Lachen ohne Reue: So trainieren Sie Ihren Beckenboden

 

(ots) Niesen, Husten und Lachen – all das übt einen hohen Druck auf den Beckenboden aus. Ist er gut trainiert, hält er diesem stand und die Blase bleibt dicht. Ist der Muskel aber zu schwach, kann es zu Inkontinenz kommen. Aktuellen Zahlen zufolge leiden über zehn Millionen Menschen in Deutschland daran, die Mehrheit davon sind Frauen. Doch reden die Betroffenen nur ungern darüber, weder mit Freunden noch beim Arzt. „Nur ungefähr 30 Prozent der Patienten sprechen das Thema von sich aus an“, weiß Dr. Wilfried Hoffmann, Chefarzt für Urologie, Rehabilitationswesen und medikamentöse Tumortherapie an der Klinik Park-Therme in Badenweiler bei Freiburg im Breisgau, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Dreimal wöchentlich trainieren

Die gute Nachricht: Der Beckenboden lässt sich mit speziellen Übungen dahin trainieren, dass er wieder sicheren Halt gibt. Dazu zählt etwa der Vierfüßlerstand – der geht so: Auf alle viere stellen, die Füße flach ablegen, Bauchmuskeln anspannen und dann die Knie vom Boden heben und mehrfach auf- und abwippen. Es ist sinnvoll, die Übungen unter Anleitung zu erlernen, damit sich keine Fehler einschleichen. Urologe Hoffmann empfiehlt das Beckenboden-Training dreimal wöchentlich 20 bis 30 Minuten lang durchzuführen. „Patientinnen haben dann eine sehr hohe Chance, wieder kontinent zu werden“, sagt er. Hilfe für den Alltag erhalten Betroffene auch in ihrer Apotheke vor Ort und in spezialisierten Kontinenz- und Beckenbodenzentren (www.kontinenz-gesellschaft.de).

Untersuchung beim Arzt gibt Aufschluss

Ausgelöst wird eine Blasenschwäche durch hormonelle Umstellungen wie in den Wechseljahren oder während einer Schwangerschaft. Häufig sind laut Hoffmann auch Frauen betroffen, die körperlich anstrengend arbeiten, wie zum Beispiel Paketzustellerinnen – Experten sprechen dann von einer Belastungsinkontinenz. Neben einem geschwächten Beckenboden gibt es jedoch auch andere Auslöser für Blasenschwäche, wie etwa ein verletzter Nerv. Deswegen ist eine gründliche Untersuchung beim Arzt wichtig.

 

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




Impfungen in sechs Regionalen Impfzentren gestartet


Hessen plant Öffnung aller 28 Impfzentren am 9. Februar 2021

Wiesbaden. Seit heute haben die sechs Regionalen Impfzentren in Hessen geöffnet. Am ersten Tag sind an den sechs Standorten hessenweit zunächst rund 1.900 Impfungen gegen das Corona-Virus geplant. Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose besuchten das Regionale Impfzentrum Darmstadt, um sich dort über den Start zu informieren.

„Zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Helferinnen und Helfer haben tatkräftig in kürzester Zeit daran mitgewirkt, dass heute in den ersten Impfzentren Schutzimpfungen verabreicht werden können. Es ist ein historischer Kraftakt. Auch wenn überall viel Arbeit und akribische Planung investiert wurde, so hat der Start der sechs Regionalen Impfzentren Symbolcharakter. Mit der Öffnung beginnt eine neue Etappe in der Pandemie-Bekämpfung. Noch nie zuvor in der Geschichte Hessens standen wir vor einer derartigen logistischen Herausforderung. Sollte an der einen oder anderen Stelle nicht alles nach Plan laufen, werden alle Beteiligten daran mitwirken, um die Prozessabläufe fortlaufend zu optimieren. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich so viele Menschen wie nur möglich gegen das gefährliche Virus zu impfen. Mit dem heutigen Start der Corona-Schutzimpfungen in den Regionalen Impfzentren kommen wir diesem Ziel einen weiteren Schritt näher“, sagten Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose.

 

Alle Impfzentren öffnen bei ausreichend Impfstoff am 9. Februar 2021

Ein Maximalbetrieb von täglich bis zu 1.000 Schutzimpfungen pro Impfzentrum ist aktuell jedoch noch nicht möglich und kann erst erfolgen, wenn deutlich mehr Impfdosen angeliefert werden. Angesichts noch zu knapper Impfstoff-Mengen konnten zunächst nur Termine für rund 60.000 Impfberechtigte in den sechs Regionalen Impfzentren vergeben werden. Die Ursache liegt in der sehr begrenzten Menge an Impfdosen, die Hessen vom Bund erhält. Die schnellstmögliche Öffnung aller 28 Impfzentren in Hessen und die damit verbundene massive Ausweitung der Impf-Möglichkeiten ist das erklärte Ziel der Hessischen Landesregierung. Von Anfang an war die hessische Impfstrategie darauf ausgerichtet, dass sich möglichst viele Hessinnen und Hessen, möglichst rasch, so wohnortnah wie möglich impfen lassen können. Entscheidendes Kriterium hierfür ist aber nach wie vor ein zuverlässiger und stetiger Zufluss von Impfstoff nach Hessen. Dies obliegt nicht der Zuständigkeit der Bundesländer. Anfang des Monats Januar ist bereits eine vorgesehene Impfstoff-Lieferung ausgefallen. Aktuell haben die Firmen Biontech/Pfizer eine Reduzierung der bereits zugesagten Lieferung für die nächsten vier Wochen angekündigt.

„Die Impfstoff-Zufuhr ist weiterhin der limitierende Faktor für unser erklärtes Ziel, eine Corona-Schutzimpfung schnell allen Hessinnen und Hessen zu ermöglichen. Dass nun weitere Lieferungen geringer ausfallen, ist ein bitterer Rückschlag. Die bereits vereinbarten Termine sind aber nach wie vor mit Impfdosen für die Erst- und Zweitimpfung hinterlegt. Wir haben jedoch bereits den nächsten Schritt im Blick: Unsere Planungen sehen die Öffnung der weiteren 22 hessischen Impfzentren für den 9. Februar vor, um dort dann endlich noch mehr Personen die wichtige Impfung zu ermöglichen. Wir stehen im Austausch mit der Bundesregierung, um rasch Klarheit über die nächsten Impfstoff-Lieferungen zu erhalten. Nur wenn mehr Impfstoff verlässlich und stetig kommt, können wir verbindlich Termine in den Impfzentren vergeben“, so Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose.

 

Registrierung weiter möglich – weitere Terminvergabe sobald Impfstoffe verfügbar

Mehr als 400.000 Menschen, die 80 Jahre und älter sind, kommen aktuell für eine Terminvereinbarung in Frage. Aufgrund der noch sehr geringen Impfstoff-Mengen konnten zunächst aber nur rund 60.000 Termine für die Angehörigen der höchsten Priorisierungsgruppe vergeben werden.

„Von deutlich mehr als 400.000 Impfberechtigten aus der Gruppe der ab 80-Jährigen konnten wir erst einmal nur 60.000 Personen die Möglichkeit zur Erst- und Zweitimpfung anbieten. Die große Mehrzahl der Interessierten konnte zunächst keinen Termin bekommen. Das ist natürlich enttäuschend. Dann hat bei der Terminvereinbarung auch noch die Technik nicht so mitgespielt, wie sie es sollte. Da werden wir verbessern. Dennoch muss klar gesagt werden, dass hier auch künftig mit Fallstricken und Herausforderungen gerechnet werden muss. Wir optimieren die Abläufe täglich weiter; das gemeinsame Ziel, die Pandemie zu überwinden, haben wir fest im Blick“, so Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose.

Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich Registrierte, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben gespeichert. Registrierungen sind auch weiterhin möglich – nur die konkrete Terminvereinbarung kann erst wieder erfolgen, sobald dafür Impfdosen planbar durch den Bund zur Verfügung gestellt werden. Nur, wenn Hessen mehr Impfdosen erhält, können wir auch mehr Termine anbieten.

 

Sobald dies der Fall ist, wird das Land Hessen darüber immer zeitnah informieren:

 

–           An den Hotlines: 116 117 oder 0611 – 505 92 888  

–           Im Internet-Anmeldeportal unter impfterminservice.hessen.de          

–           Oder auf der neuen Webseite der Landesregierung zur Schutzimpfung in Hessen

            corona-impfung.hessen.de

 

Informationsbrief mit Formular für häusliches Impfen

Mit einem Informationsbrief der Landesregierung hatte die Hessische Landesregierung alle mindestens 80-Jährigen in Hessen schriftlich über die Anmeldemöglichkeiten für die persönliche Schutzimpfung informiert; zugleich erfolgt damit die Erfassung für die häuslichen Impftermine. Der Brief enthält deshalb ein Formular, das bei Bedarf ans Land zurückgeschickt werden kann. Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können. Es ist daher nach wie vor von großer Bedeutung, dass Angehörige sowie Pflegerinnen und Pfleger die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin beherzigen, um die betroffenen Seniorinnen und Senioren vor einer Infektion zu schützen.

Der derzeit verfügbare und in der Bundesrepublik zugelassene Impfstoff von Biontech ist hochwirksam, aber sehr anspruchsvoll in der Verarbeitung. Er muss bei unter minus 70 Grad Celsius gekühlt werden, kann nur wenige Tage in einem handelsüblichen Kühlschrank erhalten werden, ist nur sehr eingeschränkt transportabel und muss dann rasch verimpft werden.

 

Mobile Teams impfen seit 27. Dezember 2020 hessenweit

Hessen hat bislang rund 200.000 Impfdosen vom Bund erhalten. Die Hälfte der verfügbaren Menge wird auf Anraten des Bundes zunächst sicher im Verteilzentrum des Landes bei rund minus 70 Grad eingelagert, um in jedem Fall die wichtige Zweitimpfung gewährleisten zu können. Diese soll in der Regel drei Wochen nach der Erstimpfung erfolgen. Bislang haben mobile Impfteams in ganz Hessen Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Alten- und Pflegeheimen geimpft. Zugleich haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken Corona-Schutzimpfungen erhalten, die besonders im Kampf gegen SARS-CoV-2 gefordert sind. Bislang haben so insgesamt rund 77.000 Personen in Hessen die Erstimpfung gegen das SARS-COV-2 erhalten. Rund 3.000 Menschen haben bereits die wichtige zweite Schutzimpfung erhalten. Diese Impfungen erfolgten in den Krankenhäusern und durch mobilen Teams in Alten- und Pflegeheimen laufen – parallel zu den heute beginnenden Impfungen in den sechs Regionalen Impfzentren – weiter.

 

Die sechs Regionalen Impfzentren:

Verbunden mit der Ankündigung des Bundes, dass ab 18. Januar wöchentlich weitere Impfstoff-Lieferungen folgen sollen, öffnen in Hessen heute die ersten sechs Regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen (Heuchelheim), Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt die auch für die Seniorinnen und Senioren der umliegenden Landkreise zur Verfügung stehen (s. Karte).

 

Die sechs Regionalen Impfzentren decken somit bis zur Öffnung der weiteren 22 Impfzentren folgende Landkreise mit ab:

 

  • Kassel: Stadt und Landkreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis
  • Fulda: Vogelsbergkreis, Landkreis Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Gießen (Heuchelheim): Wetteraukreis, Landkreis Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Marburg-Biedenkopf
  • Frankfurt: Stadt Frankfurt, Stadt und Landkreis Offenbach, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis
  • Wiesbaden: Stadt Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg
  • Darmstadt: Stadt Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis Groß-Gerau, Odenwaldkreis

 

Hintergrund: Bundesweite Einteilung der Priorisierungsgruppen laut Impfverordnung (Auszug)

 

  1. Schutzimpfungen mit höchster Priorität (§ 2 CoronaImpfV)
  • Personen ab 80 Jahre
  • Personen in Alten- und Altenpflegeeinrichtungen (Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen)
  • Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsri-siko (insb. Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste)
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen, in denen Personen behandelt werden, bei denen eine Covid-19-Infektion schwere bzw. tödliche Verläufe erwarten lässt (insb. Hämato-Onkologie, Transplantationsmedizin)

 

  1. Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§ 3 CoronaImpfV)
  • Personen ab 70 Jahre
  • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs (Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung und Organtransplantierte)
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften
  • Personen, die im öGD oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind

 

  1. Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (§ 4 CoronaImpfV)
  • Personen ab 60 Jahre
  • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, welches keine Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, Ernährungs- und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die als Erzieher/innen oder Lehrer/innen tätig sind,
  • Personen, mit prekären Arbeits- und/oder Lebensbedingungen, insbesondere Saisonarbeiter/innen, Beschäftigte in Verteilzentren oder der Fleischverarbeitenden Industrie,
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.

 

Siehe Originaltext der Verordnung: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_-_De_Buette.pdf

 

Hinweis: Allgemeine Fragen rund um Corona werden weiterhin unter der

0800 – 555 4666 sowie unter corona.hessen.de beantwortet.





Die neuen Regeln im Überblick


Die Maskenpflicht wird nochmals verschärft.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und allen geöffneten Geschäften müssen ab sofort sogenannte

  • OP-Masken oder
  • Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden.

 

Homeoffice

DIe Arbeitgeber müssen den Beschäftigten künftig das Arbeiten im Home-Office überall dort ermöglichen, wo es die Tätigkeiten zulassen.

Besuche empfangen

Das Empfangen von Besuch ist weiterhin eingeschränkt.

Bis zum 14. Februar darf man sich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit nur einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person treffen.

15 KM Regel

Die Regel mit der sich EInwohner einer Region in der die Sieben-Tage-Inzidenz bei mehr als 200 Fällen pro 100 000 Einwohnern liegt,

nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um den Wohnort bewegen dürfen, gilt weiterhin.

Ausnahmen gelten nur bei triftigen Gründen.

 

Gottesdienste

Gottesdienste sind nur unter strikten Auflagen möglich.

Zusammenkünfte von mehr als zehn Teilnehmern müssten dem zuständigen Ordnungsamt mindestens zwei Tage im Voraus angemeldet werden.

Auch hier gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Gesänge im Gottesdienst sind untersagt.

 

Schulen und Bildungseinrichtungen

Schulen und Kindertagesstätten bleiben weiterhin geschlossen beziehungsweise die Präsenzpflicht wird ausgesetzt.

Ausnahmen gibt es, so will das Land Baden-Württemberg Grundschulen und Kitas voraussichtlich ab dem  1. Februar an schrittweise wieder öffnen.

 

Alten und Pflegeheime

In Alten- und Pflegeeinrichtungen müssen das Personal  sowie für alle Besucherinnen und Besucher mehrmals pro Woche getestet werden.

Maskenpflicht gilt auch hier!

 

Corona-Hilfen für die Wirtschaft

Zudem wurden weitere Förderungen und Hilfen für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen beschlossen.

 

 

 

 





Lachen ohne Reue: So trainieren Sie Ihren Beckenboden Wechseljahre, Schwangerschaft oder schweres Tragen lösen Blasenschwäche aus


Gezieltes Training gibt wieder Sicherheit

Baierbrunn (ots) Niesen, Husten und Lachen – all das übt einen hohen Druck auf den Beckenboden aus. Ist er gut trainiert, hält er diesem stand und die Blase bleibt dicht. Ist der Muskel aber zu schwach, kann es zu Inkontinenz kommen. Aktuellen Zahlen zufolge leiden über zehn Millionen Menschen in Deutschland daran, die Mehrheit davon sind Frauen. Doch reden die Betroffenen nur ungern darüber, weder mit Freunden noch beim Arzt. „Nur ungefähr 30 Prozent der Patienten sprechen das Thema von sich aus an“, weiß Dr. Wilfried Hoffmann, Chefarzt für Urologie, Rehabilitationswesen und medikamentöse Tumortherapie an der Klinik Park-Therme in Badenweiler bei Freiburg im Breisgau, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Dreimal wöchentlich trainieren

Die gute Nachricht: Der Beckenboden lässt sich mit speziellen Übungen dahin trainieren, dass er wieder sicheren Halt gibt. Dazu zählt etwa der Vierfüßlerstand – der geht so: Auf alle viere stellen, die Füße flach ablegen, Bauchmuskeln anspannen und dann die Knie vom Boden heben und mehrfach auf- und abwippen. Es ist sinnvoll, die Übungen unter Anleitung zu erlernen, damit sich keine Fehler einschleichen. Urologe Hoffmann empfiehlt das Beckenboden-Training dreimal wöchentlich 20 bis 30 Minuten lang durchzuführen. „Patientinnen haben dann eine sehr hohe Chance, wieder kontinent zu werden“, sagt er. Hilfe für den Alltag erhalten Betroffene auch in ihrer Apotheke vor Ort und in spezialisierten Kontinenz- und Beckenbodenzentren (www.kontinenz-gesellschaft.de).

Untersuchung beim Arzt gibt Aufschluss

Ausgelöst wird eine Blasenschwäche durch hormonelle Umstellungen wie in den Wechseljahren oder während einer Schwangerschaft. Häufig sind laut Hoffmann auch Frauen betroffen, die körperlich anstrengend arbeiten, wie zum Beispiel Paketzustellerinnen – Experten sprechen dann von einer Belastungsinkontinenz. Neben einem geschwächten Beckenboden gibt es jedoch auch andere Auslöser für Blasenschwäche, wie etwa ein verletzter Nerv. Deswegen ist eine gründliche Untersuchung beim Arzt wichtig.

Weitere Tipps und detaillierte Übungen zum Aufbau der Beckenbodenmuskulatur gibt es in der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2021 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Start im Impfzentrum Kassel geglückt – Rund 160 Impfungen am ersten Tag


Eröffnung Covid-Impfzentrum, Großsporthalle am Auepark, Damaschkestraße 25, Kassel.
Aufnahmedatum: 19.01.2021
vlnr Torsten Müller, Christian Geselle, Thomas Schmidt, Martina Pfeffermann

Als eines von sechs regionalen Impfzentren in Hessen hat das Impfzentrum der Stadt Kassel heute offiziell seinen Betrieb aufgenommen. „Der Start ist dank unserer sehr guten Vorbereitung mit erfolgreich absolvierten Testläufen und des hoch motivierten Personals reibungslos verlaufen“, erklärte Oberbürgermeister Christian Geselle kurz nach den ersten Impfungen am Dienstagmorgen.

Ab 9 Uhr morgens wurden in der Großsporthalle Auepark in Kassel die ersten Personen aus Nordhessen nach vorheriger Terminvereinbarung gegen das Coronavirus geimpft. Bis 17 Uhr wolle man 90 Personen der höchsten Prioritätsstufe, die sich über die Anmeldeplattform oder die Servicenummer des Landes Hessen angemeldet haben, impfen. Zusätzlich werden rund 70 Personen aus dem Rettungs- und Sanitätsdienst heute ebenfalls noch geimpft.

Angesichts der noch überschaubaren Impfstoffmengen laufe der Betrieb im Impfzentrum zu Beginn nicht unter Volllast, sagte Geselle. Auf die Bestellung des Impfstoffs habe die Stadt Kassel nun mal keinen Einfluss. Bereits im Laufe der Woche werde sich die Anzahl der Impfungen im Impfzentrum aber schon fast verdreifachen. Insgesamt wurden für das Impfzentrum der Stadt Kassel zunächst bis 8. Februar 2021 fast 5.000 Termine vergeben.

Das Impfzentrum der Stadt Kassel wird zunächst für ganz Nordhessen, also auch für Bewohnerinnen und Bewohner der Landkreise Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner zuständig sein. Von den angemeldeten Personen kamen am ersten Tag 28 aus der Stadt Kassel, 34 Personen aus dem Landkreis Kassel, 13 Personen aus dem Schwalm-Eder-Kreis, neun Personen aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg sowie sechs Personen aus dem Werra-Meißner-Kreis.

Insgesamt waren zum Start im Impfzentrum über 50 Mitarbeitende in ganz unterschiedlichen Funktionen im Einsatz – darunter zwei Ärzte und vier medizinische Assistentinnen in zunächst zwei Impfstraßen. Oberbürgermeister Geselle betonte, dass bei ausreichenden Mengen an Impfstoff im Impfzentrum mehrere 1.000 Personen am Tag geimpft werden könnten. Dafür könne das Personal jederzeit aufgestockt und weitere Impfstraßen in Betrieb genommen werden. Bis jedoch ausreichend Impfstoff – für dessen Beschaffung der Bund zuständig ist – zur Verfügung stehe, seien leider weiterhin Geduld und Ausdauer gefragt, sagte Geselle. Jeder Impfwillige werde im Laufe des Jahres ein Impfangebot erhalten.

Weniger als eine halbe Stunde dauere bisher ein Impftermin, sagte Torsten Müller, medizinischer Leiter des Impfzentrums der Stadt Kassel. Nach erfolgter Anmeldung im Eingangsbereich und kurzer Wartezeit dauere der eigentliche Impfvorgang mit Aufklärungsgespräch etwa fünf Minuten. Anschließend folge eine kurze Beobachtungsphase von rund 15 Minuten in einem weiteren Wartebereich. So sollen denkbare Unverträglichkeiten gegen das Impfmittel schnell festgestellt werden.

Parallel zum Betrieb im Impfzentrum sind auch am heutigen Dienstag, 19. Januar, vier sogenannte mobile Impfteams – bestehend aus Ärztinnen und Ärzten, medizinischen Fachkräften und weiterem Personal – im Einsatz. Sie haben im Laufe des Tages etwa 260 Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Kasseler Senioren- und Pflegeeinrichtungen geimpft. Sie erhalten bereits die notwendige Zweitimpfung. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von besonders belasteten Kasseler Kliniken erhalten heute ihre erste oder zweite Impfung.

Stadt Kassel





Corona-Impfung: Nebenwirkungen können auch Apothekern gemeldet werden

 

(ots) Immer mehr Menschen werden in der nächsten Zeit gegen Covid-19 geimpft. „Die zugelassenen Impfstoffe sind umfassend geprüft und unsere schlagkräftigste Waffe im Kampf gegen die Pandemie. Apothekerinnen und Apotheker befürworten deshalb die Corona-Impfung und beraten ihre Patienten entsprechend“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Wir können aber nicht ausschließen, dass es seltene noch nicht bekannte Nebenwirkungen gibt. Wie bei jedem neu zugelassenen Arzneimittel müssen wir die Verträglichkeit deshalb genau beobachten und auch offen über Ungewissheiten sprechen. Was ohne Impfung passiert, wissen wir aus leidvoller Erfahrung bereits: Bislang sind mehr als 46.000 Menschen in Deutschland im zeitlichen Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.“

Die Impfung gegen Covid-19 erfolgt bislang nur in Impfzentren und durch mobile Teams. Die Patienten werden dort über Nutzen und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt und dazu aufgefordert, auf die Verträglichkeit zu achten. Overwiening: „Wer möchte, kann seine Beobachtungen über die App safevac 2.0 des Paul-Ehrlich-Instituts melden. Wer kein Smartphone hat oder lieber mit einer Arzneimittel-Expertin oder einem -Experten sprechen möchte, kann in die Apotheke kommen.“

Apotheker*innen sind zur Meldung von Nebenwirkungen an die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) verpflichtet. Im Vordergrund stehen dabei schwerwiegende oder noch unbekannte Nebenwirkungen. Overwiening: „Die Apothekerschaft ist auf diese Aufgabe durch Jahrzehnte lange Praxis vorbereitet und die AMK tauscht sich dabei regelmäßig mit dem Paul-Ehrlich-Institut aus.“ Nach einer Impfung tritt häufig innerhalb von Tagen eine lokale Reaktion an der Impfstelle auf, die in der Regel nicht länger als drei Tage andauert. Das gilt auch für allgemeine Reaktionen des Körpers, wie zum Beispiel Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen.

Apotheker*innen übernehmen bei der Beratung von Patienten zu Arzneimitteln, also auch zum Impfstoffen, eine Schlüsselrolle. Overwiening: „Erst ein bis zwei Wochen nach der zweiten Impfung mit den derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffen baut das Immunsystem bei über 90 Prozent der Geimpften einen verlässlichen Schutz auf. Die zweite Impfung ist deshalb unverzichtbar und muss innerhalb von 42 Tagen nach der ersten stattfinden. Nach derzeitigem Kenntnisstand darf aber auch danach nicht auf Abstands- und Hygieneregeln verzichtet werden.“

 

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände




Wie mündig sind Patienten heute wirklich?


Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hat das Verhältnis zwischen Arzt und Patient untersucht

(ots) Soll die Erkältung erst mal mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden? Reicht es aus, dem leichten Bluthochdruck mit Sport zu begegnen? Soll der Kreuzbandriss operiert werden oder nicht? Fragen, die sich Patientinnen und Patienten in Arztpraxen, Apotheken und Kliniken täglich stellen – aber oft gegenüber dem Arzt nicht in dieser Form äußern: Mehr als die Hälfte der Menschen folgt auf jeden Fall der Empfehlung des Arztes, so eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“.

Mündige Patienten sind zufriedener

Ganz nach dem Motto „Der Arzt wird schon wissen, was das Beste für mich ist“ verlassen sich 56,5 Prozent der Menschen voll und ganz auf die Entscheidungen des behandelnden Mediziners. Was viele nicht bedenken: Der Arzt mag Experte für die medizinischen Belange sein, der Patient aber ist der Experte für sich selbst – er allein kennt seine Wünsche und Bedürfnisse. Zumal wissenschaftliche Untersuchungen Hinweise darauf liefern, dass es Vorteile hat, wenn der Arzt nicht im Alleingang entscheidet. Denn dann sind Patienten zufriedener, können ihre Krankheit besser managen und nehmen Arzneimittel disziplinierter ein.

Immerhin fast die Hälfte der Patienten (46,3 Prozent) hat schon ein- oder mehrmals einen Arztbesuch vorbereitet, indem sie sich im Vorfeld über Krankheiten, Therapiemöglichkeiten oder Medikamente informiert haben, so die Umfrage der „Apotheken Umschau“. Fast jeder fünfte Patient (19,9 Prozent) teilt dem Arzt grundsätzlich seine Wünsche mit und entscheidet mit ihm gemeinsam über die geeignete Therapie. Fast zwei Drittel der Befragten (65,5 Prozent) berichten, dass sie vom Arzt immer verschiedene Therapiemöglichkeiten aufgezeigt bekommen und gefragt werden, welche Therapie der Patient bevorzugt.

Von mündigen Patienten profitieren alle Seiten

Doch es gibt auch Konfliktpotenzial in deutschen Praxen, so die Studie: Fast 20 Prozent der Patienten in Deutschland hatten schon mal eine Auseinandersetzung mit ihrem Arzt über eine Therapie: Sie hatten etwas Anderes zu einer geeigneten Therapie gelesen, als der Arzt empfohlen hatte. 28 Prozent der Befragten äußern zudem, dass ihr Arzt es eher ungern sieht, wenn sie seine Therapieentscheidungen hinterfragen oder um alternative Möglichkeiten bitten. Und 32 Prozent der Patienten sagen: Mein Arzt erklärt mir meist seine Entscheidungen, geht aber kaum auf meine Wünsche ein.

Dabei profitieren von gemeinsamen Entscheidungsfindungen alle Seiten. Verstehen Arzt und Patient die Sichtweise des jeweils anderen besser, „sind sie sich eher einig und arbeiten besser zusammen“, beobachtet Professor Friedemann Geiger, der an der Uniklinik Kiel ein Projekt zur gemeinsamen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient leitet.

Tipp: Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ bietet relevante Informationen auf allen Kanälen. Zum Schwerpunktthema „Mündiger Patient“ finden Sie zusätzliche Infos und Tipps auch online bei apotheken-umschau.de, ebenso bei Facebook und Instagram.

Für die Untersuchung zum Thema „Der mündige Patient“ befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos GmbH in Mölln im Auftrag der „Apotheken Umschau“ 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter ab 14 Jahren. Die persönlichen Interviews fanden Mitte Oktober 2020 statt.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1B/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Hautirritationen durch Mund-Nasen-Schutz: Was hilft Menschen mit Problemhaut müssen auf besondere Pflege achten


(ots) Pickelchen und Rötungen sind zwei lästige Begleiterscheinungen des Mund-Nasen-Schutzes. Darunter leiden besonders die Berufsgruppen, die ihre Maske mehrere Stunden am Tag tragen, wie Friseure, Mitarbeiter im Lebensmittel- und Einzelhandel sowie das Personal in medizinischen Pflege- und Therapieeinrichtungen. Der Grund: Unter der Maske staut sich Feuchtigkeit, die Haut quillt leicht auf, was Entzündungen und Irritationen begünstigt. Das berichtet das „HausArzt-Patientenmagazin“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Feuchte Schwarzteebeutel beruhigen

Auch Birte Kiehn, die eine Praxis für Ergotherapie in Sauerlach bei München unterhält, trägt den ganzen Tag Mund-Nasen-Schutz. Ihr Tipp für akute Reizungen: „Ich lege mir abends feuchte Schwarzteebeutel auf die betroffenen Stellen. Das beruhigt Irritationen schnell.“ Ebenfalls hilft es, die Maske so oft wie möglich abzuziehen, um frische Luft an die Haut zu lassen sowie die Maske gegen eine neue auszutauschen. Praktisch und hygienisch sind Einmalmasken aus Vlies, die nach dem Tragen einfach entsorgt werden.

Vorsicht bei Lippenherpes

Wer Problemhaut hat, sollte eine beruhigende Pflegecreme mit geringem Feuchtigkeitsanteil auftragen und die Haut abends gründlich reinigen. Besondere Vorsicht gilt bei Lippenherpes: Wer darunter leidet, sollte darauf achten, dass die Flüssigkeit der Herpesbläschen beim Auf- und Absetzen der Maske möglichst nicht im Gesicht verteilt wird.

Das „HausArzt-Patientenmagazin“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 1/2021 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Hautirritationen durch Mund-Nasen-Schutz: Was hilft Menschen mit Problemhaut müssen auf besondere Pflege achten

 

(ots) Pickelchen und Rötungen sind zwei lästige Begleiterscheinungen des Mund-Nasen-Schutzes. Darunter leiden besonders die Berufsgruppen, die ihre Maske mehrere Stunden am Tag tragen, wie Friseure, Mitarbeiter im Lebensmittel- und Einzelhandel sowie das Personal in medizinischen Pflege- und Therapieeinrichtungen. Der Grund: Unter der Maske staut sich Feuchtigkeit, die Haut quillt leicht auf, was Entzündungen und Irritationen begünstigt. Das berichtet das „HausArzt-Patientenmagazin“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Feuchte Schwarzteebeutel beruhigen

Auch Birte Kiehn, die eine Praxis für Ergotherapie in Sauerlach bei München unterhält, trägt den ganzen Tag Mund-Nasen-Schutz. Ihr Tipp für akute Reizungen: „Ich lege mir abends feuchte Schwarzteebeutel auf die betroffenen Stellen. Das beruhigt Irritationen schnell.“ Ebenfalls hilft es, die Maske so oft wie möglich abzuziehen, um frische Luft an die Haut zu lassen sowie die Maske gegen eine neue auszutauschen. Praktisch und hygienisch sind Einmalmasken aus Vlies, die nach dem Tragen einfach entsorgt werden.

Vorsicht bei Lippenherpes

Wer Problemhaut hat, sollte eine beruhigende Pflegecreme mit geringem Feuchtigkeitsanteil auftragen und die Haut abends gründlich reinigen. Besondere Vorsicht gilt bei Lippenherpes: Wer darunter leidet, sollte darauf achten, dass die Flüssigkeit der Herpesbläschen beim Auf- und Absetzen der Maske möglichst nicht im Gesicht verteilt wird.

 

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Impfungen im Impfzentrum Kassel ausschließlich mit Termin


Die Impfungen im Impfzentrum der Stadt Kassel erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Darauf weist die Stadt im Vorfeld der Öffnung des Impfzentrums in der Großsporthalle Auepark am 19. Januar nachdrücklich hin. „Spontane“ Besuche ohne Termin im Impfzentrum sind nicht möglich. Schon vor dem eigentlichen Einlass werden die Personendaten sowie die offiziellen Einladungen geprüft.

Das Land Hessen hat für die Terminvereinbarung die Anmeldeplattform www.impfterminservice.hessen.de sowie die Telefonservicenummern 0611/505 92 888 und 116 117 eingerichtet. Bewohnerinnen und Bewohner aus Nordhessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich seit dem 12. Januar 2021 für das regionale Impfzentrum Kassel anmelden. Das Land weist daraufhin, dass sich die Anzahl der verfügbaren Termine zunächst auch nach der Menge des verfügbaren Impfstoffs richtet.

Nachfolgend einige nützliche Informationen für Impfberechtigte, die einen Termin im Impfzentrum Kassel bereits erhalten haben:

Welche Unterlagen werden für den Termin im Impfzentrum benötigt?

  • Personalausweis oder anderen Lichtbildausweis, aus dem das Alter, Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthaltsort hervorgeht
  • eine Arbeitgeberbescheinigung, wenn Sie im Gesundheits- oder Pflegedienst arbeiten
  • Wenn vorhanden einen Impfpass und die Krankenversicherungskarte
  • Für einen reibungslosen Ablauf die Terminbestätigung sowie den mit der Anmeldung erhaltenen Bogen zur Einwilligung und Aufklärung.

Muss ich einen Impfpass haben, um geimpft werden zu können?

Nein. Wenn Sie nicht im Besitz eines Impfpasses sind, erhalten Sie eine Impfbescheinigung in Papierform.

Können Personen aus der Prioritätengruppen „80080 Jahre und älter“ durch Angehörige zum Impfen begleitet werden?

Angehörige oder Betreuer dürfen die Impfberechtigten auch ins Impfzentrum begleiten. Dies gilt für sämtliche betreuende Personen (z.B. Familienangehörige, Freunde, Bekannte oder andere Alltagshelfer z.B. auch Übersetzer). Sie haben sich aber an das Hygienekonzept innerhalb des entsprechenden Impfzentrums zu halten. Geimpft wird allerdings nur die begleitete und betreute Person. Hinweis: Allen Impfberechtigten wird die Hilfe ermöglicht, die sie im Impfzentrum benötigen.

Wie gehe ich vor, wenn ich bin mobil eingeschränkt bin, mich aber niemand zum Impfzentrum begleiten kann?

Wer einen Termin für die Impfung gegen das Coronavirus vereinbart und eine Einladung ins Impfzentrum Kassel bekommen hat, kann ein Taxi für eine kostenlose Hin- und Rückfahrt buchen. Das gilt für Personen, die nicht mehr selbst mobil sind, nicht von Angehörigen oder Freunden gebracht werden können und deren Krankenkasse eine Fahrt nicht bezahlt. In einem persönlichen Schreiben von Oberbürgermeister Christian Geselle an alle Kasseler Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahren ist die Vorgehensweise erläutert.

 

Wie wird die Impfung im Impfzentrum ablaufen?

Für die Impfberechtigten besteht das Impfzentrum aus einer sogenannten „Impfstraße“, die in vier aufeinanderfolgenden Bereiche gegliedert ist.

  1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation
  2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen
  3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.
  4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen können sich hier unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen: Im Impfzentrum der Stadt Kassel gelten die bekannten Corona-Abstands- und Hygieneregeln sowie das Gebot zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Wie lange dauert eine Impfung?

Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, ggf. ärztlichen Aufklärungsgesprächen und einer möglichen Nachbeobachtungszeit schätzt man den kompletten Impfvorgang mit etwa 20 bis 30 Minuten.

Stadt Kassel





Sterbefallzahlen in der 51. Kalenderwoche 2020: 24 % über dem Durchschnitt der Vorjahre


WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen sind in der 51. Kalenderwoche (14. bis 20. Dezember 2020) in Deutschland mindestens 23 550 Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, liegen die Sterbefallzahlen somit in diesem Zeitraum etwa 24 % oder 4 568 Fälle über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. In der Vorwoche lagen die Sterbefallzahlen nach aktuellem Stand 25 % über dem Vorjahresdurchschnitt. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor, die aktuell bis zur 51. Kalenderwoche zur Verfügung steht. 

711 COVID-19-Todesfälle mehr als in der Vorwoche 

Die Zahl der Todesfälle von Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren, steigt seit Anfang Oktober von Woche zu Woche an. In der 51. Kalenderwoche gab es insgesamt 4 484 beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete COVID-19-Todesfälle. Das waren 711 Fälle mehr als noch in der Vorwoche. 

Sterbefälle in Sachsen im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre mehr als verdoppelt 

Besonders auffällig ist die Entwicklung der Sterbefallzahlen weiterhin in Sachsen. Die Differenz zum Durchschnitt der vier Vorjahre nimmt dort seit Oktober von Woche zu Woche deutlich zu. In der 41. Kalenderwoche (5. bis 11. Oktober 2020) lag die Zahl der Sterbefälle noch unter dem Durchschnitt. In der 51. Kalenderwoche hat sich die Zahl bezogen auf den Durchschnittswert der vier Vorjahre für diese Woche mehr als verdoppelt (+109 % oder 1 226 Fälle). Auch in Brandenburg (+41 % oder 267 Fälle), Hessen (+32 % oder 428 Fälle) und Thüringen (+36 % oder 215 Fälle) lag die Zahl der Sterbefälle zuletzt mindestens 30 % über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.



 


Deutliche Befunde zur Übersterblichkeit in anderen europäischen Ländern

Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen meldet derzeit für die 51. Kalenderwoche eine außergewöhnlich hohe Übersterblichkeit („extraordinary high excess“) für die Schweiz und Slowenien. Eine hohe Übersterblichkeit („high excess“) wird für Italien, die Niederlande, Österreich und Portugal gemeldet. In anderen europäischen Ländern stellt EuroMOMO für diese Kalenderwoche maximal eine mäßige („moderate excess“) Übersterblichkeit fest.

Methodische Hinweise zu den Sterbefallzahlen für Deutschland:

Eigene Auswertungen zum Jahresverlauf der Sterbefallzahlen sind auf Basis der Sonderauswertung „Sterbefälle – Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen, Geschlecht und Bundesländern für Deutschland 2016 bis 2020“ möglich. Für das Jahr 2020 werden erste vorläufige Daten dargestellt. Bei den vorläufigen Daten handelt es sich um eine reine Fallzahlauszählung der eingegangenen Sterbefallmeldungen aus den Standesämtern ohne die übliche Plausibilisierung und Vollständigkeitskontrolle der Daten.

Durch gesetzliche Regelungen zur Meldung von Sterbefällen beim Standesamt und Unterschiede im Meldeverhalten der Standesämter an die amtliche Statistik sind aktuelle Aussagen zur Zahl der Sterbefälle mit einem Verzug von etwa vier Wochen möglich. Durch die verzögerten Meldungen werden sich die vorliegenden Ergebnisse für das Jahr 2020 noch leicht erhöhen.

Neben den direkten und indirekten Folgen der COVID-19-Pandemie können auch Verschiebungen in der Altersstruktur der Bevölkerung zu überdurchschnittlichen Sterbefallzahlen beitragen. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie können allerdings auch dafür sorgen, dass weniger Sterbefälle durch andere Infektionskrankheiten wie beispielsweise die Grippe verursacht werden, was sich ebenfalls auf die Differenz zum Durchschnitt auswirkt. Über die Häufigkeit einzelner Todesursachen können die Sterbefallzahlen jedoch keine Auskunft geben.

Anhand der vorläufigen Sterbefallzahlen können Phasen der Übersterblichkeit identifiziert werden. Für eine abschließende Einordnung der Sterblichkeitsentwicklung eines Jahres werden die Sterbefälle unter anderem ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt, um beispielsweise auch den Alterungsprozess der Bevölkerung adäquat einzubeziehen. Die dafür erforderlichen endgültigen Ergebnisse werden Mitte des Jahres 2021 vorliegen.

Die vorläufigen Sterbefallzahlen beziehen sich auf den Sterbetag, nicht auf das Meldedatum. Da die gemeldeten COVID-19-Todesfälle vom RKI nach Sterbetag ebenfalls mit einem Verzug von vier Wochen veröffentlicht werden, ist ein zeitlicher Vergleich mit den vorläufigen Gesamt-Sterbefallzahlen möglich.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Sonderauswertung der tagesgenauen Sterbefallzahlen finden Sie auf der Themenseite „Sterbefälle und Lebenserwartung“, der Sonderseite „Corona-Statistiken“ und im Podcast „Sterbefallzahlen und Übersterblichkeit während der Corona-Pandemie“ des Statistischen Bundesamtes.

 





Blutvergiftung: Wie Sie eine gefährliche Sepsis erkennen und schneller handeln können


(ots) Welche Symptome auf eine Blutvergiftung hindeuten können, zeigt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Blutvergiftung ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. Das Hauptproblem: Die Gefahr durch eine Sepsis wird oft zu spät erkannt. Dabei ist eine Blutvergiftung ein Notfall, bei dem jede Minute zählt. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ zeigt, welche Anzeichen auf eine Sepsis hinweisen können.

Bei Verdacht auf Sepsis sehr schnell reagieren

Eine Sepsis verursachen kann ein eitriger Zahn oder Zehennagel ebenso wie eine Lungen- oder Blasenentzündung, eine Verletzung, ein Mückenstich. Der Ursprung ist immer eine örtlich begrenzte Infektion, meist ausgelöst durch Bakterien, seltener durch Viren oder Pilze. In aller Regel wird der Körper allein mit so einer Infektion fertig. Manchmal aber reicht die Kraft des Immunsystems nicht aus, um die Entzündung direkt an ihrem Entstehungsort zu beseitigen. Die Folge: Die Infektion gerät außer Kontrolle und zieht das Versagen von Organen nach sich. Betrifft dieses Versagen Herz und Kreislauf, ist die Endstufe der Erkrankung erreicht: der septische Schock. Zwischen Vorstufe und Schock vergeht oft nicht viel Zeit. „Daher muss bei Verdacht auf Sepsis sehr schnell reagiert werden, um noch gegensteuern zu können. Sepsis ist ein Notfall“, betont Professor Mathias Pletz, Mitglied des Center for Sepsis Control and Care (CSCC) der Universitätsklinik Jena.

Schüttelfrost, Atemnot, Verwirrtheit oder Hautflecken

Zwar sind die Symptome einer Sepsis unspezifisch, weil sie auch andere Ursachen haben können. Zudem müssen die Symptome nicht allesamt vorhanden sein. Wer sich jedoch mit einem Infekt oder einer Verletzung plötzlich sehr schlecht fühlt und die folgenden Symptome hat, sollte sofort ärztliche Hilfe holen: So können Fieber oder Schüttelfrost, gelegentlich auch Untertemperatur, auf eine Blutvergiftung hinweisen. Eine Sepsis kann sich auch durch Atemnot, akute Flecken oder Verfärbungen der Haut, schnellen Herzschlag oder niedrigen Blutdruck zeigen. Undeutliches Sprechen und Verwirrtheit sind ebenfalls mögliche Symptome einer Blutvergiftung. Auch wenn man sich nicht in der Lage fühlt, Wasser zu lassen, kann dies ein Hinweis auf eine Sepsis sein bis hin zu dem Gefühl, als ob man sterben müsse.

Manche Informationen über Sepsis halten sich allerdings hartnäckig, obwohl sie falsch sind. Zum Beispiel, dass eine Blutvergiftung nur nach einer äußeren Verletzung auftreten kann. Oder dass sich von der Wunde ausgehend ein roter Streifen auf der Haut bildet, der in Richtung Herz wandert. Taucht ein solcher Strich auf – was selten vorkommt – deutet das in der Regel auf eine Entzündung der Lymphgefäße hin, was zwar abgeklärt werden muss, aber kein eindeutiges Zeichen für eine Sepsis ist.

Tipp: Informationen und Kontakte zu von Sepsis Betroffenen gibt es unter www.sepsis-hilfe.org.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen,





Hendrik Streeck: Können Mutationen nicht dauerhaft aus Deutschland fernhalten


(ots) Der Virologe Prof. Hendrik Streeck hält es für unwahrscheinlich, mögliche Mutationen des Corona-Virus dauerhaft aus Deutschland fernhalten zu können. Im Fernsehsender phoenix sagte Streeck: „Man darf nicht den Fehler machen, zu glauben, dass man Deutschland isoliert sehen kann. Varianten entstehen nicht unbedingt bei uns, das passiert in Indien, Brasilien oder Amerika, wo gar keine Eindämmung stattfindet. Selbst, wenn wir es kurzfristig schaffen sollten, eine Variante fernzuhalten, wird uns das wahrscheinlich nicht dauerhaft gelingen.“ Dass Viren mutierten und sich veränderten, sei nicht außergewöhnlich, das passiere andauernd, so der Virologe der Uni Bonn. Vom Sars-CoV-2-Virus seien bereits über 4000 Mutationen beschrieben. Bei den Fällen in Großbritannien und Südafrika sei das Virus aber bereits soweit verändert, dass man von einer neuen Variante sprechen könne. Im Hinblick auf die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe zeigte Streeck sich zuversichtlich, das Gute an Impfstoffen sei, dass man nicht erneut bei null beginnen müsse, sondern die Varianten einbauen könne.

Eine gute Impfstrategie könne dabei helfen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. „Das Virus verhält sich wie andere Corona-Viren: Wir sehen im April/ Mai ein langsames Abflachen über die Zeit, ruhige Sommermonate und einen plötzlichen Anstieg im Oktober/ November. Wenn wir jetzt den Sommer nutzen, um zu schauen, welche Hygienekonzepte funktionieren und weiter impfen, besteht die Hoffnung, dass wir weniger Infektionen bekommen und die, die infiziert sind, einen weniger schweren Verlauf haben“, so Streeck. Wir müssten jedoch lernen, dauerhaft mit dem Virus zu leben. „Wenn man das verinnerlicht, dass dieses Virus wahrscheinlich heimisch wird, dass es uns wahrscheinlich unser Leben lang begleiten wird, dann ist das ein ganz anderer Umgang mit dem Virus, dann sind die Infektionszahlen gar nicht mehr so zentral, sondern viel wichtiger ist die Frage: Werden die Menschen krank?“

Das ausführliche Gespräch „phoenix persönlich – Prof. Hendrik Streeck zu Gast bei Michael Krons“ sehen Sie ab sofort auf dem phoenix-youTube-Kanal.

 

phoenix-Kommunikation





Stand der Impfungen in Hessen


Rund 60.000 Hessinnen und Hessen haben die ersten verfügbaren Termine für ihre Erst- und Zweitimpfung in den sechs regionalen Impfzentren gebucht. Wenn impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger, die einen Termin gebucht haben, diesen wieder stornieren, könnten vereinzelte Termine wieder frei werden.

Für die ersten drei Wochen ab dem 19. Januar stehen in den sechs Regionalen Impfzentren bislang nur 60.000 Impfdosen zur Verfügung. Die wichtige Zweitimpfung erfolgt in demselben Impfzentrum wie die Erstimpfung, in der Regel etwa drei Wochen später. Der nötige Impfstoff für die Zweitimpfung wird – wie vom Bund angesichts knapper Impfstoff-Mengen empfohlen – sicher bei minus 70 Grad gelagert.

Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich Registrierte, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben gespeichert. Registrierungen sind auch weiterhin möglich – nur die konkrete Terminvereinbarung kann erst wieder erfolgen, sobald dafür Impfdosen planbar durch den Bund zur Verfügung gestellt werden. Erst wenn weitere Impfstofflieferungen eintreffen, bzw. zusätzliche Vakzine seitens des Bundes zur Verfügung gestellt werden, kann das Terminierungsverfahren wieder starten. Nur wenn Hessen mehr Impfdosen erhält, können wir auch mehr Termine anbieten. Sobald dies der Fall ist, wird das Land Hessen darüber immer zeitnah informieren:

–           An den Hotlines: 116 117 oder 0611 505 92 888

 

–           Im Internet-Anmeldeportal unter impfterminservice.hessen.de

 

–           Oder auf der neuen Webseite der Landesregierung zur Schutzimpfung in Hessen corona-impfung.hessen.de.

Hessisches Ministerium des Innern und für Sport





Connemann: Ernährung wichtiger denn je

 

(ots) Am gestrigen Donnerstag debattierte der Deutsche Bundestag den Ernährungspolitischen Bericht der Bundesregierung. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:

„Gesunde Ernährung ist eines der größten Themen unserer Zeit. Es betrifft alle Menschen in diesem Land. Von jung bis alt, ein Leben lang. Und deshalb ist es wichtig, dass die Regierung in regelmäßigen Abständen umfassend über die Ernährungspolitik berichtet.

Gesunde Ernährung fängt im Kopf an – und das bereits bei den Allerjüngsten. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren für mehr Ernährungsbildung gearbeitet.

Auf Initiative der CDU/CSU-Fraktion wurde ein Bundeszentrum für Ernährung aufgebaut. Wir haben das Nationale Aktionsprogramm IN FORM gestärkt. Und Bund und Ländern haben gemeinsame Vernetzungsstellen für die Seniorenernährung eingerichtet.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Ernährungsbildung fängt in der Familie an. Durch Angebote in Kitas und in den Schulen kann und muss sie flankiert werden. Deshalb haben wir die Förderung für bereits bestehende Vernetzungsstellen für Kita- und Schulverpflegung verdoppelt. Aber es braucht noch mehr. Ernährungsbildung und Lebenskunde gehören auf den Stundenplan in jeder Schulform. Hier sind die Bundesländer gefordert.

Auf Bundesebene haben wir die Ernährungsforschung mit der Gründung eines Instituts vorangebracht.

In den vergangenen Jahren haben wir zudem die Lebensmittelkennzeichnung weiter verbessert. Zum Beispiel wurde die Allergenkennzeichnung verstärkt. Es gibt aber noch Kennzeichnungslücken. Diese müssen wir schließen. Deshalb setzt sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion seit Jahren neben einer EU-weit verpflichtenden Haltungskennzeichnung für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in ganz Europa ein. Die Menschen haben ein Recht darauf, zu wissen, was sie essen und woher ihr Essen kommt.

In der Pandemie ist die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln gestiegen. Aber immer noch werden jedes Jahr 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen. Das kostet Nahrung, Energie und Geld. Nahrungsmittel gehören auf den Teller und nicht in den Müll. Deshalb wurde die Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung erarbeitet. Bis 2030 sollen Lebensmittelabfälle pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene um die Hälfte gesenkt werden. Nachhaltigkeit ist auch hier das Zauberwort.

Aus einer Vielzahl an Produkten auswählen zu können, ist Luxus. Die Pandemie hat jedoch gezeigt, dass dies nicht selbstverständlich ist. Unsere Versorgung z.B. bei Obst und Gemüse hängt stark von internationalen Lieferketten ab. Deshalb brauchen wir mehr Ernährungssouveränität. Unser Ziel ist, die Ernährungssicherung im Grundgesetz als Staatsziel festzuschreiben.“

Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus.

 

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion




Schutz vor Covid-19 darf keine Frage des Geldbeutels sein

 

(ots) Berlin. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation von Millionen Menschen, die ohnehin am oder unter dem Existenzminimum leben, noch deutlich verschärft. „Sollte es eine Pflicht zum Tragen einer sogenannten FFP2-Maske geben, muss gewährleistet sein, dass Menschen, die eine Grundsicherung oder Wohngeld beziehen, sowie Aufstocker*innen, diese finanziert bekommen“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Der SoVD setzt sich entschieden gegen die ungerecht hohe Belastung der sozial benachteiligten Menschen durch und in der Corona-Pandemie ein. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die bereits jetzt jeden Tag schauen müssen, wie sie etwas zu Essen auf den Tisch bekommen, zwingend notwendige Schutzausrüstung aus der eigenen Tasche finanzieren müssen. Damit würden wir diese Menschen wissentlich weiter an den Rand der Gesellschaft drängen. Das gilt es zu verhindern. Deshalb bekräftigen wir unsere Forderung nach einem Zuschlag von 100 Euro für Menschen, die eine Grundsicherung beziehen, um die zusätzlichen Kosten infolge der Corona-Pandemie bestreiten zu können“, so Bauer.

 

Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland




Information zur Impftermin-Anmeldung


Seit dem Start zur Anmeldung für Impftermine haben in Hessen bereits rund 36.000 Personen feste Termine für Ihre Erst- und Zweitimpfung in den regionalen Impfzentren gebucht. Sowohl das Onlineverfahren als auch die Telefonanmeldungen laufen weiterhin zuverlässig, trotz starker Auslastung aufgrund der großen Nachfrage. Inzwischen verteilen sich Zugriffe auf die Webseite sowie Anrufe im Callcenter im Tagesverlauf gleichmäßiger. Das Interesse ist aber nach wie vor sehr groß, sodass es weiterhin zu Wartezeiten kommt.

Zuletzt kam es teilweise zu Meldungen, dass in den Impfzentren keine Termine mehr frei wären. Diese Hinweise wurden umgehend durch IT-Experten des Landes und der beauftragten Dienstleister geprüft. Tatsächlich melden die Impfzentren in Fulda und Gießen (Heuchelheim) bereits eine Terminauslastung von rund 80 Prozent. Es sind noch landesweit Termine verfügbar. In allen sechs Regionalen Impfzentren steigen die Terminbuchungen aber stark an.

Insgesamt stehen zunächst rund 60.000 Termine für die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden zunächst für drei Wochen ab dem 19. Januar in den sechs Regionalen Impfzentren für die Erstimpfung bereitgestellt. Die wichtige Zweitimpfung erfolgt dann in demselben Impfzentrum wie die Erstimpfung, in der Regel etwa drei Wochen später. Termine für die Zweitimpfung werden bei der Anmeldung online oder telefonisch immer gleich mitvereinbart. Der nötige Impfstoff für die Zweitimpfung wird – wie vom Bund angesichts knapper Impfstoff-Mengen empfohlen – sicher bei minus 70 Grad gelagert.

Hinter dem telefonischen und per Internet zugänglichen Anmeldeverfahren liegt ein komplexer IT-Prozess, der weit über die reine Terminierung seitens berechtigter Bürgerinnen und Bürger hinausgeht. Damit sollen die Impfzentren anhand verschiedener Parameter in die Lage versetzt werden, einen für die Hessinnen und Hessen optimalen Ablauf bei der Schutzimpfung zu gewährleisten.

Sobald 60.000 Personen erfolgreich ihre Termine vereinbart haben, können bis auf Weiteres keine Termine mehr gebucht werden. Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich Registrierte, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben aber gespeichert. Erst wenn weitere Impfstofflieferungen eintreffen, bzw. zusätzliche Vakzine seitens des Bundes zur Verfügung gestellt werden, kann das Terminierungsverfahren wieder starten. Nur wenn Hessen mehr Impfdosen erhält, können wir auch mehr Termine anbieten. Sobald dies der Fall ist, wird das Land Hessen darüber immer zeitnah informieren:

  • An den Hotlines: 116 117 oder 0611 505 92 888
  •  Im Internet-Anmeldeportal unterhessen.de
  • Oder auf der neuen Webseite der Landesregierung zur Schutzimpfung in Hessen corona-impfung.hessen.de.

Hessisches Ministerium des Innern und für Sport





Impfungen für Personal an Kliniken gestartet


Impfungen für Personal an Kliniken gestartet

Landkreis Kassel. Neben den laufenden Impfaktionen in Pflege- und Senioren-Einrichtungen sind die mobilen Impf-Teams des Landkreises Kassel auch in den Krankenhäusern im Landkreis aktiv. „Der Start erfolgte am 12. Januar in der Kreisklinik Hofgeismar und im Evangelischen Krankenhaus Gesundbrunnen“, informiert Vizelandrat Andreas Siebert. Die Kreisklinik Wolfhagen und die Kliniken in Immenhausen und Wesertal-Lippoldsberg folgen am 13. Januar. Siebert: „Bei den Impfungen in den Kliniken können wir uns auf die Unterstützung des medizinischen Personals der Krankenhäuser verlassen – wir sind mit unserer mobilen Apotheke und den notwendigen Verwaltungsmitarbeitern für die Erfassung der Impfwilligen und die Dokumentation der Impfungen vor Ort“. Siebert bedankt sich bei den Mitarbeitern der Kliniken im Landkreis für ihr Engagement für die Patienten und die Unterstützung bei den Impfungen. Insgesamt werden rund 300 Impfdosen für Ärzte und Pflegepersonal der vier Kliniken verabreicht.

Mit Blick auf die geplanten weiteren Impftermine in Pflege- und Senioreneinrichtungen informiert Siebert darüber, dass es aufgrund des fehlenden zur Verfügung stehenden Impfstoffs zu Verzögerungen kommen wird. „Unsere ursprünglichen Planungen waren so ausgelegt, dass wir die Arbeit der mobilen Impfteams in den stationären Pflegeeinrichtungen bis Ende Januar abgeschlossen haben wollten“, berichtet der Vizelandrat. Organisatorisch und personell sei dies auch ohne Probleme leistbar, aber „es fehlen die dafür notwendigen rund 2.800 Dosen Impfstoff“. Bis Ende des Jahres 2020 hatte der Landkreis 1920 Impfdosen erhalten – bis Ende Januar wird der Kreis weitere 565 Dosen geliefert bekommen.

„Für die Erstimpfung in den Einrichtungen benötigen wir 2.485 Impfdosen und wir haben diese Zahl auch als Grundlage für unsere Planungen genommen“, so Siebert weiter. Nach dem aktuellen Stand der Impfstoff-Lieferungen sind die vorhandenen Impfdosen für den Landkreis am 22. Januar verbraucht. Zu diesem Zeitpunkt könnten die mobilen Impfteams fünf Kliniken mit rund 300 Impfwilligen und 25 stationäre Einrichtungen der stationären Pflege mit 2.185 Impfwilligen (Bewohner und Personal) geimpft haben. Siebert: „Im Landkreis gibt es 44 Einrichtungen der stationären Pflege mit 3.271 Plätzen, die zu 95 Prozent belegt sind“. Ziehe man das impfbereite Pflegepersonal hinzu, werden für die Erstimpfung noch 2.800 Impfdosen benötigt. „Ich habe das Innenministerium angeschrieben und zur Lieferung von 3.500 Dosen Impfstoff aufgefordert, damit wir möglichst schnell auch Impfungen für das Personal ambulanter Pflegedienste anbieten können“, so Siebert weiter. Ob und in welchem Umfang zusätzliche Lieferungen kommen, wisse er nicht.

Für Irritationen habe zusätzlich das Schreiben des Landes Hessen zur Terminvergabe in den sechs am 19. Januar öffnenden Regional-Impfzentren gesorgt. In diesem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen weiter durch mobile Teams versorgt werden und sich keinen Termin im Impfzentrum geben lassen müssen. Siebert: „Wir haben trotzdem Rückmeldungen aus den Pflegeeinrichtungen, dass wegen dieses Schreibens einzelne Verwandte von Heimbewohnern Termine beim Impfzentrum Kassel vereinbaren konnten, obwohl diese Einrichtungen auch noch auf der von uns geplanten Impfliste stehen“. Auch wenn dies nur Einzelfälle sind, führe das zu weiterem Unmut. Siebert appelliert daher an alle Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen und ihre Verwandten die Impftermine der mobilen Teams des Landkreises abzuwarten.

Am vergangenen Wochenende hat das Land Hessen seinen Einsatzbefehl für die mobilen Impfteams dahingehend geändert, dass die Impfdosen für die ursprünglich nach 21 Tagen vorgesehenen Zweitimpfungen voraussichtlich um einige Tage verspätet zur Verfügung gestellt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die zweite Impfstoffdosis für den Impfstoff von BioNTech in einem Mindestabstand von 21 und nicht später als 42 Tage nach der ersten Impfstoffdosis zu verabreichen.

Siebert: „Wir haben uns daher in Absprache mit der ärztlichen Leitung unseres Impfzentrums dafür entschieden, die Termine für die Zweitimpfungen um sieben Tage nach hinten zu verschieben“. Die Zweitimpfung in den stationären Pflegeeinrichtungen findet somit nach 28 Tagen statt.

Siebert bittet die Bevölkerung um Verständnis dafür, dass zum einen die Koordinierung der Impfungen in Hessen zentral über die Landesregierung erfolgt und dass sich die Informationen zum Ablauf der Impfungen zum Teil im Tagesrhythmus verändern. „Ich kann Ihnen versichern, dass alle Beteiligten bemüht sind, die anstehende Mammutaufgabe zu bewältigen“, betont Siebert abschließend.

LANDKREIS KASSEL





Information zum gestrigen Start der Impftermin-Anmeldung


Am gestrigen Dienstag, 12. Januar 2021, konnten rund 9.000 Personen Impftermine in den sechs Regionalen Impfzentren vereinbaren. Insgesamt wurden in Hessen gestern rund zehn Millionen Terminierungsversuche zur Schutzimpfung gegen Corona über Telefon oder Internet registriert. Mehr als acht Millionen Zugriffe erfolgten auf das Online-Anmeldeportal, parallel wurden fast zwei Millionen Anrufe auf die Hotline registriert – ein gewaltiger Ansturm. Nachdem die gestrige Überlastung der Anmeldewege erfolgreich behoben wurde, laufen sowohl die Hotline als auch die Onlineplattform für die Terminvergabe stabil.

Auch heute sind Wartezeiten aber leider unvermeidbar, da das Interesse von mehr als 400.000 mindestens 80 Jahre alten Seniorinnen und Senioren sowie zahllosen Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor sehr groß ist. Inzwischen konnten bereits mehr als 16.000 Personen Impftermine in Hessen vereinbaren (rund 9.000 am 12. Januar sowie mehr als 7.000 heute bis 12 Uhr).

Es stehen insgesamt rund 60.000 Termine für die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden für den Zeitraum vom 19. Januar bis 5. Februar 2021 in den sechs Regionalen Impfzentren für die Erstimpfung bereitgestellt. Die wichtige Zweitimpfung erfolgt dann in demselben Impfzentrum wie die Erstimpfung, in der Regel etwa drei Wochen später. Termine für die Zweitimpfung werden bei der Anmeldung online oder telefonisch immer gleich mitvereinbart. Der nötige Impfstoff für die Zweitimpfung wird – wie vom Bund angesichts knapper Impfstoff-Mengen empfohlen – sicher bei minus 70 Grad gelagert.

Sobald 60.000 Personen erfolgreich ihre Termine vereinbart haben, können bis auf Weiteres keine Termine mehr gebucht werden. Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich Registrierte, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben aber gespeichert. Erst wenn weitere Impfstofflieferungen eintreffen, bzw. zusätzliche Vakzine seitens des Bundes zur Verfügung gestellt werden, kann das Terminierungsverfahren wieder starten. Nur wenn Hessen mehr Impfdosen erhält, können wir auch mehr Termine anbieten. Sobald dies der Fall ist, wird das Land Hessen darüber immer zeitnah informieren:

  • An den Hotlines: 116 117 oder 0611 505 92 888
  •  Im Internet-Anmeldeportal unter impfterminservice.hessen.de  
  • Oder auf der neuen Webseite der Landesregierung zur Schutzimpfung in Hessen corona-impfung.hessen.de

Hessisches Ministerium des Innern und für Sport





Corona-Krise: Frauen und Familien leiden besonders unter den Folgen für die Psyche

 

(ots) Frauen und Familien mit Kindern im Haushalt macht die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen und Belastungen besonders zu schaffen. Vier Fünftel der Ärzte sagen, psychische Beschwerden haben in dieser Gruppe 2020 zugenommen. Vor allem Alleinerziehende geraten in der Krise seelisch stärker unter Druck. Dies sind Ergebnisse der Studie „Psychische Gesundheit in der Krise“ der pronova BKK, für die 154 Psychiater und Psychotherapeuten in Praxen und Kliniken befragt wurden.

Bei Frauen haben psychische Beschwerden in der Krise stärker zugenommen als bei Männern, sagen die Experten: 86 Prozent bemerken dies bei ihren weiblichen Patienten, 70 Prozent bei den männlichen. Bei Familien mit Kindern sprechen 84 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten von einer Zunahme psychischer Probleme. Bei Familien ohne Kinder sind es nur 49, bei Alleinerziehenden hingegen sogar 92 Prozent.

Familien in der Corona-Falle

Familien können dem Stress, den die Krise mit sich bringt, kaum ausweichen. Eingeschränkte Kontakte zu Freunden und Verwandten belasten auch die Kinder, die Arbeit im Homeoffice, verbunden mit Kinderbetreuung oder Homeschooling, fordert alle Beteiligten. Zusätzlicher Stress entsteht häufig durch die räumliche Enge zu Hause: Das Fehlen von Rückzugsmöglichkeiten birgt Konfliktpotenzial. Wenn Eltern in der Corona-Krise zusätzlich mit finanziellen Sorgen belastet sind oder Angst um den Arbeitsplatz haben, leidet darunter die gesamte Familie. „Eltern sorgen sich natürlich um das Wohl ihrer Kinder. Gerade in der Pandemie sehen sie eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder gefährdet und zeigen sich anfälliger für seelischen Stress“, sagt Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK.

Das wiederum trifft in besonderem Maße auf Mütter zu, die auch in normalen Zeiten häufig große Teile der Familienarbeit übernehmen. „In der Corona-Krise sind es wiederum häufig die Frauen, die zu Hause für die Betreuung der Kinder und die Begleitung des Homeschooling sorgen“, sagt Psychologin Thamm.

Experten gehen von hoher Dunkelziffer häuslicher Gewalt aus

In besonders belasteten Beziehungskonstellationen kann der Corona-Stress sogar zu Gewalthandlungen gegen die eigene Familie führen: 86 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer häuslicher Gewalt sehr hoch ist. „Wenn mehrere Stressfaktoren zusammenkommen, liegen die Nerven blank. Opfer von häuslicher Gewalt werden besonders häufig Frauen und Kinder – im Lockdown wächst diese Gefahr“, sagt Thamm von der pronova BKK. „Wenn Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen geschlossen oder im eingeschränkten Betrieb sind, können Kinder aus schwierigen Situationen zu Hause schlechter entkommen. Zudem bleiben Gewalt oder Missbrauch häufiger unerkannt, weil die Frühwarnsysteme ausfallen: Lehrer und Erzieher verlieren die Kinder aus dem Blick.“

Zur Studie

Die Befragung „Psychische Gesundheit in der Krise“ wurde im Oktober und November 2020 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit nahmen 154 Psychiaterinnen und Psychiater sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten daran teil.

 

Original-Content von: pronova BKK




Nachfrage nach Haustieren durch Pandemie deutlich gestiegen


Mit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie waren die Menschen mehr Zuhause

als üblich, ob nun wegen einer Isolation, der Quarantäne oder dem Homeoffice.

Deshalb stieg auch die Nachfrage nach Haustieren deutlich an.

 

 





Corona-Pandemie: Apotheker als gefragte Arzneimittelexperten in Impfzentren


„Wir freuen uns, dass die Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker von Anfang an bei den Corona-Impfungen angefordert und einbezogen wird“, “ Quelle: „obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände“

(ots) Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände begrüßt den Einsatz von Apothekerinnen und Apothekern sowie zusätzlichem pharmazeutischen Personal in den regionalen Impfzentren und mobilen Impfteams, die seit Ende Dezember 2020 schon viele tausend Menschen gegen das Corona-Virus geimpft haben.

„Wir freuen uns, dass die Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker von Anfang an bei den Corona-Impfungen angefordert und einbezogen wird“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening:

„In Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Berlin und Nordrhein-Westfalen arbeiten die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten ganz systematisch in fest definierten Teams mit Ärzten und medizinischem Personal zusammen.

In anderen Bundesländern gibt es dagegen noch viel Potential, die Apothekerinnen und Apotheker noch intensiver in die Facharbeit einzubeziehen.

Viele Landesapothekerkammern haben ihre Mitglieder aufgerufen, sich bei ihnen oder den Impfzentren für eine freiwillige Mitarbeit zu melden.“

Overwiening weiter: „Die Apotheken haben seit Beginn der Pandemie jeden Tag hunderttausende Patienten über das Corona-Virus und den Kampf dagegen informiert sowie erkrankte und in Quarantäne befindliche Patienten kontaktlos per Botendienst mit Arzneimitteln versorgt.

Mit der kostenlosen Abgabe von FFP2-Schutzmasken und der Möglichkeit, kostenpflichtige Antigen-Schnelltests durchzuführen, haben die Apotheken in den vergangenen Wochen sogar noch weitere Mittel in die Hand bekommen, um den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen.

Der Einsatz von Apothekerinnen und Apothekern in den Impfzentren ist ein weiterer Baustein.

Als Experten für Arzneimittel und somit auch für Impfstoffe stellen die Apotheken seit jeher die Versorgung der Ärzte mit Impfstoffen gegen Grippe, Masern, FSME oder HPV sicher.

Seit kurzem gibt es auch regionale Modellprojekte zur Grippeschutz-Impfung in Apotheken, die auf eine höhere Durchimpfungsrate abzielen.“

Zum Hintergrund: Die Impfzentren liegen in der Verantwortung der Bundesländer und ihrer Kommunen, die auch den Personaleinsatz vor Ort verantworten.

Apothekerinnen und Apotheker können dort insbesondere die Rekonstitution des Impfstoffes (d.h. Verdünnung des Konzentrats) vornehmen.

Weitere Informationen unter www.abda.de

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände





WAS BEWEGT? – Evangelische Akademie Hofgeismar Online


Das große Impfen beginnt – Erwartungen zwischen Wundermittel und Skepsis

Hofgeismar. Die Evangelische Akademie Hofgeismar lädt für Mittwoch, 15. Januar 2021, 18:00 – 19:30 Uhr, zu einer kostenlosten Online-Veranstaltung in der Reihe „Was bewegt? – Evangelische Akademie Hofgeismar online“ ein.

Lange wurde mit Spannung und Hoffnung auf einen Impfstoff gegen Covid-19 gewartet. Nun ist er da. Doch wie steht es um die Impfwilligkeit der Bevölkerung? Werden weitere Impfstoffe folgen und wo liegen die Unterschiede? Wann werden wir erste Auswirkungen in unserer Gesellschaft spüren? Mit welchen Ängsten werden Ärztinnen und Ärzte in Impfzentren und niedergelassenen Praxen konfrontiert? Und wie steht es um die „Verteilungsgerechtigkeit“?

Diese Fragen diskutieren Studienleiterin Kerstin Vogt und Dr. rer. med. Silke Lauterbach, Fachapothekerin für Klinische Pharmazie mit:

  • Christian Pechmann, Allgemeinmediziner aus Vellmar
  • Dr. Daniela Sommer, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion des Hessischen Landtags
  • Kim Lisa Voelkel und Christian Heckmann, mitverantwortliche Apotheker*in im Impfzentrum Calden (Landkreis Kassel)

 Anmeldungen sind bis zum 14. Januar 2021 (12:00 Uhr) per Mail ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de unter Angabe der Tg.-Nr. 21389 oder online über die Website www.akademie-hofgeismar.de/programm/detailansicht.php?category=start&exnr=21389 möglich.

Telefonische Auskunft: 05671/881-108.

Sie erhalten den Zugangscode zur „Online-Veranstaltung“ am Vormittag des Veranstaltungstages per E-Mail.





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CBD in der Ernährung 

Die Nutzung des Hanfs als Nahrungsmittel ist nicht neu. Die Samen der Pflanze werden zur Herstellung von Speiseölen genutzt und die Blätter werden unter anderem zur Herstellung von Tee verwendet. Hanfprodukte haben dabei schon seit längerem den Ruf besonders gesunder Nahrungsmittel, unter anderem aufgrund des Gehaltes an Spurenelementen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Seit einiger Zeit gibt es aber immer öfter ein Nahrungsergänzungsmittel auf Hanfbasis zu kaufen, das den Stoff CBD enthält. Es kann bei verschiedenen Erkrankungen eingenommen werden und kann angeblich das Wohlbefinden steigern. Was es damit auf sich hat und wie CBD in die Ernährung integriert werden kann, verrät dieser Artikel. 

Was ist eigentlich CBD? 

CBD gehört zur Stoffgruppe der Cannabinoide und ist in den Blüten einiger Hanfsorten in enthalten. Es hat eine große strukturelle Ähnlichkeit zu Botenstoffen im menschlichen Körper, den sogenannten Endocannabinoiden. Daher kann es an Zellrezeptoren im Körper andocken und hat eine Auswirkung auf verschiedene biologische Regulierungsvorgängen. Im Rohhanf selbst ist nur eine relativ geringe Menge an CBD enthalten, die zudem nur bedingt vom menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Zudem enthält das Ausgangsmaterial oft auch in geringen Mengen das berauschende Cannabinoide THC. Es ist daher nicht ohne Weiteres möglich, einfach CBD-haltigen Hanf als Küchenzutat zu verwenden. Deshalb wird CBD aus dem Pflanzenmaterial extrahiert und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. 

Nahrungsergänzung mit CBD 

Es gibt verschiedene Arten von Nahrungsergänzungsmitteln mit CBD. Unter anderem ist der Stoff, so wie auch viele Vitaminpräparate, in der Form von Kapseln erhältlich. Auch reines CBD-Pulver gibt es vereinzelt zu kaufen. Bei den meisten Herstellern, wie etwa dem Schweizer Unternehmen Cibdol, spielt aber CBD-Öl die größte Rolle. Dabei handelt es sich um ein Trägeröl wie etwa Olivenöl oder Hanfsamenöl, dem einige Prozent CBD beigemischt sind. Es hat zum einen den Vorteil, dass es individuell dosieren lässt. Zum anderen kann es auch gut in die Küche integriert werden. CBD-Öl kann beispielsweise zu Salatdressings gegeben oder in Smoothies eingerührt werden. Auch was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, ist CBD-Öl in der Regel die vorteilhaftere Variante. CBD-Öl ist nicht nur in der Apotheke, sondern auch in vielen Online-Shops erhältlich. Zwischen der Qualität der einzelnen Produkte gibt es dabei große Unterschiede. Insbesondere ist beim Kauf auf die Reinheit des Produktes und ein schonendes Herstellungsverfahren zu achten. 

Wirkung von CBD 

Es gibt verschiedene Gründe, warum CBD als Nahrungsergänzung eingenommen wird. Studien haben unter anderem auf eine angstlösende Wirkung hingewiesen. Deshalb wird CBD oft bei Angstzuständen oder Nervosität ausprobiert. Außerdem wird CBD aus diesem Grund auch gelegentlich bei Schlafstörungen eingesetzt. Auch entzündungshemmende Eigenschaften von CBD wurden im Tierversuch aufgezeigt. Da entzündliche Vorgänge bei vielen gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen, eröffnet diese Wirkung vielfältige Perspektiven für den Einsatz von CBD. So spielen Entzündungsvorgänge unter anderem bei psychiatrischen Erkrankungen, Gelenkentzündungen, Demenz und vielen anderen Erkrankungen eine Rolle. Auch psychischer Stress setzt im Körper Entzündungsreaktionen in Gang, die eine wichtige Rolle im Alterungsprozess spielen. Leider fehlen bislang klinische Studien, welche die Wirksamkeit von CBD gegen Entzündungserkrankungen nachweisen. CBD-Nutzer können daher nur dem Gefühl nach beurteilen, ob die Einnahme tatsächlich zu einer Besserung von Symptomen führt.  


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Langlauf: So gelingt der Einstieg Tipps für Anfänger, die den gesunden Loipensport ausprobieren möchten


(ots) Es ist eine ideale Ganzkörpersportart: Langlauf stärkt die Muskeln, schont die Gelenke, trainiert die Ausdauer. „Die Sportart ist für alle Altersgruppen sehr geeignet, besonders weil sie recht verletzungsarm ist“, sagt Dr. Klaus-Jürgen Marquardt, Sportmediziner und Mannschaftsarzt der Deutschen Biathlon-Nationalmannschaft, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Balance auf den schmalen Brettern lässt sich trainieren

Forscher der schwedischen Universität Uppsala haben in einer Studie gezeigt, dass regelmäßiges Langlaufen sowohl das Risiko für Bluthochdruck senken als auch bereits erhöhte Werte verbessern kann. Und es tut dem Geist gut: In der Natur fällt es oft leichter, Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Einsteiger starten am besten mit der klassischen Variante des Skilanglaufs, bei der die Skier in vorgespurten Loipen gleiten und man durch die Kombination von Arm- und Beinabstoß, dem sogenannten Diagonalschritt, vorwärts kommt. Eine Herausforderung sind die schmalen Bretter. „Darauf die Balance zu halten ist am Anfang gar nicht so leicht“, erklärt Marquardt. Aber das lässt sich vorher trainieren. Zum Beispiel je eine Minute auf einem Bein stehen. Oder: Ein Fuß steht, der andere pendelt hin und her.

Mit Crosswalker Bewegungsablauf üben

Auch die Ausdauer spielt beim Langlaufen eine wichtige Rolle. „Das ideale Trainingsgerät ist ein Crosswalker“, so Marquardt. „Dabei übt man nicht nur den Bewegungsablauf ein, sondern trainiert auch die Ausdauer.“ Aber auch regelmäßiges Fahrradfahren, Joggen oder Walken bereitet den Körper gut auf die anstehende Belastung vor.

Die gute Nachricht für Anfänger: Der Einstieg gelingt im Vergleich zum alpinen Skifahren schnell. Wer die richtige Technik erlernen will, kommt um einen Kurs aber nicht herum, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ und gibt in seiner aktuellen Ausgabe viele weitere wichtige Tipps zum perfekten Einstieg in den Skilanglauf. So sollte man sich vor dem Start auch mit den auf der Loipe geltenden Verhaltensregen vertraut machen – mehr Informationen dazu gibt es auf www.stiftung.ski/verhaltensregeln/loipe.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Karl Lauterbach: Notfallzulassung von AstraZeneca-Impfstoff in Deutschland prüfen

 

(ots) SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach hat eine rasche Zulassung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ins Spiel gebracht, die Beschaffungs-Strategie der Europäischen Union hart kritisiert und vor einer unkontrollierten Ausbreitung der Pandemie durch Mutationen gewarnt. „Wir sollten in Deutschland eine vorläufige Notfallzulassung prüfen, die dann in eine endgültige Zulassung umzuwandeln ist, wenn sich die europäische Arzneimittelbehörde bewegt hat“, äußerte sich Lauterbach im Fernsehsender phoenix (Freitag, 8. Januar). Der AstraZeneca-Impfstoff sei eine „wichtige Hoffnung“ und könne mit dafür sorgen, dass in Deutschland die Menschen schneller geimpft würden. „Ich halte diesen Impfstoff für ausreichend sicher und ausreichend wirksam“, so Lauterbach.

Deutliche Kritik übte der SPD-Politiker angesichts der schleppenden Impfstoff-Produktion an der EU. „Europa hätte mehr Impfstoff auf Verdacht kaufen und in die Produktion investieren müssen. Da hat man am falschen Ende gespart“, rügte Lauterbach die Strategie der Gemeinschaft. Deutschland stehe jetzt vor herausfordernden Monaten, „die nächsten zwölf Wochen werden die schwersten der Pandemie“. Die große Sorge der politisch Verantwortlichen sei es, dass man die Inzidenzzahlen nicht deutlich absenken könne, bevor man es mit gefährlichen Virus-Entartungen zu tun bekomme. Bei der sogenannten englischen Mutation „müssen wir davon ausgehen, dass die Ansteckung um bis zu 50 Prozent höher ist“, so Lauterbach.

Der SPD-Gesundheitsexperte sprach sich dafür aus, die notwendige zweite Impfung der Bürger nach hinten zu verschieben. So werde es gelingen, in den kommenden drei Monaten statt 5,5 Millionen Menschen die doppelte Anzahl versorgen zu können. „Wir hätten dann zwar nicht den perfekten Impfschutz, aber es käme – nach allem was wir wissen – zu keinen weiteren Todesfällen. Wir haben viel mehr zu gewinnen, als zu verlieren.“ Lauterbach sprach sich erneut für eine Verlängerung des Lockdowns aus, bis man einen Inzidenzwert von 25 erreicht habe, weil dies größere Sicherheit bringe. Ein Wert von 50 sei „auf Kante genäht“. Man habe zu oft in der Vergangenheit den Fehler begangen, zu früh aus einem Lockdown herauszugehen. „Immer Daten zu nennen, die wir dann doch nicht einhalten können, zermürbt“, meinte Lauterbach.

 

Original-Content von: PHOENIX




„Land informiert über Impftermin-Anmeldung“


400.000 Senioren werden angeschrieben – ab 12. Januar Anmeldung möglich

Wiesbaden. Anfang kommender Woche werden mehr als 400.000 Hessinnen und Hessen, die 80 Jahre und älter sind, einen Brief vom Land erhalten. Mit dem Schreiben informiert die Landesregierung diese Seniorinnen und Senioren darüber, wie sie ihren persönlichen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren können. Die Anmeldung für einen Impftermin ist ab Dienstag, 12. Januar 2021, 8:00 Uhr möglich. Termine können zunächst für den Zeitraum vom 19. Januar bis 5. Februar 2021 vergeben werden. Diese Impfungen werden vorerst ausschließlich in den sechs Regionalen Impfzentren erfolgen. Erst- und Zweitimpfung finden an gleicher Stelle statt.

„Es ist nach wie vor zu wenig Impfstoff verfügbar, um großflächig die Schutzimpfungen durchzuführen. Deshalb wird aktuell noch ausschließlich durch die mobilen Teams in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern geimpft. Ab 18. Januar sind jedoch wöchentliche Impfstoff-Lieferungen durch den Bund zugesagt. Der stetige Nachschub ermöglicht es, dass dann einige Tausend Personen der höchsten Prioritätsgruppe auch in den sechs Regionalen Impfzentren ihren Schutz gegen das Virus erhalten können. Parallel werden die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen sowie den Kliniken weitergehen. Angesichts der begrenzten Impfstoffmenge wird es anfangs auch nicht sofort für alle Seniorinnen und Senioren Termine zur Impfung geben können. Hier bitten wir um Geduld. Sobald weitere und mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen, wird es zügiger vorangehen. Unser Versprechen steht: Jeder, der sich impfen lassen möchte, wird geimpft“, so Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose.

Angesichts der bisherigen bundesweiten Erfahrungen, erwartet auch die Landesregierung ein sehr großes Interesse an der Terminvergabe. Es stehen dafür ein eigenes Callcenter mit geschultem Personal und entsprechenden Kapazitäten sowie eine für hohe Zugriffszahlen ausgelegte Webseite zur Verfügung. „Wir haben uns für die Terminvergabe bestmöglich vorbereitet, dennoch werden sich Wartezeiten nicht vermeiden lassen. Wir werden vorerst nur Termine für knapp drei Wochen vergeben können. Wir bitten daher um Verständnis dafür, wenn es zunächst nur wenige Seniorinnen und Senioren sein werden, die gleich zu Beginn der zweiten Impfphase in den Regionalen Impfzentren einen Termin bekommen. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden alle 28 Impfzentren öffnen und dadurch auch eine deutlich größere Impfterminvergabe ermöglichen. Wann alle Impfzentren den Betrieb aufnehmen, ist keine Frage von Monaten, sondern nur noch von wenigen Wochen“, so Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose.

 

Zum Impftermin anmelden:

Ab dem 12. Januar 2021 können sich Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe für ihren persönlichen Impftermin anmelden (bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Priorisierungsgruppen weiter unten). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind. Darüber hinaus sind insbesondere Angehörige mobiler Pflegedienste aufgerufen, einen Termin zu vereinbaren. Das Personal der Rettungsdienste soll vornehmlich in Absprache mit den Impfzentren und Hilfsorganisationen den Schutz gegen das Virus erhalten. Eine Terminvereinbarung kann entweder telefonisch oder über das Internet erfolgen. Um Überlastungsspitzen ein Stück weit entgegenzuwirken, bietet Hessen jeweils zwei Möglichkeiten an:

 

Anmeldung per Telefon über

116 117

oder

0611 505 92 888

Anmeldung im Internet-Anmeldeportal über:

impfterminservice.de

oder

impfterminservice.hessen.de

 Alle Wege führen gleichberechtigt zur Terminvergabe und beginnen

am 12. Januar 2021 um 8 Uhr.

Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose erklärten: „Angehörige, Freunde und Bekannte können den Seniorinnen und Senioren gerne bei der Anmeldung für ihren Impftermin behilflich sein. Die Anmeldung über das Internet ist so einfach wie möglich gehalten. Dennoch kann dabei Hilfe nötig sein. Bei Bedarf können sich die Seniorinnen und Senioren auch ins Impfzentrum begleiten lassen. Diejenigen, die eine längere Wegstrecke nicht auf sich nehmen wollen, können die Öffnung der lokalen Impfzentren abwarten. Jene, die gänzlich immobil sind und auf eine Impfung zu Hause angewiesen sind, können das Formular unseres Informationsbriefes nutzen. Sie werden dann erfasst und zu Hause geimpft. Dies wird jedoch angesichts knapper Impfstoffmengen leider noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“

 Informationsbrief mit Formular für häusliches Impfen

Mit dem Informationsbrief der Landesregierung werden alle mindestens 80-Jährigen schriftlich über die Anmeldemöglichkeiten für die persönliche Schutzimpfung informiert und zugleich erfolgt darüber ein Erfassungsverfahren für die häuslichen Impftermine. Der Brief enthält deshalb ein Formular, das bei Bedarf ans Land zurückgeschickt werden kann. Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können. Es ist daher nach wie vor von großer Bedeutung, dass Angehörige sowie Pflegerinnen und Pfleger die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin beherzigen, um die betroffenen Seniorinnen und Senioren vor einer Infektion zu schützen.

Der derzeit verfügbare und in der Bundesrepublik zugelassene Impfstoff von Biontech ist hochwirksam, aber sehr anspruchsvoll in der Verarbeitung. Er muss bei unter Minus 70 Grad Celsius gekühlt werden, kann nur wenige Tage in einem handelsüblichen Kühlschrank erhalten werden, ist nur sehr eingeschränkt transportabel und muss dann rasch verimpft werden.

Hessen hat bislang knapp 100.000 Impfdosen erhalten. Heute ist eine weitere Lieferung mit rund 49.000 Impfdosen eingetroffen. Wie bisher wird die Hälfte der verfügbaren Menge auf Anraten des Bundes zunächst sicher im Verteilzentrum des Landes bei rund minus 70 Grad eingelagert, um in jedem Fall die wichtige Zweitimpfung gewährleisten zu können. Diese soll in der Regel drei Wochen nach der Erstimpfung erfolgen. In dieser Woche wurden nahezu sämtliche Impfstoffe, die für Erstimpfungen zur Verfügung standen, an Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Alten- und Pflegeheimen durch mobile Impfteams verimpft. Zugleich haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken Corona-Schutzimpfungen erhalten, die besonders im Kampf gegen SARS-COV-2 gefordert sind. Bislang haben so insgesamt rund 46.000 Personen in Hessen eine Schutzimpfung gegen das SARS-COV-2 erhalten. Die heute eingetroffenen Dosen werden weiter durch die mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen und in den Krankenhäusern verimpft werden.

 

Erste Impfzentren öffnen am 19. Januar – Anmeldung ab 12. Januar für Personen ab 80 Jahre

Verbunden mit der Ankündigung des Bundes, dass ab 18. Januar wöchentlich weitere Impfstoff-Lieferungen folgen, öffnen in Hessen ab dem 19. Januar 2021 die ersten sechs Regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen (Heuchelheim), Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt die auch für die Seniorinnen und Senioren der umliegenden Landkreise zur Verfügung stehen (s. Karte).

Die sechs Regionalen Impfzentren decken somit bis zur Öffnung der weiteren 22 Impfzentren folgende Landkreise mit ab:

  • Kassel: Stadt und Landkreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis
  • Fulda: Vogelsbergkreis, Landkreis Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Gießen (Heuchelheim): Wetteraukreis, Landkreis Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Marburg-Biedenkopf
  • Frankfurt: Stadt Frankfurt, Stadt und Landkreis Offenbach, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis
  • Wiesbaden: Stadt Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg
  • Darmstadt: Stadt Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis Groß-Gerau, Odenwaldkreis

 

Hintergrund: Bundesweite Einteilung der Priorisierungsgruppen laut Impfverordnung (Auszug)

 

Schutzimpfungen mit höchster Priorität (§ 2 CoronaImpfV)

  • Personen ab 80 Jahre
  • Personen in Alten- und Altenpflegeeinrichtungen (Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen)
  • Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsri-siko (insb. Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste)
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen, in denen Personen behandelt werden, bei denen eine Covid-19-Infektion schwere bzw. tödliche Verläufe erwarten lässt (insb. Hämato-Onkologie, Transplantationsmedizin)

Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§ 3 CoronaImpfV)

  • Personen ab 70 Jahre
  • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs (Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung und Organtransplantierte)
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften
  • Personen, die im öGD oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (§ 4 CoronaImpfV)

  • Personen ab 60 Jahre
  • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, welches keine Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, Ernährungs- und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die als Erzieher/innen oder Lehrer/innen tätig sind,
  • Personen, mit prekären Arbeits- und/oder Lebensbedingungen, insbesondere Saisonarbeiter/innen, Beschäftigte in Verteilzentren oder der Fleischverarbeitenden Industrie,
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.

 

Siehe Originaltext der Verordnung: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_-_De_Buette.pdf

Hinweis: Allgemeine Fragen rund um Corona werden weiterhin unter der

0800 – 555 4666 sowie unter corona.hessen.de beantwortet.


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Hanföl wird immer beliebter

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Deutschlandweit stieg im vergangenen Jahr die Nachfrage nach CBD Produkten. Auch nordhessische Apotheken konnten ein Absatzplus rund um die Hanfprodukte verzeichnen. Der Wirkstoff der Cannabispflanze, der zur Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen soll, wird also immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Studien belegen die Wirksamkeit des Cannabinoids CBD auf allerlei Anwendungsgebieten, CBD Öle sind günstig zu erwerben und auch um die Legalität muss man sich keine Sorgen machen.

Anders als das berauschende Cannabinoid THC wirkt CBD nämlich nicht berauschend. Es schränkt daher nicht die Verkehrstüchtigkeit ein, ist gut verträglich und erweitert das Bewusstsein nicht wie starke Medikamente oder Haschisch als Droge. Auf Cibdol.de findet man eine breite Auswahl an Hanfprodukten mit oder ohne CBD, die durch Reinheit und gute Wirksamkeit überzeugen.

 

CBD Darreichungsformen

Die Beliebtheit von CBD bezieht sich meist auf CBD-Hanföl. Dies ist das gängigste Produkt, denn es überzeugt durch eine schnelle Wirkung. Doch woran liegt das? Im Körper befinden sich die sogenannten Cannabinoid Rezeptoren, die für eine schnelle und natürliche Aufnahme des Wirkstoffs in den Organismus sorgen. Wer CBD Öl in die Wangentaschen oder unter die Zunge träufelt und es dort dann für eine Minute ruhen lässt, ermöglicht, dass die CBD Wirkung sehr schnell über die Mundschleimhaut stattfindet. 

Doch auch CBD Kapseln erfreuen sich großer Beliebtheit. Einige Menschen, die CBD Liquid probiert haben, kommen nicht mit dem erdigen Geschmack des Hanföls zurecht und steigen dann auf Kapseln um. Dabei kann CBD seine volle Wirkung erst dann entfalten, wenn die Magensäfte die Kapselhülle aufgelöst haben. Doch auch bei der Einnahme von Kapseln, unterstützen die Cannabinoid Rezeptoren dann die flotte Aufnahme in den Körper.

Während CBD Kapseln und CBD-haltiges Hanföl für die orale Einnahme die beste Option sind, eignet sich der natürliche Wirkstoff aber auch zur äußeren Anwendung. In Form einer CBD Creme oder Salbe kann die Wirkung dann punktuell dort erfolgen, wo man Linderung erhofft.

Neben Salben, Ölen und Kapseln kann man den Wirkstoff aber auch in Form von CBD Kristallen aufnehmen. Daraus lassen sich sogar DIY CBD Salben oder DIY CBD Öle herstellen. Immer wieder werden Apotheken oder Onlinehändler mit der Frage konfrontiert, ob man CBD rauchen kann. Tatsächlich lösen Hersteller in aller Regel aber nur den Wirkstoff aus den THC-armen Pflanzenteilen heraus und fertigen daraus CBD Präparate an.

 

CBD Verträglichkeit

Einen wichtigen Grund für die große Beliebtheit von CBD Tropfen sehen Apotheker in Nordhessen darin, dass der pflanzliche Wirkstoff überaus gut verträglich ist. Immer wieder bekommen sie die Frage gestellt, ob CBD Öl Nebenwirkungen hat. Studien belegen, dass dies nicht der Fall ist. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten konnten nicht beobachtet werden. Zwar wird empfohlen, Cannabidiol nicht während der Schwangerschaft oder bei Kindern unter zwölf Jahren anzuwenden, jedoch liegt dies nicht an einer schlechten Verträglichkeit bei dieser Personengruppe. Es gibt schlichtweg nur sehr wenig Studien, die sich mit medizinischen oder pflanzlichen Präparaten in der Schwangerschaft oder frühen Kindheit auseinandersetzen. Die Empfehlungen gleichen daher einer Absicherung von CBD Herstellern wie Cibdol.

Wer CBD-Öl einnimmt, sollte sich dabei an die Richtwerte auf dem Beipackzettel halten. Um sich an die CBD Wirkung zu gewöhnen, reicht für den Anfang ein CBD Öl 5 %. Bei schwereren Beschwerden oder wenn die Wirkung nicht zufriedenstellend ist, kann man in Rücksprache mit Arzt oder Apotheker aber auch auf ein CBD Öl 15% zurückgreifen.

 

CBD Anwendung

Dass Hanfprodukte sich gut auf die Gesundheit auswirken können, ist hinreichend bekannt. Aus diesem Grund wird sogar der berauschende Wirkstoff THC gerne als Medikament bei Nervenleiden oder chronischen Schmerzen verschrieben. Frei verkäuflich ist THC jedoch nicht, auch wenn die Stimmen für die Cannabis Legalisierung lauter werden. Bei CBD handelt es sich um eine legale Alternative, die nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Als natürliches Schmerzmittel bei Gelenkbeschwerden, Zerrungen oder Migräne ist es besonders beliebt. Doch auch als natürlicher Entzündungshemmer kann CBD eingesetzt werden. Die entspannende Wirkung macht es zu einem beliebten Mittel bei Spannungskopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden oder Krampfleiden. Gleichzeitig sorgt die CBD Wirkung aber auch für Entspannung im Kopf und hilft so bei leichten Depressionen, Angstzuständen oder Schlafstörungen.

 


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Schluss mit Diäten: Mit diesen Strategien nehmen Sie wirklich ab


(ots)

Gewicht verlieren, ohne auf Genuss beim Essen zu verzichten? Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ zeigt, wie´s klappt

Am Anfang stehen große Pläne: kein Döner, keine Schokolade, zwei Kleidergrößen weniger. Doch nach einer Phase des eisernen Willens und Kalorienzählens kommen oft Gelüste und Heißhungerattacken zurück – und damit auch die bereits verlorenen Pfunde. Abnehmen kann ganz schön schwer sein – doch es gibt Strategien, die die Sache einfacher und aussichtsreicher machen, schreibt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Eine Erfolgsstrategie beim Abnehmen: sich satt essen

Wichtig ist es, sich realistische Ziele zu setzen. Denn beim Abnehmen zählt jedes Gramm. Ein Beispiel: Wird das Gewicht um fünf Prozent verringert, bildet sich ungesundes Leberfett zurück, und die Gesundheit profitiert. Eine weitere Erfolgsstrategie: sich satt essen. So sollte man auch während einer Abnehmphase dreimal am Tag ausreichend essen, rät die Diabetologin und Ernährungsmedizinerin Dr. Katharina Heilig. „So vermeiden Sie Heißhungerattacken, fühlen sich zufriedener, und auch der Blutzucker ist stabiler.“ Als Richtgröße nennt Heilig etwa 1600 Kilokalorien pro Tag. Auch um das Gewicht zu halten und den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden, ist es wichtig, ausreichend zu essen – am besten Gemüse, Vollkornprodukte, mageres Fleisch oder Salat.

Essen dokumentieren mit Ernährungs-App

Zudem sollte man persönliche „Essfallen“ aufspüren. Manche essen zu viele stark verarbeitete Kohlenhydrate, andere kochen zwar gesund, essen aber zu große Portionen. „Notieren Sie eine Woche lang, was Sie gegessen haben, und besprechen Sie die Einträge mit einem Arzt, einem Diabetes- oder Ernährungsberater“, empfiehlt Katharina Heilig. Auch die bewusste Auswahl von Speisen hilft, das Gewicht zu reduzieren. Denn viele Essentscheidungen werden unbewusst getroffen, dadurch werden häufig eher ungesunde Gerichte gewählt. „Wir treffen gesündere Entscheidungen und essen automatisch weniger, wenn wir diese unbewussten Prozesse durch einen Zwischenschritt unterbrechen“, sagt der Göttinger Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott. Hier können zum Beispiel Ernährungs-Apps oder auch ein klassisches Tagebuch helfen, mit denen man das eigene Essen dokumentiert.

Gemeinsam gelingt Abnehmen besser

Die wirkliche Herausforderung kommt nach dem Abnehmen und besteht darin, das Gewicht dauerhaft zu halten. Wenn die Nachbarin zum Kaffeekränzchen einlädt: Ausreißer gehören dazu. Wer sich von vornherein Flexibilität und Spielraum dafür zugesteht, beugt dem Aufgeben vor. Tipp: Gemeinsam mit anderen funktioniert das Abnehmen oft besser. Man kann sich gegenseitig motivieren, sich zum Sport treffen, Frust ablassen – und der soziale Druck der Gruppe hilft dabei dranzubleiben.

Übrigens: Eine Studie des US-Ernährungspsychologen Brian Wansink zeigt, dass gute Vorsätze besser funktionieren, wenn es nicht um Verzicht geht, sondern darum, von etwas Gesundem mehr zu essen – etwa Gemüse.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 01/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Warum Darmbakterien so wichtig für unsere Gesundheit sind

 

(ots) Was die Bakterien in unserem Darm alles leisten – und wir sie mit gesunder Ernährung stärken, zeigt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Darmbakterien unterstützen die Verdauung, beeinflussen unser Wohlbefinden und schützen uns vor mancher Krankheit. Experten sind sich einig: Gesundheit beginnt im Darm. Je mehr verschiedene Arten von Mikroben sich im Darm ansiedeln, desto besser. Wie wir mit richtiger Ernährung die Bakteriengemeinschaft im Darm schützen, zeigt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Ballaststoffreiche Ernährung fördert Darmbakterien

Gesunde Ernährung ist sehr wichtig für die Darmbakteriengemeinschaft, das sogenannte Mikrobiom. Allerdings verhindert unsere Lebensweise die Entwicklung der hilfreichen Kleinstlebewesen. „Wir essen einseitig und nehmen zu unkritisch Antibiotika ein“, beklagt der Krefelder Gastroenterologe Professor Thomas Frieling. Ein Grund, warum Menschen aus Naturvölkern ein wesentlich vielfältigeres Mikrobiom haben: Ihre Kost enthält kaum Zucker, aber jede Menge wichtige Ballaststoffe.

Linsen beispielsweise liefern aus ihren löslichen Ballaststoffen den Mikroben Energie. Inulin-Ballaststoffe, wie sie zum Beispiel in Lauch enthalten sind, werden von Darmbakterien zu Milchsäure abgebaut, die Krankmacher fernhält. Entzündungshemmend sind die Fettsäuren, die die Bakterien aus Inhaltsstoffen des Hafers gewinnen. Das Pektin von Äpfeln ist das ideale Futter für die hilfreichen Arbeiter in unserem Darm. Und wer nützliche Milchsäurebakterien im Darm ansiedeln möchte, greift täglich zu Joghurt.

Darmbakterien binden Gifte und bauen sie ab

So gestärkt leistet die Bakterien-WG in unserem Körper eine ganze Menge. Die Bakterien fungieren als Trainingspartner der Immunzellen im Darm. Zudem helfen sie zu vermeiden, dass sich Krankheitserreger ansiedeln. Auch arbeiten die Mikroben als Resteverwerter: Weil ihm die passenden Enzyme fehlen, kann unser Körper keine Ballaststoffe verdauen. Das erledigen Bakterien im Dickdarm: Sie knacken die Ballaststoffe und machen sie verwertbar. Darmbakterien sind zudem ein wichtiger Energieversorger. Denn sie füttern die Zellen, die den Darm auskleiden – durch die dichte, lückenlose Schutzschicht haben Keime, die mit jeder Mahlzeit in den Darm gelangen, keine Chance. Darüberhinaus fördern Bakterien die Bewegung des Darms -wichtig für den Stuhlgang – und binden Gifte und Arzneimittel an sich und bauen sie ab.

 

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen




BPI zur Impfstoffdiskussion: Nur gemeinsam zu lösen


(ots) Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) kann sich der teils scharfen Kritik an der Beschaffung und Verteilung des Covid-19-Impfstoffes nicht anschließen: „Die EU und auch die Bundesregierung haben sich nach unserer Kenntnis rechtzeitig mit der Beschaffung von Impfstoffen auseinandergesetzt“, sagt der BPI-Vorsitzende, Dr. Hans-Georg Feldmeier. „Dabei haben sie richtigerweise mit allen potentiellen Impfstoffherstellern verhandelt und wie bei anderen Ausschreibungen üblich, das Risiko auf mehrere Schultern verteilt.“

„Wir sollten in den Vordergrund der Diskussion stellen, wie viel in so kurzer Zeit schon erreicht worden ist, so Dr. Feldmeier. „Wir sollten vor allem anerkennen, dass zum Zeitpunkt der Zulassungserteilung schon sehr viel Impfstoff vorhanden war. Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet, dass die Hersteller bereits vor der Zulassungserteilung mit der Produktion begonnen haben.“

Die EU-einheitliche Beschaffungsstrategie hält Dr. Feldmeier für richtig. „Die Pandemie ist ein globales Problem, dass nur gemeinsam zu lösen ist. Nationale Alleingänge à la „America first“ verbieten sich. Es geht auch nicht alleine um die Produktionskapazitäten in Deutschland und der EU, sondern um sehr komplexe und globale Prozesse der Beschaffung für die Produktion der Impfstoffe. Ein globales Problem kann man nur mit gemeinsamen Anstrengungen aller lösen. Dabei beziehe ich die Zulieferindustrie genauso ein, wie die Firmen die zum Beispiel sterile Verdünnungslösungen, Kanüle und Spritzen liefern“, so Dr. Feldmeier.

BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie,





Gute Vorsätze und Tee – Funktionale Kräutertees sind zum Start ins neue Jahr ideale Begleiter.

 

(ots) Nach vorn blicken, überflüssigen Ballast loswerden und positive Energie tanken sind zum Jahresauftakt gefragte Ziele. Warum Tees dabei als ideale Unterstützung gelten, erfahren Sie hier.

Think positive. Drink Tea!

2021 soll uns wieder rundum glücklich machen, so das allgemeine Lebensgefühl. Auch deshalb nehmen besonders viele Menschen jetzt die Chance wahr, mit mehr Bewegung, bewusster Ernährung oder z. B. Digital-Detox, dem neuen Jahr von Anfang an positiv zu begegnen. Spazierengehen an der frischen Luft oder Workouts stärken die Immunabwehr, lassen neue Ideen sprudeln und und bringen uns auf neue Ideen sowie bringen Körper und Geist wieder in Einklang. Damit auch die physische Balance stimmt, sind Pausen und ausreichendes Trinken natürlich wichtig. Mit Tees lassen sich daraus kleine, stärkende Me-Momente machen, die sich dank ihrer Vielfalt immer wieder neu und gut anfühlen.

Alte Freunde neu entdeckt: Zitronenmelisse, Verbene, & Co.

„Die Nachfrage nach vielfältigen Kräutertees, die nicht nur zum Genießen einladen, sondern auch als unterstützend empfunden werden, zeigt sich gerade besonders.“ stellt Pressereferentin Kyra Schaper vom Deutschen Tee & Kräutertee Verband fest. „Tee ist viel mehr als nur ein wertvolles Lebensmittel. Kräutertees können auch viele positive Funktionen erfüllen“, fährt sie fort. Beispiel gefällig? Basische Teemischungen z. B. mit Zitronenmelisse, Verbene, Kamille oder verschiedenen Minzarten sind hilfreich beim Regulieren des Säure-Base-Haushaltes, Goji-Beeren zählen zu den Superfoods und schmecken auch in der Tee-Mischung. Koffeinhaltiger Matetee aus Südamerika wiederum ist ideal für einen lang anhaltenden Kick gegen die Müdigkeit. Und noch eine gute Nachricht: In Tee-Fachgeschäften, im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten ist die große Teevielfalt für jeden zum Greifen nah.

Kräutertee mit Power. Mit Mate in Fahrt kommen.

Also: Die guten Vorsätze sind gefasst, Geist und Körper sind sich einig, fehlt nur noch der kleine Extra-Kick nach den Feiertagen. Speziell dafür ist das folgende Rezept mit dem Koffein-Booster Mate gedacht. Der ideale Auftakt für alle, die 2021 gleich mit viel Power angehen wollen.

REZEPT Mate SmooTea – Orangen-Chicorée-Smoothie mit Mate Tee

Für 2 Personen á 250 ml I Zubereitungszeit 15 Minuten + Zeit zum Abkühlen |Zubereitung mit Hochleistungsmixer oder Smoothie-Maker

Zutaten:

  • 4 gestr. TL loser Matetee (oder 4 Teebeutel)
  • 1 Chicorée
  • 1 Orange
  • 1 Möhre
  • 1/2 Sharon (Kaki)
  • 2 Stängel Minze
  • Chiasamen zum Bestreuen

Zubereitung: Den Matetee mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und abkühlen lassen. Inzwischen den Chicorée waschen und samt Strunk in grobe Stücke schneiden. Die Orange so schälen, dass die weiße Haut größten Teils mit entfernt ist. Die Möhre waschen und schälen. Die Sharon waschen und den Blütenansatz abschneiden. Eine Scheibe abschneiden, halbieren und zur Garnitur beiseitelegen. Das Gemüse und die Früchte in Stücke schneiden und in den Mixer geben. Den Matetee dazu gießen und alles etwa 1 Minute auf höchster Stufe cremig pürieren. Den SmooTea in zwei Gläser füllen und mit Minze und je einer halben Sharonscheibe garnieren. Mit einer Prise Chiasamen bestreut servieren.

Nährwert pro Portion: Brennwert ca. 120 kcal / 502 kJ, Fett 0,5 g, Kohlenhydrate 22 g, Eiweiß 2,5 g

 

Original-Content von: Deutscher Tee & Kräutertee Verband e.V.,




Müller geht von einer Lockdown-Verlängerung bis 31. Januar aus

 

(ots) Berlins Regierender Bürgermeistermeister Michael Müller (SPD) rechnet damit, dass die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende des Monats verlängert werden.

Es gebe zwar eine positive Entwicklung bei den Inzidenzahlen, aber leider noch gar keine Entlastung im Klinikbereich, sagte Müller dem rbb.

Am Dienstag wollen die Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin über die Lockdown-Verlängerung beraten.

In der Diskussion über eine Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs lobte Müller den Stufenplan der Kultusminister. Wenn wieder erste Schritte in Richtung Normalität möglich seien, müssten die Schulen an oberster Stelle stehe, sagte der Regierende Bürgermeister.

Er gehe aber davon aus, dass Präsenz-Unterricht in diesem Monat nicht mehr möglich sein werde. Allenfalls an Grundschulen sei Ende Januar wieder Unterrichtsbetrieb vorstellbar, wenn die Inzidenzahlen dies hergäben, schränkte Müller ein.

 

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)




Corona-Erkrankung: So bewältigen Sie Ihre Ängste


Gegenüber dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de erklärt eine Expertin, wie Betroffene am besten mit der Corona-Infektion umgehen.

 

Baierbrunn (ots)

Covid-19 kann nicht nur körperliche Symptome hevorrufen, sondern die Betroffenen auch ängstigen – selbst bei milden Krankheitsverläufen. Die Furcht um eine Verschlechterung des Gesundheitszustands und die Einsamkeit in der Quarantäne belasten die Patienten psychisch. Im Gespräch mit dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de zeigt Christa Roth-Sackenheim, Psychoanalytikerin und Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Psychiater, wie man sich am besten helfen kann.

Zwischen Ablenkung und Wachsamkeit

Mit dem Coronavirus Infizierte haben oft Angst davor, bei vollem Bewusstsein zu ersticken. „Das ist eine menschliche Urangst“, betont Roth-Sackenheim. „Gerade das Thema Triage trägt dazu bei, dass viele Menschen jetzt glauben, für sie stünden kein Intensivbett und kein Sauerstoff mehr bereit. Dazu kommt natürlich noch die Einsamkeit in der Quarantäne.“ Und: Viele Patienten fürchten, Angehörige oder Freunde anzustecken. Statt sich zu sehr mit dem weiteren Verlauf der Erkrankung zu beschäftigen, rät die Psychoanalytikerin, sich abzulenken und nicht in Panik zu verfallen – dies sei grundsätzlich für die Genesung hilfreicher. Dennoch sollte man, wenn man sich infiziert hat, aber noch keine Symptome zeigt, wachsam bleiben.

Zuspruch aus dem eigenen „Unterstützernetzwerk“

Um nicht in „Katastrophenszenarien“ zu verfallen, sollten mild Betroffene regelmäßig einen Realitätscheck machen: „Man sollte sich immer wieder vor Augen führen, dass man selbst entweder noch gesund oder nur leicht erkrankt ist. Um sich zu beruhigen hilft es zudem, nicht zu häufig die aktuellen Neuinfektionen oder Todeszahlen vom Robert-Koch-Institut zu überprüfen“, rät die Expertin. Stattdessen: das eigene „Unterstützernetzwerk“ aktivieren, etwa über soziale Medien, Videogespräche oder Sprachnachrichten. „Ansonsten helfen auch Entspannungsübungen, positive Gedanken und Achtsamkeit“, so Christa Roth-Sackenheim.

Auch Tagebücher können bei der Bewältigung von Ängsten während einer Corona-Infektion helfen. Schreiben sei eine therapeutische Strategie, die man üblicherweise auch in der Psychotherapie oder in Coachings anwendet, so die Psychoanalytikerin. „Andernfalls kann man auch Sprachmemos mit dem Smartphone machen. Manche Menschen zeichnen lieber oder widmen sich Handarbeiten.“ All das funktioniert natürlich nur, betont Christa Roth-Sackenheim, „wenn die Erkrankung milde verläuft und man sich gut genug fühlt.“

Weitere hilfreiche Hinweise zum richtigen Umgang mit Ängsten während einer Corona-Infektion, mit Kontaktpersonen oder auch mit Pandemie-Leugnern finden Sie auf dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Altersweitsichtigkeit: Kontaktlinsen als Alternative zur Brille

 

(ots) Kontaktlinsen können bei Altersweitsichtigkeit eine sichere Alternative zur Gleitsichtbrille sein. Mehrstärkenlinsen (auch „Gleitsicht-Kontaktlinsen“ genannt), die verschiedene Linsenstärken in einer Linse kombinieren, verringern zum Beispiel beim Abwärtsgehen auf der Treppe das Sturzrisiko. Dieses Risiko entsteht Trägern von Gleitsichtbrillen dadurch, dass sie bei gebeugtem Kopf durch das untere Leseteil für den Nahbereich sehen, Stufen nicht klar erkennen und leicht verfehlen können. Für ältere Menschen mit Schwindel und Durchblutungsstörungen kann das lebensgefährlich werden. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg, hin.

Mehrstärkenlinsen stellen den Blick hingegen auch scharf, wenn der Kopf gesenkt ist. Allerdings muss das Gehirn erst lernen, sich auf das jeweils scharfe Bild zu konzentrieren, was etwas Geduld und Übung erfordert.

 

Original-Content von: DSH – Aktion Das Sichere Haus

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