TanzClub im April

TanzClubErster Termin: Freitag, 7. April, um 18 Uhr

 

Tanzbegeisterten bietet das Staatstheater Kassel in dieser Spielzeit mit dem „TanzClub“ wieder die Möglichkeit, unter der Leitung von Tanztheaterpädagogin Agnetha Jaunich ein Tanzstück zu erarbeiten.

An insgesamt neun Terminen innerhalb von zwei Wochen im April (alle Termine unter www.staatstheater-kassel.de) sammeln die Teilnehmer in gemeinsamen Trainingsstunden tänzerische Erfahrung und entwickeln kleine choreografische Sequenzen.

Zur Inspiration steht auch eine Inszenierung des Jungen Staatstheaters im tif auf dem Programm.

Am letzten Workshoptag wird das Ergebnis zur Aufführung gebracht.

 

Der TanzClub ist offen für alle Interessierten, einzige Teilnahmevoraussetzungen sind Lust, Neugier, Zeit und Trainingskleidung; Vorkenntnisse im Tanz sind nicht notwendig. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 50 Euro.

 

Der TanzClub startet am Freitag, 7. April, um 18 Uhr im Studio, Treffpunkt ist am Bühneneingang.

Die weiteren Termine:

Sa.,8. April + So., 9. April, jeweils von 10.30 bis 17.30 Uhr

Mo. 10. April + Di. 11. April + Do. 13. April, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr

Fr., 21. April von 18 bis 21 Uhr

Sa., 22. April, und So., 23. April, jeweils von 10.30 bis 17.30 Uhr

 

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an die Tanztheaterpädagogin möglich unter agnetha.jaunich@staatstheater-kassel.de.

Staatstheater Kassel




Teil 1 – Nichts gespart und trotzdem krank

Nichts gespart und trotzdem krank

von Dipl. Ing. G. W. Schuster

Der Trend zur Perfektion wird immer skurriler. Insbesondere bei der Fassadendämmung wird durch verbesserte Wärmedämmmaterialien und erhöhte Dämmstärken die Wärmeleitfähigkeit immer weiter reduziert.

Fensterbauer sind gefordert im gleichen Maße diesem Trend mitzugehen. Das gemeinsame Ziel ist es Energie zu sparen und damit die Heizkosten deutlich zu minimieren, ohne Kältebrücken zu provozieren.

Bei der Betrachtung dieser Problematik müssen wir unterscheiden, handelt es sich

  1. um einen Neubau bei dem die Wärmedämmung durch die Wärmeschutzberechnung explizit ausgewiesen ist und Bestandteil des Gesamtneubaukonzeptes darstellen sollte.
  2. Bei einer älteren Bausubstanz handelt es sich immer um eine zusätzlich aufgebrachte Wärmedämmung, eine die zuvor nicht geplant war und jetzt wärmeschutztechnisch passend nachgerüstet werden soll. Das Ziel auch hier Kälte abzuhalten und damit Heizkosten zu sparen.

Eine ordnungsgemäße Ausführung setzt in jedem Fall eine energetische Untersuchung durch einen geprüften Energieberater voraus.

Das ermittelte Ergebnis gibt Auskunft was konkret, wie verändert werden muss, um den gewünschten oder gesetzlich vorgeschriebenen Energie – Einsparungseffekt zu erreichen. Die Gegenüberstellung der erforderlichen Baukosten und der theoretisch ermittelten Einsparung in € ist dabei nicht nur interessant, sondern leider auch sehr ernüchternd.

Oft dürfte die Amortisierungszeit bei bis zu 20 Jahren liegen.

Mein Rat! Suchen Sie sich deshalb einen unabhängigen Energieberater, das kostet zwar bis zu 300,00 €, aber Sie sind auch die Sorgen los.

Sie wissen woran Sie sind können sich entsprechend entscheiden und haben ggf. auch für Ihre Argumentation beim Bauamt eine gute Basis. Ihr Nutzen läge vor allem darin unsinnige Investitionen zu vermeiden und nur die in Betracht zu ziehen, die nachhaltig und effektiv sind.

So wird nicht nur Geld gespart, sondern es werden mögliche Folgeschäden am Bauwerk und ggf. daraus entstehende gesundheitliche Folgen vermieden. Die Berater werden  zudem von der BAFA gefördert.

Die These „Nichts gespart und trotzdem krank!“ die gilt es zu vermeiden.

Siehe dazu  auch www.baubetreuungnordhessen.de (ws)

[Die verwendten Bilder dienen lediglich als Anschauungsmaterial ]

 

 

 

 

 




Das hätte er sich aber vorher überlegen müssen

Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied der ausländischen

terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) erhoben

Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat am 28. Februar 2017 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen

den 23-jährigen deutschen Staatsangehörigen Anil O.

erhoben. Er ist hinreichend verdächtig, sich 2015 in Syrien als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) beteiligt zu haben (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 2, § 129b Abs. 1 StGB).

In der Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:

Im August 2015 reiste Anil O. von Deutschland über die Türkei nach Syrien. Dort angekommen schloss er sich dem „IS“ an und wollte in dessen medizinischem Dienst arbeiten. Der Verantwortliche für das Gesundheitswesen des „IS“ entschied jedoch, dass der Angeschuldigte zunächst einige Wochen in Raqqa leben und sich eingewöhnen solle. In dieser Zeit erschreckte den Angeschuldigten die brutale Vorgehensweise der Terrororganisation gerade auch gegenüber Muslimen und eigenen Mitgliedern, weshalb er mehrfach zunächst allerdings vergeblich das Herrschaftsgebiet des „IS“ zu verlassen versuchte. Schließlich gelang es ihm im Januar 2016 in die Türkei zu fliehen. Im September 2016 kehrte Anil O. aus der Türkei nach Deutschland zurück.

Der Angeschuldigte befindet sich seit seiner Festnahme am 23. September 2016 in Untersuchungshaft (vgl. Pressemitteilung Nummer 47 vom 24. September 2016).

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)

 

Gesetzeshinweis:  Mitglied in einer terroristischen Vereinigung

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__129a.html




Mit dem Hund spielen könnte gefährlich werden

Spielen mit dem Hund – aber richtig: PETA-Expertin gibt Tipps, um Gefahren zu vermeiden

hundStuttgart, 16. März 2017 – Vergnüglich und lehrreich zugleich: Gemeinsames Spielen macht nicht nur Hund und Mensch viel Spaß, sondern ist auch ein wichtiges Training für den Ernstfall.

Der Vierbeiner lernt dabei bestenfalls wichtige Lektionen für sein ganzes Leben.

Es gibt eine Fülle von Spielmöglichkeiten, doch Vorsicht: Beim Herumtoben kann es auch gefährlich werden.

Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, zeigt mögliche Risiken auf und gibt Tipps für das richtige Spielen mit dem Hund. 

 

„Spielen soll Spaß machen und gut tun, doch nicht jede Form ist geeignet – Spiele mit Ästen oder zu kleinen Bällen können schlimmstenfalls sogar tödlich enden“, so Dörte Röhl. „Beachtet der Halter einige Regeln, lassen sich Verletzungen vermeiden und der Hund macht wichtige Lernerfahrungen.“

 

Folgende Punkte sollten Hundehalter beim Spielen beachten:

 

  • Hunde spielen mit Menschen völlig anders als mit Ihresgleichen, daher ist es wichtig, dass sie sowohl mit Menschen als auch mit Artgenossen spielen können.
  • Ohne Regeln geht es nicht: Das gemeinsame Spiel stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund. Ist der Vierbeiner allerdings in bestimmten Situationen zu aufdringlich oder zu wild, sollte man das Spiel vorzeitig beenden. Rituale, etwa eine kurze Gehorsamsübung (z. B. vor dem Weiterspielen „Sitz machen“), können in diesem Fall sehr hilfreich sein.
  • Objektspiele: Ein Hund sollte möglichst frühzeitig lernen, dass menschliche Körperteile tabu sind, um später Missverständnissen vorzubeugen. Spielzeug darf gerne fest in den Mund genommen werden, nicht aber die Hände des Halters. Es sollte nicht zu grob gespielt und dem Hund beispielsweise durch ein kurzes „Aua“ oder „Nein“ signalisiert werden, wenn ein bestimmter Spielzug schmerzhaft ist. So trainiert man die sogenannte „Beißhemmung“ – der Hund lernt spielerisch, wie weit er gehen darf – und Verletzungen werden vermieden.
  • Zerrspiele: Für Welpen und Junghunde sind Zerrspiele ungeeignet, da sie zu Verletzungen der im Wachstum befindlichen Zähne führen können. Grundsätzlich ist es ratsam, nur so „wild“ zu spielen, dass das Spiel jederzeit mit einem kurzen „Nein“ beendet werden kann, um Missverständnissen vorzubeugen.
  • Knurrspiele sind eher zu vermeiden, da aus dem sogenannten Spielknurren schnell Ernst werden kann. In diesem Fall sollte das Spiel abgebrochen werden.
  • Jagdspiele: Reine Ballspiele können das unkontrollierte Jagen und Hetzen fördern, daher ist es ratsam, Gehorsamkeitsübungen in das Spiel zu integrieren: Der Vierbeiner „darf“ dem Ball erst hinterherlaufen, wenn es erlaubt wird. Sofern möglich, sollte der Hund von klein auf lernen, dass weder andere Tiere noch Menschen gejagt oder gehetzt werden dürfen.

 

Tipps für das richtige Spielzeug:

 

  • Es sollten keine ausrangierten Schuhe angeboten werden, da der Hund alte Schuhe nicht von neuen unterscheiden kann. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, sollten Hundehalter ausschließlich auf Hundespielzeug zurückgreifen.
  • Tennisbälle sind ungeeignet für Hunde, da der umgebende Filz die Zähne des Vierbeiners wie Schmirgelpapier abschleift. Durch die fortlaufende Beschädigung der Zähne – ein Abschleifen bis auf wenige Millimeter große Stumpen ist möglich – kann zu starken Zahnschmerzen führen. Darin befindliche Sand- und Schmutzreste verschlimmern das Problem.
  • Es ist unbedingt auch auf die richtige Größe des Spielzeuges zu achten – gerade für große Hunde sind viele Bälle zu klein; sie können leicht verschluckt werden und zu lebensbedrohlichen Darmverschlüssen führen.
  • Vom Spielen mit Stöcken oder Ästen ist dringend abzuraten, da es zu lebensgefährlichen Halsverletzungen kommen kann, wenn das Tier beispielsweise beim Herumtollen stolpert oder der Stock splittert.
  • Der Fachhandel bietet ein großes Sortiment an speziellem Hundespielzeug, das ungefährlich für den Vierbeiner ist und zum ausgelassenen Herumtollen einlädt. Hundehalter sollten aber darauf achten, das Hundezubehör nur in Geschäften zu erwerben, in denen keine Tiere verkauft werden.
PeTA

 




Schützen Sie die Apotheken vor Ort!

ApothekenUnterschriftenaktion nach EuGH-Urteil

1,2 Millionen Unterstützer fordern von Politik: Schützen Sie die Apotheken vor Ort!

 

Berlin, 15. März 2017 – Bereits 1,2 Millionen Menschen in Deutschland haben sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt und Schutz der wohnortnahen Apotheken zwischen Rügen und dem Schwarzwald ausgesprochen. Das ist der bisherige Stand der Auswertung für die Unterschriftenaktion „Gesundheitssystem in Gefahr“, die zwischen Weihnachten und Ende Februar in Deutschlands Apotheken lief. Mehr als 6.000 Apotheken aus allen 16 Bundesländern haben zehntausende Unterschriftenlisten eingeschickt, die aneinander gereiht eine Strecke von mehr als 20 Kilometern ergeben. Und noch immer gehen weitere Unterschriften bei der zentralen Auswertungsstelle der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ein.

 

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt wertet die Aktion als klares Signal: „Wenn mehr als eine Million Bürger mit ihrer Unterschrift eine sozial gerechte und wohnortnahe Arzneimittelversorgung für die Zukunft einfordern, dann ist das ein klarer Auftrag in Richtung Politik zu handeln. Und zu handeln heißt in diesem Fall: den Versand von Arzneimitteln auf den Bereich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel zurückzuführen und das entsprechende Gesetz zügig zu verabschieden.“

 

Schmidt erinnert daran, dass selbst aufwändige und lang angelegte Unterschriftenaktionen nur selten mehr als 100.000 Unterstützer fänden, selbst wenn sie online mit einfachem Maus-Klick durchgeführt würden. „Wir aber haben vor Ort mit den Patienten gesprochen und ihre echte, persönliche Unterstützung erfahren. Rein statistisch haben in jedem einzelnen Bundestagswahlkreis rund 4.000 Menschen mit ihrem Namen für die Apotheke und gegen den Wegfall der Arzneimittelpreisbindung unterzeichnet. Das ist ein starkes Votum. Wer die Apotheke vor Ort braucht, kennt auch Ihren Wert.“

 

Schmidt weiter: „Nachdem sich in den letzten Wochen schon zahlreiche Berufsverbände und Patientengruppierungen für unser Ziel stark gemacht haben, freue ich mich, dass jetzt auch so viele Menschen individuell ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht haben. Und den tausenden Kolleginnen und Kollegen in den Apotheken vor Ort bin ich dankbar für ihr Engagement.“

 

Zum Hintergrund: Am 19. Oktober 2016 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass ausländische Versandanbieter sich im Gegensatz zu den öffentlichen Apotheken in Deutschland nicht an die Festpreisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel halten müssen. Um die daraus resultierenden Probleme zu lösen, setzt sich die Apothekerschaft für ein Versandverbot rezeptpflichtiger Medikamente ein, das auch ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorsieht. Zwischen dem 20. Dezember 2016 und dem 1. März 2017 haben zahlreiche Apotheken in Deutschland Unterschriftenbögen ausgelegt, die folgenden Text enthielten: „Aktuelle Entscheidungen der EU machen es ausländischen Konzernen noch einfacher, sich an unserem Gesundheitssystem zu bereichern. Internationale Versandhändler wollen die Rosinen aus unserem System picken, ohne das zu leisten, was meine Apotheke vor Ort macht: Nacht- und Notdienst, persönliche Beratung, Rezeptur, … Ich fordere von der Politik: Stoppen Sie die gefährlichen Einflüsse von außen. Schützen Sie die Apotheken vor Ort!“.

 

Mehr Informationen unter www.abda.de




Thema Frühjahrsputz: Hochdruckreiniger – einfach zu bedienen, aber mit Tücken

[Archivbild -ohne Textzusammenhang]
Hamburg (ots) – Hochdruckreiniger sind beim Frühjahrsputz im Garten effiziente und einfach zu bedienende Helfer zum Reinigen von Terrassen und Wegen. Riskant sind die Geräte dennoch: Der Wasserstrahl von leistungsstarken Modellen erzeugt eine hohe Schneidwirkung; wird er auf den Körper gerichtet, sind schwerwiegende Wunden auf der Haut nicht selten. Und selbst ein schwacher Strahl kann tückisch sein, wenn er Steinchen, Schmutz oder Fugenstücke so vom Untergrund löst, dass sie durch die Luft fliegend in den Augen landen. Das ist zumindest lästig, oftmals auch gefährlich. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) anlässlich der beginnenden Gartensaison hin.

Lange Hose, Schutzbrille und Arbeitshandschuhe

Mit der richtigen Schutzkleidung lassen sich die Risiken bändigen. Schutzbrille und Arbeitshandschuhe sind genauso wichtig wie lange Hosen und festes Schuhwerk. Diese Ausrüstung schützt vor allem empfindliche Körperregionen wie die Augen, aber auch Körperteile, die unabsichtlich in die Nähe der Sprühlanze geraten könnten.

Hochdruckreiniger sicher bedienen, Verletzungsgefahren mindern

Die Arbeit mit dem Gerät erfordert immer einen Sicherheitsabstand zu anderen Personen. Selbst ein schwacher Wasserstrahl darf weder auf Personen noch auf Tiere gerichtet werden, um sie nicht durch einen plötzlich stärker werdenden Sprühstrahl oder aufgewirbelte Schmutzpartikel zu gefährden. Für Kinder sollte das Bedienen des Hochdruckreinigers generell tabu sein.

Strom und Wasser – keine gute Idee

Die Kombination von Strom und Wasser ist, wie in allen anderen Lebensbereichen, auch beim Einsatz eines Hochdruckreinigers gefährlich. Deshalb müssen Gerät und Stromkabel regelmäßig auf Schäden hin überprüft werden, vor allem bei älteren Reinigern oder nach einem frostreichen Winter. Der Sprühstrahl muss stets weg vom Gerät und von umliegenden Steckdosen gerichtet sein, um einen Kurzschluss oder die Gefahr eines Stromschlags zu vermeiden. Eine höhere Sicherheit bietet zudem die Installation eines FI-Schutzschalters, der neben dem Wohnbereich auch im außenliegenden Stromkreislauf empfehlenswert ist.

Über die DSH:

Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 7,1 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.




ACHTUNG: Mit heiler Haut durch den Frühjahrsputz

Hamburg (ots) – In vielen Haushalten steht jetzt der Frühjahrsputz an. Fenster werden gewienert, Fußböden auf Hochglanz gebracht. Oft passiert dies mit mehr oder weniger aggressiven Haushaltschemikalien, die versprechen, gleichzeitig Pilze, Viren, Fett und Kalk zu beseitigen. Die keimtötende Wirkung kann aber auch dem Menschen schaden und zu Atemwegsbeschwerden, Ekzemen oder Allergien führen. Dabei gibt es umwelt- und hautfreundliche Alternativen. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hin.

Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda, fertig.

Die meisten Verschmutzungen lassen sich mit nur wenigen Mitteln beseitigen. Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda sind, kombiniert mit Mikrofasertuch oder Putzschwamm, wahre Putzwunder. Meist sind sie auch kostengünstiger als herkömmliche Reiniger.

  • Essig wirkt gegen Kalk. Mit Zitronen- oder Orangenschalen versetzt, entsteht eine wohlriechende Mischung, die sich für die Reinigung vieler Oberflächen eignet.
  • Zitronensäure wirkt ähnlich wie Essig, ist jedoch geruchsneutraler und weniger stark.
  • Säurebeständige Böden und Arbeitsoberflächen lassen sich mit Essig-Wasser (Mischverhältnis 1:1) und etwas Natron reinigen. – Möbel lassen sich gut mit einer selbst hergestellten Möbelpolitur aus Essig und Öl pflegen.
  • Wasser, dem etwas Natron zugefügt wird, macht Fenster wieder sauber; die Mischung lässt sich gut mit einer Sprühflasche verteilen. Das Fenster wird anschließend mit einem Tuch oder Zeitungspapier getrocknet.
  • Wasser mit Natron reinigt auch den Kühlschrank von Verschmutzungen. Dafür die Mischung auftragen, einige Minuten einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch wegwischen.
  • Eine Waschsoda-Wasser-Mischung sorgt schnell und schonend für das Verschwinden hartnäckiger Fettflecken.

Auch beim Öko-Putzen immer Handschuhe tragen

Haushaltshandschuhe gehören auch beim Putzen mit natürlichen Mitteln zur Grundausstattung. Denn auch Essig, Zitronensäure und Natron können, obwohl eine nachhaltige Alternative, bei Kontakt Haut und Schleimhäute reizen.

DSH – Aktion Das Sichere Haus




Igitt – Mineralöl-Spuren in Lebensmitteln

Foodwatch greift Bundesregierung an

Erdöl, Mineralöl, Ölförderung,
[Beispielbild ohne Textbezug]
Osnabrück (ots) – Mineralöl-Spuren in Lebensmitteln: Foodwatch greift Bundesregierung an

Verbraucherschützer: Berlin verzögert seit Jahren eine europäische Regelung

Osnabrück. Die Verbraucherorganisation Foodwatch wirft der Bundesregierung vor, den besseren Schutz der Verbraucher vor Mineralöl-Rückständen in Lebensmitteln zu verzögern. Seit sieben Jahren boykottierten deutsche Behörden die europäische Zusammenarbeit und übermittelten ihre Laboranalysen nicht an die EU, so die Verbraucherschützer. Foodwatch beruft sich dabei auf Schreiben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) vorliegen.

Foodwatch-Experte Johannes Heeg sprach von einer „traurigen Behördenposse“ und kritisierte: „Während sich Deutschland offiziell für eine europäische Lösung stark macht, hintertreibt es diese gleichzeitig.“ Laut Foodwatch haben deutsche Behörden zwischen 2011 und 2015 mehr als 400 Lebensmittelproben auf Mineralölrückstände untersucht, die Daten aber nicht an die EFSA geschickt. Grund dafür sei, dass die Behörden in Bund und Ländern die jeweils anderen Stellen in der Verantwortung sähen.

foodwatchFoodwatch fordert von der EU-Kommission, strenge Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln zu erlassen. Außerdem müssten für Papierverpackungen Barrieren – wie ein separater Innenbeutel oder eine Schicht im Karton – vorgeschrieben werden. Mineralölreste wurden immer wieder in Schokolade, Reis, Gries und Nudeln gefunden. Sie gehen oft aus recycelten Altpapier-Kartons, deren Druckfarben Mineralöl enthalten, auf die Ware über. Mineralölrückstände stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte im Dezember angekündigt, dass er Mineralöle aus Lebensmitteln verbannen und einen gesetzlichen Grenzwert festlegen will. Ob eine Mineralölverordnung bald kommt, ist aber fraglich. Das Ministerium arbeitet bereits seit Jahren daran.

Neue Osnabrücker Zeitung




„Deutschland per Rad entdecken“ mit neuen Routen

Millionen Radurlauber schwören auf das ADFC-Magazin „Deutschland per Rad entdecken“. Zum Start der Internationalen Tourismus-Börse ITB ist nun die 11. Ausgabe erschienen – diesmal mit eigenem Online-Auftritt auf www.deutschland-per-rad.de. 65 Radfernwege, Radregionen und Bundesländer stellen sich vor – 100 weitere gibt es im Überblick. Unter den Zielen sind viele Klassiker wie die Romantische Straße und das Liebliche Taubertal sowie spannende Themenrouten wie der Bäderradweg und die Schlossparkrunde im Allgäu.  

 

Die Broschüre bietet auf 84 Seiten handverlesene Routen und Regionen im ganzen Bundesgebiet, darunter 20 ADFC-Qualitätsradrouten und drei ADFC-RadReiseRegionen – komplett mit Übersichtskarte, Streckeninfos, Sehenswürdig­keiten, Kartenempfehlungen und Tipps zur Bahn-Anreise. Kontaktdaten der Tourismus-Organisationen vor Ort weisen den Weg zu weiteren Informationen. Im Magazinteil gibt es nützliche Tipps zur Vorbereitung, beispielsweise für den Radurlaub mit Kindern oder für Pedelec-Fahrer.

 

Die Broschüre ist in den ADFC-Geschäftsstellen, in vielen Fahrradläden der ZEG und des VSF sowie bei den Partnern Ortlieb und Globetrotter kostenlos erhältlich. Gegen eine Versandkostenpauschale kann sie über www.adfc.de/dpr-bestellen bestellt werden. Für unterwegs gibt es die Broschüre auch als E-Paper. Der frisch gestaltete, auch auf Mobilgeräten nutzbare Web-Auftritt www.deutschland-per-rad.de punktet zusätzlich durch Direktverlinkungen beispielsweise zu E-Bike-Mietstationen.

 

„Deutschland per Rad entdecken“ ist das einzige Medium, das bundesländerübergreifend radtouristische Angebote präsentiert. Die Deutsche Zentrale für Tourismus wirbt auf www.germany.travel weltweit für das Radreiseland Deutschland – und bietet zu ausgewählten Routen mehrsprachige Informationen für Radtouristen aus dem Ausland an.

 

Hinweis für Redaktionen: Das Cover der Broschüre sowie eine Auswahl an Themenfotos Radreisen finden Sie in unserem Pressebereich.

 

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 160.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

NordHessen-Journal

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Frauenreise: Tibetisches Heil-Yoga

Das Gleichstellungsbüro des Werra-Meißner-Kreises veranstaltet von Montag, den 10. Juli, bis Freitag, den 14. Juli 2017, eine Frauenreise in die Akademie Waldschlösschen in Gleichen-Reinhausen in der Nähe von Göttingen.

Die Reise wird begleitet von der Kum Nye-Lehrerin Marietta Bettermann-Nolle aus Kassel. Kum Nye oder tibetisches Heil-Yoga ist stilles Sitzen mit weicher Konzentration auf den natürlich fließenden Atem, sehr langsam und bewusst ausgeführte Bewegungen und Selbstmassage von Druckpunkten. Gesprochene heilsame Mantras regen die subtilen Energien von Körper und Geist an, lösen sanft Blockaden im Energiefluss und führen zu einer gelassenen, in sich ruhenden Wachheit und Achtsamkeit. Die einfachen Übungen finden im Waldschlösschen und im Wald statt.


An Kosten entstehen für diese Frauenreise 370,– € inklusive Seminarprogramm,
Unterbringung und Verpflegung, bei eigener Anreise (gerne in Fahrgemeinschaften).
Anmeldungen sollten bis zum 31. März 2017 im Gleichstellungsbüro, Tel.: 05651 47413-40,
Email: thekla.rotermund-capar@werra-meissner-kreis.de, vorliegen.

NordHessen-Journal

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Arzt in Gemeinschaftspraxis: Kein wirtschaftliches Risiko – keine Selbständigkeit

Dortmund/Berlin (DAV). Beabsichtigen zwei Zahnärzte auf Basis eines Vertrags über eine zahnärztliche Gemeinschaftspraxis gleichberechtigt zusammenzuarbeiten, wollen beide Ärzte in der Regel auch selbständig tätig sein. Je nach Ausgestaltung des Vertrags kann sich aber trotzdem daraus ergeben, dass ein Arzt der Sozialversicherungspflicht unterliegt. Auf eine entsprechende Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 23. November 2016 (AZ: L 5 R 1176/15) weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.

 

Der Zahnarzt praktizierte gemeinsam mit einer Kollegin in einer Praxis. Die beiden Ärzte hatten hierfür eine Gemeinschaft bürgerlichen Rechtes gegründet und einen „Gesellschaftsvertrag“ abgeschlossen. Dieser legte unter anderem fest, dass die Ärztin 30 Prozent ihrer Honorare erhielt. Den übrigen Überschuss aus den Einnahmen erhielt ihr Partner, nachdem er von diesen Einnahmen sämtliche Praxisausgaben beglichen hatte. Dazu gehörten unter anderem die Miete, der Unterhalt der Praxis – die Praxiseinrichtung gehörte allein dem Zahnarzt – und die Personalkosten. Die beiden Vertragspartner legten fest, dass sie gleichberechtigt und einander nicht weisungsbefugt seien.

Im Rahmen einer Betriebsprüfung forderte der zuständige Sozialversicherungsträger den Arzt dennoch auf, für die Ärztin rückwirkend Sozialabgaben von über 13.000 Euro zu zahlen, da sie abhängig beschäftigt sei.

Die Klage des Arztes blieb erfolglos. Das Gericht sah ebenfalls ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis und nannte hierfür mehrere Kriterien. So trage die Zahnärztin kein wirtschaftliches Risiko und sei auch nicht am wirtschaftlichen Erfolg der Praxis beteiligt. Hinsichtlich der Sprechzeiten und der Urlaubsplanung müsse sie sich mit dem Zahnarzt und dem übrigen Praxispersonal absprechen. Erkranke sie länger als sechs Wochen, habe ihr Kollege die Befugnis, zu Lasten ihres Gewinnanteils einen Vertreter einzustellen. Umgekehrt gelte diese Regelung jedoch nicht.

Die Richter wiesen auch darauf hin, dass es typisch sei für „höhere Dienste“, dass die Ärztin keine (Fach-) Weisungen erhalte. Die Freiheit des selbstständigen Unternehmers zeige sich darin jedoch nicht.

Information: www.dav-medizinrecht.de

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Ne tolle Sache: Facebook testet Suizidprävention mit KI

Wenn das Leben nicht im Gefällt-mir-Modus läuft, können Freunde der letzte Halt vor dem Absturz in die Verzweiflung sein. Facebook untersucht derzeit, ob künstliche Intelligenz nicht hellhöriger ist als menschliche Follower.

Facebook arbeitet bereits seit mehreren Jahren an einem System aus verschiedenen Tools zum Umgang mit selbstmordgefährdeten Personen. Nun will der Social-Media-Dienst laut einer Pressemitteilung seine Vorsorgemaßnahmen um eine spezielle KI ergänzen.

Dabei soll eine Mustererkennung Postings finden, die auf ein mögliches Suizidvorhaben hinweisen, und sie an geschulte Mitarbeiter weitergeben.

Diese sollen die Nachrichten prüfen und für den Fall, dass tatsächlich eine Selbstmordabsicht erkennbar ist, Kontakt zum jeweiligen Benutzer aufnehmen.

Anbieten können sie den Betroffenen erste praktische Hilfen wie den Kontakt zu einem Freund oder einem Präventionsdienst. Facebook hat für solche Situationen sogar vorformulierte Gesprächshilfen, die den Einstieg erleichtern sollen.

Bislang setzt Facebook bei der Erkennung von suizidgefährdeten Benutzern ausschließlich auf die Auswertungen von Menschen, die wiederum in erster Linie von anderen Mitgliedern des Dienstes auf gefährdete Personen hingewiesen wurden.

Das Überdosis-Posting von Sinead O’Connor 2015 etwa hatte weltweit Beachtung gefunden und deutlich gemacht, welche Rolle soziale Netzwerke in Krisensituationen spielen können.

Spätestens seit dem Fall Simone Back ist aber auch klar, dass solche Postings gehört werden müssen. Die neue KI-gestützte Facebook-Auswertung ist momentan noch im Teststadium und auf die USA begrenzt.

Quelle: Facebook / Cebit

Anmerkung der Redaktion:

Wir finden, dass das mal ne richtig tolle Sache ist.  Ständig hört man von diesen Fällen. Gut ist daran auch, dass sich ein Unternehmen nicht nur aufs Geld verdienen beschränkt, sondern sich seiner Verantwortung bewußt ist und –stellt–.

Dafür gibts von uns den Daumen hoch. 

 




Gute Aktion: Statt Plastik

REWE Group ersetzt Plastikverpackungen bei Obst & Gemüse durch Laser-Logo / Pilotprojekt testet Einsatz von Lasertechnik bei der Beschriftung von Lebensmitteln / Naturgut-Avocado_2_BIO_klein – Rewe-Bio_Suesskartoffel_1_BIO / obs/Rewe Group/REWE Group

REWE Group ersetzt Plastikverpackungen bei Obst & Gemüse durch Laser-Logo
Pilotprojekt testet Einsatz von Lasertechnik bei der Beschriftung von Lebensmitteln

Köln (ots) – Die Auslistung der Plastiktüte war für die REWE Group nur der Anfang. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, unnötige Verpackungen komplett aus seinen Regalen zu verbannen, ohne einen schnelleren Verderb zu riskieren oder gegen gesetzlich notwendige Deklarationen von Produkten zu verstoßen.

Eine neue Erfindung soll nun Umverpackungen und Etiketten bei Bio-Obst und -Gemüse ersetzen: Avocados und Süßkartoffeln sind die ersten Produkte, die im Rahmen eines Pilotprojektes bei REWE und PENNY mit der neuen Methode des „natürlichen“ Labelings (Natural Branding) gekennzeichnet werden.

Ohne den Einsatz von Plastik, Papier, Farben oder Klebstoff, sondern mit einem gebündelten Lichtstrahl können die Produkte mit einem Logo und weiteren Informationen versehen werden. Hierzu werden lediglich Pigmente der äußersten Schalenschicht abgetragen. Das Labeling findet nur an der Oberfläche statt, ist völlig kontaktlos und hat keinen Einfluss auf Geschmack, Qualität oder Haltbarkeit. Das „natürliche“ Labeling benötigt neben dem Laser keine Hilfsmittel und ist somit bei Früchten möglich, bei denen die Schale entfernt wird, aber auch bei Früchten, bei denen sie mitgegessen wird.

Diese neue Kennzeichnung von Bio-Obst- und -Gemüse könnte zukünftig Umverpackungen überflüssig machen, die lediglich dazu dienen, Verwechslungen zwischen Bio- und konventioneller Ware zu vermeiden. Dadurch könnten erhebliche Mengen an Plastik, Papier und Metall eingespart werden und es gelangen weniger Treibhausgase in die Atmosphäre.

Das Pilotprojekt startet Mitte März in rund 800 REWE- und PENNY-Märkten in Nordrhein-Westfalen und ist zunächst für die Dauer von vier Wochen angesetzt. Je nach Akzeptanz der Kunden ist eine Ausweitung des Tests geplant.

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 52,4 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren 330.000 Beschäftigten und 15.000 Märkten in 20 europäischen Ländern präsent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2015 rund 232.000 Mitarbeiter in rund 10.000 Märkten einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA, der Discounter PENNY sowie die Baumärkte von toom und B1 Discount Baumarkt. Hinzu kommen die Bio-Supermärkte (TEMMA), innovative Convenience-Märkte (REWE To Go), das Gastrokonzept „Oh Angie!“ und E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice sowie Zooroyal, Weinfreunde und Kölner Weinkeller. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik Group die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Travelix sowie Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, Kuoni, Helvetic Tours, Apollo und Exim Tours sowie die Geschäftsreisesparte FCM Travel Solutions und über 2.400 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART, Kuoni), die Hotelmarken lti, Club Calimera, Cooee und PrimaSol und der Direktveranstalter clevertours.com.

REWE Group-Unternehmenskommunikation




Links- oder Rechtshänder? – Arbeitsfelder der Ergotherapie

1.Thema: Händigkeit

Die Mehrzahl der Menschen sind Rechtshänder. Es gibt aber auch viele Linkshänder; die Statistiken hierzu gehen von 15-20% der Bevölkerung aus.

Die Rechtshänder Leben in einer auf Rechtshändigkeit ausgerichteten Welt und „verschwenden“ daher kaum einen Gedanken daran, das es mit der Händigkeit Probleme geben könnte.

Auch die Linkshänder kommen in der Regel mit den Anforderungen des Alltags gut zu Recht, wenn Sie mit den notwendigen Linkshändermaterialien, wie zum Beispiel der Linkshänderschere ausgestattet sind.

Schwierig wird es aber meist beim Schreiben, da auch unsere Schrift auf Rechtshänder ausgerichtet ist. Wenn den Kindern nicht schon im Vorschulalter eine physiologische Schreibhaltung der Hand, ein flüssiges bewegen der Finger und eine spezielle Lage des Blattes gelehrt wird, gibt es oft Probleme in der Schule.

Eine der Schwierigkeiten beim Linkshändigen schreiben ist, dass das zuvor geschriebene mit der eigenen Hand verdeckt wird. Ein Kind, das zum Beispiel lernt ein „A“ zu schreiben, kann nicht sehen wie das zuvor geschriebene aussieht. Beim schreiben von Wörtern, Sätzen und später ganzen Seiten können sie nicht sehen, welche Buchstaben oder Wörter sie schon geschrieben haben.

 

Dies führt dazu, dass sie konzentrierter Arbeiten müssen, damit sie nach einer kurzen Ablenkung noch im Gedächtnis haben, wo sie stehen geblieben sind oder sie sind langsamer als andere Kinder, weil sie die Hand hoch nehmen müssen. Sie leisten mehr, bekommen aber keine Anerkennung dafür, sondern werden eher als langsam oder unkonzentriert wahrgenommen.

Erfinderische Kinder versuchen, das verdecken der eigenen Schrift zu vermeiden, in dem sie sich eine alternative Handhaltung beibringen, meist die so genannte „Hakenhaltung“. Bei dieser Handhaltung vermeiden sie zwar, das verdecken und verschmieren der eigenen Schrift, bekommen aber durch die unphysiologische Haltung später, wenn sie mal schreiben müssen, oft Schmerzen in der Hand oder regelrechte Schreibkrämpfen.

Eine ausgebildete Linkshänder Beraterin kann den Kindern helfen, schon im Vorschulalter die für Linkshänder empfohlene Handhaltung, Stiftführung und Blattlage zu erlernen. Die Schreibbewegung beim Linkshändigen schreiben muss mehr aus den Fingern kommen, während das Rechtshändige schreiben eher aus dem Handgelenk kommt.

Daher ist das für linkshändig schreibende Kind hilfreich, wenn begleitend zum Schreibtraining

Übungen zur Fingergeschicklichkeit gemacht werden.

Die meisten Schulen und Kindergärten beachten die Linkshändigkeit der Kinder. Es werden Linkshändermaterialien zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel Schreibunterlage, Anspitzer und Schere. Um die Hilfsmittel aber auch zu Hause sinnvoll einsetzen zu können, braucht es die Einweisung und Hilfestellung des dafür ausgebildeten Experten.

Bei fragen zum Thema Linkshändigkeit können sie sich an die zertifizierten Linkshänderberater wenden. Ein Verzeichnis der durch Dr. Sattler (Gründer der ersten Beratungsstelle für Linkshänder in Deutschland) zertifizierten Berater in Ihrer Näher finden Sie im Internet.

 

Das Thema für den nächsten Monat ist „Wechsel nach Handgebrauch und unsichere Händigkeit.

Ein Beitrag von Ines Kaufmann

(Ergotherapeutin und Linkshänderberaterin)

(Sie können übrigens einfach auf diesen oder einen der anderen Banner der Praxis klicken um sich weitere Informationen auf der Webseite zu holen)

 




So viele Touristen waren’s noch nie

 

Bad Arolsen. Die ehemalige waldecksche Residenzstadt konnte 2016 eine Rekordzahl an Gästen verzeichnen. Fast 56000 Touristen besuchten im vergangenen Jahr Bad Arolsen. Das ist ein Plus von fast 10 % gegenüber 2015. Die Zahl der deutschen Gäste nahm sogar um 12 % zu. Damit steht Inlandstourismus nach wie vor hoch im Kurs. Das kommt nicht von ungefähr, denn Bad Arolsen bietet die Top-Urlaubsaktivitäten, die Gästen aus Deutschland bei einem Reiseziel sehr wichtig sind. 1. der Besuch kultureller/historischer Sehenswürdigkeiten, 2. Ausflüge in die Natur und 3. das Spazierengehen. Vielfältige Investitionen in die touristische Infrastruktur, wie etwa das neue Strandbad am Twistesee, haben dazu beigetragen, die Stadt und das Umfeld noch attraktiver zu gestalten.

Die Bad Arolser Museumslandschaft und eine Vielzahl exzellenter  Veranstaltungen runden das Kulturerlebnis ab. Damit Bad Arolsen auch in Zukunft für Besucher attraktiv bleibt, ist die Einrichtung von WLAN-Hotspots an verschiedenen touristisch relevanten Punkten und die Präsentation der städtischen Angebote im Social Media-Segment geplant. Das Areal des Kurparks wurde in das Förderprogramm Stadtumbau Nordwaldeck aufgenommen und die Vorbereitungen für das 300-jährige Jubiläum der Stadtgründung laufen bereits. Die erneute Prädikatisierung Wetterburgs als anerkannter Erholungsort steht noch dieses Jahr an.

„Wie gut ein Urlaubsaufenthalt empfunden wird, das steht und fällt mit der erlebten Servicequalität. Aus diesem Grund nimmt der Touristik-Service Bad Arolsen erfolgreich an der Initiative Servicequalität Deutschland teil und ist eine der ca. 650 Touristeninformationen, die vom Deutschen Tourismusverband mit der i-Marke ausgezeichnet wurden. In diesem Zusammenhang ist uns ebenso die enge Vernetzung mit den Leistungsträgern in der Stadt wichtig, die ebenfalls auf Qualität wertlegen“, sagt Wilhelm Müller, Fachbereichsleiter Tourismus und Kultur. (wm/ws)




Sprachheilberatung im Werra-Meißner-Kreis für Kinder und Erwachsene mit Sprach- und Sprechauffälligkeiten

Die Sprachheilbeauftragten des Werra-Meißner-Kreises, Rosemarie Zernin-Hupfeld und Karin Schell, führen im Fachbereich 5 Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen in Eschwege, Luisenstraße 23c und in Witzenhausen, Steinstraße 26 kostenfrei Beratungsgespräche und Sprachdiagnostik durch.

Die Sprachheilberatung wird nach Bedarf angeboten.

Eine vorherige Terminvereinbarung ist unter der Telefonnummer: 05651 959216 erforderlich.

Werra-Meißner-Kreis – Der Kreisausschuss

 




Wer darf was und was nicht?

Arbeitnehmer & Arbeitgeber: Rechte und Pflichten

Köln, Februar 2017. Als Arbeitnehmer ist definiert, „wer aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages im Dienste eines anderen in persönlicher Abhängigkeit zur Arbeit verpflichtet ist.“ (siehe Rechtswörterbuch.de) Er stellt seine Arbeitsleistung gegen Bezahlung dem Arbeitgeber zur Verfügung.

Arbeitgeber hingegen sind diejenigen, die die Arbeitnehmer beschäftigen. Hauptpflichten des Arbeitgebers sind insbesondere: Vergütungspflicht, Fürsorgepflicht, Pflicht zur Gleichbehandlung sowie Verpflichtung zur Abführung von Lohnsteuer und Sozialversicherungs-abgaben. Und darüber hinaus?

Welche Pflichten haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber darüber hinaus? Aber auch welche Rechte? Der Rechtsexperte Markus Mingers, Inhaber der Kanzlei Mingers & Kreuzer in Köln, klärt auf:

Ordnung am Arbeitsplatz: Hat der Chef das Sagen?

Manche Menschen können im Chaos bekanntlich besser arbeiten. Viele Arbeitgeber schätzen jedoch eine ordentliche und saubere Arbeits-umgebung. „Generell darf man als Chef Anordnungen zur Ordnung im Betrieb machen. Manche Entscheidungen bedürfen jedoch einer Zustimmung des Betriebsrates“, erklärt der Rechtsexperte. Laut einem Urteil des Arbeitsgerichts Würzburg (Az.: 12 BV 25/15) darf der Chef nicht einfach unüberlegt Anordnungen treffen bezüglich der Ordnung am Arbeitsplatz der Mitarbeiter. Der Fall: Der Arbeitgeber gab per Email vor, dass persönliche Gegenstände (dazu zählen beispielsweise Fotos, Pflanzen etc.) zukünftig nicht mehr als 10 Prozent der vorhandenen Fläche belegen dürften. Auch sollten keinerlei Möbel, Wände und Glasflächen mehr beklebt werden. Die Arbeitgeber hätten sich in den Büroräumen leise zu verhalten und ihren Schreibtisch ordentlich zu hinterlassen. Ungenutzte Schreibtische dürften nicht als Ablage dienen und auch der Müll sei zu trennen und die Pflanzen zu pflegen. Eine Zustimmung des Betriebsrates hat sich der Arbeitgeber vorher nicht eingeholt, was ihm dann zum Verhängnis wurde, denn der Betriebsrat klagte. Weisungen, die das Arbeitsverhalten betreffen, bedürfen keinerlei Zustimmung durch den Betriebsrat. Daher sind die Aufforderungen den Arbeitsplatz sauber zu halten, in gewissen Bereichen leise zu sein und die Möbel nicht zu bekleben rechtskräftig. Nicht jedoch alle anderen
Anweisungen, denn diese betreffen die betriebliche Ordnung und müssen vorher mit dem Betriebsrat abgesprochen werden, um eine Einigung zwischen beiden Parteien zu erzielen.

Essen am Arbeitsplatz: erlaubt oder verboten?

„Das LAG Berlin entschied übrigens kürzlich zudem, dass auch ein Essensverbot nur in Absprache mit dem Betriebsrat ausgesprochen werden darf (Az.: 7 Ta BVGa 520/16)“, so Mingers. „Allerdings sollten Arbeitnehmer vorsichtig sein: Denn weigert man sich gegen eine Weisung, die sich im Nachhinein als rechtswirksam herausstellt, kann es zu einer Abmahnung oder sogar zu einer Kündigung kommen. Die Grenze zwischen Weisungen bezüglich des Arbeitsverhaltens und der betrieblichen Ordnung ist schmal und oftmals ist es schwierig, sie genau festzulegen. Häufig wird je nach Einzelfall beurteilt. Daher sollte man lieber einmal mehr Absprachen tätigen als im Endeffekt vor Gericht zu stehen“, betont der Rechtsanwalt.

 

Winterliche Temperaturen im Büro: Wann ist es zu kalt?

Auch hinsichtlich der Temperaturen am Arbeitsplatz gibt es Regelungen.
Genauso wie im Sommer bei unerträglicher Hitze hat der Arbeitgeber auch im Winter gewisse Vorkehrungen gegen gesundheitliche Beeinträchtigungen seiner Angestellten zu treffen. „Dauerhaftes Frieren am Arbeitsplatz muss niemand hinnehmen. Nach den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) werden bestimmte Mindestwerte der Lufttemperatur in Abhängigkeit von der körperlichen Anstrengung festgelegt. Solange die Arbeitnehmer sitzen, muss das Büro mindestens 19 bis 20 Grad warm sein. Beim Stehen oder Gehen sollte die Temperatur zwischen 12 und 19 Grad liegen. Anders ist es bei Angestellten, die sich berufsbedingt aufgrund von Bau- oder Straßenarbeiten an der frischen Luft aufhalten. Hierbei müssen die Bauherren allerdings sicherstellen, dass sie ausreichend vor der Kälte geschützt sind, etwa durch besondere Arbeitskleidung“, führt Mingers aus. „Neben der beruflichen Tätigkeit hat der Arbeitgeber aber auch auf das individuelle Kälteempfinden seiner Angestellten Rücksicht zu nehmen – und gegebenenfalls Maßnahmen vorzunehmen. Ein zumutbares Arbeitsklima ist in seiner Fürsorgepflicht als Arbeitgeber miteinbegriffen. Wer somit schnell friert, da es am eigenen Arbeitsplatz zieht, der muss nicht noch mit Schal oder Mütze zur Arbeit kommen, sondern kann seinen Chef um die Zuteilung eines anderen Platzes bitten. Schwangere Frauen können einen Anspruch auf einen wärmeren Arbeitsplatz geltend machen. Wer die Kälte vor Ort nicht länger aushält, sollte ein Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen – in der Regel hat der Chef schließlich auch ein Interesse daran, an einem warmen Arbeitsplatz zusammen mit gesunden und zufriedenen Menschen zu arbeiten“, erklärt der Rechtsexperte weiter. Darüber hinaus warnt Mingers: „Auf gar keinen Fall dürfen Sie ohne Erlaubnis nach Hause gehen – andernfalls droht Ihnen eine Abmahnung!“ Bringt ein Gespräch allerdings keine Besserung mit sich, sollte man den Betriebsrat einschalten. Wenn auch das nicht hilft oder es diesen in einem Unternehmen nicht gibt, sollte ein Anwalt eingeschaltet werden.

 

Der Zug fällt aus, die Autobahn ist zu: Abmahnung zulässig?

Der Zug fällt aus, überall Stau oder die Autobahn ist zugeschneit. Dass man in solchen Momenten pünktlich auf der Arbeit erscheint, ist schwerer, als viele Arbeitgeber denken. „In der Regel ist dies aber das Problem des Arbeitnehmers. Denn Arbeitnehmer tragen selber die Verantwortung, dass sie pünktlich auf der Arbeit erscheinen. Dies gilt selbst an Tagen, an denen ein pünktliches Erscheinen aufgrund von Streik, Stau oder Schnee fast unmöglich ist“, erläutert der Rechtsanwalt.
Weiter führt er aus: „Für die Zeit, die der Mitarbeiter zu spät kommt, muss der Arbeitgeber grundsätzlich keinen Lohn zahlen. Es sei denn, es ist im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in Betriebsvereinbarungen etwas anderes geregelt.“ Neben einer Lohnkürzung kann der Arbeitnehmer bei Unpünktlichkeit im schlimmsten Fall sogar eine Abmahnung kassieren.

„Eine Abmahnung aufgrund zu spätem Erscheinen ist allerdings nur dann zulässig, wenn der Arbeitnehmer die Unpünktlichkeit selber verursacht hat. Bei unvorhersehbaren Ereignissen wie ein Sturm, plötzlicher Schneefall oder ein Streik, muss der Arbeitnehmer keine Abmahnung befürchten. Wenn auf dem Weg zur Arbeit jedoch regelmäßig Stau ist, muss der Arbeitnehmer dafür sorgen, dass er pünktlich zur Arbeit erscheint“, so der Experte über die aktuelle Rechtssituation.

Vielen Dank für dies nützlichen Betrachtungen an die Kanzlei




Tag der offenen Tür für Arbeitsmedizin und Naturheilverfahren ein voller Erfolg

Arbeitsgesundheit und Bioresonanz in Diemelstadt

Am 15.02.2017 kündigten wir den Tag der offenen Tür in der neu eröffneten Praxis von Dr.Koll in Diemelstadt – Wrexen an (siehe Artikel unten).

Da dieser Artikel auf ungeheuer große Resonanz stieß, waren wir am gestrigen Freitag für Sie vor Ort, um Ihnen einen kleinen Eindruck von den neu eröffneten und eingerichteten Praxisräumen zu vermitteln.

Freundlich würde ich von der Chefin, Frau Koll, empfangen und durch die hellen Diagnostik- sowie Behandlungsräume geführt.

Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl aller Interessierten gesorgt. Hier nun eine kleine Diashow, damit auch Sie sich ein Bild von der Praxis machen können. Alle Fakts im Artikel unten.

 

 

Arbeitsmedizin und Naturheilverfahren jetzt in Diemelstadt – Tag der offenen Tür!




Arzneimittelhersteller Stada im Höhenflug

Bad Vilbel. Die Tage als selbstständig agierendes Unternehmen sind gezählt. Stada ist ein börsennotiertes Unternehmen welches kurz vor einer Übernahme steht. Bislang sind es 3 Großinvestoren, die mehr oder weniger offiziell als Interessenten und Bieter auftreten. Auch den Kleinaktionären dürfte diese Entwicklung sehr gefallen. Denn in den letzten Tagen machte die Aktie einen Riesensatz. Bei der Dynamik, die der Bieterwettlauf um den Pharmahersteller inzwischen entwickelt, wird eine Übernahme immer wahrscheinlicher. Auch die meisten Großaktionäre sind an einem gewinnbringenden Verkauf, als an einem langfristigen Engagement interessiert. Carl Ferdinand von Oetker (Aufsichtsratschef) wird sich dem Verkaufsprozess kaum widersetzen können. Für das das Stada-Management gibt es jedoch keinen ersichtlichen Grund dem bevorstehenden Deal schneller als nötig zuzustimmen. Es ist bekannt, dass mindestens ein halbes Dutzend Finanzinvestoren höchstes Interesse an einer Übernahme des Arzneimittelkonzerns haben. Die bisherigen Vorschläge je Aktie liegen zwischen 56 und 62 Euro. Das werden vermutlich nicht die letzten Übernahmeangebote sein. (ws)




Tagesklinik eröffnet

Veronika Siebers (Kinder – und Jugendpsychologin)

Hofgeismar. Seit Ende vergangenen Jahres betreibt die Vito Kurhessen die kinder- und jugendpsychatrische Tagesklinik in Hofgeismar. Mit dieser neuen Tagesklinik und der im gleichen Gebäude befindlichen Ambulanz ist es möglich die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Erkrankungen im Landkreis Kassel mit hohem Qualitätsanspruch zu gewährleisten. In einer Feierstunde zur offiziellen Eröffnung am 15.02.2017 nahmen unter vielen anderen geladenen Gästen, das Personal der neuen Klinik und der dazugehörigen Ambulanz, der LWV Landesdirektor Hessen Dr. Uwe Brückmann, der Geschäftsführer der Vitos GmbH Reinhard Belling, die Direktorin der Klinik PD Dr. Natalie Bock und der Bürgermeister von Hofgeismar Markus Mannsbarth teil. Die Einrichtung Tagesklinik geht auf die intensiven Bemühungen des LWV Landesdirektor Dr. Brückmann zurück. Dieser hatte maßgeblich, nachdem die Entscheidung des Sozialgerichts Marburg zur Schließung der Psychologischen Betreuungseinrichtungen in Witzenhausen, Korbach und Hofgeismar geführt hatte, für die Etablierung solcher Einrichtungen in Nordhessen votiert. Dr. Uwe Brückmann: „Ich bin sehr froh, dass wir hier und heute die neue Kinder- und Jugendklinik eröffnen können. Ich möchte mich vordergründig bei den Kooperationspartnern und Unterstützern bedanken, weil diese Klinik erst durch deren Engagement so möglich wurde.“ Nachdem die offizielle Genehmigung zum Betreiben einer solchen Klinik gegeben war, mussten entsprechende Räumlichkeiten gefunden werden. Eine solche exzellente Möglichkeit ergab sich im Andreas -Möhl – Haus am Gesundbrunnen. Als Synergieeffekt entstand die Idee das Zusammenleben von Jung und Alt als Therapiequelle zu nutzen. Die anfängliche Skepsis insbesondere bei den älteren Heimbewohnern ist überwunden. „Unser nächster Schritt soll und wird die Einrichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes sein“, unterstrich die Klinikdirektorin Dr. Natalie Bock. Claudia Papst – Dippel (AfD – Abgeordnete in der Verbandsversammlung des LWV) freut sich über diese weitere regionale Möglichkeit zur Betreuung physisch gestörter Kinder und Jugendlicher. Sie sei erschüttert, dass die Anzahl dieser Erkrankungen zunehme und sieht die Gesellschaft als Ganzes in der Verantwortung. (ws)

Hintergrund: Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (im Folgenden „DGKJP“) ist die wissenschaftliche Vereinigung der Fachärzte für „Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie“ und anderer auf dem Gebiet tätiger Wissenschaftler. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie umfasst die Erkennung, nichtoperative Behandlung, Prävention und Rehabilitation bei psychischen, psychosomatischen, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen oder Störungen sowie bei psychischen und sozialen Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Die Definition ist Inhalt der Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer. Über eine eigene Weiterbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater verfügen nahezu alle europäischen und entwickelten außereuropäischen Länder. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie ist seit 1969 in Deutschland eine eigenständige ärztliche Fachdisziplin

 




Arbeitsmedizin und Naturheilverfahren jetzt in Diemelstadt – Tag der offenen Tür!

Diemelstadt

natürlich – gesund – arbeiten“ – so lautet das Praxismotto der neu eröffneten Praxis von Dr.Koll in Diemelstadt – Wrexen

Seit Januar 2017 praktiziert er dort als Arbeitsmediziner und Allgemeinmediziner mit besonderem Schwerpunkt auf Naturheilverfahren. „Neben meiner Tätigkeit als Betriebsarzt interessiere ich mich schon seit längerem für Naturheilkunde und konnte meine Tätigkeit um die Bioresonanzmethode erweitern“ erwähnt der 40- jährige mit großer Begeisterung. „Hierbei handelt es sich um eine sanfte Methode, mit der man nicht nur das Immunsystem stimulieren und stabilisieren kann, sondern auch einen Großteil der Allergien und Unverträglichkeiten umfangreich lindern kann, ohne auch nur eine Spritze verabreichen zu müssen.

Ein Verfahren, das sicherlich zu favorisieren ist, wenn man Angst vor Spritzen hat oder der Patient im Kindes- oder Teenageralter ist.“ Selbstverständlich werden in der Praxis auch weitere alternative Heilmethoden angewendet, die individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. Als Arbeitsmediziner betreut Dr. Koll bisher schon diverse Firmen aus Diemelstadt, Warburg und Umgebung. Neben den klassischen Vorsorgeuntersuchungen gewinnt das betriebliche Gesundheitsmanagement an Bedeutung, denngesunde Mitarbeiter bilden die Grundlage für  gesunde Unternehmen.

„Eine besondere Herzensangelegenheit sind mir die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, die in regelmäßigen Abständen untersucht werden müssen“ fügt der Mediziner hinzu, „denn durch meine jahrelange Tätigkeit als Notarzt hat sich zu dieser Personengruppe ein besonderes Verhältnis aufgebaut“.

Am Freitag, den 17.02.2017 können sich Interessierte am Tag der offenen Tür zwischen 9 und 15 Uhr einen Einblick in die neue Praxis in der Gartenstraße 18 in Diemelstadt- Wrexen verschaffen.

 




ZDF-Magazin „WISO“: Krebserregende Stoffe in Bio-Babytees Nach „WISO“-Test nimmt Hersteller Ware vom Markt

Marcus Niehaves
© ZDF und Rico Rossival

Mainz (ots) – Babytees sind mit krebserregenden Pflanzengiften belastet.

Dies ist das Ergebnis einer Stichprobe des ZDF-Verbrauchermagazins „WISO“. In fünf von insgesamt 17 Kräuter-Babytees konnten so genannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) nachgewiesen werden. Laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) kann dieses pflanzliche Gift den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore verursachen.

Die ausführlichen Ergebnisse präsentiert „WISO“ am Montag, 13. Februar 2017, 19.25 Uhr im ZDF (Moderation: Marcus Niehaves).
„WISO“ hatte 17 Kräutertees für Babys aus dem Lebensmittelhandel, vom Discounter, aus Apotheken und Drogerien in einem unabhängigen Labor testen lassen.

Mit Abstand am stärksten mit PA belastet ist der Tee aus der Apotheke, der Sidroga Säuglings- und Kindertee. Die Belastung des Babytees von Sidroga erreicht sogar den Richtwert des Bundesinstitut für Risikobewertung – der bei einem Erwachsenen auf Dauer nicht überschritten werden sollte. Auch vier andere Produkte sind mit PA belastet. Alle fünf Tees sind Bio-Produkte. Sidroga hat die belastete Charge nach dem „WISO“-Test aus dem Handel genommen.

Kleinkinder besonders gefährdet

Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind gesundheitlich gefährdet, denn gerade für sie stellen PAs ein besonderes Risiko dar. Ihr Organismus reagiert ausgesprochen empfindlich auf schädliche Stoffe. „Deshalb haben die PAs in Babytees überhaupt nichts verloren“, so der Kinder-Gastroenterologe Prof. Dr. med. Klaus-Michael Keller.

 

Keine gesetzlichen Grenzwerte

Bereits im Sommer 2013 hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung in einzelnen Tees hohe PA-Werte ermittelt. Obwohl auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahren vor den gefährlichen Langzeitfolgen dieses Stoffes selbst bei niedriger Dosierung warnt, gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte. Die Pyrrolizidinalkaloide befinden sich nicht in den Teekräutern selbst, sondern in Pflanzen wie dem Jakobskreuzkraut. Dieses wächst als Unkraut zwischen den Teekräutern. Deshalb gelangt es leicht in die Ernte.

„WISO“ hatte bereits 2014 19 Babytee-Sorten getestet und schon damals die krebserregenden Inhaltsstoffe feststellen können.
Rückfragen an die „WISO“-Redaktion am Sonntag, 12. Februar 2017, unter der Telefonnummer 06131 – 70-15530.
http://wiso.zdf.de.

Analysewerte
Marke/
Probenbezeichnung
Hersteller/
Vertreiber
Charge Pyrrolizidinalkaloide (µg/kg)
H&S Gutes Bauchgefühl Nr.76 Bio H&S Tee-Gesellschaft  L608986.002271 12
H&S Atme sanft durch Nr.75 Bio H&S Tee-Gesellschaft  L625743.005494 30
Alnatura Bio Baby Fenchel Tee Alnatura GmbH 210702 39
Sidroga Bio Säuglings- und Kindertee Sidroga Gesellschaft für  Gesundheits-
produkte mbH
92018 / L:5G0282 313
Sonnenkind Bio Baby Tee Kräuter SONNENTOR GmbH LVH16050202E19 36

ZDF WISO




Zum Welt-Krebs-Tag am 4. Februar — Krebserkrankungen ursächlich für annähernd jeden vierten Todesfall

  • Krebs ist die zweithäufigste Todesursache
  • Männer sterben häufiger an Krebs als Frauen
  • Lungen- und Bronchialkrebs ist die am häufigsten zum Tode führende Krebserkrankung

Bösartige Neubildungen (Krebs) waren im Jahr 2015 ursächlich für annähernd jeden vierten Todesfall in der hessischen Bevölkerung. Zum Weltkrebstag am 4. Februar teilt das Hessische Statistische Landesamt mit, dass Krebs mit 15 895 Sterbefällen (8752 Männer, 7143 Frauen) wie schon in den Vorjahren nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache war.

Gegenüber 2014 stieg die Anzahl der an Krebs gestorbenen Personen um 448 oder 2,9 Prozent an. Bei Männern war der Anteil von Krebserkrankungen mit Todesfolge an allen Todesursachen mit 27 Prozent höher als bei Frauen (21 Prozent). Bezogen auf die Bevölkerung kam es zu 2,6 Krebssterbefällen je 1000 Einwohner (2,9 bei den Männer, 2,3 bei den Frauen).

Mit 3024 Fällen insgesamt war Lungen- und Bronchialkrebs die häufigste der zum Tode führenden Krebserkrankungen, danach folgte Brustkrebs mit 1331. Bösartige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse führten zu 1238 Sterbefällen. An Dickdarmkrebs verstarben 1136 Menschen.

Die häufigste zum Tod führende Krebserkrankung bei Frauen war mit 1319 Fällen der Brustkrebs. Lungen- und Bronchialkrebs führte in 1082 Fällen zum Tod. An dritter Stelle lag der Bauchspeicheldrüsenkrebs (614 Gestorbene).

Bei den Männern war Lungen- und Bronchialkrebs mit 1942 Fällen der häufigste Grund für einen Sterbefall aufgrund eines Krebsleidens. 1027 Männer starben an Prostatakrebs. Mit 624 Gestorbenen waren Bösartige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse auch bei den Männern die dritthäufigste zum Tode führende Krebserkrankung.

77,6 Prozent der an Krebs Gestorbenen erreichten ein Alter von 65 oder mehr Jahren (Männer: 77,9 Prozent, Frauen: 77,3 Prozent). Ein Drittel der Sterbefälle insgesamt war in der Altersgruppe der 70- bis unter 80-jährigen zu verzeichnen (Männer: 35,2 Prozent, Frauen: 30,1 Prozent).

 

Hessisches Statistisches Landesamt




ADFC fordert mehr Sicherheit für Senioren-Radler

Fahrradfahren in der Stadt. Hier: Lange Brücke.
Potsdam, 03.11.2015
©Westrich / ADFC

Vom 25-27. fand in Goslar der Verkehrsgerichtstag statt.. Es ging unter anderem um die Sicherheit des Radverkehrs.

Angesichts steigender Unfallzahlen bei älteren Radfahrerinnen und Radfahrern forderte der ADFC den bundesweiten Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur, verpflichtende Fahrassistenzsysteme für LKW und PKW und besondere Rücksicht auf Senioren im Straßenverkehr.

 

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die lückenhafte Fahrrad-Infrastruktur und der ungebremste Autoverkehr in Deutschland sind schon für topfitte Radfahrer eine Zumutung. Für Ungeübte und Ältere werden sie schnell zur Gefahr. Wir brauchen mehr Platz für den Radverkehr – und zwar zulasten des Autoverkehrs, damit endlich durchgängige, breite und komfortable Radwegenetze angelegt werden können. Auch die wachsende Generation 70plus hat ein Recht darauf, als Fahrrad- oder Pedelecfahrer sicher unterwegs zu sein. Es kann nicht sein, dass wir diesen Menschen sagen müssen: Steigt am besten ins Auto, dort seid Ihr sicher!“

 

Intuitiv verständliche Infrastruktur

Während für Autofahrer fast immer problemlos zu erkennen ist, wo gefahren werden muss, finden Radfahrer oft chaotische, unverständliche Zustände vor: buckelige Bordsteinradwege mit oder ohne Benutzungspflicht, konfliktträchtige gemeinsame Geh- und Radwege, irritierende linksseitige oder Zweirichtungsradwege, zugeparkte Radfahr- und Schutzstreifen oder auch gänzliche fehlende Infrastruktur – und an jeder Kreuzung ändert sich das System. Stork: „Fahrradfahren in deutschen Städten ist ein frustrierendes Suchspiel. Radfahrer wissen nicht, wohin sie gehören – und Autofahrer wissen nicht, wo sie mit Radfahrern rechnen müssen. Wir brauchen ein intuitiv verständliches, durchgängiges Radverkehrssystem mit großzügigen Abmessungen, das dem wachsenden Radverkehr gerecht wird.“

 

Verpflichtende Fahrassistenzsysteme für LKW und PKW

Häufigste Unfallkonstellation sind Kollisionen mit abbiegenden Kraftfahrzeugen unter Missachtung der Vorfahrt des Radfahrers. Deshalb müssen nach Ansicht des ADFC elektronische Assistenz-Systeme – Abbiegeassistent, Notbremsassistent und andere – die Gefahr, die von Kraftfahrzeug-Führern ausgeht, minimieren. Die Unfallforschung der Versicherer hat ermittelt, dass 60 Prozent der schweren LKW-Fahrrad-Unfälle durch entsprechende Assistenzsysteme verhindert werden können. Stork: „Solche Sicherheitssysteme gibt es bereits marktreif, sie müssen aber auf EU-Ebene verbindlich gemacht werden, sonst werden sie aus Kostengründen einfach eingespart!“

 

Besondere Rücksicht auf Senioren

Der ADFC fordert außerdem, dass Senioren im Straßenverkehr deutlich mehr Rücksicht entgegengebracht wird. Stork: „Gottseidank verhalten sich die meisten Autofahrer gegenüber Kindern bereits rücksichtsvoll, bremsen ab, rechnen mit Unvorhersehbarkeiten. Dieselbe Rücksicht brauchen wir auch gegenüber Senioren! Auch bei Älteren muss man mit Fehlverhalten rechnen, ihre Beweglichkeit nimmt ab, das Richtungshören funktioniert nicht mehr so gut. Polizei und Gerichte müssen rücksichtsloses Verhalten gegenüber Älteren genauso stark sanktionieren, wie gegenüber Kindern.“        

 

Radfahren in Zahlen

50 Millionen Bundesbürger fahren Fahrrad, etwa 11 Millionen davon täglich. Etwa 10 Prozent der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt. Politisch erwünscht ist, das Fahrradfahren noch deutlich attraktiver zu machen – denn es hält fit und wirkt Verkehrs- und Klimaproblemen entgegen. Aber: Im Durchschnitt stirbt jeden Tag in Deutschland ein Radfahrer, alle sieben Minuten wird einer verletzt (2015: 383 getötete, 77.793 verletzte Radfahrer). Bei den Kollisionen mit Kraftfahrzeugen ist in 75 Prozent der Fälle der Autofahrer Schuld, bei den LKWs sind es sogar 80 Prozent. Zwischen 1991 und 2015 ist die Zahl der über 65-jährigen verunglückten Radfahrer von 6.585 auf 13.685 gestiegen. Weil immer mehr Ältere mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs sind, ist eine weitere Zunahme zu befürchten. Quellen: Sinus Fahrradmonitor 2015, BMVI Radverkehr in Deutschland, Destatis Kraft- und Fahrradunfälle im Straßenverkehr 2015.

 

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 160.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.




Was ist eigentlich Ergo-Therapie?

Diese an sich recht interessante Frage – beantwortet unser neuer Werbepartner, den wir ihnen bei dieser Gelegenheit vorstellen möchten.

Wenn man nämlich bislang keine Berührungspunkte mit Ergotherapie hatte, weiss man oft nicht richtig was das ist.

Dabei kann dieses Wissen durchaus nützlich sein, denn leider ist es heutzutage oft so, dass man sie oft nicht verordnet bekommt, wenn man den Arzt nicht danach fragt.

Beim neuen Werbepartner  handelt es sich um die Ergotherapeutische Praxis in Kassel-Bettenhausen. 

Die entsprechenden Werbebanner haben sie sich schon längst bemerkt.

Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie gehört zu den Berufen des Gesundheitswesens. Das Wort Ergotherapie wird abgeleitet von dem altgriechischem Wort „ergon“ und bedeutet handeln oder etwas leisten.

Ergotherapie basiert somit auf der Erkenntnis, dass der Mensch ein handelndes Wesen ist und sinnvolle Aktivitäten und Aufgaben seine Gesundheit fördern. Ist die Handlungsfähigkeit eines Menschen beeinträchtigt und er nicht mehr oder nur noch eingeschränkt in der Lage selbstständig seinen Alltag zu bewältigen, unterstützen Ergotherapeuten den Patienten dabei, diese Fähigkeiten wiederzuerlangen.

Das vorrangige Ziel ist das Erreichen von größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im täglichen Leben.

Da die Handlungsfähigkeit durch unterschiedliche Ursachen beeinträchtigt sein kann, wie zum Beispiel eine Verletzung, Erkrankung oder eine Behinderung, umfasst die Ergotherapie Behandlungen bei Patienten aus allen medizinischen Bereichen.

Ein besonderes Merkmal der Ergotherapie ist des weiteren die aktive Beteiligung des Patienten am Prozess und die individuell angepasste Therapie. Der Patient selbst soll die Möglichkeit bekommen, seine Stärken und Schwierigkeiten zu benennen und seine Ziele der Therapie zu formulieren.

Mit welchen Krankheitsbilder kann ich Ergotherapie bekommen?

 Viele unterschiedliche Erkrankungen führen dazu, dass Kinder oder Erwachsene nicht in ihrem Lebensalltag selbstständig zurecht kommen.
In unserer Praxis zeigen sich bei den Kindern vorrangig Schwierigkeiten, in der Motorik, der Wahrnehmung oder dem Sozialverhalten.

Die Kinder können sich dann zum Beispiel in der Schule nicht konzentrieren, sind unaufmerksam oder unruhig. Aber auch bei Kindern mit Diagnosen wie Autismus oder eine Intelligenzminderung ist eine ergotherapeutische Behandlung sinnvoll.

Erwachsene behandeln wir häufig aufgrund von neurologischen Erkrankungen, wie ein Schlaganfall und Multiple Sklerose oder orthopädische Krankheitsbilder wie zum Beispiel Arthrose oder ein Karpaltunnelsyndrom.

Weiterhin behandeln wir Patienten, mit kognitiven und psychischen Auffälligkeiten.

Wie kann ich Ergotherapie bekommen?
Ergotherapie wird in der Regel von Ihrem Hausarzt oder Fachärztin verordnet. Dieser stellt eine Diagnose und wählt je nach dem Krankheitsbild – die adäquate ergotherapeutische Maßnahme. Mit der Verordnung, melden sie sich telefonisch oder per Mail, in unserer ergotherapeutischen Praxis an.  Mit einem individuellem Gespräch, werden von Patient und Ergotherapeuten dann gemeinsam die Ziele der Behandlung festgelegt.

Was bietet die Praxis für Ergotherapie Bettenhausen?

Unser ergotherapeutisches Team ist gut gemischt und bietet ein vielfältiges therapeutisches Angebot. Unsere Mitarbeiter sind  teils jung, mit dem neusten Fachwissen aus der Ausbildung, teils älter mit eigenen Kindern oder jahrzehntelanger Berufserfahrung.

Regelmäßige Weiterbildungen sind ein selbstverständlicher Bestandteil unseres professionellen Anspruchs.

Eine Ergotherapeutin unserer Praxis verfügt über ein Zertifikat als Linkshänderberaterin nach Sattler und kann so speziell auf die Schwierigkeiten von linkshändigen Kindern eingehen.

Auch Patienten mit türkischen Wurzeln können von einer türkischsprachigen Kollegin in ihrer Muttersprache beraten werden.

 

 

Unsere Praxis ist bequem sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch mit dem Auto erreichbar und nah an verschiedenen Arzt- und Physiotherapiepraxen gelegen, was eine gute Zusammenarbeit ermöglicht.

 

Falls es Ihnen nicht mehr möglich ist, in unsere Praxis zu kommen, bieten wir auch Hausbesuche an und kommen zu Ihnen nach Hause oder ins Seniorenheim.

Wir sind gerne für sie da. Melden sie sich gerne telefonisch bei uns bei Fragen oder einer Terminabsprache für eine ergotherapeutische Behandlung.

 

Schauen sie selbst ein paar unserer vielfältigen Therapiemöglichkeiten an:

ngg_shortcode_0_placeholder“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″] Text: Frau F.Yavuzkurt 




Treffen der MBR Direktvertriebsleute

HOMBERG.Am 29.01.2017 fand in Homberg/ Hülsa wieder das alljährliche Kick off Meeting des MBR DIREKTVERTRIEBES statt.

Herr Markus Braun, Gründer und Inhaber und seine Frau Daniela Braun verkündeten dort wieder viele Neuerungen.

Herr Braun erklärt zuerst: “ MBR ist Deutschlandweit mit einem Alleinstellungsmerkmal der Sonderklasse im DIREKTVERTRIEB!!
Als Direktvertrieb für Lingerie verstehen wir uns in passgenauer Wäsche für jeden Tag.
Unsere Lingerie Fachpartnerinnen besuchen Sie zu Hause und präsentieren Ihnen und Ihren Freundinnen unsere Lingerie Collection, auch regional exklusiv (auf Anfrage bei der Partnerin) als Einzelberatung buchbar ohne Extrakosten.
 

Welche Frau kennt es nicht, dass der BH irgendwie nie richtig passt? Entweder hält nichts, die Träger rutschen oder die Brust ist nicht richtig verpackt?

Wir führen BH-Größen von 60-100; Cup A-M.
Also alle Größen, auch sogenannte Übergrößen.

Unser Sortiment besteht aber nicht nur aus Unterwäsche für Damen, sondern auch Bademode für Damen und Unterwäsche für Herren.
 
Bei unseren privaten Lingerie Präsentation stellen wir Ihnen exklusive Dessouskollektionen, Bademode, Menswear, Kidsfashion, Shapeware und Homewear vor und zeigen Ihnen BH’s in den Größen 60 bis 100; Cup A-M.

 

Ein Preis, egal welche Größe eines Modells!
Um Ihre individuelle BH-Größe zu bestimmen, werden Sie von unseren fachmännisch geschulten MBR-Direktvertriebs Partnerinnen ausgemessen und beraten.”

Aus einer Idee heraus ist nun ein stark wachsender Direktvertrieb entstanden mit mittlerweile eingetragenen Eigenmarken.

Dieses Jahr wird es auch wieder viele Neuerungen geben, wie zum Beispiel die Eigenproduktion der beliebten Herrenshorts.

Auch die Kinder kommen nicht zu kurz, sowohl für Jungen als auch für Mädchen, gibt es schon eine Kollektion aus eigener Produktion.

Auch in Nordhessen ist eine Fachpartnerin unterwegs und versorgt die Damenwelt, Herrenwelt und nun auch die Kinder mit der perfekten Wäsche Nina Gert aus Volkmarsen.

NG

 

 

https://www.mbr-direktvertrieb.de/




33 Jahre im Dienst am Nächsten

Hilmar Ludwig bei der bdks verabschiedet

Baunatal | Fuldabrück. Nach mehr als 30 Jahren wurde Hilmar Ludwig aus seinem Dienst bei der bdks verabschiedet. Im Rahmen einer Abschiedsfeier in der Zentralverwaltung ließen Kolleginnen und Kollegen sowie Partner der bdks die vergangenen Jahre und gemeinsame Projekte Revue passieren.

Gemeinsam mit Menschen für Menschen arbeiten zu dürfen, empfand Hilmar Ludwig stets als ein Privileg und ein Geschenk. 1984 begann sein Dienst bei der bdks. Zunächst war der staatlich geprüfte Maschinenbautechniker für Auftragsbeschaffung zuständig. Von 1990 bis 1998 leitete Hilmer Ludwig die Baunataler Werkstätten, anschließend bis 2012 die diakom, eine Einrichtung für Menschen mit einer psychischen Behinderung mit Standorten in Fuldabrück, Kassel, Hofgeismar und Malsfeld. Zuletzt war er für das Handelspartner-Management sowie für die Projektleitung der Gemeinschaftsunterkunft in Melsungen verantwortlich. Berufsbegleitend bildete sich Hilmar Ludwig in den Bereichen Sozialmanagement und Sozialpädagogik in Marburg weiter.

Technische Professionalität und soziales Know-how

„Herr Ludwig ist ein lebendiges Beispiel für das gelungene Zusammenspiel einer hohen technischen Professionalität mit sozialem Know-how. Weit über die nordhessischen Grenzen hinweg hat Herr Ludwig stets als Visionär seine Fachkompetenz in diversen Gremien der Freien- und der Sozialwirtschaft eingebracht und somit moderne Teilhabe am Arbeitsleben für behinderte Menschen ermöglicht“, so Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks. Besonders dankt Pfarrer Bertelmann Herrn Ludwig für seine hohe Motivation bis zum letzten Tag seines Arbeitslebens. Zudem dankt er dem langjährigen Mitarbeiter für das überaus große Engagement beim Aufbau des Projektes der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Melsungen.

In verschiedenen Einrichtungen der bdks haben Mitarbeitende mit und ohne Handicap mit kleinen Feiern ganz persönlich Hilmar Ludwig „Danke“ für sein besonderes Engagement gesagt. Ab dem neuen Jahr freut sich Hilmar Ludwig auf mehr Zeit für und mit seiner Familie und seine verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

bdks – Baunataler Diakonie Kassel

Die bdks ist ein kirchlich – diakonisches Sozialunternehmen mit eigenen Einrichtungen, sowie verschiedenen Beteiligungen. Der Verein gliedert sich in die Geschäftsbereiche Wohnen, Arbeiten und Suchthilfe. An ca. 70 Standorten in Kassel-Stadt und den Landkreisen Kassel und Schwalm-Eder gibt es Angebote der bdks für über 1.400 Menschen mit geistiger, seelischer und mehrfacher Behinderung. In Integrationsbetrieben sind 200 Menschen mit und ohne Behinderung tätig. Gut ein Drittel der rund 900 Wohnplätze sind im Betreuten Wohnen. (pm | rs)




Frauenreise auf die Hochseeinsel Helgoland

Das Gleichstellungsbüro des Werra-Meißner-Kreises veranstaltet unter dem Motto „Vom Tun zum Ruh’n – aus dem Kopf in den Körper“ auch in diesem Jahr eine Frauenreise auf die Hochseeinsel Helgoland.

Vom Montag, den 8. Mai, bis Samstag, den 13. Mai 2017, begleitet die Künstlerin und Fotografin Sabine Große Frauen bei der ‚Spurensuche auf Helgoland‘.

Begleitet wird diese ‚Spurensuche‘ mit Phantasiereisen und Entspannungsübungen.

Auch aktive Bewegungen, wie Spaziergänge oder Walkingrunden sind auf der Hochseeinsel möglich. Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern im Atrium der Jugendherberge.

Die Anreise erfolgt mit dem Bus von Eschwege über Witzenhausen bis nach Cuxhaven. Von dort geht es weiter mit der Fähre nach Helgoland.

An Kosten entstehen für Übernachtung, Verpflegung und Programm sowie die Überfahrt mit der Fähre 425,00 € sowie Fahrtkosten in Höhe von ca. 95,00 €.

Anmeldungen nimmt das Gleichstellungsbüro Werra-Meißner-Kreis bis zum 3. Februar 2017 unter der Tel.-Nr. 05651 47413-40, Email: thekla.rotermund-capar@werra-meissner-kreis.de entgegen.




Rückgang bei Zigaretten und Feinschnitt im Jahr 2016

Glas Aschenbecher von Sindre Wimberger
CC-BY https://www.flickr.com/photos/sindre-wimberger/

WIESBADEN – Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 75,0 Milliarden Zigaretten und 25 188 Tonnen Feinschnitt versteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank die Anzahl der versteuerten Zigaretten um 7,7 % beziehungsweise 6,3 Milliarden Stück gegenüber dem Vorjahr. Die Menge des versteuerten Feinschnitts nahm um 1,1 % oder 282,9 Tonnen ab.

 

Versteuerte Mengen an Tabakwaren in ausgewählten Jahren 1991 – 2016 
Jahr Zigaretten Zigarren und
Zigarillos
Feinschnitt Pfeifentabak
in Millionen Stück in Tonnen
1991 146 480 1 359 15 169 1 280
2000 139 625 2 557 12 758 909
2005 95 827 4 028 33 232 804
2010 83 565 3 967 25 487 756
2011 87 556 4 216 27 043 915
2012 82 405 3 795 26 922 1 029
2013 80 266 3 560 25 734 1 200
2014 79 521 3 858 25 700 1 359
2015 81 267 2 956 25 471 1 732
2016 75 016 3 049 25 188 2 521

Dagegen stiegen 2016 im Vergleich zum Vorjahr der Absatz von Zigarren und Zigarillos (+ 3,2 %) sowie die versteuerte Absatzmenge von Pfeifentabak (einschließlich Wasserpfeifentabak) um 45,6 %. 

Insgesamt wurden im Jahr 2016 Tabakwaren mit einem Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von 25,1 Milliarden Euro versteuert, das waren 1,1 Milliarden Euro oder 4,2 % weniger als im Vorjahr. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurückgegebene Banderolen (Nettobezug).

 

 

 

 




Glucosewerte absolut im Blick behalten

 

Haben sie eine Ahnung davon, wie schwer das ist, ständig die Werte im Auge zu behalten.Für sich selbst ist das schon eine Herausforderung aber erst recht für die ein krankes Kind. Auf diese recht interessante App sind wir gestern gestossen und möchten sie ihnen nicht vorenthalten.

 

Neue Diabetes Apps für FreeStyle Libre: Mit LibreLink und LibreLinkUp Glukosewerte einfach scannen und teilen

Neue Diabetes Apps für FreeStyle Libre: Mit LibreLink und LibreLinkUp Glukosewerte einfach scannen und teilen(1, 2) / LibreLinkUp verschafft den Angehörigen Klarheit über die Glukosewerte „obs/Abbott GmbH & Co. KG Abbott Diabetes Care“

Wiesbaden (ots) – Pyjamapartys, Klassenfahrten oder Freunde besuchen – ganz normaler Alltag eines Kinder- und Teenagerlebens. Für Eltern von Kindern mit Diabetes bedeuten solche Situationen jedoch häufig Stunden voller Sorge um mögliche Entgleisungen der Glukosewerte der Sprösslinge. Auch wenn die Heranwachsenden heute einfach und schnell mit dem Flash Glukose Messsystem FreeStyle Libre ihre Glukosewerte per Smartphone(1) oder Lesegerät scannen können(3, 4, 5, 6) blieb bisher die Ungewissheit über den aktuellen Glukosewert des Kindes, wenn dieses außer Reichweite war. Dieses Problem löst die neue CE-zertifizierte LibreLinkUp App(2) von Abbott. Das Teilen der Glukosewerte ist damit denkbar einfach: Das Kind scannt seinen FreeStyle Libre Sensor mit der LibreLink App und teilt die Werte mit ausgewählten Angehörigen.(7) Diese empfangen mit der installierten LibreLinkUp App die Werte direkt.(8) Somit wissen die Liebsten auch aus der Ferne über Glukosewerte Bescheid. Das gemeinsame Diabetesmanagement wird auf diese Weise noch einfacher.

Diabetes: Auswirkungen auf das Leben von Eltern und Kind

Perspektive Eltern: Erhält ein Kind die Diagnose Diabetes, ist auf einmal alles anders. Unweigerlich wird klar: Diabetes ist eine Familienangelegenheit. Angehörige sehen sich plötzlich mit der Herausforderung konfrontiert, ab sofort Job, Beziehung, Erziehung und Diabetesmanagement miteinander vereinbaren zu müssen.

Dies kann schwer fallen, wenn die Gedanken immerzu bei den Glukosewerten des Kindes sind – besonders, wenn dieses unterwegs ist. In vielen Fällen führt die Ungewissheit und Einschränkung der eigenen Tagesplanung zu Unsicherheit und Frust. Dies zeigt auch eine Umfrage unter Eltern von Kindern mit Diabetes, die in sieben europäischen Ländern durchgeführt wurde. Erschreckend: 70 Prozent der befragten Eltern fühlen sich erschöpft und über ein Drittel gibt zudem an, dass die Beziehung zum Partner durch den Stress mit dem Diabetesmanagement des Kindes leidet.(9)

Wie eine Diabetesdiagnose das ganze Familienleben verändern kann, berichtet Kathy Dalinger, deren 9-jährige Tochter Leonie die Diagnose vor vier Jahren erhalten hat. Sie erzählt: „Als wir im Arztzimmer die Diagnose bekommen haben, nahm ich die Situation wie im Film wahr. Doch schnell holte mich die Realität ein, denn das Diabetesmangement stellt unsere ganze Familie vor viele Herausforderungen. Wir kämpfen täglich darum, die Werte von Leonie im „grünen Bereich“ zu halten, sodass sie nicht zu hoch oder zu niedrig sind. Diese Aufgabe ist mit sehr viel Arbeit verbunden, denn Leonie gilt als schwer einstellbar, was häufige Kontrollen notwendig macht. Doch so ein Kindertag ist schwer planbar, denn Faktoren wie Sport, Schule, Computerspiele, Faulenzen, Krankheit oder auch Aufregung beeinflussen die Werte. Das müssen wir jederzeit berücksichtigen.“

Perspektive Kinder: Größer, weiter, schneller – für Kinder kann der Alltag nicht aufregend genug sein, schließlich gilt es die ganze Welt auf eigene Faust zu entdecken. 67 Prozent der Eltern denken jedoch, dass das Leben der Kinder durch Diabetes eingeschränkt wird.(9) Doch nicht nur die Krankheit, sondern auch die Eltern selbst können stören. Die elterlichen Sorgen und Dauerappelle zur Messung der Glukosewerte können im schlimmsten Fall als nervend empfunden werden. Das Ergebnis: Beim Fußballtraining oder Kinobesuch mit Freunden lassen weder der Diabetes noch die Eltern die Heranwachsenden in Ruhe.

Das FreeStyle Libre Messsystem ermöglicht das einfache und schnelle Scannen von Glukosewerten, was den Alltag mit Diabetes erleichtern kann.(4, 5) Ein Sensor in der Größe einer 2-Euro-Münze wird hierzu am Oberarm angebracht, der kontinuierlich den Glukosegehalt in der Zwischenzellflüssigkeit des Fettgewebes misst.(4, 5) Mit einem Lesegerät kann der Glukosewert einfach gescannt werden. Als Alternative oder Ergänzung zum Lesegerät ist es zudem seit Ende Juni 2016 möglich, mit einem Android-Smartphone samt installierter LibreLink App die Glukosewerte des FreeStyle Libre Sensors zu scannen.(3, 5, 6) Die LibreLink App ist ab sofort auch für Kinder ab vier Jahren zertifiziert.(7)

Waren die Sprösslinge aber außerhalb des elterlichen Sichtfeldes, blieben bisher die Glukosewerte unbekannt und die Sorgen waren wieder präsent. Hierfür bietet die neue LibreLinkUp App eine Lösung, die, mit der LibreLink App verknüpft, Angehörigen Einblick in Glukosewerte ermöglicht.(8, 10)

LibreLinkUp verschafft den Liebsten Klarheit über die Glukosewerte

LibreLinkUp zeigt engsten Freunden und Verwandten auf deren Android-Smartphone die Glukosewerte an, die das Kind mit Hilfe des Freestyle Libre Sensors und der dazugehörigen LibreLink App gescannt hat. Mit dieser Gewissheit über die Werte können sich Eltern von kleinen Diabetespatienten wieder unbesorgt und ohne schlechtes Gewissen anderen Pflichten widmen oder sich Freiheiten nehmen, die für andere Eltern selbstverständlich sind, z. B. ein Theaterbesuch mit dem Partner oder eine Auszeit für sich selbst. Sollte doch einmal ein zu hoher oder niedriger Wert abgerufen werden, wissen Eltern künftig auch aus der Ferne unmittelbar Bescheid und können entsprechende Maßnahmen einleiten.(10)

Prof. Dr. Thomas Danne, Chefarzt für Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeine Pädiatrie am Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT in Hannover hebt die Vorteile hervor, welche die App für Kinder und deren Angehörige bieten kann: „Gerade für Eltern von Kindern und Jugendlichen ist es eine große Beruhigung, im Verlauf eines abwechslungsreichen Tages – sei es im Kindergarten, in der Schule, im Sportverein oder auch im Fall von Übernachtungen bei Freunden – umfassend über die Glukosewerte ihrer Sprösslinge informiert zu sein. LibreLinkUp zeigt Angehörigen auf deren Smartphone mobil die Glukosewerte an, die das Kind mit Hilfe des Freestyle Libre Sensors und LibreLink gescannt hat. Diese Information gibt Sicherheit sowie die Möglichkeit der zeitgerechten familiären Unterstützung. Daher stellt dies für Familien mit einem Kind, das Diabetes hat, einen wichtigen Beitrag zu einem entspannteren Familienalltag dar.“

Auch Kathy Dalinger erkennt klare Vorteile für Leonies und ihren Alltag durch die App. Sie schildert ihre Erfahrungen wie folgt: „Ich bin entspannter geworden und mache mir nicht mehr so viele Gedanken darüber, wie der Glukosewert der Kleinen gerade ist. Auch das zuvor vorherrschende ewige Löchern mit: „Wie waren deine Werte? War alles okay? Hattest du Unterzucker?“, entfällt, da ich durch die App die Werte bereits kenne. Besonders wenn Leonie alleine unterwegs ist – bei Freunden oder beim Sport- oder Musikunterricht – nutze ich LibreLinkUp. Auch dank der kinderleichten Bedienung kann Leonie so nun viele Dinge ohne mich im Schlepptau machen. Und außerdem findet sie es cool, ihre Glukosewerte mit dem Handy zu scannen.“

So funktioniert LibreLinkUp

Die Smartphone-App LibreLinkUp steht ab sofort kostenlos im Google Play Store (Android-Versionen 4.4 und höher) zum Download bereit. Durch LibreLinkUp können sich die Bezugspersonen von Diabetes-Patienten mit bis zu 20 verschiedenen LibreLink-Benutzerkonten vernetzen. Einzige Voraussetzung: Der LibreLink-Nutzer muss dem Nutzer der LibreLinkUp App eine Einladung schicken. Umgekehrt kann jeder Nutzer der LibreLink App seine Daten für 20 verschiedene LibreLinkUp-Konten freigeben. Somit können mehrere Personen gleichzeitig die Glukosewerte ein und desselben Kindes im Auge behalten – ein großer Vorteil für medizinisches Fachpersonal, Lehrer/innen und Kindergärtner/innen.

Wenn Angehörige LibreLinkUp öffnen, können sie die jüngsten Glukosemessungen der LibreLink-Nutzer, mit denen sie verbunden sind, und eine Historie von bis zu 100 Scans einsehen. Zudem sehen sie die Uhrzeit der Messung und den bereits bekannten Trendpfeil, der angibt, in welche Richtung der Glukosewert tendiert. Auch wenn das Smartphone in der Tasche steckt oder die Bildschirmsperre aktiviert ist, sorgen Push-Benachrichtigungen bei Tag und Nacht dafür, dass jede neue Messung ihre Aufmerksamkeit erlangt.

„Bei Abbott beachten wir alle Aspekte, die für die Gesundheit von Bedeutung sind – bei Diabetes geht es deswegen nicht nur um die Person selbst, sondern auch um all diejenigen, die aktiv am Diabetesmanagement mitwirken“, sagt Mark Jesser, Direktor für Produktinnovationen bei Abbott Diabetes Care. „LibreLinkUp wurde entwickelt, um Menschen mit Diabetes mit diesem Umfeld zu verbinden und ihnen dadurch das Leben zu erleichtern.“

Mehr Sicherheit – weniger Sorgen: Mit LibreLinkUp haben Eltern den Glukosewert ihres Kindes immer fest im Blick. Aber auch Angehörigen von älteren oder gesundheitlich beeinträchtigten Menschen kann die App helfen, einen Einblick in die Werte zu erhalten, ohne selbst anwesend sein zu müssen.(7, 10)

Vorteile von FreeStyle Libre wissenschaftlich bestätigt

   - Die kürzlich veröffentlichte IMPACT-Studie* zeigte, dass bei 
     Verwendung von FreeStyle Libre die Zeit der Teilnehmer 
     (Erwachsene mit Typ-1-Diabetes) im hypoglykämischen Bereich im 
     Vergleich zu denjenigen Teilnehmern, die ihren Wert mit der 
     traditionellen Blutzuckerselbstmessung (BZSM) bestimmten, um 38 
     Prozent sank.
   - Die Zeit in ernsten Hypoglykämien (<55 mg/dl) ging bei den 
     FreeStyle Libre Nutzern um 50 Prozent zurück, ohne dass es 
     innerhalb der 6 Monate zu einem Anstieg der HbA1c-Werte kam.
   - Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass das Flash Glukose 
     Messsystem die routinehafte Blutzuckermessung(4,5) sicher und 
     erfolgreich ersetzen kann.

* Bolinder J, Antuna R, Geelhoed-Duijvestijn P, Kröger J, Weitgasser R.: Novel glucose-sensing technology and hypoglycaemia in type 1 diabetes: a multicentre, non-masked, randomised controlled trial. Lancet. 2016 Sep 9. pii: S0140-6736(16)31535-5. doi: 10.1016/S0140-6736(16)31535-5.

(1) Die LibreLink und LibreLinkUp Apps wurden für NFC-fähige 
Smartphones mit Android-Betriebssystem entwickelt, die die OS-Version
4.0 oder höher verwenden. 
(2) LibreLink ist eine mobile Applikation, die von AirStrip 
entwickelt wurde und bereitgestellt wird. LibreLinkUp ist eine mobile
Applikation, die von Newyu, Inc. entwickelt wurde und bereitgestellt 
wird. Die Nutzung von LibreLink und LibreLinkUp erfordert eine 
Registrierung bei LibreView, einem Dienst von Abbott und Newyu Inc. 
FreeStyle Libre Lesegeräte und Sensoren sind bei Abbott erhältlich. 
(3) Der FreeStyle Libre Sensor kommuniziert mit dem FreeStyle Libre 
Lesegerät bzw. der LibreLink App, je nach Gerätenutzung bei 
Aktivierung. Ein mit dem FreeStyle Libre Lesegerät aktivierter Sensor
kommuniziert auch mit der LibreLink App, solange innerhalb von 1 
Stunde nach Aktivierung des Sensors ein Scanvorgang mit der LibreLink
App erfolgt. 
(4) Das Scannen des Sensors bedarf keiner Stechhilfe. Das Setzen 
eines Sensors erfordert ein Einführen des Sensorfilaments unter die 
Haut. Der Sensor kann bis zu 14 Tage lang getragen werden. 
(5) Eine zusätzliche Prüfung der Glukosewerte mittels eines 
Blutzucker-Messgeräts ist erforderlich bei sich schnell ändernden 
Glukosespiegeln, weil die Glukosewerte in der Gewebeflüssigkeit die 
Blutzuckerwerte eventuell nicht genau widerspiegeln, oder wenn das 
System eine Hypoglykämie oder eine anstehende Hypoglykämie anzeigt, 
oder wenn die Symptome nicht mit den Messwerten des Systems 
übereinstimmen. 
(6) Die LibreLink App und das FreeStyle Libre Lesegerät haben 
ähnliche aber keine identischen Funktionen. 
(7) FreeStyle Libre ist zertifiziert für Kinder ab 4 Jahren und 
Erwachsene mit Diabetes. LibreLink ist zertifiziert für Kinder ab 4 
Jahren und Erwachsene mit Diabetes, wenn sie in Kombination mit 
FreeStyle Libre verwendet wird. Die Aufsichtspflicht über die 
Anwendung und die Auswertung von FreeStyle Libre und LibreLink bei 
Kindern ab 4 Jahren und Jugendlichen bis 17 Jahren obliegt der 
Verantwortung einer volljährigen Person. 
(8) Der Datentransfer von Glukosewerten zwischen den beiden Apps ist 
von der Mobilfunkverbindung abhängig. 
(9) Abbott hat in sieben europäischen Ländern unter 600 Eltern von 
Kindern mit Typ-1-Diabetes im Alter von 4-14 Jahren eine Studie 
durchgeführt (Deutschland, Italien, Frankreich, Vereinigtes 
Königreich, Spanien, Schweden, Niederlande). Schweden und die 
Niederlande haben 50 Teilnehmer befragt. Die Umfrage wurde von 
Opinion Health im Januar 2016 durchgeführt. 
(10) Es besteht die Möglichkeit, die LibreLinkUp Einladung anzunehmen
und damit Benachrichtigungen und Warnhinweise zu erhalten oder diese 
abzulehnen. Eine Entscheidung hierüber sollten Sie basierend auf 
Ihren Kenntnissen und Erfahrungen treffen, bei dem Erhalt eines zu 
hohen oder zu niedrigen Glukosewertes angemessen reagieren zu können.

Über Abbott

Abbott ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, das sich für die Gesundheit der Menschen einsetzt – durch fortschrittliche und ständig weiterentwickelte Produkte und Technologien in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Abbott vertreibt ein breites Portfolio an führenden, wissenschaftlich entwickelten Produkten in den Bereichen Diagnostik, Medizintechnik, medizinischer Ernährung und etablierten Markenmedikamenten in über 150 Ländern und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter weltweit.

Mehr zu Abbott finden Sie im Internet unter www.abbott.de und www.abbott.com oder via Twitter unter @AbbottNews.

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