Volkskrankheit – Rückenschmerzen


Rückengesundheit – Wer rastet, der rostet

Bremervörde (ots) „Jeder möchte lange leben, aber keiner möchte alt werden“ lautet ein bekanntes Zitat.

Gemeint ist damit, dass die Fitness im Alter nachlässt und Senioren dafür häufiger mit verschiedenen Einschränkungen konfrontiert sind. Nicht nur der Seh-und Hörsinn werden schlechter, auch die Gelenke schmerzen und Bewegung fällt schwerer. Unsicherheit und Schmerzen verleiten viele ältere Menschen deshalb dazu, sich kaum noch zu bewegen. Aber auch für sie gilt: Körperliche Aktivität ist notwendig, um Rückenschmerzen zu vermeiden und um generell gesund zu bleiben. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Tipps, wie eine rückengesunde Lebensweise auch im Alter gelingen kann.

Mobil bleiben

Egal ob beim Einkauf oder Spaziergang – Gehhilfen erleichtern älteren Menschen den Alltag. Ein fester Halt, die rollende Fortbewegung und Zubehör wie Rückenlehne, Sitzfläche und Einkaufskorb ermöglichen ein selbstständigeres Leben. Sie bieten Senioren mehr Sicherheit und motivieren dadurch auch zu mehr Bewegung.

Bei einem rückenfreundlichen Rollator spielt ein geringes Gewicht eine große Rolle. Da das Gerät im Alltag manchmal angehoben werden muss, sollte es möglichst leicht sein und nicht mehr als elf Kilogramm wiegen. Ebenso wichtig ist auch eine einfache Handhabung: Rangieren in engen Gängen, auf unterschiedlichen Untergründen oder auf viel belebten Plätzen sollte problemlos möglich sein. Zusätzlich sollte der Rollator ohne großen Aufwand zusammenklappbar sein, um ihn bei Bedarf tragen zu können. Um den Rücken zu schonen, sollte die Gehhilfe außerdem individuell auf ihren Besitzer anpassbar sein. Das bedeutet: Höhenverstellbare, ergonomische Handgriffe zum Laufen und eine anpassbare Sitzhöhe, wenn die Sitzfläche genutzt wird. Worauf man sonst noch achten sollte, erfährt man unter www.agr-ev.de/rollator.

Bewegung tut gut

Viele ältere Leute fühlen sich nicht mehr fit genug, um sich sportlich zu betätigen. Regelmäßige Bewegung ist dennoch wichtig, um Gelenkschmerzen entgegenzuwirken und die Rückengesundheit zu stärken. Eine sehr angenehme und schonende Möglichkeit ist sanftes Schwingen auf dem Minitrampolin. Das macht nicht nur Spaß, sondern schult auch die Koordination und tut Gelenken und Herz-Kreislauf-System gut. Außerdem wird die Muskulatur trainiert und kann so die Wirbelsäule und die Bandscheiben entlasten.

Ein besonders ergonomisches Trampolin lässt sich individuell auf das Körpergewicht anpassen. Möglich wird dies z. B. durch elastische Gummiseilringe in unterschiedlicher Stärke, die als Aufhängung verwendet werden. Dies sorgt für die passende, individuelle Elastizität und fördert so die Muskelaktivität im ganzen Körper. Für ältere Personen sind auch montierbare Haltegriffe für zusätzliche Stabilität und Sicherheit sinnvoll. Weitere Informationen unter: www.agr-ev.de/minitrampolin.

Richtig sitzen und liegen

Nicht nur ausreichend Bewegung ist für Senioren im Alltag wichtig. Auch das richtige Liegen und Sitzen tut dem Rücken gut und wirkt Verspannungen und Schmerzen entgegen.

Rückenschonende Relax- und Aufstehsessel sollten in Sitzhöhe, -tiefe und -breite, zum Nutzer passen. Dadurch wird der Sitzdruck optimal verteilt und belastet den Körper so wenig wie möglich. Die Rückenlehne -sowie die Fußstütze oder auch ein passender Hocker sollten sich leicht in unterschiedliche Positionen verstellen lassen und den Haltungswechsel fördern. Aufstehsessel sollen den Nutzer beim Aufstehen unterstützen und die nötige Sicherheit geben. Mehr Wissenswertes gibt es auf www.agr-ev.de/aufstehsessel und www.agr-ev.de/relaxsessel.

Unsere Fachkräfte beraten Sie gern im Hinblick auf einen gezielten Hilfsmitteleinsatz, gerne auch bei Ihnen zu Hause, die Ihren Erwartungen entspricht und gleichzeitig den Bedürfnissen der Pflegenden, ob aus dem Kreise Ihrer Angehörigen, oder dem Pflegepersonal, gerecht wird. https://www.reha-team-wagener.de/

Erholsamer Schlaf steigert das Wohlbefinden. Das ist nicht nur im Alter wichtig. Viele Senioren leiden jedoch zunehmend unter Krankheiten wie Demenz, Parkinson oder chronischen Schmerzen, die oftmals mit Schlafstörungen einhergehen. Spezielle Therapiematratzen können hier Abhilfe schaffen: Sie sind so konzipiert, dass sie je nach Krankheitsbild den größtmöglichen Komfort bieten. Das funktioniert zum Beispiel bei Parkinson durch eine feste Unterfederung – sie reduziert den Kraftaufwand beim nächtlichen Positionswechsel. Der Körper wird immer ergonomisch unterstützt – das fördert einen gesunden Schlaf. Zusätzlicher Tipp: Vor dem Kauf immer erst einmal Probesitzen oder -liegen. Eine Liste der derzeit zertifizieren Produkte ist unter www.agr-ev.de/therapiematratzen zu finden.

Über die AGR

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit über 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ dar. Alltagsgegenstände, die von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestuft werden, können mit dem renommierten Siegel ausgezeichnet werden.

Aktion Gesunder Rücken e. V.





Wucher und Betrug in Griechenland: Neue Folge „Achtung Abzocke“


 
Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur
Im Urlaubsparadies Griechenland geht es bei Weitem
nicht so paradisisch zu, wie man hoffen möchte.
 
Peter Giesel ist vor Ort und deckt dreisten Wucher und Betrug auf.
Am 25. Juli ab 20:15 Uhr bei Kabel Eins
 

 
 

 



Body Shaming in der Partnerschaft


Verstärkt betrifft Body Shaming immer noch Frauen, sie beäugen ihr Äußeres überkritisch und die Frauenzeitschriften geben mit ihren Diättips und vorgegebenen Schönheitsidealen den Rest dazu.

Natürlich schließt dieses Phänomen Männer nicht aus.

Fakt ist, wer sich für seinen Körper, sein äußeres Erscheinungsbild schämt, ist unglücklich.

Egal, ob es eine Narbe im Gesicht, Schuppenflechte an den Beinen, vermeintlich zu große Ohren, oder Nase, zu dünn oder doch zu viel Speck auf den Rippen ist, es belastet die betroffenen Menschen unglaublich stark.

Dieser Makel kann vielleicht im Job noch kaschiert werden, doch spätestens in einer Beziehung, beim alltäglichen Zusammenleben und dann im Besonderen beim Sex ist der Teil des Körpers für den man sich schämt offensichtlich.

Viele Frauen sind so gehemmt, finden sich so hässlich, dass sie sich nur im dunkeln, oder teilweise bekleidet, eben die für sie unliebsamen Stellen bedeckend, überhaupt auf Sex einlassen können.

Natürlich spürt der Partner das und würde dieses unangenehme Gefühl gerne von der Partnerin nehmen, doch wie?

Der Partner kann helfen, indem er zum Beispiel fragt:

„Was wünschst du dir von mir, was kann ich tun, damit du dich entspannen kannst?“

Geben sie ihrer Partnerin das Gefühl, dass sie ihr aufmerksam zu hören.

Sagen sie ihr, dass sie sie wunderschön finden und verkneifen sie sich sämtliche Sprüche und Witze. Auch wenn diese nicht böse gemeint sind, Sprüche und Witze auf Kosten anderer sind nicht lustig, jedenfalls nie für die Person, die es betrifft.

Es hebt den gefühlten Makel der Partnerin hervor und es kränkt sie mehr, als sie vielleicht zugeben möchte.

Für die betroffene Person gibt es eine Lösung.

Die Lösung für ihr Problem ist in ihnen verborgen.

Nur sie wissen, was sie brauchen, um Frieden mit ihrem Körper zu schliessen.

Ihr Partner kann sie in ihrer Suche danach bestärken und unterstützen, ihnen sagen und zeigen wie wunderbar er sie findet.

Doch sie dürfen es auch annehmen lernen, ihr Selbstvertrauen stärken, die Vergangenheit hinter sich lassen.

Das kann auch mit Unterstützung professioneller Hilfe passieren.

Finden sie ihren persönlichen Weg, auch als Paar.

Jeder von uns ist wunderbar Einzigartig und somit perfekt, wenn wir das erkennen, uns lossagen von Bewertungen im Außen, dem inneren Kritiker Einhalt gebieten, dann Leben wir ein glückliches Leben.

Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Herzlichst Miriam Welteken (Beziehungscoach für Männer und Paare)

Sie haben eine Frage, ein bestimmtes Thema das in ihrer Beziehung immer wieder auftaucht und sie wünschen sich Rat?

Schreiben sie mir eine E-Mail mit dem Betreff: Leserfrage – und vielleicht erscheint ihr Thema schon in meinem nächsten Artikel.

Kontakt: miriam.welteken@gmx.de www.facebook.com/MiriamWelteken





Posthume Ehrung für Walter Lübcke


Ministerpräsident Volker Bouffier wird den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke posthum mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen, der Wilhelm Leuschner-Medaille, ehren.

„Dr. Walter Lübcke war ein leuchtendes Vorbild für Freiheit und Demokratie“, sagte Bouffier. „Aus tiefer Überzeugung stand er für diese Grundpfeiler unserer Gesellschaft und hat sie auch gegen Widerstände immer verteidigt. Umso bedauerlicher ist es, dass er wegen dieser beispielgebenden Grundüberzeugung auf tragische Weise sein Leben lassen musste. Für seine herausragenden Verdienste im Kampf für Demokratie und Freiheit, seine politische Courage und seinen persönlichen Mut gebührt ihm die Ehre dieser hohen Auszeichnung. Sein Wirken für unsere freiheitliche Gesellschaft bleibt unvergessen.“

Die Ehrung Dr. Walter Lübckes ist die erste posthume Verleihung der Wilhelm Leuschner-Medaille. Die Auszeichnung wird traditionell am hessischen Verfassungstag, dem 1. Dezember, verliehen. Der 1953 in Wolfhagen geborene Walter Lübcke war von 1999 bis 2009 Abgeordneter des Hessischen Landtags und von 2009 bis zu seinem gewaltsamen Tod am 2. Juni 2019 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel. Die Medaille wurde vom ehemaligen Ministerpräsidenten Georg August Zinn am 29. September 1964, dem 20. Todestag Wilhelm Leuschners, gestiftet.

LAND HESSEN





Friedhof am Meer


St. Severins Pastorin Susanne Zingel
©Sylt Marketing

Keitum gilt als das Kapitänsdorf der Insel Sylt. Die alten Grabsteine auf dem Friedhof von St. Severin erzählen von Heimat und Ferne, von Liebe und Verlust und denjenigen, die all das durchlebten: die Sylter Seefahrer und ihre Familien.

Beschützt von einem Wall, behütet von alten Bäumen und bewacht von einem mächtigen Turm liegt der Friedhof von St. Severin auf einer Anhöhe über dem Meer. „Das Wattenmeer kann mit seiner immer gleichen Abfolge von Ebbe und Flut zum Sinnbild des schwindenden und des wiederkehrenden Lebens werden“, sagt Pastorin Susanne Zingel. Davon können auch die beeindruckenden Grabsteine erzählen. Die ältesten aus dem 17. Jahrhundert sind um die Apsis der Kirche, dem halbkreisförmigen Gewölbe am hinteren Teil der Kirche, zusammengetragen, die größten und die wohl interessantesten Grabplatten stehen nördlich der Kirche an einen Wall gelehnt. Sie sind aufwendig bearbeitet und schön verziert. „Manche berichten vom Leben wohlhabender Keitumer Familien, darunter auch Seefahrer und Kapitäne“, sagt Pastorin Zingel. Damals fuhren die Sylter Männer zur See, heuerten auf großen Walfangschiffen an. Das brachte mitunter Wohlstand, aber auch viele Schicksalsschläge – wie die Inschriften auf den Grabsteinen bezeugen. Albert Jansen verunglückte vor Kap Hoorn, Ingwer Petersen starb 1843 im Sturm vor Brasilien, Peter Erken Klein ertrank 1804 auf dem Rückweg von Surinam nach Holland. Und mancher Sylter Seefahrer kam auf der Fahrt vom nahen dänischen Hoyer ums Leben – nachdem er es schon aus Batavia/Indonesien heil nach Holland geschafft hatte.

„Ein Grabstein ist ein besonderes Schmuckstück“, sagt Susanne Zingel und zeigt auf die Grabplatte von Inken und Uwe Peters.
©Sylt Marketing

„Ein Grabstein ist ein besonderes Schmuckstück“, sagt Susanne Zingel und zeigt auf die Grabplatte von Inken und Uwe Peters. 1,8 mal 1,2 Meter mächtig, aus Kalksandstein, mit einem Bild der Geschichte: Im unteren Teil ist ein Dreimaster dargestellt, rechts vor dem Bug des Segelschiffes speit ein Wal eine Wasserfontäne. Und darüber sind Haie, die nach fliegenden Fischen schnappen. Auffällig ist, dass Sonne und Mond gleichzeitig dargestellt sind, was in der Arktis tatsächlich der Fall sein kann. Dorthin, in die Gewässer vor Grönland und Spitzbergen, fuhren auch Sylter Seefahrer. Als einfache Decksjungen begannen sie und manch ein Nordfriese brachte es zum Kommandeur. Einige kamen zu Reichtum, viele fanden den Tod. Indes: Uwe Peters kehrte heim und starb in Keitum, kam nicht um auf See, wie viele andere. Er wurde auch nicht von Piraten entführt und auf einem Sklavenmarkt in Nordafrika verkauft. „…ich ruhe jetzt in Frieden Bey mein Schatz in der Erd (…) Mein Schiff stößt an kein Strand. Ich bin nun angekommen…“ So lautet die Inschrift von 1811.

Einer der erfolgreichsten Walfänger der Insel war wohl Hans Hansen Teunis (1746 – 1803), er fuhr bereits als Neunjähriger zur See. Pastorin Zingel führt zu einem Ensemble von Grabsteinen und –platten. Dort steht geschrieben: „…In seiner frühen Jugend wurde er zur Grönländischen-Seefahrt angeführt (…) 47 Reisen davon 37 als Commandeur und die mehresten mit glücklichem Erfolg gethan.“ Auch Hans Hansen Teunis starb an Land, in Altona. Drei seiner Söhne aber blieben auf See – auf der Rückreise vor Grönland, bei einer Havarie vor Island, während eines Orkans in der Nordsee, so steht es in den Chroniken.

Doch die Geschichten der Toten auf diesem Friedhof enden nicht mit den Grönlandfahrern. Die Historie ist näher, und sie ist mahnender: Susanne Zingel geht zur Wattseite und bleibt vor einem weiteren ungewöhnlichen Grabstein stehen: Was aussieht wie ein Vulkanausbruch, stellt ein Biike-Feuer dar. Unter diesem Stein ruht die Asche des Keitumer Dichters Jens Emil Mungard. Er verspottete in einigen Gedichten nicht nur die Nationalsozialisten, sondern „…

Viele Seefahrer kehrten nicht mehr in ihre Heimat zurück.
©Sylt Marketing

er weigerte sich auch, seine Gedichte vom Friesischen ins Deutsche zu übertragen. Er wurde von den Nazis verfolgt und im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet“, sagt Susanne Zingel. „Harki Got, Dö Rogt, Wik Nomen“ – Ehre Gott, Tue Recht, Weiche niemandem – so steht es auf seinem Stein geschrieben.

Weitere Informationen im Buch „Friedhof am Meer – der St.-Severin-Kirchhof in Keitum und der Tod auf Sylt“. Susanne Zingel bietet auch Führungen an. Daten, Zeiten und Details gibt es im Keitumer Gemeindebüro oder im Internet auf www.st-severin.de und www.sylt.de.





Happy Birthday Glycerin: 6 geniale Tricks


Abenteuer Leben
 
Glycerin – ein kaum beachteter Inhaltsstoff in Cremes und Frostschutzmitteln.
Doch egal ob flüssig oder fest, Glycerin ist in jedem Haushalt ein echtes Wundermittel.
In der Küche als Enteiser, im Badezimmer für Seife oder als Haarpflegeprodukt
soll Glycerin verwendbar sein.
Ob die Haushaltstricks mit Glycerin auch wirklich funktionieren,
probieren zwei Testerinnen aus.
 
 

 

 



NABU: Online-Trainer macht fit für den Insektensommer


Mit E-Learning-Tool NABU Insektentrainer Schmetterlinge, Käfer und Wanzen kennenlernen und bestimmen

________________________________________________________________

Berlin – Wie sehen die Raupen des Kleinen Fuchs aus? Wieso bringt der Marienkäfer Glück? Wer mehr über heimische Insekten wissen will, kann sie mit dem NABU Insektentrainer kennenlernen. Ab sofort ist das neue E-Learning-Tool unter www.insektentrainer.de online. „Das Interesse an Insekten ist durch das alarmierende Insektensterben enorm gestiegen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Mit unserem Insektentrainer kann jeder sein Wissen über diese wichtige Tiergruppe erweitern und bekommt Tipps wie er zu ihrem Schutz beitragen kann.“

 

Der Insektentrainer stellt 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten vor. „Das Besondere: Sie sind nicht nur als erwachsene Tiere zu sehen, sondern auch als Raupen, Puppen oder Larven“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Dazu gibt es Infos über Vorkommen und Lebensweise der Insektenarten. So erfährt man etwa, dass die Steinhummel gern in leere Mauselöcher einzieht, dass die Lederwanze Feinde mit einer stinkenden Flüssigkeit bespritzt und dass ein Marienkäfer im Laufe seines Lebens etwa 5.000 Blattläuse verspeist. Leicht zu verwechselnde Arten werden im direkten Vergleich gezeigt. Außerdem gibt es Tipps, wie jeder helfen kann, die Tiere im eigenen Garten zu schützen. Mit einem Quiz kann das gelernte Insektenwissen überprüft werden.

 

„Die 16 vorgestellten Arten sind auch die, auf die bei unserer Zählaktion Insektensommer besonderes Augenmerk gelegt werden soll“, so Franzisi. „Mit dem Trainer bereitet man sich also optimal auf die nächste Insektenzählung vor.“ Diese findet vom 2. bis 11. August statt. Dabei stehen die Arten Ackerhummel, Blaue Holzbiene, Blaugrüne Mosaikjungfer, Grünes Heupferd, Kleiner Fuchs, Schwalbenschwanz, Siebenpunktmarienkäfer und Streifenwanze im Fokus. Aber auch alle anderen Insekten, die entdeckt werden, sollen gezählt und an den NABU unter www.insektensommer.de gemeldet werden.

 

Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Gezählt wird zweimal im Jahr, einmal im Früh- und einmal im Hochsommer. Bei der ersten Zählung vom 31. Mai bis 9. Juni nahmen 6.400 Insektenfans teil und gaben über 3.600 Meldungen ab. Im vergangenen Jahr beteiligten sich in beiden Zählräumen zusammen genommen 18.000 Menschen mit über 7.300 Beobachtungen.

 

Insektentrainer: www.insektentrainer.de

 Mehr Infos: www.insektensommer.de





Tipp für die lauen Sommerabende


Das Theaterstück „Dornröschen, schon wieder verschlafen“ wird an jedem Samstag seit Mitte Juli bis einschließlich 28. September um 19 Uhr auf der Sababurg aufgeführt.

 Erfahren Sie, wie Dorothea Viehmann den Brüdern Grimm ihre Märchen erzählt hat. Vor der historischen Kulisse der Palas Ruine wird dann Dornröschen zum Leben erwachen, verflucht zu 100 Jahre Schlaf und nur durch der wahren Liebe Kuss wieder zu erwecken.

Das Stück ist eine Liebeserklärung an die Kraft der Erzählkunst, die Magie der Märchen und die Macht des Humors. Und ganz nebenbei erfahren Sie einiges aus dem Leben der berühmten Grimm-Brüder und woher diese eigentlich die ganzen Märchen hatten.

Aufgeführt wird das alte Märchen im neuen Gewand von dem Ensemble
des „Theater in der Wolfsschlucht“ aus Kassel.

Diese Märchenkomödie garantiert einen unvergesslichen Theaterabend

für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

 

Jetzt Tickets sichern – limitierte Anzahl!

Ticketverkauf online https://tickets.hofgeismar.de/produkte, so lange der Vorrat reicht im Vorverkauf über die Tourist-Info und an der Abendkasse. Eintritt: Vorverkauf 8,–, Abendkasse 10,– Ermäßigung für Kinder und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. (Kinder bis 10 Jahre frei)

 

Infos im Internet zum gesamten Angebot: https://www.hofgeismar.de/hofgeismar-erleben/fuehrungen-besichtigungen/dornroeschenschloss-sababurg/

Dieses Angebot ist ein Gemeinschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen, der Thiergarten Gastronomie im Tierpark Sababurg, der Stadt Hofgeismar und dem Heimat- und Verkehrsverein Hofgeismar. Das Projekt wird gefördert durch die Kasseler Sparkasse und die EAM.

Kontakt:

Tourist-Info „Naturpark Reinhardswald“

Tel. 05671.999222

https://www.hofgeismar.de/hofgeismar-erleben/fuehrungen-besichtigungen/dornroeschenschloss-sababurg/

und

www.und www.erlebnis-sababurg.de – auf dieser Webseite mit englischer Übersetzung!





Kontrollierte Kundgebung der Rechten in Kassel


Am heutigen Samstag also galt es.

Die Partei „Die Rechten“ wollten im beschaulichen Kassel aufmarschieren.

Das Thema der Rechten: „Gegen Pressehetze, Verleumdung und Maulkorbfantasien“ sollte ursprünglich in der City durchgeführt werden.

Die Stadt Kassel war zwar vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch der Rechtsextremen zu verbieten, dennoch sei es über einen Auflagenbescheid zumindest gelungen, Versammlung und Aufmarsch aus der Kasseler Innenstadt zu verbannen, so Geselle.

Trotzdem kam der gesamte Besucherverkehr in der City zum Erliegen.

Die Polizei hatte das Gebiet – rund um den geplanten Aufmarschort – strategisch gut abgeriegelt. Überall standen Absperrgitter und Polizeikräfte. Selbst die Presse musste sich bis zum Veranstaltungsort hin rund drei Mal kontrollieren lassen.

Absperrkräfte unterstützten aus Thüringen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und natürlich aus allen Teilen Hessens.  

Der tatsächlich genehmigte Marschweg der 100 -150 rechten Demonstranten startete und endete vor der Elwe und ging über die Hafenstraße, die Dresdner Straße, die Leipziger Straße und wieder zur Elwe.

Zunächst kamen 68 Teilnehmer der rechten Demo vor der Elwe an.

Dann begann das Warten, ein langes zähes Warten. Denn es dauerte knapp zwei Stunden, bis die per Zug angereisten weiteren Teilnehmer vom Bahnhof zum Veranstaltungsort kamen. Dies lag vermutlich daran, dass die Polizei diese nicht ungehindert durch die Stadt ziehen lassen wollte. Also wurde ein Bus geordert, der diese geschlossen zur Elwe bringt, denn es war defacto unmöglich zur Elwe zu Fuß zu gelangen.

In der Rede über die Lautsprecher der Rechten, kritisierte man die Rolle der Presse und prangerte diese an, dass diese die Morde und Übergriffe von Asylbewerbern nicht genug thematisiert hätten.

Auch las man die gesamte Auflagenverfügung vor und forderte die Teilnehmer auf sich an alle Punkte vorbildlich zu halten.

Nach Christian Worch einem bundesweit bekannten Neonazi sprach dann Sascha Krolzig noch einige Wort und erntete den Beifall seiner …  Auch Krolzig ist bestens bekannt in der Szene. Neben diesen beiden bekannten Herrschaften war auch der bekannte SS-Siggi  aus Dortmund anwesend, hielt sich aber stark im Hintergrund.

Die Veranstaltung fand ihr Ende um 16.19 Uhr.

Viele Gegendemonstranten hatten sich an diesem Tag auf den Weg in die Kasseler Innenstadt gemacht um gegen den Aufmarsch zu protestieren.

 Nachdem sie am Altmarkt nicht auf die Fuldabrücke gelassen wurden, versuchten die Menschen über die Drahtbrücke ins Blücherviertel zu gelangen um in die Nähe der Veranstaltung zu kommen.

Die Zahl der Demonstranten lässt sich nur schwerlich schätzen dürfte aber bei rund 15.000 Menschen liegen.

Es kam dann noch zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei, als ca. 50 schwarz gekleidete, vermummte Linke aus einem Haus herausstürmten.

Auch aus dem Park Schillstraße/Hafenstraße kam eine Personengruppe gelaufen.

Die Polizei hatte die Lage aber unter Kontrolle und brachte die ersten 30 gleich erstmal zu Boden. 

Der Rest schimpfte hinter der Absperrung.

Einen ausführlichen Videobericht sehen sie am morgigen Tag. 

 


GEGENDEMO:                                                                                     

ngg_shortcode_0_placeholder 


 

   DEMO „der Rechten“

ngg_shortcode_1_placeholder 


 




8400 Bilder der Mondlandung auf Flickr


Neil Armstrong- der erste Mensch auf dem Mond

Schon vor ein paar Jahren hat die Nase insgesamt 8400 Bilder der Mondlandungen ins Netz gestellt.

Die Nasa hat dabei jedes Foto, das von Apollo-Astronauten während der Mond-Missionen aufgenommen wurde, in seinen Flickr-Account „Project Apollo Archive“ gestellt.

Alle Bilder sind in einer Auflösung von 1800 dpi, sortiert nach dem Film, auf dem sie waren.

Interessant sind auch die nie gesehenen Aufnahmen vom Training der Apollo-11-Crew, deren Mondlandung sich in der heutigen Nacht zum 50mal jährt.

Ausgerüstet waren die Astronauten mit der schwedischen Mittelformat-Kamera Hasselblad 500EL,

mit Zeiss Planar f-2.8/80 mm und Zeiss Sonnar f-5.6/250 mm Linsen.

 


Hier gibt es 8 4 0 0 Bilder zu bestaunen





Herzliche Einladung zum 22. Weinfest in Hofgeismar


Es ist wieder soweit, das 22. Weinfest findet am 26. und 27. Juli 2019 statt. Veranstalter ist – wie in jedem Jahr – der Heimat- und Verkehrsverein Hofgeismar – unterstützt von der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe e.V.

 

Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus wird ein gemütliches Weindorf aufgebaut. Für den Wetterschutz wird ein großer Teil des Marktplatzes wieder überdacht.

Das Weinfest startet am Freitag um 17.00 Uhr und am Samstag ab 14.00 Uhr.

 

Auch in diesem Jahr wird es die beliebte Weinprobierkarte geben.

Ab Freitag, dem 26. Juli 2019, kann eine Probierkarte für acht verschiedene Weine auf dem Weinfest erworben werden. Mit dieser Karte können Sie an allen Tagen die einzelnen Weine probieren.

Die Winzer werden Ihnen dann die einzelnen Weine mit ihren Vorzügen und Besonderheiten vorstellen.

Natürlich gibt es auch alkoholfreie Getränke und vielfältige kulinarische Angebote.

Am Samstag, dem 27. Juli 2019 wird unser Partner „Café am Markt“ in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr Kaffee und Kuchen anbieten.

Freuen dürfen Sie sich auch wieder auf ein abwechslungsreiches Musik-Programm an beiden Tagen.

An allen Tagen ist der Eintritt frei.

 Der Heimat- und Verkehrsverein Hofgeismar verlost im Rahmen des Weinfestes insgesamt 50 Eintrittskarten für das diesjährige Oktoberfest am 26. Oktober 2019.

Die Teilnahme ist kostenlos. Einfach die Gewinnspielkarte mit dem richtigen Lösungswort und der Adresse ausfüllen.

Die Karte kann nur in die Lostrommel auf dem Weinfest, am Stand des Heimat- und Verkehrsvereins, abgegeben werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 





Modellregion für Glyphosatausstieg


NABU: Deutsche Bahn soll Alternativen in Hessen erproben

Wetzlar – Der Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat und anderen Pestiziden gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Mit ihrem großen Streckennetz kann auch die Deutsche Bahn einen erheblichen Beitrag zum Schutz der Lebensgrundlagen leisten. „Leider kommt auf den Schienen derzeit noch oft Glyphosat zum Einsatz, um die Gleise von Bewuchs frei zu halten. Deshalb freuen wir uns über das Bestreben der Bahn, nach Alternativen für den Gifteinsatz zu suchen“, erklärt NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Der NABU schlägt der Deutschen Bahn vor, Hessen als Modellregion für den Glyphosatausstieg im Bahnbetrieb einzurichten. „Mit seinen vielfältig strukturierten Landschaften eignet sich Hessen ideal, um alternative Methoden der Wildkrautbekämpfung großflächig zu erproben“, so Eppler. Auch die Grünen im Hessischen Landtag setzen sich für eine solche hessische Modellregion ein.

Gleisanlagen bieten vor allem solchen Tieren und Pflanzen einen passenden Lebensraum, die an Wärme und Trockenheit angepasst sind. So kommen an Bahndämmen nicht selten Zauneidechse, Mauereidechse und Schlingnatter vor. Blütenreiche Randstreifen werden gerne von Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Nektar saugenden Insekten genutzt. Alternative Methoden zum Freihalten der Gleise können dabei helfen, diese Vielfalt zu schützen. „In verschiedenen Bereichen wird mit Heißwasser, Elektrischem Jäten und UV-C-Licht experimentiert“, erläutert Eppler. Solche Verfahren könnten auch auf Gleisanlagen Anwendung finden. Alle drei Verfahren arbeiten mit unterschiedlichen Formen von Hitze. Während Wildpflanzen beim Heißwasserverfahren verbrüht werden, erfolgt das Entfernen beim Elektrischen Jäten mittels Strom. Bei der örtlichen Bestrahlung mit kurzwelligem UV-Licht werden die Pflanzenzellen geschädigt, was schließlich ebenfalls zum Absterben der Kräuter führt.

NABU Landesverband Hessen e.V.





ZDF-Politbarometer Juli 2019: Verhaltene Unterstützung für von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin Deutliche Mehrheit für teurere Flugtickets


Mainz (ots)

Am Dienstag wurde Ursula von der Leyen mit knapper Mehrheit zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Auch in Deutschland ist diese Entscheidung umstritten. So finden es lediglich 41 Prozent aller Befragten gut, dass von der Leyen dieses Amt übernimmt, 35 Prozent finden das nicht gut und 20 Prozent ist es egal (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Die deutschen Abgeordneten der SPD im Europaparlament und die Führung der SPD hatten sich gegen die Wahl der CDU-Politikerin ausgesprochen. Dass deshalb jetzt der Fortbestand der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD gefährdet ist, glauben nur 24 Prozent und 68 Prozent glauben das nicht.

Klimaschutz, CO2-Steuer und Flugtickets

Für das wichtigste politische Problem halten die Deutschen weiter den Klimaschutz. Fast unverändert ist eine deutliche Mehrheit (63 Prozent) der Meinung, dass bei uns in Deutschland zu wenig für den Klimaschutz getan wird (zu viel: 13 Prozent; gerade richtig: 21 Prozent). In diesem Zusammenhang wird auch über eine CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe wie Benzin, Diesel, Gas oder Heizöl gesprochen. Eine solche Steuer wird aber unverändert von einer klaren Mehrheit (59 Prozent) abgelehnt und zwar selbst wenn es in anderen Bereichen für die Steuerzahler entsprechende Entlastungen gäbe. Nur 38 Prozent aller Befragten sind für diese CO2-Steuer. In allen Partei-Anhängergruppen mit Ausnahme der Grünen erfährt dieser Vorschlag eine eindeutige Ablehnung.

Anders sieht es bei Flugtickets aus. Hier fänden 71 Prozent eine deutlich höhere Steuer auf Flugtickets gut und nur 26 Prozent fänden das nicht gut.

Flüchtlinge und Seenotrettung im Mittelmeer

In den letzten Monaten hat Italien seine Häfen für Schiffe privater Seenotrettungsorganisationen geschlossen und verlangt, dass gerettete Flüchtlinge von anderen EU-Staaten aufgenommen werden müssen.

Prinzipiell finden es 67 Prozent gut, dass sich private Organisationen im Mittelmeer in der Seenotrettung engagieren, während 30 Prozent das nicht gut finden. Gleichzeitig halten aber 61 Prozent den Vorwurf für richtig, dass sich mehr Flüchtlinge auf den unsicheren Weg übers Mittelmeer begeben, weil sie auf Seenotrettung hoffen (nicht richtig: 29 Prozent). Wenn Deutschland einen großen Teil der Flüchtlinge aufnehmen würde, der zurzeit übers Mittelmeer nach Italien kommt, fänden das 47 Prozent gut und 46 Prozent lehnen das ab. Mehrheitliche Unterstützung fände ein solches Vorgehen bei den Anhängern von Grünen und Linke, bei den SPD-Anhängern ist es umstritten und abgelehnt wird es mehrheitlich von den Anhängern der FDP, der Union und vor allem der AfD.

Projektion Bundestagswahl

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 28 Prozent (plus 1), die SPD fiele auf 13 Prozent zurück (minus 1), die AfD käme auf 12 Prozent (minus 1), die FDP auf 8 Prozent (plus 1), die Linke auf 8 Prozent (plus 1) und die Grünen auf 25 Prozent (minus 1). Die anderen Parteien zusammen lägen bei unverändert 6 Prozent. Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine klare Mehrheit.

Die AfD und rechtsextremes Gedankengut

Zurzeit nehmen die Auseinandersetzungen innerhalb der AfD über den zukünftigen Kurs und über den Einfluss ihres rechten Flügels deutlich zu. 83 Prozent aller Befragten und selbst 36 Prozent der AfD-Anhänger sind dabei der Meinung, dass rechtsextremes Gedankengut in der AfD sehr weit oder weit verbreitet ist. Nur 13 Prozent aller Befragten und 61 Prozent der AfD-Anhänger sehen das nicht so.

Top Ten:

Wenn es um die Beurteilung nach Sympathie und Leistung geht („Was halten Sie von?“), liegt Angela Merkel auf der Skala von +5 bis -5 weiter auf Platz eins: Sie erhält jetzt einen deutlich verbesserten Durchschnittswert von 1,7 (Juni II: 1,4). Danach folgt Robert Habeck mit unverändert 1,3, vor Heiko Maas mit 0,9 (Juni II: 0,8), Olaf Scholz mit 0,7 (Juni II: 0,5), Jens Spahn mit 0,4 (Juni II: 0,3) und Christian Lindner mit 0,2 (Juni II: 0,3). Leicht im Negativbereich befinden sich Annegret Kramp-Karrenbauer mit unverändert minus 0,1 und Markus Söder mit ebenfalls minus 0,1 (Juni II: 0,0). Die beiden letzten Plätze werden belegt von Horst Seehofer mit unverändert minus 0,5 und Andrea Nahles mit minus 0,8 (Juni II: minus 0,5).

Gesundheitszustand von Angela Merkel

Dass Angela Merkel als Bundeskanzlerin die Öffentlichkeit über ihren aktuellen Gesundheitszustand informieren muss, meinen 19 Prozent aller Befragten. 80 Prozent vertreten die Auffassung, dass das auch für die Bundeskanzlerin Privatsache ist.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 16. bis 18. Juli 2019 bei 1.290 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung der Bundestagswahl: CDU/CSU: 29 Prozent, SPD: 14 Prozent, AfD: 8 Prozent, FDP: 8 Prozent, Linke: 8 Prozent, Grüne: 28 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. August 2019.

ZDF



Anmerkung der Redaktion: 

  • Keiner der von uns Befragten äußerte, dass er zum Beispiel die Verteuerung von Flugtickets unterstützen würde.
  • Keiner der Befragten sagte, dass die Krankheit der Kanzlerin Privatsache sei – sondern dass sie abtreten solle, wenn sie krank sei. In diesem Amt würde das nicht gehen. Sie würde der Bundesrepublik schaden.
  • 100 % der Befragten äußerten, dass sich die privaten Seenotretter aus dem Mittelmeer fernhalten sollen. Keiner stimmte diesen Aktionen zu. 100  % Sagten aus, dass deren Anwesenheit die Reise erst initieren würde. 100 % sagten aber aus, dass Menschen die in Not seien – natürlich gerettet werden müssen.

Man muss eine Befragung, bei der lediglich 1290 von 64,8 Millionen Wahlberechtigten Bundesbürgern sicherlich mehr als kritisch sehen.

Die Arbeit der Non-Profit-Organisation wird nach eigenen Angaben ausschließlich durch finanzielle Mittel des ZDF getragen.

Die finanziellen Mittel des ZDF werden durch die Bundesregierung getragen.





Rechtzeitig aufs Hundeherz hören Frühzeitig diagnostiziert lassen sich Auswirkungen von Herzerkrankungen spürbar mildern


Bonn (ots)

Kleine Hunderassen werden im Durchschnitt älter als große. Aber es gibt Krankheiten, die kleine Hunde häufiger betreffen als ihre größeren Artgenossen. Dazu gehören unter anderem Erkrankungen des Herzes. Eine frühe Diagnose ist wichtig.

In der Summe treten Herzerkrankungen bei Hunden relativ häufig auf, nach aktuellem Wissensstand ist jeder zehnte Vierbeiner betroffen. Wenn erste Symptome auftreten, ist die Herzerkrankung bereits weiter fortgeschritten. Dem Hundehalter fällt vielleicht auf, dass sein Liebling nicht mehr so aktiv ist wie gewohnt. Vielleicht hechelt er auch mehr, hustet aus unerklärlichen Gründen oder frisst weniger. Bereits bedrohlich sind Ohnmachtsanfälle oder sichtbare Ansammlungen von Flüssigkeiten (Ödeme) in unteren Körperbereichen. Auch wenn nicht zwingend ein krankes Herz die Ursache für diese Veränderungen ist, sollten beim Tierhalter alle Alarmglocken läuten. Ein Tierarztbesuch ist jetzt zwingend geboten.

Doch eigentlich hat man bereits wertvolle Zeit verloren. Mit moderner Diagnostik lassen sich Herzprobleme nämlich schon erkennen, bevor es zu sichtbaren Beeinträchtigungen kommt. Beim jährlichen Gesundheitscheck etwa kann der Tierarzt Herz und Lunge abhören und im Verdachtsfall unverzüglich weiterführende Untersuchungen einleiten. Röntgen, Herzultraschall und EKG sind heute in vielen Arztpraxen möglich. Es stehen zudem wirksame Medikamente zur Verfügung, die das kranke Herz entlasten. Frühzeitig verabreicht, führen diese zwar nicht zur Heilung, schieben aber die Symptome um bis zu 15 Monate hinaus. Das bedeutet für erkrankte Hunde, die meist schon etwas älter sind, gewonnene beschwerdefreie Lebenszeit.

Kleinere Hunde wie Yorkshire Terrier oder Dackel leiden meist an einer chronischen Klappenerkrankung. In der Mehrzahl der Fälle ist dabei die sogenannte Mitralklappe krankhaft verändert (Mitralklappeninsuffizienz). Dann ist die Herzklappe verdickt und schließt nur noch unvollständig. Es kommt zum Rückfluss von Blut in die Gefäße und Organe. Im fortgeschrittenen Stadium führt das zu einer Vergrößerung von Vorhof und Herzkammer. Bei größeren Hunden wie Dobermänner, Doggen oder Boxer ist eher der Herzmuskel betroffen. Dieser wird dünn und schwach und kann seine Pumpleistung nicht mehr erbringen. Die Krankheit wird dilatative Kardiomyopathie genannt.

Ob groß oder klein, Herzerkrankungen lassen sich heute besser kontrollieren als früher. Speziell für das Tier entwickelte Herzmedikamente haben deutliche Fortschritte in der Behandlung dieser schwerwiegenden Erkrankung gebracht. Aber nicht nur Medikamente helfen, auch der Tierhalter kann – vor allem bei einer frühen Diagnose – viel dazu beitragen, dass der vierbeinige Hausgenosse länger fit bleibt. Eine angepasste Ernährung hilft, den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen und belastendes Übergewicht zu vermeiden. Kleinere Spaziergänge, die den Patienten nicht überfordern, halten den Hund ebenfalls fit.

Bundesverband für Tiergesundheit e.V.





Richtig feilschen in der arabischen Welt


 
Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur
Preisbindung Fehlanzeige – In Ägypten, ja in der ganzen arabischen Welt,
ist das Feilschen oder Handeln ganz gewöhnlich.
Doch wenn man es nicht beherrscht wird man leicht über den Tisch gezogen.
Peter Giesel trifft einen Experten, der erklärt, wie es geht.
 
 

 
 




Zustimmung für Sicherheitssysteme im Auto


KÜS Trend-Tacho:

  • Die Skepsis gegen die elektronischen Helfer nimmt ab
  • Zustimmung für Sicherheitssysteme im Auto
  • Autofahrer von eigener Erfahrung überzeugt

Losheim am See (ots)

Die aktuelle Trend-Tacho-Umfrage der KÜS und des Fachmagazins kfz-betrieb beschäftigt sich unter anderem mit Fahrassistenzsystemen. Das Resultat bestätigt den Autofahrerinnen und Autofahrern zunächst einmal eine, wenn auch abnehmende, so doch immer noch vorhandene Skepsis gegenüber den elektronischen Helfern.

Der überwiegende Teil der Befragten sieht sie als eher unwichtig an.

Aber, so die Umfrage, rund 80 % erkennen darin schon einen Nutzen für die Steigerung von Komfort und Fahrsicherheit.

  • Der Notbremsassistent punktet mit 36 % Zustimmung auf Platz eins,
  • gefolgt von Einparksensoren (34 %)
  • und Spurwinkel-/Toter-Winkel-Assistent (34 %).
  • Weniger Anklang findet die Verkehrsschilderkennung mit 16 %,
  • das Alkohol-Testsystem mit 11 %
  • und die App zur Parkplatzsuche mit 9 %.

Mit 37 % Zuspruch wird die eigene, nicht zu ersetzende Fahrerfahrung von den Verkehrsteilnehmern eingeschätzt.

Immerhin noch 15 % sehen in den Assistenzsystemen sogar eine Spaßbremse beim Autofahren.

Der Begriff Connected Car, also die Nutzung von Internet und WLAN im Fahrzeug, ist jedem vierten Autofahrer bekannt, so der Trend-Tacho. Im Fahrzeug vorhanden ist er jedoch gerade einmal bei 2 % der Befragten. Angeboten über Connected Car wurden Inspektionstermine (57 %), Termine zur Hauptuntersuchung (33 %), Reifen-/Räder-Angebote (30 %) und Zubehör (29 %), die restlichen 5 % entfielen auf die beliebte Sparte „Sonstiges“. Laut Trend-Tacho haben 46 % die Angebote genutzt, der Rest hat darauf verzichtet.

„Es zeigt sich, dass die Fahrassistenzsysteme im Fahrzeug sehr wohlbekannt sind, aber noch zögerlich genutzt werden. Eine konkrete, sachliche Aufklärung ist hier wichtig – weniger am Spektakel als an der konkreten Funktion orientiert“, so Peter Schuler, der Bundesgeschäftsführer der KÜS.

Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE Automotive GmbH erstellt. Es handelt sich um eine Mixed-Mode-Befragung, telefonisch (CATI) von 300 Personen und online (CAWI) von 700 Personen. Zielpersonen sind Pkw-Fahrer, die im Haushalt für Fragen rund um das Auto mitverantwortlich sind. Die Befragung wurde im Juni 2019 durchgeführt. Die Gewichtung der Befragungsergebnisse erfolgt mit den KBA-Daten (Bestandsanteile Pkw-Marken, Alterssegmente).

KÜS





So werden aus Glycerin Badebomben gebastelt


Abenteuer Leben
 
Glycerin ist ein wahres Multitalent im Haushalt.
Wir verraten, wie Sie mit einfachen Tricks
und wenig Aufwand ihre eigenen Badebomben
aus Glycerin herstellen können.
 
 

 
 




Maßgeschneidert: Kassel hat ein Ausbildungsprogramm speziell für Migrantinnen entwickelt


Die Stadt Kassel und die AWO bieten eine Ausbildung mit Perspektive speziell für Migrantinnen an: Projektleiterin Terhas Andezion, Maysaa Al-Shamsi, Jan Bendix (Stadt Kassel), Manwa Alhaj, Bürgermeisterin Ilona Friedrich, Millicent Serwah-Mensah, Deeba Parwani, Ulamaka Evelyn Eze, Habiba Schreiber und Michael Schmidt, AWO (v.l.n.r) (Copyright: Stadt Kassel, Fotografin: Petra Bohnenkamp )

Der Pflegenotstand vor allem in Altenheimen ist ein vieldiskutiertes Thema, dem die Stadt Kassel mit einem eigenen Weg begegnen will. „Bevor Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden, wollen wir zunächst einmal sehen, was an Potentialen in unserer Stadt vorhanden ist, und mit diesem Kasseler Weg möglichst auch ein Beispiel setzen. Die Förderung von Frauen mit Migrationshintergrund ist uns besonders wichtig, denn für sie, die oftmals Mütter mit kleinen Kindern sind, bedarf es besonderer Rahmenbedingungen, um ihnen eine Berufsausbildung zu ermöglichen“, sagt Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich. Sie war Ideengeberin und Initiatorin des Ausbildungsprojektes.

Ziel der Stadt Kassel ist es, verstärkt Migrantinnen, darunter insbesondere Geflüchtete, in Qualifizierung, Ausbildung und Erwerbsarbeit zu vermitteln. Dazu hat sie das Projekt „Neue Chance in der Sozialwirtschaft – Qualifizierungsperspektive für Migrantinnen in Kassel“ entwickelt. Unterstützt wird es durch das Förderinstrument „Sozialwirtschaft integriert“, mit dem das Hessische Ministerium für Soziales und Integration Konzepte und Ausbildungen fördert, die Menschen mit Migrationshintergrund die Chance geben, in der Sozialwirtschaft als Fachkraft tätig zu werden.

Ein Projekt speziell für Migrantinnen „Wenn Frauen integriert sind, dann werden es auch ihre Kinder sein“, sagt Projektleiterin Terhas Andezion vom Sozialamt der Stadt Kassel. Sie hat selbst einen Migrationshintergrund und weiß, wovon sie spricht. „Das Erlenen der deutschen Sprache, die Möglichkeit, den Lebensunterhalt selbst zu verdienen, Anerkennung im Beruf, soziale Kontakte und eine selbstbewusste Lebenshaltung als Vorbild für ihre Kinder – all das sind Dinge, die für diese Frauen mit der Ausbildung in Deutschland verbunden sind.“

Sieben Teilnehmerinnen, alles Mütter mit Migrationshintergrund aus afrikanischen und arabischen Ländern, haben nun im Mai 2019 nach einer Berufsorientierungsphase eine duale Ausbildung in der Altenpflegehilfe begonnen. Bei erfolgreichem Abschluss wird ein Großteil dieser Frauen ihre berufliche Qualifizierung mit einer Ausbildung zur Altenpflegerin fortsetzen können.

Die Chance nutzen

Für den erfolgreichen Abschluss der derzeitigen Ausbildungsphase sind alles Voraussetzungen vorhanden. Bei einem Termin mit Bürgermeisterin Friedrich berichteten die Frauen von ihren bisherigen positiven Erfahrungen in dem Projekt, das es ihnen ermöglicht, auch für ihre Familien und ihre Kinder zu sorgen. Denn die Kasseler Ausbildung zur Altenpflegehelferin in Teilzeit ist für Menschen konzipiert, die aufgrund ihrer persönlichen Situation, wie zum Beispiel als Alleinerziehende mit kleinen Kindern, nicht an einer Ausbildung in Vollzeit teilnehmen können. Daher finden sowohl Theorie und Praxis ausschließlich vormittags und ausschließlich von Montag bis Freitag statt.

Untereinander halten die Teilnehmerinnen, dies sich bereits aus der Berufsorientierungsphase kennen, regen Kontakt. Fast alle haben bereits in ihren Herkunftsländern gearbeitet und die entsprechenden Schulabschlüsse vorzuweisen. Selbstbewusst berichten sie nun, dass es neben der beruflichen Ausbildung für sie in ihrer neuen Lebenssituation wichtig ist, aus der sozialen Isolation herauszukommen, die das häusliche Umfeld für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund bedeuten kann. „Wir werden jetzt täglich gefordert und haben die Perspektive, eigenes Geld zu verdienen. Daher wird uns von unserem Umfeld sehr viel mehr Respekt entgegengebracht“, sagt etwa Millicent Serwah-Mensah.

Die Ausbildung zur Altenpflegehelferin in Teilzeit dauert 17 Monate, der Ausbildungszeitraum ist vom 2. Mai 2019 bis 30. September 2020. In dieser Zeit sind mindesten 700 Stunden theoretischer und fachpraktischer Ausbildung in der Altenpflegeschule und mindestens 900 Stunden praktischer Ausbildung in den Altenpflegeeinrichtungen nach § 4 Absatz 5 des hessischen Altenpflegegesetzes zu erbringen.

Insgesamt werden 21 Frauen in einem Zeitraum von 18 Monaten auf die Nichtschülerinnenprüfungen im Winter 2020 vorbereitet. Die derzeitigen Planungen sehen vor, ab Mai 2020 eine weitere Gruppe von Frauen in die Altenpflegehilfeausbildung zu integrieren.

Partner AWO Nordhessen

Träger der dualen Ausbildungsmaßnahme Altenpflegehilfe ist die AWO, gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen und Dienste in Nordhessen mbH, Tochterunternehmen des AWO Bezirksverbandes Hessen-Nord e. V.. Sie betreibt schwerpunktmäßig Einrichtungen und Dienste der Altenhilfe. Deren Geschäftsführer Michael Schmidt erläutert: „Unsere Schulen sind sehr gut auf dieses besondere Projekt vorbereitet. Wir sehen uns dabei sehr genau an, wo jemand steht und stellen uns in der Ausbildung darauf ein. Das Projekt ist damit eine gute Grundlage für die Ausbildung von Fachkräften, die wir so dringend benötigen. Es ist aber auch für die teilnehmenden Frauen eine exzellente Grundlage, um dann als Altenpflegerin über ein Einkommen zu verfügen, das den Lebensunterhalt garantiert und für künftige Renteneinkünfte sorgt. Und nicht zuletzt können wir denen, die die Ausbildung abschließen, auch eine Arbeitsplatzgarantie geben.“ Teil eines Gesamtprojektes Die Ausbildung zur Altenpflegehilfe ist Teil eines Gesamtprojektes in Kassel, dessen Ziel es ist, Fachkräfte für die Sozialwirtschaft mit Integration durch Qualifizierung und Beschäftigung auszubilden. Neben dem Hauptschulabschluss stehen dabei die Berufsfelder Hauswirtschafterin, Ausbildung zur Sozialassistenz, Erzieherin, Alten- und Krankenpflegerin und Assistenz in der Hauswirtschaft zur Auswahl.

150 Teilnehmerinnen sollen im Zeitraum von 2018 bis 2022 die Maßnahme durchlaufen, mindestens 50 Teilnehmerinnen eine duale Ausbildung absolvieren.

Stadt Kassel





Es war ja abzusehen: E-Scooter – Davor warnt jetzt die Polizei


taff
 
Seit einem Monat gibt es jetzt schon Elektro-Tretroller
in Deutschland, doch für viele endete die Fahrt leider im Krankenhaus.
 
Die Polizei fordert jetzt eine Begrenzung der Anzahl der Leih-Flitzer…
 
 

 

 
 



Nachhaltige Jeans ?!?


Wie wirkt sich deine Jeans auf die Umwelt aus?

 

Denim, bis Heute ein nicht mehr wegzudenkender Stoff im täglichen Leben.

Auch die Nachfrage nach modisch und gleichzeitig preisgünstigen Jeans war noch nie höher.

Doch sind wir uns überhaupt bewusst welche Konsequenzen die Produktion einer Jeans mit sich bringt?

Und welche, auch wenn nur kleinen Schritte man selbst zur Verbesserung beitragen kann?

Ladenzeile hat sich genauer mit dem Thema der Produktion, sowie dem Kauf- und Trageverhalten der Jeans auseinandergesetzt und zeigt auf, wie die Modeindustrie dagegen vorgeht und was man selbst als Verbraucher dagegen tun kann.

 

 

Herstellung von Denim

Um Denim herzustellen, bedarf es einer aufwendigen Produktion, wofür 35% der weltweiten Baumwoll-Produktion, sowie 10,000 Liter Wasser, Pestizide und Giftstoffe verwendet werden, um die Baumwolle resistenter zu machen.

Diese Chemikalien landen wiederum auf den Baumwollfeldern unserer Erde, gefährden die Gesundheit der Arbeiter und machen unsere Waschmaschine kaputt.

Besonders der Färbeprozess beinhaltet Chemikalien und Schwermetalle die den Farbstoff Indigo zum färben wasserlöslich machen, der dann durch Bleaching und Waschverfahren weitere umweltschädliche Phasen durchläuft.

 

 

 

Verbesserung des Färbeprozess

Als Konsument besitzen wir die wichtige Aufgabe die Nachhaltige Produktion von Kleidung so gut es geht zu unterstützen und zu fordern.

Immer öfter sehen wir erste Verbesserungen, Einsparungen der Pestizide, sowie eine Reduzierung des hohen Wasserverbrauchs.

Baumwoll Varianten werden langsam in resistente getauscht und der Anbau in geeignetere Regionen verlagert.

Auch den Färbeprozess versucht man bereits teilweise auf umweltfreundliches Färben mit der Anwendung von Schaum und Verwendung von Chitosan umzustellen.

 

 

 

Was kannst du dafür tun?

 Versuche nach nachhaltigen Marken Ausschau zu halten.

 

Auch die soziale Verantwortung der Unternehmen und deren Produktionsbedingungen geben meistens schon einen klaren Hinweis.

 

Zusätzlich kann eine Liste transparenter und nachhaltiger Hersteller mit Hilfe der Notmystyle App, sowie eine Liste nachhaltiger Jeans Marken auf rankabrand abgerufen werden.

 

Wasche deine Jeans so wenig wie möglich und drehe Sie vor dem Waschgang um.

 

Nutze kaltes Wasser, wasche Sie per Hand und trockne Sie an der frischen Luft.

 

Falls du deine Jeans nicht mehr tragen willst, gib ihr, durch den Verkauf auf einer App wie Shpock oder Kleiderkreisel eine zweite Chance, die helfen deine alte Jeans weiterzugeben.

 

 

Http://Ladenzeile.de

 

 

 

 





Berliner Charité: Siamesisches Zwillingspärchen kommt per Kaiserschnitt zur Welt


Hamburg (ots)

An der Berliner Charité hat eine junge Frau am Donnerstag siamesische Zwillinge zur Welt gebracht. Dies berichtete zuerst der Ärztenachrichtendienst (Hamburg) unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. Demnach erblickten die beiden Jungen in der 34. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt das Licht der Welt. Die Vorbereitungen dazu liefen seit Tagen auf Hochtouren.

Die Charité hält sich bedeckt, hat die Geburt des siamesischen Zwillingspärchens bisher nicht bestätigt. Dem Vernehmen nach hat das Berliner Universitätsklinikum intern und extern eine strenge Nachrichtensperre verhängt, schirmt Eltern und die noch körperlich verbundenen Säuglinge J. M. und S. M streng ab. Im Umfeld des Kreissaals und der benachbarten Intensivstation für Frühchen und kranke Neugeborene am Standort Wedding befindet sich sogar dezent postiertes Sicherheitspersonal, das Besucher unauffällig beobachtet.

Über den medizinischen Zustand der beiden Jungen, die im Bauchbereich zusammengewachsen sein sollen, dringen nur wenige Informationen nach außen. Die Rede ist von Fehlbildungen an den Harnblasen, die offenbar chirurgisch korrigiert werden können. Ob, wann und wo die beiden Jungen operativ getrennt werden, ist ebenfalls nicht bekannt.

Nach Recherchen des änd verfügt die Charité über Erfahrungen mit siamesischen Zwillingen, diese liegen offenbar länger zurück: 2005 gelangt einem Team von Kinderchirurgen und Frauenärzten die Trennung von siamesischen Frühchen. Einer der Jungen, die 3,5 Monate zu früh auf die Welt gekommen waren, starb kurz nach der Operation. Ursache waren schwere Missbildungen: Das Herz des Säuglings befand sich außerhalb des Brustkorbs.

Die siamesischen Zwillinge waren erst in der 26. Schwangerschaftswoche per Ultraschall entdeckt worden. Auf Empfehlung von Ärzten ging die aus Regensburg stammende Mutter in die Charité. Die Klinik gilt als das älteste pränatale Zentrum in Deutschland, verfügt über eine neonatologische Intensivstation mit spezialisierten Krankenschwestern, Geburtshelfern, Gynäkologen, Kinderärzten und Kinderchirurgen. Ob die Charité nach 2005 weitere siamesische Zwillinge betreut und operativ versorgt hat, ist nicht bekannt.

Siamesische Zwillinge sind sehr selten, die Zahlen schwanken von eins zu 50.000 bis eins auf 200.000 Geburten. Die regionalen Unterschiede sind groß. In Asien erblicken viel häufiger siamesische Zwillinge das Licht der Welt als in westlichen Ländern. Hier werden siamesische Zwillingen durch die vorgeburtliche Diagnostik per Ultraschall häufig früh erkannt und abgetrieben. Die Überlebenschancen gelten als sehr schlecht. Auf eine Millionen Geburten kommt angeblich nur ein lebenswertes siamesisches Zwillingspärchen.

Am häufigsten sind Siamesische Zwillinge im Brustbereich zusammen gewachsen (70 Prozent), fünf Prozent an den Hüften und weniger als zwei Prozent am Kopf. Eine operative Trennung ist möglich, wenn jedes Kind eigene überlebenswichtige Organe besitzt, Stoffwechsel und Blutzirkulation nicht zu sehr miteinander verwoben ist. In manchen Fällen teilen sich die Zwillinge Herz, Lunge oder Magen.

Sehr schwierig ist die Trennung am Kopf. Vier von fünf Säuglingen sollen den Eingriff nicht überleben oder schwere Behinderungen davon tragen. Operativ getrennt werden die Säuglinge je nach Zustand kurz nach der Geburt bis innerhalb eines Jahres. Siamesische Zwillinge sind eineiige Zwillinge, bei denen sich zu einem frühen Zeitpunkt die befruchtete Eizelle nicht komplett in zwei selbstständige Embryos geteilt hat. Die Kinder wachsen bereits während der Schwangerschaft zusammen.

Der in Hamburg ansässige Ärztenachrichtendienst (änd) ist eine Verbindung aus berufsbezogenem Nachrichtendienst und aktiver Diskussionsplattform zum innerärztlichen Wissensaustausch. Rund 50.000 Ärzte sind derzeit Mitglied auf www.aend.de.

änd Ärztenachrichtendienst Verlags-AG





Versammlung des politisch rechten Spektrums am 20. Juli 2019 nur unter Auflagen und außerhalb der Kasseler Innenstadt


Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Beschwerde der Stadt Kassel gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Kassel, einem Eilantrag gegen das verfügte Verbot stattzugeben, zurückgewiesen.

Damit darf am heutigen Samstag, 20.Juli 2019, zwar eine Kundgebung von Mitgliedern des politisch rechten Spektrums in Kassel stattfinden.

Jedoch hat die Stadt Kassel dem Anmelder nunmehr einen Auflagenbescheid erteilt, wonach die von ihm angemeldete Versammlung nicht an dem von ihm ursprünglich vorgesehenen Ort und der Aufzug nicht auf der ursprünglich vorgesehenen Route – mit Zwischenstopp vor dem Regierungspräsidium – stattfinden darf.

Der von der Stadt festgesetzte Versammlungsort nebst Route des geplanten Aufzugs befinden sich außerhalb der Kasseler Innenstadt.

Der Anmelder hat diesbezüglich einen Rechtsmittelverzicht abgegeben.

Zudem sind für morgen zahlreiche weitere Versammlungen und Veranstaltungen in Kassel angemeldet worden.

Vor diesem Hintergrund wird es am Samstag im gesamten Kasseler Stadtgebiet zu Verkehrsbehinderungen kommen.





Gepäckdiebe im ICE – Bundespolizei stellt Hehlerware sicher


Kassel/Göttingen (ots)

Archivbild

In einem Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei müssen sich ab sofort ein 39-jähriger Mann und eine 28-jährige Frau aus Göttingen verantworten. Hintergrund ist der Weiterverkauf von Gegenständen, die offensichtlich aus einem Gepäckdiebstahl in einem ICE stammen.

Das Opfer war ein 30-Jähriger aus Oldenburg, der zur Tatzeit, Ende Mai, mit dem Zug Richtung Fulda unterwegs war.

Zur Beute gehörte ein Rucksack mit mehreren Sportartikeln sowie hochwertigem Fahrradzubehör. Darunter waren auch sehr teure, elektronische Fahrradpedale im Wert von rund 700 Euro. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 1500 Euro.

Diebesgut im Internet zum Verkauf angeboten

Die Spur zu den Tatverdächtigen führte über ein Online-Kleinanzeigen-Portal. Hier bot die 28-Jährige Teile der Beute zum Verkauf an, welche sie zuvor erworben hatte. Das Diebstahlopfer selbst entdeckte sein Eigentum bei einschlägigen Verkaufsangeboten und informierte die Bundespolizei.

Wohnung der Tatverdächtigen durchsucht

Erfolgreich waren die Ermittler der Bundespolizei am vergangenen Dienstag (16.7.) bei der Durchsuchung der Wohnung der Verdächtigen. Hier fanden die Beamten zahlreiches Beweismaterial, welches zum Teil aus dem Diebstahl im ICE stammte. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt.

Wichtiger Hinweis der Bundespolizei

Schnäppchen sind nicht immer legal – Vorsicht vor Billigangeboten! Wenn hochwertige Artikel extrem günstig zum Kauf angeboten werden, empfiehlt sich eine gewisse Skepsis. Denn wer Gegenstände kauft, welche beispielsweise aus Diebstählen stammen, macht sich strafbar. (Hehlerei).

Weiterhin gilt:

Wir raten dringend dazu, mitgeführtes Gepäck bei Reisen nicht aus den Augen zu lassen sowie Taschen mit der Verschlussseite zum Körper tragen. Wichtig ist ebenfalls, den Diebstahl so schnell wie möglich anzuzeigen und sich möglichst viele Details von eventuellen Tatverdächtigen zu merken.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Oberbürgermeister Geselle: Kassel ist bunt, demokratisch und weltoffen


In Kassel darf am morgigen Samstag, 20. Juli 2019, eine Kundgebung von Mitgliedern des politisch rechten Spektrums stattfinden. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) heute bestätigt.

Dazu sagte Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle: „Auch wenn uns von Beginn an bewusst war, dass die Hürden für eine Verbotsverfügung sehr hoch sind, wollten wir als Stadt nichts unversucht lassen, die Versammlung bzw. den Aufmarsch in der Innenstadt oder vor dem Regierungspräsidium zu verhindern. Ich bedauere zwar, dass das Gericht unserer Rechtsauffassung nicht folgen konnte, gleichwohl gilt es natürlich, dessen Entscheidung zu akzeptieren.“

Über den Auflagenbescheid an den Anmelder sei es nun zumindest gelungen, die Versammlung und den Aufmarsch aus der Kasseler Innenstadt und damit vom Steinweg zu verbannen, erklärte Geselle zum weiteren Vorgehen nach der VGH-Entscheidung.

„Ausgrenzung, Gewalt, Hass, Hetze und Terror haben in Kassel keinen Platz“, sagte Geselle.

Mit der Kundgebung „#Zusammen sind wir stark!“ am 27. Juni 2019 hatten Stadt und Region Kassel angesichts der Ermordung von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke durch einen mutmaßlich rechtsextremistischen Täter ein deutliches Zeichen gesetzt.

Oberbürgermeister Geselle: „10.000 Menschen haben vor einigen Wochen eindrucksvoll gezeigt: Wir sind nicht der braune Sumpf der Nation, sondern wir sind eine lebens- und liebenswerte, tolerante, weltoffene und auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Stadt und Region.“ Es sei auch das Vermächtnis von Regierungspräsident Dr. Lübcke, dass man gegen Aufmärsche rechtsextremer Gruppen klare Kante zeigen müsse, so Geselle.

Allen Bürgerinnen und Bürgern, Gruppen und Initiativen, die am morgigen Samstag durch friedliche Aktionen und Proteste an unterschiedlichen Orten und Plätzen im Stadtgebiet zeigen wollen, dass Kassel eine bunte, demokratische und weltoffene Stadt ist, dankte der Oberbürgermeister ausdrücklich. „Unsere Stadt, die vor 75 Jahren durch den vom nationalsozialistischen Deutschen Reich angezettelten schrecklichen Zweiten Weltkrieg fast vollständig in Trümmern lag, hat aus der Geschichte gelernt“, sagte Geselle. „Heute leben und arbeiten in Kassel Menschen aus fast 160 Nationen gerne und gut zusammen. Auch darauf bin ich als Oberbürgermeister stolz!“

Stadt Kassel





Demonstrationen am Samstag in Kassel: Busse und Bahnen der KVG bleiben morgens in den Depots


RegioTrams fahren bis Hauptbahnhof,  NVV-Busse verkehren nicht in der Innenstadt

Kassel, 19. Juli 2019. Aufgrund mehrerer angemeldeter Versammlungen in Kassel bleiben die Straßenbahnen und Busse der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) am morgigen Samstag, 20. Juli, ab dem frühen Morgen in den Depots. Somit entfallen die Fahrten auf allen KVG-Linien im Stadtgebiet Kassel, den Strecken nach Vellmar, Baunatal und durch das Lossetal. Die Entscheidung erfolgt, weil wegen der angemeldeten Versammlungen mehrere Straßen im gesamten Stadtgebiet für den Verkehr gesperrt werden.

Auch der NVV wird mit seinen Bussen und RegioTrams in der Kasseler Innenstadt am morgigen Samstag bis auf weiteres nicht unterwegs sein. Die roten Regionalbusse fahren während der Betriebseinstellung im Stadtnetz nur zwischen der Region und den Endstellen an der Peripherie: Die Linien 32, 37 und 52 (Abschnitt Sandershausen – Kassel) entfallen ersatzlos, die Linien 52 (Abschnitt Martinhagen – Kassel), 100 und 500 starten und enden am Bahnhof Wilhelmshöhe. Die Linie 100 fährt ab der Endhaltestelle Holländische Straße über Harleshausen zum Bahnhof Wilhelmshöhe, die Linie 500 vom Auestadion direkt zum Bahnhof Wilhelmshöhe.

Die RegioTrams der Linien RT1, RT4 und RT5 verkehren nach regulärem Fahrplan, jedoch nur zwischen dem Kasseler Hauptbahnhof  und Hofgeismar-Hümme, Wolfhagen / Zierenberg oder Melsungen. Die Strecken zwischen Hauptbahnhof und Holländische Straße bzw. Auestadion werden nicht bedient.

In Kassel Hauptbahnhof und Kassel Wilhelmshöhe werden nicht alle Ein- und Ausgänge benutzbar sein, Fahrgäste müssen auch mit zeitlichen Verzögerungen durch Umwege rechnen.

Wann die Busse und Bahnen von KVG und NVV wieder auf ihren regulären Routen auch im Stadtgebiet Kassel verkehren können, entscheidet sich kurzfristig in Absprache mit dem Polizeipräsidium Kassel und  der Bundespolizei.

Das NVV-Kundenzentrum der KVG in der Kurfürsten Galerie, Mauerstraße, bleibt am morgigen Samstag geschlossen.

Nähere Informationen bieten das kostenfreie, am heutigen Freitag bis 22 Uhr und am morgigen Samstag von 5 Uhr bis Mitternacht besetzte Servicetelefon unter: 0800-939-0800, die Homepages unter: www.kvg.de und www.nvv.de/verkehrsmeldungen/, die NVV-App und im Stadtgebiet Kassel die elektronischen Haltestellenanzeiger. Auf Twitter finden Fahrgäste am Samstag auch Informationen über die KVG-Verkehre unter: #ksdemo19.





Schweres Erdbeben erschüttert Athen


Athen wurde am Freitagmittag von einem

schweren Erdbeben erschüttert.

Das Beben soll eine Stärke von etwa 5,0 erreicht haben.

 

 





Erneuter Angriff auf Rettungskräfte – Jugendlicher alkoholisiert


(ots) Kassel-Harleshausen: Letzte Nacht um 01:55 Uhr wurde ein Rettungswagen nach Harleshausen entsandt, um einem 16-jährigen Jugendlichen aus Kassel zu helfen, der bewusstlos in einem Vorgarten lag. Während die Rettungskräfte Hilfe leisteten, kam der Jugendliche zu sich und schlug um sich.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde der Rettungswagen nach Harleshausen gerufen, wo ein 16-jähriger Jugendlicher bewusstlos in einem Vorgarten lag.

Da der junge Mann nicht ansprechbar war, wurde er im Rettungswagen versorgt.

Dort kam er wieder zu sich und schlug unvermittelt auf die Helfer ein, die aber die Schläge abwehren konnten.

Zu Verletzungen kam es glücklicherweise nicht.

Der Jugendliche, der unter Alkoholeinfluss stand, musste im Polizeigewahrsam ausgenüchtert werden.

Er muss sich nun wegen einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Die dritte Rügenwalder Rock Night – Eintritt frei!


Rügenwalder Rocknacht 2018

Aller guten Dinge sind drei. Die Rügenwalder Rock Night findet zum dritten Mal auf dem Werksgelände der Rügenwalder Spezialitäten in Bad Arolsen-Mengeringhausen statt. Es ist auch das dritte Rock Event im langsam zur „BaROCK Stadt“ werdenden Bad Arolsen in diesem Jahr. Wer Hits von AC/DC, Billy Idol, Black Sabbath, Bon Jovi, CCR, Deep Purple und weitere Rock Klassiker liebt, wird am 27. Juli begeistert sein und darf dieses Event nicht versäumen.

 

Mit der Kasseler Band Rockhead konnte ein echtes musikalisches Schwergewicht gewonnen werden, da die Band sich bereits überregional einen Namen gemacht hat und seit fast 20 Jahren „cool“ und „rockig“ auf den Bühnen unterwegs ist. Das zum Kult gewordene Bühnenoutfit mit dunklen Brillen, Zebralook und Leder gehört genauso zum Auftritt von ROCKHEAD, wie der gute Kontakt zum Publikum, das lockere Entertainment, hervorragendes Equipment, ein perfektes Bühnenbild und die Spielfreude der Musiker

Zur aktuellen ROCKHEAD Besetzung gehören: Mike Gerhold (Lead Vocals, Guitars & Cross Flute), Thomas Kilb (Lead Guitars & Vocals), Gerhard Kunze (Basses & Vocals) und Dominik Lang (Drums & Percussions). Die vier hochkarätigen und professionellen Musiker sind alte Bekannte in der Musikszene und weisen gemeinsam viele Jahre Erfahrung auf. Nicht umsonst gastierten die beliebten Musiker in Funk & Fernsehen, teils aus vorigen Besetzungen, sowie Solo & Unplugged als Support von Größen wie Bonfire, Doro Pesch, Rodgau Monotones, Saxon, Slade, The Sweet u.v.a.m

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr bei freiem Eintritt am Ankenberg 4.  Darüber hinaus wird es auch in diesem Jahr wieder lecker Essen und zahlreiche Getränke geben, mit denen eine kurzweilige Rügenwalder Rock Night zu erwarten ist. Auch für Burger Fans ist was dabei.  Ein besonderer Leckerbissen wird die Premiere eines Burgers aus regionalem Rindfleisch sein, den es exklusiv bei der Rügenwalder Rock Night geben wird. Zudem findet zum ersten Mal parallel zum Konzert auch ein Werksverkauf statt, bei dem die Produkte der Firma verkostet und erworben werden können. Bei hoffentlich gutem Wetter ist eine heiße, rockige Veranstaltung zu erwarten, auf die sich die Band und das Team der Rügenwalder Spezialitäten ausgesprochen freuen und hoffentlich viele Gäste die super Stimmung genießen werden.

Veranstaltungsort:

Rügenwalder Spezialitäten
Am Ankenberg 4
34454 Bad Arolsen



 




SuedLink: Trassenerkundung von Berge bis Herleshausen


Von links nach rechts: Thorsten Derer (Gemeinde Meißner), Torsten Rapp (Fachbereich Landwirtschaft Werra-Meißner-Kreis), Bürgermeister Alexander Heppe (Stadt Eschwege), Agnes Henning (Gemeinde Meißner), Norbert und Christian Köhler (Fa. Köhler Kalk, Meißner), Jens Müller-Cuendet (Gut Mönchhof), Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann, Gerhard Müller-Lang (Fachbereich Landwirtschaft Werra-Meißner-Kreis).

Zu einer Erkundung von Konfliktpunkten entlang der SuedLink-Vorzugstrasse im Werra-Meißner-Kreis hatte die Kreisverwaltung kommunale Vertreter, Landwirte sowie weitere Betroffene und die Bürgerinitiative eingeladen. Ziel war es, ein weitergehendes Bild von der geplanten Streckenführung zu gewinnen und an 16 Stationen die Probleme vor Ort ergänzend zu diskutieren.

 

Startpunkt der vom Fachbereich Landwirtschaft und dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Wallmann durchgeführten Trassenerkundung war Neu-Eichenberg – Berge, wo die geplante neue Trinkwassererschließung mitten im Trassenkorridor im Vordergrund stand. Im weiteren Verlauf ging es immer wieder um die schwierigen topografischen Verhältnisse, wie zum Beispiel die Querung des Schürzebergs bei Oberrieden, Steilhanglagen östlich von Bad Sooden-Allendorf sowie eine ganze Reihe tief eingeschnittener Talbereiche zwischen Albungen und Niddawitzhausen, die letztlich einen sehr hohen bautechnischen Aufwand bewirken. „Damit werden erheblich größere Realisierungsprobleme auftreten als bisher von den Vorhabenträgern erwartet“, meint Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann und konstatiert: „Aufgrund der zusätzlich notwendigen Unterbohrungen würde letztendlich die Realisierung auch deutlich teurer als bisher angenommen“.

 

Durch die SuedLink-Planungen mittelfristig in der Existenz betroffen ist die Köhler Kalk GmbH aus Meißner. Bereits seit vier Generationen baut das Familienunternehmen im Meißnervorland Kalk ab. Beim Ortstermin wurde von Norbert und Christian Köhler vorgebracht, dass durch den Suedlink-Korridor im Schweinsbachtal zwischen Gut Mönchhof und Eltmannshausen ein zukünftig geplantes Abbaugebiet in Frage gestellt ist – und damit auch die Zukunft der Firma.

 

Im weiteren Verlauf der Trassenerkundung wurden mit kommunalen Vertretern Konfliktpunkte in Wehretal, Ringgau und Herleshausen in Augenschein genommen und diskutiert.

Entgegen erster Hinweise der Bundesnetzagentur (BNA) zur Durchführung der ‎Erörterungstermine im Werra-Meißner-Kreis wurde nun von der BNA entschieden, ‎dass die Erörterungstermine am 13., 14. und ggf. auch noch am 15. und 16. August in ‎Rotenburg/Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg stattfinden werden.‎ „Dies ist für uns völlig unverständlich“, so Landrat Stefan Reuß. Dazu Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wallmann: „Die Nichtberücksichtigung des Werra-Meißner-Kreises als Veranstaltungsort für den Erörterungstermin wird von uns deutlich kritisiert, denn den Menschen im Werra-Meißner-Kreis werden damit die Wege unnötig weit gemacht!“ „Es drängt sich fast auf, als ob bewusst der Andrang reduziert werden soll“, so Landrat Reuß, „der zugleich seine Forderung nach einem Moratorium für die Planung erneuert.“

WMK





Vernachlässigte Tiere auf der Weide erkennen: PETA-Expertin gibt Tipps


Nur ein Beispielbild

Stuttgart, 18. Juli 2019 – In den Sommermonaten verbringen einige Tiere – darunter Schafe, Kühe oder Pferde – die Tage wieder auf Weiden und Wiesen. Doch nicht immer werden sie dort ausreichend versorgt. Immer wieder kommt es vor, dass Tiere verletzt sind, Hunger oder Durst leiden, Wind und Wetter ausgesetzt sind oder ihnen kein adäquater Unterstand zur Verfügung steht. Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, gibt Tipps, wie Menschen vernachlässigte Tiere erkennen und ihnen effektiv helfen können.
 
„Tiere können sich oft nicht selbst helfen – wer bei einer Tierhaltung ein ungutes Gefühl hat, sollte seiner Beobachtung trauen und handeln“, so Lisa Kainz. „So können aufmerksame Menschen großes Leid beenden und sogar Leben retten.“
 
Vernachlässigte Tiere erkennen:
 
Hören: Tiere auf der Weide sind im Normalfall ruhig und ausgeglichen. Sie genießen den Aufenthalt im Freien genau wie Menschen. Sollte eine Herde oder einzelne Tiere lauthals und über einen längeren Zeitraum schreien, dann deutet dies stark auf Durst und/oder Hunger hin. Nicht zu verwechseln sind die Geräusche mit den Rufen der Mutter nach ihrem Kind oder umgekehrt – so finden sich beispielsweise Schafmutter und Lamm durch lautes Blöken in einer großen Herde wieder.
 
Sehen: Tierfreunde sollten Tierherden genau beobachten. Fallen humpelnde oder anderweitig verletzte Tiere auf? Wie sehen die Klauen oder Hufe aus? Sind die Tiere unterernährt, also sind beispielsweise die Rippen deutlich zu sehen? Stehen saubere Trinkmöglichkeiten zur Verfügung? Ist das Gras sehr kurz oder völlig vertrocknet und keine andere Futtermöglichkeit vorhanden?
 
Fühlen: Jeder sollte seinem Gefühl vertrauen. Ist eine Weide völlig vermatscht und haben die Tiere keine Möglichkeit, sich im Trockenen hinzulegen? Die Sonne brennt und es gibt keine schattigen Plätze, um sich zurückzuziehen? Es windet stark, aber es fehlt ein zugfreier Platz? Ist eine Rückzugsmöglichkeit vorhanden, aber ungeeignet für die Tiere? Sind die Weide oder der Unterstand voller Kot? Dann besteht Handlungsbedarf!
 
Effektive Hilfe für vernachlässigte Tiere auf der Weide:
 
Behörden einschalten: Ist der Halter/die Halterin der Tiere nicht in der Nähe, können Tierfreunde im Internet nach dem zuständigen Veterinäramt der jeweiligen Stadt suchen. Erreichen sie dieses nicht, ist die örtliche Polizei der richtige Ansprechpartner. Wichtige Informationen sind dabei: Wo und wann wurde welcher Missstand beobachtet? Wer das Gefühl hat, dass sich die Behörden nicht ausreichend um den Fall kümmern oder der Tierhalter/die Tierhalterin die Auflagen nicht erfüllt, kann sich bei PETA melden.
 
Gefahr in Verzug: Liegt ein Notfall vor und sind die Gesundheit oder das Leben der Tiere akut gefährdet, ist direkt die örtliche Polizei zu kontaktieren.  
 
Missstände dokumentieren: Es ist wichtig, Fotos und Videos von den Beobachtungen zu machen. Nur so kann der Missstand im Nachhinein bewiesen werden. Zudem können Dritte den Vorfall anhand des Materials besser beurteilen.
 
Keine Zeit verlieren: Für durstige Tiere können wenige Stunden über Leben oder Tod entscheiden. Wer also merkt, dass die Behörden trotz akuter Notlage der Meldung nicht unverzüglich nachgehen, muss hartnäckig bleiben und die Tiere gegebenenfalls selbst mit sauberem Trinkwasser versorgen. Dabei dürfen sich Tierfreunde aber nicht selbst in Gefahr bringen. Kuhmütter können beispielsweise versuchen, ihren Nachwuchs zu verteidigen.
 
Keine Scheu: Niemand verlangt von den Beobachtern, dass sie Experten sind und die Situation vor Ort exakt beurteilen können. Deshalb gilt: Lieber einen Fall zu viel als einen zu wenig melden!

PETA