Digitalisierung: Warum hat ein Kilo Internet nicht ein Kilo Leistung?

 

Wir kaufen einen Liter Milch und erwarten tatsächlich auch einen Liter Milch. 1000 Milliliter. Nicht 900ml oder 834ml, gern vielleicht auch 1051ml, aber zumindest 1000ml auf einen (1) Liter. Exakt das erwarten wir dann auch bei Produkten, die in Kilo oder Meter abgerechnet werden. Oder in Flächenmaßen, wie bei Auslegware, Stoffen oder der gemieteten Wohnfläche.

Die hier vorfindbare Ehrlichkeit war nicht immer so. Sie geht auf das ehrbare Verhalten von Kaufleuten zurück, die mit ihrem Wort und ihrem Namen für das einstanden, was sie verkauften. Eine hanseatische Tugend, die für Europa maßgeblich war und via Venedig bis nach China exportiert wurde. Einem Land, wo es komischerweise auch diesbezügliche Befindlichkeiten hinsichtlich von ausgelobter Menge und Preis gab.

Zeitgenossen, die mit ihren Gewichten auf dem Markt meinten, dass man seine Waage nicht mit dem richtigen Gegengewicht zur Ware belasten könne, endeten… schlimm. Die gierigen Händchen auf dem Richtblock abgehackt, sie selbst als Wurfziel für faules Gemüse und anderen „Leckereien abfalltechnischer Art“ mit abschließendem Gang vor die Stadtmauer zwecks Verbannung.
So lernte auch der dümmste oder cleverste Händler schnell und einprägsam, dass ein Kilo halt ein Kilo ist. Und damit er das nicht immer dem Marktmeister beweisen musste, dass seine Gewichte stimmen, waren diese geeicht und als geprüft markiert.
Dumme und Clevere meinten manchmal die Eichmarkierung fälschen zu können. Das führte dann ebenfalls zu o.g. Prozedere; nur mit dem abschließenden Gang zum Galgenberg.

Diese Art von mangelnder Toleranz scheint irgendwie abhandengekommen zu sein. Oder auch die gute alte Kaufmannssitte. Egal ob bei angebotenen Produkten oder Leistungen. Wirecard und Cum-ex sind hier genauso zu nennen wie die Aufsichts- und Kontrollorgane, die im Mittelalter scheinbar besser funktionierten als heute bei BaFin, Gewerbeamt und/oder EY.

Kontrollfrage: Hätten all diese kleinen opportunistischen und charakterlich verkommenen Zeitgenossen so gehandelt, wenn am Ende die gierigen Händchen ab gewesen wären? Man abschließend im Wind gependelt hätte, während die Krähen die nun traurig blickenden  Kulleräuglein herausgepickt hätten?

Vermutlich nicht, würden wir nicht nur meinen, sondern mit Sicherheit wissen. Denn viele von solchen Kriminellen tun das nur, eben weil am Ende nichts passiert. Man Einfluss auf die Politik nimmt, welche die parteilich besetzten Gerichte unter Druck setzt, so dass am Ende gar nichts passiert. Wie bei Cum-ex. Oder bald dann mit Wirecard.

Letztlich aber alles kein Grund warum 100 Mbit/s Internetanschluss 24/7 als Flat verkauft nicht auch 24/7 100Mbit/s leisten sollte. So 365 Tage im Jahr und alle vier Jahre auch einen Tag mehr?

Oder kann es sein, dass man Molkereien, Gemüsehändler und Fliesenverkäufer benachteiligt? Vermietern die Chance auf Gewinnsteigerungen nimmt, weil sie Wohnungen nicht größer rechnen können/dürfen??? Das wäre dann aber gegenüber den Internetanbietern eine markttechnische Benachteiligung…

Wenn also Internetanbieter sich gegenseitig damit übertrumpfen, was sie an toller Leistung anbieten, müssten da an der Leitung nicht Eichmarkierungen sein, die das für uns garantieren? Für jeden Scheiss gibt es in diesem Land zertifizierte Siegel, Aufkleber und sonst etwas. ISO-Nümmerchen. DIN-Angaben. Die EU gibt selbst vor, wie verdammte Bananen auszusehen haben.
Aber in Zeiten von der vielzitierten Industrie 4.0, der Digitalisierung und New Work, bekommt es keiner hin dem Schwindel mit dem Internet mal Richtung Pranger zu führen.

Völlig hirnlose Visionäre plappern was von Konnektivität, selbstfliegenden Flugtaxis, virtuellen Welten, digitaler Schule und sonstwas, während im Lockdown täglich die Netze zusammenbrachen, weil alle mal bei Netflix waren. Das ist natürlich völlig anders, wenn anstatt Millionen nicht Filme sehen, sondern Millionen Schüler Schule sehen wollen. Parallel mit all denen, die im Homeoffice an Meetings teilnehmen müssen, oder auf Daten und Programme ihrer Unternehmen zugreifen wollen. Klingt doch logisch.

Politiker befragt man zu dem Thema besser nicht. Als anerkannte Schul-, Ausbildungs- und Studienabbrecher, die sich mit ihrer ganzen (Rest-)Kompetenz der Politik verschrieben haben, können wir hier nicht erwarten, was oberhalb von dem liegt, was auch Forrest Gump geschafft hätte. Bankkaufleute werden in solchen Kompetenzvereinen dann Gesundheitsminister und Immobilienkauffrauen der FDP zu Bildungsministerinnen in NRW. Oder es erreichen auch mal völlig von Bildung und Wissen Befreite das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, was wohl der bisher höchst erreichbare Meilenstein für anerkannte Schwachköpfe ist.

Doch der Bürger, der als der ständig Betrogene dasteht, der auch irgendwie sich daran gewöhnt hat von allen anderen betrogen, belogen und vorgeführt zu werden, sollte doch zumindest hier einmal hellhörig werden. Immerhin ist ein funktionierendes Netz doch schon so etwas wie ein vitaler Lebensanspruch an sich. In der Bedürfnispyramide noch gleich nach Atmen angesiedelt. Noch vor Nahrungsaufnahme und ganz weit vor Waschen, Rasieren und Zähneputzen. Und ja, der Beweis wurde im Lockdown via Homeoffice erbracht. Das ist nun wissenschaftlich Fakt! – SIC!

Und ebenso wurde täglich der Beweis erbracht, dass unsere Internetnetze alles andere als das abliefern, für was wir bezahlen. 24/7 via Flat bezahlen. Per Abbuchung.

Wie sähe es wohl aus, wenn Vodafone, Telekom, O2 und andere Helden nicht abbuchen dürften, sondern monatlich das Geld an der Haustür einsammeln müssten. Ihnen die Kundenzufriedenheit recht bildlich ins Gesicht springen würde? Der öffentliche Pranger die Türklingel ist. Und der Kunde hin und wieder zum Henker wird… Natürlich völlig ungerechtfertigt. Klar.

Die Zeiten ändern sich gerade rapide. Der Bürger nimmt nicht mehr alles hin. Der Kunde auch nicht mehr.
Wir sind auf funktionierende leistungsfähige Netze angewiesen. Als Wirtschaft sowieso. Und als Privatkunde auch, denn privat und geschäftlich lassen sich Millionen Menschen nicht mehr trennen. Das Wort Homeoffice drückt das auch für geistig Minderbegabte recht deutlich aus. Sollte also auch für Politiker*innen und Vorständ*innen verständlich sein.

Und damit ihr das nun wirklich versteht, bevor das irgendwann böse endet, mal gaaaaanz einfach ausgedrückt:

EIN (1) Kilo Internet ist EIN (1) Kilo Internet. Immer. Und überall. Nicht nur durchschnittlich 24/7 sondern immer 24/7/365,25. Und auch nicht nur bei sich am Rechner, sondern auch überall dort wohin dieses Netz so reicht. Gern auch, wenn da alle drin sind.

Also liebe CEOs, CFOs, COOs, CIOs und all die Lobbyisten, die ihr bezahlt, damit unsere genialen Politiker felsenfest glauben, dass 900, 800 oder auch mal 50g ein Kilo ergeben: ES REICHT!

Der geprellte Kunde hat es tatsächlich bemerkt und schaut nun selbst gierig auf eure Händchen. Findet Krähen wieder toll, die in altgermanischen Religionsauslegungen Götterboten sind… Das solltet ihr besser im Auge haben.

Immer daran denken: Ein Kilo ist ein Kilo. Immer und überall. Sonst ist es kein Kilo. – OK?

 

Titelfoto: Yusuf Simsek: „Bitte einsteigen“, www.simsek.ch




Jeder kann kochen, man braucht nur Mut: Herzogin Kartoffel

 

Hallo liebe Lecker Schmecker. Hinter dem Herd des Nordhessen Journals steht Nils Kreidewolf, Chefkoch und Inhaber des Bürgerhofs Bad Zwesten ist jetzt wieder geöffnet und Ihr könnt euch vom Chefkoch wieder mit leckeren Gerichten verwöhnen lassen. Er versorgt euch aber weiterhin auch bei uns mit leckeren Rezepten. Heute gibt es daher in der Kategorie „Jeder kann kochen, man braucht nur Mut“: Herzogin Kartoffel

Zutaten

  • 600 gr. mehligkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • 1-2 Eier
  • Etwas Speisestärke

Am Anfang müsst Ihr die Kartoffeln schälen und dann kochen. Wenn sie gar sind das ganze abschütten. Wenn die Restfeuchte verdampft ist, presst Ihr die Kartoffeln klein. Dann schlagt Ihr die Eier auf und verrührt alles mit der Kartoffelmasse. Eventuell müsst Ihr etwas Speisestärke hinzugeben, falls die Masse zu breiig ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und in einen Spritzbeutel geben. Falls Ihr keinen zur Hand haben solltet geht auch ein Gefrierbeutel, an dessen unteren Ende ihr eine Ecke abschneidet. Nun spritzt ich eure Herzogin Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und gebt sie bei 175°C in den vorgeheizten Backofen. Damit sie obendrauf schön cross werden, bestreicht sie mit etwas ein. Diese Beilage eignet sich hervorragend zu Lamm oder Rindfleischgerichten. Ich wünsche euch gutes Gelingen und schaut bei mir im Bürgerhof mal vorbei, denn dann bekoche ich euch und Ihr könnt die Seele baumeln lassen, aber denkt dran eure Maske mitzubringen. Euer Chefkoch Nils Kreidewolf

 




Zum Oktoberfest die Flüsse feiernZum Oktoberfest die Flüsse feiern

 

Das Oktoberfest fällt wie so vieles dieses Jahr aus. Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland bietet dennoch die Gelegenheit die Wiesn auf eine andere Art zu zelebrieren: Anstatt mit einer Mass im Bierzelt anzustoßen, bittet der Panda, eine virtuelle Mass zu spenden – zum Schutz der letzten, frei fließenden Flüsse und wertvoller Auen. Topmodel und gebürtige Bayerin Barbara Meier sowie Sat1 Moderator Daniel Boschmann unterstützen die Aktion auf ihren Social Media Kanälen.

„Flüsse sind die Lebensadern unserer Landschaft“, so Sigrun Lange, Referentin Kommunikation Alpenflusslandschaften und Naturschutz beim WWF Deutschland. „Sie verbinden Lebensräume und Menschen – von den Bergregionen bis ins Tiefland.“

Flüsse und Auen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde, aber gleichzeitig auch zu den gefährdetsten. Sie werden oftmals in ein Korsett aus Beton gezwängt, aufgestaut und verschmutzt. Nur ein Drittel aller großen Flüsse fließen heutzutage noch frei – und diese liegen in sehr abgelegenen Regionen wie etwa der Arktis.
Die Folge: Die Artenvielfalt in Gewässern und Feuchtgebieten schwindet sogar noch schneller als in Wäldern und Ozeanen. Seit 1970 sind die die Bestände ausgewählter Süßwasserarten um 84 Prozent gesunken.

Dabei erfüllen intakte Gewässer und Auen für uns wichtige Funktionen. Sie speichern, filtern sowie reinigen das Wasser, schützen vor Hochwasser, halten Treibhausgase zurück und sind nicht zuletzt wichtige Räume der Erholung und Inspiration.
Der WWF schlägt daher vor, einen Teil der Ausgaben, die sonst in Oktoberfest-Bier fließen würde, in die Rettung der Gewässer und Flüsse zu investieren.

Weitere Informationen zu #MassSpendieren unter www.wwf.de/mass-spendieren

 

Original Content von WWF Deutschland




Trägerrakete Vega nimmt Flugbetrieb wieder auf – mit neuem Rideshare-Service

 

Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs mit Vega demonstriert die neuen Service-Kapazitäten an Bord der von der ESA entwickelten Trägerrakete. Gleichzeitig sorgt sie für Kontinuität bei Europas garantiertem und unabhängigem Zugang zum Weltraum.

Der Start markiert gleichzeitig den Abschluss der schnellen und effizienten Durchführung von Korrektivmaßnahmen durch die Industrie. Diese wurden von der ESA als die Qualifikationsbehörde für die Vega-Trägerraketensysteme geleitet und folgten den Empfehlungen des unabhängigen Untersuchungsausschusses, der den gescheiterten Vega-Flug VV15 am 10. Juli 2019 analysiert hatte.

„Wir nehmen den Betrieb am europäischen Weltraumbahnhof wieder auf und sind stolz, dass Vega erneut ins All startet und damit einen neuen besonderen Startservice unter Beweis stellt. . Europas Small Spacecraft Mission Service bringt kleine Satelliten routinemäßig und zu erschwinglichen Kosten in den Weltraum. Mit diesem neuen Ansatz werden wir den neuen Bedürfnissen des Marktes gerecht“, sagt Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Trägersysteme.

Der Flug dient dem Nachweis der Machbarkeit dieses Konzepts und wird von Arianespace durchgeführt – und zwar im Rahmen der LLL-Initiative der ESA (Light satellites, Low cost, Launch opportunities; Deutsch: Günstige Startmöglichkeiten für leichte Satelliten), die vom ESA-Ministerrat im Jahr 2016 beschlossen wurde, um neue Routinedienstleistungen für leichte Satelliten an Bord der europäischen Trägerraketen Vega/Vega-C und Ariane 6 zu entwickeln.

Der SSMS-Dispenser ist eine modulare, leichte Struktur aus Carbonfaser. Sie wurde entwickelt, um mehrere leichte Nutzlasten in den Weltraum zu transportieren und kann bis sehr kurz vor dem Start so konfiguriert werden, dass sie Satelliten in unterschiedlichster Anzahl und von unterschiedlichster Größen mitnehmen kann. Somit bietet Vega erschwingliche und praktische Startmöglichkeiten für kleine Satelliten, und diese sind nicht länger darauf angewiesen, nur als sekundäre Nutzlasten mit erheblich größeren Satelliten ins All fliegen zu können. Nachdem der Dispenser die Satelliten freigegeben hat, verlässt er den Orbit, um das Erzeugen von Weltraummüll zu vermeiden.

„Dieser Start zeigt , wie die ESA Innovationen nutzt, um die Kosten zu verringern, die Flexibilität und Agilität zu steigern sowie sich weiter in Richtung Kommerzialisierung zu bewegen“, sagt ESA-Generaldirektor Jan Wörner. „Dieser bessere Zugang zum Weltraum für innovative kleine Satelliten wird eine ganze Reihe von positiven Ergebnissen mit sich bringen, von neuer Umweltforschung bis hin zum Demonstrieren neuer Technologien.“

Kleine Satelliten ermöglichen Unternehmen und institutionellen Nutzern einen Zugang zum All, damit diese dort forschen und kommerzielle Anwendungen realisieren können. Somit sind sie ein Herzstück des NewSpace-Zeitalters.

Vega hat sieben Mikrosatelliten mit einem jeweiligen Gewicht von 15 bis 150 Kilogramm sowie 46 kleinere CubeSats mitgenommen. Sie alle wurden in sonnensynchronen Umlaufbahnen in einer Höhe von 515 bis 530 Kilometern freigegeben. Der letzte Satellit wurde etwa 104 Minuten nach dem Start freigesetzt.

Dabei stammt etwa die Hälfte der Gesamtmasse dieser 53 Satelliten, die Arianespace heute ins All geschossen hat, von europäischen Ländern (acht sind vertreten). Die ESA hat zur Entwicklung von vier dieser Satelliten beigetragen. Bei diesen handelt es sich um den 113 Kilogramm schweren ESAIL-Mikrosatelliten sowie drei CubeSats: SimbaPicasso und FSSCat/Φ-sat-1.

Der ESAIL-Satellit wurde von LuxSpace in Luxemburg gebaut und wird dabei helfen, hochinnovative, weltraumbasierte Services für den Seeverkehr anzubieten. Der Satellit wird Schiffe nachverfolgen, indem er deren Funknachrichten im Automatic Identification System weltweit ermittelt. Dies verbessert die Sicherheit auf See und trägt ebenfalls zur Überwachung der Fischerei sowie des Umweltschutzes bei.

Der CubeSat Simba wird vom Königlichen Meteorologischen Institut von Belgien (gemeinsam mit der Universität von Leuven sowie ISISpace in den Niederlanden) geleitet und Miniatur-Radiometer nutzen, um zwei wichtige Klimavariablen zu messen: die auf die Erde einwirkende Sonnenstrahlung und die von der Erde ausgehende Erdstrahlung, und zwar über alle Wellenlängen hinweg. Darüber hinaus wird Simba ein präzises Lagekontrollsystem demonstrieren. Picasso hat eine ähnliche Größe und wird vom Belgischen Institut für Weltraum-Aeronomie gemeinsam mit dem Technischen Forschungszentrum Finnland VTT und dem Unternehmen Clyde Space aus dem Vereinigten Königreich geleitet. Picasso wird die Ozonverteilung in der Stratosphäre sowie die Temperatur in der Mesosphäre vermessen – mit einem neu entwickelten Miniatur-Multispektral-Imager. Darüber hinaus wird Picasso die Dichte der Elektronen in der Ionosphäre untersuchen, und zwar mit einem Satz aus vier elektrostatischen Sonden.

Eine von der spanischen Universitat Politècnica de Catalunya bei den Copernicus Masters im Jahr 2017 vorgeschlagene Federated-Satellite-Systems-Mission (FSSCat-Mission) ist von einem Konsortium aus europäischen Unternehmen und Instituten entwickelt worden. Sie ermöglicht nun die erste ESA-Initiative, die Künstliche Intelligenz an Bord einer Erdbeobachtungs-Mission nutzen wird. Die bahnbrechende Technologie mit dem Namen Φ-sat-1 (spricht sich wie folgt: „Phisat-1“) soll dafür sorgen, dass nur nutzbare Daten zurück auf die Erde geschickt werden. Dies ermöglicht eine effiziente Handhabung der Daten und verschafft Nutzern einen zeitnahen Zugang zu Informationen – wovon letztlich die Gesellschaft als Ganzes profitieren wird.

Der heutige Vega-Flug wurde teilweise durch die Europäische Union finanziert, und zwar als Teil des Programms Horizon 2020, das wiederum im Rahmen des Abkommens über Weltraumtechnologie-Aktivitäten, das die EU und die ESA am 16. April 2019 unterzeichnet haben, stattfindet. Es unterstützt die Demonstration und Validierung dieses neuen Rideshare-Services auf einem Flug sowie den Startdienst für den Mikrosatelliten UPMSat-2.

Vega und ihre Nutzlast wurden unter sicheren Bedingungen untergebracht, und die Batterien wurden neu geladen, nachdem mehrere Startversuche im Juni wegen ungünstiger Wetterbedingungen in großer Höhe über Europas Weltraumbahnhof unterbrochen worden waren. 

 

Original Content by ESA Germany




Eine gesunde Entdeckung – Wie frische Luft unseren Körper stärkt

 

(ots) Jahr für Jahr begrüßt Bulgarien immer mehr deutsche Gäste in den Thermalbädern und auch in Bergregionen, die durch ihre hervorragende Luftqualität bekannt sind und wo auch internationale Spitzensportler ihr Training absolvieren. Dank der geschmackvollen und nachhaltigen neuen Investitionen sowohl an der Schwarzmeerküste, als auch im Thal der Rosen und an alten Römischen Siedlungen mit Thermalquellen, wächst die Nachfrage eindeutig in der gehobenen Kategorie und im Luxus-Segment. Diese Angebote auch mit den Anwendungen sind im Vergleich der Preise in Deutschland noch immer sehr einladend. Sie werden garantiert mit dem Preis-Leistung-Verhältnis sehr überrascht und zufrieden sein.

In die Gesundheit muss man investieren, am besten sogar auf eine angenehme Art während des Urlaubs. In den Thermalhotels und Luftkurorte soll man Entspannungstechniken lernen und die Heilkraft der Natur im Mineralwasser, Heilwasser, Schlamm, Heilpflanzen, ionisierte Luft in natürlicher Dosis, wie reine Vitamine durch die Haut oder als Trinkkur zu sich nehmen.

In diesem Jahr haben wir durch die Pandemie gelernt, dass der Gesundheitstourismus viel mehr bietet als Erholung und Entspannung. Heutzutage ist es noch wichtiger, über Prävention zu informieren und auch unsere Urlaubtage damit zu verbinden. Wir alle müssen unser Immunsystem auf einen langfristig gesunden Lebensstil vorbereiten. In allen Regionen Bulgariens findet man natürliche Heilmittel in der Natur zur Gesundheitsvorsorge. Heilbäder und Luftkurorte in Bulgarien konzentrieren sich traditionell auf die Verbesserung der Lebensqualität und damit verbundene Gesundheit. Die Behandlungen in Thermalbäder beruhen auf jahrhundertelange Erfahrung und auf zahlreichen Forschungsergebnissen, die ihre hervorragenden Heilwirkungen belegen. Bulgarien ist führend bei Behandlungen von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Arthritis, Übergewicht, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen und andere chronische Erkrankungen.

Zusätzlich zu den Behandlungen, die auf die ortsgebundenen Heilmittel basieren, werden weitere therapeutische Techniken verwendet, wie Massagen, Elektrotherapie, Physiotherapie, Ernährungsberatung und andere. Wohlfühlurlaub in Bulgariens Kur- und Klimaresort kann die geheimen Vitamine bieten, um die kälteren Monate gut und gestärkt zu überwinden. Wir hoffen, dass auch in den Zeiten, wo RKI-Daten unsere Urlaubspläne beeinflussen, das Interesse an einer Stärkung des Immunsystems und eines gesunden Lebensstils im Herbst und Winter viele Touristen aus Deutschland anspricht. Unserer Empfehlungen konzentrieren sich für Bulgarien auf wenig bekannte Regionen:

Belchin liegt ca 50 km südlich von Sofia und von hier aus genießt man den Blick auf die Rila Bergkette und Musala Bergspitze. Thermalwasser mit erholenden Anwendungen und Wandern kann man hier gut verbinden. Für sportliche Gäste werden die Ausflüge zu den Sieben Rila-Seen die schönsten Fotomotive bieten und ein Highlight von Bulgarien in Erinnerung bleiben. Die Nähe von Skigebiet Borovets bietet die perfekte Möglichkeit, Ski mit SPA-Urlaub zu kombinieren. Die Hotels in Belchin bieten einen kostenlosen Shuttle zum Skilift. An Kulturschätze fehlt es auch nicht. Einer der interessantesten archäologischen Attraktion, die alte Festung „Tsari Mali Grad“ befindet sich auf dem Berghang in der Nähe.

Die Klimatherapie, die nach COVID-19 zum Schlüsselwort im Gesundheitstourismus wurde, hat in den Bergen wie den Rodophen jahrhundertealte Traditionen. Eines der beliebtesten Reiseziele ist Pamporovo-Chepelare – auch bekannt bei Skiurlauber und Mountainbiker – heute mehr für die vitalisierende Wirkung der reinen Bergluft gefragt, die wie ein natürliches Antibiotikum wirkt. Nach einem Aufenthalt in der Region genießen Sie eine höhere Konzentrationsfähigkeit und eine deutliche Leistungsverbesserung. Hier können Manager und Studierende ihrem stressigen Alltag entfliehen, Energie tanken und nach ihrem Urlaub mit mehr Leistungsfähigkeit zurückkehren.

Sandanski liegt am Fuße des Pirin-Gebirges und in einem zum Mittelmeer offenen Tal. Hier strömt die milde Luft der Ägäis ein und wird mit der reinen und trockenen Hochgebirgsluft gemischt. Das Ergebnis ist Heilklima, das selbst bei schweren Erkrankungen wie Bronchial-Asthma, chronischer Bronchitis, Lungenentzündung eine unglaubliche Heilwirkung entfaltet. Asthma-Anfälle in Sandanski werden in kürzester Zeit seltener und leichter, 50% aller Patienten haben nie wieder Beschwerden. Aber damit nicht genug: die Stadt ist mit 80 Thermalquellen gesegnet. Mit bis zu 83 Grad heißen Mineralquellen, Heilbad mit Kurpark, Sportkomplex und Fußgängerzone machen den Aufenthalt in „Kalifornien Bulgariens“ entspannend. Die 3.000 m hohen Pirin-Berge bieten eine malerische Kulisse und damit erinnert die Umgebung an die Voralpen wie im Allgäu.

Hisar, einer der ältesten und beliebtesten Kurorte Bulgariens hat eine lange Geschichte, die im Römischen Reich wiederbelebt wurde. Hisar oder Hisarya ist berühmt für sein Mineralwasser, was es besonders geeignet für die Behandlung von Nierenprobleme. Das Mineralwasser „Hisar“ wurde mit viele internationalen Preisen geehrt und als Lieblingsmarke in Bulgarien ausgezeichnet. In der Tat gibt es hier das seltsamste Museum in Bulgarien: Eine Ausstellung von Nierensteinen, wo 12.000 Teile gezeigt werden, die während und nach der Behandlung in Balneotherapie-Komplex Hisarya entfernt wurden. Das größte Stück wiegt 560 Gramm! Das leicht mineralisiertes Wasser Kohlenwasserstoffe sind sehr wirksam als Trinkkur. ….

Die pauschale Reisewarnung läuft aus und die nächsten Reisen können gebucht werden. Die positive Seite für Verbraucher bleibt, da sie es ermöglicht für Reisenden die Buchungen kostenlos zu stornieren. Corona macht viele Pläne unsicher, aber eins ist sicher, auf unsere Gesundheit müssen wir mehr achten und einen aktiven Beitrag leisten. Die Fachleute in den Thermalbädern und Spa-Hotels helfen viel dabei, die richtige Bewegung und Entspannung zu erlernen und mit zahlreichen Verwöhn-Angeboten aufzutanken.

„Bulgariens malerische Berglandschaft und die Schwarzmeerküste sind ein ideales Reiseziel zur Entspannung und nicht zuletzt wird seine köstliche Küche mit vielen frischen Zutaten zur Gesundheit beitragen“ erzählt uns die Tourismusministerin Frau Nikolova. Sie ist stolz, dass die Qualität den Deutschen Standard entspricht und Dank des Rahmenvertrags zwischen Bulgarien und dem Verband der Deutschen Gesetzlichen Krankenkassen in zertifizierten Einrichtungen die medizinischen Leistungen jedes vierte Jahr für Vorsorge- Kuren erstattet werden.

Original-Content von: Agentur für Gesundheitstourismus




Wenn der Unterzucker kommt: Fünf Tipps für den Notfall


Eine Liste mit den wichtigsten Informationen und ein gutes Netzwerk verschaffen Sicherheit

Baierbrunn (ots) Wer an Diabetes erkrankt ist und allein lebt, muss sich gut auf den Ernstfall vorbereiten – und rasch handeln, wenn der Zucker aus dem Lot gerät. Wichtig: zwei bis vier Plättchen Traubenzucker (1 bis 2 BE/KE) parat haben, um aus dem Zuckertief zu kommen. „Dann kann man in Ruhe den Blutzucker messen, um zu wissen, wo man steht“, erklärt Dr. Jens Kröger vom Zentrum für Diabetologie in Hamburg, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Wer sich schwer damit tut, eine Unterzuckerung festzustellen, sollte häufiger seinen Blutzucker messen – etwa über Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung, die über ein spezielles Empfangsgerät oder eine Smartphone-App warnen. So bleibt Zeit, gegenzusteuern.

Kontakte suchen, die Kraft geben

Ein Hausnotrufsystem, das aus einer Basisstation und einem Funksender besteht, den man am Handgelenk oder um den Hals trägt, hilft auch beim Spaziergang allein. Per Knopfdruck lassen sich darüber Angehörige oder eine Notrufzentrale alarmieren. Wer keine Angehörigen hat, kann bei Kirchengemeinden um Unterstützung bei Erledigungen anfragen. Viele dieser Einrichtungen haben Hilfsnetzwerke. „Wer viel allein ist, sollte auf sich aufmerksam machen und bewusst Kontakte suchen, die Kraft geben“, rät Professor Dr. Bernhard Kulzer, Psychotherapeut am Diabetes Zentrum Mergentheim. Bei seelischen und körperlichen Problemen können Hausarzt und Diabetologe helfen. Professionelle Einordnung entlastet und schafft Sicherheit. Gleiches gilt auch für psychotherapeutische Gespräche.

Eine Liste verschafft einen schnellen Überblick

Ein weiterer Tipp: Alle wichtigen Informationen sollten auf einem Zettel zusammengefasst und zum Beispiel am Spiegel im Gang befestigt werden. So kann ihn ein Notfallteam schnell finden und helfen. Auf diese Liste gehören etwa die Telefonnummern von Hausarzt, Diabetologe und Angehörigen. Alle Medikamente mit ihrer Dosierung sowie ein Hinweis, wo Krankenkassenkarte, Gesundheitspass Diabetes und Blutzucker-Tagebuch liegen.

Die komplette Übersicht der fünf Tipps bei Unterzucker erhalten Leser im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Die Dringlichkeit bleibt

 

Frans Timmermans, Exekutiv-Vizepräsident der EU-Kommission, hat heute die Folgenabschätzung zur Verschärfung des EU 2030-Klimaziels in Brüssel vorgestellt. Die Kosten-Nutzen-Studie zum Kommissionsvorschlag von einer 55 Prozent Minderung der Treibhausgas-Emissionen zeigt jetzt die Berechnungsgrundlage. Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission eine Verschärfung des jetzigen 40-Prozent-Ziels vorschlägt, weil es nach der Folgenabschätzung die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessert und die europäische Wirtschaft nachhaltig wachsen lässt.

Allerdings kritisiert der WWF Deutschland, dass die EU-Kommission Rechentricks anwendet, um auf ihr Klimaziel von 55 Prozent zu gelangen. Außerdem ist die Ausweitung des EU-Emissionshandels auf die Sektoren Verkehr und Gebäude kein Schritt nach vorne. Nur der Mix verschiedener ordnungsrechtlicher Marktinstrumente trägt angemessen zur Bewältigung der Klimakatastrophe bei. 

Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland sagt: „Das Jahr 2020 ist ein wichtiges Jahr für den Erfolg des Pariser Abkommens. Jetzt muss die Staatengemeinschaft endlich ambitionierte Klimaziele liefern. Das vorgeschlagen Ziel der EU von 55 Prozent unter Einberechnung von CO2-Senken widerspricht der Dringlichkeit. Hier wird ein klares Schlupfloch geschaffen.“ Dadurch dass die EU-Kommission Emissionssenken aus dem Forst- und Landnutzungssektor in die Klimaverpflichtung einrechnet, fällt die Ambition für die industriellen Emissionen schwächer aus. Bei dem alten Klimaziel von 40 Prozent bezog die EU die Senkenleistungen aus Land- und Forstwirtschaft nicht mit ein.

Generell entspricht es dem Geist des Pariser Abkommens, dass Emissionssenken aus dem Forst- und Landwirtschaftssektor in der Klimaverpflichtung Platz finden. Allerdings muss das durch ein Doppelziel erfolgen: ein Ziel zur Emissionsminderung, ein Ziel zur Erhaltung und Erweiterung von Senken. Beide jetzt in einem einzelnen Ziel zu erfassen, ist ein Rechentrick und bedeutet, dass die klassischen Sektoren weniger reduzieren müssen. Zudem ist die Erfassung der Emissionen aus Senken mit sehr vielen Unsicherheiten behaftet.

Die Ausdehnung des EU-Emissionshandelssystems auf Verkehr und Gebäude untergräbt die Klimabemühungen in diesen Sektoren. „Es macht keinen Sinn, Sektoren mit sehr unterschiedlichen Vermeidungskosten in nur ein System zusammenzuführen. Es braucht einen ausgewogenen Policy-Mix aus markt- und ordnungsrechtlichen Instrumenten “, sagt Christoph Heinrich weiter. Solange sich die Vermeidungskosten von Stromsektor und Verkehrssektor im einem Emissionshandelssystem um über 150 Euro unterscheiden, kann der Handel keine Lenkungswirkung entwickeln. „Es wird zu erheblichen Verteilungseffekten zwischen den Sektoren und den Mitgliedsstaaten kommen. Nur eine Mischung aus verschiedenen Instrumenten kann über Sektoren hinaus zur Bekämpfung der Klimakrise beitragen“, sagt Christoph Heinrich. 

 

Original Content von WWF Deutschland




Corowell kündigt die Markteinführung ihres schnellen, einfachen und kostengünstigen Screening-Tests für das zuerst messbare Covid-19 Symptom an

 

(ots) Die Einführung des Corowell Schnelltests, einem innovativen Medizinprodukt, das in Deutschland entwickelt und produziert wird, startet noch im September!

„Für Menschen, die plötzlich an einem gestörten Geruchssinn (Anosmie) leiden, wird die sofortige Selbstisolation und nach Möglichkeit PCR-Testung empfohlen“, sagt Prof. Albert Mudry, MD, PhD, ein praktizierender HNO-Chirurg aus Lausanne, Schweiz, „Antikörpertests sind zwar ein gutes medizinisches Hilfsmittel, um festzustellen, ob jemand zuvor infiziert war, sind in der Regel aber nur viele Tage nach Auftreten von Symptomen anwendbar“, so Prof. Mudry weiter.

Genau diese Erkenntnis ist die Grundlage für Corowell.

Die Mehrheit der mit COVID-19 Infizierten verlieren, in der Regel innerhalb von 1-3 Tagen nach der ersten Infektion, als erstes Symptom der Infektion ihren Geruchsinn (Anosmie).

Corowell bietet einen extrem kostengünstigen Symptom-Screening-Test, der eine sofortige und objektive Bestätigung des Verlusts der eigenen Geruchsfähigkeit und einen elektronischen Zugangspass auf das Smartphone des Nutzers liefert.

Der Nutzer öffnet das versiegelte Corowell Ticket, scannt den QR-Code auf der Innenseite mit dem Smartphone, die kostenlose Corowell App öffnet und der Nutzer reibt auf dem Geruchsfeld. Durch richtige Auswahl des entsprechenden Dufts in der App und korrekter Beantwortung von Standard-Covid-19-Fragen, wird sofort der Corowell Pass in das Smartphone Wallet hinzugefügt. Dieser personalisierte Pass kann an allen zukünftigen weltweiten Corowell Kontrollstellen mit der Corowell Guard App auf Authentizität und Gültigkeit geprüft werden.

„Corowell bietet einen dringend benötigten, objektiven und kostengünstigen e-Health-Screening-Test für alle. Corowell kann sofort das erste nachweisbare Symptom, das sich bei einer COVID-19-Infektion manifestiert, einfach und objektiv nachweisen“, sagt Dr. Markus Haller, Geschäftsführer und Erfinder von Corowell.

Jetzt, wo Studenten an Universitäten zurückkehren, Regierungen versuchen ihre Wirtschaft sicher wieder in Gang zu bringen und jedem Bürger auf der Erde, der von dieser weltweiten Pandemie betroffen ist, bietet Corowell ein effektives und kostengünstiges Früherkennungs-Screening-Tool.

„Aufgrund unserer Erfahrung hat nur Corowell, als digitales e-Health Screening Tool das Potenzial die enormen Testkapazitäten zu liefern, um Reisende im öffentlichen Verkehr einfach zu überprüfen und die Wiedereröffnung von Sport, Messen und anderen Massenveranstaltungen zu ermöglichen“, so Simon Ernst, Sicherheitsexperte, Direktor und Miterfinder von Corowell.

 

Original-Content von: MKG Consulting UG




Weg frei für E-Ladesäulen in privaten Tiefgaragen

 

(ots) E-Auto-Nutzer, die in Mehrfamilienhäusern wohnen, haben künftig einen Anspruch auf Einbau einer Ladesäule in gemeinsam genutzten Tief- und Sammelgaragen. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen und den Weg für eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes freigemacht. Der ADAC begrüßt die Entscheidung des Bundestags als wichtigen Schritt, um das Fahren und Laden eines Autos für einen großen Teil der Bevölkerung praktikabler und damit attraktiver zu machen.

Karsten Schulze, Technikpräsident des ADAC: „Elektro-Autos sollen sinnvollerweise dort geladen werden können, wo sie für längere Zeit stehen – das ist vor allem zu Hause der Fall. Für viele E-Auto-Nutzer in Mehrfamilienhäusern war die gesetzliche Lage bislang eine große Hürde für den Zugang zur eigenen E-Ladesäule. Daher ist es richtig und wichtig, dass der Gesetzgeber nun endlich die Voraussetzungen dafür schafft, dass die Nutzer von E-Autos einfacher in privaten Sammel- und Tiefgaragen laden können.“

Wenn E-Auto-Fahrer auf eigene Kosten einen Ladepunkt installieren möchten und technische Fragen geklärt sind, dürfen Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft die Installation einer Wallbox künftig nicht mehr verhindern.

Eine ADAC Studie hatte 2019 ergeben, dass nur vier Prozent der bundesweit rund 4800 untersuchten Tiefgaragen mit mehr als zehn Stellplätzen über einen Stromanschluss und lediglich zwei Prozent über eine Ladesäule oder Wallbox verfügten. Bislang mussten bei Umbauten am Gemeinschaftseigentum alle Miteigentümer zustimmen – war nur einer gegen eine Installation der Wallbox, war ein Einbau nicht möglich

 

Original-Content von: ADAC




Ford Fiesta WRC-Pilot Gus Greensmith erzielt bei Türkei-Rallye als Fünfter sein bisher bestes WM-bestes Ergebnis

 

(ots) KÖLN – Bei der Rallye Türkei, dem für das Material wohl härtesten WM-Lauf des Jahres, erreichte Gus Greensmith im Team M-Sport Ford die bisher beste Platzierung seiner Karriere: Der 23-jährige Brite und sein Beifahrer Elliott Edmondson eroberten in ihrem Ford Fiesta WRC mit EcoBoost-Turbomotor Rang fünf.

Die rauen türkischen Wertungsprüfung (WP) verlangen von den Fahrern eine kluge Balance aus Tempo und Vorsicht – eine bekannte Stärke des jungen Ford Fiesta WRC-Piloten, der zugleich weitere wertvolle Erfahrung am Steuer eines World Rally Car sammelte.

Als Drittschnellster im ersten Durchgang des Shakedowns deutete Greensmith bereits an, dass er beim fünften WM-Lauf eine starke Darbietung zeigen würde. Im Verlauf der Türkei-Rallye wurde er für seine konzentrierte Fahrweise belohnt: Während viele andere Spitzenpiloten mit dem einen oder anderen Problem kämpften, ging er die Prüfungen mit dem nötigen Respekt an und wurde mit dem starken fünften Rang belohnt.

Die erst seit dieser Saison für M-Sport Ford startende finnische Paarung Esapekka Lappi/Janne Ferm benötigte einige Kilometer, um sich mit der jüngsten Ausbaustufe des Fiesta WRC auf dem rauen Geläuf zurechtzufinden. Im Verlauf des Rallye-Wochenendes näherten sie sich der optimalen Abstimmung ihres Turbo-Allradlers immer mehr an und legten sichtbar an Tempo zu. Am Schlusstag markierten sie auf mehreren WP sehr schnelle Zwischenzeiten: In beiden Durchgängen der Prüfung Çetibeli (WP 9 / WP 11) lagen sie gleichauf mit den Schnellsten – und erlitten beide Male einen Reifenschaden. Wegen eines defekten Stoßdämpfers konnten sich die Finnen auch in der abschließenden Power Stage nicht wie erhofft durchsetzen und mussten sich mit Platz sechs zufrieden geben.

Teemu Suninen und Beifahrer Jarmo Lehtinen, die dritte Ford Fiesta WRC-Besatzung, lagen in der Türkei auf Kurs für ein weiteres Topergebnis. Bis zum Schlusstag behielten sie den zweiten Podestplatz des Jahres fest im Visier. Doch auch der junge Finne musste der WP 9 Çetibeli Tribut zollen: Ein gebrochener Stoßdämpfer zwang Suninen dazu, den Ford Fiesta WRC vorzeitig abzustellen.

Deutlich erfolgreicher verlief die Rallye Türkei für die Nachwuchspiloten von M-Sport Ford. Adrien Fourmaux im Ford Fiesta Rally2 schloss die Rallye am Sonntag mit der Bestzeit beim zweiten Durchgang der WP 11 ab und gewann damit in der WRC-2-Kategorie sechs der zwölf ausgetragenen Wertungsprüfungen. Lediglich ein Reifenschaden und eine Zeitstrafe am Samstag verhinderten ein noch besseres Endresultat als Platz zwei in der WRC-2-Kategorie und der Klasse RC2. In seinem „Windschatten“ brillierte der amtierende Junioren-Weltmeister Jan Solans: Im Ford Fiesta R5 Mk. II absolvierte er die ersten WP des Schlusstages gut eine halbe Minute schneller als der Rest des Feldes in seiner Klasse.

„Ich muss zugeben, dass wir nach dieser Rallye ein bisschen enttäuscht sind“, räumt M-Sport-Teamchef Richard Millener ein. „Auch nach Teemu Suninens Ausfall sah alles danach aus, als könnten wir Platz zwei mitnehmen und das wäre ein fantastisches Ergebnis gewesen. Aber es sollte nicht sein – solche Dinge passieren und wir müssen akzeptieren, dass dies nicht unser Wochenende war. Es soll keine Entschuldigung sein, aber wenn du für Events wie die Rallye Türkei nicht testest, wird es immer schwierig, denn dieser Lauf unterscheidet sich extrem von der zurückliegenden Rallye Estland. Das hat uns auf dem falschen Fuß erwischt und sowohl Esapekka Lappi als auch Gus Greensmith brauchten eine Weile, um das richtige Setup zu finden. Aber es ist, wie es ist. Wir werden jedenfalls weiterhin 100 Prozent geben und uns an den positiven Dingen aufrichten. Esapekka fuhr heute sehr schnelle Zwischenzeiten und war bis zu seinen Reifenschäden auf der langen Prüfung so schnell wie die Spitze. Gus zeigte eine sehr reife Leistung und hat sich das beste Ergebnis seiner WRC-Karriere verdient. In der WRC 2 hat uns Adrien Fourmaux bei seinem ersten Auftritt in der Türkei sehr beeindruckt. Mit seiner starken Darbietung hat er Power und Potenzial des Fiesta Rally2 unterstrichen. Ohne die Zeitverluste gestern hätte er überlegen gewonnen und ich denke, dass er diesen Sieg sehr bald nachholen wird.“

Gus Greensmith / Elliott Edmondson (Ford Fiesta WRC, Startnummer 44); Platz: 6. WM-Rang: 10

„Ich bin mit dem Ausgang recht zufrieden und glücklich, dass sich die Rallye für uns wie geplant entwickelt hat. Diese lange WP war dermaßen hart – angesichts unserer Platzierung entschied ich mich, es eher vorsichtig anzugehen. Das erwies sich als die beste Entscheidung, denn immerhin nehmen wir unser bisher bestes WM-Ergebnis von hier mit. Eigentlich hatte ich gehofft, dass wir unser Tempo vom Shakedown während der Rallye aufrechterhalten könnten, aber ohne einen vorherigen Test erwies sich das als schwierig. Wir erzielten im Verlauf des Wochenendes ein paar gute Verbesserungen, für die ich mich beim Team herzlich bedanke. Und ich glaube, im Cockpit haben wir uns auch ganz gut gesteigert. Ich versuche jetzt fehlerfrei zu bleiben und Kilometer zu sammeln – dann kommt das Selbstvertrauen von selbst.“

Esapekka Lappi / Janne Ferm (Ford Fiesta WRC, Startnummer 4); Platz: 6. WM-Rang: 6

„Eine Herausforderung stellt die Rallye Türkei immer dar, aber du brauchst eben auch Glück – das fehlte uns heute. Die lange WP ist die härteste der gesamten Rallye und wir fingen uns in beiden Durchgängen einen Reifenschaden ein. Der erste passierte ziemlich früh in der Prüfung, deshalb mussten wir anhalten und das Rad wechseln. Der zweite geschah ungefähr fünf Kilometer vor dem Ziel. Das ist umso bedauerlicher, weil unsere Zwischenzeiten beide Male sehr gut aussahen. Wir haben während der Rallye einige Veränderungen vorgenommen und es sah aus, als würde sich das auszahlen. Hoffentlich können wir die Erkenntnisse in zwei Wochen auf Sardinien umsetzen.“

Teemu Suninen / Jarmo Lehtinen (Ford Fiesta WRC, Startnr. 3); Ausfall. WM-Rang: 7

„Die Rallye so abzuschließen, enttäuscht uns schon ziemlich, denn wir hätten wieder ein gutes Resultat erzielen können. Ich denke, wir hatten einfach Pech. Es gab so viele Felsbrocken auf der Strecke und so viele Fahrer bekamen Probleme. Schade, dass sich gerade unser Problem als ein größeres erwies. Der Dämpfer war komplett gebrochen, so konnten wir nicht weiterfahren. Immerhin haben wir an diesem Wochenende viel gelernt und nehmen es als Training für Sardinien. Dort wollen wir ein gutes Ergebnis fürs Team holen.

Adrien Fourmaux / Renaud Jamoul (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 22); Platz 2 in der WRC 2

„Angesichts der großen Herausforderung bei unserer ersten Rallye Türkei sind wir mit unserer Leistung zufrieden. Der Reifenschaden und der Zeitverlust gestern sind natürlich schade, denn unsere Performance war gut genug, um hier zu gewinnen. Aber das ist Rallye. Vielen Dank ans Team – versuchen wir’s auf Sardinien wieder!“

 

Original-Content von: Ford-Werke GmbH




Tödlicher Kradunfall bei Poppenhausen Wasserkuppe

 

(ots) Am Sonntagmittag befuhr um 13.00 Uhr ein 57 jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg die L 3068 von Abtsroda kommend in Richtung Dietges. In einer scharfen Linkskurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die L 3068 war für die Dauer der Unfallaufnahme, an der auch ein Gutachter mitwirkte, bis 16.15 Uhr voll gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 8.000 EUR.

 




Tierheimtier der Woche


Die schüchterne Carol wurde in einer Katzenbox einfach vor dem Tierheim „abgeladen“.

Wie ihr vorheriges Leben aussah, das weiß man nicht.

Aber jetzt sucht sie ein passendes Zuhause, in dem sie auch für immer bleiben darf. 

➡ https://shelta.tasso.net/Katze/300476/CORAL 

So lange sie Menschen noch nicht kennt, ist sie noch recht schüchtern.

Wenn sie dann aber etwas vertrauen gefasst hat, ist sie ein ganz herziges und liebes Katzenmädchen.

Carol ist sehr sozial und wird nur mit oder zu einer anderen Katze vermittelt.

Über Freigang in einer verkehrsarmen Umgebung würde sie sich freuen.

Möchtest du Carol eine Chance geben? Dann wende dich direkt an: Tierhilfe Anubis e.V. #suchstieraus

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Volker Wissing (FDP): „Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, brauchen wir Geld“

 

(ots) Der frisch gewählte FDP-Generalsekretär Volker Wissing will mit kräftigen Investitionen in Forschung und Entwicklung die deutschen Klimaziele umsetzen. Für diese bräuchte es aber zunächst wirtschaftlichen Erfolg, sagte er im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix am Rande des FDP-Bundesparteitags: „Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, dann brauchen wir Geld, dann brauchen Innovation, wir brauchen Ideen. Wenn wir wirtschaftlich zurückfallen, dann wird das alles nicht gelingen.“

Er plädiere deshalb für eine Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft: „Es sind nicht die wirtschaftlich schwachen Regionen dieser Welt, die den größten Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten können, sondern nur erfolgreiche Volkswirtschaften.“

Die Arbeitslosigkeit dürfe nicht dem Umweltschutz zuvorkommen: „Ohne wirtschaftlichen Erfolg brauchen wir uns um die zentralen Themen Klimaschutz, Umweltschutz, nachhaltige Wirtschaft, Umbau der Fahrzeugindustrie gar keine Gedanken zu machen. Das wird uns nicht gelingen.“

 

Original-Content von: PHOENIX




„Jagd ist kein Allheilmittel“

 

Die Afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht, in Brandenburg gibt es diverse Funde toter Wildschweine, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Damit einher gehen Forderungen nach Änderungen im Jagdrecht. So haben DBV und DJV gefordert, die Jagd auch in Schutzgebieten zu erlauben. Dazu Moritz Klose, WWF-Experte für das Zusammenleben von Wildtieren und Menschen in Deutschland:

„Die Jagd ist kein Allheilmittel im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest. Die Erfahrungen aus unseren europäischen Nachbarländern zeigen, dass die Verschleppung von infiziertem lebendem und totem Material – zum Beispiel durch kontaminierte Gegenstände, Lebensmittel oder Fleisch – bedeutender ist. Wildschweine sind nur ein Übertragungsweg und ihre Berührungspunkte mit Hausschweinen in Deutschland eher gering.

Ad hoc müssen die Halter von Hausschweinen von den Ländern vor allem nach allen Kräften bei ihrer konsequenten Stallhygiene unterstützt werden. Dazu zählt: Hausschweine sind vor dem Kontakt mit kontaminiertem Material und mit Wildschweinen zu schützen. Transportfahrzeuge müssen sorgfältig und regelmäßig gereinigt werden.

Wo die Afrikanische Schweinepest lokal nachgewiesen ist, ist neben strikten sanitären Maßnahmen auch die verstärkte Bejagung von Wildschweinen räumlich begrenzt möglich und als Eindämmungsmaßnahme sinnvoll. Änderungen im Jagdrecht sind dafür nicht nötig. Bei der Jagd in Naturschutzgebieten dürfen geschützte Arten oder Lebensräume durch die verstärkte Jagd nicht dauerhaft gestört werden. Hier bedarf es einer gründlichen Abwägung von Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung und Gefährdung seltener Tier- und Pflanzenarten oder ihrer Lebensräume.

Deutschlands Mais- und Rapswüsten bieten Wildschweinen jede Menge Futter und Deckung. Langfristig lässt sich die hohe Zahl der Wildschweine nur dann dauerhaft senken, wenn wieder mehr Vielfalt in den Fruchtfolgen auf Deutschlands Feldern Einzug hält. Jagd allein ist chancenlos.“

 

Original Content von WWF Deutschland




Musik hören trotz Hörschwäche

 

(ots) Dieses Jahr wäre der berühmte Komponist Ludwig van Beethoven 250 Jahre alt geworden. Was viele nicht wissen: Beethoven war im Alter schwerhörig und litt sehr darunter. Auch heute noch ist Musik für viele Menschen ein essenzieller Bestandteil ihres Lebens. Ob sie Musik nur hören oder selbst musizieren, auf Musik zu verzichten ist für sie nur schwer vorstellbar. So wie seinerzeit Beethoven, haben besonders Hobby- und Berufsmusiker Angst vor einem Hörverlust. Bleibt er unversorgt, wird das Gehörte immer lückenhafter, das eigene Instrument klingt verändert, der Musikgenuss schwindet. Mit abnehmendem Hörvermögen in einer Band oder einem Orchester zu spielen macht keinen Spaß mehr und wird irgendwann sogar unmöglich. Anders als zu Beethovens Zeiten können heutzutage moderne Hörsysteme jedoch helfen, eine Hörschwäche auszugleichen. Hörakustiker sorgen durch eine individuelle Anpassung der digitalen Hörsysteme dafür, dass die Freude an Musik lange bewahrt werden kann.

Je früher ein Hörverlust behandelt wird, desto besser lässt er sich ausgleichen. Bei einer beginnenden Hörschwäche sind es zumeist die Singstimmen, die hohen Töne von Instrumenten oder die tiefen Bässe, die nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Bei digitalen Hörsystemen können Hörakustiker ein Musikprogramm einrichten, das dann ausschließlich beim Musikhören und Musizieren verwendet wird, so dass beispielsweise Streicher nicht blechern klingen oder das Klavier nicht mehr dumpf klimpert.

Moderne Hörsysteme differenzieren genau zwischen Sprache und Umgebungsgeräusch. Hörakustiker können die Sprachanteile im Gerät individuell auf den persönlichen Hörverlust einstellen und die Verstärkungsleistung so anpassen, dass der Betroffene im Optimalfall nahe an die Hörleistung eines normal Hörenden gebracht wird. Für viele Hörsystemträger ist es daher am Anfang ungewohnt, plötzlich wieder viel mehr zu hören als zuvor. Die Welt kommt ihnen oft zu laut vor. Für Musikgenuss mit Hörsystem sollten Hörsysteme unter realen Bedingungen ausprobiert werden.

Ludwig van Beethoven ist wohl das prominenteste Beispiel aus der Musikgeschichte für einen Komponisten, der jahrzehntelang unter seinem schwächer werdenden Gehör litt. „Im 17. Jahrhundert mussten sich Schwerhörige noch mit Hörrohren aus Muscheln, Holz und Eisenblech behelfen. Heute sind die digitalen Hörsysteme so winzig, dass sie kaum noch zu bemerken sind. Zudem lassen sie sich mit Smartphones, Fernsehern und Induktionsschleifen in Konzerthäusern verbinden“, weiß Marianne Frickel, Hörakustik-Meisterin und Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Beethoven hätte mit Hilfe von modernen Hörsystemen seine Kompositionen sicher noch viele Jahre hören können.

Durch Hörbeispiele auf https://www.richtig-gut-hoeren.de/hoerbeispiele/ lässt sich erfahren, wie es sich anhört, wenn das Lautheitsempfinden nachlässt, wie Musik für Schwerhörige klingt, wie sehr ein Störgeräusch das Verständnis beeinträchtigt und wie belastend ein Tinnitus sein kann.

 

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR




Veranstaltungen der MHK vom 21. bis 27. September 2020


MHK, Großer Dackelspaziergang, Foto Andreas Fischer, Illustration insignio

Highlights der Woche

Großer Dackelspaziergang
im Bergpark Wilhelmshöhe

MHK, Großer Dackelspaziergang, Foto Andreas Fischer, Illustration insignio

Samstag, 26. September von 14–17 Uhr
Kosten: 10 Euro pro Hund, alle Hunde willkommen
Gültiger Impfpass erforderlich, Kontrolle vor Ort
Voranmeldung: 0561 316 80123 oder besucherdienst@museum-kassel.de
Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel
Mit einer Rallye durch das UNESCO–Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe begeht die MHK den zweiten Großen Dackelspaziergang in Erinnerung an Erdmann, den Lieblingsdackel von Kaiser Wilhelm II. Beim Großen Dackelspaziergang kommen sowohl Hund als auch Halter*in auf ihre Kosten. Ob beim Slalomlaufen, Balancieren oder einem Wissensquiz rund um die Wilhelmshöhe, an zehn verschiedenen Stationen dürfen Mensch und Tier ihr Können unter Beweis stellen. Am Ende winkt eine kleine Anerkennung.


Feiern, Spielen, Trinken
Kunstpause mit Dr. Barbara Richarz-Riedl

MHK, Hering, Spielbrett mit Strohauflagen, Foto Arno Hensmanns

Mittwoch, 23. September von 12.30–13 Uhr
Kosten: 2 Euro
Nur mit Anmeldung: 0561 316 80-123 (Mo–Fr von 9–16 Uhr) oder per Mail: besucherdienst@museum-kassel.de
Hessisches Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 Kassel
Feste des Mittelalters und der frühen Neuzeit gehörten zu den wichtigsten Instrumenten des Regierens und der Repräsentation der adligen Elite. Dies äußerte sich in der prunkvollen Gestaltung der Kleidung sowie der Dekoration von Raum und Tafel u.a. mit kostbaren Gläsern und Pokalen, begleitet von mehr oder minder ritualisierten Spielen. Diese konnten, wie die Turniere im Freien stattfinden oder an der Tafel selbst sowie im Anschluss an ein üppiges Mahl.


Wind und Wetter auf Bildern Alter Meister
Glanzstücke mit Dr. Vera Leuschner

MHK, Jacob van Ruisdael, Foto Ute Brunzel

Zum Bilddownload in der Pressebox
Sonntag, 27. September von 11.30–12.30 Uhr
6/4 Euro zzgl. Führung 3 Euro
Nur mit Anmeldung: 0561 316 80-123 (Mo–Fr von 9–16 Uhr) oder per Mail: besucherdienst@museum-kassel.de
Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel

In den Landschaftsbildern holländischer Maler des 17. Jahrhunderts findet man oft wolkenverhangene, zuweilen düstere oder unbeständige Wettersituationen vor: die Wolken ziehen über den nur stellenweise blauen Himmel, Gewitter droht. In manchen Marinebildern geraten gar große Segelschiffe in Seenot. Anders als in den Landschaften südlicher Gegenden (Italien), wo immer das goldene Sonnenlicht leuchtet, können solche atmosphärischen Stimmungen auch als Sinnbild des menschlichen Lebens verstanden werden.


Out Of Time | In Time – Just Jazz
Konzert im Ballhaus

MHK, Berthold Meyrhofer und Luca Hohmann, Foto Berthold Meyrhofer

Zum Bilddownload in der Pressebox
Sonntag, 27. September von 17–18 Uhr, Einlass 16.30 Uhr
Kosten: 10 Euro (wir bitten zusätzlich um Spenden an die freie Kulturszene in Kassel)
Tickets im Vorverkauf: www.mhk.reservix.de, HNA Ticketservice,
Kasse Schloss Wilhelmshöhe
E-Mail: besucherdienst@museum-kassel.de
Ballhaus, Schlosspark 5, 34131 Kassel
Luca Hohmann, geb. 1992 und Berthold Mayrhofer, geb. 1961 verbindet eine generationsübergreifende Leidenschaft: Die Liebe zur improvisierten Musik! Seit einigen Jahren spielen und forschen die beiden gemeinsam, wann immer sich die Gelegenheit dazu ergibt. Bei diesem Konzert wird vor allem auf die Tradition der Interpretation von Stücken aus dem Great American Songbook zurückgegriffen.





KSV Hessen Kassel – Nur 1:1 gegen schwache Gäste aus Pirmasens

 

Die Festung des Auestadions bleibt weiterhin uneingenommen, doch mehr als ein 1:1 sprang am Ende gegen Pirmasens nicht heraus. Ob man am Ende alles auf das Fehlen von Mahir Saglik und „Basti“ Schmeer schieben kann, ist fraglich, denn in einer langen Spielzeit fällt immer mal wieder einer aus und muss kompensiert werden. Wenn man die Partie verfolgt hat, konnte man das fehlen der beiden Stürmer nicht unbedingt bemerken, denn die Löwen gaben von der ersten Minute an Gas und der FK Pirmasens igelte sich in der eigenen Hälfte ein. In der 9. Minute hätte es eigentlich im Tor von Pirmasens klingeln müssen, denn Pichinot wurde von Bravo Sanchez mustergültig in Szene gesetzt, doch anstatt selbst zu schießen legte er noch einmal quer und die Chance war vertan. Zwar konnte Marco Dawid den Ball wieder erobern und auf das Tor schießen, doch der Schuss wurde geblockt.

Pirmasens rührte wahrhaftig Beton an und schob den Ball in den eigenen Reihen hin und her. Sie verlangsamten das Spiel so sehr, das man meinen konnte, dass ein unentschieden definitiv eine Gute Wahl ist. Doch plötzlich erwachten die Gäste, brachen über die rechte Seite durch und nach einer Flanke von Tim Hecker war es dann Benno Mohr, der den Ball ins Tor ballerte. Maximilian Zunker hatte keine Chance und die Gäste aus Pirmasens führten mit 1:0. Dieser Treffer, aus dem Nichts, zeigte ein wenig Wirkung, denn die Löwen mussten sich erstmal neu sortieren. Es dauerte bis zur 31. Minute bevor es vor dem Kasten von Gästetorwart Reitz wieder gefährlich wurde, denn die Ecke von Alban Meha flatterte gefährlich in den Strafraum, doch alle sprangen vorbei. Dabei hätte eine kleine Berührung gereicht und der Ball wäre ins Tor gefallen. Nur wenige Minuten später hatte Pichinot die Riesenchance zum Ausgleich doch der Torhüter von Pirmasens konnte den Ball noch gerade so über die Latte befördern. In der 39. Minute war es wieder Meha, der für Gefahr sorgte, denn seinen Freistoß konnte Torhüter Reitz nicht festhalten und musste Ihn prallen lassen, Iksal war zur Stelle, doch Reitz spitzelte den Ball von dessen Fußspitze. In der 41. Minute rappelte es dann doch im Kasten der Gäste. Meha auf Bravo Sanchez, dieser flankte auf Pichinot der sofort abzog, doch der Schuss wurde geblockt doch der Ball kommt zu Sergej Evljuskin, der abstaubt und den Ausgleich erzielt. „Hier regiert der KSV“ und das stimmt wie die Faust aufs Auge, denn es spielte auch nur noch der KSV. Dann war auch schon die erste Halbzeit vorbei.

Die zweite Halbzeit begann da wo die erste Halbzeit endete. Druckvoll spielten die Löwen nach vorne und erarbeiteten sich sofort die erste Chance. Meha tankt sich nach vorne, Pass auf Marco Dawid der mit einem großartigen Pass Iksal bedient, der zieht ab doch Gianluca Lo Scrudato bekommt noch einen Fuß dazwischen und rettet auf der Linie. Als wenn das nicht schlimm genug wäre haderten die Löwen mit den Entscheidungen des Schiedsrichter. Die Gemüter liefen richtig heiß, als die Spieler des KSV ein Handspiel im Strafraum der Gäste monierten, doch Schiedsrichter Timo Lämmle gab Abstoß. Viele Foulspiele wurden nicht gepfiffen, obwohl die Gäste teilweise richtig hinlangten. Das führte bei den 2000 Besuchern dazu, dass jede Entscheidung des Schiedsrichters mit „Schieber, Schieber“ rufen bedacht wurde. Das Spiel flachte durch die vielen Unterbrechungen ab und Pirmasens rührte wieder Beton an. Den Löwen fehlte es an Kreativität, um diesen Abwehrriegel zu knacken. Am Ende blieb es dann beim 1:1 Unentschieden. Bitter für den KSV denn sie waren die deutlich bessere Mannschaft und hätten den Sieg verdient, denn Pirmasens stellte sich nur hinten rein und kam insgesamt zweimal vors Tor der Gastgeber. Daher muss man sagen, zwei verlorene Punkte für den KSV.

ngg_shortcode_1_placeholderKassel: Zunker – Najjar, Evljuskin, Nennhuber, Brandner – Brill – Dawid (88. Fischer), Bravo Sanchez (79. Schwechel), Meha, Iksal (72. Mogge) – Pichinot Pirmasens: Reitz – Lo Scrudato, Grieß, Hammann, Zimmer – Becker, Mohr (79. Schmitt) – Hecker (58. Dimitrijevic), Cisse, Neufang (74. Bürger) – Krob SR: Lämmle (Rommelshausen) Z: 2000 Tore: 0:1 Mohr (22.), 1:1 Evljuskin (41.) Gelbe Karten: Iksal, Dawid, Pichinot / Neufang, Bürger

 

  1. Halbzeit 2. Halbzeit
Kassel 1 0
Pirmasens 1 0

Tore: 0:1 (23.) Mohr, 1:1 (41.) Evljuskin

Zuschauer: 2000

Gelbe Karten: Iksal, Dawid, Pichinot /  Neufang, Mohr 

 




Orchester der Musikakademie in der Elisabethkirche: Bagatellen im Beethoven-Jahr

 

Kassel. Am Donnerstag, 24. September 2020, spielt um 18 Uhr das Orchester der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ in der Elisabethkirche Kassel. Unter Leitung von Ulrich Moormann erklingen in der Konzertreihe „Kultur.Liebe.Hoffnung“ eigens zu Beethovens 250. Geburtstag für Orchester arrangierte Klavier-Bagatellen aus dessen Opus 119. Ergänzt wird das Programm mit den Bagatellen Opus 47 des tschechischen Komponisten Antonin Dvořák (1841 – 1904) sowie dem Opus 6 von Béla Bartók (1881 – 1945). Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen wird um Anmeldung unter musikakademie@kassel.de gebeten. Die Konzertkollekte stärkt den Sozialfonds der Akademiestudierenden.

In der Reihe „Kultur.Liebe.Hoffnung“ öffnet die Elisabethkirche Kassel zwischen August und Ende Oktober 2020 zweimal pro Woche ihre Türen für Künstlerinnen und Künstler. Angesichts der Corona-Krise will die katholische Kirche Kulturschaffenden Einnahmen und Auftrittsorte ermöglichen und den Zuschauerinnen und Zuschauern wieder kulturelle Angebote unter Wahrung der Hygienevorgaben im großen Kirchenraum bieten. Die Schirmherrschaft haben Kulturdezernentin Susanne Völker (Kassel) und Bischof Dr. Michael Gerber (Fulda). Unterstützt wird die Reihe vom Kulturamt der Stadt Kassel, dem Land Hessen und der Kasseler Sparkasse.

 

Original Content von: Pfarrei Sankt Elisabeth Kassel




Greenpeace Energy reicht Stellungnahme zum Entwurf des neuen EEG ein: „Mit diesen Plänen verfehlt Deutschland seine Erneuerbaren- und Klimaziele deutlich“

 

(ots) Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) reicht nach Analyse des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy bei weitem nicht aus, um die deutschen Erneuerbaren-Ziele zu erreichen. „Mit diesem Entwurf bleibt die Regierung nicht nur weit hinter den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen zurück, sondern reißt auch ihr eigenes, zu niedriges Ziel von 65 Prozent Ökostrom-Anteil bis 2030“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. Die Einschätzung ist Teil der am Donnerstag eingereichten offiziellen Stellungnahme, mit der sich die Energiegenossenschaft am Anhörungsverfahren zur EEG-Novelle beteiligt hat.

Greenpeace Energy fordert in der Stellungnahme, die Zubau-Mengen für neue Ökostrom-Anlagen deutlich anzuheben – mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 mindestens 75 Prozent an erneuerbarer Stromerzeugung zu erreichen. Dazu müssen pro Jahr unter anderem rund sieben Gigawatt (GW) installierter Windenergie-Leistung an Land sowie sieben GW Photovoltaik-Leistung neu gebaut werden. Um dies zu erreichen, schlägt die Ökoenergiegenossenschaft verbindliche jährliche Zielvorgaben für die Bundesländer vor – berechnet entweder auf Basis von nutzbaren Erneuerbaren-Flächen, installierter Leistung oder der produzierten Ökostrommenge. Der Ökoenergie-Ausbau müsse per Gesetz als „im öffentlichen Interesse stehend“ verankert werden, um die Umsetzungschancen für Erneuerbaren-Projekte zu erleichtern.

In den Ausbauzielen des EEG-Entwurfs fehlt laut Greenpeace Energy zudem der künftige Strombedarf einer – von der Bundesregierung angestrebten – deutlich ausgeweiteten Produktion von Wasserstoff, der als wichtiges Speichermedium für grüne Energie gilt. „Dieser zusätzliche Ökostrombedarf, immerhin 20 Terawattstunden, muss dringend in die Ausbauziele des Bundes eingepreist werden“, so Keiffenheim. Elektrolyseure zur Herstellung von grünem Wasserstoff sollten von der EEG-Umlage befreit werden, solange sie „energiewendedienlich“ betrieben werden – also nur dann Wasserstoff aus Wind- oder PV-Strom produzieren, wenn davon überschüssige Mengen verfügbar sind. „Anlagen, die unabhängig vom Wetter rund um die Uhr durchlaufen und zur Wasserstoff-Herstellung auch Kohlestrom aus dem Netz ziehen, schützen das Klima nicht – sondern schaden ihm“, so Keiffenheim.

Des Weiteren schränkt der EEG-Entwurf aus Sicht des Ökoenergieanbieters die Akteursvielfalt beim Ausbau von Erneuerbaren Energien weiter ein. „Das ist eine bedenkliche und mit Blick auf die Akzeptanz in der Bevölkerung gefährliche Entwicklung – und widerspricht zudem der von der Bundesregierung verbindlich umzusetzenden Erneuerbaren-Richtlinie der EU“, so Keiffenheim. Denn diese stärke die Bürgerenergie und wolle Verbraucherinnen und Verbraucher zu aktiven Teilnehmern der Energiewende machen. Nach Vorgabe der EU sollen Bürgerinnen und Bürger grünen Strom unkompliziert produzieren, nutzen, speichern und untereinander handeln können. Der EEG-Gesetzesentwurf zieht bei der Eigenversorgung aus selbst erzeugtem PV-Strom allerdings Hürden ein, indem er so genannte intelligente Messsysteme vorschreibt – was den Betrieb kleinerer Anlagen zu teuer und unwirtschaftlich macht, wenn diese ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Hier fordert Greenpeace Energy zumindest eine Bagatellgrenze von 30 Kilowatt, bis zu der bereits im Betrieb befindliche PV-Anlagen vorhandene Zähler weiter nutzen können.

Deutliche Kritik äußert Greenpeace Energy auch am EEG-Konsultationsverfahren selbst, das Anfang der Woche startete: Das federführende Bundeswirtschaftsministerium verkürzte die Frist für Stellungnahmen von Verbänden und Unternehmen auf lediglich drei Tage. „Für die dringend nötige fachliche Auseinandersetzung und sorgfältige Analyse bleibt für die betroffene Erneuerbaren-Branche so viel zu wenig Zeit“, so Keiffenheim.

 

Original-Content von: Greenpeace Energy eG




Kripo Bad Hersfeld stellt Drogen im Wert von 20.000EUR sicher

 

(ots) Von Beamten der regionalen Kriminalinspektion wurden mehrere, vom Amtsgericht Fulda ausgestellte, Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Das Verfahren richtet sich gegen insgesamt sechs Personen im Alter von 20 bis 56 Jahre aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg die verdächtigt werden, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel getrieben zu haben. Insgesamt konnten 850 Gramm Marihuana, 50 Gramm Kokain, Amphetamin, Amphetaminbase, diverse Chemikalien zum Herstellen von Amphetamin, kristallines MDMA (Ecstasy), flüssiges Tilidin (synthetisches Opioid), Ecstasy-Tabletten sowie diverse, verschreibungspflichtige Medikamente in Tablettenform sichergestellt werden. In einer Wohnung wurde zudem Chrystal Meth im Wert von ca. 2.000,- EUR aufgefunden. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf ca. 20.000EUR. Weiterhin konnte Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro sichergestellt werden, welches aus getätigten Rauschgiftgeschäften stammen dürfte. Die Beamten der Kripo Bad Hersfeld wurden bei den Durchsuchungsmaßnahmen von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Kassel, der Polizeistationen Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda sowie der operativen Einheit der Polizeidirektion Fulda unterstützt. Eine 33-jährige, weibliche Beschuldigte wurde mit Haftbefehl gesucht, ein weiterer Täter wurde am Samstag, 19.09.2020 dem Amtsrichter in Bad Hersfeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 29-jährigen erließ. Im Anschluss wurde der 29-jährige in die JVA Fulda eingeliefert. Alle weiteren Beschuldigten wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

 

Original-Content von: Polizeipräsidium Osthessen




“Casselfornia” – die Nordhessen-Hymne


Der rockige Akustik-Song “Casselfornia” schickt sich an, die nordhessische Hymne zu werden.

Der Text des Ohrwurms lädt zum Schmunzeln und Mitsingen ein. Während der Ahlen Worscht, dem Edersee oder der “Fritze-Ebert” gehuldigt wird, birgt der Text Dinge, von denen mancher Nordhesse womöglich noch nichts wusste.

Zum Beispiel gibt es nicht nur in Hamburg eine Elbe, es fließt auch eine durch Naumburg, und das Adelsgeschlecht von Battenberg an der Eder gibt der englischen Königsfamilie den Nachnamen Mountbatten.

Bei diesem Song steppt der Waschbär und dabei wird ein für alle Mal klargestellt, dass in Nordhessen nicht gebabbelt, sondern geschnuddelt wird. Das Akustik-Duo “Casselfornia Rollers” setzt unserer wunderschönen Region von der Diemel bis zur Schwalm, vom Twistesee zu den Eschweger Dietemännern ein musikalisches Denkmal.

Die beiden Musiker kennen sich aus einem Kasseler Bandprojekt und haben erst vor Kurzem wieder zusammengefunden, sind aber keine unbeschriebenen Blätter.

Mick, der kreative Kopf des Duos, veröffentlicht als M.W. Schwarzbach Fantasy-Romane und tourte mit Bands wie Doc Bourbon, Down the Drain oder Deadbeat Mary durch Deutschland.

Lars hat sich als Gitarrist der Eschweger Bands Loriangree und Bitune auf zahlreichen Punkrock-Bühnen in deutschen Städten einen Namen gemacht.



Quelle: Casselfornia Rollers




FridaysForFuture plant Großstreik am 25.09.


2020 war und ist ein bewegtes Jahr. Wie kein anderes politisches Thema
hat die Coronakrise alle anderen Debatten verdrängt, und das vielleicht zu Recht.
Doch eins steht fest: Auch wenn sich die Menschheit gerade mit einer unmittelbareren Krise beschäftigen
muss, bleiben Katastrophen wie die Klimakrise, in der wir uns gerade befinden, weiterhin brandaktuell.
Und gerade weil die Pandemie aktuell alle Bestrebungen zum Klimaschutz überschattet, geht
FridaysForFuture #JetztErstRecht auf die Straße. Wir wollen, wir müssen, den Klimaschutz wieder auf die
politische Agenda setzen, um die Pariser Klimaziele und die kommunalen Ziele zur Klimaneutralität bis
2030 einzuhalten.
„Wir fordern von der Politik eigentlich nur, die selbstgesteckten Ziele einzuhalten. Wir sind die letzte
Generation, die das Ruder noch herumreißen kann! Die Zeit läuft uns davon.“ meint Lola Blume aus der
FFF Ortsgruppe Kassel.
Deswegen findet am 25.09. die nächste FridaysForFuture Großdemonstration statt. Parallel mit vielen
anderen Ortsgruppen rund um den Globus wird hier in Kassel ab 12 Uhr am Hauptbahnhof gestreikt.
Gemeinsam mit einem breiten Bündnis an zivilgesellschaftlichen Organisationen wird es eine
Fahrraddemonstration durch Kassels Straßen geben, um zu zeigen, dass Klimaschutz nicht vergessen
werden darf.
FridaysForFuture ruft auf: Schwingt euch aufs Rad und kämpft mit uns für eine lebenswerte Zukunft!
Marlene Schwarz betont: „Selbstverständlich werden wir die geltenden Hygienemaßnahmen während der
Demonstration einhalten. Doch auch trotz Corona muss die Klimakatastrophe wieder auf die politische
Tagesordnung.“ Der FFF Aktivistin ist wichtig, dass „Unser Anliegen in diesen Zeiten verantwortungsvoll
auf die Straße kommt.“
25.09.2020 | 12:00 | Hauptbahnhof Kassel | Fahrraddemo





Armut abschaffen: Paritätischer berechnet armutsfesten Hartz IV Regelsatz

 

(ots) Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat einen armutsfesten Regelsatz errechnet: Bei einer Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze von derzeit 432 Euro auf 644 Euro (für alleinlebende Erwachsene) wäre nicht nur den Betroffenen in ihrer Not wirksam geholfen, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht Einkommensarmut in Deutschland faktisch abgeschafft. Die Paritätische Forschungsstelle rechnet in einer aktuellen Expertise die umstrittenen und auch bereits von anderen Sozialverbänden und den Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/ Die Grünen kritisierten statistischen Manipulationen im Regelsatz heraus und schlägt eine neue Struktur des Regelbedarfes in der Grundsicherung vor. Die direkten Mehrkosten zur Umsetzung des Vorschlags werden auf 14,5 Milliarden Euro geschätzt.

Die von der Bundesregierung derzeit geplante Erhöhung des Regelsatzes zum Jahreswechsel um lediglich 14 Euro sei viel zu niedrig, um auch nur annähernd bedarfsgerecht zu sein, kritisiert der Verband. „Die bisherigen Pläne der Bundesregierung zur Anpassung der Regelsätze haben nichts mit Armutsbekämpfung zu tun und auch nichts mit redlicher Statistik“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Würde auf statistische Tricksereien und Manipulationen verzichtet, käme auch die Bundesregierung zu deutlich höheren Ergebnissen, wie die vorliegende Studie belegt. „Die Bundesregierung muss endlich ihre umstrittenen Methoden der Regelbedarfsermittlung korrigieren und zu einem Verfahren finden, das sich an der Lebensrealität orientiert.“

Der Paritätische weist darauf hin, dass mit einem Regelsatz in Höhe von 644 Euro auch aus wissenschaftlicher Sicht die Einkommensarmut faktisch abgeschafft werde. „Die Armutsquote wäre praktisch null“, so Ulrich Schneider. „Es fehlt nicht an belastbaren Zahlen und Modellen. Was es braucht, ist den politischen Willen, Armut in diesem reichen Land wirklich zu verhindern.“

Der Paritätische fordert eine Anhebung des Regelsatzes für alleinlebende Erwachsene ab 1.1.2021 auf 644 Euro. Der Vorschlag des Verbandes sieht dabei insofern eine neue Regelbedarfs-Struktur vor, als dass so genannte „weiße Ware“ (Kühlschrank, Waschmaschine etc.) und Strom nicht mehr im Regelsatz pauschaliert erfasst werden, sondern als einmalige Leistung bzw. als Bestandteil der Kosten der Unterkunft gewährt werden. Die Mehrkosten der Regelsatzerhöhung werden auf 14,5 Mrd. Euro geschätzt. „14,5 Milliarden sollte es uns schon wert sein, die Armut in diesem Land abzuschaffen“, fordert Schneider.

 

Original-Content von: Paritätischer Wohlfahrtsverband




Wichtiges Signal

 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich in ihrer heutigen „Rede zur Lage der Union“ für eine Erhöhung des EU-Klimaziels ausgesprochen. Die Emissionen der Treibhausgase sollen bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Dazu kommentiert Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland:

„Europa sendet ein wichtiges Signal: Klimaschutz ist die Herausforderung dieser Generation. Die internationale Staatengemeinschaft muss ihre Ambitionen gegen die Klimakrise deutlich anheben, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Die EU-Kommission macht mit ihrem vorgeschlagenen Klimaziel von mindestens 55 Prozent einen wichtigen Schritt nach vorne. Ursula von der Leyen hält den Geist ihres Green Deals am Leben. Doch es bleibt auf dem Weg zu einem klimaneutralen Europa nur ein erster Schritt. Ein EU-Klimaziel von mindestens 65 Prozent ist nötig, um dem Pariser Klimaschutzabkommen gerecht zu werden und die Erderhitzung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen.

Es kommt nun auf die Ausgestaltung an. Das Ziel von mindestens 55 Prozent muss als festes Minderungsziel definiert werden. Leistungen von Emissionssenken aus dem Forst- und Landnutzungssektor können hier nur zusätzlich eingebracht, nicht aber auf das feste Reduktionsziel angerechnet werden. Um das neue Klimaziel bis 2030 zu erreichen, braucht es jetzt robuste und konsequente Maßnahmen wie eine Verschärfung der EU-Instrumente: etwa CO2-Grenzwerte für PKW, EU-Emissionshandel und Anpassung der Effizienz- und Erneuerbaren-Ziele.“

 

Original Content von WWF Deutschland




Jung und weiblich: Hörerinnen treiben den Streaming-Hörbuchboom während der Pandemie

 

(ots) Digitale Medienformate boomen gerade in Zeiten der weltweiten Pandemie und immer mehr Menschen lassen sich durch Hörbücher unterhalten. Auf dem deutschen Markt hat der Hörbuch-Streaming-Anbieter BookBeat seine Nutzerbasis in den letzten sechs Monaten mehr als verdoppelt.

BookBeat hat nun die demographischen Daten der neuen Nutzer ausgewertet, die sich im Zeitraum von März bis August 2020 in Deutschland für den Streaming-Dienst angemeldet haben.

Die Analyse zeigt, dass knapp drei Viertel (74,2%) aller neuen Kunden zwischen 18 und 34 Jahre alt sind. Und: mehr als drei Viertel (75,6%) sind weiblich. Die größte Altersgruppe stellen die 25- bis 34-Jährigen mit einem Anteil von 44% der neuen Nutzer dar.

„Digitale Hörbücher sind in Deutschland seit vielen Jahren auf dem Vormarsch – das Jahr 2020 wird aber vermutlich dasjenige Jahr sein, in dem der Konsum ein ganz neues Level erreicht. Wir sehen einen enorm hohen Anteil junger Nutzer, die das Medium in Deutschland für sich entdecken, insbesondere Frauen. Gerade jetzt treiben diese jungen Frauen den Boom des digitalen Hörbuchs an„, sagt Kathrin Rüstig, Geschäftsführerin der BookBeat GmbH.

Besonders in Zeiten der Pandemie steht Unterhaltung aus den Bereichen Liebesroman, Thriller und Humor bei den BookBeat-Nutzer*innen im Fokus. Die Top 5 Autoren der letzten sechs Monate sind

1. Mona Kasten (u.a. „Begin Again“)

2. Marc-Uwe Kling (u.a. „Känguru-Chroniken“)

3. Colleen Hoover (u.a. „Verity“)

4. Chris Carter (u.a. „Bluthölle“)

5. Lilly Lucas (u.a. „New Promises“)

Die Alterskohorten bei den neuen Nutzern (März bis August 2020):

18-24 Jahre: 30,6%

25-34 Jahre: 43,6%

35-44 Jahre: 14,0%

45-54 Jahre: 6,8%

55-64 Jahre: 3,3%

65+ Jahre: 1,9%

Männlich: 24,4%

Weiblich: 75,6%

(Quelle: BookBeat-Analyse, Zeitraum März bis August 2020)

 

Original-Content von: BookBeat GmbH




Handy weg vom Steuer


ADAC macht auf die Gefahren durch Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam

Im dritten Jahr in Folge möchten ADAC Hessen-Thüringen und der Radiosender hr3 durch die gemeinsame Aktion „Kopf hoch. Das Handy kann warten“ dazu beitragen, den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Deshalb heißt es nicht nur im Programm bei hr3 „Kopf hoch!“. Die Botschaft wird auch durch Busse in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden, Fulda und Kassel im Aktionszeitraum vom 1. bis 30. September transportiert, damit sie möglichst viele Menschen in Hessen erreicht.

Schon eine Sekunde Ablenkung bedeutet viele Meter Blindfahrt. Selbst wer nur für 3 Sekunden, eine WhatsApp, SMS oder Mail liest, fährt schon bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h rund 25 Meter blind. Experten schätzen, dass auf deutschen Straßen jeder zehnte Unfall auf Ablenkung zurückzuführen ist. Und dennoch: Eine Allianz Ablenkungsstudie zeigt, fast jeder zweite Autofahrer nutzt sein Handy während der Fahrt.

Die Folgen von Ablenkung im Straßenverkehr
„Ein Handy am Steuer kann zu Fahrfehlern und Unfällen führen. Beim Telefonieren, Schreiben und Lesen von Nachrichten können Tempo-, Blick- und Spurverhalten deutlich beeinträchtigt sein“, sagt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. „Das gilt für Auto- und Radfahrer, aber auch für Fußgänger. Bei den Fahrern kann es zudem zu einer reduzierten Bremsbereitschaft an Hindernissen und Verkehrszeichen kommen.“

Jeder, egal ob Auto-, E-Scooter- oder Radfahrer, der durch das Handy längere Zeit unkonzentriert ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern alle anderen Verkehrsteilnehmer. Der Fahrer ist nicht nur unaufmerksam, es verlängert sich auch die Reaktionszeit bei einem Hindernis rechtzeitig reagieren und die Situation schnell genug erfassen zu können. In einer Studie von ADAC und ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club) haben 76 Prozent der Testfahrer vor einem plötzlich auftretenden Hindernis nicht mehr bremsen können, weil sie zum Beispiel mit der Einstellung des Navis beschäftigt waren.

Die Gesetzeslage zur Handynutzung am Steuer
Im Straßenverkehr ist das Telefonieren mit dem Handy am Ohr verboten. Das regelt der Paragraf 23 Absatz 1a der StVO (Straßenverkehrsordnung). Seit der Änderung 2017 darf der Fahrer auch sämtliche andere Funktionen von Mobiltelefonen nicht verwenden. Also keine Nachrichten schreiben oder lesen, Anrufe ablehnen oder einfach nur auf dem Display nach der Uhrzeit schauen. Das gilt für alle elektronischen Geräte, die der Kommunikation, Information oder Organisation dienen z.B. Tablets, E-Books, Navigationsgeräte oder i-Pods. Das Verbot gilt auch für Rad- und Pedelecfahrer.

Bußgelder bei Verstoß gegen das Handyverbot …
… beim Führen eines Fahrzeugs 100 Euro und 1 Punkt in Flensburg
… mit Gefährdung 150 Euro und 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot
… beim Rad- oder Pedelecfahren (bis 25 km/h) 55 Euro

Das ist während der Fahrt erlaubt
Um beispielsweise die Navi-Funktion am Handy nutzen zu dürfen, muss es im Auto außerhalb des Sichtfeldes fest in einer Halterung angebracht werden. „Meist eignen sich die Mittelkonsole an den Lüftungsschlitzen, die Armaturen oder die Windschutzscheibe. Beim Fahrrad am besten in der Mitte des Lenkers, damit das Handy nicht beim Bremsen stört“, sagt Wolfgang Herda.

Smartphone und Co. dürfen nur benutzt werden, wenn sie weder aufgenommen noch gehalten werden müssen – sie sich also nicht in der Hand, sondern in einer Halterung befinden. Sie müssen über eine Sprachsteuerung oder Vorlesefunktion verfügen oder der Fahrer darf nur kurz auf das Gerät hin- und vom Verkehrsgeschehen wegblicken soweit es die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnisse erlauben. Was „kurz“ bedeutet, dazu macht der Gesetzgeber keine Angaben. Deshalb müssen langfristige Gerichte dies für den Einzelfall bestimmen. Also empfiehlt sich: Kopf hoch! Das Handy kann warten.

 

Mehr Infos zum Thema „Handy am Steuer“: 

Website

www.adac.de/der-adac/regionalclubs/hessen-thueringen/

Facebook 

www.facebook.com/ADACHessenThueringen/

Instagram 

www.instagram.com/adachessenthueringen





Verkehrswende – Mehr Platz für Radwege, weniger für Autos

 

Wie der Radverkehr in 30 deutschen Städten sicherer werden kann, zeigt Greenpeace in einer neuen Studie (https://act.gp/32vC1jK) zur Umwidmung von Auto Fahrstreifen in geschützte Radwege (“Protected Bike Lanes”).

Die Untersuchung wendet das Berliner Mobilitätsgesetz von 2018 an, das Radfahrende mit dem Ausbau von gut befahrbaren Radwegen schützen will. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in allen untersuchten 30 Städten ausreichend Platz für ein besseres Fahrradnetz vorhanden ist. „Für einen sicheren Radverkehr muss der Platz in Städten auf Kosten des Autos neu verteilt werden“, sagt Marion Tiemann, Verkehrsexpertin von Greenpeace. „Es braucht mehr Mut und Tempo bei der Verkehrswende in Städten, klimafreundliche Verkehrsmittel müssen klar bevorzugt werden. Die Bundesregierung muss den Städten dabei rechtlich und finanziell einen größeren Spielraum verschaffen.”  

Laut der Greenpeace-Analyse könnten in den 30 deutschen Städten insgesamt 2.747 Kilometer geschützte Radwege auf mehrspurigen Autostraßen entstehen. Bei einer Breite von 2,5 Metern in beide Richtungen ergibt dies einen Flächenbedarf von knapp 14 Millionen Quadratmetern – das entspricht nur einem Sechstel der Stadtfläche, die alle  zugelassenen privaten Pkw allein zum Parken beanspruchen – rund 85 Millionen Quadratmeter. 

Für den Umbau von Auto Fahrstreifen in sichere Radwege bis 2024 berechnet Greenpeace Kosten von 2,75 Milliarden Euro. Das liegt deutlich über den geplanten Bundesmitteln für den Radverkehr in den kommenden Jahren (1,4 Milliarden Euro). Die Summe beträgt aber nur einen Bruchteil der im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Mittel. Dort sind allein rund acht Milliarden Euro pro Jahr für den Ausbau und Erhalt der Bundesfernstraßen vorgesehen. Geschützte Radwege sind vergleichsweise günstig: Für den Bau von einem Kilometer geschütztem Radweg werden rund eine Million Euro veranschlagt, der Ausbau der Berliner Stadtautobahn kostet dagegen über 190 Millionen Euro pro Kilometer. 

BUNDESWEITE AKTIONSTAGE FÜR SICHEREN RADVERKEHR 

Klimafreundliche Mobilität und eine faire Flächenverteilung stehen auch am kommenden Wochenende im Mittelpunkt der Diskussion: Vom 18. bis 20. September werden deutschlandweit tausende Menschen für eine Verkehrswende mit mehr Platz für sichere Radwege demonstrieren. Ein breites Bündnis aus Initiativen, Fahrrad- und Umweltverbänden organisiert rund um den „Parking Day“ in über 90 Städten eine “Kidical Mass”. Greenpeace-Aktive errichten für diese Fahrrad-Demonstrationen in vielen Städten geschützte Radwege und setzen sich für den Ausbau von Pop-Up Radwegen ein. 

 

Original Content von WWF Deutschland




Neu in Waldau: „Treffpunkt Bewegung“ nun in 12 Kasseler Stadtteilen


Das Projekt „Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil“ wird weiter ausgedehnt. Ab Montag, 21. September, wird Waldau der inzwischen 12. Stadtteil in dem Programm unter Federführung des Sportamts der Stadt Kassel.

 

Immer montags finden um 10 Uhr ab dem Stadtteilbüro Waldau, Görlitzer Straße 39j aktive Stadtteilspaziergänge von 1 bis 1,5 Stunden insbesondere für Menschen im Alter von über 60 Jahren statt. Erfahrene Übungsleiterinnen und Übungsleiter begleiten die Termine, die regelmäßig, kostenfrei und ohne Anmeldung stattfinden. Allerdings sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehalten die besonderen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, um das Risiko von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren.

Die Teilnahme ist unverbindlich, und es entstehen keinerlei Kosten für Interessierte. Empfohlen wird das Tragen bequemer Schuhe. Sportbekleidung ist nicht erforderlich. Fragen beantwortet das Sportamt Kassel gerne unter folgender Telefonnummer: 0561/ 787-5270.

Alle Termine von „Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil“ im Überblick:

  • Bad Wilhelmshöhe: Sportplatz TSG Wilhelmshöhe, Kirchditmolder Straße 46, mittwochs 10 Uhr,
  • Bettenhausen/Forstfeld: Gelände neben dem Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstraße 48, mittwochs 10 Uhr,
  • Harleshausen: Ossenplatz, Wolfhager Straße 380, montags 10 Uhr,
  • Kirchditmold: Sportplatz VfL Kassel, Gala-Metzner-Platz 1, dienstags 10 Uhr,
  • Niederzwehren: Märchenplatz, Am Fronhof, donnerstags 16 Uhr,
  • Oberzwehren: Sportanlage Heisebach, Kronenackerstraße, montags 10 Uhr,
  • Rothenditmold: Gelände Mehrgenerationenhaus Heilhaus, Brandaustraße 10, dienstags 11 Uhr,
  • Südstadt: Spielplatz/Ballplatz an der Landaustraße, dienstags 16 Uhr,
  • Vorderer Westen: Grünzug Motzberg an der Friedrich-Ebert-Straße, dienstags 14 Uhr,
  • Waldau (ab 21. September): Stadtteilbüro Waldau, Görlitzer Str. 39j, montags 10 Uhr
  • Wehlheiden: große Wiese oberhalb des Rewe-Parkplatzes, Wehlheider Straße, mittwochs 10.30 Uhr,
  • Wolfsanger-Hasenhecke: Sportplatz TSV Wolfsanger, Roßpfad 14a, dienstags 10 Uhr.

 

„Um ältere Menschen dabei zu unterstützen aktiver zu leben, ist die Begleitung beim Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betonen Oberbürgermeister Christian Geselle und Bürgermeisterin Ilona Friedrich. „Gemeinsam mit unseren Partnern fördert die Stadt Kassel genau das mit dem Projekt ,Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil‘. So haben wir ein Angebot für Menschen vor Ort in ihrem Stadtteil geschaffen, damit sie regelmäßig in Bewegung kommen und um ihre allgemeine Leistungsfähigkeit zu verbessern. Durch die Kommunikation mit Gleichgesinnten erhöht sich damit zugleich die allgemeine Lebensqualität.“

Die gesetzlichen Krankenkassen in Hessen (GKV) fördern das Projekt über eine Laufzeit von drei Jahren mit mehr als 150.000 Euro; die wissenschaftliche Betreuung findet in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel im Rahmen von TASK, dem Transfer- und Anwendungszentrum Sport in Kassel, statt. TASK wird gefördert vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS).

Mehr im Internet unter: www.kassel.de/treffpunktbewegung

documenta-Stadt Kassel





Augen zu und durch – Bemühen um allgemeinverbindlichen Tarifvertrag durch bpa

 

(ots) Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), sagt angesichts des heute bekanntgewordenen Bemühens um einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag:

„Offenbar wollen ver.di und die AWO als treibende Kraft der BVAP die Welt in der Altenpflege retten, aber das Ergebnis von der Finanzierung durch Dritte abhängig machen. Das ist ein klassischer Vertrag zu Lasten Dritter. Versicherte, pflegebedürftige Menschen oder die Steuerzahler sollen zahlen. Da mutet es schon merkwürdig an, wenn Dritte aufgefordert werden, alles dafür zu tun, dass höhere Kosten für pflegebedürftige Menschen bloß nicht auf deren Rechnungen auftauchen.

Warum insbesondere ver.di nicht müde wird, die Altenpflege in ein schlechtes Licht zu rücken, versteht nicht jeder. Offenbar wird übersehen, dass in keiner anderen Branche in den letzten Jahren so viele neue Stellen geschaffen wurden wie in der Altenpflege. Alleine in den letzten Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten in der Altenpflege um mehr als 100.000, was ein klares Zeichen für die Attraktivität der Branche ist. Der größte Teil dieser neuen Stellen entstand bei den privaten Trägern. Übersehen wird scheinbar auch, dass die Lohnentwicklung in der Altenpflege erheblich dynamischer ist als in anderen Branchen. Von 2015 auf 2019 stiegen die durchschnittlichen Gehälter für Altenpflegefachkräfte um 18,6 Prozent; fast doppelt so stark wie im Vergleich aller Branchen (10,3 Prozent).“

 

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.




Aktionswoche Weltkindertag 2020 in Kassel


Am 20. September ist Weltkindertag. Wie jedes Jahr finden in Kassel Aktionen statt, um auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Allerdings wird in diesem Jahr das das traditionelle große Spielfest aufgrund der Corona-Pandemie durch eine dezentrale Aktionswoche ersetzt.

Bereits seit Montag finden stadtweit viele kleinere dezentrale Angebote und Aktionen unter dem bundesweiten Motto „Kinder schaffen Zukunft – Die Zukunft liegt in Kinderhänden“ statt. Der Fokus liegt hierbei auf einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Zukunft für Kinder. Die Schirmfrau der Aktionswoche und Jugenddezernentin Ulrike Gote richtet sich dazu an die Kasseler Kinder: „Liebe Kinder, der Weltkindertag soll uns Erwachsene daran erinnern, für euch eine schöne, gesunde und freundliche Welt zu schaffen. Deswegen: Seid laut, seid stark und haltet zusammen, damit sich die Erwachsenen mehr anstrengen!“

Tolle Mitmachaktionen

Viele Kinder- und Jugendeinrichtungen haben sich tolle Mitmachaktionen zum Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Kinderrechte überlegt, bei denen Kinder unter Einhaltung der jeweiligen Hygieneregeln mitmachen können. Wer noch an Veranstaltungen teilnehmen möchte, erhält nähere Informationen zu Zeit- und Ortsangaben sowie das komplette Wochenprogramm über die Websites der Stadt Kassel und des Kasseler Jugendrings.

Darüber hinaus gibt es Einrichtungen wie beispielsweise Kitas oder Horte, die die Aktionswoche zum Anlass nehmen, um mit ihren festen Gruppen Angebote zum Thema Kinderrechte und Nachhaltigkeit zu machen.

Zukunft liegt in Kinderhänden

Während der Aktionswoche können die teilnehmenden Kinder und Unterstützerinnen und Unterstützer unter der Forderung „Zukunft liegt in Kinderhänden“ bunte Handabdrücke gestalten und mit ihnen ein Zeichen für ihre Rechte setzen. Im Nachgang der dezentralen Aktionswoche werden alle „Handabdrücke“ eingesammelt und am Dienstag, 29. September, um 11.30 Uhr auf der Rathaustreppe der Politik in Kassel übergeben. Die Jugenddezernentin hat bereits zugesagt, sie entgegenzunehmen.

Die Aktionswoche ist eine Veranstaltung der AG Weltkindertag und wird vom Kasseler Jugendring und dem Jugendamt der Stadt Kassel koordiniert.

Hintergrund

Seit vielen Jahren veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Weltkindertag unter der Federführung des Kasseler Jugendrings und des Jugendamtes/Kinder-und Jugendbüro in Kassel ein Spielfest anlässlich des Weltkindertages. Neben dem Spaß am Spiel geht es dabei immer auch um die Vermittlung der Kinderrechte. Viele der Angebote greifen das jeweilige Motto auf und beziehen sich auf die seit 1989 auch in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegten Rechte zur Selbstbestimmung von jungen Menschen.

Ansprechpartnerinnen

Daniela Ritter und Christiane Plaha, Kinder- und Jugendbüro der Stadt Kassel, Tel. (0561) 787 5254, E-Mail kinderjugendbuero@kassel.de

Isabella Maier, Kasseler Jugendring, Tel. 0176 10143794, E-Mail info@kasselerjugendring.de

documenta-Stadt Kassel


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