Unbekannte sprühen Graffitis an Hauswand: Zeugen gesucht


(ots) Kassel-Wesertor:

Unbekannte haben in der Nacht zum heutigen Freitag die Hauswand einer Synagoge im Kasseler Stadtteil Wesertor mit Farbe besprüht und damit einen Schaden von rund 500 Euro angerichtet. Da ein politisches Motiv derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, werden die weiteren Ermittlungen in diesem Fall von den Beamten der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen geführt. Sie suchen Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.

Eine Streife des Polizeireviers Mitte hatte die frischen Graffitis an dem Gebäude in der Bremer Straße, Ecke Mosenthalstraße, kurz nach Mitternacht festgestellt. Da die silberne Farbe noch nicht vollständig getrocknet war, gehen die Ermittler davon aus, dass die Tat kurz zuvor stattgefunden hatte. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den bislang noch unbekannten Tätern, die die Schriftzüge „JK“, „AK“ sowie „MF“ an die Wand gesprüht hatten, verlief ohne Erfolg.

Zeugen, die in der vergangenen Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatorts gemacht haben und den Ermittlern der Kriminalinspektion Staatsschutz Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizisten verfolgen Ladendieb quer durch die Innenstadt


Flucht endet mit Festnahme

 (ots)Kassel-Mitte:Am Mittwochabend, gegen 21:15 Uhr, wurde ein 29-Jähriger in einem Geschäft am Kasseler Königsplatz von einem Verkäufer beim Diebstahl mehrerer Wodkaflaschen ertappt. Anschließend war es dem Dieb mit der Hilfe eines Unbeteiligten zunächst gelungen, aus dem Laden zu flüchten. Die hinzugerufenen Polizisten erkannten allerdings auf der Videoaufzeichnung des Geschäfts den 29-Jährigen, der bereits mehrfach wegen ähnlicher Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten ist. Die sofort eingeleitete Fahndung und Verfolgung des Flüchtenden quer durch die Innenstadt endete schließlich mit der Festnahme des Mannes am Fuldaufer, wo er sich in einem Gebüsch versteckte. Da der Tatverdächtige derzeit keinen Wohnsitz hat, wird er am heutigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt.

Wie der Verkäufer den am Tatort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte schilderte, hatte der 29-Jährige die Wodkaflaschen unter seiner Jacke versteckt und wollte das Geschäft verlassen, ohne zu bezahlen. Als er den Mann auf den Diebstahl ansprach, versuchte dieser sofort zu flüchten. Zunächst konnten die Mitarbeiter des Geschäfts den Dieb festhalten. Mit der Hilfe des Unbeteiligten, der sich eingemischt und Partei für den 29-Jährigen ergriffen hatte, gelang ihm jedoch die Flucht. Bei ihrer Fahndung entdeckten die Polizisten den Gesuchten schließlich am Martinsplatz. Beim Erblicken der Beamten gab der Dieb sofort Fersengeld und rannte in Richtung Fulda davon. Die Polizisten nahmen augenblicklich die Verfolgung auf. Am „Rondell“ hatte seine Flucht letztlich ein Ende, denn dort klickten für den im Gebüsch liegenden Mann die Handschellen.

Der wohnsitzlose Festgenommene, der einem Atemalkoholtest zufolge 2,4 Promille intus hatte, wird am heutigen Tag im Rahmen eines sogenannten beschleunigten Verfahrens einem Haftrichter vorgeführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Weißer Pkw bremst Linienbus aus: 68-Jährige bei Sturz verletzt; Zeugen gesucht


(ots)Schauenburg (Landkreis Kassel):

Ein weißer Pkw, der auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet, soll am Mittwochmorgen auf der Straße zwischen den Schauenburger Ortsteilen Hoof und Breitenbach einen entgegenkommenden Linienbus ausgebremst haben und anschließend weitergefahren sein. Dabei war eine 68 Jahre alte Frau aufgrund des Bremsmanövers in dem Bus zu Fall gekommen und hatte sich Verletzungen an der Schulter sowie am Arm zugezogen. Sie wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Die ermittelnden Beamten der Unfallfluchtgruppe suchen nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise auf den bislang unbekannten Verursacher geben können.

Wie die zur Unfallstelle gerufene Streife des Polizeireviers Süd-West berichtet, war der Linienbus gegen 08:20 Uhr auf der Landesstraße aus Richtung Schauenburg-Hoof in Richtung Breitenbach unterwegs. Der dem Bus entgegenkommende weiße Pkw soll plötzlich auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten sein und sich einmal um die eigene Achse gedreht haben, woraufhin der Busfahrer nur durch eine starke Bremsung einen Zusammenstoß habe verhindern können. Dabei schleuderte im Bus die 68-Jährige aus Kassel von ihrem Sitz und kam zu Fall. Der Verursacher soll seine Fahrt anschließend mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hoof fortgesetzt haben, wobei er noch einen Leitpfosten touchierte. Bei dem Pkw habe es sich um einen weißen Hyundai mit Hofgeismarer Kennzeichen gehandelt, an dessen Steuer ein etwa 30 Jahre alter Mann saß.

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe bitten Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise auf den Verursacher geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Unbekannte Täterin verletzt 13-Jährige durch Schläge und Tritte: Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Nord: Eine unbekannte Täterin hat am gestrigen Dienstagabend auf dem Gelände der Kasseler Universität im Verlauf einer verbalen Auseinandersetzung eine 13-Jährige geschlagen und getreten. Während des Angriffs sollen die Täterin von ihren drei männlichen Begleitern angefeuert worden sein, bevor die Gruppe gemeinsam die Flucht ergriff. Angehörige des leicht verletzten Mädchens hatten kurze Zeit später die Polizei gerufen. Die Beamten der Kasseler Polizei ermitteln nun wegen Körperverletzung und suchen nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Täterin geben können.

Wie die 13-Jährige aus Kassel den aufnehmenden Polizisten des Kasseler Innenstadtreviers schilderte, ereignete sich der Vorfall gegen 18:15 Uhr nahe der Mensa. Sie war dort mit zwei Freundinnen unterwegs, als es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit der vierköpfigen Gruppe kam. Auslöser des Streits soll nach bisherigen Erkenntnissen eine im Vorbeigehen getätigte Äußerung der 13-Jährigen gegenüber ihren Freundinnen gewesen sein, durch die sich die Täterin offenbar provoziert fühlte und das Mädchen zur Rede stellte. Im weiteren Verlauf riss die aggressive Jugendliche das Opfer an den Haaren zu Boden, bevor sie unter den Zurufen ihrer Begleiter mehrfach auf die 13-Jährige einschlug und eintrat. Die Gruppe flüchtete anschließend in Richtung Mombachstraße. Das Opfer und die Zeuginnen beschrieben den Polizeibeamten eine 16 bis 18 Jahre alte und 1,70 Meter große Täterin mit schwarzen schulterlangen Haaren und mitteleuropäischem Äußeren, die einen rosafarbenen Kapuzenpullover und eine graue Jogginghose trug. Ihre drei männlichen Begleiter sollen im gleichen Alter gewesen sein.

Wer die Auseinandersetzung am gestrigen Dienstagabend beobachtet hat oder Hinweise auf die unbekannte Täterin geben kann, meldet sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

Polizeipräsidium Nordhessen





Opfer entdeckt gestohlenes Fahrrad im Internet: 15-Jähriger bei Verkaufstreffen festgenommen


(ots) Kassel-Kirchditmold und -Wehlheiden:

Nachdem einer 33-jährigen Frau am vergangenen Dienstag in Kassel-Kirchditmold ihr Fahrrad gestohlen wurde, entdeckte sie das Rad nur kurze Zeit später im Internet.

Auf einem Kleinanzeigenportal wurde das gestohlene Fahrrad zum Verkauf angeboten, woraufhin die Frau sofort die Polizei über ihre Entdeckung informierte.

Den Diebstahl des angeschlossenen Rades vor ihrem Haus hatte sie bereits am Mittwoch festgestellt und bei der Polizei eine Anzeige erstattet.

Die weiteren Ermittlungen der Beamten der für Straßenkriminalität zuständigen Regionalen Ermittlungsgruppe 4 der Kasseler Polizei sowie ein fingiertes Verkaufsgeschäft unter den Augen der Polizei führten schließlich am Freitagmittag zum Erfolg.

Zum einen konnten die Polizisten das gestohlene Fahrrad sicherstellen, zum anderen klickten für den 15-jährigen Verkäufer an Ort und Stelle die Handschellen.

Bei einer anschließenden Durchsuchung an der Kasseler Wohnanschrift des Jugendlichen fanden die Ermittler darüber hinaus drei weitere Fahrräder und stellten sie sicher.

Zwei Räder wurden bisherigen Ermittlungen zufolge in der vergangenen Woche an zwei unterschiedlichen Stellen im Kasseler Stadtteil Wehlheiden gestohlen.

Die Ermittlungen hinsichtlich des weiteren aufgefundenen Fahrrads dauern noch an.

Gegenüber den Polizeibeamten räumte der Jugendliche die drei Diebstähle ein. Anschließend wurde der 15-Jährige, der sich nun wegen dreifachen Fahrraddiebstahls verantworten muss, seiner Mutter übergeben. 

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Folgemeldung zum Einbruch in Getränkehandel: Gestohlener Opel Vivaro in Ahnatal aufgefunden


(ots) Kassel/ Ahnatal (Landkreis Kassel):

Der in der vergangenen Nacht bei dem Einbruch in der Kasseler Unterneustadt gestohlene Opel Vivaro wurde am heutigen Dienstagnachmittag in Ahnatal aufgefunden.

Mitarbeitern des Ahnataler Ordnungsamtes war das geparkte Fahrzeug gegen 15 Uhr im Bereich „Am Bühl“ aufgefallen, da der Kleintransporter nicht abgeschlossen war und der Schlüssel im Zündschloss steckte.

Sie verständigten daraufhin die Polizei.

Die nach dort entsandte Streife des Reviers Nord stellte dann fest, dass es sich um den in Kassel gestohlenen Transporter handelt.

Von den Tätern fehlte jede Spur. Nach der Spurensicherung durch die Polizei kann der Opel Vivaro nun vom Besitzer abgeholt werden.

Die Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 21/22 zu dem Einbruch in der Kasseler Hafenstraße dauern weiter an.

Wer Beobachtungen im Zusammenhang mit dem abgestellten Opel Vivaro in Ahnatal gemacht hat, meldet sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Mit über 3 Promille unterwegs: Polizisten stoppen zwei betrunkene Fahrradfahrer


ots)Kassel-Nord und -Wesertor:

Beispielbild

Gleich zwei erheblich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrradfahrer zogen Polizeibeamte in der Nacht zum Dienstag im Kasseler Stadtgebiet aus dem Verkehr, ohne dass jemand zu Schaden kam. Sowohl ein 32-jähriger Radfahrer, den eine Streife des Polizeireviers Nord im Struthbachweg stoppte, als auch ein 25 Jahre alter Mountainbikefahrer, der im Stadtteil Wesertor die Polizei auf den Plan rief, müssen sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

32-Jähriger fährt Schlangenlinien

Auf den 32-jährigen Fahrradfahrer waren die Polizisten des Reviers Nord gegen 02:50 Uhr im Struthbachweg aufmerksam geworden, da er Schlangenlinien fuhr. Die Streife setzte seiner Fahrt schnell ein Ende und stellte bei der anschließenden Kontrolle deutlichen Alkoholgeruch bei dem Mann aus Kassel fest. Darüber hinaus konnte er kaum das Gleichgewicht halten. Ein Atemalkoholtest hatte 3,6 Promille zum Ergebnis, weshalb der 32-Jährige die Beamten zur Blutentnahme mit auf das Revier begleiten musste.

Streit am Pferdemarkt

Nur eine Stunde später wurde eine Streife des Polizeireviers Mitte wegen einer handfesten Auseinandersetzung im Bereich des „Pferdemarkts“ gerufen. Wie sich bei Eintreffen der Beamten nur wenige Augenblicke später herausstellte, war der 25-jährige Mountainbikefahrer mit einem 53-jährigen Fußgänger in Streit geraten. Im weiteren Verlauf stieg er vom Rad ab und schlug dem Mann ins Gesicht. Das 53-jährige Opfer erlitt leichte Verletzungen. Einem Atemalkoholtest zufolge hatte der Fahrradfahrer 3,3 Promille intus, weshalb die Polizisten ihn mit auf die Dienststelle nahmen. Da eine Durchsuchung des Tatverdächtigen noch eine kleine Menge Kokain zutage förderte, muss er sich neben der Trunkenheitsfahrt und der Körperverletzung nun auch wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Nachdem ein Arzt bei dem 25-Jährigen aus Kassel eine Blutprobe entnommen hatte, wurde er zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Mann springt auf Gleise und wirft mit Steinen


(ots) Die waghalsige und verbotene Aktion eines 36-Jährigen im Bahnhof Treysa endete gestern Mittag (5.10.) glimpflich. Der Mann, ein Asylbewerber aus Eritrea, sprang im Bahnhof Treysa plötzlich auf die Gleise.

Als ihn ein 40-jähriger aus Schwalmstadt aufforderte, auf den Bahnsteig zurückzukommen, wurde der 36-Jährige plötzlich renitent und bewarf den Mann mit Schottersteinen.

Verletzt wurde niemand.

Anschließend flüchtete der Eritreer in Richtung Zwalmstraße, konnte aber durch Beamte des Polizeistation Schwalmstadt gefasst werden. Die Bahnstrecke war wegen des Vorfalles kurzzeitig gesperrt und brachte für zwei nachfolgende Züge kurzzeitige Verspätungen.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel übernahmen anschließend den Gleisläufer und leiteten gegen ihn u. a. ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten, gefährlichen Körperverletzung ein. Alkohol war nicht im Spiel. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Eritreer wieder frei.

Bundespolizeiinspektion Kassel


 




Elfjähriger Fahrradfahrer bei Unfall leicht verletzt: Hinweise auf flüchtigen Pkw erbeten


(ots) Niestetal (Landkreis Kassel):

Bei einem Unfall, der sich am Samstagmittag in Niestetal ereignete, stürzte ein elfjähriger Junge von seinem Fahrrad und verletzte sich leicht. Nach ersten Ermittlungen hatte ein unbekannter Pkw den Radfahrer zuvor überholt. Ob er hierbei von dem Auto geschnitten oder sogar touchiert wurde, konnte der deutlich unter dem Eindruck der Geschehnisse stehende Junge nicht angeben. Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei bitten nun um Hinweise auf den unbekannten Unfallbeteiligten.

Wie die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ost berichten, ereignete sich der Unfall gegen 12:30 Uhr. Nach bisherigem Ermittlungsstand war der Elfjährige aus Niestetal mit seinem Fahrrad auf der Straße „Am Klei“ bergab in Richtung Kastanienstraße unterwegs gewesen, als ihn der dunkle Pkw überholt hatte. Nachdem der Junge vom Fahrrad gestürzt war, soll das Auto zunächst angehalten haben. Kurz danach sei der Fahrer des Wagens allerdings weitergefahren, ohne auszusteigen. Der Elfjährige erlitt Verletzungen in Form eines ausgeschlagenen Zahns, einer blutenden Lippe und Schürfwunden. An seinem Fahrrad entstand ein Sachschaden von rund 100 Euro.

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe bitten Zeugen, die Hinweise auf den mutmaßlichen Verursacher geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Zugbegleiter bedroht


(ots) In einem Regionalzug, auf der Fahrt von Kassel-Wilhelmshöhe nach Bad Wildungen, bedrohten zwei Reisende einen 39-jährigen Zugbegleiter.

Die beiden Fahrgäste waren bereits alkoholisiert und tranken auch im Zug weiterhin alkoholische Getränke. Der Bahnmitarbeiter bat die Männer auf das Trinken von Alkohol im Zug zu verzichten. Daraufhin attackierten ihn die zwei Unbekannten verbal. Sie drohten dem Zugbegleiter sogar, ihn privat aufzusuchen.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag (03.10.) gegen 20:30 Uhr

Die Bundespolizei in Kassel hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen dieses Vorfalles.

Um Hinweise wird gebeten unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder unter www.bundespolizei.de

Bundespolizeiinspektion Kassel





Brüder bei Schlägerei am Martinsplatz schwer verletzt: Polizei sucht Zeugen


(ots)Kassel-Mitte:Eine Schlägerei zwischen mehreren Männern, die sich am Freitagabend in der Kasseler Innenstadt ereignet hat, beschäftigt derzeit die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei. Ein 32-Jähriger aus Kassel und sein 27-jähriger Bruder aus dem Landkreis Kassel erlitten bei der Auseinandersetzung schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang noch ungeklärt. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Täter geben können.

Mehrere Streifenwagen waren gegen 22:30 Uhr zu der gemeldeten Schlägerei am Martinsplatz gefahren, konnte jedoch in der Obersten Gasse nur noch die blutenden 32 und 27 Jahre alten Brüder antreffen. Die Täter waren bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung fehlte von ihnen jede Spur. Wie ein Zeuge den Polizisten schilderte, wären die beiden Opfer im Verlauf eines Streits mit einer zehnköpfigen Gruppe mit Flaschen und Pfefferspray angegriffen worden. Die verletzten Männer wurden zur Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand erlitt der 32-Jährige sogar eine leichte Stichverletzung im Bereich des unteren Rückens. Bei den Tätern soll es sich nach Zeugenangaben um überwiegend dunkel gekleidete Männer mit arabischem Äußeren gehandelt haben. Einer von ihnen trug eine auffällige weiße Jacke mit roten Streifen, so der Zeuge.

Wer die Auseinandersetzung beobachtet hat oder den Ermittlern der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei Täterhinweise geben kann, meldet sich bitte unter Tel.: 0561-9100.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 




Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis), L 3156: Schwerer Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person


(ots) Auf der L 3156 kam es am gestrigen Montagbend zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 41-jähriger Mann tödlich verletzt wurde.

Ein weiterer unfallbeteiligter 33-jähriger Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.

Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten den Polizeistation Schwalmstadt berichten, befuhr gegen 18.15 Uhr der 41-jährige mit seinem Pkw die L 3156 aus Hauptschwenda kommend in Richtung Neukirchen.

Aus bisher nicht geklärter Ursache geriet der 41-jährige in Höhe des Kilometer 2,2 in die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Fahrzeug des 33-jährigen zusammen.

Beim Zusammenstoß erlitt der 41-jährige tödliche Verletzungen.

Der 33-jährige Fahrer des anderen Fahrzeuges wurde durch Rettungskräfte in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Zu genauen Klärung des Unfallherganges befand sich ein Gutachter an der Unfallstelle.

Die L 3156 war bis 23.30 Uhr voll gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die zuständige Polizeistation Schwalmstadt geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Person


(ots)Am heutigen späten Nachmittag kam es auf der L 3076, Gemarkung Burgwald-Bottendorf, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 31-jähriger Pkw-Fahrer tödlich verletzt wurde.

Wie die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg berichten, befuhr der 31-jährige die L 3076 aus Richtung Frankenberg kommend, in Fahrtrichtung Rosenthal.

In Höhe des Abzweig zur K 99 kam der Pkw des 31-jährigen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Hierbei wurde der 31-jährige Fahrer, der sich allein im Fahrzeug befand, tödlich verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr.

Die L 3076 war für ca. 1 1/2 Stunden vollgesperrt.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die zuständige Polizeistation Frankenberg geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





28-Jähriger filmt Einsatz wegen Streitigkeiten mit Handy und verletzt Polizisten an der Hand


ots) Hofgeismar (Landkreis Kassel):

Am gestrigen Donnerstagabend wurde eine Streife der Polizeistation Hofgeismar wegen privaten Streitigkeiten in einer Wohnung in der Hofgeismarer Innenstadt gerufen. Während des darauffolgenden Einsatzes filmte der dort wohnende 28-Jährige die Polizisten mit seinem Handy und beendete die Aufnahme auch nach Aufforderung der Beamten nicht. Daraufhin beschlagnahmte die Streife das Mobiltelefon des Mannes, wogegen er sich erheblich zur Wehr setzte. Ein Polizist wurde hierbei an der Hand verletzt und konnte seinen Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen.

Wie die Streife der Polizeistation Hofgeismar berichtet, war sie gegen 21:30 Uhr zu dem Streit zwischen mehreren Personen in die Wohnung gerufen worden. Eine 26-jährige Frau aus dem Landkreis Friesland (Niedersachsen), die sich dort als Besucherin aufhielt, schilderte den Polizeibeamten, dass der 28-Jährige sie zuvor angegriffen und beleidigt hatte. Verletzt wurde sie hierbei aber nicht. Während des Einsatzes bemerkten die Polizisten, dass der Hofgeismarer sie und die anderen Anwesenden mit seinem Handy filmte. Die Aufforderung der Beamten, das Filmen zu unterlassen, ignorierte der aggressive 28-Jährige vehement und wehrte sich anschließend gegen die Beschlagnahme des Mobiltelefons. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ verantworten. Zudem erstattete die 26 Jahre alte Frau bei den Polizisten eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung. Die weiteren Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen werden von den Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofgeismar geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit Haftbefehl gesuchter Randalierer wirft mit Bierdosen und wehrt sich gegen Festnahme


Nur ein Artikelbild

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(ots) Kassel-Nord: Ein betrunkener Mann sorgte am Mittwochnachmittag für einen Polizeieinsatz in der Mombachstraße. Der 49-Jährige aus Fuldatal hatte gegen 14:30 Uhr Bierdosen auf die Straße geworfen, wobei glücklicherweise keine Personen oder Fahrzeug getroffen wurden. Als wenige Minuten später die alarmierte Streife des Polizeireviers Nord eintraf, zeigte sich der Betrunkene äußerst aggressiv. Nachdem die Polizisten dann bei einer Überprüfung des 49-Jährigen feststellten, dass gegen ihn zwei Haftbefehle wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln vorliegen, geriet er schließlich vollkommen außer Rand und Band. Mit Schlägen und Tritten wehrte sich der Fuldataler, der einem Atemalkoholtest zufolge 2,1 Promille intus hatte, gegen die Festnahme. Die Polizisten blieben hierbei aber unverletzt. Da er lediglich die Geldstrafe des ersten Haftbefehls entrichtete und die zweite Geldstrafe in Höhe von 895 Euro nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise die Freiheitsstrafe von 58 Tagen antreten. Die Polizeibeamten brachten den 49-Jährigen aus diesem Grund anschließend in die Justizvollzugsanstalt Hünfeld. Zudem muss er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Unfall in der Unteren Königsstraße: Zehnjähriges Mädchen schwer verletzt


Kassel-Nord: Wie die am Unfallort in der Unteren Königsstraße eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, ist bei dem Verkehrsunfall gegen 13:30 Uhr ein zehnjähriges Mädchen aus Kassel schwer verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte das Kind zur weiteren Behandlung der Verletzungen, die nach derzeitigem Kenntnisstand nicht lebensgefährlich sein sollen, in ein Kasseler Krankenhaus. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme musste die Untere Königsstraße im Bereich der Haltestelle „Am Stern“ bis 14:45 Uhr gesperrt werden. Es kam zu Behinderungen des Straßenverkehrs und im ÖPNV.

Nach ersten Erkenntnissen soll das aus Richtung Jägerstraße kommende Mädchen zunächst den stadteinwärts führenden Fahrstreifen der Unteren Königsstraße überquert und anschließend auf die Gleise getreten sein. Dabei hatte sie offenbar den von links kommenden, in Richtung Stern fahrenden Linienbus übersehen. Der 53-jährige Fahrer des Busses konnte den Zusammenstoß mit dem Mädchen nicht mehr verhindern, sodass diese von dem Fahrzeug erfasst wurde. Den Schaden an der Frontscheibe des Busses beziffern die Polizisten auf rund 2.500 Euro.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führen die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Völlig normal oder? Streitigkeiten zwischen Personengruppen – Polizei verhindert Schlägerei


(ots)  Tatzeit: 29.09.2020, 18:40 Uhr bis 23:00 Uhr

Vorgestern Abend trafen im Homberger Stadtgebiet zwei offensichtlich rivalisierenden Personengruppen aufeinander um einen Streit zu klären. Die alarmierte Polizei verhinderte mit mehreren Streifen eine gewalttätige Auseinandersetzung. Die Polizei wurde von einem Anwohner der Paul-Ehrlich-Straße darüber informiert, das sich dort wohl mehrere Personen gegenüberstehen und eine Schlägerei kurz bevorstehe. Bei Eintreffen der ersten Streifenwagen standen sich insgesamt 40 Personen gegenüber. Die Mitglieder der beiden Gruppen schrien sich an und nahmen auch gegenüber der Polizei eine drohende Haltung ein. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die beiden Gruppen auseinandergehalten werden. Nach dem Eintreffen von weiteren Streifenwagen beruhigten sich die Personen. Mehrere Personen erhielten einen Platzverweis und die Polizei überwachte deren Abfahrt. Weitere Platzverweise und Personenkontrollen erfolgen im Anschluss im Homberger Stadtgebiet. Von der Polizei wurden insgesamt 30 Platzverweise ausgesprochen und 12 Personalien festgestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wurde eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizei in Homberg unter Tel.: 05681-7740

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





5.000 Euro Schaden verursacht und geflüchtet: Unfallzeugen in Wehlheiden gesucht


(ots)Kassel-Wehlheiden: Einen erheblichen Schaden musste am Freitagnachmittag der Besitzer eines schwarzen BMW X1 in der Kasseler Sternbergstraße feststellen, als er nach nur 25 Minuten zurück zu seinem geparkten Auto kam. Ein anderer Verkehrsteilnehmer war beim Vorbeifahren gegen die linke Fahrzeugseite des BMW gekracht und hatte anschließend das Weite gesucht. Der Schaden an dem Wagen wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Nach ersten Ermittlungen der aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Süd-West war der Unbekannte auf der Sternbergstraße in Richtung Ludwig-Mond-Straße unterwegs und hierbei mit dem BMW kollidiert, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt war. Anhand der festgestellten Unfallspuren dürfte es sich bei dem Verursacher um ein blaues Fahrzeug gehandelt haben.

Wer den Unfall gegenüber eines Supermarkts am Freitagnachmittag zwischen 15:30 und 15:55 Uhr beobachtet hat und den ermittelnden Beamten der Unfallfluchtgruppe Hinweise auf den flüchtigen Fahrer geben kann, meldet sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Opfer von Schlag mit Glas auf den Kopf vor Bar gesucht


Artikelbild -nicht das Tatwerkzeug –

(ots) Kassel-Vorderer Westen: In einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung suchen die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe 1 der Kasseler Polizei derzeit das Opfer eines Schlags mit einem Glas auf den Kopf.

Der Fall hatte sich in der Nacht zum Samstag, dem 19. September, gegen 3:40 Uhr, vor einer Bar in der Friedrich-Ebert-Straße, zwischen Westendstraße und Annastraße, ereignet.

Während ein Türsteher den mutmaßlichen Täter festhalten und anschließend einer Streife des Reviers Mitte übergeben konnte, hatte sich das blutende Opfer vom Tatort entfernt.

Gegen den festgenommenen 48-Jährigen aus Kassel leiteten die Beamten des Innenstadtreviers das Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Zum Opfer des Schlages ist leider nur bekannt, dass es sich um einen Mann gehandelt haben soll, der anschließend blutete.

Die weiteren Ermittlungen führten bislang nicht zu seiner Identifizierung.

Dieser Mann oder Zeugen, die Hinweise auf das Opfer geben können, werden gebeten, sich für die Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Schulbus muss wegen schwarzem SUV bremsen: Sieben Kinder in Wesertal leicht verletzt; Polizei bittet um Hinweise


(ots)Wesertal (Landkreis Kassel): Am gestrigen Montagmorgen musste der Fahrer eines Schulbusses in einem Baustellenbereich wegen eines entgegenkommenden schwarzen SUVs eine Vollbremsung durchführen. Dadurch konnte er zwar einen Frontalzusammenstoß verhindern, in dem mit 40 Schulkindern besetzten Bus stürzten aber sieben Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren. Sie erlitten Schrammen sowie Schürfwunden. Ein Rettungswagen war glücklicherweise nicht vonnöten. Die Eltern der Kinder wurden jedoch verständigt, die sie anschließend an der Grundschule abholten. Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar suchen nun den bislang unbekannten SUV-Fahrer und bitten um Hinweise.

Der Vorfall hatte sich gegen 8 Uhr auf der Landesstraße 561 zwischen Oedelsheim und Gieselwerder ereignet. Der Schulbus war in Richtung Gieselwerder unterwegs, der SUV in entgegengesetzter Richtung. Der SUV-Fahrer fuhr dort an einer auf seinem Fahrstreifen eingerichteten Baustelle vorbei und dabei auf die Gegenfahrbahn, wo jedoch zu dieser Zeit der Bus entgegenkam. Während der 61 Jahre alte Fahrer des Schulbusses eine Vollbremsung durchführte, wich der SUV nach rechts zwischen die Warnbaken in die Baustelle aus und hielt an. So konnte ein Frontalzusammenstoß vermieden werden. Während der Busfahrer sich sofort um die gestürzten Kinder kümmerte, setzte der Autofahrer seine Fahrt jedoch fort. Derzeit ist nur bekannt, dass es sich um einen älteren Herrn am Steuer eines schwarzen SUV handelte.

Zeugen, die den Beamten der Polizeistation Hofgeismar Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, melden sich bitte unter Tel. 05671 – 99280 bei der Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kaum eröffnet – Schon der erste größere Polizeieinsatz in Erstaufnahmeeinrichtung


(ots) Gestern Morgen ab etwa 11.00 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Bad Arolsen- Mengeringhausen. Ein Bewohner hatte sich nach einem Streit selbst leicht verletzt und später seinen Suizid angekündigt.

Da sich der Flüchtling gegenüber einem Rettungssanitäter gewalttätig zeigte, wurde die Polizei alarmiert.

Als diese am Ereignisort eintraf, solidarisierten sich weitere Bewohner der Unterkunft mit dem Flüchtling.

Ein Streifenwagen wurde beschädigt.

Aufgrund der nun unklaren Lage, der Flüchtling mit Suizidabsichten hatte sich in der Unterkunft zurückgezogen, wurden weitere Polizeikräfte alarmiert. Da eine Gefährdung von unbeteiligten Personen nicht ausgeschlossen werden konnte, veranlasste die Polizei die Räumung des Gebäudes. Im Einsatz waren auch zwei Rettungswagen.

Es folgte die Festnahme des offensichtlich psychisch kranken Flüchtlings durch zwischenzeitlich alarmierte Spezialeinsatzkräfte. Er hatte sich selbst leichte Schnittverletzungen beigebracht und wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Weitere Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Die polizeilichen Ermittlungen am Einsatzort dauern derzeit noch an. Die Hintergründe des angekündigten Suizids und mögliche Straftaten durch Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung sind Gegenstand weiterer Ermittlungen, die durch die Kriminalpolizei Korbach geführt werden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Autodieb mit gestohlenem Audi Q 5 aus Niestetal in Polen gefasst


(ots)Niestetal (Landkreis Kassel): Noch bevor der Eigentümer eines Audi Q 5 aus Niestetal am Samstagmorgen den nächtlichen Diebstahl seines Wagens bemerkte, war in Polen bereits der Autodieb mit dem gestohlenen Pkw geschnappt worden. Kurz hinter der Deutsch-Polnischen-Grenze war die polnische Polizei am Samstagmorgen gegen 7:45 Uhr auf einen derzeit bei Autodieben scheinbar beliebten Audi Q 5 mit moldawischen Kennzeichen aufmerksam geworden. Als sich bei der Kontrolle herausstellte, dass an dem Wagen eigentlich deutsche Kennzeichen angebracht sein müssten und dieser in Niestetal im Landkreis Kassel zugelassen ist, wurde das zuständige Polizeirevier Ost in Kassel in Kenntnis gesetzt. Als eine Streife am Samstagmorgen den Halter in Sandershausen aufsuchte, stellte sich heraus, dass sein grauer Q 5 im Wert von ca. 30.000 Euro tatsächlich in der Nacht gestohlen worden war.

Bei dem in Polen festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27-Jährigen aus Moldawien. Dass die polnische Polizei bei ihm keinen Fahrzeugschlüssel fand und der Halter des Audis noch im Besitz beider Originalschlüssel war, deutet auf einen Diebstahl unter Ausnutzung der Keyless-Go-Funktion des Fahrzeugs hin. In den letzten Wochen waren in Stadt und Landkreis Kassel insgesamt fünf Audi Q 5 und zwei BMW gestohlen worden. Auch in diesen Fällen ist nicht ausgeschlossen, dass die Autodiebe auf diese Weise vorgegangen waren. Die weiteren Ermittlungen zu dem Diebstahl des Q 5 in Niestetal und zur Festnahme des Autodiebs in Polen dauern an und werden von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt. Die Ermittler stehen diesbezüglich bereits im Austausch mit den polnischen Behörden.

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 – 910 1020

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen





KS: Schwarzfahrer macht Ärger im ICE

 

(ots) Für Ärger im ICE von Frankfurt nach Kassel sorgte gestern Nachmittag ein 23-jähriger aus dem Irak. Der Mann war ohne Fahrkarte unterwegs und zeigte sich äußerst aggressiv bei der Fahrscheinkontrolle. Nach Auskunft des Zugpersonals soll der Mann, kurz vor der Einfahrt in Kassel-Wilhelmshöhe, grundlos die Notentriegelung der Zugtür betätigt haben.

Die Sicherheitseinrichtung wurde dabei beschädigt, die Tür blieb allerdings geschlossen.

Auch gegenüber den gerufenen Bundespolizisten verhielt sich der Mann aggressiv und unkooperativ. Im Rucksack des 23-Jährigen fanden die Beamten mehrere Laptops, für die er keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte.

Zudem konnte der Schwarzfahrer auch keine gültigen Aufenthaltspapiere vorweisen. Daher musste er die Bundespolizisten zur Wache begleiten. Die Laptops, die mutmaßlich aus Diebstählen stammen, stellten die Polizisten sicher.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 23-Jährigen jeweils ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahles, des Erschleichens von Leistungen und des Missbrauchs von Nothilfemitteln eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.

 




Fritzlar: Hund findet manipuliertes Wurststück

 

(ots) Fritzlar Gefährliches Wurststück aufgefunden Zeit: 23.09.2020, vormittags Gestern Vormittag fand ein Hund ein manipuliertes Wurststück auf einer Wiese im Bereich der Mehrfamilienhäuser Heinrich-von-Meißen-Weg und Carlstraße. Durch die schnelle Reaktion der Hundebesitzerin konnten diese dem Hund das Fleischstück wegnehmen. Der Hund wurde nicht verletzt. Bei dem „Köder“ handelt es sich um ein Stück einer Kochwurst, in welches eine Rasierklinge eingebracht wurde. Zudem befindet sich noch ein Stück Faden an dem Köder. Weitere „Köder“ wurden bisher nicht gefunden. Die Polizeistation Fritzlar hat die Ermittlungen aufgenommen, Hinweise bitte an die Tel.: 05622-99660 Markus Brettschneider, PHK -Pressesprecher-

 

Original-Content von: Polizei Homberg




Nach Brandserie in und um Einbeck: Polizei Northeim nimmt Tatverdächtigen fest

 

(ots) Nach einer Serie von Bränden in den vergangenen Wochen in und um Einbeck ist es der Polizei Northeim gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-Jährigen, der am frühen Dienstagmorgen im Bereich Wolfsburg-Königslutter auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Göttingen festgenommen wurde. Die Ermittler sind ihm dank einer Wildkamera auf die Spur gekommen.

Brände in und um Einbeck seit Anfang Juli Seit Anfang Juli ist es in Einbeck und Umgebung immer wieder zu Bränden an unterschiedlichen Örtlichkeiten gekommen, unter anderem an der historischen Saline in Salzderhelden. Bereits wenige Tage nach den ersten Bränden konnte die Polizei eine 30-jährige Tatverdächtige festnehmen, die sich inzwischen in Untersuchungshaft befindet.

Brandserie reißt nicht ab Die Brandserie war damit jedoch nicht beendet: Wenige Tage später kam es zu weiteren augenscheinlich vorsätzlichen Brandlegungen, für die ein anderer Täter verantwortlich sein musste. Die Polizei Northeim richtete daraufhin am 31. August eine Sonderkommission (Soko) ein und erhöhte die Präsenz massiv und sichtbar. Der entscheidende Hinweis kam dann jedoch von einem Zeugen: Er hatte den jetzt festgenommenen Tatverdächtigen auf seinem Grundstück mit einer Wildkamera aufgenommen. Weitere polizeiliche Maßnahmen, unter anderem die Observation des Tatverdächtigen, führten schließlich zur Verhaftung des 23-Jährigen durch ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) der Zentralen Kriminalinspektion sowie Ermittler der Polizeiinspektion Northeim.

Gesamtschaden mehr als zwei Millionen Euro Bei den beiden Brandserien ist seit Anfang Juli ein Gesamtschaden von knapp zwei Millionen Euro entstanden. Den Flammen fielen neben der Saline in Salzderhelden mehrere Gartenlauben, Altkleidercontainer, Scheunen, ein leerstehendes Einfamilienhaus, Stammholz im Wald sowie Strohballen zum Opfer. Bei den Bränden, die dem 23-jährigen Beschuldigten zur Last gelegt werden, entstand ein Sachschaden von mehr als 418.000 Euro.

500 Hinweise aus der Bevölkerung In die Ermittlungen waren neben den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Northeim auch Kräfte aus weiteren Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen sowie der Bereitschaftspolizei Niedersachsen involviert. Sie leisteten 5676 Einsatzstunden und gingen etwa 500 Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

Der jetzt festgenommene 23-Jährige wurde inzwischen dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat. Der Mann ist derzeit im Bereich Hildesheim wohnhaft, stammt gebürtig jedoch aus Einbeck. Ein Motiv ist derzeit noch unklar, ebenso, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Brandserien gibt. Die Ermittlungen dauern an.

Dank an die Bürgerinnen und Bürger „Ich bin sehr froh, dass wir nach den umfassenden Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei jetzt diesen Erfolg erzielen konnten. Ein großer Dank geht an die Bürgerinnen und Bürger für die vielen Hinweise und Informationen. Das intensive Zusammenwirken der Bevölkerung mit der Polizei hat nun letztendlich zur Festnahme geführt“, sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. „Wir haben sehr schnell eine Sonderkommission eingerichtet, zusätzliches Ermittlungspersonal aus anderen Inspektionen meiner Behörde eingesetzt und die Präsenz in Einbeck und den vielen Ortsteilen rund um die Uhr massiv erhöht. Das war auch die berechtige Erwartungshaltung der Bevölkerung“, so Uwe Lührig weiter. Herausragend sei in diesem Zusammenhang auch der enge Schulterschluss zwischen Feuerwehren, THW, Rettungsdiensten und der Polizei. „Das hat mich über die gesamte Zeit sehr beeindruckt“, so der Polizeipräsident abschließend.

 

Original-Content von: Polizeidirektion Göttingen




Schwarzer Audi Q 5 in Nieste gestohlen: Kripo bittet um Hinweise

 

(ots) Nieste (Landkreis Kassel): Unbekannte haben in der Nacht zum heutigen Dienstag im Birkenweg in Nieste einen schwarzen Audi Q 5 gestohlen. Von dem Wagen mit den amtlichen Kennzeichen KS-MA 70 im Wert von ca. 30.000 Euro fehlt trotz europaweiten Fahndungsmaßnahmen bislang jede Spur. Die Tatzeit lässt sich momentan auf den Zeitraum zwischen Montag, 20:30 Uhr, und Dienstag, 9:00 Uhr, eingrenzen. Wie genau die Täter bei dem Diebstahl vorgingen und ob sie sich die Keyless-Go-Funktion des Fahrzeugs zunutze machten, ist derzeit nicht bekannt.

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo. Sie bitten Zeugen, die in der vergangenen Nacht in Nieste verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Original-Content von: Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel




Dreijähriger Radfahrer auf Gehweg von Auto erfasst

 

(ots) (mb) An der Theodor-Heuss-Straße ist am Sonntag ein dreijähriger angefahren worden, der mit einem Kinderfahrrad auf dem Gehweg unterwegs war.

Gegen 12.15 Uhr fuhr der kleine Junge auf dem linken Gehweg in Richtung Rathenaustraße. Aus einer Grundstücksausfahrt wollte eine 51-jährige Mazdafahrerin auf die Straße einbiegen. Sie fuhr vorwärts auf den Gehweg und erfasste das Kind mit der Fahrzeugfront. Der Junge stürzte und zog sich Verletzungen zu. Er wurde am Unfallort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

 

Original-Content von: Polizei Paderborn




Tödlicher Kradunfall bei Poppenhausen Wasserkuppe

 

(ots) Am Sonntagmittag befuhr um 13.00 Uhr ein 57 jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg die L 3068 von Abtsroda kommend in Richtung Dietges. In einer scharfen Linkskurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die L 3068 war für die Dauer der Unfallaufnahme, an der auch ein Gutachter mitwirkte, bis 16.15 Uhr voll gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 8.000 EUR.

 




Kripo Bad Hersfeld stellt Drogen im Wert von 20.000EUR sicher

 

(ots) Von Beamten der regionalen Kriminalinspektion wurden mehrere, vom Amtsgericht Fulda ausgestellte, Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Das Verfahren richtet sich gegen insgesamt sechs Personen im Alter von 20 bis 56 Jahre aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg die verdächtigt werden, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel getrieben zu haben. Insgesamt konnten 850 Gramm Marihuana, 50 Gramm Kokain, Amphetamin, Amphetaminbase, diverse Chemikalien zum Herstellen von Amphetamin, kristallines MDMA (Ecstasy), flüssiges Tilidin (synthetisches Opioid), Ecstasy-Tabletten sowie diverse, verschreibungspflichtige Medikamente in Tablettenform sichergestellt werden. In einer Wohnung wurde zudem Chrystal Meth im Wert von ca. 2.000,- EUR aufgefunden. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf ca. 20.000EUR. Weiterhin konnte Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro sichergestellt werden, welches aus getätigten Rauschgiftgeschäften stammen dürfte. Die Beamten der Kripo Bad Hersfeld wurden bei den Durchsuchungsmaßnahmen von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Kassel, der Polizeistationen Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda sowie der operativen Einheit der Polizeidirektion Fulda unterstützt. Eine 33-jährige, weibliche Beschuldigte wurde mit Haftbefehl gesucht, ein weiterer Täter wurde am Samstag, 19.09.2020 dem Amtsrichter in Bad Hersfeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 29-jährigen erließ. Im Anschluss wurde der 29-jährige in die JVA Fulda eingeliefert. Alle weiteren Beschuldigten wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

 

Original-Content von: Polizeipräsidium Osthessen




Randalierer und Freund greifen Polizisten an und beschädigen Streifenwagen


(ots) Kassel-Jungfernkopf: Bei einem Einsatz wegen eines Randalierers in einem Haus im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf am Dienstagabend gegen 22:15 Uhr hat der aggressive 17 Jahre alte Jugendliche die eingesetzten Polizeibeamten angegriffen, angespuckt und beleidigt.

Er hatte zuvor in dem Haus mehrere Türen eingetreten, woraufhin von anderen Bewohnern die Polizei gerufen wurde. Ein Freund von ihm störte zudem die Festnahme erheblich, beleidigte und bedrohte die Beamten und beschädigte anschließend einen Streifenwagen im Bereich der Motorhaube.

Der Schaden wird auf 1.000 Euro geschätzt. Die beide alkoholisierten Jugendlichen wurden festgenommen und anschließend zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht.

Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Der bereits mehrfach durch die Begehung von Straftaten aufgefallene 16-Jährige muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Sachbeschädigung verantworten. Er soll heute zudem einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizeipräsidium Nordhessen


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