Wenig Bewegung am Kraftstoffmarkt

 

(ots) Der Kraftstoffmarkt in Deutschland ist derzeit in weitgehend ruhigem Fahrwasser. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, ist der Preis für Super E10 um 0,1 Cent gestiegen und liegt derzeit im bundesweiten Mittel bei 1,355 Euro je Liter. Der Preis für Diesel-Kraftstoff hat indes leicht nachgegeben: Ein Liter kostet laut ADAC im Schnitt 1,233 Euro, das sind 0,4 Cent weniger als vor Wochenfrist.

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch beim Rohölpreis, der die Kraftstoffpreise im Wesentlichen beeinflusst. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet derzeit knapp 56 Dollar und damit in etwa gleich viel wie vor einer Woche.

Ungeachtet der geringen Preisbewegungen an den Zapfsäulen empfiehlt der ADAC den Fahrern von Benzin-Pkw nach Möglichkeit auf Super E10 umzusteigen. Super E10 zahlt sich auf zweifache Weise aus: Wenn alle Pkw, die E10 technisch vertragen, auch damit betankt würden, könnten in Deutschland bis zu 3 Millionen Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Auch finanziell lohnt sich E10 für die Autofahrer. So kostet ein Liter Benzin mit dem bis zu zehnprozentigen Bio-Ethanol-Anteil im Schnitt fünf Cent weniger als Superbenzin, das bis zu fünf Prozent Bio-Ethanol enthält. Der deutliche Preisanstieg beim Tanken zum Jahreswechsel aufgrund der neuen CO2-Abgabe kann damit zu einem Gutteil aufgefangen werden.

Generell rät der ADAC den Autofahrern, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zu vergleichen. Wer die bisweilen erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt indirekt für ein niedrigeres Preisniveau. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Original-Content von: ADAC




Lockdown : ADAC Straßenwacht leistet uneingeschränkt Pannenhilfe


Corona und Autofahren: Das gilt im Lockdown
ADAC Straßenwacht leistet uneingeschränkt Pannenhilfe

(ots) Die für den Lockdown getroffenen Einschränkungen gelten auch für Autofahrer. Das Autofahren ist grundsätzlich erlaubt, Ausflüge sind allerdings örtlich untersagt und auch auf die jeweiligen Ausgangssperren müssen Autofahrer achten. Darauf weist der ADAC hin. So sind wie in der Öffentlichkeit und im privaten Umfeld auch im Auto nur Angehörige des eigenen Hausstands und eine weitere nicht im Haushalt lebende Person erlaubt. Ab welchem Alter Kinder als Personen gelten, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Wo immer möglich sollte auch im Auto Abstand gewahrt werden. Doch es darf auch dann mit dem erlaubten Personenkreis gefahren werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Fahrten mit Personen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sollten auf das Nötigste beschränkt werden. Ein Mundschutz ist zwar nicht vorgeschrieben, aber ratsam.

Generell ist es beim Autofahren erlaubt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, dabei muss das Gesicht erkennbar bleiben. Ansonsten kann ein Bußgeld drohen. Die Maske am Rückspiegel aufzuhängen, ist allerdings keine gute Idee, da sie dort die Sicht beeinträchtigen kann.

Beim Tanken sind die Abstandsregeln zu beachten, außerdem gilt eine Maskenpflicht. Ein Mund-Nasen-Schutz (FFP2- oder medizinische Maske) ist daher schon beim Aussteigen und während des Tankvorgangs zu tragen. Werkstätten sind geöffnet, da diese als systemrelevant gelten. Auch die Prüfstationen sind aktuell nicht vom Lockdown betroffen und können weiterhin prüfen, da die Hauptuntersuchung eine behördliche Verpflichtung zur Erhaltung der Verkehrssicherheit darstellt. Autofahrer sollten aber einen Termin vereinbaren und nicht spontan zur Prüforganisation fahren. Aktuell sind auch Waschanlagen weiter geöffnet.

Die ADAC Straßenwacht ist auch während des Lockdowns für havarierte Mitglieder da und leistet Pannenhilfe. Alle Fahrer des ADAC orientieren sich an den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienevorschriften.

ADAC





Straßenverkehrsunfälle im November 2020: 10 Verkehrstote weniger als im November 2019


Zahl der Verletzten 21,9 % niedriger als im Vorjahresmonat

WIESBADEN – Im November 2020 sind in Deutschland 190 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 10 Personen weniger als im November 2019.

Die Zahl der Verletzten ist im November 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 21,9 % auf rund 23 900 gesunken.

 

Von Januar bis November 2020 erfasste die Polizei insgesamt 2,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit 15,5 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Darunter waren 247 300 Unfälle mit Personenschaden (-11,1 %), bei denen 2 523 Menschen getötet wurden.

Das waren 294 Unfalltote oder 10,4 % weniger als in den ersten elf Monaten des Jahres 2019.

Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank um 14,0 % auf 305 900.

Diese Entwicklung ist auch auf das durch die Corona-Pandemie bedingte geringere Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

DESTATIS | Statistisches Bundesamt





Einmal umsonst bezahlt -Vignetten trotzdem nicht mehr gültig


Ab 1. Februar: Jahresvignetten 2020 nicht mehr gültig
Trotz Corona-Lockdown Vignettenpflicht in Nachbarländern
Empfindliche Strafen bei fehlender oder ungültiger Vignette

(ots)Auch wenn momentan touristische Reisen in die Nachbarländer Österreich, Schweiz und Slowenien unterlassen werden sollten, finden in eingeschränktem Ausmaß nach wie vor Autofahrten in Deutschlands Nachbarländer statt. Die Regelungen zur Vignettenpflicht behalten dabei unverändert Gültigkeit. Wichtig zu wissen: Die Jahresvignetten aus 2020 sind nur noch bis Sonntag, den 31. Januar 2021, gültig. Dies gilt auch für die digitalen Jahresvignetten für Österreich. Ab 1. Februar werden ausschließlich die neuen Vignetten für 2021 anerkannt.

Wer keine gültige Vignette vorweisen kann oder sie nicht richtig an der Windschutzscheibe angebracht hat, muss mit hohen Geldbußen rechnen. Am teuersten wird es in Slowenien, wo bis zu 500 Euro fällig werden können. In Österreich kosten solche Mautvergehen mindestens 120 Euro – Manipulationen an der Vignette doppelt so viel. In der Schweiz sind rund 180 Euro zuzüglich Vignettenkosten zu zahlen.

Die österreichischen Vignettenpreise haben sich für 2021 leicht erhöht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt jetzt 92,50 Euro, für zwei Monate 27,80 Euro und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,50 Euro. Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 36,70 Euro, die Zwei-Monats-Vignette 13,90 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 5,50 Euro.

Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz brauchen, müssen nun 38,50 Euro bezahlen. Die Preissenkung um 50 Cent ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. In Slowenien bleiben die Preise auch 2021 stabil, ein Jahr Pkw-Maut kostet weiterhin 110 Euro, ein Monat 30 Euro und sieben Tage 15 Euro.

Produktangebot

Klebevignetten gibt es in allen ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac-shop.de sowie telefonisch unter 0 800 5 10 11 12 (Montag bis Samstag 8 bis 20 Uhr). Die Digitalen Vignetten für Österreich sind nur beim Kauf in den ADAC Geschäftsstellen ab dem gewünschten Einreisedatum sofort gültig, die 18 Tage Wartefrist entfällt.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2019 hatte die ADAC SE rund 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,125 Mrd. Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von 82,2 Mio. Euro.

ADAC SE





Benzin und Diesel leicht verteuert Ölpreis ähnlich hoch wie vor Wochenfrist


ots) Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur vergangenen Woche leicht gestiegen. Der Preis für einen Liter Super E10 kletterte um 0,6 Cent auf 1,354 Euro im bundesweiten Durchschnitt. Diesel verteuerte sich binnen Wochenfrist um 0,5 Cent und kostet derzeit im Schnitt 1,237 Euro. Dies zeigt die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise.

Kaum Veränderungen gegenüber der Vorwoche zeigen sich beim aktuellen Rohölpreis. Ein Barrel der Sorte Brent kostet – nach zwischenzeitlichen Schwankungen – wie in der Vorwoche rund 56 Dollar.

Der ADAC rät den Autofahrern, grundsätzlich vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zu vergleichen. Wer die bisweilen erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt indirekt für ein niedrigeres Preisniveau. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

ADAC





Autofahren bei Schnee und Eis


Das rät der ADAC Fahrsicherheitsexperte, damit Autofahrer im Winter sicher unterwegs sind

Vielfach liegt derzeit vor allem in den Höhenlagen dauerhaft Schnee und die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt. Autofahrer müssen jetzt besonders vorsichtig und vorausschauend fahren, um ihr Fahrzeug jederzeit beherrschen zu können.

7 Tipps für das Fahren bei Schnee und Glatteis 

„Um ein 1,5 Tonnen und mehr wiegendes Fahrzeug sicher über winterliche Straßen steuern zu können, ist die volle Aufmerksamkeit des Fahrers gefordert“, so Roger Dötenbier, Fahrsicherheitsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. „Als Fahrer muss mir klar sein: selbst mit den besten Winterreifen und aktuellen Assistenzsystemen habe ich bei Schnee und Eis einen deutlich längeren Bremsweg, als bei trockenen Straßenverhältnissen.“

Eine sichere Fahrt beginnt bereits vor dem Einsteigen ins Auto. Zunächst sollte das komplette Fahrzeug von Schnee und Eis befreit werden. Das gilt nicht nur für Scheiben und Beleuchtung, sondern auch für das Dach. Herabfallende Eisstücke können sonst den nachfolgenden Verkehr gefährden oder bei Bremsmanövern wie ein Geschoss nach vorne fliegen.

Das früher hilfreiche Anfahren im zweiten Gang ist bei modernen Fahrzeugen mit manueller Schaltung nicht mehr erforderlich. „Wer vorsichtig Gas gibt, kommt im ersten Gang gut von der Stelle. Anfahren in einem höheren Gang erhöht den Verschleiß der Kupplung“, erläutert Roger Dötenbier.

Bei Automatikautos sorgt in der Regel die Elektronik für eine gewisse Traktionskontrolle. Beim Anfahren auf Glätte sollte dennoch besonders behutsam Gas gegeben werden. Wichtig bei allen Fahrsituation: Stets beide Hände am Lenkrad halten!

Gelegentlich sollte, wenn keine Gefahr für andere besteht, eine kurze Bremsprobe auf freier Strecke eingelegt werden. Dadurch bekommt der Fahrer ein Gefühl für die Straßensituation und den Bremsweg. Dieser kann bis zu fünfmal länger sein wie bei trockenen Straßenverhältnissen.

Kommt das Fahrzeug auf gerader Strecke ins Schleudern, auskuppeln, bremsen und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. Das ESP hilft beim Stabilisieren des Autos. Reagiert das Fahrzeug nicht mehr, hilft nur eine Vollbremsung. Gerät das Fahrzeug dagegen in einer Kurve aus der Bahn, kurz und fest aufs Bremspedal treten („Bremsschlag“). Dabei am Steuer locker bleiben und nur sanft korrigieren. Meist reichen wenige km/h Tempoabbau, und das Auto ist wieder kontrollierbar.

Ist die Fahrbahn mit Eis überzogen, etwa nach Eisregen, hilft nur eins: Auto stehen lassen, Straßendienst abwarten. Die Haftung zwischen Reifen und Straße ist gleich null.

ADAC





Zahl der Woche: So lange sind deutsche Autofahrer täglich unterwegs

 

(ots) Lange Strecken, zäher Stadtverkehr oder viele einzelne Etappen: Aus verschiedenen Gründen verbringen Autofahrer in Deutschland viel Zeit hinter dem Steuer. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, sind 21 Prozent der Autofahrer sogar mindestens eine Stunde an einem normalen Werktag mit ihrem Fahrzeug unterwegs. Jeweils ein Viertel der Befragten gab an, zehn bis 30 Minuten bzw. zwischen 30 und 60 Minuten im Auto zu verbringen. Weniger als zehn Minuten Lenkzeit pro Werktag gaben nur 14 Prozent der Befragten an.

„Für die Betroffenen sind längere Fahrzeiten nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich“, sagt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt: „Egal, wie oft oder wie lange man hinter dem Steuer sitzt: Wer aufmerksam und konzentriert bleibt, verringert das Risiko eines Unfalls. Wichtig ist vor allem, sich nicht durch andere Dinge ablenken zu lassen. Besonders das Handy ist während der Fahrt ein häufiger Ablenkungsfaktor, der schnell zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen führen kann.“ Frank Bärnhof warnt: „Die Nutzung des Handys am Steuer ist grundsätzlich verboten, auch Nachrichten schreiben bzw. lesen oder einen Anruf wegdrücken. Wer dabei ertappt wird, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.“

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Neue Mobilität“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Oktober 2020 wurden 1.393 Autofahrer in Deutschland befragt.

 

Original-Content von: CosmosDirekt




ADAC: Preiskracher-E-Auto aus China: Krachend an die Wand


Suda SA01 ohne Airbags, ESP und Gurtstraffer im Verkauf – ADAC: Großes Sicherheitsrisiko

(ots) Ein neues E-Auto für knapp über 10.000 Euro: Was auf den ersten Blick attraktiv klingt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als großes Sicherheitsrisiko. Das ist das Ergebnis eines Checks sowie eines Crashtests des Suda SA01 durch den ADAC. Das erste E-Auto des chinesischen Herstellers für den deutschen Markt ist seit Ende 2020 verfügbar und kostet abzüglich der staatlichen Förderungen nur 10.390 Euro. Die Untersuchung des Clubs zeigt: Die allgemeine Verarbeitung, die Fahreigenschaften und vor allem die Sicherheitsausstattung sind mehr als dürftig.

Der Suda SA01 verfügt weder über Airbags oder ESP noch über Sicherheitssysteme wie einen Notbrems- oder Spurhalteassistenten. Das Fahrzeug darf in der EU nur verkauft werden, weil es im Rahmen einer Kleinserien-Zulassung auf den Markt kommt.

Die nahezu gänzlich fehlende passive Sicherheitsausstattung macht sich besonders im Crashtest bemerkbar. Bei einem versetzten Frontaufprall mit 64 km/h schlugen der Kopf und die Brust des Fahrers hart auf das Lenkrad, was im Ernstfall zu schwersten Verletzungen geführt hätte. Beim Beifahrer führten ferner Bauteile unter der Armaturentafel zu Verletzungen an Knie und Oberschenkel. Neben den fehlenden Airbags bei Fahrer- und Beifahrersitz machten sich im Crash auch die nicht vorhandenen Gurtstraffer negativ bemerkbar.

Auffallend: Die Beschädigungen am Fahrzeug waren nach dem Crash so groß, dass sich die Tür zum Fahrer nicht öffnen ließ. Der Suda verfügt außerdem über keine Schutzvorrichtungen, mit welchen Rettungskräfte das Hochvoltsystem des Autos spannungsfrei schalten können. Im Ernstfall wären wertvolle Minuten bei der Rettung der Insassen verloren gegangen, hinzu kommt das Risiko eines elektrischen Schlags.

Nicht nur die Ergebnisse des Crashtests, sondern auch das Fahrverhalten des Suda sieht der ADAC kritisch. Bereits ab etwa 70 km/h ist das Fahrzeug beim Ausweichtest aufgrund des fehlenden ESP ins Schleudern gekommen und ließ sich nicht mehr abfangen. Moderne Autos mit ESP meistern den Test mit über 90 km/h problemlos. Eine gefühllose Lenkung und ein langer Bremsweg von durchschnittlich 42 Metern aus 100 km/h zahlen ebenfalls nicht gerade auf die Sicherheit ein. Auffällig waren außerdem die nachlässige Verarbeitung und die billigen Materialien: Das untersuchte Modell hatte zum Beispiel zahlreiche Lackfehler. Heckklappe und Handschuhfach waren schlecht eingepasst.

Im Hinblick auf die Ladeeigenschaften ist der Suda SA01 selbst für seine Preisklasse weit vom aktuellen Stand der Technik entfernt. Die 40 kWh große Antriebsbatterie verspricht zwar eine akzeptable Reichweite von rund 200 Kilometern, die geringe Ladeleistung von nur 3 kW AC bzw. 22 kW DC sorgt jedoch für unzumutbar lange Ladezeiten. Da das Laden der Batterie an öffentlichen DC-Ladesäulen wegen Kommunikationsproblemen zwischen Fahrzeug und Säule in unseren Tests vielfach nicht funktioniert hat, ist das Überwinden größerer Distanzen so gut wie ausgeschlossen.

Die wenigen positiven Eigenschaften konnten den ADAC in der Gesamtbetrachtung am Ende dennoch nicht überzeugen: Der Suda SA01 verfügt über ein insgesamt ordentliches Platzangebot für Insassen und Gepäck. Das zentrale Infotainment-Display in der Mittelkonsole reagiert gut auf Befehle, das Kombiinstrument mit dem Tacho ist gut ablesbar. Auffallend ist ferner die grundsätzlich unkomplizierte Bedienung des Fahrzeugs und die ordentliche Beschleunigung des Elektromotors.

Der ADAC kritisiert, dass der Hersteller die vereinfachte Typgenehmigung für Kleinserien ausnutzt, um ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, das deutliche Defizite bei der aktiven wie passiven Sicherheit aufweist. Auch die Hersteller von Kleinserienfahrzeugen sollten sich stets am aktuellen Stand der Technik orientieren. Aus Sicht des Clubs ist im Zweifelsfall der Gesetzgeber gefordert, die Gesetzeslücke durch eine Nachbesserung im Typgenehmigungsverfahren zu schließen. Die staatliche Förderprämie für ein Fahrzeug auf dem Sicherheitsniveau des Suda hält der Club für wenig angemessen.

ADAC





Tanken weiter verteuert


(ots) Nach dem kräftigen Preissprung zum Jahresbeginn ist Tanken in Deutschland binnen Wochenfrist erneut teurer geworden. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer derzeit im bundesweiten Mittel 1,348 Euro bezahlen, das sind 1,3 Cent mehr als vor einer Woche. Diesel verteuerte sich um einen Cent und kostet im Schnitt 1,232 Euro. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise.

Grund für die aktuelle Verteuerung ist laut ADAC der Anstieg der Rohölnotierungen. So rangiert der Preis für ein Barrel der Sorte Brent-ÖL derzeit bei etwa 56 Dollar, nachdem er vor einer Woche noch bei 53 Dollar lag.

Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, grundsätzlich vor dem Tanken die Spritpreise zu vergleichen. Wer die teils erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen und sorgt indirekt für ein niedrigeres Preisniveau. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

ADAC





Mercedes-Benz präsentiert den MBUX Hyperscreen auf der CES


Wenige Tage nach seiner digitalen Weltpremiere feierte der neue MBUX Hyperscreen von Mercedes-Benz
heute Messepremiere bei der erstmals rein digitalen Consumer Electronics Show (CES).
Mit einer Breite von 141 Zentimetern ist die einzigartige, aus drei scheinbar nahtlos ineinander übergehenden
Displays bestehende Bildschirmeinheit nicht nur das bisher größte von Mercedes-Benz gebaute
Human-Machine-Interface, sondern auch das bei weitem intelligenteste – ästhetisch beindruckend,
radikal einfach zu bedienen und ausgesprochen lernbegierig.
Dank künstlicher Intelligenz stellt sich das Anzeige- und Bediensystem ganz auf seinen
Nutzer ein und unterbreitet ihm situativ personalisierte Vorschläge für zahlreiche Infotainment-,
Komfort- und Fahrzeugfunktionen. Die Markteinführung des MBUX Hyperscreen
erfolgt in der vollelektrisch angetriebenen Luxuslimousine EQS.
 
 

 




Starker Schneefall im Straßenverkehr: Schlaglöcher und Spurrillen können verborgen sein

 

(ots) Starke Schneefälle können im Winter den Straßenverkehr behindern. „Auf schneebedeckten Pisten gilt generell, langsam und vorausschauend fahren. Spurrillen und tiefe Schlaglöcher können zuschneien und zusätzlich das Fahrverhalten verändern“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Bei schneebedeckter Straße sind die Fahrbahnmarkierungen nicht zu sehen und möglicherweise nur eine schmale Gasse frei zu befahren. Dann ist besonders Rücksicht auf den Gegenverkehr zu nehmen. Beim Parken darauf achten, dass Räum- und Rettungsfahrzeuge nicht behindert werden. Außerdem Ein- und Ausfahrten, die vielleicht schlecht zu erkennen sind, nicht blockieren.

Vorsicht: Glatteis unter der Schneedecke

Unter dem Schnee können sich vereiste Flächen befinden. Auf rutschiger Fahrbahn verlängert sich ferner der Bremsweg erheblich. Trotz Assistenzsystemen wie ABS und ESP wird die Fahrphysik nicht außer Kraft gesetzt. Generell heißt es: vorsichtig und nicht abrupt lenken oder bremsen. Auf glatten Straßen ferner möglichst sanft anfahren, um das Durchdrehen der Räder zu vermeiden. Plötzliches Gasgeben oder wegnehmen des Tempos kann den Wagen ausbrechen lassen. Kommt das Fahrzeug ins Schleudern, Ruhe bewahren und gefühlvoll gegensteuern. Auch dann auf keinen Fall ruckartig lenken. Mehr Gewicht auf der Hinterachse verbessert die Traktion von Fahrzeugen mit Heckantrieb. Dazu eignen sich beispielsweise Sandsäcke.

 

Original-Content von: TÜV Rheinland AG




Große Preisunterschiede beim Tanken


Benzin in Bayern am günstigsten, in Thüringen gut sechs Cent teurer
Diesel in Rheinland-Pfalz am billigsten

 

(ots) In Bayern tanken die Fahrer von Benzin-Pkw deutschlandweit derzeit am günstigsten.

Bei Diesel sind es die Autofahrer in Rheinland-Pfalz, die am wenigsten für eine Tankfüllung bezahlen müssen.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle ADAC Auswertung der Benzin- und Dieselpreise in den 16 Bundesländern.

Kraftstoffpreise am 12.01.2021 / Bundesländervergleich / Benzin in Bayern am günstigsten, in Thüringen gut sechs Cent teurer / Diesel in Rheinland-Pfalz am billigsten / Quelle: „obs/ADAC/ADAC-Grafik“

Teuerstes Bundesland bei Benzin ist Thüringen, bei Diesel ist es Schleswig-Holstein.

Für einen Liter Super E10 müssen die Tankkunden in Bayern aktuell 1,350 Euro bezahlen, auf den Plätzen zwei und drei folgen das Saarland und Rheinland-Pfalz.

Autofahrer in Thüringen müssen im Schnitt für einen Liter E10 derzeit 1,411 Euro bezahlen, das sind immerhin 6,1 Cent mehr als beim bayerischen Nachbarn.

Nicht ganz so groß fallen die Preisdifferenzen bei Diesel aus.

Während ein Liter in Rheinland-Pfalz im Mittel 1,238 Euro kostet, sind es im teuersten Diesel-Bundesland Schleswig-Holstein mit 1,287 Euro 4,9 Cent mehr.

 

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet.

Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“.

Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken

ADAC





Mit dem Auto sicher durch den Winter


(ots) Der Winter ist in Deutschland angekommen. Für eine sichere Fahrt bei Schneefall, Glätte und früh einsetzender Dunkelheit ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert, was es auf winterlichen Straßen zu beachten gilt.

Winterausrüstungspflichten

In Deutschland gilt die „situative Winterreifenpflicht“. Autofahrende sind bei winterlichen Verhältnissen verpflichtet, Winterreifen zu benutzen. Besser als das alte „M+S“ Symbol sind Reifen mit dem neuen „Alpine“-Symbol“, dem Bergpiktogramm mit Schneeflocke. Seit 01.01.2018 müssen alle neuen Winterreifen mit diesem Symbol gekennzeichnet sein. Ältere Reifen sowie Ganzjahresreifen dürfen noch bis zum 30.09.2024 gefahren werden, wenn sie vor dem 01.01.2018 gefertigt wurden. ACE-Hinweis: Wer auf Ganzjahresreifen setzt, sollte sich vor einer Fahrt in den Schnee über die individuellen Schwächen des Reifenmodells informieren. Und Achtung: Vor der Abfahrt über mögliche abweichende Ausrüstungspflichten im Ausland informieren.

Vor der Abfahrt

Das Auto ist vollständig von Schnee und Eis zu befreien – die Motorhaube und das Dach nicht vergessen.

Profiltiefe der Reifen

Sowohl bei Sommer- als auch bei Winterreifen sieht der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Aus Sicherheitsgründen rät der ACE zu einer Mindestprofiltiefe von 4 mm für den besten Halt bei Matsch und Schnee.

Flüssigkeiten und Schlösser

Für das Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage sollte rechtzeitig Frostschutzmittel eingefüllt werden. Eiskratzer und Enteisungsmittel sollten ebenfalls im Auto vorhanden sein. ACE-Tipp: Türschloss-Enteisungsspray kann auch dann der entscheidende Vorteil sein, wenn die Batterie des Funkschlüssels den Geist aufgibt und manuell aufgesperrt werden muss. Nicht vergessen: Türschlossenteiser gehört griffbereit in die Jackentasche und nicht etwa ins Handschuhfach.

Während der Fahrt

Bei Schnee und Glätte sollten abrupte Lenkbewegungen und plötzliche Bremsmanöver vermieden werden. Vorausschauendes Fahren, rechtzeitiges Abbremsen und eine angepasste Geschwindigkeit sind wichtig für die Sicherheitsreserve.

Weitere Informationen:

>> ACE-Ratgeber „Winter“

>> ACE-Ratgeber Winter-Pflege

ACE Auto Club Europa





Eisplatten auf Lkw-Dächern: Nachfolgender Verkehr sollte viel Abstand halten


TÜV Rheinland: Fliegende Eisplatten bei schneller Fahrt oder Kurven
Aufwirbelnder Schnee vernebelt die Sicht

 

(ots) Auf Lkw-Dächern können sich bei längeren Standzeiten größere Mengen Wasser und Schnee ansammeln. Wenn diese im Winter besonders über Nacht gefrieren, kann dies im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen. „In Kurven oder bei schneller Fahrt löst sich Schnee und Eisbrocken vom Dach und behindern den nachfolgenden Verkehr“, erklärt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Außerdem behindern abfliegende Schneewolken und Eispartikel die Sicht, können Fahrzeuge beschädigen und andere Verkehrsteilnehmer zu Ausweichmanövern zwingen.

Fahrerin und Fahrer tragen stets die Verantwortung

Egal ob Pkw oder Lastwagen – generell gilt: Im Straßenverkehr darf niemand behindert oder gar geschädigt werden. Deshalb ist der Fahrer vor dem Fahrtantritt verpflichtet, Auto oder Lkw von Schnee und Eis zu befreien, ansonsten begeht er eine Ordnungswidrigkeit. Bei Unfällen kann es sogar Probleme mit der Haftpflichtversicherung geben. Deshalb ist es wichtig, die Rechte und Pflichten als Fahrzeugführer zu kennen. Für Lkw-Fahrer und Berufskraftfahrer sind solche Themen beispielsweise auch Gegenstand von speziellen Fahrsicherheitstrainings, wie sie auch TÜV Rheinland anbietet. Informationen das finden sich unter www.tuv.com/fahrsicherheit bei TÜV Rheinland.

Spezielle Gerüste für Lkw-Fahrer

An vielen Autobahnraststätten stehen spezielle Gerüste zur Verfügung, von denen aus Lkw-Fahrer das Dach und die Plane ihres Fahrzeugs erreichen können. Andernfalls müssen sie eine Leiter benutzen, um Schnee und Eis zu entfernen. „Nachfolgende Fahrzeuge sollten im Winter generell einen großzügigen Sicherheitsabstand zu Lastwagen halten“, betont der TÜV Rheinland-Fachmann und ergänzt: „Besondere Vorsicht gilt an Autobahnauffahrten. Wenn Lastwagen beschleunigen, ist das Risiko groß, dass sich noch auf der Plane liegende Schnee- und Eisreste lösen.“

Original-Content von: TÜV Rheinland AG





Fahrzeugzulassungen im Dezember 2020 – Jahresbilanz


Flensburg, 8. Januar 2021. Der letzte Zulassungsmonat des Jahres schließt das Jahr positiv ab. 311.394 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Dezember 2020 neu zugelassen, +9,9 Prozent mehr als im Dezember 2019. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,9 Millionen Neuwagen, das sind -19,1 Prozent weniger als 2019. 62,8 Prozent (-22,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 37,1 Prozent (-13,0 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren Grau/Silber (30,5 %), Schwarz (24,1 %) und Weiß (21,3 %).

Bei allen Deutschen Marken zeigte sich das Jahr 2020 rückläufig, welche bei Smart mit einem Minus von -67,3 Prozent am deutlichsten ausfiel, gefolgt von Opel (-32,3 %) und Ford (-30,6 %). Mit einem negativen Vorzeichen schloss die Neuzulassungsbilanz auch bei VW (-21,3 %), Audi
(-19,9 %), Porsche (-16,3 %), BMW (-13,7 %), Mini (-11,7 %) und Mercedes (-10,6 %). Mit einem Anteil von 18,0 Prozent war VW in 2020 weiterhin anteilsstärkste Marke.

Bei den Importmarken zeigten sich im zurückliegenden Zulassungsjahr positive Entwicklungen bei Tesla (+55,9 %) und Fiat (+0,2 %). Rückgänge von mehr als 30 Prozent verzeichneten Suzuki (-44,8 %), Ssangyoung (-40,2 %), Mazda (-38,1 %) und Dacia (-36,6 %). Die Importmarken werden von Skoda mit einem Anteil von 6,2 Prozent angeführt, gefolgt von Renault mit 4,3 Prozent.

Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfiel auf die Segmente SUVs (21,3 %), Kompaktklasse (20,5 %) und Kleinwagen (15,1 %). Die Wohnmobile (2,6 %) verzeichneten mit einem Plus von +41,4 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz.

 

Mit einem Anteil von 46,7 Prozent waren benzinbetriebene Pkw (1.361.723/-36,3 %) die am häufigsten gewählte Antriebsart, dieselbetriebene Pkw (819.896/-28,9 %) erreichten in der Jahresbilanz einen Anteil von 28,1 Prozent.

Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2020 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (527.864/+120,6 %) erreichten einen Anteil von 18,1 Prozent, darunter die Plug-in-Hybride (200.469/+342,1 %) mit einem Anteil von 6,9 Prozent. Elektro-Pkw (194.163/+206,8 %) konnten einen Anteil von 6,7 Prozent ausweisen. Die Anteile erdgasbetriebener Pkw (7.159/-6,1 %) und flüssiggasangetriebener Pkw (6.543/-9,8 %) bewegten sich mit je 0,2 Prozent auf Vorjahresniveau. Die CO2-Emission der Pkw ging 2020 um -11,0 Prozent weiter zurück, im Durchschnitt auf 139,8 g/km (Vorjahr: 157,0 g/km).

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen ausschließlich die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) (+2,2 %) und die Kraftomnibusse (+0,4 %) über dem Vorjahresniveau. Die Lastkraftwagen (Lkw) (-14,1 %) und Zugmaschinen insgesamt (-7,4 %), darunter Sattelzugmaschinen (-32,8 %) schlossen das Jahr mit einem Minus ab.

Der Kraftradmarkt hatte im Jahr 2020 mit 221.994 Neuzulassungen ein Plus von +31,9 Prozent eingefahren. Insgesamt wurden 3.542.443 Kfz (-16,3 %) und 335.296 Kfz-Anhänger (+5,5 %) neu zugelassen.

7,02 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres die Halterin beziehungsweise den Halter. Die Jahresbilanz 2020 schloss mit rund 8,1 Millionen umgeschriebenen Kfz (-1,3 %) und 412.579 Kfz-Anhängern (+2,2 %).

Kraftfahrt-Bundesamt





Autofahren in der kalten Jahreszeit: Sicher unterwegs auf winterlichen Straßen


(ots)

Eisglatte Straßen, zugeschneite Autos, längere Bremswege – wer auch im Winter mit dem Auto sicher ans Ziel kommen will, muss wissen, worauf es in der kalten Jahreszeit ankommt. Hier die wichtigsten Tipps der Experten von DEKRA.

Winterreifen – Bei winterlichen Straßenverhältnissen müssen Autos in Deutschland mit wintertauglichen Reifen unterwegs sein. Das gilt für Fahrten bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Als wintertauglich gelten neue Reifen seit 2018 nur noch, wenn sie das Alpine-Symbol „Berg mit Schneeflocke“ tragen. Ältere Reifen, die nur die M+S-Kennzeichnung tragen, sind noch bis September 2024 erlaubt. Ganzjahresreifen können die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Für den echten Wintereinsatz sind aber spezielle Winterreifen die bessere Wahl. Faustregel für die Montage: von Oktober bis Ostern.

Profiltiefe – Gesetzlich vorgeschrieben sind bei Sommer- wie bei Winterreifen mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe. Wer im Winter insbesondere auf verschneiten Straßen aber wirklich sicher fahren will, braucht laut DEKRA mehr Profil, mindestens noch 4 Millimeter sind empfehlenswert. Zum Überprüfen stecken Sie eine Ein-Euro-Münze ins Profil: dann sollte deutlich mehr als der goldfarbene Rand verdeckt sein. In Österreich übrigens sind für Winterreifen im Minimum 4 Millimeter gesetzlich vorgeschrieben, darunter gilt die Winterreifenpflicht nicht als erfüllt.

Schneeketten – Wer in die Berge fährt, sollte an Schneeketten denken, natürlich passend zur Reifengröße. Aber: Probieren Sie das Aufziehen der Ketten unbedingt zu Hause in Ruhe aus. „Learning by Doing“ im Schneegestöber auf dem Alpenpass ist nicht nur nervig, sondern kann auch gefährlich werden. Wichtig: Steht das Schild „Reifen mit Schneekette auf blauem Grund“ am Straßenrand, müssen Schneeketten aufgezogen werden. Dann jedoch gilt ein Tempolimit von 50 km/h.

Winterzubehör – Eiskratzer, Besen für den Schnee und Anti-Beschlagtuch dürfen im Winter an Bord ebenso wenig fehlen wie Frostschutzmittel als Reserve für die Waschanlage. Dazu gefütterte Arbeitshandschuhe, denn Reifenwechsel oder Kettenmontage funktionieren mit warmen Händen einfach besser. Außerdem eine warme Decke, denn bei einer Panne oder im Mega-Stau im Winter läuft die Heizung im Auto womöglich nicht endlos. Mit etwas Wasser und Notproviant kann man auch längere unfreiwillige Stopps im Auto überbrücken. Bei längeren Fahrten empfiehlt es sich auch, warmen Tee in der Thermoskanne dabei zu haben.

Vor dem Losfahren – Wichtig: Das ganze Auto muss vor der Fahrt von Schnee und Eis freigeräumt sein, und zwar komplett, nicht nur ein Guckloch. Neben allen Scheiben gehören dazu auch Motorhaube und Dach, sonst kann während der Fahrt urplötzlich die Sicht weg sein. Achtung: Neben Scheinwerfern und anderen Beleuchtungseinrichtungen auch Sensoren und Kameras rund ums Fahrzeug vorsichtig freilegen, nur so können die Assistenzsysteme zuverlässig arbeiten. Ein zugeschneites, nicht lesbares Kennzeichen kann mit einer Verwarnung geahndet werden. Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen ist verboten – und es ist Unsinn, denn es schadet der Umwelt, verursacht unnötigen Lärm und bringt nichts fürs Fahren.

Schuhe abklopfen – Klopfen Sie vor dem Einsteigen die Schuhe gut ab. Denn Schnee, den man mit ins Auto schleppt, sorgt für höhere Luftfeuchtigkeit. Dann beschlagen sich die Scheiben leichter und das geht auf Kosten der Sicht. Auch rutscht man mit glatten, schneenassen Schuhen leichter von den Pedalen ab, vor allem beim Bremsen eine gefährliche Sache.

Nicht zu dicht auffahren – Halten Sie auf winterlichen Straßen mehr Abstand als sonst zum vorausfahrenden Fahrzeug. Auf nasser, schnee- oder gar eisglatter Fahrbahn wird der Bremsweg deutlich länger. Bei Tempo 50 hat ein Auto auf trockener Straße bei einer Notbremsung im Schnitt etwa 14 Meter Bremsweg, bei Schnee- oder Eisglätte sind es leicht das Doppelte oder noch mehr, warnt DEKRA. Zudem können sich Schnee und Eis vom Dach eines vorausfahrenden Fahrzeuges lösen. Bei größeren Eisplatten von Lkw-Dächern kann das ungemütlich werden, wenn man nicht genügend Abstand hält.

Brückenglatteis – Auch ohne echten Wintereinbruch sollten Sie auf Brücken, Straßenkuppen, in Unterführungen oder Waldschneisen besonders vorsichtig fahren. Hier kann es stellenweise gefährlich glatt sein, selbst wenn die Fahrbahn ansonsten trocken und griffig ist. Und nehmen Sie Tempolimit-Zeichen mit Zusatzschild „Schneeflocke“ ernst. Das Zusatzzeichen warnt vor der Gefahr unerwarteter Glatteisbildung. Die Tempobegrenzung gilt gerade deshalb auch bei trockener Fahrbahn.

Licht einschalten – An trüben Herbst und Wintertagen sind Autos besser zu erkennen, die auch tagsüber mit Licht fahren. Bei Helligkeit ist auch Tagfahrlicht erlaubt, allerdings reicht es bei schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit nicht. Dann heißt es: rechtzeitig Abblendlicht einschalten. Achtung: Die Nebelschlussleuchte darf nicht schon bei schlechter Sicht, sondern nur bei Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern aktiviert werden. Bei diesen Sichtverhältnissen gilt generell ein Tempolimit von 50 km/h.

Zugeschneite Schilder – Wichtige Verkehrsschilder müssen nach der gängigen Rechtsprechung auch in überzuckertem Zustand beachtet werden, und zwar, wenn sie eine charakteristische Form haben, wie das achteckige Stoppschild (Zeichen 206) oder das auf der Spitze stehende Dreieck für „Vorfahrt gewähren“ (Zeichen 205).

Räumfahrzeuge – In der Nähe von Streu- und Räumfahrzeugen ist Vorsicht geboten. Denn diese Fahrzeuge dürfen auf allen Straßen auf jeder Straßenseite in jeder Richtung zu allen Zeiten fahren und halten. Das Linksüberholen ist nicht grundsätzlich verboten, aufgrund der Straßen- und Wetterverhältnisse sollte jedoch davon Abstand genommen werden.

Pressekontakt:

DEKRA e.V.





Spritpreise 2020 rund 15 Cent unter Vorjahresniveau


Günstigstes Tankjahr für Fahrer von Benzinern seit der Einführung von E10
Diesel letztmals 2016 billiger

(ots)

Der Absturz des Rohölpreises im März und April 2020 hat den Autofahrern in Deutschland eines der günstigsten Tankjahre seit langem beschert. Wie die monatliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise an über 14.000 Tankstellen zeigt, kostete Super E10 im Mittel des vergangenen Jahres 1,255 Euro. Das war der niedrigste Wert seit der Einführung von Super E10 vor zehn Jahren. Auch Diesel-Kraftstoff war 2020 ausgesprochen günstig: Im Schnitt lag der Preis bei 1,111 Euro je Liter – der niedrigste Wert seit 2016.

Wie preiswert Autofahrer 2020 tanken konnten, zeigt auch der Vergleich mit den Vorjahreswerten. So kostete Super E10 laut ADAC im Jahr 2019 noch 1,405 Euro je Liter und damit 15 Cent mehr als vergangenes Jahr. Der Preis für Diesel lag 2019 mit einem Jahresmittel von 1,262 Euro um 15,1 Cent über dem von 2020.

Am teuersten war Tanken im bundesweiten Durchschnitt zu Jahresbeginn: So wurde der Jahres-Höchstwert für Super E10 am 1. Januar 2020 mit 1,439 Euro je Liter erreicht. Diesel kostete am 7. Januar 2020 mit 1,336 Euro je Liter am meisten. Die günstigsten Tage zum Tanken waren bei Super E10 der 30. April mit 1,129 Euro und bei Diesel der 30. Oktober mit 1,024 Euro je Liter.

Mit der leichten Erholung des Ölpreises (Sorte Brent) zogen auch die Spritpreise wieder spürbar an, wenngleich der Euro fester notierte und diesen Effekt dämpfte. Dies zeigt auch die Auswertung der Werte vom Dezember 2020. Wie der ADAC ermittelt hat, kostetet Super E10 im Dezember im Schnitt 1,231 Euro je Liter, das waren 2,9 Cent mehr als im November. Diesel kostete im Schnitt 1,109 Euro je Liter und verteuerte sich damit sehr deutlich um 5,3 Cent gegenüber dem Vormonat.

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Preise empfiehlt der ADAC den Autofahrern mehr denn je, vor dem Tanken die Spritpreise zu vergleichen. Wer die teils erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

ADAC





Preise für Super und Diesel steigen zum Jahresende


Kraftstoffe ab 2021 um zehn bis elf Cent teurer – ADAC: Preise vergleichen

(ots) Die Preise an den Tankstellen in Deutschland ziehen zum Jahresende deutlich an. Das ist das Ergebnis der aktuellen ADAC Auswertung. Danach kostet ein Liter Super E10 im Schnitt 1,258 Euro, also 2,2 Cent je Liter mehr als in der Vorwoche. Diesel kostet 1,146 Euro pro Liter und damit 2,8 Cent je Liter mehr als in der Vorwoche. Somit setzt sich der seit einigen Wochen bestehende Aufwärtstrend bei den Kraftstoffpreisen fort.

Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell rund 51 US-Dollar, der Euro notiert bei 1,22 US-Dollar.

Ursache für den Preisanstieg an der Zapfsäule könnte aus Sicht des ADAC unter anderem die gestiegene Nachfrage zum Jahresende sein: Viele Autofahrer tanken nochmals im alten Jahr, da nach dem Jahreswechsel aufgrund der neuen CO2-Bepreisung und der Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung mit Aufschlägen von insgesamt 10 bis 11 Cent je Liter zu rechnen ist.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern grundsätzlich, vor dem Tanken die Spritpreise zu vergleichen. Wer die teils erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

ADAC





Start der größten Reform in der Geschichte der Autobahn


Mehr als 13.000 Kilometer Bundesautobahnen werden ab 01.01.2021 von zentraler Stelle aus verwaltet

Schneller planen, effizienter bauen, betreiben und erhalten: Zum 1. Januar 2021 übernimmt der Bund von den Ländern Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Verwaltung und Finanzierung der Autobahnen. Ziel der größten Reform in der Geschichte der Bundesfernstraßenverwaltung ist, die Aufgaben zentral in einer Hand zu bündeln und die Leistungsfähigkeit der Autobahnen zu stärken – damit alle Autobahnnutzer von einer modernen, sicheren Infrastruktur profitieren.

Hierfür hat der Bund das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) als neue Bundesbehörde und die Autobahn GmbH des Bundes als hundertprozentige Bundesgesellschaft gegründet. Das FBA mit Hauptsitz in Leipzig wird im Wesentlichen hoheitliche Aufgaben übernehmen und insbesondere die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für den Bau oder die Änderung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung sein. Die Autobahn GmbH mit Zentrale in Berlin übernimmt Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb sowie Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
Die größte Reform in der Geschichte der Autobahn ist im Zeitplan – alle notwendigen Schritte sind getan. Die Autobahn GmbH und das Fernstraßen-Bundesamt sind voll einsatzfähig. Alle laufenden Bauprojekte werden fortgeführt. Neue Projekte können wie vorgesehen starten. Indem wir das Know-how von Fachleuten aus 16 Bundesländern bündeln, lässt sich alles effizienter organisieren und vor allem: Wir haben künftig immer das Bundesfernstraßennetz als Gesamtheit im Blick. Die Menschen in unserm Land brauchen und erwarten leistungsfähige Autobahnen – und genau das bekommen sie.

Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes:
Planen, effizienter bauen, betreiben und erhalten aus einer Hand – das ist unser Fokus nach dem Betriebsstart am 1. Januar 2021. Wir gestalten die Mobilität der Zukunft mit. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer übergeordneten Netzplanung und der Verringerung von Staupotenzialen.

Doris Drescher, Präsidentin des Fernstraßen-Bundesamtes:
Wir wollen überregional mit dem Blick über die Grenzen von Bundesländern hinweg agieren und mit unseren interdisziplinären Teams eine Beschleunigung der Planfeststellungsverfahren erreichen. Das Fernstraßen-Bundesamt wird eine zuverlässige Genehmigungsbehörde sein, die offen für den Bürger ist und sich moderner digitaler Instrumente bedient.

Im Zuge der Reform wechseln rund 10.000 Beschäftigte von den Ländern zum Bund und werden zukünftig für das FBA und die Autobahn GmbH arbeiten. Aktuell belaufen sich die jährlichen Investitionen in das rund 13.200 Kilometer umfassende Autobahnnetz auf etwa 5,5 Milliarden Euro. Zum 1. Januar 2021 gehen rund 4500 Bauprojekte von den Ländern auf die Autobahn GmbH über.

Weitere Informationen:

www.bmvi.de/DE/Themen/Mobilitaet/Strasse/Reform-Der-Bundesfernstrassenverwaltung/reform-der-bundesfernstrassenverwaltung.html
www.autobahn.de
www.fba.bund.de

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur





Winfried Hermann: „Die CSU hat bewiesen, dass sie Verkehrsminister nicht kann“

 

(ots) Der nächste Bundesverkehrsminister muss ein Grüner sein. Das wünscht sich Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann im Interview mit dem ADAC. Nur so sei eine Verkehrswende machbar.

Konkret kritisiert Hermann den einseitigen Fokus auf E-Mobilität. Um die Verbrenner sauberer zu machen, müsse man die Produktion von E-Fuels für den Pkw-Verkehr vorantreiben. Die synthetischen Kraftstoffe könnten dem konventionellen Sprit zunächst beigemischt werden, um die höheren Produktions- und Spritkosten abzufedern. Denn: „Autos mit Verbrennungsmotor werden noch auf Jahre hinaus ein Problem für den Klimaschutz sein.“

Einen weiteren Beitrag für den Klimaschutz sieht Hermann in der Verringerung des Pkw-Verkehrs. Er fordert mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sowie Bus und Bahn – „das geht nur, indem wir das Flächenprivileg des Autoverkehrs zurücknehmen“. Pop-up-Radwege seien eine gute Methode, um neue Radspuren zu testen und gegebenenfalls langfristig zu übernehmen. Beim ÖPNV setzt Hermann zwar nicht auf kostenlose, aber qualitätsvolle Angebote: „Dann nehmen es die Leute auch an.“

Beim Thema Nachrüstung von Diesel-Pkw kritisiert der Minister die Bundesregierung für deren Verzicht auf schärfere Abgasnormen. Er sieht VW und Daimler in der Pflicht, denn: „Wer so viele Rechtsbrüche im Bereich der Abgasreinigung begangen hat, ist der eigentliche Verursacher der schlechten Luft und der Fahrverbote“. In Bezug auf die Euro-7-Norm solle in einer Studie geklärt werden, unter welchen Bedingungen die Abgasreinigung bestmöglich funktioniert.

Das gesamte Interview ist hier nachzulesen.

 

Original Content von ADAC




Dicke Winterbekleidung im Auto: für Fahrer und Mitfahrer tabu

 

(ots) Das Kind dick eingepackt in den Kindersitz schnallen, sich selbst mit Winterjacke und Wollhandschuhen hinters Steuer klemmen und los – was aktuell für einige Autofahrende allmorgendliche Routine ist, ist eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, warnt davor, im Auto mit zu dicker Winterbekleidung unterwegs zu sein.

Sicheres Anschnallen hat Priorität

Weder auf dem Fahrersitz noch im Kindersitz rechtfertigen Minusgrade das Tragen der Winterkluft während der Fahrt. Egal ob Daunenjacke oder Winteroverall – zu dicke Kleidung verhindert, dass der Sicherheitsgurt richtig anliegt. Hat der Körper zu viel Bewegungsspielraum, kann er im schlimmsten Fall unter dem Gurt hindurchrutschen. Letzterer ist nur dann ein Lebensretter, wenn er unterhalb des Bauchs gestrafft anliegt und nicht verrutschen kann. Im Kindersitz gilt: Um Verletzungen vorzubeugen, darf nur eine flache Hand zwischen Kind und Gurt passen.

Bewegungsfreiheit am Steuer ist Pflicht

Im Falle eines Unfalls mit Wintermontur ist mit einem zusätzlichen Bußgeld zu rechnen. Denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) hat der Fahrende dafür zu sorgen, dass seine Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Gefütterte Kleidung und besonders Handschuhe und Schals können den Schulterblick und adäquates Lenken erschweren, die Reaktionszeit verlängern und somit die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gefährden.

Frieren im Auto muss nicht sein

Frieren jedoch muss trotzdem niemand: Wenn keine Standheizung vorhanden ist und ein paar Minuten vergehen, bis das Auto warm wird, ist Kleidung aus Fleece eine gute Wahl. Sie ist dünn und hält trotzdem warm. Die kleinsten Mitfahrer freuen sich über eine vorgewärmte Kuscheldecke anstatt eines Skioveralls.

 

Original-Content von: ACE Auto Club Europa




Nach dem Unfall zur Telefonzelle: Opel stellt OnStar Notruf zum Jahresende 2020 ein


ADAC: Hersteller müssen gesetzlichen Notruf aktivieren

Der ADAC fordert die Autohersteller auf, in allen ausgelieferten Neufahrzeugen den gesetzlichen Notruf-Dienst eCall 112 zu aktivieren. Hintergrund der Forderung ist die Ankündigung von Opel, seinen eigenen Notruf-Dienst OnStar zum Jahresende einzustellen. Viele Hersteller haben in Neufahrzeugen statt des gesetzlichen eCall einen eigenen Notruf-Service voreingestellt. Der ADAC weist darauf hin, dass diese Dienste nicht immer unbegrenzt angeboten, nach einer bestimmten Zeit kostenpflichtig oder – wie im Fall Opel – schlicht eingestellt werden können.

Da es keine Möglichkeit gilt, Opel-Modelle mit installiertem OnStar-System auf den gesetzlichen eCall 112 oder das neuere System Open Connect umzustellen, müssen Autofahrer nach einem Unfall ab dem 1. Januar 2021 einen Notruf über ein Mobiltelefon oder die nächstgelegene Telefonzelle absetzen. Dadurch gehen wertvolle Minuten verloren, bis Rettungskräfte über einen Unfall informiert werden.

Eine Umfrage des ADAC bei mehr als 30 Herstellern hatte im Herbst ergeben, dass insbesondere bei den großen deutschen Marken wie Audi, BMW, Mercedes und Volkswagen die eigenen Notruf-Systeme voreingestellt sind. Will der Verbraucher auf den gesetzlichen eCall 112 wechseln, ist nicht selten ein Werkstattbesuch nötig.

Die Voreinstellung des eigenen Notruf-Dienstes ist zwar rechtlich zulässig, kostet aber Zeit, da zuerst eine Telefonzentrale des Herstellers kontaktiert wird, die anschließend die Rettungsleitstelle informiert. Außerdem kann es zu Übertragungsfehlern bei der Unfallposition kommen. Demgegenüber wird beim gesetzlichen eCall-Notruf an die 112 automatisch ein Minimum-Datensatz mit der genauen Position des Unfallautos an die nächstgelegene Rettungsleitstelle übermittelt.

Der ADAC kritisiert die Entscheidung von Opel, den Notruf-Service OnStar zu streichen, ohne Verbrauchern den Wechsel zum gesetzlichen eCall zu ermöglichen. Der Club fordert alle Hersteller auf, bei der Auslieferung von Fahrzeugen den öffentlichen Notruf 112 zu aktivieren. Wo dies nicht der Fall ist, müssen Verbraucher schnell und problemlos selbst vom herstellereigenen eCall auf die gesetzliche Variante wechseln können.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link verfügbar: www.adac.de/ecall

ADAC





Kaum Staus zwischen Silvester und Dreikönig – Lockdown zeigt sich auch auf den Straßen

 

(ots) Der ADAC rechnet am langen Neujahrswochenende und der anschließenden Zeit bis zum regionalen Feiertag Dreikönig (Mittwoch, 6. Januar) angesichts des Corona-Lockdowns auf den Fernstraßen mit nur geringem Reiseverkehr.

Anders als in normalen Jahren werden trotz der fortdauernden Weihnachtsferien kaum Urlauber und Ausflügler in Richtung Wintersportgebiete unterwegs sein. Hotels und andere Unterkünfte sind geschlossen und die meisten Skilifte außer Betrieb. Und auch Silvester werden die meisten zu Hause feiern.

Obwohl die Autobahnen nicht komplett leer sind, wird das reduzierte Verkehrsaufkommen nicht intensiv genug sein, um längere Staus zu erzeugen. Ausflüge in die Naherholungsgebiete sind – abgesehen von einzelnen Hotspots – prinzipiell nicht verboten. Die Regierungen von Bund und Ländern raten allerdings dazu, generell darauf zu verzichten.

Neben Berufspendlern und vereinzelten Ausflüglern sind in verstärktem Maße Lkw-Fahrer unterwegs, um die Warenversorgung auch im Corona-Lockdown aufrecht zu erhalten. In mehreren Bundesländern dürfen Lkw über 7,5 t, die den neuen Corona-Impfstoff transportieren, sogar sonntags und an den Feiertagen rollen.

Mit einem nennenswerten touristischen Reise- und Ausflugsverkehr ins benachbarte Ausland ist wegen der auch dort geltenden Corona-Beschränkungen ebenfalls nicht zu rechnen. Die Grenzen sind zwar prinzipiell offen, Reisen in die Nachbarländer sind aber nicht erwünscht, mit strengen Auflagen versehen oder ganz verboten. In Österreich und den Niederlanden müssen deutsche Reisende sogar in Quarantäne. Diese droht generell, wenn jemand nach Deutschland zurückkehrt.

 

Original-Content von: ADAC




Mehr Sicherheit für Transporter nur optional


Euro NCAP und ADAC testen Assistenzsysteme

Unfälle mit Transportern bis 3,5t haben sowohl für die Insassen als auch für den Unfallgegner vergleichsweise schwere Folgen. Verantwortlich dafür sind einerseits das höhere Gewicht, andererseits aber auch schlechtere Crashstrukturen. Vor diesem Hintergrund sowie angesichts eines steigenden Lieferverkehrs in Städten haben Euro NCAP und der ADAC 19 Transporter bis 3,5 Tonnen auf ihre Sicherheit getestet. Bespielhaft wurde darüber hinaus mit einem Modell ein Crash-Test durchgeführt. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Assistenzsystemen wie Notbremsassistenten für Fußgänger und Radfahrer und Spurhalteassistenten. Denn die Tests zeigen, wieviel zielführender es ist, im Vorfeld einen Unfall zu verhindern, als die Unfallfolgen zu mindern.

Umso kritischer sieht der ADAC, dass viele wichtige Assistenzsysteme, die im Pkw-Segment oft schon serienmäßig verbaut werden, für die Nutzfahrzeuge nicht oder nur gegen Aufpreis erhältlich sind. Notbremsassistenten mit Radfahrererkennung gibt es beispielsweise nur in fünf Modellen. Gurtwarner für Beifahrer bieten nur zwei Hersteller an. Weil zugleich Beifahrerairbags häufig fehlen, besteht hier eine echte Sicherheitslücke.

Der Test zeigt zusätzlich, dass Assistenzsysteme – wenn überhaupt vorhanden – in vielen Fällen nicht so gut und zuverlässig sind wie in Pkw. Die getesteten Spurhalteassistenten schneiden meist schlecht ab. Sie erfüllen die Testkriterien nicht und halten die Transporter nicht ausreichend in der Spur.

Für die Bewertung der Ergebnisse wurden neue Kategorien geschaffen (Platin, Gold, Silber und Bronze). Nach den Euro NCAP-Tests, die jeweils vollausgestattete Transporter untersucht haben, erreichen drei Modelle Gold, fünf Silber, sechs Bronze und fünf weitere mussten mit nicht empfehlenswert bewertet werden.

Weil vollausgestattete Transporter aber nicht die Regel sind und sich die Systemverfügbarkeit in den EU-Staaten unterscheidet, hat der ADAC eine eigene Wertung (basierend auf der Verfügbarkeit in Deutschland) vorgenommen: Assistenzsysteme, die vom Hersteller serienmäßig angeboten werden, erhielten 100 Prozent des Testergebnisses. Das waren allerdings im Falle der Transporter nur Gurtwarner für Fahrer sowie in wenigen Fällen Geschwindigkeitsassistenten. Für nur optional angebotene Systeme wurden 50 Prozent angerechnet. Nach dieser Wertung erreicht nur ein Fahrzeug Silber (Mercedes Vito), für acht Transporter wird Bronze vergeben. Alle anderen Modelle erhalten ein „nicht empfehlenswert“. Betrachtet man die Standardausführungen der Transporter, müssen alle Modelle im Test mit „nicht empfehlenswert“ bewertet werden.

Auch die EU-Kommission hat das Potential der Assistenten erkannt und fordert ab 2022 viele Systeme serienmäßig für neue Fahrzeugtypen. Die Hersteller sind gefordert, schon vorher die Systeme serienmäßig anzubieten und die Leistung der Systeme auf das Pkw-Niveau zu heben. Bis dahin sollten Käufer nach Ansicht des ADAC mindestens den Notbremsassistent wählen.

Weitere Informationen und Details finden Sie auf adac.de  





Bericht zu Klimaauswirkungen auf Verkehrsinfrastruktur veröffentlicht


Scheuer: Verkehrssektor wandelt sich radikal
Forschung direkt in die Anwendung bringen – das ist die Kernaufgabe des BMVI-Expertennetzwerks, in dem sieben Ressortforschungseinrichtungen und Fachbehörden aus dem Geschäftsbereich des BMVI an Lösungen für Herausforderungen der Zukunft arbeiten. Erstmals wurden so verkehrsträgerübergreifende Analysen zu den Klimawirkungen auf Schiene, Straßen und Wasserstraßen mit einheitlichen Szenarien durchgeführt und darauf aufbauend konkrete Hinweiskarten für die Verkehrsträger entwickelt. Sie zeigen, wie und wo sich Folgen des Klimawandels auswirken und welche Maßnahmen dementsprechend ergriffen werden müssen.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Der Verkehrssektor befindet sich mitten in einem radikalen Wandel. Wir digitalisieren, automatisieren, vernetzen und elektrifizieren, um Mobilität möglichst sauber und effizient zu machen. Gleichzeitig müssen wir schon heute mit den absehbaren Folgen des Klimawandels umgehen. Für beide Herausforderungen gilt: ohne Forschung kein Fortschritt. Umso wichtiger ist dieser Bericht. Er zeigt, was wir tun müssen, um auch in Zukunft einen zuverlässigen Personen- und Güterverkehr sicherzustellen.

Das BMVI-Expertennetzwerk ist das verkehrsträgerübergreifende Forschungsformat in der Ressortforschung des BMVI. Unter dem Leitmotiv „Wissen – Können – Handeln“ haben sich sieben Ressortforschungseinrichtungen und Fachbehörden des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) 2016 zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist es, drängende Verkehrsfragen der Zukunft unter anderem in den Bereichen Klimawandel, Umweltschutz, alternde Infrastruktur und Digitalisierung zu erforschen und durch Innovationen eine resiliente und umweltgerechte Gestaltung der Verkehrsträger zu ermöglichen.

Neben der Klimafolgenforschung enthält der Bericht so auch Empfehlungen, wie sich Baumaßnahmen beschleunigen und der Erhalt der Infrastruktur verbessern lässt. Dazu hat das BMVI-Expertennetzwerk verschiedene innovative Verfahren, wie zum Beispiel Bauwerksinspektionen mit zusätzlicher Unterstützung von Drohnen und künstlicher Intelligenz entwickelt. Zusätzlich haben die Forscherinnen und Forscher die Standardisierung von Eisenbahnbrücken erweitert, wodurch der Neubau von Brücken deutlich schneller und langfristig auch kostengünstiger erfolgen wird. Ein neu entwickeltes „Smart Repair Verfahren“ verlängert die Dauerhaftigkeit von Brückenbauteilen erheblich – und das mit nur geringen Einschränkungen für die Nutzerinnen und Nutzer.

Alle Ergebnisse und den vollständigen Bericht finden Sie unter www.bmvi-expertennetzwerk.de/publikationen





ADAC erwartet kaum Staus in Thüringen


Freie Fahrt für Weihnachtsmann und Christkind

Der ADAC Hessen-Thüringen rechnet zum Beginn der Weihnachtsferien am vierten Adventswochenende, an Weihnachten und zum Ende der Feiertage angesichts des Corona-Lockdowns und den daraus resultierenden Einschränkungen mit deutlich weniger Verkehr und Staus auf thüringischen Autobahnen als in den Vorjahren. Die Festtage selbst sind ohnehin stets weniger staureich als die meisten anderen Tage im Jahr.

„Der Wintersporttourismus und der damit verbundene Transitverkehr durch Thüringen in Richtung Süden wird dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation pausieren“, so Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. „Vollständig leere Straßen werden wir aufgrund von weiterhin erlaubten Familienbesuchen und Tagesausflüglern jedoch nicht haben.“

Der ADAC Hessen-Thüringen rechnet zudem mit gleichbleibendem Lkw-Verkehrsaufkommen bis kurz vor den Feiertagen. Auch Berufspendler sind weiterhin unterwegs. Da die Geschäfte in den Städten bis auf Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken und anderen Betrieben der Grundversorgung geschlossen sind, entfallen im Raum Erfurt und um Jena jedoch die kurzfristigen Weihnachtseinkäufe. Auch Weihnachtsmarktbesucher wird es in diesem Jahr nicht geben.

Am Freitagnachmittag, den 18. Dezember ist auf den Autobahnen voraussichtlich mit etwas mehr Verkehr zu rechnen, Staus bleiben aber weitgehend aus. Zu den verkehrsreicheren Tagen zählen der 22., 23. und 27. Dezember. ///ADAC





Straßenverkehrsunfälle im Oktober 2020


Verunglückte und Getötete

Nicht nur die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm ab, auch die Anzahl der Verunglückten sank im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat. Von den 1 945 Verunglückten kamen zehn ums Leben. Das waren zehn Getötete weniger als im selben Monat 2019. 300 Personen (minus 22 Prozent) wurden im Oktober 2020 schwer und 1 630 Personen (minus 19 Prozent) leicht verletzt. Das ist die niedrigste Zahl an Getöteten und Verletzten, die jemals in einem Oktober gezählt wurden.

Weitere Zahlen zu den Straßenverkehrsunfällen im Oktober 2020 zeigt unsere Tabelle im Downloadbereich.

Ausführliche, regional gegliederte Zahlen bis Oktober 2020 und viele weitere interessante Fakten zum Unfallgeschehen im hessischen Straßenverkehr finden Sie auf unserer Internetseite sowie in unseren Statistischen Berichten zu den Straßenverkehrsunfällen.

Sie möchten sich über das Unfallgeschehen in Ihrem persönlichen Umfeld informieren? Der interaktive Online-Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt bis auf den Straßenabschnitt genau, wo Unfälle passiert sind.

Hinweis

Diese ersten und vorläufigen Ergebnisse zum Unfallgeschehen auf hessischen Straßen basieren auf den Meldungen der hessischen Polizei. Zu diesem frühen Zeitpunkt kann das Hessische Statistische Landesamt deshalb lediglich Eckzahlen veröffentlichen.





Meilenstein im Jubiläumsjahr: Subaru verkauft 400.000stes Fahrzeug in Deutschland

 


Absatzmarke rund 40 Jahre nach Marktstart

Jubiläumsmodell ist eine Sonderedition des SUV Forester

Boxermotor, Allradantrieb und Assistenzsysteme vereint

Friedberg, 17. Dezember 2020 – Subaru erreicht den nächsten Meilenstein in Deutschland: Zum 40. Geburtstag des deutschen Markteintritts hat die japanische Allradmarke jetzt das 400.000ste Fahrzeug verkauft. Das Jubiläumsmodell ist ein schwarz lackierter Forester in der „EDITION SPORT 40“ mit e-Boxer Antrieb (Verbrauch kombiniert: 6,7 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 154 g/km; Werte wurden nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert).

Mit der Unterzeichnung des Gründungsvertrags am 10. Oktober 1980 startete Subaru auf dem deutschen Markt. Gut 40 Jahre später wurde jetzt der 400.000ste Neuwagen der Marke zugelassen. Das eigens zum Geburtstag aufgelegte, besonders sportliche Sondermodell des mittlerweile in fünfter Modellgeneration gebauten SUV Forester kombiniert schwarz-orangefarbene Akzente mit einer hochwertigen Ausstattung und dem Mildhybrid-System e-Boxer, das Beschleunigung, Fahrspaß und Kraftstoffeffizienz weiter verbessert.

Fortschrittliche Assistenzsysteme und der permanente Allradantrieb garantieren dabei ein ausgezeichnetes Sicherheitsniveau. Damit steht das Jubiläumsmodell exemplarisch für all das, was die Marke seit Jahrzehnten ausmacht.

„400.000 Fahrzeuge sind für Subaru als kleiner Importeur ein großer, gar nicht so selbstverständlicher Meilenstein“, freut sich Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru Deutschland. „Unsere engagierten Vertragspartner und die zahlreichen treuen Kunden haben einen entscheidenden Anteil an dieser Absatzmarke.

Auch wenn eine feierliche Schlüsselübergabe aufgrund der aktuellen Situation entfallen musste, freue ich mich, dass das Jubiläumsmodell an einen Neukunden geht – einen Familienvater, der erstmals Subaru fährt.“


 




Zulassungsstellen des Werra-Meißner-Kreise weiterhin geöffnet


Der Werra-Meißner-Kreis teilt mit, dass trotz der seit dem 16. Dezember wieder verschärften Corona-Schutzmaßnahmen

im sogenannten Lock-Down seine Zulassungsstellen in Eschwege und Witzenhausen weiterhin auch vom 21.12. – 23.12.2020 und vom 28.12. – 30.12.2020 geöffnet bleiben.

Dies gilt auch ab dem 4. Januar 2021.

 

Das bewährte System der vorherigen Terminvereinbarung – entweder telefonisch (Tel.: 05651 302-3500) oder

online über die Homepage des Werra-Meißner-Kreis (www.werra-meissner-kreis.de/zulassung) – ist nach wie vor notwendig.

KREIS WMK

 





Weihnachtsstaus bleiben wegen Corona aus


Lockdown bremst Reiseverkehr – ADAC Stauprognose für 18. bis 27. Dezember

(ots) Der ADAC rechnet zum Beginn der Weihnachtsferien am vierten Adventswochenende, an Weihnachten selbst und zum Ende der Feiertage angesichts des Corona-Lockdowns und den draus resultierenden Einschränkungen mit deutlich weniger Verkehr und Staus auf den Autobahnen als in den Vorjahren. Die Feiertage selbst sind ohnehin stets weniger staureich als die meisten anderen Tage im Jahr.

Trotz der Beschränkungen werden die Straßen voraussichtlich nicht vollständig leer sein. Anders als Fahrten ins Ausland bleiben Verwandtenbesuche fast überall erlaubt. Ausflüge in die Naherholungsgebiete sind – abgesehen von einzelnen Hotspots – prinzipiell nicht verboten. Die Regierungen von Bund und Ländern raten allerdings dazu, auf Reisen und Ausflüge generell zu verzichten.

Neben Weihnachtsreisenden sind auch Berufspendler und Lkw-Fahrer unterwegs, wenngleich auch deutlich weniger als üblich. In Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen dürfen Lkw über 7,5 t sogar an den Feiertagen rollen.

Kaum belastet sind die Straßen rund um die Ballungszentren, weil keine Last-Minute-Geschenkejäger und Weihnachtsmarktbesucher unterwegs sind.

Mit Ausnahme von Baden-Württemberg, Bremen und Thüringen starten alle Bundesländer am Samstag, 19. Dezember, in die Weihnachtsferien, wenngleich der Präsenzunterricht vorzeitig ausgesetzt wird.

Am Freitagnachmittag, 18. Dezember, ist auf den Autobahnen voraussichtlich mit etwas mehr Verkehr zu rechnen, Staus bleiben aber weitgehend aus. Zu den verkehrsreicheren Tagen zählen außerdem Dienstag, 22. Dezember, Mittwoch, 23. Dezember und Sonntag, 27. Dezember, der das Ende der Weihnachtsfeiertage markiert. Der Skiurlauberverkehr, der üblicherweise am zweiten Weihnachtsfeiertag einsetzt, wird dieses Jahr auf den Fernstraßen ausbleiben.

Von Weihnachtsreiseverkehr ins Ausland ist wegen der Corona-Pandemie ebenfalls nicht auszugehen. Die Grenzen sind zwar prinzipiell offen, Reisen in die Nachbarländer sind aber ebenfalls verboten oder nicht erwünscht. In einigen Ländern müssen deutsche Reisende sogar in Quarantäne. Diese gilt generell auch für Rückkehrer in Deutschland.

ADAC





Diese Hilfsmittel gehören im Winter ins Auto


ADAC: Starterkabel und Scheibenwischwasser sind unerlässlich

Der Winter stellt viele Autofahrer vor besondere Herausforderungen: Ob Eiskratzen am Morgen, ein feuchter Innenraum oder Kälte – vieles kann schnell nervenaufreibend werden. Auch die Technik der Fahrzeuge stellen die kalten Tage auf die Probe. Umso wichtiger ist es, die richtigen Hilfsmittel dabeizuhaben. Der ADAC erklärt, was im Winter auf jeden Fall in das Auto gehört.

Niedrige Temperaturen führen dazu, dass die Scheiben des Fahrzeugs gefrieren. Daher sollte sich im Winter in jedem Fahrzeug ein Eiskratzer befinden. Achtung: Beim Kratzen den Motor nicht laufen lassen. Dies ist nicht nur verboten, sondern belastet die Umwelt erheblich. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen. Mit einem Handfeger kann außerdem Schnee problemlos von den Scheiben gewischt werden.

Vor allem im Winter kann es vorkommen, dass die Autobatterie versagt. Daher ist es ratsam, ein Starthilfekabel im Auto zu haben, um sich und anderen die Weiterfahrt zu ermöglichen. Zusätzlich empfiehlt der ADAC, Ersatz-Scheibenwischwasser an Bord zu haben.

Gerade in alpinen Gegenden sind Schneeketten sinnvoll, in einigen Fällen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Wer trotz schneebedeckter Fahrbahn ohne Schneeketten fährt, riskiert ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro. Nützlich ist es, bei Fahrten im Winter eine Decke mitzunehmen, falls man längere Zeit im Stau steht und Kraftstoff durch das Abschalten der Heizung sparen will. Was auch hilfreich ist: Einweg-Trockentücher. Mit diesem lassen sich beschlagene Fenster von innen frei machen. Saubere Scheiben dienen der Verkehrssicherheit und neigen weniger dazu zu beschlagen.

Der ADAC rät, das Auto während des Winters immer wieder zu überprüfen. Neben der Fensterreinigung ist auch die Pflege der Türdichtungen notwendig, um ein Einfrieren zu vermeiden. Weitere Tipps zum Autofahren im Winter bei Eis und Schnee gibt es auf adac.de

 





Zahl der Verkehrstoten fällt auf historischen Tiefststand


ADAC Prognose für 2020 geht von 2.780 Getöteten aus / Mehr Fußgänger und Radfahrer verunglücken bei Unfällen tödlich

Im Jahr 2020 werden nach einer aktuellen Prognose des ADAC 2.780 Menschen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sein. Damit wären im Vergleich zum Vorjahr 266 bzw. 8,7 Prozent weniger Verkehrstote zu beklagen. Hauptgrund für das deutliche Minus dürften der Corona-bedingte Rückgang von Pendlerfahrten, die vielen ausgefallenen Urlaubsfahrten und damit das insgesamt geringere Verkehrsaufkommen sein. Der bisherige Tiefststand lag nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei 3.046 Verkehrstoten im Jahr 2019.

Auch die Zahl der bei einem Verkehrsunfall Verunglückten wird in diesem Jahr stark rückläufig sein. Gegenüber dem Vorjahr rechnet der ADAC für 2020 mit 336.000 Verunglückten – ein Minus von 13,2 Prozent. Ebenfalls stark sinken wird die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle: Der ADAC geht von rund 2.270.000 Unfällen aus, das wäre ein Rückgang von 15,5 Prozent. Bei voraussichtlich rund 268.000 Verkehrsunfällen – und damit 10,7 Prozent weniger als im Vorjahr – werden zudem Personen zu Schaden gekommen sein.

Ein Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten ist allerdings nicht bei allen Verkehrsarten zu verzeichnen: Während 14 Prozent weniger Pkw-Insassen und etwa 10 Prozent weniger Motorradfahrer bei Unfällen ums Leben kommen, steigt die Zahl der Getöteten bei Fußgängern und Radfahrern um jeweils vier Prozent. Hintergrund ist unter anderem das veränderte Mobilitätsverhalten seit Beginn der Corona-Krise: deutlich mehr Wege wurden in diesem Jahr mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt.

Auch vor diesem Hintergrund sieht der ADAC weiterhin Handlungsbedarf zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand: „Gerade die schwächeren Verkehrsteilnehmer werden auch in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit sein müssen – allen bisherigen Verbesserungen der Verkehrssicherheit zum Trotz. Jeder einzelne Verkehrsteilnehmer ist darüber hinaus aufgefordert, sich rücksichtsvoll zu verhalten und auf riskante Fahrmanöver zu verzichten, egal ob im Auto, auf dem Fahrrad oder mit dem eScooter.“





Rein elektrischer Ford Mustang Mach-E


Viel Power, Stil und das Gefühl der Freiheit für eine neue Generation Autofahrer

(ots) – Erstmals in der 56-jährigen Ford Mustang-Erfolgsgeschichte ergänzt ab Anfang 2021 eine batterie-elektrisch angetriebene Variante die Modellfamilie des legendären „Pony Car“ – Der Mustang Mach-E ist ein emissionsfreies Elektrofahrzeug mit einer kombinierten Reichweite von bis zu 610 Kilometern nach WLTP-Norm – Die Basisversion leistet bereits 198 kW (269 PS) – Preisliste startet bei 46.900 Euro – Ford bietet das Crossover-SUV-Modell mit Platz für fünf Erwachsene mit Heck- oder Allradantrieb sowie mit Standard Range- oder mit Extended-Range-Batterie an – Kabellose „Over-the-air“-Updates halten die Software des neuen Mustang Mach-E über WLAN- oder Mobilfunkverbindungen zukunftssicher auf dem aktuellen Stand

Seit mittlerweile 56 Jahren elektrisiert der Ford Mustang seine Fans rund um den Globus. Jetzt ist das berühmte „Pony-Car“ bereit für die elektrifizierte Zukunft: Mit dem neuen Mustang Mach-E, einem 5-türigen Crossover-SUV, präsentiert der Konzern eine rein elektrisch angetriebene Modellvariante. Sie wird von der gleichen Sehnsucht nach Freiheit, Fortschritt und famosen Fahrleistungen geprägt wie der legendäre Sportwagen, der 1964 auf den Markt kam. Der 4,71 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,62 Meter hohe Mustang Mach-E transformiert diese Ideale auf eine neue Ebene. Das spiegelt sich zum Beispiel in der WLTP-Reichweite von bis zu 610 Kilometern1 sowie der serienmäßigen Schnell-Lade-Option mit Gleichstrom und einer maximalen Ladeleistung von 150 kW wider. Die Höchstgeschwindigkeit des Mustang Mach-E ist auf 180 km/h begrenzt.

Kabellose Updates, Over-The-Air (OTA) genannt, halten die Software des voll-elektrischen SUV-Modells zukunftssicher auf dem jeweils aktuellen Stand. Darüber hinaus überzeugt das Elektrofahrzeug mit hohem Komfort und zahlreichen modernen Fahrer-Assistenzsystemen. Ford bietet den neuen Mustang Mach-E wahlweise mit Heck- sowie dank Dual-Elektromotor auch mit Allradantrieb an. Außer der Standard Range- ist zudem die Extended-Range-Batterie lieferbar. Die Markteinführung des Mustang Mach-E ist für Anfang 2021 geplant, die Preisliste startet bei 46.900 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Ende 2021 bereichert dann die besonders sportliche Topversion Mustang Mach-E GT die Modellpalette. Mit einer Leistung von 358 kW (487 PS) sowie einem maximalen Drehmoment von 860 Nm beschleunigt der Mach-E GT in 3,7 Sekunden (Rollstart) von 0 auf 100 km/h. Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit erreicht der Mustang Mach-E GT bei 200 km/h.

„Der Mustang Mach-E ist eines der faszinierendsten Fahrzeuge in der bisherigen Unternehmensgeschichte von Ford“, sagt Roelant de Waard, Vizepräsident Marketing, Sales & Service bei Ford Europa. „Dieses voll-elektrische, von Grund auf neu entwickelte Modell ist einzigartig, aber dennoch unverkennbar ein Mustang. Und es kommt genau zur richtigen Zeit für die Kunden in Europa.“

Platz für fünf Erwachsene

Charakteristische Design-Elemente wie die lange, kraftvoll gezeichnete Fronthaube und die markante Heckpartie mit den typisch dreiteiligen Rückleuchten weisen den Mustang Mach-E als würdiges neues Mitglied der Mustang-Familie aus. Der Mach-E basiert auf einer Fahrzeug-Architektur, die das Ford Team „Edison“ komplett neu für rein elektrische Automobile entwickelt hat. Dank der platzsparenden Anordnung der Batterien in der Bodengruppe zwischen den Achsen ermöglicht sie eine clevere Raumaufteilung. Das Ergebnis ist ein Mustang mit den Abmessungen eines SUV, der fünf Erwachsenen inklusive der hinten Sitzenden einen bequemen Aufenthalt an Bord ermöglicht, zugleich aber auch das Reisegepäck nicht aus den Augen verliert. So steht ein Ladevolumen von 402 Liter bereit. Werden die Rücksitze nach vorn geklappt, erweitert es sich auf bis zu 1.420 Liter. Im vorderen Kofferraum unter der „Motorhaube“ stehen zusätzlich 81 Liter zur Verfügung. Diese Ford MegaBox ist auswaschbar, verfügt über einen Wasserablauf und eignet sich somit insbesondere für nasse Sportbekleidung, schlammige Wanderstiefel oder sandiges Strand-Equipment.

Die zehn Lautsprecher des B&O2 Sound Systems mit 560 Watt Ausgangsleistung fügen sich wie eine Soundbar nahtlos in den Armaturenträger ein und schweben über den Luftausströmern – eine Gestaltung, die den iF-Design-Award gewonnen hat. Auch die hochklappbare Mittelarmlehne scheint zwischen den Vordersitzen zu schweben und bewahrt Portemonnaies ebenso sicher auf wie kleinere Taschen. Als typisches Mustang-Design-Element rundet die Doppelverkleidung der Instrumententafel die Gestaltung des Innenraums ab. Selbst das Panorama-Glasdach hütet ein besonderes Geheimnis: Dank spezieller Beschichtungen hält es Infrarot- und Ultra-Violettstrahlung fern. Dies sorgt im Sommer für einen kühleren und im kalten Winter für einen wärmeren Fahrgastraum.

Mustang Mach-E lässt sich individuell konfigurieren

Über die neue Funktion „FordPass Remote Fahrzeugeinrichtungen“ lässt sich der Mustang Mach-E individuell konfigurieren. Dazu legen die Nutzer des Fahrzeugs einfach ein personalisiertes Profil an und speichern dort ihre bevorzugten Einstellungen wie zum Beispiel häufig besuchte Orte oder nahe gelegene Ladestationen. Wählbar sind darüber hinaus beispielsweise auch Abfahrtszeiten je nach Wochentag oder auch Einstellungen des Mach-E-Cockpits wie die Innenraum-Temperatur. Auch die Fahrmodi des Mach-E lassen sich personalisieren. Alle diese Angaben können entweder online oder am Smartphone über die FordPass-App3 festgelegt werden. Sie werden in der Cloud gespeichert.

Greift ein registrierter Fahrer zum Fahrzeugschlüssel und koppelt sein Smartphone erstmals mit dem Mach-E, werden sämtliche Einstellungen ans Fahrzeug übertragen. Ärgerliche und zeitraubende Start-Konfigurationen gehören der Vergangenheit an – der Fahrer steigt einfach ein und fährt los.

„Das Motto ,One-size-fits-all‘ dürfen Fahrer des Mustang Mach-E getrost vergessen“, unterstreicht Roelant de Waard. „Die Kunden wünschen sich heute Produkte, Dienstleistungen und Erlebnisse, die exakt zu ihren Bedürfnissen passen – deshalb ermöglicht Ford im Mustang Mach-E eine umfangreiche Personalisierung noch vor der Auslieferung des Fahrzeugs. Wer diese Funktion ausgiebig nutzt, wird keinen zweiten exakt gleichen Mustang Mach-E finden.“

Zwei verschieden starke Antriebseinheiten, Heck- und Allradantrieb

Das rein elektrische Crossover-SUV ist mit Heck- (Elektromotor) und mit Allradantrieb (Dual-Elektromotor) lieferbar. In Abhängigkeit von der Batteriekapazität stehen jeweils zwei Leistungsstufen mit einer tatsächlich nutzbaren (= netto) Batteriekapazität von 68 kWh und 88 kWh zur Wahl. Dies entspricht einer Brutto-Batteriekapazität von 75,7 beziehungsweise 98,7 kWh. Der Stromverbrauch des Mustang Mach-E beträgt je nach Version zwischen 19,5 und 16,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer*.

Technische Daten      Standard Range    Extended Range    Standard Range    Extended Range
                          68 kWh#           88 kWh#          68 kWh#            88 kWh#
Antrieb               Elektromotor      Elektromotor      Dual-Elektromotor Dual-Elektromotor kW (PS)               198 (269)         216 (294)         198 (269)         258 (351) Drehmoment(Nm)        430               430               580               580 Antrieb               Heck              Heck              Allrad            Allrad Getriebe              Automatik         Automatik         Automatik         Automatik Reichweite (km)       440               610               400               540 Vmax (km/h) (elektronisch  begrenzt)             180               180               180               180 0 - 100 km/h (s)      6,1               6,2               5,6               5,1 Stromverbrauch (kWh/100 km)*         17,2              16,5              19,5              18,7

# tatsächlich (netto) nutzbare Batterie-Kapazität

Die Standard-Ausführung (Standard Range) besitzt 288 Lithium-Ionen-Zellen und eine nutzbare Speicherkapazität von 68 Kilowattstunden (kWh) – genug für eine Reichweite im kombinierten WLTP-Zyklus1 von bis zu 440 Kilometern. In Kombination mit der optionalen Extended Range-Variante mit 88 kWh nutzbarer Kapazität und 376 Zellen kann das heckangetriebene Modell im kombinierten WLTP-Zyklus bis zu 610 Kilometer1 zurücklegen, bevor es sich wieder mit einer Steckdose verkabeln muss.

Die Hochleistungsbatterien absolvierten ein anspruchsvolles Testprogramm, bei dem sie unter anderem extremen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius standhalten mussten. Ein wasser- und stoßfester Batteriekasten mit einer speziellen Crash-Struktur schützt sie vor Feuchtigkeit und Beschädigungen von außen. Zugleich sorgt ein aktives Flüssigkeits-Kühl- und -Heizsystem sogar bei extremer Witterung für einen ausgeglichen Wärmehaushalt. Dies ermöglicht sowohl kürzere Ladezeiten als auch ein gleichbleibend hohes Leistungsniveau selbst bei hohen Geschwindigkeiten.

Bei den Versionen mit Heckantrieb zeichnet ein neu entwickelter, ölgekühlter Wechselstrom-Motor für die Kraftübertragung auf die Hinterräder verantwortlich. Das permanenterregte Synchron-Aggregat stellt sein maximales Drehmoment nahezu verzögerungsfrei zur Verfügung. Das Resultat: Der Ford Mustang Mach-E reagiert äußerst spontan auf „Gas“pedal-Befehle.

Neu entwickelter Allradantrieb

In den allradgetriebenen Modellen kommt an der Vorderachse ein zusätzlicher, permanenter Dual-Elektromotor zum Einsatz, der die Vorderräder antreibt. Das Powertrain-Control-Modul regelt die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse unabhängig voneinander. Sie hängt von vielen Parametern ab – vornehmlich von der Beschleunigung, dem ESP-Signal (Schlupf) und der Geschwindigkeit. Das Ergebnis ist eine exzellente Traktion und ein sehr sportliches Eigenlenkverhalten.

„Die ausgewogene Gewichtsverteilung und das schnelle Ansprechverhalten der elektrischen Architektur haben es uns ermöglicht, den Fahrspaß auf jeder Art von Straße zu maximieren – sei es auf der Serpentinenstrecke in den Alpen, sei es auf deutschen Autobahnen oder sei es auf britischen Landstraßen“, betont Geert Van Noyen, Leiter Fahrzeugdynamik bei Ford Europa.

„Intelligent Range“ zur Berechnung des aktuellen Aktionsradius

Ein besonders praktisches Feature des Mustang Mach-E stellt die Funktion „Intelligent Range“ dar. Sie ist mit dem bordeigenen Navigationssystem vernetzt und ermöglicht eine präzise Berechnung des aktuellen Aktionsradius. Dabei bezieht das System sowohl das vorausgegangene Fahrerverhalten als auch externe Faktoren wie zum Beispiel die Wetterprognose mit ein. Das Navigationssystem lotst auf der schnellsten Route zum Ziel und nutzt hierzu Echtzeit-Verkehrsdaten von TomTom. Alternativ kann der Fahrer mithilfe der integrierten, Cloud-basierten Garmin-Routenführung auch die effizienteste Streckenführung auswählen5.

Die neueste, vierte Generation des Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC bietet zudem die Möglichkeit, Fahrten im Voraus am Smartphone zu planen und die Route anschließend via FordPass-App3 an das Fahrzeug zu übermitteln. Last but not least schlägt Ford SYNC passende Ladestationen entlang der Route vor. Dabei informiert es in Echtzeit sowohl über die aktuellen Strompreise als auch die Verfügbarkeit der jeweiligen Ladesäulen.

„Intelligent Range“ nutzt die Cloud-Anbindung auch, um den voraussichtlichen Energieverbrauch bei künftigen Fahrten zu evaluieren. Hinzu kommt: Crowdsourcing-Daten von anderen vernetzten Ford-Elektrofahrzeugen können die Genauigkeit der Reichweiten-Prognose erheblich verbessern, sofern deren Besitzer der Übermittlung von Fahrdaten zugestimmt haben.

Auf Wunsch: die Ford Connected Wallbox mit 7,5 Meter langem Ladekabel

Ford bietet Kunden, die sich für ein vollelektrisches oder Plug-in-Hybrid-Modell der Marke entscheiden, auf Wunsch eine Ford Connected Wallbox an. Für deren Installation zeichnet in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Firma Alpiq verantwortlich. Das an der Wand montierte Ladegerät ist in den Leistungsstufen 7,4 kW und 11 kW verfügbar und kann die Batterie zum Beispiel des Mustang Mach-E in rund sechs Stunden von zehn auf 80 Prozent aufladen1. Die Wallboxen sind wetterfest und eignen sich daher auch für eine Installation im Freien. Zum Lieferumfang gehört ein 7,5 Meter langes Ladekabel.

Käufer des Mustang Mach-E erhalten serienmäßig zwei Ladekabel: Das sechs Meter lange Mode-3-Kabel ist geeignet für öffentliche Wechselstrom-Ladesäulen mit Typ 2-Anschluss. Hinzu kommt ein 6,7 Meter langes Heimladekabel, mit dem die Besitzer ihren Mach-E auch ohne Ford Connected Wallbox sowohl an einer haushaltsüblichen Steckdose als auch an einem blauen CEE-Anschluss aufladen können.

Die Nutzer einer Ford Connected Wallbox können diese mithilfe der FordPass-App von ihrem Smartphone aus überwachen und steuern. So lässt sich zum Beispiel der aktuelle Ladezustand des Fahrzeugs per App überprüfen.

FordPass-Ladenetzwerk: unkompliziert Strom tanken

Unterwegs weist das Navigationssystem des Mustang Mach-E auf aktuelle Lademöglichkeiten entlang des Reisewegs hin. Dies nimmt der Sorge vor einer leeren Batterie den Wind aus den Segeln. Das FordPass Connect-Modem4 und die FordPass-App gewähren in Zusammenarbeit mit dem Anbieter NewMotion freien Zugang zum FordPass-Charging-Ladenetzwerk. Mit 50.000 neuen Stationen seit Oktober 2019 ist es eines der größten Netzwerke für öffentliche Ladepunkte in Europa. Dank der Partnerschaft mit NewMotion können die Kunden von Ford über nur ein Kundenkonto sehr einfach eine der mittlerweile über 175.000 Ladestationen in 21 europäischen Ländern finden, diese per Navigation ansteuern, ihr Auto laden, bezahlen und den Ladevorgang bei Bedarf aus der Ferne überwachen.

Kostenloser Zugang zum IONITY Ladenetzwerk und ermäßigter Tarif für Ford Kunden

Darüber hinaus stehen den Nutzern eines Elektro- oder eines Plug-in-Hybrid-Modells von Ford auch 400 HPC-Schnell-Ladestationen (HPC = High Power Charging) mit fast 2.400 Ladepunkten zur Verfügung. Diese errichtet das IONITY-Konsortium – zu dessen Gründungsmitgliedern und Teilhabern Ford zählt – bis Ende 2020 entlang europäischer Fernverkehrsstraßen. Die Distanz zwischen den einzelnen Ladestationen soll maximal 120 Kilometer betragen.

Außer dem kostenlosen Zugang zum IONITY Schnell-Ladenetz erhalten Ford-Kunden für das erste Jahr zusätzlich einen ermäßigten Tarif: Anstelle des Normalpreises in Höhe von 0,79 Euro/kWh zahlen sie lediglich 0,31 Euro pro kWh inklusive Mehrwertsteuer. Dies gilt für alle Kunden, die ihren elektrifizierten Ford an einem IONITY-Ladepunkt in Deutschland „betanken“.

In zehn Minuten eine zusätzliche Reichweite von 119 Kilometern „tanken“

Der Mustang Mach-E kann an IONITY- und weiteren HPC-Ladepunkten eine Ladeleistung von bis zu 150 kW nutzen und damit die Ladezeiten deutlich senken. Dabei genügen dem Modell mit Extended Range-Batterie und Heckantrieb im Durchschnitt bereits zehn Minuten für eine zusätzliche Reichweite von 119 Kilometern1. Die Versionen mit Allradantrieb und Extended Range-Batterie sowie die First Edition „tanken“ im selben Zeitraum Strom für rund 107 Kilometer1. Sowohl für die heckgetriebene Variante als auch für den Mustang Mach-E mit Allradantrieb gilt in Verbindung mit der Extended Range-Batterie: An einer Schnell-Ladesäule ist der Akku in 45 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen.

„Der neue Mustang Mach-E zeigt, was ein batterie-elektrischer Antrieb leisten kann“, erläutert Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa. „Aber Performance allein bringt nichts, wenn die Fahrer nicht volles Vertrauen in die Alltagstauglichkeit ihres Autos haben. Durch unsere Lade-Initiativen können die Käufer eines Mustang Mach-E ihre Fahrt unbeschwert antreten, denn sie wissen, dass sie in ganz Europa jederzeit schnell und einfach Strom nachladen können.“

„Ein-Pedal-Fahren“ für mehr Reichweite

Der Ford Mustang Mach-E bietet die Möglichkeit, mithilfe des sogenannten „Ein-Pedal-Fahrens“ die Reichweite zu vergrößern. Hintergrund: Anstatt das Bremspedal zu betätigen, genügt es dank der Rekuperations-Verzögerung in den meisten Fällen, den Fuß vom „Beschleunigungspedal“ zu nehmen. Die dabei gewonnene kinetische Energie wird als Strom wieder in die Batterie eingespeist. Falls erforderlich kann der Fahrer jederzeit zusätzlich das Bremspedal betätigen.

Neue Ford SYNC-Generation für die individuelle Anpassung von 80 Fahrzeugfunktionen

Zeitgleich mit dem neuen Mustang Mach-E feiert auch die vierte Generation des Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC ihr Debüt. Sie hat eine doppelt so hohe Rechnergeschwindigkeit wie das aktuelle SYNC 3-System – entsprechend schneller gelingt der Zugriff auf Navigations-, Musik- und Konnektivitäts-Funktionen. Ihre übersichtliche und moderne Benutzeroberfläche ist lernfähig und kann sich daher schnell auf die speziellen Vorlieben des Fahrers einstellen.

Updates lassen sich per sicherer OTA-Datenübertragung kabellos aufspielen. Hierdurch wird das System mit der Zeit immer besser. Die Basis liefert ein 15,5 Zoll großer Hochformat-Touchscreen mit einer Bildschirm-Diagonalen von 39 Zentimetern, der sich wie ein Smartphone über Wisch- und Streichbewegungen leicht bedienen lässt und komplizierte Menüführungen erübrigt. Die digitale, waagerecht verbaute 10,2-Zoll-Instrumententafel misst 26 Zentimeter in der Diagonalen. Im Mach-E ermöglicht die neue Ford SYNC-Version die individuelle Anpassung von mehr als 80 Fahrzeugfunktionen – angefangen bei der Innenraumtemperatur über die Sitzposition bis hin zur Ambiente-Beleuchtung.

Die mit dem Ford SYNC-System kompatiblen Smartphones und andere Endgeräte docken kabellos über Apple CarPlay2, Android Auto2 und AppLink an. Somit können Kunden beliebte Apps bequem und sicher nutzen und steuern. Die Ford SYNC 4-Spracherkennung versteht Befehle in 15 europäischen Sprachen aus der Konversation heraus. Dabei passt sich das Ford SYNC-System aktiv an die Nutzer an. Um Sprachbefehle optimal umzusetzen, nutzt das System sowohl die hinterlegten Erkennungsmuster als auch die Ergebnisse von Internetsuchen über das serienmäßige FordPass Connect-Modem. Darüber hinaus bietet der Mustang Mach-E ab Werk die Möglichkeit zum induktiven Laden von Smartphones.

„Bei der Entwicklung stand für uns vor allem der Anspruch im Fokus, das Fahrerlebnis so individuell und vernetzt wir nur möglich zu gestalten“, führt Jan Schroll aus, Connectivity Manager bei Ford of Europe. „Die nächste Generation Ford SYNC ist die bislang fortschrittlichste und intelligenteste Version unseres sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystems. Ford SYNC lernt über die Zeit und wird darüber hinaus dank weiterer Updates im Laufe des Fahrzeuglebenszyklus stetig besser werden. Das System wurde entwickelt, um Anwendern unterwegs das Leben einfacher zu machen. Sie sollen die Fahrt möglichst entspannt genießen können.“

Neue Technologie „Digitaler Schlüssel“

Neu und praktisch ist auch die Technologie „Digitaler Schlüssel“, die Ford an Bord des Mustang Mach-E erstmals in sein Modellangebot einführt. Erkennt das Auto via Bluetooth, dass sich das entsprechend legitimierte Mobilgerät des Fahrers nähert, entriegelt es die Türen. Selbst zum Starten des Autos muss weder ein Smartphone noch ein Schlüssel in die Hand genommen werden. Außerdem lässt sich der Mustang Mach-E per Geheimzahl über ein Ziffernfeld in der B-Säule öffnen. Und mit einem separaten PIN-Code, der auf dem zentralen Touchscreen eingegeben wird, ist der Wagen auch fahrbereit. Auf konventionelle Türgriffe konnte daher verzichtet werden.


 


Drei Fahrmodi für individuellen Fahrspaß

Auch beim Fahren stellt sich der Mustang Mach-E auf seinen Fahrer ein. Mit den drei serienmäßigen Fahrmodi „Whisper“, „Active“ und „Untamed“ („Zahm“, „Aktiv“ und „Temperamentvoll“) findet jeder Mach-E-Fahrer eine Gangart, die seiner aktuellen Stimmung entspricht. Die Fahrmodi lassen sich über den Touchscreen individuell einstellen und vereinen maßgeschneiderte Dynamik-Eigenschaften mit einem speziellen sensorischen und akustischen Erlebnis. Dies reicht von fein abgestimmten Rückmeldungen zum Beispiel der Lenkung über die Ambiente-Beleuchtung bis hin zu authentisch komponierten „Motor“-Soundeffekten und der Animation der Bedienelemente.

Der Modus „Zahm“ schaltet auf eine leichtgängigere Lenkung, eine zurückhaltende Charakteristik des „Beschleunigungspedals“ und einen möglichst leisen Innenraum um. Dies ist die entspannteste Art, den Mustang Mach-E zu erleben. Der „Zahm“-Modus optimiert zudem die Brems-Traktionskontrolle, die auf nasser und rutschiger Fahrbahn optimalen Grip sicherstellt und den Fahrer zusätzlich entlastet.

Der „Aktiv“-Modus lässt die ruhige, unaufgeregte Seite des E-Autofahrens ebenso zu wie den jederzeit agilen Antritt und eignet sich damit für praktisch jede Alltagssituation. Wenn zusätzlich der auf maximale Energie-Effizienz ausgelegte EcoMode eingreift, wird dies auf dem digitalen Kombi-Instrument angezeigt und die Multicolor-LEDs der Ambiente-Beleuchtung tauchen den Innenraum in einen dezenten Blauton.

Möchte der Fahrer das volle Leistungspotenzial des Mustang Mach-E ausloten, wählt er „Temperamentvoll“. Dieser Modus strafft die Lenkung, lässt das „Beschleunigungspedal“ direkter ansprechen und vermittelt beim Verzögern das Gefühl sportlichen Zurückschaltens. Dazu passen der markante, künstlich erzeugte „Motor“-Sound im Innenraum, die sportliche orangefarbene Beleuchtung und die dynamischen Linien auf dem Fahrerdisplay, die alle Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte grafisch abbilden.

„Beim Mustang Mach-E haben wir die Möglichkeit genutzt, das Fahrerlebnis je nach Bedarf maßzuschneidern. So kann jeder Fahrer genau die Fahrzeug-Charakteristik wählen, die er sich wünscht – je nachdem, wie er sich gerade fühlt. So wird das Auto zu einem Gefährten, der auf die Stimmungslage reagiert“, erklärt Matthias Tonn, Leitender Programingenieur für den Mustang Mach-E in Europa. „Die individuellen Einstellungen unterscheiden sich von Modus zu Modus nicht einmal sehr stark – aber der Gesamteffekt ist exakt so, wie man es möchte.“

Moderne Fahrer-Assistenzsysteme bieten hohen Komfort und vorbildliche Sicherheit

Die Fahrer-Assistenzsysteme des Mustang Mach-E gestalten das Fahren entspannt und sicher. Unter anderem stehen folgende Technologien zur Verfügung:

Die Intelligente Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop & Go-Funktion und Fahrspur-Pilot hält selbsttätig den gewählten Abstand zum vorausfahrenden Auto konstant ein und hilft dem Fahrer, mit seinem Mach-E in der Mitte der Fahrspur zu bleiben. Im Stau kann das System das Fahrzeug anhalten und auch automatisch wieder anfahren lassen.

Der Aktive Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion und teilautomatisierter Fahrzeugführung erkennt ausreichend große Parklücken in Längs- und Querrichtung und manövriert das Auto hinein – der Fahrer muss dazu lediglich einen Knopf gedrückt halten.

Der Pre-Collision Assist mit Notbrems-Assistent erkennt potenzielle Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Radfahrern oder Fußgängern und hilft, diese Situationen zu vermeiden. Reagiert der Fahrer nicht auf Warnsignale, betätigt das System automatisch die Bremsen.

Der Fahrspur-Assistent mit Toter-Winkel-Assistent beobachtet den rückwärtigen Verkehr. Falls bei einem beabsichtigten Spurwechsel Gefahr droht, greift das System aktiv in die Lenkung ein, um den Fahrer zu warnen.

 





Wildunfälle vermeiden: Besser bremsen als ausweichen

 

(ots) Die Tage werden immer kürzer und die Dämmerung fällt genau in die Zeiten des Berufsverkehrs. Dadurch steigt die Gefahr von Wildunfällen, denn Rehe, Wildschweine und Co. richten sich bei ihrer Futtersuche nach diesen Tageszeiten. Besonders gefährlich ist es morgens zwischen 6 und 8 Uhr. Auf der Suche nach Nahrung für den nötigen Winterspeck überqueren sie Straßen und können dort zur tödlichen Gefahr für Autofahrerinnen und Autofahrer werden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) weist darauf hin, wie Wildunfälle vermieden werden können.

Unfallzahlen

Für motorisierte Verkehrsteilnehmer heißt es vor allem auf Landstraßen, besonders aufmerksam zu sein. Nach einer Statistik des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ereigneten sich in der Zeit vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 über 240.000 Wildunfälle. Im Jahr 2019 belief sich der Schadenaufwand nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) auf rund 885 Millionen Euro. Zudem verunglückten 2.867 Kraftfahrer, zwölf kamen ums Leben und 584 wurden schwer verletzt. Mehr als zwei Drittel der Unfälle ereigneten sich in der Morgen- und Abenddämmerung. Aufgrund ihrer Fellfarbe sind Wildtiere ohnehin gut getarnt und bei Dunkelheit besonders schlecht zu erkennen.

Sicheres Verhalten

Die Folgen können fatal sein: Ein ausgewachsenes Wildschwein von 80 Kilogramm besitzt bei einem Zusammenstoß mit einem 50 km/h schnellen Auto ein Aufschlaggewicht von zwei Tonnen. Das entspricht der Masse eines Nashorns.

Die Autofahrer sollten in mit Wildwechsel-Schildern gekennzeichneten Gebieten und generell in der Nähe von Wäldern und Feldern vom Gas gehen und jederzeit bremsbereit sein. Wer beispielsweise mit Tempo 60 statt 80 fährt, verkürzt den Bremsweg um über 30 Meter. Die sich innerhalb kürzester Zeit ändernden Sicht- und Straßenverhältnisse (tief stehende Sonne, feuchtes Laub, Blitzeis) sorgen im Berufsverkehr ohnehin für große Herausforderungen. Vor allem der längere Bremsweg durch Nässe und Laub wird oft unterschätzt. Auf unvorhergesehene Hindernisse wie Wildtiere kann noch schlechter reagiert werden als sonst.

Die Fahrbahnränder sollten daher genau beobachtet werden. Quert ein Reh oder Wildschwein die Straße, sollte gebremst, gehupt und abgeblendet werden. Auf diese Weise wird das Tier nicht geblendet und kann noch einen Fluchtweg finden. Zu bedenken ist auch, dass Wildschweine, Hirsche und Rehe selten allein unterwegs sind. Wenn ein Tier über die Fahrbahn läuft, können weitere folgen.

Ist eine Kollision trotz Vollbremsung nicht mehr zu vermeiden, ist das nach Aussage von DVR-Pressesprecherin Julia Fohmann „immer noch besser, als ein riskantes Ausweichmanöver zu unternehmen“. Der Aufprall auf einen Baum oder eine Kollision mit dem Gegenverkehr hätten in der Regel schwerwiegendere Folgen als der Zusammenstoß mit einem Wildtier.

Jeder Wildunfall sollte bei der Polizei gemeldet werden. Denn auch ein angefahrenes und verletztes Tier muss aufgespürt werden und für die Schadenabwicklung mit der Versicherung ist eine bestätigte Unfallmeldung Voraussetzung. Auf keinen Fall sollte angefahrenes Wild angefasst werden.

DVR-Forderungen

In einem aktuellen Beschluss fordert der DVR Bund und Länder auf, eine bundesweit einheitliche und standortgenaue Erfassung von Wildunfällen mit und ohne Personenschaden zu etablieren, um Wildunfallhäufungen zu identifizieren und gezielte angepasste Maßnahmen umsetzen zu können.

Wildschutzzäune in Verbindung mit Wildbrücken oder Unterführungen sind laut DVR besonders geeignet, die Sicherheit an ausgeprägten Unfallhäufungsstellen zu verbessern.

Zudem sollten die Straßenseitenräume frei von sichtbehinderndem Buschwerk gehalten werden, um den Verkehrsteilnehmern gute Sicht auf Wildtiere neben der Straße zu ermöglichen.

Bund und Hersteller fordert der DVR auf, sich für die Entwicklung und Verbreitung von Wildwarnsystemen in den Fahrzeugen einzusetzen. Auch weitere Sicherheitssysteme, wie zum Beispiel Notbremssysteme oder Lichttechnik, könnten dazu beitragen, Wildunfälle zu vermeiden.

Hersteller von Straßenausstattungen sollten eine preiswerte Sensortechnik entwickeln, die zuverlässig vor konkreten Gefahren durch Wild im Seitenraum warnt.

 

Original-Content von: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.




TOYOTA – Wasserstoffaktivitäten in Europa gestärkt

 

Köln. Energieträger für Europa: Toyota Motor Europe will die Chancen von Wasserstoff in der Region steigern und hat dazu nun die Fuel Cell Business Group ins Leben gerufen. Von Brüssel aus steuert die Gruppe die Wasserstoffaktivitäten in der Region, macht die Technologie für neue Geschäftspartner zugänglich und unterstützt die Etablierung von Wasserstoff in der Mobilität und in weiteren Feldern.

Der Aufbau einer emissionsfreien Gesellschaft gehört zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Wasserstoff besitzt hier ein großes Potenzial, das weltweit für ein schnell wachsendes Interesse und Investitionen sorgt. Immer mehr Unternehmen und Kunden erkennen, welche Vorzüge Wasserstoff in einer Vielzahl von Anwendungen besitzt.

„Die Vorteile von Wasserstoff liegen auf der Hand“, sagte Thiebault Paquet, Direktor der Fuel Cell Business Group. „Deshalb gehen wir davon aus, dass der weltweite Absatz unserer Brennstoffzellensysteme kurzfristig um den Faktor 10 steigen wird, und haben unsere Produktionskapazitäten deutlich erhöht. Toyota investiert durch Fahrzeuge der nächsten Generation, die Öffnung neuer Märkte und durch Technologie-Anwendungen erheblich in die Wasserstoff-Gesellschaft sowie in die Steigerung der Brennstoffzellenproduktion und in unsere Organisation hier in Europa.“

Toyota liegt an der Spitze der Wasserstofftechnik. Mit dem Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) hat das Unternehmen 2014 die weltweit erste Serienlimousine mit Brennstoffzellenantrieb eingeführt. Seitdem wurde das Brennstoffzellensystem weiterentwickelt, ist kompakter und leichter geworden, besitzt eine höhere Energiedichte und kommt umfassend verbessert ab 2021 in der nächsten Generation des Mirai zum Einsatz.

Die Technologie von Toyota ist so flexibel, dass sie nicht nur in Pkw, sondern auch in einer Vielzahl anderer Anwendungen emissionsfreie Energie produziert. Schon jetzt wird sie für den Antrieb von Lkw, Stadtbussen, Gabelstaplern und Generatoren genutzt. Auch der Einsatz in Booten und Zügen wird bereits getestet.

Um die Verbreitung von Wasserstoff zu beschleunigen, wird sich Toyota auf Wasserstoff-„Cluster“ oder Ökosysteme in europäischen Zentren konzentrieren, wo Transportflotten und Mobilitätsdienste durch eine lokale Infrastruktur unterstützt werden. Aktivitäten wie diese werden die Nachfrage nach Wasserstoff steigern, die Kosten senken und die Versorgungs-Infrastruktur stärken, was wiederum mehr Kunden überzeugen wird.

Toyota wird über die neue Fuel Cell Business Group eng mit Industriepartnern, Regierungen und Behörden sowie Organisationen zusammenarbeiten, um den Aufbau von Wasserstoff-Ökosystemen an mehr Standorten voranzutreiben und dem Ziel einer Wasserstoff-Gesellschaft näherzukommen.

 

Original Content von Toyota Deutschland

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