5. Folge der Podcastserie “ AUSFÜHRUNG!“


Fünfte Folge der Podcast-Serie AUSFÜHRUNG! über meine persönlichen Erlebnisse mit der Bundeswehr.

Heute geht’s um die Werte der Soldaten. Was treibt sie, welcher Werte-Kompass leitet sie an? Und was war für mich das Überraschendste dabei?

Mehr Informationen finden Sie in den nächsten Podcast-Folgen sowie in meinen Büchern „Führen im Grenzbereich“ und „Besuch bei der Truppe“ – für alle, die einen umfassenden Blick darüber haben möchten, welchen Auftrag die Bundeswehr hat und welche Menschen diesen ausführen. Zusätzliche kostenlose Informationen finden Sie auch unter meinem LinkedIn Profil, hier auf dem Nordhessen Journal und auf der Website www.impactwunder.com.

Zur Klarstellung: Ich habe nie gedient und war nie Soldatin. Ich stehe in keinerlei angestelltem bzw. in einem Dienstleistungsverhältnis mit der Bundeswehr. Die in dieser Serie geteilten Inhalte sind meine persönlichen Erlebnisse und Meinungen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Die Inhalte spiegeln nicht die Ansichten der Bundeswehr wider noch sind sie mit der Bundeswehr abgestimmt.

 


Wiebke Köhler

Geschäftsführung

#proudtobeimpactWunder

impactWunder Strategieberatung GmbH

wk@impactwunder.com | www.impactwunder.com


4. Folge der Podcastserie “ AUSFÜHRUNG!“

3. Folge der Podcastserie “ AUSFÜHRUNG!“

2. Folge der Podcast-Serie ” AUSFÜHRUNG!”

Neuer Podcast: AUSFÜHRUNG!

 




Ich liebe Poker -Sie auch?

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Poker Tricks, die von erfahrenen Spielern verwendet werden

Wie jeder Fan des berühmten Kartenspiels weiß, ist Poker nicht gerade einfach. Dabei ist es egal, ob es sich um Texas Hold’em, Pot Limit Omaha oder sogar Russian Poker online handelt. Wer zu einem richtig guten Pokerspieler werden will, muss einiges an Arbeit investieren und die richtigen Strategien oder Taktiken lernen.

Gerade diese Tatsache aber macht Poker zu einem der beliebtesten Casino Kartenspiele der Welt. Anders als beim Baccarat oder Blackjack ist es beim Pokern nämlich möglich, auf lange Sicht garantierte Gewinne zu erwirtschaften. Die besten Pokerspieler der Welt verdienen mit ihrem Hobby sogar Millionenbeträge im Jahr.

Wer zu einem dieser Spieler will, der muss so einige Tricks kennen, um seine Gegner auszuspielen. Einige davon stellen wir heute vor, denn wir haben einige Poker Tricks herausgesucht, die von erfahrenen Spielern verwendet werden. Mit diesen Taktiken wird der nächste Pokerabend ganz sicher doppelt so lukrativ.

1. Gute Pokerspieler sind aggressiv

Nein, das bedeutet nicht, dass gute Pokerspieler aggressive Menschen sind. Vielmehr ist dies auf ihre Spielweise am Tisch bezogen. Anstatt passive Spielzüge wie mitgehen oder wegwerfen, zeichnen sich diese Spieler dadurch aus, dass sie regelmäßig mit schlechten Karten Chips in die Mitte bringen. Dies ist beim Poker als Bluff bekannt.

Auch wenn fast jeder Pokerspieler mit dem Prinzip des Bluffens vertraut ist, verwenden es die meisten Spieler zu selten. Vor allem nach dem Flop erhöht ein Großteil der Spieler nur in Fällen, wenn er oder sie eine sehr starke Hand besitzen. Dies ist ein großer Fehler, denn ein Raise nach dem Flop sieht sehr stark aus und bringt oft sogar relativ starke Hände zum Folden.

Das Tolle an dieser Taktik ist, dass sich ein Spieler mit einem Bluff zwei Möglichkeiten gibt, die Hand zu gewinnen. Entweder der Gegner wirft sein Blatt weg, oder man trifft mit Glück die richtigen Karten und gewinnt die Runde auf diese Weise. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass viele Bluffs auf lange Sicht profitabel sind.

2. Den Gegner zu lesen ist eine Wissenschaft, keine Kunst

Wenn unerfahrene Pokerspieler einen Superstar wie Daniel Negreanu im Fernsehen dabei beobachten, wie dieser ein ums andere Mal die Karten der Gegner errät, halten sie dies oft für reines Talent. Dies ist jedoch weit gefehlt. Während Talent sicherlich auch eine Rolle spielt, kann im Prinzip jeder Mensch lernen, die Karten der anderen Spieler zu „lesen“.

Dies funktioniert durch Übung. Allerdings muss sich ein Spieler erst einmal bewusst sein, was er überhaupt üben soll. Und zwar sollte man stets versuchen, die möglichen Karten des Gegners an jedem Punkt der Hand einzuschränken. Falls der Gegner zum Beispiel vor dem Flop als erstes dran ist und eine hohen Betrag setzt, hat er höchstwahrscheinlich ein großes Paar oder zwei hohe Karten wie AK. Diese Information hilft einem dann auf den späteren Straßen, die Handstärke des Gegners sehr genau einzuschätzen.

3. Die besten Spieler der Welt verstehen Spieltheorie

Unser nächster Tipp wird für viele Anfänger zu weit gehen, aber wer ein echter Experte werden will, der sollte sich mit Spieltheorie befassen. Nicht umsonst ist GTO (Game Theory Optimal) Poker einer der wichtigsten Begriffe aus der Szene der letzten Jahre.

Vereinfacht gesagt, basiert der Ansatz von GTO Poker darauf, die idealen Frequenzen zu kennen, die für bestimmte Spielzüge in den entsprechenden Situationen am meisten Gewinn bringen. Hierfür gibt es spezielle Programme, mit denen Spieler abseits vom Tisch üben können.

Auch wenn diese Arbeit nicht gerade aufregend ist, kann sie sich am Ende enorm auszahlen. Vor allem wer hohe Einsätze spielt, kann beim Pokern sehr viel Geld verdienen. Daher sind diese Hausaufgaben am Ende oft sehr gut bezahlt.

4. Wer nicht foldet, kann nicht gewinnen

Jeder gute Pokerspieler versteht, dass man nicht jede Hand gewinnen kann. Daher haben diese Spieler gelernt, ihre Karten wegzuwerfen, wenn sie den Gegner stärker einschätzen. Zugleich ist der wohl größte Fehler von unerfahrenen Spielern, dass diese zu viele Einsätze mitgehen.

Der Grund dafür ist einfach: Menschen mögen keine Ungewissheit. Daher gehen viele Spieler den letzten Einsatz auf dem River aus reiner Neugier mit. Sie haben zwar im Gefühl, dass sie die Runde wahrscheinlich nicht gewinnen können, wollen es aber ganz sicher wissen.

5. Ein Spieler kann nur gegen schlechtere Spieler gewinnen

Unser letzter Tipp ist zugleich einer der wichtigsten. Wer erfolgreich pokern will, der muss zuerst einmal die richtigen Spiele auswählen. Oder mit anderen Worten: er oder sie muss gegen andere Spieler antreten, die schlechter spielen und häufiger Fehler machen.

So logisch dieses Prinzip auch sein mag, wird es von zahlreichen Spielern komplett ignoriert. Sie machen sich keinerlei Gedanken, ob sie besser spielen als ihre Gegner. Dies ist vor allem deshalb so wichtig, weil das Casino von jedem Pot einen Teil als Gebühr einzieht. Selbst wenn man genauso gut ist wie die Gegenspieler, würde man daher auf lange Sicht als Verlierer vom Tisch gehen. Die einzige Lösung für dieses Problem ist, in Runden zu spielen, die vor allem aus schlechteren Gegnern bestehen.

Fazit

Es ist wirklich nicht einfach, ein guter Pokerspieler zu werden. Zuerst einmal braucht man natürlich ein gewisses Maß an Intelligenz und Talent, denn Poker ist ein Denkspiel, bei dem die grauen Zellen zu jeder Sekunde gefordert sind.

Noch viel wichtiger als diese Dinge ist aber, dass ein guter Pokerspieler hart arbeiten und sich die richtigen Strategien beibringen muss. Mit den oben beschriebenen Tricks kann hoffentlich jeder Leser zu einem besseren Spieler werden und seine Ergebnisse an den Tischen verbessern. Wir wünschen allen viel Glück!


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Zeichnen lernen mit Doro -Teil 1


Wie alle bewundern Menschen die zeichnen können. Ich meine so richtig Oldschool, nicht am Pc und am Grafiktablet.

Genau so jemand haben wir gefunden, eine Frau die Spaß am Zeichnen hat und dabei auch noch tolle Ergebnisse „zaubert“

Da man sowas tatsächlich lernen kann und es sehr viel Freude bereitet, möchten wir ihnen die Autorin/Zeichnerin gerne vorstellen. 

Sie wird in unregelmässigen Abständen Videos posten, die für diverse soziale Medien aufbereitet werden. 

Berichten sie uns doch mal, ob sie selbst Lust daran gefunden haben und auch wenn sie Fragen haben. //Redaktion


ThesketchingDoro

Hallo, 

ich bin Dorothee und ich habe zu Beginn der Corona Pandemie in 2020 meine Leidenschaft fürs Zeichnen wiederentdeckt.

Ein Hobby, was social ganz viel Distance hat. Perfekt für eine Pandemie! 

Ich habe in den letzten Monaten viel Spaß daran gefunden, meine Zeichnungen auf Video aufzunehmen und meine Gedanken dazu zu sprechen.

Die Ergebnisse teile ich auf Tiktok, Instagram und seit Neuestem auch auf Youtube, wo ich täglich immer mehr Menschen fürs Zeichnen begeistern kann. 

Für mich hat sich das Zeichnen mittlerweile zu einem festen Bestandteil in meinem Leben entwickelt.

Das 10-20 minütige Fokussieren auf ein eigenes „Kunstwerk“ ist für mich wie eine kleine meditative Reise zu mir selbst.  

 

 

 

Das Schöne am Zeichnen ist:

Jeder kann es lernen, auch du! Wenn Du also Freude am Zeichnen hast oder es gerne lernen möchtest, schau doch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei.

Ich bin sicher, wir werden viel Spaß zusammen haben. 

 

Tiktok: https://vm.tiktok.com/ZSv9KkBn/ 

Instagram: https://instagram.com/thesketchingdoro 

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCD5Ka9vtSqzlUQs1d8cOHPA 

 





Sonderprogramm „Stadt und Land“ für flächendeckende Fahrradinfrastruktur


Andreas Scheuer: BMVI startet Offensive für besseren Radverkehr

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die Mittel für den Radverkehr auf ein nie dagewesenes Niveau aufgestockt: Bis 2023 stehen rd. 1,46 Milliarden Euro allein für den Radverkehr zur Verfügung. Ab sofort können Länder und Gemeinden erstmals Bundesmittel vom BMVI für Radverkehrsinfrastrukturprojekte vor Ort abrufen. Das BMVI hat dafür das Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ aufgelegt und mit den Ländern abgestimmt. Bis zu rund 660 Millionen Euro stehen bis 2023 dafür bereit.

Bundesminister Andreas Scheuer:
Mit unserem neuen Programm werden wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich verbessern. Wir schaffen Radwege! Wir stellen dafür so viele Mittel wie noch nie zur Verfügung. Das ist eine Riesenchance vor allem auch für die Gemeinden. Gemeinsam mit den Ländern werden wir dafür sorgen, dass das Geld schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo es den größten Nutzen stiftet. Also dort, wo die Menschen unmittelbar etwas davon haben und schnell Verbesserungen spüren. Wir stecken den Rahmen und die Kommunen entscheiden mit den Ländern, welche Maßnahmen sich vor Ort am besten eignen. Das können zum Beispiel Radwegebrücken oder -unterführungen sein, fahrradfreundliche Kreuzungen, Fahrradparkhäuser oder Fahrradzonen. Ziel ist eine möglichst flächendeckende, getrennte und sichere Radverkehrsinfrastruktur. Damit wollen wir ein echtes Angebot schaffen, das noch mehr Menschen überzeugt, auf das Rad zu steigen.

Mit diesem Sonderprogramm sollen Radfahrende bundesweit unterstützt, geschützt und gestärkt werden. Außerdem soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – insbesondere im ländlichen Raum. Damit setzt das BMVI auch eine weitere Maßnahme aus dem Klimaschutzprogramm 2030 um.
Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst lückenlosen Radinfrastruktur beitragen. Stadt-Umland-Verbindungen – auch über kommunale Grenzen hinweg – werden dabei besonders begrüßt. Außerdem soll der Radverkehr besser mit anderen Verkehrsträgern vernetzt und der zunehmende Lastenradverkehr berücksichtigt werden.
Um diese Ziele zu erreichen, werden im Rahmen des neuen Sonderprogramms u.a. gefördert:

• Der Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze,
• eigenständige Radwege,
• Fahrradstraßen,
• Radwegebrücken oder -unterführungen (inkl. Beleuchtung und Wegweisung),
• Abstellanlagen und Fahrradparkhäusern,
• Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses für den Radverkehr wie getrennte Ampelphasen (Grünphasen),
• die Erstellung von erforderlichen Radverkehrskonzepten zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsträger und
• Lastenradverkehr.

Die Maßnahmen der Länder und Gemeinden werden mit bis zu 75 Prozent, bei finanzschwachen Gemeinden und bei Gemeinden in strukturschwachen Regionen sogar mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Zur Entlastung der Länder und Gemeinden während der Corona-Pandemie können die Maßnahmen bis zum 31. Dezember 2021 sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert werden. Der Landesanteil kann sowohl aus Mitteln des Landeshaushalts wie auch aus kommunalen Haushalten aufgebracht werden.
Die Förderanträge sind an die Länder zu richten. Damit die Mittel schnell und unbürokratisch fließen können, wurde mit den Ländern vereinbart, dass das Bundesamt für Güterverkehr als Projektträger des BMVI, innerhalb von einem Monat eventuelle Einwände gegen die von den Ländern eingereichten Projekte erhebt. Tut es das nicht, gelten die Anträge als genehmigt.
Die Länder achten auf eine angemessene Verteilung der Mittel zwischen urbanen und ländlichen Regionen mit dem Ziel der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse.
Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ wird vom Bund evaluiert. Wesentliche Grundlage ist die Bereitstellung von Daten der Länder zum Unfallgeschehen, der Verkehrsentwicklung und zum CO2-Ausstoß.

Die Verwaltungsvereinbarung im Wortlaut finden Sie unter nachfolgendem Link: www.bmvi.de/SonderprogrammStadtLand
Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf der Website des BAG: www.bmvi.de/bag-sonderprogramm-stadt-land

© 2021 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur





Millionen Deutsche trauen der SCHUFA nicht über den Weg

 

(ots) SCHUFA-Studie stellt Vertrauensfrage

In einer repräsentativen Untersuchung im Januar 2021 hat das Verbraucherschutzportal selbstauskunft.de mit einer SCHUFA-Studie das Maß an Vertrauen erforscht, die die deutsche Bevölkerung der SCHUFA Holding AG und insbesondere dem Hauptprodukt, der SCHUFA-Selbstauskunft entgegenbringt. Demnach scheitert die SCHUFA an ihrem eigenen Anspruch „Wir schaffen Vertrauen“. Die Ursache scheint mangelhafte Datenqualität und veraltete Arbeitsweisen bei den erteilten Auskünften zu sein.

Die SCHUFA Holding AG stellt sich als die führende deutsche Wirtschaftsauskunftei dar und beeinflusst damit das Leben aller 69,43 Mio. deutschen volljährigen Bürger*innen. Der aus der Historie abgeleitete und angestrebte Markenkern der SCHUFA ist „Vertrauen“. Doch ist das heute noch gerechtfertigt? Vertrauen die Deutschen der SCHUFA wirklich noch? Eine empirische Untersuchung sollte genau dies klären.

Hintergrund

Schenkt man den Recherchen des NDR glauben, dann entwickelt sich die SCHUFA Holding AG mehr und mehr zum Interessen-Vertreter von privaten Unternehmen und verlässt die Rolle des neutralen Beobachters und Schützers vor Betrug und schlechter Zahlungsmoral.

Gemäß der NDR-Recherchen verfügt die SCHUFA über eine Datenbank, deren Inhalt den Wechsel des Energieanbieters und Stromtarifes erschwert. In diesem „Schufa-E-Pool“ werden die Vertragsdaten von Kunden gespeichert und sollen den Energieanbietern zugänglich gemacht werden. Kann man vor diesem Hintergrund noch von einer neutralen SCHUFA sprechen und entspricht dieses Angebot noch dem ursprünglichen Auftrag der SCHUFA? Wie groß ist das Vertrauen der Deutschen aktuell in die SCHUFA? Und entspricht das von der SCHUFA propagierte Selbstbild der Einschätzung der Bevölkerung?

Vertrauen der Deutschen in die SCHUFA am Boden

Das Ergebnis ist ernüchternd:

-  Jeder 5. Deutsche misstraut der SCHUFA völlig (13,89 Mio. Personen) 
-  Mehr als 80% der Deutschen mit negativen SCHUFA-Erfahrungen misstrauen dem Unternehmen vollständig 
-  Mehr als 50% der Bevölkerung (ohne negative Eigenerfahrung mit der SCHUFA) misstraut der Arbeit der SCHUFA 
-  In der Gesamtheit vertrauen 50% der Deutschen (34,72 Mio. Personen über 18 Jahre) der SCHUFA wenig bis gar nicht 
-  21,1% der Deutschen hatten in der Vergangenheit bereits Probleme mit falschen oder veralteten SCHUFA-Einträgen (14,65 Mio. Personen)

Kein Mietvertrag, kein Handyvertrag mit negativem SCHUFA-Eintrag – selbst wenn dieser falsch ist!

Was bedeutet das? Ohne positive SCHUFA-Selbstauskunft geht in Deutschland kaum etwas: Mietverträge, Handyverträge, Kredite, ja sogar KFZ-Versicherungen kommen ausschließlich mit positiver SCHUFA-Auskunft zustande. Umgekehrt bedeutet dies: Menschen mit negativen Einträgen sind faktisch vom wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Gründe für die außerordentlich negative Haltung der Deutschen gegenüber der SCHUFA dürften in der Arbeitsweise der SCHUFA liegen. Die SCHUFA scheint ein massives Daten-Problem zu haben, die Erhebungsweise entstammt aus einer Zeit, in der die technischen Möglichkeiten eines zeitnahen Zugriffs nicht gegeben waren.

Jede 5. SCHUFA-Auskunft falsch?! – jeder 5. Deutsche misstraut der SCHUFA!

Auf die Frage „Hatten Sie in der Vergangenheit bereits Probleme wegen falscher oder veralteter SCHUFA-Einträge?“ antwortete jeder fünfte mit „Ja“.

Hierzu ist eine weitere Studie in Kooperation mit einer bundesweit tätigen Rechtsanwaltskanzlei in Arbeit, die die Frage klären wird, wie viele SCHUFA-Auskünfte tatsächlich falsche oder veraltete Daten enthalten. Um die SCHUFA zu einer Einhaltung eines Minimum-Qualitäts-Standard zu drängen, muss jeder Einzelfall juristisch geprüft werden, es müssen gesetzliche Löschfristen berücksichtigt werden, um ein wissenschaftlich belastbares Ergebnis zu erzielen. Das Ergebnis dieser Folgestudie ist bis Mitte 2021 zu erwarten.

Endverbraucher*innen, die wissen möchten, was die SCHUFA über sie gespeichert hat, können den Service von selbstauskunft.de nutzen.

 

Original-Content von: NPHO Services Ltd. & Co. KG




Bund fördert Erforschung digitaler Schienentechnologie


Mit insgesamt 17,75 Millionen Euro Fördermitteln aus dem BMVI wollen die Technische Universität Chemnitz und die Deutsche Bahn AG zukünftig Technologien zur Digitalisierung und Automatisierung des Schienenverkehrs unter realen Bedingungen testen. Entlang der von der Erzgebirgsbahn betriebenen Strecke werden für das „Digitale Testfeld Bahn“ 5G-Funkmasten aufgebaut, bestehende Gebäude mit modernster Technik ausgebaut und Triebfahrzeuge zu Testzügen umgebaut.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Die kurvenreiche, teils bewaldete und bergige Strecke deckt alle Eventualitäten ab, die in Deutschland an den meisten Bahnstrecken vorkommen. Das macht sie zur perfekten Teststrecke, um modernste Bahn- und Mobilfunktechnologie zu erproben. Von digitaler Leit- und Sicherungstechnik bis hin zu Maßnahmen für besseren Empfang im Zug werden entlang der landschaftlich reizvollen, aus Funkperspektive jedoch anspruchsvollen Strecke Technologien erforscht und getestet, die dann in ganz Deutschland sicher eingesetzt werden können.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte:

Der Bund unterstützt und treibt ein für uns alle wichtiges Zukunfts-Projekt voran, das ambitioniert und einzigartig ist. Vielen Dank für dieses starke Signal. Es ist wunderbar, wie hier alle mitziehen, damit das Ganze eine Erfolgsgeschichte wird. Davon profitiert nicht nur Deutschland als ein Land der Wissenschaft und Ideen insgesamt. Das bringt auch die Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Sachsen und insbesondere das Erzgebirge voran. Das Projekt rund um die Mobilität und das Bahnfahren der Zukunft bekommt heute einen weiteren kräftigen Schub.

Bereits im Jahr 2019 erhielt die DB Netz AG eine Bewilligung über 1,5 Mio. Euro, um das Reallabor im Erzgebirge aufzubauen. Erste Ergebnisse fließen bereits in das Großprojekt „Digitale Schiene“ der DB AG ein.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla:

Pünktlichere und zuverlässigere Züge, mehr Kapazität auf der Schiene – mit der „Digitalen Schiene Deutschland“ wird Bahnfahren deutlich attraktiver. Auf dem Testgelände im Erzgebirge können wir den digitalen Bahnbetrieb auf Herz und Nieren und unter Realbedingungen proben. Was wir im Erzgebirge testen, wird die Blaupause für ganz Deutschland.

Mit der aktuellen Förderung soll vor allem der Wandel vom seit den 1990er Jahren im Bahnsystem eingesetzte GSM-R-Funk hin zum neuen, auf 5G basierenden FRMCS-Standard (Future Railway Mobile Communication System) unterstützt werden. Dieser zeichnet sich durch Datenübertragung in Echtzeit und eine hohe Zuverlässigkeit aus. Das Reallabor der DB Netz AG ermöglicht insbesondere eine frühe Labor- und Feld-Erprobung der FRMCS-Technologie.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz:

An der TU Chemnitz freuen wir uns riesig, mit starker Unterstützung des Bundes und des Freistaats Sachsen, in Annaberg-Buchholz – unserer zukünftigen Außenstelle – das Bahnfahren der Zukunft erforschen und entwickeln zu können. Mit der Fördersumme von rund zehn Mio. Euro, für die wir uns sehr herzlich bedanken, kann das 5G-Netz entlang der Bahnstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg als Kern einer hochmodernen Forschungsinfrastruktur aufgebaut werden. Damit sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Chemnitz in enger Kooperation mit der Stadt Annaberg-Buchholz, der Deutschen Bahn AG und weiteren Netzwerkpartnerinnen und -partnern in der Lage, Technologien und Anwendungen in den Feldern Kommunikationstechnik, Leit- und Sicherungstechnik, Künstliche Intelligenz, Antriebstechnik, Sensorik sowie Mensch-Technik-Interaktion zu erforschen und zu entwickeln, um auf diese Weise gesellschaftlich und wirtschaftlich höchst relevante Beiträge für den hochautomatisierten und nachhaltigen Bahnbetrieb des 22. Jahrhunderts zu leisten.

© 2021 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 





Wollen sie umstellen? – AvD stellt E-Auto-Rechner zur Verfügung


(lifePR) ( Frankfurt am Main, )

  • Individuelle Berechnung von Wirtschaftlichkeit und Emissionen
  • Werte für gesamte Nutzungsdauer, pro Jahr oder pro 100 Kilometer
  • Kostenloses Angebot für alle Besucher der AvD Homepage

Macht ein Elektroauto für mich und meine Familie wirtschaftlich Sinn? Wie umweltfreundlich ist so ein E-Auto tatsächlich? Diese zwei Fragen sind für immer mehr Menschen von entscheidender Bedeutung, wenn es um die Anschaffung eines neuen Autos geht. Die Entscheidung, ob der Neue über einen Elektroantrieb verfügen oder auch künftig Benzin- oder Diesel-Kraftstoff verbrennen soll, will in vielen Fällen gut überlegt sein. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) bietet jetzt eine praktische Hilfestellung, um die beiden Eingangsfragen ganz individuell zu beantworten.

Auf seinem Internetportal bietet der AvD einen kostenlosen E-Mobilitätsrechner an, mit dem sich die Kosten eines Elektroautos kalkulieren und mit denen eines vergleichbaren Benziners oder Diesels vergleichen lassen. Und das nicht als theoretischer Wert, sondern individuell auf das eigene Mobilitätsverhalten zugeschnitten. Dazu wählt der Anwender zunächst aus fünf vorgegebenen Fahrzeugklassen die passende aus und gibt anschließend seine durchschnittliche jährliche Fahrleistung in Kilometer ein. Zudem ist die Verteilung der Orte, an denen das E-Auto geladen werden soll – zu Hause, unterwegs oder am Arbeitsplatz – individuell wählbar und wird in der Kalkulation entsprechend berücksichtigt.

Übersichtlich und umfassend

Auf der Ergebnisseite erhält der Nutzer zunächst eine grafische Darstellung der Gesamtkosten und der Emissionen sowohl für ein Elektroauto als auch für einen Verbrenner. Dafür bezieht sich der E-Mobilitätsrechner des AvD zunächst auf voreingestellte Durchschnittswerte, um mit wenigen Eingaben eine fundierte Orientierungshilfe liefern zu können. Die Voreinstellungen für die Nutzungsdauer des Fahrzeugs lassen sich im Anschluss aber ebenso individuell anpassen wie die Kaufpreise des gewählten Stromers und des ebenfalls zur Wahl stehende Verbrenners. Auch mögliche Zuschüsse, die Verbrauchswerte, Energiepreise, Steuern und Wartungskosten lassen sich in Ansatz bringen. Und wer es ganz genau nehmen möchte, hat sogar die Option, die Anschaffungskosten einer heimischen Ladestation (Wallbox) und der dafür nutzbaren Fördermittel einbeziehen. Anwendern bietet sich damit die Möglichkeit, die Kosten mehrerer in Frage kommender Fahrzeugtypen oder -modelle zu vergleichen, sich dem Thema Elektromobilität inhaltlich weiter anzunähern oder durch Ausprobieren einfach nur zu erfahren, wie stark sich Änderungen einzelner Parameter auf die Entwicklung der Kosten und der Emissionen auswirken.

Der E-Mobilitätsrechner des AvD ermittelt, welche Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Elektroautos wie auch des zum Vergleich herangezogenen Verbrenners anfallen – von der Produktion über die Nutzung bis hin zum Recycling – und stellt die Gesamtsummen einander gegenüber.

Kosten und Emissionen – gesamt, pro Jahr, pro 100 Kilometer

Für eine gute Entscheidungsbasis sorgt schließlich die zusammenfassende Aufstellung der anfallenden Kosten sowie der CO2-Bilanz – für das E-Auto auf der einen Seite und des zum Vergleich gewählten Verbrenners auf der anderen. Darüber hinaus werden dabei auch die jeweils anteiligen Kosten für Strom- beziehungsweise Kraftstoffkosten als Euro-Beträge ebenso angegeben wie der Anteil der Nebenkosten. Die jeweiligen Zahlenwerte können nach Wunsch für die gesamte Nutzungsdauer hinweg, pro Jahr oder sogar auf 100 Kilometer angegeben werden. Und weil unabhängig von der gewählten Bezugsgröße in einem gesonderten Feld auch angegeben wird, welchen Betrag die jeweilige Differenz zwischen den beiden Vergleichsfahrzeugen ausmacht, liefert der E-Mobilitätsrechner des AvD seinen Nutzern alle Angaben, um die Frage nach dem Sinn eines E-Autos individuell beantworten zu können.

AvD – Die Mobilitätsexperten seit über 120 Jahren

Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit seiner breiten Palette an Services wie der weltweiten Pannenhilfe, einschließlich einer eigenen Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Bereichen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto.





Tipps zu Kauf und Pflege von Schlittschuhen von TÜV SÜD


Sicher und mit Spaß über’s Eis gleiten

(lifePR) ( München, ) Eisige Temperaturen und beschränkte Sportmöglichkeiten locken jetzt viele Kinder und Erwachsene auf zugefrorene Seen und Weiher – am besten natürlich auf Schlittschuhen. Worauf es bei einer Neuanschaffung ankommt und wie die optimale Pflege der Eislaufschuhe aussieht, erklärt TÜV SÜD-Produktexperte Frank Wittmann.

Im Handel gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Schlittschuhmodelle. Zur Wahl stehen meist Freizeit-, Eiskunstlauf- oder Eishockey-Schlittschuhe. Alle sind für den Allround-Einsatz auf dem See oder der Eislauffläche geeignet.

Eiskunstlauf-Schlittschuhe

Die klassisch weiß oder schwarz gehaltenen Kunstlauf-Schlittschuhe sind aus Leder oder Kunstleder und reichen bis zur Wade. Leder ist zwar zunächst weniger bequem, passt sich auf Dauer aber besser dem Fuß an und ist haltbarer. Zacken vorne an der Kufe helfen beim Loslaufen und dienen den Fortgeschrittenen beim Springen und bei Drehungen. Die Kufen selbst haben einen Hohlschliff und eine Krümmung für Kontrolle und Halt auf dem Eis beim Kurvenfahren.

Freizeit-Schlittschuhe

Freizeit-Schlittschuhe erinnern heute oft optisch an Inline-Skates. Um die nötige Stabilität zu erreichen, bestehen die Bereiche an der Sohle, den Zehen und der Ferse sowie der Schaft aus festen Kunststoffteilen. Diese Konstruktion erlaubt meist schnelles, bequemes An- und Ausziehen und ein gutes Maß an Komfort für den Freizeitbereich.

Eishockey-Schlittschuhe

Eishockey Schlittschuhe haben eine durchgehende, stabile Schale aus Kunststoff oder Leder und sind, wie die Eiskunstlaufschlittschuhe auch, durchgehend geschnürt. Wer ambitioniert fährt, enge, schnelle Kurven, Richtungswechsel und Bremsmanöver mit maximaler Kontrolle bevorzugt, ist mit diesen Skates gut beraten. Sie bieten hohe Steifigkeit im Fußgelenk und sind für einen sportlichen Einsatz geeignet.

Eisschnelllauf-Schlittschuhe

Eisschnelllauf-Schlittschuhe reichen nur bis zum Knöchel und haben eine deutlich längere, dünnere und fast komplett gerade Kufe. Sie eignen sich für das schnelle Laufen auf dem Eis auf langen Strecken und sind nur fortgeschrittenen Läufern und Profis zu empfehlen.

Mitwachsende Schlittschuhe für Kinder

Für Kinder und Jugendliche eine gute Wahl sind verstellbare Eislaufskates, die über einige Schuhgrößen mitwachsen. Bei manchen Modellen können sogar Länge und Breite eingestellt werden, damit der nötige Halt im Schuh gesichert ist.

Für Wenigfahrer und Anfänger gibt es preiswerte Modelle zum Beispiel beim Discounter. „Wer viel und länger skatet, sollte dagegen einen Fachhändler aufsuchen. Hier gibt es eine kompetente Beratung, hochwertige Skates in passender Größe mit gutem Fußbett und perfekter Passform. Fahrspaß und Sicherheit sind so garantiert, wenn man mal länger am Eis ist“, erklärt Frank Wittmann.

Passform und Sicherheit

Verbreitet ist die Meinung, dass Schlittschuhe ruhig etwas größer sein können, um dicke Skisocken darin tragen zu können. Aber Achtung: Kann kein fester Halt im Schuh hergestellt werden, wird’s gefährlich. Dann leidet die Kontrolle beim Schlittschuhfahren, man ermüdet schnell und die Verletzungsgefahr durch Sturz oder Umknicken am Fußgelenk steigt. Ein guter Halt im Schuh ist daher sehr wichtig, die Zehen sollten dabei noch etwas Bewegungsfreiheit haben. „Wenn der Fuß bei der Anprobe nach innen oder außen knickt oder wenn sich der Gelenkbereich schwammig anfühlt, sollte man zu einem steiferen Modell greifen“, rät der TÜV SÜD-Produktexperte.

Egal, ob die Schlittschuhe mit Schnürung, Klettverschluss oder Schnallen versehen sind, letztlich kommt es darauf an, dass Passform, Halt im Schuh und der Tragekomfort stimmen. Besonders schnell ist man mit Klettverschluss und Schnallen auf dem Eis, bei Schlittschuhen mit vielen Haken und Ösen zum Schnüren dauert das Anziehen zwar länger, oft lassen sie sich aber besonders gut individuell einstellen.

Viele Skates haben bereits fahrfertig geschliffene Kufen mit Hohlschliff, so dass es mit dem Fahrvergnügen gleich losgehen kann. Gerade höherpreisige Modelle im Fachhandel werden dagegen meist ungeschliffen verkauft und müssen vor der ersten Fahrt vom Fachmann geschliffen werden. Nach längerem Gebrauch ist ein Nachschleifen beim Fachmann in jedem Fall anzuraten, besonders wenn die Kufe stumpf und der Grip auf dem Eis nicht mehr ausreichend ist.

Schnittschutz und Kufenschutz

Stabile Kufenschoner schützen die Kufen vor Beschädigung und erlauben es, ein paar Meter mit Schlittschuhen vorsichtig bis zur Eisfläche zu laufen. Der Schnittschutz ist dagegen nur ein einfaches Kunststoffprofil, welcher oft im Lieferumfang enthalten ist und nur als Schnitt- und Verletzungsschutz beim Transport fungiert. Dieser Schnittschutz kann unter Belastung brechen oder sich von der Kufe lösen und ist keinesfalls zum Laufen geeignet.

Geprüfte Sicherheit

Das GS-Prüfzeichen von TÜV SÜD oder das blaue TÜV SÜD-Oktagon bieten eine gute Orientierungshilfe beim Kauf. Die Experten von TÜV SÜD überprüfen bei Schlittschuhen unter anderem die Festigkeit des Schuhs, die Funktion der Verschlüsse, das Kufenmaterial sowie die Härte und Geradheit der Kufen. Anders als die Skates vom Discounter werden die hochwertigen Skates allerdings weniger häufig GS-zertifiziert.

Richtige Pflege

Kunstlaufschuhe aus Leder gilt es, wie Straßenschuhe einzufetten. Eishockey- oder Freizeitschlittschuhe müssen nach Benutzung lediglich mit einem Baumwolllappen abgetrocknet werden. Wichtig ist das Nachtrocknen der Kufen, damit sie keinen Rost ansetzen. Ist es Zeit für die Sommerpause, sollte der Kufenschutz abgenommen und die Kufen leicht eingefettet werden.

Gefahren auf dem Eis

Natureis kann brechen. Eltern und Kinder müssen die Gefahren von Natureisflächen kennen und sollten nur auf freigegebenen Eisflächen fahren. Eine gewissenhafte Aufklärung, Aufsicht und Vorbereitung von geeigneten Hilfsmaßnahmen können mögliche Risiken minimieren. Für alle Eisflächen empfiehlt sich eine gute Schutzausrüstung bestehend aus festen Winterhandschuhen, Schonern für Ellbogen und Knie sowie einem Helm.

Weitere Infos gibt es unter https://www.tuvsud.com/…





Mehr Mehrweg, weniger Verpackungsmüll

 

Laut Umweltbundesamt produzieren die Deutschen so viel Verpackungsmüll wie noch nie. Im Jahr sind es pro Person knapp 230 Kilo. Um den Trend zu stoppen, bringt das Kabinett heute eine Novelle des Verpackungsgesetzes auf den Weg. Danach sollen Restaurants ab 2023 eine Mehrwegvariante für Verpackungen von Getränken und Speisen zum Mitnehmen anbieten. In dem Gesetzentwurf ist zudem eine Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Plastikflaschen und Getränkedosen vorgesehen. Laura Griestop, Projektmanagerin Wirtschaft und Märkte bei WWF Deutschland kommentiert: „Lange lag die Last der Müllvermeidung allein auf den Schultern der Verbraucher. Der Gesetzesvorschlag nimmt jetzt auch die Gastronomie und Läden in die Pflicht, die Verpackungen in den Verkehr bringen. Sie müssen sich jetzt verstärkt für umweltfreundliche Alternativen einsetzen. Das macht Hoffnung auf eine Trendwende von der Wegwerfgesellschaft hin zur Kreislaufwirtschaft. Richtig umgesetzt können die Pläne von Bundesumweltministerin Svenja Schulze das Verpackungsmüllaufkommen maßgeblich verringern.“

Die Umweltorganisation sieht allerdings auch Verbesserungspotenzial. Bei der Ausweitung der Pfandpflicht sind laut Medienberichten Ausnahmen für Milch in PET-Flaschen in der Diskussion. Griestop sagt: „Es darf keinen Flickenteppich an Pfand-Ausnahmen geben. Das verwirrt Verbraucher und ist nicht im Sinne der Müllvermeidung.“ Die künftig im Außer-Haus-Verkauf verpflichtende Mehrwegalternative soll laut dem Gesetzentwurf nicht teurer sein als das Einwegbehältnis. Griestop kommentiert: „Warum nicht gleich die umweltfreundliche Mehrwegvariante günstiger anbieten als die Einwegverpackung? So könnte das Gesetz dazu beitragen, dass wir unsere Gewohnheiten ändern. Der Griff zur Mehrwegoption schont dann nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.“

Rückenwind bekommt der Gesetzesentwurf von einer aktuellen, repräsentativen Umfrage, die der WWF zusammen mit dem Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) durchgeführt hat. 85 Prozent der Deutschen würden demnach mehr Verpackungen gegen Pfand zurückzugeben. 72 Prozent der Bereitwilligen unterstützt auch die geplante Ausweitung des Pfandsystems für alle Einweg-Getränkeflaschen und -dosen. Auch bezüglich Mehrwegpflicht in der Außer-Haus-Verpflegung zeigt die Umfrage die Unterstützung der Bevölkerung für den heute vorgestellten Gesetzesentwurf: Über drei Viertel der Befragten wünscht sich dabei eine nachhaltige Verpackung von Außer-Haus Verpflegung (78,5 %)¹. 

Hintergrund: Verpackungsmüll auf Rekordniveau  

In Deutschland steigt der Verpackungsmüll immer weiter an. Laut den neuesten Zahlen des Umweltbundesamts fielen 2018 in Deutschland 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an, pro Kopf sind das fast 230 Kilo. Das Problem: Rund die Hälfte des Verpackungsmülls aus Kunststoff wird immer noch verbrannt statt recycelt. Nur knapp 16 Prozent der gesamten Kunststoffabfälle, die beim Endverbraucher anfallen, werden in Deutschland wieder zu Recyclat verarbeitet und in neuen Produkten eingesetzt.

 

Original Content von WWF Deutschland




Buckeln war gestern

 

(ots) Viele Büroangestellte arbeiten derzeit aufgrund von Corona ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. Doch was gut gegen die Ansteckungsgefahr ist, kann für den Rücken zur echten Belastungsprobe werden. Die gute Nachricht lautet: Schon mit kleinen Veränderungen können Sie für ein rückenfreundliches Arbeitsumfeld sorgen! Wie das geht, verraten Ihnen die Experten von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. – Machen Sie dem Rücken Beine!

Homeoffice bedeutet für die meisten nicht nur mehr Komfort, sondern auch weniger Bewegung: Der morgendliche Sprint zur Bahn oder die Fahrt mit dem Fahrrad fallen weg. Auch der Spaziergang in der Mittagspause oder die regelmäßigen Wege in die Zimmer der Kollegen bleiben aus. Und den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und abends auf der Couch lümmeln – das verzeiht selbst ein einigermaßen fitter Rücken nicht! Planen Sie deshalb Ihre Pausen so, dass Sie diese keinesfalls sitzend verbringen oder nutzen Sie die Mittagszeit, um nach draußen an die frische Luft zu kommen. Stehen Sie zudem während der Arbeit so oft wie möglich auf, telefonieren Sie ausschließlich im Stehen oder Gehen, und strecken Sie – so oft es geht – Arme und Beine.

Wenn Sie noch mehr für Ihren Rücken tun möchten, empfehlen wir Ihnen das kleine Einmaleins der Büro-Gymnastik.

Bringen Sie Licht ins Dunkel!

Schlechte Lichtverhältnisse führen zu schlechter Haltung. Wer ständig mit der Nase am Monitor hängt oder sich zum Lesen tief über das Papier beugen muss, entwickelt über kurz oder lang Verspannungen. Sorgen Sie daher unbedingt für eine gute Beleuchtung! So entlasten Sie zugleich die Augen und auch das Lesen von Dokumenten fällt Ihnen leichter.

Steht Ihr PC oder das Laptop direkt vor oder hinter einem Fenster, kann dies zu unerwünschten Blendungen führen. Idealerweise sollten Sie den Bildschirm daher seitlich zum Fenster platzieren.

Mobiles Arbeiten statt monotonem Sitzen

Sie gehören zu den Menschen, die stundenlang mit überschlagenen Beinen auf dem Stuhl kauern? Kein Wunder, wenn Sie sich am Feierabend vollkommen verknotet fühlen! Einseitige Haltung führt dazu, dass Muskeln verkürzen und verspannen. Deshalb versuchen Sie, möglichst dynamisch zu sitzen.

Die beste Sitzgelegenheit im Homeoffice ist immer ein Schreibtisch und ein verstellbarer Bürostuhl. Das hat gleich mehrere Gründe, denn die variablen Verstellmöglichkeiten machen ein ergonomisches Sitzen überhaupt erst möglich. Optionen mit einer mehrdimensional beweglichen Sitzfläche erhöht die Zahl der Haltungswechsel zusätzlich und lassen unbewusste, selbstinitiierte Positionswechsel problemlos zu. Alles, was dem Stillsitzen entgegenwirkt, ist also optimal. Ob man dann Stühle mit oder ohne Rückenlehne bevorzugt oder vielleicht mal einen anderen Stuhl wählt und temporär tauscht, ist jedem selbst überlassen. Das wichtigste Kriterium ist immer das persönliche Wohlbefinden und der zweckmäßige Einsatz.

Eine Orientierungshilfe, welches Mobiliar sich besonders eignet haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Und auch eine Anleitung für die korrekte Einstellung der Sitzhöhe finden Sie hier.

Büroarbeit können Sie übrigens auch im Stehen verrichten. Falls Sie kein richtiges Stehpult haben, tut es genauso ein Bistrotisch oder ein Highboard in passender Höhe. Und auch wenn es der Chef vielleicht nicht gerne sehen würde: Dank WLAN und Mobilfunk können Sie die gesamte Wohnung zum Arbeitsplatz machen – einschließlich Couch, Sessel oder Bett.

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, kehren Sie nach der Corona-Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit fit und schmerzfrei an Ihren gewohnten Arbeitsplatz zurück!

 

Original-Content von: Aktion Gesunder Rücken e. V.




So viele E-Autos wie nie in Jahresbestenlisten


95 Pkw nach Testnoten, Verhältnis Preis-Leistung und Ecotest-Sternen ausgewertet

So groß war der Anteil noch nie: 38 von insgesamt 95 Pkw, die der ADAC 2020 testete, hatten einen alternativen Antrieb. Elektro- und Hybridfahrzeuge rangieren denn auch in allen drei Vergleichsszenarien auf den vordersten Plätzen, sei es im Autotest, dem Preis-Leistungsvergleich oder im Ecotest. Doch es sind nicht die gleichen Modelle, die jeweils das Rennen machen.

Mit einer Note von 1,9 führen der Audi e-tron Sportback und der Porsche Taycan 4S die Hitliste im ADAC Autotest an. Beide überzeugen nicht nur mit ihrem Elektroantrieb, dessen 300 kW (Audi) und 420 kW (Porsche) starke Motoren bei Kraftentfaltung und Beschleunigung punkten. Sie sind zudem mit gemessenen 400 Kilometern Reichweite, gutem Platzangebot, hoher Ladeleistung für schnelles Aufladen und sehr gutem Federungskomfort überaus alltagstauglich. Auch der Golf TDI darf sich mit der Note 1,9 aufs Siegertreppchen stellen. Weil der Autotest aber nicht nach Fahrzeugklassen unterscheidet, sondern Allroundqualitäten belohnt, bilden Kleinst- und Kleinwagen (Toyota Aygo und der mittlerweile 13 Jahre alte Fiat 500) die Schlusslichter. Sie bieten weniger Nutzwert als größere Fahrzeuge und sind technisch oft nicht auf dem aktuellen Stand, z.B. bei Assistenzsystemen.

Ganz anders sieht die Rangfolge aus, wenn die Noten aus dem Autotest mit den Kosten verrechnet werden (Verhältnis 1:1). Der VW e-up! (Note 1,9) führt die Liste an, gefolgt von weiteren Pkw mit alternativen Antrieben (Note 2,0): Honda Jazz, Peugeot e-208 und SEAT Mii electric. Neben der guten Technikwertung schlägt hier die Umweltprämie durch, die für Elektro- und Plug-in-Antriebe gewährt wird und den Kostenfaktor verringert. Aber auch zwei Mittelklasse-Kombis mit Verbrennungsmotor schaffen es auf „gute“ Plätze: BMW 320d und VW Passat, deren solides Abschneiden im Autotest den relativ hohen Anschaffungspreis ausgleicht. Abgeschlagen wegen ihrer hohen Betriebskosten sind der Porsche 911, Mercedes GLE und BMW X5.

Sparsamkeit und Sauberkeit sind die Bewertungskriterien beim ADAC Ecotest. Fünf Sterne und damit die Höchstzahl erzielen nahezu ausschließlich kleine Elektrofahrzeuge, deren Verbrauchsbilanz glänzend ausfällt. Hyundai IONIQ Elektro, VW e-up!, der baugleiche SEAT Mii electric und der elektrische MINI Cooper SE werden für ihren geringen Energieverbrauch und damit niedrigen CO2- und Schadstoffausstoß belohnt, denn auch E-Fahrzeugen wird dieser Ausstoß bei der Stromerzeugung aus dem deutschen Kraftwerksmix angelastet. Daher schneiden größere und schwerere Stromer mit mehr Energiebedarf schlechter ab: So kommen Audi e-tron 55 Sportback und Mercedes EQC mit einem Verbrauch von 24,4 kWh/100 km (Audi) bzw. 27,6 kWh/100 km (Mercedes) nicht über drei Sterne hinaus.

Auch Benziner können eine ordentliche Bilanz schaffen: Honda Jazz und Suzuki Swift landen wegen ihres niedrigen Verbrauchs und des damit geringen CO2-Ausstoßes (5,1 l/100 km) bzw. ihrer vorbildlichen Abgasreinigung auf den vorderen Plätzen und bekommen vier Sterne.

Plug-in-Hybride, die im vergangenen Jahr ein Zuwachsplus von über 300 Prozent bei den Zulassungen hatten, schneiden im ADAC Ecotest uneinheitlich ab: Große und schwere Autos wie der BMW X5 und der Mercedes GLE werden auch mit Plug-in-Technik keine umweltfreundlichen Autos und bekommen nur einen Stern. Dass es auch anders geht, beweisen der Volvo V60 Twin Engine und der Hyundai IONIQ Plug-in, die sich mit niedrigem Verbrauch (Hyundai: 3,1 l Super und 8,0 kWh Strom auf 100 Kilometer) und guter Abgasreinigung (Volvo) vier Sterne sichern. Entscheidend jedoch ist, wie hoch der tatsächlich gefahrene elektrische Anteil ist und ob der Strom idealerweise aus der eigenen Photovoltaik-Anlage kommt.

Hier finden Sie die Detailergebnisse für Autotest, Preis-Leistungsvergleich und Ecotest.

ADAC





Frankenberg – Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus, Polizei warnt und gibt Tipps


(ots) Eine Frau aus dem  Raum Frankenberg wurde in den vergangenen Tagen Opfer einer miesen Betrugsmasche durch eine bislang unbekannte Täterin. Eine falsche Bankmitarbeiterin hatte sich bei Frau gemeldet und am Telefon Daten erfragt, die sie später für eine betrügerische Buchung nutzte. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor der immer wieder auftretenden Betrugsmasche.

Die Betrügerin ging mit der üblichen Masche vor:

Sie meldete sich telefonisch bei einer 69-jährigen Frau und gab sich als Mitarbeiterin der Zentrale ihrer Hausbank aus. Die Anruferin kannte einige Daten der angerufenen Frau. Sie erklärte nun, dass die 69-Jährige in nächster Zeit eine neue EC-Karte erhalten soll, daher müsse man einige Daten abgleichen. Auf den Einwand, dass die alte Karte noch länger gültig sei, erwiderte die Betrügerin, dass das bekannt sei, es aber trotzdem eine neue Karte geben würde. Die „freundliche Anruferin“ wirkte dabei seriös und glaubhaft, so dass die Frau ihr die gewünschten Daten mitteilte. In der Folge machte sie sich aber Gedanken über den Anruf, der ihr dann doch merkwürdig vorkam. Sie informierte am nächsten Tag ihre Bank. Dort erfuhr sie, dass es bereits eine Abbuchung von über 2.000 Euro gegeben hat. Sie ließ ihre Karte sperren und konnte damit zumindest weitere Buchungen verhindern.

Die Ermittlungen zu der bisher unbekannten Täterin werde nun bei der Kriminalpolizei Korbach geführt.

Tipps der Polizei:

  • Ist ihnen der Name des Anrufers unbekannt, prüfen Sie ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt. Kontaktieren Sie dazu ihren eigenen Berater/in.
  • Wählen Sie bei einem Rückruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank oder suchen Sie diese selbst aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus
  • Bankmitarbeiter werden niemals persönliche Daten oder Kontodaten am Telefon erfragen und erst recht nicht nach der persönlichen Geheimzahl (PIN), der EC-Kartennummer oder der Transaktionsnummer (TAN) verlangen.
  • Geben Sie am Telefon niemals Daten, wie Bankdaten, Zugangsdaten, Passwörter, etc. preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Beenden Sie das Telefonat, sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt.
  • Sprechen Sie mit Familienangehörigen oder anderen Vertrauenspersonen über solche Anrufe und holen Sie sich Rat.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





4. Folge der Podcastserie “ AUSFÜHRUNG!“


AUSFÜHRUNG!

Vierte Folge der Podcast-Serie AUSFÜHRUNG! über meine persönlichen Erlebnisse mit der Bundeswehr. Heute geht’s um den Auftrag der Bundeswehr, die Struktur und Größe sowie um die Art der Einsätze.

 

 

Mehr Informationen finden Sie in den nächsten Podcast-Folgen sowie in meinen Büchern „Führen im Grenzbereich“ und „Besuch bei der Truppe“ – für alle, die einen umfassenden Blick darüber haben möchten, welchen Auftrag die Bundeswehr hat und welche Menschen diesen ausführen. Zusätzliche kostenlose Informationen finden Sie auch unter meinem LinkedIn Profil, hier auf dem Nordhessen Journal und auf der Website www.impactwunder.com.

 

Zur Klarstellung: Ich habe nie gedient und war nie Soldatin. Ich stehe in keinerlei angestelltem bzw. in einem Dienstleistungsverhältnis mit der Bundeswehr. Die in dieser Serie geteilten Inhalte sind meine persönlichen Erlebnisse und Meinungen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Die Inhalte spiegeln nicht die Ansichten der Bundeswehr wider noch sind sie mit der Bundeswehr abgestimmt.


Wiebke Köhler

impactWunder Strategieberatung GmbH

Gertigstrasse 26, 22303 Hamburg

Mobil: +49 175 58 33 006

wk@impactwunder.com | www.impactwunder.com



 

 




3,7 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im 3. Quartal 2020 als im Vorjahresquartal


WIESBADEN – Im 3. Quartal 2020 wurden in Deutschland rund 24 000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,7 % weniger als im 3. Quartal 2019. Diese Veränderungsrate liegt im Bereich der üblichen Schwankungen, sodass dieses Ergebnis nicht durch einen Sondereffekt im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beeinflusst sein muss. 

70 % der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 19 % waren zwischen 35 und 39 Jahren. 8 % der Frauen waren 40 Jahre und älter, 3 % waren jünger als 18 Jahre. Rund 41 % der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht. 

96 % der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der sogenannten Beratungsregelung vorgenommen. Eine medizinische Indikation oder ein Sexualdelikt war in den übrigen 4 % der Fälle die Begründung für den Abbruch. Mehr als die Hälfte der Schwangerschaftsabbrüche (56 %) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration), fast ein Drittel (32 %) wurde medikamentös durchgeführt, vor allem mit dem Mittel Mifegyne® (29 %). 97 % der Eingriffe erfolgten ambulant, davon gut 80 % in Arztpraxen beziehungsweise OP-Zentren und knapp 17 % ambulant in Krankenhäusern.

Detaillierte Informationen zu den Schwangerschaftsabbrüchen, auch zu den Quartalsergebnissen, sind in den Tabellen Schwangerschaftsabbrüche (23311) in der Datenbank GENESISOnline abrufbar.  // DESTATIS | Statistisches Bundesamt





Zahl der Verkehrsunfälle in Hessen im November um 30 % gesunken


Straßenverkehrsunfälle in Hessen

Im November 2020 gab es auf hessischen Straßen insgesamt rund 1 200 Unfälle mit Personenschaden. Damit ging die Zahl der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden gegenüber November 2019 um 30 Prozent zurück.

Unfälle mit Personenschaden

Im November 2020 gab es auf hessischen Straßen insgesamt rund 1 200 Unfälle mit Personenschaden. Damit ging ihre Zahl gegenüber November 2019 um 30 Prozent zurück. So wenige Unfälle wurden in einem November bisher noch nie verzeichnet.

Verunglückte und Getötete

Nicht nur die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm ab, auch die Anzahl der Verunglückten sank im November 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat. Von den 1 568 Verunglückten kamen 15 ums Leben. Das war ein Getöteter weniger als im November 2019. 244 Personen (minus 26 Prozent) wurden im November 2020 schwer und 1 309 Personen (minus 34 Prozent) leicht verletzt. Auch das ist die niedrigste Zahl an Verletzten, die jemals in einem November gezählt wurden.

Weitere Zahlen zu den Straßenverkehrsunfällen im November 2020 zeigt unsere Tabelle:

Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden und Verunglückte in Hessen im November 2020

Ausführliche, regional gegliederte Zahlen bis Oktober 2020 und viele weitere interessante Fakten zum Unfallgeschehen im hessischen Straßenverkehr finden Sie auf unserer Internetseite sowie in unseren Statistischen Berichten zu den Straßenverkehrsunfällen.

Sie möchten sich über das Unfallgeschehen in Ihrem persönlichen Umfeld informieren? Der interaktive Online-Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt bis auf den Straßenabschnitt genau, wo Unfälle passiert sind.

Hinweis:

Diese ersten und vorläufigen Ergebnisse zum Unfallgeschehen auf hessischen Straßen basieren auf den Meldungen der hessischen Polizei. Zu diesem frühen Zeitpunkt kann das Hessische Statistische Landesamt deshalb lediglich Eckzahlen veröffentlichen. Die Straßenverkehrsunfallstatistik gibt es seit 1950.

Hessisches Statistisches Landesamt





3. Folge der Podcastserie “ AUSFÜHRUNG!“


Dritte Folge der Podcast-Serie AUSFÜHRUNG! über meine persönlichen Erlebnisse mit der Bundeswehr. Heute geht’s um die zehn überraschendsten Erkenntnisse, die sich für mich im Austausch mit der Bundeswehr ergeben haben.

Mehr Informationen finden Sie in den nächsten Podcast-Folgen sowie in meinen Büchern „Führen im Grenzbereich“ und „Besuch bei der Truppe“ – für alle, die einen umfassenden Blick darüber haben möchten, welchen Auftrag die Bundeswehr hat und welche Menschen diesen ausführen. Zusätzliche kostenlose Informationen finden Sie auch unter meinem LinkedIn Profil, hier auf dem Nordhessen Journal und auf der Website www.impactwunder.com.

Zur Klarstellung: Ich habe nie gedient und war nie Soldatin. Ich stehe in keinerlei angestelltem bzw. in einem Dienstleistungsverhältnis mit der Bundeswehr. Die in dieser Serie geteilten Inhalte sind meine persönlichen Erlebnisse und Meinungen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Die Inhalte spiegeln nicht die Ansichten der Bundeswehr wider noch sind sie mit der Bundeswehr abgestimmt.

Wiebke Köhler

Geschäftsführung

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Vor Bidens Amtseinführung: Werteverfall in den USA auf Kosten der Kinder

 

(ots) „Amerika hat seinen moralischen Kompass verloren – mit gravierenden Auswirkungen für Kinder und Familien“, sagt Tim McCormick, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Illinous, USA, im Hinblick auf die Amtseinführung von Joe Biden an diesem Mittwoch. Das Land sei tief gespalten, die Linien verliefen entlang von Hautfarbe, Herkunft und Lebensstandard. Die Lage für Kinder und Familien in Not würde sich mehr und mehr verschlechtern, sie gerieten zunehmend unter Stress. McCormick sagt: „Die Folge davon ist ein starker Anstieg von Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt gegen Kinder.“

Besonders die Corona-Pandemie, auf die der Staat nur unzureichend reagiert habe, habe das Land in massive Armut gestürzt. Die Arbeitslosigkeit ist im letzten Jahr auf 20 Prozent gestiegen, entsprechend ist auch die Armut rapide nach oben gegangen. Litten bereits vor der Pandemie 35 Millionen Menschen an Hunger, so hat sich die Zahl durch die Pandemie auf über 50 Millionen erhöht, darunter 17 Millionen Kinder. Fast jeder vierte Haushalt in den USA war 2020 auf Lebensmittelmarken angewiesen. Besonders betroffen sind Schwarze und Latinos: 36 Prozent der Schwarzen sowie 32 Prozent der Latinos hatten 2020 nicht genug zu essen – im Vergleich zu 18 Prozent der Weißen.

Um eine dauerhafte Lösung herbeizuführen, müsse Amerika zu seinen Werten zurückfinden. Präsident Biden müsse schnell und beherzt den Ärmsten helfen. Oberstes Ziel müsse seien, die Existenz aller Menschen zu sichern, nur dann könnten sie emotionale Stabilität entwickeln und Kindern ein friedvolles Lebensumfeld und faire Chancen bieten. „Jedes Kind hat ein Recht darauf!“, sagt McCormick.

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder und Familien in den USA vielfach und setzen sich für ihre Rechte ein.

 

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit




Kurzarbeit: Achtung vor Steuernachzahlung

 

(ots) Wer Kurzarbeitergeld erhält, muss erstens eine Steuererklärung abgeben und hat zweitens mit Steuernachzahlungen zu rechnen. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) gibt Tipps, wie sich mögliche Steuernachzahlungen abmildern lassen.

Kurzarbeitergeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt

Im Frühjahr 2020 hat die Bundesregierung aufgrund der Corona-Pandemie die Regelungen für das Kurzarbeitergeld verbessert. Seither bekommen Arbeitnehmer schneller, leichter und auch etwas mehr Kurzarbeitergeld, und zwar zunächst befristet bis 31. Dezember 2021. Doch Vorsicht: Das Kurzarbeitergeld gehört zu den sogenannten Lohnersatzleistungen, die zwar grundsätzlich steuerfrei sind. Aber für Kurzarbeitergeld gilt nach wie vor Folgendes:

1.  Wer in einem Jahr Kurzarbeitergeld von mehr als 410 Euro erhält, der ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. 
2.  Der Bezug von Kurzarbeitergeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Erhält ein Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld, wird dieses Geld am Ende des Jahres zur Ermittlung des Steuersatzes auf sein Einkommen hinzugerechnet. Das ursprünglich steuerfreie Kurzarbeitergeld erhöht also den persönlichen Steuersatz, mit dem das restliche Einkommen versteuert wird. Obwohl das Kurzarbeitergeld steuerfrei ist, werden doch mehr Steuern fällig.

Kurzarbeitergeld erhöht den Progressionsvorbehalt – ein Rechenbeispiel

Ein Arbeitnehmer ist kinderlos und verdient netto normalerweise 1.332 Euro. Sein Arbeitgeber beantragt für einen Monat Kurzarbeit und streicht die Hälfte der Arbeitszeit auf 20 Stunden pro Woche. Der Nettolohn des Arbeitnehmers sinkt damit auf beispielsweise 777 Euro, also 555 Euro weniger. Die Bundesagentur übernimmt 60 Prozent des entgangenen Nettolohns, also 333 Euro. Zusammen kommt der Arbeitnehmer auf 1.110 Euro. Somit verdient er 222 Euro weniger. Ohne Kurzarbeitergeld würde er 555 Euro weniger verdienen.

Die 333 Euro Kurzarbeitergeld aus dem Rechenbeispiel sind für den Arbeitnehmer steuerfrei. Aber der persönliche Steuersatz, mit dem das restliche Einkommen versteuert werden muss, erhöht sich. Das bedeutet: Bekommt ein Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld, wird dieses auf sein zu versteuerndes Einkommen zur Ermittlung des (höheren) Steuersatzes hinzugerechnet. Am Ende zahlt er dann mehr Steuern, obwohl das Kurzarbeitergeld selbst steuerfrei ist.

VLH-Tipp: Abmildern kann diese Auswirkung nur, wer Kosten wie beispielsweise Dienst- und Handwerkerleistungen, Vorsorgeaufwendungen oder Spenden hatte – und diese Kosten in seiner Steuererklärung angibt. Ebenfalls zur Abmilderung beitragen können hohe Werbungskosten, dazu gehören zum Beispiel die Fahrtkosten und andere Ausgaben rund um den Beruf.

Für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, von der steuerlichen Zusammenveranlagung zur getrennten Veranlagung zu wechseln. Ob sich das lohnt, sollte ein Einkommensteuerexperte wie zum Beispiel ein Beratungsstellenleiter der VLH im Einzelfall durchrechnen.

Übrigens: Seit 1. Januar 2021 gelten deutlich höhere Behindertenpauschbeträge. Doch Menschen, denen aufgrund ihrer Behinderung ein Behindertenpauschbetrag zusteht und die Kurzarbeitergeld beziehen gilt: Der Pauschbetrag wird durch den höheren Steuersatz schnell aufgezehrt.

 

Original-Content von: Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. – VLH




Elektroauto: Sitzheizung, Radio, Zigarettenanzünder: Was sie verbrauchen und was das kostet


ADAC ermittelt Energieaufwand von elektrischen Verbrauchern im Auto

Sitzheizung, beheizbare Außenspiegel und Lenkradheizung sind im Winter willkommene Komfortfunktionen im Auto. Sie verbrauchen aber extra Energie – wieviel, hat der ADAC ermittelt und in Kosten für Benziner und Elektrofahrzeuge umgerechnet. Der Verbrauch von Standardfunktionen wie Scheinwerfer, die beheizbare Frontscheibe, das Radio und den Zigarettenanzünder dient dabei als Vergleichsgröße.

Der Generator, landläufig als Lichtmaschine bekannt, erzeugt die nötige Energie für die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug und lädt die Starterbatterie. Je mehr Strom die Lichtmaschine liefern muss, desto schwerer dreht sie sich und umso mehr muss sich der Verbrennungsmotor anstrengen, um sie anzutreiben. Damit steigt der Kraftstoffverbrauch und in der Folge die Kosten. Dabei gilt die Faustformel: 100 Watt Leistung haben einen Mehrverbrauch von 0,1 Litern Kraftstoff bzw. 0,1 Kilowattstunden Strom pro 100 Kilometer.

Sind beispielsweise die Heizaggregate für Frontscheibe (800 Watt), Sitz (100 Watt), Lenkrad (50 Watt) und Außenspiegel (40 Watt) aktiv und gleichzeitig lädt das Handy (10 Watt), verteuert sich eine Fahrt von München nach Frankfurt auf den rund 400 Kilometern für Benziner um fast 6 Euro bzw. rund 1,25 Euro für Stromer.

Der ADAC empfiehlt daher, elektrische Verbraucher nur einzuschalten, wenn sie unbedingt benötigt werden. Aber: Keinesfalls sollte mit Beleuchtung oder Lüftung gegeizt werden. Sicherheit geht vor Stromsparen!

 





Grüne Woche – Veganer Fischersatz, pflanzliche Milchalternativen oder Fleisch aus Zellkulturen?

 

(ots) Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Lebensmittelverband Deutschland sind in diesem Jahr mit einem mobilen Sendestudio und einem Food Truck auf der Grünen Woche. Mehrmals täglich senden sie von hier ein abwechslungsreiches Programm über die Livestreams der Messe und die Webseite zukunftschmeckt.de.

Programmhöhepunkte am 20. Januar 2021

11.15-11.45 Uhr | Cook & Talk: Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung – Beiträge der Lebensmittelhersteller

Lebensmittelverschwendung und -verluste sind eine Herausforderung für die gesamte Kette von Acker bis Teller. Welche Maßnahmen ergreifen die Unternehmen der Ernährungsindustrie? Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff spricht unter anderem mit Vertretern von apetitoLeroma und dem Startup Rettergut. Zudem berichtet Dr. Lorenz Franken, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), welche Entwicklungen auf der Agenda stehen. Showkoch Sebastian Morgenstern gibt im Food Truck Tipps für die Verwertung von Lebensmittelresten.

14.00-14.30 Uhr | Cook & Talk: Wie schmeckt die Zukunft? – Aktuelle Ernährungstrends und Transformation der Lebensmittelproduktion

Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), wird in diesem Cook & Talk über aktuelle Ernährungstrends sprechen. Ergänzend dazu berichten Hans-Günter Trockels, Geschäftsführer von Kuchenmeister und im Beirat des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) an der Universität Witten-Herdecke sowie der Präsident des Lebensmittelverbands, Philipp Hengstenberg, wie diese Trends den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion beeinflussen.

15.30-16.00 Uhr | Cook & Talk: Wie kann klimafreundliche Ernährung gelingen?

Nestlé hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden und seinen CO2-Ausstoß schon bis zum Ende des Jahrzehnts zu halbieren. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieses Ziels sind klimafreundlichere Zutaten und Produkte. Vor allem pflanzenbasierte Produkte wie der vegane Thun-Visch von Garden Gourmet rücken dabei in den Fokus. Gemeinsam mit Climate Partner und ProVeg, die das Unternehmen bei diesem Prozess begleiten, sollen in diesem Cook & Talk zentrale Ansätze vorgestellt werden.

17:00-17:30 Uhr | Kochen mit Sebastian Morgenstern: Pancakes mit Insektenmehl

31 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, Lebensmittel zu kaufen, die Insekten als Zutat enthalten. Bei den bereits im Handel verfügbaren Insekten-Lebensmitteln setzen viele Anbieter auf gemahlene Insekten, z.B. als Zutat in Hamburgern, Riegeln oder Snacks. In einer interaktiven Kochsession bereiten die Teilnehmenden gemeinsam mit dem bekannten Koch Sebastian Morgenstern und seinem Team ein Gericht zu, das Insektenmehl (genauer: Grillenmehl) als Zutat enthält.

Programmhöhepunkte am 21. Januar 2021

10.00-10.30 Uhr | Cook & Talk: Handwerk zwischen Tradition und Innovation

Alte Getreidesorten werden wieder entdeckt, regionale Zutaten verwendet und der Schokoladenkuchen vegan – auch Lebensmittelhandwerker müssen innovativ sein, um den veränderten Bedürfnissen der Verbraucher zu entsprechenden. Wie das praktisch aussieht, welche Herausforderungen und Chance es bedeutet, darüber berichten der Bäcker Karl-Dietmar Plentz und der Müller Willi Erich Frießinger. Im Anschluss spricht der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder ein Grußwort.

12:30-12:45 Uhr | Talk: Regionale Ernährung

Die Corona-Krise hat viele Aspekte unseres täglichen Lebens neu beleuchtet. Dabei ist auch der Punkt regionale Ernährung verstärkt in den Fokus gerückt. Im Gespräch erläutert Diana Wicht, Director Supply Chain McDonald’s Deutschland, wie McDonald’s diesen Anforderungen gerecht wird.

14.00-14.30 Uhr | Cook & Talk: Nachhaltige Ernährung – Welchen Beitrag können Supermärkte leisten?

Welchen Beitrag können Supermärkte für eine nachhaltige Ernährung leisten? Dies soll der Cook & Talk genauer beleuchten. Stefan Magel, COO PENNY, gibt Einblicke, wie das Unternehmen sich hier aufstellt. Darauf folgt eine Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten und Vize-Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Gitta Connemann, zum Tierwohl.

15.45-16.15 Uhr | Cook & Talk: Der Trend 2020: Fleisch- und Milchalternativen – Welche Zukunftschancen haben diese Alternativen, welche Cultured Meat und echtes Fleisch?

Der Ernährungstrend 2020 waren ohne Frage Alternativen zu Fleisch und Milch. Doch welche Zukunftschancen haben diese Produkte? Das Startup Pläin stellt seine pflanzliche Milchalternative vor und der Food Startup-Berater Christian Dieckmann berichtet über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen bei Fleisch aus Zellkulturen (Cultured Meat). Wie die Zukunft für das klassische Fleisch aussieht, darüber spricht Christoph Minhoff mit der Metzgerin Sarah Dhem.

17:00-17:30 Uhr | Kochen mit Sebastian Morgenstern: Algenburger

Algen sollen bereits vor Jahrtausenden als Lebensmittel genutzt worden sein. Heute gelten sie als Lebensmittel der Zukunft und wachsen unter kontrollierten Bedingungen in futuristischen Algenfarmen. Algen bieten sich mit ihren knalligen Farben als natürlicher Farbstoff an, daneben können sie als Fleischalternative eingesetzt werden und Eier und Salz in Lebensmitteln ersetzen. In einer interaktiven Kochession bereiten die Teilnehmenden gemeinsam mit dem bekannten Koch Sebastian Morgenstern und seinem Team ein Gericht zu, das Algen als Zutat enthält.

Probierangebote für Journalisten

Vor Ort kann probiert werden! Unter anderem der vegane Thun-Visch von Garden Gourmet, die pflanzliche Milchalternative Pläin, Schokolade und Nudelgerichte aus geretteten Lebensmitteln von Rettergut, Honigbrot und Muffins mit Honig und handgeknackten Walnüssen der Bäckerei Plentz aus Brandenburg, Fleisch von Glücksatt, Spree Gin mit Gurkengeschmack und Kräuterlikör Pijökel von Grote Spirits, Mischgetränke aus dem Freestyle-Automat von Coca-Cola.

Journalistinnen und Journalisten, die im Rahmen ihrer Berichterstattung den Stand „Zukunft schmeckt“ auf der Grünen Woche am 20. oder 21.1.2021 besuchen möchten, müssen vorher einen Termin mit presse@lebensmittelverband.de bzw. telefonisch unter

0175 / 43 71 721 oder 0151 / 261 285 96 abstimmen.

Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept der Messe Berlin unbedingt einzuhalten ist. Dazu gehört u. a. die Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie das Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Maske der Schutzklasse FFP2. Personen mit Erkältungssymptomen werden angehalten, von einem Besuch abzusehen.

Der Stand „Zukunft schmeckt“ auf der Grünen Woche von BVE und Lebensmittelverband wird gefördert von der Rentenbank.

Über Zukunft schmeckt – on Tour

Die Grüne Woche ist Startpunkt der Roadshow „Zukunft schmeckt – on Tour“, die im Laufe des Jahres zwölf Stationen der Lebensmittelwirtschaft besucht und dort Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit auszeichnet. Aus einem mobilen Sendestudio werden Interviews mit den Verantwortlichen und Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft via Livestream ausgestrahlt. Endpunkt der Tour ist im Oktober die ANUGA in Köln.

 

Original-Content von: Lebensmittelverband Deutschland e.V.




2. Folge der Podcast-Serie “ AUSFÜHRUNG!“


Zweite Folge der Podcast-Serie AUSFÜHRUNG! über meine persönlichen Erlebnisse mit der Bundeswehr.

Heute geht’s um die Auswahl des Sujets Bundeswehr, eine kurze Einordnung einiger Hintergründe und einen Ausblick auf die verschiedenen Facetten, die in den kommenden Episoden beleuchtet werden.

Mehr Informationen finden Sie in den nächsten Podcast-Folgen sowie in meinen Büchern „Führen im Grenzbereich“ und „Besuch bei der Truppe“ – für alle, die einen umfassenden Blick darüber haben möchten, welchen Auftrag die Bundeswehr hat und welche Menschen diesen ausführen.

Zusätzliche kostenlose Informationen finden Sie auch unter meinem LinkedIn Profil, hier auf dem Nordhessen Journal und auf der Website www.impactwunder.com.

Zur Klarstellung:

Ich habe nie gedient und war nie Soldatin.

Ich stehe in keinerlei angestelltem bzw. in einem Dienstleistungsverhältnis mit der Bundeswehr.

Die in dieser Serie geteilten Inhalte sind meine persönlichen Erlebnisse und Meinungen.

Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Die Inhalte spiegeln nicht die Ansichten der Bundeswehr wider noch sind sie mit der Bundeswehr abgestimmt.





Moderne Hilfe für unfruchtbare Paare

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Das Thema der Planung von Schwangerschaft und Geburt ist für jedes Paar spannend, insbesondere wenn es um das gewünschte Kind geht. Für jede Frau ist diese Zeit emotional, voller Erwartungen und Ängste. Und das Wichtigste ist das Gefühl der Vaterschaft, jetzt sind sie nicht nur eine Familie, sondern die Eltern. Sie sprechen mit Freude über diese Zeit und teilen die Neuigkeiten mit Freunden und Familie. Das ist aber nicht immer so.

Das Problem der Unfruchtbarkeit ist ziemlich ernst, denn heute gelten weltweit mehr als 50 Millionen Paare als unfruchtbar. Und während den letzten 20 Jahren ist diese Zahl nur noch gestiegen. Obwohl sich die Reproduktionsmedizin recht schnell entwickelt.

Gemäss der offiziellen Definition der Weltgesundheitsorganisation ist Unfruchtbarkeit die Unfähigkeit, innerhalb von 12 Monaten auf natürlichem Wege durch einen regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsakt schwanger zu werden.

In der modernen Medizin gibt es viele verschiedene Behandlungsmethoden und Hilfstechnologien. Eine der erfolgreichen Methoden ist die Leihmutterschaft. Die Europäische Gesellschaft für menschliche Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) betrachtet die Leihmutterschaft als eine der moralischen akzeptablen Methoden der Unfruchtbarkeitsbehandlung, da diese Technologie eine der wirksamsten ist.

 

Wie läuft das Programm der Leihmutterschaft?

Die Leihmutterschaft ist eine assistierte Reproduktionstechnologie, die Paaren mit der vollständigen Unfruchtbarkeit hilft, ein eigenes Kind zu bekommen. Das Wesen der Methode besteht darin, dass ein Ehepaar seine Geschlechtszellen (Spermien und Eizellen) abgibt.

Der Arzt führt die IVF Befruchtung im Labor durch. Dann wird ein lebender Embryo der dritten Frau eingepflanzt, die ein Kind austrägt und gebärt. Nach der Geburt gibt sie das Kind an die genetischen Eltern weiter, die das gesetzliche Elternrecht auf das Kind erhalten.

Das Programm wird von professionellen Agenturen organisiert und durchgeführt, die alle Angelegenheiten übernehmen.

Wir sprachen mit der Leiterin der Agentur VittoriaVita, die uns alle Einzelheiten der Leihmutterschaftorganisation mitteilte. Dabei handelt es sich um eine Agentur, die einem Ehepaar bei der Suche nach einer Leihmutter hilft und den gesamten Prozess kontrolliert.

 

Was sollten Eltern tun, um an dem Programm teilzunehmen?

Zunächst einmal sollte ein Ehepaar eine Anfrage auf der Website hinterlassen. Danach wird der Betreuer Sie über Skype kontaktieren und Ihnen alle Einzelheiten mitteilen. Zur Ansicht werden den Eltern Beispiele von Verträgen zugesandt, in denen die Rechte und Pflichten der Parteien schriftlich festgehalten sind. Dies geschieht für die rechtliche Sicherheit von Eltern, Leihmutter und Kind.

Der nächste Schritt besteht in den ärztlichen Untersuchungen und in der Auswahl des Befruchtungsprogramms.  Den Worten des Managers von VittoriaVita nach kann die Agentur anbieten, eigene Geschlechtszellen in Anspruch zu nehmen.

Die Agentur gewährleistet dann den Zugang zum Katalog zur Auswahl einer Leihmutter. Alle Frauen leben in der Ukraine. Dieses Land ist das Weltzentrum der Leihmutterschaft, weil dort auf gesetzgeberischer Ebene kommerzielle Leihmutterschaft erlaubt ist, Frauen ukrainischer Herkunft einen ausgezeichneten Gesundheitszustand haben, sowie niedrige Preise für die Dienstleistungen der Leihmutter.

 

Anforderungen an Frauen?

Das Programm ist sehr verantwortungsvoll und spannend. Und das Leben des Kindes hängt von der allgemeinen Verfassung der Frau ab. Deshalb ist die Auswahl der Frauen sehr streng. Informationen über die Kriterien wurden von VittoriaVita mitgeteilt:

  • Mindestens ein gesundes Kind, das auf natürliche Weise geboren wurde;
  • Ausgezeichnete physische und psychische Gesundheit. Es darf keine genetische Pathologien oder Krankheiten geben, die während der Schwangerschaft und bei der Geburt Probleme verursachen könnten.
  • Alter ist von 19 bis 38 Jahre. Dies gilt als die beste Zeit für eine Schwangerschaft;
  • Keine schlechten Angewohnheiten. Kein Rauchen, kein Alkohol und vor allem keine Drogen (durch Tests geprüft).
  • Nur positive Rhesus Factor. Zur Vermeidung von Rhesus Konflikten während der Schwangerschaft;
  • Sie berücksichtigt Lebensstil, Ernährung, Hobbys und Freizeitbeschäftigungen;
  • Jegliche harte oder körperliche Arbeit während des Programms ist ausgeschlossen.

Jede Frau ist, bevor sie in die Liste eingetragen ist, von einem Psychologen befragt, der ihre Bereitschaft feststellt, Leihmutter zu werden.

 

Was passiert, nachdem Sie sich für eine Frau entschieden haben?

Wenn sich das Paar über die Art der Befruchtung und die Leihmutter entschieden hat, wird ein Vertrag aufgestellt, der von dem Paar, der Frau und der Agentur unterzeichnet wird. Jede der Parteien hat ihre eigenen Rechte und Pflichten.

Zum Beispiel gehört das Folgende zu den Pflichten des Zentrums VittoriaVita: jedem Paar einen persönlichen Koordinator zuzuweisen, der sie während des gesamten Programms begleitet, bis zur Weitergabe des Babys und zur Heimreise. Er hilft den Eltern bei der Kontaktaufnahme mit der Leihmutter und organisiert den Besuch des Stadtzentrums. Er bekommt einen Termin für dieses Paar bei dem Arzt-Reproduktolog, der die Stimulation der Eierstöcke zur Entnahme der Eizellen und die anschließende Befruchtung im Labor durch führt. Wenn die Frau nicht in der Lage ist, das Material zur Verfügung zu stellen, dann hilft die Agentur bei der Suche nach einer Spenderin.

Der Koordinator kann eine Beratung bei dem Psychologen und dem Anwalt vereinbaren, um jede Situationen zu lösen.

Auf diese Weise nimmt man dem Paar alle Sorgen, beginnend mit der Befruchtung bis hin zur Entbindung. Sie beobachten nur den Verlauf der Schwangerschaft und die Entwicklung ihres Kindes.

Am Ende des Programms organisiert die Agentur die Ankunft der biologischen Eltern in der Ukraine, um an die Eltern das Kind weiterzugeben. Wenn das Paar es wünscht, kann das Paar bei der Geburt anwesend sein. Danach bereitet der Koordinator alle Unterlagen vor, um die Elternrechte zu erhalten und die Heimreise des Babys zu erwirken. Während der Entbindung, der Weitergabe des Babys und der Unterzeichnung aller Unterlagen steht man dem Paar komfortable Wohnungen zur Aufenthalt zur Verfügung.

 

Wie viel kosten die Dienstleistungen?

Es gibt viele verschiedene Optionen für Programme der Leihmutterschaft in der Ukraine. Nach Angaben der Website VittoriaVita können die Kosten zwischen 36.000 Euro und 50.000 Euro liegen.

Jedes Paar hat seine eigenen Besonderheiten, Bedingungen und einen Programmplan, der individuell ausgewählt wird. Daher können die Kosten in verschiedenen Fällen variieren.

Es gibt auch Zuschläge: für Zwillingen oder Kryokonservierung von Embryonen.

Die Zahlung erfolgt in 4 Schritten: nach der Vertragsunterzeichnung, im 3. Schwangerschaftsmonate, im 7. Schwangerschaftsmonate, und nach der Weitergabe des Kindes und am Tag der Ausstellung der Geburtsurkunde.

Die endgültigen Kosten werden im Vertrag nach der Absprache aller Bedingungen  des Programms festgelegt.

Die Leihmutterschaft ist eine wirksame und erfolgreiche Technologie, die es einem unfruchtbaren Paar ermöglicht, ihr Kind genetisch zu erhalten. Schließlich wird die Familie voll, wenn ein Kind in ihr erscheint.

Geben Sie nicht auf, wenn bei Ihnen Unfruchtbarkeit diagnostiziert wird, denn nicht alles ist noch verloren!

Website:  https://vittoriavita.com/de


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Zahl der Organspender in 2020 trotz Coronavirus-Pandemie in Deutschland stabil


Krankenhäuser zeigten weiter zunehmendes Engagement

Frankfurt am Main (ots) Im Jahr 2020 haben in Deutschland 913 Menschen nach dem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das entspricht 11,0 Spendern pro eine Million Einwohner, meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Damit liegen die Organspendezahlen trotz des von der Coronavirus-Pandemie geprägten Jahres in etwa auf dem Niveau von 2019 (932 Organspender; 11,2 Spender pro Million Einwohner).

Im zurückliegenden Jahr konnten 2.941 hierzulande postmortal entnommene Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) an Patienten auf den Wartelisten zugewiesen werden; nur ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor (2019: 2995 Organe). Dazu zählten 1.447 Nieren, 746 Lebern, 342 Lungen, 320 Herzen, 79 Bauchspeicheldrüsen sowie 7 Därme. Jeder der 913 Spender hat somit durchschnittlich mehr als drei schwerkranken Patienten die Chance auf ein neues Leben ermöglicht.

Stabilität trotz COVID-19

Ab Ende Februar 2020 breitete sich auch in Deutschland die SARS-CoV-2-Pandemie aus. Bis dahin verzeichneten die Organspendezahlen eine deutliche Zunahme, die aber im Verlauf des Jahres nicht anhielt. Dass Organspende und Transplantation in Deutschland jedoch insgesamt ohne die teils großen Einbrüche wie in anderen europäischen Ländern fortgeführt werden konnten, hatte mehrere Gründe. Zum einen wurde dank des andauernden Engagements in den Kliniken trotz der Coronakrise weiterhin an die Organspende gedacht. Zum anderen wurden frühzeitig mit allen beteiligten Institutionen Regelungen getroffen, um auch während der Pandemie die Sicherheit für die Empfänger im Organspendeprozess zu gewährleisten.

Gesetzliche Maßnahmen von 2019: Wegbereiter für mehr Organspenden

Auch das im April 2019 in Kraft getretene Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende trug vermutlich dazu bei, dass die Organspendezahlen im vergangenen Jahr letztlich insgesamt stabil blieben. Die beschlossenen Maßnahmen bewirken, dass sich in den Kliniken die Voraussetzungen für das Erkennen und Melden möglicher Organspender verbessern. Insbesondere die Rolle der Transplantationsbeauftragten wurde gestärkt, die die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhäusern und der DSO bilden. Sie haben eine Schlüsselfunktion im Bemühen um höhere Organspendezahlen und müssen nun für ihre Aufgaben freigestellt werden. Diese Aufgaben umfassen das Erkennen möglicher Organspender, zudem die Erstellung klinikinterner Verfahrensanweisungen für den Ablauf einer Organspende sowie die Fortbildung von Krankenhausmitarbeitern.

Das Engagement der Entnahmekrankenhäuser lässt sich auch an der Zahl der organspendebezogenen Kontakte ablesen – also der Fälle, in denen sie sich an die DSO gewendet haben, um über eine mögliche Organspende zu sprechen. Diese Kontakte haben 2020 im Vergleich zu 2019 um 2,5 Prozent weiter zugenommen und lagen bei 3.099 (2019: 3.023). „Das ist ein wichtiges Zeichen“, erklärt Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO. „Es zeigt, dass es für Ärzte und Pflegende auf den Intensivstationen zunehmend selbstverständlich ist, am Lebensende von Patienten mit schwerer Hirnschädigung auch nach der Einstellung zur Organspende zu fragen, selbst in der Phase der Pandemie.“

Das Gesetz vom April 2019 verpflichtet die Entnahmekrankenhäuser zudem zur Dokumentation und Datenauswertung der Todesfälle mit primärer und sekundärer Hirnschädigung. So wird erfasst, warum ein irreversibler Hirnfunktionsausfall nicht festgestellt oder ein möglicher Organspender nicht an die DSO gemeldet wurde. Dazu erklärt Rahmel: „Unsere bundesweite Erstanalyse vom November 2020 verdeutlicht, dass wir in Deutschland ähnlich hohe Organspendezahlen haben könnten, wie in anderen Eurotransplant-Ländern. Voraussetzung dafür ist, dass in den Kliniken alle Möglichkeiten einer Organspende erkannt und in Betracht gezogen werden.“ Die Auswertung hilft der DSO beim individuellen Support der Krankenhäuser und dem gezielten Ausbau ihrer Unterstützungsangebote.

Neue Richtlinie Spendererkennung: frühzeitiges Erkunden vom Patientenwillen

Im September 2020 trat die neue Richtlinie Spendererkennung der Bundesärztekammer in Kraft. Die Richtlinie schafft Rechtssicherheit, was die Beachtung eines Organspendewunsches und die dazu erforderlichen intensivmedizinischen Maßnahmen betrifft. Das bedeutet, dass Ärzte sowie Transplantationsbeauftragte in den Entnahmekrankenhäusern bereits zum Zeitpunkt eines zu erwartenden oder vermuteten Hirnfunktionsausfalls den möglichen Wunsch einer Organspende ermitteln sollen, was frühzeitige Gespräche mit den Angehörigen voraussetzt. Damit wird die Patientenautonomie gestärkt, indem einem vorhandenen Willen zur Organspende entsprochen werden kann. Denn ist bereits eine palliative Behandlung eingeleitet, ist die Möglichkeit einer Organspende nicht mehr gegeben.

Im Blickpunkt aller Bemühungen: die Patienten auf der Warteliste

In den 46 deutschen Transplantationszentren wurden im vergangenen Jahr 3.016 Organe nach postmortaler Spende übertragen, das sind 176 Organe weniger als in 2019. Der Rückgang der Transplantationen ist im Verhältnis zu den hiesigen Organspendezahlen ausgeprägter, da Deutschland in 2020 weniger stark von der internationalen Austauschbilanz mit Eurotransplant profitieren konnte als in den Jahren zuvor. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie kam es in einigen anderen ET-Mitgliedsländern zeitweise zu zweistelligen prozentualen Einbußen bei den Organspendezahlen, sodass insgesamt weniger Organe zur Verfügung standen. Dies betraf insbesondere die Lungen- und Nierentransplantationen. Insgesamt erhielten hierzulande 2.845 Empfänger ein oder mehrere Organe. Zum Vergleich: Die Zahl der Patienten, die in Deutschland Ende 2020 auf der Warteliste für eine Transplantation standen, lag bei rund 9.200.

„Unser Ziel ist es, dass mehr Menschen zu Lebzeiten eine eigene Entscheidung zur Organspende treffen und diese dokumentieren“, sagt Rahmel. „Das ist im Falle einer möglichen Organspende eine wichtige Hilfe für die Angehörigen und lässt die Frage nach einer Organspende am Lebensende selbstverständlich werden.“

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Organspende sind in den letzten beiden Jahren gesteckt worden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgt seitdem schrittweise, zudem begleitet und unterstützt durch den Gemeinschaftlichen Initiativplan Organspende sowie die neue Richtlinie Spendererkennung. Der Medizinische DSO-Vorstand Rahmel ergänzt: „Dies alles bietet eine vielversprechende Grundlage, sodass wir zukünftig hoffentlich mehr schwerkranken Patienten auf den Wartelisten zu einem neuen Leben verhelfen können.“

Weitere Impulse verspricht das Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, das im Jahr 2022 in Kraft tritt. Es sieht eine verstärkte Aufklärung der Bevölkerung über die Organspende vor. Eingebunden werden dabei u.a. Hausärzte und Behörden. Zudem ist die Einführung eines Organspenderegisters geplant.

Das sind wichtige Voraussetzungen, damit die Organspende auch in Zukunft im öffentlichen Bewusstsein bleibt und mehr Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei rückt Rahmel auch die Wertschätzung von Organspendern und ihren Familien in den Blick. Denn während Empfänger eines Organs jeden Tag dankbar sind für dieses Geschenk, fehlt in der Gesellschaft dafür oft noch die Anerkennung. Dieses möchte unter anderem die Website www.dankesbriefe-organspende.de ändern, die als Teil des Initiativplans vergangenen Herbst online ging.

Weitere Informationen zu den Themen Gesetze, Initiativplan, Richtlinie Spendererkennung und Dankesbriefe finden Sie hier:

www.dso.de/dso/%C3%BCber-die-dso/rechtlicher-rahmen

www.dso.de/Pages/Ueber-die-DSO/Richtlinien-der-Bundes%C3%A4rztekammer.aspx

http://ots.de/9jywbA

Deutsche Stiftung Organtransplantation





„Spessart“ schließt sich NATO-Einsatzverband an


Betriebsstofftanker Spessart (A 1442) fährt im Rahmen der Operation Atalanta, am 13.07.2016.

(ots) Am Freitag, den 15. Januar 2021 wird der Betriebsstofftransporter „Spessart“ formal ein Teil der Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG 1). Am 18. Januar 2021 stößt das Schiff im Ärmelkanal dann zu den anderen Einheiten des Verbandes.

Der Tanker der Rhön-Klasse war bereits am vergangenen Montag aus Wilhelmshaven ausgelaufen und hat mit einer 14-tägigen Kohortenisolation begonnen, an deren Ende das Schiff bedenkenlos als coronafrei bezeichnet werden kann. Die letzten Tage wurden für verschiedene Ausbildungsvorhaben genutzt. Dazu waren zur Unterstützung auch Ausbilder vom Einsatzausbildungszentrum Schadenabwehr Marine aus Neustadt i.H. an Bord. In dieser Zeit wurde intensiv an der Integration der für den Einsatz eingeschifften Soldaten in das zivil besetzte Schiff gearbeitet. Die Besatzung der „Spessart“ sieht dem kommenden Einsatz gespannt entgegen. „Wir freuen uns alle auf den bevorstehenden Einsatz und die verschiedenen Aufgaben, die vor uns liegen. Ich bin stolz und dankbar, dass meine Besatzung sich in der Vorbereitung so ins Zeug gelegt hat. Es ist toll, endlich wieder zur See fahren zu können“, so Kapitän Rolf-Heinrich von Bebern (53) zum bevorstehenden Einsatz.

Die Standing Nato Maritime Group 1 besteht derzeit aus dem portugiesischen Flaggschiff „Corte Real“, der kanadischen Fregatte „Halifax“ und dem Tanker „Spessart“ der Deutschen Marine. Im bevorstehenden Einsatzzeitraum steht das Manöver „Dynamic Guard“ vor Norwegen an. Außerdem sind Besuche in Gdynia (Polen) und Kiel geplant. Die Hauptaufgabe der „Spessart“ wird das Betanken sowie die Versorgung mit Frischwasser und Ölen der anderen Schiffe der SNMG 1 sein.

Die „Spessart“ wird voraussichtlich Ende März 2021 nach Wilhelmshaven zurückkehren.

Hintergrundinformationen zur Rhön-Klasse

Die Betriebsstofftransporter der Klasse 704 sind wichtige Service-Dienstleister für Kampfschiffe in See. Ihre Hauptaufgabe ist, diese abseits von Häfen mit Kraftstoff zu versorgen. Damit verlängern die sogenannten Flottentanker die Mobilität und Flexibilität von Marineschiffen im Einsatz erheblich.

Ihr weithin sichtbares Kennzeichen als „schwimmende Tankstelle“ ist der große bügelartige Mast. Dieser Aufbau wurde speziell für das Replenishment-at-sea (RAS), die Abgabe flüssiger Güter in See, konzipiert. An ihm hängen Stahlseile und Versorgungsschläuche zur möglichst unkomplizierten Übergabe von Schiffsdiesel. Ein Flottentanker kann damit zwei Schiffe gleichzeitig betanken – während des Fahrens und auch bei Nacht. Die Pumpkapazität beträgt pro Stunde rund 600 Kubikmeter.

Aber Kraftstoff ist nicht alles: Zum Leistungsangebot gehören auch Frischwasser sowie Schmierölfässer, Proviant- und Munitionsboxen. Für den Extrabedarf von Kampfschiffen in Einsätzen können die Versorgungsschiffe zusätzlich zwei Container an Bord nehmen, davon maximal einer mit Munition.

Für die weltweite Verfügbarkeit dieser Einsatzressourcen sorgen ausnahmslos zivile Besatzungen. Ihre Schiffe gehören aber zur Marine und sind unter der Bundesdienstflagge auch in multinationalen Einsätzen und Seeoperationen aktiv.

Presse- und Informationszentrum Marine





Neuer Podcast: AUSFÜHRUNG!


AUSFÜHRUNG!

Im letzten Jahr hatte ich durch die Arbeit an meinen Büchern „Führen im Grenzbereich“ und „Besuch bei der Truppe“ intensiven Austausch mit der Bundeswehr. Dieser hat mich an vielen Stellen überrascht und wirkt immer noch positiv nach. Da ich zudem große Resonanz auf meine Bücher und Interviews zur Bundeswehr erhalten habe, habe ich mich dazu entschlossen, meine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke in einem eigenen Podcast zusammenzufassen. Dabei geht es nicht darum, das System Bundeswehr zu erklären oder politisch dazu Stellung zu beziehen. Vielmehr möchte ich uns allen die Soldaten wieder stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein bringen.

Da ich in meinem Leben bisher wenig bis nichts über die Truppe wusste und keinerlei Berührung mit Soldaten hatte, hatte ich mich wegen der Buchprojekte auf den Weg gemacht, einen Blick über die Kasernenmauern zu werfen – und habe spannende Berufsbilder, ernsthafte Kameraden und allerlei Heiteres kennengelernt. Wenn Sie auch mehr darüber wissen wollen, welche Menschen in den Uniformen stecken, dann folgen Sie mir auf dieser spannenden Reise zu den Soldaten.

Heute in Folge #1 erkläre ich, wie es dazu kam. Warum ich mich auf die Reise gemacht habe und warum der Podcast „AUSFÜHRUNG!“ heißt.

Mehr Informationen finden Sie in den nächsten Podcast-Folgen sowie in meinen Büchern „Führen im Grenzbereich“ und „Besuch bei der Truppe“ – für alle, die einen umfassenden Blick darüber haben möchte, welchen Auftrag die Bundeswehr hat und welche Menschen diesen ausführen.

Zur Klarstellung: Ich habe nie gedient und war nie Soldatin. Ich stehe in keinerlei angestelltem bzw. in einem Dienstleistungsverhältnis mit der Bundeswehr. Die in dieser Serie geteilten Inhalte sind meine persönlichen Erlebnisse und Meinungen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Die Inhalte spiegeln nicht die Ansichten der Bundeswehr wider noch sind sie mit der Bundeswehr abgestimmt.

 

 


Wiebke Köhler

Geschäftsführung

#proudtobeimpactWunder

impactWunder Strategieberatung GmbH

Gertigstrasse 26, 22303 Hamburg

Mobil: +49 175 58 33 006

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Pubertät: Bei Verliebten droht Chaos der Blutzuckerwerte


Jugendliche mit Diabetes bei der Stange zu halten ist eine große Herausforderung

Baierbrunn (ots) Wenn Kinder in die Pubertät kommen, wird’s oft schwierig – sowohl für die Eltern als auch für den Nachwuchs selbst. Vor einem ernsten Problem stehen Eltern, wenn das Kind Diabetes hat und nun keine Lust mehr verspürt, sich um seine Erkrankung zu kümmern. „Diabetes passt eigentlich gar nicht in die Pubertät, in der Kinder auch mal unbedacht und verrückt sein dürfen, um ein stabiles Selbstwertgefühl zu entwickeln“, sagt der Psychologe Professor Dr. Bernhard Kulzer vom Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Motivation durch Austausch mit anderen Betroffenen

Die Kunst für Jugendliche mit Diabetes besteht darin, eine Balance zwischen gesundem Aufwachsen und guten Blutzuckerwerten zu finden, so Psychologe Kulzer. Wenn beispielsweise das Kind in der Pubertät schusselig wird und vergisst, den Blutzucker zu kontrollieren oder das Insulin in den Schulranzen zu packen, sollten Eltern mit ihm sprechen, was motivieren könnte. Hier können Vereinbarungen helfen – zum Beispiel: Wenn es der Nachwuchs einen Monat lang schafft, gut mit dem Diabetes zurechtzukommen, erfüllen die Eltern ihm einen Wunsch. Motivation können sich Teenager auch beim Austausch mit anderen Betroffenen holen – zum Beispiel in Feriencamps für Kinder und Jugendliche mit Typ 1.

Die Unstetigkeit macht Pubertierenden zu schaffen

Gerade im Teenageralter spielen zudem oft die Hormone verrückt. Dadurch wirkt das Insulin nicht mehr so gut. Wachstumshormone führen zum Beispiel oft zu einem hohen Morgenzucker. „Ist dann bei frisch Verliebten noch das Aufputschhormon Adrenalin im Spiel, ist ein Chaos der Blutzuckerwerte programmiert“, schildert Kulzer die Problematik. Jeder Tag kann anders sein – und diese Unstetigkeit macht Pubertierenden zu schaffen. Hier müssen Eltern Verständnis haben: Den Diabetes in dieser Phase im Griff zu haben kostet viel Kraft. „Eine engmaschige Betreuung beim Arzt ist sinnvoll“, sagt Kulzer. „Moderne Insulinpumpen – am besten in Kombination mit Glukosesensoren – mildern oft das Auf und Ab der Werte.“

Tipp: Unter deutsche-diabetes-gesellschaft.de/qualifizierung/ fachpsychologe-ddg findet man Psychologen, die auf Patienten mit Diabetes spezialisiert sind.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 01/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Gerade im Lockdown – Online-Casinos boomen nach wie vor: Das sind die beliebtesten Spiele

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Der Lockdown hat Deutschland fest im Griff. Während Restaurants, Kinos und Bars schon seit Wochen geschlossen haben, sieht es nun auch für viele Geschäfte immer schlechter aus. Eine Öffnung ist nicht in Sicht – solange sich die Infektionszahlen sich nicht bald drastisch ändern und endlich sinken, wird sich das auch nicht so schnell ändern. Kein Wunder also, dass schnell Langeweile aufkommt. Vor allem in den kalten Wintermonaten einfach mal nach draußen zu gehen und ein Picknick zu veranstalten oder das tolle Wetter auf irgendeine andere Art und Weise zu genießen, ist nicht mehr so einfach möglich – ganz abgesehen davon, dass es die Ausgangsbeschränkungen teilweise ohnehin unmöglich machen. Doch was tun, wenn man den Fernseher satt hat und seinen Büchern schon mehr Zeit gewidmet hat, als man es die gesamten letzten Jahre getan hatte?

Die Möglichkeit nutzen, verschiedene Online-Casinos miteinander zu vergleichen

Für alle, die gerne etwas Neues ausprobieren wollen, das Spaß macht, corona-konform ist und im besten Falle auch noch einen netten Nebenverdienst einherbringt, sind Online-Casinos ideal. Online-Casinos lassen sich ganz einfach und bequem von zu Hause und überall sonst auch nutzen und bieten neben abwechslungsreichem Spielspaß sogar die Chance auf Millionengewinne. Den Überblick über alle verfügbaren Casinos und vor allem Spielen zu behalten, ist jedoch gar nicht einmal so einfach. Aus diesem Grund hat es sich die Seite www.casinomagie.com zur Aufgabe gemacht, alle bekannten Online-Casinos aufzulisten und zu testen. Wer einen online Casino Bonus ohne Einzahlung sofort nutzen und sein Glück versuchen will, kann sich auf www.casinomagie.com nach geeigneten Online-Casinos umsehen, die diese Kriterien erfüllen und vertrauenswürdig sind. Auch wer Freispiele ohne Einzahlung spielen möchte, auf der Suche Online-Casinos ist, die keine Risiken mit sich bringen oder wert auf bestimmte Spiele legt, wird auf der Seite fündig werden.

Klassiker sind nach wie vor so beliebt wie eh und je

Ein Beispiel für ein von www.casinomagie.com getestetes Online-Casino ist das Energy Casino, das zunächst durch Sportwetten bekannt wurde, nun aber ein immer größer werdendes Portfolio an Glücksspielen aller Art bietet. Der Fokus liegt mittlerweile bei Automaten, doch auch Klassiker wie Blackjack oder Poker lassen sich auf dieser Seite einfach spielen. Gerade solche Klassiker zählen nach wie vor zu den beliebtesten Spielen überhaupt, die in Online-Casinos gespielt werden. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Gerade Blackjack und Poker haben eine Jahrzehnte alte Tradition und erfreuen sich schon seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Die Tatsache, dass diese beiden Glücksspiele Mittelpunkt zahlreicher Filme, Forschungsarbeiten und vor allem auch Spiele-Abende sind, lässt sie wahrscheinlich noch für die nächsten Jahre unter den Top-Spielen stehen, die gerne auch in Online-Casinos genutzt werden. Vor allem auch ist die Chance auf einen sehr hohen Gewinn bei diesen bekannten Spielen meist auch weitaus größer, als bei eher unbekannteren Spielen.

Live-Casinos sorgen für die richtige Atmosphäre zum Spielen

Ein weiterer Klassiker, der nicht viel Erfahrung bedarf und sich daher auch perfekt für Anfänger eignet, ist Roulette. Hier gibt es nicht viele Regeln zu beachten, stattdessen kann direkt losgespielt werden. Immerhin ist es nicht besonders schwer, sich für eine von zwei Farben zu entscheiden. Roulette ist damit also perfekt für alle, die nicht viel Zeit haben oder nicht viel Zeit aufwenden, sich die Chance auf einen attraktiven Geldgewinn aber dennoch nicht nehmen lassen wollen. Kein Wunder also, dass Roulette nach wie vor gerne und häufig gespielt wird. Immer gängiger werden dabei auch Live-Casinos, bei denen die Teilnehmer per Webcam in ein richtiges Casino geschaltet werden und so das Gefühl erhalten, tatsächlich live selbst dabei zu sein – perfekt also für alle, die gerne wieder einmal in den Genuss eines richtigen Casino-Besuchs kommen würden, aufgrund der Corona-Pandemie allerdings darauf verzichten müssen.

Klassische Spielautomaten bieten jede Menge Vorteile

Wer zunächst keinen hohen Einsatz zahlen will und keine Lust hat, aufwändige Spielregeln lernen zu müssen, der kann auf Slotmaschinen und Spielautomaten ganz unterschiedlicher Art zurückgreifen, die sich einfach und ohne viel Vorkenntnisse spielen lassen. Die Gefahr, große Geldbeträge auf einmal zu verspielen, ist bei Spielautomaten eher gering. Außerdem lassen sich so verschiedene Automaten hintereinander testen, ohne dabei allzu viel Geld für seine Einsätze ausgeben zu müssen. Häufig lassen sich durch bestimmte Symbole außerdem auch Freispiele gewinnen, so dass der Spielspaß im besten Fall auf diese Weise verlängert werden kann, ohne dafür etwas ausgeben zu müssen. Natürlich gehören auch Jackpots fest zu den meisten Spielautomaten dazu – nicht weiter verwunderlich also, dass diese nach wie vor gerne genutzt werden und zum Repertoire eines fast jeden Online-Casinos gehören.


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Jackpot von 90 Millionen wartet


© Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG

(lifePR) ( Münster ) Nach der Ziehung der Lotterie Eurojackpot steigt der Eurojackpot auf 90 Millionen Euro. Damit liegt der Jackpot bei seiner maximalen Summe.

Im finnischen Helsinki wurden am 8. Januar die Gewinnzahlen 8, 22, 25, 38 und 50 sowie die beiden Eurozahlen 8 und 9 ermittelt. In der zweiten Gewinnklasse erzielten gleich elf Spielteilnehmer Großgewinne im sechsstelligen Bereich. Die Gewinner aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (5x), Spanien, Slowenien, Schweden (2x) und der Slowakei bekommen jeweils 270.341 Euro ausgezahlt.

Seit inzwischen sechs Ziehungen ist der Jackpot in der obersten Gewinnklasse nicht geknackt worden. Den letzten Treffer im obersten Rang gab es am 27. November 2020, als ein Schwede 11,2 Millionen Euro gewinnen konnte. Das der Jackpot bei seiner maximalen Summe von 90 Millionen Euro stand war zuletzt am 1. Mai 2020 der Fall. Am „Tag der Arbeit“ konnte ein Spielteilnehmer aus Bayern den Jackpot knacken.

Für die Ziehung am nächsten Freitag (15. Januar) kann man unter www.eurojackpot.de mitspielen sowie seinen Tipp in den geöffneten Lotto-Annahmestellen im Bundesgebiet abgeben.

Chance 1:95 Mio (Gewinnklasse 1) / 1:6 Mio (Gewinnklasse 2)





„Datteln“ gewappnet – Kieler Minenjagdboot fährt unter NATO-Flagge


Minenjagdboot Datteln (M 1068) fährt im Rahmen der Mission EUNAVFOR MED Operation Sophia, am 24.06.2016.

Kiel (ots) Am heutigen Dienstag, den 12. Januar 2021 um 18 Uhr, verlässt das Minenjagdboot „Datteln“ seinen Heimathafen Kiel Richtung Einsatzgebiet. Das Boot gehört für die kommenden drei Monate dem ständigen Minenabwehrverband 1 der NATO (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1, kurz: SNMCMG 1) an.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Tanja Merkl (34) begibt sich die 45-köpfige Besatzung, bereits am 4. Januar in eine gemeinsame Quarantänephase. Teil der Crew ist auch ein Soldat der US Navy, der im Rahmen eines Austauschprogrammes sein Können im Bereich des Sonars zur Verfügung stellt. Der erste Teil des rund dreimonatigen Einsatzes wird die „Datteln“ in die Nordsee führen, bevor es anschließend Ende Februar in Richtung Ostsee geht. „Die Besatzung des Minenjagdbootes ‚Datteln‘ hat dieses Jahr planmäßig eine umfassende operative und seemännische Einsatzvorbereitung durchlaufen. Die Teilnahme an der SNMCMG 1 ist für uns daher das Ziel, auf das wir uns intensiv vorbereitet haben“, so die Kommandantin.

Auf die „Datteln“ warten verschiedenen Manöver und Ausbildungsabschnitte im multinationalen Rahmen. Dieses ist aber nur ein Teil der Aufgaben für die NATO-Boote. Sie sichern die Seewege durch Präsenz und Minenabwehr. Unter anderem wird die „Datteln“ auch an sogenannten HOD Operations im Bereich der holländischen und dänischen Küste teilnehmen. HOD steht für Historic Ordnance Disposal oder „Altlastenbeseitigung“, die regelmäßig in Nord- und Ostsee durchgeführt wird. Zum Ende ihres Einsatzes im NATO-Verband ist die Teilnahme an einem Manöver mit schwedischen Marine-Einheiten geplant.

„Wir werden in den nächsten Monaten ein intensives und facettenreiches Miteinander erleben. Meine Besatzung und ich sind hochmotiviert und das Einsatzausbildungsprogramm unter Corona-Schutzmaßnahmen hat uns zu einer Gemeinschaft geformt, die mit Wind, Welle und widrigen Bedingungen umzugehen weiß“, freut sich Korvettenkapitän Merkl auf den Einsatz mit ihrer Besatzung. Die Rückkehr nach Kiel ist für den 1. April 2021 geplant.

Hintergrundinformationen

Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO Response Force (NRF) bilden.

Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung, wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO Response Force wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als „Speerspitze“ bekannte Very High Readiness Joint Task Force erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen.

Die Zusammenziehung zu einer NRF dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die SNMCMG 1 operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, einsatzbereit in See zu stehen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

Manöver und Ausbildung sind aber nur eine Aufgabe der NATO-Boote. Sie sichern die Seewege durch Präsenz und Minenabwehr und werden auch zu Historic Ordnance Disposal Operations (HOD) oder Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee eingesetzt. Dabei identifizieren oder beseitigen sie Seeminen, Torpedos und Bomben aus den Weltkriegen oder dem Kalten Krieg, die bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt darstellen.

Presse- und Informationszentrum Marine





Hessische Pflegebedürftige ab 80 Jahren


In Hessen waren zum Stichtag 31.12.2019 rund 168 800 der insgesamt

310 700 pflegebedürftigen Personen 80 Jahre oder älter.

127 400 Pflegebedürftige ab 80 Jahren lebten nicht in Pflegeeinrichtungen,

41 400 Personen befanden sich in vollstationärer Pflege.

 





E-Scooter: 1 570 Unfälle mit Personenschaden von Januar bis September 2020


WIESBADEN – E-Scooter sind aus dem Straßenbild der Großstädte in Deutschland nicht mehr wegzudenken, nun liegen erstmals die Unfallzahlen aus drei Quartalen einschließlich der Sommersaison vor. Von Januar bis September 2020 registrierte die Polizei in Deutschland insgesamt 1 570 Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen, sogenannten E-Scootern, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden insgesamt 7 Menschen getötet, 269 E-Scooter-Nutzende wurden schwer verletzt und 1 096 leicht. 

Die Zahlen erlauben einen Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln, beispielsweise Fahrrädern: In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 hat die Polizei deutschlandweit rund 73 293 Unfälle mit Personenschaden registriert, an denen Fahrradfahrerinnen und -fahrer beteiligt waren. 351 Fahrradfahrerinnen und -fahrer kamen dabei ums Leben, 14 128 wurden schwer verletzt, 59 633 leicht. 

Unfallzahlen mit E-Scootern stiegen im Frühjahr und Sommer 

Noch spielen E-Scooter im Unfallgeschehen somit eine vergleichsweise geringe Rolle, allerdings stieg die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden im Frühjahr und Sommer an: Gab es im 1. Quartal 2020 noch 252 Unfälle mit Personenschaden, so waren es im 2. Quartal bereits 417. Am höchsten war die Zahl im 3. Quartal: Von Juli bis September nahm die Polizei 901 E-Scooter-Unfälle auf, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Dabei wurden 4 Menschen getötet, 145 schwer verletzt und 627 leicht. 

Geringeres Verkehrsaufkommen durch Corona-Krise wirkt sich auf Unfallgeschehen aus 

Insgesamt betrachtet verringerte sich 2020 im Zuge der Corona-Pandemie das Verkehrsaufkommen, was auch zu einer Abnahme des Unfallgeschehens führte. Von Januar bis September erfasste die Polizei rund 1,68 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Das waren 15,4 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich sichtbar wurde diese Entwicklung im Zeitraum des ersten Lockdowns im Frühjahr und in den Monaten danach: Insgesamt nahm die Polizei von März bis Ende Juni 2020 rund 26 % weniger Verkehrsunfälle auf als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verkehrstoten lag in diesen vier Monaten mit 895 auf einem historischen Tiefstand – dem niedrigsten Wert für März bis Juni eines Jahres seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990.

Methodischer Hinweis:
E-Scooter sind erst seit Inkrafttreten der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge am 15. Juni 2019 zum Straßenverkehr in Deutschland zugelassen. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen, so weit vorhanden, Fahrradwege oder Schutzstreifen nutzen. Ansonsten sollen sie auf Fahrbahnen oder Seitenstreifen ausweichen, die Nutzung der Gehwege ist verboten. Einen Führerschein brauchen die Fahrerinnen und Fahrer von E-Scootern nicht, sie müssen aber mindestens 14 Jahre alt sein. In punkto Alkohol gilt die allgemein übliche 0,5-Promille-Grenze. Unter 21-Jährige und Führerschein-Neulinge dürfen sich keinerlei Alkoholkonsum erlauben, wenn sie E-Scooter fahren wollen.  //DESTATIS | Statistisches Bundesamt

 





Über 1000 Transportfahrzeuge für die Truppe


(ots) Bis zu 1.048 geschützte Transportfahrzeuge der Zuladungsklasse 15t kann die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren bestellen.

Eine entsprechende Rahmenvereinbarung schloss das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ab.

In einer ersten Tranche sind 224 Fahrzeuge samt Zubehör fest beauftragt. Ende 2021 sollen die ersten Exemplare an die Truppe ausgeliefert werden.

Die Fahrzeuge sind mit Containerschnittstellen ausgestattet, verfügen über eine hohe Nutzlast bei gleichzeitig guter Mobilität und haben verschiedene Schutzvorrichtungen für die Besatzung.

Die Realisierung erfolgt in fünf unterschiedlichen Ausstattungsvarianten, die sich zum Beispiel durch die Adaption eines Ladekrans unterscheiden.

Einbausätze für Kommunikations- und Führungssysteme ermöglichen es, die Fähigkeiten der Fahrzeuge einsatzspezifisch zu erweitern.

Bis Ende 2025 soll der Zulauf der nun beauftragten ersten Tranche von 224 Fahrzeugen an die Bundeswehr abgeschlossen sein.

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundes





1,97 Milliarden Euro Steuereinnahmen aus Lotto, Sport- und Rennwetten


WIESBADEN – Neues Jahr, neues Glück? Wenn es mittwochs und samstags heißt „Und nun zu den Lottozahlen“, hoffen viele Menschen auf den großen Gewinn. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, die sechs Richtigen zu tippen, sehr klein ist, gewinnt einer immer: der Staat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2019 rund 1,97 Milliarden Euro Steuern aus Lotto, Sportwetten und Co. ein.

Das Lotterierecht in Deutschland – und damit auch die Rennwett- und Lotteriesteuer – ist Ländersache. Das heißt, die Einnahmen stehen den Bundesländern zu. Den größten Anteil der Einnahmen hatte mit 21 % das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (419 Millionen Euro). Darauf folgte Bayern mit 14 % (274 Millionen Euro) sowie Baden-Württemberg mit 12 % (234 Millionen Euro).

Die staatlichen Einnahmen aus Lotto, Sportwetten und Co. nahmen in den vergangenen zehn Jahren stetig zu: 2009 wurden noch 1,5 Milliarden Euro an Rennwett- und Lotteriesteuern eingenommen, 31 % weniger als 2019. //DESTATIS | Statistisches Bundesamt





Vorsicht bei E-Scooter-Fahrten im Winter


(ots) +++ Bei Reif-, Schnee- oder Eisglätte drohen Gefahren +++ Richtige Bekleidung verbessert die Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit +++ Nutzer:innen von Elektro-Tretrollern sollten auf die aktuelle Wetterlage und Informationen der Verleiher achten +++

E-Scooter haben sich im vergangenen Jahr in vielen Städten als zusätzliche Alternative im Nahverkehr etabliert – trotz der Corona-Pandemie. „Während der harten Lockdown-Phasen sind die Menschen weniger unterwegs gewesen, was auch die E-Scooter-Verleiher zu spüren bekommen haben“, sagte Frank Schneider, Mobilitätsexperte beim TÜV-Verband (VdTÜV). „Zudem hat sich das Mobilitätsverhalten generell verändert. Viele Menschen meiden derzeit den öffentlichen Personennahverkehr aus Sorge vor einer Ansteckung mit Covid-19.“ Stattdessen seien sie verstärkt mit dem Fahrrad, dem Auto oder auch dem E-Scooter unterwegs. „Im Winter sind Fahrten mit Elektro-Tretrollern allerdings nicht ungefährlich“, betonte Schneider. „E-Scooter sind wie Fahrräder oder Motorräder einspurige Fahrzeuge, die besonders anfällig für rutschige oder glatte Fahrbahnen sind.“ Darüber hinaus könnten E-Scooter-Fahrer:innen trotz der vorgeschriebenen Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit leicht übersehen werden. Der TÜV-Verband gibt Hinweise, was beim Fahren mit E-Scootern im Winter zu beachten ist.

Wie gefährlich ist E-Scooter-Fahren im Winter?

Grundsätzlich können E-Scooter auch im Winter gefahren werden. Es kommt aber immer auf das Wetter und die aktuellen Straßenverhältnisse an. In der kalten Jahreszeit ist es lange dunkel, Regen oder Nebel können die Sicht beeinträchtigen und es ist häufig glatt auf Straßen und Wegen. Gerade auf Fahrradwegen oder Straßen mit Kopfsteinpflaster kann es bei Reif-, Schnee- oder Eisglätte schnell rutschig werden. E-Scooter-Nutzer:innen sollten daher im Winter auf die Witterungsverhältnisse achten.

Bei welchen Wetterlagen sollten E-Roller nicht mehr fahren?

Bei starker Schnee- oder Eisglätte sollte man auf Fahrten mit E-Scootern verzichten und auf andere Verkehrsmittel umsteigen. In diesen Fällen sollten auch die Vermieter ihre E-Scooter umgehend sperren, um Unfälle zu vermeiden. Über ihre Smartphone-Apps können die Verleiher ihre Kunden über lokale Extremwetterlagen wie Blitzeis informieren und die Vermietung vorübergehend aussetzen.

Welche technischen Anforderungen sollten E-Scooter im Winter erfüllen?

Spezielle technische Anforderungen für den Winter, zum Beispiel besondere Winterreifen, gibt es für E-Scooter nicht. Unabhängig von der Jahreszeit sollten E-Scooter aus Sicht des TÜV-Verbands mit Blinkern ausgestattet werden. Das ist bisher nicht vorgeschrieben. Signalisieren E-Scooter-Fahrer:innen Richtungswechsel per Handzeichen, müssen sie den Lenker loslassen. Das beeinträchtigt die Fahrstabilität und erhöht das Risiko eines Sturzes. Außerdem sollten E-Scooter-Fahrer:innen einen Helm tragen. Eine Helmpflicht besteht aber nicht. Vereinzelt sind Verleiher bereits dazu übergegangen, ihre E-Scooter mit Blinkern, größeren Reifen für mehr Fahrstabilität und einem Helm auszurüsten. Diese Beispiele sollten Schule machen.

Was müssen E-Scooter-Fahrer:innen im Winter beachten?

Grundsätzlich gilt: Mit einem E-Scooter zu fahren ist nicht schwer, braucht aber Übung. Gerade Anfänger:innen sollten sich bei der ersten Nutzung Zeit nehmen und das Fahren auf sicherem Terrain üben. Dafür bieten sich zum Beispiel Parkplätze oder wenig befahrene Seitenstraßen an. Zudem sollten E-Scooter-Fahrer:innen auf ihre Bekleidung achten. Gute Sichtbarkeit ist gerade in der dunklen Jahreszeit ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Mit heller Kleidung, reflektierenden Accessoires oder einer Warnweste werden Nutzer:innen von E-Tretrollern vor allem von Autofahrer:innen deutlich früher erkannt. Zudem sollte die Kleidung ausreichend wärmen und vor Fahrtwind schützen. Auf E-Scootern ist es noch kälter als auf dem Rad, da sich die Fahrer:innen kaum bewegen.

Welche Regeln gelten für E-Scooter?

Das Fahren von E-Scootern ist in Deutschland ab 14 Jahren erlaubt. Die Elektro-Tretroller dürfen auf Straßen und Radwegen, nicht aber auf Gehwegen gefahren werden. No-Gos sind so genannte Tandemfahrten zu zweit auf einem Roller und das Fahren unter Alkoholeinfluss. Es gelten die gleichen Promillegrenzen wie bei Autofahrten. Achtung: Eine Null-Promillegrenze gilt für alle Fahrer:innen unter 21 Jahren sowie für Führerscheinerwerber:innen, die sich noch in der zweijährigen Probezeit befinden. Weniger eine Regel als ein Gebot: Nutzer:innen sollten ihre Fahrzeuge mit Umsicht parken, damit die abgestellten E-Tretroller Fußgänger:innen und andere Verkehrsteilnehmer:innen nicht behindern oder gefährden.

Über den TÜV-Verband: Der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) vertritt die politischen und fachlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Der Verband setzt sich für technische und digitale Sicherheit bei Produkten, Anlagen und Dienstleistungen durch unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung ein. Mit seinen Mitgliedern verfolgt der TÜV-Verband das Ziel, das hohe Niveau der technischen Sicherheit in unserer Gesellschaft zu wahren und Vertrauen für die digitale Welt zu schaffen.

Verband der TÜV e.V. (VdTÜV)





Tender „Werra“ unterstützt NATO-Operation in der Ägäis


(ots)Am Freitag, den 8. Januar 2021 um 10 Uhr, lieft der Tender „Werra“ ins Mittelmeer aus.

Dort wird der zum Unterstützungsgeschwader in Kiel gehörende Tender für die nächsten Monate den deutschen Beitrag im ständigen Marineverband 2 der NATO (Standing NATO-Maritime Group 2) stellen.

Hauptaufgabe des Versorgungsschiffes wird die Unterstützung des deutschen Verbandsführers und seines multinationalen Stabes sein. „Der Tender ist die Operationszentrale für den internationalen NATO-Stab“, erklärt Korvettenkapitän Robert Lehmann (39), Kommandant der „Werra“. Der gebürtige Berliner führt seit über drei Jahren das Kommando über den Tender. „Wir freuen uns erstmalig die Kieler Flagge in dem Seegebiet präsentieren zu können“. Zu den Aufgaben der „Werra“ gehört in den kommenden sechs Monaten der Informationsaustausch mit griechischen und türkischen Behörden, um Erkenntnisse über Migrations- und Schlepperbewegungen zu gewinnen. Mit an Bord der „Werra“ sind auch ein griechischer und türkischer Offizier, um den Informationsaustausch mit beiden Anrainernationen optimal zu gestalten. Es ist das erste Mal, dass ein Tender diese Aufgabe vor Ort übernimmt. Bisher wurden nur größere Einheiten, wie Fregatten und Einsatzgruppenversorger als Führungsplattform in der Ägäis eingesetzt.

Die erste Prüfung für die 70 Frauen und Männer an Bord erwartet Kommandant Robert Lehmann schon auf dem Weg zum Einsatzgebiet. „Im Januar durch Nordsee, Biskaya und das Mittelmeer zu fahren, könnte etwas ruppig werden“, so der Kommandant. Abstützen wird sich die „Werra“ auf den NATO-Stützpunkt Souda Bay auf Kreta. „Wir hoffen aber auch in den kommenden knapp sechs Monaten den einen oder anderen Hafen in Griechenland oder der Türkei anzulaufen, das ist aber abhängig von dem Verlauf der Pandemie. Für einige Besatzungsmitglieder ist es das erste Mal für so lange Zeit von zu Hause weg zu sein. Meine Besatzung hat in der zurückliegenden Einsatzvorbereitung eindrucksvoll ihren Willen und ihre Disziplin unter Beweis gestellt, sodass ich mir sicher bin, dass wir alle anstehenden Aufgaben im Sinne der Deutschen Marine und den international vorgesetzten Dienststellen mit Bravour bewältigen werden“, betont er abschließend.

Die Soldatinnen und Soldaten werden Mitte Juni in ihrem Heimathafen Kiel, rechtzeitig zur hoffentlich stattfindenden Kieler Woche, zurückerwartet.

Hintergrundinformationen zur Unterstützungsmission in der Ägäis

Die NATO-Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister haben auf Initiative Griechenlands, der Türkei und Deutschlands am 10. Februar 2016 beschlossen, in der Ägäis einen Beitrag zu den europäischen Maßnahmen gegen die Schleuserkriminalität zu leisten. Hierfür wurde die Einsatzgruppe der Standing NATO-Maritime Group 2 (SNMG 2) in das Seegebiet der Ägäis entsandt. Die Einsatzgruppe wird im Ägäischen Meer zwischen dem türkischen und griechischen Festland eingesetzt. Derzeit besteht sie aus vier bis sieben Schiffen. Die Schiffe operieren sowohl auf hoher See als auch seit März 2016 in den Hoheitsgewässern beider Anrainerstaaten.

Die NATO ist im Seegebiet der Ägäis unterstützend tätig – die Schiffe haben keine hoheitlichen Befugnisse. Es ist nicht ihre Aufgabe, Fahrzeuge anzuhalten oder gegen Schleuser vorzugehen – weder in fremden Hoheitsgewässern noch auf Hoher See. Entsprechende Befugnisse liegen bei den nationalen Küstenwachen und weiteren zuständigen Behörden.

Zudem trägt die NATO zum verbesserten Informationsaustausch zwischen der griechischen und der türkischen Küstenwache sowie der Europäische Union-Grenzschutzagentur Frontex für die Grenz- und Küstenwache in der Ägäis bei. Die Schiffe liefern Informationen für ein vollständiges Lagebild in der Ägäis und über die Schleuseraktivitäten im Seegebiet an griechische und türkische Stellen. Das ist notwendig, um das Vorgehen der nationalen Behörden gegen Schlepper und ihre Netzwerke zu optimieren.

Verbindungsoffiziere türkischer und griechischer Behörden sowie eine Beamtin oder ein Beamter von der Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex befinden sich an Bord des deutschen Führungsschiffes. Sie sind die Schnittstelle zu ihren Organisationen und beschleunigen den Informationsfluss. Die NATO dient in dieser Hinsicht als Kooperationsplattform der Anrainerstaaten.

Mit dem Höhepunkt der Querungen über die Ägäis von rund 853.000 Menschen im Jahr 2015 sank die Zahl in den Folgejahren zunächst sehr stark ab. Im Jahr 2019 wurden 83.300 Migrantinnen und Migranten in der Ägäis registriert. Hierbei sind die Grenzübertritte auf dem Landweg einbezogen. Von Januar bis Ende Mai 2020 wurden rund 7.800 Grenzübertritte registriert.

Die Bundeswehr beteiligt sich mit einem Kriegsschiff und der Verband wird von einem Kapitän zur See geführt.

Presse- und Informationszentrum Marine


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