Parcours der Berufe – Hürden abbauen – Start in die Ausbildung noch möglich


Kammern und Arbeitsagentur unterstützen bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz
Parcours der Berufe – Hürden abbauen – Start in die Ausbildung noch möglich

Der Start des neuen Ausbildungsjahres liegt bereits einige Wochen zurück, dennoch bestehen für Schulabgänger*innen nach wie vor Chancen eine Berufsausbildung zu beginnen. Im Rahmen der Nachvermittlungskampagne „Parcours der Berufe“, die unmittelbar nach den Herbstferien beginnen wird, unterstützen Ausbildungsexperten der IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit mit telefonischen Beratungen.

„Die herrschenden Corona-Rahmenbedingungen des Jahres 2020 halten sich an keine Zeitpläne und erprobte Bewerbungsverfahren,“ macht Dr. Thomas Fölsch, Leiter der IHK-Aus- und Weiterbildung, das Problem deutlich. Deshalb werden alle beteiligten Partner bei den Bemühungen für die künftigen Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe nicht nachlassen. Nadine Lueg, Teamleiterin Berufsberatung bei der Arbeitsagentur, unterstreicht diese Einschätzung: „Unbesetzte Stellen und unversorgte Bewerber zeigen uns, dass es einen großen Informationsbedarf gibt. Deshalb sind wir schnell und unbürokratisch erreichbar.“ Sabine Aue, Leiterin der Berufsbildung bei der Handwerkskammer Kassel, ergänzt: „Auch wenn das Ausbildungsjahr bereits begonnen hat, suchen viele Betriebe nach wie vor noch Nachwuchskräfte, deshalb lohne es sich für junge Menschen auch jetzt noch, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Bei der Vermittlung und Beratung helfen wir gerne weiter.“

Nach übereinstimmender Auffassung der drei Expertinnen und Experten wird sich der Wettbewerb um freie Stellen im nächsten Jahr deutlich verschärfen: Die unversorgten Bewerber des Jahres 2020 werden dann mit den Schulabgängern von 2021 konkurrieren.

Wesentliche Elemente der Kampagne werden separate Telefonhotlines (siehe Infobox) sein, über die Informationen über freie Stellen, Bewerbungsverfahren und Ausbildungsbedingungen vermittelt werden. Geeignet ist das Angebot auch für Schulklassen, Lehrer oder Eltern mit ihren Kindern.

„Parcours der Berufe“: 19.10.2020 bis 30.10.2020, täglich 12 bis 16 Uhr

Ansprechpartner:
Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, Bildungsberatung, 0561 7891-300
Agentur für Arbeit, Berufsberatung, 0561 701-1774
Handwerkskammer Kassel, Ausbildungsberatung, 0561 7888-250





Bund investiert 500 Millionen Euro in Ausbau der Oststrecke


Scheuer: Investition in NOK schützt Klima und stärkt Wirtschaft
Der NOK ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Mit 30.000 Schiffspassagen jährlich verzeichnet er fast doppelt so viele Schiffe wie der Suezkanal. Mit dem Spatenstich zum ersten Ausbauabschnitt der Oststrecke wird heute offiziell ein Großprojekt für die Bundeswasserstraße gestartet: 500 Millionen Euro investiert der Bund in den kommenden zehn Jahren in die 20 Kilometer lange Strecke zwischen Kiel und Großkönigsförde, insgesamt fließen mehr als 2,6 Milliarden Euro in Erhalt und Ausbau des Kanals – so viel wie an keiner anderen Bundeswasserstraße.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Der Ausbau der letzten Engstelle des Nord-Ostsee-Kanals wird für die internationale Schifffahrt zu deutlichen Verbesserungen führen. Schon heute ist der Kanal elementarer Bestandteil globaler Transportwege. Die Vorteile des NOK liegen auf der Hand: weniger Kosten, weniger Fahrtzeit und weniger CO2. Jede Investition in den NOK ist damit aktiver Klimaschutz und stärkt die deutsche Wirtschaft.

Ministerpräsident Daniel Günther:

Mit dem heutigen Spatenstich beginnt eine wichtige Ausbau-Etappe des Nord-Ostsee-Kanals. Der NOK ist eine Lebensader für uns in Schleswig-Holstein und für die ganze Wirtschaft vor allem in Nordeuropa. Er verbindet Nord- und Ostsee, er bringt Wirtschaftsräume zusammen. Der Ausbau nimmt mit der weiteren Schleusenkammer in Brunsbüttel und dem Oststrecken-Abschnitt die langersehnte Fahrt auf.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der GDWS:

Der Ausbau der Oststrecke ist eine ambitionierte Großbaustelle, die neben den anderen laufenden Kanalprojekten, Voraussetzung für eine leistungsfähige Wasserstraße ist. Bei der Umsetzung der Baumaßnahme wurden gute Lösungen für die Belange der Anwohner*innen und der Umwelt gefunden.

Bei der Planung wurden die verschiedensten Interessen berücksichtigt: von Bund und Land, Landkreisen und Kommunen, Anwohnern und Reedern, den Landwirten und Naturschützern. Zum Beispiel wird es einen durchgehenden Seitenweg geben, den Radfahrer und Spaziergänger nutzen können. Selbst der Bodenaushub wird so gestaltet, dass die Flächen sich nahtlos in das natürliche Landschaftsbild des norddeutschen Hügellandes einfügen.

© 2020 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur




Cybermobbing: So bekämpfen Sie Anfeindungen im Internet


Seit 2013 sind die Verbalattacken im Netz um 13,6 Prozent angestiegen

(ots)„Was für eine Sauerei“ und „In der Hölle sollst Du schmoren“ – so stand es in den Kommentaren, die vielfach geliked wurden. Diejenigen, die das in den sozialen Netzwerken geschrieben haben, kennt Peter Sommerhalter nicht. Der Leiter für Prävention beim Bündnis gegen Cybermobbing in Karlsruhe hilft Opfern bei Internetgewalt – und ist seit zwei Jahren selbst betroffen. Was dem 47-Jährigen passiert, geht viele an: Wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet, sind laut einer Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing die Anfeindungen im Netz um 13,6 Prozent im Vergleich zu 2013 angestiegen. Dabei handelt es sich nicht nur um Jugendliche, sondern zunehmend auch um Erwachsene: 57 Prozent der Vorfälle in Deutschland finden am Arbeitsplatz statt.

Jeden Post zweimal überdenken

Die Motive sind vielfältig: Manche Verbalattacke ist nur als Scherz gedacht, hinter anderen Kommentaren stecken persönlicher Groll oder gar Rachegefühle nach einer Trennung. Jeder einzelne kann etwas dagegen tun: Bevor ein User etwas postet, sollte er zweimal darüber nachdenken, bevor er es im Internet veröffentlicht. Zudem kann bei manchen sozialen Netzwerken die Privatsphäre so eingestellt werden, dass das Profil nicht öffentlich sichtbar ist oder in Suchmaschinen auftaucht.

Wenn der Ernstfall eintritt und ein Internetnutzer Opfer von Cybermobbing wird, reagiert er am besten sachlich und setzt Grenzen. Falsch ist es dagegen, mit schwerem Geschütz zu kontern wie „schau doch selbst mal, was du so postest“. Das befeuert die Sache bloß. Im Fall einer Erpressung empfiehlt es sich, Dritte einzuweihen. Gut ist es klarzustellen: Ich bin Opfer einer Straftat! „Bedrohung, üble Nachrede – all das sind bereits Straftaten nach dem Strafgesetzbuch“, klärt Sommerhalter auf.

Ruhe bewahren oder aus den sozialen Medien aussteigen

Bevor sie die Polizei einschalten, sollten Betroffene zunächst genau dokumentieren, was passiert ist. Wird die Belastung zu groß, kann eine Pause oder auch der Ausstieg aus den sozialen Medien helfen. Sommerhalters persönliches Rezept ist es, Ruhe zu bewahren und die Anfeindungen zu ignorieren. „Ich muss nicht jeden Schuss mit dem Schild abfangen“, sagt der Experte für Internetgewalt. „Ich kann einfach einen Schritt zur Seite gehen und die Pfeile vorbeifliegen lassen.“

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 10/2020 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Nächtliche Einbrüche in Geschäfte: Kasseler Kripo erbittet Zeugenhinweise


(ots) Kassel-Mitte: Unbekannte sind in der Nacht zum Sonntag in zwei Geschäfte in der Kasseler Innenstadt eingebrochen. In beiden Fällen hatten sich die Täter durch das Einschlagen einer Scheibe Zutritt verschafft. Die ermittelnden Beamten der Kasseler Kripo sind auf der Suche nach Zeugen.

In der Garde-du-Corps-Straße hatten unbekannte Täter die Schaufensterscheibe eines Fahrradgeschäfts mit einem Stein eingeworfen und stiegen durch das entstandene Loch in den Verkaufsraum ein. Auf ihrem Beutezug durchsuchten die Einbrecher sämtliche Schubladen und entwendeten die Kaffeekasse mit einem geringen Bargeldbetrag. Durch das Loch in der Scheibe flüchteten sie anschließend wieder nach draußen und weiter in unbekannte Richtung. Den durch das Vorgehen der Täter angerichteten Sachschaden beziffern die aufnehmenden Beamten des Kasseler Kriminaldauerdienstes auf 1.000 Euro.

In der gleichen Nacht kam es zu dem Einbruch in das Geschäft für E-Zigaretten in der Rudolf-Schwander-Straße, gegenüber der Spohrstraße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlugen die Täter die Scheibe einer Seitentür ein und gelangten so in den Verkaufsraum. Offenbar hatten es die Einbrecher ausschließlich auf Bargeld abgesehen, denn sie flüchteten ohne Beute, nachdem sie die leere Kasse vorgefunden hatten.

Wann die beiden Einbrüche in der Nacht genau stattgefunden haben und ob sie auf das Konto derselben Täter gehen, ist bislang noch ungeklärt. Wer verdächtige Beobachtungen im Bereich der Tatorte gemacht hat oder den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo Täterhinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Strompreise: Netzentgelte seit 2015 um ein Viertel gestiegen


LichtBlick fordert mehr Effizienz durch Bündelung der 880 Netzgebiete in 25 Cluster

Hamburg, 12. Oktober 2020 – Deutschlands Haushalte zahlen immer mehr Geld für das Stromnetz. Seit 2015 stiegen die Netzentgelte im Durchschnitt um über 25 Prozent. Wer im Jahr 3.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, zahlt heute 47 Euro mehr für die Netznutzung als vor fünf Jahren. Zum Vergleich: Die EEG-Umlage stieg im gleichen Zeitraum um 9,5 Prozent bzw. 17 Euro pro Jahr. Das geht aus einer Analyse aller 880 deutschen Stromnetzbetreiber durch das Klimaschutz-Unternehmen LichtBlick hervor.

Die Netzentgelte machen im Schnitt über ein Viertel des Strompreises aus. Sie sind damit der größte Kostenblock auf der Stromrechnung eines Haushaltes. Mitte Oktober müssen Stadtwerke und Konzerne die neuen Netzentgelte für 2021 bekannt geben. Laut LichtBlick droht in vielen Fällen eine weitere Erhöhung.

„Die Netzentgelte sind der Preistreiber auf der Stromrechnung. Ihr enormer Anstieg in den letzten fünf Jahren ist gegenüber den Stromkunden nicht zu rechtfertigen,“ kritisiert Ralf Schmidt-Pleschka, Koordinator Energie- und Klimapolitik bei LichtBlick. „Es braucht dringend mehr Transparenz über die Verwendung der Gelder und eine Reform des viel zu teuren Netzbetriebs.“

Vom Anstieg der Netzentgelte waren seit 2015 Verbraucher in fast allen Regionen Deutschlands betroffen. Im Stromversorgungsgebiet der Gelsenwasser AG haben sich die Netzentgelte mehr als verdoppelt, doch auch in Teilen von Bayern (plus 70,5 Prozent) und Sachsen (plus 54,8 Prozent) sowie in Hamburg (plus 44,3 Prozent), Schleswig-Holstein (plus 44,6 Prozent), Bremen (plus 36,1 Prozent), Stuttgart (plus 30,4 Prozent) sind die Netzentgelte überdurchschnittlich gestiegen.

 

 

Kritik übt LichtBlick auch am Flickenteppich im deutschen Stromnetz. Von den rund 880 Netzbetreibern versorgen 70 Prozent nicht einmal 30.000 Kunden. Diese Kleinstaaterei treibt die Kosten in die Höhe und bremst die Digitalisierung der Netze. Schmidt-Pleschka: „Die Bündelung des Netzbetriebs in 25 regionale Cluster wäre ein entscheidender Schritt hin zu mehr Kosteneffizienz und Innovation im Stromnetz.“

 

Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter für Ökostrom und Öko-Wärme. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. 450 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erwartet das Klimaschutz-Unternehmen einen Umsatz von 1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will bis 2022 saubere Energie für 2,5 Millionen Haushalte in eigenen Kraftwerken erzeugen. Info: www.lichtblick.de


Übrigens!  Das Nordhessenjorunal

 

 

 




Gustav-Mahler-Treppe wird wegen Instandsetzung geschlossen


Die Gustav-Mahler-Treppe, die ab der documenta Halle in die Karlsaue führt, wird ab Montag, den 12. Oktober 2020 wegen Instandsetzungsarbeiten geschlossen. Während der Schließung stehen alternative Wegeverbindungen für Fußgänger über die »Du-Ry-Straße« und die Straße »An der Karlsaue« sowie den nicht barrierefreien und unbeleuchteten Schlangenweg zur Verfügung.

Neben der Erneuerung der Treppenanlage wird auch die Beleuchtung modernisiert. Nachdem die alte Beleuchtung bereits ausgefallen war, musste vorübergehend eine provisorische Lösung installiert werden. Außerdem wird der Rosenhang zwischen Ehrenmal und Treppe instandgesetzt. Dort müssen die Stützmauern stabilisiert und die Treppenanlagen instandgesetzt werden. Aufgrund des Untergrundes aus Kriegsschutt, benötigt der Rosenhang eine stabile Sicherung gegen Absacken. Gleichzeitig werden zwei Abgänge wiederhergestellt, die die Treppe direkt mit dem Rosenhang verbinden. Diese orientieren sich an der Gestaltung Matterns zur Bundesgartenschau 1955 und waren auch bei Westphal vorgesehen, wurden jedoch nicht realisiert. Sie ermöglichen einen leichteren Zugang zum Rosenhang und der vorgelagerten Rasenfläche. Insgesamt investiert das Land Hessen 2,1 Millionen Euro in die Arbeiten an Treppenanlage und Rosenhang.

Die Gustav-Mahler-Treppe wurde nach Plänen von Hans-Herbert Westphal 1963 bis 1964 als Hauptverbindung zwischen der Innenstadt und der Karlsaue erbaut und pünktlich zur documenta III eröffnet. Sie ersetzet die Treppenanlage, die Herrmann Mattern anlässlich der Bundesgartenschau 1955 als Verbindung vom Friedrichsplatz zur Karlsaue entworfen hatte. Die Treppe erhielt damit ein neues Höhenprofil. Der heutige Treppenbau befindet sich noch im Originalzustand nach der Ausführung von Westphal und soll auch genauso wiederhergestellt werden. Das gilt auch für die Waschbetonplatten und die Anordnung der Stufen sowie der Plateaus. Die Gustav-Mahler-Treppe ist nach dem gleichnamigen österreichischen Komponisten benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts Kapellmeister in Kassel war.

 Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang 2022 an.

 Museumslandschaft Hessen Kassel





Zwei Seniorinnen beraubt: Zeugen in Bad Wilhelmshöhe und der Innenstadt gesucht


Nur ein Beispielbild einer Damenhandtasche

(ots)Kassel-Bad Wilhelmshöhe und -Mitte: Zwei Raubüberfälle auf Seniorinnen, die sich am Wochenende in Kassel-Bad Wilhelmshöhe und der Innenstadt ereigneten, beschäftigen derzeit die zuständigen Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo. In beiden Fällen konnten die bislang unbekannten Täter mit ihrer Beute flüchten. Die hochbetagten Opfer blieben glücklicherweise unverletzt. Die Ermittler suchen nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den Raubüberfällen gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können.

Der Raub in Bad Wilhelmshöhe ereignete sich am Freitagabend gegen 18:40 Uhr. Wie das hochbetagte Opfer den aufnehmenden Polizisten des Reviers Süd-West später berichtete, war sie zu dieser Zeit mit einer Freundin zu Fuß vor einem Seniorenwohnheim nahe der Haltestelle „Druseltal“ unterwegs. Plötzlich rissen die beiden unbekannten Täter, die sich unbemerkt von hinten angenähert hatten, der Seniorin die Handtasche von der Schulter. Die Frau geriet ins Straucheln, konnte aber einen Sturz verhindern. Mit der erbeuteten Handtasche flüchteten die Räuber in unbekannte Richtung. Das Opfer und die Zeugin beschrieben den Polizisten zwei 15 bis 18 Jahre alte und 1,70 Meter große Täter mit dunkler Hautfarbe, die schlank waren.

Wie die zum Tatort in der Kasseler Friedrich-Ebert-Straße, nahe der Westendstraße, gerufenen Beamten des Kasseler Kriminaldauerdienstes berichten, ereignete sich der zweite Raub am gestrigen Sonntagabend gegen 20:45 Uhr. Auch in diesem Fall hatten sich die unbekannten Täter der Fußgängerin von hinten angenähert und versuchten der hochbetagten Frau den Rucksack vom Rücken zu reißen. Dies misslang, allerdings sackte die Seniorin durch das Gerangel zu Boden. Nachdem sie den Tätern Geld gegeben hatte, ergriffen sie die Flucht in unbekannte Richtung. Die dunkel gekleideten Räuber sollen 16 bis 20 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, schlank und dunkelhäutig gewesen sein.

Ob es sich in beiden Fällen um dieselben Täter handelte, ist bislang noch ungeklärt.

Wer den Ermittlern des K 35 Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

Polizeipräsidium Nordhessen





Folgemeldung zum Schlag gegen Bande falscher Polizeibeamter: Flüchtiger 36-jähriger Tatverdächtiger am Flughafen in Amsterdam festgenommen


(ots)Gemeinsame Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

Kassel / Amsterdam: Nachdem den Beamten der EG SÄM der Kasseler Kriminalpolizei im Juni dieses Jahres die Identifizierung eine Bande mutmaßlicher Betrüger, die als „falsche Polizeibeamte“ größere Geldbeträge ergaunert hatten, gelungen war, konnte nun auch der bislang flüchtige 36-jährige Tatverdächtige aus Hann. Münden festgenommen werden. Gegen ihn lag ein europaweiter Haftbefehl vor, der auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erwirkt worden war. Der 36-Jährige konnte am 18.09.2020 am Flughafen in Amsterdam gestellt werden und befindet sich nun in Deutschland in Untersuchungshaft.

Er ist dringend verdächtig, gemeinsam mit einem 36-Jährigen aus Baunatal, einem 37-Jährigen aus Bremen und einem 29-Jährigen aus Vellmar im September und November 2019 an insgesamt vier Betrugsdelikten mit der Masche „falsche Polizeibeamte“ beteiligt gewesen zu sein. In zwei Fällen erbeuteten sie dabei insgesamt 30.000 Euro. In den zwei weiteren Fällen scheiterten die Übergaben von Geld und Schmuck im Wert von 30.000 und 90.000 Euro glücklicherweise im letzten Moment. Die vier Tatverdächtigen müssen sich wegen Betrugs im besonders schweren Fall verantworten.

Während die Polizisten die weiteren Tatverdächtigen bei den im Juni durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen vorläufig festnehmen konnten, war der 36-Jährige aus Hann. Münden seither auf der Flucht gewesen.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen der Kriminalbeamten der EG SÄM in den bei der Staatsanwaltschaft Kassel geführten Verfahren dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Reinhardshagen-Vaake (Landkreis Kassel): 55.000 Euro Sachsachden bei Brand einer Scheune


Reinhardshagen-Vaake (Landkreis Kassel): 55.000 Euro Sachsachden bei Brand einer Scheune

(ots) Zum Brand des Dachstuhls einer Scheune kam es am gestrigen Montagabend, gegen 18:30 Uhr, in Reinhardshagen-Vaake, in der Strasse „Am Weserufer“.

Wie die Beamten der Polizeistation Hofgeismar mitteilen, entfachte sich das Feuer in der ausgebauten Etage des Dachstuhls. Zu Verletzten kam es nicht, da sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen in dem Gebäude befanden. Der entstandene Gebäudeschaden wird auf ca. 55.000 Euro geschätzt. Neben den Beamten der Polizeistation Hofgeismar und des Kriminaldauerdienstes aus Kassel waren Kräfte der Feuerwehren Hofgeismar und Reinhardshagen eingesetzt. Ein Mitarbeiter des Brandschutzamtes Kassel war ebenfalls vor Ort. Über die genaue Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen hierzu werden durch das zuständige Kommissariat 11 der Kriminalpolizei Kassel geführt.

Aufgrund der Löscharbeiten war die Bundesstrasse 80 im Bereich Reinhardshagen-Vaake bis ca. 23:30 Uhr voll gesperrt.

Polizeipräsidium Nordhessen





„Kino vor Ort“ in der Stadthalle Hofgeismar


Am Dienstag, den 27. Oktober, gastiert wieder das „Kino vor Ort“ in der Stadthalle Hofgeismar. Mit großer Leinwand und einem tollen Film, sorgen wir wie immer für echte Kino-Atmosphäre in der Stadthalle Hofgeismar.

Die Vorstellung startet um 19.30 Uhr. Gezeigt wird die hochamüsante Familienkomödie „Enkel für Anfänger“.

Ruhestand? Noch lange nicht! In „Enkel für Anfänger“ finden drei Rentner als „Leih-Oma“ und „Leih-Opa“ ihre neue Bestimmung.

Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) keine Lust. Und mit Kindern und Enkeln hatten Karin und Gerhard bislang auch so gar nichts am Hut. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter mit ihren Tinder-Profilen inklusive…

Mit Witz und ansteckender Herzlichkeit erzählt, garantiert dieser Film einen wunderschönen Kinoabend.

Karten erhalten Sie für 7,60 € im Ticketshop der Stadt Hofgeismar www.hofgeismar  und nur im Vorverkauf.

Die Stadt Hofgeismar wünscht viel Vergnügen!

Die Kindervorstellung muss auf Grund der aktuellen Situation leider entfallen.

Es gibt kein Catering vor Ort.

Die Hygieneregeln müssen beachtet werden, diese können sie im Ticketshop nachlesen.





Katja Schneidt in der Wut Mut Praxis


Die ersten Seminar finden in der Wut und Mut Praxis statt.

Die mehrfache Spiegelbestsellerautorin Katja Schneidt unterstützt in ihrem Seminar all Jene, die die „Geschichte ihres Lebens“ niederschreiben möchten, aber noch nicht genau wissen wie. Frau Schneidt erklärt den Aufbau des Schreibens, und wie ein Buch dann im weiteren Verlegt werden kann. Dieser Workshop findet vom 26. 10- 31.10 statt und wird von der Heilpraktikerin für Psychotherapie Therapeutisch begleitet.
Die Kosten für das einwöchige Seminar inklusive 2 Wöchige Nachbetreuung betragen 3.499 Euro zzgl. MwSt. Es stehen insgesamt 8 Plätze zur Verfügung

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail über die Wut.Mut.praxis@gmail.com
Anmeldeschluss ist der 18.10.2020.

Gewalt und Missbrauch in Familien und Beziehungen Teil 1 von Dr. Andrea Faulstich Am 23.10. 2020 von 10 – 18 Uhr
Gewalt und Missbrauch sind ein weit verbreitetes Phänomen in unserer Gesellschaft. Die Opfer werden traumatisiert und sind oft ein Leben von ihren Erlebnissen gezeichnet.

Frau Dr. Faulstich erklärt in diesem Seminar das Täterprofiel. Wie „tickt ein Mensch“, der Gewalttätig wird und seine Mitmenschen missbraucht? Welche psychischen Störungen können sich dahinter verbergen und wie treten die Täter auf?
Zu diesem Seminar sind zwei Folge Seminare geplant. In Teil 2 werden die Folgen von Gewalt und Missbrauch besprochen. In Teil 3 geht es um den Ausstieg aus der Gewaltspirale.

Die Kosten des Seminares belaufen sich auf 125 Euro
Die Anmeldung erfolgt über die Wut Mut Praxis oder bei Frau Dr. Andrea Faulstich 06612006818




 




Rückenwind für Häuslebauer: Zinssatz für Hessen-Darlehen auf 0,6 Prozent gesunken


Bereits 2019 verbesserte das Land Hessen die Förderung im Rahmen des „Hessen-Darlehens“. Die Landesregierung unterstützt seit 2019 Häuslebauer mit kleinem oder mittlerem Einkommen mit besonders zinsgünstigen Darlehen (0,8 Prozent) bis 125.000 Euro und einer verdoppelten Zinsbindungsfrist von 20 Jahren. Als „Rückenwind für den Wohnungsbau in Kassel und insbesondere junge Familien als Häuslebauer“ hat Stadtbaurat Christof Nolda diese verbesserte Förderung des Landes Hessen bezeichnet.

Die Landesregierung hat auf die niedrigen Zinsen reagiert und den Zinssatz für die Hessen-Darlehen noch einmal auf 0,6 Prozent gesenkt. „Damit wird es Familien und Alleinstehenden aus der Mitte der Gesellschaft sehr viel leichter gemacht, ihren Traum von den eigenen vier Wände zu verwirklichen,“ sagt Nolda.

In Kassel bestehe unbestreitbar ein erheblicher Bedarf für mehr Wohnungen. Dies gelte ganz besonders für Wohnungen, die für Menschen mit geringem Einkommen oder ohne Einkommen bezahlbar sind. Von ähnlicher Bedeutung sei es aber auch, dass junge Familien nach dem Start ins Berufsleben und Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen eine Chance zum Bau oder Kauf einer eigenen Wohnung oder eines Hauses haben.“

Ähnlich positiv sieht Nolda die Fortführung der Landesförderung von Wohnungen für Menschen mit Behinderungen. Das Land fördert Umbaumaßnahmen von selbstgenutztem Wohneigentum für Menschen mit Behinderungen mit einem Zuschuss von bis zu 25.000 Euro je Wohneinheit und maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Zuschüsse bis maximal 6.000 Euro kann es beispielsweise für den Umbau von Bädern und Küchen sowie den Einbau von geeigneten Aufzügen geben.

Einzelmaßnahmen wie das Entfernen nicht barrierefreier Stufen und Schwellen oder der Einbau von Rampen können mit bis zu 2.500 Euro gefördert werden. „Insbesondere für Seniorinnen und Senioren ist die Herstellung eines barrierefreien Umfeldes häufig Voraussetzung, um in einer eigenen Wohnung bleiben zu können. Die verbesserte Förderung durch das Land ist deshalb auch ein Beitrag, um die vorhandenen Wohnungen an die sich verändernden Bedarfe anpassen zu können,“ so der Stadtbaurat.

Interessenten für das „Hessendarlehen“ wie auch für barrierefreie Umbaumaßnahmen können sich beim Bauverwaltungsamt der Stadt Kassel unter der Rufnummer (05 61) 7 87 61 14 oder (05 61) 7 87 52 59 informieren und beraten lassen. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen stellt unter www.wibank.de gleichermaßen Informationen zur Verfügung.

documenta-Stadt Kassel





Baumaßnahmen in der Holländischen Straße


Wegen der Verlegung von Leitungen kommt es in der Holländischen Straße zwischen Eisenschmiede und Rothfelsstraße nachts zu Behinderungen.

Die Arbeiten finden von Sonntag, 11. Oktober, bis voraussichtlich Dienstag, 10. November, jeweils zwischen 20 und 6 Uhr, statt.

Die rechte Geradeausspur stadtauswärts wird jeweils gesperrt und der Verkehr vor der Signalanlage Eisenschmiede auf die linke Spur geführt.

Für Fußgänger wird nachts ein Ersatzgehweg auf der Fahrbahn eingerichtet, tagsüber können sie den Gehweg normal nutzen.

Die Nachtarbeit lässt sich leider nicht vermeiden, da tagsüber die Verkehrsbelastung auf diesem Straßenstück zu hoch ist.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diese Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

documenta-Stadt Kassel





Erster nordhessischer Start-up-Hack: Klima retten und Arbeitsplätze schaffen


Frühzeitig anmelden für Online-Event vom 26. bis zum 30. Oktober

IHK, Start up Hack

Eine Herausforderung, hundert Lösungsansätze: Lässt sich eine Idee innerhalb von fünf Tagen bis zu einer Firmengründung vorantreiben? Das können Interessierte beim ersten nordhessischen Start-up-Hack herausfinden. Egal ob Azubi, Student, Doktorand oder Young Professional: Jeder, der ein nachhaltiges Unternehmen mit Wachstumspotenzial aufbauen will, ist beim Start-up-Hack willkommen.  

Im Zeitraum vom 26. bis zum 30. Oktober heißt es, mit innovativen Geschäftsmodellen gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Es gilt, die Zwei-Grad-Challenge zu meistern: Inwiefern kann sich Klimaschutz zum Jobmotor mausern? Das Spektrum denkbarer Lösungen reicht von Produkten über Services und datenbasierte Geschäftsmodelle bis zum Klimaschutz-Marktplatz.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Nordhessen, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg, die Universität Kassel und viele regionale Unternehmen laden gemeinsam zum Start-up-Hack ein. Ihre Vision: die Teilnehmer zu erfolgreichen Gründern zu entwickeln, die mit innovativen Ideen Arbeitsplätze schaffen, das Klima retten und den Wirtschaftsstandort Nordhessen stärken.

Dabei lernen sie von erfahrenen Coaches verschiedene Methoden kennen, um ein Start-up zu entwickeln. Die Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft begleiten sie durch den Prozess und geben wichtiges Feedback.    

Als Juroren bewerten unter anderem Prof. Dr.-Ing. Mark Junge (Gründer und CEO Limón GmbH, Business Angel), Christoph Jakob (Sprecher Investoren-Club Nordhessen, Jakob & Sozien, Business Angel), Prof. Dr. Markus Pfuhl (Prokurist Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Allendorf/Eder), Dr. Astrid Szogs (Geschäftsführerin Mobilitätsnetzwerk MoWiN.net), Jörg Froharth (Geschäftsführer Science Park Kassel) und IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz die Ergebnisse. Die Gewinner erhalten ein regelmäßiges Coaching, um ihre Gründungsidee weiter voranzutreiben. Des Weiteren locken sechs Monate im Co-Working-Space der Neuen Denkerei in Kassel. Die Gründer erhalten Hilfe bei der Akquise von Fördermitteln und beim Stellen von Förderanträgen. Außerdem bekommen sie Zugang zum Investoren-Club Nordhessen (ICN).                

Weitere Informationen unter www.startuphack-nordhessen.de, Anmeldungen sind bis spätestens Sonntag, 25. Oktober, möglich.

Neben den Initiatoren VDI, IHK und Universität unterstützen unter anderem folgende Unternehmen und Institutionen den Start-up-Hack: Limón GmbH, Jakob & Sozien, eoda GmbH, Neue Denkerei, Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Rinke GmbH, doks. innovation GmbH, cloudflight Germany GmbH, Science Park Kassel, upp umweltgerechte produkte und prozesse und Investoren-Club Nordhessen.    

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg übernimmt als Körperschaft des öffentlichen Rechts hoheitliche Aufgaben, unter anderem in der Aus- und Weiterbildung sowie beim Erstellen von Exportdokumenten. Ferner ist die IHK Dienstleister für Unternehmen, indem sie zum Beispiel kostenlos Einstiegsberatungen bei rechtlichen Fragen erteilt sowie kostenlos Jungunternehmer in spe rund um die Existenzgründung berät. Die IHK steht allen Unternehmen – klein oder groß – in jeder Phase ihrer Existenz mit Rat und Tat zur Seite, von der Gründung über die Turnaround-Beratung bis zur Nachfolge. Außerdem vertritt sie das Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik. 





Zum 50. Jubiläum kann der Vogel des Jahres erstmals frei gewählt werden


NABU Hessen ruft zur Wahl auf

Wetzlar – Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft erstmals die Bevölkerung in Deutschland dazu auf, den „Vogel des Jahres 2021“ selbst zu wählen. Ab sofort kann jede*r unter www.vogeldesjahres.de seinen Lieblingsvogel nominieren. Die erste öffentliche Wahl zum 50. Jubiläum der Aktion „Vogel des Jahres“ verläuft in zwei Phasen. Bis zum 15. Dezember werden aus insgesamt 307 Vogelarten die Top-Ten-Kandidaten ermittelt. Hierbei stehen alle in Deutschland brütenden sowie die wichtigsten Gastvogelarten des Landes zur Auswahl. Die zehn von der Bevölkerung meist nominierten Vogelarten gehen dann ab dem 18. Januar ins finale Rennen um den Titel. Am 19. März 2021 verkündet der NABU den ersten öffentlich gewählten Vogel des Jahres.

Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen: „Die Bürger*innen können erstmals die Wahl zum Vogel des Jahres selbst in die Hand nehmen. Ob Rotkehlchen, Weißstorch oder Eisvogel – vielen Menschen in Deutschland liegt eine ganz bestimmte Vogelart besonders am Herzen. Wir sind schon sehr gespannt, für wen sich die Hessen mehrheitlich entscheiden werden und rufen alle dazu auf, sich an dieser Wahl zu beteiligen. Hierfür braucht es keine besonderen Vorkenntnisse, sondern nur die Begeisterung für den eigenen Lieblingsvogel.“

Rund 45 Prozent der heimischen Brutvogelarten stehen auf der „Roten Liste gefährdeter Arten“, sieben weitere Prozent auf der entsprechenden Vorwarnliste. Besorgniserregend ist vor allem die Situation von Kiebitz, Rebhuhn und Feldlerche sowie vieler anderer Vogelarten in der Agrarlandschaft. Deutschland verzeichnet seit 1980 bei den Feldvögeln eine Bestandsabnahme von 34 Prozent. Mehr als zehn Millionen Vogelbrutpaare sind damit bereits von den Wiesen und Feldern Deutschlands verschwunden.

Maik Sommerhage, hessischer NABU-Vogelschutzexperte, zu den Gründen: „Die Intensivierung der Landwirtschaft schreitet ungebremst voran. Immer mächtigere Maschinen auf immer größeren Feldern lassen den Vögeln immer weniger Lebensraum. In den riesigen leergeräumten Monokultur-Landschaften finden sie keine Nahrung mehr, selbst Feld- und Wegränder werden immer kleiner. Wir brauchen dringend eine andere Form der Landwirtschaft, um die Feldvögel zu retten.“ Auch viele weitere Vogelarten kämpfen mit Problemen. So verlieren Mauersegler und Schwalben zum Bespiel bei der unbedachten Renovierung von Gebäuden ihre Brutplätze und die Klimaerwärmung lässt den Lebensraum des Alpenschneehuhns schrumpfen.

Auf der Aktionsseite www.vogeldesjahres.de stehen 307 Vogelarten zur Wahl. Zudem gibt es dort ein Live-Ranking zur Wahl. Wer seinen Vogelkandidaten noch mehr unterstützen möchte, kann mithilfe der Aktionsplattform online oder offline Wahlkampf betreiben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 und seitdem immer aus einem Gremium aus Fachleuten von NABU und seinem bayrischen Partnerverband LBV gekürt.

Mehr Infos und zur Teilnahme an der Abstimmung:

www.vogeldesjahres.de

Vogelportraits samt interessanten Fakten:

www.nabu.de/vogelportraits

Medieninfoseite: www.NABU.de/medieninfos-vogelwahl

NABU Landesverband Hessen e.V.





Bauarbeiten in der Mündener Straße


Wegen der Verlegung von Fernwärmeleitungen kommt es in der Mündener Straße zwischen Osterholzstraße und dem Speeler Weg zu Behinderungen.

Die Arbeiten finden von Montag, 26. Oktober, bis voraussichtlich Mittwoch, 23. Dezember, statt.

Während der Arbeiten wird im genannten Abschnitt der Verkehr mittels einer Einbahnstraßenregelung in stadtauswärtiger Richtung geführt. Die Gegenrichtung wird über die Dresdener Straße und die Osterholzstraße umgeleitet.

Der dortige Fußweg bleibt uneingeschränkt nutzbar, Radler können in beide Richtungen fahren. Die Einbahnstraße wird für den Radverkehr freigegeben.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet Verkehrsteilnehmer die Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

 documenta-Stadt Kassel





Cyberfibel: Nachschlagewerk für digitale Aufklärung


Bonn/Berlin, 9. Oktober 2020. Anlässlich des 3. Roundtables des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur IT-Sicherheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern haben das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) heute die Cyberfibel vorgestellt. Das umfangreiche Nachschlagewerk richtet sich an Wissensvermittler und Bildungseinrichtungen. Diesen steht nun erstmalig ein Gesamtangebot zur Verfügung, das auf über 200 Seiten auf aktuelle Fragestellungen im digitalen Alltag mit konkreten Erklärungen, Hintergründen, Übungen, Handlungsempfehlungen und weiterführenden Links eingeht. Durch regelmäßige Erweiterungen werden auch künftige Entwicklungen und veränderte Sicherheitsanforderungen berücksichtigt. Die Cyberfibel ist als gedrucktes Handbuch sowie online verfügbar.

„Genauso wie wir in der Schule mit der Fibel lesen lernen, müssen wir uns auch mit den Regeln des digitalen Raums befassen. Unser Ziel im Rahmen des Digitalen Verbraucherschutzes ist es, durch Informationsangebote, technische Anforderungen und Standards Rahmenbedingungen zu schaffen, um ein sicheres und selbstbestimmtes Handeln von Verbraucherinnen und Verbrauchern in der digitalen Welt zu ermöglichen. Mit der Cyberfibel geben wir unseren Partnern in der Wissensvermittlung ein praxisorientiertes, stets aktuelles Handwerkszeug an die Hand, das sie in ihrer täglichen Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sofort einsetzen können“, erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

BMI-Staatssekretär und CIO des Bundes Dr. Markus Richter erklärt: „Wir alle nutzen täglich eine Vielzahl digitaler Angebote, die uns das Leben erleichtern. Viele Verbraucherinnen und Ver-braucher wünschen sich dabei mehr Anleitung und Hilfestellung, damit sie digitale Dienste und Geräte sicher einsetzen können. Ziel des Bundesinnenministeriums ist es, Menschen in jeder Lebenslage zur Teilhabe an der Digitalisierung zu befähigen. Mit der Cyberfibel schaffen BSI und DsiN dafür eine wichtige Orientierung in der Aufklärungsarbeit.“

BMJV-Verbraucherschutzstaatssekretär Prof. Dr. Christian Kastrop erklärt: „Die Cyberfibel ist ein wichtiges Instrument für die digitale Verbraucheraufklärung. Unser Ziel ist es, dass viele Menschen von den Inhalten profitieren, indem sie die darin enthaltenen Informationen für einen sicheren digitalen Umgang in Schule, Beruf und Privatleben nutzen.“

„Wir verstehen die Cyberfibel als lebendiges Werk, das auf neue Anforderungen im digitalen Alltag eingeht. Damit schaffen wir die Orientierungshilfe, welche dringend erforderlich ist, um digitale Verbraucheraufklärung auf einem einheitlichen Niveau zu entwickeln“, so DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger.

Entstanden ist die Cyberfibel auf Initiative des Deutschland Dialogs für digitale Aufklärung, dem Akteure aus der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung angehören. Die Cyberfibel steht ab sofort als Onlineversion und als gedrucktes Werk zur Verfügung (https://www.cyberfibel.de). Die Fibel kann online über das Bestellformular angefordert werden. Pro Besteller kann ein gedrucktes Exemplar kostenfrei bezogen werden.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik





„Vom Theatrum anatomicum bis zum Waisenhaus.“ – ein Spaziergang durch die Kasseler Innenstadt


Das Stadtmuseum Kassel bietet einen Spaziergang durch die Kasseler Innenstadt zum Thema: „Vom Theatrum anatomicum bis zum Waisenhaus. Vom Alltagsleben in der Unterneustadt und einer abenteuerlichen Flucht über die „Fulle““ an. Klaus Wölbling, Vermittler im Stadtmuseum, führt am Sonntag, 18. Oktober, ab 14 Uhr durch die Kasseler Innenstadt.

Dieser Stadtspaziergang führt zu Orten in der Unterneustadt, die früher von großer Bedeutung waren, und beschreibt mit interessanten Einzelheiten das Alltagsleben auf der anderen Seite der Fulda. Klaus Wölbling wird von spannenden Geschichten berichten, zum Beispiel von der abenteuerlichen Flucht des Journalisten Gottlieb Kellner aus dem Kastell 1852. Dieser hatte mit einem kritischen Artikel in dem Satireblatt „Die Hornisse“ den Zorn des Kurfürsten Friedrich Wilhelm auf sich gezogen und konnte sich nur mit einer Flucht einer drohenden zwanzigjährigen Zuchthausstrafe entziehen.

Treffpunkt des Stadtspaziergangs ist vor dem Ottoneum (Naturkundemuseum), Steinweg 2.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 05 61/7 87-44 05.

Die Teilnahme am Spaziergang ist kostenfrei.

documenta-Stadt Kassel





Anstieg Corona-Fallzahlen – Geselle: Ignorantes Verhalten nicht dulden


Wie in anderen Städten Deutschlands ist die Zahl der Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren auch in der Stadt Kassel deutlich angestiegen. Ursache für einen Großteil der Infektionen, die vor allem zum Ende der Woche durch Laboruntersuchungen bestätigt wurden, ist eine Hochzeitsfeier, die bereits am Sonntag, 27. September, auf dem Gebiet der Gemeinde Lohfelden stattfand.

Bisher ergaben die Ermittlungen nach dieser Familienfeier, dass sich dort mindestens 36 der etwa 250 Gäste mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Infizierten leben überwiegend in der Stadt Kassel, aber auch in anderen Landkreisen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Fallzahlen weiter ansteigen, da einige Ergebnisse von Tests noch ausstehen. Inwiefern weitere Infektionen der vergangenen Tage auf diese Hochzeitsfeier zurückzuführen sind, ist Gegenstand der unter Hochdruck laufenden Ermittlungen.

Ermittlungen schwierig und langwierig – Mangelnde Kooperation Betroffener

Den ersten Hinweis auf ein Ausbruchsgeschehen erhielten die Behörden am Freitag, 2. Oktober. Die weiteren Ermittlungen zur Verfolgung der Kontaktpersonen gestalteten sich sehr schwierig und langwierig. Grund dafür sind erhebliche organisatorische Mängel auf Seiten des Veranstalters sowie falsche und unvollständige Angaben der Gäste.

Einige verhielten sich zudem nach der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt unkooperativ, was die Ermittlungen weiter verzögert und erschwert. Derartige Zuwiderhandlungen werden von der Stadt Kassel geahndet.

„Wir dürfen nicht dulden, dass einige wenige Unvernünftige durch ignorantes Verhalten, die Rückkehr zu einem weitgehend normalen Leben unter Pandemie-Bedingungen gefährden“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle, der sich darin einig ist mit Andreas Siebert, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Kassel. „Ob beim Fußball, Handball, Eishockey, beim Kasseler Sommerspaß der Schausteller, in der Gastronomie und auch auf der Kasseler Kneipenmeile – an so vielen Stellen beweisen verantwortungsbewusste Menschen, dass alles sehr ordentlich und mit durchdachten Konzepten laufen kann, ohne dass es dadurch zu einem Infektionsgeschehen gekommen ist. Deshalb halten wir auch an unserem Ziel fest, dass der Märchenweihnachtsmarkt stattfinden kann.“

OB Geselle für niedrigere Teilnehmerzahlen ohne Genehmigungsvorbehalt

Deshalb spricht sich Oberbürgermeister Geselle, der auch Präsident des Hessischen Städtetags ist, dafür aus, die zulässige Teilnehmerzahl für private wie für öffentliche Veranstaltungen ohne Genehmigungsvorbehalt deutlich zu reduzieren. „Um das Infektionsgeschehen weiter unter Kontrolle zu behalten und zu einem weitestgehend normalen Leben unter Pandemie-Bedingungen zurückkehren zu können, ist es wichtig, die Teilnehmerzahlen bei privaten oder öffentlichen Veranstaltungen ohne Genehmigungsvorbehalt auf 30 zu begrenzen. Für alles, was darüber hinaus geht, muss eine behördliche Genehmigung nach Vorlage eines Abstands- und Hygienekonzeptes beantragt werden. Die Ordnungsämter können das in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern umsetzen.“

Auch deshalb ist die Stadt Kassel bereits in den vergangenen Wochen Hinweisen auf Verstößen gegen das geltende Tanzverbot konsequent nachgegangen. Außerdem schreitet die Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit der Polizei ein, um zum Beispiel illegal stattfindende Veranstaltungen zu unterbinden.

Infektionen in Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

Ein weiteres Ausbruchsgeschehen hat es in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete im Kasseler Stadtteil Niederzwehren gegeben. Dort waren zunächst ein ehrenamtlicher Mitarbeiter und in der Folge zwei Bewohnerinnen, ein Bewohner sowie ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die betroffenen Personen sowie alle ermittelten Kontaktpersonen wurden umgehend isoliert.

Um mögliche weitere Infektionsketten zu ermitteln und unterbrechen, werden alle Bewohnerinnen und Bewohner am kommenden Dienstag, 13. Oktober, getestet. Auf Grund der derzeit unklaren Infektionslage ist von der Stadt Kassel für alle 301 in der Einrichtung lebenden Menschen vorsorglich Quarantäne angeordnet worden. Sie dürfen das Gelände nicht verlassen und werden vor Ort vom für die Einrichtung zuständigen Regierungspräsidium Gießen und beauftragten Dienstleistern betreut.

7-Tage-Inzidenz liegt bei 27,8

Vor allem auf Grund der Infektionen bei der Hochzeitsfeier in Lohfelden ist die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Kassel bereits in der vergangenen Woche nach und nach gestiegen. Deutlich ist der Sprung jedoch nach Bestätigung weiterer Fälle über das Wochenende ausgefallen. Aktuell liegt die Zahl der bestätigten Fälle der vorangegangenen sieben Tage in der Stadt Kassel pro 100.000 Einwohner bei 27,8.

Daher befindet sich die Stadt Kassel inzwischen in der zweiten Stufe des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen, wonach eine erhöhte Aufmerksamkeit, ein erweitertes Meldewesen sowie bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen vorgesehen sind. Für die Berechnung der Inzidenzen werden die Bevölkerungszahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes in Wiesbaden (Stand: 31.03.2020) zugrunde gelegt.

Übersicht der bestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19

Übersicht der bestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19, verursacht durch den Erreger SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren, im Bereich des Gesundheitsamts Region Kassel (Stand: Sonntag, 11. Oktober, 12 Uhr, Vergleich zum Freitag):

Stadt Kassel: 54 (+18) aktuell Infizierte, 659 (+30) gemeldete Fälle insgesamt,

Landkreis Kassel: 31 (+9) aktuell Infizierte, 605 (+13) gemeldete Fälle insgesamt.

Glücklicherweise wirkt sich der starke Anstieg der Fallzahlen bisher nicht auf die Belegung der Krankenhäuser aus. Aktuell befinden sich drei infizierte Personen im Krankenhaus, eine davon wird intensivmedizinisch behandelt. Alle anderen befinden sich, ebenso wie die Kontaktpersonen, in häuslicher Isolation.

Aktuelle Informationen gibt es fortlaufend auf www.kassel.de/corona.

documenta-Stadt Kassel





MT in Bayern deftig abgewatscht


Rumms, das hat gesessen! Mit zehn Toren Unterschied wurde die MT Melsungen am Sonntag vom HC Erlangen deftig abgewatscht. Schon der 9:13-Halbzeitrückstand ließ aus Sicht der Nordhessen nichts Gutes erahnen. Denn im Angriff waren die Fehler nicht zu übersehen. Im zweiten Durchgang nahm die Fehlerquote nochmals zu, während bei den Gastgebern fast alles klappte. Zu deren Matchwinnern gehörten Torhüter Klemen Ferlin (17 Paraden) und Rechtsaußen Hampus Olsson (7 Tore). Bei der MT wussten Silvio Heinevetter (7 P.) und Arnar Arnarsson (4 T.)  noch am ehesten zu gefallen. Am Ende aber feierten die 1.720 Zuschauer, darunter Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, in der Arena Nürnberger Versicherung den HCE, der mit 31:21 einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg eingefahren hatte.

Die MT begann etwas unglücklich dieses 11. Kräftemessen mit dem HC Erlangen: Der erste Angriff des Spiels misslang, Kai Häfner erwischte im Reflex den zum Gegenstoß startenden Nico Büdel am Kopf und musste deshalb nach nur 35 gespielten Sekunden für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Die Gastgeber hatten mit ihrem ersten Vorstoß ebenfalls kein Glück, denn Silvio Heinevetter entzauberte den frei vor ihm auftauchenden Christopher Bissel mit einer Glanzparade. Den zweiten Melsunger Angriff verstolperte Julius Kühn und den unverhofften Ballgewinn nutzte Nico Büdel nach genau 122 Sekunden zum 1:0 in das verwaiste MT-Gehäuse. Eine Minute später stellte Rechtsaußen Hampus Olsson auf 2:0.

Den Melsunger Knoten zum Platzen brachte dann in der 4. Minute Arnar Arnarsson, nach tollem Anspiel von Julius Kühn. Wenig fungierte Silvio Heinevetter als Passgeber und den schnellen Ball nutzte Yves Kunkel per Gegenstoß zum 2:2 (6.) – jetzt war auch die MT im Spiel.

In der Folge entwickelte sich ein Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Beide operierten aus einer 6:0-Abwehr heraus, die sich zudem der Unterstützung ihrer Keeper Klemen Ferlin und Silvio Heinevetter sicher sein konnten. So erklärt sich auch, dass die Anzahl der Tore bis zur 19. Minute im Rahmen blieb. Der Verlauf war bis dahin relativ unspektakulär, die beiden Kontrahenten hatten sich über die Zwischenstände 3:3 (9.), 4:4 (11.) und 5:5 (14.) auf ein 7:7 vorgearbeitet. Im nächsten Angriff hatte die MT die Chance zur Führung, aber Yves Kunkel scheiterte frei am immer stärker werdenden HCE-Keeper Fermin. Zwischendurch hatte Gudmundur Gudmundsson zur Auszeit gebeten und anschließend Marino Maric für Arnar Arnarsson an den Kreis beordert.  

Auch in den nächsten knapp fünf Minuten tat sich noch nichts Entscheidendes. Erlangen konnte zwar zwei Tore vorlegen (9:7, 21.), aber die MT blieb den Hausherren eifrig auf den Fersen. Kai Häfner, eben noch an Fermin gescheitert, traf zum 9:8. Dann kaufte Silvio Heinevetter Nico Büdel aus nächster Nähe einen Ball ab und im Gegenzug bedankte sich Marino Maric für das gelungene Anspiel von Lasse Mikkelsen mit dem Ausgleichstreffer zum 9:9 (24.).

Wer sich nun auch für die verbleibenden sechs Minuten bis zur Pause auf einen spannenden Schlagabtausch eingestellt hatte, wurde enttäuscht. Es sei denn, sie oder er war Fan des HC Erlangen. Denn bei den Gastgebern florierte die Offensive immer besser, brachte die Melsunger Hintermannschaft desöfteren ins Schwimmen. Genau genommen viermal.  Davon zweimal durch Steffen Fäth. Der Nationalspieler hatte sich bis dahin zurück gehalten und schien jetzt aufzutauen. Unterstützt wurde er als Vollstrecker durch Antonio Metzner und Christopher Bissel.

Mit diesem blitzsauberen 4:0-Lauf zeigte der HCE endgültig, dass er an diesem Tage fest an die eigene Chance glaubte. So deutlich hätte die MT jedoch gar nicht ins Hintertreffen kommen müssen. Denn die Chancen, das Spiel weiter offen zu halten, waren ja da. Allein der Ball konnte nicht an Teufelskerl Ferlin vorbeigebracht werden. Nacheinander entschärfte der Keeper zwei Würfe von Kai Häfner und einen von Tobias Reichmann.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit brachte Gudmundur Gudmundsson auf Rechtsaußen Timo Kastening für Tobias Reichmann, beließ es ansonsten aber bei der Aufstellung, die er auch schon zum Start aufs Feld geschickt hatte. Das Rückraumtrio bildeten also weiterhin Kai Häfner, Domagoj Pavlovic und Julius Kühn, am Kreis durften Arnar Arnarsson und auf Linksaußen Yves Kunkel wieder ran, im Tor Silvio Heinevetter. 

Der erste Treffer nach Wiederanpfiff gehörte den Franken. Sebastian Firnhaber erzwang vom Kreis die 14:9-Führung. Eben noch Torschütze, mutierte der Blondschopf nur 25 Sekunden später zum Rotsünder. Er hatte den im Sprung befindlichen Julius Kühn von der Seite attackiert und dadurch aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Schiedsrichter zogen ihre schon bis dahin gezeigte strenge Linie durch und schickten den verdutzten 26-jährigen in der 32. Minute vorzeitig auf die Tribüne.

Dieser Aufreger schien den HCE aber kaum aus der Fassung zu bringen, denn schon den nächsten Angriff nutzte Hampus Olsson zum 15:9. Der Rechtsaußen war es auch, der seiner Mannschaft knapp vier Minuten später das 17:10 bescherte, dem ein Fehlpass von Domagoj Pavlovic vorausgegangen war. MT-Coach Gudmundsson sah sich erneut zur Auszeit verpflichtet und ließ Silvio Heinevetter von Nebojsa Simic ablösen. Kurz darauf bekam Marino Maric eine Zweiminutenstrafe aufgebrummt.

Die MT kompensierte die Unterzahl, indem Simic im Angriff rausging und Arnarsson den Posten für Maric am Kreis einnahm. Das zahlte sich aus, der Isländer – von Kühn angespielt – tankte sich zum 17:11 durch. Wenig später – die MT war inzwischen wieder vollzählig – folgte nahezu eine Wiederholung: Diesmal angespielt von Lasse Mikkelsen, traf Arnarsson zum 17:12 (39.). Und auch Simic im Tor ließ sich nicht lumpen, zeigte gleich zwei starke Paraden gegen die völlig freistehenden Bissel von Linksaußen und Schäffer vom Kreis  Waren das die Signale zur Aufholjagd?

Um es vorweg zu nehmen: Leider nein! Denn mit fortschreitender Spieldauer häuften sich auf Seiten der MT leider die Ballverluste und die Fehlwürfe, während die Hausherren immer selbstsicherer wurden und den Vorsprung stetig vergrößerten. Sie ließen die Nordhessen zwar noch dreimal bis auf jeweils sechs Tore herankommen (19:13, 44. Minute und 20:14, 46., 21:15, 47.), spielten sich dann aber zusehends in einen Rausch, in dem ihnen dann beinahe alles gelang.

Acht Minuten vor Schluss lag Erlangen erstmalig gar mit zehn Toren in Front (26:16). Diesen Abstand hielten sie dank der jeweiligen Doppelschläge der beiden Halbspieler Simon Jeppsson und Antonio Metzner aufrecht und durften deshalb nach dem Abpfiff völlig verdient ihren 31:21-Erfolg bejubeln. Gudmundur Gudmundsson hatte zuvor die bis dahin auf der Bank sitzenden Felix Danner, Ole Pregler und Michael Allendorf, der kurzfristig nach überstandener Schulterverletzung noch ins Aufgebot gerutscht war, Spielpraxis ermöglicht.

Julius Kühn im SKY-Interview zum Spiel:
Es hat heute bei uns an allen Ecken und Ende gefehlt. Wir haben einfach nicht den Kampf angenommen, den uns Erlangen entgegen gebracht hat, wir haben nichts auf die Kette bekommen. So darf man sich als Bundesligist nicht präsentieren.

HC Erlangen – MT Melsungen 31:21 (13:9)

HC Erlangen: Ferlin  (1.-60. Min.,17 Paraden. / 21 Gegentore), Ziemer (n.e.) – Jaeger 2, Overby, Fäth 3, Kellner 2, Firnhaber 1, Ivic 4/2, Büdel 1, Bissel 1, Schäffer 1, Metzner 4, Link, von Gruchalla, Jeppsson 5, Olsson 7 – Trainer Michael Haaß.

MT Melsungen: Heinevetter (1.-36. Min., 7 P. / 17 GT), Simic (37.-60. Min., 3 Paraden / 14 GT) – Maric 1, Kühn 4, Lemke, Reichmann 1/1, Kunkel 1, Mikkelsen, Danner, Arnarsson 4, Pregler 1, Häfner 5, Salger 1, Kastening 2, Pavlovic 1, Allendorf – Trainer Gudmundur Gudmundsson.

Zeitstrafen/Rote Karte: 8 Min. – 12 Min. (Büdel, Schäffer, Link, Firnhaber in dr 32. Min. disqualifiziert – Maric, 2x Kühn, Arnarsson, Häfner, Salger).

Strafwürfe: 2/2 – 1/1

Schiedsrichter: Fabian Baumgart (Neuried) / Sascha Wild (Offenburg)

Zuschauer: 1.720, Arena Nürnberger Versicherung

Das nächste Spiel:
Sa., 17.10.2020, 20:30 Uhr, MT Melsungen – GWD Minden, Rothenbach-Halle Kassel





Sterbefallzahlen im August 2020: 6 % über dem Durchschnitt der Vorjahre


WIESBADEN – Im August 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 77 886 Menschen in Deutschland gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind das 6 % beziehungsweise 4 237 Fälle mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

Sterbefallzahlen im Zuge der Hitzewelle erhöht 

Die erhöhten Sterbefallzahlen im August stehen in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Hitzewelle in diesem Monat: Laut dem Deutschen Wetterdienst war der August 2020 extrem warm.

Die Zahl der Gestorbenen lag insbesondere in der 33. Kalenderwoche (10. bis 16. August) mit 19 499 Fällen deutlich (+20 % oder +3 192 Fälle) über dem Durchschnitt der vier Vorjahre. In den Jahren 2018 und 2019 zeigten sich deutliche Auswirkungen der Hitzewellen etwas früher im Jahresverlauf als dieses Jahr. 2016 und 2017 gab es keinen so deutlich ausgeprägten Höchstwert der Sterbefallzahlen in den Sommermonaten wie in den Jahren 2018 bis 2020.

Erhöhung im August 2020 offenbar nicht durch COVID-19-Todesfälle bedingt 

Die Daten zu bestätigten COVID-19-Todesfällen, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden, können die überdurchschnittlichen Sterbefallzahlen im August hingegen nicht erklären. Im August starben nach Angaben des RKI 135 Personen, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. Im April 2020, als die gesamten Sterbefallzahlen 10 % (+7 342 Fälle) über dem Durchschnitt der Vorjahre lagen, gab es 6 034 COVID-19-Todesfälle, sodass ein Zusammenhang mit der Erhöhung naheliegend war. Die gesamten Sterbefallzahlen der Monate Mai bis Juli bewegten sich im Bereich des Durchschnitts der Vorjahre.

Methodische Hinweise

Die Auswirkungen der bisherigen Entwicklung auf das gesamte Kalenderjahr 2020 lassen sich gegenwärtig noch nicht abschätzen. Für eine abschließende Einordnung einer zeitweisen Übersterblichkeit muss der gesamte Jahresverlauf betrachtet werden. Zudem müssen die Sterbefälle ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt werden, um beispielsweise auch den Alterungsprozess der Bevölkerung adäquat miteinzubeziehen.

Eigene Auswertungen zum Jahresverlauf der Sterbefallzahlen sind auf Basis der Sonderauswertung „Sterbefälle – Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen und Bundesländern für Deutschland 2016 bis 2020“ möglich. Für das Jahr 2020 werden erste vorläufige Daten dargestellt. Bei den vorläufigen Daten handelt es sich um eine reine Fallzahlauszählung der eingegangenen Sterbefallmeldungen aus den Standesämtern ohne die übliche Plausibilisierung und Vollständigkeitskontrolle der Daten.

Durch gesetzliche Regelungen zur Meldung von Sterbefällen beim Standesamt und Unterschiede im Meldeverhalten der Standesämter an die amtliche Statistik sind aktuelle Aussagen zur Zahl der Sterbefälle mit einem Verzug von etwa vier Wochen möglich. Durch die verzögerten Meldungen werden sich die vorliegenden Ergebnisse für das Jahr 2020 noch leicht erhöhen.

Die vorläufigen Sterbefallzahlen beziehen sich auf den Sterbetag, nicht auf das Meldedatum. Da die gemeldeten COVID-19-Todesfälle vom RKI ebenfalls nach Sterbetag veröffentlicht werden, ist ein zeitlicher Vergleich mit den vorläufigen Gesamt-Sterbefallzahlen möglich.

Weitere Informationen zur Sonderauswertung der tagesgenauen Sterbefallzahlen finden Sie auf der Themenseite „Sterbefälle und Lebenserwartung“ sowie der Sonderseite „Corona-Statistiken“ des Statistischen Bundesamtes.



KOMMENTAR der REDAKTION:

Laut Prof.Dr.Drosten liegt die Sterbefallrate bei Covid Patienten bei 1 %. Satte vollständige 1 %

Die erhöhte Sterbefallrate laut dem Stattistischen Bundesamt bei Hitze liegt bei 6 % (siehe oben)

Ergo werden wir in Zukunft in Kühlschränken leben und den Sommer komplett abschaffen müssen um die Bevölkerung zu schützen.


 




Auswertung des statitischen Bundesamtes zu Covid Sterbefallzahlen


9. Oktober 2020 – Um die Frage zu beantworten, ob COVID-19 zu einer Übersterblichkeit führt, beobachten wir anhand einer Sonderauswertung die vorläufigen Sterbefallzahlen in Deutschland.

Im Moment sind die Zahlen bis zum 13. September 2020 darstellbar.

Bis März 2020 war bei einer monatsweisen Betrachtung kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar.

Im April lagen die Sterbefallzahlen allerdings deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre; seit Anfang Mai bewegten sich die Sterbefallzahlen zunächst wieder etwa im Durchschnitt.

Im August waren sie allerdings wieder erhöht. Dies geht offenbar auf eine Hitzeperiode zurück.

MEHR ERFAHREN

Internationale Quellen zu Sterbefallzahlen:

Belgien
Dänemark
Finnland
Frankreich
Großbritannien
Irland
Italien
Niederlande
Norwegen
Österreich
Portugal
Schweden
Schweiz
Spanien
Tschechien

Mortality monitoring in Europe
Eurostat – data on weekly deaths

destatis:Statistisches Bundesamt





Wertvolle Steilhänge mit uralten Bäumen


NABU begrüßt Erweiterung des Nationalparks Kellerwald-Edersee

Wetzlar – Der NABU Hessen begrüßt die Erweiterung des Nationalparks Kellerwald-Edersee um die wertvollen Steilhänge am Nordrand des Edersees. „Bei den Erweiterungsgebieten handelt es sich um besonders eindrucksvolle Wälder mit teils uralten Bäumen“, erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU. Ein weiteres Stück Wildnis umrahme künftig den Edersee. Damit werde der Nationalpark Kellerwald-Edersee endgültig zu einem Schmuckstück von internationalem Rang.

Die nördlichen Ederseesteilhänge gehören zu den ganz wenigen Stellen in Hessen, wo heute noch viele Arten vorkommen, die man sonst nur in echten Urwäldern findet. Dazu zählen 14 sehr seltene Arten von Totholzkäfern, die das modernde Holz besiedeln und zersetzen – sogenannte Urwaldzeiger – und zahlreiche Pilzarten, die nur in alten, natürlichen Wäldern vorkommen. Die übliche Forstwirtschaft war an den sonnenexponierten, extrem steilen Hängen kaum möglich, so dass uralte Eichenbestände von nationaler Bedeutung heranwuchsen. Sie erreichen ein Alter von 500 Jahren. Erleben kann man das Gebiet mit einer Wanderung auf dem „Knorreichenstieg“. Hier wird man immer wieder mit schönen Aussichten auf den malerischen Edersee belohnt. Die Vielfalt seltener Lebensräume macht den Reiz des Nationalparks aus. Den NABU freut besonders, dass die Erweiterung gemeinschaftlich von Land, Kreis und Kommunen so rasch und einvernehmlich umgesetzt wurde. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass der Nationalpark ein großer Gewinn für die Region sei, so Eppler.

 

NABU-Plattform „Naturwälder in Hessen“

Neben dem Nationalpark Kellerwald-Edersee gibt es noch weitere Naturwaldgebiete in Hessen, die zu Erholung und Naturerlebnis einladen. Auf der Internet-Plattform www.naturwald-hessen.de stellt der NABU die Naturschönheiten der 23 größten hessischen Naturwälder in Steckbriefen vor und beschreibt ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt.

NABU Landesverband Hessen e.V.





Erneuter Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Ver.di: Kein Bus- und Straßenbahnbetrieb der KVG am 15. Oktober


Im Rahmen der Tarifverhandlungen ruft die Gewerkschaft Ver.di bereits zum dritten Mal in drei Wochen zu Warnstreiks gegen die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) auf. Auf den Linien der KVG fahren deshalb keine Busse und Straßenbahnen von voraussichtlich:

Donnerstag, 15. Oktober, ca. 4 Uhr, bis Freitag, 16. Oktober, ca. 4 Uhr.

Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Planung. Die KVG entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten.

Warum wird gestreikt?

Die Gewerkschaft Ver.di hat ihre Mitglieder zu diesem Warnstreik aufgerufen. Hintergrund sind laufende Verhandlungen der Gewerkschaft mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über einen bundesweiten Rahmentarifvertrag im ÖPNV.

Welche Linien sind von dem Warnstreik am 15. Oktober betroffen?

Alle Straßenbahn- und Buslinien der KVG sind betroffen, das sind die mit den Liniennummern 1 bis 29. Deshalb fahren auf diesen Linien dann keine Busse und Bahnen. Auch die silbrig-weißen RegioTram-Züge verkehren am 15. Oktober nicht in der Kasseler Innenstadt. Die RegioTrams fahren aber auf ihren drei Linien in der nordhessischen Region und enden im Hauptbahnhof Kassel.

Wenn nur die KVG bestreikt wird, wieso fahren dann die RegioTrams nicht?

Auch wenn für das RegioTram-System der NVV zuständig ist und die RTG den Fahrbetrieb leistet, können bei einem Warnstreik gegen die KVG die RegioTrams in Kassel nicht fahren. Hintergrund ist, dass die KVG für die innerstädtische Schieneninfrastruktur zuständig ist, die von RegioTrams und Straßenbahnen genutzt wird. Kann hier die Sicherheit nicht jederzeit gewährleistet werden, zum Beispiel bei der Funktionsstörung einer Weiche, dürfen die Straßenbahnen und RegioTrams nicht fahren.

Wird das Kundenzentrum der KVG in der Mauerstraße geöffnet sein?

Nein. Auch das Kundenzentrum ist am Warnstreiktag geschlossen.

Wird meine Wochen-/Monats/oder Jahreskarte anteilig erstattet, weil die KVG nicht fährt? Bekomme ich Taxikosten erstattet?

Nein, beides nicht. Bei einem Streik besteht, ebenso wie bei Ausfällen aufgrund von höherer Gewalt, kein Erstattungsanspruch.

Wie kann ich in Kassel trotzdem mobil sein?

Die (roten) Busse des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV), das sind die mit einer Liniennummer über 29, werden an diesem Tag im Stadtgebiet Kassel unterwegs sein. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese Busse nicht ausreichen, um alle Fahrgäste aufzunehmen, die sonst mit der KVG unterwegs sind.

Wo kann ich mich auf dem Laufenden halten, falls die Gewerkschaft Ver.di den Warnstreik doch noch kurzfristig absagt, ihn am 15. Oktober auf einige Stunden begrenzt oder der Streik über den genannten Tag hinaus sogar verlängert wird?
Wenn die Gewerkschaft über Veränderungen beim Ablauf des Streiks rechtzeitig informiert, wird auch die KVG ihre Fahrgäste unverzüglich informieren.

Um auf dem Laufenden zu bleiben bitten wir Fahrgäste, sich auf den Homepages von KVG und NVV, in der NVV-App oder über das NVV Servicetelefon unter 0800-939-0800 zu informieren. Unsere Pressestelle wird auch die Medien regelmäßig mit Informationen versorgen.

Über die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG):

Die KVG ist mit jährlich mehr als 46 Millionen Fahrgästen Nordhessens größter ÖPNV-Dienstleister. Ihre blauen Busse und Straßenbahnen sind auf 16 Bus- und acht Tramlinien in der Stadt Kassel sowie nach Baunatal, Vellmar und durch das Lossetal bis Hessisch Lichtenau unterwegs. Die KVG beschäftigt rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fast 400 im Fahrdienst.

Mit 50 Prozent ist die KVG an der Regionalbahn Kassel GmbH (RBK) beteiligt, die im Jahr gut zwei Millionen Fahrgäste im kombinierten Straßenbahn- und Eisenbahnbetrieb durch das Lossetal bringt. Die RegioTram-Gesellschaft mbH (RTG), die für den Fahrbetrieb auf den drei nordhessischen RegioTram-Zuglinien verantwortlich ist, ist ein weiteres Beteiligungsunternehmen der KVG. Bei der RBK GmbH und der RTG mbH ist die Hessische Landesbahn (HLB) das Eisenbahn-Partnerunternehmen der KVG.

Mehr Informationen über die KVG unter: www.kvg.de





Tier(e) der Woche


🐱🐱 Wir sind Mirella und Marco und wir wollen uns vorstellen. 

➡  https://shelta.tasso.net/Katze/325463/MIRELLA 

https://shelta.tasso.net/Katze/325464/MARCO
Als Katzengeschwister suchen wir gemeinsam ein neues Zuhause.

Wir leben derzeit in einer Pflegefamilie.

Hier bekommen wir zwar unser Futter und nutzen die Zeit zum Spielen, aber richtig zuhause fühlen wir uns noch nicht.

Vielleicht magst du uns ja zu dir nehmen?

Marco sagt, ich bin total schreckhaft.

Marco traut sich dagegen schon mehr an die Menschen heran und genießt seine Streicheleinheiten.

Wenn wir uns richtig kennen, komm ich gerne dazu.





Neuer Huskies-Onlineshop geht an den Start


Kassel, 9. Oktober, 2020. Huskies-Fans aufgepasst: Die Kassel Huskies freuen sich heute zusammen mit ihrem Partner Diez Werbetechnik Kassel den neuen Online-Shop mit coolen Artikeln rund um die Huskies präsentieren zu können.

Der Onlineshop ist unter huskies.diwete.de erreichbar.
Neben einer Auswahl an fast 50 Produkten haben Fans der Huskies ab sofort die Möglichkeit das neue Trikot, welches in den nächsten Tagen vorgestellt wird, vorzubestellen. So sind die Fans – nach der Mannschaft – die ersten, die die neue Spielkleidung in den Händen halten.

Außerdem wird damit der Verein unterstützt und die Fans erhalten dafür eine Kleinigkeit von Diez Werbetechnik als Dank. Früh entscheiden lohnt sich also!

  1. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es außerdem noch einige Punkte zu beachten:
    Neben der exklusiven Möglichkeit bereits jetzt das neue Trikot zu sichern, gibt es auch jetzt den neuen Huskies Adventskalender zum Vorbestellen.
  2. Einige Artikel konnten aufgrund der Planungsunsicherheit der letzten Wochen noch nicht fertig produziert werden, dies ist bei den betroffenen Artikeln als Hinweis vermerkt. Alle Artikel sind pünktlich zum ersten Heimspiel der Huskies ausgeliefert und auf Lager. Die aktuelle Lage lässt es zudem nicht zu, dass der Fan-Shop an der Eissporthalle öffnen darf. Sobald es diesbezüglich etwas Neues gibt, werden es die Huskies unverzüglich melden.
  3. Das Produkt-/Artikelangebot wird übrigens ständig überarbeitet. Dazu können die Huskies-Fans sehr gerne Wünsche, Feedback und Anregungen per E-Mail direkt an huskies@diwete.de senden.
    Die Huskies und Diez Werbetechnik wünschen viel Spaß beim Shoppen.




Trip ins Frankenland: MT rechnet mit “gefährlichem Gegner”


Dritter Spieltag in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, zweites Auswärtsspiel für die MT Melsungen. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit Siegen beim HBW Balingen-Weilstetten und zuhause gegen den TBV Lemgo Lippe, geht das Gudmundsson Team nun erneut auf Reisen Richtung Süden. Am Sonntag werden die Nordhessen in der Arena Nürnberger Versicherung vom HC Erlangen erwartet. Anwurf ist um 16:00 Uhr. Das Spiel ist live auf SKY zu sehen.

Dritter Spieltag in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, zweites Auswärtsspiel für die MT Melsungen. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit Siegen beim HBW Balingen-Weilstetten und zuhause gegen den TBV Lemgo Lippe, geht das Gudmundsson Team nun erneut auf Reisen Richtung Süden. Am Sonntag werden die Nordhessen in der Arena Nürnberger Versicherung vom HC Erlangen erwartet. Anwurf ist um 16:00 Uhr. Das Spiel ist live auf SKY zu sehen.

Besser hätte es für die MT Melsungen bislang nicht laufen können: Zwei Spiele, volle Punktausbeute, inklusive einer Steigerung im zweiten Match. Mit 4:0 Zähleren sind die Nordhessen zuletzt in 2015 in eine Saison gestartet, an deren Ende mit Rang vier die beste Platzierung der Vereinsgeschichte heraussprang. Eine nette Erinnerung, mehr nicht. Höchstens eine erste Bestätigung, dass das MT-Team in erhoffter Richtung unterwegs ist. Weitere Voraussagen verbieten sich. Erstens aufgrund der durch die Pandemie jetzt ohnehin wechselvollen Zeiten, zweitens aufgrund des schwer einzuschätzenden kommenden Gegners.

Denn der HC Erlangen hat seine beiden ersten Saisonspiele beim THW Kiel und dem Bergischen HC verloren und damit ist zu befürchten, dass der Zeitpunkt näher rückt, an dem der Knoten bei den Franken platzt. Denn vom Kader her sind die Voraussetzungen dazu gegeben – erst Recht nach den drei vielbeachteten Neuzugängen mit internationaler Erfahrung, Klemen Ferlin (TW, RK Celje, SLO), Martin Ziemer (TW, Füchse Berlin) und Steffen Fäth (RM, Rhein-Neckar Löwen). Noch dazu will man sich bei der Heimpremiere den eigenen Fans ganz sicher von seiner besten Seite zeigen und wird deshalb die MT am Sonntag hochmotiviert empfangen. Trainiert wird die Mannschaft vom 2007er Weltmeister Michael Haaß (36), der bis letzte Saison noch als Spieler fungierte.  

“Das ist ein ganz gefährlicher Gegner. Erlangen hat in der Vorbereitung und kürzlich auch in Kiel richtig gut gespielt. Die Mannschaft baut auf ihre sehr gute Abwehr und profitiert dort nicht zuletzt von den beiden erfahrenen Torhütern Ziemer und Ferlin. Im Angriff dominiert  vor allem der wurfstarke Rückraum”, fasst MT-Co-Trainer Arjan Haenen die wesentlichen Stärken des HCE zusammen. Und der 33-Jährige ergänzt: “Wir selber können zwar aufgrund unseres guten Saisonstarts selbstbewusst nach Nürnberg fahren, dürfen den Gegner aber keineswegs unterschätzen. Für uns geht es dort wieder bei 0:0 los!” – Den Gastgebern nicht zur Verfügung steht übrigens Johannes Sellin. Der ehemalige MT-Rechtsaußen kämpft noch mit den Nachwirkungen eines Fingerbruchs.

Das MT-Team setzt sich nach dem morgendlichen Abschlusstraining schon am Samstagmittag  Richtung Süden in Bewegung. Fehlen wird dabei noch der rekonvaleszente Michael Allendorf. Der Linksaußen hat nach seinem Muskelfaserriss in der Wurfarmschulter bereits das Training mit Ball wieder aufgenommen, ist aber noch nicht hundertprozentig fit. Für ihn wird, wie schon in den letzten Spielen, Nachwuchstalent Ben Beekmann in den Kader rücken. Der A-Jugendliche steht zur Verfügung, weil das eigentlich am Samstag stattfindende Spiel der MT-Talents in Dutenhofen kurzfristig verlegt wurde.

Bisherige Vergleiche MT – HCE:
HBL: 10 Spiele, davon 8 Siege MT, 1 Sieg HCE, 1 Remis
DHB-Pokal: 1 Spiel, 1 Sieg MT
Letzte Saison:
17.10.19, HBL, MT Melsungen – HC Erlangen 28:27
29.12.19, HBL, HC Erlangen – MT Melsungen 25:30

Schiedsrichter in Nürnberg:
Fabian Baumgart (Neuried) / Sascha Wild (Offenburg); DHB-Aufsicht: Bernd Andler

Weitere Gegner-Infos:
www.hc-erlangen.de

Hallensituation:
Die Arena Nürnberger Versicherung verfügt zu Handballspielen über gut 8.000 Plätze. Laut bayerischer Corona-Regelung dürfen derzeit davon nur ein Teil genutzt werden. Wie in allen anderen Bundesliga-Arenen sind zu den HBL-Spielen auch hier keine Auswärtsfans zugelassen. Der HCE rechnet nach eigenen Angaben mit 2.000 Besuchern.

TV-Übertragung:
SKY startet um 15:25 Uhr mit der Konferenz, Kommentator in Nürnberg ist Markus Götz.





„Das Internet der Dinge“ – Veranstaltungen für Menschen ab 60


Im Rahmen des städtischen Veranstaltungsprogramms für Menschen ab 60, „Neugierig und aktiv bleiben“ findet am Dienstag, 3. November, 14 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung mit Markus Gebauer vom Polizeipräsidium Nordhessen zum Thema „Das Internet der Dinge“ statt.

Immer mehr Geräte sind vernetzt, Kameras und Einbruchsmeldeanlagen werden preiswerter und sind vom Handy aus zu bedienen. Aber drohen nicht durch diese Geräte auch Risiken? Können Einbrecher diese Geräte womöglich gegen uns benutzen? Der Vortrag informiert über diese Themen und den Einbruchschutz im Allgemeinen.

Eine Anmeldung ist erforderlich, sie kann ab Dienstag, 13. Oktober, online über www.terminland.de/seniorenprogramm.kassel oder telefonisch über das Servicecenter der Stadt Kassel, Telefon 115, von montags bis freitags 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr, erfolgen.

Fragen zum Veranstaltungsprogramm „Neugierig und aktiv bleiben“ beantwortet Nina Hesemeier unter der Telefonnummer 05 61/7 87-50 24 oder per E-Mail nina.hesemeier@kassel.de.

documenta-Stadt Kassel





Werra-Meißner-Kreis Witzenhausen Gebäudebrand


(ots)Am Samstag, den 10. Oktober, wurde gegen 03:30 Uhr ein Gebäudebrand in der Innenstadt von Witzenhausen gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl des Wohnhauses bereits komplett in Flammen. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Das Nachbarhaus ist durch das teilweise Übergreifen der Flammen und die Löschmaßnahmen vermutlich auch nicht mehr bewohnbar. Es kam zu keinem Personenschaden. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 200.000 EUR. Zur Brandbekämpfung waren sechs Feuerwehren mit insgesamt 70 Personen im Einsatz. Über die Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei Eschwege hat die Ermittlungen übernommen.

Polizeipräsidium Nordhessen





„Polizeiladen on Tour“ und „Open Air“: Zwei kostenlose Beratungstermine zum Schutz vor Einbruch, Enkeltrick und Co.


(ots) Kassel: Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen stehen an zwei Terminen wieder für Fragen zu verschiedenen Themen wie Einbruchschutz, Trickdiebstahl oder Enkeltrick bereit.

Unter dem Motto „Polizeiladen Open Air“ werden interessierte Senioren am Donnerstag, 15.10.2020, kostenlos vor dem Polizeiladen in der Wolfsschlucht 5 in Kassel beraten und konkrete sowie sinnvolle Tipps gegeben, wie man sich vor gängigen Betrugsmaschen wie Enkeltrick, Gewinnbenachrichtigung, Haustürgeschäften und Betrug im Zusammenhang mit Corona schützen kann.

Am Dienstag, 20.10.2020, laden die Fachberater unter dem Motto „Polizeiladen on Tour“ in Kassel-Oberzwehren alle Interessierten dazu ein, ihren Infostand zu aktuellen Themen wie Einbruchschutz, Verkehrsprävention und Betrugsmaschen zu besuchen. Auch alle andere Fragen zum Thema Prävention werden gerne beantwortet.

Die Termine:

„Polizeiladen Open Air“

 Donnerstag, 15.10.2020
 Von 11:00 bis 13:00 Uhr
 34117 Kassel, Wolfsschlucht 5 - vor dem Polizeiladen

„Polizeiladen on Tour“

 Dienstag, 20.10.2020
 Von 14:00 bis 16:00 Uhr
 34132 Kassel, Theodor-Haubach-Straße 8 - auf dem Parkplatz vor dem
 Familientreff Oberzwehren

Da Freiluftveranstaltungen immer mit dem Einflussfaktor Wetter umgehen müssen, bitten wir um Verständnis, falls ein grundsätzlich geplanter Termin witterungsbedingt kurzfristig nicht stattfinden kann.

Die Veranstaltungen werden unter Beachtung der aktuell geltenden Hygienevorschriften und der vorgeschriebenen Abstandsregelungen durchgeführt.

Das Team von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen freut sich auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite unter https://k.polizei.hessen.de/1415748353

Polizeipräsidium Nordhessen


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