, die hierher wollen. Das ist allein schon rechnerisch unmöglich.

Und das Ganze auch noch gern mit dem Corona-Fehler aufgebessert. Man will Kreuzfahrtschiffe anmieten, um diese „obdachlosen“ Leute unterzubringen und notfalls auch so nach Deutschland transportieren zu können. Gerade auf die Schiffe, die zu Anfang der Krise eigene Hotspots bildeten und monatelang isoliert werden mussten. Auf Reede liegend. Man stelle sich das Spektakel in Hamburg vor. Oder vor Bremerhaven. Oder in Emden. Mit Flüchtlingen an Bord, die das gelobte Land vor Augen haben und nicht von Bord dürfen, wo Corona wütet. Wir erinnern uns an die Schwimmversuche von der Sea Watch 3, wo ein paar gute Schwimmer zum Strand schwimmen wollten? Schöne Bilder wird das geben. Und ein Schiffsbrand ist wirklich schwer zu löschen. Nur mal so.

Was aber noch schlimmer ist, ist der nun wiederholt gezeigte Willen auf Erpressungen von Verbrechern einzugehen. Man hätte diese Leute ja aufnehmen können, nachdem sie alle Brandstifter ausgeliefert haben. Alle Rädelsführer benannt haben. Wäre mal ein Gedanke, der auch etwas von dem hat, was fair und gerecht wäre.

Nun fürchtet Griechenland, dass sich wieder hunderttausende dieser Glücksritter auf den Weg machen. Insgesamt sollen 247 Millionen weltweit auf der Flucht nach Europa sein.

Es gibt zwar Demonstranten, die auf Transparente „Wir haben Platz“ schreiben, doch fragt sich der Autor wie das den aussehen soll, wenn wir jeder Erpresserbande nachgeben.

Dass Merkel keinerlei Rückrad hat ist oft bewiesen. Sie hat es immer wieder geschafft mit dem Geld der Steuerzahler Lösungen zu erkaufen, anstatt sie zu erkämpfen. Gern auch zu unser allen Lasten.

Atomausstieg und Energiewende? Nächtliche Einzelentscheidung, die jährlich mehr und mehr kostet, da die dynamisierte erneuerbare Energieumlage mit den Jahren immer höher wird.
Eurorettung, Grenzöffnung und Coronamaßnahmen. Alles politische Passivposten, die unser Land spalten. Die Gesellschaft zerreissen.

Und in dieses unser ungelöstes Corona-Szenario, einer in die Depression abstürzenden Wirtschaft und bröselndem Rechtsstaat setzt Merkel erneut, ohne sich mit Nachbarn abzustimmen, auf die all-are-wellcome-Karte. Wie 2015, wo Verfassungsrichter heute gefährliche rechtliche Schieflagen erkennen können.

Wenn Merkel sich außenpolitisch noch weiter isolieren will, dann hat sie es mit diesem Zug wieder mal geschafft. Wenn sie aber innenpolitisch eine Bombe zünden will, dann geht das exakt so. Der Burgfriede wird fallen. Der Geduldsfaden viel zu vieler in der aktuellen Krise ist zum Zerreißen gespannt. Wenn sie das nicht mehr sieht, ist sie gänzlich ungeeignet auch nur einen Tag länger ihr Amt so auszuüben, wie sie es geschworen hat. Und dann muss sie weg. Aber das schnell.

 

Titelfoto: Yusuf Simsek: „Das Ende der Spiele“, www.simsek.ch





Buchbranche: Der WINDSOR-Verlag und die schlampige Staatsanwaltschaft Köln


Wir fragen uns wie Cum-ex und Wirecard AG funktionieren konnten. Überhaupt behördlich alljährlich begleitet werden konnten. Mit dutzenden von benötigten Unterschriften, Testaten und Prüfungen.
Und dann die nächste Frage, wie so etwas Verjähren kann, wenn es denn herausgekommen oder aufgefallen ist. Warum Ermittlungen nach Jahren im Sand verlaufen. Gerichte so lange brauchen, bis wirklich alles verjährt ist und straffrei bleibt.
Eine Möglichkeit sind Rechtsanwälte, die „ihr Geld wert sind“. Oder auch Lobbyisten, die auch nicht schlecht dabei verdienen gewisse Leute dazu zu bewegen etwas langsamer zu arbeiten. Etwas Sand ins Getriebe der sog. „Rechtsprechung“ zu streuen.
Mitunter ist es auf Täterseite auch gut in der Politik gewissen Mitwisser bis Mittäter zu haben. Auch das ist bekannt und wird gerade Olaf Scholz zum Vorwurf gemacht.

Was ist aber, wenn das alles nicht zutrifft. Wenn kein Politiker, keine Behörde und auch kein gegnerisches Anwaltsrudel für den „Sand im Getriebe“ sorgt. Dann bleibt als einzig möglicher Schluss Unfähigkeit oder Faulheit seitens der Ermittlungsbehörden. Und manchmal wird soetwas dann auch noch per Unterschrift beglaubigt. Wie im WINDSOR-Fall, der letztlich ein schönes Beispiel dafür ist, wie kriminelle Energie durch Behördenversagen beflügelt – überhaupt erst möglich! – wird.

Der WINDSOR-Verlag war ein Half-and-Half-Publishing-Verlag, der 2012 aggressiv aus den USA auf den europäischen Markt vordrang, Autoren suchte, fand und deren Werke verlegte. Über 750 Titel sind allein bei der Deutschen Nationalbibliothek gelistet. Tausende weiterer Titel weltweit.

Der Autor, selbst betroffen, schrieb dazu einen umfangreichen Artikel (HIER), der einerseits andere betroffene Autoren suchte und fand, sowie andererseits auch den Ermittlungsbehörden als Vorlage diente. In Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sogar bis nach Montevideo reichte die Liste betroffener Autoren.

Die europäische Residenz war angeblich in Hamburg in bester Lage an der Binnenalster. Nur war der Verlag da nicht bekannt.
Nachfragen bei den Finanzämtern hinsichtlich von WINDSOR dort anhängigen Steuervereinbarungen blieben nicht nur unbeantwortet; sie wurden gar nicht erst bearbeitet! Noch nicht einmal dann, als sich Anfragen von Autoren und Steuerberater häuften, die nun irgendwie die steuerlich vom Verlag ausgewiesenen Tantiemen (Einnahmen) in die individuellen Steuererklärungen der Autoren aufnehmen mussten.
Hier würde dann spätestens der steuerzahlende Bürger meinen, dass das Finanzamt mal jemanden vorbeischicken würde. Zu einem Verlag in Hamburg, der von dort munter seine Geschäfte machte.
Vielleicht mal die Gewerbeanmeldung kontrollieren? Fehlanzeige. Fand nicht statt. Mal anrufen? Ging nicht, da keine Nummer angegeben war. Man war ja auch ein digitaler Verlag. Der Beste in Europa. So die aggressive Werbung.
Dann könnte man als Behörde ja mal da nachfragen, wo denn der Verlag drucken ließ. BoD lag gleich um die Ecke. Doch auch dort wurde man als Gewerbeaufsichtsamt oder Finanzamt niemals tätig.
So dümpelte es bis 2018 vor sich hin bis dann die Luft zu heiß wurde. Zumal Tantiemen nicht ausgezahlt wurden und das Finanzamt Norderstedt nun wirklich mal Druck machte. Nicht weil es zuständig war, sondern wohl da das Finanzamt Bad Segeberg, wo all die Anfragen aufliefen, nicht zuständig war. Dauer dieser Einsicht: etwas über fünf Jahre!

Auf Initiative des Autors schlossen sich dutzende Autoren weltweit zusammen, und recherchierten. In Kooperation mit Behörden, anderen Medien und neu auftauchenden Betroffenen. Bis nach Panama, wo wohl das Geld versickerte.

Dass es auch keine Gewerbeanmeldung des WINDSOR-Verlages in den USA gab, sei nur mal angedeutet. Immerhin aber ein Grund warum deutsche Gerichte dann doch nach monatelangem Rechtsstreit die Autorenrechte den Autoren wieder komplett zuerkannte. Ein einsamer Sieg in dunkler Nacht…

Da der Verlag in Hamburg ansässig war, war auch die Staatsanwaltschaft in Hamburg zuständig. Und da aus ganz Deutschland die Klagen eintrudelten war dann auch das LKA in Hamburg schnell zuständig gemacht. Auf dem Papier. Rein verwaltungstechnisch. Denn gemacht wurde nicht viel. Man gab den Fall dann an die Generalstaatsanwaltschaft nach Köln ab. Immerhin wohnte in Köln der Kläger, der auch so dreist war die Steuerfahndung in Köln zu informieren. Nachdem sein Finanzamt in Köln-Porz auch nichts machen wollte. Trotz diverser Hinweise schriftlich belegbarer Art.

Nun, nach all diesem behördlichen Engagement, mit zahllosen Hinweisen aus dem Rechercheaufkommen, die in Absprache eben NICHT veröffentlicht worden sind, um eben die Ermittlungen nicht durch Bekanntgabe von Spuren zu torpedieren, erreichte just zum Geburtstag des Autors ihn folgende Nachricht der Staatsanwaltschaft Köln.

Abb.: Schreiben der Staatsanwaltschaft Köln

Da hier explizit nach weiteren Anhaltspunkten gefragt wird, die eine Weiterverfolgung zur Klärung der Straftat ermöglichen, soll Ansprechpartner und direkte Erreichbarkeit mit Aktenzeichen möglichen Informanten nicht vorenthalten werden.

Allein der aufgeführte Tatvorwurf ist ein Witz. Es geht um gewerbsmäßigen Betrug, Steuerhinterziehung, Abrechnungsbetrug, Falschbeurkundung und drei oder vier weitere Vergehen unbedeutender Art. Doch das soll nicht weiter stören, da das Schreiben an sich das Niveau eines mittelmäßigen Jura-Studenten im Praktikum hat, dem gewissen Teile ohnehin fehlen.

Dass an dieser Stelle andere weiter sind, überrascht nicht. Betroffenheit schafft Leidenschaft. Und diese hat dann dort Erfolge, wo eine Staatsanwaltschaft sich lieber in Zurückhaltung übt. Ob aus Faulheit oder Inkompetenz darf sie selbst entscheiden.

Während die Staatsanwaltschaft nun nichts tat, gelang es einem Rechercheteam durch zwei Gedanken den Tätern auf die Spur zu kommen. So komische Ideen wie: Folge dem Geld und folge dem Geschäftsprozess.
Letzte hängt an dokumentierten Unterschriften. Die Spur des Geldes führte via Panama in die Schweiz…

So funktioniert also das, was als Wirtschaft 4.0, Digitalisierung und New Business angepriesen wird. Besonders wenn es auf eine Justiz (minus) 2.0 trifft, die weder die Kompetenz, noch das Personal oder auch nur den Willen hat sich dieser digitalen Welt anzupassen. Sich der neuen Art des Verbrechens zu stellen.

 

Und das betrifft nicht nur so einen popeligen Verlag von vergleichsweise Kleinkriminellen. Vergleichsweise explizit an Cum-ex oder Wirecard gemessen.
Es betrifft alle und jeden, der im Netz handelt, tätig ist und hier Geschäfte machen will oder muss.

WER ist eigentlich mein Kontakt am anderen Ende der Leitung“,

ist eine Frage, die zu oft eben nicht (mehr) gestellt wird. Auch dazu schrieb der Autor einmal einen Fachartikel über die Chancen und Risiken dieser globalen Entwicklung (HIER).

Die Staatsanwaltschaft Köln zeigt, wie man es besser nicht macht. Sie zeigt, dass sie durchaus Willens ist sich durch jeden vorführen zu lassen, der nur genug digitale Straftatsbestandteile einzubauen bereit ist. Merke: je digitaler die Straftat desto wahrscheinlicher die Niederschlagung des Vorfalls an sich.

So werden Cum-ex und Wirecard verständlich. Sogar logisch nachvollziehbar. Für Geschädigte, Opfer, Gläubiger, Steuerzahler und auch jeden ehrlichen Bürger. Oder auch das Netzwerk der Pädophilen im Netz. Auch so ein Thema widerwärtiger Inkompetenz.

 

 

Nun denn: Frau Höffner, die Staatsanwältin aus Köln, braucht Hilfe, um weiter ermitteln zu können. Das „Wollen“ unterstellen wir einmal. Aus reiner Höflichkeit heraus – einer Frau gegenüber…

Andere sind da schon weiter. Hier ein paar Links dazu:

https://www.thekasaantimes.de/item/item/14091-der-schier-unglaubliche-windsor-verlag
https://thekasaantimes.at/item/item/7075-den-fantomen-des-windsor-verlages-auf-der-spur-teil-2
https://thekasaantimes.at/item/item/6658-liebesgruesse-aus-panama-und-von-der-alm-neues-vom-windsor-verlag-3
https://thekasaantimes.at/item/item/14091-der-schier-unglaubliche-windsor-verlag?fbclid=IwAR2vMr0r8i2nMz_1atSoY1vriDQPzbgOjD9amX5ZRgYctYvtk0xePIK4g8A


Rechtsbeistand für Autoren:

Kompetenz und Sachverstand gibt in dieser sehr unschönen Situation die Anwaltskanzlei Baumbach et Collegae, (Kaldenkirchener Str. 3, 41063 Mönchengladbach), die zahlreiche der Opfer von WINDSOR vertritt.
Allen Autoren sei dringenst angeraten ihre Autorenrechte an ihren Werken zurückzuholen. Allein schon deshalb, weil WINDSOR über Panama weiter die e-Books verkauft… Schöne neue Welt!

Und als Schlusssatz, für all die Autoren, die geschädigt wurden, die sich dem hilflos ausgeliefert fühlen:
Aufgeben ist keine Alternative für mich! Ich kriege die zwei (2!!) Hauptverbrecher aus Deutschland. Diese Einstellung hat für mich eine lange soldatische … Tradition. Sic!

Titelfoto: Yusuf Simsek: „WINDSOR-Verlag im Visier“, www.simsek.ch





Migration: Wenn Erpresser Freunde finden


Mit Schrecken erfüllte uns die abermals schlechteNachricht aus Griechenland, wo auf der idyllischen Insel Lesbos das berühmte Flüchtlingslager zu 99% abbrannte. Einen Tag später nur brannte es wieder und große Teile des 1%-Restes brannten auch noch ab. So die offizielle Lesart in den Medien. Es soll an dieser Stelle nicht hinterfragt werden, ob Journalisten Rechnen können und was „ein großer Teil“ vom verbliebenen 1-Prozent-Rest ist oder war. Dass GEZ-Gebühren nicht in Mathenachhilfe für Berichterstatter fließen ist schon öfters aufgefallen.

Viel interessanter ist die Frage, warum es denn gebrannt hat. Wo das Feuer ausbrach. Und warum es sich ausdehnen konnte. Davon liest man so gut wie nichts.

Griechische Medien sind da etwas freigiebiger an Informationen, was Ursache und Grund angeht.

Zunächst einmal brach das Feuer an mehreren Stellen aus. Nicht gleichzeitig aber so gut verteilt, dass es nicht mehr löschbar war.
Dann wurden Löschversuche durch die Menge der aus dem brennenden Zeltlager herausströmenden Menschen nahezu unmöglich gemacht. Zugangsstraßen waren verstopft.
Leider wurde der dann noch mögliche Restversuch das Feuer zu löschen durch Gruppen „junger Männer“ verhindert. Das lässt auf die „neu-griechische Eventszene“ schließen, die auch anderorts schon auffällig wurde.

Man geht auch nicht von einem Unfall aus. Also kein missglückter Kochversuch im Zelt bei offenem Feuer.
Eher davon, dass auch hier wieder „junge Männer“ aktiv geworden sind, um so ihre Ausreise nach Europa zu erlangen. Die Logik dahinter, dass man sie gehen lässt, weil das Lager nun abgebrannt ist, ist zwingend. Denn, und auch das folgt einer gewissen Logik, Lesbos ist eine Insel, von der man nur wieder weg kommt, wenn man ein Boot oder Flugzeug hat. Und während hochseetaugliche Schlauchboote dort eher selten sind, anders als in Libyen oder Marokko, kommt man von Lesbos nur weg, wenn die Behörden die Weiterreise organisieren. Und anders als in Libyen und Marokko sind griechische Behörden eher weniger käuflich für solche Ansinnen.

Und so muss in den Köpfen der „jungen Männer“ diese Idee gereift sein – gern auch mit geneigter äußeren Unterstützung – ihr eigenes Wohnlager kurz vor dem Winter abzubrennen. Nicht als Verbrechen, versteht sich. Sondern als Kommunikationsversuch. So sehen das übrigens grundsätzlich auch andere Erpresser zu anderen Themen. „Schau, wir wollen Dein Kind ja nicht umbringen, geben es dir auch zurück, nur musst Du einsehen, dass wir Geld brauchen.“ So klingt das doch schon viel freundlicher. Zumindest mit dem Hintergedanken eines plausiblen Kommunikationsversuches.

Und das fruchtete nun auch auf Lesbos. Europäische Politiker haben ein Einsehen, dass diese Menschen nun eventuell doch erhört werden sollten. Man will solche medialen Sympathieträger nun entgegen allen Regeln doch wieder aufnehmen.
Zumindest in Deutschland sind solche Kommunikationsstrategien schon bekannt. In Düsseldorf zum Beispiel fackelte man ein Flüchtlingsheim ab, weil es zum Nachtisch nicht genug Schokopudding gab. Das fand selbst der Richter wenig komisch und sprach von schwerer Brandstiftung.
Aber das ist wieder lange her, daher wollen gewisse Politiker nun wieder Flüchtlinge aufnehmen, zumal es hier ausreichend viel Wohnung gibt. Daher auch Kommunikationsversuche hierzulande wie in Connewitz! – sic!

Nur sagen die Griechen vor Ort, dass diese „jungen Männer“ und Kommunikationsexperten nur deshalb jetzt tätig wurden, weil ihnen die Coronaauflagen nicht gefielen. Quarantänebestimmungen zu hart waren…

Nun stellt sich dem aufmerksamen homo sapiens sapiens, gemeinhin als vernunftbegabter und denkender Mensch bekannt, die Frage, ob wir uns nicht nur „Erpresser“ sondern auch noch militante #Covidioten an Land ziehen werden…

Selbstverständlich sollen zuerst unbegleitete Minderjähre ausgeflogen werden. Klar. Das sind die kleinen fünfjährigen Kinderchen mit den Kulleraugen, die gern damit visuell in Zusammenhang gebracht werden. Gekommen sind aber immer nur solche, die Vollbartträger mit fünfzehn waren.
Gern wohl auch die, die vor Ort die „Eventszene“ prägten und behördlicherseits mit dem Tripel-A-Rating der schnellstmöglichen Ausreise versehen sind. Man kann es den Griechen nicht verdenken, zumal es genug Politspinner gibt, die da keinen Unterschied erkennen können. Sogar nach MEHR schreien, wenn andere sich abducken. Und diese Knallköpfe sind halt in Deutschland sehr verbreitet, was auch ein Grund ist, warum wir so viele „junge begeisterte Männer“ hier haben.

Göteburg in Schweden vielleicht als weiteres schönes Beispiel. Dort sind diese Menschen dermaßen gut integriert, dass sie schon ganze Stadteile zu ihrer Heimat, sowie die Polizei und örtliche Behörden so gut wie überflüssig gemacht haben. So #BLM von der schönsten Seite gezeigt.

Dennoch, bei allem Kommunikationsverständnis fragt sich der Autor, ob Erpressung nun wirklich zu einer Demokratie und zur freiheitlich-rechtlichen Grundordnung passt. Oder ob das neuerdings so sein muss. Politik nur noch mit Gewalt und Erpressung möglich ist.
In dem Fall sollte man möglichst viele militante #Covidioten einreisen lassen, damit die diesen Nazi-Schlaffis von Berlin mal zeigen, wie man mit 400 Mann einen Reichstag stürmt, der von 3 bis 5 Hansels bewacht wird.
Wie man so einem Rathaus richtig einheizen kann. Und, ganz wichtig, Polizei auf hinreichenden Kommunikationsabstand hält.

Wie so etwas gehen könnte sieht man in Suhl (Thüringen) wo die Buslinie zum Flüchtlingslager abends ausgesetzt werden soll, weil Übergriffe auf Busfahrer zu oft erfolgten. So eine Nachfrage nach Fahrausweisen kann schon mal eskalieren. Die Lösung verblüfft auch in Suhl: man redet darüber Flüchtlingen Gratisfahrausweise zu geben.

Auch hier schafft Gewalt nur Vorteile. Eine geglückte Kommunikation. Bereichernd. Bunt bis kunterbunt. Einfach nur noch schön.

So. Und nun nicht aufregen. Weiterarbeiten. Steuern zahlen. Denn einer muss das auch erarbeiten, was man anderen so freigiebig zukommen lässt. Und gerade in der Krise ist jeder Euro wichtig. Unsere Kommunikationsexperten in Behörden und Parlamenten zählen auf Euch. Sonst können sie nichts Gutes tun. Oder wieder nur auf Pump. Ist aber egal, denn auch das müsst Ihr zahlen. – Sic!





Covid-19: Der Schlafende erwacht!


… ist ein Zitat aus dem Film „Dune“, wo die Bewohner des Planeten Arrakis (Dune genannt) nach Jahrtausenden den Aufstand gegen das imperiale Ausbeuterregime wagen.
Im realen Leben dauert so etwas in aller Regel nicht so lange. Revolutionen kommen rein statistisch gesehen häufiger vor.
1848/49 zum Beispiel, als zwei Jahre Regen die Kartoffelfäule begünstigte und die Lohnsklaven der industriellen Revolution zu Millionen hungerten.
Oder 1917-19, als das Volk europaweit die Monarchien aus Amt und Würde warfen, da ihnen eben diese Ämter und Würden wichtiger waren als ihre Völker. Auch in dieser Zeit spielte schon eine Pandemie (Spanische Grippe) eine nicht unwesentliche Rolle beim Erkenntnisgewinn der Völker, dass etwas aus dem Ruder läuft.
Dann 1953 und 1962, als im Osten die Völker merkten, dass Stalinismus zwar Friede und Freiheit verkündet, diese aber irgendwie anders sieht als im Lexikon definiert worden ist.
Dann war da 1989/90, als die neue Offenheit und Wahrheit die roten Diktaturen vertrieb.

All das sind Beispiele, dass es immer irgendwann einen Punkt gibt, wo es den Menschen reicht. Erst vereinzelt, dann in Massen und schließlich mit genug Menschen, um als kritische Masse zum Show-Stopper zu werden.

Meist ist die von Regierenden zu oft geforderte Toleranz der „Untertanen“ bei denen nichts weiter als die Summe von persönlichem Wohlstand/Auskommen und Sicherheit. Während Sicherheit dabei ein relativer Begriff, ist lässt sich Wohlstand/Auskommen aber quantifizieren: AM KONTOSTAND!

Und eben der ist bei viel zu Vielen im Sturzflug.

Millionen Kurzarbeiter verharren in Angst ihre Jobs dauerhaft zu verlieren. Ihre Toleranz wurde mit der Maßnahme erkauft, das Kurzarbeitergeld bis auf 24 Monate auszudehnen. Ihnen so Sicherheit und Auskommen bis hinter die nächste Bundestagswahl zu geben. – Nur wissen die Leute, dass ihr Leben dort nicht enden wird, es dann weitergehen muss. Und trauen der Regierung daher nicht zu, einen weiterführenden Plan dafür zu haben. Der gekaufte Wähler ist misstrauisch. Warum wohl?

Millionen Freelancer, Selbständige und Kleinunternehmer leben seit Monaten aus der „Portokasse“. Ihnen bleibt im Extremfall nur die Auflösung ihrer Altersrücklagen oder das Sozialamt. Schön, dass sie noch nicht mal als Einzelfälle in der Arbeitslosenstatistik auftauchen. Das macht es für die Regierung angenehmer, sie zu ignorieren.
Und nein, die Hilfspakete kamen nicht an. Bürokratie und gewisse künstliche Hürden sorgen bis dato dafür, dass der Geldsegen woanders bleibt. Gern auch EU-weit verteilt. Auch das wird gesehen.

Die Gastronomie leidet auch. Egal ob Hotel, Nobelrestaurant, Promi-Treff, Imbissbude oder Catering. Losgelöst von Konzernketten oder Jahrhunderte alten Familienbetrieben. Alles geht gerade Pleite. Man braucht sich nur umsehen. Die Augen aufmachen.

Eventbranche: Egal ob Partyszene, wobei hier die ökonomische Variante mit Afterjob-Partys, WE-Trips und Festivals gemeint ist, oder diese wirtschaftlich überholten unwichtigen Messen der Wirtschaft; alles geht den Bach runter. Die Branchenverbände fangen an gebetsmühlenartig zu predigen, wie wichtig sie sind. Für die Gesellschaft und auch der Wirtschaft an sich.
Eigentlich ist es klar, dass Fachmessen Umsatz bringen, Beschäftigung sichern und letztlich Steuereinnahmen ermöglichen. Der Fachverband AUMA (Verband der deutschen Messewirtschaft) führt hierzu eine umfangreiche und gerechtfertigte Kampagne.

Selbst die eher linke Künstlerszene kommt nun langsam auf die Füße. So fehlende Konzerttourneen machen es halt schwer sein Klientel von seinen Produkten zu überzeugen. Was die Wirtschaft Messe nennt heißt in Künstlerkreisen Konzert und schafft Kundenbindung. Ohne die, wird nicht so viel verkauft. Oder gar nicht. Und die Einnahmen aus bis zu 100 Konzerten oder Auftritten pro Jahr kann für den einen oder anderen Künstler durchaus den Unterschied zwischen Wohlstand und Pleite ausmachen.
Hier tut sich gerade etwas. Kleinkünstler rebellieren gegen Auflagen. Stehen plötzlich auf der Bühne der #Covidioten und sehen sich zunehmend in immer prominenterer Gesellschaft.
Ja auch linke Merkelianer haben Konten. Man glaubt es nicht, ist aber so.

Die Automotive, seit Jahren aktiv und offiziell als Wunschgegner diverser Parteien und Verbände öffentlich gebrandmarkt, entlässt nun Mitarbeiter auf breiter Front. Redet von Krise.

Der Maschinenbau, auch so eine historisch gewachsene deutsche Kernindustrie, flattert zunehmend federlos im stürmischen Gegenwind.

Eltern wollen zwar, dass Ihre Kinder überleben, nicht aber unnötig leiden, während sie in der ohnehin überalterten Schule unter der Maske büffeln sollen. Warum also nicht die Lehrer unter Vollschutz zwingen, damit es die Kinder gut haben. Eine gute Idee, die leider von Lehrern anders gesehen wird. Zu Widerspruch oder Krankenschein anregt.

Dann all die Leute, die zum Teil widersprüchliche, in sich unlogische und auch nicht rechtskonforme Maßnahmen umsetzen sollen. Gern auch dort, wo sich Politik zunehmend nicht mehr hintraut.
Es ist ja nicht so, dass Polizei und Ordnungsamtbeamte nicht Denken könnten. Sie haben nur eine gewisse Treuepflicht. Und die hängt auch an soetwas wie Rechtmäßigkeit, Verhältnismäßigkeit und Vergleichbarkeit… und hier hapert es. Schlimmer noch: sie wissen, dass man sie zu Bütteln macht. Ihren Eid ausnutzt. Ihre persönliche Ehre diffamiert und mit Füßen tritt. (HIER)
Auch der Polizei ist der Unterschied zwischen #Covididioten -Demos und Antifa-Aufmärschen durchaus geläufig. Nicht nur vom Hörensagen. Sondern durch persönliches wiederholtes Erleben vor Ort. Als spezielles Event, dass nun schon eine Szene prägt: die vielumworbene Eventszene an sich.

Es mag auch sein, dass DIE TAFELN nun mit ihrem Ansturm neuer „Kunden“ (!!!) zu dem Unmut beitragen. Ohne staatliche Förderung oder Bezuschussung stößt man zunehmend an Grenzen, die eher logistischer Art sind, da das Spendenaufkommen an Lebensmitteln und dem Bedarf der Kunden zunehmend in einem Missverhältnis steht. Selbst das Personal an der Ausgabe bricht weg, da es sich um Rentner handelt, die selbst zur Corona-Risikogruppe gehören. Das schafft Unmut. In der Warteschlange und dann überhaupt.

Und dann sind da die Rentner in Pflegeeinrichtungen, die seit Monaten unter der Isolation leiden. Klar sollen sie überleben können. Und klar wollen wir keine italienischen Verhältnisse. Nur vor die Wahl gestellt als 85igjähriger alleine die magische 100 zu erreichen oder mit Familie nur 87 zu werden fällt vielen die Antwort recht leicht… Selbstbestimmung im Alter ist auch so ein Thema, das der Staat gerade negiert.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Unmut wächst. Die bisher ach so zufriedenen Schlafschafe wach werden. Aufblöken. Sich sogar den #Covidioten anschließen. Erst durch stille Zustimmung, dann durch verbalen Zuspruch und schließlich stehen Nazis, Homosexuelle und Alternative gemeinsam singend auf der Straße. Stürmen den Reichstag zum Fototermin. Wo soll das noch hinführen?

Gegen Letzteres half unser neuer Siegfried (Karsten) Bohnack (HIER) oder bald wohl auch ein tiefer Wassergraben.

Natürlich kommt in so schwierigen Zeiten wirtschaftlich und gesellschaftlichen Umbruchs ein Signal aus Brüssel: der Klimaschutz soll noch schärfer werden. Auch Greta und Julia kletterten wieder auf Braunkohlebagger, um FFF neues Leben in die toten Lungen zu pusten.
Die Medien sprangen nicht auf. Vermutlich wittert man die sich rapide wandelnde Stimmung. Weg von „Ist mir doch egal – macht mal!“ hin zu „Jetzt reicht mir euer Scheiss aber!“ Der Meinungswandel resultiert zunehmend aus den sich verändernden Kontoständen zu vieler Menschen. Und leider verändern die sich gen Süden. Das zeigt deutlich, dass die Toleranz und der Zuspruch zur Klima- und Umweltdebatte oft nur Gleichgültigkeit war, die auf persönlichem Wohlstand und Auskommen basierte. Und Politiker sowie Presse dünkt es langsam, dass Gleichgültigkeit, anders als wirkliche Toleranz, nicht belastbar ist. Sic!

Firmenpleiten darf es also nicht geben. Daher wurde das Insolvenzrecht ausgehebelt. Ein Unternehmen vor der Pleite ist nun nicht mehr verpflichtet eine Insolvenz sofort anzumelden. Zum Schutz von Mitarbeiter, Gläubigern und Partnern. Die dürfen jetzt weitermachen, was dann die Krise verstärken wird. Noch mehr Leute um Job und Vermögen bringen wird. Nur nicht halt JETZT. Sondern SPÄTER. Vielleicht auch erst nach der Wahl…

Und richtig dumm ist, dass der Deutsche ein wirklich gutes Schlafschaf ist. Michel ist blöd genug still vor sich hingrinsend für alles und jeden sein Geld zu berappen. Lässt sich vorführen wie ein Ochse und ist stolz darauf so fleißig zu sein. Selbst die höchste Abgabenlast bei geringstem Vermögen im Ländervergleich lässt ihn kalt.
In der Politik heißt es, dass der Deutsch nicht so leicht auf die Straße geht, aber wenn er erst mal darauf steht, bekommt man ihn nicht mehr runter…

In diesem Zusammenhang sind so Berliner Wochenenden weniger schön. Erinnern zu stark an Montagsspaziergänge. Und auch die ließen sich damals schon nicht verheimlichen. Und da gab es noch nicht mal ein Internet…

Der Michel ist erwacht“ könnte bald der Schreckensruf sein. Eigentlich geht es schon jetzt nicht mehr um das OB. Es geht nur noch um das WANN…


„Sie gewinnen dadurch, dass sie Dich glauben machen Du wärst allein!“





Connewitz: Die schöne Inszenierung der Doppelmoral


Viermal verwüsteten Linksextreme in Leipzig die Stadt. Viermal schaute die Polizei zu. Viermal gab es Plattitüden aus der Politik. Viermal war von der Justiz nichts zu sehen. Viermal gab es eine Berichterstattung, als wenn in China ein Sack Reis umgefallen wäre. Viermal fühlte sich der Bürger getäuscht, veralbert und als Schlafschaf vorgeführt. – Und viermal war das allen Verantwortlichen völlig EGAL!

Warum?

Weil es für sie keine Folgen hat!

Man kann so weitermachen und gedenkt auch tatsächlich so weiter zu machen, eben genau deshalb, weil es keine Folgen hat!

Wo der Aufschrei groß war, als ein paar Idioten unter Anleitung die Treppe des Reichstages stürmten, um ein FOTO zu machen. Wo drei (3!) vereinsamte Polizisten 400 Radikale davon abhalten konnten das Parlamentsgebäude zu brandschatzen. Wo die Demokratie auf der Kippe stand. Der Bundes-Steini Orden verteilen wollte und die deutsche Geschichte einen neuen Helden hatte (HIER).
Da füllten Berichte, Reportagen und Analysen ganze Zeitungen, Portale und Sondersendungen.

Natürlich läuft die Initiatoren des verbrecherischen Ansturms, Tamara Kirschbaum, eine Heilpraktikerin, noch frei herrum. Wie man das so mit Verfassungsfeinden macht, die echt Dreck am Stecken haben. Immerhin wurde Adolf Hitler nach seinem Marsch auf die Feldherrnhalle in München noch festgenommen und vor ein Gericht gestellt. Auch das sagt viel über die Causa Kirschbaum aus.

In Connewitz aber randalieren nun seit vier Tagen linksextreme Chaoten. Immerhin musste man inzwischen zugeben, dass es sich wohl um Linksextreme handeln könnte. Auch wenn sich die Polizei natürlich schon entschuldigt hat, das laut gesagt zu haben. Man höre und staune.

Geschäfte wurden geplündert, Autos abgefackelt und Straßenzüge verwüstet. Die Polizei konnte sogar schon ein oder zwei Aktivisten festnehmen. Man munkelt sogar von einer (1) Inhaftierung. Glücklich nun all die, die noch Vertrauen in Politik, Justiz und Polizei haben.

Wo eine Hundertschaft noch die Reichstagstreppen innerhalb von fünf Minuten von 400 Nazis freiprügeln konnte, schaffen es hunderte von Polizisten innerhalb von vier Tagen nicht eine ebenso große Menge von gesellschaftlichen Hoffnungsträger jugendlich-linkem Bürgertums von der Straße zu holen. Sic!

Liegt es daran, dass das Straßenklientel in Leipzig besser aufgestellt ist als die zigtausenden Nazis in Berlin, die zwar Masse hatten aber eben… keine Klasse?
Kann es sein, dass die Polizei in Leipzig vorsichtiger sein muss? Dass hochgeklappte Helmvisiere der Polizei Stahlkugeln anziehen? Von trainierten Kugelschleuderschützen abgefeuert? Aus dem „Schwarzen Block“ heraus, der natürlich coronazertifiziert ist?

Dass pandemische Gesichtspunkte insgesamt in der Berichterstattung fehlen, mag der geringen Anzahl der „Aktivisten“ geschuldet sein. Soll hier auch kein Thema sein, da es bei solchen Event stets egal war. Egal wie groß diese Events denn auch waren. Der gute Zweck war schon immer ein wirksamer Schutz gegen das Virus. Wie auch der gute Zweck die Mittel heiligt. Wieder mal?

Es tut schon fast weh, wenn es nicht so schön wäre, wie gewisse Verantwortliche nun nach Worten suchen, um ihr Nichtstun ins (ge)rechte Licht zu rücken. „Deeskalation“ wird immer wieder betont, während bürgerliche Existenzen ruiniert werden. Oder gibt es bald auch staatliche und kommunale Zuschüsse für Glas- und Autoversicherungen in Leipzig?

Wenn marodierende und brandschatzende Horden vier Tage lang unter den feigen Augen der Polizei durch eine Stadt ziehen, spricht noch nicht mal ein einziger Bericht das an, was bei rechten Ausschreitungen sofort ertönt wäre: Rücktritts- und  Entlassungsforderungen. Und das im Stundentakt bis zum Vollzug des Rechts…
Hört man die?

Und nun mal wieder die Kontrollfrage stellen: Was wäre wenn das Nazis wären? Oder schlicht diese #Covidioten? Was würde dann geschehen?

Wenn sich die Erwartungshaltung in der Antwort nun wesentlich von dem unterscheidet, was uns als Bürger in Connewitz so vorgeführt wurde, dann stimmt etwas nicht.

Aber es ist egal, denn den Verantwortlichen passiert nichts!

Mag sein, dass sich Leipzig überhaupt zu finden.

Natürlich ist das für Leipzig fatal. Die Gräben dort sind tief. Zwischen einer starken Linken und einer starken AfD versucht der neutrale Bürger seine Position zu finden. Und er wird sich entscheiden müssen, ob dieses Bild von Leipzig wünschenswert ist.
Wie auch Sachsen an sich, wo es nicht anders aussieht und Ministerpräsident Kretschmer mit roter Unterstützung regiert. Überhaupt nur so regieren kann. Im Bündnis der Demokraten gegen die rechte Gefahr…

So wird eben die Diskussion ad absurdum geführt, die ebenso gern immer wieder beschworen wird: die Dialogsuche mit dem mündigen Bürger, der auf Abwege geraten ist. Von Nazis verführt wurde. Wobei Nazis all die sind, die rechts der CDU stehen. Also angefangen mit der FDP, die gerade im Osten schon eine Rechtspartei ist. Das hat Thüringen gezeigt, richtig?

Chemnitz zeigt, dass auf die Polizei kein Verlass mehr ist. Diese weisungsgebunden eben nicht mehr arbeitet, oder auch schon rechtmäßige Zugriffe von sich aus verweigert, um nicht angeprangert oder gar verfolgt zu werden. Insgesamt oder auch individuell!

In Berlin wurde durch den Innensenator eine harte Gangart gegen die #Covididioten verordnet und viele Berliner Polizisten ließen ihrem aufgestauten Frust der letzten Jahre gern freien Lauf. Das zeigen zahlreiche Videos. 60jährige Frauen mit vier Mann niederzuringen sind wahrlich Bilder mit eigener Sprachgewalt.
Bilder, die man in Connewitz komischerweise nicht sieht.

Müssen sich #Covidioten eingestehen zu friedfertig zu sein? Dass Erfolg nur mit Gewaltbereitschaft an sich möglich wird? Dass Angst vor dem demonstrierenden Bürger der Schlüssel ist, damit Polizei und Staat wirklich den Dialog suchen?

In Leipzig wurden Polizeiwachen von linken Aktivisten angegriffen. Warum sollten das nicht rechte Aktivisten auch machen?
Antifa verschickt Morddrohungen, überfällt Leute aus dem Hinterhalt und führt sich wie eine Hobby-SA auf. Warum sollten das nicht rechte Freikorps auch machen? Es scheint doch zur neuen Politikkultur zu gehören. So, wie sie in den 20er Jahren schon mal war, als linke Schlägertrupps Andersdenkende einschüchtern wollten. Damals wurde die eingeschüchterte Polizei auch durch private Ordnungsdienste abgelöst. Vor Ort durch den privaten Saalschutz. Und der machte dann auch Gegenbesuche.

Weimar ist nicht mehr weit weg. Es fehlt nur noch die Einsicht, dass ohne Gewalt mit Sicherheit kein Dialog mehr stattfindet. Und diese Einsicht wird täglich aufs Neue von Politik, Presse und Medien befüttert, befeuert und letztlich auch begründet.

Denn wenn sichtbar wird, nicht nur fühlbar, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, diese Diskrepanz bei Verantwortlichen straffrei bleibt, dann steht die Moral, das Recht und letztlich auch die Verfassung zur Disposition. Und das dann mit dem Recht, das mit Art. 20 GG auch vorgesehen ist.
Und dieses Recht wird nicht mit Formblatt XY beim Bundesverfassungsgericht beantragt oder gar eingeklagt. Das liegt so in der Natur der Sache, die dann Widerstand heißt. Ausgezählt wird dann am Ende durch den, der gewonnen hat. So war es schon immer. Zum Beispiel 1953 durch die SED und 1989/90 durch das Volk. Auch das liegt in der Natur der Sache.

Doppelmoral führt zur Ablehnung des Rechtsstaates. Und dieser basiert auf dem 10-80-10-Prozentprinzip. Zehn Prozent Oben verteidigen ihre Privilegien gegen die zehn Prozent vom anderen Ende, indem sie versuchen möglichst viele der 80 Prozent in der Mitte für sich zu gewinnen. Diese sind solange tolerant, wie es ihnen selbst gut geht und sie persönlich sicher sind. Ändert sich etwas an der Gleichung, wie in der Weimarer Republik, tendieren sie dazu kein Schlafschaf mehr zu sein und durchaus auch mal etwas Neues zu wagen. Das muss nicht unbedingt besser sein. Oder gut. Aber es reicht, dass es anders ist als die, die bisher an der Macht waren. Den Mist verursacht haben, dass man aufstehen oder gar wachwerden musste!

Das hat die Weimarer Republik getötet. Nicht die Wirtschaftskrise an sich, aber der Vertrauensverlust derer, die nicht fähig waren die 80% zu verstehen. Die wollten nämlich keinen Sozialismus und auch keinen Faschismus. Die wollten leben und sicher sein. In einem Rechtsstaat, der aber immer weniger für sie tat. Und da war das Neue – das Andere! – dann verlockend…

Manchmal reicht das.

Connewitz zeigt die verlogene, heuchlerische und vollkommen verblendete Doppelmoral auf. Eine SED-würdige Berichterstattung gepaart mit goebbelschen Durchhalteparolen und mit „leichter Unterhaltung“ untermalt schafft es nicht mehr das reale Bild zu kitten. Der Geist ist aus der Flasche und tanzt einem Derwisch gleich durch unsere Gesellschaft.

Und wenn sich solche Szenen wie in Leipzig zu oft wiederholen, werden die 80 Prozent in Bewegung kommen. Und wohin sie wandern, dürfte klar sein. Denn da, wo sie bisher standen wurde sie bewusst verarscht! Das mag hart klingen, aber es ist nicht so hart wie es dann werden wird. Und die Uhr tickt…



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Jubel: In Connewitz setzt sich das Recht auf Freiheit endlich durch!


Herrliche Bilder erreichten uns die vierte Nacht in Folge aus Leipzig-Connewitz. Im Stadtgebiet plündern berechtigter Weise demokratische Aktivisten Geschäfte und Läden kapitalistischer Verbrecher, die rein gar nichts von den großartigen Errungenschaften sozialistischem Fortschritts in Gesellschaft und Staat verstanden haben.
Unter Einsatz ihres Lebens üben sie den Schulterschluss zum Ruhme der Revolution gegen Kapitalismus und imperialistischer Wirtschaftsstrukturen.
Teile von Polizei und Verwaltung unterstützen die Bürger darin den Anspruch nach einer besseren Gesellschaft im Sozialismus umzusetzen.

Die berechtigten und auch rechtmäßigen Bürgerproteste entluden sich nach der hetzerischen Attacke auf den Reichstag in Berlin, wo Nazis und andere faschistische Schergen von Rassisten, das Parlament dem Volk zu entreißen versuchten.

Unter den Klängen der Internationalen stürmten nun seit vier Tagen sozialistisch-marxistische Aktivisten in die Herzen der Menschen von Leipzig, wo vor nicht langer Zeit antisemitische Hetzjagden das Bild dieser friedlichen sozialistischen Stadt schändeten. Wo der Staats-Faschismus sein wahres Gesicht zeigte. Und Teile der kapitalistischen und menschenverachtenden Staatsmacht als das erkennbar wurden was sie sind: faschistoide Verbrecher gegen die sozialistische Gemeinschaft in internationaler Völkerfreundschaft.

Unter der weisen Führung von den Einheitsparteien haben revolutionäre Aktivisten endlich das Stadtgebiet für uns zurückerobert. Spontane Zwangsenteignungen durch Bürgerkomitees vorgenommen, Straßen wieder dem Volk zurückgegeben und die sozialistische Ordnung des Kollektivs wiederhergestellt.

Aktionsräte in Polizei, Justiz und Verwaltung in Absprache mit den Einheitsparteien haben wo immer möglich konterrevolutionäre Kräfte im System der faschistischen BRD ausgebremst.

Nach 31 Jahren imperialistischer Umtriebe gegen das Kollektiv der Werktätigen haben die Arbeiter und Bauern das Zepter der Macht zurückgefordert. Das Ausbluten der Werktätigen durch Dollar, Euro und Fremdbestimmung gestoppt.
Dem Mietwucher und der Lohnsklaverei ein Ende gesetzt. Der Ausbeutung die Stirn geboten.

Die Freunde der Aktivisten in Presse und Rundfunk begleiteten die völlig verfassungskonformen Aktionen der Volksgardisten durch eine schonungslose Berichterstattung auf dem Boden der unumstößlichen Tatsachen.

„Vorwärts immer! – Rückwärts nimmer!“ Mit diesem schon historischen Ruf führte einst der Genosse Erich Honecker die Werktätigen in eine goldene Zeit. Ohne Arbeitslosigkeit, mit ausreichender Altersversorgung und einer Krankenversicherung für alle. Wo Miete nicht das Einkommen auffraß und Nahrungsmittel für alle erschwinglich waren. Wo der Staat nicht das Volk mit Almosen abhängig hielt, sondern Arbeit für alle schuf.
Wo der Mensch nicht am Konto wohl aber am Charakter gemessen wurde, und wie er diesen für das sozialistische Kollektiv einzusetzen bereit war. Und wo das Recht noch das Recht des Volkes war und nicht das Recht von Imperialisten auf Ausbeutung.

Auf, auf Genossen! Die Zukunft erwartet uns. Demokratie kann nur da wachsen, wo das Volk bestimmt. Ohne das Volk ist jede Demokratie nur eine Kette derer, die Sklaven wollen.

So bleibt zu hoffen, dass auch andere Aktivisten in anderen Städten erkennen, dass Recht und Freiheit keine Illusion sein müssen. Die Werktätigen durchaus ihr naturgegebenes Recht auf Selbstbestimmung verwirklichen können.

Einheitsparteien, Staatsverwaltung, Justiz und Polizei sind auf der Seite des Volkes. Die Aktivisten und Volksgardisten von Leipzig-Connewitz grüßen die freien Völker der Welt.

Auch unsere Redaktion möchte sich der Bewegung zur neuen sozialistischen Völkerfreundschaft anschließen. Wir bedauern es durch ideologische Zwänge nicht schon vorher gemacht zu haben…


Und da die faschistisch-rassistischen Schulträger das Lied unserer Bewegung konsequent aus dem Lehrplan verdammt haben, möchten wir es hier den sozialistisch-marxistischen Weltbürgern zurückgeben:

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!

Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei’n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt’gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!

Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.

 

 

Wer Frieden will, will Leipziger sein!





Das Drama deutscher Diplomatie: Putin war’s…


Inzwischen müssen wir nicht lange auf Erklärungen unserer Regierung warten, wenn irgendetwas ostwärts der Oder-Neisse-Line falsch läuft. „Falsch läuft“ in dem Sinne, dass es möglich ist Russland dafür die Schuld zu geben, Putin dahinter zu sehen oder schlicht „den Russen“ an sich zu vermuten.

Dass Russland nie die Chance hatte sich zu einer lupenreinen Demokratie zu entwickeln ist historisch begründet, wurde und wird vom Westen zwar eingefordert aber mal ehrlich: wohin entwickelt sich denn die westliche Demokratie an sich? Zum antiken griechischen Idealbild? Oder wohin?

Der neuste Fall, die Vergiftung eines Oppositionellen, ist wieder so ein Beispiel. Zumal es der zweite Fall wäre, und der absolut dumme Putin bekannt dafür ist Fehler dieses Ausmaßes zu machen.


Von Kremlin.ru, CC-BY 4.0, Link

So plante er also, einen für Russland völlig unbedeutenden Oppositionellen,

der in Deutschland ein lupenreiner Nazi wäre,

mit einem schon sprichwörtlich russischen Kampfstoff zu vergiften,

ihn ausreisen und das Flugzeug in Russland notlanden zu lassen,

damit er zumindest so lange am Leben bleibt,

um ihn – samt belastendem Gift! – nach Deutschland ins Krankenhaus zur Beweisaufnahme zu verbringen.


All das in der Hoffnung, dass es das ohnehin schon angefeindete Nordstream-2-Projekt nicht zusätzlich belastet,

keine Sanktionen entstehen und das Mulimilliardenprojekt für Russland nicht torpediert wird.


 Würde jeder halbwegs intelligente Mörder sicher auch so machen, oder?

Oder Staatsmann. Oder ein Politiker, der als ex-KGB-Offizier des kalten Krieges keinerlei Erfahrung darin hat, wie man soetwas auch anders machen könnte.

Klingt also sehr logisch, was man aktuell medial und diplomatisch so zum Besten gibt.

Solche Gedankengänge würde man eher in der Gedankenblase eines Homer Simpson vermuten. Bevor er es dann macht und „Neiiin!!“ schreit, weil es erwartungsgemäß schief ging.
Aber Putin würden wir das zutrauen. Vermutlich, weil er wie Homer nie in der Sicherheitszentrale des Kernkraftwerks durchgeschlafen hat sondern aus der Welt der Geheimdienste kommt. Und wir natürlich alle von unserem herrlichen BND wissen, wie man so etwas richtig machen würde. Theoretisch zumindest. Rein kompetenzmäßig betrachtet…


Rückblick: Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und ihrem Zerfall in die Teilrepubliken versuchte man wo immer es ging die Friedensdividende einzufahren. Oder den Friedensgewinn.

Über die ex-UdSSR-Staaten schwappte nach der Demilitarisierungskampagne und der Redemokratisierungsoffensive auch das große Abgreifen der immensen Reichtümer der ex-UdSSR. Die westliche Förderung der sog. Oligarchen, die aus Partei, Armee, und Geheimdiensten immense Vermögen aus dem Nichts aufbauen konnten. Mit westlichen Partnern und gekauften Marionetten in der Regierung Jelzin.

Einer Regierung, die dem fast weggeputschten Michail Gorbatschow ins Amt folgte und von Wodka-Nebeln umwölkt war.

Wir erinnern uns an den besoffenen Tanzbär Boris beim Deutschlandbesuch. Ein Bild, was den Verfall Russlands nicht schlimmer hätte beschreiben können.

Leider auch ein Bild, was einem russischen Patrioten wie Putin nicht genehm sein konnte. Auch nicht als Protegé von Boris Jelzin und als sein Mann fürs Grobe. Putin war inzwischen Generaloberst im KGB und der Schatten von Jelzin. Mit einer klaren Vision was Russland werden sollte und dem täglichen Bild vor Augen was eben nicht.

Wo man sich in den USA unter der Regierung Jelzin noch die Hände rieb, änderte sich das bei Putin recht schnell. Und damit auch die mediale Berichterstattung über Russland an sich.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Europa in der Vision von Putin durchaus eine Rolle spielte. Das zeigt seine fast schon historische Rede vor dem deutschen Bundestag am 25. September 2001.

Wortprotokoll: (HIER)

 

Diese Rede war auch als Angebot zu verstehen die tiefen Gräben des überwundenen Kalten Krieges in Europa zu überwinden. Hin zu etwas, was Europa bis dato nicht werden konnte. Auch in Anbetracht der weiteren militärischen Tatsache, dass die NATO zwar keinen richtigen Gegner mehr hatte, aber weiter existierte.
Aus russischer Sicht war diese Rede ein gewagter Spagat, denn zu Hause in Russland hing alles in der Schwebe. Oligarchen, Schattenmänner und alte KPdSU-Seilschaften existierten noch.

Und wenn der Autor das so sehen kann, sollte sich der Leser nun klar machen, dass der Autor 1987 in festem Glauben in die Bundeswehr eintrat, dass nur ein Krieg das kommunistische Terrorregime stoppen könnte. Ein Krieg, den der UdSSR-geführte Warschauer Pakt beginnen müsse, um wirtschaftlich und technologisch überleben zu können.
Ergo war der Autor damals jederzeit bereit, überall und immer jeden verdammten Kommunisten auf Sicht auch weltweit zu erschießen, so denn „Feuer frei“ genehmigt wäre. Und das solange bis von denen oder von uns keiner mehr gestanden hätte.

Das sollte jeder bedenken und im Hinterkopf haben, wenn nämlich der gleiche Mensch nun sagt, dass mit dieser Rede, und diesem Angebot Putins eine Chance vertan wurde. – sic!


Natürlich hat sich seitdem viel getan. Viel verändert. Die Welt hat sich weitergedreht und das damals maximal im Hinterkopf existierende China hat nicht nur aufgeholt, sondern sich zur zweiten Supermacht entwickelt. Sich eine wirtschaftlich dominierende Rolle erarbeitet.

Die USA hat im Glauben konkurrenzlos frei Schalten und Walten zu können über fast eineinhalb Dekaden machen können was es wollte. Hat so Züge angenommen, die man der damaligen UdSSR nach dem Afghanistaneinmarsch gern und zu Recht unterstellt hatte.

Das gute Amerika hat sich zunehmend zu dem entwickelt, vor dem Präsident Eisenhower gewarnt hat. Ein Amerika, das die Kennedys umgebracht und die Bushs zu Feldherren im mittleren Osten gemacht hat. Einen Obama hat Präsident werden lassen, um ihn durch einen Präsidenten Trump zu ersetzen, den rein gar nichts von dem interessiert, wovor Eisenhower gewarnt hat. Daher auch im eigenen Land gewissen Eliten als Feind gilt und wie Putin selbst angesehen wird.

Der Lobbyverband der US-Elite nach Europa heißt „Atlantikbrücke“.

Im kalten Krieg war das auch mal eine Brücke, doch erinnert diese immer mehr an eine Einbahnstraße. Mitunter auch, weil es gewisse deutsche Politiker geschafft haben so ziemlich jede Sympathie in den USA genauso zu verspielen wie in Russland. Oder in China.
Es gibt deutsche Außenminister die sich wundern, warum sie bei Besuchen nur vom dritten stellvertretenden Stellvertreter des Ressortministers empfangen werden. Und sich keinerlei Fragen stellen, warum das so ist. Es sogar als diplomatischen Erfolg verkaufen.

„Putin war’s!“ wird nur noch durch den bösen Trump getoppt, während man zur Krake China schielt, die mit ihren vielen Armen zunehmend gefräßig und unaufhaltsam um sich greift. Einen Ameisenstaat, den ohnehin im Westen kaum einer versteht, und auch nicht verstehen will.

Genauso wenig wie die russische Seele, die von Putin wieder aufgerichtet wurde. Nach dem tiefen Fall der UdSSR von der Weltmacht zu einem Krämerladen oligarcher Mafia-Interessen. Einem Land, das ein zweites Kuba unter Batista hätte werden können. Nur reicher. Viel reicher. Und daher viel besser und auch nachhaltiger auszuplündern.
Das hat nicht geklappt. Viele im Westen hochgejubelte Oppositionelle waren diese Mafia-Paten russischer Prägung. Viele verschwanden so, wie man sich das von Profis organisiert vorstellt: man kennt im Westen noch nicht mal ihre Namen.

Zur Wiederherstellung der russischen Heimat musste Putin ganz sicher zu Mitteln greifen, die westlichen Politikern den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Und das wohl auch täglich über Jahre und in einem Umfang, der so manches stalinistische Gulag zu neuer bevölkerungstechnischer Größe gebracht hat.
Nur sollte man verstehen, dass die Russen ein anderes Verhältnis zu „Mütterchen Russland“ haben als wir zum Thema „Vaterland“. Da reicht noch nicht einmal der US-Patriotismus der extrem rechten republikanischen „Tea-Party“ heran. Doch wo die Tea Party-Bewegung eine Minderheit in den USA darstellt, ist die „Rodina“ für jeden Russen ein fester Begriff und emotionaler Bezugspunkt. Für jeden Russen!

Putin solche hirnlosen Manöver wie jetzt wieder im neuen Giftfall zu unterstellen wäre genauso wie Trump ganzheitliches Denken zumuten zu wollen. Ein bewusst gewählter Vergleich, da der Autor weiß, wie gut der ankommt… leider sic!

Und wenn man beide betrachtet, dann zeigt sich, dass zwischen Trump und Putin durchaus eine Annährung hätte stattfinden können, diese aber medial von Anfang an gerade in den USA unmöglich gemacht worden ist. Indem das mehrfach schon im Vor-Wahlkampf unterlegene US-Establishment russische Wahlbeeinflussung zugunsten Trumps unterstellte, wenn auch nie bewiesen konnte. So einfach geht das.

Man sollte aber immer im Hinterkopf haben, dass Trump mehrfach pleite war. Denn so, wie er als Präsident auftritt, trat er auch als Industriemogul auf. Das schuf nicht nur Freunde. Und einmal kam er wieder auf die Beine, indem er mit Russland Geschäfte machte. Er kennt also seine russischen Geschäftspartner in Wirtschaft und Regierung.
Und er hat festgestellt, dass sich Russen an ihre Vereinbarungen halten. Selbst dann, wenn sie nicht mehr uneingeschränkt vorteilhaft für sie sind. Letzteres trifft auch auf Chinesen zu. Auf die USA eher nicht.

Wer nun also wieder Putin anprangert, sollte wissen, dass mit dem drastischen Ölpreisverfall die USA ein massives Problem haben. Ihre sehr teuren Fördertechniken bedürfen dauerhaft einen Ölpreis oberhalb von 60$ pro Barrel. Und davon produzieren sie fast 18 Milliarden Barrel pro Jahr. Russland 13 Milliarden und Saudi Arabien 9 Milliarden. Zusätzlich zu dem Erdgas.

Damit ist jeder Kubikmeter Erdgas, der Europa via Nordstream 1 und 2 erreicht ein möglicher wirtschaftlicher Verlust für die USA. Früher versuchte man Kunden über den Preis zu gewinnen. Heute über Sanktionen, Propaganda und Beeinflussung/Erpressung.

Man stelle sich vor, dass Bürger, die ihren Stromanbieter von den Stadtwerken zu X verändern wollen von der Stadt einen Brief erhalten, der bedauert mitteilen zu müssen, dass wenn man das macht auch die Müllabfuhr eingestellt wird… Zumal X auch ein Verbrecher ist, dem Moral und Ethik fehlen!

„Putin war’s!“ , reicht nicht mehr. Unsere Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik muss sich der rasant verändernden Lage stellen. Nicht nur für uns als Deutschland allein, sondern auch im gesamteuropäischen Kontext. Eigentlich auch in globaler Hinsicht.

Und daher ist die deutsche Diplomatie nun anders gefordert. Bisher zeigt sich unter den diversen Merkel-Regierungen ein desaströses Bild. Und dieses zeichnet sich dadurch aus, dass Deutschland nirgendwo mehr wirkliche Partner, Freunde und Bundesgenossen hat. Man Deutschland nur gern als Zahlmeister am Tisch hat. Für nichts anderes mehr oberhalb von lokalen Ereignissen.
Trump ist genauso ein Feindbild wie Putin. Oder China. Es stellt sich also die Frage, wo wir noch Freunde haben? Echte Freunde.
In Europa muss man da schon lange suchen. Die Öffnung der Grenzen und die deutsche Migrationspolitik haben Europa zweigeteilt. Die erreichte Einigung um Jahrzehnte zurückgeworfen. Die schon greifbare EU-Verfassung in die Kellerverwahrung geschickt. Wohl dauerhaft, denn das wird bestimmt nicht mehr unterschrieben werden.

Mit „Putin war’s“ fing es an. Und es hört nicht auf…

Der Autor Sascha Rauschenberger

Sascha Rauschenberger, geboren 1966 in Wattenscheid, ging nach dem Abitur zur Bundeswehr, wo er als Panzeraufklärer und Nachrichtenoffizier Dienst tat.

Er diente, unter anderem als Reservist, in vier Auslandseinsätzen, zuletzt als Militärberater in Afghanistan.

Seit 2000 ist er als Unternehmensberater im Bereich Projektmanagement und Arbeitsorganisation (Future Work) tätig.

 



Interessant zu lesen in diesem Sinn ist auch folgender Beitrag:


Bleiben sie uns gewogen und denken sie am Besten selbst und lassen sie sich nichts vorkauen.


Russland übrigens wirft der Bundesregierung vor:

„Deutschland gebe lieber öffentliche Erklärungen ab, ohne Beweise vorzulegen, als eine gründliche Untersuchung durchzuführen“

so die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Sie warf der Bundesregierung eine „Informationskampagne gegen Russland“ vor.

 


 

Anmerkung: Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt da nämlich gar nicht, wenn es gegen Putin gehen soll und die Vorwürfe der Sprecherin sind daher völlig unbegründet…oder?


LINKS: 

ATLANTIK BRÜCKE

Nord Stream 2

Die Unschuldsvermutung ist übrigens auch in der Menschenrechtskonvention der EU niedergeschrieben


 …und weil es wieder einmal so schön dazu passt: 

 

 




Berlin: Anzahl der #Covidioten sind nun plötzlich uninteressant…warum?


Das Wochenende in Berlin ist vorbei. Drei Tage fortgesetzte Angriffe auf unsere Republik, das Land Berlin und die Demokratie sind nun beendet. Politik, Medien und die Polizei atmen auf. Der Umsturzversuch ist trotz Ansturm abgewehrt worden. Auch Dank der Schar Weniger, die als letzte Verteidigungslinie mit der Glastür im Rücken die Erstürmung des Reichstages abwehren konnte. Wir berichteten HIER. Und auch HIER.

Das Ergebnis der Demonstration wird unterschiedlich, auch kritisch und durchwachsen interpretiert. Dazu hatten wir auch etwas geschrieben (HIER). Warum sich also wiederholen.

Was aber auffällt ist das große Schweigen über Themen, die im Vorfeld einmal wichtig waren. Am ersten August noch DAS Thema waren und nun mit Null-Komma-Null-Null Zeilen erwähnt werden. Einhellig. Nicht nur überwiegend. Komplett einhellig. – Wie schön mediale und politische Vielfalt sein kann. Aber wir sind ja sowieso mit unserer Regierung sehr zufrieden, und müssen das nicht hinterfragen, richtig? – HIER

Da der Autor (inzwischen) ohnehin als „böser Mensch“ verschrien ist, man gewillt ist dem Rechnung zu tragen und „nomen est omen“ zum Motto gemacht hat, kann er nicht umhin eben mal zu fragen warum nichts hinterfragt wird.

These 1: Der Reichstagssturm war das entscheidende Ereignis!!!!
Klar. Tamara „Rastalocke“ Kirschbaum und der mediale Marsch auf die Feldherrnhalle. Oder den Reichstag. Einerlei. Während Hitler noch vor ein Gericht kam und ein sehr langes Jahr Festungshaft mit Hafterleichterungen verbüßte passiert gerade was? Richtig: nix!
Und so viel taugt dann wohl auch diese These an sich, um das fehlende statistische Dauerinteresse an Teilnehmerzahlen zu begründen. – QED, wie Mathematiker sagen würden.

These 2: Die Grundgesamtheit der Teilnehmer war zu weiträumig verteilt – Zählen ging nicht!
Das stimmt allerdings. So wurden die Teilnehmer der Demonstration in der Friedrichstrasse vier Blocks weit eingekesselt und von 1030 bis 1530h nicht weggelassen. Das könnte also ein paar Dutzend Menschen davon abgehalten haben die Hauptdemonstration zu erreichen. Das müssen selbst die zugeben, die gern amtliche Zahlen lieben.
Und es gab mehrere dieser coronabedingt und amtlicherseits isolierten Grüppchen weniger und belehrungsresistenter #Covidioten. Mehrere bis viele, denn da hat überraschender Weise auch keiner mitgezählt.

These 3: Es reicht zu wissen, dass es mehr waren als beim letzten Mal!
Stimmt. Was offensichtlich ist muss man nicht auch noch mathematisch plattreden. Es reicht zu wissen, dass es mehr waren und Punkt.
Diese These hat den charmanten Beigeschmack, dass regierungsaffine Auszähler/Mathematiker/Kontrolleure/Auswerter nicht erst selbst anfangen müssen angreifbares Material zu liefern. Man wartet, was der undemokratische Gegner so bringt. Und da der auch nichts bringt belässt man es besser dabei.

These 4: Warum etwas Thematisieren was offensichtlich ist!
Ist auch stimmig. Die, die da waren wissen es. Die, die nicht da waren konnten dutzende von Videos sehen. Und hin und wieder war die Polizei so freundlich Teile von Demonstrationen wegen Überfüllung(!) des genehmigten Platzes aufzulösen. Freitag. Samstag. Und dann auch Sonntag. Ergo müssen da mehr gewesen sein als sogar angemeldet.
Ein weiteres Indiz für ein gewisses MEHR an Zulauf könnte der Freitag sein, wo ICEs nach Berlin bis zu fünf Stunden Verspätung hatten. Das Zelten im Raum Berlin zum neuen Trend wurde. Oder schlicht die Verkehrs-Apps, die Staus am Samstag da anzeigten, wo ohnehin kein (Auto-)Verkehr war.

These 5: Das ist inzwischen eh Scheiss-egal!
Stimmt wohl auch. Am Samstag gab es trotz sehr zurückhaltender Berichte in den deutschen Medien parallellaufende Demonstrationen gleicher abscheulicher Art und geringer Größe in Paris, London, Dublin, Brüssel, Amsterdam und noch ein oder zwei weiteren kleineren Städten. Weltweit. Aber immer lokal begrenzt. Klar. Als Gruppentherapietreffen der lokalen anonymen #Covidioden. Vereinzelt – aber wirklich nur vereinzelt – waren das dann rein visuell(!) gesehen ein paar mehr als sonst.
Und da muss dann jeder zugeben, dass es irrelevant ist, so etwas Verständliches auf Relevanzniveau zu bringen.

These 6: Panik!
Die Verantwortlichen haben langsam das Ende der DDR vor Augen und die Angst im Nacken. Nicht dass sie Unrecht haben, noch nicht mal in Teilen(!), wohl aber dass wachsende Kleingruppen in der Gesellschaft unbegründet an Zulauf gewinnen könnten.
Natürlich ist Angst ein schlechter Ratgeber, wie man gern immer wieder betonte. Nur schürte man auch selbst die Angst. Und diese schwappt nun zurück. Nicht vor Corona allein, wohl aber durch wachsende Existenzängste begründet.
9,7% Rückgang des BIP, Verlängerung von Kurzarbeitergeld auf 24 Monate und das Aussetzen der Insolvenzmeldungen bis Jahressende lassen hellhörig werden. Zumindest macht das die #Covidioten wach, bringt sie auf die Straße und regt zu Spaziergängen mit Spruchbändern an. Nicht Montags. Samstags! Aber mit Sprechchören, die man kennt. Von 1989.
Und wie damals versucht man diesen unterbelichteten Querulanten kein mediales Forum zu geben. Und zahlenbasiert schon gar nicht.

Es sind wenige #Covidioten. – Punkt.
Und die werden auch nicht mehr. – Punkt.
Können sie ja auch gar nicht, weil ja alle zufrieden mit den Maßnahmen sind. – Wieder Punkt.
Und daher können das nur wenige Querulanten sein. – Abschließender Punkt mit QED!

Als Fazit kann der geneigte Leser nun für sich seine ihm genehme These nehmen und weiter untermauern. Vielleicht sogar weitere Thesen entwickeln. Nur zu. Schaden kann es nicht. Tut auch nicht weh. Auch das Denken an sich nicht…

Sic!


Zum Abschluss ein Satz, der nun echt stimmen könnte:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)





Der VdTÜV als Trittbrettfahrer in der Corona-Krise?


 Der „Technische Überwachungsverein“, kurz TÜV, hat eine lange Geschichte (HIER). Über die Notwendigkeit von technischen Überprüfungen und Sicherheitschecks bedarf es eigentlich keiner Diskussion. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass im Zuge der Industrialisierung eben diese einheitlichen technischen Sicherheitsstandards nicht nur die täglichen Arbeitsunfälle reduzieren halfen, sondern auch das mitprägen konnten, was dann als „Made in Germany“ qualitativen Weltruhm erlangen konnte. Unser Erfolg als Exportnation begründete sich nicht zuletzt auf der technischen Qualität unserer Produkte.

Wir wären nicht Deutschland, wenn dieses Qualitätsprinzip sich nicht so umfassend durchgesetzt hätte, dass die TÜV-Unternehmen zusammen die weltweit drittgrößte Prüfgesellschaft bilden würden. Mit Milliardenumsätzen. Selbst zu einem Produkt an sich werden konnte, sodass man beispielsweise als Kfz-TÜV in die Türkei exportieren konnte.

Und wie das so ist, wenn aus einer guten Idee selbst ein Geschäft werden konnte, ist der Kampf um Marktanteile nun selbst zum Ziel geworden. Monopolistische und oligopolistische Strukturen in der „TÜV-Branche“ sind oft diskutiert worden. Gerade und vor allem im Auto-TÜV-Segment. Aber auch in anderen Prüfbereichen, wo der TÜV de facto konkurrenzlos ist. Und es nach dem Willen der TÜV-Unternehmen auch bleiben soll.

Über die Vorteilhaftigkeit, Notwendigkeit und Marktrelevanz dieser Überlegungen zur „Marktderegulierung“ soll hier nicht berichtet werden. Auch wenn hier ursächlich der Grund des Artikels zu suchen ist.

Die TÜV-Unternehmen leisten sich einen eigenen Verband, der ihre Interessen nach außen vertreten soll, der VdTÜV mit Sitz in Berlin … und Brüssel (HIER). Die beteiligten Unternehmen lesen sich wie das who-is-who der deutschen Wirtschaft. Die beiden Sitze der Gesellschaft zeigen aber auch an, was dieser Verband wirklich ist. Ein reiner Lobbyverein.
Und dass dieser durchaus vielfältige Interessen vertritt zeigt das Organigramm seiner Gremien/Arbeitskreise (HIER). Es wundert nur eines: Es gibt noch keinen AK Corona. Und das erstaunt, denn der Geschäftsführer des VdTÜV, Dr. Joachim Bühler, gibt sich alle erdenkliche Mühe mit Corona zu punkten. Corona als Thema für weitere Prüf-Geschäftsfelder zu nutzen. Zum Beispiel für Schutzmasken.

Und dieses leidige Thema ist an sich auch durchaus ein zertifizierungsfähiges Thema. So wurden dem Verbraucher in der Hochpanikzeit Masken angedreht, gern auch zu Preisen, die die NASA bereit war zu zahlen, deren Umverpackungsaufdruck schon klar aussagte, dass sie NICHT für Corona ausgelegt waren. Und die verkaufen sich immer noch ganz gut.
Hier wäre eine Kampagne für die „technische Sicherheit“ und „Qualität“ sicher angebracht. Nur findet diese eben nicht statt.
Ersatzweise propagiert Herr Dr. Bühler dann aber flächendeckend, dass die Bürger die Maskenpflicht umfänglich – zu 94%!!! – wollen (HIER) und nur 5% diese ablehnen. Befragt wurden 1002 Personen als Datengrundlage.
In dieser Umfrage schreibt dann der VdTÜV wörtlich:

Die Zustimmung in der Bevölkerung zur Maskenpflicht bleibt hoch: 94 Prozent der Bundesbürger:innen befürworten eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum.
… Der TÜV-Verband weist darauf hin, dass mir hoher Wahrscheinlichkeit immer noch viele minderwertige Schutzmasken im Umlauf sind. Das betreffe sowohl den medizinischen Mund-Nasen-Schutz als auch spezielle Filtermasken der Schutzstufen FFP1 bis FFP3.
… Die großen TÜV-Organisationen sind Benannte Stellen für die Zertifizierung von Medizinprodukten und prüfen im Kundenauftrag Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Als unabhängige und staatlich überwachte Konformitätsbewertungsstellen überprüfen sie, ob Hersteller die gesetzlichen und normativen Anforderungen erfüllen bzw. einhalten. Im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums prüft der TÜV auch die nach Deutschland gelieferten Schutzmasken.“

 

Rhetorisch betrachtet nutzt man also die medial „breitgetretene Gefahr“ als Basis für die durch die Umfrage „belegte“ Maskenakzeptanz, um dann dazu überzuleiten eben diese einzig verfügbare Schutzmaßnahme der Bürger durch offensichtlich festgestellte Qualitätsmängel zu diskeditieren. Gern mit dem Hinweis „aus China“ verbunden. Dann leitet man über zum TÜV und der Zusammenarbeit mit der Bundesregierung eben diese Masken zu prüfen…

Am Rande sei bemerkt, dass die Regierung Unmengen von nutzlosen Masken gekauft hat. Weltweit und offensichtlich an jeder Prüfung vorbei. Das kann man dem TÜV nicht ankreiden. Aber die getätigte unkritische Großspurigkeit schon. Gerade dann, wenn man mit der Angst versucht zu punkten.

Moralisch/ethisch betrachtet ergibt sich hier dann ein weiteres Spielfeld. Wir haben immer erlebt wie einige clevere Geister mit Hypes und Krisen Geschäfte zu machen verstanden.
Wie der junge Unternehmer aus Thüringen, der zu Anfang tonnenweise Masken aufgekauft hat, um sie dann quasi stückweise mit kräftigen Gewinnaufschlägen zu verkaufen. Was gab es für einen Aufschrei. Und wäre Corona nicht ausgebrochen, hätte er das Zeug zur Pyramide aufschichten können und alle hätten sich aus Schadenfreude totgelacht. Nur hatte er Recht. Und hatte Erfolg. Als alle anderen schliefen.

Diese Leute gab es auch in der Energiewende. In der E-Mobilitätsdebatte (Elon Musk!). Eigentlich immer dann, wenn kreative und zukunftsgewandte Menschen Trends vorwegzunehmen vermögen. Trends überhaupt erkennen oder sie auch begründen. Das macht Fortschritt aus.

Wenn diese Trends dann laufen springen andere auf. Einige aus Überzeugung, andere aus wirtschaftlichem Druck und andere auch aus reiner Gier. Letztere bereichern nicht gerade den Trend an sich und führen zu Verwerfungen (Offshore-Windparks ohne Netzanschluss zum Beispiel…).

Und dann gibt es da die, die in Krisen bessere Geschäfte machen wollen. Einige wollen helfen, rüsteten die Produktion um und tun ihr Bestes. Trigema zum Beispiel.
Andere wollen nur ihr Geschäft weiter ausdehnen. Sehen neues Potenzial für weitere Geschäfte. Das ist nicht unbedingt schlecht. Aber es bekommt so einen miesen, anrüchigen und verwerflichen Beigeschmack, wenn man mit der krisenbedingten Angst der Menschen spielt, um Lobbyarbeit bei denen zu machen, die man dann braucht, um das Geschäft „in Eigenregie“ aufzuziehen.

In Kriegszeiten hatte man einen Namen für solche Geschäftsanbahnungen. Für Geschäfte die darauf abzielten schnell Geld zu machen. Man produzierte Ware mit mangelhafter Qualität und schickte es an die Front, wo es dann die ausbaden mussten, die ohnehin im Feuer waren.
Oder man nutzte billige Arbeitskräfte, um die Gewinnspannen nach oben zu treiben. Manche entdeckten dann ihr Gewissen, wie Oskar Schindler. Andere halten sich da bis dato bedeckt. Doch alle machten Vermögen. Weltweit. Nicht nur hier in Deutschland. Manchmal fing man auch Kriege an, um überhaupt erst der Wirtschaft gefällig sein zu können (Golf-Krieg / Öl).

Im Rahmen einer Pandemie aber das Horn der Regierung zu blasen, eine Maskenakzeptanz von 94 von 100 Befragten für ganz Deutschland zu postulieren, das Ergebnis zu propagieren und dann hintenherum die eigene mögliche Leistung zur Qualitätssicherung in Spiel zu bringen, weil eben der aktuell einzig verfügbare Schutz sicherheitstechnisch fragwürdig ist, könnte man dann wie genau bezeichnen? Als Pandemiegewinnler? Coronaprofiteur?

Mal ganz abgesehen davon, dass diese 94 von 100 Menschen an keiner Aldi- oder Lidl-Filiale auffindbar sind, in keinem Fernreisezug oder –bus sitzen und auch in der Gesundheitsbranche eher nicht (mehr) zu finden sind, ist so eine Kampagne fahrlässig. Eben auch weil sich jeder fragt, in Zeiten wo nun alles hinterfragt wird, was das nun wieder soll.

Der TÜV Rheinland bestätigte auf Anfrage, dass diese Kampagne nicht initiativ durch ihn angestoßen wurde. Andere wollten das gar nicht erst kommentieren. Warum wohl?

Corona wird unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern. New Work wird auch in großen Teilen neu durchdacht werden müssen. Arbeit vor Ort sowieso. Auch gerade im demographischen Wandel, da die Größe der Risikogruppen auf der Zeitachse dramatisch ansteigen wird.
Das wird auch ein gesellschaftliches Problem sein. Und dann auch eine finanzielle Titanenaufgabe.
Dass wir in diesem Zusammenhang nicht Mittel und Planungen auf sinnlose Produkte verschwenden sollten ist auch klar. Allein hier wäre eine qualitative Vorabprüfung von Masken, Filteranlagen und Schutzzonen sinnvoll. Ob diese allein beim TÜV liegen sollte ist unbedingt diskussionswürdig. Auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht.

Diskussionsunwürdig ist aber eine so offensichtlich politisch anbiedernde Kampagne des VdTÜV, die an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist. Eigentlich trifft so etwas nur ein jiddisches Wort, für das es kein wirklich deutsches Einzelwort gibt: Chuzpe!

Die dem VdTÜV angehörenden Unternehmen sollten sich fragen, gerade auch jetzt, wo immer mehr Menschen auf die Straße gehen, ob sie wirklich Teil einer so fadenscheinigen Kampagne sein wollen.
Die Gesellschaft braucht Vertrauen. Oder sollte in dem Vertrauen, was noch da oder verblieben ist gestärkt werden. Diese Kampagne vom Geschäftsführer des VdTÜV, Dr. Joachim Bühler, in den sozialen Medien ist da eher kontraproduktiv. Man sollte sich auf die technischen Gesichtspunkte des Problems beschränken. Da wäre in der Tat Handlungsbedarf. Denn weitere Trittbrettfahrer braucht keiner. Nicht in diesen Zeiten!

Sic!


Lesen Sie auch unsere Glosse zur Regierungszufriedenheit:

HIER





Die Reichstagsrettung 2020: Unser neuer Siegfried heißt Karsten Bonack (Glosse)


Am 29.08.2020 hat eine rechtsradikale und brutale Menschenhorde versucht den Reichstag in Berlin zu erstürmen. Ihn dem deutschen Volk und der Demokratie zu entreißen. Und allein an ihm, Karsten Bonack zerschellte die Welle der verbrecherischen Nazi-Umstürzler.

Natürlich war der Sturm rechtswidrig. Keine Frage. Der Reichstag war explizit nicht Demonstrationsort und unterliegt der Bannmeile wie alle Parlamente seit Anbeginn der Zeit. Daher auch die durch den Sturm nicht unbegründete Idee den Reichstag dauerhaft durch einen zehn Meter breiten und drei Meter tiefen Wassergraben vom Volk abzuschirmen. Eben damit solch alibi-bürgerliche Unsinn von Schwachmaten zukünftig entfällt. Zumindest ohne Frei-Schwimmer-Abzeichen…
Diese schon lange bestehenden Pläne sollen nun beschleunigt umgesetzt werden. Wie schön hier endlich wieder einmal Weltmeister zu sein. Als erstes Land, wo man Volk von Parlament mit einem ökologisch wertvollen Wassergraben trennt. – sic!

Hier das Video des Vorfalls. Bitte erst GANZ ansehen, damit der Heldenakt vollumfänglich sichtbar wird. (HIER) Die Redaktion entschuldigt sich vorsorglich für die schrecklichen Bilder bürgerlich-revolutionärer Umsturzgewalt faschistoider Massenmörder.

Und so kann man nicht hoch genug einschätzen, was Karsten Bonack dort unter Einsatz seines Lebens leistete.

Tapfer und aufrecht stand er allein vor der verschlossenen Panzerglastür des Reichstags. Seine zwei Mitstreiter wankten entmutigt zurück. Den tollwütigen rechten Mob vor Augen wählten sie den Rückzug. Nicht aber unser Karsten. Er machte es anderen in der Geschichte gleich.

Er, unser neuer Siegfried, stand wie einst General Jackson bei Bull Run im US-Bürgerkrieg mit seiner Virginia-Brigade seinen Mann. Bekam den ehrenden Beinahmen „Stonewall“ verliehen und seine Brigade hieß fortan die „Stonewall-Brigade“. Zumindest bis sie dann 1865 kapitulieren musste…

Der Heroe Karsten machte es dem antiken Helden Leonidas von Sparta gleich, der mit seinen 300 einen gottvergessenen Pass gegen ein Hunderttausend-Mann-Heer der Perser verteidigen musste. Unvergessen der Film „300“. Nur hatte Karsten nicht 300 sondern nur zwei Kameraden. Und die ließen ihm den Vortritt.

So kommt für unseren Helden nur noch ein einziger historischer Vergleich in Betracht, der ihm gerecht wird. Horatio Cocles (HIER).
Wahrlich, nur das wird Karsten gerecht. Horatio stand allein auf der Brücke über den Tiber, verteidigte sie gegen das etruskische Heer, während seine Kameraden hinter ihm die Brücke zersägten und so Rom vor der Erstürmung retteten. Als das getan war stürzte sich der tapfere Horatio in voller Rüstung in den reißenden Tiber, schwamm zum Ufer und kämpfte weiter für die römische Republik.

Auch Karsten, der Tapfere, kämpfte schon auf verloren Posten für uns. In der Drogenhölle Berlins. Sie stählte seinen unerschrockenen Geist, härtete seinen stählernen Körper und bereitete ihn auf das vor, was ihn in die Geschichte eingehen ließ: als den Retter der Republik!

Als Centurio der Einsatzgruppe „Kotti“ kämpfte er seit Jahren gegen die (nie dagewesene) Gewalt im Berliner (nicht-existenten) Drogenmilieu. War immer nur eine Armlänge von lebensgefährlichen Messerangriffen entfernt. Heldenhaft kämpfte unser Titan wie Orion selbst gegen die Gewalt. Jagte Verbrecher wo er sie fand. So ist es ihm und seinen Mannen zu verdanken, dass Berlin nun fast schon drogenfrei ist. Die kriminelle Szene ihr Heil in der Flucht sucht. Die Clans schon um Gnade flehen…

Mit 53 Jahren erreiche Karsten nun den Gipfel des Olymp. Wurde zu seinem König gerufen. Zu Gott selbst. Zu König Walter I, genannt Steini, der vor ihm schon andere tapfere Streiter für Demokratie und Gerechtigkeit an seine Tafel lud. Wie die wunderbaren staatsgenehmen Streiter „Feine Sahne Fischskelett“ und die Autorin der unvergessenen Satire „Polizeiabfall“.
Nun darf er sich auf einer Stufe mit ihnen sehen. Endlich. Und wohl verdient.

Nie wieder muss Karsten in Berlin ein Bier selbst zahlen. Im Gegenteil. Karsten kann sogar sein klägliches Gehalt mit Vorträgen aufpeppen. „Wie ich allein den Staatsstreich zerschlug“ könnte so eine Überschrift sein, die schon mal nach 45 in der Republik für zahlende Zuhörer sorgte.
Damals tingelte ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier des Wachbataillons durch die junge Republik und berichte, wie er, Major Otto Ernst Remer (HIER), 1944 den Stauffenbergaufstand niederschlug.
Auch er bekam höchste Ehren. Wurde vom Major gleich zum Oberst befördert. Wurde mit 32 gar schon Generalmajor, konnte aber nach dem Krieg nicht mehr so ganz an seine Erfolge anknüpfen. Musste ins Ausland fliehen, um der gerichtlichen Willkür zu entgehen. Aus seiner Sicht heraus.

Wohl an. Nun steht Karsten im Licht der Götter. Vom Ruhmesglanz umgeben. Ein strahlender Held. Von denen gerühmt, die ihn als Polizisten schon immer wertschätzten. Seine Arbeit lobten. Ihn förderten und die Polizei an sich auf eine Stufe mit denen stellten, die schon immer als die „Große Armee“ die Zugänge des Himmels vor unwerten Geistern verteidigten. Petrus wie Mohammed (und anderen…) zur Seite standen die Unwürdigen herauszufiltern. Einst schon Salomon zu Weisheit verhalfen. Goliath im Alleingang niederstreckten und die Menschen am Rhein vor dem bösen Drachen Fafnir erretteten. Überhaupt das Geschlecht der Drachen ausrotteten.

So aber können wir mit Fug und Recht dem ewigen Epos der göttlichen Helden einen weiteren Vers hinzufügen:

Karsten, allein er stand dem Reichstag nah
fern von aller Hilfe.
Mit bloßem Knüppel er die wütend‘ Oma schlug
den Untergang vor Augen.
Seine Treue besingend schlug er nieder
was niemals hätte dort sein soll’n.
So stand der Karsten seinem Eide treu,
als alle uns verließen.
Das Monster mit gestähltem Blick bezwingend
allein er fähig war.
Es wich die Oma und und ihr Vater
und Frieden wieder war.

(Der Autor gibt zu, dass er niemals in die Annalen der Dichter eingehen wird… Prost!)


Nun werden weitere Erwartungen an unseren Helden gestellt Auch Auszeichnungen und Würdigungen warten auf ihn. Als Beispiel sein Terminplan für morgen:

0700h: Frühstück bei Mutti. Das Kanzleramt fragte sogar nach seinem Marmeladenwunsch…

0800-0815h: Der Görlitzer Park wird von Dealern befreit

0830-0915h: Auszeichnung durch den Berliner Rotlichtverband als „Bester Türsteher des Jahres“.
0930-1000h: Räumung der Rigaer Straße. Anschließend Pressekonferenz zusammen mit dem Innensenator und gemeinsame Überführung der nun obdachlosen Bewohner in staatlich geförderte Nobelwohneinheiten.
1150-1155h: Schuhputzkontrolle durch die Berliner Polizeipräsidentin, ggf. Nachbesserung!

1200h-1300h: Gemeinsames Mittagessen bei Walter I (Fischfilet an fairtrade Reis mit Sauce verte. Dazu veganes Wasser und Spinateis.
1330-1345h: Dönerbude. Endlich richtig essen…

1400-1700h: Razzien im Clan-Milieu

1730-1800h: (voraussichtlich) Entgegennahme der Gesamtkapitulation aller Clans in Deutschland
1810-1850h: Einzelgespräche mit der russischen, albanischen, sizilianischen und tschetschenischen Mafia zwecks freiwilliger Ausreise.
1900h Gastauftritt bei „heute“
1915-1930h: Gefährdungsansprache in der ZDF-heute-Redaktion hinsichtlich der Gefahren von Drogenkonsum und Wahrnehmungsverlust
1930-2000h: Abendessen mit TV-Begleitung im vorab ausgesuchten Szenelokal „Bei Hänsel und Gert“, danach kurz drei BigMäc bei McDoof (ohne Kamera).
2030h: Adoption durch Chuck Norris
2100h: Seligsprechung durch den Papst (Heiligsprechung ging nicht, da das bezeugte dritte Wunder fehlte!)
2200h: Termin mit Prof. Drosten / RKI: richtige Trageweise und Gebrauch der Maske über den Tag (früherer Termin nicht möglich…)

2300h: Abschlussbesprechung via Skype mit Mutti, Walter I. und … Greta!!
2400h: Zapfenstreich mit „Absacker“ aus Maßkrug. (eine Spende von Bacardi)

Helden leiden auch … sic!


Zum Abschluss nochmals der Satz, der nachdenklich machen sollte:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)





Die Reichstagserstürmung 2020: und wieder die Weltherrschaft verspielt (Glosse)


Die Reichstagserstürmung 2020: und wieder die Weltherrschaft verspielt (Glosse)

Am 29.08.2020 hat eine rechtsradikale Menschenhorde versucht den Reichstag in Berlin zu erstürmen. Ihn dem deutschen Volk zurückzugeben, zumal dieser Anspruch wörtlich auf ihm zu lesen steht.
Natürlich war das rechtswidrig. Der Reichstag war explizit nicht Demonstrationsort. Unterliegt der Bannmeile wie alle Parlamente seit Anbeginn der Zeit. Oder seit es gute Sitte ist bescheuerte Anliegen von egomanischen Idioten als Vertreter für sich im Parlament entscheiden zu lassen.
Und diese Bannmeile dient der Abwehr der Enttäuschten. Auch seit je her. Damit die Bürger nicht auf den Gedanken kommen den von ihnen gewählten Idioten vor Ort auf die gierigen Fingerchen zu klopfen.
Daher auch die durch den Sturm nicht unbegründete Idee den Reichstag dauerhaft durch einen zehn Meter breiten und drei Meter tiefen Wassergraben von Volk abzuschirmen. Eben damit solcher alibi-bürgerliche Unsinn von Schwachmaten zukünftig entfällt. Zumindest ohne Frei-Schwimmer-Abzeichen…
Diese schon lange bestehenden Pläne sind also doch gut durchdacht gewesen. – sic!


Hier das Video des Vorfalls. Bitte erst GANZ ansehen, damit der Terrorakt vollumfänglich sichtbar wird.

Die Redaktion entschuldigt sich vorsorglich für die schrecklichen Bilder.


So, jetzt erst mal Luft holen und beruhigen. Zigarette rauchen. Kräftigen Schluck aus der Flasche nehmen. Die beunruhigten Haustiere tätscheln und den Herzschrittmacher von Oma und Opa kontrollieren. – Das war ein Hauch von Zeitgeschichte… Echt jetzt.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein Film von 14 langen schrecklichen Minuten spricht da eine ganz andere Sprache. Historisch anmutig. Zeitlos.

Als Scheidemann Mittags auf dem Fensterbrett stand und die Republik ausrief, da muss es ähnlich gewesen sein. Nicht am Reichstag, aber in Kassel wo er tafelte.
Oder im Mai 45, als die Rote Armee die Demokratie in den Reichstag trug. Das rote Banner der Freiheit emporreckte und den Reichstag im Sturm nahm. Kugeln schwirrten umher. Granaten explodierten und das Uräää, Uräääääääääää (Anm.: Hurra auf Russisch…) der Rotarmisten Berlin erschütterte. Das Nazireich beendete und den Völkern im Osten den friedlichen Stalinismus brachte.
Leider liegen der Menschheit keine Bilder der Erstürmung der Bastille vor. Nur nachträglich gemalte heroische Bilder barbusiger Amazonen, die mit der Trikolore in der Hand die feigen Männer beim Sturm gegen die drohenden Kanonen des Königs anführten. Wiedergeborene Jeanne d‘Arcs. Die Farben schwingend, unter denen sich Europa vereinen konnte. Unter den Stiefeln der napoleonischen Armee.
Und wie schön für unsere Feministinnen, dass auch dieser Sturm auf den Reichstag nun von einer starken Frau ausging. Kommt nun ein Titelbild bei EMMA?

Tamara. Ein Name, den man sich merken muss. Gesichtszüge wie aus Stein gemeißelt. Willensstark die Masse anstachelnd das Richtige zu tun. Das einzig Wahre, zumal Trump schon in Berlin ist und darauf wartet…
Die wehenden Rastalocken der kulturellen Vielfalt umrahmten das liebliche Gesicht der Freiheit. So führte die (un)heilige Walküre Tamara das Völkchen der letzten Aufrechten zum Sieg.
Die Fahnen vergangener Größe schwingend stürmten sie die Treppe empor und besetzten sie. Die Türen des Reichstags blieben ihnen aber verschlossen, da in der Aufregung keiner die Schlüssel mithatte…
Aber egal. Es kommt immer nur auf den guten Willen an. Den Willen Gutes zu tun. Und so führte die tapfere Tamara ihre zögerlichen Mannen zum Fototermin auf die breite Treppe zum Reichstag. – Ein Bild, das dem Autor noch immer Tränen in die Augen treibt. Welch ein Mut. Welch Entschlossenheit. Welch ein Irrsinn heroischen Charakters. Wahrlich eines Siegfrieds würdig.
So kam es, wie es kommen musste. Der böse Staat fiel über unsere Siegfrieds her wie Fafnir der Drache. Zeigte ihnen mit Feuer und Rauch, was sie waren: Don Quijotea allesamt.
„Widerstand rufend, und das Herz in die Hose rutschend“ würde Shakspear die dramatischen Szenen beschreibend dichten. Der Volksaufstand wurde zum Wohle der gesamtdeutschen Einheits-Demokratie niedergeschlagen. Wahrlich ein Tag der Freude, den Beethoven schon in seiner Ode an die Freude musikalisch zu untermalen verstand.

Was aus der Walküre Tamara wurde ist nicht bekannt. Vielleicht verschwand sie wieder in die Nebel der Geschichte. Weilt nun in Avalon an der Seite Arturs.

Was aus den Helden aber wurde, die diesen Ansturm abwehren konnten ist bekannt. Ehre wurde ihnen zuteil. Ihnen wurde der Lorbeer des Siegers gereicht und auf das aufrechte Haupt gedrückt.
König Walter wird sie gändigst mit einer Privataudienz beglücken. Den wackeren Helden, die drachengleich das neue Nibelungenlied beenden konnten. Bevor Schlimmeres passieren konnte. Europa versklavt werden konnte. Wieder einmal.

Und so versammeln sich die Getreuen der Macht, die neuen Ringträger*innen und Heiligen Gralritter*innen um ihren König und stimmen das Lied der Schande an. Ein Lied, das immer dann erklingt, wenn ihre Sicht der Dinge anders gesehen wird. Oder wahrlich historische Ereignisse dieses Lied unumgänglich machen.

Und was für ein Ereignis. Ausgerechnet direkt vor dem Reichstag den Hunnen eine Bühne aufzubauen, durch ein schlichtes Gatter getrennt von Ort des Begehrens und nahezu ungeschützt den Begehrlichkeiten von Tamaras Mannen ausgesetzt. Die man auch noch überreden musste mal ein Mann zu sein!! Die Treppe hochzuklettern und Fähnlein zu schwingen.
Und was hastete da alles zögerlich zum Reichstag hin. Allesamt Gestalten die der dreifach verfluchte Schwarze Orden Himmlers niemals in Betracht gezogen hätte. Wohl auch aufgrund der zögerlichen Haltung und der Tatsache, dass es eine Walküre wie Tamara brauchte, um zum Sieg zu greifen.

So aber war es die perfekte Kulisse für Verschwörungstheorien. Auch das gab es an dieser Stelle schon, als die Kommunisten eben diesen Reichstag nächtlich erleuchteten. Damals stiften die mutigen Staatsdiener ihres Königs gleich mal das Ermächtigungsgesetz. Ein Gesetz historischer Bedeutung für Millionen. Als Folge davon, dass ein wirrer ausländischer Linker zu viele Streichhölzer hatte.

Natürlich wird König Walter und Mutti Angela soetwas nicht machen. Dennoch waren die Bilder, die um die Welt gingen bedrohlich. Zwar ohne dem Heldentum der schönen Tamara auch nur EIN EINZIGES Bild von IHR SELBST zu gönnen.
Aber manchmal reicht auch das Bemühen. Oder der Neid. Der Neid Tamara den wahrlich verdienten Ruhm nicht zu gönnen. Nie war eine deutscher Held*in besser in Szene gesetzt. Nie wurde solch eine Tat weniger medial auf den/die/das Verursacher(in) zurückgeführt.
Und das wo man hier genderspezifisch hätte durchaus auch mal sichtbare Beispiele bunter und mutiger Diversität hätte spielen können. Frauenpower vom Feinsten.

Und so steht eines fest: Tamara tut verdammt gut daran erst mal auf der nebelumwogten Insel Avalon zu bleiben und mit Klein-Artus zu spielen. Und wenn sie nicht schon dort ist tunlichst hinzugehen. Missgunst hat schon andere Größen der Geschichte umgebracht. Der Held von gestern wurde der Täter von Morgen.
So zeigt auch die Walküre Tamara schon jetzt alle Züge geschichtlicher Verklärung, tatsächlicher Anfeindung und medialer Willkür in der neutralen Behandlung ihres Tuns. Manche unterstellen ihr sogar eine Linke zu sein, die die dummen Rechten nur aufwiegeln sollte. Andere sprechen ihr den Verstand ab. Wieder andere beten für sie. Und wieder andere suchen sie.
Wie intensiv sie gesucht wird mag dann ein Hinweis darauf sein, wie es mit der Walküre Tamara weitergeht.

Aber mal ehrlich. Die Nummer mit Jeanne d‘Arc verlief auch nicht gerade freundlich wohlwollend. Letztlich wurde sie von denen verraten, die von ihren inneren „Stimmen“ profitierten. Nicht zuletzt vom König selbst. – sic!

Natürlich freut sich die Redaktion über Bilder, die wir gern veröffentlichen werden. Natürlich nicht alle. Aber die schönsten bestimmt. Oder die, die man aus Gründen der Sachlichkeit auch bringen muss… ( redaktion@nordhessen-journal.de )


Zum Abschluss ein Satz, der nachdenklich macht:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)



Bundesverfassungsgericht -Unzulässige Eilanträge im Zusammenhang mit Demonstrationen in Berlin

++Aktuelle Meldung++ aus Berlin++

Berlin: Morgige Demo wird selbst zum Virusausbruch!- Demo vor der Spahn-Villa??

 

Berlin: neue Demo am 29.08 ist verboten – Gerichte müssen entscheiden!

Berlin: neue Demo am 29.08 mit Beteiligung der Welt – Warnung an Merkel!

Covid-19: Corona-Großdemo in Berlin – und Lügen haben kurze Beine




Berlin: Demonstration der #Covidioten war… ein Rohrkrepierer – auch für die Demokratie.


Gestern fand die zwischenzeitlich durch Berlin verbotene Demonstration der #Covidioten und Aluhutträger, gern insgesamt als Rechtsextreme bezeichnet, in Berlin statt.
Dieser Satz ging schon mal leicht von der Hand, doch ab jetzt wird es offen gesagt schwierig das zu beschreiben, was da passierte.

Es ist kein Thema, dass der Senat die Demonstration im Vorfeld mit allen Mitteln zu verhindern suchte. Ein anderes Thema ist, dass man es so schlampig, rechtswidrig und ideologisch schon manisch schief begründete, dass weder das Verwaltungs- noch das Oberverwaltungsgericht mitspielten. Leichtgläubige würden nun sagen, dass das System funktioniert, dem Recht auch zum Recht verholfen wurde. Nur stimmt das nicht. Denn das Recht wurde durch eine angeblich demokratisch regierende und denkende Sippschaft versucht mit Füßen zu treten. Lächelnd und ohne Schuldgefühl. Geschweige denn mit Scham. Und Letzteres hätte sich nach den Urteilsbegründungen einstellen müssen.
Dass die Polizeiführung hier mitgespielt hat mag an der Personalie liegen, die man als Polizeipräsidentin von Berlin bezeichnen könnte. Einer Frau, die sich sicher gut mit Erich Mielke verstanden hätte und ihrem Innensenator, einem ex-SED-Kader, geistig genauso nah steht wie dieser dem Recht an sich. In anderen Bundesländern als dem RRG-Berlin wäre diese Dame bestenfalls zu Vernehmungen im Polizeipräsidium. In Berlin steht sie diesem vor.

Und so war es nicht verwunderlich, dass die Berliner Polizei seit Freitag schon alles tat, um die Demonstration zu behindern. Willkürliche Sperren behinderten die Anreise der Demonstranten. Und am Brandenburger Tor wurde schon mal geübt, was man dann am Samstag in ganz Berlin zeigte. Überhaupt griff man in die Trickkiste der Mittel, die wir im Vorfeld schon einmal HIER beschrieben hatten.

Und das taten die Beamten nicht von sich aus, sondern es war der Plan B des Senates in Berlin. Vermutlich selbst dann, wenn das Bundesverfassungsgericht anders als dem RRG-Senat genehm entschieden hätte.
Und da das ohne Rechtsfolgen bleibt, hat das System eben nicht funktioniert. Sic!

So kam es am Samstag wie es kommen musste. Alternativ wurden mehrere tausend Demonstrationen angemeldet. Überall in Berlin. Durch so ziemlich jede Reisegruppe, die trotz Verbotswirren auf jeden Fall nach Berlin kommen wollte. Und all diese Anträge zu „Aufmärschen“ (berliner Behördenjargon, kein Witz!) wurden registriert, aber NICHT bearbeitet. Es gab zumindest keine Rückmeldung an die Antragsteller. Vermutlich muss der Entscheid dann eingeklagt werden. Etwas, was dem Verwaltungsgericht zu behandeln sicher massig Spaß machen sollte…

Und nein, der kurzfristige Umfang der Anträge zum Entscheid ist kein Kriterium für mildernde Umstände, denn dieses kennt das Verwaltungsrecht explizit nicht. Ein Antrag muss fristgerecht entschieden werden. Ein weiterer Rechtsbruch der hier zuständigen Polizeibehörde.

Dann die Demonstration, die mit erheblichen Erwartungshaltungen schon im Vorfeld behangen war. Überfrachtet wurde, wenn wir ehrlich sind. Diese Erwartungen reichten vom Umsturz bis hin zum Seuchenevent, das uns alle umbringt. Und zwischen den beiden Extremen gab es zig andere Erwartungen der Zurschaustellung man dann gestern schön in Berlin beobachten konnte.

Der Hauptdemonstrationszug wollte zeigen, dass man „die Maske voll hatte“. Man formierte sich friedlich, wollte auch friedlich bleiben und so sein Anliegen durch Berlin ziehend möglichst vielen anderen Menschen zeigen.
Dieser Zug wurde gestoppt und aufgelöst. Die Begründung, dass Mindestabstände nicht eingehalten wurden hat die Polizei aber gemäß Plan B selbst(!!) verursacht.
Sie sperrte eine große Kreuzung derart und so lange, dass sich der Demonstrationszug durch die  nicht informierten nachrückenden Massen stauen musste. Das ist eindeutig bewiesen und dokumentiert worden. Erst diese Sperre verursachte die dann ausgesprochene Auflösung der Demonstration. Und diese führte dann zu erbosten Reaktionen von Teilen der Demonstranten, die ganz vorn mitbekommen hatten, was da ablief. Spontan. Und auch berechtigt.
Dass hier dann sogar Väter von Polizisten herumgeschubst wurden, die ihr Kind auf den Schultern trugen (was auch durch die Medien ging) hinterlässt einen Beigeschmack, der gewisse Ausführungen einer taz-Autorin über die Berliner Polizei nicht glaubhaft aber zunehmend verständlich macht. Zumal dieser besagte Polizist wohl auch der Polizeiführer vor Ort war. Wollte sich da einer für eine weiterführende Karriere empfehlen??? Im RRG-Berlin ist alles möglich. Da reicht ein Blick auf die Karriere der Polizeipräsidentin an sich.

Abb.: Stausituation Berlin 17:22

Und so wanderten die Menschen dann nach der Auflösung langsam durch die Straßen Berlins und versuchten den Abschnitt von Brandenburger Tor bis Siegessäule zu erreichen. Das wurde durch Straßensperren der Polizei verhindert, die alle direkten Zugangsstraßen abdeckten. Weiträumig.

Dabei kam es dann vor der russischen Botschaft zu beachtenswerten Szenen mit prominenten Akteuren. Man wollte einen Friedensvertrag! Mal davon abgesehen davon, dass dieser nach nun 75 Jahren wirklich mal unterzeichnet werden sollte, stellt sich die Frage: Warum denn der Aufmarsch vor der russischen Botschaft?
Es bleibt die Hoffnung, dass es nicht an der freundlich-wohlwollenden Berichterstattung russischer Medien liegt, was zu dieser „spontanen“ Versammlung geführt hat. Und hier war durchaus auch ein harter Kern von Demonstranten anzutreffen, der von allen Seiten im Vorfeld gefürchtet war.
So erstaunt es nicht, dass hier die Masse der insgesamt 350 Festnahmen erfolgte. Praktisch vor den Kameras des russischen Staatsfernsehens…

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Reichstag, wo „Aktivisten“ die Treppe des Reichstags stürmten. Nicht den Reichstag selbst erstürmten, wie geneigte Medien propagieren.
Das passierte 1945 das letzte Mal durch die Rote Armee. Das erste Mal richtig unter Lebensgefahr der Soldaten und dann noch ein paar Mal für auch damals schon geneigte regierungsnahe Medienvertreter in der sicheren Soft-Variante… Nur mal so bemerkt.
Dennoch war das ein Tabubruch. Der Reichstag befindet sich in der Bannmeile. War daher auch abgesperrt. Und es hat gute Gründe, warum Parlamente seit der Antike vor solchen Vorhaben rechtlich geschützt sind.
Das sofortige und robuste Eingreifen der überraschten Polizei war also angezeigt, rechtmäßig und vorhersehbar.
Überraschend war der linke Aufschrei in den Medien, die plötzlich den REICHSTAG(!) als ihr Symbol ansehen wollten.

Was sich dann am Hauptkundgebungsplatz abspielte war nach der gefeierten Eröffnungsrede des Veranstalters Ballweg eher… durchwachsen bis … armselig. Was die Leute auf diesem Platz letztlich vereinte, war der Gedanke, dass Merkel ihre Zeit hinter sich hat. Sie weg muss. Das gab den größten Applaus.
Was dann kam war oft nicht das, was die Masse der Leute in Berlin der Welt zeigen wollte. Eigentlich noch nicht mal mehr Thema der Demonstration war…
Es war wirklich alles dabei. Kein noch so (pardon) bekloppter Vorschlag blieb unerwähnt.
Das ganze wurde durch den Auftritt von Robert F. Kennedy, dem Neffen des berühmten JFK, der eine beachtenswerte Rede hielt, etwas mit VIP-Faktor versehen. Neben der Tatsache, dass er vor der weltweiten Impflobby warnte wiederholte er auch das, wovor Präsident Eisenhower in einer seiner letzten Reden warnte: vor der Machtausübung derer, die dazu nicht legitimiert sind und ihren unrechtmäßigen und nachhaltigen Einfluss auf die ausüben, die wir gewählt haben.
Das geht komischerweise in unseren Medien unter.

 

Was dann kam war eine Art verkleinerte Loveparade mit Woodstock-Elementen und religiös angehauchten Esoterikern. Als freundliche Umschreibung. Zwar alles friedlich und mit der Polizei im Einklang, Abstände wahrend aber … am Thema vorbei. Muss man so neutral gesehen leider feststellen.

 

Für viele war das ein Grund zu gehen. Ihr Anspruch dafür zu demonstrieren auch wirtschaftliche Belange zu berücksichtigen ging in dem Getrommel und mantraartigen Gesängen der anderen „Aktivisten“ unter.

Diese Menschen als nur frustriert zu bezeichnen wäre zu gelinde ausgedrückt. Der 9,7% Einbruch des BIP schafft mehr als nur Frust. Und diese Demonstration war eigentlich ein Ventil für die, die nicht gegen Masken sind, wohl aber gegen die Wirkung der Masken auf die Wirtschaft. Mal platt aber verständlich ausgedrückt.

Und auch darum, was aus diesem Land denn wird, wenn die Wirtschaft weiter kollabiert. Aus dem Sozialstaat. Dem inneren Frieden. Und auch mit dem, was dann vielen Menschen im Alter droht, wenn sie JETZT nicht arbeiten können.

Der Organisator der Querdenken-Bewegung verstand diese Demonstration als außerparlamentarische Opposition. Gezeigt wurde das gleiche Irrenhaus, das auch im Parlament sitzt. Ohne klare Linie. Ohne ausreichende Organisation. Eine Kulisse für Selbstdarsteller. Dümmliche bis schwachsinnige Reden bis zur Grenze des Erträglichen was Logik noch hinbiegen kann. Was fehlte war noch ein Oberschwachkopf als Parlamentsvorsitzender, der mit dem Hämmerchen um Aufmerksamkeit trommelt und Rügen verteilt. So konnten selbst geneigte Beobachter kaum mehr einen Unterschied zu dem erkennen, was anderswo mit Diäten belohnt wird.

Als Fazit dieses Samstages lässt sich leider feststellen, dass dieser Tag nicht in die Annalen der Demokratiegeschichte eingehen wird. Es war ein netter Versuch der Macht eine Lektion zu erteilen. Über Teilnehmerzahlen reden wir gar nicht. Es waren mehr als am 01. August. Viel mehr. Nur verblendete #Medioten würden das bestreiten wollen.
Doch im Unterschied zur ersten Demo hat zwar die Masse zugenommen, aber die Klasse des Anliegens war … ein Rohrkrepierer. Das muss so deutlich gesagt werden.

Natürlich ist das für die Gegner der Demo kein Grund zum feiern. Die RRG-Schergen in diesem Land haben keinen Grund aufzuatmen. Denn jetzt setzt das ein, was man eben nicht mehr steuern kann. Hass aufgrund von gefühlt hilflosem Frust, der Alternativen sucht.
Solle es nicht endlich möglich sein die wirtschaftlichen Anliegen, die (schul)pädagogischen Forderungen und auch die Angst der Menschen ernst zu nehmen wird es zu anderen „Events“ kommen.
Deutschland hat das Ende der wirtschaftlichen Fahnenstange schon lange erreicht. Die schwebende Pleite Europas ist so sichtbar wie der unsichtbare Virus Corona an sich. Aber genauso existent.
Das gezeigte politische (!) Vorgehen der Polizei gegen den rechtmäßigen Demonstrationszug war ein Fanal. Ein Bärendienst für die Demokratie.
Auch dass eine im Raum Berlin angetroffene einzelne (!) Marschkolonne Panzer in den Sozialen Medien für einen solchen Sturm der Besorgnis führen konnte, zeigt den Vertrauensverlust besser auf als alles sonst. Es zeigt, dass Menschen durchaus der Regierung zutrauen, Panzer gegen Demonstranten einzusetzen. Wie 1953. Eine Vermutung die denen weh tun müsste, die meinen alles richtig zu machen.

Samstag der 29.08.2020 war ein Tag in einem Land, in dem wir nicht mehr gut zusammen leben werden. sic!

Wir bedanken uns für die Bilder und Videos, die uns überlassen wurden. Eure Hilfsbereitschaft war überwältigend!

Natürlich freut sich die Redaktion über Bilder, die wir gern veröffentlichen werden. Natürlich nicht alle. Aber die schönsten bestimmt. Oder die, die man aus Gründen der Sachlichkeit auch bringen muss… ( redaktion@nordhessen-journal.de )


Zum Abschluss ein Satz, der nachdenklich macht:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)



 

 




Berlin: Morgige Demo wird selbst zum Virusausbruch!- Demo vor der Spahn-Villa??


Die Demonstration am Samstag ist immer noch in der Schwebe. Die Gerichte tagen noch. Man bemüht sich nicht das Gesicht zu verlieren. Die berliner SED-affine Politik versucht sich in Siegerpose während örtliche Verwaltungs- und Verfassungsrichter zwischen eigenem Parteibuch und Recht&Verfassung abzuwägen versuchen.

Währenddessen entwickelt die Demo an sich einen virusartigen Charakter. Wo es vorher einen großen Seuchenherd gab, zerfällt der Hotspot nun in tausende Einzelzellen, die unabhängig voneinander nun wirklich viral gehen.

Bei der zuständigen Berliner Genehmigungsbehörde sind nun tausende Einzeldemoanträge eingegangen. Nicht Dutzende. Nicht Hunderte… Tausende!

Und die gilt es nun abzuarbeiten, wobei klar ist, dass es mit copy&paste-Absagen gesetzlich nicht getan ist. Selbst dann nicht, wenn die Anträge so hereinkommen.

Hier zum Anmeldeformular für einen Aufmarsch in Berlin: HIER

Diese Demonstration zu verbieten war ein klassisches Eigentor eines SPD-Senators, der mal als Hoffnungsträger der FDJ und SED seine kompetenzlose Karriere begann. Doch es passt zu dem, was der Bürger seit Jahren in Berlin beobachtet. Nur passt es nicht in diese Zeit, nicht in dieses Geschehen und schon gar nicht zu dem Anliegen der Demonstranten an sich, die eben auch für ihr verfassungsgemäßes Recht demonstrieren wollen. Und nun auch werden, zumal Gegendemonstrationen genehmigt wurden, was den Volkszorn kochen lässt.

Die Mentalität „Jetzt erst recht“ greift um sich und die unter RRG-Generalanfeindung stehende Polizei in Berlin wird wieder einmal zum Sündenbock gemacht, die den kurzsichtigen Mist der Regierung auszubaden hat. Und dass das wirklich Mist war, darüber streiten sich noch nicht einmal mehr Gesinnungsfreunde der Regierung in Berlin.
3000 Polizisten, darunter 1000 anderer Länder und der Bundespolizei, stehen bereit.

Vielleicht wäre es nun gut Demonstrationsplätze auszuweisen. Wie Dealerstellplätze in Görli-Park. Oder wie die von diversen Damen im Sperrbezirk. Diese könnten dann auch digital erfasst, durchnummeriert und wie Kinoplätze online vergeben werden. Das würde im ach so digital-zukunftsfähigen Berlin sicher gut ankommen. Als Service für den demonstrationswütigen Bürger…
Klingt zunächst gut, würde in Berlin aber erst so kurz nach der Eröffnung des BER möglich sein. Also eher nie. Kompetenz schafft in Berlin bekanntlich eigene Zeitlinien. Und vermutlich würden diese Plätze auch vermietet werden. Ein und der selbe Demoplatz anlass- und demobezogen natürlich unterschiedlich teuer. Gesinnungsgenossen mit ins Bild passenden Themen für nichts und mit Fördermitteln versehen, während #Covididioten und andere Nazis via Preisschock ausgebremst werden könnten. Und nein, bevor nun die roten Äuglein gierig-gehässig leuchten: das geht nicht! Wäre auch rechtlich nicht möglich…

Wo man früher #Covididioten schön zusammen im Auge hatte, teilen sie sich nun auf und demonstrieren in ganz Berlin. Hier könnte eine Adresse schon jetzt und absehbar ein Hotspot für Demonstrationen werden. Beispielsweise hier:

Finkenstr. 20-22
14195 Berlin (Dahlem)

Der Ort erfüllt alle Voraussetzungen. Er entzerrt das Geschehen in der City, bietet freie Räume und ist abgelegen. Also IDEAL….
Der Fluch der Prominenz hätte damit auch das mondäne Dahlem erreicht. Oder der Hass der Demonstranten. Oder der Spaß der Eventszene. Einerlei, jetzt wäre dort für örtliche und spontane Straßenfeste gesorgt. Auch so eine Folge des sich ausbreitenden Virus.
Andererseits: warum nicht mal das neue zukünftige Domizil von Jens Spahn ansehen gehen, dem Architekten der Protestursachen?

Der Autor war so frei dort eine ausdrückliche (!!) Kurzdemo anzumelden. Sie läuft am 29.08.2020 von 1500h bis 1501h.
Es sei darauf hingeweisen, dass An- und Abreise in Eigenregie erfolgt, keine Lautsprecher beantragt wurden und auch keine Ordner eingesetzt werden sollen.
Es gilt folgendes Motto der Veranstaltung zu beherzigen:
„Nachbarschaftsbesuch in Frieden für Freiheit“

 

Vielen Dank für Ihre Versammlungs-/Aufzugsanmeldung oder den Nachtrag zur Anmeldung!

Diese wurde erfolgreich an die Internetwache der Berliner Polizei übersandt und wird dort umgehend geprüft.
Die Weiterbearbeitung erfolgt durch die zuständige Fachdienststelle bei der Polizei Berlin unter dem Aktenzeichen: @28.08.2020-18xxxxx.
Verwenden Sie dieses bitte bei allen zukünftigen Rückfragen.

Da kann man nur hoffen, dass die Gerichte ein besseres Auge für Realitäten beweisen, als die politisch geführten Genehmigungsbehörden im RRG-Berlin.
Letztlich wird den karriereaffinen Oberverwaltungsrichtern in Berlin aber wohl das Bundesverfassungsgericht zur Seite springen müssen. Vermutlich auch so entscheiden müssen, wie es andere Verfassungsgerichte schon taten und die bisher „verbotene/erlaubte“ Großdemo am Samstag doch noch erlauben.

Allein der Anlass spricht schon dafür. Eine Demonstration, die sich für die Einhaltung verfassungsgemäßer Grundsätze gegen den Staat engagiert zu verbieten, lässt eben diesen an sich demokratischen Staat nicht gut aussehen. Seuchengesetz hin oder her. Putin lacht bereits und tanzt im Kreis vor Schadenfreude.

Wenn Prof. Drosten und das RKI diese Demo als Virus betrachten würden, würden sie nach der Entscheidung sie an einem überschaubaren Ort aus der Quarantäne zu entlassen schlicht verzweifeln. Einen Mega-Outbreak postulieren.

Oder ist es der Versuch mal das schwedische System der Durchseuchung zu probieren? Das wäre dann in der Tat ein genialer Demokratie-Ansatz, den man der RRG-Regierung nicht zugetraut hätte.

Aber dann schaut man in die Gesichter der Verantwortlichen und weiß es schnell besser. – SIC!

Natürlich freut sich die Redaktion über Bilder, die wir gern veröffentlichen werden. Natürlich nicht alle. Aber die schönsten bestimmt. Oder die, die man aus Gründen der Sachlichkeit auch bringen muss… ( redaktion@nordhessen-journal.de )

Zum Abschluss ein Satz, der nachdenklich macht:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)

Abb.:   aber man bleibt nicht allein…wie auch der Imperator feststellen musste!
            (Ankunft der „einfachen Leute“ als man sie brauchte im o.g. Film!)



 

 




Berlin: neue Demo am 29.08 ist verboten – Gerichte müssen entscheiden!


Heute wurden in Berlin die Demonstrationen für das Wochenende verboten. Und zwar all die Kundgebungen von denen zu erwarten ist, dass sie gegen die Corona-Auflagen verstoßen könnten. Die korrekte aber hirnrissige Formulierung wäre wohl: würden verstoßen könnten. Aber das war dann selbst RRG-geneigten Ordnungsbehörden zu blöd. Aber so ist das halt, wenn man im Konjunktiv mit Kaffeesätzen, Glaskugeln und Tarot-Karten Prophet spielen will.

Egal wie das nun korrekt formuliert heißen müsste, hier dürfen sich Germanisten fachkundig austoben, das davon ausgehende Signal ist verheerend für unsere Demokratie.

Diese Demonstration aus diesem Grunde proaktiv zu verbieten widerspricht zwar nicht unbedingt dem Seuchengesetz, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem verfassungsmäßigen Demonstrationsrecht der Bürger.

Im Vorfeld zu unterstellen, dass Corona-Schutzmaßnahmen nicht eingehalten werden und eine Demonstration zu verbieten, die gerade diese Maßnahmen kritisiert, die staatliche Ordnungsmacht hier auch in ihrer Rechtmäßigkeit hinterfragt und sich als außerparlamentarische Opposition begreift, die als einziges Medium hier überhaupt die Diskussion im demokratischen Sinne anstößt und betreibt, ist schlicht…fragwürdig.

Allein das müsste schon jedes Gericht unabhängig von den zum Zeitpunkt des Entscheides zu imaginären(!!) und ex-ante nicht zu belegenden Tatvorwürfen zu anderslautenden Urteilen kommen lassen.

Das ist wie einen Asylanten an der Grenze pro forma abzulehnen, da er zu 90% nicht als Asylant in Frage kommt. Ohne weitere Prüfung wohlgemerkt und ohne den zur validen Erkenntnis nötigen Prozess durchlaufen zu wollen…

An diesem Beispiel zeigt sich recht schnell, dass der RRG-Jubel in Berlin zu diesem „unabhängigen“ behördlichen Entscheid etwas verfrüht sein dürfte.

Zumal sich auch die schon zur Reise nach Berlin verabredeten Massen nicht von der Reise abhalten lassen werden, was das Problem dann ohnehin in der Fläche vergrößern dürfte.

Weiterhin haben Gerichte schon entschieden, dass das Demonstrationsrecht in einer Demokratie ein so hohes Gut darstellt, dass es ohnehin auch in einer Pandemie gilt. Ergo man mit einer so schmierigen wie aalglatten Begründung kaum vor dem Bundesverfassungsgericht im Eilverfahren punkten kann.

Notfalls treffen dann in Berlin spontan Leute aufeinander, die zusammen gegen das Verbot der Demonstration am Samstag demonstrieren werden. Gern dann auch völlig „spontan“ und gänzlich „ungeplant“. In coronamäßigen Gruppen. Dafür aber überall. Vielleicht auch in anderen Städten an Orten, wo auch kleine Gruppen große Aufmerksamkeit erregen. Wirkung entfalten.

Oder muss an Werktagen tatsächlich bald auf jeder Kreuzung, jedem Bahngleis und jeder Brücke eine kleine Gruppe von #Covididioten sitzen, die den Verkehr etwas einschränken?
In Köln ist für so etwas immer die Hohenzollernbrücke am Bahnhof gut. Dann bricht in Westdeutschland der Verkehr für Stunden zusammen und Züge stauen sich bis Paris und Amsterdam.

Weiterhin sind die Maßnahmen dann gerichtlich insgesamt zu hinterfragen. Denn wenn mit dieser Begründung eine Demonstration verboten wird, dann müssen auch Einkaufsstraßen, Bahnhöfe und öffentliche Verkehrsmittel hinsichtlich der Abstände hinterfragt werden. Und das gerade im Berufsverkehr…
Wenn also nicht geschlossen in Berlin, dann vielleicht bald in Kleinstgruppen und ÜBERALL und IMMER?

Hier ein Fass aufzumachen wäre unklug. Aber RRG hat sich in Berlin noch nie durch politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche oder auch nur juristische Weitsicht ausgezeichnet. Eigentlich endete diese Art des Denkens schon 1989. – Sic!


Natürlich freut sich die Redaktion über Bilder, die wir gern veröffentlichen werden. Natürlich nicht alle. Aber die schönsten bestimmt. Oder die, die man aus Gründen der Sachlichkeit auch bringen muss… ( redaktion@nordhessen-journal.de )


Zum Abschluss ein Satz, der nachdenklich macht:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)

Abb.:   aber man bleibt nicht allein…wie auch der Imperator feststellen musste!
            (Ankunft der „einfachen Leute“ als man sie brauchte im o.g. Film!)



Berlin: neue Demo am 29.08 mit Beteiligung der Welt – Warnung an Merkel!

Covid-19: Corona-Großdemo in Berlin – und Lügen haben kurze Beine




Berlin: Fragenkatalog der #Covidioten an Merkel!


Am Samstag den 29. August 2020 AD wird es in Berlin wieder einen Aufmarsch derer geben, die als #Covidioten belächelt werden. Von all denen, die glauben Antworten auf Fragen zu haben, die diese Menschen nun zum zweiten Mal nach Berlin treibt.
Die Masse der Menschen, die nach Berlin kommen werden, haben Angst. Um ihre Arbeit, um ihr Geld, um ihre Familie, auch um ihre Gesundheit und vor allem auch um das filigranste Gut des Menschen: sein Recht auf Freiheit in Selbstbestimmung…

Die Gegner der #Covidioten, haben auch Angst, glauben aber die Antwort auf die Fragen derer zu haben, die da in Berlin mit Aluhüten und esoterischen Gesinnungen auf die Straße gehen. Sich mit Nazis verbünden, den gesunden Menschenverstand mit Verschwörungstheorien vernebeln und mit ungerechtfertigten Forderungen die Politik nerven. Und das, während der Staat alles richtig macht.

Warum also nicht die Fragen der #Covidioten einmal als Liste auf den Tisch legen? So als Gesamtwerk gefühlter Einfältigkeit, deren Antworten auf der Hand liegen. Wäre doch nur fair, oder?
Die Redaktion hat sich dazu entschieden hier keine Grafiken oder Statistiken einzufügen. Denn das umfänglich zu tun, würde den Rahmen sprengen. Wir als Redaktion erwarten, dass sich jeder selbst im Internet auf seine aufkommenden Fragen (die wir hoffentlich anstoßen werden!!) schlau(er) macht. Denn die Antworten auf die Fragen sind entscheidend dafür, wer am Ende als #Covidiot dasteht…

1.) Gibt es Corona?
Diese zentrale Frage stellt sich eigentlich nicht, wird aber zum Aufhänger gemacht. Natürlich gibt es Menschen, die NICHT daran glauben. Es gibt auch Menschen, die nicht an Gott glauben. Doch während die Religion ins Metaphysische abtauchen muss, um Beweise zu liefern, reicht der Medizin ein Blick ins Mikroskop, um den Gegenbeweis zu sehen. Ja, es gibt Corona. Und das schon lange. Als Familie einer ganzen handvoll Viren. Ähnlich wie Katzen oder Hunde. Und wie hier stellt sich die Frage, welche Katzen und welche Hunde gefährlich sind. Pudel vs. Dobermann. Schmusetiger vs. Tiger.

2.) Wie gefährlich ist Corona?
Hier wird fälschlicher Weise gern mit der Grippe verglichen und Grippewellen vergangener Jahre mit Corona verglichen. Äppel und Birnen sind beides Obst und wachsen an Bäumen. Aber Äppel und Birnen sind nicht gleich.
Alle Grippewellen sind ohne Lockdown verklungen und forderten Tote. Wie Corona OHNE Lockdown gelaufen wäre, wissen wir nun nicht. Meinen es aber an Schweden ablesen zu können. Nur ist Schweden und Deutschland in etwas so vergleichbar wie Äppel und Birnen. In keinster Weise von den länderspezifischen Gegebenheiten zu vergleichen.
Tatsache ist, dass Corona erhebliche physiologische, neurale und Gewebeschäden zumindest MIT verursacht.
Der verifizierbare Nachweis, dass es alleinverantwortlich für Organ- und Hirnschäden ist, ist nicht valide zu treffen. Hier eiern Wissenschaft und Forschung mit täglich neuen Erkenntnissen herum. Überschlagen sich geradezu mit gegenteiligen Meldungen, die selbst Experten verzweifeln lassen. Bei Ebola, der Pest oder Fleckfieber wäre das eindeutiger zu klären gewesen. Bei Corona eben nicht. Allein auch schon, da diese Art des Virus erst seit knapp elf (11!!) Monaten bekannt ist. Da kann es also logischer Weise keine Langzeitstudien geben.

3.) Wird Corona verschwinden?
Die Frage wird unterschiedlich bewertet. Die einen verweisen auf die nun stattfindenden Mutationen, in denen sich das Virus evolutionär seinen Wirten anpasst und so an Gefährlichkeit verliert.
Die anderen sehen das kritisch und verweisen auf immer neue Arten der Grippe und ihre anhaltende Gefährlichkeit.
Zu vermuten ist, dass uns das Virus erhalten bleibt. Wie die jährliche Grippe an sich. Und daher kommt die Impfung ins Spiel.

4.) Wird es einen Impfstoff geben und wie gefährlich wird der sein?
Wo weltweit dutzende Milliarden in die Forschung und Entwicklung gesteckt werden, da wird es auch einen Impfstoff geben, der dann auch jährlich verbessert werden wird.
Warum das nun ein RNA-Impfstoff sein soll ist eine berechtigte Frage, die die Masse der #Covididioten nach Berlin treibt.
Denn dieser Impfstoff fügt sich als Sequenz in unsere DNA ein und „verbessert“ sie. Bill Gates führt das in diversen Videos nett vor. In seiner gewohnt… kindlich anmutenden Art komplexe Sachverhalte gut zu visualisieren.
Das kann funktionieren. Muss es aber nicht. Zumal bisher NIEMALS ein so vom Menschen gebastelter Impfstoff anderswo eingesetzt wurde. Nirgendwo. Niemals!
Bei Gen-Mais und Gen-Tomaten war der Aufstand groß, dass so gestylte Nahrung via Verdauung unsere Gene angreifen könnte. Daher musste auch auf die Nahrung ein Warnhinweis gedruckt werden, sollte das Produkt gentechnisch verändert worden sein. Dieser Punkt war auch einer der Punkte, die beim Handelsabkommen zwischen USA und EU auf dem Prüfstand der allgemeinen Diskussion ganz oben stand!
Und hier wird nun ein Impfstoff, der an möglichst viele Menschen weltweit und möglichst schnell verabreicht werden soll, durch ein beschleunigtes Testverfahren gejagt. OHNE Langzeitstudie. Und ohne öffentliche Diskussion. Also anders als bei den Tomaten, wo die Gefahr gesehen wurde, dass uns deren verändertes Erbgut schaden könnte. Nur zielt der Impfstoff exakt darauf ab unser Erbgut zu… verbessern!! – Im optimalen Fall.
Wer immer den #Covididioten diesen geistigen Spagat zwischen langzeitgetesteten und kritisierten Gen-Tomaten und kurzfristig entwickeltem RNA-Impfstoff logisch und valide erklären kann, würde einen Orden bekommen können!

Hinweise:
– Es wurde per Gesetz beschlossen die Folgen für fehlerhafte Impfstoffe nicht der Pharmaindustrie anzulasten. Diese ist von möglichen Entschädigungen zur Produkthaftungen freigestellt. Es gibt also keinerlei Haftung für das, was man als Impfung gedenkt zu verabreichen. Und der Staat haftet ebenfalls per Gesetz nicht…
Das mag ein Grund für die Angst der #Covidioten sein. Und ihr Beharren darauf die Impfung abzulehnen. Oder überhaupt dem Staat noch etwas zu glauben.
– Und es gibt da auch noch so eine Deklaration von Helsinki, die von allen unterschrieben wurde und exakt soetwas verbietet. Oder, zumindest nicht erlaubt, da es den ethischen Grundsätzen widerspricht, die zu diesem Vertrag für und von Medizinern zur Arzneimittelentwicklung geführt haben.



5.) Waren/sind die Maßnahmen gegen Corona angemessen?
Als der Virus nach Deutschland schwappte, waren das wie üblich nur Einzelfälle, die medial zu den anderen Einzelleichen unter den Teppich gekehrt wurden. Das war ein bewährtes und erprobtes Mittel von Politik und Medien. Damals schrieb der Autor einen Artikel, dass das so vermutlich nicht reichen wird, und der Geist schon aus der Flasche wäre. Man doch etwas mehr machen sollte das als Prinzip Hoffnung zu nähren. Man sich ein Beispiel an China nehmen sollte und konsequent und unerbittlich Erkrankte samt Anhang von Familie und Kontakten in Quarantäne stecken sollte. Komischerweise war man damals Hysteriker, Spinner und Aluhutträger.
Dann kam der Karneval. Und die Après-Ski-Heimkehrer. Und die Politik feierte als Prinz Karneval mit.
Dann stiegen die Fallzahlen, aber es wurden explizit Autopsien von den Toten verboten! Warum? Hier hätte man doch Erkenntnisse gewinnen können??
Dann wurde von Anfang an Infizierter, Erkrankter und positiv-Getesteter in einen Topf geworden und vermengt. Als Zahlenbasis für weitere Indikatoren so genutzt.
Und diese wurden dann maßnahmenbegründend instrumentalisiert. Nicht hinterfragt aber gehypt. Gern auch dann von Woche zu Woche als Indikator gewechselt, um das zu „verifizieren“, was gerade genehm war. Von der Politik wohlgemerkt. Es schien der unbedarften Öffentlichkeit so, dass Indikatoren nach gewolltem Meinungsbild generiert wurden. Das brachte viele #Covidioten erst auf den Plan.

Bei der Vermengung der Begrifflichkeiten wurde genauso wenig unterschieden, wie schon beim Thema „Flüchtling“, wo gewisse Unterarten auch irrelevant waren und der weiterführenden Betrachtung als unwürdig anheim fielen. Mit gewissen nun sichtbaren Folgen für die Eventszene, Stränden und Parkanlagen.
Und exakt dieses Schema wurde zur Grundlage von Maßnahmenbeschlüssen der Regierung.

6.) Validität von Entscheidungsgrundlagen
Hier kreisen verschiedene Ansätze und Fragekomplexe um fast alles, was das RKI und anverwandte Behörden von sich gaben. Genährt von der hölzern-unbeholfenen und fast schon apathischen Art des RKI-Leiters Prof. Wieler, der sich alle drei Tage selbst wiedersprach. Das schadete dem Vertrauen immens. Der Expertenstreit war schon immer die Ursache dafür, dass der Mensch selbst anfängt zu denken. Seine Wahrheit zu suchen.
Das RKI kann bis dato kein durchgängiges, zeitlich korrektes und valides Reporting von Fallzahlen darstellen. Manche Gesundheitsämter liefern immer noch nicht über das Wochenende hinaus Daten. Machen freitags die Tore dicht. In einer sog. Pandemie? Leider kein Einzelfall.
Daher musste das RKI seine Daten zur Gesamtlage … hochrechnen. Und das wohl auch mit nicht mehr ganz aktuellen mathematischen Modellen. Und auch ohne oft von anderen Experten und Professoren angebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen. Selbst von denen nicht, die nachweisbar anerkannte Algorithmen entwickelt hatten, die anderswo schon erfolgreich und valide eingesetzt worden sind. Das gibt #Covidioten zu denken!
Wenn mir der baldige Tod vom Arzt diagnostiziert wird, suche ich mir keine zweite Meinung? Einen wirklichen Experten? Und wenn es dann um eine komplizierte Operation geht, suche ich mir nicht den besten Chirurgen aus? Machen wir das nicht so? – das RKI machte es anders. Es machte die Schotten dicht, reagierte nicht auf Presseanfragen und umgab sich mit einem Heiligenschein, der dann auch noch von diversen Leutchen ständig aber alternativlos angebetet wurde.
Selbst Virologen-Kollegen wurden gemobbt, diffamiert und verleumdet. Rechtlich fraglich und wissenschaftlich einmalig! Auch das warf Fragen auf.
Und da sich nichts geändert hat, ist jede Zahl des RKI als Entscheidungsgrundlage ein Diskussionspunkt geworden. Denen glauben viele noch nicht mal mehr den Hinweis, dass der Himmel blau ist. Nur ist das selbst verschuldet. Und, und das ist viel schlimmer, es nivelliert jede Maßnahme der Regierung. Selbst dann, wenn sie stimmig ist. Das Vertrauen ist futsch. Und vielen #Covidioten reicht der Glaube nicht, dass die das wohl irgendwie im Griff haben.

Einfache Kontrollfrage: Wenn das RKI ein Zentrum für Herzspezialisten wäre, würden SIE sich von DENEN am offenen Herzen operieren lassen? Ggf. sogar das Herz transplantieren lassen? Nach dem, was die zu Risiken bei Herzoperationen so (statistisch) zum Besten gegeben haben?

7.) Rechtmäßigkeit der Maßnahmen
Die Rechtmäßigkeit hängt oft von der Verhältnismäßigkeit ab. Und diese dann aufgrund klarer Bestimmungen, die aufgrund von wissenschaftlichen, rechtlichen und technischen Spezifikationen formuliert wurden, die sich ursächlich auf ein Ereignis beziehen, das ebenfalls klar definiert wurde. Hier eine Pandemie. Und hier scheitert es schon. So wie eine Pandemie definiert wurde, existiert sie nicht. So wenig wie Reichsbürger Recht haben, wenn sie ihre Definition zur Anwendung bringen wollen. Das passt einfach nicht. Einfach mal googlen. Egal ob Wiki, WHO oder Seuchengesetz. Passt nicht.
Beweis sind die Fallzahlen an sich, die Bettenbelegung in den Krankenhäusern, die Todeszahlen (hier der Anstieg im Vergleich zu anderen Jahren) und die Tatsache, dass Krankenhäuser in Kurzarbeit gehen! Selbst Bestatter nun Pleite gehen! Das passt nicht, oder? Und diese Frage treibt nun die #Covidioten zu Vermutungen, die sie Ängstigen. Und aus der Pandemie eine Frage der Verfassungsmäßigkeit machen.
Und diese Frage beschäftigt auch zunehmend die Gerichte, die eben aufgrund dieser Lücken und schlicht nach Definitionsgrundlage urteilen. Oder verhängte Maßnahmen an Fallzahlen festmachen und dann eben diese Verhältnismäßigkeit als nicht gegeben beurteilen. Maßnahmen aufheben. Sie sogar für unrechtmäßig erklären. Da auch hier noch Verfahren anhängig sind wird wohl irgendwann auch das Bundesverfassungsgericht urteilen müssen. Auch im Hinblick auf die Kollateralschäden in Wirtschaft und Gesellschaft, die inzwischen systemgefährdend sind. Der Rückgang des BIP um 9,7% ist kein Thema für die Portokasse. Und das bei steigenden Ausgaben für wen auch immer. Und auch hier besteht Diskussionsbedarf bei den #Covidioten. Und nicht nur dort…

8.) Existenzgrundlagen
Dass in einer Pandemie harte und die Wirtschaft schädigende Maßnahmen getroffen werden müssen, ist unbestritten. Der Autor wagte es sogar diese drei Wochen vor dem Termin der tatsächlichen Umsetzung einzufordern. Eben in dem Wissen, dass sofortiges Handeln bei Pandemien Sinn macht. Dazu war die Politik zu feige. Merkel zu feige. Wie immer bei schwierigen Themen versuchte sie es auszusitzen. Das klappt bei Pandemien in einer globalisierten Welt nicht. Auf keiner denkbaren Ebene.
Also kam die Entscheidung zu spät. Praktisch schon, als sich die Indikatoren schon wieder drehten. Und in dieser Phase befinden wir uns heute noch. Trotz steigender Testzahlen, bleibt die prozentuale Trefferquote gleich. Mehr Tests fördern zwar mehr Fälle ans Tageslicht, aber der Gesamtprozentsatz bleibt stabil und gleichbleibend.
Und darauf nun die Wirtschaft und die Existenz von Millionen zu gefährden ist wieder so eine Frage der #Covidioten. Es ist schön, dass Merkel das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlängert. Das bereinigt die Arbeitslosenzahlen bis zur Bundestagswahl. 2017 klappte das anderweitig schon mal, als man Asylanträge im Akkord „bearbeitet“ hat.
Nur was machen Freiberufler, Selbstständige und KMUs? Hier sind Millionen beschäftigt und in Arbeit, die aber in der Arbeitslosenstatistik herausfallen. Die aus dem Ersparten leben!
#Covidioten schauen sich um und beobachten das Sterben der Geschäfte in ihrer Umgebung. Mitarbeiter verlieren Jobs, Einkommen und geben weniger aus, was zu neuen Einbrüchen führt. Der Staat nimmt weniger ein und kann auch nicht mehr Geld ausgeben. Muss Schulden machen. Doch viele Kommunen sind schon vor Corona haushaltstechnisch tot gewesen. Das „Wir schaffen das“ wurde schon ab 2018 nicht mehr geschafft. Da war die Rezession nämlich schon erkennbar. Für die, die hinschauen wollten.

Auch hier gilt: Die Wirtschaft stirbt nicht an Corona, sie stirbt mit Corona. Und besonders durch die Maßnahmen gegen Corona.

Und wenn die eigene Existenzgrundlage wegbricht, kommen Fragen auf. Mitunter solche, die man nie zu stellen gewagt hätte, wenn man nicht selbst betroffen gewesen wäre. Das treibt die Menschen auf die Straße. Angst vor der Unwissenheit. Angst vor den Gegenmitteln. Oder auch Angst davor kritischen Fragen zu stellen. Angst vor der Impfung. Angst vor dem eigenen wirtschaftlichen Überleben. Angst vor dem sozialen Absturz. Angst um die Kinder und Enkel. Angst vor einem Staat, der so tut, als wenn es ihn nichts angehen würde. Angst vor der Diffamierung dieser Ängste.
Und immer schlimmer: die Angst belogen zu werden damit man ruhig bleibt obwohl es Zeit zu handeln ist…
Das treibt wohl den #Covidioten auf die Straße. Seite an Seite in einhelliger Gemeinschaft selbst derer, die sich vor all dem spinnefeind waren. Homosexuelle, Rassisten, Linke, Esoteriker mit Nazis und Liberalen vereint. Gern zusammen Lieder singend, die vorher andere gesungen haben. Zu anderen Anlässen.

Der Autor hat sich gestern Nacht mehrere Dokumentationen zum Mauerfall angesehen. Die Menschen damals, am Brandenburger Tor waren in etwas so drauf, wie die, die jetzt wieder davor stehen. Die wollten mit Masse einen zielführenden Dialog. Riefen „Wir sind das Volk“. Als man sie ignorierte und andere auf den Plan traten riefen sie „Wir sind EIN Volk!“. Und als sie anfingen „Wir sind ein vereintes Volk“ zu rufen, war es für die gehörlosen Politiker Zeit zu gehen und die „Aktuelle Kamera“ stellte ihre aktuelle Meinungsmache ein.

Nun stehen wieder Menschen auf der Straße und haben Fragen. Wollen Antworten. Oder zumindest einen offenen und sachlichen Dialog über das, was strittig ist. Vielleicht auch einen Dialog, der gern zu einem Kompromiss führt. Zumindest aber einen Dialog, der so offensichtliche Widersprüche bereit ist zu klären. Antworten liefert, die über das Wort „alternativlos“ hinausgehen.

Wenn diese Haltung in einer Demokratie nicht möglich ist, #Covidioten als Nazis diffamiert werden, um sie mit dem ultimativen Totschlagargument zu ächten, dann ist es ein gottverdammtes Vergnügen ein Nazi zu sein. Wenn alle Nazis 1933ff so für ihre Sache und ihr demokratisches Anliegen eingestanden wären wie die #Covidioten in Berlin, dann hätte Adolf Hitler einpacken, oder aber wie Ulbricht reagieren können, als der 1953 den „Volksaufstand in der DDR“ mit Panzern niederrollen ließ. Denn auch dieser „Aufstand“ war ein Versuch gewisse Maßnahmen mitdiskutieren zu wollen. Als Bürger der Arbeiterklasse im Sozialismus…

Aus Geschichte kann man wissenschaftlich gesehen nichts lernen, da die zugrunde liegenden Ereignisse unwiederholbar sind. Nur muss sich so ein Scheiss in Konsequenz nicht wiederholen. Nicht wenn es um das Thema „Dialog“, „Diskurs“ oder „Demokratie“ geht. Das muss auch unter der Prämisse einer Pandemie möglich sein.

In eigener Sache:
Natürlich freut sich die Redaktion über Bilder der Kundgebung in Berlin, die wir gern veröffentlichen werden. Natürlich nicht alle. Aber die schönsten Motive bestimmt. Oder die, die man aus Gründen der Sachlichkeit auch bringen muss… ( redaktion@nordhessen-journal.de ) Gern auch, wenn es Antworten zu den Fragen sind.

P.S.: Wer den #Covidioten den Wind aus den Segeln nehmen will, kann sich als Testperson für die Uni Tübingen bewerben. Die suchen noch kerngesunde Testpersonen zur Entwicklung eines Impfstoffes… (HIER). Sic!


Zum Abschluss ein Satz, den keiner vergessen sollte. Der zum Motto werden muss:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)



Berlin: neue Demo am 29.08 mit Beteiligung der Welt – Warnung an Merkel!

Covid-19: Corona-Großdemo in Berlin – und Lügen haben kurze Beine




Berlin: neue Demo am 29.08 mit Beteiligung der Welt – Warnung an Merkel!


Nächste Woche demonstrieren wieder die #Covidioten in Berlin. Also all die, die vorher schon als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Esoteriker, Spinner und/oder Nazis bezeichnet wurden.
Wenn Gegnern nichts mehr einfällt, außer immer dämlicheren Beleidigungen, dann ist eine Grenze erreicht, wo der Widerstand gegen eine allgemeine Meinung, ein bestimmtes Sachthema oder auch ein System automatisch Fahrt aufnimmt. Es beflügelt geradezu, da es das Unrechtsbewusstsein derer trifft, die bisher neutral waren. Sich abwartend verhielten. Denn es zwingt sie sich selbst zu informieren. Andere Quellen zu suchen. Vielleicht auch mal mit diesen Spinnern zu reden. Und siehe da, die sind vielleicht gar nicht so blöd. Stellen auch nur Fragen, die man auch schon im Hinterkopf hatte. Wo man bisher aber zu bequem war selbst Antworten zu suchen.
Aber der Vorwurf, für diese Fragen, auf die es keine hinreichenden Antworten gibt, als Nazi beschimpft zu werden, schafft Unruhe, empört und macht dann wütend. Besonders dann, wenn es offensichtlich ist, dass alles irgendwie unrund aussieht.

Da reden alle von einer zweiten Welle, betonen die Wichtigkeit der propagierten Regeln, testen auf Teufel komm raus und am Ende passiert was? Die Testergebnisse der Urlaubsrückkehrer bleiben liegen, verschwinden oder werden zu spät übermittelt. Überhaupt scheint der Test sehr fehlerhaft zu sein. Das Vertrauen in eine beschleunigte Impfzulassung schwindet, zumal man die Hersteller von der Produkthaftung schon gesetzlich entbunden hat. Die Gesundheitsdaten von 78 Millionen Versicherten wurden gerade verhökert UND, und das mag sogar das wichtigste Argument sein, die Wirtschaft ist so stark beschädigt worden, dass das Gefühl der eigenen Existenzbedrohung zunehmend all die vorgenannten Fragen und Tatsachen nachrangig macht.

Und allein DAS ist der Grund, warum neben wirklichen Idioten wie beispielweise KKK-Anhängern plötzlich und einträchtig linke Schwule stehen und ihre Regenbogenfahne schwenken, während die Kapuzenträger freundlich nicken. Warum Esoteriker mit ihrem Vertrauen in kosmische Heilstrahlen genauso Recht haben wie die, die Impfungen als Allheilmittel ablehnen. Und auch warum dort neben all den unbedeutenden Bürgern in der Menge auch zunehmend Prominente auftauchen, die nur deshalb „prominent“ sind, weil von den Medien (bisher) prominent gemacht wurden.
Und all diese Leute verbindet der Gedanke, dass man aus Angst zu früh und zu leicht und zu schnell und zu freiwillig sich viel zu viele Rechte hat abnehmen lassen. Ungefragt. Quasi im Alleingang einer Regierung, die womöglich außerhalb der Verfassung agiert hat und so weiter agieren will.

Allein deshalb schon dafür sorgt, dass breite Teile der Bevölkerung Angst haben, damit gewisse Maßnahmen umgesetzt werden können. Unbeeinflusst durch die, die sich gern als Souverän sehen oder gar aufspielen.

Gerichte kippen immer mehr Corona-Auflagen als unverhältnismäßig, unrechtmäßig oder gar nicht verfassungsgemäß. Die letzten beiden Aufzählungspunkte sind eigentlich Straftaten. Für Bürger. Scheinbar aber nicht für die Verantwortlichen, was in einem Land mit dem Legalitätsprinzip als Rechtsgut schon die Strafverfolgungsbehörden auf den Plan hätte rufen müssen. Zumindest das Bundesverfassungsgericht hätte herbeischreien müssen. Hier hätte der Bürger eine klärende Auskunft erwartet, wenn er auch weiß, dass Verfassungsrichter in aller Regel erst nach ihrer Entlassung Mut haben. Feigheit und Opportunismus scheinen auch in Karlsruhe gut dotierte Posten zu bereichern. Sic!

Nun werden am 29. August wieder ein paar #Covidioten nach Berlin pilgern, um ihr sinnloses, nutzloses und gefährliches Tun auszuleben. Nicht wie andere Coronabekenner, die am See bei Grillparty und Bier die Gefahr auszusitzen gedenken, in Clubs abzufeiern oder auch mal auf Wahlveranstaltungen ihre Corona-Parteihelden hautnah erleben zu können.
Stattdessen versammeln sich da Rassisten, Spinner und Nazis und propagieren Recht, Freiheit und Demokratie. In einem Land, wo gerade jetzt sich Recht, Freiheit und Demokratie dem gesamtvölkischen Gedanken unterzuordnen haben. Die soziale Kommunalität des Landes im Vordergrund zu stehen hat. Der Fortschritt und die sonnige Zukunft nicht aufgehalten werden darf. Durch eben diese lächerlichen Ansichten von viel zu „wenigen“ Spinnern.

Und damit das auch so bleibt, dürfen diese Abweichler auch nicht mehr werden. Selbst dann nicht, wenn sie sich tatsächlich vermehren. Oder gar immer mehr zusätzlich dazugehören wollen. Und da gibt es dann Maßnahmen, die das gewährleisten.

Hier ein paar Tricks, WIE man als Staat sicherstellt, dass nicht alle auf Abwege kommen können:

Bildbearbeitung:
– Ganz schlimm sind Massenbilder, wo mehr als ein Häuflein Irrer zu sehen sind. Es dürfen niemals Horden von #Covidioten zu sehen sein, die in die zehntausende gehen. Oder gar die Vorstellung suggerieren die absolut böse Zahl von 100.000 überschritten zu haben. Um das zu beweisen dürfen grundsätzlich nur Einzelausschnitte der unheiligen Menge gezeigt werden.

Zutrittsbeschränkung:
– Dann sorgt man dafür, dass ein Gedränge entsteht und verschafft der geneigten Presse die Möglichkeit das zu filmen. Gern an Engpässen organisiert, die eigentlich als Hauptzugang zur Veranstaltung vorgesehen waren. Das schafft die nötige Atmosphäre beweisen zu können, dass sich diese Idioten nicht an Regeln halten. Eine Gefahr für alle sind. Corona beschleunigen. Letztlich alle anderen umbringen.
Und da liegt es doch nahe genau aus diesen Gründen mit einer Kontrolle für diesen Auflauf zu sorgen. Ihn erst zu verursachen. Zum Wohle aller!

– Am besten ist es, wenn gar nicht erst alle die Demonstration erreichen. Wenn also schon im Vorfeld der Zustrom… reglementiert wird. So gar nicht erst ein Bild vor Ort entstehen kann, das Masse suggeriert.
Hier können ICEs plötzlich unterwegs Verspätungen einfahren, Pausen an Haltesignalen machen müssen oder es gibt den sattsam bekannten „Notfalleinsatz auf der Strecke“, der natürlich einen Halt zwingend notwendig macht.
Spontane und provokante Kontrolleinsätze in Zügen können auch hier zielführende Verspätungen notwendig machen.
Einreisekontrollen an Bahnhöfen, die die Zeit der Reisenden strapazieren und so das rechtzeitige Erreichen der Demonstration unmöglich machen. Gern auch in Verbindung mit ausfallenden Bussen und Bahnen, die zum Zielort fahren.

Parkplatzregelungen:
– Das klappt natürlich auch mit Reisebussen, die urplötzlich in Berlin keine Parkmöglichkeiten mehr finden, unterwegs mal rausgewunken werden, um die Fahrtenscheibe, das Fahrtenbuch und Warndreieck sowie Verbandskasten zu kontrollieren. Vor allem die, deren Reisende schon vor der Demonstration mit Spruchbändern in Fenstern werben.

Verkehrsreglungen:
– Im Rahmen der Verkehrsreglung kann man da auch schon mal fliegende Straßensperren organisieren, die den Weg zur Demo von S-Bahnhöfen oder U-Bahnstationen zur Stadtwanderung verkommen lassen. Das ist natürlich nur zur Entzerrung der nicht vorhandenen Massenansammlungen zu verstehen. Reine Fürsorge der Stadt diese Spinner vor sich selbst zu schützen.

– Und wer mit dem Auto anreist, darf sich auf außerplanmäßige Bauarbeiten freuen. Es werden zwar keine Bauarbeiter zu sehen sein, aber es ist ja auch Samstag…
Und diese Baustellen müssen keine Megagrößen haben. Es reicht doch über einen Kilometer die Autobahn von drei auf eine Fahrspur zu verengen. Gern kurz hinter einem Autobahnkreuz, das man strategisch gut aussuchen kann. Im Umfeld von Berlin. Das Ziel vor Augen im Stau mit klarer Warnung im Rundfunk, dass alle Umleitungen auch zu sind. Baustellenbedingt.

Polizeikontrollen:
– Dass dabei natürlich Unmut aufkommt, zeigt dann auch die Aggressivität der #Covidioten auf, denen unter ihren Aluhüten dann zu warm wird. Und diesen Frust lassen sie dann an der Polizei aus, was natürlich gewisse Härten gegen sie unumgänglich macht.
So kann dann auch verdeutlicht werden, dass die Polizei eben nicht auf deren Seite steht oder diese Bürger gar neutral betrachtet. Und die #Covidioten werden lernen, dass ihr positives Bild der Polizei falsch ist. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Rundfunkinformationen:
– Verkehrsdurchsagen können natürlich auch so gestaltet werden, dass Verkehrsengpässe, und Staus entstehen. Der Radiosprecher liest in gutem Glauben das vor, was man ihm auf den Tisch legt.

Absperrungen:
– Und natürlich kann man den Ort der Demo großräumig und zeitlich nach Belieben absperren. Seuchengefahr ist nun ein so beliebiges wie auch behördlich geliebtes Totschlagargument deren Wahrheitsgehalt nicht vor Ort und justiziabel verifizierbar ist. Es auch nie sein wird.

 

All das hat sich schon bei anderen Großereignissen bewährt. Ist Einsatztaktik der Sicherheitskräfte zur Steuerung und Reduzierung von Menschenansammlungen. Wurde oft geprobt und ist nur das „kleine Einmaleins der Einsatzführung“. Gerade im RRG-Berlin, wo die Polizei sowieso nur den Status eines Erfüllungsgehilfen hat. Wo die Politik offen zugibt und in Talkshows grinsend propagiert, dass man mit dem Austausch von Leitungsfunktionen eine gute Grundlage geschaffen hat das Sicherheitsproblem in den Griff zu bekommen. Gemeint waren nicht die Drogendealer, Clans oder die Antifa-Schergen. Oder die Eventszene.

Daher wird die Geduld der Teilnehmer strapaziert werden. Und auch ihre Frustrationstoleranz. Und ihr Verständnis der Umstände WARUM das so ist.

Das zeigt aber nur eines: Es zeigt den Erfolg an sich!
Die Verantwortlichen haben Angst bekommen. Und das nicht vor Corona…

Und daher ist auch ein zweiter Gedanke wichtig: die Polizei, die man den Demonstranten vorsetzt, ist nicht der Feind!
Das mag mal im Regen oder bei 35 Grad im Schatten schnell anders wahrgenommen werden, aber die Polizei ist nicht der Feind!!
Das sind „arme Schweine in Schutzanzügen“, die auch bei 15 Grad schon eine Privatsauna darstellen, 25 Kilogramm wiegen und in etwa so bequem sind wie eine Zwangsjacke.
Und die Polizei, gerade die Polizei in Berlin, weiß, dass man auch für sie demonstriert. Für ihre Freiheit. Für ihr Recht. Und auch für ihre Wertschätzung.

Und letztere wird offensichtlich mehr und mehr nur denen zu Teil, die sich meinungskonform verhalten. Und beim Polizisten auf der Straße, der dann auch vor Ort von den #Covidioten anzutreffen ist, darf ruhig angenommen werden, dass seine Wertschätzung durch das Land Berlin mit Füssen getreten wird. Sic!

Sollte es also sommerlich warm und schwül werden, wäre das eine Gelegenheit der Polizei zu helfen. Mit Freundlichkeit, Zurückhaltung (auch bei allem Frust) und Hilfsbereitschaft. Wenn Polizisten von  #Covidioten eine Flasche Wasser bekommen ist das für die Gegner der Demo schlimmer als jede Zahlenwahrheit. Wenn die Polizei sich so sicher fühlt, dass sie Helme und Schutzausrüstung in die Ecke stellt, ist das ein Erfolg dessen, was Recht und Freiheit so schön machen. Selbst für Polizisten, die jetzt wieder Überstunden machen, die nicht bezahlt werden und auch nicht abgefeiert werden können.
Daher kann man auch mal „Danke“ sagen, dass sie da sind, um eben die bösen #Covidioten von Demonstranten zu beschützen. Jeder musste etwas zahlen, um in Berlin dabei zu sein. Die Polizei hatte das Glück auf Kosten des Staates und vollbezahlt mit Wochenendzulage dabei sein zu können. Also kann man sich auch für sie freuen, oder?

Dabei steht nicht die Verbrüderung im Vordergrund, wohl aber der demokratische Respekt vor denen, die man für eine rechtmäßige Demo dazugestellt hat. Die da sein müssen, ob sie wollen oder nicht. Und so sollte man die Polizei behandeln. Auch im Frust, wenn o.g. Maßnahmen befohlen worden sind. Ganz besonders dann.

Und dann ein kleiner Tipp: Wenn Absperrungen greifen, man nicht die Hauptdemo erreichen kann, dann kann sich jeder und überall auch spontan versammeln. Fragt die Polizei nach der Höchstgrenze und berlinspezifischen Auslegungen der Coronaregeln für spontane Versammlungen.
Bei fünfzig #Covidioten und zwei Metern Radius zum Nächsten kann jede Kreuzung schnell zum überfüllten Kundgebungsort werden. Nicht für lange. Für fünfzehn Minuten. In Absprache mit der Polizei. Dann gibt es einen Platzverweis und man zieht 500 Meter weiter zur nächsten Kreuzung und wiederholt das, wo man wieder für 15 Minuten sein coronakonformes Versammlungsrecht wahrnimmt. Und wenn das so dutzende Gruppen machen, wird es schnell … plakativ.
Das System hat Lücken, die man als anerkannter Idiot auch kreativ wahrnehmen kann und sollte. Nomen est omen! Bitte sehr!

Was auf jeden Fall anzustreben ist, ist das friedliche Miteinander. Haltet Abstände, denn das entwaffnet den politischen und gesellschaftlichen Gegner. Immer eine Armlänge zur Fingerspitze des nächsten #Covididioten. So füllt man Flächen…

Nehmt Obst, Getränke und Bonbons mit. Ausreichend. Nicht nur für die Demo, sondern auch für die Fahrt samt Zwischenaufhalten dahin. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere, die da ggf. zu wenig haben. Helft einander und allen anderen.

#Covidioten geben vor für andere demonstrieren zu wollen. Das geht. Man muss es nicht vorgeben. Man kann es TUN! Also zeigt es!

Unsachlichkeit schlägt man durch sichtbare Beweise. Diese zu liefern ist der halbe Sieg. Und da gibt es viele Möglichkeiten.

Natürlich freut sich die Redaktion über Bilder, die wir gern veröffentlichen werden. Natürlich nicht alle. Aber die schönsten bestimmt. Oder die, die man aus Gründen der Sachlichkeit auch bringen muss… ( redaktion@nordhessen-journal.de )  (Wurde korrigiert)

 

Zum Abschluss ein Satz, der nachdenklich macht:

„Sie gewinnen dadurch, dass sie dich glauben machen du wärst allein!“ 
(Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers)



Covid-19: Corona-Großdemo in Berlin – und Lügen haben kurze Beine




Biker for Fredom Hessen- Motorraddemo in Kassel gestern


Ob tatsächlich nur zwei – oder gar drei oder vier Räder – gekommen waren sehr sehr viele.

Tatsächlich betreffen würde es nur die Zweiradfahrer und obwohl die mitunter nicht ganz so solidarisch sind zu den Bikern mit drei oder gar vier Rädern, so sind diese aber trotzdem gekommen.

Gemeint sind die Piaggio MP3 oder die Yamaha oder die Peugeotroller oder gar die Quadro Roller oder gar Can-Am.

Wenn es gilt, stehen alle zusammen – das ist wichtig.

Diese Demo richtet sich wie so viele vor ihr – im gesamten Bundesgebiet, gegen die unsinnigen Bestrebungen eines Sonntagsfahrverbotes für Motorräder. 

Das es völlig abstrus und unsinnig ist, zeigt ja schon der Umstand, dass die Quadro und Dreiradroller weiter fahren dürften, sofern es denn Gesetz würde. Sie gelten nämlich nicht als Motorräder.

Wie bei so vielen Dingen überlegt der Gesetzgeber manchmal schon – aber leider selten bis in die Tiefe hinhein .

Auf jeden Fall sind am gestrigen Tag rund 760 Teilnehmer auf Kassels Straßen unterwegs gewesen.

 

Begleitet wurde diese von den BMW Motorrädern der Hessischen Polizei.

Die Demo ging vom A7 aus los also der

  • Göttinger Straße
  • Dresdener Straße
  • Scharnhorststraße
  • Schützenstraße
  • Kurt-Wolters-Str.
  • Untere Königsstr.
  • Lutherstr.
  • Werner-Hilpert-Straße
  • Bürgermeister-Brunner-Str.
  • Friedrich-Ebert-Str.
  • Bebelplatz
  • Kirchweg
  • Aschrottstr.
  • Breitscheidstr.
  • Gilsastr.
  • Heßbergstr.
  • Berta-von-Suttner-Str.
  • Kohlenstr.
  • Tischbeinstr.
  • Frankfurter Str.
  • Steinweg
  • Brüderstr.
  • An der Fuldabrücke
  • Leipziger Str.
  • Platz der deutschen Einheit

wo sich der Zug dann auflöste. 

 

 

Die Teilnehmer haben deutlich gemacht, was sie von dieser diskutierten Sache halten.

Ich persönlich mag zwar laute Motorräder auch nicht so, wenn sie aber den Vorschriften entsprechen,

dann ist das eben hinzunehmen, genauso wie ein Auto mit Abarth-Auspuffanlage oder anderen genehmigten Teilen.

 

Wenn die Politik dann die Biker für die eigenen Versäumnisse verantwortlich macht, so ist das dünn -ganz dünn. 


Sämtliche Bilder und Videos wurden aus einer Bikergruppe zur Verfügung gestellt.

Sofern jemand Urherberrechtsanspruch stellt oder seinen Namen als Urheber veröffentlicht haben möchte, bitte kurze Nachricht.


Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!

(Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse! (Cicero))





Zum Geburtstag stellen sich immer ein paar Fragen ein…


Es ist wieder soweit. Freunde, Familie und Bekannte lauern darauf, weil da wieder einer mal Geburtstag hat. Nicht dass es einem persönlich wichtig wäre, man Strichliste führt, wer gratuliert und wer eben nicht, sondern weil es diesen Scheißtag nun mal gibt. Glücklich all die, die am 29. Februar Geburtstag haben…
Da ich zu diesem Häuflein weniger und glücklicher nun mal nicht gehöre ist die plötzliche Anzahl derer, die seit einer Woche fragen wo ich heute denn bin als Frühwarnindikator zu verstehen. OK: ich war also vorbereitend einkaufen.

Dennoch kommen Fragen auf. Nicht wer und ob da einer kommt und „Überraschung“ schreit. Nein, ich meine eher Fragen, die man sich erst mit dem Älterwerden so stellt. Fragen, die man an der Erfahrung misst und eher allgemeine Probleme betreffen.

Wenn die Klimahysteriker Recht haben, werde ich dann doch noch 55 und älter? Oder verrecke ich viel früher? Dann aber an Corona. Und wenn es uns gelingt das CO2 abzuschaffen und diese veganen Warmduscher sich durchsetzen und Fleisch verbieten, was essen wir dann, wenn die Pflanzen unerklärlicherweise verrotten, da sie keine Nahrung mehr bekommen. Mit 54 weiß ich, dass Bildung nicht mehr so im Trend liegt und möchte nun anfügen, dass Pflanzen CO2 als Nahrung brauchen. Zusammen mit Wasser und Sonnenlicht. Für all die Leser, die das vergessen haben sollten. Ja, mit dem Alter wird man natürlich auch großzügiger mit dem Verteilen von unnützem Wissen. Gern auch unaufgefordert.

Oder man fragt sich was noch so kommt. Ob man mit 80 im virtuellen Altersheim sitzt, während einem der Pflegeroboter Typ Senior Friend MkIII den Schlauch mit dem Einheitsbrei „Seniorenmahl Typ V“ von BASF in den Hals schiebt. Letzteres wirkt Dank virtuell schöner Umgebung natürlich weniger unschön, was Ziel des zukünftigen Pflegekonzeptes wäre. Wie im Film Matrix, aber nur für Senioren.
Vielleicht kann sich dann unser Jens Spahn auch endlich Schloss Neuschwanstein als Familiendomizil leisten, anstatt in dieser 4,2-Millionen-Bruchbude hausen zu müssen. Immerhin scheinen die Politiker in den letzten Jahrzehnten extrem viel Geld mit dem zu verdienen, was sie für uns tun. Philanthropie mal anders betrachtet. So sehe ich schon das Gesicht von Helmut Schmidt, Kurt Schumacher oder Roman Herzog vor mir, wenn sie davon gehört hätten.

Stattdessen denke ich an Dolomiti-Eis, das Wassereis in Bergform in drei künstlichen Farben aus reinster Chemie, das unsere Kindheit möglichst täglich prägte. Damals versuchten unsere Eltern uns ersatzweise Milcheis anzudrehen. Heute würden die veganen Sagrotan-Eltern hysterisch abdrehen, kreischend im Kreis rennen und mit dem Handy das Bundesverfassungsgericht anrufen.

An Handys erinnert man sich dann auch. Die gab es früher auch. Die waren gelb, verglast und man konnte reingehen, was bei Regen echt gut war. Und von dort konnte man dann telefonieren während sich draußen eine soziale Gemeinschaft bildete, die auch mal mobil telefonieren wollte. Und ja, die standen nicht an jeder Ecke, wie man den Twens nun erklären muss. Die musste man suchen. Wie zu Ostern die Ostereier. Und nicht alles Gelbe mit Schlitzen waren Telefonzellen. Es gab auch Briefkästen. Und die waren auch gelb. Nur waren die wirklich überall. Anders als die Telefonzellen damals …oder Briefkästen heute.

Wenn ich so aus dem Fenster sehe, dann sehe ich gerade so eine Mutter mit Kind. Mutter als Gespenst und Kind störrisch nebenher wandernd. Klar, auch zu meiner Zeit gab es Muslime, die trugen aber eher die Kopftücher, die auch unsere älteren Frauen trugen. Was auch besser war, da damals der Ruß im Ruhrgebiet wirklich noch vom Himmel fiel und weiße Flächen innerhalb eines Tages ins gräuliche drehten. Da machten Kopftücher Sinn.
Allerdings ist das nun echt Vergangenheit. Greta wäre gleich nach der Geburt und Atemzug Nummer eins sofort wortlos krepiert. Damals. Heute hüllen sich immer mehr in Ganzkörper-Masken und fragen dreist, warum das nicht auch schon vorher für alle ging. In Deutschland wohlgemerkt. Nicht in Mekka, Kabul oder Timbuktu. Stellt sich die Frage, wann die ersten Spinner das nun als Modetrend verkaufen wollen.

Zu meiner Zeit schrien die Emanzen nach Freiheit und wedelten mit ihren BHs rum, was wir als Kinder schon komisch fanden. Heute sehen die Emanzen eine Burka auch als Freiheit an und kuschen vor jeden anderen Gedanken wie vor der Pest zurück. Gern auch bei Kinderehen und Beschneidung, was als bunte Vielfalt verstanden werden will.
Für so etwas hatten wir früher Filzstifte. Und wenn das zu bunt wurde nahm man sie uns weg. Da half auch kein Anruf beim Jugendamt, wo man sich über die Eltern beschweren konnte. Man sogar Anwälte gestellt bekam, um die bösen Eltern zu verklagen. Wenn da was passierte, dann eher das, dass die Eltern dann aufgefordert wurden doch mal den Kinderchen Manieren beizubringen.

Das passierte früher auch oft, überall und durch Jedermann. So einem Opa im Bus nicht Platz gemacht zu haben konnte böse ausgehen. Lange Ohren oder Klaps waren nicht selten. Und damals bekam der Opa von links und rechts Zuspruch. Und Gnade dir der Gott der Feuer legt und du hast dich nicht auch noch entschuldigt…

Streifenpolizisten gingen zu Fuß. Wenn sie etwas wollten hoben sie die Hand und winkten Übeltäter zu sich heran. Dann hatte man zu kommen. Und kam auch. Nicht weil man blöd war. Sondern weil diese Typen einfach jeden in der Nachbarschaft kannten. Oder Leute kannten, die uns kannten. Und dann kamen die Grünen (damals war die Uniform so) zu Besuch und redeten mit Mutti und Vati. So konnte sich der Stress schnell potenzieren, zumal die alles im Kopf hatten was man so ausgefressen hatte. Die brauchten keine Datenbank. Mussten nicht sonstwo nachfragen. Die wussten das. Also ging man hin. Freundlich, zurückhaltend und zumindest gespielt eingeschüchtert und ehrfurchtsvoll. Auch noch mit 15 und in Partystimmung. Besser war das damals. Sonst veranstaltete die Polizei ein Event. Anders als heute, wo die die Polizei bestenfalls ungewollte Gäste sind, die man aber mit Tritten wegbefördern kann während die Presse „Rassismus“ und  „Polizeigewalt“ ruft.

Mit Rassismus hatten wir es damals auch nicht so. Das mag daran liegen, dass es zwar Südeuropäer gab, auch Südosteuropäer und sicher auch Türken, nur waren das keine anderen Rassen. Eher andere Nationalitäten, was heute gern umdefiniert wird. Und wenn mal ein Neger (und der hieß damals so!) auftauchte, hatte man auch keine Ressentiments. Der Typ war schlicht eine Sehenswürdigkeit, weil Einzelfall. Ein echter und statistisch nachweisbarer Einzelfall. Nicht wie heute. Wo alles immer wieder überall und immer Einzelfälle sind. Und nein, wir haben dem noch nicht mal zum Spaß eine Banane angeboten, denn Bananen waren teuer und selten. Aus dem Grunde haben wir uns auch über Sarotti-Schokolade gefreut und nicht den Rechtsanwalt angerufen. Und diese Schokolade gab es in zwei (2!) Sorten. Vollmilch und Zartbitter. Nix mit Trüffel, Karamell, Nougat, Erdbeer-Jogurt, Mocca, Mandel, Weintrauben und sonstwas. Vollmilch oder Zartbitter. Punkt! Und wir freuten uns. Wieder Punkt!

Playmobil-Figuren waren einfarbig. Rot, Gelb, Grün, Blau und Weiß. Hatten keine beweglichen Hände und braune, blonde, orange oder schwarze Haare mit der Zackenfrisur. Intelligente Kinder konnten das kombinieren. Dumme halt nicht. Die wunderten sich, wo man plötzlich eine gelbe Figur mit blonden Haaren herhatte.

Bildung ist auch so ein Thema über das man anfängt gründlicher nachzudenken, wenn man die 50 überschritten hat. Es gab nach der Grundschule, in der gnadenlos gesiebt wurde, die Haupt- und Realschule sowie das Gymnasium. Zur Hauptschule gingen nicht die „handwerklich Begabten“, sondern die, die überall sonst durchgefallen waren. Bei den Einstufungstests, die unangekündigt, ungeübt und ad hoc anstatt von Deutsch oder Mathe stattfanden. Genauso wie Klassenarbeiten. Da gab es keine Vorwarnung von zwei Wochen. Da griff der Lehrer in den Schrank und teilte die Diktathefte aus. Und dann ging es los. Daher separierte sich auch schnell ein Bodensatz heraus, der es nicht schaffte regelmäßig/immer alles parat zu haben.
Das gilt heute als uncool. Als terroristischer Angriff auf das Schülerwohl. Folter… Dafür darf aber auch jeder heute auf das Gymnasium, während damals nach der neunten Klasse auf der Hauptschule JEDER Lesen, Schreiben und Rechnen konnte. Und nicht nur einen kennt, der das konnte… oder kann. Im Gegensatz zum Abitur heute.

Im Handwerk hieß es „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und im Studium wurde vorausgesetzt, dass man studierfähig war. Es gab auch nur Studienfächer, die irgendwie gebraucht wurden. Und alle waren überlaufen, denn die Babyboomer wollten ausgebildet werden. Heute wollen sie in Rente. Oder glauben daran, noch eine zu bekommen. Sie haben ja immerhin um die 40 Jahre gearbeitet. Ein schönes Beispiel dafür, wie man im Alter geistig nachlassen kann.

500 Bewerbungen auf zehn Ausbildungsplätze. 250 zum Eignungstest eingeladen. Davon dann 50 zum Vorstellungsgespräch. Genommen wurde keiner, denn die zehn Plätze waren schon vor der Auswahl via Betriebsrat vergeben worden. Intern an Familienangehörige der Mitarbeiter. Es ging nur darum wirklich gewollte Auszubildende zu haben, falls(!) mal ein gesetzter Kandidat absprang. Und nein, da hat keiner Faschismus geschrien, da dieses System vom durch und durch linken Betriebsrat kam. Und das Unternehmen war auch nicht die taz oder DER SPIEGEL. Das war die damalige Westfalenbank AG anno 87 in Bochum. Und so ging es zu, wenn man einen Ausbildungsplatz wollte. Nicht dieser Mist, dass Unternehmen in die Schulen kommen und selbst noch den dümmsten Deppen hofieren. Konkurrenz belebte das Geschäft und schuf einen lebenslangen Wettbewerb. Bis heute.

Presse lief damals auch anders. Es gab eher konservative und eher linke Blätter. Diese zerrissen jedes Thema des politischen Gegners in kleinste Stücke. Oder auch der Springer-Verlag mit der BILD gegen alle anderen. Am Ende aber waren alle Fakten auf dem Tisch und der Bürger war informiert.
Das öffentliche Fernsehen lief täglich, begann um 1700h und endete um Mitternacht. Zwischenzeitlich wurde das Testbild gesendet. Auf allen drei Kanälen.
Höhepunkt der medialen Kulturwoche war die große Samstagabend-Show für die ganze Familie. Einschaltquoten die nie wieder erreicht wurden. Klar, gab ja auch nix anderes. Dafür musste die Sportschau am Samstag warten. Und Hans-Joachim Kuhlenkamp war das regelmäßig völlig egal. Da konnte die Regie noch so toben. Er war fertig, wenn er fertig war. Gern auch mal eine Stunde später. Kam vor. Sogar oft. Man sah es ihm aber nach. Weil es Spaß gemacht hat ihm zuzusehen. Echt!

Stellen wir uns mal vor diese Talkshows, die man uns heute als spannend verkaufen will, würden ein oder zwei Stunden überziehen und die Bundesliga würde dann halt später gesendet werden. Mord und Totschlag auf Abruf nach Ansage.

Und dieser Mord und Totschlag nimmt auch immer mehr und mehr von unserem Alltag Besitz. Da werden Frauen mit Samurai-Schwertern und Macheten geköpft, weil sie sich trennen wollen. Man fährt mit Sattelschleppern in Weihnachtsmärkte, die daher zu Festungen „des winterlichen Zusammenseins“ ausgebaut und umbenannt werden.
Gern rast man auf der Autobahn auch schon mal ein paar Motorradfahrer platt und beruft sich auf religiöse Gründe.
Klar. Früher gab es auch Spinner. Die RAF zum Beispiel. Oder diesen Kuttenträger aus Indien, der Armut predigte und jeden Tag des Jahres einen anderen Rolles Royce fuhr. Oder Frau Rechenberg, die damals bis sonstwohin klagte um durchzusetzen als Dame Rechenberg angesprochen zu werden.

Dennoch scheint mit der CO2-sichtigen Greta, unseren koboldbesessenen Grünen, titelgeilen aber unfähigen SPD-Politikerinnen und diversen anderen Gestalten eine Grenze nicht nur erreicht, sondern auch deutlichst überschritten worden zu sein.
Religiöse Fanatiker treiben es hier bunter als es selbst Torquemada in Spanien je geschafft hat. Unterstützt von einer hirnlosen dafür aber ideologisch sattelfesten Presse hofiert, die ganz offen zugibt Meinung machen zu wollen. Als Presse wohlgemerkt. Was natürlich durch die Pressefreiheit gedeckt ist. Wofür man diese Pressefreiheit auch einst schuf. Für Meinungsmache. Gern auch per Zwangsumlage bezahlt, was Fakten und deren Klärung im demokratischen Disput überflüssig macht.

Gentechnik war in den 70er ein Thema, was die Geister beflügelte. Heute lehnen wir Gen-Tomaten ab, aber schreien nach einem RNA-Impfstoff der unsere Gene direkt verändert. Der ist nicht getestet, nie erprobt und auch nie Tieren verabreicht worden. Und nun sollen möglichst schnell, möglichst viele damit geimpft werden. Und das am besten gestern schon. Über Gen-Tomaten stritt man fast zwanzig Jahre. Aber der Impfstoff soll innerhalb von 16 Monaten durchgewunken werden. Ohne Langzeitstudie wie bei den Tomaten.
Mit Zwanzig mag man das übersehen. Mit Vierzig auch. Aber mit Fünfzig fällt so ein Scheiß ins Auge.

Nun denn. Jetzt feiere ich meinen 54. Geburtstag. Hoffe, dass ich bei all dem Schwachsinn um mich herum nicht schon vor dem 55. einen Herzschlag bekomme, dass mich Corona nicht erwischt oder mich das Klima umbringt. Letzteres halte ich für sehr wahrscheinlich, da ich alles über fünfzehn Grad als verdammte Hitzewelle ansehe. Und dieses miese Klima herrscht seit dem Tag, seitdem ich denken kann, liebe Greta. Jedes verdammte Jahr seit 1966 und das dann immer über Monate!

Also dann. Wird nicht mehr lange dauern bis das hier zu Hause hektisch wird. – Ich wünsch euch alles Gute. Bleibt gesund. Und bleibt vor allem kritisch denkend aufrecht!





Mensch Mutti, mach endlich was! So schaffen wir das nicht!


FFF und das Klimahüpfen in Corona-Zeiten

Lesedauer: 5 min

Vor einem Jahr wurde uns gesagt, dass wir alle an CO2 ersticken werden. Dass wir CO2 abschaffen oder gar verbieten müssen, damit wir überleben können. Auch ungeachtet dessen, dass Pflanzen CO2 zum Leben brauchen und unsere veganen Kampagnenhelden verhungert wären, wenn wir auf sie gehört hätten. Uns allen war damals schon klar, dass es ohne CO2 auch keine Pflanzen geben würde. Nur sagten wir es nicht laut. Es war ja gegen den hüpfenden und panischen Mainstream, der mit dem markanten Gesicht eines ach so begabten Mädchens so schön Stimmung machte. Es hat halt mediale Vorteile an Glaubwürdigkeit, wenn man CO2 sehen kann… sic!

So war es ein Leichtes gewisse Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen Freitags zu streiken. Für das Klima. Nicht um die Schule so schön glaubwürdig schwänzen zu können. Unter Applaus von Lehrern, wohlmeinenden Schulämtern und medial gehypt. Egal was die Gesetze sagten.

Damals vermuteten wir schon, dass in den Ferien Schluss sein würde mit Freitagsdemos. Ahnten es. Aber das dachten natürlich nur Verschwörungstheoretiker und Gretahasser, die mit ihren Aluhüten nicht die Frequenz der Zeit empfangen konnten. Vermutlich auch zu denen gehörten, die in Deutschland vom Autobau lebten. Das hat sich nun Gott sei Dank geändert. Die Automotive wandert in Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Wie schön sauber die Welt doch sein kann, oder nicht?

Nun sterben wir an Corona. Auch mit absoluter Sicherheit. Natürlich im Wettlauf mit dem Klima, das durch all die wirtschaftlichen Zusammenbrüche nun etwas besser dasteht. Airlines bleiben am Boden, Lieferketten brechen zusammen, Steuereinnahmen brechen weg, Geschäfte schließen, die Modeindustrie leidet und es wird weniger konsumiert. Maskenpflicht und Shoppen will gelernt und auch gemocht sein. Hotels und Gaststätten kollabieren und Konzertveranstalter weinen bitterlich. Nur in Parks konnte sich die Party- und Eventszene klimafreundlich und mit der Polizei umherhüpfend dauerhaft halten. Ein Lichtblick in der trostloser Rezession.

Doch wie geht FFF-Schülerstreik mit digitalen Schulangeboten? Schaltet man sich dann Freitags nicht zu? Verweigert mit coolen Avataren in der Videokonferenz die Mitarbeit? Oder reicht es ein Schild ins Fenster zu hängen, um der coronaverseuchten Welt zu zeigen, dass Klima immer noch ein wichtiges Thema ist. Auch wenn Millionen Menschen nun um ihre richtige Existenz im HIER und JETZT fürchten?

Immerhin versuchten gewisse Medien Greta als Coronasachverständige in Sendungen zu platzieren. Zumal sie von sich selbst sagte, dass sie Corona gehabt hat… Dieser PR-Gag misslang. Bis jetzt. Aber das kann ja noch kommen. Vielleicht sagt uns dann ein kleines Kind mit diversen … Begabungen … wie wir die Rezession überstehen. Als Wirtschaftsexpertin. Oder wie wir den drohenden Kollaps der Sozialsysteme handhaben sollten. Als Sozialexpertin. Oder vielleicht spricht der Vatikan sie nun endlich heilig, damit das Klima endlich auch auf die religiöse Ebene gehoben wird, während wir mit Corona verrecken. Nicht an Corona., aber mit Corona. Direkt oder indirekt. Als Kollateralschaden Oder einfach nur, weil sonst alles zusammenbricht.

Und hier wir es schwierig. Ist der Selbstmord eines Geschäftsmannes nun corona- oder klimabedingt. Wem gehört statistisch gesehen die Leiche? Wie wird der vereinsamte Heimbewohner als Toter gezählt? Wie wir ein Patient gezählt, der am Beatmungsgerät hängend verstarb?
Kann es auch einvernehmliche Doppelzählungen geben, damit FFF weitergehen kann. Mit nachweisbaren und damit belegbaren Klimatoten?

Oder sattelt FFF auf die Eventszene auf, die mit viel Partys für ein besseres gesellschaftliches Klima demonstriert. Stuttgart und Ballermann in Symbiose zu neuen demagogischen Höhen bringt und dabei die Polizei als Spielgefährten heranzieht. Begleitet, ermutigt und gehypt von einer Presse, die ohnehin neue Themen sucht und braucht.
Nach Diesel und Klima ist nun auch Corona etwas… ausgelutscht. Zumal sich mit der wirtschaftlichen Not nun auch Auflageverluste und Anfeindungen im eigenen(!) Unternehmen einstellen. Sich Aluhutträger und Arbeitslose zu vereinen scheinen. Oder sich auch nur Spinner mit Verschwörungstheoretikern verbünden. Nazis und Esoteriker Arm in Arm wandern. Und auf Demos die Regenbogenflagge mit PACE-Aufschrift neben der Reichsflagge in stiller Eintracht weht und die Linksradikalen nicht wissen, wo sie nun für Freiheit demonstrieren sollen, da alle Themen vom Klassenfeind abgedeckt sind. Wo selbst der Spießbürger nun nach Pflastersteinen sucht…

Komische Zeiten sind das. Wie will man für etwas rumhüpfen, in der Schule streiken, wenn es einerseits noch nicht mal mehr regelmäßig Schule gibt und andererseits alle für sonst was hüpfen. Selbst die eigenen Eltern! – sic!

Wo der 2019 mithüpfende Student 2020 seinen Kellnerjob verloren hat und nun auf der Suche nach noch existenten Studentenjobs verzweifelt durch die Stadt hüpft, damit ihm die genderneutrale, vegane und antirassistische Wohngemeinschaft nicht vom kapitalistischen Vermieter gekündigt wird, der nun dauernd was von Kreditkündigung durch seine Bank faselt. Und um fehlende Mieteinkünfte heult.

Auch haben wir bemerkt, dass wenn alle im Internet sind, die Digitalität für eine digitale Schule, Homeoffice und digitale Visionen X.Y etwas begrenzt ist. Bandbreiten für Lehrfilme genauso beschränkt sind wie für Arbeitsplatzanbindung oder gar Netflix- und YouTube-Videos.
Zudem stellen FFF-Jünger fest, dass manche Lehrer unfreiwillig beim Streik mitmachen, weil sie schlicht keine Ahnung davon haben, wie digitaler Unterricht geht. Oder einfach keinen Bock mehr haben auch noch diesen Scheiss mitzumachen. Ohne gestellte Ausstattung aber mit behördlichen Auflagen bis zur Starfandrohung durch den IT-Sicherheitsbeauftragten, wie in Thüringen.

Wollen wir hoffen, dass hier bald wieder Klarheit herrscht. Wir wieder ohne ablenkende Konkurrenz durch andere Themen an unsere Sterbetheorie weiterglauben können. Wir wieder die frei und unbeeinflusste persönliche Wahl haben glauben zu können, ob wir nun eher an Corona oder dem Klimawandel sterben werden.

Wir zu Demos gehen können, wo es klare Feindbilder gibt und diese unsägliche Vermengung aufhört wie jetzt gerade zu beobachten ist. Wo sich rassistische Nazis und linke Schwule schreiend gegenüberstehen können, ohne fast schon Arm in Arm Freiheitslieder zu trällern. Wo man mit diversen Forderungen die Wirtschaft kaputtmachen kann, ohne dass sich die Arbeiter beschweren oder gar pöbeln.
Wo Politiker sich auf die Seite von Idioten stellen können, ohne selbst als Idiot angesehen zu werden.

Kurz um: wir brauchen wieder Normalität. Und das schnell. Sonst könnte ja jeder kommen und demonstrieren wollen. Für was auch immer. Wir brauchen wieder eine klare Linie in der Politik. Und der Berichterstattung. Und vor allem eine klare Zielvorgabe, was wir nun denken sollen. Wofür wir sind. Und wogegen wir zu sein haben. So wie das jetzt läuft, geht das einfach nicht. Das sieht doch jeder mit eigenen Augen.





Bescheidenheit zieht Armut an…(Glosse)


Lesedauer: 5 min

… war ein Satz, den man nicht so schnell vergisst. Vor allem dann nicht, wenn das ein Kommunikationsberater von sich gibt, der mitunter auch schon gewissen Politiker im Wahlkampf beraten hat. Oder Managern half ihre Außendarstellung zu verbessern. Was immer das heißen mag in diesem Zusammenhang von Verbesserung zu sprechen.

Das Titelbild ist daher auch bewusst ausgewählt. Es mag die PS-Protzer und Szeneleute der Autoposer daran erinnern, dass sie mit ihren geleasten und aufgemöbelten PS-Schleudern, gern auch mal als Unfallwagen gekauft, trotz Unterbodenbeleuchtung, Hochglanzpolitur und Schmalzlockenimage leider nicht in der Liga spielen, wo sechs (6!) Auspuffrohre zur Serienfertigung gehören. Nicht „state-of-the-art“ sind sondern „state-of-the-art“ definieren. Ein Unterschied, den so mancher unterbelichtete PS-Darsteller sofort versteht, wenn er das La Voiture Noire sieht. Und sofort ist der Macho wieder bei unter fünf Zentimetern Länge…

In Zeiten von Corona scheint daher Bescheidenheit erst recht fehl am Platze zu sein. Wo Millionen in Kurzarbeit sind, und Dank Merkel nun auch bis zu 24 Monate gehalten werde, um die nächste Wahl abzufedern, darf Bescheidenheit wahrlich nicht zum Standard werden. „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!“

So hadern Millionen Freiberufler mit ihrer wirtschaftlichen Existenz. Haben weitere Millionen vor jeder Öffnung des Briefkastens schon das Kündigungsschreiben vor Augen. Egal ob vom Arbeitgeber oder vom Vermieter, während Beamte davon träumen befördert zu werden und ihr sicheres Einkommen noch zu verbessern. Gern auch mal auf Kosten der leistungsunwilligen und zunehmend bescheiden lebenden Bürgern.

Wie diese neue Bescheidenheit aussieht, kann man dann am Hause Spahn sehen. Unser fachkundiger Bankkaufmann und Darsteller des Bundesgesundheitsministers im Rollenspiel Regierung hat sich mit seinem Ehemann Jürgen Funke in Berlin ein neues Domizil gesucht. „Hier bin ich Mensch, hier kann ich sein“ und so war es eine alte Villa in bester Lage, die unsere beiden Herren zu neuen Lebensimpulsen verhalf.
Nun trifft es nicht gerade Kleinverdiener, die da ihr Familienglück in denkmalgeschützter Lage aufbauen wollen und laut vom Kinderglück reden. Spahn verdient als Minister um die 20.000 Euro pro Monat und sein Mann Jürgen wohl auch nicht viel weniger. Er ist der Leiter des Hauptstadtbüros der Burda-Medien-Gruppe.
Wer was erreichen will muss klotzen, nicht kleckern, wie General Guderian schon immer sagte, und so konnte das neue Häusle nur ein 4,2-Millionen Objekt sein.
Das ist mit dem gemeinsamen und bundesweit als armselig zu bezeichnenden Gesamteinkommen mit Sicherheit zu stemmen. Zumal man auf gewissen Fördermittel, Sondertöpfe und wohl auch Politikerwohnsitzbeihilfen zurückgreifen kann. Und mit Sicherheit war da auch eine Bank beteiligt, die das auch so sah und glücklich war den beiden Eheleuten zur neuen bewohnbaren Bescheidenheit zu verhelfen.

Nur neidische Bürger kritisieren das. Und alle, die keine Kredite für ihre Wunschimmobilien bekommen haben sei gesagt: Bescheidenheit zieht Armut an! Oder Absagen von Banken. Oder es gibt nicht genug Nebeneinkommen…

Im Rahmen der Corona-Krise hat Herr Spahn zum Beispiel den PR-Titel seines Ministeriums etwas erhöht und insgesamt 31 Millionen für Werbung ausgegeben. Und natürlich neutral vergeben. Hat sich da auch sicher beraten lassen. Fachgespräche geführt. Und wer immer da beraten hat, und erfolgreich war, hat wohl auch Provision bekommen. Natürlich hoffen – nein WISSEN  – wir, dass diese Beratung nicht zwischen zwei Kopfkissen abgewickelt wurde.

Dann war Herr Spahn auch als Lobbyist der Pharmaindustrie tätig, was natürlich seine Fachkompetenz als Bankkaufmann im Gesundheitsministerium begründete. Er wird also ein oder zwei Euro auf der hohen Kante haben, so dass die Villa erschwinglich ist. Banker nennen das Eigenkapital.
Und mal ehrlich, keiner würde Herrn Spahn nun unterstellen als Minister gerade die Pharmaindustrie unterstützen zu wollen. Es hat sich in der Corona-Krise nur so ergeben, dass diese nun glänzende Gewinnaussichten hat.
Und klar, dass man Jens Spahn das Einverständnis hart abringen musste die Gesundheitsdaten von 78 Millionen gesetzlich Versicherten freizugeben. Für den guten Zweck. Da hat er sich keine Freunde gemacht. Logisch, oder?

Es gab mal einen Wirtschaftsminister unter Kohl, der unter anderem die damalige Ruhrkohle-AG von Bergschädenhaftung freistellte und dann komischer Weise als Vorstand eben dieser Aktiengestellschaft auftauchte. Zufälle, die Bescheidenheit unmöglich machen…
Und Jens Spahn hat nun selbstlos dafür gesorgt, dass die Produkthaftung der Pharmaindustrie für Corona-Impfstoffe nicht existiert; dass eben diese sogar gesetzlich ausgeschlossen wurde.

Und daher war die Finanzierung der Villa auch möglich. Selbst unter dem Risiko des möglichen wegfallenden Gehaltes des Herrn Spahn, sollte er im Kampf um politische Bescheidenheit gegen Merz und Söder unter die Kissen… Räder(!) kommen und seinen Job verlieren.
Wie man weich fällt können ihm einige seiner Partei- oder Abgeordnetenfreunde sicher sagen. Auch Professorentitel sind nun drin. Da muss er nur mal Andrea Nahles fragen. Oder Doktor-Arbeiten an der Freien Universität Berlin. Hier könnte Giffey mit bescheidenem Rat zur Seite springen.

Wahrlich, wahrlich, wir leben in bescheidenen Zeiten! Und falls es noch nicht passiert ist, so möchte der Autor vorschlagen unseren Jens mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen. Als neue Zierde der bescheidenen Zumutung an Sitte und Anstand unter besonderer Berücksichtigung der Erduldung nachdenklicher und maskengeschützter Bürger, die nur neidisch sind… SIC!

Abb.: Grosses Bundesverdienstkreuz





Wenn man sich mal auf Paypal verlässt.


Ich habe zum Beispiel habe einen gewerblichen Paypal Account.

Paypal ist eine internationale Bank. 

Aber – bitte empfangen sie bloß kein Geld aus dem Ausland, denn dann werden sie gesperrt bei Paypal. 

 

Eins nach dem anderen: 

Wir betreiben auch ein gewerbliches Paypal Konto. Um dieses zu eröffnen, muss man eine Gewerbeanmeldung hinterlegen und diverse andere Schriftstücke.

Alles soweit gut und richtig.

Nun aber fing es an, man bekam Zahlungen zu Paypal. Also wurde das Konto gesperrt, weil Zahlungen aus dem Ausland auf eine internationale Bank kamen.

Ungeheuerlich sowas oder? 

Man forderte also erneut den Gewerbenachweis an, weil man eine Zahlung erhalten hatte, deren Rechnung über Paypal versandt wurde und deren Absender absolut klar ist, nebst seiner Steuernummer. Auch die eigene Steuernummer ist erfasst.

 

Versprechen tun viele vieles auch Paypal

Also wurde der Gewerbenachweis erneut erbracht.

Dies bedeutet aber keinesfalls die sofortige Freischaltung, obwohl man in ständigem Kontakt mit Personen ohne Nachnamen (diese wurden nicht offenbart und alles lief nur über einen Online Livechat ab) stand.

Man bräuchte dafür mindestens 5 Tage.


Mein persönliches Fazit:

…in dieser Sache also: Geldeingang am Donnerstag – Freischaltung frühestens Mittwoch.

SERVICE geht deutlich anders und trotz einiger interessanter Möglichkeiten wie Statistik und die Möglichkeit Rechnungen zu schreiben über Paypal und diese zu verwalten, kann man PAYPAL nicht empfehlen als Gewerbetreibender.

Ein anonymer Servicechat schafft kein Vertrauen.

Bearbeitungszeiten von 5-7 Tagen kann sich nicht mal mehr die Provinzbank leisten.

Ein Konto zu sperren, weil man erforderliche Unterlagen nicht gespeichert hat und dies als Anlass zu nehmen ist absolut unterirdisch. 

Nicht empfehlenswert 👎





Was nun Frau Baerbock? Frau Baerbock fordert…


Schon die Überschrift ist ein Hohn, so empfinde ich es. 

Wer zum Teufel ist Frau Baerbock? …höre ich mich fragen? 

Und woher nimmt sie sich das Recht irgendwas von irgendwem zu fordern.  

 

Also google ich schnell mal –aha eine weitere blasse Figur im Politreigen. 

Sie teilt sich angeblich den Vorsitz der Grünen mit Herrn Strubbelig. 

 

Was fordert Frau Bearbock denn so und von wem genau?  

Sie fordert, dass alle Lehrer auf Corona getestet werden, weil die Lehrer ja die Schüler anstecken könnten. Außerdem würden die Lehrer – und jetzt kommts ganz dicke- ja auch mehrere Klassen unterrichten.  

Tatsächlich gab es wohl irgendwo in Deutschland ein einzigen Fall diesbezüglich, der Frau Baerbock zum Fordern bringt. 

Dass die Schüler am Nachmittag wenig von Hygeniekonzepten halten und sich mit ihren Familien durchmischen und vielen Schülern anderer Klassen oder gar anderer Schulen, ist Frau Baerbock sicherlich nicht so ganz klar gewesen bei ihren vehementen Forderungen.   

Sicherlich hatte sie es auch gar nicht mehr so auf dem Schirm, dass der Lehrer vor der Klasse steht und zwar rund 2 Meter. 

 

Was fordert Frau Baerbock denn noch so?  

Frau Baerbock fordert auch gleich noch ein entsprechendes Lüftungskonzept für alle Schulen in der Bundesrepublik. Da wo Fenster nur gekippt werden können, müssten neue Fenster her.  

Dafür muss Geld da sein, sagt Frau Baerbock 

Na klar, ist ja auch egal wer das so bezahlen muss. 

Ein Fenster neu zu machen kostet rund 350 –500 Euro, bei großen Fenstern wie beispielsweise in einer Schule werden das sicherlich auch noch viel mehr Euros sein.  

 

 Wieviel Schulen gibt es denn so in der Bundesrepublik?  

WIkipedia sagt rund 47000 Schulen. Wenn man so berechnen würde, dass eine Schule mal mindestens 40 Fenster hat und ein Fenster rund 500 Euro kostet, so rechnen wir mal aus:   

 47000  x 40Fenster x 500 € =  94.000.000 ,00 € 

 Mehr nicht. 

Wir alle wissen, dass die Annahme von nur 40 Fenstern ziemlich gering angenommen wurde. Es soll Schulen geben mit 300 odr gar 400 Fenstern. Aber das würde zu weit führen, sowas der Frau Baerbock zu erklären.

Zu tragen haben das natürlich die Länder und die Gemeinden, da lässt es sich gut fordern Frau Baerbock. 

Auch der Zeitpunkt dieser schwindeligen Forderung ist toll gewählt von dieser Dame denn schließlich fangen ja nun die ersten Schulen gerade wieder an mit dem Unterricht.  

Was also nun tun?  

Hinzu kommt die enorme Planungstiefe der Frau Baerbock die einem wirklich den Atem raubt.

Wenn man so in die Natur blickt (genau das setze ich bei einer Grünen mal vorraus) , so lässt es sich an vielen Zeichen herauslesen, dass wir uns einer neuen Jahreszeit nähern, diese nennt man Herbst.  

Im Herbst ist es kalt und nass.

Da machen weit geöffnete Fenster und ein getesteter Lehrer so ca. überhaupt nichts mehr aus.

Alle bekommen Husten und Schnupfen und das liegt dann nicht am Wetter sondern an Frau Baerbock, weil sie offene Fenster forderte. Eine Heizung wird selbstverständlich nicht angestellt, denn man hat ja die Fenster auf. 

 

 

Ich finde es schon richtig toll wenn wir solche Geistesgrößen in der Politik haben- schönen Sonntag noch.  

 





Politik: Noch nie waren die Deutschen so zufrieden mit der Regierung wie gerade JETZT!


Neuste der allerneusten Umfragen belegen das, was wir Deutsche schon immer ahnten aber nie zu sagen wagten: Noch NIEMALS waren wir mit der Arbeit unserer Regierung unter Kanzlerin Dr. Dr.h.c.(multi) Angela Merkel so zufrieden wie heute.

Wie die neuste repräsentative Umfrage zeigt, sind 84,6372 Prozent der Befragten zufrieden bis höchstzufrieden mit der Arbeit der Regierung. Weitere 4,3129 Prozent gaben sogar an glücklich zu sein, während nur eine verschwindend kleine Masse von Bürgern ihren Unmut äußerten und die Arbeit der Regierung mit gerade noch zufrieden oder gar tonlos zufrieden bewerteten.
Das hohe Maß der Bewertungen zeigt an, wie wichtig der Bevölkerung das Thema war. Nur 2,8432 Prozent verweigerten die Antwort oder hatten keine Meinung dazu. Der Rest der Befragten waren die üblichen Umfrageverweigerer, die aber in Anbetracht der Grundgesamtheit von 1317 Befragten zu vernachlässigen sind.

Auf die Frage, was denn zu verbessern wäre, gaben die Bürger an:

– Beliebtheitswerte der Regierung nach der Wettervorhersage bei „Tagesschau“ und „heute“ einblenden: 37%
– Über Schwankungen der Regierungsbeliebtheit via Corona-Warn-App informiert werden : 21%
– Mehr Pro-Regierungs-Demos stattfinden lassen: 12%
– Anti-Regierungs-Demos (unter strengen Corona-Auflagen natürlich) einschränken: 13%
– Regierungskritiker in Isolationsquarantäne halten: 16%
– Regierungskritiker erschießen: 1%
(Anm. d. Red.: Alle Zahlen wurden abgerundet, um sie nicht besser zu machen! – Mehrfachnennungen waren nicht möglich.)

Logo „Regierungstreu des ZM-MAD“

Auch hier zeigte sich der überragende Wunsch der Bürger, die Arbeit der Regierung besser darzustellen, um sie noch besser verinnerlichen zu können.
An dieser Stelle möchte sich die Redaktion dafür entschuldigen, dass der nicht verfassungsmäßige Punkt „Regierungskritiker erschießen“ nicht im Vorfeld der Umfrage herausgenommen wurde. Das Team hat sich aber dennoch entschlossen Verschwörungstheoretikern proaktiv entgegenzutreten, die den fehlenden Prozentpunkt hätten thematisieren könnten. Sic!

Befragte wurden die Einwohner einer Luxusseniorenanlage in Blankenese nach der Mittagsruhe, die Versammlung „Initiative für ein friedliches Deutschland“ (hier der Arbeitskreis „Kampfgruppe“), zufällige Passanten in der Rigaer-Straße Berlin, und der Publikumsverkehr in und aus dem Kanzleramt heraus (Personaleingang).

Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit den Redaktionsteams von Tagesschau, heute, Monitor und Panorama konzipiert, von der taz, SZ und Neues Deutschland befürwortet und vom Presserat als förderungswürdig eingestuft.
Die notwendigen Fördermittel wurden durch die EU-Kommission bereitgestellt und durch ein Crowd-Funding Projekt der Amadeus-Antonio-Stiftung ergänzt.
Hervorzuheben ist das fünfminütige Videogrußwort unserer Bundespräsidenten Walter S. vor der jeweiligen Umfrage.

Das Umfrageteam möchte sich auch bei den Mitgliedern der örtlichen Antifa bedanken, die selbstlos die Umfrage gegen rechtsextreme Störer und Covidioten abzuschirmen hatte und für den freien Zugang auskunftswilliger Bürger sorgte.

Die Kanzlerin bedankte sich für diese Umfrage über ihren Pressespreche Seibert und ließ das Ergebnis der Umfrage auf die Internetseite des Kanzleramtes stellen (HIER).

Also: Lassen Sie sich nicht von Einzelfällen bürgerlicher Zweckentfremdung von Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit, sowie der Pressefreiheit an sich verwirren. Aufrechte demokratiefreundliche Bürger gibt es mehr als im Alltag sichtbar sind. Sie sind nicht allein!

Die Regierung ist für ihre gute und dem Bürger dienende Arbeit auf die Unterstützung aller Werktätigen angewiesen. Gerade jetzt in der Prüfung unseres Vertrauens durch Corona.
Rechtsextreme, Esoteriker, Covidioten, Konterrevolutionäre, Verschwörungstheoretiker oder gar Merkelhasser(!!)  versuchen die Gesellschaft zu spalten.
Sie diffamieren, hetzen und verschwören sich gegen den rechtschaffenden und vorausschauenden Bürger. Schaffen ein Klima der Verunsicherung und Furcht. Gefährden Arbeitsplätze und die Gesundheit aller. Zerstören die Umwelt und verstärken den Klimawandel. Wollen wieder Diesel fahren…

Vertrauen Sie daher bitte nur noch Umfragen, die vom ZK-MAD (Zertifizierten Kreis der Meinungsagenturen Deutschlands) herausgegeben werden. Ein nachhaltiges umweltverträgliches, gendergerechtes, antirassistisches, tierliebendes, coronabekennendes und klimaneutrales Siegel ist in Vorbereitung und wird in Zukunft vertrauenwürdige Umfragen kennzeichnen.

Diese finden sie dann auch auf den Homepages der dem ZK-MAD zugehörigen Unternehmen, Agenturen und Regierungsstellen und Sponsoren.
Wenn SIE lieber Bürger diese Bestrebungen unterstützen wollen können Sie HIER direkt für den guten Zweck spenden. (Aufgrund des großen Zuspruchs könnte die Seite zeitweise nicht erreichbar sein!)

Lasst uns alle durch Wahrheit nach Vollkommenheit streben. Ohne Gott, aber mit Merkel im Herzen.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Diese neutrale und auf wissenschaftliche Kriterien beruhende Spontan-Umfrage wurde durch das ZM-MAD zertifiziert. Ident-Nr.: 2020-08-0001. Bitte bei Rückfragen immer angeben!





Covid-19: Uni Tübingen sucht Versuchskaninchen … FREIWILLIGE!!! – für Impfstoffe


Sie wollten schon immer ein Held sein? Der Menschheit im entscheidenden Augenblick zur Seite springen. Supermann, Batman und Wonder Girl in den Schatten stellen? Endlich den Absprung in die Liga der Unsterblichen schaffen? – Nun haben Sie die Gelegenheit! Das ist IHRE Stunde! Die Chance IHRES Lebens!

Die Universität Tübingen sucht Freiwillige zwischen 41 und 60 Jahre für die Forschung am Impfstoff gegen Covid-19. Einziges Kriterium: Sie müssen noch gesund sein!

 

Nie war es einfacher ein Held zu werden. Keine Zertifikate, Zeugnisse oder Abschlüsse, schön getippte Lebensläufe, lückenlose Erwerbsvita oder klasse Bewerbungsfoto.  Und ohne dann auch noch Glück zu haben durch den automatisierten Bewerbungsfilter zu kommen, um einen Platz an der Sonne zu ergattern.

Auch diskriminierende Aspekte fallen weg. Ohne Quote. Keine rassistische Vorauslese. Allein der Gesundheitscheck entscheidet. Wer völlig gesund ist, kann nun der Held werden und die Menschheit retten.

Natürlich wurde soetwas auch anderswo schon gemacht. In Afrika und Indien. Nur sollten Sie sich von solchen nicht so fortschrittlich kreierten Versuchen entmutigen lassen. Die Fehler, die dort passiert sein sollen, die man fälschlicherweise Bill Gates zugeordnet hat, sind klar widerlegt. Zu 100%. Sonst würde facebook und Co nicht hinter solchen Aufrufen stehen. Sic!

Völlig richtig ist, dass eben diese Studien völlig normal sind, im Zulassungsprozess für Impfstoffe gesetzlich verankert sind, vom hervorragend arbeitenden RKI überwacht und genehmigt werden UND natürlich in der Not der Stunde alles getan wird, dass diese Studien positiv verlaufen.

 

Abb.: Studienverlauf

Und natürlich würde man nun diesen Schritt nicht wagen, wenn man sich nicht schon recht sicher wäre, dass dieser RNA-Impfstoff, und darum geht es wohl, eben nicht ihr genetisches Erbmaterial angreift. Und, und da sollten Sie ehrlich sein, Sie wollen in dem Alter auch keine Kinder mehr, die wenn man den Schreihälsen glauben will, durch eben diese DNA-Ergänzung durch den Impfstoff … anders aussehen oder sind. Andererseits kann das auch gut sein. Sie könnten einen neuen X-Man das Leben schenken. Wer weiß?

Also alle Freunde des neuen bisher noch nie und nirgends eingesetzten Impfstoffes auf RNA-Basis haben nun das Privileg und die Ehre als erstes diese Versuche zum Erfolg zu verhelfen. Tretet aus der Masse derer hervor, die nur reden. Macht was. Und dann werdet zu denen, die wie Kolumbus das Ungewagte gewagt haben. Den Blick hinter den Horizont richteten und ihn überschritten. Zum Wohl der Menschheit.
Kritiker mögen lachen, spotten, hetzen. Doch IHR wisst es besser. Auch Kolumbus verlachte man. Der Gegenbeweis heißt AMERIKA!

Mit diesem Argument in der Tasche vermögt nun Ihr die Welt zu retten. Lock-downs dauerhaft verhindern helfen. Durch einfache Teilnahme an der Studie, die als Stufe1 Testverfahren in Zulassungsprozessen für Impfstoffe sein muss. Unser Kanzlerkandidat Jens Spahn zählt auf Euch, ihr Tapfersten der Mutigen.
Es kann ja nicht sein, dass die Menschen ungetestete Impfstoffe bekommen, nicht wahr? Das wollt IHR nicht!

Zu sagen, dass Euch auch Denkmäler gesetzt werden, wie sie für Kolumbus entstanden sind, kann man Euch natürlich nicht garantieren. Oder dass diese nicht irgendwann vom Sockel gekickt werden. Von anderen Interessengruppen späterer Natur. Doch dass sie es können würden sagt doch nur aus, dass IHR erfolgreich wart. Ohne Euch wäre die Menschheit am Covid-19 verreckt.

Also los Ihr, die Ihr den Impfstoff wollt. Ihn propagiert. Ihn aktiv überall und immer einfordert. Setzt Euch mit den Kindern von Melinda und Bill Gates in die Schlange der Testpersonen. Selbstlos. Vom Schicksal priviligiert und von der Vorsehung berufen Gutes zu tun. Die Menschheit zu retten!!!!!!!!!!

Es lebe das Neue. Es lebe das moderne. Es lebe die Zukunft. Auf, auf Ihr Helden. Auf nach Tübingen.

 

Rettet die Welt.

Rettet UNS!

RETTET MICH!!!!!!!

Sic!


P.S.:    Falls alle Plätze vergeben sind – es gibt sicher auch noch andere Chancen! Glaubt an Euer Karma!
P.P.S.: Oder doch lieber (aufgeklärter) Feigling sein? -J))))))))))))





Dresden: Petition an den Landkreis zum Erhalt der Dampferflotte


Lesedauer 3 min

 

Mit einer Petition an den Landkreis versuchen Schiffervereine in der Sächsischen Schweiz die  Dresdener Dampferflotte zu erhalten

Seit mehr als 100 Jahren unterstützt der Schifferverein Rathen die Schifffahrt in der Sächsischen Schweiz und pflegt seit 1980 eine Partnerschaft mit dem Personendampfer „Kurort Rathen“.

In großer Sorge um die Zukunft der Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrt und ihrer Mitarbeiter richtet der Verein gemeinsam mit den anderen Schiffervereinen des oberen Elbtals eine Petition an den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, um eine klare Positionierung zum Erhalt der Flotte der Sächsischen Dampfschifffahrt und Schutz als sächsisches Kulturgut zu bewirken. Zugleich tragen die Mitglieder die nachdrückliche Bitte vor, den politischen Einfluss wahrzunehmen, um eine nachhaltige Einbindung der Sächsischen Schweiz in die Angebote der Flotte zu gewährleisten und den Tourismus in der Region zu fördern.

Wie der Vorstand schreibt, fühlen sich die Mitglieder und unzählige weitere Einwohner im oberen Elbtal ungeachtet zunehmender Einschränkungen in den Angeboten und einer Verschlechterung des Service in den vergangenen Jahren der Sächsischen Dampfschifffahrt eng verbunden und unterstützen alle Bemühungen, um eine positive Zukunft für die Flotte zu ermöglichen.

Die Petition der Fachgruppe „Elbeschiffahrt“ an die Landeshauptstadt Dresden kann bis zum 17. August 2020 mitgezeichnet werden, daneben läuft bereits eine Petition an den Freistaat Sachsen:

Zum Wortlaut der Petition und zur Mitzeichnung:

HIER

Die Redaktion unterstützt den Erhalt der gesamten Dampferflotte als Einheit. Wir sehen die Dampfer als ein Kulturerbe Sachsens, einen Teil deutscher Technikgeschichte und als Erbe nachfolgender Generationen an.
Wir bitten darum o. g. Link zu folgen und sich zwei Minuten Zeit zu nehmen, die Petition zu unterstützen.


Mal kurz ausgedrückt:

„Ach Scheisse, Leute! – Die Pötte gehören uns allen. Und nu lasst uns mal zusehen, dass die Dinger weitertuckern können!

(Originalton Rauschenberger)






Beirut: Explosion im Hafengebiet gibt Rätsel auf – oder doch nicht?


Gestern kam es in der Hafenstadt Beirut (Libanon) zu einer gewaltigen Explosion in der Nähe des Hochsilos. Ein fast zweihundert Meter breiter und vom Meer gefluteter Krater zeigt den Explosionsort innerhalb einer zwischen Kai und Silo gelegenen großen Lagerhalle als Explosionsort an. Dort sollen seit 2013 bis zu 2750 Tonnen Ammoniumnitrat eingelagert worden sein, das nach einer Reederpleite beschlagnahmt worden war.
Die Explosion im Hafengebiet forderte eine bisher nicht genau bekannte Anzahl von Toten und mehreren tausend Verletzte, die vornehmlich von der gewaltigen Druckwelle resultieren. Die beigefügten Videos veranschaulichen sehr gut die Stärke der Explosion und die etwas verzögerte Druckwelle.

Auch in Deutschland gab es eine solche Explosion. 1921 ereignete sich in Oppau eine Explosion, als man versuchte eine unter freiem Himmel befindliche 400 Tonnen schwere Halde aus Ammoniumsulfatnitrat (ein Düngemittel) mit einer Sprengung aufzulockern. Die farblosen Kristalle können durch Feuchtigkeit stark oberflächlich verkrusten, was den Abbau der Halde vor Probleme stellte.
Doch diese Auflockerungssprengung wirkte wie eine Initialzündung, die große Teile der Halde zur Umsetzung brachte, das nahe gelegene Werk fast völlig zerstörte und 559 Mitarbeiter tötete (HIER).

Abb.: Werk Oppau mit Krater

 

 

Die anschließende Untersuchung damals hatte zur Folge, dass Ammoniumnitrat und der Umgang damit unter das Sprengstoffgesetz fielen. Seitdem beobachtet die Polizei in Deutschland mit Argusaugen den Kauf und den Verbrauch großer Mengen an Kunstdünger. Gerade bei Personen ohne landwirtschaftlichen Hintergrund, da Ammoniumnitrat ein wesentlicher Teil eben dieses Düngers ist.
Auch kann die Wirkung dieses potentiellen Sprengstoffs mit diversen Zusätzen gesteigert werden. Hitze- und Druckwirkung können verstärkt werden. Beispielsweise durch den bloßen Zusatz von Aluminiumpulver! Bei google sind daher diesbezügliche Suchanfragen blockiert.

Diese sehr kreative und sehr kostengünstige Art Munition und Sprengmittel herzustellen ist gerade im Nahen Osten zur Blüte gereift. Die massiven Schäden in Syrien sind gerade durch diese unkonventionelle Art der Herstellung von Sprengmitteln entstanden. Sind ein wesentlicher Bestandteil dessen, was Kanister- und Tonnenbomben ausmachen, die für ihre verheerende Wirkung aufgrund der Druckwelle von der UN geächtet wurden. Eben die Art von Bomben, die aus Transportflugzeugen und –hubschraubern unkontrolliert über Wohngebieten abgeworfen wurden. Oder auch in Propangasflaschen gefüllt aus Abwasserrohen nahezu ungezielt verschossen werden. Die hierfür nötigen Treibladungen lassen sich ebenfalls aus Ammoniumnitrat herstellen…

Abb.: improvisierter Mörser (Museum in Israel)

Natürlich könnte man davon ausgehen, dass sich in der nun zerstörten Lagerhalle eine Düngemittelfabrik befand. Dagegen sprechen aber auf den Videos deutlich zusehende kleinere Explosionen innerhalb der Halle, die schell vermehrt und immer stärker werdend auftraten. Bis hin zu dem Punkt, wo ganz offensichtlich größere Bestände umsetzten und alles zur Explosion brachten. Experten sagen, dass die dann aufsteigende rötlich-braune Rauchwolke ein Hinweis auf Nitrate wäre, was das Vorhandensein von Ammoniumnitrat in der Halle verifizieren könnte.
Aus Sicherheitskreisen wird die Vermutung geäußert, dass es sich hier um eine illegale Munitionsfabrik gehandelt haben könnte, die die 2750 Tonnen Ursprungsmaterial zur Herstellung von Treibladungen und Sprengstoff verwendet hat. So den Regionalkonflikt in Syrien und Nordirak mit Waffen und Munition beliefert hat.

Abb.: improvisierte Sprengladung (Beispielbild)

Auch die Produktion von Raketentreibstoffen wird vermutet, um eben Kanisterladungen verschießen zu können. Diese Treibstoffe würden sich bei 380 Grad Celsius dann selbst entzünden und in geschlossenen Behältnissen gelagert explodieren.
Eine Vermutung, die nicht von der Hand zu weisen ist und die Frage nach Eigentümer und Regierungsaufsicht stellt.
Dass im Libanon keine wirkliche Regierung mit nachgeordneten Behörden existiert, die solcherlei verhindern würde, ist bekannt. Nicht umsonst wird der Libanon von Clans regiert, die mitunter auch ihr Unwesen in unseren Städten treiben.
Und dass der Krieg in Syrien durchaus auch Geschäfte mit Waffen und Munition begünstigt, wenn nicht sogar fördert, steht außer Frage. Hier reicht die Logik.

Auch ist es offensichtlich, dass große Teile der ursprünglichen Menge nicht mehr da waren, als die Explosion erfolgte. Der Krater in Oppau mit 400 Tonnen entspricht in etwa dem Krater in Beirut. Das zeigt ungefähr wie viel der 2750 Tonnen schon in die Produktion von was auch immer geflossen ist.
Hier tut eine internationale Untersuchung Not. Man kann nicht einerseits die Verwüstungen syrischer Städte anprangern ohne die verantwortlichen Munitionshersteller dann aus der Region, die sich auf geächtete Munitions- und Waffenarten spezialisiert haben, zur Verantwortung zu ziehen.

Weiterhin wird auch vermutet, dass der Auslöser der Anfangsexplosionen kein Unfall in der Produktion war, sondern eine bewusst herbeigeführte Kettenreaktion zur Sabotage der Produktion. Hier werden dann rivalisierende Clans genauso ins Spiel gebracht wie auch israelische Bestrebungen die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Dass Israel unter solchen Waffen leidet, die im Grenzgebiet immer wieder zu Angriffen führen, ist hinlänglich bekannt. Auch dass Gaza vom Libanon aus mit Waffen und Munition versorgt wird.

Damit sind mehrere begründbare Möglichkeiten da, die ebenfalls untersucht werden müssen. Eine so große Menge sprengstofffähiger Masse in einer Großstadt vorsätzlich zur Explosion zu bringen ist völkerrechtlich wie die Nutzung von Massenvernichtungswaffen zu bewerten. Daher muss auch diese Variante eingehend untersucht werden.

 

Es gilt aber auch einen weiteren Aspekt zu beachten, der vielleicht die mediale Zurückhaltung hierzulande betrifft. Es stellt sich die Frage, wieviel dieser Masse als Sprengstoff seinen Weg nach Europa gefunden hat. Über Wege, die gern als „Import/Export ABC GmbH“ im Markt auftreten und wohl auch neben Teppichen und Gewürzen mit Sicherheit auch andere Güter nach Europa einführen. Und hier wären Drogen sogar noch vergleichsweise zu begrüßen…
Und wer hier als erstes ins Auge springt sind auch die, die gewisse Goldmünzen aus Museen gerollt haben oder das KaDeWe-Kaufhaus besuchten. Und ja, hier sind die arabischen Clans genannt, deren nie stattgefundene Integration in unsere westliche Gesellschaft so schön zu beobachten ist.

Die Explosion in Beirut zeigt „deutlichst!“ auf, dass rechtsfreie Räume keine Alternative zu dem sein können, was wir als Sicherheit, Recht und Ordnung ansehen. Dass die gern propagierten Räume ohne staatliche Ordnungs- und Sicherheitsbehörden eben kein Zugewinn an Freiheit darstellen. Sic!
Dass allein schon die Lagerung von 2750 Tonnen sprengstofffähiger Substanzen in Ballungsräumen schlicht kriminell ist. Und deren Weiterverarbeitung vor Ort ein neues Wort bräuchte, um so eine Tat zu beschreiben.
Es zeigt, dass die staatsfeindlichen Handlungen derer, die einen Staat ohne Polizei propagieren wohl auch die sind, die solche Verhältnisse wie in Beirut herunterspielen wollen. Gern ausblenden wollen, um ihrer Utopie weiter frönen zu können. Sich vielleicht sogar für sich selbst Vorteile in solchen Staatsgebilden versprechen. Vielleicht auch, und das wäre wirklich traurig, schon jetzt dafür bezahlt werden solche Gedanken zu streuen, zu fördern oder zu propagieren.

Wenn wir über Flüchtlingsströme reden, dann reden wir in aller Regel über solche Staaten, die, wie in Beirut wohl passiert, Unrecht zum Alltag machen. Gewinn vor Sicherheit der Allgemeinheit stellen. Und auch über Länder, wo Korruption zum Recht verhilft, Machtmissbrauch unterstützt und allgemein das ist, was in Italien als Mafia bekannt war und ist. Nur dass die organisierte Kriminalität das Rechtssystem solcher Staaten tatsächlich definiert.

Beirut ist auf dem guten Weg überall in Europa Fuß zu fassen. Nicht als Stadt, wohl aber als Name für ein System. Ein System, vor dem Menschen fliehen. Hierhin. Und es auch mitbringen. Vielleicht schon mitgebracht haben.

Nach dem Unfall in Oppau gab es in Deutschland eine lange und umfassende Untersuchung, wo all die Punkte untersucht wurden, die ursächlich für diese Katastrophe nahe Ludwigsburg hätten sein können. Auch damals gab es Stimmen, die nicht so genau hinsehen wollten. Doch man tat es. Und die Folge war eine Gesetzesnovellierung dessen, was alles ab dann als Sprengstoff angesehen werden sollte.

Wenn wir in Zukunft solche Explosionen verhindern wollen, dann brauchen wir eine bessere Überwachung der Staaten, die das offensichtlich nicht selbst hinbekommen. Vermutlich auch für die Menschen, die sonst anderswo als Zielscheibe fungieren. Für Kriegsgewinnler und Mörder aller Couleur.

Das Rätsel von Beirut ist eigentlich nur noch ein Rätsel um EINE EINZIGE Frage herum:

Warum wurde diese Fabrik nicht schon lange „stillgelegt“, da sie doch offensichtlich alles andere war, als eine Düngermittelfabrik oder Lagerhalle?

Aleppo hätte nicht zur Trümmerwüste werden müssen. Menschen hätten nicht fliehen müssen. Europaweite Probleme hätten vermieden werden können.

WEM nützt das also alles? Das Wegsehen? Das Abducken? Die Heuchelei? Das Senden von Fussball anstatt über die Explosion zu berichten? – Ja, auch diese Frage muss man stellen…

Beirut ist ein tragisches Fanal. Und wir sollten wirklich hinsehen. Denn ein Rätsel ist es wahrlich nicht! – Sic!





Dresden: sächsische Dampferflotte von Insolvenz bedroht – aber ganz Sachsen kämpft für den Erhalt


Lesedauer 3 min

 

Es gibt in jedem Land der Welt, in jeder Epoche der Menschheit gewisse Monumente, an denen das Herz der Menschen hängt. Das müssen nicht unbedingt Gebäude sein. Manchmal sind es auch Parkanlagen, gewissen Bergformationen oder auch Wälder. Und dann gibt es da auch technische Errungenschaften, die man liebgewonnen hat und die regional aber auch international zu Wahrzeichen geworden sind. Wie beispielsweise Schloss Neuschwanstein bei Füssen, das fast jeder auf der Welt kennt.
Dann gibt es Naturwunder, die ebenso berühmt sind, wie der Flussabschnitt zwischen Koblenz und Rüdesheim am Rhein samt Loreley. Mit den alten Raubritterburgen entlang der Strecke, den malerischen Weindörfern und der urigen Landschaft. Alles zusammen Weltkulturerbe.
Dann sind es auch technische Errungenschaften, wie alte Dampfloks, die gern als Sonderzüge mit alten Salonwagen eben solche Strecken dampfend und schnaufend zur Freude aller absolvieren. Jeder Halt am Bahnhof wird zum Ereignis. Väter zerren ihren Nachwuchs zu dem stinkenden und dampfenden Monster. Erinnern sich an ihre Kindheit, als diese Loks überall noch fuhren. Greta würde vermutlich bei jedem Dampfausstoß tot umfallen, aber in solchen Momenten drängen sich die selbstmordgefährdenden Massen um die Lok.

Ein solches Erbe unseres Landes ist nun in Sachsen gefährdet. Prägte wie keine andere technische Errungenschaft seit 150 Jahren das Bild der Elbe im oberen Elbtal mit Festung Königstein, der malerischen Bastion und dem Elbsandsteingebirge. Einen Flussabschnitt, der genauso berühmt ist wie der Rhein an der Loreley.
Die Sächsische Dampfschifffahrt (jawohl: 3xF!!) mit ihren elf Schiffen, davon neun historischen Dampfschiffen, ist von der Insolvenz bedroht. Die grün-weiße Flotte dampft kämpfend um ihre Existenz.
Grund ist aber nicht der Klimawandel oder das damit einhergehende Niedrigwasser. Letzteres gab es schon immer. Auch ein Grund dafür warum die Elbe nicht eine Wasserverkehrsstraße wurde wie der Rhein. Die Elbe war nie verlässlich tief genug, um solche Gedankenspiele verfolgen zu können. Letzteres beeinflusste auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region nachhaltig. Und zwar eher in Richtung zum nachhaltigen Tourismus als zur Schwerindustrie.

Und eben dieser Tourismus machte die größte Dampferflotte der Welt zu dem Bild des oberen Elbtals und zu einem Wahrzeichen der Stadt Dresden und des Landes Sachsen an sich. Und das seit 150 Jahren. Denn so alt sind die ältesten Schiffe der Flotte, die schon Kaiser und Könige durch das Elbtal schipperten. Staatsbesuche an Bord zu Gast hatten. Neben Millionen von Menschen aus aller Welt. Von Menschen aus allen Ländern die sich lachend an dem Wort „Dampfschifffahrtsgesellschaft“ versuchten. Nicht glauben wollten, dass es so ein langes Wort wirklich gibt. Allein das war ein Fotomotiv.

Abb.: Dresden und oberes Elbtal

Wenn wir heute von Changes sprechen, dann sollte unser Auge auf diese Flotte ruhen, denn sie hat alle wesentlichen Wandel mitgemacht. Kaiserreich, Weimar, III. Reich, DDR und nun BRD. Und jede Zeit prägte sie, drückte ihr ihre Flagge am Heck auf, aber niemals ihre Farbe. Die war seit Anbeginn grün-weiß.

 

Natürlich muss sich so eine Flotte auch selbst tragen können. Wirtschaftlich machbar sein. Zumindest Zuschüsse so weit reduzieren können, dass die Flotte kein sächsisches Talergrab wird. Also keine zweite Hamburger Elbphilharmonie, keine zweite Kölner Oper und auch kein Projekt à la BER. Die Flotte muss ihren Betrieb erwirtschaften können.

Die zu rettende Gesellschaft besteht als Gruppe aus der Dampfergesellschaft, einer Gastronomiegesellschaft und einer Personalgesellschaft mit zusammen knapp 200 Mitarbeitern, von denen jetzt 42 entlassen werden mussten.
Die organisatorische Aufteilung der Gesellschaft mag begründbar sein, man sollte sie aber wirklich einmal ergebnisoffen diskutieren. Auch hinsichtlich der Konsolidierungskosten für die Gesamtbilanz.
Wie es scheint versuchte man die Flotte über die Gastronomie auf zusätzliche und vom Wasserstand unabhängige Standbeine zu stellen. So vereinnahmte man auch die Gastronomie am Flughafen und die am Zoo. Und über die Personalgesellschaft konnte man das überschüssige Gastronomiepersonal auch zeitweise an andere vermitteln und so Personalkosten sparen, wenn mal wieder das Wasser nur bis zum Knöchel reichte. Und das passiere in den 150 Jahren recht oft. Auch wenn die Dampfer noch im „knietiefen“ Wasser fahren können, ist so eine Niedrigwasserfahrrinne irgendwann einmal zu eng, um noch wenden zu können. So wie nun auch die finanzielle Lage zu eng wurde.
Dieses Jahr war eigentlich ein gutes Jahr. Wasserstand stimmte, Wetter war gut und man freute sich auf Umsatz. Dann kam Corona. Und Staatshilfen konnten nicht in Anspruch genommen werden, da der Staat epidemiebedingte Umsatzausfälle nicht bezahlte. Und da die letzten beiden Jahre bescheiden waren, führte das nun zur Insolvenz.

Natürlich muss man auch mal das Management hinterfragen, dass sich ein Verwaltungsgebäude in der Nähe des Elbufers für 115.000 Euro Jahresmiete leisten wollte. Auch sind die drei Einzelgesellschaften der Gruppe hinsichtlich der Kosten zu überdenken. Und auch, dass der Fokus eher auf der Gastronomie als auf der Flotte lag. Doch das sind eigentlich Marginalien.

Bei einem Umsatz von 6 bis 7 Millionen Euro, und knapp einer Million Betriebskosten der Flotte pro Jahr, ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich. Ja, richtig gelesen. Millionen! Nicht Milliarden. Und auch nicht Billionen. Es geht um eine lächerliche Million Kosten pro Jahr. Eine Million für ein Wahrzeichen, das 150 Jahre die Landschaft prägte. Wo Raddampfer die Elbe zur Freude von Generationen die Elbe befuhren. Tourismus ausmachten. Ihn erst den Fluss hinauf begründeten.

Privatleute setzen sich nun für den Erhalt der Flotte ein. Es geht die Angst um, dass neben dem Arbeitsplatzverlust die Schiffe zum Schrottpreis veräußert werden müssen. 150 Jahre alte Industriedenkmäler für ein paar Euro die Tonne als Altmetall enden. Ein Schicksal, dass die Weiße Flotte auf dem Rhein durchlitten hat. Wo nie wieder ein historischer Raddampfer Dom, Deutsches Eck, Loreley und Rüdesheim andampfen wird…

Die ca. vierhundert Gesellschafter bangen nicht so sehr um ihre Einlage, denn der Preis ihrer Anteile tendiert gerade gen Null. Es sind auch viele Erben darunter, die diese Anteile eher als „nice to have“ sehen, da sie ohnehin in den letzten Jahren wenig Geld abwarfen. Aber immerhin: es gab Ausschüttungen. Die Flotte fuhr Gewinne ein!

Insolvenzverwalter, Freundeskreis und Gesellschaft streben eine Insolvenz in Eigenregie an, wollen die Herausforderung also selbst mit begleitender Insolvenz-Beratung lösen.
Dazu gehört, dass die jährlichen Betriebskosten wetterunabhängig gemacht werden sollen und die Flotte, wie öffentlicher Mittel, Spenden, Sponsoring und Crowdfunding, marschbereit gehalten werden soll. Idee dahinter ist die unstrittige Tatsache, dass die Flotte auch Tourismus begründet und fördert, sie also zum Kulturerbe der Region und des Landes Sachsen gehört.
Und diese Idee wird von der Bevölkerung mitgetragen. Nur ist nun wenig Zeit für Experimente. Die Zeit läuft ab. Die zurückgewiesenen Corona-Hilfen haben die Gesellschaft in Zeitdruck gebracht, zumal auch die Gastronomiebetriebe am Flughafen und am Zoo recht…leerstehen. Wie überall in Deutschland.

Und so versucht man was noch möglich ist, um in kurzer Zeit an Geld zu kommen. Es wurde ein Lego-Schiff gebaut und der Bauplan dafür ins Internet gestellt. So sollen 11 Euro pro Bauplan zusammenkommen. Das Unternehmen Lego wurde auch angeschrieben, hat aber noch nicht geantwortet.

Abb: Lego-Elbdampfer (Beschreibung und Shopping HIER)

Auch eine Sammeldosen-Aktion am Elbufer in Dresden ist im Gespräch, was schon ziemlich klar aussagt, dass momentan JEDER Euro zählt.

Die Stadt Dresden und die sächsische Regierung sind in die Gespräche eingebunden. Ihnen ist natürlich klar, dass die Flotte zum Kulturerbe Sachsens gehört. Doch in Corona-Zeiten, wo sich überall Steuereinbrüche und andererseits zusätzlicher Finanzierungsbedarf auftut, könnte eben diese Flotte einem Opportunitätsprinzip zum Opfer fallen, das bisher allen Krisen standgehalten hat. Selbst den verheerenden Schäden des Zweiten Weltkriegs.

So ist auch die Einbindung der Flotte in den regionalen Verkehrsverbund angedacht. Ähnlich den Elbfähren im Hafen von in Hamburg. Selbst die Zusatzausbildung der Kapitäne als Straßenbahnfahrer für Niedrigwasserzeiten ist diskutiert worden!

Es geht um nichts weniger als den Erhalt der Flotte als Ganzes (Schiffe HIER). Als zusammenhängende größte, fahrbereite und historische Dampferflotte der Welt. Eine Flotte, die den Verkehr im oberen Elbtal touristisch fördert, die miteinander verbindet, die ohnehin kaum ausreichenden Straßen entlang der Elbe entlastet und dabei in der Lage ist sich möglichst selbst zu tragen.

Dass Presseanfragen nicht bearbeitet werden ist zum Beispiel so ein Managementthema, das man diskutieren muss. So geht Presse- und PR-Arbeit nicht. Schon gar nicht in Krisenzeiten. Immerhin beschäftigt die Gruppe ca. 30 Mitarbeiter in der Verwaltung, die eben soetwas leisten sollten. Und es ist auch nicht so, dass es nicht um Arbeitsplätze ginge.
Es gibt also zusätzliches und sichtbares Optimierungspotential und auch Synergieeffekte die für das Unternehmen gehoben werden können.

Natürlich kann diese Flotte auch zum Politikum werden. Sollte sie der Beliebigkeit geopfert werden, wird das Auswirkungen auf die Politik in Sachsen, vermutlich auf ganz Ostdeutschland haben. In Wahljahren ist das tödlich, zumal Sachsen schon jetzt nicht mehr gewillt ist den Volksparteien allzu großes Vertrauen zu schenken. Abgewrackte Dampfer können da nur schaden und eine sichtbare Tendenz weiter fördern.

Der Autor ist Unternehmensberater, nicht für Restrukturierung, sieht aber sehr wohl Möglichkeiten ein dauerhaftes Sponsoring und Spendenaufkommen zum Erhalt der Flotte zu organisieren. Sagt aber auch ganz klar, dass das Management besser werden muss und sich darauf zu besinnen hat, dass die Flotte kein Gastronomieunternehmen ist, sondern eine Dampferflotte mit Gastronomie an Bord, die Teil eines Verkehrskonzeptes im Elbtal ist. Aber dafür das Aushängeschild dieser Region ist, die selbst zum Weltkulturerbe gehört. Hier ist der Fokus des Unternehmens zu sehen.
Wenn sich der Geschäftsführer der Gesellschaft eher als Kommodore der Flotte anstatt des Gastronomieleiters verstehen würde, wäre viel erreicht!

Daher ist jeder aufgefordert die Flotte zu unterstützen. Und in Anbetracht der kleinen nötigen Beträge hilft hier jeder Euro, der den Dampfern zugesteckt wird. Schaut nicht auf das Jetzt, wo in der Corona-Krise jeder Euro zweimal umgedreht wird. Schaut auf das Morgen, wo diese Dampfer dann auch noch fahren sollen. Fahren müssen. Denn sie sind Teil unser aller Geschichte.

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