Wabern/ Wolfhagen: 49-jähriger Mann seit einem Monat vermisst


Homberg (ots)

Wabern und Wolfhagen 49-jähriger Marko R. seit einem Monat vermisst

Der 49-jährige Marko R. aus Wabern wird seit dem 14.10.2019 vermisst.

Marko R. befand sich zum Zweck einer ärztlichen Untersuchung seit dem 11.10.2019 in der Hessenklinik in Wolfhagen.

Am Montag, den 14.10.2019, um 06:00 Uhr verließ Marko R. selbständig das Krankenhaus und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Seit diesem Zeitpunkt wurde er nicht mehr gesehen. Eine Gefahr für seine Gesundheit kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Der Vermisste könnte sich auch im Bereich Hersfeld Rothenburg aufhalten, dort soll er angeblich eine Freundin haben.

Marko R. ist 49 Jahre alt, ca. 170 cm groß und hat ein altersgemäßes Aussehen.

Hinweise zum Aufenthalt der vermissten Person bitte an die Polizeistation in Fritzlar, unter Tel.: 05622-99660

Polizeipräsidium Nordhessen





Demenz: Wenn die eigene Familie zu Fremden wird 6 Tipps für pflegende Angehörige


Mainz (ots)

Es ist ein Krankheitsbild, das in der heutigen Zeit in aller Munde ist und immer mehr Menschen direkt betrifft: Die Rede ist von Demenz. Stand 2018 leben in Deutschland laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ca. 1,7 Millionen Menschen mit Demenz, pro Jahr kommen etwa 300.000 Neuerkrankungen hinzu. Zwei Drittel davon werden zu Hause gepflegt, was für die Angehörigen zu einer deutlichen Belastung werden kann. Doch wie gehe ich als Angehöriger mit der Situation um, ohne selbst komplett auszubrennen?

1. Krankheit eingestehen

Sich die Demenzerkrankung eines geliebten Menschen einzugestehen, fällt vielen nicht leicht. Symptome werden ignoriert oder kleingeredet, die Brisanz der Situation verdrängt. Doch: „Je früher man eine dementielle Erkrankung erkennt, desto wirkungsvoller können weitere Schritte getroffen werden“, so Sabrina Cali, Leiterin der Pflegeberatung beim Verband Pflegehilfe.

2. Ohnmachtsgefühle akzeptieren

Zu sehen, wie sich ein vertrauter Mensch nach und nach zu einem „Fremden“ entwickelt, ist für niemanden leicht: Das Gedächtnis lässt nach, das Verhalten ändert sich, teilweise werden Erkrankte aggressiv und beleidigend. Wenn man dann noch derjenige ist, der den Betroffenen 24/7 pflegt und betreut, lassen die Ohnmachtsgefühle nicht lange auf sich warten. Unser Tipp: Akzeptieren Sie diese Gefühle. Vielen hilft es auch, den Austausch mit Gleichgesinnten zu suchen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

3. Konflikte vermeiden

Die dementiellen Veränderungen bergen natürlich auch ein hohes Konfliktpotenzial. „Sollten Sie das Gefühl haben, die Beherrschung zu verlieren, hilft es, z. B. kurz aus dem Raum zu gehen, frische Luft zu schnappen, bewusst ein- und auszuatmen oder ein Glas Wasser zu trinken“, rät Frau Cali. Sollte es dafür schon zu spät sein, sollten Sie sich z. B. mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen wieder beruhigen und sich danach bei dem zu Pflegenden entschuldigen.

4. Grenzen erkennen & setzen

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Erkennen und Setzen von Grenzen. Versuchen Sie, sich in die Perspektive des Pflegebedürftigen hineinzuversetzen und so sein Verhalten zu verstehen. So haben Sie die Möglichkeit, auf neue Verhaltensweisen angemessen zu reagieren. Verlieren Sie jedoch auch Ihre persönlichen Grenzen nicht aus dem Blick: Demente, die sich Ihrer Situation bewusst sind, lassen Ihre Wut und Hilfslosigkeit oft an Ihrer Umwelt aus. In diesem Fall müssen Sie deutlich machen: So nicht.

5. Die Nachtruhe sicherstellen

Oft kommt es vor, dass dementiell Erkrankte mit nächtlichen Unruhezuständen zu kämpfen haben, was natürlich auch Sie am Durchschlafen hindert. Setzen Sie tagsüber am besten auf anregende Aktivitäten, wie z. B. Spazieren gehen oder Spielen und halten Sie Ihren Angehörigen wach. So erhöhen Sie die Chance auf eine ruhige Nacht. Sollte auch das nicht helfen, können Sie eine Nachtpflege hinzuziehen, an der sich ab Pflegegrad 2 auch die Pflegekassen beteiligen.

6. Für Entlastung sorgen

Machen Sie nicht den Fehler, die Sache allein durchstehen zu wollen. Falscher Stolz oder ein schlechtes Gewissen sind hier fehl am Platz. Binden Sie Familienmitglieder, Freunde, Bekannte oder Nachbarn in die Pflege und Betreuung mit ein. Ist dies nicht möglich, gibt es verschiedene Angebote zur Entlastung: Tagespflegen, Betreuungsgruppen, ein zeitlich begrenzter Aufenthalt im Pflegeheim oder eine stundenweise Betreuung. Frau Cali empfiehlt: „Klären Sie am besten so früh wie möglich für sich die Frage: Bis zu welchem Punkt kann ich pflegen? Ab wann wird es mir zu viel? Welche Unterstützung benötige ich wann?“

Weitere Tipps zum Umgang mit dementen Angehörigen erhalten Sie z. B. bei Beratungsstellen der Caritas, bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft oder Ihrem regionalen Pflegestützpunkt. Telefonische Beratung erhalten Sie kostenfrei an sieben Tagen in der Woche unter 06131 / 83 82 160 vom Verband Pflegehilfe. Sie sehen also: Vielen Menschen geht es genau wie Ihnen, Sie sind nicht allein

VP Verband Pflegehilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung





Krankes Kind zur Arbeit mitnehmen rechtfertigt keine fristlose Kündigung


Siegburg/Berlin (DAV). Wer seine kranken Kinder mit zur Arbeit nimmt, verstößt damit oft gegen seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag. Eine fristlose Kündigung rechtfertigt es allerdings nicht. Auch nicht in der Probezeit. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Siegburg vom 4. September 2019 (AZ: 3 Ca 642/19), wie die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) berichtet.

Die Frau arbeitete als Altenpflegefachkraft in der Probezeit. Als ihre Kinder erkrankten und betreut werden mussten, nahm sie sie zeitweise mit zur Arbeit. Einige Tage später erkrankte die Mutter selbst an Grippe. Ihr Arzt schrieb sie krank.

Der Frau wurde fristlos gekündigt. Der Arbeitgeber begründete das damit, dass sie ihre Kinder mit zur Arbeit genommen habe. Dies sei ihr verboten gewesen. Gegen die fristlose Kündigung klagte die Frau. Sie verlangt die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist.

Mit Erfolg. Der Arbeitgeber durfte ihr nicht fristlos kündigen. Dafür habe es keinen Grund gegeben, so das Arbeitsgericht. Wegen der erleichterten Kündigungsmöglichkeit in der Probezeit endete das Arbeitsverhältnis bereits nach der Kündigungsfrist von zwei Wochen. Für diese zwei Wochen erhielt sie noch ihren Lohn.

Die fristlose Kündigung hielt das Gericht für ungerechtfertigt. Aus versicherungsrechtlichen Gründen sei die Mitnahme der Kinder zur Arbeit problematisch; auch wegen der Ansteckungsgefahr für die älteren Patienten. Daher liege eine Pflichtverletzung vor. Dies sei jedoch kein Grund für eine sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Grundsätzlich reiche in einem solchen Fall eine Abmahnung. Hier konnte der Frau aufgrund der Probezeit gekündigt werden. Anderen Arbeitnehmern kann eher gar nicht gekündigt werden, so die DAV-Arbeitsrechtsanwälte.

 

Information: www.dav-arbeitsrecht.de





Zusammenhalt in den Städten stärken und für erschwingliche Wohn ungen sorgen


„Die Städte in Hessen wollen mit vernünftigen und aufeinander abgestimmten Stadt- und Sozialplanungen dafür sorgen, dass das Leben in den hessischen Kommunen lebenswert
ist und bleibt und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird“, sagen die beiden Vorsitzenden der Ausschüsse für Soziales und Integration und für Bau und Planung, Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, Hanau, und Bürgermeister Sandro Zehner, Taunusstein. „Damit haben wir uns zwar keine leichten Themen für die gemeinsame Herbstsitzung der beiden Fachausschüsse des Hessischen Städtetages am heutigen Tag in Hanau ausgesucht, aber wichtige im Hinblick auf die Herausforderungen wachsender Städte und anonymer Lebensweisen der Menschen.“
 
Mit den beiden zuständigen Landesressorts wurde über die Absichten der Landesregierung im Bereich Planen, Wohnen und Integration gesprochen sowie der 12-Punkte-Plan der Allianz für Wohnen diskutiert. Die beiden Ausschüsse und ihre Vorsitzenden sind sich einig:
„Die Innenentwicklung in den Städten muss gestärkt werden. Dies erreichen wir nur mit einer Städtebauförderung, die stärker auf das Wohnen ausgerichtet ist .“
„Wichtig dabei ist vor allem auch die interkommunale Zusammenar beit“, so Zehner. „Im Ballungsraum darf schon lange nicht mehr nur auf die eigene Stadt geblickt werden. Planungen sind interkommunal durchzuführen und miteinander abzustimmen.“
– „Dies gilt in gleicher Weise für die Stadt- und (Verkehrs-)Infrastrukturplanung wie für die Sozialplanung“, sagt Weiss-Thiel. „Unser Anspruch im Sozialbereich muss es darüber hinaus sein, barrierefreien Wohnraum zu fördern und strukturell und fachlich Angebote vorzuhalten, die den Bedarfen der Menschen gerecht werden. Damit sichern und stärken wir auch die kommunale Daseinsvorsorge. Gerade deswegen bekräftigen wir auch unseren Wunsch, das Programm „Soziale Stadt“ auszubauen und fortzuentwickeln.“
 
Hessischer Städtetag
 

 
 



Verein Prävention Kassel gründet sich zur Förderung der Kriminalprävention


Verein Prävention Kassel gründet sich zur Förderung der Kriminalprävention ©Stadt Kassel/ Fotograf: Constanze Wüstefeld

Damit die Kriminalprävention künftig noch stärker gefördert wird, ist jetzt der Förderverein Prävention Kassel e.V. gegründet worden. „Mithilfe von Veranstaltungen und Seminaren soll so die Arbeit des bereits bestehenden und erfolgreich agierenden Präventionsrates unterstützt werden“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle, Vorsitzender des Rates.

Maximal zwölf Mitglieder können dem Verein angehören, die sich bei der Gründungsveranstaltung bereits gefunden haben: In den Vorstand wurden der Kasseler Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle, die Geschäftsführung des Kasseler Präventionsrates Susanne Zinke sowie Staatsanwältin a.D. Ingrid Richter gewählt. Komplettiert wird der Verein von Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und dem Generalstaatsanwalt von Hessen und Vorsitzender des Landespräventionsrates Hessen Prof. Dr. Helmut Fünfsinn sowie den Mitgliedern des Präventionsrates Oberbürgermeister Christian Geselle, Stadträtin Ulrike Gote und Stadtrat Dirk Stochla, dem Leiter der Staatsanwaltschaft Kassel Horst Streiff, den Präsidenten von Amts- und Landgericht Wolf Winter und Albrecht Simon sowie Polizeipräsident Konrad Stelzenbach.

Eingebettet war die Gründung in den 18. Kasseler Präventionstag, der sich an drei Tagen mit der Digitalisierung beschäftigte: Während mehrerer Veranstaltungen, Lesungen und Podiumsdiskussionen ging es um Fake-News, Hasskommentare und Internetkriminalität. Zudem werden während des 36. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes in Kooperation mit dem Präventionstag zwei Filme gezeigt: Am Donnerstag, 14. November, läuft ab 14.30 Uhr „Der zweite Anschlag“ im Gloria-Kino und am Samstag, 16. November, ab 21.45 Uhr „Sakawa“ im Filmladen.

 


 




„Apokalyptische Zerstörung“: Venedig versinkt in Wassermassen


Euronews World News
 
Venedig erlebt das schlimmste Hochwasser seit 53 Jahren.
 
Die Höhe des Schadens wird auf Hunderte Millionen Euro geschätzt.
 
 

 

 



Wirkstoffpflaster auf keinen Fall zerschneiden


Baierbrunn (ots)

Wirkstoffpflaster sollte man auf intakte, unbehaarte Haut am Rücken, Bauch oder Oberarm kleben – und die Stelle bei jeder Anwendung wechseln. Vorher empfiehlt es sich, die Stelle mit Wasser, aber ohne Seife zu reinigen. „Nicht eincremen oder rasieren“, rät Apotheker Dr. Philipp Saiko aus Wien im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Denn Cremes verschlechtern die Klebefähigkeit, und eine Rasur kann Verletzungen verursachen, die die Wirkstoffaufnahme erhöhen. „Auch Seife und Kosmetika können die Haut reizen und gefährlich erhöhte Wirkstoffspiegel hervorrufen“, erläutert der Apotheker. Beklebte Stellen sollte man vor Wärmeeinwirkung schützen, beispielsweise durch Sonneneinstrahlung, Wärmekissen und die Sitzheizung im Auto. „Sonst werden vermehrt Wirkstoffe freigesetzt, was bei starken Schmerzmitteln lebensgefährlich sein kann“, warnt Saiko.

Es gibt verschiedene Arten von Wirkstoffpflastern. Membranpflaster enthalten ein Wirkstoffreservoir: Der Arzneistoff ist in einer Flüssigkeit gelöst oder verteilt. Eine Kontrollmembran steuert die Freisetzung des Wirkstoffs. Matrixpflaster sind dünner als Membranpflaster und werden deshalb häufiger verwendet. Bei ihnen ist der Wirkstoff in eine Klebematrix eingearbeitet und dringt gleichmäßig aus dieser Haftschicht in die Haut. Beide Arten sollte man nicht zerschneiden. Bei Matrixpflastern wird sonst die Dosierungsgenauigkeit nicht gewährleistet und die Klebefähigkeit beeinträchtigt. Bei Membranpflastern kann es durch die Beschädigung der Membran zu einer unkontrollierten Wirkstoffabgabe kommen.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 11/2019 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Sicherheitsinitiative KOMPASS: Bürgerbefragung läuft an


Wie sicher fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger in Kassel? Diese Frage steht im Zentrum einer repräsentativen Bürgerbefragung der Justus-Liebig-Universität Gießen, die im Rahmen der Sicherheitsinitiative KOMPASS stattfindet und am Montag, 18. November, startet.

„Durch die Teilnahme an dem Programm KOMPASS verspricht sich die Stadt Kassel wichtige Erkenntnisse über das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger vor Ort in ihren Stadtteilen.

Die Bürgerbefragung ist dazu ein wichtiges Instrument“, erläutern Oberbürgermeister Christian Geselle und Ordnungs- und Sicherheitsdezernent Dirk Stochla. „Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich an dieser Befragung beteiligen, umso aussagekräftiger sind die Daten und Erkenntnisse.“

Justus-Liebig-Universität Gießen erhebt Daten Erhoben werden die Daten vom Lehrstuhl von Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professur für Kriminologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Sie begleitet das Sicherheitsprogramm KOMPASS des Landes Hessen wissenschaftlich. Ab Montag, 18. November, werden 10.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Stadt Kassel angeschrieben und nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt.

Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger erhalten per Post einen Brief von der Professur für Kriminologie der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Darin ist ein Internet-Link angegeben, über den der Fragenkatalog direkt online ausgefüllt werden kann. Wer den Fragebogen lieber schriftlich ausfüllen möchte, kann diesen kostenlos per Rückantwortkarte anfordern.

Antworten unter Wahrung der Anonymität Belange des Datenschutzes wurden im Vorfeld bei der Entwicklung der Bürgerbefragung mit dem Hessischen Datenschutzbeauftragten abgeklärt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt unter Wahrung der Anonymität. Konkret heißt das, dass die Stadt Kassel weder Kenntnis davon erhält, ob eine angeschriebene Person an der Befragung teilnimmt, noch wer wann zu welchem Zeitpunkt den Fragebogen ausfüllt. Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, den Fragenkatalog innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Anschreibens zu beantworten. Im Anschluss wird die Professur für Kriminologie der Justus-Liebig-Universität die Antworten auswerten.

Im weiteren Verlauf des Sicherheitsprogramms KOMPASS werden die Ergebnisse vorgestellt. Sie werden sich nicht allein auf die Stadt insgesamt, sondern auch auf einzelne Stadtteile beziehen. Zum Auftakt von KOMPASS haben Vertreter von Stadt Kassel und Polizeipräsidium Nordhessen in vier Regionalkonferenzen Mitte Oktober und Anfang November mit Bürgerinnen und Bürgern über das Thema Sicherheit gesprochen. Darauf aufbauend werden unter Einbeziehung der Ergebnisse der Bürgerbefragung passgenaue Präventionsmaßnahmen im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet, die in ein Sicherheitskonzept einfließen.

Hintergrund: Sicherheitsinitiative KOMPASS Die Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMunalProgrAmmSicherheitsSiegel) ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden. Das Programm KOMPASS wurde in 2017 in vier hessischen Modellkommunen gestartet und Mitte 2018 landesweit eingeführt. Ziel von KOMPASS ist es, die Sicherheitsarchitektur in den hessischen Kommunen individuell anzupassen und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Nordhessen und den Bürgerinnen und Bürgern wird die Stadt Kassel die spezifischen Kasseler Sicherheitsbedürfnisse erheben. Hierzu wird im November 2019 auch eine Bürgerbefragung stattfinden.

Die Stadt Kassel ist die 54. Kommune, die am Sicherheitsprogramm KOMPASS teilnimmt. Mehr zum Thema unter: www.kassel.de/sicherheit und www.kassel.de/kompass

Stadt Kassel





War er an Massenmord beteiligt? IS-Anhänger in Ungarn vor Gericht


Euronews World News
 
Der mutmaßliche IS-Befehlshaber soll eine Todesliste erstellt haben.
 
Aufgrund dieser Liste wurden dann die Menschen hingerichtet.
 
 

 




KNELL (FDP) zu Wilke-Skandal


  • Weiterhin viele Fragen offen
  • Ministerin verweigert Transparenz gegenüber Öffentlichkeit
  • Freie Demokraten bringen erneut Dringlichen Berichtsantrag ein

WIESBADEN – „Jede Antwort, die man im Fall Wilke von der Ministerin, Priska Hinz (Grüne), beantwortet bekommt, wirft zwei neue Fragen auf. Der Umgang mit dem Skandal rund um die Vorgänge in Twistetal lässt uns und auch die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin mit vielen Fragezeichen zurück“, sagt die Sprecherin für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Wiebke KNELL. „Offenbar geht es auch den Experten von Foodwatch so, die bereits am 27.10. einen umfangreichen Fragenkatalog an das Ministerium übersandt haben, der auch einige brisante Aspekte hinsichtlich der Einhaltung rechtlicher Vorgaben enthält.

 

Gerade in Bezug auf die Veröffentlichung von Rückrufen gab es nach Einschätzung der Experten von Foodwatch einige Versäumnisse bei Wilke. Das Ministerium hat Foodwatch mitgeteilt, dass es den Fragenkatalog nicht beantworten werde. Dieser Umgang mit der Öffentlichkeit wundert uns schon sehr. Deshalb haben wir neben eigenen Fragen, die wir selbst noch haben, die Fragen von Foodwatch in einen Dringlichen Berichtsantrag gefasst und verlangen in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses umfassende Aufklärung darüber, aus welchen Gründen eine Veröffentlichung von Rückrufen in der Vergangenheit nicht erfolgt ist, wie die Ministerin über die Vorgänge informiert wurde und ob das RP oder das Ministerium informiert waren.“

Knell weiter:

„Es bleibt dabei: Das Krisenmanagement der Ministerin ist mehr als intransparent. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass getarnt, getäuscht und auf Zeit gespielt wird. Nun werden offensichtlich auch die berechtigten Fragen der Öffentlichkeit nicht mehr beantwortet. Sollte sich der Vorwurf von Foodwatch bewahrheiten und die Öffentlichkeit entgegen den rechtlichen Vorschriften nicht über erfolgte Rückrufe informiert worden sein, dann muss die Ministerin endlich die Verantwortung übernehmen. Insbesondere die Frage, ob das RP als nachgeordnete Landesbehörde eine Schließung von Wilke um zwölf Tage verzögert hat, muss beantwortet werden.“

 

Wiebke Knell

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende





29-Jährige bei versuchtem Autodiebstahl ertappt


(ots) Fuldabrück (Landkreis Kassel):

Einen kurzen unbeobachteten Moment nutze eine alkoholisierte 29-Jährige am gestrigen Dienstagabend im Fuldabrücker Ortsteil Dennhausen, indem sie versuchte einen unverschlossenen Kia zu stehlen. Die Autobesitzerin ertappte die Diebin, bevor sie losfahren konnte. Die 29-Jährige muss sich nun wegen des versuchten Autodiebstahls verantworten.

Wie die aufnehmenden Beamten des Reviers Ost berichten, ereignete sich der Diebstahlsversuch gegen 19 Uhr in der Brückenstraße. Die Besitzerin hatte ihren Kia vor dem Haus abgestellt und ließ kurz den Zündschlüssel stecken, während sie die Einkäufe in das Haus brachte. Die vorbeikommende 29-Jährige hatte dies offenbar beobachtet und stieg in den nicht verschlossenen Wagen. Als die Autobesitzerin nur kurze Zeit später wieder vor das Haus trat, hatte die Frau am Steuer bereits den Motor gestartet. Schnell riss die Besitzerin die Tür des Wagens auf. Die Diebin flüchtete zunächst zu Fuß. Reuig kehrte die 29-Jährige allerdings wenige Minuten später zurück, um sich bei der Kia-Besitzerin zu entschuldigen. Die zwischenzeitlich gerufenen Polizisten nahmen die Tatverdächtige schließlich an Ort und Stelle fest. Bei einer Überprüfung der Beamten stellte sich heraus, dass die 29-Jährige mit britischer Staatsangehörigkeit derzeit keinen festen Wohnsitz hat und zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin gegen sie vorlagen. Sie brachten die Frau deshalb in die Justizvollzugsanstalt. Die weiteren Ermittlungen gegen sie führen die Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo.

Polizeipräsidium Nordhessen





Tier der Woche


Der wunderschöne Elvis ist auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause … und das sehr schnell! 

➡ https://shelta.tasso.net/Hund/256415/ELVIS 

Warum? Elvis versteht sich leider nicht mit dem Rüden seiner Pflegestelle. 🙁 

Deshalb sollten auch nur Hündinnen in seinem neuen Heim leben.

Ansonsten ist Elvis aber ein absolut toller Hund. ❤ 

Wenn Du ihn kennenlernen willst, dann melde Dich bei 🏡 SALVA Hundehilfe e.V.

 





Ausstellung „Mein Kind ist rechts?!“ im Haus der Jugend


Die Ausstellung „Mein Kind ist rechts?!“ gibt Einblicke über Einstiegsprozesse von Jugendlichen in die Welt des Rechtsextremismus und bietet Orientierungshilfen für den Umgang innerhalb der Familie. Ein kostenfreier Besuch der Ausstellung ist im Haus der Jugend vom 18. November bis zum 19. Dezember zu den Öffnungszeiten von 8 bis 21 Uhr möglich.

Ein Ziel von Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten ist das Werben von Jugendlichen. Das Einstiegsalter liegt häufig zwischen zwölf und 13 Jahren. Die mobile Ausstellung richtet sich dabei besonders an Eltern und Fachkräfte des sozialen Bereichs und ist ein Projekt des Programms „Rote Linie“.

Das kommunale Jugendbildungswerk des Jugendamtes der Stadt Kassel bietet auf Anfrage thematisch begleitende Workshops für Jugendgruppen.

Weitere Informationen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Workshops: Jeanette Letzing, Telefon 05 61/787 5297 und jeanette.letzing@kassel.de oder Sebastian Fenzel, Telefon 05 61/787 5253 und sebastian.fenzel@kassel.de.





Autowerbung online: Klare Preisangaben


Köln/Berlin (DAV). Preisangaben in einer Online-Werbung für Fahrzeuge müssen klar und eindeutig sein. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin und verweist auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln vom 5. April 2019 (AZ: 6 U 179/18).

Ein Autohändler bot online eine „Neufahrzeug“ zum Preis von 12.490 Euro an. Das Ende des Anzeigentextes erreichte man erst durch Herunterscrollen. Ganz unten, unter dem Punkt ‚Weiteres‘, fand sich dann der Hinweis, dass der der Preis unter der Bedingung einer Tageszulassung im Folgemonat stand und galt, wenn der Kunde sein zugelassenes Gebrauchtfahrzeug in Zahlung gab.

Diese Preisangabe sei irreführend und daher unzulässig, entschied das Gericht. Die Werbung erwecke beim Durchschnittsverbraucher den Eindruck, dass jeder den abgebildeten Wagen für 12.490 Euro kaufen könne. Tatsächlich gelte das jedoch nur für Käufer, die ein zugelassenes Fahrzeug in Zahlung geben würden. Dies stelle eine so genannte „dreiste Lüge“ dar, die auch durch einen erläuternden Zusatz nicht richtiggestellt werden könne.

Werde mit einer Preisangabe geworben, müsse diese den Grundsätzen der Preiswahrheit und Preisklarheit genügen. Preiswahrheit bedeute, der Preis müsse der Preis sein, der tatsächlich zu zahlen sei. Preisklarheit bedeute, dass der Preis für den Verbraucher klar erkennbar, verständlich und unzweideutig sei. Beides sei hier nicht der Fall. Für den Verbraucher sei die Preisangabe auf der Website letztlich wertlos: Er könne das Angebot nicht sinnvoll mit den Angeboten anderer Händler vergleichen.

Information: www.verkehrsrecht.de





Acht E-Scooter im ADAC Test Qualität hat auch bei E-Tretrollern ihren Preis


München (ots)

Fast sechs Monate nach der Zulassung von E-Scootern gibt es jenseits der Sharing-Fahrzeuge zunehmend Modelle mit Straßenzulassung für den privaten Gebrauch.

Wie gut diese Modelle sind und ob die teils deutlichen Preisunterscheide gerechtfertigt sind, hat der ADAC nun an acht verfügbaren Modellen getestet.

Das Ergebnis: Hochpreisige E-Scooter bieten tatsächlich mehr Sicherheit, Fahrkomfort und Ausstattung.

Für den Vergleichstest wurden acht E-Tretroller zwischen 550 und 2400 Euro auf Handhabung, Komfort, Fahreigenschaften und vor allem Fahrsicherheit untersucht. Dabei konnten sich die drei teuersten Modelle auch die drei vordersten Plätze sichern. Testsieger mit dem ADAC Urteil „gut“ (1,9) ist der teuerste Roller im Test, der X2 City von BMW (Preis: 2.399 Euro). Er konnte durch seine gute Verarbeitung und die besten Ergebnisse im Sicherheitstest überzeugen. Das hohe Eigengewicht und die gewöhnungsbedürftige Antriebssteuerung durch ein Fußpedal haben allerdings die Bestnote verhindert. Weitere drei Roller konnten ebenfalls mit „gut“ im ADAC Test abschneiden. (Egret-Ten V4 mit der Note 2,0, Metz Moover und IO-Hawk Exit-Cross mit 2,5). Im Mittelfeld haben die ADAC Tester drei Scooter im Preissegment zwischen 1250 und 550 Euro mit befriedigend bewertet.

Auf dem letzten Platz findet sich einer der günstigsten Roller im Test: Der Moovi ES145 (Preis: knapp 800 Euro). Zu kleine Räder und ein Klappmechanismus mit viel Spiel lassen nur eine instabile Fahrweise zu, und wegen der schwer dosierbare Vorderradbremse ist das Unfallrisiko hoch. Beim Überfahren des Bordsteins versagte der Klappmechanismus und im Dauertest kam es zum Bruch der Vorderradfederung – damit erhält dieser Roller nur die Note „mangelhaft“.

Blinker hatte aktuell keiner der getesteten Tretroller, aber um beim Anzeigen der Fahrrichtung nicht instabil zu werden, sollte die Hand nicht vom Lenker genommen werden. Richtungsänderungen mit dem Fuß anzuzeigen, ist allerdings nicht rechtsgültig. Der ADAC fordert die Hersteller auf, die Scooter zukünftig mit Blinkern auszustatten, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wer sich aktuell einen E-Scooter kaufen möchte, sollte darüber hinaus auf ausreichend großen Räder achten. Der aktuelle Test hat gezeigt, dass sie eine stabilere Fahrweise und mehr Sicherheit garantieren. Ein weiterer Sicherheitsgewinn sind hydraulische Bremsen an Vorder- und Hinterrad. Sie bringen den Fahrer schneller und sicherer zum Stehen.

Außerdem sollten sich Käufer über die Reichweitenangaben der Hersteller informieren. Diese sind je nach Hersteller und Modell sehr unterschiedlich (zwischen 20 und knapp 50 Kilometer) und weichen teils drastisch von den tatsächlichen Werten ab. Auch die mögliche Zuladung ist nicht unwichtig, so kann der IO Hawk Sparrow nur 88 Kilogramm tragen, der BMW X2 City hingegen 129. Vor allem sollte aber das Eigengewicht des E-Scooters beim Kauf berücksichtigt werden. Denn die Tretroller können und sollen auch Pendler auf der sogenannten „letzten Meile“ unterstützen. Damit dies gelingt, müssen die Roller aber auch gut zu transportieren sein. Ein geringes Eigengewicht und ein einfacher Klappmechanismus sind dabei essentiell. Im aktuellen Test waren zwei Roller mit über 20 Kilo dabei, für einen Transport in Bus und Bahn eindeutig zu viel.

ADAC





Patientendaten in Gefahr – zahlreiche deutsche Arztpraxen unsicher an Gesundheitsdaten-Netzwerk angeschlossen


(ots)

Zahlreiche Arztpraxen in Deutschland sind nach Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung ungenügend vor Hackern geschützt. Das geht aus einem vertraulichen Papier der Gesellschaft Gematik hervor, das „Panorama 3“ und „Süddeutscher Zeitung“ vorliegt. Die Gematik gehört mehrheitlich dem Bundesministerium für Gesundheit und wurde von diesem beauftragt, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voran zu treiben.

Auslöser für die Sicherheitslücke ist die Anbindung an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI). Sie soll eigentlich Praxen, Krankenhäuser und Apotheken miteinander verbinden und verschiedene Anwendungen ermöglichen, darunter die elektronische Patientenakte. Dem vertraulichen Papier zufolge haben mehr als 90 Prozent der an das Gesundheitsdaten-Netzwerk TI angeschlossenen Praxen Sicherheitsrisiken – mit der Folge, dass sich Hacker leicht Zugang zu den sensiblen Gesundheitsdaten von Millionen Patienten verschaffen könnten.

Schon seit dem Frühjahr 2019 weist der IT-Fachmann Jens Ernst auf Sicherheitsprobleme hin. Grund für die Sicherheitslücke ist die Methode, wie Praxen an das Gesundheitsnetzwerk TI angeschlossen worden sind. Dabei gibt es zwei Verfahren: das sogenannte parallele Anschlussverfahren und das sogenannte serielle. Beim parallelen Anschlussverfahren müsste unbedingt eine zusätzliche technische Absicherung wie zum Beispiel durch eine Firewall erfolgen. Genau diese fehlt jedoch offenbar in etlichen Praxen. Viele Praxen beauftragen private IT-Dienstleister, um ihre Praxis an das Gesundheitsnetzwerk zu bringen.

Nach Recherchen von „Panorama 3“ und „Süddeutscher Zeitung“ erfolgten bis Mai 2019 mehr als 90 Prozent der Installationen in dem als kritisch bewerteten Parallelbetrieb. Inzwischen hängen rund 115.000 Praxen an dem Gesundheitsdatennetzwerk.

Prof. Harald Mathis vom Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT hat im Auftrag des bayrischen Fachärzteverbands exemplarisch 30 Praxen untersucht, die mit dem problematischen Parallelbetrieb angeschlossen wurden. „Ein Drittel war sicher und die anderen zwei Drittel waren in einem beklagenswerten Zustand“, sagt Mathis. IT-Fachmann Jens Ernst sieht die Bundesregierung in der Verantwortung. Er kritisiert unter anderem, dass IT-Dienstleister nicht staatlich zertifiziert seien.

Das Gesundheitsministerium weist die Vorwürfe von sich. Es erklärt auf Anfrage, dass die „IT-Netze in den Praxen nicht Teil der Telematikinfrastruktur“ seien. Die sichere Installation sei Aufgabe der Praxen. Die vom Bundesgesundheitsminister beauftragte Gesellschaft Gematik ergänzt, sie habe keine Vertragsbeziehung zu den Dienstleistern und könne „daher nicht direkt auf die Dienstleister Einfluss nehmen“. Dabei hat die Gematik laut Gesetz die Aufgabe, die Umsetzung der Telematikinfrastruktur zu überwachen.

Für die Patienten können die Folgen beträchtlich sein: Praxen mit dem kritischen Parallel-Anschluss sind bereits gehackt worden, wie die Recherchen von „Panorama 3“ und SZ zeigen.

Mit dem digitalen Versorgungsgesetz, das vergangene Woche im Bundestag beschlossen wurde, will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nun nachbessern. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung soll eine Richtlinie zur IT-Sicherheit in Praxen erarbeiten. Allerdings soll die erst ab Sommer 2020 greifen.

„Panorama 3“: dienstags um 21.15 Uhr im NDR Fernsehen. Mehr zur Sendung unter www.NDR.de/panorama3

Norddeutscher Rundfunk






Erkältungsbad: So wirkt’s


Baierbrunn (ots)

Erkältungsbad: So wirkt’s.
Bildrechte: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen
Fotograf: istock_sanjeri

Der positive Effekt eines Erkältungsbads hängt auch von der richtigen Temperatur ab. Sie sollte zwischen 32 und 38 Grad liegen, wie Daniel Braunsdorf, pharmazeutisch-technischer Assistent in einer Apotheke in Dortmund, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“ erklärt. Vor allem bei Kindern darf das Wasser nicht heißer sein. Am besten kontrolliert man die Temperatur mit einem Badethermometer. „Das Wasser sollte aber auch nicht zu kalt sein. Je kühler es ist, umso weniger ätherische Öle können freigesetzt werden.“ Bei Kindern ideal: mit einer niedrigeren Temperatur beginnen und wärmeres Wasser nachlaufen lassen. Ätherische Öle wie Eukalyptusöl und Myrtol wirken schleimlösend, Fichten- und Kiefernöl und Menthol antimikrobiell, Kampferöl krampflösend, Thymianöl leicht krampf- und schleimlösend. Man sollte ätherische Öle jedoch mit Bedacht einsetzen. So sind für Kinder Badezusätze mit Kampfer und Menthol laut Braunsdorf tabu. Diese Öle können dazu führen, dass die Atemwegsmuskulatur verkrampft oder es im schlimmsten Fall zum Atemstillstand kommt. „Bei Säuglingen und Kleinkindern unbedingt auf die empfohlene Altersangabe achten oder in der Apotheke um Rat fragen“, empfiehlt er.

Bei Fieber rät der Experte von einem Erkältungsbad ab. Der Kreislauf läuft dann sowieso schon auf Hochtoruren. Ein heißes Bad würde den Körper noch mehr belasten und ihm mehr schaden als nutzen. „Es kann zu einer Kreislaufschwäche kommen.“ Eine mögliche Alternative ist dann das Fußbad. Mehr dazu im aktuellen „Baby und Familie“-Heft.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 11/2019 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Arbeitskreis Altersgerechte Assistenzsysteme (AAL) – Mit Technik im Alter besser leben


Mit Technik im Alter besser leben

4. Nordhessischer Fachtag Altersgerechte Assistenzsysteme mit 150 Teilnehmern – Musterwohnung ab Frühjahr 2020 eingerichtet – Robotik als Zukunftsthema

Mehr als 150 Fachleute aus ganz Nordhessen informierten sich und diskutierten auf dem 4. Fachtag für Altersgerechte Assistenzsystem in Kassel. Die Bandbreite der zahlreichen Vorträge reichte von einer neuen Musterwohnung für altersgerechtes Leben bis hin zu Robotern in Pflegeeinrichtungen. Praktische Erfahrungsberichte gaben Einblicke in die tägliche Arbeit in Heimen und Wohnquartieren.

KI-Experte mit Roboter Pepper
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand der IT-Berater und branchenbekannter Spezialist für Künstliche Intelligenz, Rainer E. Becker, der mit dem Roboter Pepper die Möglichkeiten der Unterstützung von Pflegekräften in Heimen vorstellte. Trotz ethischer Bedenken mancher Teilnehmer wurde schnell klar, welche entlastende Hilfe Assistenzroboter (z.B. Assistenz in der sozialen Betreuung; Hol- und Bringedienste), in der Pflege bringen können. Seine Kernbotschaft „Digitalisierung – das bleibt, das geht nicht mehr weg“ wurde auch von Buchautor und Zukunftsforscher Dr. Ulrich Eberl gestützt, der einen Blick in die Zukunft der Digitalisierung wagte.

Musterwohnung ab Frühjahr 2020 zu besichtigen
Besondere Beachtung fand die 2-Zimmer-Musterwohnung mit moderner Technik, die die AWO Nordhessen derzeit einrichtet. Diese wird im Frühjahr 2020 für Besichtigungen und Beratungen zur Verfügung stehen. Die Wohnung ist mit technischen Systemen und Lösungen zur Ermöglichung des selbstbestimmten Lebens im Alter eingerichtet und soll die Bekanntheit der technischen Möglichkeiten steigern sowie die Hemmschwelle für die Nutzung senken. Ebenfalls werden praktische Erfahrungen gesammelt. „Als Beispiel für die Umsetzung der technischen Systeme sind wir sicher, dass die Wohnung zu einer Anlaufstelle für ältere Menschen und Fachleute wird“, berichtet Vorstandsmitglied Melanie Heußner von der Hessische Fachstelle für Wohnberatung, die mit der AWO die Musterwohnung konzipiert hat und diese zukünftig betreuen wird.

Erstmals Altenpflegeschülerinnen und -schüler als Teilnehmer
„Wir freuen uns über die große Resonanz und vor allem, dass viele Altenpflegeschülerinnen und -schüler den Fachtag besucht haben. Sich mit altersgerechten Assistenzsystemen und Assistenzrobotern in der Pflege kritisch auseinanderzusetzen wird Ihnen in ihrem zukünftigen Berufsleben helfen, das richtige Maß zwischen menschlicher Zuwendung und technischer Unterstützung zu finden“, erläutert Martin Bleckmann von der Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen in Hofgeismar und Vorstandsmitglied des Arbeitskreises für Altersgerechte Assistenzsysteme.
Der Fachtag wird unterstützt vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. „Die nordhessische Initiative ist für die Landesregierung begrüßenswert und stützt unsere Ziele, den Seniorinnen und Senioren in Hessen ein selbstbestimmtes und altersgerechtes Leben zu ermöglichen“,
sagt Anne Moll vom Referat Seniorinnen und Senioren im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Der Arbeitskreis Altersgerechte Assistenzsysteme veranstaltet den Fachtag alle zwei Jahre. Für das kommende Jahr ist eine Informations-Veranstaltung für Seniorinnen und Senioren sowie deren Familien geplant.

Hintergrund:
Im Arbeitskreis Altersgerechte Assistenzsysteme Nordhessen arbeiten Unternehmen und Institutionen aus ganz Nordhessen zusammen. Die Mitglieder entwickeln Konzepte und Geschäftsmodelle für ihre jeweiligen Arbeitsfelder, um für die Menschen in der Region Angebote im Bereich der altersgerechten Assistenzsysteme vorstellen zu können und anzubieten. Besonders die fachlichen und ethischen Gesichtspunkte altersgerechter Assistenzsysteme mit ihren Chancen und Risiken und ihrem Potential für die Region werden diskutiert.

Mitglieder des Arbeitskreises sind:
• Caritas Nordhessen-Kassel e. V. – Wohnraumberatung
• Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen
• Stadt Kassel, Sozialamt
• Handwerkskammer Kassel
• Universität Kassel
• Hess. Fachstelle für Wohnberatung – AWO Bezirksverband Hessen-Nord e.V.
• Vereinigte Wohnstätten 1889 eG
• Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel
• Diakoniestationen der ev. Kirche in Kassel
• Werra-Meißner-Kreis
• Pflegestützpunkt Kassel
• Gewobag Hofgeismar eG
• Dt. Rotes Kreuz
• Diakonie Hessen
• Pflegelotsen GbR
• Sanitätshaus Saniplus, Fritzlar
• Zukunftsakademie Hersfeld-Rotenburg
• aux Schwalmstadt GmbH – Cares Watch

Regionalmanagement Nordhessen GmbH





FREIE WÄHLER Bad Wildungen haken nach


Dass die FREIE WÄHLER gegen den Verkauf und insbesondere den Abriss des „Neuen Kurhauses“ ist – und damit
im Parlament alleine dasteht – ist ja kein Geheimnis.

Seit Jahren werden Investoren unter größter Geheimhaltung angekündigt, die kurz vor einem Termin abspringen.
Wir wünschen endlich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Parlament und Bürgermeister. Dazu bedarf
es aber rechtzeitiger und umfassender Informationen, gerade wenn sich die Bedingungen bei solch entscheidenden
Fragen so erheblich ändern.

Auch die Tatsache, dass nun nur ein Teil des Grundstückes verkauft werden soll, ist eine, mit der wir konfrontiert
wurden, ohne es vorher besprechen zu können. Der Investor möchte auf der Tiefgarage ein Hotel errichten. Das
bedeutet im Umkehrschluss, dass diese solide ist und einen nicht unerheblichen Wert darstellt. Wir hoffen, dass
dieser bei den Verkaufsverhandlungen zu Buche schlägt.

Um weitere Missverständnisse zu vermeiden und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, haben wir nun einen
Katalog mit insgesamt zehn Fragen formuliert, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans Schultheis. Wir möchten unter
anderem wissen, wie der Investor heißt und welche Referenzen er vorgelegt hat. Außerdem interessiert uns,
welche Pläne der Bürgermeister verfolgt, wenn auch dieser Investor wieder abspringt.
Diese parlamentarische Anfrage muss vom Bürgermeister in der folgenden Sitzung beantwortet werden. Da wir
im Dezember zwei Sitzungen haben, werden die Fragen am 02.12. bekannt gegeben und wir erwarten die Antworten
am 16. Dezember. So können im Neuen Jahr die anstehenden zukunftsweisenden Entscheidungen auf
der Grundlage umfassender Informationen getroffen werden.

FW Bad Wildungen





Karneval Kassel eröffnet – Oberbürgermeister wünscht Prinzenpaar viel Erfolg


KASSEL. Über 50 Aktive sorgten am 11.11. für einen närrischen Auftakt in Kassel. Die Mitgliedsvereine der „Gemeinschaft Kasseler Karnevalvereine“ (GKK) hatten ins Herrmann-Schafft-Haus geladen. Viele Karnevalisten sowie auch Kommunal- und Landespolitiker aus Stadt- und Landkreis waren erschienen. GKK-Präsident Lars Reiße begrüßte die Gäste aus Stadt und Landkreis, darunter auch zahlreiche Prinzenpaare. Durch das Programm führten die beiden Vizepräsidenten Thomas Minkler und Klaus Bruchhäuser.

Der Beginn um 20.11 war ein farbenprächtiges Bild. Erstmals nach dem Aschermittwoch marschierte die Standartenträger der Gesellschaften mit den Garden der Karnevalgesellschaften „Die Pääreschwänze“, „Fuldatal – Die Windbiedel“, der „Kassel Süd“, „Herkules“ und der „ M-Einser“ sowie der Elferrat des „Clubs ehemaliger Prinzen“ durch den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal. Dabei gab es auch eine Premiere. Zwei der Vereine fusionieren und nennen sich jetzt „Süd-Meinser“.

Zwar ist Karneval eine lustige Sache, aber gerade in seinen Ritualen und Bräuchen geht es als ironische Verfremdung höfischer Rituale streng nach Protokoll zu. Das hatte GKK-Präsident Lars Reiße am Anfang des Abends fest im Blick. Neues Prinzenpaar sind Prinz Lars II. und Prinzessin Kathrin. Abdanken mussten Prinz Martin I. und Prinzessin Nina. Dank für das ehrenamtliche Engagement und Wünsche für das kommende närrische Jahr kamen von Oberbürgermeister Christian Geselle. Er würdigte auch Werner Reiße, der an diesem Tag verstorben war. Reiße war Ehrenvizepräsident der Gemeinschaft Kasseler Karnevalgesellschaften (GKK) und prägte seit Jahrzehnten den Karneval als humoristisches Urgestein der Kasseler Narren. Alle Gäste und Aktiven gedachten dem Verstorbenen mit einer Schweigeminute. Aber dann ging es ganz in seinem Sinne weiter. „So hätte er es gewollt. Und so werden wir ihn in Erinnerung behalten“, sagte sein Sohn und GKK-Präsident Lars Reiße.

 

Buntes Programm unterhält bestens 

Bei dem von Jaqueline Butzmann als Protokollchefin der GKK zusammengestellten Programm machten Büttenreder, Sänger und Tänzer Lust auf die vielen Veranstaltungen der kommenden Wochen. Was wäre Karneval ohne Tänze. Von denen gab es reichlich an diesem Abend.

Der Abend begann mit dem Marschtanz der Kasseler Stadtgarde (KG TSC Herkules). Als Tanzmariechen zeigten Janice Schwenck (Pääreschwänze) Vize-Hessenmeisterin Julia Hansmann (Herkules) und Eileen Frese (FuWi) ihr Können. Die neuen Marschtänze führten Garden der Pääreschwänze auf. Als Tanzpaar rissen die Vize-Hessenmeister Larissa Selzer und Tarek Zündel von den Stühlen. In die Bütt stiegen vom Verein Fuldatal-Die Windbiedel (FuWi) Patrick Hartmann und Nina Minkler und „FulleFischer“ Marcus Leitschuh (Pääreschwänze). Für musikalische Unterhaltung sorgen „Die Wölfe“ (FuWi) und „Die Meistersinger“ (Herkules), Melanie und Sascha Guth (Only4you) sorgte für die stimmungsvolle Musik.

„Der Anfang ist gelungen, jetzt freuen wir uns auf die Eröffnungsveranstaltungen der einzelnen Vereine“, so GKK-Präsident Lars Reiße. Traditionell werden bei diesen Veranstaltungen auch die in den letzten Monaten einstudierten neuen Schautänze und weitere Premieren die Besucherinnen und Besucher überraschen. Reiße: „Das hier heute war die erste Rakete unseres karnevalistischen Feuerwerkes, jetzt geht es Schlag auf Schlag bis zum großen Finale im nächsten Frühjahr.“

 

Weitere Termine bis Weihnachten

Der „Rat der Ehrenritter“ hat seine Eröffnung im „Löwenhof“ Lohfelden am 22.11.19 um 19.30 Uhr. Die Karten sind bereits ausverkauft. Der neue Verein „Süd-Meinser“ lädt in den Saal des Restaurant Olympia, Korbacher Straße 30, am 30.11.19 ein. Beginn ist um 20.11 Uhr. Am 23.11.19 beginnen die „Pääreschwänze“ um 19.11 Uhr im Hermann-Schafft-Haus (Wilhelmshöher Allee 21). Am 29.11.19 beginnt um 20.11 der „Club ehemaliger Prinzen“ sein Programm im Spiegelsaal des Rot-Weiß Clubs Kassels, Damaschkestraße 10. Traditionell die letzte Eröffnung ist am ersten Dezembersamstag. Am 07.12.19 lädt die „Große Kasseler Karnevalsgesellschaft Fuldatal-Die Windbiedel“ ins Philipp-Scheidemann-Haus ein. Beginn ist auch hier um 20.11 Uhr.

Alle Termine und weitere Informationen findet man auch unter www.karneval-kassel.de und www.facebook.de/karnevalkassel

Fotos: Marcus Leitschuh (nh)





BKA: Fälle von Cybercrime steigen weiter an


Bundeskriminalamt stellt Bundeslagebild für 2018 vor

(ots) Ob Fitnesstracker, smartes Auto oder vollautomatisierte Produktion: Die Digitalisierung schreitet mit großer Dynamik voran und erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Doch der Fortschritt hat auch Schattenseiten: Die steigende Anzahl digitaler Geräte bietet Cyberkriminellen immer neue potenzielle Ziele. Dementsprechend stieg die Anzahl der Cyberangriffe in Deutschland auch im Jahr 2018 weiter an. Rund 87.000 Fälle von Cybercrime wurden von der Polizei erfasst, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ein Anstieg von rund fünf Prozent (271.864 Fälle) war auch bei der Zahl der Straftaten zu verzeichnen, bei denen 2018 das Internet als Tatmittel genutzt wurde. Das geht aus dem heute veröffentlichten Lagebild „Cybercrime“ des Bundeskriminalamts (BKA) hervor. Die Vielfalt der digitalen Angriffsziele sorgt dafür, dass auch das Gesamtaufkommen der festgestellten Schadsoftware immer weiter steigt. Cyberkriminelle müssen diese Schadsoftware nicht zwangsläufig selbst erstellen. Auf Marktplätzen im Clearnet, Deepweb und im Darknet werden gegen Bezahlung eine Vielzahl illegaler Angebote gemacht, um beispielsweise Angriffe auf Firmennetzwerke und Webseiten durchzuführen oder Viren programmieren zu lassen. „Crime-as-a-Service“ nennt sich dieses Geschäftsmodell, bei dem neben Schadsoftware auch gestohlene Daten oder Anonymisierungsdienste verkauft werden. Einer dieser Marktplätze war „Webstresser“, eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hatte, im Auftrag ihrer Kunden so genannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) auf Webseiten durchzuführen. DDoS-Attacken zielen darauf ab, Webpräsenzen, Server und Netzwerke so zu überlasten, das sie nicht mehr erreichbar sind. Mithilfe von „Webstresser“ konnten auch Laien diese Angriffe ausführen. Im April 2018 wurde die Seite, die unter anderem in Frankfurt am Main gehostet worden war, im Rahmen einer international koordinierten Maßnahme mehrerer Strafverfolgungsbehörden, an der auch das BKA beteiligt war, vom Netz genommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war „Webstresser“ für über vier Millionen DDoS-Attacken weltweit eingesetzt worden. Der Administrator der Seite wurde festgenommen und Ermittlungen gegen 250 Nutzer der Plattform aufgenommen. Cybercrime verursachte 2018 einen Schaden in Höhe von über 60 Millionen Euro, ein Rückgang um rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017: 71,4 Millionen Euro). Die Zahl bildet jedoch nur ab, was der Polizei bekannt geworden ist. Tatsächlich dürfte sich der Schaden für Unternehmen auf über 100 Milliarden Euro belaufen, wie Schätzungen aus der Wirtschaft im Betrachtungszeitraum 2018/2019 zeigen. Die enorme Differenz erklärt sich auch durch das hohe Dunkelfeld in diesem Phänomenbereich. Insbesondere Unternehmen zeigen Fälle von Cybercrime und damit verbundene materielle Schäden nach wie vor vergleichsweise selten an. Die Furcht vor einem Vertrauensverlust bei Partnern und Kunden steht dabei dem Interesse, die Tat strafrechtlich verfolgen zu lassen, entgegen. Dabei sind Firmen ein bevorzugtes Angriffsziel für Hacker, wobei Kriminelle nicht nur daran interessiert sind, an das Geld der Unternehmen zu gelangen. Auch das Ausspähen technologischen Wissens ist für sie von Bedeutung. Das BKA rät sowohl Firmen als auch Privatpersonen, jeden Fall von Cybercrime zur Anzeige zu bringen. Zudem sollten präventive Sicherheitsmaßnahmen für Geräte und Prozesse ergriffen werden. Dass dies einen positiven Effekt hat, zeigt sich am Beispiel des Phishings im Online-Banking: 2018 wurden 723 Fälle zum Phänomen Phishing gemeldet, was einem Rückgang von nahezu 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die rückläufigen Zahlen sind darauf zurückzuführen, dass die Banken ihre TAN-Verfahren weiterentwickelt und Sicherheitslücken geschlossen haben. Insgesamt geht das BKA jedoch auch für die kommenden Jahre von weiter steigenden Fallzahlen im Bereich Cybercrime aus. Um dieser Herausforderung adäquat zu begegnen, arbeitet das BKA derzeit am Aufbau einer Abteilung „Cybercrime“. Damit sollen komplexe Ermittlungen und die Bearbeitung herausragender Cybervorfälle gestärkt werden.

Peter Henzler, Vizepräsident beim Bundeskriminalamt: „Cybercrime ist ein Massenphänomen, das nicht nur Privatpersonen, sondern auch die Wirtschaft immer stärker trifft. Cyberangriffe sind für Kriminelle ein lohnendes Geschäftsfeld, bei dem sie auch nicht davor zurückschrecken, im Sinne der Profitmaximierung Kritische Infrastrukturen, wie beispielsweise Krankenhäuser, zu attackieren. Dem stellt sich das Bundeskriminalamt mit Entschlossenheit entgegen. Unsere Erfolge gegen Plattformen wie „Webstresser“ oder „Wall Street Market“ belegen das. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus. Künftig wollen wir IT-Spezialisten noch stärker in die kriminalpolizeiliche Arbeit einbinden. Dafür werden im Bundeskriminalamt neue Stellen geschaffen, die wir im Zuge des Aufbaus der Abteilung Cybercrime zeitnah besetzen werden. Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit den Tätern nicht nur auf Augenhöhe sein. Wir müssen ihnen voraus sein, um sie für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen.“

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Bundeslagebild unter https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Cybercrime/cybercrimeBundeslagebild2018.html

Bundeskriminalamt





Hund entlaufen – Was ist zu tun?


Sulzbach/Ts., 11. November 2019 – Manchmal ist binnen weniger Sekunden alles anders. Gerade war der Hund noch am Wegesrand und hatte seine Nase tief in einen Grasbüschel versenkt. Im nächsten Moment ist nur noch der schemenhafte Umriss des Vierbeiners zu erkennen, der im nahe gelegenen Wald verschwindet. Was ist nun zu tun? Hinterherrennen? Schreien, pfeifen, abwarten? Was hilft und warum getragene Socken eine wichtige Rolle spielen können, hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, zusammengefasst.

Der erste wichtige Schritt – lange bevor ein Ernstfall eintritt – sollte immer die Registrierung des Hundes bei TASSO sein. Nur so besteht eine sehr große Chance, dass ein Tier wieder mit seinem Menschen zusammengebracht werden kann, wenn es eines Tages entlaufen sollte, da durch den Eintrag in der TASSO-Datenbank eine zweifelsfreie Zuordnung zum Halter möglich ist.

Wenn der Hund während des Spaziergangs verschwunden ist, möchte natürlich jeder Tierhalter sofort tätig werden. Dennoch lautet die wichtigste Regel immer: Ruhe bewahren. Wenn ein Hund vor Schreck entlaufen ist, könnte er wegen des ungewöhnlichen Verhaltens seines Menschen noch mehr Angst bekommen, wenn dieser panisch hinter ihm herrennt. Jagt der Hund stattdessen gerade, würde die Begleitung seines Menschen ihn eher bestärken, statt ihn zu bremsen. „Einholen können wir Menschen unsere Vierbeiner ohnehin nicht“, sagt die Leiterin der TASSO-Notrufzentrale Heike Wempen-Dany. „Wir empfehlen daher, genau dort zu bleiben, wo der Hund entlaufen ist. Oft kehren Hunde nach einiger Zeit zurück“, weiß sie zu berichten. Die Zeit des Wartens kann genutzt werden, um telefonisch wichtige Ansprechpartner zu informieren. Das bedeutet konkret: Den Hund bei TASSO als entlaufen melden sowie der Polizei Bescheid geben. Letzteres sollte jedoch nicht über die Notrufnummer 110, sondern über die Nummer der lokalen Dienststelle geschehen, um den Notruf freizuhalten. Auch umliegende Tierheime sowie eventuell der Förster oder Jagdpächter sollten informiert werden.   

Wenn der Vierbeiner auf einer vertrauten Spazierrunde entlaufen ist, kann es auch sein, dass er bereits den Weg nach Hause eingeschlagen hat. Am besten informieren Tierhalter von unterwegs eine weitere Person, die nachsehen kann, ob der Hund bereits zurückgekehrt ist.

Wer sich selbst vom Ort des Entlaufens aus auf die Suche begibt, sollte sternenförmig die Umgebung absuchen und immer wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren, bevor die nächste Richtung eingeschlagen wird. So kann der Hund später einer eindeutigen Geruchsspur folgen und wird zum Ausgangspunkt zurückgeführt. Das funktioniert nicht zuverlässig, wenn der Mensch vorher kreuz und quer umherläuft und überall seinen Duft hinterlässt. Da Hunde dem Geruch ihrer Menschen einfach folgen können, sollten unbedingt Autobahnen, Bahntrassen und andere gefährliche Orte bei der Suche gemieden werden, da sonst das Risiko besteht, dass der Hund die Spur aufnimmt, ihr folgt und in Gefahr gerät.

Wenn die Suche vor Ort schließlich vorerst aufgegeben werden muss und der Tierhalter den Ort des Entlaufens verlässt, sollte er ein Kleidungsstück zurückzulassen. Falls der Vierbeiner doch noch zurückkehrt, wird ihn der vertraute Geruch in der Nähe halten. „Unsere Kollegen raten den Tierhaltern zum Beispiel oft, eine Socke zurückzulassen“, erklärt Heike Wempen-Dany. „Das mag etwas albern klingen, aber da Socken so nahe am Körper getragen werden, nehmen sie den Geruch des Menschen sehr gut an.“

Wenn das gesuchte Tier schließlich gesichtet wird, ist ebenfalls wieder Ruhe gefragt. Der Vierbeiner befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation und wird vermutlich nicht so reagieren wie sonst. Lautes Schreien oder Weinen könnte ihn wieder wegtreiben. TASSO rät daher, sich betont ruhig zu verhalten, sich hinzuknien, dem Hund die Seite hinzuwenden und ihn ganz ruhig und vorsichtig anzulocken.

Natürlich passen diese Tipps nicht für jede Situation und zahlreiche weitere Kniffe können Erfolg versprechend sein. Viele dieser Ratschläge sind jedoch bereits häufig hilfreich gewesen. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale den betroffenen Tierhaltern im Ernstfall rund um die Uhr telefonisch zur Verfügung und helfen mit an die Situation angepassten Tipps.

Die Zahlen aus dem Jahr 2018 im Überblick:* 

Registrierte Tiere insgesamt: 9,3 Millionen, davon 5,3 Millionen Hunde, 4 Millionen Katzen
Tierhalter: 6,5 Millionen
Entlaufene Katzen: 68.000
Entlaufene Hunde: 38.500
Zurückvermittelte Katzen: 50.700
 Zurückvermittelte Hunde: 37.000

* Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf die bei TASSO gemeldeten Tiere. Es fließen nur die Fälle ein, die hier gemeldet wurden. Die Zahlen sind gerundet.





Weihnachten steht vor der Tür: Amazon Bad Hersfeld bietet noch Jobs an


Bad Hersfeld, den 11. November 2019. Weihnachten steht vor der Tür und Amazon bietet tausende Saisonjobs in den Logistikzentren in ganz Deutschland an. Im Logistikzentrum FRA3 in Bad Hersfeld sind insgesamt noch rund 300 Stellen mit unterschiedlichen Vertragslaufzeiten frei. Informationen sind unter www.jobs-amazon.de erhältlich, dort gibt es auch die Möglichkeit zur Online-Bewerbung. 
 
„Wie zu jeder Weihnachtszeit haben wir auch dieses Jahr Millionen von Mode-Produkten in unserem Logistikzentrum gelagert. Gleichzeitig finalisieren wir gerade die Vorbereitungen für einige besondere Überraschungen für die Mitarbeiter, um ihnen für ihren Einsatz zu danken“, sagt Stephanie Schreiber, Standortleiterin des Logistikzentrums FRA3.
 
Alle Mitarbeiter im Logistikzentrum erhalten vom ersten Tag an wettbewerbsfähige Löhne und umfangreiche Zusatzleistungen. In Bad Hersfeld verdienen Mitarbeiter umgerechnet mindestens 11,52 Euro brutto pro Stunde. Hinzu kommen leistungsbezogene Boni, Sondervergütung für Überstunden, eine Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung und ein Mitarbeiterrabatt. 
 
Amazon bietet kostenfreie öffentliche Touren durch das Logistikzentrum FRA3 in Bad Hersfeld an. Weitere Informationen zu den Touren und zur Reservierung finden Sie unter: www.amazon.de/touren.



 




NASA: Unsere Galaxie wird mit Andromeda-Galaxie zusammenstoßen


buzzroom
 
Die Andromeda-Galaxie ist unser galaktischer
Nachbar und rast mit 402.00 Kilometer pro Stunde auf uns zu.
 
Sie wird also zwangsläufig mit unserer Michstraße kollidieren.
 
Doch wir brauchen uns so schnell noch keine Gedanken darum machen,
denn dieses Ereignis wird in ungefähr 2,5 Milliarden Jahren passieren.
 
 

 




Brennendes Fett nie mit Wasser löschen – Fettexplosion kann zu schwersten Brandverletzungen führen


Brennendes Fett in einem Topf oder einer Pfanne wird oft reflexartig mit Wasser gelöscht. Doch dieser Reflex ist hochriskant, denn das Wasser verdampft blitzartig in dem einige hundert Grad heißen Fett und wird meterweit aus dem Behälter geschleudert. Dieser Vorgang heißt Fettexplosion und kann zu Wohnungsbränden und schwersten Brandverletzungen führen. „Wasser ist deshalb zum Löschen eines
Fettbrandes absolut tabu“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das Sichere Haus (DSH), Hamburg.

Geeignete Maßnahmen bei Fettbrand

Deckel drauf:

Wer geistesgegenwärtig den passenden (und trockenen!) Deckel auf die Pfanne legt, erstickt das Feuer. Allerdings gehört Mut dazu: Nicht jeder traut sich, dem Feuer so nah zu kommen.

Feuerlöscher Klasse „F“:
Ein Fettbrand-Löscher der Brandklasse „F“ erstickt die Flammen. Auf dem Etikett üblicher Haushalts-Feuerlöscher steht, ob das Gerät zum Löschen von Fettbränden geeignet ist. Feuerlöscher der Brandklasse A enthalten Wasser und sind deshalb zum Löschen eines Fettbrandes ungeeignet.

Film „Feuerlöscher für zu Hause“

Wer zu Hause auf Sicherheit setzen will, sollte zumindest zwei Feuerlöschtypen griffbereit haben: in der Küche einen handlichen Fettbrandlöscher und in der Wohnung einen größeren
Schaumfeuerlöscher. Beim Kauf ist es wichtig, auf Qualität zu achten.Auf diese Details kommt es an:
~
– Auf dem Löscher muss „DIN EN 3“ aufgedruckt sein.
– Jeder Feuerlöscher muss das CE-Zeichen tragen, einige tragen auch
das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit.
– Die Farbe ROT (RAL 3000, „Feuerwehr-Rot“) ist ein Zeichen für einen
zugelassenen Löscher.
~
Weitere Tipps zum richtigen Feuerlöscher bietet der Film „Feuerlöscher für zu Hause“, herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der DSH.
Der Feuerlöscher-Film kann hier abgerufen werden: www.das-sichere-haus.de/unsere-themen/sicher-im-alltag/videos

Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken. Allein 2017 sind in Deutschland mehr als 11.000 Menschen durch einen häuslichen Unfall gestorben.

 





Smarte Heimgadgets 2019


Abenteuer Leben
Heute ist Nathalies Glückstag: Denn unser Gadget-Checker Mikele
 
kommt zu ihr und erfüllt ihr jeden Technik-Traum mit dem sie ihre
Wohnung gerne smarter machen würde – wie im Märchen!
 
 

 
 




Frühkindliche Bindungsstörungen


(ots) Stiftung Ein Platz für Kinder über psychische Folgen für betroffene Kinder

Neun Monate freuen sich Mutter und Vater auf ihr Baby. Dann ist es da. So süß, so klein, so zerbrechlich. Aber auch herausfordernd. Die meisten Eltern klagen über Schlafmangel. Es ist ein Kraftakt zwischen Windeln und Babyfläschchen. So ist es nachvollziehbar, dass der Wunsch entsteht, wieder durchzuschlafen und das Kind einfach schreien zu lassen. Keine gute Idee, wie Fachleute wissen: Neugeborene und Säuglinge sind physisch und psychologisch auf elterliche Fürsorge angewiesen.

Wie agiert ein Säugling?

Schreie ich, kommen Mama oder Papa. Sie helfen mir, denn ich habe Hunger, Bauchschmerzen oder Durst. Im Umkehrschluss bedeutet dies, auch wenn ich mein Notsignal sende, bin ich alleine. Keiner kümmert sich. Wenn sich Eltern in diesen Momenten keine Zeit für ihr Kind nehmen, handelt es sich um Vernachlässigung. Schon dieser Mangel an Zuwendung, Liebe und Geborgenheit ist für die weitere Entwicklung des Kindes äußerst belastend, denn die Bindung zwischen Eltern und Kind ist für ein Baby wie die Luft zum Atmen. Sie sichert das Überleben und die Entwicklung des Säuglings. Ist die Zuwendung nicht ausreichend, entstehen frühkindliche Bindungsstörungen.

Bindung ist für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung

Rückhalt und emotionale Nähe sind die Basis für eine gute Eltern-Kind-Beziehung. Fehlt diese entstehen Bindungsstörungen. Doch was bedeutet Bindungsstörung für konkret? Im Kindergarten fallen sie durch ihr ängstliches, unsicheres und übervorsichtiges Verhalten auf. Die Jungen und Mädchen verfügen nicht über die Fähigkeit, soziale Kontakte aufzubauen. Das oft apathische Verhalten kann auch durch Zuwendung nicht verändert werden. Andererseits suchen diese Kinder wahllos Aufmerksamkeit. Es kommt in vielen Fällen zu Angststörungen oder Depressionen. Kinder mit frühkindlichen Bindungsstörungen sind für Eltern oftmals schwer zu ertragen. Eine Spirale aus Versagensängsten, Wut, Verzweiflung und Aufgeben beginnt sich zu drehen.

Die Folgen von Bindungsstörungen

Das schwer zu diagnostizierendem Krankheitsbild führt oftmals zu einer Inobhutnahme durch das Jugendamt. Doch auch Pflegeeltern oder andere Einrichtungen sind in der Regel mit den besonderen Bedürfnissen dieser Kinder überfordert. Wenn das Kind Glück hat, kommt es in eine der Mattisburgen der Stiftung Ein Platz für Kinder. Hier kennen sich die Therapeuten mit den Symptomen frühkindlicher Bindungsstörungen aus. Ziel der diagnostischen Einrichtungen ist es, das Verhalten der Kinder zu lesen und zu analysieren. „Bei Bindungsstörungen ist das ein reiner Beobachtungsprozess“, weiß Stifterin Johanna Ruoff. „Kein Kind kann von durchgeweinten Nächten im Säuglingsalter berichten, von mangelnder Zuwendung oder emotionaler Vernachlässigung. In unseren Mattisburgen erkennen wir dieses Störungsbild. Und dann kann dem Kind gezielt geholfen werden,“ so die engagierte Kinderschützerin weiter.

Bindungsstörungen heilen

Rund ein Prozent aller Mädchen und Jungen in Deutschland sind von frühkindlichen Bindungsstörungen betroffen. Je nach Ausmaß der Störung ist eine ambulante, teilstationäre oder auch vollstationäre Behandlung notwendig. Am Anfang steht jedoch die richtige Diagnose. „Leider werden die vielen Symptome dieses Störungsbildes nicht oder falsch interpretiert“, weiß Johanna Ruoff aus dem Alltag der Mattisburgen zu berichten. „Dies hat zur Folge, dass die Kinder viele Stationen – von der Pflegefamilie, über pädagogische Wohngruppen, bis hin zur Psychiatrie – durchlaufen. Am Anfang steht die richtige Diagnose. Dann kann in Abhängigkeit von Art und Stärke der Bindungsstörung ambulant, teilstationär oder auch vollstationär therapiert werden, denn Therapie ist einzige Weg, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Es geht darum, korrigierende Erfahrungen zu machen. Das Kind muss nachholen, was es im Säuglings- bzw. Kleinkindalter nicht lernen durfte. Dazu gehören das Wahrnehmen und Anerkennen der eigenen Gefühle, das angstfreie Zulassen von Nähe und der Aufbau von Vertrauen in die eigenen Stärken und die des Partners. Ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht und alle Beteiligten, betroffene Kinder, Eltern, Pflegeeltern oder Adoptifamilien aufs Äußerste fordern.

 „Ein Platz für Kinder“





Segway-Fahrer haftet bei Unfall mit Fußgänger auf Fuß- und Radweg


Berlin/Koblenz (DAV). Fußgänger haben auf einem kombinierten Fuß- und Radweg gegenüber Elektrokleinstfahrzeugen wie etwa Segways absoluten Vorrang. Ein Segway-Fahrer muss seine Fahrweise und Fahrgeschwindigkeit anpassen. Er darf den Fußgänger weder behindern noch gefährden. Dies entschied das Oberlandesgericht Koblenz am 16. April 2019 (AZ: 12 U 692/18). 

Seit dem 15. Juni 2019 gilt die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV), erläutert die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Demnach haben auf gemeinsamen Geh- und Radwegen Fußgänger Vorrang. Sie dürfen weder behindert noch gefährdet werden. Dies gilt auch für E-Scooter.

Eine Segway-Fahrerin befuhr einen kombinierten Geh-/Radweg. Ein Fußgänger fotografierte dort gerade und ging ein Stück rückwärts. Die beiden stießen zusammen. Die Frau stürzte mit ihrem Segway. Sie verlangte wegen behaupteter erheblicher Verletzungen unter anderem Schmerzensgeld.

Ihre Klage scheiterte. Die Segway-Fahrerin habe den Unfall verursacht und daher keinen Anspruch, so das Gericht. Fußgänger hätten nicht erst jetzt mit der neuen Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung absoluten Vorrang. Schon bei der zum Zeitpunkt des Unfalls geltenden Mobilitätsverordnung sei dies so gewesen.

Der Mann hätte sich beim Fotografieren nicht nach Rad- oder sonstigen Fahrern umschauen müssen. Er habe vielmehr darauf vertrauen dürfen, dass die den Weg befahrenden Verkehrsteilnehmer auf ihn achten würden. Dies bedeute, die Frau hätte ihre Fahrweise und -geschwindigkeit anpassen, durch Warnsignale rechtzeitig auf sich aufmerksam machen und sicherstellen müssen, dass diese Warnsignale auch rechtzeitig wahrgenommen würden. Gegebenenfalls müsse man auch Blickkontakt aufnehmen oder auf andere Weise eine Verständigung suchen. Reagiere ein Fußgänger nicht, müsse man anhalten, um eine Gefährdung zu vermeiden. Diese erhöhten Sorgfaltspflichten habe die Frau nicht beachtet.

Information: www.verkehrsrecht.de


 




Hausfassade wird durch Mülltonnenbrand beschädigt


Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen

(ots) Kassel-Rothenditmold: Der Brand in der Hofdurchfahrt eines Mehrfamilienhauses in der Naumburger Straße in Kassel in der Nacht zum Sonntag ist vermutlich vorsätzlich verursacht worden. Durch das Feuer, das im Bereich mehrerer Mülltonnen ausgebrochen war und auf die Fassade des Mehrfamilienhauses übergriffen hatte, war ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro entstanden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalbeamten des für Brände zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo haben die Ermittlungen übernommen und suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den oder die mutmaßlichen Täter geben können.

Wie die in der Nacht zum Sonntag an der Brandstelle eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kasseler Kripo berichten, war das Feuer gegen 4:30 Uhr ausgebrochen. Mehrere in der Hofdurchfahrt der Hausnummer 13 abgestellte Mülltonnen waren durch den Brand zerstört worden. Die Flammen hatten sich von dort zudem auf die Hausfassade ausgebreitet. Durch das schnelle Eingreifen der von Nachbarn alarmierten Feuerwehr blieb es an der Fassade bei einem Schaden auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern.

Nun bitten die Ermittler des K 11 Zeugen, die zur fraglichen Zeit im Bereich des Brandorts möglicherweise verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise auf den oder die mutmaßlichen Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gastspiel des Ohnsorg-Theater Hamburg: „EIN MANN MIT CHARAKTER“


am 28. November 2019 um 20.00 Uhr in der Stadthalle Melsungen

Neben Stargast Heidi Mahler spielen weitere 7 beliebte Darsteller in dem Lustspiel von Wilfried Wroost.

Ein Mann mit Charakter – das ist Bäckermeister Heinrich Hinzpeter.

Deshalb hat er, als sein ehrloser Bruder nach Amerika ausgebüxt ist, dessen schwangere Braut geheiratet.

Die Ehe wurde allerdings vor sieben Jahren geschieden.

Nun kündigt der Bruder aus Brooklyn seinen Besuch an. Er möchte seine Ehemalige wiedersehen.

Heinrich Hinzpeter stürzt sein Kommen in große Verlegenheit.

Denn dann wird Tochter Gisela erfahren, wer ihr richtiger Vater ist.

Eine Schmach für einen Mann von Charakter. Und es droht weitere Schande!

Denn Gisela kündigt an, den Finanzbeamten Teufel zu heiraten – und das, wo Hinzpeter sie bereits seinem Bäcker-gesellen Kröpelin versprochen hat.

Und ein einmal gegebenes Versprechen zu brechen?

Unvorstellbar für einen Mann mit Charakter! Gut, dass es noch Oma Dora gibt.

Die entwirrt am Ende der turbulenten Komödie das ganze Kuddelmuddel – tatkräftig, diplomatisch und natürlich herrlich schlitzohrig!


Spielort: Stadthalle Melsungen, Rotenburger Str. 12, 34212 Melsungen

Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr, Abendkasse: ab 19.15 Uhr

Preise: Erwachsene 17,50 € / ermäßigt* 16,50 €

* Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte

ab 70% und Inhaber Ehrenamt-Card

Veranstalter: Stadt Melsungen

Kartenvorverkauf – nummerierte Plätze im „kleinen Saal“

Kultur- & Tourist-Info