Digitale Diabetes-Helfer: Die richtigen Gesundheits-Apps finden


(ots) Gesundheitsprogramme für Handy, Tablet oder PC wie Blutzuckertagebücher können Menschen mit Diabetes helfen, ihre Krankheit besser zu managen. Werden Apps oder Programme vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ins Verzeichnis der digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) aufgenommen, kann der Arzt sie künftig verordnen. Das ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, wie Dr. Henrik Matthies, Geschäftsführer am Health Innovation Hub des Bundesgesundheitsministeriums im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ erklärt: „DiGAs müssen Krankheiten erkennen, lindern oder behandeln können.“

So lassen sich gute Gesundheits-Apps finden

Zehntausende deutschsprachige Gesundheitsanwendungen gibt es laut Matthies mittlerweile. Daher ist es keine leichte Aufgabe, für sich den richtigen Mix zusammenzustellen. Egal ob auf Rezept oder nicht – zunächst sollte sich jeder fragen, was er mit der Anwendung erreichen möchte. Den Blutzucker dokumentieren? Die Kohlenhydrate berechnen? Sich an die Medikamente erinnern lassen? Oder die Fitness verbessern? Das reduziert schon mal die Anzahl der Apps.

Anschließend sollte man sich die infrage kommenden Anwendungen genau ansehen. „Seriöse Anbieter stellen dem Nutzer Informationen bereit, die folgende Fragen beantworten“, sagt Arzt und Digital-Experte Privatdozent Dr. Urs-Vito Albrecht von der Medizinischen Hochschule Hannover: Welchen Zweck verfolgt die App? Wie funktioniert sie? Wo sind die Grenzen und Risiken? Erfolgt die Eingabe, Verwendung und Speicherung der Daten auf freiwilliger Basis? Gibt es ein ausführliches Impressum mit Angaben zum Hersteller und Kontaktinformationen? Testberichte sind Albrecht zufolge oft so schwierig einzuschätzen wie die App selbst. „Das Diabetes-Digital-Siegel der Diabetesverbände deckt nur wenige Apps ab, gibt aber eine gute Orientierung.“

Der neue „Diabetes Ratgeber“ erklärt, wie Diabetes-Apps im Alltag helfen, wie sich die Therapie künftig verändern könnte und was beim Datenschutz zu beachten ist.

Praktische Tipps, etwa zu Apps, findet man auch unter https://www.digital-ratgeber.de/app-finder/

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 4/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Praktische Video-Tipps von Lungenfacharzt Dr. Hewelt zu Corona-Fragen


Neue Informationsplattform für Menschen mit Asthma und COPD

(ots) Gerade Menschen mit Asthma und anderen chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD haben zurzeit viele Fragen und Sorgen. Sie gehören zu den Corona-Risikogruppen und befürchten, weniger Abwehrkräfte gegen eine Infektion mit dem Corona-Virus zu haben als Gesunde. In Kooperation mit dem Portal easyhaler.de hat der Facharzt für Pneumologie und Innere Medizin Dr. med. Torsten Hewelt eine Informationsplattform für eben diese Patienten und ihre Unsicherheiten eingerichtet. Fragen, die Asthma- und COPD-Patienten in diesen Zeiten insbesondere bewegen, beantwortet Dr. Hewelt in Videos verständlich und sympathisch, erläutert die Hintergründe und gibt sinnvolle Verhaltenstipps.

Easyhaler-Update zum Corona-Virus für Atemwegspatienten

Die Website easyhaler.de ist eine wichtige Informationsplattform für Menschen mit Asthma und COPD und hat eine hohe Expertise, da Fachexperten hinter diesem Portal stehen. Hier gibt es viele Fakten und Tipps rund um Ernährung, Bewegung, Stressabbau und Gesundheitsfragen, die Betroffene bewegen, bis hin zum richtigen Umgang mit dem Inhalationssystem.

Aktuell ist easyhaler.de geprägt von Fragen rund um das Corona-Virus. So fragen Asthma-Patienten beispielsweise, ob sie ein erhöhtes Risiko haben, schwer an Covid-19 (so die medizinsche Bezeichnung für die von dem Virus ausgelöste Krankheit) zu erkranken. Oder ob es in Zeiten erhöhter Infektionsrisiken sinnvoll ist, auf inhalatives Kortison zu verzichten, um das Immunsystem nicht zusätzlich zu belasten. Auf diese und weitere Fragen antwortet Dr. Hewelt, der in seiner Praxis täglich von seinen Patienten mit solchen und vielen weiteren Fragen konfrontiert ist. Der Lungenfacharzt arbeitet in seiner Praxis mit einem Infektiologen zusammen und führt eine Spezialambulanz für die Diagnose von Corona-Infektionen. Es ist sein persönliches Anliegen, in diesen für alle schwierigen Zeiten zumindest krankheitsbedingte Zweifel und Nöte zu lindern. Die Videos hat der Facharzt in seiner Praxis Dilltal selbst aufgenommen und wird diesen Service kontinuierlich weiterführen. Denn immer wieder gibt es situationsbedingt neue Fragen.

Service wird mit aktuellen Informationen kontinuierlich fortgeführt

Eines betont Dr. Hewelt auf easyhaler.de ganz deutlich: Patienten, mit chronischen Atemwegserkrankungen sollten insbesondere jetzt ihre Arzneimittel ganz regelmäßig einnehmen.

Die Videos und weitere Informationen auf www.easyhaler.de

Adriane Beck & Partner GmbH


Dieser Artikel ist zwar ein Werbeartikel für die o.a. Firma, jedoch sind die Videos dennoch nützlich und frei von Werbung.





Sicher vernetzt in Corona-Zeiten: BSI-Infopaket zum Digitalen Verbraucherschutz


Videotelefonie leichtgemacht

                .              Keine Sorge vor kontaktlosem Zahlen

                .              Digitale Lernangebote sicher nutzen

Bonn, 07.04.2020. Physical Distancing schränkt das öffentliche und private Leben ein. Gerade in einer solchen Ausnahmesituation können digitale Lösungen vom Onlinekurs für Studierende über die Infoportale von Unternehmen bis hin zur Hausaufgabenhilfe per Videochat helfen, die Einschränkungen zumindest abzumildern. Doch wie sicher sind Videotelefonie, Streaming-Dienste und – vielleicht am wichtigsten –   das eigene Heimnetzwerk? Orientierung bietet hier das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

„Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung für uns alle, durch die sich jedoch viele Menschen digitale Möglichkeiten zuhause neu erschließen. Kriminelle versuchen, diese Situation durch Cyber-Angriffe für sich auszunutzen. Damit es später kein böses Erwachen gibt, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher sich bestmöglich schützen. Das BSI hilft ihnen dabei.  Durch unsere IT-Expertinnen und -Experten können wir verlässliche und geprüfte Informationen geben, auf die sich Verbraucherinnen und Verbraucher auch in diesen Zeiten verlassen können“, so Arne Schönbohm, Präsident des BSI. „Gerade jetzt, wo nicht die Enkelin kurz vorbeikommen kann, um eine neue App einzurichten oder der gute Freund, der die Update-Probleme fixen kann, geben wir den Menschen im Rahmen des Digitalen Verbraucherschutzes praxisnahe Hilfestellungen“, so Schönbohm weiter.

Auf einer Überblicksseite (https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Checklisten/digital-vernetzt-in-corona-zeiten.html) hat das BSI stets aktualisierte Hinweise und Informationen rund um das Thema „Sicher vernetzt“ zusammengestellt. Aktuelle Themen sind etwa Videotelefonie (Trotz Corona die Enkel sehen – Videotelefonie leicht gemacht), kontaktloses Bezahlen (Sich selbst und andere schützen: Kontaktlos bezahlen) und Digitales Lernen (Tipps für Eltern – Sicher digital lernen).

Das BSI engagiert sich im Kontext von Corona derzeit an vielerlei Stellen. So unterstützt das BSI die Entwicklung einer Corona-App, indem die App Penetrationstests unterzogen wird und die Hersteller Unterstützung bei dem zu erstellenden Sicherheitskonzept erhalten.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Pressestelle





Durchsuchungen: Hessische Polizei stellt Waffen und NS-Devotionalien sicher


Innenminister Peter Beuth:

„Kampf gegen Extremisten auch in Pandemie-Zeiten“

Wiesbaden. Die Besondere Aufbauorganisation (BAO) Hessen R hat heute ab den frühen Morgenstunden hessenweit sechs Wohnungen durchsucht. Eine weitere Wohnungsdurchsuchung fand bereits am vergangenen Donnerstag (2. April), statt. Bei den schon länger geplanten Maßnahmen wurden unter Federführung des Hessischen Landeskriminalamtes durch Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Frankfurt, Mittelhessen und Nordhessen neben Personen, die zuvor bereits im Bereich der politisch motivierten Kriminalität rechts aufgefallen waren, auch bei Personen durchsucht, die bislang keine Bezüge zur politisch motivierten Kriminalität rechts aufwiesen, jedoch wegen Verstößen gegen das Waffenrecht in das Blickfeld der Ermittler geraten waren.

„Auch in Pandemie-Zeiten halten wir den Druck auf Rechtsextremisten hoch. Wir werden unseren Kampf gegen den Extremismus mit aller Entschlossenheit fortsetzen. Die heutigen Maßnahmen zeigen, dass die hessischen Sicherheitsbehörden wachsam und handlungsfähig sind. Damit lassen wir im Kampf gegen den Rechtsextremismus Taten sprechen. Außerdem gehen wir gezielt gegen illegalen Waffenbesitz vor. Bei den heutigen Durchsuchungen wurden neben rechtsextremistischen Devotionalien auch Schuss- und Kriegswaffen sichergestellt“, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth. Insgesamt waren rund 90 Polizisten im Einsatz, darunter auch Spezialeinheiten. Sie konnten zahlreiches Beweismaterial wie zahlreiche Waffen, Munition, pyrotechnische Gegenstände, Betäubungs- und Arzneimittel, diverse Datenträger, rechtsextreme Devotionalien und andere beweiserhebliche Gegenstände sicherstellen.

 

Rund 1.200 Kontrollen und 60 Durchsuchungen seit Juli 2019

Hessenweit sind seit der Bildung der BAO Hessen R im Juli 2019 über 60 Durchsuchungen durchgeführt worden. Dabei wurden rund 1.500 Gegenstände sichergestellt, darunter eine Vielzahl an Waffen, Sprengstoff und sogenannten „NS-Devotionalien“. Insgesamt sind rund 1.200 Kontrollmaßnahmen durch die Ermittler der BAO erfolgt. Darüber hinaus wurden rund 30 Szene-Veranstaltungen seither durch Regionalabschnitte der BAO Hessen R begleitet.

„Diese Zahlen sind messbare Belege für das konsequente Vorgehen unserer Sicherheitsbehörden und wichtige Erfolge im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Diese polizeilichen Maßnahmen werden wir auch künftig mit aller Konsequenz fortführen. Darüber hinaus werden wir weiterhin auch mit unseren Präventionsangeboten unsere Demokratie stärken und jeglichem Extremismus entschlossen entgegentreten“, so Innenminister Peter Beuth.

Mit BAO Druck auf Rechtsextremisten erhöht

Hessen hat mit der im Juli 2019 gebildeten BAO Hessen R den Druck auf die rechtsextremistische Szene und rechte Straftäter erhöht. Die BAO Hessen R besteht hessenweit aus 140 Ermittlern. Neben der Leitung dieser BAO im Landeskriminalamt, ist in jedem der sieben hessischen Polizeipräsidien ein eigener Regionalabschnitt mit weiteren Unterabschnitten gebildet worden. So kann die BAO flächendeckend in Hessen ihre Wirkung entfalten. Die BAO Hessen R prüft das gesamte rechte Personenpotenzial in Hessen, klärt Szene-Treffpunkte auf und überwacht diese.

HETAZ sichert enge Zusammenarbeit im Bereich Extremismus- und Terror-Abwehr

Auch durch das Anfang 2019 eröffnete Hessische Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum (HETAZ) haben die hessischen Sicherheitsbehörden den Informationsaustausch untereinander intensiviert. Dort tauschen sich Verfassungsschutz, Landeskriminalamt und die Justiz über extremistische und terroristische Bedrohungen sowie strategische Maßnahmen der Sicherheitsorgane aus.

Hessen fördert Extremismus-Prävention

Das Hessische Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) im Hessischen Innenministerium unterstützt mit einem Gesamtvolumen von rund sechs Millionen Euro (davon etwa eine Million Euro aus Mitteln des Bundes) jährlich unterschiedlichste Präventionsmaßnahmen im Land. Für das Jahr 2020 ist eine Erhöhung des Fördervolumens auf insgesamt rund 9,7 Millionen Euro (davon 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes) und damit eine nochmalige massive Erweiterung der hessischen Präventionsmaßnahmen geplant.





Auch Ostern verlässliches Grundangebot mit Bus und Bahn in Nordhessen – Verbindungen immer prüfen


Trotz der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie fahren in Nordhessen auch über die Osterfeiertage Busse und Bahnen verlässlich. Gerade für diejenigen, die an diesen Tagen unterwegs sein müssen, bietet der NVV die notwendige Mobilität in der Region an. Da neben den Ersatzfahrplänen wegen der Corona-Pandemie auch noch Sonn- und Feiertagsfahrpläne gelten, empfiehlt der NVV seinen Fahrgästen vorher immer den geplanten Reisewunsch zu überprüfen. Zur umfassenden, aktuellen  Information bietet der NVV eine zusätzliche Seite unter www.nvv.de/corona an. Darüber hinaus gibt es sämtliche Infos aber auch wie immer über die NVV-App, das gebührenfreie NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800  oder www.nvv.de.

Aufgrund der besonderen Situation hat der NVV neben normalen Regelungen auch Kulanzregelungen festgesetzt, um die Fahrgäste zu entlasten.

  • Nicht genutzte Fahrkarten können in den NVV-Kundenzentren und NVV-InfoPoints zurückgegeben werden. Die sonst übliche Bearbeitungsgebühr für Erstattungen wird derzeit nicht erhoben. Falls keine Verkaufsstelle in der Nähe oder diese geschlossen ist, können Tickets per Post mit Angabe Ihrer IBAN an das NVV-Abocenter der KVG, Postfach 102 002, 34020 Kassel gesendet werden.
  • Nicht entwertete Einzelfahrkarten, 5erTickets oder MultiTickets bleiben unbegrenzt lange gültig.
  • Wochen- und Monatskarten, deren Gültigkeitszeitraum noch nicht begonnen hat, werden voll erstattet. Wenn deren Gültigkeitszeitraum bereits läuft, erfolgt die Erstattung ab dem Tag der Rückgabe. Bei Monatskarten wird für jede abgelaufene Woche der Preis einer Wochenkarte, für weitere Tage je 1/7 einer Wochenkarte berechnet.  
  • Jahreskarten im Abonnement können jederzeit gekündigt werden
  • Seniorentickets Hessen und Schülertickets Hessen können zum Monatsende gekündigt werden.

 

Falls es zu weiteren Einschränkungen oder Veränderungen kommen sollte, wird der NVV die Änderungen so schnell wie möglich in den verschiedenen Informationskanälen bekannt geben.

Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV)





„Wir wollen helfen“ Nach Aufruf des Vizelandrats: Geflüchtete nähen Gesichtsmasken


Bewohner der Pommernanlage, aber auch Geflüchtete die bereits in Wohnungen unterkommen sind, nähen gemeinsam Gesichtsmasken.

Landkreis Kassel. Die Nähmaschinen rattern von morgens bis abends. 16 Frauen und Männer nähen zurzeit jeden Tag neue Gesichtsmasken.

Es sind Geflüchtete aus der Gemeinschaftsunterkunft Pommernanlage, die sich freiwillig gemeldet haben.

Sie alle wollen angesichts der Corona-Pandemie helfen.

Wer ihnen genau zuhört, spürt auch den Wunsch, mit ihrer Arbeit den Menschen in der Region etwas zurückzugeben.

Einer von ihnen ist Aziz Balotsch. Er hat im Iran als Schneider gearbeitet, bevor er nach Deutschland flüchten musste.

Das Nähen fällt ihm im Moment noch leichter als die deutsche Sprache.

Trotzdem möchte er eine Botschaft loswerden: „Ich finde helfen gut.

Ich möchte helfen und Masken nähen, damit alle Menschen gesund bleiben.

Wir können uns nützlich machen und die Menschen hier unterstützen, so dass sich der Virus nicht weiter ausbreitet.“

Farzane Javan Miri:
„Ich liebe das Nähen und möchte in dieser schweren Zeit gerne etwas tun und helfen.“

Integrationsmanagerin Kathrin Schacht, die die Näharbeiten betreut, hat das schon öfter gehört. „Eigentlich denken alle so“, sagt sie. Die Hilfsbereitschaft, die sie gerade bei den Geflüchteten erlebe, sei sehr groß. „Genauso wie der Wunsch sich endlich nützlich machen zu können“, sagt sie.

Alia Ahmadi:
„Wenn ich höre, dass ich älteren Menschen hier helfen kann, dann bin ich gerne dabei.“

Keimzelle der Hilfsbereitschaft war die erst vor wenigen Wochen eröffnete Nähstube. „Eigentlich wollten die Bewohner hier Kleider reparieren. Auch eine Kooperation mit dem Kasseler Modelabel SOKI war bereits in Vorbereitung. Doch dann kam das Coronavirus. „Das hat unsere Pläne durchkreuzt“, so Schacht, „aber mit dem öffentlichen Aufruf von Vizelandrat Andreas Siebert zur Produktion von Behelfsmasken für Seniorenheime und Pflegedienste, entstand auch hier die Idee, sich der kreisweiten Initiative anzuschließen.“

Ali Yasseri:
„Wir möchten helfen. Viele Menschen stecken sich an. Mit unseren Masken können wir versuchen die Ansteckungsgefahr zu minimieren.“

Lange fragen musste Schacht nicht. Im Gegenteil: „Als sich das rumgesprochen hat, sind sofort viele Bewohner der Pommernanlage, aber auch Geflüchtete die bereits in Wohnungen unterkommen sind, zu mir gekommen und haben angeboten mitzumachen“, berichtet sie. So viele, dass auf die Schnelle neue Räumlichkeiten und auch zusätzliche Nähmaschinen organisiert werden mussten. Der Landkreis besorgte passende Stoffe.

Yassin Balatsch:
„Ich möchte jetzt nicht zu Hause sitzen. Ich möchte jetzt anderen Menschen helfen, so wie auch mir geholfen wurde.“

„Auch in Hofgeismar und Fuldatal haben sich Geflüchtete gemeldet, die gerne Gesichtsmasken nähen wollen. Auch dort unterstützen wir die freiwilligen Helfer mit Material“, erklärt Vizelandrat Andreas Siebert.

Gesichtsmasken können das Risiko einer Übertragung reduzieren, in dem sie die Verteilung von Tröpfchen verhindern, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen.

Die fertigen Masken aller Freiwilligen werden beim Fachbereich Soziale Dienste und Migration in Fuldabrück zentral gesammelt und verpackt. In diesem Zusammenhang dankte der Vizelandrat auch der Ausländerbehörde für Stadt und Landkreis sowie der Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (AGiL) für die schnelle und unbürokratische Unterstützung.

„Sobald wir einen ausreichend großen Bestand aufgebaut haben, werden wir die Gesichtsmasken, dort wo Bedarf besteht, an Seniorenheime und Pflegedienste kostenlos weiter geben“, so Siebert abschließend.

Wichtiger Hinweis:

Gesichtsmasken entsprechen nicht den Anforderungen einer medizinischen Schutzmaske, können aber eine hilfreiche Alternative sein. Sie können das Risiko einer Übertragung reduzieren, in dem sie die Verteilung von Tröpfchen verhindern, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen. Jedoch sind sie kein zuverlässiger Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Deshalb sind weiterhin die Hygienevorschriften zu beachten. Dies betrifft insbesondere die Niesetikette, regelmäßiges und gründliches Händewaschen und das Abstandsgebot.

LANDKREIS KASSEL





Tiere in Brut- und Setzzeit nicht stören


NABU bittet um Rücksicht im Schutzgebiet „Hute am Seilerberg“

 

Wetzlar – Im Nationalen Naturerbe und NABU-Schutzgebiet „Hute am Seilerberg“ bei Habichtswald-Ehlen hat die Brut- und Setzzeit begonnen. Da in den warmen Frühlingstagen immer mehr Menschen in die freie Natur drängen, bittet der NABU darum, sich an das Wegegebot im Schutzgebiet zu halten und Hunde stets an der Leine zu führen. „Brütende Vögel wie Feldlerche, Baumpieper, Neuntöter und Goldammer brauchen Ruhezonen, um stressfrei ihre Jungen großziehen zu können“, erklärt Hartmut Mai, Vorsitzender der Stiftung Hessisches Naturerbe. Bei der Schafherde, die das Gebiet ganzjährig beweidet, hat zudem die Lammzeit begonnen. „Es bleiben immer wieder Mutterschafe mit Lämmern hinter der Herde zurück. In dieser sensiblen Phase müssen sie möglichst ungestört bleiben“, so Mai.

NABU-Schutzgebietsbetreuer Bernd Enders musste in den letzten Tagen einzelne Verstöße gegen die notwendigen Regeln zum Schutz der Natur verzeichnen. „Als Naherholungsgebiet erleben wir in Coronazeiten einen verstärkten Andrang. An den Ostertagen wird das wahrscheinlich noch zunehmen“, so Enders. Einerseits freue sich der NABU über ein reges Interesse am Naturerleben im Frühling. „Wenn sich alle Besucher des Schutzgebiets an die Regeln hielten, gäbe es keine Probleme. Mensch und Natur, das gehört eigentlich zusammen“, erläutert Enders. Da es aber immer wieder einzelne unvernünftige Besucher gebe, die quer durch das Gelände liefen, müssten die NABU-Schutzgebietsbetreuer Kontrollgänge unternehmen und auf die Einhaltung der Regelungen hinweisen.

Der NABU erinnert zudem daran, dass auch das Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie beachtet werden muss. Aus diesem Grund ist das Picknicken im Nationalen Naturerbe derzeit nicht erlaubt.

NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe





Einbrecher schlagen zweimal zu und erbeuten hochwertige Jagdutensilien


(ots) Wolfhagen (Landkreis Kassel):

Beispielbild eines Fernglases

Zwei Einbrüche, die sich am vergangenen Donnerstag in den frühen Morgenstunden zwischen den Wolfhager Stadtteilen Nothfelden und Niederelsungen ereigneten, beschäftigen derzeit die Beamten der Ermittlungsgruppe bei der Polizeistation Wolfhagen. Während die unbekannten Täter beim Einbruch in ein altes Wasserwerk leer ausgingen, erbeuteten sie unweit entfernt aus einem als Jagdhütte genutzten LKW-Anhänger hochwertige Jagdutensilien sowie technische Geräte. Da sich bei den bisherigen Ermittlungen Hinweise auf einen verdächtigen Renault mit HX-Kennzeichen ergeben haben, der mit den Einbrüchen im Zusammenhang stehen könnte, erhoffen sich die Beamten mit einer Veröffentlichung, Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Einbruch in das alte Wasserwerk

Der Besitzer des alten Wasserwerks hatte am Donnerstagmorgen, gegen 06:30 Uhr, einen Einbruchalarm auf seinem Handy erhalten. Bei seinem Eintreffen nur wenige Minuten später waren die unbekannten Täter aus den genutzten Lagerräumen bereits spurlos verschwunden. Nach bisherigen Erkenntnissen der aufnehmenden Beamten der Polizeistation Wolfhagen hatten die Einbrecher eine Metalltür des am Waldrand, nahe der dortigen Landesstraße gelegenen Gebäudes brachial geöffnet. Die Unbekannten flüchteten letztlich, ohne Beute gemacht zu haben.

„Jagdhütte“ aufgebrochen

Den Einbruch in den nur etwa 100 Meter entfernt abgestellten LKW-Anhänger bemerkte der Jagdpächter zwar erst am Mittag des gleichen Tages, die Ermittler gehen aber davon aus, dass dieser Einbruch auf das Konto derselben Täter geht und somit ebenfalls am frühen Morgen stattfand. Die Einbrecher öffneten gewaltsam die Klappe des alten Kühlanhängers und stahlen zwei Rucksäcke mit Jagdutensilien, wie Nachtsichtgeräte und Wildkameras. Der Gesamtwert der Beute beläuft sich auf rund 17.000 Euro.

Verdächtiger Renault beobachtet

Bei seiner Anfahrt war dem Besitzer des Wasserwerks auf einem Feldweg nahe der beiden Tatorte ein Renault mit zwei darin sitzenden Personen aufgefallen. Ob es sich möglicherweise um wichtige Zeugen handelt oder die Personen mit den Einbrüchen im Zusammenhang stehen, konnte bei den bisherigen Ermittlungen noch nicht geklärt werden. Die Heckscheibe des Renaults war beklebt, ob mit einem Firmenlogo oder Werbung für eine Veranstaltung, ist nicht bekannt. An dem Auto waren HX-Kennzeichen, entsprechend einer Zulassung im Landkreis Höxter, angebracht.

Die ermittelnden Beamten aus Wolfhagen suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Tatorte gemacht haben oder Hinweise auf den Renault sowie die unbekannten Täter geben können. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizeistation Wolfhagen unter Tel.: 05692-98290 oder bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Nordhessische Busunternehmen setzen in Krise weiter auf Kontinuität mit NVV – ÖPNV wichtiges Standbein für die Zukunft der Unternehmen


Mit weitgehend stabilen Busfahrplänen, geringen, aber planbaren Einschränkungen reduziert der Nordhessische Verkehrsverbund gemeinsam mit den Landkreisen aktuell die Auswirkungen auf die Vielzahl der vor allem mittelständischen Busunternehmen. Dadurch wird dafür gesorgt, dass in der ganzen Region vor allem in den ländlichen Bereichen ein verlässliches Angebot trotz Kontakteinschränkungen und Mindestabstand angeboten werden kann.

Stellvertretend für die nordhessischen Firmen im Landesverband hessischer Omnibusunternehmen (LHO) begrüßt Bernd Frölich, Geschäftsführer der Fa. Frölich und Vorsitzender des LHO-Ausschusses ÖPNV-Nord, diese Anpassungen angesichts der Corona-Krise: „Wir sind sehr froh, dass wir ein einheitliches Vorgehen haben. So können wir gut planen und müssen keine größeren Ausfälle bei den Verträgen mit dem NVV befürchten. Das wird langfristig unseren Unternehmen helfen, die Existenz und die Arbeitsplätze abzusichern und zu erhalten. Der NVV bietet so ein verlässliches, finanzielles Standbein.“

Die knapp 25 Unternehmen aus der Region, davon etwa 20 private, mittelständische Unternehmen, müssen zurzeit vor allem von den Verträgen mit dem NVV und den nordhessischen Landkreisen leben. Das Reisegeschäft ist komplett weggebrochen. In den nordhessischen Landkreisen gibt es Einschränkungen nur, wenn es aufgrund von Personalengpässen zu Ausfällen von Busfahrten kommt.                                               

Frölich-Reisen





Bayern: Flugzeug mit Schutzmasken aus China gelandet


Ein Frachtflugzeug hat acht Millionen Schutzmasken

für die Bundesregierung nach Bayern gebracht.

Promimente Gäste haben die Fracht in Empfang genommen.

 

 





Brand in der Sodensternstraße (Wesertor)


Gestern Nachmittag gegen 15:10 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 eine Meldung über einen Wohnungsbrand im Stadtteil Wesertor.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1, einen Rettungswagen, einen Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle war aus einem Mehrfamilienhaus bereits eine starke Rauchentwicklung aus einem gekippten Fenster wahrnehmbar.

Durch das schnelle und zielgerichtete Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Flammen auf den Entstehungsort innerhalb der Wohnung (Küche) begrenzt werden, sodass zur keiner Zeit des Einsatzes eine Gefahr für die weiteren Mitbewohner des Hauses, welche sich bereits vor dem Wohnungsobjekt befanden, bestand.

Mittels einem Strahlrohr und einem Trupp unter Atemschutz sowie zielgerichteter Belüftungsmaßnahmen konnte der Brand schnell gelöscht werden.

Die Wohnung ist für die Mieter aufgrund des Schadens nicht mehr bewohnbar.

An der Einsatzstelle war der Löschzug der Feuerwache 1 unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger mit insgesamt 25 Einsatzkräften im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:

  • Löschzug der Berufsfeuerwehr Feuerwache 1,
  • FF Kassel-Wolfsanger,
  • 1 RTW und
  • ein NEF,
  • ingesamt 25 Einsatzkräfte

Vielen Dank für den EInsatzbericht an die Feuerwehr Kassel





Absturzgefährdete Person nach Ausrichtung der Satelittenanlage


Gestern Abend gegen 18:33 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 eine Meldung über eine absturzgefährdete Person im Stadtteil Nord-Holland.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1, einen Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle.

Bei der Einsatzstelle handelte es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus mit fünf Obergeschossen.

Auf das Dach dieses Gebäudekomplexes war ein Anwohner geklettert, um die Ausrichtung seiner Satellitenanlage zu optimieren.

Nun konnte der Anwohner den Rückweg aus eigener Kraft nicht mehr antreten.

Mittels Einsatz der Drehleiter ist die Person durch die Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage vom Dach des Wohn- und Geschäftshauses befreit worden.

Außer einem gehörigen Schrecken erfreut sich der Anwohner bester Gesundheit.
An der Einsatzstelle war der Löschzug der Feuerwache 1 mit insgesamt 18 Einsatzkräften im Einsatz.

Danke an die Feuerwehr Kassel





Das Ende von Germanwings


Lufthansa reduziert Flotte deutlich

– Germanwings wird eingestellt

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise reduziert die

Lufthansa ihre Flotte deutlich.

Kerngesellschaft und Töchter sind betroffen.

 

 





Wie wird das Wetter heute?


Wie entwickelt sich das Wetter heute?

Wo wird es gefährlich und

was machen die Temperaturen?

 

 





Wann kommt der Kuckuck?


NABU Hessen ruft zur Meldung des ersten Kuckucks auf

 

Wetzlar – Mit den warmen Tagen kehrt der Frühling endgültig in Hessen ein. Deshalb ist ab jetzt auch wieder ein bekannter und beliebter Frühlingsvogel mit seinem unverwechselbaren Ruf zu hören: der Kuckuck. „Um mehr darüber zu erfahren, wie sich der Langstreckenzieher dem Klimawandel anpasst, bitten wir alle Naturfreund*innen, die ersten Kuckuckrufe im Frühling zu melden“, erläutert Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen, das Ziel des Aufrufs. Meldungen können direkt auf der Webseite www.kuckuck-hessen.de abgegeben werden. „Da der Kuckuck auch vom Balkon aus oder im Garten zu hören ist, kann man sich selbst in Coronazeiten problemlos an der NABU-Aktion beteiligen“, so Eppler.

 Viele Frühlingsvögel treffen aufgrund der Klimaerwärmung immer zeitiger in Hessen ein. So sind die Weißstörche bereits am Brüten. Beim Kuckuck, der als Langstreckenzieher in Afrika überwintert, wird bislang angenommen, dass er seine Ankunftszeit noch nicht an den Klimawandel angepasst hat. Sein unverwechselbarer Ruf ist meist erst im Laufe des Aprils bei uns zu hören. Viele Wirtsvögel des Kuckucks wie z.B. Rotkehlchen, Hausrotschwanz, Zaunkönig, Bachstelze und Teichrohrsänger beginnen jedoch immer früher mit ihrer Brut. Wenn der Kuckuck hier eintrifft, sind die ersten Eier oft schon gelegt. „Für die Kuckucksweibchen wird es immer schwieriger, ihre Eier erfolgreich den zukünftigen ‚Zieheltern‘ unterzuschieben“, erläutert Eppler. Sie sind auf Wirte angewiesen, die ganz am Anfang ihrer Brut stehen, damit der junge Kuckuck möglichst als Erster schlüpft und noch die Eier oder Jungvögel seiner Zieheltern über den Nestrand schieben kann.

Mit der langfristig angelegten Aktion „Wann kommt der Kuckuck?“ möchte der NABU Hessen herausfinden, wie der Kuckuck auf die veränderten Lebensbedingungen durch den Klimawandel langfristig reagiert. Der Lebensraumverlust durch immer strukturärmere Landschaften wird künftig nicht sein einziges Problem sein. Um sich erfolgreich fortzupflanzen, ist es für den Kuckuck wichtig, sich genau auf das Brutgeschehen seiner Wirtsvögel abzustimmen. Dieses sensible Gefüge kann durch die Klimaerwärmung gestört werden.

Bei der letztjährigen Kuckuck-Aktion gab es erste Kuckuckrufe schon Anfang April bei Neustadt, Wiesbaden, Fulda, Marburg und Dieburg. Der Höhepunkt der Meldungen lag in der zweiten Aprilhälfte. „Die meisten Kuckucke kamen wie üblich von Mitte April bis Anfang Mai nach Hessen zurück“, so der Biologe Eppler. Die Auswertung der Kuckuckrufe der letzten Jahre hat gezeigt, dass es dem Kuckuck grundsätzlich möglich ist, sich an den Klimawandel anzupassen. In allen hessischen Regionen waren schon in den ersten Apriltagen die typischen Balzrufe zu hören gewesen. Kuckucke, die früher nach Hessen zurückkehren, haben auf jeden Fall einen Vorteil. Erfreulich ist, dass der Kuckuck nach wie vor in ganz Hessen verbreitet ist.





„Zusätzliche Anreize für den Polizeiberuf“


Hessische Polizeianwärter erhalten monatliche Sonderzulage über 150 Euro

 

Wiesbaden. Anwärterinnen und Anwärter für den Polizeivollzugsdienst werden ab September in Hessen im Ländervergleich am besten bezahlt werden. Die Initiative ist Teil eines Gesamtpakets, um die besten Bewerberinnen und Bewerber für die zahlreichen zusätzlichen Stellen bei der hessischen Polizei zu gewinnen.

„Mit unseren Sicherheitspaketen haben wir bereits seit 2015 für mehr Stellen denn je bei der hessischen Polizei gesorgt. Die personelle Verstärkung führen wir auch in den kommenden Jahren fort. Bis 2022 suchen wir zusätzlich zu den altersbedingt ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen jährlich 250 weitere Polizeianwärterinnen und -anwärter. Damit wir die besten Bewerberinnen und Bewerber für unsere Polizei gewinnen, haben wir zusätzliche Anreize geschaffen, in Hessen den Polizeiberuf zu ergreifen. Mit unserer Sonderzulage über 150 Euro für Polizeianwärterinnen und -anwärter stellen wir sicher, dass die angehenden Polizisten während ihrer Ausbildung in keinem anderen Bundesland so viel im Portemonnaie haben, wie in Hessen“, sagte der Hessische Innenminister Peter Beuth.

Derzeit erhalten Polizeianwärter im ersten Studienjahr in Hessen rund 1.345 Euro (brutto). Die Nachwuchskräfte, die im September dieses Jahres eingestellt werden, werden einen Anwärtersonderzuschlag in Höhe von 150 Euro bekommen. Mit dem Zuschlag wird der Polizei-Nachwuchs in Hessen im Vergleich zu den anderen Bundesländern künftig am besten bezahlt. Neben den gestiegenen Anwärterbezügen wirbt Hessen mit weiteren Maßnahmen und Angeboten um die besten Bewerberinnen und Bewerber: So sorgt eine umfangreiche crossmediale Werbekampagne dafür, dass einer breiten Öffentlichkeit die Attraktivität des Polizeiberufs und die Bewerbungsmöglichkeiten bekannt gemacht werden. Zugleich wurden die Bereiche Nachwuchssicherung und Einstellungsberatung personell verstärkt; Bewerberberatung und Bewerberbindung wurden intensiviert. Die hessische Polizei führt zudem verstärkt Informationsveranstaltungen für potentielle Bewerberinnen und Bewerber durch. In allen Flächenpräsidien können Interessierte Bewerbertrainings besuchen.

Zugleich wurde das potentielle Bewerberfeld erweitert: So können sich künftig auch Bewerberinnen und Bewerber mit einer Größe ab 155cm (statt zuvor 160cm) bei der hessischen Polizei bewerben. Zudem wurde das Höchstalter für Bewerber von 32 Jahre auf 36 Jahre angehoben. Außerdem werden Bewerberinnen und Bewerber nunmehr zum Eignungsauswahlverfahren ohne Berücksichtigung der Sehstärke eingeladen. Eine notwendige Verbesserung der Sehstärke kann dann nach einem erfolgreich absolvierten Eignungsauswahlverfahren durch eine Augenlaseroperation erfolgen 

„Sämtliche Maßnahmen zielen darauf ab, möglichst viele Bewerberinnen und Bewerber für die zusätzlichen Stellen bei der hessischen Polizei zu gewinnen. Die grundsätzlichen Testanforderungen im Eignungsauswahlverfahren bleiben davon unberührt. Die Anforderungen an die zukünftigen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten sind gleichbleibend hoch. Alle Bewerberinnen und Bewerber müssen die Qualitätsanforderungen der hessischen Polizei ohne Abstriche erfüllen. Wir wollen eine Bestenauslese. Dafür brauchen wir ein starkes Bewerberfeld. Damit wir die Tüchtigsten und Redlichsten für die hessische Polizei gewinnen, investieren wir in unsere Nachwuchsgewinnung, Beratung und Betreuung“, sagte der Innenminister. 

Im Jahr 2019 hatten sich 8.275 Bewerberinnen und Bewerber bei der hessischen Polizei beworben. 1.138 davon haben die Eignungsauswahl bestanden. Tatsächlich eingestellt wurden davon schließlich 948 Polizeianwärterinnen und -anwärter. Im gleichen Jahr wurden nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums an der Hochschule für Polizei und Verwaltung 767 Beamtinnen und Beamte zur Kommissarin bzw. zum Kommissar ernannt. Diese neuen Polizisten hatten 2016 ihr Studium begonnen. Dieser Jahrgang umfasste ursprünglich 896 Anwärterinnen und Anwärter; rund 14 Prozent haben das Studium nicht zu Ende geführt. 

Für den Einstellungstermin Februar 2020 haben 490 Bewerberinnen und Bewerber die Eignungsprüfung bestanden. Da 73 zu diesem Zeitpunkt aus eigener Entscheidung nicht zur Verfügung standen, 85 im weiteren Verfahren abgelehnt wurden, konnten letztlich 332 Anwärterinnen und Anwärter zum Februar eingestellt werden.  

2.270 zusätzliche Polizeivollzugsbeamte seit 2015

Die Hessische Landesregierung hat bereits mit den Sicherheitspaketen I und II massiv in zusätzliches Personal für die hessische Polizei investiert. Die ersten ausgebildeten Einsatzkräfte verstärken bereits die Polizei bei ihrer täglichen Arbeit. In diesem Jahr werden zusätzlich rund 570 Polizistinnen und Polizisten die Ausbildung abschließen und im Regeldienst für Verstärkung sorgen. Sie entstammen dem Einstellungsjahrgang 2017, dem mit Abstand größten Ausbildungsjahrgang in der Geschichte der hessischen Polizei. Mit dem im Haushalt 2020 hinterlegten Sicherheitspaket III wird gewährleistet, dass auch nach 2022 weitere zusätzliche Polizistinnen und Polizisten in den Dienst kommen. Von 2020 an werden hierfür jährlich 250 zusätzliche Anwärterinnen und Anwärter ihr dreijähriges Studium beginnen. Diese Stellen sind zusätzliche Verstärkungen zu dem ohnehin in jedem Jahr erfolgenden Ersatz für Personal, das altersbedingt aus der hessischen Polizei ausscheidet.

 „Wir investieren nicht nur in die Quantität der Stellen, sondern auch in die Qualität. Indem wir insgesamt 399 Stellen in ihrer Wertigkeit anheben, schaffen wir neue Beförderungs- und Karrieremöglichkeiten innerhalb der Polizei. Zugleich ist dies ein klares Bekenntnis der Landesregierung für die Wertschätzung der wichtigen Arbeit unserer tüchtigen Polizistinnen und Polizisten“, so Innenminister Peter Beuth.

 Rekord-Investitionen in Hessens Sicherheit

Die Hessische Landesregierung investiert 2020 so viel Geld wie noch nie in den Bereich der Inneren Sicherheit. Während vor 20 Jahren noch 766 Millionen Euro für die Polizei im Haushalt zur Verfügung standen, liegt der Wert im Jahr 2020 bei 1,8 Milliarden Euro und damit mehr als doppelt so hoch. Wie der Staatsminister hervorhob, werde die Polizei durch den Personalzuwachs, die Investitionen in Ausstattung, Technik und Software sowie dem zusätzlichem Fach- und Wachpersonal nachhaltig gestärkt. Durch Stellenhebungen werden zudem neue Beförderungsmöglichkeiten innerhalb der Polizei geschaffen.





Alzheimer und COVID-19: Drei Fragen und Antworten


Europa, Deutschland, 30165 Hannover, Vahrenwald, Schleswiger Str. 31, AWO Seniorenzentrum Vahrenwald, Geschuetzter Wohnbereich für an Demenz/Alzheimer erkrankte Menschen.

Leben und Alltag im AWO Seniorenzentrum Vahrenwald.

Bewohnerin Zora Kurel
AWO-Mitarbeiterin Eva Richter

Düsseldorf, 6. April 2020 – Die fortschreitende Ausbreitung der Lungenerkrankung COVID-19 beeinflusst das öffentliche Leben weltweit. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, bei denen es häufiger zu schweren Verläufen von COVID-19 kommt. Da Alzheimer eine Erkrankung des höheren Lebensalters ist, zählen auch die 1,2 Millionen Menschen mit Alzheimer in Deutschland zur Risikogruppe für eine schwere COVID-19-Erkrankung. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) erhält vermehrt Anfragen zu Alzheimer und COVID-19.

 

Warum ist das Ansteckungsrisiko für COVID-19 bei Menschen mit Alzheimer erhöht?

Menschen mit Alzheimer leiden mit Fortschreiten der Erkrankung unter anderem an Störungen des Gedächtnisses, der Wahrnehmung sowie der Alltagskompetenz. Alzheimer-Patienten sind im Krankheitsverlauf nicht mehr in der Lage, die von COVID-19 ausgehende Gefahr zu erfassen und die allgemeinen Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung mit COVID-19 einzuhalten.

 

Begünstigt die Alzheimer-Erkrankung einen schweren Verlauf von COVID-19?

Menschen mit Alzheimer haben vor allem in einem fortgeschrittenen Stadium oftmals ein geschwächtes Immunsystem. Die Patienten sterben schließlich mit Alzheimer und nicht an Alzheimer. Häufig sind Infektionskrankheiten die Todesursache. Wenn die Patienten bettlägerig sind, kommt es oft zu Lungenentzündungen. Diese Umstände begünstigen einen schweren Verlauf von COVID-19.

 

Wie können Menschen mit Alzheimer und ihre pflegenden Angehörigen eine Ansteckung mit COVID-19 vermeiden?

Grundsätzlich gelten für Menschen mit Alzheimer und ihre Angehörigen die derzeit allgemeingültigen Regeln zum Schutz vor COVID-19. Hierzu zählen unter anderem häufiges Händewaschen und Abstand halten, wo immer es möglich ist. Allerdings ist die Einhaltung dieser Regeln eine große Herausforderung, da Patienten sie vielleicht nicht einsehen wollen oder vergessen. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, dass Menschen mit Alzheimer das Haus nur in Begleitung verlassen. Auf Bewegung an der frischen Luft sollte aber nicht verzichtet werden. Denn gemeinsame Spaziergänge können den Alltag des Erkrankten strukturieren und bei den pflegenden Angehörigen für Abwechslung sorgen.

Die Alzheimer-Krankheit ist mit rund zwei Drittel aller Fälle die häufigste Form der Demenz. Bislang ist Alzheimer nicht heilbar. Die AFI fördert mit Spendengeldern Alzheimer-Forschung an Universitäten und öffentlichen Einrichtungen und informiert die Bevölkerung über die Alzheimer-Erkrankung.

Weitere Informationen zur Alzheimer-Krankheit:

www.alzheimer-forschung.de/alzheimer

 

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. trägt. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Bis heute konnte die AFI 288 Forschungsaktivitäten mit über 11,2 Millionen Euro unterstützen und rund 855.000 Ratgeber und Broschüren verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel.





Corona: Südsee-Rückreise mit Hindernissen


Abenteuer Leben
Reisen während einer weltweiten Pandemie sollte man
derzeit eher verschieben. Aber was ist, wenn man im
Ausland festsitzt und wegen Grenzschließungen und
gestrichenen Flügen nicht in die Heimat zurückkehren kann?
So erging es unserem Reporter Alex Königs.
 
 

 




Notbremsassistenten lebenswichtig bei Transportern


Viele Unfälle wären durch dieses System bei Transporter vermeidbar

(ots) Jeder fünfte Unfall, den der Fahrer eines Transporters 2018 verursacht hat, ist auf zu geringen Abstand zurückzuführen. Dabei könnte über die Hälfte der Transporterunfälle mit einem Notbremsassistenten (Autonomous Emergency Braking System, AEBS) oder Spurhalteassistenten vermieden oder zumindest in ihrer Auswirkung begrenzt werden. Der ADAC hat exemplarisch das Bremsverhalten eines Transporters (Lkw bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht) mit automatisierten Notbremsassistenten in verschiedenen Szenarien und in beladenem und unbeladenem Zustand untersucht.

Transporter werden überwiegend von Paketzulieferern und Handwerkern genutzt, sind oft voll beladen, deren Fahrer stehen häufig unter Zeitdruck. Umso wichtiger ist ein zuverlässiger Notbremsassistent, um Insassen und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. Die EU hat daher die Ausstattung mit AEB-Systemen für neue Modelle ab Mitte 2022 zur Pflicht gemacht. Der ADAC hat daher folgende Testszenarien mit und ohne Ladung entworfen und untersucht:

Auffahren auf ein stehendes Fahrzeug

Auffahren auf ein vorausfahrendes Fahrzeug

Auffahren auf ein vorausfahrendes und verzögerndes Fahrzeug

Auffahren auf einen vorausfahrenden Radfahrer

Überqueren der Fahrbahn durch einen Fußgänger

Bei allen Szenarien konnte beobachtet werden, dass das Fahrzeug auf die Gefahr hin reagiert, aber die Ergebnisse weit unter denen von vergleichbaren Pkw liegen. Konnte beim Auffahren auf ein vorausfahrendes Fahrzeug das System noch überzeugen, zeigten sich beim stehenden Fahrzeug erste Schwächen und beim verzögernden Fahrzeug erst gar keine Reaktion mehr. Beim Auffahren auf den Radfahrer konnte das Fahrzeug wieder überzeugen, der kreuzende Fußgänger bereitete dem Notbremsassistenten wiederum große Probleme. Hier scheint in Bezug auf die verbaute Technologie noch Nachholbedarf zu bestehen. Bedenklich ist allerdings, dass sich unter Ausnutzung der maximalen Beladung die Ergebnisse in allen Tests deutlich verschlechtern. Notbremsassistenten in Transportern sind für Fahrer und Verkehrsteilnehmer überlebensnotwendig, hier muss dringend nachgebessert werden, um auch bei unterschiedlichen Beladungszuständen dieselbe Sicherheit zu gewährleisten, aber auch an der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit besteht noch Nachholbedarf.

Von aktuell elf Transporter-Modellen auf dem Markt wird nur einer serienmäßig mit einem automatisierten Notbremsassistenten ausgerüstet (MAN TGE). Bei acht Modellen hat sich das Produktmanagement der Hersteller dazu entschieden, diese Lebensretter nur gegen Aufpreis anzubieten, für zwei Transporter ist ein solcher Assistent aktuell sogar gar nicht erhältlich (Nissan NV 400 und Opel Movano).

Der ADAC fordert die Hersteller auf, die Notbremsassistenten auch vor der gesetzlichen Verpflichtung für Transporter zu verbessern und als Serienausstattung anzubieten. Zudem sollte der Beladungszustand keinen Einfluss auf die Leistung von Assistenzsystemen haben.

ADAC





Was über das Coronavirus bekannt ist – und was nicht


Ausbreitung, Übertragung und Immunität: Über die aktuelle

Coronavirus-Pandemie wird ausgiebig geforscht.

Vieles ist klarer geworden, für manches ist die Datenbasis

aber weiterhin zu dünn.

 

 

 





Schon dumm wenn man frische Farbe an den Finger hat und die Polizei Graffitysprayer sucht


(ots) Wer Farbe an den Fingern hat, ist nicht immer der Osterhase. Diesmal waren es zwei polizeibekannte Graffitisprayer, die letzten Samstag im Rangierbahnhof Kassel, bei einem gemeinsamen Einsatz von Beamten des Polizeireviers Mitte und der Bundespolizeiinspektion Kassel, auf frischer Tat beim Sprayen erwischt wurden.

Insgesamt sollen die Männer an einem abgestellten Intercity eine Fläche von rund 13 Quadratmetern verunreinigt haben. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Eine Bahnmitarbeiterin hatte die Verdächtigen, zwei 22 und 23 Jahre alte Männer aus Kassel, gegen 2 Uhr an dem im Rangierbahnhof abgestellten Zug entdeckt und sofort die Polizei verständigt.

Die alarmierten Ordnungshüter näherten sich von verschiedenen Richtungen an den Zug an. Als die Sprayer die Polizisten entdeckten, versuchten die Männer zu flüchten. Weit kamen sie allerdings nicht. Beide liefen direkt in die Arme der Bundespolizei.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel konnten die Männer widerstandslos festnehmen. Die beiden polizeibekannten Sprayer mussten die Bundespolizisten anschließend zur Wache begleiten.

Die Beamten haben bei der späteren Wohnungsdurchsuchung zudem diverse Beweismittel, darunter zwölf Farbdosen, sichergestellt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen beide Sprayer ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer wieder frei.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Erreichbarkeit der Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien


Unter dem Titel „Wir sind für Euch da“ informieren die Beratungsstellen für Kinder, Jugendlichen und Familien in Kassel über ihre Angebote. Ziel ist es, so viel Entlastung wie möglich und neue und kreative Ideen für eine Tagesstruktur oder Spiele zuhause zu bieten. Auch bei Problemen und Streit sind sie erreichbar und versuchen zu helfen und zu unterstützen.

Nachstehend haben wir eine Übersicht der Beratungsangebote der Jugendhilfeträger erstellt, die erreichbar und ansprechbar sind:


Kinder- und Jugend-Hotline

Von Montag bis Sonntag von 14 bis 20 Uhr sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes unter der Hotline-Nummer (01 60) 2 37 99 00 erreichbar und bieten telefonische Beratung und Austausch für Kinder und Jugendliche. Neben dem Telefondienst wird unter der gleichen Nummer auch ein Chat über die kostenlose Software „Telegram“ ermöglicht, an dem Kinder und Jugendliche teilnehmen und sich austauschen können. Über die App Telegram in einem offenen W-LAN entstehen keine Kosten für den Chat oder ein Telefongespräch.


Jugend- und Suchtberatung

Die telefonische Beratung für Jugendliche, Erwachsene und Angehörige ist zusätzlich über die Apps „Signal“ und „Telegramm“ zu erreichen. Allgemeine Beratung, Angehörigenberatung oder Anfragen für Therapievermittlungen unter der Telefonnummer (0561) 10 36 41. Jugendliche können sich unter den Handynummern (0177) 3 11 03 87 oder (0173) 6 88 44 24 melden.

Sprechzeiten der Jugend- und Suchtberatung sind montags von 9 bis 15 Uhr, dienstags von 12 bis 15 Uhr, mittwochs von 9 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 sowie 14 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr. In diesen Zeiten ist die Beratungsstelle auch per E-Mail erreichbar: jus@drogenhilfe.com oder fresh@drogenhilfe.com (speziell für Jugendliche).


Mädchenzentrum Kassel

Das Malala Mädchenzentrum ist täglich unter der Nummer (0561) 81 64 39 95 zu erreichen. Montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr können die Kolleginnen bei Krisen, Problemen oder Langeweile zusätzlich über WhatsApp kontaktiert werden unter (01520) 3 64 95 99.


Amani Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie gegen Zwangsheirat und sog. Gewalt im Namen der Ehre

Die Beratungsstelle ist zu den normalen Sprechzeiten (Dienstag von 15 bis 17 Uhr und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr) unter der Nummer (0561) 7 08 85 93 zu erreichen, zusätzlich mobil über die Messenger Apps Telegram oder Signal unter (0176) 23 34 61 40. Zudem gibt es für queere Jugendliche ab sofort von montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr eine WhatsApp- und Facebook-Sprechstunde unter der Nummer (01520) 3 64 95 96.


Mädchenhaus

Das Mädchenhaus ist unter der Nummer (0561) 7 17 85 zu erreichen, das Band wird täglich abgehört. Sprechzeit ist weiterhin donnerstags von 11 bis 13 Uhr. Mehr Informationen auf der Website www.hilfefuerkinder-kassel.de.


Beratungsstelle für Kinder und Eltern Deutscher Kinderschutzbund

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle bieten von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und Montag, Mittwoch, Donnerstag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr unter der Nummer (0561) 89 98 52 telefonische Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern an. Hier gibt es Beratung bei Konflikten und Streitigkeiten, Problemen zwischen Eltern und Kinder und Ideen für einen stressfreien Alltag.


Kasseler Familienberatungszentrum – Kafa – e.V. 

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sind Beraterinnen und Berater der Erziehungsberatung des Kasseler Familienberatungszentrums unter (0561) 78449-0 direkt erreichbar und beraten Eltern, Kinder und Jugendliche in familiären Krisensituationen. Die Anmeldung zur Erziehungsberatung ist Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr möglich.


Beratungszentrum für türkische Mädchen, Frauen und Familien – AKGG

In deutscher und türkischer Sprache wird eine telefonische Beratung angeboten für Mädchen, Frauen und Familien bei Problemen in der Erziehung, bei Problemen mit den Eltern und wenn es Schwierigkeiten in der Familie gibt.

Beratungszeiten: Montag von 11 bis 14 Uhr unter der Nummer (0561) 81 64 43 10,

Dienstag und Freitag von 9 bis 11 Uhr unter der Nummer (0561) 81 64 43 00 und

Donnerstag von 12 bis 15 Uhr unter (0561) 81 64 43 10.


Psychologische Beratungsstelle des Diakonischen Werks Region Kassel

Die Mitarbeitenden sind von Montag bis Freitag von 8.30 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer (0561) 70 97 42 50 erreichbar. Hier finden Sie Erziehungsberatung, Paar-, Familien und Lebensberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie Bundesstiftung „Mutter und Kind“, Familien- und Frauengesundheit/ Müttergenesung sowie Beratung bei häuslicher Gewalt. Anträge an die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ können auch weiterhin gestellt werden.


Allgemeine Soziale Dienste (ASD), Jugendamt Stadt Kassel

Erreichbarkeit des Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer (0561) 787-53 01

montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Der ASD steht zur Verfügung bei Erziehungsfragen, Trennungs- und Scheidungsberatung, Hilfen zur Erziehung, Krisensituationen in der Familie und für den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

documenta-Stadt Kassel





Gemeinsame Pressemitteilung BMF, BMWi und KfW: Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand


Frankfurt am Main (ots) Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise. Auf Basis des am 03.04.2020 von der EU-Kommission veröffentlichten angepassten Beihilfenrahmens (sog. Temporary Framework) führt die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz:„Für diese Pandemie gibt es keine Blaupause. Als Bundesregierung müssen wir entschlossen und kraftvoll agieren – und die Situation ständig genau beobachten. Mit dem KfW-Schnellkredit legen wir jetzt ein weiteres Programm auf, das neben die bereits bestehenden Angebote tritt. Es wendet sich an kleinere und mittlere Firmen und Betriebe, die jetzt sehr sehr rasche Unterstützung benötigen und auf andere Bedingungen abstellt als unsere anderen Hilfen, die natürlich fortbestehen.“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und gerade in dieser Krise besonders betroffen. Deshalb ist es entscheidend, dass wir diese einzigartige Substanz und Breite erhalten, um nach der Krise wieder durchstarten zu können. 99,5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie erwirtschaften rund 35 Prozent des gesamten Umsatzes, stellen knapp 60 Prozent aller Arbeitsplätze und über 80 Prozent aller Ausbildungsplätze. Daher spannen wir einen weiteren umfassenden Schutzschirm für unsere Mittelständische Wirtschaft. Wir werden einen KfW-Schnellkredit einführen, bei dem der Staat 100 % der Kreditrisiken übernimmt. Die Kreditlaufzeiten werden auf 10 Jahre verlängert.“

KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig: „Durch die 100-prozentige Haftungsfreistellung und den Verzicht auf eine übliche Risikoprüfung wird sichergestellt, dass diejenigen Unternehmen, die nur durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, rasch einen Kredit bekommen. Wir rechnen mit sehr vielen Anträgen und werden zusammen mit den Banken und Sparkassen alles dafür tun, die technischen Voraussetzungen für eine schnelle Auszahlung zu schaffen.“

Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen:

Unter der Voraussetzung, dass ein mittelständisches Unternehmen im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat, soll ein „Sofortkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:

-  Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. 
-  Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu3 Monatsumsätzen des Jahresumsatzes 2019, maximal EUR 800.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal EUR 500.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50. 
-  Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. 
-  Zinssatz in Höhe von aktuell 3 % mit Laufzeit 10 Jahre. 
-  Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 % durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. 
-  Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.

KfW





Brand in Gebäuden-Küchenbrand


Feuerwehr verhindert durch umsichtiges Handel Rauchausbreitung

Bericht: Gegen 12:40 Uhr gestern Mittag erreichten mehrere Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Kassel und meldeten einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Gaußtraße.

Daraufhin entsendete die Leitstelle umgehend den Löschzug der Feuerwache 1, zwei Rettungswagen und einen Notarzt zur Einsatzstelle.

Vor Ort war eine Rauchentwicklung aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung feststellbar.

Eine Person befand sich bei eintreffen noch in einer Wohnung im 1. Obergeschoss, die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bereits verlassen.

Die Bewohnerin wurde unmittelbar aus dem Gebäude geleitet, sodass sich die Feuerwehr im Anschluss auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte.

Die Küche der Dachgeschosswohnung stand in Vollbrand und konnte durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zügig abgelöscht werden.

Parallel wurde die Wohnung über den Treppenraum maschinell belüftet. Durch das umsichtige Handeln der Feuerwehr konnte eine Rauchausbreitung auf den Treppenraum und andere Wohnungen verhindert werden.

Die Gaußstraße war während der Löscharbeiten komplett gesperrt.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach gut einer Stunde beendet.

Die zuständige Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, insgesamt 21 Kräfte

Danke an die Feuerwehr für diesen Bericht





Wie sicher sind wiederverwendbare Einkaufstaschen vor dem Coronavirus?


Viele Länder versuchen den Verbrauch von Plastiktüten zu

minimieren, wodurch wiederverwendbare Einkaufstaschen

immer beliebter werden. Aber wie sicher sind die

Einkaufstaschen vor dem Coronavirus?

 

 





Anruf von „Falschen Bankmitarbeitern“ im Landkreis Kassel: Betrüger ergaunern über 40000 Euro


Artikelbild

(ots) Altkreis Hofgeismar: Ein hoher Schaden entstand durch betrügerische Anrufe von angeblichen Bankmitarbeitern bei einem Senior im Landkreis. Die Polizei warnt vor diesen Betrugsmaschen.

Der falsche Bankmitarbeiter meldete sich ab dem 28.03.2020 mehrfach bei dem 80- jährigen Senior. Der männliche und akzentfrei deutschsprechende Anrufer bewog den älteren Herrn in einem geschickt geführten Telefongespräch, sämtliche Daten zu dessen Kontozugang preiszugeben.

Dazu gehörten auch einige TAN-Nummern aus dem TAN-Generator. Der glaubhaft klingende „Bankmitarbeiter“ beteuerte, dass angeblich ein Kontozugriff von Unbekannten aus dem Ausland auf das Konto des Seniors stattgefunden hätte, so dass auch das Konto gesperrt werden müsste.

So gelang es dem betrügerischen Anrufer, über 40000 Euro vom Konto des Seniors ins Ausland zu überweisen. Erst im Gespräch mit der richtigen Bank kam heraus, dass der Geschädigte Betrügern aufgesessen war.

Tipps der Polizei:

   - Seien Sie misstrauisch gegenüber Unbekannten am Telefon und 
     lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!
   - Ihre Bank ruft niemals bei Ihnen an, um Sie dazu zu bewegen, 
     Geld zu überweisen und dazu PIN - oder TAN Nummern zu 
     übermitteln.
   - Geben Sie Unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre 
     familiären Verhältnisse.
   - Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Großbritannien droht schlimme Woche: Über 5.000 Corona-Tote


Euronews World News
 
Premierminister Johnson ist weiter im Krankenhaus,
er wurde am Sonntagabend wegen hohen Fiebers
durch seine #coronavirus-Infektion eingeliefert.
 
 

 




Wie wird das Wetter heute?


Wie entwickelt sich das Wetter heute?

Wo wird es gefährlich und

was machen die Temperaturen?

 

 





Sonnenschutz für die Augen: Welche Möglichkeiten haben Brillenträger?


Das Weltgeschehen wird derzeit von der Coronakrise bestimmt. Dass auch abseits der Krise Gesundheitsprobleme existieren, gerät angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen leicht in Vergessenheit. Ein solches Problem ist der Anstieg UV-bedingter Erkrankungen, der sich aufgrund steigender UV-Belastung in Zeiten des Klimawandels bereits seit Jahren abzeichnet. Auch während der Corona-Pandemie spielt Sonnenschutz deshalb noch eine Rolle. Ob im eigenen Garten oder beim Sport an der frischen Luft: Nicht nur die Haut braucht Schutzmaßnahmen, sondern auch die Augen. Gute Sonnenbrillen leisten den nötigen Schutz. Aber was tun Brillenträger? Auf konventionelle Sonnenbrillen können sie nicht zurückgreifen.

 

Aufstecksonnenbrillen, Sonnenbrillen mit Sehstärke oder filternde Kontaktlinsen – was schützt besser?

Es ist in der Coronakrise etwas untergangen: Der Frühling hat begonnen. Mit dem Frühlingsanfang zeigt sich auch die Sonne, die man wegen steigendem UV-Anteil nur mit Bedacht genießen sollte. Mit Bedacht meint in diesem Fall: https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/tipps/tipps.html mit angemessenem Sonnenschutz. Für UV-bedingte Schädigungen sind die Augen noch anfälliger als die Haut. Deshalb verbirgt man sie am besten hinter dunklen Gläsern. Das hört sich einfach an, aber für Menschen mit Sehschwäche kommen konventionelle Sonnenbrillen nicht in Frage. Um den Durchblick zu bewahren, die Gestelle über die Korrekturbrille ziehen? Das würde nicht nur komisch aussehen, sondern auch den Schutz-Effekt beeinträchtigen. Menschen mit Sehschwäche schützen ihre Augen eher mit folgenden Accessoires vor UV:

  • extra angefertigten Sonnenbrillen mit Sehstärke
  • Brillen mit selbsttönenden Brillengläsern
  • maßgefertigten Aufsteck-Sonnenbrillen für Korrekturbrillen
  • Kontaktlinsen mit UV-Schutz

Aber welche dieser Optionen ist die beste? Extra angefertigte Sonnenbrillen mit Sehstärke haben einen großen Nachteil. Verlässt man bei strahlendem Sonnenschein das Haus, lässt sich der Sonnenschutz auch bei Regenschauern später des Tages nicht einfach ablegen. Es sei denn, man hat auch die normale Korrekturbrille immer dabei. Wer anpassungsfähig bleiben und zugleich Umstände vermeiden will, entscheidet sich deshalb eher für Clip-on-Sonnenbrillen oder wählt selbsttönende, sogenannte phototrope Gläser, die sich bei Sonnenlicht abdunkeln. Allerdings kosten sowohl die Maßfertigung solcher Aufsteckgläser als auch selbsttönende Brillengläser mit Sehstärke relativ viel Geld. Das bedeutet Kosten, die sich mit Linsen vermeiden lassen. Aber sind Kontaktlinsen mit standardmäßigem UVB- und UVA-Filter den anderen Möglichkeiten wirklich überlegen?

 

Kontaktlinsen mit UV-Schutz: Vor- und Nachteile im Überblick

Kontaktlinsen mit UVB- und UVA-Filter bieten Menschen mit Sehschwäche im Vergleich zu Sonnenbrillen mit Sehstärke, phototropen Gläsern sowie Clip-on-Sonnenbrillen einige nennenswerte Vorzüge. So beispielsweise die folgenden:

  • Sie schützen von allen Seiten, da sie direkt im Auge sitzen.
  • Sie haben nur geringe Anschaffungskosten.
  • Bei Wetterumschwüngen ist kein aufwendiger Brillentausch nötig.
  • Sie eignen sich auch für Sportaktivitäten

Dass die Linsen unsichtbar bleiben, kann sowohl Vor- als auch Nachteil sein. Wer Sonnenbrillen als Fashion-Statement schätzt, wird von den filternden Accessoires enttäuscht. Hat man vorher niemals Kontaktlinsen getragen, könnte die Gewöhnung an die unsichtbaren Sehhilfen außerdem einige Tage dauern. Dennoch spricht der Schutzeffekt von allen Seiten deutlich für die Accessoires. Brillenfassungen können seitliche Strahlen in der Regel nicht vollständig abschirmen, weil sie dazu nicht nahe genug am Auge sitzen. Will man die Augen optimal schützen, braucht man also entweder vollgeschlossene Sonnenbrillen oder filternde Kontaktlinsen.





Gefälschte Mail an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf


(ots) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor einer betrügerischen Mail. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen.

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden.

In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen.

Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Die BA fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen.

Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen.

Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht.

Bundesagentur für Arbeit