Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis), L 3156: Schwerer Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person


(ots) Auf der L 3156 kam es am gestrigen Montagbend zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 41-jähriger Mann tödlich verletzt wurde.

Ein weiterer unfallbeteiligter 33-jähriger Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.

Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten den Polizeistation Schwalmstadt berichten, befuhr gegen 18.15 Uhr der 41-jährige mit seinem Pkw die L 3156 aus Hauptschwenda kommend in Richtung Neukirchen.

Aus bisher nicht geklärter Ursache geriet der 41-jährige in Höhe des Kilometer 2,2 in die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Fahrzeug des 33-jährigen zusammen.

Beim Zusammenstoß erlitt der 41-jährige tödliche Verletzungen.

Der 33-jährige Fahrer des anderen Fahrzeuges wurde durch Rettungskräfte in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Zu genauen Klärung des Unfallherganges befand sich ein Gutachter an der Unfallstelle.

Die L 3156 war bis 23.30 Uhr voll gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die zuständige Polizeistation Schwalmstadt geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Person


(ots)Am heutigen späten Nachmittag kam es auf der L 3076, Gemarkung Burgwald-Bottendorf, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 31-jähriger Pkw-Fahrer tödlich verletzt wurde.

Wie die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg berichten, befuhr der 31-jährige die L 3076 aus Richtung Frankenberg kommend, in Fahrtrichtung Rosenthal.

In Höhe des Abzweig zur K 99 kam der Pkw des 31-jährigen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Hierbei wurde der 31-jährige Fahrer, der sich allein im Fahrzeug befand, tödlich verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr.

Die L 3076 war für ca. 1 1/2 Stunden vollgesperrt.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die zuständige Polizeistation Frankenberg geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





28-Jähriger filmt Einsatz wegen Streitigkeiten mit Handy und verletzt Polizisten an der Hand


ots) Hofgeismar (Landkreis Kassel):

Am gestrigen Donnerstagabend wurde eine Streife der Polizeistation Hofgeismar wegen privaten Streitigkeiten in einer Wohnung in der Hofgeismarer Innenstadt gerufen. Während des darauffolgenden Einsatzes filmte der dort wohnende 28-Jährige die Polizisten mit seinem Handy und beendete die Aufnahme auch nach Aufforderung der Beamten nicht. Daraufhin beschlagnahmte die Streife das Mobiltelefon des Mannes, wogegen er sich erheblich zur Wehr setzte. Ein Polizist wurde hierbei an der Hand verletzt und konnte seinen Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen.

Wie die Streife der Polizeistation Hofgeismar berichtet, war sie gegen 21:30 Uhr zu dem Streit zwischen mehreren Personen in die Wohnung gerufen worden. Eine 26-jährige Frau aus dem Landkreis Friesland (Niedersachsen), die sich dort als Besucherin aufhielt, schilderte den Polizeibeamten, dass der 28-Jährige sie zuvor angegriffen und beleidigt hatte. Verletzt wurde sie hierbei aber nicht. Während des Einsatzes bemerkten die Polizisten, dass der Hofgeismarer sie und die anderen Anwesenden mit seinem Handy filmte. Die Aufforderung der Beamten, das Filmen zu unterlassen, ignorierte der aggressive 28-Jährige vehement und wehrte sich anschließend gegen die Beschlagnahme des Mobiltelefons. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ verantworten. Zudem erstattete die 26 Jahre alte Frau bei den Polizisten eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung. Die weiteren Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen werden von den Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofgeismar geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit Haftbefehl gesuchter Randalierer wirft mit Bierdosen und wehrt sich gegen Festnahme


Nur ein Artikelbild

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(ots) Kassel-Nord: Ein betrunkener Mann sorgte am Mittwochnachmittag für einen Polizeieinsatz in der Mombachstraße. Der 49-Jährige aus Fuldatal hatte gegen 14:30 Uhr Bierdosen auf die Straße geworfen, wobei glücklicherweise keine Personen oder Fahrzeug getroffen wurden. Als wenige Minuten später die alarmierte Streife des Polizeireviers Nord eintraf, zeigte sich der Betrunkene äußerst aggressiv. Nachdem die Polizisten dann bei einer Überprüfung des 49-Jährigen feststellten, dass gegen ihn zwei Haftbefehle wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln vorliegen, geriet er schließlich vollkommen außer Rand und Band. Mit Schlägen und Tritten wehrte sich der Fuldataler, der einem Atemalkoholtest zufolge 2,1 Promille intus hatte, gegen die Festnahme. Die Polizisten blieben hierbei aber unverletzt. Da er lediglich die Geldstrafe des ersten Haftbefehls entrichtete und die zweite Geldstrafe in Höhe von 895 Euro nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise die Freiheitsstrafe von 58 Tagen antreten. Die Polizeibeamten brachten den 49-Jährigen aus diesem Grund anschließend in die Justizvollzugsanstalt Hünfeld. Zudem muss er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Unfall in der Unteren Königsstraße: Zehnjähriges Mädchen schwer verletzt


Kassel-Nord: Wie die am Unfallort in der Unteren Königsstraße eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, ist bei dem Verkehrsunfall gegen 13:30 Uhr ein zehnjähriges Mädchen aus Kassel schwer verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte das Kind zur weiteren Behandlung der Verletzungen, die nach derzeitigem Kenntnisstand nicht lebensgefährlich sein sollen, in ein Kasseler Krankenhaus. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme musste die Untere Königsstraße im Bereich der Haltestelle „Am Stern“ bis 14:45 Uhr gesperrt werden. Es kam zu Behinderungen des Straßenverkehrs und im ÖPNV.

Nach ersten Erkenntnissen soll das aus Richtung Jägerstraße kommende Mädchen zunächst den stadteinwärts führenden Fahrstreifen der Unteren Königsstraße überquert und anschließend auf die Gleise getreten sein. Dabei hatte sie offenbar den von links kommenden, in Richtung Stern fahrenden Linienbus übersehen. Der 53-jährige Fahrer des Busses konnte den Zusammenstoß mit dem Mädchen nicht mehr verhindern, sodass diese von dem Fahrzeug erfasst wurde. Den Schaden an der Frontscheibe des Busses beziffern die Polizisten auf rund 2.500 Euro.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führen die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Völlig normal oder? Streitigkeiten zwischen Personengruppen – Polizei verhindert Schlägerei


(ots)  Tatzeit: 29.09.2020, 18:40 Uhr bis 23:00 Uhr

Vorgestern Abend trafen im Homberger Stadtgebiet zwei offensichtlich rivalisierenden Personengruppen aufeinander um einen Streit zu klären. Die alarmierte Polizei verhinderte mit mehreren Streifen eine gewalttätige Auseinandersetzung. Die Polizei wurde von einem Anwohner der Paul-Ehrlich-Straße darüber informiert, das sich dort wohl mehrere Personen gegenüberstehen und eine Schlägerei kurz bevorstehe. Bei Eintreffen der ersten Streifenwagen standen sich insgesamt 40 Personen gegenüber. Die Mitglieder der beiden Gruppen schrien sich an und nahmen auch gegenüber der Polizei eine drohende Haltung ein. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die beiden Gruppen auseinandergehalten werden. Nach dem Eintreffen von weiteren Streifenwagen beruhigten sich die Personen. Mehrere Personen erhielten einen Platzverweis und die Polizei überwachte deren Abfahrt. Weitere Platzverweise und Personenkontrollen erfolgen im Anschluss im Homberger Stadtgebiet. Von der Polizei wurden insgesamt 30 Platzverweise ausgesprochen und 12 Personalien festgestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wurde eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizei in Homberg unter Tel.: 05681-7740

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





5.000 Euro Schaden verursacht und geflüchtet: Unfallzeugen in Wehlheiden gesucht


(ots)Kassel-Wehlheiden: Einen erheblichen Schaden musste am Freitagnachmittag der Besitzer eines schwarzen BMW X1 in der Kasseler Sternbergstraße feststellen, als er nach nur 25 Minuten zurück zu seinem geparkten Auto kam. Ein anderer Verkehrsteilnehmer war beim Vorbeifahren gegen die linke Fahrzeugseite des BMW gekracht und hatte anschließend das Weite gesucht. Der Schaden an dem Wagen wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Nach ersten Ermittlungen der aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Süd-West war der Unbekannte auf der Sternbergstraße in Richtung Ludwig-Mond-Straße unterwegs und hierbei mit dem BMW kollidiert, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt war. Anhand der festgestellten Unfallspuren dürfte es sich bei dem Verursacher um ein blaues Fahrzeug gehandelt haben.

Wer den Unfall gegenüber eines Supermarkts am Freitagnachmittag zwischen 15:30 und 15:55 Uhr beobachtet hat und den ermittelnden Beamten der Unfallfluchtgruppe Hinweise auf den flüchtigen Fahrer geben kann, meldet sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Opfer von Schlag mit Glas auf den Kopf vor Bar gesucht


Artikelbild -nicht das Tatwerkzeug –

(ots) Kassel-Vorderer Westen: In einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung suchen die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe 1 der Kasseler Polizei derzeit das Opfer eines Schlags mit einem Glas auf den Kopf.

Der Fall hatte sich in der Nacht zum Samstag, dem 19. September, gegen 3:40 Uhr, vor einer Bar in der Friedrich-Ebert-Straße, zwischen Westendstraße und Annastraße, ereignet.

Während ein Türsteher den mutmaßlichen Täter festhalten und anschließend einer Streife des Reviers Mitte übergeben konnte, hatte sich das blutende Opfer vom Tatort entfernt.

Gegen den festgenommenen 48-Jährigen aus Kassel leiteten die Beamten des Innenstadtreviers das Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Zum Opfer des Schlages ist leider nur bekannt, dass es sich um einen Mann gehandelt haben soll, der anschließend blutete.

Die weiteren Ermittlungen führten bislang nicht zu seiner Identifizierung.

Dieser Mann oder Zeugen, die Hinweise auf das Opfer geben können, werden gebeten, sich für die Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Schulbus muss wegen schwarzem SUV bremsen: Sieben Kinder in Wesertal leicht verletzt; Polizei bittet um Hinweise


(ots)Wesertal (Landkreis Kassel): Am gestrigen Montagmorgen musste der Fahrer eines Schulbusses in einem Baustellenbereich wegen eines entgegenkommenden schwarzen SUVs eine Vollbremsung durchführen. Dadurch konnte er zwar einen Frontalzusammenstoß verhindern, in dem mit 40 Schulkindern besetzten Bus stürzten aber sieben Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren. Sie erlitten Schrammen sowie Schürfwunden. Ein Rettungswagen war glücklicherweise nicht vonnöten. Die Eltern der Kinder wurden jedoch verständigt, die sie anschließend an der Grundschule abholten. Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar suchen nun den bislang unbekannten SUV-Fahrer und bitten um Hinweise.

Der Vorfall hatte sich gegen 8 Uhr auf der Landesstraße 561 zwischen Oedelsheim und Gieselwerder ereignet. Der Schulbus war in Richtung Gieselwerder unterwegs, der SUV in entgegengesetzter Richtung. Der SUV-Fahrer fuhr dort an einer auf seinem Fahrstreifen eingerichteten Baustelle vorbei und dabei auf die Gegenfahrbahn, wo jedoch zu dieser Zeit der Bus entgegenkam. Während der 61 Jahre alte Fahrer des Schulbusses eine Vollbremsung durchführte, wich der SUV nach rechts zwischen die Warnbaken in die Baustelle aus und hielt an. So konnte ein Frontalzusammenstoß vermieden werden. Während der Busfahrer sich sofort um die gestürzten Kinder kümmerte, setzte der Autofahrer seine Fahrt jedoch fort. Derzeit ist nur bekannt, dass es sich um einen älteren Herrn am Steuer eines schwarzen SUV handelte.

Zeugen, die den Beamten der Polizeistation Hofgeismar Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, melden sich bitte unter Tel. 05671 – 99280 bei der Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kaum eröffnet – Schon der erste größere Polizeieinsatz in Erstaufnahmeeinrichtung


(ots) Gestern Morgen ab etwa 11.00 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Bad Arolsen- Mengeringhausen. Ein Bewohner hatte sich nach einem Streit selbst leicht verletzt und später seinen Suizid angekündigt.

Da sich der Flüchtling gegenüber einem Rettungssanitäter gewalttätig zeigte, wurde die Polizei alarmiert.

Als diese am Ereignisort eintraf, solidarisierten sich weitere Bewohner der Unterkunft mit dem Flüchtling.

Ein Streifenwagen wurde beschädigt.

Aufgrund der nun unklaren Lage, der Flüchtling mit Suizidabsichten hatte sich in der Unterkunft zurückgezogen, wurden weitere Polizeikräfte alarmiert. Da eine Gefährdung von unbeteiligten Personen nicht ausgeschlossen werden konnte, veranlasste die Polizei die Räumung des Gebäudes. Im Einsatz waren auch zwei Rettungswagen.

Es folgte die Festnahme des offensichtlich psychisch kranken Flüchtlings durch zwischenzeitlich alarmierte Spezialeinsatzkräfte. Er hatte sich selbst leichte Schnittverletzungen beigebracht und wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Weitere Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Die polizeilichen Ermittlungen am Einsatzort dauern derzeit noch an. Die Hintergründe des angekündigten Suizids und mögliche Straftaten durch Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung sind Gegenstand weiterer Ermittlungen, die durch die Kriminalpolizei Korbach geführt werden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Autodieb mit gestohlenem Audi Q 5 aus Niestetal in Polen gefasst


(ots)Niestetal (Landkreis Kassel): Noch bevor der Eigentümer eines Audi Q 5 aus Niestetal am Samstagmorgen den nächtlichen Diebstahl seines Wagens bemerkte, war in Polen bereits der Autodieb mit dem gestohlenen Pkw geschnappt worden. Kurz hinter der Deutsch-Polnischen-Grenze war die polnische Polizei am Samstagmorgen gegen 7:45 Uhr auf einen derzeit bei Autodieben scheinbar beliebten Audi Q 5 mit moldawischen Kennzeichen aufmerksam geworden. Als sich bei der Kontrolle herausstellte, dass an dem Wagen eigentlich deutsche Kennzeichen angebracht sein müssten und dieser in Niestetal im Landkreis Kassel zugelassen ist, wurde das zuständige Polizeirevier Ost in Kassel in Kenntnis gesetzt. Als eine Streife am Samstagmorgen den Halter in Sandershausen aufsuchte, stellte sich heraus, dass sein grauer Q 5 im Wert von ca. 30.000 Euro tatsächlich in der Nacht gestohlen worden war.

Bei dem in Polen festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27-Jährigen aus Moldawien. Dass die polnische Polizei bei ihm keinen Fahrzeugschlüssel fand und der Halter des Audis noch im Besitz beider Originalschlüssel war, deutet auf einen Diebstahl unter Ausnutzung der Keyless-Go-Funktion des Fahrzeugs hin. In den letzten Wochen waren in Stadt und Landkreis Kassel insgesamt fünf Audi Q 5 und zwei BMW gestohlen worden. Auch in diesen Fällen ist nicht ausgeschlossen, dass die Autodiebe auf diese Weise vorgegangen waren. Die weiteren Ermittlungen zu dem Diebstahl des Q 5 in Niestetal und zur Festnahme des Autodiebs in Polen dauern an und werden von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt. Die Ermittler stehen diesbezüglich bereits im Austausch mit den polnischen Behörden.

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 – 910 1020

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen





KS: Schwarzfahrer macht Ärger im ICE

 

(ots) Für Ärger im ICE von Frankfurt nach Kassel sorgte gestern Nachmittag ein 23-jähriger aus dem Irak. Der Mann war ohne Fahrkarte unterwegs und zeigte sich äußerst aggressiv bei der Fahrscheinkontrolle. Nach Auskunft des Zugpersonals soll der Mann, kurz vor der Einfahrt in Kassel-Wilhelmshöhe, grundlos die Notentriegelung der Zugtür betätigt haben.

Die Sicherheitseinrichtung wurde dabei beschädigt, die Tür blieb allerdings geschlossen.

Auch gegenüber den gerufenen Bundespolizisten verhielt sich der Mann aggressiv und unkooperativ. Im Rucksack des 23-Jährigen fanden die Beamten mehrere Laptops, für die er keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte.

Zudem konnte der Schwarzfahrer auch keine gültigen Aufenthaltspapiere vorweisen. Daher musste er die Bundespolizisten zur Wache begleiten. Die Laptops, die mutmaßlich aus Diebstählen stammen, stellten die Polizisten sicher.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 23-Jährigen jeweils ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahles, des Erschleichens von Leistungen und des Missbrauchs von Nothilfemitteln eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.

 




Fritzlar: Hund findet manipuliertes Wurststück

 

(ots) Fritzlar Gefährliches Wurststück aufgefunden Zeit: 23.09.2020, vormittags Gestern Vormittag fand ein Hund ein manipuliertes Wurststück auf einer Wiese im Bereich der Mehrfamilienhäuser Heinrich-von-Meißen-Weg und Carlstraße. Durch die schnelle Reaktion der Hundebesitzerin konnten diese dem Hund das Fleischstück wegnehmen. Der Hund wurde nicht verletzt. Bei dem „Köder“ handelt es sich um ein Stück einer Kochwurst, in welches eine Rasierklinge eingebracht wurde. Zudem befindet sich noch ein Stück Faden an dem Köder. Weitere „Köder“ wurden bisher nicht gefunden. Die Polizeistation Fritzlar hat die Ermittlungen aufgenommen, Hinweise bitte an die Tel.: 05622-99660 Markus Brettschneider, PHK -Pressesprecher-

 

Original-Content von: Polizei Homberg




Nach Brandserie in und um Einbeck: Polizei Northeim nimmt Tatverdächtigen fest

 

(ots) Nach einer Serie von Bränden in den vergangenen Wochen in und um Einbeck ist es der Polizei Northeim gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-Jährigen, der am frühen Dienstagmorgen im Bereich Wolfsburg-Königslutter auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Göttingen festgenommen wurde. Die Ermittler sind ihm dank einer Wildkamera auf die Spur gekommen.

Brände in und um Einbeck seit Anfang Juli Seit Anfang Juli ist es in Einbeck und Umgebung immer wieder zu Bränden an unterschiedlichen Örtlichkeiten gekommen, unter anderem an der historischen Saline in Salzderhelden. Bereits wenige Tage nach den ersten Bränden konnte die Polizei eine 30-jährige Tatverdächtige festnehmen, die sich inzwischen in Untersuchungshaft befindet.

Brandserie reißt nicht ab Die Brandserie war damit jedoch nicht beendet: Wenige Tage später kam es zu weiteren augenscheinlich vorsätzlichen Brandlegungen, für die ein anderer Täter verantwortlich sein musste. Die Polizei Northeim richtete daraufhin am 31. August eine Sonderkommission (Soko) ein und erhöhte die Präsenz massiv und sichtbar. Der entscheidende Hinweis kam dann jedoch von einem Zeugen: Er hatte den jetzt festgenommenen Tatverdächtigen auf seinem Grundstück mit einer Wildkamera aufgenommen. Weitere polizeiliche Maßnahmen, unter anderem die Observation des Tatverdächtigen, führten schließlich zur Verhaftung des 23-Jährigen durch ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) der Zentralen Kriminalinspektion sowie Ermittler der Polizeiinspektion Northeim.

Gesamtschaden mehr als zwei Millionen Euro Bei den beiden Brandserien ist seit Anfang Juli ein Gesamtschaden von knapp zwei Millionen Euro entstanden. Den Flammen fielen neben der Saline in Salzderhelden mehrere Gartenlauben, Altkleidercontainer, Scheunen, ein leerstehendes Einfamilienhaus, Stammholz im Wald sowie Strohballen zum Opfer. Bei den Bränden, die dem 23-jährigen Beschuldigten zur Last gelegt werden, entstand ein Sachschaden von mehr als 418.000 Euro.

500 Hinweise aus der Bevölkerung In die Ermittlungen waren neben den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Northeim auch Kräfte aus weiteren Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen sowie der Bereitschaftspolizei Niedersachsen involviert. Sie leisteten 5676 Einsatzstunden und gingen etwa 500 Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

Der jetzt festgenommene 23-Jährige wurde inzwischen dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat. Der Mann ist derzeit im Bereich Hildesheim wohnhaft, stammt gebürtig jedoch aus Einbeck. Ein Motiv ist derzeit noch unklar, ebenso, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Brandserien gibt. Die Ermittlungen dauern an.

Dank an die Bürgerinnen und Bürger „Ich bin sehr froh, dass wir nach den umfassenden Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei jetzt diesen Erfolg erzielen konnten. Ein großer Dank geht an die Bürgerinnen und Bürger für die vielen Hinweise und Informationen. Das intensive Zusammenwirken der Bevölkerung mit der Polizei hat nun letztendlich zur Festnahme geführt“, sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. „Wir haben sehr schnell eine Sonderkommission eingerichtet, zusätzliches Ermittlungspersonal aus anderen Inspektionen meiner Behörde eingesetzt und die Präsenz in Einbeck und den vielen Ortsteilen rund um die Uhr massiv erhöht. Das war auch die berechtige Erwartungshaltung der Bevölkerung“, so Uwe Lührig weiter. Herausragend sei in diesem Zusammenhang auch der enge Schulterschluss zwischen Feuerwehren, THW, Rettungsdiensten und der Polizei. „Das hat mich über die gesamte Zeit sehr beeindruckt“, so der Polizeipräsident abschließend.

 

Original-Content von: Polizeidirektion Göttingen




Schwarzer Audi Q 5 in Nieste gestohlen: Kripo bittet um Hinweise

 

(ots) Nieste (Landkreis Kassel): Unbekannte haben in der Nacht zum heutigen Dienstag im Birkenweg in Nieste einen schwarzen Audi Q 5 gestohlen. Von dem Wagen mit den amtlichen Kennzeichen KS-MA 70 im Wert von ca. 30.000 Euro fehlt trotz europaweiten Fahndungsmaßnahmen bislang jede Spur. Die Tatzeit lässt sich momentan auf den Zeitraum zwischen Montag, 20:30 Uhr, und Dienstag, 9:00 Uhr, eingrenzen. Wie genau die Täter bei dem Diebstahl vorgingen und ob sie sich die Keyless-Go-Funktion des Fahrzeugs zunutze machten, ist derzeit nicht bekannt.

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo. Sie bitten Zeugen, die in der vergangenen Nacht in Nieste verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Original-Content von: Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel




Dreijähriger Radfahrer auf Gehweg von Auto erfasst

 

(ots) (mb) An der Theodor-Heuss-Straße ist am Sonntag ein dreijähriger angefahren worden, der mit einem Kinderfahrrad auf dem Gehweg unterwegs war.

Gegen 12.15 Uhr fuhr der kleine Junge auf dem linken Gehweg in Richtung Rathenaustraße. Aus einer Grundstücksausfahrt wollte eine 51-jährige Mazdafahrerin auf die Straße einbiegen. Sie fuhr vorwärts auf den Gehweg und erfasste das Kind mit der Fahrzeugfront. Der Junge stürzte und zog sich Verletzungen zu. Er wurde am Unfallort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

 

Original-Content von: Polizei Paderborn




Tödlicher Kradunfall bei Poppenhausen Wasserkuppe

 

(ots) Am Sonntagmittag befuhr um 13.00 Uhr ein 57 jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg die L 3068 von Abtsroda kommend in Richtung Dietges. In einer scharfen Linkskurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die L 3068 war für die Dauer der Unfallaufnahme, an der auch ein Gutachter mitwirkte, bis 16.15 Uhr voll gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 8.000 EUR.

 




Kripo Bad Hersfeld stellt Drogen im Wert von 20.000EUR sicher

 

(ots) Von Beamten der regionalen Kriminalinspektion wurden mehrere, vom Amtsgericht Fulda ausgestellte, Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Das Verfahren richtet sich gegen insgesamt sechs Personen im Alter von 20 bis 56 Jahre aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg die verdächtigt werden, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel getrieben zu haben. Insgesamt konnten 850 Gramm Marihuana, 50 Gramm Kokain, Amphetamin, Amphetaminbase, diverse Chemikalien zum Herstellen von Amphetamin, kristallines MDMA (Ecstasy), flüssiges Tilidin (synthetisches Opioid), Ecstasy-Tabletten sowie diverse, verschreibungspflichtige Medikamente in Tablettenform sichergestellt werden. In einer Wohnung wurde zudem Chrystal Meth im Wert von ca. 2.000,- EUR aufgefunden. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf ca. 20.000EUR. Weiterhin konnte Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro sichergestellt werden, welches aus getätigten Rauschgiftgeschäften stammen dürfte. Die Beamten der Kripo Bad Hersfeld wurden bei den Durchsuchungsmaßnahmen von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Kassel, der Polizeistationen Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda sowie der operativen Einheit der Polizeidirektion Fulda unterstützt. Eine 33-jährige, weibliche Beschuldigte wurde mit Haftbefehl gesucht, ein weiterer Täter wurde am Samstag, 19.09.2020 dem Amtsrichter in Bad Hersfeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 29-jährigen erließ. Im Anschluss wurde der 29-jährige in die JVA Fulda eingeliefert. Alle weiteren Beschuldigten wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

 

Original-Content von: Polizeipräsidium Osthessen




Randalierer und Freund greifen Polizisten an und beschädigen Streifenwagen


(ots) Kassel-Jungfernkopf: Bei einem Einsatz wegen eines Randalierers in einem Haus im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf am Dienstagabend gegen 22:15 Uhr hat der aggressive 17 Jahre alte Jugendliche die eingesetzten Polizeibeamten angegriffen, angespuckt und beleidigt.

Er hatte zuvor in dem Haus mehrere Türen eingetreten, woraufhin von anderen Bewohnern die Polizei gerufen wurde. Ein Freund von ihm störte zudem die Festnahme erheblich, beleidigte und bedrohte die Beamten und beschädigte anschließend einen Streifenwagen im Bereich der Motorhaube.

Der Schaden wird auf 1.000 Euro geschätzt. Die beide alkoholisierten Jugendlichen wurden festgenommen und anschließend zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht.

Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Der bereits mehrfach durch die Begehung von Straftaten aufgefallene 16-Jährige muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Sachbeschädigung verantworten. Er soll heute zudem einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Falsche Polizeibeamte halten Lkw-Fahrerin auf A 7 an


(ots) Autobahn 7 (Schwalm-Eder-Kreis): Zwei unbekannte Männer sollen sich am gestrigen Dienstag auf der A 7 als Polizisten ausgegeben, eine Sattelzugfahrerin aus dem Verkehr gezogen und ihr 350 Euro Bußgeld abgeknöpft haben. Als die Frau ihren Chef anrief, sollen die beiden Unbekannten mit ihrem weißen Kleintransporter schließlich geflüchtet sein. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal ermitteln nun wegen Trickbetruges und Amtsanmaßung und suchen nach Zeugen, die Hinweise auf die falschen Polizeibeamten geben können.

Die 48 Jahre alte Sattelzugfahrerin aus dem Zollernalbkreis in Baden-Württemberg hatte die Polizei gegen 15:20 Uhr zum Parkplatz Markwald an der A 7 in Richtung Süden gerufen. Wie sie gegenüber den Autobahnpolizisten angab, habe sich zuvor auf der Autobahn ein weißer Kleintransporter mit getönten hinteren Scheiben vor sie gesetzt, wobei plötzlich in roten Buchstaben ein elektronischer Schriftzug mit den Worten: „BITTE FOLGEN“ aufgeleuchtet sei. Sie sei dem Wagen dann pflichtbewusst auf den Parkplatz Markwald gefolgt, wo zwei Männer aus dem Kleintransporter ausgestiegen und an ihren Lkw herangetreten seien. Beide hätten ihr kurz eine Metallmarke vorgehalten und ihr nach einem vermeintlichen Auslesen der Fahrerkarte gleich mehrere Verkehrsverstöße vorgeworfen. Anschließend sollen beide Männer behauptet haben, sie könne ein erhöhtes Bußgeld und Punkte nur durch das sofortige Zahlen von 350 Euro vermeiden. Als sie das Geld übergab und eine Quittung forderte, hätten die beiden Männer nicht reagiert. Daraufhin habe sie ihren Chef anrufen wollen, woraufhin die beiden vermeintlichen Polizisten die Flucht ergriffen und mit ihrem Wagen davonfuhren.

Die beiden Täter könne sie wie folgt beschreiben:

1.) männlich, 180 bis 190 cm groß, blonde Haare, zivile Kleidung (Jeans), trug Handfesseln, keine Waffe sichtbar 2.) männlich, 190 bis 195 cm groß, dunkle Haare, dunkler Teint, zivile Kleidung (Jeans), trug Handfesseln, keine Waffe sichtbar

Beide Täter sprachen perfektes Deutsch und trugen Mund-Nase-Bedeckungen sowie Einweg-Gummihandschuhe.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Hinweise auf die beiden mutmaßlichen Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Frankenberg – Unbekannte stehlen große Menge Kabel


Polizei bittet um Hinweise

Beispielbild

(ots)In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entwendeten unbekannte Täter eine große Menge Anschlusskabel von dem Gelände einer Firma in der Siegener Straße in Frankenberg.

Die Täter konnten einen Bauzaun öffnen und gelangten so auf das Firmengelände. Dort waren mehrere hundert Meter Kabel mit Kupferdraht auf Paletten gelagert. Die Kabel mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern wurden offensichtlich umgeladen und zielgerichtet durch die Täter gestohlen. Die Polizei geht davon aus, dass zum Umladen und Abtransport der insgesamt fast zwei Tonnen schweren Kabel geeignete Fahrzeuge benutzt wurden. Der Stehlschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro.

Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen hellen Transporter, ähnlich einem Sprinter. Dieser soll gegen 02.00 Uhr auf einem nahegelegenen Parkplatz gestanden haben.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Wer hat in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Industriegebiet im Bereich der Siegener Straße in Frankenberg gesehen oder kann Hinweise zu dem hellen Transporter geben? Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg, Tel. 06451-72030.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Polizeiladen on Tour: Informationsstand zur Verkehrsprävention am Freitag im Königstor


(ots) Kassel-Vorderer Westen: Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche vom 16.06. bis 22.09.2020 macht der Polizeiladen on Tour am kommenden Freitag für Interessierte im Bereich Königstor, Ecke Luisenstraße Halt.

Dort werden im Zeitraum von 10.00 bis 12.00 Uhr an einem Stand der Polizei nützliche Informationen aus dem Bereich Verkehrsprävention vorgestellt.

Im Einzelnen sind dies

   -	Informationen über sicheres Verhalten am Fußgängerüberweg
   -	Sicherheit für Senioren im Straßenverkehr
   -	Sicher Rad fahren -  mit und ohne Elektroantrieb
   -	Sichtbarkeit und Erkennbarkeit im Straßenverkehr

Das Team des Polizeiladens freut sich auf viele Interessierte.

Polizeipräsidium Nordhessen





Drei Jugendliche werfen Scheibe von Bäckerei in Immenhausen ein und flüchten


Polizei bittet um Hinweise

(ots) Immenhausen (Landkreis Kassel): Jugendliche haben in der Nacht zum heutigen Dienstag in der Kasseler Straße in Immenhausen die Scheibe einer Bäckerei eingeworfen.

Eine gegen 2 Uhr in der Nacht durch das Klirren aufgeschreckte Anwohnerin hatte anschließend drei dunkelgekleidete Jugendliche im Alter von etwa 16 Jahren flüchten sehen und die Polizei alarmiert.

Die sofort eingeleitete Fahndung führte anschließend nicht mehr zum Erfolg.

Wie sich später am Tatort herausstellte, war das Trio aber nicht in das Geschäft eingestiegen, sondern hatte offenbar unmittelbar nach dem Einwerfen der Scheibe das Weite gesucht.

Einer der Täter war in Richtung „Alte Wilhelmshäuser Straße“, die beiden anderen Richtung Friedhof geflüchtet.

Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar ermitteln nun wegen versuchten Einbruchs sowie Sachbeschädigung und suchen nach Zeugen, die Hinweise auf das Trio geben können.

Hinweise nimmt die Polizei in Hofgeismar unter Tel. 05671 – 99280 oder das Polizeipräsidium Nordhessen entgegen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Exhibitionist belästigt Frau in Cantusbahn


Bundespolizei, Polizei des Bundes

(ots) Opfer einer sexuellen Belästigung wurde am Samstag (05.09.), gegen 9 Uhr, eine 23-Jährige. Sie war mit dem Zug auf dem Weg von Fulda nach Göttingen.

Der noch Unbekannte nahm ihr schräg gegenüber Platz. Er entblößte sein Geschlechtsteil und fing an zu masturbieren.

Die junge Frau sprach ihn daraufhin an. Der Mann stoppte sein Vorhaben und verließ den Sitzbereich. Anschließend erstattete die 23-Jährige Strafanzeige bei der Bundespolizei.

Den Täter beschrieb sie wie folgt:

Ca. 30 Jahre, männlich, etwa 180 cm groß, rundes Gesicht, etwas dicklich, dunkle Haare (schwarz oder dunkel braun) Bekleidet war er mit einem weinroten T-Shirt, einer blauen Arbeitshose und schwarzer Jacke. Er hatte einen Laptop in einem braunen Einband dabei.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugenhinweise sind erbeten unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 oder über www.bundespolizei.de.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Feuerwehr rettet Menschenleben aus brennender Wohnung


Gegen 13:20 Uhr am gestrigen Tag, kam es zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Hinter dem Fasanenhof“, wodurch eine Person verletzt wurde.

Um 13:20 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über einen Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.

Über den Notruf wurde eine vermisste Person im Untergeschoss gemeldet, wodurch neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 auch die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle entsandt wurden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte die Feuerwehr die vermisste Person im verrauchten Untergeschoss vorfinden, ins Freie bringen und an den Rettungsdienst übergeben.

Durch die Vornahme eines Strahlrohres durch einen Trupp unter Atemschutz konnte die Feuerwehr den Brand in der Küche der Wohnung schnell bekämpfen.

Parallel zu der Brandbekämpfung wurde die Wohnung mit Hilfe eines Belüftungsgerätes vom Brandrauch befreit.

Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Feuerwehr konnte der Schaden auf die betroffene Küche der Wohnung begrenzt werden.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.

Danke an die Berufsfeuerwehr Kassel für den unermüdlichen Einsatz und diesen Bericht





Versuchter Raub auf Hauptfriedhof: Unbekannter Täter schlug Opfer ins Gesicht


Kripo bittet um Hinweise

 

(ots) Kassel-Nord: Ein bislang unbekannter Jugendlicher versuchte am Sonntagabend einen 25-Jährigen aus Kassel auf dem Kasseler Hauptfriedhof zu überfallen. Als das Opfer nicht wie gefordert die Wertsachen herausgab, schlug der Unbekannte seinem Gegenüber mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Erst als ein Zeuge den Täter ansprach, ließ er von dem 25-Jährigen ab und flüchtete gemeinsam mit zwei Begleitern vom Tatort. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo bitten nun um Hinweise auf den Räuber oder seine beiden Begleiter im gleichen Alter.

Der versuchte Raub hatte sich gegen 19:30 Uhr auf einer Bank am äußersten Rand des Friedhofsgeländes an der Heckershäuser Straße, in Höhe der Ziegenhainer Straße ereignet. Dort hatte sich der 25-Jährige aufgehalten und war von dem Täter angesprochen worden, während sich dessen Begleiter im Hintergrund aufhielten. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte gemeinsam mit den beiden anderen Männern über einen Ausgang des Friedhofs auf die Heckershäuser Straße und weiter in die Ziegenhainer Straße. Der Zeuge hatte die Flüchtenden noch ein Stück verfolgen können, bevor er sie schließlich aus den Augen verlor. Die sofort eingeleitete Fahndung führte nicht mehr zur Festnahme des Täters. Das Opfer erlitt durch die Schläge leichte Verletzungen in Form einer Gesichtsprellung und einer Platzwunde an der Unterlippe, die später ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Zu dem Täter liegt folgende Beschreibung vor:

   - Männlich, ca. 15 bis 17 Jahre, etwa 1,75 Meter groß, helle 
     Hautfarbe, stämmige Figur, kurze blonde oder hellbraune Haare, 
     rundliches Gesicht, trug einen roten Trainingsanzug mit weißen 
     Elementen, sprach Deutsch mit leichtem Akzent

Zeugen, die den Ermittlern des K 35 Hinweise auf den Täter oder seine beiden gleichaltrigen Begleiter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Grundsteinlegung für neues Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger


Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger (v.l.): Tobias Winter (Leiter Feuerwehr Kassel), Jörg Straßer (Stadtbrandinspektor), Mathias Lehmann (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger), Helmuth Brehm (Ortsvorsteher), Oberbürgermeister Christian Geselle, Stadtbaurat Christof Nolda und Brandschutzdezernent Dirk Stochla

Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger: in zentraler Lage an der Fuldatalstraße entsteht ein zeitgemäßer Neubau mit modernster Ausstattung. Oberbürgermeister Christian Geselle, Brandschutzdezernent Dirk Stochla und Stadtbaurat Christof Nolda legten am Freitag, 11. September 2020, den Grundstein für das Projekt.

„Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für den Brand- und Katastrophenschutz in Kassel“, betonte Oberbürgermeister Christian Geselle. „Der Neubau versetzt die Feuerwehr Wolfsanger in die Lage, auch in Zukunft ihre Einsätze verlässlich und professionell erledigen zu können. Das neue Feuerwehrhaus ist gleichzeitig ein Zeichen unserer Wertschätzung für die hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit.“

 

Bisheriger Standort bot keine Erweiterungsmöglichkeit

Das alte Feuerwehrhaus entsprach nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen, am bisherigen Standort gab es zudem keinerlei Erweiterungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Aus einsatztaktischen Gründen war deshalb ein Neubau ohne Alternative“, erläutert Brandschutzdezernent Stochla. Dieser entspreche dann den aktuellen Normen und Unfallverhütungsvorschriften, um eine Freiwillige Feuerwehr zeitgemäß unterzubringen.

Ein weiterer Grund für den Neubau: „Die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger stellt bei Einsätzen mit Gefahrstoffen die Ergänzungseinheit zur Berufsfeuerwehr. Durch mangelnde Stellplätze kann bisher die Spezialtechnik nicht im Feuerwehrhaus Wolfsanger vorgehalten werden und muss von der Feuer- und Rettungswache 1 abgeholt werden. Dies führt regelmäßig zu Mehraufwand bei Übungen und Einsätzen“, so Stochla. Durch die Schaffung von zusätzlichen Fahrzeugstellplätzen kann die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger bei Einsätzen mit Gefahrstoffen die Ergänzungseinheit zur Berufsfeuerwehr künftig effizienter stellen.

Ansicht des neuen Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger, das Ende 2021 seiner Bestimmung übergeben wird.

Stadtbaurat Christof Nolda hob die gute Zusammenarbeit zwischen allen an Planung und Bau Beteiligten und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger hervor: „Gemeinsam ist es gelungen, die planerischen Herausforderungen bei der Gründung des Gebäudes auf diesem Grundstück zu meistern. Nachdem die baubegleitende Kampfmittelüberwachung coronabedingt zehn Wochen unterbrochen werden musste, kann jetzt der Rohbau entstehen. Wenn alles planmäßig läuft, werden wir Ende 2021 fertig sein.“ Die Baukosten für das Gebäude betragen 4,3 Mio. Euro. Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit 371.000 Euro Fördermitteln.

 

Informationen zum neuen Feuerwehrhaus

Das Gebäude besteht aus einer Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen und einem zweigeschossigen Sozialteil mit Umkleide- und Sanitärräumen, Werkstatt- und Lagerräumen, den Unterrichts- und Büroräumen im Obergeschoss. Im Außenbereich befinden sich Parkplätze mit getrennten Zufahrten, der Alarmhof vor der Fahrzeughalle und der Übungshof auf der Rückseite. Das Flachdach wird extensiv begrünt. 

documenta-Stadt Kassel





Bundespolizei warnt vor Gefahren


(ots) Sowohl am Bahnhof in Immenhausen als auch in Stadtallendorf waren am Donnerstag (10.09.) Beamte der Bundespolizei Kassel und Gießen, im Einsatz.

Morgens zwischen 7 und 9 Uhr als auch in der Mittagszeit von 13 bis 15 Uhr haben die Polizisten das Gespräch mit Pendlern und Schülern gesucht.

In regelmäßigen Abständen werden diese Informationsveranstaltungen von der Bundespolizei durchgeführt.

Im Vordergrund steht klar die Sicherheit aller Bahnbenutzer.

Als besondere Zielgruppe werden aber Kinder und junge heranwachsende von den Beamten angesprochen.

Das Drängeln, Schubsen und Schieben, während der Zugeinfahrt, gehört leider zum täglichen Bild an Bahnhöfen und Haltestellen.

Der völlig unnötig „Kampf um den besten Platz“ führt immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Die wichtigste Botschaft der Polizisten ist:

„Der Zug fährt erst ab, wenn alle eingestiegen sind. Keiner muss am Bahnsteig stehen bleiben. Also, nicht Schubsten und Drängeln, sondern hinter der weißen Sicherheitslinie warten bis der Zug hält. Erst dann einsteigen“

Bundespolizeiinspektion Kassel





Warnung vor Schockanrufen: Tochter soll tödlichen Unfall verursacht haben


Betrüger erbeuten knapp 30.000 Euro von Seniorin

Artikelbild

(ots) Kassel / Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis): Die Kasseler Kripo warnt vor einer neuen Form des betrügerischen Schockanrufs. Eine 75-Jährige aus Kassel verlor durch diese miese Masche am Mittwoch knapp 30.000 Euro an Betrüger. Die Unbekannten hatten bei der Rentnerin angerufen und behauptet, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine andere Person getötet worden sei. Die Tochter müsse deswegen nun in Haft, sollte nicht der Betrag von knapp 30.000 Euro bezahlt werden. Völlig schockiert und überrumpelt übergab die arglose Seniorin in Hessisch Lichtenau, bis wohn die Täter sie am Telefon gelotst hatten, später den geforderten Betrag. Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind. Sie warnen vor dieser neuen Masche und suchen zudem nach Zeugen der Geldübergabe.

Weinende Frau rief an und sagte nichts

Wie die Ermittler berichten, hatte alles mit einem Anruf bei der Seniorin am Mittwochvormittag begonnen. Die 75-Jährige schilderte der Polizei später, dass sie am anderen Ende der Leitung nur eine Frau weinen hörte. Danach wurde das Gespräch beendet. Kurz darauf meldete sich eine angebliche Polizeibeamtin. Sie berichtete dann von dem vermeintlichen tödlichen Verkehrsunfall und stellte die Forderungen. Das Opfer wurde anschließend ununterbrochen am Telefon unter Druck gesetzt und, nachdem sie das Geld besorgt hatte, mit ihrem Auto bis nach Hessisch Lichtenau gelotst.

Geldübergabe in Heinrichstraße in „Heli“

In „Heli“ wiesen die Täter die 75-Jährige schließlich an, in der Heinrichstraße auszusteigen und das Geld zu übergeben. Wie von der angeblichen Polizistin am Telefon beschrieben, erschien dort tatsächlich ein Mann, nahm den fünfstelligen Betrag in Empfang und verschwand Richtung stadtauswärts. Es soll sich um einen etwa 55 Jahre alten, rund 1,65 Meter großen Mann mit kräftiger Statur und schwarzen hochgestellten Haaren gehandelt haben. Als die Seniorin im weiteren Verlauf des Tages Kontakt zu ihrer echten Tochter suchte, flog der Schwindel auf.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit der Geldübergabe in Hessisch Lichtenau gemacht haben und den Ermittlern der EG SÄM Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Ladendiebin flüchtet nach Faustschlag gegen Angestellte


Schnelle Festnahme durch Stadtpolizei

(ots) Kassel-Mitte: Um mit Diebesgut zu entkommen, hat eine Ladendiebin am gestrigen Donnerstag gegen 13:20 Uhr der Angestellten eines Bekleidungsgeschäfts einen Faustschlag in die Magengegend versetzt.

Auch wenn ihr dadurch zunächst die Flucht aus dem Laden in der Oberen Königsstraße gelang, war eine Streife der Kasseler Stadtpolizei wenige Augenblicke zur Stelle.

Sie nahmen die 33-Jährige aus Hofgeismar noch in der Innenstadt auf dem Königsplatz fest und übergaben sie der zwischenzeitlich von der Angestellten alarmierten Streife des Polizeireviers Mitte. Die Beamten brachten die Tatverdächtige für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle und stellten die bei ihr aufgefundenen und mutmaßlich gestohlenen Bekleidungsstücke sicher. Die bestens bei der Polizei 33-Jährige muss sich nun wegen räuberischen Diebstahls verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen


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