Bundespolizei ermittelt spuckende Schwarzfahrer


(ots) Ein 51-jähriger Zugbegleiter der Kurhessenbahn wurde letzte Woche (12.1.) Opfer einer Spuckattacke bei der Fahrscheinkontrolle in Kassel-Wilhelmshöhe.

Spucker mittels Videoaufzeichnungen überführt

Die Spucker waren zunächst drei unbekannte Männer von denen Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kassel gestern (18.1.), mittels Auswertung von Videoaufzeichnungen, zwei eindeutig als Täter identifizieren konnten. Es handelt sich um zwei 18 und 20 Jahre alte, marokkanische Asylbewerber, die nur wenige Stunden vorher als Schwarzfahrer in einem Zug zwischen Gießen und Kassel aufgefallen waren.

Was war passiert?

Am Gleis 9 stiegen die Männer in eine Regionalbahn in Richtung Kassel-Hauptbahnhof. Alle drei hatten keinen Fahrschein. Sie zeigten lediglich Unterlagen einer Ausländerbehörde sowie der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen vor. Die Männer verhielten sich nach Angaben des Bahnmitarbeiters sehr aggressiv und sollten den Zug verlassen. Der Aufforderung kamen die Unbekannten nur zögerlich nach. Außerdem drohte einer des Trios dem Zugbegleiter mit Gewalt.

Auf Kleidung und Schuhe gespuckt

Als die Schwarzfahrer dann doch ausstiegen, spuckten die Männer dabei auf die Hose und die Schuhe des 51-jährigen Bahnbediensteten. Erst am nächsten Tag (13.1.) erstattete der Schaffner Strafanzeige bei der Bundespolizei. „Ich musste den ekelhaften Vorfall erst verdauen!“, sagte der 51-Jährige der Bundespolizei.

Der dritte, bisher noch unbekannte, Spucker wird noch gesucht. Personenbeschreibung:

Etwa 20-25 Jahre alt, schätzungsweise 175 cm groß, schwarze Haare, bekleidet mit auffälliger, lila Wollmütze, einer dunkelgrünen, langen Winterjacke mit Kapuze und Pelzbesatz sowie mit rötlichen Sportschuhen. Der Mann mit heller Hautfarbe ist vermutlich arabischer Herkunft. Er trug einen grünen Koffer bei sich.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel bittet um Zeugenhinweise unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de .

Bundespolizeiinspektion Kassel





Polizei Nordhessen bietet erneut kostenlose Telefonsprechstunden zum Einbruchschutz an


Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes
Umfangreiches Informationsangebot
unter http://www.polizei-beratung.de.

(ots) Die Fachberaterinnen und -berater für Kriminalprävention beim Polizeipräsidium Nordhessen bieten ihre Beratung zum Einbruchschutz aufgrund der aktuellen Beschränkungen erneut in mehreren Telefonsprechstunden an. Interessierte können sich unkompliziert und kostenlos am Telefon über die Möglichkeiten eines wirkungsvollen Einbruchschutzes informieren:

Die Telefonsprechstunden zur dunklen Jahreszeit finden statt am:

Mittwoch, 27.01.2021, von 16.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch, 24.02.2021, von 16.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch, 24.03.2021, von 16.00 bis 18.00 Uhr

   -> Telefon: 0561 - 910 1035

Worum geht es genau?

Dunkle Jahreszeit – Einbrecher sind unterwegs! Schützen Sie sich und geben Sie Einbrechern keine Chance!

Ein Einbruch kann Ihr Leben massiv beeinträchtigen – Ein Wohnungseinbruch ist für die Betroffenen oft ein Schock. Viele Opfer empfinden das Eindringen in die eigenen „vier Wände“ als besonders belastend. Neben dem reinen Sachschaden und vielleicht dem Verlust von materiellen, aber auch von unersetzbaren Dingen wie Erinnerungsstücken fühlen sich viele Geschädigte in der eigenen Wohnung nicht mehr wohl. Unsicherheit und Ängste nach einem Einbruch belasten die Opfer oft noch lange nach der Tat. So weit wollen die Fachberater der Polizei es gar nicht erst kommen lassen. Sie möchten Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie sich vor Einbrechern schützen können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle beraten Sie gerne im Rahmen der Telefonsprechstunde, auch bezüglich der Möglichkeiten einer Vor-Ort-Begehung bei Ihnen zu Hause.

Die Beratung der Polizei ist neutral und kostenlos. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren.

 

Polizeipräsidium Nordhessen  


 





Streit wegen Mindestabstand endet mit Körperverletzung: Polizei erbittet Zeugenhinweise


(ots) Kassel-Harleshausen:

Leichte Verletzungen erlitt ein 58-jähriger Mann am Samstagvormittag bei einer handfesten Auseinandersetzung im Kasseler Stadtteil Harleshausen. Er war zuvor mit einem anderen Mann vor einer Bäckerei wegen des Mindestabstands in Streit geraten. Daraufhin soll ihn der Unbekannte mit der Faust ins Gesicht und gegen den Oberkörper geschlagen haben. Die ermittelnden Beamten der Kasseler Polizei suchen nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise auf den unbekannten Täter geben können.

Wie der 58-Jährige aus Kassel der aufnehmenden Streife des Polizeireviers Süd-West berichtete, hatte der Streit gegen 11:15 Uhr vor der Bäckerei an der Wolfhager Straße, Ecke Wilhelmshöher Weg, begonnen. Er hatte dort vor dem Eingang gewartet, als der andere Mann die Bäckerei verließ und direkt auf ihn zugegangen sei, weshalb der 58-Jährige ihn auf die Einhaltung des Mindestabstands hingewiesen habe. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung, die sich in Richtung des Parkplatzes im Kurvenbereich der Wolfhager Straße verlagerte, soll ihn der unbekannte Täter körperlich angegriffen und bedroht haben. Das Opfer setzte sich daraufhin mit einem Regenschirm zur Wehr. Ein Zeuge, der auf die handfeste Auseinandersetzung aufmerksam geworden war, ging schließlich dazwischen. Daraufhin flüchtete der Unbekannte in Richtung des Spielplatzes Kuckucksweg. Das Opfer beschrieb den Polizisten einen 30 bis 40 Jahre alten und 1,70 bis 1,75 Meter großen Mann mit sportlicher Figur und Glatze, der ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild hatte und einen beigefarbenen Kurzmantel mit Fellbesatz an der Kapuze trug.

Wer den Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gießen: Bahnmitarbeiter mit 17-Kilo-Stein beworfen


(ots) Zwei Mitarbeiter der Bahnsicherheit wurden am Samstagmorgen (16.01.), gegen 5 Uhr, Opfer einer Wurfattacke im Bahnhof Gießen. Die Bahnbediensteten blieben zum Glück unverletzt.

Ärger wegen Mund-Nase-Schutz

Ein 20-jähriger Eritreer kam der Aufforderung einen Mund-Nase-Schutz zu tragen nicht nach. Daraufhin forderten die Sicherheitsmitarbeiter den Mann auf den Bahnhof zu verlassen.

Der Wohnsitzlose zeigte sich daraufhin uneinsichtig und fing an die Bahnmitarbeiter zu beleidigen.

Als diese sich nicht provozieren ließen, bewarf sie der Eritreer zuerst mit seinem Schuh und einem leeren Pizzakarton.

Auf dem Bahnhofsvorplatz griff er dann nach einem rund 17 kg schweren Stein und warf auch diesen in Richtung der Sicherheitskräfte, er verfehlte diese jedoch nur knapp.

Der Stein beschädigte lediglich einen Abfallbehälter.

Danach flüchtete der Steinewerfer Richtung Innenstadt. Kurze Zeit später konnte er jedoch von Beamten der Bundespolizei im Bahnhofsbereich angetroffen werden.

Gegen den Asylsuchenden wird nun wegen des Verdachts der versuchten, gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 20-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Brand auf einem Balkon – Schnelles Eingreifen verhindert Brandausbreitung


Am gestrigen Samstag, gegen 13:00 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 eine Meldung über einen Brand auf einem Balkon im Stadtteil Harleshausen/ Jungfernkopf.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1, den Rettungsdienst, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Harleshausen.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle waren Flammen und Rauch von einem Balkon im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhaus bereits erkennbar.

Durch das schnelle und zielgerichtete Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung von Feuer und Rauch auf den Entstehungsort begrenzt werden, sodass zur keiner Zeit des Einsatzes eine Gefahr der Bewohner des Hauses bestand.

Mittels einem Strahlrohr und einem Trupp unter Atemschutz konnte der Brand schnell gelöscht werden.

An der Einsatzstelle war der Löschzug der Feuerwache 1, unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen mit insgesamt 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Geschätzte
Schadenshöhe: ca. 5.000€

Danke an die Feuerwehr Kassel





Zollstreife findet 1 Kilo Marihuana in Kofferraum: Zwei 25-Jährige durch Polizei festgenommen


Beispielbild

(ots) A 44 (Landkreis Kassel): Eine Fahrzeugkontrolle durch eine Zollstreife der Kontrolleinheit Verkehrswege Kassel förderte am gestrigen Donnerstagnachmittag rund 1 Kilo Marihuana zutage. Die Zollfahnder hatten um 12:50 Uhr einen schwarzen Mercedes auf der Tank- und Rastanlage Bühleck an der A 44 in Richtung Kassel kontrolliert und die Drogen dabei im Kofferraum des Autos gefunden. Die hinzugerufene Streife der Operativen Einheit BAB des Polizeipräsidiums Nordhessen übernahm die beiden festgenommenen Fahrzeuginsassen, zwei 25 Jahre alte Männer aus Naumburg (Saale). In dem Wagen wurden zudem ein Butterflymesser und mehrere hundert Euro Bargeld gefunden und, wie auch die Drogen, sichergestellt. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer des Mercedes offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Ein Drogenvortest schlug anschließend auf mehrere verschiedene Rauschgiftarten in seinem Urin an. Die Beamten brachten die beiden Festgenommenen schließlich auf die Dienststelle, wo dem Fahrer von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Am Nachmittag erfolgten zudem Durchsuchungen der Wohnungen der beiden Tatverdächtigen in Naumburg, bei denen in einem Fall eine kleinere Menge Rauschgift und im anderen Fall nichts Entsprechendes gefunden wurde.

Die weiteren Ermittlungen wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln gegen die beiden 25-Jährigen, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt wurden, führen nun die Beamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kripo.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gefährliche Aktion nach Unfall: Autofahrer lässt Pkw mitten auf der Autobahn stehen und flüchtet


(ots) A 49 (Baunatal): Eine sofortige Rundfunkwarnmeldung mussten Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal am Mittwochabend für die A 49 bei Baunatal veranlassen, um andere Verkehrsteilnehmer vor einem mitten auf der Fahrbahn stehenden Auto zu warnen. Kurze Zeit später hatten die dorthin eilenden Autobahnpolizisten die Gefahrenstelle zudem vor Ort mit ihrem Funkwagen und eingeschaltetem Blaulicht abgesichert, sodass am Ende niemand zu Schaden kam.

Der Grund für den mittig auf der Fahrbahn stehenden Pkw war ein Unfall, den nach Zeugenangaben ein bislang unbekannter Fahrer ohne jegliche Fremdeinwirkung verursacht hatte. Der Mann war mit einem VW Polo gegen 21:30 Uhr in Richtung Kassel unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Baunatal-Süd war er offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit in der dortigen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Mittelschutzplanke gekracht. Dabei war der Polo im Frontbereich erheblich beschädigt worden und kam nicht mehr fahrbereit mittig auf der Fahrbahn zum Stehen. Wie andere Verkehrsteilnehmer berichteten, stieg der Fahrer danach aus und ergriff kurzerhand die Flucht zu Fuß. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Unfallfahrer verlief in der vergangenen Nacht ohne Erfolg. Die Ermittlungen, wer den Pkw zur Tatzeit gefahren hatte, laufen und dauern an.

Für den beschädigten Polo orderte die am Unfallort eingesetzte Streife einen Abschlepper. Dieser hatte den Wagen gegen 23:20 Uhr aufgeladen, sodass der Verkehr in Richtung Kassel wieder uneingeschränkt fließen konnte.

Polizeipräsidium Nordhessen





Maskenverweigerer greift Polizist an


(ots) Nachdem sich ein 38-Jähriger in einer Regionalbahn weigerte einen Mund Nase Schutz zu tragen, sollte er im Bahnhof Wabern den Zug verlassen. Danach eskaliert die Situation.

Der Zug war am Mittwoch (13.01.), gegen 19 Uhr, auf der Fahrt von Kassel-Wilhelmshöhe Richtung Frankfurt am Main, als der Zugbegleiterin ein Fahrgast auffiel, der keinen Mund Nasen Schutz trug. Der mehrfachen Aufforderung, den Infektionsschutz anzuziehen, kam der wohnsitzlose Russe nicht nach und so forderte ihn die Bahnmitarbeiterin auf, den Zug zu verlassen. Damit war der Maskenverweigerer nicht einverstanden und wurde zunehmend aggressiver.

Ein Polizeibeamter vom Revier Ost in Kassel, der sich ebenfalls im Zug befand, kam der Zugbegleiterin zu Hilfe.

Die Situation beruhigte sich jedoch nicht. Unvermittelt griff der 38-Jährige den Polizisten an. Nur mittels Pfefferspray und Schlagstock konnte dieser die Attacken abwehren. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste der Russe gefesselt werden. Der Randalierer erlitt dabei leichte Verletzungen. Zur Behandlung kam er vorübergehend in das Krankenhaus nach Fritzlar.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille.

Wegen des Angriffs auf den Polizeibeamten hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Volkmarsen – Angebliche Schulden beim Amtsgericht, Pfändung angedroht: Betrüger scheitert mit Betrugsversuch


(ots) Ein 66-Jähriger aus Volkmarsen erhielt am Montag mehrere Anrufe eines angeblichen Mitarbeiters eines Amtsgerichtes. Der Anrufer erklärte, dass der Volkmarser noch länger zurückliegende Spielschulden habe. Diese würden mehrere tausend Euro betragen. Der Betrüger am Telefon schlug dem Volkmarser vor, das Geld auf ein Konto in der Türkei, Litauen oder auch in Deutschland zu überweisen. Da der Angerufene darauf nicht einging, drohte der Anrufer mit einer Kontopfändung. Auch dies brachte den aufmerksamen Volkmarser nicht dazu, das Geld zu überweisen. Er bot dem Anrufer lediglich an, sich am nächsten Morgen nochmal zu melden. Dazu kam es aber nicht. Da dem 66-Jährigen die Sache komisch vorkam, informierte er die Polizei Bad Arolsen.

Tipps der Polizei:

Generell sollten man vorsichtig sein, wenn Sie jemand anruft und behauptet, dass Sie irgendwo Schulden haben. Sind Ihnen keine Rechnungen oder Mahnungen bekannt, ist der Anruf höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch.

Geben Sie niemals Ihre persönlichen Daten am Telefon heraus und bestätigen Sie diese auf Frage auch nicht.

Lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck setzen.

Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.

Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen und woher die angeblichen Schulden konkret resultieren, notieren Sie sich die Antworten.

Kommt Ihnen der Anruf komisch vor, legen Sie vorsichtshalber auf und verständigen Sie die Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Autofahrer flüchtet nach Unfall mit 3,3 Promille


(ots) Kassel-Wehlheiden: Am Dienstagnachmittag krachte ein erheblich alkoholisierter Autofahrer in der Pfeifferstraße in Kassel gegen mehrere geparkte Pkw. Trotz des Unfalls setzte der 66-Jährige aus Kassel seine Fahrt anschließend fort, konnte aber aufgrund der Mitteilung eines aufmerksamen Zeugen bei der anschließenden Fahndung der Polizei festgenommen werden. Der Mann, bei dem ein Atemalkoholtest rund 3,3 Promille ergab, muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht verantworten.

Wie der Zeuge beobachtet hatte, war der Ford gegen 17:30 Uhr in der Pfeifferstraße gegen mehrere geparkte Autos gekracht. Ohne sich um die Schäden zu kümmern, fuhr der Pkw anschließend davon, während der Zeuge sich das Kennzeichen notierte und die Polizei alarmierte. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Streife des Polizeireviers Süd-West den 66-Jährigen kurze Zeit später festnehmen. Der Tatverdächtige musste die Beamten auf das Revier begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Polizisten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an und werden von den Beamten der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Pkw fährt auf A 49 in Leitplanke: Medizinischer Notfall beim Fahrer ist wahrscheinliche Ursache


(ots)A 49/ Edermünde (Schwalm-Eder-Kreis):

Am gestrigen Dienstagnachmittag kam es gegen 14:45 Uhr auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Edermünde und Felsberg zu einem Alleinunfall, bei dem ein Pkw nach links in die Mittelschutzplanke gefahren war und dann zum Stehen kam.

Durch unmittelbar dahinterfahrende Ersthelfer konnte der 53-jährigen Fahrer aus Gudensberg, der nach derzeitigem Ermittlungsstand während der Fahrt einen medizinischen Notfall erlitten hatte, aus dem VW geborgen werden.

Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Kasseler Krankenhaus.

Über den aktuellen Gesundheitszustand liegen gegenwärtig keine Erkenntnisse vor.

Bei den ersten Ermittlungen durch die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation haben sich keine Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall ergeben.

Der Sachschaden an dem VW wird auf rund 3.000 Euro beziffert.

Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn in Richtung Marburg für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Nächtlicher Blitzeinbruch in Wehlheider Tankstelle: Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Wehlheiden:

In der Nacht zum gestrigen Montag brach ein bislang unbekannter Täter in eine Tankstelle im Kasseler Stadtteil Wehlheiden ein und erbeutete innerhalb kurzer Zeit verschiedene Tabakwaren aus dem Verkaufsraum. Anschließend flüchtete der Einbrecher mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Wie sich anhand der Auswertung der Bilder einer Überwachungskamera nachvollziehen lässt, brauchte der Täter nur weniger als zwei Minuten für den Einbruch. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf den Einbrecher geben können.

Der Pächter hatte die Kasseler Polizei in der vergangenen Nacht alarmiert, da der Einbruchsalarm der Tankstelle an der Kohlenstraße, nahe der Wittrockstraße, aufgelaufen war. Die daraufhin sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten anschließend nicht mehr zum Erfolg. Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kasseler Kriminaldauerdienstes nach der Sichtung des Überwachungsvideos berichten, hatte der Täter um 3:17 Uhr die Glasscheibe der Schiebetür eingeschlagen und sich so Zutritt zum Verkaufsraum der Tankstelle verschafft. Zielgerichtet nahm der Einbrecher im Kassenbereich zahlreiche Tabakwaren an sich und flüchtete damit nur knapp zwei Minuten später wieder nach draußen. Es handelte sich um einen 1,70 bis 1,80 Meter großen Mann mit einem weißen Mund-Nasen-Schutz und einer schwarzen Mütze, der eine schwarze Winterjacke mit grauen Ärmeln und grauer Kapuze trug. Zudem hatte der Täter eine auffällige Kühltasche mit der Aufschrift „Aldi“ dabei.

Die Ermittler des K 21/22 bitten Zeugen, die in der vergangenen Nacht im Bereich des Tatorts verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Falsche Bankmitarbeiter rufen an und erbeuten Geld: Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Onlinebanking


Beispielbild

(ots) Kassel: Unabhängig voneinander wurden zwei Männer aus Kassel in den vergangenen Tagen Opfer einer miesen Betrugsmasche durch bislang unbekannte Täter. Falsche Bankmitarbeiter hatten sich bei den beiden betroffenen Männern gemeldet und am Telefon Daten erfragt, die sie später für eine betrügerische Überweisung nutzten. Die Ermittler des Zentralkommissariats 50 des Polizeipräsidiums Nordhessen warnen aus aktuellem Anlass vor der momentan in der Region vermehrt auftretenden Betrugsmasche.

In beiden Fällen waren die Täter mit der gleichen Masche vorgegangen: Sie meldeten sich telefonisch bei den Opfern und gaben sich als Mitarbeiter ihrer Bank aus. Glaubhaft untermalten sie die Geschichte, indem sie den Namen des echten Kundeberaters nannten. Im weiteren Verlauf schilderten die Anrufer, dass das Onlinebanking umgestellt werde und hierzu eine Transaktionsnummer (TAN) durch die Kunden freigeschaltet werden muss. Geschickt überzeugten die falschen Bankmitarbeiter die beiden Männer, die entsprechenden Daten durchzugeben. Damit konnten die Täter später die Überweisungen in Auftrag geben. Jeweils rund 11.000 Euro wechselten so den Besitzer. Kurze Zeit später bemerkten die 61 und 72 Jahre alten Männer, dass sie einem Betrug aufgesessen waren und meldeten sich bei der Polizei.

Um sich vor einem Betrug durch falsche Bankmitarbeiter zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

– Geben Sie am Telefon niemals Daten, wie Bankdaten, Zugangsdaten, Passwörter, etc. preis.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

– Beenden Sie das Telefonat, sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

– Vergewissern Sie sich im Zweifel bei Ihrer Bank, ob ein Anruf tatsächlich von dort kommt. Wählen Sie bei einem Rückruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank oder suchen Sie diese selbst aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus.

Polizeipräsidium Nordhessen





Brand in der Maybachstraße


Gegen 14:45 Uhr am gestrigen Nachmittag erreichten mehrere Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Kassel und meldeten ein brennendes Gebäude im Bereich Maybachstrasse.

Daraufhin wurden umgehend Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen und der Rettungsdienst durch die Leitstelle zur Einsatzstelle entsendet.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar und daraufhin die Feuerwache 2 mit einem Fahrzeug nachalarmiert.

Vor Ort brannte eine Gartenhütte mit Anbauten bereits in voller Ausdehnung.

Das Feuer drohte bereits unmittelbar auf angrenzende Gebäude überzugreifen.

Umgehend wurde durch zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren die Brandbekämpfung eingeleitet und durch den schnellen und gezielten Einsatz das Übergreifen auf die benachbarten Firmengebäude verhindert.

Im weiteren Verlauf unterstützten zwei weitere Trupps die Brandbekämpfung und führten im Anschluss die Nachlöscharbeiten durch.

Der Ersteinsatz der Feuerwehr war nach rund zwei Stunden beendet.

Die Gartenhütte und die Anbauten wurden bei dem Brand völlig zerstört.

Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden.

Am frühen Abend wird nochmal eine Brandnachschau durchgeführt.

Danke an die Feuerwehr Kassel





Schornsteinbrand in der Mombachstraße


Feuerwehrfahrzeuge an der Einsatzstelle

Zu einem Schornsteinbrand kam es gestern Abend gegen kurz nach 18 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Mombachstraße im Kasseler Stadtteil Nord-Holland.

Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt.

Der Sachschaden am Gebäude konnte durch das umsichtige Handeln der Feuerwehr sehr klein gehalten werden.

Über den Notruf 112 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel die Meldung über einen Schornsteinbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Mombachstraße.

 

Umgehend wurde durch die Leitstelle daraufhin der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 entsendet.

An der Einsatzstelle eingetroffen, brannte der Schornstein des Gebäudes unter erheblichem Funkenflug.

Glühende und bereits abgelöschte Rußreste aus dem Schornstein

Alle Etagen des Gebäudes wurden umgehend durch die Feuerwehr kontrolliert, dabei konnte eine erhebliche Erwärmung in bestimmten Bereichen des Gebäudes an dem Kamin festgestellt werden.

Umgehend wurde begonnen mit einem Trupp unter Atemschutz die Rußreste aus dem Schornstein im Keller des Gebäudes zu entfernen.

Weiterhin wurde durch einen weiteren Trupp die Dachverkleidung im Dachgeschoss rund um den Schornstein geöffnet, um zu kontrollieren ob durch den Brand die Dachkonstruktion in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Dies war glücklicherweise nicht der Fall.

 

Unter Anwesenheit eines Schornsteinfegermeisters brannte der Schornstein daraufhin kontrolliert aus, wobei der Schornsteinquerschnitt durch ein spezielles hitzebeständiges Kehrgerät freigehalten wurde.

Brennender Schornstein

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund zwei Stunden beendet.

Die Mombachstraße war im Bereich der Einsatzstelle während der Einsatzmaßnahmen komplett gesperrt.

Eingesetzte Kräfte: Löschzug der Berufsfeuerwehr Feuerwache 1 -> 16 Einsatzkräfte

 

 

Vielen Dank an unsere Feuerwehr Kassel





Falsche Polizeibeamte ergaunern Ersparnisse und Schmuck: Kripo sucht Zeugen der Abholung in Hofgeismar


(ots) Hofgeismar (Landkreis Kassel):

Artikelbild

Unbekannte Betrüger haben am Donnerstag mit der miesen Masche der falschen Polizeibeamten in Hofgeismar die Ersparnisse und Schmuck einer betagten Frau erbeutet. Sie gaben sich am Telefon als Polizisten aus und verunsicherten das Opfer derart, dass die Frau schließlich das Geld und den Schmuck in einer Tasche an der Straße zur Abholung ablegte. Die mit dem Fall betrauten Ermittler der EG SÄM der Kasseler Kripo erhoffen sich nun durch eine Veröffentlichung, Hinweise durch Zeugen zu erhalten.

Seniorin am Telefon getäuscht

Wie die Beamten der EG SÄM von der Anzeigenaufnahme berichten, hatte die Betrugsmasche wie üblich am Telefon begonnen. Ein Betrüger gab sich das erste Mal am Mittwochabend gegenüber der betagten Frau als Polizeibeamter aus. Er erklärte ihr, dass die Polizei bei einer Einbrecherbande eine Liste mit ihrem Namen gefunden hat. Demnach soll bei ihr der nächste Einbruch stattfinden, weshalb ihre Wertgegenstände, auch im Schließfach ihrer Bank, nicht mehr sicher seien. Durch die geschickte Gesprächsführung und weitere Anrufe am gestrigen Donnerstag ließen die Betrüger die eingeschüchterte Frau glauben, dass ihre Wertsachen durch die Polizei abgeholt und in Sicherheit gebracht werden. Sie holte schließlich einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich sowie ihren Schmuck aus dem Schließfach ihrer Bank und stecke die Wertsachen in eine Tasche. Diese deponierte sie dann am gestrigen Nachmittag nach Anweisung der Betrüger zur Abholung im Bereich einer Garageneinfahrt im „Lamerder Weg“, zwischen „Hinter den Eichen“ und „Am Hang“.

Abholung der Tasche im „Lamerder Weg“

Nachdem die Tasche nicht wie vereinbart zurückgebracht wurde, stellte die Seniorin schließlich am heutigen Freitagmorgen fest, dass sie einem Betrug aufgesessen war. Die vom Opfer in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr abgelegte Tasche war dunkelrot, hatte zwei Griffe und einen Reißverschluss. Die ersten Ermittlungen der Kriminalbeamten ergab, dass im Bereich des Abholorts ein hellgrauer Pkw gesehen wurde, der möglicherweise mit dem Fall im Zusammenhang stehen könnte.

Die Ermittler der EG SÄM suchen Zeugen, die die Abholung der Tasche im „Lamerder Weg“ am gestrigen Donnerstagnachmittag beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder den verdächtigen Pkw geben können. Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 entgegen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Feuerwehr bekämpft Brand in einem Holzpellet-Bunker mit hohem Aufwand


Ausräumen des Holzpellet-Bunkers mit einer Menschenkette

Am frühen gestrigen Abend alarmierte die Leitstelle Kassel den Löschzug der Feuerwache 1 und die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in die Straße Am Heilhaus.

Ein Feuer war in einem Lagerraum für Holzpellets ausgebrochen.

Kurze Zeit später traf die Feuerwehr an der Einsatzstelle ein und konnte eine starke Verrauchung in dem im Keller des Gebäudes befindlichen Holzpellet-Bunker feststellen.

Glücklicherweise verfügte der Lagerraum über keine Verbindung zum bewohnten Gebäudeteil und konnte über einen Zugang von Außen erreicht werden.

 

Es bestand somit zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bewohner des Hauses.

 

 

Feuerwehrfahrzeug an der Einsatzstelle und Ablageplatz für benutzte Atemschutzgeräte

Die Brandbekämpfung gestaltete sich für die Feuerwehr jedoch schwierig, da der Lagerraum mit ca. 5 Tonnen Holzpellets befüllt war

und zum Auffinden des Brandherdes unter Atemschutz zu einem großen Teil ausgeräumt werden musste.

Der Einsatz von technischem Gerät war hierbei nicht möglich, sodass die Freiwilligen Feuerwehren Waldau und Forstfeld-Bettenhausen zur Unterstützung alarmiert wurden.

Mit vereinten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr konnte der Holzpellet-Bunker von Hand gelehrt und die Gefahr beseitigt werden.

 

Der aufwändige und personalintensive Einsatz der Feuerwehr war nach etwa vier Stunden beendet.

Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden.

Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden.

 

Die Straße Am Heilhaus und die Brandaustraße waren im Bereich der Einsatzstelle während der Löscharbeiten voll gesperrt.

Feuerwehr Kassel





Bundespolizei fasst Exhibitionist


(ots) Opfer einer exhibitionistischen Handlung wurde vorgestern Nachmittag eine 30-jährige Zugbegleiterin. Der Vorfall ereignete sich im Bereich Felsberg (Altenbrunslar), gegen 15 Uhr, in einer Regionalbahn der Kurhessenbahn, während der Fahrt von Zimmersrode nach Kassel-Wilhelmshöhe.

Mann manipulierte an seinem entblößten Geschlechtsteil

Zuvor hatte er noch einen Fahrschein bei der Bahnmitarbeiterin gelöst.

Kurze Zeit später beobachtete die Bahnmitarbeiterin den 47-Jährigen aus Neuental (Schwalm-Eder-Kreis), wie er mit geöffneter Hose an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte.

Im Bahnhof Baunatal-Guntershausen stieg er schließlich aus.

Dank der guten Personenbeschreibung durch die Zugbegleiterin konnten Beamte der Bundespolizei Kassel den 47-Jährigen kurze Zeit später im Bahnhof Baunatal-Guntershausen ausfindig machen.

Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.

Bundespolizeiinspektion Kassel





+++ Aktuell +++ Miese Angstmache mit Corona-Notfall bei Angehörigen: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche am Telefon


(ots)Stadt und Landkreis Kassel: Aktuell melden sich vermehrt besorgte Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei, weil sie am heutigen Dienstag einen vermeintlichen Anruf aus dem Krankenhaus erhalten haben. Ein angeblicher Arzt schilderte, dass ein Angehöriger des Angerufenen als Corona-Notfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde und nun im Sterben liege. Im weiteren Verlauf kam es zu Geldforderungen aus verschiedenen Gründen: Mal wurde behauptet, der Patient müsse nun dringend in ein anderes Krankenhaus geflogen werden, mal waren es teure Medikamente, die nur noch das Leben retten könnten – die jeweiligen Kosten müssten jedenfalls die Angehörigen übernehmen und sofort Bargeld oder Wertgegenstände besorgen.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und solchen Anrufen: Es handelt sich um BETRUG!

– Warnen Sie Ihre Angehörigen und Bekannten vor dieser neuen Masche

– Ein Krankenhaus wird niemals bei akuter Lebensgefahr am Telefon Bargeld oder Wertgegenstände von Angehörigen für eine Behandlung fordern

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte

Polizeipräsidium Nordhessen





Gartenhüttenbrand in der Wissmannstraße/Steinigkstraße


Gegen 01:15 Uhr heute früh erreichten mehrere Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Kassel und meldeten ein brennendes Gebäude im Bereich Wissmannstraße/Steinigkstraße.

Daraufhin wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Forstfeld-Bettenhausen und der Rettungsdienst durch die Leitstelle zu Einsatzstelle entsendet.

Vor Ort brannte eine ca. 5x5m große Gartenhütte zwischen der Wissmannstraße und der Steinigkstraße in voller Ausdehnung.

Das Feuer drohte bereits unmittelbar auf eine angrenzende Gartenhütte überzugreifen.

Umgehend wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr die Brandbekämpfung eingeleitet und durch den schnellen und gezielten Einsatz das Übergreifen auf die benachbarte Gartenhütte im letzten Moment verhindert.

Im weiteren Verlauf unterstützten zwei weitere Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung und führten im Anschluss Nachlöscharbeiten durch.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund zwei Stunden beendet.

Die Gartenhütte wurde bei dem Brand völlig zerstört.

Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden.

Die Wissmann- und die Steinigkstraße waren während der Löscharbeiten im Bereich der Einsatzstelle voll gesperrt.

Feuerwehr Stadt Kassel





Kassel (Vorderer Westen): Überfall auf Tankstelle


Nur ein Beispielbild

(ots) Ein bisher unbekannter Täter hat heute Nacht gegen 01.20 Uhr eine Tankstelle in der Kölnischen Straße in Kassel überfallen.

Nach Angaben des zur Tatzeit anwesenden Angestellten der Tankstelle betrat ein männlicher Täter den Vorraum, drohte mit dem Einsatz einer Schusswaffe und erpresste so von dem Tankstellenmitarbeiter Bargeld in unbekannter Höhe und Spirituosen.

Nach der Tat flüchtete der Täter in nicht bekannte Richtung.

Der Täter wird durch den Zeugen wie folgt beschrieben:

   - ca. 185 cm groß, "drahtige" Figur, dunkel gekleidet, trug dunkle
     Schuhe, dunkle Mütze, darüber eine Kapuze gezogen

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 35 der Kripo Kassel geführt.

Zeugen die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich mit der Polizei unter : 0561- 9100 o. mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis). Sprengung eines Geldautomaten; drei Täter in einem Mercedes Benz flüchtig


(ots) Heute Nacht gegen 00:20 Uhr kam es in Melsungen zur Sprengung eines Geldautomaten. Wie die vor Ort befindlichen Beamten der Polizeistation Melsungen berichten, sprengten zwei Täter einen freistehenden Geldautomaten in der Straße „Bürstoß“. Ein dritter Täter wartete während der Tat in einem Fluchtfahrzeug im unmittelbaren Nahbereich. Ob und wie viel Bargeld die Täter dabei entwendeten und wie hoch der entstandene Sachschaden nach der Sprengung des Geldautomaten ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

   1. männlich, kräftige Figur, schwarze Sturmhaube über das Gesicht 
      gezogen, bekleidet mit orangem Sweatshirt, schwarzer Hose und 
      Camouflage Jacke
   2. männlich, trainierte Figur, bekleidet mit blauer Jacke, 
      Kapuzenpullover mit Aufschrift und schwarzen Schuhen mit blauen
      Schnürsenkeln
   3. männlicher Täter (saß im Fluchtfahrzeug und kann nicht weiter 
      beschrieben werden)

Die Täter flüchteten vom Tatort in einem silberfarbenen Mercedes Benz (Limousine) mit Doppelscheinwerfern und fuhren dann vermutlich Richtung Felsberg-Melgershausen.

Die Kriminalpolizei der Polizei Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern und dem Fahrzeug sowie Zeugen, die möglicherweise Angaben zur der Tat machen können oder Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise bitte an Tel: 05681 – 7740 oder an jeder andere Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Nordhessen





Eschwege – Vermisstes 11jähriges Mädchen wieder da


(ots) Die mit Pressemeldung vom 2.1.2021 als vermisst gemeldete Olimpia Kinga S. aus Eschwege meldete sich am heutigen Morgen eigenständig bei ihren Eltern und konnte der Obhut der Familie übergeben werden.

Die Polizei in Nordhessen bedankt sich für die Mitarbeit bei der Suche und die Vielzahl an Hinweisen aus der Bevölkerung.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





11.jähriges Mädchen aus Eschwege vermisst


(ots) Seit Freitag, 01.01.2021, gg. 18:30 Uhr, wird die 11-jährige Olimpia Kinga S. aus Eschwege vermisst.

 

Das Kind wurde zuletzt in Eschwege an ihrer Wohnanschrift gesehen.

Seitdem ist sie verschwunden.

Die Vermisste ist 155 cm groß, hat dunkelblonde Haare und ist sehr schlank.

Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie eine grüne Jacke, schwarze Leggins und weiß-blaue Reebok-Schuhe.

Ergänzend zu der dort benannten Personenbeschreibung haben weitere Ermittlungen ergeben, dass das vermisste Kind aktuell auch dunkelbraun bis schwarz gefärbte Haare haben könnte.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort der Olimpia Kinga S. geben kann, wird gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Müllcontainerbrand greift auf Hausfassade über


Kontrolle der Fassade und des Daches über die Drehleiter

Geöffnete Hausfassade

Um kurz nach 2:00 Uhr heute Morgen wurde der Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 ein brennender Müllcontainer in der Leipziger Straße gemeldet.

Weitere Notrufe meldeten dann, dass mehrere Müllcontainer betroffen seien und diese auch noch an einem Gebäude stehen.

Da die Gefahr der Ausbreitung auf das Gebäude bestand, wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 zur Einsatzstelle entsendet.

Vor Ort eingetroffen brannte ein 1 Kubik-Müllcontainer in voller Ausdehnung an der Fassade eines eingeschossigen Geschäftshauses. Das Feuer griff bereits auf die Gebäudefassade über.

Glücklicherweise hatte ein Passant bereits weitere Müllcontainer in Sicherheit bringen können, sodass ein noch größerer Schaden verhindert werden konnte.

Die Feuerwehr leitete ein Löschangriff mit einem Trupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr ein.

Der Brand wurde schnell abgelöscht.

Da die Gebäudefassade mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt wurde, waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich.

Die Gebäudefassade musste geöffnet werden und die Dämmplatten abgelöscht und die Fassade umfangreich mit einer Wärmebildkamera, teilweise über die Drehleiter, kontrolliert werden.

Die Dämmplatten hinter der Putzfassade waren im Bereich der Brandstelle bereits komplett weggeschmolzen.

Durch das Eingreifen des Passanten und dem schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das Dach und die weitere Gebäudefassade verhindert werden.

Die Leipziger Straße war während der Löscharbeiten stadteinwärts gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Feuerwehr Stadt Kassel





Silvesternacht in Kassel insgesamt ruhig und friedlich verlaufen


Im Vergleich zu den vergangenen Jahren blieb der Jahreswechsel 2020/2021 in Kassel deutlich ruhiger und verlief insgesamt friedlich. Bei den Kontrollen von Stadt-und Landespolizei an den publikumsträchtigen öffentlichen Orten, an denen das Abbrennen von Feuerwerk untersagt war, wurden keine Verstöße und Ansammlungen festgestellt. Es gab lediglich einige wenige Verstöße gegen das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

Die Stadt Kassel hatte zum Jahreswechsel gemäß der Landesverordnung und im Einvernehmen mit der Museumslandschaft Hessen Kassel für mehrere Bereiche des Stadtgebiets das Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt. In einem koordinierten Einsatz von Stadt- und Landespolizei konnten dort und an weiteren Örtlichkeiten keine Verstöße und Ansammlungen festgestellt werden. Im Bereich der Grimmwelt hat der beauftragte Sicherheitsdienst die Arbeit von Stadt- und Landespolizei sehr erleichtert; der Zustrom auf das Dach der Grimmwelt wurde so von vornherein unterbunden und es kam hier zu keinerlei Vorkommnissen.

„Insgesamt ist die Silvesternacht sehr ruhig und friedlich verlaufen. Es gab keine besonderen Auffälligkeiten, die Lage auf den publikumsträchtigen Orten war sehr überschaubar und ruhig und es hat keinen Böllertourismus gegeben“, so das positive Fazit von Oberbürgermeister Christian Geselle und Kassels Ordnungsdezernent Dirk Stochla. „Die enge Abstimmung und die gute Zusammenarbeit von unserer Stadtpolizei mit der Landespolizei hat sich in der Silvesternacht ausgezahlt. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die zu unserer Sicherheit und unserem Schutz im Einsatz waren. Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an die Bürgerinnen und Bürger Kassels, die sich diszipliniert verhalten und an die Regeln gehalten haben.“

 

Einsatz der Feuerwehr in der Nordstadt

Auch für die Feuerwehr verlief der Jahreswechsel ruhiger als üblich. Zu einem größeren Einsatz kam es nach Mitternacht. In der Joseph-Fischer-Straße brannte ein Balkon und eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und verhindert werden, dass sich das Feuer auf weitere Wohnungen ausbreitet. Die durch den Brand betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern noch an.

documenta-Stadt Kassel





Silvesterbilanz der Feuerwehr Kassel


Der Jahreswechsel ist für die Feuerwehr ruhiger als üblich verlaufen.

Ein Schwerpunkt war ein Gebäudebrand um kurz nach Mitternacht. Im Rettungsdienst gab es auch in diesem Jahr einen erhöhtes Einsatzaufkommen.
Der Tag sowie der frühe Abend verliefen durchweg ruhig. Erst um kurz nach Mitternacht musste die Feuerwehr zum einzigen größeren Brandeinsatz ausrücken.
Gegen 0:15 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Josef-Fischer-Straße im Stadtteil Nord-Holland gemeldet. Die Anrufer teilten mit, dass es dort auf einem Balkon im 3. Obergeschoss eines achtgeschossigen Hauses brennt.

Bei Ankunft der Feuerwehr hatte das Feuer auf dem Balkon bereits auf die Wohnung übergegriffen. Die Wohnung brannte in voller Ausdehnung. Personen befanden sich bei
Ausbruch des Brandes glücklicherweise nicht in der Wohneinheit. Der Treppenraum des Gebäudes war bereits stark verraucht. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch mehrere Hausbewohner im Gebäude. Vorsorglich wurde der Treppenraum des Hauses und die über der Brandwohnung liegenden Wohnungen durch die Feuerwehr kontrolliert und weitere Bewohner ins Freie gebracht. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen drang die Feuerwehr unter Atemschutz in die Brandwohnung ein und hatte das Feuer nach wenigen Minuten unter Kontrolle. Durch gezielte Löschmaßnahmen, auch von außen über die Drehleiter, konnte zudem eine Brandausbreitung über den Balkon auf die darüber liegende Wohnung verhindert werden. Für eine schnelle Entrauchung des Gebäudes wurde ein Druckbelüfter eingesetzt. Zwei Bewohner des Hauses wurden vom Rettungsdienst behandelt und eine davon mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Eine weitere Bewohnerin wurde mit Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst vor Ort betreut.

Die durch den Brand betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Auch angrenzende Bereiche wurden durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen.
Der entstandene Sachschaden liegt geschätzt in einem unteren sechsstelligen Euro-Bereich. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz war der Löschzug der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger, 2 Rettungswagen und die Polizei.

Parallel zu dem Feuerwehreinsatz mussten zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr auch viele medizinische Notfälle vom Rettungsdienst bearbeitet werden. Neben Unfällen durch
offensichtlich nicht fachgerechten Umgang mit Feuerwerkskörpern standen viele Einsätze im Zusammenhang mit einem erhöhten Alkoholkonsum.
Zusätzlich zum Einsatzgeschehen in der Stadt Kassel musste in der Leitstelle über den Jahreswechsel auch ein größerer Feuerwehreinsatz im Landkreis Kassel bearbeitet werden.

 

Feuerwehr Stadt Kassel





Unbekannter zündelt in Bankvorraum: Polizei sucht Zeugen nach Sachbeschädigung


(ots) Kassel-Wesertor: Ein bislang unbekannter Täter hat am Dienstagabend in einem Vorraum einer Bankfiliale an der Kasseler Weserspitze an einer Wandablage gezündelt, wodurch an der Wand und einem Türrahmen ein Sachschaden von rund 1.500 Euro entstand. Der Automat wurde dabei nicht beschädigt. Ein Zeuge beobachtete zur Tatzeit einen verdächtigen Mann, der aus dem Vorraum gekommen war und anschließend zügig in Richtung Hartwigstraße flüchtete. Nun bitten die Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe weitere Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.

Wie die aufnehmenden Polizisten des Reviers Mitte berichten, war das Feuer in dem Vorraum an der Fuldatalstraße gegen 20 Uhr gemeldet worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte der unbekannte Täter an der Wandablage, die sich nicht in direkter Nähe des Automaten befindet, gezündelt und war anschließend aus dem Vorraum geflüchtet. Anhand der Beschreibung des Zeugen und der Auswertung einer Überwachungskamera handelte es sich um einen etwa 1,70 Meter großen und schlanken Mann, der eine blaue Jeans, eine dunkle Jacke mit Kapuze auf dem Kopf und dunkle Adidas-Turnschuhe mit hellen Streifen trug. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief ohne Erfolg.

Die Kasseler Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei sucht Zeugen nach mutmaßlichem Raub auf Supermarktparkplatz: Täter und Komplizen mit PKW flüchtig


(ots) Wesertal-Lippoldsberg (Landkreis Kassel):

Ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Northeim ist nach dessen Angaben am Dienstagabend, ca. 20:00 Uhr auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes im Ortsteil Lippoldsberg möglicherweise bei einem verabredeten PKW-Verkauf um seinen PKW beraubt worden.

Nach Schilderung des Geschädigten endete eine Probefahrt auf dem Parkplatz mit der gewaltsamen Mitnahme dessen PKW Peugeot.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem PKW verlief ergebnislos. Die weiteren Ermittlungen führen die für Raubdelikte zuständigen Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kriminalpolizei. Sie suchen Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben oder Hinweise geben können.

Bei dem Tatort handelt es sich um den Bereich des dortigen Parkplatzes eines Einkaufsmarkts in der Lippoldsberger Schulstraße. Nach Schilderung des Geschädigten habe dieser seinen weißen PKW Peugeot 206, der polnische Kennzeichen trug, nach einer Probefahrt an die unbekannten Autokäufer auf diesem Parkplatz veräußern wollen. Aus bisher ungeklärten Gründen soll es auf dem Parkplatz zu einem Streit und dem anschließenden Raub des Peugeot gekommen sein.

Dabei hätten noch mehrere Komplizen eine Rolle gespielt, die ein weiteres Auto, einen Ford mit britischem Kennzeichen, auf dem Parkplatz dabeihatten. Nach dem bisher ungeklärten Tatablauf flüchteten Täter und Komplizen mit beiden Autos vom Parkplatz des Einkaufsmarktes in unbekannte Richtung.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden PKW nicht mehr angetroffen werden.

Es soll sich um drei bis vier männliche Täter im Alter von 17-30 Jahren gehandelt haben, von denen zwei Täter wie folgt beschrieben werden:

   -	männlich, ca. 160 bis 170 cm groß, korpulente Statur, ca. 25-30 Jahre alt, drei-Tage-Bart, trug Basecap;
   -	männlich, ca. 17 Jahre alt, dünne und kleine Statur.

Wer den Kriminalbeamten des K 35 Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Für 15 Tage ins Gefängnis


(ots) Beamte der Bundespolizei Kassel schnappten am Montag (28.12.) einen mit Haftbefehl gesuchten Straftäter.

Gegen 13 Uhr kontrollierten die Polizisten den Mann im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Bei der Identitätsprüfung stellten die Beamten einen aktuellen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel fest.

Der 54-Jährige war wegen Diebstahls zu einer 15-tägigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Die Ersatzstrafe von 150 Euro konnte er nicht bezahlen, deshalb lieferte ihn die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt Kassel ein.

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle mit Beteiligten unter Alkoholeinfluss am 1. Januar


Nur ein Beispielbild

WIESBADEN – Glücksklee, Hufeisen, Pilze und Co. haben am 1. Januar Hochkonjunktur, entfalten aber leider nicht immer die gewünschte Wirkung:

An kaum einem anderen Tag des Jahres werden mehr Verkehrsunfälle mit Alkoholeinfluss gezählt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Polizei auch am 1. Januar 2020 überdurchschnittlich viele Unfälle auf, bei denen Alkohol im Spiel war.

Insgesamt wurden dieses Jahr am Neujahrstag 375 Unfälle mit Personenschaden gezählt,

11 Personen wurden dabei getötet.

Bei 232 dieser Unfälle stand eine oder einer der Beteiligten unter Alkoholeinfluss.

DESTATIS | Statistisches Bundesamt





Trauernder Schwan sorgt für Zugverspätungen


(ots) Auf der Bahnstrecke zwischen Kassel und Göttingen kam es am 23.12. gegen 16 Uhr zu einer ganz besonderen Rettungsaktion.

Zwei Schwäne hatten sich bei einem Ausflug in den Bereich der ICE- Schnellfahrstrecke verirrt.

Eines der beiden Tiere war vermutlich in die stromführende Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden.

Sein trauernder Gefährte saß noch im gefährlichen Bereich der Gleise.

Die Bahnstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt. Mehrere Versuche, das Tier aus dem Gefahrenbereich zu locken, blieben ohne Erfolg.

Die Feuerwehr aus Fuldatal musste anrücken, um mit speziellem Equipment den Schwan von den Gleisen zu heben.

Durch die Rettungsaktion erhielten 23 Züge Verspätungen von jeweils ca. 50 Minuten.

Der überlebende und unversehrte Schwan konnte später durch die Feuerwehr an der Fulda ausgesetzt werden.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Vier Verletzte und 110.000 Euro Schaden bei Unfällen auf A7: Hinweise auf beteiligten weißen Pkw erbeten


(ots) Autobahn 7 (Landkreis Kassel): Mehrere Auffahrunfälle, bei denen vier Personen verletzt wurden und ein Gesamtsachschaden von rund 110.000 Euro entstand, ereigneten sich am Freitagnachmittag kurz hintereinander auf der A7 bei Lohfelden. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Süden zeitweise voll gesperrt werden, wodurch es zu Stau und Verkehrsbehinderungen kam. Da ein beteiligter weißer Pkw nach dem Unfall flüchtete, erbitten die Beamten der Polizeiautobahnstation nun Zeugenhinweise.

Wie die aufnehmenden Streifen berichten, war es nach bisherigen Erkenntnissen gegen 15:50 Uhr zu einem Unfall zwischen der Anschlussstelle Kassel-Ost und dem Kreuz Kassel-Mitte gekommen. Ein 24-Jähriger aus Bonn hatte mit seinem Renault auf dem mittleren Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen müssen. Der nachfolgende 59 Jahre alte Autofahrer aus Kassel reagierte nicht rechtzeitig und fuhr mit seinem Hyundai auf den Renault auf. Die 58-jährige Mitfahrerin in dem Hyundai erlitt hierbei leichte Verletzungen. Darüber hinaus kam von hinten eine 30-Jährige aus Espenau mit ihrem Mazda und fuhr noch auf den mittlerweile stehenden Hyundai des 59-Jährigen auf. Drei dahinterfahrende Pkw kamen nach dem Auffahrunfall noch rechtzeitig zum Stehen. Dies erkannte jedoch ein 35-Jähriger aus Kassel zu spät und fuhr mit seinem Mercedes auf den stehenden Volvo einer 53-jährigen Frau aus dem Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) auf, der wiederum auf die davor stehenden Pkw VW und Mitsubishi geschoben wurde. Die 53-Jährige und ihre 28-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind. Zudem wurde die 28-jährige Mitfahrerin in dem Mercedes leicht verletzt.

Zum anderen ereignete sich nahezu zeitgleich unmittelbar hinter der Unfallstelle ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein unbekannter Autofahrer mit seinem weißen Pkw wegen des stockenden Verkehrs auf dem mittleren Fahrstreifen stark abbremsen müssen. Der nachfolgende 30 Jahre alte Autofahrer aus Baunatal reagierte nicht rechtzeitig und fuhr mit seinem BMW auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Der weiße Pkw, der im Heckbereich erheblich beschädigt sein dürfte, setzte trotz des Zusammenstoßes seine Fahrt in Richtung Kreuz Kassel-Mitte fort. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt. Wie sich bei der anschließenden Unfallaufnahme herausstellte, stand der 30-Jährige offenbar unter Drogeneinfluss und war zudem ohne Führerschein unterwegs. Aus diesen Gründen wurde ihm auf der Dienststelle von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Fünf der an den Unfällen beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.

Wer den Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal Hinweise auf den flüchtigen weißen Pkw und seinen Fahrer geben kann, wird gebeten, sich unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kassel-Wesertor: Verkehrsteilnehmer bei räuberischem Angriff leicht verletzt


(ots) Leichte Verletzungen trug ein 49-jähriger Verkehrsteilnehmer aus dem thüringischen Helbedündorf davon, als dieser in der Nacht zum Samstag mit seinem Fahrzeug im Kasseler Stadtteil Wesertor unterwegs war.

Wie die zur Anzeigenaufnahme eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord in Vellmar berichten, musste der 49-jährige gegen 01:00 Uhr an der Einmündung der Josephstraße/Ysenburgstraße an einer Rotlicht zeigenden Ampel halten, als plötzlich eine männliche Person an das Fahrzeug herantrat, die Beifahrertür aufriss und den Geschädigten mit Pfefferspray traktierte.

Anschließend ergriff der Täter das Handy sowie die Geldbörse des Geschädigten und entfernte sich im Anschluss zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Geschädigte erlitt durch das Pfefferspray Reizungen im Gesichtsbereich, die jedoch keinen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus erforderlich machten.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

   -männlich -170-180cm groß -trug eine Mütze und ein Tuch vor dem Gesicht.

Die Ermittlungen werden durch den hiesigen Kriminaldauerdienst geführt.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/910-0 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk am Heiligen Abend – Zeugen gesucht


Beispielbild

(ots) Wenig besinnlich verhielten sich zwei Täter bei einem Raubüberfall am Heiligabend in der Kasseler Unterneustadt.

Wie die Beamten des Kasseler Polizeireviers Ost berichten, passten sie den Betreiber eines Kiosks in der Kasseler Schillstraße gegen 23:00 Uhr ab, als dieser sein Geschäft gerade schließen wollte.

Wortlos, dafür aber unter Vorhalt einer Schusswaffe machte einer der Täter dem Kioskbetreiber gegenüber deutlich, dass dieser die Einnahmen herausgeben sollte.

Das tat dieser jedoch nicht, sondern griff nach der Waffe des Täters und verwickelte ihn so in eine Rangelei. In diese mischte sich nunmehr der zweite Täter ein und befreite so seinen Komplizen. Anschließend entrissen sie dem Geschädigten die Geldbörse mit den Tageseinnahmen in Höhe von mehreren hundert Euro und entfernten sich zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der Kioskbetreiber wurde glücklicherweise nicht verletzt.

Die Täter könnten nur sehr wage beschrieben werden:

   -männlich -dunkel gekleidet -mit Skimasken maskiert

Einer der beiden Täter soll einen dunklen Teint haben.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang leider nicht zum Erfolg.

Der Kasseler Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat machen können, um ihre Mithilfe unter 0561-910-0

Polizeipräsidium Nordhessen


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