Schwerer Schlag für Elbe und Natur

 

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung erklären die Verbände BUND, NABU und WWF heute:

„Dieses Urteil ist ein Meilenstein der Naturzerstörung an der Elbe. Nach 20 Jahren europäischer Verpflichtung zur Verbesserung der Gewässer geht es der Elbe schlechter als zuvor. Und heute ist die letzte juristische Hürde dafür gefallen, einen weiteren massiven Eingriff in den Fluss zu verwirklichen. Das enttäuscht uns sehr.“

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Planfeststellungen zur Elbvertiefung für rechtmäßig erklärt und den mit 40 Mio. Kubikmetern Baggermenge größten Eingriff in die Elbe als wasserrechtlich „nicht erheblich“ bewertet. „Das Urteil mag rechtmäßig sein, belegt aber den schlechten Rechtsschutz der Natur“. Deshalb werden die Umweltverbände ihr Engagement zum Schutz der Elbe künftig wieder mehr auf den politischen Raum konzentrieren.

Besonders unverständlich ist für die Umweltverbände, dass die gravierenden Fehlprognosen beim Container-Umschlag und der Bundesanstalt für Wasserbau auf das Tidegeschehen der Elbe keine rechtlichen Konsequenzen haben. Diese Situation ist eine Einladung für Gefälligkeitsgutachten und darf nicht so bleiben.

„Nach acht Jahren rechtlicher Auseinandersetzung haben wir die neunte Elbvertiefung nicht verhindern können. Trotzdem haben wir Wichtiges für Natur und Umwelt erreicht: Ufervorspülungen in Naturschutzgebieten wurden verhindert, der Schutz gefährdeter Fischarten wie der Finte verbessert und Pflichtaufgaben im Naturschutz dürfen nicht als Kompensation für Naturzerstörung angerechnet werden“, so die Verbände. Generell müssen die Planer lernen, dass die Nichtbeachtung von Natur- und Umweltvorschriften zu erheblichen Verfahrensverzögerungen führen kann.

Das Kompensationskonzept auf der Billwerder Insel überzeugt die Umweltverbände nach wie vor nicht. „Der weltweit nur in Hamburg an der Tideelbe vorkommende Schierlingswasserfenchel wird sich dort nicht lange halten können.“

Die Verschlechterung der Naturverhältnisse in der Elbe zeigt sich vor allem in der negativen Entwicklung der Stintbestände. „Die Elbvertiefung wird diesen Trend noch verstärken. Trotz allen Gegenwindes werden die Umweltverbände weiter für eine gesunde Tideelbe kämpfen.“

 

Original Content von WWF Deutschland




Mehr Armut, weniger Bildung: Coronakrise rückt das Erreichen der UN-Entwicklungsziele in weite Ferne

 

(ots) Mehr Armut und Gewalt, weniger Bildung und medizinische Versorgung – die Corona-Pandemie führt nicht nur akut, sondern auch langfristig zu drastischen Verschlechterungen für Kinder weltweit. „Das Erreichen der UN-Entwicklungsziele bis 2030 wird unmöglich sein“, sagt Luciana Dabramo, Nothilfekoordinatorin der SOS-Kinderdörfer weltweit. „Die Coronakrise macht mühsam errungene Erfolge zunichte und vor allem Kinder und Familien, die bereits vor der Pandemie benachteiligt waren, werden die größten Verlierer sein.“

Dabramo geht davon aus, dass Armut und Hunger drastisch steigen werden. Auch die Gewalt gegen Kinder nimmt im Zuge der Corona-Isolation stetig zu, während die Möglichkeit, Bildung und medizinische Versorgung zu erhalten, weiter sinkt.

Eine momentane Einschätzung der UN-Entwicklungsziele:

Armut

Seit 1990 war die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, von 36 auf zehn Prozent gesunken. „Jetzt werden vermutlich aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise Millionen weitere Kinder und Familien mittellos werden“, sagt Luciana Dabramo. Laut Schätzungen der ‚UN-University‘ wird die Zahl der Menschen in extremer Armut – je nach wirtschaftlicher Entwicklung – um 80 bis 420 Millionen steigen. Noch in diesem Jahr könnte damit die Milliardengrenze überschritten werden – zum ersten Mal seit 2010.

Hunger

Schon vor Corona war die Zahl der hungernden Menschen in drei aufeinanderfolgenden Jahren wieder gestiegen. „Die Pandemie wird den Negativtrend massiv verstärken“, prognostiziert Dabramo. Viele Länder seien ohnehin schwer belastet durch den Klimawandel, Kriege oder andere Katastrophen wie beispielsweise die Heuschreckenplage in Afrika. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) befürchtet, dass zehn Millionen weitere Kinder von Mangelernährung betroffen sein werden – ein Anstieg um 20 Prozent. Bekommen kleine Kinder zu wenig zu essen, führt dies häufig schon nach kurzer Zeit zu irreversiblen Schäden oder gar zum Tod.

Bildung

„Je länger Kinder nicht die Schule besuchen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nie wieder hingehen“, sagt Dabramo. Die weltweiten Corona-Maßnahmen hätten dazu geführt, dass zeitweise mehr als 90 Prozent aller Schüler zu Hause bleiben mussten. Gleichzeitig seien viele Familien in wirtschaftliche Not geraten, sodass Kinder mitarbeiten müssen, um Geld zu verdienen. Vor der Krise gingen neun Prozent aller Kinder weltweit nicht zur Schule. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl steigen wird! Von unserem Ziel, allen Kindern eine hochwertige Bildung zu garantieren, entfernen wir uns gerade rasant“, so Dabramo.

Kindersterblichkeit

„Die aktuelle Krise offenbart mit aller Deutlichkeit, wie fragil die Gesundheitssysteme vieler Länder sind“, sagt Dabramo. Es sei damit zu rechnen, dass die Überlastung der Krankenhäuser in Kombination mit der zunehmenden Armut zu einem Anstieg der Kindersterblichkeit führen werde. Konnte die Zahl der jährlichen Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren seit 1990 von 12,7 Millionen auf rund 5,3 Millionen mehr als halbiert werden, deuten aktuelle UN-Prognosen darauf hin, dass sie wieder ansteigen könnte. Vor der Coronakrise starben täglich weltweit durchschnittlich 15.000 Kleinkinder unter fünf Jahren. Nun könnten es täglich rund 6.000 mehr sein. „Das Schlimme: Viele dieser Todesfälle sind vermeidbar. Zum Beispiel sterben zahlreiche Kinder an Krankheiten wie Durchfall. In der westlichen Welt undenkbar“, erklärt Dabramo.

Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung

Auch das erklärte Ziel der Vereinten Nationen, bis 2030 alle Kinder vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung zu schützen, wird nach Befürchtungen der SOS-Kinderdörfer nicht erreicht werden können – im Gegenteil: „Bereits in den ersten Wochen der Krise konnten wir beobachten, dass die Kombination aus wirtschaftlicher Not, Angst vor dem Virus sowie räumliche Enge weltweit zu einer Zunahme von häuslicher Gewalt geführt hat“, sagt Luciana Dabramo. Auch ausbeuterische Kinderarbeit oder Zwangsehen würden zunehmen. „In der Not wird eine Zwölfjährige eher von ihren Eltern verheiratet, als dass man sie verhungern lässt“, erklärt Dabramo.

Das Fazit der SOS-Nothilfe-Koordinatorin: „Die Coronakrise präsentiert uns die Probleme der Welt durch ein Vergrößerungsglas und es ist unmöglich, sie weiter zu ignorieren. Wir müssen dies als Chance begreifen und endlich grundlegende Dinge zum Wohle der Kinder ändern!“

 

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit




Ernährungsempfehlungen für nichtgestillte allergiegefährdete Babys nicht allen Eltern bekannt

 

 (ots) In Deutschland werden 56 Prozent der Kinder im Alter von vier Monaten noch voll gestillt, meldet die Stiftung Kindergesundheit. Vor zwanzig Jahren waren es nur 45 Prozent. Das ist auch aus allergologischer Sicht eine erfreuliche Nachricht, denn Muttermilch ist zur Vorbeugung von Allergien das Beste. Doch was tun, wenn die Muttermilch nicht ausreicht oder Stillen nicht möglich ist?

Dass Muttermilch für junge Säuglinge die ideale Nahrung ist, bestreitet wohl niemand. Stillen fördert die Mutter-Kind-Bindung, senkt das Risiko für Übergewicht und bewahrt Babys besser vor Durchfällen. Zudem trägt sie zum Allergieschutz bei und wird gerade für Kinder, die erblich bedingt ein erhöhtes Allergierisiko tragen, dringend empfohlen. Doch nicht jede Mutter kann stillen. Die gute Nachricht: Auch nicht gestillte Kinder können gesund groß werden. Bei allergiegefährdeten Kindern gibt es in puncto Säuglingsnahrung einiges zu beachten.

Hauptsache HA?

Für allergiegefährdete Säuglinge, die nicht gestillt werden können, empfehlen Kinderärzte hypoallergene (HA-)Nahrung mit wissenschaftlichem Wirksamkeitsnachweis. In diesem Punkt gibt es nach wie vor Informationsbedarf, wie ein Online-Quiz der Deutschen Haut- und Allergiehilfe zeigt. 54 Prozent der Teilnehmer tippten bei dieser Frage richtig. Doch jeder fünfte Quizteilnehmer glaubt, jede beliebige HA-Nahrung aus dem Handel eigne sich für nichtgestillte Kinder mit erhöhtem Allergierisiko. Dabei betonen Experten, dass eine pauschale Empfehlung für alle HA-Nahrungen nicht gegeben werden kann. Vielmehr muss jede HA-Nahrung ihre allergievorbeugende Wirkung in Studien ausreichend belegen. Eltern sollten auf entsprechende Hinweise auf der Verpackung achten, zum Beispiel auf die GINI-Studie, die größte internationale Langzeitstudie zu diesem Thema.

Nahrung aus Ziegenmilch?

Auch in Bezug auf alternative Säuglingsnahrungen gibt es Fehlannahmen: Mehr als jeder zehnte Quizteilnehmer kann sich Säuglingsnahrung aus Ziegen- oder Stutenmilch als geeignete Alternative zur Muttermilch vorstellen. Fakt ist aber: Säuglingsnahrung auf Ziegenmilch-Basis ist zwar zur Ernährung von Säuglingen zugelassen. Doch sie besitzt ein ähnlich allergenes Potenzial wie herkömmliche Kuhmilchnahrung und eignet sich daher nicht zur Allergievorbeugung. Von Stutenmilch raten Experten ganz ab.

Noch Fragen?

Das komplexe Thema Säuglingsernährung und Allergievorbeugung wirft bei jungen Eltern immer wieder Fragen auf. Ist Muttermilch auch für Kinder mit diagnostizierter Allergie gegen Milcheiweiß geeignet? Warum empfehlen Experten, bereits nach vier Monaten mit der Beikost zu beginnen? Dürfen allergiegefährdete Kinder mit fünf Monaten auch allergene Lebensmittel wie Fisch oder Ei essen? Diese und weitere Fragen behandeln ausführlich die Broschüre „Allergien vorbeugen – gesunde Entwicklung fördern“ und die Website www.dha-allergien-vorbeugen.de

 

Original-Content von: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.




NABU: Konjunkturpaket der Bundesregierung setzt gute Impulse für die Zukunft

 

Die Bundesregierung hat im Koalitionsausschuss das öffentlich breit diskutierte Konjunkturprogramm verabschiedet. Dazu kommentiert NABU-Geschäftsführer Leif Miller:

„Das gestern verabschiedete Konjunkturpaket der Bundesregierung enthält viele gute Impulse, die zu einer krisensicheren und lebenswerten Zukunft beitragen können. Die Entscheidung gegen Autokaufprämien für klimaschädliche Verbrenner und die Förderung von E-Autos ist vernünftig und der richtige Weg hin zu der dringend nötigen Mobilitätswende in Deutschland. Die Aufstockung des CO-Gebäudesanierungsprogramms auf 2,5 Milliarden Euro ist ein wesentlicher Baustein für die ebenso wichtige Energiewende. Kritikwürdig ist hingegen, dass Maßnahmen zur Bewältigung des Artensterbens und zur Förderung von Biodiversität weitestgehend ausbleiben. Beispielsweise beim Wald soll lediglich die Holznutzung gefördert werden, Maßnahmen zum Schutz des Waldes werden nicht erwähnt. Jetzt muss das Hilfsprogramm so ausgestaltet werden, dass es unsere Gesellschaft und Wirtschaft zukunftsfähig macht. Dabei gilt es, langfristig zu denken und alle Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise so umzusetzen, dass wir auch die Arten- und Klimakrise gelindert bekommen. Die Gelder, die wir für die heutige Krise ausgeben, müssen gleichzeitig für künftige Krisen präventiv wirken.“

 

Hintergrund

Die Bundesregierung hat im Koalitionsausschuss ein 130 Milliarden schweres Konjunkturprogramm zur Bewältigung der negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft verabschiedet. Der NABU hat im Vorfeld dazu ein Forderungspapier entwickelt. Oberste Prämissen aus Sicht des NABU für alle Konjunkturmaßnahmen sind, dass sie naturverträglich, sozial gerecht und krisensicher gestaltet sein müssen. Unter www.nabu.de/konjunkturprogramm finden Sie das NABU-Forderungspapier für ein Corona-Erholungsprogramm für Mensch und Natur sowie die Ergebnisse einer deutschlandweiten repräsentativen Umfrage, die der NABU dazu beauftragt hat.

 

Original Content von NABU




Schwarzer Tag für unsere Polizisten

 

(ots) Einsatzkräfte vor den Folgen des Berliner Antidiskriminierungsgesetzes bedingungslos schützen.

Trotz massiver Kritik aus Bund und Ländern hat das Berliner Abgeordnetenhaus gestern das so genannte Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) verabschiedet. Dazu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei:

„Heute ist ein schwarzer Tag für jeden Polizisten und jede Polizistin in Deutschland. Mit dem unsäglichen Antidiskriminierungsgesetz, das die rot-rot-grüne Mehrheit im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen hat, werden unsere Einsatzkräfte der Willkür ausgesetzt – jeder Verdächtige kann ihnen Diskriminierung vorwerfen und muss dafür nicht einmal Beweise vorbringen.

Besonders gravierend ist, dass nicht nur Berliner Polizisten betroffen sind, sondern auch die Bundespolizisten und die Tausenden anderen Einsatzkräfte, die zum Schutz der rund 5000 Veranstaltungen pro Jahr in die Hauptstadt entsendet werden. Jeder Landes-Innenminister wäre gut daran beraten, die Kritik der Polizei-Gewerkschaften an dem Gesetz ernst zu nehmen und sehr genau abzuwägen, ob und in welchem Umfang man unter diesen Vorzeichen weiterhin Polizistinnen und Polizisten aus dem eigenen Bundesland nach Berlin schicken sollte.

Nun gilt es, den Schaden zu begrenzen. Sollte ein Polizist Diskriminierungsvorwürfen ausgesetzt sein, muss er Rechtsbeistand vom Justiziar der Behörde erhalten. Zwischen der Behörde und den Polizisten sollte ein genereller Verzicht auf finanzielle Regressforderungen festgeschrieben werden. All das lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Wir müssen nun unsere Einsatzkräfte bedingungslos vor den Folgen willkürlicher Anschuldigungen schützen!“

 

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion




Greifvogel-Wilderei: Fälle illegaler Verfolgungen in Deutschland nehmen zu

 

(ots) Die illegale Verfolgung geschützter Rotmilane und anderer Greifvögel hat in Deutschland wieder zugenommen. Wie die Bonner Erfassungs- und Dokumentationsstelle für Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (E.D.G.A.R.) mitteilt, ist die Anzahl der von Januar bis Mai 2020 bundesweit registrierten Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24 auf 30 gestiegen. Betroffen sind insgesamt 26 Landkreise in 9 Bundesländern.

Die mit Abstand meisten Tatorte liegen in Nordrhein-Westfalen, wo bei der Polizei 12 entsprechende Strafverfahren anhängig sind. Hochburgen der illegalen Verfolgungen sind hier der Kreis Heinsberg sowie das Münsterland mit insgesamt 7 bestätigten Fällen von Vergiftung. Weitere Fälle wurden aus den Kreisen Paderborn (Abschuss eines brütenden Rotmilans), Recklinghausen (versuchte Entnahme von Habicht-Jungvögeln aus einem Nest), Aachen (Abschuss eines Mäusebussardes), Rhein-Erft-Kreis (Vergiftung eines Mäusebussardes) sowie aus dem Oberbergischen Kreis (illegale Haltung eines Uhus) gemeldet.

Ebenfalls betroffen ist Schleswig-Holstein, wo in den Kreisen Segeberg und Plön im April mehrere Rotmilane mit typischen Anzeichen einer Vergiftung gefunden und von der Polizei sichergestellt wurden. Dazu kommen der Abschuss eines brütenden Uhus auf einem Nest bei Elmshorn (Kreis Pinneberg) und ein aktivierter Habichtfangkorb im Garten eines Taubenzüchters aus dem Kreis Dithmarschen.

Aus Bayern liegen seit Beginn des Jahres drei bestätigte Fälle von Vergiftungen aus den Landkreisen Landshut (Vergiftung eines Rotmilans mit Carbofuran und Auslegen vergifteter Köder-Eier) und Schwandorf (Habichtfalle mit lebenden Köder-Tauben) vor. In einem weiteren Fall aus dem Landkreis Roth besteht starker Vergiftungsverdacht, hier laufen noch die Ermittlungen.

Bei der Polizei in Brandenburg sind aktuell drei Strafverfahren wegen der Vergiftung eines Rotmilans im Kreis Oder-Spree, der Zerstörung eines Habicht-Nestes im Kreis Spree-Neiße sowie wegen der Fällung eines besetzten Seeadler-Nistbaumes in der Uckermark anhängig.

In Niedersachsen ermittelt die Polizei in zwei Fällen aus den Kreisen Ammerland (Fällung eines Seeadler-Nistbaumes) und Emsland (Aufstellen illegaler Lebendfallen durch einen Geflügelzüchter). Von den Behörden in Baden-Württemberg wurde der Abschuss eines Rotmilans in Pforzheim sowie der illegale Fang eines Sperbers im Ortenaukreis gemeldet. Weitere Fälle wurden aus Thüringen (Abschuss eines Bussardes bei Gotha), Sachsen-Anhalt (Abschuss eines Wanderfalken im Kreis Wittenberg) und Hessen (Vergiftung eines Wanderfalken bei Offenbach) gemeldet.

Das Komitee gegen den Vogelmord weist darauf hin, dass es sich bei den bekannt gewordenen Fällen nur um einen kleinen Bruchteil der tatsächlich begangenen Taten handelt. „Die Dunkelziffer bei dieser Art von Kriminalität ist extrem hoch, wir gehen davon aus, dass weniger als 5% aller Taten überhaupt entdeckt werden“, so Geschäftsführer Alexander Heyd. Dazu kommt, dass es den Behörden nur äußerst selten gelingt, einen Täter zu ermitteln. So wurden durch das von E.D.G.A.R. betriebene bundesweite Monitoring seit 2005 bundesweit mehr als 1.300 Fälle registriert, jedoch im gleichen Zeitraum nur 86 Verdächtige ermittelt und später verurteilt. Bei den verurteilten Tätern handelte es sich vor allem um Taubenzüchter, Geflügelhalter und Jäger, die Greifvögel als Gefahr für ihre Tiere bzw. als Konkurrenz betrachten.

 

Original-Content von: Komitee gegen den Vogelmord e. V.




Shoppinglust in der Krise: Konsumverhalten in Deutschland normalisiert sich allmählich

 

(ots) Die COVID-19-Pandemie hat das Einkaufs-, Reise- und Mobilitätsverhalten weltweit massiv verändert. Mit der fortlaufenden Studienreihe „Global Consumer Pulse Survey“ gibt Deloitte einen Überblick, wie sich Konsumeinstellung und Ausgabebereitschaft während der Krise entwickeln. Die aktuelle Ausgabe des Pulse Survey gibt Anlass zur Hoffnung:

Gesundheitliche und finanzielle Sorgen lassen nach

Die repräsentative Befragung deutscher Konsumenten im Zeitraum vom 13. bis 15. Mai deutet darauf hin, dass Sorgen und Bedenken um die eigene berufliche sowie finanzielle Situation in Deutschland abnehmen. So sind vier von fünf Teilnehmern insgesamt weniger besorgt als noch in der Woche vor der Umfrage. Geht es um die Gesundheit, sind 40 Prozent um ihre eigene und 51 Prozent um die ihrer Angehörigen besorgt. Bei der Datenerhebung vor vier Wochen waren es noch 49 bzw. 65 Prozent. Die Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, ist im Vergleich zum Vormonat ebenfalls leicht zurückgegangen; von 33 auf 27 Prozent.

Konsumverhalten normalisiert sich langsam

„Mit dem steigenden Gefühl von Sicherheit stabilisiert sich das Kaufverhalten der Deutschen, wenn auch nur langsam“, beobachtet Egbert Wege, Partner bei Deloitte und Leiter von Monitor Deloitte. „Die erhöhte Ausgabebereitschaft für Produkte des täglichen Bedarfs geht zurück. Die Befragten planen, in den kommenden vier Wochen 19 Prozent mehr für Lebensmittel, zehn Prozent mehr für Haushaltswaren und acht Prozent mehr für Medikamente auszugeben als im Monat zuvor.“ Bei der ersten Datenerhebung vier Wochen zuvor lag die Gewichtung noch anders: 30 Prozent wurden für Lebensmittel, 28 Prozent für Haushaltswaren und 19 Prozent für Medikamente eingeplant.

Zurück zu alten Gewohnheiten

Auch das „Hamstern“ von Produkten geht zurück: Im Vormonat gaben 40 Prozent an, einen Vorrat angelegt zu haben, der über den unmittelbaren Bedarf hinausgeht. Bei der jetzigen Befragung waren es nur noch 31 Prozent. Die Absicht, für Annehmlichkeiten beim Einkaufen einen Aufpreis zu zahlen, ist von 40 auf 35 Prozent gesunken. Zudem ist die Zahl derjenigen, die für regionale Produkte mehr ausgeben möchten, von 46 auf 42 Prozent zurückgegangen. Dafür wollen die Befragten wieder mehr Geld für größere Anschaffungen wie beispielsweise ein Auto ausgeben. Lediglich 34 Prozent planen, höhere Ausgaben auf einen späteren Zeitpunkt verschieben (46 % im Vormonat).

Online-Boom lässt nach

Mit der schrittweisen Öffnung der Geschäfte und dem langsam wiederkehrenden Alltag verliert die Nutzung digitaler Produkte und Services teilweise an Stellenwert. Die Bereitschaft, Produkte vorab online zu bestellen und sie im Laden abzuholen, sinkt. Aber auch die Nutzung von Lebensmittellieferungen (21 statt 33 %), virtuellen Sportangeboten (21 statt 30 %) oder Telemedizin (14 statt 26 %) geht zurück.

Reise- und Transportmöglichkeiten wieder interessanter

Nach einem Tiefpunkt bei den geplanten Ausgaben für Reisen und Treibstoff Ende April ist nun eine leichte Erholung zu erkennen, wobei die Prozentpunkte mit -30 und -15 weiterhin im negativen Bereich liegen. Auch bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Ride-Sharing-Angeboten sind die Befragten wieder aufgeschlossener.

Beim Thema Urlaubsplanung fällt auf, dass die befragten Konsumenten wieder zuversichtlicher sind, innerhalb der nächsten drei Monate mit dem Zug verreisen (23 %) und in einem Hotel (24 %) oder einer Ferienwohnung (23 %) übernachten zu können. Reisen mit dem Flugzeug ist für die Mehrheit jedoch unwahrscheinlich, nur elf Prozent ziehen einen Inlandsflug und 15 Prozent einen internationalen Flug in Betracht.

Konsumklima in Deutschland

„COVID-19 hat für massive Umsatzeinbußen im Einzelhandel gesorgt und die Bedürfnisse der Konsumenten grundlegend verändert“, resümiert Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte. „Dank der Lockerungen kehren die Verbraucher in Deutschland zwar allmählich zu ihren alten Mustern zurück, für eine Erholung des Konsumklimas und eine Erleichterung seitens der Händler ist es aber noch zu früh. Daher ist es wichtig, das Konsumverhalten kontinuierlich zu beobachten, um frühzeitig Rückschlüsse ziehen zu können, ob sich Verhaltensmuster etablieren oder im weiteren Verlauf der Krise erneut ändern.“

Über die Studie

Der Global Consumer Pulse Survey von Deloitte analysiert den Einfluss von COVID-19 auf das Verhalten von Konsumenten. Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung mit mehr als 12.000 Verbrauchern aus 13 Ländern, darunter 948 aus Deutschland. Die Erhebung ist als fortlaufende Studienreihe mit zehn Ausgaben angelegt, um die Entwicklungen bis zum Herbst 2020 zu erfassen. Den aktuellen Global Consumer Pulse Survey finden Sie hier zum Download.

Hier gelangen Sie zu einer Tableau-Datenvisualisierung mit sämtlichen Länderergebnissen im Überblick. Die Datensätze werden alle zwei Wochen aktualisiert und ermöglichen Rückschlüsse über aktuelle Trendentwicklungen im Konsumentenverhalten. Zudem lassen sich die Daten individuell filtern.

 

Original-Content von: Deloitte




Hilfen müssen ökologische Modernisierung voranbringen

 

Vor der gestrigen Verhandlungen über umfangreiche Wirtschaftshilfen, protestieren Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace in den frühen Morgenstunden für ein ökologisches Konjunkturprogramm.

“Kein Geld für Gestern!” projizieren sie in metergroßen Lettern auf die Fassade des Reichstagsgebäudes und appellieren an die Bundesregierung, den Klimaschutz ins Zentrum der geplanten Corona-Hilfen zu stellen. “Die Bundesregierung muss die Chance nutzen, die Wirtschaft mit diesem Konjunkturpaket in eine klimaschonende und damit sichere Zukunft zu steuern”, sagt Greenpeace-Sprecherin Sonka Terfehr. “Kein Euro an Konjunkturhilfen darf in alte, klimaschädliche Geschäftsmodelle fließen.”

Heute setzen Vertreterinnen und Vertreter aus Union und SPD die gestern begonnen Gespräche über ein Konjunkturpaket fort. Besonders umstritten sind dabei Prämien für den Kauf von klimaschädlichen Neuwagen. Die Unionsminister Andreas Scheuer (Verkehr) und Peter Altmaier (Wirtschaft) schlagen Medienberichten zufolge Kaufprämien für Autos ab der Effizienzklasse B vor. Damit würde auch ein SUV wie der Audi Q7 45 TDI Quattro (223 Gramm CO2 pro Kilometer) mit Steuergeld gefördert werden. Die Vorschläge von Verkehrsminister Scheuer sehen zudem hohe Förderbeträge für den Bau weiterer Straßen und synthetischer Kraftstoffe vor, die wegen ihrer Ineffizienz umstritten sind. 

EU-Länder knüpfen Konjunkturhilfen an Klimaschutz

Andere europäische Regierungen lenken mit ihren Konjunkturhilfen gezielt den anstehenden wirtschaftliche Umbau. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron etwa knüpft Hilfen für die angeschlagene Fluglinie Air France an Auflagen für mehr Klimaschutz. Italiens Regierung fördert den Kauf von Fahrrädern, indem sie 60 Prozent des Kaufpreises übernimmt. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte Ende April auf dem Petersberger Klimadialog, die Bundesregierung werde “nicht etwa am Klimaschutz sparen”, sondern “in Klimaschutz investieren”. Doch bislang ist unklar, wie die Bundesregierung die ökologische Modernisierung mit ihrem Konjunkturpaket voranbringen will. “Das Klimaversprechen der Kanzlerin darf nicht in den Mühlen der deutschen Politik aufgerieben werden”, so Terfehr. “Nur gezielte Investitionen in die Energiewende, saubere Mobilitätslösungen und effiziente Gebäude gehen Klima- und Wirtschaftskrise gemeinsam an. Grüne Konjunkturhilfen sind ökologisch sinnvoll und ökonomisch wirksam.”

Diesen Donnerstag stellt Greenpeace in der Bundespressekonferenz eine Studie vor, die Beschäftigungs- und Klimawirkung grüner Konjunkturhilfen kalkuliert. 

 

Original Content von Greenpeace e.V.




Kraftstoffpreise: Anstieg vorerst gebremst

 

(ots) Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen haben im Vergleich zur vergangenen Woche leicht nachgegeben. Wie die aktuelle Auswertung des ADAC zeigt, sank der Preis für einen Liter Super E10 gegenüber der Vorwoche im bundesweiten Mittel um 0,5 Cent auf 1,191 Euro. Ähnlich der Preisrückgang bei Diesel: Ein Liter kostet derzeit im Schnitt 1,057 Euro, das ist ein Minus von 0,6 Cent. Damit ist der Anstieg an den Zapfsäulen, den der ADAC in den vergangenen vier Wochen registriert hatte, fürs Erste gestoppt.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent ist indes seit Wochenfrist deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei rund 40 Dollar je Barrel. Vor etwa vier Wochen kostete das Barrel noch weniger als 30 Dollar.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, ungeachtet des immer noch niedrigen Preisniveaus vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teils erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man laut ADAC in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Original-Content von: ADAC




Naturverträglichkeit der Energiewende auf See nicht per Schnellschuss aufs Spiel setzen

 

Berlin – am 3. Juni soll das Bundeskabinett über einen eilig abgestimmten Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) entscheiden. Der NABU hat den Entwurf bereits kurzfristig auf der Website kommentiert. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger erklärte dazu „Offshorewind ist ein zentraler Teil der Energiewende. Wir stehen hinter dem Ausbauziel von 20 Gigawatt bis 2030. Die jetzt geplante Festschreibung eines Ausbauziels von 40 Gigawatt bis 2040 ist ein Schnellschuss und wäre ein falsches Signal der Bundesregierung. Ein solcher Ausbau wäre nicht naturverträglich umsetzbar und wäre nicht vereinbar mit dem Naturschutzrecht.“ Die Bundesregierung setze ein falsches Signal, das die Planungen für den weiteren naturverträglichen Ausbau der Offshore-Windkraft von Beginn an belasten werde. „Wir wissen aus den Windkraftplanungen an Land, wie wichtig eine gute räumliche Planung zu Beginn ist. Nur so lassen sich Planungsfehler und Fehlinvestitionen vermeiden und Akzeptanz erhalten. Das Bundeskabinett sollte den Gesetzesentwurf daher nicht in der vorgelegten Form verabschieden“, so der NABU-Präsident weiter.

 

Schon lange wird in Deutschland über die Offshore-Windenergie gestritten. Während in der Praxis der Ausbau von derzeit etwa sieben Gigawatt in Richtung der im Klimaschutzprogramms der Bundesregierung festgeschriebenen 20 Gigawatt Leistung bis 2030 stockt, diskutieren die Branche und Teile der Politik deutlich höherer Ausbausziele für die Zeit danach. Die Diskussion dazu findet auch in der Fortschreibung der maritimen Raumordnung (MRO) statt, einem öffentlichen und durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) koordinierten Verfahren bis Mitte 2021. Hier sollen die Interessen der Wirtschaft, Schiffahrt, Energiewende und weiteren mit den Verpflichtungen des Meeresnaturschutzes zusammengeführt und ausgehandelt werden. Die mit dem Gesetzesentwurf geplante Festlegung führe den Prozess der Raumordnung nach NABU-Meinung ad absurdum. „40 Gigawatt Offshorewind würde bedeuten, dass streng geschützte Seevögel die Hälfte ihres Lebensraums in der deutschen Nordsee verlieren. Ein solche Entwicklung wäre auch unvereinbar mit der europäischen Vogelschutz-Richtlinie und der EU-Meerestrategie-Rahmenrichtlinie. Nord- und Ostsee sind schon heute in einem schlechtem Umweltzustand“, sagt Kim Detloff, NABU-Meeresschutzexperte.

 

Vom NABU beauftragte Analysen zeigen, dass insbesondere Trottellummen, Dreizehenmöwen und Basstölpel, aber auch der streng geschützte Schweinswal die Verlierer eines so massiven Zubaus von Windenergie auf See wären. Der Referentenentwurf zum WindSeeG ignoriere nach NABU-Meinung die Konflikte mit dem Naturschutz ebenso wie die räumliche Konkurrenz mit der Fischerei oder der Schifffahrt. „Der Referentenentwurf ist unausgereift. Wir fordern die Bundesregierung auf, Ausbauziele nach 2030 zunächst der Raumordnung zu überlassen und die Naturverträglichkeit zum gleichberechtigten Ziel der Gesetzesänderung zu machen. Das Bundeswirtschafts- und das Bundesumweltministerium sollten endlich ihre Hausaufgaben machen und ein Forschungsprogramm zur Analyse der ökologischen Belastungsgrenzen in Auftrag geben. Erst dann lassen sich unter Umständen höhere Ausbauziele rechtfertigen“, so Detloff.

 

Hintergrund

 

Die Gesetzesänderung des WindSeeG ist notwendig, um das 20-Gigawatt-Ziel des nationalen Klimaschutzprogramms rechtlich abzusichern. Nach dem Bundeskabinett müssen auch Bundestag und Bundesrat dem Gesetzentwurf zustimmen. Die vom NABU beuaftragten Studien und sogenannten Sensitivitätskarten zeigen, dass neben den schon heute beobachteten massiven Lebensraumverlusten von Seetauchern, bei einem geplanten Zubau von 40 Gigawatt auch 40 Prozent der Trottellummen ihren Lebensraum in der deutschen Nordsee verlieren würden. Darüber hinaus drohen 20 Prozent der Dreizehenmöwen und 10 Prozent der Basstölpel Lebensraumverluste und eine massive Erhöhung des Kollisionsrisikos mit Windenergieanlagen. Auch der Schweinswal, dessen Bestand in der deutschen Nordsee sich in den letzten Jahren auf etwa 27.000 Tiere halbiert hat, würde weitere Lebensräume verlieren.

 

Original Content von NABU




Trinken: Wieso, wie viel und was? Tipps zum richtigen Trinken

 

(ots) Wieso, weshalb, warum und vor allem wie viel soll man eigentlich trinken? Ernährungswissenschaftlerin Corinna Dürr erläutert, was wichtig ist beim Trinken.

WARUM müssen wir genug trinken?

Unser Körper besteht zu 50-60 Prozent aus Wasser, bei Säuglingen sind es sogar 80 Prozent. Wasser benötigt der Körper, um Stoffe zu lösen und zu transportieren. Es erhält den Blutdruck und die Zellen aufrecht, regelt unsere Körpertemperatur und den Säure-Basen-Haushalt. Schon ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts kann unsere Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

WIE VIEL sollten wir trinken?

Alles, was wir an Flüssigkeit verlieren, müssen wir wieder zu uns nehmen. Normalerweise gehen am Tag etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Haut, Atmung, Urin und Stuhl verloren. Davon nehmen wir etwa einen Liter über das Essen wieder auf. Bleiben also 1,5 Liter, die wir täglich trinken müssen. Wer viel schwitzt oder körperlich aktiv ist, kann auch deutlich mehr brauchen. Gesunde können übrigens kaum zu viel trinken.

WAS trinken wir am besten?

Wasser ist der ideale Durstlöscher, denn es liefert Flüssigkeit ganz ohne Kalorien. Mineral- und Heilwässer können uns zudem mit vielen wichtigen Mineralstoffen versorgen. Ein Liter Heilwasser mit beispielsweise 500 mg Kalzium deckt schon die Hälfte unseres Tagesbedarfs. Heilwässer können zudem die Verdauung ankurbeln, Sodbrennen lindern oder Osteoporose vorbeugen.

Tipp: Über Inhaltsstoffe und Anwendungen von Heilwässern informiert www.heilwasser-ratgeber.de

WOHER sollten unsere Getränke kommen?

Wir können froh sein, dass Deutschland so reich an natürlichen Mineral- und Heilwässern ist und durch die große Auswahl für jeden das passende Wasser bietet. Wer reichlich Mineralstoffe tanken möchte, greift am besten zu hoch mineralisierten Mineral- und Heilwässern. Leitungswässer liefern dagegen kaum Mineralstoffe, wie eine Studie an der Universität Hannover ergab.*

WIE trinken wir richtig?

Am besten ist es, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Denn wer nur selten große Mengen in sich hineinschüttet, scheidet relativ viel davon wieder aus. Immer mal wieder ein Glas Wasser zu trinken, hat auch den Vorteil, dass über den Tag verteilt noch mehr Mineralstoffe aus dem Wasser aufgenommen werden. Diese sind ohnehin für den Körper gut zu verwerten, da sie bereits im Wasser gelöst vorliegen. Um das Trinken nicht zu vergessen, empfiehlt es sich, gleich morgens eine Flasche Wasser bereitzustellen und sie spätestens am Abend ausgetrunken zu haben.

 

Original-Content von: Informationsbüro Heilwasser




Traum vom Führerschein: Nicht jeder schafft es beim ersten Mal

 

(ots) 18 Prozent mussten die praktische Führerscheinprüfung wiederholen. 30 theoretische Fragen, mindestens zwölf praktische Fahrstunden und eine Prüfungsfahrt – was so einfach klingt, erweist sich für einen Teil der Fahrschüler als zunächst unüberwindbare Hürde. Das ergab eine forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Mit der theoretischen Prüfung hatten vergleichsweise weniger Prüflinge Probleme: 91 Prozent der Befragten haben beim ersten Versuch den Multiple-Choice-Test bestanden, für acht Prozent hat ein einmaliges Nachsitzen gereicht und ein Prozent hat drei oder mehr Anläufe gebraucht. Dagegen war die praktische Prüfung für die Befragten der größere Stolperstein. 82 Prozent haben es mit dem Prüfer im Nacken beim ersten Mal geschafft, 15 Prozent behielten beim zweiten Versuch die Ruhe und drei Prozent der Umfrageteilnehmer mussten eine zweite oder mehr Ehrenrunden drehen.

Damit man weder theoretisch noch praktisch eine Prüfungswiederholung fürchten muss, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Vorbereitung. Die digitale Welt bietet heute Lernprogramme für mobile Endgeräte sowie Onlinesimulationen für die Prüfung. Und mit der einen oder anderen zusätzlichen Stunde am Steuer kann man sich die nötige Sicherheit für die Prüfungssituation im Auto holen.

Alles Wissenswerte über die Prüfung für Führerscheinklasse B haben wir unter https://www.cosmosdirekt.de/autoversicherung/fuehrerscheinpruefung/ zusammengestellt.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Deutschland mobil 2020“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im März 2020 wurden 1.506 nach systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Autofahrer ab 18 Jahren in Deutschland befragt.

 

Original Content von Cosmos Direkt




Keine Kaufprämien für klimaschädliche Verbrennungsmotoren

 

Berlin – Anlässlich der für heute anstehenden Entscheidung zu Kaufprämien für Autos im Koalitionsausschuss kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Ich appelliere eindringlich an die Koalitionäre, sich heute gegen eine Kaufprämie für Verbrenner auszusprechen. Die von den Bundesministern Altmaier und Scheuer favorisierte Förderung auch von Fahrzeugen mit hohem Kraftstoffverbrauch würde zu nochmals erhöhten CO2-Emissionen des Straßenverkehrs führen, wie eine heute vom International Council on Clean Transportation (ICCT) vorgelegte Studie zeigt. Damit stünde das sinnlose Abverkaufen bereits produzierter Fahrzeuge im Widerspruch zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung, das zudem sozial ungerecht wäre und erhebliche Mitnahmeeffekte zur Folge hätte. Es kann nicht sein, dass die Erzieherin dem Spitzenverdiener einen Oberklasse-Wagen subventioniert. Vom heutigen Koalitionsausschuss muss das richtige Signal an eine Industrie im Wandel ausgehen, indem staatliche Unterstützung unmittelbar an Klimaschutz- und Nachhaltigkeitskriterien geknüpft wird.“

 

Original Content von NABU




Geld für Morgen

 

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition wollen am heutigen Dienstag ein milliardenschweres Konjunkturprogramm für die Wirtschaft auf den Weg bringen.

Eberhard Brandes, Vorstand WWF Deutschland, kommentiert:

„Kanzlerin Angela Merkel und die gesamte Bundesregierung können es nicht ignorieren: Millionen Menschen, hunderte Organisationen und Verbände, Wissenschaft und Wirtschaftsweise – sie mahnen an: Die milliardenschweren Investitionen zur wirtschaftlichen Erholung müssen die Herausforderungen der Zukunft im Auge haben, statt  klima- und naturzerstörende Strukturen auf Jahrzehnte weiter zu zementieren. Die Klimakrise und der katastrophale Verlust der Artenvielfalt pausieren nicht wegen der Covid-19-Krise. Die junge Generation wird den Preis für die Konjunkturpakete bezahlen, deshalb dürfen die Gelder nicht die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage befeuern.

Die Corona-Pandemie zeigt: Ohne eine intakte Natur als unsere Lebensgrundlage geht es nicht. Der Erhalt der biologischen Vielfalt sollte Grundlage eines langfristig wirkenden Konjunkturpaketes sein. Unsere Wirtschaft muss grundlegend umsteuern, um in planetaren Grenzen Wohlstand zu schaffen. Emissionsfreie Mobilität, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und effiziente Industrieprozesse sind zukunftsfähig. Erneuerbare Energien und geschlossene Kreisläufe für Ressourcen sind die Motoren und Treiber der kommenden Wirtschaft. Die Bundesregierung muss mit den Konjunkturpaketen jetzt die Leitplanken für eine beschleunigte Transformation setzen. Wir haben die einmalige Chance, Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig Impulse für zukunftsfähige Weiterentwicklung vieler Wirtschaftssektoren zu setzen. Das schließt versteckte Subventionen in überholte Energieträger aus. Und auch eine zweite Abwrackprämie für Autos mit Verbrennungsmotoren wäre Gift für das Klima und Gift für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. 

Das Ausspielen von Ökologie und Ökonomie funktioniert nicht mehr. Unsere Wirtschaft wird nur im Einklang mit Natur und Umwelt in Zukunft widerstandsfähig gegen Schocks wie der Covid-19-Pandemie aufgestellt sein. Die Konjunkturpakete müssen auf die Begrenzung der Erderhitzung, den Schutz der Artenvielfalt und den Umbau der Landwirtschaft nach ökologischen Gesichtspunkten einzahlen.“

 

Original Content von WWF Deutschland




Das große Krabbeln geht weiter

 

Der Marienkäfer steht 2020 zwar im Mittelpunkt, trotzdem darf und soll alles gezählt werden, was sechs Beine hat. Die große Zählaktion „Insektensommer“ geht in die dritte Runde – auch in diesem Jahr wird der NABU von prominenten Insektenfans wie Ruth Moschner oder Dr. Mark Benecke begleitet.

Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Beim NABU-Insektensommer spielt der Marienkäfer in diesem Jahr eine besondere Rolle. Die Mitmachaktion findet vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August deutschlandweit statt. Jede*r kennt das beliebte Glückssymbol“ aber kaum jemand weiß, dass es in Deutschland etwa 70 Marienkäfer-Arten gibt. Am häufigsten entdecken wir den einheimischen Siebenpunktmarienkäfer und den Asiatischen Marienkäfer, der erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeschleppt wurde. Wie weit sich die invasive Art bereits verbreitet hat, soll nun der Insektensommer zeigen. Dafür sollen die Teilnehmer melden, wie oft sie den Asiatischen und den Siebenpunkt-marienkäfer entdecken konnten.

2020 stehen die Marienkäfer im Fokus

Siebenpunkt-Marienkäfer – Foto: Frank Derer

Beobachten und zählen kann jede*r und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird maximal eine Stunde lang. Gemeldet werden die Beobachtungen online unter www.insektensommer.deoder mit der kostenlosen App NABU Insektenwelt.

Aber nicht nur die Marienkäfer – jeder gesichtete Sechsbeiner soll dem NABU gemeldet werden. Auf einige in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei jetzt im Frühsommer aber besonders geachtet werden: außer den Marienkäfern sind das Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral. Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer unterscheiden lernen. Das Lernprogramm wird von der Firma Neudorff unterstützt. Und wenn man sich bei der Art nicht sicher ist, kann man auch einfach die Gruppe von Insekten angeben, zum Beispiel Schmetterling oder Käfer. Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum Insektenzählen am besten geeignet.

 

Original Content von NABU




„Ernährungspolitischer Offenbarungseid“

 

Bundesministerin Julia Klöckner stellte den „Ernährungsreport 2020“ ausführlich der Öffentlichkeit vor. Dazu WWF-Ernährungsexpertin Tanja Dräger de Teran:

„Der Ernährungsreport 2020 ist ein ernährungspolitischer Offenbarungseid für den Berichtszeitraum 2016 bis 2020. Er zeigt, wie wenig sich Deutschland bisher um den nachhaltigen Umbau unseres Ernährungssystems bemüht.

Ein vollkommen wirkungsloses Tierwohlkennzeichen, ein paar zaghafte Empfehlungen und Informationsinitiativen für öffentliche Einrichtungen zum Thema nachhaltigere Ernährung und Lebensmittelverschwendung oder die zähneknirschende Einführung der Nährwertampel Nutri-Score auf freiwilliger Basis zählen zur mageren Bilanz der letzten Jahre. Dabei brauchen wir dringender denn je einen tiefgreifenden Wandel unseres Ernährungssystems, von der landwirtschaftlichen Produktion bis hin zu unseren Ernährungsgewohnheiten. Unsere Art der Erzeugung und des Verbrauchs von Lebensmitteln gefährdet die Gesundheit von immer mehr Menschen und schadet der Umwelt weltweit und direkt vor unserer Haustür.

Bundesministerin Julia Klöckner und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft können und müssen mehr liefern. Die frisch vorgestellte „Farm to Fork“-Strategie der EU-Kommission schafft eine solide Basis für die Gestaltung eines nachhaltigeren Ernährungssystems auch in Deutschland. Dazu aber braucht es in Deutschland klare Zielvorgaben und mehr verpflichtende Maßnahmen.

Nimmt Deutschland die Strategie aus Brüssel ernst, so muss zum Beispiel aus dem auf Freiwilligkeit basierenden Tierwohlkennzeichen schleunigst eine verpflichtende Haltungskennzeichnung werden. Wie bei Frischeiern müssen die Verbraucher zukünftig die Art der Tierhaltung eindeutig erkennen. Das Nährwertkennzeichnungssystem Nutri-Score sollte ebenso Pflicht statt Kür sein. Und wer schließlich mehr Nachhaltigkeit auf dem Teller will, der muss mehr liefern als zaghaften Empfehlungen und Informationsinitiativen für öffentliche Einrichtungen. Dringend notwendig wären konkrete Ziel- und Umstellungsvorgaben und die Verankerung von Mindestkriterien in den Vergabeverfahren für die Gemeinschaftsverpflegung vom Kindergarten über die Schule bis hin zum Seniorenheim. Zu den Kriterien gehören sollten unter anderem ein Mindestanteil an Bio-Produkten und anderen zertifizierten Produkten, Angaben zum Fleischanteil und Maßnahmen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Nach der Maßgabe „öffentliche Gelder für öffentliche Güter“ sollten Anbieter von Gemeinschaftsverpflegungen auch für die höheren Leistungen entsprechend vergütet werden und nicht das Prinzip gelten, das billigste Angebot gewinnt. Eine gesunde und nachhaltige Verpflegung ist das wert.“

 




WWF warnt vor giftigem Gold im Portfolio

 

Die Covid-19-Pandemie sorgt weltweit für einen Anstieg der Nachfrage nach Gold als Investment. Nicht nur die Zentralbanken kaufen mehr, auch in Deutschland sind insbesondere goldgestützte, börsengehandelte Fonds beliebt. Doch die Goldgewinnung geht weltweit oft mit Ausbeutung und massiver Umweltzerstörung einher, so die Naturschutzorganisation WWF. In der Amazonasregion gefährden zum Beispiel Quecksilbereinträge aus dem Goldbergbau akut die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Mindestens 1,5 Millionen Menschen am Amazonas sind laut WWF bereits gesundheitlich betroffen. Die Vergiftung kann tödlich sein. Die Vergiftungssymptome umfassen Muskelschäden, Nierenerkrankungen, Lähmungen, kognitive und motorische Verzögerungen oder Psychosen. „Wir fordern Goldhändler und Anbieter goldgestützter Fonds auf, Recyclinggold Vorfahrt zu gewähren und Kunden lückenlos Aufschluss zu geben über die Herkunft des gehandelten Goldes. Sonst haben Anleger keine Chance, giftiges Gold aus ihren Portfolios rauszuhalten“, so WWF-Rohstoffexperte Tobias Kind.

„Recyclinggold, also wiederverwertetes Altgold, hat den gleichen Wert wie neu abgebautes Gold, aber es belastet die Umwelt weitaus weniger. Der ökologische Fußabdruck des Goldes sinkt mit jeder Wiederverwertung“, so Kind. Anleger mit Interesse an Gold und Käufer von Goldschmuck ruft der WWF auf, gezielt nach Recyclinggold oder wenigstens zertifiziertem Gold zu fragen. Zertifizierungssysteme wie Fairmined geben im Kleinbergbau die Möglichkeit, quecksilberfreie Abbautechniken zu fördern. Für Großbergbauunternehmen setzen Zertifizierungssysteme wie IRMA wichtige Umwelt- und Sozialstandards. „Eine erhöhte Nachfrage erzeugt bei Banken, Händlern und Juwelieren Druck, ihre Lieferketten sauber zu halten“, so Kind.

Freiwillige Zertifizierungssysteme allein werden den Goldbergbau nicht maßgeblich sozialer und umweltfreundlicher machen, dazu braucht es aus laut Tobias Kind den „massiven Druck des Marktes“. Der WWF-Rohstoffexperte kritisiert daher, dass Wirtschafts- und Industrieverbände die Covid-19-Pandemie nutzten, um aktuell deutsche und europäische Bemühungen um ein Lieferkettengesetz auszubremsen: „Wir brauchen verbindliche Regelungen für Waren und Rohstoffe importierende Unternehmen, die sie dazu zwingen, Verantwortung für die gesamte Lieferkette zu übernehmen. Die Goldproduktion lässt sich zum Beispiel derzeit oft nur bis zu den weiterverarbeitenden Schmelzereien nachvollziehen. Danach ist Schluss. Das geht nicht.“

Hintergrund Goldproduktion und die Folgen:

Jährlich werden weltweit rund 3300 Tonnen Gold aus Erzen gewonnen. Der Abbau des Edelmetalls sorgt für erhebliche Umweltschäden. Beispielsweise wird Wald für die Minen und Transportwege zerstört. Der Einsatz von Blausäuresalzen gefährdet Gewässer und Böden. Schätzungsweise 20 bis 30 Millionen Menschen arbeiten weltweit im kleinhandwerklichen Goldminensektor, der etwa 25 Prozent der weltweiten Goldproduktion ausmacht. Die Arbeitsbedingungen sind häufig ausbeuterisch und gesundheitsgefährdend, viele Menschen arbeiten in illegalen Minen. Allein in Südafrika sollen rund 30.000 illegale Minenarbeiter im Einsatz sein.

In Brasilien zerstört unregulierter Goldbergbau das Land Indigener. Ein seit Februar auf dem Tisch liegender Entwurf zur Regulierung des Goldbergbaus in Indigenen Gebieten wird von Kritikern weiterer Beschleuniger denn Bremse der fortschreitenden Zerstörung gesehen. Denn die häufig illegal operierenden „Garimpeiros“, Goldbergbauern in kleinen Strukturen, könnten so neben großen Bergbaufirmen die Lizenz zum „legalen“ Angriff auf die Indigenen Gebiete bekommen. Insbesondere im Kleinbergbau kommt immer noch hoch giftiges Quecksilber zum Einsatz, um Gold aus dem Gestein zu waschen. In der Amazonasregion sorgt diese Praxis für eine steigende Quecksilberbelastung in Wasser, Boden, Pflanzen und Tieren. Quecksilber baut sich nicht ab und über Fische gelangt es zum Beispiel auch in den Körper von Menschen im Amazonas-Flussgebiet.

Die Amazonasregion ist ein Hot-Spot der Biodiversität. Bisher konnten hier über 40.000 Pflanzenarten, 427 Säugetierarten (darunter Jaguar, Ozelot, Riesenotter und Flussdelfin), 1.294 Vogelarten (darunter Kaiseradler, Tukane, Aras und Kolibris) sowie über 3.000 verschiedene Fischarten identifiziert werden. Dabei sind viele Gebiete im Regenwald von Amazonien noch nahezu unerforscht. Amazonien ist zugleich ein Lebensraum für Menschen: Rund 320 unterschiedliche indigene Bevölkerungsgruppen leben hier, häufig noch auf traditionelle Art und Weise.

 

Original Content von WWF Deutschland




Corona-Pandemie: Kinder müssen bei der Entwicklung staatlicher Maßnahmen gehört werden

 

(ots) Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert Bund und Länder anlässlich des Internationalen Kindertags am 1. Juni auf, die UN-Kinderrechtskonvention, auch in Zeiten der aktuellen Corona-Pandemie, vollumfänglich zu berücksichtigen. „Eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz würde Kinder jetzt in Zeiten der Pandemiebekämpfung und zukünftig in ihren eigenen Rechten stärken und die Beachtung ihrer Interessen und Ansichten bei der Entwicklung aller staatlichen Maßnahmen verbessern“, so Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte anlässlich der Veröffentlichung einer aktuellen Stellungnahme „Kinderrechte in Zeiten der Corona-Pandemie“.

„Das Recht auf Gesundheit, gemäß der Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention, ist ein ganzheitliches Konzept. Es definiert Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit und schließt auch andere für Kinder relevante Aspekte mit ein. Dazu zählen unter anderem auch Spiel und Freizeit sowie Kontakte zu anderen Kindern. Dieser ganzheitliche Ansatz darf bei den aktuellen Diskussionen um den Schutz der Gesundheit von Kindern nicht übersehen werden. Es ist gut, dass Bund und Länder jetzt stärker Kinder in den Blick nehmen. Sie sollten ihr Handeln aber systematisch an den Rechten von Kindern ausrichten und Kinder bei ihren Entscheidungen anhören“, so Kittel weiter.

Über 13 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland von der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen betroffen.

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention) wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. 196 Staaten haben die Konvention bisher ratifiziert, darunter auch Deutschland.

 

Original-Content von: Deutsches Institut für Menschenrechte




Kohlekraftwerk Datteln 4 geht ans Netz: Greenpeace protestierte

 

Gegen den Start des kommerziellen Betriebs des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Datteln 4 protestierten gestern Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten vor Ort. Sie projizierten auf den 180 Meter hohen Kühlturm das Bild eines An- und Ausschalters und den Satz „Klimakrise – Made in Germany“.

„Die Weltwetterorganisation befürchtet, dass 2020 eines der heißesten Jahre seit Beginn der Messungen wird und warnt vor einem neuen Hitzesommer. Gleichzeitig nimmt Uniper mit Datteln 4 eine gigantische CO2-Schleuder in Betrieb“, sagt Lisa Göldner, Klima- und Energieexpertin von Greenpeace. „Datteln 4 ist eine Provokation an alle, die sich für den Schutz unseres Planeten und eine lebenswerte Welt für diese und kommende Generationen einsetzen.“

Der Betreiber des Kraftwerkes ist der deutsche Energiekonzern Uniper, der mittlerweile zu 73 Prozent dem finnischen Staatskonzern Fortum gehört. Knapp 82 Prozent des Stroms aus Datteln 4 verkauft Uniper über langfristige Abnahmeverträge an die Deutsche Bahn und RWE. Da die Verträge zum Teil bereits 15 Jahre alt sind, sind die vereinbarten Festpreise für den Strom aus Datteln 4 deutlich höher als heute marktüblich. Das Kraftwerk wird deshalb mit hoher Auslastung laufen. Der Ausstoß von Treibhausgasen steigt mit Datteln 4 so weiter an. Obwohl ältere Steinkohlekraftwerke im Gegenzug früher vom Netz gehen sollen, rechnet die Bundesregierung mit zehn Millionen zusätzlichen Tonnen CO2. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) berechnet sogar 40 Millionen zusätzliche Tonnen CO2. „Datteln 4 steht für den verkorksten deutschen Kohleausstieg, der den Kohlekonzernen, aber nicht dem Klima nützt. Damit Datteln nicht zum nächsten Hambacher Wald wird, muss die Bundesregierung sich jetzt weiter um eine Verhandlungslösung bemühen. Datteln 4 muss gestoppt werden“, so Göldner.

Die Kohlekommission hatte für Datteln 4 eine “Verhandlungslösung” vorgesehen, also eine Stilllegung gegen Entschädigung. Auch an weiteren wesentlichen Stellen bricht die Bundesregierung in ihrem Entwurf für ein Kohleausstiegsgesetz mit dem Kompromiss der Kohlekommission. Der Bundestag soll das Gesetz bis zur Sommerpause verabschieden. Lisa Göldner: „Bei diesem Kohleausstieg bleibt der Klimaschutz auf der Strecke. Greenpeace lehnt das Gesetz in seiner aktuellen Form entschieden ab. Es ist vollkommen inakzeptabel, dass mit Datteln 4 ein weiteres Kohlekraftwerk neu in Betrieb gehen darf.“

 

Original Content von Greenpeace e.V.




ADAC Campingführer: Top-Plätze in Deutschland zum verspäteten Saisonstart

 

(ots) Touristische Campingaufenthalte sind ab dem 30. Mai in allen Bundesländern wieder möglich. Wenn morgen auch in Bayern wieder Campingplätze von Caravan- und Wohnmobilreisenden aufgesucht werden können, ist ganz Deutschland bereit für den (Camping-)Urlaub im eigenen Land.

Insgesamt 1155 deutsche Campingplätze bewertet der aktuelle ADAC Campingführer 2020. 18 davon erreichten dabei das Prädikat „ADAC Superplatz“. Je nach Reiseziel und Freizeitinteressen hat jeder Platz für Caravan-, Wohnmobil- oder Zelttouristen seinen besonderen Reiz. Spezielle Auszeichnungen im ADAC Campingführer nach den unterschiedlichen Schwerpunkten in Ausstattung und Angebot erlauben Campingfreunden die Vorauswahl des am besten geeigneten Platzes.

ADAC Inspekteure konnten sich noch im Jahr 2019 persönlich ein Bild von den Campingplätzen in Deutschland verschaffen. Ihre aktuellen Eindrücke zusammen mit umfassenden jährlich neuen Recherchen ermöglichen die detaillierte Beschreibung und Klassifikation im bewährten Fünf-Sterne-System.

Eine Auswahl an besonders attraktiven Campingplätzen in Deutschland für unterschiedliche Urlaubsvorlieben:

Camping …

… am Meer (Nordsee): Camping am Nordseestrand in Dornum/Niedersachsen

Beim kleinen Hafen vor dem Deich gelegen, mit großem Sandstrand und Meerwasser-Schwimmbad, E-Auto im Verleih

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-am-nordseestrand

… am Meer (Ostsee): Insel-Camp Fehmarn (ADAC Superplatz)

Sehr gepflegter und ruhiger, familiärer Platz mit weitem Blick über die Ostsee zum Festland, mit Windsurf- und Kite-Schule

https://www.pincamp.de/campingplaetze/insel-camp-fehmarn

… am See: Strandcamping Waging/Bayern (ADAC Superplatz)

Großer platzeigener Strand, Betreuung und Indoor-Spielparadies für Kinder, dazu umfangreiches Freizeitprogramm, Fitnessparcours und Fußballgolf-Anlage

https://www.pincamp.de/campingplaetze/strandcamping-waging

… am Fluss: Adventure Camp Schnitzmühle bei Viechtach/Bayern

Naturcampingplatz am Schwarzen Regen, ideal für Flusswanderer, mit kleinem Badeweiher, Kanuverleih und deutsch-thailändischer Küche

https://www.pincamp.de/campingplaetze/adventure-camp-schnitzmuehle

… mit Kindern: Alfsee Ferien-Erlebnispark in Rieste/Niedersachsen (ADAC Superplatz)

Weit verzweigtes Gelände mit vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, mit großem Themenpark „Germanenland“ und ca. 10 Hektar großem See

https://www.pincamp.de/campingplaetze/alfsee-ferien-und-erholungspark

… zu zweit: Camping Kleine Bergoase bei Bad Schandau/Sachsen

Kleiner, idyllischer Platz unweit des Nationalparks Sächsische Schweiz, ideal für Wanderer und Naturliebhaber

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-kleine-bergoase

… für Sportler: Camping Wirthshof/Baden-Württemberg (ADAC Superplatz)

In der Bodenseeregion unweit von Meersburg und Immenstaad gelegen, mit vielfältigem Sport-, Fitness- und Freizeitangebot sowie einer großen Indoor-Naturspielscheune mit Seilgarten

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-wirthshof

… mit Hund: Campingpark Havelberge am Woblitzsee/Mecklenburg-Vorpommern (ADAC Superplatz)

Schöne Lage am See und eigener Strand für Gäste mit Hund, dazu professioneller Hundetrainer am Platz, umfangreiches Animations- und Veranstaltungsangebot, „Wohnflöße“ als unkonventionelle Mietunterkünfte

https://www.pincamp.de/campingplaetze/campingpark-havelberge

… ohne Hund: Naturcamping Hexenwäldchen, Müritz-Nationalpark/Mecklenburg-Vorpommern

Familiärer, direkt am See gelegener Platz mit naturpädagogischem Konzept, mit kleinem Sandstrand sowie Verleih verschiedener Kanus und Kajaks

https://www.pincamp.de/campingplaetze/naturcamping-zum-hexenwaeldchen

… in der Stadt: Campingplatz Insel, Bamberg/Bayern

Parkähnlich angelegtes Wiesengelände mit hohen Laubbäumen, idealer Ausgangspunkt für Stadtbesichtigungen, direkt am Stadtrand und am Ufer der Regnitz gelegen

https://www.pincamp.de/campingplaetze/campingplatz-insel

… ohne Fußabdruck: Uhlenköper Camp bei Uelzen/Niedersachsen (ADAC Award 2020 für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein)

Umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept mit Pflanzenkläranklage im Naturfreibad, Ladesäule für E-Fahrzeuge an den Standplätzen, organisierte Kanutouren

https://www.pincamp.de/campingplaetze/uhlenkoeper-camp

 

Original Content von ADAC S.E




Donna Leon schreibt Brunetti-Krimi wegen Corona um

 

(ots) Donna Leon schreibt Brunetti-Krimi wegen Corona um. „Szene wird 2021 nicht mehr stimmig sein“ – Venedig könnte Pandemie als Chance nutzen

Osnabrück. Donna Leon hat den 30. Fall ihres Ermittlers Brunetti wegen der Corona-Krise umgeschrieben. „Brunetti schreckt darin vor einem Bahnhof voller Touristen zurück. 2021 wird das nicht mehr stimmig sein“, sagte die Autorin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Also habe ich eine Erinnerung daraus gemacht: Jetzt meidet er den Bahnhof, weil alle Touristen verschwunden sind und ihn das so sehr befremdet.“

Was für die Leser eine kleine Geste bleibt, ist für Leon ein Einschnitt: „In meinen Büchern gibt bis heute kein einziges Detail über den Zeitpunkt der Handlung Aufschluss, es gibt keinerlei Bezüge zu politischen, ökologischen oder historischen Ereignissen. Brunetti lebt in einer zeitlosen Blase“, sagte sie. „Aber die Covid-Zäsur ist so gewaltig, dass man sie nicht ignorieren kann.“ Der 30. Brunetti-Krimi ist für das kommende Jahr geplant; aktuell ist mit „Geheime Quellen“ gerade Band 29 der Reihe erschienen.

Einen reinen Corona-Krimi plant Donna Leon nicht. Sie selbst habe den Lockdown nicht in Italien, sondern in der Schweiz erlebt und sei froh darüber, sagte sie: „Ich bin 77 Jahre alt und möchte in keinem Land sein, in dem Menschen meines Alters so hohen Risiken ausgesetzt sind.“ Für einen Corona-Krimi aus Venedig fehle ihr nun allerdings die Anschauung: „Es käme mir unaufrichtig vor zu beschreiben, was ich gar nicht erlebt habe.“

Die Pandemie hält die Schriftstellerin bei allem Entsetzen auch für eine Chance, wobei sie fürchtet, dass Italien diese nicht nutzen werde: „Venedig war vor dem Massentourismus eine blühende Stadt. Es gab Künstler und Kunsthandwerker. Es gab Galerien und Läden, die hochwertige Kleidung aus örtlichen Betrieben verkauft haben. Venedig könnte jetzt seine Monokultur überwinden“, sagte Leon. „Ich glaube nur nicht, dass es passieren wird. Die Stadtverwaltung wird den Massentourismus wieder mit offenen Armen empfangen. Die Politiker sind süchtig danach. Ihnen fehlt die Fantasie, um die Chance für einen radikalen Umbruch wahrzunehmen. Dabei sieht man gerade jetzt, wie gefährlich es ist, alles auf eine einzige Karte zu setzen. Man kann alles verlieren.“

 

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung




Mehrheit wünscht sich nachhaltige Veränderungen nach Corona

 

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland ist bereit, ihren Lebensstil zugunsten einer lebenswerten Welt zu verändern. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, die Kantar/Emnid vom 7. bis zum 13. Mai im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat. So würden 69 Prozent der 1033 Befragten für das Abwenden der Klimakrise ähnlich konsequente Maßnahmen akzeptieren wie derzeit zur Bewältigung der Corona-Krise. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 89 Prozent. 70 Prozent wollen, dass Wirtschaftshilfen für Unternehmen an Klimaschutzauflagen gebunden werden (alle Ergebnisse unter: https://act.gp/3eh7gSK). “Die Corona-Krise hat bei vielen in kürzester Zeit einen Mentalitätswandel angestoßen”, sagt Kirsten Brodde, Leiterin der Klima- und Energiekampagne von Greenpeace. “Die Politik hat damit Spielräume für mutige Entscheidungen im Kampf gegen die Klimakrise.”

Zwar vermissen die Menschen Freiheiten wie Reisen (51 Prozent) oder Ausgehen (67 Prozent). Auf Flüge aber können 81 Prozent verzichten und 88 Prozent begrüßen den Rückgang des Autoverkehrs. 79 Prozent wünschen sich mehr Radwege. Waren Naturerlebnisse für 77 Prozent auch vorher schon wichtig, so haben diese für gut ein Fünftel (21 Prozent) während der Lockdown-Phase noch an Bedeutung gewonnen. “Viele Menschen haben ihren Blick aufs Wesentliche geschärft: Freunde, Familie, Natur vor der Haustür. Der Hunger nach Veränderung in diesen Umbruchzeiten ist groß”, so Kirsten Brodde.

Regenbogen für Zukunftsvisionen

Einen Regenbogen und den Spruch “Bereit für den Wandel!” haben Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace heute in den frühen Morgenstunden auf die 78 Meter hohe Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis projiziert, um dem Wunsch nach Veränderung Nachdruck zu verleihen.  Sie fordern die schnelle Umsetzung von Energie-, Verkehrs- und Agrarwende und sprechen sich für mehr Solidarität und Gerechtigkeit nach Corona aus (#lifeaftercorona). Als erste statisch berechnete Brücke der Welt gilt das 1851 fertiggestellte Viadukt selbst als Symbol für eine Zeitenwende in der Architektur.

Ab dem 30. Mai sind Aktive von Greenpeace bis Anfang Juli auf Deutschlandtour, um in 31 Städten zu erfahren, was die Menschen sich nach Corona wünschen. Besucherinnen und Besucher können ihre ganz persönlichen Zukunftsvisionen an einem drei Meter großen Regenbogen hinterlassen. 

 

Original Content von Greenpeace e.V.




Thrombosen ernst nehmen. Bewegung rettet Leben!

 

 (ots) Thrombosen und Lungenembolien machen auch während der Corona-Pandemie keine Pause. Experten beobachten sogar eine Häufung schwerer Fälle der lebensbedrohlichen Thromboembolie bei Menschen, die nicht an Covid-19 erkrankt sind. Viele scheuen in der aktuellen Corona-Pandemie den Arztbesuch aus Angst vor einer Infektion, das kann gefährliche Folgen haben. Auch mangelnde Bewegung ist ein Risikofaktor für die Gesundheit und kann das das Thromboserisiko erhöhen.

Symptome ernst nehmen und ärztlichen Rat suchen

Durch den öffentlichen Fokus auf die durch das neuartige Corona-Virus hervorgerufene Covid-19-Erkrankung scheinen andere lebensbedrohliche Krankheiten aus dem Blickfeld zu verschwinden. Diese Entwicklung hat fatale Folgen für viele Patientinnen und Patienten, etwa im Fall einer nichtbehandelten Thrombose. Prof. Rupert Bauersachs, wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnis Thrombose, appelliert daher an die Patienten: „Achten Sie auf jedes neue Symptom, etwa Schwellungen oder Schmerzen im Bein. Sprechen Sie Ihren Hausarzt an und lassen Sie Ihr Thromboserisiko abklären.“

Hintergrund ist eine Häufung von schweren Fällen in letzter Zeit. „Wir beobachten eine deutlich geringere Zahl an Fällen, die von Hausärzten überwiesen werden. Stattdessen kommen deutlich mehr schwere Fälle zu uns in die Klinik, die stationär behandelt werden müssen und häufig Folgeschäden davontragen. Diese Fälle hätte man oft frühzeitig gut behandeln können.“

Der erste Ansprechpartner sollte immer die Hausärztin oder der Hausarzt sein. Nach einer kurzen Zeit mit vielen geschlossenen Praxen sind die meisten mittlerweile mit Schutzmaterial ausgerüstet und treffen strenge Vorsichtsmaßnahmen. Das Gleiche gilt für den Besuch von Fachärzten oder Ambulanzen, der nicht unnötig verschoben werden sollte.

Bewegung nicht vernachlässigen

Auch mit den aktuellen Lockerungen bleibt der Grad der Bewegung vieler Menschen unter dem Niveau vor dem Lockdown. Arbeiten im Homeoffice macht den Weg zur Arbeit unnötig und auch die Wege in der eigenen Wohnung sind häufig deutlich kürzer als im Büro. Auch Menschen in Kurzarbeit oder Personen, die sich in ihrem normalen Tagesablauf viel bewegen, spüren diese Einschränkungen.

„Hinzu kommt natürlich der Bereich Sport. Ein ganz normales Training im Verein oder auch im Fitness-Studio wird noch einige Zeit so nicht möglich sein“, beschreibt Professor Bauersachs das Problem. „Gesunde Gefäße sind aber ein wichtiger Schutzfaktor gegen eine Thrombose. Einfaches Training hilft schon, die Venen so zu stärken, dass diese ihre Arbeit zuverlässig machen können.“

Das Aktionsbündnis Thrombose hat eine Übersicht mit einfachen Übungen wie der „Fußwippe“ oder „Zehenspitzen heben“ anschaulich aufbereitet und zum kostenlosen Download auf der Website www.risiko-thrombose.de bereitgestellt.

Fakten zur Thrombose und Lungenembolie

Über 40.000 Menschen sterben in Deutschland an den Folgen einer Lungenembolie, das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Brust- und Prostatakrebs und HIV zusammen. Häufigste Ursache dafür ist eine Thrombose. Diese kann Menschen jeden Alters treffen. Jährlich werden knapp über 370.000 Neuerkrankungen an Thrombose, Phlebitis und Thrombophlebitis registriert. Rund 50.000 Menschen erkranken pro Jahr an einer Lungenembolie.

 

Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.




Oberkörper Training mit einem gezielten Workout für Zuhause

 

Fit bleiben ist auch in den Zeiten von Corona das A und O, denn wir Menschen sind ja bekanntlicher Weise träge und da die Fitness Studios noch immer geschlossen haben ist es umso wichtiger sich zu motivieren. Nicht jeder hat die Geräte aus dem Fitness Studio zu Hause, doch das braucht man nicht. Wenn man laufen möchte kann man das ja auch draußen machen und muss nicht auf einem Laufband rennen. Das gilt auch für da Fahrrad fahren was viele lieber im Studio auf einem Spinning Rad machen, als sich auf das eigene Fahrrad zu setzen und einfach loszufahren. Wenn es um Bauch, Beine, Po geht, dann braucht Ihr keine Geräte, sondern nur einen eisernen Willen. Im folgenden Video zeigt euch Timo Kirchenberger von http://www.livethediff.de wie Ihr euren Oberkörper in nur acht Minuten trainieren könnt. Die Faule Ausrede, ich habe keine Zeit dafür, zählt bei einem acht Minuten Training nicht wirklich. Daher einfach mitmachen und loslegen, es hilft.

Original Content von: https://www.livethediff.de




Nationalpark Hohe Tauern eröffnet die Sommersaison

 

(ots) Der Nationalpark Hohe Tauern eröffnet die Sommersaison und bietet seinen Gästen diesen Sommer neben dem Nationalparkzentrum in Mittersill, 10 Erlebnisausstellungen, 12 Themenwege sowie täglich exklusive Touren mit den Nationalpark-Rangern wieder ein umfangreiches Angebot. Am 12. Juli 2020 wartet mit dem SalzburgerLand Almsommer-Erlebnistag ein weiteres Highlight für Besucher.

„Der Nationalpark Hohe Tauern hat allein in Salzburg eine Fläche von 805 km² und nimmt damit 11% der Landesfläche ein. Das sind umgerechnet 800 Mio. m² und so gesehen ein „unendlicher“ Freiraum für Erholung, naturverträglichen Sport und Naturerlebnis pur. Seitens der Nationalparkverwaltung haben wir in den letzten Wochen alles vorbereitet, damit auch dort, wo es dann doch eng werden kann, vor allem in den Ausstellungen und bei den Informationseinrichtungen, allen geltenden Regeln entsprochen wird“, berichtet Nationalparkdirektor Wolfgang Urban.

Das größte Naturschutzgebiet Zentraleuropas eröffnet Besuchern eine unvergleichliche Landschaft mit unberührten Urwäldern, 279 Bächen und 550 Seen. Gastgeber und Nationalpark-Ranger machen die Schätze des Nationalparks zwischen den 13 Nationalpark-Tälern, Almen, Wasser, Eis und Fels in den Sommermonaten erlebbar und freuen sich auf zahlreiche Gäste in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Hunderte von bestens markierten Wanderwegen führen in die Nationalpark-Täler, auf Almen und durch Wälder. Zu den Highlights des Nationalparks Hohe Tauern zählen unter anderem die Krimmler Wasserfälle, mit 380 Metern Fallhöhe Europas größte Wasserfälle, der Smaragdweg im Habachtal – als einzige Smaragdfundstelle in den Alpen bekannt und das neue Wildnisgebiet der Sulzbachtäler mit mehr als 6.700 Hektar, 17 Gletschern und 25 Dreitausendern – ausgezeichnet von der IUCN.

Die Großglockner Hochalpenstraße am Fuße des höchsten Berges Österreichs zählt zu den schönsten Panoramastraßen Europas. Sie führt in 36 kunstvoll angelegten Kehren bis auf 2.571 Meter und endet am längsten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze. Ein unvergleichliches Ausflugserlebnis im größten Nationalpark Mitteleuropas. Rauschende Wasserfälle, gigantische Ausblicke und Schneefelder im Hochsommer machen einen Besuch der Großglockner Hochalpenstraße zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der Wald – der grüne Gesund- und „Glücklichmacher“ im Nationalpark Hohe Tauern – Der Wald ist seit vielen Jahren Forschungsgegenstand der Medizin. Nach einem einwöchigen Aktiv- und Wanderurlaub in einer von Wald und Berg geprägten Umgebung gehen Entzündungsparameter deutlich zurück. Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern bietet dafür die allerbesten Voraussetzungen.

Aktionstage von 29. bis 31. Mai 2020

Vom 29.-31. Mai führen die Nationalpark-Ranger durch die Ausstellung und geben interessante Informationen und Tipps:

-  Smaragde & Kristalle - Bramberg 
-  NationalparkWelten - Mittersill  
-  Nationalpark Gallery - Kitzsteinhorn (exkl. Ticket) 
-  Könige der Lüfte - Wörth/Rauris 
-  Auf der Alm - Zwischen Himmel und Erde - Hüttschlag 
-  (M)URSPRUNG - Natur im Fluss - Muhr im Lungau

60 Attraktionen mit der Nationalpark Sommercard

Urlaubsgäste, die bei den teilnehmenden Partnerbetrieben in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern nächtigen, erhalten in der Sommersaison bis 31. Oktober 2020 von ihren Gastgebern – Hotels, Pensionen, Bauernhöfe und Ferienwohnungen – die „Nationalpark Sommercard“ geschenkt. Täglich können sie damit eine der 60 Attraktionen – darunter Sehenswürdigkeiten, Museen und Naturschauspiele, Freizeit- und Sportanlagen sowie Bergbahnen – kostenlos nutzen oder besichtigen und weitere Ermäßigungen in Anspruch nehmen.

Einen besonderen Service für den Gast bietet ab sofort die neue interaktive Erlebniskarte auf der Website nationalpark.at. Die Öffnungszeiten aller wichtigen regionalen Attraktionen werden tagesaktuell auf einer interaktiven Erlebniskarte dargestellt. Eine Schnittstelle mit den Bergbahnen ermöglicht zusätzlich eine Statusübertragung in Echtzeit. So können Gäste und Besucher ihre Nationalparkerlebnisse einfach und flexibel planen.

https://www.nationalpark-sommercard.at/de/sommercard-partner/map/

„Mit der ab sofort online verfügbaren interaktiven Erlebniskarte können die Gäste tagesaktuell die Öffnungszeiten der jeweiligen Attraktionen abrufen. Für das Nationalparkzentrum gibt es ein Online-Reservierungssystem, damit die Gäste bequem von zuhause ihren Besuch im Nationalparkzentrum Mittersill planen können. Es freut mich sehr, dass wir auch dieses Jahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen unseren treuen Gästen ein umfangreiches und spannendes Angebot an Nationalpark-Erlebnissen bieten können“ erläutert Roland Rauch, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern.

Almsommer-Erlebnistag mit Harry Prünster im Krimmler Tauernhaus 12. Juli 2020

Der österreichische Moderator ist seit Jahrzehnten mit seinen TV-Sendungen weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Als Moderator begleitet er das Almfest inmitten herrlicher Berglandschaft am Krimmler Tauernhaus. Dieses ist in seiner Magie und historischen Besonderheit kaum zu übertreffen: Mit seinen mehr als 600 Jahren könnte es wohl auch selbst manche Anekdote erzählen. Das geschichtsträchtige Gebäude liegt auf 1.631 Meter Seehöhe an einem uralten Saumweg im Krimmler Achental. Es ist zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit dem Nationalparktaxi erreichbar. Die Bergwanderung hat ihren Ausgangspunkt bei den spektakulären Krimmler Wasserfällen – den höchsten ihrer Art in Europa – und führt in eines der schönsten Hochtäler der Hohen Tauern. An diesem Erlebnistag erwarten Gäste traditionelle Pinzgauer Gerichte, Musik, Kinderprogramm und vieles mehr. Dieser Almausflug ist ein echter Genuss für die ganze Familie.

Almsommer-Erlebnistag

Datum: 12.07.2020

Ort: Krimmler Tauernhaus

Oberkrimml, 5743 Krimml, Österreich

Url: http://www.nationalpark.at

 

Original-Content von: Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH




Große Preisunterschiede bei Markentankstellen

 

(ots) Das Überangebot auf dem Rohölmarkt einerseits sowie der Ausbruch der Corona-Pandemie mit der damit verbundenen gesunkenen Nachfrage nach Öl und Kraftstoffen andererseits haben den Kraftstoffmarkt durcheinandergewirbelt und die Preise für Benzin und Diesel abstürzen lassen. Ungeachtet dessen gibt der Kraftstoffmarkt kein einheitliches Bild ab: Je nach Region, Tageszeit oder Anbieter unterscheiden sich die Spritpreise erheblich. Der ADAC hat zwischen dem 6. April und dem 17. Mai 2020 die Preisgestaltung an allen Tankstellen der fünf großen Marken auf dem Kraftstoffmarkt – Aral, Esso, Jet, Shell, Total – unter die Lupe genommen und die Preisdaten wochenweise ausgewertet. Ergebnis: Über den gesamten Zeitraum von sechs Wochen war Jet bei beiden Kraftstoffsorten mit Abstand der günstigste Anbieter. Hier bezahlten die Verbraucher bei Super E10 im Schnitt 5,8 Cent weniger als bei den beiden teuersten Marken, Shell und Aral.

Jet hatte laut ADAC in jeder einzelnen Woche im Durchschnitt die niedrigsten Benzinpreise. Aral und Shell verzeichneten hingegen – beide in je drei Wochen – die höchsten. Bei Diesel ist ebenfalls Jet der günstigste Markenanbieter, Shell ist die teuerste Marke.

Benzin war bei Aral und Shell in jeder der sechs Wochen am teuersten. Mal hatte Aral die Nase vorn, mal Shell. Eine ähnliche Situation war bei den Dieselpreisen feststellbar. Erst in der Kalenderwoche 20, der letzten der ausgewerteten Wochen, stieß auch Esso mit seinen Dieselpreisen in die Gruppe der teuersten Anbieter vor. Total nahm während der gesamten sechs Wochen bei beiden Sorten einen Mittelplatz ein.

Die ADAC Auswertung offenbart einmal mehr, welches Sparpotenzial sich den Tankkunden allein durch die Wahl eines preisgünstigen Anbieters bietet. Autofahrer, die die stets vorhandenen Preisdifferenzen für sich nutzen wollen, sollten sich vor dem Tanken kurz über die aktuellen Tankstellenpreise in ihrer Nähe informieren. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet dabei die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 „obs/ADAC/ADAC-Grafik“

Original-Content von: ADAC




Campen nach Corona – Hilfe bei der Suche nach Campingplätzen

 

(ots) Das Campingportal camping.info will Campern die Suche nach Campingplätze in Europa während der Corona-Pandemie erleichtern und entwickelt eine neue Filtermöglichkeit, die bisher kein anderes Portal bietet.

Nachdem Anfang Mai die ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Tourismus-Bereich bekannt wurden und mit der Öffnung der deutschen Campingplätze bis Pfingsten 2020 gerechnet werden konnte, überrollte die Campingplatzbetreiber eine Welle an Buchungsanfragen. Auch beim Campingportal camping.info hat sich im Mai die Zahl der Nutzer, die auf der Suche nach Campingplätzen sind, verdreifacht. Doch die uneinheitlichen Regelungen in Bezug auf Öffnungsdaten, Hygieneregeln und andere Corona-Maßnahmen stellen die Camper bei der Suche vor eine große Herausforderung. Welcher Platz hat wann geöffnet? Kann ich die Sanitäranlagen benutzen? Ist der Platz schon ausgebucht? Dies sind die häufigsten Fragen, die nicht nur Campingplatzbetreibern erreichen, sondern auch in vielen Foren, Facebookgruppen und beim Kundensupport von camping.info gestellt werden.

Neue Suchfunktion für Camper

Als Online-Campingführer mit mehr als 23.000 gelisteten Campingplätzen in ganz Europa hat camping.info hier den Handlungsbedarf schnell erkannt und eine neue Suchfunktion für Camper entwickelt. Besonders im Hinblick auf die nahenden Reisemöglichkeiten in andere beliebte Campingländer wie Österreich, Kroatien und Frankreich ist die neue Suchfunktion bei der Urlaubsplanung eine große Hilfe. Der suchende Camper kann durch die Aktivierung eines Filters sehen, welche Campingplätze wann öffnen oder geöffnet haben. Zusätzlich kann jeder Campingplatz Informationen zu aktuellen Maßnahmen in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Damit weiß der Suchende zum Beispiel gleich, ob auf dem gewählten Platz die Sanitäranlagen geöffnet sind oder ob er sich auf Einschränkungen einstellen muss. Auch, ob ein Platz zu einem gewissen Zeitraum schon ausgebucht ist, kann hier hinterlegt werden. Da jeder Campingplatz seine individuellen Angaben machen kann, wächst die Zahl der Campingplätze im neuen Suchfilter stetig.

Warum ist die Frage nach Sanitäranlagen so wichtig?

Bisher bietet kein anderes Campingportal diese Informationsmöglichkeit und Camper sind oft auf Toiletten und Duschen angewiesen. Die Formen des Campingurlaubs sind vielfältig. Nicht jedes Wohnmobil und nicht jeder Wohnwagen verfügt über eine eigene Dusche, sondern nur über eine Campingtoilette. Zeltcamper oder Camper mit sogenannten Campervans (umgebaute Kastenwagen) haben zum Teil gar keine Sanitäreinrichtungen wie Waschbecken oder Toilette. Den Wunsch nach einem Campingurlaub haben aber alle gemeinsam.

 

Original-Content von: Camping.Info GmbH




Saubere Ablösung

 

Mehr Strom aus Wind und Sonne: Dem Statistischen Bundesamt zufolge hatten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 51,2 Prozent an der eingespeisten Strommenge im ersten Quartal 2020. Damit übertrafen die Erneuerbaren zum ersten Mal die Erzeugung aus Kohle, Erdgas und Atomkraft in Deutschland.

Henrik Maatsch, Energieexperte beim WWF Deutschland, kommentiert:

„Mehr als 50 Prozent Erneuerbare im Stromnetz im ersten Quartal zeigen, dass es der Energiewende nicht an den technischen Voraussetzungen mangelt.  Das Ende der fossilen und nuklearen Hochrisikotechnologien naht. Es darf allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass dies eine Momentaufnahme darstellt und keinesfalls dem Zutun der Bundesregierung geschuldet ist. 

Für eine erfolgreiche Energiewende über den Stromsektor hinaus fehlt weiterhin ein entsprechendes Marktdesign, der notwendige Netzausbau und vor allem eine verlässliche Langfrist-Perspektive für den Ausbau der Erneuerbaren. Hierzu zählen die Reform von Steuern, Abgaben und Umlagen, die sofortige Streichung des Photovoltaik-Förderdeckels, eine Solarpflicht für Dächer und eine umfassende Bund-Länder-Strategie zur Sicherstellung einer ausreichenden Flächenkulisse für die naturverträgliche Windenergie- und PV-Freiflächennutzung, – um nur einige Baustellen zu nennen.“

 

Original Content von WWF




Die Biene Maja und der NABU – gemeinsam für den Insektenschutz

 

(ots) Die Biene Maja unterstützt mit ihrem „Projekt Klatschmohnwiese“ den Insektenschutzfonds des NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V.

Die Biene Maja und ihre Bienenschutz-Initiative „Projekt Klatschmohnwiese“ unterstützen ab sofort den NABU und seinen Insektenschutzfonds. Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Mit seinem Fachwissen und seinem großen Engagement ist der NABU ein starker Partner für das „Projekt Klatschmohnwiese“ der Biene Maja, das unter anderem ein digitales Umweltbildungsangebot mit zahlreichen Tipps für wirksame Maßnahmen zum Insektenschutz umfasst.

Im Rahmen der Kooperation sind gemeinsame Aktionen und Kommunikationskampagnen geplant. Um auf die enorme Bedeutung und Bedrohung der Insekten aufmerksam zu machen, hat der NABU zum Beispiel die bundesweite Mitmach-Aktion „Insektensommer“ ausgerufen: Vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August 2020 kann jeder unter www.insektensommer.de mitmachen und Insekten melden. Die Biene Maja wird die Mitmach-Aktion schon in diesem Jahr unterstützen. Der Schwerpunkt der gemeinsamen Aktivitäten ist anschließend für das Jahr 2021 angedacht. Im kommenden Jahr startet unter anderem der dritte Animationsfilm der berühmten Biene „Die Biene Maja – Das geheime Königreich“ am 28. Januar in den Kinos und Maja feiert außerdem ihr 45-jähriges TV-Jubiläum in Deutschland.

Insekten sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur – und sie sind schutzbedürftig. Deshalb ist es wichtig, bereits unseren Kindern ihren Schutz zu erklären und ans Herz zu legen. Die Biene Maja setzt sich im Rahmen der Initiative „Die Biene Maja – Projekt Klatschmohnwiese“ seit 2018 dafür ein. Sie möchte Eltern und ihre Kinder spielerisch über Bienen informieren und ihnen zeigen, was sie für den Schutz der Insekten unternehmen können. Pflanztipps und Bastelanleitungen für Nisthilfen animieren zum Mitmachen und kindgerechte Erklärungen machen die Bedeutung der Artenvielfalt und den nachhaltigen Umgang mit der Natur verständlich.

Weitere Informationen zu „Die Biene Maja – Projekt Klatschmohnwiese“ finden Sie unter: www.diebienemaja-bienenschutz.de

Der NABU-Insektensommer startet am 29. Mai: Alle sind aufgerufen, draußen eine Stunde lang Insekten zu entdecken, zu zählen und dem NABU zu melden. Der NABU bietet viele Materialen an, um Insekten zu bestimmen, zu zählen und zu melden – Informationen unter: www.NABU.de/insektensommer

 

Original-Content von: Studio 100 Media GmbH




Breitensport Joggen: So schützen Sie Ihre Gelenke

 

(ots) Die angenehmen Temperaturen machen wieder Lust auf mehr Bewegung und sportliche Aktivität im Freien. Ein Blick in die Wälder und Parks in Deutschland verrät dabei: Viele Menschen haben das Joggen für sich neu oder wiederentdeckt. Regelmäßiges Laufen hat viele positive Effekte auf die Gesundheit: Es regt die Durchblutung an, senkt den Blutzucker und stärkt die Immunabwehr. Doch wer am Anfang zu viel will und nicht behutsam vorgeht, riskiert schmerzhafte Verletzungen durch Über- oder Fehlbelastungen von Muskeln und Sehnen. Zudem können langjährige Läufer durch dauerhaft hohe und falsche Belastungen Arthrose entwickeln. Entscheidend ist dann, dass Betroffene möglichst schnell ärztlich versorgt werden, denn nur der Facharzt kann die korrekte Diagnose stellen und eine geeignete Therapie empfehlen. Dabei setzen viele Orthopäden und Sportmediziner zur Behandlung von Beschwerden durch Arthrose sowie bei Sehnen- und akuten Sportverletzungen auf natürliche Methoden wie die ACP-Therapie (www.acp-therapie.de). Ihre Wirkung ist schmerz- und entzündungshemmend, so dass gerade auch Läufer in vielen Fällen ihren Sport bald wieder ausüben können.

Läuferknie und Arthrose durch Sport

Eine der bekanntesten Sportverletzungen ist das sogenannte Läuferknie mit stechenden Schmerzen an der Außenseite des Kniegelenks bzw. unterhalb der Kniescheibe. Dabei scheuert die an der Außenseite des Oberschenkels zum Schienbein verlaufende Sehnenplatte über die Knochen des Kniegelenks, sodass sich das strapazierte Gewebe dort entzündet. Die falsche und übermäßige Belastung des Kniegelenks entsteht durch klassische Läuferfehler wie unzureichendes Aufwärmen und Dehnen, zu schnelle Trainingssteigerung, zu harter Untergrund oder falsches Schuhwerk.

Bei einer dauerhaft hohen Belastung, oft über mehrere Jahre, kann sich auch eine beginnende Arthrose bemerkbar machen. Hierzu beitragen können einseitige Belastungen sowie Fehlstellungen der Gelenke wie O- oder X-Beine. Sowohl der Laufanfänger als auch der erfahrene Marathonläufer sollten deshalb unbedingt darauf achten, die Gelenke behutsam an den Laufrhythmus zu gewöhnen und diese beim Lauftraining richtig zu schützen.

Heilfaktoren gegen Entzündungen und Schmerzen aus körpereigenem Blut

Bei akuten Unfällen oder schmerzhaften Verletzungen sollten die betroffenen Körperstellen ruhiggestellt, gekühlt und eventuell durch Bandagen unterstützt werden. Bei chronischen Beschwerden wie Arthrose sind es eher langfristige Maßnahmen wie Muskelaufbau und das richtige Maß an Bewegung, die zum Erfolg führen. Sowohl bei Sportverletzungen als auch bei Arthrose können Schmerzen durch eine speziell aufbereitete Form des Eigenbluts gelindert werden: die ACP-Therapie (www.acp-therapie.de).

ACP steht für „Autologes Conditioniertes Plasma“. Ein Arzt entnimmt hierfür eine geringe Menge Blut und bereitet es in einer Zentrifuge auf. Das hierdurch aufbereitete Blutplasma wird danach in die erkrankte Körperregion gebracht, wo entzündungsfördernde Eiweißstoffe abgebaut und entzündungshemmende Eiweißstoffe aufgebaut werden. Die Schmerzen lassen dann meist schnell nach und die Beweglichkeit des Gelenks kann verbessert werden.

ACP hilft bei Schmerzen und Beschwerden durch zu hohe Belastung

Die ACP-Therapie ist grundsätzlich bei einer großen Anzahl von schmerzhaften Beschwerden und Erkrankungen wirksam, die Bewegung und sportliche Aktivität einschränken können. Seit 2011 ist ACP zudem mittlerweile eine beliebte Behandlungsform im Profisport und wird etwa bei vielen Bundesligavereinen, im Handball, Volleyball sowie im Skisport eingesetzt.

Die ACP-Therapie ist zu 100 Prozent biologisch und auch langfristig verträglich, da die Wirkstoffe ausschließlich aus dem eigenen Körper stammen und nichts zugesetzt wird. Die Anwendung erfolgt ambulant in der Arztpraxis und dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten. Für ein nachhaltiges Ergebnis sollten in Abstimmung mit dem Arzt drei bis fünf Behandlungen im Abstand von je einer Woche durchgeführt werden.

Weitere Informationen für Patienten und Interessierte auf: www.acp-therapie.de.

 

Original-Content von: Arthrex