So fährt das Fahrrad Auto


ADAC gibt Tipps zum richtigen Transport von Fahrrädern und Pedelecs

Pfingsten steht vor der Tür und viele Deutsche werden die gelockerten Reisebeschränkungen zum Anlass für einen Ausflug nehmen. Wer dabei sein Fahrrad mitnehmen möchte, nutzt oft das Auto für den Transport der Zweiräder.

Wer die Räder nicht im Auto transportieren kann oder will, ist auf externe Trägersysteme angewiesen. Damit ein sicherer Transport am Auto gewährleistet ist und die Räder auch in kritischen Situationen zuverlässig auf dem jeweiligen Träger halten, gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten:

Kennzeichen und Bremsleuchten dürfen durch den Träger und die Fahrräder nicht verdeckt werden. „Bei Kupplungsträgern müssen Sie sich vor der ersten Fahrt noch ein drittes Kennzeichen besorgen“, so Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen. „Bei Heckklappenträgern gilt, dass eine eventuell vorhandene dritte Bremsleuchte nicht verdeckt werden darf.“ 

Entfernen Sie vor Fahrtantritt alle nicht festverbauten Teile am Fahrrad wie Tacho, Trinkflaschen, Satteltaschen oder Kindersitze. Auch die Akkus von Pedelecs sollten aus Sicherheits- und Gewichtsgründen entfernt werden. Anderenfalls können sich die Gegenstände während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Halten Sie unbedingt die angegebene maximale Traglast ein. Das gilt nicht nur für die Trägersysteme selber, sondern auch für die maximale Dachlast oder die maximale Stützlast der Anhängerkupplung. Vor allem bei schweren Pedelecs ist die Maximallast schnell erreicht, weil das Gewicht des Fahrradträgers hinzu gerechnet werden muss.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, die Räder außen am Auto anzubringen, welche alle ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben: Kupplungsträger, Heckklappenträger und Dachträger. Kupplungsträger können leicht beladen werden und transportiert die Räder im „Windschatten“. Der Fahrzeugschwerpunkt verschiebt sich jedoch nach hinten und die Räder verschmutzen vor allem bei Nässe leicht. Vorsicht ist zudem bei der Wahl der Anhängerkupplung geboten. Durch die hohen Klemmkräfte der Befestigung eignet sich nicht jedes Modell. 

Heckklappenträger sind einfach zu beladen und geben den Fahrrädern in der Regel einen guten Halt, bieten aber nur eingeschränkten oder gar keinen Zugang zum Kofferraum und eignen sich nicht für jedes Fahrzeugmodell.
Dachträger sind die preisgünstigste Variante, erhöhen jedoch deutlich Luftwiderstand und Kraftstoffverbrauch und sind schwierig zu beladen. Für Pedelecs eignen sie sich aufgrund des hohen Fahrradgewichts nur bedingt. (Achtung: maximale Dachlast beachten!) Auch bei niedrigen Unterführungen, Brücken und Parkhäusern ist Vorsicht geboten – schließlich erhöht sich das Fahrzeug durch die Fahrräder deutlich.

Alle außen angebrachten Räder haben zudem Einfluss auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs. So erhöht sich je nach System nicht nur der Luftwiderstand und der Kraftstoffverbrauch, auch das Lenk- und Bremsverhalten kann sich spürbar verschlechtern. Ist in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Systems nichts anderes vermerkt, empfiehlt der ADAC eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h einzuhalten. Die Fahrräder sollten nie mit Planen abgedeckt werden, da dies den Winddruck, welcher auf den Träger wirkt, deutlich erhöhen kann.

Nutzen Sie auf jeden Fall alle vorhanden Befestigungsmöglichkeiten für das Fahrrad. Nur die Rahmenklemme zu nutzen reicht nicht, da die Räder aus den Führungsschienen springen können. Befestigen Sie daher auch die Laufräder mit den jeweiligen Ratschen oder Gurten.

Cornelius Blanke hat noch einen Tipp für Pedelecfahrer mit Mittelmotor: „Wenn Sie einen Kupplungsträger anschaffen wollen, achten Sie vorher darauf, ob die Räder aufgrund des breiteren Tretlagers auf den Träger passen.“

Achtung: Für einige europäische Länder gelten Sonderregeln bei der Mitnahme von Fahrrädern am Heck. In Italien und Spanien muss zum Beispiel mit mindestens einer speziellen Warntafel auf die überstehende Ladung aufmerksam gemacht werden. Die Beschaffenheit der Warntafel ist vorgeschrieben und in den jeweiligen Ländern unterschiedlich. Bei Nichtbeachtung drohen hohe Bußgelder.

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Corona könnte Elektromobilität erheblich zurückwerfen

 

Berlin – Corona könnte die Aussichten für den Verkauf von Elektrofahrzeugen deutlich verschlechtern, warnt eine aktuelle Studie von Transport & Environment, dem europäischen Mobilitäts-Dachverband des NABU. Demnach hatte der Absatz von Elektroautos dank der EU-Grenzwerte für den C02-Ausstoß von Pkw vor der Krise zuletzt stark zugenommen und lag im ersten Quartal bei einem Anteil von 7% aller Neufahrzeuge. Zeitgleich erhöhten die europäischen Hersteller im vergangenen Jahr auch ihre Investitionen in Produktionskapazitäten für Elektroautos und Batteriefertigung: 19-mal mehr im Vergleich zum Vorjahr und 3,5 mal mehr als in China. Insgesamt seien 60 Milliarden Euro in den Ausbau von Elektromobilität in Europa investiert worden, davon allein 40 Milliarden in Deutschland. Die Verkaufszahlen in Europa seien im letzten Quartal des Jahres 2019 europaweit um 80% gestiegen. Nun entscheidet sich, ob die Auswirkungen der Pandemie den aufstrebenden Markt für batterieelektrische Antriebe wieder abschwächt oder ob zielgerichtete Konjunkturmaßnahmen diesen Umwelt- und Ressourcenschonenden Trend noch unterstützen können.

Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Die Corona-Krise hat uns gelehrt, dass wir uns besser auf Krisen vorbereiten müssen. Die Pandemie stellt uns vor riesige Herausforderungen, sie bietet uns aber gleichzeitig die einmalige Chance, eine bessere Zukunft für uns alle zu gestalten. Wir fordern deshalb die Bundesregierung dazu auf, gerade jetzt in zukunftsweisende Elektromobilität zu investieren. Wenn wir jetzt nicht die Weichen für emissionsfreie Fahrzeuge stellen, dann schützen wir eine alte Technologie zulasten des Klimas und der zukünftigen Generationen. Kaufprämien auch für Verbrennungsmotoren, wie die Bundesregierung sie aktuell plant, können deshalb nicht die Antwort sein. Im Gegenteil: Sie würgen den Markt für E-Autos ab und untergraben so die Anstrengungen, den Übergang hin zu einer zukunftsfähigen Industrie zu bewältigen. Die Mobilitätswende ist ein wesentlicher Faktor für eine krisensichere Zukunft.“

Hier geht´s zur Studie: https://transenv.eu/3gg3kmV

 

Original Content von NABU




Ford-Werke GmbH Vollelektrischer Ford Mustang Mach-E erzielt in nur zehn Minuten Ladezeit eine Reichweite von 119 Kilometern

 

(ots) Aktuelle von Ford realisierte Tests zeigen, dass der neue, vollelektrische Ford Mustang Mach-E beim Aufladen an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt innerhalb von etwa zehn Minuten eine durchschnittliche WLTP-Reichweite von 119 km erzielt*. Die Praxistests ergaben beim Schnelladen eine Erhöhung der Reichweite von bis zu 26 Kilometern im Vergleich zu vorausgegangenen, computer-simulierten Ergebnissen. Dies entspricht einer Verbesserung von nahezu 30 Prozent. Die Angaben beziehen sich auf das Modell mit optionaler „Extended Range“-Batterie und Heck-Antrieb.

Der Ford Mustang Mach-E AWD mit „Extended Range“-Batterie und Allrad-Antrieb durch den Dual-Elektromotor erzielt innerhalb von zehn Minuten eine geschätzte WLTP-Reichweite von 107 Kilometern. Beide Versionen (Allrad- und Heckantrieb) lassen sich innerhalb von 45 Minuten auf 80 Prozent der Batterie-Kapazität aufladen, ausgehend von einer zehnprozentigen Restladung der „Extended Range“-Batterie.

Die Ford Mustang Mach-E Versionen mit „Standard Range“-Batterien erreichen bei einer Ladezeit von zehn Minuten an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt eine durchschnittliche Reichweite von 91 Kilometern (Heckantrieb) beziehungsweise 85 Kilometern (Allradantrieb), die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent Batteriekapazität beträgt jeweils 38 Minuten.

Die maximale Ladeleistung des Ford Mustang Mach-E beträgt 150 kW.

„Mustang Mach E-Kunden lieben die offene Straße. Weniger Zeit für das Aufladen bedeutet mehr Zeit für das Fahrvergnügen“, sagt Mark Kaufman, Global Director, Electric Vehicles, Ford Motor Company. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Aufladen des neuen Ford Mustang Mach-E maximal zu beschleunigen und wir arbeiten weiterhin mit zahlreichen Anbietern zusammen, um noch mehr Ladepunkte mittels FordPass zugänglich zu machen und das Aufladen zu erleichtern“.

Der Stromverbrauch des neuen Mustang Mach-E beträgt gemäß WLTP zwischen 18,1 und 16,5 kWh/100 km (kombiniert)*. Bezogen auf die „Extended Range“-Batterie bedeutet dies eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern, bevor das Fahrzeug wieder aufgeladen werden muss. Die „Standard Range“-Batterie hat eine Speicherkapazität von 75 kWh und bietet eine Reichweite gemäß WLTP von bis zu 450 Kilometern.

Der neue Mustang Mach-E ist ein 4,71 Meter langes, 1,88 Meter breites und 1,60 Meter hohes Crossover-SUV mit Elektroantrieb. Es wird wahlweise mit zwei Batterie-Optionen (Standard Range / Extended Range), mit Heck- oder Allrad-Antrieb (Dual-Elektromotor) sowie in verschiedenen Leistungsstufen angeboten werden. Preis: ab 46.900 Euro (unverbindliche Preisempfehlung der Ford-Werke GmbH zzgl. Überführungs- und Zulassungskosten). Die Batteriepakete sitzen platzsparend zwischen den Achsen im Fahrzeugboden.

Der Mustang Mach-E ist das erste Projekt des Ford Team Edison. Das Ford Team Edison ist ein neues „Unternehmen innerhalb des Unternehmens“, das Elektrofahrzeuge entwickelt. Bei der Namensgebung ließ man sich vom Glühbirnen-Erfinder Thomas Edison inspirieren, der ein guter Freund von Henry Ford war.

Ford Charging Solutions und IONITY Schnell-Ladestationen

In Europa hat sich Ford einer der wichtigsten Themen der Elektromobilität angenommen – dem schnellen und bequemen Aufladen von Elektrofahrzeugen. Dank eines ganzheitlich konzipierten Systems namens Ford Charging Solutions, in das auch die kostenlose FordPass-App integriert sein wird, können Kunden – in Kooperation mit dem Unternehmen NewMotion – künftig das größte und am schnellsten wachsende öffentliche Ladestromnetz Europas mit über 125.000 Ladepunkten in 21 Ländern nutzen. Das Angebot wird durch eine praxisgerechte Ladelösung für zu Hause ergänzt.

Darüber hinaus stehen 400 HPC-Schnell-Ladestationen (HPC – High Power Charging) mit ihren fast 2.400 Ladepunkten zur Verfügung, die das IONITY-Konsortium – zu dessen Gründungsmitgliedern und Teilhabern Ford zählt – bis Ende 2020 entlang europäischer Fernverkehrsstraßen errichtet. Die Distanz zwischen den einzelnen Ladestationen soll maximal 120 Kilometer betragen.

Anfang des Jahres hatte Stuart Rowley, Präsident von Ford of Europe, Regierungen, Industrien und Institutionen aufgerufen, die Elektrifizierung durch einen schnelleren Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zu unterstützen. Gleichzeitig hat sich der Konzern dazu verpflichtet, in den nächsten drei Jahren 1.000 Ladestationen an Ford-Standorten in ganz Europa aufzubauen, um den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen das einfache und bequeme Laden ihrer elektrifizierten Fahrzeuge zu ermöglichen.

18 elektrifizierte Ford-Modelle bis Ende 2021

Der vollelektrische Mustang Mach-E steht an der Spitze einer schnell wachsenden Palette von insgesamt 18 elektrifizierten Ford-Modellen, die das Unternehmen bis Ende 2021 in Europa auf den Markt bringen wird.

 

Original-Content von: Ford-Werke GmbH




Gesetzeslücke bei Unfällen mit E-Scootern


Münster/Berlin (DAV). Rechtsexperten haben eine Gesetzeslücke bei Unfällen mit E-Scootern ausgemacht. Denn anders als die sonst bei Kraftfahrzeugen übliche verschuldensunabhängige Halterhaftung oder die Haftung des Fahrers, gibt es eine solche Regelung bei E-Scootern nicht. Vielmehr muss bei Unfällen die Schuld des Scooter-Fahrers nachgewiesen werden, um Schadensersatz zu erhalten. Kann die Schuld an einem Verkehrsunfall nicht konkret nachgewiesen werden, geht man leer aus. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins weist auf eines der ersten Urteile zu dieser Fragestellung des Landgerichts Münster vom 9. März 2020 (AZ: 08 O 272/19) bin.

Zwischen dem Auto und dem E-Scooter kam es zu einem Unfall an einer Kreuzung. Der Fahrer des E-Scooter überquerte die Straße. Beide sagen, sie hätten grün gehabt. An dem Auto entstand ein Schaden von rund 6000 €.

Die Klage scheitert. Grundsätzlich gelte im Straßenverkehr zwar eine Gefährdungshaftung, die unabhängig vom Verschulden gilt. Zwar sei ein E-Scooter auch ein Kraftfahrzeug, aber es kann aufgrund seiner Bauart nicht schneller als 20 km/h fahren. Damit falle die Gefährdungshaftung weg. Auch die Haftung des Fahrzeugführers sei ausgeschlossen, wenn ihm die Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Die Klägerin habe nicht beweisen können, dass sie grün beziehungsweise der E-Scooter-Fahrer rot gehabt habe. Daher blieb sie auf dem Schaden sitzen.

Kann ein Unfallhergang nicht nachvollzogen werden, wird der Schaden in der Regel geteilt. Dies gilt jedoch nicht jedoch bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter. Aus Sicht der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht gibt es hier Klärungsbedarf durch den Gesetzgeber. Es müsste auch eine Gefährdungshaftung bei E-Scooter geben. Das Haftungsprivileg sei nicht nachvollziehbar.

Information: www.verkehrsrecht.de





Toyota i-Road rollt über deutsche Straßen


Der Toyota i-Road rollt erstmals über deutsche Straßen:
Das ultrakompakte, dreirädrige Elektroautos ist künftig in Berlin unterwegs.
Das sogenannte „Personal Mobility Vehicle“ (PMV) kombiniert die Vorzüge eines Kleinstwagens mit der Wendigkeit eines Zweirads – und sorgt so für mehr Flexibilität und Mobilität im Straßenverkehr.
Der gerade einmal 2,35 Meter lange und 87 Zentimeter breite Toyota i-Road passt in nahezu jede Parklücke.
Trotz dieser kompakten Abmessungen finden im Fahrzeug zwei Insassen hintereinander Platz.
Sie profitieren von einem sicheren, komfortablen und sogar lokal emissionsfreien Fahrerlebnis.
Denn zwei 1,9 kW (2,6 PS) starke Radnaben-Elektromotoren in den Vorderrädern übernehmen den Vortrieb.
Die hierfür notwendige Energie liefert eine kleine Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern ermöglicht und binnen drei Stunden an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufgeladen werden kann.
 

 

 





ADAC e-Ride legt Zwischensprint ein: E-Bikes jetzt angesagt


E-Bike als vielseitiges Verkehrsmittel
Rabatte für ADAC Mitglieder
Lieferung vor die Haustür

(ots) Die Pandemie lähmt Wirtschaft und Gesellschaft. Auch individuelle Freiheiten werden derzeit eingeschränkt. Fahrradfahren ist aber möglich – und sinnvoll.

Laut behördlicher Verordnung ist im Bundesgebiet die Bewegung im Freien zwar eingeschränkt, aber rund um den Wohnstandort weiter erlaubt. Allein oder zu zweit mit dem gebotenen Abstand von mindestens 1,50 m ist ein Spaziergang, Jogging oder Radfahren möglich. Abweichend davon sind in Bayern diese Aktivitäten ausschließlich allein oder im Beisein der häuslichen Mitbewohner zulässig. Nicht nur als Abwechslung vom Alltag daheim, sondern auch für notwendige Fahrten zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf sind E-Bikes gut geeignet.

Bewegung an der frischen Luft und die Aktivierung des Bewegungsapparats sind gute Möglichkeiten, das Wohlbefinden zu fördern und das Stresslevel zu senken. Pedelecs, E-Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h, eignen sich dazu in besonderer Weise: Ohne sich zu überfordern, für alle Altersgruppen. Noch dazu lässt sich das Infektionsrisiko durch die Vermeidung von Fahrten mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln deutlich senken.

Produktangebot

ADAC e-Ride – Wir elektrisieren ganz Deutschland. Mit E-Bikes und E-Motorrollern

Mit ADAC e-Ride knüpft der ADAC an seine Zweirad-Tradition an. Der Mobilitätsclub wurde 1903 als Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung gegründet. Die Gefährte von damals waren optisch eher Fahrräder mit Motor – ähnlich den E-Bikes von heute.

Der E-Bike-Internethändler Greenstorm hält eine große Auswahl junger gebrauchter Elektrofahrräder für City, Tour und Berg bereit. Der Hersteller VanMoof bietet in Technik und Design progressive E-Bikes an, ist aber zurzeit aufgrund der hohen Nachfrage nicht lieferfähig. Ein neues Angebot folgt im Mai.

ADAC Mitglieder profitieren in besonderer Weise. Zu den Aktionsangeboten gibt es weitere Mitgliedervorteile. Die Bestellung und der Kauf erfolgen online über die Website www.adac.de/e-bike .

Geliefert werden die Räder kostenlos bis vor die Haustür. So kommt man passend zu den aufstrebenden Frühjahrstemperaturen aufs richtige E-Bike.

Darüber hinaus gibt es eine Auswahl an E-Motorrollern der schwedischen Marke Vässla und der Schweizer Retro-Schmiede Kito. Sie geben der Mobilität in Stadt und Stadtumland einen emissionsfreien Charme. www.adac.de/e-ride

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 28 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2018 hatte die ADAC SE rund 3500 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,142 Mrd. Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von 108,0 Mio. Euro.

ADAC SE





Pedelecs: Kein Kauf ohne Probefahrt


TÜV Rheinland: Komponenten müssen zum Fahrer passen
Regelmäßige Nutzung verlängert Lebensdauer
Inspektionsplan einhalten

Beispielbild

(ots) Mehr als 1,1 Millionen Räder mit elektronischer Trittunterstützung wurden laut Zweirad-Industrie-Verband im vergangenen Jahr verkauft. Tendenz für die laufende Saison: weiter steigend. Die Anschaffung eines der durchschnittlich 2.500 Euro teuren Pedelecs sollte aber gut geplant sein. „Eine eingehende Beratung und eine Probefahrt sollten Pflicht sein“, sagt Wilhelm Sonntag, Leiter der Abteilung mechanische Produkte bei TÜV Rheinland. „Insbesondere das Ausprobieren zeigt, welches Rad auf meine persönlichen Bedürfnisse und die zu erwartende Nutzung passt.“

Schnelles Anfahren üben

Dabei geht es nicht nur um Geometrie, Größe und Gewicht, sondern auch um das Anfahrverhalten. Einige Pedelecs haben eine sehr starke Anfahrt. Vorsichtige oder auch ältere Fahrer könnten damit überfordert sein. Andere Fahrertypen freuen sich über genau diesen Schnellstart. Wie jedes andere Rad auch sollte das Pedelec zu Körpergröße und Statur passen. Der Experte empfiehlt, Augenmerk auf jede einzelne Komponente zu legen. Passt beispielsweise der Sattel nicht zum Körper, ist die Freude am Pedelec schnell dahin. „Es ist sinnvoll, mit dem Händler eine Möglichkeit zu vereinbaren, den Sattel über einen längeren Zeitraum testen und gegebenenfalls tauschen zu können“, so Wilhelm Sonntag. Dass ein Pedelec und seine einzelnen Komponenten grundsätzlich sicher sind und den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, erkennen potenzielle Käufer am CE-Kennzeichen am Rad und an der Herstellerangabe zur DIN-Norm EN 15194. Diese besagen, dass das Pedelec den geltenden gesetzlichen Vorgaben, in diesem Fall der Maschinenrichtlinie und der Produktsicherheit, entspricht.

Akku durch Fahren pflegen

Zentrales Thema bei der Entscheidung für ein Pedelec ist der Akku. Die modernen Lithium-Ionen-Akkus werden ständig weiterentwickelt und bieten immer mehr Kapazität und Reichweite. Die Lebensdauer der Akkus hängt aber immer noch stark vom Nutzer- und Ladeverhalten ab – nach durchschnittlich fünf Jahren lässt die Leistungsfähigkeit spürbar nach und die Batterie muss unter Umständen ersetzt werden. „Da lohnt sich also die Nachfrage, wie lange der Hersteller Ersatz garantiert“, sagt Sonntag. Der wichtigste Tipp des Experten für die Akku-Pflege ist denkbar einfach: „Das Rad am besten täglich fahren – zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Ebenso wichtig für die dauerhaft gute und sichere Fahrt mit dem Pedelec ist eine regelmäßige fachgerechte Inspektion des Rades. // TÜV Rheinland AG





Energiewende: Bündnis warnt vor Einbruch des Solarausbaus


Hamburg/Berlin, 8. März 2020 – Gemeinsam mit dem Ökostromanbieter LichtBlick fordert ein Bündnis aus Unternehmen der Energiewirtschaft sowie dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft, dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Gewerkschaft verdi die umgehende Streichung des Deckels für die Förderung von Solarstromanlagen.

Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft der Lichtblick SE: „Schon im Sommer dürfte der gesetzlich verankerte PV-Deckel erreicht werden und die Förderung von Solaranlagen abrupt enden. Damit hätte die Bundesregierung nach der Windenergiebranche auch die Solarwirtschaft vor die Wand gefahren. Die Regierungskoalition muss jetzt handeln, um das Vertrauen in ihre Klima- und Energiepolitik nicht vollends zu zerstören.“

Die Abschaffung des PV-Deckels ist innerhalb der Koalition seit langem beschlossen. Sie wird aber in Verbindung mit der weiterhin umstrittenen Einführung eines bundesweiten Mindestabstands zwischen Windanlagen und Siedlungen verhandelt.

Gero Lücking: „Letztlich wird das drohende Ende der Solarförderung als Druckmittel missbraucht, den Windabstand gegen den Widerstand der SPD durchzusetzen. Das ist sachfremd und inakzeptabel.“

In einem Offenen Brief an die Bundestagsfraktionen von Union und SPD sowie die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Umwelt fordert das Bündnis, noch im März einen Beschluss über eine entsprechende Novelle des EEG im Bundestag herbeizuführen. Der Bundestag kann dabei auf einen bereits im Oktober letzten Jahres vom Bundesrat beschlossenen Gesetzentwurf zurückgreifen, der bislang von der Regierungskoalition über Monate verschleppt wurde.

Derzeit ist die Förderung von Solarenergieanlagen bis zu einer Leistung von 750 kW auf eine Gesamtleistung von 52 Gigawatt begrenzt. Dieser „Deckel“ wird in Kürze erreicht. Bis Ende Januar waren fast 50 Gigawatt installiert.

LichtBlick SE



 




E-Busse: Wann und wo ist die Umstellung sinnvoll?


E-Busse: OmniE soll Potenziale ermitteln

Bildunterschrift: Ein moderner Elektro-Hybridbus der Göttinger Verkehrsbetriebe. Bis zum Jahr 2030 soll der Busbetrieb in ganz Göttingen elektrifiziert werden.
Foto: Göttinger Verkehrsbetriebe

Wann und wo ist die Umstellung von Diesel- auf E-Busse für ÖPNV-Unternehmen sinnvoll? Das herstellerunabhängige Analysetool OmniE soll künftig Auskunft geben und Busflottenbetreibern in ganz Europa Substitutions-Szenarien aufzeigen. Im Rahmen des nun gestarteten Forschungsprojekts „OmniE – IKT Tool zur System- und Flottenanalyse für Elektro-Omnibusse“ wird es entwickelt.

Als die Europäische Union im Jahr 2019 die „Clean Vehicles“ Directive verabschiedete, erhöhte sie den Druck auf ÖPNV-Unternehmen, ihre Fuhrparke mindestens teilweise auf Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien umzustellen. Diese Umstellung soll OmniE deutlich erleichtern, indem es Busflottenbetreibern wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Optionen aufzeigt. Der Prozess der Elektrifizierung von Busflotten soll damit an Fahrt aufnehmen.

Die Innovation von OmniE gegenüber bereits existierenden Ansätzen ist die Komplexität der Analyse. Nach Einschätzung von Dr. Matthias Puchta, Gruppenleiter Energiespeicher am Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE in Kassel, binden vorhandene Tools wichtige Faktoren wie beispielsweise Batteriealterung und Netzanalyse nicht adäquat ein. „Mit dem OmniE Analysetool werden alle für ein ÖPNV-Unternehmen relevanten Variablen berücksichtig“, erklärt der Energieexperte.

OmniE analysiert verschiedene Substitutions-Szenarien und stellt diese nachvollziehbar dar. ÖPNV-Betreiber erhalten aussagekräftige Daten zu Kostenstrukturen, CO2-Einsparungen und individuellen Ladekonzepten inklusive Informationen zur möglichen Konfiguration, Standort und Energieversorgung der Ladeinfrastruktur. Auf dieser Basis können sie leichter entscheiden, in welchem Umfang eine Umstellung für ihren Betrieb erfolgen kann.

„So können wir einerseits das Fehlinvestitionsrisiko verringern und andererseits die Akzeptanz für diese neue Technologie steigern“, erklärt Benedikt Mundl, Projektleiter der monalysis GmbH. ÖPNV-Betreiber erhielten deutlich mehr Sicherheit bei der Umstellung ihrer Busflotten.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Rupp von der Hochschule Kempten sieht in dem Projekt eine große Chance die entwickelten innovativen Konzepte für energetische Betrachtung und Simulation der Busse einzubringen. Dabei werden mit speziell entwickelten Datenloggern diverse Messwerte, wie zum Beispiel das Bewegungsprofil sowie die aktuelle Anzahl der beförderten Personen unter anderem in den Linienbussen erfasst. Diese Daten sollen sowohl mit Höheninformationen als auch Umgebungsparametern angereichert werden, um das entwickelte Energiemodell zu verbessern.

An dem Projekt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für drei Jahre mit 1,5 Millionen Euro gefördert wird, sind die Projektpartner monalysis GmbH, EnergieNetz Mitte GmbH, Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE, Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH,  Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten sowie die Regionalmanagement Nordhessen GmbH beteiligt.

Die Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH wird das Analysetool erstmals für ihre Busflotte anwenden und erhofft sich durch das Projekt eine umfangreiche Unterstützung bei der Umstellung auf Elektroantriebe.

 „In Göttingen ist das Ziel, den ÖPNV bis zum Jahr 2030 auf Elektrobusse umzustellen und so einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Thomas Zimmermann, Betriebsleiter der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH. Das bedeute eine große Herausforderung mit enorm hohem Kostenaufwand. „Ohne das Analysetool, das im Projekt OmniE realisiert werden soll und uns alle wichtigen Faktoren für eine Umstellung aufzeigt, wäre das nicht möglich“, so Zimmermann.

Regionalmanagement NordHessen GmbH





Toyota entwickelt neue Batterie für Hybridautos

 

Köln – Die Toyota Motor Corporation und die Toyota Industries Corporation haben jetzt eine neue Batterie für Hybridfahrzeuge entwickelt. Damit reagieren die japanischen Unternehmen auf die zu erwartende Entwicklung und Markteinführung weiterer Hybridmodelle, deren Zahl in Zukunft noch zunehmen wird.

Details zu den Spezifika und Leistungswerten der Hybridbatterie geben die Unternehmen im Vorfeld eines möglichen Einsatzes bekannt. Produziert werden die neuen Akkus künftig bei Toyota Industries im Werk Kyowa (Obushi) und an einem Standort auf dem Firmengelände neben dem Werk Higashiura (Higashiura-cho/Chita-gun), die beide in der Provinz Aichi liegen. Damit lässt sich flexibel auf die Nachfrage reagieren, gleichzeitig können Toyota und Toyota Industries gemeinsam eine funktionierende Lieferkette aufbauen und stärken.

In Zukunft werden beide Unternehmen Technologien und Produkte entwickeln, die die Verbreitung und Beliebtheit elektrifizierter Fahrzeuge fördern. Diese leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den weltweiten Klimawandel und tragen maßgeblich zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen bei – Ziele, die der Toyota Konzern aktiv verfolgt.

Im Rahmen der ehrgeizigen „Environmental Challenge“ will Toyota den CO2-Ausstoß bis 2050 um 90 Prozent gegenüber dem Stand von 2010 senken. Eine konsequente und beschleunigte Elektrifizierung der Modellpalette spielt dabei eine entscheidende Rolle, um auch kurzfristig Erfolge zu erzielen – bis 2025 wird beispielsweise in allen Baureihen eine elektrifizierte Antriebsversion angeboten. Toyota strebt dabei aber nicht nur eine Verringerung der CO2-Emisionen im Fahrbetrieb an: Über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs sollen diese bis 2050 auf null reduziert werden. Die weltweiten Werke sollen bis dahin vollkommen klimaneutral produzieren.

 

Origianl Content von Toyota, präsentiert durch das Nordhessen Journal




Elektrofahrzeuge: Konsumenten zwischen Wunsch und Wirklichkeit

 

(ots) Jeder zweite Deutsche bevorzugt alternative Antriebsformen beim nächsten Autokauf. 88 Prozent erwarten bei Elektrofahrzeugen eine Reichweite von mindestens 320 Kilometern – weit mehr, als der Durchschnitt wirklich fährt. Umweltfreundlichkeit ist Hauptgrund für die Anschaffung eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs.

Das Interesse an alternativen Antrieben ist im Laufe des letzten Jahres deutlich gestiegen, immer mehr Menschen planen bei der Anschaffung des nächsten Autos einen Wechsel weg vom traditionellen Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antrieben. Das ist ein Ergebnis der Deloitte Global Automotive Consumer Study 2020. 51 Prozent der deutschen Befragten bevorzugen demnach einen Antrieb mit weniger direkten Emissionen (Hybrid, voll elektrisch, Ethanol, Erdgas, Brennstoffzelle). 2019 haben das lediglich 37 Prozent in Betracht gezogen. Besonders beliebt sind dabei elektrische Hybride, die sich 31 Prozent der Verbraucher vorstellen können.

„Die Hersteller machen entscheidende Fortschritte in der Entwicklung alternativer Antriebe, sie steigern die Reichweite bei gleichzeitig tendenziell sinkenden Anschaffungskosten. Das macht solche Fahrzeuge attraktiver, entspricht jedoch noch nicht den Erwartungen der Verbraucher“, beobachtet Dr. Thomas Schiller, Leiter Automobilindustrie bei Deloitte. „Auch steigt durch die gesellschaftliche Diskussion das Umweltbewusstsein der Konsumenten. Das führt zu einer wachsenden Nachfrage nach alternativen Antrieben. Mit Ausnahme der chinesischen Konsumenten, wo die Subventionen für E-Fahrzeuge gekürzt wurden, wenden sich Autokäufer weltweit zunehmend von Verbrennungsmotoren ab. Unsere Prognosen zeigen, dass sich der Marktanteil von hybriden und elektrischen Fahrzeugen in der EU bis 2026 verdreifachen wird.“

E-Autos punkten mit sauberem Image und geringen Ladekosten

Niedrigere direkte Emissionen sind der Hauptgrund für die Entscheidung für ein Hybrid- oder Elektroauto. Im Vergleich zu klassischen Antrieben schneiden reine E-Autos bei mehr als der Hälfte der Verbraucher in puncto Umweltfreundlichkeit besser oder sehr viel besser ab. Einen weiteren Vorteil sehen 40 Prozent der Deutschen in den geringeren Ladekosten im Vergleich zum Tanken. Auch in Reparatur und Wartung sind E-Autos vielfach günstiger, da beispielsweise Ölwechsel wegfallen. Diesen Vorteil nehmen die Konsumenten jedoch bislang kaum wahr.

Würden Verbraucher auch mehr für Elektroautos zahlen?

Zwar ist ein Elektrofahrzeug für viele wünschenswert, die Bereitschaft dafür auch Mehrkosten in Kauf zu nehmen ist aber nur bedingt ausgeprägt. Rund 40 Prozent der Befragten sind bereit, einen Aufschlag von bis zu 2.500 Euro für einen umweltfreundlichen Antrieb zu zahlen. Allerdings liegt die persönliche Schmerzgrenze für 17 Prozent im Bereich von 800 bis 2.500 Euro. Weitere 13 Prozent würden einen Aufpreis von 400 bis 800 Euro akzeptieren. 11 Prozent wären lediglich bereit, 400 Euro mehr zu zahlen. 43 Prozent aller Befragten schließen gänzlich aus, mehr für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug auszugeben. Anders die jüngeren Befragten der Generationen Y und Z: 52 Prozent von ihnen sind bereit, einen Aufpreis von bis zu 2.500 Euro zu zahlen.

Für viele Verbraucher ist der hohe Anschaffungs- und Leasingpreis allerdings ein Hindernis. Zwei Drittel der Verbraucher befürchten, dass es mehr als drei Jahre dauern würde, bis sich der Aufpreis eines elektrischen Fahrzeugs rechnet. Insgesamt wären die meisten Verbraucher (41 Prozent) bereit, zwischen 15.000 und 30.000 Euro für ein Hybrid- oder Elektroauto auszugeben.

Gewünschte Reichweite achtmal höher als tatsächlicher Bedarf

Hauptkritikpunkt bleibt die Reichweite: 76 Prozent bewerten diese im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben als weitaus schlechter. Gleichzeitig sind die Erwartungen hoch: 88 Prozent der deutschen Verbraucher wünschen sich eine Reichweite von mindestens 320 Kilometern. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Autofahrer legt heute lediglich rund 40 Kilometer pro Tag zurück. Damit sind die deutschen Verbraucher, gemeinsam mit den österreichischen, weltweit die anspruchsvollsten.

Immer mehr Sorgen bereitet den Verbrauchern die Ladeinfrastruktur. Denn weniger als die Hälfte der Befragten in Deutschland hat die technischen Voraussetzungen, das eigene Fahrzeug zu Hause zu laden. „Das zwingt viele E-Autofahrer, sich auf die öffentliche Infrastruktur zu verlassen, die jedoch nach wie vor nicht ausreichend vorhanden ist“, merkt Dr. Thomas Schiller an. „Um die Akzeptanz der Verbraucher für E-Mobilität weiter zu erhöhen, müssen Politik und Wirtschaft entschlossener und zügiger handeln. Für die Hersteller wäre es sinnvoll, die Nachfrage durch attraktivere Preise anzuregen und die Technologie hinsichtlich Ladezeiten und Reichweiten weiter zu optimieren. Aufseiten der Politik braucht es neben verbesserten rechtlichen Rahmenbedingungen finanzielle Anreize und Förderungen für den Aufbau einer flächendeckenden öffentlichen Ladeinfrastruktur“, so Dr. Thomas Schiller.

Inhaltlich verantwortlich für die Studie ist Dr. Thomas Schiller, Partner und Leiter Automobilindustrie bei Deloitte

 

Original-Content von: Deloitte, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Deutliche Unterschiede beim Schnellladen von E-Autos


ADAC schafft Vergleichbarkeit – Audi e-tron mit bestem Ergebnis

Bei Elektro-Fahrzeugen spielt nicht nur die Reichweite eine wichtige Rolle, sondern auch die Kombination aus guter Schnellladefähigkeit und effizientem Verbrauch. Erst damit wird ein E-Fahrzeug auch für längere Strecken einsetzbar.
Als langestreckentauglich bezeichnet der ADAC ein E-Auto dann, wenn es eine Ecotest-Reichweite von mindestens 300 km besitzt und in 30 Minuten wieder mindestens 200 km Reichweite nachladen kann.

Zwar werden die Schnellladetechnologien der Fahrzeuge immer besser, dennoch machen Fahrzeughersteller oft nur vage Angaben dazu. Dementsprechend wichtig ist es für Verbraucher, das Schnellladeverhalten eines Elektroautos zu kennen. Das hilft sowohl bei der Kaufentscheidung als auch bei der Routenplanung. Der ADAC hat fünf Fahrzeugen bei einem Schnellladevorgang gemessen, und die wiedergewonnene Reichweite nach 10, 20 oder 30 Minuten ermittelt.

Das Ergebnis: die Ladestrategien fallen bei Modellen verschiedener Hersteller sehr unterschiedlich aus. Am überzeugendsten ist der Audi e-tron, der im relevanten Bereich (10 bis 80 Prozent Batterieladestand) konstant mit sehr hoher Leistung von knapp 150 kW lädt. Der Mercedes EQC dagegen regelt seine Ladeleistung schon bei knapp 40 Prozent Batteriestand kontinuierlich herunter. Weitaus geringere Ladeleistungen generieren der Opel Ampera-e, der Renault Zoe und der Nissan Leaf. Für Langstreckenfahrten sind sie dadurch weniger geeignet. So lädt der Audi e-tron innerhalb der ersten 10 Minuten 113 Kilometer Reichweite nach, der Nissan Leaf dagegen nur 40 Kilometer. Nach 30 Minuten Ladezeit schafft der e-tron mit der geladenen Energie 305 Kilometer, der Nissan Leaf 124 Kilometer.

Künftig wird der ADAC in den E-Autotests die Ladekurven und damit die nachgeladenen Reichweiten der Elektroautos standardmäßig ermitteln. Dadurch können Verbraucher die E-Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Schnellladefähigkeit besser vergleichen.

Der ADAC empfiehlt Verbrauchern die Schnellladefunktion unbedingt mitzubestellen, denn damit ist ein E-Auto im Alltag deutlich flexibler einsetzbar. Unterwegs sollte der Akku nur bis etwa 80 Prozent schnellgeladen werden, denn danach dauert das Laden unverhältnismäßig lange. Die Hersteller sind gefordert die Verbraucher besser mit Informationen zur Schnellladetechnologie zu versorgen und keinen Aufpreis für die Schnellladebuchse zu verlangen. Sie sollte mittlerweile zur Serienausstattung gehören.





Windkrafturteil des Verwaltungsgerichts Gießen


BUND und NABU fordern Regierungspräsidium zur Berufung auf  

Beispielbild

Wetzlar – Die Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) fordern das Regierungspräsidium Darmstadt auf, gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen vom 22.01.2020 zur Windkraftanlage bei Butzbach Berufung einzulegen.

Gabriela Terhorst, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND Hessen, meint: „Wir würden es sehr begrüßen, wenn schnell Rechtssicherheit hergestellt werden würde. Nur durch die Berufung käme es zur erforderlichen rechtlichen Klarstellung.“

Gerhard Eppler, Vorsitzender des NABU Hessen, ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass der Ausbau der Windenergie im bestehenden Rechtsrahmen mit dem Artenschutz vereinbar ist.“

Ein Ausbau der Windenergie ist aus Sicht von BUND und NABU auch in Hessen unabdingbar, um die Energiewende zu vollziehen und die Gefahren der Klimaerwärmung zu verringern. Mit der rechtsverbindlichen Ausweisung von Windkraftvorranggebieten hat die Landesregierung eine gute Voraussetzung geschaffen, um die Konflikte zwischen dem Naturschutz und der Windkraft zu minimieren.

BUND und NABU halten es wichtig, dass die Windkraft in den Vorrangebieten realisiert und der günstige Erhaltungszustand der Vogel- und Fledermausarten gesichert wird.  Dazu ist jedoch auch erforderlich, weitere aktive Maßnahmen für die windkraftrelvanten Arten abseits der Windkraftvorrangflächen zur Stärkung der Populationen durchzuführen.// NABU





Neue Elektrofahrzeuge für Umwelt- und Gartenamt


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert die Anschaffung von zwei Elektroautos und einer Schnellladesäule für das Umwelt- und Gartenamt mit ca. 92.000 Euro. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Unterstützung einen weiteren Schritt gehen können, die Mobilität des Umwelt- und Gartenamtes umweltfreundlich zu organisieren“, sagt Stadtbaurat Christof Nolda.

In den vergangenen Jahren wurden neben mehreren Elektrofahrrädern auch schon ein Lastenrad mit Elektromotor und vier Elektro-PKWs angeschafft. Nun soll die Fuhrparkflotte um ein weiteres Elektroauto ergänzt werden.

Besonders groß ist die Freude darüber, dass mit den Fördermitteln erstmals auch der Nutzfahrzeugpool erneuert und ein Pritschenfahrzeug mit Elektroantrieb angeschafft werden kann. Das Kolonnenfahrzeug mit Ladepritsche wird in der Grünflächenpflege im Innenstadtbereich zum Einsatz kommen und damit in diesem durch Autoverkehr besonders belasteten Bereich einen Beitrag zur Lärmminderung und Luftreinhaltung leisten.

 

Hintergrund

Elektroautos sind leiser als herkömmliche PKW und abgasfrei. Damit wird ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet. Zudem kann mit Elektroautos Mobilität klimafreundlich gestaltet werden. Fahrzeuge mit Elektromotor setzen Energie deutlich effizienter um

als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. 95 Prozent des Stroms werden in Vortrieb umgesetzt. Ein Verbrennungsmotor kann hingegen nur rund 30 Prozent des Kraftstoffs in Bewegung verwandeln. Der größte Teil der umgesetzten Energie wird als Wärme an die Umwelt abgegeben. Bei der Verbrennung von Benzin oder Diesel entsteht zudem klimaschädliches CO2. Die konkrete CO2-Bilanz eines Elektroautos hängt davon ab, wie der getankte Strom hergestellt wird. Weil immer mehr Strom in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammt, verbessert sich die CO2-Bilanz der Elektromobilität kontinuierlich.

documenta-Stadt Kassel





Zero Motorcycles eröffnet Servicezentrum für Händler am EMEA-Hauptsitz


Noord-Scharwoude, 04. Februar 2020 – Zero Motorcycles, einer der führenden Anbieter von Elektromotorrädern und -antrieben, hat am EMEA-Hauptsitz im niederländischen Noord-Scharwoude ein Servicezentrum für seine Händler errichtet. Für Kunden bedeutet das einen verbesserten Support und kürzere Wartezeiten bei Neufahrzeugen.

Im Servicezentrum unterstützen Techniker von Zero das stetig wachsende Händlernetz in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). Alle im Rahmen des neuen Servicezentrum-Programms bestellten Elektromotorräder werden schlüsselfertig ausgeliefert. Händler müssen keine separaten Zubehörteile mehr bestellen und einbauen. Extras wie der reichweitenverlängernde Power Tank und Upgrades der Ladesysteme sind dann bereits in den Modellen von Zero eingebaut.

„Unser neu geschaffenes Servicezentrum zeigt unsere kontinuierliche Unterstützung des EMEA-Marktes“, so Umberto Uccelli, Geschäftsführer von Zero Motorcycles EMEA. „Das Servicezentrum-Programm bietet unseren Kunden ab Werk eingebautes Zubehör. Das verkürzt die Wartezeit und Kunden kommen schneller in den Genuss ihrer bestellten Zero.“

Alle Modelle werden am Hauptsitz von Zero Motorcycles in Scotts Valley, Kalifornien, entworfen, entwickelt und gebaut. Anschließend werden die Motorräder an das Servicezentrum im EMEA-Hauptquartier in Noord-Scharwoude, 50 Kilometer nördlich von Amsterdam, zur Inspektion geliefert. Dort statten Techniker die neuen Elektro-Motorräder mit den bestellten Komponenten aus, bevor sie zur Übergabe an die offiziellen Zero-Händler geschickt werden. Die Händler vor Ort führen auch weiterhin regelmäßige Service- und Garantiearbeiten durch.

Weitere Infos zu aktuellen Modellen und Zero-Händlern in Ihrer Nähe gibt es unter: www.zeromotorcycles.com/de/

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Bund und DB stärken Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro – für aktiven Klimaschutz im Verkehr


#StarkeSchiene
Auf Grundlage des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung werden zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 11 Mrd. EUR bis 2030 zur Stärkung der Schiene bereitgestellt. In einer Absichtserklärung zwischen Bund und Deutsche Bahn sind die dafür notwendigen Maßnahmen festgehalten. Diese bringen mehr Kapazität, Qualität sowie eine attraktivere Schiene und damit mehr Klimaschutz im Verkehr.

Die in Summe 11 Mrd. EUR werden ausschließlich für Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Sie sollen je zur Hälfte für Eigenkapitalerhöhungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen des Bundes und als Zuschüsse ausgezahlt werden. Damit werden die finanzielle Stabilität der Infrastruktur und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors weiter gestärkt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

Versprechen gehalten – wir setzen für den Verkehrsbereich eine wichtige Maßnahme aus unserem Klimaschutzprogramm um. Der Bund stärkt die Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro. Denn die Schieneninfrastruktur ist das Fundament für umweltfreundliche Mobilität. Mit dem Geld machen wir sie robuster, leistungsfähiger und digitaler, die Bahnhöfe attraktiver und barrierefreier.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz:

Wir stärken klimafreundliche Mobilität in Deutschland und machen die Schieneninfrastruktur fit für die Zukunft. Mit zusätzlichen Investitionen in digitale Bahntechnologien machen wir das Angebot klimafreundlicher Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver und noch sicherer. Die Digitalisierung bringt große Chancen für die Schiene, wir wollen sie nutzen.

DB-Chef Richard Lutz:

Die Vereinbarung mit dem Bund bedeutet eine weitere Stärkung der Schiene für ganz Deutschland. Die 11 Milliarden Euro kommen ausschließlich der Eisenbahninfrastruktur zugute – das ist eine großartige Nachricht für den gesamten Bahnsektor, für die Reisenden, für Klimaschutz und Verkehrswende. Und es ist ein weiteres deutliches Signal für den starken politischen Rückenwind, den die Schiene in Deutschland hat. Das freut uns, und dafür bedanken wir uns bei der Bundesregierung ausdrücklich.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla:

Das Geld aus der Vereinbarung fließt unmittelbar in ein besseres Schienennetz und in attraktivere Bahnhöfe. Unsere Investitionsoffensive für eine robustere Bahn, für mehr Kapazität auf der Schiene bekommt einen weiteren Schub. Vor allem können wir mit diesen Mitteln bei der Digitalisierung des Netzes durchstarten – ein Schlüssel, um deutlich mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen.

Die Mittel sollen in folgenden vier Bereichen eingesetzt werden:

  1. Robustes Netz (4 Mrd.): Investitionen in Stellwerke, kleine und mittlere Maßnahmen an überlasteten Schienenwegen und zur Realisierung von Etappen des Deutschlandtakts, Streckenelektrifizierung für die Güterbahnen, Infrastruktur für alternative Antriebe und Investitionen in Terminals des kombinierten Verkehrs, Zugbildungsanlagen sowie die Anbindung von Gleisanschlüssen.
  2. Digitale Schiene (4 Mrd.): Zusätzliche Mittel für das „Starterpaket“ sowie den Flächenrollout der Europäischen Leit- und Sicherungstechnik ETCS sowie Digitaler Stellwerke. Investitionen in Digitale Bahntechnologien.
  3. Attraktive Bahnhöfe (1 Mrd.): Finanziert werden zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätssteigerung der Bahnhöfe sowie für Barrierefreiheit, Brandschutz und den Zustand von Empfangsgebäuden.
  4. Eigenwirtschaftliche Infrastrukturmaßnahmen (2 Mrd.): Ausweitung des Engagements der DB u.a. für mehr Qualität und Kapazität im Rahmen der „Starken Schiene“.

Die als Eigenkapitalerhöhung auszureichenden Mittel stehen noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Abstimmung mit der Europäischen Kommission. Die Auszahlung der gesamten Mittel steht unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers.

 2020 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur




ADAC setzt auf Fortschritte für die Verkehrssicherheit beim Verkehrsgerichtstag


Verkehrsgerichtstag in Goslar/ E-Scooter und Aggressivität im Straßenverkehr im Mittelpunkt

München (ots) Aggressivität im Straßenverkehr, Elektrokleinstfahrzeuge als neue Mobilitätsart sowie eine Verlängerung der Fahrausbildung – die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist eines der zentralen Themen des 58. Verkehrsgerichtstags in Goslar. Die Arbeitskreise III, V und VI beschäftigen sich mit Themen der Verkehrssicherheit.

Auf großes Interesse dürften die Diskussionen rund um die Elektrokleinstfahrzeuge stoßen – sie prägen in immer stärkerem Maße das Straßenbild. Vorbehalte gegen E-Scooter bestehen, weil viele Nutzer sie ungeordnet abstellen oder sich verkehrswidrig verhalten. Für den ADAC sind die Elektrokleinstfahrzeuge eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Mobilitätsformen. Die Verkehrssicherheit darf aber nicht unter E-Scootern leiden. Außerdem muss die Einhaltung der Regelungen konsequent kontrolliert werden.

Der Arbeitskreis III prüft, ob es neben angemessener Bestrafung auch andere Möglichkeiten gibt, um Aggressivität im Straßenverkehr zu begegnen. Der ADAC spricht sich dafür aus, Kontrollen zu verstärken und bereits während der Fahrausbildung Provokationen, Emotionen und Aggressionen intensiv zu thematisieren. Mit der Verbesserung der Fahrausbildung befasst sich der Arbeitskreis VI und fragt, ob neue Wege beschritten werden müssen, damit junge Fahrer in den ersten Jahren sicherer unterwegs sind. Wesentlich aus Sicht des ADAC ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem jungen Fahrern die eigenen Fahrfähigkeiten objektiv widergespiegelt werden.

Der Arbeitskreis I schließlich diskutiert Möglichkeiten, die Abwicklung von Unfällen, die im Ausland passiert sind, zu vereinfachen. Hierzu müssten aus Sicht des ADAC die Verjährungsfristen von Schadenersatzansprüchen EU-weit vereinheitlicht werden. Weitere Themen des diesjährigen Verkehrsgerichtstags sind unter anderem die Praxistauglichkeit des Bußgeldverfahrens (Arbeitskreis IV), die Entschädigung von Opfern nach Terrortaten mit einem Kfz (Arbeitskreis VII) sowie Passagierrechte auf Kreuzfahrten (Arbeitskreis VIII).

ADAC





Der BMW Motorrad Vision DC Roadster Neuer Antrieb, bekanntes Erscheinungsbild


„Seit über 90 Jahren ist der Zweizylinder-Boxermotor wesentlicher Bestandteil der technischen wie optischen Identität von BMW Motorrad.

Doch im Zuge der zunehmenden Elektrifizierung der BMW Group stellt sich auch hier die Frage: Wie könnte ein BMW Motorrad mit elektrischem Antrieb aussehen?

Und wie macht man es auf den ersten Blick als BMW Motorrad erkennbar?

Eine mögliche Antwort gibt der BMW Motorrad Vision DC Roadster, ein hoch emotionales Naked-Bike mit elektrischem Antrieb.

Bei einem Motorrad ist der Motor der Kern, ein tragendes Funktionselement.

Er bildet die Basis für die komplette Architektur.

Elektrische Antriebskomponenten stellen jedoch völlig andere Anforderungen an die Bauräume.

Während beim Verbrenner die Motorgröße vor allem durch den Hubraum bestimmt wird, ist bei E-Antrieben der Akkumulator das raumgreifendste Element.

Der E-Motor selbst ist verhältnismäßig kompakt.

Auf Basis dieser neuen Voraussetzungen schafft der BMW Motorrad Vision DC Roadster den Transfer, das ikonische Aussehen eines Boxers zu erhalten und mit neuer Funktion zu füllen.

Das Vision Bike ist daher auf den ersten Blick als BMW Motorrad erkennbar und offenbart bei genauerem Hinsehen seine elektrische Natur.“

 

 





Volvo S60 T8 Twin Engine


Mit dem S60 T8 Plugin-Hybrid (Twin Engine) hat Volvo

ein scharfes Gerät am Start: 303 PS aus dem Vierzylinder-Benzinmotor

plus 87 PS aus dem E-Motor verhelfen ihm zu äußerst sportlichen

Fahrleistungen.

WLTP-Verbrauch: 1,8 Liter.

 

 





Polestar eröffnet ersten Produktionsstandort in China


„Polestar ist startbereit: Die High-Performance-Elektromarke hat jetzt ihre erste Fertigungsanlage eröffnet – ein Meilenstein für das schnell wachsende Automobilunternehmen.
Pünktlich zur Einweihung erhielt Polestar zudem seine offizielle Herstellerkennung (Word Manufacturing Identifier – WMI), was die Eigenständigkeit der Marke nochmals unterstreicht.
Das neue Polestar Produktionszentrum im chinesischen Chengdu setzt Maßstäbe in der Fertigung von Elektrofahrzeugen.
In der Anlage, die binnen kürzester Zeit fristgerecht gebaut wurde, läuft der neue Polestar 1 vom Band – ein Performance-Hybrid-GT mit Karbonfaser-Karosserie.
Die Fahrzeuge sind sowohl für China als auch für die weltweiten Exportmärkte bestimmt, die ersten Kundenauslieferungen erfolgen noch in diesem Jahr.
Der Polestar 1, der 600 PS Systemleistung und 1.000 Nm Drehmoment entwickelt, ist das hochwertigste, alternativ angetriebene Fahrzeug, das jemals in China gebaut wurde – dem weltweit größten Markt für Elektroautos.
 

 
Die Werkseröffnung unterstreicht die fortschrittliche Industrialisierung Chinas.“
 
 
 

 
 

 



Elektroauto selbst gemacht: Rentner baut sein Auto um


Ein 81-jähriger Elektroingenieur aus dem

oberbayerischen Penzberg hat sein altes Auto

in ein Elektroauto umgebaut.

So gut ist das Ergebnis:

 

 





Ladeinfrastruktur kommt!


Neue Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gegründet / Eckpunkte für Finanzierung von Schnellladeinfrastruktur steht
Bundesminister Andreas Scheuer:

Versprochen. Gehalten! Gestern habe ich die NOW GmbH mit der Errichtung und dem Betrieb der neuen Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt. Damit setzen wir konsequent den Masterplan Ladeinfrastruktur um. Die Nationale Leitstelle wird den zügigen und koordinierten Aufbau von flächendeckenden Lademöglichkeiten in Deutschland sicherstellen. Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft haben mir zugesagt, die Leitstelle dabei aktiv zu unterstützen. Außerdem haben wir jetzt die Eckpunkte für die Förderung von Schnellladeinfrastruktur festgezurrt. Neben der Förderung wie bisher, soll es Ausschreibungen von größeren Losen geben, bei denen die Top-Standorte mit den weniger lukrativen für ein Gesamtnetz gemischt werden. Das Laden muss so unkompliziert und selbstverständlich wie beim Handy werden. Wir legen auch einheitliche Regeln für die Freischaltung des Ladepunkts und die Bezahlung fest. Unser erstes Ziel sind 1.000 Schnellladestandorte.

Sachinformationen:

    • Die NOW GmbH wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem Aufbau und Betrieb einer Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt.
    • Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur ist langfristig bei der NOW GmbH angesiedelt, die bisher schon die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur des BMVI koordiniert und steuert. Rund um den bereits bestehenden Bereich „Infrastruktur Elektromobilität“ wird die Leitstelle in den kommenden Monaten für den vollen Betrieb ausgebaut.
    • Kernaufgaben der Leitstelle sind die Bedarfsberechnung, Planung und koordinierter Aufbau eines deutschlandweiten Schnellladenetzes, Koordinierung der Bundes- und Landesaktivitäten und Unterstützung der Kommunen bei der Planung und Umsetzung des Ladeinfrastrukturaufbaus.
    • Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft werden der Nationalen Leitstelle z.B. notwendige Informationen für den passgenauen Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. Dazu gehören die erwarteten Neuzulassungen, die zukünftigen Batteriegrößen, die Ladeleistung der BEVs und PHEVs und deren Verhältnis zueinander. Diese Daten hat uns die Automobilindustrie zugesagt.
    • Im Fokus steht der Ausbau eines Netzes für das ultraschnelle Laden in Deutschland: Erstes Ziel ist die Errichtung von 1.000 neuen Schnellladestandorten, die ausreichend viele Ladepunkte je Standort aufweisen und schnell ausbaufähig sind.
    • Mit dem StandortTOOL (www.standorttool.de) hat die NOW GmbH im Auftrag des BMVI bereits ein Planungswerkzeug entwickelt, mit dem die deutschlandweite Ladeinfrastruktur bis 2030 für Pkw und Nutzfahrzeuge geplant und der weitere Ausbaubedarf berechnet werden kann. Das StandortTOOL weist den künftigen Bedarf an zusätzlichen Ladepunkten aus und bezieht dabei Verkehrsströme, sozioökonomische Daten sowie bereits existierende Infrastrukturen ein.
    • Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Bestimmung geeigneter Flächen sollen in enger Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen geschehen. Zusätzlich werden neue Finanzierungsinstrumente entwickelt, die einen schnellen, verlässlichen und nutzerfreundlichen Ausbau sicherstellen.
    • Das ausreichende Vorhandensein von Ladeinfrastruktur ist entscheidend für die Kaufentscheidung der Verbraucher und damit für den Hochlauf der Elektromobilität. Daher ist es notwendig, dass die Bundesregierung einen zunächst überproportionalen, den Markt vorbereitenden Aufbau von Ladeinfrastruktur ermöglicht (einen vorausschauenden Aufbau).
    • Aktuell sind Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur noch wenig gewinnbringend und es existieren kaum tragfähige Geschäftsmodelle. Neben Standorten, die wegen ihrer günstigen Lage in naher Zukunft wirtschaftlich sein werden, gibt es Standorte, die auch zukünftig wenig angefahren werden. Diese sind aber für ein flächendeckendes Netz und für die Akzeptanz der Nutzer von größter Bedeutung. Wir werden größere Lose ausschreiben, in denen wir diese Standorttypen bündeln.
    • Deshalb wird der Bund mit einem neuen Finanzierungsmodell die Anschubfinanzierung übernehmen. So sorgen wir für Planungssicherheit für die Betreiber der Ladeinfrastruktur.
    • In diesem Rahmen werden wir auch festlegen, bis wann die Ladesäulen errichtet sein müssen und wie Anmeldung und Bezahlung erfolgen sollen. Auch werden wir auf eine Vereinheitlichung der Preise hinwirken und einen durchgängigen verlässlichen Betrieb einfordern. So sorgen wir für Planungssicherheit für die Nutzer und auch für die Hersteller von Elektrofahrzeugen
© 2019 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur




Elektroautos und E-Scooter im Winter ADAC: Stromer-Pkw schon beim Laden heizen


(ots) Fahren im Winter stellt Elektroautos und E-Scooter vor besondere Herausforderungen. Nicht nur das Laden der Batterie unterliegt speziellen Bedingungen, auch das Anfahren auf Eis und Schnee ist bei E-Mobilen anders als auf trockener Fahrbahn. Was im Einzelnen wichtig ist:

Die ADAC Experten haben ermittelt, dass die Reichweite eines Elektroautos im Winterbetrieb 50 Prozent geringer ist. Denn bei niedrigen Temperaturen benötigen nicht nur Lüftung und Fahrzeugbeleuchtung mehr Energie als im Sommer. Zusätzlich ziehen Innenraum-, Heck- und Frontscheiben- sowie Sitz- und Lenkradheizung Energie aus dem Akku. Was für Elektroautos allgemein gilt – nämlich immer eine Reichweitenreserve mit einzuplanen – ist in der kalten Jahreszeit daher umso wichtiger. Batterien verfügen bei Kälte generell über weniger Kapazität. Außerdem: Niedrige Temperaturen reduzieren nicht nur die Reichweite, sondern können auch die Ladezeit verlängern. Ein Tipp: Das E-Auto bereits beim Laden heizen, dann kommt die Energie über das Ladekabel und nicht aus der Antriebsbatterie.

Auch das Fahren selbst ist bei einem Stromer mit seinem direkten Drehmoment im Winter tückischer. Gerade beim Anfahren sollte man daher in den Eco-Modus schalten, weil der Motor dann nur eine verringerte Kraft auf die Räder überträgt und das Auto damit besser – und auch sparsamer – vorankommt.

Für E-Scooter gilt zum Teil Ähnliches: Auch hier sinkt bei niedrigen Temperaturen die Reichweite des Akkus. Dieser hält zwar laut Hersteller einer Temperatur bis zu minus 20 Grad Celsius stand, sollte aber in beheizten Räumen geladen werden. Für einen besseren Grip auf der Fahrbahn ist es ratsam, eine geringere Geschwindigkeitsstufe bzw. – falls vorhanden – eine Antriebsunterstützung vorzuwählen. Hilfreich ist es auch, den Luftdruck in den Reifen zu senken.

Für die Fahrweise empfiehlt es sich generell, die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und sich auf einen erhöhten Bremsweg einzustellen. Insbesondere die Vorderradbremse sollte man behutsam einsetzen bzw. auf Glatteis möglichst überhaupt nicht bremsen oder lenken.





In der dunklen Jahreszeit: Auf richtige Beleuchtung an Fahrrad und E-Scooter achten


Auf Fahrrad, E-Scooter oder zu Fuß: Helle Kleidung schützt im Dunkeln
TÜV Rheinland: Reflektoren sorgen für mehr Sicherheit
Beleuchtung muss bei Rad und E-Scooter funktionieren

Helle Kleidung auf E-Scooter. Foto: TÜV Rheinland

Köln (ots) Sehen und gesehen werden – so muss in der dunklen Jahreszeit die Devise der Verkehrsteilnehmer lauten. „Gerade Radfahrer und Fußgänger sind in der Dämmerung schlecht zu sehen. Sie sollten deshalb möglichst helle, am besten mit reflektierenden Materialien versehene Kleidung tragen, um von Autofahrern frühzeitig wahrgenommen zu werden“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. „Alle, die in den kommenden Monaten mit dem E-Scooter unterwegs sind, sollten ebenfalls helle und möglichst reflektierende Kleidung nutzen“, ergänzt Rechtien mit Blick auf die seit Mitte des Jahres für den Straßenverkehr in Deutschland zugelassenen „Elektrokleinstfahrzeuge“.

Auf richtige Beleuchtung an Fahrrad und E-Scooter achten

Bei Fahrrad und E-Scooter sollte die Beleuchtungsanlage vorschriftsmäßig und intakt sein. „Wer beim Fahrrad eine Dynamoanlage für die Beleuchtung nutzt, sollte darauf achten, dass sie eine Standlichtfunktion bietet. Damit ist man beispielsweise an einer Ampel besser für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar“, so TÜV Rheinland-Fachmann Rechtien. Außerdem müssen am Fahrrad die vorgeschriebenen Reflektoren vorne (weiß), hinten (rot) sowie in den Pedalen und zwischen den Speichen (gelb) angebracht sein. Ähnliches gilt für die E-Scooter: Hier sind neben Reflektoren vorne und hinten ebenfalls seitliche Reflektoren vorgeschrieben, wobei auch weiße ringförmige Reflektoren auf den Rädern erlaubt sind.

Warnwesten und Helme mit reflektierenden Elementen

Neben der richtigen Beleuchtung und heller Kleidung bieten Warnwesten ein weiteres Plus an Sicherheit. Warnwesten für Erwachsene und Kinder gibt es in jeder der 220 TÜV Rheinland-Prüfstellen in ganz Deutschland für 3,20 Euro. Außerdem empfiehlt TÜV Rheinland, auf Fahrrad und E-Scooter einen Helm zu tragen. „Viele dieser Helme haben inzwischen reflektierende Elemente, die gute Dienste leisten“, sagt Rechtien. Der Handel bietet zudem Reflektoren in verschiedenen Formen als Aufnäher oder Anstecker an. Für bessere Sichtbarkeit sorgen auch Schuhe mit Reflexstreifen.

TÜV Rheinland AG





ADAC SE bietet elektrische Zweiräder bundesweit an


Neben E-Bikes jetzt auch E-Motorroller im Programm
Neues bundesweites Abo-Angebot im Frühjahr 2020 geplant

München (ots)

(ADAC SE) Da das Münchener Pilotprojekt ADAC e-Ride, in dessen Rahmen E-Bikes im Abo und zum Kauf angeboten werden, auf großes Interesse stößt, wird das Programm nun auf ganz Deutschland ausgeweitet. Die bundesweite Umsetzung des Zweirad-Projekts läuft in Kooperation mit dem Mikromobilitäts-Anbieter Rydies GmbH zunächst bis Mitte März 2020. Mit exklusiven Rabatten für ADAC Mitglieder werden neben fabrikneuen E-Bikes von VanMoof auch mehr als 2000 generalüberholte E-Bikes zum Kauf angeboten. Hierfür greift die ADAC SE auf Greenstorm zurück, Europas größten E-Bike Marktplatz. Erstmals im Programm sind auch E-Motorroller von Vässla und Kito (bis 45 km/h). Alle Fahrzeuge werden versandkostenfrei bis an die Haustür geliefert.

Neu bei diesem Mobilitätsangebot ist nicht nur der Einstieg ins Elektroroller-Segment, sondern auch das Angebot junger gebrauchter E-Bikes. Diese Elektrofahrräder führender Hersteller werden bei Greenstorm zum Sonderpreis angeboten, inklusive einem Vorteil von 177 Euro für ADAC Mitglieder. Daneben werden weiterhin fabrikneue Design-Bikes von VanMoof mit einem Preisvorteil von rund 1000 Euro angeboten.

Bei den E-Motorrollern wird beim Kauf des Fabrikats Vässla 2 ein ADAC Mitgliedervorteil gewährt. Dieser gilt für alle Modelle und auch für das Zubehör. Der Schwedenroller verfügt bei zwei Akkus über eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern (Herstellerangabe). Genauso weit kommen die Elektroroller von Kito, die ebenfalls mit einem Kaufrabatt für Mitglieder erhältlich sind. Ein Mitglieder-Preisvorteil gilt bei beiden Modellen auch für die ADAC Moped-Versicherung.

Ab Frühjahr 2020 ist auch ein bundesweites Abo-Angebot inklusive Vor-Ort-Service und Sicherheitspaket geplant. Ziel der ADAC SE ist es, im weiteren Verlauf des Pilotprojektes Erfahrungen im bundesweiten Vertrieb der Elektrofahrzeuge zu sammeln. Im Fokus steht hierbei die Organisation von weiteren Services wie Wartung, Versicherung und Reparatur, die in einem umfassenden Abo-Paket in ganz Deutschland angeboten werden sollen.

Produktangebot

Details zu den ADAC e-Ride Angebotspaketen, zu den E-Bikes und zu den Preisen gibt es unter http://ots.de/eX1lqJ

Über die ADAC SE

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 28 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2018 hatte die ADAC SE rund 3500 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,142 Mrd. Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von 108,0 Mio. Euro. / ADAC SE





Scham ja, Werte nein? Fragt Topagemodel Renate Zott im Kommentar zum Sonntag.


Ich komme noch aus der Zeit, wo man in der Grundschule kleine Schwatzbasen einfach vor die Tür gestellt hat.

Schämen sollten sie sich was, weil man sich im Unterricht eben keine Kassetten voll erzählen darf.

Am besten gleich im Erdboden versinken wollte man auch, wenn man ohne Hausaufgaben erwischt wurde oder vorne an der Tafel vor aller Augen eine Aufgabe nicht lösen konnte. Der Kopf rot vor Scham, jeder kennt die Dramaturgie dieser entsetzlich peinlichen Gefühle.

Dass wir also schon von klein auf lernen, uns für etwas zu schämen, ist nach meinem Kenntnisstand >Menschen-exklusiv<, denn Schamgefühle habe ich bislang noch bei keiner anderen Spezies beobachten können.

Scham ist irgendwie ein zutiefst menschliches Regulativ, sich instinktiv Normen und Regeln des Zusammenlebens zu unterwerfen bzw. sich ihnen in diesem Sinne anzupassen – es muss genetisch so programmiert sein, sonst ist das Leben auf Dauer ziemlich schwierig.

Insofern finde ich an Scham per se nichts Schlimmes, im Gegenteil, ein Gefühl, das gesellschaftlich bedeutende Relevanz hat und die Gemeinschaft zusammenhält, weil sie eben regelt, was man tut und was nicht.

In gewisser Weise beschämend finde ich allerdings die neue Schamwelle. Flugscham, SUV-Scham, Kreuzfahrt-Scham – also wir kommen neuerdings aus dem Schämen gar nicht mehr raus. Wenn du mehr als einmal die Woche ein Stück Fleisch auf deinem Teller hast, dann schäm dich was und versteck‘ dich schnell unter deinen Teppich-Fransen, wenn das Stück Fleisch womöglich noch abgepackt aus dem Supermarkt kommt und nicht gesund und ökologisch wertvoll von der Weide bei dir um die Ecke.

Während also Herr Draghi mit seiner 0-Zins Politik unentwegt die Konsumfreude peitscht, wartet auf der anderen Seite schon der erhobene Zeigefinger, denn: dein neuer Wagen verbraucht zu viele Rohstoffe. Ja was denn nun? Kaufen und verbrauchen oder die Welt retten? Mir geht das entschieden zu weit und ich stehe auf dem Standpunkt, dass klimatechnisch-global wieder nicht weit genug gedacht wird.

Es ist sicher ein guter Ansatz Mobilität umzuorganisieren und die Innenstädte von den Blechlawinen zu befreien, aber nun zu glauben, dass wir mit all‘ den neuen e-angetriebenen Karossen, Rädern und Rollern der Umwelt nur noch Gutes tun, ist ja vermessen. Denn: bevor wir uns quasi geräuschlos und CO2-neutral auf den Weg machen können werden schon 17 Tonnen Kohlendioxid in die Luft gejagt. Merke: Bis dahin war ein heutiger Mittelklasse-Wagen bereits 100.000 Kilometer unterwegs. Und mehr noch: Wir zerstören etwa doppelt so viel Umwelt für den Bau eines E-Gefährts, als bei der Herstellung eines vergleichbaren Wagens mit Verbrennungsmotor. Grund dafür sind die schlimmen Umweltschäden, die bei der Gewinnung der erforderlichen Rohstoffe, wie Lithium und Kobalt, in den Abbauregionen entstehen. Schämen müssten sich demnach jetzt schon alle Nutzer der neuen schicken E-Roller, deren Batterien nämlich schon nach ca. 1 Jahr schlapp machen und das ganze Teil anschließend Schrott ist. Wo dieser Batterie-Müll landen soll, fragt heute keiner, auch kein Umweltaktivist.

Noch spricht auch keiner über das Brandrisiko, denn das Löschen von Elektrofahrzeugen dauert deutlich länger als das von Vehikeln mit Verbrennungsmotor. Es liegt einfach daran, dass in allen Zellen der Batterie Sauerstoff ist, was es quasi unmöglich macht, den Brand zu ersticken. Tauchen statt löschen hieß es dann in den bisher bekannten Fällen. Tauchen, das heißt, das Fahrzeug in einem Container voll Wasser löschen und 24 Stunden drin lassen; rein vorsorglich. Und nur mal so in die Tüte gesprochen: Soll dann also rein vorsorglich alle 100 Autobahnkilometer ein Container voll Wasser stehen und in jeder Tiefgarage sowieso?! Oder erwarten uns dann neue Schlagzeilen wie:

Hochhaus wegen brennendem E-Auto in Flammen aufgegangen?

Der batteriebetriebene Antrieb ist also ein Problem, auch wenn das gerade keiner hören oder sehen will. Vielleicht ist Argentinien, China oder Südkorea, wo 2 Millionen Liter Wasser für eine Tonne Lithium vertrocknen müssen und giftige Dämpfe das dortige Ökosystem massiv schädigen zum Glück weit weg. Vielleicht sind Umweltsünden auf der anderen Seite des Erdballs nicht so katastrophal, wie die vor der eigenen Haustür. Mir schwant, dass die Teller, auf denen über Herstellung und Entsorgung herumgestochert wird, einfach zu klein. Jedenfalls kann hier keiner mit gutem Gewissen von einem ökologischen Fußabdruck sprechen. Schämt euch!


©Renate Zott

Die Autorin Renate Zott

Renate Zott wohnt in Frankfurt am Main und ist aktive Kämpferin für ein positives Altersbild. Renate Zott, erst Versicherungs-Maklerin und jetzt Managerin einer Haustechnik-Firma, ist verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes.

Renate Zott ist Botschafterin des Bundesverband Initiative 50Plus und Kreis-Geschäftsführerin des BVI50Plus in Frankfurt am Main.

Sie betreibt den Blog www.topagemodel.de. Renate Zott ist auch bei Facebook und Instagram.

 





Toyota e-Care


Die Toyota Motor Corporation (Toyota) hat an ihrem Stand auf der 46. Tokyo Motor Show 2019

einen „Mobilitäts-Themenpark“ für das Erleben der Zukunft ins Leben gerufen.

Erleben Sie eine medizinische Untersuchung der Zukunft mit einer Gesichtsversion des bekannten Spieles „Rock Paper“ -Schere‘.

Dieser Mobilitätsservice ermöglicht es einem Passagier, unterwegs mit einem Arzt zu sprechen und sich

auf dem Weg zum Krankenhaus einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen.

Dieses Fahrzeug fährt dorthin, wo es benötigt wird, einschließlich des Hauses eines Kunden oder anderer Ziele.

 

 





Elektroautos mit schwerem Klima-Rucksack unterwegs – Batterie-Produktion ist treibhausgas-intensiv


Erdgasfahrzeug mit guter Klimabilanz bei den konventionellen Antrieben

München (ots)

Elektro-Autos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Allerdings können die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten „Golfklasse“. Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen.

Der Grund für das Abschneiden der Elektro-Fahrzeuge sind der immer noch relativ schmutzige Strom in Deutschland mit einem hohen Kohleanteil sowie die Antriebsbatterie. Deren Produktion ist aufwändig und treibhausgas-intensiv, was sich wie ein schwerer „Klima-Rucksack“ in der Bilanz niederschlägt. Erst mit einem immer höheren Anteil an regenerativem Strom können die E-Autos ihre Klimabilanz gegenüber herkömmlichen Antrieben deutlich verbessern.

In der Analyse von Joanneum Research werden alle relevanten Energieaufwendungen und Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs berücksichtigt. Dabei schneidet der Plug-in-Hybrid gemeinsam mit dem Benziner-Pkw am schlechtesten von allen gängigen Antriebsarten ab. Sein Problem ist vor allem die zusätzliche Batterie, die sich negativ auf die CO2-Bilanz auswirkt. Auch das reine Elektro-Auto kann seinen Klimavorteil erst spät ausspielen: Im Vergleich zum Benziner nach 127.500 km oder 8,5 Betriebsjahren, im Vergleich zum Diesel nach 219.000 km oder 14,6 Betriebsjahren.

Die beste Treibhausgas-Bilanz der konventionellen Antriebe weist unter heutigen Bedingungen das Erdgasauto mit 15 Prozent Biomethan auf, besser noch als der Elektro-Pkw bei Nutzung des deutschen Strommix.

Beim Einsatz regenerativer Energiequellen zeigt das Elektroauto die beste Treibhausgasbilanz, dicht gefolgt vom Brennstoffzellenfahrzeug. Aktuell wird Wasserstoff aber noch unter hohem Energieaufwand aus Erdgas hergestellt und ist deshalb noch keine Alternative. Zukunftsmusik sind auch synthetische Kraftstoffe, die aus elektrischer Energie und CO2 hergestellt und mit relativ geringem Aufwand in modifizierte Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können. Allerdings verschlingt die Herstellung dieser E-Fuels viel zu viel Energie.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs nur möglich ist, wenn Strom und alternative Kraftstoffe aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden. Dazu ist der Ausbau der regenerativen Quellen und die Anpassung der Versorgungsnetze nötig.

Weitere Informationen zur aktuellen Klima-Studie gibt es unter www.adac.de/klimabilanz

ADAC





Stadt soll Modellregion für ein 365-Euro-Ticket werden


Im vorgelegten Klimaschutzprogramm der Bundesregierung heißt es in der Maßnahme 28 unter der Überschrift „Modellprojekte für ÖPNV-Jahrestickets“: „Die Bundesregierung wird zusätzlich 10 Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV unterstützen, zum Beispiel die Einführung von 365 Euro Jahrestickets.“

Die Fraktion FDP, Freie Wähler und Piraten in der Stadtverordnetenversammlung hat einen Antrag eingebracht, wonach der Magistrat aufgefordert wird, sich als Modellstadt für das 365-Euro-Ticket zu bewerben.

„Die Fahrpreise für Busse und Bahnen in Kassel gehören mit zu den höchsten in ganz Deutschland. Das ist für viele Menschen nicht attraktiv genug, um den ÖPNV als Alternative zum Auto zu nutzen“ erklärt der Fraktionsvorsitzende Matthias Nölke. Wenn jetzt der Bund Geld anbiete, um die Tarife zu senken, dann müsse diese Chance unbedingt ergriffen werden.

Idealerweise gemeinsam mit dem Landkreis für das Kassel-Plus-Gebiet oder sogar das gesamte NVV-Gebiet. So könne vermutlich auch am meisten für eine Luftreinhaltung im Kasseler Becken getan werden.

Dazu müsse am Ende aber auch das Angebot durch mehr Fahrzeuge und bessere Takte verbessert werden.

„Denn der ÖPNV wird nur durch ein gutes Angebot, preislich und von den Fahrtzeiten her, attraktiver und bewegt die Menschen nur dann zum Umsteigen, wenn er somit eine echte Alternative darstellt. Die Einführung dieses Tickets wäre auch eine echte sozialpolitische Errungenschaft“, betont Nölke abschließend.

/FDP Ks





E-Scooter: Dringender Handlungsbedarf nach Alkoholunfällen


BADS finanziert erste Studie zur Ermittlung der alkoholbedingten Fahruntüchtigkeit bei E-Tretrollern

Hamburg (nr). Muss die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit bei Nutzern von E-Tretrollern (E-Scooter) strenger bewertet werden als bei den übrigen Verkehrsteilnehmern? Diese Frage soll jetzt eine Studie beantworten, die der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) in Auftrag gibt und mit 40 000 € unterstützt. Durchgeführt wird die Studie vom Institut für Rechtsmedizin an der UNI-Düsseldorf.

Der Präsident des BADS, der Hannoveraner Jurist Helmut Trentmann, wies auf die zunehmend größeren Gefahren durch E-Scooter hin. „Abgesehen davon, dass mit den Rollern vielfach disziplinlos gefahren wird, missachten viele Nutzer die im Verkehr gültigen Promillegrenzen“, sagte Trentmann. So ermittelte die Polizei beispielsweise während des Münchner Oktoberfestes 414 betrunkene E-Roller Fahrer und zog 254 Führerscheine ein. Bei mehr als der Hälfte der 21 registrierten Unfälle waren die Fahrer alkoholisiert.

Die Annahme, die allgemeine Grenze für Kraftfahrzeuge – 1,1 Promille – sei nach aktueller Lage anzuwenden, stoßen beim BADS auf rechtliche und tatsächliche Bedenken. Die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit muss wegen der Besonderheiten der Roller niedriger gezogen werden.

„Wir nehmen mit der von uns mitfinanzierten Studie unsere seit sieben Jahrzehnten laufenden Bemühungen wahr, Alkohol und Drogen als Störer der Verkehrssicherheit zu minimieren bzw. auszuschalten und wollen mit der Finanzierung Klarheit in ein bisher nicht wissenschaftlich beachtetes Problemfeld bringen. „Der Rollerfahrer fährt stehend, was höhere Anforderungen an den Gleichgewichtssinn stellt, zudem hat der Scooter extrem kleine Räder und eine kurze Lenkstange.“ Ohne größere Anstrengungen seien darüberhinaus vergleichsweise hohe Geschwindigkeiten bei wesentlich höheren Beschleunigungen erreichbar, so Trentmann.

Die Studie wird von dem Arzt für Rechtsmedizin, PD Dr.med. Benno Hartung und dem forensischen Toxikologen, Prof.Dr.rer.nat.Thomas Daldrup verantwortet. Juristische Begleitung: Bundesrichter a.D. Kurt Rüdiger Maatz. 


Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.